Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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    • Oct 15, 2021 LATEST EPISODE
    • weekdays NEW EPISODES
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    15.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Oct 15, 2021 9:23


    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA nach drei Jahren wieder in den UN-Menschenrechtsrat aufgenommen Die USA sind rund drei Jahre nach ihrem von Ex-Präsident Donald Trump angeordneten Rückzug aus dem UN-Menschenrechtsrat wieder in das Gremium aufgenommen worden. Die UN-Generalversammlung wählte sie mit 168 von 193 Stimmen für drei Jahre in den Rat mit Sitz in Genf. Auch Eritrea, das wegen mutmaßlicher Menschenrechtsverletzungen immer wieder in der Kritik steht, wurde in das 47 Mitglieder umfassende Gremium aufgenommen. Ebenfalls gewählt wurden Finnland, Luxemburg, Litauen, die Vereinigten Arabischen Emirate, Indien und Argentinien sowie zehn weitere Länder. Ehemaliger US-Präsident Bill Clinton auf Intensivstation Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton liegt seit zwei Tagen mit einer Harnwegsinfektion auf der Intensivstation eines kalifornischen Krankenhauses. Die Infektion habe sich in seinem Blutkreislauf ausgebreitet, sagten die behandelnden Ärzte dem Fernsehsender CNN. Auf der Intensivstation sei Clinton vor allem deshalb, weil er dort die nötige Ruhe habe und engmaschig überwacht werden könne. Sein Sprecher Angel Urena schrieb auf Twitter, Clinton erhole sich gut und sei den Ärzten und dem Pflegepersonal dankbar für die gute Betreuung. Ehemaliger Boeing-Testpilot wegen Falschaussage in Krise um 737 Max angeklagt Der ehemalige Chef-Testpilot von Boeing ist wegen seiner Rolle bei der Krise um die problematische Software des Pannenflugzeugs 737 Max angeklagt worden. Ihm wird vorgeworfen, US-Behörden falsche und unvollständige Angaben zu der Software mit dem Namen MCAS gemacht zu haben, wie das US-Justizministerium mitteilte. Dadurch habe er die Arbeit der US-Luftfahrtbehörde FAA behindert. Die Software hatte bei zwei Abstürzen eine Rolle gespielt, bei denen 346 Menschen ums Leben kamen. Die 737 Max war während der Untersuchungen für 20 Monate mit Flugverboten belegt worden. Staatsanwaltschaft in Mexiko will nach U-Bahn-Unglück Anklage erheben Rund fünf Monate nach einem verheerenden U-Bahn-Unglück in Mexiko will die Generalstaatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes, Körperverletzung und Sachbeschädigung erheben. Die Staatsanwältin erklärte, man werde gegen eine Reihe von Unternehmen und Menschen vorgehen. Der Einsturz der U-Bahn-Brücke war nach Ansicht von Ermittlern durch mangelhafte Balken und Bolzen verursacht worden. Am 3. Mai war in Mexiko-Stadt eine zwölf Meter hohe U-Bahn-Brücke der Linie 12 eingestürzt, als gerade eine U-Bahn darüber fuhr. 26 Menschen kamen ums Leben und etwa 80 weitere wurden verletzt. US-Staatsanwälte machen Facebook Druck Generalstaatsanwälte aus 14 US-Bundesstaaten wollen von Facebook wissen, ob prominente Impfgegner bei dem Online-Netzwerk von Sonderregeln profitiert haben. In einem Brief an Facebook-Chef Mark Zuckerberg beziehen sie sich auf Medienberichte, wonach das Online-Netzwerk Ausnahmen bei der Durchsetzung seiner Inhalte-Regeln gemacht hatte. Die Ankläger fragen, ob Beiträge von Impfgegnern aus finanziellen Gründen nicht gelöscht worden seien. Insider hatten berichtet, Facebook habe ein System aufgebaut, das hochkarätige Nutzer von den Regeln gegen Falschbehauptungen ausnehme. Erstmals Michelin-Sterne für russische Spitzenrestaurants Der französische Restaurantführer Michelin hat erstmals Spitzenköche aus Moskau mit den begehrten Michelin-Sternen ausgezeichnet. Als bestes Restaurant wurde das "Twins Garden" der Zwillingsbrüder Iwan und Sergej Beresuzki gekürt. Ebenfalls zwei Sterne bekam Artjom Jestafjew vom "Artest". Sieben weitere Restaurants erhielten einen Stern. Anlass für die Auszeichnungen war ein Michelin-Sonderband über die Gastro-Szene in Moskau. Nach Angaben des Verlags haben die Tester fünf Jahre lang die Lokale inkognito und nach festgelegten Standards geprüft. Geschreddertes Banksy-Werk zu Rekordpreis versteigert Gut drei Jahre nach seiner teilweisen Zerstörung am Ende einer Auktion ist das Werk "Love is in the Bin" des Streetart-Künstlers Banksy für knapp 19 Millionen Euro plus Gebühren versteigert worden. Der neue Eigentümer des Werks wurde zunächst nicht bekanntgegeben. Das ursprünglich "Girl with Balloon" betitelte Werk hatte im Oktober 2018 rund 1,1 Millionen Pfund erlöst. Direkt im Anschluss zerstörte ein im Rahmen versteckter Schredder einen Großteil des Bildes. Banksy, dessen Identität unbekannt ist, bezeichnete die Aktion als eine Kritik am Kunstmarkt.


    14.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Oct 14, 2021 9:44

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Tote und Verletzte bei Amoklauf in Norwegen Bei einem Amoklauf in der norwegischen Stadt Kongsberg hat ein Mann fünf Menschen getötet und zwei verletzt. Nach Polizeiangaben zog der mit Pfeil und Bogen bewaffnete Täter gegen 18.30 Uhr durch die 28.000-Einwohner-Stadt und schoss auf seine Opfer. Er wurde festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Der Verdächtige habe aber noch nicht vernommen werden können, sodass es zu früh sei, sich darüber zu äußern, sagte ein Polizeisprecher. Ein terroristisches Motiv werde jedoch nicht ausgeschlossen. Weltweit wieder mehr Hungersnöte Weltweit sind fast eine Milliarde Menschen von Hunger betroffen. Nach dem aktuellen Welthunger-Index 2021 der Welthungerhilfe sind es mehr als 800 Millionen Menschen, 41 Millionen stehen kurz vor einer Hungersnot. Nach einem Rückgang in den vergangenen Jahren sei der Hunger nun wieder auf dem Vormarsch, sagte Generalsekretär Mathias Mogge. Er forderte die Politik auf, die mit Nahrungsknappheit zusammenhängenden Krisen zu bekämpfen. Dazu zählten Kriege, der Klimawandel und die Folgen der Corona-Pandemie. Besonders afrikanische Länder südlich der Sahara und in Südasien sind von Hunger betroffen. "Erklärung von Kunming" für mehr Artenschutz unterzeichnet Zum Abschluss der UN-Artenschutzkonferenz im chinesischen Kunming haben die fast 200 Teilnehmerstaaten eine Erklärung für mehr Biodiversität unterzeichnet. Sie verpflichten sich, die Artenvielfalt bei allen Regierungsentscheidungen zu fördern. Allerdings fehlen in der Vereinbarung konkrete Maßnahmen. Die sollen bei einer Folgekonferenz im nächsten Frühjahr ebenfalls in Kunming vereinbart werden. Der jetzige Entwurf sieht vor, dass innerhalb der nächsten zehn Jahre 30 Prozent der Land- und Meeresfläche unter Schutz gestellt werden und die Ausgaben für Artenschutz auf 173 Milliarden Euro steigen. Japans Regierungschef löst Parlament für Neuwahlen auf Japans neuer Regierungschef Fumio Kishida hat das Unterhaus des Parlaments aufgelöst. Damit hat er den Weg für Wahlen freigemacht. Die Wähler der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt sind aufgerufen, am 31. Oktober über die Besetzung des mächtigen Unterhauses abzustimmen. Damit wählen sie indirekt auch die nächste Regierung des Landes. Die seit Jahrzehnten fast ununterbrochen regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) geht mit ihrem neuen Vorsitzenden Kishida und ihrem Koalitionspartner Komeito in den Wahlkampf. Syrien meldet israelische Luftangriffe auf Palmyra Nach Angaben des syrischen Verteidigungsministeriums hat Israel erneut Luftangriffe auf syrisches Gebiet geflogen. Am späten Mittwochabend sei ein Sendemast nahe der Stadt Palmyra in der Region Homs von israelischen Kampfjets bombardiert worden. Dabei seien ein Soldat getötet und drei weitere verletzt worden, teilte das Ministerium mit. Israel ist wegen des gestiegenen iranischen Einflusses in Syrien in Alarmbereitschaft. Der Iran ist neben Russland der wichtigste Verbündete der syrischen Führung. Israel will verhindern, dass der Iran eine permanente militärische Präsenz in Syrien aufbaut. WHO schlägt Virologen Drosten für internationalen Beirat vor Der Virologe Christian Drosten soll Mitglied eines Beraterteams für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu neuen Krankheitserregern wie dem Corona-Virus werden. Neben dem Leiter der Virologie an der Charité Berlin sollen 25 weitere internationale Expertinnen und Experten in das Gremium einziehen, teilte die WHO mit. Die Fachleute werden die WHO vor allem bei der Suche nach Ursprüngen von Erregern mit dem Potenzial für Epidemien und Pandemien unterstützen. Die Spezialistinnen und Spezialisten stammen aus Disziplinen wie der Epidemiologie, der Tiergesundheit und der Molekularbiologie. Wenig Dynamik bei den Corona-Zahlen in Deutschland Die Corona-Lage in Deutschland ist vergleichsweise stabil. Nach Informationen des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit bei 67,0. Am Vortag hatte der Wert bei 65,4 gelegen, vor einer Woche bei 62,6. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.382 Corona-Neuinfektionen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie rund 4,3 Millionen nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

    13.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Oct 13, 2021 7:30

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Repräsentantenhaus erhöht Schuldenlimit Das US-Repräsentantenhaus hat einer Anhebung der Schuldengrenze zugestimmt und damit eine Zahlungsunfähigkeit der größten Volkswirtschaft der Welt vorerst abgewendet. Die Abgeordneten der Demokraten, die hier die Mehrheit haben, stimmten geschlossen für den Vorschlag. Damit wird das Schuldenlimit um 480 Milliarden Dollar (umgerechnet 416 Milliarden Euro) erhöht. Der Senat hatte bereits vergangene Woche für die Anhebung votiert. Bis Anfang Dezember muss sich der Kongress auch auf einen neuen Haushalt einigen, um eine Lähmung der Bundeseinrichtungen, den so genannten "Shutdown", zu vermeiden. USA: Grenzen zu Kanada und Mexiko für Geimpfte bald offen Die USA wollen Anfang November auch ihre Landgrenzen zu Mexiko und Kanada wieder für Reisende öffnen. Voraussetzung ist unter anderem eine nachgewiesene Impfung gegen das Coronavirus, wie ein hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses mitteilte. Ende September hatte Washington bereits die Aufhebung der Einreisebeschränkungen für auf dem Luftweg einreisende geimpfte EU-Bürger und Briten angekündigt. Die seit eineinhalb Jahren geltenden Einreiseverbote waren auch in den USA zuletzt zunehmend umstritten. Der damalige Präsident Donald Trump hatte die Beschränkungen im März 2020 wegen der Pandemie verhängt. Chile ruft im Süden Notstand aus Angesichts einer Welle der Gewalt hat die chilenische Regierung im Süden des Landes den Notstand ausgerufen. Präsident Sebastián Piñera erklärte, das Militär werde in den Provinzen Biobío, Arauco, Malleco und Cautín die Polizei unterstützen. Im Süden Chiles hat es in den vergangenen Jahren wiederholt Brandanschläge auf Häuser und Fahrzeuge gegeben. Hinter den Angriffen sollen teilweise radikale Angehörige der Mapuche stecken. Die größte indigene Gruppe des Landes verlangt vom chilenischen Staat mehr Autonomie und die Rückgabe von Gebieten, die sie als angestammten Besitz betrachtet. Somalia obsiegt in See-Grenzstreit mit Kenia In einem jahrelangen Streit mit Kenia hat Somalia vor dem Internationalen Gerichtshof einen Sieg errungen. Die Richter in Den Haag entschieden, dass "keine vereinbarte Seegrenze" zwischen beiden Staaten in Kraft sei. Sie zogen eine Grenze, die Somalia große Teile eines vermutlich rohstoffreichen Gebiets im Indischen Ozean zugesteht. Kenias Präsident Uhuru Kenyatta wies das Urteil "vollumfänglich" zurück. Sein Land werde den Richterspruch nicht anerkennen. Somalia hatte Kenia 2014 vor das UN-Gericht gebracht, nachdem anderweitige Bemühungen um eine Lösung des Streits gescheitert waren. Menschenrechtsbeauftragte appelliert an Iran Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung hat den Iran aufgefordert, die offenbar geplante Hinrichtung eines Verurteilten auszusetzen, der zur Tatzeit minderjährig war. Bärbel Kofler erklärte, falls das Todesurteil an Arman Abdolali vollstreckt würde, wäre dies ein Völkerrechtsbruch. Es gebe zudem "glaubhafte Hinweise", dass ein Geständnis des heute 24-Jährigen unter Folter erzwungen wurde. Auch Amnesty International hatte den Iran zuvor aufgefordert, die geplante Hinrichtung zu stoppen. Abdolali war nach dem Verschwinden seiner Freundin festgenommen und wegen Mordes verurteilt worden. Widerstandskämpfer stirbt mit 101 Jahren Einer der letzten hochdekorierten Widerstandskämpfer gegen die Nazis ist tot. Hubert Germain starb im Alter von 101 Jahren, wie Frankreichs Verteidigungsministerin Florence Parly mitteilte. Dies sei "ein gewichtiger Augenblick in der Geschichte des Landes". Germain wurde in Paris als Sohn eines Offiziers geboren. Er überlebte alle übrigen Träger des von General Charles de Gaulle verliehenen "Ordens der Befreiung". Präsident Emmanuel Macron bezeichnete das Résistance-Mitglied als "Galionsfigur des freien Frankreichs". Im November will Macron an den Trauerfeierlichkeiten teilnehmen.

    12.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Oct 12, 2021 9:25

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.IWF-Chefin übersteht Manipulationsvorwurf Die wegen angeblicher Schönung eines Berichts unter Druck geratene Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgiewa, darf ihr Amt behalten. "Nach Prüfung aller vorgelegten Beweise" erklärte das IWF-Exekutivdirektorium sein "volles Vertrauen" in die Bulgarin. Anlass waren Vorwürfe in einem Gutachten. Demnach soll Georgiewa auf ihrem vorigen Spitzenposten bei der Weltbank ein wichtiges Länderranking zugunsten Chinas beeinflusst haben. Dazu habe sie vor vier Jahren Mitarbeiter unter Druck gesetzt. Georgiewa hat diese Vorwürfe stets zurückgewiesen. Prediger Al-Sadr nach Wahl im Irak vorn Bei der Parlamentswahl im Irak liegt die Bewegung des schiitischen Geistlichen Muktada al-Sadr deutlich in Führung. Nach vorläufigen Ergebnissen der Wahlkommission erreichte sie bei der Abstimmung am Sonntag mehr als 60 von 329 Sitzen im Abgeordnetenhaus. Al-Sadr, der selbst nicht kandidierte, beanspruchte den Sieg für seine Bewegung. In einer Fernsehansprache warnte er andere Staaten davor, sich in die Regierungsbildung einzumischen. Nach Massenprotesten gegen die politische Führung des Landes hatte Ministerpräsident Mustafa al-Kasimi die Wahl um mehrere Monate vorgezogen. Telefondiplomatie im Ukraine-Konflikt Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin zum Konflikt in der Ostukraine telefoniert. Zuvor hatten beide mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj per Videokonferenz gesprochen, wie ein Regierungssprecher in Berlin mitteilte. Alle vier Politiker verständigten sich demnach auf ein "zeitnahes" Treffen ihrer Außenminister. In dem seit 2014 andauernden Konflikt zwischen pro-russischen Separatisten und der ukrainischen Armee wurden mehr als 13.000 Menschen getötet. Eine ausgehandelte Waffenruhe ist brüchig. EU-Politiker soll rumänische Regierung bilden Knapp eine Woche nach dem Aus für Ministerpräsident Florin Citu hat Rumäniens Präsident Klaus Iohannis die Weichen für die Bildung einer neuen Regierung gestellt. Er beauftragte Dacian Ciolos, den Chef der gemäßigten Partei USR, ein Kabinett zusammenzustellen. Ciolos ist derzeit Vorsitzender der Fraktion Renew Europe im Europa-Parlament und hatte bereits von 2015 bis 2017 eine Technokratenregierung in Rumänien geführt. Sollte das Parlament in Bukarest zustimmen, würde er die Nachfolge von Florin Citu antreten, der per Misstrauensvotum abgewählt wurde. Ex-Kanzler Kurz führt ÖVP an Österreichs zurückgetretener Bundeskanzler Sebastian Kurz ist neuer Fraktionschef der konservativen ÖVP im Nationalrat in Wien. Der 35-Jährige sei in geheimer Wahl einstimmig gewählt worden, teilte die ÖVP mit. Kurz soll am Donnerstag als Abgeordneter vereidigt werden. Er war am Samstag als Regierungschef zurückgetreten, nachdem Korruptionsermittlungen der österreichischen Staatsanwaltschaft bekanntgeworden waren. Kurz bestreitet die Vorwürfe. Als Nachfolger im Kanzleramt war am Montag Alexander Schallenberg vereidigt worden. EU verschenkt Interrail-Pässe Im Rahmen des Reiseprogramms "Discover EU" verteilt die EU-Kommission erneut Gratis-Bahnfahrkarten an junge Europäer. Ab heute Mittag können sich Jugendliche im Alter zwischen 18 und 20 Jahren darum bewerben. Es werden 60.000 Interrail-Pässe vergeben, mit denen man im kommenden Jahr einen Monat lang kreuz und quer durch Europa reisen kann. "Discover EU" soll jungen Menschen aus allen Schichten die Möglichkeit geben, andere Kulturen kennenzulernen, neue Freundschaften mit Europäern zu schließen und zu verstehen, wofür die EU steht. DFB-Team löst vorzeitig WM-Ticket Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft fährt zur Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Nach einem 4-zu-0-Sieg gegen Nordmazedonien in Skopje ist dem Team von Bundestrainer Hansi Flick Platz eins der Gruppe J sicher. Damit hat sich die Mannschaft für die WM qualifiziert. Torschützen waren Kai Havertz, zweimal Timo Werner und Jamal Musiala. Für Trainer Flick ist es der fünfte Sieg in Serie seit Amtsantritt. Er hat damit den bisherigen Auftaktrekord seines Vorgängers Joachim Löw überflügelt.

    11.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Oct 11, 2021 9:45

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Beteiligung bei Parlamentswahl sinkt auf Rekordtief Der Frust vieler Iraker über die politische Elite des Landes hat die Beteiligung bei der Parlamentswahl am Sonntag auf ein Rekordtief fallen lassen. Nach einer vorläufigen Auswertung der Wahlkommission in Bagdad, gaben 41 Prozent der Wähler ihre Stimme ab. Das ist die geringste Beteiligung seit dem Sturz des Diktators Saddam Hussein im Jahr 2003. Bereits 2018 war sie mit 44,5 Prozent auf den bis dahin niedrigsten Stand gesunken. Beobachter sehen das Ergebnis auch als Votum gegen die herrschenden Parteien. Der Irak steckt in einer politischen und wirtschaftlichen Krise. Österreichs Bundespräsident erklärt Krise für beendet Angesichts des geplanten Kanzlerwechsels in Österreich hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Regierungskrise für beendet erklärt. Allerdings sei dadurch nicht alles in bester Ordnung, sagte das Staatsoberhaupt. Das Vertrauen in die Politik sei massiv erschüttert worden. Er werde am Montag den bisherigen Außenminister Alexander Schallenberg von der ÖVP als neuen Bundeskanzler vereidigen. Der bisherige Amtsinhaber Sebastian Kurz war unter dem Druck des Koalitionspartners, der Grünen, und vor dem Hintergrund von Korruptionsermittlungen zurückgetreten. Verbot der neofaschistischen Partei Forza Nuova in Italien gefordert Wegen Krawallen nach einer Demonstration von Impfgegnern in Rom fordern Gewerkschafter und Politiker ein Verbot der neofaschistischen Partei Forza Nuova. In mehreren italienischen Städten schützten Gewerkschaftsmitglieder mit Nachtwachen Gewerkschaftshäuser vor neuen Übergriffen. Am Sonntag hatte die Polizei zwölf Menschen inhaftiert, darunter den Vorsitzenden der Forza Nuova, Roberto Fiore, und deren römischen Parteichef Giuliano Castellino. Die Rechtsextremisten waren vorne mit dabei, als am Samstag hunderte gewalttätige Corona-Impfgegner die Zentrale der Gewerkschaft CGIL gestürmt haben. Corona-Schnelltests in Deutschland ab sofort für die meisten kostenpflichtig In Deutschland müssen die Corona-Schnelltests von diesem Montag an von Bürgerinnen und Bürgern selbst bezahlt werden. Das legt eine neue Bundesverordnung fest, die Bund und Länder beschlossen haben. Da kostenlose Impfungen für alle möglich sind, sei eine dauerhafte Übernahme der Test-Kosten durch die Steuerzahler nicht länger nötig, hieß es zur Begründung. Generell gratis bleiben sie noch für Menschen, die sich nicht impfen lassen können, darunter Kinder unter 12 Jahren. Nicht betroffen sind von der Änderung PCR-Tests, die von Ärzten oder vom Gesundheitsamt veranlasst werden. Australische Metropole Sydney beendet 106-tägigen Lockdown Im australischen Bundesstaat New South Wales und seiner Hauptstadt Sydney ist der Lockdown nach 106 Tagen beendet worden. Insgesamt 63.000 Corona-Infektionen und über 430 Todesfälle wurden in dieser Zeit gezählt. Der Lockdown wurde aufgehoben, nachdem in der Vorwoche mehr als 70 Prozent der Bevölkerung ihre zweite Schutzimpfung erhalten hatten. Damit dürfen sich vollständig geimpfte Personen nunmehr in Gruppen von bis zu 30 Menschen treffen. Friseure dürfen unter Einhaltung von Distanzregeln wieder Kunden empfangen. Gleiches gilt auch für Museen, Fitnessstudios und Kinos. USA bezeichnen erstes Treffen mit Taliban als "offen und professionell" In Doha hat das erste persönliche Treffen hochrangiger US-Vertreter mit Delegierten der Taliban seit deren Machtübernahme in Afghanistan stattgefunden. Die Gespräche seien "offen und professionell" verlaufen, hieß es aus US-Kreisen. Sie hätten sich auf Sicherheits- und Terrorismusfragen konzentriert, teilte ein Sprecher des Außenministeriums mit. Weitere Schwerpunkte waren demnach die Menschenrechtslage sowie die "Beteiligung von Frauen und Mädchen an allen Aspekten der afghanischen Gesellschaft". Ob es zu konkreten Vereinbarungen gekommen ist, wurde nicht bekannt. US-Ehepaar wegen Atomspionage angeklagt In den USA ist ein Ehepaar wegen des Verdachts der Spionage festgenommen worden. Wie das Justizministerium in Washington mitteilte, verkauften die beiden über fast ein Jahr hinweg geheime Pläne für atomgetriebene U-Boote an einen Mitarbeiter der Bundespolizei FBI, den sie für den Vertreter einer ausländischen Regierung hielten. Der Ehemann habe als Atomingenieur für die US-Navy gearbeitet, erklärte das Ministerium. Die Geheimdaten verkaufte er für insgesamt rund 100.000 US-Dollar in Krypto-Währung. Am Dienstag muss das im Bundesstaat West Virginia lebende Ehepaar vor Gericht erscheinen.

    09.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Oct 9, 2021 7:25

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Stopp von EU-Geldern für Polen gefordert Nach dem Urteil des polnischen Verfassungsgerichts zum Status von EU-Recht hat die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Katarina Barley, finanzielle Konsequenzen für Warschau gefordert. Die Europäische Kommission dürfe keine Corona-Milliarden an Polen geben und müsse auch sonstige Fördergelder sperren, betonte die SPD-Politikerin gegenüber der Zeitung "Die Welt". Das Gericht hatte am Donnerstag entschieden, dass Teile des EU-Rechts nicht mit der polnischen Verfassung vereinbar seien. "Diesen Dammbruch" dürfe die EU-Kommission nicht durchgehen lassen, so Barley weiter. Kurz will nicht zurücktreten In Österreich lehnt Bundeskanzler Sebastian Kurz trotz der Krise seiner Regierung einen Rücktritt weiter ab. Seine Partei ÖVP sei weiter handlungsfähig und handlungswillig, erklärte er in Wien. Zuvor hatte Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Handlungsfähigkeit der Regierung in Zweifel gezogen und die Parteien ermahnt, an das Wohl des Landes zu denken. Die zusammen mit der ÖVP regierenden Grünen machten deutlich, dass sie sich eine Fortsetzung der Regierung nur ohne Kurz vorstellen können. Gegen Kurz ermittelt die Staatsanwaltschaft. Ihm wird unter anderem Korruption vorgeworfen. USA wollen mit Taliban reden Die USA und die militant-islamistischen Taliban wollen sich erstmals seit dem US-Rückzug aus Afghanistan zu offiziellen Gesprächen treffen. Wie das Außenministerium in Washington ankündigte, soll an diesem Samstag und Sonntag eine amerikanische Delegation in der katarischen Hauptstadt Doha mit hochrangigen Taliban-Vertretern zusammenkommen. Die USA wollten die neuen Machthaber am Hindukusch zur Achtung der Menschenrechte sowie zu freiem Zugang für Hilfsorganisationen anhalten. Die Taliban kämpfen seit ihrer Machtübernahme Mitte August um die internationale Anerkennung ihrer Regierung. Trump soll Ermittlungen behindern Der frühere US-Präsident Donald Trump versucht laut Medienberichten, die Ermittlungen eines Kongressausschusses zu behindern, der die Hintergründe der Erstürmung des Kapitols Anfang des Jahres aufklären soll. Der "Washington Post" und dem Portal "Politico" liegt nach eigenen Angaben der Brief eines Anwalts vor, in dem ehemalige Vertraute Trumps aufgefordert werden, nicht vor dem Ausschuss auszusagen. Anhänger Trumps hatten am 6. Januar das Kapitol erstürmt. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben. Trump war vorgeworfen worden, die Angreifer aufgestachelt zu haben. Erneute Störung bei Facebook Beim US-Internetkonzern Facebook hat es zum zweiten Mal innerhalb einer Woche technische Probleme gegeben. Einige Nutzer konnten erneut das soziale Netzwerk selbst, die Chatdienste WhatsApp und Messenger sowie die Foto-Plattform Instagram nicht erreichen. Die Störung konnte in der Nacht zum Samstag wieder behoben werden. Das Unternehmen entschuldigte sich, machte aber keine Angaben zu Ausmaß oder Ursache der Probleme. Erst am Montag waren sämtliche Facebook-Dienste stundenlang nicht erreichbar gewesen. Facebook erklärte das mit einem Konfigurationsfehler. DFB-Team besiegt Rumänien Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien mit 2:1 gewonnen. Das Team von Bundestrainer Hansi Flick holte bei der Partie in Hamburg einen 0:1-Rückstand auf. Die Tore für Deutschland schossen Serge Gnabry in der 52. und Thomas Müller in der 81. Minute. Die deutsche Mannschaft bleibt in ihrer Gruppe Tabellenführer. Für Flick, der seit August Bundestrainer ist, war es der vierte Sieg im vierten Spiel mit der Nationalelf. Das nächste WM-Qualifikationsspiel des DFB-Teams findet am Montag gegen Nordmazedonien in Skopje statt.

    08.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Oct 8, 2021 8:25

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Entführungsopfer in Nigeria befreit Nigerianische Sicherheitskräfte haben 187 Menschen gerettet, die in den Händen von Kidnappern waren. Nach Angaben der Polizei im Bundesstaat Zamfara waren die Entführten vor einigen Wochen von bewaffneten Banden gefangengenommen worden. Seit fast einem Jahr kommt es in der Region im Nordwesten Nigerias immer wieder zu Entführungen. Die Täter haben es oft auf Schulen und kleine Dörfer abgesehen, um Lösegeld zu erpressen. EU fordert Ermittlungen zu Pushbacks Die Europäische Union hat von Kroatien und Griechenland Untersuchungen wegen mutmaßlicher illegaler Zurückweisungen von Asylsuchenden an ihren Grenzen gefordert. Sie sei "zutiefst besorgt" über Medienberichte, dass Flüchtlinge teilweise gewaltsam zurückgedrängt würden, sagte EU-Innenkommissarin Ylva Johansson in Brüssel. Die Regierung in Zagreb kündigte eine "umfassende Untersuchung" an. Die Regierung in Athen hingegen wies die Anschuldigungen kategorisch zurück. Laut Recherchen internationaler Medien beteiligen sich auch rumänische Sicherheitskräfte an den sogenannten Pushbacks. Wahlauftakt in Tschechien Die Tschechen wählen ein neues Parlament. Die Wahllokale öffnen um 14 Uhr. Zwei Tage haben die Bürger Zeit, ihre Stimme abzugeben. Der durch die "Pandora Papers" in Erklärungsnot geratene Ministerpräsident Andrej Babiš hofft auf einen Sieg seiner populistischen ANO-Bewegung. Babiš wird vorgeworfen, den Kauf eines Schlosses in Frankreich mithilfe einer Briefkastenfirma verschleiert zu haben. Beobachter trauen der ANO dennoch zu, stärkste politische Kraft zu werden. Um den Wiedereinzug ins Parlament bangen hingegen die Sozialdemokraten, mit denen Babiš bislang eine Minderheitsregierung bildet. Suchmaschine stoppt Geldfluss Google schneidet Leugner des Klimawandels von Werbeeinnahmen ab. Im Umfeld von Youtube-Videos und anderen Inhalten, die "dem fundierten Konsens rund um die Existenz und die Gründe des Klimawandels widersprechen", dürften keine Annoncen mehr geschaltet werden. Die Beschränkungen für die Leugner stehen nach Google-Angaben auch im Zusammenhang mit den Bemühungen des US-Internetkonzerns, nachhaltiger zu werden. Das Online-Aktivisten-Netzwerk Avaaz nannte die Google-Maßnahme eine "wichtige Entscheidung". USA bleiben liquide Der US-Senat hat einer Anhebung der Schuldenobergrenze bis Anfang Dezember zugestimmt. Damit ist eine drohende Zahlungsunfähigkeit der Vereinigten Staaten abgewendet. Für die Anhebung des Limits um 480 Milliarden Dollar votierten in Washington alle 50 Demokraten in der Kongresskammer, 48 Republikaner stimmten dagegen und zwei stimmten nicht ab. Anderenfalls hätten die USA wohl am 18. Oktober erstmals in ihrer Geschichte nicht mehr ihre Schulden begleichen können. Das Repräsentantenhaus, in dem die Demokraten von Präsident Joe Biden die Mehrheit haben, wird kommende Woche den Deal billigen. Geheimes US-Training für Taiwans Truppe Eine Spezialeinheit und ein Kontingent von Marinesoldaten der USA sind offenbar in Taiwan im Einsatz, um die dortigen Streitkräfte zu schulen. Das berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Das Vorgehen sei Teil der Bemühungen der USA, die Verteidigung des Inselstaates zu stärken. Grund ist die Besorgnis über eine mögliche chinesische Aggression gegen Taiwan. Insgesamt sollen etwa zwei Dutzend US-Soldaten im Einsatz sein. China sieht Taiwan als abtrünnige Provinz, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll - notfalls mit militärischer Gewalt. Ampel-Sondierungen gehen weiter Nach dem ersten Sondierungsgespräch zwischen SPD, Grünen und FDP haben alle drei Parteien erklärt, die Gespräche für eine sogenannte Ampel-Koalition fortzusetzen. Dennoch will der in der Bundestagswahl unterlegene Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet an der Möglichkeit festhalten, doch noch ein Jamaika-Bündnis aus CDU/CSU, Grünen und FDP zu schmieden. Gleichzeitig kündigte er einen Neuanfang seiner Partei, der CDU, an - auch personell. Ob dies einen Rücktritt von ihm beinhalte, ließ Laschet offen.

    07.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Oct 7, 2021 9:20

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Erstes Dreier-Gespräch zur Regierungsbildung Elf Tage nach der Bundestagswahl treffen sich an diesem Donnerstag SPD, Grüne und FDP erstmals zu einer Dreier-Sondierung in Berlin. Das Ziel ist, eine sogenannte Ampel-Koalition in Deutschland zu bilden. Nach Zweier-Gesprächen auch mit den Unionsparteien CDU und CSU hatten sich Grüne und FDP am Mittwoch für Gespräche mit den Sozialdemokraten entschieden. Parallele Verhandlungen mit der Union über eine sogenannte Jamaika-Koalition soll es nicht geben. Nach Angaben von FDP und Grünen bleibt ein Bündnis mit CDU/CSU aber weiterhin eine Option. IS-Anhängerinnen zurückgeholt Deutschland hat acht deutsche Frauen samt Kindern aus Syrien geholt, die sich in der Vergangenheit der Terrormiliz "Islamischer Staat" angeschlossen hatten. Sie seien mit einer Chartermaschine in der Nacht zum Donnerstag in Frankfurt gelandet, teilte Außenminister Heiko Maas mit. Die Frauen müssten sich nun vor der Strafjustiz verantworten, ein Großteil von ihnen sei nach ihrer Ankunft in Haft genommen worden. Deutschland hatte die Aktion laut Maas gemeinsam mit Dänemark organisiert, das 14 Kinder und drei Frauen zurückholte. Alle lebten in einem kurdischen Gefangenenlager. Die USA leisteten logistische Unterstützung. UN verschärfen Ton gegenüber Äthiopien UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einer "immensen humanitären Krise" in Äthiopien gewarnt, die ein sofortiges Handeln erfordere. In einer Sondersitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen in New York rief er die Regierung in Addis Abeba dazu auf, humanitäre Helfer ihre Arbeit machen zu lassen. Bis zu sieben Millionen Menschen sind laut Guterres in den Regionen Tigray, Amhara und Afar dringend auf Hilfslieferungen angewiesen, um zu überleben. Scharf kritisierte der UN-Generalsekretär die Entscheidung der äthiopischen Regierung, vor einer Woche sieben UN-Vertreter des Landes zu verweisen. Texanisches Abtreibungsverbot gestoppt Ein US-Bundesrichter hat das neue Gesetz für ein weitgehendes Abtreibungsverbot im Bundesstaat Texas vorläufig ausgesetzt. Richter Robert Pitman gab damit einer Klage der Regierung von US-Präsident Joe Biden statt. Diese hält das texanische Gesetz für verfassungswidrig. Texas kann gegen die Gerichtsentscheidung allerdings Widerspruch einlegen. Das strengste Abtreibungsgesetz der USA war Anfang September in Kraft getreten und verbietet Schwangerschaftsabbrüche ab dem Zeitpunkt, zu dem der Herzschlag des Fötus festgestellt werden kann - also etwa ab der sechsten Schwangerschaftswoche. Parlament in Ankara bestätigt Klimaabkommen Als letztes Mitglied der G20-Gruppe hat die Türkei das Pariser Klimaschutzabkommen ratifiziert. Das Parlament in Ankara votierte einstimmig dafür. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte den Schritt im September vor der UN-Vollversammlung in New York angekündigt. Bislang deckt die Türkei ihren Energiebedarf zum größten Teil aus Kohle, Gas und Öl. Im Klimaabkommen von 2015 verständigte sich die Weltgemeinschaft darauf, die Erderwärmung wenn möglich auf weniger als 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Die nächste Weltklimakonferenz findet im November in Glasgow in Schottland statt. Durchbruch bei Malaria-Bekämpfung Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat erstmals die breite Anwendung eines Impfstoffes gegen Malaria empfohlen. Das Vakzin RTS,S solle an Kinder in Afrika südlich der Sahara und in anderen Malaria-Regionen verabreicht werden, hieß es aus der UN-Behörde in Genf. Dies sei ein historischer Moment, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Zusammen mit bisherigen Präventionsmaßnahmen könnten nun jährlich Zehntausende junge Leben gerettet werden, sagte er. Die Empfehlung beruht auf Pilotversuchen mit rund 800.000 Kindern in Ghana, Kenia und Malawi. Tote und Verletzte bei Beben in Pakistan Ein starkes Erdbeben hat einen abgelegenen, bergigen Teil im Südwesten Pakistans erschüttert, in dem viele Kohleminen liegen. Die Behörden sprechen von mindestens 20 Todesopfern und mehr als 200 Verletzten. Das Unglück ereignete sich am frühen Morgen, als viele Bergleute bereits in den Minen arbeiteten. Nach Angaben des Innenministeriums der Provinz Belutschistan hatte das Beben eine Stärke von 5,7. Das Epizentrum lag etwa 14 Kilometer nordöstlich des besonders heftig getroffenen Bezirks Harnai. Zahlreiche Menschen befinden sich laut Katastrophenschutz noch unter den Trümmern eingestürzter Gebäude.

    06.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Oct 6, 2021 8:12

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU sucht neue Rolle im Verhältnis zu den USA Nach den jüngsten Alleingängen der Amerikaner muss sich die Europäische Union neu positionieren. Die EU-Staats- und Regierungschefs diskutieren in Slowenien über eine größere Eigenständigkeit auf internationaler Ebene. Im Schloss Brdo sagte EU-Ratspräsident Charles Michel, die Europäer müssten überlegen, wie sie im Rahmen bestehender Partnerschaften autonomer agieren könnten. Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte ein stärkeres Europa auf technologischer, industrieller, finanzieller, aber auch auf militärischer Ebene. Stärkere Regulierung der Energiepreise in der EU gefordert In der EU mehren sich die Forderungen nach einer stärkeren Regulierung der Strom- und Gaspreise. Frankreich, Spanien, Tschechien, Griechenland und Rumänien verlangten ein "gemeinsames Vorgehen" in Europa. Die Wirtschafts- und Finanzminister der Eurozone beraten seit Montag in Luxemburg unter anderem über die Preiserhöhungen, die Verbraucher und Industrie in einigen Ländern stark treffen. Im September hatte sich Energie in den Euro-Ländern laut der Statistikbehörde Eurostat im Durchschnitt um 17,4 Prozent verteuert. Die Verbraucherpreise stiegen insgesamt nur um 3,4 Prozent. Facebook weist Vorwürfe von Whistleblowerin zurück Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat die Vorwürfe der Whistleblowerin Frances Haugen zurückgewiesen, der Konzern schade Kindern und heize die gesellschaftliche Spaltung an. Die Behauptung, das Unternehmen stelle den Profit über das Wohlergehen der User, sei "einfach nicht wahr", erklärte Zuckerberg. Als Beispiel nannte er die vor Jahren getroffene Entscheidung, mehr Beiträge von Freunden und Familienmitgliedern statt viraler Videos zu zeigen. Haugen, eine Ex-Facebook-Managerin, hatte im US-Senat erklärt, das Verhalten des Netzwerks habe verheerende Folgen für Menschen, Demokratie und Gesellschaft. USA veröffentlichen wieder Zahl der Atomsprengköpfe Die USA haben erstmals seit vier Jahren wieder die Zahl ihrer Atomsprengköpfe bekannt gegeben. Nach Angaben des Außenministeriums verfügte die Regierung am 30. September vergangenen Jahres über einen Bestand von 3750 Stück - 72 weniger als Ende September 2017. Zum Höhepunkt des Kalten Krieges im Jahr 1967 besaßen die USA noch mehr als 30.000 Atomsprengköpfe. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hatte die Zahl zum Militärgeheimnis erklärt. Die Regierung des amtierenden Präsidenten Joe Biden setzt dagegen auf Transparenz, auch um Abrüstungsgespräche mit Russland zu erleichtern. Libyen verschiebt Parlamentswahl auf nächstes Jahr Die für Dezember geplante Parlamentswahl in Libyen ist verschoben worden. Der Urnengang werde im Januar stattfinden, sagte Parlamentssprecher Abdallah Blihek vor Journalisten in Tobruk. Die Präsidentschaftswahl soll allerdings wie geplant am 24. Dezember erfolgen. Die Wahlen sind aus Sicht der internationalen Gemeinschaft ein entscheidender Schritt zur dauerhaften Beendigung des Bürgerkriegs in Libyen. Das im ostlibyschen Tobruk ansässige Parlament und der Hohe Staatsrat in Tripolis, dessen Funktion jener eines Senats entspricht, streiten seit Wochen über die Rahmenbedingungen der Wahlen. Hunderte zeigen sich mit jüdischem Musiker Ofarim solidarisch Nach einem Antisemitismus-Vorfall haben sich Hunderte Menschen vor dem "Westin Hotel" in Leipzig versammelt, um Solidarität mit dem Musiker Gil Ofarim und dem Judentum allgemein zu zeigen. Aufgerufen hatte dazu das Bündnis "Leipzig nimmt Platz". Der Sänger war am Montag nach eigenen Angaben Opfer eines antisemitischen Vorfalls in dem Hotel in der sächsischen Stadt geworden. In einem auf Instagram veröffentlichten Video sagte Ofarim, ein Mitarbeiter des "Westin Leipzig" habe ihn am Empfang aufgefordert, seine Kette mit dem Davidstern einzupacken. Dann dürfe er einchecken. Ursache der Ölpest vor Kalifornien wohl gefunden Der Anker eines Schiffes hat vermutlich eine Ölpipeline auf dem Meeresboden vor der kalifornischen Küste erfasst, mitgeschleift und aufgerissen. Die Leitung sei verbogen und weise einen mehr als 30 Zentimeter langen Riss auf, teilte die US-Küstenwache mit. Nach ihren Angaben wurde ein 1,2 Kilometer langes Rohrstück der Pipeline seitlich verschoben. Der Ölfilm auf der Meeresoberfläche war am Freitag entdeckt worden. Durch das Leck sind laut Schätzungen bislang mehr als 570.000 Liter schweres Rohöl in den Pazifik ausgelaufen. Am stärksten betroffen ist die US-Küstenstadt Huntington Beach.

    05.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Oct 5, 2021 7:54

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Grund für Facebook-Ausfall geklärt Für den weltweiten Ausfall verschiedener Facebook-Dienste ist das US-Unternehmen offenbar selbst verantwortlich. Facebook habe eine "fehlerhafte Neukonfiguration" an Computern vorgenommen, die für den Datenverkehr zwischen den Rechenzentren verantwortlich seien, teilte ein hochrangiger Mitarbeiter mit. Dies habe die Systeme zum Stillstand gebracht. Wegen des Ausfalls konnten viele Nutzer am Montag mehrere Stunden lang nicht auf ihre Konten zugreifen. Betroffen waren neben dem Social-Media-Netzwerk Facebook die Foto-Community Instagram und der Messengerdienst Whatsapp. Union und Grüne beraten über Chancen für gemeinsame Regierung Gut eine Woche nach der Bundestagswahl kommen an diesem Dienstag die Spitzen von CDU/CSU und Grünen zusammen, um auszuloten, ob eine Zusammenarbeit in einer künftigen Regierung möglich wäre. Denkbar wäre eine sogenannte Jamaika-Koalition gemeinsam mit der FDP. Ein solches Bündnis gilt als einzige Chance für CDU-Chef Armin Laschet, Bundeskanzler zu werden. Die meisten Beobachter halten derzeit allerdings eine Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP für wahrscheinlicher. Regierungschef würde in diesem Fall aller Voraussicht nach der Kanzlerkandidat der SPD, Olaf Scholz. Jeder siebte junge Mensch leidet unter psychischen Störungen Jeder siebte junge Mensch im Alter zwischen zehn und 19 Jahren leidet nach Angaben der UN-Kinderhilfsorganisation UNICEF unter einer diagnostizierten psychischen Störung wie Angststörungen, Depressionen oder Verhaltensauffälligkeiten. Durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie kämen nun noch Auswirkungen hinzu, die gravierend und über viele Jahre spürbar seien, warnte UNICEF. Die Organisation verwies darauf, weltweit gebe es eine große Lücke zwischen dem Bedarf an Hilfsangeboten und den verfügbaren Geldern für die Behandlung psychischer Auffälligkeiten bei jungen Leuten. Akademie verkündet Nobelpreisträger für Physik In Stockholm gibt die Schwedische Akademie der Wissenschaften an diesem Dienstag bekannt, wer den Nobelpreis für Physik erhält. Im vergangenen Jahr hatten sich der deutsche Astrophysiker Reinhard Genzel, der Brite Roger Penrose und die US-Wissenschaftlerin Andrea Ghez die mit umgerechnet rund 980.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Forschungen zu Schwarzen Löchern geteilt. Am Montag waren bereits die Nobelpreisträger für Medizin verkündet worden. In den kommenden Tagen folgen die Auszeichnungen für Chemie und Literatur sowie der Friedensnobelpreis. Maas fordert Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Westbalkanstaaten Bundesaußenminister Heiko Maas hat die EU zur Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien aufgerufen. Der an diesem Dienstag beginnende EU-Gipfel in Slowenien müsse "die eindeutige Botschaft aussenden, dass der Beitritt für die Westbalkanstaaten ein erreichbares Ziel ist", sagte Maas. Er äußerte sich nach einem Treffen mit seinem nordmazedonischen Kollegen Bujar Osmani in Berlin. Nach Angaben von Diplomaten geht es bei dem zweitägigen Gipfeltreffen auch um die Lage in Afghanistan und das Verhältnis zu den USA und zu China. Amnesty wirft Taliban Kriegsverbrechen vor Die radikal-islamistischen Taliban haben nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International mehrere Angehörige der Hasara-Minderheit in Afghanistan getötet. In der Provinz Daikundi seien neun Sicherheitskräfte der entmachteten afghanischen Regierung ohne Gerichtsprozess von Taliban-Kämpfern hingerichtet worden, obwohl sie sich ergeben hätten, erklärte Amnesty. Zwei weitere Sicherheitsmänner seien bei einem Fluchtversuch getötet worden. Zwei Zivilisten, darunter ein 17-jähriges Mädchen, starben im Kreuzfeuer. Die Hinrichtungen sind laut Amnesty als Kriegsverbrechen einzustufen. Menschen-Schmugglerring in Chile ausgehoben Die chilenische Polizei hat zusammen mit Interpol neun Mitglieder eines mutmaßlichen Menschen-Schmugglerrings festgenommen. Den Verdächtigen werde vorgeworfen, schätzungsweise 1000 haitianische Migranten aus Chile nach Mexiko oder in die Vereinigten Staaten geschmuggelt zu haben, erklärte die Internationale kriminalpolizeiliche Organisation. Unter den Opfern der Kriminellen seien 267 Mädchen und Jungen unter fünf Jahren, twitterte die Polizei Chiles. Tausende Haitianer waren seit dem verheerenden Erdbeben in dem Karibikstaat 2010 nach Chile oder Brasilien gegangen.

    04.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Oct 4, 2021 7:49

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Koreanische Staaten kommunizieren wieder Nach wochenlanger Unterbrechung haben Nord- und Südkorea ihre direkten Verbindungskanäle wiederhergestellt. Die Leitungen seien geöffnet, teilte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul mit. Der Schritt sei ein Versuch, "dauerhaften Frieden" auf der koreanischen Halbinsel zu schaffen, meldete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Die speziellen Telefon- und Faxleitungen bilden die Grundlage für die Verständigung beider Staaten, die sich offiziell noch immer im Kriegszustand befinden. Nord- und Südkorea unterhalten keine Botschaft im jeweils anderen Land. Japanisches Parlament wählt neuen Premier In Japan ist der frühere Außenminister Fumio Kishida zum neuen Regierungschef gewählt worden. Die Abgeordneten im von der liberaldemokratischen Regierungspartei LDP dominierten Unterhaus stimmten erwartungsgemäß für die Amtseinführung des 64-Jährigen. Die Partei hatte Kishida in der vergangenen Woche zum neuen Vorsitzenden gewählt. Kishida ist in beiden Funktionen Nachfolger des bisherigen Regierungschefs Yoshihide Suga. Dieser hatte Anfang September nach nur zwei Jahren im Amt seinen Rückzug bekanntgegeben. Medienberichten zufolge will Kishida am 31. Oktober ein neues Parlament wählen lassen. Eurogruppe berät über steigende Energiepreise Die Finanz- und Wirtschaftsminister der Eurozone kommen an diesem Montag in Luxemburg zusammen. Bei dem Treffen geht es unter anderem um die deutlich gestiegenen Verbraucherpreise, vor allem im Bereich Energie. Getrieben von hohen Gas- und Energiepreisen ist die Inflation im Euroraum im September auf 3,4 Prozent gestiegen. Die Entwicklung schlägt sich für die Verbraucher bereits in höheren Heiz- und Strompreisen nieder. Mehrere Länder haben daher ein gemeinsames Vorgehen auf EU-Ebene gefordert. Weiteres Thema des Treffens ist eine Bestandsaufnahme des bisherigen Corona-Hilfsprogramms der EU. Nobelpreis-Reigen startet mit Medizin-Auszeichnung In Stockholm beginnt an diesem Montag die Verkündung der diesjährigen Nobelpreisträger. Den Anfang macht die Auszeichnung für Medizin, am Dienstag und Mittwoch folgen die Preisträger für Physik und Chemie, am Donnerstag für Literatur und am Freitag in Oslo für den Friedensnobelpreis. Den Abschluss bildet am darauffolgenden Montag die Bekanntgabe des Preisträgers für Wirtschaftswissenschaften, dann wieder in Stockholm. Verliehen werden die Preise allesamt an Alfred Nobels Todestag, dem 10. Dezember. Bennett beklagt Gewalt unter israelischen Arabern Israels Regierungschef Naftali Bennett will verstärkt gegen Gewalt innerhalb der arabischen Gesellschaft im Land vorgehen. Das Problem habe "ungeheuerliche Ausmaße" angenommen, es sei jahrelang marginalisiert und vernachlässigt worden, erklärte Bennett. Seit Jahresbeginn sind rund 100 israelische Araber ermordet worden, häufig als Teil von Bandenkriegen. Der Staat wolle seine arabischen Bürger vor Verbrechen und illegalen Waffen, Mord und Schutzgelderpressung schützen, sagte Bennett. Die arabischen Bürger müssten verstehen, dass die Sicherheitskräfte nicht der Feind, sondern die Lösung seien. Wirbelsturm "Shaheen" trifft Oman und Iran Durch den Zyklon "Shaheen" sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Im Iran starben nach Angaben des Parlaments sechs Menschen in der südöstlichen Provinz Sistan-Balutschistan, im Oman zwei Männer und ein Kind in der Hauptstadt-Provinz Maskat. Die omanischen Behörden riefen für Sonntag und Montag eine arbeits- und schulfreie Zeit aus. Der Wirbelsturm versetzte auch die Vereinigten Arabischen Emirate in "höchste Alarmbereitschaft". Die dortigen Behörden forderten die Bewohner auf, Strände und andere potenziell gefährdete Gebiete zu meiden. Leverkusen holt den FC Bayern fast ein In der Fußball-Bundesliga hat Bayer Leverkusen mit einem Auswärtssieg bei Arminia Bielefeld zu Tabellenführer Bayern München aufgeschlossen. Leverkusen liegt nach dem 4:0 beim Aufsteiger am Sonntagabend punktgleich mit dem Rekordmeister an der Spitze, die Münchner haben lediglich das bessere Torverhältnis. Der FC Bayern hatte zuvor nach einer Serie von neun Siegen seine erste Pflichtspiel-Niederlage unter Trainer Julian Nagelsmann kassiert. Der Top-Klub unterlag daheim der Frankfurter Eintracht mit 1:2 Toren.

    02.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Oct 2, 2021 7:17

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Ecuador stockt Gefängnispersonal auf Nach blutigen Kämpfen in einer Haftanstalt entsendet die Regierung von Ecuador tausende Polizisten und Soldaten in die Gefängnisse des Landes. 3600 Mitglieder von Polizei und Armee sollten in den Gefängnissen für Sicherheit sorgen, sagte Innenministerin Alexandra Vela in Quito. Bei Kämpfen zwischen rivalisierenden Banden waren in einem Gefängnis in Guayaquil im Süden des Landes 118 Häftlinge getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Mehrere der Opfer wurden enthauptet. Britische Armee soll in Sprit-Krise helfen In Großbritannien hilft ab Montag die Armee bei der Überbrückung von Engpässen in der Benzinversorgung. Fast 200 Soldaten würden dafür bereitgestellt, 100 von ihnen als LKW-Fahrer, teilte die britische Regierung in London mit. Landesweit bildeten sich in den vergangenen Tagen lange Schlangen an Tankstellen, weil es kaum Benzin gab. Es ist zwar genügend Treibstoff vorhanden, doch weil nach dem Brexit rund 100.000 LKW-Fahrer fehlen, kommt der Sprit nicht zu den Tankstellen. Die Regierung macht Hamsterkäufe für die Krise verantwortlich und rief die Autofahrer zu "ganz normalen Käufen" auf. Georgischer Ex-Präsident in Haft Der ehemalige georgische Präsident Michail Saakaschwili ist nach seiner Rückkehr aus dem Exil festgenommen worden. Wie Regierungschef Irakli Garibaschwili mitteilte, wurde der Politiker in ein Gefängnis gebracht. Saakaschwili, gegen den ein Haftbefehl vorlag, war kurz vor den Kommunalwahlen an diesem Samstag aus der Ukraine nach Georgien eingereist. Auf Facebook hatte er für die von ihm gegründete Partei Vereinigte Nationale Bewegung (UNM) geworben. Die Behörden in Georgien werfen Saakaschwili Machtmissbrauch während seiner Amtszeit von 2004 bis 2013 vor. Er weist die Anschuldigungen zurück. Ex-Soldaten bereiteten womöglich Gewalttaten vor Ehemalige Fallschirmjäger und Reservisten der Bundeswehr sollen einem Bericht zufolge Anschläge auf Migranten geplant haben. Angeführt werde die Gruppe aus Norddeutschland von einem Oberstleutnant der Reserve, schreibt das Magazin "Der Spiegel". Die Staatsanwaltschaft Lüneburg habe Ermittlungen gegen neun Beschuldigte im Alter zwischen 37 und 53 Jahren bestätigt. Ihnen werde vorgeworfen, sich einer bewaffneten Gruppe angeschlossen beziehungsweise diese befehligt zu haben. Es bestehe der Anfangsverdacht einer fremdenfeindlichen Motivation. Bei Razzien seien Waffen und Munition gefunden worden. US-Bundesstaat Kalifornien plant Impfpflicht für Schulkinder Im US-Bundesstaat Kalifornien sollen alle Schulkinder verpflichtend gegen Corona geimpft werden. Das teilte Gouverneur Gavin Newsom in San Francisco mit. Die neue Regelung solle ab Januar kommenden Jahres für private und öffentliche Schulen gelten, sagte der demokratische Politiker. Voraussetzung sei die Zulassung von Impfstoffen für Kinder ab 12 Jahren durch die Gesundheitsbehörde FDA. Bislang hat sie dem Vakzin von BioNTech/Pfizer für diese Altersgruppe lediglich eine Notfallzulassung erteilt. Ausnahmen von der Impfpflicht soll es wegen religiöser und medizinischer Gründe geben. Deutscher Filmpreis in vier Kategorien für "Ich bin dein Mensch" Beim Deutschen Filmpreis hat die Tragikomödie "Ich bin dein Mensch" von Maria Schrader in vier Kategorien gewonnen. Neben der Auszeichnung als bester Film gab es die "Goldene Lola" für die beste Regie, das beste Drehbuch und für Maren Eggert als beste Hauptdarstellerin. Der mit zehn Nominierungen als Favorit ins Rennen gegangene Film "Fabian oder Der Gang vor die Hunde" von Regisseur Dominik Graf gewann dagegen nur drei Lolas, unter anderem für die beste Kamera. Einen Ehrenpreis für ihre Verdienste um den deutschen Film erhielt die Schauspielerin und Produzentin Senta Berger.

    01.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Oct 1, 2021 7:29

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Kongress einigt sich in letzter Minute auf Übergangshaushalt In den USA hat nach dem Senat auch das Repräsentantenhaus einem bis Anfang Dezember geltenden Übergangshaushalt zugestimmt. Wenige Stunden vor Beginn des neuen Haushaltsjahres konnte der Kongress somit einen sogenannten Shutdown verhindern. Ohne gültigen Etat hätten Hunderttausende Staatsmitarbeiter in den unbezahlten Zwangsurlaub geschickt werden müssen. Noch nicht beigelegt ist der Streit um eine Aufhebung oder Verschiebung der Schuldenobergrenze. Ohne diese stehen mehrere Billionen-Investitionsprogramme von US-Präsident Joe Biden auf der Kippe, den USA droht dann der Staatsbankrott. Nordkorea meldet weiteren Raketentest Nordkorea hat seine Tests neu entwickelter Raketen fortgesetzt. Nun sei erfolgreich eine Flugabwehrrakete erprobt worden, berichteten die staatlichen Medien. Es seien "neue Schlüsseltechnologien" eingeführt worden, um Ziele in der Luft in größerer Entfernung genau zu treffen. Unklar ist noch, wie groß die Reichweite des Flugkörpers war. Das kommunistische Nordkorea, das wegen seines Atomwaffenprogramms internationalen Sanktionen unterworfen ist, hatte erst am Dienstag eine Hyperschallrakete getestet. Wegen ihrer großen Geschwindigkeit können Waffen dieser Art nur schwer abgefangen werden. Äthiopien weist hochrangige UN-Mitarbeiter aus Äthiopien hat sieben Mitarbeiter von UN-Hilfsorganisationen des Landes verwiesen. Sie hätten sich in "interne Angelegenheiten des Landes eingemischt" und müssten innerhalb von 72 Stunden ausreisen, teilte das Außenministerium mit. UN-Generalsekretär António Guterres reagierte "schockiert" und sagte, man versuche die Regierung Äthiopiens dazu zu bewegen, die UN-Mitarbeiter im Land bleiben zu lassen. Im Zuge des Kampfes von Regierungstruppen gegen die Volksbefreiungsfront von Tigray sind nach UN-Angaben mehr als 5,2 Millionen Menschen im Norden des Landes auf humanitäre Hilfe angewiesen. Ex-Bürgermeister von Riace zu 13 Jahren Haft verurteilt In Italien ist der europaweit wegen seiner Unterstützung von Migranten bekannt gewordene Ex-Bürgermeister von Riace, Domenico Lucano, zu 13 Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht im süditalienischen Locri sprach den 63-Jährigen unter anderem der Veruntreuung und des Amtsmissbrauchs schuldig. Lucano soll Scheinehen gestiftet und Aufträge ohne Ausschreibung verteilt haben. Während seiner Amtszeit hatte Lucano 450 Migranten in sein von Landflucht betroffenes 1800-Einwohner-Dorf geholt. Für dieses "Riace-Modell" hatte er zahlreiche Ehrungen erhalten. Expo öffnet für Besucher Die Weltausstellung Expo in Dubai öffnet an diesem Freitag für Besucher. Bis Ende März 2022 werden Ausstellungen über technologische Innovationen - unter anderem zum Thema Mobilität - aus über 190 Ländern gezeigt. Die sieben Milliarden Dollar teure Messe ist die größte Veranstaltung weltweit seit Beginn der Corona-Pandemie. Zudem ist es die erste Expo im arabischen Raum. Obwohl das Europäische Parlament seine Mitgliedstaaten wegen der Menschenrechtslage in den Vereinigten Arabischen Emiraten zum Boykott aufgerufen hat, ist Deutschland mit dem Campus Germany auf der Messe vertreten. Nach Ahr-Hochwasser können fast alle Häuser wieder saniert werden Nach der tödlichen Flut im Ahrtal dürfen laut der rheinland-pfälzischen Landesregierung fast alle zerstörten Häuser wieder aufgebaut werden. Mit Blick auf eine neue Risikokarte sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei einer sogenannten Zukunftskonferenz, es gebe nur sehr wenige Hausbesitzer, die wegen der Lage im besonderen Gefahrenbereich des Überschwemmungsgebietes nicht an altem Ort neu bauen könnten. Die genaue Zahl könne aber noch nicht genannt werden. Nach extremem Starkregen waren Mitte Juli im Ahrtal 133 Menschen getötet und Tausende Häuser beschädigt oder zerstört worden.

    30.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 30, 2021 7:21

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Amnesty wirft Polen illegale Pushbacks vor Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wirft Polen vor, die seit Wochen an der Grenze zu Belarus gestrandeten afghanischen Flüchtlinge illegal zurückgewiesen zu haben. Die Direktorin des AI-Büros für Europäische Institutionen, Eve Geddie, verwies auf die Auswertung entsprechender Satellitenbilder und Fotos. Die 32 Flüchtlinge haben keinen Zugang zu Nahrung, Wasser und Medikamenten. Sie gaben an, nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan im August von Belarus aus die Grenze zu Polen überschritten zu haben. Später seien sie zurückgeschickt worden. Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zu Nordkorea Der Weltsicherheitsrat kommt an diesem Donnerstag zu einer Dringlichkeitssitzung über die Lage in Nordkorea zusammen. Das Treffen war von den USA, Großbritannien und Frankreich beantragt worden. Die drei Veto-Mächte reagieren damit auf die Mitteilung Pjöngjangs, am Dienstag erfolgreich eine Hyperschall-Rakete getestet zu haben. Mit Hyperschall werden Geschwindigkeiten oberhalb der fünffachen Schallgeschwindigkeit bezeichnet. Hyperschall-Raketen sind zudem flexibler als herkömmliche Raketen, was ihre Zerstörung durch Abwehrsysteme stark erschwert. Mehr als 100 Tote nach Gewalt in Gefängnis in Ecuador Nach schweren Ausschreitungen in einer Haftanstalt in Ecuador hat Präsident Guillermo Lasso einen Ausnahmezustand in den Gefängnissen des Landes ausgerufen. Im Online-Dienst Twitter kündigte Lasso an, mit einem Sicherheitskomitee über die Lage zu beraten. In einem Gefängnis in der Hafenstadt Guayaquil hatten sich bewaffnete Mitglieder rivalisierender Banden mit Feuerwaffen und Granaten bekämpft. Nach Behörden-Angaben wurden mehr als 100 Menschen getötet und über 50 verletzt. Laut Staatsanwaltschaft wurden mindestens sechs Insassen enthauptet. Unter den Verletzten sind zwei Polizisten. Auch Mexiko schiebt Haitianer ab Nach den USA hat nun auch Mexiko damit begonnen, Migranten aus Haiti zurück in ihre Heimat zu schicken. Ein erster Flug aus der südöstlichen Stadt Villahermosa brachte 70 Haitianer, darunter 13 Minderjährige, nach Port-au-Prince, die Hauptstadt des Karibikstaates. Es handle sich um freiwillige "humanitäre Rückführungen" in Absprache mit den haitianischen Behörden, teilte die mexikanische Einwanderungsbehörde mit. Bis vor einigen Tagen hatten sich insgesamt etwa 15.000 Migranten, vor allem Haitianer, im texanischen Del Rio an der Grenze zu Mexiko versammelt, um in die USA zu gelangen. US-Gericht entzieht Vater von Britney Spears die Vormundschaft Im Vormundschaftsstreit um US-Popsängerin Britney Spears hat ein Gericht in Los Angeles zugunsten der Musikerin entschieden. Die Richterin Brenda Penny setzte Spears' Vater Jamie mit sofortiger Wirkung als Vormund ab und bestellte einen vorübergehenden neuen Vormund für die Sängerin. Dies sei "im besten Interesse" des Popstars. Die Sängerin war 2008 wegen psychischer Probleme vorübergehend in eine Klinik zwangseingewiesen worden. Der Vater übernahm daraufhin die Vormundschaft. Im Juni klagte Britney Spears vor Gericht, sie sei "traumatisiert" und "deprimiert" und wolle nur ihr Leben zurück. Wolfsburg verpasst Sieg in der Champions League Ein umstrittener Foulelfmeter kurz vor Schluss hat den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg um den ersten Sieg in der neuen Champions-League-Saison gebracht. Der frühere Schalker Ivan Rakitic traf in der 87. Minute zum 1 : 1 Endstand für den spanischen FC Sevilla. Dagegen hat der FC Bayern München auch in der Königsklasse seine Siegesserie unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann fortgesetzt. Gegen den ukrainischen Fußball-Meister Dynamo Kiew gelang den Münchnern im zweiten Gruppenspiel ein 5 : 0 Heimsieg.

    29.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 29, 2021 8:32


    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Brinkhaus als Unions-Fraktionschef wiedergewählt Der Chef der Unionsfraktion im Bundestag, Ralph Brinkhaus, ist im Amt bestätigt worden. Bei der konstituierenden Sitzung der neuen Fraktion erhielt er 84 Prozent der Stimmen. Brinkhaus wurde nur bis Ende April 2022 gewählt. Die Vorsitzenden von CDU und CSU, Armin Laschet und Markus Söder, hatten vorgeschlagen, Brinkhaus zunächst nur für sechs Monate zu bestätigen. Der Fraktionschef wird sonst zu Beginn der Legislaturperiode für ein Jahr gewählt. Der Grund für die zeitliche Begrenzung ist, dass derzeit unklar ist, ob die Union in die Regierung oder in die Opposition geht. Bundestagswahl: erstes Treffen von FDP und Grünen Die Parteispitzen von Grünen und FDP haben mit den Gesprächen über eine gemeinsame Regierungsbildung begonnen. Im Online-Dienst Instagram veröffentlichten FDP-Parteichef Christian Lindner, FDP-Generalsekretär Volker Wissing sowie die Grünen-Chefs Annalena Baerbock und Robert Habeck zeitgleich ein gemeinsames Foto. Dazu schrieben die Politiker: "Auf der Suche nach einer neuen Regierung loten wir Gemeinsamkeiten und Brücken über Trennendes aus. Und finden sogar welche." Die sogenannten Vorsondierungen sollen Gespräche mit der Union und SPD über eine mögliche Regierungskoalition vorbereiten. Mindestens 24 Tote in ecuadorianischem Gefängnis Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Banden sind in einem Gefängnis in Ecuador mindestens 24 Häftlinge ums Leben gekommen. 48 weitere Menschen wurden bei den Kämpfen verletzt, wie die Gefängnisverwaltung der Haftanstalt Guayas N1 mitteilte. Spezialeinsatzkräfte der Polizei brachten die Haftanstalt danach wieder unter ihre Kontrolle. Sie stellten Schusswaffen, Messer, Munition und Drogen sicher. In ecuadorianischen Gefängnissen kommt es immer wieder zu Ausschreitungen zwischen Mitgliedern von Banden, die mit mexikanischen Drogenkartellen in Verbindung stehen. United Airlines entlässt 600 ungeimpfte Mitarbeiter Die US-Fluggesellschaft United Airlines will fast 600 Mitarbeitern kündigen, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen wollen. Das gilt nur für Beschäftigte, die keine gesundheitliche oder religiöse Ausnahmegenehmigung haben. Die Firmenleitung sprach von einer unglaublich schwierigen Entscheidung. Die Sicherheit des Teams habe jedoch oberste Priorität. Die betroffenen Beschäftigten könnten ihren Arbeitsplatz noch retten, wenn sie sich vor dem offiziellen Kündigungsgespräch impfen ließen. Nordkorea testete Hyperschall-Rakete Das von der selbst erklärten Atommacht Nordkorea abgefeuerte Geschoss soll eine entwickelte Hyperschallrakete gewesen sein. Mit Hyperschall werden Geschwindigkeiten oberhalb der fünffachen Schallgeschwindigkeit bezeichnet, also rund 6180 Kilometer pro Stunde. Am Dienstag konnte das südkoreanische Militär nur melden, dass Nordkorea eine Kurzstreckenrakete ins offene Meer abgefeuert habe. Typ und Reichweite ließen sich nicht ermitteln. Nordkorea erklärte nun, die neue Rakete sei von "großer strategischer Bedeutung". Nordkorea wolle seine Verteidigungskapazitäten um ein "Tausendfaches" erweitern. Youtube sperrt deutschsprachiges Angebot von russischem Sender RT Die Videoplattform Youtube hat die deutschen Kanäle des russischen Staatsmediums RT gesperrt und entfernt. Youtube teilte mit, RT DE habe gegen die Nutzungs-Richtlinien verstoßen. Der Sender, früher Russia Today, hat vor, in Deutschland zu expandieren. Es wird ein deutschsprachiges TV-Programm geplant, das im Dezember an den Start gehen sollte. Allerdings fehlt dazu eine Rundfunklizenz. Ein Versuch über luxemburgische Behörden scheiterte vor einiger Zeit. TV-Anbieter benötigen für bundesweite Programme in Deutschland eine Rundfunklizenz. Lavastrom erreicht nach Vulkanausbruch auf La Palma das Meer Die Lava des auf der Kanareninsel La Palma ausgebrochenen Vulkans Cumbre Vieja hat das Meer erreicht. Das teilte das Vulkanologische Institut der Kanaren mit. Experten befürchten, dass der Kontakt der Lava mit Meerwasser gesundheitsschädliche Gase freisetzen könnte. Auch Explosionen glühender Lavabrocken und kochend heiße Flutwellen sind demnach möglich. Der Cumbre Vieja war am 19. September zum ersten Mal seit 50 Jahren ausgebrochen und hatte schwere Schäden angerichtet. Hunderte Häuser wurden seither zerstört. Mehr als 6000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.


    28.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 28, 2021 7:19

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Nordkorea reizt die Vereinten Nationen Nordkorea hat wohl einen weiteren Raketentest vorgenommen. Die Armee habe ein "unbekanntes Projektil" ins Meer vor der nordkoreanischen Ostküste abgefeuert, teilte Südkoreas Militär mit. Das japanische Verteidigungsministerium erläuterte, es habe sich anscheinend um eine ballistische Rakete gehandelt. Bei der Generaldebatte der Vereinten Nationen beharrte der nordkoreanische Gesandte auf dem Recht seines Landes, entsprechende Tests vorzunehmen. "Niemand kann uns das Recht auf legitime Verteidigung verweigern", sagte Botschafter Kim Song in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung in New York. US-Senat stimmt gegen Übergangshaushalt In den USA wächst die Gefahr eines teilweisen Stillstands der Regierungsgeschäfte. Die Republikaner blockierten im US-Senat eine Vorlage, mit der die Finanzierung über das Ende des aktuellen Haushaltsjahres hinaus gesichert werden sollte. Das neue Haushaltsjahr startet zum 1. Oktober, also am Freitag dieser Woche. Ist bis dahin keine Budgetregelung beschlossen, kommt es zu einem sogenannten Shutdown. Das heißt, etliche Staatsbedienstete müssten zwangsbeurlaubt werden oder vorübergehend ohne Bezahlung arbeiten. Die Regierung von Präsident Joe Biden will das jedoch unbedingt vermeiden. Britische Armee soll bei Benzin-Engpässen helfen In Großbritannien mobilisiert die Regierung das Militär, um die aktuelle Kraftstoff-Krise zu bewältigen. Eine begrenzte Anzahl von Tankwagen-Fahrern der Armee sei bereits in Bereitschaft versetzt worden, teilte das Wirtschaftsministerium in London mit. Wegen Panikkäufen ist an vielen Zapfsäulen im Vereinigten Königreich derzeit kein Treibstoff mehr vorrätig. Hintergrund ist ein Mangel an Lkw-Fahrern, was die Lieferkette von den Ölkonzernen zu den Tankstellen behindert. Viele ausländische Fahrer waren nach dem Brexit auf den europäischen Kontinent zurückgekehrt. Grüne und FDP suchen nach Schnittmengen Nach der Bundestagswahl haben Grüne und Liberale ihren Willen betont, inhaltliche Schnittmengen für eine mögliche Koalition zu finden. Noch in dieser Woche ist ein erstes Spitzentreffen geplant. Ein Dreierbündnis, das laut Wahlergebnis sowohl von der SPD als auch von den Unionsparteien geführt werden könnte, sei "nicht einfach, aber machbar", hieß es. Am Sonntag waren die Sozialdemokraten mit ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz stärkste politische Kraft geworden - vor CDU und CSU mit ihrem konservativen Spitzenmann Armin Laschet. Kanadas Kirche zahlt Hilfen an Missbrauchsopfer von Internaten Im Skandal um den Missbrauch von Kindern von Ureinwohnern in kirchlichen Internaten in Kanada hat die katholische Kirche den Opfern finanzielle Hilfe zugesagt. Es würden umgerechnet 20 Millionen Euro bereitgestellt, teilte die kanadische Bischofskonferenz mit. Damit sollten Projekte gefördert werden, um das "das historische und anhaltende Trauma" zu bewältigen, das durch die Internate verursacht worden sei. In Kanada waren ab 1874 rund 150.000 Kinder von Ureinwohnern in Heime gesteckt worden. Viele wurden dort misshandelt oder sexuell missbraucht, mindestens 3200 dieser Kinder starben. R. Kelly muss mit langer Haftstrafe rechnen Im Missbrauchsprozess gegen den US-Musiker R. Kelly ist der frühere Superstar schuldig gesprochen worden. Ein Geschworenengericht in New York verurteilte den Sänger in allen neun Anklagepunkten. Das Strafmaß soll erst im Mai 2022 verkündet werden. Ihm droht eine Haftstrafe von zehn Jahren bis lebenslang. Im Gefängnis sitzt er schon seit seiner Festnahme im Sommer 2019. R. Kelly war unter anderem wegen sexueller Ausbeutung Minderjähriger, Kidnapping und Bestechung angeklagt. Der 54-Jährige bestritt alle Vorwürfe.

    27.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 27, 2021 7:51

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.SPD nach Bundestagswahl stärkste Kraft Bei der Bundestagswahl ist die SPD laut dem vorläufigen Endergebnis stärkste Kraft geworden. Die SPD erzielt demnach 25,7 Prozent der Stimmen, die Union 24,1 Prozent. Die Grünen rangieren mit 14,8 Prozent auf Rang drei vor der FDP mit 11,5 und der AfD mit 10,3 Prozent. Die Linke kommt mit 4,9 Prozent nur deshalb in den neuen Bundestag, weil sie drei Direktmandate holt. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,6 Prozent und damit minimal höher als 2017. Mit 735 Abgeordneten wird das deutsche Parlament eine neue Rekordgröße erreichen. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, welche Parteien tatsächlich die künftige Bundesregierung bilden werden. SPD-Triumph in Mecklenburg-Vorpommern Die Sozialdemokraten haben mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig an der Spitze in Mecklenburg-Vorpommern mit 39,6 Prozent der Stimmen einen klaren Sieg bei der Landtagswahl eingefahren. Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis reichte es für die bisher mitregierende CDU nach neuerlichen Verlusten wieder nur zu Platz drei. Die Christdemokraten können 13,3 Prozent der Stimmen für sich verbuchen. Die AfD kommt auf 16,7 die Linke auf 9,9 Prozent. Wieder in den Landtag in Schwerin einziehen werden die FDP und die Grünen. Die Liberalen erreichten 5,8 Prozent der Stimmen, die Grünen 6,3. SPD gewinnt Abgeordnetenhauswahl in Berlin Die SPD hat die Abgeordnetenhauswahl in Berlin gewonnen. Die Partei mit Spitzenkandidatin Franziska Giffey erreichte nach Auszählung aller Stimmbezirke 21,4 Prozent und landete vor den Grünen, die auf 18,9 Prozent kamen. Die CDU erreichte 18,1, die Linke 14 Prozent. Die AfD kam auf 8 Prozent, die FDP erzielte 7,1. Wie bisher kann die Bundeshauptstadt damit künftig nur von einem Dreierbündnis regiert werden. Für Diskussionen sorgte die Abstimmung wegen organisatorischer Probleme. Aufgrund fehlender Stimmzettel konnten einige Wähler ihre Stimme erst deutlich nach dem offiziellen Wahlschluss abgeben. Island schreibt doch nicht Geschichte Im neuen Parlament von Island sind die Frauen doch nicht in der Mehrheit - entgegen der ursprünglichen Annahme der Wahlkommission. Eine Nachzählung ergab, dass lediglich 30 der 63 Mandate von Frauen gewonnen wurden, wie die Kommission in Reykjavik mitteilte. Demnach verloren drei Frauen die ihnen zunächst zugeschriebenen Sitze. In keinem Land Europas haben Frauen im Parlament eine Mehrheit. Island hätte somit nach der Wahl vom Samstag Geschichte schreiben können. Iran verweigert Zugang zu Nuklear-Werkstatt Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) wirft Iran vor, Zusagen zur Überprüfung seiner Atomanlagen nicht vollständig zu erfüllen. Die IAEA habe zwar die Speicherkarten in ihren Kameras an Atomanlagen weitgehend tauschen können. Entgegen der Zusagen vom 12. September sei das den Inspektoren in einer Werkstatt zum Bau von Zentrifugen-Komponenten in Karadsch aber nicht erlaubt worden. Die Vereinbarung hatte dazu geführt, dass der Westen auf eine neue Resolution verzichtete, in der der Iran im Zusammenhang mit seinem Atomprogramm erneut kritisiert worden wäre. Australien lässt Teilnahme an Klimakonferenz offen Australiens Regierungschef Scott Morrison lässt seine Teilnahme an der Weltklimakonferenz COP26 offen. Er wisse noch nicht, ob er zu dem Treffen im November nach Glasgow reisen werde, sagte Morrison in einem Interview. Er habe dieses Jahr bereits mehrere Auslandsreisen absolviert und viel Zeit in Quarantäne verbracht, erklärte Morrison. Seine Regierung hat als mögliches Datum für das Erreichen der Treibhausgas-Neutralität das Jahr 2050 genannt, macht bisher aber keine verbindlichen Vorgaben. Australien ist der weltgrößte Kohleexporteur und setzt weiter hauptsächlich auf fossile Energieträger.

    25.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 25, 2021 7:53

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA und Partnerländer wollen Einfluss im Indopazifik ausbauen Die USA, Indien, Japan und Australien wollen künftig noch enger zusammenarbeiten und ihren Einfluss im indopazifischen Raum vergrößern. Die Regierungschefs der sogenannten "Quad"-Staaten erklärten nach einem Treffen in Washington, das Gebiet vom Indischen bis zum Pazifischen Ozean bilde die Grundlage für gemeinsame Sicherheit und Wohlstand. Dort sollten frei von Zwang die souveränen Rechte aller Nationen respektiert werden. Das Viererbündnis gilt bei Beobachtern als Gegengewicht zu China. Die Führung in Peking strebt seit Jahren eine Vormachtstellung in der Region an. Endspurt im Wahlkampf in Deutschland beendet Kurz vor der Bundestagswahl haben die Parteien auf ihren Abschlusskundgebungen noch einmal versucht, vor allem die noch unentschlossenen Wähler zu mobilisieren. Traditionell ist in Deutschland am Freitag vor dem Wahlsonntag Schluss mit den großen Wahlkampfterminen. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz trat in Köln auf. Der CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, machte mit der scheidenden Amtsinhaberin Angela Merkel und CSU-Chef Markus Söder Wahlkampf in München. Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, kam mit dem Co-Vorsitzenden Robert Habeck nach Düsseldorf. Niederlande lockern Corona-Beschränkungen Nach rund 18 Monaten machen die Niederlande in der Corona-Pandemie einen Schritt zurück zur Normalität. Der verpflichtende Sicherheitsabstand von 1,5 Metern wird mit dem heutigen Samstag abgeschafft. Durch die Aufhebung der Abstandsregel können auch Gaststätten, Sportveranstaltungen und Kultur wieder unbegrenzt Besucher zulassen. Zugleich wird aber ein sogenannter Corona-Pass für alle ab 13 Jahren eingeführt. Besucher müssen nachweisen, dass sie geimpft, getestet oder genesen sind. Die Einführung dieses Pflichtnachweises ist in den Niederlanden heftig umstritten. Isländer wählen neues Parlament In Island wird an diesem Samstag ein neues Parlament gewählt. Die derzeitige Regierungskoalition in dem rund 360.000 Einwohner zählenden Inselstaat wird von der links-grünen Bewegung von Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir geführt. Die Regierungschefin ist noch immer beliebt, Umfragen deuten aber darauf hin, dass ihre Partei an Unterstützung verlieren könnte. Eines der wichtigsten Themen für die Isländer ist der Klimawandel. Das Endergebnis für die Parlamentswahlen wird am Sonntagmorgen erwartet. Lager in US-Grenzort Del Rio komplett geräumt Die USA haben das provisorische Lager unter einer Brücke im texanischen Del Rio an der Grenze zu Mexiko geräumt und mit Bulldozern die letzten Überreste beseitigt. Zuletzt hatten sich in dem Camp nur noch etwas mehr als 200 Menschen aufgehalten, die meisten von ihnen Migranten aus Haiti. Vor wenigen Tagen befanden sich noch Tausende Menschen in der Nähe der International Bridge, die Del Rio mit dem mexikanischen Ciudad Acuna verbindet. Die USA schoben in dieser Woche Tausende Haitianer per Flugzeug nach Port-au-Prince ab. Tausende weitere wurden in andere Unterkünfte entlang der Grenze verlegt. US-Verfahren gegen Huawei-Finanzchefin beigelegt Die seit Jahren in Kanada festsitzende Finanzchefin des chinesischen Telekommunikationskonzerns Huawei, Meng Wanzhou, ist wieder auf freiem Fuß. Sie war zuvor einen Deal mit dem US-Justizministerium eingegangen, um die gegen sie erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe beizulegen. Meng verpflichtete sich unter anderem, nicht der Darstellung einzelner Sachverhalte durch die US-Seite zu widersprechen. Die USA werfen ihr Betrug und den Bruch der Sanktionen gegen den Iran vor. Das Verfahren soll bis Dezember 2022 auf Eis gelegt und danach eingestellt werden, wenn sich Meng an die Vereinbarung hält. FC Bayern gewinnt in Fürth Im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga hat Bayern München seinen Platz an der Tabellenspitze gefestigt. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann gewann beim Tabellenletzten Greuther Fürth mit 3:1. Die Bayern spielten nach einem Platzverweis für Verteidiger Benjamin Pavard in der 48. Minute in Unterzahl.

    24.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 24, 2021 8:18

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bundestagswahl: Parteien suchen letzte Koalitions-Positionierungen Drei Tage vor der Bundestagswahl haben die Spitzenkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien in einem letzten TV-Schlagabtausch noch einmal ihre Koalitionswünsche deutlich gemacht. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz distanzierte sich dabei inhaltlich von der Linkspartei. Linken-Co-Chefin Janine Wissler betonte programmatische Übereinstimmungen mit Grünen und SPD. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder warnten vor einem Linksbündnis. FDP-Chef Christian Lindner erwartet keinen klaren Regierungsauftrag durch das Wahlergebnis. Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock vermied Aussagen zugunsten eines grün-roten Bündnisses. Guterres fordert mehr Anstrengungen im Kampf gegen Hunger UN-Generalsekretär António Guterres hat eine gerechtere Verteilung von Nahrungsmitteln gefordert. Gesundes und nahrhaftes Essen müsse jederzeit für alle vorhanden und bezahlbar sein, sagte Guterres bei einem Gipfel zum Kampf gegen den Hunger am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Guterres erinnerte daran, dass sich weltweit drei Milliarden Menschen keine gesunde Ernährung leisten könnten und 462 Millionen Menschen untergewichtig seien - während gleichzeitig zwei Milliarden Menschen übergewichtig seien und fast ein Drittel aller Nahrungsmittel verloren gingen oder weggeworfen würden. Fridays for Future ruft zu globalem Klimaprotest auf Die Aktivisten von Fridays for Future haben für diesen Freitag zu ihrem achten weltweiten "Klimastreik" aufgerufen. Wie die Organisation mitteilte, sind Aktionen in über 80 Ländern geplant. In Deutschland soll es in mehr als 400 Städten Proteste geben. In Berlin ist die Initiatorin der Bewegung, Greta Thunberg, zu Gast und geht gemeinsam mit der deutschen Aktivistin Luisa Neubauer auf die Straße. Zentrale Forderung der Protestierenden ist eine Verschärfung der Klimaschutzmaßnahmen, um den weltweiten Temperaturanstieg auf eineinhalb Grad zu begrenzen. Kataloniens Ex-Regierungschef Puigdemont verhaftet Der frühere katalanische Regierungschef Carles Puigdemont ist auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien in Polizeigewahrsam genommen worden. Das gab sein Anwalt auf Twitter bekannt. Die Verhaftung sei auf der Grundlage eines europäischen Haftbefehls von 2019 erfolgt. Das Europäische Parlament hatte im März die Immunität von Puigdemont sowie zweier weiterer ehemaliger Kabinettsmitglieder aufgehoben. Alle drei werden von Spanien mit internationalem Haftbefehl gesucht - wegen ihrer Rolle bei der Organisation des Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien im Jahr 2017. US-Sondergesandter für Haiti tritt in Streit um Abschiebungen zurück Aus Protest gegen die Abschiebung Tausender Migranten aus den USA nach Haiti hat der US-Sondergesandte für das Land seinen Rücktritt eingereicht. Er wolle nicht mit der "unmenschlichen" und "kontraproduktiven" Entscheidung der US-Regierung in Verbindung gebracht werden, Tausende Migranten in den Karibikstaat abzuschieben, schrieb der Diplomat an US-Außenminister Antony Blinken. Angesichts der höchst prekären Lage in Haiti sei das Land nicht imstande, Tausende Migranten aufzunehmen. Das Ministerium bedauerte, dass sich der Sondergesandte zurückziehen wolle, anstatt an Lösungen zu arbeiten. US-Grenzschutz setzt in Del Rio vorerst keine Pferde mehr ein Nach der Empörung über das Vorgehen berittener US-Grenzschützer gegen haitianische Flüchtlinge im Bundesstaat Texas setzen die Behörden in dem Gebiet vorerst keine Pferde mehr ein. Ein Sprecher des zuständigen Heimatschutzministeriums stellte es so dar, als hätten die Reiter lediglich die Aufgabe gehabt, in der Grenzstadt Del Rio Migranten mit gesundheitlichen Problemen zu finden. Zuvor hatten Fotos und Videos, die berittene US-Grenzschutzbeamte offensichtlich beim Zusammentreiben von Migranten zeigen, für Aufsehen gesorgt und die Regierung in Washington in Bedrängnis gebracht. Prozess gegen R. Kelly auf der Zielgeraden Im Missbrauchsprozess gegen den früheren Popsänger R. Kelly haben die Geschworenen das Wort. Nach Beendigung der Abschlussplädoyers könnten die sieben Männer und fünf Frauen der Jury möglicherweise schon am Freitag mit ihren Beratungen beginnen. Zuvor hatten Staatsanwaltschaft und Verteidigung in ihren jeweiligen Abschlussplädoyers komplett unterschiedliche Sichtweisen auf den Fall dargelegt. Die Anklage bezichtigt den Musiker der sexuellen Ausbeutung Minderjähriger, des Kidnappings und der Bestechung, die Verteidigung stellte R. Kelly selbst als Opfer dar.

    23.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 23, 2021 8:28

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Macron und Biden vereinbaren "vertiefte Konsultationen" US-Präsident Joe Biden und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron haben sich im U-Boot-Streit um eine Wiederannäherung bemüht. Die beiden Präsidenten vereinbarten in einem Telefonat "vertiefte Konsultationen" zwischen ihren Regierungen, wie es in einer gemeinsamen Erklärung heißt. Dadurch sollten "die Bedingungen geschaffen werden, um Vertrauen sicherzustellen", außerdem sollten gemeinsame Ziele entwickelt werden. Der französische Botschafter in den USA soll kommende Woche nach Washington zurückkehren. Biden und Macron wollen sich dann Ende Oktober in Europa persönlich treffen. Maas nennt Afghanistan "gewaltigste" internationale Herausforderung Bundesaußenminister Heiko Maas hat bei einer G20-Videokonferenz vier Forderungen an die neue Taliban-Regierung in Afghanistan gerichtet. Humanitäre Hilfsorganisationen müssten ungehinderten Zugang zum Land erhalten und ausreisewillige Afghanen müssten das Land sicher verlassen können. Afghanistan dürfe nicht wieder zu einem Hort des internationalen Terrorismus werden. Außerdem müssten die Taliban die Menschenrechte schützen und auch andere Bevölkerungsgruppen respektieren. Maas bezeichnete Afghanistan als "gewaltigste Herausforderung" der internationalen Gemeinschaft. Helfer: EU-Staaten müssen Kinder aus Lagern in Syrien aufnehmen Die Hilfsorganisation "Save the Children" hat die Zustände in den syrischen Flüchtlingslagern Al Hol und Roj angeprangert. Gewalt und Epidemien seien in den Camps ein tägliches Risiko und viele Kinder fürchteten um ihr Leben. Westlichen Staaten warf die Organisation vor, zu wenige minderjährige Staatsangehörige aus den Lagern zurückzuholen. Unschuldige Kinder würden von ihren Regierungen einfach im Stich gelassen, sagte die Syrien-Direktorin von "Save the Children", Sonia Kush. In den beiden Flüchtlingslagern im Nordosten Syriens leben nach UN-Angaben mehr als 60.000 Menschen. Biden ruft zu großzügigen Corona-Impfspenden auf Im Kampf gegen Corona hat US-Präsident Joe Biden andere Industrienationen zu großzügigen Impfspenden an ärmere Länder aufgerufen. Es sei eine internationale Kraftanstrengung nötig, um das Virus zurückzudrängen, sagte Biden in Washington bei einem Online-Gipfel zur Corona-Pandemie. Das Weiße Haus hatte bereits zuvor angekündigt, dass die USA weitere 500 Millionen Impfdosen an ärmere Staaten spenden wollten. Insgesamt belaufen sich die US-Zusagen damit auf 1,1 Milliarden Impfdosen. Die Herstellerfirmen Biontech und Pfizer wollen die Vakzine zu Vorzugspreisen liefern. Vorerst keine Polizeireform in den USA Im US-Kongress sind Verhandlungen über eine umfassende Polizeireform vorerst gescheitert. Es ist ein schwerer innenpolitischer Rückschlag für US-Präsident Joe Biden. Die Reform sollte Polizisten Würgegriffe verbieten und die weitgehende zivilrechtliche Immunität von Beamten bei Fehlverhalten einschränken. Der Gesetzesentwurf "George Floyd Justice in Policing Act" wurde nach dem Afroamerikaner benannt, der im Mai 2020 von einem Polizisten in Minneapolis getötet worden war. Sein auf einem Handyvideo festgehaltener Tod hatte in den USA landesweite Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst. Region in Polen ist nicht länger "LGBT-frei" Nach finanziellem Druck der EU hat eine Region in Südpolen ihren Status als sogenannte "LGBT-Ideologie-freie Zone" wieder aufgehoben. Das Regionalparlament in Swietokrzyskie stimmte in einer Sondersitzung dafür, die umstrittene Bezeichnung zu streichen. LGBT steht im Englischen für Lesbisch, Schwul, Bisexuell und Transgender. In Polen haben sich rund hundert Städte und Dörfer zu "LGBT-freien Zonen" erklärt - vor allem im traditionell streng katholischen Süden und Südosten des Landes. Im Juli hatte die EU deswegen ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Warschau eingeleitet. Mehrheit der Deutschen hält Religion für unwichtig Nur 33 Prozent der Deutschen sagen laut einer repräsentativen Umfrage, dass ihnen Religion "wichtig" oder "sehr wichtig" ist. Demgegenüber stehen 61 Prozent, denen Religion nicht oder überhaupt nicht wichtig ist, teilte die Bewegung "Religions for Peace" anlässlich ihrer Jahrestagung in Lindau mit. Dazu wurden 2000 Menschen in Deutschland auch zum Thema Gerechtigkeit befragt. Zwölf Prozent der Befragten finden, dass Religionen zu einer gerechteren Welt beitragen. Dies leisteten der Umfrage zufolge eher Nichtregierungsorganisationen, die Vereinten Nationen und die Europäische Union.

    22.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 22, 2021 7:56

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Biden ruft "neue Ära" der Diplomatie aus Joe Biden hat sich bei seiner ersten Rede als US-Präsident vor der UN-Vollversammlung zur internationalen Zusammenarbeit bekannt. Mit Blick auf das Ende des Militäreinsatzes in Afghanistan sagte Biden in New York, die Zeit des unerbittlichen Krieges sei beendet, nun werde eine neue Ära der unerbittlichen Diplomatie eröffnet. Die USA wollten auch keinen neuen Kalten Krieg mit China. Nie zuvor sei internationale Zusammenarbeit so wichtig gewesen wie heute, sagte Biden, der mit seinen Alleingängen mehrfach Zweifel an der Verlässlichkeit der Vereinigten Staaten ausgelöst hatte. Die Taliban wollen bei den UN mitreden Die radikalislamischen Taliban wollen nach ihrer Eroberung Afghanistans vor der UN-Vollversammlung sprechen. Das Außenministerium des "Islamischen Emirats von Afghanistan" erbittet in einem Schreiben die Teilnahme an der 76. Generaldebatte. Darin heißt es, der afghanische Präsident Aschraf Ghani sei abgesetzt worden und werde im Ausland nicht mehr als Staatschef des Landes anerkannt. Das UN-Sekretariat leitete das Gesuch an einen zuständigen Ausschuss zur Prüfung weiter. Wer für Afghanistan bei der bis Montag laufenden Debatte sprechen soll, ist noch unklar. China will keine neuen Kohlekraftwerke im Ausland bauen China will nach den Worten von Präsident Xi Jinping keine neuen Kohlekraftwerke im Ausland mehr bauen. Der chinesische Staats- und Parteichef machte die Ankündigung bei der UN-Generaldebatte in New York. China werde stattdessen die Unterstützung anderer Entwicklungsländer bei der Entwicklung grüner und kohlenstoffarmer Energie verstärken, versprach Xi. Sein Land hat als Exporteur bisher Hunderte dieser Kraftwerke in anderen Ländern errichtet. Es baut aber - trotz Kritik von Umweltschützern - im eigenen Land weiterhin neue Kraftwerke. Landesweite Wahlen in Libyen stehen wieder auf der Kippe Das Parlament in Libyen hat der Übergangsregierung das Vertrauen entzogen. Damit ist wieder fraglich, ob die für den 24. Dezember geplanten landesweiten Wahlen stattfinden können. Die Interimsregierung war erst durch Vermittlung der UN gebildet worden. Sie sollte den Machtkampf in dem Land auflösen. Vorher gab es zwei konkurrierende Regierungen: eine international anerkannte mit Sitz in der Hauptstadt Tripolis und eine Gegenregierung im Osten des Landes. Nach dem Sturz von Langzeitmachthaber Muammar Al-Gaddafi im Jahr 2011 ist das nordafrikanische Land extrem instabil. USA belegen Krypto-Handelsplattform SUEX mit Sanktionen Das US-Finanzministerium hat eine Handelsplattform für Kryptowährungen mit Sanktionen belegt. Hintergrund sind mutmaßliche Verbindungen zu Cyberkriminellen. Der in Tschechien angesiedelten digitalen Plattform SUEX wurde das Vermögen in den USA gesperrt, allen US-Bürgerinnen und -Bürgern ist die Nutzung von SUEX unter Strafandrohung untersagt. 40 Prozent aller Transaktionen dieser Plattform hätten Verbindungen zu "illegalen Akteuren" gehabt, heißt es im Ministerium zur Begründung. Konkrete Hackerangriffe oder Datenabflüsse wurden jedoch nicht genannt. Ungeimpfte sollen Corona-Quarantäne aus eigener Tasche zahlen Beschäftigte ohne Corona-Impfung, die in Quarantäne müssen, sollen nicht mehr für ihren Verdienstausfall entschädigt werden. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten an diesem Mittwoch über das geplante Aus für entsprechende Lohnersatzleistungen. Das Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass Menschen, die auf behördliche Anweisung in häusliche Isolation müssen und keinen Lohn mehr bekommen, eine staatliche Entschädigung in Höhe des Verdienstausfalls erhalten. Die Entschädigung soll jedoch künftig entfallen, wenn eine Schutzimpfung die Quarantäne hätte vermeiden können. Verbreitung von "Feindeslisten" steht unter Strafe Sogenannte Feindeslisten, wie sie vor allem in rechts- und linksextremen Kreisen kursieren, sind in Deutschland ausdrücklich verboten. Ein entsprechendes Gesetz tritt an diesem Mittwoch in Kraft. Wer die Namen und Daten politischer Gegner verbreitet und die Betroffenen damit in Gefahr bringt, muss nun mit bis zu drei Jahren Gefängnis rechnen. Mit dem neuen Gesetz werden ferner verhetzende Beleidigungen umfassender bestraft. Herabwürdigende Briefe oder Mails galten bislang nicht als Volksverhetzung, weil sie nicht öffentlich verbreitet werden. Diese strafrechtliche Lücke ist jetzt geschlossen.

    21.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 21, 2021 7:18

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trudeaus Liberale gewinnen Wahl in Kanada In Kanada hat Ministerpräsident Justin Trudeau die vorgezogene Parlamentswahl gewonnen, sein Ziel einer absoluten Mehrheit mit seiner liberalen Partei aber verpasst. Nach ersten Prognosen führen die Liberalen in 156 der 338 Wahlbezirke. Damit hätten sie einen Parlamentssitz mehr als vor der Abstimmung. Die Konservativen von Erin O'Toole erreichen etwa 122 Sitze. O'Toole räumte seine Niederlage bereits ein. Trudeau erklärte, das Ergebnis gebe ihm ein klares Mandat für eine Regierungsbildung. Trudeau regiert seit 2015, seit 2019 aber nur noch mit einer Minderheit der Sitze im Unterhaus. Rotes Kreuz: Massive Zunahme der Migration von Südamerika nach Norden Die Migration auf einer besonders gefährlichen Route von Süd- nach Mittelamerika hat nach Angaben des Roten Kreuzes in diesem Jahr massiv zugenommen. Mehr als 70.000 Migrantinnen und Migranten hätten zwischen Januar und August die Darién-Region von Kolumbien nach Panama durchquert, um weiter Richtung Norden zu ziehen, erklärte die Internationale Föderation des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds. Das seien so viele Menschen wie in den vergangenen fünf Jahren zusammen. Gefährlich ist die Darién-Region nicht nur wegen des schwierigen Terrains, sondern auch wegen der dort aktiven Banden. USA kündigen Aufnahme von mehr Flüchtlingen an Die Vereinigten Staaten wollen ihre Obergrenze bei der Aufnahme von Flüchtlingen deutlich anheben. Im neuen Haushaltsjahr, das im Oktober beginnt, können nach einer Mitteilung des Außenministeriums bis zu 125.000 Schutzsuchende auf einen positiven Bescheid hoffen. Das sind doppelt so viele wie bisher. US-Präsident Joe Biden hatte im Wahlkampf angekündigt, die Zahl zu erhöhen, nachdem sie unter seinem Vorgänger Donald Trump zeitweise auf 15.000 reduziert worden war. Das Ministerium erklärte, auch wegen der Vielzahl humanitärer Krisen weltweit müssten mehr Menschen aufgenommen werden. Guterres sieht Industriestaaten beim Klimaschutz in der Pflicht UN-Generalsekretär António Guterres hat die Weltgemeinschaft mit Blick auf den Klimawandel noch einmal eindringlich zum Handeln aufgerufen. Der "Krieg gegen den Planeten" müsse beendet werden, sagte Guterres bei einem Treffen mit Staats- und Regierungschefs in New York. Im Kampf gegen den Klimawandel sollten die Industrieländer die Führung übernehmen. Die USA, China, Indien und die europäischen Staaten müssten das Maximum leisten, ohne darauf zu warten, was die anderen tun, betonte Guterres. Das Treffen diente auch der Vorbereitung des für November geplanten Weltklimagipfels in Glasgow. Biden spricht bei UN-Generaldebatte In New York beginnt an diesem Dienstag die einwöchige Generaldebatte der UN-Vollversammlung. Zu Beginn wird eine Rede von US-Präsident Joe Biden erwartet. Danach stehen unter anderem Ansprachen der Vertreter Brasiliens, des Iran, der Türkei, Frankreichs und der Schweiz auf dem Programm. Biden wird erstmals als Präsident des wichtigsten Mitgliedslandes der Vereinten Nationen bei einer Generaldebatte sprechen. Laut US-Diplomaten will er unter anderem die Corona-Pandemie und den Klimawandel thematisieren. Für Deutschland wird am Freitag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Wort ergreifen. Libanons Parlament bestätigt neue Regierung Das libanesische Parlament hat der neu gebildeten Regierung von Ministerpräsident Nadschib Mikati das Vertrauen ausgesprochen. Nach stundenlanger Debatte in Beirut stimmten 85 Abgeordnete für das Kabinett und lediglich 15 dagegen. In einer Rede versprach Mikati, die Wirtschaft des Krisenlandes am Mittelmeer wiederzubeleben. Der Libanon kämpft unter anderem mit Benzin- und Medikamenten-Engpässen, einer galoppierenden Inflation und hoher Arbeitslosigkeit. Rund drei Viertel der Bevölkerung leben in Armut.

    20.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 20, 2021 8:14

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Letztes Triell der Kanzlerkandidaten vor der Bundestagswahl Eine Woche vor der Bundestagswahl haben sich die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen einen letzten direkten Schlagabtausch im deutschen Fernsehen geliefert. SPD-Kandidat Olaf Scholz und Grünen-Bewerberin Annalena Baerbock betonten Gemeinsamkeiten unter anderem bei der Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro. Baerbock warf Scholz aber auch ein "Weiter so" beim Klimaschutz vor. Unions-Kandidat Armin Laschet warnte erneut vor einer Koalition von SPD und Grünen mit der Linkspartei. In einer ersten Umfrage nach dem sogenannten Triell sah eine Mehrheit der Zuschauer Scholz als Gewinner. Kremlpartei gewinnt Duma-Wahl in Russland Bei der Parlamentswahl in Russland ist die Partei von Präsident Wladimir Putin wie erwartet stärkste Kraft geworden, hat aber zugleich einen Dämpfer hinnehmen müssen. Nach Auszählung von rund der Hälfte der Stimmen liegt die Kremlpartei Geeintes Russland bei etwa 46 Prozent. Das sind rund acht Prozentpunkte weniger als bei der vorangegangenen Wahl 2016. Ob die Partei eine absolute Mehrheit in der Staatsduma erreicht, hängt von der Zahl der Direktmandate ab. Die Opposition um Kremlgegner Alexej Nawalny, der seit Anfang des Jahres im Gefängnis sitzt, war bei der Wahl chancenlos. Tote Migranten an der Grenze zwischen Polen und Belarus In Polen sind nahe der Grenze zu Belarus drei Menschen tot aufgefunden worden. Die Personen hätten versucht, illegal einzureisen, teilte der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki auf Facebook mit. Auf belarussischer Seite sei zudem eine tote Frau entdeckt worden. Bei ihr soll es sich um eine Irakerin handeln. Die Hintergründe der Todesfälle sind noch unklar. Die Europäische Union beschuldigt den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, Flüchtlinge aus Krisenregionen gezielt an die EU-Außengrenze zu bringen. Massenabschiebungen aus den USA nach Haiti US-Grenzbeamte haben über das Wochenende 3300 überwiegend haitanische Migranten aus einem behelfsmäßigen Lager am Rio Grande in Texas in andere Orte verlegt. Ziel sei, in dieser Woche die insgesamt fast 12.700 Migranten "so schnell wie möglich abzufertigen", sagte der Chef der US-Grenzpatrouille, Raul Ortiz, im Grenzort Del Rio. Die US-Behörden kündigten tägliche Rückführungsflüge an. In dem Lager unter der Brücke, die Ciudad Acuna in Mexiko und Del Rio in Texas verbindet, halten sich vor allem Haitianer auf, die vor Armut, Kriminalität und Naturkatastrophen aus ihrer Heimat geflohen sind. Trudeau muss um Wiederwahl bangen In Kanada sind an diesem Montag rund 25 Millionen Menschen aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Premierminister Justin Trudeau, der die Wahl wegen vermeintlich guter Chancen um zwei Jahre vorgezogen hatte, muss um seine Wiederwahl bangen. Laut Umfragen könnte es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen seiner liberalen Partei und den Konservativen geben. Trudeau ist seit 2015 Regierungschef in Kanada. Er wurde bei seinem Amtsantritt als Erneuerer gefeiert. Später ließ die Popularität des 49-Jährigen etwas nach. Seit zwei Jahren führt er nur noch eine Minderheitsregierung an. Evakuierungen nach Vulkanausbruch auf Kanareninsel La Palma Auf der spanischen Kanareninsel La Palma ist erstmals seit 50 Jahren wieder ein Vulkan ausgebrochen. Nach zunächst heftigen Explosionen schleuderte der Vulkan aus mindestens sieben Schloten Lava-Fontänen, Steine und Asche. Die Behörden riefen die Alarmstufe rot eines Vulkannotfallplanes aus. Wegen sich nähernder Lava wurden etwa 5000 Menschen aus mehreren Ortschaften an der Westküste der Insel evakuiert. Berichte über Verletzte gibt es bislang nicht. Das Ausbruchsgebiet befinde sich in einem unbesiedelten Bereich der Insel, berichtete ein lokaler TV-Sender. "The Crown" räumt bei Emmy Awards ab Die Netflix-Serie "The Crown" ist der große Sieger der diesjährigen Emmy Awards: Die Produktion über das britische Königshaus gewann in sieben wichtigen Kategorien den bedeutendsten Fernsehpreis der Welt. Neben Auszeichnungen für Drehbuch, Regie und in allen vier Schauspieler-Kategorien gewann "The Crown" auch den Hauptpreis als beste Dramaserie des Jahres. In den Comedy-Kategorien war "Ted Lasso" mit insgesamt vier Auszeichnungen der große Gewinner. Die Serie über einen US-Football-Trainer, der sich im britischen Profifußball durchsetzt, wurde unter anderem zur besten Comedyserie gekürt.

    18.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 18, 2021 6:42

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Baerbock und Laschet nehmen Mali-Einsatz ins Visier Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat der Bundesregierung vorgeworfen, die Lage in Mali jahrelang "schöngeredet" zu haben. Sollte die Militärjunta tatsächlich mit russischen Söldnern zusammenarbeiten, müsse die Bundeswehr-Ausbildungsmission in Mali sofort gestoppt werden, forderte Baerbock in der "Augsburger Allgemeinen". Auch Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet erklärte, eine Verwicklung russischer Söldner stelle den deutschen Einsatz in Frage. Die Bundeswehr ist in dem durch islamistische Rebellen bedrohten Staat mit bis zu 1700 Soldaten an internationalen Einsätzen beteiligt. USA räumen Tötung von Zivilisten in Afghanistan ein Das US-amerikanische Militär hat zugegeben, dass bei einem Drohnenangriff Ende August in der afghanischen Hauptstadt Kabul bis zu zehn unschuldige Zivilisten ums Leben gekommen sind. Darunter seien auch bis zu sieben Kinder gewesen, teilte der verantwortliche US-General Kenneth McKenzie mit. Der Kommandeur sprach von einem tragischen Fehler. Die USA hatten mit Luftangriffen auf den Anschlag eines Ablegers der Terrormiliz "Islamischer Staat" am Flughafen von Kabul reagiert. Bei der Attacke der Gruppierung IS-K waren zahlreiche Menschen getötet worden, darunter 13 US-Soldaten. Frankreich ruft Botschafter zurück Wegen eines Streits um U-Boot-Geschäfte hat Frankreich seine Botschafter aus Australien und den USA zu Beratungen nach Hause zurückbeordert. Das teilte Außenminister Jean-Yves Le Drian in Paris mit. Der Schritt erfolge auf Wunsch von Präsident Emmanuel Macron. Hintergrund ist ein geplatzter U-Boot-Deal mit Australien. Der Vertrag im Umfang von etwa 56 Milliarden Euro ist hinfällig, nachdem die Regierung in Canberra bekannt gegeben hatte, sich im Rahmen einer neuen Sicherheitsallianz mit den USA und Großbritannien U-Boote mit Atomantrieb beschaffen zu wollen. Algeriens Ex-Präsident Bouteflika gestorben Der ehemalige algerische Präsident Abdelaziz Bouteflika ist tot. Wie das Staatsfernsehen mitteilte, starb er im Alter von 84 Jahren nach langer schwerer Krankheit. Bouteflika war von 1999 an 20 Jahre lang Staatsoberhaupt Algeriens. Im April 2019 erklärte er unter dem Druck des Militärs und wochenlanger Massenproteste seinen Rücktritt. Nach einem Schlaganfall im Jahr 2013 hatte er sich nur noch selten in der Öffentlichkeit gezeigt. Zu Beginn seiner Amtszeit war es Bouteflika gelungen, nach einem jahrelangen Bürgerkrieg den Frieden im Land wiederherzustellen. US-Experten gegen generelle Auffrischungsimpfung Ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA empfiehlt Corona-Auffrischungsimpfungen mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer nur für ältere Menschen und Risikogruppen. Die einflussreichen Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass die vorliegenden Daten eine dritte Impfung aller Menschen über 16 Jahre nicht rechtfertigten. US-Präsident Joe Biden hatte sich angesichts einer abnehmenden Immunität gegen das Coronavirus dafür ausgesprochen, dass diejenigen, deren Zweitimpfung schon mehr als acht Monate zurückliegt, eine weitere Dosis erhalten sollen. Berlin gewinnt gegen Fürth Im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga hat Hertha BSC Berlin Aufsteiger Greuther Fürth besiegt. Die Berliner setzten sich nach einem 0:1-Rückstand zu Hause mit 2:1 durch und kletterten zunächst auf Rang neun der Tabelle. Fürth bleibt mit weiterhin nur einem Punkt Tabellenletzter.

    17.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 17, 2021 8:06

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Verdächtiger bestreitet Anschlagspläne in Hagen Nach Hinweisen auf einen möglicherweise geplanten Anschlag auf die Synagoge in der nordrhein-westfälischen Stadt Hagen steht ein junger Syrer im Fokus der Ermittler. Der festgenommene 16-Jährige soll Verbindungen zu einem bekannten Islamisten im Ausland gehabt haben. Den Kontakt zu einem Bombenbau-Experten via Messengerdienst "Telegram" habe er zugegeben, Anschlagsabsichten auf die Synagoge aber bestritten, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf mit. Die Behörde ermittelt gegen den Jugendlichen wegen des Vorwurfs der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Machtkampf in Argentinien spitzt sich zu Vor dem Hintergrund der Wirtschaftsmisere ist in Argentinien ein Machtkampf entbrannt: Vize-Präsidentin Cristina Kirchner warf Staatschef Alberto Fernández in einem offenen Brief eine fehlgeleitete Wirtschaftspolitik vor und forderte ihn zur Kabinettsumbildung auf. Anlass für Kirchners Brandbrief war das schwache Abschneiden der Regierungsparteien der Mitte-Links-Koalition bei Vorwahlen am Wochenende. Fünf Minister hatten daraufhin ihren Rücktritt angeboten, was Staatschef Fernández jedoch ablehnte. Fernández rief auf Twitter die Kollegen im Kabinett zur Geschlossenheit auf. Nawalny-Anhänger wittern Wahlmanipulationen Russlands Opposition hat zum Start der Parlamentswahl vor systematischem Wahlbetrug gewarnt. Vor allem die neue Möglichkeit der elektronischen Abstimmung sei eine "ungeheuerliche Maßnahme", sagte eine Sprecherin des inhaftierten Kremlgegners Alexej Nawalny. Ergebnisse des Online-Votings könnten nicht überprüft werden. Drei Tage lang bis einschließlich Sonntag sind die Wahlberechtigten im flächenmäßig größten Land der Erde aufgerufen, die neuen 450 Abgeordneten für die Staatsduma zu bestimmen. Unterstützer Nawalnys wurden gar nicht erst als Kandidaten zugelassen. Italien weitet Corona-Pass-Pflicht massiv aus Italien verlangt künftig von allen Arbeitnehmern des Landes Corona-Impfungen oder negative Tests, wenn sie ihrer Arbeit nachgehen. Die Pflicht zum "Grünen Pass" werde ab Mitte Oktober auf die gesamte Arbeitswelt ausgedehnt, erklärte Gesundheitsminister Roberto Speranza. Der "Grüne Pass" zeigt in Italien an, ob der Inhaber gegen COVID-19 geimpft ist, kürzlich von der Krankheit genesen ist oder in den vergangenen 48 Stunden negativ auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Wer kein entsprechendes Zertifikat besitzt und deshalb nicht zur Arbeit erscheint, muss mit seiner Suspendierung rechnen. Reisekorridor zwischen Neuseeland und Australien bleibt vorerst geschlossen Wegen der hohen Coronainfektionszahlen in Australien setzt Neuseeland den Reisekorridor mit dem Nachbarland um weitere zwei Monate aus. Die Inselstaaten hatten im April eine Regelung zum quarantänefreien Reisen der Bürger zwischen den Ländern beschlossen. Die "Trans-Tasman bubble" wurde aber im Juli gestoppt, nachdem Australien wegen der Ausbreitung der Delta-Variante steigende Fallzahlen meldete. Auch Neuseeland kämpfte zuletzt mit einem Ausbruch in der Metropole Auckland, hat ihn aber wieder weitgehend unter Kontrolle gebracht. Beide Länder hatten lange eine Null-Covid-Strategie verfolgt. Facebook entfernt "Querdenker"-Accounts Facebook hat nach eigenen Angaben fast 150 Konten und Gruppen auf seinen Internet-Plattformen gelöscht, die der US-Konzern der umstrittenen "Querdenken"-Bewegung zuordnet. Es sei weltweit die erste gezielte Aktion, die sich gegen eine Gruppierung richte, die eine "koordinierte Schädigung der Gesellschaft" hervorrufe, teilte Facebook-Sicherheitsmanager Nathaniel Gleicher mit. "Querdenker" hätten wiederholt gegen die Facebook-Gemeinschaftsstandards verstoßen. Hierzu zählten die Veröffentlichung von gesundheitsbezogenen Falschinformationen und Anstiftung zur Gewalt, erläuterte der Manager. Macron weiht verhüllten Triumphbogen ein Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den nach Plänen von Christo verhüllten Triumphbogen in Paris offiziell eingeweiht. Die silberblauen Kunststoffplanen schimmerten "wie die Dächer von Paris", bemerkte Macron. Er würdigte zugleich die Beharrlichkeit des 2020 verstorbenen Verpackungskünstlers und dessen Frau Jeanne-Claude. Die erste Fotomontage zu dem Projekt entstand bereits 1962. Für die Verhüllung wurden 25.000 Quadratmeter Kunststoff und 3000 Meter rote Seile benutzt, das Projekt kostete etwa 14 Millionen Euro. Der verpackte Triumphbogen ist noch bis zum 3. Oktober zu sehen.

    16.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 16, 2021 8:10

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Australien erhält Unterstützung für U-Boot-Bau Die USA, Großbritannien und Australien haben einen Sicherheitspakt für den strategisch wichtigen Indopazifik-Raum geschmiedet. US-Präsident Joe Biden, der britische Premier Boris Johnson und sein australischer Kollege Scott Morrison stellten die neue Partnerschaft in einer gemeinsamen Videoschalte vor. Im Rahmen des Pakts soll Australien Technologie zur Verfügung gestellt werden, um selbst nuklear betriebene U-Boote bauen zu können. Mit Atomwaffen bestückt sollen die U-Boote aber nicht werden, wie die Staatsmänner der "AUKUS" genannten Dreierallianz ausdrücklich betonten. Frankreich schaltet IS-Anführer aus Französische Streitkräfte haben den Anführer eines Ablegers der Terrororganisation "Islamischer Staat" in der Sahelzone außer Gefecht gesetzt. Adnan Abu Walid al-Sahrawi sei "neutralisiert" worden, twitterte der französische Präsident Emmanuel Macron. In der Militärsprache bedeutet dies, dass der Gegner kampfunfähig gemacht oder getötet wurde. Dies sei ein weiterer großer Erfolg im Kampf gegen terroristische Gruppen in der Sahelzone, schrieb Macron weiter. Dem IS-Ableger werden die meisten Anschläge in der Region zwischen Mali, dem Niger und Burkina Faso zugeschrieben. Johnson stellt Regierung neu auf Der britische Premierminister Boris Johnson hat eine größere Kabinettsumbildung angekündigt. Der bisherige Außenminister Dominic Raab wechselt ins Justizministerium und wird zugleich Lordkanzler. Seine Nachfolge soll die bisherige Handelsministerin Liz Truss antreten. Die 46-Jährige hatte nach dem Brexit mehrere internationale Wirtschaftsabkommen verhandelt. Ihre Posten räumen müssen Justizminister Robert Buckland und Bildungsminister Gavin Williamson, ebenso Wohnungsbauminister Robert Jenrick, für den der langjährige Johnson-Vertraute Michael Gove nachrückt. Tausende protestieren in El Salvador gegen Präsidenten Bukele Tausende Menschen haben in El Salvador gegen die Regierung des autoritär regierenden Präsidenten Nayib Bukele demonstriert. Sie kritisierten vor allem die Einführung des Bitcoins als offizielles Zahlungsmittel, die Absetzung von Verfassungsrichtern sowie Geheimabsprachen mit Jugendbanden. Nach einem Bericht der Tageszeitung "Prensa Gráfica" wurde in der Hauptstadt San Salvador ein Bitcoin-Geldautomat in der Nähe des Nationalpalasts angezündet. Am 15. September feiert El Salvador traditionell seine Unabhängigkeit. Die Demonstration war die größte, seit Bukele im Juni 2019 an die Regierung kam. Großalarm an Synagoge in Nordrhein-Westfalen Nach einem Großeinsatz der Polizei an einer Synagoge in der Stadt Hagen haben die Behörden Entwarnung gegeben. Vor Ort hätten "keine Hinweise auf eine Gefährdung" festgestellt werden können, teilte die nordrhein-westfälische Polizei mit. Die Synagoge war am Mittwochabend wegen einer "möglichen Gefährdungslage" stundenlang von zahlreichen Polizeikräften geschützt worden. Ein geplanter Gottesdienst zum Feiertag Jom Kippur wurde kurzfristig abgesagt. Das Geschehen in Hagen weckte Erinnerungen an die Terrorattacke in der Stadt Halle an Jom Kippur 2019. Damals waren zwei Menschen getötet worden. Strafprozess im VW-Dieselskandal startet Vor dem Landgericht Braunschweig beginnt an diesem Donnerstag der Strafprozess im VW-Dieselskandal. Den vier Angeklagten wird unter anderem gewerbs- und bandenmäßiger Betrug vorgeworfen. Dabei geht es um eine eingebaute "Schummelsoftware", die den wahren Ausstoß von Stickoxiden im Fahrmodus verschleierte. Käufer erlitten dadurch einen Vermögensschaden von insgesamt mehreren hundert Millionen Euro, wie es heißt. Betroffen sind weltweit mehr als neun Millionen Dieselautos der Marken Volkswagen, Audi, Seat und Skoda. SpaceX schießt Touristen in den Orbit Erstmals sind vier Laien alleine zu einem mehrtägigen Ausflug ins Weltall aufgebrochen. Die von US-Milliardär Jared Isaacman dafür beim Unternehmen SpaceX gecharterte "Dragon"-Kapsel startete mit einer "Falcon 9"-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. An Bord ist kein professioneller Astronaut, die Kapsel fliegt weitgehend automatisch. Sie soll drei Tage lang die Erde umkreisen - in einer Höhe von etwa 575 Kilometern und mit 22-facher Schallgeschwindigkeit. SpaceX hat bereits zehn Astronauten zur Internationalen Weltraumstation ISS gebracht, aber noch keine Touristen befördert.

    15.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 15, 2021 6:51

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Kaliforniens Gouverneur übersteht Abwahlverfahren Im US-Bundesstaat Kalifornien hat der demokratische Gouverneur Gavin Newsom ein Abwahlverfahren erfolgreich abgewehrt. Zugunsten von Newsom votierten nach derzeitigem Auszählungsstand mehr als 60 Prozent der Wähler. Eine Gruppe von Republikanern hatte das Verfahren angestrengt. Der 53-Jährige wurde von konservativer Seite unter anderem wegen seiner liberalen Einwanderungspolitik und strikter Corona-Vorschriften kritisiert. Newsom hatte insgesamt 46 Gegenkandidaten, der wichtigste war der rechtsgerichtete Radiomoderator Larry Elder - ein überzeugter Anhänger von Ex-Präsident Donald Trump. Enthüllungsbuch offenbart Ängste vor Trump US-Generalstabschef Mark Milley soll Anfang des Jahres geheime Vorkehrungen getroffen haben, um die Befehlsgewalt des damaligen Präsidenten Donald Trump über Atomwaffen einzuschränken. So habe Milley zuständige Kommandeure angewiesen, einen nuklearen Angriffsbefehl nicht ohne Rücksprache mit ihm auszuführen, schreiben laut Medienberichten der renommierte Investigativjournalist Bob Woodward und ein Co-Autor in ihrem noch unveröffentlichten Buch "Peril". Milley habe - so heißt es - auch seinen chinesischen Kollegen Li Zuocheng angerufen, um Bedenken in Peking zu zerstreuen. Nordkorea setzt Raketentests fort Wenige Tage nach dem Test von Marschflugkörpern hat Nordkorea mindestens zwei ballistische Raketen abgefeuert. Die Geschosse seien in Richtung Japanisches Meer geflogen, teilte Südkoreas Generalstab mit. Über den Typ der Raketen und ihre Flugweite liegen bislang keine Angaben vor. UN-Resolutionen verbieten der selbst erklärten Atommacht Nordkorea den Test von ballistischen Raketen, die je nach Bauart auch einen atomaren Sprengkopf befördern können. Dagegen unterliegt die Erprobung von Marschflugkörpern nicht den Sanktionen gegen das kommunistische Land. Mordermittler nehmen Haitis Premier ins Visier Gut zwei Monate nach der Ermordung von Haitis Staatschef Jovenel Moïse soll Anklage gegen Ministerpräsident Ariel Henry erhoben werden. Das geht aus einem Schreiben der Staatsanwaltschaft an den zuständigen Richter hervor. Was Henry genau vorgeworfen wird, blieb unklar. Der 71-Jährige soll allerdings in der Nacht der tödlichen Attacke auf Moïse mit einem der mutmaßlichen Hintermänner telefoniert haben. Der als Chef der Staatsanwaltschaft fungierende Regierungskommissar der Hauptstadt Port-au-Prince, Bed-Ford Claude, wurde inzwischen von Henry entlassen. Lange Strafe für Ex-Drogenbaron "El Viceroy" Ein Gericht in Mexiko hat den ehemaligen Drogenbaron Vicente Carrillo Fuentes zu einer 28-jährigen Haftstrafe verurteilt. Der 58-Jährige müsse wegen Drogendelikten, Geldwäsche und des Hortens von Schusswaffen ins Gefängnis, teilte die zuständige Staatsanwaltschaft mit. Fuentes, auch bekannt als "El Viceroy", hatte mit dem Juárez-Kartell eines der führenden Drogenkartelle des Landes geleitet. Er war 2014 im nordmexikanischen Bundesstaat Coahuila gefasst worden. Massentötung von Delfinen sorgt für Empörung Die Tötung hunderter Delfine bei einer Jagd auf den Färöer-Inseln hat bei Umweltschützern und im Internet einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Insgesamt wurden am vergangenen Wochenende mehr als 1400 Delfine im Skálafjord erlegt, wie der örtliche Rundfunksender KVF berichtete. Die Praxis sei barbarisch und verursache großes Tierleid, wurde kritisiert. Die autonome Regierung der zum dänischen Königreich gehörenden Inselgruppe verteidigte hingegen die als "Grindadrap" bezeichnete Jagd. Sie sei "gut organisiert und vollkommen reguliert".

    14.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 14, 2021 7:16

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.UN-Chef fordert Kooperation mit Taliban Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, hat die internationale Gemeinschaft zur Zusammenarbeit mit den radikalislamischen Taliban in Afghanistan aufgerufen. Sonst sei es nicht möglich, dort humanitäre Hilfe zu leisten, sagte Guterres am Rande einer UN-Geberkonferenz für das Krisenland in Genf. Die Teilnehmer machten Afghanistan und seinen Nachbarländern Hilfszusagen unterschiedlicher Art im Volumen von insgesamt rund einer Milliarde Euro. Deutschland steuerte nach Angaben von Außenminister Heiko Maas 100 Millionen Euro bei. Blinken rechtfertigt Afghanistan-Abzug US-Außenminister Antony Blinken hat den chaotischen Abzug amerikanischer Truppen aus Afghanistan gegen scharfe Kritik verteidigt. Präsident Joe Biden habe vor der Wahl gestanden, die Soldaten abzuziehen oder den Krieg gegen die Taliban zu eskalieren, sagte Blinken bei einer Kongressanhörung. Auch gebe es keinen Hinweis darauf, dass ein längerer Verbleib die afghanischen Sicherheitskräfte oder die afghanische Regierung widerstandsfähiger oder eigenständiger gemacht hätte, betonte der Minister. Ein führender Republikaner bezeichnete den Abzug hingegen als "totale Katastrophe epischen Ausmaßes". Biden wirbt für Klimaschutz-Investitionen Extreme Wetter-Ereignisse haben in den USA voriges Jahr nach Angaben von Präsident Joe Biden Rekordkosten von 99 Milliarden Dollar verursacht. "Dieses Jahr werden wir diesen Rekord unglücklicherweise brechen", sagte er bei einem Besuch im Bundesstaat Kalifornien. Zuvor hatte er aus der Luft die verheerenden Schäden begutachtet, die das sogenannte Caldor-Feuer am Lake Tahoe verursacht hat. Biden rief erneut dazu auf, seine Pläne für Billionen-Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur zu unterstützen, damit die USA besser für den Klimawandel gewappnet seien. "Langer Weg" für den Westbalkan Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht es als notwendig an, die Westbalkan-Staaten in die EU zu integrieren. Europa habe daran ein "absolutes geo-strategisches Interesse", sagte Merkel nach einem Treffen mit Serbiens Präsidenten Aleksandar Vucic. Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Albanien und Kosovo streben eine EU-Mitgliedschaft an, müssen aber bis dahin noch viele Reformen durchlaufen. Der Weg sei ein langer, räumten Merkel und Vucic ein. An diesem Dienstag fliegt die Kanzlerin weiter nach Tirana, wo sie mit den Regierungschefs der Westbalkan-Staaten zusammenkommt. Norwegen steht vor Regierungswechsel Norwegen dürfte schon bald von einem Mitte-Links-Bündnis regiert werden. Die oppositionellen Sozialdemokraten wurden bei der Parlamentswahl mit gut 26 Prozent der Stimmen stärkste politische Kraft. Damit wird der Chef der Arbeiterpartei, Jonas Gahr Støre, aller Voraussicht nach die konservative Ministerpräsidentin Erna Solberg ablösen. Støre kann dabei auf ein Bündnis mit der Zentrumspartei und der Sozialistischen Linkspartei setzen. In der wohlhabenden Nation hatte der Klima- und Umweltschutz - und damit verbunden auch die Öl-Politik des Landes - eine wichtige Rolle im Wahlkampf gespielt. Söder stützt Grundsatz-Kritik von Laschet an SPD Im Bundestagswahlkampf dauert die Debatte über die historische Rolle der Sozialdemokraten in der Nachkriegszeit an. CSU-Chef Markus Söder stützte in einem Interview der "Augsburger Allgemeinen" die These von CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet, dass die SPD "immer auf der falschen Seite" gestanden habe. Ob Westbindung, Eintritt in die NATO und Gründung der Bundeswehr, die SPD sei "dagegen" gewesen. Zudem habe der frühere Führungspolitiker Oskar Lafontaine in der Frage der deutschen Vereinigung "völlig daneben" gelegen, fügte Bayerns Ministerpräsident hinzu.

    13.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 13, 2021 7:14

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Heftiger Schlagabtausch beim zweiten TV-Triell Zwei Wochen vor der Bundestagswahl sind die Kanzlerkandidaten von CDU/CSU, SPD und Grünen erneut in einer TV-Debatte aufeinandergetroffen. Dabei lieferten sich Armin Laschet, Olaf Scholz und Annalena Baerbock teils heftige Wortgefechte. Der aktuelle Vizekanzler und Finanzminister Scholz wurde von seinen beiden Kontrahenten unter anderem wegen der jüngsten Hausdurchsuchung in seinem Ministerium kritisiert. Baerbock warf Laschets CDU vor, als Regierungspartei zu wenig für den Klimaschutz und die Digitalisierung getan zu haben. Erste Meinungsumfragen sahen Scholz nach der Sendung klar vorn. Norwegen wählt neues Parlament In Norwegen wird an diesem Montag ein neues Parlament gewählt. Den Umfragen zufolge stehen die seit acht Jahren regierenden Konservativen von Ministerpräsidentin Erna Solberg vor der Abwahl. Aussichten auf eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus, dem Storting in Oslo, hat demnach eine Koalition aus Sozialisten, Zentrumspartei und Linken. Nachfolger von Regierungschefin Solberg könnte dann der Chef der Arbeiterpartei, Jonas Gahr Store, werden. Stimmberechtigt sind knapp 3,9 Millionen Norwegerinnen und Norweger. Nordkorea testet neue Marschflugkörper Nordkorea hat eigenen Angaben zufolge erfolgreich neue Marschflugkörper getestet. Sie seien sowohl am Samstag als auch am Sonntag abgefeuert worden, meldete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA. Dabei sollen Ziele in 1500 Kilometer Entfernung getroffen worden sein. UN-Resolutionen verbieten Nordkorea zwar den Test von ballistischen Raketen, jedoch nicht von Marschflugkörpern, die über einen eigenen permanenten Antrieb verfügen. Das international isolierte Land hat deshalb in den vergangenen Jahren die Entwicklung dieser Waffe vorangetrieben. Mehr als 220 Umweltschützer bei Anschlägen getötet Im vergangenen Jahr sind weltweit 227 Menschen wegen ihres Einsatzes für die Umwelt getötet worden. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Nichtregierungsorganisation Global Witness veröffentlicht hat. Drei Viertel der Anschläge wurden dabei in Lateinamerika registriert, die Mehrzahl der Opfer hat sich nach Angaben der Organisation gegen die Abholzung engagiert. Hinter den Gewalttaten stecken laut Global Witness meist Unternehmen und Bauern, aber auch staatlichen Akteuren sowie kriminellen Banden und Rebellen seien Umweltschützer oft ein Dorn im Auge. Waldbrand in Andalusien breitet sich weiter aus In Andalusien versuchen mehrere hundert Feuerwehrleute den sechsten Tag in Folge, einen verheerenden Waldbrand unter Kontrolle zu bekommen. Das Feuer war am Mittwoch in den Bergen der Sierra Bermeja ausgebrochen und hat am Sonntag an Intensität zugenommen. Behördenangaben zufolge sind den Flammen bereits 6000 Hektar Land zum Opfer gefallen, rund 2000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Aufgrund der komplizierten Lage unterstützt seit Sonntag die Militärische Nothilfeeinheit UME die Feuerwehr und den Zivilschutz bei den Löscharbeiten und der Evakuierung bedrohter Ortschaften. Djokovic verliert überraschend Finale der US Open Im Finale des Tennisturniers US Open in New York ist der Serbe Novak Djokovic dem russischen Weltranglistenzweiten Daniil Medwedew überraschend mit 4:6, 4:6 und 4:6 unterlegen. Djokovic hatte in diesem Jahr bereits die Australien Open, die French Open und das Turnier in Wimbledon gewonnen und hätte durch einen Sieg in New York den ersten kompletten Grand Slam-Triumph seit Rod Laver im Jahr 1969 verzeichnen können. Der 25-jährige Medwedew feierte dagegen den ersten Grand Slam-Titel seiner Karriere.

    11.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 11, 2021 7:00

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA begehen 20. Jahrestag der Terroranschläge Mit einer Reihe von Gedenkveranstaltungen begehen die USA an diesem Samstag den 20. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001. In New York werden am früheren Standort des World Trade Centers die Namen der fast 3000 Anschlagsopfer verlesen. Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida hatten drei entführte Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers und in das US-Verteidigungsministerium vor Washington gesteuert. Eine vierte Maschine stürzte im Bundesstaat Pennsylvania ab, nachdem Passagiere sich gegen die Kidnapper aufgelehnt hatten. Präsident Joe Biden bezeichnete die nationale Einheit als größte Stärke der USA. Zweite Passagiermaschine verlässt Kabul Zum zweiten Mal sind mit einem Flugzeug der Gesellschaft Qatar Airways Menschen aus der afghanischen Hauptstadt Kabul in Sicherheit gebracht worden. Unter den 158 Passagieren sollen auch deutsche Staatsbürger gewesen sein. Nach Angaben aus Paris waren zudem 49 Franzosen und deren Angehörige in der Maschine, die Katars Hauptstadt Doha ansteuerte. An Bord waren auch 19 US-Bürger. Am Donnerstag hatte ein Flugzeug von Qatar Airways mehr als 100 ausländische Staatsbürger von Kabul aus nach Doha gebracht. Es war der erste zivile Flug nach dem Ende der militärischen Evakuierungsmission. Berichte: Vier aus Gefängnis in Israel geflüchtete Häftlinge gefasst Knapp eine Woche nach der Flucht sechs militanter palästinensischer Häftlinge aus einem israelischen Hochsicherheitsgefängnis sind Medienberichten zufolge vier von ihnen gefasst worden. Zwei der Männer wurden in der Stadt Nazareth unweit des Gefängnisses festgenommen. Nur Stunden später konnten zwei weitere Häftlinge gefasst werden - darunter der frühere Palästinenserführer Sakaria Subeidi. Die Nachricht von der Festnahme der Flüchtigen löste Demonstrationen im Westjordanland aus. Milliardär wird neuer Regierungschef in Marokko König Mohammed VI. hat den Geschäftsmann Aziz Akhannouch zum neuen marokkanischen Regierungschef ernannt. Der Monarch empfing Akhannouch und beauftragte ihn mit der Bildung einer neuen Regierung, wie der Palast mitteilte. Akhannouchs liberale Partei Unabhängige Nationalversammlung (RNI) war bei der Parlamentswahl vom Mittwoch stärkste Kraft geworden. Sie erhielt 102 von 395 Sitzen. Die seit 2011 regierenden gemäßigten Islamisten der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD) fuhren massive Verluste ein und kamen laut Innenministerium nur auf 13 Mandate. Steinmeier dankt Zuwanderern für Aufbauleistung Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Aufbauleistung von Türken, Italienern, Spaniern, Griechen und der Menschen aus anderen Staaten in Deutschland gewürdigt. Die Bundesrepublik verdanke den sogenannten Gastarbeitern und ihren Nachkommen viel, sagte Steinmeier bei einer Gesprächsrunde im Schloss Bellevue in Berlin zum 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei. Dazu gehöre nicht nur das deutsche Wirtschaftswunder, sondern auch die Entwicklung der Gesellschaft. Steinmeier würdigte zudem die Lebensleistung der Menschen aus "Bruderstaaten" der DDR wie Kuba, Vietnam und Mosambik. Zverev verpasst Finale der US Open Alexander Zverevs Traum vom ersten Grand-Slam-Titel ist erneut geplatzt. Sechs Wochen nach dem Goldtriumph in Tokio unterlag die deutsche Nummer eins dem Titelfavoriten Novak Djokovic im Halbfinale der US Open in fünf Sätzen. Im Vorjahr hatte Zverev noch das Endspiel in New York erreicht, nun erwies sich der Weltranglistenerste aus Serbien als zu stark.

    10.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 10, 2021 6:59

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Biden will "Konflikt" zwischen USA und China vermeiden US-Präsident Joe Biden will verhindern, dass der "Wettbewerb" mit China sich in einen "Konflikt" verwandelt. Das habe der Staatschef in einem Telefongespräch seinem chinesichen Amtskollegen Xi Jinping mitgeteilt, teilte das Weiße Haus mit. Aus Peking hieß es, das Gespräch sei "offen und tiefgehend" gewesen, allerdings habe die China-Politik der USA bereits zu "ernsthaften Schwierigkeiten" geführt. US-Regierung weitet Regelungen zur Impfpflicht dramatisch aus Die US-Regierung will die Corona-Pandemie mit Hilfe von Anordnungen zur Impfpflicht eindämmen. Neue Regelungen zur Corona-Impfung sollen für fast 100 Millionen Beschäftigte der Privatwirtschaft und des Gesundheitswesens gelten. Auch für alle Angestellten der Bundesregierung sowie Zulieferer verschärft die Regierung von Präsident Joe Biden die Impfvorschriften. Zuvor hatte das Weiße Haus bereits bestätigt, dass in Kürze für alle Mitarbeiter der Bundesregierung eine Impfpflicht gelten wird. Damit reagiert Biden auf die Impfkampagne, die trotz vieler Anreize nur sehr langsam Fortschritte macht. Russland und Belarus rücken auch wirtschaftlich enger aneinander Russlands Präsident Wladimir Putin und sein belarussischer Kollege Alexander Lukaschenko haben eine engere wirtschaftliche Beziehung ihrer Länder vereinbart. Nach einem Treffen im Moskauer Kreml sagte Putin, Russland und Belarus werde künftig eine vereinheitlichte "makroökonomische Politik" einen. Es seien 28 Programme für die engere ökonomische Kooperation ausgearbeitet worden. So werde bis Ende 2023 ein einheitlicher Gasmarkt entstehen. Die Beschlüsse sind Teil der Umsetzung eines Abkommens von 1999 über einen "Unionsstaat". Eine politische Integration habe man nicht erörtert, so Putin. US-Justizministerium verklagt Texas wegen Abtreibungsgesetz Das US-Justizministerium verklagt nach dem Inkrafttreten eines extrem strengen Abtreibungsgesetzes den Bundesstaat Texas. "Das Gesetz ist nach der langjährigen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs eindeutig verfassungswidrig", sagte Justizminister Merrick Garland. Es beinhalte eine "beispiellose Regelung", die Privatpersonen zu " Kopfgeldjägern" mache. Das texanische Gesetz untersagt die meisten Schwangerschaftsabbrüche. Das sogenannte Herzschlag-Gesetz verbietet Abtreibungen, sobald der Herzschlag des Fötus festgestellt wurde. Das kann in der sechsten Schwangerschaftswoche der Fall sein. Außenminister Maas würdigt 30-jähriges Bestehen des Weimarer Dreiecks Kurz vor einem Treffen mit den Kollegen aus Frankreich und Polen hat Außenminister Heiko Maas die Bedeutung des so genannten Weimarer Dreiecks für den Zusammenhalt in Europa gewürdigt. "Die Vision des Weimarer Dreiecks ist in 30 Jahren von einer Utopie beinahe zur Selbstverständlichkeit geworden", sagte Maas. Diese bestehe darin, "dass sich nach Jahrhunderten von Krieg und Feindschaft die drei großen Staaten Frankreich, Deutschland und Polen zusammentun, um gemeinsam die Zukunft Europas zu gestalten". Die Minister treffen sich in Weimar, um das 30-jährige Bestehen zu feiern. Boateng wegen Körperverletzung zu Geldstrafe verurteilt Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng ist wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1,8 Millionen Euro verurteilt worden. Das Münchner Amtsgericht verhängte eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen in Höhe von je 30.000 Euro gegen den früheren Fußballweltmeister. Es ist der höchstmögliche Tagessatz. Der langjährige Star von Bayern München wurde schuldig gesprochen, seine ehemalige Lebensgefährtin und Mutter seiner Zwillingstöchter bei einem Urlaub auf den Turks- und Caicosinseln in der Karibik vor drei Jahren verletzt zu haben.

    09.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 9, 2021 7:58

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Wahlschlappe für Islamisten Bei der Parlamentswahl in Marokko hat die seit zehn Jahren regierende "Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung" (PJD) eine krachende Niederlage erlitten. Die gemäßigte islamistische Partei kann nach Angaben des Innenministeriums in Rabat künftig nur noch zwölf Abgeordnete stellen. Bisher waren es 125. Stärkste Kraft wurde die liberale Partei "Unabhängige Nationalversammlung", vor der ebenfalls liberalen "Partei für Ehrlichkeit und Modernität". Auch die Mitte-Rechts-Partei "Istiqlal" landete deutlich vor der PJD. Die Islamisten wittern Wahlbetrug: Es habe "mehrere Unregelmäßigkeiten" gegeben, hieß es. Taliban-Regierung weiter isoliert Deutschland und die USA haben eine baldige Anerkennung der von den Taliban ernannten Übergangsregierung in Afghanistan ausgeschlossen. Die angestrebte internationale Legitimität müssten die Islamisten sich durch ihr Handeln verdienen, sagte US-Außenminister Antony Blinken nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Heiko Maas auf der Luftwaffenbasis in Ramstein in Rheinland-Pfalz. Maas äußerte sich ähnlich, schloss jedoch Gespräche mit den Taliban nicht aus. Die Übergangsregierung hat 33 Mitglieder - darunter keine einzige Frau und niemanden aus einer anderen politischen Gruppierung. Nicaragua geht gegen Regierungskritiker vor Nicaraguas Staatsanwaltschaft hat gegen den renommierten Schriftsteller, Menschenrechtler und früheren Vizepräsidenten Sergio Ramírez einen Haftbefehl beantragt. Ihm werde Anstiftung zu Hass und Gewalt vorgeworfen, teilte ein Justizsprecher mit. Im Vorfeld der Präsidentenwahl am 7. November, bei der Staatschef Daniel Ortega eine vierte Amtszeit in Folge anstrebt, geht die Justiz verschärft gegen Regierungskritiker vor. Mehr als 30 Oppositionelle wurden bereits festgenommen. Ramirez nannte Ortega zuletzt einen Diktator. Nach einer Vorladung als Zeuge im Juni verließ der Autor Nicaragua. Umsturz hat Konsequenzen Nach dem Militärputsch in Guinea hat die Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten, ECOWAS, die Mitgliedschaft des Landes suspendiert. In einer Erklärung wird zudem die sofortige Freilassung des entmachteten Präsidenten Alpha Condé sowie eine Rückkehr zur verfassungsgemäßen Ordnung in Guinea gefordert. In den kommenden Tagen wolle man eine Delegation in die Hauptstadt Conakry entsenden, gab die ECOWAS nach Beratungen der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer bekannt. Auch die Vereinten Nationen, die USA, die Afrikanische Union und die EU hatten den Umsturz verurteilt. Großfahndung nach Ausbrechern Nach der Flucht von sechs militanten Palästinensern aus dem Hochsicherheitsgefängnis Gilboa hat Israel zusätzliche Truppen in das Westjordanland verlegt. Die vor Ort stationierten Soldaten würden durch Kampfbataillone, Überwachungstruppen und einige Flugzeuge verstärkt, teilte Armeechef Aviv Kohavi mit. An der Suche nach den Ausbrechern beteiligen sich auch zahlreiche Polizeikräfte und der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet. Die Abriegelung der Palästinensergebiete wurde verlängert. Die Maßnahme solle nun bis Freitag um Mitternacht gelten, teilte Israels Militär mit. Prozess um Pariser Terroranschläge läuft Der Hauptangeklagte im Prozess um die Anschlagserie in Paris vor fast sechs Jahren hat sich zur Terrorgruppe "Islamischer Staat" bekannt. "Ich habe meinen Arbeitsplatz aufgegeben, um Soldat des Islamischen Staates zu werden", sagte Salah Abdeslam am ersten Tag des Mammut-Verfahrens. Der 31-jährige Franko-Marokkaner gilt als einziger überlebender Attentäter. Neben ihm sind 19 Helfer angeklagt. Ihnen wird die Vorbereitung der Angriffe auf sechs Lokale, ein Fußballstadion und die Konzerthalle Bataclan vorgeworfen. Bei den Attentaten wurden 130 Menschen ermordet und Hunderte verletzt. Bewährungsstrafe im Antisemitismus-Prozess Drei Jahre nach dem Angriff auf ein jüdisches Restaurant in Chemnitz ist jetzt ein Mann zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht der ostdeutschen Stadt sah es als erwiesen an, dass der Niedersachse bei Ausschreitungen vor dem Lokal Steine geworfen hatte. Der jüdische Wirt wurde dabei verletzt. Der 30-jährige Angeklagte wurde deshalb wegen gefährlicher Körperverletzung und schweren Landfriedensbruchs verurteilt. Eine DNA-Spur auf einem der geworfenen Steine stimmte mit der des Angeklagten überein.

    08.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 8, 2021 7:54

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Pariser Terror-Prozess beginnt Fast sechs Jahre nach der Anschlagsserie von Paris müssen sich 20 Angeklagte von diesem Mittwoch an in der französischen Hauptstadt vor Gericht verantworten. Unter ihnen befindet sich das letzte noch lebende mutmaßliche Mitglied des islamistischen Terrorkommandos, der Franko-Marokkaner Salah Abdeslam. Bei nahezu zeitgleichen Angriffen im Konzertsaal Bataclan, auf Straßencafés und an einem Fußballstadion waren im November 2015 insgesamt 130 Menschen ermordet worden, mehrere hundert wurden verletzt. Ein Urteil ist frühestens im Mai 2022 zu erwarten. Bolsonaro droht Richtern Die Feierlichkeiten zum Unabhängikeitstag in Brasilien wurden überschattet von Einschüchterungsversuchen des Präsidenten gegen die Justiz des südamerikanischen Landes. Auf einer Kundgebung mit Tausenden Anhängern in der Hauptstadt Brasília drohte Jair Bolsonaro dem Obersten Gerichtshof mit Konsequenzen. Mit Entscheidungen gegen Bolsonaro-Anhänger hatte einer der höchsten Richter den Unmut des Präsidenten auf sich gezogen. Vielerorts gingen auch Bolsonaro-Gegner auf die Straße. Auf einer Demonstration in Rio de Janeiro forderten Teilnehmer ein Amtsenthebungsverfahren gegen den rechtspopulistischen Präsidenten. Mexiko entkriminalisiert Abtreibungen Der Oberste Gerichtshof Mexikos hat ein absolutes Abtreibungsverbot für verfassungswidrig erklärt. Das Urteil bezieht sich auf Schwangerschaftsabbrüche im nördlichen Bundesstaat Coahuila. Allerdings stellt die Entscheidung einen Präzedenzfall dar und wirkt sich deshalb auf sämtliche Bundesstaaten Mexikos aus. Das lateinamerikanische Land wird so zum bevölkerungsreichsten Staat mit katholischer Mehrheit, in dem die Abtreibung entkriminalisiert wird. Die Frauenrechtsorganisation GIRE bezeichnet das einstimmige Urteil der zehn Richter als "historisch". Corona verursacht massive Kollateralschäden Die COVID-19-Pandemie wirkt sich "verheerend" auf den Kampf gegen andere tödliche Krankheiten aus. Das berichtet der "Global Fund" zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria in Genf. So habe es im Jahr 2020 "bedeutend" weniger HIV-Tests und Präventionsangebote gegeben. Bei der Tuberkulose seien die Pandemie-Auswirkungen ebenfalls "katastrophal" gewesen, heißt es im aktuellen Bericht des "Global Fund". Er wurde 2002 gegründet und investiert nach eigenen Angaben jährlich mehr als vier Milliarden Dollar zur Unterstützung von Programmen, die in mehr als 100 Ländern durchgeführt werden. Taliban setzen Übergangsregierung ein In Afghanistan haben die radikalislamischen Taliban Mullah Hassan Akhund zum Chef der neuen Regierung ernannt. Das teilte ein Taliban-Sprecher in Kabul mit. Zugleich wies er darauf hin, dass alle Regierungsposten zunächst kommissarisch vergeben wurden. Akhund war enger Weggefährte von Mullah Omar, einem der Gründer der Taliban und Staatsoberhaupt während deren erster Herrschaft von 1996 bis 2001. Stellvertreter Akhunds soll Mullah Abdul Ghani Baradar werden, bislang Chef des politischen Büros der Islamisten. Insgesamt besetzten die Taliban 33 Regierungspositionen. Biden spricht von "Alarmstufe rot" Nach verheerenden Überschwemmungen im Nordosten der USA hat Präsident Joe Biden mit drastischen Worten vor den Folgen des Klimawandels gewarnt. Die rasant fortschreitenden Veränderungen des Klimas entsprächen der "Alarmstufe rot", sagte Biden bei einem Besuch im Katastrophengebiet. "Das Land und die Welt sind in Gefahr. Das ist keine Übertreibung. Das ist eine Tatsache", so der US-Präsident wörtlich. Nun müsse verhindert werden, dass es noch schlimmer werde. Er werde deswegen auch an der Weltklimakonferenz im November in Glasgow in Schottland teilnehmen, kündigte Biden an. Hitzerekord im Sommer Die Monate Juni, Juli und August waren in Europa die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Nach Angaben des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus lag die Durchschnittstemperatur fast ein Grad über dem Schnitt der Jahre 1991 bis 2020. Innerhalb Europas gab es regional teils beträchtliche Unterschiede: Im August waren die Werte in Nordeuropa unter dem Durchschnitt, im Osten darüber, während in den Mittelmeerländern extrem hohe Temperaturen herrschten.

    07.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 7, 2021 8:14

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Manöver in Kirgistan Angesichts der unsicheren Lage in Afghanistan beginnt an diesem Dienstag im Nachbarland Kirgistan ein Manöver mit etwa 5000 Soldaten. An der Übung im Süden des zentralasiatischen Landes nehmen nach Angaben des Verteidigungsministeriums Streitkräfte aus Russland, Kasachstan und Tadschikistan teil. Sie sollen bis Donnerstag die Abwehr terroristischer Bedrohungen trainieren. Organisiert wird das Manöver von der von Moskau dominierten Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit, in der sich sechs frühere Sowjetrepubliken zusammengeschlossen haben. Amnesty dokumentiert Folter an Syrien-Rückkehrern Syrische Geheimdienste haben nach Recherchen von Amnesty International Dutzende zurückgekehrte Flüchtlinge inhaftiert, gefoltert oder verschwinden lassen. In einem neuen Bericht dokumentiert die Organisation schwerste Menschenrechtsverletzungen an 66 Rückkehrern, darunter 13 Kinder. Neben sexualisierter Gewalt und anderen Misshandlungen habe es auch fünf Todesfälle gegeben, heißt es in dem Report. Die erschütternden Aussagen der Betroffenen seien ein Beleg dafür, dass Syrien kein sicherer Ort sei, erklärte Markus N. Beeko, der Generalsekretär von Amnesty in Deutschland. Kremlgegner befürchten Betrug bei Duma-Wahl Knapp zwei Wochen vor der Parlamentswahl in Russland hat die Opposition vor massiven Manipulationen bei online abgegebenen Stimmen gewarnt. Er erwarte einen "kolossalen Betrug", erklärte ein Vertrauter des inhaftierten Kremlkritikers Alexej Nawalny. Die Möglichkeit zum Online-Voting in einigen Regionen Russlands besteht erstmals. Die Medienaufsichtsbehörde blockierte derweil eine weitere Internetseite Nawalnys. Sie hatte Nutzer dabei unterstützt, jene Kandidaten zu wählen, die die größten Chancen auf einen Sieg gegen Kandidaten der Partei "Geeintes Russland" von Präsident Wladmir Putin haben. Parlament in Polen segnet Notstand ab Das polnische Parlament hat die Verhängung des Notstands im Grenzgebiet zu Belarus bewilligt. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte gegen einen Antrag der Opposition, die Maßnahme aufzuheben. Die Regierung in Warschau hatte den Notstand angesichts tausender illegaler Grenzübertritte von Migranten aus dem Nahen Osten beantragt. Demnach ist nur noch Anwohnern der Zugang zu einem drei Kilometer breiten Streifen im Grenzgebiet gestattet. Polen geht davon aus, dass Belarus als Vergeltung für EU-Sanktionsbeschlüsse gezielt Migranten an die gemeinsame Grenze schleust. Kuba startet große Impfkampagne für Kleinkinder Als erstes Land der Erde hat Kuba damit begonnen, auch Kleinkinder regulär gegen das Coronavirus zu impfen. Zwei- bis Elfjährige können nun die in dem Karibikstaat entwickelten Vakzine Abdala und Soberana erhalten. Sie werden von der Weltgesundheitsorganisation allerdings nicht anerkannt. Wegen der Pandemie waren Kubas Schulen seit März 2020 die meiste Zeit geschlossen. Ab Oktober sollen sie schrittweise wieder geöffnet werden, wenn bis dahin alle für eine Corona-Impfung in Frage kommenden Kinder und Jugendliche ihre Impfspritze bekommen haben. Vereinte Nationen fürchten um Schulbildung von Flüchtlingskindern Vielen minderjährigen Flüchtlingen entgeht laut einer UN-Studie eine Schulbildung über die Grundschule hinaus. In 40 Ländern lag die Einschulungsrate laut dem Report des Flüchtlingshilfswerks UNHCR in der Sekundarstufe 2019/2020 bei nur 34 Prozent. Eine Hochschule besuchten lediglich fünf Prozent. Heranwachsende mit geringer Schulbildung würden oft in die Kinderarbeit gezwungen, infolge der Corona-Pandemie werde sich die Bilanz noch verschlechtern, hieß es weiter. Das UNHCR appellierte an die Staatengemeinschaft, das Recht auch der Flüchtlinge auf eine Sekundarschulbildung sicherzustellen.

    06.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 6, 2021 7:39

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Taliban verkünden Sieg im Pandschir-Tal Die Taliban haben nach eigenen Angaben die letzte Bastion des Widerstands in Afghanistan eingenommen. Das Pandschir-Tal sei "vollständig erobert", erklärte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid in Kabul. Die radikalislamischen Kämpfer hatten sich zuvor in der Provinz nördlich von Kabul schwere Kämpfe mit der Nationalen Widerstandsfront (NRF) geliefert. Das Pandschir-Tal war seit den 1990er Jahren eine Hochburg des Widerstands gegen die Taliban. Mitte August formierte sich dort die NRF unter Führung des Sohnes des 2001 getöteten afghanischen Kriegsherrn Ahmed Schah Massud. Gaddafi-Sohn Saadi nicht mehr inhaftiert Ein Sohn des langjährigen libyschen Machthabers Muammar Gaddafi ist aus einem Gefängnis in Tripolis entlassen worden. Saadi Gaddafi kam auf Empfehlung des Generalstaatsanwalts frei, wie aus Justizkreisen verlautete. Der 47-Jährige soll Libyen laut Medienberichten bereits Richtung Türkei verlassen haben. Saadi Gaddafi war 2011 kurz vor der Entmachtung und Tötung seines Vaters in den Niger geflohen. 2014 wurde er an Libyen ausgeliefert. Die dortigen Behörden warfen ihm unter anderem vor, in den Versuch der gewaltsamen Niederschlagung der Revolte gegen seinen Vater verwickelt gewesen zu sein. G20-Staaten beraten über Corona-Pandemie Die Gesundheitsminister der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer wollen sich für mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung von Corona-Impfstoffen weltweit einsetzen. Die Bedingungen seien gegeben, um dafür einen "Pakt von Rom" zu vereinbaren, erklärte Italiens Gesundheitsminister Roberto Speranza, dessen Land gerade den G20-Vorsitz innehat. Deutschland will laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn 100 Millionen Impfdosen bis Jahresende der internationalen Corona-Impfkampagne zur Verfügung stellen. Die Pandemie sei erst vorbei, wenn sie auf der ganzen Welt vorbei sei, betonte Spahn in Rom. Deutscher Botschafter in China gestorben Der deutsche Botschafter in China, Jan Hecker, ist nach nur wenigen Tagen im Amt verstorben. "Mit tiefer Trauer und Bestürzung haben wir von dem plötzlichen Tod" Heckers erfahren, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. Zu den genauen Todesumständen wollte sich das Ministerium nicht äußern. Der 54-Jährige hatte erst Ende August seinen Posten als oberster Diplomat in Peking angetreten. Zuvor war der Jurist außenpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Hecker hinterlässt seine Frau und drei Kinder. Entsetzen über Todesschützen in Florida Bei einer brutalen Attacke im US-Bundesstaat Florida hat ein schwer bewaffneter Schütze vier Menschen getötet. Der Täter habe in einem Haus bei Lakeland einen Mann und eine Frau erschossen sowie ein Baby, das die Frau im Arm gehalten habe, teilte Sheriff Grady Judd mit. Ein elfjähriges Mädchen sei verletzt worden, habe aber überlebt. In einem anderen Haus sei eine weitere Frau getötet worden. Nach einer Schießerei mit Polizisten ergab sich der Angreifer. Es handelt sich um einen 33-Jährigen, der für das US-Militär im Irak und in Afghanistan im Einsatz war. Sein Motiv ist nicht bekannt. DFB-Elf schießt sich an die Tabellenspitze Beim Heimdebüt von Fußball-Bundestrainer Hansi Flick hat die deutsche Nationalmannschaft Kurs auf die WM 2022 in Katar genommen. Drei Tage nach dem 2:0 gegen Außenseiter Liechtenstein besiegte die DFB-Auswahl in Stuttgart das Team Armeniens am Sonntagabend mit 6:0 Toren. Die deutsche Elf übernahm damit in der WM-Qualifikationsgruppe J die Tabellenführung.

    04.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 4, 2021 6:50

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Vereinte Nationen planen hochrangige Hilfskonferenz für Afghanistan Nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan droht nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) eine humanitäre Katastrophe. Fast die Hälfte der 38 Millionen Menschen benötige Hilfe. Jeder dritte Afghane weiß laut UN nicht, woher seine nächste Mahlzeit kommen soll. Deshalb ist für den 13. September im Beisein von UN-Generalsekretär António Guterres eine hochrangig besetzte Hilfskonferenz im schweizerischen Genf geplant, wie die UN in New York weiter mitteilten. Kämpfe zwischen Taliban und Gegnern in Afghanistan In Afghanistan haben sich die Taliban schwere Gefechte mit ihren Gegnern im Pandschir-Tal geliefert. Das teilte ein Sprecher der Widerstandsbewegung des Heerführers Ahmad Massud mit. Zugleich verbreitete sich in Kabul die Botschaft, die Taliban hätten das Pandschir-Tal erobert. In der Hauptstadt waren deshalb am Abend Freudenschüsse zu hören. Anhänger der Taliban teilten Videos auf Twitter, die erbeutete Panzer und anderes schweres militärisches Gerät in dem Tal zeigen sollen. Von unabhängiger Seite ließen sich die Darstellungen nicht überprüfen. Prozess gegen Präsidentschaftsanwärter in Nicaragua Zwei Monate vor der Präsidentschaftswahl in Nicaragua hat die Justiz Verfahren gegen drei weitere Präsidentschaftsanwärter angekündigt. Die Oppositionspolitiker Félix Maradiaga, Arturo Cruz und Juan Sebastián Chamorro würden wegen Verrats angeklagt und müssten in Untersuchungshaft bleiben, entschied laut Staatsanwaltschaft ein Gericht in der Hauptstadt Managua. Zuvor war gegen die aussichtsreiche Präsidentschaftskandidatin Cristina Chamorro ein Strafverfahren wegen Geldwäsche eingeleitet worden. Die seit dem 2. Juni unter Hausarrest stehende Chamorro kritisiert das Vorgehen als politisch motiviert. US-Präsident Biden besucht Katastrophengebiet in Louisiana nach Hurrikan "Ida" Bei seinem Besuch in dem vom Hurrikan "Ida" schwer verwüsteten Bundesstaat Louisiana hat US-Präsident Joe Biden den Betroffenen schnelle Hilfe versprochen. Er habe 100 Millionen US-Dollar freigegeben, die Privatpersonen als Soforthilfe in Form von jeweils 500 Dollar erhalten sollen. Biden sagte, die Sturmkatastrophe und die weiterhin lodernden Waldbrände in Kalifornien seien ein Zeichen für die Klimakrise. Er rief zu noch größeren Anstrengungen im Umweltschutz auf. Deutscher Aktienindex DAX wächst von 30 auf 40 Unternehmen Der Deutsche Aktienindex DAX wird von 30 auf 40 Unternehmen erweitert. Wie die Deutsche Börse in Frankfurt am Main bekanntgab, sind künftig unter anderem der Online-Modehändler Zalando, der Kochbox-Lieferant Hellofresh, der Sportausrüster Puma, die Holdinggesellschaft Porsche und der Luftfahrtkonzern Airbus dabei. Zugleich wird der MDax der mittelgroßen Werte von 60 auf 50 Firmen verkleinert. Die größte Reform des Dax in der mehr als 30-jährigen Geschichte war im vergangenen November angekündigt worden. Sie zielt darauf ab, die deutsche Wirtschaft besser abzubilden. Neues Kölner Stadtarchiv eröffnet In der westdeutschen Millionenmetropole Köln ist der Neubau des Stadtarchivs eröffnet worden. In dem 90 Millionen Euro teuren Gebäude wurden Regale mit einer Gesamtlänge von 50 Kilometern verbaut. Es gibt neun unterschiedliche Klimazonen, um die historischen Dokumente und anderen Archivgüter bestmöglich zu schützen. Das alte Stadtarchiv war vor zwölfeinhalb Jahren eingestürzt. Auslöser waren Bauarbeiten für die geplante U-Bahn, die unter dem Gebäude entlangführen sollte. Zwei Männer kamen damals in den Trümmern ums Leben.

    03.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 3, 2021 8:17


    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Sechs Menschen bei Anschlag in Neuseeland verletzt Bei einem offenbar islamistisch motivierten Anschlag in Neuseeland sind sechs Menschen verletzt worden. Der Angreifer attackierte in einem Supermarkt in einem Vorort von Auckland wahllos Menschen mit einem Messer, wie die Polizei mitteilte. Beamte erschossen den Mann. Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern sprach von einem "Terroranschlag". Demnach war der aus Sri Lanka stammende Täter von der Ideologie der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) inspiriert. Er habe seit 2016 unter behördlicher Überwachung gestanden, hieß es weiter. Japans Ministerpräsident tritt nicht wieder an Japans Regierungschef Yoshihide Suga will sein Amt in Kürze aufgeben. Bei einer Krisensitzung der Liberaldemokratischen Partei teilte Suga in Tokio mit, dass er am 29. September nicht zur Wiederwahl als LDP-Chef antrete. Damit beendet der 72-Jährige de facto auch seine Zeit als Ministerpräsident nach nur einem Jahr. Sugas Ankündigung kam unerwartet. Bisher hatte er als Favorit bei der Wahl zum LDP-Vorsitzenden gegolten, obwohl die japanische Regierung wegen ihres Umgangs mit der Corona-Pandemie derzeit historisch schlechte Umfragewerte erzielt. UN nehmen Hilfsflüge für Afghanistan wieder auf Nach der Machtübernahme der Taliban haben die Vereinten Nationen ihren humanitären Flugdienst in Afghanistan wieder aufgenommen. Wie ein Sprecher mitteilte, könnten so 160 humanitäre Organisationen ihre Arbeit in den afghanischen Provinzen wieder fortsetzen. Durch den Passagierflugdienst seien derzeit die pakistanische Hauptstadt Islamabad mit Mazar-i-Sharif im Norden und Kandahar im Süden Afghanistans verbunden. Außerdem werde eine Luftfrachtbrücke eingerichtet, um beispielsweise medizinische Hilfsgüter dorthin zu transportieren, wo sie am dringendsten benötigt würden. US-Luftfahrtbehörde verbietet bis auf weiteres Starts von Virgin Galactic Wegen eines Fehlers beim ersten touristischen Weltraumtestflug im Juli darf das Unternehmen Virgin Galactic des Milliardärs Richard Branson vorerst keine Starts mehr durchführen. Die US-Luftfahrtbehörde FAA untersucht, ob die Abweichung vom festgelegten Kurs eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit war. Virgin Galactic teilte mit, man arbeite eng mit der FAA zusammen, um eine gründliche Untersuchung zu ermöglichen und eine schnelle Lösung zu finden. Eigentlich sollten dieses Jahr noch zwei Testflüge erfolgen, ehe im kommenden Jahr das Geschäft mit zahlenden Passagieren beginnen sollte. 44 Hurrikan-Tote im Großraum New York Im Großraum New York sind durch den Hurrikan "Ida" nach offiziellen Angaben mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. Allein im Bundesstaat New Jersey, der an New York grenzt, seien 23 Tote zu beklagen, sagte Gouverneur Phil Murphy. In der Millionenmetropole starben mindestens 13 Menschen. Durch den Hurrikan hatten sich mehrere Tornados gebildet, die mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern weite Teile der Region verwüsteten. US-Präsident Joe Biden wird an diesem Freitag den ebenfalls schwer getroffenen Bundesstaat Louisiana besuchen. Deutsche Fußballnationalmannschaft gewinnt mühsam gegen Liechtenstein In der Qualifikation für die Fußballweltmeisterschaft hat sich die deutsche Nationalmannschaft mit 2 zu 0 gegen Liechtenstein durchgesetzt. Im ersten Spiel unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick konnten die deutschen Spieler nicht überzeugen. Nur Timo Werner und Leroy Sané trafen gegen die überwiegend aus Amateuren bestehende liechtensteiner Nationalelf. Die nächsten Gegner in der Qualifikationsgruppe J sind am Sonntag Armenien und am kommenden Mittwoch Island. Deutschland liegt mit neun Punkten aus vier Spielen auf Platz zwei der Tabelle hinter Armenien.


    02.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 2, 2021 8:12

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Supreme Court lässt Abtreibungsgesetz von Texas unbeanstandet Der Oberste Gerichtshof der USA hat es abgelehnt, das scharfe Abtreibungsgesetz in Texas zu blockieren. Frauen- und Bürgerrechtsgruppen hatten ebenso wie Abtreibungskliniken beim Supreme Court einen Eilantrag gegen das Gesetz eingereicht. Es verbietet Abtreibungen ab dem Zeitpunkt, zu dem der Herzschlag des Fötus festgestellt werden kann - also etwa ab der sechsten Schwangerschaftswoche. Selbst im Fall einer Vergewaltigung oder bei Inzest sieht das Gesetz keine Ausnahmen vor. Für Empörung sorgt bei Kritikern auch, dass Bürger ermutigt werden, mögliche Helfer bei einer Abtreibung zu verklagen. Biden sichert Selenskyj bei Treffen enge Partnerschaft zu US-Präsident Joe Biden hat dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj bei einem Treffen im Weißen Haus eine enge Zusammenarbeit zugesichert. Die Partnerschaft zwischen beiden Staaten werde "immer stärker", sagte Biden. "Die USA sind der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine angesichts der russischen Aggression fest verpflichtet." Man unterstütze auch die "euro-atlantischen Ambitionen" der Regierung in Kiew. Selenskyj dankte Biden für die neue US-Militärhilfe von 60 Millionen Dollar. "Wir schätzen diesen Beitrag", sagte er mit Blick auf die massiven Spannungen mit Russland. Bulgarien steuert schon wieder auf Neuwahlen zu Weniger als zwei Monate nach der vorgezogenen Parlamentswahl deutet in Bulgarien vieles auf Neuwahlen. Auch der Partei der Sozialisten gelang es nicht, ein Regierungsbündnis zu schmieden. Die drei Protestparteien, die als mögliche Koalitionspartner galten, erteilten der drittstärksten Kraft im Parlament eine Absage. Zuletzt verweigerte die populistische ITN des Entertainers Slawi Trifonow der sozialistischen Partei ihre Unterstützung. Staatspräsident Rumen Radev muss nach drei gescheiterten Anläufen dem Grundgesetz zufolge eine neue Parlamentswahl anberaumen, es wäre die dritte in diesem Jahr. Verletzte bei Corona-Protesten in der Slowakei Tausende Menschen haben in den beiden größten Städten der Slowakei gegen die Corona-Politik der Regierung demonstriert. In der Hauptstadt Bratislava besetzten vor allem rechtsextreme Impfgegner stundenlang einen zentralen Verkehrsknoten. Erst am Abend löste die Polizei diese Straßenblockade auf und setzte dabei nach Medienberichten auch Tränengas und Gummiknüppel ein. Mindestens drei Demonstranten wurden bei Zusammenstößen mit der Polizei verletzt, vier andere festgesetzt. In der zweitgrößten Stadt Kosice nahm die Polizei zwei Personen vorübergehend fest, meldete aber keine Verletzten. Streikende Lokführer weisen neues Bahn-Angebot zurück Ungeachtet eines verbesserten Angebots der Deutschen Bahn ist die dritte Streikrunde der Lokführergewerkschaft GDL im Personenverkehr angelaufen. Der Ausstand begann wie angekündigt um 2 Uhr, der Güterverkehr wird bereits seit Mittwochnachmittag bestreikt. Inzwischen hat die Bahn der GDL ein neues Tarifangebot mit kürzerer Laufzeit und Corona-Prämie vorgelegt. Die Gewerkschaft wies jedoch auch diese Offerte zurück und will an dem Streik festhalten. Er soll nach derzeitiger Planung erst am Dienstag um 02.00 Uhr enden. "Ida" beschert New York Rekordregen Der Hurrikan "Ida" hat New York den stärksten Regen seit Beginn der Aufzeichnungen gebracht. Innerhalb einer Stunde fielen im Central Park rund 80 Millimeter Regen, wie der Nationale Wetterdienst mitteilte. Damit pulverisierte das Unwetter den bisherigen Rekord, den Tropensturm "Henri" vor gut einer Woche mit 49 Millimeter aufgestellt hatte. Fast alle U-Bahnlinien der Millionenmetropole mussten zeitweise den Betrieb einstellen. Bürgermeister Bill de Blasio rief den Notstand aus. New Yorks Einwohner sollten in Häusern Schutz suchen und nicht auf die Straße gehen, erklärte er per Twitter.

    01.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Sep 1, 2021 8:18

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Biden: "Es war Zeit, diesen Krieg zu beenden" US-Präsident Joe Biden hat Kritik am Truppenabzug aus Afghanistan entschieden zurückgewiesen. Im Weißen Haus sagte er, das Ende des 20-jährigen Militäreinsatzes sei "die beste Entscheidung für Amerika" gewesen: "Es war an der Zeit, diesen Krieg zu beenden." Die Evakierungsmission nannte Biden einen "außergewöhnlichen Erfolg". Mehr als 120.000 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden. "Wir haben eine der größten Luftbrücken der Geschichte abgeschlossen", betonte er mit Blick auf den Rettungseinsatz für westliche Staatsbürger und afghanische Ortskräfte nach der Machtübernahme der Taliban. Bald wieder deutsche Botschaft in Kabul? Außenminister Heiko Maas hat die Bereitschaft zur Wiederbesetzung der deutschen Botschaft in Kabul angedeutet. Wenn es politisch möglich wäre und die Sicherheitslage es erlaube, sollte auch Deutschland in Kabul wieder eine Botschaft haben, sagte Maas in Doha. Es gebe ein großes Bedürfnis nach diplomatischer Präsenz. Deutschland führe bereits Gespräche mit den Taliban über praktische Fragen. Wenn die Taliban nach Hilfe riefen, müssten sie auch auf Bedingungen der internationalen Gemeinschaft eingehen. Für Deutschland gehörten dazu die Anerkennung der Menschenrechte und Sicherheitsgarantien. Neues Abkommen für Sicherheit in Textilfabriken in Bangladesch Internationale Modeketten und Gewerkschaften haben einen neuen Vertrag geschlossen, der die Sicherheit in Textilfabriken in Bangladesch erhöhen soll. Das Abkommen mit mindestens zweijähriger Laufzeit tritt an diesem Mittwoch in Kraft. Es folgt auf eine Vereinbarung zu Brandschutz und Gebäudesicherheit, die Modeketten und Gewerkschaften nach dem Einsturz eines Fabrikgebäudes in Rana Plaza mit mehr als 1100 Toten vor acht Jahren geschlossen hatten. Diese Vereinbarung läuft Ende August aus. Bangladesch ist nach China hier der weltgrößte Produzent von Kleidung. Venezolanische Opposition will an Regionalwahlen teilnehmen Nach mehreren Boykotten möchte Venezuelas Opposition rund um den selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó bei den Regionalwahlen am 21. November mitmachen. "Wir haben diese Entscheidung nach einem schwierigen Prozess interner Überlegungen getroffen", erklärte die Plataforma Unitaria, der wichtige Oppositionsparteien wie Primero Justicia und Voluntad Popular angehören. In Kürze wollen Regierung und Opposition im seit Jahren schwelenden Konflikt ihren Dialog in Mexiko wieder aufnehmen. Die Opposition fordert freie Wahlen und die Freilassung der politischen Gefangenen. Irland beendet fast alle Corona-Beschränkungen im Oktober Die irische Regierung will fast alle Restriktionen zur Corona-Pandemie im Oktober aufheben. Das teilte Ministerpräsident Micheal Martin in Dublin mit. Ab dem 22. Oktober würden Impfnachweise in Bars und Restaurants nicht mehr benötigt. Auch solle die Zahl der Besucher bei Veranstaltungen in Innen- oder Außenbereichen nicht mehr begrenzt werden. Die Regierung empfiehlt zudem die Wiedereröffnung von Theatern und Kinos in der nächsten Woche mit einer Kapazität von 60 Prozent und die Rückkehr von nicht systemrelevanten Mitarbeitern in Büros ab dem 20. September. Parlament in Texas beschließt umstrittene Wahlrechtsänderungen Das Parlament im US-Bundesstaat Texas hat eine umstrittene Wahlrechtsreform verabschiedet. Diese sieht unter anderem ein Verbot des sogenannten Drive-in-Wählens, eine Begrenzung der Briefwahl-Möglichkeiten sowie kürzere Öffnungszeiten von Wahllokalen vor. Das von den Republikanern vorangetriebene Gesetz wurde nach wochenlangem Streit beschlossen. Die oppositionellen Demokraten in Texas sehen in der Wahlrechtsreform einen Versuch der Republikaner, Afroamerikanern und anderen Minderheiten die Teilnahme an Wahlen zu erschweren. Die Republikaner argumentieren, sie wollten Wahlbetrug verhindern. In Berlin wird neues Frühwarnzentrum für Pandemien eröffnet In Berlin wird das internationale Pandemie-Frühwarnzentrum der Weltgesundheitsorganisation eröffnet. Hier sollen Forschungsdaten aus der ganzen Welt zusammengeführt und ausgewertet werden. Dazu zählen Informationen zu verdächtigen Krankheitsbildern, Bevölkerungsverlagerungen, Tierseuchen und Klimawandelfolgen. Mithilfe künstlicher Intelligenz soll daraus eine Prognose für Pandemien erstellt werden. Ziel ist, dass Regierungen auf eine Bedrohungslage frühzeitig reagieren können. Die Einrichtung ist auf eine freiwillige Zulieferung der Daten durch Staaten, Labore und Institute angewiesen.

    31.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Aug 31, 2021 8:40

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA beenden Truppenabzug aus Afghanistan Mit dem Abzug ihrer letzten Soldaten vom Flughafen Kabul haben die USA den Militäreinsatz in Afghanistan nach fast 20 Jahren beendet. General Kenneth McKenzie sagte, damit ende auch die Militärmission zur Evakuierung von Amerikanern, Verbündeten und schutzsuchenden Afghanen. Das letzte US-Militärflugzeug habe eine Minute vor Mitternacht Ortszeit vom Flughafen abgehoben. US-Präsident Joe Biden hatte diesen Dienstag als Stichtag für den US-Truppenabzug gesetzt. Die Taliban feierten den Abzug der US-Truppen. Ein Sprecher twitterte, sein Land habe die völlige Unabhängigkeit erreicht. UN-Sicherheitsrat appelliert an Taliban in Afghanistan Der UN-Sicherheitsrat erhöht den Druck auf die militant-islamistischen Taliban in Afghanistan, die Menschenrechte zu wahren und Ausreisewillige ungehindert passieren zu lassen. In seltener Einigkeit billigte das mächtigste UN-Gremium eine entsprechende Resolution. Das Gremium fordert auch, die Rechte von Frauen, Kindern und Minderheiten aufrechtzuerhalten. Die Entscheidung fiel mit 13 Ja-Stimmen. Die Veto-Mächte China und Russland enthielten sich. Dagegen konnte sich der Rat nicht auf eine "sichere Zone" in Kabul einigen, wie sie der französische Präsident Emmanuel Macron vorgeschlagen hat. Maas berät mit Pakistan über Rettungswege für Afghanen In der pakistanischen Hauptstadt will Bundesaußenminister Heiko Maas seine Gespräche über die Aufnahme afghanischer Schutzsuchender fortsetzen. Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat Pakistans Botschafter in Deutschland der Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus dem Nachbarland eine Absage erteilt. Mohammad Faisal sagte dem "Tagesspiegel", sein Land unterstütze allerdings mit allen Kräften die Ausreise von Afghanen in andere Länder. In Brüssel kommen die EU-Innenminister zu einem Sondertreffen zusammen über Migration und finanzielle Hilfen für die Nachbarstaaten Afghanistans. EU empfiehlt wieder Beschränkungen für Reisende aus den USA Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen in den USA hat die EU ihren Mitgliedstaaten die Wiedereinführung von Einreisebeschränkungen für US-Touristen empfohlen. Wie der Rat der Europäischen Union mitteilte, wurden die USA sowie Israel, das Kosovo, der Libanon, Montenegro und Nordmazedonien von der Liste der Länder gestrichen, die von den Corona-Einreisebestimmungen ausgenommen werden sollen. Ob sie die Empfehlung Brüssels annehmen, ist zwar den nationalen Regierungen der EU-Staaten überlassen. In der Corona-Pandemie setzen die meisten Mitgliedsstaaten die Empfehlungen jedoch um. China schränkt Zeit für Online-Spiele von Minderjährigen ein Mit harten Beschränkungen will China die Abhängigkeit Minderjähriger von Videospielen im Internet verringern. Künftig dürfen Kinder und Jugendliche nur noch drei Stunden pro Woche spielen - und zwar freitags, samstags und sonntags jeweils von 20 bis 21 Uhr. Zu allen anderen Zeiten wird es Unternehmen untersagt, Spiele anzubieten. Zuletzt waren pro Tag eineinhalb Stunden erlaubt, an Feiertagen durfte drei Stunden gespielt werden. Mit der Neuregelung reagieren die Behörden auf wachsende Sorgen, dass immer mehr Jugendliche eine Spielesucht entwickeln könnten. Waldbrände in Kalifornien bedrohen Ausflugsgebiet Lake Tahoe In dem Ausflugsgebiet um den kalifornischen Lake Tahoe sind tausende Menschen auf der Flucht vor Waldbränden. Sie wurden von den Behörden aufgefordert, das Gebiet um den riesigen Bergsee in der Sierra Nevada zu verlassen. Das seit mehr als zwei Wochen wütende Feuer hatte sich zuletzt in das Urlaubsgebiet im Norden Kaliforniens vorgefressen. Mehr als 3700 Feuerwehrleute kämpfen gegen das sogenannte Caldor-Feuer an, doch der Brand ist erst zu 15 Prozent unter Kontrolle. Westlich von Lake Tahoe brennen mehr als 700 Quadratkilometer, fast 500 Gebäude sind in der Bergregion bereits abgebrannt. Greenpeace feiert 50-jähriges Jubiläum mit Kanzlerin Merkel Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei einem Festakt in Stralsund der Umweltorganisation Greenpeace zum 50. Geburtstag gratuliert. Ohne Greenpeace wäre vieles im Umweltschutz nicht auf den Weg gebracht worden, sagte Merkel bei der Feier im Meeresmuseum Ozeaneum. Als Beispiele nannte sie das Verbot des kommerziellen Walfangs durch die internationale Walfangkommission 1982 und den Schutz der Antarktis vor kommerziellem Rohstoffabbau. Greenpeace hat heute mehr als 55 Ländervertretungen und über drei Millionen Unterstützer weltweit, davon mehr als 630.000 Fördermitglieder in Deutschland.

    30.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Aug 30, 2021 7:15

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Vorwürfe über zivile Opfer nach US-Drohnenangriff in Kabul Nach dem US-Drohnenangriff auf ein mit Sprengstoff beladenes Auto in Kabul hat die Regierung in Washington eine Untersuchung wegen möglicher ziviler Opfer eingeleitet. Laut Informationen des US-Senders CNN waren dabei neun Mitglieder einer Familie getötet worden. Der Drohnenangriff habe eine "akute Gefahr" für den Kabuler Flughafen durch den Ableger der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" in Afghanistan beseitigt, hatte das Pentagon zuvor erklärt. Am Dienstag ziehen die USA ihre letzten Soldaten aus dem Land ab. Dann wird auch die Luftbrücke zur Evakuierung Schutzbedürftiger eingestellt. Maas sucht neue Rettungswege für Afghanen Außenminister Heiko Maas setzt seine Gespräche über Ausreisemöglichkeiten schutzbedürftiger Afghanen fort. Der SPD-Politiker landete in der usbekischen Hauptstadt Taschkent. Am Sonntag war er in der Türkei. Die Führung in Ankara soll den Flughafen im afghanischen Kabul nach dem Abzug der US-Streitkräfte zusammen mit den islamistischen Taliban betreiben. Am Nachmittag fliegt Maas weiter nach Tadschikistan und dann nach Pakistan. Die Nachbarländer Afghanistans gelten als erste Anlaufstation für diejenigen, die auf dem Landweg vor den Taliban in Sicherheit gebracht werden sollen. Hurrikan "Ida" trifft in Louisiana auf Land Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Kilometern pro Stunde zieht Hurrikan "Ida" nun leicht abgeschwächt über den Süden der USA. "Ida" war aus der Karibik kommend im Bundesstaat Louisiana zunächst mit großer Wucht auf Land getroffen. In vielen Küstenorten fiel der Strom aus, so auch in der Metropole New Orleans. In einer Nachbargemeinde wurde ein Mensch von einem umgestürzten Baum erschlagen. Gouverneur John Bel Edwards warnte, das wahre Ausmaß der Zerstörung in dem Bundesstaat werde erst sichtbar, wenn "Ida" abgezogen sei. Erstes TV-Triell der Kanzlerkandidaten Vier Wochen vor der Bundestagswahl sind die Spitzenkandidaten von CDU/CSU, SPD und Grünen bei einer ersten Fernsehdebatte aufeinander getroffen. Nach eher zurückhaltendem Beginn des zweistündigen Triells lieferten sich der Christdemokrat Armin Laschet, der Sozialdemokrat Olaf Scholz und die Grüne Annalena Baerbock einen verbalen Schlagabtausch - insbesondere bei den Themen Klimaschutz und Steuerpolitik. Einig zeigten sich die Kandidaten in der von RTL und N-TV ausgestrahlten Sendung in Sachen Corona. Demnach wollen alle drei einen weiteren Lockdown verhindern und die Impfquote erhöhen. Gewalt bei Impfgegner-Demos in Griechenland In den Metropolen Athen und Thessaloniki haben am Sonntag tausende Menschen gegen die Corona-Maßnahmen der griechischen Regierung demonstriert. Der Protest richtete sich gegen die Einführung der Impfpflicht im Gesundheitssektor. Zum Ende der Demonstration in Athen eskalierte die Lage vor dem griechischen Parlament. Randalierer warfen Steine und Brennsätze auf Polizisten. Die Polizei setzte Blendgranaten, Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben. In den vergangenen Wochen war die Zahl der Neuinfektionen in Griechenland in die Höhe geschnellt. Israels Verteidigungsminister Gantz spricht mit Abbas Erstmals seit Jahren ist Palästinenserpräsident Mahmud Abbas wieder mit einem ranghohen israelischen Politiker zusammengetroffen. Verteidigungsminister Benny Gantz habe am Sonntagabend mit Abbas über sicherheitspolitische, zivile und wirtschaftliche Fragen gesprochen, teilte die Sprecherin des israelischen Ministers mit. Gantz habe zugesichert, dass Israel Schritte zur Stärkung der palästinensischen Wirtschaft unternehmen werde. Der Verteidigungsminister twitterte, man habe einen weiteren Dialog in den relevanten Fragen vereinbart.

    28.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Aug 28, 2021 7:29

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Armee übt Vergeltung in Afghanistan Als Reaktion auf den blutigen Anschlag am Flughafen Kabul haben die USA den regionalen Ableger der Terrormiliz IS attackiert. Der Angriff mit einer unbemannten Drohne in der afghanischen Provinz Nangahar habe "einem Planer" der Gruppierung "Islamischer Staat Provinz Khorasan" gegolten, teilte ein Sprecher des US-Zentralkommandos Centcom mit. "Ersten Anzeichen zufolge haben wir das Ziel getötet", sagte der Sprecher wörtlich. Bei dem Terrorangriff am Donnerstag waren Dutzende Menschen getötet worden - darunter 13 amerikanische Soldaten. US-Präsident Joe Biden kündigte daraufhin Vergeltung an. US-Geheimdienste können Corona-Ursprung nicht klären Die amerikanischen Geheimdienste haben ihren mit Spannung erwarteten Bericht zum Ursprung des Coronavirus veröffentlicht - und kein eindeutiges Ergebnis präsentieren können. In dem Papier werden sowohl eine Übertragung von Tier zu Mensch als auch ein Laborunfall in China als "plausible Hypothesen" bezeichnet. US-Präsident Joe Biden warf China nach der Veröffentlichung vor, nach wie vor wichtige Informationen zum Ursprung der Pandemie zurückzuhalten. Regierungsvertreter in Peking hätten von Anfang an internationale Untersuchungen verhindert. USA und Israel betonen ihre gute Partnerschaft US-Präsident Joe Biden hat dem neuen israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett anhaltende Unterstützung der Vereinigten Staaten zugesagt. Die USA würden immer für Israel da sein, erklärte Biden beim Antrittsbesuch Bennetts im Weißen Haus. Der Premier unterstrich seinerseits, Israel werde immer an der Seite der USA stehen. Ein zentrales Gesprächsthema war das iranische Atomprogramm, durch das sich Israel in seiner Existenz bedroht sieht. Biden habe bekräftigt, dass der Iran niemals Zugriff auf Atomwaffen haben dürfe. Dafür sei er dem US-Präsidenten dankbar, sagte Bennett. Afrikaner wollen mehr Impfstoffe für Afrika Bei einem Gipfel im Bundeskanzleramt haben afrikanische Staaten auf besseren Zugang zu Corona-Impfstoffen gepocht. Es sei leichtfertig, dass Vakzine nur in einigen Ländern produziert würden, erklärte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa in Berlin. Kanzlerin Angela Merkel nannte es eine "dramatische Ungerechtigkeit", dass in Europa 60 Prozent, in Afrika aber nur zwei Prozent der Menschen gegen das Coronavirus geimpft seien. "Dies müssen wir schnell überwinden", sagte Merkel wörtlich. Der Forderung nach einer Freigabe von Impfstoff-Patenten erteilte sie jedoch eine Absage. Hurrikanzentrum NHC warnt vor "Ida" Als Hurrikan der Stufe eins ist der Sturm "Ida" über Kuba hinweggefegt. Kubanische Staatsmedien berichteten von Stromausfällen und umgestürzten Bäumen. Tausende Menschen waren in Sicherheit gebracht worden. In der Hauptstadt Havanna wurde der öffentliche Nahverkehr eingestellt. Das US-Hurrikanzentrum NHC hatte vor lebensbedrohlich starken Regenfällen, Sturzfluten und Schlammlawinen im Westen Kubas, aber auch auf Jamaika und den Cayman-Inseln gewarnt. "Ida" wird voraussichtlich an diesem Samstag über den Golf von Mexiko ziehen und dort weiter an Kraft gewinnen. Grünes Licht für Freilassung von Kennedy-Mörder Der Mörder des US-Präsidentschaftskandidaten Robert F. Kennedy könnte schon bald aus dem Gefängnis entlassen werden. Das zuständige Gremium im Bundesstaat Kalifornien stimmte für die Freilassung von Sirhan Sirhan auf Bewährung. Der in Jerusalem geborene Palästinenser hatte Robert F. Kennedy am 5. Juni 1968 in einem Hotel in Los Angeles erschossen. Der heute 77-jährige Sirhan habe damit gegen Kennedys pro-israelische Haltung protestiert, hieß es damals. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom könnte die Freilassung noch blockieren.

    27.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Aug 27, 2021 9:35

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zahl der Toten nach Anschlägen in Kabul steigt weiter Wenige Tage vor dem endgültigen Abzug ihrer Soldaten aus Afghanistan haben Attentäter den US-Streitkräften die schlimmsten Verluste seit zehn Jahren zugefügt. Bei zwei gewaltigen Explosionen am Flughafen von Kabul wurden 13 US-Soldaten und mindestens 72 weitere Menschen getötet. Mehr als 150 Menschen wurden verletzt. Zu dem Angriff bekannte sich die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS). US-Präsident Joe Biden kündigte Vergeltung an. Fast zeitgleich zu dem Doppelanschlag beendete die Bundeswehr ihre Evakuierungsflüge und brachte alle deutschen Einsatzkräfte aus dem Land. Kramp-Karrenbauer nimmt Bundeswehrsoldaten in Taschkent in Empfang Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Bundeswehrsoldaten nach dem Ende ihres Evakuierungseinsatzes in Kabul in der usbekischen Hauptstadt Taschkent in Empfang genommen. Kramp-Karrenbauer und Generalinspekteur Eberhard Zorn seien am Donnerstagabend nach Taschkent geflogen, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Bundeswehr habe unter schwersten Bedingungen vor Ort so viele Menschen wie möglich aus Kabul in Sicherheit gebracht, erklärte das Ministerium auf Twitter. Am Freitagnachmittag kehren die Einsatzkräfte der Bundeswehr dann nach Deutschland zurück. Oberstes US-Gericht lässt Zwangsräumungen trotz Corona wieder zu Der Oberste Gerichtshof der USA hat ein Moratorium blockiert, das säumige Mieter während der Corona-Pandemie vor Zwangsräumungen schützen sollte. Für einen landesweiten Aufschub dieser Art hätte es der Zustimmung des Kongresses bedurft, teilten die Richter mit. Experten zufolge könnten nun Hunderttausenden Mietern in den USA Räumungsklagen drohen. Das vorläufige Moratorium war Anfang August von der US-Gesundheitsbehörde CDC wegen der ansteigenden Corona-Infektionszahlen verfügt worden, nachdem eine bisherige Regelung ausgelaufen war. Sie sollte bis Oktober gelten. Corona-Zahlen und Inzidenz in Deutschland erneut deutlich gestiegen Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist erneut gestiegen und liegt nun bei 70,3. Wie das Robert Koch-Institut in Berlin mitteilte, wurden bundesweit binnen 24 Stunden 12.029 Neuinfektionen registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Der Wert steigt in Deutschland seit Wochen wieder stetig an. Deutschland befindet sich nach Einschätzung des RKI inzwischen am Beginn der vierten Corona-Welle. Auch jüngere Altersgruppen sind diesmal stark betroffen. Barnier will Macron bei Präsidentschaftswahl in Frankreich herausfordern Der frühere EU-Kommissar und Brexit-Unterhändler der Europäischen Union, Michel Barnier, will im nächsten Jahr als Kandidat bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich antreten. Er wolle Amtsinhaber Emmanuel Macron herausfordern, sagte der 70-jährige Barnier im französischen Fernsehen. Dafür muss sich Barnier allerdings zunächst einer internen Vorwahl in seiner Mitte-Rechts Partei "Die Republikaner" stellen. Die Präsidentschaftswahl in Frankreich soll im April 2022 stattfinden. Mexikos Präsident macht engen Vertrauten zum Innenminister In Mexiko hat Präsident Andres Manuel Lopez Obrador den Posten des Innenministers neu besetzt. Die bisherige Amtsinhaberin Olga Sanchez Cordero, eine frühere Richterin am Obersten Gerichtshof, wird abgelöst von Adan Lopez Hernandez. Der Gouverneur des Bundesstaates Tabasco gilt als Freund und Vertrauter des Präsidenten. Offiziell hieß es, Cordero habe wieder als Richterin arbeiten wollen. Beobachter vermuten aber, dass Lopez Hernandez als Innenminister für eine Kandidatur bei den nächsten Präsidentschaftswahlen aufgebaut werden soll Mehr als 100 in Nigeria entführte Schüler wieder in Freiheit In Nigeria sind mehr als einhundert im Mai entführte Schülerinnen und Schüler wieder in Freiheit. Der Leiter der Einrichtung im Nordwesten des Landes, Abubakar Alhassan, sagte der Nachrichtenagentur AFP, es seien sechs der Schüler in Gefangenschaft gestorben, 15 weitere hätten im Juni fliehen können. Genaue Zahlen, wie viele Kinder und Jugendliche befreit wurden, nannte er nicht. Er gab jedoch an, "keiner der Schüler" sei mehr in Gefangenschaft. Er machte keine Angaben, wie die Gefangenen befreit worden waren oder ob ein Lösegeld bezahlt wurde.

    26.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Aug 26, 2021 8:53


    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Anhaltende Terror-Gefahr am Flughafen Kabul behindert Evakuierungsflüge Die Sicherheitslage rund um den Flughafen von Kabul spitzt sich wenige Tage vor dem mutmaßlichen Ende der militärisch gesicherten Evakuierungen erheblich zu. Die deutsche sowie die US-Botschaft in Afghanistan und andere Stellen warnen vor Terrorgefahr rund um den Airport der afghanischen Hauptstadt. Es gäbe Sicherheitsbedrohungen und die Menschen sollten nicht zum Flughafen kommen. Gleichzeitig schwindet die Zeit für die Evakuierungen. Wann die Bundeswehr ihre Evakuierungsflüge beendet, ist weiterhin unklar. Vermutlich noch maximal 1500 US-Bürger in Afghanistan Nach Einschätzung der US-Regierung könnten sich noch bis zu 1500 amerikanische Staatsbürger in Afghanistan aufhalten. 500 seien bereits mit konkreten Anweisungen zu ihrer baldigen Evakuierung versorgt worden, sagte US-Außenminister Antony Blinken. Man versuche weiter intensiv, die übrigen maximal 1000 Personen zu kontaktieren. Wahrscheinlich sei die Zahl auch niedriger. Präsident Joe Biden will alle US-Truppen bis zum Monatsende aus Afghanistan abziehen, die derzeit die Evakuierungsmission am Flughafen Kabul absichern. Bundestag verlängert "epidemische Lage" erneut Der Deutsche Bundestag hat die "epidemische Lage von nationaler Tragweite" für weitere drei Monate verlängert. Mit 325 gegen 253 Stimmen bei fünf Enthaltungen wurde der Vorschlag der Bundesregierung angenommen. Damit behalten die Bundesländer die rechtliche Grundlage, im Kampf gegen die Corona-Pandemie Maßnahmen wie Maskentragen in Bussen und Bahnen zu verhängen. Außerdem soll künftig nicht mehr der Inzidenzwert, sondern die Situation auf den Intensivstationen als maßgeblicher Grenzwert für verschärfte Schutzmaßnahmen herangezogen werden. Britische Studie empfiehlt Auffrischungsimpfungen Der Impfschutz der Corona-Impfstoffe von BionTech/Pfizer und AstraZeneca nimmt laut einer britischen Studie innerhalb von weniger als sechs Monaten ab. Die Autoren der vorgestellten "Zoe Covid"-Studie halten daher Auffrischungsimpfungen für nötig. Einen Monat nach der zweiten BionTech/Pfizer-Dosis schützt der Impfstoff der Studie zufolge zu 88 Prozent vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Dieser Schutz sinke allerdings nach fünf bis sechs Monaten auf 74 Prozent. Der Schutz von AstraZeneca sinke von 77 Prozent einen Monat nach der zweiten Dosis auf 67 Prozent nach vier bis fünf Monaten. Deutsche Post stellt sich auf Rekordzahlen bei Briefwahl ein Die Deutsche Post DHL erwartet für die diesjährige Bundestagswahl einen großen Zuwachs bei der Briefwahl. Postvorstand Tobias Meyer sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, man rechne damit, dass 60 Prozent der Wahlberechtigten von der Briefwahl Gebrauch machen könnten. Er gehe von einem weitestgehend störungsfreien Ablauf aus, aber trotzdem sollten Briefwähler ihre Unterlagen rechtzeitig zurücksenden, da nicht alle Sendungen innerhalb eines Tages im jeweiligen Wahlbüro ankommen könnten. Massengrab aus Stalin-Ära in der Ukraine gefunden In der Nähe der ukrainischen Stadt Odessa sind nach Behördenangaben mehr als zwei Dutzend Massengräber aus der Stalin-Ära entdeckt worden. Bislang wurden demnach darin die Überreste von bis zu 8000 Menschen gefunden. Die Zahl könne aber noch steigen, da die Ausgrabungsarbeiten noch liefen. Die Opfer sind nach Ansicht von Historikern zwischen 1937 und 1939 von der sowjetischen Geheimpolizei NKWD hingerichtet worden. In den vergangenen Jahren waren schon mehrfach Massengräber entdeckt worden. Zur Zeit des Stalinismus wurden Hunderttausende Ukrainer in Zwangsarbeitslagern eingesperrt oder hingerichtet. FC Bayern mit Kantersieg in nächster Pokalrunde Fußball-Rekordmeister Bayern München hat mit einem 12:0-Sieg beim Bremer SV die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Das Spiel war wegen einer Corona-Infektion bei den Bremern verschoben worden. Der Fünftligist hatte bei der Pokalpremiere für Münchens Trainer Julian Nagelsmann nicht den Hauch einer Chance. Eric Choupo-Moting glänzte mit vier Toren, doch auch der zuletzt kritisierte Leroy Sané konnte mit einem Tor und zwei Vorlagen überzeugen.


    25.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Aug 25, 2021 6:57

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Präsident Biden hält am Ende der Evakuierungen fest US-Präsident Joe Biden hat vor einer wachsenden Terrorgefahr am Flughafen in Kabul gewarnt und auch damit das bevorstehende Ende der Evakuierungsflüge aus Afghanistan begründet. Es gebe die akute und wachsende Gefahr eines Anschlags, sagte er nach einer Videoschalte der G7-Staats- und Regierungschefs zur Lage in Afghanistan. Die USA hielten vorerst an ihrem Plan fest, ihre Truppen bis zum 31. August aus Afghanistan abzuziehen. "Je früher wir es abschließen, desto besser", sagte Biden. Vertreter der Europäischen Union hatten an Biden appelliert, die Luftbrücke so lange zu betreiben wie nötig. Evakuierte werden an anderen US-Stützpunkten untergebracht Weil die Kapazitäten für die Unterbringung tausender Evakuierter aus Afghanistan auf der US-Luftwaffenbasis Ramstein in Rheinland-Pfalz an ihre Grenzen stoßen, hat die US-Armee mit der Überführung der Menschen zu anderen Stützpunkten in Deutschland begonnen. Erste Evakuierte seien in den Rhine Ordnance Barracks in Kaiserslautern eingetroffen, gaben die US-Streitkräfte bekannt. Dort könnten rund 2000 Menschen vorübergehend untergebracht werden. Darüber hinaus seien die Truppenübungsplätze Grafenwöhr und Hohenfels bereit, bei Bedarf Gerettete aus Afghanistan aufzunehmen. Bundeskanzlerin Merkel gibt Regierungserklärung ab Bundeskanzlerin Angela Merkel will heute in einer Sondersitzung des Bundestags eine Regierungserklärung zur Lage in Afghanistan abgeben. Daran schließt sich eine Debatte an. Die Bundesregierung will die Abgeordneten nachträglich um Zustimmung zu der Evakuierungsmission der Bundeswehr bitten. Es wird erwartet, dass sich in der Aussprache auch Außenminister Heiko Maas äußert. Merkel, Maas und andere Regierungsmitglieder haben eingeräumt, dass es bei der Einschätzung des Tempos, in dem die Taliban die afghanische Hauptstadt Kabul eingenommen haben, gravierende Fehler gegeben hat. Algerien bricht diplomatische Beziehungen zu Marokko ab Algerien wirft Marokko die Unterstützung von Terroristen vor und hat die diplomatischen Beziehungen zu dem Nachbarland abgebrochen. Der algerische Außenminister Ramdane Lamamra hielt Marokko vor, Separatisten zu unterstützen. Bereits vergangene Woche hatte die algerische Regierung erklärt, Marokko stehe hinter Terroristen, die Waldbrände gelegt hätten. "Das marokkanische Königreich hat seine Feindseligkeiten gegen Algerien nie eingestellt", sagte Lamamra. 40-köpfige Mordkommission nach Vergiftungsfällen in Darmstadt Nach dem Auftreten von Vergiftungserscheinungen bei sieben Menschen an der Technischen Universität (TU) Darmstadt gibt es noch keine konkreten Ermittlungsergebnisse. Die Polizei hat Untersuchungen wegen des Anfangsverdachts des versuchten Mordes gegen Unbekannt eingeleitet. Eine 40-köpfige Mordkommission wurde eingerichtet, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der südhessischen Stadt mitteilten. In Lebensmitteln, die am Tatort beschlagnahmt wurden, habe das hessische Landeskriminalamt Stoffe nachgewiesen, die zu den Vergiftungssymptomen geführt haben könnten. Streiks bei der Deutschen Bahn sind vorerst beendet Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL bei der Deutschen Bahn ist beendet. Das Unternehmen erwartet an diesem Mittwoch wieder einen weitgehend normalen Betrieb im Fern- und Regionalverkehr sowie bei den S-Bahnen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer und die Bahn sind aber weiter uneins darüber, wann die Beschäftigten Einkommenserhöhungen bekommen sollen. Gerungen wird auch um eine mögliche Corona-Prämie sowie die Betriebsrenten. Weitere Streiks sind daher möglich.

    24.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Aug 24, 2021 8:02

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Druck auf USA wächst vor G7-Krisengipfel zu Afghanistan Vor dem Krisengipfel der G7 zu Afghanistan steigt der Druck auf Washington, den Einsatz zur Rettung zehntausender Menschen aus Kabul über August hinaus zu verlängern. Großbritanniens Premierminister Boris Johnson will offenbar bei den virtuellen Beratungen an diesem Dienstag für eine Verlängerung des US-Evakuierungseinsatzes werben. Westliche Verbündete befürchten, dass bis zum 31. August nicht alle Schutzbedürftigen aus Kabul ausgeflogen werden können. Die Bundesregierung geht insgesamt von rund 10.000 afghanischen Ortskräften aus, die vor Ort in Gefahr schwebten. Afghanische Frauenrechtlerin Ghafari in Deutschland Die aus Afghanistan geflohene Frauenrechtlerin Zarifa Ghafari ist in Deutschland eingetroffen. Wie die nordrhein-westfälische Staatskanzlei berichtete, landete sie zusammen mit Familienmitgliedern am Flughafen Köln/Bonn. Anschließend traf sie in Düsseldorf den NRW-Ministerpräsidenten und Unions-Kanzlerkandidaten Armin Laschet. Die 1992 geborene frühere Bürgermeisterin der afghanischen Stadt Maidan Shahr hatte erst vergangene Woche unter dramatischen Umständen den Flughafen Kabul erreicht. Von dort war sie über Islamabad nach Istanbul ausgeflogen worden. Tunesischer Präsident verlängert Suspendierung des Parlaments In Tunesien hat Präsident Kais Saied die Suspendierung des Parlaments auf unbestimmte Zeit verlängert. Er habe ein entsprechendes Dekret bis auf Weiteres erlassen, teilte die tunesische Präsidentschaft mit. Zudem bleibe die Immunität sämtlicher Abgeordneter aufgehoben. Saied werde in den kommenden Tagen eine Ansprache an das tunesische Volk halten. Saieds Kritiker warfen ihm einen Putsch vor, nachdem er im Juli die Regierung entmachtet und das Parlament zunächst für 30 Tage ausgesetzt hatte. Zudem wurden mehrere Kritiker des Präsidenten festgenommen oder unter Hausarrest gestellt. Israel fliegt nach Attacken mit Brandballons Luftangriffe im Gazastreifen Als Reaktion auf Attacken mit Brandballons aus dem Gazastreifen hat Israel Luftangriffe in dem Palästinensergebiet geflogen. Die Angriffe seien in Gaza-Stadt, Chan Yunis und Dschabalia erfolgt, hieß es aus palästinensischen Sicherheitskreisen. Tote oder Verletzte soll es nicht gegeben haben. "Proud-Boys"-Anführer zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt Rechtsextremist Enrique Tarrio ist wegen des Verbrennens eines "Black-Lives-Matter"-Banners in den USA zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in Washington verurteilte den Anführer der Gruppierung "Proud Boys" zudem zu einer Geldstrafe von 1000 Dollar. Zusätzlich muss der 37-Jährige eine Entschädigung von 347 Dollar an die Kirche zahlen, an der das "Black-Lives-Matter"-Banner befestigt gewesen war. Fünf Tote bei Brand auf mexikanischer Bohrinsel Bei einem Brand auf einer Bohrinsel vor der Küste Mexikos sind fünf Arbeiter ums Leben gekommen. Zwei weitere werden vermisst. Das Feuer war in der Ölförderanlage Ku-Maloob-Zaap im Golf von Mexiko bei Wartungsarbeiten ausgebrochen. Erst Anfang Juli hatte ein Gasleck in einer Unterwasser-Pipeline in Ku-Maloob-Zaap einen Brand verursacht. Arbeitsagentur-Chef Scheele für 400.000 Migranten pro Jahr Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, richtet einen dringenden Appell an die Bundesregierung, deutlich mehr Zuwanderer ins Land zu holen. "Deutschland gehen die Arbeitskräfte aus", sagte Scheele der "Süddeutschen Zeitung". Durch die demografische Entwicklung nehme die Zahl der potenziellen Arbeitskräfte im typischen Berufsalter bereits in diesem Jahr um fast 150.000 ab. "In den nächsten Jahren wird es viel dramatischer", betonte Scheele.

    23.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Aug 23, 2021 9:13

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Afghanische Sicherheitskraft bei Gefecht am Kabuler Flughafen getötet Bei Gefechten afghanischer Sicherheitskräfte sowie deutscher und US-amerikanischer Soldaten mit unbekannten Angreifern am Nordtor des Flughafens Kabul ist eine afghanische Sicherheitskraft getötet worden. Drei weitere wurden verletzt, wie die Bundeswehr auf Twitter mitteilte. Alle Soldaten der Bundeswehr blieben demnach unverletzt. Unterdessen setzt die Bundeswehr ihre Evakuierungsflüge aus Kabul fort. In der vergangenen Nacht landete ein weiteres Flugzeug mit 213 Schutzbedürftigen an Bord im usbekischen Taschkent. Inzwischen sind von der Bundeswehr rund 2700 Menschen ausgeflogen worden. USA erwägen längeren Evakuierungseinsatz Die Evakuierungsmission des US-Militärs in Afghanistan könnte nach Worten von Präsident Joe Biden länger dauern als bisher geplant. Er hoffe zwar, dass der Einsatz bis zum 31. August beendet werden könne, sagte Biden in Washington. Sollten andere G7-Staaten aber um eine längere Präsenz der US-Truppen am Flughafen in Kabul bitten, werde man sehen, was man tun könne. Die Staats- und Regierungschefs der G7 kommen am Dienstag zu einem virtuellen Sondergipfel zusammen, um über die Lage in Afghanistan zu beraten. Zustimmungswerte für US-Präsident Biden sinken Angesichts des Chaos in Afghanistan ist eine große Mehrheit der Amerikaner einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Verlauf des von US-Präsident Joe Biden angeordneten Truppenabzugs. 74 Prozent der Befragten gaben an, die USA hätten den Rückzug schlecht gehandhabt, wie der Sender CBS mitteilte - obwohl 63 Prozent einen Abzug der amerikanischen Streitkräfte an sich befürworteten. Auch Bidens Zustimmungswerte nahmen deutlich ab: Nur noch 50 Prozent zeigten sich zufrieden damit, wie Biden seinen Job macht. Im vergangenen Monat waren es noch 58 Prozent, im März sogar 62 Prozent. Neuseeland verlängert Corona-Lockdown In Neuseeland ist der landesweite Lockdown wegen neuer Corona-Fälle verlängert worden. Ministerpräsidentin Jacinda Ardern kündigte in der Hauptstadt Wellington an, dass die strengen Auflagen in dem gesamten Pazifikstaat nun mindestens bis Samstag gelten. Zuvor waren 35 neue Fälle bekannt geworden. Die meisten Ansteckungen des derzeitigen Ausbruchs wurden in Auckland auf der neuseeländischen Nordinsel registriert, der größten Stadt des Landes. Der Inselstaat mit fünf Millionen Einwohnern hat sich seit März 2020 weitgehend von der Außenwelt abgeschottet. Tote bei Überschwemmungen in Tennessee Bei Überschwemmungen im US-Bundesstaat Tennessee sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 30 weitere Personen werden offiziellen Angaben zufolge noch vermisst. Am Freitag und Samstag war es im Zentrum des Bundesstaats zu heftigen Starkregenfällen gekommen. Straßen wurden überflutet, Autos weggeschwemmt und Gebäude verwüstet. Der Wetterdienst sprach von historischen Niederschlagsmengen. US-Präsident Joe Biden brachte bei einer Ansprache im Weißen Haus sein Beileid für die Opfer zum Ausdruck und bot den Behörden in Tennessee Unterstützung an. Lokführer bestreiken auch Personenverkehr Die Lokomotivführer-Gewerkschaft GDL hat am frühen Montagmorgen ihren Streik wie angekündigt auf den Personenverkehr der Deutschen Bahn ausgeweitet. Bis Mittwoch früh müssen sich nun Millionen Reisende auf massive Einschränkungen vor allem im Fernverkehr einstellen. Die Bahn hatte am Sonntag mit einem Angebot an die Gewerkschaft versucht, den Schritt zu verhindern. Die GDL wies die Offerte jedoch als "Scheinangebot" zurück. Der Güterverkehr der Bahn wird schon seit Samstag bestreikt. In dem Tarifstreit geht es unter anderem um die Laufzeit der nächsten Lohnerhöhung und die Höhe der Betriebsrenten. Bundesliga: Hoffenheim verpasst Sprung an die Spitze Bei den Sonntagsspielen der Fußball-Bundesliga trennten sich TSG Hoffenheim und Union Berlin unentschieden 2:2. Köln verlor bei Bayern München mit 3:2. Es war der erste Heimsieg der Bayern unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann. Die Tabelle führt nach diesem zweiten Spieltag der VFL Wolfsburg vor der TSG Hoffenheim an.

    21.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Aug 21, 2021 6:55

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Biden will "alle Ressourcen" für Afghanistan-Evakuierungen mobilisieren Trotz der schwierigen Lage vor Ort hat US-Präsident Joe Biden versprochen, alle US-Bürger aus Afghanistan in Sicherheit zu bringen. "Wir werden Sie nach Hause holen", versicherte Biden wörtlich. Eine ähnliche Zusage machte er für die Ortskräfte. Die US-Armee sichert mit rund 6000 Soldaten den Flughafen von Kabul. Sie flog laut Biden bereits 13.000 Menschen aus Afghanistan aus. Die Bundeswehr hat bisher mehr als 1700 Menschen aus Afghanistan in Sicherheit gebracht. Nicholas Burns soll US-Botschafter in China werden US-Präsident Joe Biden will den renommierten Außenpolitik-Experten Nicholas Burns als Botschafter in die Volksrepublik China entsenden. Der frühere Karrierediplomat lehrt derzeit an der amerikanischen Eliteuniversität Harvard. In seiner früheren Zeit im US-Außenministerium war Burns unter anderem Botschafter bei der NATO. Der Senat in Washington muss der Nominierung noch zustimmen. Bidens Regierung räumt China eine herausgehobene Stellung in ihrer Außenpolitik ein. Merkel fordert Freilassung des Kreml-Kritikers Nawalny Am ersten Jahrestag des Giftanschlags auf Alexej Nawalny hat Bundeskanzlerin Angela Merkel sich bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin für die Freilassung des inhaftierten Kreml-Kritikers eingesetzt. Zugleich warb Merkel im Kreml dafür, trotz aller Meinungsverschiedenheiten mit Moskau im Gespräch zu bleiben. Auch Afghanistan war ein Thema. Putin warnte vor einem Zusammenbruch des Landes nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban und warf dem Westen eine unverantwortliche Afghanistan-Politik vor. Inzidenz in Deutschland klettert weiter nach oben Erstmals seit Mai ist in Deutschland die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen wieder auf einen Wert über 50 gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Samstagmorgen 51,6 neue Fälle pro 100.000 Einwohner. Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 32,7 gelegen. Der tiefste Wert des Sommers war Anfang Juli mit 4,9 gemeldet worden. Nach Einschätzung des Instituts hat in Deutschland die vierte Welle der Pandemie begonnen. Von Infektionen betroffen seien vor allem jüngere Menschen, heißt es im aktuellen RKI-Wochenbericht. Kuba setzt auf eigene Corona-Impfstoffe Der Karibikstaat Kuba hat einen zweiten und dritten selbst entwickelten Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen. Die Kombination von zwei Dosen des Vakzins "Soberana 02" und einer Dosis "Soberana Plus" habe mit einer Effektivität von 91 Prozent symptomatische Erkrankungen verhindert, teilte die Regierung in Havanna mit. "Soberana 02" entwickelte Kuba gemeinsam mit dem Iran, wo das Mittel unter dem Namen "Pasteurcovac" eine Notfallzulassung erhalten hat. In den vergangenen Tagen gehörte Kuba zu den Ländern mit den meisten Corona-Todesopfern pro Einwohner. Hurrikan gewinnt vor Mexikos Küste wieder an Kraft Der tropische Wirbelsturm "Grace" hat sich kurz vor seinem Auftreffen auf Land im Osten Mexikos zu einem mächtigen Hurrikan der Kategorie 3 entwickelt. Wie das US-Hurrikanzentrum NHC mitteilte, gewann "Grace" über dem Golf von Mexiko rasch an Kraft. Es wurden zuletzt Windgeschwindigkeiten von 195 Kilometer pro Stunde gemessen. Im mexikanischen Bundesstaat Veracruz wurde die Bevölkerung vor der Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen gewarnt. Die Behörden stellten Notunterkünfte bereit.

    20.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Aug 20, 2021 9:17

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Weitere Menschen werden aus Kabul ausgeflogen Am Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul herrscht weiter Chaos. Tausende Menschen versuchen, auf das Areal zu gelangen, um einen Platz in einer Maschine zu bekommen. Bundeswehrgeneral Jens Arlt, der den deutschen Evakuierungseinsatz leitet, sprach von dramatischen Szenen. Dessen ungeachtet starteten weitere Flüge, mit denen Deutschland, die USA und andere Staaten eigene Staatsangehörige und afghanische Helfer außer Landes bringen. Die Bundesregierung wird eine Soforthilfe von 100 Millionen Euro für Menschen bereitstellen, die vor den Taliban in Afghanistans Nachbarländer fliehen. Wieder ein Journalist in Mexiko ermordet In Mexiko ist erneut ein Journalist ermordet worden. Unbekannte töteten den Radiomoderator Jacinto Romero Flores nahe der Stadt Orizaba im südöstlichen Bundesstaat Veracruz. Das teilte die staatliche Kommission zum Schutz von Journalisten mit. Flores hatte im März Todesdrohungen erhalten, nachdem er über Übergriffe von Polizisten in einem Dorf berichtet hatte. Nach Angaben der Organisation für Pressefreiheit Artículo 19 starben in Mexiko seit dem Jahr 2000 bis Juli 2021 mindestens 138 Pressemitarbeiter eines gewaltsamen Todes. Vermutlich fast 40 Migranten vor den Kanaren ertrunken Vor den Kanarischen Inseln ist ein Schlauchboot mit Migranten gekentert. Nach Angaben der spanischen Küstenwache überlebte eine Frau das Unglück. Laut ihrer Aussage seien 40 Migranten an Bord gewesen. Die 30-Jährige trieb neben zwei Leichen auf dem umgekippten Schlauchboot im Meer. Anzeichen für weitere Überlebende gebe es nicht. In diesem Jahr haben bisher mehr als 7500 Migranten die gefährliche Überfahrt von der afrikanischen Küste zu den Kanaren unternommen. Das sind mehr als doppelt so viele Menschen wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres, die über diesen Weg nach Europa kommen wollen. Neuseeland bleibt bei strikter Anti-Corona-Politik Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern hat einen landesweiten Lockdown wegen eines Corona-Ausbruchs verlängert. Die seit Dienstag bestehende Maßnahme gelte nun für fünf weitere Tage, erklärte Ardern. Hintergrund sind elf neue Corona-Infektionen, damit verzeichnet Neuseeland insgesamt 31 Fälle mit der Deltavariante. Ardern begründete ihre Lockdown-Entscheidung damit, dass die strikte Abschottungspolitik des Landes bislang funktioniert habe. Zuvor hatte es seit März in Neuseeland keine neuen Coronafälle gegeben. RKI: Deutschland in der vierten Corona-Welle In Deutschland hat nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) die vierte Corona-Welle begonnen. Die Fallzahlen nehmen bereits seit Anfang Juli wieder zu und steigen damit wesentlich früher und schneller als im vergangenen Jahr, heißt es im jüngsten Wochenbericht des RKI. Der Anteil der positiven Proben unter den PCR-Tests habe sich binnen einer Woche von vier auf sechs Prozent erhöht. Von den Infektionen seien vor allem jüngere Altersgruppen betroffen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt seit Wochen kontinuierlich an, derzeit liegt sie bei 48,8. Neuer UNICEF-Klima-Risiko-Index Kinder sind laut einem UNICEF-Bericht die Haupt-Leidtragenden des globalen Klimawandels. Obwohl Kinder und Jugendliche am wenigsten für den Klimawandel verantwortlich sind, seien sie schon jetzt am stärksten von seinen Auswirkungen betroffen, heißt es in dem Bericht des UN-Kinderhilfswerks. Demnach sind fast die Hälfte aller Kinder weltweit extrem hohen Klima-Risiken wie Hitzewellen, Überflutungen und Dürren ausgesetzt. Am heftigsten betroffen sind Kinder in der Zentralafrikanischen Republik, im Tschad, in Nigeria, Guinea und Guinea-Bissau. US-Klage gegen Facebook erneut eingereicht Im Streit um die Marktmacht von Facebook hat die US-Kartellbehörde eine überarbeitete Monopol-Klage gegen den Internetriesen eingereicht. Darin wirft die Kartellbehörde FTC dem weltgrößten Online-Netzwerk unter anderem vor, seine marktbeherrschende Stellung mit "wettbewerbsfeindlichen Übernahmen" verteidigt zu haben. Verwiesen wird auf den Kauf der Online-Dienste Instagram im Jahr 2012 und WhatsApp 2014. Die Kartellwächter erhoffen sich von den Richtern ein Urteil, demzufolge Facebook gezwungen sein könnte, seine weltweit beliebte Foto-Plattform und den Messenger-Dienst zu verkaufen.

    19.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Aug 19, 2021 9:35

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Weitere Evakuierungsflüge verlassen Afghanistan Die internationalen Bemühungen zur Evakuierung von Ausländern und Afghanen aus Kabul werden mit Hochdruck fortgesetzt. In der Nacht startete ein A400M der Bundeswehr, die damit bislang mehr als 900 Menschen ausfliegen konnte. Auch Maschinen anderer Staaten hoben ab. US-Generalstabschef Mark Milley sagte, die Sicherheitslage am Kabuler Flughafen sei gegenwärtig stabil. Bundesaußenminister Heiko Maas nannte die Lage vor Ort dennoch zum Teil "außerordentlich chaotisch". Vor dem Airport warteten immer noch Hunderte oder Tausende Menschen in der Hoffnung, von den Taliban durchgelassen zu werden. Streit in EU wegen afghanischen Flüchtlingen.: In der EU bahnt sich Streit über den Umgang mit afghanischen Flüchtlingen an. Österreichs Innenminister Karl Nehammer sprach sich bei einer Videokonferenz der EU-Ressortchefs gegen die Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus und pochte auch darauf, kriminelle und abgelehnte Asylbewerber weiter abzuschieben. Ähnlich argumentierte Griechenland. Vom luxemburgischen Kollegen Jean Asselborn kam scharfe Kritik an dieser Haltung. Er plädierte dafür, schnell Flüchtlingskontingente zu vereinbaren. EU-Innenkommissarin Ylva Johansson verlangte, legale Fluchtrouten aus Afghanistan nach Europa zu schaffen. EU will Migration über Belarus stoppen.: Angesichts der zunehmenden irregulären Migration aus Belarus in die Europäische Union haben die EU-Innenminister vereinbart, weitere Experten sowie technische Ausrüstung in die betroffenen Mitgliedstaaten Polen, Litauen und Lettland zu entsenden und die Kontrolle der EU-Außengrenze zu verstärken. Die EU verurteilte erneut die Versuche von Belarus, Menschen für politische Zwecke zu missbrauchen. Präsident Alexander Lukaschenko hatte der EU offen damit gedroht, Menschen aus Ländern wie dem Irak, Afghanistan oder Syrien über die Grenze zu lassen. Tausende haben auf diesem Weg die EU erreicht. Hilfe für Haiti läuft nur schleppend an.: Fünf Tage nach dem verheerenden Erdbeben im Karibik-Staat Haiti haben Rettungskräfte weitere Tote geborgen. Wie die örtlichen Katastrophenschutzbehörden mitteilten, stieg am Mittwoch die Zahl der Todesopfer auf 2189. Dringend benötigte Hilfe erreichte die betroffene Region nur schleppend. Nach örtlichen Medienberichten gab es Gegenden, in denen die Überlebenden des Bebens verzweifelt auf Unterstützung warteten. Erschwert werden die Hilfs- und Rettungsarbeiten durch Überschwemmungen und starke Regenfälle infolge des Tropensturms Grace. Fast 50 Tote bei Dschihadisten-Angriff in Burkina Faso.: Bei einem Anschlag mutmaßlicher Dschihadisten auf einen Militärkonvoi in Burkina Faso sind mindestens 47 Menschen getötet worden, darunter 30 Zivilisten. Der Vorfall habe sich in der Nähe der Stadt Arbinda ereignet, teilte das Kommunikationsministerium des westafrikanischen Landes mit. Bei Schusswechseln mit Militärs seien zahlreiche Angreifer getötet worden. Das Drei-Länder-Dreieck Burkina Faso, Niger und Mali wird seit Jahren von dschihadistischer Gewalt erschüttert. Die Anschläge werden oftmals von Extremisten mit Verbindungen zur Terrormiliz "Islamischer Staat" oder zu Al-Kaida verübt. Missbrauchsprozess gegen früheren Pop-Superstar R. Kelly.: Mit schweren Anschuldigungen der Anklage hat in New York ein neuer Missbrauchsprozess gegen den einstigen Popstar R. Kelly begonnen. Ihm werden unter anderem die sexuelle Ausbeutung Minderjähriger, Kidnapping und Bestechung vorgeworfen. Staatsanwältin Maria Cruz Melendez sagte, der 54-Jährige sei ein Mann, der Lügen, Manipulation, Bedrohungen und körperlichen Missbrauch eingesetzt habe, um seine Opfer zu dominieren und sich jahrelang der Verantwortung dafür zu entziehen. Er habe sich dabei auf ein "Netzwerk" von Helfern gestützt, das ihm Mädchen zugeführt und seine Verbrechen vertuscht habe. Erster Coronafall im Paralympischen Dorf von Tokio.: Wenige Tage vor der Eröffnung der Paralympics in Tokio gibt es den ersten Corona-Fall im Athletendorf. Das gab das Organisationskomitee am Donnerstag bekannt. Bei der positiv auf das Virus getesteten Person handele es sich nicht um einen Athleten oder eine Athletin. Die Paralympics sollen am kommenden Dienstag unter strengen Sicherheitsvorkehrungen beginnen, während sich die japanische Hauptstadt angesichts alarmierender Infektionszahlen weiter im Corona-Notstand befindet.

    18.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Play Episode Listen Later Aug 18, 2021 8:34

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Flugzeug mit aus Afghanistan Evakuierten in Frankfurt gelandet Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan fliegt Deutschland Staatsbürger und gefährdete Ortskräfte aus. In Frankfurt ist am frühen Mittwochmorgen eine Lufthansa-Maschine mit rund 130 Evakuierten aus Kabul gelandet. Der Airbus 340 kam aus Taschkent. Am Dienstag hatte ein Transportflugzeug der Bundeswehr die Luftbrücke zur Rettung begonnen und die Menschen in die usbekische Hauptstadt geflogen. Die Bundesregierung hatte den Lufthansa-Jet gechartert. Inzwischen ist ein dritter Evakuierungsflug der Bundeswehr in Taschkent gelandet, laut Außenminister Heiko Maas mit 139 Passagieren. Taliban machen Afghanen Versprechungen Zwei Tage nach ihrem Einmarsch in der afghanischen Hauptstadt haben die radikalislamischen Taliban das Ende des Krieges und eine allgemeine Amnestie verkündet. Das betreffe auch ehemalige Übersetzer von ausländischen Streitkräften. Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid kündigte bei einer Pressekonferenz in Kabul auch an, Frauen dürften weiterhin arbeiten gehen, sofern ihre Erwerbstätigkeiten im Einklang mit "den Prinzipien des Islam" stünden. Viele Afghanen trauen den Versprechen nicht. Sie befürchten, dass die Islamisten lediglich versuchten, die Menschen im Land in Sicherheit zu wiegen. Immer mehr Tote nach Erdbeben in Haiti Die Zahl der bestätigten Todesopfer des Erdbebens im Karibikstaat Haiti ist noch einmal um mehr als 500 auf fast 2000 gestiegen. Nach neuen Angaben der Zivilschutzbehörde starben mindestens 1941 Menschen, mehr als 9900 Menschen wurden verletzt. Durch das Beben der Stärke 7,2 wurden am Wochenende mehr als 37.000 Häuser zerstört und fast 47.000 beschädigt. Nach UNICEF-Angaben sind rund 1,2 Millionen Menschen von den Folgen der Naturkatastrophe betroffen. Die ohnehin schwierigen Rettungsarbeiten werden durch den Tropensturm "Grace" erschwert, der mit heftigen Regenfällen über das Land peitschte. EU-Innenminister beraten über Grenzübertritte aus Belarus Die Innenminister der Europäischen Union befassen sich an diesem Mittwoch mit der angespannten Lage an der Grenze zwischen Belarus und Litauen. Dabei geht es um die Frage, wie die EU mit der sprunghaft angestiegenen Zahl irregulärer Grenzübertritte umgehen soll. In diesem Jahr waren es nach Angaben der litauischen Regierung bisher mehr als 4000. Im gesamten vergangenen Jahr habe die Zahl noch bei weniger als 100 gelegen. Nach Erkenntnissen der EU wurde diese Entwicklung gezielt von der Regierung in Minsk herbeigeführt - wohl als Reaktion auf die gegen Belarus verhängten Sanktionen. Letzter Autogipfel vor der Bundestagswahl Unter der Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel findet an diesem Mittwoch der voraussichtlich letzte Autogipfel in dieser Legislaturperiode statt. An der Videokonferenz nehmen unter anderem Vertreter der Autoindustrie sowie Spitzenpolitiker von Bund und Ländern teil. Im Mittelpunkt stehen die Digitalisierung und der zunehmende Einsatz klimafreundlicher Technologien. Umweltverbände forderten im Vorfeld des Gipfels mehr Tempo beim Klimaschutz und ein schnelles Aus für den Verbrennungsmotor. Iran schreitet mit Urananreicherung voran Der Iran hat laut internationalen Inspektoren in der Nuklear-Anlage Natans eine zweite Produktionseinheit zur Herstellung von fast atomwaffentauglichem Uran in Betrieb genommen. Dort könne Uran mit einem Reinheitsgrad von 60 Prozent hergestellt werden, teilte die Internationale Atomenergiebehörde mit. Für Atomwaffen wären 90 Prozent nötig. Laut dem Atomabkommen zwischen dem Iran, den UN-Vetomächten und Deutschland von 2015 müsste die Anreicherung unter 4 Prozent bleiben. Die Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens, das verhindern soll, dass Iran Atomwaffen entwickelt, stocken derzeit. Kuba weitet Kontrolle von Online-Aktivitäten aus Kubas kommunistische Regierung hat die staatliche Kontrolle über die Internetaktivitäten der Bürger erweitert. Künftig werde unter anderem der Aufruf zu Mobilisierungen und anderen Handlungen, die die öffentliche Ordnung betreffen, als Cybersicherheits-Zwischenfall eingestuft, heißt es im Amtsblatt. Das Innen- und das Kommunikationsministerium sowie die Streitkräfte sollen demnach feindliche und kriminelle Handlungen im Cyberspace überwachen, diese neutralisieren und wenn nötig Strafen verhängen. Der Internet-Zugang ist in Kuba durch die Zensur ohnehin eingeschränkt.

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