BR-KLASSIK - das sind Kritiken, Gespräche und Berichte aus der Welt der Klassik. Ob Opernpremieren von München bis New York, Interviews mit großen Musikern oder innovative Musikprojekte an bayerischen Schulen: mit Allegro und Leporello werktags sowie der Piazza am Samstag hält Sie die Klassikwelle d…

Tägliche Harfenmagie im Netz. Harfenistin Silke Aichhorn stellt sich der "Harfen Challenge" und zeigt, wie Klangfarben, Mini-Harfe und Social Media das Repertoire ihres Instruments neu ins Licht rücken.

Wäre es nach ihr gegangen, wäre sie wohl Pianistin geworden. Doch der Vater entscheidet anders. Wenig begeistert steigt Marie Soldat mit neun Jahren auf die Geige um. Doch dann nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Moritz Eggert, Präsident des DKV, wird im Mai nicht erneut für das Amt kandidieren. Auslöser für Eggerts Rücktritt sind Konflikte innerhalb des Verbands: Die geplante GEMA-Reform sorgt für Spaltung im Vorstand.

DDR-Präsident Wilhelm Pieck macht eine Oper zur Chefsache. Es war einer der größten Theaterskandale der Nachkriegszeit: die verkorkste Uraufführung der "Lukullus"-Oper von Bertolt Brecht und Paul Dessau.

Abseits der Metropolen pulsiert Bayerns Musikszene: Im BR-Schwerpunkt "So klingt Bayern" wird neun Wochen lang immer montags über neue Konzerträume, leidenschaftlichen Protagonisten und einer überraschend facettenreichen Klanglandschaft berichtet.

Viel verspricht sich Mozart von seinem Aufenthalt in Paris: Kompositionsaufträge, nützliche Kontakte, nicht zuletzt gute Verdienste. Tatsächlich aber muss er dort einen der schmerzlichsten Verluste seines Lebens verkraften ...

Eine konsequent gedachte Inszenierung trifft auf eine Oper voller Ambivalenz: Am Theater Regensburg wird Händels "Alcina" zum kühlen Erlebnisparcours - mit starken Stimmen, aber wenig Magie.

Die Handlung von Mozarts Jugendwerk "Die Gärtnerin aus Liebe" ist heutzutage mehr als fragwürdig, die Musik allerdings von ungestümer Emotionalität. Brigitte Fassbaender zeigt das Ganze folgerichtig als "absurdes" Theater - ohne Happy End.

Machtkampf an der Salzach: Die Salzburger Festspiele, Aushängeschild der Hochkultur, taumeln zwischen Intendantenkrise, politischem Gerangel und vernachlässigter Infrastruktur einer ungewissen Zukunft entgegen.

Nach ihrem frühen Tod geriet Dora Pejacevics Schaffen in Vergessenheit, wird jedoch seit einigen Jahren vom Plattenmarkt neu entdeckt. Nun hat der kroatische Dirigent Ivan Repušic mit der Staatskapelle Weimar sämtliche symphonischen Werke eingespielt und sich als leidenschaftlicher Pejacevic-Fan geoutet.

Er ist Schwarz und Dirigent: Brandon Keith Brown weiß, was es heißt, eine Ausnahme zu sein. Die Klassikszene ist ziemlich weiß. Unterschwelliger Rassismus sei weit verbreitet, so Brown. Er kämpft für Veränderung.

Daniil Trifonov entfacht in München Brahms' Zweites Klavierkonzert. Mit Daniel Harding und dem Orchestra di Santa Cecilia wird Dvoráks Siebte zur sinnlichen, zugleich erschütternden Symphonie-Erfahrung.

Alina Pogostkina beendet ihre internationale Konzertkarriere. Das verkündete die Geigerin in einer Mitteilung an ihre Fans: "Auf den großen Bühnen der Welt zu stehen, gehört zu einem Leben, das nicht mehr meines ist."

Vor 80 Jahren gaben die Bamberger Symphoniker ihr erstes Konzert. BR Klassik blickt diese Woche zurück auf wichtige Wegmarken in der Geschichte des Orchesters. 2004 etwa fand zum ersten Mal die "Mahler Competition, ein Dirigierwettbewerb, statt.

Ein Werk, das bis heute unter die Haut geht: "A Child of Our Time" von Michael Tippet. Musikalisch knüpft der Brite an große Vorbilder wie Bachs Passionen und Händels "Messias" an - und bricht sie zugleich musikalisch radikal auf.

Die US-Sopranistin Rainelle Krause ist im Alter von 37 Jahren nach kurzer Krankenhausbehandlung gestorben. Ihre Paraderolle war die Königin der Nacht aus Mozarts "Zauberflöte", mit der sie zuletzt an der New Yorker Met debütierte.

Die Bamberger Symphoniker sind ein internationales Top-Orchester, weltweit gefragt, mit unzähligen Preisen dekoriert. Vor 80 Jahren gaben sie ihr erstes Konzert. Ihre Geschichte prägt sie bis heute.

Im Rahmen des 20. Jubiläums der Kooperation mit dem Münchner Rundfunkorchester bringt Regisseur Ingo Kerkhof zwei einaktigen Opern von Darius Milhaud und Nino Rota, ergänzt durch weitere Kompositionen aus dem frühen 20. Jahrhundert, in einem Musiktheaterabend zusammen.

Vom "Provinzchörle" zum weltweit gefeierten Gesangsensemble: Der Windsbacher Knabenchor hat in den 80 Jahren seines Bestehens Geschichte geschrieben. Welcher Chor wird schon in den Vatikan eingeladen, um dort evangelische Kirchenmusik zu singen?

Für viele seiner Zeitgenossen war Beethovens Musik laut, grell, bizarr. Und so entzündete sich an seinen Werken fortan die Fantasie der Kritiker und Schriftsteller. Wiebke Matyschok sprach mit dem Dirigenten Roger Norrington über die Vierte Symphonie, welche einen anderen Komponisten zum Verfassen eines Romans inspirierte.

Die Jazzwoche Burghausen glänzt 2026 mit Stars wie Mike Stern und Robben Ford und feiert den 100. Geburtstag von Miles Davis. Drummer Wolfgang Haffner kommt mit Gästen. Auch junger Jazz steht im Fokus. Das erwartet das Publikum.

In Moskau vom Spielplan verbannt, kehrt das Ballett "Nurejew" von Regisseur Kirill Serebrennikov nun in Berlin auf die Bühne zurück. Für den Regisseur ist die Botschaft ungebrochen aktuell.

Die Bamberger Symphoniker sind ein internationales Top-Orchester, weltweit gefragt, mit unzähligen Preisen dekoriert. Vor 80 Jahren gaben sie ihr erstes Konzert. Ihre Geschichte prägt sie bis heute.

Nat King Cole war ein Superstar, lockerer Swing und samtige Eleganz, das waren seine Markenzeichen, und er hatte eine Jahrhundertstimme, aber Sänger wollte er eigentlich gar keiner sein.

Mongolei, München, Mitternachtsjazz: Shuteen Erdenebaatar mischt bei der Jazzwoche Burghausen den legendären Jazzkeller auf - und zeigt, wie viel junger Sound im bayerischen Jazzmekka steckt.

Wagner, Massenet, Tschaikowsky, Britten, Adams: In Swansea und Bayreuth treffen Tetralogie, "Faust", "Mazeppa", "Doctor Atomic" und "Death in Venice" aufeinander - ein Opernmarathon zwischen Mythos, Moral und moderner Krise.

Shuteen Erdenebaatar wird sich bei der Jazzwoche Burghausen die Nächte um die Ohren schlagen: Mit ihrem Trio spielt sie jede Nacht im Jazzkeller. Worauf sie sich freut und warum weibliche Vorbilder im Jazz wichtig sind.

Die Bamberger Symphoniker sind ein internationales Top-Orchester, weltweit gefragt, mit unzähligen Preisen dekoriert. Vor 80 Jahren gaben sie ihr erstes Konzert. Ihre Geschichte prägt sie bis heute.

Glamour, große Gefühle und die Frage nach dem perfekten Klang: In der Oscar-Nacht 2026 entscheidet sich, wer den Preis für die Beste Filmmusik holt. Antonia Morin berichtet.

Sir Simon Rattle probt in der Oberpfalz: Das BR-Projekt "Singen mit Sir Simon" macht Halt beim Weidener Kammerchor. Im Juli gipfelt die Zusammenarbeit im großen Abschlusskonzert mit dem BRSO in München.

Die kommende Spielzeit an der Bayerischen Staatsoper ist prall gefüllt: Das Publikum erwartet sieben Opern- und zwei Ballettpremieren, Belcanto-Kunst und Uraufführungen, spannende Debuts und große Stars - und natürlich die heiß geliebten "Oper für Alle"-Veranstaltungen.

Ein echter Walzer hat weder Anfang, noch Ende, er ist keine Bewegung, sondern ein Zustand. Das machte Wolfgang Dosch in seiner Inszenierung von Johann Strauss´ sperrigem Spätwerk "Wiener Blut" höchst vergnüglich und dialektverbunden deutlich. Es wurde eine prickelnde Runde im Prater-Karussell.

Bei seinem Vorhaben, alle Streichquartette Beethovens einzuspielen, ist das Chiaroscuro Quartet mittlerweile bei der vierten Etappe angelangt. Auf dem neuesten Album präsentieren die vier Musikerinnen zwei der so genannten "Razumovsky-Quartette. Durchaus Musik mit Ecken und Kanten.

Er war der Mann am Klavier, hat über fehlendes Bier auf Hawaii gesungen und galt lange Zeit als Inbegriff der etwas biederen deutschen Unterhaltungsbranche. Doch Paul Kuhn war mehr als nur der Sänger von Stimmungsschlagern oder der Dirigent von Tanzmusik.

Die Pianistin Khatia Buniatishvili kommt mit Brahms' Klavierkonzert nach München. Ihre kleine Tochter ist auch dabei, das ist ihr wichtig. Im Interview spricht sie über Freiheit, Einsamkeit und was das Klavier damit zu tun hat.

Die Bamberger Symphoniker sind ein internationales Top-Orchester, weltweit gefragt, mit unzähligen Preisen dekoriert. Vor 80 Jahren gaben sie ihr erstes Konzert. Ihre Geschichte prägt sie bis heute.

Pianist Friedrich Gulda hatte eine Vorliebe für Mozart und Beethoven und eine Abneigung gegen die Romantiker. Zudem stand er mit den Jazz-Stars seiner Zeit auf der Bühne. Nun ist die dritte Biografie über Gulda erschienen, verfasst von Rüdiger Albrecht.

Pianist Friedrich Gulda hatte eine Vorliebe für Mozart und Beethoven und eine Abneigung gegen die Romantiker. Zudem stand er mit den Jazz-Stars seiner Zeit auf der Bühne. Nun ist die dritte Biografie über Gulda erschienen, verfasst von Rüdiger Albrecht.

Zwischen Igor Levit, junger Avantgarde und orchestraler Wucht zeigt das Heidelberger Festival seine neue Klangvision - ein Labor für Zukunftsmusik, das Klassik, Experiment und gesellschaftlichen Diskurs bündelt.

Mit Erwartungen an zeitgenössische Komponisten konnte sich Wilfried Hiller schon als Student nicht identifizieren. Ein Liebesliederverbot? Nicht mit ihm. Er ging seinen eigenen Weg. Ein Gespräch über sein Leben.

Gute Stimmung bei den Münchner Philharmonikern: Sie freuen sich auf die kommende Saison mit ihrem neuen Chefdirigenten Lahav Shani. Ein Motto? Gibt es nicht. Dafür selten gespielte Werke und ungewohnte Kombinationen.

Öffentlich ausgetragener Ärger bei den Salzburger Festspielen. Die Protagonisten: Intendant Markus Hinterhäuser und das Kuratorium. Die Zeichen deuten auf einen Machtkampf hin, bei dem es nur Verlierer gibt. Eine Analyse.