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Diese Woche schien es, als mache Donald Trump ernst in Sachen Grönland-Annexion. Nachdem Deutschland und andere NATO-Staaten ein paar einsame Soldaten auf eine sogenannte Erkundungsmission nach Grönland geschickt hatten, kündigte der US-Präsident massive Zölle gegen sie an. Beim Showdown in Davos drohte Trump dann im Stile eines Mafia-Paten: Man könne ihm Grönland geben und er würde sich dankbar zeigen. Oder man sage nein, dann werde er sich daran erinnern. Schließlich kam doch alles anders. Ein vermeintlicher Deal, keine Zölle, keine Gewalt. Trump, so scheint es, bekommt auf Grönland, was er auch ohne die ganze Kasperei hätte haben können. Was aber lässt sich aus der Grönland-Posse für die Zukunft lernen. Wie begegnet man Donald Trump am sinnvollsten: Nett und unterwürfig – oder mit aller Härte? Der Apofika-Presseklub mit Marina Kormbaki (Spiegel), Annett Meiritz (Handelsblatt), Pauline Jäckels (taz) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/presseklub Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Für US-Präsident Donald Trump steht ein unbefristeter und kostenloser Zugang zu Grönland in Aussicht. Teil eines derzeit verhandelten Rahmendeals mit den arktischen NATO-Staaten ist demnach eine umfassende militärische und strategische Nutzung der Insel durch die USA. Im Gegenzug verzichtet Washington auf die geplanten Sonderzölle gegen mehrere EU-Länder.
Im Grönland-Streit haben sich der US-Präsident und die Nato-Staaten am WEF auf vier Punkte geeinigt. Die Befürchtungen vor einem militärischen Vorgehen und einem Handelskrieg sind vorerst vom Tisch. Ist man in Dänemark und Grönland nun also erleichtert? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:47) Wie blickt man in Dänemark auf die Grönland-Einigung? (05:30) Nachrichtenübersicht (09:54) Grönland und Venezuela: Worum geht es Trump eigentlich? (18:03) Trumps «Friedensrat» und die Schweiz (22:04) Frankreichs Regierung steht erneut unter Druck (25:35) Wallis sorgt mit neuer Wasserkraftoffensive für Irritationen (29:21) Entwarnung in Brienz: Die Bewohner dürfen heimkehren (33:07) Thailand warnt iraelische Touristen
Schnelles Ende einer Erkundungsmission. Trump fordert Grönland für die USA, einige NATO-Staaten schickten Soldaten auf die Arktisinsel. Jetzt ziehen die Deutschen schon wieder ab.
Die einen stecken tief in der Krise, die anderen erleben einen historischen Aufschwung – und beide sind miteinander verflochten wie nie: Automobil- und Rüstungsindustrie in Deutschland. Autobauer und Zulieferer schreiben Verluste und entlassen Angestellte. Die Rüstungsbranche auf der anderen Seite erlebt einen Boom. Russlands Angriffskrieg in der Ukraine und die zunehmenden Provokationen gegenüber weiteren Nato-Staaten haben Regierung und Gesellschaft aufgeweckt – die Nachfrage ist riesig, das Milliardenpaket der Bundesregierung tut ein Übriges. Inwieweit erleben wir gerade einen dauerhaften Shift? Ist die Rüstung die neue Autobranche? Und was bedeutet das für alle Beteiligten – wer kann sich transformieren, wessen Fertigung lässt sich vielleicht übertragen, wer erhält die nötigen Finanzierungen, wer landet in der Restrukturierung oder muss komplett aufgeben? Unter anderem um diese Fragen geht es in dieser Episode.
Wenig überraschend für die meisten Beobachter nehmen nun NATO und EU bereitwillig an der PURL Initiative (Prioritized Ukraine Requirements List – also eine Wunschliste für die Bereitstellung von Waffen für die Ukraine) der USA teil: Europäische NATO-Staaten sollen US-Waffen kaufen und sie der Ukraine zur Verfügung stellen. Im Gegenzug wurde die EU in der neuenWeiterlesen
Russlands Widerstandskraft und Europas Stunde der WahrheitEin Kommentar von Rainer Rupp.Präsident Donald Trumps angeblicher „28-Punkte-Friedensplan“ für die Ukraine wurde von Washington als „mutiger“ polit-militärischer Rahmen verkauft, um den zermürbenden Krieg mit Russland zu beenden. Angeblich entstand der ursprüngliche Plan in geheimen Gesprächen zwischen dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und seinem russischen Gegenpart Kirill Dmitriev. Sonderbar dabei ist, dass beide weder professionelle Diplomaten sind noch Erfahrung im Verhandeln völkerrechtlicher Verträge haben. Ihr gemeinsamer professioneller Hintergrund liegt in der internationalen Finanzbranche. Das kann durchaus nützlich sein, um nationale Interessen der jeweiligen Gegenseite auszuloten, aber es reicht keinesfalls aus, um einen echten Friedensvertrag auch nur zu entwerfen. Dazu hatte auch keiner von den beiden ein offizielles Mandat.Selbst wenn es nur um den Entwurf für einen Rahmenbedingungen für einen zwischenstattlichen Vertrag, z.B. über eine einfache Sache wie Studentenaustausch geht, müssen erfahrene, juristisch geschulte Diplomaten heran, die bezüglich der Details wiederum von Fachexperten beraten werden. Sowas lässt sich nicht einfach aus dem Ärmel schütteln, erst recht nicht, wenn es sich um ein hoch-komplexes und umfassendes Thema wie ein „Friedensplan“ für die Ukraine geht.Dennoch gelang Trumps engem Vertrauten und Wallstreet Financier Steve Witkoff etwas, wobei die professionellen US-Diplomaten versagt haben, nämlich überhaupt mit den Russen ins Gespräch zu kommen, zuzuhören und zu verstehen. So konnte Witkoff auch seinem Freund im Weißen Haus vermitteln, dass - bevor man überhaupt an einen Friedensvertrag denken kann - Moskau durchaus berechtige Gründe hat, auf der Bereinigung der Kernprobleme in der Ukraine zu bestehen, die überhaupt erst zu diesem Krieg geführt haben.Denn der Frieden in der Ukraine hat nur dann eine Chance, wenn auch die von Russland vom Westen für sich selbst geforderten Sicherheitsgarantieren berücksichtigt werden. Letzteres wird seit vielen Jahren, schon lange vor dem Beginn der russischen Sonderoperation in der Ukraine am 24.Februar 2022, von den Führungseliten in den EU/US/NATO-Ländern systematisch ignoriert. Sogar das Ultimatum von Präsident Putin vor genau 4 Jahren im Dezember 2021 wurde von den Westeliten im falschen Bewusstsein über ihre eigene Stärke und die angebliche Schwäche Russlands arrogant abgelehnt. Dabei hatte sich zum Entsetzen der Russen Kanzler Olaf Scholz bei seinem Besuch in Moskau besonders übel hervorgetan hat, wahrscheinlich, um beim großen Bruder USA Bonuspunkte zu sammeln.Im Dezember 2021, also zwei Monate vor dem russischen Einmarsch in der Ukraine, hatte Putin ein Schreiben an alle große NATO-Staaten geschickt und gewarnt, entweder Verhandlungen mit Russland über eine gesamteuropäische Sicherheitsstruktur zu beginnen, in der auch russische Sorgen bezüglich der NATO berücksichtigt würden, - z.B. keine Stationierung von nuklear bestückbaren NATO-Raketen in der Ukraine – oder Russland würde in der Ukraine einmarschieren, um die Sicherheitsproblem, die die NATO dort für Russland geschaffen hatte, in eigener Regie zu bereinigen. Vom Westen erntete Putin nur Hohn und Spott....https://apolut.net/das-scheitern-der-nato-strategie-in-der-ukraine-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nach den Gesprächen zwischen US-Vertretern und dem russischen Präsidenten Putin gibt es ernüchterte Reaktionen. Der ukrainische Präsident Selensyj befürchtet, dass Russland weiterhin nicht von seinen Maximalforderungen abweichen wird. │ Die EU will schneller auf russische Gaseinfuhren verzichten. Sie will die Einfuhr von russischem Erdgas bis spätestens Ende 2027 komplett einstellen. │ In Brüssel beraten die Außenminister der NATO-Staaten darüber, wie die Ukraine weiterhin unterstützt werden kann. Dabei geht es auch um den Einsatz russischer eingefrorener Vermögenswerte. │ Israel wartet immer noch auf die Rückgabe von zwei Geiseln. Die zuletzt durch die Hamas übergebenen sterblichen Überreste konnten keiner Geisel zugeordnet werden. │ Der Grenzübergang in Rafah soll wohl für Zivilisten öffnen. Das berichtet zumindest Israel. Aus Ägypten wird eine Einigung dementiert.
Schweden ist das jüngste NATO-Mitglied, nach mehr als 200 Jahren Neutralität war das Land im vergangenen Jahr dem Bündnis beigetreten. Bereits seit 2014 - nach der Annexion der Krim durch Russland - kümmert sich Schweden deutlich stärker um die eigene Verteidigung. Was genau das bedeutet und welche Konzepte entwickelt wurden, erklärt der Oberbefehlshaber der schwedischen Streitkräfte, Michael Claesson, im Gespräch mit Host Stefan Niemann. Der General schätzt ein, wie bedrohlich aus seiner Sicht Russland aktuell für Schweden und die anderen NATO-Staaten ist und er weist auf die wichtige Rolle hin, die sein Land in der Allianz und beim Schutz der Ostsee spielt. Während in Deutschland noch darüber diskutiert wird, ob es wirklich ohne Wehrpflicht gehen kann, hat Schweden diese schon vor einigen Jahren wieder eingeführt. Laut Claesson gibt es in der schwedischen Gesellschaft keine große Debatte darüber. Der General plädiert im Podcast außerdem dafür, die Ukraine stärker zu unterstützen, etwa mit gemeinsam produzierten Waffen. Der ukrainische Präsident ist auf Europatour und besucht verschiedene Länder. Von Frankreich will Selenskyj u.a. Rafale-Kampfjets und Flugabwehrsysteme kaufen. Die Hintergründe dazu liefert Kai Küstner. Er berichtet über den Versuch Selenskyjs, die Istanbuler Friedensgespräche wiederzubeleben und vom Druck auf Russland, den die EU und die USA erhöhen wollen. Stimmt Trump doch dem scharfen Kongress-Sanktionspaket gegen Russland zu? Außerdem blickt Kai auf die aktuelle Lage in der umkämpften Stadt Pokrowsk. Und auf zwei Ereignisse, die mit dem Krieg in Verbindung gebracht werden: Das Feuer auf einem türkischen Tankschiff und Sprengstoffanschläge auf eine strategisch wichtige Bahnlinie in Polen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit General Michael Claesson: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-332480.html Folge zu strategischer Bedeutung von Pokrowsk mit Franz-Stefan Gady: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:b86d8124c5d25354/ Interview mit Janis Kluge zur Wirkung von Sanktionen gegen Russland: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3148993811c641ce/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Alles Geschichte - Der History-Podcast https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:fdb83c5530d71150/
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat diese Woche in Minsk erklärt, Moskau sei bereit, den Ländern der EU und der NATO völkerrechtlich verankerte Sicherheitsgarantien zu geben, diese Länder nicht anzugreifen. Vor diesem Hintergrund wollten die NachDenkSeiten wissen, ob der Bundesregierung dieser Vorschlag bekannt ist und ob sie plant, diesen aufzugreifen. Die Antwort bezeugt ein tiefsitzendesWeiterlesen
Seit dem Großangriff Russlands auf die Ukraine wird an der Nordostflanke der NATO über Abwehrstrategien nachgedacht. Drohnen über Polen, Litauen und anderen NATO-Staaten schaffen eine neue Dringlichkeit: Wie könnte eine adäquate Gegenwehr aussehen? Tom Schimmeck, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
NATO-Staaten beraten über weitere Ukraine-Hilfen. Presse zieht ernüchternde Bilanz der ersten Halbzeit der Regierungskoalition. Regisseur spricht über universelle Motive in seinem neuesten Film "Bubbles". Und: Welche Geheimnisse bergen Berliner Hinterhöfe? Mehr dazu im aktuellen Infomagazin.
Auf dem Warschauer Sicherheitsforum wird diskutiert, wie die richtige Reaktion auf russische Provokationen gegen NATO-Staaten aussehen sollte. Eine Drohnenmauer ist im Gespräch. Gewarnt wird vor russischen Tankern als Abschussrampen in der Ostsee. Sawicki, Peter www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Russische Drohnen und Kampfjets verletzen immer wieder den Luftraum von Nato-Staaten. Eine gezielte Provokationen Moskaus, die Unsicherheit und Uneinigkeit im Bündnis säen sollen:Am Wochenende wurden erneut Drohnen in der Nähe dänischer Militäreinrichtungen gesichtet, vermutlich aus Russland. Schon zuvor hatte Moskau mehrfach provoziert: Am 10. September drangen russische Drohnen in den polnischen Luftraum ein, am 19. September verletzten drei Kampfjets für zwölf Minuten den estnischen Luftraum. Immer wieder testet der Kreml damit die Nerven der Nato-Staaten. Doch stellt sich die Frage: Sucht Putin wirklich die Konfrontation? «Ein wichtiges Ziel Putins ist es, Unsicherheit unter den Nato-Staaten zu erzeugen und zu erhaschen, wie reaktionsstark sie sind», sagt Remo Hess, Brüssel-Korrespondent von CH Media. «Und diese gezielte Provokationen haben bereits ein Ziel erreicht: Sie spalten die Nato-Staaten in ihrer Ansicht, wie man darauf reagieren soll.» Unterschätzt die Nato diese russischen Provokationen? Könnte daraus ein erweiterter Krieg entfachen? Und wie reagieren die Nato-Staaten auf Donald Trumps klare Ansage, man solle russische Kampfjets einfach abschiessen? Mehr Artikel zum Thema: Russen-Jets abschiessen, oder nicht? Putins Psychospiele stürzen Europa ins DilemmaPutin provoziert ohne Ende: Wie lange noch, bis die Nato den ersten Russen-Kampfjet abschiesst? Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»:Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle WeilGast: Remo HessKontakt: podcast@chmedia.ch
Die Vorfälle mit Drohnen im Luftraum europäischer Länder haben sich in den vergangenen Wochen gehäuft, Russland steht im Verdacht, dafür verantwortlich zu sein. Mit der Schließung von Flughäfen - wie in Dänemark - erreicht das Thema eine neue Brisanz, sagt Paul Strobel. Er ist Sprecher von Quantum Systems, einem Start-up, das u.a. Aufklärungsdrohnen - derzeit vor allem für die Ukraine - produziert. Als Hersteller könne man Abwehrmittel zur Verfügung stellen, um gegnerische Drohnen vom Himmel zu holen, so Strobel im Interview mit Host Anna Engelke. Allerdings wisse man nicht, wann und wo man diese Mittel einsetzen dürfe. Das sei ein hochkomplexes Thema, auf politischer und regulatorischer Ebene fange "die Arbeit jetzt erst an". Strobel - selbst ehemaliger Soldat - erklärt, was die NATO-Staaten in Bezug auf Drohnen von der Ukraine lernen können, welche Gefahren für die ukrainischen Werke des Herstellers bestehen und warum die Bundeswehr bei der Beschaffung in seiner Wahrnehmung einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht hat. Das Thema Drohnen und die Möglichkeit, sie zu bekämpfen, beleuchtet auch Kai Küstner in der Lage. Sein Fazit: NATO und Bundeswehr haben bislang nur unzreichend wirksame und kostensparende Mittel. Kai erklärt, wie sich die Haltung der NATO im Umgang mit Russland nach dem Eindringen dreier russischer Kampfjets in den estnischen Luftraum verändert hat und er analysiert die Bemerkungen von Donald Trump am Rande der UN-Generalversammlung, dass die Ukraine ihr Territorium in Teilen oder ganz zurückerobern könne. Außerdem berichtet Kai über "Red Storm Bravo" - eine NATO-Übung mitten in Hamburg. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit Paul Strobel: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-293260.html FAQ zu Drohnen - wie unvorbereitet sind wir? von Kai Küstner: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/drohnen-faq-100.html Podcast-Tipp: Synapsen: Koffein, Gesundheit, Klima - Die Zukunft des Kaffees https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-292388.html
In den vergangenen Tagen sollen russische Militärflugzeuge und Drohnen in den Luftraum mehrerer NATO-Staaten eingedrungen sein. NATO-Generalsekretär Mark Rutte warnte Russland vor einem Abschuss eindringender Kampfflugzeuge, „wenn nötig“. Doch wie konstruiert sind diese Vorfälle? Und können sie einen Krieg mit Russland auslösen?
Was machen die anderen NATO-Staaten, wenn einer angegriffen wird? Das ist nicht so klar, wie viele denken, warnt unser Gast. Außerdem in dieser Ausgabe: Kann der Gouverneur von Kalifornien Trump Paroli bieten? Und: Kann Merz Klima? Von WDR 5.
Politik und Medien im Westen heizen die Kriegshysterie anEin Kommentar von Tilo Gräser.Kann es sein, dass der kollektive Westen, ob mit oder ohne US-Führung, einen Krieg gegen Russland vorbereitet? Einen Krieg, für den ein Anlass geschaffen wird, wenn es soweit ist, wie einst beispielsweise mit dem Anschlag auf die USS „Maine“ 1898, mit dem Überfall auf den Sender Gleiwitz 1939 oder dem Zwischenfall im Golf von Tonkin 1964? Mit diesen und anderen Vorfällen wurden Kriege begründet – hinterher kam raus, dass sie gefälscht beziehungsweise klassische False-Flag-Operationen waren. Aber da war es längst zu spät, Millionen Menschen waren getötet, millionenfaches Leid angerichtet und Länder zerstört.Ich stellte mir diese Frage, nachdem ich mehrere ehemalige Militärs und Sicherheitsexperten hörte, die vehement der von Regierungen von EU- und NATO-Staaten verbreiteten Behauptung widersprachen, Russland bereite in den nächsten Jahren einen Angriff auf den Westen vor. Dafür würden schon Pläne ausgearbeitet wie der „Operationsplan Deutschland“, über den zwar manches zu lesen war, der aber geheim bleibt. Da werden gar Jahreszahlen genannt und sollen Milliarden ausgegeben werden, um „kriegstüchtig“ zu werden – natürlich nur zur Verteidigung, um Russland abzuschrecken, heißt es.Davon reden regierende Politiker, sogenannte Militärexperten und mit den regierenden verbundene Mainstream-Journalisten. Ehemalige hochrangige westliche Offiziere wie Harald Kujat oder Erich Vad und auch frühere Außenpolitiker wie Klaus von Dohnanyi oder Günter Verheugen erklären das dagegen für Unsinn. Eines ihrer Argumente ist, dass es keinerlei Aussagen von Russlands Präsident Wladimir Putin über mögliche Pläne für den Angriff auf den Westen gibt. Sie machen zum anderen darauf aufmerksam, Russland sei militärisch dazu auch gar nicht in der Lage, was der langsame Vormarsch in der Ukraine zeige und das Kräfteverhältnis mit der NATO in Westeuropa belege.Eine im Februar dieses Jahres veröffentlichte Studie der Organisation Greenpeace fand heraus, dass „die NATO in fast allen Dimensionen Russland überlegen ist – und trotzdem weiter aufrüsten will“. Danach hätte Russland gar keine Chance, wenn in Moskau jemand auf die Idee käme, den Westen angreifen zu wollen. Wenn dem so ist, wozu dann die angekündigte milliardenschwere Aufrüstung? Wirklich nur, weil den Wirtschaftspolitikern des Westens nichts anderes einfällt, um die selbst verursachte Wirtschaftskrise zu bewältigen und weil die Rüstungsmilliarden der eigenen Bevölkerung nur mit Hilfe der „russischen Gefahr“ übergeholfen werden können?Geschieht das wirklich nur, weil seit langem Angst das bevorzugte Mittel der Herrschenden und Mächtigen im Westen ist, um die eigene Bevölkerung unter Druck und Kontrolle zu halten? Oder steht dahinter, was noch immer hinter den Kriegen des Kapitalismus steckte: Überfall, um zu erobern und den Gegner zu zerstören, um ihn als Konkurrenten auszuschalten und sich seine Reichtümer anzueignen zum eigenen Profit?...https://apolut.net/auf-dem-weg-nach-gleiwitz-von-tilo-graser/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Russland hat erneut den Luftraum von Nato-Staaten verletzt. Dieses Mal traf es Estland. Erste Politiker diskutieren den Abschuss russischer Jets. Und die Nato sendet eine deutliche Warnung gen Russland.
Mit Drohnen und Flugzeugen hat Russland mehrfach den Luftraum von NATO-Staaten verletzt. Generalsekretär Rutte will die Überwachung und Luftverteidigung an der Ostflanke des Bündnisses verstärken. Doch vorerst bleibt es bei Warnungen an Russland. Brockhues, Annabell; Kellermann, Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Den ersten Teil unserer Sendung beginnen wir mit einem Rückblick auf aktuelle Ereignisse. Die Nachricht der Ermordung von Charlie Kirk hat viele in den USA und auch darüber hinaus schockiert. Wird es Rache oder Versöhnung für die USA bedeuten? Die ersten Anzeichen deuten nicht darauf hin, dass das Land auf einen Versöhnungskurs zusteuert. Als Nächstes sprechen wir über die Forderung von Trump, dass alle NATO-Staaten den Kauf von russischem Öl einstellen sollen, bevor er Sanktionen gegen Russland verhängen wird. Was steckt hinter dieser Forderung? Ist dies ein Weg, um Sanktionen gegen Russland umgehen zu können? Unser Bereich Wissenschaft und Technologie widmet sich einer Studie, die zeigt, dass 44 % der Menschen mit Diabetes nicht diagnostiziert sind. Eine schockierende Tatsache ist, dass nur 20 % der jungen Erwachsenen unter 35 Jahren sich ihrer Erkrankung bewusst sind. Abschließend beschäftigen wir uns mit einem in Usbekistan verabschiedeten Gesetz, dass Häftlingen ermöglicht, ihre Strafe um bis zu 30 Tage pro Jahr zu verkürzen, indem sie Bücher von einer benannten Liste lesen. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Subordinating Conjunctions - Part 1. Wir reden über ein Video, das in den sozialen Medien vor einiger Zeit Aufsehen erregt hat. Eine junge Frau beschwert sich darüber, dass eine Treppe in Lissabon nicht der deutschen Norm entspricht. Doch nicht nur Treppen sind genormt, sondern erstaunlich viele andere Dinge im Alltag. Heute reden wir über die Redewendung “Das ist das Gelbe vom Ei”. Dazu fällt uns auf Anhieb die deutsche Spezialeinheit GSG 9 ein, die in Deutschland für besonders schwierige Einsätze zuständig ist. Sie ist zwar nicht die einzige Spezialeinheit in Deutschland, aber die bekannteste. Sie gilt als eine der besten Spezialeinheiten der Welt. Bedeutet die Ermordung von Charlie Kirk Rache oder Versöhnung für die USA? Trump fordert von allen NATO-Staaten den Kaufstopp von Öl aus Russland, bevor er Sanktionen erlassen wird Fast die Hälfte der Menschen mit Diabetes weiß nichts von ihrer Erkrankung Lesen von Büchern kann zu verkürzter Haftstrafe führen Die Treppe ist nicht genormt Die GSG 9 der Bundespolizei
Den ersten Teil unserer Sendung beginnen wir mit einem Rückblick auf aktuelle Ereignisse. Die Nachricht der Ermordung von Charlie Kirk hat viele in den USA und auch darüber hinaus schockiert. Wird es Rache oder Versöhnung für die USA bedeuten? Die ersten Anzeichen deuten nicht darauf hin, dass das Land auf einen Versöhnungskurs zusteuert. Als Nächstes sprechen wir über die Forderung von Trump, dass alle NATO-Staaten den Kauf von russischem Öl einstellen sollen, bevor er Sanktionen gegen Russland verhängen wird. Was steckt hinter dieser Forderung? Ist dies ein Weg, um Sanktionen gegen Russland umgehen zu können? Unser Bereich Wissenschaft und Technologie widmet sich einer Studie, die zeigt, dass 44 % der Menschen mit Diabetes nicht diagnostiziert sind. Eine schockierende Tatsache ist, dass nur 20 % der jungen Erwachsenen unter 35 Jahren sich ihrer Erkrankung bewusst sind. Abschließend beschäftigen wir uns mit einem in Usbekistan verabschiedeten Gesetz, dass Häftlingen ermöglicht, ihre Strafe um bis zu 30 Tage pro Jahr zu verkürzen, indem sie Bücher von einer benannten Liste lesen. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Subordinating Conjunctions - Part 1. Wir reden über ein Video, das in den sozialen Medien vor einiger Zeit Aufsehen erregt hat. Eine junge Frau beschwert sich darüber, dass eine Treppe in Lissabon nicht der deutschen Norm entspricht. Doch nicht nur Treppen sind genormt, sondern erstaunlich viele andere Dinge im Alltag. Heute reden wir über die Redewendung “Das ist das Gelbe vom Ei”. Dazu fällt uns auf Anhieb die deutsche Spezialeinheit GSG 9 ein, die in Deutschland für besonders schwierige Einsätze zuständig ist. Sie ist zwar nicht die einzige Spezialeinheit in Deutschland, aber die bekannteste. Sie gilt als eine der besten Spezialeinheiten der Welt. Bedeutet die Ermordung von Charlie Kirk Rache oder Versöhnung für die USA? Trump fordert von allen NATO-Staaten den Kaufstopp von Öl aus Russland, bevor er Sanktionen erlassen wird Fast die Hälfte der Menschen mit Diabetes weiß nichts von ihrer Erkrankung Lesen von Büchern kann zu verkürzter Haftstrafe führen Die Treppe ist nicht genormt Die GSG 9 der Bundespolizei
Donald Trump erklärte, nur ein einheitliches Embargo und umfassende Handelszölle könnten Moskaus Kriegsfinanzierung unterbinden. Die USA fordert die übrigen NATO-Staaten geschlossen zu handeln.
In der Nacht zum Mittwoch hat Polen erstmals russische Drohnen abgeschossen, mit Unterstützung anderer Nato-Staaten. Für den Abschuss der billigen Drohnen wurden teure Raketen eingesetzt. Ob das die richtige Taktik ist, beantwortet NZZ-Redaktor Georg Häsler. Er ist auf Militärthemen spezialisiert.
Nach dem Abschuss mehrerer Drohnen über Polen stimmt die Rhetorik der NATO-Staaten, sagt die Sicherheitsexpertin Claudia Major. Noch fehle eine greifbare Reaktion. Ansonsten werde Russland beim nächsten Test weitergehen. Zerback, Sarah www.deutschlandfunk.de, Interviews
Giorgio Armani ist am Donnerstag im Alter von 91 Jahren verstorben, wie das Modehaus in den sozialen Medien mitteilte. Armani gilt als einer der grössten Modedesigner der heutigen Zeit und hinterlässt ein Grossunternehmen, das in 60 Ländern mehr als 2000 Verkaufsläden betreibt. Weitere Themen: Am 28. September entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über die Einführung der E-ID. Kritische Stimmen allerdings warnen, die E-ID führe dazu, dass die Anonymität im Netz verloren gehe. Tatsächlich machen verschiedene Länder gerade Altersverifikationen im Internet zur Pflicht. Mehr Schlagkraft und deutlich mehr Geld für die Verteidigung: Darauf einigten sich die Nato-Staaten im Juni. Am derzeitigen Gipfel in Prag geht es nun um die praktische Umsetzung dieses Ziels. Doch das liegt in weiter Ferne.
Nach dem Treffen von US-Präsident Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj und mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs in Washington am 18. August kündigte Trump ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj an. Und heute beraten NATO-Staaten über die Entsendung von Soldaten in die Ukraine, die den Frieden sichern sollen. Zehn europäische Staaten sollen dazu bereit sein.
Ein neues Buch räumt mit der Desinformation der NATO-Lobby auf: Der Westend Verlag veröffentlichte kürzlich den Band „Mit Russland“, dessen Titel schon Programm ist. Das Buch ist ein Plädoyer für eine Politik, die den Bellizisten in den Leitmedien und den Kräften an der Spitze der NATO-Staaten entgegensteht. Von Bernhard Trautvetter. Dieser Beitrag ist auch alsWeiterlesen
Russland hat seine Angriffe auf die Ukraine in letzter Zeit massiv verstärkt, täglich sterben Menschen. Nun hat US-Präsident Donald Trump zumindest den Anschein einer Kehrtwende in seiner Russland-Politik angekündigt: Er will mehr Waffen in die Ukraine schicken - bezahlt von Nato-Staaten. Außerdem hat er Wladimir Putin eine Frist gesetzt: Sollte es in 50 Tagen keinen Deal zwischen Russland und der Ukraine geben, will er hohe Zölle gegen Russlands Handelspartner verhängen. Ist das der Anfang einer echten Wende in Trumps Russland-Politik – oder nur das nächste Manöver im Trumpschen Zickzackkurs? Und was bringt diese Kursänderung den Menschen, für die es am wichtigsten ist: den Ukrainerinnen und Ukrainern? Der Apofika-Presseklub mit Vassili Golod (ARD), Michael Thumann (Die Zeit), Juliane Schäuble (Tagesspiegel) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Die EU hat das 18.Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet, nachdem die Slowakei ihre wochenlange Blockade aufgegeben hat. Es ist ein durchaus bedeutsames Paket, sagt Kai Küstner. Denn der Preis für russisches Öl wird gedeckelt, um Moskaus Einnahmen zu schmälern. Und es enthält ein Verbot, Gas durch die Ostsee-Pipelines Nordstream 1 und 2 zu schicken. Die USA haben bislang noch keine neuen Sanktionen gegen Russland verhängt. Präsident Trump hatte Moskau aber ein 50-Tage-Ultimatum gestellt und angekündigt, der Ukraine doch neue Waffen zu liefern - finanziert von anderen NATO-Staaten. Kai fasst die russischen Reaktionen darauf zusammen, erklärt, wie schnell die Patriot-Systeme in die Ukraine kommen können und warum sich Frankreich und Italien nicht an der Finanzierung von US-Waffen beteiligen wollen. In der Ukraine lebt und arbeitet ARD-Korrespondentin Rebecca Barth. Sie produziert derzeit eine Reportage über mutige Menschen, die trotz des Krieges nicht aufgeben. Im Gespräch mit Host Stefan Niemann erzählt Rebecca, dass sich die Stimmung in der Hauptstadt Kiew aufgrund der massiven russischen Luftangriffe sehr verändert hat. Die Menschen würden mürbe gemacht, Kritik an der Regierung und Frust wachsen. Rebecca berichtet auch über die Moral der ukrainischen Streitkräfte, über Konflikte in der ukrainischen Gesellschaft und eine zunehmende Hoffnungslosigkeit, an der auch Trumps Ankündigungen nichts ändern. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an: streitkraefte@ndr.de Der deutsch-britische Freundschaftsvertrag: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/deutschland-grossbritannien-freundschaftsvertrag-102.html Das 18. EU-Sanktionspaket und die NordStream-Pipelines: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/scharfes-schwert-eu-sanktionen-gegen-schattenflotte-und-nord-stream-pipelines,nordstream-174.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Synapsen - Wie sehr prägen uns unsere Geschwister? https://1.ard.de/Synapsen_Geschwisterforschung
Die niederländische Regierung hat die Existenz eines geheimen NATO-Dokuments eingeräumt, wie verschiedene Alternativmedien berichten. Dort festgeschriebene „verpflichtende Ziele“ betreffen demnach auch den zivilen Bereich von Gesundheit bis „Desinformation“. Dieser laut Medienberichten „geheime“ Vorgang ist hochproblematisch für demokratische Prozesse. Ein Kommentar von Tobias Riegel. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Die niederländischeWeiterlesen
Die Zeiten, in denen manch einer die Ostsee vom Strandkorb aus mit einer "lauwarmen Badewanne" verwechselt hat, sind vorbei. Das ruhige Wasser spiegelt für den Politikwissenschaftler Sebastian Bruns etwas ganz anderes wider: "In der Ostsee sehen wir wie unter dem Brennglas die Geopolitik im 21. Jahrhundert", sagt der Marine-Experte des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel.Ein Blick auf die Landkarte zeigt: Von den neun Ostsee-Anrainern sind acht Staaten Mitglieder der Nato. Dazu kommt Russland, das neben seiner Küstenline bei Sankt Peterburg auch über die Exklave Kaliningrad verfügt. Zu Zeiten des Kalten Krieges sicherte die Nato in der Ostsee die Freiheit der Seewege vor dem Warschauer Pakt, erinnert Bruns im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit". Heute geht es nicht nur um internationales Seerecht, sondern vor allem um den Schutz kritischer Infrastruktur, also um Pipelines, Windparks und Unterseekabel.Ganz zentral an dieser neuen Lage ist der Umgang mit hybriden Bedrohungen, etwa mit der russischen Schattenflotte: Die veralteten Schiffe, die nach und nach auf Sanktionslisten der EU landen, stehen nicht nur im Fokus, weil Putin auf diese Weise seine Kriegswirtschaft versorgt: "Wir gehen davon aus, dass diese Schiffe auch für andere Aktivitäten genutzt werden", erklärt Bruns. Spionage mit Drohnen und Sabotage an Unterseekabeln sieht er als zentrale Gefahren, denn die Ostsee ist enorm wichtig für die europäische Energie- und Datensicherheit. Diese neuen Gefahren haben auch den Fokus des Nato-Manövers "Baltic Operations" verändert, an dem dieses Jahr 9000 Soldatinnen und Soldaten aus 17 Ländern beteiligt sind. Die Übungen in der Ostsee seien viel komplexer, sagt Bruns: "Es geht um komplizierte U-Boot-Jagdmanöver und um die Einbindung von Heer und Luftwaffe". Die Nato-Übung hat Anfang Juni in Rostock begonnen. Dort ist seit Ende 2024 die "Commander Task Force Baltic" angesiedelt, ein taktisches Hauptquartier, das von der Deutschen Marine geführt wird. Deutschland hat die größte Marine aller Nato-Staaten im Ostseeraum. "Daraus leiten wir eine Verantwortung ab", sagt Bruns - nicht ohne zu betonen, dass das "amerikanische Commitment" für die europäischen Partner von großer Bedeutung ist. Denn - und auch hier zeigt sich die Geopolitik des 21. Jahrhunderts - der Schwerpunkt der USA liegt immer stärker auf dem Pazifik: "Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass die Amerikaner jetzt Ernst machen mit ihrem Fokus auf China", warnt Bruns.Das Ziel: Mehr Verantwortung tragen, die USA aber trotzdem im Boot behalten. "Wir müssen schneller ausrüsten und aufrüsten, sichtbarer sein, ohne die Fahne zu sehr in den Wind zu halten", erklärt Bruns. Dabei sollte man aber eines nicht vergessen: Es dauert lange, Schiffe zu beschaffen und Besatzungen zu trainieren. Denn bei der maritimen Sicherheit, so der Experte, sei der Fortschritt kein Sprint, sondern ein Marathonlauf.Bei dieser Folge handelt es sich um einen Re-Upload. Die Folge haben wir erstmals am 12. Juni 2025 veröffentlicht.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Der Krieg zwischen Israel und Iran wirft Fragen zur Rolle der Schweiz und der Ausrichtung ihrer Verteidigungspolitik auf. Welche Auswirkungen hat die Eskalation im Nahen Osten auf die Schweiz? Und wie geht es beim F-35 weiter? Im Krieg zwischen Israel und Iran überschlagen sich die Ereignisse. Nach dem US-Angriff auf iranische Atomanlagen in der Nacht auf Sonntag, 22. Juni 2025, und einem Gegenschlag auf einen US-Militärstützpunkt in Katar rief US-Präsident Donald Trump zur Waffenruhe zwischen Israel und Iran auf. Liegt damit eine diplomatische Lösung des Konflikts in Griffweite? Welche Rolle kommt der Schweiz dabei zu? Wie soll sie sich positionieren? Unter dem Eindruck der zahlreichen Konflikte weltweit wollen die Nato-Staaten ihre Verteidigungsausgaben auf mindestens fünf Prozent des Bruttoinlandprodukts erhöhen. Auch die Schweiz hat den Zahlungsrahmen für die Armee jüngst erhöht. Wie viel Geld braucht die Armee? Und soll sich die Schweiz stärker der Nato annähern oder ihre Verteidigung eigenständig sicherstellen? Für Kontroversen sorgt aktuell auch eine Recherche von SRF. Demnach drohen bei der Beschaffung der F-35-Kampfjets Mehrkosten von über einer Milliarde Franken. Und das, obschon der Bundesrat stets von einem Fixpreis von sechs Milliarden Franken gesprochen hat. Was bedeutet das für die Beschaffung der Kampfjets? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 27. Juni 2025 in der «Arena»: – Alfred Heer, Nationalrat SVP/ZH und Präsident parl. Freundschaftsgruppe Schweiz – Israel; – Priska Seiler Graf, Nationalrätin SP/ZH und Präsidentin Sicherheitspolitische Kommission Nationalrat; – Damian Müller, Ständerat FDP/LU und Mitglied Aussenpolitische Kommission Ständerat; und – Pirmin Bischof, Mitglied Parteipräsidium Die Mitte und Mitglied Aussenpolitische Kommission Ständerat.
Die Zeitenwende in Europa kostet den Staaten viel Geld. Anstatt sich nur auf die Unterstützung der USA zu verlassen, wollen die Nato-Staaten in Europa künftig selbst fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung in die Verteidigung investieren. Können sich wirklich alle Länder diese Zusatzausgaben leisten, welche anderen Projekte bleiben auf der Strecke, und was macht eigentlich Österreich? Darüber spricht heute András Szigetvari, Redakteur im Wirtschafts-Ressort des STANDARD
NATO-Staaten beschließen auf Gipfel in Den Haag Erhöhung der Verteidigungsausgaben von fünf Prozent, Zweifel an Zerstörung von iranischen Atomanlagen durch US-Luftangriffe, Waffenruhe zwischen Iran und Israel hält an, Haushaltsausschuss befragt Ex-Gesundheitsminister Spahn zur Maskenbeschaffung während der Pandemie, Gesetzentwurf zur Sicherung der Rente sieht auch Möglichkeiten für längere Arbeitszeiten für Rentner vor, Einsatz von Drohnen zur Müllentsorgung auf dem Mount Everest, Das Wetter
Fünf Prozent des BIP fürs Militär: Die Nato folgt Trumps Forderung. Außerdem: Welche Unternehmen in Deutschland trotz Unsicherheiten investieren.
Künftig soll jedes der 32 Nato-Mitgliederländer fünf Prozent seiner Wirtschaftskraft in die Verteidigung stecken. Mehr als doppelt so viel wie heute. Bisher galt dieser Schritt als unrealistisch. Dass die Nato-Länder das trotzdem beschliessen am Gipfel in Den Haag, hat zwei Gründe. (00:00) Intro und Schlagzeilen Nato-Staaten wollen nun doch mehr in Verteidigung investieren Iran: Kann das Regime von aussen gestürzt werden? Die Rolle der Golfstaaten im Nahost-Konflikt SVP-Kritik an EU-Vertragspaket hat schweren Stand in der Romandie Wie verdient man mit Pflegeheimen Geld? Mittelmeer-Migration: Schleuser rüsten zunehmend auf
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat das zentrale Thema des Gipfeltreffens in einer Rede in einer britischen Denkfabrik erläutert. Dabei sparte er nicht mit einseitiger Kriegspropaganda. Doch was steckt hinter der Forderung, die Verteidigungsausgaben vieler NATO-Staaten mehr als zu verdoppeln? Verfolgen die USA und die europäischen Partner überhaupt die gleichen Ziele? Und warum ist Russland – trotzWeiterlesen
Heute mit Stimmen zur Freilassung des belarussischen Oppositionellen Tichanowski. Zudem geht es um die künftigen Verteidigungsausgaben der NATO-Staaten. Zentrales Thema sind jedoch die Angriffe der US-Armee auf iranische Atomanlagen. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Künftig soll jedes der 32 Nato-Mitgliederländer fünf Prozent seiner Wirtschaftskraft in die Verteidigung stecken. Mehr als doppelt so viel wie heute. Bisher galt dieser Schritt als unrealistisch. Dass die Nato-Länder das trotzdem beschliessen am Gipfel in Den Haag, hat zwei Gründe. Weitere Themen: Die Bomben und Raketen aus Israel und den USA haben nicht nur das iranische Atomprogramm zum Ziel, sondern gelten auch dem iranischen Regime. Es fragt sich, ob das Regime tatsächlich von aussen gestürzt werden kann. Die deutsch-iranische Islamwissenschafterin Katajun Amipur glaubt das nicht. Die Golfstaaten verurteilen die US-Angriffe auf Irans Nuklearanlagen deutlich. Doch, wie weit geht die Solidarität mit dem Iran tatsächlich? Die Golfstaaten würden sich vor allem vor den Konsequenzen des Angriffskriegs auf den Iran fürchten, sagt Toby Matthiesen von der Universität Bristol.
Die Lage im Nahen Osten spitzt sich zu. Die Rufe nach Deeskalation mehren sich. Doch wer könnte die Vermittlerrolle übernehmen? Putin, Erdoğan, oder hätten auch die Europäer eine Chance? In dieser Folge analysiert der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg mit t-online-Chefredakteur Florian Harms die Lage und die möglichen Wege einer Lösungsfindung. Die Rolle der USA ist im Konflikt zwischen Israel und dem Iran entscheidend. Und auch auf dem bevorstehenden Nato-Gipfel in Den Haag gibt US-Präsident Trump den Ton an. Können die Bündnispartner ihm mit dem Fünf-Prozent-Ziel das liefern, was er verlangt – oder lässt er Europa am Ende doch im Stich? Warum es unter den Nato-Staaten zu Unstimmigkeiten kommen könnte und welche Warnung Guttenberg in Bezug darauf ausspricht, hört ihr in der Podcastfolge. Moderation, Produktion und Schnitt: Lisa Raphael Anmerkungen, Meinungen oder Fragen gern per Sprachnachricht an: podcasts@t-online.de Transkript: https://tagesanbruch.podigee.io/2248-guttenberg/transcript Alle Folgen der Diskussion am Wochenende finden Sie in einer Playlist auf Spotify hier: https://open.spotify.com/playlist/1d0dXXtJNcYAF7jQ3oRPg9?si=0f24794f3fe14a27 Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag – am Wochenende in einer längeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Die Zeiten, in denen manch einer die Ostsee vom Strandkorb aus mit einer "lauwarmen Badewanne" verwechselt hat, sind vorbei. Das ruhige Wasser spiegelt für den Politikwissenschaftler Sebastian Bruns etwas ganz anderes wider: "In der Ostsee sehen wir wie unter dem Brennglas die Geopolitik im 21. Jahrhundert", sagt der Marine-Experte des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel.Ein Blick auf die Landkarte zeigt: Von den neun Ostsee-Anrainern sind acht Staaten Mitglieder der Nato. Dazu kommt Russland, das neben seiner Küstenline bei Sankt Peterburg auch über die Exklave Kaliningrad verfügt. Zu Zeiten des Kalten Krieges sicherte die Nato in der Ostsee die Freiheit der Seewege vor dem Warschauer Pakt, erinnert Bruns im Podcast "Wirtschaft Welt & Weit". Heute geht es nicht nur um internationales Seerecht, sondern vor allem um den Schutz kritischer Infrastruktur, also um Pipelines, Windparks und Unterseekabel.Ganz zentral an dieser neuen Lage ist der Umgang mit hybriden Bedrohungen, etwa mit der russischen Schattenflotte: Die veralteten Schiffe, die nach und nach auf Sanktionslisten der EU landen, stehen nicht nur im Fokus, weil Putin auf diese Weise seine Kriegswirtschaft versorgt: "Wir gehen davon aus, dass diese Schiffe auch für andere Aktivitäten genutzt werden", erklärt Bruns. Spionage mit Drohnen und Sabotage an Unterseekabeln sieht er als zentrale Gefahren, denn die Ostsee ist enorm wichtig für die europäische Energie- und Datensicherheit. Diese neuen Gefahren haben auch den Fokus des Nato-Manövers "Baltic Operations" verändert, an dem dieses Jahr 9000 Soldatinnen und Soldaten aus 17 Ländern beteiligt sind. Die Übungen in der Ostsee seien viel komplexer, sagt Bruns: "Es geht um komplizierte U-Boot-Jagdmanöver und um die Einbindung von Heer und Luftwaffe". Die Nato-Übung hat Anfang Juni in Rostock begonnen. Dort ist seit Ende 2024 die "Commander Task Force Baltic" angesiedelt, ein taktisches Hauptquartier, das von der Deutschen Marine geführt wird. Deutschland hat die größte Marine aller Nato-Staaten im Ostseeraum. "Daraus leiten wir eine Verantwortung ab", sagt Bruns - nicht ohne zu betonen, dass das "amerikanische Commitment" für die europäischen Partner von großer Bedeutung ist. Denn - und auch hier zeigt sich die Geopolitik des 21. Jahrhunderts - der Schwerpunkt der USA liegt immer stärker auf dem Pazifik: "Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass die Amerikaner jetzt Ernst machen mit ihrem Fokus auf China", warnt Bruns.Das Ziel: Mehr Verantwortung tragen, die USA aber trotzdem im Boot behalten. "Wir müssen schneller ausrüsten und aufrüsten, sichtbarer sein, ohne die Fahne zu sehr in den Wind zu halten", erklärt Bruns. Dabei sollte man aber eines nicht vergessen: Es dauert lange, Schiffe zu beschaffen und Besatzungen zu trainieren. Denn bei der maritimen Sicherheit, so der Experte, sei der Fortschritt kein Sprint, sondern ein Marathonlauf.Schreiben Sie Ihre Fragen, Kritik und Anmerkungen gern an www@n-tv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Nachdem die Ukraine ihren Drohnenschlag gegen russische Kampfbomber gefeiert hat, schlägt Moskau zurück. Gleichzeitig vereinbaren die Nato-Staaten das größte Aufrüstungspaket seit dem Kalten Krieg. Über die Konsequenzen informiert Ralph Bosshard, Oberstleutnant a. D. im Generalstab der Schweizer Armee. In Israel steht Ministerpräsident Netanjahu vor neuen Problemen: Die ultraorthodoxen Parteien in seinem Regierungsbündnis wehren sich gegen eine anstehende Gesetzesänderung, und das könnte schon morgen zu einem Bruch der Koalition führen. Über die Hintergründe berichtet Nahost-Experte Pierre Heumann. Der Abschuss von Wölfen innerhalb der EU soll erleichtert werden, doch für die Nationalstaaten ist das Wolfsproblem reine Auslegungssache. Wir fragen nach bei dem österreichischen Umwelttechniker und Hobby-Landwirt Gerhard Fallent. Und Roger Letsch beschäftigt sich im Kommentar mit der entzweiten Freundschaft zwischen Donald Trump und Elon Musk.
Diese Woche mit Jonas Waack und Sandra Kirchner. Der Energiekonzern RWE muss nicht für Klimarisiken in Peru zahlen. Das hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden und damit die Klage des peruanischen Landwirts und Bergführers Saúl Luciano Lliuya abgewiesen. Lliuyas Anwältin Roda Verheyen sieht das Urteil trotzdem als großen Erfolg. Das Gericht habe anerkannt, dass Konzerne eine Verantwortung für Klimaschäden haben. Die Rüstungsinvestitionen der Nato-Staaten könnten fast 200 Millionen Tonnen CO2 jährlich in die Atmosphäre blasen. Das zeigen Zahlen des Conflict and Environment Observatory (Ceobs). Schätzungen zufolge sind die Armeen der Welt zusammen für etwa 5,5 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich. Das gemeinsame Klimaziel der EU-Staaten für 2030 ist nach wie vor erreichbar. Bis Ende dieses Jahrzehnts werden die CO2-Emissionen laut einer Prognose der EU-Kommission um 54 Prozent sinken, ein Prozent weniger als angestrebt. Dafür müssten die 27 Länder in der EU allerdings ihre geplanten Klimaschutzvorhaben und auch die EU-Vorschriften vollständig umsetzen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Donald Trump treibt die Rüstungsbranche an. Um das angestrebte Budgetziel von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung der NATO-Staaten zu erreichen, wären in Europa allein 480 Milliarden Euro an jährlichen Zusatzausgaben notwendig. Rüstungs-ETFs – acht sind momentan in Deutschland handelbar – sind auf Rekordfahrt. Darunter der HANetf Future of European Defence. Seit seiner Auflage Anfang April hat er ein Fondsvolumen von 70 Millionen Euro aufgebaut. Die globale Variante hat sich binnen eines Jahres auf ein Volumen von 2,2 Milliarden Euro glatt verdoppelt. Doch wer "Trend-Themen" im Depot spielen will, steigt mit Themen-ETFs meist zu spät ein. Die Aktien sind teuer, der Hype oft schon vorbei. Ist das bei Rüstungs-ETFs auch der Fall? Oder kann sich der Trend verstetigen? Was passiert mit den Portfolios, wenn es in Krisenregionen zu Friedensverhandlungen kommt? Und warum kommen Tech-Titel in einem Rüstungs-ETF vor? Alle Fragen klären wir mit David Lump von HANetf. Viel Spaß beim Anhören! ++ ANZEIGE ++ Wie können kleine, regelmäßige Investitionen über die Jahre zu einer beachtlichen Summe anwachsen? Mit ETFs und ETF-Sparplänen ist es einfacher, bequemer und kostengünstiger als du denkst. Der Welt-ETF von Invesco bietet Diversifikation mit Zugang zu über 4.000 Unternehmen weltweit und ist mit nur 0,15 % Gebühren pro Jahr sehr kosteneffizient. Bleib langfristig investiert, um Marktvolatilität zu überstehen und potenziell höhere Renditen zu erzielen. Und das beste zum Schluss: Wusstest du, dass du mit der ausschüttenden Version des Welt-ETFs von Invesco auch regelmäßige potenzielle Renditen ausgezahlt bekommst? Probier's aus und nutze den Sparplanrechner auf www.invesco.de Mehr Infos unter: https://go.extraetf.com/invesco-podcast-etf-sparplanrechner-28052025 ++++++++
Die Wahl klingt unbedeutend, ist es aber keineswegs: Sie ist der erste Stimmungstest für die Regierung von Präsident Donald Trump. Weitere Themen: Die sicherheitspolitische Kommission des Ständerats will eine Lockerung bei den Waffenexporten. Künftig sollen Schweizer Rüstungsunternehmen in bestimmte Länder grundsätzlich immer liefern dürfen, darunter die meisten Nato-Staaten. Bei der Mitte-Partei will der aktuelle Fraktionschef Philipp Matthias Bregy das Präsidium übernehmen. Der Walliser Nationalrat stellt sich als Nachfolger des abtretenden Mitte-Präsidenten Gerhard Pfister zur Verfügung.
Trump will nur noch NATO-Staaten verteidigen, die „einen bestimmten Prozentsatz“ ihres Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung ausgeben. Diese Haltung hatte er schon während seiner ersten Amtszeit vertreten. Nun aber wird es wohl ernst. Ist die NATO bald am Ende?
„Ich werde auch alle NATO-Staaten auffordern, die Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des BIP zu erhöhen, was schon vor Jahren hätte der Fall sein sollen“, sagte US-Präsident Donald Trump bei seinem Auftritt in Davos. Das ist eine Ansage, die deutlich ist. Für Deutschland würde das bedeuten: Ausgaben von über 200 Milliarden Euro – aber wofür?Weiterlesen
Remme, Klaus www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
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