POPULARITY
Categories
Russland errichtet neue Militärbasen an der Grenze zu Finnland und Norwegen. Für uns steht der Sieger der WM jetzt schon fest. Und Marius Borg Høiby genießt erstaunlichen Luxus im Gefängnis von Oslo. Das ist die Lage am Donnerstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Junge Soldaten aus Nordeuropa: »Wenn Gefahr droht, schaut ihr Deutschen weg« WM 2026: 48 Teams, 48 unnütze Fakten Haftbedingungen von Marius Borg Høiby: Ein Planschbecken für den »Bonusprins« +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Ein weitgehend vergessenes Kapitel des Zweiten Weltkrieges: Tessinerinnen und Tessiner unterstützten italienische Partisanen im Kampf gegen den Faschismus. Der Tessiner Historiker Rues spricht im Tagesgespräch mit Iwan Santoro über diese damals verbotene grenzüberschreitende Hilfe in Kriegszeiten. Rund zwei Jahre lang, bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, kämpften Partisanen im Gebiet um Domodossola nahe der Schweizer Grenze gegen italienische Faschisten und die deutsche Wehrmacht. Kurz vor Kriegsende entstand dort für wenige Wochen die freie Partisanenrepublik Ossola. Auch Tessinerinnen und Tessiner unterstützten den Widerstand. Sie schmuggelten Waffen über die Grenze und versteckten Partisanen vor den Faschisten. In der neutralen Schweiz war diese Form der Nachbarschaftshilfe jedoch verboten. Viele der Helferinnen und Helfer wurden deshalb bestraft. Mehr als 80 Jahre später sollen sie nun für ihr Engagement offiziell rehabilitiert werden. Der Nationalrat hat bereits zugestimmt. Der Ständerat dürfte der Rehabilitierung nächste Woche zustimmen. Der Tessiner Historiker Raphael Rues hat die Ereignisse in seinem Buch «Kampfzone Ossola» aufgearbeitet. Im Tagesgespräch mit Iwan Santoro erzählt er, wie nah die Wirren des Zweiten Weltkriegs damals an die Schweizer Grenze heranrückten.
Angst hat eine wichtige Funktion: Sie schützt uns vor Gefahren. Doch wo liegt die Grenze zwischen sinnvoller Vorsicht und übersteigerter Angst? Psychiater und Psychotherapeut Michael Rufer erklärt, warum ein gewisses Mass an Respekt vor Höhe gesund ist – und wann das Warnsystem trotzdem aus dem Gleichgewicht gerät. Gleichzeitig geben wir praktische Tipps: Wer lernt, Körpersignale richtig zu deuten, sich zu stabilisieren und den Fokus zu steuern, kann seine persönlichen Grenzen besser einschätzen, ohne sich einschränken zu lassen.
hr-Bigband feat. Trondheim Voices, cond. by John Hollenbeck, cresc... Biennale für aktuelle Musik, Centralstation Darmstadt, Februar 2026, Teil 2 | Die Trondheim Voices klingen wie kein Chor, den Sie jemals gehört haben. Sie sind ein Klangexperiment, geschaffen aus dem Zusammenspiel lebender Resonanzkörper, und gehen über die Grenzen der üblichen menschlichen Lautäußerungen hinaus. Angeschlossen an das Midtnorsk Jazzsenter, sind die Trondheim Voices seit 2001 aktiv und umfassen derzeit zehn Sängerinnen. Ihre Improvisationskonzerte sind ein einzigartiges musikalisches Erlebnis, balancierend auf der Grenze zwischen Konzert und Performance. (Sendung vom 14.6.)
Was passiert eigentlich an der Kaffeemaschine, im Flur oder zwischen zwei Meetings?Dort, wo keine offiziellen Protokolle geschrieben werden, keine E-Mails entstehen und trotzdem oft die spannendsten Gespräche stattfinden?In dieser Folge von Happy Business sprechen wir über den sogenannten Flurfunk – diesen informellen Austausch, der in jedem Unternehmen existiert und häufig mehr Einfluss auf Zusammenarbeit, Vertrauen und Unternehmenskultur hat, als uns bewusst ist. Gemeinsam schauen wir darauf, warum Flurfunk oft unterschätzt wird, wann er Menschen verbindet und warum er gleichzeitig Missverständnisse, Unsicherheiten und Gerüchte fördern kann. Außerdem teile ich persönliche Erfahrungen und Impulse, wie du bewusster mit diesen spontanen Begegnungen im Arbeitsalltag umgehen kannst. In dieser Folge erfährst du: Warum Flurfunk ein natürlicher Teil jeder Unternehmenskultur ist Wann informelle Gespräche Vertrauen und Verbindung schaffen Weshalb Missverständnisse häufig durch unklare Kommunikation entstehen Wie du bewusster mit Informationen, Gerüchten und spontanen Gesprächen umgehen kannst Meine Impulse für dich Frage nach, wenn du unsicher bist, ob etwas eine Information oder eine Aufgabe war. Sprich freundlich aus, wenn ein Gespräch für dich eine Grenze überschreitet. Sei präsent in Begegnungen und höre bewusst zu. Hinterfrage Informationen, bevor du sie weitergibst. Reflexionsfrage der Folge:Wie gehst du mit dem Flurfunk in deinem beruflichen Umfeld um – als Zuhörer, Gesprächspartner oder vielleicht sogar als Informationsquelle?Mein Fazit:Flurfunk lässt sich nicht verhindern – und vielleicht sollte er das auch gar nicht.Denn genau dort, wo Menschen spontan miteinander ins Gespräch kommen, entstehen oft Vertrauen, Ideen und echte Verbindungen.Die entscheidende Frage ist nicht, ob Flurfunk stattfindet, sondern wie bewusst wir damit umgehen.
Sende uns Deine NachrichtWas passiert, wenn die mächtigsten Akteure der Welt nicht mehr Regierungen, Zentralbanken oder Militärs sind, sondern Betreiber von Rechenzentren und Entwickler von Künstlicher Intelligenz?In dieser Episode taucht Norman Müller tief in die Frage ein, wie sich globale Machtstrukturen durch KI verändern. Aufbauend auf den Gedanken des Soziologen Prof. Dr. Thomas Druyen diskutieren wir, warum Rechenzentren, Halbleiterfabriken und Foundation Models zur strategischen Infrastruktur des 21. Jahrhunderts werden.Wir sprechen über die Entstehung einer neuen digitalen Elite, die Rolle von KI bei der Steuerung von Informationen und Wahrnehmungen sowie die Frage, ob Europa im globalen KI-Wettbewerb noch eine gestaltende Rolle spielen kann.Am Ende steht eine entscheidende Erkenntnis: Je leistungsfähiger KI wird, desto wichtiger werden jene Fähigkeiten, die Maschinen niemals übernehmen können.Hier geht's zum Artikel:https://ventureaibriefing.substack.com/p/die-neue-weltmacht-denkt-nicht-demokratisch00:00 Ein Gedankenexperiment zur Macht der Zukunft02:20 Infrastruktur versus künstliche Intelligenz04:30 Warum KI eine völlig neue Form von Macht schafft07:00 KI als Filter unserer Wirklichkeit08:30 Wie KI-Systeme trainiert werden10:00 Das Blackbox-Problem erklärt12:00 Wer bestimmt die Werte einer KI?14:00 Der globale Wettlauf um KI-Infrastruktur15:30 Europas Rolle im KI-Wettbewerb18:00 Können Maschinen Menschen ersetzen?18:45 Die unüberwindbare Grenze der KI: VerantwortungSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Wer nach Europa flieht, könnte künftig auf ein anderes System treffen: mehr Kontrollen, schnellere Entscheidungen, neue Verfahren direkt an der Grenze. Was bedeutet das für die Menschen, die hier Schutz suchen?**********Ihr hört: Moderation: Ilka Knigge Gesprächspartnerin: Alice Pesavento, Daten- und Investigativjournalistin Gesprächspartnerin: Ciara Cesaro-Tadic, Daten- und Investigativjournalistin**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Während deutsche Tennisbabos bei Zverev kollektiv den Puls verlieren, entwickelt sich der Dubai-Triathlon zur Mischung aus Sportevent und Orientierungslauf. Honestly, ein Triathlon in Dubai? Oh wei, oh wei? In Nordamerika zeigt die Bürokratie mehr Defensivqualitäten als Italien in den 90ern – iranische Groundhopper bleiben direkt an der Grenze hängen. Iranisches Catenaccio at it‘s best! Fipsi Amthor klatscht sich auf dem CDU-Parteitag gefühlt Richtung Kabinettsposten und „Lügenfritze“ hat das alles natürlich ganz genau auf dem Radar. Weniger unter diesem fliegt die WM 2026. Bei Jonas lodert das Turnierfieber bereits wie ein Vulkanausbruch im Vorgarten. Die Erkenntnis: Wer Ecuador oder die Elfenbeinküste unterschätzt, hat die letzten deutschen WM-Auftritte entweder verdrängt oder erfolgreich traumatherapiert. Denn es gibt keine Kleinen mehr, wissen wir spätestens seit Tante Käthe! Insgesamt mal wieder rapider Irrsinn zwischen Grand Slam, Grenzkontrolle, Gruppengegnern und Größenwahn. Eine Produktion von Flutlicht-Film in Zusammenarbeit mit AM|PM Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/SchlagUndFertig_Podcast Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://linktr.ee/SchlagUndFertig_Podcast
Wo entsteht das Böse? Kein Mensch kommt böse zur Welt. Jan Guillous Roman "Evil" zeigt, wie Gewalt durch Schweigen weitergegeben wird, wie Loyalität zur Mutter selbst dann hält, wenn alles in dir schreit und wie der Ausstieg aus einem Gewaltmuster aussehen kann, der nicht durch Kämpfen funktioniert, sondern durch Nicht-mehr-Mitmachen. Wichtiger Hinweis vorab Diese Folge berührt körperliche Gewalt gegen Kinder und institutionalisierte Gewalt. Wenn das bei dir etwas auslöst, hol dir bitte Unterstützung. Du bist nicht allein. Telefonseelsorge Deutschland: 0800 111 0 111 Telefonseelsorge Österreich: 142 Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen Deutschland: 08000 116 016 Frauen-Helpline Österreich: 0800 222 555 Weißer Ring: 116 006 Alle sind kostenlos, rund um die Uhr erreichbar und vertraulich. Was du aus dieser Folge mitnimmst Schweigen ist nie neutral. Es ist eine aktive Position im System. Eriks Mutter sitzt im Nebenzimmer und hört alles und schweigt. Das hält das Gewaltsystem aufrecht. Was wir nicht integrieren, geben wir weiter. Erik wird zum Anführer einer Gewaltbande in der Schule. Nicht weil ihm Mitgefühl fehlt, sondern weil seine Erfahrung keinen Weg nach außen findet. Eine Erfahrung erzeugt nicht automatisch Mitgefühl. Das ist eine der härtesten systemischen Wahrheiten. Erkennen reicht nicht. Erik sieht im Schaufenster sein eigenes Gesicht und seinen Stiefvater darin. Trotzdem schlägt er weiter. Veränderung kommt nicht durch Einsicht. Sie kommt durch Schmerz, durch Beobachtung und durch eine bewusste Entscheidung, nicht mehr mitzumachen. Aussteigen heißt nicht kämpfen. Er entzieht dem System die Energie, die es braucht, um zu funktionieren. Diese Form von Grenze ist systemisch radikal und sie bringt Dinge ins Wanken. Es kostet Mut, sein Kind nicht zu schlagen. Wer Gewalt erlebt hat, muss sich aktiv entscheiden, sie nicht weiterzugeben. Das ist Identitätsarbeit in der härtesten Form. Ein Satz, der das Buch und die Aufstellungsarbeit zusammenbringt: Du kannst nicht gegen ein System kämpfen, ohne das System zu werden. Erwähnt in dieser Folge "Evil" von Jan Guillou (1981, schwedisch "Ondskan"). Verfilmung 2003. Podcast-Empfehlung: "Dieser eine Moment" von Philip Fleiter — die Folge mit Svenja Beck, die aus einer narzisstischen Beziehung ausbrechen wollte und sehr lange gebraucht hat. Sie geht unter die Haut. Sehr empfehlenswert. https://open.spotify.com/episode/1aIcdKtt7XzFwh18SrRmI2?si=67b2d07709004f3c Folge 114 in dieser Rubrik: Systemisch gelesen — Jasmin Schreiber "Da, wo ich dich sehen kann" Orakel-Frage zum Schluss Welche Coaching-Floskel kannst du nicht mehr hören? Meine Antwort findest du am Ende. Wenn dich diese Folge berührt hat Schreib mir: anfrage@sophiemulla.com Oder auf Instagram: @die_aufstellerin.sophie.mulla Mehr von mir Website: sophiemulla.com SOS-Workbook für den Einstieg Neues Ich — 1:1 Identitätsarbeit, drei Monate, zehn Sessions Mulla Code — Ausbildung in systemischer Aufstellungsarbeit Systemisch fundiert. Ohne Esoterik. Präsenz statt Methode. Sonne im Herzen, deine Sophie
Der Marathonlauf scheint immer mehr zum Breitensport zu werden. Dafür sei der Marathon jedoch nicht gut geeignet, sagt Sportmediziner Ingo Froböse, Sporthochschule Köln. Für die meisten sei die Grenze der Gesundheit bei einem Halbmarathon erreicht. Von WDR 5.
Trotz Krieg wird die Fussballnationalmannschaft des Iran an der WM in den USA, Kanada und Mexiko teilnehmen. Das iranische Regime nutzt die WM für PR-Zwecke und dies obwohl die Nationalmannschaft im Land eigentlich gar nicht so beliebt ist. Was verspricht sich das Regime von der Teilnahme? Die iranische Fussballnationalmannschaft hat ihr Teamhotel ausserhalb der USA, in Mexiko, direkt an der Grenze. Für die Einreise an die WM-Gruppenspiele gelten für die iranische Mannschaft spezielle Regeln und direkt nach den Matches muss sie wieder abreisen. Im Iran selbst zelebriert das Regime die Mannschaft und deren Teilnahme an der WM. Die Spieler sollen den Iran stolz machen. In Bevölkerung sei das Nationalteam im Iran aber viel weniger beliebt als früher, sagt ein Sportjournalist im Podcast. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Text-/Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Ronny Blaschke, freier Sportjournalist ___________________ Team: - Moderation: Raphaël Günther - Produktion: Silvan Zemp - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Links: - SRF-Podcastserie «König Gianni - die Infantino-Story»: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. Ihr erreicht uns mit euren Fragen und Inputs per Mail an newsplus@srf.ch oder per Sprachnachricht an 076 320 10 37. News Plus von SRF erscheint jeden Wochentag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Ariel Winkler aus Haifa berichtet über die aktuelle Lage an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon. Dabei spricht er über einen handgeschriebenen Brief libanesischer Christen an israelische Soldaten. Die Botschaft ist überraschend und berührend zugleich: Dankbarkeit für den Kampf gegen die Hisbollah – verbunden mit der Bitte, sicher in die eigenen Häuser zurückkehren zu können. Warum unterstützen manche Christen im Libanon Israels Vorgehen gegen die Hisbollah? Welche Rolle spielt der Iran in diesem Konflikt? Und wie sollten Christen die Ereignisse aus biblischer Sicht einordnen? Ausserdem spricht Ariel über Gottes Treue zu Israel und erklärt anhand von 5. Mose 7,8, Maleachi 3,6 und Römer 11, warum er überzeugt ist, dass Gott Seinen Plan mit Israel nicht aufgegeben hat. HAT IHNEN DER PODCAST GEFALLEN?
Über 60% der Sportlerinnen sind inkontinent – ohne je schwanger gewesen zu sein. Das sind keine Ausnahmefälle, das ist Realität. Katharina und Dr. med Rieke Hermann sprechen in dieser Episode offen darüber, was Krafttraining, Tennis, Paddle und Sprungbelastungen wirklich mit Deinem Beckenboden machen und wie Du lernst, Deine persönliche Grenze zu spüren, bevor es zu spät ist. Das lernst Du in dieser Episode: Warum High-Impact-Sportarten wie Tennis, Volleyball oder Seilspringen den Beckenboden so stark belasten Was es bedeutet, den Druck im Bauch zu „halten" und wann Du anfängst, ihn nach unten zu schieben Warum in der Schwangerschaft progressives Training und Joggen kritisch sein können Wie ein Beckenboden-Check-up Dir zeigt, ob Du wirklich noch im grünen Bereich trainierst Was funktionelles Training von isoliertem Kegeltraining unterscheidet und warum beides seinen Platz hat Zeitmarken: 00:00 – Teaser: Druckhalten beim Sport – was das bedeutet 05:51 – Paddle, Tennis & Beckenboden: Warum abrupte Bewegungen so belastend sind 10:34 – Fitness-Influencerin mit Belastungsinkontinenz – der Weckruf 13:00 – Über 60% der Sportlerinnen inkontinent – was steckt dahinter? 17:05 – Krafttraining & Beckenboden: Wo ist die Maximalgrenze? 20:40 – Das Luftballon-Prinzip: So erkennst Du zu viel Druck 22:57 – Sport in der Schwangerschaft – was wirklich sinnvoll ist 26:57 – Funktionelles Training vs. Kegeltraining – was Du wirklich brauchst Erwähnte Ressourcen & Links:
Prähistorische Pfahlbauten im Inkwilersee wurden mit einem Drahtgeflecht vor dem Biber geschützt. Nun zeigt das Historische Museum Bern die Resultate der Arbeit und das neue Nebeneinander in dem kleinen See an der Grenze zum Kanton Solothurn. Weiter in der Sendung: · Ruf in die Woche: Das Bier des Bistums Freiburg. · Wetteraussichten für den Montag.
In dieser Folge sprechen wir über die schmale Grenze zwischen Erfolg und Misserfolg – besonders im Leistungssport. Unser Gast Korbinian Resch betreut seit fast zehn Jahren die Sparte Skilanglauf des DSV und gibt spannende Einblicke in seine Erfahrungen rund um die Olympiade. Mit etwas Abstand blicken wir auf Höhen und Tiefen dieser intensiven Zeit zurück. Dabei wird deutlich, wie nah Erfolg und Misserfolg oft beieinanderliegen – und welche entscheidende Rolle Osteopathie und therapeutische Begleitung dabei spielen können.
Die wahre Geschichte hinter der Gründung der Petrusbruderschaft (1988)Ein Ereignis. Zwei völlig unterschiedliche Deutungen.Für die einen: ein notwendiger Schritt, um den Glauben zu bewahren.Für die anderen: ein Bruch, der nicht zu rechtfertigen ist.1988 spaltet nicht nur eine Bewegung – es zwingt einzelne Menschen zu Entscheidungen, die ihr ganzes Leben verändern. Und genau dort beginnt diese Geschichte. Pater Recktenwald erzählt von einer Zeit, in der der Glaube nicht einfach vorausgesetzt werden konnte – sondern neu erkämpft werden musste.Ausgangspunkt ist kein theologisches Problem, sondern ein persönlicher Einschnitt: der Tod seines Vaters.Was folgt, ist eine radikale Suche nach Wahrheit – in einer Kirche, in der vieles unklar geworden ist:
Zwischen Wein und Bier verläuft in der Westpfalz nicht nur eine kulturelle, sondern auch eine kulinarische Grenze. Logisch, dass unser Genussforscher Thomas Vilgis ein regionales Gebäck kennt, das genau dort zuhause ist: Woi- und Bierknorzen. Dazu gibt es zweierlei Radieschenbutter – einmal klassisch pfälzisch mit dem ganzen Radieschen verarbeitet, einmal mit einem feinen japanischen Umami-Twist.
Sönke Torpus kennen viele noch als Frontmann von Torpus & the Art Directors. Nach dem Ende der Band hat er erst mal alles hingeschmissen, aufs Land gezogen, und sich als Produzent für andere Künstler gearbeitet, unter anderem für International Music und Tristan Brusch. Irgendwann hat ihn das Schreiben wieder eingeholt. Das Ergebnis ist Low Key Orchestra, sein neues Projekt mit dem isländischen Produzenten Helgi Helgasson. Das Debütalbum "before the reverb" erscheint am 26. Juni auf dem eigenen Label the resort. Aufgenommen hat Sönke es an der deutsch-dänischen Grenze, und man hört, dass da jemand ohne Erwartungsdruck gearbeitet hat. Die Musik klingt erstaunlich offen und international, irgendwo zwischen Big Thief, Bright Eyes und Whitney. Der Name ist tiefgestapelt, die Musik nicht. Wie aus dem Loslassen ein ganzes Album wurde und warum manchmal erst der Abstand zeigt, was zählt, erzählt uns Sönke in dieser Folge. Reinhören lohnt sich! Website: lowkeyorchestra.com Instagram: instagram.com/lowkeyorchestra YouTube: youtube.com/@lowkeyorchestra Vinyl kaufen via Bandcamp: lowkeyorchestra.bandcamp.com/album/before-the-reverb Zuletzt gehörte Alben Martin: M Lucky - Good Entertainment Sönke: Dan Auerbach - Waiting on a Song Dennis: Richard Wagner - Der Ring des Nibelungen Neue gekaufte Platten Martin: Kalle Mattson - Avalanche Sönke: Niels Frevert - Putzlicht Dennis: Blumfeld - Old Nobody Eine Lieblingsplatte von Sönke Midlake - Bamnan and Slivercork Unterstützt uns bitte mit einer Sterne-Bewertung sowie gerne auch einem Kommentar dazu bei Apple Podcasts (Link) oder Spotify (Link). Wir freuen uns darüber. Feedback, Wünsche oder Vorschläge zu Gästen dürft ihr uns gerne per Mail schreiben: kontakt@platten-panorama.de. Höre dir die Folge bei Apple, Google, Spotify, podcast.de, Deezer, Podimo, YouTube, Pocket Casts, Castbox oder direkt per RSS-Feed an. Zu jeder besprochenen Platte aus dem Panorama könnt ihr euch nun auch einen Song auf unserer Playlist bei Spotify anhören. Viel Spaß! Verwendet doch gerne diesen Affiliate-Link zum Onlineshop von JPC, wenn ihr eure Vinyl dort kauft. Mit der Nutzung dieses Links unterstützt ihr uns bei der Erstellung unseres Podcasts. Herzlichen Dank!
Ein Bauernhaus in Toblach, eine zugige Holzhütte – und Musik an der Grenze zum Unendlichen: Mahlers 9. Sinfonie klingt wie ein Abschied, aber auch wie ein letzter großer Liebesbrief an die Welt. Von Christoph Vratz.
Manche übergehen sich noch zu oft. Andere sind übervorsichtig & unsicher geworden. Eine sehr persönliche Geschichte über die feine Grenze zwischen gesundem Selbstschutz und der Art von Vorsicht, die uns von Lebendigkeit, Lust und echten Erfahrungen trennt.
Der Besenwagen stoppt kurz hinter der belgischen Grenze und klingelt bei bekannter Adresse unter dem Namen Rex. Tim Rex vom Team Visma | Lease a Bike ist nach dem Giro d‘Italia gerade zuhause angekommen und liegt mit deutlich entspannterem Gesichtsausdruck als beim Rennen durch Italien auf der Coach. Als Helfer von Jonas Vingegaard fuhr der Belgier im Ekeltritt 21. Etappen an dessen Seite und ist in seiner ersten Profisaison bereits Teil eines Grand Tour Sieges.
Schwarze Löcher verschlucken alles, sogar Licht. Was hinter ihrer unsichtbaren Grenze verschwindet, kommt nicht wieder heraus — zumindest nicht nach den Regeln der klassischen Physik. Doch wie erforscht man etwas, das man nicht direkt sehen kann? Und was passiert in einem Schwarzen Loch? (00:00:00) Einführung und Begrüßung (00:04:02) Schwarze Löcher und die Relativitätstheorie (00:11:27) Was ist der Ereignishorizont? (00:13:14) Was ist eine Singularität? (00:17:51) Nachweise von Schwarzen Löchern (00:23:27) Wie sind Schwarze Löcher entstanden? (00:31:25) Little Red Dots (00:33:24) Genzels Forschungsgeschichte (00:35:21) Sagittarius A* (00:37:42) Meilensteine bis zum Nobelpreis (00:44:07) Was ist die Hawking-Strahlung? (00:47:02) Was ist das Informationsparadoxon? (00:51:47) Gravitationswellen und Schwarze Löcher (01:01:00) Das Assoziationsspiel (01:10:29) Kindheit und Schule (01:18:24) Der Begriff „Schwarzes Loch“ (01:25:42) Glaube und Gott (01:28:40) Die Spektrum-Zukunftsmaschine (01:35:31) Verabschiedung und Eindrücke LINKS »Hartnäckige Unendlichkeiten im Gefüge der Raumzeit« Schwarze Löcher als Schlüssel zur Weltformel Spektrum Kompakt »Schwarze Löcher« Was steckt hinter den Little Red Dots? ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/die-grossen-fragen-der-wissenschaft-reinhard-genzel-schwarzes-loch
Markus Will, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Build Dir Deine Meinung: Microsoft will Windows zur KI-Agenten-Plattform machen – Auf der Entwicklerkonferenz Microsoft Build 2026 steht erneut Künstliche Intelligenz ganz oben auf der Agenda. Microsoft kündigt an, Windows zu einer nativen Agent-Runtime zu machen. Ist Windows damit noch ein Betriebssystem oder nur noch eine KI-Plattform? Wer profitiert wirklich von dieser Entwicklung – Entwickler oder vor allem Microsoft? - Falsch abgebogen? VW schränkt Zugriff auf Fahrzeugdaten ein – Durch eine plötzliche API-Änderung von Volkswagen haben Besitzer von Elektrofahrzeugen des Konzerns keinen Zugriff mehr auf ihre eigenen Fahrzeugdaten über Drittanbieter-Tools. VWs Vorgehen wirft die Frage auf, wie es mit dem Recht der Fahrzeugbesitzer auf einfachen Datenzugang steht. Haben Fahrzeugkäufer überhaupt ein Recht auf Echtzeit-Zugriff zu den Daten ihres eigenen Autos? Und setzt der EU Data Act hier wirklich wirksame Grenzen? - Gefährlich: US-Behörden beobachten Tech-Kritiker als Extremisten – Interne Dokumente von US-Sicherheitsbehörden wie dem Heimatschutzministerium und dem FBI zeigen, dass technikkritische Bewegungen unter Beobachtung stehen und intern vor einem wachsenden „Anti-Tech-Extremismus“ gewarnt wird. Dabei geraten auch ganz normale Protestveranstaltungen und öffentliche Versammlungen in den Fokus. Wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Technikkritik und dem, was Behörden als Extremismus einstufen? Und was bedeutet diese Entwicklung für die Meinungsfreiheit in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Markus Will, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Build Dir Deine Meinung: Microsoft will Windows zur KI-Agenten-Plattform machen – Auf der Entwicklerkonferenz Microsoft Build 2026 steht erneut Künstliche Intelligenz ganz oben auf der Agenda. Microsoft kündigt an, Windows zu einer nativen Agent-Runtime zu machen. Ist Windows damit noch ein Betriebssystem oder nur noch eine KI-Plattform? Wer profitiert wirklich von dieser Entwicklung – Entwickler oder vor allem Microsoft? - Falsch abgebogen? VW schränkt Zugriff auf Fahrzeugdaten ein – Durch eine plötzliche API-Änderung von Volkswagen haben Besitzer von Elektrofahrzeugen des Konzerns keinen Zugriff mehr auf ihre eigenen Fahrzeugdaten über Drittanbieter-Tools. VWs Vorgehen wirft die Frage auf, wie es mit dem Recht der Fahrzeugbesitzer auf einfachen Datenzugang steht. Haben Fahrzeugkäufer überhaupt ein Recht auf Echtzeit-Zugriff zu den Daten ihres eigenen Autos? Und setzt der EU Data Act hier wirklich wirksame Grenzen? - Gefährlich: US-Behörden beobachten Tech-Kritiker als Extremisten – Interne Dokumente von US-Sicherheitsbehörden wie dem Heimatschutzministerium und dem FBI zeigen, dass technikkritische Bewegungen unter Beobachtung stehen und intern vor einem wachsenden „Anti-Tech-Extremismus“ gewarnt wird. Dabei geraten auch ganz normale Protestveranstaltungen und öffentliche Versammlungen in den Fokus. Wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Technikkritik und dem, was Behörden als Extremismus einstufen? Und was bedeutet diese Entwicklung für die Meinungsfreiheit in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
Schwarze Löcher verschlucken alles, sogar Licht. Was hinter ihrer unsichtbaren Grenze verschwindet, kommt nicht wieder heraus — zumindest nicht nach den Regeln der klassischen Physik. Doch wie erforscht man etwas, das man nicht direkt sehen kann? Und was passiert in einem Schwarzen Loch? (00:00:00) Einführung und Begrüßung (00:04:02) Schwarze Löcher und die Relativitätstheorie (00:11:27) Was ist der Ereignishorizont? (00:13:14) Was ist eine Singularität? (00:17:51) Nachweise von Schwarzen Löchern (00:23:27) Wie sind Schwarze Löcher entstanden? (00:31:25) Little Red Dots (00:33:24) Genzels Forschungsgeschichte (00:35:21) Sagittarius A* (00:37:42) Meilensteine bis zum Nobelpreis (00:44:07) Was ist die Hawking-Strahlung? (00:47:02) Was ist das Informationsparadoxon? (00:51:47) Gravitationswellen und Schwarze Löcher (01:01:00) Das Assoziationsspiel (01:10:29) Kindheit und Schule (01:18:24) Der Begriff „Schwarzes Loch“ (01:25:42) Glaube und Gott (01:28:40) Die Spektrum-Zukunftsmaschine (01:35:31) Verabschiedung und Eindrücke LINKS »Hartnäckige Unendlichkeiten im Gefüge der Raumzeit« Schwarze Löcher als Schlüssel zur Weltformel Spektrum Kompakt »Schwarze Löcher« Was steckt hinter den Little Red Dots? ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/die-grossen-fragen-der-wissenschaft-reinhard-genzel-schwarzes-loch
Markus Will, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Build Dir Deine Meinung: Microsoft will Windows zur KI-Agenten-Plattform machen – Auf der Entwicklerkonferenz Microsoft Build 2026 steht erneut Künstliche Intelligenz ganz oben auf der Agenda. Microsoft kündigt an, Windows zu einer nativen Agent-Runtime zu machen. Ist Windows damit noch ein Betriebssystem oder nur noch eine KI-Plattform? Wer profitiert wirklich von dieser Entwicklung – Entwickler oder vor allem Microsoft? - Falsch abgebogen? VW schränkt Zugriff auf Fahrzeugdaten ein – Durch eine plötzliche API-Änderung von Volkswagen haben Besitzer von Elektrofahrzeugen des Konzerns keinen Zugriff mehr auf ihre eigenen Fahrzeugdaten über Drittanbieter-Tools. VWs Vorgehen wirft die Frage auf, wie es mit dem Recht der Fahrzeugbesitzer auf einfachen Datenzugang steht. Haben Fahrzeugkäufer überhaupt ein Recht auf Echtzeit-Zugriff zu den Daten ihres eigenen Autos? Und setzt der EU Data Act hier wirklich wirksame Grenzen? - Gefährlich: US-Behörden beobachten Tech-Kritiker als Extremisten – Interne Dokumente von US-Sicherheitsbehörden wie dem Heimatschutzministerium und dem FBI zeigen, dass technikkritische Bewegungen unter Beobachtung stehen und intern vor einem wachsenden „Anti-Tech-Extremismus“ gewarnt wird. Dabei geraten auch ganz normale Protestveranstaltungen und öffentliche Versammlungen in den Fokus. Wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Technikkritik und dem, was Behörden als Extremismus einstufen? Und was bedeutet diese Entwicklung für die Meinungsfreiheit in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Die dänischen Post-Punk-Dandys Iceage taumelten schon immer auf der Grenze zwischen Anmut und Zusammenbruch. Mittlerweile befindet sich das gesamte Welttheater genau auf diesem Limit, also wird erst recht auf dem Grat getanzt. Ein Energieausbruch. Ein Spontan-Album. Geschrei. Geflöte. Grazie. Hört heute im Sounds! einige Highlights aus «For Love of Grace & the Hereafter» - ein Album, das auch wunderbar an Sänger Elias Bender Rønnenfelts folk-inspirierte Solo-Projekte «Heavy Glory» (2024) und «Speak Daggers» (2025) anknüpft.
Rumänien hat die russische Herkunft der nahe der rumänisch-ukrainischen Grenze in ein Wohnhaus eingeschlagenen Drohne bestätigt. Die NATO bestätigt auch, dass die in ein Wohnhaus in Rumänien eingeschlagene Drohne aus Russland stammt. Zwei Menschen wurden verletzt, zudem brach ein Feuer aus. Moskau weist eine eindeutige Zuordnung bislang zurück und fordert weitere Beweise.
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
01.06.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.
Mit P. Leopold Kropfreiter SJM Katholische Kirche in Kasachstan - das klingt für viele zunächst exotisch. Doch mitten in Zentralasien, im Norden des Landes nahe der russischen Grenze, lebt eine kleine, aber erstaunlich lebendige Kirche. Der österreichische Missionar Pater Leopold Kropfreiter begleitet dort katholische Gemeinden, leitet eine Schule und erlebt, wie Menschen in einem von sowjetischer Vergangenheit und muslimischer Kultur geprägten Land neu nach Glauben und Orientierung suchen. Davon berichtet er uns in dieser Sendung.
Diese Folge ist anders als die meisten.Kein klassisches Interview, sondern ein Live-Gespräch, aufgenommen beim Special Confidential Forum der Level Up HR Community in München. Es ist der Auftakt einer dreiteiligen Reihe. Die nächsten beiden Teile entstehen in Köln und Stuttgart.Den Ausgangspunkt für dieses Gespräch bilden Thesen, die Cawa Younosi beim vergangenen Level Up HR Summit aufgestellt hatte. Dort hatte er provokante Fragen zur Zukunft von HR in den Raum gestellt, die bei vielen Teilnehmenden nachgewirkt haben. Das Special Confidential Forum in München war die Gelegenheit, genau diese Fragen weiterzudenken und mit konkreten Perspektiven aus der Praxis zu füllen.Dafür hat Johannes Füß vier HR-Führungskräfte zusammengebracht, die das Thema aus sehr unterschiedlichen Kontexten kennen. Cawa Younosi, Managing Director bei der Charta der Vielfalt. Rebecca Koch, Chief People Officer bei der Nemetschek Group. Matthias Kempf, Chief People Officer bei der Knauf Group. Und Julia Küting, Gründerin von impactive leadership advisory und zweifache Beirätin.Die Runde nähert sich gemeinsam vier Themen, die HR-Führungskräfte kennen, egal in welchem Unternehmen sie arbeiten. Strategischer Anspruch versus operative Realität. Die Frage, wie viel Führungsverantwortung wirklich bei HR liegen sollte. Die Rolle von HR in der Kulturgestaltung. Und schließlich KI und Digitalisierung, und was das für die Funktion konkret bedeutet.Keine fertigen Antworten, aber ehrliche Perspektiven aus der Praxis. Genau das macht diese Folge besonders.In dieser Folge geht es um folgende Schwerpunkte:1) Warum HR trotz gutem Willen oft operativ bleibt und was sich strukturell ändern müsste2) Wo die Grenze zwischen HR-Unterstützung und Führungsverantwortung wirklich liegt3) Warum HR kein Kulturarchitekt ist, aber eine tragende Rolle in der Kulturgestaltung hat4) Was Konsequenz mit Kulturarbeit zu tun hat und warum sie der entscheidende Hebel ist5) Wie KI transaktionale HR-Arbeit verändern wird und welche Rollen wirklich betroffen sind___________Du möchtest das Gespräch weiterführen? Dann melde dich direkt bei den Gästen dieser Folge:Cawa Younosi: https://www.linkedin.com/in/cawa-younosi/ Rebecca Koch: https://www.linkedin.com/in/dr-rebecca-koch/ Matthias Kempf: https://www.linkedin.com/in/matthias-kempf/ Julia Küting: https://www.linkedin.com/in/juliakueting/ _____Über unseren Host Johannes Füß:Johannes ist Senior Vice President von EGYM Wellpass, dem Marktführer für Corporate Health Benefits. Auch wenn er eine Schwäche für Schokolade hat, ist Johannes' Bewusstsein für Gesundheit groß: Wenn der gebürtige Münchner nicht gerade dabei ist, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Teams physisch und mental gesund zu halten, verbringt er seine Zeit aktiv in den Bergen - am liebsten mit seiner Familie.Melde dich bei Johannes Füß auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/johannes-f%C3%BC%C3%9F/ _____Für weitere Perspektiven dazu, wie Führungskräfte Themen wie dieses angehen, folge der Level Up HR Community auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/level-up-hr-community/
Der Möglichmacher Podcast mit Jan Schmiedel - Erkennen ist krasser als tun!
In dieser besonderen Folge von „Gedankenkompass mit Jan Schmiedel" wird aus einem Podcast ein Raum am Lagerfeuer. „Tischgespräch mit Yvonne - Die Lesung" führt mitten hinein in zwei Bücher, zwei Lebenswege und zwei Wendepunkte, an denen das Leben jede Rolle durchdringt. Yvonne liest aus ihrem Buch: "Ich mach´s jetzt einfach" über Verlust, Trauer, Flucht, Alleinsein und die stille Erkenntnis: Ich bin in mir zu Hause. Jan liest aus „Wo das Licht die Schatten berührt" und erzählt von einem Moment, in dem aus innerer Dunkelheit ein klares Ja zum Leben wurde. Diese Folge ist intensive Kost für Menschen, die echte Geschichten vertragen. Hier geht es um mentale Intelligenz jenseits schöner Konzepte, um mentale Gesundheit als ehrliche Begegnung mit dem eigenen Inneren, um Selbstermächtigung aus der Tiefe, um Perspektivwechsel durch gelebte Erfahrung und um Transformationsprozesse, die im Körper, im Herzen und im Alltag beginnen. Wer Lebensgeschichten als netten Inhalt konsumiert, wird hier schnell an seine Grenze kommen. Wer spürt, dass Wahrheit mehr bewegen kann als jede Methode, findet in dieser Lesung etwas Wertvolles. Es geht um Muster, Angst, Widerstand, Verkörperung, Trauer, Dankbarkeit und um die Frage, was ein Mensch erkennt, wenn er aufhört, sich selbst auszuweichen. Es geht um das, was bleibt, wenn äußere Sicherheiten wegfallen und eine neue innere Ordnung entstehen will. Diese Folge ist eine Einladung an alle, die an einem Wendepunkt stehen, an alle, die spüren, dass ihr Leben nach mehr Wahrhaftigkeit ruft, und an alle, die begreifen wollen, warum echte Geschichten eine Kultur wieder menschlicher machen können. Hier geht es zum Buch von Yvonne: https://www.amazon.de/Ich-mach%C2%B4s-jetzt-einfach-Schritt/dp/3912152047 Hier geht es zum Buch von Jan: https://buchshop.bod.de/catalogsearch/result/?q=Jan+Schmiedel Jan, der moderne Skalde - Worte, die wirken! Ich bin Jan Schmiedel, ein moderner Skalde. Meine Reise ist meine Botschaft – eine Suche nach Klarheit, Wahrheit und dem Mut, sich selbst zu begegnen. In einer Welt, die dich mit Erwartungen und Lärm überflutet, glaube ich daran, dass wahre Freiheit nur entsteht, wenn du bereit bist, deine eigene Dunkelheit zu durchschreiten und dein Licht zu entdecken. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Authentizität. Nicht darum, zu gefallen, sondern darum, zu erkennen, wer du wirklich bist. Ich lade dich ein, die Ketten zu sprengen, die du dir selbst angelegt hast, und den Weg zu gehen, der nur dir gehört. Gemeinsam erforschen wir die Pfade, die zu deinem wahren Selbst führen. Es geht nicht darum, etwas zu tun – es geht darum, zu sein. Zu fühlen. Zu wachsen. Die Weisheit liegt nicht in der Antwort, sondern in der Frage, die du dir selbst stellst. Wenn du bereit bist, die Masken fallen zu lassen und dich deiner eigenen Wahrheit zu stellen, begleite ich dich. Nicht als Lehrer, sondern als Weggefährte. Dein Licht und deine Freiheit sind keine Ziele – sie sind bereits in dir. Mein Weg hat mich dazu gebracht, dass ich eine schwere Depression mit suizidalität und einer komplexern Traumafolgestörung selber geheilt habe. Wahre Freiheit beginnt mit radikaler Ehrlichkeit – dir selbst gegenüber. #Selbsterkenntnis #JanSchmiedel #ErkennenIstLeben #MentaleFreiheit #Transformation #Perspektivwechsel #Selbstermächtigung #AuthentischSein #LebenImLicht
Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Deutschland ist ein Hightech-Land. Aber ist das auch im Vertrieb so? Wenn ich mir die meisten Vertriebsorganisationen anschaue, dann sieht das Organigramm aus wie vor 20 oder 30 Jahren. Im Jahr 2026, wo alle von KI im Vertrieb, Social Media und Digitalisierung sprechen, kann das eigentlich gar nicht sein. Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Markus Milz, einem der profiliertesten Vertriebsexperten Deutschlands. Wir zeigen dir fünf konkrete Hebel, mit denen du deinen Vertrieb fit für die Zukunft machst – ohne dabei dein Unternehmen auf den Kopf zu stellen. Es geht um echte Praxisbeispiele, neue Tools und eine ehrliche Bestandsaufnahme, warum gerade der deutsche Mittelstand beim Thema digitale Transformation oft hinterherhinkt. Du erfährst, was Jeff Bezos mit seinem Projekt Prometheus vorhat, warum Social Listening dein Cold Calling ersetzt und wie ein digitaler Assistent dir den Vertriebsalltag dramatisch erleichtert. Warum Deutschland im Vertrieb (noch) kein Hightech-Land ist Wir reden so gerne über unsere Ingenieurskunst, unsere Maschinen, unseren Hidden Champions. Und ja, in der Produktion und teilweise in der Logistik sind wir wirklich vorne dabei. Aber wenn ich mir den Vertrieb in den meisten Unternehmen anschaue – Software ausgenommen, und auch da gibt es Licht und Schatten – dann müssen wir ehrlich sein: Im Vertrieb sind wir kein Hightech-Land. Und das ist verrückt, denn Vertrieb ist die wichtigste Funktion im Unternehmen. Sales solves everything. Wenn der Umsatz nicht da ist, sind alle anderen Themen meistens auch nicht mehr viel wert. Markus Milz bringt es auf den Punkt: Er fragt in seinen Keynotes regelmäßig sein Publikum, wer der Meinung sei, dass sich die Welt in den letzten sechs Jahren drastischer geändert habe als in den 25 Jahren davor. 95 Prozent heben die Hand. Dann fragt er, wer das super findet. Da heben nur noch zögerlich 10 Prozent die Hand. Die meisten finden das eher doof – aber kannst du nicht ändern. Die entscheidende Frage ist die nächste: Hast du in den letzten sechs Jahren deinen Vertrieb, deine Strategie, dein Geschäftsmodell drastischer geändert als in den 30 Jahren davor? Da gucken die Leute meistens betreten auf den Boden. Nicht so richtig. Und genau das ist das Problem. Die Geschwindigkeit der Veränderung wird massiv unterschätzt Schau dir an, wie lange Technologien historisch gebraucht haben, sich durchzusetzen. Die Elektrizität: Edison erfand 1880 die Glühbirne. Erst 40 Jahre später war die Welt halbwegs elektrisch. Innovationen brauchten in der Regel fünf bis zehn Jahre, um sich durchzusetzen. Und dann kam ChatGPT. Zwei Monate bis zu 100 Millionen Usern. Heute, keine drei Jahre später, sind wir bei 1,2 Milliarden Usern. Das ist eine Geschwindigkeit, die alles, was wir bisher kannten, in den Schatten stellt. Wenn ich dann ins Publikum frage, wer KI auf dem Handy hat, melden sich 90 bis 95 Prozent. Frage ich, wer es richtig beruflich nutzt, sind es nur noch 20 Prozent. Die meisten nutzen es für Kochrezepte oder ihr Fitnessprogramm. Beruflich – oder gar im Sales – herrscht große Zurückhaltung. Vielleicht mal eine E-Mail schreiben lassen, mal etwas zusammenfassen. Aber dann ist meistens Schluss. Und das ist schade. Denn da fängt es ja erst an. Warum der deutsche Mittelstand zögert: Das Klopapier-Phänomen Markus erzählt eine wunderbare Anekdote von seinem Kollegen Professor Clemens Gewittke: Warum haben die Menschen während Corona eigentlich Klopapier gekauft? Weil Menschen aktionistisch getrieben sind. Wenn etwas Neues kommt und ich nicht weiß, was zu tun ist, mache ich irgendwas. In Frankreich kauften die Leute Rotwein und Kondome. In Amerika wahrscheinlich Waffen. In Deutschland eben Klopapier. Genau das beobachten wir aktuell beim Thema KI im Vertrieb: Es wird Klopapier gekauft. Irgendwas wird ohne Sinn und Verstand probiert. Das hat strukturelle Gründe. Deutschland hat in den letzten 80 Jahren enormen Wohlstand aufgebaut. Drei Millionen Unternehmen, viele Hidden Champions. Und wer viel hat, hat auch viel zu verlieren. Hinzu kommen die etablierten Sätze: „Es hat noch immer gut gegangen." Oder: „Das dürfen wir nicht wegen DSGVO." „Wo werden die Daten gespeichert?" „Das halluziniert doch." „Da gibt es Risiken und Nebenwirkungen." Und vor allem: „Ich will keine Fehler machen." Die deutsche Fehlerkultur als Bremse Eine durchschnittliche Buying-Center-Größe hat sich in den letzten 40 Jahren von drei auf 13 Personen erhöht. 10 Menschen mehr, die in eine Entscheidung eingebunden sind. Warum? Weil keiner mehr Risiken übernehmen will. Aus Angst, Fehler zu machen und damit die Karriere zu ruinieren, wird lieber gar nichts entschieden als das Falsche. Ich habe einen Kunden, der hat die Handynummern seiner Kunden aus dem CRM gelöscht, weil er sie ja nicht besitzen darf. Juristisch vielleicht korrekt – aber bringt das wirklich nach vorne? Eine Statistik bringt es auf den Punkt: 65 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben schon einmal eine Investitionsentscheidung wegen DSGVO nicht getroffen. Das läuft möglicherweise nicht ganz in die richtige Richtung. Während wir hier diskutieren, ob Daten auf deutschen oder amerikanischen Servern liegen, baut Jeff Bezos gerade einen 102-Milliarden-Dollar-Fonds auf, um genau diese zögerlichen Unternehmen zu kaufen. Projekt Prometheus: Wenn Bezos vor der Tür steht Jeff Bezos hat einen Fonds aufgelegt, den er Projekt Prometheus genannt hat. 102 Milliarden Dollar. Nicht nur er, ein paar andere sind auch dabei. Der Plan: Gute deutsche und europäische Unternehmen kaufen, bei denen echtes Know-how vorhanden ist – Ingenieurskultur, gute Hardware, tolle Maschinen –, die aber digital und vertrieblich schwach aufgestellt sind. Diese Unternehmen werden gekauft, in die Digitalisierung gebracht und ihr Wert wird auf das 10-, 20-, 50- oder 100-fache skaliert. Deutschland mit dem größten Mittelstand und den meisten Hidden Champions ist für Bezos ein Traumland. Und jetzt hast du als mittelständischer Unternehmer zwei Möglichkeiten: Du wartest, bis Bezos anruft. Oder du nimmst das Thema selbst in die Hand. Stell dir vor, Bezos ruft dich an und sagt: „Ich habe gerade zehn Unternehmen gekauft. Mach die mal fit. Digital, vertrieblich." Wenn du wartest, kauft er deinen Wettbewerber – und dann hast du ein echtes Problem. Das Gute: Du kannst heute mit relativ geringen finanziellen Mitteln sehr viel erreichen. KI ist ein Meister darin, Massendaten zu verarbeiten, zu aggregieren und zu intelligenten Strukturen zusammenzufassen. Was früher Konzernen vorbehalten war, kann heute auch ein 50-Mann-Mittelständler nutzen. Du musst es nur tun. Hebel 1: Inspiration tanken – die Reise nach Aarhaus Wie alles im Leben beginnt auch die Veränderung mit einer Emotion. Mit dem Gefühl: Worüber rede ich eigentlich? Wo will ich hin, wenn ich von Digitalisierung spreche? Wenn du heute zehn Unternehmen fragst, ob sie eine Digitalstrategie haben, sagen alle ja. Bittest du sie zu definieren, was sie meinen, bekommst du zehn komplett unterschiedliche Antworten. Markus empfiehlt einen Besuch in Aarhaus im Münsterland. Eine 40.000-Einwohner-Stadt direkt an der holländischen Grenze, die als digitalste Stadt Deutschlands gilt. Die Idee dort: Alles ist mit allem vernetzt. Du brauchst eine einzige App auf deinem Handy. Damit gehst du in den Supermarkt – ohne Geld, ohne Personal. Du gehst ins Hotel, ins Restaurant, ins Fitnessstudio. Du leihst dir Fahrräder oder Autos aus. Eine App, eine Verbindung. Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personaldisposition – alles funktioniert ohne menschlichen Einsatz. KI macht uns wieder menschlicher Jetzt denkst du vielleicht: Total entmenschlicht. Ich sehe das anders. KI ist die Chance, dass wir Menschen wieder menschlicher werden. Wir werden von all dem Mist entlastet, auf den niemand Lust hat – Besuchsberichte schreiben, CRM pflegen, Buchhaltungsbelege sortieren. Stattdessen können wir uns auf das konzentrieren, was nur Menschen können: miteinander reden, Mittagessen gehen, ein Bier trinken, echte Beziehungen aufbauen. Gerade im Vertrieb ist das der eigentliche Wertbeitrag. Hinter Aarhaus steht Tobias Groten, der Chef von Tobit. Das Unternehmen hat in den 80ern und 90ern mit Fax-Software begonnen und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Heute haben sie eine eigene KI namens Sidekick. Immer wenn in Aarhaus ein Supermarkt, ein Kiosk, ein Hotel oder ein Restaurant pleite ging, hat Tobias gesagt: „Dann nehme ich das." Und weil er kein Hotelier oder Gastronom ist, sondern Techie, hat er das Konzept Hotel komplett neu gedacht. Das ist Disruption: nicht kontinuierliche Verbesserung, sondern radikales Neudenken. Hebel 2: Social Listening – Leads auf dem Silbertablett Wenn ich in einen mittelständischen Maschinenbauer komme und frage, was seine fünf Hauptvertriebskanäle für neue Projekte sind, höre ich in 95 Prozent der Fälle: Messen, Anfragen, Ausschreibungen, internationale Handelsvertreter und ein bisschen Cold Calling. Das war vor 20 oder 30 Jahren genauso. Wir sind aber im Jahr 2026. Schau dir das Organigramm an: Hier ist Marketing, das macht ein bisschen Homepage und Social Media. Hier ist Vertrieb, der geht raus oder macht das, was er immer gemacht hat. Das kann doch im Zeitalter von KI im Vertrieb nicht mehr sein. Ein konkretes Beispiel von Markus: Er hat einen Catering-Anbieter betreut. Was macht so ein Unternehmen normalerweise? Cold Calling. 100 Anrufe: „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." – „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." Mit etwas Glück sagen zwei oder drei „Lass uns mal sprechen" und am Ende gewinnst du vielleicht einen Kunden. Streuverlust: 98 Prozent. Demotivierend für jeden Vertriebler. So funktioniert modernes Social Listening Jetzt der neue Weg: Massenhaft Daten sind in Social Media verfügbar. Menschen gehen jeden Tag in Kantinen und schreiben auf Facebook oder Instagram, ob es geschmeckt hat oder nicht. KI aggregiert diese Daten. Du stellst fest: Bei Unternehmen XY haben sich in den letzten 12 Monaten 47 Mitarbeiter negativ über das Essen geäußert. Das ist ein klares Signal. Gleichzeitig schaut die KI in Pressemitteilungen: 2022 wurde ein Vierjahresvertrag mit dem aktuellen Caterer abgeschlossen. Der läuft 2026 aus. Die KI identifiziert das Buying Center und liefert dir den Hauptentscheider Peter Mayer inklusive Persönlichkeitsprofil: faktenbasiert, braucht erst Vertrauen, am besten Testimonials einsetzen. Das ist, als würde ein Freund anrufen und dir den perfekten Lead servieren – nur dass du diesen Freund nicht mehr brauchst. Du bekommst es systematisch jeden Tag, jede Woche geliefert. Statt 100 unqualifizierten Calls hast du fünf bis sieben hochwertige Leads. Du bist deutlich effizienter, weil du dich mit mehr interessierten Kunden beschäftigst. Und dein Team muss mental nur noch fünf statt 97 Absagen verarbeiten. Das Thema Resilienz spielt plötzlich eine ganz andere Rolle. Die Konsequenz: Sales und Marketing wachsen zusammen. Marketing liefert dem Vertrieb vorqualifizierte Leads. Du brauchst neue Strukturen – eine aggregierte Abteilung, die Datenmanagement, Sales, Marketing, KI und Digitalisierung unter einem Hut vereint. Mit alten Strukturen geht das nicht. Hebel 3: Das externe Lab – raus aus der Lähmung Warum wird das alles in deutschen Unternehmen so selten systematisch angegangen? Weil zehn Leute mitzureden haben. Weil der Betriebsrat viele Sachen nicht will. Wegen DSGVO, Compliance, Governance. Wegen der Fehlerkultur: Hier sind 100.000 Euro, berichten Sie in drei Monaten. Wenn dann noch keine richtigen Erfolge da sind – zack, ist die Karriere ruiniert. Aus diesen Gründen passiert intern relativ wenig. Oder es wird Klopapier gekauft. Markus' Lösung: ein externes Lab, analog zum Fraunhofer-Prinzip. Du lagerst die Entwicklung aus. Dort gelten komplett andere Spielregeln als im Mutterunternehmen: So baust du ein externes Innovationslab für deinen Vertrieb auf: 30-Tage-Entscheidungsregel: Innerhalb von 30 Tagen muss eine Entscheidung über jede Idee getroffen sein. Kein endloses Hin und Her. 90-Tage-Pilot: Innerhalb von 90 Tagen ist der Use Case pilotiert. Geschwindigkeit ist alles. Datenschutz extern lösen: Das Lab kümmert sich um DSGVO, Betriebsrat und Compliance – nicht deine interne IT. Use Cases systematisch bewerten: Wie groß ist der Impact? Wie hoch der Aufwand? Was ist das beste Verhältnis? Zurück ins Unternehmen: Wenn die Lösung läuft, holst du sie zurück und skalierst sie. Mit diesem Ansatz externalisierst du das, was du intern nicht hinbekommst. Im Lab sitzen Dienstleister, Kollegen vom Kunden und Experten. Sie definieren Use Cases, erstellen eine Roadmap und bringen die Themen schnell auf die Straße. Nach 90 Tagen hast du mega qualifizierte Leads, mega qualifizierte Tools und mega qualifizierte Prozessoptimierungen. Nicht nur im Vertrieb, sondern auch im Einkauf, in HR, in der Unternehmenskommunikation. Hebel 4: Schnittstellenprobleme mit KI lösen Jeder, dem ich das erzähle, sagt zunächst: „Bei uns ist das aber anders. Unsere Branche ist speziell. Unsere Kunden sind anders." Die grundlegenden Dinge bleiben aber gleich. Was sich in fast allen Branchen findet: eine Branchensoftware als zentrales System, dazu DATEV, Excel-Listen, diverse Spezialtools – und die reden kaum miteinander. Ein Beispiel aus der Sicherheitsbranche: Bei einem Großeinsatz wird zuerst ein Angebot an den Kunden erstellt. Dann folgt die Planung für das konkrete Event. Anschließend kommt die Zeiterfassung mit den Logins der eingesetzten Mitarbeiter. Glaubst du, es gibt einen vernünftigen Abgleich zwischen diesen Systemen? Fehlanzeige. Genau hier kommt KI ins Spiel: Sie führt verschiedene Systeme über Schnittstellen zusammen, die vorher nicht miteinander gesprochen haben. Vom analogen Mist zum optimierten Prozess Wichtig: Wenn du einen schlechten analogen Prozess einfach nur digitalisierst, hast du einen schlechten digitalen Prozess. Das bringt nichts. Die Zeitenwende ist der optimale Zeitpunkt, dein Unternehmen neu zu denken. Erst optimierst du die Prozesse und Strukturen. Dann digitalisierst du sie. Dann bringst du KI ins Spiel. Und wenn du das gemacht hast, hast du im Zweifel ein Tool, das du 1.000 anderen Unternehmen deiner Branche auch verkaufen kannst. Riesige Vertriebschancen. Ein konkretes Beispiel aus meinem Alltag: Früher war meine Kreditkartenabrechnung ein Riesenthema. Belege sammeln, am Ende des Quartals kam der Buchhalter, fragte nach fehlenden Belegen – mit wem warst du wann essen? Riesenaufwand. Heute habe ich eine App. Beim Bezahlen geht sofort ein Fenster auf: Beleg fotografieren, Gesprächspartner eintragen. Das CRM greift zu, ordnet einen Buchungssatz zu und schiebt alles automatisch in DATEV. Digitalisierter Prozess. Schneller, besser und am Ende auch billiger – weil die Buchhaltung hinten raus weniger Arbeit hat. Hebel 5: Dein digitaler Vertriebsassistent – treffe Alfred Die fünfte und letzte Stufe ist die Königsdisziplin: ein agentic AI-System, das wirklich für dich arbeitet. Markus und sein Sohn sind beide Batman-Fans. Bekanntlich heißt Batmans Butler Alfred. Genau so haben sie ihren neuen Kollegen genannt. Alfred basiert auf Open-Source-Architektur und hat alle großen Large Language Models angebunden: Gemini, Claude, Perplexity, ChatGPT, Grok. Alfred entscheidet selbst, welches Modell für welche Aufgabe am besten geeignet ist – oder am kostengünstigsten arbeitet. So sieht ein typischer Arbeitstag aus: Markus ist beim Kunden, auf dem Rückweg spricht er über WhatsApp in sein Handy: „Alfred, ich bin in 20 Minuten im Büro. Bestell beim Inder über Lieferando ein Chicken Tikka Masala. Und ich habe mit dem Kunden gerade ein größeres Projekt besprochen – Bedarfsanalyse, Workshop, Mitarbeiterinterviews, dann Training. Erstell schon mal das Angebot, du hast alle Daten." Wenn Markus im Büro ankommt, ist das Angebot zu 90 Prozent fertig. Die menschliche Verbesserungskompetenz bleibt entscheidend Wir Menschen haben eine sehr überschaubare Erstellungskompetenz. Wenn ich vor einem leeren Blatt Papier sitze und ein Marketingkonzept entwickeln soll, brauche ich Stunden. Eine KI liefert mir mit dem richtigen Befehl in Minuten eine 80-Prozent-Lösung. Was Menschen aber wirklich gut können, ist die Verbesserungskompetenz. Aus der 80-Prozent-Lösung machst du mit deiner Expertise eine 100-Prozent-Lösung. Genau deshalb glaube ich übrigens fest, dass das Thema KI im Vertrieb nicht den Tech-Companies gehört, sondern den Experten, die das Unternehmen, den Mittelstand, den Kunden verstehen. Programmieren musst du heute nicht mehr können. Das macht die KI für dich. Aber du musst das Geschäftsmodell verstehen, Erfahrungswissen mitbringen und die Kunden kennen. Auf dieser Basis bauen wir saubere Strukturen und saubere Prozesse. Mein Tipp aus dem Alltag: Wann immer mir jemand eine Aufgabe stellt, über deren Beantwortung ich länger als fünf Sekunden nachdenken müsste, mache ich das sofort mit meinem KI-Agenten. Die 5-Sekunden-Regel ist Gold wert. Quick Takeaways: Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick Geschwindigkeit als entscheidender Faktor: ChatGPT erreichte in 3 Jahren 1,2 Milliarden Nutzer – Veränderungen geschehen heute exponentiell schneller als früher. Klopapier-Falle vermeiden: Aktionismus ohne Strategie schadet mehr, als er nützt. Erst Vision, dann Struktur, dann Tools. Social Listening schlägt Cold Calling: Hochqualifizierte Leads auf dem Silbertablett statt 98 Prozent Streuverlust. Externes Lab nutzen: Was intern nicht geht, kannst du auslagern – mit 30-Tage-Entscheidungen und 90-Tage-Piloten. Strukturen neu denken: Marketing, Sales, Datenmanagement und KI gehören in eine integrierte Einheit – nicht in Silos. Digitaler Assistent als Game Changer: Ein agentic AI-System wie „Alfred" erledigt 80 Prozent der Vertriebsadministration für dich. Experten schlagen Techies: Wer Unternehmen, Mittelstand und Kunden versteht, schafft mit KI nachhaltigen Mehrwert. Fazit: Jetzt ist die Goldgräberzeit Wir reden viel von Krise, Unsicherheit und schwierigen Zeiten. Ein Historiker hat es kürzlich treffend formuliert: Die letzten 50 bis 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren eine absolute Ausnahmesituation. Das, was wir jetzt erleben, ist eigentlich die Normalzeit der Menschheitsgeschichte. Und schau dir an, wann die wirklich großen Unternehmen gegründet worden sind: meistens nicht in den guten Zeiten, sondern in Krisenzeiten. Weil ihre Gründer Trends erkannt haben, die andere übersehen haben. Genau deshalb ist jetzt eine Goldgräberzeit. Es gibt überall Chancen, wenn du sie sehen willst. Den Kopf in den Sand zu stecken hilft nicht – die anderen laufen dann an dir vorbei. Stell dir die Bezos-Frage: Wenn Bezos morgen dein Unternehmen kaufen würde, was würde er anders machen? Welche Stärken hat dein Unternehmen, die mit Digitalisierung und KI im Vertrieb auf das Zehnfache skaliert werden könnten? Mein Call to Action: Buche dir ein Strategiegespräch mit Markus und mir. Wir nehmen uns eine Stunde Zeit, schauen uns deine aktuellen Herausforderungen an und zeigen dir aus unserem Erfahrungshintergrund, wie du schnell zum Hightech-Vertrieb wirst. Die ersten drei, die sich anmelden, bekommen außerdem zwei Bestsellerbücher von Markus obendrauf. FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um KI im Vertrieb Was bedeutet Hightech-Vertrieb im Mittelstand konkret? Hightech-Vertrieb bedeutet, dass deine Vertriebsorganisation modern aufgestellt ist – mit aktueller Technologie, intelligenten Prozessen und einer Struktur, die zur heutigen Zeit passt. Es geht darum, KI im Vertrieb, Social Listening, datenbasierte Lead-Qualifizierung und digitale Assistenten so einzusetzen, dass dein Team mehr Umsatz und Marge generiert – und sich gleichzeitig auf das Menschliche konzentrieren kann. Wie kann ich meinen Vertrieb digitalisieren, ohne riesige Budgets zu haben? Das Schöne an aktueller KI-Technologie ist, dass du mit überschaubaren finanziellen Mitteln viel erreichen kannst. Starte mit einem Erkenntnis-Workshop, identifiziere die größten Hebel und beginne mit konkreten Use Cases statt mit Großprojekten. Ein externes Lab kann helfen, schnell Ergebnisse zu liefern, ohne deine interne IT zu blockieren. Was ist Social Listening und wie hilft es im B2B-Vertrieb? Social Listening bedeutet, dass KI öffentlich verfügbare Daten aus Social Media, Pressemitteilungen und Bewertungen analysiert und daraus Verkaufschancen identifiziert. Im B2B kannst du so gezielt Unternehmen finden, die gerade mit ihrem aktuellen Anbieter unzufrieden sind oder deren Verträge auslaufen – inklusive der relevanten Entscheider. Wie überwinde ich interne Widerstände wie DSGVO oder Compliance? Diese Themen sind real, aber lösbar. Ein externes Innovationslab kümmert sich um diese Hürden, weil dort andere Spielregeln gelten als im Mutterunternehmen. So kannst du innerhalb von 90 Tagen pilotieren, was intern jahrelang dauern würde – und holst die fertige Lösung dann zurück ins Unternehmen. Ersetzt KI den Vertriebsmitarbeiter? Nein, im Gegenteil. KI nimmt dir die Routinearbeit ab – CRM-Pflege, Besuchsberichte, Angebotserstellung. Damit kannst du dich auf das konzentrieren, was nur Menschen können: echte Beziehungen aufbauen, Vertrauen schaffen, komplexe Verhandlungen führen. KI macht Vertrieb wieder menschlicher. Sag mir deine Meinung Ich bin echt gespannt: Wo stehst du gerade beim Thema KI im Vertrieb? Bist du schon mitten in der Umsetzung oder noch im Klopapier-Modus? Schreib mir deine Erfahrungen, deine Herausforderungen oder deine Erfolgsgeschichten in die Kommentare. Und wenn dir diese Folge weitergeholfen hat, dann teile sie gerne mit deinem Netzwerk. Welcher der fünf Hebel ist für dich der spannendste?
Liebesentzug in der Partnerschaft kennen wirklich, wirklich viele aus eigener Erfahrung - aber kaum jemand spricht darüber. In dieser Folge geht es um die Forschung dahinter und um Frage, was eigentlich in uns vorgeht, wenn wir selbst schweigen oder bewusst angeschwiegen werden. Außerdem schauen wir uns an, wo die Grenze zwischen normaler Konfliktpause und emotionaler Gewalt verläuft – und warum sich Schweigen für dich körperlich anfühlen kann wie Schmerz. Quellen: Gottman Institute, The Four Horsemen: Stonewalling (inkl. Flooding und Antidot): https://www.gottman.com/blog/the-four-horsemen-stonewalling/ Williams, K. D. (2007), Ostracism, Annual Review of Psychology (Volltext-PDF): https://www.hendrix.edu/uploadedFiles/Academics/Faculty_Resources/2016_FFC/Williams%20(2007).pdf Francas SISU- Kurssi gibt es zwischen dem 17.Mai und dem 2. Juni günstiger: www.sisu-online.de Francas neues Buch: Die innere Oma — ab 4. September 2026, jetzt vorbestellbar: https://shop.autorenwelt.de/products/die-innere-oma-von-franca-cerutti Alle Tourdaten und Tickets: https://www.190a.de/psychologie-to-go/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/psychologietogo Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
4274 Kilometer zu Fuß – von der mexikanischen bis zur kanadischen Grenze. Der Pacific Crest Trail ist einer der bekanntesten und zugleich forderndsten Fernwanderwege der Welt: Wüstenabschnitte, schneebedeckte Bergketten, Flussquerungen, Hitze, Burn Zones. Viele träumen davon, einmal den ganzen Trail am Stück zu laufen. Björn Dziambor hat sich diesen Traum erfüllt. Gemeinsam mit seiner damaligen Lebensgefährtin Annika plante er über zwei Jahre hinweg die Wanderung auf dem Pacific Crest Trail – ohne zu ahnen, dass sie eines der schneereichsten Jahre der jüngeren PCT-Geschichte erwischen würden. Sechs Monate waren die beiden unterwegs: durch die Weiten Kaliforniens, die tief verschneite Sierra Nevada, die Wälder Oregons und die spektakulären Berge Washingtons. Und sie gehören zu den wenigen, die den PCT in jenem Jahr in einem Stück geschafft haben. Über seine Erfahrungen auf dem Trail hat Björn das Buch “7 Millionen Schritte auf dem Pacific Crest Trail” geschrieben (erschienen im Malik-Verlag). In dieser Folge sprechen wir mit Björn über spektakuläre Sternenhimmel, Erschöpfung, Trailnamen und die besondere Kultur des Fernwanderns in den USA. Über Begegnungen mit Trail Angels, gefährliche Schneeabschnitte und über die Frage, wie man monatelang jeden Tag weiterläuft, obwohl der Körper streikt. Und natürlich darüber, wie es sich anfühlt, nach fast 4300 Kilometern in Kanada anzukommen!----------------------------------Redaktion & Postproduktion: Miriam Menz----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Isabel Demirel, Mutter eines autistischen Sohnes und selbst mit ADHS diagnostiziert, meistert einen außergewöhnlichen Familienalltag. Seit 2018 teilt sie in ihrem Familienpodcast „Hi, Baby!“ offen und ehrlich ihre Erfahrungen mit Erschöpfung, Scham, Wut und Überforderung und bewahrt dabei eine positive Lebenseinstellung. In diesem Podcast beschreibt sie, wie Familien trotz dieser Herausforderungen mehr Gelassenheit und Leichtigkeit in ihren Alltag bringen können – basierend auf ihren hart erarbeiteten Erkenntnissen. Podcasttipp: „Udo. Ein Leben an der Grenze" https://1.ard.de/udo-podcast?cp
Künstliche Intelligenz – kurz KI – ist seit ein paar Jahren in aller Munde. Für viele Auto:rinnen stellt sich die Frage, wie und ob sie KI-gestützte Werkzeuge, etwa ChatGPT von OpenAI, in ihrem Schreibprozess nutzen sollten. In der Selbstverlagsbranche erleben wir einen grundlegenden Wandel, der nicht nur Chancen eröffnet, sondern auch neue Herausforderungen und ethische Fragen aufwirft. Hier die wichtigsten Aspekte, die ich in dieser Folge anspreche: 1. KI ist allgegenwärtig und nicht mehr wegzudenken Künstliche Intelligenz (KI) ist - unabhängig von Ablehnung oder Skepsis – bereits überall in unserem Alltag und in der Buchbranche präsent ist und auch bleiben wird. 2. Jede Nutzung fördert die Weiterentwicklung von KI Jede Anfrage und Nutzung einer KI trägt zur Weiterentwicklung und zum Training der jeweiligen Software bei. Nutzende sollten sich der Verantwortung bewusst sein, welchem System sie ihre Daten und Anfragen anvertrauen. 3. Vorsicht bei Recherche: Überprüfen von KI-Ergebnissen notwendig KI-Textmaschinen können auch Falschaussagen liefern. Deshalb ist ein Gegencheck bei anderen Quellen unerlässlich, um Fehler oder erfundene Informationen zu vermeiden. 4. KI arbeitet oft nach "Was will die Nutzer:in hören" KI-basierte Textgeneratoren sind so programmiert, dass sie Aussagen oft so generieren, wie sie dem Nutzenden gefallen könnten – nicht zwingend die objektive Wahrheit. 5. OpenAI/ChatGPT hat sich zum profitorientierten Unternehmen gewandelt ChatGPT startete als Open-Source-Projekt, ist nun aber klar gewinnorientiert, wobei Investoren wie Microsoft involviert sind, was zu anderem Geschäftsgebaren führt. 6. Datenschutz und moralische Bedenken bei US-Anbietern Tom Oberbichler unterstreicht die Problematik der Datennutzung und -weitergabe bei US-basierten KI-Systemen. Die erhobenen Daten dienen vor allem der Gewinnmaximierung und gezielter Werbung. 7. KI wird auch militärisch verwendet Ein wesentlicher Ablehnungsgrund für Tom Oberbichler: KI wird von Staaten wie Israel und den USA militärisch oder für Überwachungszwecke eingesetzt. 8. Chinesische KI-Alternativen als weniger kommerzielle Option Tom Oberbichler nutzt bewusst chinesische Tools wie DeepSeek oder Ernie, da sie kostenfrei sind und nicht primär der Profitorientierung westlicher Firmen folgen. 9. Jede KI hat ihre Eigenheiten und Anwendungsbereiche Die Wahl der passenden KI hängt von individuellen Anforderungen, ethischen Werten und gewünschten Ergebnissen ab. Nicht jede Maschine ist für jeden Zweck gleichermaßen geeignet; Experimente sind sinnvoll und notwendig für optimale Ergebnisse. 10. Gesetzliche Maßnahmen sind schwierig und langsam Die Hoffnung, dass Gesetze die Verbreitung und Nutzung von KI eindämmen könnten, ist naiv. Vielmehr plädiere ich für realistische, gemeinsame Forderungen, wie z. B. eine Kopierabgabe für KI-Outputs. # KI im Selfpublishing: Chancen, Risiken und eigene Verantwortung ## Wie Autoren und Autorinnen mit ChatGPT & Co. produktiv und reflektiert umgehen können Künstliche Intelligenz – kurz KI – ist seit ein paar Jahren in aller Munde. Für viele Auto:rinnen stellt sich die Frage, wie und ob sie KI-gestützte Werkzeuge, etwa ChatGPT von OpenAI, in ihrem Schreibprozess nutzen sollten. In der Selbstverlagsbranche erleben wir einen grundlegenden Wandel, der nicht nur Chancen eröffnet, sondern auch neue Herausforderungen und ethische Fragen aufwirft. --- ## KI: Von der Science-Fiction zur Alltagsrealität Was vor wenigen Jahren nach Zukunftsmusik klang, ist längst Gegenwart: Ob beim Schreiben in Word, der Nutzung von Suchmaschinen oder beim professionellen Layout von Büchern – künstliche Intelligenz ist überall. Fast unbemerkt haben große Anbieter wie Microsoft, Google, Adobe oder Amazon ihre Systeme „intelligent" gemacht. Wer einen Text am Rechner schreibt, arbeitet praktisch immer auch mit KI-basierten Algorithmen. Nach meiner Ansicht ist es illusorisch, sich dem grundsätzlich zu entziehen. Der technische Fortschritt verschwindet nicht mehr aus unserem Alltag, sobald er profitabel ist. Die entscheidende Frage ist daher nicht mehr, ob wir KI in der Buchbranche erleben, sondern vielmehr: Welche KI-Tools nutzen wir? Und nach welchen Kriterien wählen wir diese aus? ## ChatGPT, OpenAI und die neue KI-Landschaft ChatGPT von OpenAI wurde in Rekordzeit zu einem der populärsten KI-Tools weltweit. Laut Berichten lag der Marktanteil zum Teil bei über 87 Prozent – eine beeindruckende Zahl, die jedoch in den letzten Monaten leicht rückläufig war, da immer mehr Menschen kritisch hinterfragen, mit welchem Anbieter sie arbeiten möchten. Was unterscheidet die verschiedenen Lösungen? Zunächst die Qualität der Ergebnisse. Mindestens genauso wichtig ist jedoch die Frage der Werte und Interessen, die hinter einer Software stehen. So startete OpenAI ursprünglich als Non-Profit-Initiative, ehe Investoren wie Microsoft einstiegen und einen klaren Renditefokus einforderten. Immer wieder gibt es Berichte über Trägheit der Software oder spürbar schlechtere Ergebnisse vor der Einführung einer neuen, kostenpflichtigen Version – ein billiger „Schaustellertrick" zur Absatzförderung. Schwerwiegender sind freilich die ethischen Implikationen: Die militärische Nutzung von KI – etwa zur Zielidentifikation im Krieg oder zur Massenüberwachung – ist längst Realität. Ich kann nur unterstreichen, dass sich jeder, der KI-Tools aktiv nutzt, immer auch fragen muss, ob und wie er oder sie Teil von Entwicklungen werden möchte, die diesen Einsatz indirekt unterstützen. ## Wahrheit oder Wunsch? – KI-Tools als Recherchehilfen KI ist kein Orakel und schon gar keine zuverlässliche Quelle. Als Tom ich z.B. ChatGPT nach mir selbst fragte, fand er zu seiner Überraschung heraus, dass die KI mir fälschlicherweise auch eine Karriere als erfolgreicher Fantasy-Autor zuschrieb (ich habe noch keine Zeile Fantasy geschrieben …). Das illustriert: KI ist darauf optimiert, plausible, aber nicht notwendigerweise wahre Antworten zu liefern. Wer KI für die Recherche nutzt, muss unbedingt kritisch gegenprüfen und darf sich nicht auf die Maschinen verlassen. Nicht weniger problematisch ist die Datensammelwut großer US-amerikanischer Konzerne wie Google, Facebook oder Microsoft. Hier werden Informationen hauptsächlich gesammelt, um Werbung gezielt zu steuern und Gewinne zu maximieren. Für mich ist das mit ein Grund, nach alternativen KI-Angeboten zu suchen. ## KI-Alternativen: Ein Blick nach China Mit Anbietern wie „DeepSeek" und „Ernie" gibt es KI-Textmaschinen aus China, die in vielerlei Hinsicht mit den US-Produkten konkurrieren können – und das sogar kostenfrei. Ich schätze besonders DeepSeek für zuverlässige Texterstellung sowie eine klare Sitzungsstruktur: Am Ende jeder Sitzung sind die Konversationsregeln gelöscht – ein kleiner, aber feiner Beitrag zu mehr Datenschutz. Faszinierend ist für ihn auch, wie simpel und direkt das Arbeiten mit diesen Tools oft ist. Die oft propagierten teuren Prompting-„Crash-Kurse" sind meist gar nicht nötig – die chinesischen Tools liefern intuitive Bedienbarkeit. Besonders bei Stilwünschen, etwa zum Thema Gendern, reagieren sie flexibel und anforderungsgerecht. ## Ethische Verantwortung: Wo ziehe ich persönlich meine Grenze? Die Frage nach Moral und persönlicher Verantwortung zieht sich durch das gesamte KI-Thema. Ich lege dir nahe, dir genau zu überlegen, wie und warum du eine bestimmte KI-Lösung nutzt. Denn spätestens, wenn KI-Tools für militärische Zwecke oder zur Diskriminierung eingesetzt werden, sollte jede:r für sich klären, wo die eigene rote Linie verläuft. Auch politische Forderungen an Gesetzgeber und Interessenvertretungen müssen klar definierbar und umsetzbar sein. Vorschläge wie eine allgemeine "Kopierabgabe" für KI-Nutzung zur fairen Verteilung an Kreative werden diskutiert, sind aktuell aber noch nicht umgesetzt. ## Chancen für Selfpublisher: Mit KI wachsen – aber reflektiert! Was können Autor:innen, Selfpublisher:innen und andere Kreative lernen? Wie schon in der englischsprachigen Buchszene geht es nicht nur um juristische Risiken, sondern vor allem darum, wie und in welcher Form du KI hilfreich für den persönlichen Bucherfolg nutzt. KI kann Bearbeitungen vereinfachen, den Schreibprozess inspirieren oder beim Plotten unterstützen. Indem du sie bewusst und kritisch anwendet, profitierst du von der Textmaschine deiner Wahl. Doch: Die Verantwortung liegt beim Menschen. Niemand sollte blind folgen, sondern Informationsquellen prüfen, ethische Faktoren reflektieren und eigene Erfahrungen sammeln. Ohne dich gibt es kein gutes Buch! ## Bewusst entscheiden, ausprobieren, austauschen Die KI-Entwicklung lässt sich nicht aufhalten. Für Selfpublisher:innen ist jetzt der beste Zeitpunkt, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, verschiedene Tools zu testen und sich eine fundierte Meinung zu bilden. Ich lade dich dazu ein, deine eigenen Erfahrungen zu teilen, neue Lösungen kennenzulernen, aber immer auch kritisch zu bleiben. Letztlich entscheidet jeder und jede für sich, mit welcher KI, für welche Zwecke und unter welchen Bedingungen er/sie schreibt. Reflexion, Austausch und klare Werte sind dabei der beste Kompass. Du hast eigene Erfahrungen mit KI beim Schreiben gemacht? Teile sie gerne in den Kommentaren! Hier die Links, die ich im Podcast anspreche, und weiterführende Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte rund um Bücher, eBooks und deinen Erfolg: Hier kommst du zu dem Blogbeitrag über ChatGPT, den ich im Podcast erwähne: https://mission-bestseller.com/chatgpt-von-openai-als-ki-nutzen/ Hier findest du meinen ersten Artikel zu der Problematik von Amazon und der Politik: https://mission-bestseller.com/amazon-und-die-politik-ein-dilemma-fuer-unabhaengige-autorinnen-und-autoren/ Und wenn du trotz alledem wie ich weiterhin über Amazon KDP (Kindle Direct Publishing) veröffentlichst, dann brauchst du diesen Kurs, um deinem Buch mehr Sichtbarkeit zu verschaffen: https://mission-bestseller.com/keywords Hier kommst du zum Mission Bestseller Schreib-Bootcamp: https://mission-bestseller.com/bootcamp Hier findest du alles rund ums Selfpublishing: https://mission-bestseller.com Einige der Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links und ich erhalte eine Provision, wenn du über sie kaufst, die sich nicht auf deinen Kaufpreis auswirkt.
Zur Kirschblüte nach Witzenhausen fahren, in Heiligenstadt eine Thüringer Bratwurst essen, oder in Göttingen eine Oper der Händel-Festspiele genießen – all das ist heute für Einwohner:innen von Nordhessen, Nordthüringen und Südniedersachsen kein Problem. Vor 40 Jahren, als die Grenze zur DDR die Bundesländer trennte, sah dies noch ganz anders aus. Genau in dieser Zeit, mitten im Dreiländereck, spielt die neue Krimireihe von Vincent Tal. Was die Leser:innen beim ersten Band ...
Worte können die Welt verändern. Wir leben in Zeiten, in denen die mächtigsten Staatsoberhäupter Krisen eskalieren lassen und Kriege beginnen. Was können wir da schon dagegen ausrichten? Eine ganze Menge, daran glaube ich aus tiefstem Herzen. Ein neuer Zeitgeist, eine Gegenwehr beginnt immer mit einem Gespräch, dem Austausch zwischen Menschen. Wir bewirken etwas, indem wir zuhören, verstehen wollen und daraus eine eigene Haltung entwickeln. Und uns manchmal auch weigern, uns einfach nur rauszuhalten. In dieser Folge spreche ich mit der Nahost-Reporterin Sophia Maier, die dorthin reist, wo Menschen unter schwierigen, oft schrecklichen Bedingungen leben. Sie war in Syrien, in Afghanistan, im Irak, im Libanon gerade, sie berichtet von der Grenze zu Gaza und aus dem Westjordanland. Durch mutige Journalisten wie sie bekommen wir Einblicke, die sonst im Verborgenen bleiben. Sie berichtet von den unmenschlichen Zuständen dort und, ja, auch vom Versagen des Westens. Sophia ist studierte Demokratiewissenschaftlerin, ihre Reportagen und Dokumentationen für u.a. Stern TV, für RTL sind preisgekrönt. Und vor allem zeugen sie immer von Menschlichkeit. Das ist ihr Antrieb, die unverhandelbare Menschlichkeit - und deswegen mache auch ich diese Folge. Ich freue mich, wenn Ihr mit offenen Ohren und offenem Herzen zuhört. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/m_wie_marlene Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Eine Reise entlang einer Grenze, die sich über Tausende Kilometer erstreckt – vom Polarkreis bis in den Kaukasus. Nikita Afanasjew über sein Buch "Mein eiserner Vorhang. Eine persönliche Spurensuche entlang der neuen Trennlinie zwischen Ost und West”.
Nach schweren russischen Angriffen auf die westukrainische Grenzstadt Uschhorod hat die Slowakei ihre Grenze zur Ukraine vorübergehend geschlossen. Die Maßnahme wurde nach etwa zwei Stunden wieder aufgehoben.
Seine Markenzeichen sind Hut und Sonnenbrille. Er hat eine schnodderige Aussprache, singt auf Deutsch und seine Texte sind auch ein Stück deutsche Geschichte. Seit 1973 tourt er mit seinem Panikorchester, er wohnt seit Jahrzehnten im Hotel Atlantic in Hamburg und sein erster kommerziell erfolgreicher Hit war „Alles klar auf der Andrea Doria“. Diese Beschreibung dürfte mehr als ausreichen, um erkennbar zu machen, dass es um Udo Lindenberg geht, der jetzt 80 Jahre alt wird. Über diesen außergewöhnlichen Musiker sprechen wir mit der Radio-Ikone Werner Reinke, mit Cornelia Quast, die eine Doku über Udo gemacht hat, mit Marco Schimpke, der schon als kleiner Junge in der DDR ein Fan von Udo war und mit Christoph Jürgensen der sich als Literaturprofessor an der Uni Bamberg mit Protestpop und Krautrock beschäftigt hat. Podcast-Tipp: NDR2 - Udo. Ein Leben an der Grenze Ein kleiner Junge mit großen Träumen bricht aus. Raus aus der grauen Provinz, will er die Musikwelt verändern. Er träumt von Ruhm, Reichtum und den großen Bühnen. Er feiert große Erfolge. Und stürzt immer wieder ab. Begleitet von Ängsten und Alkohol. Und dann gelingt Udo Lindenberg etwas, das ihm niemand mehr zugetraut hätte. Dieser Podcast erzählt von einem Künstler, der Grenzen sprengt: körperlich, seelisch, politisch. Wie wurde Udo zu Udo? Wie wurde aus dem kleinen Jungen mit Ängsten der größte Rockstar Deutschlands? Und wie lebt man ein Leben zwischen Exzess und Erneuerung? https://www.ardsounds.de/sendung/udo-ein-leben-an-der-grenze/urn:ard:show:2c0e4a243b0dd157/
Copy Fail zieht weite Kreise und geht auch am Podcast nicht vorüber: Die Sicherheitslücke in Linux ist technisch interessant, was Christopher und Sylvester allerdings an die Grenze ihres Wissens um Kernel-Innereien bringt. Darüber hinaus wirft Copy Fail diverse grundsätzliche Fragen zur Sicherheit von Linux und zur Handhabung von Sicherheitslücken auf, die die Hosts diskutieren. Außerdem geht in dieser Episode um eine löschwütige KI und natürlich um PKI, zumindest ein bisschen.
Die Boomerboys entdecken ihre musikalische Seite, denn sie haben den Musikwissenschaftler und Kabarettisten Dr. Pop zu Gast. Und der hat einiges mitgebracht: Das Schlimmste aus der Welt des European Song Contests, KI Songs über Wal Timmy und eine geheimnisvolle Flöte, die in keinem Superhit fehlen darf. Außerdem erklärt Dr. Pop, warum es in England Tanzen auf Rezept gibt und wir das hierzulande vielleicht auch einführen sollten. Podcast Tipps: Udo. Ein Leben an der Grenze https://1.ard.de/udo-podcast?cp=kw ESC Update ESC Update · ESC Update täglich: Oliver Kalkofe über die ESC-Favoriten 2026 · Podcast in ARD Sounds
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/verbrechenvonnebenan_podcast Im Video-Podcast "Nebenan Weltweit" beleuchten Philipp Fleiter und Franziska Singer jeden letzten Freitag im Monat internationale Kriminalfälle: https://on.rtlplus.com/24/nebenanweltweit In dieser Folge spricht Philipp mit der Journalist Carolin von der Groeben über ein Verbrecher-Trio, welches Mitte der 80er-Jahre in Niedersachsen eine blutige Spur hinterlässt. Die Polizei tappt jahrelang im Dunkeln und muss bis an die Grenze der Ermittlungsarbeit gehen, um den Tätern auf die Spur zu kommen... Produzent und Host: Philipp Fleiter Mischung und Schnitt: Christoph Scheidel - 79 Sound Redaktionelle Mitarbeit: Jana Wagner Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Versteckt im dichten Dschungel der mexikanischen Halbinsel Yucatán folgen wir den Spuren einer der faszinierendsten Hochkulturen der Menschheit: den Maya.Gemeinsam mit dem deutschen Journalisten und Maya-Forscher Stephan Merk schlägt sich Erik mit Machete, Kompass und GPS durch undurchdringliches Dickicht – auf der Suche nach Ruinen, die längst vom Wald verschluckt wurden und nur noch wenigen bekannt sind.Seit 1978 widmet sich Stephan dieser außergewöhnlichen Mission: Hunderte bislang kaum dokumentierte Maya-Stätten hat er entdeckt, kartiert und erforscht. Seine Arbeit führt ihn immer wieder an Orte, die kein Weg erschließt – Orte, an denen sich Geschichte nur noch erahnen lässt.In dieser Folge erleben wir hautnah, wie sich eine solche Expedition anfühlt: das mühsame Vordringen durch den Dschungel, die Spannung der Annäherung – und schließlich der Moment, in dem sich zwischen Lianen und Dornen eine jahrhundertealte Ruine offenbart.Im Schatten dieser beinahe vergessenen Stätten spricht Erik mit Stephan über seine jahrzehntelange Suche, über spektakuläre Funde und darüber, was die Maya-Zivilisation so einzigartig macht. Wir tauchen ein in ihre Welt: ihre Architektur, ihr Wissen, ihre Anpassung an eine wasserarme Landschaft – und die Frage, wie eine so hochentwickelte Kultur verschwinden konnte.Außerdem besuchen wir mit ihm die berühmte Maya-Stadt Uxmal – ein Ort, der bis heute von der Größe und Raffinesse dieser Zivilisation zeugt.Diese Folge ist der Auftakt einer zweiteiligen Reise nach Mexiko – und eine Expedition an die Grenze zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Dschungel und Geschichte.----------------------------------Redaktion, Skript, Aufnahmen, Moderation und Postproduktion: Erik Lorenz----------------------------------Werbung:Unser Partner dieser Folge ist Edelweiss, die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft, mit dem neuen Podcast “Edelweiss Travel Tales”. Jetzt bei Apple unter https://podcasts.apple.com/de/podcast/edelweiss-travel-tales/id1799676852 oder Spotify unter https://open.spotify.com/show/1ZKDd2IUEuqUSFOhdAcDPA?si=OjBmU0nfQ9OFk3Ld_UOvyw anhören und abonnieren!----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.