Wir sprechen mit Künstlern, wir berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Entwicklungen im Musikleben, stellen Neues vom Musikmarkt vor, spüren Trends in den digitalen Medien auf und hören vor allem viel Musik.

Wettbewerbe wie Jugend jazzt fördern die Szene im Land und auch das Vermittlungsprojekt live@school, das die SWR Big Band seit längerer Zeit erfolgreich durchführt, fördert junge Talente. Adrian Brenneisen hat die im Rahmen dieses Projekts geförderte “Finn Spaude Bigband” bei einer Probe in Stuttgart besucht.

Giora Feidman wird am 24. März 2026 90 Jahre alt. Er ist eine Legende und mehr als nur ein Musiker. Der Klezmer-Klarinettist ist ein Symbol für Haltung und Humanismus. Henry Altmann über einen, der viel mehr als nur einen Stil spielt.

Vom Komponieren leben können? Für Frauen vor 250 Jahren eigentlich unmöglich. Eigentlich. Denn ein paar wenigen Frauen gelingt das, zum Beispiel Anna Bon di Venezia. Sie schreibt nicht nur für den Hausgebrauch, sondern für die Öffentlichkeit und gegen Bezahlung. Ihre sechs Cembalosonaten hat die Komponistin der Gräfin Ernestine Auguste Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach gewidmet, die zu dem Zeitpunkt nur zwei Jahre jünger war als sie selbst – nämlich 15 Jahre. Hannah Schmidt hat sich die neue Einspielung dieser Sonaten von der Pianistin, Organistin und Cembalistin Annarosa Partipilo angehört.

„Bach in the Subway“ – natürlich war New York Vorreiter einer Aktion, die mittlerweile in Städten auf der ganzen Welt stattfindet und Bachs Musik dorthin bringt, wo sie sonst eher nicht zu finden ist: in Busse, auf Marktplätze oder in Kleidergeschäfte. So auch am vergangenen Wochenende in Luxemburg. Zu Bachs Geburtstag zogen Musikerinnen und Musiker durch die Stadt, um seine Musik an ungewöhnlichen Orten zu spielen. Marie Trussart hat sich für SWR Kultur auf den Weg gemacht.

Die SWR Big Band wird 75 Jahre alt und feiert sich und ihre Erfolgsgeschichte. Jazzgrößen wie Miles Davis, Chick Corea oder Chet Baker musizierten einst mit dem Ensemble – auch wenn es Jahre gab, „da ist man überholt worden von der Zeit“, wie sich Bandmanager Hans-Peter Zachary erinnert. In SWR Kultur spricht er über die Historie und die Vielseitigkeit der Band, über die mangelnde Frauenpower in der Big-Band-Szene und die bevorstehende Jubiläumstour. „Big Band ist gar nicht so altmodisch“, meint er augenzwinkernd.

Das schwedische Kammerensemble O/Modernt begeisterte in Heidelberg mit einem genreübergreifenden Programm. In fünf Konzerten kombinierten sie Beethoven, Beatles und Radiohead.

Die SWR Big Band feiert ihren 75. Geburtstag. Hervorgegangen ist das Ensemble 1998 aus dem Südfunk-Tanzorchester, das 1951 von Erwin Lehn gegründet wurde, und dem Nachfolger einer Bigband, die Kurt Edelhagen für den Südwestrundfunk ein Jahr später zusammenstellte. Die Aufträge waren gleich – nämlich Unterhaltungsmusik zu produzieren –, Mentalität und Methodik allerdings verschieden. Henry Altmann über die Geschichte und Geschicke zweier deutscher Kultur-Institutionen.

Im Jahr 1724, rund ein Jahr, nachdem Johann Sebastian Bach zum neuen Thomaskantor in Leipzig bestellt worden ist, wird erstmals seine „Johannespassion“ aufgeführt. Hier spiegelt sich Bachs Wille, die Kirchenmusik aus einer allzu engen liturgischen Bindung herauszulösen. Die Musik gewinnt an Dramatik und nimmt den Charakter eines dramatisch erzählenten Oratoriums an. Mehrfach hat Bach die Johannes-Passion bearbeitet. Die letzte Fassung – entstanden rund ein Jahr vor seinem Tod – hat jetzt das französische Ensemble Pygmalion aufgenommen.

Was macht Musik mit unserer Psyche und kann sie uns tatsächlich glücklicher machen? Der Musikpsychologe Gunter Kreutz geht diesen Fragen seit Jahren nach. Im Gespräch mit Ilona Hanning erklärt er zum Welttag des Glücks, inwiefern Musik unsere Stimmung beeinflusst, welche Energie in ihr steckt, und spricht über die überraschende Kraft des bewussten Zuhörens.

Ein „gesamtsinnliches Erlebnis über Natur, Chaos und Zusammenklang“ verspricht das Freiburger Barockorchester für sein Konzert am 21. März im Konzerthaus Freiburg. Neben dem FBO spielt das Freiburger ensemble recherche, außerdem ist das Institut für Musikermedizin an der Konzeption beteiligt gewesen. Denn: Wesentlicher Bestandteil des inklusiven Konzerts sind auch über 100 Schüler*innen mit und ohne Hörbeeinträchtigungen. Dramaturgin Anna Kaiser erläutert in SWR Kultur das Konzept dieses außergewöhnlichen Projekts und erwartet am kommenden Samstag eine „Sinnesexplosion“.

Es ist eine der merkwürdigsten Kompositionen von Joseph Haydn: Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze. Keine Passionsmusik nach einem Evangelium, wie die von Bach und vielen anderen, sondern ein eigenes Genre. Und ist es überhaupt eine Komposition? Denn es gibt von Haydn mehrere Versionen. Die aufwändigste, als Oratorium, hat der RIAS Kammerchor neu eingespielt. Albrecht Selge hat sich diese Aufnahme angehört.

Die Tage der Chor- und Orchestermusik sind eines der wichtigsten Treffen der Amateurmusik in Deutschland. Jedes Jahr richtet der Bundesmusikverband Chor & Orchester das Festival in einer anderen Stadt aus, diesmal – passend zum 750-jährigen Stadtjubiläum – in Kaiserslautern. SWR-Reporterin Viktoria Machleidt hat sich am vergangenen Wochenende unter die 6.000 musikbegeisterten Besucher*innen gemischt.

Das Karlsruher Fauré-Quartett gibt es bereits seit drei Jahrzehnten in derselben Besetzung. In SWR Kultur erzählen die Geigerin Erika Geldsetzer und der Bratschist Sascha Frömbling, wie man ein Quartett über diese Zeitspanne zusammenhält, wie sich die Musikszene in den vergangenen 30 Jahren verändert hat und wie man es schafft, neugierig zu bleiben.

Die Komponistin Dora Pejačević ist eigentlich keine Unbekannte mehr. Auch diskographisch ist sie – was Lieder, Klavier- und Kammermusik betrifft – ganz gut vertreten. Von ihren großformatigen Orchesterstücken kann man das aber nicht behaupten. Jetzt endlich liegen auch ihre sämtlichen symphonischen Werke vor, eingespielt von der Weimarer Staatskapelle unter ihrem Chefdirigenten Ivan Repušić. SWR Kultur-Kritikerin Eleonore Büning meint: „Das neue Doppel-Album breitet Schätze aus.“

Für den SWR Kultur-Glossisten Gordon Kampe ist der heutige „Ehrentag der Lippen“ Anlass für ein paar Liebeserklärungen an die Musiker-Lippen. Denn wer auf der Welt könnte ihrer Wucht, ihrem Wert und Wirken widerstehen?

Italien, das Land der Oper und der Musik – das war einmal. Für Italiens Regierende und Kulturpolitiker ist das Interesse an Oper und Musikunterricht stark geschwunden. Wären nicht private Initiativen, sähe die Lage an den Schulen dramatisch aus. „Opera domani“ ist die wichtigste private Organisation zur Förderung des Interesses am Genre Oper. Sie feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen.

Die Gambistin Johanna Rose sorgt für Aufsehen: Sie spielt nicht nur Alte Musik, sondern experimentiert mit Besetzungen und Repertoire – immer auf der Suche nach dem außergewöhnlichen Klang. In SWR Kultur erzählt sie von der Faszination Gambe, wie sie mit dem Instrument Grenzen überwindet und welcher Komponist an der Gambe teuflisch gut war.

Am 25. November jährt sich der Todestag vom Liechtensteiner Komponisten und Organisten Josef Gabriel Rheinberger zum 125. Mal. Im März veranstaltet die nach ihm benannte Gesellschaft im liechtensteinischen Vaduz ein Festival, rund um seinen Geburtstag, vom 14. bis 22. März. Jürg Hanselmann, Vorsitzender der Rheinberger-Gesellschaft, erzählt mehr über das Festival und den Komponisten.

Am 10. März ist der internationale Tag des Dudelsacks. 2012 hat die britische Bagpipe Society diesen Gedenktag ins Leben gerufen, der seitdem weltweit die Familie der Sackpfeifen ehrt. Ein guter Anlass für Jan Ritterstaedt, die Spuren des Dudelsacks in der Kunstmusik zu suchen.

Musik ist ein Gemeinschaftsphänomen. Gemeinsam im Orchester zu spielen oder im Chor zu singen, das sind nur zwei Beispiele für gemeinsam zum Klingen gebrachte Musik. Auch im Konzert findet man sich im Publikum als Teil einer großen Gruppe, die in diesem Moment gemeinsam die volle Aufmerksamkeit auf die Ausführenden richtet. Diese musikalischen Gemeinschaftsprozesse genauer zu betrachten und deren gesundheitsfördernde Wirkungen zu erforschen hat sich der Musikpsychologe und Neurowissenschaftler Stefan Kölsch als neues Großprojekt vorgenommen. Zu diesem Zweck wird am 10. März das Institut für Musik & Gesundheit in Kronberg gegründet, das eng mit dem musikalischen Programm des Kronberg-Festivals zusammenarbeiten soll. Im Musikgespräch erzählt Stefan Kölsch über das neue Institut.

In der bundesdeutschen Nachkriegszeit war der Geiger Saschko Gawriloff lange Jahrzehnte ein Musikbotschafter der Extraklasse. Er beherrschte nicht nur tadellos das Repertoire und war ein gefragter Solist, er wirkte auch bei unzähligen Uraufführungen mit. So widmete ihm zum Beispiel der Komponist György Ligeti im Jahr 1990 ein großes Violinkonzert, das heute als ein Klassiker der Moderne gilt. Gawriloff war ein unermüdlicher Musikmacher und seine Vita ist eng mit dem Kulturleben der jungen Bundesrepublik verknüpft. Der Autor Dietrich Pätzold hat den Hochbetagten ausführlich interviewt und legt nun im Dittrich Verlag die Neuerscheinung „Leben und Spielen - der Geiger Saschko Gawriloff und sein Jahrhundert“ vor. Georg Waßmuth hat die Biografie gelesen.

Der Regensburger Intendant Sebastian Ritschel hatte bereits in Graz die „Polnische Hochzeit“ von Joseph Beer inszeniert und entriss 2023 auch dessen „Der Prinz von Schiras“ dem Archivdunkel. Jetzt ist ein Mittschnitt der dortigen Aufführung bei cpo erschienen. Manuel Brug stellt sie vor.

Am Essener Aalto-Theater wird in dieser Saison die Oper „Die Fritjof Saga“ von der schwedischen Komponistin Elfrida Andrée aufgeführt – eine Wikinger-Sage, die aber aus Sicht der weiblichen Hauptfigur Ingeborg erzählt wird. Elfrida Andrée und ihre Librettistin Selma Lagerlöf bürsten den nordischen Mythen-Stoff zur Zeit Wagners mit dieser ungewohnten Perspektive komplett gegen den Strich. Hannah Schmidt findet, davon braucht es mehr auf unseren Bühnen.

Das Akkordeon ist Instrument des Jahres 2026, und diesen Musiker begleitet es schon sein Leben lang: Radu Ratoi. Er kommt aus Moldawien, ist 27 Jahre alt und ein echter Shootingstar der Akkordeonszene. Er hat so ziemlich alle Preise gewonnen, die man sich mit diesem Instrument erspielen kann. 2022 hat ihn der Präsident der Republik Moldau zum Master in Arts ernannt. Was macht das Akkordeon zu einem der spannendsten Instrumente überhaupt, und warum gehört es noch viel mehr in den Konzertsaal?

Nikolaus Harnoncourt hat als Dirigent die Interpretationsgeschichte des 20. Jahrhunderts wie kaum ein zweiter aufgemischt. Sein Name steht stellvertretend für die Bewegung der sogenannten „historischen Aufführungspraxis“. Was ist von seinem umfassenden musikalischen Erbe als Dirigent und Autor geblieben? Christoph Vratz begibt sich auf die Spurensuche.

Schon als Kind hat der Saxophonist Paul Scheugenpflug seine erste Jazz-Combo gegründet. Inzwischen gewinnt der junge Musiker einen Jazzpreis nach dem anderen, hat vor Kurzem sein Debüt-Album mit eigenen Kompositionen veröffentlicht und geht mit seinem Paul Scheugenpflug Quartett auf Tour. Über seine außergewöhnliche Biografie und die allumfassende Liebe zur Musik spricht er mit Jörg Lengersdorf.

Zwei Welten stoßen aufeinander: Klassik trifft Kurve. Das Stuttgarter Kammerorchester macht ein Konzert mit den Fußballfans des VFB Stuttgart. Zum ersten Mal findet dieses Format statt, und die Tickets waren zwei Stunden nach Verkaufsstart alle weg. Gelingt die Verständigung dieser Welten, von denen man meint, dass sie unterschiedlicher nicht sein können? Ilona Hanning hat sich ins Getümmel gestürzt.

Helmut Zacharias: Der Name dieses „Zaubergeigers“ war einmal für Millionen selbstverständlich, heute klingt er wenn, dann nach einem Echo aus der Rundfunk- und Fernsehgeschichte. Der Musikwissenschaftler Andreas Jakubczik hat genau hingehört und ein Buch mit unzähligen Dokumenten, Bildern und Fundstücken des einst berühmten Geigers geschrieben. Man blättert darin nicht durch ein Musiker-Leben, sondern hört förmlich mit, wie sich ein Jahrhundert verschiebt, meint SWR Kultur-Rezensent Andreas Maurer.

In ihrer neuen Folge zu den "Versteckten Gefahren der klassischen Musik" ist die Schriftstellerin und Performerin Mara Genschel beim Buchstaben I angekommen – und macht sich Gedanken zu Richard Wagners Isolde.

Das Leben der 1910 geborenen Komponistin Elsa Barraine ist spannend und vielfältig – und genau das ist auch über ihre Musik zu sagen. Als Komponistin wurde sie gleich zweimal mit dem renommierten Rom-Preis ausgezeichnet, sie hat als Dozentin am Pariser Konservatorium unterrichtet, beim Rundfunk und bei einem Schallplattenlabel gearbeitet, und sie war, vor allem während der deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg, eine politische Aktivistin in Frankreich. Das Orchestre National de France, mit dem die Komponistin schon zu Lebzeiten eng zusammenarbeitete, hat jetzt unter seinem Chefdirigenten Cristian Măcelaru zwei ihrer drei Sinfonien und zwei Tondichtungen aufgenommen.

Im Jahr 1926 wurden mehrere namhafte Komponisten geboren, die das 20. Jahrhundert auf unterschiedliche Weise musikalisch geprägt haben. Während György Kurtág als Meister der Knappheit und der kunstvollen Verdichtung gilt, hat Morton Feldman den entgegengesetzten Weg gewählt und Musik von teils außergewöhnlicher Länge komponiert. Hans Werner Henze zählt auch zu diesem Komponisten-Jahrgang. Er wiederum hat einen Weg eingeschlagen, der sich durch eine möglichst zeitlose Art des Komponierens auszeichnet, gepaart mit einer auffälligen Breite der Gattungen und literarischen Bezüge. Nun ist ein neues Buch erschienen, dass Henzes Zeit und seinen Stil beleuchtet. Christoph Vratz hat es gelesen.

In einer Welt, in der Stars ihre Privatsphäre auf Instagram teilen, scheinen echte Diven mit ihrer geheimnisvollen Ausstrahlung eine Seltenheit zu sein. Ist das Zeitalter der unnahbaren Ikonen endgültig vorbei?

Der Startenor Rolando Villazón sorgt für Wirbel: Für seine Mozart-Tour sucht er junge Sängerinnen, die mit ihm das berühmte Papageno-Papagena-Duett aus der Zauberflöte interpretieren. Der Haken: Eine Gage gibt es nicht. Ist das eine einmalige Karrierechance an der Seite eines Weltstars oder ein fragwürdiges Signal an den künstlerischen Nachwuchs? Zwischen Begeisterung und Empörung entfacht sich eine Debatte über Förderung, Fairness und den Wert von Kunst. Albrecht Selge mit einem Kommentar.

Lars Reichow will im Krankenhaus mal nach dem Rechten sehen - aber er hat auch wirklich Bauchweh. Und so begegnet ihm nicht nur ein vielstimmiger Mediziner-Chor, sondern auch: der Chefarzt. Eine besondere Erscheinung mit Wunderkräften. Davon kann Reichow jetzt - wiedergenesen - ein Lied singen.

Auf seiner Debüt-CD spielt Alexander Malofeev Werke von vier russischen Komponisten: Michail Glinka, Nikolai Medtner, Sergej Rachmaninow und Alexander Glasunow.

Soll sich künstlerische Arbeit zu aktuellen Ereignissen, zu aktueller Politik positionieren? Oxana Omelchuk würde das auf jeden Fall bejahen würde. Im Mai letzten Jahres wurde sie für Heidelberger Künstlerinnenpreis 2026 ausgewählt, die Jury hebt insbesondere Omelchuks „kraftvolle wie poetische“ Positionierung zum Weltgeschehen hervor. Nun wird im Rahmen der Preisverleihung ihr Werk und "alle flieger fliegen nach minsk" bei zwei Konzerten in der Stadthalle Heidelberg am 25. und 26. Februar aufgeführt.

Carnyx, Trumscheit oder Glasharmonika? Das sind alles Musikinstrumente, die heutzutage vergessen sind. Der Autor Marcus Seibert hat diesen Instrumenten sein neues Buch gewidmet.

Die Musik von Mel Bonis wurde kaum je aufgeführt oder aufgenommen. Jetzt wird der französischen Komponistin erstmals ein ganzes Album mit ihren Orchesterwerken gewidmet.

David Afkham verabschiedet sich nach 12 Jahren vom Orquesta Nacional de España. Im Gespräch bei SWR Kultur erzählt der Freiburger von der Identität dieses Spitzenorchesters.

Während Karneval, Fasching und Fasnacht in Deutschland längst vorüber sind, begann am 23. Februar um vier Uhr morgens die Basler Fasnacht. Neben eindrucksvoll gestalteten und mehrere Meter hohen Laternen ist auch die Musik der Trommler und Pfeifer ein unverwechselbares Markenzeichen des Brauchs, der 2017 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Der belgische Bassbariton José van Dam zählte zu den bedeutendsten Sängern in seinem Fach. Jetzt ist er im Alter von 85 Jahren verstorben. SWR-Opernredakteur Bernd Künzig erinnert an die Paraderollen des Sängers und dessen zutiefst menschliche Interpretationen.

György Kurtág knüpft in seinem kompositorischen Schaffen in besonderer Weise an die Musik der Vergangenheit an – auch an ältere Komponisten der abendländischen Musikkultur, zurückgehend bis zu Guillaume de Machaut. Ein besonderer Schaffenszweig sind seine Bearbeitungen für vier- oder sechshändig gespieltes Klavier. Torsten Möller hat sie sich aus Anlass des 100. Geburtstags von Kurtág genauer angeschaut.