POPULARITY
Categories
Jodellieder rund um Bäche, Seen und Wasserfälle. Auch wenn in den vergangenen Tagen vielerorts Regen gefallen ist, bleibt Wasser in diesem Sommer ein kostbares Gut. Nach den langen Hitze- und Trockenperioden der vergangenen Wochen ist deutlich geworden, wie wichtig Bäche, Flüsse, Seen und Quellen für Mensch und Natur sind. Passend dazu widmet sich diese «Fiirabigmusig» dem Element Wasser. Zu hören sind Jodellieder, die das Wasser in seinen unterschiedlichsten Facetten besingen. Dazu gehören «s' Wasser» von Marie-Theres von Gunten, «Mys Wasserrad» von Willi Valotti, «Am Wasserfall» von Kläus Dobler, «Dr Bärgbach» von Ernst Sommer oder «Am See» von Emil Wallimann. Sie erzählen von rauschenden Bergbächen, stillen Seen und der besonderen Atmosphäre, die das Wasser seit jeher auf Komponistinnen und Komponisten ausübt. Ob als Lebensquelle, Naturerlebnis oder Ort der Ruhe – Wasser spielt auch in der Volksmusik immer wieder eine wichtige Rolle. Diese «Fiirabigmusig» lädt dazu ein, eine Stunde lang musikalisch an Bächen entlangzuwandern, an einem Seeufer zu verweilen oder dem Rauschen eines Wasserfalls zuzuhören.
Wie immer sprechen wir im ersten Teil unseres Programms über aktuelle Ereignisse. Als Erstes betrachten wir zwei Angriffskriege, die beide mit der Erwartung eines schnellen Sieges begannen. Einer wurde von Putin gestartet, der andere von Trump. Anschließend diskutieren wir eine Kontroverse um kubanische Ärzte, die in Kalabrien in Italien Notfall- und andere medizinische Dienste leisten. Danach sprechen wir über den Environmental Performance Index 2026, der letzte Woche veröffentlicht wurde. Ich bin stolz, dass europäische Länder den Index anführen. Und zum Schluss sprechen wir über die Wimbledon-Endspiele, die am vergangenen Wochenende ausgetragen wurden. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Temporal Adverbs. Johann Sebastian Bach gilt als einer der bekanntesten Komponisten überhaupt. Ihm zu Ehren wird jährlich das Bachfest in Leipzig veranstaltet, das jedes Jahr unter einem anderen Motto steht. Diesmal ging es um die Kunst, miteinander zu reden und einander zuzuhören – eine Fähigkeit, die man aus der polyphonen Melodieführung in Bachs Werken lernen kann. Deutschland hat es bei der Fußballweltmeisterschaft zum dritten Mal in Folge nicht unter die besten 16 geschafft. Das deutsche Team war nach einer umstrittenen Partie gegen Paraguay nach einem Elfmeterschießen spektakulär ausgeschieden. Das Schicksal hat uns mal wieder auf die Schippe genommen, und genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Jemanden auf die Schippe nehmen. Putin und Trump: Wenn ein kurzer Krieg zur Dauerkrise wird US-Regierung fordert, dass kubanische Ärzte Italien verlassen Europäische Länder führen den Environmental Performance Index 2026 an Wimbledon 2026: Comebacks als Zeichen von Willenskraft und Resilienz Lernen mit Bach Deutsche Nationalmannschaft erlebt erneute WM-Katastrophe
Dass "gut meinen" und "gut machen" nicht zwangsläufig dasselbe ist, beweisen die Eltern von Hector Berlioz. Unbedingt soll aus dem begabten Jungen ein Arzt oder Anwalt werden. Einer der größten französischen Komponisten wird er trotzdem.
Frédéric Chopin liebte Männer. So klar sieht es jedenfall der Musikjournalist Moritz Weber. Jetzt hat er ein Buch über das Liebesleben des polnisch-französischen Komponisten veröffentlicht. Und zeigt Chopin als Beziehungsmenschen.
Eigentlich will Dmitri Schostakowitsch als Kind lieber Fußball spielen als Klavier üben. Doch dann packt ihn die Musik. Roland erzählt, wie er zu einem der berühmtesten Komponisten seiner Zeit wird - und durch seine Musik in große Gefahr gerät.
Zwei Meisterwerke eines großen russischen Komponisten, Sergej Rachmaninows Symphonie "Die Glocken" und seine Symphonischen Tänze, seine letzte Komposition überhaupt. Meisterhaft interpretiert von der amerikanischen Dirigentin Karina Canellakis.
Glaube, Liebe, Schönheit: Diese drei „Henze-Faszinationen“ ziehen sich wie ein roter Faden durch das Schaffen des Komponisten. In Folge 3 geht es um den Glauben als Atheist.
Iva fliegt zur Beerdigung ihres Kindermädchens nach Ohrid in Nordmazedonien. Der slowenische Vater hat hier einst ein jugoslawisches Ferienhotel geleitet, während die Mutter in Slowenien blieb. "Luft nach unten" erzählt von einer Spurensuche - in der eigenen Vergangenheit, in der Vergangenheit Jugoslawiens, und im Inneren der Protagonistin Iva: sie will verzweifelt Mutter sein, aber auch Geliebte. Das eine versucht sie - tragikomisch - mit ihrem Mann und der Hilfe einer Kinderwunschklinik. Das andere bei den sporadischen Treffen mit ihrem Geliebten. Die Protagonistin ist Musikerin wie Tamara Štajner. Stephan Ozsváth hat die Autorin im Wiener Arnold Schönberg Center getroffen. Zwischen Artefakten und am rekonstruierten Arbeitszimmer des Komponisten haben sie über Kinderwunsch, Religion, die jugoslawische Gulag-Insel Goli Otok, Lampenfieber und das Schreiben gesprochen. Das Buch Luft nach unten, Zsolnay, 336 Seiten, 25 Euro. Die Bücher, über die Stephan und Tamara sonst noch sprechen: Tamara empfiehlt: Siri Hustvedt. Ghost Stories. Rowohlt. 400 Seiten. 26 Euro. Stephan empfiehlt: Dana Vowinckl: Anton und Alma. Suhrkamp. 542 Seiten. 26 Seiten. (erscheint Anfang September 2026) Die Autorin Tamara Štajner ist 1987 in Novo Mesto geboren. Von dort stammt auch Melania Trump. Ihr Großvater war Partisan, fiel in Ungnade und wurde in Goli Otok inhaftiert. Zuvor war er bei Berlin als Zwangsarbeiter eingesetzt. Tamara Štajner hat Bratsche in Ljubljana und Wien studiert. Sie schreibt auf Slowenisch und Deutsch, gestaltet auch Performances. "Luft nach unten" gewann 2024 den Kelag-Preis beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Im gleichen Jahr wurde die Autorin auch mit dem Lyrik-Preis Meran ausgezeichnet. "Luft nach unten" ist ihr zweiter Roman nach ihrem Debüt "Raupenfell". Tamara Štajner lebt in Wien. Der Ort Das Arnold Schönberg Centrum in Wien
Schon als Kind liebt er die Musik, spielt Klavier, komponiert. Schließlich darf er die Staatsmusikschule in Braunschweig besuchen, erhält ein Stipendium und widmet sich ganz der Musik. Beginnt so der Werdegang eines der bedeutendsten Komponisten der Nachkriegszeit?
(00:47) Heute vor 100 Jahren ist Hans Werner Henze geboren. Er war einer der bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts. Weitere Themen: (05:24) Kanton Waadt will sein Archivierungsgesetz revidieren. Was bedeutet das für die Wissenschaftsfreiheit? Ein Ökonom ordnet ein. (09:35) Cinémathèque Suisse hat Zusammenarbeit mit Nigeria gestartet. (11:29) Archiv des Freiburger Konzertclubs Fri-Son wird in die Kantons- und Universitätsbibliothek aufgenommen. (12:18) Älteste noch existierende Kino-Zeichentrickfilm ist 100 Jahre alt. Und gemacht, hat ihn die Berlinerin Lotte Reiniger. (16:35) Gedichtband «Die Wiedereinführung der Sanduhr» von langjährigem Verleger des Hanser Verlags Michael Krüger.
Er war einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts: Hans Werner Henze sprengte die Grenzen der Avantgardemusik und schuf ein ebenso politisches wie emotionales Werk. Wie bei Beethoven ist Henzes Vermächtnis eine Neunte Sinfonie. Struck-Schloen, Michael www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Glaube, Liebe, Schönheit: Diese drei „Henze-Faszinationen“ ziehen sich wie ein roter Faden durch das Schaffen des Komponisten. In Folge 2 geht es um ein Liebesduett im Gewitter.
„Anspruchsvoll, fordernd, großzügig und loyal“ – so beschreibt Michael Kerstan den Künstler und Menschen Hans Werner Henze, der am 1. Juli 100 Jahre alt geworden wäre. Kerstan war jahrzehntelang Assistent und enger Weggefährte des Komponisten und ist jetzt Vorsitzender der Henze-Stiftung. In SWR Kultur spricht er über das phänomenale Arbeitspensum Henzes, der zugleich auch als Dirigent, Regisseur, Kompositionsprofessor, Festivalleiter und Literat gewirkt hat, er beleuchtet Henzes ambivalentes Verhältnis zu Deutschland – und stellt sich dem Gedankenspiel, wen der Jubilar wohl auf seine Geburtstagsparty eingeladen hätte.
Das Musiktheater Hans Werner Henzes ist der zentrale Komplex im Riesen-Œuvre des Komponisten, der am 1. Juli 100 Jahre alt geworden wäre. Es umfasst rund 40 Werke und unterschiedlichste Gattungen: Oper, Operette, Vaudeville, Ballett, instrumentales und imaginäres Theater, Shows und Aktionen. Von seiner Aktualität hat es bis heute nichts verloren.
Hans Werner Henze, Deutschlands international bekanntester Komponist des 20. Jahrhunderts, wäre am 1. Juli 100 Jahre alt geworden. Ebenso bekannt wie in Deutschland ist er in Italien, seiner einstigen Wahlheimat. Und die widmet sich Henzes Musik in diesem Jahr mit ganz besonderer Aufmerksamkeit.
Glaube, Liebe, Schönheit: Diese drei „Henze-Faszinationen“ ziehen sich wie ein roter Faden durch das Schaffen des Komponisten. In Folge 1 geht es um Schönheit.
Dmitri Schostakowitsch soll sich offiziell zu Nikita Chruschtschow bekennen. Doch die feierlich geplante Aufnahme des unbequemen Komponisten in die KPdSU fällt anders aus, als es sich die Partei vorgestellt hatte ...
Ingeborg Bachmann, die Lyrikerin, und Hans Werner Henze, den Komponisten, verband mehr als eine Künstlerfreundschaft. Doch worauf ihre Beziehung gründete, war von Anfang an in ein geheimnisvolles Dämmerlicht gehüllt. Von Helmut Böttiger.
Ingeborg Bachmann, die Lyrikerin, und Hans Werner Henze, den Komponisten, verband mehr als eine Künstlerfreundschaft. Doch worauf ihre Beziehung gründete, war von Anfang an in ein geheimnisvolles Dämmerlicht gehüllt. Von Helmut Böttiger.
Als Michael von Hintzenstern 1970 elektronische Musik von Karlheinz Stockhausen im Radio hört, ist der 14-jährige geflasht. Er muss den Komponisten kennenlernen. Aber wie? Er lebt in Weimar, Stockhausen in Köln. Dazwischen die Mauer; doch sechs Jahre später gelingt es. Beginn einer lebenslangen Künstlerfreundschaft.
Klagenfurt, 25. Juni 1926. Ingeborg Bachmann wird geboren. Mit ihrer Lyrik kommt ein neuer Sound in die deutsche Literatur. Komponisten zählen zu ihren engsten Freunden. Allen voran Hans Werner Henze, mit dem sie zeitweise zusammenarbeitet.
Bach – Eine eiskalte Komponier-Maschine oder das größte Genie aller Zeiten? Stellt Euch vor, ein Künstler droppt alle drei bis fünf Tage einen neuen Hit – und das nicht nur für ein paar Wochen, sondern über Jahrzehnte hinweg. Klingt nach einem modernen Popstar mit einem riesigen Ghostwriter-Team? Weit gefehlt! Die Rede ist von Johann Sebastian Bach. In dieser Folge killen wir den Mythos des romantischen Komponisten, der jahrelang auf die Muse wartet. Wir zeigen Euch Bach, wie er wirklich war: Ein Typ mit einem extrem harten Agentur-Alltag, der als Thomaskantor eine Großfamilie durchbringen musste und dafür wie eine hocheffiziente Musik-Fabrik arbeitete. Wir klären, wie Bach sein brutales Pensum von über 3.000 musikalischen Einheiten überhaupt wuppen konnte. Wir verraten euch, wie er weltliche Party-Tracks einfach recycelte und unbemerkt ins geistliche Weihnachtsoratorium schmuggelte. Außerdem tauchen wir tief in die Matrix seiner "Maschinen" ein: Ist Bachs Musik in Wahrheit reine Mathematik? Wir diskutieren, warum seine strengen Regeln beim Komponieren an ein mehrdimensionales Sudoku erinnern und wie er musikalische Themen als "Generatoren" für unzählige neue Kombinationen nutzte. Und: Warum ist ausgerechnet Bach heute der absolute Boss, wenn es um Samples und Adaptionen in Pop, Jazz und Rock geht, während sein damals viel berühmterer und produktiverer Kollege Telemann im modernen Gedächtnis quasi keine Rolle mehr spielt? Macht Euch also bereit für Algorithmen aus dem 18. Jahrhundert und eine "Ordnung, die singt"! Viel Spaß!
Für die einen ist er einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, andere halten ihn für einen Scharlatan. Harry Partch hat mit seiner mikrotonalen Musik neue Klangräume erschaffen - und die passenden Instrumente gleich dazu.
Bei ihr dürfe man immer applaudieren, auch zwischen den Sätzen: die Stargeigerin Julia Fischer liebt es, in Kontakt mit ihrem Publikum zu sein. Beziehungen sind für die 43jährige Münchnerin ein starker Antrieb. So arbeitet Fischer seit Jahren mit denselben Dirigenten und Orchestern. In engem Austausch steht sie auch mit ihren Studierenden – und die Beziehung steht auch im Zentrum, wenn Julia Fischer das Programm für den «Boswiler Sommer» mitkuratiert. Hier lässt sich die Geigerin inspirieren von der Frage, wie verschiedene Komponisten miteinander im Austausch standen. Jene Beziehungsnetzwerke sollen sich im Programm ihres Klassikfestivals spiegeln. Sie selbst wird in Boswil alle Capricen von Nicolò Paganini am Stück solo aufführen – zum ersten Mal überhaupt. Eine Herausforderung in technischer Hinsicht, aber auch eine Einladung, Paganinis «Launen» in ihrer Tiefe zu erfassen. Wie sehr sie es liebt, Werke wieder und wieder neu zu entdecken, und warum diese endlose Detailarbeit ihr die Freude an der Musik wachhält: auch darüber unterhält sich Julia Fischer mit Annina Salis, im Musikmagazin Talk. 01:15 – Talk So etwas wie einen banalen Alltag kennt sie nicht: Zwischen Kinderbetreuung und Unterrichtstätigkeit findet Julia Fischer am Tag vor ihrer Abreise zu den Berliner Philharmonikern auch Zeit für unser Gespräch. 30:10 – Wochenrückblick Themen: Die Beyreuther Festspiele hatten Grosses geplant zum 150-Jahr Jubiläum. Und sagen alles wieder ab. Das gibt auch aus politischen Gründen zu reden. Der russische Dirigent Kirill Petrenko spendet den hochdotierten Preis, den er letzte Woche erhalten hat, für den Wiederaufbau der Ukraine. Und: der südafrikanische Pianist Abdullah Ibrahim ist 91jährig gestorben. (Zeitpunkt der Aufnahme: Freitag, 19.06.26, 12 Uhr) 42:06 – Album- und Reisetipp Zürich in Venedig: Möglich dank einer Hommage an die illegale Partyszene der 1980er und 90er. Initiiert worden war sie von Koyo Kouoh – bis die Kuratorin der Biennale überraschend starb. 48:58 – Musikfrage Warum kommt der Jazz oft ohne Dirigent:in aus, im Gegensatz zum klassischen Orchester?
"Alles neu macht der Juni" - Studierende der Joseph Haydn Privathochschule konzertieren im Rahmen der Serie "Junge Talente im Konzert". Auf dem Programm stehen zeitgenössische Werke renommierter Komponistinnen und Komponisten, sowie Eigenkompositionen der Studierenden. Durch den Abend führt der Rektor der Joseph Haydn Privathochschule, Gerhard Krammer. Sendungshinweis: Radio Burgenland Extra 18. Juni 2026
Giacomo Carissimi gehört zu den wichtigsten italienischen Komponisten des frühen Barocks und gilt als einer der Wegbereiter des Oratoriums. Von Rom aus prägte er die Entwicklung dieser noch jungen Gattung und beeinflusste zahlreiche Komponisten in ganz Europa, darunter auch Marc-Antoine Charpentier. Carissimis Oratorium Jonas ist vermutlich in den 1640er-Jahren entstand. In kaum mehr als zwanzig Minuten erzählt Carissimi hier die alttestamentliche Geschichte des Propheten Jonas: seine Flucht vor Gottes Auftrag, den Sturm auf See, den Aufenthalt im Bauch des Walfisches und schliesslich die Umkehr der Stadt Ninive. Mit einfachen Mitteln erzielt Carissimi eine grosse dramatische Wirkung. Eindrucksvolle Chorszenen schildern den tobenden Sturm, während die Solisten die Handlung vorantreiben und die inneren Konflikte der Figuren sichtbar machen. Besonders bemerkenswert ist die enge Verbindung von Text und Musik, die bereits auf spätere Meister des Oratoriums wie Schütz und Bach vorausweist. In der Diskothek vergleicht Eva Oertle gemeinsam mit dem Cembalisten Thomas Leininger und dem Chordirigenten Raphael Immos fünf unterschiedliche Aufnahmen von Carissimis Jonas.
Für die Live-Sendung der SRF Musikwelle brachten die Dorfspatzen viele neue Stücke mit nach Weggis. Unter anderem führten sie den neuen «Dorfspatzen-Galopp» erstmals im Radio auf. Den Titel haben die Dorfspatzen Oberägeri eigens beim tschechischen Komponisten und Kapellmeister Zdeněk Gurský in Auftrag gegeben. Mit dem «Dorfspatzen-Galopp» wollen die Dorfspatzen Oberägeri beim Schweizerischen Blaskapellentreffen 2026 antreten. Dieses findet vom 11. bis 13. September in Schüpfheim statt. Die Fiirabigmusig lässt den Live-Auftritt der Dorfspatzen Oberägeri am Heirassa-Festival in Weggis noch einmal aufleben.
Ein Leben im Schatten Beethovens: Ferdinand Ries war Schüler, Sekretär und Biograf des Genies. Aber seine 7. Sinfonie klingt nicht nach Fußnote – sondern nach einem Komponisten, der endlich selbst gehört werden will. Von Christoph Vratz.
Was Klassikstars und bekannte Komponisten mit Fußball verbindet, erzählen wir in unserer Miniserie anlässlich der Fußball-WM. Heute geht es darum, wie Moritz Eggert den Fußball in einem Oratorium zelebriert.
Was Klassikstars wie Lang Lang und bekannte Komponisten wie Edward Elgar mit Fußball verbindet, erzählen wir in unserer Miniserie anlässlich der Fußball-WM. Heute: Levy Sekgapane und Lang Lang über ihre Verbindung zum Fußball.
Was Klassikstars wie Lang Lang und bekannte Komponisten wie Edward Elgar mit Fußball verbindet, erzählen wir in unserer Miniserie anlässlich der Fußball-WM. Heute spricht Simon Rattle über seine Verbindung zum Fußball.
Musik und Literatur – bei kaum einem Schriftsteller des 20. Jahrhunderts fließen beide Kunstformen so eng zusammen wie in den Texten von Thomas Mann. Ob er als Essayist über die Opern von Richard Wagner schreibt, ob er in den Buddenbrooks den kleinen Hanno am Klavier fantasieren lässt oder im Davoser Berg-Sanatorium ein ganzes Kapitel dem Hören von Schallplatten widmet – Musik war für Thomas Mann ein „Lebenselixier“. Kein Wunder also, dass er im fortgeschrittenen Alter mit „Doktor Faustus“ einen ganzen Musiker-Roman geschrieben hat, die fiktive Biografie eines Komponisten. In unserer Reihe „Klassiker der Musik-Literatur“ stellt uns das Buch Christoph Vratz vor – für ihn ist „Doktor Faustus“ einer der Meilensteine der Musik-Literatur.
Heute bringen wir die sechste Folge unserer Sendereihe „Chopin in Warschau“. Diesmal besuchen wir die Heilig-Kreuz-Basilika, wo seit dem 19. Jahrhundert das Herz des Komponisten aufbewahrt wird. Doch zunächst blicken wir nach Berlin.
Heute bringen wir die sechste Folge unserer Sendereihe „Chopin in Warschau“. Diesmal besuchen wir die Heilig-Kreuz-Basilika, wo seit dem 19. Jahrhundert das Herz des Komponisten aufbewahrt wird. Warum sich Chopins Herz heute in Warschau befindet, erzählen wir Ihnen in wenigen Minuten. Doch zunächst blicken wir nach Berlin. Artur Rubinstein, Olga Tokarczuk, Witold Gombrowicz, Marian Brandys, Konstanty Ildefons Gałczyński und viele andere bedeutende polnische Künstler waren auf die eine oder andere Weise mit der deutschen Hauptstadt verbunden. Doch die polnischen Spuren in Berlin beschränken sich nicht nur auf Literatur und Kunst. Mehr dazu im Infomagazin.
Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert D-Dur op. 35 verbindet die Klangwelt Hollywoods mit klassischer Virtuosität. Entstanden in den 1940er Jahren, spiegelt es die emotionale Tiefe und den Glanz des Komponisten wider, der zwischen Film und Konzertsaal brillierte. Blind verkostet von Christine Lemke-Matwey, Kai Luehrs-Kaiser und Andreas Göbel. Moderiert von Christian Detig.
Bartók im anonymen New Yorker Hochhaus. Schönberg mit Tennisschläger in Los Angeles. Rachmaninow zwischen Heimweh und Hollywood. In dieser Folge sprechen Uli und Laury über Komponisten im Exil - und darüber, wie sich Fremdsein anhören kann.
Genial, unangepasst, visionär: Vor hundert Jahren ist Miles Davis zur Welt gekommen, und noch heute gilt er als Prototyp des Jazzmusikers. Viele seiner Alben sind Meilensteine, einige seiner Bands gelten bis heute als unübertroffen. Was fasziniert die junge Generation an diesem Trompeter und Komponisten? Warum wurden so viele der Sidemen von Miles später selber Bandleader? Und kann man heute überhaupt noch ein Bandleader sein wie Miles Davis es war? Die Trompeterin Sonja Ott und der Schlagzeuger Philipp Leibundgut sind nicht nur mitgeprägt vom Kosmos Miles, sie spielen auch in vielen kleinen und grossen und zum Teil gemeinsamen Bands und kennen die Leiden und Freuden des Musikerlebens. Für die Miles Davis Geburtstags-Jazz Collection bringen sie ihre Miles-Lieblingsmusik mit, diskutieren die Bedingungen von Sidemen und -women damals und heute und plaudern aus dem Nähkästchen ihrer Banderfahrungen – als Gäste von Jodok Hess. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label): - Miles Davis & Gil Evans: My Ship (Miles Davis + 19: Miles Ahead / CBS) - Miles Davis: So What (Kind of Blue / CBS) - Miles Davis: Seven Steps to Heaven - Seven Steps to Heaven (Take 3) (Miles Davis: Seven Steps. The Complete Columbia Recordings 1963-1964 / Columbia) - Miles Davis: My Funny Valentine (The Complete Concert 1964. My Funny Valentine + Four & More / Columbia) - Miles Davis: Pharao's Dance (Bitches Brew / CBS) - Miles Davis: Tutu (Tutu / Warner Bros)
Von Volksliedern bis Kosmosklängen: Leif Ove Andsnes spielt den norwegischen Komponisten und Pianisten Geirr Tveitt. Eine Entdeckung.
Das erste elsässische Musikfest wird mit einem denkwürdigen Konzert eröffnet. Auf dem Programm: Mahlers 5. Symphonie und die Tondichtung "Sinfonia Domestica" von Richard Strauss . Beide Werke dirigiert von den Komponisten selbst.
Anton Diabelli war Komponist und einer der bedeutendsten Musikverleger Wiens. Gerade als Verleger prägte er die Musikgeschichte nachhaltig – und das dank einer ebenso einfachen wie genialen Idee: Im Jahr 1819 verschickte Diabelli einen von ihm komponierten Walzer an zahlreiche Komponisten des österreichischen Kaiserreichs mit der Bitte, jeweils eine einzige Variation darüber zu schreiben. Geplant war eine Sammelpublikation für das klavierspielende Publikum – ein musikalisches Gemeinschaftsprojekt voller kurzer, leicht spielbarer Charakterstücke. Die Resonanz war überwältigend. Rund fünfzig Komponisten beteiligten sich an dem Vorhaben, darunter Franz Schubert, Franz Liszt, Johann Nepomuk Hummel, Carl Czerny und Franz Xaver Mozart. Auch Ludwig van Beethoven wurde angefragt. Doch anstatt nur eine einzelne Variation beizusteuern, entwickelte er aus Diabellis schlichtem Walzer einen monumentalen Klavierzyklus: die 33 Diabelli-Variationen – ein Werk von schier unerschöpflichem Ideenreichtum und heute ein Höhepunkt der Klavierliteratur. Diabellis Einfall wirkte weit über seine Zeit hinaus. Bis heute inspiriert der unscheinbare Walzer Komponistinnen und Komponisten zu immer neuen Variationen und musikalischen Deutungen. Genau diesem faszinierenden Kosmos widmet sich die aktuelle «Diskothek». Im Zentrum stehen verschiedene Interpretationen von Beethovens Diabelli-Variationen, aber auch den Variationen von Franz Schubert, Franz Liszt und Johann Nepomuk Hummel, die aus demselben Thema ganz eigene Klangwelten erschaffen haben. Zudem schlagen wir den Bogen bis in die Gegenwart mit einer zeitgenössischen Variation von Jörg Widmann. Was macht eigentlich eine gelungene Variation aus? Wie verwandelt man ein einfaches musikalisches Thema in ein eigenständiges Kunstwerk? Gäste bei Eva Oertle sind der Pianist Oliver Schnyder sowie der Organist, Dirigent und Komponist Rudolf Lutz. Für die Diskothek hat Rudolf Lutz eigens zwei neue Variationen komponiert, die er gemeinsam mit Oliver Schnyder live in der Sendung aufführen wird.
In der eisigen Stille des Planeten Persephone bricht das Raumschiff Hope-01 durch dichte Schneestürme und kracht in eine unberührte Landschaft aus zerklüfteten Gletschern und verlassenen Ruinen. Astronautin Ariane kämpft sich nach der Bruchlandung durch die Kälte, ihr Grappling-Haken sirrt durch die Luft, während sie verzweifelt nach ihrem verletzten Partner Thomas sucht. Ein einsames Signal ist ihr einziger Anhaltspunkt in der fremden Weite.In der neuesten Folge von Insert Moin nehmen sich Micha und Pumkin dass Action-Adventure Aphelion vor. Gemeinsam tauchen sie nicht nur tief in die emotionale Liebesgeschichte ein, sondern erklären auch die atemberaubende Erkundung verschneiter Landschaften, intensiven Traversal-Mechaniken wie Klettern und Grappling sowie die dezenten Stealth-Einlagen vor einer mysteriösen Bedrohung. Spannend außerdem: Don't Nod hat das Spiel in Kooperation mit der European Space Agency entwickelt.Besonders hervorzuheben ist außerdem der Soundtrack von Amine Bouhafa, dem César-prämierten Komponisten, dessen filmische Tracks eine immersive Atmosphäre schaffen und das Spiel zu einem der Soundtrack-Highlights des Jahres machen - mit klaren Echos an den Film Interstellar in der epischen Raumfahrt-Narrative und emotionalen Tiefe. Wer Sci-Fi-Abenteuer mit starkem Sound und kosmischen Vibes liebt, sollte reinhören.Ihr hört im Casts Auszüge aus dem Soundtrack. Kaufen könnt ihr den auf Bandcamp: https://kidkatanarecords.bandcamp.com/album/aphelion-original-game-soundtrackDer im Podcast empfohlene Film ist "Gipfel der Götter": https://www.imdb.com/de/title/tt7014378/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Elsa Dreisig gilt als eine der mitreißendsten und vielseitigsten Sängerinnen ihrer Generation und beweist das auch auf ihrem vierten Solo-Album. 20 Arien von 14 Komponisten, gesungen in sechs verschiedenen Sprachen!
Wandern und Klassische Musik - das klingt erst mal nicht nach einer besonders naheliegenden Kombination. Aber in Bayern gibt es tatsächlich Wege, auf denen man Komponistinnen und Komponisten begegnet.
Die Oper Leipzig widmet dem Komponisten, Sänger und Dirigenten Albert Lortzing, der in Leipzig tätig war, ein Festival. Er war einer der bekanntesten Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts. Was gibt's da zu sehen und zu Entdecken?
Er begleitet uns, schenkt uns romantische Stunden und weckt Sehnsüchte und Fantasien. Sein Silberschein inspiriert bis heute zahllose Dichter, Maler und Komponisten, beschäftigt Filmemacher und Philosophen. Schon seit Urzeiten hat der Mond uns fasziniert. Sein regelmäßiges Werden und Vergehen, das die Menschen als Kreislauf des Lebens deuteten, weckte ihren Wunsch, Phänomene der Natur zu verstehen und den Weltraum zu erforschen. Und daran hat sich bis auf den heutigen Tag nichts geändert.Seit einigen Jahren versuchen immer mehr Menschen, wieder im Einklang mit der Natur zu leben. Da wird gegärtnert mit dem Mond, gebacken und gekocht, gesät und geerntet, geliebt, gebaut, gereist und geheilt mit dem Mond. Und Wissenschaftler bemühen sich immer wieder aufs Neue, Licht in das Dunkel der Mutmaßungen zu bringen und auch die letzten Geheimnisse unseres stillen Begleiters zu entschlüsseln.
Am Montag, den 30. März, erscheint die Aufnahme des Werks mit dem SWR Symphonieorchester und der Solistin Vivi Vassileva unter der Leitung des Komponisten beim Label decurio.
Olivier Messiaen ging hinaus in die Wälder und beobachtete Vögel. Er studierte ihre Stimmen und holte sich von ihnen Anregungen für seine eigene Klangsprache. Unser ZOOM widmet sich der ornithologischen Seite dieses Komponisten.
Elise Hall war eine Pionierin: Um 1900 ist sie als eine der ersten Saxofonistinnen in den USA und Europa aufgetreten. Sie hat namhafte Komponisten beauftragt, für ihr Instrument zu komponieren, unter anderem Claude Debussy.
Dirigent, Organist, Cembalist, Improvisator: Rudolf Lutz gehört zu den prägendsten Bach-Interpreten der Schweiz. Als musikalischer Leiter der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen widmet er sich seit mehr als zwei Jahrzehnten der Aufführung und Einspielung des gesamten Kantatenwerks von J.S. Bach. Fast 200 Kantaten hat er bereits dirigiert – jede einzelne mit der Leidenschaft eines Musikers, für den Bach weit mehr ist als ein Komponist: «Bach ist mein Lebenselexier», sagt Lutz. In «Musik für einen Gast» blickt Rudolf Lutz auf ein vielseitiges Musikerleben zurück. Über 40 Jahre war er Organist an der St. Laurenzenkirche in St. Gallen, wurde für seine Auseinandersetzung mit Bachs geistlicher Musik mit einem Ehrendoktor der Theologie ausgezeichnet und hat sich als Improvisator und Vermittler einen Namen gemacht. Im Gespräch mit Eva Oertle spricht Rudolf Lutz über seine musikalischen Wurzeln und die prägende Rolle seiner englischen Grossmutter. Er erzählt von seinem Weg zur Musik, der über eine Ausbildung zum Primarlehrer führte – und von der Vielseitigkeit, die sein künstlerisches Leben bis heute bestimmt. Er spricht über Inspiration und Zweifel, über Glauben, Familie und das Älterwerden – und darüber, was Musik für ihn im Innersten bedeutet. Neben einer Arie von Bach bringt Rudolf Lutz auch ein englisches Volkslied in der Bearbeitung von Benjamin Britten mit, eine Jazzaufnahme von Benny Goodman, einen Sinfoniesatz von Brahms und Musik, die er im Dialog mit Texten von Klaus Merz selbst geschrieben hat: «Bilder von Leben und Tod», ein Werk, das noch eine weitere Seite von Rudolf Lutz zeigt – die des Komponisten. Die Musiktitel - Johann Sebastian Bach: Die Seele ruht in Jesu Händen, BWV 127 Nr. 3 (J.S. Bach-Stiftung St. Gallen; Julia Doyle, Sopran; Rudolf Lutz, Leitung) - Benjamin Britten: Come you not from New Castle (Peter Pears, Tenor; Benjamin Britten, Klavier) - Rudolf Lutz: Feuerverlauf, aus «Bilder von Leben und Tod», mit Texten von Klaus Merz (Sonus Quartett) - Louis Prima: Sing, Sing, Sing (Benny Goodman & His Orchestra, Live in Stockholm 1970) - Johannes Brahms: 4. Satz aus Sinfonie Nr. 1 c-Moll (Tapiola Sinfonietta; Mario Venzago, Leitung)