SEO im Ohr bringt Euch jedes Wochenende die wichtigsten News rund um SEO und Online-Marketing, Google und andere Suchmaschinen.














Viel wird heute darüber geschrieben, wie man in der KI als Marke oder Website mehr Sichtbarkeit erhalten kann. Einer der Schlüssel dazu ist laut Google klassische PR. OpenAI hat offenbar ein Update durchgeführt, das sich deutlich auf die Sichtbarkeit von Marken in ChatGPT auswirkt. Der inoffizielle Name dafür lautet "Entity Update". Aktuelle Zahlen legen den Schluss nahe, dass die neue Kennzeichnung von Google Ads zu vielen versehentlichen Klicks auf Anzeigen führt. Das GEO-Tool "Lorelight" wurde abgeschaltet. Der Betreiber begründet das damit, dass GEO nichts anderes sei als Brand Building.





Nachdem es nun nicht mehr möglich ist, bis zu 100 Suchergebnisse auf einmal von Google abzurufen, können viele SEO-Tools das bisherige Keyword-Tracking nicht mehr leisten. Google Discover zeigt jetzt Inhalte aus mehr Quellen an. Dazu gehören X, YouTube Shorts und Instagram. Zudem kann man favorisierten Quellen in Discover folgen. Onloneshops und Onlinehändler können jetzt ein neues Google Widget einbinden, mit dem man die Bewertung des Shops abrufen kann. ChatGPT hat ein Update der Suche erhalten, das die Qualität der Suchergebnisse verbessern soll. OpenAI hat Daten zur Nutzung von ChatGPT veröffentlicht. Zu sehen ist ein starkes Wachstum und eine überwiegend private Nutzung.













SEO, wie wir es bisher kannten, hat als eine wichtige Aufgabe, den optimierten Seiten ein möglichst gutes Ranking in Google und anderen Suchmaschinen zu verschaffen. Doch auch in Zeiten von KI-Suchen wie Perplexity und dem Google AI Mode kommt es auf gute Rankings an, um in den Ergebnissen genannt zu werden. Das zeigt eine aktuelle Studie von Ziptie. Ein Google Patent beschreibt, wie im Google AI Mode Ergebnisse erzeugt werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei das automatische Erzeugen von Suchanfragen aus der Nutzereingabe. Dieser Prozess wird Query Fan-Out genannt. Wer diesen Prozess kennt, erhält wichtige Ansatzpunkte, um für KI-Suchen wie den Google AI Mode zu optimieren. Leider wird Google aber nicht die einzelnen Suchanfragen veröffentlichen, die beim Query Fan-Out erzeugt werden. Laut Google CEO Sundar Pichai wird Google auch noch in fünf Jahren Traffic an die Websites senden, von denen Google seine Inhalte bezieht. Das wäre allerdings auch nur recht und billig.



Welche Folgen hätte es für Google, wenn das Unternehmen seine Suchedaten inklusive Informationen zur Berechnung der Rankings an Wettbewerber weitergeben müsste? Google CEO Sundar Pichai hat dazu klare Vorstellungen. Der Google AI Mode ist in den USA jetzt für alle Nutzer ohne Warteliste verfügbar. Aus anderen Ländern kann man sich für den Zugriff eines Tricks bedienen. Google testet Discover auf dem Desktop bereits seit mehr als 16 Monaten. Aktuelle Zahlen zeigen, dass Discover auf dem Desktop deutlich weniger Traffic bringen könnte als die mobile Version. Das liegt auch an einer deutlich niedrigeren Klickrate. Google hat nach einem Bericht Signale aus der Suche zum Trainieren der AI Overviews und für Google Gemini genutzt.

Vor allem nicht markenbezogene Suchanfragen leiden unter den Google AI Overviews in Form einer geringeren Klickrate. Das zeigen zwei aktuelle Studien. Besonders stark sind die Effekte, wenn AI Overviews und Featured Snippet auf einer Suchergebnisseite vorkommen. Google hat eingeräumt, bestimmte Suchanfragen an ChatGPT verloren zu haben. Die EU-Kommission prüft, ob die Google AI Overviews gegen bestimmte EU-Vorschriften verstoßen. OpenAI hat Interesse von Chrome bekundet und hätte gerne Zugriff auf den Sucheindex von Google. ChatGPT Search hat seine Nutzerzahlen in der EU deutlich gesteigert.

Nicht nur Reddit, sondern auch viele andere Foren haben in letzter Zeit deutlich an Sichtbarkeit in Google gewonnen. Warum das so ist und wie die Zukunft der Suche aussehen könnte, dazu hat sich in dieser Woche Liz Reid, Head of Search bei Google geäußert. Google könnte mit seinem Ansatz zum Erzeugen von KI-Antworten für die AI Overviews eine Methode gewählt haben, die nicht optimal ist. Anstatt zuerst eine Antwort zu erzeugen, die dann mithilfe von Ergebnissen aus dem Web geprüft wird, könnte die umgekehrte Reihenfolge besser sein. SEO-Tipp: Man sollte nicht versuchen, die Verweildauer von Besucherinnen und Besuchern auf einer Webseite künstlich zu verlängern. Wichtig ist es vielmehr, die benötigen Informationen so einfach wie möglich bereitzustellen.

Sat, 12 Apr 2025 17:03:15 +0000 https://podcast552923.podigee.io/354-neue-episode e7e4c896cb2a79579dc506e4f146b59f Google linkt jetzt offiziell aus den AI Overviews auf weitere Suchergebnisseiten. Das trägt zur sogenannten Google Loop bei. Erhalten Websites bald keine Klicks mehr von Google? Zuerst war es nur eine zufällige Beobachtung, jetzt ist es offiziell: Google verlinkt die AI Overviews mit weiteren Suchergebnisseiten. Das kostet die Webseiten Traffic, von denen Google seine Inhalte bezieht. Dabei erscheinen AI Overviews inzwischen auf mehr als 20 Prozent der Suchergebnisseiten. Zero Click Searches, Links auf weitere Suchergebnisse und die Aussage, Traffic für externe Websites sei ein "notwendiges Übel" - alles Anzeichen für eine Google Loop, die Nutzer an Google bindet und Clickouts auf andere Webseiten zu vermeiden sucht. Gute Nachrichten gibt es dagegen für Publisher, denn Google Discover kommt auch für die Desktop-Version von Google und dürfte hier für viel zusätzlichen Traffic sorgen. Google rät trotz KI zum Einsatz von strukturierten Daten, denn damit kann Google die Inhalte von Webseiten besser verstehen. Laut Google sind für KI-Features in der Suche keine besonderen SEO-Maßnahmen nötig. full Google linkt jetzt offiziell aus den AI Overviews auf weitere Suchergebnisseiten. Das trägt zur sogenannten Google Loop bei. Erhalten Websites bald keine Klicks mehr von Google? no