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Ab Februar 2027 wird der Digitale Produktpass (DPP) für viele Batterien über 2 kWh Pflicht, weitere Produkte werden folgen. Was bedeutet der DPP und wie wirkt er sich auf die Arbeit von Konstrukteuren aus? Diese Folge des Podcast Wissen beantwortet diese und weitere Fragen.Der Digitale Produktpass (Digital Product Passport, DPP) ist ein strukturiertes digitales Dokument, das alle wesentlichen Informationen über ein konkretes Produkt über dessen gesamten Lebenszyklus enthält – von der Herstellung, über die Nutzung respektive Einsatz bis hin zur Entsorgung und dem Recycling. Die Ziele und Funktionen des DPP bestehen in einer höheren Transparenz entlang der Produktwertschöpfungskette und soll die Kreislaufwirtschaft unter anderem durch konkretere Informationen etwa zu Reparatur und Recycling fördern sowie ein Ökodesign und eine nachhaltige Produktentwicklung unterstützen.Der Zugriff auf den DPP geschieht typischerweise über eine maschinenlesbare Kennzeichnung am Produkt etwa in Form von QR-Codes oder anderen digitalen Kennzeichnungsformen. Die Daten des DPP werden in digitalen Systemen abgelegt und sind rund um die Uhr abrufbar. Dies bedeutet für Konstrukteure und Entwickler, dass sie nun Produkte von Anfang an als „datengetriebene, zirkuläre Systeme“ betrachten müssen.Wir erklären Ihnen anschaulich und ohne kompliziertes Fachchinesisch zum Beispiel:Welche Pflichtangaben der DPP verlangtDie Vor- und Nachteile des DPP aus KonstruktionssichtFür welche Produktgruppen der DPP giltWie sich der DPP auf die Arbeit von Konstrukteuren auswirktDen zugrunde liegenden Artikel für diesen Podcast lesen Sie hier: Zur Ausweiskontrolle bitte!Bei der Umsetzung dieses Podcasts haben wir auf die Hilfe virtueller Kollegen zurückgegriffen: Bei den beiden Sprechern handelt es sich um Avatare einer KI-gestützten Text-to-Speech-Anwendung, die Ihnen einen auf unserem Onlineportal veröffentlichten Artikel auf unterhaltsame Weise darbieten. So können wir Ihnen spannende Grundlagenbeiträge auf eine neue Art bereitstellen, in diesem Fall: hörbar machen – perfekt für den Arbeitsweg, die Mittagspause oder als kompakter Wissens-Booster zwischendurch.
In dieser Ausgabe der Themen-Show.DE nimmt euch Christoph Rothe mit auf eine ehrliche Reise durch die moderne Arbeitswelt. Habt ihr euch jemals gefragt, warum Mitarbeiter scheinbar grundlos das Handtuch werfen? Oft sind es nicht Gehalt oder Benefits, die Menschen zum Absprung bewegen, sondern viel tiefer liegende Probleme in der Führungsetage. Unser Gast Christian, ein erfahrener Recruiting-Experte, beleuchtet, was wirklich hinter der inneren Kündigung steckt und wie sich das Verhältnis zwischen Arbeitnehmern und Unternehmen drastisch verändert hat. Erfahrt, welche Chefsätze demotivieren und warum der altbekannte 'Obstkorb' zum Synonym für Ausbeutung geworden ist. Ist es für Unternehmen überhaupt noch möglich, wertvolle Talente zu halten, wenn der 'War for Talents' tobt? Und was bedeutet der vielzitierte Begriff 'New Work' wirklich für euch als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber? Kennzeichnung gemäß EU-AI-Act: Shownotes und Bild mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt
Die letzten Monate waren geprägt von neuen Foundation Models für tabellarische und sequentielle Daten: TabPFN 3 skaliert auf eine Million Beobachtungen, Google stellt mit TabFM ein eigenes Modell samt BigQuery-Integration vor, NXAI veröffentlicht TiRex-2 mit Kovariaten-Unterstützung, und an der Spitze von GIFT-Eval steht mit STRIDE eine Kombination aus LLM-Reasoning und Time Series Foundation Model. Dazu kommen der ClickHouse-MCP-Server und der Stand der Umsetzung des EU AI Act nach dem Digital Omnibus. Im Praxisteil vergleichen wir TabICL v2 mit einem getunten XGBoost, Meta Prophet und naiven Baselines auf stündlichen NO2-Messwerten von fünf Messstationen, ausgewertet über ein Jahr rollierender Kreuzvalidierung mit dem Mean Absolute Scaled Error. Wir zeigen, welches Feature-Engineering nötig ist, wie sich der Vorteil von TabICL mit der Länge der Historie verändert und was das an Rechenzeit kostet. Zum Schluss ordnen wir ein, wann sich ein Foundation Model für Zeitreihen anbietet und wann XGBoost die pragmatischere Wahl bleibt. **Zusammenfassung** TabPFN 3 (Mai 2026) skaliert auf einer H100 auf bis zu 1 Mio. Beobachtungen; verbessertes KV-Caching senkt die Prognosezeit auf 0,1–3 ms pro Testbeobachtung und macht das Modell für schnelle Batch-Prognosen nutzbar. Googles TabFM ist von TabPFN und TabICL inspiriert, liegt im TabArena-Benchmark vor TabPFN 3 und ist direkt in BigQuery integriert. TiRex-2 von NXAI setzt auf eine xLSTM- statt Transformer-Architektur und kann jetzt zusätzliche Kovariate einbeziehen – ein Test steht bei uns noch aus. STRIDE führt den GIFT-Eval-Benchmark an: Das LLM prognostiziert nicht selbst, sondern steuert über destillierte Embeddings ein Time Series Foundation Model. Kurz notiert: Der ClickHouse-MCP-Server (v0.4.1) erlaubt LLM-Abfragen ohne SQL, etwa zur Log-Diagnose; beim EU AI Act gelten die Transparenzpflichten seit August, die Kennzeichnung von Bestandssystemen greift ab dem 2.12.2026. Praxis-Setup: TabICL v2 mit Kalender-, Fourier- und Lag-Features gegen getuntes XGBoost, Prophet, TabICL out-of-the-box sowie Naive und Seasonal-Naive; stündliche NO2-Daten, 24-Stunden-Horizont, Metrik MASE. Ergebnisse: Bei zwei Jahren Historie liegt TabICL klar vorn, bei rund 8.000–9.000 Trainingsbeobachtungen ist XGBoost praktisch gleichauf, bei drei Monaten Historie noch etwa 4 % schlechter; ohne jedes Feature-Engineering schlägt TabICL Prophet und die naiven Baselines deutlich. Kosten: Die Kreuzvalidierung mit TabICL auf einer L40S-GPU dauert etwa 17-mal länger als mit XGBoost, auf CPU ist das Modell nicht praktikabel – Caching dürfte diesen Nachteil künftig verkleinern. **Links** Link zum begeleitenden Blogartikel "TabICL v2 für Zeitreihen: Das In-Context-Learning-Modell im Vergleich mit XGBoost und Meta's Prophet" https://www.inwt-statistics.de/blog/tabicl_v2_fuer_zeitreihen #72: TabPFN: Die KI-Revolution für tabulare Daten mit Noah Hollmann https://www.podbean.com/ew/pb-94ri2-18aca83 #57: Mehr als heiße Luft: unsere Berliner Luftschadstoffprognose mit Dr. Andreas Kerschbaumer https://www.podbean.com/ew/pb-u6xwt-16ff139 TabPFN-3 Technical Report: https://priorlabs.ai/technical-reports/tabpfn-3 TabPFN auf GitHub: https://github.com/PriorLabs/TabPFN Google Research zu TabFM: https://research.google/blog/introducing-tabfm-a-zero-shot-foundation-model-for-tabular-data/ TabFM in BigQuery: https://cloud.google.com/blog/products/data-analytics/tabfm-adds-predictive-ml-to-bigquery TiRex-2 (NXAI): https://www.nx-ai.com/en/tirex-2 | Code: https://github.com/NX-AI/tirex-2 | Paper: https://arxiv.org/abs/2607.01204 STRIDE – Reasoning-Aware Training for Time Series Forecasting: https://arxiv.org/abs/2605.08625 Time Series LLMs am Beispiel t0-alpha: https://towardsdatascience.com/time-series-llms-explained-with-t0-alpha/ ClickHouse MCP Server: https://github.com/ClickHouse/mcp-clickhouse EU AI Act nach dem Digital Omnibus (Überblick): https://www.deloitte.com/de/de/issues/innovation-ai/eu-ai-act-digital-omnibus.html TabICL v2 auf GitHub: https://github.com/soda-inria/tabicl TabICL-Dokumentation: https://tabicl.readthedocs.io/en/latest/ Tutorial zum TabICLForecaster: https://tabicl.readthedocs.io/en/latest/tutorials/time_series_forecasting.html Meta Prophet: https://github.com/facebook/prophet GIFT-Eval Leaderboard: https://huggingface.co/spaces/Salesforce/GIFT-Eval TabArena Leaderboard: https://huggingface.co/spaces/TabArena/leaderboard
Bei Christoph Rothe in der Themen-Show.DE dreht sich heute alles um die Arbeitswelt – aber nicht aus der Chefetage, sondern direkt von unten betrachtet. Zu Gast ist Christian Mileski, der als Werkzeugmechaniker, Drahterodierer und Zerspanungsmechaniker jahrelang in der Produktion stand und noch immer steht. Welche Eindrücke prägen einen jungen Menschen am ersten Tag in der Werkstatt? Und welche Lektionen von guten wie schlechten Führungskräften begleiten einen ein ganzes Berufsleben lang? Erfahrt, warum Christian sich heute dafür einsetzt, "dass Beruf wieder von Berufung kommt". Seid ihr bereit für eine ehrliche Perspektive auf den Arbeitsalltag? Kennzeichnung gemäß EU-AI-Act: Shownotes und Bild mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt
Heute wird nicht nur geredet – heute wird gefressen.Florian, André und Peaches machen endlich das angekündigte Bundeswehr-EPA-Tasting. Jägertopf, Tortellini Milano, Putenstreifen mit Kartoffeln und Gemüse: Optisch teilweise fragwürdig, geschmacklich überraschend stabil. Nur beim mitgelieferten Wasser scheiden sich die Geister gewaltig. Das Ergebnis beim Essen ist dagegen erstaunlich eindeutig: stabile 8 von 10.Danach wird noch einmal ein Thema aus der letzten Folge geradegezogen: das günstige Lidl-Dichtungsset. Für Heizungsanwendungen kann das durchaus seinen Platz haben – für Trinkwasser ist es laut Kennzeichnung jedoch nicht geeignet. Außerdem geht es um die Frage, ob eine Trinkwasserarmatur zwingend ein DVGW-Kennzeichen tragen muss. Die im Podcast wiedergegebene Aussage: Nein – fehlendes DVGW-Zeichen bedeutet nicht automatisch, dass ein Produkt nicht eingebaut werden darf.Florian bringt außerdem einen ganz besonderen Wartungsfreund aus dem Hause Viessmann mit: einen Ölkessel mit nachgeschaltetem Wärmetauscher, bei dem für die gründliche Reinigung offenbar gleich der komplette Wärmetauscher demontiert werden muss. Wasser runter, abbauen, reinigen, wieder dran – Wartungsfreundlichkeit sieht anders aus.Und dann wird international: Das britische und französische EPA wird ausgepackt. Energy-Drink-Pulver, Orangenkuchen, Mac & Cheese, Combat Crunch, dunkle Schokolade und sogar Käsefondue sorgen für Begeisterung – und für die Erkenntnis, dass die Franzosen offenbar auch im Feld nicht auf Genuss verzichten wollen.Zum Schluss wird es überraschend ernst: André bringt eine augenscheinlich sehr ähnliche Konkurrenzlösung zur bekannten „Blauen“ mit. Daraus entwickelt sich eine Diskussion über Produktentwicklung, Innovation, Praxistests, kleine Hersteller, geistiges Eigentum und die Frage, wie schnell eine gute Idee von größeren Marktteilnehmern kopiert werden kann. Florian und Peaches erinnern dabei daran, wie viel Zeit, Kapital und Entwicklungsarbeit Michi und Marvin in ihr Produkt und ihre Firma gesteckt haben.Natürlich gibt es dazwischen wieder Hörerpost, Feuerwehrgeschichten, hydraulischen Abgleich, Wasserzähler, Bratwurst, militärische Küchenweisheiten und gewohnt fragwürdiges Halbwissen.Also: Werkzeug weglegen, EPA aufreißen und reinhören.
Transparenzhinweis: In dieser Episode werden KI-gestützte Werkzeuge eingesetzt, u. a. für Textentwürfe, Transkription, Übersetzung und teilweise Sprachgenerierung. Auswahl, Redaktion und inhaltliche Verantwortung liegen bei uns.Künstliche Intelligenz gehört längst zu unserem Produktionsalltag – von Textentwürfen über Transkripte bis hin zur Sprachgenerierung. In dieser Folge spreche ich offen darüber, wie und warum wir KI einsetzen: um internationale Interviews in Sprachen zu führen, die wir selbst nicht beherrschen, um die notwendige Menge an Episoden überhaupt produzieren zu können, und um unseren Workflow effizienter zu gestalten. Gleichzeitig werfen wir einen Blick auf den EU AI Act: Was regelt er eigentlich, welche Risikostufen gibt es, und was bedeutet das konkret für Podcast-Produktionen? Eine Folge über Technik, Transparenz und die Frage, wo die menschliche Verantwortung bleibt, wenn KI mit im Boot ist.ShownotesWorum geht's? Ein offener Einblick in unseren Produktionsprozess: Wo und wie wir KI einsetzen, warum das nötig ist, und was der EU AI Act für den Einsatz von KI in Europa regelt.Themen in dieser Folge:Warum wir KI nutzen: Zeitersparnis, mehr Konstanz bei der Content-ProduktionKI im Workflow: Textentwürfe, Transkripte, SprechpassagenPraxisbeispiel Venedig: Wie wir seit zwei Jahren Interviews auf Italienisch führen, obwohl wir die Sprache nicht sprechen – von der Übersetzung der Fragen bis zum rückübersetzten TranskriptKI-Sprachgenerierung: Wie synthetische Stimmen uns helfen, die gewünschte Episodenmenge zu erreichenWas bleibt menschlich? Redaktion, Faktenprüfung, Tonalität und EntscheidungshoheitDer EU AI Act einfach erklärt: verbotene Praktiken, Hochrisiko-Systeme, Transparenzpflichten und Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten und DeepfakesWas das für Podcast-Produktionen konkret bedeutet.EU AI Act – offizieller Text und Informationen der Europäischen Kommission: https://artificialintelligenceact.eu/
Die Welt der künstlichen Intelligenz entwickelt sich rasant, doch wie steht es um die Regeln? Christoph Rothe von Themen-Show.DE nimmt euch heute mit auf eine spannende Reise durch den neuen EU AI Act. Was ändert sich für uns als Privatpersonen, die alltäglich mit Tools wie ChatGPT, Copilot, Gemini oder Bildgeneratoren in Berührung kommen? Und welche Herausforderungen und Vorteile ergeben sich für Unternehmen, die KI bereits einsetzen oder planen, sie zu integrieren? Können wir dank der neuen Verordnung nun Medieninhalte mit ruhigerem Gewissen konsumieren, wissend, wann KI im Spiel ist? Entdeckt mit uns, wie der AI Act versucht, Manipulation, Diskriminierung und Täuschung einzudämmen. Ist dies ein mutiger Schritt in die richtige Richtung oder birgt die Umsetzung noch unerwartete Hürden? Kennzeichnung gemäß EU-AI-Act: Shownotes und Bild mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt Ihr habt Feedback zur Folge? Schreibt uns eine E-Mail an Studio@themen-show.de oder eine WhatsApp an 040 252 1101 52.
Nico und Katharina sprechen über KI-Kennzeichnung im Kontext des EU AI Act und darüber, was das ganz konkret für Marketing, Kreation und den operativen Alltag bedeutet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen mit neuen Anforderungen umgehen und welche Relevanz Transparenz bei KI-generierten Inhalten hat. Diese fünf Fragen beantworten wir in der Folge: - Wo begegnet uns KI-Kennzeichnung im Marketingalltag am häufigsten? - Welche Inhalte müssen als KI-generiert gekennzeichnet werden? - Wie reagieren User auf Hinweise zu KI-Content? - Wann kann eine Kennzeichnung die Wirkung einer Kampagne verändern? - Reagiert GenZ anders auf KI-Content als Generation X oder die Boomer? Das sagt Katharina zur KI-Kennzeichnung: „Das KI-Label schreckt viele Nutzer ab. Aber es ist nicht generell Anti-KI, sondern Anti-Lieblosigkeit. GenZ straft es ab, wenn wenig Zeit und Liebe in Ads gesteckt wird.” Tipp: Kostenloses EU AI Act Webinar am 09.09.26 Unser Partner-Anwalt Tilman Herbrich von Spirit Legal beantwortet deine Fragen live und ordnet die Vorgaben des EU AI Acts verständlich und praxisnah ein. Du erfährst, was du jetzt wissen musst und wie du die Anforderungen konkret in deine Online Marketing- und KI-Prozesse übersetzt. Mehr Infos und kostenlose Anmeldung: https://www.webnetz.de/know-how/webinare/eu-ai-act-praxis-check-ki-inhalte-richtig-labeln Mit: Katharina Knolle, Strategische Leitung Paid Media Marketing bei webnetz Nico Loges, Head of Paid Media Marketing und Podcast Host bei webnetz
In Italien sorgt der Einsatz von Gesichtserkennung durch die Polizei für hitzige Debatten. Plötzlich steht der EU AI Act, die europäische Verordnung zur Künstlichen Intelligenz, im Zentrum der Kritik. Sollte uns diese Regulierung nicht eigentlich schützen? Viele Stimmen befürchten nun ein „Bürokratiemonster“, unklare Definitionen und einen Wettbewerbsnachteil für europäische Unternehmen. Ist es wirklich ein Fortschritt, wenn unsere Wirtschaft im globalen KI-Rennen ausgebremst wird? Bei Themen-Show.DE gehen wir den drängendsten Fragen nach, die der AI Act aufwirft und fragen uns: Was genau verbirgt sich hinter den gut gemeinten Absichten dieser neuen Gesetze? Kennzeichnung gemäß EU-AI-Act: Shownotes und Bild mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt
Seit Anfang August schreibt der AI Act der EU mit Artikel 50 vor, wann KI-Inhalte als KI-generiert ausgewiesen werden müssen. Aber was ist, wenn ein Bild, Text oder Lied keine Kennzeichnung hat und man herausfinden will, ob es menschlichen oder künstlichen Ursprungs ist? Dann können KI-Detektoren weiterhelfen, also Software, die genau das analysieren soll und teilweise selbst auf KI-Modellen basiert. In dieser Folge des c't uplink sprechen wir über die Erkennungsmethoden solcher Software, wie schnell Pangram & Co. an ihre Grenzen kommen und dass sie sich mitunter erstaunlich leicht austricksen lassen. Außerdem gehts um das Thema KI-Slop bei Musik-Streaming-Diensten und warum manche Anbieter derartige Inhalte gerne als solche erkennen, nicht aber verbannen möchten. Unseren Schwerpunkt zu KI-Kennzeichnungspflicht und -Erkennungssoftware lesen Sie bei heise+: https://www.heise.de/ratgeber/KI-Kennzeichnungspflicht-Was-die-EU-ab-August-2026-verlangt-11340625.html
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Wässriges Wasserzeichen? Wie Anthropic KI-Erzeugnisse kennzeichnen will – KI-Texte und Dateien von Claude sollen künftig maschinenlesbar gekennzeichnet werden. Damit will Anthropic Transparenz schaffen und Vorgaben des EU AI Act erfüllen – doch wie zuverlässig lassen sich KI-Inhalte so erkennen, gerade nach Überarbeitungen oder Übersetzungen? Hilft das gegen Täuschung und Schummelei? Oder sorgt die Kennzeichnung vor allem für neue Probleme bei Datenschutz, Urheberschaft und der Bewertung von KI-gestützten Texten? - Diagnose Elternversagen: Kinderärzte gehen mit Social Media hart ins Gericht – Kinder- und Jugendärzte fordern besseren Schutz vor sozialen Netzwerken und sehen auch Eltern in der Verantwortung. Zugleich stehen Plattformen und die Politik unter Druck, wirksame Alterskontrollen und Schutzmechanismen zu schaffen. Wie weit darf oder muss der Staat Eltern und Plattformen in die Pflicht nehmen? Und welche Regeln helfen Kindern tatsächlich, statt nur schwer kontrollierbar zu sein? - E-Autos verkaufen sich wegen Spritpreisen immer besser: Genug gefördert? Verkehrsminister Steffen Bilger sieht nach dem laufenden Förderprogramm keinen Bedarf für immer neue Kaufanreize für Elektroautos. Hohe Kraftstoffpreise und ein breiteres Angebot könnten die Nachfrage auch ohne zusätzliche Prämien stützen. Ist der Markt für E-Autos schon reif genug ohne weitere Förderung? Welche Rolle spielen Ladeinfrastruktur, Strompreise und günstige Modelle? Und sollte der Staat stattdessen stärker elektrische Nutzfahrzeuge fördern? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Wässriges Wasserzeichen? Wie Anthropic KI-Erzeugnisse kennzeichnen will – KI-Texte und Dateien von Claude sollen künftig maschinenlesbar gekennzeichnet werden. Damit will Anthropic Transparenz schaffen und Vorgaben des EU AI Act erfüllen – doch wie zuverlässig lassen sich KI-Inhalte so erkennen, gerade nach Überarbeitungen oder Übersetzungen? Hilft das gegen Täuschung und Schummelei? Oder sorgt die Kennzeichnung vor allem für neue Probleme bei Datenschutz, Urheberschaft und der Bewertung von KI-gestützten Texten? - Diagnose Elternversagen: Kinderärzte gehen mit Social Media hart ins Gericht – Kinder- und Jugendärzte fordern besseren Schutz vor sozialen Netzwerken und sehen auch Eltern in der Verantwortung. Zugleich stehen Plattformen und die Politik unter Druck, wirksame Alterskontrollen und Schutzmechanismen zu schaffen. Wie weit darf oder muss der Staat Eltern und Plattformen in die Pflicht nehmen? Und welche Regeln helfen Kindern tatsächlich, statt nur schwer kontrollierbar zu sein? - E-Autos verkaufen sich wegen Spritpreisen immer besser: Genug gefördert? Verkehrsminister Steffen Bilger sieht nach dem laufenden Förderprogramm keinen Bedarf für immer neue Kaufanreize für Elektroautos. Hohe Kraftstoffpreise und ein breiteres Angebot könnten die Nachfrage auch ohne zusätzliche Prämien stützen. Ist der Markt für E-Autos schon reif genug ohne weitere Förderung? Welche Rolle spielen Ladeinfrastruktur, Strompreise und günstige Modelle? Und sollte der Staat stattdessen stärker elektrische Nutzfahrzeuge fördern? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Wässriges Wasserzeichen? Wie Anthropic KI-Erzeugnisse kennzeichnen will – KI-Texte und Dateien von Claude sollen künftig maschinenlesbar gekennzeichnet werden. Damit will Anthropic Transparenz schaffen und Vorgaben des EU AI Act erfüllen – doch wie zuverlässig lassen sich KI-Inhalte so erkennen, gerade nach Überarbeitungen oder Übersetzungen? Hilft das gegen Täuschung und Schummelei? Oder sorgt die Kennzeichnung vor allem für neue Probleme bei Datenschutz, Urheberschaft und der Bewertung von KI-gestützten Texten? - Diagnose Elternversagen: Kinderärzte gehen mit Social Media hart ins Gericht – Kinder- und Jugendärzte fordern besseren Schutz vor sozialen Netzwerken und sehen auch Eltern in der Verantwortung. Zugleich stehen Plattformen und die Politik unter Druck, wirksame Alterskontrollen und Schutzmechanismen zu schaffen. Wie weit darf oder muss der Staat Eltern und Plattformen in die Pflicht nehmen? Und welche Regeln helfen Kindern tatsächlich, statt nur schwer kontrollierbar zu sein? - E-Autos verkaufen sich wegen Spritpreisen immer besser: Genug gefördert? Verkehrsminister Steffen Bilger sieht nach dem laufenden Förderprogramm keinen Bedarf für immer neue Kaufanreize für Elektroautos. Hohe Kraftstoffpreise und ein breiteres Angebot könnten die Nachfrage auch ohne zusätzliche Prämien stützen. Ist der Markt für E-Autos schon reif genug ohne weitere Förderung? Welche Rolle spielen Ladeinfrastruktur, Strompreise und günstige Modelle? Und sollte der Staat stattdessen stärker elektrische Nutzfahrzeuge fördern? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Der EU AI Act ist seit Kurzem de facto in Kraft – eine weitreichende Verordnung, die Künstliche Intelligenz vertrauenswürdig, sicher und auf den Menschen ausgerichtet machen soll. Doch was genau bedeutet dieser neue Rechtsrahmen für euch und die Zukunft der KI in Europa? Werden wir dadurch wirklich vor Diskriminierung, Intransparenz und Manipulation geschützt? Christoph Rothe beleuchtet in der aktuellen Themen-Show.DE-Ausgabe die Details und das wegweisende Risikostufenmodell, von verbotenen Praktiken wie Social Scoring bis hin zu Transparenzpflichten bei begrenztem Risiko. Ist es eine Blaupause für globale Standards oder doch eine Innovationsbremse? Bleibt abzuwarten, ob die EU hiermit ein neues Zeitalter der verantwortungsvollen KI-Nutzung einläutet. Kennzeichnung gemäß EU-AI-Act: Shownotes und Bild mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis BinderIn dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, warum Kunden ihrem Anbieter treu bleiben, obwohl sie eigentlich gar nicht mehr zufrieden sind. Wir schauen uns an, warum es dafür 2 unterschiedliche Strategien gibt, nämlich Verbundenheit und Gebundenheit, und welche Wechselbarrieren dahinterstecken, von vertraglichen und wirtschaftlichen bis hin zu emotionalen. Außerdem geht es darum, warum Kunden trotz all der Barrieren manchmal doch abwandern und wie man rechtzeitig erkennt, ob das am Unternehmen, am Wettbewerb oder am Kunden liegt. ____________________________________________Marketing-News der Woche:Werbung richtet sich erstmals direkt an KI-AgentenMit „Agent Ads“ entsteht digitale Werbung, die KI-Crawler anspricht. Aktuell werden Textseiten mit gekennzeichneten Markeninformationen im FAQ-Stil getestet. Besucher von KI-Plattformen eröffnen bspw. 3,5x häufiger ein Konto, als Nutzer aus klassischer Suche. Der KI-Traffic innerhalb von einem Jahre um 9x gestiegen. Marken müssen maschinenlesbar werden, ohne Antworten heimlich zu beeinflussen. Kennzeichnung, überprüfbare Fakten und Brand Safety werden zum wichtig für die neuen Werbeform. ProSiebenSat.1 bündelt sieben Sender für einen SpotProSiebenSat.1 bietet Werbekunden einen gemeinsamen Werbeplatz auf sieben Sendern an. Derselbe Spot läuft gleichzeitig bei ProSieben, Sat.1, Kabel Eins, sixx, Sat.1 Gold, Kabel Eins Doku und ProSieben Maxx. Rewe nutzt das Angebot als erster Kunde. Für Marken in Deutschland kann das bei bspw. Launches oder großen Kampagnen interessant sein. KI empfiehlt Marken nur bei klarer ThemenkompetenzEine Analyse von über 1.000Kategorien mit fast 300.000 Quellenangaben und über 76.000 Markennennungen zeigt, wie stark thematische Nähe die Sichtbarkeit in ChatGPT beeinflusst. In weit entfernten Themenfeldern wurden Marken in 25 % der Fälle erwähnt, bei eng verwandten Themen in 44 %. Die Wahrscheinlichkeit einer Quellenangabe stieg von 50 % auf 74 %. Breite allein schafft keine Autorität. Marken müssen Kernfragen eines Themenfelds wiederholt, tief und aus mehreren Perspektiven beantworten. Für SEO und GEO zählt damit weniger die Zahl einzelner Beiträge als ein erkennbares Wissen.Mitarbeitende werden zu den glaubwürdigsten CreatornGap, Staples und Starbucks machen Mitarbeitende immer stärker selbst zu Creatorn. Gap öffnet sein Affiliate-Programm für Beschäftigte, die über persönliche Links Provision verdienen können. Staples profitiert bereits von einer Mitarbeiterin, deren TikTok-Videos aus dem Filialalltag Millionen Reactions erreicht. 40 % der Konsument entdecken Produkte häufig über Employee Generated Content. Alleine in der Gen Z sind es 61 %. Für Marken liegt der Vorteil in der Glaubwürdigkeit anstatt hochglanz Werbung. ____________________________________________Vernetz dich gerne auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/luisbinder/ Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com Die Website zum Podcast findest du hier. [https://bit.ly/2WN7tH5]
Markus Will, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Bidirektional wird Pflicht: Neue EU-Pläne für E-Autos – Mit dem „Electrification Action Plan“ will die EU-Kommission Smart-and-Bidirectional-Charging für alle neuen E-Autos zur Pflicht machen und bis Ende 2027 einen konkreten Vorschlag vorlegen. Ist eine solche Pflicht technisch schon reif, oder kommt sie – wie Kritiker des Verbands der Automobilindustrie monieren – zu früh vor der Standardisierung? Und wer profitiert am Ende wirklich vom E-Auto als Netzspeicher? - In sichtbarer Nähe: Droht ein Verbot der Meta Smart Glasses? Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Thomas Fuchs hält ein Verbot der Kamerabrille in Deutschland für möglich, weil sie von normalen Brillen kaum noch zu unterscheiden und damit faktisch als getarnte Kamera einzustufen sei. Zuständig für ein tatsächliches Verbot wäre die Bundesnetzagentur, die derzeit das weitere Vorgehen prüft. Reicht das kleine Aufnahme-Lämpchen als Kennzeichnung aus, oder ist ein Verbot die einzig konsequente Antwort? Und was bedeutet das für die Zukunft von Smart Glasses in Europa generell? - Uh-oh: Feiert ICQ ein Comeback? Unter dem Namen ICQ Reborn hat eine unabhängige Entwicklergruppe einen Windows-Client veröffentlicht, der Oberfläche, Bedienung und Funktionen des Originals möglichst authentisch nachbilden soll, inklusive UINs, Kontaktliste und dem berühmten „Uh-oh“-Sound. Allerdings ist bislang unklar, wer hinter dem Projekt steckt, und Angaben zu einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung fehlen. Lohnt sich Nostalgie trotz ungeklärter Sicherheitsfragen? Und was macht den Reiz von Retro-Messengern in Zeiten von WhatsApp und Signal überhaupt aus? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Markus Will, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Bidirektional wird Pflicht: Neue EU-Pläne für E-Autos – Mit dem „Electrification Action Plan“ will die EU-Kommission Smart-and-Bidirectional-Charging für alle neuen E-Autos zur Pflicht machen und bis Ende 2027 einen konkreten Vorschlag vorlegen. Ist eine solche Pflicht technisch schon reif, oder kommt sie – wie Kritiker des Verbands der Automobilindustrie monieren – zu früh vor der Standardisierung? Und wer profitiert am Ende wirklich vom E-Auto als Netzspeicher? - In sichtbarer Nähe: Droht ein Verbot der Meta Smart Glasses? Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Thomas Fuchs hält ein Verbot der Kamerabrille in Deutschland für möglich, weil sie von normalen Brillen kaum noch zu unterscheiden und damit faktisch als getarnte Kamera einzustufen sei. Zuständig für ein tatsächliches Verbot wäre die Bundesnetzagentur, die derzeit das weitere Vorgehen prüft. Reicht das kleine Aufnahme-Lämpchen als Kennzeichnung aus, oder ist ein Verbot die einzig konsequente Antwort? Und was bedeutet das für die Zukunft von Smart Glasses in Europa generell? - Uh-oh: Feiert ICQ ein Comeback? Unter dem Namen ICQ Reborn hat eine unabhängige Entwicklergruppe einen Windows-Client veröffentlicht, der Oberfläche, Bedienung und Funktionen des Originals möglichst authentisch nachbilden soll, inklusive UINs, Kontaktliste und dem berühmten „Uh-oh“-Sound. Allerdings ist bislang unklar, wer hinter dem Projekt steckt, und Angaben zu einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung fehlen. Lohnt sich Nostalgie trotz ungeklärter Sicherheitsfragen? Und was macht den Reiz von Retro-Messengern in Zeiten von WhatsApp und Signal überhaupt aus? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Markus Will, heise-online-Chefredakteur Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Bidirektional wird Pflicht: Neue EU-Pläne für E-Autos – Mit dem „Electrification Action Plan“ will die EU-Kommission Smart-and-Bidirectional-Charging für alle neuen E-Autos zur Pflicht machen und bis Ende 2027 einen konkreten Vorschlag vorlegen. Ist eine solche Pflicht technisch schon reif, oder kommt sie – wie Kritiker des Verbands der Automobilindustrie monieren – zu früh vor der Standardisierung? Und wer profitiert am Ende wirklich vom E-Auto als Netzspeicher? - In sichtbarer Nähe: Droht ein Verbot der Meta Smart Glasses? Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Thomas Fuchs hält ein Verbot der Kamerabrille in Deutschland für möglich, weil sie von normalen Brillen kaum noch zu unterscheiden und damit faktisch als getarnte Kamera einzustufen sei. Zuständig für ein tatsächliches Verbot wäre die Bundesnetzagentur, die derzeit das weitere Vorgehen prüft. Reicht das kleine Aufnahme-Lämpchen als Kennzeichnung aus, oder ist ein Verbot die einzig konsequente Antwort? Und was bedeutet das für die Zukunft von Smart Glasses in Europa generell? - Uh-oh: Feiert ICQ ein Comeback? Unter dem Namen ICQ Reborn hat eine unabhängige Entwicklergruppe einen Windows-Client veröffentlicht, der Oberfläche, Bedienung und Funktionen des Originals möglichst authentisch nachbilden soll, inklusive UINs, Kontaktliste und dem berühmten „Uh-oh“-Sound. Allerdings ist bislang unklar, wer hinter dem Projekt steckt, und Angaben zu einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung fehlen. Lohnt sich Nostalgie trotz ungeklärter Sicherheitsfragen? Und was macht den Reiz von Retro-Messengern in Zeiten von WhatsApp und Signal überhaupt aus? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Wenn jeder per Mausklick zum Musiker wird: Branchenvertreter warnen davor, dass menschliche Künstler im KI-Dauerrauschen untergehen. Sie fordern mehr als nur eine Kennzeichnung von KI-generierter Musik.
In Folge 5 stellt Coline Eberhard ihre Reisetagebücher vor, darunter „Autogares", gezeichnet während einer 36-stündigen Busreise von Istanbul nach München, sowie ein neues Buch über die Stadt Weiden. Ingo Römling spricht über seinen neuen Sci-Fi-Comic „Metropolia" bei Dargaud, eine Zukunftsvision Berlins, und seine Position zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten. Martin Oesch präsentiert seinen ersten Comic „Fleischeslust" bei Edition Moderne, in dem ein Metzgermeister kurz vor der Rente den eigenen Fleischkonsum hinterfragt, ein Thema, das der gelernte Metzger Oesch aus eigener Erfahrung kennt. Und Özge Samancı erzählt von „In den trüben Gewässern Istanbuls" (Helvetiq), ausgezeichnet mit dem Max-und-Moritz-Preis als bester internationaler Comic, sowie von ihrem Blick als langjährige US-Bürgerin auf aktuelle Zensurdebatten um Comics. Timecodes: 00:00:10 Anmoderation 00:02:21 Coline Eberhard 00:13:06 Ingo Römling 00:31:24 Martin Oesch / Tinu 00:45:42 Özge Samancı Diskutiert mit auf unserem Community-Discordserver: tele-stammtisch.de/discord Website | YouTube | PayPal Intro: Paul und Phil (Groovie Loops), Crowd Cheer: qubodup Folge direkt herunterladen
Fehrle, Moritz www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Die Europäische Union hat neue Regeln erlassen zur Kennzeichnung von Inhalten, die mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG begrüßt dies: www.deutschlandfunk.de, Wirtschaftspresseschau
Die neue KI-Verordnung der EU verpflichtet zur Kennzeichnung bestimmter KI-generierter Inhalte, berichtet Kathrin Schmid. Aus Gründen der Transparenz sei das ein sinnvoller Schritt, sagt KI-Forscher Stefan Schaffer. Reinhard Spiegelhauer über die Gefahren der KI. Von WDR 5.
Gestern trat der EU AI Act offiziell in Kraft – ein Meilenstein für die Regulierung künstlicher Intelligenz. Doch was bedeutet das für Euch? In dieser Folge der Themen-Show.DE beleuchtet Christoph Rothe die faszinierende Welt der KI: Ist Künstliche Intelligenz ein Fluch oder Segen? Ihr erfahrt, warum wir aktuell nur eine "schwache" KI erleben, die zwar beeindruckend ist, aber dem menschlichen Verständnis noch fernbleibt. Gleichzeitig eröffnet KI enorme Potenziale für Produktivität, Medizin und Bildung, revolutioniert unseren Alltag und schafft sogar neue Berufsfelder. Doch sind wir wirklich bereit für die damit verbundenen Risiken wie Deepfakes, Jobverluste und Datenschutzprobleme? Wie sehr prägt sie schon jetzt unseren Alltag – und was erwartet uns noch? Kennzeichnung gemäß EU-AI-Act: Shownotes und Bild mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt
Feuerwehrleute aus NRW helfen seit diesem Wochenende beim Kampf gegen die Waldbrände in Spanien. Außerdem Thema: Neue EU-Regeln zur Kennzeichnung von KI-Inhalten sind in Kraft. Von Lucas Kreling.
Thema: Neue EU-Verordnung zur Kennzeichnung von K.I.-Inhalten
Wer sein Heimtier in die Ferien mitnehmen will, sollte sich frühzeitig über die nötigen Impfungen informieren. Und auch Erkundigungen zu allfälligen Krankheiten und Vorschriften im Reiseland sind unerlässlich. Vor der Reise gilt es folgendes zu beachten: · Ist das Tier gegen Parasiten, Zecken und Bandwürmer behandelt? · Sind die nötigen Dokumente, wie Ausweis etc. noch aktuell? · Sind Impfpass und Impfungen (vorallem gegen Tollwut) vorhanden? · Kennzeichnung durch Chip oder Tätowierung? · Einreiseverbot für kupierte Hunde? · Rassenverbot oder Maulkorbpflicht? · Brauche ich eine Tierhaftpflichtversicherung?
Thema: Neue EU-Verordnung zur Kennzeichnung von K.I.-Inhalten
In dieser Episode verbinden wir anlässlich unserer 150. Folge das Angenehme mit dem Praktischen, bzw. einen Bootsausflug mit einer Podcastaufnahme. Denn schon am 02. August 2026 treten die ersten der neuen KI-Kennzeichnungspflichten des AI Acts in Kraft, die wir euch zuvor vorstellen möchten. Es geht um die Kennzeichnung von Deepfakes, KI-Texten und KI-Inhalten im Allgemeinen sowie die Transparenz der Interaktionen mit KI-Systemen. Wir erläutern, wer welche Kennzeichnungspflichten beachten muss, wie sie umsetzbar sind und wann Bußgelder und Abmahnungen drohen. Dabei stoßen wir auch auf Lücken der Gesetzgebung, die uns ein bisschen am Erfolg der neuen Transparenzregelungen zweifeln lassen. Vielmehr klingt es, als ob es eher eine Abmahnquelle denn ein Schutz vor Täuschung durch KI-Inhalte sein wird. Aber überzeugt euch selbst, hört rein und lasst uns eure Meinung zu den neuen Transparenzpflichten als Kommentar da. Ahoi und viel Vergnügen beim Hören! Kapitelmarken 00:00:00 – Begrüßung, Location und Einführung ins Thema. 00:04:00 – Anbieter, Betreiber und Privatpersonen, wer muss KI-Inhalte kennzeichnen und für wen gelten Ausnahmen? 00:12:20 – Welche Arten von KI-Inhalten müssen generell gekennzeichnet werden? 00:16:00 – Welche Kennzeichnungspflichten treffen die KI-Anbieter und wie wird die Interaktion mit der KI gekennzeichnet? 00:28:50 – Kennzeichnungspflichten der Anbieter synthetischer Inhalte, also von KI-Bildern, KI-Videos, KI-Audio und KI-Texten. 00:42:00 – Bestehen Kennzeichnungspflichten für KI-Agenten? 00:50:00 – Welche Kennzeichnungspflichten treffen die Betreiber von KI-Systemen, also geschäftliche Nutzer? 00:53:00 – Was sind Deepfakes und wann müssen KI-Deepfakes gekennzeichnet werden? 01:00:00 – Muss der politisch motivierte Einsatz von Deepfakes gekennzeichnet werden? 01:04:30 – KI-Kennzeichnung von Produktbildern. 01:12:00 – Wann müssen KI-Texte gekennzeichnet werden und wie lässt sich die Kennzeichnung durch redaktionelle Kontrolle vermeiden? 01:19:00 – Erleichterungen bei der Kennzeichnung von künstlerischen, kreativen, satirischen, fiktionalen und analogen Deepfakes. 01:21:20 – Muss jemand, der fremde ungekennzeichnete Deepfakes oder Texte verbreitet, die KI-Kennzeichnung nachholen? Dürfen KI-Kennzeichnungen entfernt werden? 01:27:00 – Wann, wo und mit welchem Inhalt muss die KI-Kennzeichnung umgesetzt werden? Müssen die von der EU vorgeschlagenen Hinweise verwendet werden? 01:34:00 – Bußgelder und Abmahnungen, was droht bei Verstößen gegen die Kennzeichnungspflichten des AI Acts? Weiterführende Links: „Praktischer Ratgeber zum AI Act 2026: Deepfakes und KI-Texte richtig kennzeichnen“ von Dr. Schwenke. Definition Deepfake im Artikel 3 Nr. 60 KI-Verordnung (AI Act). Die besprochnenen Kennezichnungspflichten im Artikel 50 Abs. 1 bis 5 KI-Verordnung (AI Act). Leitlinien der EU zu Transparenzpflichten. Verhaltenskodex der EU zur Transparenz von KI-generierten Inhalten. Icon-Vorschläge der EU. Der Beitrag KI-Kennzeichnungspflichten – Rechtsbelehrung 150 erschien zuerst auf Rechtsbelehrung.
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Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis BinderIn dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's um die Wachstums- und Reifephase der Kundenbeziehung: Warum lohnt es sich für Unternehmen eigentlich, in bestehende Kunden zu investieren statt ständig neue zu gewinnen? Die kurze Antwort: Bestandskunden geben mit der Zeit mehr Geld aus, verursachen weniger Aufwand, empfehlen weiter und zahlen sogar höhere Preise. Aber vereinfacht gesagt nicht jeder Kunde lohnt sich. Wir schauen uns an, wie man strategisch wichtige Kunden identifiziert und Kundenbindung überhaupt richtig misst.____________________________________________Marketing-News der Woche:Gen Z entdeckt Marken auf mehr PlattformenCMOs von Coach, American Eagle und weiteren Marken berichten von einer fragmentierten Customer Journey. Pinterest gewinnt als visuelle Produktsuche, YouTube bleibt wichtig für Recherche und TikTok beeinflusst Verkäufe, obwohl die Zuordnung oft schwierig ist. Digitale Werbung sollte deshalb nach Nutzungssituation geplant werden.OpenAI bereitet neue Werbeformate vor OpenAI arbeitet offenbar nicht nur an klassischen Textanzeigen, sondern auch an Bild-, Video-, nativer, interaktiver und dialogbasierter Werbung. Für das Marketing ist vor allem Conversational Advertising interessant: Werbung könnte künftig direkt in KI-gestützte Beratung und Produktsuche eingebunden werden. Offen sind weiterhin Fragen zu Kennzeichnung, Datenschutz, Messbarkeit und Brand Safety.Frankreich verbietet Werbung für Ultra-Fast-FashionFrankreich hat ein produktbezogenes Werbeverbot für bestimmte Ultra-Fast-Fashion-Angebote beschlossen. Es soll auch Influencer Marketing betreffen und richtet sich vor allem gegen Plattformen wie Shein, Temu und AliExpress. Zusätzlich ist eine Umweltabgabe geplant, die bis 2030 auf maximal 10 € pro Artikel steigen kann. Die Regelung könnte zum Vorbild für weitere europäische Märkte werden und hätte dann direkte Folgen für E-Commerce- und Social-Media-Strategien.Creator Marketing verlässt den Social FeedEine Auswertung zeigt, dass Creator nicht mehr nur für Instagram, TikTok und YouTube eingesetzt werden. Marken integrieren ihre Inhalte zunehmend auch in Retail Media, Connected TV und Displaywerbung. 96 % der befragten Marketingverantwortlichen arbeiten laut der Untersuchung mit Influencern an Social-Media-Inhalten. Der Trend geht aber klar zu kanalübergreifenden Creator-Kampagnen mit messbaren Vertriebszielen.____________________________________________Vernetz dich gerne auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/luisbinder/ Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com Die Website zum Podcast findest du hier. [https://bit.ly/2WN7tH5]
Unser zweiter Blick in das Landeshilfsmittelzentrum gilt einem Rucksack mit integriertem Display, weiteren Produkten zur Kennzeichnung im Straßenverkehr und einer Schlüsseldrehhilfe. Außerdem unterhalten wir uns über das Thema Telefone im Bereich Festnetz und Handy, die man als blinde oder sehbehinderte Person gut bedienen kann.
Input geben - Networking starten!KI-Video klingt nach Abkürzung, fühlt sich in der Praxis aber oft wie ein Labyrinth an: Tools versprechen Magie, und am Ende sitzt man trotzdem vor einem leeren Projekt und fragt sich, warum nichts funktioniert. Genau da setzen wir an und sortieren ehrlich, was heute mit KI in der Videoproduktion wirklich geht, wo die Grenzen liegen und warum „schneller“ nicht automatisch „einfacher“ bedeutet. Wir sprechen über Videos, die zu 100 Prozent mit KI entstehen, und warum das für vertrauensbasierte Kanäle schnell heikel wird, während es bei Produkten oder Markenwelten eine echte Option sein kann. Besonders konkret wird es beim KI-Imagefilm: Skript verfeinern, Voice-Over generieren, Sequenzen erstellen, Stil wählen und dabei bewusst sichtbar machen, dass es KI ist. Der Haken: Wer echte Personen realistisch nachbauen will, zahlt oft mit massivem Mehraufwand und vielen Iterationen. Dann gehen wir in die KI-gestützte Bearbeitung: Aus langen Aufnahmen werden Shorts und Reels, Untertitel werden automatisch gesetzt, und B-Rolls sowie Grafiken entstehen schneller. Wir nennen Tools wie Riverside, Descript, Opus, Eleven Labs und Hicksfield, sprechen über typische Fehlerquellen bei deutscher Sprache und darüber, warum Qualitätskontrolle unverzichtbar bleibt. Zum Schluss schauen wir nach vorn: Kennzeichnung von KI-Content, Vertrauen als Währung auf YouTube, automatische Übersetzungen und eine neue KI-Suche, die weniger nach Keywords und mehr nach Problemlösung funktioniert. Wenn du Videos für YouTube, Social Media oder Unternehmenskommunikation planst und KI sinnvoll nutzen willst, hör rein, abonniere den Podcast, teile die Folge mit deinem Team und hinterlasse uns eine Bewertung. Welche KI-Aufgabe würdest du als Erstes sauber automatisieren? Support the showVielen Dank an unsere Starken Podcast-Partner:Solunex:Der Schwerpunkt von Solunex liegt in der Unterstützung unserer Kunden im effizienten und automatisierten Verarbeiten und erzeugen von Kundenkommunikation. Dabei decken wir sowohl die Eingangsseite ab (Input Management), wobei Automatisierung und Unterstützung der Kundenteams durch den gezielten Einsatz von AI im Vordergrund stehen. Auf der Ausgangsseite (Output Management), steht ebenfalls die Automatisierung im Fokus, sowie die Nutzung sämtlicher Kontaktkanäle zwischen Kunden und Endkunden (Omnichannel Management).Vor über 35 Jahren gegründet, verfügt das Team von Solunex über langjährige Erfahrungen aus erfolgreichen Kundenprojekten, basierend auf hervorragender technischer Umsetzungskompetenz.Solunex unterstützt die Kunden über den gesamten Lebenszyklus einer Lösung aktiv und zuverlässig. https://www.solunex.ch/AlpineAI:AlpineAI ist ein innovatives Schweizer KI-Unternehmen, das sich auf sichere und datenschutzkonforme KI-Lösungen für Unternehmen spezialisiert hat. Ihr Hauptprodukt, SwissGPT, ist eine Schweizer Version von ChatGPT, die höchste Standards beim Daten- und Geheimnisschutz gewährleistet, indem alle Informationen in Schweizer Rechenzentren verarbeitet werden. AlpineAI versteht sich als Innovationskatalysator für die KI-Transformation und arbeitet daran, Unternehmen durch massgeschneid...
In Österreich werden heimische Weinflaschen mit der Nationalflagge auf dem Verschluss gekennzeichnet. Eine gute Idee, findet der Deutsche Bauernverband. Was sagen regionale Winzer dazu?
In dieser Folge gibt Arno Langbehn (Geschäftsführer der BEHR'S Verlagsgruppe) einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen im Lebensmittelrecht – von neuen Rechtsvorschriften über zahlreiche ALS-Stellungnahmen bis hin zu praxisrelevanten Gerichtsurteilen. Behandelt werden unter anderem gesundheitsbezogene Werbung, neuartige Lebensmittel, die Verkehrssicherungspflicht im Handel sowie Fragen rund um Kennzeichnung und biologischen Anbau. Die Folge ist ein Auszug aus einem Webinar der BEHR'S Akademie und zeigt zugleich, wie sich Fachleute mit aktuellen, konsolidierten Rechtsquellen den Arbeitsalltag erleichtern können. Für Verantwortliche in Qualitätsmanagement, Lebensmittelrecht und Überwachung liefert die Folge konkrete Orientierung bei sich häufig ändernden Vorgaben. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Neuartige Lebensmittel: Warum Fliegenpilzpulver auch als „Räucherwerk" rechtlich ein neuartiges Lebensmittel im Sinne der Verordnung (EU) 2015/2283 bleibt – und was das für die Zweckbestimmung bedeutet. Gesundheitsbezogene Angaben (Health Claims): Die Angabe „Immunkraft" ist nicht gleichbedeutend mit der zugelassenen Aussage „trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei" und nach der Health-Claims-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 unzulässig. Verkehrssicherungspflicht im Handel: Ein Urteil zum ausgerutschten Salatblatt zeigt, dass ein dokumentiertes Reinigungs- und Kontrollsystem entscheidend ist – mit direkter Relevanz für das Hygienesystem in Lebensmittelbetrieben. Aktuelle Praxisfragen: Welche Themen Fachkräfte derzeit beschäftigen – von EmCo-Richtlinie und Entwaldungsverordnung über Aromen und Zusatzstoffe bis zu Bioprodukten und KI im Lebensmittelrecht. Tägliche Rechtsquellen: Welche Quellen sich für die laufende Recherche eignen (u.a. BMEL, EFSA, Lebensmittelklarheit, Untersuchungsamt Baden-Württemberg) und wie sich diese gebündelt nutzen lassen. Datenbankgestütztes Arbeiten: Warum aktuelle und konsolidierte Rechtstexte, Kommentare und Meldungen aus Sicht des Hosts heute kaum noch ohne Datenbank-Lösung sinnvoll zu bewältigen sind. Timestamps für Schnellhörer: 01:12 – Einordnung: Die Folge als Auszug aus einem Webinar der BEHR'S Akademie. 01:23 – Fliegenpilzpulver als neuartiges Lebensmittel – Zweckbestimmung trotz „Räucherwerk". 02:19 – Health Claim „Immunkraft": Warum die Bezeichnung unzulässig ist. 02:44 – Salatblatt-Urteil: Verkehrssicherungspflicht und Reinigungs-/Kontrollsystem. 06:24 – Aktuelle Themen im Lebensmittelrecht aus Sicht der Hörerschaft. 07:54 – Empfehlenswerte tägliche Rechts- und Informationsquellen. 11:35 – Online-Seminar-Serie „Update Lebensmittelkennzeichnung". 12:19 – Datenbankgestütztes Arbeiten und KI-Unterstützung (BEHRKI). Unser Experte: Arno Langbehn Geschäftsführer der BEHR'S Verlagsgruppe (BEHR'S Digital, BEHR'S Verlag und BEHR'S Akademie) E-Mail: podcast@behrs.de
In dieser Folge spricht Arno Langbehn auf den 10. Hamburger Kosmetiktagen mit Dr. Stephanie Reinhart (Rechtsanwältin und Partnerin der Kanzlei REINHART Rechtsanwälte) über die aktuellen rechtlichen Entwicklungen, auf die sich die Lebensmittelbranche einstellen muss. Vom Trend, Humankosmetik künftig auch als Tierkosmetik zu vermarkten, über den Status der Green Claims Directive und die Umsetzung der EmpCo-Richtlinie bis hin zur neuen Verpackungsverordnung (PPWR) und dem erweiterten Bezeichnungsschutz für Fleischprodukte – Dr. Reinhart ordnet ein, was rechtlich verbindlich wird und wo Auslegungsspielräume bleiben. Für Fachleute aus Lebensmittelrecht, Qualitätsmanagement und Produktentwicklung ein kompakter Überblick über die Themen, die Hersteller und Wettbewerber in den kommenden Monaten beschäftigen werden. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Human- als Tierkosmetik: Warum Kosmetikfirmen Produkte wie Shampoos zunehmend auch für Haustiere vermarkten – und welche rechtliche Lücke entsteht, weil die Vorschriften für Humankosmetik auf Tierkosmetika nicht anwendbar sind (Stichwort Sicherheit, Zusammensetzung, Kennzeichnung und Gefahrensymbole). Green Claims Directive & EmpCo-Richtlinie: Die Green Claims Directive liegt derzeit auf Eis, während die EmpCo-Richtlinie bereits neue Definitionen und Vorgaben zu Umweltaussagen bringt – anwendbar ab dem 27. September 2026, mit Auswirkungen vor allem auf Nachhaltigkeitssiegel und das UWG. Aufbrauchfristen & Wettbewerb: Warum es keine Aufbrauchfristen gibt, wie sich Behörden voraussichtlich verhalten und weshalb das eigentliche Risiko in wettbewerbsrechtlichen Auseinandersetzungen liegen könnte. PPWR – die neue Verpackungsverordnung: Konformitätsbewertung und -erklärung, erweiterte Herstellerverantwortung, besorgniserregende Stoffe (PFAS, Schwermetalle) sowie das Minimierungsgebot mit der 50-Prozent-Leerraumgrenze – inklusive der Frage nach dem „erforderlichen Mindestmaß". Bezeichnungsschutz Veggie/Vegan: Der Kompromiss beim Bezeichnungsschutz – warum der Veggie-Burger zulässig bleibt, während Bezeichnungen für Fleischstücke wie Steak und Filet künftig geschützt werden. Artikel-8-Verfahren: Was hinter dem Verfahren der Anreicherungsverordnung steckt, warum Pflanzenstoffe im Fokus stehen und welche Rolle die Liste der Heads of Agencies bei der Prüfung möglicher besorgniserregender Stoffe spielt. Timestamps für Schnellhörer: 02:03 – Human- als Tierkosmetik: neues Marktsegment und die rechtliche Lücke 03:30 – Green Claims auf Warteschleife: Verknüpfung mit der EmpCo-Richtlinie 05:14 – Aufbrauchfristen, Behördenpraxis und das Wettbewerbsrisiko 07:34 – PPWR: Konformität, Herstellerverantwortung und Anwendungsfristen 09:30 – Minimierungsprinzip und die Frage nach dem erforderlichen Mindestmaß 11:22 – Veggie/Vegan: Bezeichnungsschutz für Fleischstücke und der gefundene Kompromiss 12:44 – Das Artikel-8-Verfahren und die Liste der Heads of Agencies Unsere Expertin: Dr. Stephanie Reinhart Rechtsanwältin & Partnerin der REINHART Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, München E-Mail: info@reinhart.legal
In der heutigen #kassensturz Folge, unseren wöchentlichen Marketing & eCommerce News, geht es unter anderem um folgende Themen:(00:00) Intro(02:55) EU verhängt €200 Mio. Strafe gegen Temu(17:41) Temu wieder in Vietnam online(19:32) YouTube macht AI Label prominenter sichtbar(25:43) YouTube launcht individuelle Prompt Feeds(26:35) Streamingdienste müssen künftig in deutsche Filmindustrie investieren(27:44) Spotify launcht Audio-Zeitschriftenartikel(28:51) Otto Group legt 25/26 Bilanz vor(30:40) Uber will Delivery Hero übernehmen(32:32) Farfetch launcht Farfetch Live(33:33) Meta launcht Reddit-Kopie „Forum“(34:46) Meta launcht Abo-Modell für AI Chatbots(34:52) Amazon öffnet AWS Agentic Shopping Assistant für DritteBeitrag zur Temu-Strafe von Alexander Graf> Zum LinkedIn-BeitragMax & Kristina auf LinkedIn> Max Rottenaicher> Kristina MertensCreditsLogo Design: Naim SolisIntro & Jingles: Kurt WoischytzkyFotos: Stefan GrauIntro-Video: Tim Solle
Die Entschädigung der Rhätischen Bahn ist sehr, sehr üppig ausgefallen. Das muss ich schon sagen: Das ist ganz großes Kino, was die Rhätische Bahn sich einfallen lässt mit Kunden, die nicht so ganz glücklich sind, und wie sie dann meisterhaft darauf antwortet. Ich bin mit dem Zug nach St. Moritz zum HEM-Seminar gefahren. In Landquart sind zwei Männer eingestiegen. Auf der Brust hatten sie klar die Kennzeichnung, dass sie von der Rhätischen Bahn sind. Ich dachte mir: Das wird eine gemütliche Fahrt. Sonst war niemand im Abteil. Dann haben die beiden ganz, ganz laut gequatscht, Internes ausgeplaudert, über den und jenen hergezogen, laut gelacht und ich dachte mir: Freunde, das geht so nicht. Ihr könnt doch nicht Internes von der Bahn ausplaudern. Irgendwann habe ich gesagt: Sorry, sind Sie bitte so lieb und nicht ganz so laut? Ich bin gerade am Arbeiten, das stört. Kurz waren sie ruhig. Dann haben sie wieder gelacht und genauso weitergemacht. Eine Zeit lang habe ich mir das noch angehört. Dann bin ich ins nächste Abteil gegangen und habe noch kurz gesagt: Vielen herzlichen Dank, ich finde es sehr großzügig, dass Sie auf Gäste der Rhätischen Bahn so Rücksicht nehmen. Normalerweise denke ich: Alles okay. Aber manchmal will ich einfach eine Studie, einen Case, machen und schauen: Wie wird darauf reagiert? Also habe ich eine kurze Beschwerde geschrieben, adressiert an den Direktor und noch an ein paar andere Stellen geschickt. Einen Tag später kam die Antwort: Danke für das Schreiben. Es liege natürlich im Interesse der Rhätischen Bahn, dass die Kunden zufrieden sind. Man werde der Sache nachgehen. Als Entschädigung für die Unannehmlichkeiten, dass ich die Fahrt nicht richtig genießen konnte und sogar das Abteil wechseln musste, bekam ich einen Gutschein. Jetzt halte dich fest: Sage und schreibe 6 Franken. 6 Franken. Das sind ungefähr 5 Euro. Der Gutschein darf gerne bei der nächsten Fahrt eingelöst werden und er ist nur einmal gültig. Wow. Das ist doch großzügig, oder? Ein Kunde nimmt sich die Zeit, schreibt eine Beschwerde, und bekommt einen 6-Franken-Gutschein für die nächste Fahrt. Hammer. Was hätte ich gemacht, wenn ich die Rhätische Bahn gewesen wäre? Ich hätte gesagt: Lieber Kunde, das tut uns sehr leid. Das ist natürlich nicht im Sinne der Rhätischen Bahn. Wissen Sie was? Die nächste Fahrt nach St. Moritz geht auf unsere Rechnung. Buchen Sie einfach bis Chur, und ab Chur nach St. Moritz sind Sie unser Gast. Wo ist das Problem, wenn man einen der leeren Plätze einfach freigibt? Aber 6 Franken? Wow, Rhätische Bahn. Falls einer von euch das hier hört: Ganz großes Kino. Jetzt will ich es wissen. Ich werde zurückschreiben und halte dich auf dem Laufenden. Denn das ist auch eines meiner Themen, wenn ich in Firmen reinkomme: Beschwerdemanagement. Wie läuft das ab? Ich bin ganz gespannt. Nochmals an die Rhätische Bahn: Vielen, vielen Dank für die 6 Franken. #RhätischeBahn #Beschwerdemanagement #Kundenservice #Kundenerlebnis #Podcast #Servicequalität #Kundenorientierung #Seminar #StMoritz #ErnstCrameri #Ergebnisorientiert Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 10. One Million-Mastermind in Split Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Inhalt: Wieder gibt es viele Änderungen bei Rechtsvorschriften und interessante Urteile, die für die Lebensmittelbranche relevant sind. In dieser Folge gibt Arno Langbehn (Geschäftsführer, BEHR'S Verlagsgruppe) einen kompakten Überblick: von neu genehmigten neuartigen Lebensmitteln über aktualisierte Wirkstoff-Genehmigungen bis hin zu spannenden Gerichtsentscheidungen rund um Essig-Spray, Preisreduzierungen, gesundheitsbezogene Angaben und ein folgenreiches Salatblatt-Urteil aus dem Supermarkt. Die Episode ist ein Auszug aus einem Webinar der BEHR'S Akademie und zeigt, warum es sich lohnt, bei Gesetzgebung und Rechtsprechung am Ball zu bleiben. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Aktuelle EU-Rechtsvorschriften: Eine weitere Änderung der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1793 zu vorübergehend verstärkten amtlichen Kontrollen und Sofortmaßnahmen bei bestimmten Waren aus Drittländern. Neuartige Lebensmittel: Im Verfahren der Verordnung (EU) 2015/2283 wurden Pulver aus entfetteten Rapssamen und Lacto-N-Tetraose (aus einem abgeleiteten Stamm von E. coli) neu genehmigt; die Verwendungsbedingungen für pasteurisierte Akkermansia muciniphila wurden geändert. Tiergesundheits- und Bußgeldgesetz: Mit der Änderung zum 10. März wurde u. a. die Obergrenze der Geldbußen im Tiergesundheitlichen Bußgeldgesetz von 40.000 auf 50.000 Euro angehoben. Zugelassene Wirkstoffe: Erneuerung der Genehmigung für Maltodextrin, Spinosad und Pyrimethanil zum 1. April; Änderung der Bedingungen für Maleinsäurehydrazid mit Wirkung vom 5. März. Neue Leitsätze: Neufassung der Leitsätze für weinähnliche, perlweinähnliche und schaumweinähnliche Getränke, Änderung der Leitsätze für Brot und Kleingebäck sowie Neufassung der Leitsätze für Kartoffelerzeugnisse. Urteil Essig-Spray (Biozidprodukt): Auslegung der Verordnung (EU) 528/2012 – ein Produkt fällt auch dann unter den Biozidbegriff, wenn der biozide Zweck gegenüber anderen Zwecken nur akzessorisch ist; Reinigungs- und Desinfektionsmittel für Lebensmittel sind dagegen ausgenommen. Urteil OLG Nürnberg – Preisreduktion wegen abgelaufenem MHD: Die Ausnahmeregelung der Preisangabenverordnung setzt voraus, dass der Verbraucher in geeigneter Weise über den drohenden Verderb bzw. Haltbarkeitsablauf als Grund informiert wird – ein roter Aufkleber mit reiner Prozentangabe genügt nicht; ein knapper Hinweis wie „kurz vor MHD-Ablauf" reicht aus. Urteil „Immunstark"-Bonbons & „Immunkraft": Schlagwortartige Aussagen wie „Immunstark" sind unspezifische gesundheitsbezogene Angaben (VO (EG) 1924/2006) und nur zulässig, wenn ihnen eine spezifische, wissenschaftlich abgesicherte Angabe beigefügt ist – ein Sternchenhinweis auf die Verpackungsrückseite reicht für die räumliche Nähe nicht aus. Die Bezeichnung „Immunkraft" wurde als unzulässig synonym zur zugelassenen Aussage „trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei" eingestuft. Urteil Fliegenpilzpulver: Auch ein als „Räucherwerk" vertriebenes Fliegenpilzpulver kann ein neuartiges Lebensmittel im Sinne der Verordnung (EU) 2015/2283 sein – die subjektive Zweckbestimmung des Unternehmens wird durch die objektive Frage korrigiert, ob die orale Aufnahme vernünftigerweise erwartet werden kann. Urteil Salatblatt im Supermarkt: Die Verkehrssicherungspflicht des Lebensmittelhändlers kann durch ein funktionierendes, dokumentiertes Reinigungs- und Kontrollsystem (z. B. Unterschriftenliste) erfüllt werden – relevant auch für herstellende Unternehmen mit eigenem Hygienesystem. Timestamps für Schnellhörer: 00:37 – Begrüßung und Überblick zur Folge. 01:14 – Aktuelle EU-Rechtsvorschriften und Sofortmaßnahmen für Drittlandwaren. 01:30 – Neu genehmigte neuartige Lebensmittel: Rapssamenpulver, Lacto-N-Tetraose, Akkermansia muciniphila. 02:16 – Änderungen im Tiergesundheits-, Tierarzneimittel- und Bußgeldgesetz. 02:39 – Wirkstoff-Genehmigungen: Maltodextrin, Spinosad, Pyrimethanil, Maleinsäurehydrazid. 03:18 – Neue Leitsätze für weinähnliche Getränke, Brot und Kartoffelerzeugnisse. 04:22 – Urteil Essig-Spray: Auslegung der Biozidprodukte-Verordnung 528/2012. 05:14 – OLG Nürnberg: Preisreduktion bei abgelaufenem MHD und Hinweispflicht. 05:50 – „Immunstark"-Bonbons: spezifische vs. unspezifische gesundheitsbezogene Angaben. 06:49 – Fliegenpilzpulver als neuartiges Lebensmittel – auch wenn es als „Räucherwerk" beworben wird. 07:51 – „Immunkraft": Synonym zu zugelassener Health Claim und damit unzulässig. 08:15 – Salatblatt-Urteil: Verkehrssicherungspflicht und dokumentiertes Reinigungssystem. Unser Experte: Arno Langbehn, Geschäftsführer BEHR'S Verlagsgruppe, E-Mail: podcast@behrs.de
Ökotest im Check: Was steckt wirklich in unseren Lebensmitteln? Inhalt: Seit 40 Jahren nimmt Ökotest Produkte unter die Lupe. Aber wie unabhängig ist die Redaktion wirklich, wenn gleichzeitig Anzeigen verkauft werden? In dieser Folge blicken wir hinter die Kulissen des Verlags. Gast Dr. Jürgen Steinert (Stellv. Chefredakteur) erklärt, warum die Analytik im Labor wichtiger ist als die reine Kennzeichnung auf der Packung und welche Schadstoffe 2026 im Fokus stehen. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Hinter den Kulissen: Wie Ökotest die redaktionelle Unabhängigkeit von der Anzeigenabteilung trennt. Schadstoffe im Visier: Warum MOSH/MOAH (Mineralöle) und PFAS ("Ewigkeitschemikalien") Dauerthemen im Labor bleiben. Reformulierung: Was Light-Produkte wirklich bringen und warum weniger Salz oft eine Herausforderung ist. Recht & Grenzwerte: Wo Dr. Steinert strengere EU-Regulierung fordert. Timestamps für Schnellhörer: 02:15 – Die Struktur hinter Ökotest: Unabhängigkeit vs. Finanzierung. 05:40 – Das Label-Geschäft: Wann darf ein Hersteller mit dem Siegel werben? 11:20 – Mineralöle in Lebensmitteln (MOSH/MOAH) – Der aktuelle Stand 2026. 16:45 – PFAS & Bisphenol A: Die neuen Herausforderungen in der Analytik. 21:10 – Light-Produkte & Reformulierung: Sinn oder Marketing? Unser Experte: Dr. Jürgen Steinert Staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker & Stellv. Chefredakteur ÖKO-TEST Verlag E-Mail: verlag@oekotest.de Ressourcen & Links:
Gentechnik künftig ohne Kennzeichnung?; Elefantenrüssel mit Fingerspitzengefühl; Fastenzeit ist Fischzeit - und das geht auch nachhaltig; Geht Raumfahrt nachhaltig?; Wie Biber und Moore das Klima schützen; Brasilien: Rückschlag für Regenwald-Schutz; Pollen, Tiere, Lebensmittel - Allergien nehmen zu; Moderation: Shanli Anwar. Von WDR 5.
Ohne eine klare Kennzeichnung und finanzielle Unterstützung wird sich der Wandel in der Tierhaltung weiter hinziehen, auch weil die Regierung die Einführung des Labels schon wieder verschoben hat. Konsumforscher Achim Spiller von der Universität Göttingen erläutert, welche Maßnahmen nötig sind. Außerdem geht es um Weltraumschrott und Plastikmüll. Eine Sendung von Sabine Schütze, 29.01.2016
Ein Song klingt nach Country, ein anderer nach Blues aus den 1950er-Jahren – aber sind sie echt oder KI-generiert? In dieser Episode stellt «NZZ Akzent» deine Hörgewohnheiten auf die Probe. Technologie-Redaktorin Ruth Fulterer zeigt im KI-Quiz, wie schwer es geworden ist, echte Musik von KI-generierten Songs zu unterscheiden. Denn künstlich erzeugte Musik flutet Streaming-Plattformen wie Spotify, Apple Music oder YouTube – oft ohne klare Kennzeichnung. Die Folge erklärt, wie KI-Musik entsteht und welche typischen Spuren Maschinen dennoch hinterlassen: Am Beispiel des Streamingdienstes Deezer erklärt Ruth, wie KI-Songs von den Musik-Plattformen technisch identifiziert werden können – und warum sich trotzdem kaum etwas ändert. Gast: Ruth Fulterer, Technologie-Redaktorin Host: Simon Schaffer Du willst deinen KI-Radar testen und noch mehr technische Details erfahren? Dann schau dir das [Quiz](https://www.nzz.ch/technologie/geister-musiker-fluten-die-streamingdienste-wie-sie-ki-hits-in-ihrer-playlist-entlarven-ld.1912581) an. Du hast noch kein Abo, willst dich aber nicht direkt fest binden. Teste uns drei Monate lang mit dem [NZZ-Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
Expertise und Transparenz: Die Rolle der Normenkommission in der Tierernährung Futtermittel stehen im Zentrum einer hochkomplexen Aufgabe: Aus einer Vielzahl verfügbarer Rohstoffe müssen sichere, wirksame und wirtschaftliche Mischfuttermittel zusammengestellt werden. Dabei geht es um die Optimierung nach Nährstoffgehalten und Kosten ebenso wie um den Aufbau von fundiertem Wissen über die eingesetzten Rohstoffe. In Deutschland und der EU spielt Transparenz dabei eine zentrale Rolle: Einzelfuttermittel benötigen keine eigene Zulassung, dennoch sorgt der Futtermittelkatalog der EU-Kommission für klare Kennzeichnung und Übersicht im Markt. Ein wichtiger Baustein auf nationaler Ebene ist die Normenkommission. In dieser Podcast-Folge spricht Dr. Hermann-Josef Baaken mit Dr. Detlef Kampf, Leiter des Bereichs Tierernährung bei der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) und Leiter der Fachstelle der Normenkommission für Einzelfuttermittel. Er gibt Einblicke in die Arbeit der nicht rechtsbindenden, aber fachlich wichtigen Normenkommission und erklärt, wie Futtermittel seit rund 25 Jahren über die Positivliste bewertet werden. Im Fokus stehen die Prüfung von Herkunft, Verarbeitung, Einsatz und Sicherheit im Tier sowie die Rolle der Positivliste für Transparenz, Sicherheit und Kreislaufwirtschaft in der Tierernährung. Über "Fakten-Futter": Als Teil der Wertschöpfungskette für Lebensmittel spielt die Fütterung von Nutztieren und die Nutzung der Agrarrohstoffe eine entscheidende Rolle. Dr. Hermann-Josef Baaken lädt regelmäßig Gesprächspartnerinnen und -partner ein und berichtet zugleich über Neuigkeiten rund um dieses Arbeitsgebiet.
Der Tag in 2 Minuten – vom 4.12.
Wie klimaschädlich ist Zement?; Grüne Gentechnik - Diskussion um die Kennzeichnung; Schulnoten und Stress; Die Psychologie des Böllerns; Erneuerbare Energien - Durch Politik nicht aufzuhalten?; Podcast vs. Musik auf die Ohren; Amazonas-Gebiet - CO2-Schleuder der Zukunft?; Überleben der Kolonie - Ameisen signalisieren Krankheit; Moderation: Marija Bakker. Von WDR 5.
Das ist ein schauriges Gespräch über Lebensmittel. Und das hat nichts mit der sympathischen Indra Kley-Schöneich zu tun. Sie ist die Geschäftsführerin von Foodwatch Österreich, einer Verbraucherschutzorganisation. Vielmehr geht es in diesem „Küchengespräch“ um Zusatzstoffe, Pestizide und zu viel Zucker in Lebensmitteln. Und um irreführende Werbepraktiken und mangelnde Kennzeichnung auf den Verpackungen. So wird es den Konsument:innen oft sehr schwer gemacht, klar zu erkennen, was sie da eigentlich essen. 322 Zusatzstoffe sind in Lebensmitteln in der EU erlaubt. Diese E-Nummern reichen von Bindemitteln, Aromastoffen bis hin zu Geschmacksverstärkern. Es sind noch immer E-Nummern im Einsatz, die nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen sehr fragwürdig sind. Eine Überarbeitung der Zulassungen ist längst überfällig. Da geht es beispielsweise um Farbstoffe, die dafür sorgen, dass Süßigkeiten knallbunt sind. Vermarktet werden die meistens extrem gesüßten Kinderprodukte mit einem schreienden Marketing, das es Eltern schwer macht, solche Produkte nicht zu kaufen. Erwachsene werden mit Gesundheitsversprechen gelockt. Das reicht von Immunbooster-Getränken bis zu Protein-Riegeln. Meistens können diese Produkte nicht leisten, was sie großspurig versprechen. Es ist ein spannendes und zugleich erschreckendes Gespräch über die vielfältigen Probleme von industriell gefertigten Lebensmitteln. Und das Problem wird immer größer, denn hoch verarbeitete Lebensmittel liefern mittlerweile über 30 Prozent unseres Kalorienbedarfs in Österreich. In Großbritannien sind es schon 60 Prozent.
US-Präsident Trump droht der britischen Rundfunkanstalt BBC mit einer Milliardenklage und setzt ein Ultimatum. Auslöser ist eine Dokumentation, in der Aussagen von ihm ohne klare Kennzeichnung zusammengeschnitten werden.
Viel wird heute darüber geschrieben, wie man in der KI als Marke oder Website mehr Sichtbarkeit erhalten kann. Einer der Schlüssel dazu ist laut Google klassische PR. OpenAI hat offenbar ein Update durchgeführt, das sich deutlich auf die Sichtbarkeit von Marken in ChatGPT auswirkt. Der inoffizielle Name dafür lautet "Entity Update". Aktuelle Zahlen legen den Schluss nahe, dass die neue Kennzeichnung von Google Ads zu vielen versehentlichen Klicks auf Anzeigen führt. Das GEO-Tool "Lorelight" wurde abgeschaltet. Der Betreiber begründet das damit, dass GEO nichts anderes sei als Brand Building.