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Was hat der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag, den wir diesen Sonntag in der Schweiz feiern, in der modernen Zeit noch zu suchen? Gemäss Bernhard Rothen, Gründer der Stiftung «Bruder Klaus» und evangelisch-reformierter Pfarrer, sehr viel! Er bietet er einen guten Moment, sich wieder einmal zu besinnen, ob wir uns auf dem richtigen Weg befinden, wo wir umkehren sollten und was uns alles geschenkt ist. Anhand der Geschichte des Landespatrons geht Moderator Florian Wüthrich mit Pfarrer Rothen auf Spurensuche. Zu welchem Punkt führt ein liberaler Kurs, in dem Gott keine Rolle mehr spielt? Und was könnte bei einer Neuentdeckung oder vielmehr Neuerweckung des Glaubens alles geschehen? Darüber tauschen Wüthrich und Rothen in diesem Talk zum Dank-, Buss- und Bettag aus.Bernhard Rothen hat bereits 2025 beim Talk über den Glauben des Liedermachers Mani Matter sein breites Wissen - gepaart mit seiner Leidenschaft fürs Evangelium - aufleuchten lassen (https://youtu.be/XVoz0dhFhk8?si=BFyhD2j4EBrnKp9V). Über Bruder Klaus hat er unter anderem das Buch «Der Name Jesu sei euer Gruss» geschrieben:https://bruderklaus.com/produkt/der-name-jesu-sei-euer-gruss-2//Dir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
Die Zugreisenden sind zahlreich und zufrieden, die Züge fahren pünktlich. Bloss: Wie lange bleibt das so? Beim Unterhalt der Infrastruktur ist die SBB im Rückstand. Drohen deutsche Verhältnisse, wenn das Schienennetz marode wird? Der SBB-Chef Vincent Ducrot ist zu Gast bei Simone Hulliger. Die Zahlen für das erste halbe Jahr 2026 sind für die SBB erfreulich. Noch nie waren so viele Zugreisende unterwegs. Doch beim Unterhalt hinkt die SBB hinterher, viel Geld fliesst in neue Projekte. Braucht es beim Ausbau einen Marschhalt? Was hält Ducrot von der Kritik der Eidgenössischen Finanzkontrolle am Projekt «Verkehr 45» und welche Aufgaben wird in Zukunft KI bei der SBB übernehmen? Ducrot wird im nächsten Jahr pensioniert. Im «Tagesgespräch» erzählt er, was es mit dem «Bahngeist» auf sich hat und warum ein Nachfolger, eine Nachfolgerin diesen unbedingt kennen sollte. Vincent Ducrot ist seit 2020 Konzernchef der SBB.
Zusammenstehen und füreinander beten Andreas Nufer erzählt von einem lebendigen Tag im Kloster Kappel: Menschen kommen zusammen, um sich auszutauschen, sich neu auszurichten und gemeinsame Projekte vorzubereiten. Besonders berühren ihn die kunstvollen Stickereien aus Palästina, die mitten aus einem Kriegsgebiet entstanden sind. Im Mittelpunkt steht anschliessend der bevorstehende Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag. Für Nufer ist die ursprüngliche Idee dieses Tages weiterhin aktuell: Über konfessionelle, religiöse und politische Grenzen hinweg gemeinsam für das Land und sein Zusammenleben zu beten. Im Kloster Kappel werden Menschen verschiedener Religionen und Traditionen zusammenkommen. Ein Tag, an dem Dankbarkeit, Bitte, Vergebung und die Hoffnung auf ein gutes Miteinander Raum bekommen.#WortZumTag #Bettag #DankBussUndBettag #Zusammenstehen #Zusammenleben #Religionen #Frieden #Gebet #Dankbarkeit #KlosterKappel #AndreasNufer #Schweiz Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag, Zusammenleben, Religionen, interreligiöser Dialog, Gebet, Dankbarkeit, Vergebung, Frieden, Palästina, Stickereien, Kloster Kappel, Andreas Nufer, Schweiz
Die Strompreise in der Grundversorgung sinken 2027 leicht. Woran liegt das? Und wie steht es um die Versorgungssicherheit im Winter? Urs Meister, Geschäftsführer der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom, ist zu Gast bei Simone Hulliger. Ein typischer Haushalt bezahlt im kommenden Jahr 26,5 Rappen pro Kilowattstunde, aufs Jahr gerechnet sinkt die Stromrechnung um 53 Franken im Vergleich zu 2026. Wie setzt sich der Preis zusammen und wie entscheidet die ElCom als Aufsichtsbehörde, ob der Tarif gerechtfertigt ist? Urs Meister nimmt im «Tagesgespräch» Stellung. Ausserdem wirft er einen Blick voraus: Welche Folgen haben die schlechter gefüllten Wasserspeicherseen in der Schweiz und die tieferen Füllstände der Gasspeicher im Ausland für die Versorgungssicherheit im Winter? Urs Meister ist seit Ende Oktober Geschäftsführer der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom.
Die reformierte Kirchgemeinde Konolfingen begeht den diesjährigen Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag auf ganz besondere Weise und feiert ein großes Dorf- und Kirchgemeindefest. Für diesen Anlass wurde in Zusammenarbeit mit einer professionellen Filmcrew ein Dokumentarfilm über das Leben, die Spiritualität der Bewohner sowie die heutige Bedeutung des Bettags gedreht. Damit möchte die Kirchgemeinde gezielt auch kirchenferne Menschen ansprechen und ein verbindendes Element im Dorf schaffen.„Wir wollen das Fest ins Dorf tragen und mit den Leuten feiern […] wir hoffen so, dass wir auch andere Leute ansprechen können, auch kirchenferne Menschen, die wir interviewt haben.“
Papst Leo XIV. hat Peter G. Kirchschläger zu seinem Berater in Sachen KI und Menschenrechten ernannt. Der Ethiker von der Universität Luzern berät bereits die UNO, Unternehmen und NGOs im In- und Ausland. - Was ist aktuell am dringendsten? Der Luzerner Ethiker, Philosoph und Theologe Peter G. Kirchschläger erforscht seit Jahrzehnten die gesellschaftlichen und ethischen Folgen von Digitalisierung und sogenannter Künstlicher Intelligenz. 2022 war Peter G. Kirchschläger bereits einmal in Perspektiven zu Gast. Schon damals sprachen wir über Chancen und Risiken von Digitalisierung. In den vergangenen vier Jahren aber hat die digitale Entwicklung extrem Tempo aufgenommen, - ist das noch zu stoppen oder zu lenken? Die sogenannt Künstliche Intelligenz (KI) hat innert kürzester Zeit Einzug gehalten in unser tägliches Leben. Reagieren demokratisch rechtsstaatliche Gesellschaften zu langsam oder falsch darauf? - Wie kann man die Macht von Tech-Giganten eindämmen? Welche Möglichkeiten hat da ein Papst? Und: Was können wir persönlich tun, um Freiheit und Menschlichkeit im KI-Zeitalter zu sichern? Zu Gast in der Sendung: Peter G. Kirchschläger · Seit 2017 Professor für Theologische Ethik und Leiter des Instituts für Sozialethik ISE an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern · Ethik-Experte für nationale und internationale Organisationen (UNO, UNESCO, EU, OSZE, etc.) sowie Unternehmen und NGOs; zudem Präsident der Eidgenössischen Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH · Seit 2023 Gastprofessor an der Professur für Neuronales Lernen und Intelligente Systeme der ETH Zürich sowie am ETH AI Center · 2024 ausgezeichnet mit einem UNO-Preis für sein forschungsbasiertes Projekt zur Errichtung einer «Internationalen Agentur für datenbasierte Systeme IDA» bei der UNO · Am 18. August 2026 ernannte ihn Papst Leo XIV. zum Konsultor des Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen. · Der schweizerisch-österreichische Doppelbürger wurde 1977 in Wien geboren, ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Autorin: Judith Wipfler
Vorschau auf das Eidgenössische Jugendjodelfest Grindelwald. Vom 11. bis 13. September findet in Grindelwald das 1. Eidgenössische Jugendjodelfest statt. Erstmals treffen sich Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz zu einem eigenen eidgenössischen Anlass und präsentieren ihr Können in den Sparten Jodeln, Alphorn- und Büchelblasen sowie Fahnenschwingen. Eine Woche vor dem Grossanlass stimmt die «Fiirabigmusig» auf das Fest ein. Musikalisch führt die Sendung ins Berner Oberland und in die Region rund um Grindelwald. Zu hören sind lüpfige Volksmusikformationen, berührende Jodellieder sowie Aufnahmen mit jungen Jodlerinnen und Jodlern und Nachwuchs-Alphornbläserinnen und -bläsern. Sie alle zeigen, wie lebendig und vielfältig die Schweizer Folklore heute von der jungen Generation gepflegt wird. Zudem gibt es in der Sendung ein Gespräch mit der OK-Präsidentin Heidi Schlunegger. Sie gibt Einblicke in die Vorbereitungen vor Ort, spricht über die Rolle Grindelwalds als Gastgeber des ersten Eidgenössischen Jugendjodelfests und erklärt, wie die Jungfrauregion die vielen jungen Teilnehmenden und Gäste empfangen wird.
Damit Kriminalität im Grenzgebiet besser bekämpft werden kann, plant das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement in Schaanwald (LI) ein Zentrum für Polizei- und Zollzusammenarbeit CCPD. Ein solches Zentrum gibt es seit gut 20 Jahren in Chiasso, ein weiteres ist in Basel in Planung. Weitere Themen: · St. Galler Sportpreis geht zum dritten Mal an Leichtlathletin Salomé Kora · Neues Demenzangebot in St. Gallen und beiden Appenzell kommt gut an und steht trotzdem auf der Kippe
Keine 24 Stunden nach den tödlichen Schüssen auf der Aarauer Pferderennbahn nimmt die Kantonspolizei Aargau einen Tatverdächtigen fest, wie sie am Montagmittag mitteilte. Es handelt sich um einen 43-jährigen Schweizer. Zum Motiv oder weiteren Details will die Polizei am Mittwoch informieren. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Der Hagelzug der vergangenen Woche war für die Gebäudeversicherung Solothurn ein Rekorereignis. Und, auf dem Balmberg bangt der Besitzer des Seilparks um sein Lebenswerk. · Die Solothurner Regierung spricht 150'000 Franken für eine Machbarkeitsstudie. Diese soll zeigen, ob die Durchführung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes 2037 im Kanton Solothurn sinnvoll wäre. · Die heilige Verena ist für Katholikinnen und Katholiken in Solothurn und Zurzach eine wichtige Person: in Zurzach ist der Verena-Tag am 1. September sogar ein lokaler Feiertag. Die Geschichte dieser christlichen Figur ist bemerkenswert.
Michael Jordi kennt das Schweizer Gesundheitswesen wie kaum jemand sonst. Über zwei Jahrzehnte war er Generalsekretär der GDK, heute präsidiert er die Eidgenössische Qualitätskommission und engagiert sich bei palliative.ch. In dieser Episode nimmt er uns mit auf eine Reise durch seine Karriere und durch die grossen Fragen unseres Gesundheitssystems.Wir sprechen über:
Grossbrand in Thusis GR, Openair Gampel VS wird 40, 16. Eidgenössische Scheller- und Trychlertreffen Schüpfen BE
In seinem Budget 2027 rechnet der Kanton Bern zwar noch mit einem Überschuss von 269 Millionen Franken. Aber die Finanzlage verschlechtert sich laut Reigerungsrat: Es drohe ein strukturelles Defizit. Weiter in der Sendung: · Nach dem Bergsturz in Blatten hat der Bund eine Lösung für den Wiederaufbau von Zweitwohnungen vorgestellt. Betroffene Eigentümer dürfen im gesamten Lötschental neu bauen. · Der Berner Ständerat Werner Salzmann (SVP) will bei den Eidgenössischen Wahlen 2027 seinen Sitz im Ständerat verteidigen. · Das Langzeitparkieren in der Unteren Altstadt Berns bleibt für Anwohnende vorerst möglich.
Als Bundesrätin Ruth Dreifuss am 20. August 1995 am Eidgenössischen Schwingfest in Chur ihre Festansprache hielt und sich für eine aussenpolitische Öffnung starkmachte, kam ihre politische Botschaft beim Publikum überhaupt nicht an – im Gegenteil. Applaus erntete dafür ein anderer Politiker.
In den 1930er- bis in die 1970er-Jahre entsorgte die damalige Chemiefirma Lonza das Quecksilber über einene freifliessenden Abwasserkanal, von wo aus die Chemikalien in die Böden kam. Wir hören zurück, wie das Quecksilber entdeckt wurde und was Betroffene damals und heute dazu sagen. Weiter in der Sendung: · Der Walliser Staatsrat Franz Ruppen (SVP) nimmt Stellung zum Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle zur dritten Rhonekorrektion. · Die Bahnstrecke zwischen Sonceboz BE und Moutier JU wird für rund 100 Millionen Franken umfassend modernisiert. · Ein Gespräch zum Eidgenössischen Scheller- und Trychlertreffen dieses Wochenende im Berner Seeland.
Nach der Verunreinigung von Böden durch Quecksilber wurden nun Grundstücke saniert. Das Schwermetall gelangte von der Firma Lonza in die Böden und wurde von Firma und Behörden lange ignoriert. Weiter in dieser Sendung: · Rhonekorrektion: Die Walliser Regierung reagiert auf Kritik der Eidgenössischen Finanzkontrolle. · Neuer Vorschlag der Grossratskommission zu Kirchensteuern im Kanton Bern.
In Südeuropa und mittlerweile auch in Deutschland und Belgien brennen Wälder, Felder, Moore. Die Schweiz blieb bisher grösstenteils verschont. Jetzt hat es auch noch geregnet. Ist die Waldbrandgefahr nun also definitiv gebannt? Und was hat die Schweiz allenfalls besser gemacht als das Ausland? «Der Regen, den es gibt und der sich für die nächste Zeit abzeichnet, bedeutet kein Ende der Trockenheit». Das sagt SRF-Wetterfachmann Jan Eitel und das klingt wie ein Widerspruch, ist es aber nicht, wenn man sich anschaut, wie ausgetrocknet die Böden und die ganze Natur aktuell sind. Und dennoch gab es in der Schweiz bisher keine nennenswerten Brände. Dafür gibt es hauptsächlich drei Gründe, sagt der Forscher Boris Pezzati. Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Boris Pezzatti, Waldbrand-Experte von der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL - Jan Eitel, SRF Meteo ____________________ Link zur Folge, wie man sich bei Waldbränden richtig verhält: https://www.srf.ch/audio/news-plus-das-thema-des-tages-in-15-minuten/waldbrand-wie-verhalte-ich-mich-richtig-bei-gefahr?id=AUDI20260713_NR_0014 ___________________ Team - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Tobias Bühlmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Durch die Eidgenössische Finanzkontrolle wurde ein massiver Skandal aufgedeckt: Pharmafirmen gewähren Apotheken, Ärzt:innen, Spitälern etc. Rabatte auf Medikamente – Rabatte, die eigentlich mindestens zur Hälfte an Patient:innen weitergegeben werden müssten. Das passiert jedoch nicht. Über 300 Millionen Franken pro Jahr sollen so zurückgehalten werden, was einem Prämienprozent entsprechen könnte. Wir sprechen darüber, warum solche Rabattsysteme fatale Anreize schaffen, weshalb das BAG – das genau solche Praktiken kontrollieren sollte – nach jahrelangen Kürzungen auf Druck der rechten Seite dazu kaum mehr in der Lage ist, und warum die plötzliche Empörung von Bürgerlichen und Rechten wenig glaubwürdig wirkt, wenn sie sich sonst nie für tiefere Medikamentenpreise einsetzen.Ausserdem sprechen wir in dieser Folge Meyer:Wermuth über die Entscheide der ständerätlichen Wirtschaftskommission (WAK-S) zum Lohnschutz im Rahmen der EU-Verhandlungen. Die Kommission will die geplante Ausweitung der Subunternehmerhaftung streichen, an der bisherigen Kautionspflicht festhalten und den vorgesehenen zusätzlichen Kündigungsschutz für gewählte Arbeitnehmervertreter aus dem Paket kippen.Zum Schluss blicken wir auf die eskalierende Lage im Westjordanland: Immer mehr Dörfer werden von radikalen israelischen Siedlern bedrängt, laut UNO gibt es bereits über 3000 gewalttätige Vorfälle seit 2025, während rund 20% des Westjordanlands faktisch von Siedlern kontrolliert werden – oft mit militanter Unterstützung der israelischen Armee. Wir sprechen darüber, warum die israelische Regierung längst nicht mehr nur rechtsextreme Kräfte schützt, sondern selbst rechtsextrem regiert, und warum die Schweiz bislang nicht einmal Sanktionen gegen die radikalen Siedler in Erwägung zieht.((04:20)) Medikamentenpreise: Skandal aufgedeckt: über 300 Millionen werden pro Jahr zurückgehalten ((11:47)) WAK-S: gefährdet Verhandlungen mit EU ((19:47)) Israel: Radikale Siedlergewalt im Westjordanland((25:20)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Afghanistan, Trump 2028, Neutralitätsinitiative, MWST)
Bekannte und weniger bekannte Jodellieder rund um die Alpenblume. Kaum eine Blume steht so sehr für die Schweiz wie das Edelweiss. Es ziert das Logo des Eidgenössischen Jodlerverbandes und hat auch im Jodelgesang und der Volksmusik seinen festen Platz. Zahlreiche Jodellieder sind dieser besonderen Alpenblume gewidmet, und viele Jodlerklubs tragen das Edelweiss stolz in ihrem Namen. In dieser «Fiirabigmusig» dreht sich alles um das Edelweiss. Zu hören sind bekannte und weniger bekannte Jodellieder wie «Mis Edelwyss» von Jean Clemençon, «I de Edelwyss» von Jakob Ummel oder «s Edelwiss» von Rudolf Flühmann. Ergänzt wird die musikalische Blumenpracht durch Formationen wie die Jodlergruppe Edelwyss-Stärnen oder die Original Appenzeller Streichmusik «Edelweiss» mit dem «Edelweiss-Marsch» von Jakob Alder.
Schon zum dritten Mal in kurzer Zeit hat die Ukraine Warenlager von Wildberries angegriffen – das Unternehmen gilt als das russische Amazon. David Nauer, SRF-Russland- und Ukraine-Korrespondent, ordnet ein. Und: · Die Marktmacht des Tech-Unternehmens Google ist der EU ein Dorn im Auge. Sie spricht darum eine Busse gegen Google aus in der Höhe von 890 Millionen Euro. Wirtschaftsredaktor Jan Baumann sagt, was die EU Google genau vorwirft. · In den USA haben die Jungen das Sparschwein entdeckt: Keine Generation hat so früh mit dem Sparen begonnen wie die 14- und 29-Jährigen. Was hinter dieser Bewegung steckt und wie die Generation Z konkret Geld spart, sagt US-Wirtschaftskorrespondent Jens Korte. · Der Fall Maisano soll Folgen haben für alle Spitäler in der Schweiz. Das fordert die Eidgenössische Qualitätskommission. Nach dem Skandal an der Herzklinik des Zürcher Unispitals sollen Lehren gezogen werden. Der Präsident der Kommission, Michael Jordi, sagt, was sich an Schweizer Spitälern nun ändern muss. · Der Aargauer Missbrauchsfall wird seit Tagen in Schweizer Medien behandelt. Welche Folgen kann diese mediale Aufmerksamkeit auf den späteren Prozess haben? Marianne Heer war bis 2021 Richterin am Kantonsgericht in Luzern und sagt, ob sich diese Berichterstattung strafmildernd auswirken kann.
Am 1. August feiert die Schweiz ihren Nationalfeiertag. Wegen der grossen Trockenheit gelten in den Kantonen Zürich und Schaffhausen jedoch strenge Regeln für Raketen, Feuerwerk und Höhenfeuer. Da die Vorschriften je nach Gemeinde variieren, lohnt sich ein Blick auf die Website der eigenen Gemeinde. Weitere Themen: · Nach dem «Fall Maisano» am Universitätsspital Zürich fordert die Eidgenössische Qualitätskommission, dass Spitäler die Interessenbindungen ihrer Ärzt:innen regelmässig offenlegen: Damit sollen finanzielle Interessenkonflikte verhindert werden, nachdem ein Bericht den Einsatz eines Medizinprodukts mit bis zu 70 Todesfällen bei Herzpatient:innen in Verbindung gebracht hatte. · Stadt Zürich will die Zahl der E-Trottis und anderer Mietfahrzeuge laut einem Medienbericht von mehr als 7000 auf rund 3000 senken: Zudem sollen künftig nur noch drei statt acht Anbieter:innen zugelassen werden, wobei die Umsetzung in den kommenden Monaten geplant ist. · Die Schaffhauser Polizei hat einen 23-jährigen mutmasslichen Betrüger festgenommen, der sich gegenüber einem 84-jährigen Mann als Polizist ausgegeben und 50'000 Franken erbeutet haben soll: Bei der versuchten Übergabe weiterer 10'000 Franken wurde der Mann verhaftet, das Geld konnte dem Opfer zurückgegeben werden.
Das Blasorchester Neuenkirch ist eine von acht Schweizer Formationen, die am 20. World Music Contest in den Niederlanden teilnehmen. Der World Music Contest findet vom 9. Juli bis zum 2. August in Kerkrade NL in der Nähe von Maastricht statt. Während viele Musikvereine Sommerpause machen, probt das Blasorchester Neuenkirch intensiv für den Wettbewerb. «Natürlich wollen wir gut abschneiden, aber uns ist auch die gemeinsame Zeit als Verein wichtig», sagt der Präsident des Blasorchesters Neuenkirch, Michel König, im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Ihren aktuellen Formstand haben die Musikantinnen und Musikanten bereits am Eidgenössischen Musikfest 2026 in Biel eindrücklich bewiesen. In der Konzertmusik der Kategorie Harmonie 1. Klasse holten sie sich den 1. Rang vor ihrer Jury. «Das schafft Selbstvertrauen und kittet den Verein zusammen», freut sich Michel König. Das Blasorchester Neuenkirch wird am 25. Juli am Wettbewerb teilnehmen. Die weiteren Schweizer Formationen am diesjährigen World Music Contest sind (in der Auftrittsreihenfolge): Brass Band Schüpfen, Brass Band Treize Étoiles, Ensemble de Cuivres Ambitus, VBJ Youth Wind Orchestra, Blasorchester Stadtmusik Luzern, Jugend-BLO Oberer Sempachersee und Symphonisches BLO Kreuzlingen.
In der dritten «Potzmusig»-Sommerfolge präsentiert Nicolas Senn zusammen mit Redaktor und Blasmusik-Experte Roman Portmann die Parademusik-Highlights vom Eidgenössischen Musikfest 2026, das im vergangenen Mai in Biel stattgefunden hat. Vom 14. bis 17. Mai 2026 verwandelte sich Biel in ein einzigartiges Blasmusik-Festgelände mit über 500 Vereinen, 22'000 Musizierenden, 2400 Helfenden und Zehntausenden Musikfans. Während vier Tagen haben sich die teilnehmenden Blasmusikvereine in verschiedenen Wettbewerben gemessen. Dazu zählte auch die Parademusik, die sich als besonderer Publikumsmagnet auszeichnete. Nicolas Senn und Blasmusik-Experte Roman Portmann blicken gemeinsam auf die schönen Momente dieses Wettbewerbs zurück und zeigen ausgewählte Highlights der Parademusik.
Seit Ende Mai sind in Kongo-Kinshasa fast 800 Menschen am Ebola-Virus gestorben, mehr als 2'200 Infektionen sind bestätigt. Laut der WHO hat sich das Virus noch nie so schnell ausgebreitet. Afrika-Korrespondentin Bettina Rühl ordnet ein, warum sich Ebola bis anhin nicht stoppen liess. Die weiteren Themen: · In Shanghai läuft die «World AI Conference». Beim Treffen dürfte dieses Jahr nicht nur Künstliche Intelligenz, sondern auch die Politik im Zentrum stehen. Das zeigt auch ein Auftritt von Xi Jinping, der zum ersten Mal bei der Konferenz dabei ist. Claudia Stahel, Journalistin in Shanghai, ordnet die Teilnahme von Xi ein. · Plug-In-Hybride verbrauchen mehr Sprit als gedacht. Das hat die EMPA, die Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, festgestellt. Sie hat den Verbrauch dieser Autos untersucht, die sowohl einen Verbrennungs- wie auch einen Elektromotor haben. Studienautorin Miriam Elser spricht über die neuen Erkenntnisse der EMPA. · Madonna, Shakira, Justin Bieber - sie sind nur einige der Stars, die am Sonntag beim Finale der Fussball-WM an der ersten Halbzeitshow dieser Art teilnehmen. Die Halbzeitpause könnte insgesamt rund 30 Minuten dauern - doppelt so lang wie die internationalen Fussballregeln erlauben. Sportjournalist Ronny Blaschke ordnet ein, wie viel Super Bowl in den Plänen der FIFA für diesen WM-Final steckt.
Heute ist das Internet überall: in der Hosentasche, im Auto, am Handgelenk. Doch 1996 stürmt ein Mann die «Benissimo»-Bühne und fleht Quizmaster Beni Thurnheer an, ihm den Weg ins Internet zu zeigen. Ein Blick zurück auf die Jahre, in denen das Internet in der Schweiz zum Massenmedium wird. Um die Jahrtausendwende wird das Internet in der Schweiz zum Massenmedium. 1997 hat es erst gut jede und jeder Siebte genutzt, fünf Jahre später sind es mit über 60 Prozent schon mehr als die Hälfte. Gleichzeitig verschwindet das alte Monopol: Auf den 1. Januar 1998 wird die PTT aufgeteilt – in die Post und in die teilprivatisierte Swisscom. Plötzlich gibt es Konkurrenz, Anbieter wie diAx, Cablecom oder Sunrise buhlen um die Kundschaft. Doch abseits der grossen Player ist längst eine andere Szene am Werk: Hobby-Netzwerker, Bastler, Hacker. Einer von ihnen ist Steff Gruber. Schon in den frühen 80er Jahren wählt er sich mit einem in Japan gekauften Modem in Mailboxen ein und gehört bald zu einer kleinen, weltweiten Gemeinschaft von Computer-Hackern – über einen Router im Keller der ETH gelangt er sogar bis ins CERN. Mit seinem Verein Cultnet baut er einen der ersten öffentlichen Mailbox-Anbieter der Schweiz auf und schliesst ihn ans Netz der PTT an, die ihn als Radiopiraten einst gejagt hatte. Den Vertrag dazu schreiben sie auf ein Papier-Tischset. Reich wird Gruber damit nicht. Dafür verkauft er später eine Internet-Adresse, die er einst registriert hat, an Microsoft: xbox.com. Über den Preis wird Stillschweigen vereinbart, doch es ist wohl eine der höchsten Summen, die je in der Schweiz für eine Domain bezahlt wurde. Erst muss das Internet aber seine erste grosse Krise überstehen. Anfang der Nuller-Jahre scheint eine Webseite mit «.com»-Endung schon fast eine Lizenz zum Gelddrucken. Am 10. März 2000 erreicht der Technologie-Index NASDAQ seinen Höchststand, dann platzt die Dotcom-Blase. Swisscom-Chef Jens Alder kommt mit dem Mantra davon, nur zu tun, was man selber versteht – und bekommt später das spektakuläre Angebot, mit der Swisscom die Deutsche Telekom zu übernehmen. ____________________ In dieser Episode zu hören: · Bernhard "Beni" Thurnheer, Sportreporter, TV-Moderator, Showmaster und Autor · Moritz Leuenberger, ehemaliger Bundesrat Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) · Steff Gruber, Filmemacher, Fotograf, Autor, Unternehmer und Telekommunikations- und Internetpionier · Jens Alder, ehemaliger CEO der Swisscom ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Jürg Tschirren ____________________ Literatur: Wishart, Adam und Bochsler, Regula (2003): Leaving Reality Behind: etoy vs eToys.com & Other Battles to Control Cyberspace. Fourth Estate McCullough, Brian (2018), How the Internet Happened: From Netscape to the iPhone. Liveright Wu, Tim (2010): The Master Switch: The Rise and Fall of Information Empires. Columbia Law School ____________________ Links: NZZ: "25 Jahre Internet in der Schweiz" https://www.nzz.ch/25-jahre-internet-in-der-schweiz-ld.645423 ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Eine neue Studie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa zeigt, dass es günstiger und einfacher wäre, Dieselbusse zu Elektrobussen umzubauen, als neue Fahrzeuge zu kaufen. Verkehrsbetriebe in der Region finden die Idee gut, bei der Umsetzung gäbe es aber noch Hürden. Weitere Themen: · Die Situation rund um den Lehrpersonenmangel hat sich auch im Kanton Schaffhausen entspannt. · Am Wochenende gab es im Kanton Zürich neun Verletzte bei Unfällen mit Fahrrädern. · Die Winterthurer Stadtpolizei musste am Freitag eine Taube aus einem Blumengeschäft retten.
Rund 35'000 Schützinnen und Schützen nahmen am Eidgenössischen Schützenfest in Chur teil. Der Anlass war mit rund 14 Millionen Franken budgetiert. Das werde man einhalten können, sagt OK-Präsident Martin Candinas. Er zieht eine positive Bilanz des Gossanlasses. Weitere Themen: · Die meisten Thurgauer Gemeinden lassen ihren Steuerfuss unverändert. · Die Lombardei sagt finanzielle Unterstützung für das Verkehrskonzept für die Olympischen Winterspiele 2026 zu. · Die St. Galler Regierung legt einen Entwurf für ein neues Musikschulgesetz vor. · Der Glarner Regierungsrat beantragt beim Kantonsparlament drei Millionen Franken für Sportanlagen.
Jetzt wird es teuer: Für die zukünftige Luftverteidigung rechnet der Bund inzwischen mit Kosten von 11 Milliarden Franken. Das zeigen Recherchen von Radio SRF. Das sind 9 Milliarden mehr als geplant. Weitere Themen: Der Bundesrat informiere vor Abstimmungen nicht immer gut genug. Zu diesem Schluss kommt die Eidgenössische Finanzkontrolle. So habe der Bundesrat etwa bei der Abstimmung über den Autobahnausbau Mehrkosten in Milliardenhöhe verschwiegen. Die Ukraine meldet schwere Angriffe aus Russland. Unter anderem in der Hauptstadt Kiew gab es in der Nacht Explosionen. Die Rede ist von fünf Toten und mehreren Verletzten.
Ab heute gilt in der Schweiz der Grundsatz der gewaltfreien Erziehung. Eltern sollen ihre Kinder ohne körperliche Bestrafungen, psychische Gewalt und erniedrigende Behandlung erziehen. Regula Bernhard-Hug von der Stiftung Kinderschutz Schweiz erklärt, was sich damit verändert. Ausserdem: · Wer in Grossbritannien Asyl erhält, soll unter bestimmten Bedingungen bis zu 10'000 Pfund für Unterkunft und Lebensunterhalt zurückzahlen müssen. Der freie Journalist Peter Stäuber sagt, warum die Regierung ihre Asylpolitik verschärft. · Donald Trump ist ein gutes Stück reicher geworden, seit er wieder US-Präsident ist. Ein neuer Bericht zeigt, dass Trump mindestens zwei Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 eingenommen hat. Woher kommt all das Geld? Das beantwortet Wirtschaftsredaktorin Isabel Pfaff. · Ein virales Video zeigt, wie beim Matterhorn auf 4000 Metern Wasserfälle in die Tiefe stürzen. Online vermuten einige Nutzerinnen und Nutzer, es handle sich um einen Fake. Ob das stimmt, beantwortet Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi. · Dieselbusse können erstaunlich gut zu Elektrobussen umgebaut werden, zeigt ein neuer Bericht der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa. Wie das geht, erklärt Empa-Mitarbeiter Harald Desing.
Das 32. Eidgenössische Jodlerfest in Basel schloss am Sonntag mit einem feierlichen Festumzug bei grosser Hitze ab. Die Organisatoren zogen eine positive Bilanz. Annähernd 200'000 Besucherinnen und Besucher hätten mit den rund 12'000 Aktiven gemeinsam gefeiert. Ausserdem: · Ungwöhnlich viele Einsätze der Sanität wegen Hitze · Grosse Baustelle zwischen Barfüsser- und Marktplatz
Am Sonntag, 28. Juni, dem offiziellen Festtag des Eidgenössischen Jodlerfests in Basel, überträgt SRF den grossen Festumzug live auf SRF 1. Farbenfrohe Sujets, Volksmusikgruppen, Delegationen aus allen Kantonen und prominente Ehrengäste ziehen durch die Strassen von Basel. Kommentiert wird der Umzug von Nicolas Senn und Sämi Studer.
Die Liveausgabe von «Potzmusig» mit Moderator Nicolas Senn ist ein besonderer Höhepunkt am EJF in Basel. Dort treffen sich vom 26. bis 28. Juni rund 12'000 aktive Jodlerinnen und Jodler, Alphornbläserinnen und -bläser und Fahnenschwingerinnen und -schwinger. Bei der Liveübertragung feiern zwei neue Kompositionen Premiere. Im Vorfeld des Eidgenössischen Jodlerfests wurde ein Komponistenwettbewerb ausgeschrieben – gesucht wurden ein neues Jodellied und ein neues Alphornstück. Die beiden Siegerwerke feiern nun in «Potzmusig» ihre Uraufführung. Das neue Jodelstück wird von den Bärner Jodufroue präsentiert, das Alphornwerk von Gilbert Kolly aus Freiburg gemeinsam mit seiner Alphorngruppe. Nachwuchstalente im Rampenlicht Auch die nächste Generation der Schweizer Volksmusik erhält in Basel eine grosse Bühne. Die 15-jährige Nuria Grüter gewann im vergangenen Jahr den Folklore-Nachwuchswettbewerb. Die Luzernerin überzeugte die Jury mit einem Titel von Oesch's die Dritten und wird auch in Basel ihr Talent zeigen. Zudem begleitet «Potzmusig» sie bei einer besonderen Überraschung: dem Treffen mit ihrem grossen Vorbild Melanie Oesch. Ebenfalls zu Gast sind die Gewinner der Instrumental-Sparte: die Andärä aus Schwyz. Das Trio begeistert mit einer aussergewöhnlichen Besetzung aus Schwyzerörgeli, Cello und Geige. Auch sie wurden von «Potzmusig» überrascht – mit einem Treffen ihrer Idole, den Hujässlern, inklusive Konzertbesuch. Für frische Stimmen sorgt zudem der Jugendjodelchor Nordwestschweiz, der junge Sängerinnen und Sänger aus der Region vereint und mit viel Freude die Jodeltradition pflegt. Gleichzeitig macht der Chor Werbung für das Eidgenössische Jugendjodelfest, das im September in Grindelwald stattfindet. Internationale Gäste in Basel Das Eidgenössische Jodlerfest zieht längst nicht nur Besucherinnen und Besucher aus der Schweiz an. Auch Auslandschweizerinnen und -schweizer sowie Jodelbegeisterte aus aller Welt reisen nach Basel, um die besondere Atmosphäre zu erleben – und sich sogar der Schweizer Jodeljury zu stellen. In diesem Jahr sind Formationen und Solist aus Australien, Japan, den USA, Kanada und Brasilien angemeldet. Besonders eindrücklich ist die Geschichte des Jodelklubs Heimattreu Calgary aus Kanada. Der Verein wurde vor 50 Jahren gegründet, um Schweizer Brauchtum in der Ferne zu pflegen. Seit 1978 gehört er dem Eidgenössischen Jodlerverband an und kehrt nun erneut an ein Jodlerfest in die alte Heimat zurück – inklusive Auftritt bei «Potzmusig». Musik, Reportagen und Feststimmung Als fliegende Reporterin ist die Jodlerin Arlette Wismer unterwegs und liefert dem Publikum Einblicke direkt vom Festgelände. Gleichzeitig steht sie auch selbst auf der Bühne – gemeinsam mit ihrer Schwester Leonie an der Geige und Madlaina Küng am Kontrabass. Für stimmungsvolle Unterhaltung sorgen ausserdem die Oberbaselbieter Ländlerkapelle, die in diesem Jahr ihr 55-jähriges Jubiläum feiert, sowie die Formation Ländler Panache, die ihre neue CD im Gepäck hat.
Das 32. Eidgenössische Jodlerfest hat mit einer Eröffnungsfeier auf dem Petersplatz in Basel begonnen. Der baselstädtische Regierungspräsident Conradin Cramer sagte, Basel setze alles daran, eine gute Gastgeberin zu sein. In der Sendung: · Eindrücke von der Eröffnung · ein Jodelchor aus Japan · Wochengast: Jodel-Professorin Nadja Räss
Eine Jugendliche, die am Freitagabend während eines Gewitters in der Stadt Zürich von einem herabfallenden Ast getroffen worden war, ist gemäss Polizeiangaben in einem Spital gestorben. Beim heftigen Unwetter wurden mehrere Menschen verletzt. Weitere Themen: · Skyguide-Störung am Flughafen Zürich wegen der Bürgenstock-Konferenz: Eine Einspeisung der Sperrzone für die Bürgenstock-Konferenz hat eine technische Störung bei Skyguide ausgelöst. Im Verlauf des Morgens konnten keine Flüge starten. · Stadt Zürich: Mehrere zehntausend Menschen haben am Samstag in Zürich an der Pride demonstriert. Erstmals zog der Demonstrationsumzug der LGBTQ-Community durch die Bahnhofstrasse. Laut Pride-Zurich-Chefin Julia Müller war dies das Highlight in diesem Jahr. Nennenswerte Zwischenfälle habe es keine gegeben. · Der älteste Schütze am Eidgenössischen Schützenfest 2026 in Graubünden kommt aus dem Kanton Zürich: Der 95-Jährige heisst Gottfried Meier und weiss nicht, seine wievielte Teilnahme an einem Schützenfest in Chur es für ihn ist. · Wetterprognose von SRF Meteo: Am Abend bleibt es sonnig und heiss, vereinzelt sind noch Regengüsse möglich. Spätestens in der Nacht wird es trocken. Am Montag geht es sonnig und heiss weiter – mit 33 bis 35 Grad im Flachland und bis zu 28 Grad auf dem Bachtel.
Die Bündner Regierung prüft, ob für das Misox bei der Vergabe von Aufenthaltsbewilligungen strengere Regeln möglich sind. Hintergrund sind die Verhaftungen mutmasslicher Mafiosi aus Roveredo. Trotz Personenfreizügigkeitsabkommen soll eine zeitlich befristete Sonderlösung rechtlich abgeklärt werden. Weitere Themen: · Aus dem Parlament: Der Grosse Rat lehnt ein kantonsweites Handyverbot an Schulen ab, die Regierung sagt vorerst Nein zu einer ärztlich kontrollierten Kokain-Abgabe. Gleichzeitig hat das Parlament grünes Licht für die Aussetzung von zwei Luchsen gegeben. · Mit 95 Jahren ist Gottfried Meier der älteste Teilnehmer am Eidgenössischen Schützenfest in Chur. Der Zürcher schiesst seit fast 80 Jahren und sagt: «Das Schiessen hält mich fit.»
Ende Juni findet in Basel-Stadt das Jodlerfest statt. Das OK kündigt «gässle» und die drei schönsten Tage an - und vergleicht das Eidgenössische Jodlerfest mit der Basler Fasnacht. Ausserdem: · Redezeitbeschränkung im Landrat gefordert · Kran in Rheingasse wird abgebaut
Seit dem Start des Eidgenössischen Schützenfests wird auf dem Churer Rossboden intensiv geschossen. Trotz der erwarteten Lärmbelastung für Spaziergänger und Hunde sind bislang kaum Beschwerden eingegangen. Während sich einige an den Schüssen stören, profitieren andere vom Grossanlass. Die Reportage. Weitere Themen: · Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) hat bei Tiefencastel ein neues Kleinwasserkraftwerk an der Julia in Betrieb genommen. Die Anlage nutzt Restwasser, das aus ökologischen Gründen im Fluss verbleiben muss, und erzeugt daraus erneuerbare Energie. · Der gebürtige Churer Dirigent Urs Leonhardt Steiner lebt seit über 40 Jahren in San Francisco und leitet dort das Golden Gate Symphony Orchestra. Im Gespräch erzählt er, wie das Festival Scuol Classics Musikerinnen und Musiker aus seiner zweiten Heimat und dem Engadin zusammenbringt.
Rund 35'000 Schützinnen und Schützen nehmen an der Veranstaltung teil. Die Wettkämpfe finden auf rund zwanzig Schiessplätzen statt. Der Hauptschiessplatz befindet sich auf dem Rossboden in Chur. Weitere Themen: · Grosser Andrang an der PH Graubünden: Die Zahl der Anmeldungen für ein Lehrberufs-Studium ist um 19 Prozent auf 234 gestiegen. · Mit SLF-Direktor Jürg Schweizer geht einer der renommiertesten Schnee- und Lawinenforscher in Pension.
Katastrophe in Crans-Montana VS: Barbetreiber gemeinsam befragt, Kanton Graubünden: 59. Eidgenössisches Schützenfest beginnt, Kanton Zürich: Freiwillige helfen beim Amphibien-Monitoring
Die sogenannten «No-Shows» beschäftigen die SAC-Hütten im Kanton Graubünden und Glarus. Die kurzfristigen Absagen hätten mit den veränderten Wandergewohnheiten zu tun, erklären die Hüttenorganisationen. Weitere Themen: · Simona Caminada wird neue Direktorin des Rätoromanischen Radio und Fernsehens RTR. · Die Munition für das Eidgenössische Schützenfest in Chur und Umgebung wird an einem geheimen Ort gelagert. · Arbeitslosigkeit in Graubünden bleibt auf tiefem Niveau; die Quote liegt immer noch weit unter dem Schweizer Durchschnitt.
Werden unsere Steuergelder bei den Bundesbehörden korrekt verwendet? Das prüft die Eidgenössische Finanzkontrolle EFK. Heute die Behörde ihren Jahresbericht veröffentlicht. EFK-Direktor Pascal Stirnimann warnt vor Fehlplanungen beim Bund und erklärt, wo die Schweiz unnötig Geld verliert. Eine Aufgabe der Eidgenössischen Finanzkontrolle EFK besteht darin, zu kontrollieren, ob Parteien und Politiker wahrheitsgemäss offenlegen, wer ihre Kampagnen finanziert. Parteien, Komitees sowie Politikerinnen und Politiker müssen seit 2022 ihre Finanzen deklarieren. Die EFK prüft diese Angaben und verlangt bei Fehlern Korrekturen. Die EFK hatte sich bislang jedoch geweigert, diese Prüfberichte zu veröffentlichen, weil aus ihrer Sicht die rechtliche Grundlage fehlte. Anfang Monat entschied das Bundesverwaltungsgericht jedoch, dass die Berichte veröffentlicht werden müssen. EFK-Direktor Pascal Stirnimann sagt im Tagesgespräch, die EFK akzeptiere das Urteil und werde es nicht weiterziehen. Er ist zu Gast bei David Karasek.
Die Harmoniemusik Glarus will sich beim diesjährigen Eidgenössischen Musikfest in Biel beweisen. Das Hobbyorchester muss ein schwieriges Stück präsentieren, von dem nicht alle im Verein begeistert sind. Denn in einem Blasmusikverein ist das heitere Vereinsleben mindestens so wichtig wie die Musik. Für die vierköpfige Familie Oertli ist der Blasmusikverein ein Lebensgefühl. Schon seit Jahrzehnten sind die Eltern Mitglieder der Harmoniemusik Glarus und haben ihre Leidenschaft an die beiden Söhne weitergegeben. Für Sohn Noël wird es am «Eidgenössischen» ernst. Als Tambourmajor führt er das Orchester durch die Bieler Innenstadt.
WHO ruft internationalen Gesundheitsnotstand wegen Ebola aus, Bund will Kinder vor Werbung für ungesunde Lebensmittel schützen, über 100'000 Besuchende reisen ans Eidgenössische Blasmusikfest in Biel
Wallis: Zweifel an Rechtmässigkeit von Wolfsabschuss, Not Vital: Vergangenheit holt den Bündner Künstler ein, 35. Eidgenössisches Musikfest in Biel BE
Die Stromversorgung dürfte kommenden Winter gesichert sein, sagt die Eidgenössische Elektrizitätskommission ElCom. Geopolitische Risiken könnten die Lage zwar verschärfen, eine echte Stromknappheit gilt derzeit aber als unwahrscheinlich. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:29) Winterstromversorgung in der Schweiz (05:08) Nachrichtenübersicht (10:01) Papst Leo XIV: Bilanz nach einem Jahr (16:39) Portrait Vera Çelik (21:35) Zukunft Stahl Gerlafingen (28:36) Indien: Der teure Kampf um Wählerinnen (33:59) Peru im Schwebezustand nach Wahlen
Die Stromversorgung dürfte kommenden Winter gesichert sein, sagt die Eidgenössische Elektrizitätskommission ElCom. Geopolitische Risiken könnten die Lage zwar verschärfen, eine echte Stromknappheit gilt derzeit aber als unwahrscheinlich. Weitere Themen: Migros und Coop straffen ihr Angebot an Eigenmarken: Beide Detailhändler reduzieren die Vielzahl an Labels. Coop etwa ersetzt «Qualité & Prix» durch schlicht «coop» mit neuer Verpackung und auch bei der Migros werden die Eigenmarken neu geordnet und vereinfacht. Gewalt gegen Personal in Verkehrsbetrieben nimmt zu, in der Schweiz kommt es laut SBB täglich zu rund zehn Vorfällen. Nun reagieren die Jungfraubahnen mit verstärkter Prävention, es gibt etwa Kurse für den Umgang mit schwierigen Kundinnen und Kunden.
Bekannt als Fotografin und Fotoreporterin, bildete sie sich aus zur Heilerin und zur bildenden Künstlerin und Malerin. Der mit 30'000 Franken dotierte Kulturpreis wurde Katharina Vonow heute anlässlich einer Feier in Chur verliehen. Weitere Themen: · Noch immer fehlen freiwillige Helferinnen und Helfer für das Eidgenössischen Schützenfest - das Problem hat sich aber entschärft. · HCD-Urgestein Chris Egli: Schweizermeister-Titel vor dem Wechsel nach Zug?
Bundesrätin Karin Keller-Sutter und Rekord-Skifahrer Marco Odermatt zu Gast bei Michèle Schönbächler. Karin Keller-Sutter, Bundesrätin Karin Keller Sutter (1963 in Wil, St. Gallen) ist Schweizer Bundesrätin und Mitglied der FDP Die Liberalen. Nach Stationen in der St. Galler Kantonsregierung und im Ständerat wurde sie 2018 in den Bundesrat gewählt. Bis 2022 leitete sie das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD), seit 2023 steht sie dem Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) vor. Karin Keller Sutter gilt als erfahrene, lösungsorientierte Politikerin mit ausgeprägtem Sinn für Verantwortung und Dialog. In der Sendung «Persönlich» spricht die St. Gallerin über ihre innere Zerrissenheit vor der Bundesratskandidatur 2018, was sie über sich im wöchentlichen Boxtraining gelernt hat und darüber, welcher Bundesrat am liebsten ein Buch mit den besten Zitaten von Karin Keller-Sutter herausgeben würde. ________________________________________ Marco Odermatt, Skirennfahrer Marco Odermatt (1997 in Buochs, Nidwalden) ist einer der erfolgreichsten Skirennfahrer der Geschichte. Vor 10 Jahren startete der Nidwaldner erstmals im Weltcup – 2018 gewann er insgesamt fünf Goldmedaillen an der Junioren-Skiweltmeisterschaft, ein Rekord, der bis heute anhält. In den letzten Jahren dominierte er den alpinen Skiweltcup. Marco Odermatt gewann fünfmal den Gesamtweltcup sowie weitere elf Kristallkugeln in verschiedenen Disziplinen. Mit 102 Weltcup-Podestplätzen ist er der erfolgreichste Schweizer Skifahrer. Bekannt ist Odermatt für seine technische Präzision, seine Konstanz und seine Vielseitigkeit. Nach den Materialtests und Sponsorenterminen und kurz vor den Ferien besuchte Marco Odermatt die Sendung «Persönlich» und gab persönliche Einblicke. Unter anderem berichtet er, dass ihm in der vergangenen Skisaison für einmal die Rennlust fehlte – und erzählt von den tierischen Familienmitgliedern in seiner Kindheit. _________________________________________ Moderation: Michèle Schönbächler Die Sendung vom 19. April 2026 wurde bereits aufgezeichnet und ist nicht live. Die Aufzeichnung fand am 12. April 2026 im Radiostudio im Leutschenbach in Zürich statt. __________________________________________ Das ist «Persönlich»: Jede Woche reden Menschen über ihr Leben, sprechen über ihre Wünsche, Interesse, Ansichten und Meinungen. «Persönlich» ist kein heisser Stuhl und auch keine Informationssendung, sondern ein Gespräch zur Person und über ihr Leben. Die Gäste werden eingeladen, da sie aufgrund ihrer Lebenserfahrungen etwas zu sagen haben, das über den Tag hinaus Gültigkeit hat.
Vorerst zwei Wochen sollen die Waffen ruhen: In den USA ist Verteidigungsminister Pete Hegseth vor die Medien getreten. Er betonte, der Krieg sei gewonnen, die USA hätten einen historischen Sieg errungen. Aber man bleibe weiterhin bereit für schnelle militärische Schläge. Weitere Themen: In Israel unterstützt eine grosse Mehrheit den Krieg gegen den Iran. Vor allem bei jüdischen Israeli ist die Zustimmung gross: im linken politischen Lager geben in Umfragen mehr als Dreiviertel der Befragten an, der Krieg gegen den Iran sei richtig, im rechten Lager sind es über 90 Prozent. Trotz Schäden, Verletzten und Getöteten wollen sie durchhalten, bis der Iran für ihr Land keine Gefahr mehr ist. Die Waffenruhe stösst auf weniger Begeisterung. Seit der Brand-Tragödie in Crans-Montana sind Brandschutzvorschriften und Flammschutzmittel vie besprochen worden. Flammschutzmittel sind um uns herum allgegenwärtig: in Smartphones, in Bürostühlen, Teppichen, Radios, aber auch in Flugzeugen, Zügen und Steckdosen. Sprich überall wo viel Kunststoff enthalten ist, der leicht brennt. Doch Flammschutzmittel gelten zunehmend als giftig. Deshalb wird an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa in St. Gallen an Alternativen geforscht.
In Israel soll es für Terroristen künftig die Todesstrafe geben. Das hat das Parlament beschlossen. Es hat dazu ein Gesetz verabschiedet. Kritikerinnen und Kritiker sehen das Gesetz als rassistisch an, weil es faktisch nur Palästinenser betrifft. Weitere Themen: · Über 60'000 Cyberangriffe wurden letztes Jahr dem Bundesamt für Cybersicherheit gemeldet, wie ein neuer Bericht zeigt. Hoffnung soll nun ausgerechnet künstliche Intelligenz bieten. · In Mitholz wird das ehemalige Munitionsdepot geräumt. Ein Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle zeigt nun: Die Räumung wird die Region stärker verändern, als bisher angenommen.