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Am 17. Juli 1987 schafft die DDR die Todesstrafe ab. Nach dem sie sie zuvor zumeist heimlich verkündet und angewendet hatte. Wie kommt es zu diesem Sinneswandel? der Strafrechtler Arnd Koch mit einer Bestandaufnahme und einer Begründung. Arnd Koch ist Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Risiko- und Präventionsstrafrecht sowie Juristische Zeitgeschichte an der Universität Augsburg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der deutschen und europäischen Strafrechtsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Seinen Vortrag mit dem Titel "'Wahrhaft menschlich' – Theorie und Praxis der Todesstrafe in der DDR" hat er am 7. Januar 2026 im Rahmen der "Greifswalder Rechtsgespräche" an der Universität Greifswald gehalten, in der Reihe "Recht im Sozialismus". *********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Wissenschaft +++ DDR +++ Todesstrafe +++ Nachkriegsdeutschland +++ Sowjetunion +++ Arnd Koch +++ Universität Augsburg +++ Universität +++ Strafrecht der DDR +++ **********In dieser Folge mit: Moderation: Katja Weber Vortragender: Arnd Koch, Strafrechtler, Universität Augsburg**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:16 - Beginn des Vortrages, Vorbemerkung4:09 - Überblick: Abschaffung der Todesstrafe in europäischen Staaten7:15 - Zahlen, Anwendungsbereiche & Arten der Vollstreckung in der DDR21:52 - Zur Unsichtbarkeit der Todesstrafe in der DDR26:05 - Haltung der ostdeutschen Rechtswissenschaft zur Todesstrafe30:01 - Gründe für die Abschaffung der Todesstrafe34:05 - Spezifische Besonderheiten**********Quellen aus der Folge:Hinrichtung von Werner Teske am 26. Juni 1981: Der letzte NahschussTod eines Stasi-Offiziers – BundesarchivMuseum in der "Runden Ecke" mit dem Museum im Stasi-Bunker. Bürgerkomitee Leipzig e.V.: Hinrichtungsstätte**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Heavy Metal in der DDR: Wie die Szene an ihre Musik kamSoziologie: Warum es immer noch Ost und West gibtDoping in der DDR: Pillen auch für Kinder und Jugendliche**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Wandhöfer, Sascha www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Hollenbach, Michael www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Den Schulabschluss in der Tasche, die langen Sommerferien und dann ging es im September ab in die Ausbildung - zur Lehre oder zum Studium. Erinnerungen mit Imme Tröger im Podcast.
Heute nehmen euch BastiMasti und anredo mit auf eine Zeitreise. Basti fragt seine Eltern, wie sie sich eigentlich kennengelernt haben – und entdeckt dabei eine wilde Geschichte: Wie aus Flucht, Party und Zufall eine Familie entsteht, hört ihr in dieser Episode rundfunk 17. Besuche unserer Eltern werden zum seltenen Großereignis. Papa und Mama Mast waren letzte Woche in Darmstadt, und Basti hat von einer unfassbaren Geschichte erfahren. Der Star dieser Folge: Bastis Mutter, die letzte Woche nicht nur einen legendären Cameo-Auftritt im Podcast hatte, sondern auch eine Fluchtgeschichte, die selbst GZSZ alt aussehen lässt. Zwischen Saufgelagen in Bulgarien, spontanen Freundschaften und einer DDR-Flucht über Prag, inklusive legendärer Genscher-Balkon-Rede und Schnaps-Deals am Botschaftszaun, wird klar: Ohne die wilde Partylaune und den Freiheitsdrang von Bastis Mutter gäbe es diesen Podcast vielleicht gar nicht. Natürlich dürfen auch die typischen Eltern-Gags nicht fehlen: Väter, die die Rechnung pantomimisch bestellen, Mütter, die grüne Soße für eine Offenbarung halten, und der ewige Streit um Avocado und Grillgemüse. Zwischendurch gibt's kulinarische Bildung und einen Crashkurs in Eltern-Soziologie: Warum essen Eltern eigentlich keine neuen Sachen mehr? Diese Episode ist ein humorvolles, manchmal absurdes, immer aber liebevolles Porträt zweier Familien – und eine Einladung, endlich mal nachzufragen, wie die eigenen Eltern eigentlich zusammengekommen sind. Wer wissen will, wie eine Flucht aus der DDR, ein Indiana-Jones-Kinobesuch und das Tanzlokal Eldorado Lausbach quasi zur Entstehung des Erfolgspodcasts rundfunk 17 geführt haben, sollte diese Folge auf keinen Fall verpassen.
Am Walpurgisabend vor dem 1. Mai tanzen die Hexen und helle Feuer brennen. Doch wo hat das alles seinen Ursprung? Wie hat sich der Brauch entwickelt und wie war das früher in der DDR?
In Exquisit wandelten wir auf den Spuren der Sorben. Wer sind sie? Und was macht sie aus? Wie sehen sie sich? Und wie war es in der DDR für sie? Wann ist man eigentlich Sorbe und kann man auch Sorbe werden?
In Mecklenburg-Vorpommern haben ehemalige DDR-Leistungssportlerinnen und -sportler gute Chancen, ihre Gesundheitsschäden als Folge des Staatsdopings anerkennen zu lassen, in Brandenburg aber nicht. Nun gehen die Blicke zum Bundesverwaltungsgericht. Von Silke Hasselmann www.deutschlandfunk.de, Sport am Samstag
In Mecklenburg-Vorpommern haben ehemalige DDR-Leistungssportlerinnen und -sportler gute Chancen, ihre Gesundheitsschäden als Folge des Staatsdopings anerkennen zu lassen, in Brandenburg aber nicht. Nun gehen die Blicke zum Bundesverwaltungsgericht. Von Silke Hasselmann www.deutschlandfunk.de, Sport am Samstag
Leder, Casparwww.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Leder, Caspar www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen
Gemeinsam mit Katja Herr erinnern wir am Mittwochabend an die Eiszeit vor 45 Jahren. Die Filmautorin und Regisseurin hat für ihre Dokumentationen zum "Katastrophenwinter" 1978/79 mit vielen Augenzeugen gesprochen.
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften Sendung - Deutschlandfunk
Gebert, Stephaniewww.deutschlandfunk.de, SystemfragenDirekter Link zur Audiodatei
Gebert, Stephaniewww.deutschlandfunk.de, SystemfragenDirekter Link zur Audiodatei
Wenn wir in Deutschland über queere Geschichte nach dem 2. Weltkrieg reden, dann müssen wir eine wichtige Sachen beachten: es gab über 40 Jahre quasi zwei Deutschlands! Die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik - die DDR. Beide Länder waren sehr unterschiedlich und wir reden meistens nur über die Queers der BRD. Wir fragen in dieser Folge LGBTIQA* aus der ehemaligen DDR, wie es sich da lebte und liebte.
Nach dem Welterfolg der Beatles im Westen schießen auch in der DDR Beatgruppen aus dem Boden. Mit dem Jugendkommuniqué von 1963 hatte die SED den Eindruck vermittelt, dass Aufbruch und Veränderung im Rahmen des Sozialismus möglich sind. Das Jugendradio "DT64" geht auf Sendung. Doch als sich echte jugendliche Opposition bildet, wird die Bewegung niedergeschlagen. Hintergründe: Beatbewegung in der DDR https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/beatmusik100.html Die SED und ihre kontroverse Kulturpolitik https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/sed156.html Musik in der DDR: Wie lenkbar ist Musikkultur? https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/weststars100.html Sozialismus und die Verheißung der DDR https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/sozialismus100.html
Erst verhalf Walter Ulbricht dem jungen Erich Honecker zu seiner politischen Karriere. Später wurde er von Honecker in der DDR öffentlich bloßgestellt und als Erster Sekretär der SED gestürzt. Nicht nur unterschiedliche Lebenserfahrungen und Lebenswege führten zum Bruch der einstigen Weggefährten. Von Marcus Heumann www.deutschlandfunk.de, Hintergrund Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei
Als Trans*frau in der DDR - wie Jayne-Ann sich zu sich selbst fand Wer trans, queer, inter ist bzw. war, fällt fast immer unter den Tisch, wenn wir Geschichte – selbst Sozialgeschichte – schreiben oder Erlebtes erzählen. Dieses Interview porträtiert ein Leben zwischen den Stühlen, jenseits der Geschlechterrollenerwartungen in einer streng geregelten Gesellschaft. Es zeigt aber auch, dass die DDR vielfältiger war, als vielleicht vermutet. Viel Spaß beim Anhören! Hintergrund Heteronormativität und konservative Geschlechtsstereotype scheinen im Alltag der DDR fest verankert gewesen zu sein, transsexuelle Personen waren öffentlich in keiner Weise sichtbar. So war es Jayne-An Igel beinahe unmöglich (kompetente) Ansprechpartner*innen zu finden, bzw. überhaupt zu lernen, über ihre Identität zu sprechen. Bis 1989 alles anders wurde. Dabei wurde – sogar vier Jahre vor dem bundesdeutschen „Transsexuellengesetz“ von 1980 – in der DDR 1976 eine „Verfügung zur Geschlechtsumwandlung von Transsexualisten“ erlassen. Diese Verfügung blieb allerdings unveröffentlicht und war nur in Fachkreisen bekannt. Jayne-An Igel konnte sich so in der DDR auch in den später 1970er Jahren kaum über den Weg eines Geschlechtswechsels informieren. Erst mit dem Fall der Mauer wurde der Austausch über Transsexualität leichter und Jayne-Ann konnte ihr Leben als Frau aufnehmen. Biografie Jayne-Ann Igel wurde 1954 geboren und wuchs am Stadtrand von Leipzig in einer kleinen Siedlung mit Dienstwohnungen für Angestellte des Strafvollzugs auf. Ihr Vater arbeitete in der Haftanstalt gleich nebenan, die sie aus dem Zimmerfenster heraus sehen konnte, denn nur ein Bach und eine Mauer trennten Anstalt und Wohnviertel. Diese Umgebung wirkt aus heutiger Sicht merkwürdig normiert: Im Viertel wohnten nur Familien, deren Mütter und/oder Väter im Strafvollzug arbeiteten, alle waren aus der Kirche ausgetreten ... Igels Vater war ihr und ihrem älteren Bruder immer misstrauisch gegenüber eingestellt – „Der sah einen dann schon gleich im Strafvollzug.“ Zu Hause wurde viel klassische Musik gehört und gelesen „mehr als ‚der Kultur und Fortschritt’ damals veröffentlichte.“ Auch später hielt Igel sich in künstlerischen Kreisen auf und war politisch interessiert. Die lebensverändernde Information fiel ihr aber erst 1989 in die Hände. __________________________ Musik: Christian Björklund Idea, Concept and producing by Jan Schilling A Podcast brought to you by Akustikwerk
André Herzberg war in der DDR ein erfolgreicher Musiker und gibt bis heute gut besuchte Konzerte. Was für ihn jedoch lange undenkbar war: öffentlich als Jude aufzutreten. Denn in seiner Familie war diese Identität ein Tabu - in der DDR hatten es Jüdinnen und Juden nicht leicht. Von Henry Bernhard www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei
Wie man das Beste aus sich herausholt // Die Straße der Besten - Mitarbeitermotivation in der DDR // Wie findet Stiftung Warentest raus, was das Beste Produkt ist? // Die besten Errungenschaften der Medizin // Restaurantester testen die besten Köche.
Die Wasserflasche, die hier auf dem Tisch steht, ist grün. Zusammen mit Axel fragen sich Brina und Jan wo die Homöopathie gefunden wurde und ob wirklich alle Vögel schon da sind. Es geht um Foodwagen, den #Yolocaust und Axels neues Musikvideo. Warum erzählt Brina soviel über die DDR? Wie viele süddeutsche Dialekte kann Axel mit ins Gespräch bringen und wofür gab es den Mittelfinger? Das alles in diesem Klönschnack. Gebt uns gerne ein Feedback und Themenvorschläge unter Podcast@JanWindisch.de
Teil 1 des neuen Hörspiel des Elchcastes Mörder, Mauer, Massaker - Halloween in der DDR Wie so viele Geschichten aus den tiefen Abgründen des Horror-Genres beginnt auch diese in der unschuldigen Atmosphäre einen Ferienlagers. Wir schreiben das Jahr 1973 und befinden uns am Rande von Loschlow, einem kleinen Dorf in Brandenburg. Zu diesem Zeitpunkt inmitten der Deutschen Demokratischen Republik, der DDR. Hier liegt, idyllisch am Loser See, das “Kinderland Loschlow”, Betriebsferienlager der VEB Spreewaldkonserve Grünkot. --- Send in a voice message: https://anchor.fm/elchcast/message
Drei Monate nachdem die SED-Führung die Schließung der innerstädtischen Grenze in Berlin befohlen hatte, und die Berliner Mauer die deutsche Teilung für die nächsten 28 Jahre zementierte, nahm im niedersächsischen Salzgitter die »Zentrale Erfassungsstelle der Landesjustizverwaltungen für DDR-Unrecht« ihre Arbeit auf. Bis 1992 registrierte sie über 42.000 Gewaltakte in der DDR, darunter Hinweise auf vollendete oder versuchte Tötungshandlungen, Unrechtsurteile aus politischen Gründen, Misshandlungen im Strafvollzug oder politische Verfolgung in der DDR. In Salzgitter wurde die Unmenschlichkeit im anderen Teil Deutschlands dokumentiert und aktenkundig gemacht. Erfuhr die westdeutsche Gesellschaft von den Unrechtstaten in der DDR? Wie nahmen Politik, Medien und Gesellschaft in der Bundesrepublik das in der DDR geschehene Unrecht wahr, und wie reagierten sie darauf? Welchen Blick warf die westdeutsche Wissenschaft auf die DDR? Diese und andere Fragen standen im Fokus des Podiumsgesprächs, das im Anschluss an die Berlin-Premiere des Dokumentarfilms zur Unrechtserfassungsstelle Salzgitter stattfand. Es diskutierten: Dr. Hans-Jürgen Grasemann, Roland Jahn, Thomas Raufeisen, Dr. Jens Hüttmann. Moderation: Sven Felix Kellerhoff.