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In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Ausserdem: unsere Archivperle «Fröhliche Gedanken» der Kapelle Heirassa.
Drei musikalische Junikinder stehen im Zentrum der heutigen Fiirabigmusig. Der gebürtige Baselbieter Simon Dettwiler (*2. Juni 1976) begann als Neunjähriger mit dem Schwyzerörgelispiel. Nach einigen Jahren Unterricht bildete er sich autodidaktisch weiter. Heute ist er musikalisch sehr vielfältig unterwegs, etwa als Leiter verschiedener Volksmusikkurse (Arosa, St. Antönien, Balmberg und Fiesch) oder als Jurymitglied bei Volksmusiktreffen. Daneben erteilt er Privatunterricht und leitet eine Schwyzerörgeli-Grossformation. Zurzeit wirkt Simon Dettwiler in drei Formationen mit: bei «Pflanzplätz» (seit 1994), bei der Zürcher Folk-Band «Doppelbock» sowie bei der Basler Jazz-Volksmusik-Synthese «SULP». 2021 wurde er mit dem Baselbieter Kulturpreis in der Sparte «Musik» ausgezeichnet. Der in Bühler AR wohnhafte Jakob «Köbi» Freund (*8. Juni 1946) fand auf instrumentalen Umwegen zum Hackbrett. Zunächst engagierte er sich langjährig in der Kapelle Alpsteinblick (1967–1997). Anschliessend übernahm er nach dem Tod von Emil Zimmermann (1910–1993) dessen Hackbrettpart bei der bekannten Streichmusik Alder aus Urnäsch AR, den er bis heute ausfüllt. Als Mitglied des Nationalrats (1995–2003), Zentralpräsident des Verbands Schweizer Volksmusik VSV (2001–2011) sowie als Hackbrettlehrer an einer Musikschule förderte er über Jahrzehnte aktiv sowohl das Ansehen der Volksmusik als auch die finanzielle Unterstützung der schweizerischen Volkskultur durch die öffentliche Hand. Zusammen mit seinen Brüdern Res und Ruedi sowie seinem Cousin Gody war der Schwyzerörgeler Kurt Schmid (*7. Juni 1956) bereits ab 1969 Teil der legendären «Schmidbuebe». Bis Ende 1982 spielte dieses erfolgreiche Quartett insgesamt 13 Langspielplatten ein, bevor es sich endgültig auflöste. In der Folge liess sich Kurt Schmid zum diplomierten Akkordeonlehrer ausbilden und eröffnete in der Emmentaler Gemeinde Bowil seine eigene Musikschule. Diese führt er auch über seine Pensionierung hinaus bis heute. Gleichzeitig ist er mit seinem «Schwyzerörgeli-Trio und -Quartett Kurt Schmid» (gegr. 1985) sowie dem «Schwyzerörgeli-Quartett Rinderberg» unterwegs. Daneben findet er auch immer wieder Zeit für die «Schwyzerörgeli-Grossformation Emmental-Oberaargau», die er 1991 gegründet hat und noch heute leitet.
Die Schwyzer Jodlerin Nadja Räss wird vom Bundesamt für Kultur mit dem Grand Prix Musik ausgezeichnet. Die Jury würdigt die 46-Jährige für ihr Engagement in der Volksmusik. Zum ersten Mal erhält eine Person aus diesem Genre den mit 100'000 Franken dotierten Preis. Weiter in der Sendung: · Insassen und Fachleute kritisieren die Haftbedingungen in der Justizvollzugsanstalt Wauwilermoos. · Das Nidwaldner Museum zeigt eine Ausstellung über Nidwaldens Vergangenheit als Party-Hotspot. · Am Donnerstag startet die 22. Ausgabe des Stimmen Festivals Ettiswil.
In dieser «Fiirabigmusig» tauchen wir in die vielseitige Schweizer Ländlermusik ein. Ausserdem geht es um den Ländler «Im Bänzehüsli», komponiert von Walter Grob.
"Hochkultur" liegt ihnen im Blut, denn das zehnköpfige Ensemble Franui hat sich nach einer Osttiroler Almwiese benannt. Dort sind die meisten Mitglieder der Musicbanda aufgewachsen. Von der Alm auf die Bühne der Salzburger Festspiele oder der Elbphilharmonie. Das Ensemble selbst bezeichnet sich als "Umspannwerk". Denn sie transformieren klassisches Repertoire und verorten es neu zwischen Klassik, Volksmusik, Jazz und zeitgenössischer Kammermusik. Längst gilt Franui als kulturelle Instanz. Ausgezeichnet als "Österreicher des Jahres" in der Kategorie Kulturerbe. Ein Kulturerbe, das sich weigert, stillzustehen.
«Bella Musica» feiert die Blasmusik. In der nationalen Spezialsendung blickt SRF auf das Eidgenössische Musikfest 2026 in Biel zurück und lässt die schönsten Momente des musikalischen Megaevents noch einmal aufleben. Vom 14. bis 17. Mai 2026 verwandelte sich Biel in ein einzigartiges Blasmusik-Festgelände. Mit über 500 Vereinen, 22'000 Musizierenden, 2400 Helfenden und Zehntausenden Musikfans zählt dieser Event zu den weltweit grössten Musikveranstaltungen. Vier Tage pure Feststimmung, musikalische Leidenschaft und grossartige Blasmusik-Power – das ist «Bella Musica». Die nationale Spezialsendung blickt noch einmal auf die schönsten und emotionalsten Momente zurück, zeigt musikalische Highlights und lässt die Schweizer Blasmusik hochleben. In der vibrierenden Atmosphäre der Bieler Coupole ertönen Fanfaren, Harmonien und Brass Bands. «Bella Musica» rückt die Vielfalt der eidgenössischen Blasmusik-Szene ins Rampenlicht, überrascht mit einem vielfältigen Repertoire und verbindet Tradition und Moderne. Von der Fanfare de Crissier über Schwyzerörgeli-Virtuose Marc Tschanz bis hin zu Vagamundos und Hello Heidi mit ihrem frechen Jodel – die Kreativität ist kaum zu überbieten. Mit von der Partie sind die Lookseego Street Band mit ihrem energiegeladenen musikalischen Mix sowie eine Reportage über die Fanfare L'Avenir de Chamoson. «Bella Musica» besucht verschiedene Musikschulen und Konservatorien, die den musikalischen Nachwuchs der Schweiz ausbilden. Ausserdem fährt der Bieler Künstler und Musiker Cee-Roo im E-Tuk-Tuk durch Biel und lädt Festivalbesucherinnen und -besucher dazu ein, verschiedene Blasinstrumente auszuprobieren. Unter Einbezug von SRG-Archivmaterial entstehen dabei einzigartige Klangtexturen, die die Handschrift des Künstlers tragen. Durch die rund einstündige, nationale Spezialsendung «Bella Musica» führen Nicolas Senn (SRF), Carla Norghauer (RSI), Elin Batista (RTS), Sébastien Basch (RTS).
Schreib mir gern dein Feedback!Fidelis Edelmann wuchs in Weilheim in Oberbayern auf und wurde von klein auf durch Volksmusik und bayerische Blasmusik geprägt. Später war er für einige Jahre Mitglied im Landesjugendjazzorchester Bayern und ist bis heute musikalisch sehr vielfältig interessiert. Das Studium im Konzertfach Klarinette führte ihn an das LMZ Augsburg, die Musikhochschule Köln und ans Mozarteum Salzburg. Während des Studiums war er Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. 2018 wurde er in die Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker aufgenommen. Es folgte 2021 bis 2023 eine Anstellung als Soloklarinettist beim Staatstheater Kassel, sowie anschließend ein Zeitvertrag bei den Münchner Symphonikern.In diesem Jahr ist er beim Mozarteumorchester Salzburg angestellt und ist nebenher als freischaffender Musiker in München ansässig. Als Soloklarinettist gastierte er u.a. beim WDR Sinfonieorchester, dem Staatsorchester Hannover, dem Münchner Kammerorchester und dem Münchner Rundfunkorchester. Außerdem spielt er als Aushilfe bei Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Staatsphilharmonie Nürnberg, Staatstheater Augsburg und anderen.In der Volksmusikszene ist er v.a. als Klarinettist der Postwirtmusi bekannt, deren Gründung er initiierte und wo er bis 2024 spielte. Außerdem spielt er auch seit diesem Jahr in der Blasmusik Supergroup.Instagram: @andyschreck_Hörtipps von Fidelis:Maria Schneider - Concert in the GardenAlpenland MusikantenBuffet Crampon: Instagram: @showroom_munichhttps://showroom.buffetcrampon.com/de/startseite/munchen/Woodstock Academy:https://www.woodstockacademy.at/-> und mit dem Promo-Code: academyonair spart ihr euch 10% (Bis zum 31. Juli gültig)Konzerzermeister:https://konzertmeister.app/de/blog/features/into-the-future-moderne-kommunikation-fuer-deinen-verband-mit-konzertmeisterWie du mich unterstützen kannst?- Podcast abonnieren- Newsletter abonnieren -> Air-MailDu willst den Podcast werbefrei und früher hören?- Werde Patron -> www.patreon.com/andyschreckSchnitt: Leander MachanMusik: Dirk Mattes
In der Mai-Ausgabe der Schlagershow war Simon Ladewig in Lübeck unterwegs und traf dort den Schlagerstar Patrick Lindner. Im Gespräch ging es um seine lange Karriere – vom Durchbruch beim Grand Prix der Volksmusik bis hin zu seiner Entwicklung als vielseitiger Entertainer, Moderator und einer der prägenden Künstler des deutschen Schlagers. In der zweiten Stunde bekam Simon Besuch im Studio: Andreas Zaron war zu Gast und hatte sein aktuelles Album mit im Gepäck. Natürlich sprachen die beiden ausführlich über seine neuen Songs, seine musikalische Vielseitigkeit sowie seine Arbeit als Songwriter.
In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.
Nadine Vicentini ist Geschäftsführerin von Bayern Design. dem Internationalen Kompetenzzentrum für Gestaltung in Bayern und Veranstalterin der Munich Creative Business Week, Deutschlands größtem Designevent. Was Design mit Volksmusik zu tun hat und warum man ein Trojanisches Pferd werden sollte, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe von Fantasiemuskel.
Volksmusik rund um das Eidgenössische Musikfest in Biel. Vom 14. bis 17. Mai steht Biel ganz im Zeichen der Blasmusik: Am 35. Eidgenössischen Musikfest treffen sich rund 25'000 Musikantinnen und Musikanten aus der ganzen Schweiz. Über 550 Vereine treten an diesem Grossanlass auf 15 Bühnen in verschiedenen Kategorien und Stärkeklassen an. Dazu werden über 100'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Diese «Fiirabigmusig» greift das Eidgenössische Musikfest auf – mit einem Blick auf die Verbindung von Blasmusik und Jodelgesang. Zwar steht am Eidgenössischen Musikfest die Blasmusik im Mittelpunkt, doch seit vielen Jahren gibt es zahlreiche Berührungspunkte zum Jodeln. Verschiedene Komponisten haben Werke geschaffen, in denen sich Jodelgesang und Blasmusik ergänzen. Genau solche Aufnahmen sind in dieser Sendung zu hören – mal konzertant und feierlich, mal volkstümlich und bodenständig. Die Sendung zeigt, wie eng die beiden Musiktraditionen vielerorts verbunden sind – sei es bei gemeinsamen Auftritten, Festanlässen oder in speziellen Kompositionen für Jodelchor und Blasorchester. Damit entsteht eine musikalische Brücke zwischen dem Eidgenössischen Musikfest und der Welt des Jodelns.
In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.
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Jodellieder rund um den Wonnemonat Mai. Der Mai gilt seit jeher als Monat des Aufbruchs und des Aufblühens. Die Natur zeigt sich in frischen Farben, die Tage werden länger und vielerorts zieht es die Menschen wieder nach draussen. Passend dazu widmet sich diese «Fiirabigmusig» verschiedenen Jodelliedern, die den Mai und seine besondere Stimmung musikalisch aufnehmen. Die Auswahl an Mai-Kompositionen in der Volksmusik ist gross. Zu hören sind unter anderem «Im Mai» des früheren Grenchner Musikers Ernst Märki, «Maiezyt» von Heinz Willisegger, der heute im Tessin lebt, oder «Wenn d' Schneeballe blüeje im Mai» von Emma Hofer-Schneeberger. Auch das Lied «Und jedes Jahr wird's Maie» von Emil Wallimann greift die besondere Atmosphäre dieser Jahreszeit auf. Die Lieder erzählen vom Frühling, vom Erwachen der Natur und von der Freude über die wärmeren Tage. Mal ruhig und gefühlvoll, mal leicht und beschwingt, zeigen sie die vielen musikalischen Facetten des Monats Mai.
In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.
Der Mai gilt seit jeher als Monat des Aufbruchs und der Lebensfreude: Jetzt werden Musik und Traditionen wieder besonders lebendig. Der Mai bringt nicht nur wärmere Tage, sondern auch ein spürbares Erwachen der Natur. In vielen Regionen wird dieser Monat mit volkstümlichen Bräuchen gefeiert – vom Maibaum über Frühlingsfeste bis hin zu musikalischen Begegnungen unter freiem Himmel. Die heutige Fiirabigmusig lädt dazu ein, den Wonnemonat nicht nur draussen auszukosten, sondern auch akustisch zu genießen – mit den schönsten Kompositionen aus unserer vielfältigen Volksmusik.
Heute zu Gast: Mike von der Band TROGLAUER. Und mit und durch ihn erfahrt ihr schon mal vorab alles zum gemeinsamen Song von HÄMATOM und TROGLAUER. Warum kam es zu dieser Zusammenarbeit? Woher kennt man sich? Und war und ist es wirklich alles so harmonisch zwischen den Bands wie es scheint? Der Song WIR HABEN DORF erscheint am 8.Mai.2026!
«Potzmusig» ist zu Gast im heimeligen Restaurant «Rössli» in Appenzell, wo sich regelmässig einheimische und auswärtige Musikantinnen und Musikanten zur traditionellen «Stubete» treffen. Mit dabei sind die «Hersche Buebe», die «Moränen Örgeler» sowie der 17-jährige Hackbrettspieler Flurin Manser. Seit bald zehn Jahren führt Maria Hersche das «Rössli» als Wirtin. Mit viel Herzblut pflegt sie die langjährige Volksmusiktradition, die sie von ihren Vorgängern übernommen hat. Die Musik liegt ihr dabei im Blut: Ihr Vater Bruno Hersche spielt bei den bekannten «Hersche Buebe», ihre Brüder sind im «Jodlerklub Herisau-Säge» aktiv – und auch Maria selbst greift zur Geige. In der Sendung überlässt sie das Musizieren jedoch ganz ihren Gästen. Nur wenige Meter entfernt zuhause ist «Baazlis Franz», der mit seinen Musikkollegen ebenfalls vorbeikommt. In Appenzell und Umgebung gilt er als musikalische Legende und wurde kürzlich mit dem Appenzeller Kulturpreis ausgezeichnet. Natürlich darf auch Marias Vater mit seiner Kapelle «Hersche Buebe» nicht fehlen. Für seine Tochter hat Bruno Hersche eigens ein Stück komponiert: «Für d'Maria im Rössli». Auch ihre Brüder sowie ein Cousin singen im «Jodlerklub Herisau-Säge» mit. Da im kleinen Lokal nicht genügend Platz ist, erklingen ihre Stimmen kurzerhand vor dem historischen Gebäude. Für musikalische Abwechslung sorgt Besuch aus der Innerschweiz: Die «Moränen Örgeler» aus dem Kanton Zug bringen mit ihrem energiegeladenen Stil frischen Wind ins «Rössli». Bekannt aus Festhütten und Kaffeezelten, werden sie mit ihrem «Kafistube-Rave» auch hier für ausgelassene Stimmung sorgen. Um die Zukunft der Appenzeller Musik muss man sich keine Sorgen machen. Die junge Generation wächst ganz selbstverständlich mit der Tradition auf. Es wird nicht gelernt oder eingeübt, sondern einfach gelebt: Man musiziert gemeinsam zuhause, so wie es schon immer war. Ein gutes Beispiel dafür ist Flurin Manser. In seinem Elternhaus gehörten Instrumente seit jeher zum Alltag. Kein Wunder also, dass auch er und sein Bruder musizieren. Der 17-jährige Hackbrettspieler präsentiert in der Sendung eine Eigenkomposition, die er zum Abschluss seiner Schulzeit geschrieben hat.
Stephan Eicher live und ganz nah: Bei «Swissmade live» auf Radio SRF 1 spielt der Ausnahmemusiker ein exklusives Set in intimer Atmosphäre vor kleinem Publikum und verbindet neue Songs aus «Poussière d'or» mit Highlights aus seinem grossen Repertoire. Stephan Eicher ist zu Gast bei «Swissmade live» auf Radio SRF 1 und spielt ein exklusives LiveSet in intimer Atmosphäre vor kleinem Publikum. Begleitet von seiner Band zeigt sich einer der wichtigsten Schweizer Musiker in unmittelbarer Nähe zu den Zuhörerinnen und Zuhörern. Er bringt dabei Songs aus dem aktuellen NummereinsAlbum «Poussière d'or» ebenso auf die Bühne wie bekannte und weniger bekannte Stücke aus seinem reichen Repertoire. Zwischen den Liedern spricht Moderatorin Monika Buser mit Stephan Eicher über Musik, Texte und seinen langen künstlerischen Weg, wodurch ein besonderer Nachmittag entsteht, an dem Nähe, LiveMusik und erzählerische Tiefe auf eindringliche Weise zusammenfinden. Wie jede Swissmade-Sendung hat auch diese Ausgabe eine zweite Stunde. Mit dabei ist neue Musik von Dabu Fantastic. Über den neuen Song «Treno Gottardo», seine Entstehung und das, was dahintersteckt, spricht Dabu Bucher, Frontmann und Songwriter der Band. Und da wäre noch Schlagersängerin Linda Fäh. Die ehemalige Miss Schweiz steht nach über fünfzehn Jahren im Musikgeschäft mit einem neuen Mundartsong am Start. Sie will damit zeigen, dass Schweizer Schlager, poppige Volksmusik und heimische Klänge gut zusammen funktionieren. Welche Botschaft sie mit «I mim chline Dorf» vermitteln will, erzählt sie live in der Sendung.
In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.
Vor anderthalb Jahren nahm ihr eine Gesichtslähmung einen Teil ihres Lächelns, was bei einer Schlagersängerin natürlich besonders schwer wiegt. Ihr neues Lied «Sonnentanz» steht für viel mehr als einfach eine weitere Neuveröffentlichung. Das Lied «Sonnentanz» steht für ein Mit-sich-ins-Reine-Kommen, für einen Sieg über Selbstzweifel und Verunsicherung. Im Gespräch mit Moderator Christian Klemm erzählt die quirlige Schaffhauserin auch von ihrem ganz normalen (Erwerbs-)Leben neben Tonstudio und Bühne, wie sie heute zu ihren Liedern aus der Zeit des «Grandprix der Volksmusik» steht und sie präsentiert einige ihrer liebsten Lieder und Melodien von anderen Künstlerinnen und Künstlern.
We are back! Und melden uns zurück - aus dem Kuhstall. Macht aber total Sinn nachdem wir uns ausgiebig mit Kartoffeln beschäftigt haben.
«Potzmusig» reist ins gemütliche Merishausen, wo im Restaurant Gemeindehaus Volksmusik gespielt wird. Nicolas Senn präsentiert einen bunten Frühlingsstrauss mit flotter Ländlermusik und munteren Natur- und Jodelklängen. «Potzmusig» reist in den volksmusikalischen Nordosten der Schweiz. Nur sieben Kilometer nördlich von Schaffhausen und in sieben Hügeln eingebettet, liegt das gemütliche Merishausen, wo im Restaurant Gemeindehaus regelmässig Volksmusik-Stubete abgehalten werden. Hier präsentiert Nicolas Senn einen bunten Frühlingsstrauss mit flotter Ländlermusik und frischen Natur- und Jodelklängen. Wie zum Beispiel das Schwöschterzett Michels aus der Region Winterthur, das munteren Jodelgesang zum Besten gibt, oder das Urner Handorgelduett Richi, Sepp, Hanspeter mit Franz, das einen Marsch aus dem Tellendorf mitgebracht hat. In Merishausen darf selbstverständlich eine Schaffhauser Musikerin im volkstümlichen Aufgebot nicht fehlen. Alphornsolistin Lisa Stoll tritt für einmal nicht allein auf, sondern gleich mit zwei unterschiedlichen Formationen. Einmal zusammen mit dem bekannten Ländlerquartett Ohalätz und einmal als Quartett Lisa Stoll, das in einzigartiger Besetzung mit Alphorn, Flöte, Jodel und Klavier eine Neukomposition von Dani Häusler vorstellt. Ausserdem überrascht eine Kleinformation der Brass Band Eglisau mit einem echten Klassiker der weltweit bekannten Mnozil Brass. Aus dem Muotathal stammt das Nachwuchs-Ländlertrio Echo vom Tüetlisberg mit Akkordeonspieler Patrick Bertschinger, der sein zweitliebstes Hobby, die Modelleisenbahn, gleich zum Beruf gemacht hat.
In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.
An einen Tag ohne Musik kann sich Thomas Gansch eigentlich gar nicht erinnern: Sein Vater war Kapellmeister im österreichischen Melk, zweimal wöchentlich probte die Blasmusik bei den Ganschs zu Hause: Märsche, Polken, Volksmusik. Zu dieser DNA aus Blasmusik und österreichischer Volksmusik kam der Jazz – hier war das Vienna Art Orchestra, dieses verrückte Klangmonster unter der Leitung des Schweizer Wahl-Wieners Mathias Rüegg, eine wichtige Schule für Gansch. Wie aber wurde aus all diesen Einflüssen das Klanguniversum Gansch? Woher kommt das Gansch-Horn? Und inwiefern ist die Trompete ein Rudeltier? Das österreichische Ausnahmetalent Gansch schon oft aus nächster Nähe erlebt hat der Trompeter Raphael Kalt, u.a. als Trompeter im Zurich Jazz Orchestra. Er ist zu Gast in der Jazz Collection mit Jodok Hess. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Gansch & Roses: New Orleans (Hot Feet / Geco Tonwaren) - Zurich Jazz Orchestra feat. Thomas Gansch: Steirer 3er (Neat Little Songs / Mons Records) - Schwestern Trio & Mnozil Brass: Contra Moravanku (Volksmusik aus Österreich. No Ziel / Gesa) - Schwestern Trio: Steirer 3er (Volksmusik aus Österreich. No Ziel / Gesa) - Mnozil Brass: Steirer 3er (Mnozil Brass: Zimt. Advent und Weihnachten / Geco) - Vienna Art Orchestra: Sigmund Freud: Night and Mares on a Viennese Couch (30 Years. American Dreams, European Visionaries, Viosonaries & Dreams / Emarcy) - Thomas Gansch & Georg Breinschmid: 5/4 (Live / Preiser Records) - Thomas Gansch & Herbert Pixner: Melanchodia (Alpen und Glühen / Three Saints Records) - Zurich Jazz Orchestra feat. Thomas Gansch: Resal (Neat Little Songs / Mons Records)
Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
Nachrichten, Tagesthema, Magazin - Grand Prix Svetozár Stračina 2026 - Internationaler Wettbewerb für Radioaufnahmen von Volksmusik. eu-art-network - Rückblicke unter der Pyramide. 65 Jahre Theaterinstitut.
In der «Fiirabigmusig» am Dienstag tauchen wir musikalisch ein in die vielseitige Schweizer Volksmusik. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation. Darüber hinaus in dieser Sendung: «De Moon und d'Liebi» von Solojodler Ruedi Renggli, begleitet von Willi Valotti auf dem Akkordeon.
Nicolas Senn begibt sich auf eine musikalische Reise zu Orten und Menschen, die «Potzmusig» in den vergangenen 14 Jahren geprägt haben. Er besucht langjährige Wegbegleiter und blickt auf unvergessliche Momente zurück. Zudem erfüllt sich der Moderator einen persönlichen Herzenswunsch. Im August 2012 präsentierte der damals 23-jährige Nicolas Senn seine erste Fernsehsendung – und legte damit den Grundstein für die Erfolgsgeschichte von «Potzmusig». 250 Sendungen später steht noch immer das Herzstück im Mittelpunkt: die authentische Schweizer Volksmusik. Unzählige Musikerinnen und Musiker standen im Laufe der Jahre bei «Potzmusig» auf der Bühne – Jodlerinnen und Jodler, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, ganze Dorfmusikvereine, bekannte Grössen ebenso wie vielversprechende Newcomer. In der Jubiläumssendung besucht Nicolas Senn unter anderen die Familienkapelle Tüüfner Gruess. Vater Werner hat mit seinen Söhnen die Sendung «Stadt, Land, Talent» gewonnen. Die damaligen «Töfflibuebe» sind mittlerweile erwachsen und in der Ausbildung. Aber gemeinsam musiziert wird immer noch. Ein weiteres Wiedersehen gibt es mit Sämi Studer, dem Jodler aus dem Entlebuch. Er ist nicht nur ein geschätzter musikalischer Gast, sondern auch Arbeitskollege von Nicolas Senn bei Radio SRF Musikwelle. Er unterstützt den «Potzmusig»-Moderator unter anderem mit seinem brillanten Fachwissen bei Festumzügen. Eine Kostprobe seines Jodelterzetts Seetal darf in der Jubiläumssendung selbstverständlich nicht fehlen. Ein ganz besonderer Moment erwartet Nicolas Senn zudem an der Delegiertenversammlung des Eidgenössischen Jodlerverbands: Der Gesamtchor mit mindestens 250 Jodlerinnen und Jodlern stimmt ein Ständchen zum Jubiläum an. Zum Abschluss führt die Reise nach Salzburg. Dort trifft Nicolas Senn den international bekannten Musiker Herbert Pixner, einen der grossen Stars der alpenländischen Musik, dessen Konzerte regelmässig ausverkauft sind. Vor dem Konzert kommt es zu einem persönlichen Gespräch und zu gemeinsamem Musizieren mit Pixner und seiner Band – ein Traum, der für Nicolas Senn in Erfüllung geht.
Ein Künstlerpaar zwischen historischen Klängen, Improvisation und gemeinsamer Geschichte Arianna Savall und Petter Udland Johansen verbindet seit ihrer Begegnung in jungen Jahren nicht nur eine persönliche Partnerschaft, sondern auch eine gemeinsame musikalische Vision. Ihr Repertoire ist vielfältig: Es reicht von mittelalterlicher Musik über Barock bis hin zu Volksmusik und freier Improvisation. Diese stilistische Offenheit spiegelt sich besonders in ihrem Ensemble Hirundo Maris wider, mit dem sie internationale Bühnen bespielen. Gleichzeitig treten sie auch als Duo oder in Zusammenarbeit mit Barockensembles auf. Savall bringt dabei ihre besondere Klangwelt als Harfenistin und Sopranistin ein, während Johansen mit seiner vielseitigen Stimme und einer beeindruckenden Sammlung historischer und traditioneller Instrumente das Klangspektrum erweitert. Ihre Musik wirkt oft wie eine Reise durch Zeiten und Kulturen – fein, atmosphärisch und sehr persönlich. Auch ihr Lebensmittelpunkt passt zu dieser künstlerischen Haltung: Im ruhigen Fricktal, umgeben von Natur, finden sie Inspiration für ihre Arbeit. Dort verbinden sich Alltag und Musik ganz selbstverständlich – mit Instrumenten, Proben, Unterricht und neuen Projekten direkt im eigenen Zuhause. Das Musikmagazin mit einem Besuch vor Ort. 27:21 Rückblick auf die Woche: Die wichtigsten Musikthemen vor Ostern 35:24 Aktuell: Der Star-Dirigent im Porsche: Kaum einen andereren Dirigenten verbindet man in der öffentlichen Wahrnehmung mit derart viel Extravaganz wie Herbert von Karajan. Obwohl er bald vierzig Jahre tot ist, bietet Karajan weiterhin Gesprächsstoff. Insbesondere seine Vergangenheit mit dem Nazi-Regime wird in der Forschung rege diskutiert. Mitte Februar ist eine Studie in Buch-Form erschienen, unter dem Titel "Genie und Gewissen". Die Studie hat die Karajans Verbindung zum Nationalsozialismus untersucht und bürstet in vielen Belangen gegen den Strich. 45:52 Frage der Woche: Neoklassik - darf das Genre auch ansruchsvoll sein oder nur leicht verdaulich? Ursprünglich verbindet Neoklassik popmusikalische Strukturen mit klassischen Instrumenten. Aber wie viel künstlerischer Anspruch steckt eigentlich dahinter? Ist das Genre anspruchsvoll – oder vor allem leicht verdaulich? 47:31 Konzerttipp: Das Festival «Confluence» in Zürich. Das Festival bringt musikalische Welten zusammen, die sonst meistens getrennt bleiben: Hier begegnen sich Klassik und Volksmusik auf einer Bühne. Im Fokus dieses Jahr: Musik aus Litauen 51:48 Neu in meiner Playlist: Emahoy, the hunky tonk Non
Was für eine Freude: In dieser Osterfolge steht das Auferstehungslied „Eilet ihr Christen, o eilet geschwind“ im Mittelpunkt. Monika Drasch singt drei eindrucksvolle Strophen und nimmt uns mit in die Bildwelt von geöffnetem Felsengrab, überwundener Dunkelheit und echter Osterhoffnung. Zugleich erzählt sie von der Volksliedsammlerin Annette Thoma, deren Arbeit die Pflege geistlicher Volksmusik bis heute prägt. Es geht um bayerische Liedkultur, um das Weiterleben alter Melodien und um die Frage, wie diese einfachen, tiefen Lieder auch heute noch Trost, Freude und Glaubenskraft entfalten. Eine persönliche, musikalische Osterbetrachtung voller Dankbarkeit, Erinnerung und österlicher Zuversicht – mit herzlichen Ostergrüßen und einem Blick auf das Jubiläumsjahr des Michaelsbunds.
In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.
Ob auf der Bühne als Musiker oder hinter den Kulissen als Musikproduzent und Musikjournalist – Stefan Schwarz hat die Schweizer Volksmusikszene aktiv mitgeprägt. Als kreativer Kopf bei vielen Kompositionen, als Musiker bei Ohalätz, Schabernack und Wybergstürm beispielsweise oder als Journalist beim Brauchtums-Magazin «Typisch» – Stefan Schwarz lebt die Volksmusik. In den letzten Jahren hat sich aber einiges im Leben des Musikers verändert. CD's und Printmedien haben an Bedeutung verloren, entsprechend ist ein Teil seines Geschäfts heute nicht mehr so gefragt. «Die Digitalisierung hat mich eingeholt», sagt Stefan Schwarz im SRF Musikwelle Brunch. Den Kopf deswegen in den Sand stecken? Nein, das ist nicht Stefan Schwarz. Er hat neue Ideen und Pläne, die er jetzt umsetzen möchte. Und mehr Zeit zu haben, hat ja auch Vorteile. Zum 60. Geburtstag erzählt Stefan Schwarz von den Veränderungen und er verrät, warum die Formation Schabernack nach sechsjähriger Pause wieder «auf Zack» ist. Ein spannendes Gespräch mit einem Menschen, der sein Leben der Musik gewidmet hat.
In der «Fiirabigmusig» am Dienstag tauchen wir musikalisch ein in die vielseitige Schweizer Volksmusik. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Darüber hinaus in dieser Sendung: Ein kurzes Porträt des Bläsers, Akkordeonisten, Schwyzerörgelers und Kontrabassisten Pius Ruhstaller aus Gersau SZ, Kapellmeister der Kapelle «Echo vom Gätterli», zum 50. Geburtstag am 14. März 2026.
Die neue CD des Jodlerklubs Ebnat-Kappel. In dieser Ausgabe der «Fiirabigmusig» steht die neue CD «Früehlig am Speer» des Jodlerklubs Ebnat-Kappel im Mittelpunkt. Der Tonträger ist eng verbunden mit der Region rund um den Speer, den markanten Hausberg des Toggenburgs und höchsten Nagelfluhberg Europas – ein Bezug, der sich auch im Titel widerspiegelt. Der Jodlerklub Ebnat-Kappel entstand aus dem Zusammenschluss zweier Formationen und zählt heute 18 Mitglieder. Seit 2003 steht der Klub unter der Leitung von Hansueli Hersche, der nach 20 Jahren für seinen langjährigen Einsatz zum Ehrendirigenten ernannt wurde. Die neue CD ist der zweite Tonträger unter seiner musikalischen Leitung. Neben dem Jodlerklub sind auf der CD mehrere Formationen aus dem eigenen Umfeld zu hören. Das Trio Hersche musiziert seit vielen Jahren gemeinsam und verbindet traditionelle Volksmusik mit verschiedenen Einflüssen. Die Brandhölzler Striichmusig, die ihren Ursprung ebenfalls in Ebnat-Kappel hat, sorgt mit ihrem gepflegten Streicherklang für zusätzliche Klangfarben. Ergänzt wird der Tonträger durch vereinseigene Kleinformationen: das Jodelterzett Hersche-Looser mit Martin und Hansueli Hersche sowie Thomas Looser, begleitet von Roman Hersche am Akkordeon, sowie das Jodelduett Kathrin Zürcher und Anuschka Bösch, ebenfalls mit Roman Hersche als Begleiter.
Nicolas Senn besucht das historische Städtchen Willisau am Fusse des Luzerner Napfgebiets. Er präsentiert eine Vielzahl volkstümlicher Entdeckungen und Altbewährtes. Mit dabei: Trio St. Jakob, Alphorntrio Echo vo de Langenegg, Schwyzerörgelifrönde Rast-Wiss, Eva Wey Trio, Jodufroue Willisau u. a. «Potzmusig» reist in den Kanton Luzern, wo es dem malerischen Städtchen Willisau am Fusse der Napflandschaft einen Besuch abstattet. Willisau ist nämlich nicht nur für sein rundes Gebäck bekannt, sondern auch für seine vielseitigen musikalischen Veranstaltungen. Eine davon, und insbesondere bei Volksmusikfans beliebt, findet regelmässig in der «Möhre» statt, wie die Willisauerinnen und Willisauer ihren traditionsreichen Gasthof am Untertor nennen. Hier im «Säli» heisst Nicolas Senn volkstümliche Entdeckungen, aber auch altbewährte und beliebte Ländlerformationen willkommen. Wie zum Beispiel die Nidwaldner Liem-Brüder vom Trio St. Jakob, die ihre Spiel- und Singfreude nicht nur an Volksmusikfesten, sondern auch an grossen Skirennen zum Besten geben. Die vier Schwyzerörgelifrönde Rast-Wiss pflegen den urchigen Innerschwyzer Stil und haben mit dem Schottisch «Ab i d'Fäschthötte» eine Eigenkomposition für «Potzmusig» vorbereitet. Mit einer erstklassigen Komposition von Marie-Theres von Gunten stellen sich die Jodufroue Willisau vor. Als weitere beliebte Willisauer Formation spielt das Schwyzerörgeli-Trio Beat Neuenschwander auf. Das Eva Wey Trio mit Gitarrist Greg Obrist und Bassist Peter Gisler tritt als Alpine Folk Music auf und überrascht mit einem ebenso lüpfigen wie alten Schweizer Geigentanz. Selbstverständlich darf bei «Potzmusig» auch der Folklorenachwuchs nicht fehlen. Die Gersauer Kapelle Damian Ruhstaller debütiert mit einer Komposition von Altmeister Kaspar Muther und bringt mit ihrem jugendlichen Elan etwas frischen Wind in die Szene. Und: In Alosen ZG, hoch über dem Ägerisee, stimmt das Alpentrio Echo vo de Langenegg wunderschöne Naturklänge an. Dabei beweist Irène Meier, dass sie nicht nur kulinarisch als Siegerin der «Landfrauenküche» 2025 überzeugen, sondern auch musikalisch als Alphornbläserin brillieren kann.
Derya Yıldırım & Group Şimşek embodies Turkish folk music in a modern dimension. The band is currently touring Australia and New Zealand to present their new album “Yarin Yoksa”. Lead singer Derya Yildirim grew up as the daughter of Turkish parents in the music city of Hamburg and talks about what it means for her to sing Anatolian folk music in a global context that goes beyond national borders. - Derya Yıldırım & Group Şimşek verkörpert türkische Volksmusik in einer modernen Dimension. Zurzeit tourt die Band durch Australien und Neuseeland, um ihr neues Album "Yarin Yoksa" zu präsentieren. Leadsängerin Derya Yildirim ist als Tochter von türkischen Eltern in der Musikstadt Hamburg aufgewachsen und erzählt, was es für sie bedeutet, anatolische Volksmusik in einem globalen Kontext zu singen, der über Landesgrenzen hinausgeht.
Nicolas Senn begrüsst die Zuschauerinnen und Zuschauer aus dem traditionsreichen Restaurant Weisses Kreuz in Brienz. Das Berner Oberland steht für urchige und zugleich gepflegte Ländlermusik – und in Brienz kommt man an einem Namen nicht vorbei: Popstar Trauffer. Die Region rund um den Brienzersee bietet reichlich Stoff für eine vielschichtige Ausgabe von «Potzmusig». Marc Trauffer ist in der Region aufgewachsen, tief verwurzelt und lebt bis heute im Berner Oberland. Neben seiner Karriere als Musiker führt er in dritter Generation die Trauffer Holzspielwaren Werkstatt, wo die bekannten hölzernen «Chüeli» hergestellt werden. Auf der Bühne schlägt Trauffer vermehrt Brücken zur Volksmusik und arbeitet mit deren Vertreterinnen und Vertretern zusammen. Erst im November stand er gemeinsam mit den Rusch Büeblä, Maja Brunner, Beatrice Egli und dem Heimweh Chor im Zürcher Hallenstadion auf der Bühne. In «Potzmusig» musiziert Trauffer mit den Fribourger Jodlerinnen Geschwister Monney, dem Julian von Flüe Trio und Gastgeber Nicolas Senn. Im Gegenzug wagt sich Nicolas Senn in Trauffers Werkstatt ans Chüeli-Schnitzen. Weitere einheimische Klänge liefert das Schwyzerörgeli-Trio Haslital mit Roland Brog, ehemals Mitglied des Schwyzerörgeliquartetts Hüsner Böben. Gemeinsam mit der Schwyzerörgeli-Spielerin Sue Zaugg und der Bassistin Judith Furrer entsteht ein kraftvoller, traditioneller Klang. Auch Chantal Reusser hat keine weite Anreise: Die gebürtige Westschweizerin lebt in Meiringen und tritt mit ihrer Schwester Brigitte als Les Soeurettes auf. Die beiden musizieren seit ihrer Kindheit zusammen. Begleitet von Ruedi Reusser am Kontrabass und Edwin Burri am Klavier bringt die Formation welschen Charme ins Berner Oberland. In der Gaststube könnte es zudem eng werden, wenn der Jodlerklub Hasle-Rüegsau mit über 25 Jodlern Platz nimmt. Der Chor präsentiert eine Komposition seines Dirigenten Hannes Fuhrer. Abgerundet wird die Sendung durch eine Eigenkomposition des Julian-von-Flüe-Trios sowie durch die eindrucksvollen Stimmen der Geschwister Monney, die das Restaurant Weisses Kreuz in Brienz zum Klingen bringen.
Gespräch mit Sebastian Gröller, er kuratiert eine Tagung zum Thema "Wem gehört Volksmusik?" in Bamberg
Lange Haare, Volksmusik, Jugend oder auch Kirche – wie schnell wird aus einem äußeren Merkmal ein Urteil. In der aktuellen Folge von Schießlers Woche spricht Pfarrer Schießler von der Macht des Schubladendenkens und vom Mut, sie wieder zu öffnen, aber auch über Generationenklischees, kirchliche Debatten und die Würde, Mensch zu sein. Eine Einladung, Kategorien loszulassen – und dem Gegenüber wirklich zu begegnen.
Nicolas Senn startet das «Potzmusig»-Beizenjahr in Erlinsbach AG, wo er eine Vielzahl volkstümlicher Entdeckungen und Altbewährtes präsentiert. Mit dabei: Ländler-Wurlitzer, Geschwister von Niederhäusern, LQ Adlergruess, Kapelle Fadegraad, SQ Schenkenberg, Jodlerklub Bergbrünneli Küsnacht. «Potzmusig» startet mit der ersten Beizensendung 2026 in Erlinsbach im Kanton Aargau. Etwas oberhalb des Dorfes liegt das idyllisch gelegene Restaurant Waldhaus Gehren, wo Volksmusik grossgeschrieben wird. Hier heisst Nicolas Senn neue volkstümliche Entdeckungen, aber auch altbewährte und beliebte Ländlerformationen willkommen. Wie zum Beispiel die Aargauer Formationen Ländler-Wurlitzer, die gleich doppelt stolz sein können: Auf ihr 20-jähriges Bestehen und auf ihren 82-jährigen Kontrabassisten Hans Amweg, der immer noch top in Form ist. Oder das Schwyzerörgeli-Quartett Schenkenberg, das seit Jahren im Restaurant Waldhaus Gehren aufspielt. Mit einer urchigen Eigenkomposition spielt das Schwyzer Ländlerquartett Adlergruess auf, während die neuen Appenzeller Shootingstars Kapelle Fadegraad mit einem Oberkrainer aufwarten. Besinnlich schöne Klänge geben die drei Freiburger Jodelschwestern Geschwister von Niederhäusern zum Besten. Und Gabriel Hauenstein, der Gewinner des Folklorenachwuchs-Wettbewerbs 2024 in der Kategorie Alphorn, tritt mit Vater Markus auf und zeigt, dass er auch auf dem Cornet ein kleiner Meister ist. In der reformierten Kirche Küsnacht ZH stimmt der noch junge, aber höchst bemerkenswerte Jodlerklub Bergbrünneli Küsnacht ein wunderschönes Jodellied an und zeigt, wie Genfer Jodelfreude im Zürcherischen Exil brillieren kann.
Seine Ausbildung hat ihn von Südtirol über Wien nach Deutschland geführt, heute ist er vor allem in der alpenländischen Volksmusik zu Hause. Mit den Alpenlandlern und mit MaChlast verzaubert Andi Kofler mit seinen sanften und satten Posaunenklängen sein Publikum. Für ihn ist wichtig: Selber Musik schreiben, einen eigenen Stil entwickeln und vor allem auch die Freude am Spielen behalten. Mit Zwang geht nichts. Jetzt in Servus Musilosn. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Das Akkordeon zeigt, was es kann – Das Akkordeon ist Deutschlands Instrument des Jahres 2026. Weltweit zeigen Musikerinnen und Musiker schon lange, dass das Instrument mehr kann als nur traditionelle Musik – und auch online viele Menschen begeistert.
Zu Gast in der 101. Folge ist die Musikerin Katrin Auer, die in eine Volksmusikfamilie hineingeboren ist und musikalisch vielfältige Wege geht: Mit der Ziach, am Kontrabass und singend, und zwar in der Volksmusik, am Theater und mit ihrer Band REIWAS.
Hans Auer ist Musiklehrer und Musikant, der die bayerisch-alpenländische Volksmusik seit Jahrzehnten prägt. Er ist bei Andeas Estner zu Gast.