Ancient nation and ethnoreligious group from the Levant
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Alljährlich wird der Opfer des Nationalsozialismus gedacht, so auch dieses Jahr. Während wir darüber diskutieren, wie wichtig Gedenken ist, was wir aus der Geschichte lernen können und wo Antisemitismus anfängt, steigen Hass und Gewalt unvermindert an. Die Zahl der antisemitischen Straftaten hat laut Bundeskriminalamt im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um über 20% zugenommen. Welche Kraft hat das Erinnern noch? Was bedeutet das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus den jüngeren Generationen? Wie zeigt sich Antisemitismus heute in Verschwörungserzählungen, im Alltag, auf den Schulhöfen? Und wie können wir Antisemitismus noch besser erkennen, benennen und bekämpfen? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit dem Publizisten Ruben Gerczikow dem Frankfurter Rabbiner Andrew Steiman, dem Kasseler Geschichtslehrer Boris Krüger und dem Antisemitismusforscher Johannes Sosada. Podcast-Tipp: Eine Stunde History - 1945 - Die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz Bis auf die Knochen abgemagerte Menschen mit leeren Augen - was die Soldaten vor achtzig Jahren in Auschwitz vorfanden, schockierte die Welt und lässt sich mit Worten kaum beschreiben. Am 27. Januar 1945 wird das Vernichtungslager befreit. Es wird zum Symbol für den Holocaust. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:adaacc771a05a7de/
Wahlweise gelten Juden oder Russen als Verursacher allen Übels auf der Welt. Kaiser Wilhelm II. erklärte einst: „Der Rassenkrieg, der Krieg des Slawentums gegen das Deutschtum […] wenn diese Frage nicht diplomatisch gelöst werden kann, dann muss sie mit Waffengewalt entschieden werden.“ Nach dem Attentat von Sarajevo und der russischen Mobilmachung, in der Berlin eineWeiterlesen
Einfach auf den Punkt gebracht, wurde New York zu dem gemacht, was es heute ist, von Iren, Juden, Deutschen … und Italienern. Für diesen Hintergrund stehen ikonische Namen wie beispielsweise Frank Sinatra, Robert De Niro oder Al Pacino. Aus unterschiedlichen Gründen hat es mehrere Einwanderungswellen aus Italien nach New York gegeben: Ende des 19.Jahrhunderts, während des Zweiten Weltkriegs und nach 1945. 2013 hieß es, dass gut 17 Millionen US-Amerikaner italienische Wurzeln haben. In der Stadt und im Staat New York ist ihre Zahl besonders groß, die Angaben variieren zwischen zweieinhalb und drei Millionen. Die Italiener haben sich im Stadtbild verewigt: Vielen New York-Reisenden wird er etwas sagen: der Columbus Circle am Central Park. Dort steht Kolumbus auf einer Säule: Der Mann aus Genua, der Amerika „entdeckt“ hat. Die große Brücke zwischen Brooklyn und Staten Island ist nach dem berühmten Entdecker Giovanni da Verrazzano benannt. Wer möchte, kann im Stadtbezirk Queens auf dem LaGuardia-Flughafen landen. Dieser ist nach Fiorello La Guardia benannt, New Yorks erstem Bürgermeister mit italienischen Wurzeln. Große Geschichten - ARD Literatur-Hörspiele in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/grosse-geschichten-ard-literatur-hoerspiele/urn:ard:show:de76181e5527c837/ Verrückt nach Meer: 325: Der Herzschlag von Manhattan - Das Video in der ARD Mediathek https://www.ardmediathek.de/video/verrueckt-nach-meer/325-der-herzschlag-von-manhattan-s09-e08/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC8xNDJkMjk3ZS0xYWM3LTRjNDEtYTc4MS1lNjNiNDljZjFhZDA
Mt 2,1-12: Die Könige der Erde vs. den König der Juden by Sebastian Heck
Antizionismus wird heute oft als moralische Haltung präsentiert. Doch woher kommt dieser Begriff eigentlich – und was bedeutet er wirklich?In dieser Folge gehe ich den historischen Wurzeln des Antizionismus nach: von der jahrhundertelangen Ausgrenzung der Juden in Europa über Karl Marx bis zur sowjetischen Umdeutung nach 1948.Ich erkläre, warum Zionismus keine Ideologie der Herrschaft ist, sondern eine Reaktion auf Verfolgung – und weshalb Antizionismus bis heute häufig als politisch getarnter Antisemitismus funktioniert.Das Transkript und die Quellenangaben finden Sie auf meiner Webseite:https://www.muellermathias.ch/Wenn Sie den "stoischen Piraten" unterstützen möchten, dann spenden Sie mir doch ein oder mehrere Kaffees via:https://buymeacoffee.com/stoicpirate
Das Losungswort und der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine:Ich gehe einher in der Kraft Gottes des HERRN; ich preise deine Gerechtigkeit allein.Psalm 71,16Denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.1. Korinther 1,24Titel der Andacht: "Glaubensgewissheit"Nachzulesen in nah-am-leben.de
In dieser abschließenden Episode der Staffel „Jesus, der Jude“ blickt Detlef Kühlein zusammen mit Assaf Zeevi dankbar auf drei intensive Wochen theologischer Auseinandersetzung zurück und reflektiert, wie sehr sich sein eigenes Verständnis von Jesus im jüdischen Kontext vertieft hat. Er erklärt, warum die Staffel notwendig war: um Missverständnisse über das Judentum zu korrigieren, Jesus als […]
Ein Buch von dem Theologen und Publizisten Norbert Reck, das wunderbar in die Weihnachtszeit passt. Ein Gespräch mit Norbert Reck über Jesus von Nazéreth und sein Judentum. Von Michael Strassmann
Ich gehe einher in der Kraft Gottes des HERRN; ich preise deine Gerechtigkeit allein. Psalm 71,16Denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 1. Korinther 1,24Autor: Andreas Hannemann
Das Magazin Schabat Schalom berichtet aus dem jüdischen Leben mit Nachrichten, Interviews, Berichten und Kommentaren.
Feinschmeckertouren – Der Reise- und Genusspodcast mit Betina Fischer und Burkhard Siebert
In dieser Episode begleiten wir dich auf eine besondere Tour durch Córdoba – geführt von Nuria, die hier aufgewachsen ist und jeden Winkel der Stadt liebt. Mit ihrer herzlichen Art zeigt sie uns nicht nur die berühmten Highlights wie die eindrucksvolle Moschee-Kathedrale, sondern auch die kleinen, versteckten Orte, die Córdoba so einzigartig machen. Als Philosophin möchte Nuria Geschichte nicht einfach erzählen – sie will, dass man sie fühlt. Statt Zahlen und Jahresdaten stehen Emotionen, Erlebnisse und Zusammenhänge im Mittelpunkt. So wird jede Gasse zur Geschichte, jeder Innenhof zu einem Stück gelebter Tradition. Gemeinsam streifen wir durch die Altstadt, entdecken das jüdische Viertel und erfahren, wie Muslime und Juden einst harmonisch zusammenlebten und die Stadt kulturell prägten. Zwischen schattigen Innenhöfen, verwinkelten Gassen und architektonischen Besonderheiten erklärt Nuria, warum man Córdoba am besten zu Fuß erkundet – und warum Taxis hier trotzdem eine bequeme und günstige Alternative sind. Natürlich fehlen auch ihre kulinarischen Insider-Tipps nicht: von traditionellen Gerichten bis zu charmanten Restaurantempfehlungen, die du bei deinem eigenen Besuch nicht verpassen solltest.
Aschkenas: So nannten die seit dem Mittelalter in Europa ansässigen Juden ihr Siedlungsgebiet vor allem in Deutschland. Peter Schäfer bietet mit diesem Buch erstmals einen auf archäologischen und schriftlichen Quellen basierenden Überblick über Herkunft und Blüte des aschkenasischen Judentums und seinen erzwungenen Weg nach Osteuropa. Seine glänzende Darstellung umfasst mehr als 2000 Jahre jüdischer Geschichte, von der Antike bis zum 20. Jahrhundert, und wird für lange Zeit Maßstäbe setzen. Ein Edikt des Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 betrifft die Juden in Köln, doch erst für die Zeit um das Jahr 1000 sind jüdische Gemeinden in Köln, Mainz, Speyer, Worms, Regensburg, Prag oder Frankfurt sicher belegt. Woher kamen diese Juden? Wie waren ihre Gemeinden organisiert? Wovon lebten sie, und welche Beziehungen pflegten sie zu ihrer christlichen Umgebung? Peter Schäfer kennt wie kaum ein anderer die Schriften des mittelalterlichen Judentums und beschreibt auf ihrer Grundlage – jenseits der bis heute verbreiteten Klischeevorstellungen – den Alltag und die mystisch geprägte Frömmigkeit der aschkenasischen Juden. Er erzählt von den Verfolgungen und Vertreibungen im Spätmittelalter, der erneuten Blüte jüdischen Lebens in Polen, Litauen und Russland und vom Weg der Juden in eine ambivalente Moderne, die Emanzipation versprach und Vernichtung brachte. Seither liegen die Zentren des aschkenasischen Judentums in den USA und Israel, doch seine Wurzeln reichen weit in das europäische Ostjudentum, in das mittelalterliche Deutschland und in die Antike zurück. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/histothek_schaefer
Manchmal begegnen mir Worte in einer anderen Sprache, die für mich den Sinn eines Begriffs klarer ausdrücken, als dies im Deutschen der Fall ist. Christmas – das englische Wort für unser deutsche Wort Weihnachten – ist so ein Begriff, denn die zentrale Person des Weihnachtsfests ist in der Bezeichnung enthalten. Wie die Botschaft an die Hirten auf dem Feld im obigen Tagesvers deutlich macht, geht es an Weihnachten um Christus. Auf Hebräisch wird dieser als Messias bezeichnet, der Gesalbte und verheißene Retter. Unter der römischen Besatzung Palästinas zum Zeitpunkt von Christi Geburt warteten viele Juden sehnsüchtig auf diesen Retter, damit er sie von der Fremdherrschaft befreien und sein versprochenes Friedensreich aufbauen würde.Doch wie oft wird diese Person – Christus – in der Weihnachtszeit nicht mehr erwähnt oder gar ersetzt? »Xmas« heißt es auf modernen Weihnachtskarten. Und an Stelle dessen kann jeder selbst einsetzen, was ihm wichtig ist. Zugegeben, ich freue mich auch jedes Jahr auf die vielen Leckereien, die besondere Zeit mit meinen Liebsten und die strahlenden Kinderaugen bei der Bescherung. Und ebenso gerate ich jedes Jahr wieder in den üblichen Strudel aus Hektik und Stress bei dem Versuch, alle Termine und Verabredungen unter einen Hut zu bringen, rechtzeitig Geschenke zu kaufen und ein gelungenes Festessen vorzubereiten.Wie gut tut es mir, mich auf das zu besinnen – oder besser gesagt, auf den –, der am Anfang steht, ohne den wir heute kein Weihnachten feiern würden: Jesus Christus, den Sohn Gottes. Mit seiner Geburt als Mensch auf dieser Erde nahm Gottes Rettungsplan Gestalt an. Dieser Gott, den eine verlorene Welt versucht, durch etwas anderes zu ersetzen, schenkt sich uns selbst zu Weihnachten – das ist ein Grund zu wahrer Freude!Judith PohlDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle
Viele stellen Ochs und Esel an die Krippe, ohne die wahre Bedeutung dieser Figuren zu kennen. Norbert Lieth zeigt, dass ihre Tradition teilweise aus einem missverstandenen und sogar antisemitischen Gedankengut entstanden ist. Gleichzeitig macht die Bibel deutlich, dass darin eine viel tiefere Wahrheit verborgen liegt. Ochs und Esel stehen sinnbildlich für Juden und Heiden, die zu ihrem Herrn finden. So verwandelt sich ein altes Missverständnis in eine starke und hoffnungsvolle biblische Botschaft. HAT IHNEN DER PODCAST GEFALLEN?
Weil der Biber wieder in der Schweiz ansässig ist, gibt es vermehrt Schäden an Bäumen. Mit speziellen Gittern will die Stadt Zürich die Bäume nun schützen. Weitere Themen: · Eine Woche nach Terroranschlag in Sydney: 1'200 Jüdinnen und Juden feiern in Zürich das Hannuka-Fest · Verzögerung beim Bau einer neuen Ambulanzklinik beim Spital Bülach · GC verliert auch letztes Spiel im alten Jahr
In dieser Episode setzt sich Guido Baltes kritisch mit dem verbreiteten Vorurteil auseinander, Juden glaubten, man könne sich durch Gesetzesgehorsam oder gute Werke den Himmel verdienen, während Jesus ausschließlich Gnade verkünde. Anhand des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter zeigt Guido Baltes, dass Jesus selbst gute Werke – insbesondere die Liebe zu Gott und zum Nächsten – […]
Am Sonntag erschütterte ein antisemitischer Terroranschlag Sydney: Während Menschen am Bondi Beach den Beginn des jüdischen Lichterfests Hanukkah feiern wollten, eröffneten zwei bewaffnete Männer das Feuer auf sie. 15 Menschen starben durch die Hände der Attentäter, Dutzende wurden verletzt. Die Korrespondentin Barbara Barkhausen, die in Sydney wohnt, erlebt ihre Stadt seither im Schockzustand. Sie selbst habe nie mit einem solchen Anschlag gerechnet, denn Australien stehe für Toleranz und Multikulturalität. Doch der Schein trügt. Die Bedrohungslage für die rund 120.000 Jüdinnen und Juden im Land hat sich seit dem 7. Oktober 2023 dramatisch verschärft. Alleine zwischen Oktober 2024 und Ende September 2025 wurden 1654 antisemitische Vorfälle registriert. In dieser Folge von «NZZ Akzent» erklärt Barkhausen, wie sich der Antisemitismus im Land in den vergangenen Jahren entwickelt hat und wie die jüdische Community im Land nun geschützt werden soll. Gast: Barbara Barkhausen, Australien-Korrespondentin Host: Sarah Ziegler Das [Video-Team der NZZ](https://www.nzz.ch/video/attentat-vom-bondi-beach-die-rekonstruktion-von-6-minuten-terror-ld.1916732) hat die Tat in Sydney rekonstruiert. Hast du Lust auf ein Probeabo der NZZ? [Drei Monate Zugang zu allen digitalen Inhalten gibt es zum Preis von einem. ](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/) ["250 Dollar - Wie ich einen Menschen freikaufe" ](https://www.nzz.ch/podcast/250-dollar)- Die neue Podcast-Serie der NZZ gibt es auch überall da, wo du gern Podcasts hörst.
Guido Baltes erklärt in dieser Episode „Jesus der Jude“, dass das weit verbreitete christliche Vorurteil eines tiefen Hasses zwischen Juden und Samaritern historisch nicht trägt. Zwar unterschieden sich beide Gruppen seit der Spaltung des alten Israel in Nord- und Südreich in Fragen wie Tempelort, Reinheitsvorschriften und kultischen Traditionen, doch belegen jüdische Quellen zahlreiche konkrete Regelungen […]
In dieser Episode hinterfragt Guido Baltes die verbreitete christliche Behauptung, die Juden zur Zeit Jesu hätten einen militärischen Messias erwartet, der die Römer gewaltsam vertreibt. Er zeigt, dass dieses Bild weder dem Neuen Testament noch jüdischen Quellen entspricht: Viele Juden sahen die Römer sogar positiv, weil sie Religionsfreiheit ermöglichten, und nirgends findet sich der Vorwurf, […]
Für Josef Schuster, Präsidenten des Zentralrates der Juden, verstärkt das antisemitische Attentat in Australien das Unsicherheitsgefühl der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland.
Für zwei Tage ist Berlin der Schauplatz für die Ukraine-Verhandlungen. Und diese zwei Tage könnten entscheidend sein.
Am Bondi Beach im australischen Sydney wurden mehrere Menschen durch Schüsse getötet und verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen haben zwei Angreifer eine jüdische Chanukka-Feier angegriffen. Die Behörden sprechen von einem antisemitischen Anschlag.
Seit heute fährt die SBB im Viertelstundentakt von Basel nach Liestal. Diese neue Zugverbindung bringe die Region näher zusammen und deshalb sei heute ein Freudentag für die Region, sagen Politikerinnen und Politiker heute Morgen nach der ersten Fahrt. Ausserdem: · Recherchen der Tagesschau zeigen: Während des ESCs gab es eine Gefahr für Jüdinnen und Juden. Die Behörden reagierten jedoch rechtzeitig. · Mehrere Brände in der Region: In Muttenz, Liesberg und Riehn haben Häuser gebrannt. · Sonntagsverkauf in Basel: Mathias Böhm vom Stadtkonzept Basel ist verhalten positiv.
Weyh, Florian Felix www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Schüle, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Von Christa Zöchling. In jeder Gemeinde von Rechnitz über Graz und Leoben bis nach Mauthausen müsste ein Mahnmal stehen, eingraviert die Namen der ungarischen Jüdinnen und Juden, die bei Todesmärschen im April 1945 am helllichten Tag erschlagen und erschossen wurden. Im steirischen Eisenerz steht eines. Vor dem Mikro: Christa Zöchling. Audio Post Production: Manuel Correa Kunnen. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Schüle, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Weyh, Florian Felix www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
(00:47) Sei es zu Stosszeiten am Bahnhof, im Stau oder in der vorweihnachtlichen Innenstadt: Manchmal sind wir Menschen Teil einer Masse. Das Museum für Kommunikation in Bern beleuchtet Massenphänomen in der Ausstellung «Massen – Foules – Crowds». Weitere Themen: (05:03) Tausende Jüdinnen und Juden vor den Nazis gerettet: Neues Theater Dornach zeigt Stück «Das Glashaus» über das Leben und Werk des Schweizer Diplomaten Carl Lutz. (09:26) Zürcher Theater Spektakel verliert Hauptsponsor. (10:37) Erster Roman nach Literaturnobelpreis 2023: «Vaim» des norwegischen Autors Jon Fosse auf Deutsch erschienen. (14:52) Alternder Regisseur will sich seinen Töchtern wieder annähern: Norwegischer Spielfilm «Sentimental Value» startet in den Schweizer Kinos. (19:11) Deutsche Klarinettistin Sabine Meyer verabschiedet sich kommende Woche von der klassischen Bühne.
Eine Recherche vom Regionaljournal zeigte diese Woche, dass auf dem 2020 abgebrannten Industrieareal in Laufen nicht vor 2029 gebaut werden kann. Grund: der mit PFAS kontaminierte Boden. Die Stiftung Abendrot hätte die Sanierung gerne schon abgeschlossen. Ausserdem: · Basel senkt Gebühr für Einbürgerung · Budget-Debatte im Baselbieter Landrat · Theater über den Schweizer Diplomaten Carl Lutz und die Rettung der Budapester Jüdinnen und Juden
Er nannte sich einen "einäugigen schwarzen Juden" und verwandelte persönliche Brüche in eine einzigartige Karriere. Am 8.12.1925 wurde Sammy Davis Jr geboren. Von Thomas Mau.
Main, Andreas www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
(00:54) Am Sonntag eröffnet das Jüdische Museum der Schweiz an einem neuen Standort, unweit des Spalentors in Basel. Dort betraten im Mittelalter die Jüdinnen und Juden aus dem Elsass die Stadt. Mit dem neuen Gebäude verdoppelt das Jüdische Museum seine Ausstellungsfläche. Weitere Themen: (05:35) Mit einfachsten Mitteln gedrehter Film voller absurder Momente - der rumänische Regisseur Radu Jude hat seinen neuen Kinofilm «Kontinental 25» in nur zehn Tagen gefilmt - mit einer Smartphonekamera. (09:48) Schönheitskur für ein Schweizer Unesco-Weltkulturerbe - warum die drei Burgen von Bellinzona für knapp 19 Millionen Franken renoviert werden. (14:07) Kritischer Blick auf die Krisen dieser Welt - die Aichi Triennale im japanischen Nagoya zeigt inspirierende Arbeiten aus Kunst und Theater.
Bruder Stefan Es rette sich, wer kann! – "Aber wer kann?", fragt Bruder Stefan in seinem Impuls zum Evangelium Christkönigssonntag. Nicht sich zu retten, sondern die Menschen zum Heil zu führen, das war der Auftrag Jesu. Wenn er sich selbst gerettet hätten, dann hätte er erst gar nicht erst kommen brauchen. [Evangelium: Lukas, Kapitel 23, Verse 35b bis 43] In jener Zeit verlachten die führenden Männer des Volkes Jesus und sagten: Andere hat er gerettet, nun soll er sich selbst retten, wenn er der Christus Gottes ist, der Erwählte. Auch die Soldaten verspotteten ihn; sie traten vor ihn hin, reichten ihm Essig und sagten: Wenn du der König der Juden bist, dann rette dich selbst! Über ihm war eine Aufschrift angebracht: Das ist der König der Juden. Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, verhöhnte ihn: Bist du denn nicht der Christus? Dann rette dich selbst und auch uns! Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst! Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast
Was passiert, wenn ein Israeli, ein Deutscher und ein palästinensischer Ex-Muslim über Frieden sprechen? In dieser besonderen Folge von „Fokus: Israel“ erzählt Sultan seine bewegende Geschichte – vom Hass gegen Juden, über eine radikale Gottesbegegnung bis hin zur Versöhnung mit Israel. Gemeinsam mit Assaf Zeevi und Detlef Kühlein spricht er über Ideologien, Identität, Jesaja 19 […]
Nachts sind minus 25 Grad, es liegt Schnee. Seweryna weiß, sie wird den Todesmarsch nicht überleben. Mit ein paar Frauen gelingt ihr die Flucht. Als sie ausgemergelt und entkräftet zu Hause ankommt, setzt sie sich in ihr Jugendzimmer und beginnt, zu schreiben: fünfeinhalb Monate lang, Tag für Tag, früh bis spät. Die Gaskammern, die Leichenberge, das Arbeitslager. Im Dezember 1945 erscheint ihr Lagerbericht. Die sowjetische Delegation beim Nürnberger Prozess nutzt das Buch als Material vor Gericht, und Seweryna soll vorm Internationalen Militärtribunal aussagen. Hier trifft Seweryna auf die unsichtbaren Nazis. Ohne Uniform sind sie nicht zu erkennen. Am 27. Februar 1946 berichtet sie vor Gericht von schwangeren Frauen und Kindern im KZ. Unter den sechs Millionen ermordeten Jüdinnen und Juden waren eine Million Kinder. Von Nora Hespers und Sophie Rebmann (NDR 2025) *** Credits: Mit Anja Antonowicz, Anne Müller, Franz Dinda Skript und Hosts: Nora Hespers und Sophie Rebmann Musik: Michal Krajczok, Viola: Aisling Marnane Creative Producer: Roman Ruthardt Ton und Technik: Corinna Gathmann, Till Hoffmann und Jan Merget Redaktion: Ulrike Toma Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2025. Mit Dank an Polskie Radio. Die Bücher von Seweryna Szmaglewska sind im Schöffling Verlag erschienen. *** Besondere Empfehlungen der Redaktion: TV-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen” in der ARD Mediathek Das ARD-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen" blickt auf diese historischen Tage aus einer neuen Perspektive - nämlich durch die Augen von zwei Überlebenden: Das ist der junge Journalist Ernst Michel, der die Prozesse verfolgt und die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska, die als Hauptzeugin an den Prozessen beteiligt ist. Die beiden werden gespielt von Jonathan Berlin und Katharina Stark. Die bekannten Schauspieler Francis Fulton Smith und Wotan Wilke Möhring verkörpern Hermann Göring und dessen Verteidiger. Zeitzeugen-Interviews und seltene, kolorierte Archivaufnahmen aus dem Gerichtssaal bringen uns die Vergangenheit nah. ZUR DOKU: https://1.ard.de/nuernberg-45?nuernbergNDR=pcsn In "Alles Geschichte" findet Ihr auch die Serie "Die Täter und der Psychologe" über den britischen Gerichtspsychologen Gustave M. Gilbert. Er begleitete die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. ZU DEN FOLGEN: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6c46c448c0998e58/ *** Unser Podcast-Tipp für Euch: Mit aller Kraft kämpft die Schwarze Frau Michelle für ihren Mann, ihre Familie: er sitzt hinter Gittern. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein gemeinsames Leben in Freiheit. Davon erzählt der Podcast: Haft & Liebe - Das Eheversprechen: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a5c269675f644d4b/ ***
(00:49) Nächste Ausgabe von Comicfestival Angoulême steht auf der Kippe: Was ist da los? Weitere Themen: (06:11) Schwarze Juden, weisse Juden: So heisst eine Ausstellung in Wien – die Stereotypen aufbrechen und ein anderes Bild zeigen will von Jüdinnen und Juden. (10:05) Mit Stacheldraht und Hochfrequenztönen gegen Obdachlose – wie defensive Architektur Städte prägt, ein Rundgang durch Basel. (14:34) «Damentour» – Ein Roman über das späte Glück: Theres Roth-Hunkeler erzählt vom kreativen Aufbruch im Alter.
Kaindlstorfer, Günter www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Serup-Bilfeldt, Kirsten www.deutschlandfunkkultur.de, Aus der jüdischen Welt
Die Zahl antisemitischer Straftaten in Deutschland steigt, Juden berichten von offener Feindseligkeit. Doch "Antisemitismus” kann auch ein schwerer Vorwurf sein, wenn er missbraucht wird - etwa um Kritik abzuwehren.
Bruder Helmut Woran denkst du wenn das Wort Kirche aufkommt? Was hat das heute mit dem so sperrigen Fest der Lateranbasilika zu tun? Bruder Helmut versucht im heutigen Impuls darauf Antworten zu finden. Auch dafür reisen wir mit ihm wieder nach Mexiko. [Evangelium: Johannes, Kapitel 2, Verse 13 bis 22] Das Paschafest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus samt den Schafen und Rindern; das Geld der Wechsler schüttete er aus, ihre Tische stieß er um und zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren. Da ergriffen die Juden das Wort und sagten zu ihm: Welches Zeichen lässt du uns sehen, dass du dies tun darfst? Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder und in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes. Als er von den Toten auferweckt war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2024 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast
Von Christa Zöchling. An der Adresse der Wiener Arbeiterkammer stand einst das Palais Rothschild. Im Jahr 1938 wandelte es sich zu einem Ort der Todesangst. Von hier aus organisierte Adolf Eichmann die Vertreibung und Erpressung der österreichischen Juden und später die Deportationszüge in die Todeslager. Eine Ausstellung im Foyer der Arbeiterkammer erzählt, was damals geschah und durch wen. Vor dem Mikro: Christa Zöchling. Audio Post Production: Rainer Klement. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Am Dienstag 4. November wählt New York einen neuen Bürgermeister. Viele New Yorker Juden fürchten den israelkritischen Shootingstar der Linken Zohran Mamdani. Der Korrespondent Andreas Scheiner hat mit denen gesprochen, die sich Sorgen machen – ebenso wie mit seinen jüdischen Fans. Denn die Wahl in New York könnte wegweisend sein. Heutiger Gast: Andreas Scheiner, USA-Korrespondent Host: Simon Schaffer Die Reportage von Andreas aus New York liest du [hier ](https://www.nzz.ch/international/zohran-mamdani-wie-die-buergermeisterwahl-new-yorks-juden-spaltet-ld.1907278)
Engelbrecht, Sebastian www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Im Gespräch zwischen Stefan Kaltenbrunner und Harry Bergmann geht es um Israels Situation nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2024 und den Versuch, Frieden oder zumindest Stabilität zu erreichen. Bergmann schildert, wie der Antisemitismus in Europa stark zugenommen hat und jüdisches Leben zunehmend unsichtbar wird. Er beschreibt die israelische Gesellschaft als von Dauerkriegen und Angst geprägt, wodurch Mitgefühl gegenüber Palästinensern erschwert wird. Besonders kritisch äußert er sich zu sozialen Medien, die antisemitische Narrative verstärken und junge Menschen beeinflussen. Die Diskussion beleuchtet die Grenzen zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus sowie die Unfähigkeit, differenziert über den Konflikt zu sprechen. Bergmann fordert, die Hamas als zentrales Hindernis für Frieden zu beseitigen, sieht aber keine kurzfristige Lösung. Er betont, dass der jüdische Antisemitismus längst Teil westlicher Gesellschaften geworden ist. Am Ende bleibt seine Sorge um die Juden außerhalb Israels größer als seine Hoffnung auf politischen Wandel. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
In Kairo wird um einen Frieden im Nahen Osten gerungen. Der Antisemitismus in Deutschland wächst. Und die Koalition streitet über die Wehrpflicht. Das ist die Lage am Montagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: Trump forciert den Gaza-Deal im Ferienparadies und hofft auf den Friedensnobelpreis Mehr Hintergründe zum Antisemitismus in Deutschland: »Kein Mitleid für uns Juden, nur noch Hass und Verachtung« Mehr Hintergründe hier: Pistorius kritisiert Union für Blockade beim Wehrdienstgesetz+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Was bleibt von der Vision einer gemeinsamen Außenpolitik der EU und welche Auswege zeichnen sich ab? Mit Donald Trump als US-Präsident sind die USA kein Garant für die Sicherheit des alten Kontinents mehr. Aber reicht Aufrüstung, wenn die Kleinstaatlerei nicht überwunden wird? Zu hören sind die Nationalratsabgeordnete Meri Disoski (Grüne), die Europaabgeordnete Özlem Alev Demirel (Linke), die niederländische Europapolitikern Sophie in 't Veld (Volt) und der EU-Experte Paul Schmidt (Österreichische Gesellschaft für Europapolitik).Redaktioneller Hinweis: Dieser Podcast wurde am 02.10.25 aufgezeichnet, antisemitische Angriffe auf Jüdinnen und Juden in Europa wurden im Gespräch thematisiert. Tags darauf ereignete sich der Angriff auf eine Synagoge in Manchester. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
03.10.2025 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.