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Seit Wochen gehen in Albanien Menschen auf die Straße. Erst ging es um Umweltschutz, mittlerweile fordern sie den Rücktritt des Premiers Edi Rama. Was sind die Hintergründe?
In zwei Wochen ist der Challenge in Roth und die Profiathletin Caro Pohle wird dort dieses Jahr IHRE erste Langdistanz in Angriff nehmen. Anlass genug für uns, sie ein weiteres Mal in unseren Podcast einzuladen. Schließlich stellen sich in dem Zusammenhang einige Fragen.Herausgekommen ist ein ausgesprochen offenes und herzliches Gespräch mit einer jungen Athletin — zwischen Selbstvertrauen und dem ein oder anderen Zweifel.Ob es Caro gelingt, mit ihrer offensiven Renntaktik das Profifeld aufzumischen, wird sich am Renntag.Aber was es mit dem Käsebrötchen auf sich hat, klären wir schon jetzt! Viel Spaß beim zuhören.Ps: Caro ist aktuell noch im Trainingslager in Livigno und das Internet dort war nicht perfekt. Entschuldigt also bitte einzelne Aussetzer. ---Zum Mission Triathlon Racing Team
Unsere Podcast-Empfehlung: Gerechtigkeit & LoseblattBei: Apple Podcast WebsiteFolgenbeschreibung:Mit dieser Folge starten wir eine neue Reihe zum Allgemeinen Teil des Schuldrechts. Wer die Grundstruktur versteht, hat einen entscheidenden Vorteil in jeder zivilrechtlichen Klausur.Der Gesetzgeber arbeitet im BGB mit der Technik der „vor die Klammer gezogenen" Regelungen: Der Allgemeine Teil des BGB gilt für das gesamte Privatrecht; der Allgemeine Teil des Schuldrechts (§§ 241–432 BGB) gilt für alle Schuldverhältnisse – unabhängig davon, ob es sich um einen Kauf-, Miet- oder Werkvertrag handelt. Erst ab § 433 BGB folgt der Besondere Teil mit den konkreten Vertragstypen.Schuldverhältnis bezeichnet die rechtliche Sonderverbindung zwischen Gläubiger und Schuldner. Zu unterscheiden sind das Schuldverhältnis im engeren Sinne (der einzelne Anspruch) und im weiteren Sinne (das gesamte Bündel aus Rechten und Pflichten).Die zentrale Norm ist § 241 BGB: Abs. 1 regelt die Leistungspflichten (primäre Pflichten, die von Anfang an bestehen; sekundäre Leistungspflichten als Schadensersatzansprüche bei Pflichtverletzung). Abs. 2 regelt die Schutzpflichten – die Pflicht, auf Rechte und Rechtsgüter des anderen Rücksicht zu nehmen, ohne dass dies ausdrücklich vereinbart werden muss.Damit sind die drei Pflichtengruppen des Schuldrechts benannt, die über § 280 BGB als Mutter aller schuldrechtlichen Schadensersatzansprüche relevant werden.Support the show
Vom Jurastudenten mit dem Berufsziel Staatsanwalt zum Priester und Domvikar: Jörg Stockem vom Kölner Dom erzählt zum Auftakt der Podcast-Woche, wie ihn das Strafrecht einst faszinierte und warum schließlich "der Heilige Geist zugeschlagen" hat. Heute sorgt er als Domzeremoniar dafür, dass die großen Gottesdienste im Dom würdig gefeiert werden. Und er schwärmt von seinem Arbeitsplatz: "Wenn die Menschen den Dom sehen, geht das Herz auf."Im Evangelium mahnt Jesus, nicht vorschnell über andere zu urteilen, sondern zunächst den eigenen "Balken im Auge" wahrzunehmen. Jörg Stockem macht deutlich, dass Jesus Missstände keineswegs verschweigt, wohl aber die Selbstgerechtigkeit kritisiert. "Keiner ist frei von Schuld", sagt der Domvikar. Besonders spannend wird seine Deutung für die Gegenwart: Christlicher Glaube sei nicht zuerst eine Frage von Moral und Vorschriften. "Vor aller Moral steht erst einmal die Begegnung mit dem lebendigen Gott."Ein Gespräch über Berufung, Selbstkritik und die Frage, was im Glauben wirklich an erster Stelle steht. Jetzt reinhören!Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden und nach dem Maß, mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden.Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und siehe, in deinem Auge steckt ein Balken! Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen! (Mt 7,1-5)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Copilot verstärkt, was da ist – gute Daten werden besser, schlechte sichtbar Struktur, Kontext & Berechtigungen sind entscheidend Erst aufräumen, dann modernisieren – nicht einfach migrieren
Antje ist damals selbst zu uns gekommen, weil sie auf der Suche nach einer Begleitung für sich und ihr Pferd war, die auch zu ihren Werten passt. So ist sie schließlich in unserer Reiterausbildung gelandet. Heute schließt sie genau diese Lücke in ihrer Region rund um Wolfsburg und ist seit Mai 2025 sogar hauptberuflich als Trainerin unterwegs. In der heutigen Podcastfolge berichtet sie ausführlich von ihren Erfahrungen mit unseren Ausbildungen und natürlich davon, wie ihre Reise zur Rideucation-Trainerin aussah. Sie erzählt von ihrem Entscheidungsprozess, dem Ausbildungsverlauf, ihren Learnings, der Prüfung und ihrem heutigen Alltag als Trainerin. Wenn du selbst den Wunsch in dir spürst, dich mit deinem Pferd weiterzuentwickeln, sei es für dich persönlich oder um dir durch deine Leidenschaft fürs Reiten eine ganz neue berufliche Perspektive zu schaffen, dann hol dir gerne unsere Infobroschüre. Und wenn du deine Ausbildungsreise gemeinsam mit uns starten möchtest, laden wir dich herzlich zu einem kostenloses Beratungsgespräch ein. Gemeinsam schauen wir, wo ihr gerade steht, welche nächsten Schritte sinnvoll sein könnten und wie wir euch dabei unterstützen können. Das Gespräch ist zu 100 % unverbindlich. Und selbst wenn du deinen Weg danach ohne uns weitergehst, hattest du im Zweifel einfach ein sympathisches Gespräch. INFOS ZU DEN AUSBILDUNGEN BERATUNGSGESPRÄCH WEBSITE TRAINER FINDEN INSTAGRAM
Im Mai 1998 werden William und Patricia Wycherley in ihrem Haus in Mansfield erschossen. Doch ihr Verschwinden fällt jahrelang niemandem auf. Stattdessen erhalten Familie, Freunde und Behörden weiterhin Briefe und Nachrichten in ihrem Namen. Während die Wahrheit über Jahre verborgen bleibt, liegen die Leichen der beiden unentdeckt auf dem Grundstück vergraben. Erst mehr als 15 Jahre später kommt ans Licht, was wirklich geschehen ist. Die Ermittlungen führen zu ihrer Tochter Susan Edwards und deren Ehemann Christopher. Was als familiärer Konflikt beginnt, entwickelt sich zu einem der ungewöhnlichsten Mordfälle Großbritanniens.
Send us Fan MailGott hat seinen Sohn gesandt damit wir wieder Zugang in seine Gegenwart haben. Wie er gesagt hat: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben... Als Christ kannst du dein Leben auf 2 Weisen leben - in der Sinneserkenntnis, wie alle anderen Menschen - mit den gleichen Resultaten oder in der Offenbarungserkenntnis. Die Offenbarungserkenntnis ist die Erkenntnis Gottes, die nur durch den Heiligen Geist möglich ist. Erst wenn du in der Erkenntnis Gottes gehst, kannst du die Dinge des Reiches Gottes erleben. Seid gesegnet! Schalom!Music credit for podcast:Epic Cinematic Trailer | ELITE by Alex-Productions | https://onsound.eu/ Music promoted by https://www.free-stock-music.com Creative Commons / Attribution 3.0 Unported License (CC BY 3.0) https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en_USSupport the show
Warum Zoom will, dass Du mehr bezahlst Erst kostenlos mit Begrenzung. Dann Pro und trotzdem steht Dir nicht alles zur Verfügung. Genau nach diesem Prinzip funktionieren viele digitale Plattformen. Auch Zoom setzt inzwischen auf ein dreistufiges Modell rund um seine KI-Funktionen. In der neuen Folge schaue ich mir an, was hinter AI Companion, „Meine Notizen", "AI Productivity Suite" und Zoom Mate steckt. Was bekommst Du in welchem Plan? Wo entsteht echter Mehrwert? Und wann lohnt sich ein Upgrade tatsächlich? Ich teile meine eigenen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag, zeige die Preispsychologie hinter dem Modell und erkläre, warum Zoom heute deutlich mehr sein möchte als ein Videokonferenz-Tool. Darum geht's im Überblick:
379: Neulich abends auf der Terrasse. Hängekorbsessel. Nackte Füße auf warmen Fliesen. Irgendwo ein Rasensprenger mit seinem gleichmäßigen Tsch. Tsch. Tsch. – und auf einmal war ich mitten in einem Gedanken, der mich nicht mehr losgelassen hat: *Der Sommer fragt nicht, ob ich fertig bin. Das Leben wartet nicht, bis alle Mails beantwortet sind. Und vielleicht ist genau das die stille Wahrheit, die wir so oft vergessen: Wir sind nicht hier, um unser Leben perfekt zu organisieren. Wir sind hier, um daran teilzunehmen.*
Serra Al-Deen hat zwar schon als kleines Kind gerne Geschichten geschrieben, aber „professionelles Schreiben“ war für sie lange keine denkbare Option. Sie ist als Tochter irakischer Migranten in Heidelberg geboren und aufgewachsen, hat Anglistik und Arabistik studiert und ist ausgebildete Dolmetscherin. Inzwischen studiert die 35 Jährige am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Wie viele junge Autorinnen und Autoren fragt auch sie sich: wie findet man seine eigene literarische Stimme? Wen wünscht man sich als Publikum? Und wie findet man seinen Platz im Literaturbetrieb?
When Belgian backpacker Celine Cremer disappeared on a hike in Tasmania's wilderness in 2023, a years-long search for her fate began. Her remains were not found until two and a half years later. Her mother is now speaking publicly about the case for the first time — and is sending an urgent warning to travelers all over the world. The story shows how quickly the feeling of digital security in the wild can become deceptive. - Als die belgische Backpackerin Celine Cremer 2023 bei einer Wanderung in Tasmaniens Wildnis verschwand, begann eine jahrelange Suche nach ihrem Schicksal. Erst zweieinhalb Jahre später wurden ihre sterblichen Überreste gefunden. Nun spricht ihre Mutter erstmals öffentlich über den Fall – und richtet eine eindringliche Warnung an Reisende weltweit. Die Geschichte zeigt, wie schnell das Gefühl digitaler Sicherheit in der Wildnis trügerisch werden kann.
Caro Matzko ist Journalistin, TV-Moderatorin und Autorin. Wer sie erlebt, sprudelnd vor positiver Energie, kann kaum glauben, dass sie lange an Magersucht litt. Es begann in ihrer Kindheit. Extremer Ehrgeiz, Selbstzweifel und ein schwieriges familiäres Umfeld begünstigten eine fatale Entwicklung. Um einem zweifelhaften Schönheitsideal zu entsprechen, fängt Caro an, immer weniger zu essen. Die Familie reagiert hilflos, versucht durch Druck und Kontrolle entgegenzuwirken. Damit wird es nur schlimmer.Caro wird immer dünner, bis sie sich eines Nachts dem Tod nahe fühlt. Nach zwei Therapien geht es ihr besser, doch es gibt Rückschläge und eine zweite Sucht. Erst jetzt merkt sie, was ihr im Leben wirklich fehlt und was der Grund für die Magersucht ist. Heute sagt Caro, dass sie die Magersucht überwunden hat und glücklich ist. Wie sie das geschafft hat, erklärt sie im Podcast.Links:- Betroffene von Magersucht finden Hilfe bei der Deutschen Gesellschaft für Essstörung- Aufklärung über Essstörungen beim BIÖG- Podcast-Tipp: Liebt Euch! Der Dating PodcastWenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de.
Schauberger, Anja www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Wenn die Thesen unseres Gastes heute standhalten, hinterlässt sein Buch "Von Bayreuth nach Auschwitz" ein Trümmerfeld.
Erst fällt die Mauer, dann fallen alte Gewissheiten. Deutschland sortiert sich neu und die neuen Bundesländer bekommen Marktwirtschaft – und DATEV. Während David Hasselhoff noch am Mythos feilt, er habe die Mauer persönlich weggesungen, macht DATEV das, was DATEV oft macht: Infrastruktur bauen, damit Datenübertragung bequem wird. Bei DATEV schickt man statt einer Mail ein Cosy und Heinz Sebiger stellt mit einer seiner letzten Entscheidungen noch einmal die Weichen in Richtung Zukunft. Die Jahre zwischen 1986 und 1995 sind laut, widersprüchlich und nicht immer schön. Für DATEV bedeuten sie vor allem eines: Aufbruchsstimmung.
Erst verhalten, dann furios: England hat einen rasanten Einstieg in die WM hingelegt und Kroatien mit 4:2 besiegt. Angeführt wurden die Three Lions von Harry Kane, der an seine Spielweise beim FC Bayern anknüpft. Wie weit geht die Reise? Das und alles Weitere aus der WM-Nacht besprechen wir. Außerdem: Antonio Rüdiger hat seinen Stammplatz verloren, steht jetzt aber für den neuen DFB-Teamgeist.
"Mit einem kleinen Piksen fing alles an" – diesen Satz hat Ann-Marlene immer mal wieder im Podcast fallen lassen. Was sie damit meinte? Plötzlich auftretende Schmerzen beim Sex. Obwohl Sex bis dato eine reine Genusssache war, änderte sich, zumindest gefühlt, von jetzt auf gleich ziemlich viel. Erst habe sie ihren Freund als Verursacher des Schmerzes in Verdacht gehabt, erinnert sie sich. Doch dann wurde schnell klar, dass sich an der Beschaffenheit ihrer Intimschleimhäute etwas verändert hatte. Das ist nun einige Jahre her, und Trockenheit bei vielen Frauen im mittleren Alter ein echter Sex-Miesmacher. Die gute Botschaft: Dagegen lässt sich einiges tun. Was, verraten wir euch heute :)
In dieser Folge sprechen Yavi und Janina über Liebe jenseits von Romantik, die Kraft von Trennungen und die Frage nach Wahrhaftigkeit: wer sind wir ohne unsere Beziehungen eigentlich? Gemeinsam tauchen sie in die Themen Sicherheit, Identität, Akzeptanz und Loslassen ein. Sie sprechen darüber, warum wahre Liebe nicht nur aus Leichtigkeit besteht, wie alte Beziehungsmuster unser Leben prägen und weshalb Wachstum oft dort beginnt, wo wir aufhören, festzuhalten. Es geht um radikale Ehrlichkeit statt Illusionen. Um Freiheit statt Kontrolle. Und um die Erkenntnis, dass jede Beziehung – egal ob sie bleibt oder endet – eine Einladung ist, sich selbst tiefer zu begegnen. Was ist dein größtes Take-away aus dieser Folge? Wir freuen uns, von dir zu lesen. typed and talked with heart, Yavi & das typed Team THE SHIT – Beziehungen: https://www.typed.de/was-wir-tun/akademie/workshops/live-workshops/the-shift beYOUtiful oneDAY: https://www.typed.de/was-wir-tun/akademie/retreats/oneday YOUniversity Akademie: www.typed.de/was-wir-tun/akademie Yavis Instagram Kanal: www.instagram.com/yavi_moves/ typed Instagram Kanal: https://www.instagram.com/typed.de/ Besuch unsere wunderschöne Website: www.typed.de
Aurora hat ihre erste Beziehung mit Mitte 20. Erst als sie offen genug ist, sich auf jemanden einzulassen, klappt es. Aber wie geht Beziehung überhaupt? Tipps für den Beziehungsalltag geben zwei Psychologinnen. (Wiederholung vom 13. Januar 2025)**********Ihr hört: Gesprächspartnerin: Aurora, war immer Single, bevor sie mit 26 ihre erste Beziehung begonnen hat Gesprächspartnerin: Svea Schmidt, Psychologin, Psychotherapeutin i.A., Sexual- & Paartherapeutin Gesprächspartnerin: Johanna Degen, Sozialpsychologin lehrt und forscht an der Europa-Universität Flensburg Autorin und Host: Caro Nieder Redaktion: Anne Göbel Produktion: Norman Wollmacher**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Single und happy: Wenn wir ohne Beziehung zufriedener sindLove Patterns: Wie Muster unsere Partnersuche lenkenFreundschaft: Wie wir trotz neuer Beziehung den Freundeskreis pflegen**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
**Heute ist ein besonderer Tag.** Zum einen geht **_SUMMIT6 _**offiziell an den Start. Zum anderen sprechen wir darüber, wie sich JUNKMILES in Zukunft weiterentwickeln wird. Nach über 200 Podcast-Folgen, mehr als fünf Jahren Wissensvermittlung und unzähligen Gesprächen mit Ausdauersportlern wurde eines immer deutlicher: Wissen allein verändert noch keine Leistung. Erst wenn Wissen zur Umsetzung wird, entsteht Entwicklung. **In dieser Episode erfährst du:**
Der Nationalrat will vorerst nicht entscheiden, ob das Verbot für neue Atomkraftwerke aufgehoben werden soll. Zuerst soll die Regierung abklären, wie neue Anlagen finanziert werden könnten. Energieminister Albert Rösti findet jedoch, dafür sei es zu früh. Und: · Das Abkommen, das die USA und der Iran am Freitag in Genf unterzeichnen wollen, soll unter anderem das iranische Atomprogramm beinhalten. Das hat US-Vizepräsident JD Vance zum Sender NBC gesagt. Der Iran sei bereit, sein hochangereichertes Uran zu vernichten. Bisher hat der Iran das stets ausgeschlossen. · In der EU erhalten Fluggäste mehr Rechte. Unter anderem müssen Airlines übersichtlicher über die Flugpreise informieren. Weiter dürfen Familien in Zukunft ohne Aufpreis Sitzplätze nebeneinander reservieren. · Der neue ungarische Regierungschef Péter Magyar kann ein Wahlversprechen umsetzen: In Ungarn dürfen Premierministerinnen und -minister künftig höchstens acht Jahre im Amt sein. Das Parlament hat dazu die Verfassung geändert. · Bei einem Testflug des US-Militärs ist ein B-52-Bomber kurz nach dem Start abgestürzt. Alle acht Besatzungsmitglieder sind ums Leben gekommen. · Überraschung an der Fussball-WM: Der kleine Inselstaat Kap Verden schafft ein 0:0 gegen den Titelanwärter Spanien.
Alle Informationen zur Carnivoren Ernährung unter www.carnitarier.de. ______________________________________________ Herzlichen Dank an unsere WERBEPARTNER: www.carnivoro.eu: Supplemente rund um die Carnivore Ernährung Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Rabatt auf deinen ersten Einkauf! Affiliate Link: www.carnivoro.eu/carnitarierin www.kreutzers.eu: Die größte Auswahl an Online verfügbarem frischem Fleisch. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Ermäßigung. www.mindful-meat.com: Hochwertiges Hirschfleisch aus den Wäldern Deutschlands. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 € Ermäßigung auf deinen Einkauf. www.pemmican-shop.de: Europas einzige originale Survival Beef Bar – Made in Germany. Mit dem Gutscheincode CARNITARIER erhältst du 10 % Ermäßigung auf deinen ersten Einkauf. _____________________________________________ 5 Schwangerschaften, 3 Geburten, 1 Carnivore Baby Katrin, 27, hat fünf Schwangerschaften erlebt, die leider von vielen Komplikationen begleitet waren – daraus gingen drei Geburten hervor. Erst in ihrer letzten Schwangerschaft lebte sie carnivore beziehungsweise animal-based und durfte dadurch eine gesunde Schwangerschaft erfahren. Seitdem hat sich für sie durch Carnivore sehr viel zum Positiven verändert: Ihre Hormonbalance, die Nierenfunktion, Gelenkschmerzen, die Haut, ihre Energie und sogar ihre Nägel haben sich deutlich verbessert. Heute weiß sie für sich und ihre Kinder, dass Nährstoffe aus tierischen Lebensmitteln und tierischen Fetten für ihre Gesundheit unersetzlich sind. Wer Katrin erreichen möchte, kann sie über die Carnitarier-Stillgruppe kontaktieren. ________________________________ Fleischzeit ist der erste deutschsprachige Podcast rund um die carnivore Ernährung. Hier erfahrt ihr Tipps zur Umsetzung des carnivoren Lifestyles, wissenschaftliche Hintergründe zur Heilsamkeit sowie ökologische und ethische Informationen zum Fleischkonsum. Eine Übersicht über alle Folgen findet ihr hier: www.carnitarier.de/fleischzeitpodcast Andrea Siemoneit berichtet nach über sechs Jahren carnivorer Ernährung über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse. Außerdem interviewt sie andere Carnivoren und Wissenschaftler. Ihr findet sie auf Instagram unter @carnitarier.de Handbuch der Carnivoren Ernährung: www.carnitarier.eu Haftungsausschluss:Alle Inhalte im Podcast werden von uns mit größter Sorgfalt recherchiert und publiziert. Dennoch übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Informationen. Sie stellen unsere persönliche subjektive Meinung dar und ersetzen auch keine medizinische Diagnose oder ärztliche Beratung. Dasselbe gilt für unsere Gäste. Konsultieren Sie bei Fragen oder Beschwerden immer Ihren behandelnden Arzt.
Der Münchner Comedian Yalcin Norton hat persische Wurzeln, seine Familie und seine Kindheit bezeichnet er liebevoll als laut und chaotisch: "Und ich bin nicht der Witzigste von allen". Dass er den Humor zu seinem Beruf gemacht hat, war lange Zeit nicht klar. Erst ein Freund brachte ihn vom Business-Leben zur Bühne. Was wiederum seine Familie erst verkraften musste. Bei Thorsten Otto erzählt Yalcin Norton, wie er sein Publikum am liebsten zum Lachen bringt, wie mutig seine Eltern sind und welche kulturellen Eigenheiten er selbst zum Schmunzeln findet.
Das Internet ist zur Selbstverständlichkeit geworden, fest in den Alltag eingewoben. Doch es gab Zeiten, da teilten sich ganze Universitäten einen Internet-Anschluss, bei dem man am Bildschirm mitlesen konnte, wie eine E-Mail ankam. Ein Blick zurück auf die Anfänge des Internets in der Schweiz. 1969 wird in Kalifornien die erste Nachricht über das ARPANET verschickt, den militärischen Vorläufer des Internets. In der Schweiz bekommt das kaum jemand mit. Hier hält die PTT das absolute Monopol auf die Datenübermittlung. Und sie verfolgt einen eigenen Plan: ein vollständig schweizerisches, vom Ausland unabhängiges digitales Fernmeldesystem. Das «Integrierte Fernmeldesystem» IFS verschlingt 14 Jahre Entwicklung und über 200 Millionen Franken. 1983 wird es abgebrochen. Ein nationaler Alleingang ist in einer global vernetzten Welt zum Scheitern verurteilt. Erst jetzt erkennt auch die Politik den Rückstand. 1985 beschliesst der Bundesrat Sondermassnahmen für die Informatik. 15 von 207 Millionen Franken fliessen in ein Hochschulnetz. Eine entscheidende Rolle spielen dabei zwei Männer: ETH-Professor Bernhard Plattner und sein Doktorand Hannes Lubich. Sie verbinden die Schweizer Hochschulen und gründen mit dem Bund die Stiftung Switch. Und sie registrieren am 20. Mai 1987 die Länderdomain «.ch». Niemand in Bern ist zuständig, niemand will sie haben. Also tragen die beiden sie kurzerhand auf ihre eigenen Namen ein, als Notlösung. Ende 1989 sind alle Schweizer Universitäten und das CERN am Netz. Der grosse Schub kommt aber erst Mitte der 90er Jahre, als die Anträge für «.ch»-Adressen sprunghaft zunehmen. Das Erstaunliche daran: Geplant hat das niemand. Während die Schweiz Millionen in ein gescheitertes Staatsprojekt steckt, entsteht das Internet fast nebenbei – als Prototyp, den man wegen seines Erfolgs nicht mehr abschalten kann. ____________________ In dieser Episode zu hören: Bernhard Plattner, emeritierter Professor ETH Zürich Hannes Lubich, Informatiker und Hochschullehrer Urs Eppenberger, erster Mitarbeiter von SWITCH ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Jürg Tschirren ____________________ Literatur: Gugerli, David (2018): Wie die Welt in den Computer kam: Zur Entstehung digitaler Wirklichkeit. S. Fischer Verlage. Zetti, Daniela: Special measures: networking Swiss cantonal and federal universities, in: Bori, Paolo und Zetti, Daniela (2022): Digital Federalism Information, Institutions, Infrastructures (1950–2000), 90-116. ETH Zürich: Die Geschichte der Informatikdienste. https://ethz.ch/staffnet/de/organisation/abteilungen/informatikdienste/historisches.html ____________________ Links: SRF 2 Kontext über das integrierte Fernmeldesystem der PTT: Die vergessenen Anfänge der digitalen Telefonie https://www.srf.ch/audio/kontext/die-vergessenen-anfaenge-der-digitalen-telefonie?partId=bb188950-f53e-4ebc-b1f9-38e8ebeaa8ca SRF Rendez -vous-Serie über Bernhard Plattner: «Selbstgemacht»: Bernhard Plattner, Schweizer Internet-Pionier https://www.srf.ch/audio/rendez-vous/selbstgemacht-bernhard-plattner-schweizer-internet-pionier?partId=6796eddb-6c6c-4019-aa0c-7b10955bbe5f ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Warum der Darm darüber entscheidet, ob deine Nährstoffe ankommen Vor 20 Jahren hatten wir eine klare Philosophie: messen, was fehlt, auffüllen, fertig. Bei manchen funktionierte das. Bei anderen nicht, egal wie zuverlässig sie ihre Mischung nahmen. Ein Leistungssportler nahm seine individuelle Vitaminmischung jahrelang zuverlässig und seine Blutwerte verbesserten sich trotzdem nicht. Erst als wir den Darm aufgebaut hatten, kamen die Werte, die er nie hatte. Und das ganz ohne die Mischung. In dieser Folge erzähle ich, wie dieser Irrtum zur Gründung von Arktis BioPharma Schweiz geführt hat, die jetzt zehn Jahre alt wird. Vom ersten Aha-Moment mit den Stuhlanalysen über die SANUM-Therapie, die zu kompliziert war, bis zum Anruf eines hartnäckigen Aussendienstlers, der alles verändert hat. Kapitel der Episode 01:09 Der Ursprung von Arktis BioPharma Schweiz 07:58 Die Bedeutung des Darms für die Gesundheit 13:35 Die Gründung von Arktis BioPharma Schweiz und ihre Philosophie Was du daraus für dich mitnehmen kannst: Wenn der Darm nicht aufnimmt, hilft das beste Supplement nicht. Und Gesundheit geht in Stufen, nicht in Sprüngen. Faustformel: Erst das Fundament, dann die Bausteine. Nächste Woche ist Jubiläums-Aktionswoche. Jeden Tag 15 Prozent auf ein ausgesuchtes Produkt, die ganze Woche portofrei in der ganzen Schweiz. Welches Produkt an welchem Tag dran ist, erfährst du im Newsletter. Newsletter (mit 10 Prozent Gutschein zur Anmeldung): https://arktisbiopharma.ch/pages/newsletter Folgenotizen: https://www.arktisbiopharma.ch/podcast Als Podcasthörer:in bekommst du von uns einen Rabatt auf unsere Produkte. Und zwar 15% Rabatt auf deinen ersten Einkauf (1-mal anwendbar, nur auf nicht bereits rabattierte Produkte). Der Gutscheincode ist in beiden Arktis BioPharma Shops in der SCHWEIZ und in DEUTSCHLAND gültig. Gib hierfür den Gutscheincode podcast15 ein, bevor du deine Bestellung abschliesst. Arktis BioPharma SCHWEIZ Arktis BioPharma DEUTSCHLAND Abonniere den Darmglück-Podcast in deiner Lieblings-Podcastapp (Apple Podcasts, Spotify, Deezer, Google Podcasts etc.), indem du "Darmglück" in die Suche eingibst.
Everyone Counts by Dr. Jürgen Weimann - Der Podcast über Transformation mit Begeisterung
Die Zinsen verschieben sich, KI verändert das Finanzwissen deiner Kunden, und der erste Reflex ist: Zielkarte überarbeiten, Vertriebstraining buchen, Kunden neu segmentieren, alle wieder zurück ins Büro. Vertraute Werkzeuge, vertraute Routinen und genau das ist die Falle. „Mehr vom Alten" bringt dich nicht in die Zukunft. Diese Folge ist eine Einladung zur ehrlichen Inventur und zu vier Schritten, die echten Fortschritt von Aktionismus trennen. Das nimmst du mit: Berufserfahrung als Erfahrungsgefängnis. Wir greifen zu Lösungen, die wir kennen und lieben, weil sie Sicherheit geben. Die Metapher: Wer früher in Stresssituationen geraucht hat, sollte nicht wieder anfangen, nur weil heute der Druck steigt. Werkzeuge sind richtig, wenn der Anlass passt. Kunden neu segmentieren, Zielkarten ausmisten, hybride Arbeit neu denken: alles sinnvoll. Aber nur, wenn es einer Vision folgt, nicht einem Reflex auf nachlassende Absatzzahlen. Vier Schritte statt Rückwärtsgang: 1. Ehrliche Inventur: was haben wir in den letzten fünf Jahren genau dieser Maßnahmen schon gemacht, und was hat es gebracht? 2. Emotionales Zielbild im Alleingang erarbeiten, in ganzen Sätzen, ohne Bullet Points, beim Spaziergang oder am Schreibtisch bei Kerzenschein. 3. Gemeinsam mitgestalten, am Besten in großen Räumen an neuen Orten, mit Agenden, die Zeit für Dialog lassen. 4. Freude am Tun: wie bei einer Bergtour, wo das klare Gipfelbild durch die schweren Passagen trägt. Diese Woche ein Experiment: Bevor die nächste Maßnahme beschlossen wird, geh allein spazieren und beschreibe in ganzen Sätzen, wie sich dein Institut in fünf Jahren anfühlen soll. Erst dann der Abgleich mit der geplanten Initiative. Wenn dir die Folge weiterhilft, abonniere „Everyone Counts" und teile sie mit Kolleginnen und Kollegen, die gerade vor ähnlichen Entscheidungen stehen. Lass uns verbinden: [LinkedIN](https://www.linkedin.com/in/juergenweimann/) Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich über Deine Bewertung mit 5 Sternen bei Apple Podcasts und wenn Du meinen Podcast weiterempfiehlst. Mail mir gerne Deine Gedanken zur Folge unter jw@juergenweimann.com. Liebe Grüße, Jürgen [Abonnier hier meinen Newsletter.](https://juergenweimann.com/juergen-weimann-newsletter/)
Noch etwa 100‘000 Beduinen leben in Dörfern, die der Staat Israel nicht anerkennt, ohne Strom, Wasser und ohne Rechte. Und das, obwohl die Beduinen seit Generationen vor allem in der Negev-Wüste und im Jordantal leben. Doch ihre traditionelle Lebensweise und ihre Dörfer sind in Gefahr. Erst kürzlich drohte Israels Finanzminister Bezalel Smotrich damit, die Beduinengemeinde Khan al-Ahmar im besetzten Westjordanland räumen zu lassen. Nicht nur die Beduinen aus Khan al-Ahmar leben seit Jahren mit der Angst, vertrieben zu werden. Für die Familie Zayed ist das bereits Realität geworden. Jüdische Siedler überfielen ihr Heimatdorf im Jordantal, drangen in Häuser ein, bedrohten die Bewohner. Die Familie musste fliehen. Doch auch dort, wohin Israel die Beduinen zwangsumsiedeln will, gibt es keine Zukunft. Seit den 70er Jahren versucht der Staat, die Beduinen nach Rahat umzusiedeln. Die Stadt in der Negev-Wüste platzt aus allen Nähten. Der Staat hat die Bewohner vergessen. Besonders für die vielen jungen Beduinen, die in Rahat aufwachsen, ist die Situation kaum erträglich. Viele Junge fühlen sich abgehängt vom modernen Leben. Gleichzeitig identifizieren sie sich nicht mehr mit traditionellen Lebensweisen der Beduinen, sagt Sozialarbeiter Jamal Al-Kirnawi. Sein Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn Kinder verfeindeter Beduinenclans in Rahat gemeinsam Fussball spielen, kann das Brücken bauen, sagt er und zeigt, wie ein Fussballfeld zum Rückzugsort für junge Beduinen wird.
Ein neuer Fall für Kalle! Nachbar Honigmann vermisst Hut und Mantel. Beides hing im Treppenhaus zum Trocknen. Kalles Spürnase ist gefragt. Erst soll er im Go-Spiel gewinnen. Aus der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Das Rätsel im Treppenhaus (Folge 1 von 5) von Anne Jaspersen. Es liest: Julian Sinclair Jäckel. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 6: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-6.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Als Teenagerin quälen Mirjana Gedanken, ihr Vater könnte sie nicht mehr lieben. Erst als Jahre später zwei fremde Männer vor ihr stehen, ergibt plötzlich alles einen Sinn.
Ana sagte, beim ersten Tango spüre man die Bühne unter den Füßen wie heißen Sand. José verstand das nicht, bis er an diesem Mittwochabend am Hafen seinen ersten Schritt tat. Er war nervös. Anfängliche Schwierigkeiten, sagte er sich, das ist normal. Seine Schuhe schienen ihm fremd. Der Rhythmus, den er die ganze Woche gehört hatte, war plötzlich weg, als hätte ihn jemand aus dem Raum getragen. Er trat seiner Partnerin auf die Spitze, entschuldigte sich, trat sie noch einmal. Erst nach dem zweiten Lied fand er hinein. Wie wenn man einen Cocktail mixt und plötzlich merkt: jetzt stimmt die Mixtur. Ein bisschen weniger Druck im Fuß, ein bisschen mehr Vertrauen in das Schwingen der Hüfte. Und plötzlich war es leicht. Leichtfüßig. Als sei die Schwerkraft eine Verabredung, die man auch absagen konnte. Draußen, hinter den großen Fenstern, schlugen die Wellen an die Hafenmauer; das Wasser war wärmer als sonst um diese Jahreszeit, und ein paar Jugendliche sprangen lachend hinein. Drinnen kam José zur Ruhe. Eine Frau am Tresen schob ihm wortlos ein Glas zu, in dem etwas Blaues schimmerte. Curaçao, sagte sie. Probier mal. Er trank, schmeckte etwas zwischen Veilchen und Salz, lächelte, dachte: ein unbeschwerter Abend. Genau so. Ana sah ihm vom Türrahmen aus zu und nickte. Beim ersten Tango, dachte sie, finden manche den Rhythmus, manche das Meer. José hatte heute beides gefunden. Auf dem Heimweg, am Kai, blieb er noch einen Moment stehen. Das Wasser war ruhig jetzt, die Wellen rollten nur leise gegen die Steine, und irgendwo weiter draußen sang jemand auf einem Boot. Unser gemeinsames Orakelergebnis: 3:1 für Deutschland
François hat eine Stadtbahn gegen den Widerstand von zwei Dritteln der Bevölkerung gebaut. Er hat Fahrspuren für Autos in Fahrradinfrastruktur umgewandelt. Und er hat 2020 kostenlosen Nahverkehr eingeführt - nicht als politisches Gadget, sondern als Kirsche auf einem Kuchen, den er vorher gebacken hat. Über diesen Kuchen sprechen wir heute. Aber zuerst ein kurzes Wort in eigener Sache. Dieser Podcast existiert, weil ich glaube, dass die richtigen Gespräche geführt werden müssen - auch wenn sie unbequem sind, auch wenn sie keine schnellen Lösungen liefern, auch wenn sie länger brauchen als ein Nachrichtenformat - und auch, weil leider nicht sehr viele intersektional in diesem Bereich arbeiten, also menschenzentriert für Jene, die immer wieder vergessen werden. Ich investiere in die Recherche, die Organisation, die Aufnahmen und Nachbereitung Zeit, die bekanntermaßen Geld ist. Das mache ich alles ohne Zahlschranke, weil ich möchte, dass alle an dem Wissen teilhaben können. Zur Finanzierung meines Podcasts suche ich deshalb Partner*innen, die zu meiner Arbeit und meiner großartigen Community passen. Unternehmen, Organisationen oder Initiativen, die Mobilität, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Wandel nicht als Kulisse nutzen, sondern selbst daran arbeiten. Wenn ihr Teil davon sein wollt – als Förderer, als Kooperationspartner, als Sponsor einer Folge oder auch eines ganzen Monats, dann meldet euch! In dieser Folge sprechen wir über einen Weg, der nicht mit einer großen Vision begann, sondern mit einer nüchternen Bestandsaufnahme: eine Hauptstadt, komplett aufs Auto ausgerichtet. Kaum Fahrradinfrastruktur. Eine Stadtbahn, die seit 30 Jahren diskutiert wurde, ohne dass etwas passierte. Und Investitionsrückstände in der Bahn, die sich über Jahrzehnte aufgestaut hatten. François hat das systematisch abgearbeitet. Erst als Beigeordneter Bürgermeister der Stadt Luxemburg, wo er einer zentralen Brücke eine Autospur wegnahm - und damit einen Sturm der Entrüstung auslöste. Dann als Minister, mit einem Investitionsprogramm, das Prioritäten setzte, einem nationalen Mobilitätsplan bis 2035 und dem Leitprinzip, das alles zusammenhält: Wir müssen Menschen bewegen, nicht Fahrzeuge. Schön, dass du reinschaltest! Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich – vom wöchentlichen Newsletter bis hin zu einzelnen Zahlungen – alles hilft. Eine Übersicht findest du hier. Anfragen als Speakerin oder Moderatorin gern an backoffice@katja-diehl.de! Die Stadtbahn ist dabei das eindrücklichste Beispiel. Als Bausch das Projekt 2013 anschob, waren nur 38 Prozent der Bevölkerung dafür. Er baute trotzdem - ließ vorher einen maßstabsgetreuen Holzprototyp mitten in der Innenstadt aufstellen, sammelte sechs Wochen lang Feedback aus der Bevölkerung, integrierte Vorschläge sichtbar und öffentlich, veranstaltete Tage der offenen Tür in der Werkstatt. Als die erste Strecke eröffnet wurde, kippte die Stimmung: 80 Prozent Zustimmung. Heute nutzen 140.000 Menschen täglich diese eine Linie. Und niemand stellt das Projekt mehr in Frage. Der kostenlose Nahverkehr, für den Luxemburg weltweit bekannt wurde, ist in diesem Gespräch fast eine Randnotiz - und das mit Absicht. François erklärt, warum er ihn selbst zunächst für „zu früh" hielt, unter welcher Bedingung er zugestimmt hat, und warum er bei jedem Interview zum Gratisticket die Journalist*innen bat, kurz zuzuhören: Dieser sei "nur" die Kirsche auf dem Kuchen. Den Kuchen muss man erst backen. Das kostet Investitionen, Qualität, Verlässlichkeit. Wer nur die Kirsche hinsetzt, schafft Frustration. Deutschland bekommt von François einen klaren Spiegel vorgehalten. Das Deutschlandticket ohne Investitionsstrategie, der Tankrabatt als Reflex, das fehlende Gesamtkonzept - er spart nicht mit Analyse und macht keinen Hehl daraus, dass er das strukturelle Problem in Deutschland in fehlenden Plänen sieht.
Das Sandmännchen hat dir viele Geschichten mitgebracht. Freu dich auf “Meine Schmusedecke” mit “Der Frosch”, Jan und Henry mit “Das ängstliche Glühwürmchen”, Kalli mit "Kalli Teddy", Moppi und MiWau mit “Der Ausflug", “Licht an!” mit “Erst ängstlich, aber dann süß”, freu dich auch auf Pittiplatsch mit “Zwei Eiswaffeln im Briefkasten”, das Märchen "Der fröhliche Schuster” (gelesen von Benno Fürmann) und auf viele Kinderlieder (“Heut ist ein Fest” mit Fünf, “Bin kein Angsthase, keine Pfeffernase” von Pampelmuse, “Glühwürmchen” mit Paulione, “Eiszeit” von Ritter Rost, “Teddybär, Teddybär, dreh dich um” , “Die Elfe Mirabella” und “Ab auf die Reise” von Fidibus)!
Für die FIFA dürfte die Fussball-WM zum Rekordgeschäft werden, für die teilnehmenden Verbände sieht es anders aus. Dem Schweizerischen Fussballverband droht bei einem frühen Ausscheiden gar ein Millionenverlust. Erst nach Protesten mehrerer Verbände erhöhte die FIFA ihre Antrittsgagen. Weitere Themen: Beim G7-Gipfel in Genf werden tausende Polizisten, Grenzschützerinnen und Soldaten im Einsatz sein. Zahlreiche Grenzübergänge und Autobahnen werden geschlossen. Der Bund und der Kanton Genf gaben am Donnerstag Einblick ins Sicherheitsdispositiv. Der Güterverkehr auf der Schiene macht schwierige Zeiten durch. Kürzlich hat die SBB einen Abbau bekannt gegeben, und im internationalen Güterverkehr kommen grössere Baustellen dazu. Ein Unternehmen trotzt dem schwierigen Umfeld: Die Hupac mit Sitz in Chiasso. Eine Reportage.
Trinken und fahren - eine der häufigsten Ursachen für schwere Unfälle. Ab Juli müssen deswegen Neuwagen in der EU eine Schnittstelle für Alkohol Wegfahrsperren haben¬ - auch wenn die Geräte selbst nicht vorgeschrieben sind. Was bringen die überhaupt? Jochen Steiner im Gespräch mit Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Björn- Steiger-Stiftung
Verkehrsminister Patrick Schnieder lehnt es ab, der Deutschen Bahn zusätzliche Milliarden zur Verfügung zu stellen. Schnieder äußert Zweifel, dass allein die Infrastruktur für die Verspätungen verantwortlich sei. Es gebe viele kleine, schnelle Maßnahmen im Betriebsablauf, mit denen eine Steigerung der Pünktlichkeit um bis zu zwei Prozent möglich wäre. „Das entbindet uns nicht davon, mächtig zu investieren, aber es entbindet auch die Bahn nicht davon, betriebliche Abläufe zu optimieren." Michael Bröcker hat mit dem Minister auch über die anderen wichtigen Themen gesprochen: die Sanierung der maroden deutschen Brücken, das Auslaufen des Tankrabatts und den drohenden Kerosinmangel. [05:47]Sören Link, Oberbürgermeister von Duisburg, ist nach Berlin gereist – zusammen mit 14 weiteren Oberbürgermeistern und Landräten aus Nordrhein-Westfalen. Link zeigte sich nach den Gesprächen vorsichtig optimistisch, denn der Bund habe erkannt, dass die Kommunen am Ende sind: „Der Baum brennt nicht nur. Der Baum ist schon fast nur noch Asche." [02:42]Präsident Trump hat innerhalb weniger Stunden mehrfach den Kurs gewechselt: Erst hatte er mit weiteren Angriffen auf den Iran gedroht, dann hat er die Schläge abrupt abgesagt. Schließlich hat er angekündigt, ein Friedensabkommen könne schon an diesem Wochenende unterzeichnet werden. Das iranische Staatsfernsehen hat eine Erklärung des Außenministeriums veröffentlicht mit den Worten: „Nichts ist final beschlossen." [01:33]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Erst im Jahr 2001 bekamen Frauen Zugang zu allen Bereichen und Laufbahnen der Bundeswehr. Zuvor stand ihnen neben dem Militärmusikdienst nur der Sanitätsdienst offen.
Noch etwa 100‘000 Beduinen leben in Dörfern, die der Staat Israel nicht anerkennt, ohne Strom, Wasser und ohne Rechte. Und das, obwohl die Beduinen seit Generationen vor allem in der Negev-Wüste und im Jordantal leben. Doch ihre traditionelle Lebensweise und ihre Dörfer sind in Gefahr. Erst kürzlich drohte Israels Finanzminister Bezalel Smotrich damit, die Beduinengemeinde Khan al-Ahmar im besetzten Westjordanland räumen zu lassen. Nicht nur die Beduinen aus Khan al-Ahmar leben seit Jahren mit der Angst, vertrieben zu werden. Für die Familie Zayed ist das bereits Realität geworden. Jüdische Siedler überfielen ihr Heimatdorf im Jordantal, drangen in Häuser ein, bedrohten die Bewohner. Die Familie musste fliehen. Doch auch dort, wohin Israel die Beduinen zwangsumsiedeln will, gibt es keine Zukunft. Seit den 70er Jahren versucht der Staat, die Beduinen nach Rahat umzusiedeln. Die Stadt in der Negev-Wüste platzt aus allen Nähten. Der Staat hat die Bewohner vergessen. Besonders für die vielen jungen Beduinen, die in Rahat aufwachsen, ist die Situation kaum erträglich. Viele Junge fühlen sich abgehängt vom modernen Leben. Gleichzeitig identifizieren sie sich nicht mehr mit traditionellen Lebensweisen der Beduinen, sagt Sozialarbeiter Jamal Al-Kirnawi. Sein Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn Kinder verfeindeter Beduinenclans in Rahat gemeinsam Fussball spielen, kann das Brücken bauen, sagt er und zeigt, wie ein Fussballfeld zum Rückzugsort für junge Beduinen wird.
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Nach über fünf Jahren JUNKMILES, fast 200 Podcast-Folgen und unzähligen Stunden Wissen rund um Training, Ernährung, Physiologie und mentale Stärke wurde eines immer deutlicher: Wissen allein führt noch nicht zu Entwicklung. In dieser Episode stellen wir erstmals die Methode vor, die in den vergangenen Monaten bei HYCYS entstanden ist. SUMMIT6 basiert auf einer einfachen Erkenntnis: Leistungsentwicklung entsteht nie durch einen einzelnen Faktor. Training, Ernährung, Regeneration, mentale Stärke, individuelle Physiologie und Wettkampfvorbereitung wirken immer zusammen. Erst wenn diese Bereiche in dieselbe Richtung arbeiten, entsteht nachhaltiger Fortschritt. In dieser Folge erfährst du: * warum viele Athleten trotz großen Einsatzes stagnieren * weshalb Training allein selten die Lösung ist * welche sechs Bausteine hinter SUMMIT6 stehen * wie wir Leistungsentwicklung bei HYCYS verstehen * warum die Verbindung aus Coach und Academy den Unterschied macht * für wen SUMMIT6 entwickelt wurde – und für wen nicht
Erst eskaliert der Konflikt im Libanon, dann greift der Iran erneut Israel an. Das hat auch Auswirkungen auf die USA-Iran-Gespräche. Wie ist die Lage, und wie geht es weiter?
Im Podcast-Team prallen gerade zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander: Während Schmidti voller Vorfreude auf seine große Safari-Reise nach Sambia steckt und das Fernweh kaum noch bremsen kann, kämpft sich Hendrik durch eine zähe und harte Trainingsphase. Dabei hat er eigentlich keine Zeit zu verlieren, denn die nächsten Wettkämpfe stehen schon vor der Tür.Bevor Schmidti „ die Wildnis Sambias erkundet, wartet noch ein gemeinsames Highlight auf uns: der EVL-Halbmarathon. Esther und Hendrik schnüren die Laufschuhe, Schmidti steht am Mikrofon – und alle haben richtig Lust drauf.Also, kommt mit auf die nächste Runde „Einer rennt, einer hinterher“!Und ganz wichtig: Schickt uns eure Fragen – egal ob zu Training, Wettkämpfen, Motivation, Ernährung oder völlig anderen Themen. In einer der nächsten Folgen möchten wir euch noch stärker einbinden und beantworten, was euch interessiert. Wir freuen uns auf eure Nachrichten!
Guten Morgen, Es ist ein Treffen, das für Aufsehen sorgt: Gerhard Schröder, ehemaliger Bundeskanzler, der seit Jahren wegen seiner Nähe zu Russland in der Kritik steht, wurde von Wladimir Putin in Moskau empfangen. Laut Kreml habe ein „Gespräch unter vier Augen“ stattgefunden, das gut verlaufen sei. Worüber genau gesprochen wurde, bleibt jedoch im Dunkeln. Erst kurz zuvor, am Rande des Wirtschaftsforums in St. Petersburg, hatte Putin Schröder als seinen bevorzugten Vermittler für einen Dialog mit Europa bezeichnet. Der russische Präsident sieht in ihm einen mutigen und verlässlichen Staatsmann. Berlin und Brüssel hingegen verweisen auf Schröders Vergangenheit als Lobbyist für russische Energiekonzerne. Es gibt aber auch positive Stimmen aus Deutschland: So lobte der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner das Treffen und fragte, was ein solches Vier-Augen-Gespräch schaden solle.
Als Kind kam Anu Sivaganesan aus Sri Lanka in die Schweiz. Mit 14 Jahren gründete sie die «Fachstelle Zwangsheirat», die sie bis heute leitet. Ihr ehrenamtliches Engagement findet sie selbstverständlich: «Ich komme aus einer Kultur, in der es nicht nur Menschenrechte gibt, sondern auch Pflichten.» Anu Sivaganesan kann sich noch gut an ihre kalten Füsse erinnern, als sie im November 1999 in der Schweiz ankam: «Ich kaufte mir zuerst einmal hässliche, warme Winterschuhe», erzählt sie und lacht. Dabei fiel es ihr nicht leicht, Sri Lanka zu verlassen. Sie habe dort eine glückliche Kindheit gehabt, obwohl ihr Vater wegen des Bürgerkriegs fliehen musste, als sie zwei Jahre alt war. Erst zehn Jahre später wurde die Familie in der Schweiz wieder vereint. Anu Sivaganesan lernte schnell Deutsch und engagierte sich, zusammen mit ihrem Bruder, in Vereinen und Kommissionen für Menschenrechte. Seit 25 Jahren leitet die Juristin nun schon die «Fachstelle Zwangsheirat». Für ihre Dissertation zu dieser Thematik erhielt sie kürzlich eine Auszeichnung der Schweizerischen Vereinigung für Internationales Recht. In «Musik für einen Gast» erzählt Anu Sivaganesan von ihrer heiklen Arbeit und bringt ihre Playlist mit, die von malischer Musik über klassische Klavierkonzerte bis zu K-Pop reicht. Playlist: - Tatam Bambo Kouyaté: Bambo - Shigeru Umebayashi: Yumeji's Theme (Soundtrack zum Film «in the Mood for Love») - Sergei Rachmaninoff: 2. Klavierkonzert, op.18, mit Anna Fedorova und dem Sinfonieorchester St. Gallen - BTS: Life goes on - Priya Ragu: Kamali
Erst ankommen - dann eine Geschichte, die Dich sanft in den Schlaf trägt.
Das Gehirn ist permanent einer enormen Menge von Sinnesreizen ausgesetzt. Um eine Überlastung zu verhindern, filtert und priorisiert es Informationen bereits auf mehreren Verarbeitungsebenen. Dieser Prozess wird als sensorisches Gating bezeichnet. Unwichtige oder wiederkehrende Reize werden abgeschwächt oder ausgeblendet, während relevante Informationen bevorzugt verarbeitet werden. Erst diese neurologische Filterleistung ermöglicht eine geordnete Wahrnehmung und zielgerichtetes Handeln. So ähnlich geht es Jakob, Schmitti und Klaas auch in ihrem Beruf. Täglich sind sie vielen hochkomplexen Situationen ausgeliefert und müssen stets den Überblick behalten. Ein gutes Beispiel ist die Vielzahl von verschiedenen Prominenten, die als eine Art Grundstoff in viele verschiedene Shows und Produktionen eingearbeitet werden müssen. Hierbei kann man im Vorfeld nicht jedem individuell bis in die tiefe Seele schauen, sondern muss in grobe Kategorien einordnen, um zu verstehen, was mit wem warum vorstellbar wäre. Hier gibt es die bekannten Kategorien: Murmelpromi, Auffüller. Hinzu kommt nun die Information über die Gattung der sogenannten „Teppichpromis“. Die zugrunde liegende Fragestellung hierbei ist: Ist das ein Star, bei dem man sich vorstellen könnte, ihn oder sie in einen Teppich einzurollen, während diese Person beispielsweise Quizfragen beantwortet? Eine lange Liste mit konkreten Namen wird in dieser Woche abgearbeitet. Für sie mag das unterhaltsam klingen, für unsere drei Podcaster gibt es wieder nichts als peinliche Aufeinandertreffen am Flughafen oder auf Preisverleihungen. Was tut man nicht alles für die perfekte Show? Ganz ehrlich: Woher sollen wir das wissen. Musiktipp: Herr Ulrich – Gut Genug https://www.youtube.com/channel/UCB5afbOuvtSaIjilAIjJh0w Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/BaywatchBerlin Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über emotionale und psychische Themen, insbesondere posttraumatische Belastungsstörungen, die aufgrund von verschiedenen Gewalt- und Missbrauchserfahrungen, Krieg oder weiterer ähnlicher katastrophaler Zustände entwickelt werden können. Female St. Pauli Stories – Folge 39 In Folge 39 von Female St. Pauli Stories hat es mich mal wieder für eine Podcast-Aufzeichnung in den Konferenzraum der Fanräume geführt, diesmal für ein ganz besonderes Treffen: mit Claudia, auch bekannt als „Torpedoclaudi“. Denn sie ist ziemlich schnell unterwegs – auf dem Fahrrad, im Wasser und beim Laufen, denn sie ist in der Triathlon-Abteilung des FCSP. Das Besondere an ihr: Erst vor zwei Jahren, mit 30, hat sie ihren ersten Triathlon gestartet und direkt einen Platz unter den Top Ten beim World Championship in Hamburg erreicht. Ein Jahr später ist sie sogar Europameisterin in Istanbul geworden. Für sich genommen schon eine beeindruckende Leistung, aber Claudia meistert das alles trotz einer posttraumatischen Belastungsstörung. Ein sensibles Thema, über das sie in meinem Podcast unglaublich offen spricht. Es ist wieder eine berührende und spannende Folge geworden: über eine Frau, die in so kurzer Zeit so viel geleistet hat und immer noch leistet, den bis zu 13-mal Training die Woche ist bei ihr Normalität. Diese Frau hat zu Recht die Ehrennadel des FC St. Pauli erhalten. Hört unbedingt rein! // Debbie
Erst Ökonomen, nun die eigenen Beamten: Die Kritik an der Verwendung der Infrastrukturschulden reißt nicht ab. Welche Noten sich das Finanzministerium selber gibt.
Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus. Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026
Erst ist es nur ein Fleck im Boden. Dann verändert er sich plötzlich zu einem Gesicht. In einem kleinen Dorf in Andalusien tauchen Anfang der 70er Jahre immer neue Gesichter in einem Küchenboden auf - und niemand kann erklären, wie sie entstehen. Polizei, Wissenschaft und Parapsychologen versuchen jahrelang, das Phänomen von Bélmez zu entschlüsseln. Handelt es sich um einen ausgeklügelten Betrug? Oder steckt tatsächlich etwas Paranormales dahinter? --- Links --- Blick auf die Gemeinde Bélmez de la Moraleda https://t1p.de/56l0w *** Foto von María vor ihrem Haus https://t1p.de/g74vm *** Fotos des zweiten Gesichts und seiner Veränderung über die Monate https://t1p.de/qjda0 https://t1p.de/a37nm *** Fotos weiterer Gesichter https://t1p.de/ppqfx *** Juan im Februar 1972 neben einem Gesicht im Boden https://t1p.de/lhum5 --- Werbepartner [Werbung] --- Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/schwarzeakte --- Social Media & Kontakt --- Instagram: @schwarzeakte YouTube: @SchwarzeAkte TikTok: @schwarzeakte Mail: schwarzeakte@julep.de Website: www.schwarzeakte.de --- Credits --- Hosts: Anne Luckmann & Patrick Strobusch Redaktion: Silva Hanekamp Schnitt: Anne Luckmann Intro und Trenner gesprochen von: Pia-Rhona Saxe Producer: Nadine Lentfer-Unterweger, Lea Backes Eine Produktion der Julep Studios Du möchtest Werbung in der Schwarzen Akte schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.]