Federal republic in Central Europe
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Seit den tödlichen Schüssen auf den Krankenpfleger Alex Pretti ist die US-Regierung in Erklärungsnot. Donald Trump hat als Reaktion den Grenzschutzbeauftragten Tom Homan nach Minneapolis geschickt und den bisherigen ICE-Einsatzchef abgezogen. Nun hat sich Homan erstmals öffentlich geäussert. Alle Themen: Intro und Schlagzeilen (01:25) Wie weiter in Minneapolis nach den tödlichen Schüssen? (06:29) Nachrichtenübersicht (10:53) Roche-Chef: Warum die Schweiz mehr bezahlen soll (16:39) Italiens Regierung will Metalldetektoren an Schulen (19:30) Was ist los in Chinas Volksbefreiungsarmee? (24:09) Wie SRF-Korrespondenten an verlässliche Informationen kommen (34:38) Holzwirtschaft im Berggebiet – eine Branche im Wandel
Die Sexarbeiterinnen Tessa und Ruby sind selbstbestimmt, erleben aber gesellschaftliche Stigmatisierung. Graziella wurde Opfer von Gewalt und Ausbeutung. Obwohl Prostitution in der Schweiz seit 1942 legal ist, flammt die Debatte, ob Frauen in der Sexarbeit gerettet werden sollen, immer wieder auf. Ruby, Tessa und Chanel sehen sich als selbstbestimmte Sexarbeiterinnen, die ihren Service mit den Kunden einvernehmlich aushandeln. Sie betrachten ihren Beruf als Arbeit und kämpfen um Anerkennung, Freiheit und Sicherheit. Ihr Ziel ist es, in der Mitte der Gesellschaft anzukommen. Graziella dagegen wurde Opfer eines Loverboys, ihr Leben war gezeichnet von Ausbeutung und Missbrauch. Mithilfe einer religiös geprägten Organisation ist sie ausgestiegen. Diese bekämpfen Prostitution als Sünde und, gemeinsam mit feministischen Kreisen, als Angriff auf die Gleichstellung der Geschlechter. Sie fordern mehr Regulierung und Bestrafung der Freier. Das treibt die Sexarbeit in die Illegalität, sagen die Gegnerinnen. In einem Land in dem schätzungsweise jeder fünfte Mann jährlich sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nimmt, nimmt die Diskussion um Prostitution und Sexarbeit wieder Fahrt auf. Erstaustrahlung: 29.01.2026
Fakt oder Fake? Die russische Propaganda rund um den Abschuss des Flugs MH17. Und: Für immer mehr Menschen ist das Pflegeheim ihr letztes Zuhause – das Personal ist gefordert und dringend gesucht: die 24-Stunden-Reportage. Das letzte Zuhause: 24 Stunden im Pflegeheim Für viele Menschen ist das Pflegeheim ihr letztes Zuhause. Der Bedarf an Plätzen steigt in den nächsten Jahren enorm – insbesondere für Menschen mit Demenz. Die «Rundschau» filmte 24 Stunden lang im Alterszentrum in Wattenwil BE. Die Reportage zeigt, wie gefordert die Pflegenden sind, und gibt Einblick in die Perspektiven der Bewohnenden und Angehörigen. Ein Alltag zwischen Hektik und Langsamkeit, Selbstbestimmung und Verzweiflung. Denn die meisten Menschen wohnen nicht freiwillig im Heim. SRF-Themenwoche «Fakt oder Fake?»: Russlands Propaganda Vor fast 12 Jahren wurde über der Ostukraine ein Passagierflugzeug von prorussischen Kräften abgeschossen. Flug MH17 war auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur. Alle 298 Menschen an Bord starben. Russland weist bis heute jegliche Verantwortung dafür zurück – und russische Medien haben nach dem Absturz jahrelang Desinformation verbreitet. Die «Rundschau» trifft eine Journalistin, die Teil der Propagandamaschine war, spricht mit dem Vater eines Opfers und dem Gründer des Recherchenetzwerks Bellingcat, das massgeblich zur Aufklärung des Falles beigetragen hat.
Ab 2028 braucht die Schweiz laut dem Bundesrat rund 31 Milliarden Franken zur Stärkung der Sicherheit. Er will diese Mehrausgaben mit einer befristeten Mehrwertsteuer-Erhöhung um 0,8 Prozentpunkte decken, wie er am Mittwoch bekannt gab. Das letzte Wort hat das Stimmvolk. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:24) Bundesrat will Mehrwertsteuer zugunsten der Armee erhöhen (09:03) Nachrichtenübersicht (13:05) Deutsche Bundesregierung senkt Konjunkturprognose (18:58) Verkehr 45: Lob und Kritik für Röstis neue Verkehrsplänen (23:05) Sanija Ameti zu bedingter Geldstrafe verurteilt (25:57) Starmer sucht auf Chinareise wirtschaftliche Impulse (33:01) Erste Anhörungen im Völkermord-Prozess gegen Myanmar (38:19) Die Quelle hinter verlässlichem Ausland-Journalismus
Für tausende Sportlerinnen und Sportler in der Schweiz gibt es zu wenig Turnhallen. Allein bei den Volleyballvereinen sind darum über 2000 Personen auf Wartelisten. Nun wollen vier Sportverbände handeln und haben sich darum zu einer Arbeitsgruppe zusammengeschlossen. Weitere Themen: · Brandkatastrophe von Crans-Montana: Die Walliser Staatsanwaltschaft will sich im Februar mit derjenigen von Rom treffen. Das sagt der Schweizer Botschafter in Italien in einem Interview mit den CH Media-Zeitungen. Italien fordert gemeinsame Ermittlungen. · Umstrittene Steuerrabatte für Reiche: Im Waadtländer Kantonsparlament gibt in diesem Zusammenhang ein geleakter Untersuchungsbericht zu reden. · Niederländische Regierung nimmt Form an. Rund drei Monate nach den Parlamentswahlen haben sich drei Parteien auf eine Minderheitsregierung geeinigt, mit dem links-liberalen Rob Jetten als Regierungschef. · Ski Alpin: Der Schweizer Loïc Meillard gewinnt den Nacht-Riesenslalom im österreichischen Schladming.
Europa und Indien schreibe mit diesem Freihandelsabkommen Geschichte, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Durch das Abkommen sollen Zölle auf 96 Prozent der gehandelten Waren abgeschafft oder gesenkt werden. Ist das der «Mutter aller Abkommen», wie Indiens Premier Modi sagt? (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:27) EU und Indien schliessen umfassendes Handelsabkommen (12:41) Schweiz irritiert wegen Italiens Kritik nach Crans-Montana (17:29) Neue Wohnstrategie für die Stadt Zürich (20:45) Erstmals Vogelgrippefall bei Milchkuh in Europa (24:11) KI-generierte Holocaust-Bilder auf Social Media (32:02) Brugg: Prozess zum Tod eines autistischen Teenagers (35:27) Angriff auf Schweizer Stromnetz möglich? (39:54) Waadt: Vorstoss fordert Promillegrenze für Parlamentarier
Ha, was erspähen wir da in den Credits von Ari Lennox' «Vacancy»? Die Namen von Al Hug und Ruck P: die beiden Schweizer Producer steuerten für das dritte Album der Neo Soul-Sängerin aus Washington D.C. den Beat für den Track «Horoscope» bei. Grosse Ehre – und das Highlight des Albums?
Die unterhaltsamste Liga überhaupt ist um einen spektakulären Spieltag reicher. In Lugano glänzt Kevin Behrens, in Thun Elmin Rastoder und in St. Gallen Jérémy Guillemenot.Überragt werden sie alle von Xherdan Shaqiri, der mit einer famosen Leistung an den sich selbst aus der letzten Saison erinnert. Drei Tore und ein Assist, dieser dazu noch fabelhaft, sammelt er am Sonntag beim 4:3 in letzter Minute gegen den FC Zürich – inklusive Siegtreffer in der 94. Minute, versteht sich.Spektakel pur also im Letzigrund, aber wohl zu viel, um Ludovic Magnin den Job zu retten. Die Leistungen der letzten Wochen, die in einem desolaten 1:3 gegen Salzburg gipfelten, sprachen nicht für ihn, es gibt Stimmen, die sagen, schon vor dem Spiel gegen den FCZ sei klar gewesen, dass dies Magnins letztes als FCB-Trainer sein würde.Darüber sprechen wir in der 327. Folge der «Dritten Halbzeit», dem Podcast zur Super League. Die Themen:00:00: Intro02:40: Magnin beim FCB entlassen19:45: Shaqiri-Show im Letzigrund36:17: Thun zeigt YB den Meister52:45: Lugano, das zweite Team der Stunde01:01:03 GC und die protestierenden Fans01:14:40: St. Gallen verliert nach 2:0-Führung In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Lage in den kurdischen Gebieten in Syrien ist unübersichtlich. Einige IS-Kämpfer sind aus den Gefängnissen entkommen, ebenfalls wurden Frauen und Kinder aus IS-Lagern in Syrien entlassen. Dies sagt der Migrationsexperte Ashti Amir, er ist vor 25 Jahren aus Syrien in die Schweiz geflüchtet. Ashti Amir ist letzten November nach Syrien gereist und hat IS-Lager besucht und mit Inhaftierten gesprochen. Auch mit einer Schweizerin, die mit ihrem Kind zurückkehren möchte. Bisher hat die Schweiz keine aktiven Rückführungen vorgenommen. Nun drohen diese drei Schweizer und die Schweizerin mit ihrem Kind in der unübersichtlichen Lage auf freien Fuss zu gelangen. Auch in Europa warnen Stimmen vor vermehrten Anschlägen des IS durch freigekommene Kämpfer. Ashti Amir hat in der Schweiz verschiedene Asylzentren geleitet und führt das kleine Hilfswerk SyrAid. Er ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Europa und die Schweiz rüsten auf. Doch es fehlen Soldaten. Wer geht kämpfen, wenn es hart auf hart kommt? Braucht es wieder eine Wehrplicht? Eine Gewissensprüfung? Und darf der Staat überhaupt zum Töten zwingen? Ein Streitgespräch über Sicherheit, Krieg und Frieden. Aufrüstung kostet nicht nur. Jemand muss all die Waffen auch bedienen können. Wer stellt sich also an die Grenze, wenn Russland angreift? «Ich sicher nicht», sagt Ole Nymoen. Sein Buch «Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde. Gegen die Kriegstüchtigkeit» sorgte unlängst für rote Köpfe und hitzige Debatten. So wie er argumentieren viele junge Menschen. Auch in der Schweiz ist die Bereitschaft, Wehrdienst zu leisten, gesunken. Ausgerechnet jetzt, da auf dem europäischen Kontinent seit fast vier Jahren Krieg geführt wird. Deshalb soll der Zivildienst nun unattraktiver und eventuell die Gewissensprüfung wieder eingeführt werden. Wer also ist bereit zu kämpfen? Und ist es moralisch vertretbar, Menschen zum Töten zu zwingen? Darüber spricht Yves Bossart mit der Philosophin Katja Gentinetta, dem Militärexperten Georg Häsler und mit dem deutschen Autor und Podcaster Ole Nymoen.
In Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota haben Agenten der US-Migrationspolizei einen Mann getötet. Minneapolis ist im Visier der US-Regierung von Präsident Trump. Seit Wochen läuft eine aggressive Operation der Migrationspolizei um Papierlose festzunehmen. Doch viele in Minneapolis wehren sich. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:18) Wie sich Minneapolis gegen die US-Migrationspolizei wehrt (07:52) Nachrichtenübersicht (13:20) «Ein Balancieren auf Messers Schneide» in Kuba (19:42) Mit Kritik an der Schweiz kann man in Italien derzeit punkten (22:57) Warum Künstliche Intelligenz zum öffentlichen Gut werden soll
Gestern wurde Jacques Moretti, der Betreiber der Unglücks-Bar in Crans-Montana, aus der Untersuchungshaft entlassen. In Italien hat die Nachricht in der Politik und in der Öffentlichkeit Empörung ausgelöst. Nun hat Italien seinen Botschafter aus der Schweiz zu Konsultationen zurückbeordert. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:10) Italien beordert Botschafter in der Schweiz nach Rom (08:12) Nachrichtenübersicht (14:09) Iranerinnen und Iraner berichten von Angst und Verzweiflung (18:57) Generalsekretär To Lam bleibt Vietnams starker Mann (22:08) SVP verlangt Obergrenze für Fremdsprachige pro Klasse
Am WEF in Davos hat US-Präsident Trump seinen Machtpoker um Grönland fortgesetzt - und über die Schweiz gelästert. Der Bundesrat blieb bei all dem ziemlich leise. Zu leise, findet die frühere Aussenministerin Micheline Calmy-Rey. Doch wäre ein lauter Protest tatsächlich im Interesse des Landes? Micheline Calmy-Rey hält sich für gewöhnlich nicht zurück mit Kritik. Auch jetzt nicht. "In dieser turbulenten Situation hätte ich erwartet, dass sich der Bundesrat äussert und den Respekt des Völkerrechts fordert", sagt die frühere SP-Bundesrätin und Aussenministerin. Auch sie weiss: Ein entschiedeneres Auftreten wäre riskant gewesen in der Ära Trump, in der jedes Wort negative Folgen haben kann. Denn noch ist der Zolldeal zwischen Washington und Bern nicht unter Dach und Fach. Ein Dilemma also: Einstehen fürs Völkerrecht, für Werte - oder zurückstehen im Sinne der wirtschaftlichen Landesinteressen? Klar ist Calmy-Rey beim sogenannten Friedensrat, zu dem Trump die Schweiz eingeladen hat: Auf keinen Fall dürfe die Schweiz diese Einladung annehmen, sagt sie. Es drohe eine Schwächung der UNO, des internationalen Genfs und der Schweiz. Die neue Weltordnung, die offen zur Schau getragene Abkehr der USA vom Völkerrecht und von Europa, scheint den Bundesrat zurzeit etwas sprachlos zu machen. Wo ist der Platz der Schweiz? Wie viel bringt eine engere Anbindung an Europa, wenn dies die Souveränität schmälert? Kritische Fragen an Micheline Calmy-Rey. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Wichtigstes Thema in den Kommentarspalten ist weiterhin das Verhältnis zwischen Europa und den USA und der Auftritt von US-Präsident Trump beim Weltwirtschaftsforum in der Schweiz. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Das ganze Internet hat geweint vor Freude: Harry Styles hat neue Musik gedroppt. Und diese lässt sogar Indie-Herzen höher schlagen! Daneben aber bitte nicht überhören: Soulsängerin Ari Lennox bekommt Hilfe aus der Schweiz, Tessa Rose Jackson ist die Entdeckung der Woche und James Blake ist zurück.
Beatrice Egli isst zuerst die Waffeln – dann spricht sie über Tourpläne, das Matterhorn, Kritik, die an ihr abprallt und ihren Po formt, Durchhalten trotz letzter Plätze und warum sie Energie am liebsten offline auftankt. Sie reagiert gewohnt charmant auf die Frage, wie es mit Florian Silbereisen läuft. Dazu: Reisen mit XXL-Koffern, geniale Pack-Hacks, Aftershowpartys ohne sie, flüstern als Erotikfaktor und ganz viel Herz, Haltung und Humor. Viel Spaß mit der neuen Folge von "Mit den Waffeln einer Frau".
Die EU hat ein ausserordentliches Gipfeltreffen abgehalten, um darüber zu beraten, wie man sich im Grönland-Streit positionieren will. Dabei ist die Erleichterung gross, dass US-Präsident Trump die Strafzölle zurückgezogen hat. Und: · Was bleibt nach dieser WEF-Woche für die Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA? Wir haben uns in Davos an einem Wirtschafts-Apéro umgehört. · Heute verhandeln Russland und die Ukraine über den Ukrainekrieg. Delegationen von beiden Ländern treffen sich in Abu Dhabi, in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Auch die USA sind dabei, sie wollen bei den Verhandlungen vermitteln. ⦁ Die Zukunft von Tiktok in den USA scheint gesichert: Ein Gemeinschaftsunternehmen mit Verbindungen zu Präsident Trump übernimmt die Social-Media-App. Vor rund einem Jahr ist in den USA ein Gesetz in Kraft getreten, das verlangt, dass der chinesische Mutterkonzern Bytedance die Kontrolle über Tiktok in den USA abgibt. · Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana überprüft die Stadt Basel die Keller der Fasnachts-Cliquen auf den Brandschutz.
Am 22.1.1506 gründet der Papst die Schweizergarde. Anfangs ist sie nur eine Söldnertruppe unter vielen. Doch eine Bewährungsprobe macht sie unsterblich. Von Murat Kayi.
Im Grönland-Streit haben sich der US-Präsident und die Nato-Staaten am WEF auf vier Punkte geeinigt. Die Befürchtungen vor einem militärischen Vorgehen und einem Handelskrieg sind vorerst vom Tisch. Ist man in Dänemark und Grönland nun also erleichtert? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:47) Wie blickt man in Dänemark auf die Grönland-Einigung? (05:30) Nachrichtenübersicht (09:54) Grönland und Venezuela: Worum geht es Trump eigentlich? (18:03) Trumps «Friedensrat» und die Schweiz (22:04) Frankreichs Regierung steht erneut unter Druck (25:35) Wallis sorgt mit neuer Wasserkraftoffensive für Irritationen (29:21) Entwarnung in Brienz: Die Bewohner dürfen heimkehren (33:07) Thailand warnt iraelische Touristen
Schweizer Fussball, Manchester United, Fifa – in dieser Bonus-Ausgabe der «Dritten Halbzeit» ist der Schweizer Schauspieler Anatole Taubman zu Gast. Bekannt aus internationalen Produktionen wie «James Bond: Ein Quantum Trost», spricht Taubman über seine grosse Leidenschaft: den Fussball.Als glühender Fan von Manchester United erzählt er, warum ihn der Club aus England seit Jahrzehnten begleitet – durch alle die Titel, Krisen und Trainerwechsel. Gleichzeitig schlägt sein Herz für den kleinen Zürcher Quartierverein FC Unterstrass, wo Fussball noch nah ist und spürbar und frei von Kommerz.Überraschend deutlich wird Taubman auch beim Thema Fifa: Trotz aller Skandale, Affären und Kritik stellt er sich schützend vor den Weltverband – und erklärt, warum Fussball für ihn ohne die Fifa kaum denkbar ist. Ein Gespräch über Glamour und Grasplätze, Weltstars und Quartierclubs, Idealismus, Kommerz und die ewige Liebe zum Spiel.Die Themen:00:00 Intro02:32 Das ist Anatole Taubman08:09 Die Liebe zu Manchester United16:54 Fussball vs. Privatleben28:15 Kommerz, der schmerzt36:33 Fifa-Fan Taubman45:59 Gibt es heute noch Götter?52:10 Champions-League-Final '9955:31 Unterstrass und Servette01:04:27 Thurnheer und Cantona In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Heute unter anderem mit Stimmen zum Beschluss des EU-Parlaments, im Streit um das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten den Europäischen Gerichtshof anzurufen. Im Mittelpunkt steht jedoch die Rede von US-Präsident Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Im Streit um Grönland haben sich US-Präsident Donald Trump und NATO-Generalsekretär Mark Rutte auf einen Rahmen für eine Einigung zur Grönland-Frage verständigt. Die beiden haben sich am WEF in Davos getroffen. Wie Dänemark darauf reagiert, hören Sie in dieser Sendung. Weitere Themen in dieser Sendung: · Laut der eidgenössischen Finanzkontrolle kommen wegen des Kaufs des US-Kampfjets F-35 weitere Kosten auf die Schweiz zu. Damit die Jets ihren Dienst leisten können, müssen die Militärflugplätze angepasst werden. Dafür sind 120 Millionen Franken vom Parlament genehmigt worden. Doch das Geld reicht offenbar nicht. · Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat es am Abend im Kongresszentrum gebrannt. Als der Brand ausgebrochen sei, sei US-Präsident Donald Trump noch im Gebäude gewesen, sagt ein Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Keystone SDA. Die Polizei bestätigt den Brand, es sei niemand verletzt worden. · In Spanien sind Lokführerinnen und Lokführer verunsichert. Nach drei Zugunfällen innert 48 Stunden wollen sie deshalb nun streiken. Die Unfälle seien eine starke emotionale Belastung, sagt die Gewerkschaft.
Was weiss man über das Betreiber-Paar des Unglückslokals «Le Constellation»? Die Recherche. Dann: Wie lange Verfahren die Opfer von Sexualdelikten retraumatisieren. Und: Immer mehr Menschen sprechen Französisch – auch in deutschsprachigen Gemeinden. Die Morettis – das Betreiber-Paar des «Le Constellation» in Crans-Montana Sie stehen im Fokus der Untersuchungen: Das langjährige Betreiber-Ehepaar Jacques und Jessica Moretti hat das Lokal, das für so viele junge Leute zur Todesfalle wurde, umgebaut und muss sich nun vor Gericht verantworten. Wer sind sie? Die Recherche. Im Gespräch mit Moderator Gion-Duri Vincenz: Strafverteidiger Konrad Jeker. Lange Strafverfahren – Wie sie Opfer von Sexualdelikten belasten Eine Frau wird Opfer eines Übergriffs und zeigt den Täter an. Doch fast fünf Jahre später hat noch nicht einmal ein erster Gerichtstermin stattgefunden. Der mutmassliche Täter hat in dieser Zeit wohl weitere Delikte verübt. Das ist kein Einzelfall und belastet die Opfer schwer. Die Romands kommen – Französisch auf dem Vormarsch Anders als die Debatte um das Frühfranzösisch vermuten lässt, ist Französisch in der Schweiz auf dem Vormarsch. Der Anteil der Menschen mit Französisch als Hauptsprache nimmt zu. Die Sprache dominiert plötzlich auch in deutschsprachigen Gemeinden entlang der Sprachgrenze. Das gefällt nicht allen.
US-Präsident Donald Trump sprach in seiner Rede am WEF in Davos unter anderem über seine Grönlandpläne, kritisierte Europa, lobte sich selbst und pries seine Politik der Isolation an - auch mit Seitenhieben gegen die Schweiz. Wie ist diese Rede einzuordnen - und wie reagieren Schweizer Politiker? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (13:25) Nachrichtenübersicht (01:16) Trump am WEF: Keine Zweifel an «America first» und viel Kritik (17:49) Bundesrat und Parlament lehnen Halbierungsinitiative ab (25:49) Nepals enttäuschte Jugend (33:20) Republik Moldau verfolgt EU-Kurs konsequent (38:13) Jugendliche und Religion: Tiktok ist die neue Kirche
Beherrschendes Thema ist die Rede von US-Präsident Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Im Streit um Grönland droht US-Präsident Donald Trump acht europäischen Staaten mit Strafzöllen. Am Weltwirtschaftsforum WEF in Davos haben unter anderem der französische Präsidet Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betont, die angedrohten Zölle seien ein Fehler. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:23) Grönlandstreit: EU bleibt hart, streckt aber die Hand aus (06:12) Die offizielle Schweiz am WEF (08:59) Nachrichtenübersicht (13:13) Bau von Atomkraftwerden soll in der Schweiz wieder erlaubt sein (18:02) Waffenruhe in Syrien scheint fragil (23:47) Wie zielführend ist Trumps Friedensrat? (31:44) London bewilligt chinesische Super-Botschaft (35:36) Telefonieren mit Trump: Mexikos Taktik hat sich bewährt
Die Olympischen Winterspiele 2038 sollen in der Schweiz stattfinden. Aber: Die Schweiz will nicht. 2013, 2017 und 2018 sagten die Stimmberechtigten Nein zu Olympischen Winterspielen in ihren Kantonen. Wie will Swiss Olympic Präsidentin Ruth Metzler die Bevölkerung überzeugen? Olympische Winterspiele in der Schweiz – in rund zwölf Jahren könnten sie Realität werden. Der Verein «Switzerland 2038» hat dazu erste konkrete Pläne vorgelegt. Vorgesehen sind dezentrale Spiele in allen Landesteilen und Sprachregionen – ein Novum in der Geschichte der Olympischen Winterspiele. Ob die Schweiz den Zuschlag erhält, hängt vom politischen Willen und den Vorgaben des Internationalen Olympischen Komitees ab. Darüber spricht die ehemalige Bundesrätin und Justizministerin Ruth Metzler, seit einem Jahr Präsidentin von Swiss Olympic, bei David Karasek.
Neues Jahr, alte Probleme. Nach der Winterpause wollten die Young Boys, der FC Basel und der Grasshopper-Club endlich die Wende schaffen. Doch die Realität in der Super League ist eine andere.Der FCB wartet nun schon seit fünf Spielen auf einen Heimsieg und auf die dringend benötigten Stürmer-Tore. Bei den Young Boys Bern sollte in der Winterpause endlich der Seoane-Effekt seine ihre Wirkung zeigen. Und beim Grasshopper Club Zürich verlieren die Fans langsam den Glauben, dass sich all die guten Ansätze irgendwann auszahlen.Stillstand überall – mit zwei Ausnahmen: Der FC Thun und der FC Lugano machen unbeirrt dort weiter, wo sie im Dezember aufgehört haben. Warum funktioniert es ausgerechnet dort? Und warum scheitern Basel, YB und GC weiterhin an den eigenen Erwartungen? Das alles in der 326. Ausgabe der «Dritten Halbzeit», dem Podcast zur Super League, ihren Krisenclubs und den wenigen Lichtblicken.Die Themen:00:00 Intro00:52 Drama beim Afrika-Cup06:42 Superstar Elmin Rastoder17:13 Fanprotest bei GC26:11 YB am absoluten Tiefpunkt43:27 Spielerflucht beim FCB?58:10 Kevin Behrens ist unbeeindruckt01:06:37 Dem FCZ fehlen Verteidiger01:08:19 Dem FCW fehlt eine Rasenheizung01:10:06 Alessandro Vogt zum Schnäppchenpreis In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Skilager und Sportferien gehörten lange zur Schweiz wie Fondue und Ovomaltine, noch heute ist das Skifahren für viele Kulturgut. Über die Faszination und die Kehrseiten eines Sports, der die Schweiz geprägt hat. Noch immer verbringen in der Schweiz viele Kinder während der Schulzeit mindestens eine Woche in den Bergen, rund 35 Prozent der Schweizer Bevölkerung fahren regelmässig Ski. Und wenn Ausnahmetalente wie Marco Odermatt oder Lara Gut die Piste runterbrettern, fiebert die Nation mit. Wie wurde Skifahren zum Kulturgut? Und weshalb werden Rennfahrerinnen und Rennfahrer immer schneller: Liegt es am Material oder am Können? Zu Gast sind die Skilegende Bernhard Russi, der auch als Architekt von Rennstrecken die Skiwelt über Jahrzehnte geprägt hat, und die Schriftstellerin Antje Rávik Strubel, die einst Skilehrerin werden wollte und Langlauf als Übung des Denkens versteht. Olivia Röllin fragt, worin der Reiz des Tempos besteht, wie Hightech-Sport zur Idee der unberührten Natur passt und ob Hundertstelsekunden im Abfahrtsrennen punkto Können wirklich einen Unterschied machen.
Crans-Montana, Venezuela, Trump, Rezession, Epstein... 00:00:00 Hazels Fotos aus Australien, Thomas' Australien-Austausch & Epstein Files 00:13:21 Barbarien, Weapons & verrückte Leute in Wien 00:21:15 Brandkatastrophe: Crans-Montana in der Schweiz 00:37:18 Fußball-WM in Amerika & Thomas reist nach Kanada 00:48:08 Untergang von Starbucks & Hotline-Hacks 00:54:45 Automaten für Automaten-Store 01:01:58 Preisverfall bei Immobilien auf dem Land in 10 Jahren? 01:09:33 Bad Bunny, Rosalía & heated rivalry 01:15:59 Podcast-Fatigue & Hazel tourt nicht durch Amerika Zeitstempel können variieren. Strongman Mo https://www.instagram.com/big_morilla/ Roo Bars https://bit.ly/3NoprN7 Thomas' Schule in Tasmanien https://www.highschool-australia.de/schulen/the-friends-school/ Epstein-Files https://bit.ly/49qo5Km Monica Lewinsky https://bit.ly/4qXWHcq Film Barbarian https://de.wikipedia.org/wiki/Barbarian_(2022) Critics Choice Award für „Weapons“ https://youtu.be/96ikfBcKrHo?si=jsvdJenvmhsUTsn1 Super Erklärvideo zu „Weapons“ https://youtu.be/mWAF-BKlj0M?si=VeHol65ZilbLwlQo Brandkatastrophe von Crans-Montana Barbetreiber von Crans-Montana in U-Haft https://bit.ly/4bKaFKy Strafakte Barbetreiber von Crans-Montana https://bit.ly/4jIpyPC Notausgang verriegelt https://www.stern.de/panorama/crans-montana--notausgang-der-bar-soll-verriegelt-gewesen-sein-37029424.html Crans Montana vor Finanzdisaster? https://insideparadeplatz.ch/2026/01/08/crans-montana-vor-finanzdesaster/ Flashover https://www.morgenpost.de/panorama/article410829163/schweiz-crans-montana-flashover-begriff-bedeutung-feuer-explosion.html Neues Gesetz kurz vor Brandkatastrophe https://www.20min.ch/story/crans-montana-es-war-erst-86-minuten-in-kraft-gesetz-koennte-gemeinde-schuetzen-103483585 Ehefrau des Barbetreibers flieht mit Kasse https://www.watson.ch/schweiz/frankreich/757910531-crans-montana-virales-video-zeigt-nicht-barbetreiberin-moretti Stromausfall in Berlin https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/vulkangruppe-anschlag-berlin-100.html „Bei mehr als 150 Kontakten macht das Gehirn dicht“ https://bit.ly/3LNqztc Die letzte Fußball-WM in den USA war 1994, nicht 1996 Poutine https://de.wikipedia.org/wiki/Poutine Starbucks' Niedergang https://youtu.be/6EqX_15LXRU?si=nA6fDZXxSUiw2d3k Recession Indicators https://www.glamour.de/artikel/recession-indicators-social-media-trend-einfach-erklaert Was jetzt?-Spezial über deutsche Wirtschaftskrise https://open.spotify.com/episode/63oihWN2raHQ7SWyITHDu1?si=2haOLEV4RbGC54Vf2yeGnw Kommentar über „depressives Deutschland“ https://www.bild.de/politik/meinung-kommentare-kolumnen/constantin-schreiber-deutschland-das-depressive-land-695d4ac14d1d5f581eeadaa9 Insolvenzen in Deutschland https://bit.ly/3NiDcNv Hazel empfiehlt „Heated Rivalry“ Celebrity Podcast Fatigue https://www.washingtonpost.com/entertainment/2026/01/09/amy-poehler-podcast-globes/ Jährlich 70.000 neue Bücher im deutschsprachigen Markt https://www.deutschlandfunkkultur.de/bestseller-buchmarkt-100.html Jack Ryan Venezuela Rede https://www.n-tv.de/leute/Jack-Ryan-Szene-zu-Venezuela-geht-viral-id30208888.html Conan O'Brien über Trump https://variety.com/2026/tv/news/conan-obrien-criticizes-comedians-anti-trump-serious-1236626599/ „Comedy“ in Trumps Auftritt im Vergleich zu anderen Diktaturen https://www.instagram Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/hoererlebnis Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Fast 26 Jahre haben die Verhandlungen gedauert. Heute nun unterzeichnen die Spitzen der Europäischen Union in Paraguay das Mercosur-Abkommen, das Handelsabkommen mit der Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur - mit den Ländern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:05) Nachrichtenübersicht (05:44) Was bringt das EU-Mercosur-Handelsabkommen? (14:49) Proteste in Bern gegen das iranische Regime (18:52) Videos aus dem Iran zeigen Ausmass der staatlichen Gewalt (23:22) Der erste Eruv der Schweiz in Zürich
Schweizer Vermittlung zwischen USA und Iran, Biodiversität in der Schweiz erholt sich nicht, Boom der Rechenzentren in Nord-Virginia und seine Folgen, Bushido sagt dem Rap Adieu
US-Präsident Donald Trump lässt alle Hemmungen fallen. Mit welchen Konsequenzen? Dann: Sollen neue Gentech-Verfahren an Tieren erlaubt werden, wenn sie dem Tierwohl dienen? Und: Warum Singles wieder auf analogem Weg nach der grossen Liebe suchen. Revolverheld – Donald Trumps neue Weltordnung Nach dem Angriff auf Venezuela legt Donald Trump nach – und droht anderen Ländern wie Grönland und Iran mit Waffengewalt. Der US-Präsident bricht laufend Tabus und ignoriert damit ein Wahlversprechen an seine Basis. Das «Rundschau»-Porträt. Gentech-Ferkel – der Streit um hodenlose Schweine Um den Ebergeruch beim Kochen des Fleischs zu verhindern, werden jedes Jahr über eine Million Ferkel kastriert. Mit Gentechnik-Ferkel ohne Hoden wäre das zu vermeiden. Doch das führt unter Bauern zu heftigen Diskussionen. Moderator Gion-Duri Vincenz spricht zudem mit der Forscherin Christine Tait-Burkard, Tochter eines Schweizer Schweinehalters. Offline-Dating – Liebe auf den echten Blick Bei Dating-Apps wie Tinder herrscht Mitgliederschwund. Dafür boomen im Kampf gegen die Einsamkeit Offline-Veranstaltungen: Speed-Dating, Gipfelwandern und Fondue-Plausch. Die «Rundschau» hat einen 34-Jährigen und eine 66-Jährige auf der Offline-Suche begleitet.
«Ich liebe es, zu gewinnen», sagte Donald Trump in einem Interview mit dem TV-Sender CBS am Dienstagabend. Was der US-Präsident weniger sportlich meinte als machtpolitisch. Seit seinem «Sieg» in Venezuela, dem gelungenen Coup in Caracas gegen den Diktator Nicolás Maduro, will er mehr solche Siege. Unverfroren erhebt Trump Anspruch auf Grönland. Es genügt ihm nicht, die Bodenschätze der Arktisinsel nach Belieben ausbeuten und so viele US-Basen errichten zu können, wie er möchte. Der frühere Immobilienhändler Trump will Grönland besitzen, und er gebärdet sich so, als könne ihn nichts aufhalten. Das grenzt inzwischen an Hybris, an Selbstüberschätzung, was in der Politik weitreichende Folgen haben kann.In seinem Fokus steht aktuell auch der Iran. «Hilfe ist unterwegs», sagte Trump im erwähnten Interview weiter. Woraus diese Hilfe besteht, wollte er nicht ausführen, ein Militäreinsatz scheint nicht ausgeschlossen, Hauptsache, Trump kann einen weiteren Sieg verbuchen.Zu einer Kontroverse haben in den USA die Schüsse von Minneapolis geführt. Fast eine Woche nach dem Tod der 37-jährigen Renee Good bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE kommt es in Minneapolis zu Zusammenstössen zwischen Demonstrierenden und Bundesbeamten. Empörte Bewohner der Grossstadt in Minnesota buhen und pfeifen die schwer bewaffneten Einwanderungsbeamten aus, sobald diese auftauchen.Kritik äussern nur wenige Exponenten der US-Politik. Jerome Powell gehört dazu. Der Chef der Notenbank FED weist ein gegen ihn eröffnetes Verfahren des amerikanischen Justizministeriums als politisch motiviert zurück, weil er sich geweigert habe, die Zinsen zu senken. Trump hatte das vehement gefordert, um den Republikanern einen Vorteil bei den Zwischenwahlen im Herbst zu verschaffen.Wer kann Trump bremsen? Funktionieren die USA noch als Rechtsstaat? Wenn in der Schweiz ein Polizist auf offener Strasse jemanden erschiessen würde, gäbe es zuerst eine Untersuchung – bevor der Bundespräsident sagt, wer Täter und wer Opfer ist. Und was hat Trump im Iran vor? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzent dieser Folge ist Noah Fend. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Das iranische Regime lässt die Proteste im Land blutig niederschlagen. Wie viele Todesopfer es bereits gegeben hat, lässt sich nur schwer sagen. Verschiedene Quellen gehen aber von über 2000 Todesopfern aus. Damit dürfte die Protestwelle eine der tödlichsten der letzten Jahrzehnte sein. Weitere Themen in dieser Sendung: · US-Präsident Donald Trump hat dem Regime im Iran erneut gedroht. In einem Fernsehinterview hat Trump die iranische Regierung davor gewarnt, Demonstrierende hinzurichten. Und er hat angekündig, im Falle von Hinrichtungen würden die USA scharfe Massnahmen ergreifen. Was das für Massnahmen wären, sagte er nicht. · Das vergangene Jahr war das drittwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Wärmer als 2025 waren nur die beiden Jahre davor. Das zeigen die Zahlen des EU-Beobachtungssystems Copernicus. Damit sei es erstmals während drei Jahren mehr als 1,5 Grad wärmer gewesen als im vorindustriellen Zeitalter. · Das eidgenössische Parlament diskutiert über eine nationale Strategie für die HPV-Impfung. Rund 80 Prozent der sexuell aktiven Menschen infizieren sich einmal im Leben mit HPV. Damit ist HPV eine der häufigsten Geschlechtskrankheiten der Schweiz.
Olympische Winterspiele in der Schweiz – eine gute Idee?, Exil-Iranerinnen in der Schweiz zur Eskalation im Iran, Auslandschweizer leisten freiwillig Militärdienst, mit Bernhardiner-Hündin Nila am Set von «Mein Freund Barry»
Erstmals seit 90 Jahren sollen wieder Olympische Winterspiele in der Schweiz stattfinden: Das dezentrale Konzept sieht für 2038 Wettkämpfe in allen Landesteilen und Sprachregionen vor – ein Novum in der Geschichte der Olympischen Spiele. Unser Inlandredaktor schätzt die Chancen der Schweiz ein. Weitere Themen: · US-Präsident Trump reagiert auf die Proteste im Iran: Die USA wollen für Länder, die mit dem Iran Geschäfte machen, 25 Prozent Zölle erheben, gab Trump bekannt. Die Zölle sollen ab sofort gelten. Hintergrund ist das gewaltsame Vorgehen des Regimes gegen Demonstrierende, bei dem hunderte Menschen ums Leben gekommen sind. · Der US-Bundesstaat Minnesota und die beiden grössten Städte des Staates verklagen die US-Regierung. Sie wollen damit den Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE stoppen. Der ICE-Einsatz verstosse gegen die US-Verfassung. Letzte Woche hatte ein ICE-Beamter in Minneapolis eine 37-jährige US-Amerikanerin erschossen. · Die spanische Polizei meldet einen grossen Schlag gegen den internationalen Drogen-Handel: Gut 500 Kilometer vor den Kanarischen Inseln haben Spezialeinheiten im Atlantik ein Frachtschiff mit knapp zehn Tonnen Kokain beschlagnahmt – soviel wie noch nie auf einmal. Laut der Polizei kam das Schiff aus Brasilien. Das Kokain war in einer Ladung Salz versteckt.
Die Super League startet in die Rückrunde – und die «Dritte Halbzeit» liefert die grosse Vorschau auf den Schweizer Fussball zum Jahresbeginn. In Folge 325 sprechen wir über aktuelle Themen, Transfergerüchte und Aufreger aus der Super League.Warum haben die BSC Young Boys in Thun wegen Leonardo Bertone angeklopft? Wie geht es im Tor des FC Basel weiter – und steht im Sommer die nächste grosse Rückkehr an? In Lugano sorgt der Ausraster von Kevin Behrens für Diskussionen, während beim FC Zürich sogar über die Zukunft von Präsident Ancillo Canepa spekuliert wird.Ausserdem: St. Gallen, Basel, YB, Servette, GC, Luzern, Sion, Winterthur und Lausanne. Die ausführliche Rückrunden-Vorschau für alle, die sich für die Super League und den Alltag der Clubs interessieren.Die Themen:00:00 Intro03:15 Thun: Bertone ist unverkäuflich13:21 St. Gallen: Deutsche Mentalität22:22 Lugano: Wie weiter mit Kevin Behrens?28:22 Basel: Kommt Sommer im Sommer?36:38 Bern: Was Christoph Spycher ändern muss44:52 Sion: CC muss Steven Zuber holen!51:04 FCZ: Wetten über Canepas Zukunft56:10 Luzern: Mario Frick, die «lahme Ente»01:02:41 Lausanne: Transfer-Coup für Zeidler01:05:46 Servette: Angst vor dem Barrage-Platz01:08:52 GC: Warten auf den Aufschwung01:15:25 Winterthur: Zu gross für die Challenge League? In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die hohe Zahl der Schwerverletzten bei der Brandkatastrophe in Crans-Montana hat nur dank ausländischer Unterstützung bewältigt werden können. Der Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren Lukas Engelberger sagt, ob es hier Verbesserungen braucht. Bei der verheerenden Brandkatastrophe in einer Bar in der Walliser Gemeinde Crans-Montana sind in der Silvesternacht 40 Menschen ums Leben gekommen, 116 grösstenteils schwer verletzt worden. Weil die Kapazitäten in Schweizer Spitälern nicht ausgereicht haben, sind 46 Überlebende des Unglücks ins Ausland verlegt worden. In der Schweiz seien «Kultur und die Kompetenz im Krisenmanagement eher gering ausgeprägt», hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz im letzten August in einem Bericht festgestellt: «Es fehlt an Willen und Ressourcen, in diesen Bereich zu investieren.» Der Vorsteher des Gesundheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt, Lukas Engelberger, ist Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und-direktoren (GDK). In der «Samstagsrundschau» konfrontiert ihn Philipp Burkhardt mit der Frage, ob die Kantone die Katastrophenvorsorge im Gesundheitsbereich zu wenig ernst genommen haben. Auch Thema in der Sendung ist die Forderung der Schweizer Pharmaindustrie nach staatlicher Unterstützung, weil Präsident Donald Trump in den USA tiefere Medikamentenpreise durchgesetzt hat. Ist der Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz bereit, den Pharmakonzernen unter die Arme zu greifen? Ergänzend zum «Tagesgespräch» finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle «Samstagsrundschau».
Es kommt in der Schweiz nicht häufig vor, dass es einen nationalen Trauertag gibt und während Tagen die Fahnen bei Regierungsgebäuden auf Halbmast sind. Die Brandkatastrophe hat vor allem auch wegen der vielen ausländischen Opfer auch international für viel Aufsehen gesorgt. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:56) Gedenkfeier für die Opfer von Crans-Montana (08:17) Nachrichtenübersicht (12:19) Trauertag in der Schweiz – und die Frage der Aufarbeitung (22:28) EU-Staaten stimmen für Mercosur-Abkommen (25:31) Wieviel Eigenkapital für die UBS? (30:37) Venezuela: China reagiert gelassen (36:51) Die Zukunft des Lesens in einer digitalisierten Welt
Der Tod einer Frau in Minneapolis heizt die Debatte über die US-Abschiebebehörde ICE an. In Syrien kämpfen Regierungstruppen gegen Kurden. Und die Schweiz trauert um die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Das ist die Lage am Freitagmorgen.Die Artikel zum Nachlesen: Sie wurde per Kopfschuss im Auto getötet. Trump nennt es Notwehr Das Enigma von Damaskus Anonym berichten Gastronomen von »mafiösen« Strukturen +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
There is official mourning in Switzerland today. The new year began with the worst tragedies the Alpine country has ever experienced. 40 dead - mostly young people - died as a result of a band in a bar in a ski resort in the canton of Valais. What has become known about the disaster since then? - Heute herrscht offizielle Trauer in der Schweiz. Das Neue Jahr begann mit der schlimmsten Tragödien, die das Alpenland je erlebt hat. 40 Tote - zumeist junge Menschen - starben bei einem Band in einer Bar in einem Skiort im Kanton Wallis. Was ist seitdem über die Katastrophe bekannt geworden?
Die Schweiz gedenkt heute der Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana, mit einem nationalen Trauertag. Zur offiziellen Trauerfeier in Martigny werden mehr als tausend Gäste aus dem In- und Ausland erwartet. Ein Augenschein vor Ort im Wallis, wie man den Trauertag dort begeht. Weitere Themen: · Indes laufen die Untersuchungen zur Brandkatastrophe weiter. Viel zu reden geben aktuell die Brandschutzkontrollen. Einmal jährlich hätte die Bar "Le Constellation" kontrolliert werden sollen. Tatsächlich hat die Gemeinde Crans-Montana das Lokal seit über sechs Jahren nicht mehr kontrolliert. Jetzt zeigt sich: nicht nur die Gemeinde spielte eine Rolle - auch dem Kanton hätten die fehlenden Kontrollen auffallen können. · Die offizielle Schweiz hat die USA nach dem Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme von Präsident Nicolas Maduro noch am selben Tag zur Deeskalation, Mässigung und zur Einhaltung des Völkerrechts aufgerufen. Dennoch wird US-Präsident und Oberbefehlshaber Donald Trump in knapp zwei Wochen als Star-Gast beim diesjährigen World Economic Forum in Davos erwartet - und voraussichtlich Bundespräsident Guy Parmelin treffen.
Die US-Migrationspolizei ICE geht in Razzien mit rigoroser Härte gegen mutmassliche Papierlose vor. Am Mittwoch hat ein ICE-Beamter eine Frau im Auto erschossen, der Tathergang wird unterschiedlich beurteilt. Was genau ist in Minneapolis geschehen? (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:11) Minneapolis: was bisher bekannt ist - und was nicht (06:46) Nachrichtenübersicht (11:02) Brandopfer von Crans-Montana sollen keine Rechnungen erhalten (15:29) Die Brandopfer von Crans-Montana erwartet ein langer Weg (21:43) So will sich die Schweiz gegen Desinformation wappnen (25:59) Schweizer Pharmaindustrie mit mahnenden Worten an Jahreskonferenz (30:56) Proteste im Iran weiten sich aus (35:45) Von Donald Trumps Strategie der Drohungen
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Heute rückt erneut die Frage nach der Meinungsfreiheit in Deutschland in den Fokus. Wie bewertet FDP-Politiker Wolfgang Kubicki die aktuelle Lage? Anschließend geht es in die Schweiz, die für viele deutsche Auswanderer besonders attraktiv ist. Und ein Einsatzleiter der Rettungskräfte schildert eindringlich die Schrecken der Brandkatastrophe von Crans-Montana.
Karl Feierabend suchte sein Glück einst in der Karibik. Sein Sohn Carlos zog es mit 17 Jahren in die Heimat seines Vaters. In der Schweiz fand er seine grosse Liebe und wurde selbst Vater. Nun bricht er seine Zelte ab und will in der Dominikanischen Republik die Farm seines Vaters wieder aufbauen. Der Innerschweizer Schnapsbrenner Karl Feierabend wanderte in den 1990er-Jahren in ein kleines Dorf namens Rancho Arriba aus, um Grossfarmer zu werden. Der Traum platzte bald, trotzdem blieb er dort, heiratete und hatte vier Söhne. Die machten später alle den umgekehrten Weg. Sie wanderten von Santo Domingo in die Schweiz aus. Der Älteste, Carlos Feierabend, hat sich jetzt seine Pensionskasse auszahlen lassen, um in seine alte Heimat zurückzukehren. Dort will er mit 37 Jahren einen Neuanfang wagen. Sein Plan: Mit seiner Frau Samira und den beiden kleinen Kindern will er in der Dominikanischen Republik die kleine Farm der Familie wiederaufbauen und bewirtschaften. Carlos verbrachte die Hälfte seines Lebens in der Schweiz. Kann er sich in Rancho Arriba, wo er seine Kindheit und Jugend verbrachte, wieder integrieren? Und wie gefällt dieses einfache Leben seiner Frau Samira und den Kindern? Erstaustrahlung: 08.01.2026
Bundesrat Guy Parmelins Präsidialjahr hat schlimm begonnen. Ein Porträt. Ausserdem: Zwei Helfer der ersten Stunde beim Brand in Crans-Montana VS teilen ihre Gedanken. Und: die Reportage über Menschen, die das Land am Laufen halten, während andere feiern. Die Tragödie von Crans-Montana VS: Ein Dorf im Schockzustand Nach dem Brand in Crans-Montana VS mit bisher 40 Toten und über hundert meist Schwerverletzten ist der Ferienort in einem Schockzustand. Die «Rundschau» hat Menschen im Dorf begleitet, darunter den Kommandanten der freiwilligen Feuerwehr und einen Ersthelfer. Plötzlich Mann der Stunde: Bundespräsident Guy Parmelin Schlimmer als mit der Katastrophe von Crans-Montana VS hätte das Jahr für Bundespräsident Guy Parmelin kaum beginnen können. Seit er Ende 2025 im Zollstreit mit den USA eine Einigung erzielt hat, gilt er vielen als der neue starke Mann in der Regierung. Ein Porträt. Im Gespräch mit Moderator Gion-Duri Vincenz sagt der Bundespräsident, wie er Zuversicht stiften und die Schweiz zusammenhalten will. Im Einsatz während andere feiern: Die Reportage zum Jahreswechsel Die «Rundschau» begleitet Menschen, die die Schweiz am Laufen halten, während andere ausspannen oder feiern gehen. Unterwegs mit zwei Sozialarbeiterinnen in der Silvesternacht, mit einem Postboten an Heiligabend und mit einer Tierärztin auf dem Notfall. Die Reportage zum Jahreswechsel.
Nach der Brand-Katastrophe in Crans-Montana steht auch die Gemeinde in der Kritik. Seit 2020 wurde die Bar nicht mehr kontrolliert. Man habe getan, was die Walliser Gesetzgebung verlangt, versicherte die Gemeinde am Dienstag. Solche Erklärungen seien unanständig, sagt hingegen eine Opferanwältin. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:28) Gemeinde Crans-Montana sträubt sich gegen Schuldzuweisungen (06:15) Nachrichtenübersicht (11:32) Proteste in Iran: Regime gibt sich unbeeindruckt (18:06) Geflüchtete Venezolanerinnen zwischen Hoffnung und Sorge (24:50) Ausnahme für US-Firmen: OECD-Mindeststeuer auf der Kippe? (30:06) So will die Schweiz auf die EU-Gesetzgebung einwirken (36:08) Briten brillieren beim Debattieren
Zum Wochenstart hat der UNO-Sicherheitsrat in einer Dringlichkeitssitzung über den US-Militäreinsatz in Venezuela beraten. Das Treffen war auf Antrag Venezuelas angesetzt worden. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:25) UNO-Sicherheitsrat berät über US-Militäreinsatz in Venezuela (05:17) Nachrichtenübersicht (09:51) Venezuela: Die neue Tonalität von Präsidentin Delcy Rodriguez (14:36) Warum der US-Angriff Russland auch in die Hände spielt (18:03) Dänemarks Umgang mit erneuten US-Ansprüchen auf Grönland (21:42) Bundesrat sperrt allfällige Vermögen von Nicolás Maduro (25:10) Crans-Montana: Warum keine U-Haft für die Bar-Betreiber? (29:50) Fragen nach Vorschriften beim Brandschutz rücken ins Zentrum (34:44) Wie steht es um den Katastrophenschutz in der Schweiz? (39:00) Die Wichtigkeit von Ritualen bei kollektiver Trauer