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In Munderkingen finden das erste Mal die „Festspiele Oberschwaben“ statt. Mit zeitgenössischer Musik an mehreren Spielorten, mit interkulturellen Begegnungen und vielfältigen Klangwelten will sich das Festival etablieren. Die künstlerische Leitung besteht unter anderem aus dem Kontrabassisten und Komponisten Meinrad Kneer. Mehr zum neuen Festival und zu dieser Idee erzählt er im SWR Kultur Musikgespräch.
Nicolas Senn pilgert auf dem Jakobsweg hinauf auf den Etzelpass SZ. Dort oben steht das Gasthaus St. Meinrad, wo ihn viel Volksmusik erwartet. Unter anderen mit dabei: Jodlerklub Waldstatt Echo, Ländlerquartett Chlewägruess, AD Nils Giger-Claudia Muff, Ländlertrio Horath-Kuriger, Hejbsch-Brass. Die berühmte Pilgerstrecke vom Zürichsee nach Einsiedeln SZ führt über den Etzelpass. Auf der Passhöhe, direkt neben der Kapelle steht das historische Gasthaus St. Meinrad. Ein Ort der Erholung und Stärkung, aber auch für Volksmusik, die dort regelmässig stattfindet. Und wo Volksmusik gelebt wird, ist «Potzmusig» nicht weit. In der gemütlichen St. Meinrads-Gaststube singen und spielen bekannte Ländlerformationen und ein einheimischer Jodlerklub. Mit von der Partie sind ausserdem zwei Violinschlüssel-Trägerinnen – die neu ausgezeichnete Jodlerin Nadja Räss und die Akkordeonvirtuosin Claudia Muff. Erstere bringt den bekannten Einsiedler Jodlerklub Waldstatt Echo mit, letztere wird von zwei bemerkenswerten Jungtalenten und einem bekannten Kontrabassisten begleitet. Rassig-urchige Klänge gibt es vom Nidwaldner Ländlerquartett Chlewägruess und dem lokalen Ländlertrio Horath-Kuriger. Auch Streich- und Blasmusik kommen nicht zu kurz: Das Bläserquintett Hejbsch-Brass sorgt mit ihren Blechinstrumenten für fidele Stimmung. Und das Trio «rond om de Säntis» stimmt ein Zäuerli an und lässt «quer döre» Ostschweizer Kompositionen erklingen. Zudem: Aus den vielen Zuschriften, die unsere «Potzmusig»-Redaktion erreicht haben, wurde ein erster Zuschauer-Musikwunsch ausgelost. Die glückliche Gewinnerin ist vor Ort und stellt ihren Archiv-Wunsch gleich selbst vor.
Giovanni Bottesini war professioneller Kntrabassist und schrieb vier Konzerte für sein Instrument. Am bekanntesten ist das Zweite - ein Werk, das den Solisten vor einige Herausforderungen stellt. BR-KLASSIK hat mit dem Kontrabassisten Ödön Rácz über dieses Starke Stück gesprochen.
Am 11. September beginnt im Schloss Esterhazy das Festival Herbstgold. Bei Radio Burgenland Extra begrüßt Kulturredakteurin Ulla Csenar den Intendanten, Dirigenten und Geiger Julian Rachlin, sowie den Kontrabassisten vom Janoska Ensemble, Julius Darvas.Sendungshinweis: Radio Burgenland Extra, Do. 5.9..2024, ab 20:04 Uhr. Die Musik darf im Podcast aus rechtlichen Gründen nicht gespielt werden.
Ein umfassendes, überraschendes Porträt eines Musikgenres, das tief in der schweizerischen Kultur verwurzelt ist – und sich dennoch ständig weiterentwickelt: «SRF DOK – Typisch Volksmusik?» führt das Publikum auf eine Reise durch die Welt der Volksmusik – von der Schwyzer Alp bis zu Berliner Raves. Woher stammt die Schweizer Volksmusik? Welche Bedeutung hat die Volksmusik heute in der Schweiz? Welchen Weg wird sie in Zukunft einschlagen? Was ist «Typisch Volksmusik»? Mit eindrucksvollen Bildern und Porträts begleitet das Projekt Jodlerinnen und Musiker, die in ihrer Vielfalt kaum unterschiedlicher sein könnten. Das «DOK»-Projekt stellt die unterschiedlichen Gesichter der Schweizer Volksmusik vor – von einem Kontrabassisten, der in Berlin Raves spielt, bis hin zu einem traditionellen Innerschwyzer, der auf einer abgelegenen Alp lebt und musiziert, wie sein Grossvater es tat. Gezeigt werden der Aufstieg des feministischen Jodelchors Echo vom Eierstock, erste Erfolge junger Talente genauso wie die steigende Beliebtheit von Volksmusiklagern unter Jugendlichen. «Typisch Volksmusik?» gewährt Einblicke in die Welt der Schweizer Tradition durch Interviews und Auftritte von Volksmusiklegenden, aktuellen Stars und aufstrebenden Nachwuchskünstlerinnen. Musikethnologen, Expertinnen und Historiker ordnen die Entwicklungen ein. Dabei zeigt sich, dass in diesem vielfältigen Musikgenre nicht immer alle einer Meinung sind – und genau das bereichert die Schweizer Volksmusik.
Ein umfassendes, überraschendes Porträt eines Musikgenres, das tief in der schweizerischen Kultur verwurzelt ist – und sich dennoch ständig weiterentwickelt: «SRF DOK – Typisch Volksmusik?» führt das Publikum auf eine Reise durch die Welt der Volksmusik – von der Schwyzer Alp bis zu Berliner Raves. Woher stammt die Schweizer Volksmusik? Welche Bedeutung hat die Volksmusik heute in der Schweiz? Welchen Weg wird sie in Zukunft einschlagen? Was ist «Typisch Volksmusik»? Mit eindrucksvollen Bildern und Porträts begleitet das Projekt Jodlerinnen und Musiker, die in ihrer Vielfalt kaum unterschiedlicher sein könnten. Das «DOK»-Projekt stellt die unterschiedlichen Gesichter der Schweizer Volksmusik vor – von einem Kontrabassisten, der in Berlin Raves spielt, bis hin zu einem traditionellen Innerschwyzer, der auf einer abgelegenen Alp lebt und musiziert, wie sein Grossvater es tat. Gezeigt werden der Aufstieg des feministischen Jodelchors Echo vom Eierstock, erste Erfolge junger Talente genauso wie die steigende Beliebtheit von Volksmusiklagern unter Jugendlichen. «Typisch Volksmusik?» gewährt Einblicke in die Welt der Schweizer Tradition durch Interviews und Auftritte von Volksmusiklegenden, aktuellen Stars und aufstrebenden Nachwuchskünstlerinnen. Musikethnologen, Expertinnen und Historiker ordnen die Entwicklungen ein. Dabei zeigt sich, dass in diesem vielfältigen Musikgenre nicht immer alle einer Meinung sind – und genau das bereichert die Schweizer Volksmusik.
Delius schreitet weiter alphabetisch durch sein Leben, unter anderem mit Episoden über die „Adolfhitlerwerdung“ eines Kontrabassisten der Deutschen Oper, den Beginn eines Liebesgedichts, oder die berührende Geschichte, wie er in Rom seine zweite Frau kennenlernte. Christian Berkel liest aus den "Erinnerungen mit großem A". Audio online bis zum 06.03.2024.
Wutnickel, sanft-liebender Virtuose, Visionär – Charles Mingus. Der Impetus seiner Musik ist bis heute im Jazz spürbar – und weit darüber hinaus. SWR2 feiert in einer vierstündigen Themensendung den virtuosen Kontrabassisten, einflussreichen Bandleader und Komponisten, der mit der Sinnlichkeit und Maßlosigkeit seiner Sounds begeistert. SWR2 Jazzredakteur Günther Huesmann gibt im Gespräch mit Treffpunkt Klassik einen Vorgeschmack auf den Themenabend.
Dominik Wagner, einer der weltweit besten Kontrabassisten, würdigt seinen berühmten Kollegen Giovanni Bottesini.
Der Kontrabassist Dominik Wagner spricht über den wundersamen Aufschwung, den sein Instrument gerade nimmt, über den Bass-Helden Giovanni Bottesini, das vielleicht beste Konzert seines Lebens, das er letztens in Wien gehört hat, die beste Bassgruppe der Welt und warum er so viele Videos online veröffentlicht; über die erstaunliche Bass-Vielfalt, was Stimmungen und Saitenzahl angeht, über die fokale Dystonie, jene fiese Krankheit, die ihn fast lahmgelegt hätte und die er zu beherrschen gelernt hat; und warum der Bass trotz allem das schönste Instrument überhaupt ist.
Die Lehre als Schriftsetzer war auch die Initialzündung zur Musik: sein Lehrmeister unterrichtete ihn auch noch auf der Klarinette. Später verlagerte sich der 81-jährige Werner Reber immer mehr auf die tiefen Töne, zum Kontrabass. Sein Unterricht auf der Klarinette war erfolgreich, er schaffte drei Jahre später die Prüfung für die Militärmusik. Da ist ihm allerdings seine Heimat das Emmental zu Gute gekommen: Werner Reber gibt zu dass wenn er sich in Bern beworben hätte, sein Können noch nicht ausgereicht hätte. Die Spiel-RS gab ihm aber nochmals einen entscheidenden Impuls nach vorne. Parallel zur Blasmusik interessierte Werner Reber schon immer die Ländlermusik. Und zwar die aus der Innerschweiz. Im Restaurant Glocke in Bern waren die Inneschweizer Kapellen häufig zu Gast, Werner Reber war begeistert und herausgefordert. Zusammen mit seinem Bruder Arthur formierte er später die Kapelle Gebrüder Reber. Werner Reber engagierte sich aber auch ohne Instrument für die Volksmusik: Im Verein Schweizer Volksmusik organisierte er das Eidgenössische Ländlermusikfest 1983 in Interlaken und blieb dem Verein bis 2005 in verschiedenen Aufgabenbereichen erhalten. In derselben Zeit begann auch seine Laufbahn als Kursleiter für Kontrabass-Begleit. An den Interlakner Volksmusiktagen und später an den Kurswochen Arosa bildete er unzählige Volksmusik-Bassistinnen und Bassisten weiter. Werner Reber ist verheiratet mit Hannelore und gemeinsam haben sie drei Töchter. Seine zwei langjährigen Hobbys musste er leider aufgeben: das Töfffahren und das Reiten. Im Moment kann er nicht auftreten, darum geht er selber wieder in den Klarinetten- und Bassunterricht, so dass er nach Corona nochmals seiner geliebten Musik nachgehen kann.
Nabil Shehata erzählt, wie man als Kind in Verden an der Aller zum Kontrabass kommt und was man als 1. Solo-Kontrabassist der Berliner Philharmoniker tut, was die Berliner Philharmoniker von der Philharmonie Südwestfalen unterscheidet, deren Chefdirigent er ist, und wie er mit dem Orchester in Siegen produktiv durch die Krise kommt.
Ausgebremst von Corona: Das Mannheimer Musikerpaar Alexandra Lehmler und Matthias Debus. Zusammen haben sie drei Kinder und ein altes Bauernhaus, die abgesagten Konzerte und Auftritte der Saxofonistin und des Kontrabassisten sorgen für finanzielle Engpässe. Musikunterricht per Livestream und die beantragte Soforthilfe helfen die Krise zu bewältigen, die trotzdem auch gute Seiten hat. Welche, das haben Alexandra Lehmler und Matthias Debus im Hausbesuch per Videostreaming verraten.
In der ersten Episode besuchen wir den Kontrabassisten und Komponisten Luca Sisera in Luzern. Daneben sprechen wir mit jemandem aus dem JazzChur-Publikum und besuchen JazzChur im Homeoffice.
Von der Klassik, über den Rock und dem Funk ist er schliesslich zum Jazz gekommen – und geblieben: Luca Sisera aus Chur ist einer der grossen Kontrabassisten der Schweiz. Mit seiner Band «Luca Sisera Roofer» stand er schon in unzähligen Ländern auf der Bühne, von Guatemala, über Ägypten, Russland bis nach China. Die nächste Reise geht im Februar 2019 nach Indien. Mit im Gepäck hat der 42-jährige Churer viele Erinnerungen, schlaflose Nächte und sogar ein Album, das spontan während eines Morgens aufgenommen wurde. Dies und mehr erzählt er Moderator Jan Zürcher in der Sendung RSO im Gspröch.
Giovanni Bottesini war professioneller Kntrabassist und schrieb vier Konzerte für sein Instrument. Am bekanntesten ist das Zweite - ein Werk, das den Solisten vor einige Herausforderungen stellt. Ulrich Möller-Arnsberg hat mit dem Kontrabassisten Ödön Rácz über dieses Starke Stück gesprochen.
In der zweiten Finalentscheidung des diesjährigen ARD-Wettbewerbs spielten die Kontrabassisten am 9. September im Herkulessaal der Residenz um die begehrten Preise. Begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Constantin Trinks, mussten sich die drei Finalisten mit Solo-Konzerten von Nino Rota und Giovanni Bottesini beweisen. Ulrich Möller-Arnsberg berichtet.