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Chinas Staatschef Xi Jinping hat seinen Topgeneral Zhang Youxia gestürzt und damit ein politisches Erdbeben ausgelöst. Zhang war Xis engster Vertrauter, einer der wenigen Spitzenmilitärs mit Kampferfahrung. Gegen ihn werde wegen des Verdachts auf »schwere Disziplinar- und Gesetzesverstöße« ermittelt, teilte das Verteidigungsministerium am Samstag mit. Wer noch einen Beweis brauchte, dass Xi sich als der uneingeschränkte Herrscher Chinas versteht und absolut niemanden neben sich duldet, der dürfte ihn jetzt haben. Wenn selbst einer der engsten Vertrauten Xis nicht mehr sicher ist, sagt das viel über den Zustand von Macht, Vertrauen und Kontrolle in Chinas Militär aus. In dieser Folge von Acht Milliarden spricht Host Juan Moreno mit den SPIEGEL-Korrespondenten Maria Stöhr und Cornelius Dieckmann. Was bedeutet diese Entlassung für den Konflikt mit Taiwan? Bremst eine solche Säuberung die Fähigkeit der Volksbefreiungsarmee, einen Angriff zu planen oder ist sie vielmehr Teil der Vorbereitung, um die Kommandokette für den Ernstfall abzusichern? Und wie verändert diese Entlassung die Kalkulation gegenüber den USA und Taiwan? Mehr zum Thema: (S+) Sturz von Chinas Topgeneral Zhang Youxia: Ende eines Prinzlingshttps://www.spiegel.de/ausland/china-warum-xi-jinping-top-general-zhang-youxia-stuerzt-a-f8bbeff1-62d6-4d16-882c-e2b33d56ebaa (S+) Bilanz als Chinakorrespondent: Das Regime steht bombenfesthttps://www.spiegel.de/ausland/china-abschied-eines-korrespondenten-das-regime-steht-bombenfest-a-0b653e07-092a-41fc-a9c4-8edee76044c5 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Der Bundesrat will die Mehrwertsteuer erhöhen, um die Armee zu finanzieren. Auch für die Bahn oder die 13. AHV soll die Mehrwertsteuer herhalten. Das Parlament ist jedoch skeptisch, zeigt unsere Umfrage. Wir zeigen Alternativen auf. Weitere Themen: · Der Bund will bis Samstag alle ausstehenden Taggelder für Arbeitslose auszahlen. Das sagt der Leiter der zuständigen Direktion beim Bund gegenüber dem Westschweizer Fernsehen RTS. Seit Mitte Dezember haben tausende Arbeitslose ihre Taggelder nicht erhalten, Grund dafür ist eine massive IT-Störung. · In den USA droht am Wochenende der nächste Teilstillstand der Regierungsgeschäfte, ein sogenannter Shutdown. Das Übergangsbudget läuft morgen aus. Nun fordern die Demokraten strengere Regeln für die umstrittene Einwanderungsbehörde ICE. Andernfalls wollen sie gegen eine Verlängerung des Übergangsbudgets stimmen. · Der Dokumentarfilm «Qui vit encore» des Genfers Nicolas Wadimoff ist mit dem Jurypreis der Solothurner Filmtage ausgezeichnet worden, dem Prix de Soleure. Der Film handelt von Geflüchteten aus dem Gazastreifen. Der Preis ist mit 60'000 Franken dotiert.
Ab 2028 braucht die Schweiz laut dem Bundesrat rund 31 Milliarden Franken zur Stärkung der Sicherheit. Er will diese Mehrausgaben mit einer befristeten Mehrwertsteuer-Erhöhung um 0,8 Prozentpunkte decken, wie er am Mittwoch bekannt gab. Das letzte Wort hat das Stimmvolk. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:24) Bundesrat will Mehrwertsteuer zugunsten der Armee erhöhen (09:03) Nachrichtenübersicht (13:05) Deutsche Bundesregierung senkt Konjunkturprognose (18:58) Verkehr 45: Lob und Kritik für Röstis neue Verkehrsplänen (23:05) Sanija Ameti zu bedingter Geldstrafe verurteilt (25:57) Starmer sucht auf Chinareise wirtschaftliche Impulse (33:01) Erste Anhörungen im Völkermord-Prozess gegen Myanmar (38:19) Die Quelle hinter verlässlichem Ausland-Journalismus
Erhöhung der Mehrwertsteuer zum Ausbau der Armee, FED lässt Zinsen unverändert, Zürcher Hardy Hepp ist gestorben
Ce mercredi 28 janvier, Emmanuel Lincot, professeur à l'Institut catholique de Paris, directeur de recherche à l'IRIS, était l'invité de Caroline Loyer dans Le monde qui bouge - L'Interview, de l'émission Good Morning Business, présentée par Laure Closier. Ils sont revenus sur la visite britannique en Chine et l'évolution de la confiance entre Londres et Pékin. Retrouvez l'émission du lundi au vendredi et réécoutez la en podcast.
In Norwegen bereiten sich die Streitkräfte auf den Ernstfall vor: In den kommenden Tagen erhalten rund 13.500 Bürger Post von der Armee. Darin geht es um mögliche Enteignungen privater Vermögenswerte im Verteidigungsfall.
Korruption schwächt die ukrainische Armee und gefährdet das Leben der Soldaten an der Front. Zudem deuten Vermögenserklärungen darauf hin, dass einige Spitzenbeamte über enorme Goldmengen verfügen. Umfragen ergeben: Korruption stellt für die Ukrainer eine größere Gefahr dar als der Krieg selbst.
EU-Krisensitzung wegen US-Präsident Trumps Strafzöllen im Streit um Grönland, Deutschland und andere EU-Staaten warnen vor Eskalation im Zollkrieg mit den USA, Brüchige Waffenruhe im Gazastreifen, Waffenruhe nach Kämpfen in Syrien zwischen Armee und Kurden-Miliz SDF, Neues Erdbeben-Frühwarnsystem vor Santorini, Südafrikas Regierung ruft nationalen Notstand aus nach schweren Überschwemmungen, Ergebnisse des 18. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zur Fußball-Bundesliga darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
In light of a growing threat from Russia, Federal Defense Minister Boris Pistorius wants to significantly increase the Bundeswehr's operational readiness. But the army is short of personnel. With the “Military Service Modernization Act” adopted in December, the Federal Government has therefore introduced a new military service: Starting this year, it is officially voluntary — but at the same time mandatory physical inspections for young men born from 2008 will be introduced. But what happens if the target number of new recruits is missed? Do young German men have to prepare for the return of compulsory military service? - Angesichts der wachsenden Bedrohung durch Russland will Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr deutlich erhöhen. Doch der Armee fehlt es an Personal. Mit dem im Dezember beschlossenen „Wehrdienst-Modernisierungsgesetz“ hat die Bundesregierung deshalb einen neuen Wehrdienst eingeführt: Ab diesem Jahr setzt man offiziell auf Freiwilligkeit – gleichzeitig werden aber verpflichtende Musterungen für junge Männer ab dem Jahrgang 2008 eingeführt. Doch was passiert, wenn dieses Ziel verfehlt wird? Müssen sich junge deutsche Männer auf die Rückkehr der Wehrpflicht einstellen?
Die türkische, griechische und britische Armee sind offiziell auf der Mittelmeerinsel, die USA benutzen sie regelmässig. Auch Blauhelme sind stationiert - entlang der Waffenstillstandslinie, die Zypern teilt. Philipp Scholkmann über seine Eindrücke von einer der militarisiertesten Zonen der Welt.
A new scientific study sheds new light on Napoleon's disastrous Russian campaign of 1812: Not only cold, hunger and fatigue, but a whole cocktail of deadly pathogens decimated the Grande Armée. Using modern DNA analyses from the teeth of soldiers from a mass grave near Vilnius, researchers were able to prove that, in addition to typhoid fever, other infections such as paratyphoid fever were raging. - Eine neue wissenschaftliche Studie wirft ein völlig neues Licht auf Napoleons katastrophalen Russlandfeldzug von 1812: Nicht nur Kälte, Hunger und Ermüdung, sondern ein ganzer Cocktail aus tödlichen Krankheitserregern dezimierte die Grande Armée. Mithilfe moderner DNA-Analysen aus Zähnen von Soldaten aus einem Massengrab bei Vilnius konnten Forschende nachweisen, dass neben Typhus auch weitere Infektionen wie Paratyphus und Rückfallfieber wüteten.
Ce mercredi 7 janvier, Donald Trump qui envisage d'utiliser l'armée pour envahir le Groenland, a été abordé par Annalisa Cappellini dans sa chronique, dans l'émission Good Morning Business, présentée par Laure Closier, sur BFM Business. Retrouvez l'émission du lundi au vendredi et réécoutez la en podcast.
Nach dem verheerenden Brand in einer Bar sind die Identitäten aller 40 Todesopfer bekannt. Das jüngste Todesopfer ist 14 Jahre alt, das älteste 39. Gut die Hälfte sind Schweizerinnen und Schweizer, die anderen stammen aus Italien, aus Frankreich und anderen europäischen Ländern. · Das tragische Ereignis im Walliser Skiort hat auch Auswirkungen auf die kommenden Ski-Weltcup-Tage in Adelboden und Wengen. Die Veranstalter erwarten tausende Ski-Fans. Die Gemeinden werden nun Gastrobetriebe und Nachtlokale erneut auf ihre Sicherheit hin überprüfen, heisst es auf Anfrage. · In Venezuela hat sich Oppositionspolitiker Edmundo Gonzalez zu den Ereignissen der letzten Tage geäussert. Die Festnahme von Präsident Nicolas Maduro durch die USA sei ein wichtiger Schritt sagt Gonzalez in einer Videobotschaft, aber er genüge nicht. Gonzalez verlangt weiter, dass die venezolanische Armee das Wahlresultat von vor eineinhalb Jahren anerkennen soll, er hatte damals laut internationalen Fachleuten die Wahlen gegen Maduro gewonnen. · Donald Trump zweifelt russische Aussagen an. Er glaube nicht, dass die Ukraine die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Drohnen angegriffen habe, sagte Trump zu Medienschaffenden.
US-Präsident Donald Trump hat seinen ukrainischen Amtskollegen Wolodimir Selenski in seine Residenz in Mar-a-Lago eingeladen. Beim Treffen ging es um den 20-Punkte-Friedensplan. Das mit Spannung erwartete Treffen ist ohne greifbare Resultate zu Ende gegangen. Weitere Themen: · Reaktionen auf das Trump-Selenski-Treffen: Europa sieht zumindest Bewegung auf dem Weg zu einem Kriegsende. Sowohl EU-Komissionspräsidentin Ursula von der Leyen als auch der französische Präsident Emmanuel Macron schreiben von Fortschritten. · Bei den Parlamentswahlen im Kosovo gewinnt die Partei von Regierungschef Albin Kurti. Sie kommt auf nicht ganz 50 Prozent der Stimmen. Damit könnte der politische Stillstand im Kosovo ein Ende haben. · China hat mit einer gross angelegten Militärübung rund um Taiwan begonnen. Die chinesische Armee bezeichnet die Manöver als «ernstes Warnsignal» für alle, welche die Unabhängigkeit Taiwans unterstützten.
Donald Trump empfängt am späten Abend Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in Florida. Hauptthema des Treffens ist die Zukunft des Gazastreifens. Was erhofft man sich von dem Treffen und wo steht die Umsetzung des US-Plans für Gaza? Einschätzungen von SRF-Auslandredaktorin Susanne Brunner. Weitere Themen: Der Bundesrat will in den nächsten Jahren das Forschungsbudget der Armee massiv ausbauen. Konkret heisst das: Hochschulen sollen rund zehnmal so viel Forschungsgelder erhalten wie bisher. Für die Hochschulen, insbesondere die ETH, ist das ein Spannungsfeld. Die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht sorgt in vielen Ländern Europas für hitzige Diskussionen. Nicht so in Kroatien. Dort müssen im neuen Jahr alle jungen Kroaten wieder ins Militär, nachdem die Regierung im Oktober ein Gesetz zur Wiederherstellung der Wehrpflicht verabschiedet hat.
Lamby-Schmitt, Eva www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Lamby-Schmitt, Eva www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Trump will in den USA die Medikamentenpreise senken und hat dazu mit neun internationalen Pharmaherstellern eine Vereinbarung abgeschlossen. Darunter auch mit Schweizer Herstellern. Das wiederum könnte steigende Medikamentenpreise in der Schweiz zur Folge haben. Wie geht die Politik damit um? Weitere Themen: Frankreichs Regierung gibt grünes Licht für den Bau eines neuen Flugzeugträgers. Doch die Dimensionen dieses Vorhabens werfen Fragen auf. Schliesslich ist die französische Armee schon jetzt unterfinanziert und weist gravierende Fähigkeitslücken auf. In der Schweizer Politik ist der Verzicht auf Stromverbrauch kein Thema, obwohl die Verfassung vorsieht, dass Energie sparsam und rationell eingesetzt wird. Nun kommt eine aktuelle Studie zum Schluss, dass Verwaltung und Politik diese Vorgabe missachten.
Es war das wichtigste Geschäft der Wintersession im Bundeshaus: Mit ihrem «Entlastungspaket» wollte Finanzministerin Karin Keller-Sutter ab 2027 jährlich 2,4 Milliarden Franken einsparen. Gespart werden sollte fast überall: bei Bildung und Forschung, beim Klimaschutz, im Verkehr, in der Entwicklungszusammenarbeit. Nur ein Bereich blieb weitgehend verschont: die Armee.Zuerst nahm sich der Ständerat das Paket vor und reduzierte den Umfang der geplanten Einsparungen um rund eine Milliarde Franken. Zurück blieb ein Sparpaket, das deutlich kleiner ist als ursprünglich geplant.Wo wird nun konkret gespart? Was bedeutet das für das Budget der Schweiz und für das politische Erbe von Karin Keller-Sutter? Und wie geht es jetzt weiter mit dem Sparpaket? Antworten liefert Bundeshauskorrespondent Fabian Fellmann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserProduzentin: Jacky WechslerHier den Text von Fabian Fellmann und Quentin Schlapbach lesenMehr zum Entlastungspaket 27:Bauern, Medien und Spitzensportler können aufatmen – ihre Subventionen werden nicht gestrichenStänderat speckt Sparpaket des Bundes um über einen Drittel abVon Sparen kann keine Rede sein Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Truppen als Sicherheitsgarantie für die Ukraine - ernst gemeinter Plan oder politisches Signal ohne feste Zusagen?Paul spricht mit Wolfgang Schmidt, dem ehemaligen Kanzleramtsminister unter Olaf Scholz, über die laufenden Ukraine-Friedensverhandlungen im Kanzleramt-Format, die Rolle der USA um Steve Witkoff und Jared Kushner - und darüber, wie Diplomatie in solchen Runden praktisch funktioniert: vom Ringen um Grundprinzipien bis zur knallharten Textarbeit an Plänen und Formulierungen.Im Fokus stehen die großen offenen Punkte: Was will Putin wirklich - jenseits von Propaganda? Wie belastbar sind Informationen ohne funktionierende Gesprächskanäle? Und vor allem: Welche Sicherheitsgarantien wären realistisch, wenn die Ukraine nicht in die NATO kommt - von einer starken ukrainischen Armee bis zur heiklen Debatte um multinationale Truppen, „strategische Ambiguität“ und die Frage, ob Europa am Ende bereit wäre, echte Risiken zu tragen.Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XUnd ganz neu: Paul jetzt auch auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Aggression Russlands fordert die Europäische Union – und Österreichs Neutralität – heraus. Muss die EU aufrüsten, braucht es eine Europäische Armee? Und wäre das Friedensprojekt EU von einer solchen Entwicklung bedroht? Und inwieweit können die Europäer noch auf die Amerikaner zählen?Darüber diskutierten im Wiener Stadtsaal die ehemalige ÖVP-Außenministerin Ursula Plassnik, die Zeit-Journalistin und Osteuropa-Expertin Simone Brunner mit FALTER-Politikchefin Eva Konzett und Chefredakteur Florian Klenk.Aufgezeichnet bei der FALTER Arena am 11.12.2025 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Söldner im Ukraine-Krieg kommen aus Tibet, Nordkorea oder Kolumbien. Auf Social Media tauchen nun immer mehr Videos auf, in denen auch afrikanische Männer zu sehen sind, die Seite an Seite mit der russischen Armee kämpfen. Einige von ihnen sind offenbar unfreiwillig im Einsatz. Besonders aus afrikanischen Ländern werden oft junge Männer unter falschen Versprechen nach Russland gelotst. Im Podcast erklärt Samuel Misteli, wie dieses Rekrutierungssystem funktioniert – und welche Dimension das Phänomen mittlerweile auf dem ganzen afrikanischen Kontinent erreicht. Heutiger Gast: Samuel Misteli, Afrika-Korrespondent Host: Alice Grosjean Samuels Artikel [zum Nachlesen in der NZZ](https://www.nzz.ch/international/ukraine-krieg-russland-rekrutiert-afrikaner-mit-hilfe-von-zuma-tochter-ld.1914383). Hier entlang geht's zum neuen Podcast "250 Dollar - wie ich einen Menschen freikaufe": - [auf Spotify hören](https://open.spotify.com/show/55Js1YIOLAcxvC9qGbfBvC?si=55466a9414f448b3) - [bei Apple Podcasts hören](https://podcasts.apple.com/ch/podcast/250-dollar-wie-ich-einen-menschen-freikaufe/id1856816689) - [bei Castbox hören](https://castbox.fm/channel/250-Dollar---Wie-ich-einen-Menschen-freikaufe-id6889672?) Christian aus Nigeria träumt von Europa. Auf der gefährlichen Reise durch die Sahara lernt er NZZ-Reporter Alex kennen. Monate später erfährt Alex: Christian ist in Libyen von Menschenhändlern gefangen genommen worden. Sie wollen Lösegeld. Kann und sollte Alex helfen? Wird Christian überleben? Eine 5-teilige Podcast-Serie der NZZ und der Brost-Stiftung über das Geschäft mit der Migration und den Wert eines Menschenlebens.
Nur ein Prozent der Armeeangehörigen sind Frauen – das will nun der Bundesrat ändern. Doch der Weg zur Gleichstellung ist weit: Laut einer Studie berichten 94 Prozent der Soldatinnen von Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt im Militär. Leutnant Georgina Mermod ist 22 Jahre alt und führt im Wiederholungskurs in St. Gallen ein Team von Männern. Als Quartiermeisterin ist sie verantwortlich für Finanzen, Logistik und Versorgung – und kämpft dabei auch gegen Vorurteile. «Wenn man wirklich mehr Frauen in der Armee will, muss endlich mehr geschehen, sagt sie. Noch immer ist vieles auf Männerkörper ausgelegt: Schutzwesten, die im Brustbereich drücken und zu weite Uniformen gehören zur Standartausrüstung. Gleichzeitig erleben laut einer Studie 94 Prozent der Soldatinnen sexualisierter Gewalt. Lisa, angehende Offizierin, wurde von einem Vorgesetzten belästigt – und hat sich getraut, etwas zu sagen. «Input»-Host Elma Softic geht der Frage nach, wie schwer es Frauen im Militär haben, und ob die Armee für Veränderung wirklich bereit ist. In dieser Episode zu hören - Georgina Mermod, Leutnant - Lisa, Soldatin (anonym) - Stéphanie Monay, Politik- und Sozialwissenschafterin - Johanna Huggler, Hauptmann ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Elma Softic - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00 - 01:10) Intro (01:10 - 04:10) Besucht bei Leutnant Georgina Mermod (04:10 - 07:45) Georgina Mermod ist der Boss (07:45 - 10:08) Obligatorium für Frauen ja oder nein? (10:08 - 14:10) Expertin Stéphanie Monay über Fraue im Miliär (14:10 - 18:50) Welche Veränderungen braucht es? (18:50 - 26:00) Lisa wurde belästigt im Militär (26:00 - 28:10) Sexismus und Frauenfeindlichkeit (28:10 - 39:00) Orientierungstag in Aarau (39:00 - 40:50) Johanna Huggler sagt Gesellschaft muss sich ändern (40:50 - 43:05) Fazit (43:05 - 43:27) Vorschau nächste Episode
Die kleine Kammer beschloss etwa, den Bundesangestellten den Teuerungsausgleich zu streichen oder der Armee zusätzliche Millionen nicht zu übertragen. Bei mehreren Posten zeigte sich der Ständerat sonst ausgabenfreudiger als seine Finanzkommission. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:44) Ständerat fasst erste Entscheide zum Bundesbudget 2026 (09:59) Nachrichtenübersicht (15:17) OECD bescheinigt der Schweiz gute Integration von Zugewanderten (20:18) Armeechef Süsslis letztes Grossprojekt: Digitalisierungsplattform (25:00) USA: die Krux mit den Medikamentenpreisen und der Werbefreiheit (32:58) Warum Forschende unter psychischen Problemen leiden (38:00) London: Grösstes Gewächshaus muss saniert werden
Ende Jahr tritt Thomas Süssli nach 6 Jahren als Armeechef ab. In dieser Zeit hat sich die Welt stark verändert. Wie ist die Armee aufgestellt? Und was würde Süssli heute anders machen? Thomas Süssli ist zu Gast bei Simone Hulliger. Als Thomas Süssli sein Amt antrat, ging es keine 100 Tage, bis die grösste Mobilmachung seit dem Zweiten Weltkrieg ausgerufen wurde. Zwei Jahre später hat Russland die Ukraine angegriffen. Ganz Europa sei betroffen von den hybriden Kriegsführung Russlands, auch die Schweiz: Cyberattacken oder Spionage betreffen auch uns, sagt Süssli. Es sei wichtig, dass sich die Armee gegen alle Gefahren wappne, am Boden, in der Luft und im Cyberraum. Süssli schaut auch selbstkritisch auf seine Zeit als Armeechef zurück. Er sei seinen Ansprüchen nicht immer gerecht worden, gerade in der Kommunikation. Am 31.12.2025 gibt Süssli sein Amt als Armeechef an seinen Nachfolger Benedikt Roos ab.
Im Osten der Ukraine kämpfen die ukrainische und die russische Armee um die Stadt Pokrowsk. Sie gilt als strategisch wichtig für den weiteren Kriegsverlauf. Warum ist das so? SRF-Osteuropa-Korrespondent David Nauer war selbst schon in Pokrowsk. Es ist nicht allzu lange her, da gab es trotz der nahen Kriegsfront noch ein Leben dort. Heute sieht das ganz anders aus: Weite Teile Pokrowsks sind zerstört. Russland hat nun bereits behauptet, die Stadt erobert zu haben. Die Ukraine dementiert das aber und auch David Nauer glaubt nicht, dass die gesamte Stadt in russischen Händen ist. Ausserdem beantwortet der Korrespondent die Frage, ob es Zufall ist, dass die russische Ankündigung pünktlich zum Russland-USA-Treffen in Moskau veröffentlicht wird? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - David Nauer, Osteuropa-Korrespondent von Fernsehen SRF _____________________ Team: - Moderation: Dominik Brand - Produktion: Peter Hanselmann - Mitarbeit: Gabriel Gasser ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Im sankt-gallischen Walenstadt ist man mit dem Militär gross geworden. In der Nähe befindet sich ein Waffenplatz der Schweizer Armee. Die Armee hat sich über die Jahre zurückgezogen und von der Bevölkerung abgeschirmt. Nur der Schiesslärm ist geblieben.Eigentlich hätte der Bund bis letzten Sommer über 40 ihrer Schiessplätze lärmsanieren müssen. Das ist aber nur an vier Orten tatsächlich passiert. Walenstadt gehört nicht dazu.Warum ist das so? Und welche Auswirkungen hat das auf jene, die in der Nähe dieser Schiessplätze wohnen?Roger Zogg lebt seit seiner Kindheit in Walenstadt. Zusammen mit seiner Partnerin dokumentiert er täglich bis zu 80 Explosionen auf dem Militärübungsgelände. Die beiden leiden stark unter dem Lärm. Und sie sind damit nicht allein – viele Anwohnende haben genug.Bundeshausredaktorin Silvana Schreier hat mit Roger Zogg darüber gesprochen. In der neusten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» erzählt sie davon, wie es sich mit dem Schiesslärm lebt und ob eine Veränderung in Sicht ist.Host: Alexandra AreggerProduktion: Jacky WechslerHier geht's zur Reportage von Silvana Schreier Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der Gazastreifen ist mehrschichtig: Oben stehen die Gebiete unter der Kontrolle der israelischen Armee. Unten, in den Tunneln, befinden sich weiterhin Kämpfer der Hamas – und fordern freies Geleit. Mittlerweile wird verhandelt. Die deutsche Topdiplomatin Helga Schmid lobt derweil Trumps Nahost-Diplomatie.
Gleichstellung und Gleichberechtigung waren wichtige Argumente bei der Service-Citoyen-Initiative. Sina Schmid ist Leutnant der Armee und hat sich öffentlich gegen die Dienstpflicht für alle ausgesprochen. Wir haben sie gefragt, wie sie das Resultat bewertet. Weitere Themen: · Haie und Rochen gehören zu den stark gefährdeten Arten weltweit. An der Artenschutzkonferenz in Usbekistan haben sich 158 Staaten jetzt auf mehr Schutz für sie geeinigt. Mit dabei ist der Meeresbiologe und Aktivist Ralf Sonntag. · Bellinzonas Burgen sind Wahrzeichen, Unesco-Welterbe und Treffpunkt für die Bevölkerung. Jeden Sommer finden dort ein Open-Air-Kino und ein Klassik-Festival statt. Jetzt sollen die drei Burgen für knapp 19 Millionen Franken restauriert werden. Martina Kobiela von der Tessiner Zeitung erklärt, warum es diese Investition braucht. · Der Internetkonzern Meta wirbt für ein Mindestalter im Internet. Kinder sollen zum Beispiel Apps nur mit Zustimmung der Eltern herunterladen dürfen. Das soll die EU durchsetzen. SRF-Digitalredaktor Guido Berger erklärt, was dahinter steckt. · Im Kanton Zug dürfen künftig auch Menschen «mit einem beeinträchtigem Urteilsvermögen und einer Beistandschaft» abstimmen und wählen. Die Zuger Stimmbevölkerung hat dazu mit 51,3 Prozent Ja gesagt. Zentralschweiz-Korrespondent Markus Föhn über die Gründe.
Wessen Handschrift trägt der neue Friedensplan - die von Donald Trump oder eher die Moskaus? Wenigstens laufen überhaupt wieder Friedensgespräche. Richard David Precht sieht darin vor allem die Chance, dass „dieses Hochrüsten genauso wie das Sterben in den Schützengräben endet“ wird. Markus Lanz sieht die Friedensbedingungen kritischer: „Krieg lohnt sich. Das ist die Botschaft. Und das werden auch alle anderen Autokraten auf diesem Planeten sehr genau mitkriegen.“ Zusätzliche Expertise bekommen beide von dem Militäranalysten Franz-Stefan Gady, der vor zwei Wochen an der ukrainischen Front war. Er sagt: „Das ist keine Armee, die vor dem Zusammenbruch steht.“ Welche Auswirkungen haben außerdem die aktuellen Korruptionsvorwürfe? Wie sehr schwächen die Vorwürfe auch Selenskyj? Und die entscheidende Frage: Was will Putin?
Unterwerfung, Befreiung, oder eine Scheinlösung, die den Krieg nur auf ein späteres Datum vertagt? Die Möglichkeiten für ein Ende des Kriegs in der Ukraine werden derzeit wieder intensiv diskutiert. Militärexperte Gustav Gressel analysiert die Möglichkeiten, die auf dem Tisch liegen, und zeichnet ein aktuell düsteres Bild über den Zustand der ukrainischen Armee.
Der Delegierte des Bundesrates für humanitäre Hilfe, Dominik Stillhart, ist heute Morgen aus dem Sudan in die Schweiz zurückgekehrt. Was sind seine Eindrücke und Erfahrungen? Die Lage im Sudan verschärft sich täglich. Wie hilft die Schweiz? Die Nachrichten sind grauenhaft, gemäss Diplomatinnen und Diplomaten und internationalen Hilfswerken ist die Situation für die Menschen im Sudan zurzeit so schrecklich wie in keinem anderen Konfliktgebiet. Im ostafrikanischen Land tobt seit über zwei Jahren ein heftiger Krieg zwischen der Armee und den Rapid Support Forces (RSF). Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht, im Land herrscht eine unvorstellbare Hungersnot. Dominik Stillhart, Vizedirektor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und Delegierter des Bundesrates für humanitäre Hilfe hat den Sudan in den letzten Tagen besucht. Er ist zu Gast bei David Karasek.
Mehrwertsteuererhöhung für die Armee?, Schweiz: Neue Asylstrategie, Korruptionsskandal in der Ukraine: Stabschef Jermak tritt zurück, Skisaison-Start: Viele kleinere Bergbahnen kämpfen ums Überleben
Wie könnte der Ukraine-Krieg beendet werden? Um diese Frage drehen sich die Verhandlungen, die seit mehreren Tagen auf internationaler Stufe stattfinden. Es scheint, als ob Bewegung in die Sache kommt. Wie blickt man in Russland auf diese Entwicklung? Unser Korrespondent Calum MacKenzie ordnet ein. Weitere Themen in dieser Sendung: · Nun ist es definitiv: Der ehemalige Präsident von Brasilien, Jair Bolsonaro, muss wegen eines Putschversuches mehr als 27 Jahre in Haft. Der Oberste Gerichtshof hat das Urteil gegen ihn für rechtskräftig erklärt. Kann Bolsonaro die Gefängnisstrafe noch abwenden? Wir fragen bei unserer Südamerika-Korrespondentin Teresa Delgado nach. · Es ist die schlimmste humanitäre Krise auf der Welt derzeit: Wegen des Krieges zwischen der sudanesischen Armee und der RSF-Miliz sind im Sudan rund 15 Millionen Menschen auf der Flucht. Viele leiden Hunger. Nun hat eine Gruppe von vier Ländern einen Friedensplan vorgelegt. Allerdings will die sudanesische Armee nicht mitmachen. Warum nicht? Gerrit Kurtz, Sudanexperte bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, beantwortet unsere Fragen. · Ein Netz, das für alle und jeden da ist. Das war die Idee des Internets, als es entwickelt wurde. Heute sieht die Realität etwas anders aus: Die Inhalte im Internet sind nicht überall für jeden sichtbar. Staaten zensieren oder filtern Inhalte, Unternehmen verlangen Geld und die grossen Tech-Konzerne bestimmen einen grossen Teil dessen, was wir online sehen. Das war eigentlich anders geplant, sagt SRF-Digitalredaktorin Jasmin Gut.
Die USA haben einen 28-Punkte-Friedensplan für die Ukraine vorgestellt, der unter anderem Gebietsabtretungen an Russland vorsieht und die ukrainische Armee begrenzt. Sicherheitsgarantien und ein Wiederaufbaufonds sollen Kiew schützen und den Wiederaufbau ermöglichen. Kritiker warnen, dass der Plan die „roten Linien“ der Ukraine überschreitet und die langfristige Souveränität unsicher bleibt.
In der Nacht ist der geheime Plan für Frieden in der Ukraine öffentlich geworden. Der Plan der USA und Russland sieht unter anderem vor, dass die Ukraine Gebiete abtreten und seine Armee reduzieren soll. Eine Expertin ordnet den Plan ein und sagt, warum er ohne Europa wenig Chancen hat. Weitere Themen in dieser Sendung: · Wegen eines Brandes musste das Gelände der Weltklimakonferenz in Brasilien geräumt werden. Die Konferenz ist für einige Stunden unterbrochen worden. Mehrere Personen mussten medizinisch versorgt werden. · US-Präsident Donald Trump hat die Einfuhrzölle von 40 Prozent für Lebensmittel aus Brasilien wieder aufgehoben. Laut Medienberichten will Trump damit auf die gestiegenen Lebensmittelkosten in den USA reagieren. · Bis in 25 Jahren leben in der Schweiz doppelt so viele Menschen mit Demenz als heute. Das zeigt ein neuer Bericht des Bundesrates. Wir klären, vor welchen Herausforderungen die Gesundheitsbehörden stehen.
Die Schweizer Armee hat keine eigenen Satelliten. Doch das soll sich ändern. Um unabhängiger von anderen Staaten zu werden, will die Armee bis zu 15 Satelliten ins Weltall schicken. Sie sollen etwa eine sichere Kommunikation garantieren und Bilder zur Lagebeurteilung generieren. Weitere Themen: Am G20 Gipfel in Südafrika, der am Samstag beginnt, werden nicht annähernd 20 Staats- und Regierungschefs und -chefinnen dabei sein. Die USA boykottieren den Gipfel, China, Russland, Mexiko und Argentinien schicken nur die zweite Garde. Haben die G20 noch eine Zukunft? Menschen mit einer Sehbehinderung sind beim Abstimmen auf Hilfe angewiesen. Das heisst, das Recht auf das Stimmgeheimnis ist nicht gewahrt. Nun testet der Kanton Zürich eine Abstimmungsschablone, die es Blinden und Sehbehinderten ermöglicht, Stimmzettel selbständig auszufüllen.
Der sogenannte Friedensplan der USA und Russlands hat Europa kalt erwischt. Die Ukraine soll ihre Armee halbieren und Territorien abgeben. Was steckt hinter dem Papier und kann Kiew ihn annehmen? Paul Ronzheimer und Filipp Piatov sprechen über den neuen Vorstoß zum Ukraine-Krieg und analysieren, was hinter den 28 Punkten steckt, warum Trump ausgerechnet jetzt den Druck erhöht und wie der geschwächte Selenskyj jetzt reagieren kann.Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der Nacht wurde das Dokument des sogenannten Friedensplans veröffentlicht: Luhansk, Donezk und die Krim sollen zu Russland gehören, die Ukraine soll ihre Armee reduzieren, ein NATO-Beitritt würde ausgeschlossen. Was kann die Ukraine dazu sagen? Prof. Marina Henke hat Antworten. - Mehr Rechte fürs Volk: diese Idee aus dem Parlament soll der Bundesrat prüfen. Es geht um das Instrument einer sogenannten eidgenössischen Volksmotion. In einigen Kantonen gibt es das schon. Aargauer Mitte-Nationalrätin Maya Bally setzt sich für den Vorstoss ein. - Schweizer Soldaten sollen noch länger im Kosovo bei der Friedenssicherung helfen. Der Bundesrat will den Swisscoy-Einsatz um weitere 4 Jahre verlängern. Aktuell sind bis zu 215 Soldatinnen und Soldaten im Kosovo stationiert, der Bundesrat möchte den Bestand um bis zu dreissig Personen erhöhen können, falls sich die Sicherheitslage verschlechtert. Auslandredaktor Janis Fahrländer ordnet ein. - Im westafrikanischen Nigeria sind vor einigen Tagen 25 Schülerinnen entführt worden. Bewaffnete seien in ein Internat eingedrungen, hätten einen Menschen getötet und die Mädchen mitgenommen, teilt die örtliche Polizei mit. Die freischaffende Journalistin Bettina Rühl ordnet ein.
USA setzen Ukraine mit Ultimatum unter Druck, Armee will eigene Satelliten im All, Forderung nach mehr Pflegeplätzen für Demenzkranke, Ausstellung zu Mythen und Legenden um die Tessiner Walser
Laut Medienberichten will die Regierung Trump Russland von einem neuen Friedensplan überzeugen. Er sieht neben Gebietsabtretungen eine drastische militärische Schwächung der Ukraine vor.
Heimspiel: Kann man aus Israel neutral berichten? (mit Jan Christoph Kitzler) Jan Christoph Kitzler ist seit drei Jahren ARD-Hörfunk-Korrespondent in Tel Aviv für Israel und die palästinensischen Gebiete. Mit dem 7. Oktober wurde er zum Kriegsreporter. Im “Heimspiel” spricht er über die sogenannte Waffenruhe im Gazastreifen und die aktuelle Lage in Israel: Welche Bedrohung stellt die Hamas noch dar – welche die israelische Armee für die Menschen in Gaza? Und wo steht Netanjahu gerade? Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Suche nach den Gründen der Spermien-Krise. Weiter: «Homosexualität ist ein Dämon. Unsere Aufgabe ist es, diesen Geist zu verjagen», so predigt der Schweizer «Christ-Influencer» Miro Wittwer auf Social Media. Und: Israels Botschafter zu mutmasslichen Kriegsverbrechen in Gaza. Gottes Influencer: Missionieren auf Social Media Sie zitieren Bibelverse auf Tiktok, beten auf Instagram und verkünden per Livestream die frohe Botschaft. In den USA sind radikale Christen schon länger auf Social Media unterwegs. Nun verbreiten sich die strengen Influencer Gottes auch in der Schweiz. Einige sind harmlos, vor anderen warnen Sektenexperten. Die «Rundschau» hat zwei «Christ-Influencer» besucht. Spermien-Krise: Unterschiede zwischen Stadt und Land Jeder sechste Mann in der Schweiz hat so wenige Spermien, dass eine natürliche Schwangerschaft kaum möglich ist. Woran liegt das? Es gibt verschiedene Faktoren, einer davon ist die Umwelt. Erstmals zeigt sich: Die Samenqualität junger Männer variiert je nach Region, es gibt Stadt-Land-Unterschiede. Die Recherche von SRF Investigativ. Vorwurf Kriegsverbrechen: Israel unter Druck Israels Ministerpräsident Netanjahu fordert, dass auf eine internationale Strafverfolgung wegen mutmasslicher Kriegsverbrechen der israelischen Armee verzichtet wird. Doch die Liste der Vorwürfe ist lang: Gezielte Angriffe auf Zivilisten, Zerstörung von Krankenhäusern, Angriffe auf Rettungskräfte. Israels Regierung will die Vorwürfe selbst aufklären. Im «Rundschau»-Interview stellt sich der neue israelische Botschafter in der Schweiz, Tibor Schlosser, den Fragen von Franziska Ramser.
Die Bundesregierung plant, die Bundeswehr massiv auszubauen – auf 460.000 Soldaten. Damit würde Deutschland eine zentrale Verpflichtung des Zwei-plus-Vier-Vertrags brechen, der einst die Wiedervereinigung absicherte. Von Sevim Dağdelen. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Deutschland befindet sich nicht im Krieg mit Russland. Das ist eine ebenso banale wie keineswegs zukunftstaugliche Feststellung.Weiterlesen
Sie nennen sich M23 oder RSF. Es sind die Milizen im Kongo und im Sudan; sie führen Krieg im eigenen Land. Es geht um Macht und Rohstoffe - auf die Bevölkerung nehmen sie keine Rücksicht. Es gibt Vorwürfe schwerster Menschenrechtsverletzungen, die Lage im Sudan gilt als die aktuell größte humanitäre Krise der Welt. Zwar hat die RSF-Miliz dort einer Waffenruhe zugestimmt, doch die scheint brüchig. Was steckt hinter den grausamen Konflikten? In beiden Ländern sind Milizen oft aus lokalen Gemeinschaften entstanden, die sich selbst schützen wollten, aber dann zu Tätern wurden. Es sind Milizen, die nicht nur kämpfen, sondern wirtschaften: mit Gold, Menschen und Waffen. Es zeigt sich, wenn ein Staat zerfällt, übernehmen Milizen nicht nur die Waffen, sondern auch die Macht. Gewalt wird zur Wirtschaftsform und Straflosigkeit zur Regel. Gibt es Wege aus der Gewalt und was hilft den Menschen im Kongo und im Sudan? Wir sprechen mit der Politikwissenschaftlerin Niddal Salah-Eldin, mit Katrin Jullien, Regionalbüroleiterin der Diakonie Katastrophenhilfe in Nairobi, mit Dr. Astrid Irrgang, Geschäftsführerin des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze und mit Nadège Kusanika, der im Kongo geborenen Autorin des Buches “Unter derselben Sonne“. Podcast-Tipp: 11KM: der tagesschau-Podcast Krieg im Sudan: Warum das Land in Gewalt versinkt Im Sudan wütet ein brutaler Bürgerkrieg. Im Kampf gegen die sudanesische Armee hat die paramilitärische Miliz “Rapid Support Forces”, kurz RSF, die Stadt Al-Faschir eingenommen. Es wird von Vergewaltigungen, Massenmorden, und brutalen Hinrichtungen berichtet. Nach UN-Angaben steht das ganze Land am Abgrund einer humanitären Katastrophe. Nina Amin aus dem ARD-Studio Kairo ordnet in dieser 11KM-Folge ein, was gerade im Sudan passiert. Sie erklärt, was den Konflikt so kompliziert macht und ob es eine Lösung in diesem laut UN „vergessenen Krieg“ geben kann. Redaktionsschluss für diese Folge war 6. November 20 Uhr. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a50f4cfe7f29f3f6/
Sie nennen sich M23 oder RSF. Es sind die Milizen im Kongo und im Sudan; sie führen Krieg im eigenen Land. Es geht um Macht und Rohstoffe - auf die Bevölkerung nehmen sie keine Rücksicht. Es gibt Vorwürfe schwerster Menschenrechtsverletzungen, die Lage im Sudan gilt als die aktuell größte humanitäre Krise der Welt. Zwar hat die RSF-Miliz dort einer Waffenruhe zugestimmt, doch die scheint brüchig. Was steckt hinter den grausamen Konflikten? In beiden Ländern sind Milizen oft aus lokalen Gemeinschaften entstanden, die sich selbst schützen wollten, aber dann zu Tätern wurden. Es sind Milizen, die nicht nur kämpfen, sondern wirtschaften: mit Gold, Menschen und Waffen. Es zeigt sich, wenn ein Staat zerfällt, übernehmen Milizen nicht nur die Waffen, sondern auch die Macht. Gewalt wird zur Wirtschaftsform und Straflosigkeit zur Regel. Gibt es Wege aus der Gewalt und was hilft den Menschen im Kongo und im Sudan? Wir sprechen mit der Politikwissenschaftlerin Niddal Salah-Eldin, mit Katrin Jullien, Regionalbüroleiterin der Diakonie Katastrophenhilfe in Nairobi, mit Dr. Astrid Irrgang, Geschäftsführerin des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze und mit Nadège Kusanika, der im Kongo geborenen Autorin des Buches “Unter derselben Sonne“. Podcast-Tipp: 11KM: der tagesschau-Podcast Krieg im Sudan: Warum das Land in Gewalt versinkt Im Sudan wütet ein brutaler Bürgerkrieg. Im Kampf gegen die sudanesische Armee hat die paramilitärische Miliz “Rapid Support Forces”, kurz RSF, die Stadt Al-Faschir eingenommen. Es wird von Vergewaltigungen, Massenmorden, und brutalen Hinrichtungen berichtet. Nach UN-Angaben steht das ganze Land am Abgrund einer humanitären Katastrophe. Nina Amin aus dem ARD-Studio Kairo ordnet in dieser 11KM-Folge ein, was gerade im Sudan passiert. Sie erklärt, was den Konflikt so kompliziert macht und ob es eine Lösung in diesem laut UN „vergessenen Krieg“ geben kann. Redaktionsschluss für diese Folge war 6. November 20 Uhr. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a50f4cfe7f29f3f6/
Bundespräsident Steinmeier warnt zum Gedenken an den 9. November vor Gefahren für die Demokratie, Mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft im ersten Halbjahr 2025, EU-Lateinamerika-Gipfel in Kolumbien, Millionen Menschen auf der Flucht im Sudan wegen Bürgerkrieg zwischen Armee und paramilitärischer RSF-Miliz, Supertaifun "Fung-Wong" trifft auf die Phillippinen, Bombenentschärfung in Osnabrück, Ergebnisse des zehnten Spieltags der Fußball-Bundesliga, Drei Tote und 15 Verletzte bei Riesenwelle auf Teneriffa, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zur Fußball-Bundesliga darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Bundespräsident Steinmeier warnt zum Gedenken an den 9. November vor Gefahren für die Demokratie, Mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft im ersten Halbjahr 2025, EU-Lateinamerika-Gipfel in Kolumbien, Millionen Menschen auf der Flucht im Sudan wegen Bürgerkrieg zwischen Armee und paramilitärischer RSF-Miliz, Supertaifun "Fung-Wong" trifft auf die Phillippinen, Bombenentschärfung in Osnabrück, Ergebnisse des zehnten Spieltags der Fußball-Bundesliga, Drei Tote und 15 Verletzte bei Riesenwelle auf Teneriffa, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zur Fußball-Bundesliga darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Umbrische Landschaften erinnern an Ölgemälde mit gedeckten Brauntönen: Mittelalterliche Dörfer mit verwinkelten Kopfsteinpflastergassen thronen auf bewaldeten Bergrücken. Hinter dicken Stadtmauern aus ockerfarbenem Bruchstein finden bunte Gemüsemärkte statt. In den Sibillinischen Bergen ziehen Schäfer mit ihren Herden über sattgrüne Wiesen, aus dieser Gegend stammt auch das Lammfleisch, das die Italiener für herzhafte Eintöpfe verwenden. Das italienische Fremdenverkehrsamt nennt Umbrien „das grüne Herz“ Italiens. Bereits im Mittelalter galt diese Region als Kornkammer, auch heute bauen Landwirte viel Dinkel und Weizen an. Ähnlich wie in der mondäneren Toskana wechseln sich üppige Getreide- und Sonnenblumenfelder ab. Bis heute spürbar ist der Einfluss der Etrusker, die in Umbrien bereits in vorchristlichen Jahrhunderten Reben und Olivenbäume kultivierten. Zu Umbrien gehört kein Meer, dafür der viertgrößte See Italiens, der Lago di Trasimeno. Hier schlug Hannibal die römische Armee. Auch einige Prominente haben die Schönheit Umbriens entdeckt und sich Anwesen gekauft. Der „Star Wars“-Regisseur George Lucas richtete in einem früheren Kapuzinerkloster zehn Suiten ein. Der Sänger Ed Sheeran zieht sich gerne nach Paciano zurück, das zu den Borghi più belli, den schönsten Dörfern Italiens, zählt. Gleich zwei berühmte Ordensgründer kommen aus Umbrien. Benedikt von Nursia und Franziskus von Assisi. Auf den Spuren dieser Männer pilgern viele Reisende aus aller Welt von Dorf zu Dorf, um an den Schauplätzen zu sein, die im Leben der Männer eine Rolle spielten. Ein Höhepunkt ist die Basilika San Francesco in Assisi. Genau hier, am Grab des heiligen Franziskus, beginnt die Reise unserer Autorin Isa Hoffinger, die neben alten Villen und berühmten Kirchen das Festival Umbria Jazz besuchte.