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In der Schweiz könnten an diesem Wochenende die Verhandlungen über einen Frieden zwischen den USA und dem Iran beginnen. │ Die vereinbarte Waffenruhe zwischen der Hisbollah im Libanon und Israel hat in der Nacht nicht gehalten, es gab gegenseitige Angriffe. │ Als Reaktion hat das iranische Militär die Straße von Hormus erneut für gesperrt erklärt │ Die Situation der Menschen im Gazastreifen ist angesichts des Irankonflikts in den Hintergrund gerückt. Dabei hat das Leid der Menschen dort nicht nachgelassen. │ Die Partei Die Linke bezeichnet als erste große Partei in Deutschland das Vorgehen Israels im Gazastreifen offiziell als "Völkermord". │ Am heutigen Weltflüchtlingstag schauen wir auch auf die Situation der Millionen Geflüchteten aus dem Sudan. Viele von ihnen sind nach Kairo geflohen und leben dort unter prekärsten Bedingungen.
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Moderation Martin Gross / Gesendet in Ö1 am 17.6.2026++Papst Leo XIV. will die traditionalistische Piusbruderschaft vor deren möglicher Abspaltung von der römisch katholischen Kirche offenbar noch zum Einlenken bewegen. Die Piusbrüder haben ja wie berichtet angekündigt, am 1. Juli ohne päpstliche Erlaubnis Bischöfe zu weihen, mit der Begründung, nur so könne der Priesternachwuchs für die Bruderschaft sichergestellt werden. (Martin Gross)++Derzeit fokussiert sich die Weltöffentlichkeit auf ein mögliches Ende des Iran-Kriegs. Nur wenig Beachtung fand zuletzt die nach wie vor dramatische humanitäre Lage im Gazastreifen, auf die die österreichische Caritas aber nun in einem Online-Pressegespräch neuerlich den Blick gelenkt hat. (Andreas Mittendorfer)
Die Armee werde sich nicht aus dem Südlibanon und dem Gazastreifen zurückziehen, so Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, obwohl das Abkommen eine Waffenruhe vorsieht. Bettina Meier, ARD-Korrespondentin in Tel Aviv, sagt, bei diesen Äusserungen spielten auch die kommenden Wahlen eine Rolle.
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US-Präsident Trump verzichtet vorerst darauf, den Iran wieder anzugreifen. Er begründete dies mit deutlichen Fortschritten bei den Verhandlungen. │ Irans Führung dementierte umgehend, dass es Fortschritte bei den Verhandlungen mit den USA gebe. │ Israels Ministerpräsident Netanjahu hat nach eigenen Angaben die Zusage von Trump, dass der Iran angereichertes Uran abgeben muss. │ Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben gestern drei Menschen getötet worden. │ Nach einem ukrainischen Angriff gibt es Tote und Verletzte in der russischen Grenzregion Brjansk. In der Ukraine ist eine Frau bei russischen Angriffen getötet worden. Es gibt zudem mehrere Verletzte.
Die Vernichtungsdoktrin hängt nicht an NetanjahuWas als Israels Vernichtung im Gazastreifen begann, erstreckt sich dank US-Waffen und -Finanzen heute auf den Libanon, Iran und den Golf. Wenn die Diplomatie der Nachbarländer diesen Kurs nicht unterbricht, wird daraus eine langanhaltende regionale Krise entstehen. Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.Am 31. Mai hielt der libanesische Premierminister Nawaf Salam eine Fernsehansprache, in der er Israels Invasion verurteilte und die Angriffe auf den Süden Libanons als gefährliche Eskalation verschärfte und warnte, dass eine "Politik der verbrannten Erde" niemals Sicherheit nach Tel Aviv bringen werde: "Israel muss verstehen, dass mit seiner Verbrennungspolitik, kollektiver Bestrafung und dem Bulldozeren von Dörfern und Städten, es wird weder Sicherheit noch Stabilität gewinnen." Wie Salam sagte, schreitet dieser Prozess jetzt voran. "Israel praktiziert Massenvertreibung, die einer Kollektivstrafe gleichkommt. Sie zielt nicht mehr nur auf bestimmte Orte oder Gebiete ab, sondern hat eine Politik der umfassenden Zerstörung von Städten, Gemeinden und allen Lebensbereichen darin verfolgt."Taktische Siege, strategische VerwüstungIsraels Vernichtungsdoktrin ist eine tödliche Mischung aus Verbrannten-Erde-Politik, kollektiver Bestrafung und eigener ziviler Opferrolle, verbunden mit massiven wahllosen Bombardierungen und systematischem Einsatz künstlicher Intelligenz (KI), wie Dan Steinbock sie in "Die Auslöschungsdoktrin" (2025) beschrieb. Sie geht oft Hand in Hand mit Ökozid, also dem großflächigen, nachhaltigen oder systematischen Zerstörung von Ökosystemen. So wie Israel ihn in Gaza begangen hat und im Libanon begeht. Das Ergebnis ist ethnische Säuberung und, angesichts der anhaltenden und ungehinderten Eskalation, völkermörderische Gräueltaten.Ob Premierminister Netanjahu, der ehemalige Premierminister Naftali Bennett oder der ehemalige Chef der israelischen Streitkräfte Gadi Eisenkot die israelische Parlamentswahl 2026 gewinnen werden, ist im Grunde unerheblich. Mit oder ohne Netanjahu wird die Auslöschungsdoktrin bestehen.Netanjahu brachte die rechtsextremste messianische Regierung in der israelischen Geschichte an die Macht. Naftali Bennett ist Millionär und Politiker und ehemaliger Vorsitzender einer religiös-zionistischen rechtsextremen Partei. Ironischerweise ist der "moderatere" der drei, der ehemalige Militärchef Gadi Eisenkot, der 2006 erstmals die Auslöschungsdoktrin in Dahiya, einer schiitischen Enklave in Beirut, testete. Und er war es, der sie dann als Doktrin festlegte.Die größte Bedrohung für Israels langfristige Zukunft sind nicht allein äußere Feinde, sondern die Umwandlung der militärischen Eskalation in ein dauerhaftes Regierungsprinzip. Sobald die Sicherheitspolitik untrennbar mit territorialer Expansion, ethnischer Säuberung und ständigem Krieg verbunden wird, reichen die Folgen weit über das Schlachtfeld hinaus. Von Gaza bis Libanon und Iran – und zurückDer Gaza-Krieg hat bereits eine der schwerwiegendsten humanitären Krisen des 21. Jahrhunderts hervorgebracht. In weiten Teilen des Globalen Südens interpretiert die öffentliche Meinung die Zerstörung Gazas zunehmend als Vertreibung, kollektive Bestrafung und ethnischer Säuberung. Verständlicherweise hat die Ausweitung der Militäroperationen im Libanon diese Wahrnehmungen verstärkt.Diese vollkommen unterschiedliche Erkenntnis im Globalen Süden gegenüber dem kolonialen Westen wird zu einer der prägenden geopolitischen Spaltungen unserer Zeit. Es ist der Auftakt zu einer zweiten Phase der Entkolonialisierung.In Westasien, oder wie die Kolonialmächte sagen, im "Nahen Osten", ist die Frage nicht mehr, ob der Konflikt die Region neu gestalten wird, sondern wie umfassend diese Transformation sein wird, und ob sie tatsächlich das Ergebnis zeigen wird, welches sich die Aggressoren erhoffen....https://apolut.net/nahost-am-scheideweg-von-jochen-mitschka/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Krieg im Gazastreifen ist einer brüchigen Waffenruhe gewichen. Auf Demonstrationen in Westeuropa und in den USA sind zumeist einseitige Parolen pro Israel oder pro Palästina zu hören. Ausgleichende Stimmen gehen in dieser Lage fast völlig unter. Vor kurzem ist in Deutschland ein Buch erschienen, das eine vollkommen neue Perspektive bietet: Der aus Gaza stammende 29-jährige Hamza Abu Howidy hat seine Erinnerungen aufgeschrieben. Es ist die Geschichte eines Hamas-Gegners, der sich Frieden mit Israel wünscht.
Die Palästinsenserin Jouanna Hassoun versorgt mit ihrem Verein “Transaidency” nach eigenen Angaben 120.000 Menschen im Gazastreifen mit Nahrung und Medizin. Als Humanistin sei es ihr wichtig, die Gleichzeitigkeit palästinensischen und israelischen Leids anzuerkennen.Hassoun kritisiert die Hamas, hält sich damit aber zurück – aus Schutz für ihr Team in Gaza. Für sie gilt: Humanität zuerst. Aus Politik will sie sich möglichst raushalten. Wie geht Arbeit an einem Ort, in den nieman rein kann? Wie stellt man Kontakt her? Wie gefährlich ist es zwischen den Fronten aus israelischer Armee und Hamas?--------------------------------------------------------------------Heute am Mikro: Dominik Steffens und Jan FeddersenUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de
Von echten Notrufen, vertauschten Rollen und einem Freund aus dem All Die neue Folge startet entspannt mit Biergeschmack und Kalorientipps, wird dann aber schnell sehr ernst. Timo und Zeljko sprechen über The Voice of Hind Rajab – ein Hybrid aus Spiel- und Dokumentarfilm über ein sechsjähriges Mädchen, das im Gazastreifen in einem Auto unter Beschuss gerät und den Notruf wählt. Die Original-Audioaufnahmen sind verstörend, die Situation aussichtslos. Der Film hat beide tief getroffen. Kein einfacher Stoff, aber ein wichtiger. Wer Downer verträgt, sollte ihn sich anschauen – alle anderen vielleicht an einem besseren Tag. Zum Glück gibt es dann Ladies First mit Sacha Baron Cohen: Eine Gender-Twist-Komödie, in der ein Macho-Chef nach einem Unfall in einer Welt aufwacht, in der das Matriarchat regiert. Der Joke ist schnell erzählt, der Film keine Offenbarung, aber für einen lockeren Abend zwischendurch völlig okay. Timo empfiehlt stattdessen lieber Game Night oder Tucker & Dale vs. Evil – die echten Komödien-Highlights. Film der Woche: Der Astronaut – Project Hail Mary – endlich die Verfilmung des Bestsellers von Andy Weir (dem Autor von Der Marsianer). Ryan Gosling als Naturwissenschaftslehrer, der ohne Erinnerung auf einem Raumschiff erwacht und nach und nach seine Mission rekonstruieren muss: Die Erde retten, bevor die Sonne stirbt. Der Film ist bildgewaltig, warmherzig und überraschend witzig. Eine ganz besondere Beziehung steht im Mittelpunkt, die für viele emotionale und humorvolle Momente sorgt. Ein lockerer, herzerwärmender Interstellar für alle, die Science-Fiction mit Herz mögen. Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00 Uhr, überall wo es Podcasts gibt! Inhalt:(00:00) Intro (03:00) The Voice of Hind Rajab (22:10) Ladies First (28:30) Der Astronaut - Project Hail Mary ____ Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo Anfragen: ouatic@gmx.de https://letterboxd.com/OuaticPodcast https://instagram.com/onceuponatimeincinema_
Warum die USA den Iran-Krieg verlieren00:00 Beginn Iran-Krieg 28.02.202600:40 Pocker-Partie um Straße von Hormuz: offiziell gesperrt, freie Passage für befreundete Staaten01:56 Bedeutung für die Weltwirtschaft03:00 Pattsituation: Wer gibt als Erster nach?04:33 Folgen für Deutschland06:00 Wege aus dem Konflikt für die USA06:20 Wunschdenken: Kapitulation des Iran06:40 Folgen für die arabischen Golfstaaten am Beispiel Dubai08:20 Asymmetrischer Krieg09:00 Spiel auf Zeit: Der Iran sitzt die Krise aus 09:40 Innenpolitische Bedeutung des Krieges für die USA: Fußball-WM, 4. Juli 11:00 Ziel des Irans: Anerkennung als Regionalmacht12:08 Ziel der USA: Kontrolle über weltweite Energiewirtschaft13:45 Verhandlungen über Nordstream: Erdgaslieferungen aus Russland unter Kontrolle der USA14:00 Energiepolitik der USA: Auswirkungen für Europa und andere Staaten18:38 Abraham-Abkommen und Palästina-Frage20:15 Enge Verknüpfung: Ende des Krieges mit dem Iran und dem Libanon20:43 interessen Israels im Südlibanon22:22 Geschichte des Libanon36:11 Sichtweise der EU und Deutschlands auf den Konflikt40:00 Bürgerkrieg im Libanon?41:00 Grenzverschiebung: Litani-Fluss, Grossisrael41:37 Enges Bündnis USA - Israel46:22 Israel manipuliert Wahlen in Europa47:56 Bündnis für Gerechtigkeit50:00 Desinformationskampagnen55:50 Menschenrechtsverstöße im Gazastreifen, Lage der Palästinenser01:05:50 Folgen für die arabischen Nachbarstaaten01:08:00 Ausblick und Verabschiedung
Im Gespräch über sein neues Buch zeigt Pappe auf eindrucksvolle Weise die ideologische Kontinuität zwischen den Anfängen des Zionismus und der aktuellen Politik der Regierung Netanjahu im Gazastreifen, im Westjordanland und im gesamten Nahen Osten auf. Von Gwenaëlle Lenoir.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Während Israel mit Unterstützung westlicher Regierungen seine mörderischen AktionenWeiterlesen
Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen kritisiert fehlende Reformen, Wirtschaftsministerin Reiche in China, 13 Jahre Haft für mutmaßliche ex-RAF-Terroristin Klette, Hamas kontrolliert weiterhin Teile der Wirtschaft im Gazastreifen, Weitere Nachrichten im Überblick, Mittendrin im Schulkiosk lernt eine Wiesbadener elfte Klasse unternehmerisches Handeln, Das Wetter
IS-Gefangene in Gefängnissen im Irak - auch Deutsche sind darunter. │ Soll man sie in die Bundesrepublik zurückholen, darüber streiten Experten. │ Israel gibt an, den neuen Hamas-Chef im Gazastreifen getötet zu haben. │ Arabische und US-amerikanische Medien spekulieren, ob Israel eine Militär-Basis im Irak hatte. │ Deutschland will Behörden mehr Befugnisse zur Cyber-Abwehr einräumen.
Seit gestern tagen die Nato-Außenminister im schwedischen Helsingborg, um den nächsten Nato-Gipfel im türkischen Ankara vorzubereiten │ US- Außenminister Rubio äußert sich vorsichtig optimistisch zu den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs │ Die humanitäre Lage im Gazastreifen ist weiterhin katastrophal. Das berichten verschiedene internationale Hilfsorganisationen
Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern polarisiert die Menschen auch in Europa. Das konnte man zuletzt beim Eurovision Song Contest erleben, der zur Projektionsfläche wurde: Zwischen Boykott und Solidarität, Antisemitismus- und Rassismusdebatten prallen in Europa unterschiedliche Wahrnehmungen aufeinander. Aber auch in Israel, wo bei vielen Menschen das Gefühl herrscht, international isoliert zu sein und wieder andere auf mehr Druck von außen gegen die Regierung Netanjahus hoffen. Gleichzeitig erleben die Menschen in Gaza eine humanitäre Katastrophe zwischen zerstörter Infrastruktur und fehlender Versorgung. Die Lage ist verfahren: Trumps Friedensplan und die Entwaffnung der Hamas sind bisher gescheitert. Die Hisbollah-Miliz ist weiter aktiv und Leidtragende sind die Menschen, die gerne in Frieden leben würden. In dieser Gemengelage ringt auch Deutschland um eine Haltung zwischen historischer Verantwortung, diplomatischer Vorsicht und wachsender Kritik. Hadija Haruna-Oelker spricht über die Situation, mögliche Lösungen und Versöhnung mit Ofer Waldman von der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv, unserer EU-Korrespondentin Sabrina Fritz, Christian Katzer, Geschäftsführer von “Ärzte ohne Grenzen”, dem Chefredakteur des Magazins „zenith“ Daniel Gerlach und der Deutsch-Palästinenserin Jouanna Hassoun, die sich mit ihrem Verein “Transaidency” für politische Bildung einsetzt. Podcast-Tipp: Machtfragen Russlands Krieg gegen die Ukraine, das Pulverfass Nahost, der unberechenbare Kurs von Donald Trump: Was geschieht gerade in den Brennpunkten und der Welt, wo drohen neue Krisen, gibt es Perspektiven, und was sind die Konsequenzen - auch für uns in Deutschland? In Zusammenarbeit mit "Streitkräfte und Strategien" berichtet die Nachrichtenredaktion von NDR Info in diesem Podcast über militärische Lagen und sicherheitspolitische Fragen. https://www.ardsounds.de/sendung/machtfragen-das-sicherheitspolitische-update/urn:ard:show:538f5e6323217a4b/
Israels Nationalreligiöse haben ihren Einfluss immer weiter ausgebaut. Ihr Ziel: Tora und Staat zu verbinden und das besetzte Westjordanland und den Gazastreifen jüdisch zu machen.
Trotz Waffenruhe im Gazastreifen kann von einem Frieden nicht die Rede sein. Mit der Umsetzung von Trumps 20-Punkte-Plan zur Befriedung und zum Wiederaufbau Gazas geht es nicht vorwärts. Weit mehr als eine Million Menschen leben zusammengepfercht in Lagern unter prekärsten Bedingungen. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:20) Nachrichtenübersicht (05:57) Akute Gesundheitskrise im Gazastreifen (12:53) Sachsen-Anhalt spannt einen Schutzschirm über die Demokratie (18:37) Internetsperren in Russland ärgern die Bevölkerung (25.56) 40 Jahre nach Tschernobyl: Tessin immer noch radioaktiv belastet (29:50) Darf Cedric Wermuth Nationalrat bleiben? (34:38) Klimaschutz der Willigen - Kolumbien in der Pionierrolle
Mitte Mai findet in Wien ein Großevent statt, dem Musik-Fans auf der ganzen Welt entgegenfiebern: Der Eurovision Song Contest. Die Stimmung dürfte dieses Jahr allerdings etwas anders sein als sonst. Das hat nichts mit Österreich zu tun, sondern mit dem Nahostkonflikt. Fünf Länder – Spanien, Irland, Niederlande, Slowenien und Island – boykottieren den Musikwettbewerb, weil Israel daran teilnimmt. Die Länder hatten im Vorfeld gefordert, den jüdischen Staat vom ESC auszuschließen, wegen des Vorgehens der israelischen Armee im Gazastreifen. Die Europäische Rundfunkunion war der Forderung nicht nachgekommen, daraufhin hatten die fünf Länder ihren Rückzug erklärt. Eigentlich will der ESC laut seinen Statuten »streng unpolitisch« sein. Doch war das bei einem Musikwettbewerb der Nationen nicht schon immer eine Illusion? Darüber sprechen wir in dieser Folge von »Inside Austria«. Und wir fragen, ob sich Österreicher und Deutsche beim Wettbewerb wirklich so wenige Punkte gönnen, wie häufig behauptet wird. Alle Infos zu unserem Auftritt beim Journalismusfest in Innsbruck am 8. Mai findet ihr hier: https://www.journalismusfest.org/inside-austria-26/ Wenn ihr vorab Fragen habt, die wir auf der Bühne beantworten sollen - schreibt uns gerne! Auch, wenn ihr beim Live-Podcast nicht dabei sein könnt, denn wir spielen die Folge später auch aus. Einfach an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Mitte Mai findet in Wien ein Großevent statt, dem Musik-Fans auf der ganzen Welt entgegenfiebern: Der Eurovision Song Contest. Fünf Länder – Spanien, Irland, Niederlande, Slowenien und Island – boykottieren den Musikwettbewerb, weil Israel daran teilnimmt. Sie hatten im Vorfeld gefordert, den jüdischen Staat vom ESC auszuschließen, wegen des Vorgehens der israelischen Armee im Gazastreifen. Die Europäische Rundfunkunion war der Forderung nicht nachgekommen, daraufhin hatten die fünf Länder ihren Rückzug erklärt. Die gemeinsame Boykottaktion ist deshalb bemerkenswert, weil der ESC in diesen Ländern besonders populär ist. Politische Kontroversen beim europäischen Musikwettbewerb sind dagegen alles andere als neu. Russland darf seit der Vollinvasion der Ukraine 2022 nicht mehr teilnehmen. Aserbaidschan und Armenien forderten mehrfach den gegenseitigen Ausschluss, wegen des Konflikts um Bergkarabach. Österreich boykottierte den ESC 1969, weil dieser damals im diktatorischen Spanien unter Franco ausgetragen wurde. In dieser Folge von Inside Austria sprechen wir mit Felix Bayer aus der "Spiegel"-Kulturredaktion darüber, wie politisch der ESC sein darf. Und ob sich Österreicher und Deutsche beim Wettbewerb wirklich so wenige Punkte gönnen, wie häufig behauptet wird.
Finanzminister Klingbeil will EU-weite Sondersteuern für überhöhte Gewinne der Mineralölkonzerne, Lage in der vom Iran-Krieg, Golfstaaten fühlen sich von den USA im Stich gelassen, Kritik an den USA auf traditionellen Ostermärschen, Waffenruhe im Gazastreifen und der Wunsch nach Normalität, Papst Leo XIV. zelebriert sein erstes Ostern als Papst, Ergebnisse der Fußball-Bundesliga, Mondumrundung: "Artemis 2" ist dem Mond näher als der Erde, Das Wetter Hinweis: Die Bilder zum Thema Bundesliga dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Suche nach vermisstem Piloten eines US-Kampfjets, Hohe Spritpreise: Politik diskutiert Maßnahmen wie Übergewinnsteuer, Teilnehmerzahl bei traditionellen Ostermärsche stagniert, Hoffnung auf Wiederaufbau im Gazastreifen, Der Sport, Raumkapsel "Artemis 2" auf dem Weg zur Mondumrundung, Das Wetter Hinweis: Die Bilder zum Thema Fußball-Bundesliga dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Im Westjordanland haben israelische Einsatzkräfte auf das Auto einer Familie geschossen, die Eltern und zwei der Kinder sind tot. Auch in Gaza gab es Vorfälle. Auslandredaktorin Susanne Brunner erklärt: Solche Gewalt ist im Westjordanland und im Gazastreifen inzwischen beinahe an der Tagesordnung. Weitere Themen: · Der Bundesrat wendet im Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran das Neutralitätsrecht an. Die Grundlage dafür ist, dass er den Konflikt neuerdings als Krieg bewertet. Für diesen Schritt brauchte der Bundesrat fast zwei Wochen. Zu lang? Darüber sprechen wir mit Evelyne Schmid, Professorin für Völkerrecht an der Universität Lausanne. · In Kasachstan ändern sich die Machtstrukturen gerade grundlegend: Die Bürgerinnen und Bürger haben über eine neue Verfassung abgestimmt, weit über 80 Prozent haben sich für die Reform ausgesprochen. Offiziell soll sie das politische System modernisieren und breiter abstützen. Doch Kritikerinnen und Kritiker entgegen, sie vergrössere vor allem die Macht von Präsident Kassym-Schomart Tokajew – sogar Vergleiche zum russischen Machthaber Wladimir Putin werden gezogen. Was ist da dran? Die Einschätzung unseres Korrespondenten Calum MacKenzie. · Was für den Sport die Olympischen Spiele sind, ist für die Kunstwelt die Biennale di Venezia. Alle zwei Jahre findet die wohl wichtigste Schau für Gegenwarts-Kunst in Venedig statt. Im Mai ist es wieder soweit – und dabei ist zum ersten Mal seit vier Jahren auch Russland. Das sorgt schon Monate vor der Eröffnung für einen Eklat: Die EU und die Ukraine protestieren gegen die russische Teilnahme, die Festivaldirektion hingegen fordert eine "kulturelle Waffenruhe". Aber was für Kunst soll eigentlich im russischen Pavillon ausgestellt werden? Das erklärt die Kunsthistorikerin Sandra Frimmel.
Journalist und Nahost-Experte Karim El-Gawhary beschreibt die Situation im Gazastreifen als humanitäre Katastrophe mit zerstörter Infrastruktur, massiver Vertreibung und einer „Waffenruhe“, die diesen Namen kaum verdient. Er betont, dass die israelische Besatzung von Gaza und Westjordanland der zentrale Kernkonflikt ist und skizziert vier Optionen: Status quo, Vertreibung der Palästinenser, eine inzwischen fast unmögliche Zwei-Staaten-Lösung und eine schwer vorstellbare Einstaaten-Lösung mit gleichen Rechten für alle. El-Gawhary kritisiert die Rolle der USA und die „Glitzerpläne“ für Gaza, die die Lebensrealität der Palästinenser ausblenden, und warnt vor der politischen Dynamik unter Präsident Trump. Im Blick auf den Iran spricht er über ein reformunfähiges Regime, eine polarisierte Gesellschaft, mögliche Szenarien von Militärdiktatur bis Staatszerfall und die Gefahr eines regionalen Flächenbrands inklusive Angriffen auf Öl-Infrastruktur und der Straße von Hormus. Er erklärt, wie begrenzt der Zugang von Journalist:innen nach Gaza ist, schildert seine Arbeitsweise mit lokalen Partnern vor Ort und warum er konsequent menschennahe Geschichten erzählt. El-Gawhary setzt sich mit Vorwürfen der Einseitigkeit und des Antisemitismus auseinander und verweist darauf, dass Begriffe wie „Besatzung“ und „besetzte Gebiete“ völkerrechtlich definiert und vom Internationalen Gerichtshof bestätigt sind. Persönlich spricht er über Shitstorms, die Nicht-Verlängerung seines ORF-Vertrags, die große öffentliche Wertschätzung und seine Motivation, als unabhängiger Journalist weiterzuarbeiten – unter anderem mit einem wöchentlichen Podcast „Nahost. Nah dran.“ und Live-Formaten. Zum Schluss erzählt er, wie ihn Geschichten extremer Gewalt und Ohnmacht belasten und warum „Ausladen“ – also Erzählen, Schreiben und Diskutieren – für ihn ein zentraler Weg ist, seelisch in Balance zu bleiben. Podcast-Empfehlung der Woche: Podcast "Freiwärts - Aus dem Trauma in die Kraft" Titelbild Folge: Sascha Osaka Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Ein Teil der von US-Präsident Trump verhängten Zölle ist rechtswidrig – das hat gestern das Oberste Gericht der USA entschieden. Als Reaktion hat Trump zuerst globale Importzölle von 10, später 15 Prozent verhängt. Was heisst das für Schweizer Firmen? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:08) Trumps Handelszölle: Gewiss ist nur die Ungewissheit (07:35) Nachrichtenübersicht (12:50) Das Wiedererstarken der Hamas im Gazastreifen (19:08) Die Epstein-Files sorgen auch in Norwegen für Verwerfungen (23:25) Das neue Arbeitszeitmodell der Stadtpolizei Zürich
Beim ersten Treffen des von US-Präsident Trump ins Leben gerufenen Friedensrats wurde erst gegen Ende über Gaza gesprochen. Es gebe Fortschritte beim Aufbau einer internationalen Truppe, so Trump. Konkretes über einen Wiederaufbau gab es jedoch nicht. Wie also sieht die Realität im Gazastreifen aus? Ausserdem: Die Mieten in Griechenland sind hoch und die verfügbaren Mietwohnungen knapp. In den letzten Jahren stiegen die Mieten jährlich um rund 10 Prozent an, was viele griechischen Haushalte an ihre Grenzen bringt. Gleichzeitig steht jede vierte Wohnung in Griechenland leer. Wie passt das zusammen und was tut die griechische Regierung dagegen?
Ehemaliger Prinz Andrew Mountbatten-Windsor im Zusammenhang mit Epstein-Affäre festgenommen, Hilfe für Gazastreifen bei erster Sitzung des "Friedensrats" von US-Präsident Trumps zugesagt, Vermehrter Einsatz von Bodendrohnen im Ukraine-Krieg, Südkoreas ehemaliger Präsident Yoon zu lebenslanger Haft verurteilt, Ernüchterung der CDU vor Parteitag in Stuttgart, Laut Deutschland-Monitor 2025 viele Menschen offen für autoritäre Ideen, Olympische Winterspiele 2026, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zu Andrew Mountbatten-Windsor und den "Olympischen Winterspielen" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht vollständig auf tagesschau.de gezeigt werden.
Ehemaliger Prinz Andrew Mountbatten-Windsor im Zusammenhang mit Epstein-Affäre festgenommen, Hilfe für Gazastreifen bei erster Sitzung des "Friedensrats" von US-Präsident Trumps zugesagt, Vermehrter Einsatz von Bodendrohnen im Ukraine-Krieg, Südkoreas ehemaliger Präsident Yoon zu lebenslanger Haft verurteilt, Ernüchterung der CDU vor Parteitag in Stuttgart, Laut Deutschland-Monitor 2025 viele Menschen offen für autoritäre Ideen, Olympische Winterspiele 2026, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zu Andrew Mountbatten-Windsor und den Olympischen Winterspielen dürfen aus rechtlichen Gründen nicht vollständig auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Ehemaliger Prinz Andrew Mountbatten-Windsor im Zusammenhang mit Epstein-Affäre festgenommen, Hilfe für Gazastreifen bei erster Sitzung des "Friedensrats" von US-Präsident Trumps zugesagt, Ernüchterung der CDU vor Parteitag in Stuttgart, Weitere Meldungen im Überblick, Olympische Winterspiele 2026, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zu den "Olympischen Winterspielen" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Der Bundesrat hat seine Vision für die künftige Agrarpolitik präsentiert. Er will die Ernährungssicherheit erhöhen und dafür die Landwirtschaft administrativ entlasten. Umweltverbände kritisieren die Pläne und sprechen von einem Rückschritt. Marcel Liner von Pro Natura erklärt, warum. · Der südkoreanische Ex-Präsident Yoon Suk Yeol ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden – für die Ausrufung des Kriegsrechts im Dezember 2024. Das Gericht sprach den 65-Jährigen schuldig, einen Aufstand angeführt und damit die Verfassung des Landes untergraben zu haben. Der Ex-Präsident kann noch in Berufung gehen, sagt Ostasien-Korrespondent Samuel Emch. · Indonesien hat als erstes und bisher einziges Land angekündigt, für eine geplante multinationale Truppe im Gazastreifen eigene Soldaten zu schicken. Bis zu 8000 Armeeangehörige sollen es sein. Ein Teil soll sich schon auf den Einsatz vorbereiten. Südasien-Korrespondent Martin Aldrovandi erklärt, wieso die Regierung vorprescht. · In Peru hat der Kongress den Übergangspräsidenten wegen Korruptionsvorwürfen abgesetzt. José Jerì war nur vier Monate im Amt – und der siebte Präsident in zehn Jahren. Kürzlich wurde sein Nachfolger bestimmt. Wie in diesen turbulenten Zeiten die Stimmung im Land ist, weiss Richard Haep, Helvetas-Landesdirektor von Peru.
Ehemaliger Prinz Andrew Mountbatten-Windsor im Zusammenhang mit Epstein-Affäre festgenommen, Hilfe für Gazastreifen bei erster Sitzung des "Friedensrats" von US-Präsident Trumps zugesagt, Ernüchterung der CDU vor Parteitag in Stuttgart, Weitere Meldungen im Überblick, Olympische Winterspiele 2026, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zu den "Olympischen Winterspielen" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Ende einer Münchner Sicherheitskonferenz im Zeichen der transatlantischen Krise, SPD fordert stärkere Regulierung von Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen, CDU-Generalsekretär Linnemann für Entlastungen bei der Einkommenssteuer, Gespräche über Kriege und Konflikte bei Treffen der Afrikanischen Union im äthiopischen Addis Abeba, Mitglieder des "Friedensrats" haben laut US-Präsident Trump vier Milliarden für Gazastreifen zugesagt, Karnvalsfeierlichkeiten in Braunschweig, Ergebnisse des 22. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Neunter Tag bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Fußball" und "Olympia" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussen zwar die Politik im Heiligen Land. Aber zu schaffen machen den einheimischen Christinnen und Christen besonders ihre komplett unterschiedlichen, politisch bedingten Lebenswelten.
Ende einer Münchner Sicherheitskonferenz im Zeichen der transatlantischen Krise, SPD fordert stärkere Regulierung von Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen, CDU-Generalsekretär Linnemann für Entlastungen bei der Einkommenssteuer, Gespräche über Kriege und Konflikte bei Treffen der Afrikanischen Union im äthiopischen Addis Abeba, Mitglieder des "Friedensrats" haben laut US-Präsident Trump vier Milliarden für Gazastreifen zugesagt, Karnevalsfeierlichkeiten in Braunschweig, Ergebnisse des 22. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Neunter Tag bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Fußball" und "Olympia" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Eine IOC-Präsidentin in Tränen, ein disqualifizierter Skeleton-Läufer: Der Helm des Ukrainers Wladislaw Heraskewytsch wird zum Politikum – er wollte Opfer des russischen Angriffskriegs würdigen. Und: Bundestagspräsidentin Klöckner im Gazastreifen. Schulz, Sandra
Die Christinnen und Christen im Land von Jesus von Nazareth sind unter Druck: Angriffe und Abwanderung machen ihnen zu schaffen, ebenso fundamentalistische Gruppierungen und die eigene Gespaltenheit. Die christliche Minderheit im Heiligen Land ringt ums Überleben und um Hoffnung. Nur noch ein bis zwei Prozent der Bevölkerung im Heimatland von Jesus von Nazareth sind Christinnen und Christen: schätzungsweise 180'000 in Israel, 40'000 im Westjordanland, und einige Hundert im Gazastreifen. Besonders bedrängt sind die einheimischen Christen in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten. Taybeh, das letzte christliche Dorf im israelisch besetzten Westjordanland, erlebt stetig mehr Angriffe von radikalen Siedlern. Wer diese Gewalt nicht klar verurteile, mache sich mitschuldig am Leiden und der Vertreibung der Palästinenser, und damit auch palästinensischer Christen, sagt ein einheimischer Pfarrer. Einflussreiche christliche Fundamentalisten widersprechen: Israel besetze kein Land. Gott habe das ganze Land dem jüdischen Volk gegeben, und damit verbunden sei ein messianisches Versprechen: das Wiederkommen von Jesus Christus. Wer sich gegen Gottes Willen wehre, werde bestraft: auch einheimische Christen. Solche Gruppierungen beeinflussten zwar die Politik im Heiligen Land. Aber seine grösste Sorge seien diese nicht, sagt ein christlicher Politologe. «Wir sind einfach sehr schlecht organisiert.»
Heute mit Stimmen zur Parlamentswahl in Japan, zu den Bemühungen um einen Frieden in der Ukraine und im Gazastreifen, zu Plänen für eine Mietrechtsreform in Deutschland und zum Zustand der SPD. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Warnstreik legt Nahverkehr in fast allen Bundesländern lahm, Immer mehr Geflüchtete kehren in ihre Heimat zurück, Zahnarztkosten sollen laut Gesundheitsministerin Warken weiterhin von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, Trauerstaatsakt für frühere Bundestagspräsidentin und Ministerin Süssmuth geplant, Festnahme von fünf Verdächtigen wegen illegalen Exporten nach Russland, Amtsgericht Würzburg verurteilt bayrischen AfD-Landestagsabgeordneten Halemba wegen Geldwäsche und Nötigung, Eingeschränkte Öffnung des Grenzübergangs Rafah zwischen Gazastreifen und Ägypten, 68. Verleihung der Grammys in Los Angeles, Lob und Enttäuschung nach Silbermedaille bei der Handball-EM, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zu den Themen "Grammys" und "Handball" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Die Pegelstände der Erdgasspeicher sinken: Bundeswirtschaftsministerin Reiche beschwichtigt, aber ist die Lage wirklich so entspannt? Und: Der Grenzübergang in Rafah im Gazastreifen öffnet – was das für die Menschen vor Ort bedeutet. Armbrüster, Tobias
CDU-Politikerin Rita Süssmuth im Alter von 88 Jahren gestorben, Bundesregierung signalisiert Gelassenheit trotz sich leerender Gasspeicher, Vertagung von Gesprächen und weiterhin massive russische Angriffe auf die Ukraine, USA und Iran signalisieren Verhandlungsbereitschaft, Erneut Proteste gegen US-Einwanderungsbehörde ICE, Warten auf Öffnung des Grenzübergangs Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen, Preise für das Engagement für jüdische Kultur, Dänemark setzt sich gegen Deutschland im Finale der Handball-EM durch, Ergebnisse des 20. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Karnevalsfeierlichkeiten in Venedig, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Handball" und "Fußball" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Der Bundesrat will die Mehrwertsteuer erhöhen, um die Armee zu finanzieren. Auch für die Bahn oder die 13. AHV soll die Mehrwertsteuer herhalten. Das Parlament ist jedoch skeptisch, zeigt unsere Umfrage. Wir zeigen Alternativen auf. Weitere Themen: · Der Bund will bis Samstag alle ausstehenden Taggelder für Arbeitslose auszahlen. Das sagt der Leiter der zuständigen Direktion beim Bund gegenüber dem Westschweizer Fernsehen RTS. Seit Mitte Dezember haben tausende Arbeitslose ihre Taggelder nicht erhalten, Grund dafür ist eine massive IT-Störung. · In den USA droht am Wochenende der nächste Teilstillstand der Regierungsgeschäfte, ein sogenannter Shutdown. Das Übergangsbudget läuft morgen aus. Nun fordern die Demokraten strengere Regeln für die umstrittene Einwanderungsbehörde ICE. Andernfalls wollen sie gegen eine Verlängerung des Übergangsbudgets stimmen. · Der Dokumentarfilm «Qui vit encore» des Genfers Nicolas Wadimoff ist mit dem Jurypreis der Solothurner Filmtage ausgezeichnet worden, dem Prix de Soleure. Der Film handelt von Geflüchteten aus dem Gazastreifen. Der Preis ist mit 60'000 Franken dotiert.
Nordsee-Anrainerstaaten beschließen auf Gipfel in Hamburg schnelleren Ausbau von Windparks, US-Präsident Trump will tödliche Schüsse auf Mann in Minneapolis untersuchen lassen, Letzte tote Geisel aus dem Gazastreifen nach Israel überführt, Schwieriges Berichten aus dem Gazastreifen für internationale Presse, Weitere Meldungen im Überblick, Fasnet in Stockach: Tradition im 675. Jubiläumsjahr, Handball-Europameisterschaft: Dänemark besiegt Deutschland mit 26:31, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zur Handball-Europameisterschaft darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Situation in Minneapolis nach erneuten tödlichen Schüssen auf einen US-Bürger, Wirtschaftsflügel der CDU will Recht auf Teilzeitarbeit abschaffen, Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen stockt, Der Sport, Das Wetter
Israel hat diese Woche damit begonnen, mit schwerem Gerät das Hauptquartier des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) in Ostjerusalem zu zerstören. Die israelische Regierung erklärte, der Abriss stände im Einklang mit nationalem und internationalem Recht, zudem wäre man „Eigentümer“ des UN-Geländes. UNRWA wiederum nannte das Vorgehen eine „bewusste Missachtung des Völkerrechts“ und derWeiterlesen
US-Präsident Donald Trump treibt den Aufbau eines internationalen Friedensrats voran, dessen Mandat weit über den Gazastreifen hinausreichen könnte. Das ursprünglich zur Stabilisierung Gazas entwickelte Konzept könnte sich nach Plänen der US-Regierung zu einem globalen Instrument der Konfliktlösung entwickeln.
EU-Krisensitzung wegen US-Präsident Trumps Strafzöllen im Streit um Grönland, Deutschland und andere EU-Staaten warnen vor Eskalation im Zollkrieg mit den USA, Brüchige Waffenruhe im Gazastreifen, Waffenruhe nach Kämpfen in Syrien zwischen Armee und Kurden-Miliz SDF, Neues Erdbeben-Frühwarnsystem vor Santorini, Südafrikas Regierung ruft nationalen Notstand aus nach schweren Überschwemmungen, Ergebnisse des 18. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zur Fußball-Bundesliga darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
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