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Als Michael von Hintzenstern 1970 elektronische Musik von Karlheinz Stockhausen im Radio hört, ist der 14-jährige geflasht. Er muss den Komponisten kennenlernen. Aber wie? Er lebt in Weimar, Stockhausen in Köln. Dazwischen die Mauer; doch sechs Jahre später gelingt es. Beginn einer lebenslangen Künstlerfreundschaft.
Sebastian Meyer ist Komponist zeitgenössischer Musik und hat je einen Master in Musiktheorie und Komposition. Ausserdem schreibt er Musik für die Basler Fasnacht. Irgendwann hat er festgestellt, dass ihm das Komponieren allein nicht reicht. Darum macht er jetzt noch eine Lehre als Papiermacher. Sebastian Meyer ist ein musikalischer Senkrechtstarter. Schon mit zwölf Jahren entdeckt er die zeitgenössische Musik. Gleichzeitig lernt er Piccolo und begeistert sich für die Basler Fasnacht. Rasch beginnt er zu komponieren. Sowohl zeitgenössische Musik wie auch Fasnachtsmusik, die bei ihm weit über die traditionellen Piccolo-Märsche hinausgeht. Die Begegnung mit dem Fasnachtserneuerer und Komponisten Bernhard Batschelet bereits als Teenager und die mit seinem Lehrer Erik Oňa während des Studiums sind prägend und machen aus ihm einen Komponisten zeitgenössischer Musik und spezieller Fasnachtsmusik gleichermassen. Von seinen Prägungen und Begegnungen, von der zeitgenössischen Musik und den Möglichkeiten der Fasnachtsmusik und von seiner ganz anderen Welt als Lehrling des Papiermacherhandwerks an der Basler Papiermühle erzählt Sebastian Meyer am Vorabend der Basler Fasnacht 2026 im Gespräch mit Gastgeber Michael Luisier. Die Musiktitel: - Bernhard «Beery» Batschelet: Lumpensammler (Museumsgruppe) - Elnaz Seyedi: Felsen unerklärlich (The Monochrome Project; Marco Blaauw, Leitung) - Igor Strawinsky: Larghetto & Moderato, aus Cinq doigts (Idil Biret, Klavier) - Igor Strawinsky: Moderato & Larghetto, aus Eight instrumental miniatures (Canadian Broadcasting Symphony, Toronto; Igor Strawinsky, Leitung) - Erik Oña: Fünf Lieder (Thürmchen Ensemble: Truike van der Poel, Mezzosopran; Caspar Johannes Walter, Violoncello) - Morton Feldman: Crippled Symmetry (Ausschnitt) (Eberhard Blum, Flöte/Bassflöte; Nils Vigeland, Klavier/Celesta; Jan Williams, Glockenspiel/Vibraphon)
Im Mittelpunkt unseres ersten Beitrags steht die polnische Sprache und ihre Besonderheiten. Später unternehmen wir einen sporthistorischen Exkurs zu den Erfolgen der polnischen Skispringer UND wir bringen eine Archivsendung aus dem Jahr 1963. Die dort präsentierten Briefe von Frédéric Chopin zeigen eine ganz andere Seite des großen Komponisten. Zwischen den Zeilen spürt man seine Sehnsucht nach der Heimat und seine enge Bindung an Familie und Freunde. Mehr dazu im Infomagazin
György Kurtág knüpft in seinem kompositorischen Schaffen in besonderer Weise an die Musik der Vergangenheit an – auch an ältere Komponisten der abendländischen Musikkultur, zurückgehend bis zu Guillaume de Machaut. Ein besonderer Schaffenszweig sind seine Bearbeitungen für vier- oder sechshändig gespieltes Klavier. Torsten Möller hat sie sich aus Anlass des 100. Geburtstags von Kurtág genauer angeschaut.
György Kurtág ist ein Meister der Miniatur. Viele seiner Werke dauern nur wenige Minuten, einzelne Sätze zum Teil nur Sekunden. „Splitter“, „Zeichen“, „Fragmente“ – so bezeichnet der Komponist oft selbst seine Werke. Und gleichzeitig steckt für Kurtág im Kleinsten ein ganzer Kosmos. Seine Miniaturen sind Szenen, die viel mit uns und unserem Leben zu tun haben: Kleine Bühne, die die Welt bedeuten. Anlässlich des 100. Geburtstag des Komponisten beleuchtet SWR-Musikredakteur Rafael Rennicke in seiner dreiteiligen Reihe „Kurtág-Fragmente“ einige Werke Kurtágs nun selbst in fragmentarischer Form: ausschnitthaft, aber doch als Versuch, gerade im Bruchstück die Botschaft von Kurtágs Musik zu erkennen.
Schwesig, Oliver www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
In inzwischen weit über 200 Episoden sprechen wir wöchentlich darüber, was wir sehen. Doch heute wollen wir mal darüber sprechen, was wir hören und wieso das nahezu genau so wichtig ist. In dieser QUO VADIS Episode geht es gemeinsam mit Sophia und Ihrem Gast Kino Nino rund um das Thema Filmmusik. Also was Filmmusik so wichtig und besonders macht, wie die Entwicklung vom Stummfilm zur Filmmusik aussah, welche Komponisten zwingend genannt werden müssen, wenn es um dieses Thema geht und wie unsere persönlichen Favorites aussehen und wir damit verbinden.Wenn Ihr beim Lesen dieses Textes auch schon automatisch Melodien wie den Imperial March im Kopf habt, dann verpasst auf keinen Fall diese Episode von RUHE IM SAAL. ——
György Kurtág ist ein Meister der Miniatur. Viele seiner Werke dauern nur wenige Minuten, einzelne Sätze zum Teil nur Sekunden. „Splitter“, „Zeichen“, „Fragmente“ – so bezeichnet der Komponist oft selbst seine Werke. Und gleichzeitig steckt für Kurtág im Kleinsten ein ganzer Kosmos. Seine Miniaturen sind Szenen, die viel mit uns und unserem Leben zu tun haben: Kleine Bühne, die die Welt bedeuten. Anlässlich des 100. Geburtstag des Komponisten beleuchtet SWR-Musikredakteur Rafael Rennicke in seiner dreiteiligen Reihe „Kurtág-Fragmente“ einige Werke Kurtágs nun selbst in fragmentarischer Form: ausschnitthaft, aber doch als Versuch, gerade im Bruchstück die Botschaft von Kurtágs Musik zu erkennen.
György Kurtág ist ein Meister der Miniatur. Viele seiner Werke dauern nur wenige Minuten, einzelne Sätze zum Teil nur Sekunden. „Splitter“, „Zeichen“, „Fragmente“ – so bezeichnet der Komponist oft selbst seine Werke. Und gleichzeitig steckt für Kurtág im Kleinsten ein ganzer Kosmos. Seine Miniaturen sind Szenen, die viel mit uns und unserem Leben zu tun haben: Kleinen Bühne, die die Welt bedeuten. Anlässlich des 100. Geburtstag des Komponisten beleuchtet Rafael Rennicke in seiner dreiteiligen Reihe „Kurtág-Fragmente“ einige Werke Kurtágs nun selbst in fragmentarischer Form: ausschnitthaft, aber doch als Versuch, gerade im Bruchstück die Botschaft von Kurtágs Musik zu erkennen. Hier die Nr. 1.
György Kurtag hat nie an den Experimenten der Nachkriegsavantgarde teilgenommen. Jedes Stück ist ein kleines Universum voller Botschaften und Bezüge zu anderen Komponisten von Bach bis Ligeti, zur Literatur oder gibt sich zu erkennen als Geistesblitz rein musikalischer Natur. Am 19. Februar wird der ungarische Komponist 100 Jahre alt. Martina Seeber gibt einen Einblick in sein Leben und Schaffen.
Der aus der Region stammende Komponist und Pianist Martin Schmalz arbeitet heute als Dozent für Korrepetition und Partiturspiel an der Musikhochschule Frankfurt am Main – und kehrt am 21. Februar gemeinsam mit der international erfolgreichen Bratschistin Muriel Razavi in seine Heimat zurück. Muriel ist Doktorandin, Professorin für Viola und weltweit als Konzertbratschistin unterwegs – mit enger Verbindung zur Region. In dieser Folge spricht Martin über seinen Weg zum Komponisten, über Ausbildung, Inspiration und die Entwicklung einer eigenen musikalischen Handschrift. Außerdem geht es um das gemeinsame Konzert und darum, was es bedeutet, in der Heimat aufzutreten.
Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
Nachrichten. Tagesthema. Magazin: W.A.Mozart, einer der berühmtesten Komponisten der Musikgeschichte, besuchte einst Bratislava / Eiswein aus Topoľčianky
Der Männerchor Zürich feiert 2026 sein 200-Jahr-Jubiläum. Er ist einer der grossen Konzertmännerchöre der Schweiz und lädt diesen Sonntag zum Jubiläumskonzert in die Tonhalle Zürich ein. Der Chor kann auf eine 200 jährige Tradition zurückschauen. Das Männerchorrepertoire mit Orchesterbegleitung ist ein zentraler Teil und daher eine Konstante im Repertoire des Chors. Es werden aber regelmässig auch A-cappella-Stücke einstudiert, wie Volkslieder oder auch Stücke aus der nordischen Chormusikliteratur. Gegründet wurde der Männerchor Zürich am 2. Oktober 1826. Der Chor feiert dieses Jahr somit das 200-Jahr-Jubiläum. Seit Anbeginn besteht eine direkte Verbindung zur Tonhalle Zürich. Über die ganzen Jahre wurden immer wieder Werke von berühmten Komponisten in aufwändigen Konzerten mit Solisten und Orchester in der Tonhalle aufgeführt. Noch heute probt der Männerchor Zürich im Vereinslokal der Tonhalle. Am Sonntag, 12. Februar 2026 findet das grosse Jubiläumskonzert «200 Jahre Männerchor Zürich» in der Tonhalle Zürich statt. Zu hören sind unter anderem grosse, orchesterbegleitete Opernchöre von Richard Wagner, Giuseppe Verdi, Edward Elgar und anderen. Chormusikredaktor Guido Rüegge unterhält sich in dieser «Fiirabigmusig» mit Roger Widmer, dem Dirigenten des Männerchors Zürich.
Der Musikkritiker Pierre Lalo ist von der Musik Maurice Ravels alles andere als begeistert und startet eine regelrechte Hetzkampagne gegen den Komponisten: er habe bei Debussy abgeschrieben! Heute redet kein Mensch mehr darüber.
Niccolò Piccinni war einer der international bekanntesten Komponisten der neapolitanischen Schule. Nach seinem Tod im Jahr 1800 geriet er allmählich in Vergessenheit. Der auf italienische Barockmusik spezialisierte Dirigent Toni Florio und sein Ensemble Cappella Neapolitana wollen das jetzt ändern – mit einem ehrgeizigen Piccinni-Projekt. Es umfasst die Gesamtaufführung und Einspielungen sämtlicher Werke des Komponisten.
Wolfgang Amadeus Mozart feiert in diesem Jahr seinen 270. Geburtstag. Der Dirigent Johannes Klumpp begibt sich auf eine Zeitreise ins Jahr 1772 und erzählt aus der Zeit des berühmten Komponisten auf dem Weg zum Weltruhm.
Mit dem Projekt „Musikalische Stolpersteine“ vom Landesmusikrat Berlin erforschen Schülerinnen und Schüler jüdische Komponistenbiografien. Ihre Musik und Geschichten leben so als Podcast weiter.
Chen Reiss gehört zu den international gefragtesten Opernsängerinnen. Als Sopranistin tritt sie in den großen Häusern der Welt auf, singt bei den bedeutendsten Festivals, hat Hauptrollen an der Bayerischen Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Élysées, der Mailänder Scala, der Hamburgischen Staatsoper oder der Wiener Staatsoper gesungen. Ihr jüngstes Album "Jewish Vienna" hat sie zusammen mit Daniel Grossmann und dem Jewish Chamber Orchestra Munich bedeutenden Komponistinnen und Komponisten des 20. Jahrhunderts gewidmet. Darunter sind auch weniger bekannte Namen wie Josefine Winter, die 1943 von den Nazis ermordet wurde. Bevor Chen Reiss Ende März zusammen mit Sharon Kam und Yael Kareth mit Schumann, Mahler und Spohr in der Hamburger Elbphilharmonie auftritt, ist sie zu Gast bei NDR Kultur à la carte. Kurz vor dem 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, spricht die israelische Sopranistin mit Friederike Westerhaus über Tradition und zeitgenössische Klänge in Musik und aktueller Gegenwart.
Literarisch-musikalisch-politische Betrachtungen zur ungeheuren Wirkung der Werke des im Jänner 1776 in Königsberg geborenen Dichters auf die Komponisten von Robert Schumann bis Gustav Mahler und die Moderne.
De Pascal Schumacher ass net just ee vun den erfollegräichste Lëtzebuerger Jazz-Museker a -Komponisten, deen a sengen Aarbechten de Begrëff Jazz deent an iwwert seng Grenzen eraus féiert, ma och de Curateur vum Reset Festival, deen dëst Joer a seng 9. Oplag geet. Am Interview mam Jeff Schinker verréit hien eis méi iwwert de Festival an d'Residenz, an där aacht international Museker a Musekerinnen zesumme fannen.
Kaffee, süßer als tausend Küsse, auch ein Mittel um sich wach zu halten oder zum komponieren. Es gab auch einen Komponisten, der dem beliebten Getränk ein Werk widmete: Johann Sebastian Bach in seiner "Kaffeekantate".
Kind eines berühmten Vaters zu sein, diese Beziehung kann bereichern, sie führt gelegentlich aber auch zu Spannungen. Im Konzert am 2. Februar 2026 treten mit den Tenören Christoph und Julian Prégardien zwei Sänger auf, die nicht nur in diesem verwandtschaftlichen Verhältnis stehen, sondern sogar das Stimmfach teilen. Im Programm widmen sich die beiden gemeinsam mit dem Freiburger Barockorchester einmal Werken beider Mozarts. Im Podcast der Kölner Philharmonie gibt Christoph Vratz Einblicke in die Biografie Franz Xaver Mozarts, dem wenig bekannten Sohn des großen Komponisten. Er lässt die Prégardiens berichten, wie die Familie Prégardien mit dem Wunsch des jungen Julian umgegangen ist, in die Fußstapfen des Vaters zu treten, und er erzählt die Vater-Sohn-Geschichte des antiken Helden Idomeneo, die tragisch auszugehen droht. Julian Prégardien und Christoph Prégardien © Marco Borggreve
Das Schlagzeug sorgt im Jazz für den Puls, für den Drive – es ist der Herzschlag der Musik. Aber immer mehr Drummer sind nicht nur Begleiter, die gelegentlich ein kurzes Solo beisteuern, sondern auch Bandleader und Komponisten. Diese Entwicklung der letzten Jahre lässt sich ebenfalls beim jungen Drummer Jonas Sorgenfrei aus Nürnberg beobachten. Er ist Bandleader, Komponist und sensibler Schlagzeuger. Auf seinem fünften Album „Cracks In The Silence“ präsentiert er eine enorme musikalische Vielfalt und ganz unterschiedliche Stimmungen – intime, lyrische Titel stehen neben kraftvollen Ensemblestücken, und immer stärker wird das Klangbild von einer elektronischen Patina überzogen. „Die ‚Risse in der Stille' sind eine schöne Metapher für die reifen, aber doch überraschenden Performances auf diesem Album“ – meint unser Jazzkritiker Niklas Wandt.
Geht es hier etwa um Musik? Dann hört ihr garantiert Ben und Jessi in einer neuen Folge Hört Hört. Heute stellen wir euch den Podcast des SWR vor: "VIER TÖNE GEGEN STALIN - Der Fall Schostakowitsch". Unsere Hosts verraten euch warum ihr diesen packenden Podcast über einen Komponisten hören müsst.
Sechs Filmmusiken, eine Auszeichnung: Am Wochenende geht es um die Golden Globes. Im Rennen sind große Namen, aber auch interessante, weniger bekannte Komponisten. Das sind die Finalisten.
Der Pianist Friedrich Gulda war zeitlebens ein Zerrissener und Getriebener, ein Hyperkreativer ohnehin. Der legendäre Pianist und Komponist diente nur sich selbst und seinen bevorzugten Komponisten. Werktreue war für ihn, der auch das Schrille und Schräge liebte, dabei nicht immer wichtig. Auf 84 CDs und einer DVD sind jetzt zum ersten Mal Guldas gesammelte Aufnahmen in einer Box erschienen, die zu spannenden Vergleichen und unerhörten Entdeckungen einlädt. SWR-Kritiker Manuel Brug ist begeistert.
Das Publikum in Mannheim war begeistert von der neuen Oper des Komponisten und Hofkapellmeisters Ignaz Holzbauer. Begeistert war auch ein junger österreichischer Komponist.
Jürgen Schebera ist einer der großen Weill-Kenner unserer Zeit. Seine Liebe zu dessen Musik entdeckte er in den 1960er Jahren über alte Schellackplatten. Mit Weills Witwe Lotte Lenya führte er einen regen Briefwechsel. Für seine Weill-Biografie recherchierte er in den 80er Jahren als "Ossi" in New York. Kurt Weill, ist für ihn viel mehr als nur die "Dreigroschenoper". Jürgen Schebera hat seine persönlichen Lieblingsaufnahmen mit der Musik des Komponisten mitgebracht, dessen Weg von Berlin bis zum Broadway führte.
Das Meer fasziniert Komponisten seit der frühen Barockzeit. Sie beschreiben in ihrer Musik, was sie wahrnehmen: Bewegung, Stille, Wind, Dunkelheit, Rhythmus. Das Meer ist Urgewalt und mystisch überhöht. Ein Sehnsuchtsort. Von Nora Bauer.
Das Meer fasziniert Komponisten seit der frühen Barockzeit. Sie beschreiben in ihrer Musik, was sie wahrnehmen: Bewegung, Stille, Wind, Dunkelheit, Rhythmus. Das Meer ist Urgewalt und mystisch überhöht. Ein Sehnsuchtsort. Von Nora Bauer.
Nicht einmal die Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2025 konnten am Nachruhm des Walzerkönigs kratzen. Ein Blick in die Wiener Annalen lehrt jedoch: Der Start des heutigen »Superstars« in die Weltkarriere war einst beschwerlich und voller – auch politischer – Hindernisse. Kaiser Franz Joseph sah in dem Komponisten sogar einen Staatsfeind.
Wie haben Komponisten ihren Lebensunterhalt bestritten? Wie viel verdiente Haydn? War Johann Sebastian Bach mit seinem Einkommen zufrieden? Und hätte Mozart heute Geldprobleme? Musik ist nicht nur eine Kunst, sondern auch ein Markt, der auch früher nach spezifischen Spielregeln funktionierte. Von Markus Vanhoefer (BR 2021)
Tragödien und ein Desaster-Konzert. Die Gründe für Oskar C. Posas Verschwinden aus dem Rampenlicht sind vielschichtig. Einst gefeiert für seine Kunstlieder, blieb ihm der große Ruhm verwehrt. Eine Neuentdeckung lohnt sich.
Mozarts Musik ist einfach unwiderstehlich. Erst recht auf diesem Album mit dem Ensemble "Le Concert de la Loge". Dessen Reihe "Simply Mozart", die den letzten drei Symphonien des Komponisten gewidmet ist, findet mit dieser dritten Folge seinen Abschluss.
(00:58) 275 Jahre nach dem Tod des Komponisten sind zwei Kompositionen für Orgel neu Johann Sebastian Bach zugeschrieben worden. Weitere Themen: (06:15) Band für eine Stunde – für den SRF Showcase haben drei Musikerinnen und Musiker aus den Sparten Jazz, klassische Musik und Hip-Hop zusammengearbeitet. (10:48) Einer der einflussreichsten Denker unserer Zeit: Zygmunt Bauman hat die grossen Brüche des 20. Jahrhunderts am eigenen Leib erfahren hat – und sie in die Sprache der Gegenwart übersetzte. Vor 100 Jahren ist er geboren. (14:54) Alice Ceresa. Sie galt zeitlebens als eine der bedeutenden Autorinnen der italienischen Avantgarde. Dabei war Ceresa Schweizerin - jetzt ist eines ihrer Werke auf Deutsch erschienen. (20:39) Comic für Alt und Jung – seit 40 Jahren stellen «Calvin und Hobbes» die kleinen und grossen Fragen des Lebens.
Ein Projekt des Landesmusikrates Berlin erinnert an jüdische Komponisten, die in der Nazizeit verfolgt wurden. Experten gehen dafür in Schulen, die Schülerinnen und Schüler erarbeiten anschließend einen Podcast. Von Harald Asel
Komponisten mit Blut an den Händen, verschwundene Stradivaris, erdrosselte Popstars - die Musikgeschichte ist auch eine Kriminalgeschichte.
Bach gilt als einer der bedeutendsten Komponisten überhaupt. Dass bei in seinen Werken so etwas Zeitloses mitschwingt, das war nicht immer so. Beinahe hätte der Zahn der Zeit so an ihm genagt, dass er für alle Zeiten vergessen gewesen wäre.
Hruschka, Lynn www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Die alte Kaiserstadtmetropole an der Donau ist ein lebendiges Freilichtmuseum: Biedermeier-Gassen, barocke Paläste, Kaffeehäuser und Opernball, Fiaker und die morbide Melancholie der Wiener Seele. Wenn von Wien die Rede ist, herrscht kein Mangel an Klischees. Doch diesmal geht es nicht um Hofreitschule und Kaiserschmarren, sondern um den Zentralfriedhof, das berühmte Hotel Imperial und den Walzerkönig Johann Strauss Sohn. "An der schönen blauen Donau" – der Walzer von Johann Strauss Sohn gilt sogar als die heimliche Hymne Wiens. 2025 jährt sich der Geburtstag von Johann Strauss zum 200. Mal. Aus diesem Anlass steht in der österreichischen Hauptstadt alles im Zeichen des Komponisten.
Der Dirigent und der Oboist François Leleux dirigiert am 1. November fünf Werke mit den Bamberger Symphonikern. Dabei kombiniert er unterschiedliche Stile, Rollen und Komponisten.
Ein Abend voller musikalischer Magie. Riccardo Minasi dirigiert die Münchner Philharmoniker mit Werken von Haydn bis Klein - inspiriert von legendären Komponisten. Erleben Sie den Klangzauber aus alter und neuer Melodie.
Richard Wagner blieb seinen kleinen und großen Hunden sein Leben lang treu - und diese meist auch ihm. Wohin es Wagner auch verschlug, sie waren an seiner Seite: Hunde. Die Geschichte der Tierliebe eines großen Komponisten.
In diesem Gespräch mit Frank Harris, dem Komponisten des Karate Tiger-Soundtracks, ging's mal wieder zur Sache: Wir haben über das legendäre Synclavier gesprochen, das High-End-Wundergerät der 70er und 80er, quasi der Rolls-Royce unter den Synthesizern. Frank erzählt eine fast filmreife Story von einem Koffern voller Geld in San Franciscos Chinatown und wir sprechen über seine erste Reaktion auf No Retreat, No Surrender…von der anfänglichen persönlichen Enttäuschung bis hin zu dem Moment, wo er den Film dank seiner Langlebigkeit und treuen Fans aus Übersee schließlich doch ins Herz geschlossen hat.Ein weiterer wilder Ritt durch die Musikgeschichte des Martial Arts Kinos der 80er-Jahre. Nur beim Podcast der Kultfilm-Kumpel.
Am 23. September startet im German Club in Brisbane eine neue Konzertreihe mit ungewöhnlichem Konzept, denn sie verbindet klassische Musik mit Erinnerungskultur und interkulturellem Dialog. Im ersten Konzert unter dem Titel „Musica Prohibita" geht es um vergessene und verfolgte Komponisten, um das Ende des Zweiten Weltkriegs und um Musik als Brücke zwischen den Kulturen. Wir sprechen mit dem Initiator der Konzertreihe, Ralf Klepper.