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Die Dokumentarfilmerin Annekatrin Hendel wurde durch ihre Beobachtungen der ostdeutschen Kultur- und Undergroundszene bekannt. In Ostberlin geboren, studierte sie Design, arbeitete als Kostüm- und Szenenbildnerin und dreht seit Ende der 1990er-Jahre eigene Filme. In ihren Dokumentationen setzt sie sich intensiv mit der DDR und deren Folgen auseinander und zeigt die Unangepassten, aber auch die Gestrauchelten. 2013 erhielt sie den Grimme-Preis. Aufs Rote Sofa bringt sie ihren Kinofilm "Hiddensee" mit - eine Insel, die seit jeher ein Sehnsuchtsort für Künstler und Freigeister ist.
Nach Julian Radlmaier im letzten Herbst begrüßen wir bei FRAMING zum zweiten Mal einen Gast, der selbst Filme macht: Hannah Pilarczyk und Till Kadritzke haben Sandra Wollner getroffen, deren neuer Film Everytime in Cannes für Furore gesorgt hat und seit dem 6. August 2026 in den deutschen Kinos läuft. Mit der Regisseurin und Drehbuchautorin sprechen wir über die Beziehungen zwischen ihren Filmen, die Zusammenarbeit im Team und den Austausch mit weiteren Regisseur*innen ebenso wie über den Wollnerschen Erzählkosmos, in dem das Erinnern und das Festhalten am Vergänglichen eine zentrale Rolle spielen. Außerdem verrät uns die Filmemacherin einige Details zu zwei sehr besonderen Szenen aus Everytime.Der FRAMING-Newsletter: Alle zwei Wochen verschicken wir einen Newsletter, mit dem wir das Film- und Kulturgeschehen begleiten und euch mit FRAMING-News, Empfehlungen und Texten versorgen. Abonniert den Newsletter hier.FRAMING unterstützen: Wir verzichten auf Werbung und Paywalls, freuen uns dafür umso mehr über jede freiwillige Unterstützung. Wenn euch unsere Arbeit einen kleinen Betrag im Monat wert ist, dann könnt ihr uns hier supporten.Feedback und Vorschläge? Schreibt uns einfach eine Mail.Und so geht es durch die Folge:(00:00:00) Vorrede und Begrüßung(00:01:20) Die Barricades-Clique(00:04:11) Ein Film für Cannes?(00:07:30) Everytime und der Sprung in die Gegenwart(00:15:17) Perspektiven und Zeitlichkeit im Wollner-Kosmos(00:20:23) Spoiler-Warnung und Framing-Hinweise(00:21:45) Close Reading einer Szene(00:25:22) Ein neuer Kameramann und filmische Einflüsse(00:28:52) Erinnerung im Wandel der Technologien(00:31:08) Die Sonne in Wort und Bild(00:35:39) Kindliche Blicke(00:39:10) Letzte HinweiseWo die Filme sehen?Everytime läuft seit dem 6. August 2026 in den deutschen Kinos. Eine Übersicht über die Kinos findet ihr hier.Das unmögliche Bild und The Trouble with Being Born sind jeweils auf DVD erhältlich.Letzte HinweiseDorothee Elmiger: Die HolländerinnenWidow's Bay bei Apple TVFolgt unsFolgt FRAMING bei Instagram, BlueSky und auf FacebookFolgt Till Kadritzke auf Facebook, Bluesky und InstagramLest Hannah Pilarczyk beim Spiegel
Die Stimme für Erfolg - Der stimmige Podcast mit Beatrice Fischer-Stracke
Stell Dir eine Bühne vor. Eine Frau steht da – bühnenreif, souverän, und liefert genau das, was von ihr erwartet wird. Eine andere sitzt unten im Zuschauerraum, mit einem Skript in der Hand. Sie kennt jede Szene. Aber sie sagt niemandem, wo er stehen soll. Dabei ist sie die Regisseurin. Genau da stehen gerade ziemlich viele Frauen in ihrem eigenen Business: Operativ längst Chefin – aber sobald es um Sichtbarkeit geht, geben sie das Drehbuch aus der Hand. In dieser Folge erfährst Du, warum 75 % der weiblichen Führungskräfte Impostor-Gefühle kennen (KPMG-Studie, 2022), was eine Regisseurin anders macht als eine Darstellerin im Ensemble – und wie Du im eigenen Business selbst Regie führst, statt Dir das Drehbuch schreiben zu lassen.
Vor 50 Jahren drehte Jutta Brückner ihren ersten Film über ihre Mutter. Mit Mitte 80 widmet sich die Regisseurin diesem Thema erneut. In "Im Spiegel meiner Mutter" erzählt sie von der schwierigen Beziehung zwischen Müttern und Töchtern. Bürger, Britta www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Mit „Sich langsam näher“ hat Maria Arlamovsky einen wunderbaren Dokumentarfilm geschaffen, der unsere tägliche Arbeit abbildet. Wir haben mit der bekannten österreichischen Regisseurin über die Idee, die Umsetzung und die Resonanz auf den Film gesprochen. Maria Arlamovsky erzählt von den Überraschungen und Herausforderungen, die der Dreh auf einer Palliativstation und mit dem mobilen Hospizteam mit sich brachte. Wir durften den Film bereits in der Vorpremiere sehen und waren gleichermaßen in den Bann gezogen wie fachfremde Personen. Wer nun schon mehr über den Film erfahren möchte, bevor er im Kino zu sehen ist, hört am besten gleich hinein.
Susann Penack: ARD-Quotenhit „Money Maker“, Doku-Handwerk & der Fall Nic KaufmannWie entsteht eine erfolgreiche ARD-Dokumentation, die Millionen von Aufrufen erzielt und gleichzeitig ein junges Publikum auf YouTube und TikTok begeistert? In dieser Folge von „In kleiner Runde – Inside Medien“ empfangen Julia Krüger und Maurice Gajda die freie NDR-Filmrealisatorin und Journalistin Susann Penack.Nach Quoten-Erfolgen mit Ballermann-Star Isi Glück blickt Susann in ihrer bereits 5. „Money Maker“-Folge hinter die Fassade von Social-Media-Star Nic Kaufmann – vom einstigen Außenseiter zu einem der erfolgreichsten Mode-Influencer Europas. Im Gespräch geht es nicht nur um den Hype, sondern um harte journalistische Realität, visuelle Dramaturgie und die Kehrseiten der Medienbranche.Journalismus, Handwerk & der Kritiker-Anspruch: Susann bezieht Stellung zur scharfen Kritik von Übermedien („Oft mehr Imageproduktion als Doku“) und verrät, wie sie den Spagat zwischen schnellem 30-Minuten-Format für Gen Z und investigativem Anspruch meistert.Blick hinter die Kulissen von „Money Maker: Nic Kaufmann“: Wie bricht man das perfekt kontrollierte PR-Schutzschild eines Influencers? Susann erzählt von Schlüsselmomenten am Set, Einblicken in Nics mentale Gesundheit und den schmerzhaften Entscheidungen im Schnittraum.Dramaturgie, Experten & visueller Flow: Warum Stimmen wie Branchen-Insider Adil Sbai oder Psychologen für die Story-Tiefe unverzichtbar waren und wie man als Regisseurin die visuelle Tonalität wahrt, ohne dass Einordnungen wie ein belehrender Zeigefinger wirken.Der „innere Kampf“ & die Medienbranche: Über die persönliche Parallele zu Nics Zitaten, den ständigen Leistungsdruck als freie Filmemacherin, Burnout-Prävention in heißen Produktionsphasen und den Umgang mit öffentlichen Verrissen.Zukunft des Formats & Ratschläge: Susann teilt ihr größtes Learning aus dem 5. Film, gibt wertvolle Praxistipps für den journalistischen Nachwuchs und enthüllt ihren absoluten Traum-Protagonisten für die nächste Folge.
Russisch, Ukrainisch, Litauisch: Die Sprachen ihrer Eltern waren Ruth Olshan immer präsent. In Moskau geboren, kam sie über Österreich und Israel nach Westberlin – mit ihrer Familie, deren Geschichte die Regisseurin immer wieder aufgreift. Katrin Heise www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Walter Sittler zählt zu den bekanntesten Schauspielern des Landes. Mit ihm verbinden Zuschauer und Zuschauerinnen nicht nur erfolgreiche Serien wie "Der Kommissar und das Meer", "girl friends" oder "Nikola". Seit über 40 Jahren ist er mit der Regisseurin Sigrid Klausmann verheiratet. Die beiden haben zusammen drei erwachsene Kinder, sind mittlerweile Großeltern und pflegen auch beruflich gemeinsame Interessen: Das Ehepaar gründete bereits vor 30 Jahren zusammen eine Produktionsfirma, in der sich Sigrid Klausmann, frühere Sport- und Modern-Dance-Lehrerin, als Dokumentarfilmerin verwirklicht. Neuestes Werk ist der Film "Girls Don't Cry", der von den Sehnsüchten sechs junger Mädchen aus sechs Ländern erzählt. Bei 3nach9 sprechen die beiden über familiäre Wurzeln, Teamarbeit und über die Liebe.
Der erste abendfüllende Animationsfilm… alle haben gesagt: “Das wird nix. Niemand will über 60 Minuten gezeichnete Animationen sehen”... Nope, es ist nicht Schneewittchen und es ist auch nicht Disney. Die Ehre gebührt einer deutschen Regisseurin mit dem Namen Lotte Reiniger. Ihr Film “Die Abenteuer des Prinzen Achmed” wird heuer 100 Jahre alt. Über 60 Minuten Silhouetten, Schattenfiguren vor aus mehreren Ebenen bestehenden Hintergründen. Achja, vielleicht haben wir hier auch einen der ersten Mashup-Filme vor uns. Im Mittelpunkt stehen Motive aus den Geschichten aus 1001 Nacht, erzählt wird jedoch nicht einfach ein Märchen aus der berühmten Sammlung, stattdessen haben wir ein Zusammenschnitt verschiedener Bruchstücke vor uns: Prinz Achmed will unbedingt das magische Pferd ausprobieren, das sein Vater von einem Magier geschenkt bekommen hat. Er erhebt sich mit dem Wesen in die Lüfte… und findet leider nicht den Ausschaltknopf. Das Pferd bringt ihn ins weit entfernte Wak-Wak, wo er sich in die schöne Herrscherin Pari Banu verliebt. Er entführt sie kurzerhand und es gelingt ihm, trotz des rüden Vorgehens, ihr Herz zu gewinnen. Aber der eigentliche Besitzer des Pferdes, der böse Magier, ruht nicht. Kurzerhand entreißt er Pari Banu ihrem Geliebten und verkauft sie an den Kaiser von China. Mit der Hilfe einer Hexe sowie Aladin und seiner Wunderlampe gelingt es Achmed Pari Banu zurückzuholen, den bösen Magier zu besiegen und schließlich in einer epischen Schlacht auch die Dämonen zu schlagen, die ihre Herrscherin nur für sich haben wollen. Ein wilder Mix aus arabischen Märchen, einzig und allein erzählt in Schattenfiguren… Johannes, funktioniert das heute noch?
"Alte Frauen" von Verena Lueken - eine Rezension von Miriam Seidler - Literaturkritik.deIn dem Band „Alte Frauen“ geht Verena Lueken der Frage nach der Besonderheit des Alters nach, ohne über das Alter sprechen zu wollen„Sind alte Frauen ein sexy Thema?“, fragt die Regisseurin und ehemalige Präsidentin der Akademie der Künste, Jeanine Meerapfel, die Journalistin Verena Lueken, als diese sich mit ihr zu einem Interview verabredet. Eine direkte Antwort auf diese Frage versucht Lueken mit ihrem Essayband Alte Frauen nicht zu geben. Vielmehr betont sie, dass das Buch, das elf Portraits von Frauen mit viel Lebenserfahrung versammelt, eine „Sammlung von Erzählungen und Berichten aus einer besonderen Perspektive auf das Leben zu einer bestimmten Zeit“ sein soll. Die „bestimmte Zeit“ ist dabei die fortgeschrittene Lebenszeit aller ihrer Gesprächspartnerinnen …“Eine Rezension von Miriam SeidlerDen Text der Rezension finden Sie hierKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
Nina Blum -Die Schauspielerin und Regisseurin feiert heuer 20 Jahre Märchensommer Niederösterreich und inszeniert im Herbst ihre dritte Kinderoper in der Wiener Staatsoper. In der Freizeit entspannt sie gerne in ihrer Seehütte in Rust. Es gibt Erdäpfel-Brie-Laibchen.
Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin Karoline Herfurth liebt klare Strukturen, To-do-Listen und ihren Garten in Brandenburg. Warum sie Gartenstühle viermal gestrichen hat, weshalb sie mittlerweile einen Gärtner beschäftigt, warum sie bis vor einem Jahr keinen Bronzer kannte und wie ein Dreh auf Mallorca ihre Einstellung zu Urlaub grundlegend verändert hat, erzählt sie in dieser Folge. Außerdem geht es um Mädchenurlaube, Johannisbeermarmelade, Puzzle-Abende mit Hörbuch und die Frage, was im Leben wirklich zählt.
"Kalter Hund" hat im deutschen Wettbewerb des Münchner Filmfests Premiere gefeiert und kommt im Herbst ins deutsche Kino. – Mit Rüdiger Suchsland sprechen Hauptdarstellerin Corinna Harfouch und Regisseurin Pauline Roenneberg über das Erbe der Nazis und andere Geheimnisse in deutschen Familien, über politische Haltung und Familiendynamiken im Kino
Die Münchner Regisseurin und Drehbuchautorin Mimi Kezele hatte schon als Kind ein großes künstlerisches Talent und wollte eigentlich Sängerin werden. Sie wuchs zwischen der Gaststätte ihrer Eltern in München und dem Bauernhof der Großeltern in Dubrovnik auf. Ihre glückliche Kindheit hat sie stark gemacht, doch sie endete abrupt mit dem Krieg im ehemaligen Jugoslawien. Ihre persönlichen Kriegserfahrungen, ihre 90er-Jahre-Jugend in München und ihre Liebe zu Geschichten verarbeitet sie als Regisseurin in Filmen und Serien - vom preisgekrönten Kriegsdrama "Die Brücke am Ibar" bis zur neuen Techno-Serie "München Beats" oder der Katarina-Witt-Doku "Kati - Eine Kür, die bleibt". Ihr Metier ist die Tragikomödie, sie erzählt Dramen mit Leichtigkeit und Humor. Ihr Traum: Mehr Zeit am Meer verbringen.
Mami goes Millionär - Der Aktien Podcast mit Dr. Carmen Mayer
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Autorin, Hörspielautorin, Regisseurin und kreative Weltenbauerin: In dieser Episode ist Aikaterini Schlösser zu Gast. Sie spricht über ihre außergewöhnliche Kindheit in Griechenland, ihren Weg zur deutschen Sprache, die ersten selbst geschriebenen Romane und ihren Einstieg in die professionelle Hörspielwelt.
Prinzessinnen mit großem Frühstückshunger machen sich auf den Weg, Reisende, die in einem Niemandsland stranden, aber auch Shakespeare-Figuren, die sich als queer verstehen. Es wird gespielt, getanzt, gesungen und gezaubert beim Festival „Am Puls“ im Deutschen Theater und das mit all den Theaterfantasien, Bühnenmotiven und Aktionen, die in dieser Spielzeit in den Spielclubs reiften. Mit dem gemeinsamen Leitmotiv „Künstlerische Intelligenz“ geht das Festival vom 20. bis zum 28. ...
Die größten Streaming-Highlights von Mitte bis Ende Juni. UND: Exklusives Interview mit Regisseurin Pia Strietmann über ihre ARD-Serie "Prisoner – Auf der Flucht"
Regisseurin Yuriyan Retriever hat uns mit MAG MAG einen Meta-J-Horror-Kracher geschenkt, der uns den ganzen Film über grinsen lässt. Eine Geschichte von Rache und Obsession, voller absurder, großartiger Einfälle – wo sonst kann man mit Öl eingeschmierte Menschen sehen, die sich durch den Anus eines Gemäldes quälen? Es geht weit über das Wiedererkennen typischer J-Horror-Tropen hinaus: Die verschiedenen Episoden führen immer wieder ganz andere Opfer in die Fänge der dämonischen Erscheinung Mag Mag, die als ungeliebte Frau die Objekte ihrer Begierde zu Tode liebt. Am Ende, nach einigen überraschenden Twists, kommen die Fäden der Flüche zusammen. Für alle, die ein Herz für J-Horror haben, ein großer Spaß. Den Podcast haben wir direkt nach dem Film auf Nippon Connection 2026 aufgenommen. Am Mikrofon: Alex von den Abspannguckern, Hendrik und Thomas.
Die RomCom FIRST KISS steigt sehr hart mit einer schlimmen Szene ein: Ein Mann wird von einem Zug überrollt, nachdem er eine Frau und ein kleines Kind gerettet hat. Und auch sonst präsentiert uns Regisseurin Ayuko Tsukahara eine etwas andere, neue Variante des Zeitreise-Liebesfilm. Wenig Kitsch, dafür viele feine Pointen und schöne Details. Kanna will die Vergangenheit ändern, um den Tod ihres Mannes zu verhindern. Das bringt sie in eine Menge komischer Situationen – Erfolg hat sie nicht. Schließlich setzt sie alles auf eine Karte. Vielleicht ist der Film am Ende etwas zu lang und ja, mit ABOUT TIME, dem Goldstandard des Subgenre Zeitreise-Liebesfilm, kann er sich nicht messen, aber bei uns ist er sehr gut angekommen. Den Podcast haben wir in großer Runde direkt nach dem Film auf Nippon Connection 2026 aufgenommen. Am Mikrofon: Robert, Malte von Sneaky Monday, André, Andras, Dominik von Deadline, Hendrik und Thomas.
Eine Überlebende eines Schiffsunglückes, die sich aus Selbstschutz als Mann ausgibt und in den Dienst eines Herzogs tritt. Ein Herzog, der in eine trauernde Gräfin verliebt ist, die nichts von ihm wissen will. Und eine Gräfin, die sich trotz Trauer unerwartet in den neuen Diener des Herzogs verliebt. Dieses Liebeschaos spielt sich im Stück "Was ihr wollt" von William Shakespeare ab. Vorgeführt wird es vom Thalia Theater aus Winterthur unter der Regie von Anne Lenk. Zum Saisonabschluss kommt die Produktion ins Theater Winterthur. Im Gespräch mit der Regisseurin findet Noemi Kilchenmann mehr über die Inszenierung und den Probeprozess heraus. Bild: Katrin Ribbe
Viele Menschen sind Fans von Sportlern wie Lukas Podolski, oder Sängerinnen wie Taylor Swift. Manche sind auch Film-Fans, von einer bestimmten Regisseurin oder von einem Schauspieler. Das Fan-Sein war aber nicht immer so, wie es heute ist –es musste erstmal entstehen. Über die Anfänge der Filmfans hat sich unser Kölncampus-Reporter Šimon informiert: Es geht um das Projekt "Fan mail to Danish film stars in the 1910s" des Instituts für Skandinavistik an der Universität zu Köln und des Dänischen Filminstituts. Auf der Website fanmail1910s.de sind ausgewählte Briefe zu sehen und eine Weltkarte mit den Absender*innen.
Olympia 2036? Nein! Oder doch? – Eine deutsche DebatteEin Kommentar von Paul Clemente.Olympiade in Deutschland. Entweder im Jahr 2036, 2040 oder 2044. Will das jemand? Bislang galt Katar als aussichtsreicher Kandidat. Aber inzwischen gilt das Land als zweifelhaft. Im Iran-Krieg sollen nämlich Geschosse dort gelandet sein. Mit anderen Worten: Es gilt als nicht ausreichend sicher. Eine interessante Prognose: Man geht davon aus, dass der Iran-Krieg sich noch locker zehn oder 14 Jahre ziehen könnte.In Deutschland hatten sich gleich mehrere Städte als Austragungsort beworben: Berlin, München,Hamburg und Köln/Rhein-Ruhr. Das Konzept forderte, der Gastgeber solle keine massiven Geister-Arenen bauen, sondern auf bestehende Sportstätten und nachhaltige Infrastruktur setzen.Hamburgs Einwohner wurden durch ein offizielles Referendum befragt: Wollen wir Gastgeber sein? - Die Antwort: Nein, danke. Was absolut nachvollziehbar ist. Denn: Welche Kosten fielen an! Ob die Finanzkrise bis 2036 wieder behoben ist: Wer wagt das zu garantieren?Anders die Einwohner von München und Köln: Da hieß es: Her mit dem Sport-Event! Berlin ging einen dritten Weg: Da wird die Bevölkerung gar nicht erst gefragt. Stattdessen äußerte sich der sportliche Bundespräsident Frank Walter Steinmeier. Zu Beginn des Jahres erklärte er dem „Spiegel“: Das Jahr 2036 sei historisch problematisch. Vor allem Berlin. Denn genau hundert Jahre zuvor habe das nationalsozialistische Deutschland die Olympischen Sommerspiele ausgetragen und als Propagandaveranstaltung missbraucht. Das mit dem Missbrauch stimmt. Die Olympiade 1936 offerierte dem NS-Regime, sich als friedlich und weltoffen zu präsentieren. Die Aufrüstung zum kommenden Krieg, die schleichende, aber unerbittliche Entrechtung von Juden, die Inhaftierung der Opposition: Nichts davon sollte das Stadtbild spiegeln. Wie sehr die Olympiade ein sportiver Reichsparteitag war, zeigte Propagandaminister Goebbels: Der beauftragte die gleiche Regisseurin für den Mitschnitt, die zwei Jahre zuvor den Nürnberger Reichsparteitag auf Zelluloid gebannt hatte: Leni Riefenstahl.Im Kino sollte das Spektakel jene erreichen, die live nicht dabei waren. Titel des Zweiteilers: „Olympia“. Untertitel des ersten Teils „Fest der Völker“.Wie gesagt: Die Olympiade 1936 wurde als Friedensfest verkauft, während im Stillen die Rüstung auf Hochtouren lief. Ironischerweise offeriert sich hier eine Parallele zur Gegenwart: Hatte Steinmeier im vorherigen Jahr doch militärische Aufrüstung und die Stärkung der Bundeswehr als dringlichste und wichtigste Aufgabe der deutschen Regierung postuliert.Allerdings war der Standpunkt des Bundespräsidenten nicht unumstritten. Auf digitalen Plattformen outete sich mancher User als Befürworter einer Berliner Olympiade. Ein Argument: War Berlin bei der Fußball-Weltmeisterschaft von 2006 nicht ein toller Gastgeber? Ein wahrer Mythos, ein „Sommermärchen“ entstand damals: Sonnendurchflutete Tage und Nächte in Partystimmung. Und deutsche Fans schwenkten tatsächlich schwarzrotgoldene Papierfähnchen. bei gleichzeitiger Weltoffenheit. Ein Fest der Freude und der Mitfreude. Oder?Genau solche Verklärung wollte die „Augsburger Allgemeine“und die „Mainpost“ nicht stehen lassen. Dazu hatte der Autor einen Soziologen aufgegabelt, der diese Weltmeisterschaft als Verhängnis kritisiert. Der Artikel beginnt mit einer Frage: „Ist der heutige Erfolg der AfD auch ein Vermächtnis der WM 2006?“ Nein, bitte nicht lachen. Schließlich verpflichtet die deutsche Geschichte zu einem vorsichtigen, gedämpften Umgang mit nationalen Symbolen. Genau da habe die WM 06 einen Dammbruch ausgelöst....https://apolut.net/olympia-2036-steinmeiers-hindernislauf-von-paul-clemente/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge (157) spricht Mareike mit Isa Micklitza Absolventin der Abt.III , Regisseurin, Autorin und Musikerin.Wir reden über:ReisejournalismusAuf die richtige Lichtstimmung wartenIn Landschaften stehen Theater und SchauspielEine besondere VillaEine alte BucheMagischer Realismus Eine Frau, die erkennt, dass sie ein Alien istEin Roman aus einem DrehbuchPortugiesische KommuneZeichen vom UniversumStorytelling in GörlitzDem Bauchgefühl folgenProzess des Erstaunens und der AkzeptanzIsas Band Neos Comos Space RockTam Tam TreppenbarAusbildung zu Wildnis PädagoginWildkräuter und digital DetoxSchattenblumenund vieles, vieles mehr!viel Vergnügen beim Hören! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die gegenwärtige Debatte um einen alten Film von Wim Wenders berührt Grundsätzliches: Das Verhältnis von Kunstfreiheit und rückwirkenden Schutzrechten, Zeitgeist gestern und heute, und die Folgen, die es hat, wenn man Beteiligten an Filmen nachträgliche Einspruchsrechte zugesteht. In einem freundschaftlichen Streitgespräch sprechen die Regisseurin, Autorin und Produzentin Saralisa Volm und artechock-Filmkritiker und Regisseur Rüdiger Suchsland im neuen artechock-Podcast über diese Aspekte der "Wenders-Debatte", über eine neue Lust an Moral und Zensur, über die Rolle von Medien als Kampagnentreiber und den digitalen Mob und was das alles für die Zukunft bedeutet.
Anita Ferraris versteht sich als Moderne Alchemistin – jemand, der innere Wandlungsprozesse begleitet und Menschen darin unterstützt, Krisen und Lebensthemen in Entwicklung zu verwandeln. Im Zentrum dieses Gesprächs steht die Frage, wie wir Regisseur unseres eigenen Lebens werden. Viele Therapien begleiten Menschen bis zur Tür. Anita Ferraris weiß, welche Geschenke hinter dieser Tür warten – und sie geht mit Menschen hindurch.Als Therapeutin, Speakerin und langjährige Regisseurin verbindet Anita Ferraris psychologische Tiefe, Körperbewusstsein, archetypisches Wissen und kreative Lebensweisheit zu einem außergewöhnlichen Transformationsansatz. Tatsächlich prägt der Blick der Regisseurin ihre Arbeit: die Fähigkeit, innere Konflikte, verborgene Rollen und unbewusste Drehbücher sichtbar zu machen – und Menschen zu helfen, ihr Leben neu zu inszenieren.Das Gespräch kreist um Selbsterkenntnis, Persönlichkeitsentwicklung und bewusste Lebensgestaltung. Es geht um Krisen als Entwicklungschancen, um innere Freiheit und die Frage, wie Menschen aus alten Wiederholungen aussteigen und ein authentisches Leben gestalten können.Transformation erscheint hier nicht als Selbstoptimierung, sondern als Verwandlung. Nicht höher, schneller, besser – sondern wahrhaftiger. Themen wie Tiefenpsychologie, Bewusstseinsarbeit, psychologische Astrologie, Archetypen, Sinnfindung und emotionale Heilung eröffnen neue Perspektiven auf persönliche Entwicklung.Ein Gespräch über Wandlungskraft, innere Führung und den Mut, dem eigenen inneren Ruf zu folgen – und darüber, wie aus Selbsterkenntnis ein bewusst gestaltetes Leben entsteht.Ihre Arbeit verbindet psychologische Erkenntnis mit künstlerischer Imaginationskraft und einem tiefen Verständnis für innere Entwicklungsprozesse. Veränderung erscheint hier nicht als Reparatur, sondern als schöpferischer Prozess, in dem Menschen sich selbst neu begegnen und verborgene Möglichkeiten freilegen können.Eine besondere Rolle spielt dabei das Zusammenspiel von Bewusstsein, Körper und seelischer Entwicklung. Denn Transformation geschieht nicht allein durch Verstehen, sondern durch Erfahrung. Erkenntnis wird erst transformierend, wenn sie fühlbar wird.Im Gespräch eröffnet Anita Ferraris eine Perspektive auf Persönlichkeitsentwicklung, die über Selbstoptimierung hinausgeht: Entwicklung als Weg zu mehr innerer Freiheit, Sinn und gelebter Authentizität. Krisen erscheinen dabei nicht nur als Belastung, sondern als Schwellenräume, in denen neue Lebensmöglichkeiten geboren werden können.So verbindet dieses Gespräch Tiefenpsychologie, Bewusstseinsarbeit, psychologische Astrologie und kreative Lebensgestaltung zu einer inspirierenden Sicht auf Wandlung – als etwas, das nicht nur heilt, sondern schöpferisch macht.Themen: innere Transformation, Persönlichkeitsentwicklung, Selbsterkenntnis, Tiefenpsychologie, psychologische Astrologie, Archetypen, Potenzialentfaltung, Sinnfindung, bewusste Lebensgestaltung. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Anne Lenk kennt Hamburg, hat viele Male schon am Thalia Theater inszeniert, auch schon als Joachim Lux dort noch Intendant war, zuletzt Lessings "Emilia Galotti". Seit der Spielzeit 2025/26 aber ist sie nun leitende Regisseurin am Thalia Theater. Die erste Saison von Sonja Anders hat sie ganz klassisch mit Shakespeares "Was ihr wollt" eröffnet. Klassiker "entstauben" gehört zu den Spezialitäten von Anne Lenk. Jetzt steckt sie gerade mitten in den Proben für ein zeitgenössisches Stück: "The Boys Are Kissing" von Zak Zarafshan. Anfang Juni ist Premiere und deutsche Erstaufführung. Das Stück ist eine scharfsinnige, bissige Komödie und wurde bereits mit großem Erfolg in London gefeiert. Über die großen Klassiker der Bühne, über Sprache und Gattungen spricht Anne Lenk in NDR Kultur à la carte mit Katja Weise.
Die Jury des Theatertreffens hat entschieden, die 2019 eingeführte Frauenquote wieder abzuschaffen. Das Thema ist noch nicht erledigt, sagt Kerstin Steeb. Die Regisseurin beobachtet einen deutlichen Backlash, was Frauen am Theater angeht. Steeb, Kerstin www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Heute beginnen die Solothurner Literaturtage. Die Regisseurin Katja Früh stellt dort ihren ersten Roman vor: Mit 72 Jahren hat sie ein Buch über Sterbehilfe geschrieben. «Vielleicht ist die Liebe so» erzählt von einer Frau, deren Mutter sterben möchte. Es ist auch Frühs eigene Geschichte. Katja Früh schuf die Fernsehserie «Lüthi und Blanc». Jetzt hat die Regisseurin, Drehbuchautorin, Dramatikerin und Kolumnistin ihren ersten Roman geschrieben. In «Vielleicht ist die Liebe so» erzählt Katja Früh von der komplizierten Beziehung zwischen einer Tochter und ihrer alternden Mutter. Diese hat beschlossen, mit Sterbehilfe aus dem Leben zu scheiden und verlangt von ihrer Tochter, sie bei den Vorbereitungen zu begleiten. Der Roman zeigt, welche Spuren narzisstische Mütter hinterlassen können. Gleichzeitig wirft er eine hochaktuelle Frage auf: Darf man Sterbehilfe in Anspruch nehmen, nicht aus Krankheit oder Leidensdruck, sondern weil man nicht alt werden möchte? Katja Früh ist zu Gast bei David Karasek im mobilen SRF Studio an den Solothurner Literaturtagen.
Michèle Schönbächler begrüsst im Kino Roxy in Romanshorn die Schauspielerin Isabella Schmid und Björn Graf Bernadotte af Wisborg, Geschäftsführer der Insel Mainau. Isabella Schmid Isabella Schmid (*1970) ist auf der Bühne, vor und hinter der Kamera zu Hause. Bereits im Kindesalter stand sie erstmals auf der Bühne, später folgte eine fundierte Ausbildung an einer Jugendtheaterschule. Bekannt wurde Isabella Schmid einem breiten Publikum durch Hauptrollen in erfolgreichen Fernsehserien im deutschsprachigen Raum, darunter „Hinter Gittern – Der Frauenknast“, „Das Amt“ und „Lena – Liebe meines Lebens“. Auch im Kino feierte sie Erfolge, unter anderem als Mama Moll in der Verfilmung des Schweizer Kinderbuchklassikers „Papa Moll“. Ihre Rollen zeichnen sich durch emotionale Tiefe, Präsenz und Wandelbarkeit aus. Neben ihrer Arbeit vor der Kamera steht Isabella Schmid regelmässig auf der Theaterbühne und engagiert sich in der Nachwuchsförderung. Sie leitet Schauspielschulen in Zürich und Köln und arbeitet zudem als Regisseurin und Coach. Sie entdeckt die Welt auch durch die Linse: als passionierte Fotografin hält sie Alltagsszenen fest und schreibt über ihre Fotografien: «Jede Aufnahme ist ein Versuch, das Dazwischen festzuhalten. Leise Augenblicke, stille Räume, Einsamkeit, Zerbrechlichkeit und Sehnsucht.» ________________________________________ Björn Graf Bernadotte af Wisborg Björn Graf Bernadotte af Wisborg (*1975) ist Unternehmer, Stiftungsvorstand und einer der prägenden Köpfe der Blumeninsel Mainau im Bodensee. Als Sohn von Lennart Graf Bernadotte wuchs er gemeinsam mit seinen vier Geschwistern auf der Insel auf. Die Insel gehört der Mainau GmbH, deren alleinige Gesellschafterin die Lennart-Bernadotte-Stiftung ist, und gilt als eines der bekanntesten Ausflugsziele Europas. Im Frühling erblühen rund 450 Tulpensorten, gefolgt von etwa 230 Rhododendronsorten im Mai und Juni, ein Schmetterlingspavillon und viele weitere Blumen-, Staudensorten und Bäume: Jahr für Jahr wird die Insel Mainau zu einem farbenprächtigen Blumenmeer und zieht rund eine Million Besucherinnen und Besucher an. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem sozialpädagogischen Studium in der Schweiz übernahm Björn Graf Bernadotte vor knapp 20 Jahren – als bereits bestehendes Mitglied des Stiftungsvorstandes die Geschäftsführung der Lennart-Bernadotte-Stiftung. 2011 trat er zudem in die Geschäftsführung der Mainau GmbH ein, die er bis Ende 2025 gemeinsam mit seiner Schwester Bettina Gräfin Bernadotte leitete. Seit November 2025 führt Björn Graf Bernadotte die Mainau GmbH gemeinsam mit Michael Roensch. In enger Verbindung mit Natur , Umwelt und Bildungsanliegen engagiert er sich für nachhaltige Entwicklung und gesellschaftlichen Dialog. Ob es im Schloss auf der Insel ein Schlossgespenst hat, erzählt Björn Graf Bernadotte in der Sendung «Persönlich». ____________________________ Moderation: Michèle Schönbächler Isabella Schmid und Björn Graf Bernadotte sind zu Gast im Persönlich am Sonntag, 10. Mai 2026 im Kino Roxy in Romanshorn/TG. Türöffnung ist um 9 Uhr. Das Publikum ist gebeten, bis 9.30 Uhr einzutreffen. _____________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Sammann, Luise www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Theaterprojekte hat Julia Roesler schon viele auf die Beine gestellt. Mit ihrem ersten Kinofilm "Luisa" widmet sich die Regisseurin einem Tabuthema: der sexuellen Gewalt an Menschen mit Behinderung. Schreyl, Marco www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Sammann, Luise www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Starke Frauen in dreifacher Ausführung und jede Menge Klassiker in der Nachlese: In dieser NEUSTARTS-Folge von KINO+ dreht sich alles um den Film der Stunde - und um seine Gefolgschaft. Natürlich steht bei Antje und Johanna der Start von DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2 im Fokus. Doch damit nicht genug. Mit ROSE und einer fantastischen Sandra Hüller im Zentrum sowie AMERICAN SWEATSHOP, dem Spielfilmdebüt einer deutschen Regisseurin, wird es zu gleichen Teilen emotional und gesellschaftskritisch. Und wer es nostalgisch mag, der bekommt diesen Wunsch mit den Wiederaufführungen von DIE DREI TAGE DES COBDOR und DIRTY DANCING bedient. Auch im STREAMING-Bereich gibt's Einiges zu entdecken: Zum Beispiel das düstere Zombiefilm-Sequel (oder sind es doch „nur“ Infizierte) 28 YEARS LATER: THE BONE TEMPLE, das gefeierte deutsche Drama SONNE UND BETON nach dem gleichnamigen Roman von Felix Lobrecht, oder den knalligen DC-Trip BIRDS OF PREY, in der zumindest Margot Robbie eine ganze Menge Spaß hat. Und wem das nicht reicht, für den hat HBOMax mit HANGOVER 1-3 ab sofort viele volle Wolfsrudel-Dröhnung im Angebot. In den MEDIATHEKEN warten ebenfalls ein paar echte (und ein paar zu ihnen gemachte) Perlen: Das ungewöhnliche Sci-Fi-Drama ANIMALIA, die charmante und bemerkenswert tragische RomCom THE BIG SICK und Klassiker wie DIE KLAPPERSCHLANGE, SCHINDLERS LISTE oder…. nun ja… THE CROW - DIE KRÄHE laden zum Stöbern und Wiederentdecken ein. Damit ist der cineastische Abend bestens gefüllt. Egal ob im Kino, auf der Couch oder irgendwo dazwischen. Viel Spaß mit der Folge, ein schönes Wochenende und bleibt filmverliebt! Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Seit Jahrzehnten prägt Brigitte Dethier Kinder- und Jugendtheater in Deutschland. Die Regisseurin verrät, warum es immer wieder eine schöne Herausforderung ist, junge Menschen mit lebensnahen Geschichten zu erreichen. Wiese, Tim www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Zum Auftakt des Stuttgarter Freie-Szene-Festivals „3 Tage frei“ fordert die Regisseurin und Performerin Luise Leschik mehr Verlässlichkeit bei der Finanzierung unabhängig produzierter Kunstformen. Die aktuelle Lage der freien Kunstschaffenden sei unsicher: „Manche stellen sich die Frage ihrer Existenz.“ In Stuttgart hätten mehrere Kulturinstitutionen ihre Förderungen gekürzt oder gestrichen. Da stellten sich auch praktische Fragen wie: „Kann ich meinen Probenraum noch finanzieren? Wo lagere ich meine Bühnenteile?" Im Prinzip sei prekäres Arbeiten Teil des Lebens in der freien Szene, aber, gibt Leschik zu: „Wenn aus weniger noch weniger wird, weiß man nicht wo's hingeht.“ Immer mehr Kunstschaffende stürzten sich auf Förderanträge, bei denen es aber seit längerem keinen Inflationsausgleich mehr gegeben hat. Die langfristige Konsequenz, so Leschick: „10-Personen-Produktionen können gar nicht mehr stattfinden, dann werden es nur noch Solos.“ Die Perspektive der Politik auf die freien darstellenden Künste sei ihr manchmal rätselhaft, bekennt Leschik: „Ich habe das Gefühl, dass viele Politiker gar nicht wissen, wer wir sind - sie nennen uns oft im Zusammenhang mit regulären Theatern.“ Um die Unsicherheit zu verringern, schlägt sie längere Förder-Zyklen vor: „Der 2-Jahres-Rhythmus aus der Politik ist einfach schwierig - wenn man da in 5-10-Jahresrhythmen denken könnte, würde das helfen." Luise Leschik wurde 1992 in Berlin geboren. Sie hat Drama and Theatre Studies an der Aberystwyth Universität in Wales (Großbritannien) und Performance Studies an der Universität Hamburg studiert. Sie arbeitet seit 2018 in der freien Szene in Stuttgart als Regisseurin und Performerin.
Body Horror ist der stilistische Faden in den Filmen von Julia Ducournau. Geprägt von den medizinischen Gesprächen ihrer Eltern, beide Ärzte, erzählte sie bereits in ihrem Debüt Raw aus dem Jahr 2016 von körperlicher und psychischer Transformation. Mit Titane aus dem Jahr 2021 radikalisierte sie diesen Ansatz und gewann in Cannes die Goldene Palme.Ihr neuer Film Alpha verbindet Body Horror mit Coming of Age und Familiendrama. Der Film verdichtet körperlichen Horror zu einer Zeit auflösenden Erzählung über Trauma und radikale Empathie. Natalie Brunner hatte für Julia Ducournau einige Fragen.Sendungshinweis: FM4, Homebase, 08.04.2026, 20 Uhr
"Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand" von Baek Seungyeon erzählt von Hyoyeong, die Regisseurin werden will, aber ihr Studium schmeißt. Sie flieht von Zuhause – und aus dem Schatten ihrer Schwester. Aber ihr Plan geht nicht auf.**********Weitere BeiträgeLiteratur: "Das grüne Auge" von Nathacha AppanahLiteratur: Gelbe Monster von Clara LeinemannLiteratur: "King Cobra" von Muri Darida**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Rhoda Roberts is one of the defining voices of Australian cultural life. As the first indigenous TV presenter on the main evening program and as producer and director, she set standards for the visibility of First Nations perspectives. Despite personal setbacks, it remained a driving force for cultural dialogue and recognition. Her work has been recognized many times and she leaves behind a lasting legacy. - Rhoda Roberts zählt zu den prägenden Stimmen des australischen Kulturlebens. Als erste indigene TV-Moderatorin im Hauptabendprogramm sowie als Produzentin und Regisseurin setzte sie Maßstäbe für die Sichtbarkeit von First Nations Perspektiven. Trotz persönlicher Rückschläge blieb sie eine treibende Kraft für kulturellen Dialog und Anerkennung. Ihr Wirken wurde vielfach gewürdigt und sie hinterlässt ein nachhaltiges Vermächtnis.
Die österreichische Regisseurin Kurdwin Ayub hat uns in den letzten Jahren mit zwei großartigen Spielfilmen versorgt und sie hat zuletzt auch am Theater Regie geführt. Auf der diesjährigen Diagonale wird ihr neuestes Werk gezeigt und wieder geht es in eine ganz andere Richtung: „2Hot2Drive“ ist eine sechsteilige Webserie, die vom ORF in Auftrag gegeben wurde. Comedian Christoph Fritz und Poetry Slammerin Elif Duygu treffen als Fahrlehrer und seine widerspenstige Fahrschülerin aufeinander. Die ganze Serie spielt im Innenraum des Fahrschul-Autos und jede Folge dauert nur rund 10 Minuten. FM4 Filmredakteur Christian Pausch hat Kurdwin Ayub in ihrem Zuhause getroffen und mit ihr über die kurzweilige und witzige Serie „2Hot2Drive“ geplaudert.Sendungshinweis: FM4, Morning Show, 21.03.2026, 6 Uhr
Die Heidelberger Filmemacherin Niloufar Taghizadeh wurde bekannt mit Dokumentationen über uneheliche Kinder im Iran und die iranische Popsängerin Googosh. Jetzt ist die Autorin, Produzentin und Regisseurin für den Grimmepreis nominiert.
Wie wird aus einer internationalen Thriller-Serie eine deutsche Produktion? Ein Blick hinter die Kulissen von „Die Augenzeugen“ mit Produzentin Carmen Stozek und Regisseurin AnnaKatharina Maier.
Frauen drehen härtere Filme, davon geht die Doku „No Mercy“ aus. Die Regisseurin spricht über Machtstrukturen im Film – und welche Szenen man bei männlichen Filmemachern nie sieht.
Leni Riefenstahl war nie in der NSDAP, sie hat nie geschossen und wird doch wie keine andere Frau mit den Verbrechen der Nazis identifiziert. Als Filmemacherin und Freundin Hitlers hat sie den Nazis ihr Image gegeben. Und ist nach Ende des zweiten Weltkriegs fast ungeschoren davongekommen. Auch 22 Jahre nach ihrem Tod gibt es mehr Anlass, mehr Stoff als je zuvor, über Leni Riefenstahl zu reden, über ihr Leben, ihr Werk und die Frage der Schuld. Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastQuellen:Nina Gladitz: Leni Riefenstahl, Karriere einer Täterin Piper Verlag München 2022Jürgen Trimborn: Riefenstahl. Eine deutsche Karriere Aufbau Verlag Berlin 2002Steven Bach: Leni. The life and work of Leni Riefenstahl Alfred A Knopf 2007Doku Riefenstahl von Andres Veiel und Sandra Maischberger, ARD 2024++ Werde Teil der WBG-Community und sichere die Zukunft des Podcasts langfristig: https://steady.page/de/wbg ++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Lena Brasch stammt aus Ost-Berlin, hat dort mit furiosen Theaterabenden bereits für viel Freude und Aufsehen gesorgt. "It's Britney, Bitch" am Berliner Ensemble ist inzwischen ein Kult-Long-Seller. "Brasch - Das Alte geht nicht und das Neue auch nicht" am Maxim Gorki Theater ist auch immer noch ein Erfolg. An vielen Theatern in Berlin ist Lena Brasch zuhause. Jetzt inszeniert die Regisseurin zum zweiten Mal auch in Hannover. Nach dem Sibylle Berg-Monolog "Ein wenig Licht und diese Ruhe" mit Katja Riemann, steht jetzt "Gewässer im Ziplock" nach dem Roman von Dana Vowinckel auf dem Spielplan. Der Roman wurde vom Feuilleton hochgelobt, mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Mara-Cassens-Preis 2023, und war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024. "Gewässer im Ziplock" ist eine Familiengeschichte zwischen jüdischer Tradition und deutschem "Gedächtnistheater", spielt in den USA, Israel und Hannover. Bevor das Stück am 20. Februar in Hannover Premiere feiert, ist Lena Brasch zu Gast in NDR Kultur à la carte und spricht mit Katja Weise über deutsch-jüdische Identitäten, Nachkriegsgeschichte und ihre Regiearbeiten.
Jacqueline Kornmüller verwandelt die Erinnerung an ihre Großmutter in Literatur. In "6 aus 49" erzählt Sie die Geschichte einer starken, unbeugsamen Frau, die das Glück selbst in die Hand nimmt und einfach nicht mehr loslässt.
Hille Nordens Spielfilmdebüt „Smalltown Girl“ ist aktuell in den deutschen Kinos zu sehen. Angesichts des Themas mag der hohe Unterhaltungsfaktor des Films ungewohnt sein, aber genau das ist eine der Stärken des Films. Hille Norden hat über eine Stunde lang mit Herrn Hammes gequatscht, hier gibt es das gesamte Interview. Auch wenn das Gespräch zwischen Herrn Hammes und Frau Norden (Für die MedienKuH untypisch duzen sich die beiden) sehr entspannt und teilweise lustig ist, geben wir eine generelle Content-Warnung für das Gespräch aus. Da es in „Smalltown Girl“ um sexuellen Missbrauch geht, mag es Personen geben, die das Interview meiden möchten, es sei aber gesagt: Es gibt keine intensiv graphischen Beschreibungen und das Gespräch ist recht entspannt. Herr Hammes empfiehlt mit Nachdruck, den Film zu schauen. In vielen deutschen Arthouse- und Altstadtkinos läuft er noch, aber kleinere deutsche Produktionen sind schneller wieder aus den Kinos verschwunden. Nutzt die Gelegenheit also. Wenn Ihr im Umkreis Oldenburg ansässig seid, könnt Ihr am Freitag, 23. Januar 2026, eine Vorführung mit anschließendem Gespräch mit Hille Norden besuchen. Auch in Berlin habt Ihr am Samstag, 24. Januar 2026 noch mal die Gelegenheit dazu.
Winterzeit ist Kinozeit. Was gibt es besseres, als sich mit netter Begleitung in den warmen Kinosessel zu kuscheln, wenn es draußen kalt und dunkel ist? Hauptsache, man findet den passenden Film und das passende Kino! Letzteres wird in manchen hessischen Regionen immer schwerer: Die Kinowelt hat sich durch die Streaming-Dienste verändert und auch die Corona-Pandemie hat Spuren hinterlassen. Mit kreativen Konzepten locken viele Kinos aber mittlerweile erfolgreich zum Gemeinschaftserlebnis Film. Wie geht es dem Kino? Was motiviert junge Menschen, Schauspieler oder Regisseurin zu werden? Und wie wird sich das Kino in Zukunft verändern? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit dem Schauspieler Nikolai Will, der Regisseurin Justine Bauer, dem Kinobetreiber Christopher Bausch und dem Filmwissenschaftler Marcus Stiglegger. Podcast-Tipp: radioeins / 12 Uhr mittags - das Filmmagazin auf radioeins Zwölf Uhr Mittags ist die einzige Kino-Sendung, die direkt aus der Traumfabrik Potsdam-Babelsberg kommt. Kino King Knut Elstermann sitzt seit Jahrzehnten in Kinosesseln und war quasi schon immer Filmjournalist. Für ihn ist kein Kino zu stickig oder zu klein, kein Filmfest zu weit weg und kein Thema zu spröde... https://www.ardaudiothek.de/sendung/12-uhr-mittags-das-filmmagazin-auf-radioeins/urn:ard:show:aaa134c6c3306bc2/