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Lorena Handschin ist Schauspielerin und Musikerin. Lange hat sie ihre Songs lieber im Verborgenen entstehen lassen. Umso schöner, dass sie sich nun entschieden hat, ihre Musik mit der Welt zu teilen. Die Musik von Lorena Handschin fühlt sich an wie ein Abend mit den besten Freundinnen: nicht im lauten Club, sondern ganz gemütlich zuhause. Ein Abend, der mit tiefgründigen Gesprächen beginnt, zwischendurch wütend-feministisch auflodert und dann wieder konstruktiv nach Lösungen sucht. Es wird in der Küche getanzt, aus dem Fenster geraucht, Wein getrunken und man fühlt sich gemeinsam stark. Irgendwann setzt die Müdigkeit ein, die Stimmung wird nachdenklicher, fast melancholisch. Und trotzdem geht man in den frühen Morgenstunden mit vollem Herzen und einer trotzzigen Portion Selbstbewusstsein na«Unter Wasser» heisst Lorena Handschins EP. Musik die sich zwischen feministischer Haltung und hedonistierscher lebensfreude keinen unterschied macht.ch Hause. Bereits mit 23 Jahren wurde Lorena Handschin mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet, für ihre Rolle als Sophie in der SRF-Serie «Nr. 47», durch die sie vielen bekannt wurde. Lange lebte sie zwischen Deutschland und der Schweiz, war unter anderem festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin und ist aktuell Teil des Ensembles am Schauspielhaus Zürich.
Eine Folge über die lesbische Subkultur der Weimarer Republik, die Liebe zwischen Margot Liu und Marta Halusa und ihre Verfolgung im Nationalsozialismus.In den Zwanzigern gibt es in Berlin mehr Treffpunkte für Lesben als heute. Damenklubs laden zum Ball, in Tanzdielen spielen Frauen in Smoking Jazz auf. Als die beiden Tänzerinnen Margot Liu (geborene Holzmann) und Marta Halusa sich 1932 kennenlernen, ist diese Welt schon dem Untergang geweiht. Die Nationalsozialisten kommen an die Macht und zerstören die lesbische Subkultur der Weimarer Republik. Verfolgt werden die beiden Tänzerinnen jetzt nicht nur wegen ihrer Lieben zueinander. Sondern auch, weil Margot Jüdin ist, beide wegen Sexarbeit kriminalisiert werden und sie Antifaschistinnen sind. Aber Margot und Marta halten zueinander und werden sich allen Widerständen zum Trotz ein Leben lang lieben.ContentwarningAn keiner Stelle wird explizite Gewalt szenisch beschrieben, sie wird aber behandelt.1:11:33 - 1:35:22 In dem Teil geht es um die antisemitische, homophobe und sexarbeiterinnenfeindliche Verfolgung von Marta und Margot während des NS. Immer wieder geht es um Gestapo Haft und Verhöre. 1:20:25 - 1:21:12 Hier geht es um sexualisierte Gewalt.1:27:33 - 1:27:55 Hier wird ein Zitat vorgelesen, das antisemitisch und homophob ist.1:32:59 - 1:34:32 Hier geht es um Folter und Misshandlung in der Gestapohaft.Literatur:Marta Halusa und Margot Liu: Die lebenslange Liebe zweier Tänzerinnen von Ingeborg BoxhammerJahre des Glücks, Jahre des Leids. Gespräche mit älteren lesbischen Frauen von Ilse KokulaLila Nächte: Die Damenklubs in Berlin der 20er Jahre von Adele Meyer (hrsg.)Die online Ausgaben der Zeitschrift "Die Freundin" sind hier zu findenSupport the showLive Podcasts:15.8.2026 in Berlin im Freiluftkino fmp1. Einlass 14, Beginn 15 Uhr.Tickets gibt's für 0-20 € hier: https://pretix.eu/Muenzenberg/GKW-2/Die Musik unseres Spenden-Einspielers hat beo-beo für uns produziert: www.beo-beo.de Werbepartner:https://ews.jetzt/gkwSchickt uns Feedback an hallo-gkw@riseup.netSchickt uns Postkarten, Bücher und was immer ihr wollt an Geschichte der kommenden Welten c/o Radio BlauPaul-Gruner-Straße 6204107 LeipzigAbonniert unseren Telegram-Kanal @linkegeschichte um die Fotos zu sehen und keine Folge zu verpassen: https://t.me/linkegeschichteFolgt uns auf Instagram: https://www.instagram.com/linkegeschichte/Unterstützt diesen Podcast mit einer Spende: https://steadyhq.com/de/linkegeschichte/about
Audiografie: Lebensgeschichten hörbar bewahrenWas bleibt von einem Menschen, wenn er erzählt? In dieser Folge von „Gelassen älter werden“ spricht Bertram mit Ingo Stoll, Gabriele Schuster-Klackl und Uwe Paris über Audiografie, also über die Kunst, Lebensgeschichten mit der eigenen Stimme festzuhalten.Es geht um Stimme, Erinnerung, Zuhören und um die Frage, warum ein gesprochenes Leben manchmal nähergeht als jeder geschriebene Satz. Ingo Stoll, Audiograf und Begründer der Audiografie im deutschsprachigen Raum, beschreibt, wie aus ausführlichen Gesprächen ein persönliches Hörportrait entsteht. Mit Musik, Geräuschen, Atmosphäre und vor allem mit den Zwischentönen, die nur eine Stimme tragen kann.Gabriele Schuster-Klackl bringt ihren sinnzentrierten Blick ein. Sie spricht von „Sinnsuche rückwärts“, vom Goldschürfen in der eigenen Vergangenheit und davon, wie Krisen, Wendepunkte und kleine Glücksmomente zu einem neuen Gesamtbild werden. Uwe Paris erzählt sehr persönlich, was seine eigene Audiografie mit ihm gemacht hat. Nicht nur für Familie, Freunde oder Enkelinnen, sondern auch für sich selbst. Denn im Erzählen hat sein Leben noch einmal ein eigenes Gewicht bekommen.In dieser Folge hörst du:Was Audiografie von Biografie, Film und klassischem Interview unterscheidet.Warum die Stimme durch alle Lebensalter führen kann.Wie gutes Zuhören zu einer Einladung wird.Weshalb Erinnern nicht nur rückwärts schaut, sondern auch Zukunft öffnet.Wie eine Audiografie Angehörige berühren und manchmal sogar versöhnen kann.Zitat aus der Folge:„Audiografien sind immer Liebeserklärungen.“ Gabriele Schuster-KlacklWeitere schöne Gedanken aus dem Gespräch:„Ich bin Clown und sammle Augenblicke.“ Uwe Paris„Die Arbeit eines Audiografen ist mehr die eines Archäologen. Es geht um das Freilegen der Dinge, die längst da sind.“ Ingo StollLinks und Hinweise:Ingo Stoll und die Audiografie: [Link einfügen]Festival der Lebensgeschichten: [Link einfügen]Gabriele Schuster-Klackl: [Link einfügen]Audiografie von Uwe Paris: [Link einfügen]Frühere Folge zur Audiografie aus März 2023: [Link einfügen]Vielleicht ist diese Folge auch eine kleine Einladung, mal zu fragen: Welche Geschichten in meinem Leben warten noch darauf, erzählt zu werden? Und wem würde meine Stimme, genau so wie sie ist, eines Tages fehlen?Hier könnt ihr mein Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden" vorbestellen!Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
Eine neue Konzertreihe im Theater am Spittelberg im Wien entsteht - Saitensprung. Anna Tropper und Martina Fuchsberger haben das Ganze konzipiert und kuratiert, und es wird aufregend, spannend, lustig, anders - einfach neu. Im Podcast erzählen beide, was das Publikum erwartet, welche großartigen Musiker mit dabei sind und was es mit dem Spruch "Trallallaaa" auf sich hat. Jetzt in Servus Musilosn! Die Musik im Podcast: Wengerboch Musi - Aigenberg Polka Julia Lacherstorfer - Sonnleitner Tänze Erotik Echo Ebenau - Schmidtchen Schleicher Nenda - Mixed Feelings Gschreams - Nokia Polka + Anna Buchegger - Maria Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Sönke Torpus kennen viele noch als Frontmann von Torpus & the Art Directors. Nach dem Ende der Band hat er erst mal alles hingeschmissen, aufs Land gezogen, und sich als Produzent für andere Künstler gearbeitet, unter anderem für International Music und Tristan Brusch. Irgendwann hat ihn das Schreiben wieder eingeholt. Das Ergebnis ist Low Key Orchestra, sein neues Projekt mit dem isländischen Produzenten Helgi Helgasson. Das Debütalbum "before the reverb" erscheint am 26. Juni auf dem eigenen Label the resort. Aufgenommen hat Sönke es an der deutsch-dänischen Grenze, und man hört, dass da jemand ohne Erwartungsdruck gearbeitet hat. Die Musik klingt erstaunlich offen und international, irgendwo zwischen Big Thief, Bright Eyes und Whitney. Der Name ist tiefgestapelt, die Musik nicht. Wie aus dem Loslassen ein ganzes Album wurde und warum manchmal erst der Abstand zeigt, was zählt, erzählt uns Sönke in dieser Folge. Reinhören lohnt sich! Website: lowkeyorchestra.com Instagram: instagram.com/lowkeyorchestra YouTube: youtube.com/@lowkeyorchestra Vinyl kaufen via Bandcamp: lowkeyorchestra.bandcamp.com/album/before-the-reverb Zuletzt gehörte Alben Martin: M Lucky - Good Entertainment Sönke: Dan Auerbach - Waiting on a Song Dennis: Richard Wagner - Der Ring des Nibelungen Neue gekaufte Platten Martin: Kalle Mattson - Avalanche Sönke: Niels Frevert - Putzlicht Dennis: Blumfeld - Old Nobody Eine Lieblingsplatte von Sönke Midlake - Bamnan and Slivercork Unterstützt uns bitte mit einer Sterne-Bewertung sowie gerne auch einem Kommentar dazu bei Apple Podcasts (Link) oder Spotify (Link). Wir freuen uns darüber. Feedback, Wünsche oder Vorschläge zu Gästen dürft ihr uns gerne per Mail schreiben: kontakt@platten-panorama.de. Höre dir die Folge bei Apple, Google, Spotify, podcast.de, Deezer, Podimo, YouTube, Pocket Casts, Castbox oder direkt per RSS-Feed an. Zu jeder besprochenen Platte aus dem Panorama könnt ihr euch nun auch einen Song auf unserer Playlist bei Spotify anhören. Viel Spaß! Verwendet doch gerne diesen Affiliate-Link zum Onlineshop von JPC, wenn ihr eure Vinyl dort kauft. Mit der Nutzung dieses Links unterstützt ihr uns bei der Erstellung unseres Podcasts. Herzlichen Dank!
In Folge #102 von Radio Jorns geht es u.a. um die (sinnfreie) Frage, was uns der Künstler bzw. die Künstlerin mit ihrem Werk sagen wollte und dass es viel bessere Fragen gibt, wenn man sich einem Kunstwerk nähert. Es geht um den Tod der Streetfotografie, der unweigerlich eintritt, wenn wir die Schere nicht aus unserem Kopf bekommen und es geht (natürlich) um KI - im positiven wie im negativen Sinne. Und ich erkläre, warum das Mehrheits-Parodoxon Schuld daran ist, dass wir uns manchmal so unverstanden fühlen. Die Musik in dieser Folge ist ein wilder Mix inkl. eines Blindkaufs in einem Berliner Plattenladen, der mich nachhaltig begeistert ... :)
Vom Klinikstress zur LebensfreudeIn dieser sehr persönlichen Folge von „Gelassen älter werden“ spricht Bertram mit Heike Köcker, einer früheren Mitschülerin und ehemaligen Chefärztin der Gynäkologie. Es geht um einen mutigen Schnitt im Leben, um Arbeit, die lange erfüllt hat und dann zu viel wurde, und um die Frage, wie Hunde, Pferde, Natur und ein altes Haus auf dem Land zu neuen Lehrmeistern werden können.Heike erzählt offen von ihrem Weg aus der Klinikleitung heraus, von Erschöpfung, Verantwortungsdruck und dem Moment, in dem sie merkte: So geht es nicht weiter. Auf einer Reise rund um Sardinien begegnete ihr beim Blick in den Spiegel eine Erinnerung an die achtjährige Heike, dieses freie, schwimmende, glückliche Kind von früher. Danach war klar: Sie wollte sich selbst retten.Heute lebt Heike mit zwei Hunden und zwei Islandpferden auf dem Land. Ihre Tiere geben Struktur, Bewegung, Nähe, Ehrlichkeit und manchmal auch deutliche Rückmeldung. Wer mit Pferden lebt, sagt sie, lernt Geduld. Wer mit Hunden lebt, kommt raus, auch wenn's regnet, schneit oder der innere Schweinehund sich querstellt.Wir sprechen darüber, wie Tiere beim Älterwerden unterstützen, warum Lernen mit 60 plus nicht aufhört, was Natur mit Lebensfreude macht und weshalb Statusverlust manchmal gar kein Verlust ist, sondern Platz schafft für etwas Stilles, Echtes, Eigenes.Themen dieser FolgeWie Heike den Ausstieg aus ihrer Chefarztrolle erlebt hatWieso Burn-outt oft fast unsichtbar beginnt, mit Rückzug, Müdigkeit und innerer EngeWas Hunde und Pferde über Geduld, Körpersprache und Selbstwahrnehmung lehrenWie Natur, Bewegung und tägliche Routinen das Älterwerden lebendiger machenWarum „satt vom Leben sein“ ein starker Gedanke für die dritte Lebensphase istZitat aus der Folge„Du kannst die Welt nicht retten, dann rette wenigstens dich selbst.“Heike KöckerZum WeiterdenkenWelche Tür müsste in deinem Leben in den Hintergrund treten, damit eine andere aufgehen kann? Und was würde passieren, wenn du nicht höher, schneller, weiter müsstest, sondern einfach wieder näher zu dir selbst kämst?Hier könnt ihr mein Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden" vorbestellen!Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
Du machst gute Musik und trotzdem verkauft sie sich nicht. Liegt es an deinem Talent? Nein. Und genau darum geht es in dieser Folge. Wenn du als Musikerin* deine Songs veröffentlichst, begegnet dir ständig dieser eine Satz, laut oder leise, von anderen oder aus deinem eigenen Kopf: »Wenn es wirklich gut ist, verkauft es sich schon.« Dieser Satz kostet Musikerinnen* Zeit und Geld. Denn er schneidet genau das ab, was eigentlich passieren müsste: den Umsatzkreislauf schließen. In dieser Folge erkläre ich dir, warum so viele Musikerinnen* nach dem Release in Stille verschwinden statt in Umsatz, warum »Wenn es gut ist, verkauft es sich« der teuerste Glaubenssatz in der Musikbranche ist und welche vier Stationen du durchlaufen musst, damit aus deiner Musik tatsächlich Geld wird. Am Beispiel einer Record Release Kampagne zeige ich, was vor dem Durchbruch wirklich passiert (und warum niemand darüber spricht). Das sind deine 3 Learnings aus der Folge: ✓ Nicht dein Talent fehlt — der Kreislauf fehlt → die meisten Musikerinnen* hören nach dem Angebot auf und jagen der nächsten Idee hinterher, statt bestehende Projekte zu Ende zu bringen. ✓ Expertise zeigen ist nicht Sichtbarkeit → es bedeutet, deine Zielgruppe zu kennen, ihre Customer Journey zu verstehen und strategisch auf jede Station einzuzahlen — nicht »irgendwas posten«. ✓ Erfolg beginnt nicht beim Durchbruch → er beginnt in den stillen Runden davor, in denen Zahlen ausgewertet und Bestehendes iteriert wird. Genau darüber redet niemand. Willst du mit deiner Musik Geld verdienen und bist bereit, in deine Karriere zu investieren? Dann schreib mir eine E-Mail an imke@raketerei.com. Ich lade dich zu einem kostenfreien Kennenlerncall ein und wir gucken gemeinsam, wie ich dich unterstützen kann, deinen Umsatzkreislauf zu schließen.
Die Musik legt sich langsam über Deinen Atem, die Seele wird leicht. Pop- und Klassikstücke zum Loslassen.Diese Stücke hast Du in der Folge gehört:Ane Brun & Dustin O'Halloran - "Lose My Way" //Nora Johansson - "If I Had My Way" //Wolfgang Amadeus Mozart - "Laudate Dominum" //Michael Patrick Kelly - "So Beautiful" //Haevn - "We are" //Den ARD Podcast "Kompost und Konfetti" findest Du hier:https://www.ardaudiothek.de/sendung/komm-mit-in-den-garten-der-ard-garten-podcast/urn:ard:show:45bc4b9b47c95c31/Wenn Du eine Idee oder einen Wunsch zu einem musikalischen Thema hast, dann schreib ihm eine Mail: playlist@ndr.de
Nach unserer Folge GKW59 über Polizei-Kritik und Abolitionismus haben wir euch aufgefordert, uns Fragen zu schicken, und es kam viel spannendes zusammen. Diese Fragen besprechen wir jetzt mit Cuso Ehrich vom Podcast "Hast du alles?"Das Episodenbild ist von Maik Banks. Vielen Dank, dass wir die Illustration hier nutzen dürfen! Ihr könnt die Illustration auch als Poster bei Black Mosquito kaufen: https://black-mosquito.org/de/stop-cop-city-protect-the-planet-poster.htmlErwähnte Bücher, Filme, Gruppen und Links:Podcast "Hast du alles?": https://hast-du-alles.podigee.io/Buch "Abolitionismus. Ein Reader" von Daniel Loick und Vanessa E. ThompsonMaterialsammlung und Archiv über das Sozialistische Patientenkollektiv (SPK): https://www.spkpfh.de/index_de_pfspk.htmlDokumentation von Ava DuVernay: 13thKapitel von Patrick Opwis: "Was tun mit den «Dangerous Few»?" im Sammelband: Strafe und Gefängnis von Rehzi MalzahnEssay von Moana Jackson - Decolonization and the Stories in the Land https://poutamapounamu.org.nz/assets/resources/site/Moana-Jackson-decolonisation-article.pdfBethel House: https://www.iheart.com/podcast/1119-cool-people-who-did-cool-96003360/episode/part-two-bethel-house-how-schizophrenic-260145978/&sa=D&source=docs&ust=1779358045774201&usg=AOvVaw3vnn48oKMdhryrTLY8ZUOxJustice for Pedro: https://www.instagram.com/justiceforpedro/Women in Exile: https://women-in-exile.net/Copwatch Leipzig: https://copwatchleipzig.home.blog/ https://www.instagram.com/copwatch_le/Konzept zur Abschaffung der Polizei: https://copwatchleipzig.home.blog/2021/04/23/ein-konzept-zur-abschaffung-der-polizei-in-deutschland/Abolish Frontex: https://abolishfrontex.org/ https://www.instagram.com/abolishfrontex/Links aus der Mail von der Person von Abolish Frontex: https://www.ssc.wisc.edu/soc/racepoliticsjustice/2020/07/18/when-the-nypd-rioted/https://www.thethinbluelife.com/articles/working-as-a-believer/how-to-embrace-our-police-servant-warrior-ethos/ https://en.wikipedia.org/wiki/Gangs_in_the_Los_Angeles_County_Sheriff's_DepartmentSupport the showLive Podcasts:15.8.2026 in Berlin im Freiluftkino fmp1. Einlass 14, Beginn 15 Uhr.Tickets gibt's für 0-20 € hier: https://pretix.eu/Muenzenberg/GKW-2/Die Musik unseres Spenden-Einspielers hat beo-beo für uns produziert: www.beo-beo.de Werbepartner:https://ews.jetzt/gkwSchickt uns Feedback an hallo-gkw@riseup.netSchickt uns Postkarten, Bücher und was immer ihr wollt an Geschichte der kommenden Welten c/o Radio BlauPaul-Gruner-Straße 6204107 LeipzigAbonniert unseren Telegram-Kanal @linkegeschichte um die Fotos zu sehen und keine Folge zu verpassen: https://t.me/linkegeschichteFolgt uns auf Instagram: https://www.instagram.com/linkegeschichte/Unterstützt diesen Podcast mit einer Spende: https://steadyhq.com/de/linkegeschichte/about
Die Oper „Tosca“ von Giacomo Puccini wird heuer im Steinbruch in St. Margarethen gespielt. Kurz vor Probenbeginn macht Kulturredakteurin Bettina Treiber einen Blick hinter die Kulissen - neues Bühnenbild, Kostüme aus Mailand, Arbeit mit dem Kinderchor. Im Gespräch: Intendant Daniel Serafin und die Künstlerische Betriebsdirektorin Katharina Reise.Die Musik darf im Podcast aus rechtlichen Gründen nicht gespielt werden. Sendungshinweis: Radio Burgenland Extra, 28.5.2026, ab 20:00 Uhr.
Jubiläumsausgabe 2025 Ruhestand als Chance mit Sabine Schröder KunzFünf Jahre „Gelassen älter werden“, und mit dieser Jubiläumsausgabe sind wir im Podcastjahr 2025 angekommen. In unserer Jubiläumsreihe holen wir die Folgen zurück, die bei euch besonders viel Resonanz ausgelöst haben. Diese Episode gehört ganz klar dazu.Im Mittelpunkt steht eine Lebensphase, auf die viele hinarbeiten und die trotzdem oft mehr Fragen mitbringt, als man zuerst denkt: der Ruhestand. Gemeinsam mit Sabine Schröder Kunz, Diplom Gerontologin und Diplom Betriebswirtin, sprechen wir darüber, wie dieser Übergang gelingen kann, ohne sich selbst dabei zu verlieren.Es geht um Freiheit und Leere, um neue Strukturen, um Selbstwirksamkeit, Resilienz und um die leise Kunst, Hilfe anzunehmen, ohne sich kleiner zu fühlen. Auch Einsamkeit, Altersscham und Traurigkeit bekommen in diesem Gespräch Raum. Nicht dramatisch, nicht schwer, sondern so, dass es trägt.In dieser Folge hörst du:• warum Ruhestand nicht nur Freiheit bedeutet, sondern oft auch eine spürbare Lücke• wie eine gute Balance aus Aktivität, Ruhe und neuen Routinen entstehen kann• weshalb soziale Kontakte im Ruhestand kein Zufallsprodukt sind, sondern Pflege brauchen• wie Selbstwirksamkeit und Resilienz helfen, diesen Übergang bewusst zu gestalten• warum auch Traurigkeit, Unsicherheit und Altersscham zum Älterwerden dazugehören dürfenEin Satz, der hängen bleibt:„Der Ruhestand ist nicht das Ende, sondern ein neuer Lebensabschnitt.“Erwähnt werden unter anderem:• Sabine Schröder Kunz und ihr Buch „Ruhestand als Chance:: Die späte Lebensphase entdecken“• die fünf Säulen für einen stimmigen Ruhestand• Hilfe annehmen und Autonomie bewahren• Freundschaft, Einsamkeit und neue soziale Netze• Resilienz, Selbstwirksamkeit und biografischer Rückblick• Traurigkeit als Teil des ÄlterwerdensLinks:Buch von Sabine Schröder-Kunz: Ruhestand als Chance. Die späte Lebensphase entdeckenWebsite von Sabine Schröder-KunzWenn dir diese Jubiläumsausgabe gefallen hat, hör auch in die anderen Folgen unserer kleinen Jubiläumsreihe rein. Da steckt viel drin, was auch immer noch nachwirktt.Hier könnt ihr mein Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden" vorbestellen!Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
Mit "Le Frisur" hat die deutsche Punkband Die Ärzte 1996 ihr erstes und bisher einziges Konzeptalbum veröffentlicht. Ein Album, in dem es tatsächlich nur um Frisuren, Bärte und Haare aller Arten geht. Das Album "Le Frisur" von den Ärzten ist mal wieder ein Beweis dafür, dass die Band sich selbst nicht zu ernst nimmt – als ob der noch nötig gewesen wäre – und der Spaß bei der Band häufig im Vordergrund steht. Dass Die Ärzte offen sind für allerhand verrückte Ideen, kann Podcastgast George Lindt selbst belegen. Er hat mehrfach mit den Ärzten gesprochen und mit ihnen in der Vergangenheit ihre eigenen Songs neu aufgenommen – auf Japanisch und Chinesisch. Auch deshalb war er die perfekte Wahl als Gast für diese Podcastfolge zu "Le Frisur". George Lindt spricht in dieser Meilensteine-Folge nicht nur über das Album, sondern erzählt auch jede Menge Anekdoten aus der Geschichte der Ärzte. Ein Konzeptalbum nur über Haare, Bärte und Co., so etwas Verrücktes fällt wirklich nur den Ärzten ein. Aber wer die Ärzte kennt, weiß, dass es – auch wenn es offenkundig und beim ersten Blick sehr albern und lustig gemeint ist – bei den Ärzten eigentlich immer eine tiefere Bedeutung gibt, auch beim Album "Le Frisur". Ein gutes Beispiel dafür ist der Song und das dazugehörige Musikvideo zu "Mein Baby war beim Frisör", in dem die Ärzte "Femizide" thematisieren. Die Musik und das Video sind dabei typisch lustig dargestellt, die Botschaft des Songs hingegen ist eher erschütternd. Neben dem inhaltlichen doppelten Boden spielen Die Ärzte auf dem Album ganz viel mit der Erwartungshaltung des Hörers. Johannes Heuft erklärt: wenn wir uns an einen Song gewöhnt und reingehört haben, dann passiert oft eben etwas komplett anderes, und das macht das Album auch spannend. Auf "Le Frisur" gibt es auch ganz viele Dinge, bei denen wir Verbeugungen vor großen Vorbildern erkennen und auch Inspirationen unterschiedlicher Natur. Auch ganz viele unterschiedliche Genres haben Die Ärzte auf das Album gepackt. Von (natürlich) Punk, über Pop, Metal, Reggae bis zu den Comedian Harmonists und Frank Sinatra ist fast alles dabei. Und so bizarr und chaotisch der bunte – teilweise vielleicht sogar fragwürdige – Mix der Ärzte ist, den sie auf diesem Album über Haare zusammenkomponiert und produziert haben, so einleuchtend ist die Platte und alles darauf für Meilensteine-Gast George Lindt. __________ Über diese Songs vom Album "Le Frisur" sprechen wir im Podcast (15:08) – "Erklärung"(24:14) – "Mein Baby war beim Frisör"(28:14) – "Motherfucker 666"(38:24) – "3-Tage-Bart"(44:17) – "No Future (ohne neue Haarfrisur)"(46:27) – "Der Medusa-Man (Serienmörder Ralf)"__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Le Frisur" findet ihr hier: https://x.swr.de/s/dierztelefrisur __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Unsere Sendung hat den Anspruch, aktuelle Themen zu bringen, die Menschen mit Beeinträchtigungen interessieren und Ihnen Hilfe für besondere Lebenslagen aufzeigen. Dieses Mal hat Mareike an einer Veranstaltung im FEK-Neumünster teilgenommen und lässt Rosa Cuevas zu Wort kommen. Es geht um eine neue Therapieform, die bei schwer zu behandelnden Depressionen zum Einsatz kommen kann; die Esketamin-Therapie. Für unsere Themenvielfalt spricht, dass wir ein weiteres, ganz anderes Thema behandeln. Wir stellen die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft-Werkstatträte in Schleswig-Holstein vor und sprechen mit Kerstin Scheinert vom Vorstand. Die Werkstadträte verfolgen das Ziel, allen Menschen in Werkstätten zu einem selbstbestimmten Arbeiten zu verhelfen. Die Werkstatträte arbeiten eng mit der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung zusammen, die wir in unserer Juni-Ausgabe vorstellen werden. Die Sendung läuft immer am dritten am Dienstag um 19 Uhr und ist jetzt in der Audiothek des Freien Radio Neumünster als Podcast nachzuhören. Die Musik müssen wir aus rechtlichen Gründen einkürzen.. Wer selber betroffen ist oder allgemeine Anregungen für Themen rund um die Herausforderungen von Krankheiten und Behinderungen hat, kann sich per Mail direkt an die Redaktion wenden: info@freiesradio-nms.de
Jubiläumsausgabe 2024 mit Sabine AsgodomFünf Jahre Podcast „gelassen älter werden“, das ist schon was. Zum fünfjährigen Podcastjubiläum holen Bertram Kasper und Catharina Maria Klein die meistgehörten Folgen der vergangenen Jahre noch einmal zurück ins Ohr. Diese Jubiläumsausgabe führt deshalb ins Jahr 2024, zur meistgehörten Episode dieses Jahres mit Sabine Asgodom.Und ja, man versteht sofort, warum genau diese Folge so viele Menschen erreicht hat. Sabine Asgodom spricht mit großer Klarheit über das Älterwerden, über innere Haltung, über Selbstbestimmung und darüber, wie man sich selbst treu bleibt, auch wenn sich im Leben Rollen, Kräfte und Erwartungen verändern. Es geht um Freundschaften, um Verantwortung, um generationenübergreifendes Arbeiten und um die Frage, wie wir unser Älterwerden nicht bloß hinnehmen, sondern selbst gestalten.In dieser Folge hören Sie:• warum Selbstverantwortung im Älterwerden so viel mit Lebendigkeit zu tun hat• weshalb Freundschaften nicht einfach passieren, sondern gepflegt werden wollen• wie Übergänge gelingen können, im Beruf, in der Familie und im eigenen Selbstbild• warum Zusammenarbeit zwischen Generationen so fruchtbar ist• wieso Souveränität mit den Jahren oft wächst, und das macht einfach SinnEin Satz, der hängen bleibt:„Die Selbstverantwortung hält uns jung.“[Link zu Sabine Asgodom]Wenn Ihnen diese Jubiläumsausgabe gefallen hat, hören Sie gern auch in die weiteren Lieblingsfolgen aus fünf Jahren „Gelassen älter werden“ rein. Erzählen Sie sie anderen von uns. Hier könnt ihr mein Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden" vorbestellen!Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
Manchmal, wenn Zeit ist, höre ich gerne geistliche Musik. Das ist Musik, die biblische oder liturgische Texte nimmt und sie vertont; ob aus dem Mittelalter von Hildegard von Bingen, Claudio Monteverdi aus der Zeit der Renaissance, Händel, Bach oder Praetorius aus dem Barock und noch sehr viele mehr. Und es ist oft ein sehr diffuses Gefühl: Die Musik entführt scheinbar Geist und Seele in eine ganz andere Sphäre und beschwingt oder wühlt auf, beruhigt oder tut einfach gut.Und ganz oft bleibe ich dann so sehr in den Noten und Klängen gefangen, dass ich Raum und Zeit vergesse und ganz berührt bin, wenn nach langer Zeit ein Nachrichtenjingle kommt oder die CD zu Ende ist. Musik wäscht den Staub des Alltags von der Seele, heißt es nicht umsonst. Und noch ganz anders geschieht es, wenn man selbst singt oder ein Instrument spielt oder elektronisch Musik macht.Vorige Woche ist mir das seit langem mal wieder passiert. Wir haben uns zu viert auf der Orgelempore der Mutterhauskirche getroffen, um zwei wundervolle Gesänge zu üben und zu wiederholen, die wir schon lange kennen, aber nur noch selten singen. Für das Jubiläumsfest einiger unserer Schwestern wollten wir das aber gern mal wieder tun. Und ich bin immer wieder verblüfft darüber, wenn die Melodie angespielt wird und die ersten Töne kommen, dann singt es quasi ganz von allein aus mir heraus. Und es kamen in meinem Hinterkopf ganz viele Szenen wieder deutlich hervor, die mit diesen Gesängen und den Feierlichkeiten aus den ersten Ordensjahren zusammenhängen. Und es war dann, nach der kurzen Probe, den ganzen Nachmittag wie eine Dauerschleife eines Filmes mit dieser wunderschönen Musik.Heute ist vielleicht ein guter Tag, um mal wieder die Lieblingsmusik zu hören oder mal etwas ganz anderes und die Seele mit schönen Klängen umarmen zu lassen. Gönn es Dir. Es wird Dir guttun.
Wie können junge Menschen lernen, ihre Lebenswelten aktiv mitzugestalten? In der 48. Folge von Bildungswellen spricht die AHS-Lehrerin, Architektin und Künstlerin Theresia Frass-Knierzinger darüber, wie Kinder und Jugendliche Räume spielerisch entdecken und ihre Umgebung als gestaltbar erleben können. Sie erzählt, wie sie mit jungen Menschen das Wohnen der Zukunft erforscht, Gespräche im öffentlichen Raum anstößt, im Klassenverband ein gutes Miteinander stärkt und warum Irritation und Reduktion in der Bildungsarbeit oft besonders wirkungsvoll sind. Zusatzinfos & Links:Initiative Raumschule, Architekturvermittlung und angewandte Raumforschung für junge Menschen: www.raumschule.at Vermittlungsangebote des Architekturzentrum Wien: www.azw.at/de/vermittlung Netzwerk „Handyfreie Schule“: handyfreieschule.org Weiterbildung:BNE-Sommerakademie „CONNECT – Empathie mit Mensch, Planet und Zukunft“ von 19. – 21. August 2026 in Wesenufer, OÖ: events.umweltbildung.at Fragen, Feedback und Kommentare an podcast@umweltbildung.at. Die Musik für Bildungswellen kommt von grapes. Forum Umweltbildung ist eine Initiative des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft und des Bundesministeriums für Bildung. Projektträgerin: Umweltdachverband gGmbH
Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden – BuchvorstellungIn dieser Folge hören Sie die Aufzeichnung der Buchvorstellung vom 07.04.2026 zu „Die größte Reise deines Lebens – mit Gelassenheit älter werden“ im Café Salamanca vom St. Elisabeth-Verein e. V. in Marburg. Bertram Kasper erzählt, wie aus einer persönlichen Frage im Urlaub ein Podcast, ein innerer Lernweg und schließlich ein Buch wurde. Ausgangspunkt war kein glatter Plan, sondern eher Respekt vor dem Älterwerden. Seine Antwort darauf klingt schlicht und klug: Fantasie durch Information ersetzen. Wer sich vertraut macht mit dem, was kommt, muss nicht im Nebel der eigenen Befürchtungen stehen bleiben.Dabei wird deutlich, wie eng Schreiben, Älterwerden und Selbstbegegnung zusammenhängen. Das Buch ist mehr als ein Sachbuch über die dritte Lebensphase, sondern auch eine Spurensuche: Was trägt, wenn berufliche Rollen leiser werden? Wie entsteht Sinn? Welche Menschen haben uns geprägt? Und wie finden wir eine Sprache für Übergänge, Abschiede, Freiheit, Endlichkeit und das eigene Werden?Hauptgedanken der FolgeÄlterwerden braucht Raum. Wer einen neuen Lebensabschnitt betreten will, darf sich Zeit nehmen, Fragen wirken lassen und die eigene innere Bewegung ernst nehmen.Sinn entsteht nicht allein im Rückzug auf sich selbst. Bertram beschreibt sehr eindrücklich, dass wir Sinn durch und mit anderen Menschen erfahren.Die dritte Lebensphase ist kein bloßes Danach. Sie kann zu einer Phase werden, in der Freiheit, Selbstwirksamkeit, Erinnerung und neue Vorhaben miteinander ins Gespräch kommen.Schreiben kann eine Form der Selbstfreundschaft sein. Im Erzählen ordnen sich Erfahrungen, auch die kantigen, schmerzhaften und widersprüchlichen.Das Buch gehört, wie Bertram sagt, „auf seine Weise uns allen“, weil viele Begegnungen, Gespräche und Ermutigungen in seine Entstehung hineingewoben sind.Zitat„Wir bekommen nur Sinn durch und mit anderen Menschen.“Erwähnte Themen und RessourcenBuch: „Die größte Reise deines Lebens. Mit Gelassenheit älter werden“Podcast: „Gelassen älter werden“Hinweis: Die Hälfte des Honorars aus dem Buchprojekt wird an Silbernetz e. V. gespendet, eine Telefon Hotline gegen Einsamkeit im Alter.Links zum Einfügen:[Link zum Buch][Link zur Homepage][Link zu Silbernetz e. V.]ReflexionsfrageWelche Menschen haben deine eigene Sicht auf das Älterwerden geprägt, vielleicht leise, nebenbei, doch so stark, dass ihr Einfluss bis heute nachklingt?Hier könnt ihr mein Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden" vorbestellen!Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
Eine Live- Folge in Kooperation mit der DGB Jugend SüdOstNiedersachsenIn dieser Folge geht es um Mitglieder des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes und ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus. Die Kleinstpartei, die von Zeitgenoss*innen als Sekte oder Orden bezeichnet wird, weil sie so hohe Ansprüche an die persönliche Lebensführung ihrer Mitglieder hat, bereitet sich früh auf die Illegalität vor und versucht bis zum letzten Moment die Arbeiter*innenbewegung zur Einheitsfront zu bewegen. Dann leistet sie mit Flugblatt- und Sabotageaktionen mutige Widerstandsarbeit gegen den Faschismus. Und die Mitglieder betreiben vegetarische Gaststätten in verschiedenen deutschen Städten. So fließt Geld in den Widerstand, Flugblätter können unauffällig gedruckt und in den Tischbeinen versteckt werden. Im Mittelpunkt der Folge stehen die Biografien der beiden Widerstandskämpferinnen Anna Beyer und Martha Damkowski. Vielen Dank an Daniel vom DGB für die Einladung und die Organisation der Veranstaltung und an Daniel vom Kino Lumière für die Technik. Und an alle Besucher*innen, die den Protagonist*innen durch das Vorlesen der Zitate ihre Stimme geliehen haben.Literatur:Anna Beyer (Autobiografie): „Politik ist mein Leben“ Hrsg.: Ursula Lücking"Ethik des Widerstands. Der Kampf des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK) gegen den Nationalsozialismus" Hrsg.: Sabine Lemke-MüllerUnser Werbepartner:https://ews.jetzt/gkw Support the showLive Podcasts:15.8.2026 in Berlin im Freiluftkino fmp1. Einlass 14, Beginn 15 Uhr.Tickets gibt's für 0-20 € hier: https://pretix.eu/Muenzenberg/GKW-2/Die Musik unseres Spenden-Einspielers hat beo-beo für uns produziert: www.beo-beo.de Werbepartner:https://ews.jetzt/gkwSchickt uns Feedback an hallo-gkw@riseup.netSchickt uns Postkarten, Bücher und was immer ihr wollt an Geschichte der kommenden Welten c/o Radio BlauPaul-Gruner-Straße 6204107 LeipzigAbonniert unseren Telegram-Kanal @linkegeschichte um die Fotos zu sehen und keine Folge zu verpassen: https://t.me/linkegeschichteFolgt uns auf Instagram: https://www.instagram.com/linkegeschichte/Unterstützt diesen Podcast mit einer Spende: https://steadyhq.com/de/linkegeschichte/about
Der Film kam aus dem Nichts: Er machte drei Schauspieler auf einen Schlag berühmt. Die Musik zum Film kam von einer kanadisch-amerikanischen Rockband, deren Name verdammt deutsch klang.
Die Musik des 26-jährigen MYLLER aus Gießen klingt wie eine Umarmung. Dass er "der hessische Ed Sheeran" genannt wird, liegt nicht nur an seinen roten Haaren, sondern auch an dem positiven Mix aus Handgemachtem und Studiobeats. MYLLER kennt aber auch die Probleme, die Musikacts in Zeiten von Streaming, Live-Krise und einer übervorsichtigen Musikindustrie treffen: Wie kommt man im Business weiter, wenn man a) mit Musikstreams kaum noch Geld verdient und b) unheimlich viele Kosten selber stemmen muss? Hier hilft die Popmusikförderung. Zum Beispiel durch neue Fördermodelle der GEMA. Oder die vom Bund und der Musikwirtschaft finanzierte Initiative Musik. Wir sprechen mit MYLLER, dem Jury-Mitglied Mario Cetti von der Initiative Musik, dem GEMA-Experten für Kulturförderung Marco Thiedig sowie der Musikerin und GEMA-Jurorin Revelle. Und erörtern, für wen Förderung in Frage kommt, was sie leisten kann, was man mitbringen muss. Neue Musik von Myller gibt's auch. Eine Sendung von und mit Melanie Aschenbrenner
Wiesen ist der Inbegriff für legendäre Musikfestivals. Kulturredakteurin Bettina Treiber spricht mit dem Festivalgründer Franz Bogner, dessen Tochter Juliane und dem langjährigen Mitarbeiter Alexander Swoboda über die Anfänge, Eigenheiten der Musiker und auch darüber wie Zug-Waggons und Zelt zum Markenzeichen werden. Zudem gibt's eine Vorschau auf das 50-Jahr-Jubiläumsprogramm heuer auf dem Festivalgelände Wiesen.Die Musik darf im Podcast aus rechtlichen Gründen nicht gespielt werden.Sendungshinweis: Radio Burgenland Extra, 7.5.2026, ab 20:00 Uhr
Berührung im Alter Wenn Nähe fehlt und wie sie wieder wachsen kannManchmal fehlt im Leben nicht das große Wort, sondern eine Hand auf der Schulter. In dieser Folge spricht Bertram Kasper mit der Psychologin und Berührungsforscherin Prof. Dr. Ilona Croy darüber, warum Berührung keine Nebensache ist, sondern Grundnahrung für Körper, Seele und soziale Verbundenheit, geradee dann, wenn wir älter werden.Darum geht'ss in dieser FolgeWarum Berührung ein menschliches Grundbedürfnis ist und was in unserem Körper passiert, wenn wir langsam und zugewandt berührt werden.Weshalb der Wunsch nach Berührung auch jenseits der 60 bleibt, während die tatsächliche Berührungsfrequenz oft sinkt.Warum Reden trösten kann, Berührung aber häufig direkter beruhigt, Stress senkt und Vertrauen stärkt.Welche Formen von Nähe im Alltag guttunf von der bewussten Umarmung über die Hand auf der Schulter bis zur professionellen Massage.Weshalb Kontext, Einverständnis und ein gutes Gespür für Grenzen so entscheidend sind, besonders in Freundschaften, im Beruf und in der Pflege.Zitat„Der Wunsch nach Berührung bleibt gleich. Aber die Berührungsfrequenz nimmt ab.“Ilona CroyErwähnt in der FolgeBuch „Touch Me Die geheime Superkraft der Berührung“ von Ilona Croy [Link einfügen]Profil von Prof. Dr. Ilona Croy an der Friedrich-Schiller-Universität Jena [Link einfügen]Frage zum WeiterdenkenWo in Ihrem Alltag fehlt Nähe, und wo könnten Sie ihr wieder ein kleines Stück mehr Raum geben?Hier könnt ihr mein Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden" vorbestellen!Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 01752600238 und Mails an info@gelassen-aelter-werden.de – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt.Und eine Bitte an alle:Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
«Potzmusig» ist zu Gast im heimeligen Restaurant «Rössli» in Appenzell, wo sich regelmässig einheimische und auswärtige Musikantinnen und Musikanten zur traditionellen «Stubete» treffen. Mit dabei sind die «Hersche Buebe», die «Moränen Örgeler» sowie der 17-jährige Hackbrettspieler Flurin Manser. Seit bald zehn Jahren führt Maria Hersche das «Rössli» als Wirtin. Mit viel Herzblut pflegt sie die langjährige Volksmusiktradition, die sie von ihren Vorgängern übernommen hat. Die Musik liegt ihr dabei im Blut: Ihr Vater Bruno Hersche spielt bei den bekannten «Hersche Buebe», ihre Brüder sind im «Jodlerklub Herisau-Säge» aktiv – und auch Maria selbst greift zur Geige. In der Sendung überlässt sie das Musizieren jedoch ganz ihren Gästen. Nur wenige Meter entfernt zuhause ist «Baazlis Franz», der mit seinen Musikkollegen ebenfalls vorbeikommt. In Appenzell und Umgebung gilt er als musikalische Legende und wurde kürzlich mit dem Appenzeller Kulturpreis ausgezeichnet. Natürlich darf auch Marias Vater mit seiner Kapelle «Hersche Buebe» nicht fehlen. Für seine Tochter hat Bruno Hersche eigens ein Stück komponiert: «Für d'Maria im Rössli». Auch ihre Brüder sowie ein Cousin singen im «Jodlerklub Herisau-Säge» mit. Da im kleinen Lokal nicht genügend Platz ist, erklingen ihre Stimmen kurzerhand vor dem historischen Gebäude. Für musikalische Abwechslung sorgt Besuch aus der Innerschweiz: Die «Moränen Örgeler» aus dem Kanton Zug bringen mit ihrem energiegeladenen Stil frischen Wind ins «Rössli». Bekannt aus Festhütten und Kaffeezelten, werden sie mit ihrem «Kafistube-Rave» auch hier für ausgelassene Stimmung sorgen. Um die Zukunft der Appenzeller Musik muss man sich keine Sorgen machen. Die junge Generation wächst ganz selbstverständlich mit der Tradition auf. Es wird nicht gelernt oder eingeübt, sondern einfach gelebt: Man musiziert gemeinsam zuhause, so wie es schon immer war. Ein gutes Beispiel dafür ist Flurin Manser. In seinem Elternhaus gehörten Instrumente seit jeher zum Alltag. Kein Wunder also, dass auch er und sein Bruder musizieren. Der 17-jährige Hackbrettspieler präsentiert in der Sendung eine Eigenkomposition, die er zum Abschluss seiner Schulzeit geschrieben hat.
Heute ist Ö1-Jazztag und in den „Gedanken für den Tag“ geht es um Miles Davis, der am 26. Mai seinen 100. Geburtstag hätte. Der österreichische Trompeter, Komponist und Entertainer Thomas Gansch erzählt heute davon, welchen Einfluss Miles Davis auf ihn persönlich hatte. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 30.04.2026
Esel und Teddy sind unzufrieden. Die Downloadzahlen ihres Podcasts stürzen ab – doch woran liegt das? Sind sie zu alt geworden, oder gehen ihnen einfach die Ideen aus? Die beiden beschließen kurzerhand, sich neu zu erfinden und ganz frisch durchzustarten. Zwischen großen Ambitionen, verletzten Eitelkeiten und wachsenden Missverständnissen verlieren sie jedoch aus den Augen, wofür sie einmal angetreten sind. Erst ein gekonnter Blick von außen hilft ihnen zu erkennen, was es im Leben wirklich braucht. Vielen Dank, Leni – einfach für alles! Vielen Dank, Jan – für die Anmoderation und vor allem dafür, dass du den Sound für uns gerettet hast. Vielen Dank, Podstock – Orga, Technik, Zuhörer*innen; wir hätten uns keinen anderen Ort vorstellen können, um live vor Publikum zu singen. Vielen Dank, Udo – für den Podcastpreis auf Papier. Die Musik der sechs Songs hat Suno für uns komponiert. In der kommenden Episode werden wir zu dritt über den Weg berichten, den wir bis zum Auftritt am 11. April 2026 genommen haben. Alle Songtexte findet ihr auf der Website zu dieser Episode.
Sechs Jahre Epochentrotter – und kein bisschen leise: In diesem Jubiläumsspecial blicken Katharina und Marvin auf ihre prägendsten Folgen zurück. Von mittelalterlicher Musik über den Hundertjährigen Krieg bis hin zu makabren Mumienpraktiken entsteht ein bunter Streifzug durch ihre Podcastgeschichte. Dabei geht es nicht nur um Inhalte, sondern auch um Learnings, Überraschungen und persönliche Lieblingsmomente. Gleichzeitig öffnen sie ihren Redaktionsplan und stellen neue Ideen vor – von Kleopatras Grab bis zur Entstehung der Gotik oder vergessenen Ärztinnen des Mittelalters. Das Besondere: Ihr könnt mitentscheiden, welche Themen als Nächstes umgesetzt werden. Eine Folge voller Einblicke, Geschichten und spannender Ausblicke.Unterstützt Epochentrotter via Steady oder Paypal!Epochentrotter Steady: https://steady.page/de/epochentrotter/aboutEpochentrotter PaypalErwähnte Podcast-Folgen:Singen und Sagen. Die Musik im MittelalterMumien. Medizinisches Wundermittel und Party-Spaß?Punt. Die Suche nach dem Gottesland des alten ÄgyptenTränen der Götter. Bienen und Honig im AltertumStreit um die Normandie. Die Belagerung von Gaillard 1203/4Der Hundertjährige Krieg. Eine Geschichte starker CharaktereEpochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter Twitch Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dampz, Nils www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Roger Küng wusste schon als Kind: Ich will Musiker werden. Und er wusste auch: Eines Tages werde ich erblinden. Heute führt er seine eigene Musikschule, tritt im In- und Ausland auf und wird als Studiomusiker gebucht. Seine Blindenführhündin Layla schläft derweil friedlich unter dem Schlagzeug. Als ein Arzt am Zürcher Unispital ihm als Zehnjähriger sagte, dass er im Alter von etwa 30 Jahren erblinden werde, war Roger Küng mässig beeindruckt. «Ich habe das diesem Professor nicht so recht geglaubt», erinnert er sich. Und sowieso: Wozu braucht man Augen, wenn Schlagzeuger werden will? Denn diesen Wunsch verspürte Roger Küng schon damals – und er hat ihn unermüdlich verfolgt. Er studierte, gründete seine eigene Musikschule und tritt heute in ganz unterschiedlichen Formationen auf, sei es an einem Dorffest, an der Seite von Weltstars oder als Studiomusiker im Disney Land in Paris. Natürlich sei die Zeit, in der er mit Mitte 40 tatsächlich vollständig erblindet sei, sehr schwierig gewesen, sagt Küng – und auch ein grosser Schock für sein Umfeld, weil vielen gar nicht bewusst gewesen sei, mit welchen Einschränkungen er bereits über Jahre gelebt hatte. «Aber ich habe von Anfang an nach vorne gedacht; mich bemüht, für alles eine Lösung zu finden.» Arrangiert er heute etwa ein Musikstück, diktiert er einem Bekannten die Partitur per Telefon. Und dann ist da natürlich Blindenführhündin Layla, die darauf ausgebildet ist, ihn auch an Konzerte und zu Tonaufnahmen zu begleiten, und mit der ihn eine ganz besondere Beziehung verbindet. Die Musiktitel: - Safri Duo: Played-a-Live (The Bongo Song) - Dave Weckl: Festival de Ritmo - James Last/Gheorghe Zamfir: Der einsame Hirte - Phil Collins: Something Happened on the Way to Heaven - Hans Zimmer: Homeland – The Long Road Back (Filmmusik zu «Spirit, der wilde Mustang»)
Reil, Juliane www.deutschlandfunk.de, Corso
Überraschend modern: Die Musik der französischen Komponistin verbindet Widerstand, Spiritualität und filmische Klangbilder.
Die Reviews reichen von «grossartig» bis «untanzbar». Die Musik mischt Industrial, Techno und Noise. Der Bandname zielt auf die USA, der Gesang ist französisch, die Band kommt aus Manchester. Und dann heisst die Platte heisst auch noch «URGH». Unschwer zu erkennen: Da braut sich etwas zusammen! Die zweite Platte von Mandy, Indiana ist brachial und hässig - und verlangt den Zuhörenden alles ab. Getreu ihrer Losung «If you're not angry, then you're not paying attention» wird draufgehauen. Valentine Caulfields Stimme ist dabei das zentrale Element und sorgt dafür, dass die Aufmerksam nicht der Überforderung weicht. Was für ein Trip. Grossartig! Untanzbar!