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Viele haben Hugo Bigi bewundert, nicht nur für sein Akkordeonspiel, auch für seine wunderschönen Kompositionen. Am 16. August 2026 hätte dieser Virtuose seinen 100. Geburtstag gefeiert. Sein gleichnamiger Sohn nimmt uns im SRF Musikwellen-Brunch mit auf eine Zeitreise. Hugo Bigi jun. ist vielen bekannt als Moderator bei Talk Täglich auf Tele Züri und Mitgründer des privaten Fernsehsenders. Er ist zu Gast im SRF-Musikwellen-Brunch und blickt zurück auf viele Momente mit seinem Vater. So begleitete er 1984 in der TV-Sendung «Oisi Musig» seinen Vater Hugo Bigi sen. am Klavier und lacht heute immer noch über den fast verpassten Einsatz zu Beginn des Stücks. Beindruckt ist Hugo Bigi jun. aber auch heute noch davon, wie sein Vater sich als Secondo auf seinem Akkordeon in die Herzen der Schweiz gespielt hat. Als in den 1920er Jahren im Wägital die Mauer zum Stausee gebaut wurde, kam der Grossvater des Brunchgasts Hugo Bigi in die Schweiz. Als Maurer verdiente er dann sein Geld für die ganze Familie, welche damals in Wangen SZ gelebt hat. Der spätere Akkordeonvirtuose Hugo Bigi sen. kam als jüngster Sohn am 16. August 1926 auf die Welt. Schon während seiner Kindheit hatte die Musik viel Platz eingenommen. Im Kindergartenalter lernte er Schwyzerörgeli spielen und danach folgte das Akkordeon. Bereits mit 17 Jahren kam es schon zu seinen ersten Tanzmusikauftritten. Als Hugo Bigi dann 1949 seine erste Kapelle gründete, startete er eine unvergleichliche Karriere, in der er weit über 700 Kompositionen hinterliess.
Klassische Musik trifft auf künstliche Intelligenz: In Baden-Baden wird ein historisches Klavier zum digitalen Musiklabor. Besucher können Werke von Brahms, Strauss und Co. neu mischen – von Techno bis Surf-Rock. Das sogenannte SoundLab soll dabei vor allem eines: Das musikalische Erbe der Kurstadt nicht nur zeigen, sondern erlebbar machen. Amelie Kaiser war vor Ort.
Zwei Monate nach ihrem vierten Platz beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien ist Delta Goodrem zu Gast bei Merci, Chérie – über Freundlichkeit als Haltung, das Klavier als ihre erste Sprache und ihr neues Album PURE. Außerdem: Eurovision Asia nimmt Fahrt auf, die ersten Songs aus Bhutan sind da, und in Deutschland und Österreich laufen bereits die Vorbereitungen für 2027. Delta Goodrem vertrat Australien beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien mit der Ballade Eclipse und erreichte den vierten Platz. Im Gespräch blickt sie auf einen Bewerb zurück, der im Vorfeld politisch stark umkämpft war – und den sie trotzdem als Erfahrung von Zusammenhalt beschreibt. Sie erzählt, warum das Klavier seit ihrer Kindheit ihre musikalische Muttersprache ist, welche biografische Bedeutung ihre Bühnen-Inszenierung hatte, und wie ihre Mentorin Olivia Newton-John sowie Céline Dion sie durch den Abend in Wien begleitet haben. Das vollständige Interview, das Marco für DER STANDARD geführt hat, gibt es hier nachzulesen: „Für mich beginnt alles mit Freundlichkeit" – Delta Goodrem im Interview Im Herbst erscheint Delta Goodrems achtes Studioalbum PURE, im März 2027 kommt sie für ein Konzert in die Wiener Arena zurück. Alle Infos und Tickets zur PURE World Tour: deltagoodrem.com Auf Deltas Playlist ist vom ESC 2026 immer noch Bangaranga, Viva Moldova! und Crossroads. In ihrer letzten Minute vor ihrem Auftritt trank sie ein Schluck Wasser und hat alle angelächelt. Ihr Lieblingssong aus der ESC-Geschichte? Long Live Love von Olivia Newton-John und Ne partez pas sans moi von Céline Dion. Die EBU bewirbt Eurovision Asia zunehmend auch in Europa: Die Songs der Vorausscheidung aus Bhutan werden wie beim „normalen" Song Contest veröffentlicht, der Vorentscheid findet am 11. August statt – und wird live gestreamt. Alle Neuigkeiten zu Eurovision Asia: eurovision.com Songs und Livestream zum Vorentscheid in Bhutan: Your Complete Guide to Rhythm of Bhutan In Österreich wird es 2027 keinen Vorentscheid geben – Peter Schreiber und Cesár Sampson suchen bereits nach neuen Songs. In Deutschland sucht der SWR für den deutschen Vorentscheid professionelle Acts, bewertet diesmal von einem Team aus Musikexpert:innen statt Agenturen. Infos zur Bewerbung für den deutschen Vorentscheid: SWR: Musik-Acts für den Eurovision Song Contest 2027 gesucht Zum Bewerbungsformular: Formular In der kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Marco von Grüßen aus Australien beim ESC: Zum Video dazu. Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon GraserMerci Chérie Online:www.MerciCherie.atFacebook: MerciCheriePodcastInstagram: mercicherie.atTikTok: @merci_cherie_podcastbluesky: @mercicherie.atBitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.
Robert Knöll ist Kunsthistoriker und Bilderrahmer. In seinem Atelier, das die grösste Sammlung barocker Bilderrahmen beherbergt, setzt er Kunstwerke gekonnt in Szene. Kunstsammler, Museen und Galerien vertrauen ihm, wenn es darum geht, berühmte Werke in den passenden Rahmen zu setzen. Ein Handwerk, das in seiner Familie eine lange Tradition hat: Schon sein Vater war ein leidenschaftlicher Sammler und Bilderrahmer. Nach dessen Tod übernahm Robert Knöll den Familienbetrieb, doch für ihn war dieser Schritt weit mehr als nur berufliche Verantwortung – er war eine Bestimmung. «Die Beschäftigung mit Bilderrahmen ist nicht nur mein Beruf, es ist meine Passion», sagt Robert Knöll, und es ist spürbar, dass diese Leidenschaft weit über den Arbeitsalltag hinausgeht. In seinen Träumen erscheinen Bilderrahmen, die ihn in seiner Freizeit genauso begleiten wie im Beruf. Wenn es darum geht, ein berühmtes Kunstwerk neu zu rahmen, reist er zu Museen in ganz Europa, um die perfekte Wahl zu treffen. Es fasziniert ihn immer wieder, wie die Wirkung eines Bildes sich verändert, je nachdem, wie es gerahmt wird. Bereits als Kind war Robert Knöll von Archäologie begeistert – der Blick hinter die oberste Schicht, das Entdecken von Geschichte und Kultur. Diese Faszination für Details und den Kontext von Kunstwerken zieht sich durch sein gesamtes Leben und wirkt sich auf seine Arbeit aus. In «Musik für einen Gast» bei Eva Oertle spricht Robert Knöll über seine Faszination für alte Rahmen und erklärt, warum sie oft im Schatten der eigentlichen Kunstwerke stehen. Er erzählt von einem besonderen Stück aus seiner Kindheit – einem echten Donatello, der über seinem Bett hing und heute einen Platz in einem Museum hat. Und er spricht über seine Liebe zum Cello und der Musik von Brahms. Die Musiktitel: - Johannes Brahms: 1. Satz aus Cellosonate Nr. 1 e-Moll (Pieter Wispelwey, Violoncello; Dejan Lazić, Klavier) - Talking Heads: Sugar on My Tongue - Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge für Orgel d-Moll, BWV 565 (Hannes Kästner, Orgel) - Georg Riedel: Seeräuber-Opa Fabian, aus Pippi Langstrumpf (Eva Mattes, Kinderstimme) - Franz Schubert: 7. Ständchen, aus Schwanengesang, Bearbeitung für Klavier von Franz Liszt (Vladimir Horowitz, Klavier) Erstausstrahlung: 27.04.2025
Martin Zingsheim ist ein Kabarettist und Musiker, der mit Leidenschaft ernsthaften Themen nachspürt. Das geht bei ihm aber nie ohne Humor – und der ist zuweilen bitterböse. Und gespickt mit treffsicheren Pointen. Und frecher Musik, die er selbst am Klavier beisteuert. Seit vielen Jahren begeistert er die Kleinkunstbühnen im deutschsprachigen Raum und für seine anspruchsvolle Unterhaltungskunst und seinen Wortwitz wurde er mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis und mit dem Salzburger Stier.
Er studierte Theologie und wollte Priester werden, doch dann wurde er Musicaldarsteller. Aktuell ist er auf Tournee mit dem Musical «Romeo und Julia» und spielt dort ausgerechnet einen Pfarrer. Wie es dazu kam, erzählt Fredy Kuttipurathu im Fadegrad-Podcast im Gespräch mit Ines Schaberger.01:57 Wie der frühe Abschied vom Vater Fredys Leben geprägt hat07:08 Warum Fredy Kuttipurathu Theologie studierte, aber dann doch nicht Priester wurde11:47 Was es Fredy bedeutet, in einer Beziehung zu leben13:58 Sponsorennennung14:14 Fredy Kuttipurathus Berufung auf die Musicalbühne19:13 Introvertiert sein und auf den grossen Bühnen stehen: Wie passt das zusammen?22:45 Werbung: Kirchenmusikschulen23:31 Leben on Tour und ein Full-Circle-Moment25:45 Kraft in der Spitalseelsorge27:17 Trauer und Abschied zulassen lernen29:27 Was Fredy seinem 12-jährigen Ich sagen würde*Werbung*: Kirchenmusikschulen in der OstschweizInteressierst du dich für eine musikalische Ausbildung undlebst in der Ostschweiz? Die Evangelische Kirchenmusikschule (ekms) und ihr katholisches Pendant, die diözesane Kirchenmusikschule (dkms) sind Teil derStiftung «Musikakademie St.Gallen». Am Gallusplatz bekommst du Unterricht in Gesang, Orgel, Klavier und Dirigieren. Aber auch Popularmusik gehört zum Angebot. Neben ganzen Studiengängen kannst du auch an Workshops teilnehmen oder dich coachen lassen. Und das alles praxisnah, konfessionsübergreifend und berufsbegleitend. Für Kinder und Jugendliche gibt es die «Domsingschule»:https://www.ekms.ch/https://www.kirchenmusik-sg.ch/https://www.kirchenmusik-sg.ch/domsingschuleWichtige Links:· Fredy Kuttipurathu als Amor in Amphitryon: https://www.turbinetheater.ch/amphitryon/· Fredy Kuttipurathu als Gangster in Sister Act (Fotoder Podcastkachel von Christian Knecht): https://shakecompany.ch/sister-act/· Fredy Kuttipurathu on Tour mit Romeo und Julia: https://www.atgentertainment.de/presse/news/romeo-und-julia-tour/ FadegradFadegrad ist ein Podcast mit inspirierendenLebensgeschichten, direkt und ohne Tabus. Wir fragen, warum Menschen tun, was sie tun und wie sie geworden sind, wer sie sind.Fadegrad wird präsentiert von den evangelisch-reformiertenund römisch-katholischen Kirchen der Kantone St.Gallen und der beiden Appenzell. Mehr erfahren: https://fadegrad-podcast.chFolge uns auf Instagram: https://instagram.com/@fadegrad_podcastDir gefällt der Fadegrad-Podcast? Dann teile ihn undhinterlasse uns ein paar Sterne!Du hast Themenvorschläge oder Feedback für uns? Dann schreib uns an feedback(at)fadegrad-podcast.ch !
Ich hatte mich eigentlich auf Echoes of Aincrad gefreut, aber irgendwie war es am Ende doch der Frust, der überwiegt. Das Spiel ist eher eine Laufsimulation in einer Fantasywelt mit gelegentlichen Kämpfen. Man kann zwar vieles entdecken, aber irgendwann wollte ich das gar nicht mehr. Ebenso hätte ich mir auch mehr Abwechslung bei den Gegnern gewünscht. Kobolde, Eber, Bären und Wölfe verfolgen einen abwechselnd. Selbst die Bosse unterscheiden sich da kaum. Mal hat Boss 1 einen Hut auf und beim nächsten Mal nicht mehr und ist angeblich ein neuer Boss. Ebenso wie der Soundtrack: Beim Erkunden klimpert gelegentlich ein Klavier, bei den Boss-Kämpfen hat man dann richtigen Soundtrack, aber ansonsten ist es eine ruhige bzw. eher tote Welt. Aber dennoch macht das Gameplay Spaß. Es fühlt sich wie eine leichte Version eines Soulslike-Spiels an, die Skills mit dem Partner zu nutzen funktioniert auch gut, aber leider ist das Gameplay das einzige, wo das Spiel glänzt. Man sollte unbedingt die recht umfassende Demo spielen, bevor man sich vielleicht für einen Kauf entscheidet.
Reparaturkosten, Hundesitter, Klavierstimmer oder Selbstverteidigungskurs: In dieser Folge geht es um fünf überraschende Ausgaben, die steuerlich relevant sein können. Kurz, praxisnah und mit Aha-Effekt: für alle, die bei der Steuererklärung auch abseits der Klassiker Geld sparen wollen.Steuerberater gesucht?Von der Lohn- und Finanzbuchhaltung, über den Jahresabschluss und die Steuererklärungen bis hin zur Steuerberatung: Bei uns werden ausschließlich Steuerberater*innen tätig.Lernen Sie uns kennen und machen Sie künftig keine Kompromisse mehr: https://kanzlei-pfalz.de/index.htmlAndreas Reichert auf LinkedInVernetzen Sie sich gerne mit mir über https://www.linkedin.com/in/andreas-reichert-berlin/
Eisige Kälte bis minus 80 Grad, monatelange Dunkelheit und eine Umgebung, die lebensfeindlicher kaum sein könnte: Die Schweizer Ärztin Jessica Studer hat ein Jahr lang an einem der isoliertesten Orte der Erde gelebt und gearbeitet – auf der Forschungsstation Concordia im Herzen der Antarktis. Dort untersuchte sie im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), wie extreme Isolation und Umweltbedingungen den menschlichen Körper und die Psyche beeinflussen – Erkenntnisse, die künftig auch für Langzeitmissionen im Weltraum entscheidend sein können. Doch der Weg dorthin verlief nicht geradlinig. Schon früh faszinierte Jessica Studer sowohl Wissenschaft als auch Musik: Sie studierte zunächst Klavier und unterrichtete, bevor sie sich entschied, ihren Kindheitstraum zu verfolgen und eine medizinische Laufbahn einzuschlagen. Diese ungewöhnliche Kombination aus künstlerischer Sensibilität, wissenschaftlicher Neugier und persönlicher Entschlossenheit prägt seither ihren Weg. In Musik für einen Gast erzählt Jessica Studer über ihre Erfahrung in der Antarktis, über Kälte und Isolation, aber auch über ihre Liebe zur Musik und ihre Fähigkeit, immer wieder eigene Grenzen zu überschreiten. Die Musiktitel: - Richard Strauss: Also sprach Zarathustra (aus «2001 - A Space Odyssey») (Wiener Philharmoniker; Herbert von Karajan, Leitung) - Lynyrd Skynyrd: Sweet Home Alabama - Karlheinz Stockhausen: Löwe (Sonne), aus «Tierkreis» (Capilla Flamenca & Het Collectief) - Santana: Smooth - Arvo Pärt: Alina (Alice Sara Ott, Klavier) - The Allman Brothers Band: Jessica Erstausstrahlung: 15.03.2026
Spezi-al-Folge, Crossover, leckeres Mischgetränk. Basti und Felix von "Schalke, die Nordkurve und ich" besuchen den Knappencast und das Ergebnis lässt sich schmecken: Kurzer WM-Rückblick und dann volle Kanne königsblauer Sommer. Mit Zugängen, Abgängen, Vertragsverlängerungen, Schalke TV, neues Ticketverteilsystem, Auftaktprogramm und viel viel mehr. Wer kann eigentlich lesen im Schalker Kader, wer spielt Klavier und wessen Hobby ist Fussball? Fachlich stark (ausschließlich wegen den Nordkurven-Jungs) und gewohnt unterhaltsam - ein gutes Spezi eben. Ihr findet uns hier: E-Mail (Feedback): knappencast@mail.de Instagram: https://www.instagram.com/knappencast/ Bluesky: https://bsky.app/profile/knappencast.bsky.social Facebook: https://www.facebook.com/people/Tim-Skoko-Schalker-Podcaster/61561712747176/ YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCKyVKbbVBqd_BBlnIVOQZ5w TikTok: https://www.tiktok.com/@knappencast PayPal (Unterstützung): https://www.paypal.com/paypalme/knappencast@mail.de https://www.instagram.com/knappencast/ Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
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Der brasilianische Komponist Heitor Villa Lobos hat 1918 einen dreiteiligen Puppenzyklus für Klavier geschrieben: „A próle do bébé“. Was es damit auf sich hat, und welchen Einfluss Claude Debussy hatte, berichtet Torsten Möller.
Friederike Schilbach: Die Damentoilette22 Liebeserklärungen. Die Damentoilette hat vor einiger Zeit unverhofft sehr prominente Aufmerksamkeit bekommen. Der Literaturkritiker Denis Scheck bewertete in seiner Sendung „Druckfrisch“ ein Buch der Autorin Ildiko von Kürthy mit den Worten, es seien „Nachrichten aus der Schnatterzone einer Damentoilette“. Es folgten empörte Reaktionen bei Leserinnen und Autorinnen sowie die berechtigte Frage, welchen kulturellen Stellenwert eigentlich so eine Damentoilette hat. Nun ist ein Buch erschienen, das sich wie eine Antwort auf diese Debatte liest. Bettina Baltschev hat es gelesen. Şeyda Kurt: Zeit der Monster Immer wieder erscheinen literarische Dystopien, die sich mit dem Untergang der Welt, wie wir sie kennen, auseinandersetzen. Die Autorin Şeyda Kurt hat in der Vergangenheit vor allem Sachbücher veröffentlicht: 2021 „Radikale Zärtlichkeit. Warum Liebe politisch ist“ und 2023 „Hass. Von der Macht eines widerständigen Gefühls“. Nun erscheint der erste Roman von Şeyda Kurt, „Zeit der Monster“, der auch dystopische Züge trägt. Sally-Charell Delin hat das Buch gelesen und mit der Autorin gesprochen.Eva Kranenburg: Falls jemand fragt, wer wir waren Der 17. Juni 1953 ist in Ost und West im Geschichtsunterricht ganz unterschiedlich behandelt worden. Im Westen eher als Volksaufstand und Tag der deutschen Einheit gesehen, im Osten als faschistischer Putschversuch. Um die Ereignisse in der noch jungen DDR kreist der neue Roman der Dresdner Autorin Eva Kranenburg. Claudia Leonard stellt ihn vor. Ulrike Draesner: penelopes sch(l)iff – Lyrik – LesungOdyssee allüberall… mit dem nun angelaufenen Monumentalfilm wird die antike Sage wieder in unser Gedächtnis gespült. Eine Verfilmung, in der es vor allem um die Männer des Geschehens geht. In Ulrike Draesners Lyrikband geht es um die Sicht von Odysseus Frau Penelope. Eine perfekte Ergänzung. Ulf Heise stellt das Buch vor, das die Autorin selbst eingelesen hat. Susan Tomes: Frauen am Klavier - 50 Pianistinnen und ihre GeschichteDie Welt der klassischen Musik war lange von Männern dominiert. Komponisten. Dirigenten und Musiker sind lange viel sichtbarer gewesen als Komponistinnen, Dirigentinnen und Musikerinnen. Doch das ändert sich langsam. Und wer mehr wissen möchte, wie gerade Pianistinnen sich in einer Männerwelt behauptet haben, der kann das nun nachlesen in einem schönen Sachbuch. Silvia Schreiber stellt es vor.Charlotte von Feyerabend: Die Liga der sagenhaften Frauenzimmer Alltag im 19. Jahrhundert… ein Roman, der uns etwas zur Gleichberechtigung und über den Kampf dafür erzählt heißt „Die Liga der sagenhaften Frauenzimmer“ und er stammt von Charlotte von Feyerabend. Zugegeben, ein etwas populärer Titel, der erstmal an eine Netflix-Serie denken lässt – aber der Roman taucht tiefer. Und ist eine Leseempfehlung von Marieke Wuske.
Er ist die Bescheidenheit in Person: Der Obwaldner Klarinettist und Saxophonist Edy Wallimann feiert am 31. Juli seinen 80. Geburtstag. Fachwelt und Publikum sind sich einig: Trotz seines enormen Könnens ist Edy Wallimann stets auf dem Boden geblieben. Der quirlige und genügsame Kapellmeister, Komponist und Arrangeur gehört seit Jahrzehnten zur Spitze der Szene. Begonnen hat alles mit einigen Jahren Klarinettenunterricht in Alpnach; später durfte sich Edy am Konservatorium in Luzern weiterbilden. Darüber hinaus erlernte er autodidaktisch Saxophon, Klavier, Bass und Blockflöte. Edy Wallimanns Notenmappe ist mit rund 120 Eigenkompositionen gefüllt; davon ist ein grosser Teil auf mehr als 30 Tonträgern erschienen. Nebst vielen anderen Formationen hat sich Edy vor allem mit der Kapelle Sunnehuisli Alpnach und der heute noch bestehenden Kapelle Edy Wallimann-Clemens Gerig einen bleibenden Namen geschaffen. Für seine grossen Verdienste als Musiker sowie seinen Einsatz zur Pflege der klingenden Folklore erhielt Edy Wallimann 2000 den Goldenen Violinschlüssel. In der Fiirabigmusig ist ein Querschnitt durch sein musikalisches Schaffen zu hören.
Im Song des Monats Juli meldet sich die Künstliche Intelligenz zu Wort und sagt uns Nutzern, was sie alles vorhat. Eigentlich sagt sie es nicht, sondern sie singt, Klavier spielt sie auch verblüffend gut und ihre Stimme klingt genau wie die von Lars Reichow. Wirklich erstaunlich, was die KI mittlerweile draufhat.
Angefangen hat sie mit klassischem Klavier – bis sie mit achtzehn in eine grosse musikalische Krise gerät und die Musik an den Nagel hängt. Das Problem: Lampenfieber und die Angst vor falschen Tönen. Erst mit der Jazzimprovisation und dem Gesang findet Camille Bertault zu jener Verspieltheit und Leichtigkeit, für die sie heute so bewundert und geliebt wird. Zwischen virtuosen Scat-Improvisationen und charmanten Selfie-Videos auf Social Media finden bei der lebhaften Künstlerin aber durchaus auch vertiefte Themen Platz – erzählt die Sängerin Tatiana Nova, die in dieser Jazz Collection Gast von Roman Hošek ist. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Camille Bertault: Quoi de plus anodin [Empty pockets] (En vie / Sunnyside Records) - Camille Bertault: Là uù tu vas [Giant Steps] (Pas de géant / Okeh Records) - Camille Bertault: Ma muse (Le tigre / Okeh Records) - Camille Bertault & David Helbock: Frevo (Playground / ACT Music) - Brussels Jazz Orchestra with Camille Bertault: La Javanaise (Gainsbourg / Brussels Jazz Orchestra) - Camille Bertault: Dodo (Bonjour mon amour / Vita Productions) - Camille Bertault: Folhas secas (Voz e Vocês / Sunnyside Communications)
In Fulda beginnt die PIanale - Nachwuchsprofis am Klavier Sportabzeichen - heute Abend im Stadion in Fulda
Viviane Chassot gehört zu den renommiertesten Akkordeonistinnen überhaupt. Sie hat mitgeholfen, ihrem Instrument auch die klassische Musik zu erschliessen. Damit macht sie die klassische Musik auch jenen Menschen zugänglich, die sonst keinen Bezug zu ihr gehabt hätten. Geboren wird Viviane Chassot in Zürich. Sie wächst in Wollerau auf, wo das Akkordeon eine grosse Rolle spielt. Allerdings nicht im klassischen Bereich, sondern in Form eines Akkordeon-Orchesters, das es bis heute gibt. Viviane Chassot interessiert sich damals mehr fürs Ballett. Und zwar so sehr, dass es auch beruflich eine Option wird. Eine Ausbildung am Opernhaus Zürich wäre möglich. Da hört sie am Radio ein Stück von Johann Sebastian Bach. Gespielt auf einem Akkordeon. Das ändert alles. Vivianne Chassot ist Feuer und Flamme und entscheidet sich – weil in ihrer Familie nur ein Hobby erlaubt war – für das Akkordeon. Längst ist das Hobby Beruf. Viviane Chassot hat Werke von Haydn, Mozart und Rameau eingespielt und aufgeführt und so auch mit Grössen wie Simon Rattle oder Alfred Brendel zusammengearbeitet. Und sie verbindet Klassik, Jazz, neue Musik und Improvisation. Auch darin also eine Brückenbauerin. Von ihrer Pionierarbeit für das Instrument und ihrem differenzierten Zugang zum Klang, von ihrem Weg zum Erfolg und ihren Rückschlägen und Krisen, von ihrer Arbeit mit anderen Musikerinnen und Musikern und ihrer Liebe auch zur Rockmusik erzählt Viviane Chassot im Gespräch mit Gastgeber Michael Luisier. Die Musiktitel: - Meat Loaf: Alive - Joseph Haydn: Holde Gattin, dir zur Seite (Duett Adam&Eva), aus Die Schöpfung (Balthasar-Neumann-Ensemble; Thomas Hengelbrock, Leitung; Dorothee Mields, Eva; Locky Chung, Adam) - Aimee Mann / Rush: Time stand Still - Stefanie Heinzmann: Good - Johannes Brahms: 3. Allegro non troppo, aus Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 (Maurizio Pollini, Klavier; Berliner Philharmoniker; Claudio Abbado, Leitung) Der Einspieler: Josef Haydn: Presto, aus Klaviersonate e-Moll, Hob 16/34 (Viviane Chassot, Akkordeon) Erstausstrahlung: 23.11.2025
Der Schauspieler Steffen Groth ist vielen bekannt aus Fernsehserien wie „Doctor's Diary“ oder „Großstadtrevier“ und beweist auch als Hörbuch- und Synchronsprecher wie wandlungsfähig er ist. Im Rahmen des Festivals „RheinVokal“ im rheinland-pfälzischen Schloss Montabaur präsentiert er zusammen mit der SWR Chefsprecherin Isabell Demey Texte rund um Glücksmomente, Sehnsüchte und allzu Vergängliches. Virtuos begleitet wird die Lesung von Konstantin Reinfeld an der Mundharmonika und Benyamin Nuss am Klavier.
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Dalibor Petko ist ein Phänomen: Der kroatische TV-Moderator und Entertainer geht seit einigen Jahren mit seinen Eurovision-Parodien auf TikTok und Instagram viral – Millionen Klicks, tausende Fans, und in der Eurovision-Community wird er eifrig geteilt. Wir haben den Therapeuten der Post-Eurovision-Depression getroffen. Außerdem erinnern wir uns an Bonnie Tyler und verraten, was Freddie Mercury mit dem Song Contest zu tun hat. Dalibor Petko hat viele parodiert: Ob er als Delta Goodrem im Glitzerkleid am Klavier steht, mit seiner Mama "Biti zdrava" klatscht, ob Nemo begeistert auf seine Version von "The Code" reagiert, oder ob manche ESC-Künstler:innen sich Sorgen machen, weil er sie noch nicht parodiert hat: Dalibor Petko gehört zum Eurovision Song Contest mittlerweile einfach dazu. Marco hat ihn für diese Episode getroffen. Dalibor Petko auf Instagram und TikTok, sowie seine TV-Show Dalibor Petko Show auf YouTube. Außerdem erinnern Marco und Simon an eine ganz große der Popgeschichte, die uns verlassen hat: Bonnie Tyler, geboren als Gaynor Hopkins in Wales, gestorben am 8. Juli 2026. „Total Eclipse of the Heart", „Holding Out for a Hero", zwei Grammy-Nominierungen, ein Auftritt beim Eurovision Song Contest 2013 in Malmö – und eine Stimme, die eigentlich ein Unfall war und zum größten Markenzeichen wurde. Mehr über Bonnie Tyler auf bonnietyler.com. In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco, dass Eurovision schon parodiert wird, seit er zur europäischen Fernsehkultur gehört. Von einem spanischen Kinofilm aus dem Jahr 1969 über Monty Python und einen legendären Auftritt von Freddie Mercury bis zu Hape Kerkeling und den spanischen Comedians Martes y Trece. Links zu den Videos: Un, dos, tres… al escondite inglés (1969)Monty Python: Europolice Song ContestKenny Everett & Freddie Mercury: British Eurovision Violence ContestHape Kerkeling als Florian WurstbuschHape Kerkeling: SiegerMartes y Trece: Chorravisión Creators: Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Simon GraserMerci Chérie Online:www.MerciCherie.atFacebook: MerciCheriePodcastInstagram: mercicherie.atTikTok: @merci_cherie_podcastbluesky: @mercicherie.atBitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.
Helge Heynold liest: Musik - von Peter Altenberg.
Mit 12 Jahren weiß Johanna Kinkel, dass sie Musikerin werden will - ungewöhnlich für eine Frau im 19. Jahrhundert. Sie lernt Klavier bei Beethovens Lehrer Franz Anton Ries. Sie schreibt erste Kompositionen. Dann kommt ein schwerer Schock.
Eigentlich will Dmitri Schostakowitsch als Kind lieber Fußball spielen als Klavier üben. Doch dann packt ihn die Musik. Roland erzählt, wie er zu einem der berühmtesten Komponisten seiner Zeit wird - und durch seine Musik in große Gefahr gerät.
Schon als Kind liebt er die Musik, spielt Klavier, komponiert. Schließlich darf er die Staatsmusikschule in Braunschweig besuchen, erhält ein Stipendium und widmet sich ganz der Musik. Beginnt so der Werdegang eines der bedeutendsten Komponisten der Nachkriegszeit?
Der Platzwart trifft den Tiete, und der erzählt zunächst von den Neuzugängen bei Hannover 96. Es sind 32 oder 36 – so genau weiß der Tiete das nicht – Bälle! Denn die Bundesliga bekommt neue Spielbälle, die „Torfabrik“ kehrt zurück. 96-Keeper Leo Weinkauf äußert sich zum neuen Ball nicht direkt, aber Tiete ist sich sicher: Das neue Spielgerät ist für Torhüter eine „Vollkatastrophe“. Die „Torfabrik“ hat angeblich einen eingebauten Turbo, deshalb sollen mehr Tore fallen. Der Ball überwindet die sogenannte „Widerstandskrise“. Verstanden? Nein? Dann Podwart hören! Außerdem weiß Tiete Erstaunliches über einen echten Neuzugang zu berichten. Er ist ein guter Kopfballspieler, er sieht gut aus, er spielt Gitarre und Klavier, wahrscheinlich liest er unter der Dusche Sartre und malt Deckengemälde im Vereinsheim. Um wen es sich handelt? Und was macht eigentlich unser einziger aktiver WM-Spieler, Ime Okon? Podwart hören!
Diesen Hit kennt fast jeder: "Mein kleiner grüner Kaktus" von den Comedian Harmonists. Der Sound der fünf Sänger ist unverwechselbar. Aber es macht noch jemand mit, am Klavier im Hintergrund: Das ist Erwin Bootz.
Benannt nach dem "Club Social" im Stadtviertel "Buena Vista" der kubanischen Hauptstadt, sucht und setzt sich Gitarrist und Produzent Ry Cooder seine Band aus Altmeistern kubanischer Musik zusammen. Daraus entsteht das erfolgreichste Weltmusik-Album aller Zeiten: "Buena Vista Social Club". In den 40er- und 50er-Jahren haben sich in den Stadtvierteln Havannas viele "Clubs" gegründet, die aber mehr als Vereine zu sehen sind und weniger als Musikclubs, wie wir sie heute aus unserer Gesellschaft kennen, erklärt Musikredakteur Benjamin Brendebach im Podcast. In den Clubs haben sich unterschiedliche soziale Gruppen zusammengefunden, zum Beispiel aus verschiedenen Berufsgruppen. Musik war dabei oft ein elementarer Teil des Zusammenseins. Einer dieser Clubs ist eben der Grundstein für dieses Album geworden, der "Club Social" im Stadtviertel "Buena Vista" in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Und eben in diesem Club sind zu der Zeit neue Rhythmen entstanden und geprägt worden, die wir heute – vor allem auch aus der Tanzschule – kennen. Während es heutzutage üblich ist, dass Musiker, wenn sie ins Studio gehen, um Songs aufzunehmen, nicht gemeinsam im Tonstudio stehen, sondern jede Instrumenten- und Gesangsspur einzeln und nacheinander aufzeichnen. So wird unter anderem sichergestellt, dass jede Spur perfekt eingespielt worden ist – perfekt im Rhythmus und ohne störende Nebengeräusche. Beim "Buena Vista Social Club" war das ganz anders, erzählt Benjamin Brendebach. Das Besondere daran ist auch, dass es eben keine fest bestehende Gruppe war und alles sehr organisiert war, sondern dass es eine Art musikalisches Kollektiv aus dieser Stadt bzw. dem Viertel gewesen ist. Wenn für einen Song noch ein Pianist gebraucht wurde, hat man sich überlegt, wer könnte denn zum Beispiel das Klavier spielen? Dann ist man zu der Wohnung in der Nachbarschaft gegangen und hat diesen Bekannten einfach dazugeholt, so umschreibt es Brendebach und fügt hinzu: "Das macht es eben auch aus". Für Musikredakteur Benjamin Brendebach signalisiert dieses Album vor allem, dass man als Hörer und Musikfan offen bleiben sollte, was das Musikalische angeht. Und für Musikredakteurin Katharina Heinius zeigt dieses Album, dass wir musikalisch und kulturell verbunden sind. "Diese Musik ist wie ein Schmelztigel! […] Dieses Album zeigt einfach, dass Musik verbindet." Katharina Heinius über die Bedeutung von "Buena Vista Social Club“ __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Buena Vista Social Club" findet ihr unter https://www.swr.de/swr1/ __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Schreibt uns an meilensteine@swr.de
Mitten in München wird ein Klavier am Straßenrand geparkt. Aus Passanten werden Zuhörer, aus Schulklassen eine Band - ein Urban-Sound-Projekt, das den Platz für einen Moment verwandelt.
Jean-Pierre Bourquin ist Kinderonkologe, Forscher und leidenschaftlicher Cellist. Als Leiter der Onkologie am Kinderspital Zürich begleitet er Kinder und ihre Familien in den schwierigsten Momenten ihres Lebens. Gleichzeitig setzt er sich als Direktor des neuen nationalen Kompetenz -zentrums für Kinderkrebsforschung dafür ein, die Behandlung und Heilungschancen krebskranker Kinder weiter zu verbessern. Eine Erkenntnis begleitet ihn seit vielen Jahren: Kinder spüren immer, ob man ihnen die Wahrheit sagt. Ehrlichkeit und Vertrauen seien deshalb die Grundlage jeder Begegnung. Diese Haltung prägt seine Arbeit ebenso wie seine Überzeugung, dass Kinder niemals unterschätzt werden sollten. Geprägt wurde Bourquin von zwei Welten: der Medizin und der Musik. Sein Grossvater war Organist und vermittelte ihm früh die Freude an der Musik. Mit vierzehn Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für das Cello – ein Instrument, das ihn bis heute begleitet. Musik bedeutet für ihn weit mehr als Erholung: Sie eröffnet ihm Räume, die sich mit Worten kaum beschreiben lassen, und verbindet ihn mit den grossen Fragen des Lebens. Trotz der täglichen Konfrontation mit Krankheit, Hoffnung und Verlust empfindet Bourquin seine Arbeit als Privileg. Familien in existenziellen Situationen begleiten zu dürfen, sei für ihn eine Aufgabe von grosser Sinnhaftigkeit. Gleichzeitig treibt ihn die Vision an, durch Forschung die Zukunft von Kindern mit Krebs nachhaltig zu verbessern. In «Musik für einen Gast» bei Eva Oertle spricht Jean-Pierre Bourquin über die Verbindung von Musik und Medizin, über seine Faszination für Kinder und deren Sicht auf die Welt sowie über die Frage, wie man mit Krankheit, Sterblichkeit und den Grenzen des Machbaren umgeht. Er erzählt von seinem Weg zum Cello und von seiner Vision einer besseren Zukunft für Kinder mit Krebs. Die musikalische Reise führt von Johann Sebastian Bach über Johannes Brahms und Ludwig van Beethoven bis nach Kolumbien – Musik, die sein Leben begleitet und geprägt hat. Die Musiktitel: - Johann Sebastian Bach: Prélude aus Cellosuite Nr. 4 Es-Dur (Jean-Guihen Queyras, Violoncello) - Johannes Brahms: Denn alles Fleisch, es ist wie Gras, aus Ein deutsches Requiem (Arnold Schoenberg Chor; Wiener Philharmoniker; Nikolaus Harnoncourt) - Ludwig van Beethoven: Prestissimo, aus Klaviersonate E-Dur op. 109 (Vikingur Olafsson, Klavier) - Carlos Vives: La tierra del olvido - Franz Schubert: Streichquintett C-Dur (Alban Berg-Quartett; Heinrich Schiff, Klavier)
Mops erzählt, dass er es lieber ruhig mag. Aber in der Villa ist große Aufregung: Die neue Frau des Professors zieht mit Tochter Charlotte ein. Und mit Molly Mendelssohn, der Katze. Aus der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Mops und Molly Mendelssohn (Folge 3 von 7) von Sabine Ludwig. Es liest: Lutz Riedel. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 6: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-6.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Es sind im Leben oft nicht die angenehmsten Situationen, in denen plötzlich Anwältinnen und Anwälte ins Spiel kommen. Familien-, Arbeits- und Mietrecht, Strafrecht, nette Mandanten, fiese Mandanten, mal geht’s gerecht zu und dann auch wieder nicht. Unser heutiger Gast, Ronen Steinke, hat sich aus seinem Wissen - er ist promovierter Jurist und Lehrbeauftragter - einen hübschen Teppich gewebt, der u.a. aus journalistischer Arbeit für die sz, einem eigenen Podcast und einigen vielbeachteten Büchern besteht, die regelmäßig auf den Bestsellerlisten landen. Und regelmäßig wird die Arbeit des 1983 in Erlangen geborenen und in Nürnberg aufgewachsenen Journalisten ausgezeichnet. Was sicherlich seiner Fähigkeit geschuldet ist, dieses doch recht trockene, umfangreiche und auch einschüchternde Metier nachvollziehbar und alltagstauglich aufzubereiten mit Büchern wie „Jura not alone“ oder „Meinungsfreiheit“. Über Ronen Steinkes Musikgeschmack ist bisher nichts an die Öffentlichkeit gedrungen, über Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend konnten wir bislang nur spekulieren. Aber das ändert sich mit diesem Besuch in der Hörbar Rust augenblicklich und für immer. Herzlich Willkommen Ronen Steinke. Playlist zur Sendung: Ruthless Ginsburgs - I Dissent Bad Religion - 21st Century Digital Boy Portishead - Over Babyshambles - F..ck Forever Daniel Kahn - Hallelujah Interrupters - Alien Pjotre Iljitsch Tschaikovsky - Valse Sentimentale (für Klavier), Op. 51, No. 6 Noga Erez - Smiling Upside Down | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Blockflöte, Gitarre, Klavier oder Keyboard - diese Musik-Instrumente lernen viele Kinder. Carl hat sich etwas ganz besonderes ausgesucht: Er spielt Akkordeon! Mit Patricia.
Sie sei eine «kompromisslose Künstlerinnenpersönlichkeit»: Zu diesem Schluss kam die Jury im Auswahlprozess für den «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb. Am 6. Juni wird die junge Pianistin Manoush Toth im Finale in Armenien auftreten. Wie kompromisslos findet sie sich selbst? Ruhe. Das empfindet Manoush Toth, wenn sie am Klavier sitzt und einfach alles stimmt. Und gleichzeitig spüre sie die Kraft des Moments; das Wissen, dass genau dieser Moment zähle. Man wünscht Manoush Toth, dass sich diese Ruhe am Abend des 6. Juni in ihr ausbreiten wird. Dann findet in der armenischen Hauptstadt Jerewan das Finale des Musikwettbewerbs «Eurovision Young Musicians» statt, der alle zwei Jahre von der European Broadcasting Union (EBU) ausgerichtet wird und jungen Klassiktalenten eine grosse Bühne bietet. Im Rahmen der Förderung von Schweizer Musiktalenten bei SRF wurde die 19-Jährige von einer Fachjury als Teilnehmerin ausgesucht. Für diesen besonderen Auftritt hat sie sich für ein Stück von Schumann entschieden – allerdings nicht von Robert, sondern von Clara, dessen Ehefrau. «Clara Schumann wird immer mehr aufgeführt. Aber noch immer zu wenig», begründet Manoush Toth ihre Wahl. Dabei gehöre ihr Klavierkonzert zu den wichtigsten des 19. Jahrhunderts. Das verrät viel über Manoush Toth. Und was sie damit meint, wenn sie sagt, dass sie sich einen ernsthaften Zugang zur klassischen Musik wünsche. Weil Ernsthaftigkeit in ihrem Fall vor allem Offenheit und Neugierde bedeutet: «Wenn man die Hintergründe der klassischen Musik kennt, dann öffnet sich einem ein ganz besonderer Schatz.» Sie selbst nahm das erste Funkeln dieses Schatzes bereits im Alter von zwei Jahren wahr. Fast gleichzeitig mit dem Sprechen sei die Musik in ihr Leben gekommen. Und entsprechend vertraut fühle sie sich an, bis heute. Aufgewachsen ist sie zuerst auf den kanarischen Inseln, später im Berner Oberland. Sie und ihre Geschwister gehen nicht zur Schule, werden zu Hause von den Eltern unterrichtet. Paradiesisch sei das gewesen, sagt Manoush Toth. Doch mit dem Eintritt in die Hochschule für Musik Basel stand sie dadurch vor Herausforderungen, die sich anderen jungen Menschen nicht stellen. Im Gespräch mit Melanie Pfändler erzählt Manoush Toth von dieser Zeit, von dem Druck, den sie sich selbst auferlege, von der engen musikalischen Zusammenarbeit mit ihrem Bruder Anatol und ihrer jüngeren Schwester Anouk und von diesem magischen Moment auf der Bühne, wenn alles noch ganz still ist und sie ihre Finger auf die Tasten legt. Die Musiktitel: - W.A. Mozart: 3. Allegro, aus Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 «Pariser» (Freiburger Barockorchester; Gottfried von der Goltz, Leitung) - Antonin Antonín Dvořák: 3. Poco adagio, aus Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65 (Isabelle Faust, Violine; Jean-Guihen Queyras, Violoncello; Alexander Melnikov, Klavier) - Francis Poulenc: 3. Allegro ma non troppo, aus Doppelkonzert d-Moll (Sylviane Deferne & Pascal Rogé, Klavier; Philharmonia Orchestra; Charles Dutoit, Leitung) - Billy Joel: The Stranger - Franz Schubert: Impromptu Ges-Dur D 899 op. 90 (Radu Lupu, Klavier)
Angst vor Unterdrückung und Tod begleiteten Dmitri Schostakowitsch bis in sein Spätwerk, zu hören auch im Opus 134, einer Sonate für Geige und Klavier. BR Klassik stellt sie mit dem Geiger Kolja Blacher vor.
Vielleicht haben Sie unseren heutigen Gast als Sängerin in Verdis "Troubadour" bei den Opernfestspielen in Südfrankreich gesehen, Anfang der 80er. Oder in Japan. Wahrscheinlicher aber ist, dass Sie (oder jemand, den Sie kennen) eines ihrer Bücher gelesen haben. An die 50 Romane hat sie bislang verkauft, die genaue Zahl kennt wahrscheinlich nicht mal sie. Über 20 Millionen Bücher hat sie bislang verkauft, einige wurden verfilmt. Los ging es für die 1957 in Bielefeld geborene Hera Lind im neunten Monat ihrer ersten Schwangerschaft. "Ein Mann für jede Tonart" wurde zum Bestseller, gleich auch verfilmt – die ja eigentlich hauptberuflich als Konzert- und Opernsängerin arbeitende Frau hatte mit diesem Roman den Zeitgeist und das Frauenbild der 90er getroffen. Und legte nach. Drei weitere Schwangerschaften, jeweils drei weitere Bestseller, an das "Superweib" werden sich nicht nur Veronica Ferres und Sönke Wortmann dankbar erinnern. Dann, im echten Leben, neue Liebe, öffentliche Trennung, böse Boulevard-Headlines, Millionen-Schulden, heute würde man sagen: Cancel Culture. Aber ganz so, wie ihre Romanheldinnen es von ihr erwartet hätten, biss sich Frau Lind stoisch durch und schrieb ihr Leben neu. Mit Tatsachenromanen, also echten Geschichten und wieder: einem Riesenerfolg. Playlist: Max Raabe - Ein Tag wie Gold Francis Poulenc - Flötensonate für Klavier & Flöte, 2. Satz Cantilena Bläck Föös - In unserem Veedel The King Singers - Deconstructing Johann (Toccata in d-Moll) Reinhard Mey - Elternabend The Beatles - In my Life ABBA - The Winner takes it all Trio Klangkunst - Once in a While Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Das Internet ist voller Tutorials: Wie man zeichnet, wie man Klavier spielt oder wie man den perfekten Eyeliner macht. Was hat das Internet euch beigebracht? Ihr habt's Claudia Kamieth erzählt! Unser Podcast-Tipp: Wissen mit Johnny https://www.ardsounds.de/sendung/wissen-mit-johnny/urn:ard:show:5c94752475c8acfc/
San Francisco, 20. Mai 1920. Hephzibah Menuhin wird geboren. Sie ist die Schwester des Geigers Yehudi Menuhin. Und auch sie ist ein Wunderkind. Er an der Geige, sie am Klavier. Aber die Musik, das ist nur ein Teil ihres Lebens.
Die Musikerin verbindet auf ihrem neuen Album persönliche Erfahrungen, Jazz, Improvisation und Performance-Kunst.
Virus-Eskalation zwischen Amsterdam und den Kanaren: Bei Frikandel, Workation-Plänen und wachsender Angst vor einer Hanuta-Pandemie stellen sich BastiMasti und anredo die Frage, ob das alles nur übertriebene Panik ist oder der Anfang von etwas, das keiner kommen sah. Heute schicken euch anredo und BastiMasti auf einen Trip, der harmlos startet und dann komplett aus dem Ruder läuft. Basti war in Amsterdam und kommt mit mehr Fragen zurück als Antworten. Zwischen Frikandel, Kiffgras und einer sehr fragwürdigen 3 Euro Peep Show wächst in ihm eine ganz neue Angst. Stichwort Hanuta-Virus. Zufall oder Vorbote von etwas Größerem? Während Basti versucht, die Lage irgendwie einzuordnen, gibt es ein Styling-Update. Seine neue Frisur kommt von Dragana: Adé fesche Damenfrisuren und Hallo „Hodentonsur“. Ex-Internetstar anredo beobachtet das Ganze nicht nur, sondern plant parallel seine erste Workation. Ziel sind die Kanaren, also jene Inselgruppe, die momentan ebenfalls vom sogenannten Hanuta-Virus betroffen sind. Wann husten sich die beiden endlich medienwirksam an? Erwartet uns hier die nächste Pandemie? Das berüchtigte Klavier mit traurigem Gedudel wäre jedenfalls bereit. Am Ende hat anredo plötzlich die Erkenntnis, dass die Zeit als Internetstar nun definitiv endgültig vorbei ist. Ein Moment, der sich wie ein kleiner Schicksalsschlag anfühlt. Er versucht es noch wegzulächeln, aber man merkt schnell, DAS sitzt tiefer… Diese und alle anderen Episoden #rundfunk17 findet ihr unter anderem bei Apple Podcasts, Spotify, Deezer und als RSS-Feed.
Die international renommierte Pianistin und Autorin Susan Tomes zeichnet die faszinierenden Lebenswege von fünfzig Pianistinnen aus drei Jahrhunderten nach.
Plodroch, Ina www.deutschlandfunk.de, Corso
Der russische Pianist Arcadi Volodos lässt den Flügel erzählen. Nach vielen Jahren erscheint sein neues Album "Schubert & Schumann".
Glitzeranzug statt Frack: Sofiane Pamart sprengt mit seinem "athlete mentality"-Klavier die Grenze zwischen Pop, Stadion und Philharmonie. Wie der Pianist den Konzertsaal neu denkt - und dabei zum Instagram-Star wird.
Dresden, 24. April 1845. Robert Schumann lässt sein Klavier auf eine ganz bestimmte Art tunen. Das Ergebnis: eine neue "Heimorgel". Für dieses Instrument schreibt er sechs Fugen über B-A-C-H.
In dieser Folge tauchen wir ein in das bewegte Leben und das visionäre Schaffen von Else Lasker-Schüler, einer der bedeutendsten Lyrikerinnen der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Geboren 1869 im bergischen Elberfeld, entwickelte sie sich von einem „Wunderkind“ der bürgerlichen Gesellschaft zur radikalen Vorreiterin des Expressionismus und der avantgardistischen Moderne. Ihr Werk ist untrennbar mit ihrer Biografie verwoben: Wir beleuchten, wie der frühe Verlust ihrer Eltern und ihres Lieblingsbruders Paul ihre literarische Welt prägten und sie Zeit ihres Lebens auf eine sehnsuchtsvolle Suche nach Geborgenheit und Identität schickten. Begleitet uns durch das Berlin der Jahrhundertwende, wo Lasker-Schüler im Kreis der „Neuen Gemeinschaft“ ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckte und Freundschaften mit Größen wie Peter Hille, Gottfried Benn und dem Maler Franz Marc pflegte. Erfahrt mehr über ihre berühmten lyrischen Alter Egos wie den „Prinzen Jussuf“ oder die „Prinzessin Tino von Bagdad“, mit denen sie die Grenzen zwischen Fiktion und Realität kunstvoll verwischte. Doch ihr Leben war auch von schweren Krisen gezeichnet – von der schmerzvollen Emigration vor den Nationalsozialisten über das Arbeitsverbot im Schweizer Exil bis hin zu ihren letzten Jahren in Jerusalem, wo sie trotz Armut und Isolation ihr letztes großes Werk „Mein blaues Klavier“ vollendete. Wir werfen einen Blick auf ihre wichtigsten Werke wie das Drama „Die Wupper“ und das posthum veröffentlichte Weltdrama „Ichundich“, in dem sie mutig mit dem Faschismus abrechnete. Ob als exzentrische Künstlerin in bunten Gewändern oder als „Schwarzer Schwan Israels“ – Else Lasker-Schüler bleibt eine faszinierende Figur, deren emotionale Tiefe und spirituelle Bildsprache bis heute nachwirken. Eine Episode über Mut zur Selbstinszenierung, jüdisches Erbe und die unbändige Kraft der Poesie gegen die Dunkelheit der Weltkriege
Sein ganzes Leben dreht sich um die Musik. Schon seine Eltern haben sich beim Musizieren kennengelernt, er hat exzessiv Klavier gespielt und sammelt heute Musikinstrumente. Auf der Bühne deckt Henrik die Geheimnisse der Popsongs auf und zeigt uns, wie oft klassische und moderne Musik zusammenhängen.
Epsteins Netzwerk: Monarchie, Macht und Missbrauch | Ukraine-Krieg: 4 Jahre und kein Ende | Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche? | Merz im Umfragetief - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.