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Graham F. Valentine ist Schauspieler, Sänger und Stimmkünstler und gehört seit den späten Sechzigerjahren zur Gruppe rund um den Zürcher Theatermacher Christoph Marthaler. Derzeit ist er gerade mit der Marthaler-Produktion «Le Sommet» unterwegs. Graham F. Valentine stammt aus Dundee, einer Hafen- und Arbeiterstadt an der schottischen Ostküste. Dort wächst er als Nachzügler in einer Arbeiterfamilie auf. Die Musik am Radio und der wöchentliche Sprechunterricht, den Graham schon als Sechsjähriger besucht, bilden die Grundlage für den späteren Beruf als Sänger und Schauspieler. Doch dass er den ergreift, ist nicht geplant, sondern ein Zufall: Graham F. Valentine landet nämlich als Austauschstudent an der Universität Zürich ausgerechnet in dem Zürcher Studentenwohnheim, das von Christoph Marthalers Eltern geleitet wird. So kommt es 1969 zu einer wegweisenden Begegnung. Von seiner Prägung in Schottland und seiner Begeisterung für die Sprache, vom Volkslied seiner Heimat und dem Kunstgesang im Beruf, von der Verwurzelung in der Vergangenheit und der Zusammenarbeit mit jungen Menschen am Theater erzählt Graham Valentine im Gespräch mit Michael Luisier. Die Musiktitel: - Alexander Maria Wagner: «Sommer» aus «Käfer töten» (Interpretation: Graham F. Valentine) - Friedrich Wilhelm Möller: Der fröhliche Wanderer (Schaumburger Märchensänger) - Billie Grey: The Laughing Policeman (Charles Jolly) - Traditional Song of Ireland: «Her Mantle So Green» (Margaret Barry / Michael Gorman) - Traditional Song of Scotland: Adieu Dundee (Live gesungen von Graham F. Valentine) - Maurice Ravel: «L'indifférent», aus Shéhérazade. 3 Lieder für Singstimme und Orchester (New Philharmonia Orchestra / Janet Baker, Mezzosopran / John Barbirolli, Leitung) 7. Leos Janácek - Sonate für Klavier es-Moll. 1.X.1905. Von der Strasse: «Der Tod» (András Schiff, Klavier)
Hörspiel-Satire · Gott, senil und gebrechlich geworden, erfährt von sündhaften Zuständen auf Erden. Mit einem debilen Jesus und einer recht abgestumpften Jungfrau Maria inspiziert er den Hofe des Papstes - und wird Zeuge obszöner Szenen und böser Intrigen. Ein Plan muss her. Von Oskar Panizza // Mit Rafael Jové, Josef Ostendorf, Peter Simonischek und Graham F. Valentine/ Komposition: Daniel Dickmeis/ Realisation: Ulrich Gerhardt// BR 2014 / Aktuelle Hörspiel-Empfehlungen per Mail: www.hörspielpool.de/newsletter
Hörspiel-Satire · Gott verhandelt einen Pakt mit dem Teufel: Der bekommt ein prächtiges Höllenportal und die Freiheit, seine Gedanken zu verbreiten. Im Gegenzug verbreitet er die Syphilis auf Erden - durch den Papst und eine Jungfrau. Für "Liebeskonzil" wurde Panizza 1895 wegen Blasphemie verurteilt. Von Oskar Panizza // Mit Rafael Jové, Josef Ostendorf, Peter Simonischek und Graham F. Valentine/ Komposition: Daniel Dickmeis/ Realisation: Ulrich Gerhardt// BR 2014 / Aktuelle Hörspiel-Empfehlungen per Mail: www.hörspielpool.de/newsletter
In zwei Wochen findet die «Meiringer Trilogie» ihren krönenden Abschluss, mit einem neuen Fall für Kommissär Anliker! Wir machen den Countdown, und hören noch einmal, wie im 1. Teil alles begann: 1891 im Berner Oberland. Dort findet ein Hirnforschungskongress statt – und gemordet wird auch ... (03:50) Beginn Hörspiel (52:33) Abmoderation (53:33) Vorstellung von Susannes neuem Hörspiel «Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst» von Nick Hornby mit Ausschnitt Mit: Vera Flück (Alva), Michael Neuenschwander (H.P. Anliker), Roland Koch (Dr. Zander), Andri Schenardi (Franz), Marcus Signer (Mosimann), Graham F. Valentine (Dr. McCullum), Andrea Bettini (Dr. Verdi), Bodo Krumwiede (Dr. Kränzle) sowie Dinah Hinz, Jonathan Loosli, Ernst Sigrist, Dieter Stoll, Michael Wächter, Aarno Liebl Musik: Ulrich Bassenge - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Susanne Janson - Dramaturgie: Susanne Janson und Katrin Zipse - Produktion: SRF 2019 Wer Lust bekommen hat auf mehr von Nick Hornbys «Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst», der kann hier die erste Folge hören: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/1-10-nick-hornby-keiner-hat-gesagt-dass-du-ausziehen-sollst?id=11987882
•Komödie• Sie wollte nur eine Bluse kaufen. Weiter nichts. Und sie wollte nur, dass ihr Neffe sie dabei begleitet. Und dennoch: Er hätte nein sagen sollen. Oder dass er etwas vor hätte ... // Von Hermann Harry Schmitz / Komposition: Jürg Kienberger, Graham F. Valentine und Simon Gerber / Regie: Heike Tauch / WDR 2002 / www.hoerspiel.wdr.de
Der erste ARD Radio Tatort von SRF: Meiringen, 1891. Meiringen im idyllischen Berner Oberland ist schon damals ein umtriebiger Ort. Und als Kommissär Anliker das Dorf besucht, kommt es dort zu einer Reihe grausiger Morde. Von Matthias Berger, Gion Mathias Cavelty und Lukas Holliger. Das Städtchen Meiringen ist schon 1891 ein umtriebiger Ort. Die beschaulichen Bergchalets werden von Touristen ebenso belagert wie die naturschönen Reichenbachfälle. In der schweizerischen Idylle herrscht bunter Kosmopolitismus – und selbst Sherlock Holmes wird für einen internationalen Hirnforscher-Kongress erwartet. H.P. Anliker, berühmter Kommissär der Zürcher Polizei, würde um das Touri-Dorf lieber einen Bogen machen, doch seine Schwester Alva – Pionierin im Umgang mit dem eben erst erfundenen Phonographen – hat dort eine Präsentation mit ihren Tonaufnahmen. Aber als Anliker Meiringen erreicht, ist Alva verschwunden, und eine Reihe von grausigen Morden erschüttert die Idylle. Der erste ARD Radio Tatort aus der Schweiz geht in der Zeit zurück – und legt von dort aus Spuren, die bis weit in die Zukunft reichen. Denn in der «Meiringer Trilogie» steht nicht so sehr ein einzelnes Delikt im Mittelpunkt, sondern der ewige Kampf zwischen dem Verbrechen – und dessen Verhinderung. Mit: Vera Flück (Alva), Michael Neuenschwander (H.P. Anliker), Roland Koch (Dr. Zander), Andri Schenardi (Franz), Marcus Signer (Mosimann), Graham F. Valentine (Dr. McCullum), Andrea Bettini (Dr. Verdi), Bodo Krumwiede (Dr. Kränzle) sowie Dinah Hinz, Jonathan Loosli, Ernst Sigrist, Dieter Stoll, Michael Wächter, Aarno Liebl Musik: Ulrich Bassenge - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Susanne Janson - Dramaturgie: Susanne Janson und Katrin Zipse - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 50'
Der erste ARD Radio Tatort von SRF: Meiringen, 1891. Meiringen im idyllischen Berner Oberland ist schon damals ein umtriebiger Ort. Und als Kommissär Anliker das Dorf besucht, kommt es dort zu einer Reihe grausiger Morde. Von Matthias Berger, Gion Mathias Cavelty und Lukas Holliger. Im An 02:30 Beginn Hörspiel 51:03 Abmoderation und Gespräch mit der Regisseurin! (=Susanne Janson) Das Städtchen Meiringen ist schon 1891 ein umtriebiger Ort. Die beschaulichen Bergchalets werden von Touristen ebenso belagert wie die naturschönen Reichenbachfälle. In der schweizerischen Idylle herrscht bunter Kosmopolitismus – und selbst Sherlock Holmes wird für einen internationalen Hirnforscher-Kongress erwartet. H.P. Anliker, berühmter Kommissär der Zürcher Polizei, würde um das Touri-Dorf lieber einen Bogen machen, doch seine Schwester Alva – Pionierin im Umgang mit dem eben erst erfundenen Phonographen – soll dort an einem Kongress ihre Tonaufnahmen präsentieren. Aber als Anliker Meiringen erreicht, ist Alva verschwunden, und eine Reihe von grausigen Morden erschüttert die Idylle. Der erste ARD Radio Tatort aus der Schweiz geht in der Zeit zurück – und legt von dort aus Spuren, die bis weit in die Zukunft reichen. Denn in der «Meiringer Trilogie» steht nicht so sehr ein einzelnes Delikt im Mittelpunkt, sondern der ewige Kampf zwischen dem Verbrechen – und dessen Verhinderung. Mit: Vera Flück (Alva), Michael Neuenschwander (H.P. Anliker), Roland Koch (Dr. Zander), Andri Schenardi (Franz), Marcus Signer (Mosimann), Graham F. Valentine (Dr. McCullum), Andrea Bettini (Dr. Verdi), Bodo Krumwiede (Dr. Kränzle) sowie Dinah Hinz, Jonathan Loosli, Ernst Sigrist, Dieter Stoll, Michael Wächter, Aarno Liebl Musik: Ulrich Bassenge - Tontechnik: Tom Willen - Regie: Susanne Janson - Dramaturgie: Susanne Janson und Katrin Zipse - Produktion: SRF 2019 - Dauer: 50'
Mit Ravael Jové, Josef Ostendorf, Peter Simonischek, Graham F. Valentine / Komposition: Daniel Dickmeis / Realisation: Ulrich Gerhardt / BR 2014/ Länge: 75'07
Mit Ravael Jové, Josef Ostendorf, Peter Simonischek, Graham F. Valentine / Komposition: Daniel Dickmeis / Realisation: Ulrich Gerhardt / BR 2014/ Länge: 68'47