BR-KLASSIK - das sind Kritiken, Gespräche und Berichte aus der Welt der Klassik. Ob Opernpremieren von München bis New York, Interviews mit großen Musikern oder innovative Musikprojekte an bayerischen Schulen: mit Allegro und Leporello werktags sowie der Piazza am Samstag hält Sie die Klassikwelle d…

Mit der "Götterdämmerung" endet Bayreuths Jubiläums-"Ring" zum 150. Festspieljubiläum. Die KI-Projektionen lieferten vor allem einen rätselhaften Bilderreigen. Wie reagierte das Publikum auf das Experiment?

Eine Operntruppe im Zeitdruck, ein reicher Auftraggeber und eine Reise zum Mars: Ersan Mondtag gibt mit "Ariadne auf Naxos" sein Salzburg-Debüt. Ob das intergalaktische Konzept aufgeht, hat Johann Jahn bei der Premiere erlebt.

Mitten in Kassel steht das Denkmal von Louis Spohr. Oft sitzen Menschen auf den Stufen zu Füßen des Komponisten. Doch wer er war, das wissen wahrscheinlich die wenigsten. Jens Wellhöner hat sich auf Spurensuche gemacht.

Zwischen Renaissance-Klang und Pop-Ikone. In München treffen Orlando di Lasso und Michael Jackson aufeinander. Wie ein Bronze-Denkmal zum Hotspot für Musikgeschichte, Tourismus und Fanmythos geworden ist.

Die Augmented-Reality-Brillen sind verschwunden, kommentarlos haben die Bayreuther Festspiele ihr einst viel diskutiertes Technik-Experiment beendet. Übrig bleibt eine Inszenierung von Jay Scheib, die szenisch oft ratlos zurücklässt. Musikalisch aber findet "Parsifal" unter Pablo Heras-Casado spätestens im dritten Akt zu jener Größe, die man auf dem Grünen Hügel erwartet.

Diese Aufnahme von Bruckerns "Romantischer" Symphonie ist ein Gewinn. Man fühlt sich - auf positive Weise - an die Hand genommen: Die Musikerinnen und Musiker zeigen, was es im Bruckner-Universum alles zu entdecken gibt.

Zwischen Marktständen und Straßenbahnen wacht Georg Friedrich Händel über Halle. Das Händel-Denkmal erzählt vom Weg des Komponisten von der Stadt an der Saale nach London. Darin steckt viel internationale Musikgeschichte.

Frische Wälder, kühle Seen, ein Lied als Stück Heimat: Dirigentin Oksana Lyniv erzählt, wie Dvoráks Symphonie und Eduard Resics "Reflections of Hope" ukrainischen Jugendlichen im Jugendorchester neue Energie schenken.

Ausgerechnet zum 150-Jahr-Jubiläum 2026 speist Intendantin Katharina Wagner das Publikum mit einem Spar-Ring ab: KI-Projektionen statt Bühnenbild und Inszenierung. Kann die Musik den Abend retten?

Die erste Primadonna fand "keinen Zugang zur Rolle". Nun übernimmt Christina Nilsson die Titelpartie in "Ariadne auf Naxos" in Salzburg. Regisseur Mondtag wählt einen speziellen Zugang zur Oper. So wird die Premiere am Sonntag.

Das Prinzregententheater feiert in diesem Jahr seinen 125. Geburtstag. Seit 1901 prägt das Haus das Münchner Kulturleben und ist heute zugleich Spielstätte und Ausbildungsort für den künstlerischen Nachwuchs.

Heute ist es der berühmteste Gesangstempel im Mutterland der Oper: Was wäre das Musikleben Italiens ohne das Teatro alla Scala? Folgenreiche Mailänder Uraufführungen gab es schon für Puccini, Verdi und Bellini...

Auch mehr ein halbes Jahrhundert nach ihrem Tod genießt die ägyptische Sängerin Umm Kulthum in ihrer Heimat Kultstatus und in der gesamten arabischen Welt. Eine drei Meter hohe Statue von ihr steht mitten in der Millionenstadt Kairo.

72 Stunden ohne Pause Posaunenpower: In Nürnberg wollen über 2.000 Bläserinnen und Bläser einen Weltrekord aufstellen. Die große Herausforderung: Beim Wechsel der Posaunenchöre dürfen höchstens zehn Sekunden Stille entstehen.

Psychologie statt romantischem Meeresrauschen: Die Inszenierung des "Fliegenden Holländers" bei den Bayreuther Festspielen zeigt den Holländer nicht als Verdammten der Weltmeere, sondern als Opfer eines Familientraumas.

Ganze 19 Jahre alt war Lili Boulanger, als sie den begehrten Rompreis erhielt. Die Preisvergabe war eine Sensation, denn keine Frau hatte zuvor die Auszeichnung erhalten. Leider hatte Lili nur noch knapp fünf Jahre zu leben ...

Benjamin Bernheim macht Massenets "Werther" bei den Salzburger Festspielen zum Ausnahmeerlebnis. Es gelingt eine konzertante Aufführung, die den vermeintlich sentimentalen Opernklassiker als packendes Musikdrama zeigt.

Er meidet große Effekte und füllt dennoch die Säle. Was macht Grigory Sokolov zu einer lebenden Legende? Paul Schäufele hat den Pianisten bei seinem Klavierabend bei den Salzburger Festspielen erlebt.

Als Maria Anna Mozart 1751 das Licht der Welt erblickt, ist noch nicht klar, dass sie eine der außergewöhnlichsten Musikerinenn ihrer Zeit werden würde. Später werden sie und ihr ebenfalls genialer Bruder als Wunderkinder herumgereicht.

Christian Thielemann dirigiert zum Jubiläum der Festspiele Beethovens Neunte und den neuen "Ring des Nibelungen". Im Gespräch mit BR Klassik spricht er über Demut, Künstliche Intelligenz auf der Bühne und darüber, warum er gerade in Bayreuth das Dirigieren gelernt hat.

Christian Thielemann dirigiert zum Jubiläum der Festspiele Beethovens Neunte und den neuen "Ring des Nibelungen". Im Gespräch mit BR Klassik spricht er über Demut, Künstliche Intelligenz auf der Bühne und darüber, warum er gerade in Bayreuth das Dirigieren gelernt hat.

Klare Worte, klare Haltung - das ist der Anspruch, mit dem er durchs Leben ging, ob nun als Dirigent, Geschäftsmann oder als Umweltschützer. Enoch zu Guttenberg war ein kompromissloser, unbequemer Künstler.

Klare Worte, klare Haltung - das ist der Anspruch, mit dem er durchs Leben ging, ob nun als Dirigent, Geschäftsmann oder als Umweltschützer. Enoch zu Guttenberg war ein kompromissloser, unbequemer Künstler.

In unserer Reihe stellen wir besondere Komponisten-Denkmäler in Deutschland vor. Heute: Die Henri Nouveau-Skulptur in Leverkusen. Eine Hommage an Johann Sebastian Bach. Claudia Friedrich über die Hintergründe der Skulptur.

Zum 150. Jubiläum des "Ring des Nibelungen" präsentiert Bayreuth einen ungewöhnlichen "Ring": mit KI-generierten Projektionen statt klassischer Bühnenbilder. Geht dieses Experiment auf? Gestern hatte "Das Rheingold" Premiere.

Trash, Pathos und Wundenschau in Bayreuth: Das Musiktheaterkollektiv "Hauen und Stechen" zerlegt den Wagner-Mythos zwischen Gralsgemeinschaft, Inklusion und Endzeitstimmung. Ein Besuch beim Projekt "Realitot".

Sie war herausragende Pianistin und Vorreiterin in vielen Bereichen: Jutta Hipp. Die Leipzigerin hat in den späten 50er-Jahren Jazzgeschichte geschrieben. Dann wurde es aber still um sie. Erst vor wenigen Jahren wurde sie wiederentdeckt.

In unserer Reihe stellen wir besondere Komponisten-Denkmäler in Deutschland vor. Diesmal geht es nach Weiden in der Oberpfalz und zu einem besonderen Max-Reger-Denkmal aus den 1950er Jahren. Antonia Morin erzählt mehr darüber.

Einladung, Ausladung Wiedereinladung: Das Hin und Her im Vorfeld der Bayreuther Festspiele quittiert Michel Friedman mit einer fulminanten Rede beim Gedenkkonzert "Verstummte Stimmen". Ein Plädoyer für Weitsicht, Reflektion und Vielfalt.

Bei den Salzburger Festspielen feiert Bizets "Carmen" ihre umjubelte Rückkehr. Im Mittelpunkt der Premiere: Asmik Grigorian, die erstmals die Titelrolle der berühmten Oper übernimmt. Elisabeth von Kalnein über die Premiere.

Er sah das Stück als Jugendsünde. Und deshalb wurde Wagners "Rienzi" noch nie im Festspielhaus gespielt. Bis jetzt. Zur Feier des 150. Jubiläums genehmigt Katharina Wagner sich und uns eine Ausnahme. Kann sich der "Rienzi" neben den reifen Werken behaupten? Gehört das Stück vielleicht sogar ins Bayreuther Repertoire?

Am 26. Juli gab es den "Rienzi" von Richard Wagner. Nach der Premiere hat sich unser kritisches Trio zusammengefunden: Bernhard Neuhoff (BR Klassik), Christine Lemke-Matwey (DIE ZEIT) und Christian Wildhagen (Neue Zürcher Zeitung). Moderation: Sylvia Schreiber

Einladung, Ausladung Wiedereinladung: Das Hin und Her im Vorfeld der Bayreuther Festspiele quittiert Michel Friedman mit einer fulminanten Rede beim Gedenkkonzert "Verstummte Stimmen". Ein Plädoyer für Weitsicht und Reflektion.

Zum Ausklang der "Ouverture spirituell" bei den Salzburger Festspielen dirigiert Gustavo Dudamel die Wiener Philharmoniker mit Mahlers Sinfonie Nr. 2 auswendig, mit vielen grandiosen Details und leicht übersteuertem Finale.

Mehr neue Produktionen, neue Vertriebswege und Experimente mit KI: Die Bayreuther Festspiele stellen die Weichen für die Zukunft. Zugleich hofft die Festspielleitung auf eine kontroverse Debatte über die diesjährige Neuinszenierung von Wagners "Rienzi".

Oberlangenstadt, 27. Juli 1926: der Komponist, Pianist und Maler Adolph Kurt Böhm wird geboren. Zeitlebens sieht und sucht er die Schönheit. Er ist ein Romantiker im 20. Jahrhundert mit unerschütterlichem Glauben an das Gute.

Für Gabriela Scherer ist Wagners "Rienzi" eine Premiere: Erstmals singt sie die Irene. In Bayreuth steht sie aber scon zum zweiten Mal bei den Festspielen auf der Bühne.

Andreas Schager sieht in Richard Wagners "Rienzi" erstaunliche Parallelen zur Gegenwart. Im Interview mit BR Klassik spricht der Tenor über die Titelfigur, politische Verführbarkeit und die Bayreuther Erstaufführung des Werks.

Ein antiker Mythos ist so schnell nicht auserzählt. Das ist vielleicht keine neue Erkenntnis, war aber in Salzburg ganz unmittelbar und eindrücklich mit der konzertanten Aufführung der Oper "Passion" von Pascal Dusapin zu erleben.

Bizets "Carmen" zählt zu den beliebtesten und meistgespielten Opern. Bei den Salzburger Festspielen ist sie ein seltener Gast. Nun kehrt "Carmen" aber zurück - und Starsopranistin Asmik Grigorian gibt ihr Rollendebüt.

Gestern Abend stand der designierte GmD der Bayerischen Staatsoper, Petr Popelka, für Dvoráks "Rusalka" am Pult des Staatsorchesters bei den Münchner Opernfestspielen. Franziska Stürz war für BR Klassik im Nationaltheater.