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Neutral geht gar nicht - Debattenpodcast der Politischen Meinung
Prof Dr. Lars Castelucci ist in der Bundesregierung der Beauftragte für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe. Er hat das Amt im Mai 2025 übernommen. Die Funktion wurde 1998 geschaffen, angesiedelt ist sie im Auswärtigen Amt. Menschenrechtspolitische Glaubwürdigkeit zeigt sich für ihn auch im Umgang mit Problemen im eigenen Land: von der Obdachlosigkeit, dem Menschenhandel bis hin zur Gleichstellung von Mann und Frau. In diesem Zusammenhang schätzt er besonders die Arbeit des Deutschen Instituts für Menschenrechte, das er im Kuratorium unterstützt. Im Interview geht es vor allem um den Schutz der Menschenrechte als Teil der Außenpolitik. Wir sprechen über den Iran, über die Lage im Land und etwaige neue Sanktionen, über die humanitäre Katastrophe im Sudan und die Flüchtlingskriese. Seine nüchterne Bilanz nach einem knappen Jahr im Amt: „Es ist nicht so einfach, von außen die Dinge zu verändern.“ Ein besonderes Anliegen ist ihm das Thema „transnationale Repression“. Gemeint sind staatliche Repressionen, die nicht an der Grenze enden, etwa Diffamierungskampagnen, Überwachungen und Ausspähung im Ausland, Entführungen und gewaltsame Rückführungen. Die Bundesregierung hat im Auswärtigen Amt eine entsprechende Koordinierungsstelle eingerichtet. Unser Gespräch endet mit einem Ausblick auf das 80jährige Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahre 2028.
Wie haben China und Russland das iranische Regime trotz internationaler Sanktionen am Leben gehalten? Diese Frage analysiert der US-Verteidigungsexperte und Kriegsveteran Charles Davis in einem Kommentar, der kurz vor Kriegsausbruch verfasst wurde.
Die USA betonen bei den Angriffen auf den Iran immer wieder das Atomprogramm. "Trump und Netanjahu waren in ihrer ersten Ansprache sehr klar, worum es wirklich geht: den Regimewechsel", sagt Hans-Jakob Schindler, Counter Extremism Project. Von WDR 5.
Birkensperrholz ist leicht, äußerst stabil und wird besonders dann geschätzt, wenn es in “russian quality” geliefert wird. Doch Birkensperrholz aus Russland darf seit 2022 gar nicht mehr in die EU gelangen. Trotzdem läuft das Geschäft weiter. In dieser Folge 11KM gehen wir mit Investigativ-Journalist Nick Schader von der SWR Recherche-Unit auf die Spur des Birkenholzes. Gemeinsam mit seinem Kollegen Alexander Bühler hat er sich als Holzhändler ausgegeben und recherchiert, wie trickreich dabei mutmaßlich Sanktionen umgangen werden und wie die polnische Holzwirtschaft einen Weg gefunden hat, die Menge illegaler, russischer Holzimporte zu verringern. Hier geht's zum Weltspiegel-Beitrag von Nick Schader und Alexander Bühler: https://www.ardmediathek.de/video/weltspiegel/europa-illegaler-holzimport-aus-russland/ard/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3dlbHRzcGllZ2VsL2I0YmI0NzQzLTNiNjAtNDU1MS1hZDZjLTQ0YjZjNTM1ZWE4Yw In dieser früheren 11KM-Folge geht es ebenfalls um das große Geschäft mit illegalem Holz: “Holzmafia: Der große Wald-Raub"; https://1.ard.de/11KM_Podcast_Holzmafia Hier geht's zu Dark Matters, unserem Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/dark-matters-geheimnisse-der-geheimdienste/urn:ard:show:870aeeecdf31b1b9/ 11KM ist am 9. Mai beim ARD Sounds Festival dabei. Alle Infos und Tickets hier: https://www.ardsoundsfestival.de/#/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Axinja Weyrauch Mitarbeit: Lisa Hentschel, Stephan Beuting, Nicole Dienemann Host: Elena Kuch Produktion: Christine Frey, Lisa Krumme Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Gespräch vom 26. Februar 2026 mit Prof. Dr. Tobias Berg (Goethe-Universität Frankfurt / Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE) und Damian Boeselager (Volt). Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, die erneute Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten – die gegenwärtigen internationalen Entwicklungen werfen Fragen nach den Grenzen deutscher und europäischer Souveränität auf. Und diese geopolitischen Verwerfungen betreffen auch das internationale Finanzsystem: Abhängigkeiten von außereuropäischen Währungen und Zahlungsdienstleistern beschränken Europas Handlungsspielraum. Was würde etwa passieren, wenn Sanktionen anderer Staaten unsere digitalen Zahlungen betreffen würden? Gleichzeitig eröffnen Innovationen beim Digitalgeld neue Chancen. Welche Antworten braucht Europa, um seine finanzielle und politische Souveränität zu sichern?
An einem heißen Sommertag kommt eine Führungskraft aufgebracht in mein Büro. Die Tür fällt ins Schloss. Die Erwartung ist klar: Ich soll handeln. Sanktionen einleiten. Ein Exempel statuieren. Der Vorwurf: mangelnder Respekt. Die Begründung: „Ich bin immerhin VP. Und älter. In dieser Folge geht es um ein weit verbreitetes Missverständnis in Führungsetagen: Dass Titel, Alter oder Position automatisch Respekt erzeugen. Ich teile eine echte Führungsszene – und wir schauen gemeinsam auf die unbequeme Frage:
Um internationale Sanktionen zu umgehen, baut Russland seit 2022 eine Schattenflotte von Öltankern auf. Aus dem Ölverkauf fließen Milliarden in die russische Kriegskasse. Damit einher gehen auch Umweltrisiken, Sabotage- und Spionageangriffe. Köhne, Gunnar www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Die USA erhöhen Druck auf den Iran. Neue Sanktionen sind angekündigt. │ Bundestag bekräftigt Unterstützung für die Ukraine │ Haushaltsausschuss stimmt dem Kauf von Kampfdrohnen zu
Bis Ende 2023 blieben die EU-Exportsanktionen gegen Russland weitgehend wirkungslos. Erst seit 2024 gibt es EU-Verbote für direkte Exporte von militärisch nutzbaren Gütern nach Russland. Gleichzeitig verlagerte sich der Handel über Drittstaaten wie die Türkei und die VR China. Das ifo Institut hat diese Entwicklung untersucht. Ungarns Premierminister Viktor Orbán blockierte am 23. Februar weitere EU-Sanktionen.
Sanktionen und Emotionen: Ich wurde auf Threads gesperrt, wegen Pinocchio! Aber wir haben auch andere Geschichten, natürlich. Zum Beispiel die des Wunsches unseres Kulturstaatsministers Wolfram Weimer, das Europageschäft von TikTok “einfach” zu kaufen. Oder die, dass Facebooks Kontaktabgleich in Deutschland nicht zulässig ist. Und dann haben wir noch den Deepdive in die Frage, was Persona eigentlich mit unseren Daten macht. Und ob es der Preis, den wir dafür zahlen, ein kleines Häkchen auf LinkedIn zu sehen, wirklich wert ist. ➡️ Digitalrechte.de zu Persona: [https://digitalrechte.de/news/hoher-preis-fuer-gruenen-haken-bei-linkedin](https://digitalrechte.de/news/hoher-preis-fuer-gruenen-haken-bei-linkedin) ➡️ Correctiv zu ”TikTok - Europäische Daten wandern nach China”: [https://correctiv.org/aktuelles/netzpolitik/2026/02/20/warnung-tiktok-weshalb-europaeische-daten-nach-china-gehen-noyb-irisches-gericht-dpc/](https://correctiv.org/aktuelles/netzpolitik/2026/02/20/warnung-tiktok-weshalb-europaeische-daten-nach-china-gehen-noyb-irisches-gericht-dpc/) ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: [http://hakendran.org](http://www.hakendran.org) Kapitelmarken, KI-unterstützt 00:00:23 - Gavin wurde auf Threads gesperrt 00:04:47 - Wolfram Weimer will TikTok europäisch machen 00:12:12 - Die Geschichte hinter Trumps Kurswechsel 00:19:40 - Altersverifikation durch Persona 00:31:27 - Irlands geplantes Social Media-Verbot 00:33:53 - Trump findet Social-Media-Verbot interessant 00:37:54 - Spaniens Kampf gegen KI-CSAM 00:39:11 - Russlands Telegram-Angriff 00:45:21 - Metas Schattenprofile 00:48:15 - X und die Farbenkrise 00:50:06 - Funktionen und Emotionen 00:58:55 - Muskkram ℹ️ Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr [hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts](https://wonderl.ink/%40heise-podcasts)
Das Europaparlament legt den Deal mit den USA erstmal auf Eis und wartet auf Signale aus Washington. Doch die dürften in Zukunft kaum besser werden.
Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine ordnen wir die aktuelle militärische und humanitäre Lage ein │ Florian Kellermann analysiert Selenskyis eindringliche Forderungen an Europa aus dem ARD‑Studio Kiew │ Die EU‑Führung reist zu Solidaritätsbekundungen nach Kiew, während Ungarn und die Slowakei neue Sanktionen blockieren │ Eine internationale Videokonferenz soll weitere Unterstützung für die Ukraine bündeln │ Einblick in die große Fluchtbewegung aus Russland seit 2022 und die Zurückhaltung vieler Exilierter │ Das UNHCR warnt vor einem besonders harten Winter und den Folgen von vier Jahren Krieg für die Bevölkerung
Oleksii Makeiev, ukrainischer Botschafter in Deutschland, mahnt am vierten Jahrestag des Kriegsbeginns zur europäischen Geschlossenheit. Europa müsse geeint bleiben, "denn unsere Einheit ist der beste Schutzschild gegen russische aggressive Pläne", so Makeiev, der schärfere Sanktionen und die Nutzung russischer Vermögen fordert und betont: "Alle sind in Gefahr, wenn Russland nicht in die Schranken gewiesen wird."
Ein Kommentar von Claudia Töpper.Am Dienstag, den 24. Februar 2026 jährt sich zum vierten Mal der Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine und somit der Beginn des Ukrainekrieges. Passend zu diesem Anlass hat die EU die Termine für die Abstimmung des 20. Sanktionspaketes gegen Russland auf diesen Tag gelegt. Somit soll die Abstimmung über weitere Sanktionen gegen Russland am Montag, den 23.02.2026 erfolgen. Die Abstimmung für weitere Kredithilfen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro erfolgt am Dienstag, den 24.02.2026.[1] Hierfür versammeln sich die EU-Außenminister in Brüssel. Ungarn hat bereits im Vorfeld angekündigt, seine Zustimmung zu den Kredithilfen zu verweigern, denn seit dem 27. Januar 2026 sind die Öllieferungen aus Russland nach Ungarn und der Slowakei unterbrochen. Offiziell heißt es von der Ukraine, es gäbe ein technisches Problem mit einer Pumpstation in der Westukraine, da Russland die Pipeline mittels eines Drohnenangriffs beschädigt haben soll.[2]Im Gegenzug haben die Slowakei und Ungarn die Diesellieferungen an die Ukraine eingestellt. Sollte die Druschba-Pipline in der Ukraine nicht wieder in Betrieb genommen werden, haben sowohl der ungarische Präsident, Viktor Orban als auch die Slowakei bereits angekündigt, die Stromlieferungen an die Ukraine einzustellen.[3]Der ungarische Außenminister, Péter Szijjártó erklärte bereits am Freitag, den 20. Februar 2026 auf seinem X-Account: „Wir blockieren das 90-Milliarden-Euro-EU-Darlehen für die Ukraine, bis der Öltransit nach Ungarn über die Druzhba-Pipeline wieder aufgenommen wird. Die Ukraine erpresst Ungarn, indem sie den Öltransit in Zusammenarbeit mit Brüssel und der ungarischen Opposition stoppt, um Lieferstörungen in Ungarn zu verursachen und die Treibstoffpreise vor den Wahlen in die Höhe zu treiben. Indem die Ukraine den Öltransit nach Ungarn über die Druzhba-Pipeline blockiert, verstößt sie gegen das EU-Ukraine-Assoziierungsabkommen und verstößt damit gegen ihre Verpflichtungen gegenüber der Europäischen Union. Wir werden dieser Erpressung nicht nachgeben.“[4]Am Sonntag, den 22. Februar 2026 fügte er auf X hinzu: „Solange die Ukraine den Öltransit nach Ungarn und in die Slowakei über die Druschba-Pipeline nicht wieder aufnimmt, werden wir keine Entscheidungen zulassen, die für Kiew wichtig sind.“[5]Am Montag, den 23. Februar 2026 machte Péter Szijjártó noch einmal deutlich:„Die Situation ist einfach. Ungarn und die Slowakei sind Mitglieder der Europäischen Union. Die Ukraine ist es nicht. Dennoch stellt sich Brüssel auf die Seite der Ukraine gegen die eigenen Mitgliedstaaten. Doch beim heutigen Auswärtigen Rat wird sich die Diskussion erneut darauf konzentrieren, Druck auf Ungarn auszuüben statt auf die Ukraine. Gleichzeitig gibt es keinen technischen oder betrieblichen Grund, der die Wiederaufnahme des Öltransports nach Ungarn und Slowakei über die Druzhba-Pipeline verhindert. Es ist daher offensichtlich, dass die Entscheidung der Ukraine rein politisch ist, ein Versuch, Ungarn in Koordination mit Brüssel und der ungarischen Opposition unter Druck zu setzen. Wir werden der Erpressung nicht nachgeben.“[6]Bezüglich der Positionierung der EU zum Ukrainekrieg und deren Loyalität gegenüber der Ukraine erklärte der ungarische Außenminister auf X weiter:„Sie sagen, die Ukraine verteidigt die EU. Das stimmt nicht. Europa wird von der NATO geschützt und Russland hat keinen EU-Mitgliedsstaat angegriffen. Das ist nicht unser Krieg. Die Ukraine kämpft für sich selbst.“[7]Obwohl die Ukraine seit 1990 mehrfach einen Beitritt zur EU beantragt hat, ist sie bis heute kein EU-Mitgliedsstaat.[8]...https://apolut.net/stoppt-ungarn-das-90-milliarden-ukrainepaket-von-claudia-topper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Trotz Sanktionen profitierte Russland wirtschaftlich vom Überfall auf die Ukraine – auf den ersten Blick. Heute machen sich die Folgen der Kriegswirtschaft im Alltag bemerkbar. Doch Putin hat andere Prioritäten. SPIEGEL-Redakteur Benjamin Bidder erklärt die Logik des russischen Regimes. Und Korrespondentin Christina Hebel berichtet von Folgen der Kriegswirtschaft im Moskauer Alltag. ►►► Lob, Kritik, Themenvorschläge? Schreibt uns: hallo.shortcut@spiegel.de »SPIEGEL Shortcut« – Schneller mehr verstehen. Wir erklären euch jeden Tag ein wichtiges Thema – kurz und verständlich. Für alle, die informiert mitreden wollen. Neue Folgen von Shortcut gibt es von Montag bis Freitag auf Spiegel.de, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Links zur Folge: Putins Kriegswirtschaft. »Es gibt zwei Hebel, den Druck auf Russland zu erhöhen« Putin unter Druck: Kurzarbeit, Haushaltslöcher, Sanktionen – Russlands Wirtschaft bröckelt Podcast Acht Milliarden: Vier Jahre Krieg – Wie die Ukraine sich verändert hat ►►► ► Host: Maximilian Sepp ► Gast: Benjamin Bidder, Christina Hebel ► Redaktion & Regie: Florian Hofmann, Natascha Gmür ► Redaktionelle Leitung: Marius Mestermann ► Produktion: Christian Weber ► Postproduktion: Marco Kasang, Christian Weber ► Social Media: Christina Koppenhöfer ► Musik: Above Zero +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ungarn blockiert beim EU-Außenministertreffen in Brüssel weitere Sanktionen gegen Russland. │ Eine neue Runde von Gesprächen zur Beendigung des russischen Angriffskrieges könnte offenbar noch in dieser Woche stattfinden. │ Der Iran hat die USA erneut vor einem Angriff auf das Land gewarnt. │ Wir berichten über das schwierige Leben für Jugendlichen im israelischen Rahat
Sanktionen statt Diskussionen – Der neue brutale Ton der Macht Eine bemerkenswerte Woche in Sachen Meinungsfreiheit: Im Hamburger Thalia-Theater wird ein „Prozess gegen Deutschland“ inszeniert – mit echten Kontroversen und scharfen Wortgefechten. Influencer Feroz Khan gerät ins Kreuzverhör, argumentiert mit offiziellen Zahlen – und wird dennoch moralisch gemaßregelt. In Bochum stürmt ein Zuschauer die Bühne, weil er offenbar nicht mehr zwischen Rolle und Realität unterscheiden kann. In Brüssel wird der Schweizer Bürger Jaques Baud für vogelfrei erklärt. Und in Berlin sorgt ein Regierungssprecher für Aufsehen: Sanktionen gegen Einzelpersonen sollen abschreckend wirken – als „erzieherisches“ Mittel. Diskutiert wird auch über EU-Sanktionspraxis ohne klassisches Gerichtsverfahren, Klarnamenpflicht in sozialen Medien und die Frage: Wie stabil ist die Debattenkultur noch? Eine Woche, die zeigt, wie angespannt das Verhältnis zwischen Staat, Bühne und öffentlicher Rede geworden ist. Ein Gespräch mit Maximilian Tichy über seine Interviews in dieser Sache in dieser Woche. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Russland hat in der Nacht wieder ukrainische Städte massiv aus der Luft angegriffen. Ziel war vor allem die Energie-Infrastruktur dese Landes. │ Ungarn hat angekündigt, das nächste Sanktionspaket der EU gegen Russland zu blockieren. Es soll eigentlich am Dienstag verabschiedet werden. │ Die Sorge vor einem Militärschlag der USA gegen den Iran wächst. Im Interview schätzt Guido Steinberg, von der Stiftung Wissenschaft und Politik die Lage ein. │ Im Libanon droht der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz wieder zu eskalieren. Diese ruft zum Widerstand auf.
Hören Sie ausgewählte Beiträge aus „Kontrafunk aktuell“ und „18/20“ im Wochenrückblick. In dieser Woche sprachen wir mit der ehemaligen Außenpolitikerin Petra Erler über die Pläne für einen rasanten EU-Beitritt der Ukraine, mit dem ehemaligen Schweizer Oberst Jacques Baud über die gegen ihn verhängten Sanktionen und mit dem Journalisten Peter Welchering über die Fake-Inhalte des ZDF-„Heute-Journals“. Außerdem zu Gast waren der AfD-Bundestagsabgeordnete Götz Frömming, Journalist Alexander Peske, Autor und Regisseur Dirk Pohlmann, Oberbürgermeister Uwe Rumberg aus Freital in Sachsen, KI-Experte Jobst Landgrebe, SVP-Nationalrat Rémy Wyssmann sowie Richard Drexl, Oberst a. D. und langjähriger Vorsitzender des Bayerischen Soldatenbundes.
Windrad-Wahnsinn: Jetzt bluten die Städte +++ EnBW-50 Millionen-Desaster: Jetzt trifft es Städte und Gemeinden schmerzhaft +++ BDI stellt Merz Ultimatum: „Absicht reicht nicht“ – Wirtschaft fordert Taten +++ AfD Niedersachsen als Verdachtsfall: Hochstufung ohne Akteneinsicht +++ Polnischer Investor prüft Einstieg: PCK-Raffinerie zwischen Sanktionen und NATO-Interessen +++ Ungarn/Slowakei: Druzhba-Streit eskaliert – Diesel-Stopp für Kiew +++ Schneider will Chemiebranche bei CO₂-Zertifikaten entlasten +++ TE Energiewendewetter +++ Mit dem Code Tichy20 sparen Sie 20% ab einem Mindestbestellwert von 65 €. Gültig nur auf der Webseite www.Sioux.de und nur bis 31.12.2026. Gutschein gilt auch für bereits reduzierte Ware. Keine Barauszahlung möglich. Pro Bestellung kann der Gutschein nur einmal eingesetzt werden. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Die Sitzung des Sächsischen Landtages am 4. Februar hatte mit einem außergewöhnlichen Vorgang begonnen. Die Immunität des AfD-Abgeordneten Jörg Dornau wurde aufgehoben. Ermittler standen bereit, der Sicherheitsdienst führte den Politiker aus dem Saal in einen separaten Raum. Der Grund: Dornau steht im Verdacht gegen EU-Sanktionen verstoßen zu haben – konkret geht es um die Ausfuhr eines Teleskopladers, also einer Baumaschine, über Kasachstan nach Belarus. „So etwas hat es noch nie gegeben“, sagen die beiden Reporter Andreas Debski und Thilo Alexe rückblickend über die Abfolge der Ereignisse in dieser Folge „Thema in Sachsen“. Der Vorgang war außergewöhnlich. Allerdings wäre Jörg Dornau, sollte sich der Verdacht gegen ihn erhärten, kein Einzelfall. Für den Podcast ist das Anlass, um einmal grundsätzlich zu fragen: Wie wirksam sind die Sanktionen gegen Russland und Belarus – vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine? Und wie gut funktioniert die Durchsetzung von Embargobestimmungen in Deutschland? Frank Buckenhofer, Vorsitzender der Bezirksgruppe Zoll bei der Gewerkschaft der Polizei und seit vier Jahrzehnten Zollfahnder, kennt sich in diesem Bereich bestens aus. Im ausführlichen Interview erklärt er, warum Sanktionen ein Mittel sind, um Kriege zu vermeiden und Wege zu diplomatischen Lösungen zu ermöglichen. Außerdem schildert Buckenhofer, wie Ermittler des Zolls Kriminellen auf die Schliche kommen und mit welchen Taktiken dubiose Unternehmer versuchen, Lieferketten zu verschleiern. Schließlich führt der Podcast auch zu ganz generellen Fragen über den Zoll als Behörde. Ist der Zoll für die Überwachung des Außenhandels ausreichend ausgestattet? Und müsste der Zoll in der Strafverfolgung eigentlich mehr wie die Landespolizeien arbeiten und weniger wie eine Finanzbehörde? Auch dazu findet Buckenhofer deutliche Worte. Der Zoll sei eine sehr bedeutende und wichtige Einrichtung im Kampf gegen Schmuggel, Finanzkriminalität und Wirtschaftskriminalität, sagt er. Allerdings müsse der Zoll aber aus seinem „Schattendasein“ befreit werden. Warum sich dafür ein Blick nach Italien lohnen würde, das erzählt Buckenhofer im Podcast.
„Ich bin übrigens auch Ihnen, Herr Warweg, dankbar dafür, dass Sie immer wieder bekannt machen, dass es diese Sanktionen gibt und dass es dieses Sanktionsregime gibt. Denn klar ist: Denjenigen, die das unterlaufen, muss bekannt sein, dass das Ganze mit Kosten verbunden ist und womit dann zu rechnen ist“ – das sagte Josef Hinterseher,Weiterlesen
Genf verhandelt - und in Kiew wächst der Zweifel, dass es überhaupt noch zu einem Deal kommt.Paul Ronzheimer spricht mit Bojan Panczevski (Wall Street Journal) über die Ukraine-Russland-Gespräche: Es geht um Territorium und Sicherheitsgarantien - Putin will Gebiete, Selenskyj verlangt verbindliche US-Zusagen. Doch Washington liefert vor allem Worte, Russland blockt Garantien grundsätzlich ab. Bojan berichtet zudem von einer internen Kehrtwende Selenskyjs und Machtkämpfen im ukrainischen Lager.„Was mich am stärksten skeptisch macht, ist ein Treffen am vorherigen Donnerstag von Selenskyjs Privatkabinett. Dort hat Selenskyj mitgeteilt, die Verhandlungen seien gescheitert und dass sie jetzt einen Plan für noch drei Jahre Krieg ausarbeiten müssen."Während Trump Druck macht und Sanktionen als Hebel nutzt, wird für die Ukraine vor allem der Luftkrieg zum Problem: zu viele Raketen und Drohnen, zu wenig Patriot-Abwehr - und die Frage, wie lange ein Land das aushält, wenn jede Nacht die Infrastruktur getroffen wird.Droht ein noch weitere Jahre anhaltender Abnutzungskrieg - und ist Europa bereit, die Lücke zu füllen, wenn die USA nicht mehr liefern?Bojans Buch "Die Nord Stream Sprengung" jetzt vorbestellen!Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Russland, Putin und Ukraine (Interview mit Prof. Rahr) Russland – ein Land voller Widersprüche, Missverständnisse und politischer Spannungen. Aber wie ist die Lage dort wirklich? Und was denkt jemand, der seit Jahrzehnten tief in die russische Politik eintaucht? In diesem Interview spreche ich mit Professor Alexander Rahr – Historiker, Politikwissenschaftler, ehemaliger Regierungsberater und einer der profiliertesten Russland-Experten im deutschsprachigen Raum. Er kennt das Land, die Strukturen und die Menschen hinter den Kulissen. Wir sprechen über - die aktuelle Situation in Russland, - die wirtschaftliche Resilienz trotz Sanktionen, - Putins Motive und die Frage: Kann man mit ihm überhaupt verhandeln? Außerdem beleuchten wir, warum der Dialog zwischen Europa und Russland gescheitert ist. Dieses Gespräch liefert Einblicke, die du in herkömmlichen Medien selten findest. Keine Propaganda, keine Vereinfachungen – nur Analyse, Erfahrung und Klartext.
Der sogenannte Friedensrat von US-Präsident Trump kommt heute zu seiner ersten Sitzung zusammen. │ Präsident Trump will heute auch ein Milliardenpaket an Wiederaufbauhilfe für den Gazastreifen vorstellen. │ In den amerikanischen Medien wird über einen bevorstehenden Militärschlag der USA gegen den Iran spekuliert.│ Nach der großen Krise mit den USA ist Dänemarks König Frederik nach Nuuk gereist, um den Zusammenhalt zwischen Dänemark und Grönland zu betonen. │ Der ukrainische Präsident Selenskyj hat Sanktionen gegen den belarussischen Präsidenten Lukaschenko verhängt. │ Eine Gruppe von US-Senatoren der Demokraten hat bei einem Besuch in der Ukraine.
Bestimmte Personen würden die „Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland gezielt unterlaufen“, sagt der Sprecher des Auswärtigen Amts in einer Pressekonferenz. Und er droht: „Das hat seinen Preis“; Sanktionen gegen diese Personen, die die Meinungsfreiheit „unterlaufen“, sind die natürliche Konsequenz. Wer sanktioniert wird, dem droht Schlimmes: Bankkonten werden gesperrt, jede Geschäftsbeziehung wird unmöglich, Obdachlosigkeit droht. Wer diesem Geächteten dann kostenlose Hilfe zukommen lässt, wird wiederum bestraft. „Mittelalterlich“, nennt die Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld das Vorgehen. Selbst in der DDR konnten Dissidenten noch irgendeiner Arbeit nachgehen, wenn auch nicht der von ihnen präferierten. „Man ist wie vogelfrei“, so die ehemalige CDU-Politikerin weiter. Es ist eine autoritäre Machtdemonstration. Einen Vorschlag von Friedrich Merz begrüßt sie allerdings: seine Forderung nach einem Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren. Zu groß sieht sie die Gefahren für Kinder, denen sie im Internet ausgesetzt sind. Dass Anonymität und Staatskritik damit auf Plattformen wie X, Facebook und Co. unmöglich werden, weist sie zurück.
In Genf haben Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA über ein mögliches Kriegsende gesprochen - die Gespräche heute waren sehr kurz und wenig drang nach außen │ Die Ukraine hat Sanktionen gegen den Staatschef von Belarus, Lukaschenko, verhängt - wie ist die Situation im Land aus Sicht der Opposition │ Die israelische Regierung hat Pläne zur Zukunft des Westjordanlandes - aus der internationalen Gemeinschaft gibt es nun Kritik
USA und Iran verhandeln über Atomprogramm und Sanktionen, Gespräche über Frieden zwischen 'Russland und der Ukraine, Sammel-Vergleich im Verfahren um die mögliche Schädlichkeit des Pflanzenvernichtungsmittels Glyphosat, Wirtschaftsaussichten bleiben eingetrübt, EU geht gegen chinesischen Textil-Konzern Shein vor, Weitere Meldungen im Überblick, "Die Scham muss die Seite wechseln" - Autobiographie von Gisèle Pelicot, 11. Spieltag der Winterolympiade, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema Olympia darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
USA und Iran verhandeln über Atomprogramm und Sanktionen, Gespräche über Frieden zwischen 'Russland und der Ukraine, Sammel-Vergleich im Verfahren um die mögliche Schädlichkeit des Pflanzenvernichtungsmittels Glyphosat, Wirtschaftsaussichten bleiben eingetrübt, EU geht gegen chinesischen Textil-Konzern Shein vor, Weitere Meldungen im Überblick, "Die Scham muss die Seite wechseln" - Autobiographie von Gisèle Pelicot, 11. Spieltag der Winterolympiade, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema Olympia darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Vor vier Jahren startete Putin seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der bis heute jeden Tag Menschen tötet. Seitdem versucht die EU vermehrt, mit Sanktionen Russland unter Druck zu setzen – die Sanktionen zielen auf mehr als 2700 Personen und Einrichtungen ab. Doch einige Oligarchen versuchen, die Sanktionen zu umgehen: Mithilfe von Schiedsverfahren verklagen sie die Ukraine oder EU-Staaten und fordern Entschädigungen in Milliardenhöhe. PowerShift macht in einem neuen Paper darauf aufmerksam, wie Schiedsverfahren zwischen Investoren und Staaten die europäische Sicherheitspolitik untergraben. Wie bedrohlich sind diese Schiedsverfahren tatsächlich? Und was muss sich in Zukunft ändern? Darüber redet Nora Noll mit Fabian Flues, Referent für Handelspolitik bei PowerShift.
Zuerst verhandeln die USA und der Iran über das iranische Nuklearprogramm. Danach nehmen Vertreter Russlands und der Ukraine Gespräche über ein mögliches Ende des Krieges in Genf auf. │ Auf US-Seite verhandeln Witkoff und Kushner. │Wegen Drohnen mit immer größerer Reichweite sind immer mehr Menschen in der ukrainischen Region Dnipropetrowsk vom Angriffskrieg Russlands dauerhaft bedroht. Unser Korrespondent meldet sich von dort mit einer Reportage.│ Libanon braucht nach eigenen Angaben noch vier Monate für die Entwaffnung der Hisbollah.
3 Jahre Krieg in der Ukraine, 3 Jahre Tod, Zerstörung, Vernichtung. 3 Jahre Debatten über Waffenlieferungen und Sanktionen. Und dann kommt Donald Trump wieder, wird zum 2. Mal US-Präsident. Er will keine Verhandlungen über einen Frieden in der Ukraine, er will einen Deal. Alles, was bisher als gesichert gegolten hat, scheint auf den Kopf gestellt, inklusive Weltordnung. Die westliche Werteallianz zerbröselt. Die Folge ist eine Langversion der am 26. März 2025 in der Ö1 Sendung "Im Fokus" gesendeten Fassung.
Die PCK-Raffinerie Schwedt ist ein wichtiger Lieferant von Sprit, Heizöl und Kerosin. Doch Ende April läuft der Schutz vor US-Sanktionen aus. Grünen-Wirtschaftspolitiker Michael Kellner fordert schnelles Handeln.
Flugscham, Hafermilch, Lastenrad: Wer klimabewusst lebt, gilt schnell als (moralisches) Vorbild. Die Juristin und Rechtsphilosophin Frauke Rostalski hält das für eine gefährliche Dynamik – und sagt: Momentan ist der Einzelne nicht in der Pflicht, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Frauke Rostalski bestreitet weder Klimakrise noch die Dramatik des steigenden CO₂-Ausstosses. Sie kritisiert aber die Verschiebung der Verantwortung auf Konsumentinnen und Konsumenten. Einzelne Entscheidungen – weniger fliegen, weniger Fleisch essen – seien klimatisch praktisch wirkungslos, solange sie nicht in ein global verbindliches Reglementarium eingebettet sind. Gemäss Rostalski braucht es internationale Regeln mit Anreizen und Sanktionen, etwa in Form eines Klimaclubs mit CO₂-Mindestpreis – eine Idee, die sie vom US-amerikanischen Wirtschaftsnobelpreisträger William Nordhaus übernimmt. Verantwortung sieht Rostalski deshalb vor allem bei Regierungen, die endlich ein funktionierendes internationales System schaffen müssten, in das sich individuelle Handlungen sinnvoll einfügen können. Dann, und erst dann, sieht Rostalski die Einzelnen in der Pflicht. Olivia Röllin hakt nach und klärt, wie realistisch ein solcher Club ist, angesichts der weltpolitischen Lage, warum das Pariser Abkommen als dysfunktional gilt, wieso ein «Club der Willigen» mehr bewirken könnte als nationale Vorreiterrollen und was man vor diesem Hintergrund eigentlich den nachfolgenden Generationen sagen kann. Die Sendung wurde am Zürcher Philosophie-Festival aufgezeichnet.
Flugscham, Hafermilch, Lastenrad: Wer klimabewusst lebt, gilt schnell als (moralisches) Vorbild. Die Juristin und Rechtsphilosophin Frauke Rostalski hält das für eine gefährliche Dynamik – und sagt: Momentan ist der Einzelne nicht in der Pflicht, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Frauke Rostalski bestreitet weder Klimakrise noch die Dramatik des steigenden CO₂-Ausstosses. Sie kritisiert aber die Verschiebung der Verantwortung auf Konsumentinnen und Konsumenten. Einzelne Entscheidungen – weniger fliegen, weniger Fleisch essen – seien klimatisch praktisch wirkungslos, solange sie nicht in ein global verbindliches Reglementarium eingebettet sind. Gemäss Rostalski braucht es internationale Regeln mit Anreizen und Sanktionen, etwa in Form eines Klimaclubs mit CO₂-Mindestpreis – eine Idee, die sie vom US-amerikanischen Wirtschaftsnobelpreisträger William Nordhaus übernimmt. Verantwortung sieht Rostalski deshalb vor allem bei Regierungen, die endlich ein funktionierendes internationales System schaffen müssten, in das sich individuelle Handlungen sinnvoll einfügen können. Dann, und erst dann, sieht Rostalski die Einzelnen in der Pflicht. Olivia Röllin hakt nach und klärt, wie realistisch ein solcher Club ist, angesichts der weltpolitischen Lage, warum das Pariser Abkommen als dysfunktional gilt, wieso ein «Club der Willigen» mehr bewirken könnte als nationale Vorreiterrollen und was man vor diesem Hintergrund eigentlich den nachfolgenden Generationen sagen kann. Die Sendung wurde am Zürcher Philosophie-Festival aufgezeichnet.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Heute steht ganz die 62. Sicherheitskonferenz in München im Mittelpunkt. Mit einer Gesetzesänderung kommt Deutschland den EU-Forderungen nach, die von der EU beschlossenen Sanktionen auch wirksam werden zu lassen.
In dieser Episode der Mikroökonominnen diskutieren Marco Herack und Hannah über die komplexen Themen rund um Russlands Schattenflotte, die Auswirkungen von Sanktionen auf den Ölmarkt und die aktuellen Entwicklungen in der Arbeitszeitgesetzgebung in Deutschland. Sie beleuchten die rechtlichen Grundlagen und die internationalen Reaktionen auf die Schattenflotte sowie die gesellschaftlichen Implikationen der neuen Arbeitszeitregelungen. In dieser Episode diskutieren Hannah und Marco die Herausforderungen und Probleme im deutschen Arbeitsmarkt, insbesondere in Bezug auf Überstunden, Krankschreibungen und Teilzeitarbeit. Sie beleuchten die Rolle der Gewerkschaften, die Auswirkungen von Arbeitszeitkonten und die Notwendigkeit einer besseren Gesundheitsversorgung. Zudem wird die Diskussion um Teilzeit und die damit verbundenen gesellschaftlichen Erwartungen thematisiert, während sie die Notwendigkeit einer zukunftsorientierten Politik betonen. (Zusammenfassung von Riverside AI)
Kokain, Sanktionen und Venezuela: Im Weißen Haus trafen sich der US-amerikanische Präsident Trump und der kolumbianische Präsident Gustavo Petro. Kolumbien ist einer der Hauptproduzenten von Kokain.
Die Kritik an den Maßnahmen der Europäischen Union (und der folgeverpflichteten Nationalstaaten) gegen den Schweizer Autor und Publizisten Jacques Baud entzündet sich daran, dass mit den gegen Baud verhängten „Sanktionen“ die Normalität des Rechtsstaats auf den Kopf gestellt werde. Die Tätigkeit und das Verhalten von Jacques Baud seien nicht – wie verfassungsrechtlich als Grundlage staatlicherWeiterlesen
Der Bundestag hat kürzlich ein Gesetz gemäß einer EU-Richtlinie verabschiedet, das Verstöße gegen EU-Sanktionen massiv verschärft: Zuwendungen an sanktionierte Personen wie Jacques Baud oder Hüseyin Droğru könnten für Unterstützer sogar Gefängnisstrafen nach sich ziehen. Das ganze Konstrukt der Sanktionen ist ein Skandal. Ein Kommentar von Tobias Riegel. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.Weiterlesen
US-Flugzeugträger im Persischen Golf: Wie nah ist der Krieg mit dem Iran? Im Mittleren Osten eskaliert der Konflikt auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Heute fragen wir im Gespräch mit TE-Autor Fritz Goergen: Steht die Region wieder am Rand eines Krieges? Und wir werfen auch einen Blick auf die Ursprünge: Der Iran-Konflikt beginnt nicht erst mit Atom und Sanktionen – sondern mit Öl, Umsturz und einer Revolution, die der Westen lange romantisiert hat. 1979 wurde Khomeini im Westen teils als „Befreier“ gesehen – am Ende standen ein Gottesstaat und Terror gegen die Bevölkerung. Anti-Imperialismus war das gemeinsame Sprachrohr: Linke Projektionen trafen auf islamistische Machtpolitik. Der Westen sah in den Mullahs die „Revolutionäre“, Che Guevara mit Turban. Diese dramatische Fehleinschätzung wirkt bis heute nach. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Die USA mischen sich bereits seit Langem mit zahlreichen Maßnahmen in die inneren Angelegenheiten Venezuelas ein: Parallel zur Sanktionsschraube verfolgten die USA in dem Land offen Strategien des Regimewechsels, die kürzlich gar in die Entführung des Staatsoberhaupts gemündet sind. Diese Politik steht schon lange in klarem Widerspruch zur selbst proklamierten „regelbasierten Ordnung“. Von Detlef Koch.Weiterlesen
Wir sollen länger arbeiten, aber für Unternehmen ist der Vorruhestand ein bequemes Instrument, um Mitarbeiter zu entlassen. Wie passt das zusammen? Gar nicht, meint unser Gast. Außerdem: Wählt die EU die richtigen Unterstützungsmaßnahmen für Iraner? Von WDR 5.
Putins Krieg in der Ukraine rutscht aus den Schlagzeilen - dabei wird er brutaler denn je.Paul Ronzheimer spricht mit ZDF-Sonderkorrespondentin Katrin Eigendorf darüber, warum selbst beim Weltwirtschaftsforum in Davos plötzlich mehr über Trump und Grönland als über die Front in Europa geredet wird - und was diese Aufmerksamkeitsschieflage für die Ukraine bedeutet.Eigendorf berichtet von Resignation bei ukrainischen Gesprächspartnern, von Verhandlungen ohne echte Bewegung und von einem Winterkrieg gegen die Zivilbevölkerung: zerstörte Energieinfrastruktur, Kiew ohne Wärme, hunderttausende Menschen auf der Flucht. Warum hält Putin trotz Sanktionen an seinen Maximalforderungen fest - und welche Zahl macht den Kreml ausgerechnet jetzt nervös? Es geht um Indiens Öl-Kurs, sinkende Einnahmen und die Frage, ob wirtschaftlicher Druck Russland irgendwann zum Einlenken zwingen kann.Erzählen, was ist - Berichten am Limit in einer Zeit der Kriege von Katrin EigendorfWenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Hunderte alte Tanker sind auf den Meeren unterwegs. Als Teil der russischen Schattenflotte transportieren sie unter anderem Erdöl, mit dem Putin seine Kriegskasse füllt. Bisher konnten alte Öltanker unbehelligt von A nach B schippern, auch durch deutsche Meere. Doch damit ist am 10. Januar Schluss, als die Bundespolizei die “Tavian” stoppt, noch bevor sie ins deutsche Küstenmeer der Ostsee einfahren kann. Das “Zombie-Schiff” dreht daraufhin um. In dieser 11KM-Folge erzählt NDR Investigativ-Journalist Antonius Kempmann, was hinter dem Vorgehen deutscher Einsatzkräfte gegen solche Tanker steckt. Es geht um die Macht der russischen Schattenflotte und um die Frage, wer sich ihr überhaupt entgegenstellen kann. Gemeinsam mit der Recherchekooperation von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung hat Antonius zum härteren Vorgehen der deutschen Bundespolizei gegen die russische Schattenflotte recherchiert. Infos zur Recherche findet ihr hier: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/schattenflotte-vorgehen-100.html Mit Antonius haben wir im Februar 2025 auch darüber gesprochen, inwiefern deutsche Reeder von den Milliarden, die mit der russischen Schattenflotte gemacht werden, profitieren. Hier geht's zur entsprechenden 11KM-Folge “Das deutsche Geschäft mit Putins Schattenflotte”: https://1.ard.de/11KM_Putins_Schattenflotte Und wenn ihr diesem Link folgt, gehts geht's zu "Amerika verstehen”, unserem Podcast-Tipp: https://www.deutschlandfunk.de/amerika-verstehen-mit-volker-depkat-100.html Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Niklas Münch Mitarbeit: Lisa Hentschel und Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Timo Lindemann, Regina Staerke, Marie-Noelle Svihla, Jürgen Kopp Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Europa hat lange eine Politik der Vernunft und Kooperation mit den USA verfolgt: ohne Erfolg. US-Präsident Donald Trump hat unter anderem mit Zöllen reagiert, die eher Sanktionen gleichen. Und so langsam hat dieses Spiel offenbar auch Brüssel verstanden. Es ist relativ klar, was Donald Trump möchte: Grönland soll den USA gehören. Es reicht ihm nicht, dass Dänemark bereit wäre, den Amerikanern unter anderem mehr Militärbasen zu erlauben. Donald Trump will Grönland besitzen. Die dänische Regierung sowie europäische Partner weisen diese Forderung jedoch zurück. Worauf Donald Trump kurzerhand Strafzölle verhängte. In dieser Ausgabe von „Trumps Amerika“ spricht Host Juan Moreno mit Timo Lehmann, dem Brüssel-Korrespondenten des SPIEGEL. Die beiden gehen folgenden Fragen nach: Wie haben die Europäer bisher versucht, mit Trump zu verhandeln – und warum ist das schiefgegangen? Und was will Trump eigentlich genau in Grönland? Lehmanns Verdacht ist, dass der US-Präsident weniger für die Sicherheitslage des eigenen Landes kämpft, sondern vielmehr für sein eigenes Vermächtnis: Trump möchte der Präsident sein, der den Vereinigten Staaten die über zwei Millionen Quadratkilometer Grönland beschert. Im Zweifel auch gegen den Willen Europas, doch Brüssel, sagt Timo Lehmann, wird in dieser Frage nicht einknicken. Mehr zum Thema: (S+) Trumps neue Zolldrohung gefährdet den deutschen Aufschwung https://www.spiegel.de/wirtschaft/groenland-streit-auswirkungen-der-us-zoelle-auf-die-deutsche-wirtschaft-a-1579b083-333b-4e59-b29a-19a66df38b5a (S+) EU plant Gegenzölle im Wert von 93 Milliarden Eurohttps://www.spiegel.de/politik/groenland-plaene-der-usa-eu-plant-gegenzoelle-im-wert-von-93-milliarden-euro-a-2262fda5-0071-4352-bad5-289e8ca37cf9 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Deutschland beteiligt sich an Erkundungsmission von mehreren europäischen NATO-Ländern über die Sicherheit in Grönland, Debatte im Bundestag über schärfere Regeln beim Bürgergeld, Zahl der Sozialwohnungen geht weiter zurück, USA kündigen Sanktionen gegen iranische Regierungsvertreter an, Europäischer Gerichtshof stärkt Rechte von Fluggästen, Start der Handball-EM: Deutschland gegen Österreich, Medizinisches Problem: NASA holt erstmals vorzeitig Crew von ISS zurück, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema „Handball-EM“ darf aus rechtlichen Gründen nicht vollständig auf tagesschau.de gezeigt werden.
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Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Sanktionen, Geheimwaffen und Täter, die nicht benannt werden sollen: Die EU bekommt kräftig Gegenwind, wegen ihrer Sanktionsliste, in Venezuela sollen mysteriöse Geheimwaffen zum Einsatz gekommen sein und in Berlin soll, wenn es nach den Grünen ginge, am besten gar nicht mehr über die Stromattentäter gesprochen werden.
Protestwelle im Iran ebt offenbar etwas ab: EU-Kommission prüft härtere Sanktionen, Kanzler Merz zu Besuch bei Indiens Premier Modi, SPD will Erbschaftsteuer grundlegend reformieren, Untersuchungshaft für Betreiber der Bar in Crans-Montana nach Brandkatastrophe, Verleihung der Golden Globes in Beverly Hills, Behörden warnen weiter vor Glatteis, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zu den "Golden Globes" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.