Wir sprechen mit Künstlern, wir berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Entwicklungen im Musikleben, stellen Neues vom Musikmarkt vor, spüren Trends in den digitalen Medien auf und hören vor allem viel Musik.

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist eine Zeit des Übergangs. Übergänge gibt es auch in der Musik: Das Intermezzo ist eine musikalische Form und später auch Gattung. Jan Ritterstaedt hat sich die Geschichte des Intermezzos näher angeschaut, die – wie diese Folge zeigt – ohne Johannes Brahms nicht zu denken wäre.

Der Pianist Alexander Krichel beleuchtet in einer fünfteiligen Reihe die Klavierwerke von Maurice Ravel. In der letzten Folge geht es im Gespräch mit SWR Kultur-Musikredakteur Malte Hemmerich um Ravels Klavierkonzert für die linke Hand.

Der Stuttgarter Pianist Wolfgang Dauner stand für einen Sound von großer Wiedererkennbarkeit: Jazz, der rockte – oder auch Rock, der jazzte, eine konturenscharfe Verbindung von beidem. Im Jahr 2020 starb Wolfgang Dauner im Alter von 84 Jahren, am 30. Dezember dieses Jahres wäre er 90 Jahre alt geworden. An den vielseitigen Musiker erinnert Roland Spiegel.

Wie bei der Popmusik üblich, gibt es auch im Klassik-Genre Hitlisten der Top-Titel. Erhoben werden sie vom Baden-Badener Marktforschungsunternehmen GfK Entertainment, und entscheidend ist dabei die Zahl an CD-Verkäufen, Download und Streaming. Im Dezember werden dann die Top Ten des zu Ende gehenden Jahres veröffentlicht. Und 2025 fällt an dieser Liste einmal mehr auf: Die zeitgenössische Musik dominiert deutlich! Statt Bach, Mozart und Brahms belegen Komponisten der Gegenwart die Spitzenränge. Hat die Avantgarde endlich den Durchbruch geschafft? Michael Rebhahn, Redakteur für Neue Musik bei SWR Kultur, hat sich die Klassik-Top Ten genauer angesehen.

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist eine Zeit des Übergangs. Übergänge gibt es auch in der Musik: Das Intermezzo ist eine musikalische Form und später auch Gattung. Jan Ritterstaedt hat sich die Geschichte des Intermezzos näher angeschaut und zeigt in dieser Folge, wie sich das Intermezzo allmählich als eigenständige Musiktheater-Gattung emanzipiert hat.

Klavierwerke zu vier Händen spielen im Konzertleben keine besondere Rolle – das sei doch eher was für die Hausmusik, heißt es. Umso bemerkenswerter, wenn sich zwei Weltklasse-Pianisten wie Leif Ove Andsnes und Bertrand Chamayou in dieser Disziplin zusammentun: Seit 2016 treten sie gemeinsam auf und widmen sich dabei vor allem dem Schaffen von Franz Schubert und György Kurtág. Schuberts späte Stücke für das vierhändige Spiel haben Andsnes und Chamayou jetzt für Erato aufgenommen. SWR Kultur-Kritikerin Susanne Stähr meint: „Die beiden spielen in jeder Nuance so homogen, dass man denken könnte, nur ein Pianist säße hier an den Tasten.“

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist eine Zeit des Übergangs. Übergänge gibt es auch in der Musik: Das Intermezzo ist eine musikalische Form und später auch Gattung. Jan Ritterstaedt hat sich die Geschichte des Intermezzos näher angeschaut. Sie beginnt auf den Brettern des Theaters.

Die Klavierwerke von Maurice Ravel sind ein fremder, mysteriöser Kosmos. Zumindest für SWR Kultur Musikredakteur Malte Hemmerich. Bei ihm, das gibt er selber zu, ist Ravels Musik irgendwie ein weißer Fleck. Zum 150. Geburtstag des Komponisten will er das jetzt ändern. Zusammen mit dem Ravel-Experten und Pianisten Alexander Krichel schaut er auf das Klavierwerk des Franzosen.

In seinem Dezember-Song kann Lars Reichow es kaum erwarten, älter zu werden und dann die Vorteile des Alt-seins zu genießen: Weisheit, Nachsicht der Mitmenschen, aber auch Schwerhörigkeit, die einen vor so manchem Laubbläser-Lärm schützt.

Die Raunächte bezeichnen die Zeit „zwischen den Jahren“. Weihnachten ist gefeiert, und schon stehen die Silvestervorbereitungen vor der Tür. Doch was hat es mit den Raunächten auf sich, was bedeutete diese Zeit für die Menschen früher, und welche Legenden und Mythen kreisen um diese besondere Zeit am Ende des Jahres? Bettina Winkler macht sich auf eine kleine Reise.

Der Dirigent Reinhard Goebel ist nicht nur ein leidenschaftlicher Musikforscher und Musikvermittler, er ist auch ein großer Bewunderer des "Messias" von Georg Friedrich Händel. Für SWR Kultur hat er gemeinsam mit Musikredakteur Rafael Rennicke fünf Stücke produziert und taucht dabei tief ein in die Musik und ihre Entstehungsbedingungen. In dieser letzten Folge spricht Goebel über den 3. Teil des Oratoriums.

Sie wurde nur 36 Jahre alt, hat nach dieser kurzen Lebenszeit aber ein beachtliches Werk hinterlassen, unter anderem mit einer Sinfonie, einer Oper, drei Ouvertüren und vielen Klavierstücken und Liedern. Agnes Tyrrell gehört zu den Komponistinnen, die Wissenschaft und Künstlerinnen gerade erst wiederentdecken – jetzt hat die Pianistin Kyra Steckeweh zusammen mit dem Gewandhaus Chor Leipzig ein erstes Porträt-Album aufgenommen. Hannah Schmidt hat es sich angehört.

„Weihnachtszeit ist Klassikzeit“: Unter diesem Motto gibt es jetzt in der ARD Audiothek eine ganze Sammlung an Klassik-Playlists, die für jede Weihnachts- und Winterstimmung etwas bereithält. SWR-Musikredakteur Rafael Rennicke ist Teil der Arbeitsgruppe, die klassische Musik in der ARD Audiothek kuratiert, und er stellt uns das neue Angebot vor, die für jede Weihnachts- und Winterstimmung, aber auch für so manche Alltagssituation etwas bereithält. Er stellt das neue Audiotheks-Angebot aus der Rubrik "Musik entdecken" vor.

Der Dirigent Reinhard Goebel ist nicht nur ein leidenschaftlicher Musikforscher und Musikvermittler, er ist auch ein großer Bewunderer des "Messias" von Georg Friedrich Händel. Für SWR Kultur hat er gemeinsam mit Musikredakteur Rafael Rennicke fünf Stücke produziert und taucht dabei tief ein in die Musik und ihre Entstehungsbedingungen. In Folge 4 geht es um das berühmteste Stück des Oratoriums, das "Hallelujah".

Der Dirigent Reinhard Goebel ist nicht nur ein leidenschaftlicher Musikforscher und Musikvermittler, er ist auch ein großer Bewunderer des "Messias" von Georg Friedrich Händel. Für SWR Kultur hat er gemeinsam mit Musikredakteur Rafael Rennicke fünf Stücke produziert und taucht dabei tief ein in die Musik und ihre Entstehungsbedingungen. In Folge drei geht es um die Passionsgeschichte, die Kreuzigungsmusik des 2. Teils.

Wenn Instrumente sprechen könnten, hätten sie bestimmt einiges zu erzählen: von Probenhektik, Freude, Frust und: Unfällen. Ein Blick auf Geschichten, die Musiker*innen lieber verschweigen würden - wenn sie nicht so unterhaltsam wären. Was passiert, wenn der Glühwein auf den Geigenbogen kommt? Frieda Krukenkamp hat sich umgehört.

Die Berliner Barock Solisten sind einer der erfolgreichsten Ableger der Berliner Philharmoniker. Seit 2018 haben sie sich als künstlerischen Leiter den Dirigenten, ehemaligen Geiger und leidenschaftlichen Musikologen Reinhard Goebel gewählt. Seither sind einige preisgekrönte Neueinspielungen entstanden. Die allerneuste widmet sich der Musik eines Komponisten, der bislang nur als Fußnote der Musikgeschichte bekannt war. Es gibt nur eine Handvoll Einspielungen von den Flötensonaten dieses Musiktheoretikers namens Johann Philipp Kirnberger. Warum? Weil nur die im Druck vorlagen. Die Noten zu Kirnbergers Sinfonien aber mussten erst gefunden werden von Goebel. Jetzt kann man Kirnbergers Sinfonien endlich hören! Sollte man das tun? Hier ist die Antwort von Eleonore Büning.

Der Dirigent Reinhard Goebel ist nicht nur ein leidenschaftlicher Musikforscher und Musikvermittler, er ist auch ein großer Bewunderer des "Messias" von Georg Friedrich Händel. Für SWR Kultur hat er gemeinsam mit Musikredakteur Rafael Rennicke fünf Stücke produziert und taucht dabei tief ein in die Musik und ihre Entstehungsbedingungen. In Folge 2 geht es um die Weihnachtsmusik des Oratoriums, die Musik der Hirten und Engel.

Der neue Film „La Scala- Die Macht des Schicksals“ nimmt die Zuschauer nun mit bis in die hintersten Winkel der legendären Mailänder Scala. Die französische Regisseurin Anissa Bonnefont hat sich für ihre Dokumentation über die Scala weniger mit der Geschichte des Hauses beschäftigt als mit dem Ereignis, das Jahr für Jahr zu den wichtigsten Kulturereignissen zählt: der Inaugurazione, also der ersten Premiere der Saison, traditionell seit dem 7. Dezember 1951. Im vergangenen Jahr hat sie das Opernhaus während der Vorbereitungen zu der Verdi-Oper „Die Macht des Schicksals“ drei Monate lang kennengelernt. Kirsten Liese hat den Film, der jetzt in die Kinos kommt, für Treffpunkt Klassik schon gesehen.

Olivier Messiaen macht in „La Nativité du Seigneur“ das Weihnachtsmysterium mit seinen schwebenden Orgelklängen hörbar. Dem berühmten Werk widmen sich nun der schwedische Organist, Komponist und Maler Hans-Ola Ericsson, der Messiaen jahrelang bis zu seinem Tod 1992 begleitete, und die Organistin und Lyrikerin Katrin Bibiella. Gemeinsam schufen sie das Orgelwerk rahmende Bilder und Gedichte. Kerstin Bachtler hat die Künstler in Oppenheim besucht und ihnen in der Katharinenkirche gelauscht.

Das neue Album “Cuban Christmas” der Hornistin Sarah Willis und der von ihr gegründeten Gruppe The Sarahbanda schließt an ihr erfolgreiches Projekt „Mozart y Mambo“ an. Albrecht Selge fragt: Ist dieses Weihnachtsalbum ein beflügeltes Jahresendprodukt oder doch eher ein Nightmare before Christmas?

Der Dirigent Reinhard Goebel ist nicht nur ein leidenschaftlicher Musikforscher und Musikvermittler, er ist auch ein großer Bewunderer des "Messias" von Georg Friedrich Händel. Für SWR Kultur hat er gemeinsam mit Musikredakteur Rafael Rennicke fünf Stücke produziert und taucht dabei tief ein in die Musik und ihre Entstehungsbedingungen. In Folge 1 geht es um den Beginn des Oratoriums, die Prophezeiung des Messias.

In der Kindheit der Pianistin Marina Baranova spielte Weihnachten keine Rolle. Sie wuchs in Charkiw auf zur Zeit der Sowjetunion – Religionsausübung wurde unterdrückt. Und wegen der jüdischen Identität ihrer Familie ging das Fest auch zu Hause an ihr vorbei. Erst durch ihre eigenen, in Deutschland aufgewachsenen, Kinder, hat sie das Fest richtig kennen- und lieben gelernt. Und sich die Frage gestellt, wie ihre eigene jüdische Identität sich eigentlich mit dem christlichen Fest verträgt? Auf ihrem neuen Album „Star of Mendelssohn“ geht sie spielerisch dieser Thematik nach – denn Mendelssohn hat sich seinerzeit wohl ganz ähnliche Fragen gestellt. Welche Antworten die Musik des Albums gibt, hat Thilo Braun in seiner heutigen Album-Rezension untersucht.

Wenn Reinhard Goebel über den "Messias" von Georg Friedrich Händel spricht, kommt er aus dem Staunen nicht heraus. "Ein Wunderwerk" sei diese Partitur, sagt der Dirigent und leidenschaftliche Musikforscher in SWR Kultur. Für die Sendung "Treffpunkt Klassik" hat er gemeinsam mit SWR-Musikredakteur Rafael Rennicke fünf Radiostücke zum "Messias" produziert und taucht dabei tief ein in die Musik und ihre Entstehungsbedingungen. "Ich möchte mehr wissen über das, was ich mache", sagt Goebel - und hat dabei sogar entdeckt, bei wem Händel für sein berühmtestes Stück des "Messias", das "Halleluja", abgeschrieben hat.

Schnee und Eis kommen in Musicals und Operetten gar nicht so oft vor. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Schnee nicht so leicht auf die Bühne zu kriegen ist. Noch dazu braucht es besonderes Schuhwerk, um sich elegant über Kunstschnee und Kunsteis zu bewegen. Ein paar schneebedeckte Klassiker aus dem Operetten-, Musical- und Hollywood-Kanon hat Nick Sternitzke aus dem Gletschereis geschlagen.

Maria Anna Mozart stand nicht nur zu Lebzeiten, sondern auch heute im Schatten ihres berühmten Komponistenbruders Wolfgang Amadeus Mozart. Die Serie „Mozart/Mozart“ denkt die Geschichte um und erzählt sie in freier Form neu. Der Showrunner und Produzent Andreas Gutzeit erklärt im Musikgespräch, warum Kostüm und Sprache aus unterschiedlichen Jahrhunderten stammen und warum „Nannerl“ als Hauptfigur gewählt wurde.

Die Schriftstellerin und Performerin Mara Genschel stellt für SWR Kultur ein eigenwilliges Alphabet zusammen: das Alphabet der „Versteckten Gefahren der klassischen Musik“. Mittlerweile ist sie beim Buchstaben H angekommen – ein Buchstabe, der ihr Hoffnung macht…

Musikwissenschaftler Michael Gerhard Kaufmann hat beim Orgel- und Glockenprüfungsamt der Kirchenmusikhochschule Karlsruhe den Überblick über die interessantesten Glocken im Südwesten.

Die Serie „Mozart/Mozart“ ist in der ARD Mediathek verfügbar. Mozarts Schwester Maria Anna, genannt „Nannerl“, rückt hier ins Rampenlicht der Geschichte. Wer war sie wirklich?

Der Pianist Alexander Krichel liebt die Klaviermusik von Maurice Ravel. SWR Kultur Musikredakteur Malte Hemmerich kann dagegen nicht so viel mit diesen Werken anfangen. Im Gespräch versuchen sie zusammen hinter die Geheimnisse der Klavierzyklen und Konzerte zu kommen. Ist das Impressionismus? Und warum ist sein Stil mit ihm verschwunden?

Bernd Stegmann war über 30 Jahre Professor für Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg und hat jetzt seinen zweiten Gedichtband herausgebracht. Ebenfalls erschienen ist eine CD mit eigenen Kompositionen, darunter eine kleine Messe. In SWR Kultur berichtet Stegmann, wie er zum Dichten gekommen ist und warum er in seiner Messe ein Akkordeon eingesetzt hat.

Wer vor einigen Jahren behauptet hätte, Rolando Villazon und Christina Pluhar würden musikalisch einmal dicke Freunde werden, dem hätte man innerlich einen Vogel gezeigt: der Startenor und die Heldin der historisch informierten Aufführungspraxis? Nie im Leben! Zum Glück kam es dann aber genauso. Jetzt haben die beiden ihr erstes gemeinsames Album veröffentlich – „Orfeo son io“.

Weihnachten klingt beim SWR Vokalensemble in diesem Jahr weniger nach ‚Stille Nacht‘, sondern ist voller Rhythmus und Temperament. Chefdirigent Yuval Weinberg hat für die Konzerte in Stuttgart und Schwaigern ein rein lateinamerikanisches Programm zusammengestellt, z. B. mit einem Weihnachtslied über den spanischen Stierkampf. Eva Pobeschin hat Yuval Weinberg während der Proben in Stuttgart getroffen und mit ihm über sein Programm gesprochen.

Einen Computer besaß er nicht, wohl aber ein Faxgerät. Er mochte keinen Schnickschnack, auch nicht in der Musik, die er komponiert hat. Wolfgang Rihm ist sicher einer der bedeutendsten Komponisten der letzten Jahrzehnte. Im Juli des letzten Jahres ist er mit 72 Jahren gestorben. Seine Musik wird weiterhin munter gespielt. Was aber macht seine Musik wirklich aus, wo liegen ihre Besonderheiten, ihre inneren Bezüge? Martin Zenck beantwortet die Fragen im neuen Buch: „Stille und Gewalt“. Christoph Vratz hat es gelesen.

Heute findet im Konserthuset von Stockholm die Verleihung der Nobelpreise statt. Im Anschluss gibt es ein prunkvolles Bankett im Blauen Saal des Rathauses von Stockholm. Die Gerichte des mehrgängigen Menüs sind streng geheim, ebenso das Kulturprogramm, das währenddessen geboten wird. Erst vor einigen Tagen wurde offiziell bekannt, dass der junge schwedische Komponist Jacob Mühlrad erstmals die Musik zu dem Bankett komponiert hat. Matthias Nöther hat Jacob Mühlrad getroffen und stellt ihn vor.

Der Pianist Alexander Krichel liebt die Klaviermusik von Maurice Ravel. SWR Kultur Musikredakteur Malte Hemmerich kann dagegen nicht so viel mit diesen Werken anfangen. Im Gespräch versuchen sie zusammen hinter die Geheimnisse der Klavierzyklen und Konzerte zu kommen. Ist das Impressionismus? Und wie klingt das schwerste Stück der Welt?

Weihnachtsjazz kommt jedes Jahr so sicher auf den Markt wie Lebkuchenherzen und Marzipan. Auf die Spitze treibt es in diesem Genre der Posaunist Nils Landgren, von ihm ist inzwischen das Album „Christmas with my Friends“ Nummer 9 rausgekommen. Wie ist dieses Saisongeschäft einzuordnen? SWR Kultur Jazz-Redakteurin Julia Neupert gibt im Gespräch die Antwort und hat auch paar Weihnachts-Tipps aus dem Jazz parat.

Alessandro Scarlatti, bekannt für prachtvolle Opern, steht im Fokus des Albums „Weihnachten im Bethlehem des Westens“, inspiriert von einer berühmten römischen Kirche.

Der aus Magdeburg stammende Komponist Georg Philipp Telemann machte in Hamburg steil Karriere. 1721 wurde er im Norden zu gleich zwei renommierten Ämtern berufen. Ob sein Ruf bis heute nachhallt, interessiert Reporterin Nina Prasse. Auf ihrem Weg durch die Stadt wurde sie auf ihrer Spurensuche gleich mehrmals überrascht.

Der Pianist Alexander Krichel liebt die Klaviermusik von Maurice Ravel. SWR Kultur Musikredakteur Malte Hemmerich kann dagegen nicht so viel mit diesen Werken anfangen. Im Gespräch versuchen sie zusammen hinter die Geheimnisse der Klavierzyklen und Konzerte zu kommen. Ist das Impressionismus? Und wie klingt das schwerste Stück der Welt?

Am 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamts. Der KulTOUR-Begleitdienst der Malteser Stuttgart bringt Seniorinnen und Senioren mit ehrenamtlich Engagierten zusammen: und zwar als Kulturpaare, die gemeinsam in die Oper gehen, ins Theater oder Konzert. Für viele ältere Menschen bedeutet der KulTOUR-Begleitdienst ein Stück Lebensfreude. Sven Scherz-Schade hat eines der Paare vom Malteser KulTOUR-Begleitdienst in der Stuttgarter Liederhalle getroffen.

„Wir sind viele und wir sind überall“, so könnte das Motto der Amateurmusik in Deutschland lauten. Ohne den Ehrenamtlern und freiwilligen Engagierten wäre es in der Musiklandschaft ziemlich still, vermutet Emilia Schmidt vom Bundesmusikverband Chor und Orchester. Im SWR Kultur Musikgespräch erzählt sie von den vielfältigen Aufgaben der Ehrenamtlichen in der Musik und welche Unterstützung zum Beispiel vom Staat kommen könnte.