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Unter einem Kunstlied stellt man sich Lieder von Schubert oder Schumann vor, also Gesang mit Klavier. Das Kunstlied kann aber auch mit Akkordeon und Hackbrett kombiniert werden. Das zeigt das Ensemble Almanach, das diese Woche in Bayern zu hören ist.
Als Hauschka tourt er mit seinem präparierten Klavier durch die Clubs der Welt, unter seinem bürgerlichen Namen schreibt Volker Bertelmann Soundtracks für Filme wie „Im Westen nichts Neues“ und „Konklave“. Und in seinem Studio steht ein Oscar. Raoul Mörchen www.deutschlandfunk.de, Zwischentöne
Aron Guci ist 12 Jahre alt und macht selbst Musik. Er spielt Schlagzeug und Klavier und produziert seine eigenen Songs. Er erzählt auch von seiner infantilen Zerebralparese, die ihm das nicht immer leicht macht. Bald will er auch beim Songwriting-Wettbewerb "Dein Song" auf KiKa teilnehmen. Begleitet wird er übrigens von dem Therapiehund J.Lo, dem er sogar ein Lied gewidmet hat.
Seit 2022 ist Christian Waltenberg zudem Verbandschorleiter des Chorverbands Sachsen-Anhalt und sich jüngst auch beim 3. Internationalen Chorfest vom 16. bis 20. September in Magdeburg ein. 50 Chöre, hunderte Sängern aus Deutschland, der Region, sowie aus Ländern wie Kroatien, Norwegen, Lettland, Malaysia, Ghana, Brasilien und Internationalem Wettbewerb unter dem Motto „Fühelnd verbunden – Sing with emotion“ kamen zusammen. Die Nachwuchsförderung und die Stärkung der Chorlandschaft in Sachsen-Anhalt liegt Christian Waltenberg am Herzen. Neben dem schulischen Kontext gelingt ihm das als musikalischer Leiter des generationenübergreifenden Chors „Carmina Mundi“. Einmal im Jahr kommen die Sängerinnen und Sänger aus ganz Sachsen-Anhalt mit einem programmatischen Schwerpunkt zusammen. In diesem Jahr erarbeiteten sie ein Konzert zum Thema Demokratie und Meinungsfreiheit. Der Chorverband Sachsen-Anhalt e.V. wiederum brachte am 30. Juni 2026 zusammen mit dem Verein Völkerverständigung und Toleranz Hannover und weiteren internationalen Partnern ein außergewöhnliches Konzert in den Magdeburger Dom zur Aufführung. „The Night Konzert“, als Zeichen gegen Hass und Antisemitismus, verband Musik, Erinnerung und gesellschaftliches Engagement. Im Mittelpunkt stand liturgische Synagogalmusik von Leib Glantz in der Orchesterfassung von Joseph Nee aus den USA, kontrastiert mit Texten des Holocaust-Überlebenden Elie Wiesel aus seinem Werk „Die Nacht“. Begleitet wurde die Konzert-Lesung von der Magdeburgischen Philharmonie, dem MDR Rundfunkchor und zwei Synagogalchören. Das begleitende pädagogische Konzept für Schulprojekte wurde zuvor vom Verbandschorleiter des Chorverbands Sachsen-Anhalt Christian Waltenberg und der Fachkoordinatorin Constanze Voigt entwickelt.Vom 01. bis 04. Oktober ist Leipzig erstmals Gastgeber der chor.com. Auch da wird Christian Waltenberg mit dem Chorverband Sachsen-Anhalt e.V. vor Ort sein. Nach Dortmund und Hannover ist nun Leipzig fortan neue Heimat für das alle zwei Jahre vom Deutschen Chorverband ausgerichtete Fachtreffen der Vokalmusikszene. Zu mehr als 150 Workshops, drei hochkarätigen Masterclasses und 20 Konzerten geladen. In Bernburg wurde Christian Waltenberg 1988 geboren. Mit sieben Jahren entschied er sich in der Musikschule für das Akkordeon und nahm an mehreren Landeswettbewerben „Jugend musiziert“ teil. Von 2007 bis 2012 studierte Christian Waltenberg in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Musik und Mathematik für gymnasiales Lehramt mit den instrumentalen Fächern Akkordeon, Gesang und Klavier. Anschließend absolvierte Christian Waltenberg sein Referendariat am Geschwister-Scholl-Gymnasium Magdeburg und wurde Teil des Kollegiums. Er übernahm in Magdeburg 2013 den Kinderchor und gründete 2015 einen Jugendchor für die Mittelstufe und leitet seit 2019 den Jugendchor „ChoriuS“. Moderation Thomas BilleRedaktion: Angelika Zapf
Helge Heynold liest: Mein blaues Klavier - von Else Lasker-Schüler
In ihrem aktuellen Roman «Luft nach unten» beschreibt die Schriftstellerin, Musikerin und Performerin Tamara Štajner eine Frau, die so richtig schön wütend werden kann. Etwas, was ihr in der sonstigen Literatur immer gefehlt hat. Tamara Štajner stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien, ist aber zu jung, um wirklich noch Erinnerungen daran zu haben. Auch der Jugoslawienkrieg ist an ihr vorbeigegangen, denn sie wuchs in Slowenien auf, wo der Krieg glücklicherweise nur wenige Tage gedauert hat. Trotzdem ist sie von der jugoslawischen Geschichte geprägt, hatte sie doch einen Grossvater, der Zwangsarbeit bei den Deutschen, den Kampf der Partisanen und die Gefangeneninsel Goli Otok er- und überlebt und trotzdem nie den Glauben ans Gute verloren hat. Sie selbst zieht als junge Frau nach Wien um Viola zu studieren. Sie wird Musikerin, Performerin und Schriftstellerin und gewinnt mit Auszügen aus ihrem aktuellen autobiografisch motivierten Roman «Luft nach unten» den «Kelag-Preis» beim Wettlesen am Ingeborg-Bachmann-Preis 2024. Von ihrer Prägung durch die Familie und der Bedeutung der Kunst schon als Kind, von ihrem Wechsel nach Wien und ihrem Leben mit drei Berufen, von ihrer Musik und auch von den «Illyrischen Furien», wie sie die kämpferischen und oftmals wütenden jugoslawischen Frauen bezeichnet und beschreibt, erzählt Tamata Štajner im Gespräch mit Gastgeber Michael Luisier. Die Musiktitel: - Elis Regina und Antonio Carlos Jobim: Aguas de Março - Arnold Schönberg: Verklärte Nacht, 4. Satz (Janine Jansen, Boris Brovtsyn, Amihai Grosz, Maxim Rysanov, Torleif Thedéen, Jens-Peter Maintz) - Anna Anderluh: Improvistation I - «Casta Diva» aus der Oper «Norma» von Vincenzo Bellini (Maria Callas, Sopran; Orchestra del Teatro alla Scala; Tullio Serafin, Leitung) - Clara Iannotta: The purple fuchsia bled upon the ground (Ausschnitt) (Pierre-Laurent Aimard, Klavier; WDR Sinfonieorchester; Elena Schwarz, Leitung)
Khatia Buniatishvili: Ihre Technik scheint Naturgesetze auszuhebeln, ihre Interpretationen stellen auch Gassenhauer in ein neues Licht. Als Fokus-Künstlerin des Tonhalle-Orchesters Zürich eröffnete Khatia Buniatishvili dieses Jahr die Saison, mit dem 1. Klavierkonzert von Peter Tschaikowsky. Und wie die georgische Pianistin spielt, so redet sie auch: Es sprudelt nur so, auch auf Deutsch – ihrer angeblich schlechtesten Sprache. Hätten wir uns also auf Englisch, Französisch, Russisch oder Georgisch unterhalten, wäre ich vielleicht noch jetzt im Solistenzimmer der Tonhalle Zürich. (02:16) Talk Dass Khatia Buniatishvili als Pianistin polarisiert, hat wohl mit ihren pointierten Interpretationen zu tun. Ihre Brillanz am Flügel wird ihr niemand absprechen. Im Gespräch erzählt sie, was Virtuosität für sie bedeutet, wie sie über ihren Auftritt auf den sozialen Medien denkt – und sie spielt eine quirlige Chopin-Stelle, die sie zehn Jahre nicht mehr in den Fingern hatte, ab Blatt. (23:17) Wochenrückblick Im Wochenrückblick geht es um die neue Intendanz an den Salzburger Festspielen – und um eine verstorbene Ikone der französischen Rockmusik: Catherine Ringer. (Oliver Rutz) (33:09) Neu auf meiner Playlist Winter Songs von Steve Swallow. Drei Jahre nach dem Tod seiner grossen Liebe Carla Bley kommt Wintermusik vom bald 86jährigen Bassisten Steve Swallow. Warm und tröstend. (39:18) Musikfrage Warum hat das Klavier schwarze und weisse Tasten? Wenn in der Musikfrage plötzlich ein Elefant trötet. (Theodora Mavropoulos) (43:27) Film-Tipp Ein paar Jahre nach ihrem Krebstod stürmt ihre Musik die Charts. Ein neuer Dok-Film erzählt die Geschichte von Eva Cassidy, der Sängerin mit der überirdisch schönen Stimme.
Der Pianist legt eine neue Einspielung von Johannes Brahms' erstem Klavierkonzert vor. Eine Prise Drama hätte der Aufnahme gutgetan.
Man kennt ihn vor allem als Schöpfer der "Carmen". Dass Bizet außerdem auch großartige Klaviermusik komponierte, ist weniger bekannt. So schuf er 1871 den Zyklus "Jeux d'enfants" für Klavier zu vier Händen.
Von der Musik über die Philosophie bis hin zur Kunst – die Berliner Künstlerin Jorinde Voigt kommt 1977 in Frankfurt am Main zur Welt und wächst mit drei Geschwistern in einem Fachwerkhaus im Hessischen Eberstadt auf. Jedes Kind muss zwei Instrumente lernen und täglich vier Stunden üben. Das ist Pflicht. Jorinde lernt Cello und Klavier und wenn ihr alles zuviel wird, schließt sich das kreative Mädchen in ihrem Zimmer ein, hört Musik und beginnt erste Schnitte und Kleidungsstücke zu entwerfen. Im Elternhaus hängen viele Bilder ihrer Mutter, die auch selber malt – aber Kunst und Kinder strikt voneinander trennt. Das Atelier bleibt verschlossen. Nach der Schule in Darmstadt studiert Jorinde zunächst Philosophie und Neue Deutsche Literatur an der Georg-August-Universität Göttingen, wechselt jedoch später in die Bildende Kunst als Meisterschülerin von Katharina Sieverding an der Universität der Künste in Berlin. Inzwischen ist Jorinde Voigt als internationale Künstlerin weltweit mit Ausstellungen in großen Museen, Galerien und bei Biennalen vertreten, wird u.a. von der Galerie Judin in Berlin und der David Nolan Galerie in New York repräsentiert. Sie lehrt als Professorin an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. In ihrem Atelier in Oberschöneweide kreiert sie Werke, bei denen sie Wirklichkeit und Wahrnehmung untersucht und sie als Notizen ihrer Gedanken bezeichnet. Wir sind gespannt auf die Geschichten und Musik ihres Lebens. Playlist: MISTA - Blackberry Molasses John Miles - Music Warren G. & Nate Dogg - Regulate Billie Black - I dont need another lover Bausa feat. Apache 207 - Madonna Jon B. - Raindrops Ne-Yo - Champagne Life Ryuichi Sakamoto - The Revenant - Main Theme Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Matthias Killing schaut auf eine Waffel bei uns vorbei. Er war zum ersten Mal campen. Also „Camping Light“ mit Mobile Home, Meerblick und Bierdose. Trotzdem reichte es für eine zwei Zentimeter große Fußverletzung, die sich für ihn kurz nach Amputation anfühlte. Außerdem erzählt er Barbara Schöneberger, warum „The Voice of Germany“ für ihn ein echter Traumjob ist, wieso er heute freiwillig Klavier spielt und mit welchem Hobby seine Familie gar nichts anfangen kann. Viel Spaß mit unserer neuen Folge von „Mit den Waffeln einer Frau“.
In meinem Interview mit Silke Aichhorn tauchen wir in ihre Welt als Harfenistin ein und lernen dabei nicht nur das Instrument besser kennen, sondern hören auch wunderbare und überraschende Geschichten von und über ihr Leben und ihre Arbeit.Musik gehört schon früh zu ihrem Leben. Sie spielt Klavier und singt im Chor und ist generell schnell für etwas zu begeistern. Sie ist zehn Jahre alt, als sie zu ihrer Mutter sagt: „Ich will Harfe spielen." Es dauert zwei Jahre, bis sie endlich eine Harfe bekommt. In der Musikschule sagt ihre Lehrerin schon in der dritten Stunde zu ihr: „Du wirst Harfenistin."Doch Silke hat erst nicht genug Zeit zum Üben. Ihre Lehrerin fordert und fördert sie, so dass sie in die Schweiz geht und dort studiert. Sie muss dort ihre Handhaltung völlig neu lernen. Es dauert vier Jahre, bis sie so spielen kann, wie sie es wollte.Silke erzählt, wie sie sich und ihr Spielen entwickelt hat und sagt: „Ich möchte, dass eine Harfe singt." Sie beschreibt, wie ihr das gelingt und welche Möglichkeiten sie hat, einen Ton zu kreieren. Sie räumt mit den gängigen Bildern über Harfenistinnen auf und nimmt uns mit in ihre Welt, zu ihren Konzerten und zu ganz besonderen Orten.Zwischen Bühnenglamour und dem normalen LebenSie spielt über 100 Konzerte im Jahr, unterrichtet und betreut Mentees. Dazu engagiert sie sich als Hospiz-Botschafterin. Sie sagt, dass sie all das unter einen Hut bekommt, weil sie extrem schnell ist. Sie schiebt wenig weg und hinterfragt nicht viel, sondern macht einfach. Sie sagt, dass das von Anfang an da war, weil sie als älteste von sechs Kindern schon immer sehr selbstständig war. Silke hatte schon früh das Vertrauen, dass sie den richtigen Weg einschlägt. Ein Vertrauen, das ihre Eltern ihr in die Wiege gelegt haben.Wir sprechen darüber, wie wichtig ihr das „normale" Leben zu Hause ist, welche besonderen Erlebnisse sie bei ihren Konzerten hat und warum ihr jemand gesagt hat: „Du musst mehr Diva sein". Dann kommen wir zu einem Thema, das mich völlig überrascht: Dass Männer die Welt der Harfe dominieren.Wie es kam, dass sie bei einem brasilianischen Festival als Dozentin gearbeitet und Konzerte gespielt und ihr eigenes CD-Label gegründet hat, darüber sprechen wir auch.Willst du mehr über Silke und ihre Arbeit erfahren? Dann besuche ihre Webseite und vernetzte dich mit ihr auf LinkedIn Instagram.Möchtest du mehr über meine Arbeit und über mich erfahren? Dann schau auch auf Lebensgeschichten-Verlag oder vereinbare direkt einen Termin mit mir.Verpasse keine meiner Podcast Folgen und abonniere meinen Podcast auf Spotify oder iTunesHat dir die Folge gefallen? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn du meinen Podcast bewertestVernetze dich mit mir auf LinkedIn und folge mir auf Instagram und Lebensgeschichten-Verlag Kennst du schon mein Buch: Jetzt beginnt der Ernst des Lebens? Kauf es in unserem Online-Shop und erhalte ein signiertes Exemplar sowie wunderschöne Extras oder überall da, wo du sonst deine Bücher kaufst. Lust auf mehr echte Geschichten? Dann abonniere meinen Newsletter „Zeit für echte Geschichten“Support the show
Ende 2023 schreibt Soffie zwischen den Jahren einen Song über einen Ort, an dem alle willkommen sind. Wenige Wochen später wird “Für immer Frühling” zum TikTok-Hit und auf Demonstrationen gegen Rechtsextremismus zur Hymne einer ganzen Bewegung. Seitdem ist ziemlich viel passiert, und Soffie muss herausfinden, wie man nach so einem viralen Ausnahmezustand eigentlich weitermacht.Im Gespräch mit Senta Delliponti geht es um “das Leben danach”. Soffie erzählt von Label- und Booking-Anfragen, Touren und Festivals, und davon, wie sich “Für immer Frühling” irgendwann angefühlt hat wie eine Fackel, die ihr aus der Hand genommen wurde. Ein Geschenk und gleichzeitig auch eine Bürde. Denn mit dem Erfolg kommt auch die Frage: Muss das nächste Ding jetzt noch größer werden?Es geht um Druck, Selbstwert und die Erkenntnis, mehr zu sein als das, was man veröffentlicht. Und natürlich um Soffies Debütalbum “Kein Streit, den man nicht lösen kann“, das am 23. Oktober erscheint und ihre vergangenen zwölf Monate ziemlich genau widerspiegelt.Bei “Trash oder These?” wird es politisch: “Politische Popmusik überzeugt niemanden. Sie liefert nur den Soundtrack für Menschen, die ohnehin schon derselben Meinung sind.” Soffie widerspricht. Sie erzählt von Nachrichten von Menschen, die politisch ganz anders denken als sie und durch ihre Musik trotzdem ins Nachdenken gekommen sind. Außerdem sprechen Senta und Soffie darüber, wie man mit Menschen im Gespräch bleibt, deren politische Haltung weit von der eigenen entfernt ist, und warum für Soffie hinter Wut oft auch Angst steckt.Und dann: Tune & Try. Soffie gründet kurzerhand ihre eigene imaginäre Partei und schreibt am Klavier den Refrain für deren Wahlwerbesong. Ausgangspunkt: große Fragen nach Angst, Einsamkeit und Zusammenhalt.Zum Schluss gibt's noch einen Ausblick auf die Tour im November. Soffie spricht darüber, wie besonders es für sie ist, mit ihrem Team auf Tour zu gehen – und warum am Ende für sie vor allem eines bleibt: Community und das Gefühl, irgendwo dazuzugehören.Mehr zu SOFFIE findet ihr hier:
Aquarium, Klavier oder Kaminofen – klingt zunächst nach Einrichtung. Doch solche Schwergewichte können eure Decke anders belasten als gedacht. In dieser Episode erfahrt ihr, warum nicht nur das Gewicht zählt, sondern auch Aufstandsfläche, Standort und Bodenaufbau. Wir zeigen euch, wann Tragwerksplaner ins Spiel kommen, welche Angaben sie brauchen und weshalb ihr schwere Einrichtungswünsche früh einplanen solltet. Besonders praktisch: Ihr bekommt eine Checkliste, mit der ihr teure Überraschungen vermeidet und eure schweren Wunschmöbel sicher unterbringt. Zusätzlich erklären wir euch, warum euch eine vermeintlich einfache Faustregel bei Punktlasten schnell in die Irre führen kann und welche typischen Planungsfehler ihr besser konsequent vermeidet. Viel Spaß beim Anhören der 231. Episode, euer BauMentor-Team.
Musik, Medien und Mut zum eigenen Weg: Manoush Toth und Beni Thurnheer geben im «Persönlich» bei Michèle Schönbächler Einblick in ihr Leben. Manoush Toth, Pianistin Manoush Toth ist eine aussergewöhnliche junge Musikerin. Bereits als Achtjährige entdeckte sie das Klavier für sich, nachdem sie schon früh mit dem Geigenspiel begonnen hatte. Die Musik spielte in ihrem Leben eine besondere Rolle: Nach einem einschneidenden Erlebnis fand sie durch ihre Instrumente ihre Stimme wieder. Aufgewachsen auf den Kanarischen Inseln und im Berner Oberland, führte Manoush Toth ein ungewöhnliches Leben. Gemeinsam mit ihren Geschwistern wurde sie zu Hause unterrichtet. Die Familie lebte zeitweise als Selbstversorger. Mit 16 Jahren trat sie in die Klavierklasse der Hochschule für Musik Basel ein, wo sie heute ihr Masterstudium absolviert. Ein weiterer Meilenstein folgte 2026: Als Schweizer Vertreterin nahm sie am renommierten Wettbewerb «Eurovision Young Musicians» in armenischen Eriwan teil. Im Rahmen der SRF-Talentförderung hatte sie sich zuvor in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durchgesetzt. In der «Sternstunde Musik» spricht Manoush Toth über ihren ungewöhnlichen Lebensweg, und ihre Leidenschaft für die Musik. Dazu sagt sie: «Es ist so viel Gefühl und Persönliches in der Musik, und ich liebe diese Dinge, die muss man sich bewahren.» Bernard Thurnheer, Fernsehlegende Wenn es um das Schweizer Fernsehen geht, fällt sein Name unweigerlich: Beni Thurnheer. Seit Jahrzehnten gehört der Winterthurer zu den bekanntesten Medienpersönlichkeiten des Landes. Als Sportreporter, Fussballkommentator, Quizmaster und Moderator grosser Samstagabendshows prägte er Generationen von Fernsehzuschauerinnen und Fernsehzuschauern. Sendungen wie «Tell-Star» und später «Benissimo» machten ihn zur Fernsehlegende und brachten ihm den Übernamen «Beni national» ein. Aufgewachsen ist Beni Thurnheer als Einzelkind in einem zweisprachigen Elternhaus. Die Mutter stammte aus der Waadt, der Vater aus der Deutschschweiz. Früh lernte er, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzubringen und Kompromisse zu finden. Nach dem Jurastudium an der Universität Zürich führte ihn sein Weg allerdings nicht in die Gerichtssäle, sondern direkt in die Medienwelt. 1973 wurde er in einem Talentwettbewerb für Sportreporter entdeckt und legte damit den Grundstein für eine aussergewöhnliche Karriere. Mit seiner Sprachgewandtheit, seinem Humor und seinem enormen Faktenwissen wurde er zu einer der markantesten Stimmen des Landes. Heute, mit 77 Jahren, steht Beni Thurnheer nicht mehr regelmässig im Rampenlicht. Wie erlebt jemand diesen Lebensabschnitt, dessen Gesicht und Stimme über Jahrzehnte allgegenwärtig waren? Was bleibt vom Ruhm, wenn die Kameras seltener werden? Und wie gestaltet die Fernsehlegende ihren Alltag zwischen Rückblick, neuen Projekten und der Freiheit eines Lebens nach der grossen Karriere? Im «Persönlich» erzählt Beni Thurnheer auch vom Älterwerden in der Öffentlichkeit und davon, weshalb Neugier und Gelassenheit für ihn bis heute zu den wichtigsten Begleitern des Lebens gehören. Moderation: Michèle Schönbächler
Bei den Enigma-Variationen von Sir Edward Elgar beginnen die Verwirrungen schon ganz am Beginn: Was ist eigentlich das ,,Thema", wird es überhaupt gespielt - und vor allem: von wem stammt es? Und dann Klavier oder Bratsche übende Dilettanten, plappernde Gastgeberinnen und ein triefend nasser Hund - der biblische Jäger Nimrod nicht zu vergessen, mit dem Elgar die Hitparaden gestürmt hat... Zu hören ist die legendäre Aufnahme des London Symphony Orchestra unter Pierre Monteux (RCA).
Alexandra Seywald singt, komponiert und spielt Geige und Klavier. Für das Between Mountains Festival hat die Musikerin ihr erstes Soloprogramm zusammengestellt. Sie ist SRF 2 Kultur Debut Talent. 02:25 – Talk Ich treffe Alexandra Seywald im Allschwiler Wald, wo sie Ruhe sucht, wenn die Welt gerade zu schnell dreht. Die 30-jährige Österreicherin ist aufstrebende Solistin vor grossen Orchestern, Primgeigerin beim Radauer Ensemble und zelebriert freie Musik fernab von Stil- und Genregrenzen. So erklingt neben klassischer und zeitgenössischer Musik auch Volksmusik, Pop und eigene Kreationen. 23:18 – Wochenrückblick Die Jazzwelt trauert um die Vokalistin Cassandra Wilson. Eine Grenzgängerin zwischen Jazz, Blues, Soul und Funk. Sie schrieb Musik mit Weitsicht, Wärme und Charisma. Sie verstarb vergangenen Dienstag 70-jährig. Der deutsche Komponist Jörg Widmann erhält den 14. Kompositionsauftrag der «Roche Commissions» für 2028. Und Australien verbannt KI-Songs aus ihrer Hitparade. (Oliver Rutz) 39:45 – Musikfrage Wem gehören eigentlich mit künstlicher Intelligenz generierte Songs? Was bedeutet das fürs Urheberrecht? Der Jurist Noah Martin leitet die Taskforce KI der Suisa und ordnet ein. (Fanny Opitz) 49:40 – Konzerttipp Das Orchester OPUS feiert am 12. und 13. September im Casino Bern sein 30-jähriges Bestehen und führt ein neues Werk des Komponisten und Akkordeonisten Mario Batkovic auf. Mit dabei sind vier Chöre aus der Region! 51:20 – Neu in meiner Playlist Mozart mit Spice! Der US-amerikanische Pianist Jon Batiste kleidet auf seinem neuen Album «Black Mozart» bekannte Meisterwerke von Wolfgang Amadeus Mozart in ein Gewand aus Harmonien und Rhythmen afroamerikanischer Musiktraditionen.
Intim, intensiv und zum Innehalten. Immer mit dabei: Improvisationen am Klavier. Wie eine Insel im Tag.Diese Musikstücke hörst Du in dieser Folge:Ian, Janis – "At Seventeen" //Ibert, Jacques – "Le Palais Abandonne" //Iron & Wine – "Love and Some Verses" //Ibert, Jacques – "Le Meneuse de Tortues d'Or" //Isaac, Chris – "Forever Blue" //Den Podcast „IQ - Wissenschaft und Forschung“ findest Du hier: https://www.ardsounds.de/sendung/iq-wissenschaft-und-forschung/urn:ard:show:66661ab636d879c5/Wenn Du eine Idee oder einen Wunsch zu einem musikalischen Thema hast, dann schreib mir eine Mail: playlist@ndr.de
Als Bub schlug sein Herz für Fussball, doch sein älterer Bruder drängte ihn ans Klavier. So entstand die familieneigene Kapelle Michi und Willi Wigger. Heute ist der 45-jährige Entlebucher ein gefragter Klavierspieler in verschiedenen Formationen. Dani Wigger verbindet urbane Wurzeln mit einer tiefen Verbundenheit zur Natur. Aufgewachsen in der Stadt Zürich, zog es ihn der Liebe und der familiären Heimat wegen ins Entlebuch nach Finsterwald, wo er heute mit seiner Frau Regula und den beiden gemeinsamen Kindern lebt. Sein kompetentes Spiel nimmt er gelassen – ganz wie seine berufliche Laufbahn vom gelernten Forstwart zum Mehrwertsteuerprüfer beim Bund.
What? Schon wieder Donnerstag? Okay, hier ist das Nachtgeflüster 163.Heute mit:Anonym – Nächtliches Klopfen an verschiedenen Türen sorgt für ordentlich Unbehagen, obwohl eigentlich alle anderen tief und fest schlafen.Julian – Gleich sechs Erlebnisse zwischen einem scheinbar selbst spielenden Klavier, einem Abschiedstraum, außerkörperlichen Erfahrungen und mysteriös versetzten Schuhen.Anonym – Ein kleiner Junge in altmodischer Kleidung erscheint nachts am Bett und später führt ein außergewöhnlich intensiver Traum zu einem verstorbenen Familienmitglied.Susanna – Bei einem nächtlichen Spaziergang erscheinen zwei gelblich leuchtende Augen, die sich plötzlich immer weiter nach oben bewegen.Ella – Ein Wald sorgt gleich mehrfach für unerklärliche Todesangst, seltsame Wahrnehmungen und die Erscheinung eines Reiters mit langem Mantel.Anonym – Nach rund 20 Jahren ohne Kontakt taucht plötzlich eine ehemalige Klassenkameradin in Gedanken auf. Zwei Tage später folgt eine erschütternde Nachricht.Annika – Eine mögliche Schlafparalyse bringt eine vertraute, aber bedrohlich wirkende Gestalt ans Bett und ein Fernseher entwickelt während eines Gewitters ein gruseliges Eigenleben.Anonym – Im Traum führt eine verborgene Tür in eine Wohnung, die scheinbar seit den 70er Jahren unverändert geblieben ist und offenbar nicht leer steht.Anonym – Flackernde Lampen, merkwürdige Verzögerungen und die Aussagen eines kleinen Kindes begleiten den Tod eines geliebten Familienmitglieds.Jess – Eine beruhigende Berührung in der Nacht und eine Gestalt, die genauso aussieht wie ihre Oma, machen zwei Übernachtungen zu Erlebnissen, die sie bis heute nicht vergessen hat.Anonym – Im eigenen Haus werden immer wieder unerklärliche Präsenzen wahrgenommen, Spielzeuge schalten sich ein und selbst der Hund scheint auf etwas Unsichtbares zu reagieren.Anonym – Ein verstörender Keller, scheinbar lebendige Kuscheltiere, ein nächtlicher Fremder mit Sonnenbrille, eine Begegnung im Moor und Gestalten, die plötzlich spurlos verschwinden.LIVEGEFLÜSTER TOUR 2026 Erlebnisse der Community – LIVE –29.10.2026 Stuttgart | Im Wizemann Studio02.11.2026 München | Feierwerk Kranhalle03.11.2026 Essen | Zeche Carl04.11.2026 Köln | Wohnzimmer Stadthalle09.11.2026 Hamburg | KENT Club10.11.2026 Leipzig | Phat Cat Comedy ClubTickets unter: https://www.eventim.de/artist/aktenzeichen-paranormal/
Im Kanton Graubünden ist der Dirigent und Pianist Clau Scherrer eine feste «Grösse». Ende dieses Monats wird er 50 Jahre alt. Höchste Zeit für ein Portrait in der «Fiirabigmusig». Chormusikredaktor Guido Rüegge präsentiert Chormusik von und mit Clau Scherrer. Geboren ist Clau Scherrer am 31. August 1976 in Trun. Dort ist er in einem durch und durch musikalischen Haushalt aufgewachsen. Sein Vater Carli Scherrer war der Dorflehrer, der zudem auch Organist und Kirchenchordirigent war. Im Hause Scherrer wurde ständig gesungen und musiziert. Die vier älteren Schwestern von Clau Scherrer sangen oft zu Hause im Quartett. Aus den «Soras Scherrer» entwickelte sich ein aufstrebendes, engagiertes und sehr erfolgreiches Ensemble, das ständig angefragt und engagiert wurde. Das Radio der rätoromanischen Schweiz RTR nahm die ersten Lieder von ihnen auf. Es folgten Konzertauftritte, zuerst in der Region, dann schweizweit bis das Frauenquartett «Soras Scherrer» bis weit über die Landesgrenzen hinaus für Auftritte engagiert wurde. Regelmässig wurden die vier Schwestern auch von ihrem sehr talentierten Bruder Clau am Klavier begleitet. Bereits als junger Pianist konnte Clau Scherrer diverse Auszeichnungen und Förderpreise entgegennehmen. Zunehmend zog es ihn aber auch zur Arbeit mit Chören hin. Sein Vater animierte ihn dazu, doch selber als Dirigent Chöre zu übernehmen. So gründete Clau Scherrer im Jahre 1999 den Chor «cantus firmus surselva», den er seither auch ohne Unterbruch dirigiert. Dieser einzigartige Chor mit Sängerinnen und Sängern aus ganz Graubünden hat sich einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Er zählt heute zu den führenden Chören im Kanton. Von 2004 bis 2015 dirigierte Clau Scherrer auch den bekannten Männerchor «Chor Viril Lumnezia». Wichtige Erfahrungen für seine weitere Chorleitertätigkeit konnte er machen, als er von 2008 bis 2010 den Schweizer Jugendchor dirigierte. Die Frische und Unbekümmertheit der jugendlichen Sängerinnen und Sängern prägt seine Chorarbeit bis heute.
Eigentlich wollte Alfa Mist Fußballer werden. Stattdessen landet er irgendwann am Klavier. Und entwickelt zwischen Jazz, Hip-Hop und Soul seinen ganz eigenen Sound. Heute gehört der Londoner zu den spannendsten Stimmen der britischen Jazzszene. In eine Schublade stecken lässt sich Alfa Mist aber trotzdem nicht. (superfly.fm)
Sein Erstinstrument war das Klavier, bekannt jedoch wurde er als Klarinettist. Hektor Marti ist seit über 40 Jahren Teil vom innovativen Quartett Res Schmid-Gebrüder Marti. Redaktor Dani Häusler hat mit ihm über sein Musikantenleben gesprochen.
Vier bis zehn Stunden verbringt Ragna Schirmer täglich am Klavier. Welche Rolle Fingerübungen und Fingerfertigkeit spielen und wie aus Technik Kunst wird, erzählt sie in der Matinee. Interview: Georg Brandl.
"Fräulein Mozart, jetzt dreizehn Jahre alt und übrigens außerordentlich schön geworden, spielt vorzüglich und hinreißend Klavier." berichtete der gut vernetzte und musikvernarrte Melchior Grimm im Frühjahr 1766 in seiner "Literarischen Korrespondenz". Er hatte einen nicht geringen Anteil daran, dass Familie Mozart in Paris Fuß fassen konnte - und bemerkte, dass Maria Anna Mozart (1751-1829) hinsichtlich ihrer musikalischen Talente keinesfalls hinter ihrem jüngeren Bruder Wolfgang Amadeus (1756-1793) zurückstand. Dennoch wurde "Nannerl" im Schatten ihres Bruders fast vergessen oder sogar negativ dargestellt. Warum? Über die unterschiedlichen Lebenswege der beiden sprechen wir in dieser Episode. Was trieb Vater Leopold an? Wie verliefen die Reisen ab 1762 konkret? Und wie war die Arbeitsteilung innerhalb der Familie Mozart?
Der Musikkabarettist Marco Tschirpke sitzt am Klavier wie an einer Schreibmaschine. In jedem Zwieklang steckt ein Zweizeiler. Sein erzählerisches Understatement produziert eine ungewöhnliche Poesie der Erwartung und Enttäuschung. Klingt paradox, bringt aber unser Leben und Denken auf den Punkt. Egal, ob es um Goethe oder Elektrozäune geht, um die neueste Ausgabe der NZZ oder verschluckte Radiergummis, der Wahl-Berliner mäandert virtuos zwischen Gedichten, Aphorismen und kurzen Liedern. Und obwohl er in seinem Programm jeden roten Faden verweigert, spinnt er ein kunstvolles Spinnennetz um sein Publikum. Spasspartout hat den unvergleichlichen Meister der Kurzform an den Oltner Kabaretttagen getroffen und präsentiert einen Radiozusammenschnitt aus dem Theaterstudio Olten vom 8. Mai 2026. ____________________ Mit Marco Tschirpke ____________________ Redaktion: Lukas Holliger ____________________ Produktion: SRF 2026
Viele haben Hugo Bigi bewundert, nicht nur für sein Akkordeonspiel, auch für seine wunderschönen Kompositionen. Am 16. August 2026 hätte dieser Virtuose seinen 100. Geburtstag gefeiert. Sein gleichnamiger Sohn nimmt uns im SRF Musikwellen-Brunch mit auf eine Zeitreise. Hugo Bigi jun. ist vielen bekannt als Moderator bei Talk Täglich auf Tele Züri und Mitgründer des privaten Fernsehsenders. Er ist zu Gast im SRF-Musikwellen-Brunch und blickt zurück auf viele Momente mit seinem Vater. So begleitete er 1984 in der TV-Sendung «Oisi Musig» seinen Vater Hugo Bigi sen. am Klavier und lacht heute immer noch über den fast verpassten Einsatz zu Beginn des Stücks. Beindruckt ist Hugo Bigi jun. aber auch heute noch davon, wie sein Vater sich als Secondo auf seinem Akkordeon in die Herzen der Schweiz gespielt hat. Als in den 1920er Jahren im Wägital die Mauer zum Stausee gebaut wurde, kam der Grossvater des Brunchgasts Hugo Bigi in die Schweiz. Als Maurer verdiente er dann sein Geld für die ganze Familie, welche damals in Wangen SZ gelebt hat. Der spätere Akkordeonvirtuose Hugo Bigi sen. kam als jüngster Sohn am 16. August 1926 auf die Welt. Schon während seiner Kindheit hatte die Musik viel Platz eingenommen. Im Kindergartenalter lernte er Schwyzerörgeli spielen und danach folgte das Akkordeon. Bereits mit 17 Jahren kam es schon zu seinen ersten Tanzmusikauftritten. Als Hugo Bigi dann 1949 seine erste Kapelle gründete, startete er eine unvergleichliche Karriere, in der er weit über 700 Kompositionen hinterliess.
Klassische Musik trifft auf künstliche Intelligenz: In Baden-Baden wird ein historisches Klavier zum digitalen Musiklabor. Besucher können Werke von Brahms, Strauss und Co. neu mischen – von Techno bis Surf-Rock. Das sogenannte SoundLab soll dabei vor allem eines: Das musikalische Erbe der Kurstadt nicht nur zeigen, sondern erlebbar machen. Amelie Kaiser war vor Ort.
Robert Knöll ist Kunsthistoriker und Bilderrahmer. In seinem Atelier, das die grösste Sammlung barocker Bilderrahmen beherbergt, setzt er Kunstwerke gekonnt in Szene. Kunstsammler, Museen und Galerien vertrauen ihm, wenn es darum geht, berühmte Werke in den passenden Rahmen zu setzen. Ein Handwerk, das in seiner Familie eine lange Tradition hat: Schon sein Vater war ein leidenschaftlicher Sammler und Bilderrahmer. Nach dessen Tod übernahm Robert Knöll den Familienbetrieb, doch für ihn war dieser Schritt weit mehr als nur berufliche Verantwortung – er war eine Bestimmung. «Die Beschäftigung mit Bilderrahmen ist nicht nur mein Beruf, es ist meine Passion», sagt Robert Knöll, und es ist spürbar, dass diese Leidenschaft weit über den Arbeitsalltag hinausgeht. In seinen Träumen erscheinen Bilderrahmen, die ihn in seiner Freizeit genauso begleiten wie im Beruf. Wenn es darum geht, ein berühmtes Kunstwerk neu zu rahmen, reist er zu Museen in ganz Europa, um die perfekte Wahl zu treffen. Es fasziniert ihn immer wieder, wie die Wirkung eines Bildes sich verändert, je nachdem, wie es gerahmt wird. Bereits als Kind war Robert Knöll von Archäologie begeistert – der Blick hinter die oberste Schicht, das Entdecken von Geschichte und Kultur. Diese Faszination für Details und den Kontext von Kunstwerken zieht sich durch sein gesamtes Leben und wirkt sich auf seine Arbeit aus. In «Musik für einen Gast» bei Eva Oertle spricht Robert Knöll über seine Faszination für alte Rahmen und erklärt, warum sie oft im Schatten der eigentlichen Kunstwerke stehen. Er erzählt von einem besonderen Stück aus seiner Kindheit – einem echten Donatello, der über seinem Bett hing und heute einen Platz in einem Museum hat. Und er spricht über seine Liebe zum Cello und der Musik von Brahms. Die Musiktitel: - Johannes Brahms: 1. Satz aus Cellosonate Nr. 1 e-Moll (Pieter Wispelwey, Violoncello; Dejan Lazić, Klavier) - Talking Heads: Sugar on My Tongue - Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge für Orgel d-Moll, BWV 565 (Hannes Kästner, Orgel) - Georg Riedel: Seeräuber-Opa Fabian, aus Pippi Langstrumpf (Eva Mattes, Kinderstimme) - Franz Schubert: 7. Ständchen, aus Schwanengesang, Bearbeitung für Klavier von Franz Liszt (Vladimir Horowitz, Klavier) Erstausstrahlung: 27.04.2025
Ich hatte mich eigentlich auf Echoes of Aincrad gefreut, aber irgendwie war es am Ende doch der Frust, der überwiegt. Das Spiel ist eher eine Laufsimulation in einer Fantasywelt mit gelegentlichen Kämpfen. Man kann zwar vieles entdecken, aber irgendwann wollte ich das gar nicht mehr. Ebenso hätte ich mir auch mehr Abwechslung bei den Gegnern gewünscht. Kobolde, Eber, Bären und Wölfe verfolgen einen abwechselnd. Selbst die Bosse unterscheiden sich da kaum. Mal hat Boss 1 einen Hut auf und beim nächsten Mal nicht mehr und ist angeblich ein neuer Boss. Ebenso wie der Soundtrack: Beim Erkunden klimpert gelegentlich ein Klavier, bei den Boss-Kämpfen hat man dann richtigen Soundtrack, aber ansonsten ist es eine ruhige bzw. eher tote Welt. Aber dennoch macht das Gameplay Spaß. Es fühlt sich wie eine leichte Version eines Soulslike-Spiels an, die Skills mit dem Partner zu nutzen funktioniert auch gut, aber leider ist das Gameplay das einzige, wo das Spiel glänzt. Man sollte unbedingt die recht umfassende Demo spielen, bevor man sich vielleicht für einen Kauf entscheidet.
Eisige Kälte bis minus 80 Grad, monatelange Dunkelheit und eine Umgebung, die lebensfeindlicher kaum sein könnte: Die Schweizer Ärztin Jessica Studer hat ein Jahr lang an einem der isoliertesten Orte der Erde gelebt und gearbeitet – auf der Forschungsstation Concordia im Herzen der Antarktis. Dort untersuchte sie im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), wie extreme Isolation und Umweltbedingungen den menschlichen Körper und die Psyche beeinflussen – Erkenntnisse, die künftig auch für Langzeitmissionen im Weltraum entscheidend sein können. Doch der Weg dorthin verlief nicht geradlinig. Schon früh faszinierte Jessica Studer sowohl Wissenschaft als auch Musik: Sie studierte zunächst Klavier und unterrichtete, bevor sie sich entschied, ihren Kindheitstraum zu verfolgen und eine medizinische Laufbahn einzuschlagen. Diese ungewöhnliche Kombination aus künstlerischer Sensibilität, wissenschaftlicher Neugier und persönlicher Entschlossenheit prägt seither ihren Weg. In Musik für einen Gast erzählt Jessica Studer über ihre Erfahrung in der Antarktis, über Kälte und Isolation, aber auch über ihre Liebe zur Musik und ihre Fähigkeit, immer wieder eigene Grenzen zu überschreiten. Die Musiktitel: - Richard Strauss: Also sprach Zarathustra (aus «2001 - A Space Odyssey») (Wiener Philharmoniker; Herbert von Karajan, Leitung) - Lynyrd Skynyrd: Sweet Home Alabama - Karlheinz Stockhausen: Löwe (Sonne), aus «Tierkreis» (Capilla Flamenca & Het Collectief) - Santana: Smooth - Arvo Pärt: Alina (Alice Sara Ott, Klavier) - The Allman Brothers Band: Jessica Erstausstrahlung: 15.03.2026
Spezi-al-Folge, Crossover, leckeres Mischgetränk. Basti und Felix von "Schalke, die Nordkurve und ich" besuchen den Knappencast und das Ergebnis lässt sich schmecken: Kurzer WM-Rückblick und dann volle Kanne königsblauer Sommer. Mit Zugängen, Abgängen, Vertragsverlängerungen, Schalke TV, neues Ticketverteilsystem, Auftaktprogramm und viel viel mehr. Wer kann eigentlich lesen im Schalker Kader, wer spielt Klavier und wessen Hobby ist Fussball? Fachlich stark (ausschließlich wegen den Nordkurven-Jungs) und gewohnt unterhaltsam - ein gutes Spezi eben. Ihr findet uns hier: E-Mail (Feedback): knappencast@mail.de Instagram: https://www.instagram.com/knappencast/ Bluesky: https://bsky.app/profile/knappencast.bsky.social Facebook: https://www.facebook.com/people/Tim-Skoko-Schalker-Podcaster/61561712747176/ YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCKyVKbbVBqd_BBlnIVOQZ5w TikTok: https://www.tiktok.com/@knappencast PayPal (Unterstützung): https://www.paypal.com/paypalme/knappencast@mail.de https://www.instagram.com/knappencast/ Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Angefangen hat sie mit klassischem Klavier – bis sie mit achtzehn in eine grosse musikalische Krise gerät und die Musik an den Nagel hängt. Das Problem: Lampenfieber und die Angst vor falschen Tönen. Erst mit der Jazzimprovisation und dem Gesang findet Camille Bertault zu jener Verspieltheit und Leichtigkeit, für die sie heute so bewundert und geliebt wird. Zwischen virtuosen Scat-Improvisationen und charmanten Selfie-Videos auf Social Media finden bei der lebhaften Künstlerin aber durchaus auch vertiefte Themen Platz – erzählt die Sängerin Tatiana Nova, die in dieser Jazz Collection Gast von Roman Hošek ist. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Camille Bertault: Quoi de plus anodin [Empty pockets] (En vie / Sunnyside Records) - Camille Bertault: Là uù tu vas [Giant Steps] (Pas de géant / Okeh Records) - Camille Bertault: Ma muse (Le tigre / Okeh Records) - Camille Bertault & David Helbock: Frevo (Playground / ACT Music) - Brussels Jazz Orchestra with Camille Bertault: La Javanaise (Gainsbourg / Brussels Jazz Orchestra) - Camille Bertault: Dodo (Bonjour mon amour / Vita Productions) - Camille Bertault: Folhas secas (Voz e Vocês / Sunnyside Communications)
Viviane Chassot gehört zu den renommiertesten Akkordeonistinnen überhaupt. Sie hat mitgeholfen, ihrem Instrument auch die klassische Musik zu erschliessen. Damit macht sie die klassische Musik auch jenen Menschen zugänglich, die sonst keinen Bezug zu ihr gehabt hätten. Geboren wird Viviane Chassot in Zürich. Sie wächst in Wollerau auf, wo das Akkordeon eine grosse Rolle spielt. Allerdings nicht im klassischen Bereich, sondern in Form eines Akkordeon-Orchesters, das es bis heute gibt. Viviane Chassot interessiert sich damals mehr fürs Ballett. Und zwar so sehr, dass es auch beruflich eine Option wird. Eine Ausbildung am Opernhaus Zürich wäre möglich. Da hört sie am Radio ein Stück von Johann Sebastian Bach. Gespielt auf einem Akkordeon. Das ändert alles. Vivianne Chassot ist Feuer und Flamme und entscheidet sich – weil in ihrer Familie nur ein Hobby erlaubt war – für das Akkordeon. Längst ist das Hobby Beruf. Viviane Chassot hat Werke von Haydn, Mozart und Rameau eingespielt und aufgeführt und so auch mit Grössen wie Simon Rattle oder Alfred Brendel zusammengearbeitet. Und sie verbindet Klassik, Jazz, neue Musik und Improvisation. Auch darin also eine Brückenbauerin. Von ihrer Pionierarbeit für das Instrument und ihrem differenzierten Zugang zum Klang, von ihrem Weg zum Erfolg und ihren Rückschlägen und Krisen, von ihrer Arbeit mit anderen Musikerinnen und Musikern und ihrer Liebe auch zur Rockmusik erzählt Viviane Chassot im Gespräch mit Gastgeber Michael Luisier. Die Musiktitel: - Meat Loaf: Alive - Joseph Haydn: Holde Gattin, dir zur Seite (Duett Adam&Eva), aus Die Schöpfung (Balthasar-Neumann-Ensemble; Thomas Hengelbrock, Leitung; Dorothee Mields, Eva; Locky Chung, Adam) - Aimee Mann / Rush: Time stand Still - Stefanie Heinzmann: Good - Johannes Brahms: 3. Allegro non troppo, aus Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 (Maurizio Pollini, Klavier; Berliner Philharmoniker; Claudio Abbado, Leitung) Der Einspieler: Josef Haydn: Presto, aus Klaviersonate e-Moll, Hob 16/34 (Viviane Chassot, Akkordeon) Erstausstrahlung: 23.11.2025
Mit 12 Jahren weiß Johanna Kinkel, dass sie Musikerin werden will - ungewöhnlich für eine Frau im 19. Jahrhundert. Sie lernt Klavier bei Beethovens Lehrer Franz Anton Ries. Sie schreibt erste Kompositionen. Dann kommt ein schwerer Schock.
Eigentlich will Dmitri Schostakowitsch als Kind lieber Fußball spielen als Klavier üben. Doch dann packt ihn die Musik. Roland erzählt, wie er zu einem der berühmtesten Komponisten seiner Zeit wird - und durch seine Musik in große Gefahr gerät.
Schon als Kind liebt er die Musik, spielt Klavier, komponiert. Schließlich darf er die Staatsmusikschule in Braunschweig besuchen, erhält ein Stipendium und widmet sich ganz der Musik. Beginnt so der Werdegang eines der bedeutendsten Komponisten der Nachkriegszeit?
Der Platzwart trifft den Tiete, und der erzählt zunächst von den Neuzugängen bei Hannover 96. Es sind 32 oder 36 – so genau weiß der Tiete das nicht – Bälle! Denn die Bundesliga bekommt neue Spielbälle, die „Torfabrik“ kehrt zurück. 96-Keeper Leo Weinkauf äußert sich zum neuen Ball nicht direkt, aber Tiete ist sich sicher: Das neue Spielgerät ist für Torhüter eine „Vollkatastrophe“. Die „Torfabrik“ hat angeblich einen eingebauten Turbo, deshalb sollen mehr Tore fallen. Der Ball überwindet die sogenannte „Widerstandskrise“. Verstanden? Nein? Dann Podwart hören! Außerdem weiß Tiete Erstaunliches über einen echten Neuzugang zu berichten. Er ist ein guter Kopfballspieler, er sieht gut aus, er spielt Gitarre und Klavier, wahrscheinlich liest er unter der Dusche Sartre und malt Deckengemälde im Vereinsheim. Um wen es sich handelt? Und was macht eigentlich unser einziger aktiver WM-Spieler, Ime Okon? Podwart hören!
Diesen Hit kennt fast jeder: "Mein kleiner grüner Kaktus" von den Comedian Harmonists. Der Sound der fünf Sänger ist unverwechselbar. Aber es macht noch jemand mit, am Klavier im Hintergrund: Das ist Erwin Bootz.
Benannt nach dem "Club Social" im Stadtviertel "Buena Vista" der kubanischen Hauptstadt, sucht und setzt sich Gitarrist und Produzent Ry Cooder seine Band aus Altmeistern kubanischer Musik zusammen. Daraus entsteht das erfolgreichste Weltmusik-Album aller Zeiten: "Buena Vista Social Club". In den 40er- und 50er-Jahren haben sich in den Stadtvierteln Havannas viele "Clubs" gegründet, die aber mehr als Vereine zu sehen sind und weniger als Musikclubs, wie wir sie heute aus unserer Gesellschaft kennen, erklärt Musikredakteur Benjamin Brendebach im Podcast. In den Clubs haben sich unterschiedliche soziale Gruppen zusammengefunden, zum Beispiel aus verschiedenen Berufsgruppen. Musik war dabei oft ein elementarer Teil des Zusammenseins. Einer dieser Clubs ist eben der Grundstein für dieses Album geworden, der "Club Social" im Stadtviertel "Buena Vista" in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Und eben in diesem Club sind zu der Zeit neue Rhythmen entstanden und geprägt worden, die wir heute – vor allem auch aus der Tanzschule – kennen. Während es heutzutage üblich ist, dass Musiker, wenn sie ins Studio gehen, um Songs aufzunehmen, nicht gemeinsam im Tonstudio stehen, sondern jede Instrumenten- und Gesangsspur einzeln und nacheinander aufzeichnen. So wird unter anderem sichergestellt, dass jede Spur perfekt eingespielt worden ist – perfekt im Rhythmus und ohne störende Nebengeräusche. Beim "Buena Vista Social Club" war das ganz anders, erzählt Benjamin Brendebach. Das Besondere daran ist auch, dass es eben keine fest bestehende Gruppe war und alles sehr organisiert war, sondern dass es eine Art musikalisches Kollektiv aus dieser Stadt bzw. dem Viertel gewesen ist. Wenn für einen Song noch ein Pianist gebraucht wurde, hat man sich überlegt, wer könnte denn zum Beispiel das Klavier spielen? Dann ist man zu der Wohnung in der Nachbarschaft gegangen und hat diesen Bekannten einfach dazugeholt, so umschreibt es Brendebach und fügt hinzu: "Das macht es eben auch aus". Für Musikredakteur Benjamin Brendebach signalisiert dieses Album vor allem, dass man als Hörer und Musikfan offen bleiben sollte, was das Musikalische angeht. Und für Musikredakteurin Katharina Heinius zeigt dieses Album, dass wir musikalisch und kulturell verbunden sind. "Diese Musik ist wie ein Schmelztigel! […] Dieses Album zeigt einfach, dass Musik verbindet." Katharina Heinius über die Bedeutung von "Buena Vista Social Club“ __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Buena Vista Social Club" findet ihr unter https://www.swr.de/swr1/ __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Schreibt uns an meilensteine@swr.de
Mitten in München wird ein Klavier am Straßenrand geparkt. Aus Passanten werden Zuhörer, aus Schulklassen eine Band - ein Urban-Sound-Projekt, das den Platz für einen Moment verwandelt.
Jean-Pierre Bourquin ist Kinderonkologe, Forscher und leidenschaftlicher Cellist. Als Leiter der Onkologie am Kinderspital Zürich begleitet er Kinder und ihre Familien in den schwierigsten Momenten ihres Lebens. Gleichzeitig setzt er sich als Direktor des neuen nationalen Kompetenz -zentrums für Kinderkrebsforschung dafür ein, die Behandlung und Heilungschancen krebskranker Kinder weiter zu verbessern. Eine Erkenntnis begleitet ihn seit vielen Jahren: Kinder spüren immer, ob man ihnen die Wahrheit sagt. Ehrlichkeit und Vertrauen seien deshalb die Grundlage jeder Begegnung. Diese Haltung prägt seine Arbeit ebenso wie seine Überzeugung, dass Kinder niemals unterschätzt werden sollten. Geprägt wurde Bourquin von zwei Welten: der Medizin und der Musik. Sein Grossvater war Organist und vermittelte ihm früh die Freude an der Musik. Mit vierzehn Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für das Cello – ein Instrument, das ihn bis heute begleitet. Musik bedeutet für ihn weit mehr als Erholung: Sie eröffnet ihm Räume, die sich mit Worten kaum beschreiben lassen, und verbindet ihn mit den grossen Fragen des Lebens. Trotz der täglichen Konfrontation mit Krankheit, Hoffnung und Verlust empfindet Bourquin seine Arbeit als Privileg. Familien in existenziellen Situationen begleiten zu dürfen, sei für ihn eine Aufgabe von grosser Sinnhaftigkeit. Gleichzeitig treibt ihn die Vision an, durch Forschung die Zukunft von Kindern mit Krebs nachhaltig zu verbessern. In «Musik für einen Gast» bei Eva Oertle spricht Jean-Pierre Bourquin über die Verbindung von Musik und Medizin, über seine Faszination für Kinder und deren Sicht auf die Welt sowie über die Frage, wie man mit Krankheit, Sterblichkeit und den Grenzen des Machbaren umgeht. Er erzählt von seinem Weg zum Cello und von seiner Vision einer besseren Zukunft für Kinder mit Krebs. Die musikalische Reise führt von Johann Sebastian Bach über Johannes Brahms und Ludwig van Beethoven bis nach Kolumbien – Musik, die sein Leben begleitet und geprägt hat. Die Musiktitel: - Johann Sebastian Bach: Prélude aus Cellosuite Nr. 4 Es-Dur (Jean-Guihen Queyras, Violoncello) - Johannes Brahms: Denn alles Fleisch, es ist wie Gras, aus Ein deutsches Requiem (Arnold Schoenberg Chor; Wiener Philharmoniker; Nikolaus Harnoncourt) - Ludwig van Beethoven: Prestissimo, aus Klaviersonate E-Dur op. 109 (Vikingur Olafsson, Klavier) - Carlos Vives: La tierra del olvido - Franz Schubert: Streichquintett C-Dur (Alban Berg-Quartett; Heinrich Schiff, Klavier)
Mops erzählt, dass er es lieber ruhig mag. Aber in der Villa ist große Aufregung: Die neue Frau des Professors zieht mit Tochter Charlotte ein. Und mit Molly Mendelssohn, der Katze. Aus der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Mops und Molly Mendelssohn (Folge 3 von 7) von Sabine Ludwig. Es liest: Lutz Riedel. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 6: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-6.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Es sind im Leben oft nicht die angenehmsten Situationen, in denen plötzlich Anwältinnen und Anwälte ins Spiel kommen. Familien-, Arbeits- und Mietrecht, Strafrecht, nette Mandanten, fiese Mandanten, mal geht’s gerecht zu und dann auch wieder nicht. Unser heutiger Gast, Ronen Steinke, hat sich aus seinem Wissen - er ist promovierter Jurist und Lehrbeauftragter - einen hübschen Teppich gewebt, der u.a. aus journalistischer Arbeit für die sz, einem eigenen Podcast und einigen vielbeachteten Büchern besteht, die regelmäßig auf den Bestsellerlisten landen. Und regelmäßig wird die Arbeit des 1983 in Erlangen geborenen und in Nürnberg aufgewachsenen Journalisten ausgezeichnet. Was sicherlich seiner Fähigkeit geschuldet ist, dieses doch recht trockene, umfangreiche und auch einschüchternde Metier nachvollziehbar und alltagstauglich aufzubereiten mit Büchern wie „Jura not alone“ oder „Meinungsfreiheit“. Über Ronen Steinkes Musikgeschmack ist bisher nichts an die Öffentlichkeit gedrungen, über Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend konnten wir bislang nur spekulieren. Aber das ändert sich mit diesem Besuch in der Hörbar Rust augenblicklich und für immer. Herzlich Willkommen Ronen Steinke. Playlist zur Sendung: Ruthless Ginsburgs - I Dissent Bad Religion - 21st Century Digital Boy Portishead - Over Babyshambles - F..ck Forever Daniel Kahn - Hallelujah Interrupters - Alien Pjotre Iljitsch Tschaikovsky - Valse Sentimentale (für Klavier), Op. 51, No. 6 Noga Erez - Smiling Upside Down | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Blockflöte, Gitarre, Klavier oder Keyboard - diese Musik-Instrumente lernen viele Kinder. Carl hat sich etwas ganz besonderes ausgesucht: Er spielt Akkordeon! Mit Patricia.
Sie sei eine «kompromisslose Künstlerinnenpersönlichkeit»: Zu diesem Schluss kam die Jury im Auswahlprozess für den «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb. Am 6. Juni wird die junge Pianistin Manoush Toth im Finale in Armenien auftreten. Wie kompromisslos findet sie sich selbst? Ruhe. Das empfindet Manoush Toth, wenn sie am Klavier sitzt und einfach alles stimmt. Und gleichzeitig spüre sie die Kraft des Moments; das Wissen, dass genau dieser Moment zähle. Man wünscht Manoush Toth, dass sich diese Ruhe am Abend des 6. Juni in ihr ausbreiten wird. Dann findet in der armenischen Hauptstadt Jerewan das Finale des Musikwettbewerbs «Eurovision Young Musicians» statt, der alle zwei Jahre von der European Broadcasting Union (EBU) ausgerichtet wird und jungen Klassiktalenten eine grosse Bühne bietet. Im Rahmen der Förderung von Schweizer Musiktalenten bei SRF wurde die 19-Jährige von einer Fachjury als Teilnehmerin ausgesucht. Für diesen besonderen Auftritt hat sie sich für ein Stück von Schumann entschieden – allerdings nicht von Robert, sondern von Clara, dessen Ehefrau. «Clara Schumann wird immer mehr aufgeführt. Aber noch immer zu wenig», begründet Manoush Toth ihre Wahl. Dabei gehöre ihr Klavierkonzert zu den wichtigsten des 19. Jahrhunderts. Das verrät viel über Manoush Toth. Und was sie damit meint, wenn sie sagt, dass sie sich einen ernsthaften Zugang zur klassischen Musik wünsche. Weil Ernsthaftigkeit in ihrem Fall vor allem Offenheit und Neugierde bedeutet: «Wenn man die Hintergründe der klassischen Musik kennt, dann öffnet sich einem ein ganz besonderer Schatz.» Sie selbst nahm das erste Funkeln dieses Schatzes bereits im Alter von zwei Jahren wahr. Fast gleichzeitig mit dem Sprechen sei die Musik in ihr Leben gekommen. Und entsprechend vertraut fühle sie sich an, bis heute. Aufgewachsen ist sie zuerst auf den kanarischen Inseln, später im Berner Oberland. Sie und ihre Geschwister gehen nicht zur Schule, werden zu Hause von den Eltern unterrichtet. Paradiesisch sei das gewesen, sagt Manoush Toth. Doch mit dem Eintritt in die Hochschule für Musik Basel stand sie dadurch vor Herausforderungen, die sich anderen jungen Menschen nicht stellen. Im Gespräch mit Melanie Pfändler erzählt Manoush Toth von dieser Zeit, von dem Druck, den sie sich selbst auferlege, von der engen musikalischen Zusammenarbeit mit ihrem Bruder Anatol und ihrer jüngeren Schwester Anouk und von diesem magischen Moment auf der Bühne, wenn alles noch ganz still ist und sie ihre Finger auf die Tasten legt. Die Musiktitel: - W.A. Mozart: 3. Allegro, aus Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 «Pariser» (Freiburger Barockorchester; Gottfried von der Goltz, Leitung) - Antonin Antonín Dvořák: 3. Poco adagio, aus Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65 (Isabelle Faust, Violine; Jean-Guihen Queyras, Violoncello; Alexander Melnikov, Klavier) - Francis Poulenc: 3. Allegro ma non troppo, aus Doppelkonzert d-Moll (Sylviane Deferne & Pascal Rogé, Klavier; Philharmonia Orchestra; Charles Dutoit, Leitung) - Billy Joel: The Stranger - Franz Schubert: Impromptu Ges-Dur D 899 op. 90 (Radu Lupu, Klavier)
Angst vor Unterdrückung und Tod begleiteten Dmitri Schostakowitsch bis in sein Spätwerk, zu hören auch im Opus 134, einer Sonate für Geige und Klavier. BR Klassik stellt sie mit dem Geiger Kolja Blacher vor.
Vielleicht haben Sie unseren heutigen Gast als Sängerin in Verdis "Troubadour" bei den Opernfestspielen in Südfrankreich gesehen, Anfang der 80er. Oder in Japan. Wahrscheinlicher aber ist, dass Sie (oder jemand, den Sie kennen) eines ihrer Bücher gelesen haben. An die 50 Romane hat sie bislang verkauft, die genaue Zahl kennt wahrscheinlich nicht mal sie. Über 20 Millionen Bücher hat sie bislang verkauft, einige wurden verfilmt. Los ging es für die 1957 in Bielefeld geborene Hera Lind im neunten Monat ihrer ersten Schwangerschaft. "Ein Mann für jede Tonart" wurde zum Bestseller, gleich auch verfilmt – die ja eigentlich hauptberuflich als Konzert- und Opernsängerin arbeitende Frau hatte mit diesem Roman den Zeitgeist und das Frauenbild der 90er getroffen. Und legte nach. Drei weitere Schwangerschaften, jeweils drei weitere Bestseller, an das "Superweib" werden sich nicht nur Veronica Ferres und Sönke Wortmann dankbar erinnern. Dann, im echten Leben, neue Liebe, öffentliche Trennung, böse Boulevard-Headlines, Millionen-Schulden, heute würde man sagen: Cancel Culture. Aber ganz so, wie ihre Romanheldinnen es von ihr erwartet hätten, biss sich Frau Lind stoisch durch und schrieb ihr Leben neu. Mit Tatsachenromanen, also echten Geschichten und wieder: einem Riesenerfolg. Playlist: Max Raabe - Ein Tag wie Gold Francis Poulenc - Flötensonate für Klavier & Flöte, 2. Satz Cantilena Bläck Föös - In unserem Veedel The King Singers - Deconstructing Johann (Toccata in d-Moll) Reinhard Mey - Elternabend The Beatles - In my Life ABBA - The Winner takes it all Trio Klangkunst - Once in a While Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Das Internet ist voller Tutorials: Wie man zeichnet, wie man Klavier spielt oder wie man den perfekten Eyeliner macht. Was hat das Internet euch beigebracht? Ihr habt's Claudia Kamieth erzählt! Unser Podcast-Tipp: Wissen mit Johnny https://www.ardsounds.de/sendung/wissen-mit-johnny/urn:ard:show:5c94752475c8acfc/
Die Musikerin verbindet auf ihrem neuen Album persönliche Erfahrungen, Jazz, Improvisation und Performance-Kunst.