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Etwa 10.000 Menschen leben in Tuvalu. Doch der Inselstaat könnte durch den steigenden Meeresspiegel unbewohnbar werden. Viele Bewohner haben deshalb bereits ein Klimavisum beantragt. Eine Reportage von Thorsten Iffland.
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Der Klimawandel sorgt nicht nur dafür, dass wir immer mehr Starkregen bekommen – auch langanhaltende Trockenperioden bis hin zu richtigen Dürren werden häufiger. Für viele Landwirte ein Problem, sie brauchen Wasser. Susanne Henn hat nachgefragt, wie sich Felder möglichst sparsam bewässern lassen
In Wien wird das Klima wie in Skopje (Mazedonien). Was machen wir? Das habe ich die Ökonomin Sigrid Stagl gefragt. Was der Klimawandel mit der österreichischen Wirtschaft macht – und wir uns an ihn anpassen und dadurch wohlhabender und unabhängiger werden.
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Eine neue Studie zeigt, wie Extremwetter-Ereignisse Konflikte befeuern. Wir erklären, warum Geheimdienste im Klimawandel die größte Gefahr für die weltweite Sicherheit sehen. Und wir begleiten vietnamesische Fasane auf dem Weg in ihre Heimat. **********In dieser Folge:0:00 - Die Rolle von El Niño4:55 - Wie der Klimawandel Konflikte verschärft7:48 - Warum die Klimakrise die größte Gefahr für die nationale Sicherheit ist10:31 - Wie der Irankrieg die Energiewende vorantreibt13:42 - Was geht: Vietnamesische Fasane kehren zurück in ihre Heimat15:54 - Deine Minute Natur: Bach im Schwarzwald**********Ihr hört: Moderation: Klaus Jansen und Matthias Wurms**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Studie in PNAS zum Zusammenhang zwischen Klimaphänomenen und KonfliktenNationale Klimarisiko-Einschätzung im Auftrag der BundesregierungStudie zu den historischen Folgen von KlimaschwankungenUpdate-Erde-Folge zu den Umweltfolgen von KriegenUpdate-Erde-Folge zu ZoosAlle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter updateerde@deutschlandfunknova.de.
Der Mai beginnt mit Sonnenschein – und auch der April war überwiegend sehr trocken in Deutschland. Grund ist mal wieder der Jetstream. Clemens Haug hat nachgefragt, was der Jetstream genau ist und was er bewirkt
Beim Thema Klimawandel erhitzen sich nicht nur die Temperaturen - sondern schnell auch die Gemüter. Ob Hochwasser, Stürme oder Hitze: Schnell heißt es, daran sei der menschengemachte Klimawandel schuld. Doch lässt sich das so sagen? Mit dem Wissenschaftsjournalisten Axel Bojanowski habe ich über die Erderwärmung, die Klimalobby, ausbleibende Kritik im Journalismus, Macht, Alarmismus und das Isntrumentalisieren von Ängsten in Bezug auf das Thema Klimawandel gesprochen. Aber auch über das Klimathema als Ersatzreligion, ständig neue Deadlines, bis zu denen man handeln muss, ehe der "point of no return" erreicht wird sowie die Energiewende in Deutschland und ein mögliches Comeback der Atomenergie. Bojanowski diplomierte an der Universität Kiel über Klimaforschung. Seit 1997 arbeitet er als Wissenschaftsjournalist, u. a. für "Die Zeit", "Nature Geoscience", "Stern" und "Süddeutsche Zeitung". Er war zehn Jahre Redakteur beim "Spiegel". Seit August 2020 ist er Chefreporter für Wissenschaft bei der "WELT" und schreibt eine Klimakolumne für die "BILD". 2024 ging er u.a. dem Lobbyeinfluss bereits in seinem Buch "Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten: Der Klimawandel zwischen Lobbygruppen und Wissenschaft" nach, zuletzt erschien "33 erstaunliche Lichtblicke, die zeigen, warum die Welt viel besser ist, als wir denken." (Foto: Matthias Giordano)
Diese Woche mit Verena Kern und Sandra Kirchner. 01:58 Europa erwärmt sich besonders schnell Europa wird heißer, trockener – und ist der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt. Der aktuelle Klimazustandsbericht des EU-Dienstes Copernicus zeigt deutlich: Der Klimawandel ist längst spürbar. Rekordhitze, schmelzende Gletscher und großflächige Waldbrände treten immer häufiger auf. 06:00 Millionengewinne für Öl- und Gaskonzerne Öl- und Gaskonzerne verdienen gerade so viel wie lange nicht, denn der Iran-Krieg lässt die Ölpreise nach oben schießen. Allein sechs der größten Unternehmen machen täglich Millionen an Extra-Profit. Währenddessen wächst die Forderung: Diese Gewinne sollen stärker besteuert werden, etwa um die Energiewende zu finanzieren. 10:46 Allianz für den Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen Fast 60 Staaten haben sich diese Woche in Kolumbien getroffen, um den Ausstieg aus fossilen Energien voranzubringen. Eine "Koalition der Willigen" will zeigen, wie dies konkret gelingen kann. Frankreich hat dafür einen Fahrplan vorgelegt. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Der Klimawandel ist real und die Folgen könnten unangenehm werden – zum Beispiel durch einen Kollaps des Golfstroms. Florian Zinner hat nachgefrat, was Kipppunkt eigentlich bedeutet, wo wir den Kipppunkt bereits erreicht haben und ob es danach wirklich kein Zurück mehr gibt
Der Klimawandel lässt den Meeresspiegel steigen. Zugleich sinkt der Boden unter Venedig ab. Wie lange werden Menschen die Stadt in Zukunft noch bewohnen oder Touristen noch dorthin reisen können? Anette Kolb über eine Studie, die verschiedene Szenarien durchgerechnet hat
Hübert, Henning www.deutschlandfunk.de, Sonntagsspaziergang
Die Heuschnupfenzeit beginnt früher und dauert länger. Der Klimawandel verändert, wann und wie stark Pflanzen Pollen freisetzen – mit spürbaren Folgen für Millionen Allergiker. Jeanne Turczynski über die Ergebnisse des Lancet Countdown Berichts 2026 zu Gesundheit und Klimawandel
Für die Mitarbeitenden der Grünanlagen der Stadt Zug ist es eine strenge Zeit. Im Frühling werden die Anlagen für den Sommer bereit gemacht. Wir berichten live aus dem Werkhof der Stadt Zug. Wenn die Mitarbeitenden der Zuger Grünanlagen ihre Arbeit einstellen würden, wäre das Chaos in der Stadt schnell sichtbar. Die Betreuung der Grünanlagen ist eine aufwändige Arbeit, die viele Stunden in Anspruch nimmt. Der Klimawandel bringt ausserdem neue Herausforderungen. Der Frühlingsstart ist schwerer voraussehbar und es gibt mehr Extremwetterereignisse. Im Treffpunkt berichten wir live aus dem Werkhof der Stadt Zug und schauen den Mitarbeitenden der Grünanlagen über die Schultern.
_„Ich bin nach der letzten Preiserhöhung weg von Tchibo.“ „Und dann wundern sich alle, wenn die Kundschaft ausbleibt.“_ Solche Kommentare sind kein Einzelfall – und genau hier setzt diese besondere Folge von „5 Tassen täglich“ an. LIVE aufgenommen beim KLARTEXT-Dialog in Berlin: Gibt es morgen noch Kaffee? Die Antwort: komplex, unbequem – jedoch nicht hoffnungslos. Denn Kaffee und Kakao stehen unter Druck. Ernteausfälle, Klimawandel, steigende Kosten und volatile Märkte verändern gerade ein System, das lange als selbstverständlich galt. Und: Die Veränderungen passieren nicht irgendwann, sondern jetzt. „Der Klimawandel ist im Supermarkt angekommen“, bringt es Ritter-Sport-CEO Andreas Ronken auf den Punkt. Gleichzeitig wird klar: Zukunft wächst langsam. Neue, resilientere Pflanzen brauchen Jahre. Farmen müssen umgebaut werden. Einkommen stabilisiert werden. Wer heute nicht investiert, wird morgen keinen Kaffee mehr ernten. Tchibo setzt genau hier an – mit dem Programm Coffee2Stay. Ziel: Bis 2027 soll der gesamte Rohkaffee verantwortungsvoll eingekauft werden. Statt sich auf Siegel zu verlassen, geht das Unternehmen direkt in die Lieferketten, arbeitet mit inzwischen rund 22.000 Farmen und setzt auf konkrete Wirkung vor Ort. Doch die Folge zeigt auch die Reibungspunkte: Höhere Preise sind notwendig – aber schwer vermittelbar. Teuer heißt nicht automatisch fair. Siegel geben Orientierung – sind aber nicht die ganze Lösung. Und: Verantwortung lässt sich nicht einfach an Konsumentinnen und Konsumenten delegieren. Verbraucherschützer Markus Kamrad bringt es nüchtern auf den Punkt: Vertrauen entsteht nicht durch Preise allein, sondern durch Transparenz. Gleichzeitig fordert er klare Regeln und Orientierung im Siegel-Dschungel. Auch die Politik steht in der Pflicht: Ohne verlässliche Rahmenbedingungen bleibt nachhaltiger Wandel Stückwerk. Und ohne wirtschaftliche Perspektiven im Ursprung wird keine Farmerin und kein Farmer langfristig Kaffee oder Kakao anbauen. Am Ende bleibt eine unbequeme Erkenntnis: Jeder Einkauf ist eine Entscheidung – und Teil der Lösung oder eben das Problem.
Eigentlich ist die gute Laune in der Reisebranche ja ein Naturgesetz. Man verkauft Träume, Palmen und das süße Nichtstun. Doch wenn man sich mit Mirko Jacubowski unterhält, dem COO von A3M, bekommt die Urlaubsidylle schnell Risse. Wer einen Blick auf seine „Internetseite des Grauens“ wirft – eine Weltkarte übersät mit roten und orangen Punkten –, merkt schnell: Die Welt ist ungemütlicher geworden. Und während wir früher vielleicht nur wissen wollten, ob der Pool beheizt ist, müssen wir heute klären, ob die Straße von Hormus offen bleibt oder ob der nächste Streik das Drehkreuz in Dubai lahmlegt. Die Welt als „Kammer des Schreckens“ Es ist schon eine paradoxe Situation. Firmen wie A3M sind die Dienstleister, die eigentlich niemand haben will, aber die heute jeder dringend braucht. Jacubowski und sein Team aus hochspezialisierten Analysten in Deutschland und Indien sind so etwas wie der „Schwamm für schlechte Meldungen“. Sie überwachen 24/7 den Globus – nicht um uns den Urlaub zu vermiesen, sondern um das Unwägbare doch irgendwie begreiflich und bearbeitbar zu machen. Ob es der plötzliche Raketenangriff, der Vulkanausbruch oder die neue Hitzewelle am Mittelmeer ist: Professionelles Monitoring ist heute kein Luxus mehr, sondern schlichte Überlebensnotwendigkeit für die Reisebranche. Fürsorgepflicht statt Urlaubsflirt Besonders für Geschäftsreisende ist die Lage ernst. Wer seine Mitarbeiter beruflich nach Nigeria, Paraguay oder in den Sudan schickt, kann sich nicht auf das Prinzip Hoffnung verlassen. Hier greift die gesetzliche Fürsorgepflicht. Ein Unternehmen muss wissen, wo seine Leute sind und welche Risiken vor Ort lauern. Es geht eben nicht mehr nur um „Man-Made-Events“ wie Terrorismus oder politische Unruhen. Der Klimawandel liefert uns mittlerweile eine „Explosion klimabedingter Risiken“. Waldbrände in der russischen Taiga oder 50 Grad im Schatten am Mittelmeer sind die neuen Realitäten, die kein Reiseplaner ignorieren darf. „Wir liefern die Albtraum-Komponente des Ganzen. Reisen hat gewisse Risiken. Man kann sie aber moderieren, man kann sie abmildern.“ Professioneller Blick in den Abgrund Man könnte Jacubowski und sein Team fast als „Krisengewinnler“ bezeichnen, doch das greift zu kurz. Sie sind eher die Realisten in einer Branche, die viel zu lange auf rosarote Brillen gesetzt hat. In einer Welt, in der die Interdependenzen der Globalisierung dafür sorgen, dass ein Konflikt im Nahen Osten sofort die Flugpreise für den Familienurlaub in Thailand nach oben treibt, ist Information die einzige harte Währung. Natürlich könnten wir alle zu Hause bleiben – doch wie Mirko so treffend bemerkt: Die meisten tödlichen Unfälle passieren bekanntlich im Haushalt. Dann doch lieber mit einem professionellen Frühwarnsystem im Gepäck die Welt erkunden. Denn eines ist sicher: Die Krisen werden uns so schnell nicht ausgehen. Wer heute ohne Netz und doppelten Boden reist, ist nicht mutig, sondern schlichtweg schlecht informiert. Um den WAS MIT REISEN Podcast mit Mirko Jacubowski zu hören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Interessanter Lesetipp: das Interview mit Mirko Jacubowski auf TRVLCOUNTER Der Beitrag A3M – die Albtraum-Macher Mit Krisen-Frühwarn-System werden Reisen sicherer erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Der Klimawandel verändert die Gletscher. Das Schmelzwasser erreicht die Dörfer immer später – zu spät für die Bewässerung der Felder im Frühling. Eine Lösung sind künstliche Gletscher, sogenannte Eisstupas: Riesige Eiskegel, die im Winter gebaut werden und im Frühling rechtzeitig Wasser liefern. Im Norden Indiens, auf rund 3500 Metern Höhe, sind viele Dörfer stark von Gletschern abhängig. Regen fällt dort kaum – das Schmelzwasser von Schnee und Eis ist die wichtigste Wasserquelle für die Landwirtschaft. Doch der Klimawandel verändert dieses System: Gletscher ziehen sich zurück und beginnen später zu schmelzen. Das Wasser erreicht die Dörfer oft erst im Mai oder Juni – zu spät für die Bewässerung der Felder im Frühling. Um dieses Problem zu lösen, haben die Menschen vor Ort eine kreative Idee umgesetzt: künstliche Gletscher, sogenannte Eis Stupas. Im Winter wird Schmelzwasser über Rohre in die Nähe der Dörfer geleitet, wo es bei grosser Kälte gefriert und riesige Eiskegel bildet. Diese dienen als Wasserspeicher, schmelzen im Frühling früher als die natürlichen Gletscher und liefern rechtzeitig Wasser für die Felder. Die Idee hat inzwischen auch die Schweiz erreicht. In Pontresina oder Guttannen haben Forschende Eisstupas gebaut, um sie besser zu verstehen.
Bereits seit dem 19. Jahrhundert ist der Treibhauseffekt von CO2 bekannt, seit Jahrzehnten messen Klimaforscher kontinuierlich steigende Temperaturen auf der Erde. Trotz des Pariser Klimaschutzabkommens schreitet die Klimakrise weiter voran und nur wenigen Staaten ist es bislang gelungen, ihre CO2-Emissionen substanziell zu senken - obwohl es vor allem in der Energieversorgung mittlerweile mit den Erneuerbaren Energien günstigere Alternativen gibt. Unser Gast Karsten Brandt macht nicht nur mit seinem Unternehmen donnerwetter.de Wettervorhersagen, sondern beobachtet auch, wie die Natur sich in Mitteleuropa parallel zum Klima entwickelt und verändert. Welche Veränderungen kann man in Deutschland beim Klima, aber auch bei Flora und Fauna feststellen? Wie wirkt sich das heute schon auf die Menschen auch, etwa durch Auswirkungen auf die Landwirtschaft? Und welche Änderungen sind zu erwarten, wenn der Klimawandel weiter fortschreitet?
Der Klimawandel ist da und verändert unser Leben. Dieses Buch zeigt, wie Gesellschaft und Einzelne sich anpassen können, mit anschaulichen Illustrationen und Strategien.
Der Klimawandel ist da und verändert unser Leben. Dieses Buch zeigt, wie Gesellschaft und Einzelne sich anpassen können, mit anschaulichen Illustrationen und Strategien.
Kennen Sie Melonen aus der Pfalz oder Lanvendel an der Mosel? Der Klimawandel verändert nicht nur das Wetter, sondern auch die Landwirtschaft. Wie Landwirte im Südwesten umdenken und experimentieren, berichten Christoph Mautes und Florian Doetsch
Viele Landwirtinnen und Landwirte spüren es längst: Der Klimawandel in Form von Hitze, Dürre und Starkregen setzt die Ackerböden unter Druck. Was können Landwirte auf ihren Feldern unternehmen, um die Böden langfristig zu schützen und so stabile Erträge zu erhalten? Ein Forschungsprojekt vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung will bei der Suche nach Antworten helfen. Die Forschenden haben ein digitales Werkzeug entwickelt: Damit können Bauern simulieren, wie sich ihr Boden in Zukunft entwickelt. Max Fallert stellt das Projekt vor:
Der Klimawandel bringt bei Amphibien einiges durcheinander. Frösche und Kröten erwachen früher aus der Winterstarre – und ihre Laichgewässer drohen zu vertrocknen. Dabei sind viele Arten sowieso schon bedroht. Stefanie Peyk hat nachgefragt, was den Tieren helfen könnte
Neue Zahlen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigen massive Auswirkungen des Klimawandels. DWD-Vorstand Tobias Fuchs empfiehlt, sowohl in Klimaschutz als auch in Anpassung zu investieren.
Der Mensch beschäftigt sich nicht gerne mit Dauerkrisen. Der Klimawandel ist so eine Dauerkrise, für die es auch keine schnelle Lösung gibt. Das bestätigt auch Maren Urner im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Bernhard Seiler. Die Neurowissenschaftlerin glaubt, dass vor allem die Politik das Framing ändern könnte, also die Art und Weise wie wir über den Klimaschutz reden. Eine gute Möglichkeit gibt es heute in der Kabinettssitzung, denn da wird das neue klimaschutzprogramm der Bundesregierung vorgestellt. Im Interview erklärt Urner dazu: "Es ist eine existenzielle Krise, in der wir sind. Vielleicht ist es sogar der bessere Weg, nicht zu sagen 'wir machen Klimaschutz', sondern zu sagen 'wir sorgen langfristig für Sicherheit'." So eine Veränderung im Denken könne eine große Chance sein, um Klimaschutz wieder näher an die Menschen zu bringen.
Das Thema Klima gerät ja gerade so ein bisschen in Vergessenheit. Aber wie geht's denen, die täglich daran forschen? Denn die können das Thema ja nicht so leicht wegschieben. In Frankfurt am Main haben sich jetzt Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus ganz Deutschland getroffenen, um darüber zu reden. Judith Kösters war dabei:
Früher Frühling, steigende Temperaturen, Veränderungen in der Umwelt: Wie wirkt sich das auf unsere Schmetterlinge aus? Stephan Hübner über Probleme, und Chancen, die sich daraus für unsere Tag- und Nachtfalter ergeben
Der Klimawandel verlängert die Tage auf der Erde. Das besagt eine neue Studie aus Wien und Zürich. Clemens Haug hat sich die Ergebnisse genauer angesehen
Viele leiden inzwischen nahezu das ganze Jahr an Pollenallergien - weil es wärmer wird und fast immer etwas blüht. Welche Zusammenhänge zwischen Allergien und Klimawandel gibt es noch? Prof. Claudia Traidl-Hoffmann forscht dazu.
Der Klimawandel ist für Hausbesitzer eine Herausforderung: Starkregen und Sturm können an Wohngebäuden Schäden verursachen, außerdem sollte die Hitze draußen bleiben. Der Energieberater Peter Andreas-Tschiesche stellt bei Johannes Hitzelberger mögliche Maßnahmen vor.
Der Klimawandel wird die Welt sehr verändern. Besonders hart wird es einige der berühmtesten Weinanbaugebiete treffen. Gleichzeitig hat die Forschung und das Ingenieurswesen so einiges an Maßnahmen ausgetüftelt, was den Weinbau auch unter deutlich wärmeren Bedingungen ermöglichen wird. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Mensch dem Wein beim wachsen zusehen kann. Im Glas Grüner Veltliner von Veyder-Malberg und ‚Anything Strange or Startling‘ von der Deutschen Wein-Entdeckungsgesellschaft
Neben bereits bestehenden Konflikten und Krisenherden wie in der Ukraine, Venezuela, dem Nahen Osten und Taiwan kommt jetzt auch die Arktis ins Spiel. Der Klimawandel macht Auseinandersetzungen dort erstmals möglich, und die Supermächte strecken ihre Fühler in die Region aus. Wie man trotz der angespannten Weltlage positiv in die Zukunft blicken kann, wie man nicht den Kopf verliert und vor allem, wie wir alle einen potenziellen gigantischen internationalen Konflikt abwenden können, besprechen wir bei "Thema des Tages" mit der Zukunftsforscherin, Buchautorin und Forschungsdirektorin des NATO-Verteidigungskollegs in Rom, Florence Gaub. Foto: © Debora Mittelstaedt Foto: © Debora Mittelstaedt
Der Klimawandel bleibt trotz zahlreicher anderer Krisen präsent. Gleichzeitig wird immer deutlicher, wie knapp die verbleibende Zeit ist. Wie der Schutz des Klimas gelingen kann, diskutiert Moderator Jürgen Wiebicke mit der Philosophin und Juristin Frauke Rostalski. Von WDR 5.
Alle sprechen vom Krieg, von der Rente, der Wehrpflicht, vom Stadtbild. Und das Klima? Eine seltsame Stille ist um dieses Thema entstanden. Wie konnte es passieren, dass die größte globale Zukunftsfrage kaum noch Gegenstand öffentlicher Debatten ist? Von Luisa Neubauer www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Der Klimawandel lässt die Gletscher schmelzen. Dabei fördert er unzählige Relikte aus vergangenen Jahrhunderten zutage. Spektakuläre Funde wie Ötzi sind selten, aber auch Pfeilspitzen, Kleidungsreste oder Kultfiguren erzählen viel über die Vergangenheit. Archäologen sind im Wettlauf mit der Zeit, um die Funde zu sichern. Ein Podcast von Sebastian Kirschner.
Bernau, Nikolaus www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Der Klimawandel macht auch vor Weihnachtsbäumen keinen Halt und setzt deren Produzenten unter Druck. Aber ist der Weihnachtsbaum, wie wir ihn kennen und lieben dann überhaupt noch zeitgemäß? Oder müssen wir in Zeiten von Klimawandel und Umweltbelastungen auf Nordmanntanne und Fichte im Wohnzimmer verzichten? Darüber sprechen wir mit Silvia Teich vom NABU. Außerdem geht es darum, welchen Umwelteinfluss andere Weihnachtsklassiker haben und um den Artenschutz. Das Umweltmagazin mit Katha Jansen, 04.12.25
Am 12. Oktober rauscht eine Sturmflut über Alaska. Sie trifft die Menschen unvorbereitet - weil Präsident Trump bei Behörden und Messstationen gespart hat. Der Klimawandel eskaliert, doch die Politik wendet sich ab, nicht nur in den USA. Weingart, Christopher www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Die brasilianische Schnellstraße BR-319 ist eine 900 Kilometer lange Schotterpiste, die mitten durch unberührten, dichten Regenwald in die Millionenstadt Manaus führt. Präsident Lula will die holprige Piste asphaltieren und ausbauen lassen. Die Befürworter des umstrittenen Infrastrukturprojekts setzen auf Wirtschaftswachstum. Kritiker warnen vor dramatischen Folgen. ARD-Korrespondentin Anne Herrberg war auf der BR-319 tief im Regenwald unterwegs und erzählt bei 11KM, warum der Ausbau zu noch mehr Zerstörung führen könnte, mit katastrophalen Folgen für die Menschen vor Ort, für das Ökosystem und das Weltklima. Das Radiofeature von Anne Herrberg über die BR-319 und die Klima-Folgen findet ihr in der ARD Audiothek. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6e4341cc20b4a1df/ Alle News und Entwicklungen zur UN-Klimakonferenz (COP) in Belém: https://www.tagesschau.de/wissen/klima/klimakonferenz Der Klimawandel, die drastischen Folgen und Lösungsansätze - unsere 11KM-Folgen dazu: https://1.ard.de/11KM_Podcast_Klima Hier geht's zu unserem Podcast-Tipp “ARD Klima Update”: https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?=cp Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Lukas Waschbüsch Mitarbeit: Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Viktor Fölsner-Veress, Ruth-Maria Ostermann, Hanna Brünjes und Marie-Noelle Svihla Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Melissa war wohl der stärkste Hurrikan, der je auf Jamaika traf. “Nach unseren Befunden hat der Klimawandel Melissa in jeder Hinsicht verstärkt“, sagt Extremwetterforscher Ben Clarke. Er beziffert auch, um wieviel Prozent der Hurrikan stärker wurde. Mrasek, Volker www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Mrasek, Volker www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Mit Windgeschwindigkeiten von fast 300 Kilometern pro Stunde ist Hurrikan Melissa auf Jamaika getroffen und hat dort schwere Schäden angerichtet. Im Zusammenhang mit solch starken Stürmen wird oft der Klimawandel als einer der Gründe genannt. Welche Rolle spielt er genau? Mit dieser Frage beschäftigt sich Ulrike Lohmann in ihrer Forschung an der ETH Zürich. «Damit sich ein Hurrikan bilden kann, müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein», sagt Lohmann und erklärt, dass einige davon vom Klimawandel beeinflusst werden. Das veränderte Klima hat aber nicht nur Auswirkungen auf Wirbelstürme über dem Meer – es beeinflusst auch Stürme bei uns in der Schweiz. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Ulrike Lohmann, Professorin am Institut für Atmosphäre und Klima an der ETH Zürich ____________________ Team: - Moderation: Dominik Brand - Produktion: Marisa Eggli - Mitarbeit: Marc Allemann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Der „Global Tipping Points Report 2025“ sagt: Der Klimawandel verändert das Ökosystem bereits. Warum er trotzdem Hoffnung hat, erklärt Klimaforscher Jonathan Donges.
Der Klimawandel ist in vollem Gange. Auch wenn Einiges getan wird, um die globale Erwärmung unter 1,5 Grad zu halten, genügen die bisherigen Bemühungen nicht. Was passiert, wenn das 1,5 Grad oder das 2 Grad nicht gehalten werden? // Weitere Infos und Spezials findet Ihr hier: https://www.quarks.de/daily-quarks-spezial/ Habt Ihr Feedback, dann meldet euch unter Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 Von Vanessa Reske.
Israelischer Ministerpräsident Netanjahu stimmt bei US-Besuch Präsident Trumps 20-Punkte-Plan zu, Israelische Reaktionen auf das Treffen zwischen Trump und Netanjahu, Warschauer Sicherheitsforum: Außenminister Wadephul berät mit Amtskollegen aus Polen und Frankreich über europäische Sicherheitslage, Pro-europäische Partei erreicht absolute Mehrheit bei Wahl in Moldau, Kein Anstieg des Konsums: Erster Zwischenbericht zur Cannabis-Teillegalisierung, #mittendrin in Calw: Die Hermann-Hesse-Bahn zwischen Fledermausschutz und Bahnverkehr in Wartestellung, Weitere Meldungen im Überblick, Der Klimawandel bedroht Sortenvielfalt von Kaffee, Das Wetter
Seynsche, Monika www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Seynsche, Monika www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Das Eis der Arktis schrumpft. Für Fischerei, Tourismus und vor allem für den Handel wird das arktische Gewässer zugänglicher. Doch das birgt Gefahren für das Ökosystem des Nordmeeres und die indigenen Gemeinschaften, die im Hohen Norden leben. Hahn, Marten www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Für die Sommerzeit haben wir wieder ein besonderes Format für Euch. Der Klimawandel betrifft uns alle. Aber wie merken wir das im Alltag? Du brauchst das Transkript zur Folge? Oder du möchtest sogar mit unseren zahlreichen Trainingsbüchern weiterlernen? Schau unbedingt in unseren Premium-Kanal. Dort findest du exklusive Sonderfolgen, Trainingsbücher und auch ein spezielles Online-Lern-Programm: https://steady.page/de/deutsch-podcast/about Ein Gratis-Trainingsbuch findest du unter: https://deutsch-podcast.com/gratis/ Weitere Infos findest du unter: www.deutsch-podcast.com
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09.07.2025 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.