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Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
18.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jan 18, 2022 9:27


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Großbritannien liefert Panzerabwehrwaffen an die Ukraine Angesichts der Befürchtungen einer russischen Invasion in der Ukraine will Großbritannien die ehemalige Sowjetrepublik mit leichten Panzerabwehrwaffen versorgen. Es gehe darum, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu verbessern, sagte der britische Verteidigungsminister Ben Wallace im Parlament in London. Es handele sich nicht um strategische Waffen und sie stellten keine Bedrohung für Russland dar, betonte Wallace. Eine kleine Anzahl britischer Armeeangehöriger solle das ukrainische Militär dort für kurze Zeit im Umgang mit den Waffen ausbilden, ergänzte der Minister. Scholz fordert von Russland konkrete Schritte zur Deeskalation Bundeskanzler Olaf Scholz hat Russland im Ukraine-Konflikt erneut zur Deeskalation aufgerufen. Die Lage an der ukrainisch-russischen Grenze sei "sehr, sehr ernst" und beunruhige die Regierungen in Berlin und Madrid, betonte der Kanzler nach einem Treffen mit dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez in Madrid. Man erwarte von Moskau, "eindeutige Schritte, um die Situation zu deeskalieren". Eine militärische Aggression gegen die Ukraine würde "schwerwiegende politische wie auch wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen", warnte der Kanzler. Erneut bundesweit Proteste für und gegen die Corona-Politik Bundesweit haben am Montagabend erneut Zehntausende gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen und eine mögliche Impfpflicht in Deutschland protestiert. Vielerorts gingen nach Angaben der Polizei aber auch Menschen auf die Straße, um ein Zeichen für Solidarität in der Pandemie zu setzen und der Corona-Toten zu gedenken. So trafen in der Kölner Innenstadt je rund 1000 Gegner der Corona-Schutzmaßnahmen und Teilnehmer einer Gegendemonstration unter dem Motto "Köln ist solidarisch" aufeinander. In Thüringen beteiligten sich an zahlreichen Orten mehr als 21.000 Menschen an Versammlungen. Türkei ignoriert Frist zur Freilassung von Kavala Im Falle des Kulturförderers und Menschenrechtsaktivisten Osman Kavala hat die türkische Justiz eine Fortsetzung der Haftstrafe angeordnet. Ein Gericht in Istanbul wies den Antrag der Verteidigung auf Haftentlassung ab. Es ignorierte damit einen Beschluss des Europarats, der im Dezember wegen der Inhaftierung Kavalas die Einleitung eines Strafverfahrens gegen die Türkei angekündigt hatte. Kavala sitzt seit mehr als vier Jahren ohne Verurteilung in Haft. Der Geschäftsmann wurde ursprünglich wegen des Vorwurfs festgesetzt, die Gezi-Proteste in Istanbul 2013 organisiert zu haben. Zwei Tote nach Vulkanausbruch auf der Südseeinsel Tonga Auch Tage nach der gewaltigen Eruption eines Untersee-Vulkans vor der Küste Tongas in der Südsee ist das Ausmaß der Schäden weiter unklar. Zu einem Teil der Inselgruppe gebe es bisher keinen Kontakt, teilte das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten mit. Die Kommunikation sei weiter das größte Problem, da Internet und internationale Telefonleitungen immer noch außer Betrieb seien, so die UN-Behörde. Nach Angaben der neuseeländischen Regierung wurden bislang zwei Todesfälle bestätigt. Man wollte noch am Dienstag zwei Schiffe mit Hilfsgütern nach Tonga schicken. Viele Todesopfer bei Erdbeben in Afghanistan Bei einem Erdbeben im Westen Afghanistans sind mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Sie seien von den einstürzenden Dächern ihrer Häuser in der westlichen Provinz Badghis verschüttet worden, teilten die Provinzbehörden mit. Unter den Opfern im Bezirk Kadis seien auch vier Kinder. Zudem gebe es mehrere Verletzte. Auch im Bezirk Mukr hätten die Erdstöße Schäden verursacht. Das Beben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von 5,3. In Afghanistan sind Erdbeben sehr häufig, vor allem am Hindukusch, wo die Indische und die Eurasische Kontinentalplatte aufeinander stoßen. Lewandowski erneut zum FIFA-Weltfußballer gekürt Stürmerstar Robert Lewandowski von Bayern München hat zum zweiten Mal in Folge den Fußball-Olymp erklommen. Der 33-jährige polnische Nationalspieler wurde wie 2020 zum Weltfußballer des Jahres gewählt. Lewandowski setzte sich bei der Gala The Best FIFA Football Awards gegen Rekordgewinner Lionel Messi von Paris St. Germain und Liverpools ägyptischem Stürmer Mohamed Salah durch. Bei der Vergabe des Ballon d'Or im November hatte Messi noch Lewandowski ausgestochen. Der deutsche Trainer Thomas Tuchel wurde nach dem Sieg mit dem FC Chelsea in der Champions League als FIFA-Welttrainer geehrt.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
18.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jan 18, 2022 9:27


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
17.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jan 17, 2022 9:53


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-DateiCorona lässt Kluft zwischen Arm und Reich wachsen Die Corona-Pandemie hat die soziale Ungleichheit rund um den Globus massiv befeuert. Während sich das Vermögen der zehn reichsten Milliardäre seit März 2020 etwa verdoppelt habe, sei die Zahl der Menschen in Armut um rund 160 Millionen Menschen gestiegen, heißt es in einem Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam. Alle Milliardäre zusammen vermehrten demnach ihr Vermögen stärker als in den 14 Jahren vor der Pandemie. An Regierungen weltweit richtete Oxfam den Appell, Konzerne und Superreiche stärker zu besteuern. Auch müsse die Verteilung von Impfstoffen global gerechter erfolgen. Fronten im Ukraine-Konflikt bleiben verhärtet Trotz der jüngsten Krisengespräche über den Ukraine-Konflikt vertreten Russland und der Westen nach Ansicht des Kreml weiterhin "völlig gegensätzliche" Positionen. Dies sei beunruhigend, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow dem Sender CNN. Die US-Regierung erklärte, sie sei weiter bereit, nach einer diplomatischen Lösung zu suchen. Zugleich kündigte sie eine - so wörtlich - "robuste Antwort" an, falls Russland die Ukraine angreifen sollte. Inmitten der angespannten Situation reist Bundesaußenministerin Annalena Baerbock an diesem Montag nach Kiew, am Dienstag will sie in Moskau Gespräche führen. Scholz reist zum Antrittsbesuch nach Madrid Bundeskanzler Olaf Scholz bricht an diesem Montag zu seiner ersten Auslandsreise in diesem Jahr nach Spanien auf. In Madrid trifft er sich mit Ministerpräsident Pedro Sánchez, mit dem er unter anderem über den Kampf gegen die Corona-Pandemie sprechen will. Spanien sieht sich derzeit mit deutlich höheren Infektionszahlen konfrontiert als Deutschland - bei einer signifikant höheren Impfquote. Sánchez möchte sein Land zum Vorreiter auf dem Weg in die endemische Phase machen, in der Corona ähnlich wie eine Grippewelle behandelt würde. Vierter Raketentest Nordkoreas seit Neujahr Trotz neuer US-Sanktionen setzt Nordkorea seine Raketentests fort. Am Montag seien zwei Raketen von einem Flughafen nahe der Hauptstadt Pjöngjang in Richtung des Meers abgefeuert worden, teilte der Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte mit. Dabei handele es sich vermutlich um ballistische Raketen von kurzer Reichweite. Es war der vierte Raketentest des politisch isolierten Landes seit Jahresbeginn. Am Mittwoch hatte das US-Finanzministerium Strafmaßnahmen gegen fünf Nordkoreaner beschlossen, denen es vorwarf, Güter für die Raketenprogramme ihres Landes zu beschaffen. Flugzeuge erkunden Lage nach Tonga-Vulkanausbruch Zwei Tage nach dem gewaltigen Ausbruch eines Untersee-Vulkans in der Südsee ist das ganze Ausmaß der Schäden im Königreich Tonga noch unklar. Um die aktuelle Lage dort zu erkunden, schickten Australien und Neuseeland Militärflugzeuge in das Gebiet. Insgesamt gehören etwa 170 Inseln zu dem Staat im Südpazifik, 36 davon sind bewohnt. Die Eruption des Vulkans am Samstag war Tausende Kilometer weit zu hören. Sie löste Flutwellen aus und versetzte viele Pazifikländer in Alarmbereitschaft. Tsunami-Wellen wurden nicht nur in Tonga, sondern auch in Neuseeland, Japan, den USA und Südamerika registriert. Chinas Geburtenrate fällt auf Rekordtief Chinas Geburtenrate ist nach amtlichen Angaben im vergangenen Jahr auf ein Rekordtief gefallen. Es seien 7,52 Geburten je 1000 Einwohner verzeichnet worden, gab das Nationale Statistikbüro am Montag bekannt. Dies sei der niedrigste Wert seit dem Beginn der Aufzeichnungen 1949. Im Jahr 2020 betrug die Rate noch 8,52 Geburten je 1000 Einwohner. Damit könnte 2021 der Höchststand der chinesischen Bevölkerung erreicht worden sein. China hatte 2016 die umstrittene Ein-Kind-Politik abgeschafft. Vor allem wegen hoher finanzieller Belastungen für Eltern trug das jedoch kaum zu mehr Geburten bei. Biden bewertet Colleyville-Geiselnahme als Terrorakt US-Präsident Joe Biden hat die Geiselnahme in einer Synagoge im Bundesstaat Texas als "Akt des Terrors" verurteilt. Zugleich lobte er den Polizei-Einsatz in der Kleinstadt Colleyville, bei dem alle Geiseln unverletzt freikamen. Als Täter wurde ein 44 Jahre alter Brite identifiziert. Er kam im Zuge der Geiselbefreiung ums Leben. Wie genau, ließen die Behörden offen. Auch zu den Hintergründen der Tat wurden offiziell noch keine Angaben gemacht. US-Medien hatten berichtet, der Geiselnehmer habe die Pakistanerin Aafia Siddiqui freipressen wollen, die in Texas wegen Terrorvorwürfen inhaftiert ist.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
17.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jan 17, 2022 9:53


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
15.01.2022 - Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Jan 15, 2022 6:22


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Österreich wieder Corona-Hochrisikogebiet Angesichts der sprunghaft steigenden Infektionszahlen mit der Virusvariante Omikron hat Deutschland das Nachbarland Österreich erneut als Corona-Hochrisikogebiet eingestuft. Die Maßnahme tritt ab Sonntag in Kraft, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Vor nicht notwendigen touristischen Reisen in das Land wird gewarnt - dies dürfte insbesondere den Wintertourismus hart treffen. Bei der Einreise nach Deutschland aus Hochrisikogebieten gelten insbesondere für Ungeimpfte strenge Bestimmungen. Niederlande beenden strengen Corona-Lockdown Unter starkem Druck der Unternehmen beenden die Niederlande nach fast vier Wochen den strengen Corona-Lockdown. Geschäfte, Fitnessstudios, Friseure und Universitäten dürfen von diesem Samstag an wieder öffnen, wie Ministerpräsident Mark Rutte vor Journalisten in Den Haag ankündigte. Bars, Restaurants, Cafés und kulturelle Einrichtungen bleiben jedoch weiterhin geschlossen - mindestens bis zum 25. Januar. Gastwirte und der Kultursektor sind empört. Rutte sprach dagegen von einem "großartigen Moment" für die Niederländer. Die strengen Regelungen waren am 19. Dezember in Kraft getreten. Lage auf den Intensivstationen in Deutschland nicht kritisch Die Intensivmediziner in Deutschland sehen noch keine Auswirkung der Omikron-Welle in ihrem Bereich. Derzeit könne man auf den Intensivstationen die Omikron-Welle noch nicht ausmachen, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Gernot Marx, dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland". In puncto COVID-19-Patienten könne seine Organisation weiterhin rückläufige Zahlen vermelden. Am Donnerstag sei man wieder unter die Marke von 3000 COVID-Patienten gefallen. Heftige Proteste in Tunesiens Hauptstadt In Tunis haben nach Angaben des Innenministeriums mehr als eintausend Menschen gegen Präsident Kaïs Saïed protestiert. Sie werfen ihm einen "Staatsstreich" vor, weil er am 25. Juli die Regierung abgesetzt hatte. Die tunesischen Sicherheitskräfte gingen mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die Demonstranten in der Hauptstadt vor. Dutzende Menschen wurden festgenommen, wie es in Agenturberichten heißt. US-Präsident schlägt schwarze Professorin für Fed-Vorstand vor Mit der Wirtschaftsprofessorin Lisa Cook soll die erste schwarze Frau in den Vorstand der US-Notenbank Fed einziehen. US-Präsident Joe Biden nominierte Cook für den sogenannten Gouverneursrat der Federal Reserve. Der Präsident schlug außerdem den Wirtschaftsprofessor Philip Jefferson als Fed-Gouverneur vor. Jefferson würde bei einer Bestätigung durch den Senat der vierte schwarze Mann in diesem Amt in der Geschichte der Notenbank. Australisches Gericht setzt Termin für Djokovic-Anhörung fest Der von der Abschiebung aus Australien bedrohte serbische Tennisprofi Novak Djokovic ist wieder unter Beobachtung in dem Quarantänehotel. Dort wird er die Nacht verbringen. Für Sonntagmorgen um 9.30 Uhr Ortszeit ist vor Gericht ein Anhörungstermin festgesetzt worden. Das Bundesgericht soll Klarheit schaffen, ob der Weltranglistenerste und Titelverteidiger doch noch an den am Montag beginnenden Australian Open in Melbourne teilnehmen darf. Am Freitag war das Visum von Djokovic in einer persönlichen Entscheidung von Einwanderungsminister Alex Hawke ein zweites Mal für ungültig erklärt worden. Der Tennis-Profi ist nicht gegen Corona geimpft. In Australien gelten seit Pandemie-Beginn sehr strenge Regeln.

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15.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jan 15, 2022 6:22


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
14.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jan 14, 2022 9:42


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Australien annuliert Djokovics Visum Der australische Einwanderungsminister Alex Hawke hat das Visum des serbischen Tennisprofis Novak Djokovic in einer persönlichen Entscheidung für ungültig erklärt. Dies sei gut begründet und "im öffentlichen Interesse", teilte der Minister mit. Eine Teilnahme des Weltranglisten-Ersten an den am Montag beginnenden Australian Open ist damit noch nicht ausgeschlossen, weil der 34-Jährige möglicherweise weitere Rechtsmittel einlegen kann. Djokovic ist nicht gegen das Coronavirus geimpft und deswegen eine umstrittene Person in dem Land, das seit Beginn der Pandemie harte Regeln aufgestellt hat. Wieder neuer Höchstwert an Corona-Neuinfektionen in Deutschland Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat erneut einen Höchstwert erreicht. Das Robert Koch-Institut meldete 92.223 Fälle, rund zehntausend mehr als am Vortag und fast 36.000 mehr als am Freitag vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 470,6 von 427,7 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 286 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Zahl der Corona-Intensivpatienten in Deutschland noch rückläufig In Deutschland liegen trotz der Höchstwerte bei den Neuinfektionen immer weniger Corona-Patienten auf den Intensivstationen. Nach Angaben des DIVI-Intensivregisters ist die Zahl erstmals seit Mitte November wieder unter die 3000er-Marke gefallen. Auf dem Höhepunkt der vierten Welle im Dezember vorigen Jahres waren es mehr als 5000. Experten sehen aber noch keinen Grund zur Entwarnung, weil die Auswirkungen der Omikron-Variante noch nicht absehbar seien. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilte, macht die hochansteckende Virusvariante mittlerweile fast 75 Prozent aller in Deutschland registrierten Corona-Infektionen aus. Oberstes US-Gericht stoppt geplante Impfpflicht für Unternehmen Der Supreme Court der USA hat die von Präsident Joe Biden geplante Impfpflicht für Angestellte größerer Unternehmen gestoppt. Zur Begründung sagten die Richter, die nicht vom Parlament, sondern auf administrativem Weg erlassene Regelung überschreite wahrscheinlich die Kompetenz der zuständigen Behörde. Nach den Plänen der Regierung hätten rund 80 Millionen Beschäftigte in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern sich impfen oder regelmäßig testen lassen müssen. Damit sollte die Impfquote von knapp 63 Prozent erhöht werden. Die Impfpflicht für medizinisches Personal hat das Gericht dagegen für rechtens erklärt. Anführer der "Oath Keepers" wegen Erstürmung des US-Kapitols angeklagt Gut ein Jahr nach der Erstürmung des Kapitols in Washington durch Anhänger des ehemaligen Präsidenten Donald Trump ist der Anführer der rechtsextremistischen Miliz "Oath Keepers" festgenommen worden. Wie das US-Justizministerium mitteilte, wird dem 56-Jährigen sowie zehn weiteren Männern "aufrührerische Verschwörung mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen" vorgeworfen. Dieses Delikt kann mit bis zu 20 Jahren Haft bestraft werden. Insgesamt sind in den USA derzeit mehr als 700 Verfahren wegen des Sturms auf das Kapitol am 6. Januar vorigen Jahres anhängig. Tschechiens neue Regierung gewinnt Vertrauensabstimmung Nach einer knapp 23-stündigen Debatte im tschechischen Parlament hat die neue Regierung eine entscheidende Vertrauensabstimmung gewonnen. Das liberalkonservative Kabinett unter Ministerpräsident Petr Fiala erhielt die Zustimmung von 106 Parlamentariern, 87 stimmten mit Nein. Die Verfassung sieht vor, dass jede neue Regierung innerhalb von 30 Tagen nach ihrer Ernennung die Vertrauensfrage stellen muss. Tschechien übernimmt in der zweiten Jahreshälfte von Frankreich die EU-Ratspräsidentschaft. Spiderman-Szene ist teuerste Comic-Seite aller Zeiten Eine Seite aus einem Spiderman-Comic-Heft von 1984 ist für mehr als 3,3 Millionen US-Dollar (umgerechnet knapp 2,9 Millionen Euro) versteigert worden. Wie das Auktionshaus Heritage Auctions in Dallas mitteilte, ist die versteigerte Seite 25 aus dem Heft "Marvel Comics' Secret Wars No. 8" damit die teuerste Einzelseite eines Comic-Hefts aller Zeiten. In der Szene wird gezeigt, wie Spiderman zu seinem charakteristischen schwarzen Ganzkörperanzug kommt. Kurz zuvor hatte bei derselben Veranstaltung eines der wenigen noch erhaltenen Erstlingshefte der Superman-Reihe aus dem Jahr 1938 für 3,18 Millionen Dollar den Besitzer gewechselt.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
14.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jan 14, 2022 9:42


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
13.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Jan 13, 2022 9:43


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Human Rights Watch kritisiert Umgang mit Autokratien Human Rights Watch hat demokratische Länder für die Zusammenarbeit mit autoritären Herrschern kritisiert. Oft unterstützten sie autokratische Systeme, um Migration zu unterbinden, den Terrorismus zu bekämpfen oder für vermeintliche Stabilität zu sorgen, anstatt demokratische Prinzipien zu verteidigen, erklärte die Menschenrechtsorganisation anlässlich der Vorstellung ihres Jahresberichts in Genf. So lieferten etwa die USA weiter Waffen an Ägypten und Saudi-Arabien, obwohl US-Präsident Joe Biden eine menschenrechtsbasierte Außenpolitik versprochen habe. Iran und Venezuela ohne UN-Stimmrecht Der Iran, Venezuela und eine Reihe weiterer Staaten haben ihre Stimmrechte in der UN-Generalversammlung wegen Zahlungsrückständen vorübergehend verloren. Generalsekretär António Guterres teilte mit, der Iran müsse umgerechnet mindestens 16,1 Millionen Euro und Venezuela 34,8 Millionen Euro zahlen, um in dem größten UN-Organ wieder mitbestimmen zu können. Auch der Sudan und die Republik Kongo verloren ihr Stimmrecht. Nach UN-Regularien wird jenen Staaten das Recht darauf entzogen, deren Schulden der Höhe ihrer Mitgliedsbeiträge der vergangenen zwei Jahre entsprechen oder höher sind. Französisch-iranische Wissenschaftlerin wieder in Haft Die im Iran verurteilte Anthropologin Fariba Adelkhah ist wieder in das berüchtigte Evin-Gefängnis bei Teheran gebracht worden. Die französische Regierung reagierte empört und forderte die sofortige Freilassung der 62-jährigen Franko-Iranerin. Ihre erneute Inhaftierung sei "rein politisch und willkürlich" und werde sich negativ auf die Beziehungen zwischen Paris und Teheran auswirken, so ein Sprecher des Außenministeriums. Adelkhah war 2019 festgenommen und im Jahr darauf zu fünf Jahren Haft wegen Propaganda gegen das System verurteilt worden. Seit Oktober 2020 stand sie unter Hausarrest. Urteil im Al-Khatib-Prozess erwartet Vor dem Oberlandesgericht im rheinland-pfälzischen Koblenz wird an diesem Donnerstag das Urteil im weltweit ersten Prozess um Staatsfolter in Syrien erwartet. Dem Angeklagten werden unter anderem Mord in 30 Fällen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Unter seiner Führung sollen vor zehn Jahren im berüchtigten Al-Khatib-Gefängnis in Damaskus mindestens 4000 Häftlinge mit Schlägen, Tritten und Elektroschocks gefoltert worden sein. Die Bundesanwaltschaft fordert lebenslange Haft und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Die Verteidigung plädiert auf Freispruch. Nigeria hebt Twitter-Sperre auf Nach rund sieben Monaten hat der nigerianische Präsident Mohammadu Buhari den Kurzmitteilungsdienst Twitter wieder zugelassen. Laut Medienberichten hatte das Unternehmen zuvor Bedingungen erfüllt. Unter anderem gehe es dabei um die Besteuerung nach nigerianischem Recht und den Umgang mit verbotenen Veröffentlichungen. Twitter war in Nigeria im Juni "bis auf weiteres" abgeschaltet worden. Die EU, die USA und andere kritisierten das Vorgehen damals scharf. Twitter ist im bevölkerungsreichsten Staat Afrikas beliebt: Fast 40 Millionen der insgesamt 200 Millionen Einwohner haben ein Twitter-Konto. Aus für "goldene Pässe" in Bulgarien Die neue bulgarische Regierung hat das Ende der Vergabe sogenannter goldener Pässe angekündigt. Das Kabinett von Ministerpräsident Kiril Petkow begründete den Schritt damit, dass das 2013 eingeführte Programm nicht wie beabsichtigt zu bedeutenden Investitionen in die bulgarische Wirtschaft geführt habe. Die EU-Kommission hatte die Praxis der Vergabe von Staatsbürgerschaften gegen finanzielle Zusagen lange kritisiert und ihr Ende gefordert. 2020 leitete sie deshalb ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Zypern und Malta ein. Im Juni drohte die Brüsseler Behörde auch Bulgarien mit einem Verfahren. Cyberattacke auf US-Haftanstalt Ein Hackerangriff hat ein Gefängnis im US-Bundesstaat New Mexico lahmgelegt. Laut Gerichtsdokumenten wurden vergangene Woche die Sicherheitskameras sowie das automatische Türsystem der Haftanstalt im Bezirk Bernalillo außer Betrieb gesetzt. Auch andere öffentliche Einrichtungen in der Region nahe der Großstadt Albuquerque waren von dem Angriff betroffen. Unbekannte Erpresser hatten offenbar die Festplatten der Computer mit einer sogenannten Ransomware verschlüsselt. Ob sie auch Lösegeld gefordert haben, wurde nicht bekannt.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
13.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Jan 13, 2022 9:43


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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12.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Jan 12, 2022 6:50


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Hohe Infektionszahl in Deutschland Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat einen neuen Tageshöchstwert erreicht. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts haben sich in den vergangenen 24 Stunden 80.430 Menschen angesteckt. Die Sieben-Tage-Inzidenz überstieg die Marke von 400. Sie liegt aktuell bei 407,5. Zuletzt warnte die Weltgesundheitsorganisation, dass schon Mitte März sich mehr als die Hälfte der Europäer mit Omikron infiziert haben könnte. Frankreich verzeichnet Corona-Rekordwert Auch Frankreich hat mit mehr als 368.000 registrierten Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages einen Rekordwert verzeichnet. Die Fallzahlen sind über die vergangenen Wochen in die Höhe geschnellt. Die Omikron-Variante des Coronavirus ist mittlerweile vorherrschend im Land. Der Inzidenzwert lag landesweit zuletzt bei 2790. Er gibt an, wie viele Infektionen innerhalb einer Woche auf 100.000 Menschen erfasst wurden. Um die fünfte Welle einzudämmen, will Frankreichs Regierung die Corona-Regeln für Ungeimpfte nochmals verschärfen. Russland und China gegen Mali-Sanktionen Im UN-Sicherheitsrat haben Russland und China die Annahme eines Textes blockiert, der Sanktionen westafrikanischer Staaten gegen die Militärjunta in Mali befürwortet. Die Vertreter der Regierungen in Peking und Moskau verhinderten nach Angaben von Diplomaten die von Frankreich eingebrachte Initiative. Die Militärjunta hatte für Februar geplante Wahlen in Mali abgesagt und eine bis zu fünf Jahre lange Übergangsphase hin zu einer zivilen Regierung angekündigt. Die Nachbarstaaten der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) verhängten Sanktionen, darunter Grenzschließungen und ein Handelsembargo. Biden will Wahlrechtsreform durch den Senat bringen Im Streit um weitgehende Wahlrechtsreformen in den USA macht Präsident Joe Biden Druck. Er forderte, notfalls eine zentrale Regel des Senats zu ändern. Dort brauchen Gesetzesvorhaben eine "Super-Mehrheit" von 60 der 100 Senatoren, um überhaupt zur Abstimmung zu kommen. Das bedeutet, dass die Opposition Vorhaben mit einer Sperrminorität von 41 Stimmen blockieren kann. Die Republikaner von Bidens Vorgänger Donald Trump nutzen ihre Sperrminorität derzeit, um im Oberhaus in Washington zwei von den Demokraten vorangetriebene Wahlrechtsreformen zu blockieren. Zahl der Asylanträge so hoch wie lange nicht Im vergangenen Jahr sind in Deutschland so viele Asylanträge gestellt worden wie seit 2017 nicht mehr. Wie aus Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hervorgeht, nahm die Behörde 2021 rund 190.800 Asylanträge entgegen. Das wichtigste Herkunftsland der Asylbewerber war im vergangenen Jahr erneut Syrien. Mehr als 70.000 Anträge betrafen laut BAMF-Statistik Menschen aus dem arabischen Land. Zugenommen hat die Zahl der Schutzsuchenden aus Afghanistan. Mehr als 31.000 Afghanen stellten vergangenes Jahr Asylanträge in Deutschland. Djokovic äußert sich erstmals selbst im Einreisestreit mit Australien Tennis-Star Novak Djokovic hat zwei Vorwürfe im Zusammenhang mit seiner umstrittenen Einreise in Australien zugegeben. Er veröffentlichte auf Instagram eine Erklärung, in der er einräumte, dass sein Einreiseformular falsch ausgefüllt worden sei. Er gab jedoch seinen Mitarbeitern die Schuld dafür. Er gab auch zu, sich trotz eines positiven Corona-Testergebnisses mit einem Journalisten getroffen zu haben. Australische Medien hatten berichtet, dass Djokovic sich in den 14 Tagen vor seinem Abflug aus Spanien auch in Serbien aufgehalten hatte, dies jedoch nicht in dem Formular angegeben wurde.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
11.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Jan 11, 2022 9:34


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU-Parlamentspräsident David Sassoli ist tot Der Präsident des EU-Parlaments, David Sassoli, ist in der Nacht zum Dienstag in einem Krankenhaus in Italien gestorben. Nach Angaben seines Sprechers Roberto Cuillo befand sich der 65-jährige Italiener seit mehr als zwei Wochen in einem Onkologie-Zentrum in Aviano "wegen einer schweren Komplikation aufgrund einer Funktionsstörung des Immunsystems". Der Sozialdemokrat hatte den Parlamentsvorsitz seit der Europawahl 2019 inne. Sassoli arbeitete früher als Journalist für Zeitungen und den öffentlich-rechtlichen italienischen Rundfunk. Er galt als Kämpfer für die Rechte von Migranten und Bedürftigen. Nordkorea unternimmt neuen Raketentest Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs und Japans eine Rakete ins Ostchinesische Meer abgefeuert. Um welche Art von Rakete es sich genau handelte und wie weit sie flog, ist noch unklar. UN-Resolutionen verbieten Nordkorea Versuche mit ballistischen Waffen, die je nach Bauart einen Atomsprengkopf tragen können. Nordkorea hatte bereits in der vergangenen Woche einen Raketentest unternommen und von einem erfolgreichen Test einer Hyperschall-Rakete gesprochen. Solche Raketen sind im Flug manövrierfähig und damit für die herkömmliche Luftabwehr schwer auszumachen und abzufangen. Jemenitische Armee meldet Eroberung von Schabwa Die Regierungstruppen im Jemen haben nach eigenen Angaben die Provinz Schabwa unter ihre Kontrolle gebracht. Im Land herrscht seit 2015 Krieg zwischen den von Saudi-Arabien und anderen arabischen Staaten unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi und den Huthi-Rebellen, hinter denen der Iran steht. Mehr als 370.000 Menschen wurden in dem Konflikt bereits getötet, Millionen Menschen mussten fliehen. Die Vereinten Nationen stufen den Krieg im Jemen als schlimmste humanitäre Krise der Welt ein. US-Mediziner setzen Patienten erstmals erfolgreich ein Schweineherz ein In den USA haben Mediziner erstmals erfolgreich einem Patienten das Herz eines genveränderten Schweins eingesetzt. Dem 57-jährigen Patienten gehe es drei Tage nach der Transplantation gut, erklärte die medizinische Fakultät der Universität des Bundesstaates Maryland. Die behandelnden Ärzte sprachen von einer bahnbrechenden Operation, mit der künftig möglicherweise der Mangel an Organen behoben werden könne. Der Patient litt an einer Herzerkrankung im Endstadium. "Ich hatte die Wahl zu sterben oder diese Transplantation vorzunehmen", sagte David Bennett laut der Universität vor der Operation. Mexikos Präsident hat erneut Corona Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador ist nach eigenen Angaben zum zweiten Mal an COVID-19 erkrankt. Er habe aber nur leichte Symptome, betonte der Präsident. López Obrador war bereits im Januar vergangenen Jahres an COVID-19 erkrankt. Zu Beginn der Pandemie hatte der Linkspopulist das Coronavirus verharmlost und sich gegen Beschränkungen gestemmt. In der letzten Zeit warb der Präsident allerdings für die Impfung gegen das Virus. Der 68-Jährige hat selbst bislang drei Impfdosen erhalten - die letzte im Dezember. Tausende demonstrieren gegen Corona-Politik Deutschlandweit hat es erneut Proteste gegen die Corona-Politik und eine mögliche Impfpflicht gegeben. Größere Versammlungen gab es etwa in Rostock, Schwerin, Cottbus, Halle, Nürnberg, Bamberg, Augsburg und Magdeburg. In Mecklenburg-Vorpommern protestierten etwa 15.000 Menschen, in Thüringen etwa 17.000. Auch in den ostdeutschen Bundesländern Sachsen-Anhalt und Brandenburg erhielten die Versammlungen teils großen Zulauf. In der westdeutschen Metropole Köln gingen etwa 1500 Demonstranten auf die Straße. BKA ist vorbereitet auf neues Social-Media-Gesetz Im Kampf gegen Hass im Netz rechnen Polizei und Justiz mit einer großen Zahl von Ermittlungen. Grund ist das reformierte Netzwerkdurchsetzungsgesetz, das ab Februar gilt. Wie zuvor schon der Richterbund geht auch das Bundeskriminalamt (BKA) von 150.000 Strafverfahren pro Jahr aus. Die neue Regelung verpflichtet Betreiber sozialer Netzwerke künftig, strafbare Inhalte anzuzeigen, die von ihren Nutzern gepostet werden. Die zuständige Zentrale Meldestelle werde fristgerecht zum 1. Februar ihre Arbeit aufnehmen, sagte ein BKA-Sprecher dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

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10.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Jan 10, 2022 7:59


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Weitere Gefängnisstrafe für Aung San Suu Kyi in Myanmar Ein Sondergericht hat Myanmars entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Die 76-Jährige wurde des illegalen Imports und Besitzes von Walkie-Talkies sowie des Verstoßes gegen Corona-Vorschriften für schuldig befunden. Anfang Dezember war die Friedensnobelpreisträgerin bereits einmal zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Die Militärjunta verkürzte die Strafe kurz darauf auf zwei Jahre. Suu Kyi war im Februar 2021 nach einem Putsch abgesetzt worden. Ihr drohen weitere Gerichtsverfahren. Die herrschenden Militärs werfen ihr auch Korruption vor. Teilsieg für Tennisstar Djokovic in Australien Im juristischen Tauziehen um seine Einreise in Australien hat der serbische Tennisspieler Novak Djokovic einen ersten Teilsieg errungen. Ein Gericht in Melbourne entschied zugunsten des 34-Jährigen und ordnete Djokovics Freilassung aus der Unterbringungseinrichtung für Ausreisepflichtige an. Djokovics Anwälte waren gegen die Annullierung seines Visums durch die Grenzschutzbehörden nach der Ankunft des Serben am Mittwoch vorgegangen. Der Erfolg vor Gericht garantiert noch nicht, dass Djokovic als Titelverteidiger an den Australian Open ab dem 17. Januar teilnehmen kann. Die australische Regierung kündigte bereits an, eine erneute Aufhebung von Djokovics Visum zu prüfen. Kasachstan meldet nach Unruhen viele Tote Bei den tagelangen Unruhen in Kasachstan sind nach offiziellen Angaben insgesamt 164 Menschen getötet worden. Die Zahl der Festgenommenen wurde mit knapp 8000 angegeben. Laut Darstellung der Regierung hat sich die Lage in dem zentralasiatischen Land mittlerweile stabilisiert. Soldaten des von Russland dominierten Militärbündnisses OVKS bewachten strategisch wichtige Einrichtungen. Staatspräsident Kassym-Jomart Tokajew hatte seinen Sicherheitskräften am Freitag den Befehl erteilt, "ohne Vorwarnung tödliche Schüsse abzugeben". Die USA forderten Tokajew auf, diesen Schießbefehl aufzuheben. USA und Russland sprechen über Ukraine-Krise Regierungsvertreter der USA und Russlands wollen an diesem Montag in Genf versuchen, den Ukraine-Konflikt zu entschärfen. Beide Seiten rechnen mit schwierigen Gesprächen. Die Vereinigten Staaten und auch die Europäische Union treibt die Sorge um, dass Russland einen Einmarsch in die benachbarte Ostukraine vorbereitet. Dies wird vom Kreml vehement bestritten. Die russische Regierung möchte ihrerseits die Aufnahme weiterer osteuropäischer Länder in die NATO verhindern. Vor allem die Ukraine dürfe niemals Mitglied des westlichen Militärbündnisses werden, heißt es aus Moskau. ECOWAS-Staaten machen Grenzen zu Mali dicht Angesichts der Absage der für Februar geplanten Wahlen durch Malis Militärjunta haben die Nachbarstaaten harte Sanktionen gegen das westafrikanische Land beschlossen. Dazu gehören Grenzschließungen und ein Handelsembargo, wie die Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS nach einem Gipfeltreffen in der ghanaischen Hauptstadt Accra mitteilte. Es sollen auch Finanzhilfen gekürzt und malische Vermögenswerte bei der Zentralbank der westafrikanischen Staaten eingefroren werden. Die Führung in Bamako hatte mitgeteilt, statt Ende kommenden Monats erst in vier Jahren wieder Wahlen abhalten zu wollen. Feuer-Tragödie schockt New York City Bei einem der schwersten Brände in der neueren Geschichte New Yorks sind mindestens 19 Menschen in einem Wohngebäude ums Leben gekommen, darunter neun Kinder. Mehr als 60 weitere Personen wurden verletzt, etliche von ihnen lebensgefährlich. Bürgermeister Eric Adams sprach von einer "Tragödie". Als Brandursache nannte Feuerwehr-Chef Daniel Nigro ein kaputtes elektrisches Heizgerät in einer Wohnung in der ersten und zweiten Etage. Von dort habe sich tödlicher Rauch im gesamten 19-stöckigen Wohnhaus ausbreiten können. Feuerleitern habe es in dem Gebäude im Stadtteil Bronx nicht gegeben. "The Power of the Dog" räumt bei Globe-Verleihung ab Das Western-Familiendrama "The Power of the Dog" hat den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Es brachte auch der neuseeländischen Regisseurin Jane Campion und dem australischen Nebendarsteller Kodi Smit-McPhee eine Trophäe ein. Ebenfalls drei Golden Globes holte Steven Spielbergs Filmmusical "West Side Story". Neben dem Preis in der Sparte "beste Komödie/Musical" wurden Hauptdarstellerin Rachel Zegler und Nebendarstellerin Ariana DeBose ausgezeichnet. Der deutsche Filmkomponist Hans Zimmer gewann einen Golden Globe für das Science-Fiction-Drama "Dune".

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08.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Jan 8, 2022 7:01


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Corona-Inzidenz in Deutschland erneut stark gestiegen Der Corona-Inzidenzwert in Deutschland ist erneut stark gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt die Zahl der Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen bei 335,9. Am Vortag lag sie bei 303,4, vor einer Woche bei 220,3. Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI knapp 56.000 Neuinfektionen binnen eines Tages. 286 Menschen starben an oder mit Corona. Bund und Länder hatten am Freitag wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante verschärfte Regeln für die Gastronomie sowie verkürzte Isolations- und Quarantäneregeln für Infizierte und Kontaktpersonen beschlossen. Äthiopische Regierung lässt Oppositionelle frei Äthiopiens Präsident Abiy Ahmed hat angekündigt, mehrere prominente Gefangene freizulassen. Dazu zählen den Angaben zufolge wichtige Mitglieder der Rebellengruppe TPLF aus der Krisenregion Tigray im Norden des Landes und Oppositionspolitiker. Einer von ihnen, der Journalist Eskinder Nega, befindet sich nach Angaben seiner Banderas-Partei bereits in Freiheit. Ziel der am Tag des äthiopisch-orthodoxen Weihnachtsfestes verkündeten Amnestie sei es, auf friedliche Weise den Weg für eine dauerhafte Lösung für die Probleme des Landes freizumachen, sagte Präsident Ahmed. Lebenslange Haft für Mörder eines schwarzen Joggers in den USA Im US-Bundesstaat Georgia hat ein Richter drei Männer wegen des Mordes an Ahmaud Arbery zu lebenslanger Haft verurteilt. Im Februar 2020 hatten der heute 35-jährige Haupttäter und sein Vater sowie ein Nachbar den 25-jährigen Schwarzen mit Autos gejagt und dann erschossen. Für Empörung sorgte, dass die Justiz erst aktiv wurde, als das Video des Vorfalls Monate später publik wurde. Arberys Tod führte - zusammen mit dem des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis - zu landesweiten Anti-Rassismus-Protesten. Viele Tote durch Explosion in China Nach einer Explosion in einer Verwaltungskantine in Südwestchina ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 16 gestiegen. Die Zahl der Verletzten gab die amtliche Agentur Xinhua mit zehn an. Inzwischen seien alle Opfer aus den Trümmern geborgen worden. Das Gebäude am Stadtrand der Metropole Chongqing wurde bei der Explosion komplett zerstört, alle 26 Angestellten, die dort gerade zu Mittag aßen, wurden unter den Trümmern begraben. Als Ursache des Unglücks wurde ein Gasleck vermutet. Tennisstar Djokovic sitzt weiter in Quarantänehotel fest Der serbische Tennisstar Novak Djokovic muss den dritten Tag in Folge in einem Quarantänehotel in Melbourne verbringen. Dort sind vor allem Asylbewerber untergebracht. Die Anwälte des Sportlers bereiten eine Klage gegen die Annullierung seines Visums durch Australiens Behörden wegen fehlender Corona-Impfnachweise vor. Der Impfskeptiker Djokovic will an den Mitte Januar beginnenden Australian Open teilnehmen und hatte dafür nach eigenen Angaben eine medizinische Ausnahmegenehmigung erhalten. Nun befasst sich ein Gericht mit der möglichen Abschiebung des 34-Jährigen. Serbiens Regierung hat das Vorgehen scharf verurteilt. Corona-geschwächte Bayern unterliegen gegen Mönchengladbach Zum Auftakt der Rückrunde in der Fußballbundesliga hat Rekordmeister Bayern München sein Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:2 verloren. Den Münchnern fehlten insgesamt elf Spieler wegen Corona-Infektionen oder Verletzungen. Trotz der Niederlage bleibt das Team von Julian Nagelsmann mit deutlichem Vorsprung Tabellenführer. Die Gladbacher verbesserten sich vorübergehend auf Platz elf.

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07.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Jan 7, 2022 8:01


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Kasachstans Präsident: Ordnung überwiegend wiederhergestellt Bei den gewaltsamen Protesten in Kasachstan haben die Sicherheitskräfte nach Angaben der Regierung 26 Demonstranten getötet, die sie als "bewaffnete Kriminelle" bezeichneten. 18 weitere seien verletzt worden, teilte das Innenministerium mit. Präsident Kassym-Schomart Tokajew erklärte, die verfassungsmäßige Ordnung sei in allen Regionen weitgehend wiederhergestellt. Kasachstan wird seit Tagen von beispiellosen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften erschüttert. Am Donnerstag trafen erste Einheiten einer von Russland angeführten sogenannten Friedenstruppe in dem Land ein. Deutschland steht vor strengeren Corona-Regeln Bei ihrer ersten Videoschalte im neuen Jahr beraten die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzler Olaf Scholz über weitere Corona-Schutzmaßnahmen. Wie aus einer Beschlussvorlage für das Treffen hervorgeht, soll wegen der Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante der Zugang zur Gastronomie weiter eingeschränkt werden. Bundesweit und Inzidenz-unabhängig solle der Besuch etwa von Restaurants und Cafés für Geimpfte und Genesene nur noch mit tagesaktuellem Test oder dem Nachweis einer Auffrischungsimpfung möglich sein. Im Gespräch sind zudem verkürzte Quarantänezeiten. Leichen vor Regierungsgebäude in Mexiko gefunden Vor dem Gouverneurspalast des mexikanischen Bundesstaates Zacatecas sind zehn Leichen in einem dort abgestellten Auto entdeckt worden. Die in dem Wagen zusammengepferchten Leichen sind offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens. Der Fahrer sei geflohen, teilte Gouverneur David Monreal in einem Facebook-Video mit. Die Verletzungen der Toten deuteten darauf hin, dass sie vor ihrer Ermordung mit Schlägen traktiert worden seien. Die Gewalt in Zacatecas geht zu einem großen Teil auf das Konto von Kartellen und Gangs, die in Drogenschmuggel, Schutzgelderpressung und Benzindiebstahl verwickelt sind. Journalist in Haiti von krimineller Bande getötet In Haiti ist mindestens ein Journalist nach Angaben seines Arbeitgebers bei einem Einsatz getötet worden. John Amady sei am Rande der Hauptstadt Port-au-Prince von Bandenmitgliedern niedergeschossen und bei lebendigem Leib verbrannt worden, teilte der kanadische Radiosender Écoute FM auf Facebook mit. Amady hatte demnach für den Sender an einem Bericht über die Sicherheitslage in der Gegend gearbeitet. Der Karibikstaat wird seit Jahren von heftiger Bandenkriminalität heimgesucht, die sich in den vergangenen Monaten noch verschärft hat. Erneut tödliche Gewalt bei Demonstrationen im Sudan Bei anhaltenden Protesten gegen die Militärregierung im Sudan ist es erneut zu tödlicher Gewalt gekommen. In Omdurman und Bahri wurden drei Menschen erschossen, wie das Zentralkomitee sudanesischer Ärzte mitteilte. In mehreren Städten protestierten Tausende gegen das Militär und dessen Machtübernahme vor gut zwei Monaten. Sudans oberster General Abdel Fattah al-Burhan hatte im Oktober den Ausnahmezustand verhängt und die Regierung abgesetzt, die nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Omar al-Baschir im April 2019 den Übergang zu demokratischen Wahlen hatte leiten sollen. US-Starregisseur Peter Bogdanovich ist tot Der US-Filmemacher Peter Bogdanovich ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Als Regisseur bekannt wurde er durch Filme wie "Paper Moon", "What's Up, Doc?" und "The Last Picture Show". Dieser Film wurde für acht Oscars nominiert und in zwei Kategorien ausgezeichnet und gilt als Hollywood-Klassiker. Immer wieder trat Bogdanovich auch als Schauspieler auf, unter anderem in der Mafia-Serie "The Sopranos". Zuletzt drehte er 2018 einen Dokumentarfilm über den US-Schauspieler Buster Keaton. Regie- und Schauspielkollegen würdigten ihn als Meister des Kinos und wunderbaren Künstler.

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06.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Jan 6, 2022 10:17


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Kasachstan bekommt militärische Hilfe von Verbündeten Das von Russland geführte Militärbündnis OVKS hat die befristete Entsendung von "Friedenstruppen" in das von Unruhen erschütterte Kasachstan angekündigt. Damit solle die Lage stabilisiert und normalisiert werden, hieß es. Staatschef Kassym-Schomart Tokajew hatte die Unterstützung angefordert. Zum Bündnis OVKS gehören Russland, Belarus, Armenien, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan. Derweil halten die Unruhen an. Nach Angaben der Polizei wurden Dutzende Demonstranten getötet, als sie versuchten, Verwaltungsgebäude und Polizei-Dienststellen in Almaty zu stürmen. Blinken und Baerbock warnen Russland Im Ukraine-Konflikt haben die USA und Deutschland deutliche Worte an die Regierung in Moskau gerichtet. Mit ihrem US-Kollegen Antony Blinken warnte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock Russland davor, erneut die Souveränität der Ukraine zu verletzen. Dies hätte schwere Konsequenzen, sagte sie bei ihrem Antrittsbesuch in Washington. Das russische Handeln sei mit einem klaren Preisschild gekennzeichnet, ergänzte Baerbock mit Blick auf mögliche Sanktionen. Sie pochte auf eine Beteiligung Europas an den Gesprächen zur Beilegung der Krise, die kommende Woche mit Russland stattfinden sollen. USA verhängen Strafmaßnahmen gegen Dodik Die USA haben den bosnischen Serbenführer Milorad Dodik mit Sanktionen belegt. In der Begründung des US-Finanzministeriums heißt es, der 62-Jährige untergrabe mit seinen "destabilisierenden korrupten Aktivitäten die territoriale Integrität und Souveränität von Bosnien und Herzegowina" sowie der gesamten Region. Er gefährde damit das Dayton-Friedensabkommen von 1995. Der Nationalist Dodik ist derzeit Mitglied des dreiköpfigen Staatspräsidiums des Landes. Sein Ziel ist es, dass sich die Republika Srpska, der serbische Landesteil Bosniens, abspaltet und Serbien anschließt. Italien führt Impfpflicht für über 50-Jährige ein Die italienische Regierung hat wegen der Pandemie-Lage eine Corona-Impfpflicht für Menschen über 50 Jahre beschlossen. "Wir schreiten besonders in den Altersklassen ein, die mehr vom Risiko eines Krankenhausaufenthaltes betroffen sind, um den Druck von den Kliniken zu nehmen", sagte Ministerpräsident Mario Draghi. Ab 15. Februar gelte für die über 50-Jährigen zudem die 2G-Regel am Arbeitsplatz. Damit müssen sie nachweislich gegen COVID-19 geimpft oder genesen sein, um zur Arbeit gehen zu können. Italien hat 59 Millionen Einwohner, von denen 28 Millionen über 50 Jahre alt sind. Australien und Japan stärken Militärkooperation Mit Blick auf das stärkere Auftreten Chinas in der Region rücken Japan und Australien militärisch enger zusammen. Die Regierungschefs der beiden Bündnispartner der USA, Fumio Kishida und Scott Morrison, unterzeichneten ein Abkommen, das gemeinsame Manöver erleichtern soll. Dazu gehört die schnellere Entsendung von Personal, eine Lockerung der Restriktionen beim Transport von Waffen und Ausrüstung für Übungen sowie Kriseneinsätze bei Naturkatastrophen. Das "Reciprocal Access Agreement" entspricht einem Abkommen, das Japan bislang nur mit seiner Schutzmacht USA hatte. Kanada zahlt Entschädigung an indigene Missbrauchsopfer Jahrzehntelang sind in Kanada indigene Kinder in zumeist christlichen Heimen misshandelt oder sexuell missbraucht worden. Jetzt hat sich die Regierung zu Entschädigungszahlungen von 40 Milliarden kanadischen Dollar, etwa 28 Milliarden Euro, verpflichtet. Die Hälfte davon seien Zahlungen an Opfer und deren Familien, für Kinder, die zwischen 1991 und 2021 Eltern und Erziehungsberechtigten weggenommen wurden und in die Heime kamen, hieß es. Die andere Hälfte solle in langfristig angelegte Reformen des Heim- und Sozialsystems fließen. Mit dem Geld will die Regierung einen Rechtsstreit beilegen. Juristischer Krimi - Djokovic geht gegen Abschiebung vor Der Tennis-Star Novak Djokovic wehrt sich juristisch gegen die drohende Abschiebung aus Australien, nachdem sein Visum wegen Nichterfüllung der Pandemie-Einreisebestimmungen von den Behörden widerrufen worden war. Der impfskeptische Serbe wurde bei seiner Ankunft von Grenzbeamten festgehalten und befindet sich derzeit offenbar in einem Quarantäne-Hotel für Einwanderer in Melbourne. Der australische Ministerpräsident Scott Morrison erklärte, Djokovic habe es versäumt, den Beamten einen Nachweis über die doppelte Impfung oder eine angemessene medizinische Ausnahmegenehmigung vorzulegen.

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05.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Jan 5, 2022 8:30


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Regierung in Kasachstan tritt nach Protestwelle zurück Der Präsident von Kasachstan hat nach heftigen Protesten wegen steigender Gaspreise die Regierung entlassen. Auf der Website von Präsident Kassym-Schomart Tokajew hieß es, dieser habe den Rücktritt des Kabinetts von Regierungschef Askar Mamin akzeptiert. Dessen Stellvertreter Alichan Smailow soll die Regierungsgeschäfte kommissarisch übernehmen, bis eine neue Regierung steht. Zuvor hatte Tokajew den Ausnahmezustand für die Region Mangystau und die Metropole Almaty ausgerufen. Stark gestiegene Preise für Autogas hatten am Sonntag Proteste in Mangystau erzeugt, die sich rasch ausbreiteten. Nordkorea feuert Geschoss ins Meer ab Nordkorea hat nach Angaben Japans und Südkoreas mindestens eine Rakete Richtung Japanisches Meer abgefeuert. Bei dem Geschoss habe es sich offensichtlich um eine ballistische Rakete gehandelt, teilte der Generalstab des südkoreanischen Militärs mit. Ähnlich äußerte sich Japan. Der Raketenstart ist der erste bekannte des kommunistischen Staates im Jahr 2022. Die selbst erklärte Atommacht Nordkorea hatte zuletzt im Oktober eine ballistische Rakete getestet. Das international weitgehend isolierte Land steht wegen seines Atom- und Raketenprogramms unter strikten US- und UN-Sanktionen. Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland binnen 24 Stunden fast verdoppelt Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut binnen 24 Stunden 58.912 Neuinfektionen gemeldet. Am Dienstag waren es 30.561. Damit hat sich diese Zahl in nur einem Tag fast verdoppelt und seit Montag verdreifacht. Der Tagesrekord wurde am 18. November 2021 mit 65.371 Ansteckungen erreicht. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 239,9 am Dienstag auf nun 258,6. Vor einer Woche hatte sie erst bei 205,5 gelegen. Der Wert gibt die Zahl der neuen Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen an. Gesundheitsminister Karl Lauterbach fordert härtere Kontaktbeschränkungen. Präsident Macron möchte Ungeimpfte "nerven" Frankreichs Staatschef will Nicht-Geimpften das Leben schwer machen und ihren Lebensradius beschränken. Er werde für sie soweit wie möglich den Zugang zu den Aktivitäten des sozialen Lebens einschränken, sagte Emmanuel Macron in einem Interview der Zeitung "Le Parisien". Er habe "große Lust, die Ungeimpften zu nerven". Die saloppen Bemerkungen Macrons haben zu einem Aufschrei seitens der Opposition geführt. In Frankreich wurden innerhalb von 24 Stunden mehr als 270.000 neue Corona-Infektionen gemeldet, so viele wie noch nie an einem Tag. Kein Strafprozess gegen Andrew Cuomo Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen sexueller Belästigung gegen den New Yorker Ex-Gouverneur eingestellt. Es habe sich nach gründlicher Prüfung gezeigt, dass die hohen Anforderungen an einen Strafprozess gegen Andrew Cuomo nicht erfüllt werden könnten, teilte die Staatsanwaltschaft in Albany, der Hauptstadt des Bundesstaats New York, mit. Dabei ging es um Vorwürfe, dass der 64-Jährige in seinem Amtssitz eine Mitarbeiterin unangemessen berührt haben soll. Cuomo war im August nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung durch zahlreiche Frauen vom Gouverneursamt zurückgetreten. Außenministerin Baerbock fliegt zu Gesprächen mit Blinken in die USA Angesichts des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine reist die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock an diesem Mittwoch in die USA. In Washington will sie bei ihrem ersten USA-Besuch als Ministerin ihren US-Kollegen Antony Blinken treffen. Vor ihrem Abflug betonte Baerbock die Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft. Die Europäer hätten "keinen stärkeren Partner als die USA". Man habe Moskau mehrmals gesagt, dass der einzige Ausweg aus der Krise der Dialog sei. Ein starker russischer Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine hat im Westen die Sorge vor einer Invasion genährt. Straßenkarneval in Rio wegen Pandemie erneut abgesagt Die brasilianische Metropole Rio de Janeiro hat wegen der Corona-Pandemie zum zweiten Mal in Folge den weltberühmten Straßenkarneval abgesagt. Zur Begründung hieß es, Einlasskontrollen und die Einhaltung anderer Corona-Maßnahmen beim Straßenkarneval, für den sich in Rio Hunderte Gruppen angemeldet hatten, seien praktisch unmöglich. Die Pläne für die legendären Umzüge im Sambodrom werden vorerst weiter aufrechterhalten. Dort seien Kontrollen zum Infektionsschutz einfacher umzusetzen. Beim Karneval 2020 nahmen laut Stadtverwaltung rund sieben Millionen Menschen an den Straßenfesten teil.

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04.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Jan 4, 2022 9:00


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.RKI weist keine Virusvariantengebiete mehr aus Angesichts der Ausbreitung der Coronavirus-Variante Omikron auch in Deutschland lockert die Bundesregierung ihre Einreisebeschränkungen. Großbritannien, Südafrika, Namibia, Botswana, Mosambik, Simbabwe, Malawi, Eswatini und Lesotho gelten von diesem Dienstag an nicht mehr als Virusvariantengebiete, wie das Robert Koch-Institut mitteilte. Stattdessen werden die neun Staaten nun als Hochrisikogebiete geführt. Für Menschen aus diesen Ländern mit einer vollständigen Corona-Impfung wird die Einreise nach Deutschland damit deutlich erleichtert. Gegner von Corona-Maßnahmen machen mobil In Deutschland haben mehrere zehntausend Menschen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen protestiert. Sie trafen sich in etlichen Städten zu nicht genehmigten "Montagsspaziergängen". Größere Demonstrationen wurden etwa aus Rostock in Mecklenburg-Vorpommern und Nürnberg in Bayern gemeldet. Die meisten Protestaktionen verliefen friedlich. In Lichtenstein bei Zwickau in Sachsen wurden Einsatzkräfte attackiert, 14 von ihnen erlitten dabei nach Polizei-Angaben Verletzungen. Mancherorts kam es zu Gegendemonstrationen. Apple-Konzern schreibt Wall-Street-Geschichte Der iPhone-Hersteller Apple hat als weltweit erstes Unternehmen einen Börsenwert von drei Billionen Dollar erreicht. Das entspricht fast der gesamten Wirtschaftsleistung Deutschlands. Apple gehört wie zahlreiche andere Technologiefirmen zu den Profiteuren der Coronavirus-Pandemie. An der New Yorker Wall Street rangiert der Konzern vor dem Softwareriesen Microsoft mit einem Wert von rund 2,5 Billionen Dollar sowie Amazon und der Google-Mutter Alphabet, die jeweils mehr als eine Billion Dollar wert sind. Etliche Todesopfer bei Kämpfen in Kolumbien Bei Gefechten in Kolumbien zwischen der marxistischen Untergrundmiliz ELN und abtrünnigen Mitgliedern der aufgelösten Rebellenorganisation FARC sind mindestens 23 Menschen getötet worden. Die Kämpfe ereigneten sich im Grenzgebiet zu Venezuela in der nordöstlichen Region Arauca. Das teilte Vize-Verteidigungsminister Jairo García mit. Unter den Toten seien auch vier Venezolaner, sagte Verteidigungsminister Diego Molano. Unklar ist, ob auch Zivilisten getötet wurden. Anders als die FARC hat die ELN mit etwa 2500 Mitgliedern dem bewaffneten Kampf gegen die Regierung nicht abgeschworen. Hilfswerk beklagt mehr als 4400 tote Migranten auf Spanien-Routen Mehr als 4400 Migranten sind nach Angaben einer angesehenen spanischen Hilfsorganisation im Vorjahr bei dem Versuch gestorben, Spanien auf dem Seeweg zu erreichen. Die Zahl habe sich im Vergleich zu 2020 verdoppelt - damals seien 2170 Migranten ums Leben gekommen, teilte das in Afrika sehr gut vernetzte Hilfswerk Caminando Fronteras mit. So viele Todesopfer wie 2021 seien noch nie registriert worden. Allein auf dem Weg von Westafrika zu den Kanaren habe es 4016 Todesopfer gegeben. Die Zahl der spanischen Organisation ist dreieinhalb Mal so hoch wie jene der UN-Organisation für Migration. Schuldspruch gegen Theranos-Gründerin Holmes Die einstige US-Vorzeigeunternehmerin Elizabeth Holmes ist von einer Jury im kalifornischen San Jose des Betrugs schuldig gesprochen worden. Die heute 37-Jährige habe Investoren mit vorsätzlichen Falschbehauptungen über die Technologie ihrer Bluttest-Firma Theranos dazu verleitet, Gelder in das Unternehmen zu stecken, urteilten die Geschworenen. Holmes war durch die Gründung von Theranos zur Milliardärin geworden. Recherchen hatten ans Licht gebracht, dass die vermeintlich revolutionäre Technologie des Unternehmens gar nicht funktionierte. Das Strafmaß gegen Holmes wird später verkündet. Peter Wright ist neuer Darts-Weltmeister Der Schotte Peter Wright hat zum zweiten Mal die Darts-WM gewonnen. Der 51-Jährige setzte sich im Finale 7:5 gegen Michael Smith aus England durch. Dafür erhielt Wright einen Siegerscheck in Höhe von 500.000 Britischen Pfund. Die Weltmeisterschaft in London war von zahlreichen Corona-Fällen überschattet worden. Auch der favorisierte Topstar Michael van Gerwen aus den Niederlanden wurde positiv getestet.

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03.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Jan 3, 2022 8:49


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA bereit zu "entschlossener" Reaktion US-Präsident Joe Biden hat der Ukraine für den Fall eines russischen Angriffs Unterstützung zugesichert. Das ist das Ergebnis eines Telefonats mit seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj. Nach Angaben des Weißen Hauses habe Biden dabei deutlich gemacht, dass die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten - so wörtlich "entschlossen antworten werden", falls Russland weiter in die Ukraine einmarschiere. Weitere diplomatische Bemühungen sollen zu einer Entspannung beitragen. Dazu ist ein Treffen von Vertretern der USA und Russlands am kommenden Wochenende in Genf geplant. Hongkonger "Citizen News" geben auf Erneut hat ein regierungskritisches Nachrichtenmedium in Hongkong seine Auflösung bekanntgegeben. Die Online-Publikation "Citizen News" teilte mit, ab Dienstag den Betrieb vollständig einzustellen. Begründet wurde der Schritt mit einem "sich verschlechternden Umfeld für die Medien", weswegen man die Sicherheit der Mitarbeiter nicht mehr gewährleisten könne. Erst Ende Dezember hatte das pro-demokratische Hongkonger Medium "Stand News" geschlossen, nachdem mehrere führende Mitarbeiter in der chinesischen Sonderverwaltungszone festgenommen wurden. Regierungschef wirft das Handtuch Im Krisenstaat Sudan ist Ministerpräsident Abdullah Hamdok zurückgetreten. Er habe sein Versprechen, eine politische Katastrophe in dem Land am Horn von Afrika zu verhindern, nicht einhalten können, sagte er zur Erklärung. Hamdok war Ende Oktober bei einem Militärputsch entmachtet und erst nach Druck aus dem In- und Ausland wieder ins Amt eingesetzt worden. In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Demonstrationen gegen die Beteiligung des Militärs an der Übergangsregierung gegeben. Festnahme nach Feuer in Parlament In Kapstadt befindet sich nach dem Brand im Parlamentsgebäude ein Verdächtiger in Gewahrsam. Laut südafrikanischer Polizei sei der 49-jährige Mann auf Videos von Überwachungskameras im Gebäude zu sehen. Er habe Dinge aus dem Parlament bei sich gehabt. Ob es sich um Brandstiftung handelt, ist aber noch unklar. Nach Angaben der Ermittler hatten Warnmelder und Sprinkleranlage offenbar nicht richtig funktioniert, wodurch sich die Flammen rasant ausbreiten konnten. Das historische Gebäude in Kapstadt ist durch das Feuer völlig zerstört worden, verletzt wurde aber niemand. Schulstart trotz Omikron Überschattet von Corona-Sorgen geht an diesem Montag in mehreren Bundesländern der Schulunterricht wieder los. Während das Ausmaß der Omikron-Welle in Deutschland noch unklar ist, kehren nach Ende der Weihnachtsferien zunächst in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen und Rheinland-Pfalz Schülerinnen und Schüler zurück in den Unterricht. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rief Kinder und Jugendliche nochmals zum Tragen von Masken auf. In den Schulen sei dies ein "absolutes Muss". Ausschreitungen bei Corona-Demo Rund 10.000 Menschen haben in Amsterdam bei einer verbotenen Demonstration gegen die Corona-Politik der niederländischen Regierung protestiert. Die Polizei löste die Kundgebung vor dem Rijksmuseum auf. Es kam dabei zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. 30 Teilnehmer wurden festgenommen. Die Niederlande befinden sich wegen der hoch ansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus in einem harten Lockdown, der noch bis mindestens Mitte Januar dauern soll. Emirates weiter sicherste Airline der Welt Das Hamburger Flugunfallbüro JACDEC hat eine neue Jahresbilanz vorgelegt. Demnach war auch 2021 die Golf-Airline Emirates die sicherste Fluggesellschaft der Welt. Auf Platz zwei unter den 25 größten Airlines kam die niederländische KLM, gefolgt von Jetblue Airways aus den USA. Die Deutsche Lufthansa landete auf Platz 17. Die JACDEC-Bewertung beruht auf der Unfallhistorie einer Airline in den vergangenen 30 Jahren und der länderspezifischen Umgebung, in der sie operiert. Angesichts der Corona-bedingt stark reduzierten Flugpläne hat die aktuelle Tabelle aber nur eine begrenzte Aussagekraft.

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01.01.2022 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Jan 1, 2022 6:50


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Unglück an Pilgerstätte in Kaschmir In einem Tempel im von Indien kontrollierten Teil Kaschmirs ist es zu einer Massenpanik gekommen. Laut Behördenangaben sind dabei mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen und 13 verletzt worden. Ort des Geschehens war ein hinduistisches Heiligtum in Katra in der Region Jammu und Kaschmir. Die Ursache der Massenpanik ist noch unklar. In einigen Zeugenaussagen hieß es, die zulässige Höchstzahl von 25.000 Besuchern in dem Tempel sei überschritten worden. Anderen Berichten zufolge war ein Streit zwischen Gläubigen ausgebrochen. Letzte US-Truppen haben Irak verlassen Der Anti-IS-Kampfeinsatz einer von den USA angeführten Koalition im Irak ist beendet. Wie die Regierung in Bagdad mitteilte, befinden sich keine weiteren ausländischen Truppen mehr auf irakischem Boden. Der Abzug zum Jahresende war im Sommer bereits angekündigt worden. Ausländische Soldaten bleiben nur noch als Berater im Land. Der Einsatz des Bündnisses hatte begonnen, nachdem die Terrororganisation "Islamischer Staat" vor acht Jahren in große Gebiete im Norden und Westen Iraks eingefallen war. Wechsel der EU-Ratspräsidentschaft Frankreich hat für ein halbes Jahr den Vorsitz des Ministerrats der Europäischen Union übernommen. Präsident Emmanuel Macron versprach sein "volles Engagement" zum Wohle der EU. Dabei sollen Klimaschutz und Digitalisierung Schwerpunkte sein. Auch die Stärkung der europäischen Souveränität und das Thema Mindestlohn stehen auf der französischen Agenda. Frankreich übernimmt den Ratsvorsitz von Slowenien. Die Aufgabe wechselt alle sechs Monate zwischen den 27 Mitgliedsländern der EU. G7 unter deutscher Leitung Die Bundesrepublik hat turnusgemäß die Präsidentschaft der Gruppe der sieben führenden Industrienationen übernommen. Den G7 gehören neben Deutschland die USA, Frankreich, Italien, Großbritannien, Japan und Kanada an. Bundeskanzler Olaf Scholz will die Gruppe zum Vorreiter für Klimaschutz machen. Deutsche Wirtschaftsverbände unterstützen den Vorschlag von Scholz, einen internationalen "Klimaklub" zu gründen. Die Bundesregierung müsse auf die schrittweise Einführung einer CO2-Bepreisung in allen G7-Staaten dringen, sagte Industriepräsident Siegfried Russwurm der Deutschen Presse-Agentur. Tote bei Silvesterfeuerwerk Beim Hantieren mit vermutlich selbstgebauten Böllern ist in Hennef bei Bonn ein 37-Jähriger ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann wurde schwer dabei verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt. Auch in Niederösterreich starb ein Mann unter ähnlichen Umständen in der Silvesternacht. Im Osten von Berlin kam es ebenfalls zu einer gefährlichen Explosion von illegalem Feuerwerk. Dabei wurden in der deutschen Hauptstadt zwölf Menschen verletzt. Zuversicht in Sachen COVID-19 Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich mit Blick auf die Corona-Pandemie vorsichtig optimistisch gezeigt. Für 2022 gebe es "Licht am Ende des Tunnels", sagte der SPD-Politiker dem ZDF. Die Omikron-Variante des Virus könne etwas weniger gefährlich sein als die Delta-Variante. Man wisse aber noch nicht genau, ob das auch für die Ungeimpften gelte, so Deutschlands Gesundheitsminister. Trauer um Golden Girl Die US-Schauspielerin und Entertainerin Betty White ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Weltbekannt wurde sie in ihrer Rolle in der Serie "Golden Girls" über eine Wohngemeinschaft von vier älteren Frauen in Florida. White startete ihre Karriere vor mehr als 70 Jahren. Ab 1949 begann sie regelmäßig im Fernsehen aufzutreten. Noch 2019 übernahm sie eine Sprechrolle im Animationsfilm "Toy Story 4". White gewann mehrere Emmy-Awards, darunter eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk.

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31.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 31, 2021 6:43


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Scholz sieht Deutschland vor großen Aufgaben Bundeskanzler Olaf Scholz ruft in seiner ersten Neujahrsansprache zu weiterer Solidarität im Kampf gegen die nächste Corona-Welle auf. Die Menschen in Deutschland sollten "wirklich alles" dafür tun, dass die Pandemie im neuen Jahr besiegt werde könne. Der Kanzler wirbt in der Ansprache außerdem um Unterstützung für einen weitreichenden Umbau von Staat und Wirtschaft hin zu mehr Klimaschutz. Das sei "eine gigantische Aufgabe". Auch wolle Deutschland weiter am Gelingen der Europäischen Union arbeiten, die nach "gemeinsamen Werten von Frieden, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie" lebe, so Scholz. Biden fordert Putin zu Deeskalation auf US-Präsident Joe Biden hat seinen russischen Kollegen Wladimir Putin abermals vor einem Einmarsch in die Ukraine gewarnt. Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten würden in diesem Fall "entschlossen antworten", sagte Biden bei einem Telefonat mit Putin. Man sei gegebenenfalls bereit, harte Wirtschaftssanktionen gegen Moskau zu verhängen, hieß es aus Washington. Die USA hofften aber, dass der Kreml noch den Pfad der Deeskalation einschlagen werde. Putin wiederum warnte Biden vor Sanktionen. Die USA würden damit einen "kolossalen Fehler" begehen, betonte ein Berater des Staatschefs. US-Wetterdienst warnt vor Waldbränden Im US-Bundesstaat Colorado haben die Behörden tausende Menschen aufgefordert, sich vor schnell ausbreitenden Waldbränden in Sicherheit zu bringen. Betroffen sind insbesondere die Bewohner der Städte Louisville und Superior. Der Nationale Wetterdienst bezeichnete die Situation als "lebensbedrohlich". Winde erschweren die Löscharbeiten. Waldbrände im Winter sind in der Region sehr ungewöhnlich. Wie weite Teile des Westens der USA leidet Colorado allerdings unter einer Dürre, die das Gebiet für Brände anfällig gemacht hat. Amnesty mahnt mehr Impfgerechtigkeit an Zum Jahreswechsel hat Amnesty International die weltweit ungleiche Verteilung von Corona-Impfstoffen angeprangert. Reiche Staaten und Pharmaunternehmen hätten bei der gerechten Verteilung der Vakzine "katastrophal versagt", erklärte die Menschenrechtsorganisation in London. Vielen Menschen sei der Zugang zu den lebensrettenden Impfstoffen verwehrt geblieben. Obwohl weltweit elf Milliarden Dosen produziert worden seien, hätten in Ländern mit niedrigen Einkommen nur sieben Prozent der Menschen ihre Erstimpfung erhalten, kritisierte Amnesty-Generalsekretärin Agnès Callamard. Bundeswehrsoldat nach Drohvideo festgenommen Nach der Verbreitung eines Drohvideos gegen die Bundesregierung wegen deren Corona-Politik hat die Polizei in München einen Bundeswehrsoldaten festgenommen. Das Verteidigungsministerium erklärte, das Video enthalte Drohungen gegen den Rechtsstaat, die nicht hinnehmbar seien. In der Aufnahme, die in Online-Medien verbreitet wurde, ist ein Mann in Uniform zu sehen, der sich als Oberfeldwebel vorstellt. Er wendet sich insbesondere gegen die Corona-Impfpflicht für Pflegekräfte und Soldaten. Der Mann spricht von einer klaren Warnung und stellt der Regierung ein Ultimatum, ihre Politik zu ändern. Atomausstieg in Deutschland schreitet voran Mit der Abschaltung von drei weiteren Kernkraftwerken geht der Atomausstieg in der Bundesrepublik in die Endphase. Die AKW Brokdorf in Schleswig-Holstein, Grohnde in Niedersachsen und Gundremmingen in Bayern werden in der kommenden Nacht stillgelegt. Genau ein Jahr später sollen dann auch die drei letzten deutschen Kernkraftwerke vom Netz gehen. Den Atomausstieg hatte im Jahr 2011 die damalige Bundesregierung besiegelt. Sie reagierte damit auf das verheerende Reaktorunglück im japanischen Fukushima.

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30.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 30, 2021 6:59


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA fordern Freilassung der "Stand News"-Mitarbeiter in Hongkong Die USA drängen auf die sofortige Freilassung der Mitarbeiter des pro-demokratischen Online-Mediums "Stand News" in Hongkong. Washington fordere die Behörden in China und in Hongkong auf, freie und unabhängige Medien in der Sonderverwaltungszone nicht länger zu verfolgen und die zu Unrecht inhaftierten und angeklagten Journalisten freizulassen, sagte Außenminister Blinken. "Eine selbstbewusste Regierung, die keine Angst vor der Wahrheit hat, begrüßt eine freie Presse", fügte er hinzu. Nach der Festnahme von sieben Mitarbeitern von "Stand News" am Mittwoch wurden zwei jetzt wegen "Aufwiegelung" angeklagt. Rohingya in Seenot dürfen in Indonesien an Land Nach Protesten von Menschenrechtsorganisationen will Indonesien Rohingya-Flüchtlinge aufnehmen, die seit Tagen in einem Holzboot vor der Küste der Provinz Aceh treiben. Es handelt sich um rund 120 Personen, darunter 51 Kinder und 60 Frauen. Der Leiter des zuständigen Krisenstabs erklärte, die Entscheidung sei aus humanitären Gründen und in Anbetracht der Notsituation getroffen worden, in der die Bootsflüchtlinge sind. Das manövrierunfähige Schiff befand sich zuletzt rund 50 Seemeilen vor der Küste. Fischer hatten das Boot entdeckt. Es soll nun an Land geschleppt werden. Epstein-Vertraute Maxwell schuldig gesprochen Die langjährige Freundin des US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, ist unter anderem wegen Sexhandels mit Minderjährigen verurteilt worden. Die Geschworenen des Bundesgerichts in New York befanden die 60-jährige Britin in fünf der sechs Anklagepunkte für schuldig. Ihr wurde zur Last gelegt, dem bis in höchste Kreise bestens vernetzten Finanzinvestor Mädchen im Teenageralter zugeführt zu haben. Im Prozess hatten vier Frauen angegeben, in den 1990er und 2000er Jahren von Epstein missbraucht worden zu sein. Das Strafmaß wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. WHO erwartet "Tsunami" von Corona-Fällen WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus hat die Besorgnis geäußert, dass die hochansteckende Corona-Variante Omikron, die gleichzeitig mit Delta zirkuliert, zu einem "Tsunami" von Fällen führen wird. Dies setze das erschöpfte Gesundheitspersonal und die Gesundheitssysteme, die am Rande des Zusammenbruchs stünden, immens unter Druck. Dennoch blickt die Weltgesundheitsorganisation vorsichtig optimistisch auf 2022. Ihr oberster Krisenmanager Mike Ryan geht davon aus, dass die akute Phase der Pandemie im kommenden Jahr vorüber sein könnte. Das Virus werde aber nicht verschwinden. Münchner Polizei stoppt verbotenen Demonstrationszug Ungeachtet eines geltenden Versammlungsverbots sind in München am Abend einige hundert Gegner der aktuellen Corona-Politik durch die Stadt gezogen. Sie wurden dabei an mehreren Stellen von der Polizei gestoppt. Eine ursprünglich angekündigte Demonstration mit bis zu 5000 Teilnehmern hatten die Veranstalter kurz zuvor abgesagt. Die Sieben-Tage-Inzidenz für Deutschland gab das Robert Koch-Institut zuletzt mit 207,4 an. Am Vortag lag der Wert noch bei 205,5. Deutschlands oberste Seuchenschutzbehörde merkt allerdings an, dass die Daten wegen der Feiertage nur eingeschränkt aussagekräftig sind. Biden und Putin sprechen über Ukraine-Konflikt Angesichts der Spannungen um die Ukraine werden US-Präsident Joe Biden und der russische Staatschef Wladimir Putin heute telefonieren, wie beide Seiten bestätigten. Dabei werde es um eine Reihe von Themen einschließlich der für Januar geplanten diplomatischen Gespräche mit Russland gehen, erklärte das Weiße Haus. Putin solle bei dem Termin ein "diplomatischer Weg nach vorne" angeboten werden. Der US-Sprecherin zufolge hat sich Biden im Vorfeld des Telefonats mit Staats- und Regierungschefs in Europa beraten.

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29.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 29, 2021 7:09


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Pentagonchef zieht Konsequenzen aus Ukraine-Konflikt Angesichts der angespannten Lage im Ukraine-Konflikt haben die USA entschieden, einen Flugzeugträger im Mittelmeer zu belassen. Verteidigungsminister Lloyd Austin wies den Flugzeugträger "Harry S. Truman" an, nicht wie geplant in den Nahen Osten weiterzufahren. Der Westen zeigt sich seit einiger Zeit wegen eines massiven russischen Truppenaufmarsches an der Grenze zur Ukraine besorgt. Es gibt Befürchtungen, Russland könnte das Nachbarland angreifen. Die Führung in Moskau dementiert jegliche Angriffspläne und wirft ihrerseits der Ukraine und der NATO "Provokationen" vor. EU entsetzt über Memorial-Aus in Russland Die Europäische Union hat mit Bestürzung auf die von einem russischen Gericht angeordnete Auflösung der Menschenrechtsorganisation Memorial reagiert. Deren Arbeit sei wichtig für die Aufarbeitung von Menschenrechtsverstößen, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell. Man bedauere den Gerichtsbeschluss deshalb zutiefst. Zum Ärger des Kremls hatte sich Memorial auch für politische Gefangene eingesetzt. Menschenrechtler beklagen seit längerem zunehmende autoritäre Tendenzen und die Verfolgung Andersdenkender in Russland. Schlag gegen Hongkonger Magazin "Stand News" In Hongkong haben zahlreiche Polizisten das Büro des Online-Magazins "Stand News" durchsucht, das besonders bei Demokratie-Aktivisten beliebt ist. Sechs derzeitige und ehemalige Mitarbeiter wurden verhaftet, wie Reporter berichteten. "Stand News" ist nach der Zeitung "Apple Daily" das zweite Medienunternehmen in Hongkong, das auf Basis eines umstrittenen Sicherheitsgesetzes ins Visier der Behörden geraten ist. Das Gesetz gilt als massiver Einschnitt in die Autonomie der früheren britischen Kronkolonie, die ihr bei der Übergabe an China 1997 für mindestens 50 Jahre zugesagt worden war. USA vermelden neuen Corona-Rekordwert In den Vereinigten Staaten steigt die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen weiter rapide an. Die Gesundheitsbehörde CDC berichtete von mehr als 440.000 neuen Fällen an einem Tag - es ist der höchste gemeldete Wert seit Pandemie-Beginn. Allerdings ist davon auszugehen, dass diese Zahl aufgrund der Feiertage verfälscht ist, da es noch zu Nachmeldungen gekommen sein dürfte. Das Infektionsgeschehen in den USA wird inzwischen von der Omikron-Variante dominiert. Auch mehrere europäische Länder, darunter Frankreich und Großbritannien, meldeten neue Höchststände bei den Corona-Fallzahlen. Deutschland plant neue Vakzin-Großspende Die Bundesregierung will im kommenden Jahr mindestens 75 Millionen Corona-Impfdosen an ärmere Staaten spenden. Das teilte die neue Entwicklungsministerin Svenja Schulze mit. Der internationalen Impfinitiative COVAX müssten aber nicht nur Impfdosen zur Verfügung gestellt werden, notwendig sei auch Hilfe bei der Logistik. Dabei gehe es etwa um den Aufbau von Lieferketten, um Transportboxen, Kühlschränke und Spritzen, aber auch um Informations- und Aufklärungskampagnen, erläuterte Schulze. Die Impfkampagne in Deutschland werde durch die Spende nicht eingeschränkt, versicherte die Ministerin. Fast 600 Rechtsextremisten per Haftbefehl gesucht In Deutschland fahnden die Behörden derzeit mit Haftbefehl nach 596 Rechtsextremisten. Bei 140 von ihnen liegt dem Haftbefehl der Verdacht auf eine politisch motivierte Tat zugrunde. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Die Zahlen spiegeln den Stand zum Stichtag 30. September wider. Insgesamt waren zuletzt 788 Haftbefehle zur Fahndung gegen politisch motivierte Straftäter aus dem rechten Spektrum offen. Auf eine Person können mehrere Haftbefehle entfallen.

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28.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 28, 2021 7:55


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Entscheidung über Triage-Regeln Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gibt an diesem Dienstag bekannt, ob der deutsche Staat bei einer sogenannten Triage in der Corona-Pandemie konkrete Vorgaben machen muss. Dabei geht es um Notsituationen, in denen Ärzte entscheiden müssen, welche Patienten noch behandelt werden, wenn kein Platz mehr auf der Intensivstation ist. Geklagt haben neun Menschen mit Behinderungen und Vorerkrankungen. Sie befürchten, aufgrund ihrer statistisch schlechteren Überlebenschancen in so einer Extremsituation von Ärzten aufgegeben zu werden. Wieder Proteste gegen Corona-Regeln Deutschlandweit sind erneut Gegner der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf die Straße gegangen. Ihr Unmut richtet sich auch gegen die Pläne der Bundesregierung für eine Impfpflicht. Insgesamt beteiligten sich mehrere Zehntausend Menschen an den Protesten. Vor allem in Ostdeutschland hatten die Demonstrationen großen Zulauf. In Mecklenburg-Vorpommern waren es nach Polizeiangaben rund 15.000 Teilnehmer, in Brandenburg rund 9000. Ganz im Westen Deutschlands, in Saarbrücken, demonstrierten rund 3000 Menschen, wie die saarländische Polizei mitteilte. Frankreich verschärft Maßnahmen Angesichts einer Rekordzahl von Corona-Infektionen gelten ab Mitte Januar in Frankreich strengere Regeln. Die Regierung macht eine vollständige Impfung zur Voraussetzung für den Besuch von Veranstaltungen, Restaurants oder für Fernreisen. Negative Tests reichen dann nicht mehr. In einigen Stadtzentren müsse zudem in der Öffentlichkeit ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, kündigte Premierminister Jean Castex an. Außerdem wurde die Booster-Frist verkürzt. Eine Auffrischungsimpfung ist nun in Frankreich nach drei Monaten möglich. Israel attackiert Ziel in Syrien Die israelische Luftwaffe hat den Hafen der syrischen Stadt Latakia angegriffen. Die Jets hätten mehrere Raketen auf das Containerlager abgefeuert und dadurch Brände ausgelöst, meldet die syrische Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf das Militär. Dabei sei hoher Sachschaden entstanden. Angaben über Tote oder Verletzte liegen bislang nicht vor. Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 2011 hat Israel schon Hunderte Luftangriffe auf syrisches Gebiet geflogen. Dabei wurden Stellungen der Regierungstruppen wie auch Kräfte der islamistischen Hisbollah-Miliz attackiert, die der Iran unterstützt. Wahltermin in Libyen rückt in weite Ferne Nach der Verschiebung der Präsidentenwahl in Libyen hat sich die zuständige Parlamentskommission gegen die Festsetzung eines neuen Termins ausgesprochen. Zunächst solle ein "realistischer und umsetzbarer Fahrplan mit definierten Etappen erstellt werden", so die Empfehlung. Das Gremium stellte sich damit gegen einen Vorschlag der Wahlkommission, die Wahl eines Staatsoberhaupts parallel zur Parlamentswahl Ende Januar abzuhalten. Ursprünglich sollte die Präsidentenwahl bereits vergangenen Freitag stattfinden. Dieser Termin wurde aber kurzfristig abgesagt. Die politischen Lager in Libyen gelten als zerstritten. Termine für Ukraine-Treffen festgelegt Vertreter der USA und Russlands wollen am 10. Januar über die Spannungen an der Grenze zur Ukraine sowie über Atomwaffenkontrolle beraten. Das teilte ein Sprecher des Weißen Hauses mit. Zwei Tage später sind Gespräche zwischen Russland und der NATO geplant, am 13. Januar sollen Beratungen zwischen Russland und der OSZE folgen. Die Spannungen zwischen Russland und dem Westen wegen des Ukraine-Konflikts hatten sich zuletzt deutlich verschärft. Angesichts eines massiven russischen Truppenaufmarsches an der Grenze gibt es Befürchtungen, Russland könnte die Ukraine angreifen. Wintersturm trifft US-Westküste Starker Schneefall hat im Westen der USA zu Stromausfällen und Verkehrschaos geführt. Aufgrund des Wintersturms fiel in der Sierra Nevada binnen 24 Stunden ein Meter Neuschnee. Damit hat in Kalifornien die Gesamt-Schneemenge im Dezember einen Rekordwert erreicht. Für den unter den Folgen einer jahrelangen Dürre leidenden Bundesstaat sind die ergiebigen Niederschläge ein Hoffnungsschimmer, weil sie die Grundwasserreserven auffüllen könnten. In Oregon und Washington wurden Notunterkünfte geöffnet, da es im Westen der USA noch mehrere Tage bitterkalt bleiben soll.

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27.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 27, 2021 8:02


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Somalias Regierungschef entlassen In Somalia hat Staatschef Mohamed Abdullahi Mohamed Ministerpräsident Mohamed Hussein Roble entlassen. Roble sei mit Korruption in Verbindung gebracht worden, erklärte das Präsidialamt in der Hauptstadt Mogadischu zur Begründung. Die Beziehungen zwischen Präsident und Regierungschef sind schon längere Zeit frostig. Zuletzt hatten sich Mohamed und Roble über die seit Monaten verzögerten Wahlen in dem Land am Horn von Afrika gestritten. Nach Einschätzung von Beobachtern lähmt der Streit um die Wahlen vor allem den Kampf der somalischen Führung gegen die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab. UN fordern Massaker-Aufklärung Nach dem Fund von mehr als 30 verkohlten Leichen im Osten Myanmars haben die Vereinten Nationen Ermittlungen zu dem Vorfall verlangt. Er sei "entsetzt" über den mutmaßlichen Angriff auf Zivilisten im Bundesstaat Kayah, sagte UN-Vizegeneralsekretär Martin Griffiths. Die Beobachtungsstelle "Myanmar Witness" beschuldigte die Armee, die Opfer getötet und verbrannt zu haben - darunter auch Kinder. Nach einer kurzen Phase der Demokratisierung in Myanmar hatte sich das Militär im Februar wieder an die Macht geputscht. Landesweite Proteste wurden seitdem blutig niedergeschlagen. Status von EU-Bürgern ungeklärt Rund ein Jahr nach dem Brexit warten noch immer Zehntausende in Großbritannien lebende EU-Bürger auf eine Aufenthaltsgenehmigung im Vereinigten Königreich. Einer Analyse der Bürgerrechtsorganisation The-3-Million zufolge gibt es einen Rückstau von mehreren Hunderttausend bislang nicht bearbeiteten Anträgen auf das sogenannte Settlement-Programm. Dieses sichert EU-Bürgern, die bereits vor dem 31. Dezember 2020 im Land gelebt haben, das Recht auf Wohnen, Arbeiten und gesundheitliche Versorgung zu. Insgesamt haben sich mehr als 6,3 Millionen Menschen in Großbritannien um diesen Status beworben. Maßnahmen zum Schutz vor Omikron In zahlreichen deutschen Bundesländern gelten jetzt verschärfte Corona-Regeln. Angesichts der aufkommenden Omikron-Variante werden Kontakte weiter eingeschränkt. Niedersachsen, Baden-Württemberg und Brandenburg setzen damit die vereinbarten Beschlüsse um. Andere Bundesländer haben bereits verschärft oder wollen ab Dienstag nachziehen. Dann dürfen in Deutschland höchstens zehn Erwachsene zu privaten Treffen zusammenkommen - das gilt auch für Geimpfte und Genesene. Hinzu kommen regionale Verordnungen, unter anderem Sperrstunden und Zuschauerverbote bei Veranstaltungen. Kliniken suchen händeringend Pfleger Die Deutsche Krankenhausgesellschaft schlägt angesichts des Personalmangels in den Kliniken Alarm. Vier von fünf Kliniken haben Probleme, offene Pflegestellen auf ihren Allgemein- und Intensivstationen zu besetzen, wie eine Umfrage ergab. Deutschlandweit sind demnach mehr als 22.000 Stellen vakant - dreimal mehr als noch vor fünf Jahren. Auch wirtschaftlich geht es den Krankenhäusern nicht gut. 60 Prozent der Kliniken rechnen für das zu Ende gehende Jahr mit Verlusten. Grund dafür sei, dass wegen der Corona-Pandemie Betten freigehalten und planbare Operationen verschoben wurden. Optimismus bei Unternehmen In der deutschen Wirtschaft dominiert einer Umfrage zufolge zum Jahreswechsel die Zuversicht - trotz Lieferengpässen und Unsicherheiten wegen der Corona-Pandemie. Die meisten der 48 Wirtschaftsverbände, die das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft, kurz IW, befragt hat, äußerten sich optimistisch. Sie rechnen für ihre Branchen für das kommende Jahr durchweg mit besseren Geschäften. Auch die Job-Aussichten sind überwiegend positiv. Für Unsicherheit sorgt die Omikron-Variante des Coronavirus, deren Auswirkungen auf die Konjunktur sich bislang nur schwer abschätzen lassen. Weltweite Trauer um Tutu Nach dem Tod des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu haben Staats- und Regierungschefs dessen Einsatz gegen die Apartheid und für die Menschenrechte gewürdigt. UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete Tutu als "Inspiration für Generationen". US-Präsident Joe Biden betonte, das Vermächtnis des emeritierten Erzbischofs werde über Jahrhunderte nachhallen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte, Tutus Engagement sollte allen ein Vorbild sein. Der Geistliche war am Sonntag im Alter von 90 Jahren verstorben. Seine Beisetzung ist für kommenden Samstag geplant.

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25.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 25, 2021 7:42


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Papst fordert Bescheidenheit zu Weihnachten Zu Weihnachten hat Papst Franziskus die Menschen zu Bescheidenheit aufgerufen. "Weinen wir nicht der Größe nach, die wir nicht haben. Hören wir auf, zu jammern und lange Gesichter zu machen, und lassen wir ab von der Gier, die uns immer unbefriedigt lässt", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche während der Christmette im Petersdom. Der 85-Jährige feierte auch in diesem Jahr Heiligabend unter Corona-Bedingungen. Am Gottesdienst im Petersdom nahmen knapp 200 Menschen teil. USA heben Einreisesperre für südafrikanische Länder auf Menschen aus acht afrikanischen Ländern dürfen bald wieder in die USA einreisen. Die wegen der Coronavirus-Variante Omikron verhängten Einreisesperren werden zum 31. Dezember aufgehoben, wie das Weiße Haus mitteilte. Mittlerweile sei klar, dass die bestehenden Impfstoffe, insbesondere bei einer dritten Impfung, gegen Omikron wirkten. Außerdem wisse man jetzt mehr über Omikron und die Einreisesperre habe den USA den beabsichtigten Zeitvorsprung verschafft. Sie jetzt noch aufrecht zu erhalten, hätte keine entscheidenden Auswirkungen mehr auf die Fallzahlen in den USA, hieß es aus Washington. Russland baut sein Arsenal an Hyperschall-Raketen aus Der russische Präsident Wladimir Putin hat den erfolgreichen Test von gleich mehreren Hyperschall-Raketen verkündet. Die Tests seien "erfolgreich und fehlerfrei" verlaufen, sagte er in einer Fernsehansprache. Für Russland sei dies ein großes Ereignis und ein wichtiger Schritt zur Stärkung der russischen Sicherheit und der Verteidigung. Hyperschall-Raketen haben ein neues Wettrüsten der militärischen Großmächte ausgelöst. Die Waffen können mehr als die fünffache Schallgeschwindigkeit erreichen und im Flug gesteuert werden. So sind sie kaum abzufangen. Iran droht Israel durch Raketenabschuss Die iranische Armee hat zum Abschluss einer Militärübung mehrere ballistische Raketen abgefeuert. Diese Übung sei eine Warnung an Israel, erklärte der Chef der iranischen Revolutionsgarden, Hossein Salami. Der Unterschied zwischen einem tatsächlichen Einsatz und einer Militärübung bestehe lediglich in dem Winkel, in dem die Raketen abgeschossen würden, drohte er. Das britische Außenministerium reagierte prompt auf den Raketenabschuss. Ballistische Raketen seien eine Bedrohung für die regionale und internationale Sicherheit, hieß es in London. Der Iran solle diese Aktivitäten sofort einstellen. Deutschland fordert schnellen Wahltermin in Libyen Deutschland und vier weitere Länder haben Libyen aufgefordert, so schnell wie möglich einen neuen Termin für die Präsidentschaftswahl festzusetzen. Sie sollte ursprünglich am 24. Dezember stattfinden. Die libyschen Behörden sollten zudem schnellstmöglich eine finale Liste der Kandidaten herausgeben, heißt es in einem Schreiben von Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und den USA. Die fünf Länder erklärten aber gleichzeitig, die Übergangsregierung weiter zu unterstützen. Mit den Wahlen ist die Hoffnung verbunden, dass sich Libyen nach zehn Jahren Bürgerkrieg stabilisiert. Deutschland exportierte so viele Waffen wie noch nie In den letzten Tagen ihrer Amtszeit hat die frühere Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Olaf Scholz Rüstungsexporte für fast fünf Milliarden Euro genehmigt. Damit steigt der Gesamtumfang der Exporterlaubnisse im laufenden Jahr auf den Rekordwert von mehr als neun Milliarden Euro. Die Nummer eins unter den Empfängerländern ist mit großem Abstand Ägypten, das wegen Menschenrechtsverletzungen und seiner Verwicklung in den Jemen-Krieg in der Kritik steht. Die neue Regierung unter Kanzler Scholz hat sich eine restriktive Rüstungsexportpolitik auf die Fahnen geschrieben. Tausende Flüge am Weihnachtswochenende gestrichen Fluggesellschaften weltweit haben am Weihnachtswochenende wegen des Coronavirus Tausende Flüge gestrichen. Ein Grund für die Ausfälle ist die Ausbreitung der Omikron-Variante, die zu steigenden Krankheitszahlen und damit zu Personalknappheit führt. Allein am Freitag waren nach Angaben der Webseite flightaware.com weltweit mehr als 2000 Flüge ausgefallen. Über 600 davon entfielen auf die USA. Dabei waren jedoch nicht alle Fluggesellschaften gleichermaßen betroffen.

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24.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 24, 2021 7:09


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bundespräsident Steinmeier: Wir sind ein Land Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Corona-Pandemie aufgerufen. In seiner vorab veröffentlichten Weihnachtsansprache betonte er: "Wir sind ein Land!" Nach zwei Jahren machten sich Frust, Entfremdung und leider auch offene Aggression breit, sagte das Staatsoberhaupt und mahnte zugleich, man müsse sich auch nach der Pandemie noch in die Augen schauen können. Mehr denn je seien die Menschen derzeit aufeinander angewiesen. Steinmeier plädierte dafür, vor dem Hintergrund der Pandemie über Begriffe wie Vertrauen, Freiheit und Verantwortung neu nachzudenken. Ex-Polizistin in den USA schuldig gesprochen Acht Monate nach dem tödlichen Schuss auf einen jungen Afroamerikaner nahe der US-Stadt Minneapolis ist die Ex-Polizistin Kim Potter schuldig gesprochen worden. Eine Geschworenen-Jury befand die 49-Jährige des Todschlags ersten und zweiten Grades für schuldig. Potter hatte nach eigenen Angaben im April ihre Dienstwaffe statt wie beabsichtigt ihren Taser (Elektroschocker) abgefeuert und den 20-jährigen Daunte Wright erschossen. Die Staatsanwaltschaft warf der Angeklagten vor, fahrlässig und rücksichtslos gehandelt zu haben. Über das Strafmaß wird voraussichtlich im Februar entschieden. Südkoreas Ex-Präsidentin Park wird begnadigt Noch in diesem Jahr soll die wegen Korruption und anderer Verbrechen verurteilte frühere südkoreanische Staatschefin Park Geun Hye aus dem Gefängnis entlassen werden. In einer Erklärung des Justizministeriums heißt es, die Begnadigung der 69-Jährigen solle dazu betragen, das Land nach den Schwierigkeiten - auch durch die Corona-Pandemie bedingt - wieder zu einen. Parks angeschlagene Gesundheit trug ebenfalls zu dem Straferlass bei. Im Januar noch hatte das Oberste Gericht eine 20-jährige Haftstrafe gegen sie bestätigt. Park war die erste Präsidentin Südkoreas. Julian Assange ruft Oberstes Gericht Großbritanniens an Die Anwälte des in Großbritannien inhaftierten Wikileaks-Gründers Julian Assange haben Schritte für eine Anrufung des Obersten Gerichts in Großbritannien eingeleitet. Damit soll seine drohende Auslieferung an die USA abgewendet werden. Der Supreme Court ist die letzte Berufungsinstanz des Königreichs. Um ihn anrufen zu können, wird allerdings die Zustimmung genau der Richter benötigt, die das Auslieferungsverbot Assanges am 10. Dezember aufgehoben hatten, wie Stella Moris, die Verlobte des Inhaftierten, erläuterte. Mit einer Entscheidung der unteren Richter wird im Januar gerechnet. Trump zieht im Streit um Kapitol-Erstürmung vor Supreme Court Im Streit um die Herausgabe von Dokumenten an den Untersuchungsausschuss zur Erstürmung des Kapitols hat der ehemalige US-Präsident Donald Trump den Obersten Gerichtshof angerufen. Er bat den Supreme Court, die Freigabe der Unterlagen zu blockieren und damit das Urteil eines Berufungsgerichts aufzuheben, wie aus dem Schriftsatz von Trumps Anwälten hervorgeht. Trump wird vorgeworfen, den Angriff auf das Kongressgebäude angezettelt zu haben. Radikale Trump-Anhänger hatten das Kapitol am 6. Januar gestürmt, als Joe Bidens Wahlsieg zertifiziert werden sollte. Fünf Menschen wurden getötet. Schweres Fährunglück in Bangladesch Bei einem Feuer auf einer Flussfähre in Bangladesch sind mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Der Brand sei vermutlich im Maschinenraum ausgebrochen und habe sich danach rasch auf dem dreistöckigen und mit 300 Passagieren vollbesetzten Boot ausgebreitet, berichten Polizei und Feuerwehr. Die Fähre befand sich zur Zeit des Unglücks mitten auf einem Fluss rund 150 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Dhaka. Schlechte Sicherheitsstandards und häufige Überbelegung sorgen in dem von Flüssen durchzogenen südasiatischen Land mit 170 Millionen Einwohnern immer wieder für tödliche Schiffsunglücke.

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23.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 23, 2021 9:08


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Tian'anmen-Mahnmal demontiert Die Universität von Hongkong hat eine Skulptur zur Erinnerung an die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung in China entfernen lassen. Die acht Meter hohe "Säule der Schande" des dänischen Künstlers Jens Galschiøt wurde in der Nacht zerlegt und abtransportiert. Galschiøt will die Hochschule verklagen, weil er die Skulptur als sein Eigentum ansieht. Sie zeigt 50 gequälte Gesichter. Der Führung in Peking war das Kunstwerk für die Massaker-Opfer auf dem Tian'anmen-Platz schon lange ein Dorn im Auge, da jede Erinnerung an den Militäreinsatz von 1989 ausgelöscht werden soll. Belgien einig bei Atomausstieg Die belgische Regierung hat sich auf eine Stilllegung der sieben Atomreaktoren des Landes bis zum Jahr 2025 verständigt. Investitionen in die Kernkrafttechnologie sollen aber aufrechterhalten werden, wie die Sender RTBF und VRT berichteten. Dabei gehe es um rund 100 Millionen Euro für Forschungen zu Klein-Reaktoren. Die Sieben-Parteien-Koalition in Brüssel hatte wochenlang um das Thema gerungen. Vor allem die belgischen Grünen dringen auf einen raschen Atomausstieg, während die französischsprachigen Liberalen für einen Weiterbetrieb der beiden neuesten Reaktoren eintreten. Übergriffe bei Protesten in Bayern In München haben am Abend Tausende Menschen gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Sie hatten sich zu sogenannten Spaziergängen versammelt, nachdem zuvor eine Kundgebung in der süddeutschen Metropole offiziell abgesagt worden war. Die Stimmung sei aggressiv gewesen, teilte die Münchener Polizei mit. Teils habe es gewaltsame Auswüchse gegeben. Polizisten und Medienvertreter seien attackiert worden. Wegen der Angriffe kam es zum Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken durch die Polizei. Insgesamt wurden elf Menschen festgenommen. Genehmigung für Corona-Pille Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat für ein antivirales Medikament des Herstellers Pfizer eine Notfallzulassung erteilt. Das Mittel Paxlovid soll bei Corona-Patienten mit minderschweren Symptomen zum Einsatz kommen, um eine Verschlimmerung zu verhindern. Es ist laut FDA das erste COVID-Mittel in den Vereinigten Staaten, das in Tablettenform eingenommen werden kann. Das Medikament soll verschreibungspflichtig, aber kostenlos erhältlich sein. Die US-Regierung hat dazu zehn Millionen Packungen des Präparats im Wert von 5,3 Milliarden Dollar geordert. Marokko für Entspannung offen Nach monatelanger diplomatischer Eiszeit hat Marokko eine Wiederbelebung der Beziehungen zu Deutschland in den Raum gestellt. Zur Begründung verwies die Regierung in Rabat auf den Regierungswechsel in Berlin. Man hoffe auf eine Rückkehr zur normalen Arbeit der diplomatischen Repräsentanten beider Länder. Die marokkanische Regierung hatte im März "jeglichen Kontakt" zur deutschen Botschaft in Rabat abgebrochen. Im Mai berief sie dann aus Verärgerung über die deutsche Außenpolitik ihre Botschafterin in Berlin zurück. Ein Streitpunkt war der Status der Westsahara. Einigkeit im höchsten UN-Gremium Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat einstimmig eine Resolution beschlossen, mit der humanitäre Hilfe für Afghanistan erleichtert werden soll. Demnach ist die Auszahlung von eingefrorenen Finanzguthaben erlaubt, wenn dies zur Linderung der schweren Not im Land beiträgt. Das Gleiche gilt für die Bereitstellung von Gütern und "notwendigen Dienstleistungen". Die neue Resolution mildert nicht Sanktionen gegen die radikalislamischen Taliban, die im August die Macht in Afghanistan an sich gerissen hatten. Nach UN-Angaben sind 23 Millionen Afghanen von einer akuten Hungersnot bedroht. Regierungschef tritt ab Der nordmazedonische Ministerpräsident Zoran Zaev hat seinen Rücktritt eingereicht. Den Schritt begründete er in einem Schreiben an die Volksvertretung mit den schweren Verlusten seiner sozialdemokratischen Regierungspartei SDSM bei den Kommunalwahlen im Oktober. Zaev hatte schon unmittelbar danach den Rücktritt von der Regierungsspitze und vom Parteivorsitz angekündigt. Vor anderthalb Wochen hatte die SDSM den bisherigen Vize-Finanzminister Dimitar Kovacevski zum Nachfolger Zaevs an der Parteispitze gewählt.

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22.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 22, 2021 7:24


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.NATO-Krisenkräfte wegen Ukraine in erhöhter Alarmbereitschaft Wegen der russischen Truppenbewegungen an der Grenze zur Ukraine hat die NATO nach Informationen der Zeitung "Die Welt" mit einer ersten konkreten militärischen Maßnahme reagiert. Die Einsatzbereitschaft der schnellen Eingreiftruppe sei erhöht worden, berichtet das Blatt unter Berufung auf NATO-Diplomaten. Demnach müssen die als sogenannte NATO-Speerspitze bekannten Einsatztruppen seit diesem Montag innerhalb von fünf Tagen einsatzbereit sein für die Verlegung in ein Krisengebiet. Bislang mussten die Soldaten innerhalb von sieben Tagen bereitstehen. Belgisches Militär über IT-Sicherheitslücke angegriffen Das belgische Militär ist Ziel eines Cyberangriffs über die IT-Schwachstelle Log4j geworden. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Brüssel bestätigte, die mit dem Internet verbundenen Systeme des Ministeriums und der Armee seien am 16. Dezember kontaminiert worden. Teilweise seien sie weiterhin lahmgelegt. Die Sicherheitslücke ist vor knapp zwei Wochen entdeckt worden. In Deutschland rief das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zuletzt Alarmstufe Rot wegen der Schwachstelle aus. Die Sicherheitslücke befinde sich in einer "unüberschaubar großen Zahl von Programmen". Deutscher Ethikrat mehrheitlich für Ausweitung der Impfpflicht Der Deutsche Ethikrat hält eine Ausweitung der gesetzlichen Impfpflicht gegen das Coronavirus für vertretbar - aber nur in bestimmten Ausnahmesituationen. Eine solche Maßnahme sei "nur zu rechtfertigen, wenn sie gravierende negative Folgen möglicher künftiger Pandemiewellen abzuschwächen oder zu verhindern vermag", heißt es in einer Stellungnahme, die der Ethikrat mit 20 Ja- und vier Gegenstimmen angenommen hat. Bei der Ausgestaltung sind die Mitglieder unterschiedlicher Meinung. Sieben Ratsmitglieder wollen die Impfpflicht nur auf Ältere und vorerkrankte Erwachsene ausweiten.13 Ratsmitglieder wollen sie auf alle impfbaren Erwachsenen ausdehnen. Biden ruft eindringlich zum Impfen auf Angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus in den USA hat Präsident Joe Biden nochmals zum Impfen aufgerufen. Insbesondere, wenn man einen Booster bekommen habe, sei der Schutz sehr gut, sagte Biden im Weißen Haus. Er stellte gar seinen umstrittenen Amtsvorgänger Donald Trump als Vorbild hin. Dieser hatte am Sonntag in Texas erklärt, er sei geboostert worden. Die US-Regierung will den Bürgern 500 Millionen kostenlose Corona-Tests zur Verfügung stellen. Zudem sollen Mitglieder der Streitkräfte in Krankenhäusern aushelfen und so mehr Impfmöglichkeiten schaffen. Israel rät über 60-Jährigen zu vierter Corona-Impfung Die israelische Regierung rät Menschen über 60 Jahren und medizinischem Personal nun zu einer vierten Corona-Impfung. "Die Bürger Israels waren die ersten in der Welt, die die dritte Dosis des COVID-19-Impfstoffs erhalten haben, und wir leisten auch mit der vierten Dosis Pionierarbeit", sagte Ministerpräsident Naftali Bennett in Jerusalem. Das Kabinett beschloss wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante auch neue Beschränkungen. Israel hat die vierte Corona-Welle hinter sich. Zuletzt stiegen die Infektionszahlen wieder. Nur rund 59 Prozent der 9,4 Millionen Israelis gelten noch als vollständig geimpft. Bis zu 100 Kumpel in Jade-Mine in Myanmar vermisst Nach einem Erdrutsch in einem Jade-Bergwerk im Norden Myanmars werden bis zu 100 Menschen vermisst. Die Minenarbeiter hatten laut Augenzeugen Steine in der jadereichen Gegend von Hpakant im Bundesstaat Kachin gesammelt, als sie von einer Schlammlawine begraben wurden. Zuvor seien Bergbauabfälle in einen See gestürzt und hätten den Erdrutsch ausgelöst. Myanmar ist einer der weltgrößten Lieferanten der grünen Schmucksteine. Die Branche ist kaum reguliert, tödliche Unfälle kommen daher immer wieder vor. 2020 kamen infolge einer Schlammlawine mehr als 170 Bergarbeiter ums Leben.

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21.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 21, 2021 8:16


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bund-Länder-Konferenz zu neuen Corona-Schutzmaßnahmen Mit neuen Einschränkungen wollen Bund und Länder die Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus bremsen. Entsprechende Beschlüsse wollen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Länderchefinnen und -chefs am Nachmittag bei einer Schaltkonferenz fassen. Laut der bereits bekanntgewordenen Beschlussvorlage soll es erstmals Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Genesene im privaten Umfeld geben: Ab dem 28. Dezember sollen sich dann nur noch maximal zehn Menschen treffen können. Sorge vor Omikron in den USA wächst In den USA hat sich die Omikron-Variante des Coronavirus als vorherrschende Mutation durchgesetzt. 73,2 Prozent der in der vergangenen Woche registrierten Fälle seien auf die Omikron-Variante zurückzuführen, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC mit. In der Woche zuvor waren den Angaben zufolge erst 12,6 Prozent der Corona-Fälle auf die Variante zurückgeführt worden. Die rasante Ausbreitung von Omikron weckt in den USA massive Befürchtungen. US-Präsident Joe Biden wird sich an diesem Dienstag erneut zu dem Thema äußern. Russland weist zwei deutsche Diplomaten aus Nach dem Urteil im sogenannten Tiergartenmord-Prozess am vergangenen Mittwoch hat Russland nun zwei deutsche Diplomaten zu "unerwünschten Personen" erklärt. Das teilte das Außenministerium in Moskau mit. Der Schritt ist eine Reaktion auf die Ausweisung zweier russischer Botschaftsmitarbeiter in Berlin. Das Auswärtige Amt in Berlin kritisierte die Entscheidung. Wegen der Erschießung eines Georgiers im August 2019 in der Parkanlage Kleiner Tiergarten hatte das Kammergericht Berlin gegen einen Russen lebenslange Haft verhängt. Berichte über erneute Hinrichtungen in Japan Die Regierung in Japan hat laut Medienberichten drei Häftlinge hinrichten lassen. Es handle sich um die erste Vollstreckung von Todesurteilen in dem Land seit 2019, berichteten mehrere örtliche Medien unter Berufung auf Quellen aus dem Justizministerium. In Japan sitzen mehr als hundert Menschen in der Todeszelle. Das Land gehört zu den wenigen Industrienationen, die noch die Todesstrafe vollstrecken. Trotz internationaler Kritik ist die Zustimmung der japanischen Bevölkerung weiterhin hoch. Türkischer Präsident ergreift weitere Schritte gegen Lira-Verfall Die Türkei stemmt sich mit einem Paket von Maßnahmen gegen den drastischen Wertverfall der Landeswährung Lira. Wie Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan ankündigte, sollen unter anderem Ersparnisse der Bürger vor Wechselkursschwankungen geschützt werden. Die türkische Lira reagierte mit drastischen Kursgewinnen gegenüber US-Dollar und Euro von rund 25 Prozent, nachdem sie zuvor abermals auf historische Tiefstände gefallen war. Nach den Vorstellungen des Präsidenten sollen den Sparern, falls die Verluste größer ausfallen als die von Banken versprochenen Zinsen auf die jeweiligen Einlagen, in diesem Fall die Verluste ersetzt werden. Influencerin muss 181 Millionen Euro Strafe zahlen In China muss eine bekannte Influencerin wegen Steuerhinterziehung rund 1,3 Milliarden Yuan - umgerechnet knapp 181 Millionen Euro - Strafe zahlen. Laut den Behörden hat die 36-jährige Huang Wei 2019 und 2020 Steuern in Höhe von 643 Millionen Yuan hinterzogen, indem sie dem Fiskus Einkünfte verschwiegen und falsche Steuererklärungen abgegeben habe. Die Geldstrafe ist eine der härtesten, die jemals gegen einen chinesischen Star verhängt wurde. Huang ist im Internet als "Livestream-Königin" Viya bekannt und bringt es in verschiedenen Online-Netzwerken auf insgesamt 110 Millionen Follower.

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20.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 20, 2021 9:40


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Linkskandidat Boric gewinnt Präsidentenwahl in Chile Der frühere Studentenführer Gabriel Boric ist mit 35 Jahren zum neuen Präsidenten Chiles gewählt worden. Der Kandidat kam in der Stichwahl am Sonntag auf knapp 56 Prozent der Stimmen. Er war angetreten für das linksgerichtete Wahlbündnis "Apruebo Dignidad" (Ich stimme der Würde zu). Sein rechtsgerichteter Rivale José Antonio Kast, dessen Familie deutsche Wurzeln hat, erhielt rund 44 Prozent. Die Wahl galt aufgrund der großen politischen Kluft zwischen beiden Kandidaten als Weichenstellung, viele sahen in ihr sogar die wichtigste Wahl seit Chiles Rückkehr zur Demokratie 1990. Bund-Länder-Beratungen am Dienstag wegen Omikron-Ausbreitung Angesichts der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante beraten in Deutschland Bund und Länder am Dienstag über die Coronavirus-Lage und das weitere Vorgehen. Das beschlossen Bundeskanzler Scholz und Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst als Vorsitzender der Konferenz der Länder-Ministerpräsidenten. Hauptthemen sind die Stellungnahme des Expertenrats der Bundesregierung zu COVID-19 und mögliche Kontaktbeschränkungen zum Schutz des Gesundheitssystems vor einer Überlastung. Der neue Expertenrat hatte wegen der Omikron-Expansion Handlungsbedarf bereits für die kommenden Tage angemahnt. Großbritannien ist wieder in höchster Corona-Risikokategorie Deutschland stuft Großbritannien ab sofort wieder als Virusvariantengebiet ein. Grund ist die massive Ausbreitung der Corona-Variante Omikron im Vereinigten Königreich. Fluglinien dürfen nun im Wesentlichen nur noch deutsche Bürger oder in Deutschland lebende Personen von Großbritannien nach Deutschland befördern. Es handelt sich aber nicht um ein Flugverbot. Die Regel gilt auch für den Bahn- oder Schiffsverkehr. Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gilt eine zweiwöchige Quarantänepflicht - auch für Geimpfte und Genesene. Sie kann nicht durch negative Tests verkürzt werden. 30.000 gedenken in Wien der Corona-Toten Mit einem Lichtermeer haben in Wien etwa 30.000 Menschen der Coronavirus-Todesopfer in Österreich gedacht. Bei der Kundgebung trugen die Teilnehmer Kerzen oder Lampen oder sie hatten die Lichter ihrer Mobiltelefone eingeschaltet. Die Aktion unter dem Motto "YesWeCare - das Lichtermeer" wurde von Gewerkschaften, der Ärztekammer und Religionsgemeinschaften unterstützt. Bundespräsident Alexander Van der Bellen erklärte sich solidarisch. In Österreich sind mehr als 13.000 Menschen an oder mit COVID-19 gestorben. Zur Eindämmung der Omikron-Variante gelten ab sofort schärfere Einreiseregeln. Philippinen korrigieren Taifun-Opferzahl nach oben Die Zahl der Todesopfer durch Taifun "Rai" auf den Philippinen ist auf mehr als 200 gestiegen. Wie die Behörden mitteilten, starben bei dem Durchzug des bislang heftigsten Wirbelsturms in diesem Jahr mindestens 208 Menschen. 52 werden noch vermisst. Mehr als 480.000 Menschen wurden in Evakuierungszentren untergebracht. Viele von ihnen sind bis auf Weiteres obdachlos. "Rai" war der bisher stärkste Taifun in diesem Jahr auf den Philippinen. Der Sturm zerstörte viele Häuser, Felder und Ernten. Wissenschaftler warnen seit Langem, dass Taifune durch den Klimawandel an Stärke zunehmen. Tennisspielerin Peng nimmt Vergewaltigungsvorwurf zurück In einem ersten öffentlichen Statement seit ihrem Verschwinden hat die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den ranghohen kommunistischen Parteifunktionär Zhang Gaoli bestritten. Sie habe nie geschrieben, dass jemand sie sexuell angegriffen habe, sagte die 35-Jährige der chinesischsprachigen Zeitung "Lianhe Zaobao" in Singapur. Peng war über zwei Wochen nicht öffentlich gesehen worden, nachdem sie im November Zhang beschuldigt hatte. Der Damentennis-Verband WTA zeigte sich weiter besorgt über Pengs Wohlergehen und forderte eine lückenlose Untersuchung. Ehrungen für Zverev, Mihambo und Bahnrad-Vierer Tennisstar Alexander Zverev und Weitsprung-Königin Malaika Mihambo sind Deutschlands "Sportler des Jahres". Mihambo erhielt die Auszeichnung bereits zum dritten Mal. Zverev wurde als erster Tennisspieler bei den Herren seit Wimbledonsieger Michael Stich vor 30 Jahren gekürt. Als beste Mannschaft wurde der Bahnrad-Vierer der Frauen bei einer Gala in Baden-Baden ausgezeichnet. Alle Gewinner der 75. Wahl, an der sich 980 Sportjournalisten und Sportjournalistinnen beteiligt hatten, hatten im Sommer bei den Olympischen Spielen in Tokio die Goldmedaille gewonnen.

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18.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 18, 2021 7:54


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Haftstrafe für Kapitol-Angreifer Knapp ein Jahr nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington hat ein US-Gericht die bislang härteste Strafe gegen einen der Beteiligten verhängt. Eine Bundesrichterin verurteilte den Anhänger des damaligen Präsidenten Donald Trump zu fünf Jahren und drei Monaten Gefängnis. Dem nun verurteilten Mann war es zwar nicht gelungen, in das Parlamentsgebäude einzudringen, er hatte aber vor dem Kapitol Bretter und Feuerlöscher auf Polizisten geschleudert. Bei dem Angriff im Januar waren fünf Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt müssen sich in diesem Zusammenhang mehr als 700 Beteiligte vor Gericht verantworten. Corona-Reisebeschränkungen in Europa Zur Eindämmung der Omikron-Variante des Coronavirus verschärft Österreich seine Einreisebestimmungen. Es gilt eine strenge 2G-Regelung. Geimpfte und Genesene müssen bei der Einreise zusätzlich einen aktuellen PCR-Test oder eine Auffrischungsimpfung nachweisen. Andernfalls kommen sie in Quarantäne. Auch Reisen nach Deutschland werden schwieriger. Die Bundesregierung hat weitere europäische Länder als Corona-Hochrisikogebiete eingestuft. Das heißt, ungeimpfte Reisende aus Dänemark, Norwegen, Frankreich und Andorra müssen in Quarantäne, wenn sie nach Deutschland wollen. Weitere Tests bei Kleinkinder-Impfstoff Die Vakzin-Hersteller BioNTech und Pfizer prüfen, ob bei Jungen und Mädchen unter fünf Jahren drei Impfdosen sinnvoll sind. Eine laufende klinische Studie werde entsprechend angepasst, teilten der Mainzer Impfstoffentwickler und der US-Pharmakonzern mit. Grund ist eine nicht ausreichende Immunantwort bei kleinen Kindern, wenn der für sie deutlich geringer dosierte Impfstoff nur zweimal verabreicht wird. Höhere Dosierungen hätten hingegen mitunter hohes Fieber ausgelöst. Polen wegen Medienbeschränkung in der Kritik Das polnische Parlament hat kurzfristig ein umstrittenes Mediengesetz verabschiedet. Es soll die Medienlandschaft des EU-Mitgliedsstaats vor nach Ansicht der Regierung potenziell feindlichen Akteuren schützen. Kritiker sehen darin jedoch einen Versuch, den regierungskritischen Nachrichtensender TVN24 zum Schweigen zu bringen, der dem US-Medienkonzern Discovery gehört. Das Unternehmen verurteilte die Entscheidung scharf. Polens Präsident Andrzej Duda prüft noch, ob er das neue Gesetz unterzeichnen wird. Aufklärung von Kriegsverbrechen in Äthiopien Der UN-Menschenrechtsrat in Genf hat eine Untersuchung der eskalierenden Lage in Äthiopien beschlossen. Eine internationale Expertenkommission soll nun möglichen Verstößen gegen die Menschenrechte durch alle Konfliktparteien nachgehen. Äthiopiens Botschafter Zenebe Kebede kündigte an, dass seine Regierung nicht mit der Untersuchungskommission zusammenarbeiten werde. Der seit mehr als einem Jahr währende Konflikt zwischen der Zentralregierung in Addis Abeba und der Volksbefreiungsfront von Tigray in Nordäthiopien hat sich mittlerweile auf weitere Landesteile ausgedehnt. Russland verlangt Sicherheitsgarantien Inmitten der Spannungen um die Ukraine hat die russische Regierung weitreichende Forderungen an die USA und die NATO gestellt. Russland veröffentlichte dazu Entwürfe für zwei Abkommen. Diese sollen eine Osterweiterung des NATO-Verteidigungsbündnisses verhindern und den Aufbau von US-Militärbasen im Bereich der früheren Sowjetunion untersagen. Russlands Vize-Außenminister Sergej Rjabkow sagte, man sei bereit, ab diesem Samstag an einem neutralen Ort mit den USA zu verhandeln. Die US-Regierung zeigte sich grundsätzlich gesprächsbereit, weist aber einige der russischen Forderungen strikt zurück. Medienaufsicht geht gegen RT vor Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg hat ein Verfahren gegen den russischen Fernsehsender RT eingeleitet. Der Grund: RT war mit einem deutschsprachigen Live-Programm auf Sendung gegangen. Die für die Aufsicht zuständige Medienanstalt begründete ihren Schritt damit, dass für dieses Programm eine Rundfunkzulassung in Deutschland weder beantragt noch erteilt worden sei. Zuvor hatte das Videoportal Youtube bereits einen deutschsprachigen RT-Kanal auf seiner Plattform gesperrt. Kritiker werfen RT vor, ein Propagandainstrument Russlands zu sein.

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17.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 17, 2021 8:21


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Taifun "Rai" wütet Auf den Philippinen hat ein Wirbelsturm Verwüstungen angerichtet. Mehr als 300.000 Menschen sind auf der Flucht vor dem Taifun. Mindestens fünf Menschen kamen den Behörden zufolge ums Leben. Der Tropensturm "Rai" habe Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutsche ausgelöst sowie Dächer abgedeckt und zahlreiche Bäume und Strommasten aus dem Boden gerissen, teilte der philippinische Katastrophenschutz mit. Der Schiffsverkehr ist eingestellt, zahlreiche Inlandsflüge wurden gestrichen. Mehrere Flughäfen des südostasiatischen Landes sollen schwere Schäden davongetragen haben. Viele Tote bei Bürohausbrand in Japan Nach einem Brand in einem Geschäftsgebäude in der japanischen Wirtschaftsmetropole Osaka werden der Feuerwehr zufolge zahlreiche Todesopfer befürchtet. Bei 27 von 28 Verletzten konnten keine Lebenszeichen festgestellt werden. Die Opfer seien ins Krankenhaus gebracht worden. In Japan kann nur ein Arzt einen Menschen für tot erklären. Ermittler überprüfen Informationen, denen zufolge ein Mann am Unglücksort eine Flüssigkeit aus einer Papiertüte verschüttet haben soll. Anschließend sei das Feuer im 4. Stock ausgebrochen. Auf der Etage befindet sich eine psychiatrische Klinik. EU-Gipfel stellt sich hinter die Ukraine Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben Russland im Fall eines Angriffs auf die Ukraine mit "massiven Konsequenzen" gedroht. Eine fortgesetzte militärische Aggression würde harte Sanktionen nach sich ziehen, heißt es in einer Erklärung, die beim EU-Gipfel in Brüssel veröffentlicht wurde. Bundeskanzler Olaf Scholz hatte sich zu Beginn seines ersten regulären Gipfels hinter die Ukraine gestellt. Etwaige Sanktionen sollen eng mit Partnern wie den USA und Großbritannien abgestimmt werden. Erneut Facebook-Sicherheitsprobleme Beim Facebook-Konzern Meta sind rund 50.000 Nutzer ins Visier von Überwachungsfirmen geraten, die sie ausspionieren wollten. Die Betroffenen seien unterrichtet worden, teilte der Konzern mit. Meta, zu dem auch Instagram und Whatsapp gehören, habe mehrere Unternehmen von seiner Plattform verbannt. Die Überwachungsfirmen stammen demnach aus Israel, Indien und Nordmazedonien. Auch eine nicht näher identifizierte Gruppe aus China habe versucht, Nutzer auszuspionieren. Kritik an Johnson-&-Johnson-Impfstoff Ein US-Expertenausschuss hat empfohlen, die Corona-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna dem Vakzin von Johnson & Johnson vorzuziehen. Die 15 Mitglieder des bei der Gesundheitsbehörde CDC angesiedelten Beratergremiums sprachen diese Empfehlung einstimmig aus. Grund der Bedenken sind sehr selten vorkommende Blutgerinnsel in Verbindung mit einer verringerten Zahl an Blutplättchen nach einer Impfung mit dem Johnson-&-Johnson-Vakzin. Neuer Ocean-Viking-Rettungseinsatz Das Schiff der Hilfsorganisation SOS Méditerranée hat vor der Küste Libyens 114 Menschen aus dem Mittelmeer geholt. Unter den Geretteten seien 30 Minderjährige, teilte die Organisation mit. Die "Ocean Viking" wird von SOS Méditerrannée gemeinsam mit der Internationalen Föderation der Rot-Kreuz- und Roter-Halbmond-Gesellschaften betrieben. Hilfsorganisationen müssen oftmals mehrere Tage darauf warten, dass ihren Schiffen ein sicherer Hafen zugewiesen wird, in den diese einlaufen können. Ende der A380-Produktion Mit der Auslieferung der letzten A380 hat der Flugzeugbauer Airbus das Kapitel des weltweit größten Großraumfliegers beendet - nur 16 Jahre nach dem Erstflug. Die arabische Airline Emirates nahm die letzte Maschine des Typs in Hamburg in Empfang. Dann startete das Flugzeug vom Werksgelände im Stadtteil Finkenwerder zum Überführungsflug nach Dubai. Wegen der Corona-Pandemie waren keine Gäste bei der Übergabe zugegen. Die A380 übertrifft in Größe und Kapazität sogar den legendären Boeing-Jumbo 747.

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16.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 16, 2021 9:15


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bundeskanzler Scholz bei erstem EU-Gipfel seiner Amtszeit Bundeskanzler Olaf Scholz bestreitet an diesem Donnerstag in Brüssel den ersten EU-Gipfel als deutscher Regierungschef. Neben der hoch ansteckenden Corona-Variante Omikron und den hohen Energiepreisen stehen vor allem außenpolitische Themen auf der Tagesordnung: So dürften die Staats- und Regierungschefs Russland vor harten Konsequenzen im Falle einer Militäraktion in der Ukraine warnen. Ein Beschluss über neue Sanktionen wird nicht erwartet. Der Konflikt mit Belarus und die offenbar von Machthaber Alexander Lukaschenko gesteuerten Migrationsbewegungen sind ebenfalls Gegenstand der Beratungen. Reporter ohne Grenzen zählt so viele Journalisten in Haft wie nie zuvor Die Zahl der weltweit inhaftierten Journalisten hat einen neuen Höchststand erreicht. Wie die Organisation Reporter ohne Grenzen in ihrem Jahresbericht auflistet, saßen mit Stand zum 1. Dezember insgesamt 488 Medienschaffende im Gefängnis, nur weil sie ihre Arbeit getan haben, darunter 60 Frauen. Gegenüber 2020 sei das ein Anstieg um 20 Prozent. Der außergewöhnliche Anstieg willkürlich Inhaftierter sei hauptsächlich auf die Länder Myanmar, Belarus und China zurückzuführen. Zugleich sei die Zahl der getöteten Medienschaffenden mit 46 so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Zehntausende Philippiner fliehen vor Taifun Auf den Philippinen sind Zehntausende Menschen vor dem Taifun "Rai" auf der Flucht. Der örtliche Wetterdienst rechnet für die nächsten Stunden mit der Ankunft des tropischen Wirbelsturms. Zunächst sind die Inseln Dinagat, Siargo und Bucas Grande 700 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila betroffen. Behördenangaben zufolge verließen dort rund 45.000 Menschen ihre Häuser, um in höher gelegenen Regionen Schutz zu suchen. Der Schiffsverkehr wurde in dieser Region eingestellt. "Rai" hatte zuletzt an Intensität zugelegt und bewegt sich mit Windböen von bis zu 230 Kilometern pro Stunde vorwärts. Scholz und Macron setzen im Ukraine-Konflikt auf Vermittlung Deutschland und Paris wollen angesichts der Spannungen an der russisch-ukrainischen Grenze wieder stärker zwischen Moskau und Kiew vermitteln. Bundeskanzler Olaf Scholz und der französische Präsident Emmanuel Macron berieten in Brüssel mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Lage. Man arbeite an einer Wiederaufnahme des Normandie-Formats, hieß es anschließend von französischer Seite. Der bislang einzige Normandie-Gipfel in dem Vierer-Format mit Selenskyj und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin fand Ende 2019 in Paris statt. EU-Behörde: Omikron dominiert bald in Europa Angesichts der schnellen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus mahnt die europäische Gesundheitsbehörde ECDC ein rasches Handeln an. Impfen allein werde nicht ausreichen, sagte die Direktorin der Behörde, Andrea Ammon, in Stockholm. Sie stuft das öffentliche Gesundheitsrisiko durch Omikron als "sehr hoch" ein und geht davon aus, dass die sehr ansteckende Variante schon im Januar oder Februar in Europa vorherrschen wird. Die Behörde empfiehlt zur Entlastung des Gesundheitssystems noch schärfere Beschränkungen und Homeoffice, dort wo es möglich ist. US-Regierung gibt geheime Kennedy-Dokumente frei Die US-Regierung hat weitere unter Verschluss gehaltene Dokumente zur Ermordung des früheren Präsidenten John F. Kennedy freigegeben. Die knapp 1500 Seiten des US-Auslandsgeheimdienstes CIA und der Bundespolizei FBI wurden auf der Webseite des Nationalarchivs der USA veröffentlicht. Sie zeigen, wie US-Ermittler versuchten, mögliche Komplizen oder Auftraggeber des Attentäters Lee Harvey Oswald zu finden. Überprüft wurden Kontakte zu Kuba, zu Geheimdiensten der Sowjetunion und der italienischen Mafia. Der Demokrat Kennedy war am 22. November 1963 im texanischen Dallas von Schüssen tödlich getroffen worden. Borussia Dortmund festigt seinen zweiten Tabellenplatz Borussia Dortmund bleibt in der Fußball-Bundesliga weiter erster Verfolger von Herbstmeister FC Bayern München. Das Team von Trainer Marco Rose gewann zum Abschluss des 16. Spieltags mit 3 zu 0 gegen Greuther Fürth. Die übrigen Ergebnisse: Mönchengladbach - Frankfurt 2 zu 3, Leverkusen - Hoffenheim 2 zu 2, Union Berlin - Freiburg 0 zu 0 und Augsburg - Leipzig 1 zu 1. Auf Platz drei der Tabelle steht Leverkusen, gefolgt von Hoffenheim.

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15.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 15, 2021 7:46


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Deutschland hat zu wenig Corona-Impfstoffe Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat bestätigt, dass im ersten Quartal 2022 ein Mangel an Corona-Impfstoff droht. "In der Tat, wir haben zu wenig Impfstoff. Das hat viele überrascht - mich auch", sagte Lauterbach in der ARD. Er arbeite bereits an einer Lösung, erklärte er weiter. Schon zuvor hatte Lauterbach in einer Sitzung der Gesundheitsminister von Bund und Ländern deutlich gemacht, dass die Impfstoff-Mengen nicht ausreichten, um die Booster-Impfkampagne zu fahren. Dies gelte für das gesamte erste Quartal. Mehr als 800.000 Corona-Tote in den USA In den USA sind seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 800.000 Menschen im Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion gestorben. Das geht aus den Zahlen der Johns Hopkins University hervor. Kein Land hat mehr Corona-Tote registriert als die Vereinigten Staaten, in denen rund 330 Millionen Menschen leben. US-Präsident Joe Biden sprach von einem "tragischen Meilenstein" und drückte den Angehörigen der Verstorbenen sein Beileid aus. Gleichzeitig appellierte er an die Amerikaner, sich impfen zu lassen. Die USA befinden sich derzeit in der fünften Corona-Welle und verzeichnen durchschnittlich 1150 COVID-19-Todesfälle pro Tag. US-Repräsentantenhaus stimmt für Anklage gegen Trumps Ex-Stabschef Das US-Repräsentantenhaus hat den Weg für eine Anklage gegen den ehemaligen Stabschef von Ex-Präsident Donald Trump freigemacht. Mit den Stimmen der demokratischen Mehrheit wurde der Fall an den zuständigen Bundesstaatsanwalt verwiesen. Dieser muss nun entscheiden, ob er Mark Meadows wegen "versuchter Behinderung einer Untersuchung des Kongresses" anklagt. Hintergrund ist die Weigerung Meadows, vor dem Untersuchungsausschuss zur Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar auszusagen. Meadows gilt als Kronzeuge für Trumps Rolle bei den Bemühungen, die Wahl seines Nachfolgers Joe Biden zu verhindern. Washington verklagt rechte Milizen Wegen der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar verklagt der US-Regierungsbezirk Washington DC die zwei ultrarechten Gruppen "Proud Boys" und "Oath Keepers". Der Generalstaatsanwalt von Washington, Karl A. Racine, wirft ihnen Verschwörung vor. Sie hätten den Angriff geplant, beworben und daran teilgenommen. Radikale Anhänger des damaligen Präsidenten Donald Trump hatten das Gebäude gestürmt, als dort der Sieg des Demokraten Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl vom 3. November zertifiziert werden sollte. Bei dem Angriff wurden fünf Menschen getötet, unter ihnen ein Polizist. In Afghanistan ist die Not am größten Auf der Liste der 20 weltweit größten humanitären Krisen des "International Rescue Committees" (IRC) belegt Afghanistan den ersten Platz. Im kommenden Jahr könnte das Land fast flächendeckend von Armut betroffen sein, erklärte die internationale Hilfsorganisation in Berlin anlässlich der Veröffentlichung der "Emergency Watchlist". Auf Platz zwei der jährlich veröffentlichten Liste steht Äthiopien, gefolgt vom Jemen, Nigeria und dem Südsudan. Auch Myanmar, Syrien und Haiti zählen laut IRC zu den bedürftigsten Ländern. Nach UN-Angaben brauchen im Jahr 2022 insgesamt 274 Millionen Menschen Hilfe. NASA-Sonde berührt als erstes Raumschiff die Sonne Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA ist ihre Sonde "Parker Solar Probe" durch die äußere Atmosphäre der Sonne geflogen. Damit ist sie das erste Raumschiff, das diesen Stern berührt hat. Die Sonde habe in der sogenannten Sonnenkorona Partikel und Magnetfelder untersucht, teilte die NASA mit. Die Raumfahrtbehörde sprach von einem "Meilenstein", der "tiefere Einsichten in die Entstehung der Sonne und ihren Einfluss auf das Sonnensystem liefern" werde. Dadurch erhofft man sich auch ein besseres Verständnis vom Rest des Universums. Weitere Flüge durch die Sonnenkorona seien geplant. Bayern München ist wieder Herbstmeister Fußball-Bundesligist Bayern München hat sich durch ein 5:0 beim VfB Stuttgart zum 25. Mal die Herbstmeisterschaft gesichert. Die übrigen Ergebnisse vom Dienstag: Wolfsburg - Köln 2:3, Mainz - Hertha Berlin 4:0 und Bielefeld - Bochum 2:0.

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14.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 14, 2021 8:01


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.380 Millionen Entschädigung für Nassar-Opfer Hunderte Opfer des verurteilten Sexualstraftäters Larry Nassar, langjähriger Arzt des Turnverbandes USA Gymnastics, werden mit insgesamt 380 Millionen Dollar entschädigt. Nach einem mehrjährigen Rechtsstreit einigten sich die Opfer Nassars mit USA Gymnastics und dem Olympischen und Paralympischen Komitee auf diesen Vergleich, wie der US-Turnverband bestätigte. Nassar verbüßt seit 2018 eine lebenslange Haftstrafe. Er bekannte sich schuldig, während seiner Tätigkeit als Sportmediziner für den US-Turnverband und die Michigan State University Athletinnen sexuell missbraucht zu haben. Koalitionsvertrag in den Niederlanden unter Dach und Fach Neun Monate nach der Parlamentswahl in den Niederlanden steht die Vier-Parteien-Koalition unter Führung von Ministerpräsident Mark Rutte vor ihrer Neuauflage. Ruttes Mitte-Rechts-Partei VVD, die Mitte-Links-Partei D66, die christdemokratische Partei CDA und die konservative Christen-Union einigten sich nach 271 Tagen Verhandlungen auf einen Koalitionsvertrag, wie Medien berichteten. Der Vertrag soll nun den Fraktionen zur Zustimmung vorgelegt und am Mittwoch im Parlament in Den Haag präsentiert werden. Es gilt als sicher, dass Rutte dann wieder mit der Regierungsbildung beauftragt wird. Neue Proteste gegen Corona-Maßnahmen in Deutschland Tausende Menschen haben in deutschen Städten gegen Corona-Maßnahmen protestiert. Alleine in Mecklenburg-Vorpommern beteiligten sich 7000 Menschen an teilweise nicht angemeldeten Veranstaltungen, davon knapp 3000 in Rostock. Der Protest richtete sich vor allem gegen eine mögliche Impfpflicht, vielerorts wurde aber auch eine Spaltung der Gesellschaft durch die Einschränkungen beklagt. In Thüringen protestierten laut Polizei 6000 Menschen. In Magdeburg versammelten sich etwa 3500 Menschen. Auch durch Mannheim zogen trotz eines Verbots bis zu 2000 Menschen großteils ohne Masken und ohne Abstand. Solidarität mit Menschenrechtsorganisation Memorial In Berlin und anderen deutschen Städten haben Menschen gegen die drohende Auflösung der russischen Menschenrechtsorganisation Memorial protestiert. Vor der russischen Botschaft in der Hauptstadt hielten Demonstranten Schilder in die Höhe, auf denen stand: "Hände weg von Memorial" oder "We are Memorial". Russlands Generalstaatsanwaltschaft strebt die Auflösung der mehr als 30 Jahre alten kremlkritischen Organisation an. Der Oberste Gerichtshof setzt an diesem Dienstag seine Verhandlung hierüber fort. Memorial gilt als eine der wichtigsten Bürgerrechtsgruppen Russlands. Schweres Beben erschüttert Indonesien Der Osten Indonesiens ist laut Angaben der zuständigen nationalen Agentur von einem Erdbeben der Stärke 7,3 erschüttert worden. Die Behörden gaben zunächst eine Tsunami-Warnung heraus, die sie später aber wieder aufhoben. Das Beben ereignete sich etwa 110 Kilometer nordwestlich der Insel Flores. Sein Zentrum lag laut indonesischen Angaben in rund 12 Kilometern Tiefe. Zudem kam es zu einem Nachbeben der Stärke 5,6. Der südostasiatische Inselstaat Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde mit häufigen Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Elon Musk ist "Person of the Year" Der Tesla-Chef und Weltraum-Unternehmer Elon Musk ist vom amerikanischen Nachrichtenmagazin "Time" zur Person des Jahres gekürt worden. Nur wenige Menschen hätten mehr Einfluss auf das Leben auf der Erde und möglicherweise auch auf das Leben außerhalb der Erde als Musk, begründete "Time"-Chefredakteur Edward Felsenthal die Entscheidung. Der 50-jährige Musk, der neben Tesla auch das private Raumfahrtunternehmen SpaceX führt, gilt mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 300 Milliarden US-Dollar als reichster Mensch der Welt.

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13.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 13, 2021 9:44


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Baerbock sieht keine Grundlage für Pipeline-Genehmigung Bundesaußenministerin Annalena Baerbock sieht derzeit keine Grundlage für eine Betriebserlaubnis für die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. Die Gasleitung erfülle die Vorgaben des europäischen Energierechts nicht, sagte die Grünen-Politikerin im ZDF. Zudem sei klar, dass die Pipeline bei weiteren russischen Eskalationen nicht ans Netz gehen könne. Die Bundesnetzagentur, die für die Genehmigung zuständig ist, hatte zuvor eine nach deutschem Recht organisierte Betriebsgesellschaft eingefordert. Baerbock hatte das Projekt im Wahlkampf als klima- und geopolitisch falsch kritisiert. Kentucky hofft auf "Wunder" nach Katastrophe Nach dem Durchzug einer Serie von Tornados ist das genaue Ausmaß der Katastrophe in den USA noch unklar. Man hoffe auf "ein Wunder", dass die Zahl der Toten geringer sei als erwartet, sagte Kentuckys Gouverneur Andy Beshear. Er ging weiterhin von Dutzenden Toten alleine in seinem Bundesstaat aus. In einer zerstörten Kerzenfabrik im Ort Mayfield sollen jedenfalls deutlich weniger Menschen ums Leben gekommen sein als zunächst befürchtet. Ein Sprecher des Unternehmens "Mayfield Consumer Products" konnte bisher lediglich den Tod von acht Beschäftigten bestätigen. Acht weitere würden noch vermisst. Polen und Deutschland schlagen "neues Kapitel" auf Beim Antrittsbesuch des neuen deutschen Kanzlers Olaf Scholz in Polen sind deutliche Meinungsunterschiede der Regierungen beider Länder sichtbar geworden, etwa bei den Themen Rechtsstaatlichkeit und Zukunft der EU. Scholz und Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki legten nach ihrem Gespräch am Sonntagabend in Warschau dennoch beide ein nachdrückliches Bekenntnis zur deutsch-polnischen Freundschaft ab. Morawiecki sprach angesichts des Regierungswechsels in Berlin von einem "neuen Kapitel" in den bilateralen Beziehungen. Es gehe darum, diese immer weiter zu vertiefen, betonte Scholz. Johnson beschleunigt Booster-Impfprogramm Im Kampf gegen die Omikron-Variante des Coronavirus will der britische Premier Boris Johnson die Auffrischungsimpfungen vorantreiben. Jeder Erwachsene in England solle bereits bis Jahresende die Gelegenheit bekommen, eine Booster-Dosis zu erhalten, sofern seit der Zweitimpfung mindestens drei Monate vergangen seien, sagte Johnson in einer Videobotschaft. Bisher lag das Zieldatum Ende Januar. Man stehe angesichts der Omikron-Variante einem "Notfall" gegenüber, weshalb dringend der Impfschutz verstärkt werden müsse - auch in den Landesteilen Schottland, Wales und Nordirland, betonte Johnson. Bennett besucht die Vereinigten Arabischen Emirate Als erster Regierungschef Israels ist Naftali Bennett zu einem offiziellen Besuch in die Vereinigten Arabischen Emirate gereist. In Abu Dhabi wird er an diesem Montag mit dem faktischen Herrscher der Emirate, Scheich Mohammed bin Said Al Nahjan zusammenkommen. Bei dem Gespräch mit dem Kronprinzen solle es um eine Vertiefung der Beziehungen beider Länder sowie wirtschaftliche und regionale Fragen gehen, erklärte Bennett. Die Emirate hatten im vergangenen Jahr mit einem Jahrzehnte alten Konsens vieler arabischer Staaten gebrochen und die Beziehungen zu Israel normalisiert. Südafrikas Präsident Ramaphosa positiv auf Corona getestet Inmitten der aktuellen Infektionswelle mit der Omikron-Variante des Coronavirus in Südafrika hat sich auch Präsident Cyril Ramaphosa infiziert. Der 69-Jährige habe nach dem Staatsbegräbnis für den früheren Präsidenten Frederik de Klerk in Kapstadt begonnen, sich unwohl zu fühlen und sei daraufhin getestet worden, erklärte sein Büro. Ramaphosa ist demnach vollständig geimpft und bis auf milde Symptome wohlauf. Seit der Entdeckung der sehr ansteckenden Omikron-Variante im November steigen die täglichen Neuinfektionen in Südafrika steil an, zuletzt wurden knapp 38.000 neue Fälle gemeldet. Iran vermeldet positive Entwicklung der Atomgespräche Der Iran sieht Fortschritte bei den Verhandlungen über eine Wiederbelebung des internationalen Atomabkommens. Man stehe kurz davor, sich auf die Themen der Tagesordnung zu einigen, sagte Irans Chefunterhändler Ali Bagheri. Dies sei eine "positive Entwicklung", denn anfangs habe nicht einmal Einigkeit über die zu verhandelnden Themen geherrscht. Das Abkommen von 2015 soll den Iran am Bau von Atomwaffen hindern. Die Gespräche in Wien seien die "letzte Chance" für Teheran, eine ernsthafte Position zur möglichen Neuauflage der Vereinbarung einzunehmen, hatten die G7-Staaten am Wochenende erklärt.

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11.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 11, 2021 7:41


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Omikron-Variante verbreitet sich schnell in Großbritannien Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich in Großbritannien derzeit rasant aus. In der Hauptstadt London wird sie nach Angaben von Wohnungsminister Michael Gove bereits bei 30 Prozent der Erkrankten nachgewiesen. Nach Ansicht der Gesundheitsbehörden könnte Omikron bis Mitte Dezember in Großbritannien die dominierende Corona-Variante werden. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon warnte vor einem "Tsunami an Infektionen" im Vereinigten Königreich. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen erreichte den höchsten Stand seit elf Monaten. Am Freitag wurden 58.194 neue Fälle gemeldet. Erstes Telefonat von Kanzler Scholz mit US-Präsident Biden Bundeskanzler Olaf Scholz hat ein erstes Telefonat mit US-Präsident Joe Biden geführt. Wie die Pressestelle der Bundesregierung mitteilte, gratulierte Biden dem Bundeskanzler zu seinem Amtsantritt. In dem Gespräch seien die engen Bande zwischen Deutschland und den USA noch einmal bekräftigt worden. Dem US-Präsidialamt zufolge haben die Staatsmänner auch über Bemühungen zur Beendigung der Pandemie, den Kampf gegen den Klimawandel und die Stationierung russischer Streitkräfte an der Grenze zur Ukraine gesprochen. SPD wählt neue Parteivorsitzende Die SPD kommt an diesem Samstag zu einem Parteitag zusammen, um ihre Spitze neu zu wählen. Den Delegierten des weitgehend digital stattfindenden Konvents stehen die bisherige Parteichefin Saskia Esken und der bisherige Generalsekretär Lars Klingbeil als Ko-Vorsitzende zur Wahl. Der Bundesvorstand hat zudem den SPD-Vize Kevin Kühnert als Generalsekretär vorgeschlagen. Weil die meisten der rund 600 Delegierten digital zugeschaltet sind, muss das Wahlergebnis im Anschluss per Briefwahl bestätigt werden. Neue US-Sanktionen gegen China, Nordkorea und Myanmar Die USA haben neue Sanktionen gegen China, Nordkorea und Myanmar verhängt. So seien wegen Menschenrechtsverstößen in der chinesischen Provinz Xinjiang zwei führende Politiker und ein Unternehmen mit Strafmaßnahmen belegt worden, teilte das US-Finanzministerium mit. Die Strafmaßnahmen richten sich demnach gegen den Gouverneur der autonomen Region Xinjiang und dessen Vorgänger. In Xinjiang seien während der Amtszeit der beiden Männer mehr als eine Million Uiguren und Angehörige anderer muslimischer Minderheiten festgenommen worden, erklärte das Finanzministerium. Bosnische Serben stimmen für Unabhängigkeit Das Parlament der serbischen Region in Bosnien hat dafür gestimmt, sich aus den bosnischen Streitkräften, dem Justizwesen und dem Steuersystem zurückzuziehen. Dies sei der Moment der Eroberung der Freiheit für die Republika Srpska, sagte der bosnische Serbenanführer Milorad Dodik vor den Abgeordneten. Der Antrag besagt, dass die Regionalregierung in den nächsten sechs Monaten neue Gesetze für das Militär, das Steuersystem und die Justiz ausarbeiten soll, um die staatlichen Gesetze zu ersetzen. Explosion in palästinensischem Flüchtlingslager im Libanon Bei einer heftigen Explosion in einem palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon sind mehrere Menschen verletzt worden. Nach Angaben aus Kreisen des libanesischen Militärs ereignete sich die Detonation im Lager Burdsch al-Schimali nahe der Stadt Tyrus in einem Waffendepot der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas. Die genaue Zahl der Verletzten blieb zunächst unklar. Die Explosion wurde möglicherweise durch ein Feuer verursacht. Ein Palästinenser-Vertreter bestritt die Existenz von Waffen und Munition in dem Camp. In dem Depot seien Gas- und Sauerstoffflaschen gelagert worden. Weltbank bewilligt großes Darlehen für philippinische Reformen Die Philippinen erhalten von der Weltbank ein Darlehen in Höhe von 600 Millionen US-Dollar für ein Reformprogramm. Durch den Kredit soll sich die Wirtschaft des Landes erholen und wettbewerbsfähiger werden. Der zuständige Länderdirektor der Bank, Ndiamé Diop, sagte, die geplanten Reformen würden den Wettbewerb bei Breitband und mobiler Telekommunikation fördern. Dieser werde einem großen Teil der unterversorgten Bevölkerung zugutekommen. Die Philippinen würden bei ausländischen Direktinvestitionen in Bereichen wie dem Einzelhandel hinter anderen Ländern Ostasiens und des Pazifiks liegen.

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10.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 10, 2021 6:51


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU-Staaten wollen 40.000 Afghanen aufnehmen 15 EU-Staaten haben sich bereiterklärt, 40.000 besonders schutzbedürftige Menschen aus Afghanistan aufzunehmen. Das teilte Innenkommissarin Ylva Johannsson nach einem Treffen der EU-Innenminister mit. Die Menschen müssten nach der Machtübernahme der islamistischen Taliban um ihr Leben fürchten, viele von ihnen versuchten, das Land zu verlassen. Deutschland soll demnach 25.000 Menschen aufnehmen, die Niederlande 3000, Spanien und Frankreich jeweils etwa 2500. Nicaragua beendet diplomatische Beziehungen zu Taiwan Nicaragua hat die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan zugunsten der Volksrepublik China abgebrochen. Außenminister Denis Moncada erklärte, die Volksrepublik sei die einzige legitime Regierung, die ganz China vertritt. Peking betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz und strebt die Wiedervereinigung mit dem Festland an, notfalls mit Gewalt. Gleichzeitig bemüht sich China erfolgreich darum, Taiwan international zu isolieren. So wechselten in den vergangenen Jahren Panama, El Salvador und die Dominikanische Republik die Seiten. Derzeit erkennen nur noch 14 Länder Taiwan offiziell als Staat an. Viele Tote bei LKW-Unfall in Mexiko Bei einem Unfall zweier Lastwagen in Mexiko sind mindestens 53 Menschen ums Leben gekommen. Nach Medienberichten handelte es sich bei den Opfern um Migranten. Diese waren demnach im Anhänger eines Lasters unterwegs, der am Donnerstag im südmexikanischen Ort Chiapa de Corzo umkippte. Nach vorläufigen Informationen gebe es mindestens 40 Verletzte, teilte die Zivilschutzbehörde des Bundesstaates Chiapas mit. Jedes Jahr versuchen Hunderttausende Migranten, über Mexiko in die USA zu gelangen. Viele werden von Schleusern dicht gedrängt in Lastwagenanhängern transportiert. Ministerpräsidentenkonferenz tagt erstmals unter Bundeskanzler Scholz Die Ministerpräsidentenkonferenz hat bei ihrem ersten offiziellen Treffen mit dem neuen Bundeskanzler Olaf Scholz "schnelles und entschlossenes Handeln" im Kampf gegen Corona angekündigt. Maßgeblich dafür sei die Einschätzung der Lage durch den neuen Corona-Expertenrat, der in der kommenden Woche erstmals tagen wird. In ihrer Video-Schalte betonten die Regierungschefinnen und -chefs der Länder, dass sie "wenn nötig" auch weitere Einschränkungen zu Weihnachten in Erwägung zögen. Außerdem forderten sie ein härteres Vorgehen gegen Corona-Hetze und Aufrufe zu Gewalt im Internet. Funktionierende Demokratien reagieren besser auf Corona Gut organisierte Demokratien sind bislang besser durch die Corona-Krise gekommen als Staaten mit Defiziten. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung zu 29 Staaten der EU und der Industriegruppe OECD. Laut der Untersuchung liegt Deutschland beim politischen Krisenmanagement während der Pandemie auf dem fünften Platz - hinter Neuseeland, Südkorea, Schweden und Dänemark. Am Ende der Skala rangieren Polen, Ungarn und die Türkei. Dort hätten die Regierungen Corona genutzt, um Bürgerrechte auf Dauer einzuschränken, heißt es in der Studie weiter. Licht und Schatten für deutsche Vereine im Fußball-Europapokal Für den Fußball-Bundesligisten Union Berlin ist der Ausflug auf die europäische Fußballbühne beendet. Das 1:1 gegen Slavia Prag reichte für die "Eisernen" nicht, um sich für die K.o.-Phase in der Conference League zu qualifizieren. Besser machten es Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen in der Europa League. Den Frankfurtern reichte ein 1:1 gegen Fenerbahçe Istanbul für den Einzug ins Achtelfinale. Leverkusen war schon dafür qualifiziert, sodass die 0:1-Niederlage bei Ferencváros Budapest nicht mehr ins Gewicht fiel.

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09.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 9, 2021 6:55


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Scholz will Außenpolitik gemeinsam mit Baerbock gestalten Bundeskanzler Olaf Scholz will die Außenpolitik seiner Regierung im Einvernehmen mit Außenministerin Annalena Baerbock von den Grünen gestalten. Die Regierung arbeite gemeinsam "für unser Land", und man werde auch in der Außen- oder Europapolitik gemeinsam agieren, sagte Scholz. Die Grundlagen für die Außenpolitik stünden im Koalitionsvertrag. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hatte zuvor im Deutschlandfunk erklärt, die deutsche Außenpolitik werde "insbesondere im Kanzleramt" gesteuert. Dem widersprach ausdrücklich der Grünen-Abgeordnete Omid Nouripour, der sich um den Parteivorsitz bewirbt. Weitere Hongkonger Bürgerrechtler verurteilt Drei weitere prominente Hongkonger Bürgerrechtler sind wegen Teilnahme an einem Gedenken an die Opfer der Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 in China verurteilt worden. Außer dem inhaftierten Verleger Jimmy Lai wurden die Anwältin Chow Hang-Tung sowie die Aktivistin Gwyneth Ho schuldig gesprochen. Das Strafmaß soll am kommenden Montag verkündet werden. Die drei waren die letzten von insgesamt 24 Aktivisten und früheren Politikern, die im Zusammenhang mit der - offiziell verbotenen - Kerzenandacht im vergangenen Jahr im Hongkonger Victoria-Park verurteilt wurden. US-Repräsentantenhaus beschließt Importverbot von Produkten aus Xinjiang Die USA wollen wegen der Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren weitere Sanktionen gegen China auf den Weg bringen. Das Repräsentantenhaus verabschiedete ein Gesetz zum Verbot von Importen aus der chinesischen Region Xinjiang wegen Zwangsarbeit. Die Vorlage geht davon aus, dass alle Waren aus Xinjiang durch Zwangsarbeit hergestellt werden. Damit das Gesetz in Kraft treten kann, muss es noch den Senat passieren. Aus Xinjiang stammt ein Großteil der weltweiten Materialien für Solarzellen. Menschenrechtsgruppen werfen China die Unterdrückung der Uiguren in der Region Xinjiang vor. Ministerpräsident von Burkina Faso tritt zurück Nach Protesten wegen der anhaltenden Gewalt von Terrormilizen ist in Burkina Faso Ministerpräsident Christophe Marie Joseph Dabiré zurückgetreten. Ein entsprechendes Dekret von Präsident Roch Marc Christian Kaboré wurde im staatlichen Fernsehen verlesen. Dabiré soll jedoch weiter amtieren, bis eine neue Regierung gebildet worden ist. In der Hauptstadt Ouagadougou gibt es immer wieder Demonstrationen, bei denen der Regierung "Unfähigkeit" im Kampf gegen die Dschihadisten vorgeworfen wird. Seit 2016 wurden bei Angriffen etwa 2000 Menschen getötet. 1,4 Millionen Menschen flohen vor der Gewalt. USA lassen Medikament mit künstlichen Corona-Antikörpern zu Die US-Gesundheitsbehörden haben ein Medikament mit synthetischen Antikörpern zugelassen, das Menschen vor einer Corona-Infektion schützen soll. Die Arzneimittelbehörde FDA erteilte eine Notfallzulassung für das von AstraZeneca entwickelte Präparat Evusheld. Die Behörde warnte allerdings, das Medikament sei kein Ersatzpräparat für Menschen, bei denen die Impfung empfohlen werde. Es dürfe nur eingesetzt werden bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder solchen, die aus medizinischen Gründen wie einer starken allergischen Reaktion gegen Vakzine nicht geimpft werden können. Bayern München im Achtelfinale der Champions League Fußball-Bundesligist Bayern München ist nach starker Leistung in das Achtelfinale der Champions League eingezogen. Im sechsten Gruppenspiel gelang dem deutschen Rekordmeister gegen den FC Barcelona ein 3:0 und damit der sechste Sieg. Der VfL Wolfsburg scheiterte dagegen in der Gruppenphase und darf auch in der Europa League nicht weiterspielen. Die Niedersachsen verloren gegen den französischen Meister OSC Lille mit 1:3 und schlossen die Vorrundengruppe G auf dem vierten und letzten Platz ab.

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08.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 8, 2021 8:01


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Olaf Scholz übernimmt Kanzlerschaft von Angela Merkel Der Deutsche Bundestag kommt an diesem Mittwoch zusammen, um einen neuen Bundeskanzler zu wählen. Einziger Kandidat ist der Sozialdemokrat Olaf Scholz, der ein Bündnis seiner SPD mit den Grünen und der liberalen FDP anführen will. Am Dienstag hatten die führenden Vertreter der sogenannten Ampel-Parteien ihren Koalitionsvertrag unterschrieben. Mit der Wahl von Scholz, an der es keinen ernsthaften Zweifel gibt, endet die 16-jährige Regierungszeit von Angela Merkel im Kanzleramt. Nach dem neuen Kanzler werden auch die neuen Ministerinnen und Minister im Laufe des Tages vereidigt. Keine Annäherung bei amerikanisch-russischem Videogipfel US-Präsident Joe Biden hat seinem russischen Kollegen Wladimir Putin im Falle eines militärischen Angriffs auf die Ukraine mit harten Wirtschaftssanktionen gedroht. Der Videogipfel mit Putin am Dienstag habe Biden ermöglicht, die Positionen der Vereinigten Staaten in aller Deutlichkeit darzulegen, erklärte Bidens Nationaler Sicherheitsberater Jake Sullivan. Der Kremlchef verlangte vom US-Präsidenten seinerseits die verbindliche Garantie, dass die NATO auf eine weitere Osterweiterung verzichtet. Doch Biden habe bei dem Gespräch keine Zugeständnisse gemacht, betonte Sullivan. Hinweise auf mildere Krankheitsverläufe bei Omikron Der führende US-Immunologe Anthony Fauci hat seine Einschätzung bekräftigt, dass die neue Coronavirus-Variante Omikron weniger schwere Krankheitsverläufe hervorrufen könnte als andere Varianten. Omikron sei "nicht schlimmer" als Delta - das sei "nahezu sicher", sagte der medizinische Berater von Präsident Joe Biden. Der deutsche Topvirologe und Regierungsberater Christian Drosten sagte dem NDR, die neue Variante scheine "extrem verbreitungsfähig" zu sein und werde wahrscheinlich eine Anpassung der Impfstoffe nötig machen. Diese könnten dann womöglich ab April zum Einsatz kommen. Israel nimmt "eiserne Mauer" am Gazastreifen in Betrieb Israel hat eine 65 Kilometer lange Sperranlage entlang des Gazastreifens komplett fertiggestellt. Die Umzäunung des Palästinensergebiets sei nach dreieinhalb Jahren "vollständig" abgeschlossen, teilte Verteidigungsminister Benny Gantz mit. Die "eiserne Mauer" raube der dort herrschenden Hamas die Fähigkeit, nach Israel vorzudringen. Zu dem sechs Meter hohen Grenzzaun gehören unterirdische Sensoren zum Aufspüren von Tunnelbauten, Radaranlagen, Kameras und Wachräume. Mehr als 1200 Arbeiter hätten rund 220.000 Tonnen Beton sowie 140.000 Tonnen Eisen und Stahl verbaut, heißt es. Bericht: Verdächtiger im Mordfall Khashoggi festgenommen Die französische Polizei hat in Paris ein mutmaßliches Mitglied des Killerkommandos festgenommen, das für die Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Kashoggi verantwortlich gemacht wird. Der 33-Jährige sei am Flughafen Roissy festgenommen worden, als er einen Flug Richtung Riad nehmen wollte, hieß es. Khashoggi war 2018 im saudischen Konsulat in Istanbul von einem Spezialkommando aus Riad getötet worden. Trotz der Vorwürfe gegen die saudische Regierung hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vergangene Woche den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in Dschidda getroffen. Viele Tote bei Gefängnisbrand in Burundi Bei einem Feuer in einem überfüllten Gefängnis im ostafrikanischen Burundi sind nach Regierungsangaben 38 Menschen ums Leben gekommen und 69 schwer verletzt worden. Der Brand war am frühen Dienstagmorgen im Zentralgefängnis in der Hauptstadt Gitega ausgebrochen. Zu dem Zeitpunkt waren viele der Häftlinge in ihren Zellen und schliefen noch. Die Brandursache ist nicht bekannt. Auch Australien schickt keine Diplomaten zu Winterspielen Australien schließt sich dem von den USA beschlossenen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking an. Als Gründe führte Premier Scott Morrison eine Reihe von Differenzen zwischen Canberra und Peking auf, darunter Chinas Kritik an Australiens Entscheidung zur Anschaffung von nukleargetriebenen U-Booten. Seine Regierung habe wiederum "Menschenrechtsverstöße in Xinjiang und andere Themen" angeprangert, doch habe die chinesische Regierung keine Gesprächsbereitschaft gezeigt. Australische Sportler sollen jedoch an den Spielen in Peking teilnehmen, wie Morrison betonte.

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07.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 7, 2021 8:03


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Ampel-Parteien unterschreiben Regierungsprogramm Mit der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags besiegeln Sozialdemokraten, Grüne und Liberale an diesem Dienstag ihre Zusammenarbeit als Partner in der künftigen Bundesregierung. Die Zeremonie findet symbolträchtig im sogenannten Futurium statt, einem Berliner Zentrum für Ausstellungen zum Thema Zukunftsgestaltung. Am Mittwoch soll dann SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz im Bundestag zum neuen Regierungschef gewählt werden. Damit endet nach 16 Jahren die Ära von Angela Merkel. Die Christdemokratin hatte bei der Bundestagswahl am 26. September nicht wieder kandidiert. Altkanzler Schröder warnt vor Kurswechsel in Außenpolitik Altbundeskanzler Gerhard Schröder hat die neue Bundesregierung vor einem Kurswechsel in der Außenpolitik gewarnt. Wenn man etwa mit China Weltklimapolitik machen wolle, könne man das Land nicht jeden zweiten Tag "in den Senkel stellen", sagte Schröder dem Nachrichtenportal T-Online. Gleiches gelte auch für die Beziehungen zu Russland, der Türkei und Saudi-Arabien. Es brauche in internationalen Fragen mehr Sensibilität, als sie die Grünen derzeit an den Tag legten, so der 77 Jahre alte Sozialdemokrat weiter. Neue Bundesaußenministerin wird Grünen-Co-Chefin Annalena Baerbock. Westen stärkt der Ukraine den Rücken Angesichts wachsender militärischer Spannungen mit Russland haben sich die USA, Frankreich, Großbritannien, Italien und Deutschland demonstrativ hinter die Regierung in Kiew gestellt. Die Souveränität der Ukraine müsse "respektiert" werden, erklärten das Weiße Haus in Washington und der Élysée-Palast in Paris nach einer Telefonkonferenz der Staats- und Regierungschefs der fünf Länder. Ihre Absprache erfolgte am Vorabend eines mit Spannung erwarteten Videogipfels zwischen US-Präsident Joe Biden und Kremlchef Wladimir Putin. Russland bestreitet vehement, es bereite einen Angriff auf die Ukraine vor. EU verlängert China-Sanktionen um ein Jahr Die EU hat ihre Sanktionen gegen China wegen Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren um ein Jahr verlängert. Das teilte der Rat der Mitgliedstaaten in Brüssel mit. Die EU bekenne sich dazu, "Menschenrechtsverletzungen überall dort anzuprangern, wo sie vorkommen". Die im Frühjahr verhängten Strafmaßnahmen gegen Verantwortliche aus China hatten zu diplomatischen Spannungen zwischen Brüssel und Peking geführt. Die Betroffenen sind nach Auffassung der EU für die massenhafte Internierung von Uiguren in der Provinz Xinjiang verantwortlich. China weist die Vorwürfe zurück. Weltbank beklagt "Lernverlust" durch Corona Die COVID-19-Pandemie wirkt sich deutlich schlimmer als bisher erwartet auf die Schulbildung von Kindern weltweit aus. Noch immer blieben die Schulen für Millionen von Kindern geschlossen, kritisiert die Weltbank in einem neuen Bericht. Demnach könnte als konkrete Folge der Pandemie der Anteil der Kinder auf fast 70 Prozent steigen, die im Alter von zehn Jahren nicht in der Lage sind, einen einfachen Text zu lesen und zu verstehen. Die Weltbank geht davon aus, dass den von Schulschließungen betroffenen Kindern im Laufe ihres Lebens mangels Bildung insgesamt rund 17 Billionen Dollar entgehen. COVID-19-Pandemie führt zu mehr Malaria-Toten Der Kampf gegen Malaria hat durch die Corona-Pandemie einen herben Rückschlag erlitten. Im Jahr 2020 starben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation rund 627.000 Menschen an der von Stechmücken übertragenen Krankheit, fast 70.000 mehr als im Vorjahr. Zwei Drittel der zusätzlichen Sterbefälle seien auf pandemiebedingte Beeinträchtigungen bei Vorbeugung, Diagnose und Therapie zurückzuführen. Die größte Last trägt weiterhin das südliche Afrika, wo laut WHO etwa 95 Prozent aller Malariafälle registriert werden.

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06.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 6, 2021 8:17


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Suu Kyi in Myanmar zu vier Jahren Haft verurteilt Myanmars entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi ist zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Sie sei wegen des Aufrufs zur Gewalt und wegen des Verstoßes gegen Corona-Auflagen schuldig gesprochen worden, teilte ein Sprecher der Militärjunta mit. Der entmachtete Präsident Win Myint müsse wegen der gleichen Anschuldigungen ebenfalls für vier Jahre ins Gefängnis. Journalisten waren zu dem Verfahren vor einem Sondergericht nicht zugelassen. Suu Kyi war im Februar nach dem Militärputsch in Myanmar festgenommen worden, seitdem wurde sie mit zahlreichen Anschuldigungen überzogen. Taliban bauen Hilfsangebote für Missbrauchsopfer ab In Afghanistan bauen die Taliban laut Amnesty International Unterstützungsangebote für Opfer sexueller Gewalt ab. Dadurch gerieten vor allem Frauen, aber auch Helferinnen und Helfer in Gefahr, heißt es in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation. Demnach wurde das Netzwerk landesweiter Hilfen zerstört, weil Einrichtungen geschlossen oder von den Taliban übernommen worden seien. Dass sich Frauen in der Öffentlichkeit nur in Begleitung einer männlichen Person bewegen dürfen, erschwere ihre Lage noch. Auch würden Gewalttäter oft aus der Haft entlassen, Opfer hingegen festgenommen, so Amnesty weiter. Rüstungsexporte florieren weiter Trotz der Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen hat die internationale Rüstungsindustrie ihre Waffenverkäufe weiter gesteigert. Die 100 führenden Rüstungskonzerne setzten im Corona-Jahr 2020 schwere Waffen und militärische Dienstleistungen im Wert von 531 Milliarden US-Dollar um. Das geht aus einem neuen Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI hervor. Der größte Akteur auf dem internationalen Rüstungsmarkt bleiben die USA. 41 US-Konzerne verkauften im vergangenen Jahr Rüstungsgüter im Gesamtwert von 285 Milliarden Dollar. Dahinter folgen Rüstungsfirmen aus China. Erste deutsche Ampel-Koalition auf der Zielgeraden Die SPD gibt heute die mit Spannung erwartete Besetzung ihrer Ministerposten in der Ampel-Koalition aus Sozialdemokraten, Grünen und FDP bekannt. Neben dem Kanzleramt übernimmt die SPD die Ministerien für Arbeit und Soziales, Bauen, Gesundheit, Inneres, Verteidigung sowie wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Außerdem stellt sie den Kanzleramtsminister. Die Grünen geben als letzte der drei Ampel-Parteien das Ergebnis ihrer Mitgliederbefragung über den Koalitionsvertrag bekannt. Wenn auch die Grünen zustimmen, kann am Mittwoch Olaf Scholz (SPD) zum Bundeskanzler gewählt werden. Gewalt bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in Belgien In Brüssel ist es bei Protesten gegen die von der belgischen Regierung verfügten verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu Auseinandersetzungen gekommen. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas gegen Demonstranten ein, die Feuerwerkskörper und Gegenstände auf Polizisten warfen. Laut Polizei beteiligten sich rund 8000 Menschen an dem Demonstrationszug, der zunächst friedlich verlief. Unter den Teilnehmern waren viele Impfgegner. Sie hielten Schilder hoch mit Aufschriften wie "Impfung - nein, danke", "Freiheit" und "Keine Impfung für unsere Kinder". Wahlsieg für Gambias Präsidenten Bei der Präsidentenwahl in Gambia hat Amtsinhaber Adama Barrow einen deutlichen Sieg errungen. Wie die Wahlkommission mitteilte, kam er auf mehr als 53 Prozent der Stimmen. Mit deutlichem Abstand folgt auf Platz zwei Ousainou Darboe mit knapp 28 Prozent der Stimmen. Die Abstimmung gilt als Bewährungsprobe für die erst vier Jahre alte Demokratie in dem kleinen westafrikanischen Staat. Es war die erste Wahl ohne Yahya Jammeh, der lange Jahre diktatorisch als Staatschef geherrscht hatte. Jammeh war 2016 von einer Koalition unter dem jetzigen Präsidenten Barrow gestürzt worden.

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04.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 4, 2021 7:37


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-DateiEnttäuschung nach Atomgesprächen mit Iran Die Atomverhandlungen mit dem Iran in Wien laufen aus Sicht der europäischen Verhandler nicht gut. Teheran habe eine destruktive Haltung eingenommen. Der Iran breche mit fast allen schwierigen Kompromissen, die in mehreren Monaten harter Verhandlungen vereinbart worden waren, hieß es aus Kreisen der deutschen, französischen und britischen Verhandler. Das Zeitfenster für eine diplomatische Lösung im Streit um das internationale Atomabkommen werde deshalb immer kleiner, warnten sie. Am Montag waren die Atomverhandlungen nach einer fünfmonatigen Unterbrechung wieder aufgenommen worden. Auch Eltern des Todesschützen von Michigan angeklagt Nach der Schusswaffenattacke mit vier Toten an einer Schule im US-Bundesstaat Michigan am Dienstag sind auch die Eltern des 15-jährigen Angreifers angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft wirft den Eltern fahrlässige Tötung in vier Fällen vor. Der Vater hatte die Tatwaffe, eine halbautomatische Pistole, vier Tage vor der Attacke gemeinsam mit seinem Sohn gekauft. Die Mutter soll die Waffe auf Onlineplattformen als "Weihnachtsgeschenk" für den Teenager bezeichnet haben. Die Eltern hatten auch auf Zeichnungen ihres Sohnes mit Gewaltfantasien nicht reagiert. Schweiz und Polen gelten ab Sonntag als Hochrisikogebiete Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung die Nachbarländer Schweiz und Polen als Hochrisikogebiete eingestuft. Ab Sonntag gelten daneben das Fürstentum Liechtenstein sowie Mauritius und Jordanien als Länder mit besonders hohem Infektionsrisiko, wie das Robert-Koch-Institut mitteilte. Dagegen werden Thailand, Usbekistan sowie St. Vincent und die Grenadinen von der Liste der Hochrisikogebiete genommen. Ungeimpfte, die aus Hochrisikogebieten nach Deutschland einreisen, müssen zehn Tage in Quarantäne, können sich aber nach fünf Tagen freitesten. Stiko-Chef Mertens: Booster-Impfungen nicht aufschieben Der Vorsitzende der deutschen Impfkommission Stiko empfiehlt Auffrischungsimpfungen gegen Corona, auch wenn der Impfstoff möglicherweise nicht so gut gegen die neue Omikron-Variante wirke. Der Kampf gegen die Delta-Variante gehe weiter, sagte Thomas Mertens der "Rheinischen Post". Und es wäre kein Problem, sich wenige Monate nach der Booster-Impfung erneut impfen zu lassen, um sich gegebenenfalls vor Omikron zu schützen. Die neue Variante schürt weltweit Sorgen, allerdings ist es laut Experten noch zu früh, um sagen zu können, welche Auswirkungen sie auf die Pandemie haben wird. SPD-Parteitag stimmt über Koalitionsvertrag ab Auf einem weitgehend digitalen Sonderparteitag entscheidet die SPD an diesem Samstag, ob sie die geplante Regierungskoalition mit Grünen und FDP eingehen will. Die Delegierten sollen über den Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien, so genannt nach den Parteifarben, abstimmen. Die Vereinbarung verspricht deutlich mehr Klimaschutz, einen Umbau der Wirtschaft, aber auch Verbesserungen etwa für Geringverdiener, Mieter und Familien. Vorher sprechen der voraussichtlich künftige Bundeskanzler Olaf Scholz und die Parteichefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans. Emirate bestellen bei Frankreich 80 Rafale-Kampfjets Die Vereinigten Arabischen Emirate haben einen Rekordvertrag mit Frankreich über den Kauf von 80 französischen Rafale-Kampfflugzeugen geschlossen. Das Geschäft mit einem Volumen von 14 Milliarden Euro erfolgte bei einem Besuch von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in der Golfregion. Es ist die größte internationale Bestellung aller Zeiten für diese Kampfjets. Bei Gesprächen Macrons mit Abu Dhabis Kronprinz Scheich Mohammed bin Sajed wurde auch der Kauf von zwölf militärischen Caracal-Transport-Hubschraubern festgezurrt. Insgesamt haben die Verträge einen Wert von mehr als 17 Milliarden Euro. Union Berlin schlägt RB Leipzig In dGlossarer Fußball-Bundesliga hat zum Auftakt des 14. Spieltages Union Berlin gegen Vizemeister RB Leipzig mit 2:1 gewonnen. Für die Sachsen ist es die dritte Niederlage in Serie. Leipzig-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff sprach nach dem Spiel von einer "katastrophalen" und "desolaten" Leistung. Die Berliner stehen nach dem Sieg in der Tabelle zumindest vorübergehend auf einem Champions-League-Platz.

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03.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 3, 2021 8:42


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Skepsis nach Bund-Länder-Beschlüssen zu Corona Nach den jüngsten Bund-Länder-Beschlüssen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Forderungen nach noch schärferen Maßnahmen laut geworden. So plädierte der Präsident der Intensivmediziner-Vereinigung Divi, Gernot Marx, für stärkere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte. Auch Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt hält die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz für unzureichend. Bund und Länder hatten am Donnerstag Maßnahmen vorgestellt, um die Virusausbreitung zu bremsen. Dazu zählen vor allem Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Im Einzelhandel soll künftig die 2G-Regel gelten. US-Präsident Biden stellt Corona-Strategie für den Winter vor Angesichts der neuen Omikron-Variante des Coronavirus und des bevorstehenden Winters verschärft die US-Regierung die Regeln für Einreisen in die USA. Reisende müssen ab kommender Woche vor ihrem Abflug in Richtung USA einen negativen Coronatest vorlegen, der höchstens einen Tag alt ist. Das gilt für US-Bürger und Ausländer gleichermaßen und unabhängig vom Impfstatus. Ungeimpfte Ausländer dürfen bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht einreisen. Präsident Joe Biden will auch mehr Menschen dazu bewegen, sich gegen das Coronavirus impfen oder sich eine Auffrischungsimpfung geben zu lassen. US-Kongress wendet drohenden "Shutdown" ab Der US-Kongress hat kurz vor Fristablauf einen Übergangshaushalt verabschiedet und somit eine drohende Haushaltssperre verhindert. Der Senat stimmte dem Haushaltsentwurf mit 69 zu 28 Stimmen zu. Zuvor hatte bereits das Repräsentantenhaus grünes Licht gegeben. US-Präsident Joe Biden hat nun bis Freitag Mitternacht Zeit, das Gesetz zu verkünden. Der Übergangshaushalt stellt eine Finanzierung der Bundesbehörden bis zum 18. Februar sicher. Vor der Abstimmung hatten einige republikanische Senatoren damit gedroht, die Abstimmung wegen Bidens erlassener Impfpflicht zu torpedieren. Neue Sanktionen gegen Belarus in Kraft Im Flüchtlingskonflikt mit Belarus sind die neuen Sanktionen der Europäischen Union in Kraft getreten. Auf der Sanktionsliste der EU stehen elf Unternehmen, darunter die belarussische Airline Belavia, die syrische Chartergesellschaft Cham Wings sowie Hotels und Reiseveranstalter. Ihr Vermögen in der EU wird eingefroren. 17 hochrangige politische Verantwortliche in Belarus werden zudem mit Einreiseverboten belegt. Auch die USA, Großbritannien und Kanada kündigten in Absprache mit der EU neue Sanktionen an. Europarat verkündet Beschlüsse gegen die Türkei Der Europäische Rat wird an diesem Freitag die politischen Konsequenzen im Fall Osman Kavala verkünden. Es wird ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Türkei erwartet. Am Ende könnte gar der Ausschluss der Türkei aus der Länderorganisation stehen. Der türkische Kulturförderer und Menschenrechtsaktivist Kavala sitzt bereits seit mehr als vier Jahren ohne Verurteilung in Haft. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hatte bereits im Dezember 2019 Kavalas Freilassung angeordnet, doch das Urteil wird von der türkischen Regierung bis heute ignoriert. Der Papst trifft sich mit Migranten Auf Zypern kommt Papst Franziskus an diesem Freitag mit dem Oberhaupt der Orthodoxen Kirche der Insel zusammen. Anschließend ist in Nikosia eine Messe im größten Stadion der Insel vorgesehen. Wichtigster Moment am zweiten Tag der Papstreise ist jedoch ein Treffen mit Migranten. Die Begegnung ist in der katholischen Kirche des Heiligen Kreuzes im Zentrum der zyprischen Hauptstadt vorgesehen. Es wird damit gerechnet, dass Papst Franziskus einige Migranten mit sich nehmen wird. NASA vergibt Aufträge für neue Raumstation Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat drei US-Unternehmen mit der Entwicklung neuer Raumstationen beauftragt. Die Firma Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos soll dafür 130 Millionen Dollar erhalten, die Firma Nanoracks aus Texas 160 Millionen Dollar und das Unternehmen Northrop Grumman aus Virginia 125,6 Millionen Dollar. Das Ziel sei, "Raumfahrt-Destinationen zu entwickeln, die Menschen besuchen und wo sie leben und arbeiten können", sagte NASA-Chef Bill Nelson.

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02.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 2, 2021 9:11


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bund und Länder beraten über härtere Corona-Maßnahmen Bund und Länder wollen an diesem Donnerstag härtere Maßnahmen im Kampf gegen Corona auf den Weg bringen. Dazu schalten sich die Länderchefs mit Noch-Kanzlerin Angela Merkel und Bald-Kanzler Olaf Scholz zusammen. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, NRW-Regierungschef Hendrik Wüst, hat schon angekündigt, es solle unter anderem um umfangreiche Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte gehen sowie um die Vorbereitung einer allgemeinen Impfpflicht. Im Gespräch sind auch eine Ausweitung der 2G-Regel auf den Einzelhandel und die Reduzierung der Zuschauerzahl bei Großveranstaltungen. UN: Zahl der Bedürftigen weltweit wächst um fast 40 Millionen Im kommenden Jahr dürften nach Schätzungen der Vereinten Nationen fast 40 Millionen Menschen mehr weltweit auf humanitäre Hilfe oder Schutz angewiesen sein als in diesem Jahr. Die Vereinten Nationen stellen sich 2022 auf 274 Millionen Bedürftige ein, nach 250 Millionen im Jahr 2021, wie das UN-Nothilfebüro (OCHA) berichtete. Jeder 29. Erdenbewohner sei auf Unterstützung angewiesen. Gründe dafür seien politische Instabilität, zunehmende Vertreibungen, Folgen des Klimawandels und Auswirkungen von COVID-19. Groß sei die Not unter anderem in Äthiopien, Afghanistan, im Jemen, Myanmar und Südsudan. Milliarden-Investitionen der EU in Entwicklungsländern Die EU will sich mit Milliarden-Investitionen in die Infrastruktur von Schwellen- und Entwicklungsländern mehr globalen Einfluss sichern. Das Projekt macht damit Chinas Vorhaben für eine "Neue Seidenstraße" Konkurrenz. Wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel mitteilte, sollen über die Initiative "Global Gateway" bis 2027 bis zu 300 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Geplant sind unter anderen Projekte zur Energieerzeugung mit klimaneutralem Wasserstoff in Afrika sowie eine neue Unterwasserkabelverbindung zum Datentransport zwischen der EU und Lateinamerika. Verstöße gegen Atomabkommen Der Iran baut seine Fähigkeiten zur Anreicherung von Uran weiter aus. Dies teilte die Internationale Atomenergiebehörde IAEA in Wien mit. Deren Inspektoren hätten am Dienstag die unterirdische Atomanlage in Fordow besucht. Dort habe der Iran Schritte zur Urananreicherung mittels hocheffizienter Zentrifugen unternommen. Mit dem Pakt von 2015 war das Atomprogramm des Iran stark eingeschränkt worden, um die Entwicklung von Nuklearwaffen zu verhindern. Unter anderem hatte sich die Führung in Teheran verpflichtet, in Fordow keine Zentrifugen mehr einzusetzen. Erdogan feuert Finanzminister Inmitten einer schweren Währungskrise tauscht der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan den Finanzminister aus. Der bislang stellvertretende Finanzminister Nureddin Nebati soll auf Lütfi Elvan folgen, der seinen Posten gerade mal ein Jahr lang innehatte. Vor dieser Personalentscheidung war die türkische Lira auf Berg- und Talfahrt gegangen. Auslöser dafür waren umstrittene Äußerungen Erdogans zu Zinssenkungen und dem Eingreifen der Zentralbank. Die Türkei muss im kommenden Jahr mit einer Inflation von etwa 30 Prozent rechnen. Schulschütze in Michigan unter Terrorverdacht Nach der Schusswaffenattacke an einer US-Schule ist der 15-jährige Angreifer wegen Terrorismus und vierfachen Mordes angeklagt worden. Dem Teenager werden zudem in sieben Fällen Körperverletzung mit Tötungsabsicht und Verstöße gegen das Waffenrecht zur Last gelegt. Ihm soll nach dem Erwachsenenstrafrecht der Prozess gemacht werden. Dem Schüler droht lebenslange Haft. Er hatte am Dienstag an einer Highschool im US-Bundesstaat Michigan mit einer Pistole vier Mitschüler getötet und sieben weitere Menschen verletzt. Großer Zapfenstreich für Merkel Am Abend will sich die Bundeswehr von der scheidenden Bundeskanzlerin verabschieden. Kurz vor Ende ihrer 16-jährigen Amtszeit ehren die Soldaten Angela Merkel mit einem Großen Zapfenstreich. Das traditionsreiche Zeremoniell gelte als "die höchste Würdigung, welche die deutschen Streitkräfte einer Zivilperson zuteilwerden lassen können", teilte das Bundesverteidigungsministerium mit. Die Feierstunde für die deutsche Regierungschefin findet vor dem Bendlerblock statt, dem Berliner Dienstsitz des Ministeriums. Als Ehrengast wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet.

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01.12.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Dec 1, 2021 6:59


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Scholz ist für allgemeine Corona-Impfpflicht in Deutschland Angesichts der vierten Corona-Welle in Deutschland setzt sich der designierte Kanzler Olaf Scholz für eine allgemeine Impfpflicht gegen das Virus ein. Diese könnte im Februar oder Anfang März nächsten Jahres in Kraft treten, sagte Scholz im Fernsehen. Für die Abstimmung im Bundestag hierüber solle der Fraktionszwang aufgehoben werden. Dass Deutschland in solch einer Lage sei, liege daran, dass sich nicht ausreichend viele Menschen hätten impfen lassen, erklärte der SPD-Minister. Laut Robert Koch-Institut sind 68,5 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt erneut leicht Nach einem wochenlangen Anstieg ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen den zweiten Tag in Folge zurückgegangen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch sank der Wert auf 442,9. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 67.186 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle in Deutschland stieg um 446 auf 101.790. Minister Müller dringt auf schnelles Impfen in Afrika Mit Blick auf die Coronavirus-Variante Omikron fordert der scheidende Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ein schnelleres Impftempo in Afrika, um die Ausbreitung solcher Mutationen einzudämmen. Erst sieben Prozent aller Afrikaner seien vollständig geimpft. Das sei viel zu wenig. Die Weltgemeinschaft müsse alles daransetzen, bis Ende dieses Jahres 40 Prozent der Menschen weltweit zu impfen, sagte Müller den Zeitungen der Funke Mediengruppe. WHO warnt ältere Menschen ohne Corona-Impfschutz vor Reisen Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Lage hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) alle Risikopatienten und älteren Menschen ohne Impfschutz aufgerufen, auf das Reisen derzeit besser zu verzichten. Menschen ab 60 Jahren und Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes oder Krebs, die weder vollständig geimpft noch genesen seien, sollten von Reisen im Moment absehen, erklärte die WHO. Teenager erschießt im US-Bundesstaat Michigan drei Mitschüler An einer Schule im US-Bundesstaat Michigan hat ein 15-Jähriger mit einer halbautomatischen Waffe um sich geschossen. Drei Mitschüler sind tot und acht weitere Menschen verletzt. Der Tatverdächtige ließ sich nach den Schüssen widerstandslos festnehmen. An Schulen in den USA kommt es immer wieder zu Angriffen mit Schusswaffen. Diese sind in den Vereinigten Staaten verhältnismäßig leicht zu bekommen. Brasiliens Staatschef Bolsonaro tritt wieder einer Partei bei Brasiliens zuletzt parteiloser rechter Staatschef Jair Bolsonaro hat sich vor den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr wieder einer Partei angeschlossen. Bolsonaro trat der Mitte-Rechts-Gruppierung Partido Liberal bei. Es ist bereits die neunte Parteimitgliedschaft in Bolsonaros politischer Karriere seit 1988. Ein Kandidat für das Präsidentenamt darf im größten Land Lateinamerikas nicht ohne Partei sein. Bolsonaro war 2018 als Mitglied des rechtsgerichteten Partido Social Liberal gewählt geworden. Die Gründung einer eigenen Partei nach seinem Austritt 2019 kam nicht zustande. Polen schränkt Bewegungsfreiheit an Grenze zu Belarus ein Das polnische Parlament hat einem Gesetz zugestimmt, das eine zeitweise Einschränkung der Bewegungs- und Pressefreiheit an der EU-Außengrenze zu Belarus möglich macht. Hintergrund ist die Krise um Tausende Migranten an Polens Grenze zu der ehemaligen Sowjetrepublik. Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte in Warschau für die Änderungen der nationalkonservativen Regierungspartei PiS.

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30.11.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Nov 30, 2021 8:14


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Weiteres Bund-Länder-Treffen zur Corona-Politik in Deutschland Die Spitzen von Bund und Ländern beraten an diesem Dienstag über das weitere Vorgehen in der Corona-Politik. Offizieller Anlass ist, dass die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz die 16 Ministerpräsidenten über die Einrichtung des Krisenstabes im Kanzleramt informieren wollen. Es wird allerdings erwartet, dass die Spitzenrunde nach dem Karlsruher Urteil zur Rechtmäßigkeit der Bundesnotbremse und angesichts der hohen Infektionszahlen auch über eine mögliche Korrektur der Corona-Politik reden dürfte. Das Bundesverfassungsgericht gibt seine Entscheidung dazu am Vormittag bekannt. Streit über Nord Stream blockiert US-Haushaltsentscheidung Ein innenpolitischer Streit über Sanktionen gegen die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 hat zur vorläufigen Blockade des Verteidigungshaushalts der USA für das kommende Jahr beigetragen. Die Republikaner im US-Senat verhinderten mithilfe von Verfahrensregeln eine Abstimmung über das Gesetzespaket zum Verteidigungsbudget. Der Minderheitsführer der Republikaner, Mitch McConnell, begründete den Schritt unter anderem damit, dass die Demokraten die Aufnahme einer Gesetzesänderung zu Nord Stream 2 in das Paket verweigerten. Mit dieser Änderung soll US-Präsident Joe Biden daran gehindert werden, etwa aus Gründen der nationalen Sicherheit Ausnahmen von US-Sanktionen wegen Nord Stream 2 zu verfügen. Missbrauchsprozess gegen Ghislaine Maxwell begonnen Mit der Verlesung der Anklage hat mehr als zwei Jahre nach dem Tod des US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein der Prozess gegen dessen langjährige Vertraute Ghislaine Maxwell begonnen. Die Staatsanwältin bezeichnete die 59-jährige Angeklagte vor einem Bundesgericht in New York als "gefährliche" Frau, die Epstein Minderjährige zum "sexuellen Missbrauch serviert" habe. Die US-Justiz wirft der Tochter des verstorbenen britischen Medienmoguls Robert Maxwell vor, über Jahre Minderjährige für Epstein rekrutiert zu haben, die dann von dem Finanzinvestor sexuell missbraucht wurden. Urteil in Kriegsverbrecherprozess um Tod kleiner Jesidin Im Prozess um den Tod eines jesidischen Mädchens wird an diesem Dienstag im Frankfurter Oberlandesgericht das Urteil verkündet. Die Anklage gegen den Iraker Taha Al-J. lautet auf Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen. Die Bundesanwaltschaft fordert für den mutmaßlichen IS-Terroristen lebenslange Haft. Er soll 2015 eine Jesidin und ihre kleine Tochter als Sklavinnen gehalten haben. Um die Fünfjährige zu bestrafen, soll er sie im irakischen Falludscha bei glühender Hitze an ein Fenstergitter gekettet haben, wo das Kind laut Anklage qualvoll verdurstete. Barbados löst sich von der britischen Krone Die Karibikinsel Barbados hat sich von der britischen Krone losgesagt und zur Republik erklärt. Die Generalgouverneurin und Richterin Sandra Mason wurde feierlich in der Hauptstadt Bridgetown als erste Präsidentin des Inselstaates vereidigt. Sie löste damit - am 55. Unabhängigkeitstag von Barbados und fast 400 Jahre nach der Ankunft der ersten englischen Siedler - die britische Monarchin Elizabeth II. als Staatsoberhaupt ab. Thronfolger Prinz Charles reiste im Namen der Queen nach Barbados, um an der Übergabezeremonie teilzunehmen. Die Karibikinsel bleibt allerdings Mitglied des Commonwealth. Lionel Messi erneut mit Ballon d'Or geehrt Nicht der favorisierte Torjäger des FC Bayern München, Robert Lewandowski, sondern der argentinische Superstar Lionel Messi wurde in Paris mit dem prestigeträchtigen Ballon d'Or für das Jahr 2021 ausgezeichnet. Der Bundesliga-Torschützenkönig musste sich bei der von der französischen Fachzeitung "France Football" durchgeführten Wahl mit dem zweiten Platz begnügen. Messi, der im Sommer Argentinien erstmals seit 28 Jahren zum Gewinn der Copa America geführt hatte, erhielt den Goldenen Ball bereits zum siebten Mal in seiner Karriere.

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29.11.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Nov 29, 2021 8:09


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Singapur und Malaysia lockern Reisebeschränkungen Singapur und Malaysia haben nach fast zwei Jahren die Corona-Reisebeschränkungen an ihrer Landesgrenze gelockert. Nun dürfen unter anderem geimpfte Staatsbürger beider Länder wieder über die Grenze, ohne danach in Quarantäne zu müssen. Auch Beschränkungen im Luftverkehr wurden gelockert. Die Grenze zwischen dem Stadtstaat Singapur und Malaysia gilt als eine der verkehrsreichsten der Welt. Zunächst können täglich etwa 3000 Menschen mit speziellen Bussen reisen und müssen sich nur noch einem Corona-Test unterziehen. Vor der Pandemie pendelten täglich etwa 300.000 Menschen von Malaysia nach Singapur. London beruft G7-Treffen zu Corona ein Angesichts der Omikron-Variante des Coronavirus hat Großbritannien ein außerplanmäßiges Treffen der G7-Gesundheitsminister einberufen. Wie die Regierung in London mitteilte, wollen die Fachminister der führenden westlichen Wirtschaftsnationen an diesem Montag über die Lage beraten. Großbritannien hat noch bis Ende des Jahres den Vorsitz der G7-Staaten inne. Mittlerweile wurden in etlichen Ländern - darunter auch Deutschland - Infektionen mit der neuen Variante bestätigt. Zahlreiche Staaten haben Reisebeschränkungen erlassen. Oppositionskandidatin bei Wahl in Honduras vorn Bei der Präsidentenwahl in Honduras liegt die Kandidatin der Linken, Xiomara Castro, in Führung. Nach Auszählung in etwas mehr als einem Drittel der Wahllokale kommt sie auf gut 53 Prozent der Stimmen, wie aus den Ergebnissen der Wahlbehörde des mittelamerikanischen Landes hervorgeht. Der Kandidat der konservativen Regierungspartei Partido Nacional (PN), Nasry Asfura, liegt demnach bei rund 34 Prozent. Castro von der Partei Libre wäre die erste Frau an der Staatsspitze von Honduras. Zudem käme es zu einem Machtwechsel, weil die noch regierende PN nach zwölf Jahren in die Opposition muss. Regierungspartei bei Wahl in Kirgistan vorn Bei der Parlamentswahl im zentralasiatischen Kirgistan hat sich das Regierungslager erwartungsgemäß behauptet. Nach Auszählung von mehr als 90 Prozent der Stimmen lag die Partei Ata-Schurt (Vaterland) mit 16,5 Prozent als stärkste Kraft vorn. Die ebenfalls regierenden Parteien Ischenim (Vertrauen) und Yntymak (Einvernehmen) kamen auf 13,2 und 10,5 Prozent der Stimmen. Die oppositionelle Allianz erzielte nach offiziellen Angaben 8,0 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 33 Prozent. Im Oktober vorigen Jahres hatte es nach einer umstrittenen Parlamentswahl einen gewaltsamen Umsturz gegeben. EU will härter gegen Schleuser am Ärmelkanal vorgehen Bei einem Krisentreffen zur Migration über den Ärmelkanal haben Frankreich, Belgien, die Niederlande und Deutschland einen härteren Kampf gegen Schleuser vereinbart. Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin teilte nach dem Gespräch in Calais mit, außerdem habe man Großbritannien aufgefordert, legale Migrationswege zu schaffen und die illegale Beschäftigung von Migranten und Flüchtlingen zu erschweren. Vor wenigen Tagen waren im Ärmelkanal 27 Menschen auf dem Weg nach Großbritannien ertrunken, nachdem ihr kleines Boot gekentert war. Louis-Vuitton-Designer Virgil Abloh ist tot Der US-Designer Virgil Abloh ist im Alter von 41 Jahren gestorben. Das teilte das französische Luxus-Modelabel Louis Vuitton mit, bei dem Abloh für die Männermode verantwortlich war. Der langjährige Kreativberater von Rapper Kanye West habe seit mehreren Jahren an Krebs gelitten. Der Einstieg des früheren Architekten bei dem Luxuslabel hatte für Aufsehen gesorgt, weil er der erste schwarze US-Bürger in dieser Position war. Nach eigenen Angaben wollte Abloh seine Position nutzen, um Gleichberechtigung und Inklusion in der Modebranche zu fördern.

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27.11.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Nov 27, 2021 6:50


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Virus-Variante Omikron bremst Afrika-Reisen aus Die neue Coronavirus-Variante namens Omikron lässt weltweit die Alarmglocken schrillen. Zahlreiche Staaten beschlossen, sich mit Reisebeschränkungen gegen eine Einschleppung aus dem Süden Afrikas zu wappnen. Deutschland erklärte eine Reihe dortiger Länder zu Virusvariantengebieten. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stufte die erstmals in Südafrika entdeckte Variante als "besorgniserregend" ein. Wissenschaftler befürchten, dass ein erhöhtes Ansteckungsrisiko bestehen könnte. Herkömmliche Impfungen seien gegen Omikron möglicherweise weniger wirksam. Armenien und Aserbaidschan nähern sich an Die politischen Anführer von Armenien und Aserbaidschan haben sich darauf verständigt, die Spannungen zwischen ihren Ländern abzubauen. Ihr Treffen im russischen Sotschi sei "positiv" verlaufen, teilten der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev und der armenische Regierungschef Nikol Paschinjan mit. Zu dem Gespräch in der Stadt am Schwarzen Meer hatte Russlands Präsident Wladimir Putin geladen. Nach seinen Angaben wollen die verfeindeten Kaukasusrepubliken damit beginnen, ihre Grenzen einvernehmlich abzustecken. Außerdem sollten Verkehrsverbindungen wiederaufgebaut werden. NATO besorgt über Russlands Truppen an Ukraine-Grenze Die NATO zeigt sich angesichts des anhaltenden russischen Truppenaufmarsches an der ukrainischen Grenze zunehmend beunruhigt. Die Allianz könne nicht annehmen, dass dies "nur ein Bluff" sei, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg der "Welt am Sonntag". Russland habe mittlerweile zum zweiten Mal in diesem Jahr tausende Soldaten an der Grenze zusammengezogen, militärisches Gerät wie Panzer, Artillerie und Drohnen eingeschlossen. Die NATO werde wachsam bleiben und die Ukraine auch weiter unterstützen, damit sich das Land selbst gegen eine Aggression verteidigen könne, betonte Stoltenberg. El Salvador verkündet weitere Millioneninvestition in Bitcoin El Salvador hat ein weiteres Mal mehrere Millionen Dollar in die Kryptowährung Bitcoin investiert. Das Land habe "100 zusätzliche Coins mit Rabatt gekauft", teilte Präsident Nayib Bukele auf Twitter mit. Den Preisen für die Währung am internationalen Markt zufolge dürften die 100 Bitcoin das Land rund 5,5 Millionen Dollar gekostet haben. El Salvador hatte Anfang September als erstes Land der Welt Bitcoin offiziell als Währung akzeptiert. Seitdem hatte die Regierung bereits 1120 Einheiten erstanden. Skeptiker warnen immer wieder vor den hohen Kursschwankungen von Kryptowährungen. Frankreichs früherer Umweltminister unter Druck Wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs hat die französische Justiz Ermittlungen gegen den ehemaligen Umweltminister und Fernsehmoderator Nicolas Hulot aufgenommen. Die Pariser Staatsanwaltschaft gab den Schritt bekannt, nachdem drei Frauen entsprechende Anschuldigungen in einer TV-Sendung erhoben hatten. Zwei weitere Frauen gaben schriftliche Erklärungen ab. Hulot weist alle Vorwürfe zurück und bezichtigte die Frauen der Lüge. Er habe keine Möglichkeit, sich vor einer öffentlichen Vorverurteilung zu schützen, beklagte der 66-Jährige. Neuer Anlegeplatz für Raumschiffe an der ISS An der Internationalen Raumstation ISS hat erfolgreich das neue russische Modul "Pritschal", zu Deutsch: "Anlegeplatz", angedockt. Wie die Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte, brachte das Modul unter anderem Lebensmittel, Werkzeug und Hygieneartikel zur ISS. Künftig soll das fünf Tonnen schwere Modul Anlegemöglichkeiten für fünf Raumschiffe bieten. An Bord der ISS hält sich seit Mitte November auch der deutsche Astronaut Matthias Maurer auf.