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Nach dem Abpfiff des Endspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 kochen die Emotionen noch einmal hoch - auf dem Rasen und im Podcast-Studio. Während sich die unterlegenen Argentinier mit dem wirklich schlechtesten Eindruck von dieser Weltmeisterschaft verabschieden, wird im Studio diskutiert, ob in diesem Finale überhaupt jemand einen guten Eindruck gemacht hat. Wobei, diskutiert ist vielleicht etwas zu freundlich ausgedrückt. In der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Folge streiten sich Fadi Keblawi, Uli Digmayer, Flo Zenger und Sebastian Gloser darüber, ob Spanien ein Weltmeister ist, den man lieben muss oder kann. Grundsätzlich wird noch einmal auf ein Turnier zurückgeblickt, in dem prügelnde Argentinier dann aber doch nicht die größten Bösewichte waren. Die saßen nämlich auf den teuren Plätzen und sind dummerweise die Präsidenten der Fifa und der USA. Und selbst da gibt es noch Diskussionsbedarf in der diesmal nicht in allen Punkten ganz einigen Podcast-Therapiegruppe. Das Spiel um Platz drei sehen die einen als wunderbares Spektakel, befreit von allen taktischen Zwängen. Und die anderen wollen es ersatzlos streichen, auch wenn die Welt dieses 6:4 von England gegen Frankreich dann nie zu sehen bekommen hätte. Es geht also wieder einmal an Grenzen in Ka Depp und um alles - nur nicht um den 1. FC Nürnberg, der spielt dann in der kommenden Woche wieder die Hauptrolle.
Die Emmy-Nominierungen 2026 sind raus und bieten einige Überraschungen. Generell werden wir aber den Eindruck nicht los, dass das Feld diesmal deutlich schwächer ist. Trotzdem sind viele bekannte Stars dabei, denen wir die Daumen drücken. Machen am Ende wieder „The Pitt“ und „Hacks“ das Rennen oder haben „A Knight of the Seven Kingdoms“ und „Widow's Bay“ eine Chance? Im September finden wir es heraus, doch Hanna und Bjarne (Adams Urlaubsvertretung) geben schon jetzt ihre erste Einschätzung.Auch der neue Trailer zum Cli-Fi-Streifen „Digger“ mit Tom Cruise als Ölbaron hat uns fasziniert, genauso wie die Vorschau zu „Dune: Part Three“. Bei den neuen Serien, die angekündigt wurden, hatten wir Gesprächsbedarf bei „Crystal Lake“ und „MobLand“. Auch der tragische Tod von „Jurassic Park“-Star Sam Neill hat uns beschäftigt – und im Review-Bereich haben wir uns Netflix' „Unsere kleine Farm“, das neue Mafiadrama „The Westies“, die schafige ZDF-Serie „Sheep“ und „Lucky“ bei Apple TV vorgenommen. Viel Spaß mit dem wöchentlichen Rundumschlag!Timestamps: 0:00:00 Emmy-Nominierungen0:015:00 “The Beauty”: Der Cast zieht weiter…0:18:00 “Digger”, “Dune 3”, “Mobland” S2 und “Crystal Lake” im Trailerwatch0:26:30 Sam Neill verstorben0:29:00 “Unsere kleine Farm” by Netflix0:34:00 “The Westies” by MgM+0:38:00 “Sheep” in der ZDF-Mediathek0:40:45 “Surface” in der ARD-Mediathek0:43:00 “Lucky” by AppleTV0:46:00 NeustartsHanna Twitter/ X: https://twitter.com/HannaHuge Bluesky: https://bsky.app/profile/mediawhore.bsky.social Instagram: https://www.instagram.com/mediawhore BjarneBluesky: https://bsky.app/profile/bjarnebock.bsky.socialSankt Podcast: https://open.spotify.com/show/0ztNeRqXyxw8Z5QpelTjnCAdam: Twitter/ X: https://twitter.com/AwesomeArndt Instagram: https://www.instagram.com/awesomearndt/ YouTube: https://www.youtube.com/@AwesomeArndt Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nachhaltige Führung - Der Leadership Podcast mit Niels Brabandt / NB Networks
Warum folgen Menschen einer Führungskraft wirklich? Nicht allein wegen eines Titels oder einer Position, sondern weil sie deren Entscheidungen als legitim, fair und nachvollziehbar erleben. In dieser Episode analysiert Führungsexperte Niels Brabandt, wie soziale Legitimation entsteht, wodurch Glaubwürdigkeit verloren geht und wie Führungskräfte beschädigtes Vertrauen wiederherstellen können. Ausgangspunkt ist ein prominentes Beispiel aus dem internationalen Sport. Im Mittelpunkt steht jedoch keine sportliche Bewertung, sondern eine grundlegende Führungsfrage: Was geschieht, wenn der Eindruck entsteht, dass Einfluss, Status oder persönliche Nähe zu einer bevorzugten Behandlung führen? Niels Brabandt zeigt, weshalb Zuhören und Partizipation unverzichtbar sind, warum Zugang niemals Sonderrechte begründen darf und wie Organisationen faire Entscheidungen strukturell absichern. Sie erfahren außerdem, weshalb Gleichbehandlung nicht immer identische Behandlung bedeutet, welche Kriterien eine sachlich begründete Differenzierung erlauben und warum doppelte Standards die soziale Legitimation einer Führungskraft zerstören können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem professionellen Umgang mit Fehlern. Glaubwürdige Führung verlangt keine Perfektion. Sie verlangt die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, sich klar zu entschuldigen, Konsequenzen zu akzeptieren und erkennbare Veränderungen einzuleiten. Diese Episode richtet sich an Geschäftsführungen, Vorstände, Führungskräfte, Personalverantwortliche und alle Entscheidungstragenden, die Vertrauen, Integrität und nachhaltige Führungswirkung stärken möchten. Mehr zu Niels Brabandt und seiner Arbeit zu Leadership, Veränderung und Organisationsentwicklung: www.NB-Networks.biz Host: Niels Brabandt / NB@NB-Networks.com Kontakt zu Niels Brabandt: https://www.linkedin.com/in/nielsbrabandt/ Niels Brabandt's Leadership Letter: https://expert.nb-networks.com/ Niels Brabandt's Webseite: https://www.nb-networks.biz/
Langweilig wird es bei ihr nie. Folgt man Petra und ihrer Hündin Hexie auf Social Media, so bekommt man den Eindruck, dass beide eher Weltenbummler sind. In Zeiten, wo überall danach geschrien wird, dass Hunde feste Strukturen brauchen, Menschen scheinbar ständig Rücksicht darauf nehmen, dass Fiffi morgens um 8 sein Frühstück und um 15 Uhr seinen Mittagssnack braucht, weil er sonst nicht glücklich ist, scheint das etwas Außergewöhnliches. Doch braucht ein Leben mit Hund Strukturen im Sinne fester Örtlichkeiten, oder sind vielleicht ganz andere Faktoren maßgeblich? Petra Klemba findest du im Netz unter: https://www.qudespah.com/ Viele Angebote der erfahrenen Hundetrainerin und Jägerin sind online gestaltet, schau doch mal rein!
Für manche ist es vielleicht schon ein vorgezogenes Finale, für andere „nur“ eines der großen Highlights dieses WM-Turniers. Mit Spanien und Frankreich duellieren sich im Halbfinale zwei der Top-Favoriten. Sportschau-Reporterin Stephanie Baczyk meldet sich aus dem Spielort Dallas und berichtet unter anderem davon, welchen Eindruck sie den Pressekonferenzen von den beiden Trainern, Didier Deschamps und Luis de la Fuente, hat.Anne und Jens diskutieren außerdem, ob es in der Partie einen Favoriten gibt und was die Faktoren sein könnten, die am Ende den Ausschlag geben.Wie immer begleiten wir euch durch den WM-Tag. Viel Spaß mit der Folge! :) Hier gehts zur "Wie gehts?"-Folge mit Rick Zabel: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a1c0889c954da330/ Alles wichtige zur WM gibts hier:Fußball-WM 2026: News, Videos und Spielplan zur WM 2026Alle Live- und Audiostreams zu den WM-Partien findet ihr hier: 60 Spiele bei ARD und ZDF: Alle Livestreams zur WM 2026(00:00) Intro(02:40) Reporterin Stephanie Baczyk live aus Dallas(09:22) Analyse: Worauf wird es ankommen?
Neuanfang #372 – Was ist meine Rolle im globalen Shift 2027? – Dein Chart verrät es! ****** Bereits im Frühjahr gab es eine Serie zum Wandel bzw. globalen Shift 2027, den Human Design voraussagt (siehe Shownotes). Der Wechsel der Hintergrundfrequenz der Erde – ich nenne es gerne unser Betriebssystem – ist bereits im vollen Gange und immer mehr Menschen sprechen darüber. Zumindest in der Human Design Bubble. Dabei entsteht oft der Eindruck, dieser Veränderungsprozess würde uns passieren und uns bliebe nichts anderes übrig, als ihm tatenlos zuzusehen. Doch das Gegenteil ist der Fall! Der globale Shift 2027 ist nicht aufzuhalten. Doch der entscheidende Faktor für seine Gestaltung sind wir! Jeder Mensch auf der Erde, doch besonders all jene, die sich über diesen Wandel bewusst sind. Vielleicht fragst du dich bereits, was in Zukunft deine Aufgabe sein wird. Vielleicht lebst du die Rolle bereits, die du in dieser Veränderung spielen darfst. Die Antworten darauf finden sich in deinem Chart! Und auch, wenn die Zusammenhänge zu komplex sind, um sie in dieser Episode bis ins Detail erklären zu können, möchte ich dir eine Idee davon geben, welche Arten von Rollen es im globalen Shift gibt. Vielleicht kannst du spüren, welche dir entsprechen. Und ansonsten gibt es eventuell bald die Möglichkeit, dass wir dazu gemeinsam in dein Chart schauen. Wenn du grundsätzlich Interesse daran hättest, trag dich gerne hier auf die unverbindliche Email-Liste dazu ein! Was du in dieser Episode hören kannst: Warum wir Menschen der entscheidende Faktor im globalen Shift 2027 sind. Weshalb dennoch oft der Eindruck entsteht, wir wären Opfer dieser Entwicklung. Welche Arten von Rollen wir selbst in diesem Wandel haben können. Wie sich diese Aufgabe konkret zeigen kann – am Beispiel meines Human Designs. Womit ich dich unterstützen kann, deine Rolle im globalen Shift zu erkennen. ****** Wenn du Interesse an einer Session zu deiner Rolle im globalen Shift 2027 hast, melde dich hier unverbindlich vor: https://www.sara-heinen.de/2027 Die kompletten Shownotes findest du unter https://www.sara-heinen.de/episode372 ****** Neuanfang Podcast – Der Podcast für Authentizität Ich bin Sara Heinen, seit 2017 Creator des Neuanfang Podcasts, zertifizierter Coach, Human Design Spezialistin und Gründerin von SIXTOPIA, der Community für Menschen mit Human Design 6er Profil. Mit meiner Arbeit und diesem Podcast bestärke ich dich, dir selbst zu erlauben, ganz DU zu sein.
Er studierte Wirtschaftsrecht und arbeitete in einem Wirtschaftsprüferbüro. Vor einigen Jahren verabschiedete er sich von diesem Leben, zugunsten der freien Kunst. Die Ausstellung „Deer you, deer me“ im Mainzer Ausstellungsraum Apollo von Markus Hanke – im Mittelpunkt ein Hirsch und seine Familie – gibt einen guten Eindruck über die Motivation des Künstlers. Natali Kurth stellt ihn in unserer Sommerserie über junge Talente vor.
Er studierte Wirtschaftsrecht und arbeitete in einem Wirtschaftsprüferbüro. Vor einigen Jahren verabschiedete er sich von diesem Leben, zugunsten der freien Kunst. Die Ausstellung „Deer you, deer me“ im Mainzer Ausstellungsraum Apollo von Markus Hanke – im Mittelpunkt ein Hirsch und seine Familie – gibt einen guten Eindruck über die Motivation des Künstlers. Natali Kurth stellt ihn in unserer Sommerserie über junge Talente vor.
Herbert Diess spricht im Moove Podcast über China, VW, Infineon und die Probleme er Elektromobilität. Der Ex-VW-Chef erklärt, warum Deutschland beim E-Auto ein neues Ökosystem braucht, weshalb Vehicle-to-Grid ein Schlüssel für günstigeren Strom sein könnte – und warum er den Eindruck hat, dass die Energiepolitik bremst.
Herbert Diess spricht im Moove Podcast über China, VW, Infineon und die Probleme er Elektromobilität. Der Ex-VW-Chef erklärt, warum Deutschland beim E-Auto ein neues Ökosystem braucht, weshalb Vehicle-to-Grid ein Schlüssel für günstigeren Strom sein könnte – und warum er den Eindruck hat, dass die Energiepolitik bremst.
Diese Woche bei Oscars & Himbeeren:“Jack Ryan: Ghost War” zeigt exemplarisch, wie sich eine einst starke Marke in austauschbare Agentenkost verwandeln kann. Vorhersehbare Wendungen, blasse Figuren und eine Handlung, die mehr auf Geballer als auf echte Spannung setzt, machen den Film zu einer herben Enttäuschung; die Miniserie “I Will Find You” ist solide Unterhaltung mit einigen spannenden Momenten, erreicht aber weder die emotionale Wucht noch die erzählerische Raffinesse, die der Stoff eigentlich hergeben würde. Sehenswert, aber letztlich zu konventionell, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen; “22 Bahnen” erzählt seine Geschichte mit großer emotionaler Ehrlichkeit und verzichtet auf billiges Pathos. Das Drama überzeugt durch starke Charaktere und eine Hauptfigur, deren Kampf um Verantwortung und Selbstbestimmung lange im Gedächtnis bleibt; und “Southland” gehört bis heute zu den besten Polizeiserien überhaupt: rau, kompromisslos und außergewöhnlich authentisch, mit einer dokumentarischen Nähe, die den Alltag der Cops in Los Angeles intensiver und glaubwürdiger zeigt als die meisten Genrevertreter.Oscars & Himbeeren - wie immer: schonungslos auf den Punkt gebracht.Hört rein!Wenn euch der Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Lasst gern ein Abo da.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal.Streaming-Plattformen, die die Inhalte dieser Episode anbieten (Stand: Juli 2026):“Jack Ryan: Ghost War” - Prime Video“I Will Find You” - Netflix“22 Bahnen” - Netflix“Southland” - Netflix Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
In diesem Podcast spricht Simone Walther Büel mit Naturheilpraktiker Kevin Nobs. Er spricht mit ihr darüber, wie er schon früh mit der Natur und den Heilpflanzen in Kontakt kam und was ihn an der Naturheilkunde fasziniert. Er antwortet Simone Walther Büel auf folgende Fragen: 01:54 Kevin Nobs, du bist eidgenössisch diplomierter Naturheilpraktiker TEN, Biologe und Unternehmer. Sag uns zum Start gerade selbst noch etwas mehr, wer du eigentlich bist? 02:52 Wenn ich das höre und wenn ich auf deiner Website aufgelistet sehe, was du schon alles gemacht hast, dann scheinst du mir ein Mensch zu sein, der sehr vielseitig interessiert ist und gerne immer wieder Neues ausprobiert. Stimmt dieser Eindruck? 03:33 Auch an Ideen scheint es dir nicht zu fehlen, dein Team bezeichnet dich als «Genie und Wahnsinn». Erzähl uns, was hat es mit dieser Aussage auf sich? 05:31 Kevin, du hast dich schon sehr früh für die Pflanzenwelt interessiert. Wie ist es dazu gekommen. Hattest du da Vorbilder? 10:22 Im Gymnasium hast du dich dann für die Schwerpunktfächer Biologie und Chemie entschieden und dich in deiner Maturaarbeit mit einheimischen Heilpflanzen befasst. Das dort gesammelte Wissen hast du anschliessend während deinem Pharmaziestudium in Basel im Buch «Heilpflanzen an der Emme» niedergeschrieben. Könnte man sagen, dass dieses Buch eine Art Türöffner war für all die anderen Dinge, die du danach an die Hand genommen hast? 11:53 Und welchen Rolle spielte es auf deinen Bezug und deine Nähe zur Natur, dass du im Emmental aufgewachsen bist? 14:08 Wie du uns erzählt hast, hast du zuerst an der Uni Basel Pharmazie studiert und anschliessend noch ein Studium in Biologie und Germanistik an der Uni Bern angehängt. Gleich anschliessend hat du 2018 die Ausbildung als Naturheilpraktiker an die Hand genommen. Was hat dich zu diesem Schritt bewogen? 16:34 2021 hast du im Bollwerk in Bern deine eigene Praxis als Naturheilpraktiker eröffnet. Was als Ein-Mann-Betrieb startete, wurde schon bald grösser und nur ein Jahr später bist du in grössere Räumlichkeiten an der Aarbergergasse gezogen, zusammen mit weiteren Naturheilpraktikern TEN und einem Praxis-Team. Also ein beachtliches Tempo. Konntest du da überhaupt selber folgen oder hast du manchmal auch selbst etwas gestaunt über diese schnelle Entwicklung? 18:20 Kevin, was gefällt dir an deiner Tätigkeit als Naturheilpraktiker und Geschäftsführer und Inhaber vom Zentrum für Naturmedizin besonders gut? 21:00 Und auf welche Therapiemethoden seid ihr im Zentrum für Naturmedizin spezialisiert? 24:39 Kevin, du hast einerseits deine Tätigkeit als Naturheilpraktiker, aber du machst noch viel mehr, von verschiedenen Referententätigkeiten, zu botanischen Schiffs- und Gartenreisen bis zu Kursen an der Wyss Gartenakademie. Erzähl uns hier auch noch etwas mehr dazu. 28:27 Wie wir nun erfahren haben, bist du ein Mensch, bei dem die Ideen nur so sprudeln. Deshalb würde mich zum Schluss noch interessieren: Was hat Kevin Nobs als nächstes im Köcher? --- Webseite | https://www.ebi-pharm.ch/wissen/ebi-aktuell Linkedin | https://www.linkedin.com/company/ebipharm-ag/ Instagram | https://www.instagram.com/ebipharmag/ Spotify | https://open.spotify.com/show/0efW5HJVKaZUYxOOCLUgQU Soundcloud | https://soundcloud.com/ebi-pharm-ag YouTube | https://www.youtube.com/channel/UCzF2mDbNz1YHunlEE-6bluA Apple Podcasts | https://podcasts.apple.com/ch/podcast/ebi-podcast/id1735897329
An diesem Donnerstag verteidigt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Bundestag das Reformpaket, das am 2. Juli von den Vorsitzenden der Koalitionsparteien im Garten des Kanzleramts vorgestellt wurde. Erklärtes Ziel der 34 Maßnahmen: Deutschland soll wieder auf wirtschaftlichen Wachstumskurs kommen und lang andauernde Blockaden aufgelöst werden. Herausgekommen ist letztlich allerdings ein Paket, das eher an die neoliberale Politik und die Deregulierungsfantasien der 1990er-Jahre erinnert und dessen reale Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft mehr als fragwürdig sind. Gleichwohl ist es für die Koalition nach den verkorksten letzten Monaten und einem schon für das vergangene Jahr angekündigten, dann aber doch ausgebliebenen "Herbst der Reformen" der Schritt, der die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung und Zuversicht unter Beweis stellen soll - und letztlich absichern soll, dass Schwarz-Rot das Ende der Legislaturperiode erlebt. Wir fragen uns in dieser Folge des Bundestalk: Täuscht der Eindruck, dass die SPD - womöglich anders als noch in den Koalitionsverhandlungen - hier richtig einstecken musste und ihre vielen Niederlagen jetzt irgendwie wegzuerklären versucht? Woher kommt der Glaube, dass arbeitnehmer- und gewerkschaftsfeindliche "Reformen" die Konjunktur ankurbeln und die Wirtschaftslage verbessern würden? Ist das reine Interessenpolitik oder ist da was dran? Und gibt es tatsächlich relevante Bereiche der Gesellschaft, die nun richtig kräftig aufatmen und "na bitte, es geht doch!" rufen? Darüber diskutiert [Bernd Pickert](https://taz.de/Bernd-Pickert/!a3/) mit Wirtschaftsredakteurin [Anja Krüger](https://taz.de/Anja-Krueger/!a7047/), der Leiterin des taz-Parlamentsbüros [Anna Lehmann](https://taz.de/Anna-Lehmann/!a30/) und [Stefan Reinecke](https://taz.de/Stefan-Reinecke/!a46/) aus dem Parlamentsbüro.
Aus dem Wunsch, Flugbegleiterin bei der Lufthansa zu werden, wurde eine der besten Nachwuchssommelièren unserer Republik. Wie das kam, erzählen wir Dir in dieser Episode. Warum das so ist, lässt sich einfach erklären. Anna Ueter hat einen unfassbaren und einzigartigen Feinsinn. Sie lebt pure Aufmerksamkeit und ist wahrscheinlich nicht zuletzt deshalb eines der erwartungsvollsten Hoffnungstalente unserer Republik. Man könnte glauben, das sei angeboren. Wahrscheinlich ist genau das jedoch Unsinn, denn niemand kommt mit einem Weinglas und einer Flasche Wein in der Hand zur Welt. Und doch besitzt sie eine nicht greifbare Gabe. Was das heißt, lässt sich leicht erklären. So verlässt niemand ein Restaurant und sagt: Heute wurde ich exakt im richtigen Augenblick nach einem weiteren Glas gefragt. Dennoch bleibt genau das irgendwo im Gedächtnis hängen, zwischen Mantelgarderobe und Haustür. Anna scheint die Menschen und ihre Weinbedürfnisse zu spüren. Das ist viel seltener als Fachwissen. Es gibt Augenblicke, in denen ein Gastraum einer Bühne ähnelt. Alle bewegen sich, alles geschieht gleichzeitig. Es gibt einen Blick, den manche Menschen wie Anna besitzen. Er schweift nicht ziellos umher. Er sammelt kleine Unregelmäßigkeiten ein. Ein fast leeres Weinglas. Eine Serviette auf dem Boden. Ein Stuhl, der einen Tick zu weit im Gang steht. Es sind winzige Dinge. Für sich genommen bedeutungslos. Doch für Anna Ueter sind diese Dinge nicht bedeutungslos – und wahrscheinlich ist sie genau deshalb schon weitaus mehr als eines der absoluten Nachwuchstalente unserer Republik. Sie ist in der Szene angekommen, brilliert und bereichert diese mittlerweile aus dem Kern heraus. Denn alles zusammen ergibt Ordnung. Und Ordnung ist merkwürdigerweise nie das Ergebnis großer Gesten. Manchmal frage ich mich, weshalb manche junge Talente schon früh alt wirken. Sie sprechen sicher, treten korrekt auf und hinterlassen dennoch den Eindruck eines sauber polierten Weinglases. Alles stimmt. Nichts bleibt hängen. Bei ihr ist es anders. Warum? Anna Ueter besitzt noch Neugier.
Wer im Luxussegment kauft, nutzt KI längst nicht mehr nur zur Suche, sondern für Inspiration, Produktvergleiche und die Vorbereitung des eigentlichen Kaufs. Im Gespräch mit Holger Harreis wird deutlich, wie weit diese Entwicklung bereits fortgeschritten ist: Viele Kundinnen und Kunden erwarten heute Unterstützung dort, wo früher der erste Kontakt mit der Marke stattgefunden hat. Besonders spannend ist dabei die Frage, wer diese neue Kundenschnittstelle kontrolliert. Wenn Luxusmarken in der digitalen Entdeckung nicht präsent sind, übernehmen generische KI-Assistenten den ersten Eindruck. Genau dort entscheidet sich künftig, wie Marken wahrgenommen werden und ob sie die Beziehung zum Kunden selbst gestalten oder aus der Hand geben.See www.mckinsey.com/privacy-policy for privacy information
Mitten in der Altstadt Jerusalems, nur wenige Schritte von der Grabeskirche entfernt, weht bis heute die österreichische Fahne. Das Österreichische Hospiz zur Heiligen Familie ist weit mehr als ein Hotel – es ist ein lebendiges Zeugnis der jahrhundertelangen Verbindung zwischen den Habsburgern und dem Heiligen Land.In dieser Folge führt uns unsere Reise an einen der außergewöhnlichsten Orte der gesamten Podcast-Reihe. Wir erkunden die verwinkelten Gassen Jerusalems, sprechen über die Entstehung des Österreichischen Hospizes und begleiten Kaiser Franz Joseph auf seiner wohl ungewöhnlichsten Reise.1869 bricht der österreichische Kaiser zu seiner längsten Auslandsreise auf. Anlass ist die feierliche Eröffnung des Suezkanals – eines der größten technischen Bauwerke des 19. Jahrhunderts. Gemeinsam mit den Herrschern und Diplomaten Europas erlebt Franz Joseph ein Ereignis, das den Welthandel dauerhaft verändern wird. Doch für ihn ist die Reise noch lange nicht zu Ende. Wenige Tage später zieht der Kaiser nicht als Staatsgast, sondern als Pilger in Jerusalem ein. Aus Ehrfurcht steigt er vor den Toren der Heiligen Stadt vom Pferd und durchschreitet die engen Gassen zu Fuß. Er besucht die Grabeskirche, Bethlehem und den Jordan, spendet für Kirchen, Klöster und Bedürftige aller Religionen und hinterlässt im Österreichischen Hospiz einen bleibenden Eindruck. Bis heute gilt sein Aufenthalt als einer der bedeutendsten Momente in der Geschichte des Hauses.Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Eröffnung des Suezkanals, die politischen Veränderungen des 19. Jahrhunderts und die Bedeutung des Österreichischen Lloyd für die Habsburgermonarchie. Gleichzeitig entdecken wir, warum das Österreichische Hospiz bis heute eine Oase der Gastfreundschaft im Herzen Jerusalems geblieben ist.Eine Folge über Glauben und Geopolitik, technische Meisterleistungen und persönliche Demut – und über einen Kaiser, der für einige Tage nicht als Herrscher, sondern als Pilger Geschichte schrieb.
Smart Hotel Key, dein Podcast für erfolgreiches Hotelmanagement
Infinity-Pools am Dach gelten vielerorts als Symbol für Exklusivität, Modernität, Lifestyle - und stehen damit symbolisch für erfolgreiche Hotelinvestitionen. Wasser mit Blick auf die Berge, spektakuläre Sonnenuntergänge und tausendfach geteilte Bilder auf Social Media vermitteln den Eindruck, dass ein Rooftop-Pool beinahe automatisch für höhere Preise und mehr Nachfrage sorgt... Shownotes/Links: - Link zum Blogbeitrag https://smarthotelkey.at/hotelinvestitionen - Instagram https://www.instagram.com/smart.hotel.key/ - Prodinger Tourismusberatung https://tourismusberatung.prodinger.at/
Unser erster Eindruck zu Orbitals: Das Koop-Abenteuer von Shapefarm verbindet gemeinsames Spielen mit einem starken 90er-Anime-Look. Wir sprechen über Präsentation, Koop-Rätsel, Bewegungsgefühl, Vertonung und warum uns die Anspielzeit Lust auf mehr gemacht hat.Viel Spaß beim Hören!Schaut gerne auf www.pixelpolygoneplauderei.de vorbei. Wenn euch die Episode gefallen hat, sagt es uns in den Kommentaren auch auf Spotify, bei Discord, auf Threads und Instagram oder hinterlasst eine Bewertung bei iTunes & Spotify. Wir freuen uns über jedes Feedback.
Der 1. FC Nürnberg ist im WM-Studio angekommen. Eine Woche nach dem Trainingsstart der Mannschaft von Miroslav Klose kommt auch das Podcast-Kollektiv nicht mehr an Mittelfrankens lustigsten Fußballverein vorbei. Deshalb sprechen Uli Digmayer, Fadi Keblawi und Sebastian Golotze-Gloser in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge über den Abgang der kompletten Viererkette und darüber, was jetzt eigentlich mit dem Stadiongroschen passiert. Der Elefant im Raum, Florian Zenger, hört brav zu und meldet sich dann mit 96 Sekunden zum Zustand der Fußball-Welt zurück. Sehen wir bei der WM 2026 die Rückkehr zum Heldenfußball? Und fehlt Deutschland einfach ein Bomber der Nation? Nunja. Es wird wieder gegendert bis der Sauerstoff weg ist - und darüber diskutiert, ob Paraguay nicht eine Mannschaft freundlicher Schurken ist, denen man ihre Treterei gegen Frankreich gar nicht so übel nehmen sollte. Und England? England erweckt in der mexikanischen Höhenluft den Eindruck, als würde es diesmal wirklich reichen für den ersten Titel seit 1966, also wirklich. Oder es wird mit Norwegen doch der letzte im Turnier verbliebene Außenseiter mit Ambition Weltmeister. Es scheint vieles möglich bei einem Turnier, das nun in seine ernsthafte Phase eintritt - und das am Ende dann doch Frankreich gewinnt. Oder eben die Fifa. Die hat gerade eine Rote Karte einfach so in Nichts aufgelöst. Ein Zaubertrick war das eher nicht, sondern einfach nur eine peinliche Verbeugung vor Donald Trump.
Was Journalisten wirklich auf den Straßen bei Protesten passiert ist – und warum die Medien darüber schweigen Schläge gegen den Kopf, Raubüberfälle auf Reporter und eine Polizei, die oft erst eingreifen kann, wenn es längst zu spät ist: Die Proteste gegen den AfD-Parteitag in Erfurt hatten eine Seite, die in vielen Medien kaum vorkommt. Maximilian Tichy spricht mit Jonas Aston (Apollo News) und Vadim Derksen (Junge Freiheit), die die Gewalt selbst erlebt haben. Aston wurde zu Boden gerissen, Angreifer traten auf seinen Kopf ein. Derksen wurde ausgeraubt. Beide schildern, wie sie die Eskalation erlebt haben und warum sie den Eindruck haben, dass Übergriffe auf Journalisten verharmlost oder verschwiegen werden. Während die ARD die Proteste überwiegend als „weitgehend friedlich“ einordneten, berichtet das ZDF gar nicht über die Angriffe auf Journalisten. Die ARD erwähnte die Gewalt, ließ ihr Ausmaß jedoch unerwähnt. Wie gefährlich ist die Berichterstattung von Demonstrationen geworden? Und warum wird über Gewalt gegen Journalisten so unterschiedlich berichtet? Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/
Genre: Krimi:Wir sprechen in dieser Episode über den Film und teilen unsere Eindrücke rund um Handlung, Figuren und die Umsetzung. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Animationen und die Synchronisation und sprechen darüber, welchen Eindruck die visuelle Gestaltung und die Stimmen bei uns hinterlassen. Außerdem beschäftigen wir uns mit den Schauspielerinnen und Schauspielern sowie ihren Rollen – mit besonderem Augenmerk auf Hugh Jackman. Ein weiteres Thema ist der Vergleich zwischen der Buchvorlage und der Filmadaption und welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten dabei auffallen. Viel Spaß bei dieser Episode! --------------------------------------Ihr habt Filmtipps für uns? Filme, die wir sehen und besprechen müssen? Dann schreibt uns!Wir freuen uns über ein Abo! Folgt uns auch gerne auf:Instagram: popcorn_zum_mitnehmen Facebook: Popcorn zum Mitnehmen Threads: popcorn_zum_mitnehmen TikTok: popcorn_zum_mitnehmen Helmut auf: LetterboxdCover by Karina: Instagram: karina_ist_kreativDiese Episode (Ep. 196) enthält unbezahlte Werbung. --------------------------------------Impressum des Podcasts--------------------------------------Anmerkung: Es handelt sich bei den von uns im Podcast genannten Filmen, Streamingdiensten, etc. um persönliche Empfehlungen, wir werden von niemanden bezahlt, beispielsweise Streamingdienste, etc. zu nennen. Sollte es bezahlte Werbung im Podcast geben, wird dies im Podcast explizit genannt, und Ihr könnt dies auch in den Shownotes nachlesen.
Selenskyj's Psy-Op - 40-Tage-Terror-Kampagne gegen RusslandEin Kommentar von Rainer Rupp.In Ermangelung anderer, realer Militärhilfe, um dem faschistischen Regime in Kiew zu realen Erfolgen an der Front zu verhelfen, haben vor wenigen Tagen die westlichen Unterstützer Wolodymyr Selenskyj die Erlaubnis gegeben, eine 40-Tage dauernde „Kampagne des Terrors“ gegen zivile Ziele in Russland zu starten. Mit einer Kombination aus militärischer Eskalation und einer massiven Operation der Informations- und psychologischen Kriegsführung soll Russland in westlichen Medien als kurz vor dem Zusammenbruch darstellt werden, wobei Wladimir Putin zu Hause angeblich unmittelbar von einem Aufstand oder Putsch bedroht ist.Ziel der Aktion ist es, die eingeschlafene Ukraine-Hilfsbereitschaft in vielen NATO-Ländern für mehr Waffen und Geld zu reaktivieren indem man zeigen will, Seht her, die Ukraine gewinnt die Oberhand, nur noch ein bisschen mehr Hilfe, dann kann sie gewinnen und dann gibt es Regime-Change in Moskau.Die Öffentlichkeit in US/NATO/EU-Ländern wird derzeit mit Beiträgen in sozialen und traditionellen Medien überschwemmt, die ein düsteres Bild für die Zukunft der russischen Sonderoperation zeichnen, indem sie zugleich die angeblich beeindruckenden Erfolge der Ukraine hervorheben. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich das jedoch alles als reine Propaganda. Aber diese armselige Propaganda ist anscheinend der letzte Pfeil, den der Westen noch in seinem Köcher hat, während Russlands Zermürbungskrieg die Ukraine weiterhin systematisch und in zunehmend großen Schritten entlang der ganzen Front weiter gen Westen zurückdrängt.Die westlich geführte Propagandakampagne umfasst mehrere Elemente:Der Informationskrieg: Eine intensive, rund um die Uhr 24/7-Propaganda über Putins „unmittelbaren Sturz“, einschließlich inszenierter Videos, in denen angebliche russische Soldaten eine Meuterei ankündigen.Fake Psycho-Operationen: Koordinierte Versuche, in Russland Panik zu schüren – etwa durch falsche oder übertriebene Behauptungen über Treibstoff Panikkäufe.Symbolische Aktionen: Inszenierte Drohnen-Flaggenabwürfe, beispielsweise auf der Kinburn-Spitze nahe der Krim, die einen russischen Rückzug und Zusammenbruch symbolisieren sollten. Diese Aktionen sind jedoch schnell entlarvt und verspottet worden.Das übergeordnete Ziel: Die Narrative sollen mit tatsächlichen Angriffen auf russische Infrastruktur kombiniert werden, um den Eindruck von Regime-Instabilität zu erzeugen und Putin politisch unter Druck zu setzen.Tatsächlich haben ukrainische Drohnen Teile von einigen russischen Raffinerien getroffen und dabei für spektakuläre Bilder von aufsteigendem Rauch und Feuer gesorgt. Die Schäden waren real und haben in einigen Regionen während der Umdisponierung vorübergehend zu Versorgungsengpässen geführt. Aber zu keinem Zeitpunkt waren sie von strategischer Bedeutung oder hatten Einfluss auf die Lage an der Front. Sie sind militär-politisches Theater, das ablenken soll von den Rückschlägen der Ukraine entlang der gesamten Front. Bezeichnend ist, dass z.B. die russischen Ölexporte in besagtem Zeitraum nicht zurückgegangen, sondern sogar gestiegen sind, eine Tatsache, welche das Narrativ von katastrophalen Verlusten in der russischen Ölindustrie widerlegt.Dennoch kann ein Beobachter der westlichen Medien leicht erkennen, wie die von der CIA, MI6 und anderen westlichen Geheimdiensten inspirierte ukrainische Propaganda-Kampagne in den Köpfen der Menschen im Westen Fuß gefasst hat, vor allem in den Vereinigten Staaten.Auf seiner Webpage hat der - zum anti-imperialistischen Kriegsgegner gewandelte - ehemalige Top-CIA-Analyst Larry Johnson exemplarisch für viele an ihn gerichtete Leserbriefe den nachstehen Text veröffentlicht, der auf drastische Weise illustriert, wie sehr die jüngste 24/7 Propaganda die Köpfe der Menschen verwirrt hat....https://apolut.net/der-inszenierte-russische-zusammenbruch-von-rainer-rupp/
Wenn Du mit Dr. Ulrich Sautter sprichst, brauchst Du noch nicht einmal ganz genau hinzuhören und merkst doch sofort: Nicht wie, sondern das, was er sagt, ist groß, ist besonders, hat Gewicht und hat eine erfahrene Tiefe. Natürlich ist er der Wein-Chefredakteur des Falstaff, und doch ist er mehr. Er ist einer jener seltenen Menschen, die den Raum verändern, noch bevor sie ein Wort gesprochen haben. Nicht durch Lautstärke, nicht durch Macht und schon gar nicht durch jene billige Form von Aufmerksamkeit, die heute oft mit Bedeutung verwechselt wird. Sondern durch etwas wesentlich Seltenes: Gewicht. Schon wenn Du dieses Gespräch hier hörst oder wenn Du ihm zum ersten Mal begegnest, bemerkst Du oft zunächst gar nicht, weshalb er Eindruck hinterlässt. Es fehlt jede offensichtliche Erklärung. Kein übertriebener Charme. Keine einstudierte Eloquenz. Keine kalkulierte Originalität. Und doch bleibt nach einer Begegnung das Gefühl zurück, etwas Substanzielles berührt zu haben. Etwas, das nicht für den Augenblick geschaffen wurde. Vielleicht liegt es daran, dass er aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. Nicht als Museumsstück, sondern als Archivar einer Epoche, in der Menschen wussten, dass Charakter wichtiger sei als Selbstdarstellung. Heute wird vieles produziert. Meinungen. Empörungen. Karrieren. Persönlichkeiten. Alles erscheint verfügbar, bearbeitbar und vermarktbar. Doch Dr. Ulrich Sautter wirkt seltsam unberührt von dieser Entwicklung. Als hätte er irgendwann beschlossen, dass Integrität ein besseres Geschäftsmodell sei als Aufmerksamkeit. Eine riskante Entscheidung. Aber offenbar eine erfolgreiche. Und eigentlich definiert es sich leicht, denn Ulrich definiert eine andere Form von Autorität. Eine, die nicht beansprucht werden muss. Sie wird einfach wahrgenommen. Wie ein Gebirge. Niemand diskutiert ernsthaft mit einem Gebirge. Du kannst es mögen oder nicht mögen, seine Existenz bleibt davon vollkommen unberührt. Eine Gemütsstärke, die wahrscheinlich aus der Zeit resultierenden Erfahrung erwuchs. Dadurch definiert er seine ganz eigene Perspektive. Wenn Du lange genug die Weinszene begleitest, erkennst Du, dass die meisten Revolutionen irgendwann zu Traditionen werden und die meisten Gewissheiten später als Irrtümer enden. Er sieht die Dinge gelassener, aber auf keinen Fall gelangweilt, sondern zugleich lebendig interessiert. Und nicht zuletzt definiert sich Uli über seinen ihm eigenen überraschenden Humor. Keinen lauten Humor. Keinen Humor für Bühnen. Sondern jene trockene, präzise Form der Komik, die aus Erfahrung entsteht. Wenn Du lange genug Menschen beobachtest, erkennst Du irgendwann die Absurditäten des Lebens mit einer Gelassenheit, die zugleich freundlich und gnadenlos wirkt. Woher diese Gelassenheit rührt? Wahrscheinlich aus einer seiner größten Stärken, denn Ulrich Sautter kann eines und das besonders gut: zuhören. Eine beinahe ausgestorbene Kunst. Besonders in Milieus wie dem unseren und Professionen wie der seinen, die vom Reden leben. Doch genau darin liegt ein Teil seiner Anziehungskraft. Menschen fühlen sich in seiner Gegenwart oft erstaunlich ernst genommen. Nicht weil er ihnen zustimmt. Sondern weil er tatsächlich zuhört. Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Warten und Zuhören. Die meisten warten lediglich auf ihren Einsatz. Ulrich hört zu. Und vielleicht ist genau das der Grund, weshalb er so glaubwürdig ist. Nicht wegen seiner Antworten. Wegen seiner Aufmerksamkeit. In einer Welt voller Sender wird ein guter Empfänger und Reflektor zur Rarität. Eine Autorität ohne Inszenierung und gerade deshalb von unschätzbarem Wert.
Hier kommt die neue Folge von HappySad, dem Podcast zum Thema Mental Health & Laufsport mit David und Christian.HappySad ist normalerweise ein Mitgliederpodcast, der einmal im Monat exklusiv für Alles‑Laufbar‑Mitglieder erscheint. Diese Folge ist eine Extrafolge, die aus gegebenem Anlass für alle hörbar ist. Denn David und Christian haben zum ersten Mal einen Gast dabei: Chris Zehetleitner, den Gründer der Marke Willpower. Warum? Willpower legt eine ihrer Kollektionen neu auf. Sie heißt "Filling the Void" und passt thematisch super zu unserem Podcast, deswegen machen wir hier gemeinsame Sache. In dem Gespräch sprechen wir über die Bedeutung dieses Spruchs, aber auch über alles andere, was uns in dem Moment so durch den Kopf gegangen ist. Wir haben den Podcast am 21.6., am Sonntag nach dem Zugspitz Ultratrail, im Wohnzimmer von Chris in Garmisch aufgenommen. Deshalb steht das Gespräch auch sehr unter dem Eindruck des ZUTs. Werde Mitglied von Alles-laufbar.de, der Onlineplattform für die deutschsprachige Trailcommunity und erhalte Zugriff auf exklusive Inhalte. Ab 3,90 Euro/Monat bist du dabei! Hier könnt ihr den Newsletter von Chris „Das Z Letter“ lesen.Uns findest du hier:Website: Alles-laufbar.deInstagram: @alleslaufbarYouTube: @alleslaufbarStrava Club: @Alles laufbar.de
Predigt von Pastor Gideon Illner am Sonntag, 28.06.2026Eine Begegnung mit Gott kann einen Moment verändern. Aber was passiert, wenn sie ein ganzes Leben prägt? Viele Jahre nach Bet-El ruft Gott Jakob erneut. Aus einem Erinnerungsstein wird ein Altar. Jetzt geht es nicht mehr um einen flüchtigen Eindruck, sondern um Hingabe, Vertrauen und echte Anbetung.Was bedeutet Anbetung im Alltag? Und wie können wir Gott nicht nur begegnen, sondern mit ihm leben? Komm mit auf die Reise von Bet-El zu El-Bet-El und entdecke neu, was es bedeutet, Gott von Herzen zu antworten.
In dieser Folge sprechen wir über unsere ersten Eindrücke zu „Splatoon Raiders“ für Nintendo Switch 2. Marco konnte das Spin-off bereits vor Release anspielen und berichtet von kurzen, actionreichen Missionen, einem überraschend motivierenden Upgrade-System, chaotischem Koop für bis zu vier Spielerinnen und Spieler und der Rückkehr des Surimi Syndicate.Der erste Eindruck fällt positiv aus: „Splatoon Raiders“ wirkt schneller, umfangreicher und eigenständiger als zunächst erwartet. Offen bleibt aber vor allem, wie viel Inhalt das fertige Spiel am Ende wirklich bietet.Viel Spaß beim Hören!Schaut gerne auf www.pixelpolygoneplauderei.de vorbei. Wenn euch die Episode gefallen hat, sagt es uns in den Kommentaren auch auf Spotify, bei Discord, auf Threads und Instagram oder hinterlasst eine Bewertung bei iTunes & Spotify. Wir freuen uns über jedes Feedback.
Ich sitze an meinem Schreibtisch im Missionswerk. Vor mir liegen viele Briefe. Menschen in Not schreiben an uns. Viele haben Probleme, mit denen sie einfach nicht zurechtkommen. Manche stecken gerade in einer Lebenskrise und brauchen Ermutigung und Wegweisung. Ich habe den Eindruck, dass die Orientierungslosigkeit in unserer Welt zunimmt. Immer weniger Menschen wissen Bescheid, wenn […]
Erneut widmen wir uns einem Actionfilm aus Hongkong, allerdings keinem Klassiker, sondern eher einem unscheinbaren Film der Preiskategorie B aus der Filmschmiede von Philip Ko. Wem dieser Name etwas sagt, der könnte meinen, einen Eindruck zu haben, welcher Güteklasse "Fatal Termination" zuzuordnen ist, doch er könnte auch überrascht werden. Und wer mit diesem Namen nichts anfangen kann, der sollte erst recht die Folge anhören, denn neben der Action, den Stars, den Stunts beschäftigen wir uns auch mit dem Mann, dem er gehört, und seinem Schaffen vor und hinter der Kamera. Wir, das sind in diesem Falle die Nachtprogramm-Originalbesetzung: Sergej, the cute one, und Martin, the smart one (denkt er zumindest, der arrogante Sack).Folgt uns aufInstagramSergejs LetterboxMartins LetterboxUnd besucht:https://www.actionfreunde.de/https://liquid-love.de/forum/Music Intro: https://www.purple-planet.com
Man könnte den Eindruck gewinnen, dass die laufende Fußball-WM bestimmte Leute immer noch reicher macht...
Hochsommer, Open-Air-Konzerte und Fußball-WM. Jiffer und Ingo freuen sich über die Siege der amerikanischen und deutschen Nationalmannschaft, wobei sie Stürmer Undav genauso überzeugt wie der Sommerhit 2026 - "Du bist gut genug". Besonders beeindrucken sie die Fans aus aller Welt. "Schau nach Houston, 30.000 Niederländer hüpfen von links nach rechts, in Boston haben die Schotten für doppelt so viel Bier-Umsatz gesorgt wie am St. Patrick's Day", erzählt ARD-WM-Reporter Martin Roschitz im Podcast. Auch wenn sich die drei einig sind, dass nicht alle Fans die einzigartige Atmosphäre genießen können: Nicht jeder darf einreisen. "Das ist die Schattenseite, das betrifft vor allem Anhänger von Teams aus Teilen Afrikas", berichtet Martin Roschitz. Denn die strengen Einreisebestimmungen der USA gelten auch während der Weltmeisterschaft.Nach einer Niederlage sieht im Moment der Iran-Deal nach den ersten Gesprächen in der Schweiz aus. Für die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon gibt es bereits einen Gewinner: "Der Iran ist jetzt in einer besseren Position als vor dem Krieg". Auch Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni teilt die Einschätzung seiner Frau. "Man hat den Eindruck, dass Donald Trump gesagt hat: Es ist egal, was es kostet, Hauptsache, dieser Krieg endet, und ich kann es als erfolgreich abgeschlossenen Deal verkaufen". Beide vermissen viele Details in dem bisher unterzeichneten 14-Punkte-Rahmenabkommen. Die Kritik - auch bei vielen republikanischen Abgeordneten - ist laut und sorgt für reichlich Verdruss.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an podcast@ndr.deStand der USA-Iran-Verhandlungenhttps://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-usa-verhandlungen-128.htmlWas in der Absichtserklärung stehthttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/abkommen-usa-iran-100.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/Podcast-Tipp: Tatort Geschichte - der Tod Escobars bei der WM 1994https://1.ard.de/tatortgeschichte
Das Faultier erscheint dem Menschen wie ein Affront der Evolution. Alfed Brehm, Tierbeobachter, notierte: "Die Faultiere machen einen wahrhaft kläglichen Eindruck". Entnommen aus: Hanne Tügel "Wege zur Weisheit", S. Fischer Verlag, Frankfurt 2013
Wie geht es weiter mit all diesen Inhalten? Sollten Unternehmen noch solchen Content erstellen? Darüber sprechen wir in dieser Podcast-Episode. Aus unserer Sicht steht Ratgeber-Content massiv unter Rechtfertigungsdruck. Und zwar aus drei Gründen, die alle mit der aktuellen KI-Entwicklung zu tun haben. Spoiler: Ein Abgesang auf Ratgeber-Content wird das hier nicht. Aber ein deutliches Plädoyer, seine bisherigen Content-Strategien zu überdenken. 📈 Mehr Charts und Zusammenfassung zur Episode 🎓 GEO Academy 👋 Fabian auf LinkedIn 👋 Benjamin auf LinkedIn
Haben die Achtundsechziger eigentlich pausenlos geschnackselt? Waren die Hippies schamlos? Und weshalb wurden Hoden wegretuschiert? In der neunten Folge dreht sich alles um die Lust oder vielmehr Unlust. Christa berichtet schonungslos offen über diese magische Sekunde im Paradies, den Segen der Pille, unlockeren Sex und die anstrengende Kombination von Sexsucht und Orgasmusunfähigkeit. Suse und Hajo Schumacher erfahren viel Neues über Erotik-Themenwochen, Aggressionen der Frau und die ewige Panik vor dem Eindruck der Nuttigkeit. Christa bekennt sich zu einer interessanten Vorliebe, zu Lilith und dem Plan, den Körper endlich zu überwinden. Plus: Am Ende ist da immer die Bank mit dem Hund. Folge 49, Staffel 2.Worum geht es bei Christas Reise?Christa Ritter ist Mitte 30 und Partygirl. Dann trifft sie Rainer Langhans, Deutschlands bekanntesten Hippie. Und ändert ihr Leben radikal. Sie wird Haremsdame in Rainers Münchner Kommune. Meditieren statt Kiffen, Tischtennis statt Tantra. Das war vor 50 Jahren. Jetzt ist Christa Mitte 80 und blickt zurück auf ein Leben im verrücktesten Sozialexperiment der Republik. Wie war das mit Neid, Wut und Uschi Obermaier? Christas Reise - mutiges Leben in elf Etappen. Ein Spezial vom MutmachPodcast. Mit Suse und Hajo Schumacher. Und natürlich mit Christa Ritter. Das Spezial: Jeden Donnerstag im Mutmachpodcast..Wir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
BDKJ-Präses Sebastian Appolt erzählt, wie ihn die Frage nach Gottes Weg für sein Leben seit seiner Jugend begleitet – auch das ganze Studium hindurch. Zudem war seine Promotion in Kirchengeschichte für ihn eine intensive Zeit zwischen großer Begeisterung, viel Mühe und der Suche nach der eigenen Berufung. Im Tagesevangelium warnt Jesus davor, Gutes nur zu tun, um von anderen bewundert zu werden. Kaplan Appolt erklärt: Entscheidend ist nicht der äußere Eindruck, sondern die ehrliche Motivation im Herzen. Glaube brauche das Verborgene, aber auch Gemeinschaft, Gespräch und gemeinsames Handeln. Wer wissen will, warum echte Frömmigkeit leise beginnt und trotzdem sichtbar werden darf, sollte diese Folge des Podcast "Blick in die Bibel" hören.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zu tun, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. Wenn du Almosen gibst, posaune es nicht vor dir her, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden! Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, damit dein Almosen im Verborgenen bleibt; und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler! Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber, wenn du betest, geh in deine Kammer, schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler! Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber, wenn du fastest, salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. (Mt 6,1-6.16-18)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Der G7-Gipfel findet von Montag bis Mittwoch in Frankreich statt. Gastgeber Emmanuel Macron hat zwölf Nationen eingeladen. Damit will er den Eindruck entkräften, die G7-Gruppe sei eine elitäre Gruppe, die über die Köpfe anderer hinweg entscheide.
Dieser Podcast ist ein Talk mit Verleger Horst Temmen über Bücher, Bremen und die Musikanten, die für Weltruf sorgen. Es ist auch ein kleiner erster Blick in Bremens Seele. Für mich ist es auch die Annäherung an eine Stadt, in der ich vor vielen Jahren mal gearbeitet habe. Eine Stadt, die ich mochte, aber nicht wirklich kannte. Dieses Kennenlernen habe ich jetzt nachgeholt und davon wird in den nächsten Reiseradio-Podcasts ausführlich die Rede sein. Mein Gast Der Reiseradio-TALK mit Verleger Horst Temmen bildet den Auftakt. Warum? – Die Antwort ist einfach: Er lebt und arbeitet seit Jahrzehnten in Bremen und er ist ein echtes Nordlicht, auch wenn er in einer anderen Hansestadt, Rostock nämlich geboren wurde. Sein Verlag ist seit über 30 Jahren ein elementarer Teil der Bremer Kulturszene. Verlegt in Bremen: Horst Temmen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Außerdem liegt einer der Verlagsschwerpunkte auf Reisebüchern und Reiseliteratur aus dem Norden. So gab es gleich zwei gute Gründe ihn zu treffen. Unser Treffpunkt auf einen Kaffee war die „Verlagsvilla“ in Bremer Stadtteil Schwachhausen. Hört den Podcast, lasst Euch in Literatur und Kultur entführen und erfahrt auch das offene Geheimnis um einen der Verlagsbestseller, der die Bremer Stadtmusikanten zum Thema hat. Verlegers Freud und Leid Unsere Themen waren vielfältig. Es geht, natürlich, um das Verlagsprogramm, die Reisebücher und die Frage, worin das Erfolgsgeheimnis der regionalen Reiseführer als kleiner Verlag besteht. Natürlich haben wir auch über Sorgen und Nöte, von Menschen geredet, die heute noch Bücher schreiben oder verlegen und mit dem, für Kreative, absoluten Schreckgespenst „Künstliche Intelligenz“ umgehen müssen. Denn da stellt sich für viele Berufe perspektivisch die Existenzfrage. Vom kreativen Schreiben leben? Das wird immer schwerer, oder wie sagte Horst Temmen schon vor 15 Jahren Die Wahrnehmung des engagierten Buches ist schwieriger geworden Da ist es mitunter angenehmer (und ein angenehmes Gespräch sollte es ja auch sein) rückblickend über Beruf, Erfolge, Kreatives und auch verrückte Ideen zu reden. Das haben wir selbstredend getan. IM Verlag: Edition Temmen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Verlegers Programm Bremen jedenfalls spielte in der Gesamtpalette des „Edition Temmen“ immer eine wichtige Rolle, gleich ob Sozialgeschichte, spannende Reiseanleitungen oder regionale Geschichten. Die illustrierten Reisehandbücher über den Orden erwecken den Eindruck, dass hier jede Menge en Detail geboten wird. Von A wie „Altes Land“ über B wie Bremen, S wie Schwerin bis Z wie Zingst sind es Bücher, die kleine Regionen und Städtchen präsentieren, so wie es kein überregionaler Guide leisten kann. Aber auch Hafen- und Seemannsgeschichten sind zu finden. Bremens Erfolgs-Musikanten Janoschs Stadtmusikanten bei Temmen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ein Autor der Edition sticht dabei heraus. Es ist eine illustrierte Geschichte, fast schon ein Bilderbuch. Es handelt sich auch nicht um jenes Grimm'sche Märchen, sondern die Bremer Stadtmusikanten in der Version von Janosch. Das macht neugierig, denn Janosch, alias Horst Eckert, war im Lauf der Jahre zwar überaus erfolgreich (Oh, wie schön ist Panama), galt aber immer als komplizierter Autor. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Horst Temmen erzählt die ganze Geschichte des Erfolgsbuchs, das inzwischen in 23 Sprachen vorliegt. Es sei von Beginn an ein Renner gewesen, sagt er. Allerdings habe es lange gedauert und der Schöpfungsprozess sei mit unzähligen Gläsern Rotwein verbunden gewesen. Hört gerne die ganze Story im Podcast. Der Verleger und seine Stadt Zurück nach Bremen. Es gibt da den “dummen Spruch” von den maulfaulen, zurückhaltenden Norddeutschen und den kühlen Hanseaten. Ich habe mich trotzdem getraut, diese Frage zu stellen und sogar eine Antwort erhalten. Die Antwort geht dabei auch auf die Unterschiede der beiden Hansestädte Bremen und Hamburg ein. Der Bremer wisse sehr wohl, dass es an der Elbe mitunter prachtvoller und offener zugehe, das könne ihn aber unterm Strich keinesfalls schocken. Bremen sei halt Bremen! Bremen: Rathaus und Markt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Bevor ich wieder in die Innenstadt aufbrach, lasse ich mir auch noch ein paar offensichtliche Besuchertipps geben: Eben das, was man seinen Besuchern so zeigt, meint Horst Temmen und ich bin sicher, dass er seinen Gästen zu den bekannten Orten garantiert jede Menge Hintergrund und Zusatzinformation anbieten kann. Letztlich ist er schon so lange in der Weserstadt und hat so viele Bücher über Bremen veröffentlicht. Information Edition Temmen Bremen – Infos Hinweis Die Recherche zu diesem Podcast wurde unterstützt von Bremen Tourismus, eine Abteilung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Die Recherche wurde nicht beeinflusst und dieser Podcast ist ein unabhängiges, reisejournalistisches Produkt. The post Podcast 321 – TALK: Bremen, Bücher, Musikanten first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Eine Vereinbarung über ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran scheint in Griffweite. Pakistan, welches vermittelt, liess verlauten, eine Vereinbarung sei binnen 24 Stunden zu erwarten. Doch es ist nicht das erste Mal, dass der Eindruck vermittelt wird, eine Einigung stehe kurz bevor. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:52) Pakistan verspricht Iran-Abkommen innert 24 Stunden (06:02) Nachrichtenübersicht (10:29) Schiffscrews sitzen im Nahen Osten fest (15:11) USA intervenieren erneut militärisch in Venezuela (18:06) Wie es heute bei Verhandlungen zu und her geht
Expertenstatus stärken Shownotes In dieser Episode von TomsTalkTime geht es um ein Thema, das für Unternehmer, Selbstständige und Coaches extrem wichtig ist: Expertenstatus stärken. Denn gute Leistung allein reicht heute oft nicht mehr aus. Du kannst richtig gut sein, viel Erfahrung haben und Deinen Kunden echte Ergebnisse liefern. Aber wenn Dein Markt Dich nicht als Experten wahrnimmt, wirst Du trotzdem schnell vergleichbar. Genau darum geht es in dieser Folge. Tom zeigt Dir, warum Expertenstatus nicht bedeutet, arrogant aufzutreten oder Dich künstlich größer zu machen. Es geht nicht darum, lauter zu sein als alle anderen. Es geht darum, dass Deine Wunschkunden klar erkennen: Diese Person versteht mein Problem. Diese Person kann mir helfen. Hier fühle ich mich sicher. Expertenstatus stärken bedeutet also, Vertrauen aufzubauen, bevor jemand überhaupt mit Dir spricht. Deine Inhalte, Deine Meinung, Deine Positionierung und Deine Sichtbarkeit sorgen dafür, dass Menschen Dich einordnen können. Und genau das ist die Grundlage dafür, dass sie Dich später auch wählen. Wenn Du als Coach, Berater, Dienstleister oder Unternehmer nur über Deine Leistung sprichst, landest Du schnell im Vergleich. Dann geht es um Preise, Angebote und Rabatte. Wenn Du aber klar zeigst, wie Du denkst, welche Probleme Du löst und wofür Du stehst, entsteht eine andere Wirkung. Zusammenfassung und Stichpunkte In dieser Episode lernst Du, warum es so wichtig ist, Deinen Expertenstatus stärken zu können, wenn Du mehr passende Kunden gewinnen willst. Tom erklärt, dass Kunden selten objektiv den besten Anbieter wählen. Sie wählen den Anbieter, bei dem sie sich sicher fühlen. Genau deshalb ist Vertrauen ein entscheidender Hebel. Dein Kunde fragt sich innerlich: Versteht diese Person mein Problem? Kann sie mir helfen? Ist das klar, sicher und passend für mich? Wenn Deine Inhalte diese Fragen beantworten, entsteht Vertrauen schon vor dem ersten Gespräch. Ein zentraler Punkt der Folge ist: Reine Leistung reicht nicht aus. Deine Wunschkunden können Deine Leistung vor dem Kauf oft gar nicht richtig bewerten. Sie sehen zuerst Deine Kommunikation. Deine Inhalte. Deine Haltung. Deine Klarheit. Daraus entsteht der erste Eindruck. Tom spricht außerdem darüber, warum Vergleichbarkeit gefährlich ist. Wenn Dein Markt nicht versteht, warum genau Du die richtige Wahl bist, wirst Du mit anderen verglichen. Und dann landet der Vergleich oft beim Preis. Das willst Du vermeiden. Um aus dieser Vergleichbarkeit auszusteigen, brauchst Du klare Positionierung. Nicht nur eine Beschreibung Deiner Tätigkeit, sondern eine klare Aussage darüber, wem Du hilfst und welches Ergebnis Du möglich machst. Ein weiterer wichtiger Punkt: Deine Meinung ist oft wertvoller als noch mehr Fachwissen. Menschen haben heute genug Informationen. Was ihnen fehlt, ist Orientierung. Wenn Du klar sagst, was wichtig ist, was nicht funktioniert und worauf es wirklich ankommt, wirst Du greifbar. Zum Schluss zeigt Tom, wie Content Deinen Expertenstatus sichtbar macht. Podcastfolgen, Videos, Newsletter oder Posts sorgen dafür, dass Dein Markt Deine Denkweise kennenlernt. Genau dadurch wirst Du nicht nur gesehen, sondern auch verstanden. Die wichtigste Erkenntnis dieser Episode: Vielleicht bist Du längst gut genug. Die Frage ist nur, ob Dein Markt auch erkennt, wofür Du wirklich gut bist. Shownotes und Episodendetails Viele Unternehmer denken, sie müssten einfach nur besser werden. Noch mehr lernen. Noch mehr Zertifikate sammeln. Noch mehr Methoden kennen. Noch mehr Leistung liefern. Natürlich ist Qualität wichtig. Aber Qualität allein reicht nicht, wenn Dein Markt sie nicht erkennt. Genau hier beginnt das Thema Expertenstatus stärken. Expertenstatus entsteht nicht nur dadurch, dass Du gut bist. Er entsteht dadurch, dass Deine Wunschkunden verstehen, warum Du gut bist. Und das ist ein großer Unterschied. Denn bevor jemand mit Dir arbeitet, sieht er nicht Deine komplette Erfahrung. Er sieht Deine Inhalte. Deine Webseite. Deine Posts. Deinen Podcast. Deine Botschaft. Deine Art, Dinge zu erklären. Aus all dem entsteht ein Gefühl. Und dieses Gefühl entscheidet oft darüber, ob jemand Vertrauen fasst oder weiterklickt. In dieser Episode zeigt Tom, warum Kunden nicht automatisch den besten Anbieter wählen. Sie wählen den Anbieter, bei dem sie sich am sichersten fühlen. Das bedeutet: Wenn Du Deinen Expertenstatus stärken willst, musst Du Unsicherheit reduzieren. Du reduzierst Unsicherheit, indem Du klar sprichst. Indem Du typische Fehler erklärst. Indem Du Orientierung gibst. Und indem Du zeigst, wie Du Probleme wirklich löst. Besonders wichtig ist dabei Deine Meinung. Denn Wissen gibt es heute überall. Informationen sind nicht mehr das Problem. Das Problem ist eher: Die meisten Menschen wissen nicht, welche Information für sie wirklich wichtig ist. Wenn Du also eine klare Einschätzung gibst, wirst Du wertvoll. Du hilfst Deinem Markt, bessere Entscheidungen zu treffen. Und genau dadurch entsteht Autorität. Ein weiterer wichtiger Teil der Episode ist Content. Denn Content macht Deine Expertise sichtbar. Ohne Content bleibt vieles in Deinem Kopf. Deine Erfahrung, Deine Haltung und Deine Lösungen sind dann zwar da, aber der Markt bekommt sie nicht mit. Das ist, als würdest Du ein gutes Buch schreiben und es dann in der Schublade lassen. Niemand kann daraus lernen. Niemand kann Vertrauen aufbauen. Niemand kann Dich als Experten wahrnehmen. Deshalb ist regelmäßiger Content so wichtig. Es geht nicht darum, jeden Tag perfekt zu posten. Es geht darum, immer wieder klar aufzutauchen. Mit Gedanken, die Deinem Markt helfen. Mit Beispielen, die Probleme verständlich machen. Mit Aussagen, die zeigen, wofür Du stehst. Gerade ein Podcast kann hier ein starker Hebel sein. Denn über Deine Stimme entsteht Nähe. Menschen hören Dir zu, lernen Deine Denkweise kennen und bauen Vertrauen auf, bevor sie überhaupt mit Dir sprechen. Wenn Du diesen Prozess zusätzlich mit KI strukturierst, wird daraus ein System. Du kannst Themen planen, Episoden vorbereiten und aus einer Folge weitere Inhalte ableiten. So kannst Du Deinen Expertenstatus stärken, ohne ständig im Content-Chaos zu hängen. Die Kernfrage dieser Episode lautet deshalb: Erkennt Dein Markt wirklich, warum Du die richtige Wahl bist? Wenn nicht, liegt hier ein riesiger Hebel für mehr Vertrauen, mehr Anfragen und bessere Kunden. Und denk immer daran: Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe. Tschüss, mach's gut. Dein Tom. Hol Dir jetzt Dein Hörbuch "Selfmade Millionäre packen aus" und klicke auf das Bild! Buchempfehlung bei Amazon: Denken Sie wie Ihre Kunden +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Mehr Freiheit, mehr Geld und mehr Spaß mit DEINEM eigenen Podcast. Erfahre jetzt, warum es auch für Dich Sinn macht, Deinen eigenen Podcast zu starten. Jetzt hier zum kostenlosen Podcast-Workshop anmelden: https://Podcastkurs.com +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ So fing alles an. Hier geht´s zur allerersten Episode von TomsTalkTime.com – DER Erfolgspodcast. Und ja, der Qualitätsunterschied sollte zu hören sein. Aber hey, das war 2012…
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Bei der Macht von Grayskull, wer hätte das gedacht? Nach einer halben Ewigkeit in der Development Hell und 39 Jahre nach dem ersten Versuch bekommen die Masters of the Universe einen weiteren Kinofilm. Simon & Jan, immense Fans von Toyline, Europa-Hörspielreihe und Lore, begaben sich zur Vorpremiere in ihre jeweiligen Lichtspielhäuser und auch auf Gelegenheits-Eternianer Sebastian machte der Streifen im Vorfeld einen überraschend spaßigen Eindruck. Die Frage: Hat dieser Kintopp die Macht?
Diese Woche mit Verena Kern und Katharina Schipkowski Die KI-Branche wächst schneller als jede andere Branche. Das hinterlässt Spuren und sorgt für einen massiv steigenden Verbrauch an Energie, Wasser, Land. Wie groß der Ressourcenverbrauch von Rechenzentren heute ist, wie er sich bis 2030 voraussichtlich entwickeln wird und welcher Anteil daran auf die Künstliche Intelligenz entfällt, das zeigt nun ein umfangreicher Bericht der Universität der Vereinten Nationen. Klimabedingte Flucht ist kein Zukunftsthema mehr, sondern schon heute – durch eine zunehmende Zahl von Extremwetterereignissen – auf einem sehr hohen Stand. Das ist die Kernbotschaft des "Reports Globale Flucht 2026", dessen Schwerpunkt das Wechselverhältnis von Klimawandel und Flucht ist. Das Thema ist brisant: Denn die UN erkennen zwar heute die Klimakrise als Fluchtgrund an. Einen Rechtsanspruch auf Aufnahme gibt es aber nicht. Ist der Eindruck eigentlich richtig, dass die aktuelle Bundesregierung dem Klimathema kaum noch Aufmerksamkeit schenkt? Das lässt sich nun mit einem Analysetool überprüfen, das von dem Rechercheportal "Frag den Staat" entwickelt wurde. Es enthält sämtliche Transkripte der Regierungspressekonferenzen der letzten zwölf Jahre, die nach Schlagworten durchsucht werden können. Dabei zeigt sich: Klima ist vor allem ein Thema, wenn Bürger:innen in großer Zahl auf die Straße gehen (wie 2019 Friday for Future) oder wenn die Koalition darüber streitet (wie 2023 bei Habecks Heizungsgesetz). -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Krieg in der Ukraine, Konflikte im Nahen Osten, Krise in der Wirtschaft. Wer Nachrichten schaut bekommt schnell das Gefühl: Die Welt steht am Abgrund. Aber ist das wirklich so? Oder ist es nur die negative Berichterstattung, die diesen Eindruck vermittelt? Sind es alarmistische Überschriften, die einfach mehr Aufmerksamkeit, mehr Klicks bringen? Und welchen Anteil haben Medien an der Politikverdrossenheit vieler Menschen? Darüber spricht t-online-Chefredakteur Florian Harms mit Paul Ronzheimer, dem stellvertretenden Chefredakteur der BILD-Zeitung. Anmerkungen, Meinungen oder Fragen gern per Sprachnachricht an: podcasts@t-online.de oder schicken Sie eine Sprachnachricht per WhatsApp an die 0151 239 694 97. Alle Folgen der Diskussion am Wochenende finden Sie in einer Playlist auf Spotify hier: https://open.spotify.com/playlist/1d0dXXtJNcYAF7jQ3oRPg9?si=0f24794f3fe14a27 Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag – am Wochenende in einer längeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Manchmal hat man einen falschen Eindruck von Berufsbildern, deswegen ist heute zum Glück Birgit in der Late Night Show und klärt Simon & Sebastian darüber auf, was genau die Aufgaben einer Bibliothekarin sind. Spoiler-Alarm: Es ist sehr interessant und hat auch etwas mit Büchern zu tun, aber eben nicht nur. Wie viele Star-Trek-Romane sich in ihrer eigenen Sammlung befinden ist genau so spannend wie zu erfahren wie, welche davon Birgit unbedingt weiterempfiehlt – und welchen weniger. Also: Wühlt alle mal in der Schublade nach eurem Bücherei-Ausweis, sonst hagelt's Gebühren!
⭐ Heute im Nerdbusiness Podcast: Qualität schlägt kurzfristigen Gewinn Heute reden wir über ein Thema, das für jeden Selbstständigen entscheidend ist: Produkte abzuliefern, hinter denen man wirklich steht. Es ist verlockend, etwas schnell fertigzustellen, rauszuschicken und zum nächsten Projekt zu springen. Aber genau dort entsteht oft ein Problem: Der Kunde erinnert sich nicht daran, wie viel Mühe du hattest. Er erinnert sich an das Ergebnis. In dieser Folge spreche ich darüber, warum Qualität langfristig immer gewinnt. Warum ein einziger starker Eindruck mehr wert sein kann als zehn mittelmäßige Produkte. Und weshalb der eigene Ruf eine der wertvollsten Währungen im Business ist. Denn der Ruf läuft oft vor einem her.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Putin trifft Xi in Peking – nur wenige Tage nach Donald Trump. Offiziell demonstrieren China und Russland Einigkeit, sprechen von „freundschaftlicher Kooperation“ und einer multipolaren Weltordnung. Doch der Eindruck täuscht: Hinter den Kulissen dominiert strategisches Misstrauen. In Berlin wird derweil ein Ebola-Patient unter höchsten Sicherheitsmaßnahmen in der Charité behandelt. Laut Gesundhietsministerin Nina Warken ist es für die Bundesregierung „selbstverständlich, dass wir unseren Partnern helfen.“ Und in Sachsen-Anhalt eskaliert die Debatte um einen möglichen radikalen Umbau der Verwaltung durch die AfD – Kritiker warnen vor einem politischen Kahlschlag im Staatsapparat.
Kwame Osei Owusu aka Juice ist Mitgründer vom African Food Festival Berlin und CEO von Hidden Locations, einer Event- und Hospitality-Agentur. Mit Frank spricht er über seine Kindheit in Ghana, der erste traumatische Eindruck von Deutschland und warum ihn das N-Wort erst nicht gestört hat. Juice erzählt von den Jahren, als er mit seinem Rap-Kollegen Vorband von Hip-Hop-Größen wie Mc Lyte, Xzibit und Outkast war und wie ihn Hip Hop bis heute prägt. Über den unterschätzten Wert von gutem Service, weshalb die Dramaturgie eines Events so wichtig ist und warum Essen politisch ist. (04:00) Passkontrolle (09:45) Klischee-Check (23:45) Straßenszenen in Ghana & Lieblingsstöcke in Deutschland (38:55) Weiße Menschen, Kein Respekt vor Lehrkräften, Vater kennenlernen (55:25) N-Wort, Rap-Auftritte & Erste Party für NYC (1:28:30) Blicksprache, Schwarzer Mann, Lehrerstory (1:50:00) Hidden Locations & African Food Festival https://www.hidden-locations.de SUPPORT: Halbe Katoffl unterstützen: https://halbekatoffl.de/unterstuetzen/ Paypal: frank@halbekatoffl.de Steady: https://steady.page/de/halbekatoffl/about Überweisung/ Dauerauftrag: Schreib an frank@halbekatoffl.de | Stichwort: KONTO PODCAST WORKSHOP & BERATUNG https://halbekatoffl.de/workshops/
Donald Trump hat sich in eine Sackgasse manövriert. Im Iran führt der US-Präsident einen Krieg, den er nicht beenden kann. Teile der MAGA-Bewegung wenden sich von ihm ab. Markus Lanz reist derzeit für Dreharbeiten durch die USA, um einen Eindruck von einer möglichen Zukunft der MAGA-Bewegung ohne Donald Trump zu gewinnen. Er meint: „Wir erleben zunehmend eine Infantilisierung von Politik. Das ist Show. Ein riesiges Entertainment-Spektakel, das inszeniert wird.“ Dient diese Inszenierung möglicherweise dazu, von den Superreichen abzulenken, die in Florida auf privaten Inseln leben und kaum Steuern zahlen? Wird daran überhaupt eine Partei oder Bewegung etwas ändern? Richard David Precht vertritt die Ansicht, dass der Liberalismus keine überzeugende Antwort auf die Frage habe: „Was machen wir mit den gefühlten Verlierern und den realen Verlierern des Fortschritts?“ Daher werde die MAGA-Bewegung auch ohne Trump eine Zukunft haben.