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Michael Sen, CEO des Gesundheitskonzerns Fresenius, kritisiert die aktuelle Gesundheitsreform scharf: „Ich würde das Ganze auch nicht als Reform titulieren" – es handle sich lediglich um den Versuch, ein fiskalisches Loch zu stopfen.Er fordert einen umfassenderen Ansatz: „Es gibt 16 Landesdatenschutzverordnungen und dergleichen mehr." Sen warnt vor gefährlicher Abhängigkeit bei der Medikamenten-Herstellung: Rund 80 Prozent der verschriebenen Arzneimittel seien Generika, bei Wirkstoffen wie Breitband-Antibiotika liefere China 80 bis 90 Prozent der globalen Produktion. [08:43]Die Rentenkommission übergibt heute ihren Bericht an den Kanzler – nach 20 Sitzungen und über 150 Beratungsstunden. Die 33 Empfehlungen wurden einstimmig verabschiedet, darunter das Element einer Kapitaldeckung in der ersten Säule der gesetzlichen Rentenversicherung. Florian Dorn, CSU-Abgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der Kommission, ist überzeugt, dass das Ergebnis zeigt, „dass wir aus der Mitte der Gesellschaft, aus der Mitte der politischen Parteien gemeinsam bei einem so großen Paket wirklich um gemeinsame Lösungen ringen." [05:04]Keir Starmer hat seinen Rücktritt als britischer Premierminister angekündigt und bleibt bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt. Als Favorit gilt Andy Burnham, der bisherige Bürgermeister von Greater Manchester und frisch gewählte MP für Makerfield. [08:43]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wir sprechen über die fehlende Umsetzung der EU-Richtlinie zu Equal Pay und diskutieren den Bericht des Global Justice Projects zum Thema Gleichstellung. Beides hochpolitisch, beides aus unserer Sicht absolut erstrebenswert - warum? Hör rein! Seit 7. Juni müsste die EU-Richtlinie zu Equal Pay in Deutschland umgesetzt sein. Seit 2023 haben sich Unternehmen darauf vorbereitet. Doch bisher ist das Entgeltstransparenzgesetz von 2017 nicht weiter verfeinert und die politischen Parteien streiten sich noch um die konkrete Ausgestaltung. Warum die Umsetzung der Richtlinie für Familien und vor allem Frauen so wichtig wäre? Diskutieren wir in der heutigen Folge. Außerdem schauen wir gemeinsam auf den Global Justice Report und stellen uns vor, wie die Welt wäre, wäre sie wirklich gleichberechtigt. Tatsächlich wäre dies theoretisch möglich und würde zum Beispiel ein weltweit deutlich höheres Medianeinkommen mit sich bringen. Was denkt ihr über diese Utopie? Ist es vielleicht gar keine? Wir sind gespannt auf eure Gedanken - gerne per Mail! Wichtige Links: Global Justice Report: Summary: The Global Justice Report - Global Justice Project 0-Euro Elternzeitplan mit Inspiration für individuelle Modellen: https://beziehungs-investoren.de/0-euro-elternzeitplan/ Anmeldung zum kostenfreien Vortrag für alle mit Kinderwunsch: https://beziehungs-investoren.de/vortrag-finanzen-elternzeit/ Infos zur Elternzeit-Masterclass: https://beziehungs-investoren.de/elternzeitplanung-masterclass/ Finanzplaner für Paare - 2026er Version: https://myablefy.com/s/beziehungs-investoren/finanzplaner-fuer-paare-excel Du wünscht dir Unterstützung während der Schwangerschaft durch alle bürokratischen Themen hindurch? https://beziehungs-investoren.de/guide Du hast kurze, aber persönlich Fragen? Buche jetzt deinen 20-Minuten-Call mit Marielle und lass dir helfen: https://elopage.com/s/beziehungs-investoren/1-1-quick-help-36da8611 "Love & Money" bestellen: https://amzn.to/3NH8vxm Gratis Haushaltsbuch: Gratis Haushaltsbuch Du magst unsere Inhalte? Dann hilf uns hier mit deiner Bewertung: https://de.trustpilot.com/review/beziehungs-investoren.de Folge direkt herunterladen
Der Krieg zwischen den USA und Iran ist vorbei. So zumindest will es das Islamabad Memorandum of Understanding, das Donald Trump und Ayatollah Mojtaba Khamenei am Donnerstag offiziell unterzeichnet haben. Die Straße von Hormus soll damit ab sofort wieder offen sein. Ein endgültiger Friedensvertrag ist das aber noch nicht, eher eine verlängerte Waffenruhe. 60 Tagen geben sich die Parteien jetzt Zeit, um die Details auszuarbeiten. Die großen Linien des Deals: Die Iran-Sanktionen sollen fallen, Iran darf wieder Öl exportieren, die USA erarbeiten einen Wiederaufbauplan für Iran in Höhe von 300 Milliarden Dollar und Iran bekräftigt, dass es weder nukleare Waffen beschaffen noch entwickeln will. Doch bedeutet dieses Abkommen wirklich Frieden? Was hindert Donald Trump daran, wieder los zu bombardieren, falls ihm die Verhandlungstaktik der Iraner in den nächsten Wochen nicht passt? Ist die Absage der ersten Gespräche in der Schweiz diesen Freitag ein schlechtes Zeichen? Und ist heute eigentlich irgendetwas besser, als vor dem Krieg? Der Apofika-Presseklub mit Sophie von der Tann (ARD), Rieke Havertz (Zeit), Katharina Willinger (ARD) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/presseklub Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Vor 18 Jahren hat ein 17-Jähriger in Aarau eine Frau vergewaltigt und getötet. Er wurde, als minderjähriger Täter, zu vier Jahren Haft verurteilt. Der Mann war aber viel länger in Unfreiheit und fordert nun eine Genugtuung. Das Bundesgericht sagt Ja zu direkten Verhandlungen zwischen den Parteien. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Kulturhauptstadt Aarau: Nun sucht die Stadt Ideen aus der Bevölkerung und freiwillige Helferinnen und Helfer. · In Koblenz hat in der Nacht ein Einfamilienhaus gebrannt, die Bewohnenden konnten sich selbst in Sicherheit bringen. · Im Aargau steigt die Waldbrandgefahr auf Stufe 3 von 5. Im Wald darf nur noch in befestigten Feuerstellen Feuer entfacht werden. · Schwerer Unfall in Bettlach/SO: Rega bringt zwei verletzte Personen mit zwei Helikoptern ins Spital.
Heute hat die MCH Gruppe eine neue Uhren- und Schmuckmesse in Basel angekündet. Im April 2027 soll sie das erste Mal stattfinden. Ein Experte ist skeptisch. Der Markt für solche Messen sei in der Schweiz gesättigt. Ausserdem: · Die Regierungen Baselland und Basel-Stadt sollen sich in Bern für den Rheintunnel einsetzen. Das fordern bürgerliche Parteien, Wirtschafts- und Verkehrsverbände. · Buvette statt Parkplätze: Was für die einen verlockend klingt, stört die anderen im Quartier.
Deutschland steckt in einer schweren Krise. Was bringt Besserung? dm-Chef Christoph Werner ist überzeugt: Einzelne Reformen reichen nicht. Wir müssen grundlegende Dinge verändern. Er schlägt längere Legislaturperioden, begrenzte Amtszeiten für politische Amtsträger und Gesetze mit Ablaufdatum vor. Das schafft Raum für frische Ideen, denn für den großen Wurf braucht es eine Vision: "In der Vergangenheit haben wir uns immer dann weiterentwickelt, wenn es Zukunftsbilder wie 'Wohlstand für alle' von Ludwig Erhard nach dem Zweiten Weltkrieg gab", sagt Werner im Interview. Doch statt einer Vision erkennt der dm-Chef bei den Verantwortlichen derzeit eher Defizite: Die Politik weiß nicht, was die Bürgerinnen und Bürger eigentlich wollen. Zuständige Behörden sind ihm zufolge nicht mit den Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft vertraut. "Deswegen wird vermutlich so oft nach dem Staat gerufen", sagt er im Podcast. Diese Unzulänglichkeiten macht er auch am Umgang der regierenden Parteien mit der AfD aus. Sein Tipp: "Wenn man feststellt, dass eine Partei großen Zulauf erlebt, sollte man sich vielleicht überlegen, warum das eigene Angebot die Menschen nicht mehr überzeugt, anstatt sie zu beschimpfen." Die anderen Themen im Podcast: +++ Wie findet dm heraus, was die Kundinnen und Kunden wirklich wollen? +++ Welche Aussage eines Lieferanten hat bei Christoph Werner Eindruck hinterlassen? +++ Welche Aussage von Robert Habeck findet er problematisch? +++ Warum wünscht er sich eine CO2-Abgabe auf ganz neu hergestelltes "Virgin Plastic"? +++ Warum ist das Lieferkettengesetz gut gemeint, aber der falsche Ansatz? +++ Warum müssen wir Menschenschutz statt Umweltschutz machen? Gast: Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Drogeriemarktkette dm Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Nach der politischen Wende von 1989 etablierte sich rechtschnell ein demokratisches Parteiensystem in Tschechien. Doch dieses hat sich in den folgenden mehr als dreieinhalb Jahrzehnten stark verändert. Während esab Mitte der 1990er Jahre zwei starke Blöcke gab, setzte ab 2010 einem Atomisierung der Parteienlandschaft ein. Es entstanden viele nicht-klassische politische Gruppierungen. Mittlerweile wird das Parteiensystem dominiert von der Partei Ano des Oligarchen und heutigen Premiers Andrej Babíš. Warum kam es zum Zerfall des Zwei-Blöcke-Systems? Wohin sind die klassischen Linksparteien verschwunden? Was sind die Folgen der Flut neuer Parteien in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten? Und wie hat sich die Arbeit im Parlament angesichts von populistischen Strömungen inklusive der Partei Ano verändert? Dies sind einige der Fragen für die fünfte Folge der dritten Staffel von „Sechsmal Tschechien“, vorbereitet von Till Janzer und Ivo Vacík.
#DTalk #DNEWS24 #MosheZuckermann #Irankrieg #Irandeal #Israel #Hisbollah #Versailles #DonaldTrump #BenjaminNetanjahu US-Präsident Donald Trump hat im Spiegelsaal von Versailles ein Abkommen mit dem Mullah-Regime des Iran unterzeichnet, das auch den Kampf Israels gegen die Hisbollah beenden soll.Hat Israel seine Kriegsziele erreicht? Wie reagieren Bürger, Medien, Parteien? Und wie wirken sich der Krieg und der Deal mit dem Iran auf den Knesset-Wahlkampf in Israel aus? Fragen an den Historiker Moshe Zuckermann.
Habemus Generaldirektor. Clemens Pig übernimmt den ORF – und mit ihm die Erwartungen jener Parteien, die seine Wahl möglich gemacht haben. ÖVP und SPÖ geben sich staatstragend, doch hinter den Kulissen geht es um Einfluss, Posten und Macht im wichtigsten Medium des Landes. Die entscheidende Frage: Wird Pig Reformer – oder Regierungsdirektor? Recherche und Moderation: Anna Thalhammer und Gernot Bauer Produktion: Matthias Hofer
Eine Veranstaltung im Rahmen unseres SchwerpunktesIm Fokus: FALSCHE PATRIOTEN - DIE OFFENE GESELLSCHAFT UND IHRE FEINDEDIE GLOBALE RECHTE„Eine gleichermaßen fundierte wie nüchterne Analyse – präzise, zugänglich und ohne jeden Alarmismus. Der Autor strukturiert komplexe Zusammenhänge übersichtlich und bietet damit eine wertvolle Grundlage, um rechte Bewegungen – national wie international – einzuordnen.“Frankfurter Allgemeine Zeitung, Laura GablerAlles, was rechts ist: „Was Populisten wollen“ hat Marcel Lewandowsky in seinem schon „klassischen“ Buch aus dem Jahr 2024 genau kartographiert. Die Sprache und die propagandistischen Kniffe der Ultrarechten, die sich heute nicht mehr als Fürsprecher des Autoritären geben, sondern als Stimme des Volkes und Prediger einer unbestimmten Art „echter Demokratie“. Nun analysiert der Forscher die „globale Rechte“, was sie eint, was sie trennt, wie sich die heterogenen Verkörperungen von Ressentiment und Groll unterscheiden.Parteien und Bewegungen der radikalen und extremen Rechten sind auf Erfolgskurs. Sie gewinnen Wahlen bilden Regierungen und beeinflussen öffentliche Debatten. Rechtspopulistische Parteien, die vordergründig die Demokratie bejahen, ebnen Themen und Akteuren der äußersten Rechten den Weg in Institutionen und Diskurse. Dort, wo sie an der Macht sind, werden die Demokratie und der Rechtsstaat in Mitleidenschaft gezogen. Der Politikwissenschaftler Marcel Lewandowsky zeichnet die Geschichte der Rechten nach dem Zweiten Weltkrieg nach, erläutert die Ursachen für ihre neuerlichen Erfolge und erörtert ihre Auswirkungen auf die Demokratie.Marcel Lewandowsky, geboren 1982, ist Politikwissenschaftler und Autor. Er arbeitete u.a. an der Universität der Bundeswehr Hamburg, der Universität Greifswald und der University of Florida und forscht zu den Themen Populismus, Demokratie und Parteien.Moderation:Robert Misik, Autor und Journalist
Die Zwischenwahlen in den USA sind zwar erst im November diesen Jahres, doch innerhalb der Parteien werden bereits jetzt Kandidaten gewählt. Bei den Demokraten setzte sich in Maine mit Graham Platner zum Beispiel ein polarisierender, neuartiger Politikertyp durch. Bei den Republikanern ist Präsident Trumps Wahlempfehlung weiterhin der entscheidende Faktor für innerparteilichen Erfolg. Doch außerhalb der republikanischen Core-Wählerschaft wird Trump immer unbeliebter, was den republikanischen Abgeordneten viele Kopfschmerzen bereitet. Im Kongress regen sich langsam die ersten Anzeichen von Widerstand. Bereits Gewählt wurde dafür schon in Kolumbien und Peru. Die Kolumbianer müssen noch eine Stichwahl durchführen, um ihren neuen Präsidenten zu bestimmen, während sich in einer historischen knappen Wahl in Peru der Sieg von der rechtsautoritären Keiko Fujimori abzeichnet. Wir analysieren, wieso der südamerikanische Kontinent, der vor einigen Jahren noch zuverlässig Sozialisten ins Präsidentschaftsamt wählte, nun wieder nach rechts umschwenkt. Hier kannst du die Episode kommentieren.
Guten Morgen, Kurz vor den angekündigten Militärschlägen gegen den Iran hat US-Präsident Donald Trump die Angriffe überraschend wieder abgesagt. Grund seien laufende Verhandlungen, die die höchste Ebene der iranischen Führung erreicht hätten. Die finalen Punkte seien nach Angaben Trumps von allen beteiligten Parteien gebilligt worden. Zeitpunkt und Ort der Unterzeichnung des Abkommens sollen „in Kürze bekanntgegeben“ werden. Parallel dazu hat Kanzler Friedrich Merz eine Woche vor dem Europäischen Rat in Brüssel die Schwerpunkte der Bundesregierung vorgestellt: Wettbewerbsfähigkeit, Bürokratieabbau, neue Handelsabkommen, Unterstützung der Ukraine und Fortschritte in der Migrationspolitik.
Vertreter aus Regierung, Parteien, Landwirtschaft und Naturschutz unterzeichneten Ende 2024 eine Vereinbarung, die grundlegende Veränderungen in der dänischen Landwirtschaft vorsieht. Bauern sollen für den Ausstoß ihrer Tiere zahlen. 20 Prozent der Natur soll unter Schutz gestellt werden.
Manfred Weber, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europaparlament, CSU, drängt die EU-Staaten auf eine schnelle Umsetzung des neuen europäischen Asylsystems GEAS, auch mit Blick auf bevorstehende Wahlen und erstarkende rechte Parteien: "Ich kann nur alle bitten, jetzt Gas zu geben."
Die Schweiz vor der Abstimmung zur Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz“: Wie die Schweizerische Volkspartei die wichtigsten Gegenargumente entkräftet, erklärt SVP-Präsident Marcel Dettling. Für wen es welche Einreisehürden zur Fußball-WM in den USA gibt, berichtet US-Korrespondentin Susanne Heger. Warum er vor allem die linken Parteien in Berlin anfällig für eine Unterwanderung durch die Muslimbruderschaft hält, fragen wir den sicherheitspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Burkard Dregger. In seinem Kommentar befasst sich Tobias Gall mit der Erosion des Demokratieprinzips.
Es gehört zum parlamentarischen Standardprozedur eines Finanzministers, dass er oder sie einmal im Jahr die Budgetrede hält und Ausblick auf den geplanten Geldrahmen der Bundesregierung gibt. In Zeiten der Krise wird diese Rede und die darauffolgende Diskussion besonders intensiv verfolgt. Wir schauen uns heute an, was die Regierung im Doppelbudget 2027/28 vorhat. Bricht die Regierung die vielen Versprechungen, die die Parteien im Wahlkampf gegeben haben? Wer muss einsparen und wer profitiert? András Szigetvari aus der STANDARD-Wirtschaftsredaktion mit allem, was wir zur Budgetrede wissen müssen.
Bundeskanzler Merz ist unpopulär wie nie und räumt ein, es gelinge ihm nicht, seine Politik zu vermitteln. Bürgerinnen und Bürger scheinen mit der Regierung insgesamt unzufrieden und fühlen sich inmitten von Krisen weder gehört noch mitgenommen. Derweil sammelt die AfD auf Instagram und Tiktok Applaus und Follower. Müssen die demokratischen Parteien das Volk ganz anders ansprechen? Wie gelingt das in einer zersplitterten Öffentlichkeit? Wie funktioniert politische Kommunikation heute? Bernd Lechler diskutiert mit Prof. Dr. Bernhard Pörksen – Medienwissenschaftler, Uni Tübingen; Dr. Daphne Weber – Kulturwissenschaftlerin und Kommunikationsberaterin; Prof. Dr. Harald Welzer – Sozialpsychologe und Direktor der Stiftung FuturZwei
Die globale Sicherheitslage bleibt angespannt. Die iranischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf Israel zwar vorerst für beendet erklärt, drohen aber mit weiteren Schlägen. US-Präsident Trump mahnt unterdessen zur Deeskalation. Die Lage im Nahen Osten gilt weiterhin als instabil. Gleichzeitig bleiben die Fronten in Europa verhärtet. Ein europäischer Fünf-Punkte-Plan für die Ukraine, der von Merz, Macron und Starmer unterstützt wird, stößt in Moskau auf Ablehnung. Die unterschiedlichen Vorstellungen zu Grenzverläufen und Sicherheitsgarantien scheinen unüberbrückbar. Die diplomatischen Vorstöße zeigen deutlich, wie verfahren die Situation an beiden geopolitischen Schauplätzen ist. Es bedarf mehr als offener Briefe, um echte Durchbrüche zu erzielen. Ein tragfähiger Friede erfordert von allen Parteien ernsthafte Kompromissbereitschaft – eine Bereitschaft, die derzeit in Nahost und Osteuropa nicht zu erkennen ist.
Stundenlang gefangen im Scrollen von Kurzvideos, zugeschnitten auf die eigenen Interessen. Wie gefährlich ist Tiktok für Jugendliche? Länder diskutieren Nutzungsverbote für unter 16-Jährige, auch die Schweiz. Experimente zeigen: Tiktok bedient selbst Minderjährige mit problematischen Inhalten. Hirnforscherin: Zuviel Tiktok schädigt unser Hirn Barbara Studer ist Neurowissenschaftlerin und warnt: Tiktok wurde von Hirnforschern beraten. Der Algorithmus bediene uns konstant mit intensiver Stimulation, mit Dopaminausschüttung, und wecke das Gefühl, ständig mehr zu wollen. Bis hin zum emotionalen Burnout. Die Folge: Immer mehr Stimulation wird nötig, um sich gut zu fühlen. Dabei nimmt die Leistung ab, Aufmerksamkeit und Gedächtnis lassen nach, es gibt weniger soziale Interaktionen. Testfall Australien: Wirkt ein Verbot? Australien kennt seit Dezember 2025 bereits ein Tiktok-Verbot für unter 16-Jährige. Wie sind die Erfahrungen? Das Verbot lasse sich leicht umgehen, berichten Jugendliche. Etwa, indem ein falsches Geburtsdatum angegeben werde. Der Besuch in einer Schule in Lismore in der Nähe von Brisbane zeigt: Lehrpersonen unterstützen das Verbot. Schweizer Politikerin: Tiktok braucht Alterslimite Die SVP-Politikerin Nina Fehr Düsel will ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige in der Schweiz und hat eine Motion ins Parlament eingebracht. Diese wird von einzelnen Vertretern aus verschiedenen Parteien unterstützt. Wirksame technische Alterskontrollen seien möglich, findet sie. Medienkompetenz in der Schule aneignen sei gut, aber nicht ausreichend. Das Experiment: Selbst Minderjährige sehen heikle Inhalte Der Tessiner Journalist Nicola Agostinetti macht ein Experiment: Er kreiert ein neues Profil eines Minderjährigen auf Tiktok. Nach ein paar Minuten erscheinen Videos mit Drogen und Waffen. Trotz scheinbarer Alterskontrolle. Dann erscheinen Videos mit dünnen Menschen, gerade für gefährdete Jugendliche ein heikles Thema. Die Französin Stéphanie Mistre hat Tiktok nach dem Suizid ihrer Tochter in Frankreich vor Gericht gebracht. Sie will, dass der Techgigant mehr Verantwortung für die Inhalte übernehmen muss.
Das Zürcher Kantonsparlament diskutierte heute Morgen über Massnahmen gegen Hassbotschaften gegenüber queeren Menschen - und dabei deckten sich die Parteien mit Vorwürfen ein. Weitere Themen: · Zürcher Langstrasse soll Unesco-Weltkulturerbe werden · Stadtzürcher Seeüberquerung findet am 1. Juli statt · Baustart Sicherheitsstollen im Fäsenstaubtunnel
Laut ARD- DeutschlandTrend baut die AfD ihren Vorsprung zur Union aus. Warum wenden sich Menschen dieser Partei zu, obwohl der Verfassungsschutz sie in Teilen als rechtsextrem einstuft? Können die versprochenen Sozialreformen von Schwarz-Rot eine Trendumkehr bringen oder brauchen die Parteien eine andere Strategie? Von WDR 5.
Guten Morgen! Zwei Entscheidungen mit politischer Sprengkraft beschäftigen derzeit Europa: Der Europäische Gerichtshof urteilte, dass Deutschland in sogenannten Dublin-Fällen nicht pauschal bestimmte Leistungen entziehen darf. Gleichzeitig sorgt das Scheitern Deutschlands bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat für eine außenpolitische Debatte. Politiker verschiedener Parteien machen unterschiedliche Entscheidungen der vergangenen Jahre für die Niederlage verantwortlich.
Rechtsextreme Parteien und Akteure verbreiten ihre Inhalte oft sehr erfolgreich in sozialen Medien. Sie setzen die Themen und tragen sie erfolgreich weiter in die Gesellschaft hinein. Teresa Völker ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Ihr Vortrag hat den Titel "Rechtsextreme Inhalte in den (sozialen) Medien – Verbreitung und wirksame Gegenstrategien". Sie hat ihn am 9. Dezember 2025 in Frankfurt (Oder) gehalten im Rahmen der Ringvorlesung "Wie umgehen mit dem Rechtsextremismus?" (Ringvorlesung „Wie umgehen mit dem Rechtsextremismus?“. Veranstaltet wurde die Reihe von der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). ********* +++ rechtsextrem +++ Parteien +++ rechtsradikal +++ Wahlen +++ Europa +++ AfD +++ Normalisierung +++ Politikwissenschaft +++ digitale Medien +++ soziale Medien +++ salonfähig +++ Mitte der Gesellschaft +++ Migration +++ Hörsaal +++ Deutschlandfunk Nova +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Sibylle Salewski Vortragende: Teresa Völker, Politikwissenschaftlerin, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung**********Ihr hört in diesem Hörsaal:1:56 - Beginn Vortrag**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Gewalt und Antisemitismus: Rechtsextremismus in der BundesrepublikBundeswehr-Skandal: Gewaltrituale und Sexismus bei den FallschirmjägernSchwarze und bindungslose Pädagogik: Johanna Haarer und die Erziehung im NS-Staat**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt, zwei Wochen später folgen Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Die AfD liegt in Umfragen teils deutlich vorne, CDU und SPD fürchten politische Erdbeben. Mit Stern-Reporter und Ostdeutschland-Experte Martin Debes spricht Paul Ronzheimer über die Chancen eines ersten AfD-Ministerpräsidenten, die Stimmung vor Ort, die Schwäche der etablierten Parteien und die Frage, welche Folgen die Wahlen für die Bundesregierung haben könnten.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Kurz vor der Bundestagswahl, im Februar 2025, hat Prof. Hans-Werner Sinn bei bto in Episode #277 die Wahlprogramme der Parteien analysiert. Sein Befund: Deutschland brauche einen radikalen Neustart, der weit über die Agenda 2010 hinausgeht. Doch keine der antretenden Parteien – weder Union, SPD, Grüne, FDP, BSW noch AfD – habe die nötigen wirtschaftspolitischen Antworten geliefert, um den Niedergang aufzuhalten.14 Monate später passt die Bilanz der Koalition aus Union und SPD unter Friedrich Merz in das Bild, das Sinn gezeichnet hat: Verteidigungsausgaben steigen kreditfinanziert, die Schuldenbremse wurde über Sondervermögen ausgehöhlt, statt Reform baut das Rentenpaket mit Mütterrente III und Aktivrente den Sozialstaat weiter aus und der IMF Fiscal Monitor (04/2026) weist Deutschland als das Industrieland mit der größten fiskalischen Verschlechterung aus.Seit der Folge „Wahl ohne Wahl?” hat Sinn nachgelegt: Sein neues Buch „Trump, Putin und die Vereinigten Staaten von Europa" (Dezember 2025) plädiert für eine politische Union mit eigener Armee. Die Wirtschaftspolitik der Koalition hat er wiederholt scharf kritisiert. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceOriginalfolge bto #277 Wahl ohne Wahl? (Februar 2025) mit Prof. Hans-Werner Sinn: https://tinyurl.com/mrxf2a5z Buch Trump, Putin und die Vereinigten Staaten von Europa von Hans-Werner Sinn: https://tinyurl.com/2wwb2f5d €uro-Interview Was lehrt die Geschichte für unsere Lage, Herr Prof. Sinn? (13. Dezember 2025): https://tinyurl.com/yeyf6a7x SWR1-Interview So steht es um die deutsche Wirtschaft mit Prof. Hans-Werner Sinn (13. Januar 2026): https://tinyurl.com/yc2x85nu Vortrag Der europäische Verteidigungsbund von Prof. Hans-Werner Sinn am IWP Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik der Universität Luzern, 24. April 2026: https://tinyurl.com/35fehvk6 IWF Fiscal Monitor April 2026: https://tinyurl.com/h8rsx7s7 Studie Kurz- und langfristige Kosten des Sozialstaates: Der Sozialabgabengedenktag 2026 der Stiftung Marktwirtschaft: https://tinyurl.com/2ref2c2b Frühjahrsgutachten 2026 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: https://tinyurl.com/57er9nvc beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt wird 80 – und Sie sind eingeladen mitzufeiern! Wir schenken Ihnen vier Wochen lang kostenlosen Zugriff auf alle H+ Inhalte. Seit 80 Jahren steht das Handelsblatt für unabhängigen Wirtschaftsjournalismus – ordnet Entwicklungen ein, begleitet Umbrüche, macht Fortschritt sichtbar und liefert neue Perspektiven. Sichern Sie sich unser Aktionsangebot und damit Ihren Wissensvorsprung unter handelsblatt.com/80.Werbepartner – Das Angebot von Allianz Trade finden Sie unter: allianz-trade.de/bto.Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bei den Erneuerungswahlen wollen Yves Donzallaz und Beatrice van de Graaf erneut antreten, wie die Gerichtskommission indirekt bestätigte. Eine Untersuchung, ob sie mit ihrer Liebesbeziehung gegen das Gesetz verstossen haben, könnte die Wiederwahl jedoch gefährden. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:34) Liebesbeziehung am Bundesgericht: Beide treten wieder an (04:56) Nachrichtenübersicht (09:18) Ex-Bundesanwalt kritisiert Walliser Justiz (13:21) Frankreich stoppt Tanker im Atlantik (19:24) EU will Abschiebungen in Drittstaaten ermöglichen (23:02) Neuer Vorsitzender soll deutsche FDP zum Erfolg führen (29:47) Dänemark hat neue Regierung aus vier Parteien (33:21) Südsudan: Droht der Rückfall in den Bürgerkrieg?
Nach dem Messerangriff eines islamistischen Täters in Winterthur fordern SVP und FDP im Zürcher Kantonsparlament eine Lockerung des Datenschutzes. So hätte die Psychiatrie Zugriff auf Informationen der Sicherheitsbehörden gehabt. Weitere Themen: · Einnahmen von versteigerten Autonummern bleiben in der Staatskasse und werden nicht in den Strassenunterhalt investiert · Schaffhauser Kantonsparlament beschliesst strengere Vorschriften beim Bau von Datenzentern · Polizei zieht positive Bilanz zur Eishockey-WM · Radio Riesbach: Das erste Quartierradio der Schweiz war in den 1980er Jahren auf Sendung
In vielen Teilen der Welt gewinnen rechtsnationale und autoritäre Kräfte an Einfluss – und immer öfter steht die Frage im Raum: Ist das schon Faschismus? Wo liegen die Ursachen dieses Rechtsrutsches und gibt es faschistische Tendenzen nur auf der rechten oder auch auf linker Seite? Die Schweiz ist in einer neuen Realität angekommen: Zum ersten Mal ist sie von Staaten umgeben, in denen Parteien die Umfragen anführen, die die Politikwissenschaft als «radical right» einordnet: Von Italien über Österreich bis nach Frankreich und Deutschland verschiebt sich das politische Koordinatensystem nach rechts. Treibende Kraft der neuen Rechten sind nicht zuletzt rechtsextreme Jugendgruppen: Sie organisieren sich über Plattformen wie Instagram, Tiktok oder Telegram und verknüpfen ihre rechtsextreme Ideologie mit Themen wie Ernährung, Sport und Natur. Haben wir es heute mit einer Art «Lifestyle-Faschismus» zu tun? Auch auf der linken Seite nehmen gewalttätige Ausschreitungen von Jugendgruppen zu. Woher kommen diese Entwicklungen? Und wie sinnvoll ist es, die Frage zu stellen: «Ist das schon Faschismus?» Hängt von ihrer Beantwortung überhaupt etwas ab? Barbara Bleisch spricht mit der Philosophin und Bestsellerautorin Eva von Redecker und dem Historiker und Rechtsextremismusforscher Damir Skenderovic.
31.05.2026 – Eva Schütz (Chefredakteurin und Geschäftsführerin von exxpress.at), Markus Somm (Chefredaktor und Verleger des nebelspalter.ch) sowie Jan A. Karon (Journalist und Buchautor) diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich über den islamischen Messermann von Winterthur, über die Notwendigkeit, den Zuzug von Ausländern in die Schweiz und den Migrantenstrom nach Europa überhaupt zu stoppen, über die wuchernde und fordernde und freiheitsgefährdende EU-Bürokratie, über die barocken Machtspiele um die Generaldirektion des Österreichischen Rundfunks sowie über die blankliegenden Nerven in den Parteien, die sich konservativ nennen und dabei linksradikale Politik machen.
In vielen Teilen der Welt gewinnen rechtsnationale und autoritäre Kräfte an Einfluss – und immer öfter steht die Frage im Raum: Ist das schon Faschismus? Wo liegen die Ursachen dieses Rechtsrutsches und gibt es faschistische Tendenzen nur auf der rechten oder auch auf linker Seite? Die Schweiz ist in einer neuen Realität angekommen: Zum ersten Mal ist sie von Staaten umgeben, in denen Parteien die Umfragen anführen, die die Politikwissenschaft als «radical right» einordnet: Von Italien über Österreich bis nach Frankreich und Deutschland verschiebt sich das politische Koordinatensystem nach rechts. Treibende Kraft der neuen Rechten sind nicht zuletzt rechtsextreme Jugendgruppen: Sie organisieren sich über Plattformen wie Instagram, Tiktok oder Telegram und verknüpfen ihre rechtsextreme Ideologie mit Themen wie Ernährung, Sport und Natur. Haben wir es heute mit einer Art «Lifestyle-Faschismus» zu tun? Auch auf der linken Seite nehmen gewalttätige Ausschreitungen von Jugendgruppen zu. Woher kommen diese Entwicklungen? Und wie sinnvoll ist es, die Frage zu stellen: «Ist das schon Faschismus?» Hängt von ihrer Beantwortung überhaupt etwas ab? Barbara Bleisch spricht mit der Philosophin und Bestsellerautorin Eva von Redecker und dem Historiker und Rechtsextremismusforscher Damir Skenderovic.
Maren bringt einen Begriff in die Runde, der hängen bleibt: emotionale Unreife. Nicht als Beleidigung, sondern als Diagnose. Wenn Parteien keine klaren Haltungen einnehmen, wenn Angst und Unsicherheit in Floskeln verpackt werden, wenn niemand wirklich darüber spricht, was die Menschen wirklich bewegt – dann betreiben wir Pseudo-Politik. Aushandlungsprozesse, die an der Oberfläche kratzen, aber nie an die Wurzeln gehen. Das Wort radikal kommt von radix – Wurzel. Und genau da schauen wir nicht hin, sagt Maren. Wir sehen das Laub, das fällt, aber nicht, was den Baum trägt. Arne ergänzt die strukturelle Dimension: Die klassischen demokratischen Parteien haben ihre Verbindungen zur Zivilgesellschaft gekappt – zur Kirche, zu Verbänden, zu engagierten Öffentlichkeiten. Und wenn diese Korrektur von außen fehlt, wenn keine Ideen und Impulse mehr hineinkommen, dann beschleunigt sich der Radikalisierungsprozess von innen. Ich freue ich mich über deinen Support! Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich von Ko-fi bis Wero: hier. Warum die AfD emotionale Räume besetzt, die andere aufgegeben haben Es geht gar nicht um Argumente, sagt Maren. Es geht um das Gefühl von Zugehörigkeit. Die AfD geht dahin, wo demokratische Parteien nicht mehr hingehen: auf Volksfeste, an Stammtische, an Grillpartys. Sie bietet das, was unser soziales Zusammenleben im Kern ausmacht. Und wenn Menschen dann befragt werden, warum sie die AfD gewählt haben, können sie oft kein Argument nennen – weil es kein Argument war. Es war eine Emotion. Es war: die haben mich gesehen. Wenn man das versteht, versteht man auch, warum Lachen über Rechtschreibfehler in Nazi-Posts keine politische Strategie ist. Man trifft nicht das Argument – man trifft die Identität. Und dann fühlt sich die Person angegriffen, nicht überzeugt. Hoffnung ist nicht Optimismus – und das ist der Unterschied Der wohl wichtigste Moment der Folge kommt, wenn Maren erklärt, was Hoffnung wirklich ist. Nicht Wunschdenken. Nicht Optimismus. Nicht magical escape fantasies. Hoffnung ist, in der Forschungssprache, die Überzeugung, you can get there from here. Sie besteht aus zwei Zutaten: der Willenskraft, von A nach B zu kommen – und der Vorstellung konkreter Wege, wie das gelingen könnte. Wer beides hat, ist ein High Hoper. Wer eines davon nicht hat, bleibt passiv. Und das, sagt Maren, ist politisch relevant: Passive Menschen lassen sich leichter manipulieren. Wer glaubt, nichts verändern zu können, verändert nichts. Wer keine Wege sieht, fängt nicht an. Ein schönes Bild, was Maren findet: Angst und Hoffnung sind Erzfeindinnen - aber Angst tarnt sich gern als Hoffnung. Sie beschäftigt sich mit der Zukunft, sie fühlt sich bedeutsam an. Aber sie lähmt. Hoffnung hingegen aktiviert. Und sie hat kein Verfallsdatum. Arne sagt dazu: Ich bin kein Optimist, ich bin Pessimist. Pessimismus des Geistes, vielleicht Optimismus des Tuns. Genau das, sagt er, ist Hoffnung: nicht zu glauben, dass es gut wird – sondern zu handeln, weil Handeln der einzige Weg ist. Gegenmacht: Was Zivilgesellschaft wirklich kann Arnes neues Buch ist, wie er selbst sagt, das letzte Kapitel seines vorigen Buches – ausgebreitet. Das vage Hoffnungskapitel, das in vielen Sachbüchern hilflos am Ende klebt, ist hier die eigentliche Mitte. Er hat sich angeschaut, wo Zivilgesellschaft wirksam ist und warum. Was er gefunden hat: Es gibt überall Menschen, die mit Witz, Charme und Cleverness Veränderungen bewirken. Über direktdemokratische Verfahren wie den Hamburger Zukunftsentscheid. Über lokale Bündnisse in Sachsen-Anhalt, die Mehrheiten organisieren, bevor überhaupt gewählt wird. Über Initiativen wie Berlin Autofrei – die auch dann ein Erfolg sind, wenn sie nicht zur Abstimmung gelangen. Und das alles, so Arne, wird kaum berichtet. Nicht weil es nicht da wäre. Sondern weil die Menschen, die das Richtige machen, keine Zeit haben für Kommunikation.
Ilka Hein spricht mit dem evangelischen Pfarrer Martin Michaelis aus Quedlinburg, der vor zwei Jahren als parteiloser Kandidat für die Liste der AfD für den Stadtrat der Harzstadt in Sachsen Anhalt angetreten ist. Mittlerweile ist er stellvertretender Vorsitzender des Stadtrates, darf aber nicht mehr predigen, gegen ihn wurde ein Disziplinarverfahren von der Mitteldeutschen Kirche angestrengt, obwohl seine Bürgerrechte ihm das politische Engagement gestatten. Die EKD argumentiert, Teile des AFD Programmes seien mit christlichen Werten nicht vereinbar. Die katholische Kirche ihrerseits hat vor 14 Tagen bei ihrem Kirchentag den Solgan „Demokratiekirche“ ausgegeben, dem widerspricht der katholische Theologe und Blogger Peter Winnemöller, der sagt, die katholische Kirche sei per se keine demokratische, sondern eine hierarchisch organisierte Einrichtung, insofern der Terminus in keiner Weise greifen könne. Mit beiden rede ich über die immer größere Einmischung - ja Agitation - der Kirchen innerhalb des politischen Geschehens und darüber wie demokratisch und wie christlich es ist, mit gewählten Parteien oder Volksvertretern nicht zu reden, sondern an gesellschaftlichen Feindbildern mitzuarbeiten.Achgut unterstützen: https://www.achgut.com/seite/achgut_spendenaufrufMit Paypal unterstützen: https://www.paypal.com/paypalme/achgutAchgut Pate werden: https://paten.achgut.comAchgut Buch-Shop: https://shop.achgut.comAchgut Newsletter bestellen: https://newsletter.achgut.com
In dieser Folge will ein ehemaliger Mitarbeiter von Rot-Weiß Erfurt seinen Job zurück. Er klagt gegen seine fristlose Kündigung. Jahrelang hatte er im Verein gearbeitet. Gerichtsreporterin Conny Hartmann erzählt, ob sich die beiden Parteien einigen konnten.
Ist die AfD noch zu stoppen? Eine Partei, die der Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem einstuft und die zugleich in Umfragen zur stärksten Kraft im Bund aufgestiegen ist. In Sachsen-Anhalt träumt die AfD bereits von der absoluten Mehrheit, bundesweit liegt sie teils vor der Union, obwohl Vetternwirtschaftsaffären und Machtkämpfe das Bild der „sauberen Anti‑System‑Partei“ zerkratzen. Wer oder was macht diese Partei so erfolgreich? Wer hat in der AfD wirklich das Sagen – das bürgerliche Führungspersonal im Bundestag oder die Radikalen um Björn Höcke in den ostdeutschen Landesverbänden? Welche Gesellschaft will die AfD konkret, wenn man ihre Wahlprogramme, insbesondere in Sachsen-Anhalt, ernst nimmt – und meint sie diese Vision tatsächlich ernst oder lebt sie am besten als Dauer‑Opposition? Und vor allem: Was ist der richtige Umgang mit ihr? Ist die Brandmauer der anderen Parteien realistisch, wenn 25 bis 30 Prozent AfD wählen? Braucht es ein Verbotsverfahren, eine völlig andere Politik – oder wird die AfD am Ende doch an ihren eigenen Skandalen scheitern? Der Apofika‑Presseklub mit Fabian Hillebrand (Spiegel), Marc Felix Serrao (Welt), Melanie Amann (Funke Mediengruppe), und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Pfingsten heißt: Mauern weg! Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Doch Peter Hahne sieht in Deutschland vor allem eines am Werk: den Zeitgeist. Und schlimmer noch: den Ungeist. In diesem Gespräch zieht er den Bogen von der biblischen Pfingstgeschichte bis zur Gegenwart: vom Turmbau zu Babel, von Sprachverwirrung und Selbstvergottung, bis zu einer Politik, die Mauern baut, Brandmauern pflegt und das Gespräch verweigert. Pfingsten, sagt Hahne, sei eigentlich das Gegenprogramm: Menschen verstehen einander wieder. Mauern fallen. Brücken entstehen. Doch in Deutschland geschieht das Gegenteil. Kirchen, die einst Räume für Widerspruch öffneten, schließen heute Gesprächsformate. Parteien, die früher den Ausgleich suchten, verbarrikadieren sich hinter Abgrenzungsritualen. Eine CDU mit dem C im Namen rede zwar von Konsens, grenze aber Millionen Wähler aus. Ein TE Wecker Gespräch mit Peter Hahne am Pfingstsonntag. Hier finden Sie Peter Hahne Bücher: https://live.tichyseinblick.shop/produkt/hahne-warum-macht-ihr-uns-kaputt/ Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Nachdem das extreme Klimaszenario RCP 8.5 als unrealistisch eingestuft wurde, verlangte die AfD dazu eine offizielle Debatte im Bundestag. Die anderen Parteien sehen in der Entwicklung jedoch einen Beleg für die Wirksamkeit von Klimaschutzmaßnahmen.
Melanie Ammann analysiert im Gespräch mit Paul Ronzheimer die Staatsstreich-Debatte, die Fehler der etablierten Parteien im Umgang mit der AfD - und warum Warnungen vor Rechtsradikalismus bei vielen Menschen längst nicht mehr wirken. Außerdem spricht sie über Medien, Framing und die Frage, wie Journalismus mit populistischen Kräften umgehen sollte. „Amann Unframed“ hier anhören: https://www.morgenpost.de/podcast/amann-unframed/
Werden unsere Steuergelder bei den Bundesbehörden korrekt verwendet? Das prüft die Eidgenössische Finanzkontrolle EFK. Heute die Behörde ihren Jahresbericht veröffentlicht. EFK-Direktor Pascal Stirnimann warnt vor Fehlplanungen beim Bund und erklärt, wo die Schweiz unnötig Geld verliert. Eine Aufgabe der Eidgenössischen Finanzkontrolle EFK besteht darin, zu kontrollieren, ob Parteien und Politiker wahrheitsgemäss offenlegen, wer ihre Kampagnen finanziert. Parteien, Komitees sowie Politikerinnen und Politiker müssen seit 2022 ihre Finanzen deklarieren. Die EFK prüft diese Angaben und verlangt bei Fehlern Korrekturen. Die EFK hatte sich bislang jedoch geweigert, diese Prüfberichte zu veröffentlichen, weil aus ihrer Sicht die rechtliche Grundlage fehlte. Anfang Monat entschied das Bundesverwaltungsgericht jedoch, dass die Berichte veröffentlicht werden müssen. EFK-Direktor Pascal Stirnimann sagt im Tagesgespräch, die EFK akzeptiere das Urteil und werde es nicht weiterziehen. Er ist zu Gast bei David Karasek.
Online-Portal zur Beantragung von staatlicher Förderung für neue Elektro-Autos freigeschaltet, Bundeskanzler Merz diskutiert bei Besuch der SPD-Fraktion über geplante Reformvorhaben, Attacken auf Mitglieder politischer Parteien nehmen zu, Nach Ausbruch des Ebola-Virus in Afrika: Patient wird in Deutschland behandelt, Russischer Präsident Putin auf Staatsbesuch in China, Europaparlament verleiht erstmals Europäischen Verdienstorden, Bundeslandwirtschaftsministerium veröffentlicht Waldzustandsbericht, Nach Hauseinsturz in Görlitz wird nach drei vermissten Personen gesucht, Schauspieler Alexander Held im Alter von 67 Jahren gestorben, Manuel Neuer steht im Tor der National-Elf bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft, Das Wetter
Irgendwo an der Côte d'Azur, irgendwo im Indischen Ozean hockt Tom zwischen Palmen und Champagner hinter einem Busch im Schatten der Renaissance und geht seinem Lieblingshobby nach: Mit seinem Fernglas die Paparazzi ausfindig machen, bevor sie ihn und seine “Partnerin in Crime” entdecken. Doch die eigentliche Schlagzeile scheint allen Parteien entgangen zu sein. Bill hat ihn wieder getroffen. The first american love. Den Ex der Tränen. Da fragt man sich: Sucht Bill nach einer neuen Bude, um mit seiner alten Flamme glücklich zu werden oder wird daraus das langersehnte Heim für seine Sexkommune? - Cheers, ihr Mäuse! Alle weiteren Infos rund um den Podcast, Updates und Werbepartner findet ihr hier: https://www.instagram.com/kaulitzhills.podcast/ Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
Online-Portal zur Beantragung von staatlicher Förderung für neue Elektro-Autos freigeschaltet, Bundeskanzler Merz diskutiert bei Besuch der SPD-Fraktion über geplante Reformvorhaben, Attacken auf Mitglieder politischer Parteien nehmen zu, Nach Ausbruch des Ebola-Virus in Afrika: Patient wird in Deutschland behandelt, Russischer Präsident Putin auf Staatsbesuch in China, Europaparlament verleiht erstmals Europäischen Verdienstorden, Bundeslandwirtschaftsministerium veröffentlicht Waldzustandsbericht, Nach Hauseinsturz in Görlitz wird nach drei vermissten Personen gesucht, Schauspieler Alexander Held im Alter von 67 Jahren gestorben, Manuel Neuer steht im Tor der National-Elf bei der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft, Das Wetter
Widrige wischi-waschi Zeiten weltweit, gibt es hier ein Stück Verbindlichkeit, gimme SHELTER. Wir gehen davon aus, dass keine der involvierten Parteien n Plan gehabt hat, als sie damit den MELANIA Film begonnen haben. Den besprechen wir nicht, aber eben SHELTER, das neue Jason Steham Vehikel, same-same. Von jemandem, der Kinder auf der Leinwand rettet, zu jemandem, der sie nach allem Wissen und Gewissen seriell sexuell mißbraucht, das MICHAEL Biopic will davon nix wissen. Bob Odenkirk kommt dafür in NORMAL dem Verbrechen auf die Schliche, Yakuza, Massenmord, Maschinengewehre und alles. Bestgelauntes Blutbad. Übrigens 80er, Guy Ritchie bringt homoerotisches Frotzeln und Explosionen als wäre Vietnam Vatertag, hat uns gemeinsam gefallen. Gefallen aus dem Himmel ist ein Münchener in EIN MÜNCHENER IM HIMMEL, nicht aber MOTHER MARY in David Lowerys neuem Meisterwerk. Schmeckt ein wieder aufgewärmter Eintopf wirklich besser? Im Fall von DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2 keinesfalls, auch Textil im Titel, AMERICAN SWEATSHOP von Uta Briesewitz, kleine große Perle. Deutschlands mit sechs Armlängen Abstand allerbester Podcast auf der Welt kehrt zurück.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! In Lettland ist die Regierungskrise eskaliert: Ministerpräsidentin Evika Silina hat ihren Rücktritt angekündigt. Auslöser waren der Absturz zweier ukrainischer Drohnen auf lettischem Gebiet und der Streit um die Entlassung des Verteidigungsministers. Präsident Edgars Rinkevics will heute mit den Parteien über die politische Lage beraten. Danach schauen wir nach Peking: Dort setzen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping ihre Gespräche fort. Trump erklärte, China habe Unterstützung bei der Öffnung der Straße von Hormus signalisiert. Außerdem stehen milliardenschwere Wirtschaftsdeals im Raum – darunter mögliche Käufe von Boeing-Flugzeugen und US-Sojabohnen. Schließlich blicken wir auf Deutschlands Norden: Hamburg will trotz strengem Klimakurs bis zu 150 neue Verbrennerbusse ordern. Das soll der Stadt mehr Flexibilität im Krisenfall geben.
Vier Monate vor den Landtagswahlen fehlen der AfD laut Umfragen nur wenige Prozentpunkte zur absoluten Mehrheit. Wie positionieren sich die anderen Parteien? Und wie würde eine Alleinregierung der Rechtsextremen Sachsen-Anhalt verändern, wie den Bund? Sittler, Friederike; Lindner, Nadine; Ottersbach, Niklas; Hamberger, Katharina; Metz, Moritz
Wenn Journalistenverbände und -gewerkschaften, Menschenrechtsorganisationen, Sozialverbände, Kirchen und Parteien sich nicht mehr uneingeschränkt für die Pressefreiheit einsetzen, lässt dies Ungutes für die Zukunft erahnen. An ihren Reaktionen auf eine Presseanfrage zur drohenden humanitären Notlage des sanktionierten deutschen Journalisten Hüseyin Doğru lässt sich ableiten, wie stark diese Organisationen bereits in eine politische Kampagne zur Zensur derWeiterlesen
Krebbers, Martin www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Trauer in Leipzig nach tödlicher Amokfahrt, Jens Spahn erneut zum Vorsitzenden der Unionsfraktion gewählt, Trotz Waffenruhe dauern Kampfhandlungen im Iran-Krieg an, Kämpfe zwischen verfeindeten Parteien bedeuten Gewalt und Flucht für die Bevölkerung im westafrikanischen Mali, Gesunkene Nachfrage nach Covid-Impfstoffen: BioNTech baut Stellen ab, Drei Tote nach Ausbruch des Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff im Atlantik, Menschen mit Behinderungen demonstrieren für mehr Inklusion und Wahrung der Menschenrechte, Das Wetter Korrektur: Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Der ÖVP-Abgeordnete August Wöginger wird gestern in Linz wegen des Vorwurfs der Postenkorruption zu sieben Monaten bedingter Haft verurteilt. Wöginger will in die nächste Instanz gehen, das Urteil ist nicht rechtskräftig. Kurz nachdem die Richterin das Urteil spricht, rücken ÖVP-Granden, vom Bundeskanzler abwärts, bereits zur Verteidigung des langjährigen Klubobmanns aus. Hat die ÖVP also nach den vielen Skandalen immer noch nicht verstanden, welches Bild sie damit in der Republik abgibt? Wofür wurde Wöginger eigentlich verurteilt, und wird die ÖVP eines Tages den Neuanfang wagen oder ereilt sie dasselbe Schicksal wie viele andere konservative Parteien in Europa? Darüber sprechen wir heute.
SPD, Grüne und Linke wollten X verlassen – aber ein paar abtrünnige Abgeordnete gehen nicht mit. An Bord eines Kreuzfahrtschiffs grassiert ein gefährliches Virus. Und die Erfolgsstory von Biontech scheint vorbei. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Linke, Grüne und SPD: Prominente Politiker posten einfach weiter auf X – trotz Rückzug ihrer Parteien Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: »Das ist ein sehr ungewöhnliches Ereignis« Corona-Impfstoffhersteller: Biontech schließt Standorte in Deutschland – 1860 Stellen in Gefahr +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Trauer in Leipzig nach tödlicher Amokfahrt, Jens Spahn erneut zum Vorsitzenden der Unionsfraktion gewählt, Trotz Waffenruhe dauern Kampfhandlungen im Iran-Krieg an, Kämpfe zwischen verfeindeten Parteien bedeuten Gewalt und Flucht für die Bevölkerung im westafrikanischen Mali, Gesunkene Nachfrage nach Covid-Impfstoffen: BioNTech baut Stellen ab, Drei Tote nach Ausbruch des Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff im Atlantik, Menschen mit Behinderungen demonstrieren für mehr Inklusion und Wahrung der Menschenrechte, Das Wetter Korrektur: Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet.