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Diese Quellen dokumentieren das Leben und das vielschichtige Werk der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, die als prägende Stimme gegen das Vergessen von Diktaturerfahrungen gilt. Im Zentrum steht ihre Auseinandersetzung mit der rumänischen Ceaușescu-Diktatur, wobei insbesondere die innovative Verbindung von politischer Repression und poetischer Sprache hervorgehoben wird. Ein wesentlicher Teil der Texte widmet sich ihrer einzigartigen Collage-Technik, bei der sie durch das Ausschneiden und Neuarrangieren von Wörtern eine subversive Form der Lyrik erschafft. Zudem wird die Bedeutung ihres Romans Atemschaukel beleuchtet, der die Traumata der Deportation rumäniendeutscher Minderheiten künstlerisch aufarbeitet. Die Sammlung unterstreicht Müllers Rolle als Chronistin der Entwurzelten, deren Literatur die deutsche Sprache als Werkzeug des Widerstands und der existenziellen Wahrheit nutzt. Kritische Reflexionen über ihre Biografie, die Überwachung durch die Securitate und ihre akademische Wirkung runden das Porträt ab.
Diese Quellen dokumentieren das Leben und das vielschichtige Werk der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, die als prägende Stimme gegen das Vergessen von Diktaturerfahrungen gilt. Im Zentrum steht ihre Auseinandersetzung mit der rumänischen Ceaușescu-Diktatur, wobei insbesondere die innovative Verbindung von politischer Repression und poetischer Sprache hervorgehoben wird. Ein wesentlicher Teil der Texte widmet sich ihrer einzigartigen Collage-Technik, bei der sie durch das Ausschneiden und Neuarrangieren von Wörtern eine subversive Form der Lyrik erschafft. Zudem wird die Bedeutung ihres Romans Atemschaukel beleuchtet, der die Traumata der Deportation rumäniendeutscher Minderheiten künstlerisch aufarbeitet. Die Sammlung unterstreicht Müllers Rolle als Chronistin der Entwurzelten, deren Literatur die deutsche Sprache als Werkzeug des Widerstands und der existenziellen Wahrheit nutzt. Kritische Reflexionen über ihre Biografie, die Überwachung durch die Securitate und ihre akademische Wirkung runden das Porträt ab.
Die Sinti sind eine der ältesten Minderheiten in Europa. Ein zentraler Bestandteil ihrer Kultur ist die Musik, gesungen und gespielt zu allen Gelegenheiten des Lebens. Gerade im Südwesten Deutschlands ist der sogenannte Gypsy Jazz heute noch sehr lebendig. Am kommenden Wochenende trifft sich die Szene beim alljährlichen Gypsy Guitar Weekend in Stuttgart. Niklas Wandt hat mit den Veranstaltern gesprochen.
Wir sind wieder daaaaaha! 13 Jahre nach Scary Movie 5 kehrt die ikonischste Horror-Parodiereihe zurück – nicht nur auf die Kinoleinwände, sondern auch zu ihren Wurzeln. So versammelt der am 4. Juni 2026 startende Scary Movie ein breites Ensemble aus alten Gesichtern vor und hinter der Kamera, darunter Anna Faris, Regina Hall und die Gebrüder Wayans. Zu erwarten sind wieder derber Humor sowie eine ganze Menge an durch den Kakao gezogenen Horrorfilmen und Prominenten. Unser eingespieltes Podcast-Duo nimmt diesen Neustart zum Anlass, um das Franchise über ein Vierteljahrhundert nach dem ersten Teil Revue passieren zu lassen.Von Dämonengrusel zu Alien-Invasionen, von Saw zu Paranormal Activity – kein Horrortrend hat es bislang unparodiert an Scary Movie vorbeigeschafft. Der plumpe Stil, der satirisches Geschick weit hinter flachen Kalauern anstellt, sorgte inzwischen für diverse Momente, die fester im kulturellen Zeitgeist verankert sind als die Werke, auf die sie anspielen. 2000 begann die Reihe mit einer verballhornten Slasher-Geschichte, in der eine Gruppe von Teenagern versucht, einem Ghostface-Killer à la Scream auf die Schliche zu kommen. Der Film entwickelte sich mit seinen Popkulturreferenzen, den einprägsamen Figuren und den fiesen Sprüchen zu einem Dauerbrenner auf sämtlichen Schulhöfen.Mit den Jahren wechselte sich nicht nur das Personal auf dem Regiestuhl und im Cast munter ab, jeder neue Eintrag in die Reihe nahm außerdem ein anderes Subgenre des Horrors aufs Korn. Gleich bleibt lediglich das Mantra „Respekt vor niemandem“; Minderheiten, marginalisierte Gruppen und jene, die sich nicht wehren können, werden bedingungslos zu Opfern des Klamauks. Léo und Luca nehmen die Entwicklung des Franchises unter die Lupe und besprechen, ob zwischen den Flachwitzen auch ein Stückchen Genialität steckt. Freut ihr euch auf den neuen Scary Movie? Und welcher Teil der Reihe ist euer Favorit? Wir freuen uns auf eure Meinung!---Instagram: https://www.instagram.com/filmfruehstueck/
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 29.5.26++In Indien sind religiöse Minderheiten immer stärkeren Repressionen ausgesetzt. Auch christliche Kirchen stehen unter Druck. Neben gewalttätigen Angriffen auf Repräsentanten und Gläubige geht es auch um einen Zusammenschluss angesichts der strengen Anti-Konversionsgesetze in mehreren indischen Bundesstaaten sowie Versuche der Regierung, christliche Institutionen durch ein neues Gesetz zu enteignen. (Maria Harmer)++Mit Überalterung und Personalknappheit haben viele Ordensgemeinschaften zu kämpfen, zugleich sollen oft Aufgaben in der Seelsorge weiter bewältigt werden. Im steirischen Stift Rein, das in drei Jahren sein 900-Jahrjubiläum begeht, soll nun eine Visitation durch den Generalabt der Zisterzienser, Mauro-Giuseppe Lepori, dabei helfen, Lösungen für die anstehenden Herausforderungen zu finden - übrigens, im ältesten durchgehend bestehenden Zisterzienserklosters der Welt.
+++ Viele bemerken nicht, wenn Frauen oder ethnische Minderheiten in einer Gruppe fehlen +++ Tauchen wohl schlechter für Korallenriffe als gedacht +++ Misstrauen wächst bei langer Isolation +++ KI präsentiert neue Lösung für altes Mathe-Rätsel +++**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Studie: Oft fällt nicht auf, welche Gruppe fehltTauchen hinterlässt Spuren in KorallenriffenMisstrauen wächst bei Dauer-IsolationKI löst Geometrie-Rätsel von Paul Erdős**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
In dieser Folge beleuchten wir ein oft vernachlässigtes Kapitel der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft: die systematische Entrechtung und Ermordung sexueller Minderheiten. Während die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung heute fest im kollektiven Gedächtnis verankert ist, blieb das Schicksal tausender homosexueller Männer, lesbischer Frauen und transgeschlechtlicher Personen lange Zeit im Schatten der Geschichte. Wir blicken zurück auf die lebendige queere Szene der Weimarer Republik und analysieren, wie das NS-Regime durch die Verschärfung des Paragrafen 175 und die Ideologie des „gesunden Volkskörpers“ Liebe und Identität kriminalisierte. Anhand erschütternder Einzelschicksale wie dem von Karl Gorath, der sowohl die Konzentrationslager Neuengamme als auch Auschwitz überlebte, zeigen wir auf, wie tief die Verfolgung in das Privatleben reichte – von Denunziationen durch Nachbarn bis hin zu grausamen medizinischen Experimenten im Lager. Besonders bedrückend ist die Erkenntnis, dass das Unrecht für viele Betroffene mit dem Jahr 1945 nicht endete: Der Paragraf 175 blieb in Deutschland noch Jahrzehnte bestehen, und ehemalige KZ-Häftlinge wurden weiterhin als Straftäter ausgegrenzt, statt als Opfer anerkannt zu werden. Diese Folge ist eine Mahnung an die Gegenwart und ein Plädoyer für die Würde und Freiheit jedes Einzelnen.
Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes entmachtet die EU-MitgliedsstaatenEin Kommentar von Tilo Gräser.Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 21. April dieses Jahres ein Urteil gefällt, das sich gegen die Souveränität der EU-Mitgliedsstaaten richtet. Es entmachtet sie hinsichtlich ihrer nationalen Gesetzgebung, wie Kritiker warnen. Einige sprechen von einer „klaren Ansage“ an die Mitgliedsstaaten, andere sogar von einem „heimlichen Putsch“. In Fachkommentaren wurde seitdem mehrfach auf die Konsequenzen hingewiesen. Doch in der allgemeinen Öffentlichkeit wird darüber kaum diskutiert – obwohl es alle angeht.Am 21. April hatte der EuGH in Luxemburg einer Klage der EU-Kommission, des EU-Parlaments sowie von 16 Mitgliedsstaaten gegen das Mitgliedsland Ungarn stattgegeben. Anlass war das ungarische Gesetz „über ein strengeres Vorgehen gegen pädophile Straftäter und zum Schutz von Kindern“ von 2021. Das verbietet für Minderjährige den Zugang zu medialen LGBTQ+-Inhalten, insbesondere im audiovisuellen Bereich oder in der Werbung. Die Europäische Kommission hatte dagegen beim Gerichtshof eine Vertragsverletzungsklage gegen Ungarn eingereicht. Der EuGH hat nun laut Pressemitteilung geurteilt, Ungarn habe „in mehrfacher Hinsicht gegen das Unionsrecht verstoßen“: „gegen das Primärrecht und das abgeleitete Recht im Bereich der Dienstleistungen im Binnenmarkt, die Charta der Grundrechte der Europäischen Union, Art. 2 EUV sowie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)“.Demnach verstößt das ungarische Gesetz „gegen die Freiheit, Dienstleistungen zu erbringen und in Anspruch zu nehmen“, also Werbung zu machen und zu konsumieren. Es soll zudem einen „besonders schwerwiegenden Eingriff“ in mehrere durch die Europäische Menschenrechts-Charta geschützte Grundrechte darstellen. Dazu wird das Verbot der Diskriminierung wegen des Geschlechts und der sexuellen Orientierung, die Achtung des Privat- und Familienlebens sowie die Meinungs- und Informationsfreiheit gezählt. Ungarn habe mit dem Gesetz „eine Gruppe von Personen, die fester Bestandteil einer durch Pluralismus gekennzeichneten Gesellschaft sind, allein wegen ihrer sexuellen Identität oder ihrer sexuellen Ausrichtung als eine Gefahr für die Gesellschaft behandelt“, so der Gerichtshof. Dem folgt, was in kritischen Kommentaren als besonders schwerwiegend angesehen wird:„Drittens stellt der Gerichtshof erstmals einen eigenständigen Verstoß gegen Art. 2 EUV fest, in dem die Werte niedergelegt sind, auf die sich die Union gründet und die allen Mitgliedstaaten gemeinsam sind. Die Aspekte des [ungarischen] Änderungsgesetzes, die sich gegen Inhalte richten, die Abweichungen von der dem Geschlecht bei der Geburt entsprechenden persönlichen Identität, Geschlechtsumwandlungen oder Homosexualität vermitteln oder darstellen, stellen nämlich ein koordiniertes Bündel diskriminierender Maßnahmen dar, die in offenkundiger und besonders schwerwiegender Weise die Rechte nicht-cisgeschlechtlicher Personen, einschließlich transgeschlechtlicher Personen, und nicht-heterosexueller Personen sowie die Werte der Achtung der Menschenwürde, der Gleichheit und der Wahrung der Menschenrechte, einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören, verletzen.“...https://apolut.net/eu-putsch-ohne-widerstand-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
China bezeichnet sich selbst als Vielvölkerstaat mit 56 offiziell anerkannten Ethnien. Zugleich allerdings betont die chinesische Führung heutzutage viel stärker als früher eine gemeinsame nationale Identität.
Ein Investor legt Dir das 3–4-fache Deines Firmenswerts auf den Tisch – und Du willst unterschreiben. Stopp. Der falsche Investor macht aus Deinem Exit einen teuren Deal, den Du später mit Schlaf, Familie und Kontrolle bezahlst. In dieser Folge zeige ich Dir, woran Du den falschen vom richtigen Investor erkennst, bevor:
Geheimsprachen sind bereits seit der Antike bekannt. Unter Geheimsprachen versteht man ganz verschiedene Sprachformen: Gruppensprachen, die von Aussenstehenden kaum verstanden werden, aber auch sprachliche Verschlüsselungsstrategien. (Wiederholungssendung) Nadia Zollinger und André Perler sprechen in dieser Folge des «Dini Mundart»-Podcasts über Geheimsprachen. Das sind nicht Sprachen wie Deutsch, Französisch oder Chinesisch, sondern Formen und Abwandlungen davon, welche versuchen, gewisse Menschen von der Kommunikation auszuschliessen. Und zwar durch die Verwendung von Wörtern aus anderen Sprachen, durch Wortcodes oder durch die Abänderung von Wörtern, etwa indem Buchstaben ersetzt oder erweitert oder indem Silben verschoben werden. Prominent unter den Geheimsprachen ist «Grüfnisch». Dies ist eine sogenannte Spielsprache, wie auch die B-Sprache, Leffisch oder die Feckersprache. Vokale werden durch längere Einschübe ersetzt, so dass am Ende eine Gebehebeimsprabachebe entsteht. Während es bei den Spielsprachen häufig um Gruppenidentität und Sprachkreativität geht, gibt es auch Geheimsprachen, welche diskriminierten Minderheiten die Möglichkeit gaben, untereinander zu kommunizieren, zum Beispiel Rotwelsch oder Polari. Und während des 2. Weltkrieges und im Kalten Krieg wurde sogar Rätoromanisch als Geheimsprache benutzt. Nadia und André knacken jeden Code und geben Inspirationen für ein persönliches Geheimsprachsystem. Ubunbebedibingt rebeinhöböreben. Lesetipps · Hansjörg Roth: Barthel und sein Most. Rotwelsch für Anfänger (Verlag Huber 2007) · Hans Markus Tschirren, Peter Hafen: Ittu'me inglisch'e - Matteänglisch. Die Matte und ihre Sprachen (Weber Verlag 2016)
Donald Trump droht wieder - und dieses Mal will es der US-Präsident nicht nur beim Drohen belassen. US-Soldaten sollen Deutschland verlassen, offenbar als Bestrafung für kritische Äusserungen des Bundeskanzlers über Trumps Iran-Strategie. Für TT-Moderator Ingo Zamperoni dennoch keine Kurzschluß-Reaktion aus dem Weissen Haus: "Die Pläne lagen schon in der Schublade". Seine Frau, die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon, vermutet, dass der US-Präsident wieder Stärke zeigen will, nach dem gescheiterten Iran-Krieg: "Trump verliert nicht nur zuhause in den USA Unterstützung und kriegt viel ab“, schätzt Jiffer ein, „sondern auch in Europa". Der Besuch des britischen Königspaares in der vergangenen Woche in den USA hat viele Wellen geschlagen. Kein Land könne die großen Herausforderungen der heutigen Zeit "alleine bewältigen" hatte der britische Monarch dem US-Präsidenten in einer Rede vor dem US-Kongress mit auf den Weg gegeben. Die Rede von König Charles III. hat für viel positives Feedback gesorgt. Es sei eine Lehrstunde in Diplomatie gewesen, so die Einschätzung von Jiffer: "Kritik auf eleganteste Art und Weise", fasst sie die Rede zusammen. Die eigenen britischen Interessen zu formulieren ohne Donald Trump plump vor den Kopf zu stossen, das sei dem britischen König gelungen. Eine wichtige juristische Entscheidung ist durch den royalen Besuch aber fast untergegangen: Die Entscheidung des Obersten Gerichts, dass Wahlkreise nicht so zugeschnitten werden dürfen, um dort lebenden Minderheiten mehr Einfluß zu geben. Bisher hatte ein Gesetz von 1965 diese Möglichkeit geboten. Vor allem die schwarzen Bevölkerungsgruppen in den USA sollten damit besser repräsentiert werden. Die Folgen dieser Supreme-Court-Entscheidung könnten sich schon bei den anstehenden Midterm-Wahlen im Herbst zeigen, sind sich Jiffer und Ingo einig. Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt an podcast@ndr.deBundeskanzler Merz im Interview bei "Caren Miosga"https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/merz-koalition-usa-100.htmlPodcast-Tipp: This ist America: Free Luigihttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:7940b69a453d2110/Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html
Send us Fan MailWir leben in bewegenden und teilweise unsicheren Zeiten. Die Endzeit ist klar in der Bibel beschrieben und eines der Merkmale dieser Zeit ist, dass sie der Zeit Noahs ähnelt - eine Zeit in der es viel Gewalt gab. Viele glauben, dass wir uns weiterentwickelt haben und dass sich Dinge die in den vergangenen Jahrhunderten die Menschen in Angst und Schrecken versetzten, sich nicht wiederholen können - zumindest nicht in Europa. Dazu zählen auch Pogrome und inter-ethnische Gewalt, die im 19. und 20. Jahrhundert an verschiedenen Orten auftraten. Unter welchen Rahmenbedingungen geschahen diese Dinge und inwiefern ähneln gewisse heutige gesellschaftliche Entwicklungen in Europa den Situationen in der Vergangenheit. Gibt es ein reales Risiko für solche Szenarien in Europa heute noch - und vor allem, was kannst du in solchen Zeiten tun um in Sicherheit zu sein. Dies und mehr in der heutigen Folge.Seid gesegnet! Schalom!Feedback und Anregungen könnt ihr gerne an prophetic.apostolic.ministry@gmail.com schicken. Music credit for podcast:Epic Cinematic Trailer | ELITE by Alex-Productions | https://onsound.eu/ Music promoted by https://www.free-stock-music.com Creative Commons / Attribution 3.0 Unported License (CC BY 3.0) https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en_USSupport the show
Die Wahlen sind vielerorts gelaufen, und neue Mehrheitsverhältnisse sind entstanden. Sie wollen verantwortungsvoll und strategisch gemanaged werden, und auch die Minderheit im BR fragt sich, wo und wie sie sich einbringen kann.Da sind gerade am Anfang rechtliche, kulturelle und strategische Aspekte zu bedenken, und die Gefahr von Fehlern und Verwerfungen ist groß.Schonungslos gehe ich in dieser Podcast Folge den Fragen auf den Grund, in welcher Weise Mehrheiten mit Powerplay agieren könnten, worauf Minderheiten einen Anspruch haben - und wie man am besten in dieser wichtigen und schwierigen Phase an diese Fragen herangehen sollte. Reinhören!#Betriebsrat #360GradBR #Konstituierung
Zu den 56 in China anerkannten Ethnien gehören Uiguren, Mongolen und Zhuang. Die Han stellen jedoch mit Abstand die Mehrheit. Nun hat die Kommunistische Partei beschlossen: Zukünftig sollen sich alle Minderheiten an die Kultur einer Gruppe anpassen. Antje Bonhage, Björn Alpermann, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Solmaz Khorsand im Gespräch mit Düzen TekkalWIDERSTAND, ZUSAMMENHALT UND DIE ZUKUNFT VON DEMOKRATIE UND MENSCHENRECHTENDie Welt ist aus den Fugen: Das Völkerrecht wird belächelt, autoritäre Regime erstarken, Menschenrechte werden infrage gestellt, Minderheiten sind existenzieller Bedrohung ausgesetzt – im Iran, im Nahen Osten, aber auch mitten in Europa.Wie gelingt es in so einer Atmosphäre Mitgefühl für andere zu evozieren? Vielleicht sogar das Gefühl von Verantwortung für andere, wenn ihre Menschenrechte mit Füßen getreten werden? Was hält Gesellschaften zusammen, wenn Gewalt, Hass und Polarisierung zunehmen? Und welche Rolle spielen dabei jene, die sich weigern zu schweigen?Die Kriegsreporterin, Filmemacherin und Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal hat ihr Leben dem Kampf der Menschenrechte gewidmet. Gemeinsam mit ihren vier Schwestern hat sie nun im Buch „Wut und Wärme“ eine Art Manifest geschrieben, wie sich die Welt durch „Schwesternschaft“ verändern lässt. In ihrem Buch teilen sie ihre Erfahrungen als Töchter einer jesidisch-kurdischen Flüchtlingsfamilie und den Wert von Zusammenhalt, als politischer Kompass, um sich für seine Mitmenschen einzusetzen. Im Gespräch mit der Journalistin Solmaz Khorsand werden zentrale Fragen erörtert, die uns zwischen dem Einsatz für universale Werte und der immer häufiger anzutreffenden selektiven Empathie beschäftigen müssen: Wie entsteht politischer Mut? Wie kann Solidarität konkret werden? Und was bedeutet es heute, Demokratie und Menschenrechte aktiv zu verteidigen?Düzen Tekkal, vielfach ausgezeichnete Journalistin, Filmemacherin und Menschenrechtsaktivistin. Als Kriegsreporterin, politische Analystin und Gründerin der Organisation HÁWAR.help arbeitet sie seit Jahren an den Brennpunkten von Verfolgung, Krieg und politischer Unterdrückung in Irak, Syrien und zuletzt auch mit Blick auf politische Gefangene im Iran.2021 erhielt sie in Deutschland das Bundesverdienstkreuz für ihre für ihre Verdienste in der Förderung des demokratischen Zusammenlebens.Moderation:Solmaz Khorsand, freie Journalistin, Podcasterin und preisgekrönte Autorin mit Schwerpunkt auf gesellschaftspolitischen Themen.
In unserer Serie rund um das Spurengas CO₂ erläutert der Geowissenschaftler Dr. Stefan Uhlig, ob es tatsächlich einen Treibhauseffekt gibt oder ob gar kosmische Einflüsse auf unser Klima existieren. Gibt es einen neuen Kriegsschauplatz im Nahen Osten? Die Huthi-Milizen drohen mit der Schließung der Meerenge von Baba al-Mandab vor der Küste des Jemen. Islamwissenschaftler Dr. Alfred Schlicht analysiert die Hintergründe. Über die Situation der religiösen Minderheiten im Iran berichtet der Bildungsphilosoph Prof. Farsin Banki, und Uwe Jochum kommentiert die wortkargen Osterbotschaften von Deutschlands höchsten staatlichen Würdenträgern.
260402PC Aprilscherz Mensch Mahler am 2.4.2026O-Ton Friedrich März: In der längeren Perspektive der nächsten drei Jahre – das ist der Wunsch von Präsident Sharaa gewesen sollen rund 80% der in Deutschland jetzt sich aufhaltenden Syrerinnen und Syrer zurück in ihr Heimatland kehren … Das war ein verhängnisvoller Satz, lieber Kanzler. Ein Mathe-Leistungskurs hätte geholfen, Herrn Sharaa nicht nachzuplappern. Maximal 100.000 Geflüchtete aus Syrien leben ohne Aufenthaltstitel in Deutschland. Ja, es sind auch Kriminelle darunter. In Deutschland leben aber ungefähr 1 Million aus Syrien zu uns geflüchtete Menschen. 250.000 besitzen inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft. 5.745 Ärztinnen und Ärzte versorgen deutsche Patienten. 2.000 Menschen aus Syrien arbeiten in Deutschland in Pflegeberufen. Und: hoch qualifizierte Fachkräfte unterstützen die deutsche Wirtschaft. Und, Herr März, woher nehmen sie die Annahme, dass der Bürgerkrieg in Syrien beendet sei? Der amtierende Präsident Al-Sharaa ist ehemaliger Dschihadist und steht bis heute zu seiner Vergangenheit. Der Nahostexperte Fabrice Balanche widerspricht der Bundesregierung, die eine Verbesserung der Sicherheitslage von Minderheiten in Syrien festgestellt haben will – trotz wiederkehrender Massaker und Greueltaten. Und ja, da sind sich Experten einig: Al-Sharaa ist ein Terrorist mit gestutztem Bart im Anzug. Und was tut Friedrich Merz: Eilfertig hofiert er Al-Sharaa, um der AfD Futter wegzunehmen mit unsäglich Abschiebeversprechen. Er riskiert schon wieder den Koalitionsbruch und schießt den nächsten Bock. Nein, Merz kann nicht Kanzler. Das haben die wenigen Monate seiner Regierungszeit gezeigt. Wo ist der Hut, Friedrich? Nimm ihn und geh. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Ex-Terrorist auf dem roten Teppich im Kanzleramt. Paul spricht mit Extremismusforscher Ahmad Mansour über den umstrittenen Besuch des syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa in Berlin, seine Vergangenheit als Islamist und die Frage, warum Friedrich Merz ihn trotzdem empfängt. Es geht um Realpolitik, die Lage der Minderheiten in Syrien, die Debatte über Rückkehr und Abschiebung von Syrern sowie um die Bilder jubelnder Anhänger auf Berlins Straßen und was sie über Integration und Polarisierung verraten.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!Unsere Community: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov u. Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Berlin empfängt Kanzler Merz den umstrittenen syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa. Journalistin und Schriftstellerin Ronya Othmann ordnet al-Scharaa als Islamisten ein. Der Besuch sei absurd. Syrien sei für Minderheiten kein sicheres Land. Von WDR 5.
Mit P. Fadi Azar OFM, Latakia, Syrien In Syrien hat sich die politische Lage grundlegend verändert. Seit Dezember 2024 sind Islamisten an der Macht. Was zunächst international mit vorsichtigem Optimismus aufgenommen wurde - als Ende des Assad-Regimes - wirft inzwischen viele Fragen auf. Denn die neuen Machthaber geben sich bislang zwar vergleichsweise tolerant gegenüber religiösen Minderheiten. Doch die Erfahrung aus anderen Ländern zeigt: Der Begriff "gemäßigt" verdient eine genaue Prüfung gerade mit Blick auf die Zukunft der Christen im Land. Über die Situation der Christen in Syrien sprechen wir deshalb mit Franziskanerpater Fadi Azar aus der Küstenstadt Latakia.
Tobias Haberkorn spricht mit Deborah Feldman und Nora Haddada live vor Publikum auf der Leipziger Buchmesse über Minderheiten, Vergleiche und die Tücken der Solidarität. Noras Essay für die Berlin Review untersucht William Gardner Smiths Roman The Stone Face von 1963 — über einen schwarzen Amerikaner, der in Paris dem Rassismus zu entkommen glaubt, bis er sieht, wie die Algerier um ihn herum behandelt werden. Deborahs Essay For the Love of Jews handelt von ihren Jahren in Deutschland und der schleichenden Erkenntnis, nicht geschätzt, sondern konsumiert zu werden. Zusammen fragen sie: Was bedeutet es, wenn die Zuneigung einer Gesellschaft zu einer Minderheit eine andere verdeckt?
In Myanmar pflegen Militärjunta und Vertreter des buddhistisch-extremistischen Nationalismus eine langjährige Beziehung. Immer wieder machen diese Mönche Stimmung gegen Muslime und Christen. Doch nur bei Stimmungsmache bleibt es nicht. Blümel, Margarete www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft
Ref.: Houssein, geflüchteter Christ aus Afghanistan Im Afghanistan gilt seit 2001 mit der Machtergreifung der Taliban das islamische Recht der Scharia. Religiöse Minderheiten sind stark benachteiligt und seit 2001 wird vermehrt von Schikanen und Unterdrückung von Nicht-Muslimen berichtet. So steht auch auf die Konversion vom Islam zu Christentum die Todesstrafe. Ein Gesicht der Christenverfolgung ist auch Housein, ein ehemaliger Clan-Chef, der Christ wurde. In dieser Sendung erzählt er seine Geschichte.
Heute beschäftigen sich die Kommentare mit einem Gesetz in China zu ethnischen Minderheiten und dem Rücktritt eines Sternekochs in Dänemark. In erster Linie aber geht es nach wie vor um den Iran-Krieg - vor allem um die wirtschaftlichen Folgen. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Heute beschäftigen sich die Kommentare mit einem Gesetz in China zu ethnischen Minderheiten und dem Rücktritt eines Sternekochs in Dänemark. In erster Linie aber geht es nach wie vor um den Iran-Krieg - vor allem um die wirtschaftlichen Folgen. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Der Krieg im Nahen Osten spielt sich auch im Libanon ab. Israel hat auch heute Angriffe auf die mit Iran verbündete Hisbollah-Miliz geflogen. Wie ist die Situation vor Ort? Die freischaffende Journalistin Meret Michel in Beirut erzählt. Weitere Themen: · Der Iran-Krieg treibt den Ölpreis in die Höhe. Nun gibt es Berichte darüber, dass der Iran versuche, die wichtige Strasse von Hormus zu verminen. Die USA drohen bereits mit Vergeltung. Johannes Peters, Abteilungsleiter Maritime Strategie und Sicherheit am Institut für Sicherheitspolitik in Kiel, ordnet ein. · China plant ein neues Gesetz zur Förderung der «ethnischen Einheit und des Fortschritts». Offiziell soll es den Zusammenhalt der 56 ethnischen Gruppen stärken. Doch Kritiker warnen, dass das die kulturelle Autonomie von Minderheiten wie den Uiguren oder den Tibeterinnen weiter einschränke. Darüber sprechen wir mit Kristin Shi-Kupfer, Professorin für Sinologie an der Universität Trier. · Der Busbrand in Kerzers hat die Schweiz erschüttert. Sechs Menschen starben am Dienstagabend, nachdem sich ein offenbar psychisch verwirrter Mann im Bus angezündet hat. Die Tat lässt viele ratlos zurück. Und man kann sich fragen: Gibt es Ereignisse im Leben, die wir schlicht nicht verhindern können? Der Philosoph Wilhelm Schmid spricht über die Grenzen menschlicher Kontrolle.
Der Rechtsruck ist überall zu spüren, weltweit kommen autoritäre Kräfte an die Macht - von Ungarn bis Italien, von Argentinien bis in die USA. Viele sehen eine neue "faschistische" Gefahr heraufziehen. Doch woran erkennen wir den Faschismus heute, wenn er uns begegnet? Führt der Vergleich mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in die Irre? Und welche Entwicklungen in der Gesellschaft begünstigen diesen "Drang nach Härte", der immer öfter zur Ausgrenzung von Minderheiten oder gar zu körperlichen Angriffen führt? Diesen Fragen geht die Philosophin Eva von Redecker in ihrem neuen Buch nach, das am 11. März bei S. Fischer erscheint. Sie verknüpft die hellsichtigen Überlegungen von Hannah Arendt, Max Horkheimer und Theodor W. Adorno aus den 1930er bis 1950er Jahren mit aktuellen Beobachtungen. Und sie entwickelt Kriterien und Begriffe, um den Faschismus in seiner heutigen Gestalt zu definieren und erklären. Daraus entwickelt Eva von Redecker auch Strategien der Gegenwehr. Christoph Scheffer hat mit ihr gesprochen. (Foto: Sophie Brand)
Die Ausstellung „Atlantis – Versunkene Welten“ beschäftigt sich mit Orten, die es - so wie sie waren - nicht mehr gibt. Im Zentrum stehen Minderheiten im Donauraum die ihre Heimat verlassen haben. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen von wirtschaftlichen Interessen über Vertreibung bis hin zum Klimawandel. Was bleibt, sind Überbleibsel der Zivilisation und Geschichten. Manche Orte werden so durch ihr Verschwinden sogar noch lebendiger.
Aheimer, Frank www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Wir sprechen über einen digitalen Dauerbrenner: Klarnamenpflicht im Internet. Den aktuellen Anstoß gab eine Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz, der forderte, dass Nutzer im Netz mit „offenem Visier“ agieren und ihre Identität preisgeben sollten, um die Transparenz zu erhöhen und der Verrohung des Diskurses entgegenzuwirken. Wir analysieren, warum diese Forderung zwar intuitiv bei vielen Menschen positiv ankommt, bei näherer Betrachtung jedoch auf erhebliche verfassungsrechtliche und gesellschaftliche Bedenken stößt. Wir diskutieren, warum Anonymität oft als „Schlüssel zur Meinungsfreiheit“ gilt und ein unverzichtbarer Schutzraum für Whistleblower, Minderheiten und Menschen in Regionen mit politischem Druck ist. Wir hinterfragen zudem die Wirksamkeit einer solchen Pflicht, da Studien zeigen, dass Hass und Hetze keineswegs nur anonym, sondern oft ganz ungeniert unter echtem Namen verbreitet werden. Viel Spaß beim Hören.
Antisemitische Hetze findet zunehmend auch auf digitalen „sozialen“ Medien statt. Wie können wir diesem Hass begegnen, was können wir dagegen tun? In dieser Folge ist Michael Blume im Gespräch mit Josephine Ballon, Geschäftsführerin bei HateAid e.V. HateAid unterstützt Betroffene digitaler Gewalt durch Beratung und rechtliche Unterstützung und setzt sich für Menschenrechte im digitalen Raum ein. Wie ist die aktuelle Rechtslage zum Schutz gegen digitale Gewalt? Wieso haften Plattformen nicht für die Inhalte auf ihren Seiten? Sind wir eigentlich Kunden oder das Produkt digitaler und algorithmischer Plattformen? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen wir uns in dieser Podcastfolge. Außerdem klären wir, was es wirklich bedeutet, „Trusted Flagger“ zu sein. Es wird auch an diesem Thema deutlich werden: Wenn rechtsstaatliche Prinzipien für religiöse Minderheiten nicht mehr gelten, dann stehen sie für alle zur Disposition. Daher ist auch der Kampf gegen Antisemitismus immer auch ein Kampf für unseren Rechtsstaat – auch im Netz. Und wieder einmal der Hinweis, dass diese Folge nicht im Studio aufgenommen wurde, daher kann es zu Abweichungen in der Aufnahmequalität kommen. Der spannende Inhalt macht das aber locker wieder wett! Sie sind selbst von digitaler Gewalt betroffen? Hier gibt es einen Überblick, wo Sie Hilfe und Beratung finden können: Hate Aid e.V. https://hateaid.org/ Melde- und Beratungsstelle „ReSpect! im Netz“ https://respectimnetz.de/ Hilfe für Opfer von Kriminalität beim Weißen Ring: https://weisser-ring.de/ OFEK e.V. - Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt https://ofek-beratung.de/ Weitere Beratungsangebote finden Sie unter: https://initiative-toleranz-im-netz.de/hilfsangebote/
In den mehr als 20 Jahren, in denen ich als Anwalt in China tätig war, habe ich festgestellt, dass das Recht zu einem Werkzeug geworden ist. Es wird von Funktionären der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) benutzt, um Minderheiten und die Bevölkerung zu unterdrücken. Es macht mich traurig, dass Menschen, die einst ihre Hoffnung und ihr Vertrauen in Recht und Gesetz gelegt haben, nun dessen Opfer sind.... https://de.minghui.org/html/articles/2025/12/25/188890.html
Istanbul präsentiert sich gerne als muslimische Weltmetropole. Doch die Stadt auf zwei Kontinenten war einst ein Schmelztiegel verschiedenster Kulturen. Ceyda Nurtsch erzählt von ihrer Spurensuche bei religiösen und ethnischen Minderheiten. Und von Zuversicht, die sie selbst überrascht hat.
Moderation Martin Gross/ Gesendet in Ö1 am 19.1.2026++In Syrien hat sich die Regierung gestern mit den kurdischen Milizen auf eine Waffenruhe geeinigt. Wie geht es religiösen Minderheiten wie den unterschiedlichen christlichen Konfessionen im Land? Und was erhoffen sie von der Waffenruhe? (Maria Harmer)++Vor 10 Tagen hat der Aufnahmestopp im Ankunftszentrum für Menschen aus der Ukraine in Wien für Aufregung gesorgt. Ende Februar soll ja diese bundesweit letzte Erstaufnahmestation endgültig geschlossen werden. Jetzt wollen Pfarren in Wien einspringen. (Marlene Iser/ Susanne Krischke)++Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, gibt sein Amt ab. Er stehe bei der am 23. Februar beginnenden Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz in Würzburg nicht für eine erneute Wahl zur Verfügung, hieß es in einem am Montag veröffentlichten Brief Bätzings an die Konferenzmitglieder.
Der Pflegenotstand in Deutschland spitzt sich zu, Personal ist schwer zu finden oder wandert ab. Über die Ursachen und Wege aus der Krise spricht Isabell Flaig, Betreiberin eines Pflegezentrums. Im Schweizer Kanton St. Gallen soll künftig heftig gebüßt werden, wer sich bestimmten Impfungen verweigert. Kontrafunk-Mitarbeiter Philipp Gut erläutert das umstrittene Vorhaben. In der syrischen Stadt Aleppo müssen Minderheiten wieder vor Verfolgung bangen, allen voran Kurden. Die Berliner Pastorin Daniela Nischik schildert die aktuelle Lage. Und Martina Binnig geht in ihrem Kommentar auf ein neues Instrument der EU ein, das noch mehr Zensur befürchten lässt.
Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen muss sich vor Gericht verantworten. In Syrien bangen Minderheiten um ihr Leben. Und: Putin setzt im Ukrainekrieg auf Zermürbung. Das ist die Lage am Dienstagmorgen. Hier geht's zu den Artikeln: Mehr Hintergründe hier: Der Name Le Pen hat seinen Schrecken verloren Mehr Hintergründe hier: In Aleppo zeigen sich die Risse des neuen Syriens Mehr Hintergründe hier: Wie realistisch ist ein Bundeswehreinsatz für die Ukraine?+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Meteorologen sind von der Kälte in Deutschland kaum beeindruckt. Das Mercosur-Handelsabkommen ist ein Zeichen gegen Donald Trump. Und die syrische Übergangsregierung schafft es nicht, Minderheiten ausreichend zu schützen. Das ist die Lage am Freitagabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Schnee, Sturm und Glätte: So (außer)gewöhnlich ist dieser Winter 700 Millionen Menschen, 21 Billionen Dollar Wirtschaftsleistung: Mercosur – so mächtig wird die Freihandelszone zwischen der EU und Südamerika Nach schweren Gefechten: Übergangsregierung in Syrien ruft begrenzte Waffenruhe für Aleppo aus+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Stellt Trump einen Meilenstein für die USA dar? Der Amerikanist Volker Depkat sieht den Multilateralismus der USA im Kalten Krieg als Besonderheit, die im Gegensatz zur Philosophie der reinen Interessenspolitik des 18. und 19. Jahrhunderts steht. Donald Trump ist aus seiner Sicht der bisherige Höhepunkt einer kulturkonservativen Gegenbewegung zu den 1960er-Jahren, in denen Minderheiten ihre Rechte erkämpft haben. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vor einem Jahr endete das über 50-jährige Regime der Assad-Familie in Syrien. Die Autorin und Schauspielerin Lubna Abou Kheir und der Migrationsexperte Ashti Amir flüchteten vor Jahren in die Schweiz. Wie beurteilen sie die Entwicklungen? In die riesige Hoffnung hat sich viel Enttäuschung gemischt. In Syrien haben die militärischen Auseinandersetzungen nie aufgehört. Dies beobachtet Ashti Amir, der im November in Syrien war und der ein kleines Hilfswerk aufgebaut hat. Selbst Hilfslieferungen könnten nicht gefahrenlos transportiert werden. Die Autorin und Schauspielerin Lubna Abou Kheir gehört der Minderheit der Drusen an. Diese Minderheit wurde in Syrien letzten Sommer Opfer von Angriffen. Die Koexistenz der Minderheiten sei die grösste Herausforderung Syriens. Angst haben beide vor der Islamisierung des Landes, sie haben kein Vertrauen in den Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa. Wie haben sie das letzte Jahr erlebt? Welche Probleme und Lösungsansätze sehen sie? Lubna Abou Kheir und Ashti Amir sind nach einem Jahr wieder gemeinsam zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Es ist ein Bild, das in die Geschichte eingehen dürfte. König Charles III betritt den Vatikan, nimmt an der Seite von Papst Franziskus an einer gemeinsamen anglikanisch katholischen Messe teil - ein Moment, den es seit fast 500 Jahren nicht mehr gegeben hat. Ein englischer Monarch, traditionell Oberhaupt der anglikanischen Kirche, feiert eine Messe mit dem Papst. Ein Gestenwechsel, der so leise wie bedeutsam ist. In dieser Folge von BRITPOD – England at its best spricht Alexander Klaus Stecher mit Königshaus-Experte Andy Englert über die Hintergründe dieses historischen Treffens. Was bedeutet dieser Schritt in einem Königreich, dessen religiöse Spaltung auf Heinrich VIII und die harte Abkehr von Rom zurückgeht. Von zerstörten Klöstern über jahrhundertelange Benachteiligung katholischer Familien bis hin zu den noch sichtbaren Narben in alten Adelshäusern: Die Folge führt mitten hinein in die Geschichte eines Konflikts, der das Land geprägt hat. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Gegenwart. Charles zeigt sich seit Jahren als König des Dialogs - offen gegenüber Weltreligionen, Minderheiten und Traditionen des Commonwealth. Die gemeinsame Messe im Vatikan wirkt wie ein bewusst gesetztes Zeichen für Versöhnung und Verständigung in einer Zeit, in der Kirchen in Großbritannien selbst um Relevanz ringen. Doch wie wird dieser Schritt im Land gesehen? Ist er mutig, riskant oder schlicht überfällig? Und was heißt das für die Zukunft der Monarchie? Wie kann ein Königshaus mit einer solch langen Geschichte Brücken bauen, ohne seine eigene Identität zu verlieren? Welche Rolle spielt die Kirche noch in einem modernen Staat? Und wie sehr kann Charles die Weichen stellen - auch für Prinz William, der eines Tages in einem ganz anderen gesellschaftlichen Klima regieren wird? BRITPOD - England at its best. WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Spanien wird zu einem beliebten Zufluchtsort für Migranten, Angehörige von Minderheiten oder Andersdenkende aus den USA. Denn einige von ihnen wollen nicht abwarten, was unter Donald Trump auf sie zukommt. Spanien stellt das vor Herausforderungen. Reker, Anika www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Wenn rund 2.000 selbsternannte Lebensschützer beim Marsch für das Leben durch München ziehen, dann wird die religiöse Rechte in Deutschland sichtbar. Sonst hält sie sich bedeckt. Aber sie ist bestens vernetzt und kämpft auch im Verborgenen für ihre Forderungen, die sie auch aus ihrem christlichen Glauben ableitet: über Gerichtsklagen, in Form von Gebetswachen vor Kliniken, mit Briefen an Bundestagsabgeordnete und über Onlinepetitionen. So dürften sie mitgeholfen haben, die Wahlen für das Bundesverfassungsgericht zu boykottieren. Wie groß stark ist diese Bewegung in Deutschland?
Regierungschef Mohammed Schia al-Sudani hat die Parlamentswahlen im Irak gewonnen. Konflikte zwischen Schiiten und Sunniten spielten wider Erwarten im Wahlkampf kaum eine Rolle. Aber was bedeutet der Wahlausgang für die religiösen Minderheiten im Irak? Behrendt, Moritz www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Es gibt keinen Tag, an dem sich die #Regierungskoalition aus #CDU/CSU und SPD nicht 'bis aufs Messer' streiten. Die Zeichen stehen auf Sturm und sowohl Union als auch #SPD verspielen die Gunst des Wählers. Es geht stetig mit den Wahlumfragen bergab. Ich diskutiere, ob und wann das ein Ende haben könnte. - ✘ Werbung: Mein Buch Politik für Wähler ► https://amazon.de/dp/B0F92V8BDW/ Mein Buch Katastrophenzyklen ► https://amazon.de/dp/B0C2SG8JGH/ Kunden werben Tesla-Kunden ► http://ts.la/theresia5687 Mein Buch Allgemeinbildung ► https://amazon.de/dp/B09RFZH4W1/ - Politische Intrigen ► https://youtu.be/LkOSH5df55E Kanal Prof. Homburg ► https://youtube.com/@StHomburg -
Sendker, Marion; Netjes, Rena www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Die absehbare Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands im Zweiten Weltkrieg setzt eine Flucht- und Vertreibungswelle in Gang. Der Vormarsch der Roten Armee bewegt viele Menschen dazu, ihre Heimat Richtung Westen zu verlassen. Eine Zeitzeugin blickt zurück.**********Ihr hört in dieser "Eine Stunde History":11:42 - Siegrid Krülle erinnert sich an ihre eigene Flucht24:28 - Mathias Beer, hat eine Studie zu Flucht und Vertreibung der deutschen Minderheiten aus Osteuropa geschrieben37:11 - Jan Ruhkopf, befasst sich mit dem ehemaligen Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Zweiter Weltkrieg: Die Strafdivision 999Zweiter Weltkrieg: Überfall auf PolenZweiter Weltkrieg: Was geschah am 8. Mai 1945? Geschichte ist eine Erzählung**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Markus Dichmann Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Gesprächspartnerin: Siegrid Krülle, die gebürtige Schlesierin erinnert sich an ihre eigene Flucht mit sechs Jahren Gesprächspartner: Mathias Beer, Historiker und Autor einer umfassenden Studie zu Flucht und Vertreibung der deutschen Minderheiten aus Osteuropa Gesprächspartner: Jan Ruhkopf, Historiker, der sich dem Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte befasst, das bis 1969 existierte und die Integration der Flüchtlinge in die westdeutsche Gesellschaft vorantrieb Gesprächspartnerin: Wiebke Lehnhoff, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin
Wie Russland auf das Treffen von Trump und Putin blickt, Hitzewelle und Waldbrände setzen Mittelmeerregion unter Druck, Die Lage der Minderheiten in Syrien, Diskussion um PS-Grenze für Fahranfänger, Weitere Nachrichten im Überblick, mittendrin in Grießen: Ein Ort erfindet sich neu, Wunder der Tiefsee: Wie ein wissenschaftlicher Livestream ein Millionenpublikum begeistert, Sommerhitze in Deutschland, Das Wetter Korrektur: In der Anmoderation zum Bericht aus Russland vor dem Trump-Putin-Gipfel ist fälschlicherweise von der „Alaskas Hauptstadt Anchorage“ die Rede – gemeint war „Alaskas größte Stadt".
Präsident Putin belohnt «Heldenmütter», die der Nation viele Kinder gebären. Die tiefe Geburtenrate erfüllt den Kreml mit Sorge, besonders seit dem Krieg gegen die Ukraine. Überhaupt propagiert die russische Führung «traditionelle Werte» - die sexuellen Minderheiten bezahlen den Preis. Alexei in Sankt Petersburg ist Punkmusiker. Früher besang er Männer, doch seit die LGBT-Bewegung vom Kreml als «extremistisch» eingestuft wurde, hat er seine Songs umgetextet. Nun singt er von Freundinnen und es geht angeblich um heterosexuelle Liebe. «Natürlich ist es ein totaler Scheiss. Meine Lieder fühlen sich jetzt an wie gelogen». Die schwule Band tarnt sich und ihre Auftritte. Aus Angst vor Repression. Was bleibt, sind unterschwellige Andeutungen. «Wer sie versteht, versteht sie». Der Kreml inszeniert sich als Verteidiger von «traditionellen Werten» in einer «Schicksalsschlacht» gegen den angeblich moralisch korrupten Westen. Seit Beginn der sogenannten «Spezialoperation», dem Krieg gegen die Ukraine, sucht er verstärkt auch nach Mitteln, um die Geburtenrate zu steigern. Frauen, die der Nation zehn Kinder schenken, bekommen eine Prämie. Der Zugang zu Abtreibungen dagegen wird erschwert. Der Kreml weiss dabei die orthodoxe Kirche auf seiner Seite. Doch lässt sich auch die Bevölkerung für Putins «traditionelle Werte» mobilisieren? Erstaustrahlung: 15. Februar 2025
Der Juni ist traditionell Pride Month. In gewöhnlicheren Zeiten färben große Unternehmen ihre Logos um, um zumindest symbolisch ein Zeichen für mehr Gleichberechtigung zu setzen. US-Präsident Donald Trump jedoch fährt einen gänzlich anderen Kurs. Er setzt Unternehmen in den USA und weltweit unter Druck, ihre Bemühungen zurückzufahren. Wie ernst war es den Firmen also je mit ihrem Bestreben, und wie bedroht sind benachteiligte Gruppen und Minderheiten unter der neuen Weltordnung? Darüber sprechen Beate Hausbichler, Leiterin von dieStandard.at, und Melanie Raidl, Redakteurin im Karriere-Ressort des STANDARD.