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Ruth-Maria Thomas legt mit "Die zweitgrößte Liebe" ihren zweiten Roman vor und erzählt darin von einer Liebe, die von sozialer Ungleichheit geprägt ist. Von Christine Westermann.
Monika Helfer ist überraschend verstorben. Kulturjournalist Peter Klein ist geschockt und traurig über den plötzlichen Tod der österreichischen Autorin. Auch ist er betroffen darüber, wie sehr der Tod Helfers dem ihrer Tochter Paula gleicht. Klein, Peter www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
In diesem Sonntagsgastbeitrag präsentieren wir das Forschungsthema von Lea Hack (Stud. HK, Universität Würzburg), das sie auch als Seminararbeit ausgearbeitet hat. Sie widmet sich einer der schwierigsten Schnittstellen zwischen Strafrecht und kultureller Diversität: der strafrechtlichen Einordnung sogenannter Ehrenmorde und ihrer Abgrenzung zum Femizid.Nach einer Skizze des türkischen Ehrbegriffs – mit den zentralen Kategorien namus (angeborenes Ehrgefühl) und şeref (erworbener Ruf) – werden Ehrenmorde von Femizid und Blutrache abgegrenzt. Ehrenmorde zielen auf die Wiederherstellung der Familienehre nach einem wahrgenommenen Normverstoß der Frau; beim Femizid steht dagegen geschlechtsbezogener Hass oder patriarchalisches Besitzdenken im Vordergrund.Der Schwerpunkt liegt auf der strafrechtlichen Bewertung auf allen drei Deliktsebenen. Auf Tatbestandsebene steht das Mordmerkmal der niedrigen Beweggründe (§ 211 StGB) im Mittelpunkt. Die Arbeit zeichnet die Rechtsprechungsentwicklung des BGH in drei Phasen nach und arbeitet heraus, dass der Bewertungsmaßstab allein den Vorstellungen der deutschen Rechtsgemeinschaft zu entnehmen ist. Diskutiert wird zudem das Motivationsbeherrschungspotenzial, das die Literatur überwiegend ablehnt und stattdessen auf § 17 StGB verweist. Auf Rechtswidrigkeitsebene scheiden Notwehr, rechtfertigender Notstand, Art. 4 GG und eine „Cultural Defense" aus. Auf Schuldebene kommt ein unvermeidbarer Verbotsirrtum nur in engen Ausnahmefällen in Betracht.Siehe auch: JA 2026, 89Support the show
Das ganze Interview finden Sie hier: https://weltwoche.de/daily/schockierend-aber-nicht-ueberraschend-regisseur-uwe-boll-ueber-das-berlin-attentat-migranten-gewalt-und-die-schatzkammer-der-literatur/ Unterstützen Sie die Weltwoche mit nur einem Klick: https://www.youtube.com/@die.weltwoche?sub_confirmation=1 Und aktivieren Sie die Glocke, damit Sie keine Sendung mehr verpassen. So helfen Sie mit, unser Programm weiter auszubauen. Herzlichen Dank! ⭐️ Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent! ▶️ https://weltwoche.de/abonnemente/ «Schockierend, aber nicht überraschend»: Regisseur Uwe Boll über das Berlin-Attentat, Migranten-Gewalt und die Schatzkammer der Literatur Kostenlos informiert:
Sieh an, sieh an, für diese Ausgabe ist ihr liebstes Radioliteraturmagzins auf Radio Z mal wieder Ausgeflogen: In Urlaubsvertretung duften Eisi und Meisi im Juni das altehrwürdige Live-Literaturformat “Gostner Suppkultur" im Gostner Hoftheater kapern. Und Kapern sind ein exzellentes Stichwort zu unserem diesmaligen Thema: Suppe. Unsere beiden Radiopotagers Eisi und Meisi werfen also alles in den Topf, was nicht niet- und nagelfest ist: Einlagen, unendliche Affen, Weizenkleie und Dipeptide und kochen uns einen unendlichen Eintopf. Im Zentrum steht die Frage: Was ist überhaupt eine Suppe? Die auf den ersten Blick einfach klingende Frage entpuppt sich auf zwei Stunden Sendezeit ausgeweitet als hoch philosophisches, bisweilen sogar semiotisches Paradox. Damit das Publikum nicht vom Fleisch fällt, hat sich Herr Eisenbart eine Palette Instant-Ramen mitgebracht, die wir gemeinschaftlich knuspern. Das verbindet. Wir haben außerdem erstmals ein Publikumsbeteiligungsmikrofon aufgestellt, um unsere kleine Kultursendung aus dem Elfenbein herauszuzerren und zu demokratisieren. Außerdem mit dabei: Herr Marco und Herr Simon, die die ungezählte Menge an supper Texten aus dem originalen EBMD-Autor:innenpool mit viel Liebe und einer Prise Salz in Ihre Mikrofone sprechen und diesen denkwürdigen Abend geschmackvoll abrunden. Wohl bekommts Euer Pappy, der Redaktionspapgey === Die Autor:innen - Margret Bernreuther - Katrin Rauch - Andreas Dietz - Benjamin Weissinger - Matt S. Bakausky - David Telgin - Christian Knieps - Simon Metz - Andreas Prucker - Theo Fuchs - Felix Benjamin Die Sprecher:innen - Simon Metz - Marco Schrage - die Autor:innen
Die Dichterin Christine Langer ist als freiberufliche Journalistin sowie Literatur- und Kulturvermittlerin tätig. Ihre Gedichte richten den Blick ins Weite und messen der Leichtigkeit im rastlosen Alltag eine neue Gewichtung zu. Im Detail findet sie das große Ganze, wichtig ist ihr das Sich-Noch-Wundern-Können. Sie übt sich kontinuierlich im poetischen Denken und Sprechen und unterstreicht ihr Lebenskonzept mit verdichteten Momentaufnahmen sinnlicher Wahrnehmung. Sie hat fünf Gedichtbände bei etablierten Verlagen publiziert.
«Endling» ist eine Mischung aus Roadtrip, Öko-Krimi, feministischer Satire und Kriegsdrama. So sagt es unser Redaktor Martin Fischer. Und doch entzieht sich der Roman von Maria Reva, der auf der Longlist des Booker Prize 2025 stand, jeder Kategorisierung. Was als linear erzählte Geschichte beginnt, wird nach hundert Seiten radikal gebrochen. Denn mitten in Maria Revas Schreibprozess begann im Februar 2022 die russische Invasion in ihrem Heimatland, der Ukraine. Diesen Bruch nimmt sie im Roman auf. Mit realen Briefwechseln oder mit Kapiteln, für die sie vier Anläufe braucht, verwebt sie Fiktion mit Kriegsrealität. «Sie bricht die krasse Geschichte von Entführung, Krieg, patriarchaler Unterdrückung immer wieder auf», sagt Martin Fischer, «es ist verspielt, aber es sind keine Fingerübungen – es ergibt Sinn für die Geschichte.» Warum «Endling» für ihn ein Muss ist, verrät Martin Fischer in der vierten Folge des «Apropos»-Buchsommers. Host: Alexandra Aregger Produzentin und Sprecherin: Jacky Wechsler Unser Buchsommer: Folge 1: «Markus Werner macht Mut, Widersprüche auszuhalten» Folge 2: «‹Americanah› zeigt, wie willkürlich das Leben sein kann» Folge 3: « Diese Bücher rufen in mir die unerklärliche Traurigkeit hervor, die man nur als Kind allein im Bett fühlen kann» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Von Luxushotel bis Nobelkaufhaus: Vier neue Romane über Lügen, Klassenkampf, Mord und ein Sachbuch über queere Literatur
Das Sachbuch „Und jetzt queer! Lesen jenseits der Norm“ von Bianca-Maria Braunshofer, Marlon Brand und Tobi Schiller zeigt, wie Literatur queeres Leben sichtbar macht.
Sport ist nicht gleich Sport: Stärken wir unsere Ausdauer oder bauen wir Muskeln? Unser Fitnessexperte zeigt, worauf man achten sollte.
Frau Goethe liest (FGL) - "Sturmland" von Miriam Georg –Rezension(Hördauer ca. 9 Minuten)Schicksale zwischen Ebbe und Flut. Norderney, 1860. Cora kommt als Gouvernante auf die Insel. Sie begleitet den Architekten Alexander Klaasen, dessen Tochter in der Nordseeluft zu Kräften kommen soll. Nachdem ein Ausflug aufs Meer in einer Rettungsaktion endet, wird der Tagelöhner Onnen engagiert. Er kennt die Insel und die Tücken der Gezeiten ganz genau.In Sturmland zeichnet Miriam Georg Norderney so anschaulich, dass die Insel zu einem eigenständigen Bestandteil der Geschichte wird. Der Roman von Miriam Georg ist im Juli 2026 im Rowohlt Verlag erschienen.Eine Rezension von Heike Stepprath.Sprecherin Heike StepprathHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe KullnickIch heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen. Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
Das weltberühmte Lehrgedicht über den biblischen Hiob hat ein sehr schönes Ende und seine Geschichte ist große Literatur, findet Gisela Mester-Römmer.
Haufen, Sammlung, Geschichte?Einige kritische Notizen zu Helmuth Kiesels „Geschichte der deutschsprachigen Literatur” der Jahre 1933 bis 1945(Hördauer 15 Minuten)Es ist kaum verwunderlich, dass die Literatur der Jahre 1933 bis 1945 in der Germanistik nicht zu den zentralen Feldern gehört. Zwar gibt es eine Reihe von Texten, die seit den 1950er Jahren immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, und selbst die im engeren Sinne nationalsozialistisch belastete Literatur war immer wieder Gegenstand literaturwissenschaftlicher Arbeiten, ohne dass der Gegenstand auf die Forschenden selbst zurückschlug. Aber politisch wie literarisch stand und steht die Zeit trotz einer Reihe von breit anerkannten Texten wie – hier die dem eigenen Geschmack geschuldete Auswahl – Anna Seghers‘ Transit und Das siebte Kreuz, Bertolt Brechts Lyrik oder Heinrich Manns Henri IV.-Romane – in der Wertschätzung und Aufmerksamkeit weit insbesondere hinter der Weimarer Klassik und der Klassischen Moderne zurück. Ganz davon abgesehen, dass es in dieser Zeit eine Vielzahl politisch desaströser Texte gibt – ja, es geht hier um Literaturgeschichte, und auch die gehören dazu. Aber wer tut sich sowas gern an, wenn man dem entgehen kann? …“Eine Rezension von Walter DelabarDen Text der Rezension finden Sie hierKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
Eigentlich war es längst überfällig: Mit der Horror-Kurzgeschichte Das Handbuch des Hüters von John Ajvide Lindqvist beschäftigen wir uns in dieser Folge endlich mit Jaschas allerliebstem Lieblingsautor (my love, always). Wer Lindqvist noch nicht kennt, bekommt hier einen Einblick in dessen einzigartigen Stil: In seinem modernen Schweden treffen Banalitäten auf außerweltlichen Horror, der durch seine Alltäglichkeit zumindest noch einmal potenziert wird. Das Ergebnis kann unheimlich lustig, aber auch extrem grausam sein. Eine schwedische Wundertüte mit nerdigem Vibe, mit der wir uns umso lieber beschäftigen! --- In der nächsten Folge lesen wir Pidgeon und Theresa von Clive Barker aus dem Sammelband Shining in the Dark. Wer mitlesen will, kann das Buch direkt beim Buchheim-Verlag bestellen: https://www.buchheim-verlag.de/hans-ake-lilja-shining-in-the-dark-geschichten-von-clive-barker-stephen-king-john-ajvide-lindqvist-brian-keene-jack-ketchumg-ua.html Transparenzhinweis: Auch wir haben ein Buch als Rezensionsexemplar bekommen, werden aber auf keine andere Weise vom Verlag vergütet. Vielen Dank an den Buchheim-Verlag ❤️ --- Unterstütz uns auf Steady für noch mehr Content abseits der Literatur
Für die neue Folge unseres Podcasts sind wir verabredet mit Tobias Dahl und Patrick Martin. Im Leipziger Waldstraßenviertel führen die beiden, deren Zusammenarbeit in den Nullerjahren über das gemeinsame Studium in Weimar begann und eng mit der Geschichte von M Books verknüpft ist, das Büro Happy Little Accidents, kurz HLA. 2019 erhielten sie für ihr im Kettler Verlag zu einer Ausstellung des NRW Forums erschienenes Buch „Im Zweifel für den Zweifel - Die große Weltverschwörung“ den Förderpreis für junge Buchgestaltung der Stiftung Buchkunst. Zuletzt hatten die beiden einen regelrechten Lauf: Zwei Mal hintereinander gestalteten die Wahl-Leipziger eines der „Schönsten deutschen Bücher“: Im Wettbewerb der Stiftung Buchkunst wurden sie 2024 für das bei Park Books erschienene Architekturbuch „Ontologie der Konstruktion“ ausgezeichnet, 2025 waren sie mit „Constructive Disobedience“, publiziert bei Birkhäuser, unter den schönsten 25. Im Podcast sprechen wir mit Tobias und Patrick über Wege vom Studium in den Job, über das Suchen und Finden von bezahlbaren Büroräumen und Qualitäts-Maßstäben, über das Gestalten von Büchern, Magazinen, ganzen Ausstellungen oder Platten-Artworks und die manchmal lähmenden Mahlwerke öffentlicher Wettbewerbe und Ausschreibungen. Und schließlich übers kreative Pingpong zweier herausragender Gestalter, das – Grüße gehen raus an Bob Ross! - alles andere als ein Unfall ist. Dank wie immer an Carolin Blöink (Layout, Audioeinbindung), Steffen Brosig (Schnitt) und Gert Mothes (Fotos): Ohne euch gäbe es das hier nicht! https://happy-little-accidents.de
Klassiker in der Literatur sind wie Bilder in einem Museum: einbalsamierte Kunst, überhöht und deshalb stillgelegt. Klassiker ärgern niemanden mehr. Schade eigentlich. Als kleine Sommerserie habe ich mir dieses Jahr deshalb vorgenommen, sechs Klassiker mit frischem Blick zu lesen. Letzte Woche habe ich mir die «Heidi»-Romane von Johanna Spyri vorgenommen. Diese Woche geht es um einen anderen Schweizer Kinderbuchklassiker: In «Anneli» beschreibt Olga Meyer 1918 das Leben eines Mädchens im Tösstal des 19. Jahrhunderts. Olga Meyer hat in der Erzählung die Kindheitserinnerungen ihrer Mutter Anna verarbeitet. Sie zeichnet ein authentisches Bild der damaligen Armut und Kinderarbeit. «Anneli» ist damit das Gegenstück zu «Heidi»: Heidi hüpft unbeschwert mit den Geissen über die Alp, ist weltberühmt, verkitscht, geliebt und omnipräsent. Anneli arbeitet sechs Tage die Woche in der dunklen Spinnereifabrik. Die Figur und das Buch von Olga Meyer sind weitgehend vergessen. In der fünften Folge meiner Sommerserie habe ich mich deshalb mit «Anneli» beschäftigt. Als interaktive Ergänzung habe ich dazu das «Sommerklassiker: Quiz» kreiert. Da können Sie Ihr eigenes Wissen über alle meine Sommerklassiker testen.Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
Es sind zwar Sommerferien, aber in der Literatur herrscht heute auf jeden Fall kein Sommerloch: Heute erscheint der Debütroman einer jungen Autorin, die mit ihren FAZ-Kolumnen "Hi, Baby" und ihrem ZEIT-Podcast "Und was machst Du am Wochenende?" bekannt geworden ist und kreatives Schreiben unterrichet. Ubin Eoh hat sich jetzt an ihren ersten Roman gewagt: "Honey und Blondie". Irène Bluche stellt den Roman über eine sehr ungewöhnliche Freundschaft vor.
Es sind zwar Sommerferien, aber in der Literatur herrscht heute auf jeden Fall kein Sommerloch: Heute erscheint der Debütroman einer jungen Autorin, die mit ihren FAZ-Kolumnen "Hi, Baby" und ihrem ZEIT-Podcast "Und was machst Du am Wochenende?" bekannt geworden ist und kreatives Schreiben unterrichtet. Ubin Eoh hat sich jetzt an ihren ersten Roman gewagt: "Honey und Blondie". Irène Bluche stellt den Roman über eine sehr ungewöhnliche Freundschaft vor.
Virginie Grimaldi wollte schon mit acht Jahren Schriftstellerin werden, mittlerweile werden ihre Romane in über 20 Sprachen übersetzt - zum Glück auch ins Deutsche. Von Martina Manns.
Der Berner Pfarrer und Mundart-Dichter Kurt Marti meinte einmal, die christliche Nächstenliebe sei ins Berndeutsche gar nicht übersetzbar. «Liebe deinen Nächsten» geht nicht im Dialekt. Privates «Gärnha», ja, und «Liebe» im erotischen Sinne, absolut! Aber selbstlose «Nächschteliebi?» Er löste das Problem literarisch, mit seinem Gedicht «Wo chiemte mer hi». Wir lernen: ohne Literatur geht gesellschaftlich gar nichts. Das weiss auch die Schweizer Spokenword-Szene. «gägäWärt - die Mundartnacht» hiess es von 2011 bis 2023 einmal im Jahr im Solothurner Kofmehl, wo sich Schweizer Wort-Artisten aus allen Dialektregionen vor einem begeisterten Publikum präsentierten. Spasspartout blickt in drei Sommerausgaben zurück und präsentiert heute einen Live-Mitschnitt von der Mundartnacht am 15. Mai 2015. ____________________ Mit Bubi Rufener im Duo mit Oli Hartung, Hazel Brugger, Daniela Dill, Marco Gurtner, Rolf Hermann, «Manifique» (Michael Wilhelm, Simon Achermann, Lukas von Büren), Gerhard Meister, «und Apfelböck» (Guy Krneta, Greis, Anna Frey, Ueli Apfelböck), «Weniger Egli», Reto Zeller. ____________________ Redaktion: Lukas Holliger ____________________ Produktion: SRF 2015
"Fühlen Sie sich wie zu Hause, aber vergessen Sie dabei nicht, dass Sie zu Gast sind." So heißt der Debütroman von Anna Schapiro, die 1988 in Moskau geboren wurde und 1992 mit ihrer Familie nach Deutschland einwanderte – als "jüdische Kontingentflüchtlinge". Anna Schapiro arbeitet als Bildende Künstlerin in Berlin, aber die Literatur bietet offenbar mehr Mittel, Geschichten zu erzählen: Wie diese vielstimmige Familiengeschichte über das sowjetisch-jüdische Leben und über die verschiedenen Versuche, ein neues Leben aufzubauen – in den USA, in Israel und in Deutschland.
Widerstand unterhält ein spannungsreiches Verhältnis zum Recht, aber auch zur Literatur. Das Recht hegt Widerstand vielfach ein, ermöglicht ihn aber zugleich durch Grundrechte auf Protest und Gelegenheiten zur Negation. Moderne Verfassungen sehen gar ein Widerstandsrecht der Bevölkerung als letztes Mittel gegen die eigene Regierung vor, so auch das Grundgesetz. Die Literatur dagegen kann Widerstand historisieren, heroisieren und verurteilen, zu ihm anstiften oder seine Ambivalenz aufzeigen. Vor allem kann sie auch reflektieren, unter welchen Bedingungen Widerstand überhaupt materiell und geistig möglich wird, wann und wie er scheitert und in welchen subtilen Formen er auftritt, ohne überhaupt ins Blickfeld des Rechts zu rücken. In diesem Gespräch denken ein Schriftsteller und ein Dozent, beide Juristen und Philosophen, gemeinsam darüber nach, inwiefern Recht und Literatur hier und heute Spiegel, Instrumente oder Bremsen des Widerstands sind. Mesut Bayraktar, geboren 1990 in Wuppertal und Kind türkischer Arbeitsmigranten, hat Jura und Philosophie studiert. Als Schriftsteller schreibt er Romane und Gedichte, Erzählungen, Theaterstücke sowie Essays für diverse Zeitungen und Magazine. Er hat das Kollektiv nous – konfrontative Literatur 2013 mitgegründet und ist dort Redakteur. 2024 erschien sein Erzählband Die Lage. 2025 erschien sein Lyrikdebüt Linke Melancholie. Tim Wihl hat Politik- und Rechtswissenschaft studiert und zu Aufhebungsrechten promoviert. Er war Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Gastprofessor an der Humboldt-Universität mit Aufenthalten an der Sorbonne und in Princeton sowie Fellow am The New Institute in Hamburg. Derzeit ist er Vertretungsprofessor für Öffentliches Recht und Grundlagen des Rechts an der Universität Erfurt. Von ihm erschien 2024 das Buch Wilde Demokratie. Das Recht auf Protest. Moderation: Johanna Bröse
Eine Frau mit männlicher Vergangenheit müsste man sein. (Irmtraud Morgner) Die im Band „bin weiblich, bin männlich, doppelt“ Queere DDR-Literatur" (Mitteldeutscher Verlag 2025) versammelten Beiträge sind ein unvollständiger Versuch, den literarischen Spuren des Nichtidentischen in Geschlecht, Sexualität und Begehren in der (Literatur) der DDR nachzugehen. „Queer“ beschreibt – wenn auch nachträglich – das, was in Bezug auf Geschlechterfragen in der DDR-Literatur so kostbar und interessant ist: dass sich in ihr eine Sprache der Abweichung, der Spuren und Reste für das Sexuelle, das Begehren und Geschlecht finden lässt. Eine Sprache, die noch keine festen Kategorien und Termini kennt und somit Sexualität von den nichtidentischen Rändern aus erschreibt. Queer sind die Texte auch, weil sie nicht „nur“ die Geschlechtsidentität, die vergeschlechtlichen Rollen und Normen infragestellen, sondern auch das vermeintlich gegebene Geschlecht brüchig werden lassen. Neben den FDJ-Poetenseminaren, der Lesbenzeitschrift „frau anders“ und einem Gespräch mit dem Autor Norbert Marohn beschäftigen sich die Artikel mit den Autor:innen Irmtraud Morgner, Brigitte Reimann, Christa Wolf, Christa Reinig, Helga Königsdorf, Helga Schütz, Sarah Kirsch, Maxie Wander, Waldtraut Lewin, Christa Kożik, Norbert Marohn, Ronald M. Schernikau, Franz Fühmann und Erich Loest. Diese Liste ist unvollständig und auch nicht als Systematik Queerer DDR-Autor:innen bzw. Queerer DDR-Literatur zu verstehen. Vielmehr ist sie ein erster Vorschlag, Literatur aus der DDR unter queermaterialistischer Perspektive zu betrachten. Queer ist – das wird in allen Beiträgen deutlich – in der der hier besprochenen Literatur weniger allein ein inhaltliches Akronym für diverse Sexualitäten, Begehren und Geschlechter. Mehr noch zeigt sich Queeres ausgehend vom literarischen Material als ein ästhetisches Verfahren sowie als textuelle erotische Praxis. Die Herausgeberin Franziska Haug führt in das Thema und den Band ein, Alexander Wagner stellt seine Arbeit zu Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz (1974) vor und Lucas Mielke seinen Artikel über Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989). Anschließend freuen wir uns auf Gespräch und Austausch.
Die Schriftstellerin Gertrude Stein (gestorben am 27.7.1946) wird heute immer wieder auf einen Satz reduziert. Dabei hat ihre Geschichte so viel mehr zu bieten. Von Christian Kosfeld.
"Rigoletto" Literatur wird Oper - Folge 18 - Drama wird Oper, von Giuseppe VerdiEvelyn Müller und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.Hördauer ca. 11 Minuten„Die zentrale Gewitterszene ist gleichsam ein Tonfilm, wo die bewegten Bilder ein äußeres und inneres Drama zeigen. Die huschenden Bewegungen der Personen in dem unregelmäßig von Blitzen durchzuckten Dunkel werden von leeren Quintklängen, fahlen Streichertremoli, kurz aufflackernden Bläserfolgen, Donnergrollen sowie einem unheimlich stöhnenden Summchor durchzogen, und sie meinen gleichermaßen äußere wie innere Vorgänge: im Augenblick des stärksten Donnerschlags passiert der Mord.“Dieter SchnebelMarcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.Evelyn Müller erblickte am 6.6.1976 im oberpfälzischen Weiden das Licht der Welt. Sie ist seit vielen Jahren in Regensburg als Anwältin mit Schwerpunkt im Arbeitsrecht tätig. Seit jeher zieht es Evelyn in der europäischen Süden: sie liebt römische Architektur, barocke Kirchen und die Bauwerke der Renaissance. Als überzeugte Anhängerin des "dolce far niente" schwärmt sie für italienische Musik und Literatur. In ihrer Freizeit spielt Evelyn Tennis, joggt und wandert leidenschaftlich gerne im Regensburger Umland und in den Donau - Auen. Politisch: liberal mit klarem Bekenntnis zur freiheitlich - demokratischen Grundordnung."Wem dieser Beitrag gefallen hat, der mag vielleicht auch diesen.Regie und Realisation Uwe KullnickLive Termine in Schwabing - Hörbahn on Stage
Ben Lerner - Transkription Von Scheck Schreyl.
Wenn wir heute über das Klima sprechen, dann meist aus naturwissenschaftlicher Perspektive. Aber was kann uns die Kulturgeschichte über den Klimawandel erzählen? Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Eva Horn spricht mit der Leiterin des Natur-Ressorts Katharina Kropshofer über Hitze in der Stadt, Klima als „Katastrophe ohne Knall“ und wieso wir lieber über „Luft“ als über Klima sprechen sollten. Im Rahmen der Falter-Sommergespräche im Museumsquartier Wien. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Pfeiffer, Heinrich www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die Literaturwissenschaftlerin Daniela Strigl hat diese Woche eine zwiespältige Eigenschaft in den Mittelpunkt ihrer „Gedanken für den Tag“ gestellt: den Trotz. Literarische Trotzgestalten ebenso wie reale. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 25.07.2026
Eine Beziehung am Ende ihrer Laufzeit und eine gemeinsame Reise nach Heidelberg. Auf den ersten Blick: keine gute Kombination. Der Schriftsteller, Musiker, Moderator und Songwriter Heinz Strunk porträtiert in seinem neuen Roman Memories of Heidelberg ein Paar mittleren Alters mit großem Sinn für die Komik und Tragik des Lebens. Wieso gehen Bertram und Isolde jeden Abend in dasselbe Restaurantschiff auf dem Neckar? Warum werden sie dort so mies behandelt? Schweißt sie der Schrecken, den sie dort erleben, wieder zusammen? In jedem Fall: ein herrlicher, burlesker Sommerroman. Michael Köhlmeier erzählt zum ersten Mal ausführlich über seine Kindheit und Jugend. Sein großer Roman Mein privates Glück, der im August erscheinen wird, handelt vom Aufwachsen in Coburg. Der kleine Junge lebt hier mit seiner Schwester bei der Großmutter, da seine Mutter schwer erkrankt war. Köhlmeier gelingt es meisterhaft, seine individuelle Geschichte mit der trauma- und schuldbehafteten Nachkriegszeit zu verbinden. In unserem Klassiker beschäftigen wir uns mit der kleinen, aber sehr spannungsreichen Erzählung Das dicke Kind von Marie Luise Kaschnitz. Auch hier wird persönliche Erfahrung in Literatur verwandelt. Bei Was liest du gerade? diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski zwei neue Romane, die nicht in den großen Metropolen Deutschlands spielen – sondern in Heidelberg und Coburg. Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Heinz Strunk: Memories of Heidelberg. Roman. Rowohlt Verlag, Hamburg 2026. 176 Seiten, 23,00 EUR - Michael Köhlmeier: Mein privates Glück. Roman. Hanser Verlag, München 2026. 320 Seiten, 26,80 EUR. Erscheint am 18.08.2026 - Marie Luise Kaschnitz: Das dicke Kind und andere Erzählungen. Suhrkamp Verlag, Berlin 2002. 250 Seiten, 11,40 EUR. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
von Oppen, Stefanie www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die finnlandschwedische Künstlerin und Autorin Tove Jansson schrieb ihre Mumin-Geschichten in der Nachkriegszeit, als Finnland noch stark vom Krieg gegen die Sowjetunion geprägt war. Themen wie Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe stellte sie dem Horror der Nachkriegszeit entgegen. «Die Mumins. Eine drollige Gesellschaft» aus dem Jahr 1948 ist der dritte Band der Mumins-Reihe. Eigentlich ist es ein Kinderbuch. Doch Magazin-Redaktor Mikael Krogerus findet: «Du kannst es als Kind schauen oder lesen, als Jugendlicher und als Erwachsener – und jedes Mal liest du es ein bisschen anders.» Mikael Krogerus kommt selbst aus Finnland. Das Buch hat ihn praktisch seine ganze Kindheit begleitet. In der dritten Folge unseres Buchsommers erklärt er, warum es für ihn ein mehrschichtiges und psychologisches Buch ist, das bis heute zu seinen Favoriten gehört. Host: Philipp Loser Produzentin und Sprecherin: Jacky Wechsler Mehr zu Tove Jansson und den Mumins Mutter trotzt dem Weltuntergang Winnetou, Harry Potter oder Mumins – auf den Spuren unserer Kindheitshelden Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
von Oppen, Stefanie www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Inga Hanka erzählt in ihrem Debütroman vom Erwachsenwerden, von Freundschaft und Liebe - und nimmt uns dabei mit auf einen Roadtrip ans Meer. Von Philipp Seehausen.
Wüllenkemper, Cornelius www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Der Brentano-Preis für Literatur geht in diesem Jahr an Clara Heinrich für ihr Buch „Pusztagold“. Ihr gelinge eine genuin neue Form des Nature Writing, begründet die Jury.
Wüllenkemper, Cornelius www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Long Story Short - Der Buch-Podcast mit Karla Paul und Günter Keil
Ihr wollt mehr Lesestoff? Bekommt ihr! Vier Autorinnen, vier starke Geschichten über Frauen, die sich gegen die Zumutungen ihrer Zeit und ihres Umfelds behaupten: Karla und Günter sprechen in der Sommer-Bonusfolge über historische Aufbrüche, lebenslange Freundschaft, Briefe als Selbstporträt und den Mut, sich zu befreien.Kathryn Stockett: "Der Club der Unbeugsamen": In diesem Roman kreuzen sich die Wege von Birdie, Meg und Charlie 1933 in Mississippi. Aus Not, Mut und wachsendem Vertrauen entsteht ein gewagter Plan, der ihnen Unabhängigkeit verschaffen soll. Ein vielschichtiger, humorvoller und zugleich politisch hellsichtiger Roman über Frauen, die sich mit den Regeln ihrer Zeit nicht abfinden möchten.Felicitas Fuchs: "Rosen im Asphalt: In "Rosen im Asphalt" begegnen sich Linda und Irmi als Mädchen im Köln der Nachkriegszeit. Obwohl sie aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen kommen, entwickelt sich eine jahrzehntelange Freundschaft, die alle Widerstände überdauert. Ein emotionaler, unkitschiger Sommerroman über Herkunft, Identität und die Suche nach Liebe.Virginia Evans: "Die Briefeschreiberin": Sybil von Antwerp, 73 Jahre alt, ist eine leidenschaftliche Verfasserin von Briefen - an Familie, Freundinnen, an Autorinnen und Autoren. Aus ihrer Korrespondenz entsteht das Porträt einer klugen, scharfzüngigen Frau, die mehr verbirgt, als sie zunächst zeigt. Ein besonderer Briefroman über Erinnerung, Gewissen und die Frage, was ein Leben ausmacht.Roisin O'Donnell: "Nest": An einem Frühlingstag setzt Ciara Fay ihre Töchter ins Auto und flieht aus ihrer Ehe, die von Kontrolle und Manipulation geprägt ist. Der Roman zeigt eindrücklich, wie emotionale und psychische Gewalt wirkt – und wie schwer es ist, nicht nur zu gehen, sondern auch wegzubleiben. Ein hoffnungsvoller Debütroman aus Irland.Alle Titel dieser Folge:Kathryn Stockett: "Der Club der Unbeugsamen" (btb)Felicitas Fuchs: "Rosen im Asphalt" (Heyne)Virginia Evans: "Die Briefeschreiberin" (Goldmann)Roisin O'Donnell: "Nest" (Blessing)+++Karla und Günter sind ab September mit neuen Folgen zurück.. Bis dahin wünschen wir euch einen schönen Lese-Sommer. Wir freuen uns über eine Bewertung, ein Follow oder über Feedback an podcast@penguinrandomhouse.de!+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Alma und Theo lieben einander, aber reicht ihre Liebe für eine Beziehung? Dieser Frage geht Eva Pramschüfer in ihrem Debüt "Weißer Sommer" nach. Von Christine Westermann.
Die nigerianische Autorin Chimamanda Ngozi Adichie prägte unter anderem mit ihrem Essay «We Should All Be Feminists» die Debatte über Gleichberechtigung. Ihr TED-Talk von 2012 traf ein Momentum, erreichte ein Millionenpublikum. Sogar Beyoncé sampelte Auszüge der Rede; Dior druckte den Titel «We Should All Be Feminists» auf T-Shirts. «Americanah» ist ihr dritter Roman. Ein politisches Buch, in dem es um Identitätsfindung, Rassismus, Entfremdung und Heimat geht. Chimamanda Ngozi Adichie seziert in «Americanah» messerscharf die amerikanische Gegenwart, wie Redaktorin Annik Hosmann findet. In der zweiten Folge unseres Buchsommers stellt Annik Hosmann ihr Lieblingsbuch vor und erklärt, warum «Americanah» ein politisch vielschichtiges Buch ist – und gleichzeitig eine grosse Liebesgeschichte. Host: Alexandra Aregger Produzentin und Sprecherin: Jacky Wechsler Mehr zu Chimamanda Ngozi Adichie «Die Literatur der Social-Media-Generation wird schrecklich sein» «Michelle Obama mit Zöpfen wäre undenkbar» Ein furchtloses Mädchen gegen die Männerdominanz der Finanzwelt Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der heute 82-jährige Westschweizer Schriftsteller hat erst mit über fünfzig Jahren angefangen zu schreiben und seither beinahe vierzig Bücher veröffentlicht. Viele davon haben politische Themen. Literatur ist für ihn kein Selbstzweck, sondern soll sich gesellschaftlich engagieren. Im ersten von drei Gesprächen zum 25-Jahr-Jubiläum des Tagesgesprächs geht es um die Rolle der Literatur in der Gesellschaft, um die Parallelen von Rennen und Schreiben sowie um den Brandanschlag, den Daniel de Roulet 1975 auf das Chalet des «Bild»-Verlegers Axel Springer in Rougemont verübt hat. Daniel de Roulet ist zu Gast bei Roman Fillinger.