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Zum ersten Mal seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine haben sich die Außenminister Deutschlands und Russlands getroffen. Auch wenn Argumente dagegen sprächen, sei das Treffen des deutschen Außenministers Wadephul mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow in New York richtig gewesen, findet Sarah Pagung. Im Interview mit Host Kai Küstner erklärt die Leiterin des Berliner Büros der Körber Stiftung, warum. Die Häme, die Lawrow hinterher über Wadephul ausgeschüttet hat, war aus ihrer Sicht zu erwarten. Das Treffen habe nochmals bewiesen, dass Russland nicht verhandeln wolle. Pagung analysiert im Interview die russische Strategie im Krieg gegen die Ukraine, erklärt, wie Machthaber Putin versucht, innenpolitische Zweifel an einem russischen Sieg in der Ukraine zu zerstreuen, und sie schätzt ein, unter welchen Umständen Putin eines Tages doch zu Verhandlungen bereit sein könnte. Außerdem geht es um die Frage, wie die europäischen Länder mit Russland und dessen hybriden Angriffen umgehen sollten.Peter Hornung berichtet darüber, dass Russland das Militär-Budget deutlich erhöhen will und mehr Soldaten rekrutiert. Zumindest hat Ukraines Präsident Selenskyj erklärt, die Russen hätten mit einer weiteren Mobilmachung begonnen. Die Lage in der Ukraine selbst bleibt schwierig. Russland greift u.a. weiterhin die Hauptstadt Kiew und zivile Ziele an – wie etwa die Akademie der Wissenschaften nahe der deutschen Botschaft. Dabei setzt die russische Armee jetgetriebene Drohnen, vor allem Geran 5-Drohnen, ein, die die ukrainische Flugabwehr – bislang - kaum abfangen kann. An der Front bewegt sich wenig – bis auf Geländegewinne der ukrainischen Armee im Zuge der “Operation Vivaldi”. Peter erklärt, was dahintersteckt.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Sarah Pagung:https://www.ndr.de/audio-3506100.htmlWadephul rechtfertigt in der ARD sein Treffen mit Lawrow:https://www.tagesschau.de/video/video-1656186.htmlAlle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Am 1. Oktober startet die Dokumentation „Naza“ in den deutschen Kinos. Der Film behandelt den Gaza-Krieg und bespricht unter anderem die Vorwürfe, dass die israelische Armee systematisch zivile Opfer im Gaza in Kauf nehme. Ofer Waldman von der Heinrich-Böll-Stiftung Tel Aviv fordert eine öffentliche Auseinandersetzung der Israelis mit dem Gaza-Krieg.
260928PC Europa im KriegMensch Mahler am 28.9.2026 Russland trägt seinen Krieg gegen die Ukraine immer mehr in den Westen. Seit Kriegsbeginn 2022 häufen sich in Europa Zwischenfälle, hinter denen russische Akteure vermutet werden. Das Spektrum reicht von Vorfällen mit Drohnen, bei denen – wie vor kurzem in Leipzig – sogar Sprengladungen mitgeführt werden, über durchtrennte Unterwasserkabel, Brände bei Waffenherstellern und Cyberattacken auf Kraftwerke bis hin zu bei Botschaften deponierten tierischen Überresten. Das Konfliktforschungsinstitut Acled registrierte bis Anfang September rund 250 Vorfälle, bei denen eine russische Beteiligung vermutet oder bestätigt wurde. Ich gebe zu: Ich habe Angst. Lange Zeit dachte ich, dass Putin nicht so wahnsinnig ist, sich mit der gesamten westlichen Welt anzulegen. Er beweist gerade das Gegenteil.Ich radle durch die Schweiz. Überall Plakate: Kein Krieg. Ja zur Schweizer Neutralität. Ich lese in der taz: Wladimir Putin könnte mit der Invasion der baltischen Staaten beginnen, sagt Robert Browdi, Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte. Ihm zufolge könnte Putin bei einem Angriff auf das Baltikum vor allem auf die Überlegenheit seiner Armee bei Drohnen setzen. Die Nato-Staaten seien auf einen Drohnenkrieg nicht vorbereitet.So langsam wird es eng. Man hat Vladimir Putin lange genug unterschätzt. Damit muss jetzt Schluss sein. Ich glaube inzwischen, dass dieser Mann zu allem fähig ist. Umso irriterender, dass Parteien in Deutschland Zulauf haben, die gute Beziehungen zum Russland Putins unterhalten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Steigende Kosten beim F-35-Kampfjet und Mehrkosten beim Patriot-Abwehrsystem schwächen das Vertrauen in die Rüstungspolitik. Um künftig finanzielle Engpässe abzufedern und weitere Rüstungsprojekte zu sichern, soll ein neuer Rüstungsfonds geschaffen werden. Die Finanzierung ist jedoch umstritten. In der Evaluation für ein neues Kampfflugzeug war das amerikanische Modell F-35 noch der klare Sieger. Vor rund einem Jahr stellte sich dann aber heraus: Die Kampfjets werden deutlich teurer und es wurde nie ein pauschaler Fixpreis mit den USA vereinbart. Das führt nun dazu, dass nicht die ursprünglich geplanten 36 Kampfjets gekauft werden können, sondern lediglich so viele, wie es der vom Volk bewilligte Finanzrahmen erlaubt. Was sind die Lehren aus dem F-35-Debakel? Und was heisst das für die Sicherheitslage der Schweiz? Streit um Finanzierung der Schweizer Armee Zur Finanzierung von zusätzlichen Rüstungsausgaben, die beispielsweise durch Mehrkosten des Patriot-Abwehrsystems oder die Beschaffung eines zweiten Boden-Luft-Abwehrsystems anfallen, soll der Armee zusätzliches Geld bereitgestellt werden. Und zwar mit einem Rüstungsfonds. Dieser soll bereits im nächsten Jahr aktiviert werden und dürfte sich jährlich um maximal 12 Milliarden Franken verschulden. Die Finanzierung für den Fonds ist noch nicht abschliessend geklärt. Der Bundesrat möchte dazu die Mehrwertsteuer um 0.5 Prozentpunkte erhöhen. Der Ständerat spricht sich für eine Mehrwertsteuererhöhung um 0.2 Prozentpunkte aus und möchte zudem die Finanzüberschüsse des ordentlichen Bundeshaushalts in den Rüstungsfonds einfliessen lassen. Was aber klar ist: Die Finanzierung soll entkoppelt sein vom Rüstungsfonds, sodass der Fonds auch bei einem Nein der Stimmbevölkerung bestehen bleiben würde. Braucht es diesen Rüstungsfonds? Und wie soll er finanziert werden? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 25. September 2026 in der «Arena»: – Werner Salzmann, Ständerat SVP/BE; – Priska Seiler Graf, Nationalrätin SP/ZH; – Nicole Barandun, Nationalrätin Die Mitte/ZH; und – Anna-Béatrice Schmaltz, Nationalrätin Grüne/ZH.
Nous sommes le 18 février 1949, à Bruxelles. Auditionné lors du procès de la Geheime Feldpolizei, la GFP, c'est-à-dire la police secrète de la Wehrmacht, l'armée allemande, un homme témoigne de son interpellation en mai 1942 : « J'ai été brûlé sous l'ongle du pouce gauche et au poignet à l'aide d'une sorte d'allumette enflammée que j'ai prise pour une sorte de petit bambou, séance au cours de laquelle j'ai été également brûlé à l'aide d'une sorte de tige en fer chauffé qui avait la forme d'un tisonnier (…) » L'homme poursuit : « Après avoir eu les mains menottées derrière le dos, j'ai été suspendu à l'aide de ces chaînes-menottes à un clou ou un crampon planté dans le mur à environ 2 mètres, 2,10 mètres de hauteur. J'étais ainsi soulevé, le haut de mes pieds touchant encore légèrement le plancher ; pendant ce temps, j'étais matraqué sur les épaules nues ». La Geheime Feldpolizei est, aujourd'hui encore, largement méconnue, l'imaginaire collectif assimilant la répression allemande, lors de la Seconde Guerre mondiale, à la sinistre Gestapo. Et pourtant, en quatre années d'activités sur le sol belge, la GFP a saccagé une bonne partie des rangs de la Résistance, terrorisé, arrêté et torturé des milliers d'hommes et de femmes. Une violence ravageuse demeurée largement impunie. Pourquoi connaît-on si mal cette police secrète ? Comment et avec qui a-t-elle fonctionné ? Revenons sur l'histoire méconnue de la Geheime Feldpolizei… Avec nous : Louis Fortemps, doctorant à l'Université de Lille et à la Kul Leuven et Vincent Gabriel, assistant à l'UCLouvain, producteur du podcast « 20 minutes pour comprendre ». « La police secrète de la Werhmacht en Belgique » ; Weyrich. sujets traités : police, secrète, Wermacht, armée, allemande, Geheime Feldpolizei , Résistance Merci pour votre écoute Un Jour dans l'Histoire, c'est également en direct tous les jours de la semaine de 13h15 à 14h30 sur www.rtbf.be/lapremiere Retrouvez tous les épisodes d'Un Jour dans l'Histoire sur notre plateforme Auvio.be :https://auvio.rtbf.be/emission/5936 Intéressés par l'histoire ? Vous pourriez également aimer nos autres podcasts : L'Histoire Continue: https://audmns.com/kSbpELwL'heure H : https://audmns.com/YagLLiKEt sa version à écouter en famille : La Mini Heure H https://audmns.com/YagLLiKAinsi que nos séries historiques :Chili, le Pays de mes Histoires : https://audmns.com/XHbnevhD-Day : https://audmns.com/JWRdPYIJoséphine Baker : https://audmns.com/wCfhoEwLa folle histoire de l'aviation : https://audmns.com/xAWjyWCLes Jeux Olympiques, l'étonnant miroir de notre Histoire : https://audmns.com/ZEIihzZMarguerite, la Voix d'une Résistante : https://audmns.com/zFDehnENapoléon, le crépuscule de l'Aigle : https://audmns.com/DcdnIUnUn Jour dans le Sport : https://audmns.com/xXlkHMHSous le sable des Pyramides : https://audmns.com/rXfVppvN'oubliez pas de vous y abonner pour ne rien manquer.Et si vous avez apprécié ce podcast, n'hésitez pas à nous donner des étoiles ou des commentaires, cela nous aide à le faire connaître plus largement. Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.
Eine höhere Mehrwertsteuer? Ein Finanzierungsfonds? Oder soll doch die Schuldenbremse aufgehoben werden?Seit Jahren streiten sich Bundesrat und Parlament über mehr Geld für die Armee. Die grosse Frage dabei: Wie soll das bezahlt (und wo stattdessen gespart) werden? Darüber war sich die Schweizer Politik bisher uneinig.Nun gabs im Ständerat eine Einigung: ein 24-Milliarden-Franken-Sicherheitsfonds und für die Finanzierung eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,2 Prozentpunkte. Verteidigungsminister Martin Pfister sprach von einem «historischen Schritt».Jetzt geht das Geschäft in den Nationalrat. Welche Chancen hat es dort? Was, wenn er den Vorschlag ablehnt? Und was hat die aktuelle Diskussion mit den Skandalen rund um die Beschaffung des Kampfjets F-35 zu tun?In einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» ordnet Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach das Hickhack um die Armeefinanzierung ein und sagt, wie es jetzt weitergeht.Host: Philipp LoserProduktion: Sara SpreiterMehr Artikel zur Debatte über die Armeefinanzierung: Ständerat einigt sich auf Armeefinanzierung – Martin Pfister spricht von «historischem Schritt»Trauerspiel um die Armeefinanzierung: «Leider verlassen sich in Bern viele darauf, dass die Nato das Problem für uns löst»Bundesrat Pfister könnte schon 2027 auf grosse Einkaufstour gehen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Beim Zerfall der Sowjetunion erklärte sich auch Tschetschenien für unabhängig. In zwei Kriegen (1994 bis 1996 und 1999 bis 2009) holte Russland sich die Kaukasusrepublik zurück – das Vorgehen der Armee war besonders grausam und brutal.Mit der in Tschetschenien geborenen Maynat Kurbanova, die das Grauen als Reporterin miterlebte, sprechen wir über die Geschichte Tschetscheniens, die Traumata aus den jüngeren Kriegen und den Massendeportationen zu Stalins Zeiten und über Tschetscheniens heutige Rolle im Gefüge Russlands.Literaturtipp: Anna Politkovskaja, "Tschetschenien – Die Wahrheit über den Krieg". 2002 (antiquarisch zu bekommen – das Angebot sollte ausreichen)Unterstützen Sie uns einmalig oder regelmäßig hierUnseren Westküstenausschuss CITY ON THE HILL finden Sie überall, wo es Podcasts gibt.Die Website der SalonkolumnistenDer Ostausschuss der Salonkolumnisten auf TwitterDas Panel auf Twitter:Dr. Franziska DaviesDr. Gustav GresselGabriele WoidelkoDas Moderationsteam:Jan-Philipp HeinRichard VolkmannDavid HarnaschProducer: David HarnaschPostproduction: Chris GruberTitle track vocals: Masha (10, from Odesa)
Die Schweizer Armee braucht Geld, der Bundesrat will deswegen die Mehrwertsteuer um 0,5 Prozentpunkte erhöhen. Dem Ständerat geht das zu weit: Er spricht sich lediglich für eine Erhöhung um 0,2 Prozentpunkte aus. Weitere Themen: · Menschen mit Behinderung sollen im Alltag weniger Hürden haben. Der Nationalrat hat dem Inklusionsgesetz zugestimmt. Es soll Zugang zu Arbeit, Sport und Kultur verbessern. Die Vorlage muss noch vom Ständerat gutgeheissen werden. · In der Schweiz sind in diesem Sommer mehr Personen über 65 gestorben, als statistisch zu erwarten gewesen wäre - vermutlich wegen der anhaltenden Hitze. Zwischen Mitte Juni und Ende August habe es rund 570 Todesfälle mehr gegeben als im langjährigen Durchschnitt, teilt der Bundesrat mit. · Drei US-Medien klagen gegen die Regierung von Donald Trump, weil sie nicht mehr aus dem Weissen Haus berichten dürfen. Aus Solidarität verzichten auch andere TV-Sender vorerst auf eine enge Begleitung des US-Präsidenten.
So nahe dran waren sie wohl noch nie: Auf ihrer Ukrainereise konnten Kai Küstner und Stefan Niemann Abwehrstellungen der ukrainischen Armee besuchen und haben dort miterlebt, wie russische Angriffe abgewehrt wurden. Doch die Gefahr wird immer größer - durch superschnelle Drohnen vom Typ Geran 4 und Geran 5, durch jetgetriebene Gleitbomben und durch kleine, kostengünstige Marschflugkörper. "Warum kann sich die Ukraine derzeit noch nicht hinreichend gegen den Terror aus der Luft verteidigen?" fragen sie denn auch den Sprecher ukrainischen Marine. Man arbeite daran, auch neue Gefahren abzuwehren, sagt er. Dennoch ist klar: Der Ukraine fehlt es vor allem an Abwehrraketen.Kai und Stefan haben in Kiew auch mit dem neuen deutschen Botschafter in der Ukraine, Boris Ruge, gesprochen. Der Diplomat ist seit August im Land. "Unsere Interessen hier sind, dass die Ukraine als demokratischer und unabhängiger Staat überlebt." Ruge schildert die Arbeit der deutschen Botschaft im Krieg und blickt auf den kommenden Winter. Alle erwarteten, dass dieser schwierig werde. Aus seiner Sicht ist das Kalkül von Russlands Machthaber Putin, die Infrastruktur noch weiter zu beschädigen, die Versorgung der Menschen damit schwieriger und so politisch einen Unterschied zu machen. Dies sei, so der deutsche Botschafter, aber ein "komplette Fehlkalkulation". Ruge spricht im Interview auch über die Erwartungen der Ukrainer an Deutschland und die NATO. Das Verständnis in der Ukraine sei auch, dass sie nicht nur "Empfänger von Hilfsleistungen" ist, sondern mit ihrem Kampf gegen Russland zur europäischen Sicherheit beiträgt. Der Diplomat erklärt, welche rote Linien es für die Bundesregierung bei der Unterstützung der Ukraine gibt und er spricht über die Rolle der Europäer und der USA in diesem Krieg. Alles, was die Bundesregierung, die NATO und die EU täten, ziele darauf ab, den Einstieg in Verhandlungen zu ermöglichen, um diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden. "Aber eben nicht um den Preis der Aufgabe der Ukraine als unabhängiger und souveräner Staat." Ruge glaubt, dass Russland den Krieg, so wie es ihn bislang geführt hat, nicht endlos weiterführen kann.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deWeitere Informationen:Interview mit Botschafter Boris Ruge:https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3492022.htmlSchifffahrt unter Attacke: Das ukrainische Getreide steckt festhttps://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-export-getreide-100.htmlAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlPodcast-Tipp: Welt.Macht.Chinahttps://1.ard.de/weltmachtchina?cpKontakt zum Lyzeum 90 in Odessa: sc-90@ukr.net
Die ukrainische Armee stößt nach eigenen Angaben in der Region Donezk vor. Es geht um eine Offensive bei Lyman. Russland weist das offiziell als Propaganda zurück. Russische Blogger sehen das nicht ganz so.
Im Chorraum des Magdeburger Domes gibt es seit 1245 eine Statue, die als erste Darstellung eines Afrikaners in der christlichen Kunst des Abendlandes gilt. Sie zeigt den Heiligen Mauritius, der zu den Soldaten der thebäischen Legion um das Jahr 300 nach Christus gehört. Mauritius war der Überlieferung nach römischer Offizier und Anführer der Legion. Die Soldaten dieser Legion waren alle Christen. Aber dann haben sie sich geweigert, den alten Göttern zu opfern und sich an der Verfolgung der Christen zu beteiligen. Daraufhin ließ Kaiser Maximianus zunächst jeden 10. Soldaten umbringen, also die Legion dezimieren. Aber das hat die christlichen Soldaten nicht umgestimmt. Und so wurden am Ende alle Soldaten umgebracht. Die Verehrung dieser Heiligen Soldaten, die ihrem Gewissen gefolgt sind und lieber den Tod auf sich genommen haben, anstatt fremden Göttern zu folgen, begann sehr schnell und es gibt in ganz Europa viele hundert Moritzkirchen und in vielen Städten auch den Mohren im Stadtwappen, wie zum Beispiel in Coburg. Rund um Mauritius – oder Moritzkirchen gab es dann Mohrenstraßen und Apotheken, Cafes und Kneipen mit diesem Namen. In einer spannenden Geschichtsvergessenheit werden neuerdings Mohrenstraßen umbenannt, weil dieser Name angeblich rassistische und diskriminierende Hintergründe hat. Aber das ist nicht so, sondern Menschen haben in früheren Jahrhunderten die Verehrung eines Heiligen in ihr normales Umfeld eingefügt und Straßen und Gassen und Apotheken und so weiter so benannt. Aber dass man sich dieser Legion von Soldaten bis heute erinnert, ist natürlich auch der immer drängenden Frage geschuldet, ob man als Christ in einer Armee dienen darf und das Soldatsein, ein Beruf wie jeder andere sein kann, wenn man weiß, dass es gerade in den letzten Jahren immer mehr Kriege gibt und die Wahrscheinlichkeit, in Kriege verwickelt zu werden näher rückt.Eine Statue in einem Dom und der Gedenktag an einen Heiligen Soldaten, bringt diese Gedanken nach vorn und es ist klug, sich darüber eigene Gedanken zu machen.
Ständerat will für die Aufrüstung der Armee einen Fonds, CDU nach massivem Wählerverlust, Neuausrichtung der Schweizer Zoos, Granit Xhaka hat gefälschtes Covid-Zertifikat gekauft
Die Hosts von Streitkräfte und Strategien, Stefan Niemann und Kai Küstner, melden sich in dieser Folge direkt aus der Ukraine, genauer gesagt aus Odessa. Sie berichten über ihren Aufenthalt und das Leben im Krieg, das geprägt ist von dauerndem Drohnen- und Raketenalarm. Den gab es auch, als Stefan und Kai den Podcast aufgenommen haben. Vorher hatten die beiden eine stark beschädigte Schule besucht, mit Schülerinnen und Schülern gesprochen. Ein Hauptziel der russischen Armee ist der Hafen von Odessa, der fast vollständig blockiert ist. Das hat Folgen für die Landwirtschaft und den Export von Weizen. Stefan und Kai haben mit einer Sondergenehmigung eine Patrouille der ukrainischen Marine begleitet, die ebenfalls russischen Drohnen ausgesetzt ist. Gegen Shahed-Drohnen der neuen Generation fehlen der Crew Mittel, um sie abzufangen. Zum Schluss dieser Ausgabe schildern Stefan und Kai, wie die Menschen versuchen, sich vom Krieg abzulenken – mit einem Besuch der Oper. Allerdings muss auch der wegen Luftalarms immer wieder unterbrochen werden. Trotzdem ist die Vorstellung am Donnerstag fast ausverkauft. Ein Cellist sagt: „Es ist wie Protest, Widerstand gegen den Krieg. Ich denke, das sind Protestgefühle bei den Menschen und deshalb kommen sie, um trotz allem sich als Menschen zu fühlen. Selbst der Krieg kann sie nicht aufhalten und ihnen die normale Lebensweise nicht nehmen!” Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Weltspiegel: https://1.ard.de/weltspiegelpodcast?cp=sus
In dieser Ausgabe der Dunkelkammer spricht Michael Nikbakhsh mit dem italienischen Rechtsanwalt Nicola Canestrini. Er ist einer der Verteidiger des Ukrainers Serhii K., einst Offizier einer Spezialeinheit der ukrainischen Armee, heute Angeklagter in einem Strafprozess, der am 14. Oktober in Hamburg eröffnet werden soll. Die deutsche Bundesanwaltschaft beschuldigt K., im September 2022 an der Sprengung von drei der vier Röhren der Nord Stream-Pipelines beteiligt gewesen zu sein – als Kopf einer militärischen Geheimoperation der Ukraine. Die Anklage stützt sich auf Indizien, ein Geständnis gibt es bislang nicht. Und es gilt die Unschuldsvermutung. Die Geschichte ist so verworren wie alle Geschichten, die von Geheimdiensten und -operationen handeln. Darüber hinaus ist dieser Fall allerdings auch rechtlich komplex. Ein Überblick. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Im Gespräch mit Hanno Hauenstein geht es um Journalismus, den Gaza-Krieg, die Besetzung des Westjordanlands sowie den verklärten Blick Deutschlands auf Israel. Der Völkermord in Gaza schreitet voran und Deutschland beteiligt sich weiterhin an dem Vorgehen der israelischen Regierung seit dem Terroranschlag der Hamas am 7. Oktober 2023, bei dem zahlreiche Zivilisten getötet und Kriegsverbrechen begangen wurden. Aktuell läuft vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag ein von Nicaragua angestrengtes Verfahren gegen Deutschland wegen des Verdachts der Beihilfe zum Völkermord. Gleichzeitig liefert Deutschland jedoch weiterhin Waffen nach Israel. Ein aktueller Bericht der Recherchegruppe Forensic Architecture fasst den Umfang wie folgt zusammen: „Deutschland erteilte im Jahr 2023 Waffenexportgenehmigungen im Wert von rund 326,5 Millionen Euro (ab Oktober 2023), im Jahr 2024 im Wert von 163,8 Millionen Euro, im Jahr 2025 im Wert von 201,6 Millionen Euro und in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 im Wert von 799,3 Millionen Euro.” Gleichzeitig schreitet die Annexion des Westjordanlands durch Siedler, unterstützt durch die israelische Armee, weiter. Auch hier gibt es von deutscher Seite keine offiziellen Einwände. Ich spreche mit dem freien Journalisten und Autor Hanno Hauenstein, der regelmäßig für verschiedene Zeitungen schreibt, über seine Reportagen, den Völkermord in Gaza und den Blick Deutschlands auf Israel. Er hat selbst in Israel gelebt und studiert, die Westbank mehrfach besucht und sich auch nach dem Terroranschlag dort aufgehalten. Durch diese Besuche hat er eine Entwicklung durchgemacht und seine vorher eher verklärte Sicht auf das Land verändert. Deutschland hat aufgrund des Holocausts eine besondere Verbindung zu Israel. Politisch umschrieben wird diese Haltung in Deutschland als sogenannte Staatsräson. Aus psychologischer Sicht spielt dabei auch die historische Schuld eine Rolle. Diese kann einen realistischen Blick auf die Verhältnismäßigkeit des israelischen Vorgehens seit dem 7. Oktober 2023 einschränken. In einem sehr spannenden Gespräch mit Hanno Hauenstein spanne ich den größeren Bogen. Wir sprechen unter anderem darüber, wie er selbst für eine sachliche und ausgewogene Berichterstattung zum Thema Gaza und Israel sorgt. Außerdem geht es um die Frage, inwiefern die israelische Bevölkerung das Vorgehen der Regierung unterstützt und warum die mediale Aufmerksamkeit für den Krieg in Gaza in Deutschland stetig nachlässt. Auch aus diesem Grund habe ich Hanno Hauenstein eingeladen: um die Aufmerksamkeit auf ein Thema zu richten, das bei genauerem Hinsehen schwer zu ertragen ist. Genau darum geht es zum Schluss unseres Gesprächs: um das Ertragen der teils grauenhaften Augenzeugenberichte von Ärzten aus Gaza. Der Impuls, wegzuschauen, liegt nahe, aber er verwehrt uns die Erkenntnis einer historischen Bankrotterklärung sogenannter westlicher Werte und ihrer Institutionen. Laut Hauenstein hat das einen massiven Vertrauensverlust zur Folge. Hoffnung schöpft er aus den vielen Gesprächen mit jungen Menschen, die gut über die Kriegsverbrechen in Gaza informiert sind und sich aktiv für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzen. Es war ein durchaus berührendes Gespräch. Video und Artikel: https://www.barucker.press/p/journalist-uber-gaza-staatsrason Webseite Hanno Hauenstein: https://hannohauenstein.com Weitere Interviews ermöglichen: Produktionskosten: ca. 1700 € Produktion: https://www.screen-talk.de Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS PayPal: info@bastian-barucker.de (Link) Betreff: Schenkung
260917PC Bansky – Provokateur Künstler AnarchistMensch Mahler am 17.9.2026Die Ausstellung „House of Banksy – An Unauthorized Exhibition“ läuft vom 11. September 2026 bis zum 28. Februar 2027 im Kronprinzbau in Stuttgart. Ich bin mit hohen Erwartungen hingegangen. Und sie wurden übertroffen. Sensationell! Atemberaubend! Beklemmend – es schnürt einem die Luft ab. Und über allem schwebt die Frage: wer ist Bansky, der angesagte Gegenwartskünstler. Das teuerste Werk von Banksy ist das teilgeschredderte Bild „Love is in the Bin“ (ursprünglich „Girl with Balloon“), das im Oktober 2021 bei Sotheby's in London für 16 Millionen Pfund, 21,8 Millionen Euro versteigert wurde. Der frühere BBC-Journalist Nigel Wrench führte 2003 ein Interview mit einem Künstler, der in einem Warenlager in Ost-London seine Graffiti-Arbeiten ausstellte: Antiautoritäre Motive, Schweine in Polizeihosen, Winston Churchill mit Irokesenhaarschnitt aus Gras.Der Künstler erklärte damals, er feiere mit seinen Wandsprühereien den Vandalismus, es sei die effektivste Art, Kunst zu machen. Und der Künstler erklärte weiter, er werde bei der Eröffnung seiner Ausstellung am Abend nicht dabei sein. Als Graffiti-Künstler könne man sich eben nicht lächelnd neben seine Werke stellen. Man werde eher als "Typ" wahrgenommen, wenn die Leute nicht wüssten, wer man ist.Als Wrench den Künstler bat, seinen Namen zu bestätigen, sagte der: "Robbie Banks".Dies ist eines der wenigen Interviews, von denen ziemlich sicher ist, dass der echte Künstler, der hinter Banksy steckt, wirklich Auskunft gab. Über Banksys richtigen Namen wird seit Jahrzehnten spekuliert. Und laut einer intensiven Recherche der Nachrichtenagentur Reuters soll Banksy aktuell David Jones heißen.Das ist natürlich nicht sein ursprünglicher Name. Den Namen David Jones soll er etwa zu der Zeit angenommen haben, als die Mail on Sunday 2008 geschrieben hatte, dass sich hinter Banksy der Künstler Robin Gunningham aus Bristol verberge. David Jones ist die Männernamen-Kombination, die es im Vereinigten Königreich am häufigsten gibt, würde sich also gut als Deckname eignen.Ausgegraben hat den Namen Simon Gardner von der Agentur Reuters, der in der Ukraine recherchierte, nachdem Banksy dort 2022 nach Kriegsbeginn Graffitis gesprüht hatte. Eines davon im Dorf Horenka nahe Kiew. Das Motiv an einer zerbombten Häuserwand zeigt einen Mann, der sich in einer Badewanne den Rücken schrubbt.Gardner schilderte in der BBC, wie er dazu kam: Die Sprüherei sei nur ein paar Meilen entfernt von Butscha aufgetaucht, wo er die Gräueltaten der russischen Armee untersuchte. Ihn habe dieser harte Kontrast zwischen dem Horror und dem surrealen Graffiti getroffen. Und als großer Banksy-Fan habe er den Plan gefasst, mehr über Banksys Identität zu erfahren.Eine Ikone von Maria und Jesus als Baby, dem ein Sprengstoffgürtel umgebunden wurde, die prüde Queen Victoria in Lederstiefeln und Strapsen mit dem Geschlecht über dem Gesicht einer Frau sitzend, ein Film über Bootpeople auf dem Bansky-Rettungsschiff konfrontiert mit einer Luxusjacht, schwule Polizisten, die sich umarmen und küssen, Apple Gründer Steve Jobs als syrischer Imigrant – sein Vater flüchtete tatsächlich von Homs in die USA – an Provokationen fehlt es wahrlich nicht. Aber alles Provokationen, die reichlich Stoff zum Nachdenken geben. Ich werde mir noch lange die Kunstwerke von Bansky anschauen und darüber philosophieren. Und das Shirt mit dem Intifada-Kämpfer tragen, der statt einer Handgrante einen Blumenstraß gegen die israelischen Besatzer schleudert. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In vielen Gemeinden im Kanton Bern muss man die Abstimmungs- oder Wahlcouverts selber frankieren. Ein Vorstoss im Berner Kantonsparlament will das nun ändern. Weiter in der Sendung: · Berner Kantonspolizei und Armee trainieren zusammen die Abwehr von Drohnen. Die Bedrohung sei real, sagt der Polizeikommandant. · Der Start in die Eishockeysaison verlief für mehrere Teams aus der Region nicht wie gewünscht – so auch für den amtierenden Meister: Biel - Freiburg 4:2 ZSC - SCB 5:3 Davos - SCL Tigers 4:1 · Fussball: Der FC Sion gewinnt zum vierten Mal in Folge – 5: 2 für die Walliser stand es am Ender der Partie gegen GC in Zürich.
Um im Ernstfall schnell reagieren zu können, haben hunderte Berner Polizistinnen und Polizisten in den vergangenen Tagen den Ernstfall geprobt – und zwar mit der Schweizer Armee. Was das bringt – wir fragen nach. Weiter in der Sendung: · Kritik am Grimseltunnel-Projekt: Was die Finanzkontrolle sagt und wie die Bahnbefürworterinnen reagieren. · Start in die Eishockeysaison: Welche Teams am meisten Chancen haben für den Meistertitel.
Die Gewalt gegen Palästinenser durch Siedler und israelische Armee im Westjordanland nimmt immer weiter zu. "Das Ziel ist es, mehr Palästinenser zu vertreiben und mehr Land zu annektieren", sagt Bauke Baumann von der Heinrich-Böll-Stiftung. Von WDR 5.
Kultur, Bildung, Jugend, Psychologie, Frauenhaus, Gewerkschaften, Fischer, Umwelt – 13 Verbände und Organisationen traten am Montag gemeinsam an die Öffentlichkeit. Im Hinblick auf die Budgetdebatte im Grossen Rat plädieren sie für mehr Investitionen in diese Bereiche. Weiter in der Sendung: · Aarau: Die Turnhallen in der Telli können ab dem 23. September wieder benützt werden. Die Sturmschäden sind dann beseitigt. Das Schwimmbad bleibt aber noch bis im November zu. · Kernkraftwerke Beznau: Der Bund führt vom 14. bis zum 18. September eine GNU durch, eine «Gesamtnotfallübung». Sichtbar sind Lastwagen der Armee, die Generatoren und Pumpen transportieren. Die Kraftwerke laufen normal, teilt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz mit.
In dieser Folge von "Was tun, Herr General" schauen wir auf den Balkan. Dort tut sich gerade einiges. Ex-Nato-General Erhard Bühler hat jüngst eine Sicherheitskonferenz in Sarajevo besucht. Ausführlich sprechen wir auch über die Vergangenheit, die den Balkan bis heute prägt. Denn: Ende August ist der verurteilte Kriegsverbrecher Ratko Mladic gestorben. Er war Oberbefehlshaber der bosnisch-serbischen Armee während des Bosnienkrieges. Er war mitverantwortlich für die mehrjährige Belagerung von Sarajevo und das Massaker von Srebrenica. Bühler war selbst viel auf dem Balkan im Einsatz. Er kennt die jahrhundertelange Geschichte, die diese Region zu dem komplizierten Gebilde gemacht hat, das es bis heute ist. Er erzählt auch, wie es zum Bosnienkrieg kam und wer dabei gegen wen kämpfte. Und wie die Politik in Serbien noch bis heute davon geprägt ist.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. September 2026 geplant.
Neuer Newsletter «Binswangers Radar»: Michèle Binswanger analysiert zweimal wöchentlich die wichtigsten Themen aus Politik, Gesellschaft und aktuellem Zeitgeschehen. Ständeräte wollen «nur» 0,2 Prozent Mehrwertsteuer für Armee. F-35-Fiasko: Gehts Viola Amherd nun ans eigene Portemonnaie? Neuer Bericht kritisiert lange Wartezeiten beim Familiennachzug. 40 Prozent der Gewalttäter im Gefängnis Lenzburg sind Muslime. Nach dem AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt hatte Friedrich Merz der Partei am Mittwoch vorgeworfen, eine «ethnische Säuberung» zu planen.
Der Bund nimmt so viel Geld ein wie nie zuvor. Trotzdem sollen die Steuern steigen, um AHV und Armee zu finanzieren. Fehlt der Schweiz tatsächlich das Geld – oder mangelt es der Politik an Prioritäten? Im Gespräch mit Michele Salvi erklärt Serge Gaillard, warum die Schuldenbremse weiterhin unverzichtbar ist und wo die eigentlichen Risiken für die öffentlichen Finanzen liegen. Neue politische Wünsche müssten konsequent finanziert werden, statt sie über Schulden zu kaschieren. Und er warnt vor einem Problem, das in der öffentlichen Debatte oft unterschätzt wird: Nicht die AHV, sondern die stetig steigenden Gesundheitskosten könnten zur grössten finanzpolitischen Herausforderung werden. The post Zu Gast: Volle Bundeskasse – und trotzdem höhere Steuern? appeared first on Avenir Suisse.
Die USA haben einen neuen Vermittlungsversuch im Ukraine-Krieg gestartet. Die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner waren zu Verhandlungen in Russland und der Ukraine. Die Ergebnisse sind laut Ex-Nato-General Erhard Bühler überschaubar: "Das beste Ergebnis war wohl, dass die Kiewer einen relativ ruhigen Sonntag hatten. Ohne Luftalarm." Die US-Unterhändler sprachen nach den Gesprächen von Fortschritten und forderten trilaterale Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA. Laut Bühler ist aber nicht zu erkennen, dass Russland von seinen bisherigen Kriegszielen abrückt. Es gehe Moskau darum, dass die Ukraine noch mehr Gebiete abtrete, ihre Souveränität verliere und eine russlandhörige Regierung erhalte.Die aktuelle militärische Lage: Russland kommt in der Ostukraine weiter nur langsam voran. Bühler erklärt, die russische Armee habe im August gut 50 Quadratkilometer erobert – über die gesamte Front in der Ukraine verteilt. Nach Berechnungen des Institute for the Study of War würde Russland bei dieser Vormarschgeschwindigkeit noch bis ins Jahr 2032 brauchen, um alleine den Donbass komplett zu erobern. Natürlich seien das plakative und theoretische Berechnungen, so Bühler. Sie machten aber deutlich, wie langsam Russland derzeit vorankomme. Erfolge gebe es nur an einigen Frontabschnitten zu vermelden. So rückten die Russen weiter langsam bei Slowjansk und Dobropillja vor. Im Gegenzug seien die Ukrainer nördlich von Kupjansk erfolgreich. Dort sei der russische Brückenkopf über den Fluss Oskil geteilt worden. Auch bei Lyman laufe seit Wochen ein ukrainischer Gegenangriff, der einige Erfolge bringe.Außerdem besprechen Host Tim Deisinger und Bühler in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" die Luftangriffe auf beiden Seiten. Und es gibt Neuigkeiten vom Schwarzen Meer: Den Russen ist es gelungen, den ukrainischen Getreideexport empfindlich zu treffen. Das hat wirtschaftliche Folgen.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 10. September 2026 geplant.
Diese Folge erschien ursprünglich begleitend zur gamescom 2025 und kommentierte die Präsenz der Bundeswehr auf der Messe. An dem Phänomen hat sich nichts geändert, die Folge und ihre Beobachtungen bleibt also auch dieses Jahr aktuell. Ursprünglicher Beschreibungstext: Die gamescom 2025 liegt eigentlich schon archiviert und abgelegt in unser aller Aktenordner, aber es gibt da eine Sache, über die wir noch sprechen müssen: Die Bundeswehr und ihre Aktivitäten auf der gamescom 2025, die in vielerlei Hinsicht einen neuen Höhepunkt erreicht hatten. Noch nie war die Bundeswehr mit einem so großen, umfangreichen, teuren - und gut besuchten - Stand auf der größten Spielemesse vertreten: Von der Klimmzugstange über den Panzersimulator bis hin zum Gewinnspiel mit Rekrutierungsgespräch inklusive gab es hier eine ganze Menge zu erleben - und darüber sollten wir sprechen. Dom Schott und Spieleforscher Thomas Spies haben die vergangenen Wochen genutzt, um nicht nur ihre eigenen Gedanken und Beobachtungen zur Präsenz der Bundeswehr auf der gamescom zu sortieren, sondern auch die Armee selbst um ein offizielles Statement zu beten. Das ist nun im Postfach von OK COOL eingetrudelt, weswegen sich das Duo vor dem Mikrofon getroffen hat, um über die Aktivitäten der bundeswehr auf der gamescom zu diskutieren, die Stellungnahme des Pressesprechers zu beleuchten und die Gamifizierung von Krieg zu diskutieren.
Der Bund will im Entwicklungsschwerpunkt Thun Nord keine seiner Flächen für rein zivile Nutzungen abgeben. Das Land auf dem dortigen Waffenplatz soll weiterhin für die Armee und verteidigungsrelevante Industrien genutzt werden. Weiter in der Sendung: · Cannabis-Abgabe in Apotheken fördert risikoärmeren Konsum. · Studie zeigt Potenzial von Erneuerbaren im Kanton Bern auf.
Seit 5 Jahren verantwortet Daniel Markwalder die digitale Transformation beim Bund. Ein erster Test zeigt die Möglichkeiten und Grenzen einer digitalen Souveränität auf. Wie kann die Unabhängigkeit von grossen Tech-Firmen gelingen und wie hoch ist der Preis dafür? Für vertrauliche Dokumente der Armee ist die Microsoft-Cloud nicht brauchbar. So forderte der ehemalige Armeechef Thomas Süssli vor seinem Abgang Ende des letzten Jahres Alternativen. Auch der Druck aus der Politik steigt: Die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats stellt fest, dass die Gefahren der technologischen Abhängigkeit der Schweiz immer deutlicher werden, und unterstützt eine Forderung nach einer souveränen, digitalen Infrastruktur. 170 Personen der Bundesverwaltung haben nun Alternativen getestet. Lösungen aus Schleswig-Holstein, wo die Verwaltung bereits weitgehend ohne Tools von Microsoft oder anderen grossen Tech-Anbietern funktioniert. Was hat der Test in der Schweiz ergeben? Wo liegen die Chancen und Risiken? Wie geht es weiter mit der Exit-Strategie von Microsoft und Co.? Daniel Markwalder, Delegierter des Bundesrates für digitale Transformation ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Ob Rösti, Pommes frites, Chips oder Salzkartoffeln: Die Kartoffeln sind von unseren Tellern kaum wegzudenken. Doch die Hitze und Trockenheit des Sommers haben der Landwirtschaft zugesetzt. Das wirkt sich auch auf die Kartoffelernte aus. Weitere Themen: Die ukrainische Hauptstadt Kiew gerät immer mehr ins Visier Russlands. Nicht, weil die russischen Truppen so weit in die Ukraine vorgedrungen wären, sondern weil die russische Armee mit neuen Drohnen angreift. Am Mittwoch war in Kiew während zwölf Stunden der Luftalarm aktiv. Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana befinden sich aktuell noch 10 Patientinnen und Patienten in den spezialisierten Reha-Kliniken in Sitten/VS und Bellikon/AG. Für das Personal ist die Behandlung der Überlebenden von Crans-Montana nach wie vor eine Ausnahmesituation.
Die russischen Drohnenangriffe auf ukrainische Zivilisten sind kein Zufall, sie haben System. Das dokumentieren die UN und verschiedene Menschenrechtsorganisationen seit fast zwei Jahren. Und die Zahl der Angriffe nimmt weiter zu. Am heftigsten trifft es die Menschen in der ukrainischen Frontstadt Cherson. ARD-Korrespondentin Rebecca Barth ist dorthin gereist und erzählt uns heute von dem, was die Menschen vor Ort als Human Safari bezeichnen - als Menschenjagd. Alle aktuellen Entwicklungen in der Ukraine gibt es bei tagesschau.de hier: https://www.tagesschau.de/thema/ukraine Hier findet ihr unsere bisherigen 11KM-Folgen aus der Ukraine mit Rebecca Barth und ihren Kolleginnen und Kollegen aus dem ARD-Studio Kiew: https://1.ard.de/11KM_Podcast_Ukraine Hier geht's zu Streitkräfte und Strategien, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/Streitkraefte_und_StrategienHier geht's zur Panorama 3 Doku "Rechte Gewalt: Wenn Jugendliche zu Terroristen werden” von Reiko Pinkert, Julian Feldmann, Katrin Kampling, Hannes Stepputat und Sebastian Heidelberger:https://www.ndr.de/panoramadrei-422.htmlDiese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Lisa Hentschel Mitarbeit: Lukas Waschbüsch Host: Elena Kuch Produktion: Jonas Teichmann, Emilian Grimm, Hanna Brünjes und Marie-Noelle Svihla Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Vier Wochen liegt der Anschlagsversuch mit Sprengstoffdrohnen am Flughafen Leipzig/Halle zurück. Nun reicht die Beweislage offenbar aus, um einen russischen Geheimdienst als verantwortlich zu benennen. Stunden vor der noch für Dienstag erwarteten Erklärung der Bundesregierung besprechen die Hosts Stefan Niemann und Kai Küstner, mit welchen Maßnahmen Deutschland auf die andauernden Bedrohungen durch Russland reagieren könnte.Im Schwerpunkt dieser Folge geht es um Russlands systematische Angriffe auf ukrainische Zivilisten in der Stadt Cherson. Dort harren noch etwa 60.000 Menschen aus obwohl russische Drohnenpiloten von jenseits des Flusses Dnipro aus regelrecht Jagd auf die Bewohner der Stadt machen. In Chatrooms der Angreifer ist zynisch von "Safaris" die Rede - dabei geht es um Kriegsverbrechen. Rebecca Barth hat mit einem Fernsehteam des ARD-Studios Kiew die gefährliche Reise nach Cherson gewagt und schildert Stefan ihre Eindrücke.Kai Küstner spricht in der aktuellen Lage darüber, wie Russland versucht, die Ukraine zu einem nicht mehr lebenswerten Land zu machen - durch den Entzug der wirtschaftlichen Grundlagen und die Zerstörung der Infrastruktur. Massive russische Luftangriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen können von der ukrainischen Armee kaum mehr abgefangen werden, weil ihr die Abfangraketen fehlen. Unterdessen darf Russlands Vertreter erstmals seit langem wieder beim Treffen beim Treffen der G20- Finanzminister mit am Tisch sitzen, weil die Amerikaner ihn eingeladen haben. Angeblich steht diese unerwartete Einladung im Zusammenhang mit den Friedensbemühungen von US-Präsident Trump.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deÄrger über russische Teilnahme an G20-Finanzministertreffenhttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/g20-finanzminister-treffen-100.htmlCherson: Menschenjagd mit Drohnen (ARD Morgenmagazin)https://1.ard.de/MoMa_Cherson_Menschenjagd_mit_DrohnenDrohnen und Sabotage: Wie sicher sind unsere Häfen?https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6b876cba9bf9c30a/Podcast-Tipp: "Stabile Zeitenlage"https://www.youtube.com/playlist?list=PLkKDSXRppVa6ANMoQbWdwcwm0CMpFdoFFhttps://www.tiktok.com/@tagesschauAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Ein israelischer Lehrer erfährt vom Tod eines ehemaligen Schülers im Gaza-Krieg. Cedrick, Sohn philippinischer Gastarbeiter, war Reservist der Armee - keine Selbstverständlichkeit.
Ein israelischer Lehrer erfährt vom Tod eines ehemaligen Schülers im Gaza-Krieg. Cedrick, Sohn philippinischer Gastarbeiter, war Reservist der Armee - keine Selbstverständlichkeit.
Eine schwarze Tasse, ein roter Stern und die Aufschrift „Armee Russlands“: Bei den Dreharbeiten zu seiner neuen Sachsen-Anhalt-Reportage macht Paul im Büro des AfD-Politikers Hans-Thomas Tillschneider eine bemerkenswerte Entdeckung.
Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet am Mittwoch wird nach und nach das Ausmass der Katastrophe klar. Mindestens 359 Menschen verloren auf nepalesischer Seite ihr Leben. Mehr als 1'300 Menschen werden noch vermisst. Und es droht eine weitere Flut. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:31) In Nepal droht eine zweite Flutwelle (04:43) Nachrichtenübersicht (09:19) Russlands Nadelstiche gegen europäische Staaten (15:31) Wie die Armee mit Drohnen aufrüsten will (20:12) Förderprogramme für Kleinkinder mit fehlenden Deutschkenntnissen (24:53) Bundespräsident Parmelin als Produktetester (27:41) Ratko Mladic: «Der Schlächter von Bosnien» ist tot (30:21) Melonis Asylpolitik – eine Bilanz aus Sicht eines Seenotretters (37:16) Yayoi Kusama: Ein Nachruf auf die Frau mit den Punkten
Die Lage in der Stadt Kostjantyniwka ist kompliziert. Die ukrainische Armee kontrolliert noch bedeutende Teile davon. Aber auch die russische Armee ist tief in die Stadt vorgedrungen. "Nach wie vor kontrollieren die Russen die Stadt nicht, aber auch die Ukrainer nicht mehr", sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler dazu. Die Lage sei unübersichtlich und sehr schwierig für die Soldaten. Die Versorgung erfolge vor allem über Drohnen und unbemannte Fahrzeuge. Auch der Abtransport von Verwundeten sei kompliziert. "Also eine sehr komplexe und schwierige Lage in dieser Stadt", fasst Bühler zusammen.Die weitere aktuelle militärische Lage: Im Nordosten der Ukraine tut sich wenig an der Front, obwohl es immer wieder Kämpfe gibt. Russische Vorstöße werden meist durch ukrainische Gegenangriffe beantwortet, Geländegewinne sind oft nur von kurzer Dauer. Weiter südlich, beim sogenannten Festungsgürtel, haben die Russen bei Slowjansk kleinere Erfolge erzielt. Im Süden der Ukraine haben die Ukrainer dagegen kleinere Geländegewinne erreicht.Die weiteren Themen in dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?": Luftangriffe auf beiden Seiten + Nato-Übung in Polen an der Grenze zur russischen Enklave Kaliningrad + Sichtung eines russischen Kriegsschiffs vor der deutschen Insel FehmarnInhaltsverzeichnis0:00 Begrüßung1:00 Militärische Lage am Boden7:22 Luftangriffe auf beiden Seiten19:35 Nato-Übung28:55 Russisches Kriegsschiff vor FehmarnPodcast-Tipp: Putins KriegWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 26. August 2026 geplant.
Der Aschaffenburger Künstler Engin Dogan hat von April bis Mai 2026 an der Global Sumud Flotilla teilgenommen. Wie mehr als 400 weitere Aktivisten hat er versucht, per Segelboot über das Mittelmeer nach Gaza zu gelangen, um dort Hilfsgüter zu verteilen. Die israelische Armee stoppte die Aktion jedoch auf hoher See und verschleppte die Aktivisten nachWeiterlesen
Ohne großes Aufsehen hat die Ukraine eine Offensive im Süden des Landes durchgeführt. Nach ukrainischen Angaben wurden dabei seit Beginn des Jahres 745 Quadratkilometer zurückerobert. Der ehemalige Nato-General Erhard Bühler erklärt, wie sogenannte Olexandriwka-Gegenoffensive ablief und wie die Erfolge zu bewerten sind, die dabei in den vergangenen Monaten erreicht wurden. Als Grund für den Erfolg sieht Bühler vor allem einen Grund: "Das war sicher die Schwäche der an der Südfront unterversorgten russischen Armee." Diese sei durch ukrainische Luftangriffe im Hinterland seit Längerem von einem Großteil ihrer Versorgung abgeschnitten. "Das ist ein taktischer Erfolg der Ukraine", so Bühler zu den Eroberungen im Süden. "Ob er nachhaltig sein wird oder ob der Erfolg gar ausgebaut werden kann, das werden wir sehen."Die weitere militärische Lage: Im Norden der Front in der Ostukraine gibt es wenig Neuigkeiten. Weiter südlich, beim sogenannten Festungsgürtel, ist die ukrainische Armee unter Druck. Das gilt vor allem für den Frontabschnitt bei der Stadt Kostjantyniwka. Bühler geht davon aus, dass die Stadt über kurz oder lang an die Russen fallen wird. Außerdem besprechen Host Christian Erll und Bühler in dieser Folge von "Was tun, Herr General?" die Luftangriffe auf beiden Seiten.Im zweiten Teil des Podcasts geht es um eine Nato-Übung, bei der ukrainische Drohnenpiloten amerikanische Panzerverbände ziemlich in die Bredouille gebracht haben sollen. Die Übung fand in Deutschland statt. Es ist nicht die erste Meldung dieser Art. Doch wenn man die Details der Übung kennt, relativiert sich der Bericht schnell.Inhaltsverzeichnis:00:00 Begrüßung01:18 Die militärische Lage am Boden15:16 Die Luftangriffe auf beiden Seiten30:24 Die Nato-Übung mit ukrainischen Drohnen-PilotenPodcast-Tipp Wahlkreis Ost – Deep Talks vor der Landtagswahl in Sachsen-AnhaltWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 20. August 2026 geplant.
Der Drohnen-Vorfall am Leipziger Flughafen Anfang August hat in Deutschland für Aufregung und Besorgnis gesorgt und eine Diskussion über die Abwehr solcher und hybrider Angriffe ausgelöst. Im Interview mit Host Stefan Niemann spricht der Sicherheitsexperte Nico Lange über die aus seiner Sicht immer noch mangelhafte Drohnenabwehr an deutschen Flughäfen. Man sei “an einer Katastrophe knapp vorbeigeschlittert, aber nicht, weil wir sie verhindert hätten oder abgewehrt hätten, sondern nur durch zufällige Umstände, möglicherweise einen technischen Defekt.” Der Gründer des Instituts für Risikoanalyse und Internationale Sicherheit (IRIS) bemängelt, die notwendige Sensorentechnik sei längst vorhanden, aber die Politik hinke hinterher. Daran ändere auch der neugeschaffene Nationale Sicherheitsrat wenig. Laut Lange passt die Sprengstoffdrohne zu Russlands gezielter hybrider Kriegführung gegen Staaten, die die Ukraine unterstützen. Deutschland müsse da deutlich wehrhafter werden. Man müsse damit rechnen, dass Russlands Machthaber möglicherweise noch in diesem Jahr testen will, ob die NATO wirklich zusammenhält, und zwar “nicht mit dem Angriff einer riesigen russischen Streitmacht, sondern mit einer Kombination aus hybriden und versteckten Angriffen und vielleicht kleinen, kurzen Vorstößen auf NATO-Gebiet.” Derweil geht der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine unvermindert weiter. Die ukrainische Armee wehrt sich mit Attacken im russischen Hinterland auf Ölraffinieren und Lager des Versandhändlers Wildberries. Zugenommen haben in den vergangenen Wochen auch gegenseitige Angriffe auf Schiffe und Häfen, berichtet Astrid Corall. Dadurch leide der wichtige Export von Getreide. Ukraines Präsident Selenskyj hat nach eigenen Angaben den US-Amerikanern Vorschläge zur Beendigung des Krieges vorgelegt, Details sind bislang nicht bekannt. Er fordert aber erneut mehr Unterstützung bei der Flugabwehr – und bittet die USA, der Ukraine mindestens fünf Prozent ihrer Raketenbestände zu verkaufen. Astrid berichtet auch über Berichte, wonach Russland nach der Parlamentswahl im September eine Mobilmachung plant, über die gestiegene Zahl der im Krieg getöteten Zivilisten und sie wirft einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und in der Straße von Hormus.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Nico Langehttps://www.ndr.de/audio-3417806.htmlAlle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp : REICH - Das Geschäft mit dem Zweifel:https://1.ard.de/REICH
Die Kompass-Initiative sei unklar formuliert und nicht zielführend, heisst es seitens Bundesrat. Die Initianten fordern, dass für ein Ja zum Vertragspaket mit der EU ein Mehr von Volk und Ständen nötig ist. Die Forderung wird aber unabhängig von der Initiative bald im Parlament diskutiert. Weitere Themen: Im von Israel besetzten Westjordanland nehmen die Spannungen zwischen israelischen Siedlern und Palästinensern weiter zu. Seit Sonntag belagern Dutzende radikale Siedler die Häuser einer palästinensischen Grossfamilie. Diese ist seither von der Aussenwelt abgeschnitten. Trotz Hilferufen an die israelische Armee, griff diese bisher nicht durch. In Kuba sind im vergangenen Jahr so wenige Kinder geboren worden, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Grund dafür ist unter anderem, dass viele junge Frauen das Land verlassen und anderswo Kinder bekommen. Zurück bleibt eine alternde Bevölkerung, die besonders stark unter den Folgen der Krise leidet.
Kitzler, Jan-Christoph www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Bei einem Erdbeben im Westen Kolumbiens sind mehrere Menschen verletzt und zahlreiche Gebäude beschädigt worden. Die Erschütterungen der Stärke 7,4 waren auch in der Hauptstadt Bogota und bis an die Grenze zu Venezuela zu spüren, wie Augenzeugen gegenüber Nachrichtenagenturen berichten. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:29) Schweres Erdbeben erschüttert Kolumbien (05:37) Nachrichtenübersicht (09:11) So verlief der Auftakt des Vincenz-Berufungsprozesses (14:07) Darum lehnt Israels Premierminister den Gaza-Friedensplan ab (17:36) Seltenes Sonnenfinsternis-Spektakel (27:19) Westeuropa erlebt den heissesten Sommer bisher (30:25) Fahrkünste der Seniorinnen öfter auf dem Prüfstand (34:35) Warum ein ukrainischer Pazifist in der Armee kämpft
Beim Militärbankett der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zum 99. Jahrestag der Volksbefreiungsarmee fehlten erstmals alle Mitglieder der Zentralen Militärkommission, dem Führungskreis der chinesischen Armee. Analysten sehen dies als Zeichen für die Folgen der Säuberungen unter Chinas Führer Xi Jinping und mögliche Machtprobleme innerhalb der Militärführung.
Wegen der veränderten Bedrohungslage ist die Schweizer Armee dabei, ihre Logistik kriegstauglich zu machen und dezentraler zu organisieren. So will die Armee unter anderem Lager mit Panzern und Munition auf mehr Standorte verteilen und damit besser vor möglichen Angriffen schützen. Weitere Themen: · Unter anderem wegen des Iran-Kriegs sind die Gasspeicher in Europa bis jetzt erst zu 58 Prozent gefüllt. Der Bund bespricht deshalb in einer Taskforce mögliche Massnahmen. · Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt hat nach einem Vorfall mit einer Drohne am Flughafen Leipzig von einem ernsten und sicherheitsrelevanten Vorfall gesprochen. · Die Schweizer Skirennfahrerin Lara Gut-Behrami beendet ihre erfolgreiche Karriere. Sie ist eine Ausnahmekönnerin, die oft auch ihren eigenen Weg gegangen ist.
„Man, warum weckst du mich gerade jetzt?" – Träume fühlen sich echt an, bis der Wecker klingelt. In Jesaja 29 weckt Gott gleich zwei Gruppen aus einem täuschenden Traum: sein eigenes Volk in Jerusalem, das meint, der äußere Tempeldienst genüge – und die Feinde, die meinen, sie könnten das Volk Gottes auslöschen. Gott selbst belagert die Stadt, die er Ariël nennt, seinen Feuerherd. Er beugt die Stolzen in den Staub, bis ihre Stimme leise wird und sie nicht länger auf sich selbst vertrauen. Doch dann kippt alles: Die übermächtige Armee wird selbst zu feinem Staub und weggewehter Spreu – wie der Hungrige, der vom Essen träumt und mit leerer Seele aufwacht. Am Kreuz wurde Jesus zum wahren Ariël: Er trug das Gerichtsfeuer, das eigentlich uns galt. Am Ostermorgen hieß es für die Hölle: Ausgeträumt. Christus ist der Eckstein auf dem Berg Zion, an dem jede feindliche Macht zerschellt.
Im Krieg mit Russland trifft die ukrainische Armee vermehrt Ziele im russischen Hinterland. Besonders im Visier: Versandzentren und Lager der Firma "Wildberries", des russischen Pendants zu Amazon. Mehr als ein Dutzend von ihnen wurden von ukrainischen Drohnen in Brand geschossen: ein gewaltiger Schaden, den auch russische Verbraucherinnen und Verbraucher spüren. Denn mit "Wildberries" kommen bislang Konsumgüter aller Arten in alle Regionen des größten Landes der Erde.Im Nahen Osten ist es gerade der Iran, der den Krieg mit den USA befeuert - unter anderem durch einen Angriff auf eine US-Luftwaffenbasis in Jordanien. Gleichzeitig rückt das Rote Meer in den Mittelpunkt des Interesses. Dort greifen die vom Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen Öltanker mit Raketen und Drohnen an, nachdem sie zuvor eine Blockade dieses wichtigen Seeweges verkündet hatten. Sollte das Rote Meer tatsächlich nicht mehr passierbar sein, hätte das weitere schwerwiegende Folgen für die Weltwirtschaft.Im Schwerpunkt dieser Ausgabe beschäftigt sich Achim Gutzeit mit weitreichenden Waffensystemen, mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen. Achim erklärt unter anderem, ob mit dem von der Bundesregierung geplanten Kauf von US-Mittelstreckenwaffen des Typs Tomahawk die vielzitierte Abschreckungslücke der Europäer geschlossen wird und wie es um das am Rande eines NATO-Gipfels 2024 beschlossene europäische Rüstungsprojekt Elsa bestellt ist. Er geht der Frage nach, wie europäische Staaten die Ukraine unterstützen, wie sich das von Russland angegriffene Land mit Drohnen verteidigt und wie weit die Bundeswehr beim Thema Drohnenentwicklung ist.Weitere Informationen:Zum Schwerpunkt weitreichende Waffensysteme:https://www.bmvg.de/de/aktuelles/deutsch-norwegischer-seeziellenkflugkoerper-geplant-5807888https://www.telegraph.co.uk/world-news/2026/07/08/ukraine-ambassador-do-not-assume-russia-has-lost-war/https://defence-network.com/deutschland-deep-strike-drohnen-ukraine/https://www.hartpunkt.de/franzoesische-tiefenwirkung-ein-ueberblick-ueber-franzoesische-entwicklungsprojekte-fuer-waffensysteme-grosser-reichweite/https://www.youtube.com/watch?v=6GNvAr20tUgInterview mit Luft und Raumfahrt-Ingenieur Dr.-Ing. Markus Schillerhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3390464.htmlAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlUnser Seh-Tipp: STABILE ZEITENLAGE auf dem YouTube- und TikTok-Kanal der tagesschauYouTube: Was, wenn Russland in der Ostsee die NATO angreift?https://1.ard.de/STABILE_ZEITENLAGE_YT?p=susTikTok: Wetten auf Krieg?https://1.ard.de/Wetten_auf_Krieg?p=sus
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump belegt Schweizer Produkte mit einem neuen Zoll von 12,5 Prozent. Insgesamt sind sechzig Handelspartner betroffen. Die neuen Zölle ersetzen die bisherigen Zölle von 10 Prozent, die in der Nacht ausgelaufen sind. Und: · Der Tessiner Regierungspräsident Claudio Zali tritt in den Ausstand. Bis auf Weiteres ist der Lega-Politiker nicht mehr zuständig für die Justiz und die Polizei. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen möglichen Amtsmissbrauchs und versuchter Nötigung. · Die EU unterstützt Frankreich im Kampf gegen Waldbrände. Aus mehreren Ländern kommen Löschflugzeuge und Helikopter, sagt Präsident Emmanuel Macron. Zehntausende Menschen sind schon evakuiert worden und die Lage bleibt angespannt – insbesondere an der Atlantikküste bei Bordeaux. · In der Ukraine will Ex-Verteidigungsminister Fedorow zurück ins Amt. Er sei mit keiner anderen Aufgabe einverstanden. Präsident Selenski hatte Fedorow kürzlich entlassen. Hintergrund sind Differenzen zwischen Armee und Verteidigungsdepartement. · Fussball: In der Qualifikation für die Europa League gewinnt der FC St. Gallen das Hinspiel gegen den Favoriten Benfica Lissabon mit 2:1.
Ce mercredi 22 juillet, l'escalade des tensions en Asie suite aux exercices militaires conduits par la Chine et la Russie dans la zone économique exclusive du Japon a été abordée par Annalisa Cappellini dans sa chronique, dans l'émission Good Morning Business, présentée par Sandra Gandoin, sur BFM Business. Retrouvez l'émission du lundi au vendredi et réécoutez la en podcast.
Die Anklage gegen einen ehemaligen Aargauer SVP-Politiker wiegt schwer: Er soll eine Jugendliche, deren Mutter und eine weitere Frau wiederholt betäubt und missbraucht haben. Nun stehen auch die Behörden in der Kritik, weil Mutter und Tochter die Ausschaffung droht. · Nach tagelangen Protesten hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski den Chef der Armee, Oleksander Syrskyi entlassen. Syrski werde durch Mychailo Drapatyi ersetzt, gab Selenski am Abend bekannt. Letzte Woche hatte Selenski den populären Verteidigungsminister Mychailo Fedorow entlassen, dieser hatte sich mit Syrski in Fragen der Kriegsführung zerstritten. · Frankreich verbietet als erstes europäisches Land Soziale Medien für Jugendliche. Das Parlament hat ein entsprechendes Gesetz am Abend verabschiedet. Kinder unter 15 Jahren dürfen ab September keine neuen Konten bei Diensten wie Tiktok oder Instagram mehr erstellen. Für bereits bestehende Konten ist eine Übergangsfrist von vier Monaten vorgesehen.
Herzlich willkommen zur neuesten Folge Hagrids Hütte. Im nahtlosen Anschluss an letzte Woche geht es heute darum, wie es mit der DA weitergeht (und wie sie vielleicht zu Ende geht?). Manu und Michel sind sich für kein Gedankenexperiment zu schade und besprechen alles was es zu wissen gibt und sehr viel mehr! Es gibt spannende Fakten, lustigen Quatsch und viel Freude.Ganz viel Spaß beim Zuschauen/Zuhören!Werbung: Thalia.de/hagridshuetteWerbung in eigener Sache: Auf Patreon gibt es ein Gewinnspiel! Ganz nebenbei kannst du noch ganz viele andere tolle Sachen freischalten! https://www.patreon.com/cw/hagridshuette Vielen Dank für eure tolle Unterstützung!
Guten Morgen, nun ist sie wieder geschlossen, die Straße von Hormus. Der Iran postuliert die Durchfahrt sei verboten. Nachdem Iranische Revolutionsgarden ein unter zyprischer Flagge fahrendes Containerschiff beschossen haben, hat das US-Militär vergangene Woche dreimal militärische Ziele im Iran angegriffen. Am Sonntagmorgen schlugen nach Angaben der jordanischen Armee drei iranische Raketen in ihrem Land ein. Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Bahrain und Katar wurde am Sonntag Alarm ausgelöst. Dennoch verhandeln Vertreter des Irans und des Omans in der omanischen Hauptstadt Maskat weiter über eine Regelung des Schiffsverkehrs.