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Handelsblatt Green - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende
Im Sommerinterview spricht der Behördenchef über Klagewellen, den Kohleausstieg und sein Verhältnis zu Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.
In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache“ setzt Nico das Gespräch mit Ronny Bodach fort. Ronny ist Professor für IT-Sicherheit und Digitale Forensik an der Hochschule Mittweida und war mehr als 15 Jahre bei der Kriminalpolizei tätig, zuletzt in der Leitung der IT-Forensik.Nachdem es im ersten Teil um Spurensicherung, flüchtige Daten und gerichtsfeste Beweise ging, richtet sich der Blick nun auf die Fälle, in denen die entscheidenden Daten nicht mehr auf einer lokalen Festplatte liegen. Was passiert, wenn sich der digitale Tatort in einer Cloud befindet, der Anbieter im Ausland sitzt oder verschlüsselte Kommunikation den Zugriff verhindert?Ronny erklärt, welche Möglichkeiten Ermittler über Cloud-Konten, Zugriffstokens und internationale Rechtshilfe haben und wo selbst ein identifizierter Täter unerreichbar bleiben kann. Manchmal kennen die Ermittler den Namen, die Straße und sogar die Hausnummer, können aber nicht zugreifen, weil das betreffende Land nicht mit deutschen Behörden zusammenarbeitet.Auch die politische Debatte über Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird bewusst nicht ausgespart. Strafverfolgungsbehörden benötigen Möglichkeiten zur Aufklärung schwerer Straftaten. Gleichzeitig schafft jede technische Hintertür ein neues Risiko für Unbefugte und gefährdet die Vertraulichkeit privater Kommunikation. Eine einfache Antwort gibt es nicht.Im weiteren Verlauf geht es um die Frage, wie lange Unternehmen ihre Logs aufbewahren sollten, warum eine möglichst große Datenmenge nicht automatisch zu besseren Ermittlungen führt und weshalb schlecht konfigurierte Systeme entscheidende Spuren innerhalb kürzester Zeit überschreiben können.Ein weiterer Schwerpunkt ist die internationale Strafverfolgung. Ronny berichtet, wie sich die Zusammenarbeit über Europol und gemeinsame Ermittlungsgruppen verbessert hat, weshalb große Operationen gegen Ransomware-Gruppen trotzdem Monate oder Jahre benötigen und warum Unternehmen auch dann Strafanzeige erstatten sollten, wenn der laufende Betrieb zunächst wichtiger erscheint.Zum Abschluss sprechen Nico und Ronny über eine neue Herausforderung: KI-generierte Bilder, Videos, Dokumente und digitale Spuren. Deepfakes und künstlich erzeugte Inhalte machen es zunehmend schwieriger, die Echtheit vermeintlicher Beweismittel zu beurteilen. Wer versteht, wie Forensiker nach Artefakten suchen, kann theoretisch auch versuchen, passende Spuren zu legen.Im Gespräch geht es außerdem um:Warum gelöschte oder überschriebene Spuren nicht immer endgültig verloren sindWie schnell Logfiles durch Fehlkonfigurationen unbrauchbar werden könnenWelche Möglichkeiten Cloud-Tokens bei einer laufenden Durchsuchung eröffnenWarum verschlüsselte Cloud-Daten über ein sichergestelltes Endgerät teilweise doch zugänglich werdenDas Spannungsfeld zwischen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Privatsphäre und StrafverfolgungWeshalb es keine allgemeingültige Aufbewahrungsfrist für Logs gibtWarum mehr gesammelte Daten nicht automatisch bessere Forensik bedeutenWie Europol und internationale Ermittlungsgruppen die Strafverfolgung verändert habenWas passiert, wenn Name und Adresse eines Täters bekannt sind, aber kein Zugriff möglich istWarum Unternehmen nach einem Cyberangriff trotzdem Strafanzeige erstatten solltenWie sich Beweissicherung und die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs miteinander vereinbaren lassenWie KI, Deepfakes und manipulierte Artefakte die digitale Forensik verändernWarum eine theoretisch mögliche Manipulation noch lange keine plausible Erklärung für Tausende Dateien istEine Folge für Geschäftsführungen, IT- und Security-Verantwortliche, Ermittler, Krisenteams und alle, die verstehen wollen, wo digitale Forensik an technische, rechtliche und internationale Grenzen stößt.Das ist Teil 2 des Gesprächs. Teil 1 ist bereits im Podcast-Feed verfügbar.____________________________________________
Computerwissen-Experte Kaner Etem gibt einen Ausblick, welche Behördengänge jetzt schon und in naher Zukunft online erledigt werden können. • Der Technik-Butler - hier klicken und Geschenkprämie sichern! https://lpm.computerwissen-verlag.de/1/13735/desinfektions-box/?campaignId=99401 • Kostenlos Computerwissen TV schauen: https://plus.computerwissen.de/cw-tv • Sie möchten die gratis Technikschau erhalten, um nichts zu verpassen? https://www.info.computerwissen-online.com/computerwissen-tv • Expertengeprüfte Artikel zu sämtlichen Technikthemen finden Sie hier: https://plus.computerwissen.de • www.Computerwissen.de
Trump liest im Weißen Haus eine Rede ab, nimmt dabei das Wort Hyperliquid in den Mund, und Sekunden später schießt der Token von 60 auf 72 Dollar. Neben ihm steht der Chef der CFTC und verkneift sich mühsam das Grinsen, denn seine Behörde soll die Perps-Börse jetzt in die USA holen. Ob daraus ein echter Vorsprung wird oder am Ende doch alle Anbieter gleichzeitig ihre Lizenz bekommen, darüber sprechen Julius Nagel und Florian Adomeit in dieser Folge von Alles Coin, Nichts Muss. Hyperliquid ist allerdings nicht das Einzige, was diese Woche zum Mond flog. 2,5 Milliarden Dollar an Shorts wurden am Mittwoch liquidiert, Bitcoin lief bis auf 70.000 Dollar hoch und zog den Gesamtmarkt mit. Der Grund dafür muss nicht im Weißen Haus liegen, ein Blick ins US-Finanzministerium liefert die unbequemere Erklärung. Ob das am Ende Breakout oder Fakeout war, dazu hat Julius eine klare Meinung. Dazu EtherFi, vom Restaking-Protokoll zur Krypto-Kreditkarte umgebaut, 45 Prozent hoch in einer Woche, und Flo erkennt trotzdem keinen Burggraben. Ansem baut aus seinem Memecoin einen On-Chain-Index und will DexScreener ans Bein pinkeln, Eintritt ab 100.000 Dollar. Und zum Schluss die Community-Frage, die keiner gerne stellt: Was passiert mit euren Coins, wenn euch morgen der Bus überfährt? Link zum Video: (XX:XX:XX) Marktüberblick (XX:XX:XX) Kommen die Perps in die USA? (XX:XX:XX) EtherFi: Karte statt Restaking (XX:XX:XX) Comeback des Debasement Trade? (XX:XX:XX) Ansem vs. DexScreener (XX:XX:XX) Wie regelt ihr euer Krypto-Erbe? Alles Coin, Nichts Muss Wiki: https://allescoin.xyz Link zum neuen w3 Investoren Newsletter: https://w3briefing.beehiiv.com/subscribe?utmsource=acnmpodcast&utmmedium=shownotes&utmcampaign=acnmpodcastsignup Trete dem Alles-Coin-Nichts-Muss-Discord-Server bei: https://discord.gg/9NZFcGGPSg Ansems Post zum On-Chain-Index: https://x.com/blknoiz06/status/2089381520821674132 Julius Nagel (@julius_nagel) ist bereits seit 2012 in der Krypto-Welt unterwegs und hat unter anderem 2014 für Ethereum gearbeitet. Er investiert in Coins und Start-ups im Web3 mit w3.wave und verfolgt die aktuellen Trends & Entwicklungen. Florian Adomeit (@florian_adomeit) ist Spiegel-Bestseller-Autor und Managing Partner von DEALCIRCLE und der Deutschen Unternehmerbörse.
In dieser Folge von Utopia Good News geht es um die Auswirkungen vom Umweltzonen auf unsere Gesundheit: Eine neue Großstudie zeigt, dass die Londoner Umweltzone messbar dazu beigetragen hat, dass Kinderlungen besser wachsen und könnte als Vorbild für Städte weltweit dienen. Außerdem schauen wir auf den deutschen Automarkt: Neue Daten zeigen, dass immer mehr Menschen beim Autowechsel auf Elektro umsteigen, und das erstmals auch im Gebrauchtwagenmarkt. Und wir reisen nach Namibia: Dort wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr, dank jahrelanger Zusammenarbeit von Behörden, lokalen Gemeinschaften und Naturschutzorganisationen.Die Themen im Überblick: Londoner Studie: Umweltzonen für Autos lassen Kinderlungen wachsenNeue Daten: E-Auto-Wende nimmt Fahrt auf – nicht nur bei NeuwagenNashorn-Wilderei auf tiefstem Stand seit Jahren – woher der Erfolg kommtWeitere Links zur Folge: E-Auto gebraucht kaufen: Darauf solltest du unbedingt achtenGebraucht und günstig: Diese 18 E-Auto-Modelle lohnen sich 2026ADAC-Tipps: Elektro-Auto gebraucht kaufenMehr Good News gibt's im Good New Newsletter (wird einmal die Woche verschickt). Alternativ könnt ihr auch diesen Podcast abonnieren oder/und Utopia Good News mit einer Bewertung unterstützen.Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen zu Utopia Good News? Schickt uns gerne eine Mail an podcast@utopia.de. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
A la volée, c'est l'envie de te partager des voix que j'ai trouvé nécessaires, sensibles, intelligentes, parmi les invités de l'Instant Papillon.L'occasion de revenir sur des moments phare, y piocher des mots qui font du bien, des concepts qui font réfléchir, des idées qui rassemblent.Aujourd'hui, on prend quelques petites minutes pour réécouter Sanaa Saïtouili, autrice du livre « Enracinées : pour une écologie populaire avec Banlieues Climat ». Elle est aussi initiatrice, avec Féris Barkat, de la première école populaire du climat, au Nord de Paris.Je lui demandais comment lutter contre la montée de la haine ?N'hésite pas à écouter l'entièreté de cet échange, c'est le 1e épisode de la Saison 3 intitulé : « On crée de l'espoir, du lien et de l'engagement : un contre-pouvoir puissant ». Dispo sur ta plateforme préférée A bientôt !L'Instant Papillon est une production podcast d'Ouvrir la voix, écrite et réalisée par Stéphanie Grosjean.Mixage et création sonore : Cédric VanstraelenCréation visuelle et consultance éditoriale :Jennifer Ghislain pour 13zorStudioEnvie d'en savoir plus? De nous sponsoriser? Envie d'organiser une écoute collective, une conférence ou un débat avec L'Instant Papillon ? Contactez-nous sur www.ouvrirlavoix.beHébergé par Ausha. Visitez ausha.co/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Der Schulstart im Kanton Zürich erfolgt zwar bei angenehmen Temperaturen. Doch die extremen Hitzewochen dieses Sommers wirken nach: Nach einem Rekord von 47 Hitzetagen in der Stadt Zürich wächst der Druck auf Schulen und Behörden, Lösungen für überhitzte Klassenzimmer zu finden. Weitere Themen: · Der Zürcher Kantonsrat genehmigt 60 Millionen für Energiesubventionen. · Die Schülerzahlen im Kanton Zürich stagnieren. · Förderbeiträge für die Pflege zeigen Wirkung. · Fussgängerin verletzt sich im Glattpark in Opfikon nach Kollision mit Auto schwer. · Demokratie als Theater: Zürich probt den Ernstfall.
Wie konnte ein polizeibekannter Gefährder das islamistische Attentat in Berlin auf den CSD verüben? Rixa Fürsen analysiert mit Extremismus-Expertin Gülden Hennemann, warum es bei den Behörden womöglich zu Fehleinschätzungen kam. Hennemann ist Politikwissenschaftlerin und Orientalistin. Sie leitet die Zentrale Koordinierungsstelle für Maßnahmen gegen Extremismus im bayerischen Justizvollzug. Hennemann warnt, dass eine bloße Distanzierung z.B vom IS mögliche Täter nicht gleich ungefährlich mache. Sie fordert einen lückenlosen Informationsaustausch zwischen Polizei und Gerichten, der nicht durch falschen Datenschutz blockiert werden dürfe. Im „Beraterkreis Islamismusprävention und Islamismusbekämpfung“ des Bundesinnenministeriums kämpft Hennemann dafür, Radikalisierungsprozesse frühzeitig zu stoppen, ganz besonders an Schulen. Zudem müsse die Gesellschaft aufhören, Islamismus aus falscher Angst vor Stigmatisierung zu tabuisieren. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Rixa Fürsen gibt es auch hier: Instagram: @rixafu | X: @rixa_fursen. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache" sprechen Nico und Ann-Katrin mit Ronny Bodach, Professor für IT-Sicherheit und Digitale Forensik an der Hochschule Mittweida und über 15 Jahre bei der Kriminalpolizei, davon zuletzt in der Leitung der IT-Forensik, über ein Feld, das die meisten nur aus dem Fernsehen kennen: digitale Forensik. Was passiert eigentlich wirklich, wenn ein Rechner beschlagnahmt wird, und wie weit ist es von „Ich weiß, was passiert ist" bis „Ich kann es beweisen"?Ronny räumt zuerst mit zwei verbreiteten Erwartungen auf. Die Polizei ist für die Strafverfolgung zuständig, nicht für die Wiederherstellung von Systemen: „Ich kenne keine Polizei, die für die Wiederherstellung von Daten zuständig ist." Und die Forensik-Abteilungen der Cyberversicherungen sind noch jung und verfolgen ein eigenes Interesse, nämlich unter anderem zu klären, ob fahrlässig gehandelt wurde und ob sich eine Lösegeldzahlung vermeiden lässt. Wer nach einem Vorfall darauf wartet, dass jemand anderes aufräumt, verliert genau die Zeit, in der flüchtige Spuren verschwinden.Danach wird es praktisch. Forensik heißt wörtlich „fürs Gericht arbeiten", und genau daran hängt das Handwerk: Spuren erkennen, sichern, dokumentieren, interpretieren. Ronny erklärt, warum bei einem Ransomware-Fall der Hauptspeicher essenziell ist, weil moderne Schadsoftware oft nur noch im RAM läuft und auf der Festplatte gar nicht mehr auftaucht, warum Verschlüsselung die Reihenfolge der Arbeitsschritte diktiert und wie mit Schreibblockern und einer 1:1-Kopie die Chain of Custody gehalten wird, damit vor Gericht Bestand hat, was man gefunden hat. Dazu ein ehrlicher Blick auf die Grenzen: Nicht alles lässt sich zu 100 Prozent beweisen, oft macht erst die Menge unterschiedlicher Spuren das Indiz.Im dritten Teil geht es um Ausbildung und Alltag: warum Kriminalistik, Hypothesenbildung und Programmierung für Forensiker genauso dazugehören wie Betriebssystem-Wissen, warum Mittweida eigene Tools entwickelt und frei zur Verfügung stellt, und warum Incident Response im Unternehmenskontext anders arbeitet als die klassische Forensik in der Behörde, wo man auch mal Wochen Zeit hat.Im Gespräch geht es außerdem um:Warum die Polizei Spuren sichert, aber keine Systeme wiederherstelltWelches Interesse Cyberversicherungen bei der Aufklärung eines Vorfalls tatsächlich habenWas digitale Forensik umfasst, von Smartphone und ERP-System bis 3D-Tatort-ScanWarum moderne Malware oft nur im RAM existiert und was das für den ersten Zugriff bedeutetVerschlüsselte Geräte: warum „niemals ausschalten" mehr als eine Faustregel istSchreibblocker, 1:1-Kopie und Chain of Custody, also wie Beweiskraft entstehtMetadaten, Logs, Zeitstempel und gelöschte Dateien und warum sie immer schwerer zu bekommen sindDer Unterschied zwischen „Ich weiß es" und „Ich kann es beweisen", inklusive Wahrscheinlichkeiten in GutachtenIncident Response im Unternehmen vs. klassische Forensik in der BehördeWarum es den goldenen Schlüssel nicht gibt und wo der Rechtsrahmen Grenzen setztWie man Forensiker ausbildet: Kriminalistik, Python, eigene Tools und DurchhaltevermögenEine Folge für Geschäftsführungen, IT- und Security-Verantwortliche, Krisenteams und alle, die verstehen wollen, was nach dem Alarm technisch und rechtlich wirklich passiert.Das ist Teil 1 des Gesprächs, Teil 2 folgt.____________________________________________
Dein Inserat war gestern online. Heute ist es weg — ohne Warnung, ohne Kulanz. Eine fehlende Nummer reicht.
Nach Berichten über mögliche neue Grenzübertritte waren die Behörden der spanischen Exklave Ceuta in Sorge vor einem neuen Ansturm dieses Wochenende. Doch die befürchtete Migrationswelle bleibt aus. │ Im Konflikt zwischen den USA und Iran verschärft sich der Ton weiter: Gegenseitige Drohungen, Streit um die Straße von Hormus und Berichte über mögliche Kopfgeldzahlungen zeigen, dass eine Waffenruhe derzeit nicht in Sicht ist. │ Auch an einer anderen Front im Nahen Osten dauern die Kämpfe an: Israel und die Hisbollah liefern sich erneut Angriffe, nach israelischen Luftschlägen im Südlibanon werden mehrere Tote gemeldet. │ Schließlich geht der Blick in die Ukraine, wo neue Angriffe unter anderem auf Kiew, Sumy und Krywyj Rih gemeldet werden. Beide Kriegsparteien berichten von Toten und schweren Attacken, während Russland zugleich hunderte abgefangene ukrainische Drohnen meldet.
Seekarten sind die Grundlage dafür, dass Schiffe sicher über die Ozeane fahren können, dass Windräder auf See errichtet, Kabel und Pipelines verlegt werden können. Die zentrale internationale Stelle für Seekarten und die Vermessung der Weltmeere ist die "International Hydrographic Organization" (IHO) mit Sitz im Fürstentum Monaco. Zum Ende seiner Amtszeit spricht der scheidende Generalsekretär Mathias Jonas im Hafenkonzert-Podcast über die Arbeit der Organisation, die weltpolitischen Herausforderungen und seinen eigenen bewegten Weg dorthin.Als 16-Jähriger heuert der gebürtige Rostocker in der DDR auf einem Semicontainerschiff an, erlebt Ostafrika, studiert später an der Seefahrtsschule Warnemünde, promoviert und wechselt kurz nach der Wende an die Fachhochschule Hamburg. 2017 wird er als erster Deutscher zum IHO-Generalsekretär gewählt. Im Gespräch geht es um die Vermessung der Weltmeere (bislang sind erst rund 30 Prozent detailliert erfasst), um GPS-Störungen, autonome Schifffahrt, den Streit um die Namen von Unterwasserformationen zwischen China, Vietnam und Malaysia - und um die Frage, warum die Papierseekarte trotz Digitalisierung nicht ausstirbt.Moderation: Dietrich LehmannAufgenommen wurde das Gespräch mit Mathias Jonas im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Rostock.Alle Ausgaben des Hamburger Hafenkonzerts gibt es unter ndr.de/hafenkonzert, in der NDR Hamburg-App und bei ARD Sounds.Themen dieser Ausgabe (in Sendereihenfolge)
In dieser Spezial-Folge von "Ganz offen gesagt" berichtet die Journalistin Angelique Geray von ihrer Undercover-Recherche in der rechtsextremen Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“, deren Mitglieder überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene waren. Ausgangspunkt ihrer Recherche war die Beobachtung, dass rechtsextreme Inhalte auf Plattformen wie TikTok, Instagram und Snapchat zunehmend als Jugendkultur auftreten. In geschlossenen Chatgruppen stießen sich die Mitglieder gegenseitig zu Gewalt, Brandstiftung und Angriffen auf politische Gegner und Geflüchtete an. Die Gruppe war hierarchisch nach nationalsozialistischem Vorbild organisiert und verbreitete ihre Ideologie auch mithilfe von Bildern und Videos. Geray schildert, wie aus digitaler Propaganda reale Gefahren wurden, etwa durch den geplanten Angriff auf eine Geflüchtetenunterkunft mit Kugelbomben. Sie erklärt, weshalb sie Informationen über konkrete Straftaten und Tatpläne an die Behörden weitergab, obwohl das ihre Undercover-Recherche gefährdete. Nach den Ermittlungen wurde sie selbst zur Zielscheibe einer Morddrohung, die bei einer Zellendurchsuchung eines Gruppenmitglieds entdeckt wurde. Im Gespräch geht es außerdem um Sicherheitsvorkehrungen, die Verantwortung von Medienhäusern bei verdeckten Recherchen und den Vorwurf, Journalist:innen könnten durch ihre Recherche eine provokative Rolle einnehmen. Links zur Folge: Podcast „Braune Kinderzimmer“ (Stern) RTL-Doku (youtube) NDR-Bericht über den Prozess ZDF-Bericht über den Prozess Dunkelkammer Folge #329 Undercover bei jungen Nazis - mit Angelique Geray Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Im Januar 2025 beobachtet ein Mann in einem Park in Aschaffenburg eine Gruppe Kita-Kinder und ihre Erzieherinnen. Er habe sie regelrecht angestarrt und dabei Selbstgespräche geführt, wird es später heißen. Plötzlich stürmt der junge Mann auf die Gruppe los. Er zieht ein Messer und sticht auf die Kinder ein. Ein zweijähriger Junge wird tödlich verletzt. Auch ein Familienvater, der mit seinem Sohn im Park unterwegs ist und den Kindern zu Hilfe eilt, wird getötet. Ein kleines Mädchen und ein weiterer Helfer erleiden schwere Verletzungen. Der Angriff trat damals einen Aufschrei bis in die höchsten Kreise der Politik los und sorgte in allen politischen Lagern für Debatten. Denn schnell war klar: Der Täter war den Behörden längst bekannt. Mehr Informationen zu den Folgen: www.mainpost.de/podcast Für mehr Infos folgt uns auf Instagram und schreibt Feedback und Vorschläge gern an podcast@mainpost.de
Als Renate H. schwer verletzt vor dem Haus ihrer Schwiegereltern liegt, glauben die Behörden an einen Suizidversuch. Erst im Krankenhaus kommen Zweifel auf. Die Geschichte einer Frau, die überlebt hat. Ein Text von Christina Pausackl, eingelesen von Sebastian Loudon (aus der DATUM Ausgabe 7-8/2026).
In der letzten Folge vor der Sommerpause von AI in Finance, dem Podcast von Payment & Banking, sprechen Sascha und Maik über KI-Hardware, Datenschutz, autonome Agenten und die wachsende Lücke zwischen Europa und den USA beim Thema Recheninfrastruktur. Im Zentrum steht eine Verschiebung, die sich durch alle Themen zieht: von Modellen, die antworten, zu Agenten, die handeln. Und was das für Banken, Behörden und die Frage bedeutet, wer am Ende wirklich verantwortlich ist. Weiter geht's dann ab September. ☀️
Diskussion über Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen durch Niedrigwasser in Flüssen, Mehrere Schiffswracks aus dem Zweiten Weltkrieg durch Niedrigwasser in der Donau freigelegt, Wie die Behörden Gefährder überwachen, Streit zwischen Italien und Spanien über Asylpolitik verschärft sich weiter, Russland und die Ukraine greifen sich gegenseitig an, Umgang einer Kleinbauern-Initiative aus Benin mit Düngemittel-Knappheit, Tierheime durch Hitze und Urlaubszeit am Limit, Deutsche Erfolge bei der Schwimm-EM in Paris, Mehr als 200 Personen wegen großem Waldbrand am Gardasee in Italien evakuiert, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Schwimm-EM" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Mick Prinz ist Projektleiter des "Good Gaming Support": ein Mix aus Beratungsangebot, Weiterbildungsmöglichkeit und Auskunftsstelle für Menschen, die sich mit dem Themenfeld Hass und Rechtsextremismus in der Spielwelt auseinandersetzen müssen oder wollen. Die Liste der Interessierten, die dieses Angebot nutzen, ist lang - und äußerst bunt: Schulklassen, Behörden, Museen, Einzelpersonen und insbesondere auch Entwicklerteams aus der Spielebranche bilden sich mit der Hilfe von Mick und seinem Team weiter. "Good Gaming Support" ist ein Projekt-Arm der Amadeu-Antonio-Stiftung und hat sich über die letzten Jahre zu einem stark nachgefragten Angebot entwickelt - das nun allerdings überraschend seinem vorzeitigen Aus entgegenblickt. Denn eigentlich war "Good Gaming Support", das als Teil des Bundesprogramms "Demokratie lebt" gefördert wird, bis Ende 2028 durchfinanziert und geplant. Die Schwarz-Rote Bundesregierung scheint nun allerdings das Angebot vorzeitig beenden zu wollen, um den Nutzen zu prüfen und gegebenfalls ein neues Projekt auf die Beine zu stellen. Über diese Neuigkeit kann sich Mick und sein Team nur wundern. Und ärgern, denn gut kommuniziert wurde diese Entscheidung aus der Politik gegenüber dem Projektteam nicht. Im Gespräch mit Dom Schott erklärt uns Mick Prinz, warum und wie genau "Good Gaming Support" ein so wichtiger Baustein im Kampf gegen Hass und Rechtsextremismus in der Spiele geworden ist. Er skizziert anschauliche Beispiele für die Arbeit des Projekts und sinniert über die Zukunft - nicht nur die "seines" Projekts, sondern auch über seine eigene.
Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zum mutmaßlichen Anschlagsversuch mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle übernommen. Grund sei die besondere Bedeutung des Falles, teilte die Behörde in Karlsruhe mit. Es bestehe der Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Sachsens Innenminister Schuster hat inzwischen Darstellungen widersprochen, die ukrainischen Flugzeuge seien mit Munition beladen gewesen. Beide Maschinen waren leer, sagte Schuster dem MDR. In der Nähe des Flugzeugs war in der Nacht zum Mittwoch eine Drohne entdeckt worden, die mit Sprengstoff bestückt war. Woher die Drohne stammte, ist noch nicht bekannt.
„Das heißt, das Volk entscheidet, wer gewählt wird, und nicht die Verwaltung, die ja selber nur gewählt wird. Es kann nicht sein, dass die Exekutive – wie das Innenministerium, der Verfassungsschutz, die Kommunalaufsichtsbehörde – dem Wähler vorgibt, wen sie wählen dürfen. Das ist in der Demokratie nicht vorgesehen.“ – Christian Wirth im Interview mit Tichys Einblick. In Niedersachen dürfen mehrere Abgeordnete und AfD-Politiker nicht zur Wahl antreten. Einer von ihnen ist der Bundestagsabgeordnete Martin Sichert. Sein Anwalt, Dr. Christian Wirth, spricht über einen Skandal, der weit über die Landesgrenzen hinausreicht. Was hier als „Schutz der Verfassung“ deklariert wird, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als gezielter Ausschluss politischer Konkurrenten. Wirth legt offen, wie SPD und Grüne in Niedersachsen das Kommunalwahlrecht zur „Lex AfD“ umgebaut haben. Das Ergebnis: Laien in Wahlausschüssen entscheiden nun im vorauseilenden Gehorsam gegenüber dem Innenministerium darüber, wer überhaupt auf dem Stimmzettel stehen darf. Die Vorwürfe gegen Sichert zeigen die ganze Absurdität des Verfahrens: Wer offizielle Statistiken zur Tuberkulose zitiert oder den Begriff „Kartellparteien“ verwendet, soll nach Ansicht der niedersächsischen Behörden die Eignung für ein kommunales Mandat verloren haben. Wirth entlarvt dieses „Beamten-Paradoxon“: Wie kann ein Mann, der als Bundestagsabgeordneter Gesetze verabschiedet und als Beamter zur Verfassungstreue verpflichtet ist, auf kommunaler Ebene plötzlich zum Sicherheitsrisiko erklärt werden? Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/ #MartinSichert #ChristianWirth #TichysEinblick #Wahlrecht #Demokratie
Systematische Ausschaltung von Frauen, Vergwaltigung und sexuelle Ausbeutung durch ihre Partner – Verbreitung und Mittäterschaft fremder Männer im Internet. Das grausame Muster, das durch den Fall der Französin Gisèle Pelicot erstmals globale Aufmerksamkeit erreichte, ist viel weiter verbreitet, als bislang vorstellbar war. Die Gesetze sind zu schwach, das Wissen der Behörden bescheiden, so das Resultat ihrer Recherche, berichten Nina Horaczek und Florian Klenk im Gespräch mit Raimund Löw. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Krise von Ceuta mit zehntausenden Migranten entstand nicht plötzlich. Bereits Mitte Juli versuchten immer mehr Menschengruppen, in die spanische Exklave zu gelangen. Doch dieses Mal reagierten die marokkanischen Behörden anders als zuvor.
Zwei Tage nachdem über 30'000 Datensätze aus einem liechtensteinischen Behördenregister gestohlen wurden, ist klar: Die Angreifer haben die Daten einzeln abgefragt und heruntergeladen - dafür waren sie stundenlang im System. Wie kann das passieren? Cybersicherheitsexperte Raphael Reischuck erklärt. · Je früher Kinder Soziale Medien benutzen, desto schlechter sind sie in der Schule - zeigt eine neue Studie. Kinder mit einem Konto ab der 6. Klasse schneiden in Tests schlechter ab als Kinder, die erst ab der 9. Klasse Soziale Medien verwenden. Klaus Zierer, Leiter Schulpädagogik an der Universität Augsburg, ordnet ein. · Das Kino-Unternehmen IMAX befindet sich im Höhenflug. Der Film "The Odyssey" hat weltweit das Publikum in die Säle mit der ganz grossen Leinwand gelockt. Nun bricht auch der neue Spiderman-Film Eintrittsrekorde. Das spiegelt sich auch in der Aktie: sie klettert auf ein neues Allzeithoch. SRF-Filmredaktor Enno Reins analysiert. · Können wir übers Leben reden? Diese Frage stellt SRF-Moderator Donat Hofer in der Serie "Donat auf Achse" auch diesen Sommer wieder. Er fährt mit einem kleinen Kamerateam in einem alten Auto durch die Schweiz und spricht spontan mit Menschen. Wie spontan ist das alles wirklich? Donat Hofer erzählt vom Dreh.
Detektiv Conan-Fans aufgepasst! Der legendäre Synchronsprecher spricht über „Detektiv Conan Film 29: Der gefallene Engel des Highways“, der am 25. August 2026 in den deutschen Kinos startet. Asinta hat mit Kappei Yamaguchi, der japanischen Stimme von Shinichi Kudo und Kaito Kid, über den neuen „Detektiv Conan Film 29: Der gefallene Engel des Highways“ Film gesprochen. Detektiv Conan Film 29: Der gefallene Engel des Highways Conan und seine Freunde machen sich auf den Weg nach Kanagawa zum Motorrad-Festival. Unterwegs taucht plötzlich ein mysteriöses schwarzes Motorrad auf, das unkontrolliert rast und sogar über ihr Fahrzeug springt. Es wird von der „Göttin des Windes“, der Verkehrspolizistin Chihaya Hagiwara, verfolgt. Doch der Fahrer entkommt und beschädigt ihr Motorrad schwer. Am Veranstaltungsort wird der Gruppe ein hochmodernes Polizeimotorrad namens „Angel“ präsentiert. Währenddessen taucht das schwarze Motorrad in Tokio wieder auf und entkommt erneut der Verfolgung durch die Polizei. Die Ermittlungen ergeben, dass es dem „Angel“ sehr ähnlich ist, was die Behörden dazu veranlasst, es „Luzifer“ zu nennen und eine groß angelegte Suche zu starten. Während sich der Fall zuspitzt, sieht sich Hagiwara mit Erinnerungen an ihren verstorbenen Bruder Kenji Hagiwara und dessen Kollegen Jinpei Matsuda konfrontiert, was eine rasante Konfrontation zwischen der Göttin des Windes und dem gefallenen Engel zur Folge hat. Der neue Kinofilm startet am 25. August 2026 in den deutschen Kinos. Timecodes: 00:00:00 Warum war Asinta auf der Animagic 2026 in Mannheim 00:02:28 Wie kam es zu dem Interview 00:05:21 Interview mit Kappei Yamaguchi 00:16:38 Was ist noch alles passiert beim Interview und auf der Animagic 2026
Priester, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wurde, konnten sich ins Ausland absetzen. Oft mit Wissen hochrangiger Kirchenvertreter. In mehreren Fällen lieferte die Kirche mutmaßlich pädokriminelle Priester nicht der Strafverfolgung aus – sondern sorgte teilweise aktiv dafür, dass die Behörden ihnen nicht auf die Spur kamen. Von Gabriele Knetsch.
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl verändert das Leben von Anatolii Gubariev. Im Mai 1986, kurz nach dem Super-GAU, wird der Wirtschaftsprüfer gemeinsam mit anderen Reservisten in die verstrahlte Kraftwerksruine geschickt, um dort als sogenannter Liquidator Feuer zu löschen. ARD-Journalistin Sarah Fischbacher hat Anatolii getroffen und erzählt von seinem gefährlichen Einsatz vor 40 Jahren in Tschernobyl, wie sowjetische und ukrainische Behörden Anatoliis Strahlenschäden verschleierten und wie der Zusammenbruch der Sowjetunion letztlich sein Leben rettet. Diese Folge ist ein 11KM Classic und lief zum ersten Mal am 24.04.2026. Hier geht's zum fünfteiligen Doku-Podcast “Tschernobyl. Die Katastrophe und wir” von Sarah Fischbacher, Meret Reh, Philip Syvarth und Judith Rubatscher: https://1.ard.de/tschernobyl-die-katastrophe-und-wir Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds:https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jakob MüllerMitarbeit: Caspar von Au und Marc Hoffmann Host: Elena Kuch Produktion: Christine Frey, Christiane Gerheuser-Kamp, Regina Staerke, Hanna Brünjes und Jürgen Kopp Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Bis zu 60.000 Menschen gelangten vergangene Woche illegal von Marokko in die spanische Exklave, die meisten von ihnen schwimmend übers Meer, 72 von ihnen starben dabei nach aktuellem Stand. Der Grossteil derer, die es lebend nach Ceuta geschafft hatte, ist laut den spanischen Behörden inzwischen aber wieder nach Marokko zurückgekehrt. Die Folgen sind weitreichend: Von der konkreten Lage vor Ort über die spanische Innenpolitik bis hin zur EU und sogar Donald Trump - alle schauen auf Ceuta. Ein Ortstermin. Host: Dominik Schottner Gast: Julia Monn, Korrespondentin für Spanien Redaktion: Sarah Ziegler Julias aktuelle Berichte aus Ceuta findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/impressum/julia-monn-ld.1647919), eine Übersicht der aktuellen Entwicklungen hat die NZZ [auf dieser Seite](https://www.nzz.ch/international/spanische-exklave-bei-marokko-migrantenandrang-stellt-laut-spaniens-ministerpraesident-verletzung-der-territorialen-integritaet-dar-ld.10017727). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
In Österreich wurde jüngst ein Paket zur Entbürokratisierung abgesagt. Warum ist das so? Und was könnte dennoch Abhilfe schaffen? Ein Podcast von Der Pragmaticus.Das Thema: Alle fordern den Abbau von Bürokratie – doch niemand macht mit. Jan Kluge, Experte für die Themen Klima, Wirtschaftsstandort und Digitalisierung im wirtschaftsliberalen Thinktank „Agenda Austria“, nennt die drei Interessengruppen, die eine Vereinfachung von Gesetzen, Vorschriften und Verwaltungsaufgaben verhindern: die Beamten selbst, die Politik und vor allem Lobbyisten, die neue Vorschriften fordern, um ihren Auftraggebern Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.Von absurd wirkenden Detailvorschriften über wachsende Berichtspflichten in der EU bis hin zu halbherzigen Reformversuchen in Österreich zeigt das Gespräch, warum Entbürokratisierung in der Praxis so oft stecken bleibt. Kluge blickt auch auf internationale Beispiele: auf die chaotisch verlaufende Radikalkur von Elon Musk und auf Argentinien, wo der Staat Regeln tatsächlich systematisch durchforstet und anschließend ganze Behörden geschlossen sowie Zehntausende Beamte entlassen hat. Es ist ein Gespräch über Macht, Beharrungskräfte und die Grenzen staatlicher Steuerung – und über die beunruhigende Frage, was passiert, wenn selbst Experten das System nicht mehr vollständig überblicken. Unser Gast in dieser Folge: Jan Kluge ist Ökonom beim Thinktank Agenda Austria, wo er sich über Themen wie Wirtschaftsstandort, Digitalisierung und Klimaschutz den Kopf zerbricht. Zuvor war er Senior Researcher am Institut für Höhere Studien in Wien und Doktorand am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung („ifo“) in Dresden. Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Die Loreley steht für Rockgeschichte – doch wie sieht ihre Zukunft aus? In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Publikum verändert, neue Konzertformate sind entstanden und die Anforderungen an Open-Air-Veranstaltungen haben sich grundlegend gewandelt. Die Folge erzählt von den Umbrüchen der 1990er- und 2000er-Jahre: vom Kelly-Family-Hype, der Veranstalter und Behörden vor ungeahnte Herausforderungen stellte, von außergewöhnlichen Begegnungen mit Künstlern wie Nina Hagen und Ted Nugent sowie von einer neuen Generation von Konzertbesuchern. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Rolle die Loreley künftig spielen kann. Marillion-Gitarrist Steve Rothery und Status Quo-Gründer Francis Rossi sprechen darüber, warum nicht Größe allein über den Erfolg eines Konzertortes entscheidet – und weshalb die besondere Atmosphäre der Loreley auch in Zukunft Menschen anziehen wird. Ein Blick zurück auf bewegte Jahrzehnte und nach vorn auf die Zukunft einer der berühmtesten Freilichtbühnen Europas. __________ Kapitel: (03:09) – Fotografensicht auf die Loreley (05:13) – Unordnung, Reggaevibes und Motorradgangs (15:18) – Die Festival-Hochzeit in den 80ern (20:55) – Neustart auf der Loreley? (25:34) – Keine Stars mehr auf dem Rockfelsen? (30:55) – Überlebensperspektive für die Loreley (38:20) – Die Lösung heißt: Vielfalt __________ ARD Podcast-Tipp: Interpretationssache: http://kurz.sr.de/InterpretationssacheCP
Die Oppositionspolitikerin Yulia Galyamina ist von den russischen Behörden als "ausländischer Agent" eingestuft worden und verlor ihre Arbeit als Hochschuldozentin. Sie beklagt, dass sich in Russland kaum jemand ums Gemeinwohl kümmere. Adler, Sabine www.deutschlandfunk.de, Interview der Woche
Breitband - Medien und digitale Kultur (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
KI-Rechenzentren gelten als Stromfresser. Das muss nicht so bleiben: Eine Nachhaltigkeitsstudie hat enormes Einsparpotenzial ausgemacht. Außerdem: Wie Russland Games für Propaganda nutzt und Behörden besser vor Cyberangriffen geschützt werden sollen. Marcus Richter, Dennis Kogel, Aida Baghernejad, Marie Zinkann www.deutschlandfunkkultur.de, Breitband
Maaßen: Merz muss endlich politische Verantwortung übernehmen Das war der Skandal der Woche: Wie konnte ein den Behörden seit Jahren bekannter islamistischer Gefährder den Anschlag auf den Berliner CSD-Umzug verüben? Der frühere Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen spricht im Interview mit TE über Versäumnisse der Sicherheitsbehörden, eine aus seiner Sicht verfehlte Prioritätensetzung und die Folgen der Migrationspolitik seit 2015. Er fordert von Bundeskanzler Merz mehr als Betroffenheitsformeln: politische Verantwortung und eine schonungslose Aufarbeitung. Denn der Bundeskanzler trägt als Regierungschef die Verantwortung für den Schutz der Bevölkerung von Terroranschlägen. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Die Chefetage parkt direkt am Eingang. Alle anderen laufen. Und im Flur hängt das Plakat: „Wir leben eine hierarchiefreie Kultur." Willkommen bei „Positiv Führen"! Von und mit Christian Thiele. Mehr Leistung, Motivation, Elan und Glück – in der Arbeit und im Leben – darum geht's hier. Für Führungskräfte und alle, die irgendwie in Verantwortung sind. In dieser Folge spreche ich mit Dr. Stephanie Rohac – Organisationspsychologin, Organisationsentwicklerin, Coach und Speakerin aus Dresden. Sie begleitet Betriebe, Konzerne und Behörden durch Veränderungsprozesse und hat über kulturelle Intelligenz promoviert. Ihre Mutter behauptet: Organisationsentwicklerin war Stephanie schon als Kind – weil sie immer von Tisch zu Tisch ging und schaute, wie die Leute miteinander umgehen… Konkret geht es um Fragen wie: - Was ist Organisationskultur eigentlich – und was ist sie nicht? - Warum Kultur eines der härtesten Kriterien in der Transformation ist - Wieso KI kein Kulturveränderer, sondern ein Kulturverstärker ist – und was das für deine Organisation heißt - Was es braucht, damit Veränderung gelingt: der Dreiklang aus Bestärken, Hinzugewinnen und Loslassen Was vorher schon mies war, wird durch KI meistens noch schlimmer. Was vorher schon sehr, sehr gut war, wird natürlich auch verstärkt." – Dr. Stephanie Rohac In zwei Wochen dann Teil 2: Da holen wir das Thema stärker in die Praxis – mit Best Cases und konkreten Schritten, wie sich Organisationskultur zum Positiven verändern lässt.
Nach dem Ansturm zehntausender Migranten auf die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika sind offenbar fast zwei Drittel von ihnen nach Marokko zurückgekehrt. Das Innenministerium in Madrid erklärte, bis zum Nachmittag hätten sich mehr als 37.500 zunächst in Ceuta eingetroffene Menschen wieder zurück begeben. In den vergangenen Tagen hatten laut Behörden etwa 60.000 Migranten Ceuta über Marokko erreicht. Nach Angaben eines EU-Beamten gelangte bisher keiner von ihnen auf den europäischen Kontinent. Bei dem massenhaften Grenzübertritt sind den Behörden zufolge mindestens 57 Menschen zu Tode gekommen. Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Guardia Civil sagte, einige Opfer seien ertrunken und andere bei einer Massenpanik ums Leben gekommen. Ceuta und die spanische Exklave Melilla bilden die einzigen beiden Landgrenzen der EU mit Afrika. Die Gebiete sind deshalb regelmäßig Ziel von Menschen, die sich ein besseres Leben in Europa erhoffen.
Ein Adliger, die Nazis und die Behörden. Wie diese miteinander zusammenhängen, erzählt Magdalena Parys in ihrem Krimi „Der Prinz”. Der zweite Teil ihrer Berliner Trilogie klingt abenteuerlich, hat aber einen wahren Kern. Parys, Magdalena www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Ein Adliger, die Nazis und die Behörden. Wie diese miteinander zusammenhängen, erzählt Magdalena Parys in ihrem Krimi „Der Prinz”. Der zweite Teil ihrer Berliner Trilogie klingt abenteuerlich, hat aber einen wahren Kern. Parys, Magdalena www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Der Attentäter von Berlin war polizeibekannt. Er wurde vom Verfassungsschutz beobachtet. Trotzdem konnte er sich frei in Deutschland bewegen. Er war Teil einer gescheiterten Politik, die bereits bekannte Gefährder zu oft nicht konsequent stoppt. Nicht nur die Strafen sind zu lasch – auch die Polizei wird im Stich gelassen: durch zu wenig Rückendeckung, zu geringe Ausstattung und zu wenig politischen Willen, konsequent durchzugreifen. Dazu Manuel Ostermann, der stellvertretende Bundesvorsitzende der Bundespolizeigewerkschaft: „Eine Polizistin verabschiedet sich heute ganz bewusst von zu Hause“ […]. „Es war immer schon ein gefährlicher Job, aber so gefährlich wie jetzt musste er nicht sein“ […]. „Nahezu 80 Messerdelikte pro Tag“ […], so Manuel Ostermann. Im Interview mit Tichys Einblick erzählt er vom fehlenden Schutz derjenigen, die jeden Tag für die Sicherheit der Bürger einstehen. Zudem gebe zu wenige Abschiebehaftplätze. Zu wenig politische Konsequenz. Zu viel Bürokratie. Zu viele Zuständigkeiten, die im Ernstfall niemanden schützen. Wer ausreisepflichtig ist, darf nicht im Niemandsland zwischen Justiz, Behörden und politischem Wegsehen verschwinden. Kapitel 00:00 Messer-Terror & Kontrollverlust: Polizisten schutzlos ausgeliefert? 01:15 Staatsversagen: Warum IS-Sympathisanten frei herumlaufen 04:18 Beamten-Bashing: Wie die Politik unsere Einsatzkräfte opfert 08:21 Systemkollaps: Was der Polizei zur Terrorabwehr wirklich fehlt 14:46 Anarchie droht: Wenn der Rechtsstaat endgültig kapituliert Wenn Ihnen unser Interview gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterst... Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newslet... #Berlin #Polizei #ManuelOstermann #Bundespolizeigewerkschaft #Verfassungsschutz #Sicherheit #Innenpolitik #Abschiebung #Radikalisierung #Extremismus #Gewaltkriminalität #Einsatzkräfte #Deutschland #Polizeiarbeit #TichysEinblick
Wegen der Trockenheit gibt es kein Feuerwerk an der Bundesfeier und ein absolutes Feuerverbot in der Region. Die Massnahmen haben die Behörden getroffen, um Waldbrände zu vermeiden. Auf Waldbrände sei man vorbereitet, sagt Feuerwehr-Inspektor Werner Stampfli. Er schätzt die Gefahrenlage ein.
Am Samstagabend raste Abdul Ballout mit einem Van gezielt in eine Menschenmenge im Berliner Tiergarten, einige seiner Opfer besuchten gerade den Christopher Street Day. Er tötete eine Frau aus Polen und verletzte mehr als 30 Menschen, manche von ihnen schwer. Im Mai 2025 soll Ballout in den Libanon gereist sein, wie die Generalstaatsanwaltschaft in Berlin mitteilte. Von dort, heißt es, wollte er weiter nach Syrien, um sich dem »Islamischen Staat« anzuschließen. Weit kam er nicht, bereits Ende Juli soll er von den libanesischen Behörden festgenommen und zu drei Monaten Haft verurteilt worden sein. Im vergangenen Januar stufte ihn das Berliner Landeskriminalamt als Gefährder ein, als jemanden, dem Anschläge zuzutrauen sind. Schon 2025 hatte der IS in Syrien kaum noch etwas gemein mit der Terrormacht ein Jahrzehnt zuvor. Was ist der IS heute? Warum ist er mittlerweile mehr eine Marke als eine klassische Terrororganisation? Host Juan Moreno spricht mit SPIEGEL-Auslandsreporter Christoph Reuter, Autor von »Die schwarze Macht«. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Warum geschehen immer wieder radikal-islamische Anschläge in Deutschland? Wo versagen Behörden, Politik und auch Medien? Stattdessen findet eine Täter-Opfer-Umkehr statt und Schuld sind Gesellschaft oder AfD. Nicht mit uns! Wir nennen die Täter beim Namen… Darum geht es heute:Benjamin Gollme und Marcel Joppa, die Jungs von Basta Berlin, blicken heute unter anderem auf die Folgen des CSD-Anschlags in Berlin: Was steht in den Gerichtsunterlagen? Welches Narrativ verbreiten Politik, Medien und queere Gruppierungen? Und was sagen eigentlich Muslime? Außerdem beschäftigt uns heute die Kabinettsumbildung der Bundesregierung, die sich als riesengroße Blamage für den Kanzler entpuppt.
Vor knapp einem Jahr, am 1. September 2025, hat das Informationsfreiheitsgesetz das Amtsgeheimnis in Österreich abgelöst – Zeit für eine erste Bilanz. Maximilian Werner, Innenpolitik-Redakteur beim "Standard" und einer der fleißigsten Anwender des neuen Gesetzes, erzählt im Gespräch mit Georg Renner, was das IFG in der Praxis taugt: Warum er vor Gericht das Recht auf Einsicht in den Kalender von Bundeskanzler Stocker erstritten hat (das Kanzleramt hat Revision erhoben), was der Tiergarten Schönbrunn über seinen Panda-Vertrag mit China verschweigen will und wieso die Vorarlberger Landesregierung ihr Abstimmungsverhalten zur Messenger-Überwachung geheim hält. Werner erklärt, wie eine IFG-Anfrage funktioniert, welche Ausnahmegründe die Behörden gerne strapazieren – Stichwort "Vorbereitung einer Entscheidung" – und warum die kurzen Fristen für Journalistinnen und Journalisten der eigentliche Fortschritt sind. Außerdem: Wie das Grundrecht auf Information und das Veto der Länder Österreich vor einem Rückbau der Transparenz schützen, wie er gerade in Deutschland diskutiert wird. Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Nach dem islamistischen Anschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin dreht sich die politische Debatte um die Mittel des Rechtstaats und die Frage: Hätte der Anschlag verhindert werden können? Ein 21 Jahre alter Deutscher war am späten Samstagabend mit einem Kleintransporter wenige Meter neben dem Festivalgelände in eine Menschengruppe gefahren und hatte dabei eine Frau getötet und mehr als 30 Menschen zum Teil lebensbedrohlich verletzt. Einen Tag später erschossen Polizisten den Täter beim Versuch ihn festzunehmen. Inzwischen haben die Ermittler auf dem Smartphone des Attentäters Abdul B. ein Bekennervideo gefunden, in dem sich B. zum Islamischen Staat bekannte. Den Behörden war die Gefahr, die von ihm ausging, bekannt. Doch die Schwachstellen des deutschen Behördenapparates ermöglichten ihm, seine Tat umzusetzen. In dieser Folge von NZZ Akzent erklärt NZZ-Deutschland-Redaktor Nathan Giwerzew, an welchen Stellen das Justiz- und Polizeisystem falsch programmiert ist und wie sich diese Mängel beheben lassen. Gast: Nathan Giwerzew, Redaktor NZZ Deutschland Host: Dominik Schottner Redaktion: Simon Schaffer Nathans Analyse zum Nachlesen findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/der-terrorist-und-der-naive-staat-deutschland-versagt-im-kampf-gegen-islamismus-ld.10017142). Einen Liveticker mit dem neuesten Stand der Ermittlungen haben wir ebenfalls [auf unserer Seite](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/anschlag-in-berlin-offene-fragen-zu-mittaeter-und-stichwaffe-polizei-fahndet-nach-dem-taeter-ld.10017025). O-Ton Material von [Tagesthemen](https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1621132.html) und [Deutschlandfunk](https://www.deutschlandfunk.de/terrorabwehr-und-aktionsplan-queer-interview-konstantin-von-notz-gruene-100.html). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den CSD in Berline steht der Umgang mit Gefährdern erneut im Fokus. Der Tatverdächtige war den Behörden bekannt und wurde als islamistisch eingestuft. Der Fall löst eine neue Sicherheitsdebatte aus.
Cyber attacks are no longer just affecting companies or authorities. Private individuals are also increasingly being targeted, not least through the use of artificial intelligence. Cyber security expert Julia Rubinstein explains which threats are currently particularly relevant and how we can protect ourselves. - Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur Unternehmen oder Behörden. Auch Privatpersonen geraten immer stärker ins Visier, nicht zuletzt durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Welche Gefahren aktuell besonders relevant sind und wie wir uns im Alltag schützen können, erklärt die Cyber-Security-Expertin Julia Rubinstein.
In Deutschland herrschen nach dem Anschlag beim Christopher Street Day vielerorts Trauer, aber auch Wut. Die Polizei hat den mutmasslichen Täter erschossen – und nun richtet sich der Fokus auf die Behörden. Wie ist es möglich, dass ein offenbar bekannter Islamist so ein Attentat verübt? Weitere Themen: ⦁ Die Situation rund um den Waldbrand bei Bordeaux bleibt angespannt. Das Feuer wütet weiterhin nur rund 15 Kilometer von der französischen Grossstadt entfernt. Wie die Evakuierung von bis zu 200'000 Menschen funktioniert, schildert unsere Korrespondentin vor Ort. ⦁ Und: Der Interimspräsident von Syrien, Ahmed al-Scharaa, will die Aussenpolitik seines Landes neu ausrichten. Syrien verhandle derzeit über ein Sicherheitsabkommen mit Israel, um Konflikte zu vermeiden. Al-Scharaa will auch die Präsenz russischer Truppen verringern - weil Syrien kein Schauplatz mehr sein wolle für regionale Stellvertreterkriege.
Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin ist die Kritik an den Behörden gross. Der mutmassliche Täter war der Polizei schon länger bekannt – als islamistischer Gefährder. Mehr als 500 Gefährder gibt es in Deutschland. Wer landet auf dieser Liste? Am Rand des Christopher Street Days in Berlin ist am Samstagabend ein weisser Kastenwagen in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau ist gestorben, 29 Personen wurden verletzt. Und schnell war klar: Es liegt vermutlich ein islamistisches Tatmotiv vor. Denn die Berliner Polizei hatte den mutmasslichen Täter schon vorher als islamistischen Gefährder gelistet. Was wusste die Polizei über diesen Mann? Wer ist ein Gefährder – und wer nicht? Und wie überwacht die Polizei solche Personen? Diese Fragen beantwortet Guido Steinberg. Er forscht zu islamistischem Terrorismus bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Und er wird als unabhängiger Gutachter bei Gerichtsverfahren hinzugezogen. ____________________ Habt ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Guido Steinberg, Terrorismusexperte bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Peter Hanselmann - Mitarbeit: Sofia Fässler, Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
In this lab minute, Dr. Stacey Clardy discusses Susac syndrome and Behçet disease.
Die Anklage gegen einen ehemaligen Aargauer SVP-Politiker wiegt schwer: Er soll eine Jugendliche, deren Mutter und eine weitere Frau wiederholt betäubt und missbraucht haben. Nun stehen auch die Behörden in der Kritik, weil Mutter und Tochter die Ausschaffung droht. · Nach tagelangen Protesten hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski den Chef der Armee, Oleksander Syrskyi entlassen. Syrski werde durch Mychailo Drapatyi ersetzt, gab Selenski am Abend bekannt. Letzte Woche hatte Selenski den populären Verteidigungsminister Mychailo Fedorow entlassen, dieser hatte sich mit Syrski in Fragen der Kriegsführung zerstritten. · Frankreich verbietet als erstes europäisches Land Soziale Medien für Jugendliche. Das Parlament hat ein entsprechendes Gesetz am Abend verabschiedet. Kinder unter 15 Jahren dürfen ab September keine neuen Konten bei Diensten wie Tiktok oder Instagram mehr erstellen. Für bereits bestehende Konten ist eine Übergangsfrist von vier Monaten vorgesehen.
Die Türkei und Erdoğan zeigen vor, wie man eine Demokratie nach und nach wie eine Salami zerstückelt. Eine Warnung für alle Demokraten im Rest der Welt. Cengiz Günay hat mir erklärt, wie Erdoğan vorgegangen ist und wie er die Türkei zur Autokratie umgemodelt hat. Und: Was ihm in der Türkei sehr viel Hoffnung macht.
Finnland steht kurz davor, als weltweit erstes Land ein Endlager für hoch radioaktiven Atommüll in Betrieb zu nehmen. Eine erste Einlagerung eines leeren Behälters hat erfolgreich stattgefunden. Deutschland befindet sich hingegen weiterhin auf Standortsuche, doch auch hier sind Fortschritte zu beobachten.