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US-Präsident Donald Trump sprach in seiner Rede am WEF in Davos unter anderem über seine Grönlandpläne, kritisierte Europa, lobte sich selbst und pries seine Politik der Isolation an - auch mit Seitenhieben gegen die Schweiz. Wie ist diese Rede einzuordnen - und wie reagieren Schweizer Politiker? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (13:25) Nachrichtenübersicht (01:16) Trump am WEF: Keine Zweifel an «America first» und viel Kritik (17:49) Bundesrat und Parlament lehnen Halbierungsinitiative ab (25:49) Nepals enttäuschte Jugend (33:20) Republik Moldau verfolgt EU-Kurs konsequent (38:13) Jugendliche und Religion: Tiktok ist die neue Kirche
Der reale Irrsinn beherrscht ganz Deutschland. Diese neun Geschichten der extra 3 Spezial-Ausgabe beweisen es.
Mit einer neuen Friedensdenkschrift positioniert sich die evangelische Kirche in Deutschland neu. Statt unbedingtem Pazifismus prägt Realismus das neue Programm, sagt der Militärbischof der Bundeswehr, Bernhard Felmberg. Nils Schniederjann www.deutschlandfunkkultur.de, Tacheles
Übertr: Radio Vatikan, Rom, Italien
Ref.: Ute Horn, Seelsorgerin und Autorin, Krefeld
Wenn Kirchen schließen – In Deutschland gibt es immer weniger Christinnen und Christen. Deswegen werden viele Kirchengebäude nicht mehr benötigt. Doch was macht man damit? In einigen Gemeinden nutzt man den freien Raum für andere Zwecke.
Ref.: P. Christoph Kreitmeir OFM, Klinikseelsorger und Autor Vom Sinn des Lebens Der Klinikseelsorger P. Christoph Kreitmeir über Viktor Frankls Logotherapie als Hilfe im Leben In diesem Jahr wäre Viktor Frankl 120 Jahre alt geworden. Am Sterbetag des Begründers der Logotherapie sprechen wir mit dem beliebten Seelsorger P. Christoph Kreitmeir OFM darüber, warum Frankls Frage nach dem Sinn des Lebens so entscheidend für die psychische Gesundheit ist. Frankl war überzeugt: „Wer ein Warum und ein Wofür in seinem Leben hat, der erträgt fast jedes Wie. Seinen therapeutischen Ansatz hatte er als Jude in der Hölle der KZs Theresienstadt und Auschwitz durchbuchstabiert. Wie die Sinnfrage auch unserem Leben Halt geben kann, darauf wird P. Christoph in der Lebenshilfe auch mit praktischen Ratschlägen und Beobachtungen aus seinem Alltag als Klinikseelsorger eingehen.
Christian ist seit Wochen in Libyen eingesperrt. Das Lösegeld liegt bereit. Doch die Schmuggler spielen auf Zeit. In Episode 4 der Serie «250 Dollar – Wie ich einen Menschen freikaufe» rückt die Befreiung zum Greifen nah – und wird gleichzeitig immer riskanter. Journalist Alex Spoerndli verhandelt gemeinsam mit Fixer Fargo mit einer Schmuggelgruppe, die ihre eigenen Regeln laufend ändert. Während in Libyen über Geld, Übergabeorte und Vertrauen gestritten wird, versucht Alex weiterhin in Nigeria mehr über Christians Vergangenheit zu erfahren und seinen Bruder zu finden. Dafür muss er erstmal in die Kirche. Und auch der König aus Folge 3 hat neue Infos für Alex. In fünf Folgen erzählt "250 Dollar" die Geschichte von Christian, der die Armut und Gewalt in seiner Heimat Nigeria hinter sich lassen will und von Europa träumt. Doch seine Reise endet abrupt in den Fängen libyscher Menschenhändler. Sein Kumpel, NZZ-Reporter Alex, steht auf einmal vor der Frage, ob und wie er Christian helfen kann. Host: Alex Spoerndli, NZZ-Reporter und Dokumentarfilmer In der NZZ hat Alex aufgeschrieben, wie das[ illegale Kautionssystem](https://www.nzz.ch/international/illegale-kautionen-das-geschaeft-mit-europas-grenzschutz-ld.1917243) in Libyen funktioniert. Diese Geschichte und den gesamten digitalen Content der NZZ kannst du dir mit einem [Probeabo ](https://abo.nzz.ch/25076874_033226-2/?utm_source=google&utm_medium=paid&utm_campaign=2509_aufregend&utm_content=display&gad_source=1&gad_campaignid=16986380079&gbraid=0AAAAAD5QrmmOFoXOH5RU5u49-EbQZCkUq&gclid=CjwKCAiA9aPKBhBhEiwAyz82J7xCLgys8VNpDSJe6S6GVuQPx8CXOPCg3KK9_p51d9m-DBO_oM3DKRoCczoQAvD_BwE)holen - 100 Tage für 10 Franken. Redaktion und Regie: Dominik Schottner. Produktion und Story Editing: Sven Preger und Sarah Ziegler. Audio-Post und Sounddesign: Florian Steinbach, Ediz Kiracar und Yvan Brunner von Brauereisound in Zürich. Musikkomposition: Louis Edlinger Fotos: Vincent Haiges Grafik: Olivia Blum Dank an: Mayan Msaed, Karin Wenger, Stella Männer, Julian Busch, Tobias Schreiner, Collin Mayfield und Jagoda Grondecka. Ausserdem: Riad Ayoube, Eden Bonibo und Killian Pfeffer.
Übertr: Radio Vatikan, Rom, Italien
Vielerorts zeigt sich: Die Gesellschaft in Deutschland ist polarisiert. Das gilt auch für das Thema Krieg und Frieden. Nicht selten ist der Ton rau. Positionen prallen scheinbar unversöhnlich aufeinander. Gegen diese Entwicklungen versuchen zahlreiche Gruppen anzugehen: Sie wollen Brücken bauen, anstatt Gräben zu vertiefen. So wie die Initiative "Verständigungsorte" der evangelischen Kirche, wo kultivierter Streit erwünscht ist, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Oder die Initiative "Kurve Wustrow", die im niedersächsischen Wendland trainiert, wie man Konflikte gewaltfrei löst.
Übertr: Radio Vatikan, Rom, Italien
Der Kunsthistoriker und Theologe ist Rektor der Jesuitenkirche in Wien, Künstlerseelsorger und Vorsitzender der Jury des Msgr. Otto Mauer-Preises.Ein Gespräch zwischen Kunst und Kirche mit Veronika Bonelli, in dem es um Sehnsucht, Freude, ums kämpfen und zum eigenen Ich-Werden geht.
Zweiter Weihnachtstag und wir alle hängen voll in den Seilen. Wohlig stöhnend und sorglos abgefüllt heißt es nun, den letzten Weihnachtstag würdevoll zu begehen. Gut, dass die Kneipen alle wieder geöffnet haben, denn im Münsterland gibt es einen speziellen Brauch: Stephanus Steininger! D.h. man kann sich, mit dem Segen der Kirche , noch mal in aller Ruhe einen Brettern, um auch dieses Weihnachten unvergesslich zu machen. Wer dann am nächsten Morgen sagt: Ich hab's nicht mehr so mit dem Küssen, ist schon fast geistiger Bruder von George Clooney. Der muss es wissen!Tipps von Lemmy:https://www.sueddeutsche.de/kultur/lemmy-kilmister-im-gespraech-haltet-euch-fern-von-den-idioten-1.691635Boutique Bizarre · HamburgInstagram:https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw== Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gottesdienst-Übertragung aus der St. Matthäus Kirche in München Predigt: Landesbischof Christian Kopp Liturgie: Pfarrer: Norbert Roth
Am 1. Weihnachtsfeiertag meldet sich der BVB-Podcast aus der Kirche. Nicht irgendeiner Kirche: aus der BVB-Gründerkirche. Noch ist sie eine große Baustelle. Aber das Projekt macht riesige Schritte und hat das Ziel, ein ganz besonderer Ort zu werden, an dem nicht nur Glaube und Gemeinschaft gelebt werden, sondern auch die Geschichte von Borussia Dortmund erfahrbar wird. Ein historischer Erinnerungsort wird ein lebendiger Raum für Glaube, Liebe und Fußball - mitten in der Dortmunder Nordstadt. Ein multikulturelles und interreligiöses Projekt. Ein Ort, an dem Fußballfans, Gläubige, Nachbarinnen und Nachbarn zusammenkommen. Die Macher sind sich sicher: Die BVB-Gründerkirche wird die Nordstadt stärken! Wie genau? Das erfahrt ihr in dieser Podcastfolge.
Wir nehmen das berühmte »Liebesgebot«“ unter die Lupe: Was bedeutet es wirklich, wer sagt es, und was lässt sich biblisch belegen? Ausgehend vom Christentum prüfen wir den Johannesbrief (4,16), das Doppelgebot der Liebe aus dem 3. und 5. Buche Mose und legen es neben die Lehre von Paulus über den Vorrang der Liebe. Wir fragen, ob Liebe ein Wesensmerkmal Gottes ist, ob Jesus sich selbst oder Gott je so bezeichnet haben, und welche Spannungen zwischen Neuem und Altem Testament bestehen. Kommentare? Hier geht's zu YouTube... Neues Buch von Jörn Dyck: Die Morde der Bibel Das Buch bietet einen fundierten und gut lesbaren Rundgang durch das Alte Testament. Jörn Dyck als Sprecher auf Deiner Veranstaltung Weitere religionskritische Quellen: Podcasts: Podcast: Ketzerpodcast Podcast: MGEN — Man glaubt es nicht Radio Athikan (Österreich) YouTube: Atheismus-TV auf YouTube Neuer Atheismus TV auf YouTube Artikel und Nachrichten: Artikel: AWQ — Answers Without Questions News in deutscher Sprache: AMB — Atheist Media Blog (Blasphemieblog) News in deutscher Sprache: HPD — Humanistischer Pressedienst Bibelwissen und Religionskritik: Bibelkritik.ch Lesenswerte Bücher: Ist der Papst ein Betrüger? Die Legende von der christlichen Moral Die Morde der Bibel Witziges: Reimbibel.de
Buschert, Fanny www.deutschlandfunk.de, Interviews
Pfarrer Thomas Dörken-Kucharz www.deutschlandfunk.de, Gottesdienst
Was könnte uns als Atheisten überzeugen, dass es Gott gibt? Wir loten Kriterien, Belege und Denkexperimente aus und fragen, ob es intellektuell unredlich ist, wenn man darauf keine Antwort hat. Der Anlass: das Buch Serpentinen von Sebastian Stritsch, einem katholischen Philosophen und Publizisten, sowie die Debatten um seine Positionen zu Naturalismus beziehungsweise Naturrecht und zu gesellschaftspolitischen Themen. Kommentare? Hier geht's zu YouTube... Neues Buch von Jörn Dyck: Die Morde der Bibel Das Buch bietet einen fundierten und gut lesbaren Rundgang durch das Alte Testament. Jörn Dyck als Sprecher auf Deiner Veranstaltung Weitere religionskritische Quellen: Podcasts: Podcast: Ketzerpodcast Podcast: MGEN — Man glaubt es nicht Radio Athikan (Österreich) YouTube: Atheismus-TV auf YouTube Neuer Atheismus TV auf YouTube Artikel und Nachrichten: Artikel: AWQ — Answers Without Questions News in deutscher Sprache: AMB — Atheist Media Blog (Blasphemieblog) News in deutscher Sprache: HPD — Humanistischer Pressedienst Bibelwissen und Religionskritik: Bibelkritik.ch Lesenswerte Bücher: Ist der Papst ein Betrüger? Die Legende von der christlichen Moral Die Morde der Bibel Witziges: Reimbibel.de
Ein wahrhaft dummer Anruf! Gideon Böss ruft uns an. Er ist Schriftsteller und Kolumnist, unter anderem für die »Welt«. Er warnt uns: Wenn das Christentum verschwindet, verschwindet auch der Westen! Das liegt daran, dass die heutigen westlichen Werte in Wahrheit aus dem Christentum stammen. Kommentare? Hier geht's zu YouTube... Neues Buch von Jörn Dyck: Die Morde der Bibel Das Buch bietet einen fundierten und gut lesbaren Rundgang durch das Alte Testament. Jörn Dyck als Sprecher auf Deiner Veranstaltung Weitere religionskritische Quellen: Podcasts: Podcast: Ketzerpodcast Podcast: MGEN — Man glaubt es nicht Radio Athikan (Österreich) YouTube: Atheismus-TV auf YouTube Neuer Atheismus TV auf YouTube Artikel und Nachrichten: Artikel: AWQ — Answers Without Questions News in deutscher Sprache: AMB — Atheist Media Blog (Blasphemieblog) News in deutscher Sprache: HPD — Humanistischer Pressedienst Bibelwissen und Religionskritik: Bibelkritik.ch Lesenswerte Bücher: Ist der Papst ein Betrüger? Die Legende von der christlichen Moral Die Morde der Bibel Witziges: Reimbibel.de
Eine der wichtigsten Gottheiten der Neuzeit ist zweifellos das Fliegende Spaghettimonster: Wir skizzieren die Lehre vom kulinarisch gefassten Schöpfungsakt, bei dem Sterne und Menschen wie Pasta „zubereitet“ werden, mit Piraten als bevorzugten Figuren. Wir ordnen den Pastafarismus zwar als bewusste Parodie ein, sprechen aber auch darüber, dass manche Anhänger dies bestreiten. Als investigatives journalistisches Magazin unterhalten wir uns auch mit Aussteigern, die einen erschütternden Einblick geben in die perfide Zweideutigkeit mancher Texte und Aussagen. Kommentare? Hier geht's zu YouTube... Neues Buch von Jörn Dyck: Die Morde der Bibel Das Buch bietet einen fundierten und gut lesbaren Rundgang durch das Alte Testament. Jörn Dyck als Sprecher auf Deiner Veranstaltung Weitere religionskritische Quellen: Podcasts: Podcast: Ketzerpodcast Podcast: MGEN — Man glaubt es nicht Radio Athikan (Österreich) YouTube: Atheismus-TV auf YouTube Neuer Atheismus TV auf YouTube Artikel und Nachrichten: Artikel: AWQ — Answers Without Questions News in deutscher Sprache: AMB — Atheist Media Blog (Blasphemieblog) News in deutscher Sprache: HPD — Humanistischer Pressedienst Bibelwissen und Religionskritik: Bibelkritik.ch Lesenswerte Bücher: Ist der Papst ein Betrüger? Die Legende von der christlichen Moral Die Morde der Bibel Witziges: Reimbibel.de
Die Frage klingt banal, weil Milliarden Menschen gläubig sind und sich bekanntlich oft in den Haaren liegen, wer der richtige Gott ist. Der deutsche Journalist Tobias Haberl ist bekennender Katholik und hat ein sehr persönliches Buch über seine Beziehung zu Gott und zur Kirche geschrieben. Beim Humanities Festival des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) spricht er mit ORF-Journalistin Susanne Krischke darüber. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der neue Bischof von St. Gallen spricht über den Zustand der Welt vor Weihnachten. Warum lässt Gott Krieg und Leid zu? Wie sollen wir das aushalten, wenn all die politischen Krisen zu viel werden? Zudem gibt er exklusiven Einblick in den «Baby-Bischof-Kurs» den er kürzlich in Rom besuchen musste. Der neue Bischof des Bistums St. Gallen heisst Beat Grögli. Er wurde durch Papst Leo bestätigt und letzten Sommer geweiht. Im «Tagesgespräch» spricht er über die aktuellen Herausforderungen in der römisch-katholischen Kirche, über die Sexualmoral und die Frauenfrage und er macht sich Gedanken über den Zustand der Welt. Bischof Grögli ist zu Gast bei David Karasek.
Was war das für ein Jahr? Ich würde sagen: verrückt! Im Positiven - aber mit den ein oder anderen Challenges. Ich blick zurück auf das, was Kirche & Gesellschaft bewegt hat in diesem Jahr. Ich stelle dir Personen vor, die mich dieses Jahr nachhaltig beeindruckt und inspiriert haben - und das auch bei dir tun können. Und ich werde am Ende unter dem Stichwort "Emotionen" dir einige persönliche Eindrücke und Erlebnisse aus diesem Jahr mitgeben bzw. beleuchten. Willkommen bei meiner bisher längsten Folge - aber wahrscheinlich auch einer der tiefgehendsten.
Schäfers, Burkhard www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Schmidt-Mattern, Barbara www.deutschlandfunk.de, Interviews
Frieden schaffen – ohne Waffen. Anfang der 1980er Jahre demonstrierten in der Bundesrepublik Hunderttausende gegen den Nato-Doppelbeschluss. Auch in der DDR regte sich Protest gegen die zunehmende Aufrüstung. Unter dem Dach der Kirche warnten nicht nur Christen vor der Gefahr eines Atomkriegs. Gut 40 Jahre später ist die Diskussion um Aufrüstung und Atomwaffen nicht beendet, doch seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine hat sich die Stimmung in Deutschland geändert. Die Aufrufe der Friedensbewegung verfangen deutlich weniger. Viele Menschen bezweifeln, dass sich die angegriffene Ukraine ohne Waffen wehren kann. Müssen die Grenzen der Gewaltfreiheit neu verhandelt werden? Von Matthias Bertsch
Jesus schreibt der Kirche das ins Stammbuch
Bunt ist die heutige Landschaft der Spiritualität, in und ausserhalb der Kirche. Gibt es in all den vielfältigen Angeboten der Gegenwart noch so etwas wie eine typisch reformierte Spiritualität? So fragen Andi und Thorsten ihren Gast für diese Folge, Prof. Matthias Zeindler, langjähriger Leiter der Abteilung Theologie der Reformierten Kirche Bern, Jura und Solothurn. Auf den ersten Blick mag es so erscheinen, als wären die Reformatoren in der Schweiz vor allem Meister der Dekonstruktion gewesen: Unzählige Bilder und Skulpturen wurden zerstört. Abgeschafft wurden die Verehrung der Heiligen, Wallfahrten, Marienfrömmigkeit, Fastentage etc. In den reformierten Kirchen wurde die Frömmigkeit karg und nüchtern. Ja, so Matthias Zeindler: die Reformierten setzten auf eine Spiritualität der Andacht und der Konzentration. Die vermeintliche Leere der Kirchen schaffte Platz für das, worum es eigentlich geht: Die Gemeinschaft mit Christus und das Vertrauen auf Gott, für ein Leben in der Liebe Gottes, das sich in tätiger Hingabe im Alltag der Welt bewährt. Aber brauchen Menschen nicht auch praktische Hilfen, um ihren Glauben mit dem Lebens-Alltag bewusst zu verbinden? Dass die Reformierten an dieser Stelle wenig für notwendig erklärten, macht die Offenheit für individuelle und aktuelle Entwicklungen so typisch reformiert, so Zeindler. Weil es für Reformierte keine heiligen Orte, Zeiten und Praktiken gibt, sind sie frei, je nach Herausforderung Übungen und Wege zu finden, die den Glauben stärken: Immer neue Lieder und Musikstile, das Wort der Bibel in vielfältiger Gestalt, von der Losung am Morgen bis zum Gottesdienst mit seinen Gebeten und Predigten.
Jesus schreibt der Kirche das ins Stammbuch
Übertr: Radio Vatikan, Rom, Italien
Vierter Adventssonntag, Edinburgh: Die Luft ist klar und kalt, der Atem zeichnet kleine Wolken in den Princes Street Gardens. Lichterketten spannen sich durch die Dunkelheit, ein bunt leuchtendes Riesenrad dreht sich langsam, dahinter wacht das Castle über der Stadt. Weihnachtsmusik weht herüber, vermischt sich mit Stimmen und Gelächter. Edinburgh wirkt festlich, verspielt – und die Weihnachtsstimmung liegt spürbar in der Luft. In dieser Folge von BRITPOD – England at its best schlendern Alexander-Klaus Stecher und Claus Behling durch das Winter Wonderland der schottischen Hauptstadt. Sie lassen sich treiben zwischen Buden und Düften, staunen über vertraute deutsche Spezialitäten mitten in Edinburgh und blicken aus luftiger Höhe über die erleuchtete Stadt. Es geht um Weihnachtsmärkte, Traditionen, kleine Beobachtungen am Rande und um diese besondere Stimmung, die Schottland in der Adventszeit entfaltet. Auch in der St. Giles Cathedral herrscht eine ganz eigene Atmosphäre. Ruhiger, besinnlicher, aber nicht weniger eindrucksvoll. Mitten auf der Royal Mile gelegen, ist sie eines der bedeutendsten historischen und religiösen Gebäude Schottlands. Im Gespräch mit Cathedral Steward Robin geht es um die Geschichte der Kirche, ihre Rolle als High Kirk der Church of Scotland und ihre enge Verbindung zur Monarchie. So wurde im September 2022, Queen Elizabeth II. nach ihrem Tod hier aufgebahrt. Es ist ein stiller Ort mit ganz viel Geschichte. Ein absolutes Highlight ist deswegen auch das Adventskonzert der University of Edinburgh in der St. Giles Cathedral. Getragen von der besonderen Akustik und der Atmosphäre des vierten Advents ist dieses Konzert exklusiv in dieser Podcast-Folge zu hören - Weihnachtsstimmung, die man nicht nur hört, sondern spürt. Warum gibt es auf einem schottischen Weihnachtsmarkt Spätzle, Bratwurst und deutsches Bier? Wie fühlt sich Edinburgh im Advent aus der Perspektive des Riesenrads an? Und was erzählt die St. Giles Cathedral über Schottland, die Monarchie und Weihnachten, wenn man ihr wirklich zuhört? BRITPOD – England at its best. WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Was für ein Gewusel: der Schmied und die Wirtin, Josef und Maria und all die anderen kommen nach und nach zur zweiten Probe für das Krippenspiel in die kleine Kirche von Kirch Stück. Der eine fremdelt noch mit seinem Text, andere wissen bereits genau, was sie zu sagen haben. Und das ist in jedem Jahr etwas anderes, denn das Krippenspiel in Kirch Stück stellt immer auch Bezüge zu aktuellen Ereignissen her. Heike Mayer hat sich mitten hinein begeben, in die Aufregung und eine Probe erlebt, die alle einstimmt auf das Weihnachtsfest.
Zwei beliebte Franchises haben einen 3. Teil bekommen! Und Lenny, Marius & Xenia werfen in dieser Podcastfolge einen Blick darauf: In KNIVES OUT 3 – WAKE UP DEAD MAN kehrt Detektiv Benoit Blanc, gespielt von Daniel Craig, zurück, um einen mysteriösen Mordfall in einer Kirche zu lösen. In AVATAR: FIRE AND ASH führt James Cameron uns wieder auf den Mond Pandora, wo sich eine dritte Partei in den Krieg der Menschen und Na'vi einmischt. Allerdings gefällt einer dieser Filme den dreien deutlich besser als der andere. Hört rein und erfahrt, welcher! Außerdem gibt es natürlich wieder Infos zu den Starts der Woche, die mit FALLOUT Staffel 2, SORRY BABY und SCHWARZES GOLD ganz schön vielversprechend aussehen. Also viel Spaß mit dieser Folge auf CINEMA STRIKES BACK! :)
Das Zweite Vatikanische Konzil brachte eine Neuorientierung: Es ging um die Beziehungen der katholischen Kirche zu einer sich rasant wandelnden Welt. Die angestoßenen Reformen gingen den Konservativen zu weit.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":5:22 - Theologe Knut Wenzel erläutert die Absichten und Motive des Zweiten Vatikanischen Konzils15:22 - Kirchenhistoriker Michael Pfister fasst die wesentlichen Ergebnisse des dreijährigen Konzils zusammen32:18 - Die Theologin Julia Knop beschreibt die Wirkungen und Folgen der Beschlüsse des Konzils**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Christentum: Das Konzil von Nicäa 325 n. Chr.Vatikan: Das Petrusgrab im PetersdomKatholische Sexuallehre: Zwei Schritte vor, zwei Schritte zurück?**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Steffi Orbach Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Gesprächspartner: Knut Wenzel, Theologe Gesprächspartner: Michael Pfister, Kirchenhistoriker Gesprächspartnerin: Julia Knop, Theologin Autorin: Veronika von Borries, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin
Matze Knop hat sich mal wieder in Barbara Schönebergers kleines Waffelstudio verirrt. Und wenn er schon da ist, kann man gleich mal etwas Zeit miteinander verbringen. Es geht um seine komische Angewohnheit in der Kirche, Knusperzwiebeln und was das Beste an Weihnachten ist! Darf man noch „Last Christmas“ hören? Und was zieht sich Matze Knop an Weihnachten an? Aber es geht nicht nur um seinen Körper, sondern auch um Barbara Schönebergers steife Hüfte. Was es damit auf sich hat und was zur Hölle ein Knopener ist, wird sich alles in dieser Folge klären. Ihr solltet also reinhören. Persönliche Empfehlung vom Weihnachtsmann!
Ref.: Dr. Johannes Hartl, Gebethausgründer, Augsburg
Gott als politische Rechtfertigung: US-Präsident Donald Trump präsentiert sich bei seiner zweiten Amtseinführung im Januar 2025 als Märtyrer - gerettet von Gott, damit er Amerika wieder groß machen könne. Regelmäßig nutzen Trump und seine Leute das Christentum als Deckmantel für ihre teils radikalen politischen Ziele. Aber nicht nur dort. Andreas Spinrath vom WDR Politikmagazin Monitor hat sich ausführlich damit beschäftigt, welches Netzwerk dahintersteht, wie aktiv und einflussreich diese radikale Bewegung bereits in Deutschland ist und warum die Kirchen machtlos zuschauen. Hier geht's zur Monitor-Doku von Andreas Spinrath und Julius Baumeister: https://www.ardmediathek.de/video/monitor-kreuzzug-von-rechts/radikale-christen-in-deutschland-kreuzzug-von-rechts/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNmVmNDdhOTMtMDg4YS00NTBmLWJlYjctNGU2OGRkMzY2OTc5 Mehr Infos zur Recherche auch bei tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/afd-christentum-social-media-influencer-100.html In dieser früheren 11KM-Folge geht es um „Wie die Tötung von Charlie Kirk die USA verändert“: https://1.ard.de/11KM_Charlie_Kirk Hier geht's zu Legion „War on Scam“, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/scam?p=11km Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Max Stockinger Mitarbeit: Sebastian Schwarzenböck, Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Timo Lindemann, Jonas Teichmann, Jacqueline Brzeczek, Marie-Noelle Svhila und Jürgen Kopp Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Alles außer Politik: Peter Filzmaier und Helmut Schüller sprechen über die Rolle der Kirche. Was kann Kirche? Ist die zentrale Frage. Ein Podcast vom Pragmaticus.Das Thema:Religion spielt in der Gesellschaft heute eine eher untergeordnete Rolle. Nur zu Weihnachten gehen die Menschen noch in die Kirche. Ein perfekter Zeitpunkt also, um die Frage zu erörtern, warum für die Mehrheit der Menschen eine Glaubensgemeinschaft nur mehr wenig attraktiv zu sein scheint. Peter Filzmaier, Host des Pragmaticus-Podcast „Alles außer Politik“, hat den Pfarrer Helmut Schüller zur Manöverkritik ins Tonstudio geladen. Mit kritischem Geist leuchten die beiden die dunklen Seiten der Vergangenheit aus: die unrühmliche Rolle der Kirche in der Nazi-Zeit, Missbrauchsvorfälle und Sexualdelikte und Intransparenz in kirchlichen Entscheidungsprozessen. Die Kleriker fürchten Machtverlust, und das sei der Grund, warum Reformen so schwer umsetzbar sind, so Schüller, der gleichzeitig die nach wie vor wichtige Rolle der Kirche betonte – etwa dann, wenn es um seelsorgerische Aufgaben in der Gesellschaft geht. Unser Gast in dieser Folge: Helmut Schüller (74) ist Pfarrer in der Gemeinde Probstdorf in Niederösterreich, wo er als Seelsorger für theoretisch 1400 Menschen zuständig ist. Schüller hat eine stationenreiche Laufbahn innerhalb der katholischen Kirche hinter sich. Er besuchte das Knabenseminar Hollabrunn, wo er von Hans Groer unterrichtet wurde, studierte dann Theologie an der Universität Wien und ließ sich zum Priester weihen. Er arbeitete als Lehrer, bevor er 1986 in die Caritas wechselte und 1991 Präsident der Caritas Österreich wurde. Der Podcast Alles außer Politik mit Peter FilzmaierIn „Alles außer Politik“ vollzieht der Politikwissenschaftler und Polit-Analyst Peter Filzmaier den Drahtseilakt im Gespräch mit Wissenschaftlern und Experten alles zu bereden und doch nicht bei der Politik anzustreifen.Was bisher besprochen wurde: Das Geld mit Gabriel FelbermayrDie Gesundheit mit Katharina Reich Der Marathon mit Julia Mayer Das Land mit Lisz Hirn Die Demokratie mit Oliver RathkolbDie Sicherheit mit Bruno HofbauerDie Durchsetzungsstärke mit Helga Rabl-StadlerDie Migration mit Ali MahlodjiDie Klimakrise mit Monika LangthalerDie Sozialen Medien mit Ambra SchusterDas Verhältnis von Deutschland und Österreich mit Dirk StermannDer Host, Peter FilzmaierPeter Filzmaier stammt aus Wien und ist der Politanalyst des Landes. Die Frequenz seiner Auftritte in den Nachrichtensendungen des ORF kann als Indikator für die Intensität einer politischen Krise dienen. Filzmaier formuliert dann im berühmten Schnellsprech präzise Einschätzungen zur Lage der Parteien und zum Urteil der Wähler. Der Politikwissenschaftler forscht und lehrt ansonsten an den Universitäten Graz und Krems, wo er Professuren für Politische Kommunikation sowie Politikforschung innehat. Und er ist Leiter des Instituts für Strategieanalysen (ISA) in Wien. Alles außer Politik ist der einzige Podcast, in dem er nicht über Politik spricht.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Ref.: Sonja Theresia Hoffmann OFS, Logo- und Traumatherapeutin, Sielenbach OT Schafhausen Der Advent und die Weihnachtszeit sind von Lichtern, Düften und Klängen erfüllt. Aber manchmal dringt nur wenig davon bis in unser Herz vor. Wie das weihnachtliche Leuchten und Klingen auch unser Innerstes beglücken kann - darüber sprechen wir in der Lebenshilfe mit der Logotherapeutin Sonja Theresia Hoffmann.
Weihnachten hat in den USA einen hohen Stellenwert. Davon zeugt allein schon die Tradition, dass die First Lady das Weisse Haus nach ihrem Geschmack dekorieren lässt. 51 Weihnachtsbäume, 213 Meter Girlanden, 75 Kränze, 54 Kilogramm Lebkuchen, mehr als 2000 Lichterketten und 2800 – natürlich – goldene Sterne schmücken gemäss Agenturen das Anwesen. Konkurrenz machte dem einzig Jill Biden, die zuletzt mehr als 80 Bäume aufstellen liess. Thema des diesjährigen Weihnachtsfestes sei «Zu Hause ist, wo das Herz ist», teilte Melania Trump mit.Am Herzen liegt Weihnachten auch Gatte Donald. Seinen Slogan «Make America Great Again» hat er entsprechend angepasst. «Make Christmas Great Again» ziert Weihnachtskarten mit dem Präsidenten. Er habe «Weihnachten zurückgebracht», sagte Donald Trump kürzlich bei einem Auftritt in Pennsylvania. «Die radikale Linke wollte das Wort Weihnachten abschaffen.» Jetzt aber sage wieder jeder «Frohe Weihnachten».Auch Trump-Kritikerinnen und -Kritiker instrumentalisieren die Geburt Jesu. So stellte eine katholische Kirche in der Nähe von Boston, Massachusetts, eine Krippe mit Maria, Joseph und den Hirten auf. Was fehlte, war das Jesuskind in der Krippe. Darüber stand ein Schild mit der Aufschrift: «ICE was here.» Eine Anspielung auf die Immigrationsbehörde «United States Immigration and Customs Enforcement» (ICE), die Zehntausende illegale Einwanderer verhaftete und ausschaffte.Tina Kempin Reuter, Professorin in Birmingham, Alabama, steckt mitten in den Weihnachtsvorbereitungen. Und sie verkauft sogar selbst Christbäume. Können sich die Amerikanerinnen und Amerikaner einen Christbaum leisten angesichts der gestiegenen Preise? Wie erlebt sie den Kulturkampf um Weihnachten in Trumps Amerika? Und sagt sie nun «Merry Christmas» oder «Happy Holiday», wenn sie frohe Weihnachten wünscht? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Kempin Reuter in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Produzent ist Noah FendHier seht ihr noch Trumps Weihnachtskarte sowie die Krippeninstallation ohne Jesuskind in Massachusetts:Santa Trump politisiert sogar Weihnachten Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Seit mehr als 30 Jahren arbeitet Schwester Hannelore mit Aids-Patienten. Der Katholikin war es von Anfang an wichtig, ausgegrenzten Menschen ein anderes Gesicht der Kirche zu zeigen. Im Franziskanerorden fühlt sie sich damit gut aufgehoben. Timm, Ulrike www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Heute spricht Robin aus Frankreich in SEHR gutem Deutsch über Weihnachten im Elsass, Bredele und das Singen in der Kirche. Viel Spaß
"Glauben kannst du in der Kirche", heißt es oft. Stimmt natürlich. Aber nicht nur. Glauben durchdringt unser Leben und unser Miteinander von Anfang an. Ohne die Fähigkeit jemandem zu glauben oder zu vertrauen würden wir uns kaum zurechtfinden.
Auch in Italien haben katholische Geistliche in zahllosen Fällen Kinder sexuell missbraucht. Die Opfer fordern Gerechtigkeit. Der Aufklärungswille bei Kirche und Behörden ist jedoch begrenzt. Lisa Weiß berichtet. Von Lisa Weiß.
Jahrzehntelang wurden ledige Schwangere im katholischen Irland dazu gezwungen, ihre Babys in Heimen zu gebären und dort zu lassen. Hunderte Kleinkinder starben in der Obhut von Staat und Ordensschwestern, andere wurden an Familien im Ausland verkauft. Ein nationales Trauma das lange verborgen blieb. Die Lokalhistorikerin Catherine Corless sitzt an ihrem Küchentisch nahe der westirischen Stadt Galway. In ihren Händen hält sie eine Liste mit Namen. 796 sind es insgesamt. Es sind die Namen der Kinder, die im nahen Mutter-Kind-Heim St. Mary's ums Leben kamen. Bis 1961 mussten ledige schwangere Frauen aus der Region ihre Kinder im St. Mary's gebären und im Alter von einem Jahr dort zurücklassen. Die Kinder wurden später adoptiert oder kamen in Pflegefamilien. Was die Mütter wollten, spielte keine Rolle. Zu mächtig war die katholische Kirche mit ihren Moralvorstellungen. Jahrzehntelang herrscht Schweigen über die toten Kinder von St. Mary's – bis Corless beginnt, ihre Liste zu schreiben. Doch mit der Liste ist ihre Suche noch nicht zu Ende. «Als mir klar wurde, dass im Heim Kinder gestorben sind, musste ich herausfinden, wo sie begraben wurden.» Corless macht sich gegen alle Widerstände auf die Suche und spürt ein Geheimnis auf, das das ganze Land verändern wird. Durch ihre Recherche hat Corless eines der dunkelsten Kapitel der irischen Geschichte ans Tageslicht geholt. «International» zeichnet ihre Suche nach und porträtiert Menschen, die die Kindheit im St. Mary's überlebt haben.
Lecker Glühwein oder doch nur süße Plörre? Was machen die vielen Buden und Märkte mit uns und was haben Karneval und Kirche damit zu tun? Becker & Jünemann kennen die Zusammenhänge, bis hinein in die Politik. Von Jürgen Becker/Didi Jünemann.
Antonio Messina aus Enna in Sizilien war sechzehn Jahre alt, als ein Kirchenmann anfing, ihn zu missbrauchen. Jahre später hat Messina Anzeige erstattet, nachdem er vergeblich versucht hatte, innerkirchlich Gehör zu bekommen.
Eine Frau mit Krebs im Endstadium gilt als unheilbar. Aber die Krankheit verschwindet wieder. Eine andere Patientin hat eine degenerative Erkrankung des Nervensystems und kann nicht mehr gehen. Plötzlich sind die Symptome weg. «DOK» über Fälle, die die Schulmedizin ratlos machen. Viele, die schwer erkranken, hoffen auf ein Wunder. Aber kaum jemandem wird eines zuteil. Im französischen Städtchen Lourdes sollen indes immer wieder welche geschehen. 72 mysteriöse Heilungen, die sich dort ereigneten, hat die katholische Kirche bis heute als Wunder anerkannt. Zuletzt bei Antonietta Raco aus Süditalien. Sie litt an primärer Lateralsklerose (PLS) und sass im Rollstuhl. Bis sie 2009 in Lourdes wieder vollständig gesund wurde. Ein hochkarätiges Gremium von Ärztinnen und Ärzten befasste sich jahrelang mit dem Fall Raco – und kam zum Schluss: Mit dem heute zur Verfügung stehenden Wissen kann die Schulmedizin die Genesung nicht erklären. Wundersames passiert aber auch in der Schweiz. Etwa bei Esther Rathgeb. Sie litt an Krebs, Heilung ausgeschlossen. Die Ärztinnen und Ärzte des Berner Insel-Spitals gaben ihr nur noch wenige Monate. Heute, sechs Jahre später, ist der Krebs komplett verschwunden. Die Onkologen sind ratlos. Welche Kräfte wirken hier? «DOK» macht sich auf die Suche nach Antworten.
Jahrzehntelang wurden ledige Schwangere im katholischen Irland dazu gezwungen, ihre Babys in Heimen zu gebären und dort zu lassen. Hunderte Kleinkinder starben in der Obhut von Staat und Ordensschwestern, andere wurden an Familien im Ausland verkauft. Ein nationales Trauma das lange verborgen blieb. Die Lokalhistorikerin Catherine Corless sitzt an ihrem Küchentisch nahe der westirischen Stadt Galway. In ihren Händen hält sie eine Liste mit Namen. 796 sind es insgesamt. Es sind die Namen der Kinder, die im nahen Mutter-Kind-Heim St. Mary's ums Leben kamen. Bis 1961 mussten ledige schwangere Frauen aus der Region ihre Kinder im St. Mary's gebären und im Alter von einem Jahr dort zurücklassen. Die Kinder wurden später adoptiert oder kamen in Pflegefamilien. Was die Mütter wollten, spielte keine Rolle. Zu mächtig war die katholische Kirche mit ihren Moralvorstellungen. Jahrzehntelang herrscht Schweigen über die toten Kinder von St. Mary's – bis Corless beginnt, ihre Liste zu schreiben. Doch mit der Liste ist ihre Suche noch nicht zu Ende. «Als mir klar wurde, dass im Heim Kinder gestorben sind, musste ich herausfinden, wo sie begraben wurden.» Corless macht sich gegen alle Widerstände auf die Suche und spürt ein Geheimnis auf, das das ganze Land verändern wird. Durch ihre Recherche hat Corless eines der dunkelsten Kapitel der irischen Geschichte ans Tageslicht geholt. «International» zeichnet ihre Suche nach und porträtiert Menschen, die die Kindheit im St. Mary's überlebt haben.