Wir sprechen mit Künstlern, wir berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Entwicklungen im Musikleben, stellen Neues vom Musikmarkt vor, spüren Trends in den digitalen Medien auf und hören vor allem viel Musik.

Andris Nelsons hat sich mit dem Gewandhausorchester altes Tafelsilber vorgenommen und die fünf großen Sinfonien und die Oratorien „Paulus“ und „Elias“ von Mendelssohn eingespielt.

Mit ihrer warmen, sonoren Stimme ist Randi Tytingvåg eine der vielversprechenden Musikerinnen Norwegens. 2004 wurde sie in ihrer Heimatstadt Stavanger zur „Künstlerin des Jahres“ gekürt. Gemeinsam mit zwei anderen norwegischen Musikern hat sie gerade das Album „Lengt“ veröffentlicht. Marlene Küster stellt sie vor.

Heute vor 200 Jahren ist in Karlsruhe der Komponist Franz Danzi gestorben. Zeit seines Lebens hat er im Süden Deutschlands gewirkt, hat in den Hofkapellen in Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart und München gespielt und oder sie geleitet. Dennoch ist sein Name heute weit weniger geläufig als etwa seines berühmteren Zeitgenossen Wolfgang Amadeus Mozart. Warum ist das so? Jan Ritterstaedt stellt den Komponisten vor.

Pianist Martin Stadtfeld stellt sein zweites Chopin-Album vor: nicht alles original, er improvisiert einiges im Stil von Chopin. Mutig oder verzichtbar?

Eine neue Studie hat herausgefunden, dass die Farbe und Helligkeit im Konzertsaal das Hörerlebnis beeinflusst. Welche Farben sich besonders gut für ein schönes Konzert eignen, weiß Stefan Weinzierl, Leiter der Studie, von der TU Berlin. Getestet wurde in einem virtuellen Kammermusiksaal mit VR-Brille, im SWR Kultur Musikgespräch präsentiert er die Ergebnisse.

Stefan Schürch stellt nach historischem Vorbild Darmsaiten für Streichinstrumente her. Er erzählt von seinen Besuchen auf Schlachthöfen und warum Schafdarm besser klingt als Rinderdarm.

Österreich-Ungarn – das ist seit dem Ende des Ersten Weltkriegs nur noch ein imaginärer Begriff: die nostalgische Utopie eines einst gemeinsamen Kulturraums. Der Tenor Jonas Kaufmann lässt sie auf seinem neuen Album „Magische Töne“ mithilfe vieler Operettentitel wiederaufleben: eine „hit-satte, Laune machende Rundreise“, meint SWR Kultur-Kritiker Manuel Brug.

Der SWR Jazzpreis geht dieses Jahr an die russische Komponistin und Pianistin Olga Reznichenko. Dotiert mit 15.000 Euro, ist es einer der renommiertesten nationalen Auszeichnungen.

Der Tübinger Klarinettist Joscha Kremsler ist einer der beiden Preisträger beim diesjährigen Deutschen Musikwettbewerb. Er ist Student an der Freiburger Musikhochschule und hat sich jetzt in Bonn unter rund 150 Mitbewerber*innen durchgesetzt. Wie der 21-Jährige die Leistungsschau beim wichtigsten deutschen Nachwuchswettbewerb für Musikstudierende erlebt hat und die 30-köpfige Gesamtjury überzeugen konnte, berichtet er in SWR Kultur.

Im Orgel Art Museum in Windesheim in Rheinland-Pfalz kann man die Entwicklung der Orgel nachverfolgen – und dabei so manche Kuriosität entdecken.

Inmitten des idyllischen Remstals liegt der Weinort Kernen-Stetten, der auch ein beliebtes Ausflugsziel ist. Ein wenig versteckt in einer Einliegerwohnung im Schwalbenweg befindet sich hier eine beeindruckende private Instrumentensammlung. Bei Herbert Eccard gibt es Holzblas- und Zupfinstrumente zu bestaunen sowie Mundharmonikas und Akkordeons. Helga Spannhake hat sich einen Überblick verschafft.

Wer sich für Chormusik begeistert, der kennt sie mit Sicherheit in- und auswendig: Die Drei Psalmen op. 78 von Felix Mendelssohn Bartholdy – „Warum toben die Heiden“, „Richte mich Gott“ und „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“. Das SWR Vokalensemble hat sie für eine besondere Videoproduktion eingesungen, und zwar im UNESCO-Welterbe, dem Kloster Maulbronn. Der Puppenspieler Frank Soehnle interpretiert die Psalmen auf einer visuellen Ebene mit seinen Marionetten.

Bei den Osterfestspielen in Baden-Baden sind zwei neue Orchester erstmals zu Gast: Das Mahler Chamber Orchestra und das Amsterdamer Concertgebouworkest. Die Geigerin Ursula Schoch und der Cellist Gregor Horsch sind mit dem Concertgebouworkest nach Baden-Baden gekommen und erzählen im Musikgespräch von den musikalischen Extremen ihres Programms, zwischen Bachs Matthäus-Passion und hochromantischer Orchestersinfonik mit Mahler und Bruckner. Und sie sprechen über die kammermusikalisch besetzten Konzerte, bei denen unter anderem der Dirigent Klaus Mäkelä am Cello zu erleben ist.

Die „Matthäus-Passion“ zählt zu Johann Sebastian Bachs bekanntesten Werken. Aber wie gut kennen wir sie wirklich? In seiner Reihe für SWR Kultur wirft der Dirigent und Alte-Musik-Experte Reinhard Goebel einen immer wieder überraschenden Blick auf das Riesenwerk und erläutert anhand ausgewählter Nummern die kunstvolle Machart und aufführungspraktischen Hintergründe von Bachs Musik. In Folge 4 spricht er über die ergreifende Schluss-Szene des Werks.

Im April 1951 schlägt die Geburtsstunde der SWR Big Band. 75 Jahre später wird genau das am 1. April in der Stuttgarter Liederhalle gefeiert. Zum Jubiläum tritt die Band in großer Besetzung auf: Mit Streichern, Harfe und mehreren Gästen, darunter auch Magnus Lindgren, Multiinstrumentalist und Arrangeur, der der Big Band seit Jahren eng verbunden ist. Statt zurückzuschauen richtet sich der Blick des Jubiläumskonzerts bewusst nach vorn. Wie dieses Konzept aussieht weiß Tabea Aust.

Die „Matthäuspassion“ zählt zu Johann Sebastian Bachs bekanntesten Werken. Aber wie gut kennen wir sie wirklich? In seiner Reihe für SWR Kultur wirft der Dirigent und Alte-Musik-Experte Reinhard Goebel einen immer wieder überraschenden Blick auf das Riesenwerk und erläutert anhand ausgewählter Nummern die kunstvolle Machart und aufführungspraktischen Hintergründe von Bachs Musik. In Folge 3 beleuchtet er das geheime Fundament der "Erbarme dich"-Arie.

Kaum ein Pianist hat Bachs Goldberg-Variationen so geprägt wie der Kanadier Glenn Gould. Seine Einspielungen sind legendär und bis ins kleinste Detail erkundet – sollte man meinen. Aber ein neu entdecktes Tonband aus einem New Yorker Archiv stellt diese Gewissheit plötzlich in Frage. Die Aufnahme führt mitten hinein in Goulds musikalisches Denken; und das auf eine Weise, die man so noch nicht gehört hat. Michael Rebhahn über einen spektakulären Fund.

Die JVA Adelsheim ist die zweitgrößte Jugendstrafvollzugsanstalt in Deutschland, eingerichtet für männliche Strafgefangene im Alter zwischen 14 und 23 Jahren. Und seit knapp fünf Jahren erklingt hinter den hohen Mauern immer wieder einmal klassische Musik: Denn das Stuttgarter Kammerorchester setzt auf selbstbewusste Genreüberschreitungen sowie ungewöhnliche Orte für Musikvermittlung. So waren die Musikerinnen und Musiker mehrfach Gäste in der JVA Adelsheim und haben dort mit jugendlichen Straftätern unter dem Titel „Himmel über Adelsheim“ klassische Musik mit Rap verbunden und am 27. März erschienen fünf der Songs als EP. Helga Spannhake hat sie sich angehört.

Die "Matthäuspassion" zählt zu Johann Sebastian Bachs bekanntesten Werken. Aber wie gut kennen wir sie wirklich? In seiner Reihe wirft der Dirigent und Alte-Musik-Experte Reinhard Goebel einen immer wieder überraschenden Blick auf das Riesenwerk und erläutert anhand ausgewählter Nummern die kunstvolle Machart und aufführungspraktischen Hintergründe von Bachs Musik. In Folge 2 spricht er über die beeindruckende Dramaturgie der sogenannten Ölberg-Szene.

Beim Label Alpha Classics ist das erste Album erschienen, das die Geigerin Anne-Sophie Mutter selbst produziert hat. Es enthält Werke von Jörg Widmann und Thomas Adès, von der in Berlin lebenden Südkoreanerin Unsuk Chin und von der iranisch-niederländischen Komponistin Aftab Darvishi. Die Besetzung reicht vom Solostück über ein Duo und ein Streichquartett bis zum Solokonzert mit Orchester. SWR-Kultur-Kritikerin Susanne Benda ist tief beeindruckt.

Auftrittsangst, Blackout und Lampenfieber: Wer vor anderen Menschen Musik macht, kennt diese unangenehmen Gefühle nur allzu gut. Jochen Schorer, Professor für Schlagzeug an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen, spricht mit Treffpunkt Klassik über einen gesunden Umgang mit Auftrittsangst und darüber, wie er Musikerinnen und Musiker von Morgen im Musikstudium auf die Ausnahmesituation Konzertbühne vorbereitet – um beim Auftritt dann ungeahnte Energie und Fokussierung aus der Nervosität gewinnen zu können.

Die „Matthäuspassion“ zählt zu Johann Sebastian Bachs bekanntesten Werken. Aber wie gut kennen wir sie wirklich? In dieser Reihe wirft der Dirigent und Alte-Musik-Experte Reinhard Goebel einen immer wieder überraschenden Blick auf das Riesenwerk und erläutert anhand ausgewählter Nummern die kunstvolle Machart und aufführungspraktischen Hintergründe von Bachs Musik. In Folge 1 spricht er über den faszinierenden Eingangschor des Werks.

Die ganze Woche über feiern wir die SWR-Bigband – das deutsche Aushängeschild der Bigband-Musik wird dieses Jahr nämlich 75: Zu diesem Anlass hat Adrian Brenneisen eine Collage mit einigen prominenten Musikerinnen und Musikern gestaltet, die auf ihre Arbeit mit der Bigband zurückblicken. Von Max Mutzke, Fola Dada und Curtis Stigers reicht die Reihe der „Fans“ der SWR-Bigband bis hin zu Götz Alsmann, Till Brönner und Bibi Johns. Schließlich kommen auch noch Bandmitglieder zu Wort: Rudi Reindl und Hans-Peter Zachary.

Eiskunstlauf verbindet Sport und Musik zu einer perfekten Einheit. Musik gibt den Rhythmus vor und verleiht den Bewegungen der Läuferinnen und Läufer ihre Magie.

Sie sammeln leere Flaschen, haben keine Wohnung und lauter unerfüllte Träume: In seinem Song des Monats singt Lars Reichow von den Stillen unserer Gesellschaft, von denen, die wir kaum bemerken, da sie ganz unten stehen. Und er findet: Wir sollten ein Herz für sie haben.

Im Herbst feiert die Bratschistin Tabea Zimmermann ihren 60. Geburtstag. In diesem Alter gehe es nicht mehr um die allerneuesten Experimente. „Ich plane Werke zu spielen“, sagte sie, „denen ich lange aus dem Weg gegangen bin: Elegien und Romanzen.“ Mit ihrer neuesten CD gibt sie eine Kostprobe. Zusammen mit dem Cellisten Jean-Guihen Queyras und dem Pianisten Javier Perianes widmet sie sich einem berühmten Künstlerquartett: dem Komponistenehepaar Robert und Clara Schumann, ihrem Schützling Johannes Brahms und dem gemeinsamen Freund Joseph Joachim.

Der Geiger Daniel Sepec ist Gründer des Quartetto di vicini (Quartett der Nachbarn). Am 29. März ist er mit diesem Quartett bei den Ettlinger Schlosskonzerten zu Gast und präsentiert unter anderem ein Wechselspiel zwischen Henry Purcell und Thomas Adès. Was es damit auf sich hat und wie nachbarschaftlich die Musik in seinem Quartett klingt, erzählt er im SWR Kultur Musikgespräch.

In jüngerer Zeit binden auch zeitgenössische Komponistinnen und Komponisten den Bigband-Sound in ihre Werke ein. 2019 wurde bei den Donaueschinger Musiktagen Simon Steen-Andersens Werk TRIO uraufgeführt, ein knapp 50-minütiges Stück für Orchester, in das neben dem SWR-Symphonieorchester auch das Vokalensemble und die SWR-Bigband involviert waren. Eine Werkanalyse von Adrian Brenneisen.

Wettbewerbe wie Jugend jazzt fördern die Szene im Land und auch das Vermittlungsprojekt live@school, das die SWR Big Band seit längerer Zeit erfolgreich durchführt, fördert junge Talente. Adrian Brenneisen hat die im Rahmen dieses Projekts geförderte “Finn Spaude Bigband” bei einer Probe in Stuttgart besucht.

Giora Feidman wird am 24. März 2026 90 Jahre alt. Er ist eine Legende und mehr als nur ein Musiker. Der Klezmer-Klarinettist ist ein Symbol für Haltung und Humanismus. Henry Altmann über einen, der viel mehr als nur einen Stil spielt.

Vom Komponieren leben können? Für Frauen vor 250 Jahren eigentlich unmöglich. Eigentlich. Denn ein paar wenigen Frauen gelingt das, zum Beispiel Anna Bon di Venezia. Sie schreibt nicht nur für den Hausgebrauch, sondern für die Öffentlichkeit und gegen Bezahlung. Ihre sechs Cembalosonaten hat die Komponistin der Gräfin Ernestine Auguste Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach gewidmet, die zu dem Zeitpunkt nur zwei Jahre jünger war als sie selbst – nämlich 15 Jahre. Hannah Schmidt hat sich die neue Einspielung dieser Sonaten von der Pianistin, Organistin und Cembalistin Annarosa Partipilo angehört.

„Bach in the Subway“ – natürlich war New York Vorreiter einer Aktion, die mittlerweile in Städten auf der ganzen Welt stattfindet und Bachs Musik dorthin bringt, wo sie sonst eher nicht zu finden ist: in Busse, auf Marktplätze oder in Kleidergeschäfte. So auch am vergangenen Wochenende in Luxemburg. Zu Bachs Geburtstag zogen Musikerinnen und Musiker durch die Stadt, um seine Musik an ungewöhnlichen Orten zu spielen. Marie Trussart hat sich für SWR Kultur auf den Weg gemacht.

Die SWR Big Band wird 75 Jahre alt und feiert sich und ihre Erfolgsgeschichte. Jazzgrößen wie Miles Davis, Chick Corea oder Chet Baker musizierten einst mit dem Ensemble – auch wenn es Jahre gab, „da ist man überholt worden von der Zeit“, wie sich Bandmanager Hans-Peter Zachary erinnert. In SWR Kultur spricht er über die Historie und die Vielseitigkeit der Band, über die mangelnde Frauenpower in der Big-Band-Szene und die bevorstehende Jubiläumstour. „Big Band ist gar nicht so altmodisch“, meint er augenzwinkernd.

Das schwedische Kammerensemble O/Modernt begeisterte in Heidelberg mit einem genreübergreifenden Programm. In fünf Konzerten kombinierten sie Beethoven, Beatles und Radiohead.

Die SWR Big Band feiert ihren 75. Geburtstag. Hervorgegangen ist das Ensemble 1998 aus dem Südfunk-Tanzorchester, das 1951 von Erwin Lehn gegründet wurde, und dem Nachfolger einer Bigband, die Kurt Edelhagen für den Südwestrundfunk ein Jahr später zusammenstellte. Die Aufträge waren gleich – nämlich Unterhaltungsmusik zu produzieren –, Mentalität und Methodik allerdings verschieden. Henry Altmann über die Geschichte und Geschicke zweier deutscher Kultur-Institutionen.

Im Jahr 1724, rund ein Jahr, nachdem Johann Sebastian Bach zum neuen Thomaskantor in Leipzig bestellt worden ist, wird erstmals seine „Johannespassion“ aufgeführt. Hier spiegelt sich Bachs Wille, die Kirchenmusik aus einer allzu engen liturgischen Bindung herauszulösen. Die Musik gewinnt an Dramatik und nimmt den Charakter eines dramatisch erzählenten Oratoriums an. Mehrfach hat Bach die Johannes-Passion bearbeitet. Die letzte Fassung – entstanden rund ein Jahr vor seinem Tod – hat jetzt das französische Ensemble Pygmalion aufgenommen.

Was macht Musik mit unserer Psyche und kann sie uns tatsächlich glücklicher machen? Der Musikpsychologe Gunter Kreutz geht diesen Fragen seit Jahren nach. Im Gespräch mit Ilona Hanning erklärt er zum Welttag des Glücks, inwiefern Musik unsere Stimmung beeinflusst, welche Energie in ihr steckt, und spricht über die überraschende Kraft des bewussten Zuhörens.

Ein „gesamtsinnliches Erlebnis über Natur, Chaos und Zusammenklang“ verspricht das Freiburger Barockorchester für sein Konzert am 21. März im Konzerthaus Freiburg. Neben dem FBO spielt das Freiburger ensemble recherche, außerdem ist das Institut für Musikermedizin an der Konzeption beteiligt gewesen. Denn: Wesentlicher Bestandteil des inklusiven Konzerts sind auch über 100 Schüler*innen mit und ohne Hörbeeinträchtigungen. Dramaturgin Anna Kaiser erläutert in SWR Kultur das Konzept dieses außergewöhnlichen Projekts und erwartet am kommenden Samstag eine „Sinnesexplosion“.

Es ist eine der merkwürdigsten Kompositionen von Joseph Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze. Keine Passionsmusik nach einem Evangelium, wie die von Bach und vielen anderen, sondern ein eigenes Genre. Und ist es überhaupt eine Komposition? Denn es gibt von Haydn mehrere Versionen. Die aufwändigste, als Oratorium, hat der RIAS Kammerchor neu eingespielt. Albrecht Selge hat sich diese Aufnahme angehört.

Die Tage der Chor- und Orchestermusik sind eines der wichtigsten Treffen der Amateurmusik in Deutschland. Jedes Jahr richtet der Bundesmusikverband Chor & Orchester das Festival in einer anderen Stadt aus, diesmal – passend zum 750-jährigen Stadtjubiläum – in Kaiserslautern. SWR-Reporterin Viktoria Machleidt hat sich am vergangenen Wochenende unter die 6.000 musikbegeisterten Besucher*innen gemischt.

Das Karlsruher Fauré-Quartett gibt es bereits seit drei Jahrzehnten in derselben Besetzung. In SWR Kultur erzählen die Geigerin Erika Geldsetzer und der Bratschist Sascha Frömbling, wie man ein Quartett über diese Zeitspanne zusammenhält, wie sich die Musikszene in den vergangenen 30 Jahren verändert hat und wie man es schafft, neugierig zu bleiben.

Die Komponistin Dora Pejačević ist eigentlich keine Unbekannte mehr. Auch diskographisch ist sie – was Lieder, Klavier- und Kammermusik betrifft – ganz gut vertreten. Von ihren großformatigen Orchesterstücken kann man das aber nicht behaupten. Jetzt endlich liegen auch ihre sämtlichen symphonischen Werke vor, eingespielt von der Weimarer Staatskapelle unter ihrem Chefdirigenten Ivan Repušić. SWR Kultur-Kritikerin Eleonore Büning meint: „Das neue Doppel-Album breitet Schätze aus.“