Podcasts about gesprochene

Share on
Share on Facebook
Share on Twitter
Share on Reddit
Copy link to clipboard
  • 30PODCASTS
  • 420EPISODES
  • 9mAVG DURATION
  • 5WEEKLY NEW EPISODES
  • Aug 14, 2021LATEST

POPULARITY

20112012201320142015201620172018201920202021


Best podcasts about gesprochene

Latest podcast episodes about gesprochene

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
14.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 14, 2021 7:29


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt weiter Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Deutschland nimmt wieder stärker zu. Dem Robert-Koch-Institut (RKI) wurden von den Gesundheitsämtern 5644 neue Positiv-Tests gemeldet. Das sind 2438 mehr als am Samstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 32,7 von 30,1 am Vortag. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stellt sich laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung auf einen weiteren Anstieg der Neuinfektionen und neue Corona-Restriktionen ein. "Die vierte Welle kommt", sagte er demnach in einer Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag. Viele Verstöße bei Einreisen aus Risikogebieten Die Bundespolizei hat seit Januar rund 150.000 Verstöße bei Einreisen aus Corona-Risikogebieten festgestellt. Es geht vor allem um die Pflicht zur Einreiseanmeldung, die nicht eingehalten wurde. Wie die Behörde dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) mitteilte, wurden die meisten Verstöße bei Einreisen auf dem Landweg festgestellt. Hier wurden 132.000 Verstöße registriert. Auch an den Flughäfen kontrolliert die Bundespolizei seit November 2020 stichprobenartig die Anmeldepflicht. USA üben scharfe Kritik an Afghanistans Regierung Die US-Regierung hat der afghanischen Führung und den Sicherheitskräften angesichts des Vormarsches der Taliban mangelnde Kampfbereitschaft vorgeworfen. Es sei "beunruhigend" zu sehen, dass die politische und militärische Führung nicht den Willen gehabt habe, sich den militanten Islamisten zu widersetzen, sagte Pentagon-Sprecher John Kirby. Um ihr Personal in der Hauptstadt Kabul zu schützen, verlegen die USA 3000 Soldaten dorthin. 5000 weitere Soldaten werden zudem im Nahen Osten stationiert, um als Verstärkung bereitzustehen. Regierung und Opposition in Venezuela vereinbaren Dialog Im südamerikanischen Krisenstaat Venezuela haben sich Regierung und Opposition auf neue Gespräche verständigt. Unter Vermittlung Norwegens erklärten sich beide Seiten bereit, über einen Ausweg aus der jahrelangen Krise zu beraten. "Sie haben den mutigen Beschluss gefasst, einen umfassenden Verhandlungsprozess einzuleiten", sagte Dag Nylander, Chef der norwegischen Vermittlungsdelegation, in Mexiko-Stadt, wo die Gespräche stattfinden sollen. Nylander hatte auch schon an den Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla teilgenommen. Viele Tote durch Überschwemmungen in der Türkei Bei den schweren Überschwemmungen in der türkischen Schwarzmeer-Region sind nach neuen Angaben mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte, werden zudem mehrere Menschen vermisst. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan besuchte die betroffenen Gebiete. Einige der Bewohner machten ihrer Wut über die örtlichen Behörden Luft. Diese hätten nicht rechtzeitig vor den Wassermassen gewarnt. Juli sprengt nach US-Angaben alle Hitzerekorde Der vergangene Monat war nach Messungen der US-Klimabehörde NOAA weltweit der wärmste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe um 0,93 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 15,8 Grad gelegen, teilte die NOAA mit. Damit übertraf der Juli 2021 die gleichen Monate der Jahre 2016, 2019 und 2020 - laut NOAA die bisherigen Rekordhalter - um 0,01 Grad Celsius. Gladbach ärgert Bayern beim Auftakt der neuen Bundesliga-Saison Titelverteidiger Bayern München hat einen erfolgreichen Start in die 59. Saison der Fußball-Bundesliga verpasst. Unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann musste sich der über weite Strecken überlegene deutsche Rekordmeister bei Borussia Mönchengladbach mit einem 1:1 begnügen.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
13.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 13, 2021 6:37


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA reduzieren Personal in Kabul und verstärken Truppen an Flughafen Die USA wollen angesichts des Vormarsches der militant-islamistischen Taliban in Afghanistan ihr Botschaftspersonal auf ein Minimum reduzieren. Die Botschaft soll aber geöffnet bleiben. Zugleich sollen 3000 zusätzliche Soldaten zur Sicherung des Flughafens nach Kabul verlegt werden. Zuletzt hatten die Taliban Kandahar und Herat, die beiden nach Kabul größten Städte des Landes, eingenommen. Damit haben die Extremisten in der vergangenen Woche mindestens 13 Städte erobert. Deutsche Bahn fährt wieder - Streik beendet Der Streik bei der Deutschen Bahn ist beendet. Der Ausstand der Lokführergewerkschaft GDL kam um 2 Uhr in der Nacht planmäßig zum Abschluss. Die Mitglieder der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatten in der Nacht zu Mittwoch die Arbeit im Personenverkehr niedergelegt, um Druck für eine höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen zu machen. Güterzüge ließen sie schon seit Dienstagabend stehen. Es gab zahlreiche Zugausfälle und Verspätungen. Früherer CDU-Politiker und Ministerpräsident Biedenkopf gestorben Der frühere sächsische Ministerpräsident und CDU-Politiker Kurt Biedenkopf ist tot. Er starb am Donnerstagabend im Alter von 91 Jahren, wie die Staatskanzlei in Dresden mitteilte. Biedenkopf war von 1990 an der erste Ministerpräsident Sachsens nach der Wiedervereinigung. Zuvor hatte er seit 1973 als CDU-Generalsekretär gewirkt. Im Jahr 2004 schied Biedenkopf aus dem sächsischen Landtag aus und beendete damit seine aktive politische Laufbahn. Gewalttat mit sechs Toten in Plymouth - Hintergründe noch unklar Bei einer Gewalttat in der südenglischen Stadt Plymouth sind nach Angaben der Polizei sechs Menschen ums Leben gekommen. Nach Medienberichten wurde zudem eine nicht näher genannte Zahl von Menschen verletzt. Unter den Toten soll auch der mutmaßliche Täter sein. Zu den Hintergründen der Bluttat machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Die Behörden stuften den Vorfall jedoch nicht als terroristische Tat ein. Immer mehr Migranten an US-Südgrenze Die Zahl aufgegriffener Migranten an der US-Südgrenze zu Mexiko ist im Juli auf den höchsten Stand seit 20 Jahren angestiegen. Es wurden rund 213.000 Menschen beim Versuch eines illegalen Grenzübertrittes gefasst. Das sind rund 172.000 mehr als im Juli des vergangenen Jahres, wie die Grenzpolizei CBP mitteilte. Die meisten von ihnen werden von den US-Behörden derzeit sofort wieder abgeschoben. Mindestens 17 Tote bei Überschwemmungen in der Türkei Bei den Überschwemmungen in der türkischen Schwarzmeer-Region sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte die Katastrophenschutzbehörde mit. Seit mehreren Tagen stehen Teile der Provinzen Kastamonu, Bartin und Sinop unter Wasser. Die Türkei wird derzeit von mehreren Naturkatastrophen erschüttert. Erst vor wenigen Tagen hatte es riesige Brände an der türkischen Mittelmeer- und Ägäisküste gegeben.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
12.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 12, 2021 8:20


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Polnisches Parlament stimmt für neues Mediengesetz Einen Tag nach dem Bruch der nationalkonservativen Koalition in Polen ist es der Regierungspartei PiS gelungen, das umstrittene Rundfunkgesetz durch den Sejm, die erste Kammer des Parlaments, zu bringen. Zunächst war die Entscheidung mit den Stimmen der Opposition verschoben worden. Das Gesetz gilt allgemein als Versuch, das unabhängige und regierungskritische Sendernetzwerk TVN zum Schweigen zu bringen, an dem der US-Konzern Discovery die Mehrheit hält. Falls das Gesetz in Kraft tritt, muss Discovery diese abgeben. Besonders der Nachrichtensender TVN24 vertritt eine PiS-kritische Linie. Amsterdam führt Touristen-Quote ein Die niederländische Metropole Amsterdam will den Massentourismus begrenzen. Die Stadt legte in einer Verordnung die Obergrenze bei maximal 20 Millionen Gäste-Übernachtungen pro Jahr fest. Das sind zehn Prozent weniger als im Jahr 2019, dem letzten Jahr vor der Corona-Pandemie, als es fast 22 Millionen touristische Übernachtungen in Amsterdam gab. Durch die Pandemie ist der Tourismus aktuell eingebrochen. Eine Bürgerinitiative wollte eine deutlich niedrigere Obergrenze für Amsterdam erreichen. Neuseeland bleibt bis Jahresende abgeschottet Regierungschefin Jacinda Ardern bleibt bei ihrem sehr vorsichtigen Corona-Kurs. Die Grenzen bleiben bis Ende 2021 für Nicht-Neuseeländer dicht. Vollständig geimpfte Reisende aus Ländern mit geringem Risiko könnten frühestens im neuen Jahr ohne Quarantäne einreisen, kündigte Ardern an. Aus Ländern mit mittlerem und hohem Risiko müssten Geimpfte bestimmte Quarantänemaßnahmen durchlaufen, die von Selbstisolierung bis zu 14-tägiger Hotelquarantäne reichten. Neuseeland gilt als Musterland bei der Corona-Bekämpfung. Seit Ausbruch der Seuche wurden nur rund 2900 COVID-Fälle verzeichnet. Sambia wählt Präsident und Parlament In Sambia sind inmitten einer schweren Wirtschaftskrise rund sieben Millionen Menschen aufgerufen, ein neues Parlament und auch den Präsidenten zu wählen. 15 Kandidaten fordern den Amtsinhaber Edgar Lungu heraus, der wegen seines zunehmend autokratischen Führungsstils in der Kritik steht. Im vergangenen Jahr hatte seine Regierung zudem wegen hoher Ausgaben durch die Corona-Pandemie die Zahlungsunfähigkeit erklärt. Es wird mit einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Lungu und dem Oppositionsführer Hakainde Hichilema gerechnet. Die Opposition beklagte im Wahlkampf gezielte Einschränkungen. Mehrere Tote bei Hubschrauberabsturz im Osten Russlands Beim Absturz eines Hubschraubers auf der russischen Halbinsel Kamtschatka im äußersten Osten des Landes sind vermutlich acht Menschen ums Leben gekommen. Wie die Regionalregierung mitteilte, haben acht Insassen das Unglück überlebt, zwei von ihnen mit lebensgefährlichen Verletzungen. Den Angaben zufolge stürzte die Maschine bei dichtem Nebel in den Kurilensee. Die Vulkanregion von Kamtschatka ist extrem dünn besiedelt, gilt aber wegen ihrer spektakulären Landschaft als Touristenattraktion. Vor fünf Wochen starben beim Absturz einer Passagiermaschine in der Region alle 28 Menschen an Bord. Sizilien meldet Rekordtemperatur von über 48 Grad Celsius Auf der italienischen Insel Sizilien gab es möglicherweise die heißeste jemals in Europa gemessene Temperatur: Gemessen wurde der Wert von 48,8 Grad Celsius in der Provinz Syrakus. Damit könnte der bisherige Hitzerekord in Europa übertroffen worden sein. Der von regionalen Behörden gemeldete Wert muss allerdings erst offiziell von der Weltorganisation für Meteorologie bestätigt werden. Der heißeste Ort in Europa war bisher Athen. 1977 waren dort 48 Grad gemessen worden. Begünstigt werden durch die aktuellen Extremtemperaturen die seit Wochen im Mittelmeerraum wütenden Waldbrände.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
11.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 11, 2021 6:56


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Mehr als 40 Tote bei Waldbränden in Algerien Etliche Länder am Mittelmeer kämpfen bei extremer Hitze und Trockenheit weiter mit schweren Waldbränden. Besonders trifft es derzeit Algerien. Ministerpräsident Ayman Ben Abdel Rahman sagte im Fernsehen, die Zahl der Todesopfer in Folge der Brände sei auf mindestens 42 gestiegen. Darunter seien 25 Soldaten, die an Rettungs- und Löscharbeiten beteiligt gewesen seien. Insgesamt lodern in dem nordafrikanischen Land mehr als 100 Brände, die meisten in den Regionen Tizi Ouzou und Bejaia. Auch auf der griechischen Halbinsel Peleponnes und der Insel Euböa dauert der Kampf gegen das Feuer an. Kanadischer Geschäftsmann in China wegen Spionage verurteilt In China ist ein kanadischer Geschäftsmann namens Michael Spavor zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der Stadt Dandong im Nordosten Chinas erklärte Spavor der "Spionage und der illegalen Weitergabe von Staatsgeheimnissen für schuldig". Das Urteil gilt als schwerer Schlag für die Beziehungen zwischen Kanada und China. Spavor war im Dezember 2018 zusammen mit seinem Landsmann Michael Kovrig - einem ehemaligen kanadischen Diplomaten - festgenommen worden. Lettland ruft Ausnahmezustand aus Lettland hat für mehrere Regionen an der Grenze zu Belarus den Notstand ausgerufen. Die Regierung in Riga reagierte damit darauf, dass in den vergangenen Tagen Hunderte Migranten illegal von dort eingereist sind und weitere auf eine Möglichkeit zum Grenzübertritt warten. Der lettische Grenzschutz ist damit ermächtigt, illegal aus dem Nachbarland eingereiste Menschen notfalls mit Gewalt zurückzuweisen. Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hatte offen damit gedroht, als Reaktion auf die gegen sein Land verhängten EU-Sanktionen, Migranten aus Asien über die EU-Grenze zu lassen. Lokführer bestreiken Güter- und Personenverkehr Bei der Deutschen Bahn haben bundesweite Streiks im Güter- und Personenverkehr begonnen. Das Unternehmen rechnet nach eigenen Angaben damit, dass nur jeder vierte Fernzug fahren kann. Aber auch Pendler dürfte der Streik am Mittwochmorgen hart treffen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte nach einer Urabstimmung zu dem Ausstand aufgerufen. Statt einer Nullrunde im laufenden Jahr verlangt sie eine Corona-Prämie und Einkommenssteigerungen von 3,2 Prozent bei einer Laufzeit von knapp zweieinhalb Jahren. Die Bahn will einen länger laufenden Tarifvertrag. Sexuelle Gewalt war laut Amnesty Kriegswaffe in Tigray Vergewaltigung, sexuelle Versklavung und Genitalverstümmelung von Frauen und Kindern wurden im Konflikt in der äthiopischen Region Tigray von den kriegführenden Parteien als Waffe eingesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht von Amnesty International, für den Betroffene befragt wurden. Die äthiopischen Streitkräfte und ihre Verbündeten hätten ihre Opfer gedemütigt, oft habe es diskriminierende Beleidigungen mit ethnischem Bezug und Todesdrohungen gegeben. Die Regierungstruppen hatten im November eine Offensive gegen Tigrays TPLF begonnen, die in der gleichnamigen Region an der Macht war. New Yorks Gouverneur Cuomo tritt zurück Nach Vorwürfen mehrerer Frauen wegen sexueller Belästigung ist der Gouverneur des US-Bundesstaats New York, Andrew Cuomo, zurückgetreten. Der 63-jährige Politiker der Demokraten kündigte an, sein Amt innerhalb der nächsten 14 Tage niederzulegen. Zuvor hatten neben den Republikanern auch Politiker seiner eigenen Partei, darunter Präsident Joe Biden, seinen Amtsverzicht gefordert. Cuomo war vergangene Woche auch durch eine offizielle Untersuchung belastet worden, weist aber bis heute die Vorwürfe zurück.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
10.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 10, 2021 8:25


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China bestätigt Todesurteil gegen kanadischen Drogenschmuggler Vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen China und Kanada hat die Volksrepublik das Todesurteil gegen einen kanadischen Drogenhändler bestätigt. Dies teilte das Berufungsgericht in der Provinz Liaoning mit. Robert Lloyd Schellenberg hatte 2018 zunächst eine Haftstrafe von 15 Jahren erhalten. Sie wurde aber als zu gering befunden, nachdem in Kanada die Finanzchefin des chinesischen Telekom-Riesen Huawei, Meng Wanzhou, festgenommen worden war. Ihr wird in den USA Bankbetrug im Zusammenhang mit Verstößen gegen Iran-Sanktionen vorgeworfen. In Kanada läuft ein Verfahren zur Auslieferung Mengs. USA wollen Taliban zu Verhandlungen bewegen Der US-Sondergesandte für Afghanistan, Zalmay Khalilzad, soll mit den Taliban über eine Beendigung ihrer Militäroffensive und eine Verhandlungslösung sprechen. Zu diesem Zweck sei Khalilzad nach Doha abgereist, teilte das US-Außenministerium mit. Er hatte in der Hauptstadt von Katar in den vergangenen Monaten maßgeblich die Modalitäten des Abzugs der US-Truppen mit den Taliban ausgehandelt. Die radikalislamischen Kämpfer bringen derzeit immer mehr Gebiete in Afghanistan unter ihre Kontrolle. Inzwischen haben sie sechs Provinzhauptstädte erobert, darunter den früheren Bundeswehrstandort Kundus. Corona-Schutzimpfung wird für US-Armee Pflicht Für die US-Streitkräfte soll spätestens ab 15. September eine Impfpflicht gegen das Coronavirus gelten. Mehr als drei Viertel der Soldaten sind bereits vollständig dagegen geimpft. Mit der in Kürze erwarteten regulären Zulassung des Vakzins von BioNTech/Pfizer soll die Impfung nun für alle US-Soldaten verpflichtend werden. Das geht aus einem Schreiben von Verteidigungsminister Lloyd Austin hervor. Präsident Joe Biden teilte bereits mit, er unterstütze das Vorhaben des Pentagon-Chefs. Derzeit gilt für alle Corona-Impfstoffe in den USA noch eine Notfallzulassung der Arzneimittelbehörde FDA. Gratis-Corona-Tests sollen im Oktober enden In Deutschland sollen die für die Bürger kostenlosen Schnelltests auf Corona weitgehend abgeschafft werden. Das sei angesichts des bestehenden Impfangebots angemessen, heißt es in einer Beschlussvorlage für die Bund-Länder-Konferenz an diesem Dienstag, aus der mehrere Medien berichten. Geplant sei die Änderung für Oktober. Ungeimpften drohen Einschränkungen. Noch im August soll laut der Beschlussvorlage eine sogenannte 3G-Regel greifen, die den Zutritt zu zahlreichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens nur noch für komplett Geimpfte, Genesene oder getestete Menschen erlaubt. Marburg-Fieber in Guinea nachgewiesen In Guinea ist ein Infektionsfall mit dem hochansteckenden Marburgvirus entdeckt worden. Der Erreger löst eine lebensbedrohliche Erkrankung aus, gegen die es weder eine Impfung noch Medikamente gibt. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte, handelt es sich um den bisher ersten Fall des Marburg-Fiebers überhaupt in Westafrika. Die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti, sagte, das Virus habe das Potenzial, sich weit zu verbreiten und müsse deshalb rasch gestoppt werden. Das Marburgvirus stammt aus derselben Erreger-Familie wie das Ebolavirus. Prinz Andrew wegen sexuellen Missbrauchs verklagt In den USA hat eine Frau Klage gegen den britischen Prinzen Andrew wegen sexuellen Missbrauchs eingereicht. Sie sei vor Jahren als 17-Jährige dem Sohn der britischen Königin zugeführt worden, damit dieser sich mehrfach an ihr vergehen konnte, teilte das mutmaßliche Opfer mit. Die Klage reichte sie beim Bundesgericht in Manhattan ein. Virginia Giuffre hatte bereits im Jahr 2019 die Vorwürfe gegen den Prinzen öffentlich gemacht. Sie war Hauptklägerin im Prozess um den US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und dessen Pädophilen-Ring, wo auch immer wieder der Name Prinz Andrew auftauchte.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
09.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 9, 2021 9:30


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Neuer IPCC-Bericht zum Klima Der Weltklimarat der Vereinten Nationen, IPCC, veröffentlicht an diesem Montag seinen neuen Bericht zum Klimawandel. Darin geht es um die Auswirkungen der Erderwärmung. Bewertet werden die Meeresspiegel, Gletscher und Eisschilde sowie extreme Wetterverhältnisse. Bundesumweltministerin Svenja Schulze sagte der "Rheinischen Post", es gebe keinen Zweifel mehr am menschengemachten Klimawandel, die Beweislage sei erdrückend. Entwicklungsminister Gerd Müller forderte einen weltweiten Green-Deal mit "gewaltigen" privaten Investitionen in erneuerbare Energien sowie einer Investitionsoffensive der Industrieländer. Feuer an US-Westküste breitet sich aus Das in Nordkalifornien wütende "Dixie Fire" hat sich zum zweitgrößten Waldbrand in der Geschichte des US-Bundesstaats ausgeweitet. Nach Angaben der Behörden haben die Flammen bisher mehr als 187.000 Hektar Land verwüstet - eine Fläche, die größer ist als die von Los Angeles. "Dixie Fire" ist derzeit der größte aktive Waldbrand in den USA und einer von elf größeren Bränden allein in Kalifornien. Die Feuerwehr konnte bisher erst gut ein Fünftel der Flammen unter Kontrolle bringen. Taliban erobern Kundus Die Taliban setzen ihre Offensive in Nordafghanistan fort. Allein am Sonntag eroberte die radikalislamische Miliz drei Provinzhauptstädte, darunter die strategisch wichtige Stadt Kundus, in deren Nähe die Bundeswehr jahrelang ein großes Feldlager unterhalten hatte. Die Einnahme von Kundus gilt als ihr bisher größter Erfolg. Am selben Tag nahmen die Rebellen Sar-i-Pul, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordwesten, sowie Talokan, die Hauptstadt der Provinz Tachar im Nordosten, ein. Damit fielen innerhalb von drei Tagen fünf afghanische Provinzhauptstädte in die Hände der Islamisten. Kein Ende des Blutvergießens in der Sahelzone Bei einem Anschlag in Burkina Faso sind Insidern zufolge mindestens zwölf Soldaten getötet worden, sieben gelten als vermisst. Der Vorfall habe sich in der Gemeinde Toeni in der Region Boucle du Mouhoun nahe der Grenze zu Mali ereignet, sagten Gewährsleute der Nachrichtenagentur Reuters. Bisher bekannte sich niemand zu der Bluttat. Die Armee äußerte sich ebenfalls nicht. Am Samstag hatte eine Spezialeinheit der Armee in der gleichen Region zwei führende Dschihadisten getötet. In der Sahelzone häufen sich die Angriffe militanter Gruppen mit Verbindungen zu Al-Kaida und "dem Islamischen Staat". Tote bei Zusammenstößen im Tschad Im Tschad sind mindestens 22 Menschen bei Auseinandersetzungen zwischen Bauern und nomadischen Viehhirten getötet worden. Zudem wurden 18 Menschen bei den gewaltsamen Konflikten im Dorf Zohana im Zentrum des zentralafrikanischen Landes verletzt. Das teilte die Gouverneurin der Provinz Hadjer-Lamis, Amina Kodjiana, mit. Die Regierung schickte Soldaten in die Region. Im Tschad nehmen die Spannungen zwischen sesshaften Bauern und nomadisch lebenden arabischen Viehhirten seit Jahren zu. Dabei geht es oft um Landstreitigkeiten. Unterstützung für Demokratiebewegung Ein Jahr nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Belarus hat Deutschlands Außenminister Heiko Maas der Demokratiebewegung weitere Hilfe im Widerstand gegen Machthaber Alexander Lukaschenko zugesichert. Ein ganzes Land sei in der "Geiselhaft" Lukaschenkos, betonte Maas. Im August 2020 hatte sich Lukaschenko zum sechsten Mal in Serie als Wahlsieger ausrufen lassen. Die Wahlkommission sprach ihm 80,1 Prozent der Stimmen zu. Die EU erkennt die Abstimmung nicht an. Die USA haben wegen schwerer Menschenrechtsverstöße Sanktionen gegen den Machtapparat in Minsk verhängt. Blamage für Eintracht Frankfurt Der Fußball-Bundesliga-Klub Eintracht Frankfurt ist in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals ausgeschieden. Mit dem neuen Trainer Oliver Glasner kassierten die Hessen beim Drittligisten SV Waldhof Mannheim eine 0-zu-2-Niederlage. Köln benötigte beim Regionalligisten Carl Zeiss Jena das Elfmeterschießen, um mit 4 zu 2 zu siegen. Auch Mainz gewann erst im Elfmeterschießen beim Viertligisten SV Elversberg mit 8 zu 7. Hertha BSC mühte sich zu einem 1 zu 0 beim Drittligisten SV Meppen. Union Berlin gewann nach einem Tor von Max Kruse 1 zu 0 beim Drittligisten Türkgücü München.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
07.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 7, 2021 7:38


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.RKI meldet erneuten Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland Die Sieben‑Tage‑Inzidenz in Deutschland ist nach Angaben des Robert Koch‑Instituts erneut leicht angestiegen. Laut RKI liegt sie jetzt bei 21,2 nach 20,4 am Vortag. Der Wert gibt an, in wie vielen Fällen Menschen je 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Die Inzidenz gilt als wichtiger Indikator für Einschränkungen und Lockerungen der Corona‑Schutzmaßnahmen. Vor der Bund‑Länder‑Konferenz am kommenden Dienstag mehren sich Forderungen, angesichts höherer Impfquoten nicht mehr nur die Inzidenzwerte als Entscheidungsgrundlage zu nehmen. Brände halten Griechenland und Türkei weiter in Atem Für die vielen Großbrände in Griechenland und der Türkei gibt es keine Entwarnung. In der Nacht zum Samstag kämpften die Feuerwehrleute in beiden Ländern weiter gegen die Flammen. Immer wieder wurden Menschen aufgerufen, betroffene Regionen zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Im Norden Athens loderten die Flammen in der Nacht kilometerlang. Auf der Insel Euböa mussten rund 2000 Bewohner des Ortes Limni per Fähre evakuiert werden. An diesem Samstag sollen dem griechischen Zivilschutz zufolge die ersten von Hunderten ausländischen Helfern den Einsatz aufnehmen. Italiens Ex-Ministerpräsident Conte neuer Chef der Sterne-Bewegung Der italienische Ex‑Ministerpräsident Guiseppe Conte ist neuer Chef der Fünf‑Sterne‑Bewegung, die an der Regierung beteiligt ist. Bei einem Votum der Mitglieder stimmten mehr als 92 Prozent für ihn. Der Jurist war von Juni 2018 bis Februar 2021 Ministerpräsident Italiens, bevor die Regierungskoalition zerbrach und Mario Draghi das Amt übernahm. Seit Januar 2020 war die Sterne‑Bewegung ohne echte Führung, als der Parteichef und heutige Außenminister Luigi Di Maio aufgab. Seither war Vito Crimi Interimschef. Die populistische Bewegung gilt als Anti‑Establishment‑Partei. Russland verbietet Organisationen mit Verbindungen zu Nawalny Die russische Regierung hat Organisationen aus dem Umfeld des inhaftierten Kreml‑Kritikers Alexej Nawalny untersagt. Das Justizministerium setzte Nawalnys Anti‑Korruptionsstiftung FBK, seine Regionalbüros und die Stiftung zum Schutz der Bürgerrechte auf die Liste verbotener Organisationen. Ein Moskauer Gericht hatte die Organisationen im Juni als "extremistisch" eingestuft. Ein Bezirksgericht in Moskau verurteilte derweil Nawalnys Bruder Oleg wegen Verstößen gegen Corona‑Regeln zu einem Jahr Haft auf Bewährung. Er soll im Januar zu einer verbotenen Demonstration für Alexej aufgerufen haben. Weitere US-Sanktionen angesichts von Festnahmewelle in Nicaragua Wegen weiterer Festnahmen von Oppositionellen in Nicaragua hat die US‑Regierung zusätzliche Sanktionen verhängt. 50 Familienangehörige von Mitgliedern der Nationalversammlung und des Justizsystems in Nicaragua würden mit Visa‑Beschränkungen belegt, teilte das Außenministerium mit. Es gehe darum, auf breiter Front gegen jene vorzugehen, die verantwortlich seien für Angriffe des Regimes auf die Demokratie, und gegen jene, die davon profitierten. Bereits Mitte Juli hatten die USA hundert Mitglieder des Parlaments und des Justizsystems mit Strafen belegt und ihre Visa für die USA widerrufen. Schwedischer Diplomat Grundberg wird neuer Jemen-Vermittler für die UN Der schwedische Diplomat Hans Grundberg wird neuer UN‑Vermittler für das Bürgerkriegsland Jemen. Das teilte UN‑Generalsekretär António Guterres in New York mit. Grundberg folgt dem Briten Martin Griffiths nach. Der Schwede war zuvor EU‑Botschafter im Jemen und hat als Diplomat unter anderem auch schon in Ägypten, Israel und Brüssel gearbeitet. Sein Vorgänger Griffiths, der sich in seinen rund drei Amtsjahren einen Ruf als unermüdlicher Verhandler erarbeitet hatte, war zuvor zum Leiter des UN‑Nothilfebüros Ocha ernannt worden. Der Krieg im Jemen dauert bereits seit 2014 an.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
06.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 6, 2021 8:19


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.RKI: Inzidenz steigt früher und schneller als 2020 In Deutschland steigen die Corona-Zahlen früher und schneller als im vorigen Jahr. Das geht aus dem jüngsten Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Demnach legt die Sieben-Tage-Inzidenz besonders in den Altersgruppen der 10- bis 34-Jährigen zu. Da schwere Verläufe bei jungen Menschen seltener sind als bei älteren, ist die Auslastung der Intensivbetten durch den Anstieg noch nicht größer geworden. Das RKI ruft alle noch nicht Geimpften dazu auf, sich impfen zu lassen, weil der Großteil der neuen Fälle bei Menschen ohne Impfschutz aufgetreten sei. US-Gesundheitsbehörde warnt vor Hunderttausenden COVID-Neuinfektionen Die Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC hat vor Hunderttausenden Corona-Neuinfektionen pro Tag in den Vereinigten Staaten gewarnt. Wenn allerdings das Land zusammenstehe, Ungeimpfte sich impfen ließen und die Menschen ihre Masken trügen, könne man die Situation binnen weniger Wochen unter Kontrolle bringen, sagte Rochelle Walensky dem Sender CNN. Sie wies darauf hin, falls Geimpfte trotzdem erkrankten, sei der Verlauf in der Regel mild. Allerdings könne die Impfung keine Übertragung des Virus verhindern, erklärte die CDC-Vorsitzende mit Blick auf die besonders ansteckende Delta-Variante. Corona-Pass in Italien obligatorisch In Italien ist der Corona-Gesundheitspass von diesem Freitag an in bestimmten Bereichen obligatorisch. So muss er beim Besuch der Innengastronomie sowie im Kino, Museum oder in Gebäuden gelegenen Sporteinrichtungen vorgezeigt werden. Für Passagiere in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Universitäten wird er zum 1. September verpflichtend. Die entsprechenden Regelungen verabschiedete das Kabinett in Rom. Das in Italien als "Grüner Pass" bekannte Dokument wird an Menschen ausgegeben, die ihre erste Corona-Impfdosis erhalten haben, von COVID-19 genesen sind oder negativ getestet wurden. Frankreichs Verfassungsrat billigt Impfpflicht im Gesundheitswesen In Frankreich gilt nun eine Corona-Impfpflicht im Gesundheitswesen. Der Verfassungsrat billigte ein Gesetz der Regierung zur Verschärfung der Corona-Auflagen in weiten Teilen. Die Regelungen, gegen die es Massenproteste gegeben hatte, werden am Montag in Kraft treten. Ab dann muss auch ein Gesundheitspass beim Betreten von Restaurants und Cafés, Zügen, Flugzeugen, Fernreisebussen, Gesundheitseinrichtungen, manchen Einkaufszentren, Messen und Jahrmärkten vorgezeigt werden. Das Dokument gibt Aufschluss über eine überstandene Corona-Erkrankung, eine Impfung oder einen Negativ-Test. Tigray-Rebellen erobern UNESCO-Stätte Lalibela TPLF-Kämpfer der äthiopischen Unruheregion Tigray sind in der Nachbarregion Amhara weit vorgerückt. Sie nahmen die zum Weltkulturerbe der Vereinten Nationen gehörende Stadt Lalibela laut Augenzeugen-Berichten kampflos ein. Lalibela ist für ihre aus dem zwölften Jahrhundert in Fels gehauenen Kirchen bekannt. Anwohner schilderten, viele Menschen flüchteten aus der Ortschaft. Die US-Regierung forderte die TPLF-Rebellen auf, das UNESCO-Welterbe zu schützen. In den vergangenen Wochen hatten die Rebellen ihren Vormarsch auf die Nachbarregionen Amhara und Afar ausgeweitet. IOC sanktioniert belarussische Funktionäre Nach den schwerwiegenden Vorwürfen der Leichtathletin Kristina Timanowskaja gegen die eigene Teamleitung hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) erste Sanktionen gegen zwei Funktionäre aus Belarus beschlossen. Juri Moisewitsch und Artur Schumak, die von der Disziplinarkommission zu Timanowskajas Entführungsvorwürfen befragt worden waren, haben ihre Akkreditierungen verloren. Sie mussten das Olympische Dorf verlassen, wie das IOC mitteilte. Die Sprinterin Timanowskaja war nach eigenen Angaben von den beiden Trainern unter Druck gesetzt worden. Seit Mittwoch ist sie in Polen.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
05.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 5, 2021 8:39


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA wollen nur Geimpfte ins Land lassen Die USA wollen ihre Grenze künftig nur für vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Ausländer öffnen. Washington entwickele "einen stufenweisen Ansatz, der im Laufe der Zeit bedeuten wird, dass ausländische Staatsangehörige, die in die Vereinigten Staaten reisen, vollständig geimpft sein müssen", sagte ein Beamter des Weißen Hauses. Einen Zeitrahmen nannte er nicht. Ende Juli hatte die Sprecherin des Weißen Hauses betont, die Einreisebeschränkungen für Reisende aus Europa und anderen Ländern würden vorerst nicht aufgehoben. Zur Begründung verwies sie auf die ansteckendere Delta-Variante. Militärübung nahe afghanischer Grenze Angesichts des Vormarsches der radikalislamischen Taliban in Afghanistan beginnt unter Beteiligung Russlands an diesem Donnerstag in der zentralasiatischen Grenzregion eine Militärübung. An dem gemeinsamen Manöver mit den Ex-Sowjetrepubliken Tadschikistan und Usbekistan nehmen bis zum 10. August insgesamt 2500 Soldaten und 500 Militäreinheiten teil, wie eine russische Pressestelle mitteilte. Rund 20 Kilometer von der afghanischen Grenze entfernt soll auf einem Militärgelände in der tadschikischen Region Chatlon unter anderem trainiert werden, wie ein Eindringen von Kämpfern aus Afghanistan verhindert werden kann. Gewaltsame Proteste überschatten Gedenken in Beirut Im Hafen von Beirut haben tausende Libanesen der Opfer der verheerenden Explosion vor einem Jahr gedacht. Zeitgleich zogen hunderte wütende Demonstranten durch die Hauptstadt und verlangten eine Bestrafung der Verantwortlichen der Katastrophe. Junge Männer versuchten ins Parlamentsgebäude vorzudringen. Die Polizei ging mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die Menge vor. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) legte neue Beweise für den Vorwurf vor, dass die Regierung die Explosion hätte verhindern können. 214 Menschen waren getötet und mehr als 6500 weitere verletzt worden. Waldbrände bedrohen antike Stätte in Griechenland Die schweren Brände im Mittelmeerraum halten Feuerwehr und Helfer weiter in Atem. In Griechenland bedrohen die Flammen das Dorf Olympia auf der Halbinsel Peleponnes. Der Zivilschutz rief die Einwohner auf, den Ort zu verlassen. In unmittelbarer Nähe befindet sich die berühmte antike Stätte Olympia - dort wird das Olympische Feuer entzündet. Reporter schilderten, zum Schutz besprühten Wasserkanonen die Region. In der Türkei griffen die Flammen in Milas in der Provinz Mugla auf ein Kohlekraftwerk über. Umweltaktivisten warnten, die Kohlevorräte könnten sich entzünden und giftige Gase freisetzen. Lufthansa senkt Verlust im zweiten Quartal deutlich Die Lufthansa hat angesichts steigender Passagier- und Buchungszahlen ihren Verlust deutlich gesenkt: Wie die größte deutsche Fluggesellschaft mitteilte, stand im zweiten Quartal unter dem Strich ein Verlust von 756 Millionen Euro - nach minus 1,5 Milliarden Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte um 70 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Gründe dafür seien Lockerungen bei den Corona-Reisebeschränkungen sowie ein großer Nachholbedarf gewesen. "Der Wunsch nach Reisen ist bei den Menschen ungebrochen", hieß es bei dem Unternehmen weiter. Schwimmer Florian Wellbrock holt Gold über zehn Kilometer Zu den Olympischen Sommerspielen: Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock ist Olympiasieger über zehn Kilometer im Freiwasserschwimmen. Wellbrock gewann die erste olympische Goldmedaille für den Deutschen Schwimm-Verband seit 13 Jahren. Im Odaiba Marine Park in der Bucht von Tokio schlug der 23-Jährige aus Magdeburg mit deutlichem Vorsprung vor dem Ungarn Kristof Rasovszky und dem Italiener Gregorio Paltrinieri an. Die deutschen Rennsport-Kanuten Max Hoff und Jacob Schopf holten Silber im Kajak-Zweier im 1000-Meter-Finale. Gold ging an Australien, Bronze an Tschechien.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
04.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 4, 2021 7:26


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.IOC-Verfahren gegen Belarus wegen Timanowskaja Das Internationale Olympische Komitee hat ein Disziplinarverfahren gegen das Nationale Olympische Komitee von Belarus eingeleitet. Befragt werden sollen unter anderen Leichtathletik-Coach Juri Moisewitsch und Funktionär Artur Schumak zum Fall der Sprinterin Kristina Timanowskaja. Die 24-Jährige hatte ihrer Olympia-Delegation einen Entführungsversuch vorgeworfen. Demnach sollte sie gegen ihren Willen zur Rückreise nach Belarus gezwungen werden, nachdem sie das Trainerteam öffentlich kritisiert hatte. Mittlerweile ist Timanowskaja auf dem Weg von Tokio nach Polen. Das Land hat ihr ein humanitäres Visum erteilt. Prozess gegen Oppositionelle in Minsk In der belarussischen Hauptstadt Minsk soll an diesem Mittwoch das Gerichtsverfahren gegen die Oppositionellen Maria Kolesnikowa und Maxim Snak beginnen. Kolesnikowa war im Zuge der Präsidentschaftswahl im August 2020 international bekannt geworden. Die 39-Jährige sitzt bereits seit September im Gefängnis. Ihr und Snak drohen bis zu zwölf Jahre Haft. Die belarussische Opposition kritisiert, dass der Prozess gegen die beiden unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten werden soll. Libanon gedenkt der Explosionskatastrophe in Beirut vor einem Jahr Die verheerende Explosion im Beiruter Hafen jährt sich an diesem Mittwoch zum ersten Mal. Neben Gedenkveranstaltungen wollen Demonstranten im Libanon die Aufhebung der parlamentarischen Immunität einiger Spitzenpolitiker verlangen. Die Hintergründe der Katastrophe sind weiter ungeklärt. Das Land versinkt in Korruption und hat seit einem Jahr keine Regierung. Bundesaußenminister Heiko Maas plädierte für EU-Sanktionen gegen die politische Führung. Am 4. August 2020 waren im Hafen von Beirut 2750 Tonnen Ammoniumnitrat detoniert. Mehr als 200 Menschen starben, mehr als 6500 wurden verletzt. Bewaffnete kapern Tanker im Golf von Oman Vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ist ein großer Asphalttanker entführt worden, wie die Fachzeitung "Lloyds List" schreibt. Es handele sich um die "Asphalt Princess", die unter der Flagge Panamas fährt. Der Nachrichtenkanal Sky News meldet unter Berufung auf britische Sicherheitskreise, acht oder neun Bewaffnete hätten den Tanker gekapert. Die Regierung in London gehe davon aus, dass der Iran oder mit ihm verbündete Milizen für die Entführung verantwortlich seien. Der US-Sender CNN berichtet ergänzend, die Hijacker steuerten das Schiff Richtung Iran. New Yorks Gouverneur Cuomo war sexuell übergriffig Angesichts der Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Andrew Cuomo hat US-Präsident Joe Biden den Gouverneur von New York zum Rücktritt aufgefordert. "Ich denke, er sollte zurücktreten", sagte Biden in Washington. Zuvor war eine offizielle Untersuchung zu dem Schluss gekommen, dass Cuomo mehrere Frauen sexuell belästigt hat. Zwei unabhängige Juristen hätten entsprechende Vorwürfe von elf Frauen als glaubhaft eingestuft, sagte die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James. Cuomo habe die Frauen unerwünscht und nicht einvernehmlich berührt. Der Gouverneur wies die Vorwürfe umgehend zurück. Spahn plant umfangreiches Corona-Paket für den Herbst Aus Sicht des Bundesgesundheitsministeriums sind zur Eindämmung einer neuen Corona-Infektionswelle in Deutschland in den nächsten Monaten weitere Vorgaben erforderlich. Das Ministerium von Jens Spahn entwickelte entsprechende Vorschläge. So soll das Tragen einer medizinischen Schutzmaske bis ins Frühjahr 2022 vorgeschrieben bleiben. Von spätestens Mitte September an soll bei der Innengastronomie, Hotelübernachtungen und körpernahen Dienstleistungen die 3G-Regel greifen - geimpft, genesen, getestet. Ungeimpften droht möglicherweise ein Ausschluss von der Gastronomie oder Veranstaltungen.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
03.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 3, 2021 8:23


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Vermisster belarussischer Aktivist in Kiew tot aufgefunden Der in der Ukraine vermisste belarussische Aktivist Vitali Schischow ist in einem Park der Hauptstadt Kiew erhängt aufgefunden worden. Laut Polizei wurden Ermittlungen auch wegen Mordverdachts aufgenommen. Wie die von Schischkow geleitete Organisation "Belarussisches Haus in der Ukraine" mitteilte, war er am Montag nicht von einer Joggingrunde zurückgekehrt. Die Organisation hilft Belarussen, die vor der Unterdrückung in ihrem Heimatland in die Ukraine geflohen sind. Freunde von Schischow hatten zuvor berichtet, dass er zuletzt beim Joggen von "Fremden" verfolgt worden sei. IOC leitet formale Untersuchung gegen Belarus ein Das Internationale Olympische Komitee hat nach dem Hilferuf der Leichtathletin Kristina Timanowskaja eine formale Untersuchung gegen das Nationale Olympische Komitee von Belarus eingeleitet. Laut einem IOC-Sprecher wird ein Bericht dazu aus Minsk noch an diesem Dienstag erwartet. Timanowskaja behauptet, ihr NOK habe sie zur Rückreise nach Belarus zwingen wollen. Sie erhielt inzwischen in Polens Botschaft in Tokio ein humanitäres Visum. Ministerpräsident Mateusz Morawiecki warf Belarus einen "kriminellen Versuch" vor, eine Sportlerin zu entführen, die kritisch gegenüber dem Minsker Regime eingestellt sei. Zwist nach tödlicher Attacke auf Öltanker Der mutmaßliche Drohnenangriff auf einen Öltanker vor der Küste des Oman sorgt weiterhin für erhebliche internationale Spannungen. Die USA kündigten ein gemeinsames Vorgehen mit Großbritannien, Israel, Rumänien und weiteren Staaten gegen den Iran an, den sie für die Attacke verantwortlich machen. Die Regierung in Teheran wies die Vorwürfe zurück und drohte ihrerseits mit Konsequenzen. Bei dem Angriff auf den von der Firma eines israelischen Unternehmers betriebenen Tankers "Mercer Street" waren am Donnerstag zwei Besatzungsmitglieder getötet worden. Ortega stellt sich erneut zur Wahl Nicaraguas Staatschef Daniel Ortega bewirbt sich bei der Präsidentschaftswahl im November um seine fünfte Amtszeit. Das bestätigte die Partei des 75-Jährigen, die Sandinistische Nationale Befreiungsfront. Ortegas Ehefrau Rosario Murillo kandidiert wieder für den Vizepräsidenten-Posten. Kritiker werfen Ortega vor, über die Jahre einen zunehmend repressiven Regierungsstil entwickelt zu haben. Das konservative Bündnis "Bürger für die Freiheit" stellte unterdessen einen ehemaligen Anführer der Contra-Rebellen, den 78 Jahre alten Oscar Sobalvarro, als Präsidentschaftskandidaten auf. Wuhan testet alle elf Milllionen Einwohner auf Corona Rund ein Jahr nach dem Auftreten der letzten Corona-Infektionen in der zentralchinesischen Stadt Wuhan haben die Behörden Massentests angekündigt. Nach sieben neuen Corona-Fällen sollen demnach alle elf Millionen Bewohner der Stadt rasch auf das Virus getestet werden. Die jüngsten Infektionen seien bei Wanderarbeitern festgestellt worden. Das Coronavirus war im Dezember 2019 weltweit erstmals in Wuhan auf einem Tiermarkt aufgetreten. Derzeit gibt es auch in China immer mehr Ansteckungen mit der Delta-Variante. Bislang wurden mehr als 400 dieser Infektionen gemeldet. Weitspringerin Malaika Mihambo gewinnt in Tokio Gold Nach 21 Jahren hat Deutschland wieder eine Weitsprung-Olympiasiegerin: Malaika Mihambo triumphierte bei den Sommerspielen in Tokio mit genau 7,00 Meter. Der Goldsprung gelang der Heidelbergerin in einem packenden Finale im letzten Versuch. Silber ging an die USA, Bronze an Nigeria. Die Seglerinnen Tina Lutz und Susann Beucke holten Silber im 49erFX, Erik Heil und Thomas Plößel gewannen die Bronzemedaille im 49er. Ebenfalls Bronze ging an den Kanufahrer Sebastian Brendel und seinen neuen Partner Tim Hecker im Canadier-Zweier.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
02.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 2, 2021 9:23


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Brände in Urlaubsgebieten wüten weiter In zahlreichen Touristenorten am Mittelmeer kommen die Feuerwehren nicht zur Ruhe: Am Sonntag wüteten weiterhin hunderte Waldbrände. In der Südtürkei wurden erneut dutzende Hotels und Dörfer evakuiert. Italien meldete über 800 Brände, darunter 250 auf Sizilien. Auf dem griechischen Peloponnes mussten ebenfalls Einwohner und Touristen in Sicherheit gebracht werden. Besonders dramatisch ist die Lage in der Türkei, wo bislang acht Menschen in den Flammen starben. Blutige Attacke auf Soldaten im Niger Bei einem "Terroranschlag" im Südwesten des Niger sind laut Regierungsangaben 15 Soldaten getötet worden. Sechs Mitglieder der Streitkräfte werden noch vermisst. Die Soldaten seien im Bezirk Torodi in einen Hinterhalt gelockt und von einem Sprengkörper getroffen worden. Torodi liegt in der Region Tillabéri an der Grenze zu Burkina Faso und Mali. Das Dreiländereck wird häufig von Gewalt erschüttert. Die Behörden machen islamistische Kämpfer dafür verantwortlich, die mit Al-Kaida und der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" verbunden sind. Iran nach Angriff auf Tanker unter Druck Der mutmaßliche Drohnenangriff auf einen Öl-Tanker im Indischen Ozean verschärft den Konflikt zwischen Israel und Iran. Die Regierung in Teheran wies den Vorwurf Israels zurück, die Verantwortung für die tödliche Attacke zu tragen. Das britische und das US-Außenministerium vermuten ebenfalls Teheran hinter dem Angriff. Der von einem israelischen Unternehmer betriebene Öltanker "MT Mercer Street" war am Donnerstag vor der Küste des Oman angegriffen worden. Ein rumänisches und ein britisches Besatzungsmitglied starben. Gesundheitsminister erörtern Impfkampagne für Jugendliche Die Gesundheitsminister der Bundesländer wollen an diesem Montag über Corona-Impfangebote für Jugendliche beraten. Ein Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums sieht vor, dass 12- bis 17-Jährige in allen Bundesländern ein solches Angebot bekommen. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte im Mai den Impfstoff von BioNTech/Pfizer für Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen, vor kurzem folgte die Freigabe für Moderna. Für Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission die Impfung aber trotz heftigen politischen Drucks bisher nur für Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen. Deutschland sendet Fregatte "Bayern" in den Indopazifik Die Fregatte "Bayern" startet an diesem Montag von Wilhelmshaven aus in ihre Indopazifik-Mission. Zum Auslaufen des Kriegsschiffes wird Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer an der Marinebasis erwartet. Ein gutes halbes Jahr wird die Fregatte unterwegs sein - vom Horn von Afrika nach Singapur, Südkorea und Australien. Die Bundesregierung will mit der Mission gegenüber den Verbündeten mehr deutsche Präsenz im Indopazifik zeigen. China sorgt mit seinem Machtanspruch vor allem im Südchinesischen Meer für Instabilität. Die USA versuchen derzeit, Peking militärisch Einhalt zu gebieten. Sinti und Roma warnen vor "Apartheid" Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, hat eine Diskriminierung der Angehörigen der Volksgruppen in vielen EU-Staaten beklagt. Sinti und Roma müssten gleichberechtigt in ihren Heimatländern in Ost- und Südosteuropa leben dürfen und müssten dabei Zugang zu Arbeit und Bildung erhalten. Man dürfe keine Apartheid vor unserer Haustür dulden, sagte Rose dem Redaktionsnetzwerk Deutschland anlässlich des Holocaust-Gedenktages für Sinti und Roma an diesem Montag. Zugleich forderte Rose eine bewusstere Sensibilisierung der Gesellschaft in Deutschland. Belarussische Sportlerin sollte zur Abreise aus Tokio gezwungen werden Der belarussische Olympia-Kader hat offenbar versucht, die Sprinterin Kristina Timanowskaja gegen ihren Willen zurück in ihr Heimatland zu bringen. Laut der Nicht-Regierungsorganisation Belarusian Sports Solidarity Foundation (BSSF) hatte sich Timanowskaja kritisch über belarussische Sportfunktionäre geäußert. Die 24-Jährige sei dann zum Tokioter Flughafen Haneda gefahren worden. Dort sei sie aber unter den Schutz der japanischen Polizei gestellt worden und konnte die Nacht in einem Hotel verbringen, zitiert die BSSF die Sportlerin. Timanowskaja wolle nun in einem europäischen Land Asyl beantragen.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
31.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 31, 2021 6:42


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump muss Steuerunterlagen dem Parlament vorlegen Ermittler des US-Kongresses erhalten nun doch Zugang zu den Steuerunterlagen des ehemaligen Präsidenten Donald Trump. Das Justizministerium wies die Bundessteuerbehörde an, die entsprechenden Dokumente an einen Ausschuss des Repräsentantenhauses zu übergeben. In den USA legen hochrangige Politiker und insbesondere der Präsident traditionell ihre Steuererklärungen der Öffentlichkeit vor. Trump brach mit dieser Praxis und sperrte sich gegen die Übergabe der Unterlagen an Ermittler. Über 40 Verletzte bei Erdbeben in Peru Bei einem Erdbeben im Norden von Peru sind mehr als 40 Menschen verletzt worden. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,1 lag im Department Piura. Präsident Pedro Castillo verließ eine Militärparade anlässlich des 200. Jahrestags der Unabhängigkeitserklärung in Lima und reiste nach Piura, wo er Verletzte im Krankenhaus besuchte. In Peru kommt es immer wieder zu Erdbeben, weil in der Region Platten der Erdkruste aufeinandertreffen. Corona-Ausbruch in China weitet sich aus Der schlimmste Ausbruch des Coronavirus in China seit Monaten hat sich auf zwei weitere Regionen ausgeweitet. Die Nationale Gesundheitskommission meldete 55 neue Fälle, unter anderem in der Provinz Fujian und der Stadt Chongqing. Zuvor waren Ansteckungen mit der Delta-Variante aus vier Provinzen wie auch aus Peking gemeldet worden. In Chinas Hauptstadt handelt es sich um die ersten Corona-Fälle seit sechs Monaten. Unterdessen wurde in Australiens drittgrößter Stadt Brisbane nach einem Corona-Ausbruch eine Ausgangssperre verhängt. Millionen Einwohner müssen für drei Tage zu Hause bleiben. Nigerias Sprintstar Okagbare positiv auf Wachstumshormon getestet Wenige Stunden vor dem olympischen 100-m-Finale von Tokio ist die nigerianische Mitfavoritin Blessing Okagbare positiv auf Doping getestet und vorerst gesperrt worden. Dies gab die Athletics Integrity Unit des Weltverbandes World Athletics bekannt. Nach den weitreichenden Dopingskandalen um Russland und Kenia könnte damit die westafrikanische Nation Nigeria zum nächsten großen Problemfall werden. Neuer Satellit "Eutelsat Quantum" startet ins All Der neue Telekommunikationssatellit "Eutelsat Quantum" ist an Bord einer Ariane-5-Trägerrakete ins All gestartet. Die Rakete hob vom Europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guyana ab, wie der Raketenbetreiber Arianespace mitteilte. Der Satellit "Eutelsat Quantum" ist nach Angaben der Europäischen Weltraumagentur ESA im All umprogrammierbar. Es könne ausgewählt werden, wohin die Satellitenstrahlen gesendet werden. Diese könnten sich in Echtzeit bewegen und so etwa auch Fluggästen und Schiffspassagieren Informationen liefern. Behörden geben nach Explosion in Chemiepark erste Entwarnung Nach der Explosion im Chemiepark Leverkusen haben die Behörden in den Rußpartikeln keine bedenklichen Stoffe in höheren Mengen gefunden. Insofern könne man eine erste Entwarnung geben, sagten Vertreter des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen. Es müsse aber noch weitere Untersuchungen geben. Die Ursache für das Unglück, bei dem mindestens fünf Menschen getötet wurden, ist immer noch unklar. Zwei Menschen werden noch vermisst.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
30.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 30, 2021 10:18


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bundesregierung erzielt Einigung über Testpflicht für Reiserückkehrer Neue Regeln für die Einreise nach Deutschland sollen eine Corona-Ausbreitung durch heimkommende Sommerurlauber bremsen. Einer Vorlage aus dem Gesundheitsministerium zufolge sollen alle Reiserückkehrer einen negativen Test vorlegen, unabhängig davon, mit welchem Verkehrsmittel sie einreisen. Kontrolliert wird in Zügen oder an den Grenzen stichprobenartig. Ausgenommen sind geimpfte und genesene Personen. Diese Ausnahmen gelten nicht bei Rückkehr aus einem Gebiet mit besorgniserregenden Virusvarianten. Das Kabinett entscheidet an diesem Freitag über die Vorlage, sie soll am Sonntag in Kraft treten. US-Präsident Biden stellt neue Corona-Massnahmen vor In den USA erhalten Bürgerinnen und Bürger, die sich jetzt impfen lassen, eine Prämie in Höhe von 100 Dollar. US-Präsident Joe Biden verfügte zudem, dass alle nicht geimpften Bundesangestellten künftig durchgängig Masken tragen, Abstände einhalten und sich regelmäßigen Tests unterziehen müssen. Der Bund habe die Pflicht, für die Gesundheit seiner Angestellten zu sorgen, sagte eine Regierungssprecherin. In den USA greift die Delta-Variante des Coronavirus um sich. Viele US-Bürger wollen sich aber nicht impfen lassen. Israel ruft zur dritten Corona-Impfung auf Israel fordert alle Einwohner über 60 Jahre zu einer dritten Impfung gegen das Coronavirus auf. Die Aufforderung richte sich an alle Menschen in der betroffenen Altersgruppe, bei denen die zweite Impfung mehr als fünf Monate her sei, sagte Regierungschef Naftali Bennett. Die genannte Zeitspanne seit der zweiten Impfung ist bereits bei besonders vielen Menschen vergangen, weil die Impfkampagne im Land früh begann und sehr schnell voranging. Inzwischen sind rund 55 Prozent der Gesamtbevölkerung doppelt gegen das Coronavirus geimpft. Untersuchungsausschuss gibt Maltas Regierung Mitschuld im Mordfall Caruana Galizia Im Fall der ermordeten Journalistin Daphne Caruana Galizia hat ein öffentlicher Untersuchungsausschuss schwere Vorwürfe gegen Maltas Regierung erhoben. Diese habe dabei versagt, die Journalistin vor Gefahren für ihr Leben zu beschützen, wie aus dem Bericht hervorging. Darin kam der Ausschuss unter anderem zu dem Ergebnis, dass sich eine "Kultur der Straffreiheit" in den obersten Riegen der maltesischen Regierung in den Jahren bis 2017, als sie getötet wurde, entwickelt habe. Ministerpräsident Robert Abela entschuldigte sich im Namen Maltas bei der Familie der Ermordeten. Tunesiens Präsident ernennt erstes neues Regierungsmitglied Tunesiens Staatschef Kaïs Saïed hat seit der weitgehenden Entmachtung der Regierung erstmals ein neues Kabinettsmitglied ernannt. Der Präsident der Republik habe ein Präsidialdekret erlassen, mit dem Ridha Gharsallaoui mit der Leitung des Innenministeriums betraut werde, erklärte das Präsidialamt. Tunesischen Medienberichten zufolge war der ehemalige Polizeibeamte Gharsallaoui zuletzt als Berater des Präsidenten in Fragen der nationalen Sicherheit tätig. Es ist die erste Neuernennung nach einer massiven Entlassungswelle, die politische Gegner Saïeds als Staatsstreich bezeichneten. Russisches Labor-Modul "Nauka" ist an ISS angedockt Russlands neues Labor-Modul "Nauka" hat nach dem Andocken an die Internationale Raumstation (ISS) für einen Schockmoment gesorgt. Nachdem das Modul am Donnerstag zunächst wie geplant an der ISS angedockt hatte, zündeten seine Triebwerke ungeplant und drehten die gesamte Raumstation um 45 Grad, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte. Die Besatzung der ISS konnte gegensteuern, eine Gefahr für die Raumfahrer habe nicht bestanden. Später teilte die NASA mit, das Problem sei behoben worden und alle Systeme funktionierten normal. Scarlett Johansson verklagt Disney wegen Streaming-Start von "Black Widow" Hollywood-Star Scarlett Johansson zieht gegen das Medienunternehmen Disney vor Gericht. Die Schauspielerin wehrt sich in ihrer Klage dagegen, dass das Unternehmen den Superhelden-Film "Black Widow" parallel zum Kinostart auch auf seiner Streamingplattform anbietet. Disney hatte Johansson vertraglich einen Anteil der Einnahmen an den Kinokassen durch den mit Spannung erwarteten Marvel-Streifen zugesichert. Beobachtern zufolge ist das zeitgleiche Streaming-Debüt ein Hauptgrund für den für Marvel-Verhältnisse schwachen Start des Films, der in drei Wochen "nur" 150 Millionen Dollar einspielte. Deutschland-Achter belegt zweiten Platz Die deutschen Ruderer haben bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio im Achter die Silbermedaille geholt. Neuseeland belegte bei dem Rennen Platz eins, der dritte Platz ging an Großbritannien. Neben den Briten und den Niederlanden galt Deutschland als Favorit auf die Goldmedaille. Es sind die ersten Olympischen Spiele seit 2008 in Peking, bei denen der Deutsche Ruder-Verband ohne Goldmedaille bleibt.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
29.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 29, 2021 9:50


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Billionenschweres Infrastrukturpaket nimmt erste Hürde im US-Senat Im Ringen um ein hunderte Milliarden Dollar schweres Infrastrukturpaket hat der US-Senat das Prestige-Projekt von Präsident Joe Biden vorangebracht. Die Senatoren stimmten nach wochenlangen Verhandlungen dafür, das Gesetzgebungsverfahren anzustoßen. 17 Republikaner schlossen sich bei der Abstimmung den 50 Demokraten der Kammer an. Zusätzliche Verfahrensabstimmungen und Debatten über den Vorschlag selbst werden bis zum Wochenende oder darüber hinaus erwartet. Es ist unklar, ob das Repräsentantenhaus als zweite Kammer der Vereinbarung zustimmen wird. Biden trifft Tichanowskaja im Weißen Haus Als Zeichen der Unterstützung für die Oppositionsbewegung in Belarus hat US-Präsident Joe Biden deren Anführerin Swetlana Tichanowskaja im Weißen Haus empfangen. Die Vereinigten Staaten stünden an der Seite des Volkes von Belarus bei seinem Streben nach Demokratie und universellen Menschenrechten, twitterte Biden anschließend. Die frühere Präsidentschaftskandidatin erklärte, sie habe mit Biden über "mehrere Möglichkeiten des Drucks auf das Regime" gesprochen. Es müsse gezwungen werden, die Gewalt zu beenden, politische Gefangene freizulassen und den Dialog mit der Opposition zu beginnen. Vertrauter von Chinas Präsident Xi wird Botschafter in den USA China hat einen engen Vertrauten von Präsident Xi Jinping als Botschafter nach Washington entsandt. Bei seiner Ankunft in der US-Hauptstadt sagte Qin Gang vor Reportern, China und die USA würden in eine neue Runde des Verständnisses und der Anpassung eintreten. Qin, der Xi auf zahlreichen Auslandsreisen als Protokollchef des Außenministeriums begleitete, gehört zu den Diplomaten, die China angesichts der zunehmenden Kritik auf der Weltbühne energisch verteidigt haben. Qin tritt seine Position in einer Zeit an, in der die Beziehungen zwischen Peking und Washington äußerst angespannt sind. Perus neuer Präsident Castillo tritt Amt an In Peru hat der neue Präsident Pedro Castillo sein Amt angetreten. Der 51-Jährige legte im Kongress in Lima den Amtseid ab. Damit folgt der Linkspolitiker auf Francisco Sagasti, der in einer innenpolitischer Krise Ende 2020 als Übergangspräsident die Regierungsgeschäfte übernommen hatte. Zu der Amtseinführung von Castillo waren unter anderem König Felipe von Spanien und die Staatschefs von Argentinien, Chile, Ecuador und Kolumbien gekommen. Der frühere Dorfschullehrer hatte sich in der Stichwahl knapp gegen die Rechtspopulistin Keiko Fujimori durchgesetzt. Impfpflicht für Google- und Facebook-Mitarbeiter Die Mitarbeiter der Internetriesen Google und Facebook in den USA müssen sich vor einer Rückkehr in die Büros gegen das Coronavirus impfen lassen. Das teilten die Unternehmen unabhängig voneinander mit. Google-Chef Sundar Pichai erklärte, die Regelung betreffe zunächst die USA, werde in den kommenden Monaten aber auch für andere Regionen gelten. Wegen der starken Verbreitung der Delta-Variante verschiebt Google zudem die geplante größere Rückkehr in die Büros bis Mitte Oktober. Auch der Tech-Konzern Apple will seine Mitarbeiter bis Oktober im Homeoffice lassen. Eine Impfpflicht kündigte er noch nicht an. Weitere Entlassungen in Tunesien Der tunesische Präsident Kais Saied hat den Leiter des staatlichen Fernsehsenders, Mohamed al-Dahach, aus dem Amt entfernen lassen. Auf seinem Posten wurde ein vorübergehender "Ersatz" platziert, wie das Büro von Saied in Tunis mitteilte. Außerdem sollen weitere hohe Regierungsbeamte entlassen worden sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach eigenen Angaben wegen mutmaßlicher illegaler Parteienfinanzierung gegen die islamistisch geprägte Ennahda. Am Sonntag hatte der Staatschef den Ministerpräsidenten entlassen und das Parlament entmachtet. Nach Explosion in Leverkusen werden Dioxinverbindungen im Rauch vermutet Nach der Explosion in einer Leverkusener Müllverbrennungsanlage rückt die Frage nach Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung in den Vordergrund. Das nordrhein-westfälische Landesumweltamt erklärte, es gehe davon aus, dass die Rauchwolke "Dioxin-, PCB- und Furanverbindungen" in umliegende Wohngebiete getragen habe. In verbrannten Tanks seien unter anderem chlorierte Lösungsmittel gelagert worden. Beim Verbrennen könnten giftige Dioxin- und PCB-Verbindungen entstanden sein. Die Betreiberfirma Currenta erklärte, es gebe keine Hoffnung mehr, dass die vermissten fünf Mitarbeiter überlebt hätten.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
28.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 28, 2021 8:32


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.UN alarmiert über Verstöße gegen Flüchtlingskonvention Der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, ruft die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Prinzipien der Genfer Flüchtlingskonvention zu verteidigen. Er sei alarmiert, weil europäische und andere Länder immer öfter versuchten, sich ihren Verpflichtungen zu entziehen, sagte Grandi am 70. Jahrestag der Unterzeichnung der Konvention. Das Dokument ist der Grundpfeiler des weltweiten Asylwesens. Unterzeichner müssen Menschen Schutz gewähren, die darum bitten, weil sie in ihrer Heimat verfolgt werden. "Dank der Konvention sind Millionen Menschenleben gerettet worden", sagte der Italiener Grandi. Mehr als 14.000 Wissenschaftler fordern Reaktion auf Klimakrise Mehr als 14.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus rund 150 Ländern haben sofortige Veränderungen im Hinblick auf die Klimakrise gefordert. Diese Veränderungen seien dringlicher denn je, um das Leben auf der Erde zu schützen, heißt es in einem im Fachjournal "BioScience" veröffentlichten Artikel. Rund 11.000 der Unterzeichner hatten vor zwei Jahren in einem ähnlichen Schreiben einen weltweiten "Klima-Notfall" erklärt. Seitdem hätten zahlreiche Ereignisse wie Flutkatastrophen, Brände und Hitzewellen deutlich gemacht, welche Konsequenzen es habe, wenn weitergemacht werde wie bisher. Gericht in Ecuador entzieht Julian Assange die Staatsbürgerschaft Der Wikileaks-Gründer Julian Assange verliert nach einem Gerichtsurteil die ecuadorianische Staatsbürgerschaft. Die Verwaltungsrichter führten laut Zeitung "El Comercio" verwaltungsrechtliche Fehler bei der Verleihung 2017 an. Assanges Anwalt Carlos Poveda kündigte Rechtsmittel gegen die erstinstanzliche Entscheidung an. Der gebürtige Australier war 2012 in Ecuadors Botschaft in London geflüchtet, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Assange sitzt derzeit in einem Londoner Hochsicherheitsgefängnis; ihm droht wegen der Veröffentlichung geheimen Materials die Auslieferung in die USA. Suche nach Vermissten im Chemiepark Leverkusen geht weiter Nach der schweren Explosion im Chemiepark im westdeutschen Leverkusen gehen die Suche nach Vermissten sowie Nachlöscharbeiten weiter. Laut Deutscher Presse-Agentur werden fünf Menschen weiterhin vermisst. Zwei Mitarbeitende wurden nach Angaben des Anlagenbetreibers getötet. Weitere 31 wurden verletzt, fünf von ihnen mussten intensivmedizinisch versorgt werden. Am Dienstagvormittag war ein Tanklager mit Lösungsmitteln explodiert, weitere Chemikalien fingen Feuer. In der Anlage werden Produktionsrückstände der im Chemiepark ansässigen Firmen gesammelt und entsorgt. US-Behörde empfiehlt wieder die Maske Die US-Gesundheitsbehörde CDC ruft wieder zum Tragen einer Gesichtsmaske auf. Die Behörde begründete ihre Empfehlung mit den steigenden Infektionszahlen infolge der ansteckenden Delta-Variante. Auch vollständig Geimpfte sollten in Regionen mit hohen Übertragungsraten in öffentlichen Innenräumen Maske tragen, sagte Behördenleiterin Rochelle Walensky. Neuere Daten deuteten darauf hin, dass in seltenen Fällen Geimpfte ansteckend sein und das Virus auf andere übertragen könnten. Walensky bezeichnete die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse als "besorgniserregend". Polizisten schildern Sturm auf das US-Kapitol Es sind schockierende Einzelheiten, die US-Polizisten vor dem Untersuchungsausschuss zur Gewalt am 6. Januar im Kapitol in Washington schildern. Der Angriff habe "etwas von einer mittelalterlichen Schlacht" gehabt, sagte der Polizist Aquilino Gonell. Der Polizist Michael Fanone berichtete, die Randalierer hätten ihn mit einem Taser bewusstlos gemacht. Fanone erlitt einen Herzanfall und ein Schädel-Hirn-Trauma. Der demokratische Ausschussvorsitzende Bennie Thompson sagte, damals seien Menschen "in diese Stadt eingefallen mit klaren Plänen, unsere Demokratie zum Erliegen zu bringen". Bund plant laut Söder Testpflicht für Einreisende ab August Der Bund plant nach den Worten des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder von August an eine generelle Corona-Testpflicht für Einreisende nach Deutschland. Angesichts der vielen zurückkehrenden Urlauber hätten die Länder noch einmal Druck gemacht, sagte Söder den ARD-"Tagesthemen". Man habe ihm zugesagt, dass eine Rechtsgrundlage geschaffen werde, damit die Umsetzung zum 1. August klappe. Die Regel sei einfach: "Jeder braucht einen Test", sagte der CSU-Politiker. Derzeit müssen nur Flugpassagiere einen negativen Corona-Test vorlegen, wenn sie nach Deutschland kommen.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
27.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 27, 2021 9:57


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Nord- und Südkorea nehmen Kommunikation wieder auf Nach monatelanger Funkstille haben Nord- und Südkorea ihre direkten Verbindungskanäle wieder in Betrieb genommen. Ein Sprecher des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in sagte, beide Seiten hätten sich darauf verständigt, "so schnell wie möglich das Vertrauen wiederherzustellen und die Beziehungen zu verbessern". In einem Briefwechsel habe sich Moon mit Kim Jong Un auf diesen ersten Schritt geeinigt. Nordkorea hatte im Juni 2020 die Leitungen gekappt, als sich die Beziehungen nach dem gescheiterten Gipfel zwischen Kim und dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump verschlechterten. USA wollen Kampfeinsatz im Irak beenden US-Präsident Joe Biden hat ein offizielles Ende des US-Kampfeinsatzes im Irak bis Ende dieses Jahres angekündigt. Bei einem Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten Mustafa al-Kadhemi im Weißen Haus sagte Biden, die Beziehungen der beiden Länder stünden vor einer "neuen Phase". Man werde sich auf Ausbildung und Beratung der irakischen Streitkräfte konzentrieren. Die USA unterstützten Bagdad auch weiter im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat", fügte er hinzu. Derzeit befinden sich noch 2500 US-Soldaten im Irak. USA fordern Tunesien zur Achtung der Demokratie auf Nach der Entmachtung der tunesischen Regierung hat die US-Führung den Präsidenten des nordafrikanischen Landes, Kais Saied, zur Achtung der demokratischen Prinzipien aufgefordert. US-Außenminister Antony Blinken telefonierte nach Angaben seines Ministeriums mit Saied. Dieser hatte am Sonntag die Entlassung von Ministerpräsident Hichem Mechichi sowie die vorläufige Aussetzung der Arbeit des Parlaments verkündet. Die Regierungspartei Ennahda sprach von einem Putsch. Am Montag lieferten sich Anhänger beider politischer Seiten in Tunis Straßenkämpfe. Russland sperrt Nawalnys Internetauftritt Vor der Parlamentswahl im September hat die russische Internetaufsicht die Webseite des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny gesperrt. Insgesamt seien auf Beschluss der Generalstaatsanwaltschaft in Moskau 49 Internetauftritte zeitgleich blockiert worden, berichteten Nawalnys Vertrauter Leonid Wolkow und die unabhängige Organisation Roskomswoboda. Unter den blockierten Seiten sind auch jene von Nawalnys wichtigsten Organisationen. Die Maßnahmen zielten darauf ab, die Aktivitäten der Opposition vor der Wahl weiter zu behindern, erklärte Wolkow, der selbst im Exil in Litauen lebt. US-Grenze bleibt für Europäer geschlossen Die USA verweigern Europäern und anderen Ausländern wegen des Coronavirus weiter die Einreise ins Land. Aufgrund der Delta-Variante würden die Reisebeschränkungen beibehalten, machte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, deutlich. Die Corona-Fallzahlen stiegen wieder, vor allem unter den Ungeimpften, betonte sie. Und es sei wahrscheinlich, dass sich das in den kommenden Wochen fortsetzen werde. Die USA hatten vor mehr als einem Jahr die Einreise für Bürger aus der EU, Großbritannien, China und anderen Ländern eingeschränkt. Die EU hob im Juni ihre Beschränkungen für US-Bürger auf. Tesla macht Milliardengewinn Der US-Elektroautobauer Tesla hat erstmals einen Quartalsgewinn von mehr als einer Milliarde Dollar ausgewiesen. Zwischen dem 1. April und dem 30. Juni verbuchte das Unternehmen einen Überschuss von 1,1 Milliarden Dollar - das sind umgerechnet 0,85 Milliarden Euro. Der Umsatz verdoppelte sich auf zwölf Milliarden Dollar, wie der Konzern in Palo Alto in Kalifornien weiter mitteilte. Das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk lieferte im zurückliegenden Quartal mehr als 200.000 Autos an seine Kunden aus - so viele wie noch nie seit seiner Gründung. Japans Tennis-Star Osaka bei Olympia ausgeschieden Die japanische Tennisspielerin Naomi Osaka ist bei den Olympischen Spielen in Tokio überraschend im Achtelfinale ausgeschieden. Die Weltranglisten-Zweite unterlag der Tschechin Marketa Vondrousova klar in zwei Sätzen. Osaka hatte das olympische Feuer entzündet und galt als Favoritin für die Goldmedaille. Auch die Nummer eins und drei der Weltrangliste sind bereits ausgeschieden. Die Olympischen Spiele werden weiter von einem Anstieg der Corona-Infektionen im Großraum Tokio überschattet. Die Stadt wies einem Medienbericht zufolge nun Kliniken an, mehr COVID-Betten zur Verfügung zu stellen.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
26.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 26, 2021 8:48


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Corona lässt Krise in Tunesien eskalieren Tunesiens Staatschef Kais Saied hat Ministerpräsident Hichem Mechichi seines Amtes enthoben und die Arbeit des Parlaments vorerst ausgesetzt. Er selbst werde die Regierungsgeschäfte gemeinsam mit einem neuen Premier übernehmen, kündigte Saied nach einem Krisentreffen mit Vertretern von Militär und Sicherheitsbehörden an. Zudem werde die Immunität aller Parlamentarier aufgehoben. Saied reagierte mit seiner Entscheidung auf Massenproteste gegen die Corona-Politik von Mechichi. Die islamisch-konservative Regierungspartei Ennahdha warf dem Staatschef einen "Putsch" vor. Nationalversammlung billigt Impfpflicht-Gesetz Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat das französische Parlament der umstrittenen Einführung einer Impfpflicht für Mitarbeiter im Gesundheitswesen zugestimmt. Auch soll ab August erstmals eine Testpflicht für nicht Immunisierte in Gaststätten und Fernzügen greifen - mittels Gesundheitspass. Das entsprechende Gesetz wurde in der Nacht zum Montag von der Nationalversammlung endgültig angenommen. Gegen das Gesetz hatten an den vergangenen Wochenenden zehntausende Menschen protestiert. Landesweit zählte das Innenministerium am Samstag gut 160.000 Demonstranten - mehr noch als eine Woche zuvor. China warnt USA vor "gefährlicher Politik" Die chinesische Regierung hat die USA dazu aufgefordert, ihre Politik der Stimmungsmache gegen die Volksrepublik zu beenden. Der chinesische Vize-Außenminister Xie Feng sprach anlässlich eines Treffens mit der stellvertretenden US-Außenministerin Wendy Sherman in der ostchinesischen Metropole Tianjin von einer fehlgeleiteten Denkweise und einer gefährlichen Politik Washingtons. China sei in den Köpfen der Amerikaner zu einem "imaginären Feind" geworden. Die Beziehungen zwischen den USA und der Volksrepublik sind seit der Politik des früheren US-Präsidenten Donald Trump an einem Tiefpunkt angekommen. Todesopfer nach Starkregen in Sachsen Während eines Starkregens ist im sächsischen Weißwasser ein 67-jähriger Mann ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Mann am Sonntagabend mit einer Tauchpumpe das Wasser aus dem vollgelaufenen Keller seines Gartenhauses pumpen und erlitt dabei einen Stromschlag. Die Feuerwehr konnte ihn nur noch tot bergen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes war das Gebiet der nördlichen Oberlausitz von Unwettern mit Starkregen betroffen. In Weißwasser seien etwa 40 Liter je Quadratmeter niedergegangen. Straßen wurden überflutet. Diskussion über globalen Klimabericht startet Vertreter von fast 200 Ländern beraten ab diesem Montag per Videokonferenz über den Entwurf eines umfangreichen Berichts des Weltklimarats IPCC. Experten warnen darin vor schweren Naturkatastrophen, sollte die globale Erwärmung nicht eingedämmt werden. Befürchtet werden müssten demnach der Kollaps ganzer Ökosysteme, Wasser- und Lebensmittelknappheit sowie Krankheitsausbrüche. Empfehlungen des IPCC gelten als wegweisend für die weltweite Klimapolitik. Frankreichs Marine greift etliche Migranten auf Im Ärmelkanal sind 80 Menschen, darunter 20 Kinder, aus Seenot gerettet worden. Die Migranten hatten versucht, mit zwei Booten nach Großbritannien zu gelangen, wie die französische Marine berichtete. Zunächst seien 35, dann weitere 45 Menschen in den Hafen von Calais gebracht worden. Erst kürzlich hatten sich die Regierungen in Paris und London auf einen verstärkten Kampf gegen die illegale Migration verständigt. Die Zahl der Versuche, die Meerenge zu überqueren, war in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Premiere bei Auftakt der diesjährigen Wagner-Festspiele In Bayreuth haben die berühmten Richard-Wagner-Festspiele begonnen. Nach einem Jahr Zwangspause startete das Festival mit einer Neuinszenierung der Oper "Der fliegende Holländer". Am Dirigenten-Pult stand dabei erstmals in der Festspielgeschichte eine Frau, nämlich Oksana Lyniv aus der Ukraine. Prominentester Premierengast war Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie gilt als große Anhängerin von Richard Wagners Werk und war regelmäßig in Bayreuth zu Gast.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
24.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 24, 2021 8:33


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Streit um Hongkong: China verhängt Sanktionen gegen US-Vertreter Kurz vor dem Besuch von US-Vizeaußenministerin Wendy Sherman in China hat die Führung in Peking neue Sanktionen gegen die USA erlassen. Sie betreffen sieben Personen und Institutionen, unter ihnen Ex-Handelsminister Wilbur Ross. Nach Berichten von Staatsmedien sind es Vergeltungsmaßnahmen für US-Sanktionen gegen Repräsentanten des chinesischen Verbindungsbüros in Hongkong und für eine Warnung der USA vor neuen Risiken für Unternehmen in Hongkong. Da Peking seit einem Jahr mit dem "Sicherheitsgesetz" seinen Griff auf Hongkong verstärkt, haben die USA Strafmaßnahmen erlassen. G20-Staaten lassen Klima-Ehrgeiz vermissen Die Umwelt- und Energieminister der führenden Industrie- und Schwellenländer haben sich zum Pariser Klimaabkommen von 2015 bekannt, sich aber nicht auf ambitioniertere Ziele einigen können. In der gemeinsamen Abschlusserklärung fehlt ein Bekenntnis, das 1,5-Grad-Ziel schon bis Ende 2030 erreichen zu wollen. Der deutsche Staatssekretär Jochen Flasbarth, der Umweltministerin Svenja Schulze bei dem G20-Treffen in Neapel vertrat, berichtete von sehr schwierigen Verhandlungen. In Staaten wie China, Indien oder Russland gebe es teils sehr unterschiedliche Auffassungen zur Nutzung fossiler Energien. Hohe Strafen für Völkermord-Leugnung In Bosnien-Herzegowina ist die Leugnung des Völkermords von Srebrenica künftig strafbar. Das verfügte der Hohe Repräsentant der internationalen Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina, Valentin Inzko, kurz vor Ende seiner Amtszeit. Laut einer Gesetzesänderung, die am 31. Juli in Kraft tritt, können für eine Leugnung Strafen von bis zu fünf Jahren Haft verhängt werden. In Srebrenica hatten bosnisch-serbische Einheiten im Sommer 1995 rund 8000 muslimische Männer und Jungen ermordet. Das Massaker gilt als das schlimmste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Tadschikistan bietet Afghanen Unterschlupf Angesichts des Vormarsches der radikalislamischen Taliban in Afghanistan hat sich dessen Nachbarland Tadschikistan zur Aufnahme von zehntausenden afghanischen Flüchtlingen bereiterklärt. Es sei "derzeit möglich, rund 100.000 Flüchtlinge aus Afghanistan aufzunehmen", teilte das Notfallkomitee des zentralasiatischen Landes mit. Untergebracht werden sollen die Flüchtlinge demnach auf Truppenübungsplätzen. Zwei Zeltlager stünden kurz vor der Fertigstellung, hieß es aus der Hauptstadt Duschanbe. Yellen will Zahlungsausfall der USA verhindern US-Finanzministerin Janet Yellen hat an den Kongress appelliert, rasch eine neue Schuldenobergrenze festzulegen. Ansonsten drohe der Wirtschaft und der Lebensgrundlage der Amerikaner "nicht wieder gutzumachender Schaden", warnte Yellen in Washington. Von August an müsste das Finanzministerium zu "außerordentlichen Maßnahmen" greifen, um einen Zahlungsausfall zu verhindern, betonte die frühere Notenbank-Präsidentin. Das unabhängige Haushaltsamt des Kongresses schätzt, dass der US-Regierung ohne neue Schuldenobergrenze "höchstwahrscheinlich" im Oktober oder November das Geld ausginge. NASA beauftragt SpaceX für Mission zu Jupitermond Europa Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat das Unternehmen SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk mit einer Mission zum Jupitermond Europa beauftragt. Die Europa-Clipper-Mission soll im Oktober 2024 mit einer Falcon Heavy Schwerlastrakete vom Kennedy Space Center in Florida starten. Der Flug hatte ursprünglich an Bord einer SLS-Rakete der NASA stattfinden sollen. Diese ist aber noch nicht einsatzbereit. Dagegen absolvierte die Rakete von SpaceX seit ihren Jungfernflug 2018 bereits mehrere erfolgreiche Einsätze. Die Europa-Clipper-Mission soll prüfen, ob auf dem eisigen Jupitermond Leben möglich ist. Erste Olympia-Goldmedaille an chinesische Sportschützin Yang Die chinesische Sportschützin Yang Qian hat die erste Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio gewonnen. Im Finale mit dem Luftgewehr besiegte sie die Russin Anastasiia Galaschina und die Schweizerin Nina Christen. Zuvor waren die Olympischen Sommerspiele mit einer unspektakulären Party und begleitet von Protesten in Tokio eröffnet worden. Die traditionelle Begrüßungsformel sprach der japanische Kaiser Naruhito. Die Zahl der Corona-Fälle bei den Spielen stieg auf 123. Als erster deutscher Athlet wurde der Radsportler Simon Geschke positiv auf das Virus getestet.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
23.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 23, 2021 8:22


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Biden verhängt neue Sanktionen gegen Kuba Die US-Regierung hat nach den regierungskritischen Protesten auf Kuba Sanktionen gegen hochrangige Regierungsvertreter des Karibikstaats verhängt. Betroffen seien Verteidigungsminister Álvaro López Miera und die Abteilung des kubanischen Innenministeriums, welche die Niederschlagung der Proteste vorantreibe, heißt es aus dem Weißen Haus. US-Präsident Joe Biden sagte, die Vereinigten Staaten würden weiterhin alle bestrafen, die für die Unterdrückung des kubanischen Volkes verantwortlich seien. Die Sanktionen beruhen auf einer Verordnung, die Täter von schweren Menschenrechtsverletzungen und Korruption auf der ganzen Welt ins Visier nimmt. Mississippi setzt sich für Abtreibungsverbot ein Der US-Staat Mississippi hat sich in einem beim Supreme Court anhängigen Fall für ein Verbot von Abtreibungen eingesetzt. Abtreibung als verfassungsmäßiges Recht habe in den USA keine Grundlage in Text, Geschichte oder Tradition, heißt es in einem Schreiben der Generalstaatsanwältin von Mississippi, Lynn Fitch. Das Oberste US-Gericht wird sich ab Oktober mit einem Gesetz aus Mississippi befassen, das Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche verbietet. Das Grundsatzurteil des Supreme Court von 1973, das Abtreibungen praktisch legalisierte, kritisierte Fitch als "ungeheuerlich falsch". Hoher Repräsentant in Bosnien ohne Begrenzung der Amtszeit Der deutsche Ex-Landwirtschaftsminister Christian Schmidt wird das Amt des Hohen Repräsentanten in Bosnien-Herzegowina ohne zeitliche Begrenzung antreten können. Russland und China scheiterten im UN-Sicherheitsrat mit einem Resolutionsentwurf, der eine Abschaffung der Position Ende Juli 2022 vorgesehen hätte. Die restlichen 13 Staaten des Rats enthielten sich. Moskau wirft dem Büro des Repräsentanten vor, die bosnischen Serben zu benachteiligen und versucht deshalb, es zu schließen. Das Amt wurde mit dem Friedensvertrag von Dayton geschaffen, der 1995 den Krieg in Bosnien-Herzegowina beendete. Bootsflüchtlinge ertrinken im Mittelmeer Vor der Küste Tunesiens sind 16 Flüchtlinge ertrunken. 166 Menschen konnte die Küstenwache des nordafrikanischen Landes aus dem Meer retten. Vor der Küste Kretas hat die griechische Küstenwache 36 Geflüchtete von einem sinkenden Segelboot gerettet. Ein Schiff habe das sinkende Boot entdeckt und ein Notsignal gesendet, heißt es. Die Geretteten berichteten von ursprünglich 45 Personen an Bord. Nach den neun Vermissten wird mit einem Hubschrauber, zwei Schiffen der Küstenwache und weiteren Booten trotz starken Windes weiter gesucht. Eine Million Tote durch Wetterkatastrophen Weit mehr als eine Million Menschen sind nach einer Analyse der WMO in den vergangenen fünf Jahrzehnten durch Dürren, Stürme, Überschwemmungen und extreme Temperaturen ums Leben gekommen. Die Weltwetterorganisation der Vereinten Nationen wertete Daten von 1970 bis 2019 aus. Der Klimawandel verschärfe die Situation noch, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. In Europa häuften sich die Starkregenfälle und zeigten, dass keine Region der Erde verschont bleiben werde. Auch die zurückliegenden Hitzewellen in Nordamerika seien klar auf den Klimawandel zurückzuführen. Olympia beginnt im Zeichen der Corona-Krise Mit einem Jahr Verspätung werden an diesem Freitag die Olympischen Spiele in Tokio offiziell eröffnet. Die Eröffnungsfeier beginnt um 13.00 Uhr MESZ vor weitgehend leeren Rängen. Zu der Zeremonie werden nur rund 950 ausgewählte Gäste erwartet, unter ihnen Kaiser Naruhito. Wegen der Corona-Pandemie waren die Sommerspiele um ein Jahr verschoben worden. Zwischenzeitlich war sogar über eine Absage spekuliert worden. Wegen der angespannten Corona-Lage finden die Wettbewerbe nun ohne Zuschauer statt. Zudem war die Vorbereitung der Sommerspiele von einer Reihe von Skandalen überschattet worden.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
22.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 22, 2021 9:42


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China gegen Kontrolle von Laboren durch WHO-Experten China hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wegen der geplanten Inspektion von Laboren im Zusammenhang mit weiteren Untersuchungen zum Ursprung des Coronavirus scharf kritisiert. Er sei "äußerst überrascht" über den Vorstoß, sagte Vize-Gesundheitsminister Zeng Yixin bei einer Pressekonferenz. Nach Beginn der Pandemie war darüber spekuliert worden, dass das Virus bei einem Unfall aus dem Institut für Virologie in Wuhan entwichen sein könnte. Die chinesische Regierung bestreitet dies. Ein erster WHO-Bericht nach einer Expertenreise im Januar nach China brachte kein klares Ergebnis. Griechen demonstrieren gegen Impfpflicht für Gesundheitskräfte Tausende Menschen haben in Griechenland gegen die geplante Corona-Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich protestiert. Allein in der Hauptstadt Athen gingen nach Polizeiangaben am Mittwochabend etwa 3000 Menschen auf die Straße. An diesem Donnerstag stimmt das Parlament über die Maßnahme ab. Die griechische Regierung von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis will mit der Impfflicht auf die rapide Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus reagieren. Von den 10,7 Millionen Einwohnern Griechenlands sind bislang 4,6 Millionen vollständig geimpft. Kreativdirektor der Olympia-Eröffnungsfeier gefeuert Einen Tag vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio ist deren künstlerischer Leiter gefeuert worden. Show-Direktor Kentaro Kobayashi hatte sich vor Jahren in einem Sketch teilweise über den Holocaust lustig gemacht, wie die Organisatoren der Spiele vor Journalisten mitteilten. Es ist nicht die erste Panne bei den Spielen. Anfang der Woche war einer der Komponisten für die Eröffnungsfeier wegen Mobbens von behinderten Mitschülern während seiner Schulzeit zurückgetreten. Im Februar legte der damalige Olympia-Cheforganisator Yoshiro Mori wegen frauenfeindlicher Äußerungen sein Amt nieder. Polizei hat "Querdenker" im Katastrophengebiet im Blick Im Katastrophengebiet an der Ahr hat die Polizei mögliche Aktivitäten von Rechtsextremisten und der sogenannten "Querdenker"-Szene im Blick. Man wisse von deren Anwesenheit und bewerte das polizeilich, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) macht diese Kreise für Falschmeldungen verantwortlich und droht den Verursachern mit strafrechtlichen Konsequenzen. Das Ausnutzen des Leids für die Verbreitung von Falschmeldungen sei "zutiefst asozial", sagte Gewerkschaftsvize Jörg Radek im Südwestrundfunk. US-Pharmariesen erreichen in der Opioid-Krise einen Milliardenvergleich In der Opioid-Krise in den USA sind der Pharmakonzern Johnson & Johnson sowie drei Arzneimittelgroßhändler bereit, 26 Milliarden Dollar zu zahlen, um einen seit Jahren dauernden Rechtsstreit beizulegen. Die vier Konzerne sollen zu der grassierenden Medikamentenabhängigkeit und Drogen-Epidemie in den USA beigetragen haben. Die Generalstaatsanwältin des Bundesstaats New York bezeichnete den erzielten Vergleich als "historisch". Allerdings handelt es sich bislang nur um einen Entwurf, den viele US-Bundesstaaten, Städte und Landkreise erst noch endgültig verabschieden müssen. Ehepaar nach Waldbrand wegen fahrlässiger Tötung angeklagt Ein Ehepaar soll einen verheerenden Waldbrand in Kalifornien ausgelöst haben. Den beiden wird vorgeworfen, bei einer privaten Party im vergangenen September eine Rauchbombe gezündet zu haben. Wegen extremer Waldbrandgefahr war fahrlässiger Umgang mit Feuer zu diesem Zeitpunkt bereits strafbar. Die Rauchbombe hatte das sogenannte El-Dorado-Feuer ausgelöst, das auf einer Fläche von knapp 90 Quadratkilometern wütete und mehrere Häuser zerstörte. Bei den Löscharbeiten war ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Weitere Anklage gegen Harvey Weinstein Der wegen Sexualverbrechen verurteilte frühere Filmproduzent Harvey Weinstein muss sich vor einem Gericht in Los Angeles wegen weiterer Vergewaltigungen verantworten. Insgesamt liegen elf Anklagepunkte vor. Der 69-Jährige plädierte auf "nicht schuldig". Im Falle einer Verurteilung droht Weinstein eine Haftstrafe von bis zu 140 Jahren. Insgesamt werfen ihm rund 90 Frauen sexuelle Belästigung oder Gewalt vor. Das Bekanntwerden der Vorwürfe löste im Herbst 2017 die weltweite #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen aus.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
21.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 21, 2021 6:36


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.400 Millionen Euro für Wiederaufbau nach Hochwasser Knapp eine Woche nach dem verheerenden Starkregen im Westen Deutschlands will die Bundesregierung an diesem Mittwoch die Soforthilfen für die Hochwasser-Gebiete beschließen. Der Bund wird 200 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt bereitstellen, wie aus dem Kabinettsentwurf hervorgeht. Die Länder werden diesen Betrag auf 400 Millionen Euro verdoppeln. Die Soforthilfe ist zur unmittelbaren Beseitigung der massiven Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gedacht. Tote und Verwüstungen bei Überflutungen in China Bei Überflutungen in der zentralchinesischen Provinz Henan sind in der Stadt Zhengzhou mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Bei Evakuierungen wurden nach Behördenangaben fast 200.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Infolge des Starkregens stünden zwei Dämme kurz vor dem Einsturz. Die Wassermassen hätten einen 20 Meter hohen Riss im Yietan-Damm bei der Stadt Luoyang verursacht, wodurch das Stauwerk "jederzeit einstürzen könnte", warnten die örtlichen Behörden. Kolumbiens Regierung will geplante Steuerreform entschärfen Nach wochenlangen Protesten hat die kolumbianische Regierung eine überarbeitete Version der geplanten Steuerreform ins Parlament eingebracht. Das "Sozialinvestitionsgesetz" lege den Grundstein dafür, die Schwächsten zu erreichen und jungen Menschen Beschäftigungs- und Bildungschancen zu bieten, erklärte Präsident Iván Duque auf Twitter. Die Reform hatte heftige Kritik ausgelöst, weil sie vor allem zulasten der Mittel- und Unterschicht gegangen wäre. Nun sollen die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf einige Waren sowie die Ausweitung der Zahl der Einkommenssteuerpflichtigen gestrichen werden. Polizist an rassistischem Überfall beteiligt An einem rassistischen Übergriff auf einen 20-jährigen Somalier in Chemnitz ist nach offiziellen Angaben auch ein Polizeibeamter beteiligt gewesen. Er gehörte demzufolge zu einer Gruppe, die den Somalier am vergangenen Samstag in einem Bus angegriffen hatte. Das Opfer wurde zu Boden geworfen und leicht verletzt. Ermittelt wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung, gegen den Beamten leitete die Polizeidirektion Zwickau außerdem ein Disziplinarverfahren ein. WHO-Chef lobt Organisatoren der Olympischen Spiele Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat die Olympia-Organisatoren für ihre Corona-Maßnahmen gelobt. Sie hätten "ihr Bestes getan", um die Spiele so sicher wie möglich zu machen, sagte Tedros als Gastredner bei der 138. Session des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Das Zeichen des Erfolgs sei nicht, dass es keine Corona-Fälle während der Olympischen Spiele in Tokio gebe. Vielmehr sei das schnelle Erkennen und Isolieren auftretender Neuinfektionen entscheidend, betonte Tedros. Erster olympischer Wettbewerb in Japan gestartet Die Olympischen Spiele in Japan haben mit einem Jahr Verspätung mit dem ersten Wettbewerb begonnen. In Fukushima eröffneten die Softballerinnen von Gastgeber Japan und Australien die eigentlich für 2020 geplanten Sommerspiele. Die offizielle Eröffnungsfeier des größten Sportfests der Welt findet am Freitag statt. Der "Vorstart" der Spiele war mit großer symbolischer Bedeutung in das rund 250 Kilometer nördlich von Tokio gelegene Fukushima vergeben worden - in die Region, in der die Atomkatastrophe schwere Schäden hinterlassen hatte.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
20.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 20, 2021 6:25


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Raketeneinschläge nahe dem Präsidentenpalast in Kabul In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mehrere Raketen in der Nähe des Präsidentenpalastes eingeschlagen. Live-Aufnahmen eines Fernsehsenders zeigten, wie dies während der Gebete anlässlich des Beginns des muslimischen Festes Eid al-Adha geschah. Staatschef Aschraf Ghani und andere Gläubige in seiner Umgebung setzten ihre Gebete trotz mehrerer lauter Explosionen fort. Berichte über mögliche Verletzte oder die Verantwortlichen gibt es bislang nicht. Im Gegensatz zu früheren Jahren haben die Taliban in diesem Jahr keine begrenzte Waffenruhe anlässlich des Opferfestes ausgerufen. Haftstrafe nach Sturm auf das US-Kapitol Gut ein halbes Jahr nach dem Sturm auf das US-Kapitol ist erstmals ein Beteiligter an den Randalen zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt worden. Ein Gericht in Washington verhängte eine achtmonatige Gefängnisstrafe gegen einen 38-Jährigen aus Florida, der mit hunderten radikalen Anhängern des früheren US-Präsidenten Donald Trump im Januar das Kongressgebäude gestürmt hatte. Er war im Februar nach einer Anzeige verhaftet worden. Regierungsbildung in Haiti offenbar abgeschlossen Zwei Wochen nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse wird in dem Karibikstaat an diesem Dienstag eine neue Regierung gebildet. Zum neuen Ministerpräsidenten werde Ariel Henry ernannt, verlautete aus Regierungskreisen. Interims-Ministerpräsident Claude Joseph werde auf seinen bisherigen Posten als Außenminister zurückkehren. Die neue Regierung werde "so bald wie möglich" Wahlen organisieren. Staatschef Moïse war in der Nacht zum 7. Juli in seinem Haus in Port-au-Prince erschossen worden. Castillo zum Sieger der Wahl in Peru erklärt In Peru ist der Sozialist Pedro Castillo offiziell als Sieger der Präsidentenwahl in Peru bestätigt worden. Die nationale Wahlaufsichtsbehörde ernannte Castillo zum nächsten Staatschef. Der linke Politiker ging aus der Stichwahl vor sechs Wochen mit einem knappen Vorsprung von 44.000 Stimmen hervor. Das offizielle Ergebnis wurde durch Einsprüche seiner Kontrahentin, der Rechtspopulistin Keiko Fujimori, verzögert. Merkel in Bad Münstereifel im Katastrophengebiet erwartet Bundeskanzlerin Angela Merkel macht sich an diesem Dienstag ein Bild von der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet fährt Merkel nach Bad Münstereifel. Der Ort im Kreis Euskirchen ist von dem Unwetter der vergangenen Tage heftig getroffen worden. Unterdessen hat sich die Zahl der Toten nach den Überflutungen auf 164 erhöht. Die Aufräumarbeiten in den betroffenen Gebieten schreiten voran. Ärzte gegen zu schnelle Lockerungen der Corona-Maßnahmen Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat davor gewarnt, die Corona-Beschränkungen in Deutschland auf einen Schlag aufzuheben. Momentan verdoppelte sich die Zahl der Infizierten im Wochenrhythmus, daher wäre es gefährlich, die Einschränkungen fallen zu lassen, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er warnte damit vor dem Beispiel Englands, wo trotz steigender Infektionszahlen fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland stieg auf 10,9. Binnen eines Tages wurden 1183 Neuinfektionen und 34 Todesfälle gemeldet.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
19.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 19, 2021 8:54


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Leichte Entspannung der Hochwasserlage Bundesinnenminister Horst Seehofer besucht an diesem Montag die von der Flutkatastrophe besonders betroffenen Gebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Er wird auch an der Steinbachtalsperre in Euskirchen erwartet, wo die Gefahr eines Dammbruchs noch nicht gänzlich gebannt ist. Insgesamt ist bundesweit eine leichte Entspannung der Hochwasserlage in Sicht, auch in Passau in Bayern steigen die Pegel nicht mehr an. Der Deutsche Wetterdienst sagt für die kommenden Tage eine relativ ruhige Wetterlage voraus. Die Zahl der Todesopfer wegen der Überflutungen war am Wochenende auf fast 160 gestiegen. Journalisten und Politiker weltweit ausgespäht? Hunderte Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, Anwälte und Politiker sind laut der Recherche eines internationalen Journalistenkonsortiums, an dem auch deutsche Medien beteiligt sind, offenbar seit Jahren Opfer umfassender staatlicher Abhöraktionen geworden. Wie die Medien berichteten, sollen Geheimdienste und Polizeibehörden mehrerer Länder eine Spähsoftware des israelischen Unternehmens NSO missbraucht haben, um damit Mobiltelefone anzuzapfen. Das von NSO entwickelte Programm "Pegasus" gilt unter Experten als das derzeit leistungsfähigste Spähprogramm für Handys auf dem kommerziellen Markt. Russische Anwaltsgruppe "Komanda 29" löst sich auf Die russische Juristengruppe "Komanda 29", die auch Organisationen des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny vor Gericht vertreten hatte, stellt ihre Arbeit ein. Die Anwälte fürchten nach Repressalien der Behörden eine strafrechtliche Verfolgung. Die Internetseite des Verbundes wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft gesperrt. Die Ermittler werfen den Juristen eine Verbindung zu einer in Russland für "unerwünscht" erklärten tschechischen Organisation vor. Dafür könnten sie mit bis zu sechs Jahren Haft bestraft werden. "Komanda 29" dementiert jegliche Verbindung zu der tschechischen Organisation. Fluchthelfer von Ex-Autoboss Ghosn müssen in Haft Zwei US-Amerikaner, die dem früheren Autoboss Carlos Ghosn zu seiner Flucht aus Japan in den Libanon Ende 2019 verholfen haben, müssen in Haft. Ein Gericht in Tokio verurteilte einen früheren Elite-Soldaten zu zwei Jahren Haft, sein Sohn muss für 20 Monate hinter Gitter. Sie hatten Ghosn in einer Kiste versteckt per Privatjet außer Landes gebracht. Der Ex-Vorstandschef der Autoallianz Renault-Nissan-Mitsubishi war im November 2018 in Tokio unter anderem wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen worden. Im April 2019 kam er unter strengen Kautionsauflagen aus der Untersuchungshaft. Mehrheit der Japaner hält sichere Olympische Spiele für illusorisch Wenige Tage vor Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio glauben laut einer Umfrage mehr als zwei Drittel der Japaner nicht an Corona-sichere Spiele. 68 Prozent der Befragten äußerten Zweifel an der Fähigkeit der Olympia-Organisatoren, Ausbrüche verhindern zu können, berichtet die Zeitung "Asahi". 55 Prozent sind demnach dagegen, dass die Spiele überhaupt stattfinden. Die Verantwortlichen der Spiele meldeten am Sonntag den ersten COVID-19-Fall unter den Teilnehmern im Athletendorf, womit sich die Gesamtzahl der Infektionen im Zusammenhang mit den Sommerspielen auf mindestens zehn erhöht. Fast alle Corona-Beschränkungen in England aufgehoben In England sind mit Beginn der Woche trotz steigender Corona-Infektionszahlen die meisten Beschränkungen aufgehoben worden. Damit fallen nach Regierungsangaben unter anderem die Maskenpflicht und Abstandsregeln weg. Zudem dürfen Diskotheken wieder öffnen, Theater und Sportstadien sämtliche Plätze besetzen. Die Regierung von Premierminister Boris Johnson hatte den umstrittenen Öffnungsschritt mit der hohen Impfquote im Land begründet. Die Lockerungen sind hochumstritten. Die Opposition wirft der Regierung Rücksichtslosigkeit vor, Wissenschaftler befürchten eine erneute große Corona-Welle.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
17.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 17, 2021 6:22


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zahl der Flutopfer im Ahrtal steigt weiter Nach der Hochwasserkatastrophe in Westdeutschland ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Im besonders betroffenen Ahrtal im Bundesland Rheinland-Pfalz sind mindestens 90 Menschen in den Fluten ums Leben gekommen. Es sei zu befürchten, dass noch weitere Todesopfer hinzukommen, teilte die Polizei mit. Auch mehr als zwei Tage nach dem Unglück werden noch Menschen vermisst. Insgesamt sind in Rheinland-Pfalz und im benachbarten Nordrhein-Westfalen weit mehr als 100 Tote zu beklagen. Deich der Rur bricht unter Wasserdruck zusammen Die Gefahr für die Menschen ist nach der Unwetterkatastrophe der vergangenen Tage im Westen der Bundesrepublik noch nicht vorbei, auch wenn das Hochwasser langsam zurückgeht. Im Kreis Heinsberg ist ein Damm der Rur gebrochen. Wie die Bezirksregierung meldet, haben Rettungskräfte mit der Evakuierung der rund 700 Einwohner eines Ortsteils der Stadt Wassenberg begonnen. Leichte Entspannung gibt es an der Steinbachtalsperre bei Euskirchen. Der bislang verstopfte Grundablass des Stausees im Süden von Nordrhein-Westfalen konnte freigelegt werden. Biden: Corona-Falschinfos sind tödlich Fehlinformationen in sozialen Medien machen für US-Präsident Joe Biden Corona zu einer Pandemie der Ungeimpften. Auf die Frage eines Reporters, welche Botschaft er angesichts der Verbreitung von Falschinformationen für Plattformen wie Facebook habe, sagte Biden, "sie bringen Menschen um". Die US-Regierung macht Desinformationen in sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. schon länger mitverantwortlich für die abwartende oder ablehnende Haltung vieler Amerikaner gegenüber den Corona-Vakzinen. Die Impfkampagne in den USA hat sich zuletzt deutlich verlangsamt. Ermittlungen gegen Frankreichs Justizminister In Paris wurde ein Ermittlungsverfahren gegen Justizminister Eric Dupond-Moretti eingeleitet. Er soll durch sein Verhalten die Unabhängigkeit der französischen Justiz beschädigt haben, das wäre ein besonders schweres Amtsvergehen. Dem Sender France Info zufolge geht es bei den Ermittlungen darum, dass der 60-jährige frühere Staranwalt seine Position als Justizminister ausgenutzt haben soll, um persönlich mit Gegnern im Justizapparat abzurechnen. Dabei geht es um Streitfälle aus seiner Zeit als Anwalt. Zwei Gewerkschaften von Richtern und Staatsanwälten hatten die Vorwürfe eingebracht. UN-Flüchtlingskommissar will Fortsetzung deutscher Flüchtlingspolitik Der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, Filippo Grandi, appelliert an Deutschland, nach der Bundestagswahl die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel fortzusetzen. Die Bundesrepublik sei in Sachen Aufnahme und Integrationsangebot für Geflüchtete ein Vorzeigeland, sagte Grandi der Deutschen Presse-Agentur. Er wünsche sich politisch eine größere Führungsrolle Deutschlands, im Verbund mit anderen Europäern. Waldbrand in Oregon breitet sich weiter aus Ein immer größer werdender Waldbrand hat Feuerwehrleute im US-Bundesstaat Oregon zum Rückzug gezwungen. Das unter dem Namen "Bootleg" bekannte Feuer hat eine Ausbreitung von mehr als 240.000 Hektar. Das entspricht der Fläche von New York City. Für dieses Wochenende wird eine weitere extreme Hitzewelle in der Region vorhergesagt, die vierte seit Anfang Juni.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
16.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 16, 2021 9:22


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Mindestens 80 Hochwasser-Tote in Deutschland Im Zuge der Hochwasserkatastrophe in Deutschland sind nach jüngsten Behördenangaben mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen. Ein Sprecher des rheinland-pfälzischen Innenministeriums teilte mit, allein in diesem Bundesland habe es 50 Tote gegeben. Im benachbarten Bundesland Nordrhein-Westfalen sind es laut offiziellen Zahlen bisher 30 Todesopfer. In mehreren Regionen werden noch Hunderte Menschen vermisst. Wegen des teilweise lahmgelegten Mobilfunknetzes ist unklar, wie viele von ihnen sich retten konnten. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte umfassende Hilfen des Bundes zugesichert. Biden würdigt Merkels "historische" Kanzlerschaft US-Präsident Joe Biden hat das politische Lebenswerk von Bundeskanzlerin Angela Merkel gewürdigt. Es habe einen "historischen Charakter", sagte Biden auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Merkel in Washington. Sie sei die erste weibliche Bundeskanzlerin in Deutschland und die erste aus der ehemaligen DDR. Merkel habe "bahnbrechende Verdienste" für Deutschland und die Welt geleistet. Die Kanzlerin sei immer für das Richtige eingetreten und habe die Würde des Menschen verteidigt. Biden sagte, er werde Merkel bei künftigen Gipfeltreffen wirklich vermissen. US-Senat gegen Importe aus Uiguren-Provinz Der US-Senat hat ein Importverbot für Produkte aus der chinesischen Provinz Xinjiang verabschiedet. Die Kommunistische Partei begehe dort Verbrechen gegen die Menschlichkeit und man werde nicht zulassen, dass Unternehmen hiervon profitierten, sagte der republikanische Senator Marco Rubio, der das Gesetz mit eingebracht hatte. Hintergrund sind Vorwürfe, wonach Hunderttausende Angehörige der muslimischen Minderheit der Uiguren in chinesischen Haftlagern Zwangsarbeit leisten müssen. Das Repräsentantenhaus muss noch zustimmen, ehe Präsident Joe Biden die Vorlage unterzeichnen kann. Leibwächter von Haitis Präsidenten festgenommen Nach dem Mordanschlag auf den haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse sind vier Mitglieder von dessen Leibgarde festgenommen worden. Gegen 24 weitere Beamte werde ermittelt, teilte die Polizei des Karibikstaates mit. Alle anwesenden Leibwächter Moïses hatten das von einem Mordkommando verübte Attentat unverletzt überstanden. Der Präsident war in der vergangenen Woche in seinem Haus in der Hauptstadt Port-au-Prince erschossen worden. Als Drahtzieher verdächtigen die Behörden einen Haitianer, der auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt. Zahlreiche Verdächtige sitzen bereits in Haft. Festgenommene in Kuba offenbar ohne Rechtsbeistand Die Behörden in Kuba verwehren Festgenommenen laut Aktivisten den Zugang zu einem Rechtsbeistand. In den Polizeistationen würden Anwälte abgewiesen, berichtet die Kubanische Menschenrechts-Beobachtungsstelle (OCDH). Auch sollten die Gerichte für eine Woche geschlossen bleiben, so dass in dieser Zeit keine Anträge gestellt werden könnten. Die OCDH wurde von ehemals inhaftierten kubanischen Dissidenten in Spanien gegründet. Ihre Aussagen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Am Wochenende hatten Tausende Kubaner gegen Unterdrückung und Mangelwirtschaft demonstriert. Es gab viele Festnahmen. Maas erwartet baldigen Truppenabzug aus Libyen Der deutsche Außenminister Heiko Maas rechnet in den nächsten Wochen mit einem Beginn des Rückzugs ausländischer Kämpfer aus Libyen. Den Anfang sollten syrische Söldner machen, sagte Maas in New York. Ohne die Kräfte aus dem Ausland könne der Bürgerkrieg auch nicht mehr aufflammen. Etwa 20.000 ausländische Kämpfer sollen noch im Land sein. In einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats rief Maas die 15 Mitgliedstaaten dazu auf, einen Truppenabzug ohne jegliche Verzögerung zu unterstützen. Deutschland hat in dem seit einem Jahrzehnt andauernden Konflikt eine Vermittlerrolle übernommen. US-Behörde ordnet Überprüfung der Boeing 737 an Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat alle Airlines weltweit angewiesen, sämtliche Flugzeuge des Typs Boeing 737 zu überprüfen. Es geht um die Kabinendruckvorrichtungen bei diesem Flugzeugtyp. Im September hatte eine Fluglinie gemeldet, bei drei ihrer 737-Modelle hätten die Druckschalter versagt, die bei einer bestimmten Flughöhe das Kabinenhöhenwarnsystem aktivieren. Wenn diese Funktion versagt, kann der Sauerstoffgehalt gefährlich sinken. Die Anweisung betrifft in den USA rund 2500 Flugzeuge und weltweit mehr als 9300.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
15.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 15, 2021 9:48


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Rund 30 Vermisste in der Eifel nach Unwetter Nach den Unwettern und starken Überschwemmungen sind in der Eifel in Rheinland-Pfalz sechs Häuser eingestürzt, die Rettungskräfte suchen nach etwa 30 Vermissten. Betroffen ist der Ort Schuld bei Adenau. Nach Angaben der Polizei sind 25 weitere Häuser ebenfalls instabil. Die Lage sei unübersichtlich, hieß es bei der Polizei. In mehreren weiteren Eifelorten sitzen Menschen in Häusern fest, die von Wasser eingeschlossen sind. Laut Polizei starben im Kreis Ahrweiler mindestens vier Menschen in Folge der Starkregenfälle und Überflutungen. USA wollen einheimische Helfer aus Afghanistan ausfliegen Vor dem Ende des US-Truppenabzugs aus Afghanistan lässt US-Präsident Joe Biden tausende Helfer aus dem Land bringen. Ab Ende Juli würden die USA mit der Operation "Allies Refuge" (Zuflucht der Verbündeten) beginnen, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses. Das Programm unterstützt demnach berechtigte afghanische Staatsangehörige und ihre Familien bei den Umsiedlungsflügen. Schätzungen zufolge kommen etwa 18.000 Menschen in Frage. Mit den Familienangehörigen könnte die Gesamtzahl der Evakuierten auf bis zu 100.000 steigen. Die Menschen sollen zuerst zu US-Stützpunkten in Übersee gebracht werden. Spaniens erster Lockdown war verfassungswidrig Das spanische Verfassungsgericht hat die zu Beginn der Corona-Pandemie von März bis Mai 2020 angeordnete ganztägige Ausgangssperre für verfassungswidrig erklärt. Für eine solche Einschränkung der Freiheitsrechte hätte es der Verhängung des Ausnahmezustands bedurft, heißt es in spanischen Medien aus dem Gerichtshof. Die Regierung hatte während der ersten Welle der Pandemie nur den Alarmzustand ausgerufen, das Parlament stimmte dem später zu. Nach Ansicht des Verfassungsgerichts war das aber eine unzureichende Rechtsgrundlage für die Ausgangssperre. Kölner Sängerin Hozan Canê darf die Türkei verlassen Die Ausreisesperre gegen die unter Terrorvorwürfen in der Türkei angeklagte deutsche Sängerin ist aufgehoben worden. Das entschied ein Gericht im westtürkischen Edirne. Die Kölnerin mit dem Künstlernamen Hozan Canê kann das Land nun verlassen und wird bereits an diesem Donnerstagabend am Flughafen Köln/Bonn von ihrer Tochter erwartet. Bereits im November 2018 war Canê wegen angeblicher Mitgliedschaft in der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zu mehr als sechs Jahren Haft verurteilt worden. Ein Berufungsgericht hob das Urteil jedoch auf und der Fall wurde neu aufgerollt. Brasilianischer Präsident liegt im Krankenhaus Nach seiner Einlieferung in ein Krankenhaus wegen anhaltenden Schluckaufs ist bei Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ein Darmverschluss festgestellt worden. Der 66-Jährige werde nun für weitere Untersuchungen von der Hauptstadt Brasília nach São Paulo verlegt, erklärte das Kommunikationsministerium. Dort solle überprüft werden, ob sich Bolsonaro einer Not-OP unterziehen muss. Der Präsident war in der Nacht zu Mittwoch wegen eines seit über zehn Tagen andauernden Schluckaufs ins Krankenhaus eingeliefert worden. Britney Spears darf eigenen Anwalt wählen US-Popsängerin Britney Spears setzt den Kampf um eine Aufhebung der Vormundschaft ihres Vaters mit einem neuen Anwalt fort. Das zuständige Gericht in Los Angeles erlaubte es der 39-Jährigen erstmals, einen eigenen Verteidiger zu bestimmen. Spears wird künftig von Mathew Rosengart vertreten, der schon als Anwalt für Hollywood-Stars wie Sean Penn oder Steven Spielberg gearbeitet hat. Vor drei Wochen hatte Spears in einer Anhörung ein Ende der Vormundschaft über ihre Person und ihre Finanzen gefordert. Sie werde von allen kontrolliert und könne nicht selbst über ihr Leben bestimmen, klagte sie. Aus für Diesel und Benziner 2035 Die EU-Kommission hat die Pläne zur Umsetzung ihrer Klimaziele vorgestellt. Das Maßnahmenpaket namens "Fit for 55" soll dazu beitragen, den europaweiten Ausstoß von klimaschädlichem CO2 bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Zu den Maßnahmen gehört unter anderem, dass von 2035 an nur noch emissionsfreie Autos zugelassen werden dürfen. Zudem will die EU-Kommission mit Neuerungen beim Emissionshandel den Umbau in der Energiewirtschaft voranbringen. Vorgesehen ist auch die Einrichtung eines Sozialfonds, mit dem ärmere Bürger, Regionen und Länder unterstützt werden sollen.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
14.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 14, 2021 8:27


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU-Kommission legt Gesetzentwürfe zum Klimaschutz vor Die EU-Kommission hat ein Gesetzespaket ausgearbeitet, das den Weg für deutlich weniger klimaschädliche Emissionen bereiten soll. Bis 2030 soll der jährliche Ausstoß gegenüber dem Vergleichsjahr 1990 um 55 Prozent reduziert werden. Daran angelehnt trägt das Programm den Titel "Fit for 55". Es enthält 13 neue oder novellierte Gesetzesvorschläge. So soll der Handel mit Emissionszertifikaten verschärft werden, für nationale Klimaziele soll es neue Leitplanken geben. Auch im Mobilitätssektor und der Landwirtschaft plant die Kommission Änderungen. Bis 2050 will die EU klimaneutral werden. Stetiger Anstieg der Corona-Fälle in Deutschland In Deutschland steigt die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen auf niedrigem Niveau weiter an. Das Robert Koch-Institut gab die Sieben-Tage-Inzidenz mit 7,1 an. Vor gut einer Woche hatte sie noch knapp unter 5 gelegen. Zuletzt wurden gut 1500 tägliche Neuinfektionen gemeldet, das waren gut 550 mehr als vor einer Woche. Dazu kommen 28 neue Todesfälle. Inzwischen haben 58,7 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Impfdosis erhalten, 43 Prozent sind vollständig geimpft. Obwohl genügend Impfstoff zur Verfügung steht, ging das Tempo zuletzt zurück. Eine Impfpflicht lehnt die Bundesregierung ab. Maas setzt auf Einigung bei Nord Stream 2 Bundesaußenminister Heiko Maas sieht die Gespräche mit den USA über die umstrittene Gaspipeline Nord Stream 2 auf einem guten Weg. Es habe viel Vorarbeit gegeben und man sei auch bei vielen Punkten näher zueinander gekommen, sagte der SPD-Politiker während seiner USA-Reise. Ob aber schon beim Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus an diesem Donnerstag ein Durchbruch verkündet werden kann, wollte Maas nicht vorhersagen. Der Zeitpunkt sei zweitrangig. Merkel reist an diesem Mittwoch ebenfalls nach Washington. Erstes Todesopfer bei Protesten in Kuba Bei einer regierungskritischen Demonstration am Stadtrand von Havanna ist ein Mensch gestorben. Es handele sich um einen 36-Jährigen, der sich an den derzeitigen Unruhen in Kuba beteiligt habe, heißt es bei der amtlichen kubanischen Nachrichtenagentur. Das Innenministerium nannte den Tod des Mannes "bedauerlich". In Kuba gibt es seit Sonntag beispiellose Proteste gegen die kommunistische Regierung. Seitdem wurden Dutzende Demonstranten festgenommen oder als vermisst gemeldet. Aktivisten werfen der Polizei Gewalt im Umgang mit Protest-Teilnehmern vor. Biden attackiert Wahlrechtsreformen der Republikaner US-Präsident Joe Biden hat den oppositionellen Republikanern einen beispiellosen Angriff auf die Demokratie vorgeworfen. Deren Wahlrechtsreformen bezeichnete er als gefährlichste Bedrohung für freie und faire Wahlen in der Geschichte. In einer Rede in Philadelphia sprach Biden von der größten Herausforderung für die Demokratie seit dem Amerikanischen Bürgerkrieg. Die Republikaner von Ex-Präsident Donald Trump haben in mehreren von ihnen kontrollierter Bundesstaaten unter anderem die Briefwahlen eingeschränkt und die Ausweispflicht bei der Stimmabgabe verschärft. Litauen verschärft Asylgesetze Angesichts einer stark steigenden Zahl illegal Einreisender hat Litauens Parlament mehrere Gesetzesänderungen beschlossen. Damit können Asylprüfverfahren beschleunigt und die Rechte von illegal eingewanderten Migranten eingeschränkt werden. Sogar Massenverhaftungen sollen möglich sein. Menschenrechtsorganisationen kritisieren, das Gesetz verletze die internationalen Verpflichtungen Litauens und die Rechte von Flüchtlingen. Die Regierung in Vilnius hält die Änderungen jedoch für notwendig, um die gespannte Lage an der Grenze zu Belarus unter Kontrolle zu bekommen. Italien verbannt Kreuzfahrtriesen aus Venedig Ab dem 1. August dürfen große Kreuzfahrtschiffe nicht mehr in die Lagunenstadt Venedig einlaufen. Infrastrukturminister Enrico Giovannini sprach von einem notwendigen Schritt, um die Umwelt, die Landschaft sowie die künstlerische und kulturelle Integrität von Venedig zu schützen. Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 25.000 Tonnen Gewicht, mehr als 180 Metern Länge oder mehr als 35 Metern Höhe müssen vorerst den Industriehafen Marghera anlaufen. Kleinere Schiffe dürfen weiterhin im Stadtzentrum anlegen. Vor der Corona-Pandemie waren jedes Jahr Millionen Kreuzfahrt-Touristen in die Lagunenstadt geströmt.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
13.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 13, 2021 9:37


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Erneut schwerer Brand in Krankenhaus im Irak Bei einem Großbrand auf einer Corona-Station in der südirakischen Stadt Nassirija sind mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer brach ersten Erkenntnissen zufolge in einem Teil der Klinik aus, der in der Corona-Pandemie zur Isolierung von Covid-Patienten gebaut wurde. Zeugen berichteten, das Feuer sei nach der Explosion einer Sauerstoffflasche ausgebrochen. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Erst im April waren 82 Menschen ums Leben gekommen, nachdem in einer Klinik in der irakischen Hauptstadt Bagdad ein Feuer ausbrach. Soldaten in südafrikanische Unruheprovinzen geschickt Nach tagelangen Ausschreitungen mit mindestens zehn Toten hat die Regierung in Südafrika Soldaten in zwei Provinzen entsandt. Er habe die Entsendung von Streitkräften in die Provinzen Gauteng und KwaZulu-Natal autorisiert, um die dortige Polizei zu unterstützen, sagte Präsident Cyril Ramaphosa in einer Fernsehansprache. Hintergrund der Ausschreitungen ist die Inhaftierung des früheren südafrikanischen Staatschefs Jacob Zuma. Ramaphosa warnte, die Krawalle trügen auch eine ethnische Komponente. Bei den Unruhen sind bislang mindestens sechs Menschen getötet worden, es gab viele Verhaftungen. Weltraumkommando der Bundeswehr nimmt Dienst auf Von diesem Dienstag an gibt es innerhalb der Bundeswehr ein Weltraumkommando. Es ist am Zentrum Luftoperationen im nordrhein-westfälischen Uedem stationiert und soll Satelliten schützen und überwachen. Auch militärische Aufklärung sowie Beobachtung von gefährlichem Weltraumschrott zählt zu den Aufgaben des neuen Kommandos. Die Bundeswehr hatte im vergangenen Jahr erklärt, Deutschland sei wie andere moderne Gesellschaften auch, in vielerlei Hinsicht von der Nutzung des Weltraums abhängig. Der Schutz ihrer eigenen Weltraumsysteme sei eine genuine, militärische Aufgabe der Bundeswehr. Entwicklungsminister Müller wird neuer Chef von UN-Organisation Unido Bundesentwicklungsminister Gerd Müller soll Chef der UN-Organisation für Industrielle Entwicklung, Unido, werden. Der CSU-Politiker ging als Sieger aus einer Abstimmung des Lenkungsgremiums der Organisation hervor, wie sein Ministerium mitteilte. Die UN-Vollversammlung Ende November muss die Wahl noch bestätigen. Müller wäre der erste Deutsche an der Spitze der in Wien ansässigen Organisation, die sich um die industrielle Entwicklung in Entwicklungsländern kümmert. Sie wird seit 2013 von dem Chinesen Li Yong geleitet. Müller hatte bereits angekündigt, sich aus der Bundespolitik zurückzuziehen. Biden: Kubanische Regierung muss Demonstranten Gehör schenken Nach den Protesten in Kuba hat US-Präsident Joe Biden seine Unterstützung für die Demonstranten bekundet. Seine Regierung stehe an der Seite der Kubaner, die sich nach Freiheit und einem Ende "der jahrzehntelangen Unterdrückung und des wirtschaftlichen Leids" sehnten, erklärte Biden. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel machte die gegen sein Land verhängten US-Sanktionen für die Missstände verantwortlich. In Kuba waren am Sonntag tausende Menschen im ganzen Land gegen die Regierung auf die Straße gegangen. CDU/CSU-Fraktion will weiter nach Afghanistan abschieben Die Unionsfraktion im deutschen Bundestag hat die Bitte der afghanischen Regierung zurückgewiesen, aus Sicherheitsgründen vorerst keine Abschiebungen mehr vorzunehmen. Fraktions-Vize Thorsten Frei sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, er könne die Forderung nicht nachvollziehen, da es sich nur um sehr wenige Personen handele. Seit 2016 seien nur etwas mehr als 1000 Personen nach Afghanistan abgeschoben worden. Ein Stopp könne wohl nicht helfen, die Sicherheitslage zu entspannen. In Afghanistan sind derzeit die radikalislamischen Taliban auf dem Vormarsch, die NATO-Truppen auf dem Rückzug. Deutschland unterstützt Ukraine im Kampf gegen Corona Die Ukraine wird von Deutschland nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel 1,5 Millionen Impfdosen erhalten. Das habe man der Ukraine zusagen können, sagte die Kanzlerin nach einem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj. Die Bundesregierung hat bereits den Westbalkan-Staaten und Namibia Impfdosen von AstraZeneca zugesagt, die Deutschland über die EU-Programme eingekauft hatte.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
12.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 12, 2021 9:45


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Mutmaßlicher Auftraggeber von Präsidentenmord in Haiti gefasst Haitis Nationalpolizei hat nach eigenen Angaben einen mutmaßlichen Drahtzieher des Mordes am Präsidenten Jovenel Moïse festgenommen. Es handelte sich demnach um einen 63 Jahre alten haitianischen Arzt, der im US-Bundesstaat Florida wohnt. Der Mann sei vor kurzem in einem Privatflugzeug nach Haiti gekommen, um die Präsidentschaft an sich zu reißen. Der Arzt werde beschuldigt, die als Attentäter verdächtigten kolumbianischen Söldner über eine venezolanische, private Sicherheitsfirma mit Sitz in Florida angeheuert zu haben. Er sei der Erste gewesen, den diese nach dem Attentat angerufen hätten. Innenminister Seehofer verbietet Rockergruppe "Bandidos" Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die Rockergruppe "Bandidos" verboten und aufgelöst. Das Ministerium teilte mit, Zweck und Tätigkeit des Vereins liefen "den Strafgesetzen zuwider". Tatsächlich sei das Ziel nicht gemeinsames Motorradfahren, sondern ein Machtzuwachs innerhalb der Rockerszene. Regelmäßig komme es dabei zu schwersten Straftaten. Das Vereinsvermögen werde beschlagnahmt und eingezogen. Anfang des Jahres war eine Großrazzia durchgeführt worden. Der "Bandidos Motorcycle Club" wurde 1966 im US-Bundesstaat Texas gegründet, der deutsche Ableger ist seit 1999 aktiv. Prominente fordern Merkel zu Einsatz für Assange-Freilassung auf Rund 120 Politiker, Künstler und Journalisten haben an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich bei ihrem Besuch von US-Präsident Joe Biden in dieser Woche für die Freilassung von Wikileaks-Gründer Julian Assange einzusetzen. In dem Schreiben wird laut Deutscher Presse-Agentur die Bitte formuliert, "im Fall Julian Assange Brücken zu bauen". Die Kanzlerin will Biden an diesem Donnerstag in Washington treffen. Zu den Unterzeichnern des von dem Enthüllungsjournalisten Günter Wallraff initiierten Briefes gehören parteiübergreifend Abgeordnete von CDU, SPD, FDP, Linke und Grünen. Pro-europäischer Kurs bei Wahl in Republik Moldau bestätigt Nach der Parlamentswahl in der Republik Moldau und der Auszählung von 94 Prozent aller Stimmen hat sich die pro-europäische Mitte-Rechts-Partei siegessicher gezeigt. Sie hoffe auf das Ende einer schwierigen Ära für Moldau, sagte Präsidentin Maia Sandu. Ihre Partei PAS kommt Teilergebnissen zufolge auf einen Stimmanteil von fast 48 Prozent, wie die Wahlkommission nach Auszählung fast aller Stimmen mitteilte. Die prorussischen Kommunisten und Sozialisten um den früheren Präsidenten Igor Dodon kamen laut Wahlkommission auf rund 31 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 48 Prozent. Machtwechsel nach Parlamentswahl in Bulgarien möglich Nach der zweiten Parlamentswahl in Bulgarien innerhalb von gut 100 Tagen können die Gegner des früheren Ministerpräsidenten Bojko Borissow sich Hoffnungen auf die Regierungsbildung machen. Prognosen sehen die populistische Partei ITN des Entertainers Slawi Trifonow als Sieger mit knappem Vorsprung vor der Partei GERB des Ex-Ministerpräsidenten Borissow. Das amtliche Endergebnis soll es erst innerhalb der nächsten Tage geben. Die Neuwahl wurde notwendig, weil sich die zerstrittenen Parteien nach der ersten Abstimmung vom 4. April nicht auf eine Koalition einigen konnten. Italien schlägt England im Finale der Fußball-EM Italien ist zum zweiten Mal Fußball-Europameister. Der viermalige Weltmeister bezwang England im Finale von Wembley mit 3:2 im Elfmeterschießen. Nach 120 und 90 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Leonardo Bonucci traf vor mehr als 60.000 Zuschauern in der regulären Spielzeit für das Team von Nationaltrainer Roberto Mancini. Luke Shaw hatte die Gastgeber schon in der zweiten Minute in Führung gebracht. Fans ohne Eintrittskarte stürmen Wembley-Stadion Vor dem EM-Finale in London haben zahlreiche Fußballfans ohne Eintrittskarte versucht, ins Wembley-Stadion zu stürmen, und das auch teilweise geschafft. In Videos waren Szenen zu sehen, die Schlägereien an den Eingängen zum Stadion zeigten. Der Sender Sky Sports News sprach von bis zu 100 Fans, die sich Zutritt verschafft haben sollen. In der Londoner Innenstadt herrschte vor dem Spiel zwischen Italien und England teilweise Ausnahmezustand. Nach der Partie teilten die Behörden mit, dass 19 Polizisten verletzt wurden und es 49 Festnahmen gab.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
10.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 10, 2021 7:18


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Putin soll gegen Hackerangriffe vorgehen US-Präsident Joe Biden hat Russlands Staatschef Wladimir Putin zu Maßnahmen gegen Hackerangriffe von russischem Boden aus aufgefordert. Er habe Putin in einem Telefonat vermittelt, dass der russische Präsident Verantwortung trage, auch wenn die Hacker nicht von seiner Regierung gesteuert würden, teilte das Weiße Haus mit. Viele der Hacker-Gruppen, die zuletzt Tausende Firmen in den USA lahmgelegt haben, agieren nach Einschätzung von Sicherheitsexperten mit dem Wissen, wenn nicht dem Einverständnis der Moskauer Regierung. Putin bestreitet das. USA verhängen Sanktionen gegen Firmen in China Die USA haben im Umgang mit China, Russland und dem Iran 34 Unternehmen auf eine Sanktionsliste gesetzt. In 14 Fällen geht es um die Unterdrückung der Uiguren und anderer muslimischer Minderheiten in der chinesischen Provinz Xinjiang, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Gegen weitere Unternehmen wurden Sanktionen verhängt, weil sie laut der US-Regierung in Aktivitäten verwickelt sind, die der Außenpolitik und den nationalen Sicherheitsinteressen der Vereinigten Staaten zuwiderlaufen. Dabei geht es unter anderem um nicht genehmigten Handel mit Iran und Russland. Sicherheitsrat einigt sich auf Fortsetzung der Syrien-Hilfe Deutsche Hilfsorganisationen haben erleichtert auf die Fortsetzung der humanitären Hilfe für Millionen notleidende Menschen in Syrien reagiert. Es bestehe die Hoffnung, dass nun das Schlimmste verhindert werden könne, sagte der Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, Martin Keßler. Der UN-Sicherheitsrat hatte zuvor einstimmig beschlossen, dass der Grenzübergang Bab al-Hawa zwischen der Türkei und Syrien für weitere sechs Monate für Hilfsgüter offen bleibt. Die Vetomacht Russland hatte zunächst Bedenken. Die Lieferungen beeinträchtigten die Hoheitsrechte seines Verbündeten Syrien. USA wollen Haiti nicht militärisch unterstützen Die USA haben die Anfrage der haitianischen Regierung auf militärische Unterstützung zum Schutz wichtiger Infrastrukturen wie Flughäfen und Häfen abgelehnt. Die Vereinigten Staaten hätten keine Pläne, Haiti "zu diesem Zeitpunkt" militärische Hilfe zu gewähren, sagte ein hochrangiger Beamter der US-Regierung. Auch der UN-Sicherheitsrat sei um Hilfe gebeten worden, sagte der haitianische Minister für Wahlen, Mathias Pierre. Seit dem Mordanschlag auf Haitis Präsidenten Jovenel Moise am Mittwochmorgen ist das Land noch tiefer in der seit Jahren andauernden politischen Krise versunken. EU soll Behörde für Kampf gegen Geldwäsche bekommen Im Kampf gegen Geldwäsche will die EU-Kommission eine neue Überwachungsbehörde aufbauen. Dokumenten zufolge, die mehreren Nachrichtenagenturen vorliegen, soll die "Anti-Money Laundering Authority" (AMLA) bei Verstößen gegen EU-Regeln sogar eigenständig Finanzsanktionen verhängen können. Zudem soll sie die nationalen Aufsichtsbehörden koordinieren und unterstützen. Die EU-Kommission plant ferner, für Zahlungen eine einheitliche Bargeldobergrenze von 10.000 Euro einzuführen und auch die Vorschriften für Anbieter von Krypto-Dienstleistungen zu verschärfen. Zahl der Corona-Ansteckungen steigt weiter an In Deutschland steigt die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen weiter an: Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte, liegt die Inzidenz nun bei 5,8 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 4,9 gelegen. Die Gesundheitsämter meldeten binnen 24 Stunden insgesamt 952 Neuinfektionen sowie 35 Todesfälle. Laut RKI ist die besonders ansteckende Delta-Variante inzwischen für mehr als 50 Prozent aller neuen Infektionen mit dem Coronavirus verantwortlich.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
09.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 9, 2021 10:15


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Viele Festnahmen nach Attentat in Haiti An der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse am Mittwoch waren nach offiziellen Angaben 26 Kolumbianer und zwei US-Amerikaner haitianischer Herkunft beteiligt. Davon seien 15 Kolumbianer und die zwei US-Bürger gefasst worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Regierung des Karibikstaats erklärte, bei den mutmaßlichen Verantwortlichen für das Attentat handele es sich nach ersten Informationen um ehemalige Angehörige der kolumbianischen Armee. Drei Kolumbianer seien getötet worden, acht seien auf der Flucht. Zuvor hatte die Polizei die Zahl der Getöteten noch mit vier angegeben. Merkel sichert Niger Anti-Terror-Hilfe zu Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem Präsidenten des Niger, Mohamed Bazoum, weitere Hilfe im Anti-Terror-Kampf zugesichert. Das nordafrikanische Land grenze an mehrere Konfliktregionen, in denen islamistische Milizen aktiv seien, sagte Merkel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin. Bazoum dankte Deutschland, das inzwischen zu den Hauptunterstützern zähle. Der Niger ist eines der wichtigsten Transitländer für Migranten auf dem Weg nach Europa. Im Kampf gegen Dschihadisten hat sich das Land mit Mali, Mauretanien, dem Tschad und Burkina Faso zur G5-Sahel-Gruppe zusammengeschlossen. Pfizer und Biontech wollen Zulassung für dritte Dosis beantragen Die Impfstoffhersteller Biontech und Pfizer wollen bald die Zulassung für die Verabreichung einer dritten Dosis ihres Corona-Impfstoffs beantragen. Die Unternehmen wollen "in den kommenden Wochen" dazu Daten bei der US-Behörde FDA, der Europäischen Arzneimittel-Agentur Ema und weiteren Zulassungsbehörden einreichen. Es sei mit einer sinkenden Wirksamkeit gegen symptomatische Fälle im Laufe der Zeit und beim Auftreten von Varianten zu rechnen. Daher könnte eine dritte Dosis sechs bis zwölf Monate nach der ersten Impfung nötig sein. Sie solle auch zuverlässig gegen die Delta-Variante wirken. Medien: Ganz Spanien wird Corona-Risikogebiet Die Bundesregierung will einem Bericht zufolge ganz Spanien als Corona-Risikogebiet und Zypern als Hochinzidenzgebiet einstufen. In Irland würden die Regionen Midlands und Midwest neu als Risikogebiete ausgewiesen, meldet die Funke-Mediengruppe. Als Risikogebiete werden Länder und Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 50 bezeichnet. Wer von dort ohne negatives Testergebnis oder einen Nachweis über Impfung oder Genesung zurückkehrt, muss in Quarantäne. Bei Hochinzidenzgebieten - der mittleren Risikostufe - kann ein negativer Test die Quarantäne erst nach fünf Tagen vorzeitig beenden. "Ocean Viking" darf in Augusta anlegen Das Rettungsschiff "Ocean Viking" mit mehr als 570 Flüchtlingen und Migranten an Bord darf in Italien anlegen. Wie die Betreiberorganisation SOS Méditerranée bekanntgab, genehmigten die Behörden die Einfahrt in den Hafen der sizilianischen Stadt Augusta. Die Crew hatte die Menschen Anfang der Woche von verschiedenen Booten im Mittelmeer aufgenommen. Sie stand nach eigenen Angaben seit Montag mit Malta und Italien in Kontakt. Die "Ocean Viking" war im zentralen Mittelmeer zuletzt als einziges von privaten Organisationen betriebenes Rettungsschiff im Einsatz. Biden verteidigt Militärabzug aus Afghanistan US-Präsident Joe Biden hat den raschen Truppenabzug aus Afghanistan verteidigt. Die USA hätten nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ihre Ziele im Anti-Terror-Kampf am Hindukusch erreicht. Nun müssten die Afghanen "allein über ihre Zukunft entscheiden", sagte Biden im Weißen Haus. Zugleich räumte er ein, es sei "hoch unwahrscheinlich", dass eine afghanische Regierung künftig die Kontrolle über das gesamte Land haben werde. Die US-Streitkräfte haben bereits ihren wichtigsten Luftwaffenstützpunkt in Bagram geräumt. Bis Ende August soll der 20-jährige Auslandseinsatz beendet sein. Thyssenkrupp feiert milliardenschweren Rüstungsauftrag Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) hat sich einen milliardenschweren U-Boot-Auftrag aus Deutschland und Norwegen gesichert. Das Projekt umfasst die Lieferung von zwei U-Booten der Klasse 212 CD an die deutschen Seestreitkräfte; vier U-Boote gleichen Typs werden nach Norwegen geliefert. Das Auftragsvolumen beträgt rund 5,5 Milliarden Euro. Die Fertigung in Kiel soll 2023 beginnen, die erste Auslieferung ist für 2029 geplant. Für TKMS ist es nach eigenen Angaben der wichtigste Auftrag des Jahrzehnts. Das Unternehmen arbeitet dabei mit dem norwegischen Rüstungskonzern Kongsberg zusammen.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
08.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 8, 2021 10:18


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Delta-Variante dominiert erstmals in Deutschland Die besonders ansteckende Delta-Variante ist in der Corona-Pandemie in Deutschland zur vorherrschenden Mutante geworden. Sie dominiere erstmals mit einem Anteil von 59 Prozent, teilte das Robert-Koch-Institut in Berlin mit. Ausgewertet wurde die Woche vom 21.-27. Juni. Das RKI nimmt an, dass es sich nun bei knapp zwei Dritteln der Neuinfektionen um eine Ansteckung mit der Delta-Variante und nur noch bei einem Drittel um eine mit der Alpha-Mutante handele. Andere Virusvarianten spielen in Deutschland zurzeit keine Rolle. Tote und Festnahmen nach Präsidentenmord in Haiti Nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse sind vier Tatverdächtige getötet und zwei weitere festgenommen worden. Unbekannte waren am Mittwoch in die Residenz des 53 Jahre alten Moïse in einem Vorort der Hauptstadt Port-au-Prince eingedrungen und hatten ihn erschossen. Seine Ehefrau Martine wurde verletzt und zur Behandlung in die USA gebracht. Haitis Botschafter in den USA, Bocchit Edmond, sagte, die Angreifer seien nach ersten Erkenntnissen Ausländer gewesen. Sie hätten sich als Angehörige der US-Anti-Drogenbehörde DEA ausgegeben. Südafrikas Ex-Präsident Zuma tritt 15-monatige Haftstrafe an Der zu einer Haftstrafe verurteilte südafrikanische Ex-Präsident Jacob Zuma hat eine 15-monatige Haftstrafe angetreten. Der 79-Jährige stellte sich kurz vor Ablauf einer Frist den Behörden. Der Ex-Präsident war Ende Juni vom Verfassungsgericht wegen Missachtung der Justiz zu einer 15-monatigen Haftstrafe verurteilt worden. Zuma war trotz gerichtlicher Vorladungen mehrfach den Anhörungen einer Anti-Korruptions-Kommission ferngeblieben, die zu Vorwürfen aus seiner neunjährigen Amtszeit ermittelt. Trump verklagt Facebook, Google und Twitter Ex-US-Präsident Donald Trump verklagt die Internetriesen Facebook, Google und Twitter. Der Republikaner kündigte an, auch gegen die Konzernchefs Mark Zuckerberg, Sundar Pichai und Jack Dorsey vor Gericht zu ziehen. Die Online-Plattformen hatten Trump nach der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar verbannt. Der 75-Jährige wirft den Internetunternehmen vor, sie seien zu einer "Zensurabteilung" der derzeitigen US-Regierung geworden. Trump strebt eine Sammelklage an, bei der alle teilnehmen können sollen, deren Accounts bei den Plattformen nach dem 1. Juni 2018 gesperrt worden seien. Deutsche Fregatte "Bayern" soll am 2. August nach Asien auslaufen Das Verteidigungsministerium will die Fregatte "Bayern" Anfang August in den Indopazifik entsenden. "Unsere Ziele sind: eine regelbasierte Ordnung, freie Seewege, Multilateralismus", schrieb das Ministerium. Die Route verlaufe durch die Straße von Malakka und das Südchinesische Meer. Die Bundesregierung hatte bereits im April angekündigt, das sicherheitspolitische Engagement in Asien verstärken und sich dazu vor allem mit Japan enger abstimmen zu wollen. Im Südchinesischen Meer gibt es einen Gebietskonflikt zwischen China und anderen Anrainerstaaten. Umstrittenes Homosexuellen-Gesetz tritt in Ungarn in Kraft In Ungarn tritt an diesem Donnerstag das umstrittene Gesetz zur Beschränkung der Information über Homo- und Transsexualität in Kraft. Dieses untersagt unter anderem Bildungsprogramme oder Werbung von Großunternehmen, die sich mit Homo- und Transsexuellen solidarisch erklären. Auch Aufklärungsbücher dazu soll es nicht mehr geben. Offizielles Ziel ist der Schutz von Minderjährigen, Aktivisten sprechen von einem Schlag gegen die LGBTQ-Gemeinde. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen drohte mit rechtlichen Schritten, EU-Abgeordnete forderten die Kürzung von Geldern für Budapest. Schon wieder sehr großer Diamant in Botsuana gefunden Minenarbeiter haben in Botsuana erneut einen ungewöhnlich großen Diamanten entdeckt. Der weiße Edelstein wiege 1174 Karat und sei der drittgrößte Diamant der Welt, sagte der Geschäftsleiter der kanadischen Diamantenfirma Lucara, Naseem Lahri, in Botsuanas Hauptstadt Gaborone. Nach seinen Angaben verdrängt der Edelstein damit einen Diamanten, den die botsuanische Diamantenfirma Debswana Anfang Juni als drittgrößten Diamanten der Welt ausgerufen hatte. Dieser Stein wog 1098 Karat. Der größte bisher gefundene Diamant von Edelsteinqualität wog 3106 Karat und wurde 1905 in Südafrika entdeckt.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
07.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 7, 2021 7:09


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.IAEA wirft Teheran schwere Verstöße vor Die Internationale Atomenergiebehörde hat dem Iran vorgeworfen, sich immer weiter von den Vereinbarungen des Atomabkommens von 2015 zu entfernen. Das Land beabsichtige die Produktion von Uranmetall mit einer Anreicherung von 20 Prozent, so IAEA-Chef Rafael Grossi. Deutschland, Frankreich und Großbritannien reagierten mit scharfer Kritik an der Führung in Teheran. Der Iran habe "keinen glaubwürdigen zivilen Bedarf" an Uranmetall und gefährde die Atomverhandlungen in Wien. Pentagon streicht Microsoft-Cloud-Auftrag Das US-Verteidigungsministerium annulliert einen zehn Milliarden Dollar schweren Auftrag an den IT-Konzern Microsoft, um den sich auch der Internetriese Amazon beworben hatte. Das Projekt für den Aufbau eines Cloud-Systems namens Jedi entspreche nicht mehr den Bedürfnissen des Ministeriums, hieß es aus dem Pentagon in Washington. Bei dem Projekt sollten Informationen aus Armee, Marine und Luftwaffe zusammengefasst und unter Einsatz künstlicher Intelligenz ausgetauscht werden. Bundeswehr leitet Ausbildungsmission in Mali Deutschland übernimmt die Führung der EU-Ausbildungsmission in Mali, kurz EUTM. Das Kommando über die 950 EUTM-Soldaten in dem westafrikanischen Land hat ab diesem Mittwoch Brigadegeneral Jochen Deuer. Ziel des seit 2013 laufenden Einsatzes ist es, die malischen Streitkräfte zu unterstützen, sodass sie Bedrohungen durch islamistische Terrorgruppen entgegentreten können. Deutschland hat in der EU-Mission derzeit rund 110 Männer und Frauen im Einsatz. Zudem sind rund 880 deutsche Soldaten Teil der UN-Truppe MINUSMA in Mali. Lukaschenko droht Deutschland und der EU Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat Europa mit dem massenhaften Durchlassen von Geflüchteten aus Ländern wie Afghanistan, Syrien und dem Irak gedroht. Die Menschen seien aus Kriegsgebieten unterwegs in das "warme und bequeme Europa", und in Deutschland würden Arbeitskräfte gebraucht, sagte Lukaschenko. Zugleich kündigte er an, keinen Warentransit mehr über Belarus nach Russland und China zuzulassen. EU-Ratspräsident Charles Michel sagte, die EU lasse sich nicht einschüchtern. Die EU hat wegen der Unterdrückung Andersdenkender in Belarus zahlreiche Sanktionen verhängt. Neuer Exportweltmeister im Maschinenbau Deutschland ist nicht mehr der weltweit wichtigste Exporteur von Maschinen. Das meldet die Zeitung "Die Welt" unter Berufung auf eine Untersuchung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, kurz VDMA. Demzufolge lieferte im vergangenen Jahr erstmals China die meisten Maschinen und Anlagen. Der chinesische Anteil an den internationalen Verkäufen betrug demnach 15,8 Prozent, knapp mehr als das deutsche Handelsvolumen in diesem Sektor. 2010 hatten die deutschen Maschinenbauer laut "Welt" noch einen Vorsprung von rund sieben Prozentpunkten gegenüber der Konkurrenz aus Fernost. Filmfestspiele in Cannes sind eröffnet Mit einem großen Star-Aufgebot haben im südfranzösischen Cannes die 74. Internationalen Filmfestspiele begonnen. Jury-Präsident Spike Lee und seine Kollegen Pedro Almodóvar, Jodie Foster und Bong Joon Ho eröffneten am Dienstagabend das berühmte Festival, bei dem in diesem Jahr 24 Filme um die Goldene Palme konkurrieren. Als Eröffnungsfilm wurde der Spielfilm "Annette" mit Adam Driver und Marion Cotillard in den Hauptrollen gezeigt. Erster EM-Finalist steht fest Italien steht im Finale der Fußball-Europameisterschaft. Im Wembleystadion in London besiegte das italienische Team Spanien mit 4:2 im Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Den Finalgegner ermitteln an diesem Mittwochabend ebenfalls in Wembley die Mannschaften aus England und Dänemark.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
06.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 6, 2021 9:25


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Neueinstufung von Reiseländern Deutschland lockert die Einreisebeschränkungen für einige Staaten, die bislang als sogenannte Virusvariantengebiete eingestuft waren. Dazu zählen Portugal, Großbritannien, Nordirland, Russland, Indien und Nepal. Ab Mittwoch werden diese Länder zu Hochinzidenzgebieten zurückgestuft. Für vollständig gegen Corona Geimpfte und Genesene entfällt damit die Quarantänepflicht. Für alle anderen Reisenden wird sie verkürzt. Sorge bereitet allerdings die Delta-Variante. Sie gilt als deutlich ansteckender als die seit März vorherrschende Alpha-Variante. Neuer Regierungschef in Haiti ernannt Der Neurochirurg und ehemalige Innenminister Ariel Henry ist jetzt Premierminister von Haiti. Der neue Regierungschef wurde von Staatspräsident Jovenel Moïse ernannt. Henry ist der siebte Premier binnen viereinhalb Jahren. Eine verfassungsgemäße Bestätigung durch das Parlament gab es nicht, da der Karibikstaat zurzeit keine Volksvertretung hat. Weil die letzte Wahl unter anderem wegen heftiger Proteste ausgefallen war, hat Haiti seit anderthalb Jahren kein Parlament mehr. Neuwahlen sind für Ende September geplant. Tadschikistan erhöht Grenzschutz Angesichts der Kämpfe in Afghanistan zwischen Sicherheitskräften und den radikalislamischen Taliban mobilisiert das Nachbarland Tadschikistan 20.000 Militärreservisten zum Schutz der Grenze. Präsident Emomali Rachmon ordnete die Einberufung an, nachdem am Sonntag mehr als 1000 afghanische Sicherheitskräfte vor heranrückenden Taliban über die Grenze geflohen waren. Zudem besprach er telefonisch die Lage mit Verbündeten in der Region, darunter mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Dieser sicherte Rachmon nach Angaben des Kreml Unterstützung bei der Grenzsicherung zu. Blackbox an Absturzstelle auf Jolo entdeckt Ermittler des philippinischen Militärs haben den Flugdatenschreiber aus dem am Wochenende abgestürzten Militärflugzeug geborgen. Die Blackbox soll nun helfen, anhand der im Cockpit aufgezeichneten Gespräche den Hergang des Absturzes zu rekonstruieren. Die Transportmaschine des Typs C-130 Hercules hatte am Sonntag die Landebahn auf der philippinischen Insel Jolo verpasst und war beim Versuch, wieder durchzustarten, abgestürzt. Bei dem Unglück kamen nach aktuellen Angaben 52 Menschen ums Leben. Proteste nach mutmaßlichem Hassverbrechen Nach dem gewaltsamen Tod eines jungen Mannes in Spanien sind dort tausende Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen Homophobie zu protestieren. In der Hauptstadt Madrid hielten die Demonstranten Transparente mit der Aufschrift "Homophobie und Faschismus sind dasselbe" in die Luft. Am Samstag war der 24-jährige Krankenpfleger Samuel zu Tode geprügelt vor einem Nachtclub in La Coruña im Nordwesten Spaniens gefunden worden. Seine Angehörigen gehen von einem Hassverbrechen aus. Merkel plädiert für EU-Anbindung des Westbalkans Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht die sechs Westbalkan-Staaten aus "geostrategischen Gründen" als künftige Mitglieder der Europäischen Union. Es liege im ureigenen Interesse der EU, den Prozess voranzutreiben, sagte Merkel auf einer virtuellen Westbalkan-Konferenz unter deutscher Leitung. Dabei deutete sie den Einfluss von Russland und China in der Region an, ohne die Länder beim Namen zu nennen. An der Konferenz nahmen die Staats- und Regierungschefs von Serbien, Albanien, Nordmazedonien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Kosovo sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teil. Königspaar bei Merkel und Schäuble Das niederländische Königspaar setzt seine Staatsvisite in Deutschland an diesem Dienstag mit einem Besuch im Bundestag fort, wo König Willem-Alexander und Königin Máxima von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble empfangen werden. Anschließend steht ein Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel an. Der Staatsbesuch dauert noch bis Mittwoch. Zum Auftakt am Montag hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das niederländische Königspaar empfangen. Trauer um Richard Donner Der Hollywood-Regisseur Richard Donner ist tot. Laut übereinstimmenden Medienberichten starb er im Alter von 91 Jahren. Donner gilt als einer der Wegbereiter des klassischen Actionfilms. Zu seinen größten Erfolgen gehört die Filmreihe "Lethal Weapon". Auch bei "Superman" und dem Horrorklassiker "Das Omen" führte er Regie. 2008 wurde Donner in Los Angeles mit einem Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame" geehrt.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
05.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 5, 2021 10:23


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Indigena führt Chiles verfassungsgebende Versammlung Mit der Wahl der indigenen Politikerin Elisa Loncón zur Vorsitzenden hat die verfassungsgebende Versammlung in Chile ihre Arbeit aufgenommen. Die Sprachwissenschaftlerin vom Volk der Mapuche erhielt im zweiten Wahldurchgang mit 96 von 155 Stimmen die absolute Mehrheit. Dies sei ein Beleg dafür, dass die Versammlung politische Teilnahme zulasse, sagte Loncón. Über das neu auszuarbeitende Grundgesetz sollen die Chilenen im nächsten Jahr in einer Volksabstimmung entscheiden. Die aktuelle Verfassung stammt noch aus der Zeit von Diktator Augusto Pinochet. Hohe Lösegeldforderung nach Cyberattacke Die mutmaßlich hinter dem Hackerangriff auf eine IT-Firma in den USA stehende Gruppe fordert ein Lösegeld von 70 Millionen Dollar. Dann sollten Daten wieder freigegeben werden, postete die Gruppe namens "REvil". Ein Experte der Cybersicherheitsfirma Recorded Future teilte mit, der Eintrag scheine echt zu sein. Bei dem Hackerangriff sind seit Freitag weltweit möglicherweise Tausende Firmen lahmgelegt worden. Die Hackergruppe "REvil" steht im Verdacht, das Desktop-Management-Tool VSA von Kaseya gekapert und ein schadhaftes Update aufgespielt zu haben. Der Angriff hat Auswirkungen bis nach Europa. Impfappell des US-Präsidenten US-Präsident Joe Biden hat seine Landsleute am Nationalfeiertag mit Nachdruck zur Impfung aufgefordert, um gemeinsam die Coronavirus-Pandemie zu überwinden. Sich impfen zu lassen sei das "Patriotischste", was die Bürger jetzt tun könnten, sagte Biden vor rund 1000 geladenen Gästen im Garten des Weißen Hauses. Eigentlich sollten bis zu diesem Sonntag 70 Prozent aller Erwachsenen in den USA mindestens eine Impfdosis erhalten haben. Bisher bekamen jedoch nur 67 Prozent oder 173 Millionen Menschen mindestens die erste Spritze. Hochhausruine in Florida gesprengt Die Gebäudereste des vor elf Tagen teilweise eingestürzten Wohnkomplexes in Surfside bei Miami Beach sind kontrolliert gesprengt worden. Die Aktion wurde aus Sorge um die Stabilität der Ruine wegen des nahenden Tropensturms "Elsa" vorgezogen. Der Such- und Rettungseinsatz in den Trümmern soll nach der Sprengung wieder anlaufen. Es gibt allerdings kaum noch Hoffnung, Überlebende zu finden. Bislang wurden 24 Tote geborgen. Mehr als 120 Menschen gelten weiterhin als vermisst, wobei unklar ist, wie viele von ihnen sich zum Unglückszeitpunkt tatsächlich in dem strandnahen Gebäude aufhielten. Konferenz zur Reduzierung von Atomwaffen Bundesaußenminister Heiko Maas reist an diesem Montag zu Beratungen über nukleare Abrüstung nach Spanien. Gemeinsam mit den Außenministerinnen Spaniens und Schwedens leitet er eine Konferenz der sogenannten Stockholm-Initiative, in der sich 16 Länder zusammengeschlossen haben, um die Reduzierung der Atomwaffen weltweit voranzubringen. Nach dem Treffen zwischen US-Präsident Joe Biden und dem russischen Staatschef Wladimir Putin Mitte Juni sind die Hoffnungen auf Fortschritte auf diesem Gebiet wieder gewachsen. Papst in Rom operiert Papst Franziskus hat sich wegen einer Entzündung des Dickdarms einer Operation unterzogen. Er habe gut auf den Eingriff im Gemelli-Universitätskrankenhaus in Rom reagiert, teilte der Vatikan mit. Wie lange das katholische Kirchenoberhaupt in der Klinik bleiben muss, ist noch unklar. Bei dem 84-Jährigen war eine Verengung des Darms infolge einer Entzündung diagnostiziert worden. "Ever Given" darf bald weiterfahren Der Streit um Schadenersatz für die tagelange Blockade des Suez-Kanals durch das festsitzende Containerschiff "Ever Given" ist beigelegt. Die ägyptische Kanalbehörde erklärte, sie werde den seit der Bergung im März festgehaltenen Frachter am kommenden Mittwoch freigeben. Auf welche Schadenersatzsumme sich die Behörde mit dem japanischen Schiffseigner verständigt hat, wurde nicht mitgeteilt. Die "Ever Given" war am 23. März bei starkem Wind im Suez-Kanal auf Grund gelaufen, hatte sich schräg gestellt und so die Wasserstraße sechs Tage lang blockiert. Hunderte Schiffe konnten die Havariestelle nicht passieren, was den weltweiten Handel erheblich störte. Gasfördergebiet in Flammen Nach Berichten über einen Großbrand in einem Gebiet mit Gasvorkommen im Kaspischen Meer hat die staatliche Fördergesellschaft Socar in Aserbaidschan von einem ungestörten Betrieb gesprochen. Die Arbeit werde normal fortgesetzt, so ein Unternehmenssprecher. Auf Videos und Fotos waren ein Feuerball und Rauch zu sehen, die vor der Küste aufstiegen. Die Ursache und das genaue Ausmaß sind noch unklar.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
03.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 3, 2021 8:04


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.400.000 Menschen in Tigray akut vom Hungertod bedroht Die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Sie schätzen, dass in der äthiopischen Region Tigray mehr als 400.000 Menschen akut vom Hungertod bedroht sind. Weitere 1,8 Millionen Menschen befänden sich am Rande einer Hungersnot, sagte der Chef des UN-Nothilfebüros OCHA, Ramesh Rajasingham, bei einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates. Der Konflikt zwischen Regierung und lokalen Rebellen in Tigray war im November eskaliert. Am Montagabend kündigte die äthiopische Regierung eine einseitige Waffenruhe an - die Regionalhauptstadt Mekelle war kurz zuvor wieder unter die Kontrolle der Rebellen geraten. Belarus schließt Grenze zur Ukraine Der belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat die Grenze zur Ukraine abriegeln lassen. Eine große Menge Waffen sei aus der Ukraine nach Belarus gelangt, begründete er den Schritt. Gleichzeitig teilte Lukaschenko mit, Sicherheitskräfte hätten "terroristische Schläferzellen" enttarnt. Sie hätten einen Bezug zu Deutschland, der Ukraine, den USA, Polen und Litauen. Ziel dieser Zellen sei es gewesen, die Regierung "mit Gewalt zu stürzen". In Berlin sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes, sie wolle zu den Vorwürfen, die Lukaschenko "so in den Raum gestellt hat", nicht Stellung nehmen. DW-Journalist Andrei Aliaksandrau in Belarus angeklagt Der langjährige Trainer der Akademie der Deutschen Welle, Andrei Aliaksandrau, ist in Belarus wegen Hochverrats angeklagt worden. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Gefängnis. Die DW ist tief besorgt darüber. Carsten von Nahmen, Geschäftsführer der DW Akademie, sprach von einer absolut unbegründeten Anklage. Er forderte die belarussische Regierung auf, Aliaksandrau sowie mehrere andere Medienschaffende sofort freizulassen, die derzeit in dem osteuropäischen Land im Gefängnis sind. Aliaksandrau war im Januar zusammen mit seiner Partnerin Irina Zlobina inhaftiert worden. Gespräche zu Wahlen in Libyen vorerst gescheitert Die Gespräche zu den am 24. Dezember in Libyen geplanten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sind vorerst gescheitert. Dies teilte der Koordinator der UN-Unterstützungskommission in Libyen, Raisedon Zenenga, mit. Die Menschen in Libyen würden sich sicherlich im Stich gelassen fühlen, da sie immer noch auf die Möglichkeit hofften, ihre demokratischen Rechte ausüben zu können, sagte Zenenga bei der Abschlussveranstaltung in Genf. Er beschrieb die Gespräche als hitzige Debatten und ermunterte alle Beteiligten, doch noch nach einem Kompromiss zu suchen. Parteigebäude in El Salvador konfisziert Ermittler in El Salvador haben das Hauptquartier und weiteres Vermögen der langjährigen Regierungspartei Arena beschlagnahmt. Ein Gericht habe dies genehmigt, um von der heutigen Oppositionspartei veruntreutes Geld wiederzuerlangen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Der frühere Staatspräsident Francisco Flores war 2015 kurz vor seinem Tod wegen des Vorwurfs angeklagt worden, er habe während seiner Amtszeit rund 15 Millionen US-Dollar - umgerechnet 12,7 Millionen Euro - an Spendengeldern abgezweigt. Davon sollen zehn Millionen Dollar an seine Arena-Partei geflossen sein. Kanadische Armee hilft bei Feuerbekämpfung Wegen mehr als 150 Waldbränden in der kanadischen Provinz British Columbia sind Kräfte der Armee zur Verstärkung entsandt worden. Sie könnten bei Bedarf logistische Hilfe leisten, sagte Verteidigungsminister Harjit Sajjan nach einem Treffen des Krisenstabs unter Leitung von Regierungschef Justin Trudeau. Besonders betroffen ist die Region um Kamloops, 350 Kilometer nordöstlich von Vancouver. Etwa 1000 Menschen sind bereits vor den Flammen geflohen. Die Ortschaft Lytton war in der Nacht zum Donnerstag fast völlig zerstört worden. British Columbia leidet unter extremer Hitze und Trockenheit. Italien und Spanien im Halbfinale der Fußball-EM Italien darf weiter vom zweiten Titel der Fußball-Europameisterschaft nach 1968 träumen. Die Squadra Azzurra setzte sich im Viertelfinale in München mit 2:1 gegen Belgien durch und trifft in der Vorschlussrunde am Dienstag in London auf Spanien. Die Spanier hatten zuvor die Schweiz in Sankt Petersburg nach Elfmeterschießen mit 3:1 besiegt.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
02.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 2, 2021 8:12


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Koalitionstruppen verlassen Stützpunkt Bagram Die USA und die NATO haben alle Soldaten von ihrem bisherigen Haupt-Militärstützpunkt in Afghanistan abgezogen. Die Streitkräfte der Koalition hätten Bagram verlassen, teilte ein hoher Beamter des US-Militärs mit. Der Stützpunkt sei an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben worden, hieß es in Medienberichten. US-Präsident Joe Biden hatte angekündigt, bis spätestens zum 11. September - dem 20. Jahrestag der Terroranschläge in den Vereinigten Staaten - alle Truppen aus Afghanistan abzuziehen. Hinrichtungen auf US-Bundesebene ausgesetzt Die US-Regierung hat ein Moratorium für Hinrichtungen auf Bundesebene beschlossen. Wie Justizminister Merrick Garland mitteilte, werden in den Bundesgefängnissen so lange keine Todesurteile mehr vollstreckt, bis eine Überprüfung abgeschlossen ist. Sein Ministerium müsse sicherstellen, dass die Bundesjustiz jeden Menschen verfassungsgemäß und gesetzeskonform, aber auch fair und menschlich behandele. Der Minister verwies auf mögliche Willkür, die überproportionale Betroffenheit von Schwarzen und Fehlurteile. Präsident Joe Biden lehnt die Todesstrafe anders als sein Vorgänger Donald Trump ab. Anklage gegen Trumps Firmenimperium Nach mehrjährigen Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft in New York erstmals Anklage gegen die Geschäftspraktiken der Trump Organization erhoben, dem Konzern von Ex-US-Präsident Donald Trump. Dem Unternehmen sowie dessen Finanzchef Allen Weisselberg wird vorgeworfen, über mindestens 15 Jahre systematisch Steuern hinterzogen zu haben. Die Anklage umfasst insgesamt 15 Punkte, darunter Betrug, Komplott, Bilanzfälschung und schwerer Diebstahl. Weisselberg und der Konzern plädierten auf nicht schuldig. Der frühere US-Präsident Trump ist nicht persönlich angeklagt. Globale Mindeststeuer für Konzerne kommt Weltweit tätige Konzerne müssen sich auf eine schärfere Besteuerung einstellen. 130 Länder vereinbarten eine umfassende Steuerreform. Diese enthält eine globale Mindeststeuer von 15 Prozent. Zudem sollen große Schwellenländer mehr Steuern von den größten und profitabelsten Unternehmen der Welt abbekommen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz sprach bei einem Besuch in Washington von "einem kolossalen Schritt hin zu mehr Steuergerechtigkeit". Es wird nun damit gerechnet, dass die G20-Staaten mit den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern nächste Woche in Venedig auch grünes Licht geben. Vizechef von griechischer Neonazi-Partei gefasst In Griechenland ist der stellvertretende Anführer der rechtsextremen Partei "Goldene Morgenröte", die enge Kontakte zur Neonazi-Szene unterhält, nach monatelanger Flucht festgenommen worden. Polizisten spürten Christos Pappas nach Medienangaben in einem Haus in Athen auf. Die griechische Justiz hatte die "Goldene Morgenröte" im vergangenen Herbst als kriminelle Vereinigung eingestuft und rund 50 Parteimitglieder zu Haftstrafen verurteilt. Ihnen wurden Angriffe auf Migranten und politische Gegner vorgeworfen. Der 59-jährige Pappas entzog sich der Festnahme und tauchte unter. Feuer nach Hitzewelle in Kanada Die kanadische Ortschaft Lytton, die kürzlich mit einem Hitzerekord Schlagzeilen machte, ist von einer Feuerwalze nahezu komplett zerstört worden. 90 Prozent von Lytton seien abgebrannt - auch der ganze Ortskern, teilte der kanadische Parlamentsabgeordnete Brad Vis mit. Hunderte Menschen mussten in aller Eile flüchten. In dieser Woche waren in Lytton 49,6 Grad Celsius gemessen worden, die höchste jemals in Kanada registrierte Temperatur.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
01.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 1, 2021 10:37


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Chinas Kommunisten feiern sich selbst Mit einer sorgfältig orchestrierten Massenveranstaltung auf dem Tian'anmen im Herzen Pekings hat die Volksrepublik China den 100. Geburtstag der Kommunistischen Partei gefeiert. Staats- und Parteichef Xi Jinping betonte vor 70.000 ausgewählten Teilnehmern die absolute Führungsrolle der KP. In seiner mehr als einstündigen Rede verwahrte er sich gegen jede Kritik aus dem Ausland, lehnte sämtliche Unabhängigkeitsbestrebungen im demokratischen Taiwan energisch ab und bekräftigte die Umsetzung des sogenannten Sicherheitsgesetzes für Hongkong. Militärregime in Myanmar lässt politische Gefangene frei Das Militärregime in Myanmar hat laut eigenen Angaben knapp 2300 Häftlinge freigelassen. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Personen, die an den Demonstrationen seit dem Militärputsch vom 1. Februar teilgenommen hatten. Auch Medienschaffende waren unter den Freigelassenen. Laut einer Zählung der Menschenrechtsorganisation AAPP müssten aber weiterhin noch mehrere Tausend Personen in Haft sein, die im Zusammenhang mit den Protesten festgenommen wurden. Die Organisation erklärte, die Freilassungen sollten den Anschein erwecken, es gebe eine Lockerung der Repression. Dies sei nicht der Fall. Goethe-Institut in Belarus unerwünscht Das Goethe-Institut und der Deutsche Akademische Austauschdienst müssen in Belarus auf Druck der Behörden ihre Arbeit einstellen. Das teilte das Auswärtige Amt mit. Die Entscheidung der Führung in Minsk ist demnach eine Antwort auf die Sanktionen der Europäischen Union gegen die Ex-Sowjetrepublik. Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, Deutschland bedauere die Entwicklung. Dieser Schritt werde dazu beitragen, Belarus international weiter zu isolieren. Leidtragende seien die Menschen, denen weitere Möglichkeiten gesellschaftlicher und kultureller Betätigung verwehrt würden, hieß es aus Berlin. Steinmeier mahnt in Israel zum Kampf gegen Antisemitismus Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei einem Staatsbesuch in Israel ein energisches Vorgehen gegen den Antisemitismus in Deutschland und anderswo gefordert. "Der Antisemitismus ist nach wie vor in der Welt, und wir müssen ihn weiter bekämpfen, wo immer er sein hässliches Haupt erhebt", sagte Steinmeier in Jaffa. Für Deutsche dürfe es "niemals zum leeren Ritual werden", an den Holocaust zu erinnern und an der Seite Israels zu stehen. Steinmeier sprach bei der Verleihung des deutschen Verdienstordens an vier Menschen für ihr Engagement für das deutsch-israelische Verhältnis. Spahn plant für 2022 mit großen Impfstoffmengen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will einem Zeitungsbericht zufolge 204 Millionen Corona-Impfstoffdosen für das kommende Jahr beschaffen. Somit würde für Deutschland samt Sicherheitsreserve mit einer Versorgung von etwas mehr als zwei Dosen pro Einwohner gerechnet, zitierte das "Handelsblatt" aus einem Bericht des Gesundheitsministeriums für das Bundeskabinett. Es sei ratsam, rechtzeitig weitere Impfstoffmengen für den Schutz gegen Mutationen und Auffrischungsimpfungen zu sichern, heißt es demnach. So könnten mögliche Lieferausfälle oder andere unvorhergesehene Probleme abgefedert werden. AI: Frauen in Türkei droht zunehmend Gewalt Der an diesem Donnerstag in Kraft getretene Austritt der Türkei aus der sogenannten Istanbul-Konvention setzt nach Einschätzung von Amnesty International (AI) Millionen von Frauen und Mädchen in dem Land einem erhöhten Risiko von Gewalt aus. Die Türkei habe einen erschreckenden Präzedenzfall geschaffen, erklärte die Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation Agnès Callamard. Der Austritt aus der internationalen Konvention gegen Gewalt an Frauen sende eine gefährliche Botschaft an die Täter, die missbrauchen, verstümmeln und töten: "Sie können dies ungestraft tun", warnte Callamard. Früherer US-Verteidigungsminister Rumsfeld ist tot Ex-Pentagonchef Donald Rumsfeld ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Der Republikaner war von 2001 bis 2006 amerikanischer Verteidigungsminister unter dem damaligen Präsidenten George W. Bush und Chefplaner des Militäreinsatzes im Irak. Im Zusammenhang mit dem Irakkrieg warf der US-Senat ihm 2008 eine Mitverantwortung für Menschenrechtsverletzungen in US-Haftlagern dort vor. Insbesondere der Skandal um das Gefängnis Abu Ghoreib brachte Rumsfeld in Bedrängnis. In seine Amtszeit fällt auch die US-Invasion in Afghanistan als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
30.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jun 30, 2021 7:13


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bundeswehr fliegt letzte Soldaten aus Afghanistan aus Die Bundeswehr hat ihren Einsatz in Afghanistan nach knapp 20 Jahren beendet. Die letzten verbliebenen deutschen Soldatinnen und Soldaten der NATO-Mission "Resolute Support" hätten das Camp Marmal in Masar-i-Scharif mit vier Militärmaschinen verlassen, teilte das Bundesverteidigungsministerium mit. Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer erklärte, damit gehe ein historisches Kapitel zu Ende – ein intensiver Einsatz, der die Bundeswehr gefordert und bei dem sie sich im Kampf bewährt habe. Zugleich kündigte die CDU-Politikerin eine Bilanz des Einsatzes an. BND vermutet Al-Kaida-Ableger hinter Angriff auf Bundeswehrsoldaten in Mali Der Anschlag auf die Bundeswehrsoldaten in Mali vergangene Woche geht nach Erkenntnissen deutscher Sicherheitsbehörden wahrscheinlich auf das Konto einer Gruppierung aus dem Umfeld der Terrororganisation Al-Kaida. Eine Gruppe, die ursprünglich von Al-Kaida abstamme, sei zuletzt des Öfteren mit Aktionen genau dieses Typs aufgefallen, sagte der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Bruno Kahl, in einem Video, das der deutsche Bundeswehrverband auf seiner Website veröffentlichte. Der BND gehe davon aus, dass eine in der Region aktive "Untereinheit" für den Angriff verantwortlich sei. Niederlande werfen Russland simulierten Angriff auf Kriegsschiff vor Russische Kampfflugzeuge haben nach Angaben des niederländischen Verteidigungsministeriums im Schwarzen Meer wiederholt Schein-Angriffe auf eine Fregatte der niederländischen Marine geflogen. Der Vorfall habe sich am vergangenen Donnerstag im Südosten der Krim-Halbinsel ereignet. Die russischen Flugzeuge seien mit Bomben und Luft-Boden-Raketen bewaffnet gewesen, teilte das Ministerium in Den Haag mit. Verteidigungsministerin Ank Bijleveld-Schouten nannte das Verhalten der russischen Streitkräfte "unverantwortlich". Moskau widersprach: Die Flugzeuge hätten "in sicherem Abstand" operiert. Steinmeier mahnt Israel zu Lösung mit Palästinensern Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat kurz vor seinem Staatsbesuch in Israel die neue Regierung des Landes zu einer Lösung des Konflikts mit den Palästinensern aufgerufen. Ohne sie gebe es keine gute Zukunft im Nahen Osten, sagte Steinmeier der israelischen Tageszeitung "Haaretz". Deutschland halte hier eine Zweistaatenlösung nach wie vor für den besten Weg. Im Rahmen seiner dreitägigen Israel-Reise wird der Bundespräsident am Donnerstag auch mit dem neuen Ministerpräsidenten Naftali Bennett und Außenminister Jair Lapid zusammenkommen. Amnesty sieht Menschenrechtsverletzung in Sicherheitsgesetz Ein Jahr nach Inkrafttreten des umstrittenen chinesischen Sicherheitsgesetzes für die Sonderverwaltungszone Hongkong übt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International scharfe Kritik. Das Gesetz werde von den Behörden benutzt, um Andersdenkende ins Visier zu nehmen und "Zensur, Schikanen, Verhaftungen und Verfolgungen zu rechtfertigen, die die Menschenrechte verletzen", schreibt die Organisation in ihrem Bericht zur Lage in Hongkong. In der Analyse bezieht sich Amnesty International auf Gerichtsurteile, Notizen von Gerichtsverhandlungen und Interviews mit Aktivisten. EM-Aus gegen England: Ära von Trainer Löw endet nach 15 Jahren Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist im EM-Achtelfinale ausgeschieden. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes verlor ihr letztes Spiel unter Bundestrainer Joachim Löw im Wembley-Stadion in London gegen England mit 0 : 2. Die Tore für England schossen Raheem Sterling und Harry Kane. Die Ära Löw endet damit nach 15 Jahren. Sein Nachfolger wird nach dem Turnier Hansi Flick, der ehemalige Trainer von Bayern München. In der Runde der letzten Acht treffen die Engländer am Samstag in Rom auf die Ukraine, die sich gegen Schweden mit 2 : 1 nach Verlängerung durchsetzte.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
29.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jun 29, 2021 9:49


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Hitzewelle plagt Nordwesten Nordamerikas Eine Hitzewelle hält den Nordwesten Nordamerikas im Griff und hat für einen neuen Temperaturrekord in Kanada gesorgt. In der Stadt Lytton in der Provinz British Columbia wurden laut örtlicher Wetterbehörde am Sonntag 47,9 Grad gemessen und damit ein erst am Vortag registrierter Rekord eingestellt. Der vorherige Höchstwert für Kanada stammte aus dem Jahr 1937. Von der Hitze betroffen sind ebenfalls die US-Bundesstaaten Washington und Oregon: In den Metropolen Seattle und Portland wurden 42 beziehungsweise 46 Grad gemessen. Schwere Ausschreitungen in Kolumbiens Hauptstadt In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá haben sich Demonstrierende heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Sie schleuderten Steine auf die Beamten, die wiederum Wasserwerfer und Tränengas einsetzten. Demonstranten bedrohten mehrere Busfahrer mit Messern und kaperten fünf Busse, wie der Fernsehsender Caracol berichtete. In dem südamerikanischen Land wird seit Monaten teils gewaltsam gegen die Regierung demonstriert. Ursprünglich ging es um eine umstrittene Steuerreform. Inzwischen fordern die Demonstrierenden grundlegende Reformen, um die Ressourcen gerechter zu verteilen. Jüdische Siedler wollen neuen Außenposten im Westjordanland aufgeben Nach wochenlangen Protesten von Palästinensern wollen jüdische Siedler einen neuen Außenposten im Westjordanland vorerst aufgeben. Laut der Einigung, die von Vertretern der Siedler sowie dem israelischen Innenministerium bestätigt wurde, sollen die 50 Familien den Außenposten Eviatar binnen weniger Tage räumen. Die provisorischen Unterkünfte in dem von Palästinensern verwalteten Gebiet bei Nablus sollen jedoch bestehen bleiben. Die israelische Armee soll nun einen Außenposten auf dem Gebiet errichten. Ein lokaler Palästinenservertreter wies die Einigung zurück. UN-Bericht über Gewalt durch Russen in Afrika Russische Einsatzkräfte sind offenbar für schwere Menschenrechtsverletzungen in der Zentralafrikanischen Republik verantwortlich. Dazu zählten Fälle von exzessiver Gewaltanwendung, wahllose Tötungen und Plünderungen. Laut dpa geht dies aus einem internen Experten-Bericht an den UN-Sicherheitsrat hervor. Dieser enthalte Aussagen von Augenzeugen über eine "aktive Teilnahme russischer Militärberater an Kampfhandlungen" der Regierung. Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. Seit einer Rebellion 2013 ist das Land instabil. Monopol-Klage gegen Facebook zurückgewiesen In einem Rechtsstreit mit US-Behörden um seine Marktmacht hat Facebook einen Erfolg erzielt. Ein Richter in Washington wies mehrere Klagen gegen den Internetriesen wegen wettbewerbsschädigender Aktivitäten ab. Die US-Kartellbehörde FTC habe nicht darlegen können, dass Facebook eine Monopolstellung auf dem Markt für soziale Medien habe, begründete der Bundesrichter seine Entscheidung. Die FTC könne aber bis Ende des Monats eine neue Beschwerde einreichen. Nach der Entscheidung stieg die Facebook-Aktie um fast fünf Prozent. Das Unternehmen war damit erstmals mehr als eine Billion Dollar wert. Fahndungserfolg nach dreistem Kunstdiebstahl Mehr als neun Jahre nach ihrem Raub in Athen sind zwei Kunstwerke von Pablo Picasso und Piet Mondrian wieder aufgetaucht. Die Polizei entdeckte die Gemälde in einem Lagerhaus in der Nähe der griechischen Hauptstadt. Bei dem gestohlenen Picasso handelte es sich um eine kubistische Frauenbüste des spanischen Künstlers von 1939. Das gegenständliche Ölgemälde des Holländers Mondrian von 1905 zeigt eine Windmühle. Die Polizei hatte die Ermittlungen im Februar erneut aufgenommen, weil Experten davon ausgingen, dass Picassos "Frauenkopf" unverkäuflich sei und Griechenland deshalb nie verlassen habe. Schlappe für Frankreich bei Fußball-EM Bei der Europameisterschaft ist Fußball-Weltmeister Frankreich ausgeschieden. Das Team verlor in Bukarest gegen die Schweiz mit 4:5 im Elfmeterschießen. Die Schweizer Mannschaft trifft am Freitag in Sankt Petersburg im Viertelfinale nun auf Spanien. Das spanische Team hatte sich zuvor in Kopenhagen mit 5:3 nach Verlängerung gegen Kroatien durchgesetzt.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
28.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jun 28, 2021 7:04


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Große Militärübung im Schwarzen Meer Wenige Tage nach dem Zwischenfall mit einem britischen Kriegsschiff im Schwarzen Meer findet von diesem Montag an dort ein internationales Manöver statt - trotz heftiger Kritik aus Russland. An der Militärübung "Sea Breeze" (Meeresbrise), die von den USA und der Ukraine geführt wird, werden sich Tausende Soldaten sowie Dutzende Schiffe und Flugzeuge aus insgesamt 32 Ländern beteiligen. Laut US-Navy ist das diesjährige Manöver, das etwa zwei Wochen dauern soll und seit 1997 regelmäßig abgehalten wird, das bislang größte dieser Art. Der Kreml in Moskau spricht von Provokation. USA nehmen pro-iranische Milizen ins Visier Die US-Armee hat nach Angaben des Pentagons gezielte Luftangriffe auf Einrichtungen pro-iranischer Milizen in der syrisch-irakischen Grenzregion ausgeführt. Präsident Joe Biden habe die "präzisen Defensiv-Angriffe" autorisiert, teilte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby, mit. Die Luftschläge seien sowohl "notwendig, um der Bedrohung zu begegnen" als auch "angemessen in ihrem Umfang". Das Vorgehen sei so ausgestaltet, dass es das Risiko einer Eskalation begrenze, zugleich aber klar und unmissverständlich eine "abschreckende Botschaft" aussende, sagte Kirby. Wahldebakel für Macron und Le Pen Bei den Regionalwahlen in Frankreich haben Präsident Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen Rückschläge hinnehmen müssen. Le Pens Partei Rassemblement National scheiterte mit dem Vorhaben, erstmals eine der französischen Regionen zu erobern. Auch die Präsidentenpartei La République en Marche ging bei der Abstimmung leer aus. Sowohl Macron als auch Le Pen galten bislang als aussichtsreichste Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr. Erfolge fuhren bei den Regionalwahlen dagegen die zuletzt geschwächten Parteien der Konservativen und Sozialisten ein. Südafrika setzt Corona-Alarmstufe herauf Nach einem ungewöhnlich starken Anstieg der Infektionszahlen verschärft Südafrika seine Corona-Beschränkungen deutlich. Staatschef Cyril Ramaphosa rief die zweithöchste Alarmstufe aus. Damit sind nun nahezu alle Zusammenkünfte verboten. "Wir sind im Griff einer verheerenden Welle", sagte Ramaphosa wörtlich mit Blick auf die Ausbreitung der Delta-Virusvariante in seinem Land. Die Krankenhäuser hätten bereits ihre Kapazitätsgrenzen erreicht, vor allem Intensivbetten seien knapp, berichtete der Präsident. Premier Bettel macht Corona-Infektion öffentlich Wenige Tage nach dem EU-Gipfel in Brüssel ist Luxemburgs Ministerpräsident Xavier Bettel positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Regierung des Großherzogtums teilte mit, der 48-Jährige habe milde Symptome wie Fieber und Kopfschmerzen. Bettel werde seine Arbeit aber von zuhause aus fortsetzen. Vorgesehen sei eine zehntägige Quarantäne. Beim EU-Gipfel hatte Bettel Kontakt mit vielen anderen europäischen Staats- und Regierungschefs, auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Den Angaben zufolge war der Premier bisher einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Belgien und Tschechien gewinnen EM-Achtelfinal-Spiele Belgien hat bei der Fußball-Europameisterschaft Titelverteidiger Portugal ausgeschaltet und ist ins Viertelfinale eingezogen. Die Belgier gewannen am Sonntagabend in Sevilla gegen das Team um Superstar Cristiano Ronaldo 1 zu 0. Mitfavorit Niederlande scheiterte in seinem EM-Achtelfinale an Tschechien. In Budapest setzte sich der Außenseiter 2 zu 0 gegen das Oranje-Team durch. Am Achtelfinal-Spieltag an diesem Montag trifft Weltmeister Frankreich auf die Schweiz, der WM-Zweite Kroatien spielt gegen Spanien.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
26.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jun 26, 2021 8:16


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Gericht verkündet hohes Strafmaß im Fall Floyd Wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd ist der frühere US-Polizist Derek Chauvin zu 22 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Präsident Joe Biden sprach von einem "angemessenen" Strafmaß, der Anwalt der Familie Floyd von einem "historischen Urteil". George Floyds Tod im Mai 2020 in Minneapolis hatte in den USA landesweite Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst. Chauvin hatte dem wegen Falschgeldvorwürfen festgenommenen 46-Jährigen rund neuneinhalb Minuten lang das Knie in den Nacken gedrückt, obwohl der Schwarze wiederholt klagte, er bekomme keine Luft mehr. Motivsuche nach Messerattacke von Würzburg Nach der tödlichen Messerattacke in Würzburg rückt das Motiv des mutmaßlichen Täters in den Fokus. Noch ist unklar, warum der Mann aus Somalia am späten Freitagnachmittag in der Innenstadt drei Menschen tötete und fünf weitere schwer verletzte. Der 24-Jährige, der nach der Tat angeschossen und festgenommen wurde, sei psychisch krank, hieß es. Geprüft wird aber auch ein mögliches islamistisches Motiv, wie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann mitteilte. Der Somalier lebte seit 2015 in Würzburg, zuletzt in einer Obdachlosenunterkunft. Guterres verurteilt Attentat auf UN-Blauhelme UN-Generalsekretär António Guterres hat den Anschlag auf Blauhelmsoldaten im westafrikanischen Mali scharf kritisiert. Dabei waren am Freitag zwölf Deutsche und ein Belgier verletzt worden. Sie waren zur Sicherung eines malischen Bataillons im Einsatz, als ein Selbstmordattentäter eine Autobombe zündete. Der Anschlag verdeutliche "auf sehr dramatische Art und Weise", in welche Gefahren sich Bundeswehrsoldaten bei der Erfüllung ihrer Pflicht begäben, sagte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen getötet In Äthiopien sind drei Mitarbeiter der spanischen Niederlassung von Ärzte ohne Grenzen getötet worden. Sie seien in der Konfliktregion Tigray "brutal ermordet" worden, teilte die Hilfsorganisation mit. Die 35-jährige Notfallkoordinatorin aus Madrid und zwei äthiopische Begleiter waren mit dem Auto unterwegs, als der Kontakt abriss. Später habe man ihre Leichen in der Nähe des Wagens gefunden. Das äthiopische Militär erklärte, Rebellen der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) seien für die Tat verantwortlich. Informationen aus dem umkämpften Gebiet lassen sich kaum unabhängig überprüfen. Biden gibt Afghanistan ein Versprechen US-Präsident Joe Biden hat Afghanistan Unterstützung auch nach dem amerikanischen Truppenabzug zugesichert. Die Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Afghanistan ende nicht, betonte Biden bei einem Treffen mit seinem Kollegen Aschraf Ghani in Washington. Dessen Regierung war in den vergangenen Wochen massiv unter Druck geraten. Zeitgleich mit dem Beginn des offiziellen Abzugs der internationalen Truppen am 1. Mai starteten die militant-islamistischen Taliban mehrere Offensiven. Bisher waren solche Vorstöße vor allem durch US-Luftschläge gestoppt worden. Schäuble befürchtet Wahlkampfbeeinflussung aus dem Ausland Der aktuelle Bundestagswahlkampf könnte aus dem Ausland manipuliert werden. Das befürchtet Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Der CDU-Politiker sagte, man wisse, was mit Fake News alles angestellt werden könne und dass bei zurückliegenden Wahlen ein "richtiger Propagandakrieg" geführt worden sei. Ein Medium wie "Russia Today" sei "ganz offensichtlich" kein Sender, der den Grundsätzen von Medienfreiheit "auch nur annähernd" entspreche, so Schäuble. Der Zustand der Pressefreiheit in Ländern wie Russland oder der Türkei habe daher auch Einfluss auf Wählerinnen und Wähler in Deutschland. Portugal und Russland als Virusvariantengebiete eingestuft Angesichts der starken Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus schränkt Deutschland die Einreise aus Portugal und Russland massiv ein. Beide Länder werden ab Dienstag als sogenannte Virusvariantengebiete eingestuft, wie das Robert-Koch-Institut mitteilte. Damit verbunden sind strikte Quarantäneregeln. In Portugal und Russland waren die Corona-Infektionszahlen zuletzt wieder stark gestiegen. Von der Liste der Risikogebiete gestrichen werden hingegen schon am Sonntag die Niederlande, Dänemark und Luxemburg.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
25.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jun 25, 2021 8:13


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Deutschland besiegelt neues Klimaziel Der Bundestag hat das neue Klimaschutzgesetz mit schärferen Regelungen verabschiedet. Darin ist nun das nationale Ziel verankert, bis 2045 klimaneutral zu werden - also nur noch so viele Treibhausgase auszustoßen wie wieder gebunden werden können. Ursprünglich hatte sich Deutschland die Klimaneutralität erst bis 2050 vorgenommen. Auch das Emissionsziel bis 2030 wird hochgeschraubt. Die Bundesrepublik soll bis dahin ihren Treibhausgas-Ausstoß im Vergleich zu 1990 um mindestens 65 Prozent senken. Bis 2040 soll bereits ein Rückgang um 88 Prozent erreicht sein. Bundestag beendet Rekordsitzung um halb drei Uhr Nach 17 Stunden und 30 Minuten hat der Bundestag um halb drei Uhr in der Nacht die längste Sitzung der laufenden Legislaturperiode beendet. In der Mammutsitzung wurden unter anderem Beschlüsse zu folgenden Themen gefasst: Verfolgte des Nazi-Regimes und ihre Nachfahren haben künftig Anspruch auf einen deutschen Pass; die Liste der nicht verjährenden schwersten Straftaten wurde erweitert; Internethandel mit Waffen, Drogen und Kinderpornografie sollen konsequenter bestraft werden, ebenso verhetzende Beleidigungen gegen Juden, Muslime, Homosexuelle und Behinderte. London lockert Corona-Reisebeschränkungen für Mallorca Für einige populäre Urlaubsziele werden bislang geltende Reisebeschränkungen für britische Touristen aufgehoben. Die Balearen sowie Malta und Madeira stünden ab dem 30. Juni auf der "grünen Liste", sagte Verkehrsminister Grant Shapps. Das gelte ebenso für einige britische Überseegebiete und karibische Inseln sowie Israel. - Die Ausbreitung der hochinfektiösen Delta-Variante des Coronavirus erhöht allerdings die Sorge vor reisenden Briten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben ihre EU-Kollegen deshalb auf dem EU-Gipfel im Brüssel zu einer harten Linie gegenüber Reisenden aus Großbritannien aufgefordert. Tote nach Tornado in Tschechien Im Südosten Tschechiens sind bei einem Tornado nach offiziellen Angaben mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Das Krankenhaus in Hodonin meldet zudem rund 200 Verletzte. Die Schäden in der Region sind erheblich. In der besonders betroffenen Gemeinde Hrusky sagte der stellvertretende Bürgermeister, der halbe Ort sei dem Erdboden gleichgemacht worden. Die Menschen hätten sich vor dem Unwetter nicht schützen können. Die Regierung in Prag hat alle verfügbaren Rettungskräfte ins Katastrophengebiet geschickt. Auch österreichische Krankenwagen und Rettungshubschrauber sind im Einsatz. Vermisste nach Hochhaus-Einsturz in Florida Im US-Bundesstaat Florida ist ein zwölfstöckiger Hochhauskomplex eingestürzt. Nach offiziellen Angaben kam dabei mindestens ein Mensch ums Leben, mindestens 99 werden noch vermisst. Die Bewohner der rund 130 Wohneinheiten in Surfside bei Miami Beach wurden von dem Einsturz im Schlaf überrascht. Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, sagte, er erwarte "schlechte Nachrichten" von den Suchtrupps, die mit Spürhunden nach Verschütteten suchen. Der als "Champlain Tower" bekannte Hochhauskomplex wurde in den 1980er-Jahren gebaut. Über die Unglücksursache ist noch nichts bekannt. Biden verkündet Einigung mit US-Senatoren auf Infrastrukturpaket Im Ringen um ein Infrastrukturpaket von mehreren hundert Milliarden Dollar hat US-Präsident Joe Biden eine Einigung verkündet. "Wir haben einen Deal", sagte Biden nach einem Treffen mit Senatoren seiner Demokraten und der oppositionellen Republikaner im Weißen Haus. Das Infrastrukturpaket werde "Millionen amerikanischer Jobs" schaffen. - Mit seinem ursprünglich mehr als zwei Billionen Dollar schweren Infrastrukturpaket war Biden bei den Republikanern auf massiven Widerstand gestoßen. Und auch der nun gefundene Kompromiss hat noch keine sichere Mehrheit im Kongress. Trumps Anwalt verliert seine Zulassung Der Anwalt und ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani hat bis auf weiteres seine Anwaltslizenz verloren. Hintergrund ist der Versuch des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, den Ausgang der US-Präsidentenwahl 2020 anzugreifen. Giuliani hatte Trump dabei juristisch vertreten und "nachweislich falsche und irreführende Aussagen gegenüber Gerichten, Gesetzgebern und der Öffentlichkeit gemacht", wie ein Gericht nun feststellte. Dadurch sei der 77-Jährige eine "unmittelbare Bedrohung'' für die Öffentlichkeit.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
24.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jun 24, 2021 7:30


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU-Gesundheitsbehörde rechnet mit starker Delta-Ausbreitung in Europa Die Delta-Variante des Coronavirus könnte nach Angaben von Experten bis Ende August für 90 Prozent der Corona-Neuinfektionen in der EU verantwortlich sein. Andrea Ammon, Leiterin des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten, nannte es sehr wahrscheinlich, "dass die Delta-Variante im Sommer erheblich zirkulieren wird, besonders unter jüngeren Menschen, die nicht geimpft werden". Sie schätzt, dass die erstmals in Indien nachgewiesene Variante 40 bis 60 Prozent ansteckender ist als die sogenannte britische Alpha-Variante, die derzeit in der EU dominiert. Bericht: Kroatien führt illegale Abschiebungen durch Die kroatische Polizei schiebt systematisch besonders schutzbedürftige Asylsuchende nach Bosnien und Herzegowina ab, ohne ihnen die Chance zu geben, einen Asylantrag zu stellen. Das ist das Ergebnis gemeinsamer Recherchen des "Spiegel", Lighthouse Reports, der SRF Rundschau, des ARD Studios Wien und der kroatischen Zeitung "Novosti". Den Rechercheuren gelang es, die sogenannten Pushbacks zu filmen. Binnen einer Woche dokumentierten sie illegale Abschiebungen von rund 65 Asylsuchenden, darunter Schwangere und Kleinkinder. Auf den Bildern sind die kroatischen Grenzschützer klar erkennbar. US-Bundesrichter verkündet erstes Urteil nach Erstürmung des Kapitols Mehr als fünf Monate nach der Erstürmung des US-Kapitols gibt es ein erstes Gerichtsurteil gegen eine Beteiligte. Ein Bundesrichter in Washington verhängte eine Bewährungsstrafe von drei Jahren gegen eine 49-Jährige aus dem Bundesstaat Indiana, wie US-Medien übereinstimmend berichteten. Zudem müsse die Frau 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und 500 Dollar Schadenersatz zahlen. Sie hatte sich zuvor der Belästigung der Allgemeinheit schuldig bekannt. Trump-Anhänger hatten am 6. Januar den Sitz des US-Kongresses in Washington erstürmt, dabei kamen fünf Menschen zu Tode, darunter ein Polizist. Wirtschaftsminister Altmaier reist zu Gesprächen über Klimaschutz in die USA Wirtschaftsminister Peter Altmaier ist als erster Bundesminister seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden in die USA geflogen. Altmaier sagte vor dem Abflug in Berlin, es handle sich um einen "Besuch bei Freunden". Er strebe einen "Neustart der transatlantischen Beziehungen" an - nach zahlreichen Konflikten unter dem früheren Präsidenten Donald Trump. Bei den Gesprächen in den USA gehe es in erster Linie um Klimaschutz, Arbeitsplätze und Handelspolitik. "Es gibt eine ausgestreckte Hand der neuen amerikanischen Regierung, diese Hand sollten wir ergreifen", so der CDU-Politiker. Software-Entwickler McAfee tot in spanischem Gefängnis aufgefunden Der Software-Entwickler John McAfee ist tot in seiner Zelle in einer spanischen Haftanstalt aufgefunden worden. Er habe "offenbar Suizid" begangen, sagte eine Sprecherin der Justiz in der Region Katalonien. Kurz zuvor hatte Spaniens Oberster Gerichtshof die Auslieferung des bekannten Firmengründers an die USA angeordnet, wo ihm ein Prozess wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung drohte. Laut Anklageschrift hatte der 75-Jährige zwischen 2014 und 2017 mehr als zehn Millionen Dollar verdient, aber keine Steuererklärung eingereicht. McAfee war im Oktober am Flughafen von Barcelona gefasst worden. Deutsche Elf zittert sich mit Unentschieden gegen Ungarn ins EM-Achtelfinale Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft das Achtelfinale erreicht. Sie spielte gegen Ungarn in München 2:2 und beendete die Gruppe F mit vier Punkten auf Rang zwei. Nächsten Dienstag kommt es damit in London zum Klassiker gegen England. Auch Weltmeister Frankreich und Titelverteidiger Portugal zogen in die K.o.-Runde ein. Ein 2:2-Unentschieden reichte den Franzosen zum Gruppensieg, Portugal qualifizierte sich als einer der vier besten Gruppendritten für das Achtelfinale. Zuvor hatten in der Gruppe E auch Schweden und Spanien das Achtelfinale erreicht.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
23.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jun 23, 2021 7:47


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Amnesty erhebt schwere Vorwürfe gegen Griechenland wegen "Push-Backs" Amnesty International wirft griechischen Behörden systematische Misshandlungen und erzwungene Rückführungen von Flüchtlingen vor. Griechische Grenzbeamte hielten Schutzsuchende gewaltsam und rechtswidrig fest, um sie in die Türkei zurückzuzwingen, berichtet die Menschenrechtsorganisation. Solche illegalen "Push-Backs" geschähen an Land und auf See. Die deutsche Asylexpertin Franziska Vilmar sagte, in der Grenzregion Evros seien gewaltsame "Push-Backs" de facto zur griechischen Grenzpolitik geworden. Amnesty rief die EU-Grenzschutzagentur Frontex auf, ihre Arbeit in Griechenland auszusetzen. UN warnen vor weiterem Vormarsch der Taliban in Afghanistan Die Vereinten Nationen warnen vor einer Offensive der radikal-islamischen Taliban in Afghanistan. Die Extremisten hätten seit dem Beginn des Abzugs der NATO-Truppen Anfang Mai mehr als 50 der 370 Bezirke unter ihre Kontrolle gebracht, sagte die UN-Beauftragte für Afghanistan, Deborah Lyons, dem UN-Sicherheitsrat. Diese Bezirke lägen rings um die Provinz-Hauptstädte. Offenbar wollten die Taliban die Städte erobern, sobald die ausländischen Truppen abgezogen seien. Lyons rief den Sicherheitsrat auf, alles zu tun, um die Konfliktparteien an den Verhandlungstisch zu bekommen. Zweite internationale Konferenz zur Lage in Libyen in Berlin Die Außenminister der am Libyen-Konflikt beteiligten Länder kommen heute in Berlin zusammen, um über eine Stabilisierung des nordafrikanischen Landes zu beraten. Die Konferenz wird von der Bundesregierung und den Vereinten Nationen ausgerichtet. Zu den Teilnehmern gehören die USA, Russland, die Türkei, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und die libysche Übergangsregierung. Hauptziel ist wie bei einer ersten Konferenz in Berlin 2020, Einmischung in den Konflikt von außen zu beenden. Bisher ist das nicht gelungen. Allerdings gibt es eine Waffenruhe und eine Übergangsregierung. Republikaner im US-Senat blockieren Debatte über Wahlrechtsreform Die Republikaner im US-Senat haben eine Debatte über eine landesweite Wahlrechtsreform blockiert. Die Senatoren stimmten geschlossen gegen den von den Demokraten eingebrachten Gesetzentwurf, der in der US-Bevölkerung über Parteigrenzen hinweg breite Unterstützung genießt. Er soll allen US-Bürgern das Recht auf Briefwahl garantieren sowie die Stimmabgabe vor dem Wahltermin und die Nutzung spezieller Briefkästen für die Stimmabgabe ermöglichen. Mit dem "For The People Act" reagieren die Demokraten auf Pläne der Republikaner für umstrittene Wahlrechtsreformen in Dutzenden US-Bundesstaaten. Argentinien vereinbart mit Pariser Club Zahlungsaufschub Argentinien hat einen Zahlungsausfall gegenüber dem Gläubigerverband Pariser Club vorerst abgewendet. Das hoch verschuldete Land zahle zuerst Kredite von 430 Millionen US-Dollar zurück, sagte Wirtschaftsminister Martín Guzmán. Im Gegenzug erhält Argentinien eine neue Frist bis Ende März 2022, um das gesamte Darlehen über 2,4 Milliarden Dollar neu zu strukturieren. Eigentlich war die Rückzahlung Ende Mai fällig, Argentinien ließ die Frist aber verstreichen. Ohne Einigung wäre Ende Juli der Zahlungsausfall eingetreten. Der Pariser Club ist ein informelles Gremium staatlicher Gläubiger. Fußball-EM: England erreicht als Gruppensieger das Achtelfinale England ist bei der Fußball-EM als Gruppensieger ins Achtelfinale eingezogen. Die Mannschaft von Teammanager Gareth Southgate besiegte in der Gruppe D Tschechien mit 1:0 und zog damit im direkten Duell an den Tschechen vorbei. Beide Mannschaften hatten den Einzug in die Runde der besten 16 bereits vor dem Anpfiff sicher. Vizeweltmeister Kroatien erreichte ebenfalls das Achtelfinale. Das Team bezwang Schottland in Glasgow zum Abschluss der Gruppe D 3:1 und sicherte sich als Zweiter den Einzug in die K.o.-Runde. Die Schotten scheiterten damit auch bei der dritten EM-Teilnahme in der Gruppenphase.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
22.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jun 22, 2021 8:32


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Menschenrechtler verurteilen Verhaftungswelle in Nicaragua Die Interamerikanische Menschenrechtsorganisation (CIDH) hat die jüngste Verhaftungswelle in Nicaragua scharf kritisiert. Die Regierung müsse die Repression gegen Oppositionelle und Menschenrechtsverteidiger sofort beenden, forderte die CIDH in Washington. Seit Anfang Juni wurden fünf Bewerber von oppositionellen Bündnissen festgenommen, die bei der Präsidentschaftswahl im Herbst gegen Präsident Daniel Ortega antreten wollen. Hintergrund ist ein neues Gesetz, das sogenannten "Verrätern" verbietet, für ein öffentliches Amt zu kandidieren oder dieses zu bekleiden. Kubanischer Impfstoffkandidat erzielt hohe Wirksamkeit Der in Kuba entwickelte Impfstoffkandidat Abdala hat nach Angaben des staatlichen Pharmakonzerns Biocubafarma eine Wirksamkeit von mehr als 92 Prozent gegen das Coronavirus. Dafür seien drei Impfdosen erforderlich, teilte das Unternehmen mit. Ein zweiter kubanischer Impfstoffkandidat, das Präparat Soberana 2, hat nach Angaben des Herstellers Finlay nach zwei der vorgesehenen drei Impfdosen eine Wirksamkeit von 62 Prozent. Beide Impfstoffe sollen in Kürze in Kuba zugelassen werden. Sie wären damit die ersten in Lateinamerika entwickelten Corona-Impfstoffe, die auf den Markt kommen. UN sehen massive Rückschläge bei den Menschenrechten Zum Auftakt der 47. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates hat die Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, eine ernüchternde Bilanz zur Einhaltung der Menschenrechte weltweit gezogen. Und sie nennt ganz konkret Staaten, in denen die Lage besonders schlimm ist: China, Russland, Belarus, Äthiopien und Myanmar. Um sich von der weitreichendsten und schwerwiegendsten Kaskade von Menschenrechtsverletzungen zu erholen, die wir zu unseren Lebzeiten erlebt hätten, brauche es eine lebensverändernde Vision und konzertierte Aktionen, sagte die ehemalige chilenische Präsidentin. Gewalt gegen Kinder in Konfliktgebieten im Jahr 2020 stark gestiegen Im Corona-Jahr 2020 ist die Zahl der weltweit entführten und vergewaltigten Kinder in Krisengebieten stark gestiegen. Die Verstöße mit dem größten exponentiellen Wachstum im Vorjahr waren Entführungen mit erstaunlichen 90 Prozent, erklärte das Büro der UN-Sonderbeauftragten für Kinder in bewaffneten Konflikten, Virginia Gamba. Es folgten Vergewaltigungen und andere Formen sexueller Gewalt, die um 70 Prozent zunahmen. Man habe Gewalt gegen mehr als 19.300 Minderjährige dokumentiert. In 8400 Fällen seien Kinder getötet oder verstümmelt worden, vor allem in Afghanistan, Syrien, Jemen und Somalia. Neue Sanktionen westlicher Länder gegen Lukaschenko Die EU, die USA, Kanada und Großbritannien erhöhen den Druck auf den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko. Sie verhängten in einer abgestimmten Aktion Sanktionen gegen Verantwortliche für die erzwungene Landung eines Ryanair-Flugzeuges in Belarus. Die EU-Außenminister brachten wegen des Vorfalls zudem umfassende Wirtschaftssanktionen auf den Weg. Belarus hatte im Mai eine Ryanair-Maschine unter dem Vorwand einer Bombendrohung mit einem Kampfjet zur Zwischenlandung in Minsk gezwungen. An Bord war ein regierungskritischer Blogger, der inhaftiert wurde. Merkel und Draghi wollen Flüchtlingsvertrag mit Türkei erneuern Deutschland und Italien wollen sich für eine rasche Weiterentwicklung des Flüchtlingsabkommens der EU mit der Türkei einsetzen. Man müsse "eine Perspektive eröffnen, wie das weitergeht", sagte Kanzlerin Angela Merkel bei einem Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi in Berlin. Die Türkei beherberge sehr viele Flüchtlinge, mehr als drei Millionen, und habe daher "alles Recht, dafür von uns auch weiter unterstützt zu werden". Die Fortentwicklung des EU-Migrationsabkommens mit der Türkei werde beim EU-Gipfel Ende der Woche in Brüssel besprochen, sagte Merkel. Koalition einigt sich auf Energie- und Klimapaket Kurz vor der Sommerpause haben Union und SPD letzte Streitpunkte bei geplanten Maßnahmen in der Energie- und Klimapolitik ausgeräumt. Das teilten Fachpolitiker beider Bundestagsfraktionen mit. SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch sprach von einer "Brücke für einen schnelleren Ausbau" der Solar- und Windkraft. So soll auch der Austausch alter Windkraftanlagen erleichtert werden. Beschlossen wurde auch eine Entlastung von Unternehmen beim CO2-Preis. So sollen etwa künftig mehr Unternehmen, die den CO2-Preis auf Öl und Gas zahlen, von staatlichen Entschädigungen profitieren.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
21.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jun 21, 2021 7:53


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Hongkongs "Apple Daily" steht kurz vor dem Aus Nach dem Vorgehen der Hongkonger Behörden gegen die der Demokratiebewegung nahestehende Zeitung "Apple Daily" befürchtet deren Leitung die drohende Schließung. Da die Regierung die Konten der Zeitung eingefroren habe, könnten deren Mitarbeiter nicht mehr bezahlt werden, sagte Manager Mark Simon. Vergangene Woche waren bei einem Polizeieinsatz fünf führende Mitarbeiter von "Apple Daily" festgenommen und Computer beschlagnahmt worden. Die Behörden in der chinesischen Sonderverwaltungszone erklärten, die Zeitung habe zu internationalen Sanktionen gegen Hongkong und die Führung in Peking aufgerufen. Armeniens Regierungschef Paschinjan gewinnt Parlamentswahl Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in der krisengeschüttelten Südkaukasusrepublik Armenien ist die Partei des angeschlagenen Regierungschefs Nikol Paschinjan überraschend deutlich stärkste Kraft geworden. Der 46-Jährige kam mit seiner Partei Bürgervertrag auf knapp 54 Prozent der Stimmen, wie die Wahlleitung in der Hauptstadt Eriwan nach Auszählung aller Stimmzettel mitteilte. Paschinjans wichtigster Herausforderer, der frühere Präsident Robert Kotscharjan mit seinem Block Armenien, erhielt demnach 21 Prozent. Frankreichs Konservative bei Regionalwahlen vor Rechtspopulisten Die französische Rechtsaußenpartei von Marine Le Pen hat in der ersten Runde der Regionalwahlen deutliche Einbußen hinnehmen müssen. Der "Rassemblement National" landete mit etwa 19 Prozent der Stimmen auf Platz zwei, wie der französische TV-Sender France 2 unter Berufung auf Hochrechnungen berichtete. Stärkste Kraft wurde das bürgerlich-konservative Lager mit gut 28 Prozent der Stimmen. Präsident Emmanuel Macrons Partei "La Republique en Marche" (LREM) erreichte gerade noch elf Prozent und damit den fünften Platz. Maas für neuen Flüchtlingsdeal mit der Türkei Der deutsche Außenminister Heiko Maas plädiert für ein neues Flüchtlingsabkommen zwischen der EU und der Türkei. Die EU habe ein großes Interesse daran, dass das Migrationsabkommen mit Ankara weiterentwickelt und fortgeschrieben werde, sagte Maas der Zeitung "Welt". Bei allen Schwierigkeiten, die es mit der türkischen Regierung gebe, müsse anerkannt werden, dass das Land eine nicht unerhebliche Migrationslast übernommen habe. Es gehe schließlich um die Betreuung von etwa vier Millionen Menschen. Der SPD-Minister wies darauf hin, bei einem neuen Deal müsse die EU der Türkei auch weitere Gelder geben. Neues Dokumentationszentrum zu Flucht und Vertreibung in Berlin Mit einem Festakt wird an diesem Montag in Berlin das neue Dokumentationszentrum über Flucht, Vertreibung und Versöhnung eröffnet. Daran nimmt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teil. Gezeigt wird eine Ständige Ausstellung, die die europäische Geschichte der Zwangsmigrationen vom 20. Jahrhundert bis in die heutige Zeit schildert. Im Mittelpunkt stehen Flucht und Vertreibung von rund 14 Millionen Deutschen im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Nationalsozialismus. Zudem gibt es wechselnde Sonderausstellungen, eine Bibliothek mit Zeitzeugenarchiv sowie Bildungsangebote. Die Bundeswehr bekommt erstmals einen Militärrabbiner Erstmals nach rund 100 Jahren und 76 Jahre nach dem Holocaust wird es wieder jüdische Militärseelsorge in der deutschen Armee geben. Der sächsische Landesrabbiner Zsolt Balla wird am Nachmittag in der Leipziger Synagoge in das Amt des Militärbundesrabbiners eingeführt. Der 42-jährige orthodoxe Rabbiner soll in seiner neuen Funktion ein noch einzurichtendes Militärrabbinat in Berlin leiten und die Arbeit von bis zu zehn jüdischen Geistlichen in der Bundeswehr koordinieren. Wahlprogramm der Union steht weitgehend Die Union hat sich nach Angaben der Vorsitzenden von CDU und CSU, Armin Laschet und Markus Söder, weitgehend auf ein Programm für die Bundestagswahl geeinigt. "Unser Anspruch ist, ein Programm zu machen für ein modernes Deutschland", sagte Kanzlerkandidat Laschet bei einem Auftritt mit Söder vor den Schlussberatungen der Union über das Programm in Berlin. Forderungen nach Steuererhöhungen, wie sie etwa vom potenziellen Koalitionspartner - den Grünen - kommen, erteilten sie eine klare Absage. Höhere Steuern wären "Gift" für die Belebung der Konjunktur nach der Pandemie, sagte Laschet.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
19.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jun 19, 2021 7:18


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Präsidentenwahl im Iran beendet Nach 19 Stunden ist die Präsidentenwahl im Iran beendet worden. Wegen der Corona-Pandemie und einer geringen Beteiligung war die Öffnungszeit der Wahllokale verlängert worden. Als klarer Favorit gilt der ultrakonservative Chef der Justiz, Ebrahim Raeissi. Der 60-Jährige ist ein Vertrauter des geistlichen und politischen Oberhaupts des Irans, Ajatollah Ali Chamenei. Raeissi war schon bei der Präsidentschaftswahl 2017 angetreten. Damals unterlag er dem moderaten Amtsinhaber Hassan Rohani, der nach zwei Amtszeiten als Präsident nicht wieder kandidieren durfte. UN-Sondergesandte warnt vor Bürgerkrieg in Myanmar Die Sondergesandte der Vereinten Nationen für Myanmar warnt vor einer Eskalation des Konflikts zwischen Militärmachthabern und Putschgegnern in dem südostasiatischen Land. Das Risiko eines umfassenden Bürgerkriegs sei real, sagte Christine Schraner Burgener vor der UN-Vollversammlung in New York. Das 193 Mitgliedstaaten umfassende Gremium hatte zuvor ein Ende aller Waffenlieferungen an Myanmar gefordert. In der Resolution, die allerdings nicht bindend ist, wurde auch die Freilassung der gestürzten De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi und anderer politischer Gefangener angemahnt. Justiz in Hongkong geht gegen Zeitung "Apple Daily" vor Nach der Razzia bei der prodemokratischen Hongkonger Zeitung "Apple Daily" sind Chefredakteur Ryan Law und Geschäftsführer Cheung Kim-hung vor Gericht erschienen. Dutzende Unterstützer der beiden regierungskritischen Journalisten standen Schlange, um an der Anhörung teilzunehmen, hieß es in Agenturberichten. Am Donnerstag waren bei einem massiven Polizeieinsatz insgesamt fünf führende Mitarbeiter von "Apple Daily" festgenommen und Computer sowie Vermögenswerte der Zeitung beschlagnahmt worden. Die Behörden in der chinesischen Sonderverwaltungszone erklärten, die Zeitung habe zu "Sanktionen" gegen Hongkong und die Führung in Peking aufgerufen. Merkel und Macron sind auf einer Linie Deutschland und Frankreich sind sich beim künftigen Umgang mit der Türkei und Russland einig. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte nach einem Abendessen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Berlin, sie sehe die EU in Bezug auf beide Länder vor großen Herausforderungen. Man sei aufeinander angewiesen und müsse deshalb im Gespräch bleiben. Macron stimmte der Kanzlerin voll zu. Auch die Fußball-EM war ein Thema. Hier äußerten sich beide besorgt über die Ausbreitung der aggressiven Delta-Variante des Coronavirus, insbesondere in Großbritannien, wo auch Spiele ausgetragen werden. UN-Generalsekretär Guterres bleibt im Amt UN-Generalsekretär António Guterres kann ab 2022 erwartungsgemäß seine zweite Amtszeit beginnen. Die UN-Vollversammlung bestätigte den 72-Jährigen für weitere fünf Jahre als Leiter der Vereinten Nationen. Als größte Herausforderungen gelten der Kampf gegen die Klimakrise, die Folgen der Corona-Pandemie und zahlreiche regionale Konflikte. Überdies belasten wachsende Spannungen zwischen den USA und China die Handlungsfähigkeit der UN. Guterres ist der neunte Generalsekretär. Der frühere portugiesische Regierungschef führt die Weltorganisation seit 2017. Engländer enttäuschen bei Fußball-EM gegen Schottland Bei der Fußball-EM hat England einen prestigeträchtigen Sieg verpasst. Die Three Lions kamen in London im 115. Duell mit dem Erzrivalen Schottland nicht über ein 0 zu 0 hinaus. Vize-Weltmeister Kroatien droht das frühe Aus. Das Nationalteam spielte in Glasgow in seinem zweiten Vorrundenspiel der Gruppe D gegen Tschechien 1 zu 1. Nur mit einem Sieg am Dienstag gegen Schottland kämen die Kroaten weiter. Dagegen nimmt Schweden nach seinem ersten Sieg Kurs auf das Achtelfinale. Schweden bezwang die Slowakei in St. Petersburg 1 zu 0 und hat mit vier Punkten die K.o.-Runde vor Augen.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
18.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jun 18, 2021 8:30


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Portugals Hauptstadt Lissabon wegen hoher Corona-Zahlen abgeriegelt.: Nach einem dramatischen Anstieg der Zahl von Corona-Neuinfektionen in Lissabon ist die portugiesische Hauptstadt an diesem Wochenende nahezu komplett abgeriegelt. Die 2,8 Millionen Bewohner dürfen die Region bis Montagfrüh nur mit triftigem Grund verlassen, Besuche von außerhalb sind nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt. Zuletzt hatte Lissabon fast 1000 neue Corona-Fälle an einem Tag gemeldet. Das sind 75 Prozent aller in ganz Portugal registrierten Infektionen. Die Regierung will mit den strengen Maßnahmen ein Übergreifen der Delta-Mutation auf das ganze Land verhindern. Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt auf 10,3.: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist erneut zurückgegangen und liegt nun bei 10,3. Dies teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 11,6 gelegen, vor einer Woche bei 18,6. Außerdem wurden nach den RKI-Angaben 1076 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie 91 neue Todesfälle registriert. Am Freitag vor einer Woche waren 2440 Neuansteckungen sowie 102 Todesfälle verzeichnet worden. Die stark gesunkenen Inzidenz-Werte sind Grundlage für mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Präsidentschaftswahl im Iran hat begonnen: Zum Auftakt der Präsidentschaftswahl im Iran hat das geistliche Oberhaupt des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, in der Hauptstadt Teheran die erste Stimme abgegeben. Fast 60 Millionen Bürger sind zur Wahl aufgerufen. Wegen der Corona-Pandemie wurden die Öffnungszeiten der Wahllokale verlängert. Ergebnisse werden erst für Samstag erwartet. Nach dem Rückzug mehrerer Bewerber stehen noch vier Kandidaten zur Auswahl. Klarer Favorit auf die Nachfolge von Präsident Hassan Rohani ist der ultrakonservative Justizchef Ebrahim Raisi. Rohani durfte nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. Ex-Präsident Laurent Gbagbo nach zehn Jahren in die Elfenbeinküste zurückgekehrt.: Bei der Ankunft des ehemaligen Staatschefs der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo, ist es am Flughafen von Abidjan zu Ausschreitungen zwischen seinen Anhängern und der Polizei gekommen. Der 76-jährige Politiker hatte die letzten zehn Jahre im Ausland gelebt. Er war das erste Staatsoberhaupt, das sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof verantworten musste. Ihm wurden Verbrechen gegen die Menschlichkeit während der Unruhen nach der verlorenen Wahl von 2010 vorgeworfen. 2019 wurde er überraschend freigesprochen. Dieses Urteil wurde im März bestätigt, der Weg für seine Rückkehr war damit frei. Erneut Journalisten in Mexiko ermordet.: In Mexiko sind erneut zwei Journalisten ermordet worden. Im Süden des Landes erschossen Unbekannte einen Lokalreporter, der mit einer anderen Person auf dem Motorrad unterwegs war, wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte. Der Online-Journalist hatte nach Angaben mehrerer Organisationen im vergangenen Jahr bereits ein Attentat überlebt und auch danach wiederholt Drohungen erhalten. Ein weiterer Journalist wurde nahe der Grenze zu den USA ermordet, als er für ein Taxi-Unternehmen im Einsatz war. Möglicherweise wurde er Opfer eines Raubüberfalls. "Juneteenth"-Gedenken an Ende der Sklaverei künftig US-Feiertag.: In den USA ist der Gedenktag "Juneteenth", der das Ende der Sklaverei markiert, künftig ein bundesweiter Feiertag. Präsident Joe Biden setzte im Weißen Haus eine entsprechende Gesetzesvorlage nach der Verabschiedung durch beide Kammern des Kongresses mit seiner Unterschrift in Kraft. Am 19. Juni wird in den USA damit des Endes der Sklaverei gedacht. An jenem Tag im Jahr 1865 war die Emanzipationsproklamation zur Befreiung der Sklaven in Texas bekanntgemacht worden. Dort und in einigen weiteren Bundesstaaten ist "Juneteenth" schon seit längerem ein Feiertag. Niederlande und Belgien vorzeitig im Achtelfinale der EURO 2020.: Die Fußballnationalmannschaften von Belgien und den Niederlanden haben sich vorzeitig für das Achtelfinale der EURO 2020 qualifiziert. Beide Teams gewannen auch ihr zweites Gruppenspiel und sind damit sicher in der nächsten Runde. Die Niederländer siegten mit 2:0 gegen Österreich und die Belgier entschieden die Partie gegen Dänemark mit 2:1 für sich. Mit demselben Ergebnis bezwang die Ukraine die Mannschaft aus Nordmazedonien.