Das ist SRF Hörspiel: Ob als aktuelles Dialekt-Hörspiel, als rasant inszenierter Radio-Krimi oder als intimes Hörstück, es erwarten Sie überraschende Hörgeschichten. SRF Hörspiele sind Zeugnisse der Vergangenheit, Bilder unserer Gegenwart, Visionen von morgen. Nicht nur am Radio, sondern auch Onli…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Der Schrank als Schauplatz unheimlicher Geschichten und musikalischer Exzesse. In 15 Kurzhörspielen begeben sich Theater-, Musik- und Literaturstudierende der Hochschule der Künste Bern (HKB) auf Entdeckungsreise durch Schränke aller Arten und Grössen. Wer sich schlecht benimmt, muss in den Schrank. Dort, wo flauschige Frotteetücher neben Schlaftabletten liegen und eine Horror-Katze mit dem Revolver spielt. Wo ein Räuber auf den richtigen Moment wartet und sich ein Pärchen zu Fesselspielen trifft. Wo böse Erinnerungen auf wilde Fantasien treffen. Kurz: Wo gute Geschichten lauern. Diese werden hier erzählt. ____________________ Mit: Esther Becker, Stephanie Ibrahim, Nico Herzig und Dominik Schuppich ____________________ Musik: Michael Gilsenan, Nico Herzig, Stephanie Ibrahim, Catia Lanfranchi, Philipp Leibundgut, Lukas Andrae, Stefan Mächler und Jan Sutter – Musikalische Leitung: Robert Morgenthaler – Textbegleitung: Michael Stauffer – Tontechnik: Basil Kneubühler – Regie: Johannes Mayr und Michael Stauffer ____________________ Produktion: SRF/HKB 2014 ____________________ Dauer: 34'

Bertolt Brechts Hörspiel «Das Verhör des Lukullus» aus dem Jahre 1939 war eine versteckte Kritik an Hitler. Urgesendet wurde es 1940 im Radio Beromünster. Über 80 Jahre später zeigt Regisseur Samuel Schwarz in seinem Hörspiel «Lukullus», dass Brechts Text nichts an Aktualität eingebüsst hat. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 08.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Bertolt Brecht schrieb im Herbst 1939 kurz nach Kriegsausbruch das Hörspiel «Das Verhör des Lukullus» im schwedischen Exil. Das Hörspiel beginnt mit dem Grabeszug des gefallenen römischen Feldherren Lukullus. Der unerbittliche Kriegsherr, dessen Eroberungszüge zahlreiche Menschenleben forderte, muss sich im Reich der Toten, vor dem Gericht der Unterwelt, verantworten. Lukullus rechtfertigt seine Taten damit, dass er zum Wohle Roms gehandelt habe. Radio Beromünster sendete das Brecht-Hörspiel (Regie: Ernst Bringolf) erstmals im Mai 1940. Eine mutige Entscheidung des Schweizer Radiosenders, denn Brechts Stück konnte durchaus als Hitler-Kritik interpretiert werden. Rund 80 Jahre nach der Ausstrahlung des Hörspiels im Radio Beromünster setzt sich Samuel Schwarz mit «Das Verhör des Lukullus» und dessen Entstehungsgeschichte auseinander. In «Lukullus» zeigt er auf, dass Brechts Text auch heute noch nicht an Aktualität verloren hat, denn willkürliche Gewaltherrscher gab es natürlich nicht nur im römischen Reich oder während des Zweiten Weltkriegs. Samuel Schwarz arrangiert Brechts Text in Zeiten von medialer Selbstinszenierung und Fake News neu. Entstanden ist eine Spurensuche und eine Versuchsanordnung, die vom Römischen Reich über den Zweiten Weltkrieg bis ins heute ans WEF in Davos führen. ____________________ Mit: Ntando Cele, Gina D'Orio, Wanda Wylowa, Philippe Graber, Luc Müller, Samuel Schwarz, Ted Gaier, Gotta Depri, Hauke Heumann, Franck Edmond Yao alias Gadoukou la Star, Cymbeline Schwarz ____________________ Bearbeitung: Samuel Schwarz, Ted Gaier, Raphael Urweider – Musik: Michael Sauter, Ted Gaier, Gina D'Orio, Paul Dessau – Auszüge aus der Oper «Die Verurteilung des Lukullus» – Konzertsong: Reverend Beatman, Ntando Cele – Sounddesign: Michael Sauter – Tontechnik SRF: Björn Müller, Roland Fatzer – Regie: Samuel Schwarz ____________________ Produktion: SRF 2018 und Digitalbühne Zürich (400asa), in Zusammenarbeit mit Radio RaBe, gefördert von der SRKS (Stiftung für Radio und Kultur Schweiz) ____________________ Dauer: 49'

Monika Helfer war die grosse Erzählerin der österreichischen Literatur; 2026 ist sie gestorben. Die Geschichte ihrer eigenen Familie wie des Landes zeichnet sie in der «Bagage»-Trilogie nach. Sie beginnt im Vorarlberg, wo ganz hinten im Tal Familie Moosbrugger wohnt, als Randständige, als «Bagage» … Maria, die Mutter, bleibt mit den Kindern allein zurück. Durch ihre Schönheit ist sie nicht nur der Lust der Männer im Dorf, sondern auch dem Argwohn der Frauen ausgesetzt. Und sie wird abhängig vom Schutz und der Grosszügigkeit des Bürgermeisters. Da taucht Georg auf. Er spricht hochdeutsch und ist freundlich. Maria entdeckt mit ihm eine Nähe, welche ihr bisher unbekannt war. Kurze Zeit später ist sie schwanger, mit Grete. Es ist das Kind, mit dem der Familienvater Josef nie ein Wort sprechen wird – die Mutter von Monika Helfer. In «Die Bagage» nähert sich die Schriftstellerin der Geschichte ihrer Grosseltern und Eltern an. Dabei zeichnet sie eindringlich ein Frauenleben in Zeiten des Krieges nach und schafft einen aussergewöhnlichen Figuren- und Geschichtenkosmos. Mit ihrer Trilogie, bestehend aus «Die Bagage», «Vati» und «Löwenherz», ist Monika Helfer ein tiefer Einblick in die eigene Familiengeschichte gelungen. Die autofiktionalen Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. ____________________ Mit: Dörte Lyssewski (Monika), Andrea Wenzl (Maria), Christoph Luser (Josef), Andreas Lust (Bürgermeister), Hannes Wegener (Georg), Michael Edlinger (Postbote), Sabine Muhar (Frau des Bürgermeisters), Johannes Seilern (Pfarrer), Oskar Weilenmann (Lorenz als Kind), Elisabeth Adam (Grete), Jano Lukas Putz (Heinrich), Damyan Andreev (Lorenz als Jugendlicher), Vassili Anando Putz (Walter) und Sophie Mavie Fritz (Katharina) ____________________ Tontechnik: Martin Leitner, Jakob Kainz, Melanie Inden, Thomas Rombach – Naturaufnahmen: Martin Leitner – Originalmusik: Fatima Dunn – Hörspielbearbeitung und Regie: Elisabeth Weilenmann ____________________ Produktion: HR/ORF/SRF 2024 ____________________ Dauer: 53'

Fortsetzung der autofiktionalen Familientrilogie von Monika Helfer. Im Mittelpunkt steht ihr Vater: «Wir sagten Vati. Er wollte es so. Er meinte, es klinge modern. Er wollte vor und durch uns einen Mann erfinden, der in die neue Zeit hineinpasste.» Josef Helfer ist das uneheliche Kind einer Magd. Sein Vater ist der Bauer, bei dem die Mutter arbeitet. Während des Zweiten Weltkriegs wird er zum Kriegsdienst eingezogen und an die Front nach Russland geschickt. Dort verliert er ein Bein. Im Lazarett verliebt er sich in eine Krankenschwester: Monika Helfers Mutter Grete, die genau wie er seit der Geburt eine Aussenseiterin ist. In dem Bergdorf, in dem sie aufwuchs, galt sie als Kuckuckskind. Monika Helfers Vater war ein schweigsamer, in sich gekehrter Kriegsheimkehrer, der seine traumatischen Fronterlebnisse verdrängen musste, weil die Erinnerungen daran zu schmerzhaft waren. Monika Helfer weiss wenig über ihren Vater, der bereits in den 1980ern im Alter von 67 Jahren starb. Er hat sie jedoch geprägt mit seiner geradezu manischen Büchersucht und seinem kritischen Sprachbewusstsein. «Vati» ist der Versuch, seine Lebensgeschichte zu rekonstruieren. Anhand der Biografie des Vaters erzählt die Autorin auch von ihrer eigenen Kindheit, die von den Traumata der Eltern geprägt war. «Es sind zwei Depressive, die sich gefunden haben, um ihre Last gemeinsam besser ertragen zu können, und die doch heillos überfordert sind.» Ein Hörspiel über eine intensive und ambivalente Bindung – und deren Aufarbeitung. ____________________ Mit: Dörte Lyssewski (Monika), Karl Markovics (Vati), Damyan Andreev (Lorenz als Jugendlicher), Mara Romei (Monika als Kind), Robert Reinagl (Baumeister Brugger), Wolfram Berger (Pfarrer), Martina Spitzer (Frau Brugger), Burkhard Schindlegger (Vati als Kind), Christoph Reisinger (Sohn des Baumeisters), Julia Koch (Grete), Johanna Tomek (Tante Kathe alt), Katja Kolm (Tante Kathe jung), Rada Rae (Grete als Kind), Sonja Romei (Tante Irma), Klaus Höring (Vater Ferdinand), Lukas Walcher (Ferdinand), Dietmar König (Mann aus Stuttgart 1), Felix Rech (Mann aus Stuttgart 2), Margarete Tiesel (Lotte), Hannes Perkmann (Lorenz als Erwachsener) und Rainer Egger (Onkel Sepp) ____________________ Tontechnik: Martin Leitner, Jakob Kainz, Melanie Inden, Thomas Rombach – Naturaufnahmen: Martin Leitner – Originalmusik: Fatima Dunn – Hörspielbearbeitung und Regie: Elisabeth Weilenmann ____________________ Produktion: HR/ORF/SRF 2024 ____________________ Dauer: 54'

Letzter Teil der preisgekrönten Familiensaga von Monika Helfer: eine Geschichte über Fürsorge, Schuldgefühle und Familienbande. Richard, von seinem Vater liebevoll «Löwenherz» genannt, ist anders. Ein Sonderling, der auch als Erwachsener noch unter seiner trostlosen Kindheit leidet. Der sechs Jahre jüngere Bruder von Monika Helfer wächst nach dem frühen Tod der Mutter bei der Tante auf, getrennt von seinen drei Schwestern. Dort erfährt er weder Nähe, Verständnis noch Zärtlichkeit. Und wird ein Leben lang damit zu kämpfen haben. Das Leben scheint Richard wenig wichtig zu sein. Er arbeitet als Schriftsetzer, ist aber eigentlich Maler, ein Künstler. Verantwortung übernimmt er nur, wenn sie ihm angetragen wird. So auch, als ihm auf merkwürdige Weise eine Frau ein Kind überlässt, von dem er nur den Spitznamen kennt. Doch «das Putzi» nennt ihn «Papa», und die unfreiwillige Vaterrolle gibt ihm Halt und bringt Freude in sein Leben, zumindest für eine Zeit. Mit dem innigen Porträt von «Löwenherz» vollendet Monika Helfer die autofiktionale Trilogie ihrer Familiengeschichte. ____________________ Mit: Dörte Lyssewski (Monika), Emanuel Fellmer (Richard), Sarah Viktoria Frick (Monika jung), Johannes Silberschneider (Michael), Elisabeth Adam (Putzi), Martina Ebm (Kitti), Alina Fritsch (Tanja), Martina Spitzer (Nachbarin von Kitti), Julia Koch (Grete als Mutter), Mara Romei (Monika als Kind), Rada Rae (Grete als Kind), Katja Kolm (Tante Kathe), Sonja Romei (Tante Irma), Jakob Zögernitz (Richard als Kind) und Rainer Galke (Kittis Freund) ____________________ Tontechnik: Martin Leitner, Jakob Kainz, Melanie Inden, Thomas Rombach – Naturaufnahmen: Martin Leitner – Originalmusik: Fatima Dunn – Hörspielbearbeitung und Regie: Elisabeth Weilenmann ____________________ Produktion: HR/ORF/SRF 2024 ____________________ Dauer: 50'

Abschluss von Tartarins abenteuerlicher Reise durch die Kulissen der hochalpinen Schweiz am Ende des 19. Jahrhunderts. Der brave Held aus Frankreich macht Bekanntschaft mit Schloss Chillon, wo er als vermeintlicher Terrorist eingekerkert wird. Nach seiner Freilassung zwingen ihn leidige Rivalitäten durch Mitglieder seines heimatlichen Alpenclubs, auch noch den Mont Blanc zu besteigen. Und da schlägt das Schicksal zu. Tartarins fantastischen Trugbilder werden am Ende harte Wirklichkeit. Daudets Roman ist 1983 durch den Zürcher Schauspieler René Scheibli (1936–2010) als Hörspiel bearbeitet worden. Als Erzähler ist der inzwischen 86-jährige Matthias Habich zu hören. ____________________ Mit: Matthias Habich (Erzähler), Hans-Helmut Dickow (Tartarin), Bert Müller-Kopp (Bravida Kommandant a.D.), Günther Ziessler (Excourbaniès, Krämer), Matthias Schuppli (Pascalon), Irina Schönen (Sonja Wassiliew), Michael Gempart (Bompart, Kurier), Larry Mc Guire (Lord Chippendale), Jeanette Grab (seine Nichte), Klaus Henner Russius (Professor Schwanthaler), Roswitha Dost (Frau Schwanthaler), Günter Kropp (Professor Astier-Réhu), Vinzenso Biagi (Italienischer Tenor), Daniel Kasztura (Otto, schwedischer Student), Walter Hess (Polizeioffizier), Alex Freihart (Pförtner), René Scheibli (Amtmann), Erwin Kohlund (Papa Baltet), Ernst Stiefel (Hüttenwart), Hans-Rudolf Spühler (Bergführer) ____________________ Hörspielbearbeitung: René Scheibli – Regie: Walter Baumgartner ____________________ Produktion: SRF 1983 ____________________ Dauer: 50' Die erste Folge können Sie hier nachhören: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/1-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0003 Die zweite hier: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/2-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0034

Zweite Etappe des grotesken Trips durch die Bergwelt. Tartarin reist ins Berner Oberland. Dabei trifft er auf eine Gruppe russischer Nihilisten, die den revolutionären Umsturz im Sinn haben. Schüsse knallen, und Tartarin bekommt es mit der Angst zu tun. Doch die junge Sonja macht ihm schöne Augen. Kaum in Interlaken angekommen, widmet sich Tartarin wieder seinen alpinistischen Ambitionen. Am Seil von Bergführern kämpft er sich über die Spalten des Guggigletschers hinauf zum Gipfel der Jungfrau. Nach vielen Mühen und noch mehr Unterstützung ganz oben angelangt, schauen die gewöhnlichen Touristen zu ihm auf wie zu einem Gott. Und alsbald spricht sich das ruhmreiche Abenteuer herum, bis zu den Flachländern des Alpin Club in Tartarins südfranzösischer Heimat Tarascon. Alphonse Daudet, geboren 1840 in Nîmes, war zu seiner Zeit einer der produktivsten und populärsten Schriftsteller Frankreichs. Neben zahlreichen Romanen, Theaterstücken, Novellen und Kurzgeschichten veröffentlichte er 1869 seine «Lettres de mon moulin» («Briefe aus meiner Mühle»), die heute wohl sein bekanntestes und populärstes Werk sind. Er starb 1897 in Paris. ____________________ Mit: Matthias Habich (Erzähler), Hans-Helmut Dickow (Tartarin), Bert Müller-Kopp (Bravida Kommandant a.D.), Günther Ziessler (Excourbaniès, Krämer), Matthias Schuppli (Pascalon), Konrad Horschik (Bézuquet, Apotheker), Gretel Mathis (Mama Bézuquet), Jodoc Seidel (Costecalde), Bernd Rumpf (Briefträger), Peter Kner (Pégoulade), Irina Schönen (Sonja Wassiliew), Ulrike Radke (Manilow), Hans-Rudolf Spühler (Bolbin), Vincenzo Biagi (Italienischer Tenor), Larry Mc Guire (Lord Chippendale), Peter Lerchbaumer (Baron von Stolz), Walter Hess (Polizist), Franziskus Abgottspon (Kutscher), Ernst Stiefel (Gardist), Ella Büchi (Die Jungfrau persönlich), Erwin Kohlund (Kaufmann, Bergführer), Alex Freihart (Inebnit, Bergführer), Martin Hamburger (Hoteldirektor Meyer, Interlaken), Rudolf Straub (Hoteldiener), Karl Wagner (Wirt «Zur treuen Gemse»). ____________________ Hörspielbearbeitung: René Scheibli – Regie: Walter Baumgartner ____________________ Produktion: SRF 1983 ____________________ Dauer: 50' Die erste Folge können Sie hier nachhören: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/1-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0003 Die dritte hier: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/3-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0084

Mit «Die wundersamen Abenteuer des Tartarin aus Tarascon» gelang dem französischen Schriftsteller Alphonse Daudet 1872 ein durchschlagender Erfolg. Die charmant farbige Parodie eines Heldenromans fand so viel Anklang, dass sich Tartarin in einer Fortsetzung ins Schweizer Hochgebirge vorwagen musste. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Teil 1: Freitag, 07.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Teil 2: Freitag, 14.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Teil 3: Freitag, 21.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Tartarin, der rüstige Rentner aus Südfrankreich, hat ein ehrgeiziges Ziel: Er will beweisen, dass er, obwohl ohne jegliche Erfahrung als Gipfelstürmer, zurecht Präsident des Club Alpin von Tarascon geworden ist. Deshalb unternimmt er 1880 eine Reise in die Schweiz, wo er sich die Besteigung eines Bergriesen vorgenommen hat. Erste Erfahrungen mit dem felsigen Ambiente macht er bei Ausflügen am touristisch bereits spektakulär erschlossenen Vierwaldstättersee. Zu seinem Erstaunen erfährt Tartarin jedoch, dass es die Schweiz gar nicht gibt! Sie ist eine reine Kulisse – ein Panorama-Kursaal mit beleuchteten Wasserfällen, Drehkreuzen an den Eingängen zu den Gletschern und Seilbahnen hoch hinauf, bis auf die schneebedeckten Gipfel. ____________________ Mit: Matthias Habich (Erzähler), Hans-Helmut Dickow (Tartarin), Bert Müller-Kopp (Bravida Kommandant a.D.), Günther Ziessler (Excourbaniès, Krämer), Konrad Horschik (Bézuquet, Apotheker), Michael Gempart (Bompar, Kurier), Karl Wagner (Wirt, Vitznau), Martin Hamburger (Gérant, Rigi), Hans-Rudolf Spühler (Kellner), Lilliane Heimberg (Mädchen), César Keiser (Kunstmaler), Irina Schönen (Sonja Wassiliew), Vincenco Biagi (Italienischer Tenor), Peter Lerchbaumer (Baron von Stolz), Klaus Henner Russius (Professor Schwanthaler), Günter Kropp (Professor Astier-Réhu), Ulrike Radke (Manilow) u.a. ____________________ Hörspielbearbeitung: René Scheibli – Regie: Walter Baumgartner ____________________ Produktion: SRF 1983 ____________________ Dauer: 50' Die zweite Folge können Sie hier nachhören: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/2-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0034 Die dritte Folge hier: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/3-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0084

Ein Haus führt ein Eigenleben, ein Zug bleibt kurz vor dem Ziel stehen, ein Langschläfer wird zum Tiger. Aus einer Sammlung von Prosatexten, Dialogen und Gedichten haben HKB-Studierende des 3. Jahrgangs Theater zehn Kurzhörspiele realisiert, die Wirklichkeit und Imagination miteinander verschränken. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 01.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Wie wird aus einem literarischen Text ein Hörspiel? Dieser Frage gingen Studierende des 3. Jahrgangs Theater nach. Auf der Grundlage von Texten von Studierenden des Literaturinstituts Biel entwickelten sie kurze Hörstücke. In der Auseinandersetzung mit Sprache, Stimme und Klang entstanden sehr unterschiedliche Arbeiten, die die Vielfalt akustischer Erzählformen hörbar machen: mal komisch, mal unheimlich, mal poetisch. ____________________ Mit: Jakob Dumke, Nellie Hächler, Valentin Händel, Franka Kohlmey, Onur Kurtulmus, Jon Mattmüller, Anouk Sarbacher, Judith Steinbrecher, Fabiola Strugalla, Janis Urosevic und Anna Sarah Waterstradt (3. Jahrgang Theater der Hochschule der Künste Bern) Texte: Selina Bertschi, Sophie Feuz, Sara Morf, Julia Ohm, Julia Stapf, Konstantin Stawenow und Lena Thomma (Studierende am Schweizer Literaturinstitut Biel) – Musik: Casey Calle – Tontechnik: Basil Kneubühler, Björn Müller, Tom Willen und Michael Studer – Regie: Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF/HKB 2026 ____________________ Dauer: 36′

Zum 90. Geburtstag von Mani Matter: Die legendäre Gedenksendung vom 1. Januar 1973. Kurz nach seinem viel zu frühen Tod erinnern sich zahlreiche Weggefährten an den Berner Liedermacher. Was ist das Geheimnis seiner musikalischen Wortkunst, die bis heute schweizweit Herz und Hirn ergreift? Wer das Hörspiel im Radio hören will: Freitag, 31.07.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Am 4. August würde Mani Matter seinen 90. Geburtstag feiern. Der Ende November 1972 im Alter von 36 Jahren bei einem Autounfall tödlich verunglückte Künstler und Jurist bleibt vielen bis heute in lebhafter Erinnerung. Seine berndeutschen Chansons sind ein fester Teil des kulturellen Gedächtnisses der Schweiz, werden von Generation zu Generation weitergetragen und -gesungen und auch immer wieder neu interpretiert. Aber was war Mani Matter für ein Mensch, wie hat er die Welt gesehen, was hat ihn umgetrieben und inspiriert? Und vor allem: Wie entstanden seine phänomenalen Lieder, die uns bis heute nicht loslassen? Darüber machten sich in dieser Sondersendung von Radio SRF, die zu Beginn des Jahres 1973 ausgestrahlt wurde, Freunde und Kollegen aus Mani Matters privatem, beruflichen und künstlerischen Umfeld Gedanken – mit Einblicken, die bis heute aufschlussreich sind, und einen zuweilen auch schmunzeln lassen. Zu hören sind neben vielen anderen: Klaus Schädelin, Kurt Marti, Jacob Stickelberger, Fritz Widmer, Adolf Muschg, Emil Steinberger, Dimitri, Franz Hohler. Und natürlich Mani Matter himself, mit einer Auswahl seiner Lieder und Gedanken. ____________________ Mit: Mani Matter, Klaus Schädelin, Kurt Marti, Jacob Stickelberger, Fritz Widmer, Adolf Muschg, Emil Steinberger, Dimitri, Franz Hohler, Dieter Fringeli, Theo Hirsbrunner, Reynold Tschäppät, Peter Stein, Urs Brand, Josef Hofstetter, Jürg Müller, Werner Spirig, Andreas Schärer, Christoph Von Greyerz, Gerhard Schürch, Max Neuenschwander ____________________ Redaktion: Benno Kälin ____________________ Produktion: SRF 1973 ____________________ Dauer: ca. 50' (gekürzte Sendeversion), bzw. 75' (Originallänge, nur im Hörspiel-Podcast)

Mutter Vreni, Vater Hans und die beiden Teenager Mirko und Sabine wirken wie eine ganz gewöhnliche Familie – zumindest auf den ersten Blick. Doch die Roubers haben ein ungewöhnliches Hobby: Diebstahl. Diese Familientradition pflegen sie schon seit Generationen. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Freitag, 24.07.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 ____________________ Mit: Margrit Winter (Vreni Rouber), Dieter Stoll (Hans Rouber), Yvonne Roth (Sabine), Piero Bettschen (Mirko), Hanspeter Otti (Polizist 1), Marco Morelli (Polizist 2), Gertrud Demenga-Schwarz (Frau Brönnimann) ____________________ Regie: Charles Benoit ____________________ Produktion: SRF 1986 ____________________ Dauer: 50'

Wenn die Liebe zur Katze in zwischenmenschliche Liebe umschlägt und diese Liebe für die Katz ist, wird es Zeit, sich Gedanken zu machen über Verlustschmerz und über sich selbst. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Freitag, 17.07.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Lara und Markus sind Nachbarn. Sie sehen sich manchmal von Balkon zu Balkon. Beide haben einen grossen Verlust erlitten: Der Vater von Markus ist früh gestorben, Lara hat sich von ihrem Freund getrennt. Die beiden gehen unterschiedlich mit ihren Erfahrungen um. Als sie sich schliesslich – nicht ganz zufällig – kennen lernen, prallen diese gegensätzlichen Arten, Abschiedsschmerz zu bewältigen, aufeinander. ____________________ Mit: Anna-Katharina Müller (Lara), Aaron Hitz (Markus) ____________________ Musik: Alexius Tschallener (Komposition, Piano), Ellen Cameron (Cello), Armon Stecher (Klarinette) – Tontechnik: Roland Fatzer – Regie: Kamil Krejci ____________________ Produktion: SRF 2018 ____________________ Dauer: 42'

Der Hörspielmacher Hermann Bohlen und der Schweizer Dichter mit herkunftsmässigem Wissen im Metzgereiwesen Beat Sterchi wurden zu einem Treffen vor das Mikrophon geladen. Bohlen sprach in einem erfundenen Idiom, Sterchi konterte mit seiner eigenwilligen Diktion. Beat Sterchi hat unter anderem in seinen Hörspielen für Schweizer Radio SRF mit einer ausserordentlichen Sensibilität Standardformulierungen, Gestus und Rhythmus unseres umgangssprachlichen, gesellschaftlichen Kommunikationsverhaltens wiedergegeben. Dieses Gefühl für die Sprache der anderen steht neben seiner eigenen, der Dichtersprache, die stark wie eine Tanne dasteht und das Allerzarteste zu beschützen scheint. Hermann Bohlen hat mit seinen Hörspielen ebenfalls Sprachgebaren porträtiert: das Deutsch des grosszügigen Unternehmers mit Nazivergangenheit, oder etwa die «Fachsprache» der Jäger. Für sein Hörspiel über den amerikanischen Ernährungsapostel Horace Fletcher hat er sogar eine Sprache zwischen Deutsch und Englisch erfunden und selbst gesprochen, gewissermassen das «Germish». ____________________ Mit: Beat Sterchi und Hermann Bohlen ____________________ Musik: Luca Aaron und Jul Dillier – Regie: Geri Dillier und Claude Pierre Salmony ____________________ Produktion: SRF 2014 ____________________ Dauer: 30'

Dystopische Satire über die «Alten-Republik». Das Bild des einsamen Rentners, der Pfandflaschen suchend durch unsere Städte geistert, gehört der Vergangenheit an: Altern und Sterben werden in Zukunft ausgelagert. Denn immer weniger alte Menschen können sich ihren Lebensabend in Mitteleuropa leisten. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 11.07.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Poldi und Gretchen haben das Rentenalter erreicht. Zeit für den Kassensturz: Kommen sie – jeder für sich – auf die 487'800 Euro Sicherheit, wie in der jüngsten Gesetzesnovelle zur Vermeidung von Altersarmut festgelegt? Nur wer dieses Vermögen angespart hat oder eine satte monatliche Rente nachweisen kann, darf seinen Lebensabend in Deutschland verbringen. Für alle anderen heisst es: Koffer packen und Abschied nehmen von der Heimat – für den gesicherten Lebensabend in Übersee. Leopold hat für sich und seine Bienen einen Platz auf restliche Lebenszeit in einer zertifizierten Altersheim-Anlage in Polen gebucht. Annegret hat sich für deutlich weniger Einsatz in einer Seniorenresidenz im Südwesten der Volksrepublik China eingekauft. Auf der Shortlist beim Hörspielpreis der Kriegsblinden 2015. ____________________ Mit: Ulrich Pleitgen (Poldi), Christine Schorn (Gretchen), Harald Halgardt (Hartmut) und Malina Ebert (Putzfrau), Fang Yu (Chinesischlehrer), Markus Petersen (Volkswirtschaftler), Christoph Bohlen (Unternehmenssprecher), Britta Steffenhagen (Moderatorin) sowie Stefan Ripplinger, Sabin Tambrea, Eckard Rölke, Melanie Mohammed, Yuka Yanagihara, Mariel Jana Supka und Mandy Rudski ____________________ Tontechnik: Jean Szymczak – Dramaturgie und Redaktion: Christina Hänsel – Regie: Judith Lorentz und Hermann Bohlen ____________________ Produktion: WDR 2014 ____________________ Dauer: 53'

Bevor im Jahr 1968 der Studentenprotest auch in der Schweiz für Unruhe sorgte, kam ein Hörspiel zur Ausstrahlung, welches das damalige gesellschaftliche Klima eindrücklich darstellte. Die Sturheit des Patriarchats stand gegen den Geist des individualistischen Aufbruchs. Es drohte die Eskalation. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Freitag, 10.07.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 «De Tod isch grüen» entstand im März 1968. Die Vorlage von Ernst Kappeler wurde im Rahmen eines Wettbewerbes für Mundarthörspiele ausgezeichnet, und dies zu Recht, gehört das Stück doch zu den wichtigsten fiktionalen Zeitdokumenten im SRF-Radioarchiv. Und: Es ist aktuell wie eh und je. Der Selbstmordversuch einer Schülerin hat Folgen für den Lehrer, für die Schule, für das ganze Dorf. Nichts ist mehr, wie es war. Die gesellschaftlichen Mechanismen, die sich in Gang setzen, sind nur allzu bekannt. Ein Schuldiger muss her, und der ist schnell gefunden: der Lehrer mit seinen nicht immer konformen Methoden. Wie ein Verbrecher muss er sich vor der Schulpflege rechtfertigen. Doch dieser Lehrer hat sich längst in seine eigene Welt zurückgezogen. Seine Wahrheit ist nicht die der anderen. Und sie steht nicht im Stundenplan. ____________________ Mit: Fred Tanner (Lehrer, Erzähler), René Scheibli (Bruno), Valerie Steinmann (Magdalena, Mädchenstimme), Paul Bühlmann (Präsident), Alfred Schlageter (Pfarrer), Eva Wächter (Schulpflegerin, Frauenstimme), Inigo Gallo (Schulpfleger), Ruedi Walter (Doktor), Christian Huber (Aktuar), Margrit Rainer (Krankenschwester), Anneliese Betschart (Frauenstimme), Elisabeth Schnell (Frauenstimme), Vincenzo Biagi (Männerstimme) u.v.a. ____________________ Tontechnik: Irmgard Bichler und Willy Helbig – Regie: Robert Bichler ____________________ Produktion: SRF 1968 ____________________ Dauer: 44'

Ingeborg Bachmann gehört zu den grossen Stimmen der europäischen Nachkriegsmoderne – und zu den widersprüchlichsten. Aufgewachsen im Schatten von Krieg und Nationalsozialismus, findet die 1926 geborene Kärntnerin früh zur Literatur – und macht das Schreiben zu ihrem existenziellen Projekt. Eine atemberaubende Karriere führt die Autorin von Wien über Paris nach Rom. Beziehungen zu Paul Celan und Max Frisch prägen Bachmanns Leben ebenso wie Brüche, Krisen und Rückzüge. In den 1960er-Jahren gerät das Leben der Schriftstellerin zunehmend aus dem Gleichgewicht. Zum 100. Geburtstag der Schriftstellerin wird das Werk Ingeborg Bachmanns aus verschiedenen Blickwinkeln neu beleuchtet. Sichtbar wird eine Autorin, die bei allem Streben nach Emanzipation in den Verstrickungen ihrer Zeit gefangen blieb – existenziell und künstlerisch. ____________________ Redaktion: Günter Kaindlstorfer ____________________ Produktion: SRF 2026 ____________________ Dauer: 54'

Klangkunst und Sprachexperiment. Ingeborg Bachmanns Version des antiken «Undine»-Mythos: Die Wasserfrau ist hier eine geistig unabhängige, selbständige Muse, die die Männer versteht, und zu der diese sich hingezogen fühlen. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 27.06.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Undine sieht sich indessen von den Männern – die sie «Ungeheuer», «Monster» oder einfach nur «Hans» nennt – verraten und rechnet mit ihnen ab. Bachmann verleiht Undine allerdings nicht nur die Stärke und die Selbständigkeit, die sonst nur Männern zugesprochen werden, sondern unterwirft sie auch dem Zwang, die Männer zu lieben. Sie muss aus dem Meer auftauchen, Hans rufen, die Männer locken und besitzen. Das «unwahrscheinlich Geglückte» (Peter von Matt) des Textes hat eine nicht geglückte, vielmehr noch verratene Liebe zum Gegenstand, die Unmöglichkeit einer absoluten Liebe in der Welt der Menschen, der Männer und ihrer Frauen, die sich aus ihren erstarrten Ordnungen nicht herauslocken lassen. Undine ist nicht die Frau schlechthin, sondern eher eine Gegenfrau, die Stimme des ganz Anderen. ____________________ Mit: Inka Friedrich und Monika Koch sowie Lauren Newton (Gesang) und Fritz Hauser (Perkussion) ____________________ Komposition: Fritz Hauser – Tontechnik: Jack Jakob und Jacqueline Stocker – Regie: Fritz Hauser und Stephan Heilmann ____________________ Produktion: SRF 1993 ____________________ Dauer: 49'

Hörspiel-Klassiker und ein Stück Radiogeschichte: Ingeborg Bachmanns erstes Hörspiel, verfasst um 1950. Nach Feierabend gerät der Angestellte Laurenz in ein Geschäft, in dem es Träume zu kaufen gibt. Träume, in denen man die Wünsche und Nöte, die Ängste und Hoffnungen des Alltags kompensieren kann. Laurenz, eine gründliche, penible Natur, dienstbeflissen und angepasst an die Wünsche seiner Kollegen und Vorgesetzten, erlebt in den Träumen sein eigenes Dasein so, wie ein Kinogänger Filme erlebt – als überhöhte Spiegelungen seines eigenen Daseins. Erst im dritten Traum erkennt er sich wieder. Doch was er hier wagt, das verwehrt er sich im Alltagsleben: Er gesteht seiner Bürokollegin Anna seine Liebe. ____________________ Mit: Ralf Schermuly (Laurenz), Herlinde Latzko (Anna), Wolfgang Hiller (Mandl), Walter Oberhuber (Nowak), Hans-Günther Müller (Generaldirektor), Klaus Seidel (Verkäufer), Günter Gube (Drehorgelmann), Rainer zur Linde (Matrose), Michael Schacht (Funker), Siegfried Meisner (Schiffsoffizier) ____________________ Musik: Willy Bischof – Tontechnik: Helmut Dimmig – Regie: Klaus W. Leonhard ____________________ Produktion: SRF 1977 ____________________ Dauer: 58'

Hörspiel-Klassiker. Eine leidenschaftliche Liebe in New York wird dem Urteil eines mystischen Gottes unterzogen. Ingeborg Bachmanns preisgekröntes Hörspiel zeigt die Unvereinbarkeit tiefer Gefühle mit einer rationalen Welt – poetisch, kritisch und zeitlos aktuell. Der gute Gott von Manhattan ist angeklagt, das Mädchen Jennifer im Zimmer eines New Yorker Hotels durch eine Bombenexplosion ermordet zu haben. Dem Richter erklärt er, er habe sich mit dieser Tat, und auch allen vorhergegangenen, nur zum Anwalt der auf Konventionen und Masshalten beruhenden Weltordnung gemacht. Diese sei durch die Masslosigkeit der Liebe der Getöteten bedroht worden. Er erzählt die Geschichte der Liebe Jennifers zu Jan, um darzulegen, dass diese Liebe, die an nichts mehr gemessen und mit nichts mehr verglichen werden konnte, verderblicher für die Ordnung sei als jedes Verbrechen, als alle Ketzereien. «Wo Liebe auftaucht, entsteht ein Wirbel wie vor dem ersten Schöpfungstag.» ____________________ Mit: Hanns Ernst Jäger (Der gute Gott), Alfons Hoffmann (Richter), Rainer zur Linde (Jan), Gudrun Herms (Jennifer), Otwin Kühlhorn (Eichhörnchen Billy), Susi Aeberhard (Eichhörnchen Franki), Paul Felix Binz (Gerichtsdiener), Ursula Streuli (Zigeunerin), Hans-Günther Müller (Bettler) u.v.a. ____________________ Musik: Willy Bischof – Tontechnik: Helmut Dimmig – Regie: Klaus W. Leonhard ____________________ Produktion: SRF 1971 ____________________ Dauer: 101'

Hausarztpraxen sind dauerüberlastet. Das war schon in den 1970er-Jahren der Fall. Hausarzt Dr. Clavadetscher kennt den stressigen Alltag: überfülltes Wartezimmer, unzählige Hausbesuche, endlose Tage … und trotzdem versucht der Arzt seinem Auftrag gerecht zu werden. Seit den idyllisch anmutenden Tagen eines «Dr. Hilfiker» in den frühen Fünfziger- und denjenigen von «Dr. med. Clavadetscher» in den Siebzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts hat sich manches verändert. Der Alltag eines Hausarztes ist nach wie vor stressig, Hausbesuche finden aber kaum noch statt, und die Kosten im Gesundheitswesen explodieren. Hans Karl Müller war selber Arzt und wusste daher sehr genau, worüber er 1974 schrieb. Sein Stück zeigt das entscheidende Ringen um die Erfüllung des ärztlichen Auftrages an der Front auf. Dabei wird die fiktive Handlung mit eigenen Kommentaren ergänzt. ____________________ Mit: Paul Bühlmann (Dr. med. Clavadetscher), Margrit Rainer (Schwester Käthy), Bella Neri (Susi), Walter Andreas Müller (Dr. med. Reding), Inigo Gallo (Herr Semadeni), Flavia Schnyder (Frau Caviezel), Sibylle Courvoisier (Frau Villars), Eduard Huber (Vertreter), Gregor Vogel (Hüttenwart) u.v.a. ____________________ Regie: Hans Jedlitschka ____________________ Produktion: SRF 1974 ____________________ Dauer: 84'

Sagenhafte Schweiz: Das war das Motto am Tag der Schweizer Literatur bei SRF am 09. Juni. Der Schriftsteller Wilfried Meichtry hat den ganzen Tag über eine neue, moderne Sage geschrieben – mit Inputs der Hörerinnen und Hörer von Radio SRF 1. Das Resultat ist hier zu hören, gelesen von Sarah Spale. Mit: Sarah Spale (Erzählerin) ____________________ Tontechnik: Chris Weber – Regie: Zita Bernet – Redaktion: Markus Gasser ____________________ Produktion: SRF 2026 ____________________ Die Entstehung der interaktiven Sage können Sie hier nacherleben: https://www.srf.ch/radio-srf-1/schweizer-literaturtag-die-interaktive-sage-ist-fertig-jetzt-lesen

Hörspiel-Klassiker. Wall Street 1850. In der Kanzlei eines Anwalts erscheint Bartleby, ein blasser junger Mann. Er erhält Schreibarbeiten, die er still erledigt. Bald aber beginnt er sich zu verweigern, «möchte lieber nicht mehr». Nichts bringt ihn davon ab. Dann möchte er lieber nicht mehr essen. Bartleby, dieser negative Held, ist eine Existenz des Neins bis zu seinem sanften Abschied vom Leben. Melvilles Text von 1853 gehört durch das tastende, hin- und hergerissene Erzählen des Anwalts und Notars Mr. Tucker zu den berührendsten Monologen der Weltliteratur. Matthias von Spallart hat den Text fürs Radio eingerichtet und mit Wolfgang Reichmann als unvergleichlichem Erzähler inszeniert. Die Produktion wurde zu einer seiner wichtigsten Regiearbeiten. Die sorgfältig umgesetzten Szenensplitter zeichnen die enge Welt der Schreibstube mit den schrulligen Angestellten scharf nach, und mit seinen wenigen kümmerlichen Sätzen porträtiert Wolfgang Forester den armen Bartleby so genau, dass man ihn nicht mehr vergessen kann. ____________________ Mit: Wolfgang Reichmann (Erzähler, Anwalt), Wolfang Forester (Bartleby), Rudolf Hofmann (Turkey), Volker Spahr (Nippers), Walter Kiesler (Broadbent), Jürgen Cziesla (Hauswirt), Heinz Günter Kilian (Wärter), Matthias von Spallart (Schliesser) ____________________ Tontechnik: Ernst Neukomm, Vreni Palm-Rupp – Hörspielbearbeitung und Regie: Matthias von Spallart ____________________ Produktion: SRF 1976 ____________________ Dauer: 77'

Wenn alte Sagen auf die moderne Gesellschaft treffen: Schreibstudierende des Schweizerischen Literaturinstituts in Biel haben für den SRF-Tag der Schweizer Literatur neue Sagen verfasst. Sie spiegeln die Themen und Ängste unserer Zeit, vom Klimawandel bis zur KI. Kathrin Thenhausen: Schreckhorndrache Eine alte Geschichte, an die niemand mehr glaubt, wird plötzlich wieder aktuell, weil die Gletscher schmelzen. Unerklärliches und Schreckliches muss geschehen, bis man reagiert und den Zugang zu den Bergen sperrt. Eine moderne Klimasage. Tamara Cina: Aletschbord Um zahlungskräftige ausländische Tourist:innen anzulocken, baut der Wirt des Hotels Belalp auf über 2'000 Metern Höhe einen Tennisplatz mit Blick auf den Aletschgletscher. Das klappt nur mit der Hilfe des unheimlichen Aletschji-Hirten, der ihn aber eindringlich vor den Folgen seiner Habgier warnt. Vergeblich. Die Bestrafung des Wirts ist sagenhaft. Eine Klimasage. Margreth Steger: Das Tuntschi Eine neuartige Dating-App, gefüttert mit den Emotionen der Nutzenden, verspricht die perfekte Beziehung. Dahinter steckt aber eine Hightech-Firma mit finsteren Absichten. Marina, die davon erfährt, verschwindet spurlos. Es wird eng für die Menschheit! Eine moderne Grossstadtlegende über die Angst vor der KI. Joni Merz: Der Geisterzug Der Zug fällt wegen einer technischen Störung aus, doch der Ersatzbus wartet ewig vor der geschlossenen Bahnbarriere. Was läuft hier falsch? Ist der Windzug Zeichen eines Geisterzugs, und wenn ja: Welche Interessen spielen mit? Eine moderne Grossstadtlegende über die Tücken der Technik. ____________________ Mit: Sarah Spale (Erzählerin) ____________________ Tontechnik: Serge Krebs – Regie: Zita Bernet – Redaktion: Markus Gasser ____________________ Produktion: SRF 2026 ____________________ Dauer: 27'

Ein Zürcher Gymnasium, Samstagnacht: Zoes Clique feiert heimlich eine Party. Die Nacht endet in einer Katastrophe: Zoe wird vergewaltigt. Und niemand weiss, wer es war. Der Fall erschüttert die Schule, Freundschaften, Familien. Eine authentische und spannende Serie, nicht nur für Jugendliche. Freundschaft und Liebe, Moral, Vertrauen und Schuld, Sexualität, Mobbing und Rache – das sind die Themen der fünfteiligen Serie, die ursprünglich 2018 unter dem Titel: «Det med Liv» vom dänischen Radio DR produziert wurde. Andreas Liebmann hat sie für SRF auf Zürcher Verhältnisse und Jugend-sprache übertragen. Die dialogstarke Story entwickelt sich wie ein Krimi: Wer ist der Täter? Je mehr man sich auf Zoes Clique einlässt, desto verworrener wird die Angelegenheit. Was ist in der alten Turnhalle des Gymnasiums tatsächlich passiert? Wird die Vergewaltigung je aufgeklärt? Zerbricht die Clique daran? Wie reagieren Lehrer und Eltern, die Schulleitung? Und überhaupt – wird eine Normalität je wieder möglich sein? Aus verschiedenen Perspektiven wird ein Verbrechen rekonstruiert, das nur schwer zu fassen ist. Dabei verschieben sich die Grenzen zwischen Wahrheit, Lüge und Projektion permanent. Altersempfehlung: ab 16 Jahren. Das Hörspiel erzählt von traumatisierenden Erlebnissen mit sexualisierter Gewalt. ____________________ Mit: Amélie Luise Hug (Sofie, Schülerin), Rabea Lüthi (Zoe, Schülerin), Sean Douglas (Alex, Schüler), Rino Hosennen (Luca, Schüler), Jonas Julian Niemann (Ben, Schüler), Hannes Schraner (Philip, Schüler), Lou Haltinner (Leonie, Schülerin), Anna Schinz (Kathrin Lienert, Lehrerin), Sebastian Krähenbühl (Martin Brändli, Rektor), Joachim Aeschlimann (Per Anliker, Prorektor), Jeanne Devos (Lisa Petkovic, Polizistin), Anna-Katharina Müller (Susann, Mutter von Zoe), Sophie Angehrn (Mia, Mitschülerin), Jasmin Gloor (Emma, Mitschülerin), Yves Camin (Sämi, Mitschüler), Matthias Kull (Chaschper, Mitschüler), Urs Jucker (Jack, Vater von Alex) u.v.a. ____________________ Übertragung aus dem Dänischen: Andreas Liebmann – Musik: Noah Ferrari (Vocals: Gina Pelosi) – Tontechnik Aufnahmen: Mirjam Emmenegger, Roland Fatzer, Franz Baumann – Tontechnik Postproduktion: Basil Kneubühler – Regieassistenz: Zita Bernet – Dramaturgie und Regie: Reto Ott ____________________ Produktion: SRF 2021 ____________________ Dauer: 42' Folge 2 «Das mit de Zoe»: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/2-5-das-mit-de-zoe-von-julie-budtz-sorensen?id=AUDI20260604_NR_0005

Sofie hat einen Verdacht, wer Zoe vergewaltigt haben könnte: Ben. Auch in der Klasse wundert man sich, dass er seit der Party nicht mehr aufgetaucht ist. Sofie soll einen Vortrag über Ingeborg Bachmann halten. Und das ausgerechnet zusammen mit Alex – wo doch schon gemunkelt wird, dass zwischen den beiden etwas am Laufen sei. Ben kehrt in den Unterricht zurück und streitet ab, etwas mit dem Fall zu tun zu haben. Klassenlehrerin Kathrin drohen vom Rektor Konsequenzen, falls sie sich weiter distanzlos und unprofessionell verhalte. Sofie spricht mit Zoe, das erste Mal seit der Party. Aber Zoe ist kaum wiederzuerkennen. Altersempfehlung: ab 16 Jahren. Das Hörspiel erzählt von traumatisierenden Erlebnissen mit sexualisierter Gewalt. ____________________ Mit: Amélie Luise Hug (Sofie, Schülerin), Rabea Lüthi (Zoe, Schülerin), Sean Douglas (Alex, Schüler), Rino Hosennen (Luca, Schüler), Jonas Julian Niemann (Ben, Schüler), Hannes Schraner (Philip, Schüler), Lou Haltinner (Leonie, Schülerin), Anna Schinz (Kathrin Lienert, Lehrerin), Sebastian Krähenbühl (Martin Brändli, Rektor), Joachim Aeschlimann (Per Anliker, Prorektor), Jeanne Devos (Lisa Petkovic, Polizistin), Anna-Katharina Müller (Susann, Mutter von Zoe), Sophie Angehrn (Mia, Mitschülerin), Jasmin Gloor (Emma, Mitschülerin), Yves Camin (Sämi, Mitschüler), Matthias Kull (Chaschper, Mitschüler), Urs Jucker (Jack, Vater von Alex), Karin Berri (Frau Sonderegger, Mutter von Mia), Sirio Flückiger (Herr Bajna, Vater von Emma), Zita Bernet (Christine, Mutter von Sofie), Budimka Bajo-Bollin (Kantinenfrau) u.v.a. ____________________ Übertragung aus dem Dänischen: Andreas Liebmann – Musik: Noah Ferrari (Vocals: Gina Pelosi) – Tontechnik Aufnahmen: Mirjam Emmenegger, Roland Fatzer, Franz Baumann – Tontechnik Postproduktion: Basil Kneubühler – Regieassistenz: Zita Bernet – Dramaturgie und Regie: Reto Ott ____________________ Produktion: SRF 2021 ____________________ Dauer: 45' Folge 1 «Das mit de Zoe»: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/1-5-das-mit-de-zoe-von-julie-budtz-sorensen?id=AUDI20260604_NR_0004 Folge 3 «Das mit de Zoe»: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/3-5-das-mit-de-zoe-von-julie-budtz-sorensen?id=AUDI20260604_NR_0006

Zoe wurde vergewaltigt. Wer es war? Noch immer unklar. An ihre Schule in Zürich machen Beschuldigungen und Fake News die Runde, ein Gerücht jagt das andere. «Zoe ist eine Bitch, die verdient, trocken gefickt zu werden.» Wer hat diesen Satz auf die WC-Wand geschmiert und warum? In der Schule findet ein Elternabend statt. Der trägt aber wenig zur Verständigung bei, vielmehr kommt es zu wilden Anschuldigungen. Und schon gibt es einen neuen Verdächtigen. Im schulischen Alltag am Gymnasium Friedenbühl wird Normalität behauptet. Der alljährliche Kanti-Ball findet statt wie geplant. Sofie steht der Kopf überhaupt nicht danach: Wem kann sie noch trauen? Sie entfernt sich von ihrem Noch-Freund Luca und fühlt sich immer mehr zu Alex hingezogen. Am Ball kommt es zu einer erneuten Eskalation. Altersempfehlung: ab 16 Jahren. Das Hörspiel erzählt von traumatisierenden Erlebnissen mit sexualisierter Gewalt. ____________________ Mit: Amélie Luise Hug (Sofie, Schülerin), Rabea Lüthi (Zoe, Schülerin), Sean Douglas (Alex, Schüler), Rino Hosennen (Luca, Schüler), Jonas Julian Niemann (Ben, Schüler), Hannes Schraner (Philip, Schüler), Lou Haltinner (Leonie, Schülerin), Anna Schinz (Kathrin Lienert, Lehrerin), Sebastian Krähenbühl (Martin Brändli, Rektor), Joachim Aeschlimann (Per Anliker, Prorektor), Jeanne Devos (Lisa Petkovic, Polizistin), Anna-Katharina Müller (Susann, Mutter von Zoe), Sophie Angehrn (Mia, Mitschülerin), Jasmin Gloor (Emma, Mitschülerin), Yves Camin (Sämi, Mitschüler), Matthias Kull (Chaschper, Mitschüler), Urs Jucker (Jack, Vater von Alex), Karin Berri (Frau Sonderegger, Mutter von Mia), Sirio Flückiger (Herr Bajna, Vater von Emma), Zita Bernet (Christine, Mutter von Sofie), Budimka Bajo-Bollin (Kantinenfrau) u.v.a. ____________________ Übertragung aus dem Dänischen: Andreas Liebmann – Musik: Noah Ferrari (Vocals: Gina Pelosi) – Tontechnik Aufnahmen: Mirjam Emmenegger, Roland Fatzer, Franz Baumann – Tontechnik Postproduktion: Basil Kneubühler – Regieassistenz: Zita Bernet – Dramaturgie und Regie: Reto Ott ____________________ Produktion: SRF 2021 ____________________ Dauer: 44' Folge 2 «Das mit de Zoe»: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/2-5-das-mit-de-zoe-von-julie-budtz-sorensen?id=AUDI20260604_NR_0005 Folge 4 «Das mit de Zoe»: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/4-5-das-mit-de-zoe-von-julie-budtz-sorensen?id=AUDI20260604_NR_0007

Wer hat in einer Partynacht die Schülerin Zoe vergewaltigt? Und was sind die Folgen? Für das Opfer, die Mitschülerinnen und-schüler, die Lehrerschaft und die Eltern? Wie verarbeitet man eine solche Tat? Sofie gesteht Zoe, dass sie sich in Alex verliebt hat. Zoe ist entsetzt. Die Stimmung in der Klasse wird immer schlechter. Kathrin entgleitet im Unterricht die Situation, sie begeht einen pädagogischen Fehler. Sofie und Alex verabreden sich zu einem Filmabend zu zweit, doch dieser nimmt eine abrupte Wendung. Sofie erzählt Philip, was passiert ist. Er sieht sich in seinem Urteil bestätigt, dass Alex pervers ist. Trotzdem muss Sofie mit Alex den Vortrag für den Deutschunterricht zum Abschluss bringen. Sie verhält sich distanziert und kontrolliert. Aber dann entdeckt sie auf seinem Laptop belastende Fotos. Altersempfehlung: ab 16 Jahren. Das Hörspiel erzählt von traumatisierenden Erlebnissen mit sexualisierter Gewalt. ____________________ Mit: Amélie Luise Hug (Sofie, Schülerin), Rabea Lüthi (Zoe, Schülerin), Sean Douglas (Alex, Schüler), Rino Hosennen (Luca, Schüler), Jonas Julian Niemann (Ben, Schüler), Hannes Schraner (Philip, Schüler), Lou Haltinner (Leonie, Schülerin), Anna Schinz (Kathrin Lienert, Lehrerin), Sebastian Krähenbühl (Martin Brändli, Rektor), Joachim Aeschlimann (Per Anliker, Prorektor), Jeanne Devos (Lisa Petkovic, Polizistin), Anna-Katharina Müller (Susann, Mutter von Zoe), Sophie Angehrn (Mia, Mitschülerin), Jasmin Gloor (Emma, Mitschülerin), Yves Camin (Sämi, Mitschüler), Matthias Kull (Chaschper, Mitschüler), Urs Jucker (Jack, Vater von Alex) u.v.a. ____________________ Übertragung aus dem Dänischen: Andreas Liebmann – Musik: Noah Ferrari (Vocals: Gina Pelosi) – Tontechnik Aufnahmen: Mirjam Emmenegger, Roland Fatzer, Franz Baumann – Tontechnik Postproduktion: Basil Kneubühler – Regieassistenz: Zita Bernet – Dramaturgie und Regie: Reto Ott ____________________ Produktion: SRF 2021 ____________________ Dauer: 45' Folge 3 «Das mit de Zoe»: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/3-5-das-mit-de-zoe-von-julie-budtz-sorensen?id=AUDI20260604_NR_0006 Folge 5 «Das mit de Zoe»: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/5-5-das-mit-de-zoe-von-julie-budtz-sorensen?id=AUDI20260604_NR_0008

Kurz vor den Sommerferien stellt sich heraus, wer die Schülerin Zoe vergewaltigt hat. Aber auch wenn der Täter ein Geständnis abgelegt hat, geht das Leben für die Betroffenen nicht einfach so weiter. In der Schule bekommen Sofie und Philip einen Streit zwischen Ben und Luca mit. Es geht um die Party-Nacht. Soll da etwas vertuscht werden? Alex hat gestanden, mit Drogen gehandelt zu haben. Er ist vom Gymnasium suspendiert und in einem Jugendheim untergebracht worden. Zoe kehrt endlich wieder in die Klasse zurück, aber es fällt ihr unglaublich schwer. Neue Entwicklungen decken ein falsches Alibi auf. Die ganze Wahrheit kommt ans Licht. Aber welche Wahrheit? Und wie damit leben? Das fragen sich die Schüler*innen, bevor sie sich in die Sommerferien verabschieden. Auch Kathrin fragt sich, ob für sie als Lehrerin eine Rückkehr in den Schulalltag ohne weiteres möglich sein wird. Und was ist mit Zoe? Altersempfehlung: ab 16 Jahren. Das Hörspiel erzählt von traumatisierenden Erlebnissen mit sexualisierter Gewalt. __________________ Mit: Amélie Luise Hug (Sofie, Schülerin), Rabea Lüthi (Zoë, Schülerin), Sean Douglas (Alex, Schüler), Rino Hosennen (Luca, Schüler), Jonas Julian Niemann (Ben, Schüler), Hannes Schraner (Philip, Schüler), Lou Haltinner (Leonie, Schülerin), Anna Schinz (Kathrin Lienert, Lehrerin), Sebastian Krähenbühl (Martin Brändli, Rektor), Joachim Aeschlimann (Per Anliker, Prorektor), Jeanne Devos (Lisa Petkovic, Polizistin), Anna-Katharina Müller (Susann, Mutter von Zoë), Sophie Angehrn (Mia, Mitschülerin), Jasmin Gloor (Emma, Mitschülerin), Yves Camin (Sämi, Mitschüler), Matthias Kull (Chaschper, Mitschüler), Urs Jucker (Jack, Vater von Alex) u. v. a. ____________________ Übertragung aus dem Dänischen: Andreas Liebmann – Musik: Noah Ferrari (Vocals: Gina Pelosi) – Tontechnik Aufnahmen: Mirjam Emmenegger, Roland Fatzer, Franz Baumann – Tontechnik Postproduktion: Basil Kneubühler – Regieassistenz: Zita Bernet – Dramaturgie & Regie: Reto Ott ____________________ Produktion: SRF 2021 ____________________ Dauer: 45′ Folge 4 «Das mit de Zoe»: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/4-5-das-mit-de-zoe-von-julie-budtz-sorensen?id=AUDI20260604_NR_0007

Zwei Menschen umkreisen sich, interessieren sich füreinander. Sie kommen ins Gespräch, stossen sich ab, nähern sich an, brechen ihre Panzer gegenseitig auf. Vertrautheit entsteht trotz Unverständnis. Dass es sich um zwei Männer handelt, spielt keine Rolle. Oder doch? Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 22.05.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Zwei Männer begegnen sich immer wieder durch Zufall – im Café, im Tram, auf der Strasse oder vor dem Pissoir. Sie spüren auf Anhieb Sympathie, kommen ins Gespräch. Zufällig erfährt der eine, der andere sei homosexuell. Und schon beginnt der Teufelskreis der Ängste, Verdächtigungen und Rückzüge, aber auch der Neugier. Im Dialog zeigt sich: Die Klischees stimmen alle nicht. Der Homosexuelle ist nicht verführt worden, der Ehemann ist nicht unglücklich verheiratet, das Kind ist nicht nur Kompensation einer brüchig gewordenen Beziehung. Und immer wieder – und trotz alledem – blitzt der Wunsch auf, zusammen zu sein, den anderen zu verstehen und bei alledem die eigenen Grenzen gewahrt zu wissen. Weniger aus einem neurotischen Abgrenzungsbemühen heraus als vielmehr aus wachsender Achtung voreinander. ____________________ Mit: Peter Holliger (Mann A), Hans Schenker (Mann B) ____________________ Übersetzung ins Zürichdeutsche: Katja Früh – Tontechnik: Ernst Neukomm und Ruth Pierrehumbert – Regie: Claude Pierre Salmony ____________________ Produktion: SRF 1983 ____________________ Dauer: 43'

Die junge Tessinerin Rosina kommt 1917 nach Uster, um in einer Spinnerei zu arbeiten. Sie verliebt sich in Jakob, der im Dunstkreis des «Cabaret Voltaire» und in sozialistischen Kreisen verkehrt. Ein Stück Schweizer Geschichte, das 1918 zum Landesstreik führt. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 15.05.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Rosina lebt mit ihrer Familie in Tenero, im Tessin. Es ist das Jahr 1917. Die Familie ist arm. Zu essen gibt es nur wenig. Da kommt das Angebot eines Deutschschweizer Fabrikanten gelegen: Er sucht junge Tessinerinnen, die in seiner Spinnerei arbeiten. So kommt Rosina mit 17 Jahren nach Uster. Im sonntäglichen Gottesdienst lernt sie Jakob kennen, und die beiden verlieben sich ineinander. Durch den jungen Zürcher Anwalt kommt Rosina mit der ihr völlig fremden Welt der Dadaisten und Sozialisten in Kontakt. Die Ereignisse überschlagen sich, und sie findet sich mitten in der turbulenten Zeit des Landesstreiks von 1918 wieder. ____________________ Mit: Anna Galante (Rosina 1), Anna Schinz (Karin), Joachim Aeschlimann (Peter), Margherita Coldesina (Rosina 2), Peter Hottinger (Jakob), Nicola Mastroberardino (Karl Widmer), Dimitri Stapfer (Freund 1), Bella Neri (Zia Olga), Maja Stolle (Schwester Agnes), Heidi Maria Glössner (Oberin), Kamil Krejci (Gast 1/Soldat), Dani Mangisch (Gast 2/Offizier), Andrea Bettini (Kommissar), Leonardo Nigro (Arbeiter/Notar), Franco Di Leo (Firmino), Ferruccio Cainero (Don Giuseppe Torri), Daniel Rohr (Herr Widmer) ____________________ Übersetzung und Musik: Flurin Caviezel – Tontechnik: Franz Baumann, Ueli Karlen – Regie: Karin Berri ____________________ Produktion: SRF 2018 ____________________ Dauer: 51'

Der Donjon wurde von Gespenstern überrannt! Herbert und Marvin sollen einen elfischen Zauber suchen, mit dem die Geister gebannt werden können. Dafür müssen sie sich ausgerechnet mit dem Magier Blasius verbünden – einem ehemaligen Geliebten von Marvins Frau Prisunde … Das grosse Staffel-Finale! Und die Hörspielmacher geben noch einmal alles: Es wird lustig und spannend, Zeit für krasse Action und grosse Gefühle! Ein würdiger Abschluss für die Hörspielserie nach den Erfolgscomics von Joann Sfar und Lewis Trondheim. ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Hans-Rainer Müller (Wärter), Jörg Döring (Marvin), Dominik Zeltner (Gürtel), Marie Löcker (Prisunde), Ueli Jäggi (Alkibiades), Martin Ostermeier (Blasius und Gehirn), Peter Flechtner (Ordinarius), Elfe (Cathleen Gawlich) und Fabian Dämmich (Gilberto) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Ulrich Pröfrock – Komposition und Sounddesign: Ulrich Bassenge und Karl Atteln – Geräuschemacher: Otger Kunert – Tontechnik: Björn Müller – Hörspielbearbeitung und Dramaturgie: Johannes Mayr und Wolfram Höll – Regieassistenz: Simon Hastreiter – Regie: Wolfgang Seesko ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt. ____________________ Alle bisherigen Folgen von «Donjon» könnt Ihr hier nachhören: https://www.srf.ch/sendungen/hoerspiel/hoerspiel-donjon-die-hoerspielserie-ist-zurueck?srg_shorturl_source=donjon

Die Geistertruhe: Wer sie öffnet, lässt innerhalb von Sekunden tausende Gespenster frei. So verteidigt Guillaume de la Cour den Donjon. Doch wo kommt die Truhe her? Und wie hat sie Guillaume bekommen? Eine abenteuerliche Geschichte, in der eine graue Maus die Hauptrolle spielt … Als die Autoren Joann Sfar und Lewis Trondheim 2020 die Comic-Serie «Donjon» wieder aufnahmen, nach einem guten Jahrzehnt, haben sie die «Donjon»-Welt mit neuen Figuren bevölkert. Ganz besonders ins Herz geschlossen haben die Fans Andrea: Die graue Maus und Anwaltsgehilfin, die wider Willen zur Heldin wird. ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Cathleen Gawlich (Andrea, Bürgermeisterin Hailand), Matthias Matschke (Ravin), Charlotte Schwab (Salsabylle), Lucia Kotikova (Imoen), Fabian Dämmich (Minsc), Annalena Haering (Jaheira), Genet Zegay (Viconia), Julian Greis (Hammerhai, Beamtengeist), Frank Gustavus (Hammerhai) und Martin Ostermeier (Blasius) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Ulrich Pröfrock – Komposition und Sounddesign: Ulrich Bassenge und Karl Atteln – Geräuschemacher: Otger Kunert – Tontechnik: Björn Müller – Hörspielbearbeitung und Dramaturgie: Johannes Mayr und Wolfram Höll – Regieassistenz: Simon Hastreiter – Regie: Wolfgang Seesko ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt. ____________________ Alle bisherigen Folgen von «Donjon» könnt Ihr hier nachhören: https://www.srf.ch/sendungen/hoerspiel/hoerspiel-donjon-die-hoerspielserie-ist-zurueck?srg_shorturl_source=donjon

Isis und Herbert haben ein Kind bekommen! Doch keine Zeit für Vaterfreuden – Isis möchte, dass das Baby einem traditionellen Ritual unterzogen wird: Es soll sich allein gegen ein Rudel Wölfe behaupten! Herbert ist wenig begeistert – und aus dem Streit zwischen Eltern droht so, ein Krieg zu werden … In den «Donjon»-Comics wird viel gestorben – und zwar meistens auf schräge und lustige Art. Kein Wunder, parodieren die Autoren Sfar und Trondheim doch Rollenspiele am Computer: Wo Kämpfen und Morden einfach dazugehört, damit die Spielfigur Erfahrung gewinnt und ins nächste Level aufsteigt. Doch in dieser Folge gehen die beiden das Thema Gewalt auf eine ernstere, emotionale Art an … ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Hans-Rainer Müller (Wärter), Jörg Döring (Marvin), Dominik Zeltner (Gürtel), Zoe Hutmacher (Isis), Marie Löcker (Prisunde), Ueli Jäggi (Alkibiades), Heinrich Schafmeister (Herzog), Karin Pfammatter (Herzogin), Peter Kaempfe (Ataman), Artur Weimann (Kosake), Olaf Reichmann (Guillaume de la Cour), Frank Gustavus (Monster), Julian Greis (Seegurke) und Cathleen Gawlich (Elyacin) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Ulrich Pröfrock – Komposition und Sounddesign: Ulrich Bassenge und Karl Atteln – Geräuschemacher: Otger Kunert – Tontechnik: Björn Müller – Hörspielbearbeitung und Dramaturgie: Johannes Mayr und Wolfram Höll – Regieassistenz: Simon Hastreiter – Regie: Wolfgang Seesko ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt. ____________________ Alle bisherigen Folgen von «Donjon» könnt Ihr hier nachhören: https://www.srf.ch/sendungen/hoerspiel/hoerspiel-donjon-die-hoerspielserie-ist-zurueck?srg_shorturl_source=donjon

Marvins Mutter wurde ermordet! Und das kann nur eins heissen: Wenn Marvin davon erfährt, wird er ein Blutbad in seinem Heimatdorf anrichten. Also muss Herbert schleunigst den Mörder finden, bevor es zu spät ist. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn alle Verdächtigen blutrünstige Drachen sind … Sage und schreibe 67 «Donjon»-Comics haben Joann Sfar und Lewis Trondheim bis heute veröffentlicht! Das Setting ist dabei grundsätzlich immer das Gleiche: die Fantasy-Welt rund um die Festung namens Donjon. Doch die die Vielzahl an Comics hat den beiden auch ermöglicht, ganz verschiedene Geschichten zu erzählen: Von Action bis Romantik, Philosophie bis Parodie haben Sfar und Trondheim schon alles ausprobiert. Und in dieser Folge haben sie einen waschechten Krimi verfasst. ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Hans-Rainer Müller (Wärter), Jörg Döring (Marvin, Baby-Marvin), Dominik Zeltner (Gürtel), Fabian Dämmich (Gilberto), Peter Kaempfe (Schamane, Montutoh), Julian Greis (Drachist 1), Frank Gustavus (Drachist 2) und Michael von Burg (Kakerlake) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Ulrich Pröfrock – Komposition und Sounddesign: Ulrich Bassenge und Karl Atteln – Geräuschemacher: Otger Kunert – Tontechnik: Björn Müller – Hörspielbearbeitung und Dramaturgie: Johannes Mayr und Wolfram Höll – Regieassistenz: Simon Hastreiter – Regie: Wolfgang Seesko ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt. ____________________ Alle bisherigen Folgen von «Donjon» könnt Ihr hier nachhören: https://www.srf.ch/sendungen/hoerspiel/hoerspiel-donjon-die-hoerspielserie-ist-zurueck?srg_shorturl_source=donjon

Ein neuer Tag, ein neuer Plan: Herbert und Co. wollen den Donjon zurückerobern! Dafür ist jedes Mittel recht: Mysteriöse Pilze mit magischen Eigenschaften. Oder bei der absoluten Elite-Truppe anheuern … Fantasy-Spass mit sprechenden Enten, verliebten Drachen und hinterhältigen Gürteln. Comics zum Hören, geht das überhaupt? Ja! Dank epischer Musik und opulentem Sounddesign. Und dafür wurde «Donjon» auch mehrfach ausgezeichnet: mit den Podcast-Oscars! Beim New York Radio Festival. ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Hans-Rainer Müller (Wärter), Jörg Döring (Marvin), Dominik Zeltner (Gürtel), Zoe Hutmacher (Isis), Marie Löcker (Prisunde), Jürg Kienberger (Stützli), Peter Flechtner (Ausbilder), Heinrich Schafmeister (Monsieur Morchumak), Frank Gustavus (Vollzugsprovisor 1), Julian Greis (Vollzugsprovisor 2), Michael von Burg (Hausmeister) und Cathleen Gawlich (Archivarin) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Ulrich Pröfrock – Komposition und Sounddesign: Ulrich Bassenge und Karl Atteln – Geräuschemacher: Otger Kunert – Tontechnik: Björn Müller – Hörspielbearbeitung und Dramaturgie: Johannes Mayr und Wolfram Höll – Regieassistenz: Simon Hastreiter – Regie: Wolfgang Seesko ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt. ____________________ Alle bisherigen Folgen von «Donjon» könnt Ihr hier nachhören: https://www.srf.ch/sendungen/hoerspiel/hoerspiel-donjon-die-hoerspielserie-ist-zurueck?srg_shorturl_source=donjon

Der beste Comic zum Hören ist endlich zurück! In einer brandneuen Staffel muss Ente Herbert alles tun, um den Donjon zurückzugewinnen. Diese schwarze Festung, die Heimat ist für ihn und seine Monsterfreunde. Also stellt sich Herbert der ultimativen Prüfung: Er bittet um Hilfe – bei seinen Eltern …! Von 1998 bis 2009 haben Joann Sfar und Lewis Trondheim nicht weniger als 34 «Donjon»-Comics geschrieben. 2014 ist dann «Das Ende des Donjons» erschienen, als krönender Abschluss. SRF hat 2017 und 2018 zehn «Donjon»-Bände als Hörspiele adaptiert. Als nun Sfar und Trondheim 2020 angekündigt haben, neue Geschichten im «Donjon»-Universum zu erzählen, war klar für SRF: Auch mit den Hörspielen geht es weiter! Und nun feiern endlich sechs neue Folgen Premiere, die die Geschichte von Herbert von Vaucanson weitererzählen. ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Hans-Rainer Müller (Wärter), Jörg Döring (Marvin), Dominik Zeltner (Gürtel), Zoe Hutmacher (Isis), Marie Löcker (Prisunde), Ueli Jäggi (Schollirotsch), Peter Kaempfe (Kalistus, Verkäufer), Heinrich Schafmeister (Herzog), Karin Pfammatter (Herzogin), Jürg Kienberger (Stützli), Michael von Burg (Fougasse), Julian Greis (Soldat 1, Automat 1) und Frank Gustavus (Soldat 2, Automat 2), ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Kai Wilksen – Komposition und Sounddesign: Ulrich Bassenge und Karl Atteln – Geräuschemacher: Otger Kunert – Tontechnik: Björn Müller – Hörspielbearbeitung und Dramaturgie: Johannes Mayr und Wolfram Höll – Regieassistenz: Simon Hastreiter – Regie: Wolfgang Seesko ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt. ____________________ Alle bisherigen Folgen von «Donjon» könnt Ihr hier nachhören: https://www.srf.ch/sendungen/hoerspiel/hoerspiel-donjon-die-hoerspielserie-ist-zurueck?srg_shorturl_source=donjon

Die Hochzeitsvorbereitungen im Donjon sind in vollem Gange! Marvin versucht sich als Zuckerbäcker, der Wärter kratzt mühsam die Mitgift zusammen – und Herbert überlegt fieberhaft, wie er das Ganze verhindern kann! Als dann Anwalt Guillaume de la Cour auftaucht, gerät der ganze Donjon in Gefahr … Der Schauspieler Helmut Krauss ist aus der Kindersendung «Löwenzahn» bekannt, wo er jahrzehntelang den Nachbarn von Peter Lustig gespielt hat. Doch auch als Synchronsprecher hat Krauss viele Rollen geprägt: ob als deutsche Stimme von John Goodmann in «The Big Lebowski» oder als Deku-Baum im Videospiel «The Legend of Zelda: Breath of the Wild». In der 10. Folge von «Donjon» hat er seine Wandlungsfähigkeit noch einmal unter Beweis gestellt: Denn Krauss spricht gleich fünf verschiedene Rollen! ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Olaf Reichmann (Guillaume de la Cour) Jörg Döring (Marvin), Helmut Krauss (Drachen, Alkibiades, Ataman, Türsteher, Troll) und Sylvia Steiner (Prinzessin Isis) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Kai Wilksen – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Orks und Trolle, Drachen und Zwergvampire – der Donjon wird bevölkert von unzähligen Monstern. Es sind Angestellte, bezahlt, um den Abenteurern eine Herausforderung zu bieten. Doch wie kommen eigentlich die Monster in den Donjon? Zum Beispiel durch zwielichtige Vermittler wie Guillaume de la Court … Die «Donjon»-Comics erscheinen im französischen Original beim Verlag Delcourt. Die Autoren Sfar und Trondheim haben es sich nicht nehmen lassen, ihren Verleger Guy Delcourt in «Donjon» mit einem Augenzwinkern zu verewigen: als halsabschneiderischen Anwalt Guillaume de la Court! ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Jörg Döring (Marvin), Jodoc Seidel (Wärter), Dominik Zeltner (Gürtel, Hunde), Anette Herbst (Yvette), Olaf Reichmann (Guillaume de la Cour), Marco Kröger (Nubbel), Hans-Rainer Müller (Hans-Hans) und Wolfgang Pampel (Wilfried, Friedrich und Abakabar) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Kai Wilksen – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2018 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Der Drache ist tot! Und das ist ein Problem: Denn der Drache bewacht den Schatz des Donjon. Herbert, Marvin und Prinzessin Isis ziehen los, um einen neuen Drachen zu besorgen: Im Dorf der Zauberer. Doch sie werden hereingelegt – von einem Baby, das sechzig Jahre alt ist! Die Comic-Macher Joann Sfar und Lewis Trondheim lieben Fantasy. Und deswegen lieben sie es auch, sie aufs Korn zu nehmen. Ob «Herr der Ringe» oder Rollenspiele wie «Dungeon and Dragons»: Sie bieten wundervolles Material für den schrägen Humor von «Donjon». ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Jodoc Seidel (Wärter), Jörg Döring (Marvin), Olaf Reichmann (Guillaume de la Cour, Baby-Magier), Helmut Krauss (Drache) und Dominik Zeltner (Gürtel, Manovara) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Tanja Krämling – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Das Geschäft läuft schlecht im Donjon! Immer weniger Abenteurer zahlen Eintritt, um auf Schatzjagd zu gehen. Da hat Herbert die rettende Idee: Er setzt das Gerücht in die Welt, eine Prinzessin sei im Donjon gefangen. Doch wie es der Zufall will, befindet sich tatsächlich eine Prinzessin im Donjon … Ist das der Beginn einer grossen Liebesgeschichte? Ente Herbert trifft auf Katze Isis … ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Sylvia Steiner (Prinzessin Isis), Jodoc Seidel (Wärter), Jörg Döring (Marvin), Dominik Zeltner (Gürtel) und Stefan Kaminski (Hyrka, Ataman, Lakai, Trolle) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Tanja Krämling – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Nubbel ist das Monster der Herzen: gross, blau und glupschäugig! Er liebt seine Freunde, seine Feinde hat er zum Fressen gern – und behält sie noch länger im Mund, damit der Geschmack nicht so schnell weggeht. Doch ausgerechnet Nubbel soll der letzte Überlebende der berüchtigten Fusselanten sein? Nubbel wird von Marco Kröger gesprochen – der deutschen Stimme von Seestern Patrick aus «Spongebob Schwammkopf»! ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Jörg Döring (Marvin), Jodoc Seidel (Wärter), Ueli Jäggi (Alkibiades), Marco Kröger (Nubbel, König Wubbel), Olaf Reichmann (Zongo, Hypermenoräeischer Kapitän, Zauberer), Wolfgang Pampel (Hypermenoräeischer Priester) und Hans-Rainer Müller (Kinder, Zauberer, Hummer) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Kai Wilksen – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2018 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.

Wenn du einen einzigen Wunsch frei hättest, was solltest du dir da wünschen? Genau diese Frage stellen sich auch Herbert, Marvin und der Wärter – als sie eine Wunderlampe finden! Also reisen sie nach Köterburg, um den Weisen Mattathias um Rat zu fragen. Doch der liegt im Sterben … Die «Donjon»-Comics von Joann Sfar und Lewis Trondheim sind vor allem erst einmal eins: ein grosser Spass. Und doch behandeln sie immer wieder auch ernste Themen, auf ihre eigene, schräge Art – so wie Unterdrückung und Rassismus in dieser Folge. Kein Wunder, hat sich Joann Sfar doch im Comic «Die Katze des Rabbiners» mit dem Leben der jüdischen Diaspora in Nordafrika auseinandergesetzt; und kommentiert Lewis Trondheim fortlaufend den Konflikt im Nahen Osten mit zeichnerischen Mitteln. ____________________ Mit: Hans-Georg Panczak (Herbert), Jörg Döring (Marvin), Jodoc Seidel (Wärter), Ueli Jäggi (Mattathias), Dominik Zeltner (Wunderlampe, Hunde) und Hans Ruchti (Alois van Poodle), sowie Olaf Reichmann, Marco Kröger und Wolfgang Pampel (Vögel) ____________________ Übersetzung aus dem Französischen: Tanja Krämling – Musik und Sounddesign: Karl Atteln – Geräuschmacher: Wilmont Schulze – Tontechnik: Tom Willen – Hörspielfassung und Regie: Wolfram Höll und Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2018 ____________________ Die «Donjon»-Comics sind auf Deutsch beim Reprodukt-Verlag erschienen, die französischen Originale bei Delcourt.