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Der Versandriese Fedex klagt gegen die Regierung von US-Präsident Trump: Der Konzern will, dass die Regierung Zölle zurückzahlt, die vom Obersten Gerichtshof in den USA als unrechtmässig eingestuft worden sind. Auch Unternehmen aus der Schweiz ziehen eine Klage in Erwägung. Weitere Themen: · Aufrunden oder nach einem feinen Essen auch mal etwas mehr geben: für viele gehört das Trinkgeld in Restaurants dazu. Dieses Trinkgeld kann je nachdem steuer- und AHV-beitragspflichtig sein. Ein Vorstoss aus der Mitte-Partei will das nun ändern und freiwilliges Trinkgeld generell von solchen Abgaben befreien. Auch die Gastrobranche ist dafür. Der Bundesrat hält dagegen. · In den Ermittlungen zur Brandkatastrophe von Crans-Montana will die Walliser Justiz vier französische Staatsangehörige befragen. Sie hat dafür in Frankreich ein offizielles Gesuch gestellt. Das berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Es geht um drei ehemalige Angestellte und einen Gast der Bar «Le Constellation». Die Behörden wollen klären, wie das Feuer in der Silvesternacht genau ausbrechen konnte. · In Mexiko hat die Regierung weitere Truppen mobilisiert, um die Gewalt im Land einzudämmen. Es seien zweieinhalb Tausend weitere Soldatinnen und Soldaten aufgeboten worden, sagte der mexikanische Verteidigungsminister. Damit seien nun mehr als 10'000 Sicherheitskräfte im Einsatz. In mehreren mexikanischen Bundesstaaten kam es zu chaotischen Szenen, nachdem einer der grössten Drogenbosse des Landes bei einem Militäreinsatz getötet worden war.
Vor vier Jahren hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen. Ein Ende ist nicht in Sicht, weil Europa im geopolitischen Macht-Poker nicht mitspielen will. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:In vielen Ländern Europas glauben die Menschen, der Krieg in der Ukraine würde eines Tages einfach zu Ende sein. Die Front ist weit weg und das Wissen über die geopolitischen Zusammenhänge unzureichend, weil jeden Tag neue Nachrichten kommen. Deshalb ist Wegschauen und Ignorieren einfacher als sich mit den harten Tatsachen zu konfrontieren. Vier Jahre Krieg in der Ukraine – die Soldaten auf beiden Seiten sind in einer Art Pattstellung. Die Fäden ziehen andere.Wie sieht die Zukunft dieses Konflikts, in dem die gesamte Welt involviert ist, aus? Darüber spricht der Politologe Gerhard Mangott in diesem Pragmaticus-Podcast. Es geht um verpasste Chancen, die Unentschlossenheit Europas und einen Abnützungskrieg, in dem vor allem die USA die Fäden ziehen.Unser Gast in dieser Folge: Gerhard Mangott ist Politologe an der Universität Innsbruck, wo er Professor für Internationale Beziehungen ist. Sein Spezialgebiet ist die geopolitische Entwicklung in der postsowjetischen Ära. Von 2009 bis 2016 war er Scientific Adviser on Post-Soviet Affairs am Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP) in Wien.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Schön, dass einer der Initiatoren der „friedensnoten“ sie heute wieder aufleben lässt. Jens Fischer Rodrian verliert nicht seinen Elan und Mut, unter anderem auch mit dem neuen Buch „Deutschland neutral! Mit Sicherheit für Frieden“, dazu unten mehr. Jetzt in unserer 69sten Folge der Friedensnoten erinnert er sich, wie es damals war, 1969, als dieses riesige Statement Woodstock gegen den Vietnamkrieg und das Establishment seine Wirkung entfaltete. Hören Sie seinen Beitrag mit dem Song „The Star Spangled Banner“ von Jimmy Hendrix. Jens Fischer Rodrian bringt jetzt mit Uli Gellermann und Arnulf Rating am 23. März ein Buch heraus mit dem Titel „Deutschland neutral! Mit Sicherheit für Frieden“ denn es ist ja ein wesentliches Thema, aber kaum diskutiert, was die Neutralität eines Landes bedeuten könnte. Es könnt der Weg zum Frieden sein. „Nicht wie die Schweiz, sagt Rodrian, sondern besser. Denn auch wenn die Schweiz selbst keine Soldaten nach Afghanistan oder in andere Kriegsgebiete schicke, so verdiene sie doch gut an internationalen Konflikten. Um diese notwendige Debatte anzustoßen haben sie 35 Autorinnen und Autoren gebeten, sich zu diesem Thema Gedanken zu machen. Das Ergebnis erscheint im Westend Verlag mit Beiträgen von Mathias Bröckers, Dietrich Brüggemann, Diether Dehm, Roberto De Lapuente, Wolfgang Effenberger, Lisa Fitz, Jürgen Fliege, Uli Gellermann, Ulrike Guérot, Gabriele Gysi, Oskar Lafontaine, Albrecht Müller, Hermann Ploppa, Dirk Pohlmann, Werner Rügemer, Kayvan Soufi- Siavash, Markus Stockhausen, Gwendolin Walter-Kirchhoff, Nicolas Riedl, Hauke Ritz, Alexa Rodrian, Walter van Rossum und einige mehr. Es hat 224 Seiten und kostet € 24 und kann beispielsweise über die Buchkomplizen bestellt werden. https://www.buchkomplizen.de/deutschland-neutral.html?noloc=1 www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
Adler, Sabine www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Bei der NATO-Übung „Hedgehog 2025“ sollten 16.000 Soldaten ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen. Doch laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ zeigten sich gravierende Schwächen im Umgang mit moderner Kriegsführung, insbesondere mit Blick auf Drohnen.
Welche Spuren die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zwangsarbeit hinterlassen haben bis in die Gegenwart und Landschaften hinein, das macht Svenja Leiber in ihrem neuen Roman sichtbar. Im Zentrum steht die 16-jährige Nelka, die 1941 in Lemberg von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt wird. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Gerrit Bartels hat das Buch "Nelka" für radio3 gelesen.
In Polen läuft gerade die Musterung, in hohem Maße. Alle jungen Männer des Jahrgangs 2007 werden auf ihre Wehrfähigkeit hin überprüft. Dazu auch Frauen, die einen sog. kriegswichtigen Beruf erlernen , wie etwa Ärztin, Krankenschwester oder Dolmetscherin. Der Hintergrund: Die polnischen Streitkräfte sollen auf eine Stärke von 500.000 Soldaten aufgebaut werden. Wir fragen uns diesmal im Weltspiegel Podcast, was passiert da in unserem Nachbarland Polen? Die ARD Korrespondenten Ina Ruck und Jürgen Buch in Warschau berichten von ganz konkreten Beispielen, wie diese Musterungen ablaufen, was ihnen junge Polinnen und Polen berichten. Sie erzählen auch davon, wie sich Polen seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verändert hat. Die Menschen bekommen zum Beispiel kleine Heftchen mit Anleitungen zugeschickt, wie sie sich im Ernstfall verhalten sollen, wie bei einem Luftangriff etwa. Wir schauen auch auf aktuelle innenpolitische Diskussionen im Land. Polens Staatspräsident Karol Nawrocki zum Beispiel fordert für die Selbstverteidigung seines Landes ein eigenes Atomprogramm. Eine Umsetzung scheint laut Experten eher unwahrscheinlich. Das Beispiel zeigt aber, dass sich in Polen im Zuges des Krieges Russlands gegen die Ukraine politisch im Moment viel bewegt. ----- Hinweis: bei 04:48 sprechen wir davon, dass Polen die Einführung des Euro vorbereitet. Formell ist Polen als EU-Mitglied dazu verpflichtet, der Eurozone beizutreten, sobald es bestimmte Stabilitätskriterien (Maastricht-Kriterien) erfüllt. Polen hat sich also verpflichtet, die Einführung des Euro vorzubereiten. Aber weder Regierung noch Opposition wollen das derzeit, Polen hält bislang am Zloty als eigener Währung fest. ----- Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 19.02.2026 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp: 11KM: der Tagesschau-Podcast: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
In Polen läuft gerade die Musterung, in hohem Maße. Alle jungen Männer des Jahrgangs 2007 werden auf ihre Wehrfähigkeit hin überprüft. Dazu auch Frauen, die einen sog. kriegswichtigen Beruf erlernen , wie etwa Ärztin, Krankenschwester oder Dolmetscherin. Der Hintergrund: Die polnischen Streitkräfte sollen auf eine Stärke von 500.000 Soldaten aufgebaut werden. Wir fragen uns diesmal im Weltspiegel Podcast, was passiert da in unserem Nachbarland Polen? Die ARD Korrespondenten Ina Ruck und Jürgen Buch in Warschau berichten von ganz konkreten Beispielen, wie diese Musterungen ablaufen, was ihnen junge Polinnen und Polen berichten. Sie erzählen auch davon, wie sich Polen seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verändert hat. Die Menschen bekommen zum Beispiel kleine Heftchen mit Anleitungen zugeschickt, wie sie sich im Ernstfall verhalten sollen, wie bei einem Luftangriff etwa. Wir schauen auch auf aktuelle innenpolitische Diskussionen im Land. Polens Staatspräsident Karol Nawrocki zum Beispiel fordert für die Selbstverteidigung seines Landes ein eigenes Atomprogramm. Eine Umsetzung scheint laut Experten eher unwahrscheinlich. Das Beispiel zeigt aber, dass sich in Polen im Zuges des Krieges Russlands gegen die Ukraine politisch im Moment viel bewegt. ----- Hinweis: bei 04:48 sprechen wir davon, dass Polen die Einführung des Euro vorbereitet. Formell ist Polen als EU-Mitglied dazu verpflichtet, der Eurozone beizutreten, sobald es bestimmte Stabilitätskriterien (Maastricht-Kriterien) erfüllt. Polen hat sich also verpflichtet, die Einführung des Euro vorzubereiten. Aber weder Regierung noch Opposition wollen das derzeit, Polen hält bislang am Zloty als eigener Währung fest. ----- Moderation: Janina Werner Redaktion: Heribert Roth Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline Mennerich Redaktionsschluss: 19.02.2026 ----- Alle Folgen des Weltspiegel Podcasts findet ihr hier: https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/ ----- Podcast-Tipp: 11KM: der Tagesschau-Podcast: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ ----- Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine geht am 24. Februar in sein fünftes Jahr. Anlässlich des Jahrestages sind die Hosts von Streitkräfte und Strategien, Stefan Niemann und Kai Küstner, in die Ukraine gereist. In dieser Ausgabe melden sie sich aus Lwiw in der Westukraine. Im Podcast fassen sie ihre Eindrücke aus einer Stadt zusammen, in der der Krieg auf den ersten Blick weit weg zu sein scheint. Beim genauen Hinsehen und in Gesprächen aber ist er allgegenwärtig. Kai und Stefan berichten über den bewegenden und ergreifenden Austausch mit Menschen, die im Krieg schwer verletzt worden sind und sich zurück ins Leben kämpfen. Patienten haben den Hosts in einer Klinik ihr Schicksal geschildert, ein Soldat aus der Ostukraine hat über seinen Einsatz für gefallene Kameraden erzählt, die er aus den Frontgebieten birgt, damit deren Familien sie beerdigen können. Außerdem berichten Kai und Stefan über den Besuch einer Firma, die neue Boden-Drohnen produziert. Einen Blick auf die Front werfen die beiden Hosts mit der ARD-Korrespondentin Susanne Petersohn. Sie hat in der Ostukraine in Frontnähe ukrainische Soldaten begleitet und mit ihnen über Fortschritte und Frustrationen gesprochen. Man merke schon, dass die Stimmung sehr gedrückt sei, die Soldaten seien sehr, sehr müde. Sie haben der Korrespondentin erklärt, was sie im Abwehrkampf gegen Russland brauchen und ob aus ihrer Sicht Gebietsabtretungen eine Option sind. Nach dem Besuch von Lwiw fahren Kai und Stefan weiter nach Kiew, wo sie weitere Eindrücke sammeln, Gespräche führen und am Dienstag die kommende Ausgabe von Streitkräfte und Strategien produzieren. Schickt uns gerne Fragen, die wir in der Ukraine stellen sollen: streitkraefte@ndr.de Video von ARD Korrespondentin Susanne Petersohn von der ukrainischen Front https://www.tagesschau.de/tagesschau_20_uhr/video-1557008.html Kommentar zu Ukraine Gesprächen in Genf https://www.tagesschau.de/kommentar/ukraine-gespraeche-genf-104.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html TV Doku: Selenskyj – das entscheidende Jahr https://1.ard.de/Selenskyj-Das-entscheidende-Jahr
Am 24. Februar 2026 jährt sich die russische Invasion in der Ukraine zum vierten Mal. Seither tobt der Krieg. Es gibt fast täglich Angriffe, Tote, Verletzte. Und seither treiben unsere Autorin Sascha Britsko zahlreiche Fragen um. Was ist aus dem Land geworden? Was aus den jungen Menschen, die grosse Zukunftsträume hatten? Wie prägt der Krieg den Alltag jener, die nie gegangen sind? Sascha Britsko ist selbst Ukrainerin, ist als Siebenjährige in die Schweiz gekommen. Um herauszufinden, wie viel noch übrig ist von dem Land, das sie damals als Kind verlassen hat, ist sie kürzlich nach Kyjiw gereist. Sie hat viele junge Menschen getroffen, an Raves, in Luftschutzbunkern, im Prothesenzentrum, an der Front. Daraus entstanden ist eine eindrückliche Reportage. Welche Generation Sascha Britsko dort kennen gelernt hat, das erzählt sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Die Reportage aus der Ukraine von Sascha Britsko: Eine Reise in die Ukraine – Teil 1 Eine Reise in die Ukraine – Teil 2 Raves sind für die ukrainische Jugend wie Therapie Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Russlands Präsident Wladimir Putin versucht seit vier Jahren, die Ukraine nicht an den Westen zu verlieren. Hunderttausende russische Soldaten haben dafür ihr Leben gegeben. Erfolg hatte Putin bislang nicht. »Acht Milliarden« schaut in dieser Ausgabe nach Kyjiw: eine Millionenstadt, die tagsüber versucht, den Alltag aufrechtzuerhalten. Und sich nachts durch Luftalarme, Drohnen und Raketenangriffe wieder im Ausnahmezustand wiederfindet. Dennoch versuchen die Menschen, ihr Leben nicht vom Krieg bestimmen zu lassen. Dazu kommt die Spannung in der Hauptstadtpolitik – und die paradoxe Lage eines Landes, das keine regulären Wahlen abhalten kann, während innenpolitische Konflikte weiterlaufen. In der aktuellen Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit dem SPIEGEL-Reporter Christian Esch, der gerade einen Monat in Kyjiw war und dort eine Stadt erlebt hat, die laut Esch im »Jetzt« lebt. Esch fragt sich, was eine permanente Unplanbarkeit psychologisch mit den Menschen in der Ukraine macht. Mehr zum Thema: (S+) Russland befindet sich laut Merz im »Zustand der tiefsten Barbarei« https://www.spiegel.de/politik/friedrich-merz-sieht-russland-im-zustand-der-tiefsten-barbarei-a-68218964-7266-43a6-9c1d-f34e08ca5d6c Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In der Schweiz werden weniger Autos verkauft – und damit auch weniger Elektroautos. Die Autobranche fordert daher mehr öffentliche und private Ladestationen sowie klare politische Signale für den Umstieg auf Elektroautos. Weitere Themen: · In Washington findet heute die erste Sitzung des sogenannten «Friedensrats» von Donald Trump statt. An der Sitzung wird auch die Schweiz teilnehmen, und zwar als Beobachterin. Das Aussendepartement bestätigt auf Anfrage eine entsprechende Information von SRF. Das grosse Thema ist die Zukunft von Gaza. Da gibts viele offene Punkte und Fragezeichen, besonders zu den Friedenstruppen. Länder sollen Truppen nach Gaza schicken, um dort die Waffenruhe abzusichern. Indonesien hat bereits angekündigt, bis zu 8000 Soldaten nach Gaza zu schicken. · Für die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft der Männer sind die Olympischen Winterspiele zu Ende. Die Schweizer haben im Viertelfinal gegen Finnland verloren.
Der Bundesrat hat seine Vision für die künftige Agrarpolitik präsentiert. Er will die Ernährungssicherheit erhöhen und dafür die Landwirtschaft administrativ entlasten. Umweltverbände kritisieren die Pläne und sprechen von einem Rückschritt. Marcel Liner von Pro Natura erklärt, warum. · Der südkoreanische Ex-Präsident Yoon Suk Yeol ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden – für die Ausrufung des Kriegsrechts im Dezember 2024. Das Gericht sprach den 65-Jährigen schuldig, einen Aufstand angeführt und damit die Verfassung des Landes untergraben zu haben. Der Ex-Präsident kann noch in Berufung gehen, sagt Ostasien-Korrespondent Samuel Emch. · Indonesien hat als erstes und bisher einziges Land angekündigt, für eine geplante multinationale Truppe im Gazastreifen eigene Soldaten zu schicken. Bis zu 8000 Armeeangehörige sollen es sein. Ein Teil soll sich schon auf den Einsatz vorbereiten. Südasien-Korrespondent Martin Aldrovandi erklärt, wieso die Regierung vorprescht. · In Peru hat der Kongress den Übergangspräsidenten wegen Korruptionsvorwürfen abgesetzt. José Jerì war nur vier Monate im Amt – und der siebte Präsident in zehn Jahren. Kürzlich wurde sein Nachfolger bestimmt. Wie in diesen turbulenten Zeiten die Stimmung im Land ist, weiss Richard Haep, Helvetas-Landesdirektor von Peru.
In einer ziemlich unerwarteten Massnahme hat SpaceX den Betrieb von Starlink in Russland und der Ukraine auf bei der Ukrainischen Regierung registierte Terminals eingeschränkt und schließt damit russische Soldaten weitgehend aus. Dadurch gerät die Kommunikation an der Front so durcheinander, dass die Ukraine in kurzer Zeit große Teil Land zurückerobern kann. International koppeln sich Kanada und Europa weiter von den USA ab und lassen dies auch zunehmend in der Öffentlichkeit durchklingen.
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
18.02.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
Durch den Einsatz in der Landwirtschaft gelangen Pestizide in die Flüsse. Recherchen zeigen: Die Bauern wehren sich gegen strengere Regeln. Und: Viele der E-Trottinette sind schneller als erlaubt. Zudem: Die schwierige Suche nach den vermissten Soldaten im Ukraine-Krieg. Bauern-Power: Wie Pestizid-Grenzwerte verhindert wurden Vergangenen Herbst entdecken die Behörden, dass die Wyna, ein Bach im Kanton Luzern, stark mit einem Pestizid belastet ist. Doch im Bundesamt für Umwelt verschwindet genau dieses Pestizid von einer neuen Liste mit gefährlichen Stoffen für spezifische Grenzwerte. Interne Dokumente zeigen jetzt: Hier wurde Landwirtschaftspolitik gemacht, wo im Gesetz Wissenschaft vorgeschrieben wäre. Dazu stellt sich Bundesrat Albert Rösti den Fragen von Gion-Duri Vincenz. Gefährliche Turbo-Trottinette: Auf Kontrolle mit der Polizei Auf Schweizer Strassen verkehren immer mehr zu schnelle E-Trottinette, sogenannte E-Scooter. Eigentlich gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Doch viele Shops verkaufen schnellere Fahrzeuge – und die Lenker können sie selbst tunen. Das wird zur Gefahr für Lenkerinnen und Fussgänger. Ukraine-Krieg: Die schwierige Suche nach den vermissten Soldaten Zehntausende Soldaten gelten im Krieg in der Ukraine als vermisst. Die Reportage zeigt die schwierige Suche nach den getöteten Soldaten: an der Front im Donbass, aber auch in den Sammel- und Identifizierungszentren. Eine Seite des Zermürbungskriegs, die viele Familien ohne Antworten zurücklässt.
Während Dunja Hayali im ZDF-„Heute-Journal“ vor Fake-Inhalten warnte, wurden offenbar KI-generierte Sequenzen gezeigt. Im Gespräch über Hintergründe und Folgen für die Glaubwürdigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist der Journalist Peter Welchering zu Gast. Deutschland und die USA gehen unterschiedliche Wege in der Klimapolitik. Welche Folgen das für die Wirtschaft und die Politik beider Länder hat, erläutert Dr. Axel Robert Göhring, Molekularbiologe und Mitarbeiter des Europäischen Instituts für Klima und Energie. Beim Manöver „Hedgehog 2025“ wurden Nato-Einheiten von einer Handvoll ukrainischer Soldaten vorgeführt. Dazu äußert sich Richard Drexl, Oberst a. D. und langjähriger Vorsitzender des Bayerischen Soldatenbundes. Und Thomas Hartung kommentiert die Klimaangst der Deutschen, zu der jetzt noch die Angst vor US-Grenzbeamten kommt.00:00 Moderation Gernot Danowski02:28 Peter Welchering: KI im "Heute-Journal"17:46 Dr. Axel Robert Göhring: Deutschland und die USA, Wege in der Klimapolitik32:46 Richard Drexl: Das Manöver "Hedgehog 2025" - Blamage für die NATO?46:18 Thomas Hartung: Die Angst vor US-Grenzbeamten51:47 Verabschiedung Gernot Danowski
Durch den Einsatz in der Landwirtschaft gelangen Pestizide in die Flüsse. Recherchen zeigen: Die Bauern wehren sich gegen strengere Regeln. Und: Viele der E-Trottinette sind schneller als erlaubt. Zudem: Die schwierige Suche nach den vermissten Soldaten im Ukraine-Krieg. Bauern-Power: Wie Pestizid-Grenzwerte verhindert wurden Vergangenen Herbst entdecken die Behörden, dass die Wyna, ein Bach im Kanton Luzern, stark mit einem Pestizid belastet ist. Doch im Bundesamt für Umwelt verschwindet genau dieses Pestizid von einer neuen Liste mit gefährlichen Stoffen für spezifische Grenzwerte. Interne Dokumente zeigen jetzt: Hier wurde Landwirtschaftspolitik gemacht, wo im Gesetz Wissenschaft vorgeschrieben wäre. Dazu stellt sich Bundesrat Albert Rösti den Fragen von Gion-Duri Vincenz. Gefährliche Turbo-Trottinette: Auf Kontrolle mit der Polizei Auf Schweizer Strassen verkehren immer mehr zu schnelle E-Trottinette, sogenannte E-Scooter. Eigentlich gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Doch viele Shops verkaufen schnellere Fahrzeuge – und die Lenker können sie selbst tunen. Das wird zur Gefahr für Lenkerinnen und Fussgänger. Ukraine-Krieg: Die schwierige Suche nach den vermissten Soldaten Zehntausende Soldaten gelten im Krieg in der Ukraine als vermisst. Die Reportage zeigt die schwierige Suche nach den getöteten Soldaten: an der Front im Donbass, aber auch in den Sammel- und Identifizierungszentren. Eine Seite des Zermürbungskriegs, die viele Familien ohne Antworten zurücklässt.
In Genf ist der erste Tag der Ukraine-Gespräche beendet worden. │ In einem Interview hat der ukrainische Präsident Selenskyj gesagt, dass die Ukrainer einem Einfrieren des Konflikts entlang der aktuellen Frontlinie in einer Volksbefragung womöglich zustimmen könnten. │ US-Vizepräsident JD Vance hat das politische Ziel seiner Regierung bekräftigt, den Iran am Bau einer Atomwaffe zu hindern. │ Die Nato trainiert über einen Truppenübungsplatz an der Ostseeküste, wie zusätzliche Soldaten, Waffen und Material schnell in Richtung Ostflanke bewegt werden. Es ist die größte Übung in diesem Jahr.
Afrika im Hochsommer 2017: Staub, Hitze und Anspannung – der UN-Einsatz MINUSMA in Mali ist alles andere als ein ruhiger Blauhelm-Einsatz. Islamistische Terrormilizen, Separatisten und die Militärregierung kämpfen in dem verwundeten afrikanischen Land um die Vorherrschaft. Zwischen den Parteien stehen auch die Bundeswehr und Oberfeldwebel Benjamin Pohl.Er ist Forward Air Medevac, Sanitäter auf dem Hubschrauber NH90. Wann immer es draußen knallt, Benni und seine Crew sind die ersten draußen, auch wenn die Landezone noch nicht sicher ist. Leben retten: egal wessen, egal wo, egal wann.„We will be there“, ist das Motto der Medevac. Das muss Benni im Juli 2017 beweisen. Innerhalb von fünf Tagen muss er zu seinen zwei schwersten Rettungsflügen aufbrechen: Ein schwerer Sprengstoff-Anschlag verwüstet am 21.07. einen UN-Konvoi und Benni muss entscheiden – wen soll er prioritär behandeln? Nur wenige Tage später, am 26.07., verschwindet ein Kampfhubschrauber Tiger von allen Schirmen und mit ihm seine Crew: Major Jan Färber und Stabshauptmann Thomas Müller. Benni und die Medevacs brechen auf, um die deutschen Kameraden von „Gismo“ zu retten. An der Absturzstelle wird klar, es wird eine Bergung: unter Vollschutz, zwischen glühenden Wrackteilen und explosiver Munition. Mit Benni Pohl rede ich über:den Einsatz MINUSMA im roten Sand Malis und was Afrika im Hochsommer für einen deutschen Soldaten bedeutetseine Aufgabe als Forward Air Medevac und wie er vorgeht, wenn es zum Schlimmsten kommtwas in jenen fünf schicksalhaften Tagen im Juli 2017 geschehen ist und warum Benni doch stolz auf die Leistung seines Teams istwie ihn die traumatisierenden Ereignisse in Afrika Jahre später einholen und er sich den Einsatzfolgen und einer PTBS heute erstmals öffentlich stellt.Ein Gespräch über die Bundeswehr, Mali, die Einsatzrealität in einer UN-Mission, über medizinische Evakuierung, über Tod und Verantwortung – und über die Frage, wie einen Menschen solche Erfahrungen verändern.Helm ab – Der Veteranencast mit Benjamin Pohl: Die Bundeswehr in Mali – Als Sanitäter auf dem Medevac Hubschrauber NH90. ---Wenn du nach dem Gespräch mit Benni Verbindung aufnehmen möchtest, findest du ihn hier:Website: www.bodydefencewerder.de Instagram: www.instagram.com/body.defence---Mich erreichst du über meine Homepage: www.wolf-gregis.de Oder in den sozialen Medien:Instagram: www.instagram.com/wolf_gregis Facebook: www.facebook.com/Autor.Wolf.Gregis YouTube: www.youtube.com/@wolf_gregis LinkedIn: www.linkedin.com/in/wolf-gregis TikTok: www.tiktok.com/@wolf_gregis Teile, kommentiere und bewerte diesen Podcast gern, wenn du ihn für relevant oder interessant hältst. Für mich ist diese Folge ein wichtiger Mosaik-Stein in der Bewahrung der Einsatzgeschichte der Bundeswehr. Lass danach auch gern ein Abo da – dann hören wir uns beim nächsten Mal wieder.Niemand sonst wird kommen, es liegt an uns.Helm ab – Der Veteranencast.
Soldaten der Bundeswehr sind in Litauen stationiert, um die Nato-Ostflanke abzusichern. Sie werden zunehmend Opfer russischer Störaktionen. Das zeigen Recherchen des Bayerischen Rundfunks.
Die Münchner Sicherheitskonferenz 2026 hat Aufbruchstimmung ausgestrahlt - nicht nur in Reden, auch auf den Gängen. Aber entspricht die Stimmung dem, was wirklich passiert? Die Bundeswehr soll von 184.000 aktiven Soldaten derzeit auf 260.000 Aktive aufwachsen und 200.000 Reservisten. Schafft man das mit Freiwilligkeit? Die Friedensforscherin Nicole Deitelhoff sieht eine echte Chance und Vorteile darin, die Pflicht vorerst zu vermeiden. Aber wie lassen sich 18-Jährige für Wehrdienst begeistern, wenn das Szenario eines Einsatzes so konkret im Raum steht wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr? Gast: Nicole Deitelhoff, Leiterin des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konfliktforschung Moderation: Frauke Niemeyer Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Michael Bröcker präsentiert die dritte Ausgabe des MSC-Spezial. US-Außenminister Marco Rubio hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz einen auffallend versöhnlichen Ton gegenüber Europa angeschlagen. Doch inhaltlich blieb alles beim Alten[03:22]Investor Christian Angermayer, einer der engsten Trump-Unterstützer in Europa, zeichnet ein drastisches Bild der europäischen Lage. „Wir gehen gerade den Abgrund runter. Nur spüren wir es halt noch nicht. Europa hat auf jeden Fall Cancer – und die richtige ärztliche Anweisung ist: Get your shit together, Chemotherapie!“ [10:16]Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker, der Inbegriff gelassener Sachpolitik, fordert in München überraschend direkte Verhandlungskanäle zu Russland – notfalls auch zu Wladimir Putin persönlich. Als neutrales Land investiere Österreich trotzdem mehr in die eigene Verteidigung und unterstütze Europas Aufrüstung. [25:43]Vizeadmiral Dr. Thomas Daum, Inspekteur der Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum, warnt eindringlich vor hybriden Bedrohungen gegen Deutschland. Seine 16.000 Soldatinnen und Soldaten wehren täglich tausende Cyberattacken auf Bundeswehr-Systeme ab. Bei den Satellitenfähigkeiten liegt Deutschland weit zurück, arbeitet aber an einem Aufholprogramm.[41:04]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
14.02.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
Seit fast zwei Jahrzehnten berichtet Markus Ackeret als Auslandskorrespondent aus Russland – mit Stationen in Moskau, Peking und Berlin. In dieser Samstagsausgabe von «NZZ Akzent» spricht er über Überwachung, bürokratische Hürden und persönliche Begegnungen im zunehmend repressiven System Putins – besonders seit dem Angriff auf die Ukraine 2022. Ackeret erzählt von biometrisch registrierten SIM-Karten, verkürzten Visa, gezielter Einschüchterung in der Provinz und einem Vorfall in Jekaterinburg. Er schildert auch eindrückliche Szenen aus Burjatien, wo er Beerdigungen gefallener Soldaten beobachtete – und reflektiert über Hoffnung, Loyalität und den Glauben vieler Menschen an Wladimir Putin. Gast: Markus Ackeret, Korrespondent für Russland Host: Simon Schaffer Das digitale Archiv der NZZ – zurücklesen bis 1780. Das geht auch mit einem [Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2). Hier ein eindrücklicher Text von Markus zur [Schliessung des Gulag-Museums in Moskau](https://www.nzz.ch/international/russland-schliessung-des-gulag-museums-ist-ein-politisches-signal-ld.1858422). Hier der Text zur [Beerdigung in Burjatien](https://www.nzz.ch/international/ukraine-krieg-in-burjatien-gelten-die-gefallenen-als-helden-ld.1687018).
Was passiert, wenn Russland tatsächlich Bündnispartner angreift?In einem Militär-Experiment, einem sogenannten Wargame, haben Experten und Politiker genau dieses Szenario Schritt für Schritt durchgespielt. Das Ergebnis sorgt sogar in den USA für Aufsehen: Reichen am Ende15.000 russische Soldaten, um die NATO handlungsunfähig zu machen?Heutiger Gast ist der österreichische Militärexperte Franz-Stefan Gady. Er hat in dem Spiel die Rolle des russischen Generalstabschefs übernommen - und erklärt, warum Geschwindigkeit, schnelle Eskalation und politischer Druck für Russland entscheidend wären. Was würde ein solcher Angriff für Litauen bedeuten - und was für die Glaubwürdigkeit der NATO? Und: Sind Deutschland und Europa wirklich bereit, im Ernstfall „whatever it takes“ zu riskieren?Das „Wargame" gibt es auch als Podcast bei WELT: Ernstfall - Was, wenn Russland uns angreift?https://www.welt.de/wargame/Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Pandemie-Albtraum trifft Western - aber A Prayer for the Dying hat sich noch viel stärker einer anderen Parabel verschrieben, in der Schuldgefühle und seelische Qualen für einen Soldaten nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg verarbeitet werden. Der Kaffeemann und Daniel fanden das auf der Berlinale 2026 zu Beginn noch gut… am Ende aber leider nicht mehr.
Der Tag in 2 Minuten – vom 12.2.
Das Buch ist ein Buch gegen den Krieg – allerdings kein gewöhnliches Buch. Kein Moralisieren; keine Risikoanalysen, Opferstatistiken, Schuldzuweisungen oder sonstige friedensethische Reflexionen und Anklagen, wie sie in Wissenschaft, Politik und Medien durchaus üblich sind. Das Buch setzt ziemlich emotionslos beim Kampfgeschehen direkt an, d.h. beim „Agieren“ und Portraitieren einzelner Soldaten, die die unterschiedlichsten WaffenWeiterlesen
Schroeder von, Katharina www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Elon Musk kappt plötzlich Russlands digitale Lebensader an der Front - und für Putins Armee wird es schlagartig kompliziert.In dieser Folge spricht Paul mit BILD-Militärexperte Julian Röpcke über die Starlink-Blockade für russische Soldaten in den besetzten Gebieten der Ukraine: wie Russland das System bislang genutzt hat, welcher „Trick“ die Starlink-Drohnen ausbremst - und warum russische Kriegsblogger danach regelrecht ausrasten.Röpcke erklärt, welche militärischen Folgen die Abschaltung hatte, warum zeitweise sogar ukrainische Einheiten mitbetroffen waren - und wieso sich Russland dennoch schneller als erwartet anpasst. Außerdem geht es um Selenskys Aussagen, Trump wolle bis Juni einen Frieden, und um angebliche große Wirtschaftsdeals, die hinter den Kulissen wieder verhandelt werden.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Hongkong hat ein Gericht Jimmy Lai zu 20 Jahren Haft verurteilt, weil der 78-jährige Medienunternehmer mit ausländischen Kräften zusammengearbeitet haben soll. SRF-Ostasienkorrespondent Samuel Emch ist vom Urteil nicht überrascht. Er erklärt warum. Weitere Themen: - Der gemässigte Sozialist António José Seguro hat die Präsidentschaftswahl in Portugal klar für sich entschieden. Warum er den Rechtspopulisten André Ventura klar hinter sich gelassen hat, erklärt Auslandredaktor Beat Vogt. - Die ukrainische Armee hat zu wenig Personal an der Front. Immer mehr Soldaten desertieren, andere entziehen sich der Mobilisierung und bleiben dem Militärdienst fern. SRF-Korrespondentin Judith Huber präsentiert die Zahlen und spricht über die Folgen für die Wehrkraft der Ukraine. - Einige Tierpopulationen in europäischen Zoos sind stark überaltert – vielerorts fehlen Jungtiere. Das zeigt eine neue Studie. Deshalb drohen die Bestände langfristig auszusterben. Marcus Clauss von der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Zürich hat die Studie mitverfasst und ordnet ein.
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In den 70ern will die SPD das Land modernisieren, auch die Bundeswehr. Der Haarnetz-Erlass vom 8.2.1971 erlaubt Soldaten lange Haare - allerdings nur im Netz und nur für 15 Monate. Von Nikolas Fischer.
Im Schatten der Berge, wo die Hallen kühl und die Gesetze streng waren, lebte Karl Dav. Er war kein Fürst und kein König, sondern ein einfacher Hüter von Listen, Kalendern und Gedanken. Doch die Menschen vertrauten ihm. Denn Karl Dav lebte und handelte nach einem alten Kodex: DSGVO. Eines Tages jedoch riss der gierige Landvogt Bezo die Macht an sich und errichtete überall glänzende Festungen im Tal. Seine Armee war riesig, und wo immer sie entlangzog, verdunkelten sich Himmel und Boden zugleich. Dichte Wolken hingen über dem Land, und bald sprach man nur noch von "Bezos Wolke". Der Landvogt erschien eines Morgens selbst auf dem Marktplatz. Er ließ einen langen Vertrag ausrollen, so schwer, dass zwei Knechte ihn tragen mussten. Die Schrift war klein, die Sätze verschlungen, und niemand konnte sagen, wo er begann oder endete. „Es ist zu eurem Besten“, rief der Vogt. „Ihr müsst nur zustimmen.“ Neben den Vertrag stellte er einen Tisch. Darauf lagen Plätzchen, frisch gebacken, süß und harmlos duftend. In Wahrheit aber waren sie vergiftet und zwangen jeden der sie aß, in ewige Gefolgschaft. „Bedient euch“, sagte der Vogt freundlich. „Während ihr lest.“ Viele griffen zu. Karl Dav aber verweigerte die Plätzchen. Und den Vertrag. Er sammelte eine kleine Schar von Widerständlern um sich. Er nannte sie die „nächste Wolke“ – nicht hoch und blendend, sondern niedrig, schützend und nah bei den Menschen. Karl Dav war sich sicher, dass er die Herrschaft des Vogts brechen konnte, denn er trug ein besonderes Kartenset bei sich: die unsichtbaren Strategien. Als der Kampf aussichtslos schien, zog er die erste Karte. „Use an old idea.“ Die Worte klangen fremd, doch ihre Bedeutung war klar. Karl Dav erinnerte sich an alte Wege, die einst funktioniert hatten, und begann, sie erneut zu beschreiten. Die Wolke des Vogts lachte und breitete sich weiter aus, als kenne sie keine Grenzen. Karl Dav zog die nächste Karte. „Work at a different speed.“ Er verlangsamte alles. Keine hastigen Feldzüge mehr, sondern geduldige Schritte, kleine Vorstöße und beharrliche Rückgewinne. Als Zweifel durch die Reihen seiner Leute gingen, zog er erneut eine Karte. „Find a safe part and use it as an anchor.“ Das Land stand hinter ihm. Vorräte wurden geteilt, Zusagen gehalten, Vertrauen wuchs. Diese Sicherheit gab der „nächsten Wolke“ Halt – und dem Volk neue Kraft. Schließlich, im entscheidenden Moment, als der Vogt erneut den Vertrag hob und mit den Plätzchen winkte, zog Karl Dav die letzte Karte. „Do the obvious thing.“ Er hob die Armbrust. Nicht gegen die Wolke. Nicht gegen die Soldaten. Nur gegen den Vogt selbst. Der Schuss löste sich, und der Landvogt stürzte zu Boden wie ein leerer Sack. Der Vertrag fiel ihm aus der Hand und rollte sich nie wieder aus. Die Plätzchen blieben unberührt. Die Wolken verzogen sich. Die Menschen waren frei. Karl Dav aber verschwand wieder in den Bergen, zwischen Listen und Gedanken. Man sagt, manchmal ziehe er noch eine Karte. Nur um sicherzugehen.
Der letzte Atomwaffen-Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen. Weder Russland noch die USA hätten jedoch ein Interesse an einem neuen Wettrüsten, so schätzt es Fabian Hoffmann im Podcast Streitkräfte und Strategien ein. Der Militärexperte an der Universität Oslo sieht im Gespräch mit Host Kai Küstner nach dem Aus des New-START-Vertrags für Europa keine neue Bedrohungslage. Schon jetzt könne Russland jedes Bevölkerungszentrum in Europa mit seinem Atomwaffenarsenal treffen, so Hoffmann. Weil beiden Ländern aber die finanziellen Mittel und industriellen Kapazitäten fehlen, werde sich vermutlich auch an der Zahl der Sprengköpfe zunächst nichts verändern, so die Einschätzung des Wissenschaftlers, der für das Oslo Nuclear Project forscht. Stefan Niemann bilanziert die zweite Gesprächsrunde in Abu Dhabi, wo die Delegationen beider Kriegsparteien spürbar bemüht sind, die Amerikaner bei Laune zu halten. Die Ukraine wolle den impulsiven Trump nicht provozieren, Russland suche, den US-Präsidenten als Hebel zu benutzen, um auf dem Verhandlungsweg zu erringen, was sich im Donbass bisher militärisch nicht erobern ließ. Einen Durchbruch hat Abu Dhabi nicht gebracht, aber einen größeren Gefangenenaustausch zwischen Kiew und Moskau. Weitere Themen dieser Folge sind Selenskyjs jüngste Äußerungen zur Zahl der ukrainischen Gefallenen und die erneute Unterstützung der russischen Streitkräfte durch nordkoreanische Soldaten, die von Russland aus die Ukraine angreifen.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Militärexperte Fabian Hoffmann https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-409560.html Neues atomares Wettrüsten nach Ende von New Start? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/atomwaffenvertrag-new-start-endet-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: “Raus aus der Depression” mit Jonathan Hilbert https://1.ard.de/raus-aus-der-depression Podcast-Tipp: Der Sportschau Olympia Podcast https://1.ard.de/sportschau-olympia-podcast
Die Lage in der Ukraine ist furchtbar: Der Dauerbeschuss durch Russland, Attacken auf Heizkraftwerke und Energienetze, hunderttausende Menschen überall im Land ohne Heizung und ohne Strom. Und das bei eisigen Temperaturen von bis zu -20 Grad. Wie hält man das aus? Über den täglichen Überlebenskampf der Ukrainerinnen und Ukrainer spricht Anne Will mit Olivia Kortas, die für die ZEIT aus der Ukraine berichtet. Kortas war in vielen Gebieten des Landes unterwegs, auch an der Front. Sie nimmt eine Kriegsmüdigkeit, aber auch zunehmenden Kampfgeist wahr – gerade dann, wenn die russischen Angriffe stärker werden. Wie helfen sich die Menschen, um durch den härtesten Kriegswinter zu kommen? Setzen sie noch irgendwelche Hoffnungen in die Gespräche mit Russland und den USA? Und was erwarten sie von der Politik und der Bevölkerung in der EU? Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, der 04.02.2026 um 16:00 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Sie möchten Werbung in unserem Podcast schalten? Dann schreiben Sie eine Mail an: dirk@mitvergnuegen.com Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/politik-mit-anne-will-podcast-live-2026 06.05.26 Stuttgart 17.06.26 München 06.10.26 Hannover 03.11.26 Berlin WICHTIGE QUELLEN: ZEIT - Frieren für die Freiheit. In der Eiseskälte nahezu vergessen: ein Hilferuf unserer Korrespondentin Olivia Kortas aus Kyjiw, 01.02.2026 https://www.zeit.de/2026/05/kyjiw-stromausfaelle-ukraine-russland-infrastruktur ZEIT - "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier nicht bleiben", 11.01.2026 https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/lage-kyjiw-drohnenangriffe-wasserversorgung-heizung-ausfall FAZ - Kriegswinter: Jetzt entscheidet sich das Schicksal der Ukraine. Gastbeitrag von Gerd Koenen und Karl Schlögel, 04.02.2026 https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ukraine-krieg-wie-wladimir-putin-den-winter-zur-waffe-macht-accg-110830276.html SZ - Deserteure: Der Ukraine laufen die Soldaten weg, 03.02.2026 https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-soldaten-deserteure-front-li.3380249 Deutsches Ärzteblatt - Krieg in der Ukraine: Mentale Gesundheit von Jugendlichen stark gefährdet, 05/2024 https://www.aerzteblatt.de/archiv/krieg-in-der-ukraine-mentale-gesundheit-von-jugendlichen-stark-gefaehrdet-67b947a9-8caa-4f96-bdd3-8f22fa17cec8 FAZ - Erst Frieden und dann in die EU – aber wann?, 06.01.2026 https://www.faz.net/aktuell/politik/wann-koennte-die-ukraine-der-eu-beitreten-110814492.html Bundesregierung - Unterstützungsleistungen an die Ukraine bis zum 30.09.2025https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975228/2362780/c91e40fa094b39ba4dde8edf39ceb5d3/2025-07-07-unterstuetzung-ukraine-data.pdf?download=1 Wenn ihr für die Menschen in der Ukraine spenden wollt: Die ukrainische Organisation "Ukraine2Power" hilft vor Ort mit der Verteilung von Solaranlagen, Batteriespeichern und Notstromsystemen https://ukraine2power.org/en/donate/?tab=weaid Winterhilfe für die Ukraine wird auch über die "Aktion Deutschland hilft" verteilt https://www.aktion-deutschland-hilft.de/spenden-nothilfe-ukraine/ Empfehlung: Wie verdealt Trump die Ukraine? Mit Nico Lange, 04.12.2025 https://open.spotify.com/episode/5ogYvrmVkEytCB4Y8rMK11 Impressum: Redaktion: Tobias Jaecker, Melisa Gürleyen Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Lukas Hambach Sounddesign: Hannes Husten Wenn ihr Werbung schalten wollt, wendet euch gerne an die Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Sogar Diesel friert ein: Ein Sanitäter berichtet von Evakuierungen, Drohnenangriffen und dem Winter an der Ukraine-Front.In dieser Folge schildert ein freiwilliger Helfer aus der Ostukraine, wie Putins Krieg im Winter noch tödlicher wird: Minustemperaturen, Stromausfälle, zerstörte Infrastruktur – und ein Drohnenkrieg, der selbst weit hinter der Front lebensgefährlich ist.Seit 2023 ist der Sanitäter Ruben Mawick immer wieder im Einsatz. Er evakuiert Zivilisten aus Frontstädten, begleitet verletzte Soldaten und erlebt, wie Drohnen den Krieg grundlegend verändert haben. Hilfsfahrten müssen neu geplant werden, sichere Räume gibt es kaum noch.Ruben spricht über gefährliche Evakuierungen, Misstrauen in Frontdörfern, russische Propaganda – und über einen Angriff, bei dem zwei seiner Freunde getötet wurden und er selbst schwer verletzt überlebte. Warum er trotzdem zurückkehrt und warum NGOs dringend gebraucht werden, erzählt er in diesem Gespräch.Spenden-Link & Hintergründe zu Rubens Arbeit:https://ruben-mawick.deWenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie hoch sind die Verluste der Russen und der Ukrainer in diesem Krieg? Über diese Frage wird immer wieder debattiert. Nun gibt es eine Untersuchung eines US-Instituts, die für Aufsehen sorgt.
F.A.Z.-Korrespondent Julian Staib hat mehrere Tage auf der arktischen Insel verbracht und dort mit Soldaten, Politikern und der Bevölkerung gesprochen. Viele rechnen immer noch mit einer US-Invasion.
Als am 1.2.1871 französische Soldaten in der Schweiz Zuflucht suchen, beginnt die erste Bewährungsprobe des Roten Kreuzes: Ist im Krieg Hilfe für alle möglich? Von Wolfgang Meyer.
Der russische Krieg in der Ukraine dauert an, und so wächst auch die Zahl jener, die aus dem Krieg heimkehren: verwundet und traumatisiert. Ihre Rückkehr ins zivile Leben ist oft wenig heldenhaft, sondern schwierig und begleitet von Frust und Enttäuschung – über den Staat und ihre Landsleute. Ist der Krieg gerecht? Oder nicht? Diese Frage hatte sich Jaroslaw* nie gestellt. Bis er in Russlands Krieg gegen die Ukraine zog. Freiheit gegen Kampfeinsatz versprach man dem ehemaligen Häftling. Bei seiner Rückkehr geht Jaroslaw an Krücken, sein verwundetes Bein verheilt nur langsam. Hilfe vom Staat? Fehlanzeige. Der Krieg in der Ukraine: ein «Scheisskrieg». Vor bald vier Jahren hat Russland diesen Krieg gegen die Ukraine begonnen, hat Schätzungen zufolge seither weit über eine Million Soldaten in den Krieg geschickt. Viele sind bereits zurückgekehrt, ins zivile Leben – versehrt, an Körper und Seele. Der Kreml und die Staatsmedien feiern sie als «Helden der Spezialoperation», doch die Bevölkerung zieht nicht mehr einfach mit, begegnet den «Helden» bisweilen mit Angst und Misstrauen. Man sollte alle Soldaten mit Kampferfahrung behandeln. Ausnahmslos. Sagt die Psychologin Natalja Nikiforova. Doch dafür fehlt in Russland das Personal. Und der Wille. «Wir werden auch dies überstehen,» sagt die Psychologin. Doch die Rückkehrer aus dem Krieg – sind ein Faktor mit grossem Konfliktpotential. *Name geändert
Nach tödlichen Schüssen durch US-Beamte in Minneapolis blockieren die Demokraten Gelder für die Einwanderungsbehörde ICE. Droht ein Stillstand der Bundesverwaltung? Politikwissenschaftler Thomas Jäger über die Erfolgsaussichten der Demokraten – und die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Shutdowns. Die weiteren Themen: · 1.2 Millionen russische Soldaten – so viele sollen im Ukraine-Krieg laut einem Bericht einer US-Denkfabrik bisher tot, verletzt oder verschwunden sein. Der Kreml wies den Bericht zurück. Russland-Korrespondent Calum MacKenzie weiss, wie realistisch die Zahlen wirklich sind. · Zahlen wir bald mehr im Restaurant oder beim Einkaufen, um damit die Armee zu finanzieren? Das will zumindest der Bundesrat. Er muss höhere Verteidigungsausgaben stemmen – und will dafür die Mehrwertsteuer anheben. Wie die gestrige Ankündigung des Bundesrats in den Schweizer Medien analysiert und kommentiert wird, weiss SRF 4 News-Redaktor Julius Schmid. · Der Kanton Graubünden hat rund 50'000 alte Fotografien geschenkt bekommen, die um 1900 aufgenommen worden sind. Es ist eine der grössten Sammlungen von historischen Fotos aus Graubünden überhaupt. RTR-Journalistin Romana Costa über den «extremen Glücksfall», wie es der Chef der Fotostiftung Graubünden bezeichnet.
Der russische Krieg in der Ukraine dauert an, und so wächst auch die Zahl jener, die aus dem Krieg heimkehren: verwundet und traumatisiert. Ihre Rückkehr ins zivile Leben ist oft wenig heldenhaft, sondern schwierig und begleitet von Frust und Enttäuschung – über den Staat und ihre Landsleute. Ist der Krieg gerecht? Oder nicht? Diese Frage hatte sich Jaroslaw* nie gestellt. Bis er in Russlands Krieg gegen die Ukraine zog. Freiheit gegen Kampfeinsatz versprach man dem ehemaligen Häftling. Bei seiner Rückkehr geht Jaroslaw an Krücken, sein verwundetes Bein verheilt nur langsam. Hilfe vom Staat? Fehlanzeige. Der Krieg in der Ukraine: ein «Scheisskrieg». Vor bald vier Jahren hat Russland diesen Krieg gegen die Ukraine begonnen, hat Schätzungen zufolge seither weit über eine Million Soldaten in den Krieg geschickt. Viele sind bereits zurückgekehrt, ins zivile Leben – versehrt, an Körper und Seele. Der Kreml und die Staatsmedien feiern sie als «Helden der Spezialoperation», doch die Bevölkerung zieht nicht mehr einfach mit, begegnet den «Helden» bisweilen mit Angst und Misstrauen. Man sollte alle Soldaten mit Kampferfahrung behandeln. Ausnahmslos. Sagt die Psychologin Natalja Nikiforova. Doch dafür fehlt in Russland das Personal. Und der Wille. «Wir werden auch dies überstehen,» sagt die Psychologin. Doch die Rückkehrer aus dem Krieg – sind ein Faktor mit grossem Konfliktpotential. *Name geändert
Alljährlich wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht, so auch dieses Jahr. Während wir darüber diskutieren, wie wichtig Gedenken ist, was wir aus der Geschichte lernen können und wo Antisemitismus anfängt, steigen Hass und Gewalt unvermindert an. Die Zahl der antisemitischen Straftaten hat laut Bundeskriminalamt im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um über 20% zugenommen. Welche Kraft hat das Erinnern noch? Was bedeutet das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus den jüngeren Generationen? Wie zeigt sich Antisemitismus heute in Verschwörungserzählungen, im Alltag, auf den Schulhöfen? Und wie können wir Antisemitismus noch besser erkennen, benennen und bekämpfen? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit dem Publizisten Ruben Gerczikow dem Frankfurter Rabbiner Andrew Steiman, dem Kasseler Geschichtslehrer Boris Krüger und dem Antisemitismusforscher Johannes Sosada. Podcast-Tipp: Eine Stunde History - 1945 - Die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz Bis auf die Knochen abgemagerte Menschen mit leeren Augen - was die Soldaten vor achtzig Jahren in Auschwitz vorfanden, schockierte die Welt und lässt sich mit Worten kaum beschreiben. Am 27. Januar 1945 wird das Vernichtungslager befreit. Es wird zum Symbol für den Holocaust. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:adaacc771a05a7de/
Im Mittelpunkt steht US-Präsident Trump. Kommentiert werden seine Initiative für einen "Friedensrat", seine abfälligen Bemerkungen über Soldaten von NATO-Partnern und seine Haltung zur erneuten Tötung eines Menschen durch US-Bundesbeamte in Minneapolis. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Neben der Lage im Iran beschäftigen sich einige ausländische Zeitungen mit den Bemerkungen von US-Präsident Trump über Soldaten von NATO-Partnern. Doch zunächst geht es um die Einsätze von US-Bundesbeamten in Minneapolis. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Europa und die Schweiz rüsten auf. Doch es fehlen Soldaten. Wer geht kämpfen, wenn es hart auf hart kommt? Braucht es wieder eine Wehrplicht? Eine Gewissensprüfung? Und darf der Staat überhaupt zum Töten zwingen? Ein Streitgespräch über Sicherheit, Krieg und Frieden. Aufrüstung kostet nicht nur. Jemand muss all die Waffen auch bedienen können. Wer stellt sich also an die Grenze, wenn Russland angreift? «Ich sicher nicht», sagt Ole Nymoen. Sein Buch «Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde. Gegen die Kriegstüchtigkeit» sorgte unlängst für rote Köpfe und hitzige Debatten. So wie er argumentieren viele junge Menschen. Auch in der Schweiz ist die Bereitschaft, Wehrdienst zu leisten, gesunken. Ausgerechnet jetzt, da auf dem europäischen Kontinent seit fast vier Jahren Krieg geführt wird. Deshalb soll der Zivildienst nun unattraktiver und eventuell die Gewissensprüfung wieder eingeführt werden. Wer also ist bereit zu kämpfen? Und ist es moralisch vertretbar, Menschen zum Töten zu zwingen? Darüber spricht Yves Bossart mit der Philosophin Katja Gentinetta, dem Militärexperten Georg Häsler und mit dem deutschen Autor und Podcaster Ole Nymoen.
Zur Niederschlagung der Protestbewegung im Iran nahm das Mullah-Regime in den letzten Tagen und Wochen tausende von Toten in Kauf. Die genaue Anzahl der Opfer ist weiterhin unklar. Nun beschäftigte sich der UNO-Menschenrechtsrat in Genf in einer Sondersitzung mit der Gewalt im Iran. Alle Themen: (00:00) Intro & Schlagzeilen (01:05) UNO wirft Führung im Iran «brutale Unterdrückung» vor (05:22) Nachrichtenübersicht (09:52) «Die humanitäre Not wurde am WEF kaum beachtet» (15:44) Medikamentenpreise: Quo vadis Roche und Novartis? (21:24) Milde Urteile im Genfer Motorradbanden-Prozess (26:05) Wie Russland ukrainische Kinder zu seinen Soldaten macht (33:07) Ist Spaniens Schienennetz noch sicher? (37:44) Rückblick auf die Ära Winfried Kretschmann