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Chernyavska, Tetyana www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Die aktuelle Lage und die Folgen des Krieges über die Ukraine hinaus. – Der Ukraine ist auf dem Schlachtfeld gerade ein empfindlicher Schlag gegen Russland gelungen, während aus Kiew neue russische Raketenangriffe gemeldet werden. Wie ist der aktuelle Kriegsverlauf einzuschätzen? – Im Frühjahr sah es so aus, als sei die Ukraine etwas im Vorteil, vor allem dank eines Vorsprungs in der Drohnentechnologie. Was hat sich seitdem geändert? Und wie wirkt sich der Iran-Krieg auf die Situation in der Ukraine aus? – Als Folge ukrainischer Drohnenangriffe auf russische Raffinerien und Lagerhäuser großer Einzelhändler spüren inzwischen auch viele Russen den Krieg. Wie steht es um die russische Wirtschaft? Und wie lange kann Russland diesen Krieg noch durchhalten? – Der Ukraine steht ein weiterer harter Winter bevor. Was ist jetzt die größte Gefahr für das Land? Könnte sich die militärische Lage erheblich verschlechtern? Und gibt es eine realistische Chance, dass der Krieg in absehbarer Zeit endet? – Die Ukraine und Russland blockieren gegenseitig ihre Getreideausfuhren über das Schwarze Meer. Was heißt das für den Weltmarkt? – Die EU hat gerade ihre Russland-Sanktionen verlängert, aber auf Druck Frankreichs und Luxemburgs zwei Oligarchen von der Sanktionsliste gestrichen. Hat die EU damit nicht ein Signal gesandt, dass sie erpressbar ist? – Schließlich noch ein Blick nach Berlin: Die Regierungskoalition hat sich nach einigem Hin und Her über erste Sparmaßnahmen für die Pflegeversicherung geeinigt. Worum geht es hier insgesamt? Was ist von der ursprünglichen Forderung der SPD zu halten, den Eigenanteil an den Pflegekosten für Heimbewohner stärker zu deckeln? Und wird sich die Koalition nach der Pflege nun auch bei der Rente und anderen Reformen zügig einigen?
Bundesverteidigungsminister Pistorius kommt heute nach Bremen. Der Militärstandort Bremen und Bremerhaven wird weiter ausgebaut. │ Russland hat seine Angriffe auf die Ukraine verstärkt, auch auf die Hauptstadt Kiew. │ Die Ukraine und die Beziehungen zu Russland werden heute auch Thema beim Besuch von Bundesaußenminister Wadephul in der slowakischen Hauptstadt Bratislava sein. │ Bundeswehr und Rüstungsindustrie wollen zusammen einen besseren Schutz von Militärgerät im Weltraum vorantreiben. │ Im Jemen gehen die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der islamistischen Huthi-Miliz weiter.
Die Ukraine setzt Kampfroboter an der Front ein. Die Kriegsführung könnte sich dadurch stark verändern. │ Keine Patriots in Sicht - wie können die Unterstützerländer zur Raketen-Lieferung bewegt werden? │Red Storm Charlie in Hamburg - Bundeswehr, zivile Organisationen und Politik sind zufrieden mit der Übung.
Die Ukraine hat, will man ukrainischen Quellen glauben, demographisch gesehen den Punkt überschritten, ab dem ihre Bevölkerung ausstirbt – und zwar unwiederbringlich. Wozu beschleunigen selbsternannte Patrioten des Landes diesen Vorgang auch noch? Von Marina Achmedowa
Gorgis, Elena www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Der Krieg gegen die Ukraine fordert immer mehr Tote, vor allem die ukrainische Zivilbevölkerung leidet brutal. In einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats sollte der Ukraine der Rücken gestärkt werden. Die Unterstützung mancher Länder ist bestenfalls halbherzig, sagt unser Beobachter vor Ort. Weitere Themen: · Der UN-Sicherheitsrat hat sich in einer Sondersitzung in New York mit der Ukraine befasst. 51 Länder sagten, die Ukraine müsse stärker unterstützt werden, darunter auch die Schweiz. Allerdings schlossen sich fast drei Viertel der Mitgliedsländer dem Appell nicht an. · Auch in New York ist der Schweizer Aussenminister Ignazio Cassis. Wie interpretiert er die Uneinigkeit des UN-Sicherheitsrates im Hinblick auf die Ukraine? Wir haben ihn gefragt. · Wenige Tage nachdem US-Präsident Donald Trump mehrere Medienhäuser aus dem Weissen Haus verbannt hat, hat ein Richter den Entscheid nun gekippt. Die Journalistinnen und Journalisten von CNN, MS NOW und Politico müssten wieder zugelassen werden. Das Verbot verstosse sehr wahrscheinlich gegen die Verfassung, lautet die Begründung. · Der chinesische Präsident Xi Jinping ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in die USA gereist. Es ist sein erster Staatsbesuch in den USA seit über zehn Jahren. Geplant sind Gespräche zwischen den beiden Präsidenten im Weissen Haus. Bei dem Gipfeltreffen sollen etwa Handels- und Wirtschaftsfragen besprochen werden. · In Australien hat eine KI des US-Unternehmens OpenAI eine Regierungswebseite gehackt. Es handelt sich um ein Statistikportal des staatlichen Krankenversicherungssystems. Personenbezogene Daten seien wohl keine abgegriffen worden, sagte der australische Regierungschef Anthony Albanese.
#DTalk #DNEWS24 #NicoLange Wie moderne Drohnenabwehr, autonome Systeme und innovative Rüstungs‑Start-ups den Krieg verändern. Im neuen DTalk analysiert Militärexperte Nico Lange, wie die Ukraine mit Abfangdrohnen gegen russische Geran‑Drohnen, autonomen Roboterfahrzeugen im Donbass und einer rasant wachsenden Verteidigungsindustrie militärische Überlegenheit neu definiert. Die Entwicklungen zeigen, warum die ukrainische Drohnenabwehr und die Technologien der ukrainischen Rüstungsindustrie inzwischen weltweit Beachtung finden — und was westliche Staaten daraus lernen können.Die Ukraine hat im Verlauf des Krieges eine bemerkenswerte Transformation durchlaufen: Aus einem angegriffenen Staat ist ein Zentrum für moderne Drohnentechnologie und innovative Verteidigungssysteme geworden. Start-ups wie Grim Tech, Storkway, General Cherry und Firepoint entwickeln Abfangdrohnen gegen russische Geran‑Drohnen und ballistische Raketen, die klassische Systeme wie Patriot oder Arrow ergänzen.Parallel dazu setzen die ukrainischen Streitkräfte autonome Roboterfahrzeuge im Donbass ein, die laut dem Institute for the Study of War entscheidend zur Rückeroberung strategischer Gebiete beigetragen haben. Auch auf See zeigt sich der technologische Vorsprung: ukrainische Seedrohnen haben große Teile der russischen Schwarzmeerflotte lahmgelegt und greifen Ziele der russischen Ölindustrie bis nach St. Petersburg an.Im DTalk erklärt Militärexperte Nico Lange, warum diese ukrainische Drohnenabwehr und die neue Rüstungsindustrie der Ukraine als Blaupause für moderne Kriegsführung gelten — und weshalb westliche Staaten von der ukrainischen Innovationskraft lernen sollten.#Ukraine #Drohnenabwehr #Rüstungsindustrie #NicoLange #DTalk #ModerneKriegsführung #Drohnenkrieg #Ukrainekrieg #Innovation #Verteidigungstechnologie #Donbass #GeranDrohnen #Seedrohnen
Die Ukraine meldet Fortschritte rund um Lyman. Es handelt sich um die Operation "Vivaldi", und die Ukrainer sprechen dabei jetzt von Phase 2. Es soll gelungen sein, russische Angriffsoptionen im Norden des Donbass deutlich einzuschränken. Ex-NATO-General Erhard Bühler ordnet ein, warum selbst begrenzte Geländegewinne große operative Auswirkungen haben können. Er gibt auch ein Lagebild zu den Frontabschnitten bei Sumy, Kupjansk und Konstantiniwka und beschreibt die dramatische Situation in der abgeriegelten Stadt Oleschky.Außerdem geht es in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" um die diplomatischen Bemühungen zwischen Kiew, Moskau und Washington und die jüngsten ukrainischen Luftangriffe auf Ziele in Russland. Bühler erklärt auch, warum Drohnen die Kriegsführung weiterhin prägen, Panzer aber längst nicht ausgedient haben.Der Beginn der Folge widmet sich aber einem außergewöhnlichen Hörer-Feedback, das aus Österreich kommt und sich direkt an Erhard Bühler richtet und auf seine Zeit im Kosovo bezieht. Inhaltsverzeichnis:01:40 Hörerfeedback aus Österreich08:00 Treffen Trump und Selenskyj am Rande der UN-Generalversammlung11:45 Die aktuelle militärische Lage15:15 Lyman, Vivaldi und der Festungsgürtel20:20 Das Drama von Oleschky23:45 Die Rolle von Panzern26:30 Die Angriffe auf MoskauWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 6373737. Podcasttipp: Streitkräfte und StrategienInfo: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 24. September 2026 geplant.
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Die Ukraine meldet wieder russische Raketenangriffe auf mehrere ukrainische Städte. │ Führt Russland gezielt Krieg gegen die ukrainische Kultur? Kiew meldet gezielte Angriffe auf Bücherhallen, auch die diesjährige Herbstmesse "Buchland" ist abgesagt worden. │ Noch immer suchen Helfer nach Überlebenden in den Tümmern eines mehrstöckiges Wohnhauses, das gestern im Gazasteifen eingestürzt ist. │ Und der US-Iranische Konflikt um die Durchfahrt der Straße von Hormus entwickelt sich zunehmend auch zum Problem für die Umwelt.
Der Ukraine-Krieg hat sich in den vergangenen Monaten verändert. Beide Seiten setzen zunehmend auf Drohnen. Russland überzieht die Ukraine mit Angriffen und trifft auch immer wieder die Zivilbevölkerung. Die Ukrainer nehmen die russische Energieversorgung ins Visier. In dieser Folge schildert unser Ukraine-Korrespondent Peter Sawicki, welche Folgen die ständigen russischen Angriffe für die Menschen in der Ukraine haben. Außerdem blicken wir auf mögliche Friedensverhandlungen - und was es mit Ukrainerinnen und Ukrainern in Deutschland macht, dass russland-freundliche Parteien wie die AfD aktuell Erfolge feiern.weitere Informationen:Drohnen-Alltag in den Vororten von Kiew: Es ist die Höllehttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3477344.htmlStreitkräfte und Strategien: Bild von der Lage in der Ukraine machenhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3477482.htmlPolitologe: Weniger Unterstützung für Ukraine bedeutet mehr Flüchtlingehttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3477458.htmlPodcast-Tipp: "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlAlle Folgen von “NDR Info Thema” auch in ARD-Soundshttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:193cce6e1dd33420/Moderation: Maximilian Seib Interviews: Stefan Schlag Planung: Kersten Mügge NDR Info 2026
Russlands Präsident Putin sagt, europäische Truppen in der Ukraine bedeuteten Krieg mit Russland. Nach Macrons Ankündigung einer „Rückversicherungstruppe“ drohte er mit „legitimen Zielen“. Zugleich griff Russland Kiew erneut mit Drohnen und Raketen an.
Eine russische Drohne hat auf der Bahnstrecke Kyjiw–Warschau einen Personenzug getroffen, rund zwei Kilometer von der polnischen Grenze entfernt. Verletzt wurde niemand, der polnische Luftraum blieb unverletzt. Warschau warnt dennoch vor einer neuen Stufe der Eskalation.
Die Ukraine soll Kriegsdienstverweigerer, die in Deutschland Schutz suchen, „heranziehen“. Das sagt aktuell Johann Wadephul im Podcast „Ronzheimer“. Unter anderem sagt der Außenminister: „Wir arbeiten ja schon mit der Ukraine zusammen und wir können schon Daten zur Verfügung stellen.“ Was ein solcher Schritt für ukrainische Kriegsdienstverweigerer bedeutet, muss der Außenminister wissen, nämlich: ihrenWeiterlesen
Der bundesweite Warntag diese Woche ist Anlass, in Streitkräfte und Strategien eine zentrale Frage zu stellen: Wie gut sind wir in Deutschland auf einen Krisen- oder gar Kriegsfall vorbereitet? Anna Engelke spricht darüber mit Oberst Armin Schaus, dem Abteilungsleiter "Zivil-militärische Zusammenarbeit" im Operativen Führungskommando der Bundeswehr. Er erklärt den "Operationsplan Deutschland", der das Land auf hybride Bedrohungen, Krisen und Krieg vorbereiten soll. Dieser Plan soll "alarmieren, aber nicht alarmistisch sein". Wichtig sei, dass sich jeder Einzelne im Land gedanklich und auch ganz praktisch vorbereite nach dem Motto: "Vollkasko ist da, aber du hast Selbstbeteiligung". Peter Hornung berichtet über die Lage in der Ukraine und die im Nahen Osten. Die Ukraine leidet weiterhin unter heftigen Angriffen aus Russland – vor allem mit strahlengetriebenen, schnellen Drohnen, die immer schwerer abzufangen sind. Weil dem Land die Patriot-Abwehrraketen ausgegangen sind und es auch an Luft-Luft-Raketen mangelt, versuchen ukrainische Kampfpiloten in waghalsigen Manövern solche Angriffe abzuwehren - mit ihren Bordkanonen. Eine russische Drohne war es auch, die angeblich dem Flugzeug von Präsident Selenskyj beim Abflug von Moldaus Hauptstadt bedrohlich nahegekommen sei. Unklar allerdings bleibt, wie groß die Gefahr tatsächlich war. Die Ukraine demonstriert erneut, dass sie in der Lage ist, Ziele auch in den entferntesten Ecken des europäischen Teils von Russland zu treffen - wie diese Woche zwei Gasanlagen in der Nähe des Polarkreises, fast 3.000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Oberst Armin Schaushttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3471832.htmlBundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe / Ratgeberhttps://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Ratgeber-Checkliste/Medienpaket-Ratgeber-BBK/medienpaket-ratgeber-bbk_node.html)Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlPodcast-Tipp: NDR Talk-Format "OHA!" Reservist trifft Friedensaktivistinhttps://www.ndr.de/fernsehen/oha-120.html
Die Ukraine soll mehr deutsche Rüstungsgüter kaufen, fordert Außenminister Johann Wadephul (CDU). Denn: Die heimische Wirtschaft müsse von unserer Ukraine-Unterstützung profitieren. Allerdings hat Deutschland gar nicht alle nötigen Waffensysteme. **********In dieser Folge mit: Moderation: Jenni Gärtner, Thilo Jahn Gesprächspartner: Christian Mölling, Seniorberater beim European Policy Centre**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Zum ersten Mal veranstalten die Republikaner in den USA einen Parteitag vor den Kongresswahlen. US-Präsident Trump will in Dallas eine drohende Schlappe abwenden.│Die Ukraine und Russland melden gegenseitige Angriffe mit Toten und Verletzten. In der nordukrainischen Stadt Sumy sei ein Einkaufszentrum angegriffen worden, in Russland soll es einen Drohnenangriff auf den Küstenort Sotschi gegeben haben.│Die Bundesregierung und deutsche Sicherheitsbehörden warnen vor Spionage durch China. Es gibt Bedenken, dass Wissen oder Forschungsergebnisse aus Deutschland abließen könnten.
Nach der Abreise der US-Sondergesandten Witkoff und Kushner aus Moskau und Kiew hat Russland seine Angriffe auf die Ukraine wieder aufgenommen. │ Große Probleme vor allem für die ukrainischen Getreidebauern gibt es nach der Sperrung des Hafens von Odessa. Der Schiffsverkehr ist praktisch zum Erliegen gekommen.│ Finnland errichtet einen 200km langen Zaun zur Grenze nach Russland. │ Die USA und Iran haben wieder begonnen sich gegenseitig anzugreifen. Der Iran überlegt jetzt nicht mehr zu reagieren, sondern von sich aus zu attackieren
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wiederwasgelernt +++ Im Sommer verwandelt die Ukraine Russlands wichtigste Geldquelle in eine strategische Schwachstelle: das Ölgeschäft. Sie greift Raffinerien, Öltanker und Pumpstationen an. Der Kreml verliert wichtige Einnahmen. Selbst in Moskau wird das Benzin knapp. Dasselbe könnte die Ukraine mit russischen LNG-Lieferungen machen. 15 Flüssiggas-Tanker halten Russlands LNG-Export am Laufen. Das wichtigste Terminal im hohen Norden kommt allmählich in Reichweite ukrainischer Drohnen. Doch es gibt ein Problem: Europa. Moderation? Christian Herrmann Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Rund zwei Jahre lang kämpfte Matthew Sampson freiwillig in der ukrainischen Armee. Mittlerweile ist der Republikaner zurück in seinem Heimatland und setzt sich von dort für Kiew ein.
Sawicki, Peter www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Russland eskaliert den sogenannten hybriden Krieg. Wird Putin auch einen Angriff auf die Nato befehlen? Er könnte jedenfalls versucht sein, das Bündnis gerade jetzt zu testen. Wie wahrscheinlich ist das und worauf muss sich Europa noch gefasst machen? Darüber spricht Jan-Philipp Hein in dieser Sondersitzung nach der Sommerpause des Ostausschuss mit dem Militärexperten Gustav Gressel.Außerdem: Wie lange kann Russland seinen Terror gegen ukrainische Zivilsten aus der Luft fortsetzen? Welche humanitären Folgen haben die Attacken auf Innenstädte und Infrastruktur? Und: Was dürfen die Ukrainer von ihrem neuen Armeechef erwarten?Schon bald wird der Ostausschuss auch wieder regulär tagen.Unterstützen Sie uns einmalig oder regelmäßig hierUnseren Westküstenausschuss CITY ON THE HILL finden Sie überall, wo es Podcasts gibt.Die Website der SalonkolumnistenDer Ostausschuss der Salonkolumnisten auf TwitterDas Panel auf Twitter:Dr. Franziska DaviesProf. Jan Claas BehrendsDr. Gustav GresselGabriele WoidelkoDas Moderationsteam:Jan-Philipp HeinRichard VolkmannDavid HarnaschProducer: David HarnaschPostproduction: Chris GruberTitle track vocals: Masha (10, from Odesa)
Kellermann, Florian www.deutschlandfunk.de, Europa heute
In der Schweiz fallen Schüsse auf einem Rave, die Ukraine erleidet erneut ein Wochenende voller Angriffe, in Nepal schwindet die Hoffnung. Das ist die Lage am Montagmorgen. Hier die Artikel zum Nachlesen: Die ganze Geschichte hier: Wer tötete auf einer Technoparty? Mehr Hintergründe hier: Fehlende Patriot-Raketen sind Kyjiws größte Schwachstelle Die Sturzflut hat auch in Tibet gewütet – warum von dort so wenig bekannt ist +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Ukraine feiert 35 Jahre Unabhängigkeit. Zugleich wächst im Land die Unzufriedenheit über Korruption, Mobilisierung und ausbleibende Neuwahlen. Wie sehr ist Selenskyj unter Druck? Und: Der Zollstreit zwischen den USA und Kanada eskaliert. Stephanie Rohde
Am Montag beginnt der Prozess gegen fünf Angeklagte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung vor. Bei dem Bergsturz am Piz Cengalo sind 2017 acht Berggängerinnen und Berggänger verschüttet worden. Weitere Themen: · Der Betreiber der Unglücks-Bar «Le Constellation» in Crans-Montana, Jacques Moretti, sitzt in Untersuchungshaft. Er soll körperliche Gewalt gegen seine Frau ausgeübt haben, berichtet der Westschweizer Fernsehsender Léman Bleu. · Die Ukraine begeht heute den 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit, im Schatten des russischen Angriffskriegs. An den Feierlichkeiten in Kiew nehmen auch internationale Gäste teil, wie etwa der britische Premier Andy Burnham, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz. · Im US-Bundesstaat Nevada müssen sich zehntausende Menschen in Sicherheit bringen - wegen eines Buschfeuers - in der Nähe der Grossstadt Reno.
Bundesaußenminister Johann Wadephul kehrt mit der Absicht von seinem Ukraine-Besuch zurück, die EU-Staaten zu mehr Unterstützung für das kriegsgeplagte Land zu bewegen. Auch seinen US-Kollegen Marco Rubio will er bitten, aktiver zu werden. Kaess, Christiane www.deutschlandfunk.de, Interviews
Leupold, Dagmar www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Die Online-Plattform _Wildberries_ soll für rund zehn Prozent des gesamten russischen Einzelhandels verantwortlich sein; nicht nur im Internet. Russische Soldaten kaufen dort sogar Teile ihrer Ausrüstung. Deswegen hat das ukrainische Militär mit Drohnen zuletzt mehr als 20 Mal Lager der Firma angegriffen. Am vergangenen Wochenende etwa ging sogar das grösste Lager der Firma in Koledino südlich von Moskau in Flammen auf. Doch die Ukraine greift _Wildberries_ nicht nur an, weil Soldaten dort einkaufen, erklärt Ukraine-Korrespondent Volker Pabst in dieser Folge von «NZZ Akzent». Sie hofft auch auf eine Kettenreaktion in der russischen Wirtschaft. Gast: Volker Pabst, Korrespondent der NZZ Host: Marlen Oehler Redaktion: Sarah Ziegler Produktion: Benjamin Gysler Hier findet ihr die [jüngste Berichterstattung](https://www.nzz.ch/international/ukraine-verheerender-drohnen-krieg-gegen-wildberries-in-russland-ld.10019753) zu dem Thema. Und [hier könnt ihr lesen](https://www.nzz.ch/impressum/volker-pabst-ld.154617), was unser Gast Volker Pabst aus seinem Berichtsgebiet noch berichtet. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Im Krieg Russlands gegen die Ukraine hat der Verteidiger derzeit noch einen großen Vorteil. Die Ukraine kann auf das Satellitennetzwerk Starlink zugreifen und damit die Kommunikation auf dem Schlachtfeld auf eine neue Ebene heben. Ein Vorteil, den Russland nicht hat, da die Truppen des Kreml nicht mehr auf Starlink zugreifen können. Deswegen baut Russland ein einem eigenen System und will dafür ebenfalls Satelliten ins All schicken. Könnte die Ukraine bald also einen entscheidenden strategischen Vorteil im Krieg verlieren und was hat es mit der gefürchteten Mobilisierung russischer Soldaten im Herbst auf sich? Darüber sprechen wir mit dem Militärhistoriker Torsten Heinrich.
Die Ukraine ist zunehmend schutzlos gegen ballistische Raketen der Russen, weil Munition für die Patriot-Systeme fehlt. In den Städten werden neue schnellere Drohnen zum Problem. Und das, während im Land ein Machtkampf brodelt.
Die europäischen NATO-Staaten schaden der Ukraine mit ihren Illusionen über Siege und Wunderwaffen und müssen ihre Politik endlich an einer realistischeren Einschätzung des Kriegsverlaufes orientieren. Als einzige reale Perspektive bleibt die Diplomatie. Nach fast fünf Jahren Krieg wäre es an der Zeit, dass die europäischen NATO-Staaten aktiv das Gespräch mit Russland suchen. Von Michael vonWeiterlesen
Seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine haben sich die geopolitischen Allianzen verändert. Wer sind noch Putins Verbündete auf dem Planeten? Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema: Am 24. August ist Nationalfeiertag in der Ukraine. Russland wird wohl auch dieses Jahr mit massiven Angriffen dieses symbolische Datum bombardieren. Denn der Krieg mit der Ukraine hat für Russland die höchste Priorität, sagt Hanna Notte, Leiterin des Eurasien-Programms am James Martin Center for Nonproliferation Studies.Und weil Kriege derzeit die Weltpolitik bestimmen und alteingespielte Allianzen außer Kraft setzen, geht es in diesem Podcast darum, wer heute noch Freund und Gegner Russlands ist. Dazu durchleuchtet Notte Russlands Engagement im Nahen Osten und am afrikanischen Kontinent, analysiert innenpolitische Schwächen und präzisiert die Rolle Chinas im Spiel um die Mächtigen. Die Ukraine jedenfalls wird alle geopolitischen Veränderungen zu spüren bekommen. Und Europa könnte schon bald eine Schlüsselrolle zukommen.Unser Gast in dieser Folge: Hanna Notte leitet das Eurasia Nonproliferation Programme am James Martin Center for Nonproliferation Studies in Monterey, Kalifornien. Ihr Fachgebiet ist russische Außenpolitik, der Nahe Osten sowie Rüstungskontrolle. Notte hat in Oxford und Cambridge studiert, war während ihres Promotionsstudiums am Institut für Orientalistik an der Russischen Akademie der Wissenschaften und am Carnegie Moscow Center und hat dann bei der NGO Shaikh Group gearbeitet. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Demnächst erscheint ihr Buch „We Shall Outlast Them: Putin's Global Campaign to Defeat the West“ (W.W. Norton & Company) Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Adler, Sabine www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Schäfers, Burkhard www.deutschlandfunk.de, Dlf-Magazin
Die Ukraine hat mit ihren Vorstößen immer wieder kleine Erfolge. Wie diese Angriffe ablaufen.
„In Deutschland gibt es Parteien, die offenbar jeden Morgen Weisungen aus Moskau bekommen“ – in dieser inakzeptablen Weise mischt sich der ukrainische Botschafter aktuell in die inneren Angelegenheiten Deutschlands ein. Eigentlich müsste das Konsequenzen haben, aber für die „Diplomaten“ aus der Ukraine gelten andere Regeln: Die dürfen ihre parteiischen Unverschämtheiten ungehemmt in die Debatten werfen,Weiterlesen
Adler, Sabine www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Die Ukraine hat einen neuen Oberbefehlshaber: Mychajlo Drapatyj übernimmt die Führung der Streitkräfte. Er gilt als erfahrener Kommandeur und genießt innerhalb der ukrainischen Armee einen guten Ruf – so die Einschätzung von Ex-Nato-General Erhard Bühler. Doch warum wurde sein Vorgänger Oleksandr Syrskyj abgelöst und welche Erwartungen sind mit dem Führungswechsel verbunden? Im Gespräch mit Host Tim Deisinger erklärt Bühler, wer Drapatyj ist, welche Schwerpunkte er bei Luftverteidigung, Drohnenkrieg und Führung der Truppe setzen will und warum sich trotz des Personalwechsels an der militärischen Strategie der Ukraine voraussichtlich wenig ändern wird. Außerdem geht es um den Umgang mit Vorwürfen gegen den bisherigen Oberbefehlshaber Syrskyj, die umstrittene Rolle des früheren Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow und die Belastungen für Verantwortliche, die seit Jahren einen Krieg führen müssen.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 5. August 2026 geplant.
Der Krieg in der Ukraine verändert die Kriegsführung radikal. Während die Nato einen digitalen Drohnenwall gegen Russland hochziehen will und alle über Kamikazedrohen und Ähnliches sprechen, will die Ukraine in Zukunft humanoide Kampfroboter mit Sturmgewehren in den Kampf schicken. Klingt dystopisch und futuristisch. Wir schauen uns heute mit Peter Zellinger aus dem STANDARD Web-Resort an, was dahinterstecken könnte.
Wildberries - das ist so etwas wie das russische Amazon. Die Ukraine hat diesen Online-Händler in den letzten Tagen mehrfach angegriffen. Doch warum gerät ausgerechnet ein Unternehmen ins Visier, das für viele Russinnen und Russen zum Alltag gehört? Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, weshalb die Ukraine Wildberries nicht nur als zivilen Händler, sondern auch als Teil der russischen Kriegslogistik betrachtet. Dabei geht es um Dual-Use-Güter, Elektronikbauteile und Ausrüstung, die nach ukrainischer Darstellung für militärische Zwecke genutzt werden können. Tim Deisinger und Erhard Bühler diskutieren die heikle Frage, wo die Grenze zwischen legitimen militärischen Zielen und geschützten zivilen Einrichtungen verläuft. Außerdem geht es um die Frage, ob die die Ukraine heute stärker ist als je zuvor seit Beginn des russischen Angriffskrieges? Auslöser der Diskussion ist eine Aussage des finnischen Präsidenten Alexander Stubb. Ex-NATO-General Erhard Bühler hält diese Einschätzung für nachvollziehbar und begründet, warum Russland seinen Kriegszielen aus seiner Sicht bislang nicht näher gekommen ist.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. Juli 2026 geplant.
Anke Plättner diskutiert mit: Stefan Braun, "Table.Media“, Cathryn Clüver Ashbrook, Publizistin und Politikwissenschaftlerin, Bertelsmann Stiftung, Jan Opielka, freier Journalist u. a. für "Der Freitag“ und polnische Medien, Anastasia Tikhomirova, "DIE ZEIT“ Von WDR 5.
Mit weitreichenden Drohnenangriffen versucht die Ukraine, Russlands Militärproduktion und Infrastruktur lahmzulegen. Gleichzeitig fehlen Flugabwehr, Soldaten und eine klare Perspektive für viele Kämpfer an der Front. Paul Ronzheimer spricht mit Sabine Adler, Osteuropa-Korrespondentin des Deutschlandfunks, darüber, wie die Ukraine Russland militärisch unter Druck setzen will und warum die eigenen Probleme immer größer werden.
Die Ukraine entwickelt sich immer mehr zur mächtigsten Drohnennation der Welt. Angriffe tief im russischen Hinterland oder auf russische Schiffe setzen dem Machthaber im Kreml derzeit gewaltig zu. Doch warum ist das derzeit so? Was hat die Ukraine, was das riesengroße Russland nicht hat und kann und könnte die Ukraine Putin mit dieser Strategie gar besiegen und den Krieg beenden? Darüber sprechen wir mit dem Militärhistoriker Torsten Heinrich.
„Es macht mich fassungslos, wie wenig wir als vermeintlich aufgeklärte Europäer aus der Geschichte des letzten Jahrhunderts gelernt haben“, sagt Ulrike Guérot im Interview mit den NachDenkSeiten. Guérot hat sich die Ergebnisse des gerade zu Ende gegangenen NATO-Gipfels in der Türkei näher angeschaut und stellt fest: Die NATO hat „keine Ideen einer NachkriegsordnungWeiterlesen
Die Ukraine setzt Russland auf der annektierten Halbinsel Krim ordentlich unter Druck. Angriffe auf russische Stellungen, auf Versorgungslinien und die Infrastruktur machen den Aufenthalt immer unmöglicher. Hat die Ukraine mit ihren Luftangriffen auf die Krim ein Mittel gefunden, um Moskau zu Verhandlungen zu zwingen, und könnten die Ukrainer die Insel sogar zurückerobern? Darüber sprechen wir heute mit Markus Reisner vom Österreichischen Bundesheer.
Mit einem aktuellen Antrag im Bundestag, der Ukraine „endlich unverzüglich“ deutsche Taurus-Raketen zu liefern, zementieren die Grünen einmal mehr ihren Status als die skrupellosesten Militaristen im Parlament. Die Forderung der Grünen nach „Zerstörung von Abschussrampen, Munitionsdepots und Produktionsstätten“ auf russischem Gebiet mit deutschen Raketen ist so verantwortungslos, dass einem die Worte fehlen. Ein Kommentar vonWeiterlesen
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Trotz der Veruntreuung mehrerer Millionen Euro an EU-Geldern hat ein Berufungsgericht in Paris die Strafe gegen die Politikerin Marine Le Pen abgemildert. Dies hat zur Folge, dass ihr eine Teilnahme an der Präsidentschaftswahl 2027 grundsätzlich wieder möglich ist – jedoch unter der Auflage, eine Fußfessel zu tragen. Auch gegen dieses Urteil möchte Le Pen in Revision gehen. Zeitgleich tagt in Ankara der NATO-Gipfel. Bundeskanzler Merz kündigte dort deutsche Verteidigungsausgaben in Höhe von 124,7 Milliarden Euro an, um sich der im vergangenen Jahr beschlossenen Zielmarke von 5 Prozent des BIP für Verteidigung weiter anzunähern. US-Präsident Trump erhob unterdessen erneut Gebietsansprüche auf Grönland.
Die Beziehungen zwischen der Ukraine und Polen befinden sich auf einem dramatischen Tiefpunkt. Auslöser ist ein erbitterter „Erinnerungskrieg“ über die Deutung von Gräueltaten im Zweiten Weltkrieg. Der Konflikt zwischen Warschau und Kiew ist so weit eskaliert, dass er den EU-Beitritt der Ukraine bedroht.