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Wandern boomt – aber läuft alles richtig? Warum muss auf der Schwägalp neu ein Ranger nach dem Rechten schauen? Was bedeutet die Sanierung der alten Säntisbahn technisch und für den Tourismus? Packende Fakten und Hintergründe bereichern das Wandern in der Natur am Säntis. No-Gos: Wie wandert man naturverträglich? Auf der grossen Schwägalp sorgt neu ein Ranger für Recht und Ordnung auf den Wanderwegen, da in der Vergangenheit immer Konflikte zwischen Touristen, Alpwirtschaft und Naturschutz entstanden sind. Moderatorin Kathrin Hönegger erfährt Details aus der Praxis des Rangers – und oft fragt man sich: Sind die Touristen gut vorbereitet? Sanierung Schwebebahn – ein Mammutprojekt Die alte Schwebebahn von 1974 wird komplett saniert. Grösste Neuerung: Eine von zwei Stützen wird eliminiert, dadurch erhöht sich der Seilzug. Berg- und Talstation müssen dafür massiv verstärkt und betoniert werden. Welche Bedeutung hat die Schwebebahn für den lokalen Tourismus – und wie geht es weiter? Von Alpenfaltung, Rekordwerten und Nashörnern Woher kommt eigentlich der Alpstein? Geologin und Alpinistin Livia Manser schildert die spannende Erdgeschichte des Gebiets vor Millionen von Jahren. Das Säntis ist ein Berg der Wetterextreme: Wetterbotschafter Felix Blumer ordnet ein. Und sensationelle Fossilienfunde der letzten Jahre lassen staunen und einen neuen Blick auf die Region entwickeln.
Wandern boomt – aber läuft alles richtig? Warum muss auf der Schwägalp neu ein Ranger nach dem Rechten schauen? Was bedeutet die Sanierung der alten Säntisbahn technisch und für den Tourismus? Packende Fakten und Hintergründe bereichern das Wandern in der Natur am Säntis. No-Gos: Wie wandert man naturverträglich? Auf der grossen Schwägalp sorgt neu ein Ranger für Recht und Ordnung auf den Wanderwegen, da in der Vergangenheit immer Konflikte zwischen Touristen, Alpwirtschaft und Naturschutz entstanden sind. Moderatorin Kathrin Hönegger erfährt Details aus der Praxis des Rangers – und oft fragt man sich: Sind die Touristen gut vorbereitet? Sanierung Schwebebahn – ein Mammutprojekt Die alte Schwebebahn von 1974 wird komplett saniert. Grösste Neuerung: Eine von zwei Stützen wird eliminiert, dadurch erhöht sich der Seilzug. Berg- und Talstation müssen dafür massiv verstärkt und betoniert werden. Welche Bedeutung hat die Schwebebahn für den lokalen Tourismus – und wie geht es weiter? Von Alpenfaltung, Rekordwerten und Nashörnern Woher kommt eigentlich der Alpstein? Geologin und Alpinistin Livia Manser schildert die spannende Erdgeschichte des Gebiets vor Millionen von Jahren. Das Säntis ist ein Berg der Wetterextreme: Wetterbotschafter Felix Blumer ordnet ein. Und sensationelle Fossilienfunde der letzten Jahre lassen staunen und einen neuen Blick auf die Region entwickeln.
Das Engadin begeistert jedes Jahr hundertausende von Touristen. Das Tal hat aber weit mehr zu bieten, als nur chice Hotels und ein grosses Freizeitangebot. Es sind die Menschen dort, die das Tal ausmachen. Diese Woche ist der SRF 1 – Moderator Ralph Wicki im Engadin unterwegs, in einer der bekanntesten und eindrücklichsten Regionen der Schweiz. Doch das Engadin im Kanton Graubünden ist nicht einfach das Engadin. Es teilt sich in zwei unterschiedliche Landschaften. Das Oberengadin mit seinen berühmten Seen, mondänen Ferienorten wie St. Moritz und einer weiten, offenen Talebene und das Unterengadin, das ursprünglicher wirkt, mit seinen Engadiner Dörfern, den reich verzierten Häuserfassaden und einer lebendigen rätoromanischen Kultur. Beide Regionen sind durch den Fluss Inn miteinander verbunden und haben doch ihren ganz eigenen Charakter. Was das Ober- und das Unterengadin ausmacht, wo die Unterschiede liegen und was die Menschen mit ihrer Heimat verbindet, darüber sprechen wir in der Sendung «Treffpunkt» live vor Ort.
Auf Instagram, TikTok & Co. trendet Japan und alles, was mit diesem Land zu tun hat, regelmäßig. Städte wie Tokyo oder Kyoto stehen als Reiseziel ganz oben auf der Bucket List vieler Menschen. Aber auch Hiroshima mit seinem Peace Park, der an die schrecklichen Folgen des Atombombenabwurfs erinnert, wird von vielen Touristen besucht. Korrespondent Ulrich Mendgen aus dem ARD-Studio Tokio berichtet über die Hotspots Japans, aber auch die Schattenseiten des Touristen-Booms. Und er gibt auch seine ganz persönlichen Japan-Verhaltenstipps für den nächsten Besuch. ------ Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ------ Podcast-Tipp: Plusminus. Der ARD-Wirtschaftspodcast https://1.ard.de/plusminus-podcast-cp ----- Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Sophia-Maria Kohn Redaktionsschluss: 13.08.2026
Auf Instagram, TikTok & Co. trendet Japan und alles, was mit diesem Land zu tun hat, regelmäßig. Städte wie Tokyo oder Kyoto stehen als Reiseziel ganz oben auf der Bucket List vieler Menschen. Aber auch Hiroshima mit seinem Peace Park, der an die schrecklichen Folgen des Atombombenabwurfs erinnert, wird von vielen Touristen besucht. Korrespondent Ulrich Mendgen aus dem ARD-Studio Tokio berichtet über die Hotspots Japans, aber auch die Schattenseiten des Touristen-Booms. Und er gibt auch seine ganz persönlichen Japan-Verhaltenstipps für den nächsten Besuch. ------ Alle Folgen des Weltspiegel Podcast findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ------ Podcast-Tipp: Plusminus. Der ARD-Wirtschaftspodcast https://1.ard.de/plusminus-podcast-cp ----- Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Sophia-Maria Kohn Redaktionsschluss: 13.08.2026
In Folge 421 von Rolling Sushi geht es um Kyotos widersprüchlichen Touristenboom, Einkommensregeln für die Aufenthaltserlaubnis, die Curry-Saison, warum Bäder runtergekühlt werden, autonome Lastwagen, Japans Rüstungspläne, die Abneigung zu ausländischen Arbeitskräften, Fernzugriffe auf Smartphones, die Videowand in Shibuya, eine umstrittene Steuersenkung, wie Algensterben das Obon bedroht, eine kreative neue Protestform in Shibuya, vergessene Obdachlose und eine sehr teure Toilette.
Heute lockt ein Naturschauspiel viele Touristen nach Spanien: eine Sonnenfinsternis. Vor Ort ist auch die Astrophysikerin Carolin Liefke, um diesen „kosmischen Zufall” mitzuerleben. Auch in Deutschland gibt es eine besondere Konstellation. Zerback, Sarah www.deutschlandfunk.de, Interviews
Es ist ein Dienstagmorgen im August 2026, die Luft über Sizilien flirrt vor Hitze, doch es ist nicht nur der Schirokko, der den Urlaubern den Atem raubt. Über Catania hängt ein grauer Schleier, feiner als Puderzucker, aber tückisch wie Glassplitter: Es stinkt nach feuchter Vulkanasche. Der Ätna, Europas unberechenbarer Gigant, hat wieder einmal beschlossen, das letzte Wort zu führen. Während die Touristen in den Cafés der Via Etnea normalerweise ihren Espresso genießen, blicken sie heute starr auf ihre Smartphones. Die Nachricht ist überall dieselbe: Warnstufe Rot. Der Stillstand am Tor zur Insel Hinter den Kulissen des Flughafens von Catania spielt sich ein logistischer Albtraum ab. Normalerweise werden hier jährlich mehr als zwölf Millionen Passagiere abgefertigt. Doch an diesem Morgen ist die Bilanz ernüchternd: Nur eine einzige Maschine konnte für einen Inlandsflug abheben. Auf dem Rollfeld bietet sich ein gespenstisches Bild. Flugzeuge, die Millionen wert sind, stehen unter grauen Abdeckplanen; besonders die Triebwerke müssen akribisch vor dem Ascheregen geschützt werden. Währenddessen kämpfen Reinigungstrupps in einer Sisyphusarbeit gegen die Natur an, um die Start- und Landebahnen immer wieder von den vulkanischen Partikeln zu befreien. Für die rund 30.000 betroffenen Menschen bedeutet dies: Warten. Die Unterkünfte auf der Insel sind zur Hauptreisezeit restlos ausgebucht, was dazu führt, dass Reisende die Nacht auf dem harten Boden des Terminals verbringen müssen. Die Stimmung schwankt zwischen Resignation und Wut, oft befeuert durch ein Bodenpersonal, das sichtlich überfordert ist, und Fluggesellschaften, deren Hilfestellungen viele Passagiere als unzureichend beschreiben. Kapitalismus im Schatten des Vulkans Wo Not herrscht, ist die Gier oft nicht weit. Der italienische Schauspieler Filippo Laganà machte seinem Ärger auf Instagram Luft und berichtete von Geschäftemachern, die die Verzweiflung der Gestrandeten schamlos ausnutzen. Wer versucht, auf den Flughafen von Palermo auszuweichen, muss tief in die Tasche greifen: Bis zu 700 Euro verlangten Shuttle-Anbieter für die rund 200 Kilometer lange Strecke. Die Flucht auf die Schiene ist kaum einfacher. Die direkte Bahnverbindung zwischen Catania und Palermo ist wegen Bauarbeiten unterbrochen; wer den Umweg über Messina wählt, landet in Zügen, die so überfüllt sind, dass man kaum stehen kann. Selbst die Fernzüge Richtung Rom sind auf Tage hinaus ausgebucht. Sizilien, das Paradies, ist in diesen Tagen für viele zu einem goldenen Käfig aus Asche geworden. Recht haben und Recht bekommen Inmitten dieses Chaos stellt sich die existenzielle Frage: Wer zahlt das alles? Inga Eleni Esch vom Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland bringt es auf den Punkt: Ein Vulkanausbruch gilt rechtlich als „außergewöhnlicher Umstand“. Das bedeutet für Reisende zunächst eine schlechte Nachricht: Eine zusätzliche Entschädigungszahlung, wie man sie von profanen Verspätungen kennt, gibt es nicht. Doch die Airlines sind nicht gänzlich aus der Pflicht. Nach der EU-Fluggastrechteverordnung müssen sie Betreuungsleistungen erbringen. Das bedeutet konkret: Verpflegung: Angemessene Mahlzeiten und Getränke während der Wartezeit. Kommunikation: Zwei kostenlose Telefonate oder E-Mails. Übernachtung: Falls der Ersatzflug erst am nächsten Tag startet, muss die Airline das Hotel und den Transfer bezahlen. Wer sich in der Hitze des Gefechts selbst um ein Zimmer kümmert, sollte unbedingt alle Quittungen sammeln, um die Kosten später einzureichen. Besonders wichtig: Die Airline ist verpflichtet, eine Ersatzbeförderung anzubieten – sei es mit einer anderen Maschine, einer anderen Airline oder einem anderen Transportmittel wie dem Bus oder der Bahn. Das Privileg der Pauschalreise In Krisenzeiten zeigt sich der wahre Wert des klassischen Reiseveranstalters. Wer pauschal gebucht hat, steht deutlich sicherer da. Ab der fünften Stunde der Verspätung greift ein Minderungsrecht: Der Tagesreisepreis reduziert sich um fünf Prozent für jede weitere Stunde. Zudem muss sich der Veranstalter um alles kümmern, inklusive bis zu drei zusätzlicher Hotelübernachtungen, falls nichts mehr geht. Diesen Betreuungs-Luxus haben Individualreisende nicht. Sie müssen jedes Hotel, jeden Mietwagen und jeden Flug separat stornieren oder umbuchen. Hier gilt oft das gnadenlose Kleingedruckte: Ist das Hotel am Zielort geöffnet und erreichbar, muss trotz Flugausfall oft gezahlt werden, es sei denn, man findet eine Kulanzlösung. Auch herkömmliche Reiserücktrittsversicherungen winken bei Naturkatastrophen oft ab – es sei denn, man hat das teure Premium-Paket gebucht. Ein Blick zurück nach vorn Die aktuelle Lage weckt Erinnerungen an das Jahr 2010, als der isländische Eyjafjallajökull den europäischen Luftraum fast eine Woche lang lahmlegte. Doch die Luftfahrt hat gelernt. Statt pauschaler Flugverbote gibt es heute präzisere Vorhersagemodelle und abgestufte Aschezonen. Dennoch bleibt das Restrisiko Natur. Wer klug ist, trägt sich in die Krisenvorsorgeliste der deutschen Botschaft ein und hält engen Kontakt zum Veranstalter. Zitronen und Zuversicht Am Ende hilft im Chaos sowieso nur noch Galgen-Humor. Inmitten der fluchenden Menge am Busbahnhof sitzt ein älteres Ehepaar aus Castrop-Rauxel. Sie haben ihren Flug nach Hause vor drei Tagen verpasst. Ihr Koffer ist irgendwo zwischen Check-in und Aschewolke verschollen. In der Hand halten sie zwei Plastikbecher mit tiefgelber Zitronen-Granita. „Wissen Sie“, sagt der Mann und wischt sich ein paar graue Ascheflocken vom Hemd, „der Flieger ist weg, das Geld wohl auch. Aber so eine Granita schmeckt nirgendwo so gut wie hier, auch, wenn man eigentlich schon längst wieder im Büro sitzen müsste. Der Berg hat uns halt noch ein paar Tage geschenkt.“ Um unseren Hintergrund-Podcast zu diesem Thema zu hören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Ascheregen über der Urlaubsidylle Wenn der Ätna den Flug diktiert - Rechte für Reisende? erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Auf der erixx-Strecke zwischen Lüneburg und Dannenberg fahren keine Züge, weil das Stellwerk nicht besetzt ist. Und die Drehorte in der Region locken zahlreiche Touristen an – zum Beispiel „Rote Rosen“ in Lüneburg und „Schwarzes Gold“ in der Lüneburger Heide.
Die Sonnenfinsternis am Mittwochabend wird in Deutschland teilweise, in Spanien aber vollständig zu sehen sein. Die Folge: Viel Aufhebens und Vorfreude in Spanien. Unser Korrespondent Christian Sachsinger erzählt im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Christian Rönspies, wie Spanien sich vorbereitet, auch auf die vielen "SoFi-Touristen".
Der Deutsche Bundesverband für Binnenschifffahrt warnt: Der Wassermangel im Rhein könnte schon in den nächsten Tagen die internationale Transportroute im mittleren Flussabschnitt zwischen Koblenz und Mainz unterbrechen. Wirtschaftsredaktor Dario Pelosi über die Folgen, auch für die Schweiz. Weitere Themen: · Die Billig-Airline EasyJet erhält einen neuen Besitzer: US-Finanzinvestor Apollo hat sich in einem Bieterwettsreit durchgesetzt. Er kauft nun für umgerechnet gut sechs Milliarden Franken EasyJet-Aktien. Ob dies ein guter Preis ist, sagt Stefan Eiselin, Herausgeber von «Aero-Telegraph». · Er war der jüngste Schwarze Professor an der Universität Cambridge in England. Jetzt ist der Soziologe Jason Arday zurückgetreten. Ihm werden Plagiate und Ungenauigkeiten in seinen Arbeiten vorgeworfen. Einen Blick auf den öffentlichen Diskurs rund um den Fall wirft Caspar Hirschi, Professor für Geschichte an der Uni St. Gallen. · In weiten Teilen Spaniens ist diesen Mittwoch eine totale Sonnenfinsternis zu sehen. Das zieht auch viele Touristinnen und Touristen an. Die freie Journalistin Julia Macher berichtet vom Ausnahmezustand vor Ort.
Als ältestes Kloster auf deutschem Boden gilt die Benediktinerabtei Tholey im Nordsaarland. Doch auch 1.400 Jahre nach ihrer ersten urkundlichen Erwähnung ist die Abtei heute alles andere als eine Klosterruine - auch wenn es Anfang des 21. Jahrhunderts fast danach aussah: Kaum noch Mönche, die Bausubstanz zerfiel, der Abt trat zurück. Heute gilt die Abtei St. Mauritius allerdings als geistliches Zentrum in der grenznahen Region zwischen Pfalz und Frankreich, aber auch weit darüber hinaus. Nicht ohne vielfältige Schwierigkeiten konnte die Abtei seit 2008 umfangreich saniert werden, auch die Abteikirche aus dem 13. Jahrhundert, die zu den ältesten gotischen Kirchen Deutschlands zählt. Seit 2020 ist das katholische Gotteshaus zu internationaler Bekanntheit gelangt, denn es wurden drei Fenster des Künstlers Gerhard Richter sowie weitere Fenster der deutsch-afghanischen Künstlerin Mahbuba Maqsoodi eingebaut. Aber moderne Weltkunst würde das älteste deutsche Kloster wohl nicht so lebendig machen wie monastische Gastfreundschaft - unter anderem kulinarisch: Mehr Zeit in der Küche als in der Kirche verbracht haben soll der 2025 plötzlich und unerwartet verstorbene Abt Mauritius. Wie gelingt es den derzeit elf Mönchen, darüber hinaus Lebendigkeit auszustrahlen, attraktiv zu bleiben für spirituell begeisterte Pilgerinnen wie auch weniger religiös motivierte Touristen? Oliver Buchholz hat einen Tag in der Abtei Tholey verbracht, um herauszufinden: Was macht diesen Ort heilig?
In Prag gehören Nutrias für viele Touristinnen und Touristen inzwischen zum Stadtbild – sie schwimmen in der Moldau und lassen sich am Ufer füttern. Doch die Nagetiere sind eine invasive Art, vermehren sich stark und schaden der Natur. Die Stadt versucht deshalb, die Ausbreitung zu stoppen. Ob das gelingt, hat sich Mathias von Lieben angeschaut
Warum machen Menschen Urlaub bei den Taliban? Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Afghanistan. Trotzdem kommen immer mehr Touristinnen und Touristen. Seitdem die Taliban vor fünf Jahren die Macht übernommen haben, hat sich das Land stark verändert. Es herrschen Armut und Hunger, Frauen und Mädchen werden systematisch unterdrückt. Wer reist freiwillig nach Afghanistan – und warum? Darüber spricht unsere Host Joana Jäschke mit ARD-Südasienkorrespondent Markus Spieker, der sich einer Reisegruppe angeschlossen hat. Die Leiterin der Afghanistan-Redaktion der Deutschen Welle Waslat Hasrat-Nazimi erzählt, welche fatalen Folgen die Herrschaft der Taliban-Herrschaft für Afghaninnen hat und warum sie trotzdem jedem wünscht, das Land einmal zu erleben. ---- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/ ---- Die Weltspiegel-Doku "Ferien bei den Taliban" findet ihr hier: https://1.ard.de/Ferien_bei_den_Taliban?yt=d ---- Podcast-Tipp: Politikum – Der Meinungspodcast https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast ---- Feedback, Themenvorschläge und Lob gerne an: weltspiegel.podcast@ard.de Moderation: Joana Jäschke Redaktion: Steffi Fetz, Paula Kersten Mitarbeit: Matthias Franz, Michael Wagner, Sophia-Maria Kohn, Theo Weiß Redaktionsschluss: 06.08.2026
Warum machen Menschen Urlaub bei den Taliban? Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Afghanistan. Trotzdem kommen immer mehr Touristinnen und Touristen. Seitdem die Taliban vor fünf Jahren die Macht übernommen haben, hat sich das Land stark verändert. Es herrschen Armut und Hunger, Frauen und Mädchen werden systematisch unterdrückt. Wer reist freiwillig nach Afghanistan – und warum? Darüber spricht unsere Host Joana Jäschke mit ARD-Südasienkorrespondent Markus Spieker, der sich einer Reisegruppe angeschlossen hat. Die Leiterin der Afghanistan-Redaktion der Deutschen Welle Waslat Hasrat-Nazimi erzählt, welche fatalen Folgen die Herrschaft der Taliban-Herrschaft für Afghaninnen hat und warum sie trotzdem jedem wünscht, das Land einmal zu erleben. ---- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/ ---- Die Weltspiegel-Doku "Ferien bei den Taliban" findet ihr hier: https://1.ard.de/Ferien_bei_den_Taliban?yt=d ---- Podcast-Tipp: Politikum – Der Meinungspodcast https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast ---- Feedback, Themenvorschläge und Lob gerne an: weltspiegel.podcast@ard.de Moderation: Joana Jäschke Redaktion: Steffi Fetz, Paula Kersten Mitarbeit: Matthias Franz, Michael Wagner, Sophia-Maria Kohn, Theo Weiß Redaktionsschluss: 06.08.2026
Zweite Etappe des grotesken Trips durch die Bergwelt. Tartarin reist ins Berner Oberland. Dabei trifft er auf eine Gruppe russischer Nihilisten, die den revolutionären Umsturz im Sinn haben. Schüsse knallen, und Tartarin bekommt es mit der Angst zu tun. Doch die junge Sonja macht ihm schöne Augen. Kaum in Interlaken angekommen, widmet sich Tartarin wieder seinen alpinistischen Ambitionen. Am Seil von Bergführern kämpft er sich über die Spalten des Guggigletschers hinauf zum Gipfel der Jungfrau. Nach vielen Mühen und noch mehr Unterstützung ganz oben angelangt, schauen die gewöhnlichen Touristen zu ihm auf wie zu einem Gott. Und alsbald spricht sich das ruhmreiche Abenteuer herum, bis zu den Flachländern des Alpin Club in Tartarins südfranzösischer Heimat Tarascon. Alphonse Daudet, geboren 1840 in Nîmes, war zu seiner Zeit einer der produktivsten und populärsten Schriftsteller Frankreichs. Neben zahlreichen Romanen, Theaterstücken, Novellen und Kurzgeschichten veröffentlichte er 1869 seine «Lettres de mon moulin» («Briefe aus meiner Mühle»), die heute wohl sein bekanntestes und populärstes Werk sind. Er starb 1897 in Paris. ____________________ Mit: Matthias Habich (Erzähler), Hans-Helmut Dickow (Tartarin), Bert Müller-Kopp (Bravida Kommandant a.D.), Günther Ziessler (Excourbaniès, Krämer), Matthias Schuppli (Pascalon), Konrad Horschik (Bézuquet, Apotheker), Gretel Mathis (Mama Bézuquet), Jodoc Seidel (Costecalde), Bernd Rumpf (Briefträger), Peter Kner (Pégoulade), Irina Schönen (Sonja Wassiliew), Ulrike Radke (Manilow), Hans-Rudolf Spühler (Bolbin), Vincenzo Biagi (Italienischer Tenor), Larry Mc Guire (Lord Chippendale), Peter Lerchbaumer (Baron von Stolz), Walter Hess (Polizist), Franziskus Abgottspon (Kutscher), Ernst Stiefel (Gardist), Ella Büchi (Die Jungfrau persönlich), Erwin Kohlund (Kaufmann, Bergführer), Alex Freihart (Inebnit, Bergführer), Martin Hamburger (Hoteldirektor Meyer, Interlaken), Rudolf Straub (Hoteldiener), Karl Wagner (Wirt «Zur treuen Gemse»). ____________________ Hörspielbearbeitung: René Scheibli – Regie: Walter Baumgartner ____________________ Produktion: SRF 1983 ____________________ Dauer: 50' Die erste Folge können Sie hier nachhören: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/1-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0003 Die dritte hier: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/3-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0084
Die Faszination des Matterhorns ist bei Alpinistinnen und Alpinisten ungebrochen. Doch den bekanntesten Berg der Schweiz zu erklimmen, ist eine Herausforderung – ganz besonders diesen Sommer. Die Hitze und die Steinschlaggefahr machen den Berg noch gefährlicher als sonst. Die Walliser Rettungsorganisation Air Zermatt fliegt so viele Einsätze wie noch nie. Mitte Juli haben die Zermatter Bergführerinnen und Bergführer sogar ihre Führungen gestoppt und raten von den Besteigungen am Matterhorn ab. Trotzdem scheint der Berg eine grosse Anziehungskraft zu haben. Das hat auch Bundeshausredaktor Cyrill Pinto festgestellt. Für eine Reportage war er kürzlich in der Hörnlihütte am Fusse des Matterhorns. Dort hat er mit Bergführern und Bergsteigerinnen gesprochen. Und mit dem Air-Zermatt-Rettungspiloten Robert Andenmatten. Warum zieht das Matterhorn trotz aller Warnungen ungebrochen Menschen an? Warum gibt es dieses Jahr so viele Rettungseinsätze wie noch nie zuvor? Und was unternehmen die Hüttenwarte und die Bergführerinnen für mehr Sicherheit? In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» berichtet Cyrill Pinto vom Matterhorn und erklärt, was diesen Sommer anders ist als sonst. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Cyrill Pintos Reportage auf der Hörnlihütte: Trotz Steinschlaggefahr stürmen Touristen den Berg Pilot am Matterhorn: Bergretter Andenmatten flog 7000 Einsätze Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Alpen-Regionen profitieren von der Hitze. Die Seilbahnen melden einen hohen Andrang von Touristen, welche Abkühlung in der Höhe suchen. Im Mittelland gibt es deswegen nicht weniger Touristinnen, sagen die Tourismus-Büros. In Solothurn beispielsweise sind die Öufi-Boote sehr gefragt. Weiter in der Sendung: · Circus Monti vor Saison-Start · Sommerserie: Baustellen-Stops wegen PFAS · Hilfikon: Rauch-Warnung nach Heustock-Brand
In Folge 420 von Rolling Sushi geht es um das schwere Erdbeben in Kumamoto, wie Japan den Sammelkarten-Boom kontrollieren will, verirrte Touristen auf der Schnellstraße, die Auswirkungen der Hitze, kostspielige Atomreaktoren, Rassismus gegen eine internationale Schule, kontroverse Regelungen zum Daueraufenthalt, einen buddhistischen Zahlungsdienst, Zustimmung für die harte Arbeitskultur, Altersbeschränkungen für soziale Netzwerke und großen Unmut gegen die Premierministerin.
Die Tschechische Hauptstadt sucht nach Wegen, die Hitze erträglicher zu machen. Während Bewohner und Touristen längst mit den Folgen leben müssen, tut sich die Regierung mit der Anerkennung der neuen Klimarealität noch schwer, berichtet Mathias von Lieben
ドイツ語で話そうとすると、最初の言葉がなかなか出てこない。そんな時に役立つのが、文章の「型」となるパターンフレーズです。今回は、Es gibt ...「〜がある」や Ich glaube, dass ...「〜だと思う」など、日常会話で本当によく使う13パターンを紹介します。型を先に口に出せるようになると、その間に続く内容を考えられるため、会話がぐっとスムーズになります。例文は2回ずつ読み上げるので、ぜひ一緒に声に出して練習してみてください。───────Es gibt の後ろは4格/Ich glaube と Ich denke の使い分け/会話では dass を省略できる?/wissen の活用を復習/「連絡する」を自然なドイツ語で言う/体調や天気について願いを伝える Ich hoffe, dass/聞いた情報を話題にする Ich habe gehört, dass/frei sein と frei haben の違い/相手に柔らかく提案する Wenn du möchtest/目的を表す um ... zu/買いに行く時に使える holen/接続法Ⅱを使った Ich würde/確信の度合いに合わせた「〜だと思う」の表現───────● 今日のまとめEs gibt ...Es gibt viele Touristen in Tokyo.Ich glaube, dass ...Ich glaube, dass mein Mann auch kommt.Ich denke, dass ...Ich denke, dass wir den Zug noch schaffen.Ich weiß, dass ...Ich habe mich nicht gemeldet, weil ich weiß, dass du jetzt keine Zeit hast.Ich hoffe, dass ...Ich hoffe, dass es dir schnell wieder gut geht.Ich habe gehört, dass ...Ich habe gehört, dass es jetzt in Deutschland sehr heiß ist. Alles gut bei dir?Ich dachte, dass ...Ich dachte, dass du heute frei hast.Das Problem ist, dass ...Das Problem ist, dass der Zug schon weg ist.Wenn du möchtest, ...Wenn du möchtest, können wir zusammen kochen...., um ... zu ...Ich gehe kurz zum Bäcker, um Brötchen zu holen.Ich würde ...Ich würde die blaue Jacke nehmen.Ich würde sagen, dass ...Ich würde sagen, dass er viel jünger als ich ist.Ich kann mir vorstellen, dass ...Ich kann mir vorstellen, dass viele Leute so denken.───────● ドイツ語オンラインレッスン「Vollmond(フォルモント)」ドイツ語学習には、私が代表をしているオンラインドイツ語スクール「Vollmond(フォルモント)」をぜひご利用ください。おすすめは、仲間と一緒に学べる「少人数コース」。スケジュールが合わない方や、じっくり学びたい方には「プライベートコース」もあります。▶︎ https://vollmond.online/完全初心者の方も、長く学んでいる方も、「ドイツ語を学びたい」という気持ちがある方は誰でも大歓迎です◎───────● フランス語オンラインレッスンも受付中フランス語学習に興味がある方も募集中です!現在は個人レッスンのみのご案内となりますが、プロの講師がお待ちしています◎▶︎ https://note.com/komachi_vollmond/n/n7085eecdb8df───────● 番組への感想・質問・リクエスト以下のお便りフォームからお気軽にお送りください♩いただいたメッセージは、すべて大切に読ませていただいています。▶︎ https://form.run/@podcast───────● komachiの個別サービス一覧ドイツ語学習コーチングサービス https://vollmond.online/beratungsstunde動画学習コース「ゼロからドイツ語文法講座」 https://vollmond.online/videokurs起業・経営相談 https://advio.jp/user/76───────● Japanischドイツ語カフェドイツ人の友だちRike(リケ)と2人で配信している、ドイツ語中上級者向けのポッドキャスト番組です。日常の話題からドイツ語・ドイツ文化の話まで、ゆるくお話ししています。よかったらこちらも聴いてみてください^^▶︎ https://vollmond.online/podcast───────● 話し手komachi(オンラインドイツ語スクール「Vollmond(フォルモント)」代表)兵庫出身、岡山在住。大学でドイツ語学習をゼロから始め、ドイツ・ビーレフェルトへの留学を経験。ゲーテC1試験に合格後、ドイツ語講師として活動を開始し、「Vollmond(フォルモント)」を起業。その後も学習を継続し、ゲーテC2試験にも合格。多くの日本人学習者をサポートする中で見えてきた、共通する悩みやよくするアドバイスを、ポッドキャストやSNSで発信中。趣味は読書と旅行。
Den römisch-katholischen Gottesdienst zum Nationalfeiertag überträgt SRF am 1. August erneut live vom Gotthardpass. Bei guter Witterung feiern Gläubige aus der ganzen Schweiz unter freiem Himmel. Die Predigt hält Weihbischof Alain de Raemy, Apostolischer Administrator der Diözese Lugano. Der Ort hat auch eine symbolische Bedeutung: Das Gotthardmassiv liegt im Herzen der Schweiz und ist ein starker Anziehungspunkt für Touristen. Aber auch für Pilger, welche seit dem Mittelalter den Wegen des Glaubens folgten, von Norden nach Süden und umgekehrt. Seit dem Jahr 2000, einem symbolischen Datum, wird jedes Jahr am 1. August eine Messe unter freiem Himmel, inmitten eines atemberaubenden Panoramas, zwischen der Deutschschweiz und dem Tessin gefeiert. Gläubige aus den Kantonen Tessin, Uri und Graubünden treffen sich zum Gottesdienst auf dem Gotthardpass auf einer Höhe von 2000 Metern über Meer. Radiotelevisione Svizzera RSI begann 2015 mit der Liveübertragung des Gottesdienstes vom Gotthardpass. Zum elften Mal in Folge (mit Ausnahme des Pandemiejahres) werden dieses Jahr die Kameras vor Ort sein. Die Feier wird von Weihbischof Alain de Raemy, Apostolischer Administrator der Diözese Lugano, geleitet. Wie letztes Jahr wünscht er sich eine starke Präsenz der anderen christlichen Konfessionen, die in der italienischen Schweiz vertreten sind – ein Symbol für die Bedeutung des Christentums in der Schweizer Geschichte. Bei schlechtem Wetter wird der Gottesdienst in der Pfarrkirche von Airolo gefeiert.
Das älteste Kloster Deutschlands liegt nicht in einer der großen Metropolen, sondern im Nordsaarland. Vor 1.400 Jahren wurde die Benediktinerabtei Tholey zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Und auch wenn es vor rund zwei Jahrzehnten gar nicht danach aussah, ist die Abtei heute ein sehr lebendiger geistlicher Ort. Besonders die Kirchenfenster von Gerhard Richter und Mahbuba Maqsoodi haben der Abtei Tholey vor ein paar Jahren große Aufmerksamkeit verschafft. Elf Mönche halten das Kloster heute lebendig für die moderne Kunstwelt, für spirituell begeisterte Pilger und auch für weniger religiöse Touristen.
In Folge 419 von Rolling Sushi geht es um Kühlkabinen für Menschen, Widerstand gegen Rechenzentren, dass die Tohoku-Region unbeliebt ist, Badestrände ohne Besucher, wie das Militär Bürger ausspioniert hat, kein Tabu bei Atomwaffen, Maßnahmen gegen aktivistische Aktionäre, dass Singles Ehevermittlungen bevorzugen, Einschränkungen für Staatsanwälte und den Schlafmangel der Premierministerin. Zudem gibt es die Monatsvorschau für August.
Im Sommer herrscht auf dem Vierwaldstättersee Hochbetrieb. Tausende Touristinnen und Touristen machen die sogenannte Goldene Rundreise. Mitten drin: ein historischer Raddampfer. Das Dampfschiff «Unterwalden» ist seit fast 125 Jahren auf dem Vierwaldstättersee unterwegs. Im Sommer transportiert es Gäste von Luzern nach Alpnach und zurück. Es ist Teil der Goldenen Rundreise, bei der die Touristinnen und Touristen von Luzern nach Alpnach mit dem Schiff fahren. Danach nehmen sie die Zahnradbahn auf den Pilatus. Auf der anderen Seite geht es mit der Seilbahn hinunter nach Kriens. In der Sendung Treffpunkt berichten wir live vom Dampfschiff «Unterwalden».
Während Israel und die USA über die Zukunft des Gazastreifens beraten, ist die humanitäre Situation vor Ort weiterhin sehr prekär, wie Schriftsteller Akram Surani berichtet. Weiterhin kreisen täglich Aufklärungsdrohnen über den Köpfen der Menschen, in der Nacht werden sie von Explosionen geweckt. Weitere Themen: Europa steht eine weitere Hitzewelle bevor. Ausgerechnet das tropische Thailand will nun davon profitieren und umwirbt europäische Touristen. Laut den Tourismus-Behörden ist Thailand der ideale Ort, um der Hitzewelle zu entfliehen. Kann das aufgehen? Die Schweiz präsidiert dieses Jahr die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt und kann dadurch die Abläufe des für Europa wichtigen Warenverkehrs über den Rhein mitprägen. Widersprüche wie der Anspruch nach mehr Schiffen und gleichzeitig mehr Naturschutz sind eine Herausforderung.
#SalutmaFrance #HilkeMaunder #DNEWS24 #Waldbrände #Fontainebleau #Bordeaux In der bei französischen und ausländischen Touristen beliebten Ferienregion um Bordeaux, Biscarosse und Arcachon toben zwei große Waldbrände, von denen einer die Ausmaße von Paris erreicht hat. Mehr als 250.000 Einwohner und Touristen mussten evakuiert werden, zum Teil wurden die Bürger durch Schiffe gerettet. Die Brände - die noch nicht unter Kontrolle sind - bedrohen jetzt auch direkt die Großstadt Bordeaux.Tun staatliche Behörden genug? Wie weit reicht die Solidarität der Bürger? Ein Spezial mit Hilke Maunder.
Zu viele Touristen, zu wenig Wohnraum: Zehntausende Menschen haben auf Mallorca gegen die Folgen des Tourismus demonstriert. Unter dem Motto "Mallorca am Limit" verlangen sie unter anderem eine Begrenzung der Besucherzahlen.**********In dieser Folge mit: Moderation: Sarah Brendel Gesprächspartnerin: Inga Gebauer, Deutschlandfunk Nova**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Touristen im Norden sind herzlich willkommen. Doch manchmal mischt sich eine Sehnsucht nach mehr Stille in die Sommertage. So erlebt es Claudia Paulsen
Darum gibt es Massentourismus – So viele Menschen wie noch nie fahren in Urlaub. Besonders die Mittelmeerküste ist bei Touristinnen und Touristen beliebt. Doch was macht einen Ort eigentlich zu einem beliebten Urlaubziel?
Küpper, Moritz www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Nicht nur auf Weltmeeren, sondern auch auf Flüssen stehen Kreuzfahrten seit Jahren hoch im Kurs bei Touristen. Längst ist die Kreuzfahrtszene auch auf kleineren Flüssen und damit in Berlin angekommen. Von Martin Küper
Die Stadt Einbeck hat seit Kurzem einen neuen Kinderstadtplan. Neben den typischen Sehenswürdigkeiten Einbecks stehen hier vor allem Spielplätze, Freizeitangebote und spannende Ausflugsziele für Kinder und Familien im Mittelpunkt. Was alles drinsteckt und warum der Plan nicht nur für Touristen interessant ist, erfahren Sie jetzt von Carolin Zarske.
Warum ausgerechnet Bremen? Liebeserklärungen sind ja meist tief in einem selbst begründet. Also folgt mir nach Bremen. Vorgeschichte 1984: Da bin ich (fast) jeden Montag mit dem IC (das drangehängte E gab's noch nicht) von Frankfurt nach Norden gefahren, um am Dienstagmorgen „Bremen und Umzu“ aus dem Radio heraus zu wecken. 6-9 Uhr, Hansawelle. Ich habe Bremen geliebt und es gleichzeitig nie richtig kennengelernt. Der „Rück-Zug“ ging nämlich meist um 11 Uhr, manchmal schon um 9 Uhr 56. So hab ich die Liebe zu einer Stadt vertan. Okay, mag man sagen: „Er war jung und brauchte das Geld“, da kann man sich Gefühlsduselei nicht leisten. Stimmt: Radio Bremen, genauer die Norddeutsche Funkwerbung, zahlte hervorragend. Aber was auch stimmt, war das Gefühl in Bremen irgendwas verpasst zu haben. Jetzt, 42 Jahre später, war ich endlich wieder dort. Es war kein Zurückkehren, sondern eher der Versuch eine „neue Liebe“ zu finden. Mehr darf man da auch nicht erwarten. Ob es geklappt hat? Hört selber. Im Podcast ist das alles festgehalten. Moin Bremen! Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Immerhin wusste ich Eins aus der Erinnerung: Bremen ist kein Ziel für einen Tag oder eine Nacht. Deshalb habe ich endlich einmal gleich mehrere Tage daraus gemacht. Kritische Geister werden vielleicht anmerken, das könne doch nie eine Liebesgeschichte werden. Letztlich sei diese akustische Story auch nur ein Stadtporträt. Stimmt, aber eine, die versucht sich auf das Stadtgefühl einzulassen. Mit meinen Gefühl, meiner ganz normalen Wahrnehmung und meiner subjektiven Intelligenz. Letztere ist übrigens nicht künstlich. Ich hoffe, nein ich weiß, das hört man Dieser Podcast ist so eigenwillig wie lang. Letzteres bedingt Ersteres. Ich habe viel zugehört und deshalb kommen die Akteur:innen auch ausführlich zu Wort. Neugierde braucht Zeit. Ich habe sie mir genommen und hoffe, Ihr belohnt dies mit Eurer Zeit fürs Zuhören. Facts & Gefühl Bremer Himmel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der Podcast wird deshalb auf dieser Seite nicht „nacherzählt“. Hören ist deshalb unerlässlich! Ergänzt wird er auf dieser Seite mit den wichtigsten Facts, um die Story nachempfinden zu können. Ortsangaben, Sehens- und Fühlenswertes, belegt mit Fotos und Links, um (hoffentlich) Eure persönliche Zuneigung zu entwickeln. Viel Spaß beim Hören, denn dafür werden Podcasts gemacht. “Die gute Stube” Mein fachkundiger Begleiter durch Bremen, City-Guide Hendrik Pröhl; hat den Bremer Markt so genannt. Hier ist das Zentrum und hier habe auch ich angefangen, Bremen neu zu entdecken. Gute Stube: Roland, Rathaus, Dom – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Rathaus, Roland, Dom und Bürgerschaft: All diese Dinge haben eine Adresse: Am Markt, 28195 Bremen Nur der Dom macht eine Ausnahme. Dessen Adresse lautet “Am Dom”. Ach was?! Bremische Bürgerschaft – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Letztlich gehen die beiden großen Plätze ineinander über und beherbergen zudem noch das Gebäude der Bremischen Bürgerschaft, dem quasi Landtag der Freien Hansestadt Bremen, zu der ja auch noch die Stadt Bremerhaven gehört. Die Stadtmusikanten Sie sind in Bremen überall gut vertreten. Und tauchen auch nochmal im Kapitel Kunst & Kultur auf. Hauptanziehungspunkt ist aber das Denkmal der Bremer Stadtmusikanten, gleich links neben dem Rathaus. Offizielle Adresse: Schoppensteel 1. An Tagen mit schönem Wetter, sieht man in der Regel die Menschenansammlung, wenn man um die Ecke biegt. Stadtmusikanten-Denkmal von Gerhard Marcks – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Stadtmusikanten kann man aber nicht nur sehen und anfassen, sondern auch hören. Das geht am Bremer Loch. Das Bremer Loch auf dem Markt -Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Geschichte der Stadtmusikanten stammt aus der Märchensammlung der Brüder Grimm. Die Geschichte hat für Bremen nur leider einen kleinen Haken: Die Tiere kommen nie in Bremen an. Eine Variante, die der Bremer Verleger Horst Temmen vor Jahren in der Autorenfunktion des Kinderbuchautors Janosch auf den Markt gebracht hat, löst genau dieses Problem. Wie müsstet Ihr selber nachlesen. Bemerkenswert: Die „neue“ Geschichte gibt es in über 20 Sprachen. Janoschs Stadtmusikanten bei “Edition Temmen” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Stadtmusikanten verfolgen mich im Übrigen auch noch durch diverse Museen der Stadt (siehe weiter unten). Böttcherstraße Wer beim Besuch in Bremen nicht dort war, hat etwas verpasst. Erfahrt alles über die wechselhafte Geschichte dieser traditionellen Straße, des Neubaus der Böttcherstraße zu Beginn des 20. Jahrhunderts und über die Museen, die Läden, das Glockenspiel und den von Ludwig Roselius per Zufall erfundenen Kaffee HAG. Der Eingang zur Böttcherstraße – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Bemerkenswert ist auch die Geschichte von der Rettung der damals frisch gebauten Böttcherstraße vor den Nazis. Ein nachträglich 1936 angebrachtes Kunstwerk, das heute noch den Eingang ziert, konnte den ideologisch begründeten Abriss verhindern. Ideologische Rettung der Böttcherstraße vor den Nazis: Der Lichtbringer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wer genau hinsieht, wird den von den kleinen Figuren, die das gerettete deutsche Volk zeigen sollen, gezeigten Hitlergruß erkennen. Paula Moderson-Becker: Becoming Paula – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Besonders sehenswert sind neben den Museen für Paula Modersohn-Becker, Ludwig Roselius und Gestalter Bernhard Hoetger, das beliebte Glockenspiel aus Meißner Porzellan, das Roselius gestiftet hatte. Meißner Glockenspiel in der Böttcherstraße – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Straße hat zudem weitere Läden, ein Kino, Restaurants und Bars. Ein Besuch lohnt damit zu jeder Tageszeit. Kaffeepause Kaffee ist bis heute ein wichtiger Wirtschaftszweig in Bremen. Im Johann-Jakobs-Haus kann man nicht nur die Geschichte einer „Kaffeefamilie“ nachvollziehen. Es gibt dort inzwischen auch eine Rösterei von Spezialitätenkaffees, das Angebot von Kaffeeseminaren und ein Café im Innenhof bei der ehemaligen Bremer Stadtwaage. Hört dazu auch den Bremer Reiseradio-Kaffee-Podcast. Talk zwischen Röstung, Kaffeesäcken und Filtern – Foto: Andeas Behr / Johann-Jacobs-Haus Die Alternativen Wer in der Innenstadt unterwegs ist findet zahlreiche Möglichkeiten für eine genüssliche Pause auf dem Marktplatz und in den Seitenstraßen. Empfehlenswert ist sicher die „Schüttinger Gasthausbrauerei“. Dort warten nicht nur hausgemachte Biere, sondern auch lokale Bremer Spezialitäten. Außerdem kann man im „Spitzen Gebel“ die Bremer Kneipentaufe erleben. Schüttingers “Bremer Pannfisch” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Tradtionen und Anekdoten: Spitzen Gebel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Schlachte & Weserpromenade Da, wo einst der historische Hafen der Hansestadt Bremen war, befindet sich heute nicht nur die schöne Weserpromenade, sondern mit der Schlachte auch die Bar- und Kneipenmeile der Stadt. Abends, insbesondere im Sommer, ist hier immer etwas los. Schlachte und Weserpromenade – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Besonderer Anziehungspunkt ist der Dreimaster „Alexander von Humboldt“, bekanntgeworden vor vielen Jahren, als der Segler aus der Bierwerbung. Flussaufwärts liegt auch noch das „Bremer Theaterschiff“. Das Beck’s Schiff: SS Alexander von Humboldt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Auf in'n Schnoor Schnoor: Einmal Straßenbreite bitte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der Schnoor, das sieht man sofort, geht's ziemlich eng zu. Und das Viertel ist wohl der echteste Teil der echten Altstadt. Es wartet richtig Altes, von Bausubstanz bis Tradition. Heute ist das Viertel wohl der größte Anziehungspunkt für Touristen mit seinen Läden, Kneipen, Restaurants, dem Teestübchen und dem kleinsten Hotel der Welt, dem Hochzeitshaus. Es war Bremens altes Fischerviertel Klein und fast niedlich: Teestübchen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Deutschlands kleinstes Hotel: Das “Hochzeitshaus” hat 1 Zimmer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Im Schnoor ist aber auch Kultur zuhause. Zu erwähnen sind das Bremer Packhaustheater, das Institut für niederdeutsche Sprache und, gerade wird Jubiläum gefeiert, das Bremer Geschichtenhaus. Geschichten über Geschichte Bremer Geschichtenhaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Im Schnoor befindet sich das Geschichtenhaus mitten in der Enge der „Wüste Stätte“ in einem stattlichen Gebäude, einem alten Lagerhaus. Aber was ist das Geschichtenhaus: Museum? Theater? Kultur- oder gar Sozialprodukt? Wie auch immer, es lohnt sich das Geschichtenhaus zu besuchen. Bremer Geschichte oder “Dariusz Kaffeehaus”: Immer arbeite… – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Talk mit Bremer Geschichtenhaus “Chefin” Sara Fruchtmann – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Erfahrt mehr im Podcast und im Gespräch mit Chefin Sara Fruchtmann Kulinarischer Schnoor Süß am Tag Marterburg 32: Schnoor-Konditorei – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kaffee und dazu etwas Süßes? Im Schnoor ist das kein Problem, es gibt ja die drei Filialen der Schnoor-Konditorei. Hier ist die wohl umfangreichste Produktion von Bremer Spezialitäten der süßen Seite zuhause: Klaben, Kluten, Kaffeebrot und Kuller. Klaben und Schnoorkuller – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Viel Butter und noch mehr Zimt: Bremer Kaffeebrot – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Herzhaft am Abend Becks in’n Snoor – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Bremer Spezialitäten. Den Grünkohl, oder in Bremen eher Braunkohl, gibt's nur im Winter. Im Schnoor, wo die Häuser alt sind, gibt es auch noch traditionelle Gerichte. Getestet: Der Bremer Teller bei „Becks in‘n Snoor“ eine Tafel finde, wo mit dem Bremer Teller, gleich zwei kulinarische Traditionen auf einem Teller serviert werden: Labskaus und Knipp. Bremer Teller: Labskaus und Knipp – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ausruhen Da wo einst Bremens Befestigungsanlagen waren, ist heute ein grüner Gürtel rund um die Innenstadt. Der „Wall“ als grüne Lunge, auch zum „mal Ausruhen“. Wall: Entspannen im Grünen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD „Tour de Kultur“ Museen, Theater und als Teaser, einmal mehr die Bremer Stadtmusikanten. Das vermeintliche Epizentrum in Sachen Bildender Kunst liegt mitten in der Bremer Wallanlage am Übergang zum Steintor-Viertel. Dicke Säulen am Wall: Wilhelm-Wagenfeld-Haus (links) & Gerhard Marcks-Haus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mitten in diesem Übergang in die neueren Stadtteile finden sich heute die Bremer Kunsthalle, das Gerhard Marcks-Haus, das Wilhelm-Wagenfeld-Haus und gleich dahinter das größte Städtische „Theater am Goetheplatz“. Es ist gewissermaßen die Bremer Kulturmeile. Es mag schwerfallen, sich das subjektiv Richtige herauszusuchen. „Stattreisen Bremen“ bietet deshalb eine „Tour de Kultur“ zum Reinschnuppern an. Wilhelm Wagenfeld Haus Bauhaus: Die “Wagenfeld-Lampe” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Wilhelm-Wagenfeld-Haus ist in der Hauptsache dem großen Designkünstler gewidmet. Wagenfeld war Bauhaus-Mitglied und wurde weltberühmt durch seine stylische Lampe. Sein Geld hat er als Designer von Gebrauchsgegenständen verdient: Von der Butterdose bis zum Salzstreuer. Alltagsdesign: Wagenfelds Salzstreuer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Museum ist auch immer gut für Sonderausstellungen. Derzeit und noch bis 4. Oktober 2026 zeigt man Werke der Bremer „Blaumeier-Gruppe“. 40 Jahre Blaumeier Gruppe: Sonderausstellung im Wagenfeld-Haus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gerhard Marcks & die Stadtmusikanten Gerhard-Marcks-Haus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Direkt gegenüber, auf der anderen Straßenseite, schaut man auf ein fast identisches Gebäude. Hier befindet sich das Gerhard-Marcks-Haus. Marcks war bekannter Bildhauer des 20. Jahrhunderts und ist in Bremen berühmt als Schöpfer der „Bremer Stadtmusikanten“ am Rathaus. Stadtmusikanten: Modell & Schöpfer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kunsthalle Bremen Kunsthalle Bremen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das war es mit den Stadtmusikanten als Kunstobjekt noch lange nicht. Selbst im klassischen Kulturtempel „Bremer Kunsthalle“ sind sie im Bremen-Saal ganz anders, aber nicht zu übersehen. Doppelte Stadtmusikanten im Bremen-Saal der Kunsthalle – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Künstlerkolonie Worpswede, vor den Toren der Hansestadt hat in der Kunsthalle ebenfalls einen eigenen Raum. Das Potential der Kunsthalle ist nahezu unerschöpflich. Wer mal was Besonderes erleben will, sollte sich „verzaubern“ lassen im „Pixelwald Wisera“ der Pipilotti Rist. Der Stoff des Pixelwalds besteht aus 3.000 von der Decke hängenden LED-Lichtern. Theater am Goetheplatz Theater am Goetheplatz – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Theater wirkt, genauso wie die Museen, eher klassizistisch. Allerdings: Rückschlüsse auf die Inhalte lässt das nicht zu. Es sind mehrere große und kleine Bühnen im größten Bremer Theater, das von Klassikern bis Avantgarde einen vielfältigen Spielplan hat Das Viertel Ostertorsteinweg – das “Viertel” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Unbedingt empfehlenswert ist der Besuch im „Viertel“. Von der Kulturmeile aus geht es in Richtung Ostertor und Steintor. Der Bremer sagt sehr salopp: Ins Viertel. Graffiti: Jederzeit und oft in den Nebenstraßen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ein besonderer Stadtteil mit Kult und Kultur. War sicher mal sehr alternativ und bewegt sich heute in der Mitte von Kritik, Genuss und „voll das Leben Das Viertel zwischen Kultur und Gastronomie: Die Engel-Apothe ist heute eine Weinstube – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Neue Kunst Die (fast) Insel zwischen Kleiner und Großer Weser beheimatet, neben Natur und Wohngebieten, die „Weserburg“. Bremens Museum für moderne Kunst. Dies bietet in der Tat Avantgarde ziemlich durchgehend in wechselnden “Teddy” aus Fellen in der Weserburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ausstellungen. Palette: Von „Ansprechend“ bis „Anstrengend“ ist alles dabei. Derzeit gibt es auch interessante Videoinstallationen. Historisches: Das Hafenmuseum Speicher 11,1 – Das Hafenmuseum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Große Vergangenheit zum Anfassen. Okay nochmal Museum, Aber was für Eins. Das Hafenmuseum liegt in der Bremer Überseestadt, ist im Speicher 11 untergebracht und vermittelt so ziemlich alles vom Beginn bis zum Niedergang der Bremer Häfen. Anfassen erlaubt: Interaktives Hafenmuseum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Container vs Säcke: Hafenmuseum und die Geschichte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wer aber denkt, in Bremen geht „hafentechnisch“ nix mehr, seht sich getäuscht. Hier findet man ein Mitmachmuseum für die ganze Familie. Fachleute wie absolute Laien können hier glücklich werden. Voll die Länge: Speicher XI – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Tschüss Bremen! Aus dem Wiedersehen wurde ein Neu-Kennenlernen, denn so Vieles gab es vor 40 Jahren noch gar nicht. Fazit: Bremen lohnt jetzt noch mehr. Am besten Ihr fahrt jetzt auch mal hin und ich komme bald wieder. Moin und Auf bald. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Information Bremen – Touristische Infos Hinweis Die Recherche zu diesem Podcast wurde unterstützt von Bremen Tourismus, eine Abteilung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Die Recherche wurde nicht beeinflusst. Dieser Podcast ist ein unabhängiges, reisejournalistisches Produkt. Danke an Maike Bialek und ganz besonders an Hendrik Pröhl für Zeit, Unterstützung und Betreuung. The post Podcast 324 – Moin Bremen, Versuch einer Liebeserklärung first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Der Bodensee: Glasklares Wasser, Alpenpanorama und viel Natur. Das sind die schönen Seiten. Doch der See leidet unter dem Klimawandel. Die heißen Sommer treiben die Wassertemperatur teilweise auf mehr als 30 Grad. Was die vielen Touristen freut, macht Seebewohnern und Bootsbesitzern Probleme. Die umliegenden Städte und Gemeinden müssen einen Spagat machen: Tourismus auf der einen und Natur- und Umweltschutz auf der anderen Seite. Wie gelingt das? SWR Aktuell-Moderator Gerald Pinkenburg und die Kolleginnen und Kollegen des SWR-Studios in Friedrichshafen sind dieser und anderen Fragen nachgegangen.
Das Land mit der einst strahlenden Anziehungskraft kämpft ziemlich erfolglos gegen einen Einbruch der Touristenzahlen aus dem Ausland. Dies in einem Jahr, das eigentlich neue Rekorde erreichen müsste, mit Fußball WM und 250 Jahren USA. Wolfgang Streitbörger (Tourismusvertretung von Mississippi und Alabama) – Foto: privat Mir geht es ähnlich, wie den Touristen, die wegbleiben. Ich mache auch keinen Hehl daraus, dass meine ursprünglich heiß geliebten USA schon seit zweieinhalb Jahren nicht mehr auf der Favoritenliste stehen, denn zu viel ist passiert: Im Land, durch fragwürdige Regierungsentscheidungen in Sachen Einreiseregelungen, Kontrollen und inneramerikanische Verhaltensweisen, die wenig Lust machen zu einer Reise dorthin aufzubrechen. Das ist Grund genug um zu reden. Das passiert in dieser Podcast-Folge mit meinem Talkgast Wolfgang Streitbörger, der als PR-Vertreter US-Amerikanischer Destinationen, die Aufgabe hat, genau das zu vermeiden. Eine Krise aufarbeiten – Geht das? Es ist ein schwieriges Gespräch. Auf der einen Seite gibt es nicht wegzudiskutierende Fakten, auf der anderen sagen USA-Besucher, die mit dem VISA-freien ESTA-Programm einreisen, es sei nie einfacher gewesen in die Staaten zu kommen. Selten sei die Grenzkontrolle schneller, freundlicher und reibungsloser abgelaufen. Bleibt die Frage, ob Berichte und Eindrücke von Problemen falsch sind, auf Sinnestäuschungen beruhen oder schlicht aufgebauscht wurden? Wir versuchen Sachverhalte zu klären, Falschinformation zu benennen und uns gleichzeitig an einer Einordnung zu versuchen. What's it All About: Baseball & Apple-Pie Wir haben den Podcast zum Anfang der Woche und damit unmittelbar nach dem 4. Juli 2026, dem amerikanischen Nationalfeiertag (Independence Day) geführt. Stattgefunden hat der Talk auf der Terrasse eines Kasseler Cafés. Passend zum kulinarischen Angebot zwischen Rührei, Eggs Benedict mit Avocado und Kaffee, also irgendwo auch ein wenig amerikanisch. Eggs Benedict in Memoriam – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Fragen und Antworten Aus der Problematik resultiert eine große Zahl von Fragen. Die Antworten, oder zumindest die Antwortversuche, findet Ihr in diesem Podcast. Warum bleiben die Touristen aus? Sind die Argumente in Sachen Einreise denn berechtigt oder sind es Fehlinformationen, die zum schlechten Image geführt haben? Beruht das Phänomen auf Ängsten der Reisenden und dem „Säbelrasseln“ der Trump-Regierung, obwohl die Welt reisetechnisch sehr viel besser in Ordnung ist, als vermutet? Welche Faktoren gibt es? – Ängste, Politische Ablehnung, hohe Preise oder ist es einfach nur ein nachvollziehbares aber irrationales Gefühl? Es gab viele Meldungen über scharfe Kontrollen und Checks, die Überprüfung von Social-Media-Accounts und Mailadressen. Wie sieht die in der Praxis wahrgenommene Realität aus? Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Politics ICE geht ja, belegt, nicht gerade zimperlich mit Menschen um, die sie verhaften. Juristische Vorgaben werden gern mal ignoriert. Da ist die Angst in Kontrollen zu geraten und plötzlich im Knast zu sitzen. Aber: Trifft das auch deutsche Touristen, die in Musikmetropolen wie Memphis, New Orleans, Nashville usw. oder einfach nur die Sonne Floridas genießen wollen? Es gibt ja die Protestbewegung „No Kings“ und gleichzeitig feiert man das 250. USA-Jubiläum und das „Land of the Brave“, der Tapferen, Unerschrockenen und der Freiheitliebenden. Wie passt das zusammen? US-Unabhängigkeitserklärung in deutscher Sprache im “Museum of the American Revolution” in Philadelphia – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wie gehen die amerikanischen Touristiker mit der Problematik um? Selbst die Marketingorganisation „Brand USA“ ist ja seit geraumer Zeit unter Dauerbeschuss der Regierung. Das Geld wird immer knapper, für ein Tourismusmarketing, das gerade jetzt bitter notwendig wäre. Ist die Organisation aus Trump-Sicht nur einfach noch nicht gleichgeschaltet? Donald J. Trump ist Namensgeber der „Trump-Hotels“. Eine solche Marke müsste doch normalerweise ein Interesse an der Förderung des Tourismus haben. Wie passt das mit den fremdenfeindlichen Auftritten des Präsidenten Donald J. Trump zusammen? Trump-Tower Chicago – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Nun ist die Stimmung im Land selber so aufgeheizt wie nie zuvor. Sind diese Uneinigkeit im Land und das Aufeinanderprallen politischer Fronten auch Grund für den Imageschaden und den angstmachenden Faktoren? Ist man sich denn wenigstens in Tourismuskreisen etwas einiger, oder herrscht dort das gleiche politische Chaos? Der deutsche Tourismusblick Deutsche Veranstalter versuchen ja davon zu überzeugen, dass die Probleme hauptsächlich im Kopf der Reisenden oder besser Nicht-Reisenden existieren. Wie sieht das der PR-Mann Wolfgang Streitbörger, dessen Aufgabe es ja ist, solche Ängste gar nicht erst aufkommen zu lassen? Wie wird es weitergehen? Welche Hoffnungen tragen denn die USA-Touristiker mit sich herum? Wie gestaltet sich der Umgang mit dem Unmöglichen? Was wird aus den Hoffnungen aller, die ein tolles Land kennen und dort Freunde haben, die noch genauso gut, offen und freiheitlich denken? Wird sich das eventuell mit den “Mid-Terms”, den Zwischenwahlen im November ändern, oder schliddert der Tourismus dann in eine zusätzliche Krise? Capitol – Washington Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Schlussgedanken (nach dem Gespräch) Eine Reise in die USA machen? Entscheiden muss das, nach wie vor, jeder für sich selbst. Die vergleichsweise Unabhängigkeit der Bundesstaaten, die sich auch im Tourismus niederschlägt mag Mut machen. Wirklich geklärt sind die Probleme des Landes noch lange nicht. Civil Rights Museum, Jackson, Ms.: Ein Pflichtstopp bei der Reise durch den Süden – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Letztlich liegen sie tief in der „amerikanischen Seele“. Freiheit ja, aber für einige weniger davon. Vorurteile, Rassismus, soziale Standesunterschiede und Probleme haben sich im Lauf der letzten 100 Jahre nicht beseitigen lassen. Da muss man schon grenzenloser Optimist sein, wenn man glaubt, dass dies ein Regierungswechsel in gut zwei Jahren bewerkstelligen könnte. Bürgerrechtskampf und Ku-Klux-Klan: Civil Rights Museum, Jackson, Mississippi Auf der anderen Seite, so auch mein Talk-Gast Wolfgang, gibt es im Land, mitunter ganz plötzlich auch immer wieder Ereignisse, die man kaum vorhersehen kann. Bisher haben sich die USA noch immer wieder erholt. Ob das auch diesmal funktionieren wird? „Kings“ haben die Eigenheit, Macht nur unfreiwillig aufzugeben. Ob man sich auf die „No Kings“-Strategie der amerikanischen Verfassung rückbesinnt? Ich würde es mir wünschen. B.B. Kings Grab in Indianola im Garten “seines” Museums – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mehr Reiseradio-Podcasts zum Thema Die Geburt einer Nation Die US-Hauptstadt Washington D.C. 2010 Independence Day Stories (July 4th) Das Museum of Civil Rights in Jackson, Mississippi Blues und B.B. King Die Geburtsstätten des Blues Bürgerrechte – Black Lifes Matter Soul und Civil Rights Der Trump Effekt Mississippi – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Reiseinfos für Mississippi und Alabama Tourismus Mississippi Tourismus Alabama Martin Luther King-Denkmal im Kelly Ingram Park, Birmingham, Alabama (mit Blick auf die 16th Street Baptist Church) – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post D-RR323 – TALK: USA & der Touristeneinbruch aus dem Ausland first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Mit dieser Folge verabschiedet sich Welt.Macht.China in die Sommerpause - und nimmt euch mit nach Hainan. Die tropische Insel im Süden Chinas gilt mit ihren weißen Sandstränden, Palmen und Surfer-Hotspots als das "Hawaii Chinas". Jedes Jahr zieht sie Millionen Urlauber an, darunter auch viele Gäste aus Russland. ARD-Korrespondent Benjamin Eyssel war vor Ort, hat mit Touristen und der Surfer-Community gesprochen und erzählt Host Joyce Lee, was Hainan so besonders macht. Doch hinter der Postkartenkulisse verbirgt sich eine ganz andere Geschichte. Hainan ist auch ein Symbol für Chinas Immobilienkrise: Rund die Hälfte aller Wohnungen und Häuser auf der Insel steht leer. Gleichzeitig setzt die chinesische Regierung große Hoffnungen auf die Insel. Als Freihandelshafen mit besonderen Wirtschafts- und Handelsregeln soll Hainan zu einem internationalen Wirtschaftsstandort der Zukunft werden. Kann aus Chinas Urlaubsparadies auch ein Wirtschaftszentrum werden? "Welt.Macht.China" ist der China-Podcast der ARD. Aktuelle und ehemalige Korrespondent*innen und Expert*innen haben sich zusammengetan, um einen vielfältigen Einblick in das riesige Land zu geben. Es geht um Politik, Wirtschaft, Kultur, das Leben und den Alltag in der Volksrepublik, außerdem um Klischees und Chinas Rolle in der Welt. Eine neue Folge gibt es jeden zweiten Dienstag unter anderem in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/welt-macht-china/urn:ard:show:b5d8f07b1baa22d0/ Ihr habt Anmerkungen, Lob und Kritik? Schreibt uns an weltmachtchina@ard.de. Und hier noch ein Podcast-Tipp von uns für euch: "BR24 Thema des Tages" https://www.ardsounds.de/sendung/br24-thema-des-tages/urn:ard:show:365398fbb986e657/
Mogadischu verbindet man mit Bürgerkrieg, Terroranschlägen und politischen Krisen. Trotzdem reisen inzwischen Menschen freiwillig nach Somalia – als Touristen. Über die Faszination eines Landes zwischen Aufbruch und anhaltender Unsicherheit. Bettina Rühl www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Costa Rica-Reisende erwartet ein mittelamerikanisches Land, das zu mehr als die Hälfte mit Wald bedeckt ist – wieder. Denn Costa Rica hat sich schon vor Längerem entschieden, in die Aufforstung des Regenwaldes zu investieren, damit die tropische Flora und Fauna wieder aufblühen.Möglich machen das auch Touristen, also zahlende Gäste, deren Eintrittsgelder in den Erhalt der inzwischen rund 30 Nationalparks des Landes fließen. Nicht nur in Sachen Naturschutz, sondern auch beim Thema Tourismus gilt das Land damit als Vorreiter unter den mittelamerikanischen Staaten. Urlauber können der Tierwelt in den weitläufigen Regenwäldern begegnen, allen voran dem Nationaltier Costa Ricas, dem Faultier, mit dem allerorts im Land geworben wird. Es passt auch gut zur Lebensphilosophie der Costa-Ricaner: Pura Vida! Das steht auch für Gelassenheit, die das Faultier quasi auch im Namen trägt. Doch bei all der entspannten und gemütlichen Mentalität wird sich in Costa Rica nicht zurückgelehnt, wenn es um den Tierschutz geht: Ohne engagierte Initiativen in allen Teilen des Landes hätten es viele Tierarten schwerer, zu überleben. Denn wo Tier und Mensch so dicht beieinander leben wie in Costa Rica, sind nicht nur perfekte Schnappschüsse möglich, sondern auch Gefahren für die Tiere möglich. Aber es gibt vielfältige Abhilfen - unter anderem auch dank der Touristen, die ins Land kommen!
Seit Anfang Juli kostet der Kölner Dom Eintritt - 12 Euro werden im Normalfall erhoben. Was steckt dahinter, was machen die Touristen und lohnt es sich nun, Gebete zu memorieren? Die WDR 2 Satiriker Jürgen Becker und Didi Jünemann haben Antworten. Von Becker Jünemann.
In Folge 414 von Rolling Sushi geht es unter anderem um die neuen Visa-Gebühren, Rassismus, wie sich die Premierministerin weiter blamiert, Touristen als Stammgäste, die Auflösung der Vereinigungskirche, den Tod einer Teenagerin nach ihrer Untersuchungshaft, Leitlinien für bessere Bedingungen in der Anime-Branche, E-Scooter mit eingebauten Fahrverboten, Schadensersatz wegen gelogenem Singlestatus, eine große, offizielle interne Manga-Plattform und Japans neue Wachstumsstrategie. + die Monatsvorschau für Juli.
"Sorry, aber ich bin kein Fan davon, eine Besichtigungsgebühr für den Kölner Dom zu verlangen", sagt Theologieprofessor Thomas Söding. Der Dom sei für ihn weit mehr als eine Touristenattraktion – ein Ort kultureller Faszination und spiritueller Tiefe. Söding weist aber darauf hin, dass es über die Mitgliedschaft im Zentral-Dombau-Verein die Möglichkeit gebe, den Dom weiterhin zu jeder Zeit kostenfrei besuchen zu können. Ab dem 1. Juli bezahlen Touristen eine Besichtigungsgebühr von 12 Euro für den Kölner Dom.Mit Blick auf die Zukunft der Kirchen betont Söding deren bleibende Bedeutung als Orte der Stille, der Begegnung und der Spiritualität. Auch wenn manche Kirchen anders genutzt oder aufgegeben werden müssten, blieben sie besondere Resonanzräume. Entscheidend sei nicht nur das Gebäude, sondern die Gemeinschaft: "Ihr selbst seid das Haus Gottes", erinnert Söding an den Apostel Paulus. Wo Menschen Verantwortung für ihre Kirche übernehmen, entstehe neues Leben.Das Tagesevangelium von der Austreibung der Dämonen in eine Schweineherde versteht Söding als zugleich eindrücklich und mit feiner Ironie erzählt. Im Mittelpunkt stehe nicht das Schicksal der Schweine, sondern die befreiende Kraft Jesu. Die Dämonen symbolisierten Mächte, die Menschen gefangen halten. Jesus schenke Freiheit und eröffne einen Neuanfang – eine Botschaft, die nach Söding bis heute aktuell geblieben ist.Aus dem MatthäusevangeliumIn jener Zeit, als Jesus an das andere Ufer kam, in das Gebiet der Gadaréner, liefen ihm aus den Grabhöhlen zwei Besessene entgegen. Sie waren so gefährlich, dass niemand auf jenem Weg entlanggehen konnte. Und siehe, sie schrien: Was haben wir mit dir zu tun, Sohn Gottes? Bist du hierhergekommen, um uns vor der Zeit zu quälen? In einiger Entfernung weidete eine große Schweineherde. Da baten ihn die Dämonen: Wenn du uns austreibst, dann schick uns in die Schweineherde! Und er sagte zu ihnen: Weg mit euch! Die aber fuhren aus und in die Schweine hinein. Und siehe, die ganze Herde stürmte den Abhang hinab in den See und kam in den Fluten um. Die Hirten aber flohen, liefen in die Stadt und erzählten alles, auch das, was mit den Besessenen geschehen war. Und siehe, die ganze Stadt zog hinaus, um Jesus zu begegnen; als sie ihn sahen, baten sie ihn, ihr Gebiet zu verlassen. (Mt 8,28-34)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
In Folge 413 von RollingSushi geht es um arbeitende Senioren, Antiquitäten, die Ablehnung von ausländischen Arbeitskräften, Touristen-Wohnungen, Unterstützungswerbung von Fans, verschwindende Buchhandlungen, Kritik an Übernachtungssteuern, die Forderung nach Atom-U-Booten, wie der Fan-Kult um die Premierministerin stirb, Verluste für Landwirte und Rohstoffreserven.
Oft kann Bjartur auf seiner Fahrt im Schulbus den Vulkan Hekla sehen. Manchmal spuckt er richtig glühende Lava! Heute muss der Schulbus warten, bis eine komplette Schafherde über die Straße gelaufen ist. Dabei denkt Bjartur an alles Mögliche, auch an seinen Onkel, der Touristen tätowiert. (Eine Geschichte von Ulrike Klausmann, erzählt von Helgi Schmid)
In Folge 412 von Rolling Sushi geht es um die Video-Affäre der Premierministerin, KI-Regeln für Musik, einen sehr teuren Kugelschreiber, Rauchverbote, die Lieblingsinsel von deutschen Touristen, sanierungsbedürftige Burgen, unangemessenes Verhalten von ausländischen Touristen, Mitarbeiter für ein besonderes Kabuki-Theater, aggressive Kundenwerbungen, Einschüchterung durch die Polizei, Probleme mit Bären und ein kleineres Unterhaus.
Morgen jährt sich der Todestag des visionären Architekten Antoni Gaudí zum 100. Mal. Seine Sagrada Família wird von Touristen jedes Jahr geradezu gestürmt. Doch Johanna Schwanberg, Direktorin des Dom Museum Wien, mag ein anderes Werk des Architekten persönlich noch lieber. Davon erzählt sie heute in ihren „Gedanken für den Tag“. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 09.06.2026
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Irgendwo auf dieser Welt ist eine Insel, auf der seit 60 Jahren kein Mensch war. Eine andere, auf der 300 Menschen mit Pfeil und Bogen schießen, wenn du dich näherst. Und eine dritte, auf der pro Quadratmeter eine giftige Schlange wartet.Jochen hat eine Liste mitgebracht.Aber zuerst kommt er entspannt rein. War bei der Thai Massage. Michi kommt aus dem Pilates. Der Geruch eines Thai Massagesalons reicht schon. Sofort ist man weg.Dann geht es um Rick Rubin, den Mann hinter Johnny Cash, den Red Hot Chili Peppers, HipHop und Slayer. Und um ein Buch über Kreativität, das Jochen nicht nacheinander liest, sondern immer wieder aufschlägt. Warum Erfolg Glückssache ist, wie man zu sich selbst findet in der Kunst - und warum das eigentlich eine gute Nachricht ist.Zudem: Georgien allein als Frau, ein Kurztrip nach Südfrankreich und die Weekender-Card. Schönes Wochenende!—
Kulms, Johannes www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
In dieser Folge trifft Markus erneut Frank Boon – eine der prägenden Figuren der belgischen Lambic- und Gueuze-Welt. Die beiden sprechen im Rahmen des HBCon in Alsfeld – ausgerechnet in einem Weinkeller – über die Nähe von Wein und Lambic und warum eine gute Gueuze aromatisch eher beim Riesling als beim Pils zuhause ist. Frank nimmt uns mit in die Welt der Holzfässer: von kleinen „Brüsseler Tonnen“ bis zu riesigen Lagerfässern, die einst in Brauereien standen, später in französischen Weingütern landeten – und heute wieder in Belgien Lambic reifen lassen. Er erklärt, warum große Fässer die Säure „besser erziehen“, weshalb alte Fässer für Brettanomyces-Kulturen so entscheidend sind und warum neue Fässer oft erst nach vielen Jahren wirklich „Lambic“ schmecken. Nebenbei wird klar: Fasspflege ist nicht nur Technik, sondern Handwerk – und Boon hat sich das über Jahrzehnte selbst aufgebaut, vom Reparieren kleiner Fässer bis zur Arbeit mit meterlangen Dauben. Dann geht es um die belgische Bierkultur als Weltkulturerbe und die „Belgian Beer World“ in der Brüsseler Börse: Frank erzählt, wie schwierig es war, ein Museum zu gestalten, das sowohl Touristen ohne Bierwissen als auch Beer-Nerds abholt – und warum das Konzept bewusst „in Schichten“ funktioniert, inklusive Hefetheater und Rooftop-Bar über den Dächern Brüssels. Zum Schluss wird's historisch: Für Frank liegt der Kern der belgischen Bierkultur nicht in einem einzelnen Stil, sondern in den Städten – jede mit ihrem eigenen Bier. Und er erklärt, wie Lagerbier, Konsolidierung und Qualitätsprobleme in den 60ern viele Traditionen fast verschwinden ließen – und warum am Ende alles an einem Punkt hängt: Qualität. Ohne Qualität bleibt nur Geschichte.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
In der Pause standen sie neben Katie Holmes, auf der Bühne sahen sie Cynthia Nixon. Circa zehn Weltstars in einer Woche - einfach so gesehen. In New York laufen die einfach so herum, möchte man meinen. Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit den Drinnies wird es konkret. Giulia und Chris kennen New York City nicht nur als Touristen, sie sind dort auch schon aufgetreten: beim New York Comedy Festival in Brooklyn. Und sie schenken uns in dieser Folge die besten Tipps dafür, wie wir alle diese Stadt erleben können, ohne das große Geld rauszuwerfen. Fahrrad statt Taxi zum Beispiel - von Brooklyn bis zum Strand in Coney Island. Kostenlose Museum-Tage, Ticket-Lotterien für die großen Broadway-Shows oder ein ganzes Viertel als Open-Air-Street-Art-Galerie. Deep Talk gibt es auch noch: Sollte man in ein Land reisen, das gerade so gespalten ist? Macht es keinen Sinn oder jetzt gerade mehr denn je? —Höre alle DRINNIES Episoden überall wo es Podcasts gibt! Besuche Giulia und Chris auf Instagram: @giuliabeckerdasoriginal und @chris.sommer