Country in the Middle East
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In dieser Folge fahren wir als mobile Minderheit mit der Tali-Bahn bis zur Endstation. Am Strand von Syrien gönnen wir uns eine eiskalte Nafri-Cola und denken zurück an die Tanzabende auf der Domplatte. Learning: Ein Problem hört auf zu existieren, wenn wir aufhören es zu benennen - nicht!
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 24.9.2026++Papst Leo beginnt morgen einen mehrtägigen Besuch in Frankreich. Im Land der Laizité, der strikten Trennung von Religion und Staat, ist die Organisation einer päpstlichen Visite aber gar nicht so einfach, berichtet Cornelia Vospernik.++In Syrien ist der Krieg seit bald zwei Jahren beendet und noch immer steht das Land vor riesigen Problemen: Die Wirtschaft kommt nur sehr langsam auf die Beine, die Gesellschaft ist gespalten. Über die Lage in Syrien haben Nikolaus Hofer und Vincent Leyerer mit dem armenisch-apostolischen Bischof von Damaskus gesprochen.
Im Wartezimmer eines Psychologen in Damaskus lernen sich Suleima und Nassim kennen – der Beginn einer langen Liebesgeschichte. Als der Krieg in Syrien ausbricht, flieht Nassim nach Deutschland und verschwindet aus ihrem Leben. Jahre später erhält Suleima ein Manuskript von ihm – und entdeckt darin ihre eigene Geschichte wieder. Zwischen Damaskus, Beirut, Hama und einem Dorf am Meer erzählt Dima Wannous von Angst, Diktatur und dem Massaker von Hama 1982. Sprachlich anspruchsvoll, streckenweise anstrengend – aber ein wichtiger Einblick in ein Land unter permanenter Überwachung. Erschienen 2018, übersetzt von Larissa Bender, nur noch als Restauflage erhältlich.
Diese Podcast-Episode ist auch als Video mit Untertiteln auf YouTube verfügbar: https://www.youtube.com/watch?v=c4nE091F970 Lara aus Syrien hat innerhalb von fünf Jahren ganz ohne Lehrer und Unterricht Deutsch gelernt und spricht mittlerweile nahezu akzentfrei. Heute lebt sie in Deutschland und arbeitet als Ärztin. In dieser Episode erzählt sie uns, mit welchen Methoden sie Deutsch gelernt hat, warum sie damals den Wunsch hatte, nach Deutschland zu ziehen und wie Dialoge mit sich selbst beim Lernen helfen. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Thema der Woche: Wie Lara ohne Unterricht Deutsch gelernt hat Die Welle (Wikipedia) DIE ATZEN (FRAUENARZT & MANNY MARC) - DAS GEHT AB (Official Video) (YouTube) Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
In dieser Episode besprechen wir vier Länder des Nahen Ostens, in denen Irans Einfluss das politische und gesellschaftliche Gefüge tiefgreifend verändert. Gemeinsam mit ZDF-Korrespondentin Golineh Atai beleuchten wir, wie Teherans Strategie Staaten zu Failed States macht, Milizen kontrolliert und religiöse Narrative gezielt zur Machtprojektion nutzt. Wir sprechen über die unterschätzte Perspektive der arabischen Welt, die Rolle der Hisbollah und der Houthis, und warum regionale Eskalationen oft eine ideologische Triebfeder haben. Dabei zeigen wir auf, wie Zivilgesellschaften versuchen, sich gegen diesen Einfluss zu behaupten – und weshalb Proteste im Iran selbst das Regime ins Wanken bringen. Hört rein, wenn ihr verstehen wollt, warum der Nahe Osten ohne den Blick auf Iran nicht zu begreifen ist. (Zusammenfassung von Podigee AI)
Gold & Silber | Podcast für Investoren, Krisenvorsorger und Sammler | Kettner-Edelmetalle
Dr. Thilo Sarrazin zieht nach über 15 Jahren eine erschreckende Bilanz: Drei Regierungen haben nicht gehört, drei Abschiebungen nach Syrien in sieben Monaten, und beim aktuellen Tempo bräuchte Deutschland 75 Jahre allein für die ausreisepflichtigen Afghanen. Er fordert den Ausstieg aus der Genfer Flüchtlingskonvention, radikale Rechtsänderungen und den Abbau aller materiellen Anreize – und sagt jedem Jungen, der gut ausgebildet ist: Prüfe, ob es dir in der Schweiz oder den USA nicht besser geht, oder kämpfe für das Land.
Historisch schlechtes Ergebnis für Deutschland bei internationaler Bildungsvergleichsstudie PISA, Die Meinung, Auftakt der Haushaltswoche im Bundestag, Bürgerkrieg in Syrien hat überall im Land zahlreiche Blindgänger und Minen hinterlassen, Weitere Meldungen im Überblick,#mittendrin aus Oberstdorf: Kampf gegen Overtourism, Das Wetter Korrektur: Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet. In den tagesthemen vom 8.9.26 wurde in der Moderation zum Haushalts-Entwurf die Zahl der neuen Schulden in Höhe von 118, 7 Mrd. Euro zwar gezeigt, aber nicht genannt. Das haben wir nachträglich korrigiert.
Als Korrespondent für die NZZ berichtet Daniel Böhm über die arabischen Länder im Nahen Osten und in Nordafrika. Es ist eine Region im Krisenmodus, die komplexer nicht sein könnte. Obwohl er etwa die Hälfte seiner Arbeitszeit mit Lesen verbringe, sagt Böhm: «Es wäre vermessen zu behaupten, ich hätte den Nahen Osten verstanden.» Das sei nur schon im Libanon der Fall, ein Land etwa ein Viertel so gross wie die Schweiz. In Beirut fühle sich das Leben manchmal komplett normal an. Wenige Kilometer südwärts wohnen Menschen in zerbombten Dörfern und leben im Ausnahmezustand. Wie Daniel Böhm sich in diesen Realitäten zurechtfindet und wie er bei Reportagen in Krisengebieten vorgeht, erzählt er in dieser Podcastfolge. Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent der NZZ Host: Alice Grosjean 00:30 Krasse Kontraste im Libanon 04:59 Wie man den Alltag in eienr Krisenregion organisiert 08:29 Vorbereitung und Sicherheitsrisiken bei Reportagereisen 15:53 Den Überblick behalten im Nahen Osten 19:09 Gastfreundschaft, Kultur und gesellschaftliche Schranken 22:45 Zwischen dem Nahen Osten und Europa [Die NZZ-Akzent-Folge mit Daniel](https://www.nzz.ch/podcast/syrien-nach-asad-zwischen-hoffnung-und-chaos-nzz-akzent-ld.1863171), nachdem er das erste Mal nach Syrien gereist war. [NZZ-Akzent-Folge mit Daniel,](https://www.nzz.ch/podcast/libanon-warum-die-neuen-staatlichen-busse-ein-zeichen-der-hoffnung-sind-nzz-akzent-ld.1912251) der mit öffentlichen Bussen einmal durch den Libanon gereist ist. [Die Repo aus Syrien](https://www.nzz.ch/international/syrien-eindruecke-aus-dem-umkaempften-suweida-ld.1894572), als Daniel und sein Kollege in eine Schiesserei gerieten. [Daniels Reportage aus Ceuta](https://www.nzz.ch/international/die-stadt-der-enttaeuschten-drei-wochen-nach-beginn-der-fluechtlingskrise-herrscht-in-ceuta-immer-noch-ausnahmezustand-ld.10020502) in der NZZ. Noch mehr Texte von Daniel [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/daniel-boehm-ld.1861409).
In Syrien gibt es unter der neuen islamistischen Regierung von Ahmed al-Sharah offiziell kein Alkoholverbot. Trotzdem hat Gladees Moussa bereits aufgegeben. Die junge Christin führt mit ihren Eltern eine kleine Bar und verkauft dort seit einigen Wochen keinen Alkohol mehr. Es sei zu teuer. Vor allem aber habe sie Angst, Islamisten könnten ihre Bar stürmen. Der NZZ-Korrespondent Rewert Hoffer ist nach Syrien ins Tal der Christen gereist, um herauszufinden, wie sich der Alkoholkonsum unter der neuen syrischen Regierung verändert hat. Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Weitere Geschichten von Rewert in der NZZ findest du hier: https://www.nzz.ch/impressum/rewert-hoffer-ld.1711500
(02:00): Krigen mellem fodboldens to største magtorganer er eskaleret til åbne beskyldninger om en politisk smædekampagne? Medvirkende: Jens Sejer Andersen, Stifter og seniorrådgiver af organisationen Play the Game. (30:00): Skal Danmark sende en halv milliard i støtte til Syrien hvert år, når deres leder er en tidligere terrorist? Medvirkende: Helle Bonnesen, Folketingsmedlem og udenrigsordfører for de Konservative (39:00): Hvorfor er de tyske vælgere så vilde med Ulrich Siegmund? Medvirkende: Morten Hammeken, Idehistoriker, forfatter og foredragsholder og redaktør på Europanyt. Værter: Peter Marstal og Mathias Wissing. See omnystudio.com/listener for privacy information.
Mosab Tato, Geschäftsführer des Support Group Network Deutschland e.V, weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig Austausch auf Augenhöhe ist. Nach seiner Flucht aus Syrien fand er in Stuttgart nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch eine Mission: Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen miteinander zu verbinden. Im Projekt welcoMEntor – initiiert von der Bürgerstiftung Stuttgart – engagiert sich Mosab dafür, dass Mentoring Brücken baut, Vorurteile abbaut und Vertrauen wachsen lässt. Im Podcast spricht er über seine persönliche Geschichte, über den Mut, neu anzufangen, und darüber, wie Begegnung unsere Gesellschaft verändern kann. Hosts dieser Folge sind die Journalistin Ekaterina Astafeva und Betty Opifanti, beide Absolvent:innen des Qualifikationsprogramms Moderation am Institut für Moderation (imo) an der Hochschule der Medien Stuttgart. SPRICH:STUTTGART – der Podcast für und über Stuttgart: www.sprichstuttgart.de und auf Instagram @sprichstuttgart_podcast (aufgezeichnet am 24.10.2025, online ab 04.09.2026).
UnterstützenDieser Podcast entsteht mithilfe seiner Präsentatorinnen, Produzenten und Unterstützerinnen. Wenn du gerne zuhörst, unterstütze uns finanziell: ♥️ DE55430609676040226300 oder via Paypal00:00:00 Angegriffen, aber nicht im KriegMerz macht Russland für den Anschlagsversuch am Leipziger Flughafen verantwortlich. Stefan: „Oma Erna beruhigen, aber Putin drohen". Mick erklärt, warum abstrakte Bedrohungen der Politik schwerer fallen als ein greifbarer Feind.00:13:59 Innovation ohne MaßstabStefans Exkurs zu Hitlers Innovationen und Schirachs Diagnose vom fehlenden Maßstab; Mick sieht im System nach 1945 den bewussten Gegenentwurf.00:23:21 Der Bürgermeister von GartzLuca Piwodda, 26, gründete mit 19 eine eigene Partei und lässt Jugendliche ihre BMX-Strecke selbst freilegen. Mamdani-Vergleich, Budget- gegen Aufgabenverteilung.00:34:40 Klingbeil und der FrustKlingbeil sieht Frust nach 20 verschlafenen Jahren; Stefan fragt, wer regiert hat. Exkurs Gamescom.00:38:29 Halle: Migration als ReizthemaEine Anwohnerin will weg, im Pflegeheim hat jeder dritte Mitarbeiter eine Migrationsgeschichte, Iyad aus Syrien fürchtet die AfD.00:46:00 Siegmund in Zeitz: Wende 2.0Siegmund als Popstar, ein Anhänger will die Wende wiederholen. Stefans These: Ostdeutsche trauten sich aus eigener Kraft nichts zu. Mick über Spaltungsidentität und den Happening-Charakter der AfD.01:12:01 Schulze, Söder, TangerhütteSchulze setzt auf Verbände und Söder, 30 Leute auf verdorrtem Rasen. Willingmann wirbt für Zuwanderung, Banaszak wird bedroht.01:24:44 Umfragen und die Linken-FrageAfD 42, CDU 22; 59 Prozent lehnen eine von der Linken gestützte CDU-Regierung ab. Frei weicht aus, Siegmund will die Alleinregierung.01:36:37 Merz macht sich rarDrei Fischbrötchen ohne Rede, Absage in Quedlinburg, Warnung vor AfD und Linken. Mick hält Merz für politisch erledigt.01:45:59 Dank an UnterstützerBetreff „Fernseh-Podcast" mit Vor- und Nachname angeben.01:50:52 Herbst der Reformen: das erste DateFrei und Miersch in Münster, Schwanenfrau Petra, Struck'sches Gesetz und Libelle. Fahrplan bis Jahresende für Rente, Pflege, Arbeitsmarkt, Steuern.02:04:38 Neuhardenberg: Bilder zur BotschaftWadephul joggt, Klingbeil radelt, Merz will „kein Streit". Stefans Reisekönigtum, elf Tage Homeoffice in Brüssel, Sommerinterview, warum Korte fehlt.02:21:47 Pflegekassen schlagen AlarmAusgaben steigen dreimal so schnell wie Einnahmen; Linnemann im Karrierevernichtungsamt.02:24:30 Regierungsherbst oder RegierungsdämmerungHayali listet Baustellen, Merz ruft Klingbeil aus dem Urlaub an, 80 Prozent halten den Staat für überfordert. Stefan: Nicht die AfD, alle anderen haben sich entzaubert.02:46:40 CIA-Chef in MoskauRatcliffe unangekündigt in Moskau, NATO-Jets über 20 Mal aufgestiegen, Kaliningrad. Dobrindt: politisch statt militärisch bezwingen.03:03:42 Nachruf Kühne und VerabschiedungKühne stirbt mit 89, 40 Milliarden Vermögen. Nächste Woche nur 75 Clips.
260902PC Flieg, Friedenstaube, flieg!Mensch Mahler am 02.09.2026Am ersten September ist Weltfriedenstag. Allerdings sind wir aktuell weit vom Weltfrieden entfernt. Der Krieg in der Ukraine, der in Syrien, die neuerlichen Raketenangriffe in Gaza und Israel, der angekündigte türkische Feldzug gegen die Kurden in Nordsyrien und das Säbelrasseln um den Inselstaat Taiwan belegen das eindeutig. Die USA sind letztes Wochenende wieder Einsätze gegen den Irak geflogen. Dabei geht es einerseits darum, dem anderen seinen politischen Willen aufzuzwingen und um Macht über den anderen. Leidtragend ist immer die Zivilbevölkerung. Das kann und darf nicht das Maß der Dinge sein, wenn man von Frieden redet. Wie man aus der Geschichte weiß, haben Kriege in den wenigsten Fällen eine positive Veränderung herbeigeführt. Andererseits gibt es auch die Angegriffenen. Deren Recht auf Selbstverteidigung ist uneingeschränkt gültig, obwohl wir den Krieg als solches generell ablehnen. Man muss sich fragen, wie man selbst reagieren würde, wenn der Nachbar einen überfällt. Krieg muss aufhören und sollte als Lösung politischer Konflikte nie wieder in Betracht kommen.Angesichts der weiteren Aufrüstung in der Ukraine durch den Westen werden meine Zweifel immer größer, ob dieser Abnutzungskrieg irgendeinem hilft – außer den Rüstungskonzernen. In Deutschland denken wir derzeit darüber nach, wie man Arbeitsplätze, die in der Automobilindustrie verloren gehen mit neuen Arbeitsplätzen in der Rüstungsbranche aufgefangen werden können. Ich vermisse irgendwelche diplomatischen Initiativen. Eines ist klar: Frieden kann nur werden, wenn beide Seiten kompromissbereit sind. Das ist das Wesen der Diplomatie. Am Weltfriedenstag, den wir gestern begangen haben, müssen diese Gedanken unbedingt in der Politik – auch der deutschen Politik – wieder eine Rolle spielen. Olaf Schloz hat es wenigstens probiert – Friedrich Merz kennt offensichtlich nur Säbelrasseln. Fazit: Die Friedenstauben sind am Boden. Es wird Zeit, dass wir wieder daran glauben, dass wir sie wieder zum Fliegen bringen können, anstatt nur noch fatalistisch die Kriege und bewaffneten Konflikte zu bedauern. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Rafik Schami kam Anfang der 1970er Jahre aus Syrien nach Deutschland. Er floh vor politischer Verfolgung, zu einer Zeit, als Begriffe wie Willkommenskultur oder Integration noch kaum Teil der öffentlichen Debatte waren. In Heidelberg studierte er Chemie, promovierte und begann zugleich, Geschichten zu erzählen - zunächst in kleinen Literaturgruppen, später vor einem immer größeren Publikum.
Diplomatie oder Krieg? Eine Frage, die in Europa von 1945 bis 1990 keine wirkliche Frage war, weil sie stets mit Diplomatie beantwortet wurde. Erst mit der Auflösung der Blockkonfrontation kehrte der Krieg nach Europa zurück – zuerst nach Jugoslawien, später in den Kaukasus und nach Georgien und aktuell in die Ukraine und nach Palästina. Hinzu kommen die zahlreichen sogenannten Out-of-area-Einsätze europäischer Staaten und die vielen Kriege an europäischen Grenzen wie in Libyen oder Syrien. Diplomatie zieht dabei oft den Kürzeren und stößt gegenwärtig offenbar an ihre Grenzen. So zumindest scheint es. Aber ist es auch tatsächlich so? Ist Diplomatie nicht mehr das Gebot der Stunde? Oder agiert sie eher still und leise und spielt sich zwar unterhalb des Radars öffentlicher Aufmerksamkeit, aber dennoch mit Erfolg ab? Hat sich historisch etwas grundsätzlich geändert oder ist das Verhältnis aus Diplomatie und Krieg stabiler als es scheint? Es diskutieren der ehemalige Diplomat der Bundesrepublik Martin Kobler (Botschafter u. a. in Pakistan und UN-Sondergesandter in Libyen), die Politologin Linn Selle (Alfred-von-Oppenheim-Leiterin des Europa-Zentrums der DGAP) und der Militärhistoriker Stig Förster (Universität Bern) mit Moderator Georgios Chatzoudis (Gerda Henkel Stiftung). Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_chancen_und_grenzen_der_diplomatie
Diplomatie oder Krieg? Eine Frage, die in Europa von 1945 bis 1990 keine wirkliche Frage war, weil sie stets mit Diplomatie beantwortet wurde. Erst mit der Auflösung der Blockkonfrontation kehrte der Krieg nach Europa zurück – zuerst nach Jugoslawien, später in den Kaukasus und nach Georgien und aktuell in die Ukraine und nach Palästina. Hinzu kommen die zahlreichen sogenannten Out-of-area-Einsätze europäischer Staaten und die vielen Kriege an europäischen Grenzen wie in Libyen oder Syrien. Diplomatie zieht dabei oft den Kürzeren und stößt gegenwärtig offenbar an ihre Grenzen. So zumindest scheint es. Aber ist es auch tatsächlich so? Ist Diplomatie nicht mehr das Gebot der Stunde? Oder agiert sie eher still und leise und spielt sich zwar unterhalb des Radars öffentlicher Aufmerksamkeit, aber dennoch mit Erfolg ab? Hat sich historisch etwas grundsätzlich geändert oder ist das Verhältnis aus Diplomatie und Krieg stabiler als es scheint? Es diskutieren der ehemalige Diplomat der Bundesrepublik Martin Kobler (Botschafter u. a. in Pakistan und UN-Sondergesandter in Libyen), die Politologin Linn Selle (Alfred-von-Oppenheim-Leiterin des Europa-Zentrums der DGAP) und der Militärhistoriker Stig Förster (Universität Bern) mit Moderator Georgios Chatzoudis (Gerda Henkel Stiftung). Eine Diskussion beim Salon Sophie Charlotte in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (17.01.2026) Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2026_chancen_und_grenzen_der_diplomatie
COMMENTAIRE DE L'ÉVANGILE DU JOURLc 4, 16-30En ce temps-là, Jésus vint à Nazareth, où il avait été élevé. Selon son habitude, il entra dans la synagogue le jour du sabbat, et il se leva pour faire la lecture. On lui remit le livre du prophète Isaïe. Il ouvrit le livre et trouva le passage où il est écrit : L'Esprit du Seigneur est sur moi parce que le Seigneur m'a consacré par l'onction. Il m'a envoyé porter la Bonne Nouvelle aux pauvres, annoncer aux captifs leur libération, et aux aveugles qu'ils retrouveront la vue, remettre en liberté les opprimés, annoncer une année favorable accordée par le Seigneur. Jésus referma le livre, le rendit au servant et s'assit. Tous, dans la synagogue, avaient les yeux fixés sur lui. Alors il se mit à leur dire : « Aujourd'hui s'accomplit ce passage de l'Écriture que vous venez d'entendre » Tous lui rendaient témoignage et s'étonnaient des paroles de grâce qui sortaient de sa bouche. Ils se disaient : « N'est-ce pas là le fils de Joseph ? » Mais il leur dit : « Sûrement vous allez me citer le dicton : “Médecin, guéris-toi toi-même”, et me dire : “Nous avons appris tout ce qui s'est passé à Capharnaüm : fais donc de même ici dans ton lieu d'origine !” » Puis il ajouta : « Amen, je vous le dis : aucun prophète ne trouve un accueil favorable dans son pays. En vérité, je vous le dis : Au temps du prophète Élie, lorsque pendant trois ans et demi le ciel retint la pluie, et qu'une grande famine se produisit sur toute la terre, il y avait beaucoup de veuves en Israël ; pourtant Élie ne fut envoyé vers aucune d'entre elles, mais bien dans la ville de Sarepta, au pays de Sidon, chez une veuve étrangère. Au temps du prophète Élisée, il y avait beaucoup de lépreux en Israël ; et aucun d'eux n'a été purifié, mais bien Naaman le Syrien. » À ces mots, dans la synagogue, tous devinrent furieux. Ils se levèrent, poussèrent Jésus hors de la ville, et le menèrent jusqu'à un escarpement de la colline où leur ville est construite, pour le précipiter en bas. Mais lui, passant au milieu d'eux, allait son chemin.
Voici l'Évangile du lundi 31 août 2026 :« Il m'a envoyé porter la Bonne Nouvelle aux pauvres. Aucun prophète ne trouve un accueil favorable dans son pays » (Lc 4, 16-30)En ce temps-là, Jésus vint à Nazareth, où il avait été élevé. Selon son habitude, il entra dans la synagogue le jour du sabbat, et il se leva pour faire la lecture. On lui remit le livre du prophète Isaïe. Il ouvrit le livre et trouva le passage où il est écrit : L'Esprit du Seigneur est sur moi parce que le Seigneur m'a consacré par l'onction. Il m'a envoyé porter la Bonne Nouvelle aux pauvres, annoncer aux captifs leur libération, et aux aveugles qu'ils retrouveront la vue, remettre en liberté les opprimés, annoncer une année favorable accordée par le Seigneur. Jésus referma le livre, le rendit au servant et s'assit. Tous, dans la synagogue, avaient les yeux fixés sur lui. Alors il se mit à leur dire : « Aujourd'hui s'accomplit ce passage de l'Écriture que vous venez d'entendre » Tous lui rendaient témoignage et s'étonnaient des paroles de grâce qui sortaient de sa bouche. Ils se disaient : « N'est-ce pas là le fils de Joseph ? » Mais il leur dit : « Sûrement vous allez me citer le dicton : “Médecin, guéris-toi toi-même”, et me dire : “Nous avons appris tout ce qui s'est passé à Capharnaüm : fais donc de même ici dans ton lieu d'origine !” » Puis il ajouta : « Amen, je vous le dis : aucun prophète ne trouve un accueil favorable dans son pays. En vérité, je vous le dis : Au temps du prophète Élie, lorsque pendant trois ans et demi le ciel retint la pluie, et qu'une grande famine se produisit sur toute la terre, il y avait beaucoup de veuves en Israël ; pourtant Élie ne fut envoyé vers aucune d'entre elles, mais bien dans la ville de Sarepta, au pays de Sidon, chez une veuve étrangère. Au temps du prophète Élisée, il y avait beaucoup de lépreux en Israël ; et aucun d'eux n'a été purifié, mais bien Naaman le Syrien. » À ces mots, dans la synagogue, tous devinrent furieux. Ils se levèrent, poussèrent Jésus hors de la ville, et le menèrent jusqu'à un escarpement de la colline où leur ville est construite, pour le précipiter en bas. Mais lui, passant au milieu d'eux, allait son chemin. Cet enregistrement est proposé bénévolement pour répandre la Parole de Dieu
Ref.: Dr. Matthias Kopp, Theologe, Archäologe und Journalist Matthias Kopp ist bekannt als Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz. Nur wenige wissen, dass er nicht nur Theologe und Journalist, sondern auch Archäologe ist. Seine Leidenschaft gilt dabei dem Nahen Osten, ganz besonders dem Irak. Dort, im historischen Mesopotamien, liegen nicht nur die Wiege der menschlichen Zivilisation, sondern auch biblische Landschaften wie die Heimat Abrahams, das Babylonische Reich und die Ninive-Ebene. Sogar der paradiesische Garten Eden wird im Zweistromland verortet. Dass nun die uralten christlichen Gemeinschaften im Irak und dem benachbarten Syrien vor ihrem Ende stehen, erfüllt Kopp mit großer Sorge: "Wenn es nicht zu einer politischen Wende im Land kommt und stattdessen radikalisierende Weltbilder weiter zunehmen, droht das Christentum zu erlöschen." In der Lebenshilfe schildert der Autor von "Iraks christliches Erbe" die aktuelle politische Lage im Zweistromland, das Erstarken des radikalen Islam und die Diplomatie des Heiligen Stuhls in der Region. Außerdem geht es natürlich um das reiche Vermächtnis der Christen im Irak und ihren verzweifelten Kampf ums Überleben.
Bundesrat Albert Rösti zu Massnahmen nach Hitzesommer, kurdische Militärallianz SDF in Syrien löst sich auf, SRF-Dokumentarserie «Der Engelmacher»
durée : 00:14:58 - Les journaux de France Culture - Depuis l'éviction du président et dictateur syrien Bachar el Assad, les nouvelles autorités à Damas cherchent par tous les moyens à réunifier le pays morcelé par la guerre civile. Or, hier, on a appris la dissolution des Forces Démocratiques Syriennes. - équipe : La Rédaction de France Culture, Thomas Cluzel, Aloïs Guérin Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
durée : 00:14:58 - Journal de 12h30 - Depuis l'éviction du président et dictateur syrien Bachar el Assad, les nouvelles autorités à Damas cherchent par tous les moyens à réunifier le pays morcelé par la guerre civile. Or, hier, on a appris la dissolution des Forces Démocratiques Syriennes. - équipe : La Rédaction de France Culture, Thomas Cluzel, Aloïs Guérin Vous aimez ce podcast ? Pour écouter tous les épisodes sans limite, rendez-vous sur Radio France
Denjenigen eine Stimme geben, die sonst kaum gehört werden, Flüchtlingen vor allem und Menschen mit Migrationshintergrund – das ist Kara Ehlerts Mission. Bevor sie als Referentin für Flucht, Migration und Integration zum Diözesancaritasverband Münster kam, hat sie selbst jahrelang Flüchtlingsarbeit gemacht. Sie war auf der Insel Lesbos, an der EU-Außengrenze in Serbien, in den kurdischen Autonomiegebieten im Nordirak und in Syrien. Dass der politische Kurs und der Ton gegenüber Geflüchteten und Migranten in Deutschland in den letzten Jahren immer härter und schärfer geworden sind, macht sie wütend; sie setzt dagegen auf Aufklärung und Begegnung. All das bringt sie auch als Slam-Poetin auf die Bühne. In der neuen Folge von Himmelklar erzählt sie außerdem, wie ihr erster Einsatz in einem Flüchtlingscamp ihr geholfen hat, ihre Magersucht zu überwinden. Im Gespräch mit Hilde Regeniter
Das kurdisch geführte Militärbündnis der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) wird Teil der syrischen Armee – nicht freiwillig. Ein geeintes Land entsteht so nicht. Welche Rolle die USA dabei spielen und was Syrien braucht, um zusammenzuwachsen. **********In dieser Folge mit: Moderation: Nik Potthoff Gesprächspartner: Paul Jens, ARD-Korrespondent in Kairo**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Es gibt immer mehr Cyber-Angriffe auf deutsche Unternehmen. Die Spur führt häufig zu ausländischen Geheimdiensten. │ Die russisch-ukrainischen Angriffe gehen nach dem Moskau-Besuch von CIA-Chef Ratcliffe weiter. │ In Syrien hat das kurdisch geführte SDF-Militärbündnis seine Auflösung bekanntgegeben und die USA streichen das Land von der Terrorliste. │ Israel räumt ein Ausbildungszentrum des UN-Palästinenserhilfswerks.
Die kurdisch geführten Demokratischen Kräfte Syriens, SDF, wollen sich in die syrische Armee eingliedern. Nahost-Expertin Kristin Helberg spricht von einem Schritt mit großer Symbolik.
Osius, Anna www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Die USA streichen Syrien von der Liste staatlicher Terror-Unterstützer. Das Land war seit 1979 auf dieser Liste. Mit der Streichung einher geht die Aufhebung weiterer Sanktionen gegen Syrien. Damit dürfte es für internationale Unternehmen und Banken einfacher werden, mit Syrien zu geschäften. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:15) Nachrichtenübersicht (05:17) Syrien ohne Sanktionen: Folgt nun der wirtschaftliche Aufschwung? (12:44) Sachsen-Anhalt: Sie lieben ihren «Uli» von der AfD (19:38) Bergsturz von Bondo: So lief der Prozess um die Verwantwortung (23:01) Straffällige Asylbewerber sollen Schweiz schneller verlassen (26:03) Rüstungskäufe für Armee: Finanzkommission will Mischfinanzierung (30:24 Soziale Medien: Nutzung bei Älteren steigt, bei Jungen stabil (34:58) Jugendlichen nutzen regelmässig KI für die Schule – ohne Aufsicht
Israel: Zwischen Krieg, Wahlen und neuen Spannungen Wie ist die aktuelle Lage in Israel und im Nahen Osten? Ariel Winkler berichtet aus Haifa über die Situation im Gazastreifen, die geforderte Entwaffnung der Hamas und die Spannungen an Israels weiteren Fronten. Auch der Libanon und die Hisbollah, die wachsende Rolle der Türkei in Syrien sowie die Entwicklungen rund um den Iran stehen im Fokus. Gleichzeitig blickt Israel auf bevorstehende Wahlen, die das Land vor grosse innenpolitische Herausforderungen stellen. Ariel Winkler gibt einen persönlichen Einblick in die aktuelle Situation und nennt konkrete Gebetsanliegen für Israel und seine Bevölkerung. Shalom aus Haifa! HAT IHNEN DER PODCAST GEFALLEN?
Militärisch gilt der "Islamische Staat" als besiegt, doch sein Erbe beschäftigt Syrien immer noch. Während die Ideologie der Dschihadisten weiterlebt, versuchen Frauen und Kinder aus alten IS-Gebieten, neu Fuß zu fassen – und stoßen auf Misstrauen. Bachmann, Anna-Theresa www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Heute unter anderem mit weiteren Stimmen zum Ausschluss der russischen Oppositionspartei Jabloko von der anstehenden Parlamentswahl. Doch zunächst blicken wir nach Syrien. Es geht um das Urteil gegen den früheren Machthaber Baschar al-Assad. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Damit die Stadt Zürich vor Hochwasser geschützt ist, hat der Kanton einen Entlastungsstollen gebohrt, der im Notfall Wasser von der Sihl direkt in den Zürichsee leiten würde. Ein Projekt, das Versicherungsvertreter loben, weil möglichen Schäden vorgebeugt wird. Ausserdem: Obwohl es im Weltall eigentlich genügend Platz für alle hat, die dort aktiv sein wollen, ringen mehrere Staaten um die Vorherrschaft. In den letzten Jahren wurde insbesondere China zur Konkurrenz für die bisher klar führende Weltraummacht USA. Am Dienstag hat ein Gericht in Syrien den ehemaligen Machthaber Baschir al Assad zum Tod verurteilt. Assad hält sich in Russland auf, einem Land, das ihn im Krieg unterstützte. Warum auch die neuen syrischen Machthaber mit Russland zusammenarbeiten, erklärt Syrienexpertin Bente Scheller.
In Russland wird Massenmörder Josef Stalin wieder zum starken Staatsführer verklärt. Deutschland scheitert an der Klimakrise. Und in Syrien stellt sich nach historischen Urteilen die Frage der Aufarbeitung. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Stalinismus im heutigen Russland: Wie Putin einen Massenmörder rehabilitiert Kompetenzwirrwarr und Überforderung: Die Politik scheitert im Kampf gegen den Hitzeschock Urteil live im Staatsfernsehen verlesen: Syriens Ex-Diktator Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Starkes Erdbeben in Kolumbien, Früherer Präsident von Syrien zum Tod verurteilt, Hitze trocknet Auen am Rhein aus, Seltenes Ereignis: Sonnenfinsternis, Das Wetter
Völkerstrafrecht verständlich erklärt – Von den Nürnberger Prozessen bis Gaza und der Ukraine | Gast: Prof. Dr. Stefanie BockWas genau ist eigentlich Völkerstrafrecht? Warum gelten die Nürnberger Prozesse als seine Geburtsstunde? Worin unterscheiden sich der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) und der Internationale Gerichtshof (IGH)? Und warum stehen Verfahren rund um Russland, die Ukraine oder Gaza derzeit so stark im Fokus?In dieser Gastfolge spricht Sebastian Baur mit Prof. Dr. Stefanie Bock, Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Rechtsvergleichung und zugleich Hostin des Podcasts recht:zeitig. Gemeinsam ordnen sie die historischen Grundlagen des Völkerstrafrechts ein, erklären die Arbeitsweise des Internationalen Strafgerichtshofs und beleuchten die vier Kernverbrechen des Völkerstrafrechts.Anhand aktueller Beispiele – vom Haftbefehl gegen Wladimir Putin über das Verfahren gegen Benjamin Netanjahu bis zur juristischen Einordnung der Ereignisse in Gaza – wird deutlich, vor welchen rechtlichen und politischen Herausforderungen das internationale Strafrecht heute steht.Außerdem geht es um das deutsche Völkerstrafgesetzbuch, das Weltrechtsprinzip, die Bedeutung der Verfahren vor deutschen Gerichten sowie um die grundsätzliche Frage, welche Rolle Strafrecht in internationalen Konflikten überhaupt spielen kann.Themen dieser Folge:Die Entstehung des modernen VölkerstrafrechtsDie Nürnberger Prozesse und ihre BedeutungInternationaler Strafgerichtshof (IStGH) und Internationaler Gerichtshof (IGH)Aufbau und Zuständigkeit des IStGHDas KomplementaritätsprinzipDie vier Kernverbrechen des VölkerstrafrechtsVölkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und AggressionTäterverantwortung und OrganisationsherrschaftDas deutsche Völkerstrafgesetzbuch und das WeltrechtsprinzipVerfahren zu Syrien vor deutschen GerichtenDer Haftbefehl gegen Wladimir PutinGaza, Genozidvorwürfe und die Zuständigkeiten von IGH und IStGHAktuelle Herausforderungen des internationalen StrafrechtsWarum Völkerstrafrecht auch für Jurastudierende spannend istViel Spaß beim Hören!Support the show
Am Samstagabend raste Abdul Ballout mit einem Van gezielt in eine Menschenmenge im Berliner Tiergarten, einige seiner Opfer besuchten gerade den Christopher Street Day. Er tötete eine Frau aus Polen und verletzte mehr als 30 Menschen, manche von ihnen schwer. Im Mai 2025 soll Ballout in den Libanon gereist sein, wie die Generalstaatsanwaltschaft in Berlin mitteilte. Von dort, heißt es, wollte er weiter nach Syrien, um sich dem »Islamischen Staat« anzuschließen. Weit kam er nicht, bereits Ende Juli soll er von den libanesischen Behörden festgenommen und zu drei Monaten Haft verurteilt worden sein. Im vergangenen Januar stufte ihn das Berliner Landeskriminalamt als Gefährder ein, als jemanden, dem Anschläge zuzutrauen sind. Schon 2025 hatte der IS in Syrien kaum noch etwas gemein mit der Terrormacht ein Jahrzehnt zuvor. Was ist der IS heute? Warum ist er mittlerweile mehr eine Marke als eine klassische Terrororganisation? Host Juan Moreno spricht mit SPIEGEL-Auslandsreporter Christoph Reuter, Autor von »Die schwarze Macht«. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
US-Militär greift erneut Ziele im Iran an / Deutsche Bahn macht erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn / Kritik an staatlich finanzierter Strasser-Geburtstagsfeier / Closing the Gap verfehlt weiter fast alle Ziele / eSafety-Kommission verklagt Telegram wegen extremistischer Inhalte / ACMA verklagt Optus wegen Verstößen beim Notrufdienst / Australiens Inflation sinkt stärker als erwartet / Australier wegen Mordvorwurf in Syrien vor Gericht / Polizistin in Adelaide bei Messerangriff schwer verletzt / Waldbrände in Europa fordern weitere Todesopfer
Ein Jahr nach dem Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad gelten mehr als 160.000 Menschen als vermisst. Bisher geheime Fotos und Dokumente werfen ein neues Licht darauf, wie Mitglieder des Assad-Regimes systematisch gefoltert und getötet haben sollen, unter anderem im syrischen Militärkrankenhaus Harasta. Die Daten stammen unter anderem von einer bisher geheimen Festplatte, die aus Syrien geschmuggelt und dem NDR zugespielt worden ist. In dieser 11KM-Folge nimmt uns NDR Investigativ-Journalist Amir Musawy vom internationalen Rechercheprojekt „Damascus Dossier“ mit auf die Spur dieser Festplatte. Es geht um eine geheime siebte Etage und um das Ausmaß von Assads Tötungsmaschinerie. Der NDR hat die Daten mit dem ICIJ und mit internationalen Medienpartnern geteilt. An dem Projekt beteiligt sind neben NDR, WDR und SZ, Daraj Media (Libanon), ARIJ (Syrien), Le Monde (Frankreich), Washington Post (USA), Yle (Finnland), SVT (Schweden), Times of London (Großbritannien), El Pais (Spanien), CBC (Kanada).Diese Folge ist ein 11KM Classic und lief zum ersten Mal am 04.12.2025.Mehr Hintergründe und Infos zum Rechercheprojekt “Damascus Dossier” unter Federführung des NDR hier: https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/syrien-assad-verbrechen-damascus-dossier-102.htmlHier geht es zum Panorama-Film "Das Damascus Dossier - Anatomie eines Verbrechens": https://1.ard.de/Panorama_Damascus_Dossier In dieser früheren 11KM-Folge geht es um das Gefühl, nicht willkommen zu sein und die hitzige Debatte in der deutschen Politik, in der Betroffene kaum zu Wort kommen: „Syrer in Deutschland: Nicht mehr willkommen?“: https://1.ard.de/11KM_Syrer_in_Deutschland An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Marc Hoffmann Mitarbeit: Lisa Hentschel Host: Elena Kuch Produktion: Fabian Zweck, Christiane Gerheuser-Kamp, Christine Frey und Alexander Gerhardt Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Syrien will die Aussenpolitik neu ausrichten. Das Land befindet sich seit Jahrzehnten im Krieg mit Israel – nun wird aktiv an einer Sicherheitsvereinbarung zwischen den beiden Ländern gearbeitet. Nahost-Expertin Monika Bolliger ordnet ein. · Wer nach Venedig will, muss Eintritt bezahlen. Dieses Jahr hat Venedig damit so viel Geld verdient wie noch nie – insgesamt 5 Millionen Euro. Ist das der erhoffte Effekt? Italien-Korrespondent Franco Battel erklärt. · In Polen ist die langjährige Regierungspartei PiS auseinandergebrochen - wegen einem Richtungsstreit zwischen dem Parteichef und dem ehemaligen Ministerpräsidenten. Worum bedeutet das für Polens Politik? Der freie Journalist in Polen, Jan Opielka, analysiert. · Der deutsche Autobauer Porsche baut weitere 5'000 Stellen ab bis 2035. Zusätzlich zu ca. 4'000, die bereits beschlossen waren. In den letzten Jahren gings für den Konzern steil bergab. Was lief schief? Birgit Priemer, Chefredaktorin der Automobil-Zeitschrift «auto motor und sport», ordnet ein.
In Deutschland herrschen nach dem Anschlag beim Christopher Street Day vielerorts Trauer, aber auch Wut. Die Polizei hat den mutmasslichen Täter erschossen – und nun richtet sich der Fokus auf die Behörden. Wie ist es möglich, dass ein offenbar bekannter Islamist so ein Attentat verübt? Weitere Themen: ⦁ Die Situation rund um den Waldbrand bei Bordeaux bleibt angespannt. Das Feuer wütet weiterhin nur rund 15 Kilometer von der französischen Grossstadt entfernt. Wie die Evakuierung von bis zu 200'000 Menschen funktioniert, schildert unsere Korrespondentin vor Ort. ⦁ Und: Der Interimspräsident von Syrien, Ahmed al-Scharaa, will die Aussenpolitik seines Landes neu ausrichten. Syrien verhandle derzeit über ein Sicherheitsabkommen mit Israel, um Konflikte zu vermeiden. Al-Scharaa will auch die Präsenz russischer Truppen verringern - weil Syrien kein Schauplatz mehr sein wolle für regionale Stellvertreterkriege.
Vor einer Bäckerei mitten in Rakka stehen die Menschen Schlange und wettern über die neue Regierung Syriens. Am Anfang dachten sie noch, alles werde besser. Doch die Hoffnung wurde schnell enttäuscht. Der Grund für ihre Wut: die rasant gestiegenen Preise. Seitdem die Regierung um Ahmed al-Sharaa die Macht übernommen hat, verschlingen die Kosten für Strom, Benzin und Brot mehr als ein durchschnittliches Monatseinkommen in Rakka. Die Not ist gar so gross, dass sich nicht wenige Menschen die IS-Herrschaft zurückwünschen. Host: Nadine Landert Gast: Rewert Hoffer, Nahostkorrespondent Redaktion: Marlen Oehler Die Reportage von Rewert findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/syrien-wegen-der-wirtschaftskrise-waechst- in-rakka-die-sehnsucht-nach-dem-is-ld.10007702). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Am Samstagabend beim Christopher Street Day in Berlin fährt ein Auto in die Menschenmenge. Eine Frau stirbt, 16 weitere werden verletzt, drei schweben in Lebensgefahr. Ein junger Mann wird zur Fahndung ausgeschrieben – radikalisiert, bereit. Im Teamwagen auf dem Weg zum Hotel in Tokio spricht Thilo mit Martin Lautwein über das, was passiert ist: über den Täter und seine Verbindung zum Islamischen Staat, über die Psychologie des Traumas für Menschen, die dabei waren, und über die Radikalisierung in sozialen Medien, die längst nicht nur Islamisten betrifft. Aber vor allem über Solidarität – konkret, jetzt, nicht in einer Woche. Wie geht ihr damit um? Schreibt in die Kommentare, wie ihr das Wochenende erlebt habt. FAKTENCHECK Diese Episode enthält mehrere überprüfbare Faktenbehauptungen zu den Auswirkungen des Anschlags und der Rolle des Islamischen Staates. Der Faktencheck fokussiert auf Zahlenangaben, historische Bezüge und organisatorische Informationen. Anzahl Verletzte und Todesfälle ✅ Das Transkript nennt „mindestens 16 Verletzte" und eine Tote – Martin präzisiert später: drei davon seien „in Lebensgefahr", acht „schwer verletzt", fünf „leicht verletzt". Die Berliner Polizei und die Feuerwehr bestätigten bereits am Sonntagmorgen genau diese Zahlen, weshalb keine Korrektur erforderlich ist. Abdul B., Alter und Herkunft ✅ Das Transkript identifiziert den Tatverdächtigen als „Abdul B.", „21-jähriger deutscher Staatsbürger mit libanesischen Wurzeln". Die Polizeimitteilung und alle Qualitätsmedien (Tagesspiegel, taz, Berliner Zeitung) bestätigen die Identität, das Alter und die Staatsbürgerschaft. Libanesische Wurzeln sind ebenfalls dokumentiert. Verhaftung im Libanon und Syrien-Versuch ✅ Martin sagt: Der Tatverdächtige „wurde im Libanon festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert, als er sich von dort nach Syrien wollte, sich dem IS anzuschließen." Das Rechercheergebnis: Ende 2025 wurde Abdul B. bei der Rückkehr aus dem Libanon am Flughafen BER festgenommen; er hatte nach Syrien ausreisen wollen, um sich dem IS anzuschließen. Kern richtig, Timing im Transkript minimal ungenau („Monate lang wird man das nicht geplant haben" — es war eher wenige Wochen davor), aber nicht faktisch falsch. Charlie Hebdo und Bataclan als komplexe Anschläge ✅ Martin nennt die Anschläge „in den 2015er, 2016er, 2017er Jahren". Tatsächlich fanden beide Anschläge 2015 statt: Charlie Hebdo am 7. Januar 2015, Bataclan am 13. November 2015. Die Aussage ist zeitlich imprecise, bezieht sich aber korrekt auf zwei zentrale IS-gesteuerte Terroranschläge in Frankreich. Islamischer Staat aktiv in Irak, Syrien, Somalia und Sahel-Zone ✅ Martin sagt: „Der Islamische Staat ist immer noch als Terrororganisation aktiv. Nicht nur im Irak und in Syrien, sondern vor allen Dingen auch auf dem afrikanischen Kontinent. Wir beobachten das gerade in Somalia, wir beobachten das aber auch in der Sahel-Zone." Multiple aktuelle Quellen (2024–2025) bestätigen: Der IS ist tatsächlich in Somalia, der Sahel-Zone (Mali, Burkina Faso, Niger), dem Lake Chad Basin sowie in Afghanistan präsent und operiert als dezentrales Netzwerk. Die Aussage ist korrekt. Zusammenfassung:
Die US-Armee setzt ihre Angriffe auf Ziele im Iran offenbar fort. Die Führung in Teheran meldete neue Attacken auf der Insel Qeschm. Die Insel ist die größte im Persischen Golf, auf ihr leben etwa 150.000 Menschen. Meldungen über Opfer oder größere Schäden liegen bislang nicht vor. Von Seiten der USA gibt es noch keine Stellungnahme. Erst in der vergangenen Nacht hatten die amerikanischen Streitkräfte 140 militärische Ziele im Iran angegriffen. Sie reagierten damit nach eigener Darstellung darauf, dass die iranische Revolutionsgarde ein Handelsschiff gewaltsam an der Durchfahrt der Straße von Hormus gehindert hat. Nach den amerikanischen Angriffen in der Nacht attackierte der Iran mehrere Staaten - unter anderem Bahrain und Katar, wo die Amerikaner Militärbasen unterhalten.
Das Assad-Regime machte Syrien zum größten Exporteuer von Captagon: eine Partydroge, die viel in den Golfstaaten konsumiert wird. Die neue Führung beschlagnahmt Millionen Pillen, hilft Abhängigen aber kaum und toleriert ein Alkoholverbot in Damaskus. Anna-Theresa Bachmann, Rahaf Aldoughli, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Der schwarze Transporter kommt den Bundespolizisten verdächtig vor. Der Fahrer rast nahe der österreichischen Grenze auf der Autobahn in Richtung München davon. An einer Ausfahrt trägt es den Van aus der Kurve. Sieben Menschen aus Syrien und der Türkei sind tot. Holger Schmidt und Thomas Fischer diskutieren über einen krassen Fall von Schleuserkriminalität aus dem Jahr 2023.
Diesmal: Nixon und Nizza, Jobs in den Erneuerbaren, gegrillte Gehirne und Hitze, Freibad, Rente, das AfD-Gutachten, deutsch-polnische Freundschaft, Sham Jaff zu Syrien, der Dopamin-Trick und Maskendeals. Mit einem Faktencheck von Nándor Hulverscheidt und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
Was in Nahost geschieht, hat stets unmittelbare Auswirkungen auch auf die europäische Nachbarschaft. Wir spüren das an unseren Tankstellen, wir haben das bei der Migration aus Syrien erlebt.Karim El-Gawhary spricht über Kairo, Gaza und Teheran und versucht, die Lage im Nahen Osten einzuordnen. Aufgezeichnet bei der FALTER Arena vom 18.06.2026 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
The return of 32 women and children from Syria, who are linked to the self-proclaimed Islamic State group, has prompted concerns around community safety and discussions around mandatory Countering Violent Extremism (CVE) activities for at-risk individuals. - Die Rückkehr von 32 Frauen und Kindern aus Syrien, die der selbsternannten Gruppe des Islamischen Staates angehören, hat in der Gemeinschaft Sicherheitsbedenken und Diskussionen über verpflichtende Aktivitäten zur Bekämpfung des gewalttätigen Extremismus (Countering Violent Extremisms, CVE) für gefährdete Personen ausgelöst.
Avec Olivier Jaune