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Menschen in der Wissenschaft sind oft dazu gezwungen, sich mit den Mächtigen ihrer Zeit zu arrangieren, ob im Barock oder unter der Diktatur des NS-Regimes. Zwei Neuerscheinungen werfen einen Blick auf das bewegte Leben von Chemikern. Röhrlich, Dagmar; Lange, Michael; Reuning, Arndt www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Im Brühler Schloss Augustusburg tagt der deutsch-französische Ministerrat – wenige Wochen nach dem Aus für das gemeinsame Kampfjet-Projekt FCAS. Ist das Treffen nur noch Symbolpolitik? Security-Redakteur Gabriel Bub ordnet ein, was von FCAS zu retten ist. [01:54]In Schleswig-Holstein stürzt die CDU von Ministerpräsident Daniel Günther laut INSA auf 27 Prozent ab – ein Minus von rund sechzehn Punkten gegenüber der Landtagswahl 2022. Schwarz-Grün hätte damit keine Mehrheit mehr, die AfD wäre zweitstärkste Kraft. [09:51]Unions-Fraktionschef Jens Spahn und sein Mann Daniel Funke sind über eine Leihmutter in den USA Eltern geworden. Das kollidiert mit einem CDU-Parteitagsbeschluss gegen Leihmutterschaft und mit Spahns früherer Skepsis – in Deutschland ist das Verfahren nach dem Embryonenschutzgesetz verboten. [12:10]Die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Linda Teuteberg, Juristin und langjährige Kritikerin des SED-Regimes, verurteilt den Auftritt von AfD-Chef Tino Chrupalla und Sachsen-Anhalts Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in Dessau, wo Kabarettist Uwe Steimle die DDR-Hymne anstimmte und mit einem Stauffenberg-Vergleich zum Kanzler kokettierte. „Das ist sehr bezeichnend dafür, welch Geistes Kind die Herren auf dieser Veranstaltung in Dessau sind", sagt sie. Beim Erbe der DDR fordert Teuteberg Klarheit: „Die Mauer, die Stasi, die waren nicht irgendwelche Details und auch nicht Betriebsunfälle, sondern die waren Existenzbedingungen dieser Diktatur." [16:02]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Er war ein Mann, der an einem historischen Wendepunkt seines Landes große Verantwortung hatte, der übermächtigen Gegner die Stirn bot und wahrscheinlich dafür brutal ermordet wurde – Patrice Lumumba, der erste frei gewählte Premierminister des Kongo. Auf alten Fotos sieht Patrice Lumumba dem US-Bürgerrechtler Malcolm X sehr ähnlich. Er erinnert an charismatische Politiker der 1950er und 60er Jahre wie Willy Brandt oder John F. Kennedy, die für die politische Aufbruchsstimmung der Zeit standen. Der politische Aufbruch im Kongo wurde jedoch brutal gestoppt, Patrice Lumumba wurde 1961 ermordet. Was folgte war eine über 30-jährige Diktatur unter Mobutu und dann ein jahrzehntelanger Bürgerkrieg. Hinter dem Mord an Lumumba stand die ehemalige Kolonialmacht im Kongo – Belgien. Rechtliche Folgen hatte der Mord jedoch nicht. 65 Jahre später wurde dann doch im Palais de Justice in Brüssel über eine Anklage verhandelt, gegen einen der Männer, die von Lumumbas Familie für seinen Tod verantwortlich werden gemacht werden: Ex-Diplomat Etienne Davignon. Paul Hildebrandt ist als Justizreporter nach Brüssel gereist und hat die Geschichte dieses historischen Falls recherchiert. Podcast-Tipp der Woche: Eine Stunde History https://www.ardsounds.de/sendung/eine-stunde-history/urn:ard:show:605e6977e8fddf2d/
Luises Oma war mal im Gefängnis. Aber: Ihre Oma ist keine Kriminelle. Sie hat keine Bank ausgeraubt, keine Drogen vertickt. Sie wollte einfach nur aus der DDR raus – der letzten Diktatur auf deutschem Boden. Und dafür hat sie einen hohen Preis bezahlt. In Folge 1 von “Oma, lass reden” reist Luise mit ihrer Oma in die Vergangenheit. Zu dem Moment, in dem sich das Leben von Oma Guny für immer verändert: dem 23. Februar 1973 – als die Stasi ihre Familie auf einer Landstraße aus dem Auto zerrt und auseinanderreißt. Hier geht's zum Podcast “Wissen mit Zoé”: https://1.ard.de/wissenmitzoe „Oma, lass reden" ist ein ARD-Podcast, produziert von DASDING vom SWR in Kooperation mit Fritz vom rbb.
Reden wir von Verbrechen und Strafe im Nationalsozialismus, denken wir an die Konzentrationslager. Aber vor allem in den sechs Friedensjahren der Diktatur bis 1939 waren es vor allem die traditionellen Gefängnisse, die der Staat dafür nutzte, um Menschen wegzusperren. Diese Folge blickt auf Kontinuitäten und Umbrüche im regulären Strafvollzug bis 1933. Nur so wird die Bedeutung der NS-Machtübernahme in diesem Bereich deutlich. Spoiler: Die Kontinuitäten vor und nach 1933 sind größer, als man glauben mag. Melde dich und unterstütz mich doch auf Patreon oder mit Paypal: https://linktr.ee/deutschland33_45pod Ausgewählte Literatur: Nikolaus Wachsmann: Gefangen unter Hitler. Justizterror und Strafvollzug im NS-Staat, 2006. Intro-Musik arrangiert und vertont von Max, Auszüge aus Reden von Hermann Goering – Verkündung der Nürnberger Gesetze und Adolf Hitler – Reichstagsrede – Einführung der allgemeinen Wehrpflicht, via www.archive.org Bildnachweise: Bundesarchiv Bild 146-1977-149-13, Hermann Göring, Adolf Hitler, Albert Speer (Bundesarchiv, Bil d 146-1977-149-13 / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA 3.0), Flgzeugträger "Graf Zeppelin", Hitler bei Stapellauf (Bundesarchiv, Bild 183-2006-0810-500 / CC-BY-SA 3.0), Adolf Hitler and Hermann Göring in 1938 (Bundesarchiv, Bild 183-2004-1202-504 / CC-BY-SA 3.0) Episodenbild: Presidio modelo, Innenansicht, Friman / CC-BY-SA 3.0 (wikimedia) Tags: #Neuere_und_neueste_Geschichte #Deutschland
Bensch, Karin www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Bensch, Karin www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Hamdorf, Wolfgang Martin www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Die katholische Kirche erklärte Francos Putsch zum „Kreuzzug“ und wurde zur wichtigsten Stütze seiner Diktatur. Noch heute prägen steinerne Kreuze das spanische Landschaftsbild. Das größte ragt 152 Meter in den Himmel und spaltet das Land bis heute. Hamdorf, Wolfgang Martin www.deutschlandfunk.de, Aus Religion und Gesellschaft
Wie konnte das IOC Olympia 1936 in Berlin belassen, in der Diktatur von Adolf Hitler und damit einem Land, in dem längst KZs errichtet wurden?
Schon als Teenager flüchtete Catalin Dorian Florescu aus Rumänien und lebt seitdem in der Schweiz. Seine auf Deutsch geschriebenen Romane spielen aber meist in seiner alten Heimat – und handeln oft vom Leben in der Diktatur. Auch sein neuester. Führer, Susanne www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Immer wieder beschäftigt sich Florescu in seinen Romanen mit der wechselvollen Geschichte Rumäniens. Der Ich-Erzähler Matei ist geprägt von der seelischen Verwüstung, die das kommunistische Regime bei ihm hinterlassen hat. Das Blatt wendet sich, als er zufällig seinem ehemaligen Peiniger wieder begegnet.
Immer wieder beschäftigt sich Florescu in seinen Romanen mit der wechselvollen Geschichte Rumäniens. Der Ich-Erzähler Matei ist geprägt von der seelischen Verwüstung, die das kommunistische Regime bei ihm hinterlassen hat. Das Blatt wendet sich, als er zufällig seinem ehemaligen Peiniger wieder begegnet.
Wer macht eigentlich zuhause was? 50/50? 70/30? Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Bananenbrot, Frühstücksvorbereitung und der These, dass eine Diktatur im Familiensystem manchmal effizienter wäre als Demokratie – auch wenn das natürlich niemand offiziell unterschreiben würde. Lukas hatte übers Wochenende ein dreitägiges DSGVO-Seminar an der Uni und bringt eine überraschende Erkenntnis mit: Die europäische Datenschutzverordnung ist vielleicht der schärfste Hebel, den Europa gegen US-Tech-Monopolismus hat – weil wir ihn eben wirklich ernst nehmen. Isabel hat derweil eine neue Morgenroutine – kein Handy bis acht Uhr früh, ein paar Übungen, Datteln in heißem Wasser. Lukas hat indes eine Rechnung angestellt, die einen nicht mehr loslässt: Das Jahr hat 8.760 Stunden – wie viele davon arbeitet man wirklich? Wer das einmal ausrechnet, weiß plötzlich, was eine erwerbstätige Stunde im eigenen Leben kostet. Und warum sich das schlechte Gewissen, an einem Dienstagvormittag ins Gym zu gehen, mit einem Blick auf die Zahlen ziemlich schnell in Luft auflöst.
In Setúbal boomt zur Mitte des 20. Jahrhunderts die Konservenindustrie. Vor dieser Kulisse erzählt der Roman vom Leben einfacher Arbeiterinnen – ein farbiges Porträt Portugals während der Salazar-Diktatur.
In Setúbal boomt zur Mitte des 20. Jahrhunderts die Konservenindustrie. Vor dieser Kulisse erzählt der Roman vom Leben einfacher Arbeiterinnen – ein farbiges Porträt Portugals während der Salazar-Diktatur.
Massenproteste gegen Massenmigration eskalieren in Belfast, nach einer Horror-Bluttat eines Afrikaners. Das Pulverfass droht auch bei uns zu explodieren. Stefan Magnet analysiert in dieser Sendung: Kommt es jetzt zum Aufstand gegen die Überfremdung? Will das System, dass es zum Bürgerkrieg kommt, um die Diktatur zu installieren?
Diese Quellen dokumentieren das Leben und das vielschichtige Werk der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, die als prägende Stimme gegen das Vergessen von Diktaturerfahrungen gilt. Im Zentrum steht ihre Auseinandersetzung mit der rumänischen Ceaușescu-Diktatur, wobei insbesondere die innovative Verbindung von politischer Repression und poetischer Sprache hervorgehoben wird. Ein wesentlicher Teil der Texte widmet sich ihrer einzigartigen Collage-Technik, bei der sie durch das Ausschneiden und Neuarrangieren von Wörtern eine subversive Form der Lyrik erschafft. Zudem wird die Bedeutung ihres Romans Atemschaukel beleuchtet, der die Traumata der Deportation rumäniendeutscher Minderheiten künstlerisch aufarbeitet. Die Sammlung unterstreicht Müllers Rolle als Chronistin der Entwurzelten, deren Literatur die deutsche Sprache als Werkzeug des Widerstands und der existenziellen Wahrheit nutzt. Kritische Reflexionen über ihre Biografie, die Überwachung durch die Securitate und ihre akademische Wirkung runden das Porträt ab.
Diese Quellen dokumentieren das Leben und das vielschichtige Werk der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, die als prägende Stimme gegen das Vergessen von Diktaturerfahrungen gilt. Im Zentrum steht ihre Auseinandersetzung mit der rumänischen Ceaușescu-Diktatur, wobei insbesondere die innovative Verbindung von politischer Repression und poetischer Sprache hervorgehoben wird. Ein wesentlicher Teil der Texte widmet sich ihrer einzigartigen Collage-Technik, bei der sie durch das Ausschneiden und Neuarrangieren von Wörtern eine subversive Form der Lyrik erschafft. Zudem wird die Bedeutung ihres Romans Atemschaukel beleuchtet, der die Traumata der Deportation rumäniendeutscher Minderheiten künstlerisch aufarbeitet. Die Sammlung unterstreicht Müllers Rolle als Chronistin der Entwurzelten, deren Literatur die deutsche Sprache als Werkzeug des Widerstands und der existenziellen Wahrheit nutzt. Kritische Reflexionen über ihre Biografie, die Überwachung durch die Securitate und ihre akademische Wirkung runden das Porträt ab.
Diese Quellen bieten eine umfassende Werkschau der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, wobei ihre Erfahrungen mit Unterdrückung und Verfolgung in der rumänischen Ceaușescu-Diktatur im Zentrum stehen. Die Texte analysieren ihre einzigartige literarische Sprache, die durch sprachliche Präzision und die Verbindung von poetischer Dichte mit prosaischer Direktheit das Trauma der Entwurzelung greifbar macht. Ein besonderer Fokus liegt auf ihren innovativen Wortcollagen, bei denen sie aus Zeitungsausschnitten neue, subversive Sinnzusammenhänge montiert. Zudem wird die politische Bedeutung ihrer Werke wie „Atemschaukel“ oder „Herztier“ beleuchtet, die individuelle Vulnerabilität und kollektives Leid thematisieren. Die Quellen unterstreichen Müllers Rolle als Chronistin der Diktatur, deren Literatur als ethisches Werkzeug gegen das Vergessen und für die menschliche Würde fungiert. Abschließend wird die Relevanz ihres Schaffens für die deutsche Sprachkultur und die internationale Literaturwissenschaft hervorgehoben.
Diese Quellen bieten eine umfassende Werkschau der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, wobei ihre Erfahrungen mit Unterdrückung und Verfolgung in der rumänischen Ceaușescu-Diktatur im Zentrum stehen. Die Texte analysieren ihre einzigartige literarische Sprache, die durch sprachliche Präzision und die Verbindung von poetischer Dichte mit prosaischer Direktheit das Trauma der Entwurzelung greifbar macht. Ein besonderer Fokus liegt auf ihren innovativen Wortcollagen, bei denen sie aus Zeitungsausschnitten neue, subversive Sinnzusammenhänge montiert. Zudem wird die politische Bedeutung ihrer Werke wie „Atemschaukel“ oder „Herztier“ beleuchtet, die individuelle Vulnerabilität und kollektives Leid thematisieren. Die Quellen unterstreichen Müllers Rolle als Chronistin der Diktatur, deren Literatur als ethisches Werkzeug gegen das Vergessen und für die menschliche Würde fungiert. Abschließend wird die Relevanz ihres Schaffens für die deutsche Sprachkultur und die internationale Literaturwissenschaft hervorgehoben.
Ein Palast mit Bowlingbahn, Disco und 10.000 Lampen. Für die einen das Herz der DDR, für die anderen ein Symbol der Diktatur. Der Palast der Republik stand einst mitten in Berlin – und kaum ein Gebäude hat die Menschen so gespalten. Warum wurde er gebaut? Weshalb musste er wieder verschwinden? Und was verrät der Streit um seinen Abriss über das vereinigte Deutschland? Die Geschichte eines Hauses, das bis heute Emotionen weckt – in dieser Folge. Folge 331 des rbb 88.8 Podcasts „100 % Berlin“.
Die Amerikaner zwingen die Deutschen im April 1945, sich die Gräuel ihrer Geschichte in Buchenwald anzuschauen. So beginnt die Historikerin Katja Hoyer ihre detaillierte Analyse der Entwicklung von 1919 bis zu Diktatur und Völkermord. Kupferberg, Shelly www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die Amerikaner zwingen die Deutschen im April 1945, sich die Gräuel ihrer Geschichte in Buchenwald anzuschauen. So beginnt die Historikerin Katja Hoyer ihre detaillierte Analyse der Entwicklung von 1919 bis zu Diktatur und Völkermord. Kupferberg, Shelly www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Die Amerikaner zwingen die Deutschen im April 1945, sich die Gräuel ihrer Geschichte in Buchenwald anzuschauen. So beginnt die Historikerin Katja Hoyer ihre detaillierte Analyse der Entwicklung von 1919 bis zu Diktatur und Völkermord. Kupferberg, Shelly www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Dreizehn Jahre hat der österreichisch-bulgarische Schriftsteller Dimitré Dinev an seinem zweiten Roman geschrieben. Nun ist er mit «Zeit der Mutigen» auf Lesereise. An den Solothurner Literaturtragen tritt er live im Gespräch mit Michael Luisier in «Musik für einen Gast» auf. Dimitré Dinev stammt auf Bulgarien und hat die kommunistische Diktatur hautnah miterlebt. Nichts hat ihn für sein Schreiben so geprägt wie die Erfahrung, wie gefährlich und wie wichtig zugleich es ist, die Wahrheit zu schreiben. Erste Schreibversuche macht er schon als junger Mann in Bulgarien. Aber so richtig los geht es in Wien, wohin er 1990 geflohen ist. So schreibt der Student der Philosophie und russischen Philologie Drehbücher und Theaterstücke, Essays und mit «Engelszungen» einen ersten Roman, der ihn europaweit bekannt macht. Jetzt, mehr als 20 Jahre später, erscheint mit «Zeit der mutigen» ein zweiter Roman erschienen, eine grossangelegte Geschichte Europas im 20. Jahrhundert, die inhaltlich und formale neue Wege geht.
Auf einer Buchseite von Heinrich Himmler und Beate Uhse schreiben. Wie geht das? Am besten chronologisch, fand Politologin Svenja Falk. In ihrem Buch „Die letzten Tage der Diktatur“ geht es um ihre Heimatstadt Flensburg am Ende des Zweiten Weltkriegs. Gerk, Andrea; Falk, Svenja www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Auf einer Buchseite von Heinrich Himmler und Beate Uhse schreiben. Wie geht das? Am besten chronologisch, fand Politologin Svenja Falk. In ihrem Buch „Die letzten Tage der Diktatur“ geht es um ihre Heimatstadt Flensburg am Ende des Zweiten Weltkriegs. Gerk, Andrea; Falk, Svenja www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Als nach Tschernobyl die Erklärungen der SED nur spärlich fließen, kippt die Stimmung. Die Stasi registriert eine Katalysator-Wirkung für die DDR-Umweltbewegung unter dem Dach der Kirche. Die Anti-AKW-Bewegung setzt letztlich der Diktatur ein Ende. Richter, Christoph www.deutschlandfunk.de, Dlf-Magazin
Hans Joachim, 94 Jahre alt, wuchs im Schatten der NS-Diktatur auf. Als Kind belastete ihn das Geständnis seines Vaters über SS-Verbrechen – und ein Schweigegelübde. 50 Jahre später stellt er sich der Wahrheit und der Geschichte seiner Familie. Tomaszewski, Łukasz www.deutschlandfunkkultur.de, Plus Eins
Wir beginnen den ersten Teil unseres Programms mit einer Diskussion über einige aktuelle Ereignisse. Unser erstes Thema ist die ungewisse Zukunft der NATO. Der anhaltende Konflikt zwischen den USA und dem Iran stellt das Nordatlantikbündnis auf eine harte Probe. Anschließend sprechen wir über ein anderes Bündnis. Moskau und Washington haben sich vor den Parlamentswahlen in Ungarn am kommenden Sonntag zusammengeschlossen, um Viktor Orbán zu unterstützen. Unser Wissenschaftsteil ist der Artemis-II-Mission gewidmet. Nach mehr als fünf Jahrzehnten markiert diese Mission die historische Rückkehr zur bemannten Mondforschung. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einem etwas weniger ernsten Thema und sprechen über eine neue, selbsternannte Diktatur namens „Republik Slowjamastan". Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Word Order (Part 1): Verbs in the Second Position. Deutschland gilt generell als sicheres Reiseland, selbst wenn man als Frau alleine unterwegs ist. Zusätzlich gibt es einige nützliche Einrichtungen, die einem nachts und auf dem Weg in die Unterkunft nach einem langen Abend Sicherheit bieten. Sind die Deutschen stolz auf ihr Land und wenn ja, worauf genau? Wir diskutieren, ob man auf Deutschland stolz wie ein Pfau sein kann, und genau das ist die Redewendung dieser Woche: Stolz wie ein Pfau. Iran-Krieg bedroht die Existenz der NATO Vor den Parlamentswahlen in Ungarn: Moskau und Washington geeint hinter Orbán Artemis II bringt Menschheit zurück zum Mond Scheinnation unter der Herrschaft eines Scheindiktators in Kalifornien Deutschland – sicheres Reiseland für Frauen Worauf die Deutschen stolz sind
Wir beginnen den ersten Teil unseres Programms mit einer Diskussion über einige aktuelle Ereignisse. Unser erstes Thema ist die ungewisse Zukunft der NATO. Der anhaltende Konflikt zwischen den USA und dem Iran stellt das Nordatlantikbündnis auf eine harte Probe. Anschließend sprechen wir über ein anderes Bündnis. Moskau und Washington haben sich vor den Parlamentswahlen in Ungarn am kommenden Sonntag zusammengeschlossen, um Viktor Orbán zu unterstützen. Unser Wissenschaftsteil ist der Artemis-II-Mission gewidmet. Nach mehr als fünf Jahrzehnten markiert diese Mission die historische Rückkehr zur bemannten Mondforschung. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einem etwas weniger ernsten Thema und sprechen über eine neue, selbsternannte Diktatur namens „Republik Slowjamastan". Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Word Order (Part 1): Verbs in the Second Position. Deutschland gilt generell als sicheres Reiseland, selbst wenn man als Frau alleine unterwegs ist. Zusätzlich gibt es einige nützliche Einrichtungen, die einem nachts und auf dem Weg in die Unterkunft nach einem langen Abend Sicherheit bieten. Sind die Deutschen stolz auf ihr Land und wenn ja, worauf genau? Wir diskutieren, ob man auf Deutschland stolz wie ein Pfau sein kann, und genau das ist die Redewendung dieser Woche: Stolz wie ein Pfau. Iran-Krieg bedroht die Existenz der NATO Vor den Parlamentswahlen in Ungarn: Moskau und Washington geeint hinter Orbán Artemis II bringt Menschheit zurück zum Mond Scheinnation unter der Herrschaft eines Scheindiktators in Kalifornien Deutschland – sicheres Reiseland für Frauen Worauf die Deutschen stolz sind
Wollen die USA und Israel mit ihrem Krieg die religiöse Diktatur im Iran stürzen? Die Geschichte zeigt, dass solche Versuche meistens scheitern. Beispiele dafür sind Afghanistan oder der Irak. Doch es gab auch schon erfolgreiche Demokratie-Exporte. Biesler, Jörg
Heumann, Marcus www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Hunderttausende Menschen haben Nicaragua seit 2018 verlassen. Das Regime von Daniel Ortega und Rosario Murillo geht seitdem mit Verhaftungen und Folter gegen Oppositionelle vor. Auch Exil-Nicaraguaner in Costa Rica berichten von Repressionen. Jenny Barke, Ellen Häring de Vazquez, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Von Christa Zöchling. Ist eine Revolution in einer Diktatur möglich und ein „Regime Change“ durch Bomben zu erzwingen? Im Iran herrscht religiöser Faschismus, eine Ideologie wie Beton – unverrückbar, mit bloßen Händen zumal. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Chile kippt nach rechts, nicht mit Kettensägengeknatter wie in Argentinien, aber genauso beharrlich. Der neue chilenische Präsident José Antonio Kast ist deutschstämmig, gläubig, mit Rechtspopulisten in aller Welt vernetzt und verspricht die eiserne Faust. Mutmacher Hajo Schumacher über ein Land, das sich von seiner letzten Dikatur noch nicht erholt hat. Bis in die 1990 Jahre bot Chile gruseligen Gestalten Unterschlupf: Da war der Altnazi Walther Rauff, Betreiber mobiler Gaskammern. Da war Paul Schäfer, sadistischer Sektenführer. Da war Chef-Folterer Miguel Krassnoff. Deutschland war oft dabei, ob in der Colonia Dignidad, mit dem BND oder der deutschen Botschaft. Die Aufarbeitung ist noch lange nicht erledigt. Und wird in den kommenden Jahren kaum vorangetrieben. Denn José Antonio Kast betrachtet die Verbrechen der Diktatur mit erschreckender Milde. Die Themen: Wie die Kast-Firmen in der Diktatur wuchsen. Wie Kast-Bruder Miguel mit den Chicago Boys das Land neoliberalisierte. Wie Pinochet-Leute zurück an die Macht gelangen. Warum der kalte Krieg bis heute geführt wird. Plus: Oktoberfest im Folterknast. Staffel 2, Folge 21.Shownotes:Vamos Schatzi! Hier den kostenlosen Newsletter abonnierenDie MutMacher auf steady unterstützen und exklusiv Bonus-Podcastfolgen plus Reisetagebuch plus Fotoalbum plus Videos genießen.Der MutMachPodCast auf InstagramDer neue chilenische Präsident José Antonio Kast und seine anständige FamilieSein Vater, der Auswanderer Michael KastSektenführer Paul SchäferPinochet-Diktatur und Colonia DgnidadDer BND und sein Nazi-Spitzel Walther RauffDer Vatikan und die RattenlinienChile und die Chicago BoysHier gehts direkt zu Suses Workshops Podcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band Udo Butter und das TeamBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1 und Band 2 erschienen bei Droemer Knaur. Band 3 kommt im Frühsommer 2026.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Themen u.a.: Lokalpolitik bildet nicht mehr die Gesellschaft ab, für die sie zuständig ist, kritisiert unser Gast, der ehemalige Oberbürgermeister von Wuppertal, Uwe Schneidewind. Und: Warum gewaltsame Interventionen von außen nur selten Demokratie stiften. Von WDR 5.
Wie privat war das Privatleben im Nationalsozialismus? Die NS-Diktatur zielte auf den ganzen Menschen und versuchte in die intimsten Bereiche der menschlichen Beziehungen einzudringen - bis hin zum Sexualleben.
Woop! Woop! Heute spreche ich mit Nils C. Kumkar über "Polarisierung" (Suhrkamp) der Gesellschaft und wie wichtig das vielleicht doch für Politik ist. Mit Patrick Kaczmarczyk geht es um den "Zerfall der Weltordnung" (Westend) und ein bisschen ist es auch eine Selbsthilfegruppe für die aktuelle politische Lage. Enjoy!^^
Demokratie: top, Diktatur: flop. Da sind sich die allermeisten Menschen in Deutschland einig. Trotzdem sagen viele: „Ein starker Anführer? Why not!" Das zeigt der aktuelle Deutschland-Monitor.
Jeder fünfte liebäugelt mit autoritären Ideen, ergibt eine umfassende Studie +++ Bei den Olympischen Winterspielen geht heute eine neue Sportart an den Start
Wenn deutsche Leitmedien über Venezuela berichten, geschieht dies seit Jahren mit einer auffälligen sprachlichen und moralischen Eindeutigkeit. Begriffe wie „Diktatur“, „Regime“ oder „Failed State“ strukturieren die Berichterstattung und prägen nachhaltig die Wahrnehmung politischer, wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen. Sie erscheinen dabei weniger als erklärungsbedürftige Zuschreibungen denn als feststehende Deutungen, die kaum noch erläutert oder hinterfragt werden.Weiterlesen
Arm und diktatorisch regiert, steht Nicaragua selten im Zentrum der Auseinandersetzungen um die Zukunft Lateinamerikas. Unter dem einstigen Guerillaführer Daniel Ortega ist das Land wieder zur Diktatur geworden. Dora Maria Téllez, früher prominente Guerillakämpferin und Gesundheitsministerin, fordert im Bruno Kreisky Forum zur Solidarität mit politischen Gefangenen und Opfern der Repression auf und findet harte Worte für ihre ehemaligen Genossen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Experten für Geopolitik gehen davon aus, dass die Rivalität zwischen China und den USA eine der gefährlichsten Konstellationen des 21. Jahrhunderts ist. Der langjährige Peking-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, Kai Strittmatter, hat mehrere Bücher über die Situation in dem Land geschrieben. Besonders viel Aufmerksamkeit hat „Die Neuerfindung der Diktatur” auf sich gezogen – eine Beschreibung des Überwachungsstaates in China. Beim Humanities Festival des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) im vergangenen Herbst hat Podcast-Host Raimund Löw mit Strittmatter über den Aufstieg Chinas und die chinesisch-amerikanischen Beziehungen gesprochen. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
ETA-Angeklagte drehen den Schauprozess um, prangern Folter an – und zwingen Franco, die Todesurteile vom 28.12.1970 unter weltweitem Druck zurückzunehmen. Von Thomas Pfaff.
Massenarbeitslosigkeit, Armut und Korruption: In der Jasmin-Revolution tragen die Tunesier ihren Unmut lautstark auf die Straße – und stürzen ihren Diktator. Von Christoph Vormweg.
Nobelpreisträgerin Irina Scherbakowa zeichnet nach, was den Weg zu Krieg und Diktatur bereitet hat: Die Verharmlosung des Stalinismus und Lügen über den Großen Vaterländischen Krieg. Die Unterwerfung der Ukraine bleibt ein zentrales Ziel des Regimes. Eine Mosse Lecture im Wiener Volkstheater. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es unter anderem um Rassismus Minerva Mirabal wächst in der Dominikanischen Republik auf, zu einer Zeit, in der Machthaber Trujillo keine Widerworte duldet und absolute Loyalität einfordert. Doch die junge Frau macht aus ihren Gedanken zu Politik und Gerechtigkeit keinen Hehl. Als die Mirabals 1949 zu einem Ball des Diktators eingeladen werden, bei dem er ihr Avancen macht, wird dieser Abend ihr Leben ein für alle Mal verändern. In ihr wächst ein Widerstand gegen das Regime, der sich nicht mehr aufhalten lässt und bald weit über ihre eigene Familie hinausgeht. In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ sprechen wir darüber, was es bedeutet, Mut zu beweisen in einem System, das jede Abweichung bestraft. Es geht um weiblichen Widerstand, die Mechanismen einer Diktatur, Macht, Machismo und darum, wie drei Frauen zu Symbolfiguren eines ganzen Landes wurden und wie ihr Vermächtnis bis heute international nachhallt. Denn der Fall der Schmetterlinge ist der Grund, warum der 25. November heute als Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen gilt. Expert:innen in dieser Folge: Politikwissenschaftler Prof. Dr. Nikolaus Werz, ehemaliger Lehrstuhlinhaber für Vergleichende Regierungslehre an der Universität Rostock mit Forschungsschwerpunkt Politik in Lateinamerika, Prof. Dr. Barbara Potthast, Professorin für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte an der Universität zu Köln mit Schwerpunkt Genderbeziehungen, und Dr. Carolin Weyand, Rechtsanwältin und Vorständin der UN Women Deutschland Besonderer Dank an Minou Tavárez Mirabal, die Tochter von Minerva, mit der wir eng an dieser Folge zusammengearbeitet haben **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Marysol Mercado Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Quellen (Auswahl)** Buch: “Alive in Their Garden: The True Story of the Mirabal Sisters and Their Fight for Freedom” von Dedé Mirabal Rede von Minou zum 60. Todestag der Mirabal Schwestern und die Grabrede an ihre Tante Dedé taz.blogs: https://t1p.de/zvm2s Publikation von Nikolaus Werz über Rafael Leónidas Trujillo: https://t1p.de/fo4pe BKA - Lagebilder: https://t1p.de/mf9nx Weiterführende Infos zu UN Women Deutschland: UN Women Deutschland www.unwomen.de Kampagnenseite www.gewalt-stoppen.org