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Suburb of Shire of Mareeba, Queensland, Australia

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Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
25.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Oct 25, 2021 9:35


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Militär setzt Sudans Übergangsregierung ab Im Sudan gibt es einen erneuten Putschversuch. Mehrere Quellen berichten übereinstimmend, dass zahlreiche Regierungsmitglieder vom Militär festgenommen wurden. Ministerpräsident Abdullah Hamduk soll nach Angaben des Informationsministeriums an einen unbekannten Ort verschleppt worden sein, nachdem er sich geweigert habe, den Staatsstreich öffentlich zu billigen. Hamduk stand seit dem Sturz von Omar al-Baschir im Jahr 2019 an der Spitze einer aus Militärs und Zivilisten zusammengesetzten Regierung, in der es in den vergangenen Wochen zunehmend zu Spannungen kam. Ausnahmezustand in Konfliktregion Die Regierung von Guatemala hat die Armee in den Nordosten des mittelamerikanischen Landes entsandt. Zudem wurde in dem Department Izabal der Ausnahmezustand ausgerufen. Grund sind Ausschreitungen zwischen Demonstranten und Polizei wegen eines Minenprojekts einer Schweizer Bergbaufirma. Am Wochenende waren bei Protesten vier Polizisten angeschossen worden. Laut Presseberichten wurden mehrere Bewohner einer Siedlung durch Tränengas verletzt. Umstritten ist, welche Arbeiten die Schweizer Firma nach einem höchstrichterlichen Betriebsstopp in Nordost-Guatemala noch durchführen darf. UN-Klimachefin macht sich große Sorgen Vor Beginn der Weltklimakonferenz in Glasgow Ende der Woche haben die Vereinten Nationen vor einem Scheitern des Treffens gewarnt. Es gehe darum, die Stabilität aller Staaten zu bewahren, so die Chefin des UN-Klimasekretariats, Patricia Espinosa. Die Klimakrise könne massive Flüchtlingsströme auslösen, betonte sie. 2015 hatten sich in Paris mehr als 190 Staaten auf das Ziel geeinigt, die Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf deutlich unter zwei Grad - möglichst maximal 1,5 Grad - zu begrenzen. Laut einem UN-Bericht steuert die Welt aber auf 2,7 Grad Erderwärmung zu. WHO-Appell an wohlhabende Staaten Die Weltgesundheitsorganisation hat Deutschland und andere Staaten aufgerufen, bedürftigeren Ländern bei Corona-Impfstofflieferungen den Vortritt zu lassen. Bei der Gesundheits-Konferenz "World Health Summit" in Berlin erinnerte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus an das Ziel seiner Organisation, wonach bis Jahresende mindestens 40 Prozent der Menschen in jedem Land geimpft sein sollten. Kein Staat könne die Pandemie isoliert vom Rest der Welt beenden, mahnte Tedros. Man wisse von fast 50.000 registrierten Corona-Todesfällen pro Woche - damit sei die Pandemie noch lange nicht vorbei. Verkauf von Krisenbank geplatzt In Italien ist der Verkauf der 2017 verstaatlichten Bank Monte dei Paschi di Siena an den Rivalen Uni Credit gescheitert. Die Verhandlungen seien abgebrochen worden und würden auch nicht mehr fortgesetzt, teilten Uni Credit und das italienische Wirtschaftsministerium mit. Das Aus erschwert die Bemühungen von Ministerpräsident Mario Draghi, die mit Steuermilliarden vor der Pleite gerettete Monte Paschi - wie mit der Europäischen Union vereinbart - bis Mitte 2022 wieder zu veräußern. Der italienische Staat hält derzeit 64 Prozent der Anteile am ältesten noch existierenden Geldhaus der Welt. Usbekischer Präsident vor Wahlsieg In Usbekistan gibt es keine ernsthaften Zweifel an einer Wiederwahl von Staatschef Schawkat Mirsijojew. Seine wenig bekannten Mitbewerber aus regierungsnahen Parteien galten bei der Präsidentenwahl vom Sonntag als chancenlos. Das Endergebnis will die Wahlleitung in der Hauptstadt Taschkent an diesem Montag offiziell bekanntgeben. Oppositionelle Kandidaten waren in der autoritär regierten Ex-Sowjetrepublik in Zentralasien nicht zur Wahl zugelassen worden. Verstappen gewinnt Grand Prix in den USA Zur Formel 1: Mit einem Sieg in Texas hat WM-Spitzenreiter Max Verstappen seinen Vorsprung auf Rekordweltmeister Lewis Hamilton weiter ausgebaut. Der niederländische Red-Bull-Fahrer war beim Großen Preis der USA in Austin 1,3 Sekunden schneller als der Brite im Mercedes. Fünf Rennen vor dem Saisonende liegt Verstappen in der Fahrerwertung nun zwölf Punkte vor Hamilton. Rang drei in Texas belegte Verstappens Teamkollege Sergio Perez aus Mexiko. Der Deutsche Sebastian Vettel kam im Aston Martin auf Rang zehn.

Kommentar - Deutschlandfunk
Geflüchtete im EU-Grenzgebiet - Menschenwürdige Flüchtlingspolitik statt Ausgrenzung

Kommentar - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Oct 20, 2021 3:24


Gäbe es legale Einreisealternativen, ordentliche Verfahren und einen fairen Verteilmechanismus, wäre die Situationen eine andere, kommentiert Panajotis Gavrilis die angespannte Lage an der polnischen Grenze. Es brauche deshalb eine Allianz von Staaten, die sich bereit erklärten, Menschen aufzunehmen. Ein Kommentar von Panajotis Gavrilis www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche Hören bis: 29.12.2021 18:05 Direkter Link zur Audiodatei

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Systemwettbewerb – die Ampel fällt in den ideologischen Grabenkampf zurück

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Oct 18, 2021 8:37


Auf der letzten Seite des am 15. Oktober veröffentlichten Papiers mit dem Namen „Ergebnis der Sondierungen zwischen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP“ kommt ein Wort vor, das viel sagt über den geistigen Zustand und die ideologische Ausrichtung der kommenden Ampel-Koalition. Da ist vom „Systemwettbewerb“ die Rede, vom „Systemwettbewerb mit autoritären Staaten und Diktaturen“.Weiterlesen

HeuteMorgen
Die USA sind wieder Mitglied des UNO-Menschenrechtsrats

HeuteMorgen

Play Episode Listen Later Oct 15, 2021 10:14


Der UNO-Menschenrechtsrat ist das oberste Organ der UNO in Bezug auf Menschenrechte. Jetzt ist klar: Die USA sind nach Jahren der Abwesenheit wieder mit dabei. Gewählt wurden aber auch mehrere Staaten mit einer bedenklichen Einstellung zum Thema Menschenrechte. Weitere Themen:  * Therapien gegen Krebs. Schon lange wird in gewissen Bereichen darüber gestritten, was die Krankenkassen übernehmen und was nicht. Wenn bewährte Therapien versagen, lässt die Schweiz auch neue Therapien zu. * Kurz vor Mitternacht landete das letzte Flugzeug der italienischen Fluggesellschaft Alitalia in Rom. Heute geht es weiter mit der Nachfolge-Airline ITA.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
13.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Oct 13, 2021 7:30


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Repräsentantenhaus erhöht Schuldenlimit Das US-Repräsentantenhaus hat einer Anhebung der Schuldengrenze zugestimmt und damit eine Zahlungsunfähigkeit der größten Volkswirtschaft der Welt vorerst abgewendet. Die Abgeordneten der Demokraten, die hier die Mehrheit haben, stimmten geschlossen für den Vorschlag. Damit wird das Schuldenlimit um 480 Milliarden Dollar (umgerechnet 416 Milliarden Euro) erhöht. Der Senat hatte bereits vergangene Woche für die Anhebung votiert. Bis Anfang Dezember muss sich der Kongress auch auf einen neuen Haushalt einigen, um eine Lähmung der Bundeseinrichtungen, den so genannten "Shutdown", zu vermeiden. USA: Grenzen zu Kanada und Mexiko für Geimpfte bald offen Die USA wollen Anfang November auch ihre Landgrenzen zu Mexiko und Kanada wieder für Reisende öffnen. Voraussetzung ist unter anderem eine nachgewiesene Impfung gegen das Coronavirus, wie ein hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses mitteilte. Ende September hatte Washington bereits die Aufhebung der Einreisebeschränkungen für auf dem Luftweg einreisende geimpfte EU-Bürger und Briten angekündigt. Die seit eineinhalb Jahren geltenden Einreiseverbote waren auch in den USA zuletzt zunehmend umstritten. Der damalige Präsident Donald Trump hatte die Beschränkungen im März 2020 wegen der Pandemie verhängt. Chile ruft im Süden Notstand aus Angesichts einer Welle der Gewalt hat die chilenische Regierung im Süden des Landes den Notstand ausgerufen. Präsident Sebastián Piñera erklärte, das Militär werde in den Provinzen Biobío, Arauco, Malleco und Cautín die Polizei unterstützen. Im Süden Chiles hat es in den vergangenen Jahren wiederholt Brandanschläge auf Häuser und Fahrzeuge gegeben. Hinter den Angriffen sollen teilweise radikale Angehörige der Mapuche stecken. Die größte indigene Gruppe des Landes verlangt vom chilenischen Staat mehr Autonomie und die Rückgabe von Gebieten, die sie als angestammten Besitz betrachtet. Somalia obsiegt in See-Grenzstreit mit Kenia In einem jahrelangen Streit mit Kenia hat Somalia vor dem Internationalen Gerichtshof einen Sieg errungen. Die Richter in Den Haag entschieden, dass "keine vereinbarte Seegrenze" zwischen beiden Staaten in Kraft sei. Sie zogen eine Grenze, die Somalia große Teile eines vermutlich rohstoffreichen Gebiets im Indischen Ozean zugesteht. Kenias Präsident Uhuru Kenyatta wies das Urteil "vollumfänglich" zurück. Sein Land werde den Richterspruch nicht anerkennen. Somalia hatte Kenia 2014 vor das UN-Gericht gebracht, nachdem anderweitige Bemühungen um eine Lösung des Streits gescheitert waren. Menschenrechtsbeauftragte appelliert an Iran Die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung hat den Iran aufgefordert, die offenbar geplante Hinrichtung eines Verurteilten auszusetzen, der zur Tatzeit minderjährig war. Bärbel Kofler erklärte, falls das Todesurteil an Arman Abdolali vollstreckt würde, wäre dies ein Völkerrechtsbruch. Es gebe zudem "glaubhafte Hinweise", dass ein Geständnis des heute 24-Jährigen unter Folter erzwungen wurde. Auch Amnesty International hatte den Iran zuvor aufgefordert, die geplante Hinrichtung zu stoppen. Abdolali war nach dem Verschwinden seiner Freundin festgenommen und wegen Mordes verurteilt worden. Widerstandskämpfer stirbt mit 101 Jahren Einer der letzten hochdekorierten Widerstandskämpfer gegen die Nazis ist tot. Hubert Germain starb im Alter von 101 Jahren, wie Frankreichs Verteidigungsministerin Florence Parly mitteilte. Dies sei "ein gewichtiger Augenblick in der Geschichte des Landes". Germain wurde in Paris als Sohn eines Offiziers geboren. Er überlebte alle übrigen Träger des von General Charles de Gaulle verliehenen "Ordens der Befreiung". Präsident Emmanuel Macron bezeichnete das Résistance-Mitglied als "Galionsfigur des freien Frankreichs". Im November will Macron an den Trauerfeierlichkeiten teilnehmen.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
12.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Oct 12, 2021 9:25


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.IWF-Chefin übersteht Manipulationsvorwurf Die wegen angeblicher Schönung eines Berichts unter Druck geratene Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgiewa, darf ihr Amt behalten. "Nach Prüfung aller vorgelegten Beweise" erklärte das IWF-Exekutivdirektorium sein "volles Vertrauen" in die Bulgarin. Anlass waren Vorwürfe in einem Gutachten. Demnach soll Georgiewa auf ihrem vorigen Spitzenposten bei der Weltbank ein wichtiges Länderranking zugunsten Chinas beeinflusst haben. Dazu habe sie vor vier Jahren Mitarbeiter unter Druck gesetzt. Georgiewa hat diese Vorwürfe stets zurückgewiesen. Prediger Al-Sadr nach Wahl im Irak vorn Bei der Parlamentswahl im Irak liegt die Bewegung des schiitischen Geistlichen Muktada al-Sadr deutlich in Führung. Nach vorläufigen Ergebnissen der Wahlkommission erreichte sie bei der Abstimmung am Sonntag mehr als 60 von 329 Sitzen im Abgeordnetenhaus. Al-Sadr, der selbst nicht kandidierte, beanspruchte den Sieg für seine Bewegung. In einer Fernsehansprache warnte er andere Staaten davor, sich in die Regierungsbildung einzumischen. Nach Massenprotesten gegen die politische Führung des Landes hatte Ministerpräsident Mustafa al-Kasimi die Wahl um mehrere Monate vorgezogen. Telefondiplomatie im Ukraine-Konflikt Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin zum Konflikt in der Ostukraine telefoniert. Zuvor hatten beide mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj per Videokonferenz gesprochen, wie ein Regierungssprecher in Berlin mitteilte. Alle vier Politiker verständigten sich demnach auf ein "zeitnahes" Treffen ihrer Außenminister. In dem seit 2014 andauernden Konflikt zwischen pro-russischen Separatisten und der ukrainischen Armee wurden mehr als 13.000 Menschen getötet. Eine ausgehandelte Waffenruhe ist brüchig. EU-Politiker soll rumänische Regierung bilden Knapp eine Woche nach dem Aus für Ministerpräsident Florin Citu hat Rumäniens Präsident Klaus Iohannis die Weichen für die Bildung einer neuen Regierung gestellt. Er beauftragte Dacian Ciolos, den Chef der gemäßigten Partei USR, ein Kabinett zusammenzustellen. Ciolos ist derzeit Vorsitzender der Fraktion Renew Europe im Europa-Parlament und hatte bereits von 2015 bis 2017 eine Technokratenregierung in Rumänien geführt. Sollte das Parlament in Bukarest zustimmen, würde er die Nachfolge von Florin Citu antreten, der per Misstrauensvotum abgewählt wurde. Ex-Kanzler Kurz führt ÖVP an Österreichs zurückgetretener Bundeskanzler Sebastian Kurz ist neuer Fraktionschef der konservativen ÖVP im Nationalrat in Wien. Der 35-Jährige sei in geheimer Wahl einstimmig gewählt worden, teilte die ÖVP mit. Kurz soll am Donnerstag als Abgeordneter vereidigt werden. Er war am Samstag als Regierungschef zurückgetreten, nachdem Korruptionsermittlungen der österreichischen Staatsanwaltschaft bekanntgeworden waren. Kurz bestreitet die Vorwürfe. Als Nachfolger im Kanzleramt war am Montag Alexander Schallenberg vereidigt worden. EU verschenkt Interrail-Pässe Im Rahmen des Reiseprogramms "Discover EU" verteilt die EU-Kommission erneut Gratis-Bahnfahrkarten an junge Europäer. Ab heute Mittag können sich Jugendliche im Alter zwischen 18 und 20 Jahren darum bewerben. Es werden 60.000 Interrail-Pässe vergeben, mit denen man im kommenden Jahr einen Monat lang kreuz und quer durch Europa reisen kann. "Discover EU" soll jungen Menschen aus allen Schichten die Möglichkeit geben, andere Kulturen kennenzulernen, neue Freundschaften mit Europäern zu schließen und zu verstehen, wofür die EU steht. DFB-Team löst vorzeitig WM-Ticket Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft fährt zur Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Nach einem 4-zu-0-Sieg gegen Nordmazedonien in Skopje ist dem Team von Bundestrainer Hansi Flick Platz eins der Gruppe J sicher. Damit hat sich die Mannschaft für die WM qualifiziert. Torschützen waren Kai Havertz, zweimal Timo Werner und Jamal Musiala. Für Trainer Flick ist es der fünfte Sieg in Serie seit Amtsantritt. Er hat damit den bisherigen Auftaktrekord seines Vorgängers Joachim Löw überflügelt.

International
Shalom aleikum – wie Israel und Marokko sich näherkommen

International

Play Episode Listen Later Oct 9, 2021 27:47


Eine Million Israelis haben marokkanische Wurzeln: In Marokko gab es einst Städte, in denen mehr Juden als Muslime lebten. Marokko versucht dieses kulturelle Erbe wiederzubeleben und hat sogar die diplomatischen Beziehungen zu Israel normalisiert – dahinter stecken auch Eigeninteressen. Ende letzten Jahres wurde Israel von Marokko diplomatisch anerkannt. Zu keinem anderen arabischen Land sind die kulturellen Bande des «Judenstaats» so eng: Auf dem jüdischen Friedhof der marokkanischen Hafenstadt Essaouira ist das älteste Grab mehr als 500 Jahre alt, erzählt Friedhofswärter Mouhcine Aarouche. Noch sein Grossvater habe im jüdischen Viertel der Stadt mit Juden zusammengearbeitet. Die Staatsgründung Israels und die nachfolgenden Kriege nahmen zehntausenden Familien aus Palästina ihre Heimat, sie entwurzelten aber auch die meisten Jüdinnen und Juden in den arabischen Staaten. Besonders viele in Marokko: Vor der Staatsgründung Israels waren zehn Prozent der marokkanischen Bevölkerung jüdisch. Die ältere Generation in Essaouira erinnert sich, wie die Nachbarn in den 50er und 60er Jahren die Koffer packten und das Land Richtung Israel verliessen. Marokko hat angefangen, Synagogen zu restaurieren, der König höchstpersönlich eröffnet jüdische Zentren. In der neuen Verfassung Marokkos wird das jüdische Erbe des Landes ausdrücklich anerkannt. In den Schulen soll die Geschichte des jüdischen Marokkos Bestandteil des Lehrplans werden. Dass Marokko Ende 2020 soweit ging, diplomatische Beziehungen zu Israel aufzunehmen, hat aber auch mit Donald Trump zu tun. Der damalige US-Präsident stand Pate, als Marokko, kurz nach den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain, die Beziehungen zum «Judenstaat» normalisierte. Es ging dabei nicht nur um Friedenssuche, sondern auch um Wirtschaftsinteressen, ja selbst Marokkos Anspruch auf die Westsahara. Die Reportage über eine komplexe Annäherung, mit Stimmen aus Israel und Marokko.

klima update° - der Nachrichten-Podcast von klimareporter°
Grünes Fliegen, Großbritanniens Klimaziele, Nobelpreis für Klimaforschung

klima update° - der Nachrichten-Podcast von klimareporter°

Play Episode Listen Later Oct 8, 2021 15:52


Diesmal mit Lena Wrba und Susanne Schwarz. Das Unternehmen Atmosfair hat in dieser Woche einen CO2-neutralen Treibstoff für Flugzeuge vorgestellt. Lufthansa ist der erste Abnehmer. Synthetische Treibstoffe sind umstritten, können aber vor allem dort sinnvoll sein, wo es wenig andere nachhaltige Alternativen gibt. Im Flugverkehr ist das der Fall. Fürs Klima ist es aber leider immer noch besser einfach gar nicht zu fliegen... Großbritannien hat ein neues Klimaziel verkündet: Bis 2035 soll der Stromsektor vollständig aus Erneuerbaren gespeist werden. Neue Ziele animieren andere Staaten gern mal dazu nachzuziehen. Davon abgesehen ist ein Ziel allein ohne konkrete Maßnahmen natürlich nicht ausreichend. Über die diesjährigen Physik-Nobelpreisträger freuen wir uns besonder. Das sind nämlich zwei Klimaforscher - und zwar zwei, deren Auszeichnung längst überfällig war.

ÄrzteTag
Wie stelle ich meine Praxis nachhaltig auf, Dr. Schulze?

ÄrzteTag

Play Episode Listen Later Oct 8, 2021 15:18


Staaten, Unternehmen, Privatpersonen – viele streben heutzutage an, nachhaltig zu agieren. Gilt das auch für Arztpraxen? Und was wäre dafür zu tun? Darüber sprachen wir im „ÄrzteTag“ mit dem Haus- und Sportarzt Dr. Christian Schulze.

ecozentrisch
ecozentrisch Champions KW 40: ABB, EnBW, DHL, DB, Interface, Zalando und Co.

ecozentrisch

Play Episode Listen Later Oct 8, 2021 6:26


Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 40. KW:Schnellste Ladesäule der Welt von ABBDas E-Auto in 15 Minuten aufladen- das könnte nun mit der neuen Ladesäule von ABB möglich werden. Der Schweizer Technologiekonzern bringt jetzt die nach eigenen Angaben schnellste Ladesäule der Welt auf den Markt. Die Ladesäule heißt Terra 360 und verfügt über eine Maximal-Leistung von 360 kW.Diese Leistung reicht theoretisch, um ein normales E-Auto in ca. 15 Minuten aufzuladen. Für 100 Kilometer Reichweite wäre man bereits in drei Minuten vollgeladen. Die Ladesäule ist modular aufgebaut und bieten eine dynamische Energieverteilung. Damit können an der Terra360-Ladesäule bis zu vier Autos geladen werden. Mit dem Produkt übersteigt ABB die bisher erhältlichen Schnelllader um 10 kW. Es soll Ende 2021 Markteinführung haben. https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/abb-terra-360-schnellste-ladesaeule-der-welt/EnBW legt 2022 Kohle-Kraftwerk RDK7 stillRaus aus der Kohle – das wollen Staaten und Unternehmen. Das gilt auch für den Energieversorger EnBW. Das Unternehmen gab nun bekannt, das man den Block 7 des Rheinhafen-Dampfkraftwerks (RDK) bis Mitte 2022 zur Stilllegung anmelden will. Dies sei ein konsequenter Schritt zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele, heißt es aus dem Unternehmen. Bis 2030 wolle man seine CO2-Emissionen um mindestens 50 Prozent reduzieren. Bis 2035 sollen sie bei Netto-Null liegen. EnBW hat seit 2013 bereits 9 konventionelle Kraftwerks-Blöcke stillgelegt. Das Unternehmen setzt seit Jahren auf den Ausbau erneuerbarer Energien. Aus Wind- und Solarenergie kommen heute insgesamt 4.900 Megawatt Leistung.https://www.enbw.com/unternehmen/presse/kohleausstieg-stilllegung-des-rheinhafen-dampfkraftwerks.htmlKooperation von DHL und DB für mehr PostzügeMehr Post auf die Schiene – Das ist das Ziel einer Kooperation zwischen der Deutschen Bahn und DHL. Gestern gaben die Sparte DB Cargo und die Deutsche Post DHL Group bekannt, dass sie auf sieben neuen Strecken Postzüge einsetzen werden. Bisher laufen nur zwei Prozent der Postsendungen über die Schiene. Durch die nun bekannt gegebene verstärkte Zugnutzung soll dieser Anteil auf sechs Prozent steigen. Dadurch, dass die Bahn vermehrt nachhaltig produzierten Strom nutzt und der Bahn-Transport durch die großen Mengen viel effizienter ist, ist diese Entwicklung ein großer Schritt in Sachen Nachhaltigkeit. Verkehrsexperten schätzen, dass der Transport über die Schiene siebenmal weniger CO2 erzeugt als der Transport im Lkw. Auf lange Sicht plant die Deutsche Post, den Anteil der Sendungen über Schienentransporte auf 20 Prozent zu erhöhen.https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-dhl-postzuege-101.htmlE-Kerosin von Atmosfair für LufthansaNun kann man auch klimaneutral in die Luft gehen – Im Emsland ist in dieser Woche eine Produktions-Anlage für CO2-neutralen Flugzeug-Treibstoff eröffnet worden. Es handelt sich um eine so genannte Power-to-Liquid-Kraftstoff- Anlage. Der für die Kerosinherstellung notwenige Wasserstoff stammt aus erneuerbaren Energien. Die Anlage der Betreiberorganisation Atmosfair verwendet außerdem Gas aus einer Biogas-Anlage sowie aus der Umgebungsluft abgesaugtes CO2. Der Regelbetrieb soll ab dem ersten Quartal 2022 mit einer täglichen Produktion von acht Fässern Roh-Kerosin beginnen. Mit der Lufthansa hat man bereits einen Abnehmer. Die Fluggesellschaft wird für mindestens 5 Jahre eine Menge von mindestens 25.000 Liter E-Kerosin jährlich aus dieser Anlage abnehmen.https://www.manager-magazin.de/unternehmen/lufthansa-atmosfair-eroeffnet-anlage-fuer-klimaneutrales-e-kerosin-im-emsland-a-0c84661b-b239-4e9b-9d20-df2fb9a78482Teppichfliesen-Hersteller Interface bis 2040 klima-negativAuch bei der Produktion von Teppichfliesen kann man Emissionen einsparen – das plant jedenfalls das Hersteller-Unternehmen Interface aus Krefeld. Hier will man seinen CO2-Fußabdruck um ein Drittel reduzieren. Bis 2040 will das Unternehmen sogar CO2-negativ werden. Schaffen will man das durch den verstärkten Einsatz von biobasierten und recycelten Materialien. Interface will sein gesamtes Teppichfliesen-Angebot auf PVC- und bitumenfreie Produkte umstellen. Der Gebäudesektor ist ein großer Umwelt-Faktor: Experten schätzen, dass dieser Bereich für 40 Prozent allen CO2-Emissionen auf der Welt verantwortlich ist. Daher haben bewusster produzierende Bauprodukt-Hersteller einen großen Einfluss auf mehr Nachhaltigkeit. Seit 1996 hat Interface seinen CO2-Fußabdruck bereits um 76 Prozent reduziert.https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/klimawandel/2021/Interface-reduziert-seinen-CO2-Fussabdruck-um-ein-Drittel.phpLhyfe mit autarker H2-Produktion auf ehemaliger BohrinselGrünen Wasserstoff direkt in der Nähe von Offshore-Anlagen herstellen – das will die Firma Lhyfe nun in der Nordsee umsetzen.Dazu hat europäische Wasserstoff-Produzent Partnerschaften mit Aquaterra Energy und Borr Drilling geschlossen.Gemeinsam will man auf einer ehemaligen Bohrinsel in der Nähe eines Offshore-Windparks Wasserstoff direkt auf hoher See produzieren.Dabei kann man den Windstrom aus dem Windpark sowie das vorhandene Meerwasser nutzen.Es wäre das erste Mal, dass eine umgerüstete Bohrinsel dafür genutzt wird.Der grüne Strom soll für die Nutzung in der Industrie produziert werden. Man kann hierzu die bestehende Infrastruktur nutzen, die die Offshore-Anlagen bereits haben.https://www.ee-news.ch/de/article/47093/lhyfe-errichtet-mit-partnern-autarke-wasserstoffproduktion-auf-ehemaliger-bohrinsel-mit-anschluss-an-offshore-windparkNeuer Reparaturservice bei ZalandoNicht wegwerfen und neu kaufen sondern reparieren – das will Zalando nun anbieten. Der Online-Händler für Mode und Accessoires will einen Reparaturservice starten, damit Kundinnen und Kunden ihre Lieblingsteile länger tragen können. Der Reparaturservice soll demnächst in Berlin starten, später soll Düsseldorf folgen. Dafür arbeitet man mit dem britischen Technologie-Startup ‚Save your wardrobe‘ zusammen. Zalando möchte mit diesem Schritt weiter auf Nachhaltigkeit setzen. Der Online-Händler hat bereits ein Second-Hand-Sortiment, welches im vergangenen Jahr um das zehnfache auf 200.000 Artikel angewachsen ist. Und auch zukünftig soll bei Zalando in Nachhaltigkeit investiert werden: es ist von einer Investitionssumme in nachhaltige Projekte von 50 Millionen Euro die Rede, zum Beispiel in die Reduzierung von CO2 oder in umweltschonende Verpackungen. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/nachhaltig-kleidung-101.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

ÜberLeben
Die Konferenz der Tiere

ÜberLeben

Play Episode Listen Later Oct 8, 2021 28:06


Es ist ein Klassiker der Kinderliteratur: Erich Kästners „Konferenz der Tiere“. Weil die Menschen es nicht hinbekommen, Kriege, Umweltzerstörung und Generationengerechtigkeit in den Griff zu bekommen, beschließen die Tiere, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Mit Erfolg. Was in dem Kinderbuch von 1949 funktioniert, lässt sich leider wohl nicht auf die reale Welt übertragen. Deshalb versuchen die Staaten mit dem Übereinkommen zum Erhalt der biologischen Vielfalt, kurz CBD, Artensterben und Umweltzerstörung zu stoppen. Bisher vergeblich. Jetzt steht eine neue Runde im Verhandlungspoker zur Rettung der Natur an. Einer, der für den WWF dabei ist, ist Florian Titze. Der Politologe hat für die Vereinten Nationen in New York internationale Verhandlungen zu unterschiedlichen Themen begleitet, bevor er zum WWF nach Berlin gewechselt ist und sich hier den Verhandlungen zur Biodiversitätskonvention widmet. Er gibt Einblicke in den „Plan zur Weltrettung“, erläutert, worauf es jetzt ankommt, und wir erfahren, wie er die Erfolgsaussichten dieses internationalen Pakts für die Natur einschätzt. Redaktion: Jörn Ehlers

Kommentar - Deutschlandfunk
Kommentar Vage Beitrittsperspektiven für Staaten des westlichen Balkan

Kommentar - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Oct 6, 2021 3:19


Autor: Klein, Bettina Sendung: Kommentare und Themen der Woche Hören bis: 15.12.2021 18:09

Tagesgespräch
Andreas Ernst: «Es wird nichts herauskommen am Westbalkan-Gipfel»

Tagesgespräch

Play Episode Listen Later Oct 6, 2021 25:02


Die Beitrittsgespräche mit den Westbalkan-Staaten stecken seit Jahren in einer Endlosschlaufe. Jetzt will Slowenien wieder Bewegung in den Prozess bringen. Doch Balkan-Experte Andreas Ernst ist sehr skeptisch, ob der Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs in Slowenien etwas bewirken kann. Es ist eine halbe Ewigkeit her, seit man den Staaten auf dem Westbalkan das Versprechen gab: «Eure Zukunft liegt in der Europäischen Union!». 2003 wars, am EU-Gipfel in Thessaloniki. In den vergangenen Jahren ging es harzig vorwärts, nach einem zähen Beitrittsprozess wurde Kroatien 2013 als letztes Mitgliedland in die Europäische Union aufgenommen. Serbien, Montenegro, Nordmazedonien und Albanien befinden sich weiterhin in der Warteschlaufe, Bosnien-Herzegowina ist noch nicht einmal Kandidat für Beitrittsgespräche – und Kosovo kann gar nicht Kandidat werden, weil einige EU-Staaten es nicht als Staat anerkennen. Jetzt möchte das kleine EU-Land Slowenien den festgefahrenen Prozess in Gang bringen und richtet einen Sondergipfel aus, um die Erweiterung mit den Westbalkan-Staaten voranzutreiben. Doch was kann diese Konferenz bringen? Besteht diesmal die Aussicht auf substanzielle Ergebnisse? Darüber hat Anita Richner mit Andreas Ernst gesprochen. Er ist Ausland-Redaktor bei der «Neuen Zürcher Zeitung» und hat als Korrespondent einige Jahre in der Region gelebt.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
04.10.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Oct 4, 2021 7:49


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Koreanische Staaten kommunizieren wieder Nach wochenlanger Unterbrechung haben Nord- und Südkorea ihre direkten Verbindungskanäle wiederhergestellt. Die Leitungen seien geöffnet, teilte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul mit. Der Schritt sei ein Versuch, "dauerhaften Frieden" auf der koreanischen Halbinsel zu schaffen, meldete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Die speziellen Telefon- und Faxleitungen bilden die Grundlage für die Verständigung beider Staaten, die sich offiziell noch immer im Kriegszustand befinden. Nord- und Südkorea unterhalten keine Botschaft im jeweils anderen Land. Japanisches Parlament wählt neuen Premier In Japan ist der frühere Außenminister Fumio Kishida zum neuen Regierungschef gewählt worden. Die Abgeordneten im von der liberaldemokratischen Regierungspartei LDP dominierten Unterhaus stimmten erwartungsgemäß für die Amtseinführung des 64-Jährigen. Die Partei hatte Kishida in der vergangenen Woche zum neuen Vorsitzenden gewählt. Kishida ist in beiden Funktionen Nachfolger des bisherigen Regierungschefs Yoshihide Suga. Dieser hatte Anfang September nach nur zwei Jahren im Amt seinen Rückzug bekanntgegeben. Medienberichten zufolge will Kishida am 31. Oktober ein neues Parlament wählen lassen. Eurogruppe berät über steigende Energiepreise Die Finanz- und Wirtschaftsminister der Eurozone kommen an diesem Montag in Luxemburg zusammen. Bei dem Treffen geht es unter anderem um die deutlich gestiegenen Verbraucherpreise, vor allem im Bereich Energie. Getrieben von hohen Gas- und Energiepreisen ist die Inflation im Euroraum im September auf 3,4 Prozent gestiegen. Die Entwicklung schlägt sich für die Verbraucher bereits in höheren Heiz- und Strompreisen nieder. Mehrere Länder haben daher ein gemeinsames Vorgehen auf EU-Ebene gefordert. Weiteres Thema des Treffens ist eine Bestandsaufnahme des bisherigen Corona-Hilfsprogramms der EU. Nobelpreis-Reigen startet mit Medizin-Auszeichnung In Stockholm beginnt an diesem Montag die Verkündung der diesjährigen Nobelpreisträger. Den Anfang macht die Auszeichnung für Medizin, am Dienstag und Mittwoch folgen die Preisträger für Physik und Chemie, am Donnerstag für Literatur und am Freitag in Oslo für den Friedensnobelpreis. Den Abschluss bildet am darauffolgenden Montag die Bekanntgabe des Preisträgers für Wirtschaftswissenschaften, dann wieder in Stockholm. Verliehen werden die Preise allesamt an Alfred Nobels Todestag, dem 10. Dezember. Bennett beklagt Gewalt unter israelischen Arabern Israels Regierungschef Naftali Bennett will verstärkt gegen Gewalt innerhalb der arabischen Gesellschaft im Land vorgehen. Das Problem habe "ungeheuerliche Ausmaße" angenommen, es sei jahrelang marginalisiert und vernachlässigt worden, erklärte Bennett. Seit Jahresbeginn sind rund 100 israelische Araber ermordet worden, häufig als Teil von Bandenkriegen. Der Staat wolle seine arabischen Bürger vor Verbrechen und illegalen Waffen, Mord und Schutzgelderpressung schützen, sagte Bennett. Die arabischen Bürger müssten verstehen, dass die Sicherheitskräfte nicht der Feind, sondern die Lösung seien. Wirbelsturm "Shaheen" trifft Oman und Iran Durch den Zyklon "Shaheen" sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Im Iran starben nach Angaben des Parlaments sechs Menschen in der südöstlichen Provinz Sistan-Balutschistan, im Oman zwei Männer und ein Kind in der Hauptstadt-Provinz Maskat. Die omanischen Behörden riefen für Sonntag und Montag eine arbeits- und schulfreie Zeit aus. Der Wirbelsturm versetzte auch die Vereinigten Arabischen Emirate in "höchste Alarmbereitschaft". Die dortigen Behörden forderten die Bewohner auf, Strände und andere potenziell gefährdete Gebiete zu meiden. Leverkusen holt den FC Bayern fast ein In der Fußball-Bundesliga hat Bayer Leverkusen mit einem Auswärtssieg bei Arminia Bielefeld zu Tabellenführer Bayern München aufgeschlossen. Leverkusen liegt nach dem 4:0 beim Aufsteiger am Sonntagabend punktgleich mit dem Rekordmeister an der Spitze, die Münchner haben lediglich das bessere Torverhältnis. Der FC Bayern hatte zuvor nach einer Serie von neun Siegen seine erste Pflichtspiel-Niederlage unter Trainer Julian Nagelsmann kassiert. Der Top-Klub unterlag daheim der Frankfurter Eintracht mit 1:2 Toren.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
25.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Sep 25, 2021 7:53


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA und Partnerländer wollen Einfluss im Indopazifik ausbauen Die USA, Indien, Japan und Australien wollen künftig noch enger zusammenarbeiten und ihren Einfluss im indopazifischen Raum vergrößern. Die Regierungschefs der sogenannten "Quad"-Staaten erklärten nach einem Treffen in Washington, das Gebiet vom Indischen bis zum Pazifischen Ozean bilde die Grundlage für gemeinsame Sicherheit und Wohlstand. Dort sollten frei von Zwang die souveränen Rechte aller Nationen respektiert werden. Das Viererbündnis gilt bei Beobachtern als Gegengewicht zu China. Die Führung in Peking strebt seit Jahren eine Vormachtstellung in der Region an. Endspurt im Wahlkampf in Deutschland beendet Kurz vor der Bundestagswahl haben die Parteien auf ihren Abschlusskundgebungen noch einmal versucht, vor allem die noch unentschlossenen Wähler zu mobilisieren. Traditionell ist in Deutschland am Freitag vor dem Wahlsonntag Schluss mit den großen Wahlkampfterminen. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz trat in Köln auf. Der CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, machte mit der scheidenden Amtsinhaberin Angela Merkel und CSU-Chef Markus Söder Wahlkampf in München. Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, kam mit dem Co-Vorsitzenden Robert Habeck nach Düsseldorf. Niederlande lockern Corona-Beschränkungen Nach rund 18 Monaten machen die Niederlande in der Corona-Pandemie einen Schritt zurück zur Normalität. Der verpflichtende Sicherheitsabstand von 1,5 Metern wird mit dem heutigen Samstag abgeschafft. Durch die Aufhebung der Abstandsregel können auch Gaststätten, Sportveranstaltungen und Kultur wieder unbegrenzt Besucher zulassen. Zugleich wird aber ein sogenannter Corona-Pass für alle ab 13 Jahren eingeführt. Besucher müssen nachweisen, dass sie geimpft, getestet oder genesen sind. Die Einführung dieses Pflichtnachweises ist in den Niederlanden heftig umstritten. Isländer wählen neues Parlament In Island wird an diesem Samstag ein neues Parlament gewählt. Die derzeitige Regierungskoalition in dem rund 360.000 Einwohner zählenden Inselstaat wird von der links-grünen Bewegung von Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir geführt. Die Regierungschefin ist noch immer beliebt, Umfragen deuten aber darauf hin, dass ihre Partei an Unterstützung verlieren könnte. Eines der wichtigsten Themen für die Isländer ist der Klimawandel. Das Endergebnis für die Parlamentswahlen wird am Sonntagmorgen erwartet. Lager in US-Grenzort Del Rio komplett geräumt Die USA haben das provisorische Lager unter einer Brücke im texanischen Del Rio an der Grenze zu Mexiko geräumt und mit Bulldozern die letzten Überreste beseitigt. Zuletzt hatten sich in dem Camp nur noch etwas mehr als 200 Menschen aufgehalten, die meisten von ihnen Migranten aus Haiti. Vor wenigen Tagen befanden sich noch Tausende Menschen in der Nähe der International Bridge, die Del Rio mit dem mexikanischen Ciudad Acuna verbindet. Die USA schoben in dieser Woche Tausende Haitianer per Flugzeug nach Port-au-Prince ab. Tausende weitere wurden in andere Unterkünfte entlang der Grenze verlegt. US-Verfahren gegen Huawei-Finanzchefin beigelegt Die seit Jahren in Kanada festsitzende Finanzchefin des chinesischen Telekommunikationskonzerns Huawei, Meng Wanzhou, ist wieder auf freiem Fuß. Sie war zuvor einen Deal mit dem US-Justizministerium eingegangen, um die gegen sie erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe beizulegen. Meng verpflichtete sich unter anderem, nicht der Darstellung einzelner Sachverhalte durch die US-Seite zu widersprechen. Die USA werfen ihr Betrug und den Bruch der Sanktionen gegen den Iran vor. Das Verfahren soll bis Dezember 2022 auf Eis gelegt und danach eingestellt werden, wenn sich Meng an die Vereinbarung hält. FC Bayern gewinnt in Fürth Im Freitagsspiel der Fußball-Bundesliga hat Bayern München seinen Platz an der Tabellenspitze gefestigt. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann gewann beim Tabellenletzten Greuther Fürth mit 3:1. Die Bayern spielten nach einem Platzverweis für Verteidiger Benjamin Pavard in der 48. Minute in Unterzahl.

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23.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Sep 23, 2021 8:28


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Macron und Biden vereinbaren "vertiefte Konsultationen" US-Präsident Joe Biden und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron haben sich im U-Boot-Streit um eine Wiederannäherung bemüht. Die beiden Präsidenten vereinbarten in einem Telefonat "vertiefte Konsultationen" zwischen ihren Regierungen, wie es in einer gemeinsamen Erklärung heißt. Dadurch sollten "die Bedingungen geschaffen werden, um Vertrauen sicherzustellen", außerdem sollten gemeinsame Ziele entwickelt werden. Der französische Botschafter in den USA soll kommende Woche nach Washington zurückkehren. Biden und Macron wollen sich dann Ende Oktober in Europa persönlich treffen. Maas nennt Afghanistan "gewaltigste" internationale Herausforderung Bundesaußenminister Heiko Maas hat bei einer G20-Videokonferenz vier Forderungen an die neue Taliban-Regierung in Afghanistan gerichtet. Humanitäre Hilfsorganisationen müssten ungehinderten Zugang zum Land erhalten und ausreisewillige Afghanen müssten das Land sicher verlassen können. Afghanistan dürfe nicht wieder zu einem Hort des internationalen Terrorismus werden. Außerdem müssten die Taliban die Menschenrechte schützen und auch andere Bevölkerungsgruppen respektieren. Maas bezeichnete Afghanistan als "gewaltigste Herausforderung" der internationalen Gemeinschaft. Helfer: EU-Staaten müssen Kinder aus Lagern in Syrien aufnehmen Die Hilfsorganisation "Save the Children" hat die Zustände in den syrischen Flüchtlingslagern Al Hol und Roj angeprangert. Gewalt und Epidemien seien in den Camps ein tägliches Risiko und viele Kinder fürchteten um ihr Leben. Westlichen Staaten warf die Organisation vor, zu wenige minderjährige Staatsangehörige aus den Lagern zurückzuholen. Unschuldige Kinder würden von ihren Regierungen einfach im Stich gelassen, sagte die Syrien-Direktorin von "Save the Children", Sonia Kush. In den beiden Flüchtlingslagern im Nordosten Syriens leben nach UN-Angaben mehr als 60.000 Menschen. Biden ruft zu großzügigen Corona-Impfspenden auf Im Kampf gegen Corona hat US-Präsident Joe Biden andere Industrienationen zu großzügigen Impfspenden an ärmere Länder aufgerufen. Es sei eine internationale Kraftanstrengung nötig, um das Virus zurückzudrängen, sagte Biden in Washington bei einem Online-Gipfel zur Corona-Pandemie. Das Weiße Haus hatte bereits zuvor angekündigt, dass die USA weitere 500 Millionen Impfdosen an ärmere Staaten spenden wollten. Insgesamt belaufen sich die US-Zusagen damit auf 1,1 Milliarden Impfdosen. Die Herstellerfirmen Biontech und Pfizer wollen die Vakzine zu Vorzugspreisen liefern. Vorerst keine Polizeireform in den USA Im US-Kongress sind Verhandlungen über eine umfassende Polizeireform vorerst gescheitert. Es ist ein schwerer innenpolitischer Rückschlag für US-Präsident Joe Biden. Die Reform sollte Polizisten Würgegriffe verbieten und die weitgehende zivilrechtliche Immunität von Beamten bei Fehlverhalten einschränken. Der Gesetzesentwurf "George Floyd Justice in Policing Act" wurde nach dem Afroamerikaner benannt, der im Mai 2020 von einem Polizisten in Minneapolis getötet worden war. Sein auf einem Handyvideo festgehaltener Tod hatte in den USA landesweite Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst. Region in Polen ist nicht länger "LGBT-frei" Nach finanziellem Druck der EU hat eine Region in Südpolen ihren Status als sogenannte "LGBT-Ideologie-freie Zone" wieder aufgehoben. Das Regionalparlament in Swietokrzyskie stimmte in einer Sondersitzung dafür, die umstrittene Bezeichnung zu streichen. LGBT steht im Englischen für Lesbisch, Schwul, Bisexuell und Transgender. In Polen haben sich rund hundert Städte und Dörfer zu "LGBT-freien Zonen" erklärt - vor allem im traditionell streng katholischen Süden und Südosten des Landes. Im Juli hatte die EU deswegen ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Warschau eingeleitet. Mehrheit der Deutschen hält Religion für unwichtig Nur 33 Prozent der Deutschen sagen laut einer repräsentativen Umfrage, dass ihnen Religion "wichtig" oder "sehr wichtig" ist. Demgegenüber stehen 61 Prozent, denen Religion nicht oder überhaupt nicht wichtig ist, teilte die Bewegung "Religions for Peace" anlässlich ihrer Jahrestagung in Lindau mit. Dazu wurden 2000 Menschen in Deutschland auch zum Thema Gerechtigkeit befragt. Zwölf Prozent der Befragten finden, dass Religionen zu einer gerechteren Welt beitragen. Dies leisteten der Umfrage zufolge eher Nichtregierungsorganisationen, die Vereinten Nationen und die Europäische Union.

ZUGEHÖRT! Der Podcast des ZMSBw
120 Jahre Boxerkrieg in China - Teil 4 - China vor 1900

ZUGEHÖRT! Der Podcast des ZMSBw

Play Episode Listen Later Sep 23, 2021 35:48


China vor 1900 - Terra Incognita Dr. Heike Frick, Freie Universität Berlin, erklärt die komplexe innenpolitische Lage Chinas und seine kulturellen Besonderheiten inklusive der sozialen Strukturen und politischen Akteure. China war aufgrund seiner Größe und Versorgungsprobleme sowie der dynastischen Politik des Kaisers und anderer einflussreicher Kreise am Hofe nach außen schwach – was die imperialistisch agierenden Staaten auszunutzen versuchten.

Kommentar - Deutschlandfunk
Preisanstieg bei Gas - Die hohe Nachfrage lässt grüßen

Kommentar - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Sep 22, 2021 3:11


Hinter dem derzeit starken Anstieg des Gaspreises stecke mitnichten eine böse Absicht Wladimir Putins, kommentiert Theo Geers. Vielmehr spielten die Einkaufspolitik der Staaten, die weltweit gestiegene Nachfrage, die schlechte Vorsorge hierzulande und auch der deutsche CO2-Preis entscheidende Rollen. Ein Kommentar von Theo Geers www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche Hören bis: 01.12.2021 18:05 Direkter Link zur Audiodatei

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21.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Sep 21, 2021 7:18


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trudeaus Liberale gewinnen Wahl in Kanada In Kanada hat Ministerpräsident Justin Trudeau die vorgezogene Parlamentswahl gewonnen, sein Ziel einer absoluten Mehrheit mit seiner liberalen Partei aber verpasst. Nach ersten Prognosen führen die Liberalen in 156 der 338 Wahlbezirke. Damit hätten sie einen Parlamentssitz mehr als vor der Abstimmung. Die Konservativen von Erin O'Toole erreichen etwa 122 Sitze. O'Toole räumte seine Niederlage bereits ein. Trudeau erklärte, das Ergebnis gebe ihm ein klares Mandat für eine Regierungsbildung. Trudeau regiert seit 2015, seit 2019 aber nur noch mit einer Minderheit der Sitze im Unterhaus. Rotes Kreuz: Massive Zunahme der Migration von Südamerika nach Norden Die Migration auf einer besonders gefährlichen Route von Süd- nach Mittelamerika hat nach Angaben des Roten Kreuzes in diesem Jahr massiv zugenommen. Mehr als 70.000 Migrantinnen und Migranten hätten zwischen Januar und August die Darién-Region von Kolumbien nach Panama durchquert, um weiter Richtung Norden zu ziehen, erklärte die Internationale Föderation des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds. Das seien so viele Menschen wie in den vergangenen fünf Jahren zusammen. Gefährlich ist die Darién-Region nicht nur wegen des schwierigen Terrains, sondern auch wegen der dort aktiven Banden. USA kündigen Aufnahme von mehr Flüchtlingen an Die Vereinigten Staaten wollen ihre Obergrenze bei der Aufnahme von Flüchtlingen deutlich anheben. Im neuen Haushaltsjahr, das im Oktober beginnt, können nach einer Mitteilung des Außenministeriums bis zu 125.000 Schutzsuchende auf einen positiven Bescheid hoffen. Das sind doppelt so viele wie bisher. US-Präsident Joe Biden hatte im Wahlkampf angekündigt, die Zahl zu erhöhen, nachdem sie unter seinem Vorgänger Donald Trump zeitweise auf 15.000 reduziert worden war. Das Ministerium erklärte, auch wegen der Vielzahl humanitärer Krisen weltweit müssten mehr Menschen aufgenommen werden. Guterres sieht Industriestaaten beim Klimaschutz in der Pflicht UN-Generalsekretär António Guterres hat die Weltgemeinschaft mit Blick auf den Klimawandel noch einmal eindringlich zum Handeln aufgerufen. Der "Krieg gegen den Planeten" müsse beendet werden, sagte Guterres bei einem Treffen mit Staats- und Regierungschefs in New York. Im Kampf gegen den Klimawandel sollten die Industrieländer die Führung übernehmen. Die USA, China, Indien und die europäischen Staaten müssten das Maximum leisten, ohne darauf zu warten, was die anderen tun, betonte Guterres. Das Treffen diente auch der Vorbereitung des für November geplanten Weltklimagipfels in Glasgow. Biden spricht bei UN-Generaldebatte In New York beginnt an diesem Dienstag die einwöchige Generaldebatte der UN-Vollversammlung. Zu Beginn wird eine Rede von US-Präsident Joe Biden erwartet. Danach stehen unter anderem Ansprachen der Vertreter Brasiliens, des Iran, der Türkei, Frankreichs und der Schweiz auf dem Programm. Biden wird erstmals als Präsident des wichtigsten Mitgliedslandes der Vereinten Nationen bei einer Generaldebatte sprechen. Laut US-Diplomaten will er unter anderem die Corona-Pandemie und den Klimawandel thematisieren. Für Deutschland wird am Freitag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Wort ergreifen. Libanons Parlament bestätigt neue Regierung Das libanesische Parlament hat der neu gebildeten Regierung von Ministerpräsident Nadschib Mikati das Vertrauen ausgesprochen. Nach stundenlanger Debatte in Beirut stimmten 85 Abgeordnete für das Kabinett und lediglich 15 dagegen. In einer Rede versprach Mikati, die Wirtschaft des Krisenlandes am Mittelmeer wiederzubeleben. Der Libanon kämpft unter anderem mit Benzin- und Medikamenten-Engpässen, einer galoppierenden Inflation und hoher Arbeitslosigkeit. Rund drei Viertel der Bevölkerung leben in Armut.

hr2 Der Tag
Kein Gedöns! Warum wir Kinderrechte brauchen

hr2 Der Tag

Play Episode Listen Later Sep 20, 2021 53:27


Gesundheit, Bildung und ein sicheres Zuhause - solche Grundrechte sind in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben. Seit mehr als dreißig Jahren gibt es das internationale Abkommen über die Rechte des Kindes nun schon, im September 1990 trat die UN-Kinderrechtskonvention in Kraft. Mehr Staaten als bei allen anderen UN-Konventionen haben sich zur Umsetzung der dort festgelegten Grundrechte verpflichtet, das ließ hoffen. Aber wie ernst werden diese Grundrechte der Kinder wirklich genommen? Was hat die Selbstverpflichtung der Staaten bewirkt? Selbst in einem wohlsituierten Land wie Deutschland haben es die Kinderrechte bis heute nicht ins Grundgesetz geschafft. Weicht die Hoffnung der Ernüchterung? Ein Weltkinder-TAG.

klima update° - der Nachrichten-Podcast von klimareporter°
Dürftige Wahlprogramme, Bürgschaften für klimaschädliche Exporte, Kohle auf dem Rückzug

klima update° - der Nachrichten-Podcast von klimareporter°

Play Episode Listen Later Sep 17, 2021 13:59


Diese Woche mit Christian Eichler und Sandra Kirchner. Ungenügend: Keine der Bundestags-Parteien würde mit den Maßnahmen in ihrem Wahlprogramm die Klimaziele für 2030 erreichen. Manche schneiden aber besser ab bei der Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Nicht Paris-konform: Deutschland ermöglicht weiter den Bau klimaschädlicher Anlagen und Infrastrukturen im Ausland. Weil die Bundesregierung deutschen Unternehmen Garantien gibt, bei ausfallenden Zahlungen einzuspringen, werden viele klimaschädliche Geschäfte in Nicht-EU-Ländern erst möglich. Fast 150 Geschäfte für Öl- und Gasprojekte kamen seit 2015 – dem Jahr, in dem das Pariser Klimaabkommen geschlossen wurde – aufgrund der Bürgschaften Deutschlands zustande. Ende in Sicht: Die Kohleverstromung geht weltweit langsam dem Ende entgegen. Immer mehr Staaten legen ihre Pläne für neue Kraftwerke auf Eis. Nur 37 Länder planen derzeit noch den Bau neuer Kohlekraftwerke, ergibt eine Analyse des Londoner Klima-Thinktanks E3G Das _klima update°_ wird jede Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das hier https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
11.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Sep 11, 2021 7:00


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.USA begehen 20. Jahrestag der Terroranschläge Mit einer Reihe von Gedenkveranstaltungen begehen die USA an diesem Samstag den 20. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001. In New York werden am früheren Standort des World Trade Centers die Namen der fast 3000 Anschlagsopfer verlesen. Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida hatten drei entführte Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers und in das US-Verteidigungsministerium vor Washington gesteuert. Eine vierte Maschine stürzte im Bundesstaat Pennsylvania ab, nachdem Passagiere sich gegen die Kidnapper aufgelehnt hatten. Präsident Joe Biden bezeichnete die nationale Einheit als größte Stärke der USA. Zweite Passagiermaschine verlässt Kabul Zum zweiten Mal sind mit einem Flugzeug der Gesellschaft Qatar Airways Menschen aus der afghanischen Hauptstadt Kabul in Sicherheit gebracht worden. Unter den 158 Passagieren sollen auch deutsche Staatsbürger gewesen sein. Nach Angaben aus Paris waren zudem 49 Franzosen und deren Angehörige in der Maschine, die Katars Hauptstadt Doha ansteuerte. An Bord waren auch 19 US-Bürger. Am Donnerstag hatte ein Flugzeug von Qatar Airways mehr als 100 ausländische Staatsbürger von Kabul aus nach Doha gebracht. Es war der erste zivile Flug nach dem Ende der militärischen Evakuierungsmission. Berichte: Vier aus Gefängnis in Israel geflüchtete Häftlinge gefasst Knapp eine Woche nach der Flucht sechs militanter palästinensischer Häftlinge aus einem israelischen Hochsicherheitsgefängnis sind Medienberichten zufolge vier von ihnen gefasst worden. Zwei der Männer wurden in der Stadt Nazareth unweit des Gefängnisses festgenommen. Nur Stunden später konnten zwei weitere Häftlinge gefasst werden - darunter der frühere Palästinenserführer Sakaria Subeidi. Die Nachricht von der Festnahme der Flüchtigen löste Demonstrationen im Westjordanland aus. Milliardär wird neuer Regierungschef in Marokko König Mohammed VI. hat den Geschäftsmann Aziz Akhannouch zum neuen marokkanischen Regierungschef ernannt. Der Monarch empfing Akhannouch und beauftragte ihn mit der Bildung einer neuen Regierung, wie der Palast mitteilte. Akhannouchs liberale Partei Unabhängige Nationalversammlung (RNI) war bei der Parlamentswahl vom Mittwoch stärkste Kraft geworden. Sie erhielt 102 von 395 Sitzen. Die seit 2011 regierenden gemäßigten Islamisten der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD) fuhren massive Verluste ein und kamen laut Innenministerium nur auf 13 Mandate. Steinmeier dankt Zuwanderern für Aufbauleistung Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Aufbauleistung von Türken, Italienern, Spaniern, Griechen und der Menschen aus anderen Staaten in Deutschland gewürdigt. Die Bundesrepublik verdanke den sogenannten Gastarbeitern und ihren Nachkommen viel, sagte Steinmeier bei einer Gesprächsrunde im Schloss Bellevue in Berlin zum 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei. Dazu gehöre nicht nur das deutsche Wirtschaftswunder, sondern auch die Entwicklung der Gesellschaft. Steinmeier würdigte zudem die Lebensleistung der Menschen aus "Bruderstaaten" der DDR wie Kuba, Vietnam und Mosambik. Zverev verpasst Finale der US Open Alexander Zverevs Traum vom ersten Grand-Slam-Titel ist erneut geplatzt. Sechs Wochen nach dem Goldtriumph in Tokio unterlag die deutsche Nummer eins dem Titelfavoriten Novak Djokovic im Halbfinale der US Open in fünf Sätzen. Im Vorjahr hatte Zverev noch das Endspiel in New York erreicht, nun erwies sich der Weltranglistenerste aus Serbien als zu stark.

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09.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Sep 9, 2021 7:58


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Wahlschlappe für Islamisten Bei der Parlamentswahl in Marokko hat die seit zehn Jahren regierende "Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung" (PJD) eine krachende Niederlage erlitten. Die gemäßigte islamistische Partei kann nach Angaben des Innenministeriums in Rabat künftig nur noch zwölf Abgeordnete stellen. Bisher waren es 125. Stärkste Kraft wurde die liberale Partei "Unabhängige Nationalversammlung", vor der ebenfalls liberalen "Partei für Ehrlichkeit und Modernität". Auch die Mitte-Rechts-Partei "Istiqlal" landete deutlich vor der PJD. Die Islamisten wittern Wahlbetrug: Es habe "mehrere Unregelmäßigkeiten" gegeben, hieß es. Taliban-Regierung weiter isoliert Deutschland und die USA haben eine baldige Anerkennung der von den Taliban ernannten Übergangsregierung in Afghanistan ausgeschlossen. Die angestrebte internationale Legitimität müssten die Islamisten sich durch ihr Handeln verdienen, sagte US-Außenminister Antony Blinken nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Heiko Maas auf der Luftwaffenbasis in Ramstein in Rheinland-Pfalz. Maas äußerte sich ähnlich, schloss jedoch Gespräche mit den Taliban nicht aus. Die Übergangsregierung hat 33 Mitglieder - darunter keine einzige Frau und niemanden aus einer anderen politischen Gruppierung. Nicaragua geht gegen Regierungskritiker vor Nicaraguas Staatsanwaltschaft hat gegen den renommierten Schriftsteller, Menschenrechtler und früheren Vizepräsidenten Sergio Ramírez einen Haftbefehl beantragt. Ihm werde Anstiftung zu Hass und Gewalt vorgeworfen, teilte ein Justizsprecher mit. Im Vorfeld der Präsidentenwahl am 7. November, bei der Staatschef Daniel Ortega eine vierte Amtszeit in Folge anstrebt, geht die Justiz verschärft gegen Regierungskritiker vor. Mehr als 30 Oppositionelle wurden bereits festgenommen. Ramirez nannte Ortega zuletzt einen Diktator. Nach einer Vorladung als Zeuge im Juni verließ der Autor Nicaragua. Umsturz hat Konsequenzen Nach dem Militärputsch in Guinea hat die Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten, ECOWAS, die Mitgliedschaft des Landes suspendiert. In einer Erklärung wird zudem die sofortige Freilassung des entmachteten Präsidenten Alpha Condé sowie eine Rückkehr zur verfassungsgemäßen Ordnung in Guinea gefordert. In den kommenden Tagen wolle man eine Delegation in die Hauptstadt Conakry entsenden, gab die ECOWAS nach Beratungen der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer bekannt. Auch die Vereinten Nationen, die USA, die Afrikanische Union und die EU hatten den Umsturz verurteilt. Großfahndung nach Ausbrechern Nach der Flucht von sechs militanten Palästinensern aus dem Hochsicherheitsgefängnis Gilboa hat Israel zusätzliche Truppen in das Westjordanland verlegt. Die vor Ort stationierten Soldaten würden durch Kampfbataillone, Überwachungstruppen und einige Flugzeuge verstärkt, teilte Armeechef Aviv Kohavi mit. An der Suche nach den Ausbrechern beteiligen sich auch zahlreiche Polizeikräfte und der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet. Die Abriegelung der Palästinensergebiete wurde verlängert. Die Maßnahme solle nun bis Freitag um Mitternacht gelten, teilte Israels Militär mit. Prozess um Pariser Terroranschläge läuft Der Hauptangeklagte im Prozess um die Anschlagserie in Paris vor fast sechs Jahren hat sich zur Terrorgruppe "Islamischer Staat" bekannt. "Ich habe meinen Arbeitsplatz aufgegeben, um Soldat des Islamischen Staates zu werden", sagte Salah Abdeslam am ersten Tag des Mammut-Verfahrens. Der 31-jährige Franko-Marokkaner gilt als einziger überlebender Attentäter. Neben ihm sind 19 Helfer angeklagt. Ihnen wird die Vorbereitung der Angriffe auf sechs Lokale, ein Fußballstadion und die Konzerthalle Bataclan vorgeworfen. Bei den Attentaten wurden 130 Menschen ermordet und Hunderte verletzt. Bewährungsstrafe im Antisemitismus-Prozess Drei Jahre nach dem Angriff auf ein jüdisches Restaurant in Chemnitz ist jetzt ein Mann zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht der ostdeutschen Stadt sah es als erwiesen an, dass der Niedersachse bei Ausschreitungen vor dem Lokal Steine geworfen hatte. Der jüdische Wirt wurde dabei verletzt. Der 30-jährige Angeklagte wurde deshalb wegen gefährlicher Körperverletzung und schweren Landfriedensbruchs verurteilt. Eine DNA-Spur auf einem der geworfenen Steine stimmte mit der des Angeklagten überein.

Echo der Zeit
Bundesrat erweitert Zertifikatspflicht

Echo der Zeit

Play Episode Listen Later Sep 8, 2021 42:54


Wer ab Montag in ein Restaurant, Kino oder Fitnesscenter gehen möchte, muss ein Covid-Zertifikat vorweisen. Ein solches erhält, wer geimpft, getestet oder genesen ist. Ist diese Zertifikatspflicht das richtige Instrument, um die epidemiologische Lage zu entspannen? Und warum gilt die Pflicht nicht überall? Weitere Themen: (01:23) Bundesrat erweitert Zertifikatspflicht (16:28) Armut und ethnische Spannungen: Taliban-Regierung vor immenser Herausforderung (21:52) Prozess um Pariser Terroranschläge: Aufarbeitung eines nationalen Traumas (27:08) Brasiliens Präsident Bolsonaro unter Druck (30:23) Ehe für alle: Wie handhaben es andere europäische Staaten? (37:06) «In Russland werden Journalisten vom Staat gebrandmarkt»

ETDPODCAST
Nr. 894 Chinas Anti-Sanktionsgesetz führt zu globaler Zwickmühle für Unternehmen

ETDPODCAST

Play Episode Listen Later Sep 6, 2021 8:12


Artikel zum Podcast: https://bit.ly/38JfWQX Ein neues Gesetz der KP Chinas könnte bedeuten, dass Unternehmer ihre Geschäfte in China aufgeben müssen. Sollen sie internationalen Maßstäben folgen und die Einhaltung der Menschenrechte fordern? Oder fügen sie sich den chinesischen Vorgaben und werden von anderen Staaten sanktioniert?

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
02.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Sep 2, 2021 8:12


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Supreme Court lässt Abtreibungsgesetz von Texas unbeanstandet Der Oberste Gerichtshof der USA hat es abgelehnt, das scharfe Abtreibungsgesetz in Texas zu blockieren. Frauen- und Bürgerrechtsgruppen hatten ebenso wie Abtreibungskliniken beim Supreme Court einen Eilantrag gegen das Gesetz eingereicht. Es verbietet Abtreibungen ab dem Zeitpunkt, zu dem der Herzschlag des Fötus festgestellt werden kann - also etwa ab der sechsten Schwangerschaftswoche. Selbst im Fall einer Vergewaltigung oder bei Inzest sieht das Gesetz keine Ausnahmen vor. Für Empörung sorgt bei Kritikern auch, dass Bürger ermutigt werden, mögliche Helfer bei einer Abtreibung zu verklagen. Biden sichert Selenskyj bei Treffen enge Partnerschaft zu US-Präsident Joe Biden hat dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj bei einem Treffen im Weißen Haus eine enge Zusammenarbeit zugesichert. Die Partnerschaft zwischen beiden Staaten werde "immer stärker", sagte Biden. "Die USA sind der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine angesichts der russischen Aggression fest verpflichtet." Man unterstütze auch die "euro-atlantischen Ambitionen" der Regierung in Kiew. Selenskyj dankte Biden für die neue US-Militärhilfe von 60 Millionen Dollar. "Wir schätzen diesen Beitrag", sagte er mit Blick auf die massiven Spannungen mit Russland. Bulgarien steuert schon wieder auf Neuwahlen zu Weniger als zwei Monate nach der vorgezogenen Parlamentswahl deutet in Bulgarien vieles auf Neuwahlen. Auch der Partei der Sozialisten gelang es nicht, ein Regierungsbündnis zu schmieden. Die drei Protestparteien, die als mögliche Koalitionspartner galten, erteilten der drittstärksten Kraft im Parlament eine Absage. Zuletzt verweigerte die populistische ITN des Entertainers Slawi Trifonow der sozialistischen Partei ihre Unterstützung. Staatspräsident Rumen Radev muss nach drei gescheiterten Anläufen dem Grundgesetz zufolge eine neue Parlamentswahl anberaumen, es wäre die dritte in diesem Jahr. Verletzte bei Corona-Protesten in der Slowakei Tausende Menschen haben in den beiden größten Städten der Slowakei gegen die Corona-Politik der Regierung demonstriert. In der Hauptstadt Bratislava besetzten vor allem rechtsextreme Impfgegner stundenlang einen zentralen Verkehrsknoten. Erst am Abend löste die Polizei diese Straßenblockade auf und setzte dabei nach Medienberichten auch Tränengas und Gummiknüppel ein. Mindestens drei Demonstranten wurden bei Zusammenstößen mit der Polizei verletzt, vier andere festgesetzt. In der zweitgrößten Stadt Kosice nahm die Polizei zwei Personen vorübergehend fest, meldete aber keine Verletzten. Streikende Lokführer weisen neues Bahn-Angebot zurück Ungeachtet eines verbesserten Angebots der Deutschen Bahn ist die dritte Streikrunde der Lokführergewerkschaft GDL im Personenverkehr angelaufen. Der Ausstand begann wie angekündigt um 2 Uhr, der Güterverkehr wird bereits seit Mittwochnachmittag bestreikt. Inzwischen hat die Bahn der GDL ein neues Tarifangebot mit kürzerer Laufzeit und Corona-Prämie vorgelegt. Die Gewerkschaft wies jedoch auch diese Offerte zurück und will an dem Streik festhalten. Er soll nach derzeitiger Planung erst am Dienstag um 02.00 Uhr enden. "Ida" beschert New York Rekordregen Der Hurrikan "Ida" hat New York den stärksten Regen seit Beginn der Aufzeichnungen gebracht. Innerhalb einer Stunde fielen im Central Park rund 80 Millimeter Regen, wie der Nationale Wetterdienst mitteilte. Damit pulverisierte das Unwetter den bisherigen Rekord, den Tropensturm "Henri" vor gut einer Woche mit 49 Millimeter aufgestellt hatte. Fast alle U-Bahnlinien der Millionenmetropole mussten zeitweise den Betrieb einstellen. Bürgermeister Bill de Blasio rief den Notstand aus. New Yorks Einwohner sollten in Häusern Schutz suchen und nicht auf die Straße gehen, erklärte er per Twitter.

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01.09.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Sep 1, 2021 8:18


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Biden: "Es war Zeit, diesen Krieg zu beenden" US-Präsident Joe Biden hat Kritik am Truppenabzug aus Afghanistan entschieden zurückgewiesen. Im Weißen Haus sagte er, das Ende des 20-jährigen Militäreinsatzes sei "die beste Entscheidung für Amerika" gewesen: "Es war an der Zeit, diesen Krieg zu beenden." Die Evakierungsmission nannte Biden einen "außergewöhnlichen Erfolg". Mehr als 120.000 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden. "Wir haben eine der größten Luftbrücken der Geschichte abgeschlossen", betonte er mit Blick auf den Rettungseinsatz für westliche Staatsbürger und afghanische Ortskräfte nach der Machtübernahme der Taliban. Bald wieder deutsche Botschaft in Kabul? Außenminister Heiko Maas hat die Bereitschaft zur Wiederbesetzung der deutschen Botschaft in Kabul angedeutet. Wenn es politisch möglich wäre und die Sicherheitslage es erlaube, sollte auch Deutschland in Kabul wieder eine Botschaft haben, sagte Maas in Doha. Es gebe ein großes Bedürfnis nach diplomatischer Präsenz. Deutschland führe bereits Gespräche mit den Taliban über praktische Fragen. Wenn die Taliban nach Hilfe riefen, müssten sie auch auf Bedingungen der internationalen Gemeinschaft eingehen. Für Deutschland gehörten dazu die Anerkennung der Menschenrechte und Sicherheitsgarantien. Neues Abkommen für Sicherheit in Textilfabriken in Bangladesch Internationale Modeketten und Gewerkschaften haben einen neuen Vertrag geschlossen, der die Sicherheit in Textilfabriken in Bangladesch erhöhen soll. Das Abkommen mit mindestens zweijähriger Laufzeit tritt an diesem Mittwoch in Kraft. Es folgt auf eine Vereinbarung zu Brandschutz und Gebäudesicherheit, die Modeketten und Gewerkschaften nach dem Einsturz eines Fabrikgebäudes in Rana Plaza mit mehr als 1100 Toten vor acht Jahren geschlossen hatten. Diese Vereinbarung läuft Ende August aus. Bangladesch ist nach China hier der weltgrößte Produzent von Kleidung. Venezolanische Opposition will an Regionalwahlen teilnehmen Nach mehreren Boykotten möchte Venezuelas Opposition rund um den selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó bei den Regionalwahlen am 21. November mitmachen. "Wir haben diese Entscheidung nach einem schwierigen Prozess interner Überlegungen getroffen", erklärte die Plataforma Unitaria, der wichtige Oppositionsparteien wie Primero Justicia und Voluntad Popular angehören. In Kürze wollen Regierung und Opposition im seit Jahren schwelenden Konflikt ihren Dialog in Mexiko wieder aufnehmen. Die Opposition fordert freie Wahlen und die Freilassung der politischen Gefangenen. Irland beendet fast alle Corona-Beschränkungen im Oktober Die irische Regierung will fast alle Restriktionen zur Corona-Pandemie im Oktober aufheben. Das teilte Ministerpräsident Micheal Martin in Dublin mit. Ab dem 22. Oktober würden Impfnachweise in Bars und Restaurants nicht mehr benötigt. Auch solle die Zahl der Besucher bei Veranstaltungen in Innen- oder Außenbereichen nicht mehr begrenzt werden. Die Regierung empfiehlt zudem die Wiedereröffnung von Theatern und Kinos in der nächsten Woche mit einer Kapazität von 60 Prozent und die Rückkehr von nicht systemrelevanten Mitarbeitern in Büros ab dem 20. September. Parlament in Texas beschließt umstrittene Wahlrechtsänderungen Das Parlament im US-Bundesstaat Texas hat eine umstrittene Wahlrechtsreform verabschiedet. Diese sieht unter anderem ein Verbot des sogenannten Drive-in-Wählens, eine Begrenzung der Briefwahl-Möglichkeiten sowie kürzere Öffnungszeiten von Wahllokalen vor. Das von den Republikanern vorangetriebene Gesetz wurde nach wochenlangem Streit beschlossen. Die oppositionellen Demokraten in Texas sehen in der Wahlrechtsreform einen Versuch der Republikaner, Afroamerikanern und anderen Minderheiten die Teilnahme an Wahlen zu erschweren. Die Republikaner argumentieren, sie wollten Wahlbetrug verhindern. In Berlin wird neues Frühwarnzentrum für Pandemien eröffnet In Berlin wird das internationale Pandemie-Frühwarnzentrum der Weltgesundheitsorganisation eröffnet. Hier sollen Forschungsdaten aus der ganzen Welt zusammengeführt und ausgewertet werden. Dazu zählen Informationen zu verdächtigen Krankheitsbildern, Bevölkerungsverlagerungen, Tierseuchen und Klimawandelfolgen. Mithilfe künstlicher Intelligenz soll daraus eine Prognose für Pandemien erstellt werden. Ziel ist, dass Regierungen auf eine Bedrohungslage frühzeitig reagieren können. Die Einrichtung ist auf eine freiwillige Zulieferung der Daten durch Staaten, Labore und Institute angewiesen.

WRINT: Wer redet ist nicht tot
WR1272 Gründung der Blockfreien Staaten

WRINT: Wer redet ist nicht tot

Play Episode Listen Later Aug 30, 2021 23:11


  Im Herbst 1961 gründete sich die Bewegung der Blockfreien Staaten. Matthias von Hellfeld erzählt. Dazu passt: WR1070 Dekolonialisierung

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28.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 28, 2021 7:29


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Armee übt Vergeltung in Afghanistan Als Reaktion auf den blutigen Anschlag am Flughafen Kabul haben die USA den regionalen Ableger der Terrormiliz IS attackiert. Der Angriff mit einer unbemannten Drohne in der afghanischen Provinz Nangahar habe "einem Planer" der Gruppierung "Islamischer Staat Provinz Khorasan" gegolten, teilte ein Sprecher des US-Zentralkommandos Centcom mit. "Ersten Anzeichen zufolge haben wir das Ziel getötet", sagte der Sprecher wörtlich. Bei dem Terrorangriff am Donnerstag waren Dutzende Menschen getötet worden - darunter 13 amerikanische Soldaten. US-Präsident Joe Biden kündigte daraufhin Vergeltung an. US-Geheimdienste können Corona-Ursprung nicht klären Die amerikanischen Geheimdienste haben ihren mit Spannung erwarteten Bericht zum Ursprung des Coronavirus veröffentlicht - und kein eindeutiges Ergebnis präsentieren können. In dem Papier werden sowohl eine Übertragung von Tier zu Mensch als auch ein Laborunfall in China als "plausible Hypothesen" bezeichnet. US-Präsident Joe Biden warf China nach der Veröffentlichung vor, nach wie vor wichtige Informationen zum Ursprung der Pandemie zurückzuhalten. Regierungsvertreter in Peking hätten von Anfang an internationale Untersuchungen verhindert. USA und Israel betonen ihre gute Partnerschaft US-Präsident Joe Biden hat dem neuen israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett anhaltende Unterstützung der Vereinigten Staaten zugesagt. Die USA würden immer für Israel da sein, erklärte Biden beim Antrittsbesuch Bennetts im Weißen Haus. Der Premier unterstrich seinerseits, Israel werde immer an der Seite der USA stehen. Ein zentrales Gesprächsthema war das iranische Atomprogramm, durch das sich Israel in seiner Existenz bedroht sieht. Biden habe bekräftigt, dass der Iran niemals Zugriff auf Atomwaffen haben dürfe. Dafür sei er dem US-Präsidenten dankbar, sagte Bennett. Afrikaner wollen mehr Impfstoffe für Afrika Bei einem Gipfel im Bundeskanzleramt haben afrikanische Staaten auf besseren Zugang zu Corona-Impfstoffen gepocht. Es sei leichtfertig, dass Vakzine nur in einigen Ländern produziert würden, erklärte Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa in Berlin. Kanzlerin Angela Merkel nannte es eine "dramatische Ungerechtigkeit", dass in Europa 60 Prozent, in Afrika aber nur zwei Prozent der Menschen gegen das Coronavirus geimpft seien. "Dies müssen wir schnell überwinden", sagte Merkel wörtlich. Der Forderung nach einer Freigabe von Impfstoff-Patenten erteilte sie jedoch eine Absage. Hurrikanzentrum NHC warnt vor "Ida" Als Hurrikan der Stufe eins ist der Sturm "Ida" über Kuba hinweggefegt. Kubanische Staatsmedien berichteten von Stromausfällen und umgestürzten Bäumen. Tausende Menschen waren in Sicherheit gebracht worden. In der Hauptstadt Havanna wurde der öffentliche Nahverkehr eingestellt. Das US-Hurrikanzentrum NHC hatte vor lebensbedrohlich starken Regenfällen, Sturzfluten und Schlammlawinen im Westen Kubas, aber auch auf Jamaika und den Cayman-Inseln gewarnt. "Ida" wird voraussichtlich an diesem Samstag über den Golf von Mexiko ziehen und dort weiter an Kraft gewinnen. Grünes Licht für Freilassung von Kennedy-Mörder Der Mörder des US-Präsidentschaftskandidaten Robert F. Kennedy könnte schon bald aus dem Gefängnis entlassen werden. Das zuständige Gremium im Bundesstaat Kalifornien stimmte für die Freilassung von Sirhan Sirhan auf Bewährung. Der in Jerusalem geborene Palästinenser hatte Robert F. Kennedy am 5. Juni 1968 in einem Hotel in Los Angeles erschossen. Der heute 77-jährige Sirhan habe damit gegen Kennedys pro-israelische Haltung protestiert, hieß es damals. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom könnte die Freilassung noch blockieren.

Echo der Zeit
Explosion vor dem Flughafen von Kabul

Echo der Zeit

Play Episode Listen Later Aug 26, 2021 43:09


Seit mehreren Tagen versuchen verschiedene Staaten, Staatsangehörige und Personal aus Afghanistan auszufliegen. Zuletzt gab es Warnungen vor möglichen Anschlägen am Flughafen. Nun soll es ausserhalb des Flughafens zu einer Explosion gekommen sein. Was weiss man im Moment darüber? Weitere Themen: (07:53) Wie kommen die Taliban in Afghanistan zu Geld? (13:02) Post: Millionen-Gewinn und trotzdem steigende Preise (16:06) UKW-Abschaltung um zwei Jahre verschoben (20:02) Covid-Zertifikat: «Beitrag zur Eindämmung der Pandemie» (23:25) In Madrid will man nach vorne schauen (29:28) Wie in Polen mit Geschichte Politik gemacht wird (36:05) Der Schweizer Fotograf und Mao Zedong

ETDPODCAST
Nr. 869 Polens einfache Lösung gegen illegale Einwanderung: Migranten nicht einreisen lassen

ETDPODCAST

Play Episode Listen Later Aug 24, 2021 6:42


Artikel zum Podcast: https://bit.ly/3jc2jQx Nicht alle Länder der EU wollen Flüchtlinge und Migranten aufnehmen. Was tun aber mit den Menschen, die dennoch versuchen ins Land zu kommen? Die betroffenen Staaten müssen die Zuwanderer irgendwie verwalten; oft in Auffanglagern oder in Gefängnissen.

Tagesschau (Audio-Podcast)
23.08.2021 - tagesschau 20:00 Uhr

Tagesschau (Audio-Podcast)

Play Episode Listen Later Aug 23, 2021 15:12


Themen der Sendung: Taliban lehnen Afghanistan-Evakuierungen nach dem 31. August kategorisch ab, NATO-Staaten beraten über Afghanistan-Sicherheitslage und Möglichkeiten sicherer Evakuierungen, Lokführergesellschaft GDL und Deutsche Bahn finden weiterhin keine Einigung im Tarifstreit, Corona-Hospitalisierung soll Inzidenz als Pandemie-Richtwert ablösen, Allianz aus mehr als 20 Sozialverbänden und Gewerkschaften fordert eigenständige Kinder-Grundsicherung, Drogenbeauftragte des Bundes Ludwig fordert sechs-Gramm-Grenze bei Cannabis-Besitz, Mehr als 50 Staaten beraten auf erstem Krim-Gipfeltreffen über Zukunft der Ukraine, Tokio vor dem Start der Paralympischen Spiele, Mindestens 22 Tote bei schweren Unwettern im US-Bundesstaat Tennessee, Das Wetter

Tagesschau (1280x720)
23.08.2021 - tagesschau 20:00 Uhr

Tagesschau (1280x720)

Play Episode Listen Later Aug 23, 2021 15:12


Themen der Sendung: Taliban lehnen Afghanistan-Evakuierungen nach dem 31. August kategorisch ab, NATO-Staaten beraten über Afghanistan-Sicherheitslage und Möglichkeiten sicherer Evakuierungen, Lokführergewerkschaft GDL und Deutsche Bahn finden weiterhin keine Einigung im Tarifstreit, Corona-Hospitalisierung soll Inzidenz als Pandemie-Richtwert ablösen, Allianz aus mehr als 20 Sozialverbänden und Gewerkschaften fordert eigenständige Kinder-Grundsicherung, Drogenbeauftragte des Bundes Ludwig fordert sechs-Gramm-Grenze bei Cannabis-Besitz, Mehr als 50 Staaten beraten auf erstem Krim-Gipfeltreffen über Zukunft der Ukraine, Tokio vor dem Start der Paralympischen Spiele, Mindestens 22 Tote bei schweren Unwettern im US-Bundesstaat Tennessee, Das Wetter

Tagesschau (320x240)
23.08.2021 - tagesschau 20:00 Uhr

Tagesschau (320x240)

Play Episode Listen Later Aug 23, 2021 15:12


Themen der Sendung: Taliban lehnen Afghanistan-Evakuierungen nach dem 31. August kategorisch ab, NATO-Staaten beraten über Afghanistan-Sicherheitslage und Möglichkeiten sicherer Evakuierungen, Lokführergewerkschaft GDL und Deutsche Bahn finden weiterhin keine Einigung im Tarifstreit, Corona-Hospitalisierung soll Inzidenz als Pandemie-Richtwert ablösen, Allianz aus mehr als 20 Sozialverbänden und Gewerkschaften fordert eigenständige Kinder-Grundsicherung, Drogenbeauftragte des Bundes Ludwig fordert sechs-Gramm-Grenze bei Cannabis-Besitz, Mehr als 50 Staaten beraten auf erstem Krim-Gipfeltreffen über Zukunft der Ukraine, Tokio vor dem Start der Paralympischen Spiele, Mindestens 22 Tote bei schweren Unwettern im US-Bundesstaat Tennessee, Das Wetter

Tagesschau (960x544)
23.08.2021 - tagesschau 20:00 Uhr

Tagesschau (960x544)

Play Episode Listen Later Aug 23, 2021 15:12


Themen der Sendung: Taliban lehnen Afghanistan-Evakuierungen nach dem 31. August kategorisch ab, NATO-Staaten beraten über Afghanistan-Sicherheitslage und Möglichkeiten sicherer Evakuierungen, Lokführergewerkschaft GDL und Deutsche Bahn finden weiterhin keine Einigung im Tarifstreit, Corona-Hospitalisierung soll Inzidenz als Pandemie-Richtwert ablösen, Allianz aus mehr als 20 Sozialverbänden und Gewerkschaften fordert eigenständige Kinder-Grundsicherung, Drogenbeauftragte des Bundes Ludwig fordert sechs-Gramm-Grenze bei Cannabis-Besitz, Mehr als 50 Staaten beraten auf erstem Krim-Gipfeltreffen über Zukunft der Ukraine, Tokio vor dem Start der Paralympischen Spiele, Mindestens 22 Tote bei schweren Unwettern im US-Bundesstaat Tennessee, Das Wetter

Thema des Tages
Was passiert, wenn die Weltmacht USA scheitert?

Thema des Tages

Play Episode Listen Later Aug 20, 2021 28:36


Die Welt, wie wir sie heute kennen, ist zu großen Teilen das, was die USA daraus gemacht haben. Keine andere Supermacht hatte seit dem Zweiten Weltkrieg so viel Einfluss auf Länder und Kulturen rund um den Globus wie die vereinigten Staaten von Amerika. Doch das Scheitern der USA in Afghanistan könnte symbolisch für einen Wendepunkt in der Geschichte sein. Wieso die US-Interventionen der jüngeren Vergangenheit – nicht nur jene in Afghanistan – zum Scheitern verurteilt waren, wie sich die geopolitischen Machtgefüge dadurch verschieben und was das für die liberale Gesellschaft, in der wir leben, bedeutet, darüber sprechen wir heute mit Eric Frey.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
20.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 20, 2021 9:17


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Weitere Menschen werden aus Kabul ausgeflogen Am Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul herrscht weiter Chaos. Tausende Menschen versuchen, auf das Areal zu gelangen, um einen Platz in einer Maschine zu bekommen. Bundeswehrgeneral Jens Arlt, der den deutschen Evakuierungseinsatz leitet, sprach von dramatischen Szenen. Dessen ungeachtet starteten weitere Flüge, mit denen Deutschland, die USA und andere Staaten eigene Staatsangehörige und afghanische Helfer außer Landes bringen. Die Bundesregierung wird eine Soforthilfe von 100 Millionen Euro für Menschen bereitstellen, die vor den Taliban in Afghanistans Nachbarländer fliehen. Wieder ein Journalist in Mexiko ermordet In Mexiko ist erneut ein Journalist ermordet worden. Unbekannte töteten den Radiomoderator Jacinto Romero Flores nahe der Stadt Orizaba im südöstlichen Bundesstaat Veracruz. Das teilte die staatliche Kommission zum Schutz von Journalisten mit. Flores hatte im März Todesdrohungen erhalten, nachdem er über Übergriffe von Polizisten in einem Dorf berichtet hatte. Nach Angaben der Organisation für Pressefreiheit Artículo 19 starben in Mexiko seit dem Jahr 2000 bis Juli 2021 mindestens 138 Pressemitarbeiter eines gewaltsamen Todes. Vermutlich fast 40 Migranten vor den Kanaren ertrunken Vor den Kanarischen Inseln ist ein Schlauchboot mit Migranten gekentert. Nach Angaben der spanischen Küstenwache überlebte eine Frau das Unglück. Laut ihrer Aussage seien 40 Migranten an Bord gewesen. Die 30-Jährige trieb neben zwei Leichen auf dem umgekippten Schlauchboot im Meer. Anzeichen für weitere Überlebende gebe es nicht. In diesem Jahr haben bisher mehr als 7500 Migranten die gefährliche Überfahrt von der afrikanischen Küste zu den Kanaren unternommen. Das sind mehr als doppelt so viele Menschen wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres, die über diesen Weg nach Europa kommen wollen. Neuseeland bleibt bei strikter Anti-Corona-Politik Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern hat einen landesweiten Lockdown wegen eines Corona-Ausbruchs verlängert. Die seit Dienstag bestehende Maßnahme gelte nun für fünf weitere Tage, erklärte Ardern. Hintergrund sind elf neue Corona-Infektionen, damit verzeichnet Neuseeland insgesamt 31 Fälle mit der Deltavariante. Ardern begründete ihre Lockdown-Entscheidung damit, dass die strikte Abschottungspolitik des Landes bislang funktioniert habe. Zuvor hatte es seit März in Neuseeland keine neuen Coronafälle gegeben. RKI: Deutschland in der vierten Corona-Welle In Deutschland hat nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) die vierte Corona-Welle begonnen. Die Fallzahlen nehmen bereits seit Anfang Juli wieder zu und steigen damit wesentlich früher und schneller als im vergangenen Jahr, heißt es im jüngsten Wochenbericht des RKI. Der Anteil der positiven Proben unter den PCR-Tests habe sich binnen einer Woche von vier auf sechs Prozent erhöht. Von den Infektionen seien vor allem jüngere Altersgruppen betroffen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt seit Wochen kontinuierlich an, derzeit liegt sie bei 48,8. Neuer UNICEF-Klima-Risiko-Index Kinder sind laut einem UNICEF-Bericht die Haupt-Leidtragenden des globalen Klimawandels. Obwohl Kinder und Jugendliche am wenigsten für den Klimawandel verantwortlich sind, seien sie schon jetzt am stärksten von seinen Auswirkungen betroffen, heißt es in dem Bericht des UN-Kinderhilfswerks. Demnach sind fast die Hälfte aller Kinder weltweit extrem hohen Klima-Risiken wie Hitzewellen, Überflutungen und Dürren ausgesetzt. Am heftigsten betroffen sind Kinder in der Zentralafrikanischen Republik, im Tschad, in Nigeria, Guinea und Guinea-Bissau. US-Klage gegen Facebook erneut eingereicht Im Streit um die Marktmacht von Facebook hat die US-Kartellbehörde eine überarbeitete Monopol-Klage gegen den Internetriesen eingereicht. Darin wirft die Kartellbehörde FTC dem weltgrößten Online-Netzwerk unter anderem vor, seine marktbeherrschende Stellung mit "wettbewerbsfeindlichen Übernahmen" verteidigt zu haben. Verwiesen wird auf den Kauf der Online-Dienste Instagram im Jahr 2012 und WhatsApp 2014. Die Kartellwächter erhoffen sich von den Richtern ein Urteil, demzufolge Facebook gezwungen sein könnte, seine weltweit beliebte Foto-Plattform und den Messenger-Dienst zu verkaufen.

hr2 Der Tag
Keine Ruhe nach dem Beben: Welche Zukunft hat Haiti?

hr2 Der Tag

Play Episode Listen Later Aug 19, 2021 51:31


Haiti ist einer der ärmsten Staaten der Erde. Durchzogen von Korruption, Mangelwirtschaft und einer Religion, die vielen als Voodoo-Zauber gilt, hat das Land immer wieder mit Naturkatastrophen zu kämpfen. Noch hat man die Erdbeben- Katastrophe von 2010 nicht überwunden, da bebt die Erde erneut und damit nicht genug, die gebeutelten Menschen müssen jetzt auch noch einen Sturm aushalten. Und eine Regierung, die helfend eingreifen könnte, gibt es nach der Ermordung von Präsident Jovenel Moïse nicht. Ohnehin ist nicht klar, in welchen Kanälen Hilfsgelder verschwanden. Bei den Betroffenen jedenfalls kamen sie nur selten an. Natur und menschliches Geschick sind also gleichermaßen für die Misere dieses Landes verantwortlich, das von dem Rest der Welt fast vergessen wurde. Muss das so bleiben?

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
19.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 19, 2021 9:35


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Weitere Evakuierungsflüge verlassen Afghanistan Die internationalen Bemühungen zur Evakuierung von Ausländern und Afghanen aus Kabul werden mit Hochdruck fortgesetzt. In der Nacht startete ein A400M der Bundeswehr, die damit bislang mehr als 900 Menschen ausfliegen konnte. Auch Maschinen anderer Staaten hoben ab. US-Generalstabschef Mark Milley sagte, die Sicherheitslage am Kabuler Flughafen sei gegenwärtig stabil. Bundesaußenminister Heiko Maas nannte die Lage vor Ort dennoch zum Teil "außerordentlich chaotisch". Vor dem Airport warteten immer noch Hunderte oder Tausende Menschen in der Hoffnung, von den Taliban durchgelassen zu werden. Streit in EU wegen afghanischen Flüchtlingen.: In der EU bahnt sich Streit über den Umgang mit afghanischen Flüchtlingen an. Österreichs Innenminister Karl Nehammer sprach sich bei einer Videokonferenz der EU-Ressortchefs gegen die Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus und pochte auch darauf, kriminelle und abgelehnte Asylbewerber weiter abzuschieben. Ähnlich argumentierte Griechenland. Vom luxemburgischen Kollegen Jean Asselborn kam scharfe Kritik an dieser Haltung. Er plädierte dafür, schnell Flüchtlingskontingente zu vereinbaren. EU-Innenkommissarin Ylva Johansson verlangte, legale Fluchtrouten aus Afghanistan nach Europa zu schaffen. EU will Migration über Belarus stoppen.: Angesichts der zunehmenden irregulären Migration aus Belarus in die Europäische Union haben die EU-Innenminister vereinbart, weitere Experten sowie technische Ausrüstung in die betroffenen Mitgliedstaaten Polen, Litauen und Lettland zu entsenden und die Kontrolle der EU-Außengrenze zu verstärken. Die EU verurteilte erneut die Versuche von Belarus, Menschen für politische Zwecke zu missbrauchen. Präsident Alexander Lukaschenko hatte der EU offen damit gedroht, Menschen aus Ländern wie dem Irak, Afghanistan oder Syrien über die Grenze zu lassen. Tausende haben auf diesem Weg die EU erreicht. Hilfe für Haiti läuft nur schleppend an.: Fünf Tage nach dem verheerenden Erdbeben im Karibik-Staat Haiti haben Rettungskräfte weitere Tote geborgen. Wie die örtlichen Katastrophenschutzbehörden mitteilten, stieg am Mittwoch die Zahl der Todesopfer auf 2189. Dringend benötigte Hilfe erreichte die betroffene Region nur schleppend. Nach örtlichen Medienberichten gab es Gegenden, in denen die Überlebenden des Bebens verzweifelt auf Unterstützung warteten. Erschwert werden die Hilfs- und Rettungsarbeiten durch Überschwemmungen und starke Regenfälle infolge des Tropensturms Grace. Fast 50 Tote bei Dschihadisten-Angriff in Burkina Faso.: Bei einem Anschlag mutmaßlicher Dschihadisten auf einen Militärkonvoi in Burkina Faso sind mindestens 47 Menschen getötet worden, darunter 30 Zivilisten. Der Vorfall habe sich in der Nähe der Stadt Arbinda ereignet, teilte das Kommunikationsministerium des westafrikanischen Landes mit. Bei Schusswechseln mit Militärs seien zahlreiche Angreifer getötet worden. Das Drei-Länder-Dreieck Burkina Faso, Niger und Mali wird seit Jahren von dschihadistischer Gewalt erschüttert. Die Anschläge werden oftmals von Extremisten mit Verbindungen zur Terrormiliz "Islamischer Staat" oder zu Al-Kaida verübt. Missbrauchsprozess gegen früheren Pop-Superstar R. Kelly.: Mit schweren Anschuldigungen der Anklage hat in New York ein neuer Missbrauchsprozess gegen den einstigen Popstar R. Kelly begonnen. Ihm werden unter anderem die sexuelle Ausbeutung Minderjähriger, Kidnapping und Bestechung vorgeworfen. Staatsanwältin Maria Cruz Melendez sagte, der 54-Jährige sei ein Mann, der Lügen, Manipulation, Bedrohungen und körperlichen Missbrauch eingesetzt habe, um seine Opfer zu dominieren und sich jahrelang der Verantwortung dafür zu entziehen. Er habe sich dabei auf ein "Netzwerk" von Helfern gestützt, das ihm Mädchen zugeführt und seine Verbrechen vertuscht habe. Erster Coronafall im Paralympischen Dorf von Tokio.: Wenige Tage vor der Eröffnung der Paralympics in Tokio gibt es den ersten Corona-Fall im Athletendorf. Das gab das Organisationskomitee am Donnerstag bekannt. Bei der positiv auf das Virus getesteten Person handele es sich nicht um einen Athleten oder eine Athletin. Die Paralympics sollen am kommenden Dienstag unter strengen Sicherheitsvorkehrungen beginnen, während sich die japanische Hauptstadt angesichts alarmierender Infektionszahlen weiter im Corona-Notstand befindet.

Bald Bearded Baseball
Bald Bearded Baseball Vol. 86

Bald Bearded Baseball

Play Episode Listen Later Aug 17, 2021 86:39


Finale in Deutschland und das letzte Luftholen vor der heißen Phase in der MLB. Felder voller Träume und fast einzigartige Gegebenheiten in den Staaten trifft auf unsere Analyse des Finales in der Bundesliga. The K and the Voice treiben heute wieder ihren Schabernack und berichten von Baseball aus der ganzen Welt.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
16.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 16, 2021 7:46


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Taliban besetzen Kabul und sprechen von Sieg Die radikal-islamischen Taliban haben nach einem schnellen Eroberungsfeldzug in Afghanistan ihren Sieg erklärt. Nur gut ein Vierteljahr nach Beginn des internationalen Truppenabzugs rückten die Extremisten in die Hauptstadt Kabul ein. Sie besetzten nach eigenen Angaben den Palast von Präsident Aschraf Ghani, der ins Ausland floh. Die USA, Deutschland und andere westliche Staaten bemühen sich derweil darum, ihr Botschaftspersonal und Ortskräfte in Sicherheit zu bringen. Scharfe Kritik an Bundesregierung wegen Afghanistan Angesichts der dramatischen Entwicklung in Afghanistan wächst die Kritik am Vorgehen der Bundesregierung bei der Evakuierung von deutschen Staatsangehörigen und ehemaligen Ortskräften. Die Opposition hielt Schwarz-Rot vor, viel zu spät reagiert zu haben. Der FDP-Außenexperte Alexander Graf Lambsdorff sagte der Zeitung "Die Welt", die zuständigen Minister hätten "auf ganzer Linie versagt". Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sagte der Deutschen Presse-Agentur, man müsse sich fragen, warum die Bundesregierung so überrascht wirke vom schnellen Vorstoß der Taliban. Weit mehr als 1000 Tote nach Erdbeben in Haiti Bei dem schweren Erdbeben im Süden Haitis ist die Zahl der registrierten Todesopfer auf 1297 gestiegen. Dies gab der Zivilschutz des Landes auf Twitter bekannt. Zudem seien 2800 Menschen verletzt worden, heißt es. Das Beben, dessen Stärke die US-Behörde USGS mit 7,2 angab, ereignete sich am Samstagmorgen rund zwölf Kilometer von der Gemeinde Saint-Louis-du-Sud entfernt in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern. Viele Häuser wurden völlig zerstört. Oppositionsführer Hichilema gewinnt Wahl in Sambia Im südafrikanischen Sambia hat der Oppositionskandidat Hakainde Hichilema die Präsidentschaftswahl gewonnen. Die Wahlkommission erklärte den 59-jährigen Geschäftsmann zum Wahlsieger. Er setzte sich demnach mit mehr als 2,8 Millionen Stimmen gegen den seit 2015 amtierenden Amtsinhaber Edgar Lungu durch, der nur gut 1,8 Millionen Stimmen bekam. Hichilema war bereits zum sechsten Mal zur Wahl angetreten und wurde von einem Bündnis aus zehn Parteien unterstützt. Bei der letzten Wahl 2016 hatte Lungu noch knapp vor Hichilema gewonnen. Vorgezogene Neuwahlen in Kanada im September Kanadas Premier Justin Trudeau hat vorgezogene Neuwahlen für den 20. September angekündigt. Die Generalgouverneurin habe seinen Antrag auf Auflösung des Parlaments angenommen, sagte der Regierungschef. Seine Liberalen hatten bei der Wahl vor knapp zwei Jahren ihre absolute Mehrheit verloren und sind als Minderheitsregierung stets auf Stimmen der Opposition angewiesen. Trudeau war zuletzt unter Druck geraten - etwa wegen der Vergabe eines millionenschweren Regierungsauftrags an eine Wohltätigkeitsorganisation, zu der er enge familiäre Kontakte hat. Südkorea und USA beginnen Militärübungen Trotz Drohungen Nordkoreas halten die Streitkräfte der USA und Südkoreas wieder ihre jährlichen Sommerübungen ab. Das neuntägige Manöver hat nach Medienberichten wie geplant begonnen. Nach Angaben des südkoreanischen Militärs soll es allerdings nur in reduziertem Umfang durchgeführt werden. Als Grund dafür wurden unter anderem die Bemühungen um eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel genannt. Gemeint ist damit die atomare Abrüstung Nordkoreas. Die Führung in Pjöngjang hatte mit Konsequenzen gedroht, falls die Übungen stattfinden.

Amerika Übersetzt
Die pandemie-geteilten Staaten von Amerika

Amerika Übersetzt

Play Episode Listen Later Aug 10, 2021 29:49


Während die Delta-Variante die Corona-Raten weltweit wieder in die Höhe treibt, schauen wir Richtung Heimat und schütteln verwundert den Kopf. Wie auch hier in Europa, ist der letzte Schritt zur Herdenimmunität offenbar ein schwieriger. Es gibt mehr als genug Impfstoff für jeden einzelnen Amerikaner, es kann also nicht an der Versorgungslage liegen. Woran dann? An den nach wie vor hartnäckigen Corona-Leugnern?  Wir betrachten und erläutern eine ganze Reihe von Gründen, von kulturellen Überzeugungen über Desinformationskampagnen bis hin zu politisch-gefärbten Ideologien, um zu verstehen, was in den USA in Sachen Corona gerade schief läuft.Credits:Theme Music:  Reha Omayer, HamburgFind us on:Facebook: AmerikaUebersetztTwitter: @AUbersetztContact us:amerikauebersetzt@gmail.com

ETDPODCAST
Nr. 837 Bloomberg-Ranking: Österreich hat Corona besser bewältigt als Deutschland

ETDPODCAST

Play Episode Listen Later Aug 9, 2021 5:11


Artikel zum Podcast: https://bit.ly/37xoEkR Das „Covid Resilience“-Ranking der Nachrichtenplattform Bloomberg, das bewertet, wie gut Staaten die Coronakrise bewältigt haben, listet Österreich auf Platz 6 von 53 Ländern. In fast allen untersuchten Kriterien schnitt die Alpenrepublik überdurchschnittlich ab.

SWR2 Wissen
Internationale Schiedsgerichte - Gefahr für Menschenrechte und Umwelt?

SWR2 Wissen

Play Episode Listen Later Aug 9, 2021 27:43


Es geht um Milliarden: Weltweit klagen Konzerne gegen Staaten, wenn deren Politik ihre Pläne durchkreuzt. Zuständig sind geheim tagende internationale Schiedsgerichte. Die Urteile sind oft willkürlich und blockieren Reformen im In- und Ausland. Von Thomas Kruchem. (SWR 2020/2021) | Manuskript und mehr zur Sendung: http://swr.li/schiedsgerichte | Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: wissen@swr2.de | Folgt uns auf Twitter: @swr2wissen

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
03.08.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Aug 3, 2021 8:23


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Vermisster belarussischer Aktivist in Kiew tot aufgefunden Der in der Ukraine vermisste belarussische Aktivist Vitali Schischow ist in einem Park der Hauptstadt Kiew erhängt aufgefunden worden. Laut Polizei wurden Ermittlungen auch wegen Mordverdachts aufgenommen. Wie die von Schischkow geleitete Organisation "Belarussisches Haus in der Ukraine" mitteilte, war er am Montag nicht von einer Joggingrunde zurückgekehrt. Die Organisation hilft Belarussen, die vor der Unterdrückung in ihrem Heimatland in die Ukraine geflohen sind. Freunde von Schischow hatten zuvor berichtet, dass er zuletzt beim Joggen von "Fremden" verfolgt worden sei. IOC leitet formale Untersuchung gegen Belarus ein Das Internationale Olympische Komitee hat nach dem Hilferuf der Leichtathletin Kristina Timanowskaja eine formale Untersuchung gegen das Nationale Olympische Komitee von Belarus eingeleitet. Laut einem IOC-Sprecher wird ein Bericht dazu aus Minsk noch an diesem Dienstag erwartet. Timanowskaja behauptet, ihr NOK habe sie zur Rückreise nach Belarus zwingen wollen. Sie erhielt inzwischen in Polens Botschaft in Tokio ein humanitäres Visum. Ministerpräsident Mateusz Morawiecki warf Belarus einen "kriminellen Versuch" vor, eine Sportlerin zu entführen, die kritisch gegenüber dem Minsker Regime eingestellt sei. Zwist nach tödlicher Attacke auf Öltanker Der mutmaßliche Drohnenangriff auf einen Öltanker vor der Küste des Oman sorgt weiterhin für erhebliche internationale Spannungen. Die USA kündigten ein gemeinsames Vorgehen mit Großbritannien, Israel, Rumänien und weiteren Staaten gegen den Iran an, den sie für die Attacke verantwortlich machen. Die Regierung in Teheran wies die Vorwürfe zurück und drohte ihrerseits mit Konsequenzen. Bei dem Angriff auf den von der Firma eines israelischen Unternehmers betriebenen Tankers "Mercer Street" waren am Donnerstag zwei Besatzungsmitglieder getötet worden. Ortega stellt sich erneut zur Wahl Nicaraguas Staatschef Daniel Ortega bewirbt sich bei der Präsidentschaftswahl im November um seine fünfte Amtszeit. Das bestätigte die Partei des 75-Jährigen, die Sandinistische Nationale Befreiungsfront. Ortegas Ehefrau Rosario Murillo kandidiert wieder für den Vizepräsidenten-Posten. Kritiker werfen Ortega vor, über die Jahre einen zunehmend repressiven Regierungsstil entwickelt zu haben. Das konservative Bündnis "Bürger für die Freiheit" stellte unterdessen einen ehemaligen Anführer der Contra-Rebellen, den 78 Jahre alten Oscar Sobalvarro, als Präsidentschaftskandidaten auf. Wuhan testet alle elf Milllionen Einwohner auf Corona Rund ein Jahr nach dem Auftreten der letzten Corona-Infektionen in der zentralchinesischen Stadt Wuhan haben die Behörden Massentests angekündigt. Nach sieben neuen Corona-Fällen sollen demnach alle elf Millionen Bewohner der Stadt rasch auf das Virus getestet werden. Die jüngsten Infektionen seien bei Wanderarbeitern festgestellt worden. Das Coronavirus war im Dezember 2019 weltweit erstmals in Wuhan auf einem Tiermarkt aufgetreten. Derzeit gibt es auch in China immer mehr Ansteckungen mit der Delta-Variante. Bislang wurden mehr als 400 dieser Infektionen gemeldet. Weitspringerin Malaika Mihambo gewinnt in Tokio Gold Nach 21 Jahren hat Deutschland wieder eine Weitsprung-Olympiasiegerin: Malaika Mihambo triumphierte bei den Sommerspielen in Tokio mit genau 7,00 Meter. Der Goldsprung gelang der Heidelbergerin in einem packenden Finale im letzten Versuch. Silber ging an die USA, Bronze an Nigeria. Die Seglerinnen Tina Lutz und Susann Beucke holten Silber im 49erFX, Erik Heil und Thomas Plößel gewannen die Bronzemedaille im 49er. Ebenfalls Bronze ging an den Kanufahrer Sebastian Brendel und seinen neuen Partner Tim Hecker im Canadier-Zweier.

Echo der Zeit
Kriegsbereit im Weltall: Die Staaten rüsten auf

Echo der Zeit

Play Episode Listen Later Jul 25, 2021 29:19


Im Weltall wird es konfrontativer. China und Russland rüsten auf. Die USA haben eine gut dotierte Weltraumtruppe geschaffen und die NATO hat den Weltraum zum Operationsgebiet erklärt. US-General John Raymond wirbt dieser Tage auch um die Unterstützung der Europäer. Weitere Themen: (06:26) Kriegsbereit im Weltall: Die Staaten rüsten auf (11:29) Proteste in Iran wegen Wassermangels (17:38) Wenn Murgang und Umzonung drohen: das Dorf Rüti in Glarus (23:28) Onlineshop für ausgediente Brücken

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
23.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 23, 2021 8:22


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Biden verhängt neue Sanktionen gegen Kuba Die US-Regierung hat nach den regierungskritischen Protesten auf Kuba Sanktionen gegen hochrangige Regierungsvertreter des Karibikstaats verhängt. Betroffen seien Verteidigungsminister Álvaro López Miera und die Abteilung des kubanischen Innenministeriums, welche die Niederschlagung der Proteste vorantreibe, heißt es aus dem Weißen Haus. US-Präsident Joe Biden sagte, die Vereinigten Staaten würden weiterhin alle bestrafen, die für die Unterdrückung des kubanischen Volkes verantwortlich seien. Die Sanktionen beruhen auf einer Verordnung, die Täter von schweren Menschenrechtsverletzungen und Korruption auf der ganzen Welt ins Visier nimmt. Mississippi setzt sich für Abtreibungsverbot ein Der US-Staat Mississippi hat sich in einem beim Supreme Court anhängigen Fall für ein Verbot von Abtreibungen eingesetzt. Abtreibung als verfassungsmäßiges Recht habe in den USA keine Grundlage in Text, Geschichte oder Tradition, heißt es in einem Schreiben der Generalstaatsanwältin von Mississippi, Lynn Fitch. Das Oberste US-Gericht wird sich ab Oktober mit einem Gesetz aus Mississippi befassen, das Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche verbietet. Das Grundsatzurteil des Supreme Court von 1973, das Abtreibungen praktisch legalisierte, kritisierte Fitch als "ungeheuerlich falsch". Hoher Repräsentant in Bosnien ohne Begrenzung der Amtszeit Der deutsche Ex-Landwirtschaftsminister Christian Schmidt wird das Amt des Hohen Repräsentanten in Bosnien-Herzegowina ohne zeitliche Begrenzung antreten können. Russland und China scheiterten im UN-Sicherheitsrat mit einem Resolutionsentwurf, der eine Abschaffung der Position Ende Juli 2022 vorgesehen hätte. Die restlichen 13 Staaten des Rats enthielten sich. Moskau wirft dem Büro des Repräsentanten vor, die bosnischen Serben zu benachteiligen und versucht deshalb, es zu schließen. Das Amt wurde mit dem Friedensvertrag von Dayton geschaffen, der 1995 den Krieg in Bosnien-Herzegowina beendete. Bootsflüchtlinge ertrinken im Mittelmeer Vor der Küste Tunesiens sind 16 Flüchtlinge ertrunken. 166 Menschen konnte die Küstenwache des nordafrikanischen Landes aus dem Meer retten. Vor der Küste Kretas hat die griechische Küstenwache 36 Geflüchtete von einem sinkenden Segelboot gerettet. Ein Schiff habe das sinkende Boot entdeckt und ein Notsignal gesendet, heißt es. Die Geretteten berichteten von ursprünglich 45 Personen an Bord. Nach den neun Vermissten wird mit einem Hubschrauber, zwei Schiffen der Küstenwache und weiteren Booten trotz starken Windes weiter gesucht. Eine Million Tote durch Wetterkatastrophen Weit mehr als eine Million Menschen sind nach einer Analyse der WMO in den vergangenen fünf Jahrzehnten durch Dürren, Stürme, Überschwemmungen und extreme Temperaturen ums Leben gekommen. Die Weltwetterorganisation der Vereinten Nationen wertete Daten von 1970 bis 2019 aus. Der Klimawandel verschärfe die Situation noch, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. In Europa häuften sich die Starkregenfälle und zeigten, dass keine Region der Erde verschont bleiben werde. Auch die zurückliegenden Hitzewellen in Nordamerika seien klar auf den Klimawandel zurückzuführen. Olympia beginnt im Zeichen der Corona-Krise Mit einem Jahr Verspätung werden an diesem Freitag die Olympischen Spiele in Tokio offiziell eröffnet. Die Eröffnungsfeier beginnt um 13.00 Uhr MESZ vor weitgehend leeren Rängen. Zu der Zeremonie werden nur rund 950 ausgewählte Gäste erwartet, unter ihnen Kaiser Naruhito. Wegen der Corona-Pandemie waren die Sommerspiele um ein Jahr verschoben worden. Zwischenzeitlich war sogar über eine Absage spekuliert worden. Wegen der angespannten Corona-Lage finden die Wettbewerbe nun ohne Zuschauer statt. Zudem war die Vorbereitung der Sommerspiele von einer Reihe von Skandalen überschattet worden.

Erklär mir die Welt
#177 Erklär mir Schiedsgerichte, Victoria Pernt

Erklär mir die Welt

Play Episode Listen Later Jul 22, 2021 30:34


Schiedsgerichte sind in den vergangenen Jahren immer wieder heiß diskutiert worden. Unternehmen und Staaten fechten Streitigkeiten vor Elite-Jurist:innen aus. Aber was passiert dort eigentlich wirklich? Victoria Pernt ist Schiedsrichterin und Anwältin und erklärt's. Victoria Pernt ist Anwältin und Schiedsrichterin bei der Kanzlei Schoenherr. Wenn du Erklär mir die Welt wichtig und meine Arbeit wertvoll findest, unterstütze den Podcast bitte. Alle Infos dazu findest du auf erklaermir.at.Du möchtest Werbung im Podcast schalten oder eine Kooperation eingehen? Melde dich bitte per Mail: andreas.sator at gmail.comVerbinde dich mit mir über WhatsApp. Du kannst mir dort Fragen stellen, eigene Themen für den Podcast vorschlagen und schreiben, was dir am Herzen liegt. Ich melde mich auch, wenn es neue Folgen gibt.Damit ich dir schreiben kann, muss du dich kurz anmelden. Füge +43 677 62 79 16 17 zu deinen Kontakten hinzu und schick mir eine Nachricht mit dem Text “Los”. Damit erklärst du dich einverstanden, dass ich deine Nummer für das WhatsApp-Service des Podcasts speichere.Deine Daten gebe ich nicht weiter, ich behandle sie vertraulich. Mit "Stop" kannst du dich jederzeit abmelden, dann lösche ich die Nummer wieder.Hier findest du mich in den Sozialen Medien:Instagram: @erklaermirFacebook: Erklär mir die WeltMein persönlicher Twitter-Account a_satorauf Instagram a_sator und aufFacebook findest du mich auch.Musik: Something Elated by Broke For Free, CC BYfür deep dive: A Human Being by Andy G. Cohen, CC-BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
06.07.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle

Play Episode Listen Later Jul 6, 2021 9:25


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Neueinstufung von Reiseländern Deutschland lockert die Einreisebeschränkungen für einige Staaten, die bislang als sogenannte Virusvariantengebiete eingestuft waren. Dazu zählen Portugal, Großbritannien, Nordirland, Russland, Indien und Nepal. Ab Mittwoch werden diese Länder zu Hochinzidenzgebieten zurückgestuft. Für vollständig gegen Corona Geimpfte und Genesene entfällt damit die Quarantänepflicht. Für alle anderen Reisenden wird sie verkürzt. Sorge bereitet allerdings die Delta-Variante. Sie gilt als deutlich ansteckender als die seit März vorherrschende Alpha-Variante. Neuer Regierungschef in Haiti ernannt Der Neurochirurg und ehemalige Innenminister Ariel Henry ist jetzt Premierminister von Haiti. Der neue Regierungschef wurde von Staatspräsident Jovenel Moïse ernannt. Henry ist der siebte Premier binnen viereinhalb Jahren. Eine verfassungsgemäße Bestätigung durch das Parlament gab es nicht, da der Karibikstaat zurzeit keine Volksvertretung hat. Weil die letzte Wahl unter anderem wegen heftiger Proteste ausgefallen war, hat Haiti seit anderthalb Jahren kein Parlament mehr. Neuwahlen sind für Ende September geplant. Tadschikistan erhöht Grenzschutz Angesichts der Kämpfe in Afghanistan zwischen Sicherheitskräften und den radikalislamischen Taliban mobilisiert das Nachbarland Tadschikistan 20.000 Militärreservisten zum Schutz der Grenze. Präsident Emomali Rachmon ordnete die Einberufung an, nachdem am Sonntag mehr als 1000 afghanische Sicherheitskräfte vor heranrückenden Taliban über die Grenze geflohen waren. Zudem besprach er telefonisch die Lage mit Verbündeten in der Region, darunter mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Dieser sicherte Rachmon nach Angaben des Kreml Unterstützung bei der Grenzsicherung zu. Blackbox an Absturzstelle auf Jolo entdeckt Ermittler des philippinischen Militärs haben den Flugdatenschreiber aus dem am Wochenende abgestürzten Militärflugzeug geborgen. Die Blackbox soll nun helfen, anhand der im Cockpit aufgezeichneten Gespräche den Hergang des Absturzes zu rekonstruieren. Die Transportmaschine des Typs C-130 Hercules hatte am Sonntag die Landebahn auf der philippinischen Insel Jolo verpasst und war beim Versuch, wieder durchzustarten, abgestürzt. Bei dem Unglück kamen nach aktuellen Angaben 52 Menschen ums Leben. Proteste nach mutmaßlichem Hassverbrechen Nach dem gewaltsamen Tod eines jungen Mannes in Spanien sind dort tausende Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen Homophobie zu protestieren. In der Hauptstadt Madrid hielten die Demonstranten Transparente mit der Aufschrift "Homophobie und Faschismus sind dasselbe" in die Luft. Am Samstag war der 24-jährige Krankenpfleger Samuel zu Tode geprügelt vor einem Nachtclub in La Coruña im Nordwesten Spaniens gefunden worden. Seine Angehörigen gehen von einem Hassverbrechen aus. Merkel plädiert für EU-Anbindung des Westbalkans Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht die sechs Westbalkan-Staaten aus "geostrategischen Gründen" als künftige Mitglieder der Europäischen Union. Es liege im ureigenen Interesse der EU, den Prozess voranzutreiben, sagte Merkel auf einer virtuellen Westbalkan-Konferenz unter deutscher Leitung. Dabei deutete sie den Einfluss von Russland und China in der Region an, ohne die Länder beim Namen zu nennen. An der Konferenz nahmen die Staats- und Regierungschefs von Serbien, Albanien, Nordmazedonien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Kosovo sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teil. Königspaar bei Merkel und Schäuble Das niederländische Königspaar setzt seine Staatsvisite in Deutschland an diesem Dienstag mit einem Besuch im Bundestag fort, wo König Willem-Alexander und Königin Máxima von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble empfangen werden. Anschließend steht ein Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel an. Der Staatsbesuch dauert noch bis Mittwoch. Zum Auftakt am Montag hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das niederländische Königspaar empfangen. Trauer um Richard Donner Der Hollywood-Regisseur Richard Donner ist tot. Laut übereinstimmenden Medienberichten starb er im Alter von 91 Jahren. Donner gilt als einer der Wegbereiter des klassischen Actionfilms. Zu seinen größten Erfolgen gehört die Filmreihe "Lethal Weapon". Auch bei "Superman" und dem Horrorklassiker "Das Omen" führte er Regie. 2008 wurde Donner in Los Angeles mit einem Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame" geehrt.

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
29.06.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

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Play Episode Listen Later Jun 29, 2021 9:49


Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Hitzewelle plagt Nordwesten Nordamerikas Eine Hitzewelle hält den Nordwesten Nordamerikas im Griff und hat für einen neuen Temperaturrekord in Kanada gesorgt. In der Stadt Lytton in der Provinz British Columbia wurden laut örtlicher Wetterbehörde am Sonntag 47,9 Grad gemessen und damit ein erst am Vortag registrierter Rekord eingestellt. Der vorherige Höchstwert für Kanada stammte aus dem Jahr 1937. Von der Hitze betroffen sind ebenfalls die US-Bundesstaaten Washington und Oregon: In den Metropolen Seattle und Portland wurden 42 beziehungsweise 46 Grad gemessen. Schwere Ausschreitungen in Kolumbiens Hauptstadt In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá haben sich Demonstrierende heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Sie schleuderten Steine auf die Beamten, die wiederum Wasserwerfer und Tränengas einsetzten. Demonstranten bedrohten mehrere Busfahrer mit Messern und kaperten fünf Busse, wie der Fernsehsender Caracol berichtete. In dem südamerikanischen Land wird seit Monaten teils gewaltsam gegen die Regierung demonstriert. Ursprünglich ging es um eine umstrittene Steuerreform. Inzwischen fordern die Demonstrierenden grundlegende Reformen, um die Ressourcen gerechter zu verteilen. Jüdische Siedler wollen neuen Außenposten im Westjordanland aufgeben Nach wochenlangen Protesten von Palästinensern wollen jüdische Siedler einen neuen Außenposten im Westjordanland vorerst aufgeben. Laut der Einigung, die von Vertretern der Siedler sowie dem israelischen Innenministerium bestätigt wurde, sollen die 50 Familien den Außenposten Eviatar binnen weniger Tage räumen. Die provisorischen Unterkünfte in dem von Palästinensern verwalteten Gebiet bei Nablus sollen jedoch bestehen bleiben. Die israelische Armee soll nun einen Außenposten auf dem Gebiet errichten. Ein lokaler Palästinenservertreter wies die Einigung zurück. UN-Bericht über Gewalt durch Russen in Afrika Russische Einsatzkräfte sind offenbar für schwere Menschenrechtsverletzungen in der Zentralafrikanischen Republik verantwortlich. Dazu zählten Fälle von exzessiver Gewaltanwendung, wahllose Tötungen und Plünderungen. Laut dpa geht dies aus einem internen Experten-Bericht an den UN-Sicherheitsrat hervor. Dieser enthalte Aussagen von Augenzeugen über eine "aktive Teilnahme russischer Militärberater an Kampfhandlungen" der Regierung. Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. Seit einer Rebellion 2013 ist das Land instabil. Monopol-Klage gegen Facebook zurückgewiesen In einem Rechtsstreit mit US-Behörden um seine Marktmacht hat Facebook einen Erfolg erzielt. Ein Richter in Washington wies mehrere Klagen gegen den Internetriesen wegen wettbewerbsschädigender Aktivitäten ab. Die US-Kartellbehörde FTC habe nicht darlegen können, dass Facebook eine Monopolstellung auf dem Markt für soziale Medien habe, begründete der Bundesrichter seine Entscheidung. Die FTC könne aber bis Ende des Monats eine neue Beschwerde einreichen. Nach der Entscheidung stieg die Facebook-Aktie um fast fünf Prozent. Das Unternehmen war damit erstmals mehr als eine Billion Dollar wert. Fahndungserfolg nach dreistem Kunstdiebstahl Mehr als neun Jahre nach ihrem Raub in Athen sind zwei Kunstwerke von Pablo Picasso und Piet Mondrian wieder aufgetaucht. Die Polizei entdeckte die Gemälde in einem Lagerhaus in der Nähe der griechischen Hauptstadt. Bei dem gestohlenen Picasso handelte es sich um eine kubistische Frauenbüste des spanischen Künstlers von 1939. Das gegenständliche Ölgemälde des Holländers Mondrian von 1905 zeigt eine Windmühle. Die Polizei hatte die Ermittlungen im Februar erneut aufgenommen, weil Experten davon ausgingen, dass Picassos "Frauenkopf" unverkäuflich sei und Griechenland deshalb nie verlassen habe. Schlappe für Frankreich bei Fußball-EM Bei der Europameisterschaft ist Fußball-Weltmeister Frankreich ausgeschieden. Das Team verlor in Bukarest gegen die Schweiz mit 4:5 im Elfmeterschießen. Die Schweizer Mannschaft trifft am Freitag in Sankt Petersburg im Viertelfinale nun auf Spanien. Das spanische Team hatte sich zuvor in Kopenhagen mit 5:3 nach Verlängerung gegen Kroatien durchgesetzt.