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Verhandlungen zwischen Trump und Selenskyj in Florida: Was haben sie gebracht? │ Schlimm oder noch schlimmer: So bewertet der Politikwissenschaftler Christian Hacke die Aussichten für die Ukraine.│ Kein Ende des Bürgerkriegs im Sudan: Für die Vereinten Nationen spielt sich dort die größte humanitäre Krise weltweit ab.
US-Präsident Donald Trump hat in Florida den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs empfangen. Vor Beginn des Treffens in Trumps Residenz Mar-a-Lago in Palm Beach sagte der US-Präsident, er sei zuversichtlich, dass eine Einigung erzielt werden könne. Laut Selenskyj soll es bei dem Gespräch um Sicherheits- und wirtschaftliche Vereinbarungen gehen. Er werde auch territoriale Themen zur Sprache bringen, so der ukrainische Präsident. Die russische Seite ist bei dem Gespräch in Florida nicht dabei. Trump hat aber nach eigenen Angaben kurz vor dem Treffen erneut mit Kremlchef Putin telefoniert.
Am Abend werden der ukrainische Präsident Selenskyj und US-Präsident Trump in Florida über einen möglichen Friedensplan sprechen│ Putin droht vor Russland-Ukraine-Treffen │ Israels Ministerpräsident Netanjahu ist zu Gesprächen über Phase zwei von Waffenruhe aufgebrochen
Ukraines Präsident Selenskyj reist ukrainischen Medienberichten zufolge am Sonntag nach Florida zu US-Präsident Trump. Es gebe in weiten Teilen offenbar eine gemeinsame Position mit den USA.
Der ukrainische Präsident fordert auch erneut Sicherheitsgarantien │ Gegenseitige Angriffe Russlands und der Ukraine gehen weiter │ Bluthochdruck, Diabetes, Depressionen - Ein deutscher Arzt leistet medizinische Hilfe für die Zivilbevölkerung in ukrainischen Frontgebieten │ Drei Tote nach israelischem Luftangriff auf den Südlibanon: Die Waffenruhe mit der Hisbollah bleibt wacklig
Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus, Putins Vormarsch in der Ukraine und eine transatlantische Statik, die „endgültig aus den Fugen“ geraten ist: Das Jahr 2025 war sicherheitspolitisch ein Jahr der Zerreißproben. In dieser Sonderfolge zieht Gordon Repinski gemeinsam mit Claudia Major, Sicherheitsexpertin und Senior Vice President, Transatlantic Security beim German Marshall Fund, Bilanz. Major analysiert, warum Europa momentan keine glaubwürdige „Siegtheorie“ für die Ukraine hat und weshalb die Kapitulation Kiews zwar „gerade noch abgewendet“ wurde, die Gefahr für 2026 aber keineswegs gebannt ist. Es geht um die Wirksamkeit des 90-Milliarden-Kredits und die bittere Erkenntnis, dass der Westen derzeit nicht genug tut, um Putins Kalkül zu verändern. Sie erklärt, ob und wie sich der Kontinent im Ernstfall auch ohne die USA verteidigen könnte, warum „Sicherheitsgarantien“ oft missverstanden werden und welche Rolle kleine Formate wie die „E3“ oder „E5“ im kommenden Jahr spielen müssen. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. Legal Notice (Belgium) POLITICO SRL Forme sociale: Société à Responsabilité Limitée Siège social: Rue De La Loi 62, 1040 Bruxelles Numéro d'entreprise: 0526.900.436 RPM Bruxelles info@politico.eu www.politico.eu Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Der Tag in 2 Minuten – vom 17.12.
Während Friedenswillen vorgetäuscht wird, steuert Europa auf Kollisionskurs mit Russland – mit Sicherheitsgarantien, Truppenstationierung, Enteignung und Zensur als Werkzeugen. Von Sevim Dagdelen. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. In der gemeinsamen Erklärung einer Koalition williger Staats- und Regierungschefs der EU, des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie der EU-Spitzen vom 15. Dezember 2025Weiterlesen
Mehrere Staaten haben sich für eine gemeinsame Absicherung eines möglichen Waffenstillstands ausgesprochen. Sollten sich deutsche Soldaten daran beteiligen? Diskussion mit Tobi Schäfer und WDR-Korrespondentin Helga Schmidt. Von WDR 5.
CDU-Außenpolitiker Armin Laschet findet lobende Worte für die jüngsten Berliner Verhandlungen zu einem Ukraine-Friedensplan. Gleichzeitig bedauert er, dass die EU derzeit nicht mit Russland im Gespräch ist: "Das ist auf Dauer keine gute Lösung." Von WDR 5.
Die Chancen für die Freigabe der Mittel liegen laut Kanzler Merz bei "fifty-fifty" │ Vizekanzler Klingbeil bei deutscher Beteiligung an Ukraine-Schutztruppe abwartend │ Ukrainischer Verteidigungsminister Schmyhal: 5 Milliarden Dollar der Unterstützerländer für ukrainische Waffen in diesem Jahr │ Besuch in einer ukrainischen Drohnenfabrik │UN-Finanzappell für Palästinenser: 4 Milliarden Dollar benötigt
Nach dem europäischen Vorstoß für eine Truppe zur Überwachung eines möglichen Waffenstillstands in der Ukraine ist unklar, welche Länder sich beteiligen werden. "Zumindest ist geredet worden. Das ist der größte Erfolg", sagt Politologe Klemens Fischer. Von WDR 5.
Die USA und Europa haben der Ukraine gestern weitreichende Sicherheitsgarantien versprochen – bis hin zu multinationalen Truppen. Doch das letzte Wort hat immer noch Wladimir Putin.
Die Europäer haben sich einen Platz am Verhandlungstisch erkämpft, in Berlin wurde mit den US-Amerikanern über ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges und die Zukunft des von Russland angegriffenen Landes gesprochen. Zunächst analysieren die Hosts Kai Küstner und Stefan Niemann die Gespräche. Stefan schaut auch auf die EU, die Wege sucht, um die finanzielle Unterstützung der Ukraine durch Nutzung der eingefrorenen russischen Staatsvermögen aufrecht zu erhalten. Die militärische Lage an der Front verschlechtert sich für die Ukraine weiter, vor allem in der Region Donetsk. Ausführlich spricht Kai dann mit Sönke Neitzel über die Rolle der Europäer in den Verhandlungen, über das neue Verhältnis zu den USA und über die Frage, was Europa eigentlich tun müsste, um überhaupt als machtpolitischer Akteur wahrgenommen zu werden. Der Militärhistoriker betont: "Die alte Welt ist vorbei". Dass Putin auf den Pfad des Friedens zurückkehrt, hält Neitzel für unwahrscheinlich. Und er sagt: Europa müsse militärisch stärker werden und im Bereich der Rüstungsintegration einen wesentlichen Schritt nach vorne gehen. Neitzel plädiert im Podcast Streitkräfte und Strategien erneut für die Einführung der Teil-Wehrpflicht und eine umfassende Reform der Bundeswehr. Mit Blick auf ein Ende des Krieges und einen möglichen Waffenstillstand zeigt sich Neitzel skeptisch. Der Wissenschaftler von der Universität Potsdam sieht nicht, dass Russland überhaupt bereit ist, Kompromisse zu machen. Vielmehr "wähnt sich Putin am Drücker". Aus Neitzels Sicht steht die Ukraine vor einem "bitteren Weihnachten". Und selbst wenn es einen Waffenstillstand gäbe, sei dieser Konflikt nicht zu Ende. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Sönke Neitzel: https://preview.prod.ndr.de/nachrichten/info/audio-360290.html Analyse nach den Verhandlungen in Berlin: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/ukraine-gespraeche-berlin-116.html Sicherheitsgarantien für Ukraine? https://www.theguardian.com/world/2025/dec/15/ukraine-talks-european-leaders-meet-berlin-starmer-macron-zelenskyy-merz-us-witkoff Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Legion - War on Scam https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:2e03fce3739ab514/
Gestern Abend sind die Gespräche zwischen der Ukraine, den USA und mehreren europäischen Ländern zu Ende gegangen. Und das Fazit klingt positiv: es gebe weitreichende Zusagen der USA an die Ukraine, sagt der deutsche Bundeskanzler Merz. Bewegt sich nun was? Fachredaktor Fredy Gsteiger ordnet ein. · Seit Ausbruch des Gaza-Kriegs steigt die Zahl antisemitischer Vorfälle in Australien. Einem Einwanderungsland, das mit seiner multi-kulturellen Gesellschaft eigentlich als weltoffen gilt. Nach dem Attentat auf eine jüdische Chanukka-Feier in Sydney fragen wir: wie offen ist die australische Gesellschaft tatsächlich? Antwort gibt Andreas Radtke, Leiter des australischen Büros der Friedrich Ebert Stiftung. · Die französische Hauptstadt Paris ist neu per Gondel erreichbar. Die Stadt-Schwebebahn verbindet die Vororte im Südosten von Paris mit der Metro. Und sie ist laut den Betreibern die längste Seilbahn Europas. 11'000 Fahrgäste werden pro Tag erwartet. Frankreich-Korrespondentin Zoe Geissler berichtet über die Eröffnung. · Im Tessiner Bleniotal gibt es an Felswänden mittelalterliche Ruinen: Die Case dei Pagani, auf Deutsch Häuser der Heiden. Historische Aufzeichnungen über die Festungen fehlen bisher. Doch nun ein Tessiner Hobbyarchäologe die Bauten genauer untersucht. Die Tessiner Journalistin Martina Kobiela erzählt.
Das Wichtigste am Dienstag: Die Ukraine darf auf amerikanische Sicherheitsgarantien und eine europäische Waffenstillstandstruppe hoffen. Die EU-Kommission legt ihre Pläne für die Zukunft von Autos mit Verbrennerantrieb vor. Und Bundeskanzler Merz kommt zum Antrittsbesuch nach Frankfurt.
Das Wichtigste am Dienstag: Die Ukraine darf auf amerikanische Sicherheitsgarantien und eine europäische Waffenstillstandstruppe hoffen. Die EU-Kommission legt ihre Pläne für die Zukunft von Autos mit Verbrennerantrieb vor. Und Bundeskanzler Merz kommt zum Antrittsbesuch nach Frankfurt.
Russland lehnt europäische Vorschläge für einen Frieden in der Ukraine ab│ Wie haben die Menschen in der Ukraine die Verhandlungen erlebt: Ein Stimmungsbericht aus Kiew│ Deutschland sagt Ukraine Sidewinder-Raketen und weitere Milliarden-Hilfe zu│ Neuer Marine-Hubschrauber stärkt die deutsche U-Boot-Abwehr aus der Luft
Fortführung der Friedensgespräche in Berlin mit EU- und NATO-SpitzenAm Sonntag und Montag, den 14. und 15. Dezember 2025, trafen sich in Berlin der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, US-Sondergesandter Steve Witkoff sowie Jared Kushner und die Delegationen beider Länder sowie EU- und NATO-Mitglieder, um erneut die Friedensbedingungen im Ukrainekonflikt ohne Russland zu erörtern. (1) Zentrale Themen waren Sicherheitsgarantien, Gebietsabtretungen, Wahlen, die Finanzierung der Ukraine im Friedensfall und die Nutzung eingefrorener russischer Gelder.Ein Kommentar von Claudia Töpper.Was am Sonntag geschahLaut tagesschau.de soll bei dem Treffen am Sonntag der aktuelle Friedensplan genauer besprochen worden sein, der von den ursprünglich 28 Punkten nur noch 20 umfasst. Vor allem soll es um die Themen: Sicherheitsgarantien, Gebietsabtretungen und die Finanzierung der Ukraine bei einem möglichen Frieden und Wiederaufbau gehen. (2) Details zu den geplanten Gesprächen wurden nicht bekannt gegeben. Jedoch äußerte sich Selenskyj vor dem Treffen dahingehend, dass die Ukraine das Thema der Sicherheitsgarantien als oberste Priorität sehe. (3) Er führte vor Journalisten in Kiew weiter aus, dass er im Gegenzug zu rechtlich bindenden Sicherheitsgarantien durch die USA und die EU bereit ist, die Bestrebungen eines NATO-Beitritts aufzugeben. Diese Sicherheitsgarantien sollen denen, des NATO-Artikels 5 entsprechen. Laut der Financial Times soll Selenskyj gegenüber Journalisten in einem WhatsApp-Chat dazu gesagt haben: „Wir sprechen über bilaterale Sicherheitsgarantien zwischen der Ukraine und den Vereinigten Staaten – nämlich Garantien ähnlich Artikel 5 … sowie über Sicherheitsgarantien für uns von unseren europäischen Partnern und von anderen Ländern wie Kanada, Japan und anderen.“ (4)Der Artikel 5 des Nordatlantikvertrags (NATO) besagt, dass„ein bewaffneter Angriff gegen ein NATO-Mitglied als ein Angriff gegen alle Mitglieder betrachtet wird und für jedes Mitglied die Verpflichtung auslöst, dem angegriffenen Mitglied Beistand zu leisten. Diese Unterstützung kann den Einsatz bewaffneter Gewalt beinhalten oder auch nicht und kann jede Maßnahme umfassen, die die Verbündeten für notwendig erachten, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu wahren.“ (5)Anders als der Artikel 51 der UN-Charta enthält der Artikel 5 der NATO die Verpflichtung zur gegenseitigen Hilfe. (6)Witkoff sprach am Sonntagabend, den 14.12.2025 nach einer fünfstündigen Unterhaltung mit Selenskyj und seiner Delegation auf X davon, dass sie in Bezug auf einen Frieden und einer Einigung im Ukrainekonflikt große Fortschritte gemacht hätten. Wörtlich sagte er:„Das Treffen in Berlin zwischen Präsident Zelenskyj, Sondergesandtem Witkoff, Jared Kushner und Delegationen der Vereinigten Staaten und der Ukraine dauerte über fünf Stunden. Die Vertreter führten eingehende Gespräche über den 20-Punkte-Plan für den Frieden, wirtschaftliche Agenden und mehr. Es wurden große Fortschritte erzielt und sie werden sich morgen früh erneut treffen.“ (7)...https://apolut.net/friedensgesprache-von-claudia-topper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der letzten Folge des Jahres ziehen Katrin Eigendorf, Elmar Theveßen und Ulf Röller Bilanz – und beantworten ausführlich die vielen Fragen und Anmerkungen aus der Community. Im Mittelpunkt steht die aktuelle diplomatische Lage rund um den Krieg in der Ukraine: die Gespräche in Berlin, die Rolle der USA, die Erwartungen an Europa und die Frage, ob es sich um echte Fortschritte oder politisches „Window-Dressing“ handelt. Die Hosts diskutieren über Sicherheitsgarantien, territoriale Zugeständnisse, die Erschöpfung der Ukraine und den sichtbar müde gewordenen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Sie ordnen ein, was Russland militärisch, wirtschaftlich und politisch tatsächlich noch leisten kann – und ob Wladimir Putin stärker wirkt, als er wirklich ist. Es geht um Angst als politischen Faktor, gesellschaftliche Polarisierung und die Verantwortung von Politik und Journalismus in Zeiten anhaltender Krisen. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am 16. Dezember 2025 um 14:30 Uhr. --- Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan Schnitt und Sound: Alexander von Bargen Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Semm Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Kommt es zum Ukraine-Durchbruch im Kanzleramt?Helikopter über Berlin, Sicherheitskräfte im Regierungsviertel: Bis in den Sonntagabend verhandelten Kanzler Merz, Ukraine-Präsident Selenskyj und Trumps Berater Witkoff und Kushner über Krieg und Frieden in Europa. Es geht um Gebietsabtretungen an Russland und Sicherheitsgarantien durch die USA - und noch nie waren die Verhandlungen so angespannt wie jetzt. Doch auch in den USA wird deutsche Politik gemacht: Eine AfD-Delegation reiste nach Washington und New York und traf sich mit Vertretern der US-Regierung und der Trump-Partei - und ließ sich feiern. Darüber spricht Paul Ronzheimer mit der Politico-Journalistin Pauline von Pezold, die mit der AfD in den USA war.Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XUnd ganz neu: Paul jetzt auch auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Berlin sind die amerikanisch-ukrainischen Verhandlungen beendet und Jan van Aken, der Vorsitzende der Linken, kritisiert die deutsche Rolle dabei │ Sicherheitsgarantien und der Donbass: welche Möglichkeiten gibt es, diese beiden Hauptstreitthemen beizulegen und wie tragfähig wären sie überhaupt? │ Streit ums Geld: Die EU findet keine Einigung über den Umgang mit dem eingefrorenen russischen Vermögen
Friedrich Merz hat ein internationales Spitzentreffen zusammengebracht, bei dem es um einen möglichen Weg zu einem Waffenstillstand in der Ukraine geht. Wolodymyr Selenskyj ist in der Hauptstadt, ebenso die amerikanischen Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff. Europa verhandelt mit, unter hohem Zeitdruck und mit offenen Fragen zu Sicherheitsgarantien und der Zukunft des amerikanischen Vorschlags für einen Frieden-Rahmen. Gordon Repinski berichtet, warum dieser Tag zu einem Wendepunkt werden könnte, oder zu einem weiteren gescheiterten Versuch. Im 200-Sekunden-Interview spricht Andrij Melnyk, ukrainischer Botschafter bei den Vereinten Nationen und früherer Botschafter in Berlin, über die Erwartungen an die Gespräche. Er erklärt, warum Europa eine stärkere Rolle einnehmen muss, welche Garantien für die Ukraine unverzichtbar sind und wie weit sein Land bereit ist, in den Verhandlungen zu gehen, ohne seine territoriale Integrität aufzugeben. Danach richtet sich der Blick in die USA. Pauline von Pezold analysiert den Auftritt des AfD-Außenpolitikers Markus Frohnmaier beim Young Republican Club in New York. Dort wurde sichtbar, wie eng sich Teile der AfD an das Umfeld von Donald Trump anbinden und welche strategische Bedeutung dieser Schulterschluss für kommende Wahlen in Deutschland hat. Zum Schluss geht es nach Baden-Württemberg. Maximilian Stascheit berichtet vom Grünen Parteitag in Ludwigsburg. Cem Özdemir setzt im Wahlkampf auf Bekanntheit und Kontinuität, um das Staatsministerium zu verteidigen. Ein Parteitag zwischen Aufholjagd, Personalisierung und der Frage, ob dieses Konzept im Autoland aufgeht. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. Legal Notice (Belgium) POLITICO SRL Forme sociale: Société à Responsabilité Limitée Siège social: Rue De La Loi 62, 1040 Bruxelles Numéro d'entreprise: 0526.900.436 RPM Bruxelles info@politico.eu www.politico.eu Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
In Berlin beraten heute europäische Staat- und Regierungschefs sowie EU- und Nato-Spitzen über einen Friedensplan für die Ukraine. Was sind die Knackpunkte? Dazu unser Hauptstadtkorrespondent Georg Schwarte.
Sicherheitsgarantien stehen im Mittelpunkt der Verhandlungen in Berlin über einen Waffenstillstand in der Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einer bedeutenden Chance auf Frieden. Die russischen Angriffe im Land gehen indes weiter. Dornblüth, Gesine www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Sicherheitsgarantien stehen im Mittelpunkt der Verhandlungen in Berlin über einen Waffenstillstand in der Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einer bedeutenden Chance auf Frieden. Die russischen Angriffe im Land gehen indes weiter. Dornblüth, Gesine www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Trumps Sondergesandter Witkoff wird zu Verhandlungen in Berlin erwartet. Ob er dabei ist, wenn der ukrainische Präsident Selenskyj am Montag mit Bundeskanzler Merz, dem französischen Präsidenten Macron und dem britischen Premier Starmer berät, ist unklar.│ Die EU hat russisches Vermögen dauerhaft eingefroren. Jetzt geht es darum, ob das in Belgien angelegte Geld für die Ukraine genutzt werden kann. │ Im Westjordanland sind nach Angaben der Vereinten Nationen im Jahr 2025 deutlich mehr israelische Siedlungen gebaut worden als noch im Vorjahr. Das kritisiert UN-Generalsekretär Guterres. Auch die Bundesregierung ruft Israel zum Stopp des Siedlungsbaus auf. │ Nach zwei Jahren mit ausgestorbenen Straßen feiert Bethlehem erstmals wieder die Adventszeit.
Für die Zukunft der Ukraine könnten diese Tage entscheidend sein. In verschiedenen Konstellationen wird über ein Ende des Krieges verhandelt. Den aktuellen Stand fasst in dieser Folge von Streitkräfte und Strategien Stefan Niemann zusammen. Er berichtet über die von der Ukraine und den Europäern überarbeitete Fassung des ursprünglich 28 Punkte umfassenden Plans der USA und über den Druck, den US-Präsident Trump ausübt – vor allem auf den ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Trump drängt auf Wahlen in der Ukraine, wohlwissend, dass diese laut Verfassung in Kriegszeiten gar nicht möglich sind. Allerdings hat Selenskyj sich für Wahlen bereit erklärt – wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind – dazu zählen auch die immer wieder diskutierten Sicherheitsgarantien. Außerdem beleuchtet Stefan die aktuelle Lage an der Front. Im Interview spricht Host Anna Engelke mit Katja Gloger und Georg Mascolo über deren neues Buch „Das Versagen“. Darin beleuchten die Journalisten die Versäumnisse der deutschen Russlandpolitik in den vergangenen Jahrzehnten. „Was wir kritisieren, ist, dass in dem Moment, als es keinen Zweifel mehr daran gab, welchen Weg dieses Russland eingeschlagen hat, dass wir unsere beträchtliche ökonomische und politische Macht an keiner Stelle eingesetzt haben, um zumindest einmal (…) zu sagen, bis hierhin und nicht weiter“, so Mascolo. Erst nach Kriegsbeginn habe sich das geändert. Die Autoren analysieren die militärische Kooperation zwischen Russland und Deutschland nach 2008, die deutsche Unterstützung für die Ukraine nach Beginn des Krieges, sowie die laufenden Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine. Mascolo fürchtet ein bitteres Ende für die Ukraine. Mit Blick auf die nationale Sicherheitsstrategie der US-Regierung sagt Katja Gloger, Europa, allen voran Deutschland, stehe zwischen zwei nuklearen Supermächten und müsse sehr schnell Resilienz entwickeln. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Georg Mascolo und Katja Gloger: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-356670.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipps: Berlin-Code: Kriegssorgen, Trump und eine unruhige Koalition: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:2c9bd763d577e788/ Weltspiegel Podcast: Extra: Trumps Sicherheitsstrategie: Freund Russland - Feind Europa? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d7f07e21c567fdd6/
Das Wichtigste am Donnerstag: Die „Koalition der Willigen“ berät über den Ukrainekrieg. Chemiebranche und Politik suchen Auswege aus der Krise. Und in Biblis wird der dritte Kühlturm abgerissen.
Warum soll es nun doch Präsidentschaftswahlen in der Ukraine geben – mitten im Krieg? Viktor Funk vom Security.Table analysiert die taktischen Beweggründe des ukrainischen Präsidenten. Selenskyj verknüpft den Urnengang jedoch mit strikten Sicherheitsgarantien und einer Waffenruhe. Welche Kandidaten könnten zur Wahl stehen? Funk warnt vor den militärischen Risiken einer solchen Feuerpause: „Diese Zeit würde Russland natürlich nutzen, um sich militärisch wieder zu wappnen.“[06:53]Im Koalitionsausschuss haben Union und SPD wieder Konflikte ausräumen müssen. Nach wie vor stockt die Abschaffung des Bürgergelds. Bärbel Bas stößt mit ihrem aktuellen Gesetzentwurf auf Widerstand der Union. Es geht vor allem um die Frage, wie mit „Totalverweigerern“ umgegangen werden soll. Auch bei anderen Reformvorschlägen haben die Koalitionspartner noch verschiedene Positionen. Heute morgen um 08:45 sollen die Ergebnisse präsentiert werden.[01:14]Explodierende Sozialausgaben bringen deutsche Kommunen an den Rand ihrer Handlungsfähigkeit. Der ehemalige Mannheimer Oberbürgermeister Peter Kurz beschreibt die konkreten Vorschläge der „Initiative REFORM“. Das Bündnis plädiert für pauschalierte Leistungen und eine drastische Vereinfachung der Rechtsbegriffe. Kurz kritisiert die aktuelle Ineffizienz deutlich: „Ein Sozialstaat, der sich in 500 Leistungen organisiert, hat natürlich ein Effizienzproblem.“[12:55]Hol Dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück! Gib einfach den Code TABLETODAY über den Link unten ein und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo:https://incogni.com/tabletodayHier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Wichtigste am Donnerstag: Die „Koalition der Willigen“ berät über den Ukrainekrieg. Chemiebranche und Politik suchen Auswege aus der Krise. Und in Biblis wird der dritte Kühlturm abgerissen.
Die europäische Sicherheitslage steht heute im Mittelpunkt. Mark Rutte, der NATO-Generalsekretär, kommt nach Berlin und trifft den Kanzler. Für Friedrich Merz ist dieses Gespräch zentral, denn es hängt die Frage über allem, wie sich Europa verteidigen soll, wenn Washington sich weiter zurückzieht. Gordon Repinski ordnet ein, welche Erwartungen an das Treffen geknüpft sind und welche Rolle eingefrorene russische Vermögen für die Ukraine dabei spielen Im 200-Sekunden-Interview spricht Franziska Brantner, Co-Vorsitzende der Grünen, über die Verteidigungsfähigkeit Europas. Sie erklärt, warum die Europäer Sicherheitsgarantien für die Ukraine vorbereiten müssen und weshalb eine kleinere Gruppe schneller vorangehen sollte. Im Anschluss berichtet Marion Soletty von POLITICO in Frankreich zu den Gesprächen zwischen Verteidigungsminister Boris Pistorius und seiner neuen französischen Amtskollegin Catherine Vautrin. Das FCAS-Projekt, ein gemeinsamer Kampfjet, steckt fest. Es geht um industrielle Führungsansprüche zwischen Dassault und Airbus und um die Frage, ob noch in diesem Jahr eine Einigung möglich ist. Am Ende ein Blick in die SPD, wo Generalsekretär Tim Klüssendorf mit einer wirtschaftsfreundlichen Rede überrascht und bei Arbeitgebern Zustimmung findet. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. Legal Notice (Belgium) POLITICO SRL Forme sociale: Société à Responsabilité Limitée Siège social: Rue De La Loi 62, 1040 Bruxelles Numéro d'entreprise: 0526.900.436 RPM Bruxelles info@politico.eu www.politico.eu Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Der Investor Christian Miele übt harte Kritik an der Politik der Bundesregierung. Er ist frustriert über fehlenden Reformmut. Miele geht sogar davon aus, dass die schwarz-rote Koalition im kommenden Jahr auseinanderbrechen wird. [12:44]Bundeskanzler Friedrich Merz und SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf sind beim Tag der Metall- und Elektroindustrie aufgetreten. Klüssendorf signalisiert überraschend deutlich Bereitschaft zu tiefgreifenden Sozialreformen. Merz lobt diese neuen Töne des Koalitionspartners ausdrücklich.[02:13] Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagiert auf den Druck von US-Präsident Donald Trump. Er stellt Neuwahlen in der Ukraine innerhalb von 60 Tagen in Aussicht. Voraussetzung sind Sicherheitsgarantien der USA und Europas. Hol Dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück! Gib einfach den Code TABLETODAY über den Link unten ein und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo:https://incogni.com/tabletodayHier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die politische Spannung vor dem EU-Gipfel steigt und Wolodymyr Selenskyj setzt ein überraschendes Signal: Er erklärt sich bereit, Neuwahlen binnen 60 bis 90 Tagen abzuhalten, sofern Sicherheit und internationale Unterstützung gewährleistet sind. Ein Schritt, der direkt auf Donald Trumps jüngste Angriffe auf die demokratische Legitimität der Ukraine reagiert. Die Folge beleuchtet, wie Selenskyj mit diesem Vorstoß den Druck zurück nach Washington lenkt, welche Sicherheitsgarantien dafür überhaupt notwendig wären und warum eine Wahl im Krieg – von besetzten Gebieten bis zur Frontlinie – praktisch kaum realisierbar scheint. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski.Legal Notice (Belgium) POLITICO SRL Forme sociale: Société à Responsabilité Limitée Siège social: Rue De La Loi 62, 1040 Bruxelles Numéro d'entreprise: 0526.900.436 RPM Bruxelles info@politico.eu www.politico.eu Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Wenn die USA und Europa die Sicherheit gewährleisten, ist der ukrainische Präsident Selenskyj innerhalb von 60 bis 90 Tagen zu Wahlen auch während des laufenden Krieges mit Russland bereit. │ Die Übermittlung eines von der Ukraine und ihren europäischen Verbündeten überarbeiteten US-Friedensplans verzögert sich weiter. │ Die Ukraine steht laut dem Chef des staatlichen Gasversorgers Naftogaz wohl vor dem härtesten Winter seit Beginn des russischen Angriffskriegs. │ Großbritannien will mit einer Konferenz Impulse für einen langfristigen Frieden im Nahen Osten setzen.
Drei Tage Friedensverhandlungen in Miami und kein Durchbruch. Die Fragen zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine und die Abtretung von Gebieten an Russland bleiben weiterhin offen. Zur gleichen Zeit veröffentlichte Trump seine Nationale Sicherheitsstrategie, in der Russland nicht mehr als „unmittelbare Gefahr“ bezeichnet wird.
Der Kanzler ist von einer wichtigen Reise zurück. Friedrich Merz war in Jordanien und Israel unterwegs und bemüht sich um ein stabileres Verhältnis zu Jerusalem. Die Tage dort zeigen einen gehäuteten Bundeskanzler. Er setzt auf Ruhe, Verlässlichkeit und sichtbare Nähe zur israelischen Regierung, auch wenn in zentralen Fragen wie dem Umgang mit dem Westjordanland deutliche Differenzen bleiben. Gordon Repinski beschreibt, warum dieser Besuch für Merz ein Wendepunkt sein kann und welche Signale er vor dem Treffen im E3-Format mit Emmanuel Macron und Keir Starmer senden wollte . Im 200-Sekunden-Interview spricht Siemtje Möller, Vizechefin der SPD Bundestagsfraktion, über die Erwartungen an das Treffen in London. Sie erklärt, wie Europa eine gemeinsame Position entwickeln kann, obwohl die eigentliche Verhandlungsmacht derzeit bei Washington und Moskau liegt. Im Zentrum steht die Frage, welchen Beitrag Deutschland leisten kann, wenn es um Sicherheitsgarantien, militärische Unterstützung und den Wiederaufbau der Ukraine geht. Danach geht der Blick nach Brüssel. Rasmus Buchsteiner begleitet die Sitzung der Innenminister, bei der die europäische Asylreform und der Solidaritätsmechanismus verhandelt werden. Zum Schluss geht's um den Parteitag des BSW in Magdeburg. Sahra Wagenknecht positioniert sich klar gegenüber einigen Landesverbänden und kündigt eine inhaltliche Schärfung an, während die Partei sich auf einen neuen Namen vorbereitet. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. Legal Notice (Belgium) POLITICO SRL Forme sociale: Société à Responsabilité Limitée Siège social: Rue De La Loi 62, 1040 Bruxelles Numéro d'entreprise: 0526.900.436 RPM Bruxelles info@politico.eu www.politico.eu Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
US-Sondergesandter Steve Witkoff bei Wladimir Putin – der warnt Europa vor aggressiver PolitikEin Kommentar von Tilo Gräser.Mit Spannung wurde der Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff und von Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, am Dienstag in Moskau erwartet. Beide trafen am späten Nachmittag zu einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml ein, wie Nachrichtenagenturen melden.Es handelt sich zumindest um den ersten hochrangigen russisch-US-amerikanischen Kontakt seit dem Gipfeltreffen von Trump und Putin in Anchorage im August. Für die russische Zeitung Kommersant handelt es sich um ein Zeichen, „dass Moskau und Washington bereit sind, weiter an einem Friedensabkommen für die Ukraine zu arbeiten“. Das Blatt beschäftigte sich am Montag mit dem Zustandekommen des Treffens und den aktuellen Entwicklungen um Trumps neuen Friedensplan. Das vorherige Treffen von Mitgliedern der US-Regierung und einer Delegation aus Kiew am Samstag in Miami habe wichtige Fragen der territorialen Abgrenzung und Sicherheitsgarantien, von denen die Zukunft des ukrainischen Friedens abhänge, nicht beantwortet.Die Zeitung fasste Informationen über die ukrainisch-US-amerikanische Gespräche in Miami zusammen. Die Nachrichtenagentur AFP habe berichtet, dass es dabei um die Formulierungen des Trump-Planes gegangen sei, mit denen die US-Vertreter nach Moskau kamen. Dabei sei es vor allem um territoriale Fragen gegangen. Die Agentur habe einen US-Vertreter zitiert, der erklärt habe, die USA würden sich als „Vermittler“ und nicht als Unterstützer Kiews sehen. Für US-Außenminister Marco Rubio gehe es vor allem um eine langfristige Lösung über das Kriegsende hinaus, die die Existenz der Ukraine als unabhängigen und souveränen Staat sichere.Der Kommersant-Bericht stellt „deutliche Veränderungen“ in der US-Haltung zum Ukraine-Konflikt in den letzten Monaten fest:„Erstens fordert Washington von Moskau nicht mehr einen sofortigen Waffenstillstand, und zweitens versucht die US-amerikanische Seite nicht mehr, strenge Fristen für die Herstellung des Friedens festzulegen.“Berichten zufolge seien in Miami die „schwierigsten Punkte“ des US-Friedensplanes zurückgestellt worden, so die territorialen Fragen, die Sicherheitsgarantien und die Nato-Mitgliedschaft der Ukraine. Die russische Zeitung erinnerte an die Aussagen Putins vor dem Sicherheitsrat der Russischen Föderation am 21. November. Der Präsident bezeichnete dabei den US-Plan als mögliche Grundlage für eine endgültige Friedensregelung. Dessen Text sei aber mit Russland noch nicht konkret diskutiert worden. Putin vermutete, dass es der US-Regierung nicht gelingen werde, die Zustimmung Kiews zu erhalten. Die Ukraine und ihre europäischen Verbündeten würden nach wie vor davon träumen, Russland eine „strategische Niederlage” zuzufügen....https://apolut.net/us-friedensplan-gesprache-in-moskau-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Treffen zwischen den USA und Russland ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Europa hätte stärker auf Diplomatie setzen sollen, sagt Rolf Mützenich (SPD): "Dann hätten wir jetzt zumindest eine Position. Heute folgen wir einfach Trump." Von WDR 5.
Russland ist aus Sicht von SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner militärisch nicht besiegbar. Der Bundestagsabgeordnete begrüßt die diplomatischen Bemühungen um eine Friedenslösung. Wichtig sei aber, dass es Sicherheitsgarantien für die Ukraine gibt. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
Sondergesandte der USA, Steve Witkoff und Jared Kushner, sollen erneut mit Putin über den Ukraine-Friedensplan verhandeln, nachdem Trump die Frist für Selenskyjs Zustimmung zurückgezogen hat. Hintergrund sind intensive diplomatische Gespräche zwischen den USA, der Ukraine, Russland und europäischen Staaten über Sicherheitsgarantien und mögliche Kompromisse.
Die Regierungen in Kiew und Washington melden «bedeutende Fortschritte» bei den Gesprächen in Genf. Ein neuer Entwurf beinhaltet laut den USA mehr Sicherheitsgarantien. Wir analysieren den «Friedensplan» mit Jeronim Perovic, Professor für osteuropäische Geschichte an der Universität Zürich. Weltpolitik in Genf: Delegationen der Ukraine und der USA verhandeln über ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges. Auch europäische Vertreterinnen und Vertreter sind vor Ort. Der von US-Präsident Donald Trump präsentierte Friedensplan enthält vor allem russische Maximalforderungen. Für Kiew ist der in dieser Form untragbar. Nun wurde in Genf darüber verhandelt. US-Aussenminister Marco Rubio sprach von einem produktiven Treffen, auch wenn wesentliche Punkte offen seien. Wie der Stand ist, ordnet Jeronim Perovic ein. Er ist Professor für osteuropäische Geschichte an der Universität Zürich und leitet das Zentrum für Osteuropa Studien. Er ist zu Gast bei David Karasek.
In Geneva, representatives of the USA, the EU and Ukraine negotiated the US plan to end the war in Ukraine. Following the meeting, US Secretary of State Marco Rubio expressed optimism. But there are still some unanswered questions in regards to the role of the EU, NATO and security guarantees. German Chancellor Friedrich Merz seemed to be deeply concerned about the financial aspects of the US plan. - In Genf haben Vertreter der USA, der EU und der Ukraine über den US-Plan zur Beendigung des Krieges in der Ukraine verhandelt. Nach dem Treffen äußerte sich US-Außenminister Marco Rubio optimistisch. Doch einige Fragen stehen noch offen. Besonders die Punkte zu der Rolle der EU, der NATO und den Sicherheitsgarantien gelten als umstritten. Bundeskanzler Friedrich Merz stieß sich vor allem an den finanziellen Aspekten des US-Plans.
Mit ihrem 28-Punkte-Plan wollen die USA einen neuen Versuch starten, den festgefahrenen Ukraine-Krieg zu beenden. US-Präsident Donald Trump hat Außenminister Marco Rubio und den Sonderbeauftragten Steve Witkoff mit Russland ein Abkommen vorbereiten lassen, das Kiew tiefgreifende Konzessionen abverlangt: Das Land soll auf seine NATO-Beitrittsambitionen verzichten, seine Streitkräfte reduzieren und bestimmte Regionen „de facto“ als Teil Russlands akzeptieren. Die USA und europäische Partner sollen Sicherheitsgarantien geben. Welche Risiken birgt dieser Plan – für die Souveränität der Ukraine und für die geopolitische Ordnung? Wie reagiert Kiew auf den Vorstoß – und welche Rolle spielt Europa? Und handelt es sich bei dem Vorschlag um eine echte Chance auf Frieden oder um die Anerkennung russischer Machtansprüche?
Die USA haben einen 28-Punkte-Friedensplan für die Ukraine vorgestellt, der unter anderem Gebietsabtretungen an Russland vorsieht und die ukrainische Armee begrenzt. Sicherheitsgarantien und ein Wiederaufbaufonds sollen Kiew schützen und den Wiederaufbau ermöglichen. Kritiker warnen, dass der Plan die „roten Linien“ der Ukraine überschreitet und die langfristige Souveränität unsicher bleibt.
Die Abtretung von Gebieten, eine Verkleinerung der Armee, Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Das alles steht im Friedensplan, den die USA der Ukraine präsentiert haben. Wie realistisch ist es, dass dieser Plan tatsächlich Frieden bringt? Mehr als ein Plan? Das ist das SWR3 Top Thema
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat diese Woche in Minsk erklärt, Moskau sei bereit, den Ländern der EU und der NATO völkerrechtlich verankerte Sicherheitsgarantien zu geben, diese Länder nicht anzugreifen. Vor diesem Hintergrund wollten die NachDenkSeiten wissen, ob der Bundesregierung dieser Vorschlag bekannt ist und ob sie plant, diesen aufzugreifen. Die Antwort bezeugt ein tiefsitzendesWeiterlesen
So plötzlich, wie ein Treffen zwischen US-Präsident Trump und Russlands Präsident Putin in Budapest vergangene Woche noch angekündigt wurde, so schnell ist es schon wieder vom Tisch. An Tag 1339 des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sprechen die Hosts Kai Küstner und Stefan Niemann darüber in diesem Podcast: Trump wolle kein "vergeudetes Treffen", wenn Russland nicht bereit sei, von seinen Maximalforderungen abzuweichen: Keine NATO-Präsenz in der Ukraine und somit keine Sicherheitsgarantien für das Land, kein Einfrieren der Frontlinien - auch nichteroberte Gebiete sollen russisch werden. Stattdessen hat Trump Sanktionen gegen die zwei größten russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukoil verhängt. Es sind die ersten direkten Strafmaßnahmen seit seinem Amtsantritt. Welche Folgen das nicht nur für US-Firmen, sondern auch für Werften und Banken in Drittländern hat, analysieren wir in dieser Ausgabe. Und NDR Kollege Benedikt Strunz berichtet von der Arbeit des Recherche-Verbunds aus NDR/WDR/SZ zu "Russian Secrets": Jahrelang unbemerkt hat Russland ein System namens "Harmonie" in der Arktis aufgebaut, eine Art Alarmanlage, mit dem es seine Atom-U-Boote schützt. "Am Grund der Barentssee sind hunderte Kilometer von Kabelnetzen, die mit ganz sensibler Sensorik verbaut sind und diese Sensorik sorgt dafür, dass sie auf sehr weite Strecken kleinste akustische Signale empfangen kann", erklärt der Investigativ-Reporter. Geräusche ausländischer U-Boot-Antriebswellen können so erkannt und geortet werden. Besonders pikant: Die dafür benötigte Technik wie Unterwasser-Sonare, Antennen und Glasfaserkabel wurden von Firmen in der EU, den USA, Japan und Kanada geliefert, so Benedikt: "Den Russen war es möglich, wirklich über Jahre unerkannt im Westen einzukaufen". Wie es dazu kommen konnte, wie das in Zukunft vermieden werden soll und inwiefern die militärstrategische Zukunft in der Tiefsee liegt - auch darum geht es in dieser Folge. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html ARD Doku: "Russian Secrets. So schützt Putin seine Atomwaffen" https://1.ard.de/russian_secrets "11KM - der tagesschau-Podcast": Russian Secrets - Auf den Spuren des geheimen Späh-Systems in der Arktis https://1.ard.de/11KM_Russian_Secrets?=cp tagesschau: "Neue US-Sanktionen gegen russische Ölkonzerne" https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-sanktionen-oelkonzerne-russland-100.html "Daily Telegraph"- Reportage über Major Laziuk https://www.telegraph.co.uk/world-news/2025/10/23/man-with-worst-job-in-ukraine/ Mediazona-Analyse zu Todeszahlen auf russischer Seite https://en.zona.media/article/2025/10/10/casualties_eng-trl Podcast-Tipp: "Synapsen"-Folge "Atmen - die unterschätzte Superkraft" https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d10f8522b1ff6605/
"Aufschneiden" wolle er die Ostukraine, sagte US-Präsident Donald Trump unlängst, und somit de facto den Donbass teilen - anhand der aktuellen Frontlinien. An Tag 1336 des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine spricht Host Kai Küstner im Podcast "Streitkräfte und Strategien" über genau diesen Vorschlag Trumps. Vassili Golod aus dem ARD Studio Kyjiw analysiert, inwiefern so eine Lösung für Ukraines Präsidenten Wolodymyr Selenskyj tragbar wäre - und berichtet von der Angst der Ukrainer vor möglichen weiteren russischen Angriffen, sollte ihr Land bisher nicht besetzte Staatsgebiete abtreten. Die Krux bei allen Friedensbemühungen: Die Ukraine strebe nach Sicherheitsgarantien und Verlässlichkeit, auf die Details komme es dabei sehr an. Jedoch: "Trump will ein schnelles Ende dieses Krieges, ihn interessieren die Details überhaupt nicht", meint Vassili. Und Russland wolle keine souveräne Ukraine. Warum sich Trump wie in einer "Pendelbewegung" zwischen Russland und der Ukraine befindet, mit immer wieder leichten Ausschlägen in Richtung von Russlands Präsidenten Wladimir Putin, vor allem nach gemeinsamen Telefonaten - Vassili und Kai versuchen sich an einer Antwort. Vassili hat in Kyjiw nach dem Trump-Selenskyj-Treffen viele Gespräche geführt und teilt hier im Podcast seine Eindrücke. Wir blicken außerdem auf aktuelle russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur und die Sorge vor einem kalten Winter sowie auf ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien. Zudem besprechen wir, was sich die Ukraine vom Euro-Gipfel erwarten kann und welche Rolle die eingefrorenen russischen Vermögenswerte spielen könnten. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Wie schnell kommt es zum Treffen Trump/Putin in Budapest? https://edition.cnn.com/2025/10/20/politics/trump-putin-meeting-possible-delay-russia-ukraine Podcast-Tipp: "11 KM - Private Spenden aus Deutschland? Die Gelder des IS" https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a8a229471559665a/ ARD-Doku "Die Story: Deutsches Geld für den Terror" https://1.ard.de/Story_Deutsches_Geld_fuer_Terror