Ancient nation and ethnoreligious group from the Levant
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Sarah Maria Sander sollte die Hauptrolle in einem Film spielen, den sie selbst mitgeschrieben hat. Dann wurde sie aus dem Projekt geworfen. Der Grund, sagt sie: ihre öffentliche Haltung zu Israel. Seitdem konzentriert sich Sander auf ihre Arbeit als Journalistin.Ihr Postfach: Hunderte Morddrohungen. Ihr Alltag: LKA-Sicherheitsgespräche und ganze Bezirke, die sie meidet. Cancel Culture in der Kunst, salonfähiger Antisemitismus von links, Framing bei ARD und ZDF — so beschreibt sie es. Wie viele andere Juden fragt sich Sander, wie lange sie noch bleiben kann.--------------------------------------------------------------------Heute am Mikro: Benjamin Scherp und Dominik SteffensUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medien
„Die Abschottung der Welt“ - Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen- Susanne Heim – in der ev. Stadtakademie MünchenHördauer: ca. 61 MinutenDeutschland muss ihnen ein Land ohne Zukunft sein“: Nach dieser Devise wurden Juden in Deutschland bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs entrechtet, enteignet und gedemütigt, um sie außer Landes zu treiben. Doch wohin? Susanne Heim hat erstmals systematisch untersucht, welche perfiden Barrieren die freien Länder der Welt gegen die Flüchtlinge errichteten. Sie führt eindringlich vor Augen, warum nur so wenigen Juden die Flucht gelang – bis der NS-Staat die Emigration verbot und den Massenmord organisierte.Susanne Heim ist Historikerin und Politologin. Seit 2005 ist sie Mitherausgeberin und Koordinatorin der Quellenedition "Judenverfolgung 1933-1945". Sie publizierte u.a. über jüdische Emigration sowie über Wissenschaftsgeschichte im Nationalsozialismus. Fulda analysiert in seinem hypothetischem Zukunftsszenario die globalen Folgewirkungen eines Überfalls von China auf Taiwan und zeigt Wege der Konfliktvermeidung. Ein Weckruf zur Verteidigung der freien Welt!Moderatorin: Dr. Barbara HeppWenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Wir danken Frau Dr. Hepp und der evangelischen Stadtakademie für die Zurverfügungstellung der Aufnahmen und natürlich auch dem/der Vortragenden. Realisation Uwe Kullnick
260718PC Was machen wir nur mit Israel?Mensch Mahler am 18.7.2026Am 15. Mai fand in Wien der Eurovision Song Contest statt. Ein Jubiläum war zu feiern: Zum siebzigsten Mal feierte Europa mit friedlichem Sängerwettstreit, dass Musik die Völker verbindet. Tiefschwarze Schatten sind schon vor Jahren über diesem Event aufgezogen: Russische Musiker sind seit dem Angriff auf die Ukraine nicht mehr eingeladen. Und in diesem Jahr boykottieren Spanien, Slowenien, Irland und die Niederlande die Show, weil Israel trotz seines verheerenden Einsatzes im Gazastreifen teilnehmen wird. Dass dieser Wettbewerb kein Kampf der Nationen, sondern der Rundfunkanstalten ist, und dass gerade der teilnehmende israelische Sender KAN sich immer wieder kritisch mit Israels Politik auseinandersetzt – welchen Boykotteur interessierts? Die politische Großwetterlage hat dazu geführt, dass auch in Deutschland jüdisches Leben wieder gefährdet ist. Und auch dies gehört zur Realität: Gab es in den Jahrzehnten nach Israels Staatsgründung 1948 unter Christen weitestgehende Unterstützung für den kleinen Staat, macht sich heute auch unter Israelfreunden das verstörende Gefühl breit, in Gaza habe man den Bogen wohl doch überspannt. Dass so mancher Israel-Hasser in bedenkenlos zur Schau getragener Geschichtslosigkeit eine unverzeihliche Täter-Opfer-Umkehr pflegt, gehört inzwischen auch zum Erscheinungsbild der öffentlich geführten Debatten. Ich habe am sogenannten Israel-Sonntag, der jährlich in unserer evangelischen Freikirche in diesem Jahr am 9. August begangen wird, zu predigen. Ich habe diesen Dienst mit klopfendem Herzen angenommen. Begibt man sich doch beim Thema Juden und Christen und Deutschland und Israel auf extrem dünnes Eis. Gewagt habe ich es, weil mein Freund und Kollege Uwe Cassens eine Handreichung zu diesem Sonntag geschrieben hat, die extrem hilfreich ist und von der auch der eben zitierte Text entliehen ist. Zum Schluss schreibt Pastor Uwe Cassens: Folgende Stolpersteine sind zu beachten:1. Instrumentalisierung: Der Prediger hüte sich davor, den Text als Kommentar zum aktuellen Nahostkonflikt zu lesen. Selbiges gilt selbstverständlich auch für die Predigerin. Die „Rettung Israels“ bei Paulus ist ein endzeitliches Ereignis, kein geopolitisches Programm. 2. Pauschalierung: Bitte widerstehen Sie der Versuchung, „die Juden“ oder „die Israelis“ als monolithischen Block darzustellen. Das Judentum war und ist plural. Wie sagte unser gemeinsamer Kirchengeschichtsprofessor Günter Balders schon in den späten 70iger Jahren in einer Vorlesung: Philosemitismus ist ebenso schlimm wie Antisemitismus. Man darf es auch bei aller Sympathie für das Volk im Nahen Osten nicht versäumen, mahnend den Zeigefinger zu erheben, wenn Israel sein Selbstverteidigungsrecht in einen Genozid verwandelt. Das Völkerrecht ist für alle Staaten bindend. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Themen der Sendung:Zu wenig Wissen?Ein Gespräch mit dem Historiker Jacob Eder über die deutsche ErinnerungskulturDaniela RemusThora-Auslegung:Rabbiner Aharon Ran Vernikovsky, Mainz
Israels ultraorthodoxe Juden stehen unter Druck: Teils öffnen sie sich der Moderne, teils versuchen sie, ihre religiöse Identität zu bewahren. Doch der Streit um die Wehrpflicht für Strenggläubige ist in Israel mehr als nur eine Glaubensfrage. Julio Segador, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
„Meine deutsche Geschichte“, so ist der Titel von Mihail Groys` Buch, das im Juni 2025 beim ZS Verlag, einem Verlag der Edel Verlagsgruppe, erschien. In diesem Buch reflektiert Mihail Groys über seine Erlebnisse als ukrainischer Jude, der Ende der 1990er-Jahre nach Deutschland auswanderte. Das Buch bietet eine persönliche Analyse der deutschen Gesellschaft und Identität, wobei Themen wie Integration, kulturelle Unterschiede und das jüdische Leben im Fokus stehen. Mihail Groys nutzt seine biografischen Erfahrungen, um gesellschaftspolitische Spannungen sowie den Umgang mit der Geschichte, insbesondere der Schoah, zu beleuchten. Er verzichtet dabei auf einfache Klischees und plädiert stattdessen für einen mutigen Dialog sowie mehr Chancengleichheit in der neuen Heimat. Sein Text mischt humorvolle Anekdoten mit tiefgründigen Beobachtungen über das Miteinander in einem sich wandelnden Land. Damit liefert Mihail Groys einen facettenreichen Beitrag zur aktuellen Debatte über Migration und Zugehörigkeit. Ein tiefergehender Teil des Buches widmet sich der Schoah und der deutschen Erinnerungskultur. Mihail Groys betrachtet den Holocaust als einen singulären „Zivilisationsbruch“. Für ihn bedeutet die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit eine dauerhafte Haltungsfrage, die untrennbar mit der deutschen Gegenwart verbunden ist. Das Buch ist zudem stark von aktuellen Krisen geprägt. Der Start des russischen Krieges gegen die Ukraine im Februar 2022 traf Mihail Groys persönlich, da er in der Ostukraine geboren wurde. Und auch das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 bezeichnet er als Zäsur, die jüdisches Leben in Deutschland und die Wahrnehmung Israels massiv verändert hat. Mihail Groys schließt sein Werk mit einem Appell für eine ehrlichere Debattenkultur und er fordert, dass Deutschland mutig in die Zukunft blickt, ohne Probleme durch „German Angst“ im Keim zu ersticken. Seine zentrale Botschaft und Hoffnung für das Miteinander in einer pluralen Gesellschaft basiert auf einem jiddischen Rat seines Großvaters: „Sei ein Mensch!“. Im Podcast-Gespräch darf ich mit Mihail Groys zu seinem Buch in den Austausch gehen. Lehnen Sie sich zurück, lauschen Sie unseren Gedanken und lassen Sie sich zum Weiterdenken inspirieren. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz Interessante Links: https://www.linkedin.com/posts/michael-groys-0748b587_in-eigener-sacheseit-vielen-jahren-stelle-share-7323647918375133185-Lk9a/ https://www.amazon.de/Meine-deutsche-Geschichte-ukrainischer-Heimat/dp/3965845055 https://www.facebook.com/michael.royce.560/ https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/literarisches-pladoyer-fur-verstandigung-so-sieht-ein-ukrainischer-jude-das-leben-in-deutschland-13811989.html
Die USA haben in der Nacht erneut Ziele im Iran aus der Luft angegriffen. Damit solle die Fähigkeit des Irans eingeschränkt werden, Handelsschiffe in der Strasse von Hormus anzugreifen, teilten die USA mit. Weitere Themen: · In einer Bar in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist ein verheerendes Feuer ausgebrochen – ganz in der Nähe eines beliebten Marktes. Mindestens 27 Menschen sind ums Leben gekommen, viele weitere wurden verletzt. · 50 Kilometer südlich von Paris ist ein Waldbrand ausgebrochen. Zur Bekämpfung sollen in der Region Löschflugzeuge eingesetzt werden. · Die britische Regierung will jüdische Menschen besser schützen und dafür in den nächsten drei Jahren umgerechnet rund 270 Millionen Franken investieren. Unter anderem sollen in Stadtvierteln, in denen viele Jüdinnen und Juden leben, mehr Polizistinnen und Polizisten eingesetzt werden.
Der Antisemitismus in Deutschland geht unvermindert weiter. Seit Anfang 2025 gibt es auch für Baden-Württemberg eine eigene Meldestelle der sogenannten RIAS, der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus. Am 13. Juli erscheint der erste Jahresbericht. Der Projektleiter Robert Ogman berichtet in SWR Kultur, dass es auch in Baden-Württemberg immer noch ein ausgeprägtes „Othering“ gegen Jüdinnen und Juden gebe, sie also ausgegrenzt würden.
Die Themen der Sendung:Die Welt der FrauenYiddish Summer WeimarInterview mit der Gast-Kuratorin Diana MatutMiron Tenenberg Thora-Auslegung:Rabbinerin Elisa Klapheck, Frankfurt
Die französische Rechtsaussen-Politikerin Marine Le Pen vom Rassemblement National kann bei der Präsidentschaftswahl 2027 kandidieren. So hat das Berufungsgericht in Paris entschieden. Es senkt die Freiheitsstrafe von vier auf drei Jahre. Und es kürzt die Sperre für die Ausübung öffentlicher Ämter. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:27) Frankreich: Marine Le Pen kann zur Präsidentschaftswahl antreten (06:34) Nachrichtenübersicht (11:03) Schuldspruch nach Messerattacke auf einen orthodoxen Juden (16:08) Was bleibt von unseren Löhnen? (21:09) Umfangreiche Gegengeschäfte für den Kampfjet F-35 (25:16) Nato will 40 Milliarden Dollar in Drohnenabwehr investieren (29:37) Die umstrittene Bekämpfung von Neophyten
Er hat 2024 einen orthodoxen Juden lebensgefährlich verletzt. Heute hat das Jugendgericht Dielsdorf den 17-Jährigen unter anderem wegen mehrfachen Mordversuchs, Unterstützung einer kriminellen Vereinigung und Aufruf zu Hass zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt. Weitere Themen: · In Uster wurde ein Stadtparlamentarier angezeigt, weil er eine kritische Anfrage eingereicht hat. · Ein Mann drohte 2024 an der Universität Zürich mit einem Amoklauf. Nun wurde er freigesprochen. · Kaum eingebürgert und schon Gemeinderat: Wieso sich Stephan Kandelhardt aus Oberweningen gerne für das Gemeinwohl engagiert.
Ruben Sill über die Situation arabischer Christen und messianischer Juden im Heiligen Land.
Ruben Sill über die Situation arabischer Christen und messianischer Juden im Heiligen Land.
Palästinenser und Deutsche entführen ein Flugzeug nach Uganda. Die Geiseln werden in zwei Gruppen geteilt. Dann startet Israel am 4.7.1976 eine Befreiungsaktion. Von Martin Herzog.
Die Themen der Sendung:Zum 250. Jahrestag der USA – Das Jüdische in AmerikaInterview mit dem Historiker, Judaisten und Amerikanisten Anton HiekeMiron TenenbergThora-Auslegung:Annette Böckler, Rabbinatsstudentin aus Köln
Todeswalzer: Der Sommer 1944 von Christian Bommarius - Kapitel 7Hördauer 12 Minuten„Todeswalzer“ von Christian Bommarius wird von Literatur Radio Hörbahn im Rahmen der Reihe „Ein Buch – ein Jahr“ vorgestellt. In 12 ausgewählten Passagen nähern wir uns der historischen und moralischen Dimension dieses Buches, das sich mit Abgründen der Geschichte auseinandersetzt, faktenbasiert und sensibel erzählt. Die Auszüge sind so gewählt, dass sie zentrale Linien und Fragen ansprechen, ohne das gesamte Werk vorwegzunehmen.Die zwölf Sendungen erscheinen über das Jahr hinweg jeweils an einem festen Tag im Monat online. So entsteht eine rhythmisierte Auseinandersetzung mit einem fordernden Stoff, die Hörerinnen und Hörern Zeit gibt, das Gehörte zu verarbeiten – und zugleich anregt, das Buch selbst in die Hand zu nehmen.Es liest:Uland SpahlingerAm 1. Juni 1944 beherrschen deutsche Truppen fast ganz Europa; drei Monate später stehen die Alliierten an den Grenzen des Reichs. Das Ende des blutigsten Kriegs der Geschichte scheint unmittelbar bevorzustehen, doch es wird weitere acht Monate dauern, in denen noch einmal so viele Menschen wie in den fünf Jahren zuvor sterben werden. Und: Als zwischen Mai und Juli über 400.000 ungarische Juden nach Auschwitz deportiert werden, kommt der Holocaust zu einem seiner letzten Exzesse.Im Sommer 1944 begann sich der Todeswalzer in einer nie zuvor für möglich gehaltenen Geschwindigkeit zu drehen. Die Gleichzeitigkeit des Mordens und der Lebensfreude, auch im Reich, packend dargestellt in Christian Bommarius' großer Erzählung, macht uns bis heute fassungslos.Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach journalistischen Stationen, etwa als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht, war er von 1998 bis 2017 Redakteur der ›Berliner Zeitung‹, anschließend Kolumnist der ›Süddeutschen Zeitung‹ und ist seither freier Publizist. Für sein publizistisches Werk wurde Bommarius der Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.Schnitt und Technik Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick___________________________________________________________________________Es gibt Literatur Radio Hörbahn seit März 2015. Unser Programm beinhaltet Lyrik, Prosa, Drama, Literaturkritik, Lyrik für Kinder, Interviews, Rezensionen, Essays, Kurzgeschichten, Aufnahmen von Lesungen, Reportagen, Vorträge, Tagungen, historische Themen, eigene Produktionen und vieles mehr.Unsere Programme laufen völlig unabhängig, ohne Werbung, ohne finanzielles Sponsorship und nur mit Hilfe ehrenamtlicher Tätigkeiten und Kooperationen ohne finanziellen Hintergrund. Unsere Beiträge finden Sie auf unserer Seite und überall, wo es Podcasts gibt.Medienpartnerschaften: Literaturportal Bayern, Bayerische Staatsbibliothek, Internationale Jugendbibliothek, Literaturkritik.de (Universität Marburg), Literaturkritik.at, Literatur und Kritik, Institut für Literaturgeschichte (Uni Augsburg), Münchner Stadtbibliothek, Bayerische Volksstiftung, Bayerische Einigung, Amerikahaus München, Seidelvilla München, Bayernspiegel, Literaturschloss Edelstetten, L.I.S.A Wissenschaftsportal, C.H.Beck, dtv und andere Verlage …Wenn dir die Sendung gefallen hat, hör doch mal hier hinein.Komm doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
Der Jugendliche, der in Zürich 2024 einen 50-jährigen orthodoxen Juden mit einem Messer niedergestochen hat, steht vor dem Zürcher Bezirksgericht. Der Täter mit tunesischem Hintergrund konnte dank Passanten überwältigt und festgenommen werden. Das Opfer hat überlebt.
Ein Theaterabend am Ort der Erinnerung: In ehemaligen Wohnungen deportierter Jüdinnen und Juden verbindet das Stuttgarter Theater Lokstoff! Gedenken mit Gesprächen am Familientisch.
Der damals 15-Jährige, der 2024 in Zürich einen orthodoxen Juden mit einem Messer angegriffen und beinahe getötet haben soll, hat sich heute vor dem Jugendgericht Dielsdorf ZH nicht zur Tat geäussert. «Keine Aussage», antwortete er auf die Fragen des Richters. Weitere Themen: · AL will mit Jobsharing in den Zürcher Regierungsrat. · Wegen Gewitter müssen Passagiere am Flughafen Zürich übernachten. · Christian Huser neuer GVZ-Präsident.
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Aus einer historischen Besonderheit heraus wurde 1966 in Hamburg das Institut für die Geschichte der deutschen Juden gegründet. Seitdem widmet sich die Einrichtung der Erforschung und Vermittlung deutsch-jüdischer Geschichte. Die Historiker*innen Dr. Anna Menny und Dr. Björn Siegel sprechen im Interview über anhaltende Aushandlungsprozesse zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die Arbeit mit Archivgut im digitalen Zeitalter und die Frage, was jüdische Geschichte eigentlich ausmacht.
1.Korinther 1,18-25 (Neue Genfer Übersetzung)18 Mit der Botschaft vom Kreuz ist es nämlich so: In den Augen derer, die verloren gehen, ist sie etwas völlig Unsinniges; für uns aber, die wir gerettet werden, ist sie ´der Inbegriff von` Gottes Kraft.19 Nicht umsonst heißt es in der Schrift: »Die Klugen werde ich an ihrer Klugheit scheitern lassen; die Weisheit derer, die als weise gelten, werde ich zunichte machen.«20 Wie steht es denn mit ihnen, den Klugen, den Gebildeten, den Vordenkern unserer Welt? Hat Gott die Klugheit dieser Welt nicht als Torheit entlarvt?21 Denn obwohl sich seine Weisheit in der ganzen Schöpfung zeigt, hat ihn die Welt mit ihrer Weisheit nicht erkannt. Deshalb hat er beschlossen, eine scheinbar unsinnige Botschaft verkünden zu lassen, um die zu retten, die daran glauben.22 Die Juden wollen Wunder sehen, die Griechen fordern kluge Argumente.23 Wir jedoch verkünden Christus, den gekreuzigten Messias. Für die Juden ist diese Botschaft eine Gotteslästerung und für die anderen Völker völliger Unsinn.24 Für die hingegen, die Gott berufen hat, Juden wie Nichtjuden, erweist sich Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.25 Denn hinter dem scheinbar so widersinnigen Handeln Gottes steht eine Weisheit, die alle menschliche Weisheit übertrifft; Gottes vermeintliche Ohnmacht stellt alle menschliche Stärke in den Schatten.
Mit Kapitel 26 fängt die Schlussetappe im Leben des Herrn an. Die Vorbereitungen auf das Kreuz mit seinen Leiden stehen auf der einen Seite, der Hass und die Bosheit der Juden auf der anderen. Und inmitten steht der Eine ...
Die Themen der Sendung:Koffer, Klavier und Kontinuität: Interview mit Marina Baranova über ihre jüdische Herkunft und HeimatMiron TenenbergThora-Auslegung:Rabbiner Daniel Alter, Hamburg
Das Losungswort und der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine:Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.Micha 5,1Da Jesus geboren war zu Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, ihn anzubeten.Matthäus 2,1-2Titel der Andacht: "Gottes Zeitplan"Nachzulesen in nah-am-leben.de
Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist. Micha 5,1Da Jesus geboren war zu Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, ihn anzubeten. Matthäus 2,1-2Autor: Sven Kahrs
Wer das Neue Testament richtig verstehen will, muss es in seinem jüdischen Kontext verstehen. Aber wie gut kennen wir eigentlich die jüdische Kultur des ersten Jahrhunderts? Oft sind unsere Vorstellungen vom Judentum geprägt durch eine lange Geschichte von Judenfeindschaft: So werden die Juden zum düsteren Hintergrund, vor dem wir Jesus um so heller zum leuchten bringen. Aber eine Beschäftigung mit jüdischen Quellen kann dabei helfen, Vorurteile und Zerrbilder zu überwinden und Jesus groß zu machen, auch ohne vorher das Judentum schlecht zu machen.Die bekannte Erzählung von der Begegnung zwischen Jesus und einer samaritanischen Frau (Joh 4) wird in christlichen Predigten oft dazu verwendet, über die vermeintliche Frauenfeindlichkeit und Ausländerfeindlichkeit des Judentums zu sprechen, die dann von Jesus überwunden wird. Dabei werden jüdische Quellen oft selektiv verwendet oder sind gar nicht bekannt. Manchmal werden auch vermeintliche "kulturelle Hintergründe" einfach erfunden, z.B. die Vorstellung, dass Juden regelmäßig einen Bogen um das Land der Samariter machten, weil sie so fremdenfeindlich eingestellt waren. Aber was wäre, wenn es in der Geschichte um etwas ganz anderes geht? Wenn Mißverständnisse aus dem Weg geräumt werden, wird der Blick frei für das, was ein Bibeltext wirklich sagen will.Teil 2 einer dreiteiligen Vortragsreihe zum Thema ”Jesus-Texte mit jüdischen Augen neu entdecken” in Seestraßengemeinde Ludwigsburg am 10.5.2026.Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg
Die Themen der Sendung:Gegen das VergessenDer Holocaust-Überlebende und Zeitzeuge Uri Hirsch im GesprächDaniela RemusThora-Auslegung:Rabbinerin Ulrike Offenberg, Hameln
Im Religionsunterricht haben wir in unserer IVK (Internationale Vorbereitungsklasse / Flüchtlinge) das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter behandelt.Sousan* ist 16 Jahre alt. Sie, ihre acht Geschwister und die Eltern flohen 2015 mit dem Auto aus dem Kriegsland Syrien in die benachbarte Türkei. Zwei Jahre lang lebte die Familie in der Türkei, bevor sie dann 2017 mit einem Boot nach Griechenland übersetzte. Die Überfahrt kostete die Familie eine ungeheure Summe. In dem Boot waren insgesamt 70 Personen, die Überfahrt dauerte sieben Stunden. In Griechenland wurde die Familie ausgrenzend behandelt und floh weiter nach Deutschland, wo sie 2018 ankam. Die Kriegserlebnisse bleiben Sousan als tägliche Begleiter im Kopf präsent. Besonders erinnert sie sich an ein Erlebnis, als sie einmal auf dem Heimweg von der Schule war. In unmittelbarer Nähe warf ein Flugzeug seine Bombe ab und tötete Sousans Freundin.Zum barmherzigen Samariter schreibt Sousan: »Der Priester und der Levit hätten helfen müssen, da sie doch auch Juden waren. Sie hatten dieselbe Religion, deswegen müssen sie dem Verletzten helfen. … Ich wollte es wie der Samariter machen, weil wir alle Menschen sind. … Ich helfe allen, auch wenn sie meine Feinde sind. … Die Samariter und die Juden sind Feinde, aber der Samariter ist barmherzig, und sein Herz tut weh, deswegen hat er dem Verletzten geholfen, obwohl der Jude war.«Als Jesus dieses Gleichnis erzählte, ging es genau darum: ehrliche, spontane Hilfe, ungeachtet ethnischer, religiöser, kultureller oder sonstiger Hindernisse. Jesus selbst hat das vorgelebt, indem er auch einem römischen Hauptmann oder einer syrischen Frau geholfen hat. Auch wir dürfen das empfangen und an andere weitergeben.* Name geändertMartin von der MühlenDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Die Jugendanwaltschaft wirft dem Täter unter anderem mehrfachen, versuchten Mord vor. Ein Jahr Gefängnis ist die Maximalstrafe für eine zur Tatzeit 15-jährige Person. Weitere Themen: - ESAF 2040 soll nach Zürich kommen. - Regierungsratswahlen Zürich 2027: SVP Kanton Zürich will Natalie Rickli und Martin Hübscher ins Rennen schicken. - Spurabbau beim Neumühlequai: Stadt Zürich unterliegt dem Kanton vor Verwaltungsgericht. - Ehemalige Mitarbeiterin der Arbeitslosenversicherung des Kantons Zürich soll Daten von Arbeitslosen missbraucht haben. - Schwerverletzter bei Brand in Höngg. - «Füürio!» Hörspiel zum historischen Grossbrand in Grüningen
260617PC Das Problem ist Israel Mensch Mahler am 17.06.2026Meine Meinung zum Nahostkonflikt ist bekannt. Ohne 2-Staaten-Lösung kein Frieden in der Region. Nun lässt sich der größenwahnsinnige Trump von Benjamin Netanjahu vor den Karren spannen, zettelt einen völlig unsinnigen Krieg an, der allen Beteiligten nur Nachteile bringt und muss jetzt zähneknirschend die Mullahs in Teheran diktieren lassen, wo es langgeht. Die einzigen, die gestärkt aus dieser Schlacht hervorgehen sind die Kleriker, die das Land seit Jahrzehnten unterjochen. Für die Bevölkerung des Iran wird es noch schlimmer werden. Die einzige Hoffnung ist, dass das Regime implodiert und die demokratischen Kräfte endlich ans Ziel kommen, nach 10.000enden, die im Widerstand getötet wurden.Benjamin Netanjahu spielt weiter mit dem Feuer. Unbeeindruckt von Trump und von den Machthabern im Iran greift er weiter die Hisbollah im Libanon an. Und riskiert damit, dass der Konflikt nicht befriedet wird, sondern weiter eskaliert. Merkels Satz von der historischen Verantwortung Deutschlands für Israel - Angela Merkel „Israels Sicherheit ist Teil deutscher Staatsräson“ hängt uns Deutschen schwer in den Klamotten. Aber vergessen wir nicht: Philosemitismus ist genauso falsch wie Antisemitismus. Man kann die Politik Netanjahus nicht gutheißen, weil es den Holocaust gab. Was die israelischen Siedler machen, die Kompromisslosigkeit Israels, die Verweigerung von Gesprächen über eine 2-Staaten-Lösung – das alles wird dafür sorgen, dass dieser Krieg niemals endet. Evangelikale Christen halten mir gemeinsam mit orthodoxen Juden entgegen, „dass Gott höchstselbst Israel dieses Land gegeben hat“. Entschuldigung: das kann ja wohl kein Argument dafür sein, dass permanent Völkerrecht gebrochen wird. Diese Argumentation, Gott auf ihrer Seite zu haben, ist ein Kennzeichen aller radikalen und intoleranten Religionsvertreter. Das muss endlich mit der Staatsräson vom Verhandlungstisch. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
„Der Erfolg des Zionismus ist ja gewesen, die jüdische Identität derart zu besetzen, dass viele sich keine andere mehr vorstellen können. (…) Wenn tatsächliche Juden wie wir uns dagegenstellen, dann stehen wir in einem besonderen Widerspruch zum Staat, weil wir nicht nur die Politik selbst kritisieren und bekämpfen, sondern auch ihre moralische Grundlage – nämlichWeiterlesen
Seit dem 7. Oktober 2023 und der Reaktion Israels auf das Massaker der Hamas steigt die Anzahl antisemitischer Straftaten in Deutschland rapide. Janina Böck-Koroschitz lässt sich Geschichten aus dem Leben in Deutschland lebender Juden und Jüdinnen erzählen, die der Kriegsführung der israelischen Regierung durchaus kritisch gegenüberstehen. Geschichten, die sprachlos machen. Häuser mit jüdischen Einwohnern werden markiert, Kindern in der Kita der Tod gewünscht. Eine Stimmensammlung. Von Janina Böck-Koroschitz SWR 2026
Europa steht in Flammen, Bomben fallen auf London und deutsche Truppen marschieren durch Skandinavien – doch mitten in diesem weltweiten Chaos klammert sich ein Land an seine Neutralität: Schweden. Aber war Schweden in den 1940er-Jahren wirklich ein unbeteiligter Beobachter, oder war diese Neutralität nur ein hauchdünner Balanceakt zwischen moralischer Verantwortung und dem blanken Kampf ums politische Überleben? In dieser Folge reisen wir zurück in eine Grauzone voller Widersprüche. Wir beleuchten die unbequemen Wahrheiten der schwedischen Kriegsgeschichte: von den kriegswichtigen Eisenerzlieferungen an Adolf Hitlers Rüstungsindustrie über die höchst umstrittene Durchreise deutscher Soldaten durch schwedisches Gebiet bis hin zu der ständigen, lähmenden Angst vor einer deutschen Invasion. Doch Schweden zeigte auch ein anderes Gesicht. Gegen Kriegsende wurde das Land zum rettenden Zufluchtsort für tausende Verfolgte. Wir sprechen über den Mut des Diplomaten Raoul Wallenberg, der ungarische Juden vor dem Holocaust rettete , und über die dramatische Mission der „Weißen Busse“, die in den letzten Kriegstagen tausende Menschen aus den Konzentrationslagern befreite. Außerdem wagen wir den Blick über den Tellerrand und vergleichen Schwedens pragmatischen Kurs mit der strikten Neutralität der Schweiz. Wie weit darf ein kleines Land gehen, um die eigene Haut zu retten, wenn ringsherum die Welt untergeht?
Angela Merkel, Christian Wulff, Cem Özdemir – sie alle wurden schon mit dem Preis des Zentralrats der Juden geehrt. Die Auszeichnung des Kabarettisten Dieter Nuhr sorgt nun aber für Diskussionen. „Wirklich nachvollziehen kann ich das nicht“ sagt auch der Antisemitismus-Experte Tom Uhlig in SWR Kultur.
Am Fronleichnamsfest spricht Anno Busch vom Fachbereich Evangelisierung im Erzbistum Köln über die Eucharistie – und über die Hoffnung auf einen neuen Aufbruch in der Kirche. Das Glaubensfestival "kommt&seht" versteht er als Einladung, "Christus in die Mitte zu stellen". Passend zum Fronleichnamsfest soll die Eucharistie dabei zur "Quelle unserer Einheit" werden – gerade in einer Zeit, die von Spaltung geprägt ist. Besonders eindrücklich beschreibt Busch die eucharistische Anbetung als "die niederschwelligste Methode, Menschen mit Christus in Verbindung zu bringen".Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium bezeichnet sich Jesus selbst als "das lebendige Brot". Anno Busch erklärt, warum dieses Bild weit mehr bedeutet als bloße Symbolik und weshalb Christen seit den ersten Jahrhunderten Missverständnisse rund um Eucharistie und Abendmahl erklären mussten. Dabei geht es um die Frage: Wie kann Gott Menschen so nahekommen, dass er selbst zur Nahrung wird?Ein Gespräch über Fronleichnam, die Sehnsucht nach Einheit und die bleibende Provokation der Eucharistie. Jetzt reinhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesu zu der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot ist, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag. Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie das Brot, das die Väter gegessen haben, sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit. (Joh 6,51-58)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Hunderte jüdische Familien flohen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach Kenia. Sie kamen zunächst aus Osteuropa, später vor allem aus Deutschland und den von Hitler-Deutschland besetzten Gebieten. Ausgangspunkt war ein britisches Angebot. Mensing, Birte www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Hunderttausende Päckli jeden Tag aus China: So viel bestellen Schweizerinnen und Schweizer bei Online-Handelsplattformen. Das Parlament will dies jetzt strenger regulieren. Lucien Jucker vom Konsumentenschutz hinterfragt dies. Weitere Themen: · Weite Teile Israels sind gestern durch Proteste beeinträchtigt worden. Zehntausende ultraorthodoxe Juden blockierten Strassen und stoppten Züge; vereinzelt kam es auch zu Gewaltvorfällen. Auslandredaktorin Susanne Brunner erklärt, worum es bei den Protesten geht und warum sie derzeit so intensiv sind. · Am Internationalen Tag der Milch geht es auch in der Schweiz vor allem um Werbung dafür. Seit rund 100 Jahren gibt es Slogans wie «Milch macht manches wieder möglich». Wirtschaftsredaktorin Jasmin Gut hat einen Blick zurück auf die Strategien der Milchindustrie geworfen. · Nachdem sie im letzten Jahr aus dem Deutschen Bundestag geflogen ist, holt die FDP zum Befreiungsschlag aus – mit Wolfgang Kubicki als neuem Vorsitzenden. Eigentlich galt er bei seiner Wahl als gesetzt, doch erhielt er am Parteitag weniger Stimmen als erwartet. Worum es dabei ging, erklärt Walter Rauhe, der für RSI aus Berlin berichtet.
Im Mittelalter lassen Kreuzfahrer auf dem Weg nach Jerusalem ihrem Hass gegen Jüdinnen und Juden freien Lauf. Auch in Köln eskaliert die Gewalt mit tödlichen Folgen. Von Uwe Schulz.
Christen glauben an den einen Gott. Das haben sie gemeinsam mit den beiden anderen monotheistischen Religionen, dem Judentum und dem Islam. Alle glauben an einen Gott. In meinem Alltag im 2. und 20. Bezirk begegne ich vielen Muslimen und auch nicht wenigen Juden. Ich bin persönlich überzeugt, dass wir mehr gemeinsam haben als uns trennt.
Bruder Julian Talente und der heilige Geist? Inwiefern kommen diese vom heiligen Geist? Dieser Frage geht Bruder Julian im heutigen Sonntagsimpuls nach. [Evangelium: Johannes, Kapitel 20, Verse 19 bis 23] Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast
Ein mutmaßlich iranischer Agent soll Morde von prominenten Juden und Israelfreunden geplant haben, Julian Nagelsmann präsentiert den deutschen WM-Kader und heute endet Stephen Colberts »Late Show«. Das ist die Lage am Donnerstagabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Brisante Spionage-Anklage: Iran soll Ermordung von Josef Schuster und Volker Beck geplant haben Turnierprognose für Deutschlands Kader: Können diese Spieler wirklich Weltmeister werden? Best of Stephen Colberts »Late Show«: Nachhilfe für Obama, Spitzen gegen Trump +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Engelbrecht, Sebastian www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Die ersten Menschen lebten im Garten Eden, heißt es übereinstimmend in Judentum, Christentum und Islam. In allen drei Religionen gibt es die Sehnsucht, nach dem Tod in das Paradies zurückzukehren, das Adam und Eva nach dem Sündenfall verlassen mussten. Doch wer kommt nach muslimischer, christlicher und jüdischer Vorstellung überhaupt in den Himmel und was verstehen Gläubige von heute darunter?
Kulms, Johannes www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Es war ein Land der Wunder, das muslimische Spanien, auch Al-Andalus genannt. In dieser Folge erkunden wir Cordoba, eine der größten Metropolen des Mittelalters, das selbst noch im fernen Heiligen Römischen Reich gerühmt wird. Wir widmen uns aber auch einer sehr viel größeren Frage: Ist die Geschichte von Christen, Juden und Muslimen zwangsläufig ein „Kampf der Kulturen“ – oder hat es auch Phasen des harmonischen Zusammenlebens gegeben?Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastQuellen:Brian A. Catlos, Al-Andalus: Geschichte des islamischen SpanienGeorg Bossong, Das Maurische Spanien Richard Fletcher, Moorish Spain++ Du willst Teil der WBG-Community auf Steady werden? Hier gehts lang! ++++ WBG live 2026: https://www.wasbishergeschah.com/#live-termine ++++ Buchtipp des Monats: Penguin: Verborgene Welt der Wikinger ++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Deutschlands grausame Vergangenheit im Bezug auf den Antisemitismus ist uns allen bewusst, doch die Wurzeln dieses Hasses reichen weit über die Zeit des Nationalsozialismus hinaus. In dieser Folge begeben wir uns auf eine historische Spurensuche: Wie konnte es dazu kommen, dass Jüdinnen und Juden über Jahrhunderte hinweg dämonisiert wurden? Wir beleuchten die Anfänge in der hellenistischen Antike, als religiöse Unterschiede erstmals zu massiven Spannungen führten , und untersuchen den folgenschweren Wandel zum christlichen Antijudaismus. Wir diskutieren, wie aus theologischen Konflikten die gefährliche „Gottesmordlegende“ entstand und warum Konzepte wie „Othering“ bereits im Mittelalter genutzt wurden, um jüdische Gemeinden systematisch auszugrenzen. Von grausamen Verschwörungserzählungen wie der „Blutlüge“ und der Brunnenvergiftung während der Pest bis hin zur wirtschaftlichen Stigmatisierung und den antijüdischen Schriften Martin Luthers: wir zeigen auf, wie sich Vorurteile über die Jahrhunderte verfestigten. Den tragischen und industriell organisierten Höhepunkt findet diese Entwicklung im Holocaust, in dem sechs Millionen Menschen der systematischen Entmenschlichung und staatlichen Gewalt zum Opfer fielen. Diese Folge ist mehr als nur ein Blick in die Geschichtsbücher, sie ist auch ein Appell für die Gegenwart. Denn wer versteht, wie antisemitische Denkmuster entstehen und funktionieren, kann ihnen heute entschlossener entgegentreten.
Kritik an der Politik Israels gehört zu den schwierigsten Bereichen der deutschen Außenpolitik. „Es ist ein Dilemma“, meint Markus Lanz dazu. Auf der einen Seite besteht die moralische Verpflichtung, dem Volk Israels aufgrund der deutschen Geschichte beizustehen. Auf der anderen Seite stehen die Werte des Universalismus und das Eintreten für das Völkerrecht. Wie viel Kritik ist daher nötig und möglich? Richard David Precht fragt sich außerdem: „Warum sind wir heute nicht in der Lage, die Existenz und das Existenzrecht Palästinas anzuerkennen?“ Markus Lanz' Fazit zum Schluss lautet: „Es muss möglich sein, die Netanjahu-Regierung zu kritisieren und gleichzeitig bereit zu sein, jederzeit für die Unversehrtheit von Jüdinnen und Juden hier in Deutschland einzutreten.“
Es ist Freitag – aber der Sonntag kommtDas ist mein KönigDie Bibel sagt: Mein König ist der König der Juden.Er ist der König Israels.Er ist der König der Gerechtigkeit.Er ist der König der Zeitalter.Er ist der König des Himmels.Er ist der König der Herrlichkeit.Er ist der König der Königeund er ist der Herr der Herren.Das ist mein König.Ich frage mich: Kennst du ihn?Mein König ist ein souveräner König.Kein Maß kann die Grenze seiner grenzenlosen Liebe bestimmen.Kein Fernglas kann die Weite seines Versorgens erfassen.Kein Hindernis kann ihn davon abhalten, seine Segnungen auszugießen.Er ist bleibend stark.Er ist vollkommen aufrichtig.Er ist ewig fest.Er ist unsterblich gnädig.Er ist königlich mächtig.Er ist unparteiisch barmherzig.Verstehst du, was ich meine?Er ist der größte Lehrer, den die Welt je kannte.Er ist das Wunder der Zeitalter.Er ist der Mittelpunkt der Zivilisation.Er steht allein in sich selbst.Er ist einzigartig.Er ist unvergleichlich.Er ist unübertroffen.Er versorgt die Schwachen.Er stärkt die Müden.Er ist Zuflucht für die Versuchenden.Er ist Retter für die Verlorenen.Er leitet die Führerund hilft den Unterdrückten.Er heilt die Kranken.Er reinigt die Aussätzigen.Er vergibt Sündern.Er befreit die Gefangenen.Er verteidigt die Schwachen.Er segnet die Jungen.Er dient den Unglücklichen.Er achtet die Alten.Er belohnt die Fleißigen.Und er verschönert die Sanftmütigen.Das ist mein König.Kennst du ihn?Mein König ist der Schlüssel zum Wissen.Er ist die Quelle der Weisheit.Er ist die Tür zur Befreiung.Er ist der Weg zum Frieden.Er ist die Straße zur Gerechtigkeit.Er ist die Autobahn zur Heiligkeit.Er ist das Tor zur Herrlichkeit.Kennst du ihn?Sein Leben ist unvergleichlich.Seine Güte ist grenzenlos.Seine Barmherzigkeit ist ewig.Seine Liebe hört niemals auf.Seine Macht kennt keine Grenzen.Seine Gnade ist unerschöpflich.Seine Herrschaft ist gerecht.Sein Joch ist sanft.Und seine Last ist leicht.Ich wünschte, ich könnte ihn dir beschreiben…Aber er ist unbeschreiblich.Ja, er ist unbeschreiblich.Er ist unbegreiflich.Er ist unbesiegbar.Er ist unwiderstehlich.Die Himmel der Himmel können ihn nicht fassen,geschweige denn ein Mensch ihn erklären.Du kannst ihn nicht aus deinem Leben verbannenund dennoch leben.Du kannst ihn nicht überdauern,und du kannst nicht ohne ihn leben.Die Pharisäer konnten ihn nicht ertragen.Aber sie fanden keinen Fehler an ihm.Pilatus konnte keine Schuld an ihm finden.Herodes konnte ihn nicht töten.Der Tod konnte ihn nicht halten.Und das Grab konnte ihn nicht festhalten.Das ist mein König!
Sanary-sur-mer – ein kleines Örtchen an der Côte d'Azur, 50 Kilometer östlich von Marseille.1933 hatte Sanary etwa 3000 Einwohner (heute sind es 16.000), ab 1933 wurde Sanary zur Hauptstadt der deutschsprachigen Literatur: Thomas Mann und Familie, Brecht, Lion Feuchtwanger, Joseph Roth, Franz Werfel und seine Frau Alma-Mahler Werfel, Stefan Zweig.All die und einige mehr (Juden, Kommunisten, Gefährdete) waren vor den Nationalsozialisten nach Sanary geflüchtet und lebten dort Tage, Wochen, Monate, Jahre.Was wie Verheißung von Sommer und Leichtigkeit klingt, wurde für sie zum Fluchtort, ihrer literarischen Arbeit und ihrer Sprache beraubt.Seit einigen Jahren erinnert eine Gedenktafel in Sanary mit 68 Namen an jene Exilanten, einen Rundgang zu den ehemaligen Wohnsitzen der exilierten Künstler gibt es auch. Knut Benzner war in Sanary-sur-mer und hat mit Menschen, denen Erinnerungskultur nicht nur ein Wort ist, gesprochen.Videotipp aus der ARD Mediathek: Marseille - Meer und Mistralhttps://www.ardmediathek.de/video/erlebnisreisen/marseille-meer-und-mistral/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtZWEyYTFkZGQtNjgyZC00YTU5LThjM2YtMTlkMWNhYjk4NDQz