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Es sind Orte, die seit Generationen für Schutz, Orientierung und Gemeinschaft stehen: die Berghütten des Schweizer Alpenclubs SAC. Doch die Klimaerwärmung verändert die Alpen rasch, Risiken und Gefahren tauchen auf und bedrohen die Hütten. Die Mutthornhütte im Berner Oberland ist die erste Hütte des Schweizer Alpenclubs (SAC), die aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Grund dafür sind instabile Felsmassen, die durch den tauenden Permafrost gelockert werden. Die Hütte drohte abzustürzen. Es hätte nicht viel gefehlt und die Mutthornhütte wäre als erste SAC-Hütte von der Landkarte verschwunden. Doch nun wird sie 900 Meter entfernt auf sicherem Grund durch einen Neubau ersetzt. Ähnliches widerfuhr der Trift-Hütte: Hier traf eine Lawine das Gebäude, das mehr als 100 Jahre am gleichen Ort gestanden hatte. Das Abschmelzen des Gletschers hinterliess eine veränderte Topografie, die als Ursache für das Unglück gilt. Auch diese Hütte wird an einem anderen Ort neu gebaut. Laut Studien des SAC ist ein Grossteil der Hütten vom Klimawandel betroffen. Sie stehen in einer hochsensiblen Landschaft. Da die Gletscher schwinden und der Schnee der Winter früher wegschmilzt, kämpfen viele mit Wassermangel. Auch die Tage der ikonischen Konkordia-Hütte, die hoch über dem Aletsch-Gletscher thront, sind voraussichtlich gezählt. Je weiter der Gletscher absinkt, desto länger wird der anstrengende Aufstieg zur Hütte. Mittlerweile gilt es 300 Höhenmeter zu bewältigen. Die Bauarbeiten zur Verlängerung der Leiter, die alle paar Jahre fällig werden, kosten Hundertausende von Franken. Für den SAC und die dazugehörigen Sektionen stellt sich die Frage, wie viel Geld man längerfristig investieren will und kann, um die nötigen Anpassungen umzusetzen. Zudem fragt sich, wie man die Klimaziele von Netto-Null erreichen soll, wenn es immer mehr Touristen in die Höhe zieht und Helikopter sowohl für Bau als auch für Unterhalt der Hütten unverzichtbar bleiben.
Musik, Medien und Mut zum eigenen Weg: Manoush Toth und Beni Thurnheer geben im «Persönlich» bei Michèle Schönbächler Einblick in ihr Leben. Manoush Toth, Pianistin Manoush Toth ist eine aussergewöhnliche junge Musikerin. Bereits als Achtjährige entdeckte sie das Klavier für sich, nachdem sie schon früh mit dem Geigenspiel begonnen hatte. Die Musik spielte in ihrem Leben eine besondere Rolle: Nach einem einschneidenden Erlebnis fand sie durch ihre Instrumente ihre Stimme wieder. Aufgewachsen auf den Kanarischen Inseln und im Berner Oberland, führte Manoush Toth ein ungewöhnliches Leben. Gemeinsam mit ihren Geschwistern wurde sie zu Hause unterrichtet. Die Familie lebte zeitweise als Selbstversorger. Mit 16 Jahren trat sie in die Klavierklasse der Hochschule für Musik Basel ein, wo sie heute ihr Masterstudium absolviert. Ein weiterer Meilenstein folgte 2026: Als Schweizer Vertreterin nahm sie am renommierten Wettbewerb «Eurovision Young Musicians» in armenischen Eriwan teil. Im Rahmen der SRF-Talentförderung hatte sie sich zuvor in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durchgesetzt. In der «Sternstunde Musik» spricht Manoush Toth über ihren ungewöhnlichen Lebensweg, und ihre Leidenschaft für die Musik. Dazu sagt sie: «Es ist so viel Gefühl und Persönliches in der Musik, und ich liebe diese Dinge, die muss man sich bewahren.» Bernard Thurnheer, Fernsehlegende Wenn es um das Schweizer Fernsehen geht, fällt sein Name unweigerlich: Beni Thurnheer. Seit Jahrzehnten gehört der Winterthurer zu den bekanntesten Medienpersönlichkeiten des Landes. Als Sportreporter, Fussballkommentator, Quizmaster und Moderator grosser Samstagabendshows prägte er Generationen von Fernsehzuschauerinnen und Fernsehzuschauern. Sendungen wie «Tell-Star» und später «Benissimo» machten ihn zur Fernsehlegende und brachten ihm den Übernamen «Beni national» ein. Aufgewachsen ist Beni Thurnheer als Einzelkind in einem zweisprachigen Elternhaus. Die Mutter stammte aus der Waadt, der Vater aus der Deutschschweiz. Früh lernte er, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzubringen und Kompromisse zu finden. Nach dem Jurastudium an der Universität Zürich führte ihn sein Weg allerdings nicht in die Gerichtssäle, sondern direkt in die Medienwelt. 1973 wurde er in einem Talentwettbewerb für Sportreporter entdeckt und legte damit den Grundstein für eine aussergewöhnliche Karriere. Mit seiner Sprachgewandtheit, seinem Humor und seinem enormen Faktenwissen wurde er zu einer der markantesten Stimmen des Landes. Heute, mit 77 Jahren, steht Beni Thurnheer nicht mehr regelmässig im Rampenlicht. Wie erlebt jemand diesen Lebensabschnitt, dessen Gesicht und Stimme über Jahrzehnte allgegenwärtig waren? Was bleibt vom Ruhm, wenn die Kameras seltener werden? Und wie gestaltet die Fernsehlegende ihren Alltag zwischen Rückblick, neuen Projekten und der Freiheit eines Lebens nach der grossen Karriere? Im «Persönlich» erzählt Beni Thurnheer auch vom Älterwerden in der Öffentlichkeit und davon, weshalb Neugier und Gelassenheit für ihn bis heute zu den wichtigsten Begleitern des Lebens gehören. Moderation: Michèle Schönbächler
Es sind Orte, die seit Generationen für Schutz, Orientierung und Gemeinschaft stehen: die Berghütten des Schweizer Alpenclubs SAC. Doch die Klimaerwärmung verändert die Alpen rasch, Risiken und Gefahren tauchen auf und bedrohen die Hütten. Die Mutthornhütte im Berner Oberland ist die erste Hütte des Schweizer Alpenclubs (SAC), die aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Grund dafür sind instabile Felsmassen, die durch den tauenden Permafrost gelockert werden. Die Hütte drohte abzustürzen. Es hätte nicht viel gefehlt und die Mutthornhütte wäre als erste SAC-Hütte von der Landkarte verschwunden. Doch nun wird sie 900 Meter entfernt auf sicherem Grund durch einen Neubau ersetzt. Ähnliches widerfuhr der Trift-Hütte: Hier traf eine Lawine das Gebäude, das mehr als 100 Jahre am gleichen Ort gestanden hatte. Das Abschmelzen des Gletschers hinterliess eine veränderte Topografie, die als Ursache für das Unglück gilt. Auch diese Hütte wird an einem anderen Ort neu gebaut. Laut Studien des SAC ist ein Grossteil der Hütten vom Klimawandel betroffen. Sie stehen in einer hochsensiblen Landschaft. Da die Gletscher schwinden und der Schnee der Winter früher wegschmilzt, kämpfen viele mit Wassermangel. Auch die Tage der ikonischen Konkordia-Hütte, die hoch über dem Aletsch-Gletscher thront, sind voraussichtlich gezählt. Je weiter der Gletscher absinkt, desto länger wird der anstrengende Aufstieg zur Hütte. Mittlerweile gilt es 300 Höhenmeter zu bewältigen. Die Bauarbeiten zur Verlängerung der Leiter, die alle paar Jahre fällig werden, kosten Hundertausende von Franken. Für den SAC und die dazugehörigen Sektionen stellt sich die Frage, wie viel Geld man längerfristig investieren will und kann, um die nötigen Anpassungen umzusetzen. Zudem fragt sich, wie man die Klimaziele von Netto-Null erreichen soll, wenn es immer mehr Touristen in die Höhe zieht und Helikopter sowohl für Bau als auch für Unterhalt der Hütten unverzichtbar bleiben.
Vorschau auf das Eidgenössische Jugendjodelfest Grindelwald. Vom 11. bis 13. September findet in Grindelwald das 1. Eidgenössische Jugendjodelfest statt. Erstmals treffen sich Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz zu einem eigenen eidgenössischen Anlass und präsentieren ihr Können in den Sparten Jodeln, Alphorn- und Büchelblasen sowie Fahnenschwingen. Eine Woche vor dem Grossanlass stimmt die «Fiirabigmusig» auf das Fest ein. Musikalisch führt die Sendung ins Berner Oberland und in die Region rund um Grindelwald. Zu hören sind lüpfige Volksmusikformationen, berührende Jodellieder sowie Aufnahmen mit jungen Jodlerinnen und Jodlern und Nachwuchs-Alphornbläserinnen und -bläsern. Sie alle zeigen, wie lebendig und vielfältig die Schweizer Folklore heute von der jungen Generation gepflegt wird. Zudem gibt es in der Sendung ein Gespräch mit der OK-Präsidentin Heidi Schlunegger. Sie gibt Einblicke in die Vorbereitungen vor Ort, spricht über die Rolle Grindelwalds als Gastgeber des ersten Eidgenössischen Jugendjodelfests und erklärt, wie die Jungfrauregion die vielen jungen Teilnehmenden und Gäste empfangen wird.
Unsere Mundartexperten beantworten Fragen zu Flur-, Berg- und Quartiernamen, zu einem rätoromanischen Jägergruss oder zur Herkunft der Wörter «pilgern» und «wallfahren». Auf folgende Fragen gibt es in dieser Sendung Antworten: Wie spricht man den Südkanton eigentlich aus? «Tessiin» oder doch «Téssin»? Könnten die beiden ähnlich tönenden und nahe gelegenen Flurnamen «Lebere» (Nunningen SO) und «Chläbere» (Reigoldswil BL) etwas miteinander zu tun haben? Woher kommen die beiden Wörter «pilgern» und «wallfahren»? Und was hat der Übername «Chatzestrecker» für die Luzerner damit zu tun? Was steckt hinter dem Flurnamen «Hatzchlaue» in Altwis LU? Woher hat das Berner «Lorrainequartier» seinen Namen? Und warum gibt es im Kanton Bern und in der Romandie noch mehrere weitere «Lorraine»? Was könnte der Bergname «Wildgärst» im östlichen Berner Oberland bedeuten? Warum wünschen Engadiner Jäger einander «in bocca d'luf», also «in den Rachen des Wolfs»? Wie kam es zum Flurnamen «Rappagugg», der im Churer Rheintal gleich zweimal vorkommt? Woher kommt der Familienname Roduner und was hat er ursprünglich bedeutet?
Mit Alfred Blatter ist eine prägende Persönlichkeit des kirchlichen Medienschaffens im Berner Oberland verstorben. Über Jahrzehnte hinweg engagierte er sich gemeinsam mit seiner Frau Freni für den Verein Kibeo und ermöglichte die Aufnahmen sowie Übertragungen zahlreicher Radio-Gottesdienste. Der ehemalige Kibeo-Präsident David Pfister würdigt den leidenschaftlichen Techniker und sein bleibendes Vermächtnis für die regionale Kirchenlandschaft.«Der kirchliche Verein Radio BeO verdankt dem Ehepaar Blatter bis heute sehr viel. Alfred ist in die Vereinsgeschichte eingegangen. Wir werden ihn in Ehren und in Erinnerung behalten.»— David Pfister, ehemaliger Präsident des Vereins Kibeo
Die Musikgesellschaft aus dem Berner Oberland feiert ihr Jubiläum am 5. September mit vielen musikalischen Gästen und einem grossen Fest. «Wir haben einen sehr guten Zusammenhalt, es ‹fägt›, so wie es momentan läuft», schwärmt Roman Lörtscher von der Musikgesellschaft Wimmis. Er spielt Baritonsaxophon und ist im Organisationskomitee des grossen Jubiläumsfests. Nebst befreundeten Vereinen aus der näheren Umgebung reisen für das Fest auch die Musikgesellschaft Silvaplana und die Musikgesellschaft Zermatt nach Wimmis. Zu beiden Musikgesellschaften bestünden persönliche Beziehungen von Vereinsmitgliedern, sagt Roman Lörtscher im Gespräch mit der SRF Musikwelle: «Wir durften auch schon in Zermatt auftreten.» Zum Programm des Jubiläumsfests gehören unter anderem ein Festumzug, mehrere Unterhaltungskonzerte, ein Jubiläumsakt, ein Konzert der Blechbläser-Band «Die Gendarmen» sowie eine Bar mit DJ (Link zum detaillierten Programm unter «Mehr zum Thema»). «Wir wollten bewusst ein grosses Fest machen und Präsenz im Dorf zeigen», sagt Roman Lörtscher. Die Musikgesellschaft Wimmis hat rund 40 Mitglieder, spielt in der Kategorie Harmonie 2. Klasse und nimmt auch regelmässig an Musikfesten teil. Ticketverlosung World Band Festival Zudem haben Sie bei der Fiirabigmusig die Möglichkeit, zwei Tickets für das «Tattoo on Stage» zu gewinnen (Samstag, 26. September 2026 im KKL Luzern).
Die Regierung hat entschieden: Windisch wird Standort einer neuen Kantonsschule im Aargau. Lenzburg kommt nicht zum Zug. Die Regierung sagt, die Bevölkerung wachse im Ostaargau stärker als im westlichen Kantonsteil. Deshalb sei Windisch der richtige Standort für ein neues Gymnasium. Weiter in der Sendung: · Ein heftiges Unwetter zog am Freitagmorgen über Teile der Kantone Solothurn und Aargau. Der Hagel zerstörte Scheiben von Autos, der Regen überflutete Keller und Tiefgaragen. Und der Wind kippte auf der Autobahn 1 einen Lastwagen und in Brugg zwei Tore des Stadtfestes. · Aargau: Die Regierung stellt ihr neues Leitbild für den Tourismus vor. Zielpublikum sind nicht Gäste aus Zermatt oder dem Berner Oberland, sondern aus dem Aargau selber. · Im Kanton Solothurn darf man in den meisten Bächen und Flüssen wieder fischen und baden.
Ein Gespräch mit einem feinfühligen Top-XC-Piloten mit Faible für schöne Berge. Spoiler: In der nächsten Folge gehts dann wieder rein ums Klettern. Erstbegehungen, schlechter Fels und Anreise per Kajak! Werbung: Den Podcast unterstützen Christopher Fromm ist mir schon vor einigen Jahren auf Instagram aufgefallen, weil er immer wieder besonders schöne Berge wie das Matterhorn oder Aletschhorn gezielt angeflogen und teilweise ziemlich aufwändig überhöht hat. Die technischen und meteorologischen Skills, die es braucht, solche entlegenen Berge anzufliegen haben mich fasziniert - für mich persönlich ist das ein ganz eigener, sehr kreativer Ausdruck von echtem Können. Wir sprechen über Christophers Werdegang, über besonders schöne Erlebnisse, aber auch über Vergleich, Ehrgeiz, Wettkampf und was es gebraucht hat, um dort hin zu kommen, wo er heute fliegerisch steht. Christopher erzählt aber auch von einem glimpflich ausgegangenen Absturz bei Chamonix und seinen Umgang damit, dass daraufhin sein damaliger Lebensinhalt Gleitschirmfliegen für viele Monate komplett weggefallen ist. Inzwischen ist er wieder in der Luft unterwegs und bietet unter anderem XC-Camps im Wallis und Berner Oberland an. Wer also dort mal mit einem sehr feinfühligen, erfahrenen Erklärbär unterwegs sein will, der sollte mal auf streckenfliegen.com vorbeischauen oder Christopher auf instagram folgen. Links: Christopher im Netz: streckenfliegen.com | Instagram Wetter im Wallis
Der vor zehn Jahren gemachte Plan, die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Freiburger Kantonsverwaltung zu verbessern, hat etwas gebracht. Aber es braucht weitere Massnahmen. Weiter in der Sendung: · BE: Die Geschäftsprüfungskommission will als Oberaufsichtsorgan der Berner Kantonsregierung bei Versuchsverodnungen mehr mitreden. Das fordert sie in einem Vorstoss. · Die Gemeinde Saanen im Berner Oberland muss 12 Millionen Franken mehr an ein Grossprojekt der Bergbahnen zahlen. Die Gemeindesversammlung muss dies noch genehmigen.
Vor 50 Jahren geriet die Sekte Meternita aus Linden im Berner Oberland in die Schlagzeilen, nachdem ihr Gründer Paul Baumann (genannt "Vatti") 1976 wegen Misshandlung und Missbrauchs Minderjähriger zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilt wurde.Anlässlich des Filmfestivals von Locarno feiert derzeit eine neue vierteilige Dokumentarserie namens Der EngelmacherPremiere, in der Betroffene erstmals offen über die Geschehnisse hinter den verschlossenen Türen auspacken.„Was wir da machen, was ich mit dir machen, ist etwas ganz Besonderes.“ Paul Baumann "Vatti"
Der Marché-Concours im jurassischen Saignelégier ist der grösste Pferdeanlass der Schweiz. Bisher war jeder Kanton Ehrengast – bis auf den grössten Pferde-Kanton Bern. Nach dem Kantonswechsel von Moutier folgte die symbolische Einladung. Ein Hauch von Nervosität lag in der Luft. Weiter in der Sendung: · Am Spitze Stei oberhalb des Oeschinensees im Berner Oberland ist am Samstagnachmittag ein grosser Felsblock abgestürzt. Der Abbruch von rund 1500 Kubikmetern Gestein führte aufgrund der Trockenheit zu einer weithin sichtbaren Staubwolke. · Ein 61-jähriger Mann ist am Sonntagmorgen bei einem Badeunfall in Vinelz im Bielersee ums Leben gekommen. Er verstarb trotz sofortiger Reanimationsversuche noch vor Ort. · Mit dem Thunfest, dem Buskers Bern und dem Lakelife Festival sind am Wochenende im Kanton Bern gleich drei grosse Volksfeste über die Bühne gegangen. Die Organisatoren zogen am Sonntag allesamt eine positive Bilanz. · Fabian Staudenmann gewann das Bernjurassische Schwingfest bei Reconvilier.
Zweite Etappe des grotesken Trips durch die Bergwelt. Tartarin reist ins Berner Oberland. Dabei trifft er auf eine Gruppe russischer Nihilisten, die den revolutionären Umsturz im Sinn haben. Schüsse knallen, und Tartarin bekommt es mit der Angst zu tun. Doch die junge Sonja macht ihm schöne Augen. Kaum in Interlaken angekommen, widmet sich Tartarin wieder seinen alpinistischen Ambitionen. Am Seil von Bergführern kämpft er sich über die Spalten des Guggigletschers hinauf zum Gipfel der Jungfrau. Nach vielen Mühen und noch mehr Unterstützung ganz oben angelangt, schauen die gewöhnlichen Touristen zu ihm auf wie zu einem Gott. Und alsbald spricht sich das ruhmreiche Abenteuer herum, bis zu den Flachländern des Alpin Club in Tartarins südfranzösischer Heimat Tarascon. Alphonse Daudet, geboren 1840 in Nîmes, war zu seiner Zeit einer der produktivsten und populärsten Schriftsteller Frankreichs. Neben zahlreichen Romanen, Theaterstücken, Novellen und Kurzgeschichten veröffentlichte er 1869 seine «Lettres de mon moulin» («Briefe aus meiner Mühle»), die heute wohl sein bekanntestes und populärstes Werk sind. Er starb 1897 in Paris. ____________________ Mit: Matthias Habich (Erzähler), Hans-Helmut Dickow (Tartarin), Bert Müller-Kopp (Bravida Kommandant a.D.), Günther Ziessler (Excourbaniès, Krämer), Matthias Schuppli (Pascalon), Konrad Horschik (Bézuquet, Apotheker), Gretel Mathis (Mama Bézuquet), Jodoc Seidel (Costecalde), Bernd Rumpf (Briefträger), Peter Kner (Pégoulade), Irina Schönen (Sonja Wassiliew), Ulrike Radke (Manilow), Hans-Rudolf Spühler (Bolbin), Vincenzo Biagi (Italienischer Tenor), Larry Mc Guire (Lord Chippendale), Peter Lerchbaumer (Baron von Stolz), Walter Hess (Polizist), Franziskus Abgottspon (Kutscher), Ernst Stiefel (Gardist), Ella Büchi (Die Jungfrau persönlich), Erwin Kohlund (Kaufmann, Bergführer), Alex Freihart (Inebnit, Bergführer), Martin Hamburger (Hoteldirektor Meyer, Interlaken), Rudolf Straub (Hoteldiener), Karl Wagner (Wirt «Zur treuen Gemse»). ____________________ Hörspielbearbeitung: René Scheibli – Regie: Walter Baumgartner ____________________ Produktion: SRF 1983 ____________________ Dauer: 50' Die erste Folge können Sie hier nachhören: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/1-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0003 Die dritte hier: https://www.srf.ch/audio/hoerspiel/3-3-tartarin-bezwingt-die-schweizer-alpen-von-alphonse-daudet?id=AUDI20260807_NR_0084
Wegen der anhaltenden Trockenheit wird das Wasser in den Alpen knapp. Darum lieferte ein Super Puma der Schweizer Armee kürzlich 14 Wassertanks auf zwei Alpbetriebe in Diemtigen BE. Wer entscheidet, wann die Armee zum Einsatz kommt? Weiter in der Sendung: · Die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des UPZ eröffnet in Bern eine neue Eltern-Kind-Station. Das Angebot ermöglicht es Eltern, ihre vier- bis achtjährigen Kinder während einer Behandlung eng zu begleiten und aktiv in die Therapie eingebunden zu werden. · Der Berner Velounternehmer Thomas Binggeli, Gründer und Inhaber der Velomanufaktur Thömus, zieht sich aus der Firma Publibike zurück. · Sommerserie zum Thema «Timeout»: Das Impulszentrum Holdenweid im Baselbiet ist ein spezieller Ort.
Das Freibad im Berner Marzili, mit Blick aufs Bundeshaus, ist wohl die bekannteste Badi der Schweiz. Doch diesen Sommer stinkts in einem Teil der Badi zünftig. Verantwortlich ist ein Container, der neu direkt hinter den Garderoben platziert wurde. Der Hitzesommer verschärft die Situation zusätzlich. Weiter in der Sendung: · Der Gletscherschwund im Berner Oberland wird in einer Ausstellung hör- und sichtbar gemacht.
Sie leben in Australien, Kanada, Thailand oder den USA und haben doch alle eines gemeinsam: einen Schweizer Pass. Im Jugendsommerlager der Auslandschweizer-Organisation entdecken 30 Jugendliche die Schweiz, ihre Wurzeln und ein Stück Heimat neu. Sie besitzen einen Schweizer Pass, leben aber im Ausland: 30 Jugendliche aus Ländern wie Kanada, Thailand, den USA oder Australien verbringen ihre Sommerferien im Jugendlager der Auslandschweizer-Organisation (ASO) in Yverdon-les-Bains. Nach Stationen im Berner Oberland und einer Gummibootsfahrt auf der Aare erleben sie nun den Lageralltag am Neuenburgersee. Wie fühlt sich die Schweiz an, wenn man sie bisher vor allem aus Erzählungen der Eltern oder Grosseltern kennt? Welche Traditionen überraschen, welche verbinden? Und welche Rolle spielen Sprache, Kultur und Freundschaften für die «Fünfte Schweiz»? Radio SRF 1 besucht das Lager live und spricht mit Jugendlichen und Verantwortlichen über Herkunft, Identität und die Frage, wie Heimat über Kontinente hinweg entstehen kann.
Sie ist wohl die einzige Kuh, die über Nacht zu einer internationalen Berühmtheit wurde: die Milka-Kuh, die Werbeträgerin für die lila Schokolade. Beziehungsweise: die Kuh aus dem Berner Oberland, die für die Werbespots damals Modell stand. Am 23. Juli 1972 hatte sie ihren ersten Auftritt.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Ein roter Topf auf offener Flamme, darin blubbert flüssiges Gold. Ein Stück Brot verschwindet darin und kommt zurück als der pure Geschmack von Milch, Handwerk und Zeit. Jochen war in Gruyères, dem kleinen Schweizer Dorf, das genauso heißt wie der weltberühmte Käse, der von hier kommt. Zum ersten Mal widmen wir eine ganze Folge einem einzigen Lebensmittel. Jochen steht in einer Alpkäserei aus dem Jahr 1686, in der François den Käse noch über offenem Holzfeuer im Kupferkessel macht. Er sieht zu, wie aus 700 Litern Milch 70 Kilo Käse werden Zweimal am Tag, von Hand. Er fährt mit der Seilbahn hoch auf den Moléson, 2002 Meter, und blickt vom Mont Blanc bis zum Genfersee. Er lässt sich von einer Kuhherde ausbremsen, die hier einfach Vorfahrt hat. Er steht mitten in diesem Bilderbuchdorf plötzlich vor dem Alien-Monster, im Museum von HR Giger. Und er taucht sein Brot noch einmal in diese unwiderstehliche Masse aus Gruyère und Vacherin Fribourgeois - bis wirklich nichts mehr geht. :)Damit schließt sich unsere kleine Schweiz Trilogie. Hört auch gern die Folgen zu Scuol/Unterengadin und Fribourg.—
Im Hinblick auf die Kantonswahlen im November 2026 will das Freiburger Büro für Gleichstellung Politikerinnen bei ihrem Wahlkampf unterstützen. Denn: In Freiburg sind Frauen sowohl in der Regierung als auch im Parlament deutlich untervertreten. Weiter in der Sendung: · Das Berner Obergericht hat die Beschwerde eines Mannes abgewiesen, der seine zwölfmonatige Freiheitsstrafe mit einer elektronischen Fussfessel oder in Halbgefangenschaft verbüssen wollte. Das Rückfallrisiko sei zu hoch. · Nach teils kräftigen Gewittern sind bei der Berner Kantonspolizei insgesamt 36 Meldungen eingegangen. Knapp die Hälfte stammt aus dem Berner Oberland.
Der Kanton Basel-Stadt will den Quartierentsorgungspunkt im Kannenfeld schliessen – laut Behörden stimmt das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht. Im Quartier regt sich jedoch Widerstand: Anwohnerinnen und Anwohner sowie Politiker kritisieren den Entscheid und warnen vor schlechterem Service. Ausserdem: ((00:03:58)) GL: Skischullehrer in Braunwald wollen nicht aufgeben Das Skigebiet Braunwald steht vor dem Aus: Nach 94 Skischuljahren wäre Schluss, wenn die Lifte eingestellt werden. 24 Winterangestellte würden die Stelle verlieren. Die Skischule will neue Partner suchen, hoffen auf Feriengäste, suchen Ideen, wie sie das Skischulland das sie jetzt schon selber betreiben erweitern könnten. Klar ist: Aufgeben kommt für sie nicht in Frage. ((00:06:39)) AG: Bäume oder Gräber? In Baden sollen auf einem klassischen Betonplatz künftig wieder Bäume für Schatten im Sommer sorgen. Dies steht zurzeit vielerorts zur Diskussion. Bei diesem Platz hat nun die Kantonsarchäologie interveniert, weil darunter zahlreiche Gräber liegen. Diese würden durch die Bäume zerstört und deshalb soll man doch lieber auf Bäume verzichten. Solche Probleme gibt es auch andernorts. Beispielsweise wenn Fernwärmeleitungen verlegt werden müssen. Auch dies ist für die Kantonsarchäologie ein grosses Problem. ((00:09:27)) ZH: Besuch in der einzigen Seidenraupen-Aufzucht in Zürich Die Seidenraupenaufzucht ist ein Jahrtausende altes Handwerk aus China. Seit 20 Jahren machen das auch ein Dutzend Bauern in der Schweiz. Die einzige Seidenfarmzucht des Kantons Zürich ist auf dem Marglerhof bei Regensdorf. Dort betreut Sabrina Mathis begeistert aktuell 5000 Seidenraupen, die täglich 10 Kilo Maulbeerblätter fressen. Sobald sie ihren Seidenkokon gesponnen haben, gibt Mathis sie ab an den Verein Swiss Silk, der die Weiterverarbeitung übernimmt und Seidenschals produzieren lässt. ((00:11:59)) BE Adelboden und die Ami-Soldaten Im zweiten Weltkrieg wird das beschauliche Bergdorf Adelboden zur vorläufigen Heimat für rund 600 amerikanische Soldaten. Auch für John Scott, der mit einem Bomber in einem Kartoffelfeld bei Utzenstorf notgelandet ist. Er lernt in Adelboden auch seine künftige Frau kennen. Die Amis bringen Leben ins Dorf im Berner Oberland, aber auch Sorgen und Ängste. Diese Geschichte nimmt ein Freilichttheater in Frutigen auf.
Vor exakt 20 Jahren stand Baschi mit «Bring en hei» an der Spitze der Schweizer Hitparade – ein Song, der bis heute nachhallt. Im Gespräch blickt Baschi zurück auf Entstehung und Wirkung des Hits. Dazu gibt Tim von Les Touristes Einblick in den neuen Song «Tutto Bene». Baschi erinnert sich an «Bring en hei» als einen Song, der sein Leben und seine Karriere nachhaltig geprägt hat und bis heute eine enorme Resonanz auslöst. Er sagt, dass die Geschichte und die Stimmung des Songs nichts an Aktualität eingebüsst haben. Entstanden ist «Bring en hei» ursprünglich im Auftrag des Schweizer Fernsehens rund um die TV-Serie «Der Match». Während der Song bis heute nachhallt, wurde aus der angestrebten Fussballkarriere von Baschi leider nichts. Vor genau 20 Jahren stand «Bring en hei» auf Platz 1 der Schweizer Hitparade. Swissmade schaut zusammen mit Baschi zurück! Parallel dazu sprechen wir mit Tim Rohner, Sänger und Frontmann der Basler Band Les Touristes, über den neuen Song «Tutto Bene». Mehr Sommer in einem Song geht fast nicht. Dazu gibt es in der Sendung neue Musik von Trauffer aus dem Berner Oberland sowie einen brandneuen Song von Yello - der zugegebenermassen nur teilweise neu ist. Die Geschichte dazu bei Swissmade.
Grosses Echo bei der Mitwirkung zur Stationierung von F-35 Kamnpfjets beim Militärflughafen Meiringen: Es gab hunderte Einsprachen – aber auch Unterstützung für den Flughafen. Weiter in der Sendung: · Der Waldbrand im Berner Oberland bei Unterseen ist unter Kontrolle. Ursache war offenbar der Akku eines Geräts, das für Waldarbeiten verwendet wird. · Die Drogen-Checks der Stiftung Contact im Kanton Bern zeigen: Kokain wird so rein verkauft wie noch nie und die Zahl der LSD-Proben stieg zum fünften Mal hintereinander auf einen neuen Höchststand.
Nach dem verheerenden Bergsturz im Lötschental verfügt die Gemeinde Blatten über einen zweistelligen Millionenbetrag in der Jahresrechnung 2025. Ein finanzieller Kraftakt für das 300-Seelen-Dorf? Ein Experte ordnet ein. Weiter in der Sendung: · Das Freiburger Kantonsparlament hat mit den Beratungen des Budgets für das laufende Jahr begonnen. Nach dem Volksnein zum Gesetz über die Sanierung der Staatsfinanzen musste die Regierung einen neuen Budgetentwurf vorlegen. · In der Gemeinde Unterseen im Berner Oberland brennt Wald. Feuerwehr und Löschhelikopter sind im Einsatz. · Die Berner Burgergemeinde führt ihr Alterswohnprojekt im Berner Mittelfeld nicht weiter. Stattdessen soll die Stiftung Serena das Baufeld im neuen Stadtquartier Viererfeld/Mittelfeld entwickeln.
Vom kleinen Fußballverein am Thunersee zum Schweizer Meister: Die Geschichte des FC Thun ist eine der außergewöhnlichsten Geschichten des europäischen Fußballs. In dieser Episode sprechen wir über die Wurzeln des Vereins im Berner Oberland, seine Krisen und Beinahe-Insolvenzen, die magischen Champions-League-Nächte von 2005 und die historische Meisterschaft 2026. Gemeinsam mit Historikerin und FC-Thun-Forscherin Medea Vögeli blicken wir auf mehr als 128 Jahre Vereinsgeschichte und fragen, warum der FC Thun weit mehr ist als nur ein Fußballverein. Podcastepisoden über den Fußball in der Schweiz https://podcast.brennpunkt-orange.de/category/schweiz/ Links FC Thun 125 Jahre: https://125.fcthun.ch Meilensteine: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/meilensteine Porträts und Persönlichkeiten: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/portraets Dokumente und Chroniken: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/dokumente Galerie 1898–1949: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/galerie/1898-1949 Feedback Sagt mir Eure Meinung! Es kann immer ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Vom kleinen Fußballverein am Thunersee zum Schweizer Meister: Die Geschichte des FC Thun ist eine der außergewöhnlichsten Geschichten des europäischen Fußballs. In dieser Episode sprechen wir über die Wurzeln des Vereins im Berner Oberland, seine Krisen und Beinahe-Insolvenzen, die magischen Champions-League-Nächte von 2005 und die historische Meisterschaft 2026. Gemeinsam mit Historikerin und FC-Thun-Forscherin Medea Vögeli blicken wir auf mehr als 128 Jahre Vereinsgeschichte und fragen, warum der FC Thun weit mehr ist als nur ein Fußballverein.
Vom kleinen Fußballverein am Thunersee zum Schweizer Meister: Die Geschichte des FC Thun ist eine der außergewöhnlichsten Geschichten des europäischen Fußballs. In dieser Episode sprechen wir über die Wurzeln des Vereins im Berner Oberland, seine Krisen und Beinahe-Insolvenzen, die magischen Champions-League-Nächte von 2005 und die historische Meisterschaft 2026. Gemeinsam mit Historikerin und FC-Thun-Forscherin Medea Vögeli blicken wir auf mehr als 128 Jahre Vereinsgeschichte und fragen, warum der FC Thun weit mehr ist als nur ein Fußballverein. Podcastepisoden über den Fußball in der Schweiz https://podcast.brennpunkt-orange.de/category/schweiz/ Links FC Thun 125 Jahre: https://125.fcthun.ch Meilensteine: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/meilensteine Porträts und Persönlichkeiten: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/portraets Dokumente und Chroniken: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/dokumente Galerie 1898–1949: https://125.fcthun.ch/de/zur-geschichte/galerie/1898-1949 Feedback Sagt mir Eure Meinung! Es kann immer ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Die Gesellschaft Storch Schweiz stellt eine deutliche Zunahme der Störche in der Schweiz fest. Waren es vor 50 Jahren nur gerade 100 Brutpaare, sind es heute 1300. Ein Grund für die Zunahme sehen die Fachleute bei den milden Wintern in unseren Gefilden. Weiter in der Sendung: · BE: Die Gemeinden im östlichen Berner Oberland wollen Massnahmen für eine bessereLenkung des motorisierten Individualverkehrs. · BE: Bei einem Unfall auf der A1 kippte ein Anhänger mit mehr als 30 Schafen um.
Der Sozialarbeiter Martin von Känel bringt Hoffnung in verzwickte Lebenslagen In mehreren innovativen Projekten im Berner Oberland hatte Martin von Känel seine Hände im Spiel: Vom Skatepark «Rollorama» bis zur ersten Schuldenberatungsstelle. Das verdankt Martin auch seiner Hyperaktivität und seinem aufbrausenden Naturell. Gleichzeitig empfand er diese Charaktereigenschaften auch als Last. Sie trieben ihn und seine Familie an die Belastungsgrenzen, die er lernte zu akzeptieren. In der Sozialarbeit fand er eine sinnvolle Aufgabe, die er seit mehreren Jahrzehnten treu und stetig ausübt. In diesem klaren Rahmen fand er zur Ruhe, und belebt heute die Sozialarbeit im Berner Oberland mit seinen neuen Ideen.
In der Region Haslital im Berner Oberland boomt der Tourismus: Zum ersten Mal gab es im letzten Jahr über 600'000 Übernachtungen. Aber nicht alle Gäste bringen der Region finanziell wirklich etwas. Jetzt will man bei Haslital Tourismus neue Wege einschlagen. Weiter in der Sendung: · Mutmasslicher Menschenhandel in Gstaad (BE): Im Prozess wird heute das Urteil verkündet. · Vorübergehende Evakuierung in Kalpetran (VS): Zwei grosse Felsblöcke werden gesprengt.
Im Prozess wegen Menschenhandel in Gstaad im Berner Oberland ist das Urteil gefällt worden. Das Regionalgericht Berner Oberland in Thun hat ein serbisches Ehepaar und seine Tochter zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt – in erster Instanz. Weiter in der Sendung: · Der Berner Heimatschutz sieht im Nein zum Kredit für das Kunstmuseum Bern eine Chance: Jetzt könne man überlegen, ob nicht besser die bestehenden Gebäude saniert werden könnten. · In Thun entsteht ein neues Psychiatriezentrum für junge Erwachsene – die Privatklinik Meiringen baut ihr ambulantes Angebot im Berner Oberland aus.
Der neue Kampfjet F35A ist lauter als sein Vorgänger. In Brienzwiler, dem Dorf neben dem Militärflugplatz, wehren sich Betroffene mit Einsprachen. Ein Besuch vor Ort. Weiter in der Sendung: · In der Stadt Biel ist am Freitagmorgen der Strom ausgefallen. Teils nur kurz, teils bis zu zwei Stunden. Ein Augenschein vor Ort und die Frage an den Energieversorger, was genau passiert ist und warum? · Im Walliser Tourismusort Crans-Montana ist die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr zwischen Januar und April um 17.5 Prozent eingebrochen. Die Brandkatastrophe der Silvesternacht ist der Grund. Warum der Tourismusdirektor zuversichtlich in die Zukunft schaut erzählt er im Gespräch. · Vor genau 100 Jahren fegte ein Wirbelsturm über den Berner und Neuenburger Jura und richtete grossen Schaden an. Ein Ereignis, das lange zurückliegt, aber nicht vergessen ist.
Planning your Switzerland vacation can feel overwhelming - especially when you're faced with choices like the Berner Oberland Pass vs Swiss Travel Pass, or trying to decide which Switzerland travel pass is the best value for your trip.In this episode, I chat with Fabienne Harnisch, Manager of the Berner Oberland Pass, about all the essentials: What does the Berner Oberland Pass include? Is the Berner Oberland Pass worth it? How does it compare with other Swiss rail pass options, especially for families using a Swiss Family Card?We dive into how this pass covers unlimited travel through the stunning Bernese Oberland, including top scenic rides like the Golden Pass Express and Lucerne Interlaken Express.The pass also includes generous discounts on excursions around the Jungfrau region and beyond. If you're struggling with your Switzerland vacation planning or looking for clarity on Berner Oberland Pass discounts and perks, this episode is for you!Happy travels,Carolyn
In der Schweiz leben rund 3800 Schmetterlingsarten. Er kennt sie fast alle. Hans-Peter Wymann gilt als wandelndes Falter-Lexikon. Er nimmt uns mit an die Südflanke des Grindelwaldner Talkessels. Hier leben über die Hälfte aller Tagfalter auf kleinstem Raum. Schwalbenschwanz, Zwergbläuling, Kleines Wiesenvögelchen, Perlmutterfalter und Apollofalter. Egal wohin man blickt, Schmetterlinge. Die extensiv bewirtschafteten Weiden der Alp Hintisberg sind ein Hotspot für Schmetterlinge und somit auch für Entomologen wie Hans-Peter Wymann. Auf der Pirsch im Feld erfahren wir allerlei über die schönen «Sommervögel»: Wie sie leben, was sie fressen, wie sie hören, wie sie überwintern, wie sie sich paaren. Aber auch, warum es entgegen der subjektiven Wahrnehmung vieler im Unterland, hier oben auf der Alp sogar mehr Falter gibt als früher. Und darunter sind auch einige ganz seltene Exemplare. Zum Beispiel den Grindelwaldner Mohrenfalter. Dieser Tagfalter lebt nur hier. An dieser einen Südflanke im Berner Oberland und sonst nirgendswo auf der Welt.
Die Nitrochemie Wimmis im Berner Oberland ist streng geschützt. Denn dort wird Schiesspulver hergestellt. Nun soll die Produktion am Standort in Wimmis ausgebaut werden, der Kanton Bern prisorisiert dieses Vorhaben. Ein Besuch. Weiter in der Sendung: · Im Kanton Bern soll man künftig wählen können, wo man die Nachkontrolle nach der Fahrzeugprüfung im Strassenverkehrskontrolle machen lassen will, hat das Kantonsparlament beschlossen. · Die Gemeinde Zweisimmen feiert die Grossratspräsidentin und «höchste Bernerin» Anne Speiser (SVP). · Gian-Luca Privitelli ist neuer Trainer beim FC Thun.
Der Kanton Bern kann weiterhin selber entscheiden, wo er eine Asylunterkunft eröffnen will. Der Grosse Rat hat sich am Mittwoch mit 86 zu 57 Stimmen gegen ein Vetorecht für betroffene Gemeinden ausgesprochen. Weiter in der Sendung: · Der Kanton Bern will einen Wolf im östlichen Berner Oberland erlegen. Dieser habe innerhalb eines Monats fünf Nutztiere gerissen. · Das Trinkwasser in Schwanden bei Brienz und Hofstetten bei Brienz ist wieder sauber. Der Warndienst Alertswiss hat am Mittwochvormittag Entwarnung gegeben.
Sie sei eine «kompromisslose Künstlerinnenpersönlichkeit»: Zu diesem Schluss kam die Jury im Auswahlprozess für den «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb. Am 6. Juni wird die junge Pianistin Manoush Toth im Finale in Armenien auftreten. Wie kompromisslos findet sie sich selbst? Ruhe. Das empfindet Manoush Toth, wenn sie am Klavier sitzt und einfach alles stimmt. Und gleichzeitig spüre sie die Kraft des Moments; das Wissen, dass genau dieser Moment zähle. Man wünscht Manoush Toth, dass sich diese Ruhe am Abend des 6. Juni in ihr ausbreiten wird. Dann findet in der armenischen Hauptstadt Jerewan das Finale des Musikwettbewerbs «Eurovision Young Musicians» statt, der alle zwei Jahre von der European Broadcasting Union (EBU) ausgerichtet wird und jungen Klassiktalenten eine grosse Bühne bietet. Im Rahmen der Förderung von Schweizer Musiktalenten bei SRF wurde die 19-Jährige von einer Fachjury als Teilnehmerin ausgesucht. Für diesen besonderen Auftritt hat sie sich für ein Stück von Schumann entschieden – allerdings nicht von Robert, sondern von Clara, dessen Ehefrau. «Clara Schumann wird immer mehr aufgeführt. Aber noch immer zu wenig», begründet Manoush Toth ihre Wahl. Dabei gehöre ihr Klavierkonzert zu den wichtigsten des 19. Jahrhunderts. Das verrät viel über Manoush Toth. Und was sie damit meint, wenn sie sagt, dass sie sich einen ernsthaften Zugang zur klassischen Musik wünsche. Weil Ernsthaftigkeit in ihrem Fall vor allem Offenheit und Neugierde bedeutet: «Wenn man die Hintergründe der klassischen Musik kennt, dann öffnet sich einem ein ganz besonderer Schatz.» Sie selbst nahm das erste Funkeln dieses Schatzes bereits im Alter von zwei Jahren wahr. Fast gleichzeitig mit dem Sprechen sei die Musik in ihr Leben gekommen. Und entsprechend vertraut fühle sie sich an, bis heute. Aufgewachsen ist sie zuerst auf den kanarischen Inseln, später im Berner Oberland. Sie und ihre Geschwister gehen nicht zur Schule, werden zu Hause von den Eltern unterrichtet. Paradiesisch sei das gewesen, sagt Manoush Toth. Doch mit dem Eintritt in die Hochschule für Musik Basel stand sie dadurch vor Herausforderungen, die sich anderen jungen Menschen nicht stellen. Im Gespräch mit Melanie Pfändler erzählt Manoush Toth von dieser Zeit, von dem Druck, den sie sich selbst auferlege, von der engen musikalischen Zusammenarbeit mit ihrem Bruder Anatol und ihrer jüngeren Schwester Anouk und von diesem magischen Moment auf der Bühne, wenn alles noch ganz still ist und sie ihre Finger auf die Tasten legt. Die Musiktitel: - W.A. Mozart: 3. Allegro, aus Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 «Pariser» (Freiburger Barockorchester; Gottfried von der Goltz, Leitung) - Antonin Antonín Dvořák: 3. Poco adagio, aus Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65 (Isabelle Faust, Violine; Jean-Guihen Queyras, Violoncello; Alexander Melnikov, Klavier) - Francis Poulenc: 3. Allegro ma non troppo, aus Doppelkonzert d-Moll (Sylviane Deferne & Pascal Rogé, Klavier; Philharmonia Orchestra; Charles Dutoit, Leitung) - Billy Joel: The Stranger - Franz Schubert: Impromptu Ges-Dur D 899 op. 90 (Radu Lupu, Klavier)
Nachdem ein Mann am Bahnhof in Winterthur drei Personen mit einem Messer verletzt hat, stellt sich die Frage: Wie konnte das passieren? Eigentlich war der mutmassliche Täter in psychiatrischer Behandlung. Warum ist er entlassen worden? Weitere Themen in dieser Sendung: ⦁ Schweden galt als Angstgegner der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft. Doch die Nati hat diese Angst überwunden und Schweden an der Heim-WM im Viertelfinal besiegt. ⦁ Die Räumung des alten Munitionsdepots in Mitholz im Berner Oberland verzögert sich. Eigentlich hätte der giftige und explosive Schutt bis ins Jahr 2045 geräumt werden sollen. Doch nun verschiebt sich das Ende der Räumung noch weiter in die Zukunft. ⦁ Die Zürcher SP zeigt ihrem Ständerat Daniel Jositsch die kalte Schulter. Die Delegierten nominieren ihn nicht für eine weitere Amtszeit. Ein Entscheid, der einen Graben öffnet innerhalb der Partei. ____________________ Während zwei Wochen publizieren wir hier auch ein morgendliches News-Update. Was haltet ihr davon? Praktisch oder störend? Sagt es uns: https://panel.srf.ch/NewsPlus
46'693 Tage nach seiner Gründung krönt sich der FC Thun erstmals zum Schweizer Meister. Der Aufsteiger aus dem Berner Oberland schreibt ein echtes Fussballmärchen – und das ausgerechnet auf dem Sofa. Während die Konkurrenz in St. Gallen patzt, brechen in Thun alle Dämme: Tränen, Freude und ordentliche Portion Fussballromantik. Doch was bedeutet dieser Sensationstitel für die Swiss Super League? Und was sagt er über den Zustand der Liga aus? Denn während Thun feiert, herrscht bei anderen Clubs Unruhe: Der FC Basel steht einmal mehr vor einem Umbruch und sucht einen neuen Sportdirektor. Beim FC Zürich sorgt das Torhüter-Hin-und-Her weiterhin für Fragezeichen. Die BSC Young Boys erleben eine historisch schlechte Saison. Und beim Grasshopper Club Zürich gibt es viele Themen: Trainerwechsel zu Peter Zeidler, Fan-Konflikte mit dem Los Angeles FC und die Terminfindung für die nahende Barrage. Analyse, Hintergründe und Diskussionen zur aktuellen Lage im Schweizer Fussball – jetzt in der 341. Ausgabe der «Dritten Halbzeit». Produktion: Sara SpreiterDie Themen: 00:00 Intro 03:14 Der FC Thun ist Meister 27:07 Der FC Basel sucht einen Sportchef 40:16 GC: Zeidler, Fan-Streit und Barrage-Probleme 01:00:22 Huber, Vasovic und Steffen In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Das international erfolgreiche Topmodel Ronja Furrer trifft bei Olivia Röllin auf den wohl bekanntesten Erziehungswissenschaftler der Schweiz, Roland Reichenbach Ronja Furrer (34) Vom 600-Seelendorf Lüterkofen über Paris nach New York und damit auf unzählige Covers von Magazinen, Leuchtreklamen und Laufstege, das ist die Karriere von Topmodel Ronja Furrer. Dafür zog sie mit 15 von Zuhause aus, reiste ganz alleine nach Paris, litt unter schrecklichem Heimweh, statt wie ursprünglich geplant eine Lehre im Detailhandel zu beginnen. Der Erfolg gab ihr Recht: Inzwischen ist sie seit rund 20 Jahren für internationale Marken vor der Kamera tätig und lebt zusammen mit ihrem Mann, dem Stiefsohn und einem Hund in New York. Sie, die sich gern mit Ronja Räubertochter vergleicht, die Natur so liebt und den familiären Zusammenhalt mehr als alles andere schätzt. Roland Reichenbach (63) Als Kind hat er lieber stundenlang TV geschaut als Bücher gelesen. Heute gehört er zu den bekanntesten Erziehungswissenschaftlern der Schweiz und lehrt als Professor an der Universität Zürich. In ihm steckt, wie er sagt, ein unzähmbarer, unerziehbarer Kern, den er seiner Herkunft aus den Berner Oberland zuschreibt. Diese Rest-Wildheit lebt er heute eher in Gedanken, im Widerspruch und in seiner Lust am Streitbaren aus. Wenn er nicht über Schule und Bildung spricht, zeichnet er Cartoons und macht Collagen. Seit einigen Jahren lebt er in Zürich, wo er am liebsten einen Hund als Mitbewohner hätte, sich diesen Wunsch aber bisher nicht erfüllt hat. ____________________ Moderation: Olivia Röllin ____________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Das Spitzenspiel der Swiss Super League zwischen dem FC Thun und dem FC St. Gallen endet 2:2 – ein Resultat, das vor allem dem Leader aus dem Berner Oberland hilft. Thun hält den komfortablen Vorsprung von 14 Punkten und kann sich nun auf das Derby gegen die BSC Young Boys freuen. Auch dahinter bleibt die Liga in Bewegung: Der FC Basel feiert einen etwas schmeichelhaften Sieg gegen den Grasshopper Club Zürich – obwohl ein taktisches Experiment mit Xherdan Shaqiri nicht wirklich aufgeht. Beim FC Zürich tut sich derweil einiges neben dem Platz: Neue Transfers betreffen nicht nur den Kader, sondern auch die Trainerbank und die Geschäftsstelle. Und der FC St. Gallen zeigt erneut, warum viele ihn aktuell als zweitstärkste Mannschaft der Super League sehen. Das alles und mehr besprechen wir in einer Bonusfolge von «Dritte Halbzeit» – dem Podcast für alle, die den Schweizer Fussball und die Super League Woche für Woche verfolgen. Die Themen: 00:00 Vorstellung 02:12 Unentschieden im Spitzenspiel 14:34 Schmeichelhafter FCB-Sieg 25:46 Der FCZ holt Bernegger und Aebli 35:46 Startet jetzt die YB-Serie? Abstimmung zu den Suisse Podcast Awards: Link 5 Verbesserungen für den VAR: Link In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Zehn! Siege! In Folge! Der FC Thun schreibt nicht nur eines der erstaunlichsten Kapitel der jüngeren Schweizer Fussballgeschichte, sondern eines der grössten Märchen überhaupt. Trotzdem bleibt die ganz grosse Euphorie im Berner Oberland aus. Warum eigentlich? Ist man in Thun zu abgeklärt für kollektive Ekstase? Oder sitzt die Erinnerung an frühere Abstürze noch zu tief? Bei den BSC Young Boys stehen plötzlich wieder zwei schlagkräftige Stürmer bereit – wobei der 15-Tore-Mann Chris Bedia nur die Nummer 2 ist. Beim FC Basel ist mit Giacomo Koloto (plötzlich) ein neuer Fixpunkt in der Offensive gefunden worden. Beim Grasshopper Club Zürich sammelt Trainer Gerald Scheiblehner all seinen Mut. Und in Genf erzielt das 0:0 zwischen Servette und Sion vermutlich keine TV-Rekorde in der Deutschschweiz. Das alles und noch viel mehr diskutieren wir in Folge 332 von «Dritte Halbzeit».Die Themen: 00:00 Der grösste Fussballwunder der Geschichte 10:59 Schlaghosen, Vokuhila, Kick & Rush 19:07 Essendes geglückter Auftakt bei YB 28:40 Scheiblehner Risiko wird belohnt 35:51 Shootingstar Giacomo Koloto 46:42 Muss Alessandro Vogt mit zur WM? 54:42 Pyrofackeln im Stade de Genève Stimmt ab für die «Dritte Halbzeit» bei den Suisse Podcast Awards: Zum Voting In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Olympiaheld Franjo von Allmen zurück im Berner Oberland, entgleister Zug wird aus Schneemassen geborgen, mehr 100-Jährige – Kantone sparen bei Geschenken
Thomas Zurbuchen, Astrophysiker und ehemaliger Wissenschaftsdirektor der NASA, trifft auf Comedian Michael Elsener. Bei Dani Fohrler geben die beiden Einblick in ihr Leben Thomas Zurbuchen (58) Astrophysiker, ehem. Wissenschaftsdirektor der NASA Thomas Zurbuchen war sechs Jahre lang Forschungsdirektor der amerikanischen Weltraumbehörde NASA und damit einer der einflussreichsten Wissenschaftler der Welt. In den USA nannte man ihn schlicht «Dr. Z.» – sein Nachname galt als zu kompliziert. Zurbuchen verantwortete ein Budget von fast acht Milliarden Dollar und führte gegen 10'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In dieser Funktion leitete er zahlreiche Schlüsselmissionen der Raumfahrt, darunter Marsmissionen und das «James-Webb»-Weltraumteleskop. Aufgewachsen ist er in Heiligenschwendi im Berner Oberland als Sohn eines Predigers einer Freikirche. Die Familie lebte in einfachen Verhältnissen und war auf Spenden aus der Gemeinde angewiesen. Ob der «Berner Bub vom Land» überhaupt den Sprung ins Gymnasium schaffen würde, war lange alles andere als selbstverständlich. Sein Interesse an Naturwissenschaften führte ihn schliesslich an die Universität Bern und später in die USA. Dort machte er Karriere als Astrophysiker, wurde Professor an der University of Michigan und entwickelte sich zu einer zentralen Figur der internationalen Weltraumforschung. Heute ist Thomas Zurbuchen an der ETH Zürich tätig, wo er das «Space Center» leitet. Sein Lebensweg steht exemplarisch für eine aussergewöhnliche Karriere – von bescheidenen Verhältnissen im Berner Oberland bis an die Spitze der globalen Raumfahrt. Thomas Zurbuchen ist mit einer Musikerin verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern._____________________________________________ Michael Elsener, Comedian (40) Michael Elsener steht für politische Satire. Sein Anspruch ist es, sein Publikum zu einem aktiven, demokratischen Miteinander in der Gesellschaft zu bewegen. Aufgewachsen ist er als Ältester von zwei Kindern in Hünenberg im Kanton Zug. Zur Comedy kam er früh und eher zufällig: Ein Freund zapfte das Fernsehsignal eines Nachbarn an, sodass die beiden Buben heimlich die amerikanische «Letterman Show» schauen konnten. Viel verstand Elsener damals nicht – doch die Art der Show und ihre Energie liessen ihn nicht mehr los. Seine ersten Parodien galten Verwandten und Lehrpersonen. Daraus entwickelte sich ein präziser, beobachtender Stil, für den er heute auch über die Schweiz hinaus bekannt ist. Michael Elsener tritt inzwischen auch im englischsprachigen Raum auf. Im vergangenen Jahr stand er am weltweit renommiertesten Comedyfestival auf der Bühne, dem Edinburgh Fringe Festival. Diese Erfahrung habe ihm neue Seiten an sich gezeigt, sagt Elsener. Privat pflegt er feste Rituale: Wenn möglich schwimmt er täglich im See – bei jeder Temperatur und jedem Wetter. Vor Auftritten schläft er jeweils 20 Minuten, um «frisch im Kopf» zu sein. In seinem neuen Programm «Gute Entscheidung» eröffnet der Comedian und Politikwissenschafter seinem Publikum neue Perspektiven auf Kopfentscheide und Bauchgefühle.
Seit sieben Spielen wartet der FCZ auf einen Sieg, aus den letzten sechs Partien gab es nur einen Punkt – und der Barrage-Platz rückt bedrohlich nahe. Kein Wunder sagt Trainer Dennis Hediger nach der Niederlage im Klassiker beim FC Basel: «Wir schauen nach hinten, alles andere wäre naiv.» Klar ist: Der FCZ ist im Abstiegskampf angekommen.Beim FC Basel herrscht derweil Erleichterung. Ibrahim Salah trifft in der 96. Minute zum Sieg – und Stephan Lichtsteiner feiert seinen ersten Erfolg als FCB-Trainer inklusive Sprintrekord an der Seitenlinie. Auch bei den Grasshoppers tut sich einiges: GC steht im Cup-Halbfinal und hat mit John Thorrington einen neuen Präsidenten. Die Young Boys kommen weiterhin nicht vom Fleck, während die Kollegen im Berner Oberland die Meisterbeilage für den FC Thun planen.Das alles und mehr zur Schweizer Super League und zum Schweizer Cup diskutieren wir in Folge 329 der «Dritten Halbzeit».Die Themen:00:00 FCZ: Angekommen im Abstiegskampf17:39 FCB: Lichtsteiners Sprint und Emotionen29:44 GC: Zwei Siege vom Cup-Erfolg entfernt43:14 YB: Der nächste Platzverweis45:33 Luzern: Blamage auf der Pontaise53:45 FCW: Zwei Punkte verschenkt01:00:27 Thun: Sechster Sieg in Folge01:07:47 St. Gallen: Görtler, der alte Fuchs01:09:14 Der Influencer der Woche In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Diese Folge des Lebenswege Podcasts widme ich mich einem Menschen, der mich und viele andere tief geprägt hat: Hans Schmid. Hans war weit mehr als ein Wirt. Er war ein Weltbürger, der in der Hotellerie Karriere machte, Personalchef in einer Hotelkette war und später mit seinem Lokal „Chamäleon“ einen Ort schuf, an dem sich jede*r willkommen fühlte. Ein Gastgeber aus Leidenschaft, ein Mentor für viele, ein Mensch mit großem Herzen. Nach seinem tragischen Tod rückte die öffentliche Berichterstattung fast ausschließlich die Tat in den Mittelpunkt – nicht das Leben eines Mannes, der so viel gegeben hat. Deshalb möchte ich gemeinsam mit Wegbegleiter*innen den Fokus zurück auf sein Wesen, seine Werte und seine Wirkung richten.Wir sprechen über:Hans' beeindruckende berufliche Reise vom Berner Oberland bis nach WienSeine zutiefst menschliche Art, Menschen zu fördern und an sie zu glaubenDas Chamäleon als zweites Zuhause für Stammgäste, Kolleginnen und FreundinnenSeine Großzügigkeit, seine Warmherzigkeit – und seine Ecken und KantenHumorvolle Anekdoten, berührende Erinnerungen und Momente, die zeigen, wie sehr er fehlt Diese Folge ist eine Einladung, innezuhalten und darüber nachzudenken, was wirklich zählt: Zeit mit den Menschen zu verbringen, die uns wichtig sind. Zum Abschluss teile ich auch eine Lebensweisheit von Hans, die aktueller denn je ist: „Es ist nicht gut, ungern in die Arbeit zu gehen.“ Danke, Hans, für die Spuren, die du hinterlassen hast. Und danke euch, dass ihr diese Reise im Lebenswege Podcast mit mir gegangen seid. Komm gerne über folgende Kanäle mit mir in Kontakt: https://www.facebook.com/Lebenswege-Podcast-103348588053385https://www.linkedin.com/in/andreadomenig/https://www.instagram.com/andrea_domenig/ Intro: Walk Around by Roa https://soundcloud.com/roa_music1031 Creative Commons — Attribution 3.0 Unported — CC BY 3.0 Free Download / Stream: https://bit.ly/walk-around-roa Music promoted by Audio Library https://youtu.be/BimtUhUirnw
Wäre bereits Mitte Januar abgestimmt worden, wäre der Ausgang bei der SRG-Initiative völlig offen gewesen. Klare Mehrheiten zeichnen sich bei Individualbesteuerung, Klimafonds- und Bargeld-Initiative ab. Das zeigt die erste GFS-Umfrage zu den Abstimmungen vom 8. März im Auftrag der SRG. Ausserdem in der Sendung: · Iran kritisiert den Entscheid der Europäischen Union: EU-Aussenministerinnen und -minister haben die iranischen Revolutions-garden als Terrororganisation eingestuft. · US-Präsident Donald Trump hat den russischen Präsidenten um eine einwöchige Feuerpause in Kiew und anderen Städten gebeten, angesichts der extremen Kälte in der Ukraine. · Eine SMS direkt aufs Handy: Mit dieser unkonventionellen Methode will die Gemeinde Grindelwald im Berner Oberland den Tourismusverkehr besser steuern.
Eine Stunde lang Antworten auf Mundartfragen von SRF-Hörerinnen und -Hörern: unter anderem zu den Wörtern «Wedegeente» für den Muskelkater, «sädle» für 'sich setzen' oder «Chuderwälsch». Und warum sagt man den Schafen eigentlich vielerorts «d Bänze»? In dieser Mundartstunde konzentrieren wir uns ganz auf Ihre Mundartfragen. Zuerst geht es um die «Kante» im ÖV: Warum wird der Abfahrtsort von Bus und Tram nicht «Perron» genannt, sondern «Kante»? Ein SRF-Hörer vermutet den Einfluss von deutschen Ingenieuren. Der Grund für die Bezeichnung liegt aber vielmehr darin, dass ÖV-Kundinnen und -Kunden sich an grossen, Komplexen Haltestellen leicht und unmissverständlich orientieren können. Gibt es die Bezeichnung «Sprützkanta» für die Giesskanne im Bündnerdeutschen? Hat es da wirklich ein «t» in der «Kanne»: «Kanta»? Oder hat die Mutter unserer Hörerin das Wort womöglich einfach erfunden? Wir können die Mutter entlasten. Warum sagt man in der Ostschweiz dem Muskelkater auch «Widergände» oder «Wedegeente»? Ganz klar ist die Antwort nicht, aber es geht wohl um Widerspenstigkeit. Und warum nennen wir eine unverständliche Sprache eigentlich «Chuderwälsch»? Dazu gibt es mehrere Theorien. Wir sagen, welche am wahrscheinlichsten ist. Sagen Sie eher «Nämed Si Platz!», «Sitzed doch ab!» oder «Sädlet nech!»? Letzteres ist vor allem im Kanton Bern zu hören. Wir klären, ob das Verb «sädle» etwas mit einem Sattel zu tun hat oder gar mit dem englischen Verb «to settle down». Vom Wallis über das Berner Oberland bis in die Innerschweiz werden Schafe gerne liebevoll «Bänze» genannt. Wir erzählen, wie aus einer Kurzform der Vornamen Benedikt und Bernhard eine Bezeichnung für Schafe werden konnte. Woher hat der «Stüdelerweg» bei Koblenz AG wohl seinen Namen? Das fragt sich eine SRF-Hörerin. Die Antwort lässt uns in die Rheinschifffahrt vergangener Jahrhunderte abtauchen und führt uns zu einer alten Technik, dank der man sich mit kleinen Schiffen an den Uferstauden flussaufwärts hangeln kann. «Hesch mer non es Giimeli Schoggi?» Das berndeutsche Wort «Giimeli» kennen auch viele Bernerinnen und Berner heute nicht mehr. Es bezeichnet eine ganz kleine Menge einer Essware und ist abgeleitet vom ebenfalls fast vergessenen Wort «Giime» für einen Spalt. Das «Giimeli» ist also gewissermassen ein Spältchen. Gegen Ende der Mundartstunde erfahren Sie auch noch, was das «Giimeli» mit den Wörtern «Gaumen», «Keim», «gähnen» oder «Kiemen» zu tun hat. Und zum Abschluss der Sendung erklären wir traditionsgemäss die Ursprünge eines Familiennamens - dieses Mal sind es sogar zwei Namen: «Rindisbacher» und «Rindlisbacher». Der Namenexperte Hans Bickel vom Schweizerischen Idiotikon geht den Emmentaler Ursprüngen dieser Namen auf den Grund.
In der aktuellen Folge sprechen Lukas und Tobias über das spektakuläre Wochenende in Adelboden und dessen Hauptdarsteller. Zudem wird der Vorschlag diskutiert, den Weltcupkalender massiv zu vergrößern. Einer kurzen Einordnung des Rennens in Zauchensee folgt der Blick Richtung Italien, Olympia kommt immer näher.Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Landwirtinnen und Landwirte arbeiten oft mehr als 60 Stunden pro Woche, freie Tage sind selten. Hinzu kommen viel Verantwortung und ein hoher Druck. SRF «Reporter» begleitet Bäuerinnen und Bauern, die sich trotz allem mit voller Leidenschaft dem Leben auf dem Hof widmen. Mario Hehlen, 18, ist im zweiten Lehrjahr als Landwirt bei Familie Mürner im Berner Oberland. Als Bauerssohn träumt er davon, den Hof seines Vaters zu übernehmen. Seine Leidenschaft ist gross, doch die Belastung bringt ihn an seine Grenzen. Wird er das zweite Lehrjahr schaffen? Auch Sophie Bührer, 25, kämpft mit Herausforderungen: Seit drei Jahren führt sie einen Hof mit knapp 50 Milchkühen. Notfälle und der Ausbruch der Blauzungenkrankheit setzen ihr jedoch zu, ein Drittel der Herde stirbt. Kann sie trotz dieser Rückschläge weitermachen? SRF «Reporter» begleitet die beiden beim Aufbruch ins harte Bauernleben.
In Blatten VS wird weiter geräumt, die Notstrasse ist fertig, die Zeichen stehen auf Wiederaufbau. «Einstein» begleiten den Hotelier Lukas Kalbermatten ins Katastrophengebiet, zeigen sein neues Projekt und fragen nach, wie die Bewohnenden anderer bedrohter Bergdörfer, mit Naturkatastrophen umgehen. Notstrasse – Ein wichtiges Lebenszeichen «Einstein»-Moderator Tobias Müller ist unterwegs auf der Notstrasse nach Blatten VS. Es ist ein schmaler, holpriger Waldweg, der symbolhaft für den Wiederaufbau von Blatten VS steht. Nur zwei Tage nach der Katastrophe haben die Arbeiten begonnen. Ohne diese Verbindung ist der Wiederaufbau unmöglich, sagt Bauchef Manfred Ebener. Denn auf dem Luftweg könnten schwere Maschinen nicht transportiert werden und die braucht es, um gegen den meterhohen Schutt anzukommen. Es ist eine Mammutaufgabe, aber entscheidend, damit später die Kantonstrasse im Tal neu gebaut werden kann. Denn ohne diese Kantonsstrasse wird es kein neues Blatten VS geben. Blatten VS ausgraben? Im Katastrophengebiet hat die Absenkung des Sees momentan höchste Priorität. Dann stellt sich die Frage: Soll man Teile des alten Blattens versuchen auszugraben. «Für uns ist es wichtig zu sehen, was unter dem Meter hohen Schutt liegt», sagt Manfred Ebener. «Vielleicht ist die Zerstörung so riesig, dass wir das Kapitel abschliessen müssen, und zwar für immer.» Hotelier Lukas Kalbermatten hat durch die Katastrophe alles verloren. Sein Hotel Edelweiss wurde komplett zerstört. «Drei Generationen haben diesen Familienbetrieb geführt», erzählt Kalbermatten wehmütig, wenige Meter vor der Ruine seines Hotels. «Und nun ist alles weg.» Trotzdem träumt er von einer Rückkehr. «Ich will wieder in Blatten wohnen, aber nicht um jeden Preis». Die Blattenerinnen und Blattener haben noch einen langen Weg vor sich, andere Dörfer, die von Naturkatastrophen getroffen wurden, sind da schon etwas weiter. Zum Beispiel Brienz im Berner Oberland. Brienz BE – Ein Jahr nach der Katastrophe Das Dorf kämpft seit Jahrzehnten gegen die Gewalten seiner Wildbäche. Die Spuren der letzten Katastrophe sind heute noch sichtbar. Was löst die Katastrophe von Blatten VS bei den betroffenen Menschen dort aus, wie sicher ist Brienz BE heute und wie schwierig gestaltet sich der Wiederaufbau ein Jahr nach der Katastrophe? Brienz GR – Zerfall eines Berges und einer Dorfgemeinschaft Soll man ein von Naturgefahren bedrohtes Dorf für immer entvölkern? Diese Frage müssen sich auch die Menschen im bündnerischen Brienz stellen. Das Dorf ist von einer Rutschung und einem Bergsturz bedroht, die Bewohnenden sind momentan evakuiert, eine Umsiedlung steht im Raum. Die letzte Hoffnung einer Rückkehr liegt im Sterben. Gleichzeitig beginnt die Planung der Besiedelung an einem anderen Ort. Was sind die Herausforderungen dabei? Was ist von der Solidarität unter den Betroffenen heute noch übrig? Dass die Dorfgemeinschaft zerbricht, droht auch in Blatten VS. Noch ist es aber nicht so weit. Im Gegenteil. Das betonte Matthias Bellwald an der letzten Gemeindeversammlung: «Ich denke, dass für sehr viele das Herz für Blatten sehr stark schlägt. Ein Indikator ist jetzt gerade, wie aktiv die Vereine sind». Infrastruktur aufbauen sei das eine, aber auch das Soziokulturelle sei ein wichtiger Aspekt, so Bellwald.