POPULARITY
Leweke, Anke www.deutschlandfunkkultur.de, Vollbild
Am 10. Juni 1976 wurde die Kulturpolitische Gesellschaft (KuPoGe) in Hamburg gegründet. Es ging um Demokratisierung, Öffnung und Teilhabe im und am Kulturleben, auch jenseits von Museen, Theatern oder Orchestern. Mit seinen zahlreichen Städten im industriellen Strukturwandel wurde NRW zum Zentrum der damals "Neuen Kulturpolitik". Das große Ziel hatte der legendäre Oberhausener Kulturdezernent Hilmar Hoffmann formuliert: "Kultur für Alle". Was wurde erreicht und was bleibt zu tun? Von Peter Grabowski.
K-Live serverer overblikket over den nye regeringens kulturpolitik: Hvem er i fokus, hvor skal kulturlivet hen - og hvem græd mest i går, da Jakob Engel-Schmidt videregav faklen til Zenia Stampe? Parnasset undersøger midten. Ikke bare den politiske midte, men også det almindelige, det normale og normerne. Medvirkende: David Turner, journalist på K-Live Esben Weile Kjær, billedkunstner Katrine Wiedemann, sceneinstruktør Filuka, sanger Vært: Linnea Albinus Lande Producer: Anna Correll Redaktør: Lasse Lauridsen
Die Gemeinden sind die wichtigsten Kulturträger in NRW. Sie leisten etwa Dreiviertel der Grundmittel für die Kulturförderung im Land. Bei wachsender Aufgabenlast gerät ihre Kulturfinanzierung aber zunehmend unter Druck. Hinzu kommen steigende Personalkosten, Sparauflagen und Sanierungsstau kommunaler Kulturbauten. Kommt es infolgedessen zu Angebotsausdünnung? Können private Engagements das abfedern, ausgleichen? Geht es künftig nicht mehr ohne? Wo liegen Grenzen? Geht Kunst nach Brot? Von Michael Köhler.
Johan får reklam om käppar. Dåligt omen? Vi svarar på vår första etikettsfråga; om hur man ska bete sig på bröllop där paret begär det orimliga eller pinsamma och vad som hänt med hälsningsfraserna i svensk korrespondens. Alessandra Mussolini vinner italienska Big Brother, hennes pappa var jazzpianist och hennes moster Sophia Loren. Besök Olseröds konsthall där bland andra Owe Gustafson ställer ut från och med i dag. Vi har bidragit med en Kalmartrissa. Bo Rothstein skriver mycket bra i Fokus om kulturskillnaden mellan Socialdemokraterna och Vänsterpartiet. Katarina Barrlings avhandling om riksdagspartiernas interna kultur är fortfarande mitt i prick. Magda vill göra upp över blockgränserna för att slippa göra upp inom sitt eget block och nu kan SD få vara med på ett hörn också. Generöst. Karin Forsekes utredning om privat finansiering av kulturen ett steg framåt, men vi borde mycket oftare blicka ut och se hur andra länder löser saker, åtminstone i Norden. Vi har sett brittiska Secret service på SvT och ser något liknande spelas upp i nyheterna. Är det Storbritanniens skifte av elit som skapar oreda? Gunnar Lindstedts bok om Northvolt full av sådant som skulle bli en lysande skandalartikel i Vanity Fair. Till exempel att det var fruarna Louise Boije af Gennäs och Jeanette Mix som satte igång hela processen som ledde till miljardkonkurs, genom att vilja att deras män gjorde något fint för världen. Snart dags att göra en dramadokumentär om Gunnar Lindstedt. Anders Billing har skrivit flyhänt och bra om slipsens återkomst i Svenska Dagbladet. Vi har familjeerfarenhet som styreker tesen: sexåringar vill ha slips. Demokraterna misslyckas till och med med att analysera sin förlust i valet. Partiets kollaps är ett större hot mot amerikansk demokrati än Trump. Och läs i Johans dagbok om ungdomar som inte orkar plocka jordgubbar. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Debatte mit Natascha Freundel, Christoph Möllers und Thea Dorn "Dass der Verfassungsschutz Buchhandlungen beurteilt, ist wahrscheinlich rechtswidrig." (Christoph Möllers) Vom Antisemitismus-Skandal bei der documenta fifteen über Förderklauseln und die Fördergeldaffäre in Berlin zu „verfassungsschutzrelevanten Erkenntnissen“ beim Buchhandlungspreis – im deutschen Kulturbetrieb wachsen Misstrauen, Verunsicherung, Vorwürfe. Kunst und Kultur sind aktivistisch-politischer geworden, die Kulturpolitik in Bund und Ländern restriktiver, wem sie Kulturförderung zukommen lässt. Der Verfassungsschutz kontrolliert, der Kulturstaatsminister kolportiert Extremismusverdacht, ohne dass Details an die Öffentlichkeit gelangen. Wir frei ist unsere grundgesetzlich garantierte Kunstfreiheit? Thea Dorn und Christoph Möllers debattieren an vielen konkreten Beispielen über Kunst, die polarisiert und Kulturpolitik, die offenbar die Kunst- und Meinungsfreiheit scheut. Christoph Möllers ist Verfassungsrechtler an der HU Berlin und ab Herbst 2026 Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Seine jüngsten Bücher zum Thema sind „Unverbindlicher Eigensinn“ und mit Nils Weinberg: „Öffentliche Kunstfreiheit“ (Suhrkamp, 2026) – hervorgegangen aus zwei Rechtsgutachten für das BKM nach der documenta 15. Thea Dorn ist Schriftstellerin, Sachbuchautorin und Sprecherin des PEN Berlin (mit Deniz Yücel). Von 2017 bis 2019 war sie festes Mitglied beim »Literarischen Quartett« im ZDF, seit 2020 ist sie die Gastgeberin der Sendung. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:05:20 Kunstfreiheit im Grundgesetz und wehrhafte Demokratie 00:13:16 Kulturförderung in Deutschland 00:23:42 documenta fifteen 2022 und Fassbinder "Der Müll, die Stadt und der Tod" 1985 00:29:24 Überforderung und Angst in Kulturinstitutionen? 00:34:10 Förderrichtlinien in Bund und Ländern und Fördergeldaffäre Berlin 00:41:33 Haber-Verfahren: Verfassungsschutz-Kontrolle der Kulturförderung? 00:48:22 Kunstfreiheit wie Wissenschaftsfreiheit verteidigen 00:52:35 Resilienz und freiwillige Selbstbeschränkung? 00:57:29 Outro / Der zweite Gedanke Mehr Infos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Schumann, Peter B. www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
(00:41) Was ist unter der "patriotischen Kulturpolitik" der AfD zu befürchten? 67 Kulturinstitutionen warnen davor. Weitere Themen: (05:48) «Wer möchte nicht im Leben bleiben»: Neues Buch von Helene Bukowski erzählt die Geschichte vom Suizid einer hochbegabten Pianistin zu DDR-Zeiten. (10:21) «Primavera: Vivaldi und ich»: Ein Spielfilm über Vivaldis Wirken an der Waisenmädchen-Schule. (14:22) Schroffe Höhen, Gletscher und enge Klüfte in der Felswand: Schweizer Dok-Film «Im Bann der Quarzkristalle» dokumentiert Kristallsuchende im Urnerland.
Die 24 deutschen Musikhochschulen stehen vor vielfältigen Herausforderungen: Einerseits sollen sie herausragenden Nachwuchs für einen breiten Musikmarkt ausbilden, andererseits werden ihnen Zuwendungen gekürzt. Als designierte Vorsitzende der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen muss Andrea Tober die Interessen der Hochschulen bündeln und intensives Lobbying betreiben. Im Gespräch mit Gerald Mertens blickt sie auf die aktuelle Lage.
In der Kulturpolitik besetzt der Jazz eine Nische. International hochgeachtet, im Inland aber strukturell kaum abgesichert, bedeutet eine Karriere im Jazz viel Glanz, aber auch ein hohes Maß an Selbstausbeutung. Das Publikum schätzt seine Echtheit und Live-Erlebnisse. Was braucht die professionelle Jazz-Szene? Welche Förderung ist nötig? Wie wird der Nachwuchs ausgebildet? Welchen Anteil haben Frauen? Und wer hört überhaupt Jazz? Von WDR 3.
Vor einer Verengung von Kunst und Kultur auf nationalistische Leitbilder warnen 27 Kulturinstitutionen in Sachsen-Anhalt. Sie fürchten nach der Landtagswahl um die Freiheit von Theatern, Museen und Gedenkstätten und verweisen auf das AfD-Wahlprogramm. Philipsen, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Norwegen ist Gastland der 63. Internationalen Kinderbuchmesse in Bologna, entsprechend heißt die 123. freigeistern!-Folge „Nord-Südgeistern“. Darin: ein Rückblick auf eine unvergessliche Pressereise nach Oslo, ein Einblick in die norwegische Kulturpolitik und Leseförderung sowie neue Buchtipps: Die Gedicht-Bilder-Bücher „Frühstücken“ und „Gute-Quatsch-Nacht“ machen beste Laune, „Die Haiteks oder Was kostet die Welt. Kein Märchen“ von James Krüss sind in vielfacher Hinsicht merk-würdig, der Jugendroman „Freunde“ von Eva Kranenburg ist eine unerhörte Geschichte gegen jeden Krieg. Lena Winkel stellt den Sach-Comic „Wald ohne Bäume“ von Hanna Harms vor und das Kindersachbuch „Das große Buch der Namen“ von Miro Poferl ist ein kenntnisreich-spielerischer Spaß. Darum: viel Spaß mit dem neuen „Lesen und lesen lassen“!
Hoffmeister, Anna www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
Der zweite Gedanke mit Lukasz Tomaszewski, Monika Grütters und Katarzyna Wielga-Skolimowska "Mutige Künstler sind der Stachel im Fleisch einer Gesellschaft." (Monika Grütters) Angesichts der Kontroversen rund um die Berlinale oder den Buchhandlungspreis ist der deutsche Kulturbetrieb verunsichert. Fragen zur Kunstfreiheit, zu politischer Einflussnahme, zu Kriterien für finanzielle Förderung stehen im Raum. Zwei der renommiertesten Expertinnen der Kulturpolitik sprechen über die Bedeutung der Kunstfreiheit und Kulturförderung in Deutschland. Monika Grütters, Beauftragte für Kultur und Medien a.D., sagt: "Wenn man das avantgardistische Schaffen fördern und stimulieren will, bedeutet das, man muss Künstler ermutigen zum Experiment. Und jedes Experiment schließt das Risiko des Scheiterns ein". Katarzyna Wielga-Skolimowska, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, meint: "Ich würde mir ein bisschen weniger Empörung wünschen. Das betrifft auch die Medien. Unsere Erfahrung mit der Welt generell ist gerade von Empörung getrieben." Monika Grütters war von 2013 bis 2021 Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Kulturpolitikerin der CDU saß von 2005 bis 2025 als Abgeordnete für die CDU im Deutschen Bundestag. Katarzyna Wielga-Skolimowska stammt aus Warschau und ist seit 2023 Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes. Sie arbeitete am Adam-Mickiewicz-Institut, war Direktorin des Polnischen Instituts Berlin und am Goethe-Institut in München und Riad, Saudi-Arabien, tätig. Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:02:37 Für welche Kunst und Kultur ist Bund zuständig? 00:06:03 Möglichkeiten der staatlichen Förderung 00:09:30 Kunst und Wissenschaft sind frei 00:14:32 Förderstrukturen 00:20:42 Rolle und Auswahl der Fachjurys 00:26:02 Beispiel Polen: Einfluss der Rechtspopulisten 00:32:35 Horizontaler und vertikaler Druck 00:38:01 Einschränkung der Kunstfreiheit in den USA 00:45:51 Gibt es eine institutionelle Immunisierung? 00:51:40 Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Die Villa Massimo in Rom ist seit Jahrzehnten ein Refugium für deutsche Künstler und Intellektuelle. Ihre Leiterin Julia Draganović beobachtet in Italien, wie Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Kulturpolitik zum Instrument ihrer Politik macht. Bertolaso, Marco www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
Die Kritik an Kulturstaatsminister Wolfram Weimer reißt nicht ab. Künstler:innen befürchten, vor jeder staatlichen Förderung durchleuchtet zu werden. Geht das zu weit? Diskussion mit Moderator Jürgen Wiebicke und Julius Heinicke, Professor für Kulturpolitik, im WDR 5 Tagesgespräch! Von WDR 5.
Schumann, Peter B. www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Themen u.a.: Deutschland kann mit staatlicher Unterstützung erfolgreiche Blockbuster zu produzieren, meint unser Gast, Filmemacher Fabian Gasmia. Und: Entscheiden sich die Kriege an der Tankstelle? Von WDR 5.
Zimmermann, Olaf www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Das Feature erzählt vom Entstehen des folgenreichsten Romans von Erich Loest "Es geht seinen Gang oder Mühen in unserer Ebene". Das Buch von 1978 schrieb gegen die Tabus der DDR an: wahrhaftig, witzig und präzise.
Die Staats- und Regierungschefs treffen sich heute in Brüssel, um über mehr Binnenmarkt, Kapitalmarktunion und weniger Bürokratie zu beraten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen drängt in einem Brief an die Staatenlenker auf mehr Tempo und bringt ein Kerneuropa ins Spiel, in dem einzelne Länder vorangehen können. [01:17]Am Vorabend der Münchner Sicherheitskonferenz macht EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas in einem Gespräch mit Table.Briefings deutlich, dass Europa nach vier Jahren Krieg in der Ukraine mehr tun müsse. So viele europäische Staats- und Regierungschefs wie nie zuvor werden im Bayerischen Hof erwartet.Table.Briefings berichtet mit einem Team das ganze Wochenende von der MSC. Und Table Today erscheint auch am Samstag und Sonntag.[04:51]Frédéric Munch, CEO von Sopra Steria Deutschland, sieht in der deutsch-französischen Zusammenarbeit den Schlüssel zur digitalen Unabhängigkeit Europas – trotz erheblicher Mentalitätsunterschiede. Frankreich denke Sicherheit stets als strategische Autonomie, Deutschland eher in Regeln, Kompromissen und pragmatischer Nutzung auch amerikanischer Technologien. Munch plädiert für einen Mittelweg und betont, dass die moderne Verteidigung datengetrieben sei: „Wir können, wenn wir wollen, sofort loslegen. Die Grundlagen sind längst da. Jetzt braucht es den politischen Willen, um endlich konkrete Use Cases in Verteidigung oder digitaler Souveränität zu starten." [07:11]Zum Auftakt der Berlinale verteidigt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer seine Reform der Filmförderung im Gespräch mit Helene Bubrowski. Die staatliche Filmförderung wurde verdoppelt, Streaming-Anbieter und Sender sollen deutlich mehr in Deutschland investieren – durch eine Mischung aus freiwilliger Selbstverpflichtung und gesetzlicher Basisquote. „Wir sind da auf ein 15-Milliarden-Paket gekommen. Und das bedeutet, dass wir zu dieser Berlinale jetzt wirklich eine gute Nachricht haben, dass es endlich vorangeht." [15:22]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Chavaz, Julien; Henkel Sabine www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos 2026 wurde vor dem Eintritt in eine neue geopolitische Phase gewarnt: einer Epoche dominanter Hard Power, in der militärische Stärke an Bedeutung gewinnt und multilaterale Zusammenarbeit unter Druck gerät. Vor diesem Hintergrund wird ein tiefgreifender Epochenbruch in der internationalen Ordnung sichtbar: Der Westen verliert seine Hegemonie im Bereich der Soft Power, militärische Mittel rücken wieder ins Zentrum der Politik und Deutschland muss seine Außenpolitik neu ausrichten. In der vorerst letzten Episode von „Die Kulturmittler:innen“ sprechen ifa-Präsidentin Daniela Schwarzer und ifa-Generalsekretärin Gitte Zschoch gemeinsam mit Moderatorin Amira El Ahl über die Rolle des ifa und internationaler Kulturarbeit in Zeiten globaler Verunsicherung. Wie kann sie bestehen, wenn Hard Power die politische Agenda dominiert? Welche Handlungsspielräume entstehen für Deutschland und Europa? Zudem geht es um die Kunstszene als Seismograf gesellschaftlicher Umbrüche und warum Dialog, zivilgesellschaftliche Programme für Kunst- und Kulturschaffende und Plattformen wie die Kunstbiennale Venedig 2026 gerade jetzt wichtiger denn je sind. Alle Folgen bleiben zum Nachhören auf der ifa-Website und allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. Danke an alle, die uns begleitet haben – bleiben Sie im Gespräch. SHOWNOTES: Daniela Schwarzer im Gespräch mit dem Magazin “Internationale Politik”: https://internationalepolitik.de/de/unsere-staerke-ist-der-pluralismus Blogbeitrag: Das ifa als zentraler Akteur der auswärtigen Kulturpolitik im Epochenbruch https://www.ifa.de/blog/beitrag/freiheit-ermoeglichen-vielfalt-und-demokratie-staerken/ Mehr über den Deutschen Pavillon auf der Kunstbiennale in Venedig 2026 https://www.ifa.de/kunst/deutscher-pavillon-venedig-biennale/ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.ifa.de/ Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, senden Sie uns gerne eine E-Mail an podcast@ifa.de.
Von rechts wird zum Kulturkampf geblasen. Jetzt geht es darum, ihn richtig zu führen, meint unser Gast. Außerdem in dieser Ausgabe: Kabarettist Mathias Tretter über den Aufmerksamkeitskünstler Trump und ein Blick auf die Ukraine-Verhandlungen. Von WDR 5.
The Nazi Study of India and Indian Anti-Colonialism (2024) is the first detailed and critical study of the intellectual and political connections that existed between some German scholars specializing on India, non-academic ‘India experts,' Indian anti-colonialists and various organs of the Nazi state published by the Oxford University Press. It explores the ways in which different knowledge discourses pertaining to India, particularly its colonization and the anti-colonial movement, were used by these individuals for a number of German organisations to fulfil the demands of Nazi politics. This monograph also inspects the links between the knowledge providers and embodiments of National Socialist politics like the Nazi party and its affiliates. In this study, Baijayanti Roy aims to ascertain whether such political engagements were actually more rewarding for the scholars than their 'practical services' to the state in the form of strategic deployment of their knowledge of India. The Nazi Study of India and Indian Anti-Colonialism offers case studies of four organisations which incorporated such complicated entanglements of knowledge and power: the India Institute of the Deutsche Akademie in Munich, the Special Department India of the German Foreign Ministry, the Seminar for Oriental languages and its successor institutions at the University of Berlin, and the Indian Legion of the German Army. The knowledge networks underlying these organisations were dominated by German Indologists, but non-specialist knowledge providers, both German and Indian were also included. The Nazi regime expected all scholars and intellectuals to engage in Kulturpolitik (cultural politics), which entailed propagating the glories of the 'Reich' and its supreme leader as well as collecting 'politically valuable' knowledge within and outside Germany. For the four organizations concerned, this meant conducting pro-German and from around 1938, anti-British propaganda aimed at Indians. Loosely following an analogy provided by Herbert Mehrtens in the context of natural sciences, this monograph posits that there were ‘patterns of collaboration' between the knowledge providers and the representatives of the Nazi regime. At the core of these 'patterns' was, to borrow Mitchell Ash's theory, an exchange of resources and capital in which scholars and experts offered their knowledge of Indian languages, history and culture to authorities like the Foreign Ministry, the SS and the Army. In return, they received increased professional opportunities, financial remuneration or in some cases, increased power and influence. Deep Acharya is a PhD student and a George L. Mosse fellow of Modern European Cultural History at the University of Wisconsin-Madison working on the history of fatherhood in 20th century Germany. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/history
The Nazi Study of India and Indian Anti-Colonialism (2024) is the first detailed and critical study of the intellectual and political connections that existed between some German scholars specializing on India, non-academic ‘India experts,' Indian anti-colonialists and various organs of the Nazi state published by the Oxford University Press. It explores the ways in which different knowledge discourses pertaining to India, particularly its colonization and the anti-colonial movement, were used by these individuals for a number of German organisations to fulfil the demands of Nazi politics. This monograph also inspects the links between the knowledge providers and embodiments of National Socialist politics like the Nazi party and its affiliates. In this study, Baijayanti Roy aims to ascertain whether such political engagements were actually more rewarding for the scholars than their 'practical services' to the state in the form of strategic deployment of their knowledge of India. The Nazi Study of India and Indian Anti-Colonialism offers case studies of four organisations which incorporated such complicated entanglements of knowledge and power: the India Institute of the Deutsche Akademie in Munich, the Special Department India of the German Foreign Ministry, the Seminar for Oriental languages and its successor institutions at the University of Berlin, and the Indian Legion of the German Army. The knowledge networks underlying these organisations were dominated by German Indologists, but non-specialist knowledge providers, both German and Indian were also included. The Nazi regime expected all scholars and intellectuals to engage in Kulturpolitik (cultural politics), which entailed propagating the glories of the 'Reich' and its supreme leader as well as collecting 'politically valuable' knowledge within and outside Germany. For the four organizations concerned, this meant conducting pro-German and from around 1938, anti-British propaganda aimed at Indians. Loosely following an analogy provided by Herbert Mehrtens in the context of natural sciences, this monograph posits that there were ‘patterns of collaboration' between the knowledge providers and the representatives of the Nazi regime. At the core of these 'patterns' was, to borrow Mitchell Ash's theory, an exchange of resources and capital in which scholars and experts offered their knowledge of Indian languages, history and culture to authorities like the Foreign Ministry, the SS and the Army. In return, they received increased professional opportunities, financial remuneration or in some cases, increased power and influence. Deep Acharya is a PhD student and a George L. Mosse fellow of Modern European Cultural History at the University of Wisconsin-Madison working on the history of fatherhood in 20th century Germany. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/new-books-network
The Nazi Study of India and Indian Anti-Colonialism (2024) is the first detailed and critical study of the intellectual and political connections that existed between some German scholars specializing on India, non-academic ‘India experts,' Indian anti-colonialists and various organs of the Nazi state published by the Oxford University Press. It explores the ways in which different knowledge discourses pertaining to India, particularly its colonization and the anti-colonial movement, were used by these individuals for a number of German organisations to fulfil the demands of Nazi politics. This monograph also inspects the links between the knowledge providers and embodiments of National Socialist politics like the Nazi party and its affiliates. In this study, Baijayanti Roy aims to ascertain whether such political engagements were actually more rewarding for the scholars than their 'practical services' to the state in the form of strategic deployment of their knowledge of India. The Nazi Study of India and Indian Anti-Colonialism offers case studies of four organisations which incorporated such complicated entanglements of knowledge and power: the India Institute of the Deutsche Akademie in Munich, the Special Department India of the German Foreign Ministry, the Seminar for Oriental languages and its successor institutions at the University of Berlin, and the Indian Legion of the German Army. The knowledge networks underlying these organisations were dominated by German Indologists, but non-specialist knowledge providers, both German and Indian were also included. The Nazi regime expected all scholars and intellectuals to engage in Kulturpolitik (cultural politics), which entailed propagating the glories of the 'Reich' and its supreme leader as well as collecting 'politically valuable' knowledge within and outside Germany. For the four organizations concerned, this meant conducting pro-German and from around 1938, anti-British propaganda aimed at Indians. Loosely following an analogy provided by Herbert Mehrtens in the context of natural sciences, this monograph posits that there were ‘patterns of collaboration' between the knowledge providers and the representatives of the Nazi regime. At the core of these 'patterns' was, to borrow Mitchell Ash's theory, an exchange of resources and capital in which scholars and experts offered their knowledge of Indian languages, history and culture to authorities like the Foreign Ministry, the SS and the Army. In return, they received increased professional opportunities, financial remuneration or in some cases, increased power and influence. Deep Acharya is a PhD student and a George L. Mosse fellow of Modern European Cultural History at the University of Wisconsin-Madison working on the history of fatherhood in 20th century Germany. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/german-studies
The Nazi Study of India and Indian Anti-Colonialism (2024) is the first detailed and critical study of the intellectual and political connections that existed between some German scholars specializing on India, non-academic ‘India experts,' Indian anti-colonialists and various organs of the Nazi state published by the Oxford University Press. It explores the ways in which different knowledge discourses pertaining to India, particularly its colonization and the anti-colonial movement, were used by these individuals for a number of German organisations to fulfil the demands of Nazi politics. This monograph also inspects the links between the knowledge providers and embodiments of National Socialist politics like the Nazi party and its affiliates. In this study, Baijayanti Roy aims to ascertain whether such political engagements were actually more rewarding for the scholars than their 'practical services' to the state in the form of strategic deployment of their knowledge of India. The Nazi Study of India and Indian Anti-Colonialism offers case studies of four organisations which incorporated such complicated entanglements of knowledge and power: the India Institute of the Deutsche Akademie in Munich, the Special Department India of the German Foreign Ministry, the Seminar for Oriental languages and its successor institutions at the University of Berlin, and the Indian Legion of the German Army. The knowledge networks underlying these organisations were dominated by German Indologists, but non-specialist knowledge providers, both German and Indian were also included. The Nazi regime expected all scholars and intellectuals to engage in Kulturpolitik (cultural politics), which entailed propagating the glories of the 'Reich' and its supreme leader as well as collecting 'politically valuable' knowledge within and outside Germany. For the four organizations concerned, this meant conducting pro-German and from around 1938, anti-British propaganda aimed at Indians. Loosely following an analogy provided by Herbert Mehrtens in the context of natural sciences, this monograph posits that there were ‘patterns of collaboration' between the knowledge providers and the representatives of the Nazi regime. At the core of these 'patterns' was, to borrow Mitchell Ash's theory, an exchange of resources and capital in which scholars and experts offered their knowledge of Indian languages, history and culture to authorities like the Foreign Ministry, the SS and the Army. In return, they received increased professional opportunities, financial remuneration or in some cases, increased power and influence. Deep Acharya is a PhD student and a George L. Mosse fellow of Modern European Cultural History at the University of Wisconsin-Madison working on the history of fatherhood in 20th century Germany. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/intellectual-history
The Nazi Study of India and Indian Anti-Colonialism (2024) is the first detailed and critical study of the intellectual and political connections that existed between some German scholars specializing on India, non-academic ‘India experts,' Indian anti-colonialists and various organs of the Nazi state published by the Oxford University Press. It explores the ways in which different knowledge discourses pertaining to India, particularly its colonization and the anti-colonial movement, were used by these individuals for a number of German organisations to fulfil the demands of Nazi politics. This monograph also inspects the links between the knowledge providers and embodiments of National Socialist politics like the Nazi party and its affiliates. In this study, Baijayanti Roy aims to ascertain whether such political engagements were actually more rewarding for the scholars than their 'practical services' to the state in the form of strategic deployment of their knowledge of India. The Nazi Study of India and Indian Anti-Colonialism offers case studies of four organisations which incorporated such complicated entanglements of knowledge and power: the India Institute of the Deutsche Akademie in Munich, the Special Department India of the German Foreign Ministry, the Seminar for Oriental languages and its successor institutions at the University of Berlin, and the Indian Legion of the German Army. The knowledge networks underlying these organisations were dominated by German Indologists, but non-specialist knowledge providers, both German and Indian were also included. The Nazi regime expected all scholars and intellectuals to engage in Kulturpolitik (cultural politics), which entailed propagating the glories of the 'Reich' and its supreme leader as well as collecting 'politically valuable' knowledge within and outside Germany. For the four organizations concerned, this meant conducting pro-German and from around 1938, anti-British propaganda aimed at Indians. Loosely following an analogy provided by Herbert Mehrtens in the context of natural sciences, this monograph posits that there were ‘patterns of collaboration' between the knowledge providers and the representatives of the Nazi regime. At the core of these 'patterns' was, to borrow Mitchell Ash's theory, an exchange of resources and capital in which scholars and experts offered their knowledge of Indian languages, history and culture to authorities like the Foreign Ministry, the SS and the Army. In return, they received increased professional opportunities, financial remuneration or in some cases, increased power and influence. Deep Acharya is a PhD student and a George L. Mosse fellow of Modern European Cultural History at the University of Wisconsin-Madison working on the history of fatherhood in 20th century Germany. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices Support our show by becoming a premium member! https://newbooksnetwork.supportingcast.fm/south-asian-studies
Kulturpolitik sollte nicht darauf beschränkt sein, mehr Geld auszugeben. Es sei gut, dass der Bund mehr Geld bereitstelle, doch davon profitierten vor allem große Einrichtungen.
Diebstähle, bauliche Mängel, ein Wasserleck: Der Louvre steht exemplarisch für die Krise der französischen Kulturpolitik, sagt Kunstkritiker Emil Sennewald.
For decades, the United States stood as the world’s dominant cultural power, shaping global life through Hollywood, Pop Culture, and Silicon Valley. Today, that influence is shifting. Since Donald Trump’s second presidential term began in 2025, Washington has pursued a course that not only reduces cultural outreach – such as cutting exchange programmes like Fulbright – but also signals a substantial shift in geopolitical strategy. The recently published US strategy paper calls for the US to exert significant influence over Europe’s political development, and even encourages „resistance to the current course“ within Europe, raising alarm in European countries. At the same time, international organizations such as UNESCO and the WHO have lost a key partner. The result is a cultural vacuum felt worldwide – from lecture halls to museums to state-funded media. What happens when the former soft power superpower loses its appeal? Who will step in to fill the gap, and what opportunities does this create for Europe to redefine its cultural role? In this episode, Amira El Ahl discusses these tectonic shifts in global influence with Edward Knudsen, who shares insights from his latest report, “Domination Without Hegemony? The Emerging Contest to Fill the US’ Soft Power Vacuum”, published by the ifa research program in cooperation with the Hertie School. Shownotes: Find the ECP report: “Domination Without Hegemony? The Emerging Contest to Fill the US’ Soft Power Vacuum” under: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/ecp-report-usa-softpower-vacuum/ Find the recording of Edward Knudsen's presentation of the report here: https://youtu.be/sxZvIo-WCJlw?si=_S2NYekVwxmS3hzH For all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/ To learn more about ifa: https://www.ifa.de/en/ If you have any questions or comments, please feel free to email us at podcast@ifa.de
Zum Jahresende blicken wir zurück: Was war los in diesem Kunstjahr? Welche Themen waren relevant, welche Ausstellungen haben viel Aufmerksamkeit bekommen? Und wie sieht es eigentlich in der Kulturpolitik aus? Kunst und Leben – der Monopol Podcast ist der Kunst-Podcast von detektor.fm und dem Monopol Magazin. Den kostenlosen Monopol-Newsletter gibt’s auf https://www.monopol-magazin.de/ WERBUNG Konzerthaus Dortmund: Die schönsten Geschenke erlebt man. Jetzt direkt beim Veranstalter Tickets für einzigartige Konzerte sichern: konzerthaus-dortmund.de/weihnachten-2025 Hier entlang geht’s zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/kunst-und-leben >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/monopol-podcast-jahresrueckblick-2025
Zum Jahresende blicken wir zurück: Was war los in diesem Kunstjahr? Welche Themen waren relevant, welche Ausstellungen haben viel Aufmerksamkeit bekommen? Und wie sieht es eigentlich in der Kulturpolitik aus? Kunst und Leben – der Monopol Podcast ist der Kunst-Podcast von detektor.fm und dem Monopol Magazin. Den kostenlosen Monopol-Newsletter gibt’s auf https://www.monopol-magazin.de/ WERBUNG Konzerthaus Dortmund: Die schönsten Geschenke erlebt man. Jetzt direkt beim Veranstalter Tickets für einzigartige Konzerte sichern: konzerthaus-dortmund.de/weihnachten-2025 Hier entlang geht’s zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/kunst-und-leben >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/monopol-podcast-jahresrueckblick-2025
Zum Jahresende blicken wir zurück: Was war los in diesem Kunstjahr? Welche Themen waren relevant, welche Ausstellungen haben viel Aufmerksamkeit bekommen? Und wie sieht es eigentlich in der Kulturpolitik aus? Kunst und Leben – der Monopol Podcast ist der Kunst-Podcast von detektor.fm und dem Monopol Magazin. Den kostenlosen Monopol-Newsletter gibt’s auf https://www.monopol-magazin.de/ WERBUNG Konzerthaus Dortmund: Die schönsten Geschenke erlebt man. Jetzt direkt beim Veranstalter Tickets für einzigartige Konzerte sichern: konzerthaus-dortmund.de/weihnachten-2025 Hier entlang geht’s zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/kunst-und-leben >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/monopol-podcast-jahresrueckblick-2025
Hören Sie in dieser Folge den Architekten, Ausstellungskurator, Architekturhistoriker, kritischen Beobachter und Kommentator seiner gebauten Umgebung Otto Kapfinger im Gespräch mit der Architektin Claudia Cavallar. Kapfinger ist seit Mitte der 1970er-Jahre Secessions-Mitglied und hat Mitte der 1980er-Jahre mit Adolf Krischanitz und Oskar Putz die umfassende Sanierung des Hauses verantwortet. In diesem lebendigen Gespräch teilt Kapfinger sein geradezu lexikalisches Wissen über Architektur, Stadtplanung, bildende Kunst, Fotografie und Kulturpolitik, nicht nur im historischen Wien um die Jahrhundertwende, sondern auch aus der Perspektive eines aktiven Gestalters. Diese Folge wurde am 17. Oktober 2025 in der Secession aufgenommen. Otto Kapfinger (*1949) lebt als freier Architekturwissenschaftler in Wien. Er ist Autor von etwa 50 Büchern zur Baukunst in Österreich und Kurator zahlreicher Ausstellungen. 1970 gründete er mit Angela Hareiter und Adolf Krischanitz die Experimental-Architekt*innengruppe Missing Link, die bis zu ihrer Auflösung 1980 künstlerische Aktionen, Performances und Experimentalfilme realisierte. 1985/86 unternahm er im Rahmen der Sanierung der Secession von Adolf Krischanitz umfassende architekturhistorische Recherchen für die Renovierung des Olbrich-Baus. Von 1978 bis 1992 war Kapfinger im Vorstand der Österreichischen Gesellschaft für Architektur und von 1980 bis 84 im Vorstand der Secession Wien. 1981 bis 1991 schrieb er regelmäßig Rezensionen und Essays für die Tageszeitung Die Presse. 2019 wurde ihm der Ehrendoktor der Technischen Universität Wien verliehen. Zuletzt leitete er das Forschungsprojekt Anatomie einer Metropole. Bauen mit Eisenbeton in Wien 1890–1918 (Ausstellung im Wien Museum 2025). Claudia Cavallar studierte Architektur bei Hans Hollein und Greg Lynn. Nach Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros, unter anderem bei the next ENTERprise, ist sie seit 2010 selbstständig. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit dem Unauffälligen, Zufälligen und Gewohnten in der Architektur auseinander, mit dem Verhältnis zwischen Tradition und Erfindung, Ortsspezifischem und Allgemeinem und dem Einfluss, den Produktionsmethoden der Architektur auf das Ergebnis haben. Seit 2008 beschäftigt sie sich mit der Arbeit von Josef Frank, insbesondere seiner Innenräume, Stoffmuster und Möbel. Sie ist außerdem für Gestaltung und Display sowie als Kuratorin von Ausstellungen tätig. 2025 wurde Claudia Cavallar mit dem Hans Hollein Kunstpreis für Architektur ausgezeichnet. www.claudiacavallar.at Secession Podcast: Members ist eine Gesprächsreihe mit Mitgliedern der Secession. Das Dorotheum ist exklusiver Sponsor des Secession Podcasts. Programmiert vom Vorstand der Secession. Jingle: Hui Ye mit einem Ausschnitt aus Combat of dreams für Streichquartett und Zuspielung (2016, Christine Lavant Quartett) von Alexander J. Eberhard. Schnitt: Paul Macheck Produktion: Jeanette Pacher
Nach dem Mauerfall 1989 folgte vor 35 Jahren die Wiedervereinigung, die vor allem das Leben im Osten Deutschlands veränderte und alle Lebensbereiche umfasste: Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, alltägliches Leben und nicht zuletzt auch die Kunst. In dieser Episode von „Die Kulturmittler:innen“ diskutieren Amira El-Ahl, Sarah Alberti und Susanne Weiß über die Bedeutung der Kunst in der Erinnerungskultur. Dabei geht es insbesondere um Kunst in der DDR und das Zentrum für Kunstausstellungen der DDR (ZfK), aus dessen Bestand im Jahr 1991 ca. zehntausend Werke an das ifa überführt wurden. Sie beleuchten die Bedeutung von Kunstwerken als Träger von Erinnerungen und Identität, die Herausforderungen der Aufarbeitung der DDR-Kunst nach 1990 und reflektieren die Wahrnehmung der Ostkunstszene in der heutigen Gesellschaft. Anlässlich des 35. Jubiläums der Wiedervereinigung findet am 9. November 2025 im Hamburger Bahnhof in Berlin die Diskussion „Aktuelle künstlerische Perspektiven auf die Folgen der Wiedervereinigung“ statt. Dort spricht Dr. Sarah Alberti mit den vier Künstler:innen Dana Lorenz, Sophia Kesting, David Polzin und Eric Meier über deren Perspektiven auf die Folgen der Wiedervereinigung und ihre jeweiligen künstlerischen Ansätze. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem ifa – Institut für Auslandsbeziehungen und dem Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. • Mehr Infos zur Veranstaltung im Hamburger Bahnhof am 9. November 2025: https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/hamburger-bahnhof/veranstaltungen/detail/aktuelle-kuenstlerische-perspektiven-auf-die-folgen-der-wiedervereinigung-2025-11-09-150000-149700/ • ifa Online-Ausstellung „Publik machen“: https://agora.ifa.de/de/ausstellung/publik-machen-388316 • ifa über das ZfK: https://agora.ifa.de/de/themen/zfk-neu • Wüstenrot Stiftung – Förderung der Erschließung des ifa Kunstbestandes: https://wuestenrot-stiftung.de/ifa-kunstbestand-erschliessung-sicherung-und-sichtbarmachung/ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.ifa.de/ Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, senden Sie uns gerne eine E-Mail an podcast@ifa.de.
Kleinjung, Tilmann www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Als Wolodymyr Selenskyj im Februar 2025 das Weiße Haus betrat, wählte er bewusst keinen Anzug, sondern einen militärischen Look als Zeichen der Solidarität. Diese Geste wurde von vielen als politisches Signal gedeutet und wirft wichtige Fragen auf: Wie entschlüsselt man solche Zeichen richtig? Was verraten sie über Macht und Diplomatie? Um solche Missverständnisse zu vermeiden, brauchen wir fundiertes Wissen über regionale Kontexte. Hier setzen die Regionalwissenschaften an: Sie vermitteln essenzielle Kenntnisse über Länder, Regionen, Sprachen und kulturelle Dynamiken. Matthias Middell verdeutlicht in dieser Folge von “Die Kulturmittler:innen” warum allein das Wissen über einzelne Regionen heute nicht mehr ausreicht und wie die Regionalwissenschaften in Deutschland im internationalen Vergleich dastehen. Anhand der Frankophonie schildert er, warum „Weltwissen” unverzichtbar ist, um internationale Kooperationen erfolgreich zu gestalten und Sicherheitsrisiken realistisch einzuschätzen. Matthias Middell ist Professor für Kulturgeschichte am Global and European Studies Institute und Prorektor für Campusentwicklung: Kooperation und Internationalisierung der Universität Leipzig. Für das Institut für Auslandsbeziehungen schreibt er eine Studie über die Produktion von Weltwissen in Deutschland und die Frankophonie. Shownotes • Die Studie von Matthias Middell wird in Kürze verfügbar sein. Den Link dazu finden Sie dann an dieser Stelle. • Mehr zum Thema im Themencluster Regionalwissen lesen: https://culturalrelations.ifa.de/ • Literaturauswahl der ifa-Bibliothek: https://bit.ly/43xUzPk • Website des Leipzig Research Centre Global Dynamics: https://recentglobe.uni-leipzig.de/
Rudolf Scholten prägte als Minister die Kulturpolitik der 1990er-Jahre. Danach wechselte er in den Vorstand der Kontrollbank, mischte aber weiter mit, etwa als Aufsichtsrat der Wiener Festwochen. Was kann er in seiner neuen Rolle beitragen? Hilft er dem glücklosen Minister aus der Patsche?Eine Textfassung des Gesprächs finden Sie hier! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Föreställningen Mecenatens återkomst av Gertrud Larsson på Teater Brunnsgatan 4 handlar om hur vi ska finansiera kultur och tar avstamp i ett tal som Roland Utbult (Kd) höll i riksdagen om just detta. Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radio Play. P1 Kultur har bjudit in både Gertrud Larsson och Roland Utbult till ett samtal om politik, scenkonst – och kulturfinansiering.Programledare: Lisa Bergström / Roger Wilson
Über zwei Monate im Jahr 1975 erstreckt sich der Briefaustausch der jungen Anna Herzfeld, einer jüdischen Ost-Berlinerin, die es ans Theater nach Prenzlau verschlagen hat, mit ihrem Freundeskreis, der Ost-Berliner Bohème. In dieser Zeit geht für sie persönlich und beruflich einiges den Bach runter. Honigmann beschreibt lebensfroh wie lebensklug den bleiernen DDR-Alltag und das Scheitern einer Liebesbeziehung und enttarnt die Kulturpolitik des SED-Regimes mit dem subversiven Blick der geistigen jüdischen Opposition von damals. Hörspiel in Briefen von Barbara Honigmann Mit: Claudia Vogt, Anna Thalbach, Angelica Domröse, Peter Wilczynski, Daniel Minetti u. v. a. Regie: Ulrich Gerhardt Südwestrundfunk 2000
Artificial intelligence (AI) has become a daily companion for many—summarizing texts, providing quick answers, or finding the right image for a presentation. What often goes unnoticed, however, is that AI systems are far from neutral. Distortions in training data, the concentration of AI development in the Global North, dominant cultural perspectives, and the lack of material in less widely used languages all contribute to biases that algorithms reproduce and even amplify. In their ifa study “Inclusive and Secure Artificial Intelligence: A Global Perspective on Policy and Technical Developments”, researchers Dr Saiph Savage and Lili Savage examine how these distortions arise and explore ways to address them. In this episode of ‘Die Kulturmittler:innen', they join host Amira El Ahl to discuss inclusive AI design, the role of cultural institutions and international NGOs, and how we can work toward more ethical and inclusive AI systems. Shownotes: Find the ifa study „Inclusive and Secure Artificial Intelligence” under: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/inclusive-and-secure-artificial-intelligence/ More on the topic of inclusive Artificial Intelligence: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/democratising-ai-through-culture/ Podcast episode with Octavio Kulesz on Navigating AI in the Cultural Sector: https://www.ifa.de/deep-dive-navigating-ai-in-the-cultural-sector-with-octavio-kulesz-ifa-podcast/ For all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/ To learn more about ifa: https://www.ifa.de/en/ If you have any questions or comments, please feel free to email us at podcast@ifa.de.
Seyboldt, Ulrike www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
54 Jahre herrschte die Familie al-Assad über Syrien. Ende 2024 ging diese Diktatur zu Ende. Seitdem ist Syrien im Umbruch. Welche Rolle spielen Kulturtätige dabei? Und wie gestaltet die Zivilgesellschaft diesen kulturellen Transformationsprozess? Über diese Fragen und mehr spricht Moderatorin Amira El Ahl mit zwei Gästen in dieser Episode von den Kulturmittler:innen: Clara TaxiS IST Fachredakteurin beim Dialogportal Qantara.de und Vorstand von dis:orient e.V. Ahmad Katlesh ist Schriftsteller und Sprecher. Er wurde in Damaskus geboren und lebt heute in Berlin. In seinem Podcast „Tiklam“ vertont er literarische Werke auf Arabisch. Beide haben an der aktuellen Ausgabe des Magazins „Kulturaustausch“, das vom ifa – Institut für Auslandsbeziehungen herausgegeben wird, zum Schwerpunkt Syrien mitgearbeitet. Shownotes: Ifa Website: https://www.ifa.de/ Website des Magazins Kulturaustausch: https://www.kulturaustausch.de/ Dialogportal Qantara.de: https://qantara.de/ Website des Vereins dis:orient e.V.: https://disorient.de/ Website des Podcast Tiklam: https://tiklam.com/ Ahmad Katlesh schreibt über den Qasyun-Berg in Syrien: https://qantara.de/artikel/oeffentlicher-raum-syrien-wo-damaskus-durchatmet Qantara beschreibt, wie Künstler:innen in Syrien den Umbruch gestalten: https://qantara.de/artikel/kultur-syrien-portrait-masri-qico-halabi-ktaish
Ucar, Giselle www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Taszman, Jörg www.deutschlandfunk.de, Corso
Wie wehrhaft unsere Demokratie angesichts hybrider Kriegsführung, Desinformationskampagnen und weltweit erstarkenden Autokratien ist, diskutiert Carlo Masala mit Host Amira El Ahl. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine 2022 wird die Frage nach der demokratischen Wehrhaftigkeit Deutschlands und Europas immer stärker debattiert. Umso mehr, seitdem die USA immer wieder damit drohen, aus der NATO auszutreten. Wie können Kunst und Kultur zu einer sichereren Welt beitragen? Carlo Masala gehört zu den renommiertesten und bekanntesten Sicherheitsexperten Deutschlands. Der promovierte Politikwissenschaftler ist Direktor des Center for Intelligence and Security Studies (CISS) an der Universität der Bundeswehr München und berät das Bundesministerium für Verteidigung. Er ist Mitglied der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Shownotes: ifa Studie „The New Nationalisms and the Future of Cultural Relations: External Cultural Policy in an Age of Political Extremes”: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/ecp-report-newnationalisms/ Podcast “Sicherheitshalber” mit Carlo Masala: https://sicherheitspod.de/“https://sicherheitspod.de/ “Wenn Russland gewinnt” auf der Website vom C.H. Beck Verlag: https://www.chbeck.de/masala-russland-gewinnt/product/37085065
Was bedeutet künstlerische Freiheit, wenn Kulturtätige zwar physisch in Sicherheit sind, sie aber weiterhin unter Druck stehen? Wie können verschiedene Positionen aus diversen künstlerischen Disziplinen, aus unterschiedlichen Herkunftsländern und auch Konfliktregionen in einer gemeinsamen Ausstellung gezeigt werden? In dieser Folge von Die Kulturmittler:innen spricht Host Amira El Ahl darüber mit der Kuratorin und Autorin Anna Karpenko. Anna Karpenko, geboren in Minsk, lebt in Berlin und Leipzig. In dieser Episode berichtet sie von der Lage und (Un-)Sichtbarkeit von Künstler:innen in und außerhalb Deutschlands, der Bedeutung künstlerischer Freiheit und transnationalen Netzwerken. Anna Karpenko ist auch Kuratorin der Ausstellung Once we were trees, now we are birds. Die Gruppenausstellung zeigte bis zum 8. Juni 2025 in der ifa-Galerie Berlin Werke von Stipendiat:innen der Martin Roth-Initiative. Sie ist eines der weltweit größten Schutzprogramme für bedrohte Künstler:innen. Das Gemeinschaftsprojekt vom ifa – Institut für Auslandsbeziehungen und dem Goethe-Institut schützt Künstler:innen und Kulturtätige, die sich in ihrem Herkunftsland für die Freiheit der Kunst, Demokratie und Menschenrechte engagieren, indem es temporäre Schutzaufenthalte in Deutschland oder in Drittstaaten ermöglicht. *Die in diesem Podcast geäußerten Ansichten sind ausschließlich die der jeweiligen Sprecher:innen. Sie geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion bzw. des Herausgebers wieder. Shownotes • Ausstellung Once we were trees, now we are birds - https://www.ifa.de/en/exhibition/once-we-were-trees-now-we-are-birds-ifa-berlin/ • ifa Studie The Fragile Triangle of Artistic Freedom - https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/artistic-freedom/ • ifa-Podcastfolge “Silencing Creativity – Self-Censorship in the Arts. Mit Sverre Pedersen – ifa-Podcast English Edition“ • Freemuse State of Artistic Freedom 2025 - https://www.freemuse.org/state-of-artistic-freedom-2025 • Martin Roth-Initiative - https://www.martin-roth-initiative.de/de • Goethe-Institut im Exil - https://www.goethe.de/prj/gex/de/index.html
Wie Donald Trump sich in die Kultur einmischt – Die Kulturpolitik der neuen US-Regierung bereitet vielen Kulturschaffenden Sorgen. Kinderbücher werden aus Schulen entfernt, Förderungen beendet. Kritikerinnen und Kritiker sprechen mittlerweile von Zensur.