Suburb of Shire of Mareeba, Queensland, Australia
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Der Ständerat will Stellensuchende aus der EU zu einem Strafregisterauszug verpflichten, wenn sie länger als drei Monate in der Schweiz arbeiten. Damit weicht er vom ausgehandelten Vertragspaket ab. Die siegreiche Mehrheit spricht von einem «ersten Testfall». Weitere Themen: Neue Kernkraftwerke und Investitionen sorgen in vielen Ländern für Schlagzeilen. Eine neue Untersuchung zeigt jedoch, dass der Ausbau der Kernenergie weltweit nur langsam vorankommt. Wachstum gibt es derzeit fast ausschliesslich in autokratischen Staaten. AKW-Befürworter relativieren die Resultate. US-Präsident Donald Trump lädt Russlands Staatschef Wladimir Putin zum G20-Gipfel nach Florida ein. Die Einladung stellt die europäischen G20-Mitglieder vor ein grosses Problem.
Nur ein paar Monate in den Staaten verbringen - als Gastprofessor in Harvard, nebenbei ein paar Konzerte. Das ist der Plan von Igor Strawinsky, als er 1939 per Schiff in New York ankommt. Aus dem Gastspiel auf Zeit sollte ein Exil für immer werden.
Der Drohnenwall verschwindet - und wird zu etwas viel GrößeremAm 28. September 2026 hat der EU-Rat fünf gemeinsame Rüstungsprojekte formell beschlossen - doch das Wort „Drohnenwall", mit dem alles begann, taucht darin nicht mehr auf. Aus der Idee einer Abwehrlinie gegen russische Drohnen ist binnen eines Jahres eine Verteidigungsarchitektur über fünf Domänen geworden, mit einer Finanzierungsambition von rund 190 Milliarden Euro bis 2036. Ein Blick auf das, was hinter dem eingängigen Namen tatsächlich entsteht - und auf die Frage, wohin die Zuständigkeit für Europas Verteidigung wandert.Was der EU-Rat am 28. September 2026 wirklich beschlossen hat.Ein Kommentar von Michael Hollister.Der Begriff, mit dem vor einem Jahr alles begann, kommt im entscheidenden Dokument praktisch nicht mehr vor. Als der Rat der Europäischen Union am 28. September 2026 in Brüssel fünf gemeinsame Rüstungsprojekte formell annahm, tauchte das Wort „Drohnenwall" in der offiziellen Mitteilung nicht auf. Was in den baltischen Staaten als Idee einer Abwehrlinie gegen russische Drohnen entstand und was Ursula von der Leyen im September 2025 zur europäischen Schlagzeile machte, ist heute etwas anderes: der Kern einer Verteidigungsarchitektur, deren gemeinsame Finanzierungsambition die Europäische Kommission bis zum Jahr 2036 auf rund 190 Milliarden Euro beziffert. Der eingängige Name ist geblieben. Die Sache dahinter hat er verlassen. Und genau in dieser Verschiebung liegt die eigentliche Nachricht des Tages - nicht in der Frage, ob ein Wall Europa vor Drohnen schützt.Was tatsächlich beschlossen wurdeDer Rat bestätigte am 28. September fünf sogenannte European Defence Projects of Common Interest, kurz EDPCI. Sie tragen die Kürzel DECODER (Drohnen und Drohnenabwehr), IMSD (maritime und Unterwasserverteidigung), SPACE (Satelliten, Frühwarnung, Aufklärung), EU-FIAMD (integrierte Luft- und Raketenabwehr) und Eastern Flank Watch (Verteidigung der Ostflanke über Land, Luft, See, Cyber und weitere Bereiche). Damit sind diese Projekte förderfähig für Mittel aus dem European Defence Industry Programme, kurz EDIP.Wichtig für die Einordnung: Der Beschluss vergibt keine Aufträge. Er benennt die Projekte, ihre Ziele, die teilnehmenden Staaten und den erwarteten Investitionsrahmen - und macht sie damit erst antragsberechtigt. Die eigentliche Entscheidung war zudem keine Überraschung des Tages: Die Botschafter der Mitgliedstaaten hatten die Liste bereits am 16. September 2026 gebilligt, der Kommissionsvorschlag stammt vom 03. Juli 2026. Der 28. September ist der formelle Schlussstein, nicht der Startschuss. Wer die Größenordnung verstehen will, muss deshalb nicht auf die heutige Schlagzeile schauen, sondern auf die Zahlen und die Struktur dahinter....https://apolut.net/eu-plant-gigantische-rustungs-offensive-von-michael-hollister/
Spitzengespräch von CDU und SPD in Diskussion um Pflegereform, Früherer Unionsfraktionschef Spahn gibt Sitz im Haushaltsausschuss des Bundestags auf, Festakt zum 75-jährigen Bestehen des Bundesverfassungsgerichts, Autobauer Mercedes Benz fordert von Beschäftigten Zugeständnisse auf Betriebsversammlung, Kämpfe zwischen Regierungstruppen und islamistischer Huthi-Miliz im Jemen, Papst Leo XIV. warnt bei Rede im französischen Metz vor Lügen und Täuschungen zwischen Staaten, Deutschland unterliegt Griechenland im zweiten Spiel der Nations League, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Fußball" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Spitzengespräch von CDU und SPD in Diskussion um Pflegereform, Früherer Unionsfraktionschef Spahn gibt Sitz im Haushaltsausschuss des Bundestags auf, Festakt zum 75-jährigen Bestehen des Bundesverfassungsgerichts, Autobauer Mercedes Benz fordert von Beschäftigten Zugeständnisse auf Betriebsversammlung, Kämpfe zwischen Regierungstruppen und islamistischer Huthi-Miliz im Jemen, Papst Leo XIV. warnt bei Rede im französischen Metz vor Lügen und Täuschungen zwischen Staaten, Deutschland unterliegt Griechenland im zweiten Spiel der Nations League, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Fußball" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Die europäischen Werte sind laut Lawrow „Verletzungen der Meinungs-, Informations- und Religionsfreiheit“Der russische Außenminister Lawrow hat bei der UN-Generalversammlung eine Rede gehalten, in der er die westliche Politik heftig kritisierte und beispielsweise erklärte, die Politik der EU zeige, dass die europäischen Werte "Verletzungen der Meinungs-, Informations- und Religionsfreiheit" seien.Ein Standpunkt von Thomas Röper.Letzte Woche fand die alljährliche UN-Generalversammlung statt, bei der jeder Staat in einer kurzen Grundsatzrede seine wichtigsten Ansichten zur Außenpolitik darlegt. Für Russland hat das dieses Mal der russische Außenminister Lawrow getan, der in seiner Rede die Politik des Westens heftig kritisierte. Ich habe seine Rede übersetzt, weil es in Deutschland nicht viele Möglichkeiten gibt, die Grundsätze der russischen Außenpolitik und die Standpunkte der russischen Regierung aus erster Hand zu erfahren.Beginn der Übersetzung:Sehr geehrter Herr Präsident,Exzellenzen,meine Damen und Herren,In den vergangenen Tagen wurde von diesem Rednerpult und am Rande der Generalversammlung bereits mehrfach der Gedanke geäußert, dass sich in der Weltpolitik tektonische Verschiebungen vollziehen und vor unseren Augen eine gerechtere multipolare Weltordnung entsteht. Die Länder des Globalen Südens und Ostens etablieren sich als souveräne Entwicklungszentren und übernehmen Verantwortung für die Gewährleistung der Sicherheit in ihren Regionen. Sie demonstrieren ihre Verbundenheit mit dem Völkerrecht, ihre Ablehnung äußeren Drucks und ihr Interesse am Wohlergehen aller Staaten und nicht nur der „Auserwählten“. Diese konstruktive Philosophie liegt auch der russischen Außenpolitik zugrunde. Sie wird von unseren zahlreichen Gleichgesinnten geteilt, und auf ihr beruht die Zusammenarbeit in der GUS, der SOZ, den BRICS und anderen Zusammenschlüssen der Weltmehrheit.Doch das gefällt nicht allen. Die westliche Minderheit, die fünf Jahrhunderte lang auf Kosten fremder Ressourcen dominierte, gibt ihre Versuche nicht auf, ihre Privilegien zu bewahren und allen ihre „Regeln“ aufzuzwingen. Der Westen greift immer häufiger zu grober Gewalt, handelt unberechenbar und abenteuerlich und gefährdet das Leben und Wohlergehen von Millionen, wenn nicht Milliarden Bewohnern unseres gemeinsamen Planeten. Nach den Worten des russischen Präsidenten Wladimir Putin ist die Diktatur eines einzigen HegemonsZu Beginn dieses Jahres endete die unter Verletzung sämtlicher Normen, einschließlich moralischer Normen, erfolgte Invasion der USA in Venezuela mit der Gefangennahme von Präsident Nicolas Maduro und seiner Ehefrau und ihrer außergerichtlichen Inhaftierung in einem amerikanischen Gefängnis. Und dies, obwohl das Völkerrecht ausdrücklich die Wahrung der Immunität und Unverletzlichkeit der höchsten Amtsträger von Staaten vorschreibt. Wir bestehen auf der schnellstmöglichen Freilassung des venezolanischen Staatschefs und seiner Ehefrau sowie darauf, dass sich derartige Exzesse künftig nicht wiederholen.„außer Kontrolle geraten und schlichtweg gefährlich für die anderen“....https://apolut.net/die-lawrow-rede-in-der-uno-von-thomas-roper/
260928PC Europa im KriegMensch Mahler am 28.9.2026 Russland trägt seinen Krieg gegen die Ukraine immer mehr in den Westen. Seit Kriegsbeginn 2022 häufen sich in Europa Zwischenfälle, hinter denen russische Akteure vermutet werden. Das Spektrum reicht von Vorfällen mit Drohnen, bei denen – wie vor kurzem in Leipzig – sogar Sprengladungen mitgeführt werden, über durchtrennte Unterwasserkabel, Brände bei Waffenherstellern und Cyberattacken auf Kraftwerke bis hin zu bei Botschaften deponierten tierischen Überresten. Das Konfliktforschungsinstitut Acled registrierte bis Anfang September rund 250 Vorfälle, bei denen eine russische Beteiligung vermutet oder bestätigt wurde. Ich gebe zu: Ich habe Angst. Lange Zeit dachte ich, dass Putin nicht so wahnsinnig ist, sich mit der gesamten westlichen Welt anzulegen. Er beweist gerade das Gegenteil.Ich radle durch die Schweiz. Überall Plakate: Kein Krieg. Ja zur Schweizer Neutralität. Ich lese in der taz: Wladimir Putin könnte mit der Invasion der baltischen Staaten beginnen, sagt Robert Browdi, Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte. Ihm zufolge könnte Putin bei einem Angriff auf das Baltikum vor allem auf die Überlegenheit seiner Armee bei Drohnen setzen. Die Nato-Staaten seien auf einen Drohnenkrieg nicht vorbereitet.So langsam wird es eng. Man hat Vladimir Putin lange genug unterschätzt. Damit muss jetzt Schluss sein. Ich glaube inzwischen, dass dieser Mann zu allem fähig ist. Umso irriterender, dass Parteien in Deutschland Zulauf haben, die gute Beziehungen zum Russland Putins unterhalten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Spitzengespräch von CDU und SPD in Diskussion um Pflegereform, Früherer Unionsfraktionschef Spahn gibt Sitz im Haushaltsausschuss des Bundestags auf, Festakt zum 75-jährigen Bestehen des Bundesverfassungsgerichts, Autobauer Mercedes Benz fordert von Beschäftigten Zugeständnisse auf Betriebsversammlung, Kämpfe zwischen Regierungstruppen und islamistischer Huthi-Miliz im Jemen, Papst Leo XIV. warnt bei Rede im französischen Metz vor Lügen und Täuschungen zwischen Staaten, Deutschland unterliegt Griechenland im zweiten Spiel der Nations League, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Fußball" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Obwohl ich kinder- und fahrzeuglos schuldfrei alle zwei Jahre zur Biennale nach Venedig fliegen könnte (und rein ökobilanziert locker mit dem Helikopter vom Arsenale zum Giardini dazu), hat sich als das perfekte Transportmittel in den letzten Jahren der Zug über die Alpen erwiesen. Man kommt entschleunigt, den Bauch voll gutem Espresso, direkt am Canale Grande an und auf dem Weg zurück kann man kiloweise Käse und Wurst mitnehmen. La dolce vita! Auf dem Weg zum Apartment, jedes Jahr ein Augenblick der Spannung, was Dir der gezahlte obszöne Preis diesmal an bescheidener Bettstatt beschert, spaziert man schon an vielen der Ausstellungsräume der Zwischenmächte vorbei, an den kleinen Galerien oder größeren Hallen der Länder, die vor hundert Jahren, als die Pavillons des Giardini gebaut wurden, noch nicht existierten, aber entweder genug Geld oder einen Fürsprecher haben, so dass sie nicht ins Ghetto des Arsenale müssen.Das ermöglicht, nach Gepäckabwurf, zum Beispiel einen Besuch der “Räume” von Äthiopien und Simbabwe, der uns Sterblichen einen Blick in das Leben in Venedig in den Jahrhunderten (oder das der Reichen und Schönen right now) ermöglicht, denn beide Staaten haben sich mal fix einen kompletten Palazzo gemietet, was man sich mit Diktatorenblutmoney halt so leistet. Beide Palazzi wurden komplett leergeräumt und mit korrekter Kunst gefüllt, zu 80% unpolitisch, so dass die immer noch korrupten Herrscher der Länder sich nicht despektiert fühlen und gleichzeitig auf ein bisschen Kunstfreiheit verweisen können.Weltpolitisch mit Augenmerk versehene Gewissensprojekte wie der Klimawandel im untergehenden Nauru im Pazifik oder das sich erstaunlicherweise seit Jahrzehnten mit dem Kinn gerade noch so über der Wasserkante haltende Cuba sind hingegen auf Gönner angewiesen und haben meist eines der vielen Ladengeschäfte der Lagunenstadt gemietet bekommen oder, wie im Fall der Karibik-”Kommunisten” Unterschlupf in einer Kirche gefunden. Nauru öffnete seine Location milde interessanten Gastinstallationen mit dem Thema “Verschwinden”, gestaltet von Künstlern aus aller Welt. Der kleine Inselstaat hat dabei in der Kuration nicht zu 100% aufgepasst und einen kleinen Film im Programm, der die Zeiten der Kolonialisierung von Nauru thematisiert und diesen herrlichen Kommentar im Feedbackbereich der Ausstellung produzierte: “AI Video at the Nauru Pavilion? Brother, you are sinking!” - denn tatsächlich war das schwarz-weiße im Zelluloid-Stil produzierte Stummfilmwerk der pure AI-Slop. Ich hab gelacht. Cuba kam wiederum bei der katholischen Kirche unter, was irgendwie passt. Ausgestellt waren recht eintönige Skulpturen ohne große Aussage in Räumen mit Türen voller mehrsprachiger Jesus-Sprüche, die sich brav alle Besucher durchlasen, um darunter einen kleinen angeklebten Zettel zu finden, der informiert, dass diese Texte kein Teil der Ausstellung seien (gehörten sie doch einfach nur zum Kircheninterieur). Auch wirklich funny.Beim Thema bleibend hatte ein paar Türen weiter der Heilige Stuhl, aka Vatikanstadt, eine gerade in Restauration befindliche Kirche als Ausstellungsraum okkupiert und überraschte mich enorm mit einer Performance ganz nach meinem Geschmack: Einer, nun leider retrospektiven, Alexander-Kluge-”Installation”. Diese war lange vor dem Tod von Kluge im März 2026 geplant und posthum von seinen Erben vollendet worden, was, wer das Œuvre des wilden Philosophen kennt, erwartbar zu einem himmlischen Chaos führte, no pun intended. Die Kluge-Familie durchforstete nach des Patriarchen Tod die Word-Dokumente des Genies und produzierten in fünf, sechs Räumen fragmentarische DCTP-artige Features aus Videos, Dokumenten, Fotos, Klängen, die fließend ineinander übergingen und zu einer audiovisuellen Hildegard-von-Bingen-Vatikan-Otto-Trojanische-Pferde-gleich-dreimal-Weltenseelen-alles-hängt-zusammen-Kakophonie führte, eine Orgie für Fans des heiligen Kluge-Sonntagabends-nach-Spiegel-TV in den Neunzigern oder kurz: der Papst outet sich als Alexander-Kluge-Gooner, what is not to like?Die alteingesessenen Nationen mit ihren fancy Pavillons im Giardini wiederum haben ein Problem: Es muss gespart werden. Für AI und so. Nun muss Kunst kein Geld kosten, Pinsel-Leim-Papier und fertig ist das Mondgesicht, aber wenn man alle zwei Jahre für sechs Monate die Nation präsentiert, war es eigentlich üblich, dass man etablierten Künstlern ein bisschen Raum samt Geld zur Entfaltung bietet und dem Besucher was für alle Sinne. So war vor zwei Jahren der britische Pavillon mit der besten Videoinstallation ever versehen worden, sicher ein Millionenprojekt und jeden Penny wert, um dieses Jahr ein paar großformatige Bilder aufzuhängen, sicher wertvoll, Kolonialbezug eingepreist, aber eben auch ein bisschen dünn. Frankreichs Pavillon, letztes Mal noch mit einer fünf Jahre hinter der Zeit hinkenden raumfüllenden quietschbunten Animation, dazu Franzosentechno, gefüllt, präsentierte sich mit unzusammenhängenden Objekten auf Drittsemesterniveau, regionale Schule der bildenden Künste. Peinlo. Deutschland hatte vor zwei Jahren noch Geld für wirklich nice Raumschiffästhetik und eine eindrucksvolle Installation zum Thema Gastarbeiter und erinnerte sich in diesem nach fünfunddreißig solchen daran, dass es auch Zonis mit Geschmack gibt. Und da diese schon immer aus nichts etwas machen konnten, gab es eine gelungene, preiswerte Installation ohne jede Multimediatechnik der leider vor der Eröffnung viel zu früh verstorbenen Henrike Naumann, geboren in Zwickau und in den Nebenflügeln dreierlei solche von Sung Tieu aus Freital, die frugal zu nennen, der Sache nicht gerecht wird. Materialaufwand Baumarktpreis 1000 EUR. Da freut sich der Finanzminister.So ging das weiter in allen Pavillons der alten Welt und obwohl das Motto der Biennale “In Moll” oder auf Englisch “In minor keys” war, einigten sich die Sparfüchse irgendwie darauf, in jedem Einführungstext von “Silence” zu reden, als ob das dasselbe wäre, und schon wieder hat man ein paar Tausender gespart für das Soundsystem.Inhaltlich fehlte diesmal der grobe Faden, wofür ich eher dankbar bin. Kunst kann auch mal ohne Aussage und speziell die nicht so schnurgeraden Demokratien, die die letzten Jahre unter Commitmentdruck standen, irgendwas zu Flucht, Vertreibung oder Klimawandel zu bringen, atmeten sichtbar erleichtert auf und gaben uns im Fall von Ägypten zum Beispiel, leicht kinetische Objekte in schwarzen Räumen mit Instruktionen, diese anzufassen, aber aufzupassen, sich nicht die Finger einzuklemmen. Ungarn war ob der Vorlaufzeit auch noch dankbar unpolitisch und ließ einen Künstler über die ideellen Überbleibsel eines abgerissenen Forschungsinstituts philosophieren, mit einer finalen und, wie sich herausstellen sollte, vorausschauenden Installation, in der er den tiefsten Seufzer ever versucht in ein Glas einzusperren - es war offenbar einer der Erleichterung.In all dem Sammelsurium aus dem McKunst stach einzig eine Installation aus unserem östlichen Nachbarland hervor. Polens Pavillon bestand aus zwei gigantischen Videoprojektionen, die miteinander kommunizierten und es war auf den ersten Blick klar, dass hier jemand eine brillante Idee hatte: Wir befinden uns in einer Point of View-Sicht im Schwimmbad, unter Wasser und sehen zwanzig Menschen bis zum Hals, der Kopf unsichtbar über dem Wasser, wie sie singen oder einfach nur chorhaft Geräusche von sich geben, das Ganze untertitelt mit nicht ganz sinnklarem Text. Gekleidet sind alle in scharlachroten Kleidern, think Handmaid's Tale, die Arme bewegend, aber weit weg von Unterwasserballett. Das ist ästhetisch schon mal hervorragend und geht eine ganze Weile so und, wenn man dann den Begleittext liest, eröffnet sich ausnahmsweise tatsächlich eine weitere Dimension: die Sängerinnen, so lesen wir, bestehen aus zwei Gruppen, Gehörlosen und Hörenden, und was wir an Bewegung unter Wasser sehen sind die gebärdensprachlichen Entsprechungen der Töne, die wir vernehmen! Der Clou und natürlich, Hand auf Stirnklatsch, unter Wasser können sich die der Gebärdesprache mächtigen unterhalten, wir anderen nicht. Ha! Und der Clou: Wer kann sich noch ganz wunderbar unter Wasser unterhalten? Wale!! Denn was wir an Chorgesang hören, ein seltsamer Mix aus Tönen und Sprache, sind die von Roger Payne im Jahr 1969 “entschlüsselten” Walgesänge, eine Entdeckung, die damals und bis heute dazu führt, dass Wale als intelligente Wesen wahrgenommen und naturgeschützt werden (außer in Japan und Norwegen, klar). Das alles ergibt einen wunderbaren Kreis an intellektuellem Augenmerk auf die vielen Dinge um uns herum, die wir erst im zweiten Anlauf als solche wahrnehmen und dann plötzlich auch ästhetisch grandios finden. 100 Punkte nach Warschau.Das eventuell zweite und letzte Highlight in den Pavillons kam aus Österreich. Der Pavillon, der in den letzten Jahren immer wieder zu gefallen wusste mit thematischen und dennoch nicht drögen Installationen (Einwanderung, Feminismus), war leider nicht besuchbar, weil sich eine Besucherwarteschlange von ein paar hundert Menschen durch den Giardino wand, die sich nur minimal bewegte. Ein solcher kuratorischer Autismus zur größten nationalen Präsentationsshow des Jahres ringt Respekt ab und ich unterstütze das Nachbarland, indem ich nicht google, was ich verpasst habe, am Ende war das österreichische Haus leer?! Davor gab es jedenfalls jeden Tag Punkt 12 eine Performance, bei der eine fitte Künstlerin an einem Seil in eine an einem Kran angebrachte Bronzeglocke klettert, sich mit dem Kopf nach unten, (OKF, obviously, Kunst!) aus dieser heraushängte und mit dem Körper die Glocke schlug, und zwar im Dialog mit den Kirchen der Stadt. Irre - aber eben auch ein bisschen Cirque du Soleil. Die Warteschlange war begeistert ob der kurzen Ablenkung und konzentrierte sich sofort wieder aufs Warten auf.. was wohl? Wir werden es nie erfahren.Aber wo waren die ganzen Beamer abgeblieben, die uns vor zwei Jahren noch so schön die Augen blitzten? Im Arsenale natürlich. Dieser zweite Ausstellungskomplex der Biennale besteht aus den alten Schiffswerften der Stadt (“alt” meint hier 14. Jahrhundert) und die Eingangshalle ist traditionell den von der Biennale-Kommission kuratierten länderunabhängigen Künstlern vorbehalten. Diese mussten dieses Jahr alle einen Beamer mehr nehmen, und wo zum letzten Event noch Hütten aus Ölfässern und Bäume aus Bambus standen, tanzt jetzt viel zu großflächig abstraktes oder konkretes vor unseren Augen und erzeugt ein leichtes Vertigo. Selten wird das Übermaß an Elektrizität sinnvoll eingesetzt; so wie sich AI in jede Dönerspeisekarte schleicht, ist es halt einfacher einen Film zu projizieren als eine Skulptur zu errichten. Es ist alles ein bisschen traurig.Eindrucksvoll, wenn auch nicht superkünstlerisch, wurden zwei der Lichtwurfgeräte in einer Installation eingesetzt, in der Aufnahmen von Telefonbüchern aus der Levante in 1938 in der Sichtlinie eines simplen Screencasts aus dem Jahr 2023 stehen, in dem die Yellow Pages für Gaza gescrollt und geklickt werden. Chirurgen, Optiker, Gärtner, Hotels, alle werden, ordentlich mit Bewertungssternen (meist 0) gescrollt gegen Seiten mit den Adressen von Chirurgen, Optikern, Gärtnern, Hotels aus Beirut, Tel Aviv etc. vor knapp hundert Jahren und die Aussage ist klar: Hier lebten Menschen wie Du und ich und jetzt halt nicht mehr. Der Titel “Between a River and a Sea” triggert alle Beteiligten ordentlich, so wie jeder andere Titel hier alle Beteiligten ebenso getriggert hätte, da kann man auch gleich sagen, worum es geht. Große Kunst ist es nicht, aber es steht für eine kräftige, unkuratierte Unterströmung unter all der schönen Kunst in Moll auf der diesjährigen Biennale: Das Thema Gaza war allgegenwärtig. Aber so ist es halt, wenn man, wie es den Kuratorinnen seit Jahren wichtig ist, den ehemals unterdrückt-kolonialisierten Stimmen Platz einräumt, kommen diese Dir jetzt nicht jedes Jahr mit Dankbarkeitshymnen, sondern sagen Dir, was schief läuft.Die anderen Hallen im Arsenale teilt sich der Rest der weltpolitisch zu spät gekommenen Länder und es setzte sich der Trend aus dem Giardini fort: Austerität wohin man nur schaut. Das ist natürlich mehrfach dumm, ist doch die Biennale in ihrem Ursprung eine Werbefläche für die Nationen der Welt und, da erfunden zur 20. Jahrhundertwende, ursprünglich die der westlichen Nationen. Diese haben nach einer kurzen Renaissance zur Mitte des letzten Jahrhunderts nicht mehr so viel positive Außenwirkung, wirtschaftlich, humanitär, und nun bekommt man nicht mal mehr die Energie auf, kulturell ein bisschen zu pransen. Es ist idiotisch.Ins Vakuum springt, na wer wohl: China, das kulturhistorisch dem Westen nicht besonders verständig gegenübersteht, wenn auch nicht wirklich feindlich, man gibt eher keinen S**t, und während man das in den letzten Jahren noch ein bisschen verborgen hat und das Spiel des “Wir haben den Größten” mit uns “jungen Nationen” (aus sineohistorischer Sicht) brav mitspielte, zeigen sie dieses Jahr, was sie von der ganzen Sache wirklich halten: Am Eingang der Halle steht ein zwanzig Meter breiter Videoscreen, auf dem der aktuelle chinesische Computergamehit “Black Myth: Wukong” läuft, davor ein Controller, wo man das Ding daddeln kann, no s**t. In der Halle ein bisschen Diorama, das aussieht wie die Konzeptkunst zum Game und am Ende der Halle, wirklich, I s**t you not, ein f*****g Roboter, der Dir auf weißem Karton eine Kalligrafie pinselt. Nein, nicht deinen Namen oder einen Slogan Deiner Wahl, nein, das könnte ja schief gehen, nein, jeder bekommt das Gleiche gemalt und natürlich stellen sich die Leute an. Klarer kann man die Kuratoren nicht beschämen, ohne sich angreifbar zu machen.Es scheint also retrospektiv, als wäre die Biennale 2024 vor zwei Jahren eine herausragende gewesen. Die diesjährige, so muss man befürchten, wird die letzte sein vor der großen AI-Slop-Welle, die auch die Kunstwelt nicht verschonen wird, und man hätte sich gewünscht, dass sie noch mal aus allen Rohren feuert. Leider erreicht mindestens zwei Jahrzehnte Austerität nun endgültig auch den im Verhältnis doch mikroskopisch kleinen Kulturhaushalt der Ausstellungsländer, das Geld wird schließlich gebraucht für Drohnenabwehr, damit die Rechenzentren geschützt werden, die uns die Memes erzeugen, die uns die Kunst ersetzen.Aber der Kunstbetrieb neigt zur Überraschung, vielleicht erleben wir in zwei Jahren eine Reaktion auf all diesen deprimierenden Quatsch, den wir uns aktuell so antun. Bis dahin gehen wir alle zu unseren lokalen Künstlerinnen, Künstlern und Musikern und all den anderen Verrückten und zahlen Eintrittspreise was das zeugt hält, damit Kunst wird!! This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
„Die Menschen dürfen nicht mehr lange warten. Das geht 2027 los. Jetzt ist auch der Zeitpunkt, um darüber nachzudenken. Jetzt muss ich handeln“, sagt Rolf B. Pieper über die zunehmende Bedeutung von Sachwerten. Der internationale Finanzmarktstratege, Erfinder der Triversifikation und Geschäftsführer der TRI Concept AG aus Liechtenstein sieht physisches Eigentum als wichtigen Baustein außerhalb der klassischen Finanzmärkte: „Physisches Eigentum, Zugriffsschutz, im Idealfall außerhalb der EU. Wer das einmal kapiert hat, ist auf dem richtigen Weg vor all dem ganzen Ungemach.“ Auch bei Edelmetallen bleibt Pieper optimistisch: „Gold wird noch die 10.000 Euro zu sehen. Das prognostiziere ich.“ Zudem spricht er über die Verschuldung von Staaten, Inflation, Steuern, den digitalen Euro, den sogenannten Debasement Trade, strategische Metalle und weitere Sachwerte. Mit Blick auf die Finanzmärkte erwartet Pieper zudem viel Volatilität: „Irgendwann wird die Schuldenblase platzen und dann haben wir eine andere Welt.“ Alle Infos im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der neuen Finanzmesse Finance26 und alle Infos zu Pieper & Friends: Am 17. und 18. Oktober lädt Rolf B. Pieper zum großen Kongress nach Salzburg ein. Mit dabei sind zahlreiche Experten aus den Bereichen Finanzen, Edelmetalle, Rohstoffe, Vermögensschutz und Gesellschaftsrecht. Anmeldungen und weitere Informationen gibt es auf http://rolf-pieper.com
Die Importe fossiler Brennstoffe wie Öl und Gas befeuern nicht nur die Klimakrise, sie zwingen Deutschland zu Geschäften mit autoritären Staaten und schaffen damit gefährliche Abhängigkeiten. Die Journalistin Susanne Götze stellte in Mühlhausen ihre Erkenntnisse darüber vor, wer die Energiewende sabotiert, um mit Öl- und Gasimporten weiter Milliarden zu verdienen. Die Veranstaltung war eine Kooperation zwischen dem Katholischen Forum im Land Thüringen, der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen, der Pfarrei St. Josef Mühlhausen und der Buchhandlung Strecker.
10 % Chance auf Auslöschung – Anthropics Rücktritt, Börsengang und die Frage dahinter geplant Ein Anthropic-Forscher tritt öffentlich zurück und nennt 10 % Auslöschungswahrscheinlichkeit bis 2030 – der Post geht in einem Tag auf 100 Millionen Aufrufe. TJ analysiert, was hinter dem Rücktritt steckt: echte Angst, strategisches Kalkül oder PR-Feuerwerk kurz vor Anthropics Börsengang mit angestrebten 2 Billionen Dollar Bewertung. Wer die Verflechtungen zwischen Musk, Altman und Amodei kennt, sieht das Bild klarer. Ein Rücktritt, 100 Millionen Aufrufe – und kein Podcast, der schweigt Jacob Coxon hatte auf seinem X-Account noch nie gepostet. Dann trat er öffentlich bei Anthropic zurück – und sein Post erreichte innerhalb eines einzigen Tages über 100 Millionen Aufrufe. TJ beschreibt, dass es in diesem Moment kaum einen Podcast gab, der das Thema nicht aufgriff. Das ist ungewöhnlich. Rücktritte passieren ständig. Dieser hat das Machtgefüge der gesamten KI-Branche sichtbar erschüttert – und laut TJ stehen wir erst am Anfang dieser Debatte. Der Vorwurf von Coxon: Die führenden KI-Labore, darunter Anthropic und OpenAI, verzocken unser aller Leben, weil sie ungebremst auf selbstverbessernde Systeme zurasen. 10 % – und dann legt ein Anthropic-Insider nach Coxon nennt eine 10-prozentige Chance, dass es bis Ende dieser Dekade, also bis 2030, das war mit der Menschheit. Vier Jahre. Was diese Zahl noch schwerer macht: Evan Hubinger, bei Anthropic intern für die Ausrichtung der KI verantwortlich, springt kurz darauf ebenfalls an die Öffentlichkeit und sagt wörtlich, er persönlich sehe die Wahrscheinlichkeit, dass KI die Menschheit auslöscht, bei über 10 Prozent. TJ hebt hervor, wie ungewöhnlich das ist. Normalerweise sprechen in diesen Firmen nur die Chefs. Dass jemand aus der zweiten oder dritten Reihe eine solche Aussage öffentlich macht, ist ein Signal – nur unklar, welches genau. Dario Amodeis Essay: Bremsen, nicht stoppen Einen Tag nach Hubingers Aussage meldete sich CEO Dario Amodei mit einem Essay zu Wort: *We must pace the Frontier*. Sein Kernargument: nicht stoppen, aber das Tempo bewusst reduzieren, damit die Sicherheit mithalten kann. Er legte einen Drei-Stufen-Plan vor – unabhängige Prüfer mit Modellzugang, Koordination demokratischer Staaten und globale Absprachen bei gefährlichen Fähigkeiten. Kurz darauf sagte Sam Altman seinen IPO ab. Und dann sprang ausgerechnet Elon Musk öffentlich hinter Amodei. TJ ordnet ein, warum das alles andere als selbstlos ist – und warum die Reihenfolge dieser Ereignisse zu denken gibt. Musks 1,5 Milliarden monatlich – und die Abhängigkeit, die er nicht nennt Musk verdient laut TJ 1,5 Milliarden Euro monatlich daran, dass er Anthropic eines der größten Rechenzentren Amerikas vermietet – Kolossus 1. Gleichzeitig ist er auf Anthropics Modell angewiesen, weil OpenAI sein Modell von der Entwicklungsplattform Cursor zurückgezogen hat. Cursor, das Musk für rund 60 Milliarden gekauft hat, braucht ein starkes Coding-Modell – und das kommt aktuell von Anthropic. Wenn Musk also öffentlich hinter Amodei steht, obwohl beide eigentlich Wettbewerber sind, gibt es dafür handfeste wirtschaftliche Gründe. TJ hat Musk bereits vor Monaten in einem knapp zweistündigen Interview beim *Economist* gehört, in dem Musk andeutete, dass ein gewisses Risiko für die Menschheit bestehe. Fazit: Echte Sorge, Marketing oder Machtspiel – die Frage bleibt offen Was all das zusammenbringt, ist Anthropics Börsengang. Vor sechs bis acht Wochen lag die angestrebte Bewertung bei einer Billion Dollar. Inzwischen sind es zwei Billionen – eine Verdoppelung innerhalb von ein bis zwei Monaten. Laut Reuters soll die Vermarktung Mitte Oktober beginnen, noch vor den US-Zwischenwahlen im November. Laut Fortune hat das Unternehmen bei dieser Bewertung bisher keinen Gewinn erwirtschaftet. TJ stellt die entscheidenden Fragen offen: Ist die 10-Prozent-Warnung echte Sorge? Ist sie Marketing? Oder ist sie der Versuch, über ein Kontrollgremium noch mehr institutionellen Einfluss zu sichern? Wer die Zahlen kennt, sieht: Öffentliche Aufmerksamkeit ist hier kein Nebenprodukt – sie ist das Produkt. Das nimmst du mit: • Wenn ein KI-Forscher aus einer einflussreichen Firma öffentlich eine 10-%-Auslöschungs-Wahrscheinlichkeit nennt, lohnt es sich, den finanziellen Kontext zu prüfen – Anthropic strebt kurz darauf einen Börsengang mit 2-Billionen-Dollar-Bewertung an. • Wenn Elon Musk einen Konkurrenten wie Anthropic öffentlich unterstützt, hat das handfeste wirtschaftliche Gründe: Er verdient 1,5 Mrd. Euro monatlich durch Rechenzentrums-Vermietung an Anthropic. • Wenn Dario Amodei (Anthropic-CEO) 'das Tempo bremsen' fordert, meint er nicht Stopp – sondern einen Drei-Stufen-Plan mit unabhängigen Prüfern, Staaten-Koordination und globalen Absprachen. • Wenn eine Firmenbewertung innerhalb von zwei Monaten von 1 auf 2 Billionen Dollar springt und das Unternehmen noch keinen Gewinn macht, ist öffentliche Aufmerksamkeit kein Nebenprodukt – sie ist das Produkt. • Wenn alle großen Podcasts gleichzeitig dasselbe Thema aufgreifen, ist es kein Zufall: Dieser Rücktritt hat das Machtgefüge der KI-Branche sichtbar durchgeschüttelt – und die Debatte hat gerade erst begonnen. Kapitel: 00:00 Hook: Die 10-%-Aussage und ihre Wucht 00:33 Was passiert ist: Der Rücktritt von Jacob Coxon 01:31 Evan Hubinger legt nach – >10 % Auslöschungswahrscheinlichkeit 02:40 Dario Amodeis Essay: We must pace the Frontier 03:20 Sam Altman, Musk und die Interessenkonflikte 04:59 Anthropics Börsengang: Von 1 auf 2 Billionen in zwei Monaten 06:19 Die offene Frage: Echte Sorge, Marketing oder Machtspiel? Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 8:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 8:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. 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Bunnsdag snackt över Organspennen +++ Ukraines Präsident Selenskyj wohrschaut: Russland kunn ok anner Staaten angriepen +++ Drohn hett woll den Flegerhaven BER op Null sett +++ Börgerschop: Nadrag för den Huusholt 26/27 +++ Polizei in Dubai kriggt Windkraft-Bedreger Holt ut dat Emsland faat +++ Dat Weer
#DTalk #DNEWS24 #NicoLange Wie moderne Drohnenabwehr, autonome Systeme und innovative Rüstungs‑Start-ups den Krieg verändern. Im neuen DTalk analysiert Militärexperte Nico Lange, wie die Ukraine mit Abfangdrohnen gegen russische Geran‑Drohnen, autonomen Roboterfahrzeugen im Donbass und einer rasant wachsenden Verteidigungsindustrie militärische Überlegenheit neu definiert. Die Entwicklungen zeigen, warum die ukrainische Drohnenabwehr und die Technologien der ukrainischen Rüstungsindustrie inzwischen weltweit Beachtung finden — und was westliche Staaten daraus lernen können.Die Ukraine hat im Verlauf des Krieges eine bemerkenswerte Transformation durchlaufen: Aus einem angegriffenen Staat ist ein Zentrum für moderne Drohnentechnologie und innovative Verteidigungssysteme geworden. Start-ups wie Grim Tech, Storkway, General Cherry und Firepoint entwickeln Abfangdrohnen gegen russische Geran‑Drohnen und ballistische Raketen, die klassische Systeme wie Patriot oder Arrow ergänzen.Parallel dazu setzen die ukrainischen Streitkräfte autonome Roboterfahrzeuge im Donbass ein, die laut dem Institute for the Study of War entscheidend zur Rückeroberung strategischer Gebiete beigetragen haben. Auch auf See zeigt sich der technologische Vorsprung: ukrainische Seedrohnen haben große Teile der russischen Schwarzmeerflotte lahmgelegt und greifen Ziele der russischen Ölindustrie bis nach St. Petersburg an.Im DTalk erklärt Militärexperte Nico Lange, warum diese ukrainische Drohnenabwehr und die neue Rüstungsindustrie der Ukraine als Blaupause für moderne Kriegsführung gelten — und weshalb westliche Staaten von der ukrainischen Innovationskraft lernen sollten.#Ukraine #Drohnenabwehr #Rüstungsindustrie #NicoLange #DTalk #ModerneKriegsführung #Drohnenkrieg #Ukrainekrieg #Innovation #Verteidigungstechnologie #Donbass #GeranDrohnen #Seedrohnen
Die Frühindikatoren in Deutschland sprechen vorsichtig für eine Erholung. Ist die deutsche Wirtschaft robust genug für einen Aufschwung, oder droht der neue Energie- und Zinsschock dies zu verhindern? Die EZB muss die Inflationserwartungen stabilisieren, darf aber eine fragile Konjunktur und steigende Finanzierungskosten einzelner Staaten nicht aus dem Blick verlieren. Kann sie den Inflationsschock überhaupt wirksam bekämpfen? Die Fed hat die Zinsspanne nach oben angepasst. Wird sie weitere Zinsschritte in diesem Jahr durchführen? Zum Schluss richten wir den Blick nach China – Exportwirtschaft vs. Binnennachfrage. In der neuen Folge von results. MärkteAktuell ordnen Sebastian Neckel und Michael Blumenroth diese Themen ein. Sie sprechen außerdem über die anstehenden Midterm Elections und den Ausblick für EUR-Dollar Kurs. (Aufnahmedatum: 22.09.2026 um 16 Uhr)
Weltweit steigen die Zinsen, die Staaten für ihre Schulden zahlen müssen – die USA liegen bei zehnjährigen Anleihen mittlerweile über fünf Prozent, Großbritannien zahlt für 30-jährige fast sieben. Aber wie funktioniert das eigentlich, wenn sich ein Staat Geld leiht? Markus Stix, Geschäftsführer der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur, muss dafür sorgen, dass die Republik jederzeit liquide ist – heuer geht es um 200 Milliarden Euro. Im Gespräch mit Georg Renner erklärt er, wo Österreich sein Geld herbekommt: von der klassischen Bundesanleihe über die 100-jährigen Anleihen, die weltweit nur Österreich begeben hat, bis zum "Bundesschatz", mit dem Bürgerinnen und Bürger der Republik direkt Geld leihen können. Außerdem: warum grüne Anleihen kein PR-Schmäh sind, weshalb die weltweite Zinswende Österreich dank langer Laufzeiten langsamer trifft als etwa Frankreich – und warum die Zinsspirale trotzdem eine Warnung ist, das Budget in den Griff zu bekommen.Wollt Ihr mehr wissen?Die Homepage der OeBFA:https://www.oebfa.at/Hier könnt Ihr der Republik selber Geld leihen:https://www.bundesschatz.at/ Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Führende Köpfe der KI-Industrie warnen inzwischen selbst vor ihre Schöpfungen: Anthropic-Chef Dario Amodei wie auch Sam Altman und Elon Musk fordern eine Verlangsamung der KI-Entwicklung. Manuel und Stephan diskutieren in dieser Folge die aktuelle Gefahrenlage und fragen nach den menschlichen Handlungsspielräumen. Was, wenn die Maschinen übernehmen? Die Angst vor künstlicher Intelligenz ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sie reicht von sehr konkreten Sorgen bis zu ziemlich grossen Untergangsszenarien: Desinformation und manipulierte Bilder, autonome Waffen, der Verlust von Arbeit und Kontrolle – und irgendwann vielleicht eine KI, die sich menschlicher Steuerung entzieht. In dieser Folge schauen wir genauer hin. Wovor haben wir eigentlich Angst, wenn wir Angst vor KI haben? Und welche dieser Ängste helfen uns, reale Gefahren zu erkennen – welche machen aus einer gestaltbaren Technologie ein Schicksal? Denn KI fällt nicht vom Himmel. Menschen entwickeln sie, Unternehmen investieren Milliarden, Staaten setzen Regeln oder verzichten darauf. Hinter dem scheinbar unaufhaltsamen technischen Fortschritt stehen Entscheidungen über Eigentum, Macht, Transparenz und Kontrolle. Darum sprechen wir am Ende über Hoffnung. Nicht über die beruhigende Hoffnung, dass schon alles gut kommen wird. Sondern über eine unbequemere: Es ist noch nicht entschieden, wie KI unsere Gesellschaft verändern wird. Hinweis: Mit dieser Folge gehen wir in eine kurze Herbstpause – ihr hört uns am 15. Oktober wieder... und ja, das ist ein Donnertag: Ausgeglaubt wechselt nach über 250 Folgen seinen Veröffentlichungstag vom Mittwoch auf den Donnerstag. Also bis dann wieder!
22 Staaten fordern, dass KI und ihre Hersteller stärker reguliert werden. Eine neue weltweite KI-Behörde soll zum Beispiel verbindliche Maßstäbe für Tech-Firmen setzen. Zwei dafür wichtige Staaten sind bisher aber nicht dabei: die USA und China. **********In dieser Folge mit: Moderatorin: Anke van de Weyer Gesprächspartnerin: Martina Schulte, Deutschlandfunk Nova**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Das Nachrichtenportal Axios berichtete am 15. September 2026 über ein geheimes Treffen, das zwischen der US-Kommandozentrale, Israel und mehreren arabischen Staaten kürzlich in Deutschland stattfand. Ein genaues Datum des Treffens wurde öffentlich nicht bekannt gegeben.(1) Das Bundesverteidigungsministerium soll laut des Spiegels nichts von dem Treffen gewusst haben.(2)Ein Kommentar von Claudia Töpper.Das CENTCOM-TreffenIn der vergangenen Woche hat ein CENTCOM-Treffen zum Thema Irankrieg in Deutschland stattgefunden. Der Kommandeur des US-Zentralkommandos, Admiral Brad Cooper organisierte dieses Treffen, bei dem Staats- und Regierungschefs aus Israel, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Kuwait, Katar, Jordanien und Ägypten anwesend waren. Unter anderem sollen der Erhalt der US-Stützpunkte im Nahen Osten und das weitere Vorgehen in Bezug auf die Straße von Hormuz diskutiert worden sein.(3) Hierbei stellte Cooper klar, dass die USA die US-Stützpunkte im Nahen Osten nicht verlassen werden, obwohl diese das Ziel iranischer Angriffe waren. Zudem erklärte er, dass die USA plane, den Seeverkehr in der Straße von Hormuz zu erweitern. Genauere Details zu dem Treffen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Auch der genaue Ort des Treffens wurde nicht genannt. Die Times of Israel verwies lediglich auf ein Skiresort in Deutschland.(4)Das Treffen fand statt, obwohl Israel keine diplomatischen Beziehungen zu beteiligten arabischen Staaten hat, insbesondere mit Saudi-Arabien und Katar. Beide Staaten wurden zudem von israelischen Politikern als feindlich bezeichnet.(5) Keiner der beteiligten Golfstaaten hat seine Teilnahme bisher öffentlich bestätigt oder bestritten.(6)Was ist CENTCOM?Das United States Central Command (auf Deutsch: Zentralkommando der Vereinigten Staaten) ist eines von 11 US-Kampfkommandos. Es ist die militärische Führungszentrale der USA, die für den Nahen Osten, Ost-Afrika und Zentral-Asien zuständig ist. Die unterstellten Truppen haben unter anderem Stützpunkte in Kuwait, Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman, Pakistan und mehreren Ländern in Zentralasien. Zusätzlich waren in der Vergangenheit Truppen in Jordanien, Israel und Saudi-Arabien aktiv. CENTCOM plant und bereitet militärische Reaktionen auf Krisen und mögliche Krisenszenarien vor. Das Hauptquartier befindet sich auf der MacDill Air Force Base in Tampa, Florida. Das CENTCOM wurde 1983 aufgestellt. Es untersteht dem derzeitigen US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der für die übergeordnete militärische Führung und politische Steuerung des Verteidigungsministeriums verantwortlich ist.(7) CENTCOM selbst wird seit August 2025 von Admiral Charles Bradford Cooper II als Commander geführt.Warum ein Treffen in Deutschland?Da Deutschland nicht zum CENTCOM-Gebiet gehört, stellt sich die Frage, warum ein Treffen mit hochrangigen Militäroffizieren aus acht Nationen genau dort stattfand. Auch, wenn bisher keine offiziellen Informationen zum genauen Ort des Treffens vorliegen, lassen die bekannten Informationen zumindest eine Vermutung zu. Wenn es sich bei dem Ort tatsächlich um ein Skigebiet in Deutschland handelte, scheint es weder Ramstein, Spangdahlem noch Stuttgart zu sein, wie der Spiegel vermuten lässt. Es könnte sich um Garmisch-Partenkirchen handeln, genauer Edelweiss Lodge and Resort. Hier handelt es sich um eine Einrichtung des US-Verteidigungsministeriums innerhalb der US Army Garrison Bavaria. Zudem befindet sich dort das George C. Marshall European Center for Security Studies und die NATO School in Oberammergau. Die US Army beschreibt das Marshall Center und die NATO School ausdrücklich als Orte für internationale militärische Diplomatie, Ausbildung und Kooperation.(8)...https://apolut.net/geheimes-centcom-treffen-in-deutschland-von-claudia-topper/
**M87 Sonntagsmusik – Back on My Boat Again** Country mit Absicht: vom deutschen Steg aufs eigene Boot – der Song, mit dem Jockl das Klischee bedient und trotzdem eine Geschichte erzähltSonntagmittag, zwölf Uhr, Sonntagsmusik. Böse Zungen behaupten, der Mann könne einfach nur Country. Es wäre gelogen zu sagen, dass Country-Musik nicht ein großer Teil seiner Leidenschaft ist. Country-Songs haben Joachim Schulze „Jockl“ durch viele Abschnitte seines Lebens begleitet. Kaum ein anderes Genre erzählt Geschichten so exzellent.Heute geht es ums Angeln. Das Hobby selbst hat er nie für sich entdeckt. In Deutschland heißt Angeln oft: am Steg sitzen, stundenlang warten, gucken ob was kommt – und wenn nichts kommt, wieder nach Hause. Damit konnte er sich nie anfreunden. In den Staaten haben viele ihr eigenes Angelboot. Bootfahren und Wassersport haben ihn gepackt, als er die Gelegenheit hatte. Ins Leben integriert hat sich das trotzdem nicht. Genau davon handelt „Back on My Boat Again“ von Jockl & Friends.In dieser Folge hörst du:- Warum Jockl das Country-Klischee diesmal bewusst bedient- Den Unterschied zwischen Steg-Angeln und Freitag, Boot, offenem Wasser- Den kompletten Song: Tacklebox an der Tür, Nebel auf dem See, Leinen los, herons am Himmel- Den Refrain, der bleibt: Back on my boat again. Fish on, line tight, wind in my face. Middle of the lake is my favorite placeMusik von Jockl & Friends findest du auf Spotify, Apple Music, Amazon Music, YouTube Music und Deezer – einfach nach Jockl & Friends suchen. Kaufen geht über Amazon und iTunes.Smütech-Klub: Unterstütze den unabhängigen Podcast und sichere dir 2 bzw. 4 Stunden Schulung, Beratung oder Fernwartung pro Quartal (Basic 29 € / Plus 49 € monatlich). Alle Infos und Anmeldung: https://schulze-graben.de/smuetech-KlubWeitere Folgen, Audioanleitungen und Kontakt: https://schulze-graben.de YouTube: https://youtube.com/schulze-it Live: https://radio.schulze-graben.deBleib neugierig, interessiert und vor allem selbstbestimmt!#Sonntagsmusik #BackOnMyBoatAgain #JocklAndFriends #Smütech #Country #Podcast #Plauen #Vogtland #JoachimSchulze #Jockl
Daniele Ganser ist Historiker und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Krieg, verdeckter Kriegsführung und internationaler Politik. In seinem neuen Buch „Kampf der Giganten“ richtet er den Blick auf die USA, Russland und China. Im Gespräch erklärt er, warum er die aktuelle deutsche Außenpolitik kritisch sieht und weshalb für ihn bei der Bewertung von Kriegen nicht nur der unmittelbare Beginn eines Konflikts, sondern auch dessen Vorgeschichte entscheidend ist. Im Interview sprechen wir über den Ukrainekrieg, die Rolle der USA und der NATO, Waffenlieferungen an die Ukraine und die Frage, welche Verantwortung Russland, die Ukraine und westliche Staaten für die Eskalation tragen. Ganser erklärt, warum er Friedrich Merz vorwirft, Deutschland außenpolitisch zu schaden, und diskutiert Deutschlands Umgang mit Russland, Israel und dem Völkerrecht. Dabei geht es auch um Kriegspropaganda, atomare Drohungen und die Frage, was Medien weglassen. Zum Ende wird das Gespräch persönlich: Ganser erzählt, was 20 Jahre Beschäftigung mit Krieg und Gewalt mit ihm gemacht haben, warum er trotzdem an das Gute im Menschen glaubt und welche Rolle Dankbarkeit für seinen eigenen Umgang mit diesen Themen spielt.
Italien nimmt noch immer kaum Asylsuchende von der Schweiz zurück, obwohl es dafür zuständig wäre. Wann setzt die EU ihre Regeln durch? Und was bringen die diese Woche angekündigten Verschärfungen im Asylrecht? Kritische Fragen an EU-Migrationskommissar Magnus Brunner. Seit fast vier Jahren nimmt Italien Asylsuchende nicht mehr zurück, für die es eigentlich zuständig wäre. Mit dem Inkrafttreten des EU-Asylpakts Mitte Juni hätte Italien seinen Pflichten eigentlich wieder nachkommen sollen. Doch es harzt weiterhin. Wann greift die EU-Kommission durch? Migrationskommissar Magnus Brunner nimmt Stellung. Nicht nur Italien, auch Länder wie Deutschland strapazieren die europäischen Regeln zum Teil deutlich: Zum Leidwesen der Schweiz führt Deutschland auch an der Schweizer Grenze Kontrollen durch. Wie lange toleriert dies Brüssel noch? Und: Wenn sich Staaten wie Deutschland Grenzkontrollen erlauben, weshalb sollte dies die Schweiz nicht auch dürfen, wie das die SVP verlangt? Seit Ceuta und auch angesichts des Aufstiegs von rechten Parteien in Europa wächst der Druck auf die EU-Asylpolitik. Diese Woche hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen neue Krisenregeln angekündigt: Bei einem Massenansturm von Migranten wie Ende Juli in Ceuta sollen die Staaten von den normalen Asylstandards abweichen dürfen. Werden damit sogenannte Pushbacks, also Zurückweisungen ohne Asylverfahren, legalisiert? Magnus Brunner erläutert die Pläne der EU und macht deutlich: Wichtige rechtsstaatliche Fragen sind noch ungeklärt. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie hier jeweils die aktuelle Ausgabe der Samstagsrundschau.
Krieg und politische Spaltung haben tiefe Spuren in den Staaten des ehemaligen Jugoslawien hinterlassen. Und doch entstehen dort Freundschaften über ethnische und religiöse Grenzen hinweg. Eine Reise durch Kroatien, Serbien und Bosnien. Eggerichs, Grit www.deutschlandfunk.de, Gesichter Europas
Italien nimmt noch immer kaum Asylsuchende von der Schweiz zurück, obwohl es dafür zuständig wäre. Wann setzt die EU ihre Regeln durch? Und was bringen die diese Woche angekündigten Verschärfungen im Asylrecht? Kritische Fragen an EU-Migrationskommissar Magnus Brunner. Seit fast vier Jahren nimmt Italien Asylsuchende nicht mehr zurück, für die es eigentlich zuständig wäre. Mit dem Inkrafttreten des EU-Asylpakts Mitte Juni hätte Italien seinen Pflichten eigentlich wieder nachkommen sollen. Doch es harzt weiterhin. Wann greift die EU-Kommission durch? Migrationskommissar Magnus Brunner nimmt Stellung. Nicht nur Italien, auch Länder wie Deutschland strapazieren die europäischen Regeln zum Teil deutlich: Zum Leidwesen der Schweiz führt Deutschland auch an der Schweizer Grenze Kontrollen durch. Wie lange toleriert dies Brüssel noch? Und: Wenn sich Staaten wie Deutschland Grenzkontrollen erlauben, weshalb sollte dies die Schweiz nicht auch dürfen, wie das die SVP verlangt? Seit Ceuta und auch angesichts des Aufstiegs von rechten Parteien in Europa wächst der Druck auf die EU-Asylpolitik. Diese Woche hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen neue Krisenregeln angekündigt: Bei einem Massenansturm von Migranten wie Ende Juli in Ceuta sollen die Staaten von den normalen Asylstandards abweichen dürfen. Werden damit sogenannte Pushbacks, also Zurückweisungen ohne Asylverfahren, legalisiert? Magnus Brunner erläutert die Pläne der EU und macht deutlich: Wichtige rechtsstaatliche Fragen sind noch ungeklärt.
Den Vorschlag von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, bei einer Bedrohungslage gegenseitige Konsultationen der Staaten festzulegen, mache Sinn, sagt Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP). Es sei aber wichtig, Ressourcen nicht zu überstrapazieren. Von WDR 5.
Die Debatte mit Natascha Freundel, Laurynas Katkus und Oliver Moody "Man hat die Freiheit errungen." (Oliver Moody) Die sicherheitspolitische Lage im Ostseeraum hat sich in den vergangenen Monaten spürbar verschärft. Vor allem Finnland und die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sind auf die Verteidigung gegen die russische Aggression eingestellt: „Je näher man an der Grenze zu Russland wohnt, desto höher ist die Bereitschaft, für Land und Bündnis zu kämpfen“, so der britische Journalist Oliver Moody. Mit dem litauischen Schriftsteller Laurynas Katkus spricht er über die Bedeutung historischer Erfahrungen, die Rolle der NATO und die Präsenz der Bundeswehr in Litauen. Aufgezeichnet am 10. September 2026 in Kooperation mit der Landesvertretung Schleswig-Holstein, dem Litauischen Kulturinstitut, der Academia Baltica e.V., der Europäischen Akademie Berlin und dem Europaministerium des Landes Schleswig-Holstein. Laurynas Katkus ist litauischer Schriftsteller, Essayist und Übersetzer. Seine Lyrik und Prosa wurde in viele Sprachen übersetzt, ins Deutsche u.a. der Essayband "Moskauer Pelmeni" (Leipziger Literaturverlag 2017) und sein Roman "Schwankende Schatten" (Klak Verlag 2022). Oliver Moody ist Berlin-Korrespondent der The Times und Sunday Times, Mit "Konfliktzone Ostsee – Die Zukunft Europas" (Klett-Cottag 2025) hat er ein vielbeachtetes geopolitisches Porträt des Ostseeraums. Kapitel: 00:02:44 Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt: Reaktionen in Litauen und Großbritannien 00:10:55 Was verbindet die baltischen Staaten? 00:15:20 Der baltische Weg - vereint gegen Russland? 00:23:20 Russisschsprachige Minderheiten im Baltikum 00:28:00 Vorbild Finnland? 00:32:00 Bundeswehr in Litauen 00:35:10 Zukunft der NATO 00:40:28 Vom Baltikum lernen 00:44:00 Publikumsgespräch: Demographie, Emotionen, Bildungsarbeit 00:55:00 Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Am Sonntag hat eine russische Drohne einen ukrainischen Passagierzug nahe der polnischen Grenze angegriffen. Kai Küstner und Peter Hornung sprechen in dieser Ausgabe von Streitkräfte und Strategien darüber, dass Bahnlinien in der Ukraine immer häufiger zum Ziel der Attacken aus Russland werden. Ohnehin erlebt die Ukraine gerade Drohnenangriffe von beispielloser Intensität. Besonders schwer abzuwehren sind die vom neuesten Typ Geran 5, wie der Drohnenexperte Julian Röpcke berichtet. Außerdem blickt Peter auf die Lage im Nahen Osten. Nach der Straße von Hormus ist nun eine andere Meeresstraße in den Fokus gerückt - Bab al-Mandab im Süden der arabischen Halbinsel.Im Schwerpunkt dieser Folge geht es um die nukleare Bedrohung. Seit Beginn des Ukraine-Krieges 2022 ist aus Sicht des Wissenschaftlers Florian Gering die Gefahr des Einsatzes von Kernwaffen und die Bedrohung von AKW durch militärische Angriffe gewachsen. Im Interview mit Kai Küstner spricht der Experte vom Bundesamt für Strahlenschutz über den Kernwaffen-Teststopp-Vertrag, der in diesen Tagen 30 Jahre alt wird, Atomtests verbietet und helfen soll, den Einsatz und die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern. Auch wenn es wegen fehlender Unterschriften aller Staaten bis heute nicht in Kraft ist, entfaltet das Abkommen aus Sicht von Gering eine sehr deutliche Wirkung. "Seit 1996 gab es nur noch eine Handvoll Kernwaffentests. In den Jahrzehnten zuvor hatten wir einige tausend Kernwaffentests." Das liege auch an einem mittlerweile sehr umfassenden Überwachungsnetzwerk. Der Wissenschaftler erklärt, welche Rolle dabei das Bundesamt für Strahlenschutz spielt und welche Verfahren es gibt, um Kernwaffentests weltweit nachzuweisen. Außerdem geht es im Interview um die Frage, ob die Bevölkerung in Deutschland auf einen derzeit noch sehr theoretisch scheinenden, nuklearen Angriff ausreichend vorbereitet wäre.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deweitere Informationen:Interview mit Dr. Florian Geringhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3478408.htmlDer Atomwaffen-Teststopp-Vertraghttps://www.bfs.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/BfS/DE/2026/010.htmlRusslands Drohnenangriff nahe NATO-Gebiethttps://edition.cnn.com/2026/09/14/europe/russia-drone-strike-ukraine-poland-rail-nato-diplomacy-intlProgrammtipp: NDR Info Live Podcast zur "Hamburger Woche der Pressefreiheit" https://1.ard.de/livepodcastAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Das war ein Schock! Für ein Amerika, das sich für unangreifbar hielt. Der damalige US-Präsident Bush erklärte den Taliban den Krieg, auch die Bundeswehr beteiligte sich daran. Viele westliche Staaten erklärten sich solidarisch mit den USA. Aber nicht nur das - es wuchs das Misstrauen, insbesondere Menschen muslimischen Glaubens gegenüber und das ist bis heute noch zu spüren…Özlem Nas stellvertretende Vorsitzende der Schura - also dem Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg sagte in NDR Info: "Dieser Generalverdacht, also dieses Thema kollektiv in Mithaft genommen zu werden, ist bis heute wirksam. Der 11. September spielte dabei eine wichtige Rolle, weil plötzlich aus den Ausländern, die Muslime wurden, also kollektiv Menschen, die eine Religionszügigkeit haben, die islamisch ist, wurden in Verbindung gesetzt mit Terrorismus, Gefahr oder Sicherheitsrisiken."Die zentrale Gedenkfeier findet an dem New Yorker Mahnmal statt, wo früher das World Trade Center stand. Bei der Zeremonie erinnern alle noch lebenden früheren US-Präsidenten und andere Politiker parteiübergreifend an die fast 3000 Todesopfer der Anschläge vor 25 Jahren.weitere Informationen:Ischinger: "9/11 hat Selbstverständnis der USA im Kern erschüttert"https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3471096.htmlScharping zu 9/11: "Uneingeschränkte Solidarität mit USA war notwendig"https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3470988.htmlDas Erbe nach 9/11: Deutschland nach den Anschlägen in den USAhttps://www.ndr.de/nachrichten/pearl-harburg-100.htmlhttps://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM4Nzc1M19nYW56ZVNlbmR1bmc9/11: Terror in den USA - Spur der Attentäter führte nach Hamburghttps://www.ndr.de/geschichte/chronologie/elfterseptember174.htmlNach 9/11 in den USA: Wie die Rasterfahndung in Hamburg liefhttps://www.ndr.de/geschichte/chronologie/jahrestag-anschlaege-elfter-september-100.htmlPodcast-Tipps:11KM - der tagesschau-Podcast25 Jahre nach 9/11: Wie der Terror Deutschland verändert hathttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:e363b8fc3521063f/Machtfragen - Das sicherheitspolitische Update25. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3470820.htmlPearl Harburg - Deutschland nach 9/11https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast-434.htmlAmerika, wir müssen reden!Der Tag, der die Welt veränderte - 25 Jahre 9/11https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3463194.htmlStreitkräfte und StrategienWie 9/11 die Bundeswehr verändert hathttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3465290.htmlModeration: Dirk LeukrothInterviews: Liane KoßmannPlanung: Kersten MüggeNDR Info 2026
Die neue britische Regierung will Importe von Waren aus illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland verbieten. Mehrere westliche Staaten haben sich angeschlossen. Was bringen solche Sanktionen? Auslandredaktorin Susanne Brunner ordnet ein. Weitere Themen: · Soll der AfD der Zugang zu heiklen Daten des Verfassungsschutzes verweigert werden? Diese Frage beschäftigt die obersten deutschen Verfassungsschützer in diesen Tagen. Jörg Müller, ehemaliger Verfassungsschutz-Chef von Brandenburg, spricht über die möglichen Gefahren. · In ausgedienten Haushaltsgeräten und alter Unterhaltungselektronik schlummern ungenutzte Rohstoffe im Wert von 65 Milliarden Euro. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Elektrorecycling-Fachmann Nando Erne erklärt, was die Herausforderungen sind. · Eine 14-Jährige erfindet Missbrauchsvorwürfe und bringt Mutter und Stiefvater damit ins Gefängnis. Der Fall aus dem Kanton Zürich wurde kürzlich bekannt. Die forensische Psychologin Monika Egli-Alge ordnet die fatale Fehleinschätzung ein.
Kommentiert werden die feierliche Beisetzung des bosnisch-serbischen Kriegsverbrechers Mladić und die hohe Verschuldung vieler westlicher Staaten. Zu Beginn blicken wir jedoch erneut auf den Erfolg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Welche Neutralität braucht die Schweiz in einer unsicheren Welt? Die Neutralitätsinitiative will Sanktionen gegen kriegführende Staaten und die Zusammenarbeit mit Militärbündnissen stärker begrenzen. Macht das die Schweiz sicherer – oder verliert sie dadurch wichtigen Handlungsspielraum? Darüber diskutiert Barbara Lüthi mit ihren Gästen im «Club».
1823: US-Präsident James Monroe spricht vor dem Kongress und verkündet eine Politik, die später als "Monroe-Doktrin" gelesen wurd. Die Vereinigten Staaten signalisieren - vor allem gegenüber den europäischen Staaten - ihren alleinigen Anspruch auf den nordamerikanischen Kontinent. In Europa sorgt das zunächst nicht für Aufregung; Die dortigen (Kolonial-)Mächte nehmen die junge Republik auf amerikanischem Boden noch nicht wirklich ernst. Erst im 20. Jahrhundert rückt die Monroe-Doktrin wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die USA, nun eine bedeutende geopolitische Macht, definieren ihre Außenpolitik und damit ihre Position in der Welt immer wieder neu. Das Erbe Monroes in der Definition der amerikanischen Einflusssphäre beschäftigt den Historiker Markus Gräser, und der Journalist Eugen Freund hat ihre Auswirkungen in den letzten 50 Jahren hautnah miterlebt.Mit: Eugen Freund, Journalist und Marcus Gräser, JKU Linz. Host: Andreas Wolf. Sendung vom: 7.9.2026.
Journalist Arthur Landwehr war SWR-Chefredakteur, zweimal USA-Korrespondent für den ARD-Hörfunk in Washington und veröffentlichte 2024 sein Buch "Die zerrissenen Staaten von Amerika". Im Heimspiel blickt er auf die geopolitischen und nationalen Konflikte, welche die USA in den letzten Jahrzehnten und in der Gegenwart geprägt haben. Durch seine journalistische Arbeit in Washington kennt Landwehr einige der handelnden Akteure persönlich und ermöglicht einen überraschenden Blick auf Trump und dessen Vorgänger. Landwehr sagt: Der Abzug aus Afghanistan wäre unter Trump wohlmöglich besser verlaufen. Auch die Innenpolitik der USA kommt zur Sprache, wobei sich Landwehr sicher ist, dass ein Sozialist trotz allen aktuellen Erfolgs kein US-Präsident werden kann. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In den Staaten ist Labour-Day-Weekend, heisst: Der Releasekalender ist nicht so Highlight-beladen wie auch schon. Dafür gingen wir umso tiefer im Neuheitenhaufen buddeln und haben richtig nice Sachen gefunden. Tollen Lo-Fi-Indie von Rubber Band Gun aus New Jersey z. B. – eine echte Entdeckung!
Donald Trump will Amerika wieder groß machen. Doch ausgerechnet seine Politik könnte die größte Stärke der USA zerstören: Es ist die Bereitschaft anderer Staaten, freiwillig zu folgen. Den „Tagesanbruch" gibt es auch zum Nachlesen unter [t-online.de/tagesanbruch](https://www.t-online.de/tagesanbruch) Anmerkungen, Lob und Kritik gern an podcasts@t-online.de Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis freitags ab 6 Uhr zum Start in den Tag vorgelesen von einer freundlichen KI-Stimme – am Wochenende mit einer tiefgründigeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei [Spotify] https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), [Apple Podcasts](https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), [Amazon Music](https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Am G20-Gipfel war auch die rekordhohe Verschuldung vieler Staaten ein Thema. Die Schuldenberge wachsen – und die Politik findet nicht wirklich ein Mittel dagegen, sagt Wirtschaftsredaktorin Charlotte Jacquemart. Weitere Themen: · Fast 300 Tage war der US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln auf hoher See. Es gab Berichte über prekäre Bedingungen an Bord. Jetzt solls Landgang geben in der thailändischen Stadt Pattaya. Ostasienkorrespondent Martin Aldrovandi erklärt, warum sich die für die 5'000 Matrosen und Soldaten ausgerechnet im berüchtigten Sextourismus-Hotspot erholen sollen. · Grosse digitale Dienste wie Google, Meta oder Zalando müssen in der EU besonders strenge Regeln einhalten, sonst drohen ihnen Millionenstrafen. Neu zählt auch der KI-Dienst ChatGPT zu den «besonders grossen» Digitaldiensten. Über die Auswirkungen sprechen wir mit Digitalredaktorin Tanja Eder. · In der Ukraine war gestern landesweit Schulstart. Wie sieht der Schulbetrieb aus im Krieg. Das schildert der freie Journalist Peter Sawicki in Kiew.
Was verbindet den BFC Dynamo, den 1. FC Magdeburg, Steaua Bukarest, Budapest Honvéd, Roter Stern oder die großen Klubs der Sowjetunion? Hinter ihren sportlichen Geschichten stehen politische Systeme, staatliche Interessen, Privilegien, Kontrolle – aber auch echte Begeisterung, Identität und Widerstand. Darum geht es in dieser Folge von BRENNPUNKT-ORANGE.DE mit Per Ole Hein, dem Autor des Buches „Meister des Sports. Eine kurze Geschichte des Fußballs im osteuropäischen Sozialismus“. Hein nimmt sieben sozialistische Staaten in den Blick und untersucht, wie Politik und Fußball miteinander verbunden waren. Es geht um Armeeklubs und Betriebssportgemeinschaften, Hauptstadtvereine und Provinzklubs, um Nachwuchsförderung, Spielerwechsel, politische Einflussnahme und natürlich um ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Die geldpolitische Welt traf sich in der letzten Augustwoche 2026 beim Notenbankenforum im amerikanischen Jackson Hole und erlebte in Echtzeit einen Zinsschock. Die 30-jährige US-Rendite hatte am Montag zuvor mit 5,31 Prozent den höchsten Stand seit dem Vorabend der Finanzkrise 2007 markiert. Deutsche 30-jährige liegen bei 3,76 Prozent, dem höchsten Stand seit 2011. Japanische 30-jährige haben in ihrer 27-jährigen Geschichte erstmals die Vier-Prozent-Marke gerissen. Britische Gilts rentieren so hoch wie zuletzt 1998.Für Schuldner, allen voran die Staaten, wird die Zinswende zum Problem. Die durchschnittliche Schuldenquote der sieben größten Industriestaaten ist von 74 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2000 auf 123 Prozent gestiegen. Ein immer größerer Teil der Staatshaushalte fließt nun in den Schuldendienst. Zugleich zeigt sich die Politik in den USA, Japan und Frankreich als unwillig, die Staatsausgaben einzuschränken, was die Defizite auf immer neue Höchststände treibt. Bis 2040 erwartet der IWF einen Schuldenstand bis zu 150 Prozent. Kein Wunder, dass nach einer Studie der University of Southern California Bond-Investoren, Wähler und Personen mit Finanz- oder Wirtschaftsstudium das Risiko einer US-Staatsschuldenkrise innerhalb von zehn Jahren im Durchschnitt auf knapp 50 Prozent beziffern.Klar, dass die Politik versucht, das Problem zu unterdrücken. Doch kann das gelingen – und was sind die Folgen? Dieser Frage gehen wir in dieser Episode nach. Grundlage ist unser Gespräch von 2022 mit dem Wirtschaftshistoriker Paul Schmelzing, dessen 700-Jahre-Studie zu Realzinsen exakt das historische Muster liefert, das wir heute erleben.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceStudie Eight centuries of global real interest rates, R-G, and the ‘suprasecular' decline, 1311–2018 (Januar 2020) von Prof. Dr. Paul Schmelzing: https://t1p.de/firubbto-Episode #123 Nie mehr Zinsen? (13.2.2022), Daniel Stelter im Gespräch mit Paul Schmelzing: https://t1p.de/95nbqbto-Episode #176 Ernsthafte Bedrohung des Geldwerts (5.2.2023): https://t1p.de/d7x61 bto-Episode #355 Finanzkrise reloaded (18.1.2026): https://t1p.de/g4mhxbeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Diese Woche mit Susanne Schwarz und Sandra Kirchner. 01:41 Hitzeschutz vertagt Trotz Hitzesommer mit Tausenden zusätzlichen Toten fasst das Bundeskabinett keinen Beschluss zum Hitzeschutz. Auch zusätzliches Geld soll es dafür nicht geben. Auch die ökonomischen Folgen sind enorm: Nach Berechnungen der Umweltorganisation Greenpeace haben die anhaltend hohen Temperaturen mindestens 36 Milliarden Euro an wirtschaftlichen Schäden verursacht. 05:37 Alpenverein warnt vor Klimafolgen Der Tourismus in den Alpen wird durch den Klimawandel zunehmend unsicher: Tauender Permafrost macht Felsen brüchig und Wasserknappheit schränkt den Hüttenbetrieb ein. Der Deutsche Alpenverein fordert deshalb mehr Geld für Klima- und Naturschutz und warnt: Wer heute spart, zahlt morgen doppelt. 08:26 Milliarden fehlen für Bodenschutz Der Kampf gegen die Ausbreitung von Wüsten und den Verlust fruchtbarer Böden kommt nur schleppend voran: Auf der 17. UN-Wüstenkonferenz in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar haben die Staaten um ein gemeinsames Vorgehen gerungen. Für konkrete Maßnahmen fehlt außerdem Geld: 355 Milliarden US-Dollar wären weltweit jedes Jahr nötig, doch bislang wird nicht mal ein Viertel davon investiert. - Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Die Neutralitätsinitiative will die Neutralität strikter definieren und die Voraussetzungen für wirtschaftliche Sanktionen sowie für militärische Kooperationen stark einschränken. Für die Gegner hat sich die bisherige Neutralität bewährt. Am 27. September kommt die Initiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)» vors Volk. Die Initiative fordert eine strikte Neutralitätspraxis und will die Neutralität in der Verfassung als «immerwährend und bewaffnet» bezeichnen. Bündniskooperationen sollen laut dem Initiativkomitee verboten werden, ausser bei einem direkten Angriff auf die Schweiz oder bei Vorbereitungen auf einen solchen Angriff. Zudem wären wirtschaftliche Sanktionen nur noch dann erlaubt, wenn sie der UN-Sicherheitsrat beschliesst. Die Neutralität der Schweiz ist bereits seit 1848 in der Bundesverfassung verankert und dient der Sicherheit und der Unabhängigkeit. Sie orientiert sich am völkerrechtlichen Neutralitätsrecht, das beispielsweise einen Beitritt zu einem Militär- oder Verteidigungsbündnis wie der Nato faktisch verhindert. Die Schweiz hat heute aber einen gewissen Handlungsspielraum und kann etwa mit anderen Staaten zusammenarbeiten, um ihre Sicherheit zu stärken, oder Sanktionen gegen Kriegsparteien übernehmen. Neutralitätsinitiative – Schutz vor Konflikten oder ein Sicherheitsrisiko? Das Pro-Lager – darunter die SVP und die Organisation Pro Schweiz – will unser Land mit der Vorlage konsequent aus internationalen Konflikten heraushalten. Die Verfassungsänderung sei ein wirksames sicherheitspolitisches Instrument, um die Schweiz vor Krieg und politischer Abhängigkeit zu schützen. Die Gegenseite – darunter SP, FDP, Mitte, Grüne und GLP – warnt hingegen vor einer Einschränkung der Handlungsfähigkeit und der Sicherheit der Schweiz. Kooperationen mit Verteidigungsbündnissen wie der Nato so stark einzuschränken, würde die Sicherheit unseres Landes aufs Spiel setzen. Zudem würde die Initiative Aggressoren in einem Krieg begünstigen, weil die Schweiz kaum noch Sanktionen gegen kriegsführende Staaten verhängen könnte. Welche Folgen hätte die Neutralitätsinitiative für die Bevölkerung der Schweiz? Sorgt sie für mehr Sicherheit – oder gefährdet sie diese gar? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 28. August 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Walter Wobmann, Präsident Abstimmungskomitee – Monika Rüegger, Nationalrätin SVP/OW – Michael Götte, Nationalrat SVP/SG Gegen die Vorlage treten an: – Ignazio Cassis, Bundesrat und Vorsteher EDA – Cédric Wermuth, Co-Präsident SP – Marianne Binder, Vizepräsidentin Die Mitte
Finanzielle Repression ist zurück und sie könnte massive Auswirkungen auf Dein Vermögen haben. Was passiert, wenn Staaten ihre hohen Schulden nicht mehr allein durch Wirtschaftswachstum in den Griff bekommen? Eine Möglichkeit: Inflation höher halten als die Zinsen. In diesem Podcast schauen wir uns an, welche Signale der US-Anleihemarkt aktuell sendet und warum die Entwicklungen für Aktien, Gold, Bitcoin und andere Sachwerte relevant sein könnten. Du erfährst: → Was finanzielle Repression eigentlich bedeutet → Warum die Entwicklung der US-Staatsanleihen gerade so wichtig ist → Was hinter den Anleiherückkäufen des US-Finanzministeriums steckt → Warum eine faktische Zinsobergrenze für die Märkte entscheidend sein könnte → Welche Rolle Swap-Lines und internationale Kapitalströme spielen → Warum ein schwächerer US-Dollar für Sachwerte interessant sein kann → Was das für Cash, Aktien, Gold und Bitcoin bedeuten könnte → Warum mögliche Rücksetzer langfristig interessante Chancen bieten können Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur: „Wie viel Rendite bekomme ich auf mein Geld?“ Sondern: „Wie viel Kaufkraft behält mein Geld tatsächlich?“ Denn wenn Inflation dauerhaft höher ist als die Verzinsung, kann vermeintlich „sicheres“ Geld real immer weniger wert sein. ▬▬▬ Dein nächster Schritt ▬▬▬ Du willst sehen, wie ich mein eigenes Geld tatsächlich anlege und welche Ergebnisse damit in der Praxis möglich sind? Im Echtgeld-Experiment dokumentieren wir transparent, wie echtes Kapital an der Börse eingesetzt wird – inklusive der Entwicklung und der tatsächlichen Ergebnisse.
Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet am Mittwoch wird nach und nach das Ausmass der Katastrophe klar. Mindestens 359 Menschen verloren auf nepalesischer Seite ihr Leben. Mehr als 1'300 Menschen werden noch vermisst. Und es droht eine weitere Flut. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:31) In Nepal droht eine zweite Flutwelle (04:43) Nachrichtenübersicht (09:19) Russlands Nadelstiche gegen europäische Staaten (15:31) Wie die Armee mit Drohnen aufrüsten will (20:12) Förderprogramme für Kleinkinder mit fehlenden Deutschkenntnissen (24:53) Bundespräsident Parmelin als Produktetester (27:41) Ratko Mladic: «Der Schlächter von Bosnien» ist tot (30:21) Melonis Asylpolitik – eine Bilanz aus Sicht eines Seenotretters (37:16) Yayoi Kusama: Ein Nachruf auf die Frau mit den Punkten
Einschüchterung, Überwachung, Gewalt: Transnationale Repression bedeutet, dass autoritäre Staaten wie Russland, China oder die Türkei ihre Kritiker auch im Ausland verfolgen. Wie Deutschland damit umgeht – und wo die Grenzen staatlicher Macht liegen. Guckelsberger, Florian www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Die Neutralitätsinitiative will die «immerwährende und bewaffnete» Neutralität der Schweiz in der Bundesverfassung stärker verankern. So dürfte die Schweiz keinem Militärbündnis beitreten und sie soll sich grundsätzlich nicht an wirtschaftlichen Sanktionen gegen kriegführende Staaten beteiligen. Vom Verbot ausgenommen wären einzig von der UNO beschlossene Sanktionen. Die Initianten argumentieren, dass nur eine strikte und verlässliche Neutralität die Schweiz vor ausländischen Konflikten schützt und ihre Glaubwürdigkeit als neutrale Vermittlerin stärkt. Gegnerinnen und Gegner warnen hingegen vor einer Isolation der Schweiz in einer sich verschlechternden globalen Sicherheitslage. Ein starres Sanktionsverbot schränke den aussenpolitischen Handlungsspielraum ein. Zudem erschwere die Initiative eine sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit der NATO oder europäischen Partnern deutlich. Über Vor- und Nachteile der Initiative diskutieren SVP-Nationalrat Franz Grüter und SP-Ständerätin Franziska Roth.
Namhafte israelische Persönlichkeiten fordern, dass sich europäische Staaten tatkräftig gegen die Besetzung des Westjordanlands engagieren sollen. Nach Frankreich, Deutschland und Grossbritannien hat auch die Schweiz einen entsprechenden Brief erhalten. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:26) Israelische Persönlichkeiten fordern Einsatz gegen Siedlergewalt (09:34) Nachrichtenübersicht (14:15) Die rekordhohe Staatsverschuldung der USA und ihre Folgen (21:45) Was kostet ein neues AKW? (26:57) Massnahmen gegen Diskriminierung in der Schweizer Armee (31:58) Minenunglücke: die Schattenseite des glänzenden Goldgeschäfts (37:32) Der Zustand des Great Barrier Reefs bleibt ernst
Wäre bereits im August abgestimmt worden, wären sowohl die Ernährungsinitiative als auch die Neutralitätsinitiative abgelehnt worden. Das zeigt die Umfrage der SRG, durchgeführt von GFS Bern. Ausserdem: Was würde ein neues Atomkraftwerk in der Schweiz kosten? Nach dem Energiekonzern Axpo und der ETH Zürich liefern nun auch die Akademien der Wissenschaften Zahlen dazu. Sie schätzen die Kosten deutlich höher. Und ebenfalls in der Sendung: Es gibt Kritik an die Adresse Israels. Mehrere europäische Staaten kritisieren gemeinsam Israels Siedlungspolitik. In dieser Deutlichkeit sei das aussergewöhnlich, analysiert unsere Beobachterin.
Hilfslieferungen - im Sudan und in Gaza wird die Lage der Menschen immer schlimmer. Hilfsorganisationen versuchen zu helfen, werden dabei aber auch immer häufiger selbst angegriffen oder erreichen Kranke und Hungernde nicht mehr. Gleichzeitig streichen immer mehr Staaten ihre Hilfen. Auch die Bundesregierung hat sie im Zuge von Haushaltseinsparungen drastisch gekürzt. Gespendet wird auch immer weniger. Heute ist der Welttag der Humanitären Hilfe. Wir sprechen mit Helfern, Organisationen und Kritikern, wie es um die Humanitäre Hilfe steht und welche Folgen die Einsparungen auf die globale Gesundheit, Hunger und Fluchtursachen haben. Katrin Jullien ist für die Diakonie in Nairobi und spricht von dort aus mit uns. Martin Keßler ist Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe. Außerdem spricht Moderatorin Isabel Reifenrath mit dem Entwicklungsökonom Axel Dreher und Lukas Driedger von der Hilfsorganisation ADRA. Podcast-Tipp: Deutschlandfunk Kultur - Im Gespräch Till Wahnbaeck - Wagniskapital bringt Afrikas Start-ups voran Er war Manager bei einem Konsumgüter-Weltkonzern und Chef der Welthungerhilfe. Mit der Idee, Spenden zu Investitionen zu machen, schafft Till Wahnbaeck eine neue Form von Entwicklungshilfe: Die Begegnung auf Augenhöhe - und Gewinne, die zurückfließen. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:07a0ee1033398aec/
Ab heute sind in den meisten Kantonen die langen Ferien vorbei – und damit auch die intensivste Zeit für die Schweizerische Rettungsflugwacht. Rega-Sprecher Mathias Gehrig dazu, welchen Einfluss das heisstrockene Wetter auf die Anzahl Einsätze gehabt hat. Weitere Themen: • Stunden vor dem Start einer Militärübung zwischen den USA und Südkorea hat US-Präsident Trump angeordnet, die Übung zurückzufahren. Es sei ein «feindseliges Signal», das man an Nordkorea sende, begründete er seinen Entscheid. Schliesslich habe er eine gute Beziehung zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un. Was Trumps Befehl für die US-Verbündeten in Ostasien heisst, erklärt SRF-Korrespondent Samuel Emch. • Die Artenvielfalt und ganze Ökosysteme geraten weltweit immer stärker unter Druck. Vor vier Jahren haben sich deshalb fast alle Staaten im kanadischen Montreal darauf geeinigt, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen zu schützen. Jetzt warnt die UNO: Die bisherigen Fortschritte reichen nicht aus. Wie weit die Welt von den vereinbarten Zielen entfernt ist, erörtert SRF-Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann. • Es gibt Anzeichen dafür, dass sich das Great Barrier Reef in Australien erholt. Dies, weil sich das Meer um das grösste Korallenriff der Welt wegen eines Monsunregens abgekühlt hat. Welche Anzeichen das sind, weiss Korallenforscherin Maren Ziegler von der deutschen Universität Giessen.
Kommentiert werden unter anderem der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, der Besuch des russischen Präsidenten Putin auf den Kurilen und der zunehmende Einfluss autokratischer Staaten auf die Weltpolitik. Zunächst jedoch ins Inland. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Sie übersetzen, arbeiten in der Logistik oder im Fahrdienst: Ortskräfte unterstützen westliche Staaten bei Auslandseinsätzen. Nach dem Truppenabzug bleiben viele zurück, so wie in Afghanistan 2021. Guckelsberger, Florian www.deutschlandfunk.de, Hintergrund