Gründlich recherchierte und sorgfältig aufbereitete Analysen: Im "Hintergrund" werden die wichtigsten Themen aus dem In- und Ausland behandelt. Dazu gehören auch besonders relevante wirtschaftliche und soziale Entwicklungen oder prägende gesellschafts- und kulturpolitische Debatten. Die Sendung verm…

Sogenannte Systemsprenger fallen auf: Kinder, die ausrasten, gewalttätig werden und gegen Systeme agieren, die ihnen helfen sollen. Es sind nur wenige, doch sie belasten die kommunalen Haushalte. Warum gelingt es nicht, sie aufzufangen? Leue, Vivien www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Die EU hat ihr Asylsystem reformiert: Ab dem 12. Juni gelten neue Regeln, die Migration begrenzen sollen. Länder an den Außengrenzen sollen entlastet werden. Dafür braucht es die Solidarität der anderen. Doch das könnte schwierig werden. Brockhues, Annabell www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leben als sogenannte Offliner ohne Internet. Gleichzeitig wird die Welt immer digitaler. Das stellt Gesellschaft und Politik vor Herausforderungen. Von Luca Rehse-Knauf

US-Präsident Trump setzt auf den Sport als Bühne, um bestimmte Wählergruppen zu erreichen. Er zeigt sich bei Autorennen oder besucht Kampfsportevents. Jetzt kommt die Fußball-WM in die USA. Wird sich Trump auch hier inszenieren? Rieger, Maximilian www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Im vierten Anlauf will Keiko Fujimori Perus Präsidentin werden. In der Stichwahl trifft die Tochter des autoritären Ex-Präsidenten auf einen Kandidaten der Linken. So war es auch bei den Wahlen 2021, als das Land in eine Regierungskrise stürzte. Von Anne Herrberg www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

"Starlink" von SpaceX soll weiter wachsen: Haupteigentümer Elon Musk plant insgesamt 42.000 Satelliten im All. Weil der Tech-Milliardär geopolitisch nicht mehr als uneingeschränkt verlässlich gilt, wollen Europas Staaten nun eigene Lösungen ausbauen. Loll, Anna www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Viele Apotheken in Deutschland müssen schließen. Die Gründe dafür sind verschieden: steigende Mieten, kaum erhöhte Gebührensätze oder die Konkurrenz aus dem Netz. Die Verbände machen politisch Druck. Wie zukunftsfest ist das Apothekengeschäft? Nützel, Nikolaus www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

In Deutschland gibt es tausende Kilometer stillgelegte Gleise. Das soll sich ändern. Unter anderem in Hessen werden alte Bahnstrecken reaktiviert. Befürworter sehen den Nutzen für Bürger und Klima, Kritiker warnen vor hohen Kosten und leeren Zügen. Lischka, Gregor www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Überall in Deutschland wohnen Menschen in unwürdigen Verhältnissen. Manche Eigentümer können ihre Immobilien nicht instand halten, andere wollen mit "Schrottimmobilien" Kasse machen. Wie das Saarland versucht, das Problem in den Griff zu bekommen. Bohlmann, Jana www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Nach vier Jahren endet in Kolumbien die polarisierende Amtszeit des ersten linken Präsidenten Gustavo Petro. Eine Wiederwahl ist verboten. Laut Umfragen gibt es keinen klaren Favoriten, alles läuft auf eine Stichwahl hinaus. Barke, Jenny www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Montenegros Premierminister möchte die Verhandlungen zügig abschließen, um 2028 der EU beizutreten. Vor Ort zeigen sich mögliche Hürden: organisierte Kriminalität, Probleme bei der Rechtsstaatlichkeit und gravierende Umweltzerstörungen. Soos, Oliver www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Seit 15 Jahren ermittelt der Internationale Strafgerichtshof zu Verbrechen in Libyen. Jetzt könnte es erstmals zu einem Prozess kommen. Angeklagt ist ein Gefängnisaufseher. In dem Fall geht es aber auch um die Anhörung der Opfer vor Gericht. Hildebrandt, Paul www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Den Kleiderschrank ausmisten und damit Geld verdienen: Das versprechen Onlineplattformen wie Vinted, Sellpy oder Momox. Der Markt für Secondhand aus dem Internet wächst rasant. Das liegt aber nicht nur daran, dass Gebrauchtes günstiger ist. Lindner, Nadine www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Mieten für Gewerbeflächen sind deutlich gestiegen. Die Folgen zeigen sich besonders in Großstädten wie Berlin. 2025 dürften bundesweit rund 5.000 Geschäfte verlorengehen. An der Frage, ob man den Markt regulieren sollte, scheiden sich die Geister. Dohmen, Caspar www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Für Schwedens Regierung ist die Atomkraft notwendig für eine klimafreundliche Zukunft. Neue Reaktoren sollen gebaut werden. Der Staat verspricht Investoren schnellere Genehmigungen, günstige Kredite und Mindesteinnahmen. Doch es gibt auch Widerstand. Sinram, Jana www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Lieferplattformen stehen zunehmend in der Kritik. Das betrifft vor allem die Arbeitsbedingungen der Essenskuriere: Immer mehr sind bei Subunternehmen beschäftigt, die sich oft staatlicher Kontrolle entziehen. Die Politik ist aufgefordert zu handeln. Scholz, Nina www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Der Anschlag auf das Berliner Stromnetz hat gezeigt, wie verletzlich Versorgungsnetze sein können. Das neue Gesetz zum Schutz kritischer Infrastruktur soll Anlagen und Computernetze widerstandsfähiger machen. Einige Punkte sind aber noch ungeklärt. Waltz, Manuel www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Ukrainekrieg, Zeitenwende, Sondervermögen: Deutschland rüstet auf. Davon profitiert besonders Rheinmetall. Der Konzern arbeitet daran, Universalanbieter für die Bundeswehr zu werden. Stärkt das die Streitkräfte oder birgt es Gefahren? Krieg. Columba www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Wer übers Netz beleidigt und gedemütigt wird, hat es schwer, sich dagegen zu wehren. Das liegt auch daran, dass digitale Gewalt so vielfältig ist – auch strafrechtlich. Und nicht alles, was Menschen verletzt, bekommt man mit Strafrecht in den Griff. Fiebig, Peggy www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Deutsche Anhänger des „Islamischen Staats” sitzen in Syrien oder im Irak in Haft. Ihre Angehörigen fordern ihre Rückkehr und faire Prozesse. Derweil wägen die deutschen Behörden zwischen rechtsstaatlicher Verantwortung und Gefahrenpotenzial ab. Röhmel, Joseph www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Es gibt viele gute Gründe, das Fahrrad zu nutzen und das Auto stehen zu lassen: Sei es für die Gesundheit, sei es für das Klima. Doch besonders im ländlichen Raum fehlen oft Radwege. Warum ist das so? Müller, Paulus www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Es gibt viele gute Gründe, das Fahrrad zu nutzen und das Auto stehen zu lassen: Sei es für die Gesundheit, sei es für das Klima. Doch besonders im ländlichen Raum fehlen oft Radwege. Warum ist das so? Müller, Paulus www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Wer bargeldlos zahlt, nutzt in der Regel US-Dienstleister wie Paypal, Visa oder Mastercard. Die Europäische Zentralbank will mit dem digitalen Euro eine einheimische, öffentlich organisierte Alternative schaffen. Doch der Markt ist umkämpft. Wolf, Marcus www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Sinkende Auflagen, steigende Kosten, veränderte Mediennutzung: Besonders regionale Verlage stehen unter Druck. Neue Konzepte sollen den Lokaljournalismus retten. Doch es gibt noch andere Ideen, damit es nicht schon bald Nachrichtenwüsten gibt. Sterz, Christoph www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Wird das Regime im Iran demnächst fallen? Auf Plattformen wie Polymarket, Kalshi und anderen können Nutzer Geld darauf setzen. Doch Prediction Markets stehen in der Kritik – aus ethischen Gründen, aber auch wegen der Gefahr von Insiderhandel. Wessel, Felix www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

China bezeichnet sich zwar als Vielvölkerstaat, treibt mit einem neuen Gesetz aber nationale Einheit und die Angleichung der Ethnien voran. Mandarin als Standardsprache wird priorisiert. Was bedeutet das – zum Beispiel für die tibetische Minderheit? Bonhage, Antje www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Für rund 45 Milliarden Euro entsteht im Norden Polens das erste Atomkraftwerk des Landes. Die meisten Menschen in Polen sind für dieses Projekt. Viele hoffen auf günstigen Strom. Ob sich diese Hoffnung erfüllt, ist aber ungewiss. Sawicki, Peter www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Mit Fokus auf NS-Zeit und SED-Diktatur: Im neuen Bundes-Gedenkstättenkonzept von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer sollen die Verbrechen des deutschen Kolonialismus ausgeklammert werden. Daran gibt es Kritik. Nun ist ein eigenes Konzept geplant. Pizzato, Lucca www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

In der Wüste bollern die Server für internationale Kunden, die eine sichere Infrastruktur für ihre KI-Daten suchen – so stellen sich die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Zukunft nach dem Öl vor. Doch der Irankrieg bedroht das neue Geschäftsmodell. Metz, Moritz www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Wegen seiner strategischen Lage rückt das Bürgerkriegsland Somalia in den Fokus der Geopolitik. Ein enger Partner ist etwa die Türkei. Sie treibt Projekte wie ein Ölvorhaben voran. Doch auch andere Länder wollen am Horn von Afrika Fuß fassen. Rühl, Bettina www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Robert Prevost beginnt sein Pontifikat als Papst Leo XIV. mit einem Friedensgruß. Sein Einsatz gegen den Krieg ist mittlerweile sein zentrales Leitmotiv. Damit zieht er Donald Trumps Zorn auf sich. Ein Resümee eines ersten Amtsjahrs. Kleinjung, Tillmann www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Italien verschärft seine Jugendstrafgesetze. Immer mehr junge Straftäter landen deshalb hinter Gittern. Die Gefängnisse kommen an ihre Grenzen: Die Zellen sind überfüllt, Gewalt ist an der Tagesordnung. Schälter, Verena www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Drohnen, Raketenabwehr, U-Boote: Die Liste deutsch-israelischer Rüstungsprojekte ist lang. Beide Seiten profitieren davon. Aber die Zusammenarbeit läuft nicht immer reibungslos. Regelmäßig gibt es Kritik daran – in beiden Staaten. Engelbrecht, Sebastian www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

2080 könnten zehn Milliarden Menschen auf der Welt leben. Vor allem die Bevölkerung in Afrika wächst stark, während Europa und Asien in weiten Teilen überaltern. Technologischer Fortschritt könnte den dort drohenden Wohlstandsverlust aber abfedern. Wessel, Felix www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Meerengen und Kanäle sind neuralgische Punkte des Welthandels. Sie werden stark befahren und sind anfällig für Störungen: Krieg, Piraterie oder Extremwetter sorgen schnell für Stillstand. Wie können Staaten und Unternehmen sich dagegen wappnen? Guckelsberger, Florian www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Bis zum Sommer müssen größere Kommunen sogenannte Wärmepläne vorlegen, eine Art Stadtplan der Wärmeversorgung. So soll Heizen klimafreundlicher werden. Doch die Bundesregierung will die gesetzlichen Grundlagen verändern, das sorgt für Unsicherheit. Waltz, Manuel www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

40 Jahre nach der Nuklearkatastrophe sichern immer noch Menschen den Unglücksort in Tschernobyl ab. Durch den Krieg mit Russland ist die Sperrzone in der Ukraine noch gefährlicher geworden. Tiere haben sich den Ort zurückerobert. Ein Besuch. Petersohn, Susanne www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Korruption, Armut, Wassermangel: Im Herbst 2025 ging die junge Generation in Madagaskar gegen viele Missstände auf die Straße. Die Regierung dankte ab. Dann übernahm das Militär die Geschäfte - und pflegt nun "brüderliche Beziehungen" zu Moskau. March, Leonie www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Minderjährige in Deutschland werden immer häufiger kriminell und das in immer jüngerem Alter. Strafmündig sind sie erst ab 14 - und Fachleute halten das für sinnvoll. Wie aber umgehen mit Kindern, die noch nicht alt genug sind, um bestraft zu werden? Panning, Jonas www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Im September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Die AfD könnte stärkste Kraft werden und Entscheidungen blockieren, die eine Zweidrittelmehrheit erfordern. Eine Parlamentsreform soll nun verhindern, dass sich Thüringer Verhältnisse wiederholen. Bernhard, Henry / Ottersbach, Niklas www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Große Rennen wie die "Ronde van Vlaanderen" locken fast eine Million Fans an die Straßenränder. In Belgien hat der Radsport eine besondere Stellung im Nationalbewusstsein. Von den ganz Kleinen bis zu den Senioren: Wie ist diese Liebe zu erklären? Magro, Jean-Marie www.deutschlandfunk.de, Hintergrund

Bulgarien kommt aus den Wahlkämpfen nicht mehr heraus. Am Sonntag finden schon wieder Parlamentswahlen statt – die achten innerhalb von fünf Jahren. Ein Bündnis des früheren Generals Rumen Radew dürfte sich durchsetzen. Wie nahe steht er Russland? Auer, Dirk www.deutschlandfunk.de, Hintergrund