Suburb of Shire of Mareeba, Queensland, Australia
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Im Jahr 2014 wird Deutschland Fußball-Weltmeister, aber sonst ist die Lage auf der Welt, vorsichtig ausgedrückt: schwierig. In Deutschland warnt das Bundeskriminalamt u. a. davor, dass die Zahl der islamistischen Gefährder deutlich ansteigt. All das beunruhigt die deutsche Politik und die Geheimdienste. Die Sicherheitsbehörden sollen so schnell wie möglich mehr Geld und vor allem mehr Personal bekommen. Dazu greift das Bundesamt für Verfassungsschutz erstmals zu einem für die Behörde ungewöhnlichen Mittel: Zeitungsannoncen. Genau so eine Stellenanzeige weckt das Interesse von „Thomas”, einem Familienvater aus einer Kleinstadt. Möglicherweise träumt er davon, Verbrecher zu jagen oder in schnellen Autos umher zu rasen. Er bewirbt sich – und schafft es tatsächlich rein in den Inlandsnachrichtendienst. Damit beginnt ein neues Kapitel – sowohl für „Thomas”, als auch für den Verfassungsschutz. „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste“ erzählt die Geschichte eines Mannes, der sein Leben etwas aufregender machen wollte und schließlich nicht nur sein eigenes Leben vollkommen verändert hat. Und wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, wie so ein Quereinstieg in die Agentenlaufbahn konkret abläuft, welche Aufgaben es gibt und was man mitbringen sollte, hört die begleitende Hintergrundfolge „Welche Jobs gibt es beim Verfassungsschutz?”. Und das ist „Dark Matters”: Eva-Maria Lemke öffnet im Podcast die Tür zu einer Welt, die eigentlich im Verborgenen bleiben soll – Woche für Woche mit einer neuen Geschichte, die zeigt, wie Nachrichtendienste arbeiten. In der vierten Staffel geht es um eine neue Zeit, in der alte Fragen von Krieg und Frieden, von Verbündeten und Feinden nicht mehr eindeutig zu beantworten sind. Wie stellen sich Staaten, Dienste und Agenten darauf ein? Die ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg und Holger Schmidt geben Antworten. Eine neue Folge „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste” gibt es mittwochs – immer zuerst in der ARD Sounds App. Und noch ein Tipp zum Weiterhören: Im Podcast „Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg” präsentiert euch Uwe Madel aktuelle Kriminalfälle aus der Region und Janna Falkenstein und Florian Prokop ergänzen das Ganze noch mit spannenden historischen Verbrechen aus der Zeit der Weimarer Republik. „Im Visier” findet ihr in der ARD Sounds App. https://www.ardaudiothek.de/sendung/im-visier-verbrecherjagd-in-berlin-und-brandenburg/urn:ard:show:35c2ce5b4dc78575/
„Es wird keine Einigung mit dem Iran geben, außer einer bedingungslosen Kapitulation", schreibt US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social: Was zunächst als US-israelischer Präventivschlag gegen das iranische Atomprogramm beschrieben wurde, ist inzwischen zum Krieg für einen Regimewechsel in Iran geworden. Seit Ende Februar greifen die USA gemeinsam mit Israel Ziele der iranischen Raketenproduktion und Munitionsdepots sowie Abschuss-Rampen für ballistische Raketen an. Auch die Infrastruktur des Mullah-Regimes und der Revolutionsgarden sind Ziel heftiger Bombardierungen, besonders in der Hauptstadt Teheran. Für viele vor allem westliche Staaten entsteht damit ein Dilemma: Einerseits steht die Hoffnung, dass ein Regime endet, das Frauen unterdrückt und Gegner öffentlich hinrichten lässt. Andererseits könnte ein langer Krieg drohen, mit blockierten Handelsrouten und weltweit steigenden Energiepreisen. Sicherheitspolitikerin Sara Nanni (Grüne) und Publizist Ahmad Mansour diskutieren bei Moderator Thomas G. Becker die völkerrechtliche Gretchen-Frage: War und ist der Angriff der USA und Israels auf Iran vom Völkerrecht gedeckt?
Netanjahu deutet in einer TV-Ansprache einen strategischen Plan zur Destabilisierung des Iran an │ Israel fliegt neue Angriffe auf Teheran und trifft erstmals ein Öllager, während der Iran von mehreren zerstörten Anlagen und Toten berichtet │ Im Südlibanon intensiviert Israel seine Offensive gegen die Hisbollah, mit zahlreichen Opfern auf beiden Seiten │ Die Bundesregierung beginnt, Botschaftspersonal aus Teheran auszufliegen, weitere Staaten folgen │ Eine Explosion erschüttert die US-Botschaft in Oslo, die Polizei prüft einen möglichen Zusammenhang zur aktuellen Lage │ Im Iran scheint der Expertenrat eine Entscheidung über die Nachfolge des getöteten Ayatollah Khamenei getroffen zu haben │ Die Arabische Liga reagiert mit einer Krisensitzung auf die iranischen Angriffe auf die Golfregion und US-Stützpunkte
Heute mit Kommentaren zur Tagung des Nationalen Volkskongresses in China und zur Entlassung von US-Heimatschutzministerin Kristi Noem. Doch im Mittelpunkt steht weiterhin der US-israelische Irankrieg, der immer mehr Staaten im Nahen Osten betrifft. Heute geht es um die Frage, ob die Kurden im Irak eine von den USA unterstützte Bodenoffensive gegen den Iran durchführen werden. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Ich spreche mit Anja Kurasov, die 2022 ihre Bachelorarbeit an der Uni Regensburg zum Thema "American Exceptionalism in Death Stranding: Videogames and Culture" geschrieben hat. Darin geht die Medienwissenschaftlerin und Amerikanistin ausführlich auf das 2019 veröffentlichte Videospiel von Hideo Kojima ein. Es geht ihr darum, inwiefern Death Stranding "die Geschichte der amerikanischen Außergewöhnlichkeit mit der Absicht dekonstruiert, grundlegende Probleme in der amerikanischen Gesellschaft offenzulegen, Probleme, die alle aus denselben Narrativen stammen, die die nationale Identität der Staaten so tief prägen." Es geht am Ende des Podcasts außerdem noch um Cyperpunk 2077, den Film Die Matrix sowie den Kaptalismus, denn das war das Thema von Anjas Masterarbeit. Darin geht es um das Konzept von "Capitalist Realism" von Mark Fisher und seiner These, dass sich der Kapitalismus als "unausweichliche Realität" etabliert hat, ohne dass man sich etwas anderes als Gesellschaft vorstellen kann.
Die große Mehrheit der Völkerrechtsexperten ist sich einig: Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran verletzen das Völkerrecht. Aber muss es nicht möglich sein, dass despotische Staaten wie der Iran militärisch in die Knie gezwungen werden?
Güsten, Susanne www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Der Krieg im Mittleren Osten könnte auch Europa erreichen. In Europa drohen historische Engpässe beim Erdgas – doch Deutschlands Regierung sieht auf Anfrage von AUF1 keinerlei Handlungsbedarf. In Wien gab es die erste Massenschlägerei zwischen Anhängern und Gegnern der iranischen Regierung. In Berlin befürchten Migranten gegenüber unserem Sender eine Ausweitung der Kämpfe. Aus immer mehr Staaten gibt es Hinweise auf False-Flag-Aktionen. + Außerdem: Der Bundesrat weitet politische Strafverfolgung noch weiter aus. + Und: Die Europäische Union hält entscheidende Details aus den Impfverträgen weiterhin geheim
Die Kurden, die arabischen Staaten, Aserbaidschan und auch die Türkei: Die gesamte Region könnte in den Krieg hineingezogen werden. Nicht zuletzt durch mögliche False-Flag-Aktionen. Millionen Angehörige dieser Völker leben auch in Europa. Doch was denken sie über die aktuelle Lage? Fürchten sie, aber auch die Deutschen, eine weitere Eskalation der Auseinandersetzung? AUF1-Reporter Roy Grassmann hat sich im Berliner Stadtteil Neukölln umgehört.
Güsten, Susanne www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Güsten, Susanne www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Heute mit Kommentaren zur Tagung des Nationalen Volkskongresses in China und zur Entlassung von US-Heimatschutzministerin Kristi Noem. Doch im Mittelpunkt steht weiterhin der US-israelische Irankrieg, der immer mehr Staaten im Nahen Osten betrifft. Heute geht es um die Frage, ob die Kurden im Irak eine von den USA unterstützte Bodenoffensive gegen den Iran durchführen werden. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Seit Samstagmorgen führen die USA und Israel Krieg gegen den Iran und greifen politische und militärische Ziele im ganzen Land an. Ein Teil der Spitze der islamischen Republik wurde inzwischen getötet, darunter der oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei gleich in der ersten Angriffswelle. Die Freude darüber war groß, Chamenei hat das Land 37 Jahre lang mit großer Härte und Brutalität geführt. Bei den Massenprotesten dagegen im Januar sind mutmaßlich mehr als 30.000 Demonstrierende vom Regime ermordet worden. Aber viele Menschen im Land blicken auch mit Sorge darauf, was nun kommt. US-Präsident Trump hat die iranische Bevölkerung aufgefordert, das Regime nach Ende der Bombardements zu stürzen, scheint selbst aber keinerlei Plan dafür zu haben, was nach den Angriffen passieren soll. Ständig nennt die US-Administration neue Gründe für den Krieg, zudem werden immer neue Ziele formuliert. Eins scheint sicher zu sein: Um die Menschen in Iran geht es dabei eher nicht. Der Iran reagiert mit Angriffen auf Israel und viele andere Länder am Golf, inzwischen ist die Hisbollah vom Libanon aus in den Krieg eingestiegen. Unterdessen gehen die Ölpreise hoch, auch an deutschen Tankstellen ist der Sprit bereits teurer geworden. Was droht in Iran? Gibt es überhaupt berechtigte Hoffnung darauf, dass das Regime fällt? Welche Interessen haben die USA, Israel und die Staaten am Golf? Welche Druckmittel hat der Iran? Und spielt Europa bei all dem irgendeine Rolle? Darüber sprechen wir in der neuen Folge des Bundestalks. Zu Gast bei Moderatorin Sabine am Orde, Karim El-Gawhary, langjähriger taz-Korrespondent für den Nahen und Mittleren Osten, Daniela Sepehri, Publizistin und taz-Autorin mit Schwerpunkt Iran und Auslandsredakteur Bernd Pickert, zuständig für die USA.
Warum wurden manche Länder so reich? In der Regel wird die Frage damit beantwortet, dass nicht nur innerhalb der jeweiligen Nationalstaaten auf einen freien Markt gesetzt worden sei, sondern auch nach außen hin.Das Wirtschaftsprogramm des Washington Consensus propagierte ab den 1980er-Jahren Strukturanpassungsprogramme, niedrige Zölle und verlieh Institutionen wie der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds erhebliche Macht, um eine globale Wirtschaftsordnung des freien Marktes zu etablieren. Interessanterweise haben die Entwicklungsländer von diesen Maßnahmen kaum profitiert.Aber ist das wirklich überraschend? Wohl kaum: Die heute entwickelten Länder haben ihren Aufstieg keineswegs dem freien Markt zu verdanken. Das ist die zentrale These des Buches „Kicking Away the Ladder“ von Ha-Joon Chang, der erklärt, dass starke staatliche Eingriffe wie Schutzzölle, Subventionen, gezielte Industriepolitik und die Förderung einheimischer Unternehmen entscheidend waren. Auch die Missachtung von Urheberrecht gehört zu dieser Geschichte dazu.Erst nachdem diese Länder wirtschaftlich erfolgreich und international konkurrenzfähig geworden waren, begannen sie, Freihandel, Deregulierung und Privatisierung als allgemeingültige Entwicklungsstrategie zu propagieren. Damit aber nehmen sie den anderen Staaten die Möglichkeit, einen solchen Aufstieg zu erleben.Mehr von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur:Ha-Joon Chang: Kicking Away the Ladder. Development Strategy in Historical Perspective, Anthem Press.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTermine:Wolfgang ist am 10.3. in Idar-Oberstein: https://penberlin.de/heimat_rp-mitwirkende/Wolfgang ist am 11.3. in Duisburg: https://www.duisburger-akzente.de/de/programm_detail.php?eid=fbd0a0901377c932744f3afd87e07399&tid=7dcce52ec3b61931fd478d4b4b648565Ole ist am 19. März auf der Leipziger Buchmesse:https://www.leipziger-buchmesse.de/pco/de/buchmesse/69440335a4b3dfc56c0919b7Ole und Wolfgang sind am 24. März in Bielefeld:https://www.instagram.com/p/DVQ-z4gjF-Q/Ole und Wolfgang sind am 11. April erneut in Hamburg, um über Schlager und Wirtschaft zu sprechen:https://tickets.centralkomitee.de/product/91257/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-11-04-2026
Mit dem Angriff Israels und der USA auf den Iran ist aus einer Drohkulisse ein Krieg geworden – mit unabsehbaren Folgen für die Region und die internationale Ordnung. Während US-Präsident Donald Trump von Prävention, Selbstverteidigung und sogar einem möglichen Regimewechsel spricht, bleibt vieles unklar: Welche Strategie verfolgt Washington tatsächlich – und gibt es einen Plan für die Zeit nach dem Krieg? Droht ein regionaler Flächenbrand, der auch europäische Staaten hineinziehen könnte? Darüber sprechen Katrin Eigendorf, Ulf Röller und Elmar Theveßen in dieser Folge. Sie diskutieren die Motive hinter dem militärischen Vorgehen, die Rolle Israels und die Risiken eines möglichen Regimewechsels im Iran – aber auch, was dieser Krieg für Europa bedeutet. Denn während sich der Fokus der USA auf den Nahen Osten richtet, wächst die Sorge, dass der Ukrainekrieg in den Hintergrund gerät und das Verhältnis zwischen Europa und Washington weiter unter Druck gerät. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Mittwoch, 04.03.2026, um 14 Uhr. *** Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan Schnitt und Sound: Fabio Lautenschläger Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Narîn Şevîn Doğan Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Im Jahr 2004 sind öfter Autos mit kleiner deutsche Flagge zwischen Jordanien und dem Irak unterwegs. Sie nutzen den Highway 10, die schnellste Ost-West-Verbindung zwischen den Staaten. Es ist die Zeit, nachdem die USA mit einigen Verbündeten – der sogenannten „Koalition der Willigen” – im Irak einmarschiert sind und Diktator Saddam Hussein gestürzt ist. Offiziell ist der Krieg beendet. Aber tatsächlich herrscht ein blutiger Bürgerkrieg und verschiedene Rebellengruppen kämpfen gegen die US-Truppen und ihre Verbündeten. Deutschland gehört zwar nicht zur „Koalition der Willigen”, muss aber seine Botschaften und das Personal schützen. Das übernehmen die Spezialisten der GSG9. Sie müssen dafür regelmäßig 874 Kilometer über Land fahren. Am 7. April 2004 macht sich eine Kolonne im Morgengrauen von Amman aus auf den Weg nach Bagdad. Sechs Wagen insgesamt, drei davon gepanzert. Im Konvoi sind fünf Beamte der GSG9, der Eliteeinheit der Bundespolizei. Sie sind trainiert, in gefährlichen Situationen Entscheidungen zu treffen und immer eine Idee zu haben. Doch dieser Tag wird sie herausfordern, wird Wunden hinterlassen und die GSG9 verändern. „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste“ erzählt die Geschichte einer Mission, die zeigt, wie fatal es sein kann, wenn im entscheidenden Moment Geheimdienst-Informationen fehlen. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, wie sich die Polizeieinheit GSG9 in den vergangenen Jahren verändert hat und warum sie mittlerweile eher an der Ostsee als im Irak oder Afghanistan ist, hört die begleitende Hintergrundfolge „Welche neuen Aufgaben hat die GSG9?” Und das ist „Dark Matters”: Eva-Maria Lemke öffnet im Podcast die Tür zu einer Welt, die eigentlich im Verborgenen bleiben soll – Woche für Woche mit einer neuen Geschichte, die zeigt, wie Nachrichtendienste arbeiten. In der vierten Staffel geht es um eine neue Zeit, in der alte Fragen von Krieg und Frieden, von Verbündeten und Feinden nicht mehr eindeutig zu beantworten sind. Wie stellen sich Staaten, Dienste und Agenten darauf ein? Die ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg und Holger Schmidt geben Antworten. Eine neue Folge „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste” gibt es mittwochs – immer zuerst in der ARD Audiothek. Und noch ein Tipp zum Weiterhören: Im Podcast „Die Frage“ spricht Host Lisa-Sophie mit interessanten Menschen über die schwierigsten und emotionalsten Momente in ihrem Leben. „Die Frage“ gibt es in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt. https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-frage/95405266/
Europa muss wieder eigenständig denken, wenn es sich behaupten will. Von Oskar Lafontaine. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Dass die US-Politiker in den europäischen Staaten tributpflichtige Vasallen sehen, hatte in den Neunzigerjahren der ehemalige Sicherheitsberater des US-Präsidenten Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, in seinem Buch „Die einzige Weltmacht“ in Erinnerung gerufen.Weiterlesen
Der Krieg im Nahen Osten weitet sich weiter aus. Die Begründung der USA und Israels für den Konflikt - eine unmittelbare Bedrohung durch die iranischen Raketenarsenale und durch das Atomprogramm - haben Cornelius Adebar nicht überzeugt. Über die möglichen Motive für den Angriff spricht der Politikwissenschaftler und Iran-Experte von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in dieser Folge des Podcasts Streitkräfte und Strategien mit Host Stefan Niemann. Die iranischen Gegenschläge richten sich nicht nur gegen US-Militärstützpunkte in der Region, sondern auch gegen die Energie-Infrastruktur in den Ölstaaten. Dies, die Folgen für den Tourismus, die Blockade der Straße von Hormus und steigende Ölpreise seien Dinge, die für die Staaten der arabischen Region überhaupt nicht wünschenswert seien, so Adebahr. Er erklärt, wer nun im Iran das Sagen hat, wie das Regime militärisch aufgestellt ist und er beschreibt Szenarien für den weiteren Verlauf des Krieges. Die Aufforderung von US-Präsident Trump an das iranische Volk, sich das Land „zurückzuholen“ habe etwas Zynisches. Außerdem schätzt Adebahr ein, wie die Zukunft des Iran aussehen könnte. Die aktuelle Lage im Nahen Osten fasst Astrid Corall zusammen. Sie berichtet auch über widersprüchliche Aussagen der US-Regierung im Zusammenhang mit dem Krieg und über verschiedene Reaktionen – in westlichen Ländern, in Russland und der Ukraine. Präsident Selenskyj befürchtet, dass der US-amerikanische Einsatz im Iran und ein damit verbundener möglicher Munitionsmangel auch Folgen für sein Land hat, konkret für die ukrainische Luftabwehr. Weitere Themen im Podcast sind neueste Zahlen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Pläne von Frankreichs Präsident Macron zur nuklearen Abschreckung in Europa. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Cornelius Adebahr:https://www.ndr.de/nachrichten/info/iran-experte-adebahr-das-hat-schon-etwas-zynisches,audio-433300.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipps:11KM: der tagesschau-Podcast - Krieg gegen Iran: Warum jetzt?https://1.ard.de/11KM_Krieg_gegen_IranLost in Nahost - Iran-Krieg: Droht ein Flächenbrand?https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:dc392f33d27b106f/
Ach Mensch, schon wieder ein Krieg, schon wieder Gewalt und Gegengewalt, schon wieder Auge um Auge und Zahn um Zahn, schon wieder Not, Tod, abgrundtiefes Leid und irrsinnige Zerstörung. Jeder weiß, dass ein Krieg kein Problem löst, und doch…. Die Weltgemeinschaft erlaubt Kriege zur Verteidigung oder präventiv, wenn ein Angriff zu befürchten ist oder man versuchen will, Staaten an der Nutzung der Atombombe zu hindern. Aber hier geht es schon wieder und wieder um Terrorstaaten, die ihren Einfluss und ihre Macht gefährdet sehen und wie wild um sich schlagen. Dass bisherige demokratische Staaten ebenso handeln und weder Kongress noch andere Gremien einbeziehen, macht diffuse Angst. Wenn jeder jeden aus irgendeinem Grund angreifen und Regierungschefs töten kann, was hält dann die Welt im Gleichgewicht?Mir geht es wie Dir und vielen von uns, die ratlos und hilflos die Nachrichten lesen und Brennpunkte schauen und keine Idee haben, was wir tun können. "Da hilft nur noch beten", sagen die einen, "ach, ihr mit eurem Beten das nutzt sowieso nichts und ist naiv“, sagen die anderen. Ich und viele Glaubende wissen aber, dass das Beten den Beter verändert und ihm Kraft gibt, Dinge zu ändern, die in seiner Macht liegen und andererseits seine Hoffnung auf Gott setzt, der die Herzen der Menschen ändern kann. Von Reinhold Schneider gibt es ein Gedicht, dass er 1936 geschrieben hat, und ich möchte es mit Dir teilen. Er schrieb damals:"Allein den Betern kann es noch gelingen, das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhaltenund diese Welt den richtenden Gewalten durch ein geheiligt Leben abzuringen.Denn Täter werden nie den Himmel zwingen: was sie vereinen, wird sich wieder spalten,was sie erneuern, über Nacht veralten, und was sie stiften, Not und Unheil bringen.Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt, und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,indes im Dom die Beter sich verhüllen, bis Gott aus unsern Opfern Segen wirktund in den Tiefen, die kein Aug entschleiert, die trocknen Brunnen sich mit Leben füllen.“ Beten wir also.
Warum wird Datenschutz plötzlich wieder politisch? Wieso ist Deutschland Datenschutz-Weltmeister? Und wie viel Vertrauen dürfen wir unseren Messengern, Plattformen und Staaten eigentlich noch entgegenbringen? Seit 2018 gilt die DSGVO. Und immer wieder kommt es zu Diskussionen um den deutschen sowie europäischen Datenschutz. Ist er zu streng? Oder doch zu lasch? Wie schafft man die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit? Die Regulierungen stehen oft in der Kritik. Man denke an die Proteste gegen Chatkontrolle und Vorratsdatenspeicherung. Allerdings: Wenn Datenschutz vernachlässigt wird, kann mehr Schaden entstehen, als man denkt. In den USA bspw. kommt es beim Thema Datenschutz und Einreisebestimmungen zu Übergriffen, wie wir sie normalerweise in Autokratien erleben. Auch unser Gast hat düstere Prognosen, wenn er über die US-amerikanischen Zustände spricht. Frederick Richter ist nämlich Vorstand der Stiftung Datenschutz. Als Jurist mit langjähriger Erfahrung in Netzpolitik, im Bundestag und in der Verbandsarbeit muss er den Datenschutz in allen möglichen Feldern verteidigen. Denn laut Frederick ist Datenschutz viel mehr als nur Cookies ablehnen oder ein Bürokratiemonster. Er stärkt unsere Demokratie. Frederick ordnet für uns ein, was sich aktuell in Brüssel und Berlin verändert, warum Schadensersatzklagen plötzlich an Bedeutung gewinnen und weshalb das Image des Datenschutzes zwischen „Verhinderer“ und Freiheitsgarant schwankt. Außerdem nehmen wir KI-Trainingsdaten unter die Lupe und wo Bürokratieabbau doch sinnvoll ist. Wir wünschen euch viel Vergnügen beim Hören!
In den späten 1950er-Jahren, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, entstand in den USA ein Projekt, das heute wie Science-Fiction klingt: Project A119. Ziel war es, eine Atombombe auf dem Mond zu detonieren, um militärische Stärke zu demonstrieren und im Wettlauf mit der Sowjetunion ein Zeichen zu setzen. Moritz und Michi sprechen über die Hintergründe dieses geheimen Plans, über die Rolle junger Wissenschaftler und über die politische Logik, die hinter einer solchen Machtdemonstration stand. War es realistische Strategie oder reiner Prestige-Aktionismus? Eine Folge über Angst, Propaganda und die Frage, wie weit Staaten im Kalten Krieg bereit waren zu gehen.
Seit dem Wochenende herrscht Krieg in der Golfregion. Und anders als in früheren Konflikten sind diesmal auch Staaten wie Katar, Kuwait oder die Vereinigten Arabischen Emirate betroffen - und damit wichtige Drehscheiben der Weltwirtschaft. Am Aktienmarkt geben die Notierungen in einer ersten Reaktion deutlich nach. Auf der anderen Seite zieht der Ölpreis an. Offen sind die mittel- und langfristigen Folgen.
In den späten 1950er-Jahren, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, entstand in den USA ein Projekt, das heute wie Science-Fiction klingt: Project A119. Ziel war es, eine Atombombe auf dem Mond zu detonieren, um militärische Stärke zu demonstrieren und im Wettlauf mit der Sowjetunion ein Zeichen zu setzen. Moritz und Michi sprechen über die Hintergründe dieses geheimen Plans, über die Rolle junger Wissenschaftler und über die politische Logik, die hinter einer solchen Machtdemonstration stand. War es realistische Strategie oder reiner Prestige-Aktionismus? Eine Folge über Angst, Propaganda und die Frage, wie weit Staaten im Kalten Krieg bereit waren zu gehen.
Berlin, Paris und London erklären, nicht an den Militärschlägen beteiligt zu sein. Sie verurteilen die iranischen Angriffe auf Staaten in der Region auf das Schärfste. Für morgen plant die EU eine außerordentliche Sitzung der EU‑Mitgliedstaaten zum Iran. Was sagen andere internationale Akteure?
Israel, die USA und der Iran setzen ihre gegenseitigen Angriffe weiter fort. US-Stützpunkte und andere Staaten in der Golfregion werden ebenfalls Ziel iranischer Angriffe.
In dieser Folge sprechen wir mit Anita von Bitcoin for Fairness über die Rolle von Bitcoin in Afrika. Dominiert dort der Preis – oder steht der konkrete Nutzen im Vordergrund? Wir diskutieren, an welche praktischen Grenzen Bitcoin im Alltag stößt und wie er helfen kann, finanzielle Selbstbestimmung und Menschenrechte zu stärken. Außerdem geht es um die Frage, ob sich Staaten aktiv für Bitcoin aussprechen sollten – und wie der Fokus wieder stärker auf die Funktionen statt nur auf den Preis gelenkt werden kann.
In seiner Vorlesung behandelt Michael Esfeld die Frage, wie Staaten offensichtliches, schweres Unrecht in anderen Staaten behandeln sollen. Sollen sie, wenn sie die Machtmittel dafür zur Verfügung haben, gegen das Unrecht vorgehen? Dies scheint moralisch geboten, doch ist der Weg mit dem republikanischen Rechtsstaat nicht vereinbar, denn er höhlt die Grundlage des Rechtsstaats aus und fügt den eigenen Bürgern Schaden zu. Auch wenn humanitäre Prinzipien in einem fremden Land schwer verletzt werden, ist es deshalb falsch, militärische Mittel zur Behebung des Unrechts einzusetzen. Das Beispiel von Sokrates zeigt einen Ausweg aus diesem Dilemma: Er führt vor, wie man sich selbst weigern kann, Unrecht zu tun, ohne dabei mit Gewalt gegen andere vorzugehen.
Seit dem frühen Samstagmorgen fliegen Israel und die USA Angriffe auf den Iran. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel, aber auch auf andere Staaten in der Region, in denen es US-Militär-stützpunkte gibt. Wie weit ist Donald Trump bereit zu gehen? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:21) Jetzt spricht Donald Trump von Krieg gegen den Iran (10:12) Nachrichtenübersicht (13:41) Trump will das Regime stürzen - wie realistisch ist das? (19:07) Iranerinnen und Iraner im Exil hoffen auf die Militärschläge (22:13) Probleme im Flugverkehr (25:02) Welche Rolle Israel bei den Angriffen auf den Iran spielt (30:11) Dies ist kein Schritt zur Befriedung des Nahen Ostens
Nur wenige Minuten trennten den Bonner Hauptbahnhof im Dezember 2012 von einer Katastrophe. Ein Mann stellt auf Gleis 1 eine blaue Sporttasche unter eine Sitzbank und verschwindet. Darin: Ein Sprengsatz. Nur ein aufmerksamer Mann und ein schneller Einsatz der Polizei verhindern das Schlimmste. Doch wer steckt hinter dieser Tat? „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste“ erzählt in dieser Folge die Geschichte einer Beinahe-Katastrophe und der Jagd nach den Hintermännern. Der Fall zeigt, wie wichtig Ermittlungsarbeit ist, was Überwachung zutage fördern kann – aber auch, welche Rolle der Zufall spielt. Denn manchmal sind die Behörden den Tätern erstaunlich nahe, ohne es zu wissen. Und trotzdem kommt es vor, dass sie wichtige Dinge zunächst übersehen. Wenn ihr tiefer einsteigen und mehr erfahren wollt über eine religiöse Gruppe, die in dieser Episode eine entscheidende Rolle spielt, dann hört die begleitende Hintergrundfolge “Wie überwachen Geheimdienste Salafisten?”. Und das ist „Dark Matters”: Eva-Maria Lemke öffnet im Podcast die Tür zu einer Welt, die eigentlich im Verborgenen bleiben soll – Woche für Woche mit einer neuen Geschichte, die zeigt, wie Nachrichtendienste arbeiten. In der vierten Staffel geht es um eine neue Zeit, in der alte Fragen von Krieg und Frieden, von Verbündeten und Feinden nicht mehr eindeutig zu beantworten sind. Wie stellen sich Staaten, Dienste und Agenten darauf ein? Die ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg und Holger Schmidt geben Antworten. Eine neue Folge „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste” gibt es mittwochs – immer zuerst in der ARD Audiothek. Und noch ein Tipp zum Weiterhören: „Verurteilt – der Gerichtspodcast“. Gerichtsreporterin Heike Borowka und Journalist Basti Red erzählen von aktuellen, spannenden und skurrilen Fällen direkt aus dem Gerichtssaal – verständlich, nah dran und ohne Fachchinesisch. Alle Folgen gibt es in der ARD Audiothek. https://1.ard.de/verurteilt_gerichtspodcast
Mitten im Zweiten Weltkrieg entwickeln US-Präsident Roosevelt und der britische Premier Churchill die Atlantik‑Charta. Das Dokument formuliert erstmals die Vision einer neuen Weltorganisation und wird zum Grundstein der UNO, die 1945 gegründet wird. Wie kam es dazu? Im August 1941 treffen sich Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill im Geheimen vor Neufundland, um mitten im Zweiten Weltkrieg über die Zukunft nach dem Krieg zu beraten. Aus diesem Treffen entsteht die AtlantikCharta, die erstmals gemeinsame Grundsätze für eine friedlichere Welt festhält und später zum zentralen Fundament der UNO wird. In den folgenden Jahren schliessen sich 26 Staaten der Erklärung der Vereinten Nationen an, die direkt auf dieser Charta aufbaut. 1945 verabschieden Delegierte aus 51 Ländern in San Francisco die UNOCharta, die am 24. Oktober in Kraft tritt und die neue Weltorganisation begründet. Gleichzeitig löst sich der Völkerbund 1946 auf, weil er den Frieden nicht sichern konnte, und überträgt seine Aufgaben an die UNO. Die UNO erhält mit dem Sicherheitsrat und den Friedenstruppen erstmals Instrumente, um bei Bedrohungen des Friedens verbindlich eingreifen zu können, etwas, das dem Völkerbund fehlte. Als neuer Hauptsitz setzt sich New York durch, während Genf europäisches Zentrum bleibt und weiterhin wichtige multilaterale Aufgaben übernimmt. Die Episode des SRF-Podcasts «Geschichte» zeigt, wie aus dem Scheitern des Völkerbunds eine stärkere Organisation entsteht, die den internationalen Frieden sichern soll und bis heute die Weltpolitik prägt. ____________________ Vom Ersten Weltkrieg zu Woodrow Wilsons Vision, vom kleinen Genf zum Sitz einer globalen Organisation: Diese Serie erzählt, wie der Völkerbund entstand, scheiterte – und wie daraus die UNO wurde. ____________________ In dieser Episode zu hören: · Pierre-Etienne Bourneuf, wissenschaftlicher Berater des Archivs und der Bibliothek der UNO in Genf · Chloé Maurel, Historikerin und Buchautorin · Fredy Gsteiger, internationaler Korrespondent Radio SRF ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Silvan Zemp, Anaïs Kien (RTS) ____________________ Literatur: Maurel, Chloé (2015): Histoire des idées des Nations unies. L'ONU en 20 notions, Paris: Éditions L'Harmattan. ____________________ Links: Vereinte Nationen im historischen Lexikon der Schweiz: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/026469/2013-01-10/ RTS-Sendung «Histoire vivante»: Inventer l'ONU: https://www.rts.ch/audio-podcast/2025/audio/onu-les-debuts-2-5-inventer-l-onu-28877591.html ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Der Supreme Court, das oberste Gericht im Land, erklärte einen großen Teil von Präsident Trumps Zöllen für unrechtmäßig, weil er die Zustimmung des Kongresses nicht eingeholt hatte. Erstmals bei einem zentralen Vorhaben von Trumps zweiter Amtszeit setzen ihm die Verfassungsrichter eine Grenze. Kein Wunder, dass ein aufgebrachter Präsident anschließend die Richter beschimpfte und umgehend neue weltweite Zölle ankündigte - in Höhe von 15 Prozent für die nächsten 150 Tage. Eine Möglichkeit, die ihm ein anderes Gesetz erlaubt als das, auf das er seine globalen Zölle basiert hatte.Doch es bleiben viele Fragen offen: Was bedeuten die neuen Zölle etwa für die Handelspartner? Die EU legte prompt das Handelsabkommen mit den USA auf Eis. Was passiert nach den 150 Tagen? Geht Trump nun einer seiner wichtigsten außenpolitischen Hebel verloren? Und drohen der US-Regierung nun Rückzahlungen in Milliardenhöhe?Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon versuchen in dieser Folge, das Chaos um Trumps Zollpolitik ein wenig zu ordnen. Ingo wertet das Urteil als "Sieg für die Unabhängigkeit des Obersten Gerichts, als Sieg für die Gewaltenteilung und damit letztlich für die Demokratie in den USA". Zölle seien für Trump ein machtpolitisches Instrument - so der Tagesthemen-Moderator, dadurch setzte er andere Staaten unter Druck. Am Ende sprechen Ingo und Jiffer noch über einen drohenden Militärangriff der USA auf den Iran. Beide stellen fest, dass sich die Motivation der US-Regierung offenbar verändert hat. Ging es der Regierung Trump anfänglich eher darum, das Mullah-Regime absetzen und die Zivilbevölkerung schützen zu wollen, scheint Trump mit der Drohkulisse des massiven Militär-Aufmarsches in der Golf-Region nun in erster Linie einen "Deal" zum iranischen Atomprogramm erzwingen zu wollen. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de! Demonstrative Zuversicht - trotz Zoll-Chaos https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-zollpolitik-reaktionen-100.html Neue US-Zölle gelten ab 24.Februar https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-zollpolitik-reaktionen-100.html TV Doku: "Selenskyj – das entscheidende Jahr" https://1.ard.de/Selenskyj-Das-entscheidende-Jahr Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: Alles Geschichte – Der History Podcast "SKANDAL! Als Watergate die USA erschütterte"https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:9541175789396c92/
23 Medaillen in 16 Tagen: Die Schweizer Olympia-Delegation blickt auf erfolgreiche Winterspiele in Mailand und Cortina zurück. Und übertrifft damit auch den bisherigen Rekord von 15 Medaillen an Olympischen Spielen deutlich. Weitere Themen: Ob Frühfranzösisch oder integrativer Unterricht: Bildungspolitik wird zunehmend auf nationaler Ebene diskutiert. So sehen FDP wie SVP Handlungsbedarf und haben jüngst umfassende Positionspapiere verabschiedet. Haben die Bürgerlichen Bildungspolitik als Wahlkampfthema entdeckt? Entwicklungszusammenarbeit ist unter Druck, viele Staaten habe ihre Zahlungen stark gekürzt. Betroffen ist auch die Internationale Organisation für Migration bei der UNO. Dort setzt man deshalb verstärkt auf eine Zusammenarbeit mit dem Privatsektor. Ganz ohne Risiko ist das nicht. Mehrere Länder haben entschieden, Minderjährigen den Zugang zu Sozialen Medien zu verbieten. Dafür braucht es eine zuverlässige Prüfung des Alters. Wie das funktionieren kann, zeigt die Online-Plattform Discord, die auf die Lösung einer privaten Firma setzt.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Mit dem Ende des Kalten Krieges sanken die Verteidigungsausgaben in den westlichen Staaten deutlich, in Europa bis 2015 im Schnitt um rund 25 Prozent gegenüber 1990. Diese „Friedensdividende“ wurde jedoch nicht genutzt, um Staat und Abgabenlast zu reduzieren, sondern um den Wohlfahrtsstaat auszubauen. Angesichts der geopolitischen Zeitenwende liegt es auf der Hand, dass wir diese Entwicklung umkehren müssen. Die Politik müsste Sozialausgaben zugunsten von Verteidigung und Investitionen in die wirtschaftliche Basis kürzen. Doch damit tut sie sich offenkundig schwer. Stattdessen setzt man darauf, das staatliche Budget auszuweiten, um beides zu haben: den Sozialstaat und die höheren Verteidigungsausgaben. Das passt zur historischen Erfahrung: Guns-and-Butter-Rüstung obendrauf, während der Sozialstaat bleibt. Die Folge sind mehr Schulden und mehr Steuern – und das dauerhaft.Europa diskutiert über gemeinsame Schulden und neue „Safe Assets“, um Aufrüstung, Transformation und geopolitische Herausforderungen zu finanzieren. Doch wie sicher sind Staatsanleihen wirklich, wenn Staaten unter Druck geraten? Die aktuelle Forschung zeigt, dass ausgerechnet in Kriegen und in Krisenzeiten Staatsanleihen historisch häufig massive Realverluste für Gläubiger und Sparer gebracht haben.Im Expertengespräch erklärt Dr. Christoph Trebesch, Professor für Makroökonomie an der Universität Kiel und Direktor der Kiel Initiative in Geopolitics and Economics am IfW Kiel, die historischen Muster von Aufrüstung, die langfristigen fiskalischen Folgen und die Frage, ob Europa sich eine Guns-and-Butter-Politik überhaupt leisten kann.HörerserviceAnalyse Are Government Bonds Safe in Times of War and Pandemic?: https://is.gd/0qrHzV Studie Guns and Butter: The Fiscal Consequences of Rearmament and War: https://is.gd/NrTOgr beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.02.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Donald Trump hat sein „World Peace Board" zum ersten Mal tagen lassen, Trump ist Präsident auf Lebenszeit, eine dauerhafte Mitgliedschaft kostet eine Milliarde Dollar. Gründungsmitglieder sind unter anderem Saudi-Arabien, die Türkei, die Emirate und Katar – aber auch Israel, Kosovo, Pakistan und Vietnam. Namhafte demokratische Staaten finden sich ansonsten nicht unter den Mitgliedern; Berlin schickte aber einen Beobachter aus dem Auswärtigen Amt.[01:31]In Stuttgart trifft sich die CDU zum Bundesparteitag.Eröffnet wird er von Manuel Hagel, CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März.Sara Sievert hat vorab mit Hagel gesprochen; er sieht die CDU als Reformpartei, und wünscht sich eine CDU, die „das Warum und das Wohin“ wieder klar erklärt. [05:11]Unionsfraktionschef Jens Spahn sieht den Parteitag als Startschuss für ein weiteres Reformpaket - eine „Agenda 2030“: Bis zur Sommerpause sollen die Vorschläge vorliegen. Michael Bröcker hat mit Spahn auch über Steuersenkungen gesprochen - und darüber, wie diese finanziert werden könnten.[11:20]Am kommenden Dienstag reist Bundeskanzler Friedrich Merz erstmals als Regierungschef nach China – begleitet von rund 30 Wirtschaftsvertretern.Julia Fiedler vom China.Table erklärt, warum das De-Risking-Narrativ und die Realität der deutschen Wirtschaft auseinanderklaffen.[20:35]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ende 2014 in Culver City bei Los Angeles. Die Mitarbeiter von Sony Pictures Entertainment - einem der großen Filmstudios der Traumfabrik Hollywood - stehen vor einem Problem: keine Zugangs-Karte, kein Drucker, kein Computer funktioniert mehr. Ein Großteil der Server ist lahmgelegt. Stattdessen findet sich nur eine kryptische Nachricht auf den Bildschirmen, die sie sich nicht erklären können. Erst nach und nach wird deutlich, in welchem Albtraum sich die Mitarbeiter und der gesamte Konzern befinden – und warum sie Ziel eines der größten Hacks der Geschichte geworden sind. Die mutmaßlichen Drahtzieher ist ein Land, das damals sehr wenige auf dem Schirm hatten, das aber spätestens seit dem Jahr 2014 auf dem Radar der Geheimdienste vieler Länder steht: Nordkorea. Wie kann es sein, dass ein Staat, dessen Bevölkerung kaum Zugang zum Internet hat, eine Cyber-Großmacht geworden ist? Welche Ziele hat Nordkorea? Und warum greift es nicht nur Filmstudios, sondern auch Banken und Krypto-Plätze an? Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, welche Geheimdienste es in Nordkorea gibt und wie weit sie gehen, dann hört die begleitende Hintergrundfolge „Wie gefährlich sind Nordkoreas Geheimdienste?” „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste“ erzählt die Geschichte einer Hackergruppe, die geduldig, clever und skrupellos vorgeht und sich dabei immer wieder neu erfinden muss. Aber auch die Gegner rüsten auf und wehren sich. Und das ist „Dark Matters”: Eva-Maria Lemke öffnet im Podcast die Tür zu einer Welt, die eigentlich im Verborgenen bleiben soll – Woche für Woche mit einer neuen Geschichte, die zeigt, wie Nachrichtendienste arbeiten. In der vierten Staffel geht es um eine neue Zeit, in der alte Fragen von Krieg und Frieden, von Verbündeten und Feinden nicht mehr eindeutig zu beantworten sind. Wie stellen sich Staaten, Dienste und Agenten darauf ein? Die ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg und Holger Schmidt geben Antworten. Eine neue Folge „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste” gibt es mittwochs – immer zuerst in der ARD Audiothek. Und noch ein Tipp zum Weiterhören: „Tod nach der Disco – Der Eiskeller-Fall“ heißt die neue Folge von ARD Crime Time. In diesem Fall aus Aschau im bayerischen Chiemgau wird ein junger Mann zunächst wegen Mordes verurteilt, aber Jahre später wieder freigelassen und für unschuldig erklärt. ARD Crime Time rekonstruiert die Ermittlungen und Gerichtsprozesse und es geht um das, was bleibt nach dem endgültigen Urteil Ende 2025. Den Podcast gibt es werbefrei in der ARD Audiothek. https://1.ard.de/eiskeller
In der Pandemie bestellten Staaten millionenfach Covid-19-Impfstoffe, bevor diese zugelassen waren. Entsprechend hoch dürften die Preise gewesen sein. Das BAG will nicht offenlegen, wieviel die Schweiz bezahlt hat. Das Bundesverwaltungsgericht ist nicht einverstanden. (A-514/2024) Weitere Themen: Innert weniger Tage hat die ukrainische Armee ein so grosses Gebiet von den russischen Truppen zurückgewonnen, wie seit 2023 nicht mehr. Möglich war das laut Experten vermutlich, weil Russland keinen Zugang mehr zu Elon Musks Satellitensystem Starlink habe. Ihr Schicksal bewegt, ihre Courage beeindruckt. Über Jahre hat Gisèle Pelicots Ex-Mann sie immer wieder betäubt, vergewaltigt, anderen Männern zum Missbrauch angeboten und sie dabei gefilmt. Ihre Memoiren sind dennoch nicht hasserfüllt. Dafür nahbar und intim.
In der Pandemie bestellten Staaten millionenfach Covid-19-Impfstoffe, bevor diese zugelassen waren. Entsprechend hoch dürften die Preise gewesen sein. Das BAG will nicht offenlegen, wieviel die Schweiz bezahlt hat. Das Bundesverwaltungsgericht ist nicht einverstanden. (A-514/2024)
Die Zahl der Konflikte weltweit hat stark zugenommen. Dabei wird zunehmend das humanitäre Völkerrecht missachtet, sagt die Präsidentin vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz. Sie fordert, dass Staaten schneller eingreifen, um Menschen zu schützen. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Interviews
In der Weltordnung wehen neue, stürmische Winde des Wandels. Die Wirksamkeit des NATO-Sicherheitsschirms nach Artikel 5 erweist sich angesichts dieses geopolitischen Unwetters zunehmend als fragwürdig. Staaten, die sich bisher auf die unerschütterliche euroatlantische Einheit verließen, forcieren nun den Ausbau ihrer eigenen Verteidigungsfähigkeit. Den letzten Anstoß für diese Entscheidung gab Donald Trump auf dem Weltwirtschaftsforum inWeiterlesen
Hohe Bewertungen, großer Optimismus – und eine klare Warnung aus Frankfurt. Die Deutsche Bundesbank sieht gefährliche Verwundbarkeiten im Finanzsystem. Im Podcast Brichta & Bell spricht Bundesbank-Vorstand Michael Theurer offen über die Risiken an den Finanzmärkten. Wir diskutieren: •warum eine Korrektur an den Märkten nicht nur möglich, sondern systemisch relevant sein könnte •ob eine neue Rettungsaktion wie 2008 denkbar ist •wie riskant Staatsverschuldung und die Verflechtung von Staaten und Banken sind •und welche Rolle Zentralbanken im nächsten großen Marktstress spielen Was bedeutet das konkret für Anleger, Banken und Politik? Wie stabil ist das Finanzsystem wirklich – und wie gut ist es auf Schocks vorbereitet?
Basel, Frühjahr 1998. Peter Goller, erfahrener Ermittler und ausgewiesener Sektenkenner, soll für den baden-württembergischen Verfassungsschutz mehr über Scientology herausfinden. Die amerikanische Organisation ist in den 1990er-Jahren auch in Deutschland auf Expansionskurs, umgeben von Angst, Misstrauen und politischen Debatten. Goller will Informationen und sucht dafür auch Kontakt zu Scientology-Kritikerinnen in der Schweiz. Was als harmloses Treffen beginnt, entwickelt sich zu einem diplomatischen Skandal zwischen Deutschland und der Schweiz. Der Fall wirft bis heute Fragen auf – auch zur Rolle von Scientology und einer besonderen Abteilung der Organisation, dem „Office of Special Affairs” – dem womöglich ältesten privaten Geheimdienst der Welt. Hatte er seine Finger im Spiel? Wenn ihr mehr über das OSA erfahren wollt, hört auch in die begleitende Hintergrundfolge: „Wofür braucht Scientology einen Geheimdienst?” „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste“ erzählt die Geschichte eines Mannes, der plötzlich zum Spielball internationaler Interessen wird. Eine Geschichte über Geheimdienste, Macht, Paranoia und die dünne Linie zwischen legaler Beobachtung und verbotener Spionage. Und das ist „Dark Matters”: Eva-Maria Lemke öffnet im Podcast die Tür zu einer Welt, die eigentlich im Verborgenen bleiben soll – Woche für Woche mit einer neuen Geschichte, die zeigt, wie Nachrichtendienste arbeiten. In der vierten Staffel geht es um eine neue Zeit, in der alte Fragen von Krieg und Frieden, von Verbündeten und Feinden nicht mehr eindeutig zu beantworten sind. Wie stellen sich Staaten, Dienste und Agenten darauf ein? Die ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg und Holger Schmidt geben Antworten. Eine neue Folge „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste” gibt es mittwochs – immer zuerst in der ARD Audiothek. Und noch ein Tipp zum Weiterhören: „Deep Doku” erzählt wahre Geschichten aus Berlin und der Welt. Jede zweite Woche aus einer anderen Lebensrealität: Mal seid ihr im Technoclub dabei, dann in der Notrufzentrale der Feuerwehr oder im Frauengefängnis. Jedes Mal erzählt eine andere Person eine neue Geschichte. “Deep Doku” findet ihr in der ARD Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt. https://1.ard.de/deep_doku
Leute, wir ham Stress. Flo ist in den Staaten beim Super Bowl, Michael hat vier Tage lang Golf kommentiert und Ewald hat ja eh immer zu tun. Wir senden daher heute die Vorbesprechung als Podcast... kleiner Spaß. Eine Stunde kreuz und quer, so wie ihr das kennt und liebt - viel Spaß dabei!! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Leute, wir ham Stress. Flo ist in den Staaten beim Super Bowl, Michael hat vier Tage lang Golf kommentiert und Ewald hat ja eh immer zu tun. Wir senden daher heute die Vorbesprechung als Podcast... kleiner Spaß. Eine Stunde kreuz und quer, so wie ihr das kennt und liebt - viel Spaß dabei!!
Jüdische Siedlerinnen und Siedler sollen im Westjordanland erstmals Land kaufen können. Mit den Beschlüssen des israelischen Sicherheitskabinetts erhöhe Israel seine Kontrolle über das Westjordanland, sagt die freie Journalistin Vera Weidmann in Tel Aviv. Weitere Themen: · Das Humanitäre Völkerrecht ist geschwächt. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Genfer Akademie für humanitäres Völkerrecht und Menschenrechte. Mitautorin Anna Greipl sagt, schwere Verstösse während bewaffenten Konflikten würden von Staaten zunehmend hingenommen. · Unternehmen sind stark von einer intakten Natur abhängig. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Welt-Biodiversitätsrates. SRF-Wirtschaftsredaktorin Felicitas Erzinger zeigt auf, wie abhängig die Wirtschaft von der Umwelt ist und welche Massnahmen im neuen Bericht empfohlen werden. · Wer einen neuen Computer oder eine neue Spielkonsole kaufen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Grund dafür sind massiv höhere Preise bei Speicher-Chips. Andreas Morf handelt mit Computer-Chips für Industriekunden. Er erklärt warum es der KI-Boom ist, der zu einer längerfristigen Speicherknappheit führt.
Die Olympischen Winterspiele laufen - und sportliche Höchstleistungen locken zurecht viele Zuschauer vor die Fernseher, Livestreams und an die Sportstätten. Doch die Olympischen Winterspiele stehen auch immer wieder in der Kritik: zu teuer, zu komplex, zu wenig nachhaltig. NZZ-Sportredaktor Christof Krapf begleitet die Spiele vor Ort. Genauer gesagt: Er ist in Bormio, einem der zahlreichen Austragungsorte in Italien. Er erklärt, warum diese Spiele so stark dezentralisiert sind – und welche Folgen das für Athletinnen, Zuschauer und den olympischen Geist hat. Es geht um Milliardenkosten, ungenutzte Sportstätten früherer Spiele, die politische Instrumentalisierung der Spiele durch autoritäre Staaten - aber auch um den Blick nach vorne. Denn es gibt durchaus spannende Ideen für die Zukunft des olympischen Wintersports. Gast: Christof Krapf, NZZ-Sportredaktor Host: Marlen Oehler Interessiert an den Stellenangeboten für [4 verschiedene NZZ-Volontariate](https://unternehmen.nzz.ch/karriere/stellenangebote/)? Seine Einschätzung zur Zukunft der Winterspiele hat Christof in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/meinung/olympia-2026-der-anlass-in-mailand-cortina-soll-der-wendepunkt-sein-um-die-winterspiele-zu-retten-muss-das-iok-tiefgreifende-reformen-anstossen-ld.1921984)kommentiert. Unsere gesamte olympische Berichterstattung gibt's mit dem [Probeabo ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)für drei Monate besonders günstig. Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
Leben wir bereits in einer Kriegswirtschaft? Staaten sichern Rohstoffe, Technologien und Lieferketten, während die Effizienz an Bedeutung verliert. China und die USA handeln, Europa ringt noch mit den Konsequenzen.
Frankfurter Innenstadt. Ein Café. Ein scheinbar harmloses Treffen an einem Sommernachmittag im Jahr 2024. Drei Männer warten auf einen vierten – doch der kommt nicht. Was sie nicht wissen: Die hessische Polizei beobachtet sie seit Stunden. Wenig später werden die Männer festgenommen. Der Verdacht: Sie könnten im Auftrag eines russischen Geheimdienstes unterwegs gewesen sein – mit dem Ziel, einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher aufzuspüren. Vielleicht sogar, ihn zu töten. In dieser Folge von „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste“ erzählen wir die Geschichte eines mutmaßlichen Mordkomplotts mitten in Deutschland. Es geht um Rache, Verrat und die Methoden russischer Dienste im hybriden Krieg gegen den Westen. Wie solche Operationen ablaufen und vor welche Herausforderungen sie Polizei und Nachrichtendienste stellen, vertiefen wir in der begleitenden Hintergrundfolge: „Was können Geheimdienste im hybriden Krieg tun?“ Und das ist „Dark Matters”: Eva-Maria Lemke öffnet im Podcast die Tür zu einer Welt, die eigentlich im Verborgenen bleiben soll – Woche für Woche mit einer neuen Geschichte, die zeigt, wie Nachrichtendienste arbeiten. In der vierten Staffel geht es um eine neue Zeit, in der alte Fragen von Krieg und Frieden, von Verbündeten und Feinden nicht mehr eindeutig zu beantworten sind. Wie stellen sich Staaten, Dienste und Agenten darauf ein? Die ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg und Holger Schmidt geben Antworten. Eine neue Folge „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste” gibt es mittwochs – immer zuerst in der ARD Audiothek. Hinweis: Die Undercover-Recherche, von der die Interviewpartnerin Carina Huppertz in dieser Folge berichtet, entstand als Kooperation von ZDF frontal, Der Standard in Österreich und paper trail media mit dem estnischen Medium Delfi Estonia und dem Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP). Link: https://www.zdfheute.de/politik/recruiter-telegram-sabotage-mord-frontal-100.html Und noch ein Tipp zum Weiterhören: Was war der spannendste Fall deiner bisherigen Polizeikarriere? Das fragt Joost Schmidt seine Gäste im Podcast „Streifenfragen". Bewegende Nachtschichten, spannende Verfolgungsjagden und Einsätze im Katastrophenfall. Polizistinnen und Polizisten erzählen bei „Streifenfragen" von den Fällen, die bei ihnen lange nachgewirkt haben. „Streifenfragen - was dir Polizisten sonst nicht erzählen” - jede Woche ein neuer Fall in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt. https://www.ardaudiothek.de/sendung/streifenfragen-was-dir-polizisten-sonst-nicht-erzaehlen/urn:ard:show:63691eca6856d040/
“Sicherheitshalber” ist der Podcast zur sicherheitspolitischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt. In Folge 103 diskutieren Thomas Wiegold, Ulrike Franke, Frank Sauer und Carlo Masala über Macht. Was ist Macht überhaupt? Inwiefern wird Macht bedeutsamer, jetzt, da die regelbasierte Weltordnung wie wir sie kannten aufgehört hat zu existieren? Und warum sind wir in Europa - oder fühlen uns? - im Vergleich zu anderen so machtlos? Im zweiten Teil sprechen die vier Podcaster dann mit Sofie Stoffel und lassen sich von ihr erklären, warum die Politik der USA - aber auch anderer Staaten - durch die analytische Linse des Narzissmus erklärt werden kann. Welche Muster werden erkennbar? Welche Handlungsanweisungen lassen sich ableiten (“Ride the chaos!”)? Wer reagiert bisher am besten auf den US-Narzissmus der Trump Administration? Mexiko? Kanada? Die EU? Abschließend dann wie immer der “Sicherheitshinweis”, der kurze Fingerzeig auf aktuelle, sicherheitspolitisch einschlägige Themen und Entwicklungen - diesmal mit der wieder aufgeflammten Diskussion um die deutsche Bombe, einem weiteren Satz zur Diskussion um die deutsche Bombe, serbischen Rüstungseinkäufen in China und südkoreanischen Rüstungsverkäufen in Europa. Macht und Weltordnung: 00:01:40 Narzissmus: 01:00:11 Fazit: 01:43:25 Sicherheitshinweise: 01:44:40 Anlässlich der 100. regulären Folge Sicherheitspod gibt es im Shop jetzt das irre originell benannte “Sicherheitshalber 100 Folgen Shirt”: Shop: https://sicherheitshalbershop.myspreadshop.de/ Mail: mail@sicherheitspod.de Web: https://sicherheitspod.de/ Patreon: https://www.patreon.com/sicherheitspod Bitte beachten! Neues Spendenkonto: Sicherheitshalber Podcast DE81 1001 8000 0995 7654 77 FNOMDEB2 Finom Komplette Shownotes unter: https://sicherheitspod.de/2026/01/31/folge-103-unsere-machtlosigkeit-und-die-neue-weltordnung-narzissmus-in-der-internationalen-politik/
Christoph Chorherr eröffnet den zweiten Teil der Demokratie-Serie mit der Diagnose, dass repräsentative Demokratien in vielen westlichen Ländern massiv unter Druck stehen und autoritäre oder rechtspopulistische Kräfte von dieser Krise profitieren. Nikolaus Kowall beschreibt die parlamentarische Demokratie als „abgekoppelten“ professionellen Politikbetrieb, der ein Eigenleben führt und mit der Lebensrealität vieler Menschen kaum noch verbunden ist. Sibylle Hamann betont, dass Wählerinnen und Wähler von Politik immer stärker Spektakel, Unterhaltung und Bewunderung erwarten – und sich deshalb Figuren wie Donald Trump trotz offensichtlicher Widersprüche großer Faszination erfreuen. Ausführlich diskutiert wird die Unfähigkeit vieler Staaten, längst bekannte Dauerprobleme wie föderale Kompetenzwirrnisse, Bildungs- oder Gesundheitssysteme zu reformieren, während rechtspopulistische Parteien zugleich Handlungsfähigkeit zusagen. Die Runde analysiert die mediale Logik von „Bad News“, Empörung und Social Media-Echokammern, die das Gefühl verstärken, alles werde schlechter, obwohl sich objektiv auch viele Lebensbereiche verbessert haben. Hamann schildert aus ihrer Erfahrung als Lehrerin, dass Jugendliche demokratische Grundhaltungen im Schulalltag durchaus praktizieren, das politische System und seine Institutionen aber als fern und unverständlich erleben – zumal viele gar kein Wahlrecht haben. Gemeinsam mit Kowall plädiert sie für ein modernes, europäisch geprägtes Werte- und Hausordnungsverständnis, das Menschenrechte, Rechtsstaat, Gewaltverzicht, sozialen Staat und Klimaschutz als gemeinsame Basis klar formuliert. Abschließend diskutiert die Runde, wie Parteien wieder glaubwürdiger und repräsentativer werden könnten, wie man Brücken zwischen engagierter Zivilgesellschaft und Profipolitik baut und wie man Menschen ermutigt, trotz Shitstorms und öffentlicher Anfeindungen Verantwortung in der Demokratie zu übernehmen. Links zur Folge: Demokratie sucht Zukunft - Teil 1 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at