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Viviane Chassot gehört zu den renommiertesten Akkordeonistinnen überhaupt. Sie hat mitgeholfen, ihrem Instrument auch die klassische Musik zu erschliessen. Damit macht sie die klassische Musik auch jenen Menschen zugänglich, die sonst keinen Bezug zu ihr gehabt hätten. Geboren wird Viviane Chassot in Zürich. Sie wächst in Wollerau auf, wo das Akkordeon eine grosse Rolle spielt. Allerdings nicht im klassischen Bereich, sondern in Form eines Akkordeon-Orchesters, das es bis heute gibt. Viviane Chassot interessiert sich damals mehr fürs Ballett. Und zwar so sehr, dass es auch beruflich eine Option wird. Eine Ausbildung am Opernhaus Zürich wäre möglich. Da hört sie am Radio ein Stück von Johann Sebastian Bach. Gespielt auf einem Akkordeon. Das ändert alles. Vivianne Chassot ist Feuer und Flamme und entscheidet sich – weil in ihrer Familie nur ein Hobby erlaubt war – für das Akkordeon. Längst ist das Hobby Beruf. Viviane Chassot hat Werke von Haydn, Mozart und Rameau eingespielt und aufgeführt und so auch mit Grössen wie Simon Rattle oder Alfred Brendel zusammengearbeitet. Und sie verbindet Klassik, Jazz, neue Musik und Improvisation. Auch darin also eine Brückenbauerin. Von ihrer Pionierarbeit für das Instrument und ihrem differenzierten Zugang zum Klang, von ihrem Weg zum Erfolg und ihren Rückschlägen und Krisen, von ihrer Arbeit mit anderen Musikerinnen und Musikern und ihrer Liebe auch zur Rockmusik erzählt Viviane Chassot im Gespräch mit Gastgeber Michael Luisier. Die Musiktitel: - Meat Loaf: Alive - Joseph Haydn: Holde Gattin, dir zur Seite (Duett Adam&Eva), aus Die Schöpfung (Balthasar-Neumann-Ensemble; Thomas Hengelbrock, Leitung; Dorothee Mields, Eva; Locky Chung, Adam) - Aimee Mann / Rush: Time stand Still - Stefanie Heinzmann: Good - Johannes Brahms: 3. Allegro non troppo, aus Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15 (Maurizio Pollini, Klavier; Berliner Philharmoniker; Claudio Abbado, Leitung) Der Einspieler: Josef Haydn: Presto, aus Klaviersonate e-Moll, Hob 16/34 (Viviane Chassot, Akkordeon) Erstausstrahlung: 23.11.2025
Vom 13. August bis zum 13. September findet in diesem Jahr das Lucerne Festival statt, das größte Klassik-Festival der Schweiz, zu dem viele Gäste aus dem In- und Ausland anreisen, um in schönster Umgebung exklusive und hochkarätig besetzte Klassik zu erleben. Es ist das erste Sommerfestival des neuen Intendanten Sebastian Nordmann, der in Norddeutschland seine Wurzeln hat. Er ist gebürtiger Kieler, hat seine Doktorarbeit über das Schleswig-Holstein Musik Festival geschrieben, war viele Jahre Intendant der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, zuletzt in Berlin am Konzerthaus und nun ist Luzern seine neue Heimat. "American Dreams" lautet das Motto beim Lucerne Festival, das in diesem Jahr mit seinen 120 Veranstaltungen den 250. Geburtstag der USA feiert. Sebastian Nordmann spricht bei NDR Kultur à la carte mit Beate Scheibe über die erste Festivalausgabe unter seiner Leitung und über Pläne, Ziele und Highlights in diesem Jahr.
Teil 4 von 5: Mit der Götterdämmerung geht Wagners Tetralogie zu Ende. Zu hören sind Ausschnitte aus dem ersten Stereo-Mitschnitt einer Aufführung bei den Bayreuther Festspielen unter Joseph Keilberth (1955) in legendärer Besetzung: Wolfgang Windgassen ist der Siegfried, Astrid Varnay die Brünnhilde.
Raus aus dem Gedankenkarussell, rein in den Klangkosmos. Schalte das Grübeln auf Stand-by.Diese Musikstücke hörst Du in dieser Folge:John Barry – Indecent Proposal//Voces8 – She Walks in Beauty //Philip Glass – The Somnambulist //Nigel Hess – The Love //Max Richter – She Remebers //Den Podcast „Wem gehört Wacken“ von NDR 1 Welle Nord findest Du hier: https://www.ardsounds.de/sendung/wem-gehoert-wacken-metal-mythos-millionen/urn:ard:show:c1fb81a4c16938cd/ Wenn Du eine Idee oder einen Wunsch zu einem musikalischen Thema hast, dann schreib mir eine Mail: playlist@ndr.de
Feuilletöne - Der Podcast mit wöchentlichem Wohlsein, der den Ohren schmeckt
Moin! Wir hören diesmal 'Role Model Hermit' von Mary in the Junkyard und 'Virga III' von Eluvium. Wir sprechen über die zweite Hälfte des Lebens und verkosten den Maibock vom Hofbräuhaus.
Alenative History - Die Geschichte des Antiken Griechenlands
Warum verschlug es die Griechen ins des Schwarzen Meeres? In eine Welt der Mythen, Kolcher, Gold und von Skythen? Wie wurde das zunächst ungastliche Meer zum gastlichen? Im 3. Teil über die griechische Kolonisation erkunden wir die pontischen Städte und die Kolonisation des Schwarzen Meeres bis zur Klassik.Wir fragen, wann und wo die ersten griechischen Spuren auftauchen, welche Kolonien wirklich bedeutend wurden – von Sinope über Trapezus bis Olbia – und wie sich das Leben zwischen griechischen Siedlern und den Völkern des Nordpontos gestaltete: Handel, Konflikt, Vermischung oder klare Grenzen. Außerdem geht es um die politische Entwicklung dieser Tochterstädte, ihr Verhältnis zu den Mutterstädten und den Moment, in dem aus Kolonien eigenständige Poleis mit eigener Identität wurden. Und wir sehen uns an wie der Grundstein für eines der langlebigsten griechischen Reiche der Antike gelegt wurde: Das Bosporanische Königreich.Quellen:Homer, OdysseePindarPlinius der ÄltereHerodotThukydidesXenophonApollonios RhodiosAristotelesPseudo-SkylaxDemosthenesStrabonDiodorEusebios von CaesareaMemnon von Herakleia, Perí Hérakleías (FGrHist 434), überliefert durch PhotiosAmmianus MarcellinusInschrift: Inscriptions grecques dialectales d'Olbia du Pont 2 (ca. 450 v. Chr.)Lektüre:Braund / Kryzhitsky, Classical Olbia and the Scythian World, 2007Braund, Black Sea Grain for Athens?, 2007Boardman / Tsetskhladze / De Angelis, The Archaeology of Greek Colonisation, 1994Burstein, Outpost of Hellenism: The Emergence of Heraclea on the Black Sea, 1976Chistov et al., Ancient Berezan, 1998De Boer, Phantom-Mycenaeans in the Black Sea, 2006/2007Demetriadou, Apoikismos tou Euxeinou Pontou [The Colonisation of the Black Sea], 2003Drews, The Earliest Greek Settlements on the Black Sea, 1976Ehrhardt, Milet und seine Kolonien (...), 1983Fornasier / Böttger (Hrsg.), Das Bosporanische Reich. Der Nordosten des Schwarzen Meeres in der Antike, 2002Hind, Megarian Colonization in the Western Half of the Black Sea: Sister‑ and Daughter‑Cities of Herakleia, 1998Gaidukevich, Das bosporanische Reich, 1971Graham, Colony and Mother City in Ancient Greece, 1964Minns, Scythians and Greeks, 1913Petropoulos, Hellenic Colonization in Euxeinos Pontos, 2005Schneider, Brill's New Pauly: Chronologies of the Ancient World, 2007Solovyov, Ancient Berezan, 1999Tsetskhladze, The Greek Colonisation of the Black Sea Area, 1998Ebd., Greek Colonisation: An Account of Greek Colonies and Other Settlements Overseas, 2006/2008Ebd., Grain for Athens: The View from the Black Sea, 2008Shevchenko, Greek Religion in Tauric Chersonesos, 2023Stanecka, Callatis as a Seaport, 2023Online Ressources / Links:Histria Archaeological Site: www.cimec.ro/web-histriaAmmianus Marcellinus, Res Gestae 22.8: Perseus Tufts Digital LibraryBosporanisches Reich / Kertsch Museum: web.archive.org (Archiv 2014)
Seit einem Vierteljahrhundert lauschen jährlich rund 120.000 Menschen beim Picknick in der Parklandschaft des Luitpoldhains den beiden großen Nürnberger Orchestern. Mit der Unterstützung vieler Einzelpersonen und Nürnberger Unternehmen ist der Eintritt auch 2026 frei. Organisationschefin in Europas grünstem Konzertsaal ist Maike Renner. Sie ist zu Gast bei Günther Moosberger im Nürnberger Funkhaus. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Am 19. Juli gibt Angela Metzger ein nächtliches Orgelkonzert beim "Klassik Kallmünz"-Festival in der Oberpfalz. BR-Klassik-Moderator Johann Jahn hat mit der Organistin im Vorfeld gesprochen.
Ein ausverkauftes Klassik am Odeonsplatz bei Sonnenschein und Sternenhimmel: am Samstag das BRSO, am Sonntag die Münchner Philharmoniker. Eva Katharina Henger war an beiden Tagen dabei.
Elisabeth Fuchs, Künstlerische Leiterin des Klassik:Sommer Gastein, Chefdirigentin und Gründerin der Philharmonie Salzburg
Der Odeonsplatz wird wieder zum Klassik-Hotspot: Die Proben für "Klassik am Odeonsplatz" mit Sir Simon Rattle, dem BRSO und Kirill Gerstein laufen auf Hochtouren. Denise Maurer blickt hinter die Kulissen der Vorbereitungen.
Am Theaterstéck huet d'Marie-Christiane Nishimwe d'Roll vum “Internet” gespillt. Do huet si d'Roll vum politesche Kierper vun der Schwaarzer Fra thematiséiert an der Klassik, esou wéi d'Fro vun der Schwaarzer Identitéit. An dësem leschten Extrait vu Klassik Talk verréit si dem Marie Trussart, wat et fir si heescht eng Schwaarz Fra ze sinn.
Feuilletöne - Der Podcast mit wöchentlichem Wohlsein, der den Ohren schmeckt
650 Jahre Feuilletöne! Moin! Wir hören 'Snowdrop' von Mono und 'Winged in Collapse' von Martyna Basta. Danach reden wir über das verpasste Leben und verkosten einen Mai-Bock von der Colbitzer Heide-Bauerei.
Millionenfach gestreamt auf YouTube, Spotify, Instagram und TikTok: Classical Techno geht viral und wird auf großen Elektrofestivals weltweit gefeiert. Viktoria Kassel über das Phänomen.
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Hui, da sind wir ja schon wieder! Diesmal geht es nach längerer Zeit mal wieder um die Band sunn o))) und um das gleichnamige Album. Wir hören außerdem 'Stop/Go' von OK Goodnight, sprechen über das Warten und verkosten den Barbara Bock von Kurpfalz Bräu.
Nach dem Heat Dome: Die neue Woche verspricht entspanntere Temperaturen in Leipzig. Zeit zum Luftholen und Durchatmen. Der Hochsommer kommt ja erst noch! Welche Abkühl-Hacks für uns (naja geht so) funktioniert haben, verraten wir Euch - in dieser neuen Folge von HELDENSTADT, dem Wohnzimmerpodcast der LVZ mit Euren Sweat-T-Shirt-Hosts Daniel Heinze und Guido Corleone. Hier hört Ihr alle 14 Tage montags, was Leipzig gerade bewegt. Immer mehr Verkaufsstände auf der Sachsenbrücke. Neben Kaffee, Eis und Rostern konntet Ihr dort auch schon Hundehalsbänder kaufen. Wird der beliebte Corner-Spot im Clara-Zetkin-Park etwa zu einer Art Wochenmarkt? Dann vielleicht doch lieber ab in einen Biergarten. Davon gibt's in und um Leipzig ja zum Glück einige. Wir verraten Euch, welche Klassiker sich wirklich lohnen. Leipzig, Deine Baustellen! Die LVB erneuern im Sommer die Gleise am Hauptbahnhof - die Ferienzeit kommt also mit Umleitungen und Sperrungen daher. Auch auf der Harkortstraße (das ist die am Bundesverwaltungsgericht) wird den ganzen Sommer über gebaut. Meanwhile in Plagwitz: Die Nonnenstraße ist jetzt ganz offiziell eine Fahhradstraße! Be-Beat-and-Rhythm! In den HELDENSTADT-Raus- und Ausgehtipps legen wir Euch das Klassik Airleben im Rosental ans Herz - das Gewandhausorchester lädt wieder zum Klassik-Picknick-Event im Grünen. Und am 8. Juli startet der Hörspielsommer. Auch hier erwartet Euch Open-Air-Entertainment vom Feinsten. Zum Schluss der Folge braucht ihr einen starken Magen. Wir haben einen Kontrollbericht vom Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt, und verraten hier erstmal nur so viel: Ekel-Sushi in Markkleeberg, yo! Außerdem gewährte ein Leipziger Lebensmittekontrolleur der LVZ Einblicke in seinen Job - Pflichtlektüre für Hygiene-Fans! Ganz viel Leipzig-Content zum Hören für Euren Cooldown nach dem Schlimmste-Hitze-aller-Zeiten-Wochenende! Viel Spaß mit dem Iced Latte unter den Leipzig-Podcasts: „HELDENSTADT. Der LVZ-Podcast aus Leipzig mit Daniel Heinze und Guido Corleone“, Folge vom 29. Juni 2026! FOLGT DEM PODCAST, damit neue Episoden automatisch angezeigt werden! Und los, jeder erzählt einer anderen Person von HELDENSTADT! @heldenstadt sind wir bei Instagram, Mastodon, Facebook und Threads!
Feuilletöne - Der Podcast mit wöchentlichem Wohlsein, der den Ohren schmeckt
Moin Alle! Wir hören 'Einmal mehr mit Dir gegen die Furcht' von Klez.e, und 'Aurora' von der guten alten Band Yes. Danach geht es um die Kunst des Zuspätkommens und zu guter Letzt um den Flensburger Frühlingsbock.
Aufgewachsen mit Klassik und Kirchenmusik hat Philipp Johann Thimm sein Vertrauen in die Musik über die Jahre gestärkt - und vor allem über Genregrenzen hinaus erweitert! Sein neues Album "The Red Door" ist ein Familienalbum geworden, gespickt mit alten Aufnahmen aus seiner Kindheit. Philipp Johann Thimm ist - wie jeder Mensch natürlich – in seinem Schreib- und Produktionsprozess von der Umgebung, in der er lebt, beeinflusst. Bei ihm heißt das konkret: Sein Aufwachsen in Bayern mit Kirchenmusik und Klassik, aber auch Metal und dem Hip-Hop der 90er Jahre; ein Musikstudium (Cello) und Stipendium der Popakademie in Mannheim, natürlich Reisen sowie das Entdecken neuer Städte wie Berlin und elektronischer Musik. Aus diesem Konglomerat der persönlichen Prägungen ist nun sein zweites Album "The Red Door" entstanden! Neben seinem Bandprojekt Abby, ist Philipp Johann Thimm zudem Teil der Live-Crew von Apparat und war zu Beginn des Jahres viel mit Sascha Ring auf Tour – nun geht’s gleich mit seinem Solo-Album weiter und zwischendrin kommt er im radioeins-Studio vorbei, um mit uns über sein neues Album zu sprechen.
Aufgewachsen mit Klassik und Kirchenmusik hat Philipp Johann Thimm sein Vertrauen in die Musik über die Jahre gestärkt - und vor allem über Genregrenzen hinaus erweitert! Sein neues Album "The Red Door" ist ein Familienalbum geworden, gespickt mit alten Aufnahmen aus seiner Kindheit. Philipp Johann Thimm ist - wie jeder Mensch natürlich – in seinem Schreib- und Produktionsprozess von der Umgebung, in der er lebt, beeinflusst. Bei ihm heißt das konkret: Sein Aufwachsen in Bayern mit Kirchenmusik und Klassik, aber auch Metal und dem Hip-Hop der 90er Jahre; ein Musikstudium (Cello) und Stipendium der Popakademie in Mannheim, natürlich Reisen sowie das Entdecken neuer Städte wie Berlin und elektronischer Musik. Aus diesem Konglomerat der persönlichen Prägungen ist nun sein zweites Album "The Red Door" entstanden! Neben seinem Bandprojekt Abby, ist Philipp Johann Thimm zudem Teil der Live-Crew von Apparat und war zu Beginn des Jahres viel mit Sascha Ring auf Tour – nun geht’s gleich mit seinem Solo-Album weiter und zwischendrin kommt er im radioeins-Studio vorbei, um mit uns über sein neues Album zu sprechen.
Sebastian Höpfner, Jahrgang 1986, aus Flensburg stammend ist kein Herold, der Etiketten vorliest. Er ist eher wie jemand, der einen alten Brief gefunden hat und herausfinden will, wer ihn wirklich geschrieben hat. Dass er dabei zuverlässig bei Antworten landet, die andere nicht mal als Fragen formuliert hätten, gehört zu den Dingen, die man von ihm nach ein paar Minuten schlicht erwartet. ___ Als kleinen Bonus für Dich haben wir uns Christoph Nicklas, einen der absoluten Weinfachmenschen und Fachjournalisten unserer Republik vor das Mikrofon geholt, da sich das berühmte „Judgement of Paris“ im Mai zum 20. Mal jährte und anlässlich dessen die legendäre Vergleichsprobe mit ausgewählten Weinen im Rahmen des vom Meininger Verlag durchgeführten SOMMELIER SPRING SUMMIT, bei dem die besten SOMMELIERS aus dem D-A-CH-Raum nach Neustadt geladen werden, erneut exemplarisch durchgeführt wurde. Und natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, Christoph um seine Eindrücke zu bitten. Angedacht war es als kleiner, 10-minütiger Einspieler, und dann ist doch eine ganze Stunde daraus geworden – und das nicht ohne Grund. DANKE, Christoph Nicklas, für Deine Eindrücke – wir hätten uns noch Stunden austauschen können. ___ Doch zurück zu Sebastian, dessen Weg begann in Flensburg, wo er bei Mäder's Restauration das Handwerk lernte. Den Wein entdeckte er dann nicht im Kurs und nicht aus dem Lehrbuch, sondern im Gourmetrestaurant Die Quadriga des Berliner Brandenburger Hofs: eine deutsche Weinkarte, alle 13 Anbaugebiete mit einer Tiefe, die ihn nach eigenem Bekunden bis heute suchen lässt. Was folgte, war keine geplante Karriere, sondern eine Folge von Entscheidungen, die alle in dieselbe Richtung zeigten: Waldorf Astoria Berlin, Riva Hotel Konstanz, dann ab 2017 bis 2022 als Head-Sommelier im Restaurant Français des Steigenberger Frankfurter Hofs, einem Haus mit Michelin-Stern, in dem er die Weinkarte so aufbaute, als würde er ein Manuskript verfassen. Danach, für knapp zwei Jahre, der Taubenkobel in Schützen am Gebirge in Österreich, eines der bekanntesten Häuser der biodynamisch und naturweinaffin ausgerichteten österreichischen Spitzengastronomie. Seit Januar 2025 ist Sebastian Sommelier im Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz, das von Marco Müller und dem Inhaberehepaar Anja und Carsten Schmidt geführt wird und seit 2020 als einziges Restaurant Berlins drei Michelin-Sterne trägt sowie zusätzlich den Grünen Michelin-Stern für nachhaltiges Wirtschaften. Die 800 Positionen umfassende Weinkarte des Rutz ist dort sein Instrument. Die Branche hat das alles registriert: Rolling Pin führte Sebastian Höpfner 2024 auf Platz 8 der 50 besten Sommeliers Deutschlands, 2023 unter den Top 50 Österreichs. Der Sternefresser kürte ihn 2023, der Gusto 2025 zum Sommelier des Jahres; der Schlemmer Atlas listete ihn bereits 2020 unter den Top 50. Das ist keine Preissammelmentalität. Das sind Markierungen auf einem Weg, der konsequent in eine Richtung führt: raus aus der Komfortzone, rein in das Unangenehme, das hinterher besser schmeckt. Und was hat das alles mit Lodi zu tun? Fast alles. Sebastian Höpfner hat das Talent, zwischen den Welten zu übersetzen, ohne je zu vergessen, aus welcher er kommt. Sein Leitfaden, Respekt vor der Klassik und Offenheit für die Moderne, beschreibt Lodi besser als jede offizielle AVA-Beschreibung: eine Region, in der Zinfandel-Stöcke aus dem Jahr 1886 neben Winemakers mit Betonei-Tanks und Orangewein aus Picpoul stehen. Wer am Taubenkobel gelernt hat, was nicht-interventionistisches Arbeiten mit Wein bedeutet, und wer am Rutz versteht, warum Nachhaltigkeit kein Marketingbegriff ist, der kann Lodi erklären. Und zwar nicht als Kuriosität, sondern als das, was es ist: eine der bedeutendsten Weinregionen der Welt, die sich über Jahrzehnte erfolgreich geweigert hat, so zu klingen.
Am Johannistag soll das Tor zur Anderswelt offen stehen: Feen, Elfen und Kobolde treiben ihr Spiel – auch in der Klassik. Von Purcells „Fairy Queen“ bis Mendelssohn und „Herr der Ringe“.
Die Preisträger des diesjährigen Opus Klassik stehen fest. Mit dabei: Startenor Jonas Kaufmann, Mezzosopranistin Anna Lucia Richter und Komponist Hans Zimmer. Das teilte die Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik mit.
Klassik überall: Beim Mozartfest Würzburg wird die Stadt zur Bühne. Die "Große Stadtmusik" bringt das Duo Tastenzauber und viele andere in Wohnzimmer, Kirchen und Büros - und macht Laien zu Festivalstars.
Rimski-Korsakows „Hummelflug“, eine der berühmtesten Rasereien der Klassik, spornt Leistungsmusiker zu Geschwindigkeitsrekorden an. Aber was steckt dahinter?
Bei uns bekommt Ihr längst vergessenen Gossip und überraschende Fakten zur Musik. Jeden zweiten Freitag in ARD Sounds. Fragen, Lob, Kritik gerne an klugscheisser@br-klassik.de oder per WhatsApp an 0171 544 44 64.
"Die Schweizer Akkordeonistin Viviane Chassot hat dem Akkordeon den Weg in die Klassik gebahnt. Im Gespräch verrät sie, was sie am Akkordeon fasziniert und von welchem Reiseziel sie träumt."
Was Klassikstars und bekannte Komponisten mit Fußball verbindet, erzählen wir in unserer Miniserie anlässlich der Fußball-WM. Heute geht es darum, wie Moritz Eggert den Fußball in einem Oratorium zelebriert.
Was Klassikstars wie Lang Lang und bekannte Komponisten wie Edward Elgar mit Fußball verbindet, erzählen wir in unserer Miniserie anlässlich der Fußball-WM. Heute: Levy Sekgapane und Lang Lang über ihre Verbindung zum Fußball.
Wenn das Atemgeräusch der Lebensgefährtin oder das Schmatzen des Ehemannes zur Bedrohung wird, dann spricht man von Misophonie.
Die Jazzmusiker, Rocker und Rapper müssen es können, die „Klassiker“ scheinen es längst verlernt zu haben: das Improvisieren. Dabei wären auch sie oft genug gefordert, spontan zu (re)agieren.
Klangabenteuer im Märchenland - Die Orchester-Detektivinnen und Detektive feiern Prokofjews Cinderella.
Das Ensemble Quatuor Voce verbindet Virtuosität und Risikofreude zu einem außergewöhnlichen Doppelalbum.
Von Volksliedern bis Kosmosklängen: Leif Ove Andsnes spielt den norwegischen Komponisten und Pianisten Geirr Tveitt. Eine Entdeckung.
Klingt so das Weltall? Ein Sonnenaufgang? Gar Philosophie zum Hören? Wofür Richard Strauss' berühmte Tondichtung wirklich steht.
Klassik ist gediegen, fromm, langweilig? Ganz und gar nicht: Musikalische Gags, alberne Texte und wilde Experimente haben schon immer ihren Weg in die Musikgeschichte gefunden.
Klassik und Kulinarik - eine Verbindung für alle Sinne. Gioachino Rossini zum Beispiel war nicht nur ein grandioser Opernkomponist, sondern auch ein Feinschmecker. Und vor allem von einer Zutat konnte er nicht die Finger lassen ...
Mit Werken von Ernest Bloch und Witold Lutosławski präsentiert der Cellist auf seinem neuen Album die Gesprächigkeit dieses Instruments.
Erik Satie (geb. 17.5.1866) ist ein Außenseiter mit einem Leben voller schräger Anekdoten - und ein musikalischer Visionär. Er prägt mit radikal einfachen Klängen die Moderne. Von Philip Ritter.
Folge 308: Der französische Stil vom Hof des Sonnenkönigs ist Anfang des 18. Jahrhunderts prägend für ganz Europa. Auch Bach in Weimar kann sich dieser Mode nicht entziehen und komponiert ganz à la française.
Die Musikerin verbindet auf ihrem neuen Album persönliche Erfahrungen, Jazz, Improvisation und Performance-Kunst.
Ein neues Album von Arcadi Volodos - vorgestellt auf NDR Kultur.
Von "Tatort" bis Jazzrock-Kult: Saxofon-Legende Klaus Doldinger sprengt Genre-Grenzen, mischt Klassik mit Power-Jazz und schreibt mit Passport und Filmmusik deutsche Musikgeschichte.
Das Iceland Symphony Orchestra zeichnet Pärts Weg vom schroffen Avantgardisten zum Meister der meditativen Klangwelt nach.
Folge 307: Bach kommt, spielt und siegt. So scheint es auch 1708 zu sein, als er ohne Bewerbung das Hoforganistenamt am Weimarer Hof übertragen bekommt. Was waren seine Aufgaben und wie war die Herrschaftskonstellation?
In jeder Sekunde packend: Ridouts atemberaubendes Album "Alto appassionato" ist eine Mischung aus Original-Kompositionen und Bearbeitungen.
Klassik Frescobar - Dansa (Flava's Hip Hop mix)1 by DJ FLAVA
Der russische Pianist Arcadi Volodos lässt den Flügel erzählen. Nach vielen Jahren erscheint sein neues Album "Schubert & Schumann".
Statt großer Opernstimmen lässt Klieser Rossini, Verdi und Puccini nur durch den warmen Klang seines Horns sprechen.
"Reaching for The Moon" ist das dritte Album, das die Sängerin im Duo mit dem Gitarristen Rob Luft aufgenommen hat.
Clara Wieck ist ein Star, dann heiratet sie. Doch statt ihre Karriere aufzugeben, tritt sie weiter auf - mit ihrem Mann. Am 31.3.1841 erstmals unter neuem Namen. Von Raoul Mörchen.