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Bundesrat und Verteidigungsminister Martin Pfister tagt mit der Armeeführung immer wieder im Bunker. Er sagt: «Wir müssen auf den Ernstfall vorbereitet sein». Die Sicherheitslage habe sich weltweit verschärft, das habe direkte Folgen für die Schweiz. Welche? Die USA und Iran beraten auf dem Bürgenstock bei Luzern über das Rahmenabkommen. 2000 Armeeangehörige wurden kurzfristig mobilisiert. Verteidigungsminister Martin Pfister sagt, was das für das VBS bedeutet. Zudem bewertet er die Gefährdung der Schweiz auf einer Skala von 1-10 mit "sieben". Die Schweiz sei bereits heute von Cyberangriffen, Spionage und Sabotage betroffen. Täglich finden Angriffe statt, insbesondere durch russische und chinesische Spione. Weitere Themen: Die Neuausrichtung der Armee, die Probleme bei Waffenbeschaffung und die Armee-Finanzierung. Das ist eine Aufzeichnung des Tagesgesprächs aus dem Kaufleuten in Zürich. Bundesrat Pfister ist zu Gast bei David Karasek.
Nach katarischen Angaben sitzen Vertreter beider Länder in einem Luxushotel bei Luzern zusammen. Auch Katar ist als Vermittler dabei. Grundlage für die Gespräche ist ein vereinbartes Rahmenabkommen.
Monika Kaelin, Förderin der Schweizer Unterhaltungsszene, und Extremalpinist Roger Schäli, der zwischen Traum und Grenzerfahrung lebt, treffen sich bei Michèle Schönbächler. Monika Kaelin Monika Kaelin ist eine vielseitige Schweizer Künstlerin: Entertainerin, Moderatorin, Sängerin, Schauspielerin, Komponistin und Texterin. Darüber hinaus prägt sie als Theater- und Musikproduzentin, TV-Produzentin sowie Event-Organisatorin die Kulturlandschaft nachhaltig. Geboren und aufgewachsen in Schwyz, entdeckte sie schon früh ihre Leidenschaft für die Bühne. Bereits als Kind stand sie im Stück «Heidi» auf der Bühne. Nach einem Hauswirtschaftsjahr bei Ordensschwestern in Fribourg liess sie sich als Kindergärtnerin ausbilden. Die junge Frau zog es nach Zürich, wo sie das pulsierende Stadtleben und die Vielfalt der Bühnenwelt für sich entdeckte. Diese Erfahrungen legten den Grundstein für ihre umfassende Karriere im Showbusiness. Ihr Talent zeigte sich schon damals: Obwohl sie beim ersten Casting heiser antrat, überzeugte sie mit ihrer Hartnäckigkeit und erhielt die Rolle dennoch. Privat wuchs Monika Kaelin in einem bodenständigen Umfeld auf – ihr Vater war Polizist. Mit dem ehemaligen Fussballnationalspieler Fritz Künzli verband sie eine grosse, lebensprägende Liebe. Gemeinsam führten sie mehrere Jahre ein Restaurant und waren als bekanntes Schweizer Glamourpaar auf zahlreichen Anlässen präsent – eine Verbundenheit, die für Monika Kaelin bis heute weiterlebt. Bis heute engagiert sie sich mit grosser Leidenschaft für die Schweizer Unterhaltungskultur. Mit viel Herzblut und Beharrlichkeit organisiert sie den renommierten Prix Walo und setzt sich dabei besonders für die Förderung von Nachwuchstalenten ein. Ihr Engagement macht sie zu einer wichtigen Förderin und Botschafterin der Schweizer Künstlerinnen- und Künstlerszene. ________________________________________ Roger Schäli «Träume sind mir lieber als Erinnerung» – dieser Satz steht sinnbildlich für das Leben von Roger Schäli, einem der herausragenden Schweizer Alpinisten seiner Generation. Aufgewachsen in Sörenberg gemeinsam mit zwei Schwestern, fand Schäli früh den Bezug zur Natur und zu den Bergen. Zunächst erlernte er den Beruf des Zimmermanns. Doch ein Schlüsselmoment veränderte seinen Lebensweg grundlegend: Beim Aufbau eines Hauses mit Blick auf die legendäre Eigernordwand fasste er den Entschluss, selbst hinaufzusteigen. Aus dieser Vision wurde eine Leidenschaft – und schliesslich eine aussergewöhnliche Karriere. Heute hat Roger Schäli die Eigernordwand über 50 Mal durchstiegen und dabei nicht nur bestehende Routen wiederholt, sondern auch neue Wege erschlossen. Unter anderem die Route «Merci la vie», die sinnbildlich für seine Haltung zum Leben steht. Ein schwerer Unfall im Alter von 16 Jahren, der ihn mit erheblichen Verletzungen zurückliess, brachte ihn früh dazu, sein Tun zu reflektieren. Dieses Erlebnis prägte seinen Umgang mit Risiko und Verantwortung in den Bergen nachhaltig. Bereits mit 21 Jahren schloss er die Ausbildung zum Bergführer ab und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Seine Erfahrungen sind geprägt von Extremsituationen: eisige Kälte, Grenzerfahrungen und der Verlust von Seilpartnern. Diese Erlebnisse haben ihm gezeigt, wie wichtig es ist, innezuhalten. Als Athlet habe er gelernt, dass man allzu oft vergesse, dankbar zu sein für das Wesentliche – für die eigene Gesundheit und für das Leben selbst. _________________ Moderation: Michèle Schönbächler Monika Kaelin und Roger Schäli zu Gast im Persönlich am Sonntag, 21. Juni 2026 im Kleintheater Luzern in Luzern. Türöffnung ist um 9 Uhr. Das Publikum ist gebeten, bis 9.30 Uhr einzutreffen. ____________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interessen, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Eine Allianz von Links-Grün und Umweltverbänden will mit einer Initiative in Luzern das Autobahnprojekt «Bypass» verhindern. Der Stadtrat Luzern lehnt die Initiative ab - und zieht auch die Beschwerde dagegen zurück. Im Gegenzug will der Kanton die Verkehrssituation in der Stadt Luzern verbessern. Weiter in der Sendung: · Der Kanton Nidwalden geht weiterhin davon aus, dass auf dem Bürgenstock ein Treffen zwischen den USA und dem Iran stattfindet. Er halte sich für einen Einsatz bereit. · Der FC Luzern verlängert den Vertrag mit Stürmer Andrej Vasovic bis 2030.
Ausstellung in Grechnen: Die Arbeitsbedingungen in der Schweizer Uhrenindustrie waren im 19. und 20. Jahrhundert sehr hart. Um leistungsfähiger zu bleiben, griffen die Arbeiterinnen und Arbeiter zu viel Schmerzmittel. Zum Beispiel mit zerquetschten Tabletten auf dem Ankebock. Weitere Themen: (00:04:24) SG Der Mann hinter den Heli-Videos Ein Video, das in den sozialen Medien viral gegangen ist, zeigt eine aussergewöhnlich präzise Landung eines Rega-Helikopters in St. Gallen. Innerhalb von wenigen Tagen verbreitete sich das Video rasant und wurde millionenfach angesehen und geteilt. Aufgenommen wurde die Szene vom bekannten Heli-Spotter und Content Creator Pipo, der im Kantonsspital St. Gallen als Koch arbeitet. In seiner Freizeit und während der Arbeitspausen filmt er mit grosser Leidenschaft Rettungshelikopter und dokumentiert deren Einsätze auf seinen Social-Media-Kanälen. Wir lernen Pipo genauer kennen! (00:07:09) LU Hausverkauf: In Luzern kann jetzt die Stadt reingrätschen Die Stadt Luzern kann künftig reingrätschen, wenn jemand grössere Liegenschaften oder Grundstücke an eine andere Partei verkaufen will – und selber zuschlagen. Die Stimmbevölkerung hat am vergangenen Sonntag zu Ja gesagt zu diesem städtischen Vorkaufsrecht. Das Ziel: So sollen mehr preisgünstige Wohnungen entstehen – in Luzern ist die Wohnungssituation wie in den meisten anderen Städten sehr angespannt.Luzern ist damit die erste Stadt der Deutschschweiz, die ein Vorkaufsrecht einführt. Wie soll das funktionieren, und was verspricht sich die Stadt davon? (00:09:54) ZH Kreislaufwirtschaft konkret: ein Augenschein im Bauteillager WC, Türen, Fenster oder Geschirrspüler: Vieles wird beim Bauen herausgerissen und entsorgt. Dabei sollen genau solche Teile häufiger wieder eingebaut und neu verwendet werden. Die sogenannte Kreislaufwirtschaft ist ein erklärtes Ziel der Zürcher Kantonsregierung. Zu diesem Zweck gibt es ein einen Bauteileladen. Ein Lager mit 6000 Bauteilen. Wir sind durchs Lager gewandelt und gemerkt: So einfach ist es gar nicht, mit dem Wiederverwenden. (00:12:40) BS Social Club: Nebenschauplatz – oder geheimer Hotspot der Art Basel? Der Basel Social Club wurde vor einigen Jahren von Kulturschaffenden gegründet. Er findet während der Art Basel immer an einem neen Ort statt. In diesem Jahr ist er in einem leerstehenden Bürogebäude beim Bahnhof. Dieses wird während einer Woche zum Raum für Ausstellungen, Performances, Kulinarik und natürlich Kunst. Vielleicht ist der Basel Social Club DER Place to be an der Art!?
Noen av de aller, aller rikeste i Norge betaler en langt mindre andel i skatt enn en vanlig helsefagarbeider eller drosjesjåfør. Pengene blir stående i selskapet, urørt av skattemyndighetene, helt til du selv bestemmer deg for å ta dem ut. For de aller rikeste kan skatt være noe man utsetter (gjerne til man har flyttet til Sveits).Axel Fjeldavli har fått besøk av skatteforsker Andreas Økland, som har skrevet etterordet til den norske utgaven av Gabriel Zucmans «Milliardærer må også betale skatt», og Agenda-rådgiver Morgan Alangeh, som har skrevet en artikkelserie om skattekommisjonen. De går gjennom Zucmans forslag om en minimumsskatt på 2 prosent for formuer over 100 millioner euro og hva exit-skatten har å si når de rikeste lett kan pakke sakene og styre selskapet videre fra en Teams-skjerm i Luzern.Nevnt i episoden:«Milliardærer må også betale skatt» av Gabriel Zucman Agenda Magasins artikkelserie om skattekommisjonen og formuesskatten, av Morgan Alangeh Thomas Pikettys «Kapitalen i det 21. århundre» (2012) — nevnt som forløperen til Zucmans arbeid med å beskrive ulikhetProgramleder: Axel Fjeldavli Produsert av Steinar Jung-Lian«Noen har snakket sammen» er laget av Tankesmien AgendaFølg oss på Instagram
Als erster Kanton in der Zentralschweiz startet Luzern ab Juli ein flächendeckendes Vorsorgeprogramm. Frauen zwischen 50 und 74 Jahren werden angeschrieben und automatisch zur Mammografie eingeladen. Die Kosten werden grösstenteils übernommen. Weiter in der Sendung: · Entscheid des Obergerichts: Zuger Staatsanwaltschaft muss untersuchen, wieso ein Mann aus einer geschlossenen Einrichtung entlassen wurde. Er ermordete danach seinen Vater. · Bürgenstock-Konferenz: Es bleibt weiter unklar, was die kommenden Tage verhandelt wird und welche Staatsvertreter erwartet werden. · Neue Kampfjets: In Emmen gibt es Widerstand und Einsprachen gegen das künftige Regime mit den lauteren F-35. · Neues Vorkaufsrecht: Wie sind die Spielregeln, damit in der Stadt Luzern die öffentliche Hand in Liegenschaftsverkäufe eingreifen kann.
Die Luzerner Regierung beantragt dem Kantonsrat erneut einen Kredit von 20 Millionen Franken für die Ausstattung der Räume der Pädagogischen Hochschule Luzern im Campus Horw. Eine entsprechende Vorlage war im Oktober 2025 vom Kantonsparlament zurückgewiesen worden. Weiter in der Sendung: · Die Gemeinde Oberägeri kann ein neues Pflegezentrum planen. · Die Stadt Luzern will zwei weitere Bushaltestellen behindertengerecht umbauen. · Das KKL Luzern erhält eine neue Orchesterbestuhlung.
Die Nachfrage für Bus und Bahn im Kanton Luzern steigt. Der Verkehrsverbund Luzern (VVL) verzeichnet gegenüber dem Vorjahr 3 Prozent mehr Fahrgäste. Wegen höheren Kosten schliesst das Jahr 2025 aber mit einem Verlust von 4 Millionen Franken. Weiter in der Sendung: · Finanzausgleich im Kanton Luzern: mehr Geld für finanzschwache Gemeinden · Obligatorischer Schulsport: IG Sport Luzern wehrt sich gegen mögliche Streichung der Schulsportpflicht · Nach Aufgabe auf dem Stoos: Der Luzerner Spitzenschwinger Sven Schurtenberger mit Verdacht auf Halswirbelverletzung
Eine Vereinbarung über einen Rahmen für ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran scheint in Reichweite zu sein. Pakistan, dem die Rolle des Vermittlers zukommt, liess verlauten, eine Vereinbarung sei innert 24 Stunden zu erwarten. Wie wahrscheinlich ist es, dass es tatsächlich dazu kommt? Ausserdem: Der US-Pharmakonzern Merck Sharp and Dohme ist sei den 1960er Jahren in der Schweiz präsent und ist wohl der grösste Steuerzahler des Landes. Vor Kurzem hat der Konzern seinen Hauptsitz nach Luzern verlegt und betont, in der Schweiz bleiben zu wollen. Im Kanton Solothurn setzen Schulen beim Französisch lernen auf den immersiven Unterricht. Für Schülerinnen und Schüler soll das Erlernen der Fremdsprache so attraktiver sein. Eine Studie gibt dem Vorhaben recht.
Der Wirtschaftsprofessor und Autor Dr. Mathias Binswanger beleuchtet in seinem Vortrag „Mehr Wachstum, weniger Lebensqualität – Auswirkungen der Zuwanderung“ die Effekte einer stetigen Zuwanderung auf das Wirtschaftswachstum und die Lebensqualität in der Schweiz. Im Zentrum steht die Frage, ob der Wohlstand in der Schweiz weiterhin zunimmt oder ob negative Effekte wie Dichtestress, steigende Mieten und Zersiedelung diesen zunehmend beeinträchtigen.Binswanger hielt den Vortrag am 12. Mai 2026 an der Universität Luzern. Der Vortrag kann auf dem Youtube-Kanal des Forschungsinstituts für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) angesehen werden.
Seit 20 Jahren wird im Haus der Volksmusik in Altdorf zu Schweizer Liedgut geforscht, getanzt und Wissen weitergegeben. Zum Jubiläum treten am kommenden Wochenende am zweijährlichen Volksmusikfestival Formationen aus allen 26 Kantonen auf. Weiter in der Sendung: · Die Unfallversicherung Suva mit Sitz in Luzern schreibt einen Überschuss. · Eine Person stirbt nach einem Autounfall auf der Axenstrasse.
Vor genau einem Jahr stand die Zukunft der Luzerner Indie-Festivalinstitution noch auf wackligen Beinen. Die Jubiläumsausgabe musste per Crowdfunding gerettet werden. 12 Monate später sieht alles wieder viel besser aus – und das Team hat ein hervorragendes Programm für die 21. Ausgabe gebucht. Zusammen mit Benedikt Geisseler und Sam Aebi vom B-Sides Festival (Donnerstag, 18. bis Samstag, 20. Juni) hören wir uns heute durch die Highlights des Line-ups, das nächste Woche auf dem Sonnenberg über Kriens bei Luzern gastiert (Nation of Language! PVA! Luzai! Kumo 99!), und klären, mit welchen Challenges der gegenwärtigen Bookingkultur ein kleines Festival zu kämpfen hat. Oh, und natürlich wollen wir wissen, ob die Entscheidung, am Donnerstagabend auch den Nati-Match der Fussball-WM zu zeigen, intern für Diskussionen gesorgt hat.
Das hauseigene Musikmagazin im Radio Stadtfilter: von unserer Musikredaktion sorgfältig ausgesuchte Release-Perlen, Künstler:innen-Interviews und Festivalreflexionen. Diese Woche mit True Mountain Laurel, Monolord, Modest Mouse und Boards of Canada und dem Album der Woche von Zoh Amba. Im zweiten Teil der Sendung folgt der Festivalcheck von Luana Jil zur diesjährigen Ausgabe des Slam Dunk Festivals Switzerland im Dynamo. Nebst Luanas Meinung gibt es dort auch zwei exklusive Interviews zu hören: eines mit Desert Lily aus Luzern, Zentralschweiz, und eines mit Holywatr aus Los Angeles, California. Eine Sendung produziert von Luana Jil Kälin, Omar Fra und Lara Fuchs.
Der Kanton Luzern hat erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt. Das 66-seitige Dokument widmet sich der Entwicklung in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Bei der Grundwasserqualität, der Biodiversität und den Abfällen hat Luzern noch Luft nach oben. Weiter in der Sendung: · Wasserstoff als Treibstoff für die Mobilität gerät ins Stocken. · Spielplätze im Kanton Uri haben zu hohe PFAS-Werte.
Wer im Kanton Luzern mit der Arbeitslosenkasse, der IV oder einer anderen Sozialversicherung zu tun hat, kann sich seit heute Montag an eine neue Anlaufstelle wenden: Im Gebiet Eichhof West in Kriens ist der WAS-Neubau in Betrieb genommen worden. Die Abläufe sollen wesentlich erleichtert werden. Weiter in der Sendung: · In den Wintermonaten übernachten immer mehr Touristinnen und Touristen im Kanton Luzern. · Bei Unfällen in den Kantonen Uri und Luzern sind insgesamt elf Personen verletzt worden.
Mit dem Umzug des Westschweizer Radios und Fernsehens (RTS) verlässt auch eine riesige Vinylsammlung Lausanne. Die 40-Tonnen-Vinylsammlung wird künftig in einem ehemaligen Militärbunker im luzernischen Schlierbach gelagert. Weiter in der Sendung: · Erwartungen übertroffen: 50'000 Personen besuchten das Schweizerische Trachtenchorfest in Sursee. · Weggis im Zeichen der Ländlermusik: Organisatoren sind mit der 21. Ausgabe des Heirassa-Festivals zufrieden.
In Aarau gibt es noch eine Tankwartin, die den Leuten den Tank füllt. Sie tut dies mit so grosser Leidenschaft, dass sie in derzeit regelmässig Tränen in den Augen hat. Weil die Tankstelle nun aber automatisiert wird, muss sie ihren geliebten Beruf an der Zapfsäule aufgeben. Die weiteren Themen: (00:03:40) Kinder- und Jugendpsychiatrie am Anschlag Die Bedingungen für jene, die einen Platz in der Kinder- und Jugendpsychiatrie bekommen, sind in Graubünden gut. Der Kanton ist aber dennoch unter massivem Druck. Die einzige Lösung: mehr Prävention. (00:06:30) Radio, maximal regional Das erste, letzte und einzige Quartierradio der Schweiz war Radio Riesbach. Eine Station mit klaren Grenzen, das Zürcher Seefeld. Sieben Jahre lang beschallte es das Quartier zweimal wöchentlich, dann war Sendeschluss. (00:09:36) Spacige Zentralschweiz greift nach den Sternen Das amerikanische Unternehmen Axiom Space hat seinen Sitz eigentlich in Houston. Der Raumfahrtpionier mischt von dort aus die Raumfahrtbranche auf. Nun will das Unternehmen in Luzern ein Forschungszentrum eröffnen. (00:12:18) Auch die ausgestopfte Giraffe will gezügelt werden 2027 zieht das Naturhistorische Museum Basel um in einen Neubau im Norden der Stadt. Die Vorbereitungen für den grossen Umzug laufen auf Hochtouren.
Ein ausgerissener Knopf, eine offene Naht, ein kaputter Saum: Am Trachtenchorfest in Sursee steht ein Nähatelier bereit für Notfälle aller Art. Trachtenschneiderin Siliva Epp hilft den rund 30'000 Besucherinnen und Besuchern, wenn ihre Tracht während des Festes in Mitleidenschaft gezogen wird. Weiter in der Sendung: · Jürg Auf der Maur, der langjährige Journalist und Chefredaktor der Lokalzeitung «Bote der Urschweiz», geht in Pension. · Auf der Zugverbindung zwischen Luzern und Sursee gibt es an den nächsten beiden Wochenenden Einschränkungen.
Am Eidgenössichen Schützenfest in Chur nehmen auch junge Schützinnen und Schützen aus dem Kanton Uri teil. Sie trainieren mehrmals pro Woche für den Treffer ins Schwarze. Neben den sportlichen Ambitionen geht es ihnen aber auch um die Freude am Sport und den Spass am Grossanlass. Weiter in der Sendung: · Die Nidwaldner Regierung lehnt die Schaffung einer Plattform für den Wohnungstausch ab. · Die SBB-Zugstrecke zwischen Luzern und Emmenbrücke ist am Wochenende wegen Bauarbeiten unterbrochen.
Im Kanton Luzern sind immer mehr Menschen pflegebedürftig, und sie sollen gut aufgehoben sein. Mit einer Teilrevision des Betreuungs- und Pflegegesetzes will der Kanton deshalb die spezialisierte Langzeitpflege fördern und die Betreuung durch Angehörige regulieren. Weiter in der Sendung: · Der Kanton Luzern muss beim Hochwasserschutz an der Reuss nachbessern, sagt das Bundesgericht. · Im Kanton Zug haben 88 Prozent der Schulabgängerinnen und Schulabgänger eine Anschlusslösung gefunden.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Kurz vor der Bundestagswahl, im Februar 2025, hat Prof. Hans-Werner Sinn bei bto in Episode #277 die Wahlprogramme der Parteien analysiert. Sein Befund: Deutschland brauche einen radikalen Neustart, der weit über die Agenda 2010 hinausgeht. Doch keine der antretenden Parteien – weder Union, SPD, Grüne, FDP, BSW noch AfD – habe die nötigen wirtschaftspolitischen Antworten geliefert, um den Niedergang aufzuhalten.14 Monate später passt die Bilanz der Koalition aus Union und SPD unter Friedrich Merz in das Bild, das Sinn gezeichnet hat: Verteidigungsausgaben steigen kreditfinanziert, die Schuldenbremse wurde über Sondervermögen ausgehöhlt, statt Reform baut das Rentenpaket mit Mütterrente III und Aktivrente den Sozialstaat weiter aus und der IMF Fiscal Monitor (04/2026) weist Deutschland als das Industrieland mit der größten fiskalischen Verschlechterung aus.Seit der Folge „Wahl ohne Wahl?” hat Sinn nachgelegt: Sein neues Buch „Trump, Putin und die Vereinigten Staaten von Europa" (Dezember 2025) plädiert für eine politische Union mit eigener Armee. Die Wirtschaftspolitik der Koalition hat er wiederholt scharf kritisiert. Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceOriginalfolge bto #277 Wahl ohne Wahl? (Februar 2025) mit Prof. Hans-Werner Sinn: https://tinyurl.com/mrxf2a5z Buch Trump, Putin und die Vereinigten Staaten von Europa von Hans-Werner Sinn: https://tinyurl.com/2wwb2f5d €uro-Interview Was lehrt die Geschichte für unsere Lage, Herr Prof. Sinn? (13. Dezember 2025): https://tinyurl.com/yeyf6a7x SWR1-Interview So steht es um die deutsche Wirtschaft mit Prof. Hans-Werner Sinn (13. Januar 2026): https://tinyurl.com/yc2x85nu Vortrag Der europäische Verteidigungsbund von Prof. Hans-Werner Sinn am IWP Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik der Universität Luzern, 24. April 2026: https://tinyurl.com/35fehvk6 IWF Fiscal Monitor April 2026: https://tinyurl.com/h8rsx7s7 Studie Kurz- und langfristige Kosten des Sozialstaates: Der Sozialabgabengedenktag 2026 der Stiftung Marktwirtschaft: https://tinyurl.com/2ref2c2b Frühjahrsgutachten 2026 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: https://tinyurl.com/57er9nvc beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Das Handelsblatt wird 80 – und Sie sind eingeladen mitzufeiern! Wir schenken Ihnen vier Wochen lang kostenlosen Zugriff auf alle H+ Inhalte. Seit 80 Jahren steht das Handelsblatt für unabhängigen Wirtschaftsjournalismus – ordnet Entwicklungen ein, begleitet Umbrüche, macht Fortschritt sichtbar und liefert neue Perspektiven. Sichern Sie sich unser Aktionsangebot und damit Ihren Wissensvorsprung unter handelsblatt.com/80.Werbepartner – Das Angebot von Allianz Trade finden Sie unter: allianz-trade.de/bto.Weitere Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Strasse, die die Kantone Uri und Schwyz miteinander verbindet, ist in der Nacht auf Mittwoch durch das automatische Alarmsystem gesperrt worden. Zum Ausmass könne man in der Nacht noch keine Angaben machen, sagte ein Sprecher der Urner Polizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Weiter in der Sendung: · Die US-Raumfahrt-Firma Axiom Space expandiert nach Europa und eröffnet in der Schweiz – konkret in Luzern ihren ersten Standort. · Die Zuger Regierung will keinen Shuttlebus vom Bahnhof Zug zum Kantonsspital Baar einrichten. Sie lehnt einen Vorstoss aus den Reihen der CSP ab.
Um die Forschung an der Hochschule Luzern zu stärken, wurde die Forderung nach einer Beitragserhöhung der Trägerkantone laut. Luzern steht hier aber als einziger Zentralschweizer Kanton auf die Bremse. Darum will Zug nun gezielt Forschungsprojekte unterstützen. Weiter in der Sendung: · Bei der Stadtluzerner Ombudsstelle haben im vergangenen Jahr deutlich mehr städtische Mitarbeitende Rat gesucht als im Vorjahr. · Nach über 40 Jahren: Die FIS-Skirennen in Sörenberg finden in Zukunft nicht mehr statt.
Axiom Space, der Hauptanbieter kommerzieller Raumfahrten, gründet eine Schweizer Tochtergesellschaft mit Sitz in Luzern, um die wachsende Nachfrage im europäischen und asiatischen Raum zu bedienen. In Luzern will sie forschen, es sollen dereinst 50 Arbeitspläne entstehen. Weiter in der Sendung: · Nach dem Konkurs der Traditionsfirma Hassler mit Hauptstandort Zug wollen ehemalige Mitarbeiter eine Nachfolgefirma gründen und weitermachen. · In Luzern ist eine Volksinitiative eingereicht worden, welche verlangt, dass rund ein Prozent des Gesamtbudgets künftig für die Sportförderung eingesetzt wird.
Der HCK hat am Samstag die Kadetten Schaffhausen geschlagen. Damit ist der Handballclub Kriens-Luzern Schweizer Meister – zum ersten Mal in seiner Klubgeschichte. Kurzerhand stampfte der Verein eine Meisterfeier vor Ort aus dem Boden, die bis in die frühen Morgenstunden dauerte. Weiter in der Sendung: · Auf dem Titlis ist der modernisierte und ausgebaute Turm nun offiziell offen. · Die Axenstrasse zwischen den Kantonen Uri und Schwyz ist wegen eines Murgangs gesperrt. · In Gurtnellen UR ist beim Kanu-Fahren ein Mann tödlich verunfallt.
Nach dem Nein zur Halbierungsinitiative rücken die Zukunft der SRG, die neue Konzession sowie die Zusammenarbeit der SRG mit den privaten Medien in den Fokus. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich Schweizer Medien künftig gegenüber US-Plattformen positionieren und welche Strategien sie im Bereich Urheberrecht und KI verfolgen. Das waren die Themen am SwissMediaForum 2026 in Luzern – ein Rückblick. Und: Keystone-SDA verliert mit dem «Blick» einen weiteren wichtigen Kunden. Der «Blick» hat den deutschsprachigen Basisdienst der Agentur gekündigt. Man sei deshalb daran, das eigene Angebot sowie mögliche Erweiterungen zu prüfen, heisst es seitens Keystone-SDA. Dabei spielt auch die technologische Herausforderung durch künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle. Was bedeutet das für die einzige verbliebene Nachrichtenagentur der Schweiz? Im Medientalk zu hören: Susanne Wille (SRG) Pietro Supino (Tamedia) Michael Wanner (CH Media) Felix Graf (NZZ) Marc Walder (Ringier) Hans-Peter Kellermüller (Keystone-SDA) Link zur Videoaufnahme des SMF 2026: swissmediaforum.ch/videos/
Die dritte und letzte Folge der kleinen Reihe zu Hochbegabung und Trauma wendet sich an Fachpersonen aus Psychotherapie und Beratung, die hochbegabte Klient:innen im Rahmen von Traumatherapie und traumasensibler Begleitung möglichst hilfreich unterstützen wollen. Ihr könnt sie natürlich aber auch hören, wenn ihr für euch selbst oder für Menschen in eurem Umfeld tiefer in das Thema Traumatherapie für Hochbegabte eintauchen möchtet.Warum kann ein Trauma bei hochbegabten Klient:innen so leicht übersehen werden? Was braucht es für ein konstruktives Miteinander in der Traumatherapie mit Hochbegabten? Was ist mit Hochbegabten außergewöhnlich im Therapieprozess und welche Ansätze und Methoden sind hilfreich? Was muss sich im Gesundheitssystem, in der Forschung und in der Ausbildung ändern, damit hochbegabten traumatisierten Menschen, die bisher viel zu oft durchs Raster fallen, wirklich geholfen werden kann?Diese Fragen diskutiere ich mit Anna-Marfa Bloss. Sie ist eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie und niedergelassen in eigener Praxis in Luzern. Anna-Marfa ist spezialisiert auf Hoch- und Höchstbegabung, ADHS und Autismusspektrum und behandelt auch Hoch- und Höchstbegabte mit Traumafolgestörungen.Sorry für das akustische Echo, das sich an einigen Stellen dieser Folge eingeschlichen hat… Technische Schlussredaktion: Babette BraunWebsite Anna-Marfa BlossSPZ- Modell nach Ludger Tebartz van Elst (S.391-401 ) Websites zu IRRT, zu Somatic Experiencing und zur SchematherapieMini-ICF-Rating für Aktivitäts- und Partizipationsbeeinträchtigungen bei psychischen ErkrankungenCheckliste Hochbegabung bei Erwachsenen von Andrea SchwiebertMerkmale und Hochbegabtenprofil von Frauke NiehuesWebsite Andrea Schwiebert mit Infos zur Begabungslust Community , zu Workshops für Späterkannte und zu Andreas BüchernListe mit Therapeut:innen und Berater:innen, die sich zu Hochbegabung fortgebildet habenStudien von Christina Heil zu Erfahrungen Hoch- und Höchstbegabter mit Psychotherapie
In einem Turm auf 3020 Metern über Meer sollen Besuchende auf dem Titlis essen, die Aussicht geniessen oder eine Rolex-Uhr kaufen können. Die Titlis Bergbahnen eröffnen am Montag den Titlis Tower als Teil eines Gesamtprojekts, das sie 150 Millionen Franken kosten wird. Weiter in der Sendung: · In der Stadt Zug wird über den Bebauungsplan Metalli abgestimmt. Pro- und Kontra-Argumente in der Abstimmungsvorschau. · Luzern war der erste Kanton, der einen Beamten die Lebensmittel kontrollieren liess. Das ist nun 150 Jahre her. Zum Jubiläum ein Gespräch mit dem aktuellen Kantonschemiker Silvio Arpagaus.
Der Kanton Luzern schafft eine telefonische Anlaufstelle für nicht lebensbedrohliche Notfälle. Die neue Gesundheitsleitstelle 0800 041 041 nimmt am 1. Juni den Betrieb auf und ist kostenlos. Die Gesundheitsleitstelle ergänze die bestehenden Angebote und ersetze diese nicht, teilt der Kanton mit. Weiter in der Sendung: · Die Urner Kantonsregierung schickt Bike-Weg-Plan in die Vernehmlassung. · Der Nidwaldner Regierungsrat anerkennt die Bedeutung der Krebsprävention und zeigt sich bereit, die gesetzlichen Grundlagen anzupassen. · Der FC Luzern stattet den Stürmer Oscar Kabwit mit einem Vertrag bis 2029 aus – bei Taisei Abe zieht der FCL die Kaufoption nicht.
Die Zentralschweizer haben mit 41:36 auch Spiel Nummer zwei in der Finalserie gegen den Favoriten Kadetten Schaffhausen gewonnen. Die Pilatus-Arena in Kriens war ausverkauft, die Stimmung grossartig. Das Publikum sei denn auch mitentscheidend gewesen für den Erfolg, sagt Goali Jannis Scheidiger. Weiter in der Sendung: · Der Urner Landrat will nichts wissen davon, dass Uri im Jahr 2032 die «National Winter Games» ausrichten könnte. Es handelt sich um den grössten, nationalen Wintersport Anlass für Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung. · Die Zentralbahn hat 2025 die Erträge im Personenverkehr gesteigert. Trotzdem schliesst sie das letzte Geschäftsjahr mit einem Verlust von 5,1 Millionen Franken ab.
Matthias Hüppi bleibt Präsident des FC St. Gallen, Luzern will Stadtbibliothek für 10 Millionen Franken umbauen, Schwarznasenschafwolle aus der Schweiz kann besser genutzt werden
Vom Kampf ums Frauenstimmrecht bis zur Erlebniswelt «Verkehrshaus»: Beatrix Grüter, ehemalige Lehrerin/Politikerin und Martin Bütikofer, langjähriger Direktor «Verkehrshaus der Schweiz» haben mit Haltung, Herzblut, Mut und Visionen viel erreicht. Beatrix Grüter (82), ehemalige Lehrerin und Politikerin Schon als Schülerin störte sich Beatrix Grüter an der Ungleichbehandlung von Mädchen und Knaben. Während die Buben mehr durften und ihnen mehr zugetraut wurde, sollten die Mädchen still, brav und bescheiden sein. Für sie war früh klar: Das ist ungerecht. Während ihrer Zeit am Lehrerseminar engagierte sie sich bereits für das Frauenstimmrecht. Später, als Ehefrau eines Metzgermeisters, verteilte sie nachts anonym Flyer in Briefkästen. Eine Freundin stand jeweils Wache, damit niemand sie erwischte. Nach ihrer Ausbildung zur Primarlehrerin arbeitete sie nur wenige Jahre im Beruf. Es folgten die Jahre als Familienfrau. Dann wurde sie in den damaligen «Luzerner Grossen Rat» gewählt. Während zwölf Jahren widmete sich die dreifache Mutter der Politik. Erst später kehrte sie in ihren geliebten Beruf zurück. Bis zum 65. Altersjahr arbeitete sie als Primarlehrerin. Später bot sie Förder- und Nachhilfekurse für Jugendliche und Erwachsene an. Sie liebte das Fördern von Talenten und das Weitergeben von Wissen – mit Konsequenz, Humor und viel Herzblut. Beatrix Grüter ist gerne aktiv. Sie fährt weiterhin selbst Auto, ist neugierig auf die Welt geblieben und hat in den letzten Jahren mit einem langjährigen Weggefährten ab und zu Reisen unternommen. ______________________________________________________________ Martin Bütikofer (64), langjähriger Direktor Verkehrshaus der Schweiz Schon als Kind war für Martin Bütikofer das Verkehrshaus in Luzern ein magischer Ort. Als er als Bub einmal eine Jahreskarte des Verkehrshauses geschenkt bekam, war es um ihn geschehen. Stundenlang ist er zwischen Lokomotiven, Flugzeugen und Modellen verschwunden. Eine Faszination, die ihn nie mehr losgelassen hat. Bütikofer wurde Elektro- und Wirtschaftsingenieur und arbeitete eine kurze Zeit lang in den USA und in England. Sein Weg führte ihn in der Schweiz, dann in die Welt des öffentlichen Verkehrs. Er arbeitete für den Kanton Zug, später für die Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee und schliesslich bei den SBB. Überall ging es um Bewegung und darum, Systeme und Menschen zu verstehen und weiterzuentwickeln. 2010 übernahm er die Leitung des Verkehrshauses in Luzern. Unter seiner Führung wurde aus dem klassischen Museum immer mehr ein Erlebnisort: weniger Vitrinen, mehr Geschichten, mehr Interaktion. «Spielend lernen» wurde zum Prinzip – und das Publikum kam in Scharen.Martin Bütikofer hat das Verkehrshaus der Schweiz während sechzehn Jahren geprägt und zu einem der erfolgreichsten Museen des Landes gemacht. Ende Februar 2026 ging er in Pension. ________________________________________________ Moderation: Dani Fohrler
Vikingur Ólafsson gehört zu den wenigen Pianisten, die die Klassikszene gerade neu definieren. Der Isländer begeistert ein breites Publikum – auch Menschen, die sonst kaum klassische Konzerte besuchen. Als Kurator des neuen «Pulse»-Festivals in Luzern sorgte er mit innovativen Formaten für Aufsehen. Gleichzeitig steht er für kompromisslose musikalische Qualität: einst als besessener Übe-Nerd an der Juilliard School, heute als Künstler mit klarem Fokus – aktuell auf Beethovens Sonate op. 109, die im Zentrum seines neuen Albums steht. Ólafsson verbindet Bach mit Beethoven, Virtuosität mit Neugier – und Tiefe mit Zugänglichkeit. Privat bleibt er bewusst geerdet: Familie, Alltag, Island. Ein Pianist, der Tradition ernst nimmt – und sie neu erlebbar macht. Talk: ca. 2' Musikfrage: ca. 24' Warum bekommt man bei schöner Musik Gänsehaut? Neurolog Lutz Jänke erklärt. Neu in meiner Playlist: ca. 29'20'' Youkali von Kurt Weill mit Barbara Hannigan: def. ein Lied, das die Härchen aufstellt. Grandios gesungen! Wochenrückblick: ca. 35' Der Siemens Musikpreis geht an Jordi Savall Eine neue Lehre in Bern verbindet Lehre und Musik Und: Manon Mullener gewinnt den Swiss Jazz Award Ausgehtipp: ca. 47'38'' Festival Usinesonore in La Neuveville zum 10. Mal
Novartis, Roche oder Lonza: Die Namen der grossen Schweizer Pharma-Konzerne sind vielen hierzulande ein Begriff. In der Öffentlichkeit kaum bekannt ist dagegen ein anderer Pharma-Riese: Merck Sharp and Dohme, kurz MSD. Heute hat die US-Firma MSD in Luzern ihren neuen Schweizer Hauptsitz eingeweiht. Weiter in der Sendung: · Am Samstag wird in Luzern die umgestaltete Bahnhofstrasse eingeweiht. · Bouldern boomt und für die Beliebtheit der Sportart sorgt auch eine Zuger Influencerin. · Die Stadt Zug hat erstmals eine flächendeckende Erhebung der Mietpreise gestartet.
Das Luzerner Stadtparlament genehmigt 1,6 Millionen Franken für Senkpoller. Damit sollen an vier Zufahrten in die Altstadt nicht fahrberechtigte Autos gestoppt werden. Weiter in der Sendung: · In der Luzerner Seegmeinde Weggis startet das Latina-Festival. · In der Steuerrekurskommission des Kantons Obwalden läuft es wieder besser.
Eine Studie hat untersucht, wie das KKL Luzern wahrgenommen wird, wie zugänglich es ist und welche Rolle es in der Stadt spielt. Ein Wunsch: Es brauche mehr niederschwellige Angebote und eine bessere Zugänglichkeit ohne Ticket. Weiter in der Sendung: · Der neue FCL-Trainer Udo Portmann im Interview – zu Udo Jürgens, seiner Zeit als Lehrer und natürlich Fussball. · Die Schwyer Dirigentin Graziella Contratto hat ein Buch geschrieben.
Die Schweiz ist als Reiseziel beliebter denn je, doch der Erfolg hat seine Schattenseiten. In dieser Episode beleuchten wir das wachsende Phänomen des Overtourism und warum in idyllischen Orten wie Grindelwald oder Luzern die Stimmung allmählich kritischer wird. Wenn das Verhältnis zwischen Einwohnern und Übernachtungsgästen extrem auseinanderklafft, entstehen Konflikte, die weit über kleine Ärgernisse hinausgehen. Wir diskutieren über «Benimm-Videos» von Schweiz Tourismus, die Besuchern sanft die hiesigen Gepflogenheiten beibringen sollen, und schauen uns an, warum asiatische Fans einer Netflix-Serie plötzlich ein kleines Dorf am Brienzersee stürmen. Es geht um Drohnenverbote, den Stopp von Hotelbauten und die Frage, ob eine Gebühr von fünf Franken für ein Selfie auf einem Schiffssteg die Lösung für die Zukunft sein kann. Erfahre, wie Gemeinden versuchen, mit Lenkungsmassnahmen die Balance zwischen wirtschaftlicher Wertschöpfung und Lebensqualität zu halten. Heutiger Gast: Erich Aschwanden, NZZ-Chefreporter Schweiz Host: David Vogel Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Am Sonntag haben die meisten Passagiere und Crewmitglieder das vor Teneriffa ankernde Kreuzfahrtschiff verlassen, auf dem das Hantavirus ausgebrochen ist - darunter auch ein Schweizer Crewmitglied. Ein Grossteil der Evakuierten wurde in die Heimatländer ausgeflogen, wo sie in Quarantäne müssen. Weitere Themen: Der neue Stadtpräsident von Winterthur heisst Stefan Fritschi. Der FDP-Politiker setzte sich im zweiten Wahlgang gegen den Konkurrenten der SP durch. In der Stadt Zürich ist der neue Stadtpräsident Raphael Golta von der SP. Weil er im zweiten Wahlgang der einzige Kandidat war, war die Wahl Formsache. Elektro-Autos gelten als Königsweg um den Verkehr klimafreundlicher zu gestalten. In vielen Ländern wächst die Zahl der E-Autos derzeit rasant. Auch in der Schweiz ziehen die Zahlen an, aber langsamer als erhofft. Auch der Umstieg im Carsharing ist schwieriger als erwartet. WEF-Gründer Klaus Schwab hat sich nach seinem unrühmlichen Abtritt von der öffentlichen Bühne lange nicht mehr im Rampenlicht gezeigt - obwohl er von den Vorwürfen, die ihm gemacht wurden, entlastet ist. Nun ist Schwab in Luzern wieder vor grösserem Publikum aufgetreten.
Seit sie vor fünf Jahren eine Dozentur für Jazzgesang in Luzern angetreten hat, prägt Kristin Berardi den Schweizer Jazznachwuchs mit und ist hierzulande eine der gefragtesten Stimmen geworden. Die australische Jazzsängerin fasziniert, mit ihrer Stimme zwischen zarter Nähe und souveräner Kraft. Egal, ob im intimen Duo-Setting oder in komplexen Ensembleproduktionen, Kristin Berardi kann mühelos zwischen Farben und Formen wechseln – ganz im Dienste des Moments und des echten Ausdrucks. Luca Koch aus der SRF-Musikredaktion hat als Sänger*in bei Berardi studiert und dabei technisch und vor allem auch künstlerisch viel gelernt. Das gibt zu reden – in der Jazz Collection mit Annina Salis. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Kristin Berardi: The Light & The Dark (The Light & The Dark / Earshift Music 2022) - Kristin Berardi: Live Rite (The Kristin Berardi Band / Eigenvertrieb 2008) - Kristin Berardi: Body and Soul (Just As You Are / Eigenvertrieb 2026) - Kristin Berardi: He Was a Loaded Gun (Our Songs, Not Songs / Earshift Music 2019) - Claudia Döffinger, Torso Ventuno: Cover to Cover (Nachtwache / Owlway Records 2025) - Kristin Berardi: Strong in Broken Places (Wilderness / Made Now Music 2023) - Kristin Berardi & Berlin Lama: Not a King But a Fool (Single 2025) - Kristin Berardi & Mark Sholtez: I Am the Winter (Decorate the Silence / Eigenvertrieb 2026)
Heute darf ich mit Dir ein ganz wunderbares Interview teilen, mit Barbara Frick mit buddhistischem Namen Kwan Um Je Ja Nim. Sie ist Traumatherapeutin in Luzern und auch dort Äbtissin des Yun Hwa Meditationszentrums. Barbara Frick ist ein Disciple von Ji Kwang Dae Poep Sa Nim. Wir sprachen unter anderem über die Therapiemethode NARM nach Laurence Heller und über den Buddhistischen Weg von Barbara Frick.Du hörst zwei Daily Reminder von Ji Kwang Dae Poep Sa Nim zu dem Thema Trauma.Viel Freude.Hapchang,Gak Duk
Valérie Dittli hat laut Bericht geheime Vereinbarung abgeschlossen, Tickets für Eishockeyspiel von Freiburg-Gottéron werden zu überrissenen Preisen gehandelt, armenischer Gedenktag in Genf am Mahnmal zum Völkermord, am Stadtlauf in Luzern nimmt erstmals ein Roboter teil
Ein Gespräch über Flurnamen zwischen Host Nadia Zollinger und dem früheren Namenforscher und SRF-Mundartexperten Markus Gasser. Was bedeuten Flurnamen, was erzählen sie von früher (und was nicht), wie führen sie uns in die Irre und warum tönen sie oft so witzig? «Der Ankelappi im Eländ» klingt wie ein Dorfschwank aus den 70ern. Aber es handelt sich um zwei Flurnamen! Für Mundartredaktor Markus Gasser, der fast ein Vierteljahrhundert Flurnamen wissenschaftlich erforscht hat, ist dieses Gespräch ein Heimspiel. Kollegin Nadia Zollinger merkt schnell, dass hinter dem vermeintlich trockenen Thema viele witzige Anekdoten und spannende Geschichten stecken. Aber Flurnamen wie «Kuss», «Sankt Jodel» oder «Dofel» führen sie regelmässig auf falsche Fährten. Wiederholung der Sendung vom 31.05.2021 Der Familienname Forster Forster ist ein Berufsname zu mittelhochdeutsch «vorstære» für einen Förster, Waldhüter. Es gibt auch die Schreibvarianten Foster, Foerster und Förstler. Forster ist gleich in mehreren Kantonen altverbürgert, so in Bern, Freiburg, Luzern, Sankt Galle, Schaffhausen, Thurgau und Zürich.
Kann eine enge Freundschaft zwischen Hetero-Mann und Hetero-Frau wirklich platonisch sein? Was banal klingt, sorgt bei Befürworter und Gegner für hitzige Debatten und widersprüchliche Erfahrungen. Für Livia aus Luzern ist klar: Freundschaft zwischen Mann und Frau funktioniert. Mit ihrem besten Freund Silvan teilt sie eine enge Beziehung – trotz gegenseitiger Anziehung. «Wir haben drei Wochen in Australien verbracht. Es war immer klar, dass es nur Freundschaft ist», so die 29-Jährige. Gymischüler Muhammed sieht das anders: Für ihn spielt «Instinkt» eine Rolle, gemischte Freundschaften betrachtet er kritisch: «Ich will keine beste Freundin – das führt oft zu mehr.» Expertin Dania Schiftan ordnet ein: Anziehung ist normal, entscheidend sind Kommunikation und Grenzen. Freundschaften zwischen Mann und Frau sind möglich – aber komplexer als oft gedacht. In dieser Episode zu hören - Livia und Silvan, Beste Freunde - Muhammed Eymen Ari, Schüler - Dania Schiftan, Psychotherapeutin und Sexologin ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Elma Softic - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00 - 02:00) Intro (02:00 - 04:40) Livia und Silvan haben sich im Gymi kennengelernt (04:40 - 05:20) Australien hat sie zusammengeschweisst (05:20 - 09:50) Stimmen: Freundschaft zwischen Mann und Frau funktioniert nicht (09:50 - 11:20) Warum sind die Meinungen so unterschiedlich? (11:20 - 12:38) Warum ist zwischen Livia und Silvan nicht mehr? (12:38 - 17:08) Freundschaft vortäuschen, um an Sex zu kommen (17:08 - 18:20) Verwechslung Freundlichkeit mit romantischem Interesse (18:20 - 22:12) Wenn beste Freunde sich gegenseitig attraktiv finden (22:12 - 25:22) Männer-Instinkt, Sexualisieren (25:22 - 28:55) Livias und Silvans Partner finden das in Ordnung (28:55 - 30:36) Eifersucht: Freundschaft vs. Partnerschaft (30:36 - 32:09) Muhammed will aus religiösen Gründen keine engen Frauenfreundschaften (32:09 - 33:36) Perspektive vom anderen Geschlecht ist Muhammed wichtig (33:36 - 34:13) Muhammed setzt Grenzen oder hält Abstand (34:13 - 35:00) Muhammed spricht offen über seine Haltung und klärt Absichten (35:00 - 36:31) Stimmen: Freundschaft zwischen Mann und Frau funktioniert (36:31 - 37:32) Fazit (37:32 - 39:11) Vorschau nächste Episode
"Say no to racism" heisst es schon seit Jahren in der Fussballwelt – doch wie viel steckt wirklich hinter diesem Slogan? Nach dem jüngsten Rassismus-Eklat in Luzern ist diese Frage mal wieder brandaktuell. Dömer und Gutzi diskutieren in der neuesten Folge darüber und kümmern sich nebenbei noch um das Leid der Schiedsrichter in den VAR-losen Ligen.
True Crime Podcasts haben zum Teil ein Millionen-Publikum. Was macht die Faszination aus? Wie entsteht ein True Crime-Podcast? Darf Verbrechen überhaupt zur Unterhaltung dienen? - Diesen Fragen geht «Input« nach. Für Salima, 28, Primarlehrperson in Luzern, gehören «True Crime»-Podcasts zum festen Unterhaltungs-Repertoire. «Ich höre gern Geschichten», sagt sie, «und bei True Crime-Storys ist das für mich das Spannende, dass es reale Geschichten sind, nicht erfundene.» True Crime-Storys finden auf diversen Plattformen ein Millionenpublikum. Entsprechend ist das Angebot an Serien und Podcasts gross. Sie alle sehen sich im Dilemma, dass das Leid das Menschen angetan wurde, anderen jetzt zur Unterhaltung dient. Ein Blick hinter die Produktionskulissen beim neuen SRF-True Crime-Podcasts «True Crime Schweiz» zeigt unter anderem, wie die beiden Hosts Ramona Drosner und Matthias von Wartburg mit diesem Problem umgehen. Hanspeter Krüsi, früherer Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, findet, für die Betroffenen einer Gewalttat seien solche Geschichten immer belastend. «Für mich ist klar, Verbrechen darf nicht der Unterhaltung dienen.» In dieser Episode zu hören: - Salima, 28, Primarlehrperson, True Crime-Fan - Ramona Drosner, Co-Host «True Crime Schweiz» - Matthias von Wartburg, Co-Host «True Crime Schweiz» - Corina Perchtold-Stefan, Psychologin, Uni Graz, A - Hanspeter Krüsi, 63, ehem. Sprecher Kantonspolizei SG ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor: Michael Bolliger - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00.00 – 01.44) Intro (01.44 – 03.57) Besuch I im Studio von SRF «True Crime Schweiz« (03.57 – 05.11) kurzer Faktenteil zu Verbreitung «True Crime»-Podcasts (05.11 – 11.45) Salima, 28, aus Luzern, «Mord auf Ex»-Fan. Was ist ein guter Podcast? (11.45 – 14.00) Der Hörvergleich «Emotionen» vs «sachliche Distanz» (14.00 – 20.41) Besuch II im Studio von SRF «True Crime Schweiz» (20.41 – 25.16) «Verbrechen darf nicht Unterhaltung werden.» Ex-Polizist Hanspeter Krüsi (25.16.– 28.56) Besuch II im Studio von "True Crime Schweiz" - die eigenen Gefühle? (28.56 – 30.00) Fazit
In vielen Dörfern haben die alteingesessenen Familien einen Zunamen. Damit lassen sich die Familienmitglieder eindeutig zuordnen. Wie sind diese Namen entstanden? Welche Aufgaben haben sie? Antworten an den Beispielen Nunningen SO und Villmergen AG. Traditionell lebten in den Dörfern der Deutschschweiz jeweils einige wenige alteingesessene Familien. Da ausserdem die Kinder aus Traditionsgründen sehr oft nach dem Vater oder der Mutter benannt wurden und der Vornamenbestand insgesamt überschaubar war, hiessen viele Menschen genau gleich. Deshalb bekamen die Familien und ihre Mitglieder eindeutige Zunamen. «Dr Grüngefranz» ist der Franz vom Hof Grünge, «s Lunzifranze» ist die Sippe von Franz, dem Sohn von Leontius respektive Lunzi. Heute sind diese dörflichen Namen-Netzwerke, mit deren Hilfe man jeden Einheimischen «häi tue» konnte, am Verschwinden. Die Dörfer sind durch Zuwanderung unübersichtlicher geworden. Der Fundus der Vornamen ist so gross geworden, dass es kaum noch Gleichnamigkeit gibt. Die Familien-Zunamen sind eine Art immaterielles Kulturgut. Solange die Erinnerung daran noch lebendig ist, entstehen deshalb immer häufiger Sammlungen und Publikationen dazu, meist auf Basis von Laien- und Freiwilligenarbeit. Zwei solche Bücher und ihre Macher werden in der Schnabelweid vorgestellt: «Nunniger Dorfnämme» von Albert Pflugi und Liliane Müller-Hänggi und «Villmerger Zunamen. Eine Spurensuche» von Otto Walti. Wiederholung der Sendung vom 26.05.2016 Familienname Dubach Dubach ist ein Wohnstättename zu einem Gewässer- oder Flurnamen Dubach, Tubach, Dübach usw. Der Name ist an mehreren Orten im Kanton Bern und Luzern sowie in Tecknau BL altverbürgert. Buchtipp * Villmerger Zunamen. Eine Spurensuche von Otto Walti. Sprüngli Druck AG, Villmergen, 2011 * Albert Pflugi und Liliane Müller-Hänggi: Nunniger Dorfnämme. Eigenverlag Verein Dorfmuseum Nunningen 2016
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Neun Jahre nach ihrem Debütalbum liefern Jon Hood aus Luzern endlich ihr zweites Album ab. Warum hat das bloss so lange gedauert? Schliesslich sind die vier Musiker:innen ein Herz und eine Seele – sie gehen sogar gemeinsam auf die Skipiste! Im Sounds!-Interview sprechen wir mit Joan Seiler und Martin Schenker über Stereolab-Einflüsse, Song-Workshops mit Oneohtrix Point Never und die beiden Tracks in spanischer Sprache, die man auf dem krautigen, groovigen und bemerkenswert homogenen Sounds! Album der Woche ebenfalls zu hören bekommt. Tolle Platte! «Pieces of Reality» ist unser neues Album der Woche. Jeden Abend gibt's Vinyl zu Gewinnen – ausschliesslich live in der Radiosendung!
*** WERBUNG: Hier geht es zum Spezialangebot fürs Recovery Pillow von Blackroll (Rabattcode: Halbzeit10) *** Noch zwölf Runden sind in der Schweizer Super League zu spielen – doch die wichtigsten Fragen sind bereits beantwortet: Der FC Thun wird Meister, der FC Winterthur steigt ab, und der Grasshopper Club Zürich steuert zum dritten Mal in Folge auf die Barrage zu. Oder kommt es in den nächsten Wochen doch noch zur grossen Wende? In Basel kritisiert Trainer Stephan Lichtsteiner sein Team bemerkenswert deutlich – möglicherweise sogar mit Rückendeckung der Clubführung um Präsident David Degen. Die Young Boys verlieren erneut und lassen die Diskussionen um Christoph Spycher wieder aufflammen. Und GC steht in der öffentlichen Wahrnehmung viel besser da, als es die sportlichen Leistungen vermuten lassen. Warum? Wir widmen uns aber auch den erfolgreichen Stürmern des Spieltags: Philippe Kény, dem wohl nachhaltigsten Transfer des FCZ in der Ära von Milos Malenovic. Rilind Nivokazi, der gegen YB einen Hattrick erzielt. Und Oscar Kabwit, der sich in Luzern nicht nur sportlich, sondern auch neben dem Platz immer besser integriert. Das und vieles mehr besprechen wir in Folge 131 der «Dritten Halbzeit».Die Themen: 00:00 Werbung 00:30 Intro 08:45 Lichtsteiners Kritik 30:10 Spychers Fehler 44:15 Hedigers Erleichterung 57:23 St. Gallens Ansprüche In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.