Das ist SRF Hörspiel: Ob als aktuelles Dialekt-Hörspiel, als rasant inszenierter Radio-Krimi oder als intimes Hörstück, es erwarten Sie überraschende Hörgeschichten. SRF Hörspiele sind Zeugnisse der Vergangenheit, Bilder unserer Gegenwart, Visionen von morgen. Nicht nur am Radio, sondern auch Onli…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Diskursstück über das Altersheim als Zwischenwelt, an der Grenze von Leben und Tod. Die «Insassen» kommen zu Wort: die Unbetuchten und die Unbesuchten, die, die nicht vom Leben lassen können, und die, die man nicht aus dem Leben lässt. Alle haben noch Bedürfnisse. Denn Geister sind auch nur Menschen Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 18.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Die Schweizer Dramatikerin Katja Brunner schafft es, scheinbar klare, fast schon klischierte Situationen ernst zu nehmen: den alten Mann, der die Welt nur noch aus der Horizontale seines Betts wahrnimmt und der Pflegekraft an den Hintern fasst. Die alte Frau, die kein Toilettenpapier mehr hat und mit vollen Hosen in den Supermarkt geht, unter den scheelen Blicken und gerümpften Nasen der anderen Menschen. Man verabscheut sie, man versteht sie. Und das sind Bilder, das sind Gefühle, die bleiben. ____________________ Mit: Marion Breckwoldt (Frau Heisingers), Friederike Wagner (Frau Simplon), Lisa-Katrina Mayer (Hilfskraft 1), Jirka Zett (Hilfskraft 2), Nela Schröder (Kinderstimme), Hansrudolf Twerenbold (Bill), Verena Buss, Jörg Dathe, Katja Reinke, Jörg Schröder (alle: Arsenal der Alten) ____________________ Musik: Mario Marchisella – Tontechnik: Basil Kneubühler – Dramaturgie: Wolfram Höll – Hörspielfassung und Regie: Erik Altorfer ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Dauer: 53'

Süffiges Experiment: Fünf Mal derselbe Text – und doch jedes Mal eine völlig neue Geschichte. «Repeat» bricht mit Erzählkonventionen: Es verwandelt Wiederholung in ein erzählerisches Experiment voller Tempo-, Ton- und Bedeutungswechsel – und überrascht mit einer finalen Pointe. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 17.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Was passiert, wenn man einen Text nicht verändert, aber alles andere – Stimmführung, Tempo, Beziehung, Geräuschkulisse, Rollenverteilung und Genre – vollständig dreht? Das Hörspiel «Repeat» stellt genau diese Frage. In fünf Szenen erklingt jeweils wortgleich derselbe Text, doch die Wiederholung wird zum erzählerischen Gamechanger. Ob beim Klau eines Porsches, einer dramatischen Sterbeszene, dem Chaos einer Sitcom-Küche, einem Horrorfilmabend oder im Backstage einer Rockband – zwei Schauspielerinnen und zwei Schauspieler übernehmen alle zwanzig Rollen, jede Szene beginnt wortgleich dort, wo die vorherige endet – und mit jedem «Repeat» beginnt eine neue Geschichte. Auch die Musik ist nicht nur Beiwerk, sondern Teil der Erzählstruktur – mit einem cleveren Dreh am Schluss. Aber: keine Spoiler! ____________________ Mit: Marek Harloff, Patrick Güldenberg, Anne Müller und Marie Dziomber ____________________ Song-Komposition: Claudia Weber – Arrangement und Gitarre: Lukas Fretz – Drums: Eric Gut – Bass: Jorge Fortes – Gesang: Marek Harloff – Song-Aufnahme: Björn Müller – Unplugged-Version: Anne Müller ____________________ Hörspielmusik und Tongestaltung: Lukas Fretz – Regie: Claudia Weber und Mark Ginzler – Dramaturgie: Mark Ginzler ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Dauer: 48'

Ebenso unterhaltsamer wie investigativer Blick in die nadelgestreifte Männerwelt der Wirtschaftselite. Geschichten aus den Chefetagen, dem Dschungel des mittleren Managements, der Welt der ausgebrannten niederen Chargen. Über Riten und Eitelkeiten, Intrigen und Ängste einer stressgeplagten Zunft. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 11.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Wie ticken Manager? Was sind ihre Dos and Dont's, ihre Zwänge, Nöte und Ticks? Was ist das Geheimnis ihres Erfolgs, wie stecken sie Niederlagen weg? Als einer der Ersten hat der Schweizer Erfolgsautor Martin Suter einen kühl-unterhaltsamen Blick hinter die Fassade der Wirtschaftsmächtigen geworfen. Suters Kolumne «Business Class» erschien von 1992 bis 2004 in der «Weltwoche» und von 2004 bis 2007 im «Magazin» des «Tages-Anzeigers». Er setzte damit neue Massstäbe in der Darstellung der zumeist männlichen Protagonisten einer Elite, die nur eines kennt: Wettbewerb und Sieg um jeden Preis. Suter ist zugleich Kenner und Kritiker dieser Kriegsschauplätze. Seine Darstellung ist authentisch und stilvoll überhöht und schreckt dabei vor Pointen nicht zurück. Und interessanterweise wirken die Szenen, die vor über 25 Jahren für das Hörspiel ausgewählt wurden, auch für heutige Ohren kaum veraltet. ____________________ Mit: Michael Wittenborn, Renate Müller, Jörg Schröder, Siegfried Meisner, Jodoc Seidel, Michael Maassen, Klaus Henner Russius ____________________ Musik: Tini Hägler, Ruedi Häusermann und Martin Schütz – Tontechnik: Jack Jakob – Hörspielfassung und Regie: Charles Benoit ____________________ Produktion: SRF 1999 ____________________ Dauer: 54' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Zum 80. Geburtstag von Charles Lewinsky. Ein Hörspiel über das Theater, die Theaterkrise und die Faszination der Bühnenkunst. Vor allem aber tolles Rollenfutter für ein Schauspieler-Duo der Extraklasse, geschrieben vom Schweizer Altmeister der gewitzten Unterhaltung für ein breites Publikum. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 10.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Das Stadttheater soll geschlossen werden. Dagegen wehrt sich der altgediente Schauspieler Theo Joachim mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln: charmanter Grandseigneur oder brachialer Erpresser – er ist sich für keine Rolle zu schade. Mitten in eine Zeit öffentlicher Sparwut lieferte Charles Lewinsky 2013 die Vorlage für ein Hörspiel, das von einem Komödianten und seiner Gegenspielerin aus der Finanzbranche handelt. Vordergründig streiten sich die beiden auf der leeren Bühne über Geld. Hintergründig unterhalten sie sich über Beruf und Berufung, über die Liebe und über Poesie. Charles Lewinsky, der am 14. April 80 Jahre alt wird, erlangte nach Stationen am Theater und beim Fernsehen landesweite Bekanntheit als Autor der SRF-Sitcom «Fascht e Familie» (1994–1999). Auch seine Romane fanden grosse Beachtung, insbesondere die jüdisch-schweizerische Familiensaga «Melnitz» (2006), die internationale Auszeichnungen bekam. ____________________ Mit: Katharina von Bock (Paula) und Wolfram Berger (Theo) ____________________ Tontechnik: Tom Willen, Roland Fatzer – Regie: Margret Nonhoff ____________________ Produktion: SRF 2013 ____________________ Dauer: 48' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Mockumentary über eine evangelikale Sekte. In einem Juradorf treibt die «Gemeinschaft des geteilten Rades» ihr Unwesen. Mysteriöse Vorfälle auf einem Acker rufen eine Investigativ-Recherche des nationalen Radiosenders auf den Plan. Darauf haben die Dorfbewohner gerade noch gewartet. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 04.04.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Im Juradorf Cormoret entdeckt der Bauer Luc Pittet in seinem Feld einen geheimnisvollen Findling. Pittet informiert den zuständigen Archäologen, doch eines Morgens ist der Stein weg. Stattdessen finden sich seltsame Schriftzeichen auf dem Acker. Steckt die «Gemeinschaft des geteilten Rades» dahinter? Eine Radiojournalistin fährt nach Cormoret, um das Rätsel des verschwundenen Steins zu lösen. Doch die Dorfbewohner wollen oder können ihr nichts sagen. Und niemand möchte mit den Mitgliedern der Gemeinschaft in Verbindung gebracht werden. Angeblich wartet diese Gemeinschaft auf ein uraltes Rad, mit dem sie das Evangelium weiterschreiben und damit ein neues Zeitalter herbeiführen möchte. Doch dann reden die Zeichen. ____________________ Mit: Daniel Linder (Luc Pittet), Judith Wipfler (Deborah Schelin), Roland Vouilloz (Michel Chervet), Martin Rapold (Arno Boschetti), Walter Filz (Dr. Mertens), Tobias Lambrecht (Dr. Wohlfahrt), Bernard Senn (Moderator) und Michael Stauffer (Dorfbewohner) ____________________ Musik: «Ester Poly» (Martina Berther und Béatrice Graf) – Tontechnik: Tom Willen – Regie: Johannes Mayr und Michael Stauffer ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Dauer: 46' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Hörspielbearbeitung des Erfolgsromans. In Lima pulsiert in den 1950er Jahren das Leben. Mittendrin der junge Schriftsteller Mario, der zwei lebensverändernde Begegnungen macht: Er begleitet den grossen Hörspielmacher Pedro Camacho bei seiner Arbeit – und verliebt sich in seine ältere Tante. Tante Julia, eine 32-jährige Bolivianerin, besucht nach ihrer Scheidung Angehörige in Perus Hauptstadt Lima, um einen neuen Ehemann zu finden. Dort verliebt sich ihr 18-jähriger Neffe Mario in die attraktive Frau. Aus einem Flirt wird eine skandalöse Beziehung und: eine Liebe. Diese Geschichte ist nicht erfunden. Sie hat sich in der Jugend des peruanischen Schriftstellers Mario Vargas Llosas tatsächlich zugetragen. Damals, in den frühen 50er Jahren, war Llosa gerade daran, ein Jurastudium zu verbummeln, und sich in Limas Privatradioszene herumzutreiben. Besonders angetan hatte es ihm ein bolivianischer Hörspielmacher. In seinem 1977 veröffentlichten Roman erwies Llosa der Gattung Hörspiel augenzwinkernd Reverenz: Er machte den Kunstschreiber zur zentralen Figur, nannte ihn Pedro Camacho und umgab neun Folgen aus Camachos diversen Radio-Novelas mit den autobiographischen Kapiteln über seine eigene Jugendliebe. Dementsprechend gibt es in jeder Folge der SRF-Hörspielreihe neben der jeweiligen Etappe im Skandal um Mario und Julia auch ein Camacho-Hörspiel – und damit ein Hörspiel im Hörspiel. Der Meister eröffnet seine erste Serie «Glück und Unglück des Don Alberto de Quinteros» mit der schicksalsschwangeren Folge «Die Heirat». ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Andreas Sindermann (Javier), Johannes Peyer (Hörspielensemble Radio Central), Rolf Beuckert (Hörspielensemble Radio Central), Heinz Margot (Hörspielensemble Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Renate Müller (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Alexander Tschernek (Pascual), Doris Wolters (Tante Olga), Rudolf Ruf (Onkel Pancracio), Thomas Kasten (Onkel Lucho) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Mario jobbt als Nachrichtenredaktor bei Radio Panamericana und erhält Einblick in die Arbeitsweise des Hörspielmeisters Pedro Camacho, der bei Radio Central mit seinen in der breitesten Öffentlichkeit heiss diskutierten Radio-Novelas die Einschaltquoten in schwindelerregende Höhen treibt. Zur Freude der Inhaber beider Radiostationen, Genaros sen. und Genaros jun. Besonders beliebt ist die Serie «Wachtmeister Lituma, der Schrecken der Unterwelt von Callao», die mit der Folge «Der Geheimnisvolle» ihren Auftakt nimmt. Und Tante Julia ist wirklich sehr schön in ihrem blauen Kleid. Bei Onkel Luchos Geburtstagsfeier im schicken «Grill Bolivar» erringt Mario den Sieg eines Kusses, gekrönt mit ernsthaften Gesprächen und der Verabredung zu gemeinsamen Kinobesuchen. Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Andreas Sindermann (Javier), Johannes Peyer (Hörspielensemble Radio Central), Rolf Beuckert (Hörspielensemble Radio Central), Heinz Margot (Hörspielensemble Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Renate Müller (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Alexander Tschernek (Pascual), Katharina Kilchenmann (Nelly), Jürgen Rohe (Medium), Thomas Kasten (Onkel Lucho), Chantal Millès (französische Sängerin), Peter Richner (Lucho Gatica), Helli Stehle (Grossmutter) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Der junge Peruaner Mario, Jurastudent in den 1950er Jahren und mittlerweile Nachrichtenchef bei Radio Panamericana, bekommt überraschend neues Personal: Da Pedro Camacho, der grosse Hörspielmacher, mit dem Geräuschmacher Pablito unzufrieden ist, wird dieser kurzerhand in Marios Redaktion versetzt. Mit Pablito wird ein Analphabet Journalist. Dafür ist die argentinische Botschaft in Lima mit Camacho unzufrieden und beschwert sich über des Meisters beständige Angriffe auf ihr Land in den äusserst beliebten Radio-Novelas. Dabei sind doch diese nachgerade getränkt mit Redlichkeit und moralischem Engagement – etwa die Serie «In Salomos Fussstapfen», wie deren hoch dramatische Folge «Der sündige Penis» demonstriert. Auch Marios Privatleben nimmt eine möglicherweise dramatische Wendung: Seine skandalösen Treffen mit Tante Julia werden von Javier, seinem besten Freund, entdeckt. Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Alexander Tschernek (Pascual), Rolf Beuckert (Hörspielensemble Radio Central), Heinz Margot (Hörspielensemble Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Andreas Sindermann (Javier), Katharina Kilchenmann (Moderatorin Radio Central), Renate Müller (Josefina Sanchez), Michael Maassen (Pablito) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Der Hörspiel-Star-Autor Pedro Camacho weiht Mario und Tante Julia in die tieferen Geheimnisse seiner Arbeitsmethode ein. Mit seinen Hörspielserien erzielt er nie da gewesene Erfolge, um die er sich in seiner Arbeitswut ebenso wenig schert, wie um den Liebeskummer, den Mario ihm anvertraut. Ein Heiratskandidat Tante Julias entfacht im jungen Neffen Eifersucht. Der erste Krach zieht auf. Aber schön ist die erste Versöhnung. Marios bester Freund Javier drängt es, bei seiner Angebeteten Nancy - sie ist Marios Cousine - endlich zu landen. Mit einer spanischen Stierkämpfermantilla als Geschenk tritt er die Eroberung an. Weniger lieblich geht es in Camachos Serie «Federico Unzátegui, der Mann, der aus dem Urwald kam» zu. Die aktuelle Folge heisst «Die illustrierten Töchter» und zeigt das tragische Finale einer Familienplanung. Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Katharina Kilchenmann (Moderatorin Radio Central), Alexander Tschernek (Pascual), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Renate Müller (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Martin Bopp (Drogist), Andreas Sindermann (Javier), Michael Maassen (Pablito), Doris Wolters (Tante Olga), Thomas Kasten (Onkel Lucho) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Pedro Camacho, der Hörspielmacher, kann selbst die politische Spitze Perus zu seinen Hörern zählen. Das freut die Besitzer der Radiostation natürlich ungemein. Mario hingegen hat keine so gute Zeit: muss er seine Tante Julia doch von einer gemeinsamen Zukunft trotz Altersunterschied überzeugen. Immerhin besteht er, wenn auch unverdientermassen, seine Zwischenexamina in Jurisprudenz. Mit Freund Javier und dessen Freundin Nancy (sie ist eine Cousine Marios) verbringen Tante und Neffe einen anregenden und ausgelassenen Abend und laufen Onkel Jorge über den Weg. Ob der das skandalöse Paar nicht bemerkt oder willentlich übersehen hat und die Familie informiert? - In Marios Vabanquespiel steigt der psychische Druck auf eine schwindelerregende Höhe. - Und rein zufällig eröffnet Camacho in dieser Woche seine neue Hörspielserie: «Auf Lucía Acémilas Couch», in der die Welt aus der Sicht der Psychotherapeutin gezeigt wird. Die erste Folge heisst: «Der Kinderschreck». Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Anja Klein (Nancy), Katharina Kilchenmann (Moderatorin Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Andreas Sindermann (Javier) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Ob der Hörspielmacher von Radio Central, Pedro Camacho, seinen Zenit überschreitet? Der arbeitswütige Hörspielstar, der gleich mehrere Hörfolgen täglich erarbeitet, beginnt, Serien und Figuren zu verwechseln. So auch in seinem neuen Werk «Aufstieg und Niedergang der Familie Bergua», die mit der Folge "Das Messer" anhebt. Camachos Hörspielensemble bittet den jungen Nachrichtenchef Mario um Vermittlung bei den Medieninhabern Genaro sen. und jun., kommt doch zu den Verwirrungen des Meisters ein neuer Hang zum Anschwellen seiner Erzählpassagen zu Ungunsten der Hörspielelemente und damit der Arbeit des Ensembles hinzu! Über dies führen die Tiraden, die er in seine Hörspielserien gegen Argentinien einbaut, zu Ausschreitungen gegen ihn auf offener Strasse. Auch Mario trifft das Schicksal hart: Die Familie hat Wind bekommen von seinem Verhältnis mit Tante Julia. Die Eltern im Ausland sind bereits verständigt worden. Ein Gewitter scheint aufzuziehen. Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Andreas Sindermann (Javier), Christian Heller (Fleischer), Reinhard Sannemann (Lacrimoso), Alfred Urankar (Luciano Pando), Dinah Hinz (Josefina Sanchez), Heinz Margot (Fleischer), Anja Klein (Nancy), Jürgen Cziesla (Genaro sen.) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Der grosse Mann des Hörspiels im Peru der frühen 1950er Jahre, Pedro Camacho, gesteht Mario, dem blutjungen Nachrichtenchef von Radio Panamericana, sein Problem mit dem Gedächtnis, das seine so beliebten Hörspielserien durcheinanderbringt. Auch die Serie «Pater Seferino, die Faust Gottes» ist betroffen. Man merkt das bereits in der ersten Folge "Die bewaffnete Predigt". In Marios Familie eskaliert der Skandal um das Liebesverhältnis mit Tante Julia. Die Eltern künden ihre Rückkehr aus dem Ausland an, und Julia ist drauf und dran, nach Bolivien zurückzukehren. Mario aber hält seine angebetete Tante zurück: Er macht ihr einen Heiratsantrag. Zusammen mit Cousine Nancy und Freund Javier wird ein Weg zur Heirat ohne Familie geplant. Und Marios Mitarbeiter Pascual weiss auch einen Bürgermeister, der die Trauung ohne korrekte Papiere vornehmen will. Die Jagd nach dem legalisierten Glück beginnt. Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Anja Klein (Nancy), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Rolf Beuckert (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Renate Müller (Hörspielensemble Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Bernard Senn (Mann), Franziska Von Arx (Frau), Franziska Von Arb (Frau), Andreas Sindermann (Javier), Angelika Schett (Frau Riofrio), Katharina Kilchenmann (Moderatorin Radio Central, Sekretärin) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Mario, der junge Jurastudent und Nachrichtenchef bei Radio Panamericana in Lima, ist fest entschlossen, die skandalöse Beziehung zu seiner Tante Julia gegen den Widerstand seiner Familie zu legalisieren, obwohl er weder volljährig ist, noch eine elterliche Heiratserlaubnis hat. Er wird von seinem besten Freund Javier, dem Mitarbeiter Pascual und von seiner Cousine Nancy tatkräftig unterstützt. Aber in der Hauptstadt lässt sich unter den gegebenen Umständen in Sachen Heirat nichts ausrichten. Mario und Julia reisen in Begleitung der Freunde aufs Land, um der Ankunft der Eltern aus dem Ausland auszuweichen, und um Jagd zu machen nach einem Bürgermeister, der ein Auge zudrückt und sie vermählt. - Ergebnislos. Die Hochzeitsnacht in einem schäbigen Hotel findet so vor der Trauung statt, während Freund Javier in die Hauptstadt zurückfährt. Ob es ein Glück mit Happyend gibt oder nicht? - In Pedro Camachos neuer Hörspielserie «Joaquin Hinostroza Bellmont, Tänzer auf dem Fussballfeld» kann von glücklichem Ausgang nicht die Rede sein. Gleich in der ersten Folge "Die Gitter" gehen alle Figuren in den Untergang. - Etwas ungünstig für eine Serie! Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Andreas Sindermann (Javier), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Rolf Beuckert (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Renate Müller (Hörspielensemble Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Rudolf Ruf (Bürgermeister San Juan de Yanac), Thomas Hodina (Fischer, Bürgermeister Tambo de Mora), Franziska Von Arx (Fischersfrau), Jodoc Seidel (Taxifahrer), Norbert Schwientek (Bürgermeister von Chinca), Peter Richner (Sekretär), Katharina Kilchenmann (Moderatorin Radio Central), Alexander Tschernek (Pascual) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören:

Endlich klappt es: Mario und Tante Julia haben einen Bürgermeister gefunden, der sie traut. Der Clan, vor vollendete Tatsachen gestellt, steht Kopf; der Vater stösst sogar Morddrohungen aus, und die eheliche Tante muss für sechs Wochen ins Exil. Aber schliesslich glätten sich die Wellen. Dafür schnappt der grosse Hörspielmeister Pedro Camacho über und muss in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Seine letzte Hörspielserie «Crisanto Maravillas, der Barde von Lima» macht sein Hörspielensemble arbeitslos und scheitert - symptomatisch für des Meisters Zustand - gleich in der ersten Folge «Der Sturz ins Beinhaus». Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Alexander Tschernek (Pascual), Andreas Sindermann (Javier), Siegfried Meisner (Vater), Doris Wolters (Tante Olga), Rita Uecker (Tante Jesu), Michael Maassen (Pablito), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Ingrid Domann (Mutter), Helli Stehle (Grossmutter), Anja Klein (Nancy), Thomas Kasten (Onkel Lucho), Katharina Kilchenmann (Moderatorin Radio Central), Jürgen Rohe (Taxifahrer), Martin Bopp (Bürgermeister) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen gibt's hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Im Epilog zur Serie wird Bilanz gehalten: Mario bezeichnet die Ehe mit seiner Tante Julia im Rückblick als «richtigen Erfolg». Auch wenn die Ehe der beiden nur acht Jahre lang anhielt. Distanz zur Familie kann man ihm jedenfalls nicht vorwerfen: Nach der Scheidung von der Tante hat er eine Cousine geheiratet. Jahre später, er ist ein erfolgreicher Schriftsteller geworden und lebt in Europa, trifft er auf einem seiner Urlaube in der Heimat auf alte Freunde, und die halten eine Überraschung für ihn bereit: Die unerwartete Begegnung mit Pedro Camacho, der jetzt kein bewundertes Genie mehr ist, sondern ein subalterner Angestellter in der Redaktion eines Boulevardblattes. Ein guter Roman hat eine Stimme. «Tante Julia und der Kunstschreiber», Llosas' Erfolgsroman aus dem Jahr 1977 hat zwei: Mario erzählt über seine Jugend, die peruanische Gesellschaft und die Medien im Lima der fünfziger Jahre. Der Student der Jurisprudenz träumt vom Schriftstellerdasein und lümmelt sich im Radiomilieu herum. Aus Bolivien kommen gleich zwei Menschen an, die auf ihn nachhaltig wirken. Die frisch geschiedene Tante Julia und Pedro Camacho, Boliviens erfolgreichster Hörspielautor-, Regisseur und genialer Erzähler am Mikrophon wird von Radio Central nach Lima engagiert. ____________________ Mit: André Jung (Mario), Christoph Bantzer (Camacho), Herlinde Latzko (Tante Julia), Stefan Saborowski (Genaro jun.), Andreas Sindermann (Javier), Johannes Peyer (Hörspielensemble Radio Central), Rolf Beuckert (Hörspielensemble Radio Central), Heinz Margot (Hörspielensemble Radio Central), Dinah Hinz (Hörspielensemble Radio Central), Renate Müller (Hörspielensemble Radio Central), Reinhard Sannemann (Hörspielensemble Radio Central), Alfred Urankar (Hörspielensemble Radio Central), Alexander Tschernek (Pascual), Doris Wolters (Tante Olga), Rudolf Ruf (Onkel Pancracio), Thomas Kasten (Onkel Lucho) ____________________ Aus dem Spanischen von Heidrun Adler – Hörspielfassung: Daniel Howald – Tontechnik: Vreni Rupp, Aldo Gardini und Thierry Hassenforder – Geräuschaufnahmen in Peru: Regula Renschler – Regie: Claude Pierre Salmony und Daniel Howald ____________________ Produktion: SRF 1997 Alle Folgen von «Tante Julia und der Kunstschreiber» gibt es hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Eine Hörspielfigur nimmt Stellung. Julia Urquidi Illanes und ihre Ehe mit Mario Vargas Llosa. Regula Renschler hat mit der echten Julia ein Interview geführt und Llosas Erfolgsroman nach seinem Wahrheitsgehalt hin abgeklopft. Von und mit: Regula Renschler, Julia Urquidi Illanes, Marco Martos Carrera (Literaturprofessor und -kritiker) Over Voice und Lesungen: André Jung und Herlinde Latzko ____________________ Produktion: SRF 1997 ____________________ Erstsendung im Rahmen des Peru-Schwerpunktes als «Reflexe»-Sendung am 11.9.1997 Alle Folgen von «Tante Julia und der Kunstschreiber» gibt es hier zum Nachhören: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Klangkunstwerk über die englische Dichterin Emily Brontë. Sie kannte die karge Schönheit der Moore aus ihrer Kindheit. Das Duo Merzouga entdeckt in Brontës Gedichten Songs für unsere Zeit und entführt uns in den faszinierenden Lebensraum Moor. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 21.03.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur In ihren «Poems from the Moor» beschwört Emily Brontë die besondere Atmosphäre der Landschaft Yorkshires. Zwei Jahrhunderte später verbringt ein Klangkünstler ein Jahr in einer Moorlandschaft. Daraus entsteht die Vertonung von Brontës Gedichten als «Songs from the Moor». Das Klangduo Merzouga setzt diese in eine zeitgenössische Klanglandschaft aus Moor-Sounds und Field-Recordings brummender Wasserkäfer. In den Schichten des Torfbodens verbirgt sich ein Archiv der Landschaft. Gräser, Moose und Pollen, die im nassen Moor über Jahrtausende erhalten bleiben, erlauben einen Blick in die Geschichte. In der Verschränkung von Musik und Wissenschaft, Klangkunst und Lyrik lotet das Kölner Klangkunstduo die Bedeutung der Moore für die Bewältigung der Klimakrise aus und versucht, Begeisterung zu wecken für diesen faszinierenden Lebensraum zwischen Wasser und Land. ____________________ Mit: Veronika Bachfischer, Jean Paul Baeck und Filippa Gojo (Gesang) ____________________ Tontechnik: Christoph Rieseberg und Jens Müller – Regie: Janko Hanushevsky und Eva Pöpplein (= Merzouga) ____________________ Produktion: Deutschlandfunk 2024 ____________________ Dauer: 56'

Ein Mann ist vom Himmel gefallen. Beim Landeanflug ist der blinde Passagier aus Afrika aus dem Fahrwerk eines Flugzeugs gestürzt. Ganz in der Nähe der Fabrik, in der die junge Nachtwächterin arbeitet, ist es geschehen. Diese Geschichte lässt sie nicht mehr los. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 20.03.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Eigentlich hat die junge Frau den Auftrag, den Wolf zu fangen, der auf dem Fabrikgelände herumschleichen soll. Sie gräbt eine Fallgrube. Aber noch fehlt vom Wolf jede Spur. Dafür erfährt sie vom älteren Lose, dass dieser vor Jahren Augenzeuge war, als der Mann vom Himmel stürzte. Nun arbeitet Lose nicht mehr in der Fabrik, sondern auf dem nahen Flughafen. Und die junge Frau will ihn dort besuchen. Der Roman «Hier ist noch alles möglich» der jungen Schweizer Autorin Gianna Molinari wurde 2018 von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen. Das preisgekrönte Buch bietet eine Steilvorlage fürs Hörspiel: Atmosphärisch dicht folgt es den Gedanken der Ich-Erzählerin. Sie versucht die Welt zu fassen, erfassen, auch den Wolf. Die Suche nach ihm, das Warten wird mehr und mehr zu ihrer Obsession. «Hier ist noch alles möglich» ist im Aufbau Verlag erschienen. ____________________ Mit: Henni Jörissen (Ich), Michael Neuenschwander (Chef), Sven Schelker (Clemens), Thomas Douglas (Koch), Bodo Krumwiede (Lose), Inga Eickemeier (Erika) ____________________ Musik: Fatima Dunn – Hörspielfassung: Stephan Heilmann und Julia Glaus – Tontechnik: Franz Baumann und Roland Fatzer – Regie: Julia Glaus ____________________ Produktion: SRF 2021 ____________________ Dauer: 50'

Literarischer Bestseller als zweiteiliges Hörspiel. Da soll sich ein Wolf auf dem Fabrikgelände herumtreiben. Das erfährt die junge Nachtwächterin gleich zu Beginn, als sie den Job anfängt. Und sie soll ihn fangen. Ihre Neugier ist geweckt. Gibt es den Wolf wirklich? Und ist er eine Gefahr? Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 13.03.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Hier ist noch alles möglich – dieses Lebensgefühl sucht die junge Frau, deshalb hat sie ihr altes Leben aufgegeben. Viel ist in der Kartonfabrik allerdings nicht mehr los, bald wird sie stillgelegt. Da kommt ihr der Wolf gerade recht. Sie befragt den Kantinenkoch, der das Tier als Einziger gesehen haben will, starrt mit Nachtwächterkollege Clemens auf Monitore und untersucht den löchrigen Fabrikzaun … Der Roman «Hier ist noch alles möglich» der jungen Schweizer Autorin Gianna Molinari wurde 2018 von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen. Das preisgekrönte Buch bietet eine Steilvorlage fürs Hörspiel: Atmosphärisch dicht folgt es den Gedanken der Ich-Erzählerin. Sie versucht die Welt zu fassen, erfassen, auch den Wolf. Die Suche nach ihm, das Warten wird mehr und mehr zu ihrer Obsession. «Hier ist noch alles möglich» ist im Aufbau Verlag erschienen. ____________________ Mit: Henni Jörissen (Ich), Michael Neuenschwander (Chef), Sven Schelker (Clemens), Thomas Douglas (Koch), Bodo Krumwiede (Lose), Inga Eickemeier (Erika) ____________________ Musik: Fatima Dunn – Hörspielfassung: Stephan Heilmann und Julia Glaus – Tontechnik: Franz Baumann und Roland Fatzer – Regie: Julia Glaus ____________________ Produktion: SRF 2021 ____________________ Dauer: 51' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Eine musikalische Weltreise und ein Hörvergnügen der besonderen Art! Der international erfolgreiche Schweizer Regisseur Thom Luz erkundet auf seine ganz eigene Art ein paar jener fernen, kaum bekannten Inseln, welche die Autorin Judith Schalansky in ihrem Kultbuch poetisch beschrieben hat. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 07.03.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Es gibt heutzutage rund um den Globus kein Fleckchen Erde mehr, das unentdeckt geblieben wäre. Jede Küste, jedes Eiland ist betreten, vermessen und in Besitz genommen worden. Dennoch hat sich die Schriftstellerin und Buchgestalterin Judith Schalansky zu einer neuerlichen Entdeckungsreise aufgemacht. In früheren Zeiten hätte sie dafür ein Schiff besteigen müssen, beseelt vom Wunsch, unversehens irgendwo auf eine unbekannte Landmasse zu stossen. Aber Judith Schalansky ist aufgewachsen als «Atlas-Kind», ihre Liebe gilt den kartografischen Werken, die uns in Form einer ebenso abstrakten wie ästhetischen Darstellung die fernen Welten nahezubringen versuchen. In ihnen, den erdkundlichen Folianten und Atlanten, hat Judith Schalansky ihre Expeditionen unternommen. Und ist dabei bis an die Ränder des Erdkreises vorgestossen, zu fünfzig abgelegenen Inseln: «Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde». Inseln, die sich – weit entfernt von jeder Bounty-Romantik – aus der rauen See erheben, abweisend und karg die allermeisten. Und es hat sich auf ihnen Schreckliches zugetragen. Denn die Faszination der Entdecker verkehrte sich nur allzu oft in Entsetzen. «Das Paradies mag eine Insel sein», schreibt Judith Schalansky. «Die Hölle ist es auch.» Thom Luz montiert aus der Buchvorlage eine faszinierend skurrile Klang- und Hörreise, komponiert aus Stimmen, Geräuschen und musikalischen Fragmenten – wie nicht von dieser Welt. ____________________ Mit: Beatrice Frey, Günther Harder, Sophie Krauss, Oscar Olivo ____________________ Musik: Iris Maron (Violine), Maria Pache (Viola), Mikael Rudolfsson (Posaune), Karoline Steidl (Violine) – Musikalische Leitung: Mathias Weibel ____________________ Dramaturgie: Judith Gerstenberg – Textfassung, Montage und Regie: Thom Luz – Redaktion: Reto Ott (SRF) und Isabel Platthaus (WDR) ____________________ Produktion: SRF und WDR, in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Hannover, 2015 ____________________ Dauer: 53' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Tragik-Komödie von Hermann Bohlen. Ein gestresster Autor und Familienvater holt sich in seiner Verzweiflung Hilfe bei einer KI. Und gerät immer mehr in Abhängigkeit zu dieser. Seine Teenie-Töchter sind besorgt ob der sich anbahnenden Internet-Sucht ihres Ernährers und schmieden einen kühnen Plan. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 06.03.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 F. ist Autor und alleinerziehender Vater zweier Teenager-Mädchen. Am frühen Morgen klingelt es bei ihm an der Tür: Die geleaste Drucker-/Scanner-Kombination wird von einer Servicemitarbeiterin abgeholt. Grund sind nicht bezahlte Leasing-Raten – F. ist fast pleite. Seine Situation spitzt sich weiter zu: In der Nacht hat sein Computer selbständig ein Update der Betriebssoftware gemacht, wichtige Apps funktionieren nicht mehr. Dafür funktioniert völlig ungefragt eine Software im Computer, die sich plötzlich stimmlich meldet, weil sie bei F. «ein krisenhaftes Muster der Benutzung des Endgeräts» festgestellt hat. Was genau klemmt bei F.? Darüber frei zu sprechen, sich vielleicht sogar eine professionelle Beratung zu genehmigen, kommt für F. nicht in Frage. Stattdessen: Hinwendung zur KI als preiswertem Gesprächspartner und Gehilfen – um ein in der Tat ganz schön happiges Pensum zu bewältigen: F. muss bis in zwei Tagen ein Hörspiel geschrieben haben, einen schwierigen Brief an den Klassenlehrer und die Trauerrede für seine kürzlich verstorbene Schwester Henni. Gneta und Pepi, zwei vernachlässigte, aber übelst selbstbewusste Töchter, schwirren um ihn herum, gucken ihm auf die Finger und funken dazwischen, als sie seinen sorglosen Umgang mit künstlicher Intelligenz bemerken. «Moetteli – Eine Begegnung mit der künstlichen Intelligenz» wurde 2025 in der Kategorie «Innovatives oder künstlerisches Hörspiel» mit dem Deutschen Preis für Audiostories ausgezeichnet. Die Jury lobte, wie «Moetteli» als «experimentelles Hörspiel» auf frische und unterhaltsame Weise die Problematik von KI beleuchtet. ____________________ Mit: Hermann Bohlen (F.), Irene Grüter (Moetteli), Toni Lorentz (Gneta), Rubi Lorentz (Pepi), Bettina Kurth (Henni), Britta Steffenhagen (Servicemitarbeiterin), Golo Euler (Bestattungsunternehmer), Thelma Buabeng (Hörspiel-Redaktorin) sowie bekannte KI-Stimmen wie Siri, Bard und Co. ____________________ Musik und Montage: Hermann Bohlen – Aufnahme und Mix: Jean Szymczak – Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt – Dramaturgie: Mark Ginzler – Regie: Judith Lorentz ____________________ Produktion: SRF 2024 ____________________ Dauer: 51' Hier gibt's noch mehr Hörspiele: https://www.srf.ch/audio/themen/hoerspiele-geschichten

Was bleibt von den Nachrichten von gestern, von vor einer Woche, von vor 15 Jahren? Stephan Heilmann hat 2011 die Radionachrichten des ganzen Monats Februar gesammelt und zu einer Collage verdichtet. An was erinnern wir uns 15 Jahre später, und an was nicht mehr? Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 28.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Am Beispiel eines beliebigen Monats (hier des Februars 2011) wurde der Versuch unternommen, die 28 Ausgaben der Radiosendung «HeuteMorgen» so zu verdichten, dass der unaufhörliche Informationsfluss – das Auftauchen, das schnelle oder langsame Verschwinden und das gelegentliche Wiederauftauchen unterschiedlichster Nachrichten über Ereignisse jeder Art – in seinem zeitlichen Ablauf, gleichsam «im Zeitraffer», deutlich wird. ____________________ Tontechnik: Tom Willen – Realisation: Tom Willen und Stephan Heilmann ____________________ Produktion: SRF 2011 ____________________ Dauer: 41'

Moderner Klassiker aus Italien. Fantasiereich, witzig und melancholisch entfaltet Italo Calvino in seinem Roman aus dem Jahre 1957 einen Raum der Wunder, wie ihn nur die Literatur erfinden kann. Ein abenteuerlicher Fall von Eskapismus und poetischem Protest in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 20.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 (Teil 1) Am 15. Juni 1767 beschliesst der zwölfjährige Baron Cosimo Piovasco di Rondò, das dekadente Milieu seiner aristokratischen Familie zu verlassen, um fortan auf den Bäumen zu leben. Er erhebt sich von der Familientafel, klettert auf eine Steineiche und wird bis zu seinem Tod die Erde nicht mehr betreten. Cosimo baut sich in den Baumkronen eine eigene Welt auf: Er isst und schläft, wächst und entwickelt sich, er lernt und arbeitet, liest und kommuniziert, ohne jemals den Boden zu berühren. Er unternimmt sogar Reisen durchs Land, entlang von Alleen, und nimmt an gesellschaftlichen und politischen Ereignissen teil. Sein Dasein auf den Bäumen wird zum Symbol der Freiheit und des Widerstands gegen Konventionen und Zwänge. Im Laufe seines Lebens begegnet Cosimo vielen Menschen, auch berühmten Persönlichkeiten wie Voltaire und Napoleon. Und er verliebt sich in die geheimnisvolle Viola. Die Hörspielbearbeitung des Schauspielers Wolfgang Stendar (1929–2017), der auch die Hauptrolle spricht, entstand 1968 im Radiostudio Zürich. Es ist ein Fundstück aus dem SRF-Archiv und wurde letztmals 1985 gesendet. ___________________ Mit: Gert Westphal (Erzähler/Biagio), Wolfgang Stendar (Cosimo), Jöns Andersson (Baron), Valerie Steinmann (Baronin), Gisela Zoch (Viola), Eva Wächter (Violas Tante), Guido von Salis (Graf von Estomac), Willy Birgel (Don Federico), Verena Muntwyler (Ursula), Jacques Musso (Voltaire), Alex Freihart (Napoleon), Renate Reger und Karen Meffert (Frauenstimmen) ____________________ Übersetzung: Oswalt von Nostitz – Hörspielbearbeitung: Wolfgang Stendar – Musik: Emil Moser – Regie: Hans Jedlitschka ____________________ Produktion: SRF 1968 ____________________ Gesamtdauer: 93' (Teil 1: 51'; Teil 2: 42')

Eine Komödie nach Molière. Anett will eigentlich nur eins: Bus fahren. Denn das ist ihr Beruf. Doch etwas will sie nicht: die Maskenpflicht! So gerät sie erst an einen falschen Arzt, dann an einen YouTube-Koch, der das grosse Geschäft wittert – und wird wider Willen zum Star der Corona-Skeptiker! Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 14.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Molières Theaterstücke sind bevölkert von Ärzten wider Willen, eingebildeten Kranken, gierigen Geldsäcken, listigen Töchtern und Opportunisten, die nur im Moment leben. Und genau 400 Jahre nach Molières Tod sind das die perfekten Figuren, um der Pandemie ins Gesicht zu lachen. Schauspieler Christoph Maria Herbst (bekannt aus «Stromberg») trägt dazu bei als Koch Hilda Attelmann, genauso wie die eigens eingespielte Kammermusik, die humorvoll Barock-Motive aufgreift. ____________________ Mit: Charlotte Müller (Anett), Lucia Kotikova (Lucy), Christoph Maria Herbst (Hilda), Heinrich Schafmeister (Herr Urs), Hans-Georg Panczak (Sganarelle), Mona Petri (Anruferin) und Jürg Kienberger (Bänkelsänger) ____________________ Musik: Claus Filser (Violine), Evi Keglmaier (1. Viola), Andreas Höricht (2. Viola), Georg Karger (Kontrabass, Viola da Gamba), Silvia Berchtold (Blockflöten), Ulrich Bassenge (Portativ, Schlagwerk, Sampler) – Tontechnik: Björn Müller – Regie und Komposition: Ulrich Bassenge ____________________ Produktion: SRF 2022 ____________________ Dauer: 54'

Absurd-amüsantes Konversationshörspiel. In vier Szenen werden Küsse und Bisse im Multipack ausgetauscht: Ganz gewöhnliche Begegnungen zwischen Männern und Frauen kippen ins Groteske und erzählen von verqueren, merkwürdigen Träumen und Erfahrungen in Sachen Liebe. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 13.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Da begegnen sich zum Beispiel ein Mann und eine Frau auf einer Parkbank und vereinbaren zwecks ganzheitlicher Erregung ein seltsames Rendezvous. Im zweiten Stück spricht ein Mann an der Tramhaltestelle eine Frau an, macht ihr ein verblüffendes Kompliment und äussert einen Wunsch, der die Frau in die schiere Verzweiflung treibt. In Stück drei übt sich ein Paar im Geschichtenerzählen und versucht krampfhaft, sich einen lustigen Abend zu machen. Und im letzten Stück begegnet ein Softie, der sein Leben radikal verändern möchte, einer netten jungen Frau, die sich ebenfalls Radikales vorgenommen hat. ____________________ Mit: «Das Rendezvous»: Sara Capretti (Frau), Hanspeter Müller-Drossaart (Mann) / «Schöne Schultern»: Nikola Weisse (ältere Frau), André Jung (Mann), Michaela Steiger (jüngere Frau) / «Small Talk»: Doris Wolters (Frau), Ingo Ospelt (Mann) / «Zufällige Begegnung»: Barbara Falter (Frau), Moritz Dürr (Mann) ____________________ Musik: Hanspeter Dommann – Tontechnik: Norbert Elser, Monica Kilchenmann – Regie: Fritz Zaugg ____________________ Produktion: SRF 1993 ____________________ Dauer: 51'

Was ist das Faszinierende an Robert Walser? Wie transformiert man seinen komplexen Roman von 1908 in ein zeitgemässes Hör-Erlebnis? Der Dramaturg Philip Scheiner unterhält sich mit dem Klangtüftler Stefan Weber über seine Herangehensweise und die Entstehung der neuen Koproduktion von SRF und ORF. Mit: Stefan Weber (Regisseur und Klanggestalter), Philip Scheiner (Hörspiel-Dramaturg und -Redakteur ORF) ____________________ Produktion: ORF 2026 ____________________ Dauer: 45'

Erste Hörspiel-Adaption des Romans über die prekäre Existenz eines Angestellten. Schauplatz ist die herrschaftliche Villa Abendstern am Zürichsee. Der Eintritt der Hilfskraft Joseph Marti in das Reich des Erfinders Tobler und seiner Frau scheint eine groteske Untergangsmechanik in Gang zu setzen. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 07.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur In «Der Gehülfe» verarbeitete Robert Walser sein eigenes Erleben als Büroangestellter bei dem Wädenswiler Ingenieur Carl Dubler im zweiten Halbjahr 1903. Dessen Erfindungen einer Reklameuhr, eines Schiessapparates oder eines Krankenstuhls übernahm der junge Dichter für seinen zweiten Roman, den er 1907 in Berlin zu Papier brachte. Im Getöse der Grossstadt imaginierte Walser die beschauliche Zürcher Seegemeinde Bärenswil, von wo aus der in Tobler unbenannte Start-up-Unternehmer (wie man heute sagen würde) die Welt mit seinen innovativen Produkten zu erobern versucht. Der Erfolg will sich jedoch nicht einstellen, und die Finanzen werden knapp. Der umtriebige Genussmensch Tobler, dem drohenden Ruin zum Trotz, lässt sein Anwesen immer weiter aus- und umbauen und rauschende Feste feiern. In seiner akustischen Umsetzung konzentriert sich der Schweizer Klangkünstler Stefan Weber auf den kammerspielartigen Kern des Romans. Joseph Marti, ausgeliefert den Launen und Verzweiflungen des Herrn Tobler und gleichzeitig angezogen vom sublimen Begehren der Frau Tobler, versucht sich zwar mit dem Selbstbewusstsein des jungen Aussenseiters abzugrenzen, verliert sich jedoch mehr und mehr in luftig verwegenen Träumereien. Der Untergang des Hauses Tobler bleibt auch den Bürgerinnen und Bürgern von Bärenswil nicht verborgen, die ihn heimlifeiss vergnügt aus nüchterner Distanz beobachten: «Da oben liegt es, still und winterlich vereinzelt, als fröre es ein wenig. Von den Nachbarkaminen steigen zarte, bläuliche Rauchsäulen auf, sich in der grauen Luft verbreitend. Die Landschaft scheint Augen zu haben, und dieselben zu schliessen, ganz ruhig, um nachzudenken.» ____________________ Mit: Mario Fuchs (Joseph Marti), Urs Jucker (Carl Tobler), Sylvie Rohrer (Frau Tobler), Carina Braunschmidt und Gottfried Breitfuss (Die Bärenswiler) ____________________ Dramaturgie: Reto Ott (SRF), Philip Scheiner (ORF) – Hörspielfassung, Aufnahmen, Klangdesign und Regie: Stefan Weber ____________________ Produktion: SRF/ORF 2026 ____________________ Dauer: ca. 55'

«Robert Walsers Spaziergänge im Dunkel des Seins» – so nennt der Regisseur Stefan Weber im Untertitel sein Feature über den solitären Schweizer Dichter. Webers langjährige Beschäftigung mit den Absonderlichkeiten der Walserschen Existenz bereitet den Weg zu seinem neuen SRF-Hörspiel «Der Gehülfe». Wer die Sendung am Radio hören will: Freitag, 06.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Robert Walser, geboren 1878 in Biel, gestorben 1956 auf einem Schneefeld im Appenzell, ging zeitlebens den Nebenweg, fernab der schnellen Welt, eingebunden ins stille Ich. Man sieht es, meinte er, den «Wegen im Abendlicht an, dass es Heimwege sind». Das Zuhause ist für ihn dort, wo er nicht ist: in seiner Sehnsucht. Die Wohnadressen wechselt er wie Unterhosen. Er unternimmt Gewaltmärsche. Von der Liebe kann er nur träumen, von seinen vereinzelt in Zeitungen publizierten «Prosastückli» gerade so leben. Drei Romane nur veröffentlicht er. Vom literarischen Hochadel verehrt – Kafka, Musil, Tucholsky, Canetti und vielen mehr –, bleibt Robert Walser im Volk, eben dort wo er atmen könnte, ungelesen. Also verstummt er. Die letzten fast dreissig Jahre seines Lebens verbringt er in den Heil- und Pflegeanstalten von Bern und Herisau. Bei seinem Tod ist er schon so vergessen, dass er später wieder neu entdeckt werden muss. ____________________ Mit: Christoph Künzler, Dieter Stoll und Kathrin Thurm ____________________ Zusammenstellung, Aufnahmen, Klangdesign und Regie: Stefan Weber ____________________ Produktion: ORF 2020 ____________________ Dauer: 38'

Eine Liebesgeschichte vom Ende her neu erzählt. Ein Paar muss Abschied nehmen – für immer. Denn die todkranke Frau entscheidet sich für einen Exit. Acht Jahre waren die beiden zusammen, nun fragen sie sich: Kennen wir uns wirklich? Fünf Tage bleiben, um noch einmal vorne anzufangen – im Erzählen. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 31.01.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Der Luzerner Schriftsteller und Journalist Erwin Koch ist ein Meister in der Darstellung des menschlichen Zusammen- und Für-Sich-Seins. In seinen Reportagen und Erzählungen zeichnet er Lebensbilder, in denen das ganze Spektrum dessen aufscheint, was einem ein Leben lang widerfahren kann: Glanz und Elend, Glück und Unglück, Sinn und Leere einer Existenz, die unbestimmt bleibt. Koch schildert es in seinen Porträts geduldig und genau, in freundlicher Nähe und mit respektvollem Abstand. Vor allem aber: sprachlich und stilistisch vollkommen auf die Essenz reduziert. Erwin Koch hat sich schon immer für mögliche und unmögliche Liebesgeschichten interessiert. «Fünf beste Tage» ist ein fiktiver Text, der zusammengesetzt ist aus solchen Geschichten – wahren Geschichten, die er im Lauf von Recherchen erfahren hat. Sie verdichten sich in der Hörspiel-Inszenierung des Schweizer Klangkünstlers Stefan Weber zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Frage, was ein Leben ausmacht, vom Ende her betrachtet. Und wie das Erzählen dabei helfen kann, Abschied zu nehmen. Vielleicht sogar ein Erzählen wie im Kino, ohne Rücksicht auf endgültige Wahrheiten, nach dem Motto: «Du lügst hinreissend!» Das SRF-Hörspiel erhielt 2024 beim Prix Europa und beim Grand Prix Nova eine Auszeichnung. ____________________ Mit: Katja Reinke und Vincent Leittersdorf ____________________ Dramaturgie: Reto Ott – Textfassung, Aufnahmen, Sounddesign und Regie: Stefan Weber ____________________ Produktion: SRF 2024 ____________________ Dauer: 54'

Ein Solo für WAM in mehreren Rollen und Mundarten. Im letzten Herbst konnte Walter Andreas Müller seinen 80. Geburtstag feiern – auf der Bühne, wie es sich für den beliebten Schauspieler und Parodisten gehört. Zum Siebzigsten vor zehn Jahren beschenkte ihn SRF mit diesem Hörspiel der schrägen Art. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 30.01.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Am meisten passiert dann, wenn nichts passiert. Diese Erkenntnis ist dem irischen Schriftsteller Samuel Beckett zu verdanken. Er hat vor über siebzig Jahren die Theaterkunst revolutioniert, indem er zwei Bühnenfiguren in den Wartestand versetzte. Die beiden Landstreicher Wladimir und Estragon warten auf einen gewissen «Godot», und das, wie sich schliesslich herausstellt, völlig umsonst. Gleichzeitig werden durch das absurde Spiel und die aberwitzigen Dialoge das Nichtstun und die Langeweile zum bühnenwirksamen Ereignis. Der Schaffhauser Autor Fritz Sauter hat die Vorlage von Beckett aufgenommen und für das SRF-Hörspiel seine eigene, rein akustische Variante des szenisch unterhaltsamen Zeitvertreibs entwickelt. Dabei warten zwei selbst erklärte Kunstfiguren auf eine dritte (möglicherweise reale) Figur, von der nur der Name bekannt ist: Bodo. Sie hocken und hadern, träumen und phantasieren, provozieren und resignieren. Bis Bodo schliesslich tatsächlich seinen lang erwarteten grossen Auftritt hat … Fritz Sauter ist ein Virtuose des höheren Blödsinns. Mit skurrilem und lapidarem Humor bringt er Glanz und Elend der menschlichen Existenz zur Strecke. Und liefert so Walter Andreas Müller die passende Vorlage für ein schauspielerisches Kabinettstück. Dafür wurde WAM bei den Zonser Hörspieltagen 2017 als bester Darsteller ausgezeichnet. ____________________ Mit: Walter Andreas Müller in allen Rollen ____________________ Komposition und Sounddesign: Martin Bezzola – Tontechnik: Ueli Karlen, Roland Fatzer, Martin Bezzola – Dramaturgie und Regie: Reto Ott ____________________ Produktion: SRF 2015 ____________________ Dauer: 47'

Abgründiges Gesellschaftsporträt alter weisser Männer, von Guy Krneta. Louis, Drogist aus Hindelbank, Witwer und SVP-Gemeinderat, trifft in einem Restaurant in Bern auf Geri, KMU-Berater und abgewählter Nationalrat aus Zug. Sie trinken und schwadronieren sich lustvoll um Kopf und Kragen. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 24.01.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Geri hilft Louis aus der Patsche, weil dessen Portemonnaie geklaut worden ist. Zu zweit warten sie auf Louis' Zug nach Hause, vertreiben sich die Zeit gemeinsam beim Bier und kommen einander im Gespräch über Gott und die Welt näher. Louis verpasst den letzten Zug und strandet mit seinem Trinkkumpan gegen Morgen in einem Nachtlokal. Der Barkeeper, ein ehemaliger Bärenwärter vom Bärengraben, weckt in den beiden eine verborgene Liebe zu den Bären. Das Hörspiel in Mundart ist die Radiofassung des gleichnamigen Theaterstücks. Es thematisiert auf eine augenzwinkernd sympathische Art die Bundesstadt Bern als Begegnungsort von Politikern unterschiedlicher Strömungen. Die wahrhaftigen Dialoge der beiden über ihre Karrieren lassen immer wieder ganz persönliche Abgründe zweier ungleicher Männer aufblitzen und entlarven sie als typische Vertreter einer speziellen Kaste und ihres Geschlechts. ____________________ Mit: Ueli Jäggi (Louis), Martin Hug (Geri), Marco Morelli (Barkeeper) ____________________ Musik: Jürg Kienberger – Tontechnik: Norbert Elser, Roland Fatzer, Jack Jakob – Regie: Geri Dillier ____________________ Produktion: SRF 2007 ____________________ Dauer: 48'

Doku-Fiktion. Hauptfigur und chnebliger Stierengrind in Stalders Hörspiel ist Bauer Gunz. Sein Hof wird von einem Bach vor seinem Haus bedroht. Mit einer nicht zu bremsenden Energie und ohne Bewilligung der Behörden verbaut er den Bach im gebirgigen Gelände, versucht ihn mit allen Mitteln zu zähmen. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 23.01.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Bauer Gunz wirft sein ganzes Leben in den Kampf gegen den Bach und gerät dabei immer tiefer in die Mühlen von Justiz und Behörden. Weder Gerichte noch Gefängnis noch die Psychiatrie können ihn von seinem Tun abhalten. Sein Leben kennt nur ein einziges Ziel: den Kampf gegen den Bach. Heinz Stalder hat einen realen Fall aufgegriffen, über den in den Medien ausführlich berichtet wurde, und daraus mit einer stilisierten Sprache eine Geschichte gemacht, die sich an der Realität orientiert, aber dennoch reine Fiktion ist. ____________________ Mit: Ueli Jäggi (Gunz), Ernst C. Sigrist (Feuz), Walter Sigi Arnold (Banz), Hansrudolf Twerenbold (Joss), Marlise Fischer (Frau Gunz), Albert Freuler (Wasservogt/Gefängniswärter), Herbert Leiser (kantonaler Baudirektor), Andrej Togni (Gemeinderat), Klaus-Henner Russius (Gefängnispsychiater), Päivi Stalder (Journalistin) ____________________ Musik: Roland von Flüe – Tontechnik: Norbert Elser – Bearbeitung und Regie: Fritz Zaugg ____________________ Produktion: SRF 2005 ____________________ Dauer: 45'

Groteske mit kauzigen Typen und schaurig-schräger Musik. Physiker Anton will nicht mehr die Weltformel erforschen, sondern nur noch das zarte Gefühl, das er für seine Kollegin Lea empfindet. Deren Gefühle werden allerdings von einem riesengrossen Magneten angezogen. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 10.01.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Schier unlösbare Probleme haben auch die restlichen Personen des Hörspiels: Wie Faust in seiner Studierstube hockt Herr Gogudz in seiner Wohnung und versucht, verklungene Töne aus dem 16. Jahrhundert wieder hörbar zu machen. Und Frau Mack wird in ihrer zwanzigjährigen Witwenruhe gestört, weil sie plötzlich hinter ihrer Kommode einen neuen Mitbewohner entdeckt: ein unanschaubares, alles fressendes Loch. Und sowieso allen ist unklar, wie der Erfinder des Magneten, Karlsson, vor einem Jahr unter mysteriösen Umständen spurlos aus dem Labor verschwinden konnte. Der Autor Lorenz Langenegger und der Musiker Philipp Schaufelberger haben ein Hörspiel konzipiert, das Text und Musik zu gleichwertigen Erzählebenen macht. Es ist eine kauzige Glasperlenspielerei, eine Synthese aus verschiedenen Künsten und Wissenschaften. Und so wie sich auf formaler Ebene Sprache und Gesang, Worte und Noten abwechseln, ergänzen, anziehen und abstossen, so entsteht auch zwischen den vier Figuren ein Beziehungsgeflecht. Zwar ist jeder mit seinen eigenen Problemen beschäftigt, doch auf ihrer blinden Bahn stossen sie immer wieder zusammen und bringen so die Materie zum Klingen. ____________________ Mit: Brigitta Furgler (Frau Mack), Peter Kner (Herr Gogudz), Annette Strasser (Lea) und Michael Wächter (Anton) ____________________ Musik: Philipp Schaufelberger – Tontechnik: Basil Kneubühler – Regie: Susanne Janson ____________________ Produktion: SRF 2017 ____________________ Dauer: 57'

Tragik-Komödie von Hermann Bohlen. Ein gestresster Autor und Familienvater holt sich in seiner Verzweiflung Hilfe bei einer KI. Und gerät immer mehr in Abhängigkeit zu dieser. Seine Teenie-Töchter sind besorgt ob der sich anbahnenden Internet-Sucht ihres Ernährers und schmieden einen kühnen Plan. Auf Grund des nationalen Trauertags in Gedenken an die Opfer der Katastrophe von Crans-Montana passen wir das das Programm auf SRF 1 an und verzichten am 9. Januar 2026 auf die Ausstrahlung eines Hörspiels. Eine Ausstrahlung von «Moetteli – Eine Begegnung mit künstlicher Intelligenz» auf SRF 1 ist in Planung. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 09.01.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 F. ist Autor und alleinerziehender Vater zweier Teenager-Mädchen. Am frühen Morgen klingelt es bei ihm an der Tür: Die geleaste Drucker-/Scanner-Kombination wird von einer Servicemitarbeiterin abgeholt. Grund sind nicht bezahlte Leasing-Raten – F. ist fast pleite. Seine Situation spitzt sich weiter zu: In der Nacht hat sein Computer selbständig ein Update der Betriebssoftware gemacht, wichtige Apps funktionieren nicht mehr. Dafür funktioniert völlig ungefragt eine Software im Computer, die sich plötzlich stimmlich meldet, weil sie bei F. «ein krisenhaftes Muster der Benutzung des Endgeräts» festgestellt hat. Was genau klemmt bei F.? Darüber frei zu sprechen, sich vielleicht sogar eine professionelle Beratung zu genehmigen, kommt für F. nicht in Frage. Stattdessen: Hinwendung zur KI als preiswertem Gesprächspartner und Gehilfen – um ein in der Tat ganz schön happiges Pensum zu bewältigen: F. muss bis in zwei Tagen ein Hörspiel geschrieben haben, einen schwierigen Brief an den Klassenlehrer und die Trauerrede für seine kürzlich verstorbene Schwester Henni. Gneta und Pepi, zwei vernachlässigte, aber übelst selbstbewusste Töchter, schwirren um ihn herum, gucken ihm auf die Finger und funken dazwischen, als sie seinen sorglosen Umgang mit künstlicher Intelligenz bemerken. Dabei bedienen sie sich selbst künstlicher Intelligenz, etwa um Stimmen zu klonen. Der Zweck – ihren Vater von der KI wegzubringen – heiligt die Mittel. ___________________ Mit: Hermann Bohlen (F.), Irene Grüter (Moetteli), Toni Lorentz (Gneta), Rubi Lorentz (Pepi), Bettina Kurth (Henni), Britta Steffenhagen (Servicemitarbeiterin), Golo Euler (Bestattungsunternehmer), Thelma Buabeng (Hörspiel-Redakteurin) sowie bekannten KI-Stimmen wie Siri, Bard und Co. ____________________ Musik und Montage: Hermann Bohlen – Aufnahme und Mix: Jean Szymczak – Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt – Dramaturgie: Mark Ginzler – Regie: Judith Lorentz ____________________ Produktion: SRF 2024 ____________________ Dauer: 51'

Klassischer Locked-In-Krimi der Grossmeisterin. Seit über 70 Jahren wird «The Mousetrap» (Originaltitel) jeden Abend im Londoner West End aufgeführt und ist damit eines der erfolgreichsten Theaterstücke der Welt. Ursprünglich war es allerdings ein Hörspiel! Eine wahre Trouvaille aus dem Archiv. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 02.01.2026, 19.30 Uhr, Radio SRF 1 Digital ab 08.01.2026 im Krimipodcast In der eingeschneiten und von der Umwelt abgeschlossenen Pension «Monkswell Manor» wird ein Gast ermordet. Im Haus verbleiben das Gastgeberehepaar, drei gebuchte Gäste, ein Fremder und ein Sergeant. Indizien weisen in unterschiedliche Richtungen, die meisten in die Vergangenheit. Es beginnt eine Fuchsjagd, bei der auch der Fuchs selbst jagt. Und so kann sich Agatha Christie's genial konstruierte Geschichte in all ihren skurrilen Details aufs Vergnüglichste entfalten. Lust auf neue Fälle von Miss Marple? Unter «Mehr zum Thema» finden Sie weitere Miss Marple-Geschichten. https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/miss-marples-weihnachten-von-ruth-ware?id=AUDI20251226_NR_0005 ____________________ Mit: Fritz Haneke (Jack Ralston), Eva Maria Duhan (Mollie Ralston), Klaus Höring (Christopher Wren), Ebba Johannsen (Mrs. Boyle), Arnold Putz (Captain Metcalf), Eileen Leibbrand (Miss Casewell), Marc Doswald (Mr. Arturo Paravicini), Amido Hoffmann (Sergeant Trotter), Krikor Melikjan (Radiosprecher) und Felix Klee (Vortragender im Radio) _________________ Aus dem Englischen von Kurt Nachmann – Musik: Hans Moeckel – Hörspielfassung: Tilde Binder – Regie: Felix Klee ____________________ Produktion: SRF 1958 ____________________ Dauer: 73′

Ein neuer Fall aus Sachsen. Nancy Ritter als verdeckte Ermittlerin in einem Cold Case. Vor sechs Jahren wurde in einem stillgelegten Bergwerksschacht ein toter Asylbewerber gefunden. Doch Kommissarin Gesche Kraus will nicht, dass der Fall einfach so im Archiv verschwindet. Warum nur? Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 27.12.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Bei ihrem letzten Einsatz wurde Nancy Ritter durch eine Bombe verletzt. Kaum wiederhergestellt, hat Gesche Kraus vom LKA gleich wieder einen Job für sie. Denn Nancy hat wiederholt bewiesen, dass sie auch als «einfache» Streifenpolizistin sehr wohl zu anspruchsvollen Ermittlungen taugt. Diesmal soll sich Nancy als VE, als verdeckte Ermittlerin, in einen ehemaligen Bergwerksort einschleusen. In Schlackstedt wurde vor sechs Jahren ein Asylbewerber, Desmond Mbayo, in einem stillgelegten Schacht aufgefunden. Tot. Und übel zugerichtet. War es ein Unfall-Sturz? Oder wurde er gejagt und ermordet? Offenbar hatte er in seinem Asylheim diverse Missstände angeprangert. Nancy soll in Schlackstedt Ryan Ehlert beobachten, der damals mit seiner Security-Firma in der Zentralen Aufnahmestelle (ZAST) für Sicherheit gesorgt hat. Oder besser: Für Unsicherheit? Mit einer Legende ausgestattet, freundet sich Nancy mit Ryans Freundin Lara an und lernt die Schlackstedter kennen: solche, die nur in der Vergangenheit leben, und solche, die auf eine Zukunft in dem Ort hoffen. Ob einer von ihnen weiss, was damals wirklich mit Desmond passiert ist? Dirk Laucke, 1982 in Schkeuditz geboren, aufgewachsen in Halle (Saale), schreibt für Theater, Film und Hörspiel und nun mit «Ausgehöhlt» seinen sechsten ARD Radio Tatort. ____________________ Mit: Maike Knirsch (Nancy Ritter), Katja Bürkle (Gesche Kraus), Johannes Kienast (Tommi Ritter), Thomas Thieme (Arnold Hennecke), Johannes Scheidweiler (Ryan Ehlert), Vanessa Loibl (Lara Michel), Payam Yazdani (David Ramdani), Thomas Arnold (Marco Hecker), Pablo Striebeck (Gordon Tauchert) ____________________ Musik: Tommy Neuwirth – Tontechnik: André Lüer und Christian Grund – Dramaturgie und Redaktion: Nicole Standtke – Regie: Anne Osterloh ____________________ Produktion: MDR 2025 ____________________ Dauer: 53'

Neue Fälle für Miss Marple. Agatha Christies legendäre Detektivin kehrt zurück – mit brandneuen Geschichten, geschrieben von renommierten Autorinnen. Die britische Krimiautorin Ruth Ware lässt ihre Geschichte ganz traditionell in St. Mary Mead spielen - dem Dörfchen, in dem Miss Marple lebt. Die ist an Weihnachten zu Nachbarn eingeladen. Was gibt es Schöneres als auf eine dicke Schneeschicht im englischen Garten zu schauen, während man selbst unter Mistelzweigen am Kaminfeuer sitzt und sich auf Roastbeef und Plumpudding freut? Wären da nicht diese lauten Dashwoods, die ebenfalls zu den Gästen zählen. Und das Unglück, das über die Weihnachtsgesellschaft hereinbricht.... Diese Lesung hören Sie im «Krimi»-Podcast. Den Link zum Audio finden Sie unten bei «Mehr zum Thema». In Ruth Wares Geschichte gibt es für alle Miss Marple-Kenner ein Wiederhören mit alten Bekannten: So ist Miss Marples heiss geliebter Neffe Raymond mit von der Partie, zusammen mit seiner Frau Joan. Auch der Scotland Yard-Beamte Sir Henri Clithering taucht in Agatha Christies Marple-Geschichten immer wieder auf. Und die Bantrys, die Gastgeber, kennen eingefleischte Miss Marple-Fans natürlich auch noch aus dem Dienstagabend-Club, der in den allerersten Marple-Geschichten gemeinsam schwierige Rätsel knackte. «There is no detective in England equal to a spinster lady of uncertain age with plenty of time on her hands.» Mit diesem Satz schuf Agatha Christie eine Figur, die bis heute fasziniert: Miss Marple. Die schüchterne, blitzgescheite Jungfer aus dem fiktiven Dörfchen St. Mary Mead ist keine Detektivin der spektakulären Methoden. Stattdessen setzt sie auf stille Beobachtung ihrer Umgebung, profunde botanische Kenntnisse und ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber der menschlichen Natur. Und löst so jeden Fall präzise, unspektakulär und doch verblüffend treffsicher. 1927 trat sie erstmals in einer Kurzgeschichte auf, später folgten zwölf Romane und zahlreiche weitere Geschichten. 1979 erschien der letzte Band – Miss Marple überlebte ihre Schöpferin damit um drei Jahre. Nun erlebt die berühmteste Hobbydetektivin eine Renaissance: Zwölf zeitgenössische Krimiautorinnen aus England und den USA haben neue Geschichten geschrieben – ganz im Geiste Agatha Christies und oftmals mit vielen Verweisen auf den «Miss Marple-Kosmos». Aber auch mit Themen, die in den Krimis der grossen Autorin weniger zum Tragen kamen: Rassismus im Commonwealth, sozialer Snobismus oder die gesellschaftlichen Umbrüche in den 1960er Jahren. SRF hat vier ausgewählte Geschichten als Lesungen mit Musik produziert. Aus «Miss Marple: Zwölf neue Kriminalgeschichten», erschienen im Hoffmann und Campe Verlag, © 2022 Agatha Christie Limited. Alle Rechte vorbehalten. AGATHA CHRISTIE und MARPLE sind eingetragene Marken von Agatha Christie Limited im Vereinigten Königreich und darüber hinaus. Publiziert mit freundlicher Genehmigung von Agatha Christie Limited. __________ aus dem Englischen von Alexander Weber gelesen von Nikola Weisse Komposition: Lukas Fretz Tontechnik: Tom Willen Einrichtung: Susanne Janson Produktion: SRF 2025 Dauer: 78' Hier geht es zu allen Lesungen "Neue Fälle für Miss Marple" https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-1-das-boese-in-kleinen-ortschaften?id=AUDI20251211_NR_0004 https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-2-die-jadekaiserin?id=AUDI20251218_NR_0005 https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-3-miss-marples-weihnachten?id=AUDI20251225_NR_0009 https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-4-eine-toedliche-hochzeit?id=AUDI20260101_NR_0003

Klassiker des absurden Theaters. Eine Schülerin meldet sich bei einem Professor, der Privatunterricht erteilt. Sie wird angenommen, und die erste Lektion wird auch gleich erteilt. Nur seltsam, dass das Dienstmädchen dauernd hereinkommt und den Unterricht mit den unwichtigsten Angelegenheiten stört. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 20.12.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Ein harscher Verweis beendet die unliebsamen Unterbrüche. Jetzt ist die Bahn frei für Arithmetik und vergleichende Philologie. Der Professor gerät zunehmend in Rage. Denn er empfindet auch den kleinsten Fehler als Vergehen, ja als Verbrechen. Schliesslich kann er nicht mehr an sich halten und bringt seine Schülerin um. – Doch schon läutet es an der Tür, und die nächste Schülerin wünscht bei ihm Unterricht zu nehmen. «Die Unterrichtsstunde» («La Leçon») aus dem Jahr 1951 ist eines der berühmtesten Theaterstücke des französisch-rumänischen Autors Eugène Ionesco. Er war einer der wichtigsten französischsprachigen Dramatiker des letzten Jahrhunderts und ein führender Vertreter des absurden Theaters. ____________________ Mit: Kurt Beck (Professor), Anneliese Betschart (Schülerin) und Traute Carlsen (Dienstmädchen) ____________________ Aus dem Französischen von Erica de Bary – Regie: Reinhart Spoerri ____________________ Produktion: SRF 1958 ____________________ Dauer: 42'

Die Caduffs haben sich am Zürichberg zu Vorzeigenachbarn gemausert. Balz arbeitet als Gärtner in den benachbarten Villen und pflegt einen freundschaftlichen Kontakt zu den Nachbarn. Er plant sogar, seine eigene Gärtnerei zu eröffnen. Die Caduffs sind endlich angekommen. Aber dürfen sie auch bleiben? Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 19.12.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 «Es Dach überem Chopf» ist vor allem als Kinofilm von 1962 in Erinnerung geblieben. Dabei wurde das Skript von Kurt Früh und Jean-Pierre Gerwig schon ein Jahr zuvor als Hörspiel produziert – und dieses braucht den Vergleich mit der grossen Leinwand keinesfalls zu scheuen. Denn das Hörspiel hat eine durch und durch moderne Erzählweise: Kurt Früh und Moderator Jean-Pierre Gerwig führen höchstpersönlich durch das Stück. Immer wieder greifen die beiden ins Geschehen ein, sprechen ihre Figuren direkt an, reagieren und kommentieren. Und zwar auf höchst vergnügliche Art. Kurt Früh (1915–1979) gilt als vielleicht grösster Schweizer Filmemacher des 20. Jahrhunderts. Doch Früh hat auch eine eigene Geschichte mit dem Hörspiel. Zum einen ist seine Karriere als Filmregisseur erst mit der Verfilmung zweier Hörspiele so richtig in Schwung gekommen: «Polizischt Wäckerli» (1955) und «Oberstadtgass» (1956) von Schaggi Streuli. Diese Produktionen waren schon am Radio echte Gassenhauer und wurden dann auch als Filme grosse Erfolge. Zum anderen hat Früh auch immer wieder Hörspiele geschrieben und produziert: Davon zeugen die Hörspiele «Bäckerei Zürrer» (1957), «Ein Schweizer in Paris» (1958) und «Der Sieger» (1963). ____________________ Mit: Kurt Früh und Jean-Pierre Gerwig (Erzähler), Zarli Carigiet (Balz Caduff), Marianne Kober (Vreni Caduff), Flavia Schnyder (ihre Tochter Sophie), Gion Janett (ihr Sohn Sepp), Peter Wolf (ihr Sohn Kari), Elfriede Volker (Frau Bänziger), Oskar Hoby (Herr Rüdisühli), Alice Brüngger (Frau Rüdisühli), Fred Tanner (Herr Völlmy), Hans Grimm (Hausbesitzer Frehner) u.v.a. ____________________ Tontechnik: Hans Thalmann und Irene Widmer – Regie: Walter Wefel ____________________ Produktion: SRF 1961 ____________________ Dauer: 52'

Von Thomas Oberender und Moritz von Uslar. Vor 30 Jahren starb der Dramatiker, Dichter und Regisseur Heiner Müller. Obwohl Müller zu Lebzeiten durchaus auskunftsfreudig war, bleibt er ein Rätsel. Mit einer Geisterbeschwörung versuchen die beiden Autoren, in Kontakt mit Müller zu treten. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 13.12.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Müller tot und alle Fragen offen: Thomas Oberender und Moritz von Uslar geben sich damit nicht zufrieden. Sie veranstalten eine Geisterbeschwörung, um «100 Fragen an Heiner Müller» zu stellen. Das Ergebnis ist eine vielstimmige Annäherung an einen Mann, der, je mehr man über ihn erfährt, umso weiter ins Ungefähre rückt. ___________________ Mit: Barbara Falter, Wolfgang Hinze, Jürgen Holtz, Walter Renneisen und Siggi Schwientek ____________________ Tontechnik: Jack Jakob – Komposition: Jörg Köppl – Regie: Johannes Mayr ____________________ Produktion: SRF 2008 ____________________ Dauer: 58'

Der fiese Plan des Hausbesitzers Frehner, mit den ungehobelten Caduffs die ansässige Mieterschaft am Zürichberg zu vergraulen, geht nicht auf. Die Caduffs mausern sich zu richtigen Vorzeigenachbarn. Doch Vater Caduff traut seinem Glück nicht: Er will die Wohnung kündigen, bevor ihm gekündigt wird. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Freitag, 12.12.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 «Es Dach überem Chopf» ist vor allem als Kinofilm von 1962 in Erinnerung geblieben. Dabei wurde das Skript von Kurt Früh und Jean-Pierre Gerwig schon ein Jahr zuvor als Hörspiel produziert – und dieses braucht den Vergleich mit der grossen Leinwand keinesfalls zu scheuen. Denn das Hörspiel hat eine durch und durch moderne Erzählweise: Kurt Früh und Moderator Jean-Pierre Gerwig führen höchstpersönlich durch das Stück. Immer wieder greifen die beiden ins Geschehen ein, sprechen ihre Figuren direkt an, reagieren und kommentieren. Und zwar auf höchst vergnügliche Art. Kurt Früh (1915–1979) gilt als vielleicht grösster Schweizer Filmemacher des 20. Jahrhunderts. Doch Früh hat auch eine eigene Geschichte mit dem Hörspiel. Zum einen ist seine Karriere als Filmregisseur erst mit der Verfilmung zweier Hörspiele so richtig in Schwung gekommen: «Polizischt Wäckerli» (1955) und «Oberstadtgass» (1956) von Schaggi Streuli. Diese Produktionen waren schon am Radio echte Gassenhauer und wurden dann auch als Filme grosse Erfolge. Zum anderen hat Früh auch immer wieder Hörspiele geschrieben und produziert: Davon zeugen die Hörspiele «Bäckerei Zürrer» (1957), «Ein Schweizer in Paris» (1958) und «Der Sieger» (1963). ____________________ Mit: Kurt Früh und Jean-Pierre Gerwig (Erzähler), Zarli Carigiet (Balz Caduff), Marianne Kober (Vreni Caduff), Flavia Schnyder (ihre Tochter Sophie), Gion Janett (ihr Sohn Sepp), Peter Wolf (ihr Sohn Kari), Elfriede Volker (Frau Bänziger), Oskar Hoby (Herr Rüdisühli), Alice Brüngger (Frau Rüdisühli), Fred Tanner (Herr Völlmy), Hans Grimm (Hausbesitzer Frehner) u.v.a. ____________________ Tontechnik: Hans Thalmann und Irene Widmer – Regie: Walter Wefel ____________________ Produktion: SRF 1961 ____________________ Dauer: 52'

Komödiantisches Kammerspiel mit hochkarätiger Besetzung: Drei Schauspieler – zwei von Rang und Namen, einer mit Aspirationen – bereiten sich auf eine Podiumsdiskussion vor, in der es um die Darstellbarkeit Hitlers gehen soll. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 06.12.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Zwei der Männer haben Hitler bereits gespielt, der dritte war bisher nur Goebbels, das alles aber im Film. Würde das Theater ganz andere Anforderungen an sie stellen? Immerhin war Hitler eine reale Person, da ist das Theater ja wohl zwangsläufig zum Abbild der Wirklichkeit verpflichtet. Mitten im Disput dämmert den drei Herren jedoch, wie tief sie in einer weiteren Theaterfalle sitzen. Denn eigentlich war ihr Gespräch erst für später vorgesehen, im Beisein von Publikum … ____________________ Mit: Stephan Bissmeier (Hitler-Darsteller 1), Josef Ostendorf (Hitler-Darsteller 2), Marc Hosemann (Goebbels-Darsteller) ____________________ Tontechnik: Jack Jakob und Tom Willen – Musik: Martin Schütz – Regie: Erik Altorfer ____________________ Produktion: SRF 2007 ____________________ Dauer: 34'