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Sein oder Nichtsein erzählt von Schauspielern, Verkleidungen und wechselnden Identitäten. Von Menschen, die gezwungen sind, Rollen anzunehmen, um zu überleben. Der Film bewegt sich konsequent im Spannungsfeld zwischen Farce und Ernst: Er macht die Täter lächerlich, ohne das Grauen auszublenden, und stellt seinem Publikum eine bis heute unbequeme Frage – darf man über Nazis lachen, und warum könnte dieses Lachen sogar notwendig sein? Der Humor in Lubitschs Film ist dabei alles andere als harmlos. Er wirkt nicht befreiend, sondern wie ein präzises, scharf geschliffenes Werkzeug. Rhythmus, Timing und Andeutung spielen eine zentrale Rolle; oft ist das Ungesagte ebenso bedeutend wie das offen Ausgesprochene. Gerade diese Zurückhaltung verleiht dem Film seine politische Schärfe. Diese Episode blickt auf Sein oder Nichtsein nicht nur als Kriegskomödie, sondern als Film über Identität als Spiel, über Macht als Inszenierung und über die Frage, wie Kunst auf politische Extreme reagieren kann. Besonders eindrücklich ist dabei der historische Kontext: Lubitsch stellt seine provokante Frage nicht aus sicherer Distanz, sondern mitten im Zweiten Weltkrieg – zu einem Zeitpunkt, als Verfolgung, Deportation und Gewalt längst Realität waren. Das Lachen, das der Film erzeugt, bleibt daher fragil. Es entsteht aus Spannung und Bedrohung und trägt stets die Möglichkeit des Umschlags in sich. Genau darin liegt die Provokation von Sein oder Nichtsein: Der Film fordert dazu auf, Humor nicht als Flucht zu begreifen, sondern als bewusste Haltung – und das eigene Lachen auf seine politische Bedeutung hin zu befragen.
#339: Da bin ich schon wieder!
Seit vielen Jahren steht die Berliner Schriftstellerin und Journalistin Anja Tuckermann für ein engagiertes, präzises, poetisch-politisches Schreiben. Sie schreibt Romane, Gedichte, Theaterstücke, Sachbücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, sie schreibt über deutsche Vergangenheit und bundesdeutsche Gegenwart, über Nazi-Deutschland, Kriegn, Verfolgung, Vernichtung, Widerstand und Weitermachen. Für ihren dokumentarischen Roman „Denk nicht, wir bleiben hier. Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner“ wurde sie 2006 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Um heutige Fragen thematisieren zu können, schreibt sie Geschichte her. „hergeistern“ heißt darum diese 119. freigeistern!-Folge – ein Gespräch über ihr neues Kinder-Sachbuch „Damals in der Rosenstraße“, über Recherche, Erinnerung, Zeit, Zeitzeugen, über einen Historikerstreit und das Schreiben mit und für andere. „Ich möchte, dass Bücher einen Grund haben, warum sie existieren“, sagt die Autorin – darin liegt die Bedeutung von „hergeistern“.
Übertr: Maternushaus, Köln, Ref.: André Stiefenhofer Jahresauftaktveranstaltung von Kirche in Not in Köln.
Die Bahai in Österreich fordern, dass die internationale Gemeinschaft die Südenbockpolitik und Verfolgung der Bahai im Iran verurteilt ++ Viele Iraner:innen wollen in einem säkularen Land leben ++ Bei den Olympischen Spielen in Italien sorgt der Olympia-Kaplan für seelsorgerischen BeistandModeration: Susanne Krischkegesendet in Ö1 am 05.02.2026
Als Zairas Bruder ihre christliche Literatur findet, verbrennt er sie. Doch Zaira hört den Heiligen Geist zu sich sprechen: „Lass sie verbrennen. Die Worte in deinem Herzen können sie nicht verbrennen, mein Kind.“ Sie hält an Jesus fest und erzählt trotz Verfolgung weiter von ihrem Glauben.
Fahrer nach Verfolgung auf der A5 wegen versuchten Mordes angeklagt, neue Spitze für die Lahntalschule in Atzbach und Ermittlungen gegen Löhnberger Ex-Bürgermeister dauern an. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.mittelhessen.de/lokales/hessen/verfolgung-auf-a5-fahrer-wegen-versuchten-mordes-angeklagt-5354963 https://www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/lahnau/neue-spitze-fuer-die-lahntalschule-in-lahnau-5348361 https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-limburg-weilburg/loehnberg/ermittlungen-gegen-loehnberger-ex-buergermeister-dauern-an-5348516 https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-limburg-weilburg/landkreis-limburg-weilburg/steuersenkung-verpufft-essengehen-wird-nicht-billiger-5341680 https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-marburg-biedenkopf/bad-endbach/was-ist-dran-am-fall-des-mutmasslich-getoeteten-hundes-benno-5348503 Ein Angebot der VRM.
Neutral geht gar nicht - Debattenpodcast der Politischen Meinung
Am 28. Dezember 2025 demonstrierten in Teheran Ladenbesitzer und Händler, die sogenannten Basaris: ausgelöst durch die hohe Inflation von über 40 Prozent und den dramatischen Verfall der Landeswährung Rial. Traditionell gehört die unternehmerische Mittelschicht zu den wirtschaftlichen Stützen des Regimes. Doch die wirtschaftliche Krise betrifft alle Bevölkerungsgruppen. Die sich rasch ausbreitenden Demonstrationen wurden auch von Studenten und Oppositionsgruppen unterstützt. Besonders heikel für die Herrscher in Teheran: Ausgerechnet der Sohn des vor 47 Jahren gestürzten Schah ist für viele Iraner ein Hoffnungsträger. Auf den Demonstrationen wird die Parole „Javid Shah“(Es lebe der König) gerufen. Der von den Monarchisten als „Kronprinz“ bezeichnete Reza Schah hatte bald nach Ausbruch der Proteste, aus seinem Exil in den USA, den Sturz des Regimes gefordert und seine geplante Rückkehr in die Heimat angekündigt. Die iranischen Milizen gingen in den letzten vier Wochen mit äußerster Brutalität gegen die Demonstranten vor. Inzwischen werden bis zu 30.000 Getötete und Hunderttausende Verletzte und Schwerverletzte befürchtet. Zehntausenden Verhafteten droht die Todesstrafe. Die extreme Gewalt der Sicherheitskräfte und die vollständige Abschaltung von Internet und Telefonie haben die Proteste stark eingedämmt. Bis heute ist das Internet nur eingeschränkt nutzbar, und Telefonate ins Ausland sind kaum möglich. Viele der etwa 400.000 Deutschiraner haben sich mit den Protestierenden solidarisiert und am 24. Januar in Düsseldorf zu Zehntausenden für Freiheit und Menschenrechte in Iran demonstriert. Eine europaweite Demonstration ist für den 14. Februar in München angekündigt. Organisiert wird sie von The Munich Circle. The Munich Circle ist ein im Jahr 2022 von Deutsch-Iranern in München gegründeter gemeinnütziger Verein. Er setzt sich für iranische Flüchtlinge ein, die bei den Frau-Leben-Freiheit-Protesten 2022 verletzt wurden und vor politischer Verfolgung nach Deutschland geflohen sind. Mit dem Unternehmer und 1. Vorsitzenden von The Munich Circle, Farhid Habibi, sprechen wir über die Hoffnungen und den Kampf der Menschen in Iran und in der deutschen Diaspora für einen freien und demokratischen Iran.
"Wiener Erinnerungsarchitektur und die Wiederkehr des Judenhasses" - eine Rezension von Silvio Barta - Literaturkritik.de. Olaf Links „Geschichte(n) der Juden und Antisemiten in Wien zwischen 1848 und 1938“ zeigt, wie Veränderung Ängste schürt und Judenhass mobilisiert(Hördauer 12 min)Wien ist eine Stadt, die Erinnerung als Architektur baut, in Fassaden, Institutionen, Familiennamen – und in den Baulücken, die Vertreibung hinterlässt. Lange bevor Österreich Österreich hieß, setzt Olaf Links Geschichte(n) der Juden und Antisemiten in Wien zwischen 1848 und 1938 zu einem historischen Vorspann an, Ostarrichi um das Jahr 1000. Entlang der Monarchen – beginnend bei Leopold I. aus dem Haus Babenberg – verdichtet sich in den Porträts von Herrschern und Befehlshabern ein wiederkehrendes Muster: ein Wechselbad aus Duldung und Ablehnung des Judentums, aus pragmatischer, für beide Seiten gewinnbringender Kooperation und immer neuen Wellen der Verfolgung. Phasen, in denen jüdisches Leben als ökonomisch und kulturell „nützlich“ gilt, kippen in Abwehr, Stigmatisierung und Gewalt. Dieses Spannungsverhältnis prägt das Zusammenleben von Menschen jüdischen und nichtjüdischen Glaubens in vielen europäischen Städten seit über tausend Jahren. Doch hier wird es als Wiener Geschichte erzählt. …“Eine Rezension von Silvio BartaDen Text der Rezension finden Sie hierHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese SendungKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation Uwe Kullnick
Klaus-Michael Kühne – HSV-Aktionär und Geldgeber – dürfte insgesamt einen neunstelligen Betrag in den HSV investiert haben.In Hamburg auch bekannt durch die Kühne-Stiftung, investiert Kühne in die in der Hafencity ansässige Kühne Logistics University oder in die Elbphilharmonie. Jüngstes Prestigeprojekt ist der Bau einer neuen Oper, für das die Stiftung bis zu 340 Millionen Euro bereitstellt.Kühnes Vermögen wird auf ca. 38,9 Milliarden Dollar geschätzt. Damit ist er der zweitreichste Deutsche. Doch wo kommt all das Geld her?Kühne ist Mehrheitsgesellschafter der Kühne + Nagel Gruppe, einem der größten Transport- und Logistikunternehmen der Welt. 1890 gegründet, stieg das Speditionsunternehmen im 20. Jh. rasant auf. Strukturell wichtig für die heutige Stellung ist ausgerechnet: die Zeit des Nationalsozialismus.Als NS-Musterbetrieb ausgezeichnet, stellte sich Kühne + Nagel unter der Leitung von Kühnes Vater Alfred und seinem Onkel Werner in den Dienst des NS-Regimes. Die Brüder Kühne traten bereits am 1. Mai 1933 in die NSDAP ein und drängten im selben Jahr den jüdischen Hauptanteilseigner Adolf Maass aus der Firma. Adolf Maass wurde in Auschwitz ermordet.Kühne + Nagel profitierte von der Verwertung Eigentums jüdischer Deportierter aus den besetzten Gebieten – der sogenannten M-Aktion. Mit logistischer Unterstützung der Firma wurden ab 1942 die Besitztümer zehntausender deportierter Jüdinnen und Juden nach Deutschland transportiert. Die Möbel wurden unter Wert auktioniert oder an Ausgebombte verteilt, um die Kriegsmoral der Bevölkerung aufrechtzuerhalten.Alfred und Werner Kühne wurden auch deshalb nach dem 2. Weltkrieg im Prozess der “Entnazifizierung” Westdeutschlands in der zweithöchsten Belastungskategorie als “Aktivist und Nutznießer” geführt, ehe sie auf Initiative der US-Militärregierung als “Mitläufer” entlastet wurden. Schon 1948 durften sie wieder ihre Firma führen und die Internationalisierung des Unternehmens auf Grundlage der zur NS-Zeit geschaffenen Infrastruktur vorantreiben.Die Firma Kühne + Nagel war damit einer der Hauptprofiteure der sog. „Arisierungs“-Politik der Nazis, hat an der massenhaften Verfolgung, dem Raub und der letztendlichen Ermordung von Jüdinnen und Juden in der NS-Zeit verdient und war somit Mittäter.Und was sagt Klaus-Michael Kühne dazu? Bis heute gibt es nur zaghafte Bekundungen zur Rolle des Unternehmens in der NS-Zeit. Eine angemessene Aufarbeitung fand bislang nicht statt.Was folgt daraus? Es stellt sich explizit nicht die Frage, welche Schuld Klaus-Michael Kühne an den Verbrechen der Nazis trägt. Hierfür trägt er selbstverständlich keine Schuld, er war zur NS-Zeit noch ein Kind. Es geht um seine Verantwortung in der heutigen Zeit, mit der Schuld seines Vaters, Onkels und Unternehmens und seinem maßgeblich auch hieraus folgenden Wohlstand umzugehen. Und es geht darum, was das für uns als Hamburger Zivilgesellschaft und den HSV und seine Fans bedeutet. “(00:00) Einleitung”"(05:14) Gespräch mit Henning Bleyl""(07:00) NS-Vergangenheit Kühne + Nagel""(13:00) Adolf Maass""(22:56) Kühne-Oper""(26:34) Kühne und der HSV (inkl. Interview HSV))""(48:50) Lehren aus anderen erinnerungspolitischen „Kämpfen“""(54:26) Abschließende Worte"Moderation: Freddy, Ulrike und JakobGesprächspartner: Henning Bleyl (Journalist) und Cornelius Göbel (HSV)Schnitt: OleAnmerkung: Adolf Maass wurde 1944 nach Auschwitz deportiert. Ob er bereits 1944 oder erst 1945 ermordet wurde, ist ungeklärt.Text von Forza Hamburg: https://nordtribuene-hamburg.de/alt-reich-uneinsichtig-der-fall-kuehnenagel-und-der-nationalsozialismus/Interview der TAZ mit Henning Bleyl: https://taz.de/Journalist-Henning-Bleyl-ueber-Kuehne-Oper/!6101732/Jingle: slow groove.wav by THE_bizniss -- https://freesound.org/s/58193/ -- License: Attribution 3.0
Jacques Tilly entwirft Wagen für Rosenmontagszüge und ist wegen eines Putin-kritischen Motivwagens in Russland angeklagt. "Die russische Justiz ist für mich eine Blackbox", sagt er. "Geahndet wird die Möglichkeit der satirischen Kritik an Putin." Von WDR 5.
Send us a textWas im Nahen Osten passiert ist erschütternd und beunruhigend. Während die Proteste im Iran blutig und brutal niedergeschlagen wurden, erobern Islamisten mit Hilfe der Türkei in Syrien die kurdischen Gebiete. Sie befreien IS Kämpfer aus den kurdischen Gefängnissen und der Westen schaut hilflos und tatenlos dabei zu. Auch wenn der frühere Diktator, Assad, gestürzt wurde, ist seitdem die Lage, besonders für Minderheiten in Syrien immer schlechter geworden. Übergriffe und sogar Massaker an den Alawiten, Drusen, Christen und jetzt auch an den Kurden häufen sich seit dem Sturz des alten Assadregimes. Geografisch gehört der Nahe Osten zum Gebiet, welches die Bibel als das Reich des Tieres, des Antichristen bezeichnet. Warum dies auch negative Auswirkungen auf Christen im Westen haben wird und wie wir darauf reagieren sollen, erfahrt ihr in der heutigen Folge.Seid gesegnet! Schalom!Feedback und Anregungen könnt ihr gerne an prophetic.apostolic.ministry@gmail.com schicken. Music credit for podcast:Epic Cinematic Trailer | ELITE by Alex-Productions | https://onsound.eu/ Music promoted by https://www.free-stock-music.com Creative Commons / Attribution 3.0 Unported License (CC BY 3.0) https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en_USSupport the show
Es ist helllichter Tag, eiskalt und Ashling Murphy ist auf ihrer gewohnten Joggingrunde am Kanal. Ein Weg, den sie in- und auswendig kennt. Doch diesmal endet die Routine abrupt.Innerhalb von Minuten wird der Uferweg zum Tatort. Während Irland den Atem anhält, suchen Ermittler nach einem Phantom, das mitten im Alltag zugeschlagen hat. Aus einem Namen wird ein Symbol – und aus einer alltäglichen Strecke eine Geschichte, die ein ganzes Land bis heute nicht loslässt…! TRIGGER-WARNUNG ! Femizid, Tötungsdelikt, Angst- und Paniksituationen, Verfolgung, Psychische Belastung von AngehörigenDu willst unseren Podcast früher als alle anderen hören oder als Videofolge sehen? Unterstütze uns mit 2€ im Monat & bekomme verfrühten Zugriff auf die Folgen
C.BertelsmannMonsieur Orient-Express –Wie es Georges Nagelmackers gelang, Welten zu verbinden von Gerhard J. RekelAuszug 01 (Hördauer 26 Minuten)Literatur Radio Hörbahn stellt „Monsieur Orientexpress“ in der Serie „Ein Jahr – ein Buch“ auf besondere Weise vor. Aus 12 markanten Auszügen entsteht ein Panorama aus Geschichte, Mythos und persönlicher Perspektive rund um den legendären Zug und seinen Schöpfer. Die Ausschnitte führen in Figuren, Schauplätze und Stimmungen ein und lassen die Faszination Orientexpress akustisch aufleben.Jeden Monat wird eine neue Folge am vereinbarten Sendetermin online gestellt. So entwickelt sich über das Jahr hinweg eine fortlaufende Erzählung, bei der jede Station ein neues Fenster in das Universum von „Monsieur Orientexpress“ öffnet.Es liest:Gerhard J. RekelAuszug 01Agatha Christie, Graham Greene und Hollywood machten ihn zum Mythos. Bis heute beflügelt der "König der Züge" die Sehnsucht nach Abenteuern und romantischen Erlebnissen. Doch was ist seine Geschichte, welche Vision steckte dahinter ?Der Mann, der den Orient-Express und über 180 weitere Nachtzugverbindungen durch ganz Europa auf die Gleise stellte, ist Georges Nagelmackers (1845–1905). Das Ringen um seinen Traum entwickelte sich zu einem dramatischen Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Scheitern und Triumph, erlittenem Spott und großer Verehrung.Georges Nagelmackers' Lebenswerk ist ein Plädoyer für die hartnäckige Verfolgung einer Vision, das raffinierte Spiel über die Bande und den Glauben an den Umweg : geografisch, politisch und menschlich.Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt.Schnitt, Technik und Realisation Uwe Kullnick
Der Pflegenotstand in Deutschland spitzt sich zu, Personal ist schwer zu finden oder wandert ab. Über die Ursachen und Wege aus der Krise spricht Isabell Flaig, Betreiberin eines Pflegezentrums. Im Schweizer Kanton St. Gallen soll künftig heftig gebüßt werden, wer sich bestimmten Impfungen verweigert. Kontrafunk-Mitarbeiter Philipp Gut erläutert das umstrittene Vorhaben. In der syrischen Stadt Aleppo müssen Minderheiten wieder vor Verfolgung bangen, allen voran Kurden. Die Berliner Pastorin Daniela Nischik schildert die aktuelle Lage. Und Martina Binnig geht in ihrem Kommentar auf ein neues Instrument der EU ein, das noch mehr Zensur befürchten lässt.
In Deutschland laufen noch zahlreiche Strafverfahren wegen Attesten zur Befreiung von der Maskenpflicht und gefälschten Impfausweisen während Corona. Jetzt fordert US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. „die deutsche Regierung dringend auf, ihren Kurs zu ändern“.
Es war ein Frontalangriff auf die deutsche Coronapolitik: Am Wochenende erhob Robert F. Kennedy in einer Videobotschaft weitreichende Vorwürfe gegen Deutschland. „Was in Deutschland gerade passiert, erfordert eine klare, öffentliche Reaktion“, sagte der US-Gesundheitsminister. Im Zentrum seiner Kritik: Die strafrechtliche Verfolgung von Ärzten und Patienten aufgrund von Attesten zur Maskenbefreiung und vor der Coronaimpfung.Weiterlesen
Ref.: Michael Ragg, Oberstaufen Am 5. Januar haben wir Konrad Adenauers 150. Geburtstag gefeiert. Seine Zeit als Bundeskanzler zählt zu den großen Erfolgskapiteln der jüngeren deutschen Geschichte. Im Standpunkt schauen wir auf das, was den kantigen Politiker im Auf und Ab seines wechselvollen Lebens getragen hat: sein katholischer Glaube. Adenauer war Rheinländer und Katholik durch und durch. Die christliche Sozialisation prägte ihn von frühen Kindheitstagen bis buchstäblich zum letzten Atemzug, als er im Bett unter dem Kruzifix seiner weinenden Tochter Libet erklärte: „Do jitt et nix zo kriesche (Da gibt es nichts zu weinen). Wie der Glaube das Wirken Adenauers geprägt hat - von seiner Zeit als Kölner Oberbürgermeister mit visionärem Mut, über die verborgenen Jahre der Verfolgung durch das NS-Regime bis hin zu den großen politischen Weichenstellungen seiner 14 Jahre als erster deutscher Bundeskanzler - darüber sprechen wir mit dem Journalisten und politischen Beobachter, Michael Ragg.
Diese Folge startet die Miniserie „Barto blickt Bibel“. Ich schaue mir Bibelbücher an, die mir trotz jahrzehntelangem Interesse gefehlt haben – diesmal: die Apostelgeschichte. Wir gehen den Weg von Jerusalem nach Rom: Pfingsten, frühe Gemeinde, Konflikte, Verfolgung, Stephanus, Saulus wird Paulus, Heidenchristen, Apostelkonzil und Paulus' Reisen bis zum offenen Ende in Rom. Danach der nüchterne Blick: Was ist historisch gut belegbar, wo ist literarische Gestaltung wahrscheinlich, und warum wirkt Paulus–Petrus harmonischer als es in den Paulusbriefen klingt. The post Barto blickt Bibel (BBB) 1 – Die Apostelgeschichte first appeared on Bartocast.
Margot Friedländer war Holocaust-Überlebende und eine der eindrücklichsten Zeitzeuginnen Deutschlands. Ihr Leben ist geprägt von Verfolgung, Verlust und Überleben – und von der bewussten Entscheidung, nach Jahrzehnten im Exil zurückzukehren und zu sprechen. Ihre Geschichte ist heute so wichtig, weil sie Erinnerung nicht als Vergangenheit begreift, sondern als Verantwortung der Gegenwart. Diese Folge folgt Margot Friedländers eigener Strukturierung ihrer Biografie. Geboren 1921 in Berlin, erlebte sie zunächst eine vergleichsweise unbeschwerte Kindheit, bis die Machtübernahme der Nationalsozialisten ihr Leben zerstörte. Die Flucht der Familie scheiterte, Mutter und Bruder wurden in Auschwitz ermordet; Margot überlebte nur durch Zufall. Es folgten Jahre im Untergrund, Emigration in die USA, ein neues Leben – und nach dem Tod ihres Mannes die bewusste Entscheidung, ihre Geschichte aufzuschreiben und 2010 nach Deutschland zurückzukehren. Wir sprechen über ihr öffentliches Wirken, ihre Auszeichnungen – darunter das Bundesverdienstkreuz – und über ihre klaren Worte zur aktuellen politischen Entwicklung. In dieser Episode sprechen wir über Erinnerung ohne Pathos, über das Erwachsenwerden unter unmenschlichen Bedingungen und darüber, warum Margot Friedländers Stimme gerade heute gehört werden muss. Diese Folge steht im Zusammenhang mit unseren Episoden zu Zeitzeuginnen, Erinnerungskultur und Verantwortung in der Gegenwart. ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de Team: Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob Recherche & Script: Daniel Jacob Schnitt: Kim Seidler Produktion: unabhängig neben unseren Vollzeitberufen Quellen & weiterführende Links (Auswahl): https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x-history/ich-bin-margot-friedlaender-holocaustueberlebende-100.html https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/506886/margot-friedlaender-ich-spreche-fuer-die-die-nicht-mehr-sprechen-koennen/ https://www.zeit.de/zeit-magazin/2021/44/margot-friedlaender-berlin-kz-familie-usa-auswanderung-holocaust https://zweitzeugen.de/geschichten/zeitzeuginnen/margot-friedlaender https://www.vogue.de/artikel/margot-friedlaender-vogue-cover-menschlichkeit https://www.stolpersteine.eu/ Foto: Scott-Hendryk Dillan licensed under CC BY-SA 3.0
1. Akutelle Lage USA und Venezuela 1. Raunächte: Wenn die Zeit stillsteht. 3. Zurückgezogen im Wald - Eremit sucht Gott. 4. Nach Weihnachten ist vor Weihnachten: Warten auf Orthodoxe Weihnacht. 5. Verfolgung der Bahai im Iran trifft häufig Frauen. 6. Biken und Beten: Muslimische Bikerin Aynur Keskin. 7. Unsinn und Sinn. Moderation: Gerald Beyrodt Von WDR 5.
Omar lebt mit seiner Frau Maddalena im Norden Mosambiks. In dieser Region ist Verfolgung von Christen durch islamistische Milizen an der Tagesordnung. Omar war gezwungen, mit seiner Familie zu fliehen - doch sie entschieden sich, zurückzukehren und den Dienst fortzusetzen, um verfolgte Christen zu unterstützen und die Botschaft von Gottes Hoffnung zu verbreiten.
Warum Christen wieder Ziel von Verfolgung werden – auch in Europa Weihnachten endet nicht mit Kerzen und Liedern. Kaum ist Weihnachten gefeiert, erinnert der heutige Stephanustag an eine unbequeme Wahrheit: Glaube ist keine Folklore. Stephanus sprach offen über Schuld, Heuchelei und Machtmissbrauch – und bezahlte dafür mit seinem Leben. Was wie ferne Kirchengeschichte klingt, ist aktuell: Weltweit erleben Millionen Christen Verfolgung: von Repression über Berufsverbote bis zu Mord und Terror. Und auch in Europa wächst der Druck – durch Brandanschläge auf Kirchen, Vandalismus, Schauprozesse, Gebetsverbote und zunehmende Selbstzensur. Doch Christenverfolgung passt nicht ins gängige Weltbild. Sie stört Narrative, sie widerspricht ideologischen Erzählungen – und wird deshalb oft relativiert oder verschwiegen. Ein Gespräch mit Anna Diouf von Tichys Einblick. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Wie Streit zur Tür für echte Nähe wird: Paartherapeutin Ilka Schütte zeigt, warum Konflikte selten an der Wäsche enden, sondern fast immer auf unsere tiefsten Bindungsängste verweisen. Was passiert, wenn Rückzug auf Verfolgung trifft, und wie sich alte Verletzungen verwandeln lassen, statt uns zu trennen. Für alle, die lernen wollen, wie Verletzlichkeit Beziehungen wachsen lässt und aus Schmerz neue Nähe schafft. Du erfährst... ...wie emotionale Bindungen Konflikte beeinflussen und Lösungen fördern ...welche Strategien Paare für eine konstruktive Streitkultur entwickeln ...wie persönliche Muster und Kindheitserfahrungen Konflikte prägen __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Jahrzehntelang galt Pakistan als sicherer Hafen für Millionen afghanische Flüchtlinge, die vor Krieg und Verfolgung in ihrer Heimat flohen. Damit ist Schluss. Bis Jahresende will Pakistan die Flüchtlinge abschieben. In Afghanistan erwarten sie Armut, Hunger und die radikal-islamistischen Taliban. Mehrafzon Jalili hatte grosse Träume. In Afghanistan studierte die 24-jährige Zahnmedizin. Dann kamen die Taliban, ihr Vater wurde ermordet, die Rest-Familie floh ins Nachbarland Pakistan. Gut vier Jahre später steht wieder alles auf der Kippe. Erst setzten sie die pakistanischen Vermieter auf die Strasse. Dann wurde auch ihr Not-Lager in einem Park in Islamabad mitten in der Nacht von der Polizei gestürmt. Pakistan will bis Jahres-Ende alle afghanischen Flüchtlinge ausschaffen. Darunter auch solche, die vor der Machtübernahme der Taliban für westliche Regierungen oder das Militär gearbeitet haben. In Afghanistan drohen ihnen Folter und Tod. Frauen wie Mehrafzon Jalili dürfen unter den Taliban nicht studieren, nicht arbeiten, nicht einmal singen. «Afghanistan ist wie ein Friedhof geworden», sagt Jalili. Pakistan - politisch instabil, hochverschuldet und vom Militär dominiert - gibt den afghanischen Flüchtlingen pauschal eine Mitschuld an den vielen Terroranschlägen in Pakistan - und bestraft sie. Die Flüchtlinge würden zu Sündenböcken gemacht, kritisieren Menschenrechtsorganisationen. Die internationale Gemeinschaft, die helfen könnte, schaut weg.
Jahrzehntelang galt Pakistan als sicherer Hafen für Millionen afghanische Flüchtlinge, die vor Krieg und Verfolgung in ihrer Heimat flohen. Damit ist Schluss. Bis Jahresende will Pakistan die Flüchtlinge abschieben. In Afghanistan erwarten sie Armut, Hunger und die radikal-islamistischen Taliban. Mehrafzon Jalili hatte grosse Träume. In Afghanistan studierte die 24-jährige Zahnmedizin. Dann kamen die Taliban, ihr Vater wurde ermordet, die Rest-Familie floh ins Nachbarland Pakistan. Gut vier Jahre später steht wieder alles auf der Kippe. Erst setzten sie die pakistanischen Vermieter auf die Strasse. Dann wurde auch ihr Not-Lager in einem Park in Islamabad mitten in der Nacht von der Polizei gestürmt. Pakistan will bis Jahres-Ende alle afghanischen Flüchtlinge ausschaffen. Darunter auch solche, die vor der Machtübernahme der Taliban für westliche Regierungen oder das Militär gearbeitet haben. In Afghanistan drohen ihnen Folter und Tod. Frauen wie Mehrafzon Jalili dürfen unter den Taliban nicht studieren, nicht arbeiten, nicht einmal singen. «Afghanistan ist wie ein Friedhof geworden», sagt Jalili. Pakistan - politisch instabil, hochverschuldet und vom Militär dominiert - gibt den afghanischen Flüchtlingen pauschal eine Mitschuld an den vielen Terroranschlägen in Pakistan - und bestraft sie. Die Flüchtlinge würden zu Sündenböcken gemacht, kritisieren Menschenrechtsorganisationen. Die internationale Gemeinschaft, die helfen könnte, schaut weg.
Das Leben des Demokraten Carl Schurz scheint auf den ersten Blick gut erzählt: seine Jugend im Rheinland – in Liblar, Köln und Bonn –, sein Engagement in der Revolution von 1848/49 und schließlich seine politische Karriere in den USA ab 1852 bis hin zum Amt des US-Innenministers. Doch ein entscheidendes Kapitel bleibt bislang weitgehend unbeachtet: Schurz' Exiljahre von 1849 bis 1852. Nach der Niederlage der Revolution wird Schurz in Köln steckbrieflich gesucht, während gegen andere Demokraten vor den Kölner Gerichten Prozesse geführt werden. Die Stadt wird zu einem der Ausgangspunkte von Verfolgung und Flucht. Schurz selbst entzieht sich der preußischen Polizei und gelangt nach Paris – als politischer Flüchtling, ständig bedroht von Ausweisung. Gerade hier aber, fern von Köln und doch eng mit ihr verbunden, stellen sich die Weichen für sein weiteres Leben. Paris und London werden um 1850 zu Knotenpunkten eines europäischen Netzwerks der Opposition. Heinrich Heine, Karl Marx, Gottfried Kinkel und viele andere Exilanten stehen in Verbindung zueinander – und zu den Ereignissen im Rheinland.
Ich hatte einen heftigen Konflikt mit einer Familienangehörigen, die Falun Dafa praktiziert, und ich war ihr gegenüber verbittert. Nach einem offenen Gespräch über unsere Differenzen konnte ich meine Bitterkeit loslassen. Mir wurde klar, dass ich mich auf die drei Dinge konzentrieren sollte, anstatt mich mit den Problemen anderer zu beschäftigen... https://de.minghui.org/html/articles/2025/11/22/188512.html
Ich habe bereits vor der Verfolgung von Falun Dafa am 20. Juli 1999 mit meinen Eltern begonnen, diesen Kultivierungsweg zu praktizieren. Viele erstaunliche Dinge sind mir, meinen Eltern und meinen Mitpraktizierenden seitdem widerfahren. Durch die Lektüre des Buches Zhuan Falun verstand ich die Kriterien, um Gutes und Böses zu unterscheiden. Durch wiederholtes Lesen erlangte ich ein tieferes Verständnis vom Sinn des Menschseins, den Maßstäben eines Kultivierenden und meiner Mission als Falun-Dafa-Praktizierende. Obwohl ich in meiner Kultivierung einige Rückschläge erlebte, spürte ich stets die barmherzige Fürsorge und Erleuchtung durch den Meister. https://de.minghui.org/html/articles/2025/10/29/188228.html
2025 neigt sich dem Ende zu – und damit auch das Gedenkjahr zum 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Ein Jahr, in dem auch daran erinnert wurde, wie schwer sich Österreich lange mit dem eigenen Anteil an den NS-Verbrechen tat. Lieber sah man sich als »erstes Opfer« statt als aktiver Teil eines Regimes, das Millionen Menschen ermordete. Verantwortung daran trugen aber nicht nur österreichische Parteigänger und Wehrmachtssoldaten. Auch viele Zivilistinnen und Zivilisten wurden zu Tätern. Besonders deutlich wird das an einem Verbrechen, das von den Nationalsozialisten zynisch als »Mühlviertler Hasenjagd« bezeichnet wurde. Im Kriegswinter 1945 gelang mehr als 400 Häftlingen des Konzentrationslagers Mauthausen – fast alle sowjetische Offiziere – die Flucht. Die extrem geschwächten Männer versuchten verzweifelt, die nahende russische Front zu erreichen. Doch Lager-SS und große Teile der lokalen Bevölkerung jagten sie erbarmungslos. Innerhalb weniger Tage wurden nahezu alle Geflohenen getötet. Nur wenige Menschen im Mühlviertel widersetzten sich der angeordneten Verfolgung. Zu ihnen gehörte die Familie Langthaler, die zwei sowjetische KZ-Flüchtlinge unter Lebensgefahr bis Kriegsende versteckte. In einer dreiteiligen Miniserie erzählen wir die Geschichte dieser Rettungsaktion. Dazu besuchen wir die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen. Und wir treffen die 94-jährige Anna Hackl, deren Familie damals zwei Flüchtlinge versteckte. Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn euch unser Podcast gefällt, folgt uns doch und lasst uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter findet ihr hier: https://www.spiegel.de/thema/die-lage-inside-austria/+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
In der Nacht auf den 2. Februar gelingt mehr als 400 sowjetischen Offizieren das Unmögliche: die Flucht aus dem Konzentrationslager Mauthausen. Es ist der größte dokumentierte Ausbruch aus einem KZ. Ausgehungert, geschwächt und der eisigen Kälte ausgeliefert, versuchen die Geflüchteten verzweifelt, in Sicherheit zu gelangen. Doch Lager-SS und zahlreiche Zivilisten machen Jagd auf sie. Zynisch nennen die Nationalsozialisten die Menschenhatz "Mühlviertler Hasenjagd". Innerhalb weniger Tage werden nahezu alle entflohenen Häftlinge getötet. Nur ein knappes Dutzend überlebt. Zu den wenigen Menschen, die sich der angeordneten Verfolgung widersetzen, gehört die Familie Langthaler aus Schwertberg. Unter Lebensgefahr verstecken sie zwei der Offiziere bis zum Kriegsende. Die heute 94-jährige Anna Hackl ist damals ein junges Mädchen. In Inside Austria erinnert sie sich an die Wochen, die ihr Leben geprägt haben – und daran, wie das Schweigen über die Menschenjagd jahrzehntelang anhielt. In Teil eins dieser Mini-Serie besuchen wir den Ort, an dem diese ihren Anfang nahm – das Konzentrationslager Mauthausen. Es geht um die Frage, wie viel die Zivilbevölkerung über die Verbrechen der Nazis wusste – und welchen Anteil ganz normale Bürger daran hatten.
Wie konnte ein politischer Erdrutsch historischen Ausmaßes zunächst wie ein beiläufiges Ereignis wirken? Unsere neue Folge blickt auf die Wochen nach dem 30. Januar 1933 – den Moment, in dem Adolf Hitler an die Macht kam und große Teile der deutschen Gesellschaft, besonders Künstler*innen und Intellektuelle, noch erstaunlich ruhig blieben. Während Einzelne entsetzt reagierten, setzten viele ihr Leben fort, als sei kaum etwas geschehen. Doch im Hintergrund wurde bereits das Fundament der Demokratie zerschlagen, die Pressefreiheit angegriffen und die kulturelle Landschaft systematisch »gleichgeschaltet«. In dieser Episode erzählen wir, wie Schriftstellerinnen und Schriftsteller die frühen Maßnahmen des Regimes erlebten, warum Warnsignale übersehen wurden – und wie die schleichende Diktatur schon vor dem Ermächtigungsgesetz Fakten schuf. Ein Blick auf Illusionen, Irrtümer, frühe Verfolgung und den Beginn des kulturellen Kahlschlags, der Deutschland nachhaltig veränderte
Die USA haben erstmals europäische Antifa-Gruppen als „ausländische terroristische Organisationen“ eingestuft. Darunter ist auch die deutsche „Hammerbande“. Die Einstufung ermöglicht eine bessere strafrechtliche Verfolgung, Vermögenssperren und Ermittlungen gegen Unterstützer. Ziel ist es, die Vernetzung von inländischer und ausländischer Antifa zu unterbinden.
Juan Orlando Hernández sass in einem Gefängnis im US-Bundesstaat Virginia. Der Ex-Präsident von Honduras (2014 bis 2022) war wegen Drogenhandels im grossen Stil zu mehr als 40 Jahren Haft verurteilt worden. Er soll Schmugglern geholfen haben, Kokain in Richtung USA zu schleusen. Nun ist er aus der Haft entlassen worden. Hernández ist einer von vielen Verurteilten, die Trump begnadigt hat. 236 waren es in der ersten Amtszeit, jetzt nach einem Jahr schon fast 2000. Aus dem Gefängnis heraus hatte er Donald Trump um Gnade gebeten: «Ihre Widerstandsfähigkeit, trotz der Verfolgung und Strafverfolgung, der Sie ausgesetzt waren, liess Sie in dieses grossartige Amt zurückzukehren – und das alles nur, weil Sie Ihr Land wieder gross machen wollten», schrieb Hernández in einem Brief an Trump. Worte, die den US-Präsidenten nicht unbeeindruckt liessen.Dazu kommt, dass Präsident Trump keine Berührungsängste hat, wenn ein lukratives Geschäft lockt. Das zeigt auch sein entspannter Umgang mit Geschenken, sei es ein Jumbojet aus Katar oder ein Goldbarren aus der Schweiz. All das wirft ein Licht auf den delikaten Umgang der Trump-Regierung mit Korruption, Bestechlichkeit und Bereicherung.Nutzt Trump sein Amt, um sich und die Seinen zu bereichern? Ist das alles noch legal oder schon korrupt? Und wie steht es um den amerikanischen Rechtsstaat? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Martin Kilian. Kilian war während Jahren USA-Korrespondent und lebt in Charlottesville, Virginia.Produzent: Noah Fend Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Predigt von Artur Schröter (Open Doors) am Sonntag, 30.11.2025.Wenn alles dunkel scheint, kann Gebet der Beginn von Aufbruch sein. Artur Schröter von Open Doors erzählt von Menschen, die trotz Leid und Verfolgung unerschütterlich glauben und wie Gebet nicht nur Hoffnung schenkt, sondern Leben verändert. Entdecke die starke Kraft des Gebets mitten in herausfordernden Zeiten.
In diesen letzten Augenblicken vor dem Ende der Fa-Berichtigung bin ich besorgt, da in ganz China weiterhin Praktizierende verhaftet und unrechtmäßig zu Gefängnisstrafen verurteilt werden und auch finanzieller Verfolgung ausgesetzt sind. Etliche Praktizierende sind aufgrund von Krankheitskarma verstorben. https://de.minghui.org/html/articles/2025/11/11/188391.html
Während immer neue Mails aus den Epstein-Akten publik werden, zeigt sich Donald Trump zunehmend dünnhäutig. Den saudischen Machthaber - für Menschenrechtsverletzungen in der Kritik - hofiert er derweil mit höchsten Ehren. Und: Den Krieg in der Ukraine will der US-Präsident auf neuen Wegen beenden. Außerdem sprechen Antonia Beckermann und Wim Orth mit US-Korrespondentin Stefanie Bolzen über den Asylantrag der deutschen rechtsextremen Influencerin Naomi Seibt wegen angeblicher politischer Verfolgung in Deutschland. Den im Podcast besprochenen Artikel über Trumps Nahost-Strategie von Daniel-Dylan Böhmer finden Sie unter diesem Link: https://www.welt.de/politik/ausland/article691ba9ae154fccdab1b68cd5/f-35-kampfjets-dieser-deal-stellt-israels-strategischen-vorteil-infrage.html Den Artikel über die Hintergründe von Naomi Seibts Asylantrag finden Sie hier: https://www.welt.de/politik/deutschland/plus69172f58cc12c94ca4e42a52/deutsche-influencerin-von-der-antifa-bedroht-vom-staat-verfolgt-die-geschichte-hinter-naomi-seibts-vorwuerfen.html US-Korrespondentin Stefanie Bolzen ordnet jede Woche im Gespräch mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth die aktuellen Nachrichten aus den USA ein – mal aus Washington, mal aus Florida oder den Flyover-States. "This is America" ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Als mit der Machtübernahme der Nazis die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung einsetzte, stellte sich für viele die Frage: Wohin gehen? Wie neu anfangen? Der Autor Thomas Muggenthaler hat bayerisch-jüdischen Lebenswegen nachgespürt. Er ist bei Hermine Kaiser zu Gast.
Christian Hartung, Kirchberg, Evangelische Kirche: Ein Trostlied aus der Verfolgung
In dieser Folge von „Verfolgung und Erweckung“ in Zusammenarbeit mit AVC Schweiz spricht Mario Mosimann über die weltweite Christenverfolgung und den gleichzeitigen geistlichen Aufbruch in vielen Ländern. Er zeigt anhand bewegender Beispiele aus Indonesien, Nepal und dem Iran, wie trotz massiver Unterdrückung Menschen zum Glauben finden und Gemeinden wachsen. Zeugnisse von Heilungen, Wundererfahrungen und mutigen […]
In dieser Folge „Verfolgung und Erweckung“ in Zusammenarbeit mit AVC Schweiz berichtet Claudia Schulze über ein besonderes Projekt in Mali: den Bau eines Dorfes für verfolgte Christen. Das Vorhaben, das geflüchteten Familien ein neues Zuhause, Arbeit und Hoffnung schenkt, löste online heftige Kritik aus – vor allem, weil die Bewohner ihre muslimischen Nachbarn mit Jesu […]
In dieser Folge „Verfolgung und Erweckung“ in Zusammenarbeit mit AVC Schweiz berichtet Sebastian Friedrich von seiner Arbeit unter Flüchtlingen am Rand des Lagers Giharo in Burundi. Zehntausende Menschen sind dort vor dem Krieg im Osten der DR Kongo geflohen und leben unter schwierigsten Bedingungen. AVC unterstützt sie mit Seelsorge, Jüngerschaft, Mikrokrediten und praktischer Hilfe – […]
Zwei prominente US-Abgeordnete fordern die Trump-Regierung auf, die Klage von Falun-Gong-Praktizierenden gegen Cisco zu unterstützen. Die Kläger werfen dem Unternehmen vor, die Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden in China erleichtert zu haben.
In dieser Folge „Verfolgung und Erweckung“ in Zusammenarbeit mit AVC Schweiz berichtet Adrian von Klausenburg über die zunehmende Christenverfolgung und zugleich wachsende Erweckung in Indien. Er schildert, wie Antikonvertierungsgesetze in über der Hälfte der indischen Bundesstaaten Christen kriminalisieren und als Werkzeug politischer und religiöser Unterdrückung missbraucht werden. Trotz massiver Repression – von Gefängnisstrafen bis hin […]
In dieser Einführung zur zweiten Staffel „Verfolgung und Erweckung“ in Kooperation mit AVC Schweiz („Aktion für verfolgte Christen“) spricht Claudia Schulze über das zentrale Thema Verfolgung und Erweckung. Sie erklärt, warum Christenverfolgung heute aktueller ist denn je: Rund 380 Millionen Christen weltweit leiden wegen ihres Glaubens unter Unterdrückung. Schulze zeigt, dass diese Realität nicht nur […]
OpenAI vollendet Umstrukturierung mit neuer Ownership-Struktur und $250 Milliarden Azure-Verpflichtung. Sam Altman hält keine direkten Anteile. Microsoft Earnings zeigen OpenAI-Verluste von $11-13 Milliarden pro Quartal durch Equity-Accounting. Amazon überzeugt mit starker AWS-Beschleunigung und $125 Milliarden CapEx-Plan. Google durchbricht $100 Milliarden Quartalsumsatz mit starkem Cloud- und Search-Wachstum trotz ChatGPT. 650 Millionen monatliche Gemini-Nutzer. Meta enttäuscht Investoren trotz Rekordwachstum wegen massiver CapEx ohne Cloud-Geschäft zur Refinanzierung. Apple kündigt zweistelliges Wachstum mit iPhone 17 an. Cloudflare und Reddit überzeugen mit Wachstumsbeschleunigung. Trump Jr. profitiert von Pentagon-Drohnenauftrag an seine Drohnenfirma. Naomi Seibt beantragt US-Asyl wegen angeblicher politischer Verfolgung. Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf doppelgaenger.io/werbung. Vielen Dank! Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: (00:00:00) OpenAI Microsoft Deal und IPO-Pläne (00:13:36) Microsoft Earnings (00:23:32) Amazon Earnings (00:38:46) Google Earnings (00:49:07) Meta Earnings (00:56:53) Apple Earnings (00:58:41) Cloudflare Earnings (01:03:27) Reddit Earnings (01:05:41) Trump Jr. Pentagon-Deal (01:07:55) Binance-Begnadigung (01:09:52) Naomi Seibt US-Asyl (01:16:11) Meta Porno-Vorwürfe Shownotes OpenAI bereitet IPO mit Bewertung von bis zu 1 Billion Dollar vor – reuters.com OpenAI-Umstrukturierung treibt Microsofts Bewertung über $4 Billionen – ft.com Trump Jr.-verbundene Drohnenfirma erhält Pentagon-Vertrag – ft.com Naomi Seibt: AfD-nahe Influencerin beantragt Asyl in den USA – spiegel.de Meta: Pornografie-Downloads für persönlichen Gebrauch, nicht KI-Training – mashable.com
Seit Jahren will die EU die Verfolgung sexueller Gewalt gegen Kinder erleichtern. Nun wurde erneut ein Kompromiss verworfen. Befürworter wollten Messengerdienste zu Kontrollen verpflichten. Kritiker sprechen von „anlassloser Chatkontrolle“. Loll, Anna www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Wir sind im Urlaub. Statt einer neuen Episode präsentieren wir euch daher eine unserer Lieblingsepisoden: In dieser Episode sprechen Janusz und Manuel darüber, welche Momente ihr Leben verändert haben: Janusz erzählt von seiner Flucht aus Polen, seiner ersten Gitarre, seinen ersten Berührungen mit der Philosophie und einem dramatischen Unfall. Manuel spricht über seine Auslandsjahre in den USA und Polen, über seinen ersten Computer und über seinen beruflichen Einstieg bei Easy German. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Intro Video: Culture Shock: Austria (Easy German Podcast 402 Live in Vienna) Thema der Woche: Momente, die unser Leben verändert haben We Asked Germans For Moments that Changed Their Life (Easy German 507) How Janusz Escaped From Poland (Easy German 416) Wie Janusz nach Deutschland kam (Easy German Podcast 64) Eure Fragen zu Janusz' Geschichte (Easy German Podcast 65) Vom Lkw-Fahrer zum Medienproduzenten (Easy German Podcast 160) Wichtige Vokabeln in dieser Episode die Flucht: Aktion, bei der jemand einen Ort schnell verlässt, oft um Gefahr oder Verfolgung zu entkommen etwas prägen: einen starken und dauerhaften Einfluss auf etwas oder jemanden haben einreisen: Betreten eines Landes, oft im Kontext von Reisen oder Migration der Austauschschüler: Schüler, der für eine bestimmte Zeit in einem anderen Land zur Schule geht, um die Kultur und Sprache zu lernen das fotografische Gedächtnis: die Fähigkeit, Bilder, Seiten oder Szenen sehr detailliert und präzise nach nur kurzer Betrachtung zu erinnern sich auskurieren: sich vollständig von einer Krankheit oder Verletzung erholen Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership