Das ist SRF Hörspiel: Ob als aktuelles Dialekt-Hörspiel, als rasant inszenierter Radio-Krimi oder als intimes Hörstück, es erwarten Sie überraschende Hörgeschichten. SRF Hörspiele sind Zeugnisse der Vergangenheit, Bilder unserer Gegenwart, Visionen von morgen. Nicht nur am Radio, sondern auch Onli…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Die junge Tessinerin Rosina kommt 1917 nach Uster, um in einer Spinnerei zu arbeiten. Sie verliebt sich in Jakob, der im Dunstkreis des «Cabaret Voltaire» und in sozialistischen Kreisen verkehrt. Ein Stück Schweizer Geschichte, das 1918 zum Landesstreik führt. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 15.05.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Rosina lebt mit ihrer Familie in Tenero, im Tessin. Es ist das Jahr 1917. Die Familie ist arm. Zu essen gibt es nur wenig. Da kommt das Angebot eines Deutschschweizer Fabrikanten gelegen: Er sucht junge Tessinerinnen, die in seiner Spinnerei arbeiten. So kommt Rosina mit 17 Jahren nach Uster. Im sonntäglichen Gottesdienst lernt sie Jakob kennen, und die beiden verlieben sich ineinander. Durch den jungen Zürcher Anwalt kommt Rosina mit der ihr völlig fremden Welt der Dadaisten und Sozialisten in Kontakt. Die Ereignisse überschlagen sich, und sie findet sich mitten in der turbulenten Zeit des Landesstreiks von 1918 wieder. ____________________ Mit: Anna Galante (Rosina 1), Anna Schinz (Karin), Joachim Aeschlimann (Peter), Margherita Coldesina (Rosina 2), Peter Hottinger (Jakob), Nicola Mastroberardino (Karl Widmer), Dimitri Stapfer (Freund 1), Bella Neri (Zia Olga), Maja Stolle (Schwester Agnes), Heidi Maria Glössner (Oberin), Kamil Krejci (Gast 1/Soldat), Dani Mangisch (Gast 2/Offizier), Andrea Bettini (Kommissar), Leonardo Nigro (Arbeiter/Notar), Franco Di Leo (Firmino), Ferruccio Cainero (Don Giuseppe Torri), Daniel Rohr (Herr Widmer) ____________________ Übersetzung und Musik: Flurin Caviezel – Tontechnik: Franz Baumann, Ueli Karlen – Regie: Karin Berri ____________________ Produktion: SRF 2018 ____________________ Dauer: 51'

Der Donjon wurde von Gespenstern überrannt! Herbert und Marvin sollen einen elfischen Zauber suchen, mit dem die Geister gebannt werden können. Dafür müssen sie sich ausgerechnet mit dem Magier Blasius verbünden – einem ehemaligen Geliebten von Marvins Frau Prisunde … Das grosse Staffel-Finale! Und die Hörspielmacher geben noch einmal alles: Es wird lustig und spannend, Zeit für krasse Action und grosse Gefühle! Ein würdiger Abschluss für die Hörspielserie nach den Erfolgscomics von Joann Sfar und Lewis Trondheim. ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Hans-Rainer Müller (Wärter), Jörg Döring (Marvin), Dominik Zeltner (Gürtel), Marie Löcker (Prisunde), Ueli Jäggi (Alkibiades), Martin Ostermeier (Blasius und Gehirn), Peter Flechtner (Ordinarius), Elfe (Cathleen Gawlich) und Fabian Dämmich (Gilberto) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Ulrich Pröfrock – Komposition und Sounddesign: Ulrich Bassenge und Karl Atteln – Geräuschemacher: Otger Kunert – Tontechnik: Björn Müller – Hörspielbearbeitung und Dramaturgie: Johannes Mayr und Wolfram Höll – Regieassistenz: Simon Hastreiter – Regie: Wolfgang Seesko ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt. ____________________ Alle bisherigen Folgen von «Donjon» könnt Ihr hier nachhören: https://www.srf.ch/sendungen/hoerspiel/hoerspiel-donjon-die-hoerspielserie-ist-zurueck?srg_shorturl_source=donjon

Die Geistertruhe: Wer sie öffnet, lässt innerhalb von Sekunden tausende Gespenster frei. So verteidigt Guillaume de la Cour den Donjon. Doch wo kommt die Truhe her? Und wie hat sie Guillaume bekommen? Eine abenteuerliche Geschichte, in der eine graue Maus die Hauptrolle spielt … Als die Autoren Joann Sfar und Lewis Trondheim 2020 die Comic-Serie «Donjon» wieder aufnahmen, nach einem guten Jahrzehnt, haben sie die «Donjon»-Welt mit neuen Figuren bevölkert. Ganz besonders ins Herz geschlossen haben die Fans Andrea: Die graue Maus und Anwaltsgehilfin, die wider Willen zur Heldin wird. ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Cathleen Gawlich (Andrea, Bürgermeisterin Hailand), Matthias Matschke (Ravin), Charlotte Schwab (Salsabylle), Lucia Kotikova (Imoen), Fabian Dämmich (Minsc), Annalena Haering (Jaheira), Genet Zegay (Viconia), Julian Greis (Hammerhai, Beamtengeist), Frank Gustavus (Hammerhai) und Martin Ostermeier (Blasius) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Ulrich Pröfrock – Komposition und Sounddesign: Ulrich Bassenge und Karl Atteln – Geräuschemacher: Otger Kunert – Tontechnik: Björn Müller – Hörspielbearbeitung und Dramaturgie: Johannes Mayr und Wolfram Höll – Regieassistenz: Simon Hastreiter – Regie: Wolfgang Seesko ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt. ____________________ Alle bisherigen Folgen von «Donjon» könnt Ihr hier nachhören: https://www.srf.ch/sendungen/hoerspiel/hoerspiel-donjon-die-hoerspielserie-ist-zurueck?srg_shorturl_source=donjon

Isis und Herbert haben ein Kind bekommen! Doch keine Zeit für Vaterfreuden – Isis möchte, dass das Baby einem traditionellen Ritual unterzogen wird: Es soll sich allein gegen ein Rudel Wölfe behaupten! Herbert ist wenig begeistert – und aus dem Streit zwischen Eltern droht so, ein Krieg zu werden … In den «Donjon»-Comics wird viel gestorben – und zwar meistens auf schräge und lustige Art. Kein Wunder, parodieren die Autoren Sfar und Trondheim doch Rollenspiele am Computer: Wo Kämpfen und Morden einfach dazugehört, damit die Spielfigur Erfahrung gewinnt und ins nächste Level aufsteigt. Doch in dieser Folge gehen die beiden das Thema Gewalt auf eine ernstere, emotionale Art an … ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Hans-Rainer Müller (Wärter), Jörg Döring (Marvin), Dominik Zeltner (Gürtel), Zoe Hutmacher (Isis), Marie Löcker (Prisunde), Ueli Jäggi (Alkibiades), Heinrich Schafmeister (Herzog), Karin Pfammatter (Herzogin), Peter Kaempfe (Ataman), Artur Weimann (Kosake), Olaf Reichmann (Guillaume de la Cour), Frank Gustavus (Monster), Julian Greis (Seegurke) und Cathleen Gawlich (Elyacin) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Ulrich Pröfrock – Komposition und Sounddesign: Ulrich Bassenge und Karl Atteln – Geräuschemacher: Otger Kunert – Tontechnik: Björn Müller – Hörspielbearbeitung und Dramaturgie: Johannes Mayr und Wolfram Höll – Regieassistenz: Simon Hastreiter – Regie: Wolfgang Seesko ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt. ____________________ Alle bisherigen Folgen von «Donjon» könnt Ihr hier nachhören: https://www.srf.ch/sendungen/hoerspiel/hoerspiel-donjon-die-hoerspielserie-ist-zurueck?srg_shorturl_source=donjon

Marvins Mutter wurde ermordet! Und das kann nur eins heissen: Wenn Marvin davon erfährt, wird er ein Blutbad in seinem Heimatdorf anrichten. Also muss Herbert schleunigst den Mörder finden, bevor es zu spät ist. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn alle Verdächtigen blutrünstige Drachen sind … Sage und schreibe 67 «Donjon»-Comics haben Joann Sfar und Lewis Trondheim bis heute veröffentlicht! Das Setting ist dabei grundsätzlich immer das Gleiche: die Fantasy-Welt rund um die Festung namens Donjon. Doch die die Vielzahl an Comics hat den beiden auch ermöglicht, ganz verschiedene Geschichten zu erzählen: Von Action bis Romantik, Philosophie bis Parodie haben Sfar und Trondheim schon alles ausprobiert. Und in dieser Folge haben sie einen waschechten Krimi verfasst. ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Hans-Rainer Müller (Wärter), Jörg Döring (Marvin, Baby-Marvin), Dominik Zeltner (Gürtel), Fabian Dämmich (Gilberto), Peter Kaempfe (Schamane, Montutoh), Julian Greis (Drachist 1), Frank Gustavus (Drachist 2) und Michael von Burg (Kakerlake) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Ulrich Pröfrock – Komposition und Sounddesign: Ulrich Bassenge und Karl Atteln – Geräuschemacher: Otger Kunert – Tontechnik: Björn Müller – Hörspielbearbeitung und Dramaturgie: Johannes Mayr und Wolfram Höll – Regieassistenz: Simon Hastreiter – Regie: Wolfgang Seesko ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt. ____________________ Alle bisherigen Folgen von «Donjon» könnt Ihr hier nachhören: https://www.srf.ch/sendungen/hoerspiel/hoerspiel-donjon-die-hoerspielserie-ist-zurueck?srg_shorturl_source=donjon

Ein neuer Tag, ein neuer Plan: Herbert und Co. wollen den Donjon zurückerobern! Dafür ist jedes Mittel recht: Mysteriöse Pilze mit magischen Eigenschaften. Oder bei der absoluten Elite-Truppe anheuern … Fantasy-Spass mit sprechenden Enten, verliebten Drachen und hinterhältigen Gürteln. Comics zum Hören, geht das überhaupt? Ja! Dank epischer Musik und opulentem Sounddesign. Und dafür wurde «Donjon» auch mehrfach ausgezeichnet: mit den Podcast-Oscars! Beim New York Radio Festival. ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Hans-Rainer Müller (Wärter), Jörg Döring (Marvin), Dominik Zeltner (Gürtel), Zoe Hutmacher (Isis), Marie Löcker (Prisunde), Jürg Kienberger (Stützli), Peter Flechtner (Ausbilder), Heinrich Schafmeister (Monsieur Morchumak), Frank Gustavus (Vollzugsprovisor 1), Julian Greis (Vollzugsprovisor 2), Michael von Burg (Hausmeister) und Cathleen Gawlich (Archivarin) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Ulrich Pröfrock – Komposition und Sounddesign: Ulrich Bassenge und Karl Atteln – Geräuschemacher: Otger Kunert – Tontechnik: Björn Müller – Hörspielbearbeitung und Dramaturgie: Johannes Mayr und Wolfram Höll – Regieassistenz: Simon Hastreiter – Regie: Wolfgang Seesko ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt. ____________________ Alle bisherigen Folgen von «Donjon» könnt Ihr hier nachhören: https://www.srf.ch/sendungen/hoerspiel/hoerspiel-donjon-die-hoerspielserie-ist-zurueck?srg_shorturl_source=donjon

Der beste Comic zum Hören ist endlich zurück! In einer brandneuen Staffel muss Ente Herbert alles tun, um den Donjon zurückzugewinnen. Diese schwarze Festung, die Heimat ist für ihn und seine Monsterfreunde. Also stellt sich Herbert der ultimativen Prüfung: Er bittet um Hilfe – bei seinen Eltern …! Von 1998 bis 2009 haben Joann Sfar und Lewis Trondheim nicht weniger als 34 «Donjon»-Comics geschrieben. 2014 ist dann «Das Ende des Donjons» erschienen, als krönender Abschluss. SRF hat 2017 und 2018 zehn «Donjon»-Bände als Hörspiele adaptiert. Als nun Sfar und Trondheim 2020 angekündigt haben, neue Geschichten im «Donjon»-Universum zu erzählen, war klar für SRF: Auch mit den Hörspielen geht es weiter! Und nun feiern endlich sechs neue Folgen Premiere, die die Geschichte von Herbert von Vaucanson weitererzählen. ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Hans-Rainer Müller (Wärter), Jörg Döring (Marvin), Dominik Zeltner (Gürtel), Zoe Hutmacher (Isis), Marie Löcker (Prisunde), Ueli Jäggi (Schollirotsch), Peter Kaempfe (Kalistus, Verkäufer), Heinrich Schafmeister (Herzog), Karin Pfammatter (Herzogin), Jürg Kienberger (Stützli), Michael von Burg (Fougasse), Julian Greis (Soldat 1, Automat 1) und Frank Gustavus (Soldat 2, Automat 2), ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Kai Wilksen – Komposition und Sounddesign: Ulrich Bassenge und Karl Atteln – Geräuschemacher: Otger Kunert – Tontechnik: Björn Müller – Hörspielbearbeitung und Dramaturgie: Johannes Mayr und Wolfram Höll – Regieassistenz: Simon Hastreiter – Regie: Wolfgang Seesko ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt. ____________________ Alle bisherigen Folgen von «Donjon» könnt Ihr hier nachhören: https://www.srf.ch/sendungen/hoerspiel/hoerspiel-donjon-die-hoerspielserie-ist-zurueck?srg_shorturl_source=donjon

Die Hochzeitsvorbereitungen im Donjon sind in vollem Gange! Marvin versucht sich als Zuckerbäcker, der Wärter kratzt mühsam die Mitgift zusammen – und Herbert überlegt fieberhaft, wie er das Ganze verhindern kann! Als dann Anwalt Guillaume de la Cour auftaucht, gerät der ganze Donjon in Gefahr … Der Schauspieler Helmut Krauss ist aus der Kindersendung «Löwenzahn» bekannt, wo er jahrzehntelang den Nachbarn von Peter Lustig gespielt hat. Doch auch als Synchronsprecher hat Krauss viele Rollen geprägt: ob als deutsche Stimme von John Goodmann in «The Big Lebowski» oder als Deku-Baum im Videospiel «The Legend of Zelda: Breath of the Wild». In der 10. Folge von «Donjon» hat er seine Wandlungsfähigkeit noch einmal unter Beweis gestellt: Denn Krauss spricht gleich fünf verschiedene Rollen! ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Olaf Reichmann (Guillaume de la Cour) Jörg Döring (Marvin), Helmut Krauss (Drachen, Alkibiades, Ataman, Türsteher, Troll) und Sylvia Steiner (Prinzessin Isis) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Kai Wilksen – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Orks und Trolle, Drachen und Zwergvampire – der Donjon wird bevölkert von unzähligen Monstern. Es sind Angestellte, bezahlt, um den Abenteurern eine Herausforderung zu bieten. Doch wie kommen eigentlich die Monster in den Donjon? Zum Beispiel durch zwielichtige Vermittler wie Guillaume de la Court … Die «Donjon»-Comics erscheinen im französischen Original beim Verlag Delcourt. Die Autoren Sfar und Trondheim haben es sich nicht nehmen lassen, ihren Verleger Guy Delcourt in «Donjon» mit einem Augenzwinkern zu verewigen: als halsabschneiderischen Anwalt Guillaume de la Court! ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Jörg Döring (Marvin), Jodoc Seidel (Wärter), Dominik Zeltner (Gürtel, Hunde), Anette Herbst (Yvette), Olaf Reichmann (Guillaume de la Cour), Marco Kröger (Nubbel), Hans-Rainer Müller (Hans-Hans) und Wolfgang Pampel (Wilfried, Friedrich und Abakabar) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Kai Wilksen – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2018 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Der Drache ist tot! Und das ist ein Problem: Denn der Drache bewacht den Schatz des Donjon. Herbert, Marvin und Prinzessin Isis ziehen los, um einen neuen Drachen zu besorgen: Im Dorf der Zauberer. Doch sie werden hereingelegt – von einem Baby, das sechzig Jahre alt ist! Die Comic-Macher Joann Sfar und Lewis Trondheim lieben Fantasy. Und deswegen lieben sie es auch, sie aufs Korn zu nehmen. Ob «Herr der Ringe» oder Rollenspiele wie «Dungeon and Dragons»: Sie bieten wundervolles Material für den schrägen Humor von «Donjon». ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Jodoc Seidel (Wärter), Jörg Döring (Marvin), Olaf Reichmann (Guillaume de la Cour, Baby-Magier), Helmut Krauss (Drache) und Dominik Zeltner (Gürtel, Manovara) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Tanja Krämling – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Das Geschäft läuft schlecht im Donjon! Immer weniger Abenteurer zahlen Eintritt, um auf Schatzjagd zu gehen. Da hat Herbert die rettende Idee: Er setzt das Gerücht in die Welt, eine Prinzessin sei im Donjon gefangen. Doch wie es der Zufall will, befindet sich tatsächlich eine Prinzessin im Donjon … Ist das der Beginn einer grossen Liebesgeschichte? Ente Herbert trifft auf Katze Isis … ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Sylvia Steiner (Prinzessin Isis), Jodoc Seidel (Wärter), Jörg Döring (Marvin), Dominik Zeltner (Gürtel) und Stefan Kaminski (Hyrka, Ataman, Lakai, Trolle) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Tanja Krämling – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Nubbel ist das Monster der Herzen: gross, blau und glupschäugig! Er liebt seine Freunde, seine Feinde hat er zum Fressen gern – und behält sie noch länger im Mund, damit der Geschmack nicht so schnell weggeht. Doch ausgerechnet Nubbel soll der letzte Überlebende der berüchtigten Fusselanten sein? Nubbel wird von Marco Kröger gesprochen – der deutschen Stimme von Seestern Patrick aus «Spongebob Schwammkopf»! ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Jörg Döring (Marvin), Jodoc Seidel (Wärter), Ueli Jäggi (Alkibiades), Marco Kröger (Nubbel, König Wubbel), Olaf Reichmann (Zongo, Hypermenoräeischer Kapitän, Zauberer), Wolfgang Pampel (Hypermenoräeischer Priester) und Hans-Rainer Müller (Kinder, Zauberer, Hummer) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Kai Wilksen – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2018 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Wenn du einen einzigen Wunsch frei hättest, was solltest du dir da wünschen? Genau diese Frage stellen sich auch Herbert, Marvin und der Wärter – als sie eine Wunderlampe finden! Also reisen sie nach Köterburg, um den Weisen Mattathias um Rat zu fragen. Doch der liegt im Sterben … Die «Donjon»-Comics von Joann Sfar und Lewis Trondheim sind vor allem erst einmal eins: ein grosser Spass. Und doch behandeln sie immer wieder auch ernste Themen, auf ihre eigene, schräge Art – so wie Unterdrückung und Rassismus in dieser Folge. Kein Wunder, hat sich Joann Sfar doch im Comic «Die Katze des Rabbiners» mit dem Leben der jüdischen Diaspora in Nordafrika auseinandergesetzt; und kommentiert Lewis Trondheim fortlaufend den Konflikt im Nahen Osten mit zeichnerischen Mitteln. ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Jörg Döring (Marvin), Jodoc Seidel (Wärter), Ueli Jäggi (Mattathias), Dominik Zeltner (Wunderlampe, Hunde) und Hans Ruchti (Alois van Poodle), sowie Olaf Reichmann, Marco Kröger und Wolfgang Pampel (Vögel) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Tanja Krämling – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2018 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Ein Praktikum im Donjon?! Normalerweise landen die Anwärter im Praktikantenkeller des Vergessens – doch Rotzek hat es geschafft: Er darf dem Wärter assistieren. Und was macht er danach mit dem gesammelten Wissen? Er eröffnet einen eigenen, neuen Donjon. Und der stellt den alten in den Schatten … Bei den «Simpsons» hat er Krusty den Clown gesprochen, in «Futurama» den Roboter Bender: Schauspieler Hans-Rainer Müller. Als Praktikant Rotzek stiehlt er in unserem Hörspiel nun allen die Show – und vor allem dem Wärter. Denn weil sein neuer Donjon so toll ist, will niemand mehr in den alten … ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Jörg Döring (Marvin), Jodoc Seidel (Wärter), Hans-Rainer Müller (Rotzek), Marco Kröger (Nubbel, Schausteller), Olaf Reichmann und Wolfgang Pampel (Abenteurer) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Tanja Krämling – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2018 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Herbert muss endlich lernen, zu kämpfen! Denn ihm wird jeder Schatz unterm Hintern weggeklaut. Marvins Meister unterrichtet ihn: ein Mönch, der sich als Kartoffelsack verkleidet. Herbert lernt, Monster mit einem Fingerschnippen zu töten – und was es heisst, ein Königreich zu verlieren ... Die «Donjon»-Comics von Joann Sfar und Lewis Trondheim sind moderne Klassiker. In der Hörspiel-Umsetzung von SRF werden die Bilder zum Leben erweckt: dank opulenter Musik und Sounddesign – und der ersten Garde deutschsprachiger Synchronsprecher wie etwa Hans-Georg-Panczak (die deutsche Stimme von Luke Skywalker). ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Jodoc Seidel (Wärter), Jörg Döring (Marvin), Dominik Zeltner (Herni, Bergkönig) und Stefan Kaminski (Marvins Meister und Monster) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Jana Villim – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Der Donjon wird heimgesucht – und die Plagen haben ein geradezu biblisches Ausmass: Draussen eine Wolke fliegender Frösche, drinnen geldgierige Ninjas, und dann sind da noch die Vampire, die endlich ans Tageslicht wollen. Und wer soll da jetzt noch den Donjon retten? Natürlich Herbert, die Ente! «Donjon» ist ein Phänomen. In gut 70 Comics erzählen die Autoren Joann Sfar und Lewis Trondheim humorvolle Abenteuer in einer Fantasy-Welt. Gezeichnet werden die Geschichten von einer ganzen Heerschar verschiedener Künstler. ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Jörg Döring (Marvin), Jodoc Seidel (Wärter), Ueli Jäggi (Alkibiades), Dominik Zeltner (Gürtel, Vampir-Graf) und Anette Herbst (Georgette), sowie Olaf Reichmann, Marco Kröger, Hans-Rainer Müller und Wolfgang Pampel (Ninja-Frösche und Vampire) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Kai Wilksen – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2018 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Comics zum Hören – geht das überhaupt? Oh ja! Willkommen im «Donjon»: Eine Fantasy-Welt, bevölkert von schrägen Vögeln und lustigen Monstern. Da wird gekämpft, geliebt und gelacht – dass es im Hörspiel «Peng» macht, «Bumm» und kracht. Und ach ja: die Hauptfigur ist eine Ente. Herbert! Der Donjon, das ist ein mächtige Festung. Vier pechschwarze Türme, ein Labyrinth aus finsteren Katakomben und prall gefüllten Schatzkammern; Feuer speiende Drachen, blutrünstige Orks und mittendrin Herbert, ein tollpatschiger Enterich und Hausmeister. In den Donjon-Comics haben Joann Sfar und Lewis Trondheim eine so skurrile wie humorvolle Welt geschaffen, die weit über eine blosse Fantasy-Parodie hinausgeht. ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Jodoc Seidel (Wärter), Jörg Döring (Marvin), Ueli Jäggi (Alkibiades), Dominik Zeltner (Gürtel) und Stefan Kaminski (Monster) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Jana Villim – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Improvisationshörspiel von Barbara Falter, Natalia Conde, Ulrich Bassenge und Joy Frempong. Beziehungskrisen vermischen sich mit Arbeitsbeziehungen. Menschliches, Allzumenschliches wird ad hoc verhandelt. Nach einer Idee von Claude Pierre Salmony. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 09.05.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Vicky arbeitet als Psychologin in einer Gemeinschaftspraxis, die von Regula geleitet wird. Regula ist die Gynäkologin im Team. Sie hat Vicky zu sich nach Hause eingeladen. Und Vicky vermutet, dass es um das ungute Betriebsklima geht. Aber bald wird klar, dass Regula ihren Privatknatsch besprechen möchte. Eben hat sie ihren Mann rausgeworfen. Der kommt aus einer vermögenden Familie und investiert sein Geld in eine brotlose Kunst: Er ist Hörspielmacher und Musiker mit grossen Ambitionen und kleinem Erfolg. Der Hörspielregisseur Claude Pierre Salmony hat sich für ein vierköpfiges Ensemble die Ausgangssituation zu einer szenischen Improvisation ausgedacht. Er hat zwei Schauspielerinnen, einen Hörspielmacher und eine Musikerin unterschiedlich über diese Situation informiert und zu Aufnahmen ins Basler Hörspielstudio eingeladen. ____________________ Mit: Barbara Falter (Vicky), Natalia Conde (Regula), Ulrich Bassenge (Ludwig) und Joy Frempong (Amma Kesi) ____________________ Musik: Joy Frempong und Ulrich Bassenge (Steel Guitar) – Idee und Regie: Claude Pierre Salmony ____________________ Produktion: SRF 2010 ____________________ Dauer: 57'

Grimm und Salabim bedeuten: «verzauberte Märchen». Frech und frei werden alte Bekanntschaften aus den Grimm-Märchen in neue Allianzen verstrickt. Da rivalisieren zum Beispiel Schneewittchen und das Rotkäppchen im märchenhaften Dialog um einen extravaganten Liebhaber. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 08.05.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Die Märchenwelt ist ausser Rand und Band geraten, ihre Figuren entwickeln ganz neue Seiten. Parodien auf die Märchen der Brüder Grimm, verfremdet und in aktualisierter Form neu erzählt. Schneewittchen und Rotkäppchen sind befreundet, der böse Wolf wird wegen guter Führung vorzeitig aus dem Knast entlassen und verdreht Schneewittchen den Kopf. Gibt's im Märchenland Anstand, Sitte und Moral? Ferner: Neues von Schneeweisschen und Rosenrot sowie unbestätigte Gerüchte über das Verschwinden der sieben Geisslein. Elfie Riegler stellt überraschende Fragen nach der heilen Märchenwelt von Grimmsala. ____________________ Mit: Désirée Meiser (Erzählerin) ____________________ Tontechnik: Martin Bezzola – Regie: Geri Dillier ____________________ Produktion: SRF 2000 ____________________ Dauer: 45'

Diskursstück über das Altersheim als Zwischenwelt, an der Grenze von Leben und Tod. Die «Insassen» kommen zu Wort: die Unbetuchten und die Unbesuchten, die, die nicht vom Leben lassen können, und die, die man nicht aus dem Leben lässt. Alle haben noch Bedürfnisse. Denn Geister sind auch nur Menschen Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 18.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Die Schweizer Dramatikerin Katja Brunner schafft es, scheinbar klare, fast schon klischierte Situationen ernst zu nehmen: den alten Mann, der die Welt nur noch aus der Horizontale seines Betts wahrnimmt und der Pflegekraft an den Hintern fasst. Die alte Frau, die kein Toilettenpapier mehr hat und mit vollen Hosen in den Supermarkt geht, unter den scheelen Blicken und gerümpften Nasen der anderen Menschen. Man verabscheut sie, man versteht sie. Und das sind Bilder, das sind Gefühle, die bleiben. ____________________ Mit: Marion Breckwoldt (Frau Heisingers), Friederike Wagner (Frau Simplon), Lisa-Katrina Mayer (Hilfskraft 1), Jirka Zett (Hilfskraft 2), Nela Schröder (Kinderstimme), Hansrudolf Twerenbold (Bill), Verena Buss, Jörg Dathe, Katja Reinke, Jörg Schröder (alle: Arsenal der Alten) ____________________ Musik: Mario Marchisella – Tontechnik: Basil Kneubühler – Dramaturgie: Wolfram Höll – Hörspielfassung und Regie: Erik Altorfer ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Dauer: 53'

Süffiges Experiment: Fünf Mal derselbe Text – und doch jedes Mal eine völlig neue Geschichte. «Repeat» bricht mit Erzählkonventionen: Es verwandelt Wiederholung in ein erzählerisches Experiment voller Tempo-, Ton- und Bedeutungswechsel – und überrascht mit einer finalen Pointe. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 17.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Was passiert, wenn man einen Text nicht verändert, aber alles andere – Stimmführung, Tempo, Beziehung, Geräuschkulisse, Rollenverteilung und Genre – vollständig dreht? Das Hörspiel «Repeat» stellt genau diese Frage. In fünf Szenen erklingt jeweils wortgleich derselbe Text, doch die Wiederholung wird zum erzählerischen Gamechanger. Ob beim Klau eines Porsches, einer dramatischen Sterbeszene, dem Chaos einer Sitcom-Küche, einem Horrorfilmabend oder im Backstage einer Rockband – zwei Schauspielerinnen und zwei Schauspieler übernehmen alle zwanzig Rollen, jede Szene beginnt wortgleich dort, wo die vorherige endet – und mit jedem «Repeat» beginnt eine neue Geschichte. Auch die Musik ist nicht nur Beiwerk, sondern Teil der Erzählstruktur – mit einem cleveren Dreh am Schluss. Aber: keine Spoiler! ____________________ Mit: Marek Harloff, Patrick Güldenberg, Anne Müller und Marie Dziomber ____________________ Song-Komposition: Claudia Weber – Arrangement und Gitarre: Lukas Fretz – Drums: Eric Gut – Bass: Jorge Fortes – Gesang: Marek Harloff – Song-Aufnahme: Björn Müller – Unplugged-Version: Anne Müller ____________________ Hörspielmusik und Tongestaltung: Lukas Fretz – Regie: Claudia Weber und Mark Ginzler – Dramaturgie: Mark Ginzler ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Dauer: 48'

Ebenso unterhaltsamer wie investigativer Blick in die nadelgestreifte Männerwelt der Wirtschaftselite. Geschichten aus den Chefetagen, dem Dschungel des mittleren Managements, der Welt der ausgebrannten niederen Chargen. Über Riten und Eitelkeiten, Intrigen und Ängste einer stressgeplagten Zunft. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 11.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Wie ticken Manager? Was sind ihre Dos and Dont's, ihre Zwänge, Nöte und Ticks? Was ist das Geheimnis ihres Erfolgs, wie stecken sie Niederlagen weg? Als einer der Ersten hat der Schweizer Erfolgsautor Martin Suter einen kühl-unterhaltsamen Blick hinter die Fassade der Wirtschaftsmächtigen geworfen. Suters Kolumne «Business Class» erschien von 1992 bis 2004 in der «Weltwoche» und von 2004 bis 2007 im «Magazin» des «Tages-Anzeigers». Er setzte damit neue Massstäbe in der Darstellung der zumeist männlichen Protagonisten einer Elite, die nur eines kennt: Wettbewerb und Sieg um jeden Preis. Suter ist zugleich Kenner und Kritiker dieser Kriegsschauplätze. Seine Darstellung ist authentisch und stilvoll überhöht und schreckt dabei vor Pointen nicht zurück. Und interessanterweise wirken die Szenen, die vor über 25 Jahren für das Hörspiel ausgewählt wurden, auch für heutige Ohren kaum veraltet. ____________________ Mit: Michael Wittenborn, Renate Müller, Jörg Schröder, Siegfried Meisner, Jodoc Seidel, Michael Maassen, Klaus Henner Russius ____________________ Musik: Tini Hägler, Ruedi Häusermann und Martin Schütz – Tontechnik: Jack Jakob – Hörspielfassung und Regie: Charles Benoit ____________________ Produktion: SRF 1999 ____________________ Dauer: 54' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Zum 80. Geburtstag von Charles Lewinsky. Ein Hörspiel über das Theater, die Theaterkrise und die Faszination der Bühnenkunst. Vor allem aber tolles Rollenfutter für ein Schauspieler-Duo der Extraklasse, geschrieben vom Schweizer Altmeister der gewitzten Unterhaltung für ein breites Publikum. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 10.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Das Stadttheater soll geschlossen werden. Dagegen wehrt sich der altgediente Schauspieler Theo Joachim mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln: charmanter Grandseigneur oder brachialer Erpresser – er ist sich für keine Rolle zu schade. Mitten in eine Zeit öffentlicher Sparwut lieferte Charles Lewinsky 2013 die Vorlage für ein Hörspiel, das von einem Komödianten und seiner Gegenspielerin aus der Finanzbranche handelt. Vordergründig streiten sich die beiden auf der leeren Bühne über Geld. Hintergründig unterhalten sie sich über Beruf und Berufung, über die Liebe und über Poesie. Charles Lewinsky, der am 14. April 80 Jahre alt wird, erlangte nach Stationen am Theater und beim Fernsehen landesweite Bekanntheit als Autor der SRF-Sitcom «Fascht e Familie» (1994–1999). Auch seine Romane fanden grosse Beachtung, insbesondere die jüdisch-schweizerische Familiensaga «Melnitz» (2006), die internationale Auszeichnungen bekam. ____________________ Mit: Katharina von Bock (Paula) und Wolfram Berger (Theo) ____________________ Tontechnik: Tom Willen, Roland Fatzer – Regie: Margret Nonhoff ____________________ Produktion: SRF 2013 ____________________ Dauer: 48' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Mockumentary über eine evangelikale Sekte. In einem Juradorf treibt die «Gemeinschaft des geteilten Rades» ihr Unwesen. Mysteriöse Vorfälle auf einem Acker rufen eine Investigativ-Recherche des nationalen Radiosenders auf den Plan. Darauf haben die Dorfbewohner gerade noch gewartet. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 04.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Im Juradorf Cormoret entdeckt der Bauer Luc Pittet in seinem Feld einen geheimnisvollen Findling. Pittet informiert den zuständigen Archäologen, doch eines Morgens ist der Stein weg. Stattdessen finden sich seltsame Schriftzeichen auf dem Acker. Steckt die «Gemeinschaft des geteilten Rades» dahinter? Eine Radiojournalistin fährt nach Cormoret, um das Rätsel des verschwundenen Steins zu lösen. Doch die Dorfbewohner wollen oder können ihr nichts sagen. Und niemand möchte mit den Mitgliedern der Gemeinschaft in Verbindung gebracht werden. Angeblich wartet diese Gemeinschaft auf ein uraltes Rad, mit dem sie das Evangelium weiterschreiben und damit ein neues Zeitalter herbeiführen möchte. Doch dann reden die Zeichen. ____________________ Mit: Daniel Linder (Luc Pittet), Judith Wipfler (Deborah Schelin), Roland Vouilloz (Michel Chervet), Martin Rapold (Arno Boschetti), Walter Filz (Dr. Mertens), Tobias Lambrecht (Dr. Wohlfahrt), Bernard Senn (Moderator) und Michael Stauffer (Dorfbewohner) ____________________ Musik: «Ester Poly» (Martina Berther und Béatrice Graf) – Tontechnik: Tom Willen – Regie: Johannes Mayr und Michael Stauffer ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Dauer: 46' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Hörspielbearbeitung des Erfolgsromans. In Lima pulsiert in den 1950er Jahren das Leben. Mittendrin der junge Schriftsteller Mario, der zwei lebensverändernde Begegnungen macht: Er begleitet den grossen Hörspielmacher Pedro Camacho bei seiner Arbeit – und verliebt sich in seine ältere Tante. Tante Julia, eine 32-jährige Bolivianerin, besucht nach ihrer Scheidung Angehörige in Perus Hauptstadt Lima, um einen neuen Ehemann zu finden. Dort verliebt sich ihr 18-jähriger Neffe Mario in die attraktive Frau. Aus einem Flirt wird eine skandalöse Beziehung und: eine Liebe. Diese Geschichte ist nicht erfunden. Sie hat sich in der Jugend des peruanischen Schriftstellers Mario Vargas Llosas tatsächlich zugetragen. Damals, in den frühen 50er Jahren, war Llosa gerade daran, ein Jurastudium zu verbummeln, und sich in Limas Privatradioszene herumzutreiben. Besonders angetan hatte es ihm ein bolivianischer Hörspielmacher. In seinem 1977 veröffentlichten Roman erwies Llosa der Gattung Hörspiel augenzwinkernd Reverenz: Er machte den Kunstschreiber zur zentralen Figur, nannte ihn Pedro Camacho und umgab neun Folgen aus Camachos diversen Radio-Novelas mit den autobiographischen Kapiteln über seine eigene Jugendliebe. Dementsprechend gibt es in jeder Folge der SRF-Hörspielreihe neben der jeweiligen Etappe im Skandal um Mario und Julia auch ein Camacho-Hörspiel – und damit ein Hörspiel im Hörspiel. Der Meister eröffnet seine erste Serie «Glück und Unglück des Don Alberto de Quinteros» mit der schicksalsschwangeren Folge «Die Heirat». ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Andreas Sindermann (Javier), Johannes Peyer (Hörspielensemble Radio Central), Rolf Beuckert (Hörspielensemble Radio Central), Heinz Margot (Hörspielensemble Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Renate Müller (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Alexander Tschernek (Pascual), Doris Wolters (Tante Olga), Rudolf Ruf (Onkel Pancracio), Thomas Kasten (Onkel Lucho) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Mario jobbt als Nachrichtenredaktor bei Radio Panamericana und erhält Einblick in die Arbeitsweise des Hörspielmeisters Pedro Camacho, der bei Radio Central mit seinen in der breitesten Öffentlichkeit heiss diskutierten Radio-Novelas die Einschaltquoten in schwindelerregende Höhen treibt. Zur Freude der Inhaber beider Radiostationen, Genaros sen. und Genaros jun. Besonders beliebt ist die Serie «Wachtmeister Lituma, der Schrecken der Unterwelt von Callao», die mit der Folge «Der Geheimnisvolle» ihren Auftakt nimmt. Und Tante Julia ist wirklich sehr schön in ihrem blauen Kleid. Bei Onkel Luchos Geburtstagsfeier im schicken «Grill Bolivar» erringt Mario den Sieg eines Kusses, gekrönt mit ernsthaften Gesprächen und der Verabredung zu gemeinsamen Kinobesuchen. Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Andreas Sindermann (Javier), Johannes Peyer (Hörspielensemble Radio Central), Rolf Beuckert (Hörspielensemble Radio Central), Heinz Margot (Hörspielensemble Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Renate Müller (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Alexander Tschernek (Pascual), Katharina Kilchenmann (Nelly), Jürgen Rohe (Medium), Thomas Kasten (Onkel Lucho), Chantal Millès (französische Sängerin), Peter Richner (Lucho Gatica), Helli Stehle (Grossmutter) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Der junge Peruaner Mario, Jurastudent in den 1950er Jahren und mittlerweile Nachrichtenchef bei Radio Panamericana, bekommt überraschend neues Personal: Da Pedro Camacho, der grosse Hörspielmacher, mit dem Geräuschmacher Pablito unzufrieden ist, wird dieser kurzerhand in Marios Redaktion versetzt. Mit Pablito wird ein Analphabet Journalist. Dafür ist die argentinische Botschaft in Lima mit Camacho unzufrieden und beschwert sich über des Meisters beständige Angriffe auf ihr Land in den äusserst beliebten Radio-Novelas. Dabei sind doch diese nachgerade getränkt mit Redlichkeit und moralischem Engagement – etwa die Serie «In Salomos Fussstapfen», wie deren hoch dramatische Folge «Der sündige Penis» demonstriert. Auch Marios Privatleben nimmt eine möglicherweise dramatische Wendung: Seine skandalösen Treffen mit Tante Julia werden von Javier, seinem besten Freund, entdeckt. Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Alexander Tschernek (Pascual), Rolf Beuckert (Hörspielensemble Radio Central), Heinz Margot (Hörspielensemble Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Andreas Sindermann (Javier), Katharina Kilchenmann (Moderatorin Radio Central), Renate Müller (Josefina Sanchez), Michael Maassen (Pablito) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Der Hörspiel-Star-Autor Pedro Camacho weiht Mario und Tante Julia in die tieferen Geheimnisse seiner Arbeitsmethode ein. Mit seinen Hörspielserien erzielt er nie da gewesene Erfolge, um die er sich in seiner Arbeitswut ebenso wenig schert, wie um den Liebeskummer, den Mario ihm anvertraut. Ein Heiratskandidat Tante Julias entfacht im jungen Neffen Eifersucht. Der erste Krach zieht auf. Aber schön ist die erste Versöhnung. Marios bester Freund Javier drängt es, bei seiner Angebeteten Nancy - sie ist Marios Cousine - endlich zu landen. Mit einer spanischen Stierkämpfermantilla als Geschenk tritt er die Eroberung an. Weniger lieblich geht es in Camachos Serie «Federico Unzátegui, der Mann, der aus dem Urwald kam» zu. Die aktuelle Folge heisst «Die illustrierten Töchter» und zeigt das tragische Finale einer Familienplanung. Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Katharina Kilchenmann (Moderatorin Radio Central), Alexander Tschernek (Pascual), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Renate Müller (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Martin Bopp (Drogist), Andreas Sindermann (Javier), Michael Maassen (Pablito), Doris Wolters (Tante Olga), Thomas Kasten (Onkel Lucho) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Pedro Camacho, der Hörspielmacher, kann selbst die politische Spitze Perus zu seinen Hörern zählen. Das freut die Besitzer der Radiostation natürlich ungemein. Mario hingegen hat keine so gute Zeit: muss er seine Tante Julia doch von einer gemeinsamen Zukunft trotz Altersunterschied überzeugen. Immerhin besteht er, wenn auch unverdientermassen, seine Zwischenexamina in Jurisprudenz. Mit Freund Javier und dessen Freundin Nancy (sie ist eine Cousine Marios) verbringen Tante und Neffe einen anregenden und ausgelassenen Abend und laufen Onkel Jorge über den Weg. Ob der das skandalöse Paar nicht bemerkt oder willentlich übersehen hat und die Familie informiert? - In Marios Vabanquespiel steigt der psychische Druck auf eine schwindelerregende Höhe. - Und rein zufällig eröffnet Camacho in dieser Woche seine neue Hörspielserie: «Auf Lucía Acémilas Couch», in der die Welt aus der Sicht der Psychotherapeutin gezeigt wird. Die erste Folge heisst: «Der Kinderschreck». Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Anja Klein (Nancy), Katharina Kilchenmann (Moderatorin Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Andreas Sindermann (Javier) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Ob der Hörspielmacher von Radio Central, Pedro Camacho, seinen Zenit überschreitet? Der arbeitswütige Hörspielstar, der gleich mehrere Hörfolgen täglich erarbeitet, beginnt, Serien und Figuren zu verwechseln. So auch in seinem neuen Werk «Aufstieg und Niedergang der Familie Bergua», die mit der Folge "Das Messer" anhebt. Camachos Hörspielensemble bittet den jungen Nachrichtenchef Mario um Vermittlung bei den Medieninhabern Genaro sen. und jun., kommt doch zu den Verwirrungen des Meisters ein neuer Hang zum Anschwellen seiner Erzählpassagen zu Ungunsten der Hörspielelemente und damit der Arbeit des Ensembles hinzu! Über dies führen die Tiraden, die er in seine Hörspielserien gegen Argentinien einbaut, zu Ausschreitungen gegen ihn auf offener Strasse. Auch Mario trifft das Schicksal hart: Die Familie hat Wind bekommen von seinem Verhältnis mit Tante Julia. Die Eltern im Ausland sind bereits verständigt worden. Ein Gewitter scheint aufzuziehen. Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Andreas Sindermann (Javier), Christian Heller (Fleischer), Reinhard Sannemann (Lacrimoso), Alfred Urankar (Luciano Pando), Dinah Hinz (Josefina Sanchez), Heinz Margot (Fleischer), Anja Klein (Nancy), Jürgen Cziesla (Genaro sen.) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Der grosse Mann des Hörspiels im Peru der frühen 1950er Jahre, Pedro Camacho, gesteht Mario, dem blutjungen Nachrichtenchef von Radio Panamericana, sein Problem mit dem Gedächtnis, das seine so beliebten Hörspielserien durcheinanderbringt. Auch die Serie «Pater Seferino, die Faust Gottes» ist betroffen. Man merkt das bereits in der ersten Folge "Die bewaffnete Predigt". In Marios Familie eskaliert der Skandal um das Liebesverhältnis mit Tante Julia. Die Eltern künden ihre Rückkehr aus dem Ausland an, und Julia ist drauf und dran, nach Bolivien zurückzukehren. Mario aber hält seine angebetete Tante zurück: Er macht ihr einen Heiratsantrag. Zusammen mit Cousine Nancy und Freund Javier wird ein Weg zur Heirat ohne Familie geplant. Und Marios Mitarbeiter Pascual weiss auch einen Bürgermeister, der die Trauung ohne korrekte Papiere vornehmen will. Die Jagd nach dem legalisierten Glück beginnt. Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Anja Klein (Nancy), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Rolf Beuckert (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Renate Müller (Hörspielensemble Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Bernard Senn (Mann), Franziska Von Arx (Frau), Franziska Von Arb (Frau), Andreas Sindermann (Javier), Angelika Schett (Frau Riofrio), Katharina Kilchenmann (Moderatorin Radio Central, Sekretärin) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Mario, der junge Jurastudent und Nachrichtenchef bei Radio Panamericana in Lima, ist fest entschlossen, die skandalöse Beziehung zu seiner Tante Julia gegen den Widerstand seiner Familie zu legalisieren, obwohl er weder volljährig ist, noch eine elterliche Heiratserlaubnis hat. Er wird von seinem besten Freund Javier, dem Mitarbeiter Pascual und von seiner Cousine Nancy tatkräftig unterstützt. Aber in der Hauptstadt lässt sich unter den gegebenen Umständen in Sachen Heirat nichts ausrichten. Mario und Julia reisen in Begleitung der Freunde aufs Land, um der Ankunft der Eltern aus dem Ausland auszuweichen, und um Jagd zu machen nach einem Bürgermeister, der ein Auge zudrückt und sie vermählt. - Ergebnislos. Die Hochzeitsnacht in einem schäbigen Hotel findet so vor der Trauung statt, während Freund Javier in die Hauptstadt zurückfährt. Ob es ein Glück mit Happyend gibt oder nicht? - In Pedro Camachos neuer Hörspielserie «Joaquin Hinostroza Bellmont, Tänzer auf dem Fussballfeld» kann von glücklichem Ausgang nicht die Rede sein. Gleich in der ersten Folge "Die Gitter" gehen alle Figuren in den Untergang. - Etwas ungünstig für eine Serie! Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Andreas Sindermann (Javier), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Rolf Beuckert (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Renate Müller (Hörspielensemble Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Rudolf Ruf (Bürgermeister San Juan de Yanac), Thomas Hodina (Fischer, Bürgermeister Tambo de Mora), Franziska Von Arx (Fischersfrau), Jodoc Seidel (Taxifahrer), Norbert Schwientek (Bürgermeister von Chinca), Peter Richner (Sekretär), Katharina Kilchenmann (Moderatorin Radio Central), Alexander Tschernek (Pascual) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören:

Endlich klappt es: Mario und Tante Julia haben einen Bürgermeister gefunden, der sie traut. Der Clan, vor vollendete Tatsachen gestellt, steht Kopf; der Vater stösst sogar Morddrohungen aus, und die eheliche Tante muss für sechs Wochen ins Exil. Aber schliesslich glätten sich die Wellen. Dafür schnappt der grosse Hörspielmeister Pedro Camacho über und muss in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Seine letzte Hörspielserie «Crisanto Maravillas, der Barde von Lima» macht sein Hörspielensemble arbeitslos und scheitert - symptomatisch für des Meisters Zustand - gleich in der ersten Folge «Der Sturz ins Beinhaus». Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Alexander Tschernek (Pascual), Andreas Sindermann (Javier), Siegfried Meisner (Vater), Doris Wolters (Tante Olga), Rita Uecker (Tante Jesu), Michael Maassen (Pablito), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Ingrid Domann (Mutter), Helli Stehle (Grossmutter), Anja Klein (Nancy), Thomas Kasten (Onkel Lucho), Katharina Kilchenmann (Moderatorin Radio Central), Jürgen Rohe (Taxifahrer), Martin Bopp (Bürgermeister) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Im Epilog zur Serie wird Bilanz gehalten: Mario bezeichnet die Ehe mit seiner Tante Julia im Rückblick als «richtigen Erfolg». Auch wenn die Ehe der beiden nur acht Jahre lang anhielt. Distanz zur Familie kann man ihm jedenfalls nicht vorwerfen: Nach der Scheidung von der Tante hat er eine Cousine geheiratet. Jahre später, er ist ein erfolgreicher Schriftsteller geworden und lebt in Europa, trifft er auf einem seiner Urlaube in der Heimat auf alte Freunde, und die halten eine Überraschung für ihn bereit: Die unerwartete Begegnung mit Pedro Camacho, der jetzt kein bewundertes Genie mehr ist, sondern ein subalterner Angestellter in der Redaktion eines Boulevardblattes. Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Andreas Sindermann (Javier), Johannes Peyer (Hörspielensemble Radio Central), Rolf Beuckert (Hörspielensemble Radio Central), Heinz Margot (Hörspielensemble Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Renate Müller (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Alexander Tschernek (Pascual), Doris Wolters (Tante Olga), Rudolf Ruf (Onkel Pancracio), Thomas Kasten (Onkel Lucho) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen von «Tante Julia und der Kunstschreiber» gibt es hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Eine Hörspielfigur nimmt Stellung. Julia Urquidi Illanes und ihre Ehe mit Mario Vargas Llosa. Regula Renschler hat mit der echten Julia ein Interview geführt und Llosas Erfolgsroman nach seinem Wahrheitsgehalt hin abgeklopft. Von und mit: Regula Renschler, Julia Urquidi Illanes, Marco Martos Carrera (Literaturprofessor und -kritiker) Over Voice und Lesungen: André Jung und Herlinde Latzko ____________________ Produktion: SRF 1997 ____________________ Erstsendung im Rahmen des Peru-Schwerpunktes als «Reflexe»-Sendung am 11.9.1997 Alle Folgen von «Tante Julia und der Kunstschreiber» gibt es hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Klangkunstwerk über die englische Dichterin Emily Brontë. Sie kannte die karge Schönheit der Moore aus ihrer Kindheit. Das Duo Merzouga entdeckt in Brontës Gedichten Songs für unsere Zeit und entführt uns in den faszinierenden Lebensraum Moor. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 21.03.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur In ihren «Poems from the Moor» beschwört Emily Brontë die besondere Atmosphäre der Landschaft Yorkshires. Zwei Jahrhunderte später verbringt ein Klangkünstler ein Jahr in einer Moorlandschaft. Daraus entsteht die Vertonung von Brontës Gedichten als «Songs from the Moor». Das Klangduo Merzouga setzt diese in eine zeitgenössische Klanglandschaft aus Moor-Sounds und Field-Recordings brummender Wasserkäfer. In den Schichten des Torfbodens verbirgt sich ein Archiv der Landschaft. Gräser, Moose und Pollen, die im nassen Moor über Jahrtausende erhalten bleiben, erlauben einen Blick in die Geschichte. In der Verschränkung von Musik und Wissenschaft, Klangkunst und Lyrik lotet das Kölner Klangkunstduo die Bedeutung der Moore für die Bewältigung der Klimakrise aus und versucht, Begeisterung zu wecken für diesen faszinierenden Lebensraum zwischen Wasser und Land. ____________________ Mit: Veronika Bachfischer, Jean Paul Baeck und Filippa Gojo (Gesang) ____________________ Tontechnik: Christoph Rieseberg und Jens Müller – Regie: Janko Hanushevsky und Eva Pöpplein (= Merzouga) ____________________ Produktion: Deutschlandfunk 2024 ____________________ Dauer: 56'

Ein Mann ist vom Himmel gefallen. Beim Landeanflug ist der blinde Passagier aus Afrika aus dem Fahrwerk eines Flugzeugs gestürzt. Ganz in der Nähe der Fabrik, in der die junge Nachtwächterin arbeitet, ist es geschehen. Diese Geschichte lässt sie nicht mehr los. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 20.03.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Eigentlich hat die junge Frau den Auftrag, den Wolf zu fangen, der auf dem Fabrikgelände herumschleichen soll. Sie gräbt eine Fallgrube. Aber noch fehlt vom Wolf jede Spur. Dafür erfährt sie vom älteren Lose, dass dieser vor Jahren Augenzeuge war, als der Mann vom Himmel stürzte. Nun arbeitet Lose nicht mehr in der Fabrik, sondern auf dem nahen Flughafen. Und die junge Frau will ihn dort besuchen. Der Roman «Hier ist noch alles möglich» der jungen Schweizer Autorin Gianna Molinari wurde 2018 von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen. Das preisgekrönte Buch bietet eine Steilvorlage fürs Hörspiel: Atmosphärisch dicht folgt es den Gedanken der Ich-Erzählerin. Sie versucht die Welt zu fassen, erfassen, auch den Wolf. Die Suche nach ihm, das Warten wird mehr und mehr zu ihrer Obsession. «Hier ist noch alles möglich» ist im Aufbau Verlag erschienen. ____________________ Mit: Henni Jörissen (Ich), Michael Neuenschwander (Chef), Sven Schelker (Clemens), Thomas Douglas (Koch), Bodo Krumwiede (Lose), Inga Eickemeier (Erika) ____________________ Musik: Fatima Dunn – Hörspielfassung: Stephan Heilmann und Julia Glaus – Tontechnik: Franz Baumann und Roland Fatzer – Regie: Julia Glaus ____________________ Produktion: SRF 2021 ____________________ Dauer: 50'

Literarischer Bestseller als zweiteiliges Hörspiel. Da soll sich ein Wolf auf dem Fabrikgelände herumtreiben. Das erfährt die junge Nachtwächterin gleich zu Beginn, als sie den Job anfängt. Und sie soll ihn fangen. Ihre Neugier ist geweckt. Gibt es den Wolf wirklich? Und ist er eine Gefahr? Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 13.03.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Hier ist noch alles möglich – dieses Lebensgefühl sucht die junge Frau, deshalb hat sie ihr altes Leben aufgegeben. Viel ist in der Kartonfabrik allerdings nicht mehr los, bald wird sie stillgelegt. Da kommt ihr der Wolf gerade recht. Sie befragt den Kantinenkoch, der das Tier als Einziger gesehen haben will, starrt mit Nachtwächterkollege Clemens auf Monitore und untersucht den löchrigen Fabrikzaun … Der Roman «Hier ist noch alles möglich» der jungen Schweizer Autorin Gianna Molinari wurde 2018 von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen. Das preisgekrönte Buch bietet eine Steilvorlage fürs Hörspiel: Atmosphärisch dicht folgt es den Gedanken der Ich-Erzählerin. Sie versucht die Welt zu fassen, erfassen, auch den Wolf. Die Suche nach ihm, das Warten wird mehr und mehr zu ihrer Obsession. «Hier ist noch alles möglich» ist im Aufbau Verlag erschienen. ____________________ Mit: Henni Jörissen (Ich), Michael Neuenschwander (Chef), Sven Schelker (Clemens), Thomas Douglas (Koch), Bodo Krumwiede (Lose), Inga Eickemeier (Erika) ____________________ Musik: Fatima Dunn – Hörspielfassung: Stephan Heilmann und Julia Glaus – Tontechnik: Franz Baumann und Roland Fatzer – Regie: Julia Glaus ____________________ Produktion: SRF 2021 ____________________ Dauer: 51' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Eine musikalische Weltreise und ein Hörvergnügen der besonderen Art! Der international erfolgreiche Schweizer Regisseur Thom Luz erkundet auf seine ganz eigene Art ein paar jener fernen, kaum bekannten Inseln, welche die Autorin Judith Schalansky in ihrem Kultbuch poetisch beschrieben hat. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 07.03.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Es gibt heutzutage rund um den Globus kein Fleckchen Erde mehr, das unentdeckt geblieben wäre. Jede Küste, jedes Eiland ist betreten, vermessen und in Besitz genommen worden. Dennoch hat sich die Schriftstellerin und Buchgestalterin Judith Schalansky zu einer neuerlichen Entdeckungsreise aufgemacht. In früheren Zeiten hätte sie dafür ein Schiff besteigen müssen, beseelt vom Wunsch, unversehens irgendwo auf eine unbekannte Landmasse zu stossen. Aber Judith Schalansky ist aufgewachsen als «Atlas-Kind», ihre Liebe gilt den kartografischen Werken, die uns in Form einer ebenso abstrakten wie ästhetischen Darstellung die fernen Welten nahezubringen versuchen. In ihnen, den erdkundlichen Folianten und Atlanten, hat Judith Schalansky ihre Expeditionen unternommen. Und ist dabei bis an die Ränder des Erdkreises vorgestossen, zu fünfzig abgelegenen Inseln: «Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde». Inseln, die sich – weit entfernt von jeder Bounty-Romantik – aus der rauen See erheben, abweisend und karg die allermeisten. Und es hat sich auf ihnen Schreckliches zugetragen. Denn die Faszination der Entdecker verkehrte sich nur allzu oft in Entsetzen. «Das Paradies mag eine Insel sein», schreibt Judith Schalansky. «Die Hölle ist es auch.» Thom Luz montiert aus der Buchvorlage eine faszinierend skurrile Klang- und Hörreise, komponiert aus Stimmen, Geräuschen und musikalischen Fragmenten – wie nicht von dieser Welt. ____________________ Mit: Beatrice Frey, Günther Harder, Sophie Krauss, Oscar Olivo ____________________ Musik: Iris Maron (Violine), Maria Pache (Viola), Mikael Rudolfsson (Posaune), Karoline Steidl (Violine) – Musikalische Leitung: Mathias Weibel ____________________ Dramaturgie: Judith Gerstenberg – Textfassung, Montage und Regie: Thom Luz – Redaktion: Reto Ott (SRF) und Isabel Platthaus (WDR) ____________________ Produktion: SRF und WDR, in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Hannover, 2015 ____________________ Dauer: 53' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Tragik-Komödie von Hermann Bohlen. Ein gestresster Autor und Familienvater holt sich in seiner Verzweiflung Hilfe bei einer KI. Und gerät immer mehr in Abhängigkeit zu dieser. Seine Teenie-Töchter sind besorgt ob der sich anbahnenden Internet-Sucht ihres Ernährers und schmieden einen kühnen Plan. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 06.03.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 F. ist Autor und alleinerziehender Vater zweier Teenager-Mädchen. Am frühen Morgen klingelt es bei ihm an der Tür: Die geleaste Drucker-/Scanner-Kombination wird von einer Servicemitarbeiterin abgeholt. Grund sind nicht bezahlte Leasing-Raten – F. ist fast pleite. Seine Situation spitzt sich weiter zu: In der Nacht hat sein Computer selbständig ein Update der Betriebssoftware gemacht, wichtige Apps funktionieren nicht mehr. Dafür funktioniert völlig ungefragt eine Software im Computer, die sich plötzlich stimmlich meldet, weil sie bei F. «ein krisenhaftes Muster der Benutzung des Endgeräts» festgestellt hat. Was genau klemmt bei F.? Darüber frei zu sprechen, sich vielleicht sogar eine professionelle Beratung zu genehmigen, kommt für F. nicht in Frage. Stattdessen: Hinwendung zur KI als preiswertem Gesprächspartner und Gehilfen – um ein in der Tat ganz schön happiges Pensum zu bewältigen: F. muss bis in zwei Tagen ein Hörspiel geschrieben haben, einen schwierigen Brief an den Klassenlehrer und die Trauerrede für seine kürzlich verstorbene Schwester Henni. Gneta und Pepi, zwei vernachlässigte, aber übelst selbstbewusste Töchter, schwirren um ihn herum, gucken ihm auf die Finger und funken dazwischen, als sie seinen sorglosen Umgang mit künstlicher Intelligenz bemerken. «Moetteli – Eine Begegnung mit der künstlichen Intelligenz» wurde 2025 in der Kategorie «Innovatives oder künstlerisches Hörspiel» mit dem Deutschen Preis für Audiostories ausgezeichnet. Die Jury lobte, wie «Moetteli» als «experimentelles Hörspiel» auf frische und unterhaltsame Weise die Problematik von KI beleuchtet. ____________________ Mit: Hermann Bohlen (F.), Irene Grüter (Moetteli), Toni Lorentz (Gneta), Rubi Lorentz (Pepi), Bettina Kurth (Henni), Britta Steffenhagen (Servicemitarbeiterin), Golo Euler (Bestattungsunternehmer), Thelma Buabeng (Hörspiel-Redaktorin) sowie bekannte KI-Stimmen wie Siri, Bard und Co. ____________________ Musik und Montage: Hermann Bohlen – Aufnahme und Mix: Jean Szymczak – Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt – Dramaturgie: Mark Ginzler – Regie: Judith Lorentz ____________________ Produktion: SRF 2024 ____________________ Dauer: 51' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Was bleibt von den Nachrichten von gestern, von vor einer Woche, von vor 15 Jahren? Stephan Heilmann hat 2011 die Radionachrichten des ganzen Monats Februar gesammelt und zu einer Collage verdichtet. An was erinnern wir uns 15 Jahre später, und an was nicht mehr? Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 28.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Am Beispiel eines beliebigen Monats (hier des Februars 2011) wurde der Versuch unternommen, die 28 Ausgaben der Radiosendung «HeuteMorgen» so zu verdichten, dass der unaufhörliche Informationsfluss – das Auftauchen, das schnelle oder langsame Verschwinden und das gelegentliche Wiederauftauchen unterschiedlichster Nachrichten über Ereignisse jeder Art – in seinem zeitlichen Ablauf, gleichsam «im Zeitraffer», deutlich wird. ____________________ Tontechnik: Tom Willen – Realisation: Tom Willen und Stephan Heilmann ____________________ Produktion: SRF 2011 ____________________ Dauer: 41'

Moderner Klassiker aus Italien. Fantasiereich, witzig und melancholisch entfaltet Italo Calvino in seinem Roman aus dem Jahre 1957 einen Raum der Wunder, wie ihn nur die Literatur erfinden kann. Ein abenteuerlicher Fall von Eskapismus und poetischem Protest in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 20.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 (Teil 1) Am 15. Juni 1767 beschliesst der zwölfjährige Baron Cosimo Piovasco di Rondò, das dekadente Milieu seiner aristokratischen Familie zu verlassen, um fortan auf den Bäumen zu leben. Er erhebt sich von der Familientafel, klettert auf eine Steineiche und wird bis zu seinem Tod die Erde nicht mehr betreten. Cosimo baut sich in den Baumkronen eine eigene Welt auf: Er isst und schläft, wächst und entwickelt sich, er lernt und arbeitet, liest und kommuniziert, ohne jemals den Boden zu berühren. Er unternimmt sogar Reisen durchs Land, entlang von Alleen, und nimmt an gesellschaftlichen und politischen Ereignissen teil. Sein Dasein auf den Bäumen wird zum Symbol der Freiheit und des Widerstands gegen Konventionen und Zwänge. Im Laufe seines Lebens begegnet Cosimo vielen Menschen, auch berühmten Persönlichkeiten wie Voltaire und Napoleon. Und er verliebt sich in die geheimnisvolle Viola. Die Hörspielbearbeitung des Schauspielers Wolfgang Stendar (1929–2017), der auch die Hauptrolle spricht, entstand 1968 im Radiostudio Zürich. Es ist ein Fundstück aus dem SRF-Archiv und wurde letztmals 1985 gesendet. ___________________ Mit: Gert Westphal (Erzähler/Biagio), Wolfgang Stendar (Cosimo), Jöns Andersson (Baron), Valerie Steinmann (Baronin), Gisela Zoch (Viola), Eva Wächter (Violas Tante), Guido von Salis (Graf von Estomac), Willy Birgel (Don Federico), Verena Muntwyler (Ursula), Jacques Musso (Voltaire), Alex Freihart (Napoleon), Renate Reger und Karen Meffert (Frauenstimmen) ____________________ Übersetzung: Oswalt von Nostitz – Hörspielbearbeitung: Wolfgang Stendar – Musik: Emil Moser – Regie: Hans Jedlitschka ____________________ Produktion: SRF 1968 ____________________ Gesamtdauer: 93' (Teil 1: 51'; Teil 2: 42')