Heimat lesen. Zurücklehnen. Zuhorchen. Augen schließen. Dann entstehen Bilder im Kopf. Von Märchenwesen, von bayerischen Landen, von Bräuchen und Ritualen, von Mythen und Menschen. Heimat zum Mitnehmen.

Eine Stadttaube als Opernbesucherin? 'Rätselhafte Aida'... Nicht minder seltsam ist Gurrlettas Begegnung mit einem Jungtäuberich, der sich in Szene setzt als Vertreter der Sparte 'Kunst am Bau'. Eine Tauben-Story zum Schmunzeln.

Idyllische Augenblicke und allzumenschliche Schattenseiten - das Leben der Stadttaube Gurrletta Steinhöfl umspannt beide Pole. 'Das Mädchen mit den Rosen', 'Die dunklen Geschäfte rund um Emil Breitschnabel' sowie 'Das schusselige Täubchen'.

Einmal den heimischen Gemäuern entfliehen, dem sonnigen Süden zu - die Stadttaube Gurrletta Steinhöfl träumt von einer Reise nach Verona.

Gurrletta Steinhhöfl hat es diesmal mit einem waschechten Kriminalfall zu tun. 'Der Tote unter der Pommesbude': Ihre Recherche führt Gurrletta in die Katakomben der Regensburger Uni...

Ein Streit um fairen Kaffeehandel gefährdet die Nachbarschaft zwischen dem Stadttaubenpärchen Obermüller und Gurrletta Steinhöfl. Doch unsere Protagonistin versteht sich auf Diplomatie ...

Die bibliophile Ader der Regensburger Stadttaube Gurrletta Steinhöfl pulsiert beim Blick in die Buchhandlungen. Auch Weltschmerz ist ihr nicht fremd. Bis Roberto aus Verona in der Donaumetropole landet ...

"Gurrletta Steinhöfl: Geschichten aus dem abenteuerlichen Alltag einer Regensburger Stadttaube". Schon mit dem Titel seiner Erzählsammlung weckt der Regensburger Autor Rolf Stemmle unsere Neugier. Vor allem auf den Blick der gefiederten Hauptfigur auf das sonderbare Verhalten der Zweibeiner zwischen Dom und der Steinernen Brücke. Es liest Christian Jungwirth.

"Eine kleine Anmaßung" nennt Gustav Adolf von Heeringen die Landschaftsbezeichnung'Fränkische Schweiz'. Doch er versteht es hinreißend, das Reisefieber in uns zu entzünden mit seinen farbenfrohen Kulturtopografien der Gegend zwischen Streitberg, Gößweinstein und Heiligenstadt.

Dem Hofkabinett in Eichstätt widmet Gustav Adolf von Heeringen einen Abstecher, ehe er uns über die Willibaldsburg weiterführt zur einstigen Kaiserpfalz Burg Salzburg - Ruine zwar, doch reich an Episoden aus der hochmittelalterlichen Geschichte Frankens im Deutschen Reichsverbund.

Das "edle Nürnberg" würdigt Gustav Adolf von Heeringen, und beschreibt ein ganzes Bündel an Sehenswürdigkeiten. Und er erzählt die Sage von Eppelein von Gaillingen, mit dessen waghalsigem Sprung über den Burggraben.

Die Rettung der Gräfin Adelgundis aus den Händen der Rebellen auf der Würzburger Brücke: Den Bogen spannt Gustav Adolf von Heeringen vom Hochmittelalter bis in die Epoche der Aufklärung um den Ansbacher Poeten Uz. Ziel ist diesmal Nürnberg, "Krone der Franken" und "Wohnhaus der Kunst".

"Weinberge von schönen Formen, Schloss an Schloss, Städtchen an Städchen..." Mit Gustav Adolf von Heeringen werden wir zu schwärmerischen Reisenden. Er nimmt uns mit auf eine Fahrt Main abwärts: Von Kitzingen über Ochsenfurt bis nach Würzburg.

Gleich sieben geschichtsträchtige Orte lässt uns der Reiseschriftsteller Gustav Adolf von Heeringen diesmal passieren: Von Mariaburghausen geht es über Hassfurt und Volkach bis nach Dettelbach - eine Perlenkette malerischer Städtchen und Abteien, dem Main entlang von den Haßbergen bis ins unterfränkische Weinland.

Pommersfelden - Ebrach - Mariaburghausen: Kloster- und Kunstgeschichte und ein Abstecher in die Epoche der spätmittelalterlichen Bauernaufstände - darin verwickelt: Die drei Edelknappen Gerold, Giso und Kunz.

Banz und Vierzehnheiligen, Bamberg und Pommersfelden - diese Station durchwandert der Reiseschriftsteller Gustav Adolf von Heeringen diesmal: Ein Meister der literarischen Topographie, unterwegs im Franken der Biedermeierzeit.

Weinreben, Hopfen und Obstbäume zaubert Gustav Adolf von Heeringen vor unser geistiges Auge: Kulmbach bildet die erste von drei Stationen der heutigen Reiseschilderung, die quer durch Oberfranken über Bayreuth hinauf nach Banz führt.

Die Dreiecksbeziehung zwischen der Coburger Gräfin Anna, ihrem Bräutigam - dem Nürnberger Burggrafensohn Albrecht - und dessen Liebe zu Annas Schwester Sophia: Adeliger Familien-Zoff als Einstieg in eine weitere Folge fränkischer Orts- und Landschaftsporträts: Meisterlich geschildert von Gustav Adolf von Heeringen, spannend gelesen von Christian Jungwirth.

In die Zeit des Dreißigjährigen Krieges versetzt uns der Reiseschriftsteller Gustav Adolf von Heeringen (1800-1851). Nach einer wortgewaltigen Einleitung lässt er uns die frühe Geschichte Coburgs nachvollziehen - Spiegelfläche weltgeschichtlicher Stoßwellen, aber auch Nährbodenkunsthistorisch relevanter Bauvorhaben, inmitten des oberfränkischen Bauern- und Burgenlandes.

Er gilt als ein Pionier der Reiseführerliteratur: Gustav Adolf von Heeringen. In seinen 'Wanderungen durch Franken' nimmt er uns mit in die romantisch-biermeierliche Welt fränkischer Städte, Klöster und Burgen. Allein das Vorwort ist eine Blüte bayerischer Reise- Topografik um das Jahr 1840.

'Schicksalsstücke', unter diesem Titel schildert Arthur Achleitner augenzwinkernd eigene Erlebnisse in Forsthäusern und Hochgebirgstälern. Die Tanzgepflogenheiten der Bergbewohner nehmen seinen Erzählerblick ebenso in Beschlag wie das Jägerhandwerk, das er mit 'Waidmanns Glück' süffisant überschreibt.

Diesmal erzählt Arthur Achleitner von Ober-Baronen und Geißen-Komissären und nimmt die seinerzeitige Titelsucht der k.u.k. Monarchie aufs Korn. Und er charkterisiert einen Kanzleifuchs auf der Hirschenjagd und nimmt uns mit auf die Pirsch in die Achenseeberge.

Die blutjunge Mizzi, ein herziges Kind steht im Mittelpunkt einer weiteren Erzählungen des Berglandpoeten Arthur Achleitner. Als ein geheimnisvoller Gast "vom Rhein" daherkommt, nimmt die Geschichte "Wahre Liebe" Fahrt auf. Weniger dramatisch, dafür umso kurioser eine Fahrt auf der Semmeringbahn - inklusive 'verhängnisvoller Wartezeit'...

Der Vordereberlbauer in der Ramsau ist der Hauptakteur in der Achleitner'schen Erzählung "Zollpech". Auch in der zweiten Geschichte "Bestraftes Misstrauen" erweist sich der Autor als subtiler Erzähler und Beobachter des älplerischen Menschenschlags; Dramatik, Humor und dazu der Blick des Moralisten kennzeichnen seine Erzählperspektive.

'Kaisers Edelweiß' und 'Ein waidgerechter Gendarm' beleuchten die Gepflogenheiten des Jagdgeschehens um Kaiser Franz Joseph. 'Auf der Fuchspass' und 'Unverschämt' erzählen Waidmännisches um die Meister Reinecke und Lampe.

Zwei rivalisierende Dackel, drei kartenspielende Dörfler und eine gebratene Kalbshaxe bilden das Spannunsgegeflecht in der Geschichte 'Wodan und Fips'; Ein totgeglaubter Jagdgehilfe, der unerwartet wieder aufersteht; dazu ein 'Konkurrenzschießen' in Hohenschwangau - drei Berggeschichten aus dem unerschöpflichen Fundus des Alpenschilderers Arthur Achleitner.

Einen fröstelnden Abstecher in die verschneiten Salzburger Alpen beschert uns Arthur Achleitner mit seiner Erzählung "Winterfahrten auf österreichischen Alpenbahnen". Die zweite Geschichte porträtiert den Kleingütler Nasele, ein verschmitztes Wilderernaturell aus dem Defereggental.

Eine Schmuggler-Posse und ein düsteres Liebesdrama bilden diesmal das epische Spektrum der Achleitner'schen Berg-Geschichten: 'Gschlenkt!' berichtet vom Zigarrenschmuggel des pfiffigen Lampl Naz. 'In der Mordau' geht's um die tödliche Liebesgeschichte um die Senndrin Kathi, dem verliebten Jaga Xaver und dem eifersüchtigen Bauernburschen Lenz.

Gleich vier Erzählungen versetzen uns die Welt literarischer Hochlandsromantik: 'Der Wirt vom blutigen Käse' bringt Gastronomie und Wilderei zusammen; Baron Löwenstern entpuppt sich als Zug-fahrende Münchhausen-Natur; Beim 'Oberdurst' bricht ein Holzer alle Bierrekorde; und 'Viel Brand' bringt Jägerlob und Wilddieb-Schelte unter einen (grünen) Hut.

Der jagdbegeisterte Autor lässt uns teilhaben am dramatischen Leben der Bergmenschen: Es geht um den 'Schleglteufel', der sich als frecher Zeitgenosse entpuppt. Und um das tragische Schicksal des Jagdgehilfen Vestl im bayerisch-pinzgauerischen Grenzgebirg.

Ein linkischer Schulgehilfe macht im Werdenfgelser Land von sich reden als 'Bährenlehrer'. Sagen zwischen Chiemseestrand und dem Ufer der Traun fesseln unsere Fantasie. Und es geht zum Gams-Jagern ins obersteirische Hochland.

Mit der Geschichte 'Der Juhschrei von Oberau' führt uns Arthur Achleitner ins Loisachtal. Nach der dramatischen Episode vom liebestollen Holzer Blasi erleben wir 'Eine gefährliche Bergfahrt'im Karwendelgebirge, hoch im Gewänd über Mittenwald.

Ein hinterkünftiger Bauer als vermeintlicher Wunderdoktor, Jägerschneid und Wildschützenrache, eine bayerische Studenten-Spritztour ins Tirolische und die liebe Not einesMöchtegern-Senners im kargen Almleben - vier Berggeschichten zwischen Schwank und Tragödie.

Berglergestalten, denen mitunter der Schalk im Nacken sitzt, stehen im Mittelpunkt der Geschichten von Arthur Achleitner: Der pfiffige Uhrmacher von Kufstein, der den Kiefersfeldener Oberzollaufseher pratzelt; ein altersgewitzter Harzsammler im Dachsteingebiet, und der Flößer Hiasl, der Isar-abwärts seine Spekulationsgschäfterl betreibt.

Arthur Achleitner: Ea(n)chl Almer / Teil II: Der Tuchmoargraben im obersteirischen Sölktal bildet die Berg-Szenerie einer weiteren Episode im Revier der finsteren Eanchl Almer: Der Aschauer Christl ist zwei Raubschützen auf der Spur - als er sie auf frischer Tat ertappt, kommt es zum tödlichen Duell...

Das wilde Hochtal der Sölk oberhalb der steirischen Enns ist der Schauplatz dramatischer Berggeschichten: Im Mittelpunkt ein junger Einödpfarrer, der manch schweren Gang versehen muss; Und ein verwegener Gemsjäger, der sich der durchtriebenen Eanchl Almer erwehrt - mit Erfolg.

Der 'Schneckenganggerl' treibt seinen Schabernack vorwiegend mit den g'wappelten Großbauern - ob der Hallodri auch diesmal ungeschorendavonkommt? 'Ein schmerzlich Wiedersehen' erlebt ein Bergretter, als er einem SchützlingJahre später wieder begegnet. Und wir verfolgen die Jagd auf einen Bergkönig, genannt 'Der Schmeißrinnbock vom Gamskarspitz'.

Nachdem sie ihren Hof in Brand gesteckt hat, ist die Lage für die verzweifelte Seppenbäuerin hoffnungslos. Doch das Schicksal hält ihr einen Ausweg aus den Fängen des Zinswucherers bereit.Die zweite Geschichte erzählt vom Schmalz-Sepp, der sich vom Wildschützen zum Jagdgehilfen wandelt - Hochlanddramatik in den Tegernseer Bergen!

Die Seppenbäuerin (Teil 2): Die Geschichte von der blutjungen Bauerstochter Kuni, ihrem schneidigen Verehrer Bertl und der starrsinnigen alterndenSeppenbäuerin nimmt in der 2. Folge gehörig Fahrt auf. Als ein rühriger Wucherer aufkreuzt und die Dorfgesellschaft aufmischt, kommt es zur Katastrophe.

Zwei starke Frauen stehen im Mittelpunkt: 'D'Speikwabi', eine bildsaubere Wurzngraberin, die durch einen Bergsturz aus ihrem mühsamen, doch friedlichen Alltag jäh gerissen wird - und doch eine glückvolle Wendung ihres Lebens erfährt.Und die 'Seppenbäuerin': Die Geschichte der jungen Bauerstochter Kuni, die nach dem Tod des Vaters ihr Leben neu ordnet und dabei manches Hindernis überwinden muss. Dann erscheint der fesche Bräuknecht Bertl...

Drei Kurzgeschichten aus der Feder des Jagd- und Bergliteraten: Der 'Daaschdodl', ein tragisches Kleinhäuslerschicksal in der Obersteiermark; die gspassige Gschicht vom 'adrahten Nandl', die der Wildmeister dem Sommerfrischler an einem Schnürlregentag auftischt; Und die herzzerreißende Erzählung vom 'Almstummerl', den erst ein Unglücksfall seine Sprache wiederfinden lässt.

Was ist das nur für ein Telegramm, das den jungen Waldmeister ohne Angabe von Gründen aus seiner Waldeinsamkeit in die Stadt befiehlt? Erst quält ihn die Ungewissheit, doch die Gewissheit ist nicht besser.

Ziemlich einsilbig ist er, der Mann, den die Postkutsche ins verschneite Dorf bringt. Und wo er auch noch hin will! Er will ins Waldmeisterhaus, wo die junge adrette Waldmeister-Witwe nun ohne ihren gerade verstorbenen Waldmeister-Gatten haust ...