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Bad Kissingen gehört heute zu den berühmtesten Kurorten Deutschlands. Doch im 19. Jahrhundert war die Stadt weit mehr als ein Ort für Erholung und Heilwasser. Jeden Sommer verwandelte sie sich in eine europäische Bühne: Kaiser, Könige, Politiker, Künstler und wohlhabende Bürger trafen sich in den Parkanlagen, an den Quellen und in den eleganten Gesellschaftsräumen. Mitten in dieser Welt erscheint Kaiserin Elisabeth von Österreich. Sisi kommt nicht nur als berühmte Monarchin nach Bad Kissingen, sondern vor allem als Patientin. Der Wiener Hof, das strenge Zeremoniell und die ständige öffentliche Beobachtung setzen ihr immer stärker zu. Sie leidet unter Migräne, Schlafstörungen, Erschöpfung und innerer Unruhe.Die Ärzte empfehlen Bewegung, frische Luft, geregelte Tagesabläufe – und eine Kur. Doch was bedeutete eine Kur im 19. Jahrhundert eigentlich?Wir tauchen ein in eine Welt aus Trinkkuren, Spaziergängen, Badeanwendungen, Kurkonzerten und gesellschaftlichen Begegnungen. Eine Kur war damals nicht nur Medizin. Sie war Rückzug, Begegnungsort, gesellschaftliches Ereignis und manchmal sogar eine politische Bühne.Bad Kissingen wurde für Elisabeth zu einem weiteren Ort ihrer lebenslangen Suche nach Freiheit. Wie Possenhofen, Madeira, Korfu oder Ungarn versprach auch dieser fränkische Kurort Abstand vom Wiener Hof. Doch selbst hier blieb sie die berühmteste Frau Europas – beobachtet, erkannt und von den Erwartungen ihrer Zeit eingeholt.
Manche Orte haben eine besondere Wirkung: Sie lassen uns durchatmen, zur Ruhe kommen und den Blick neu auf das Leben richten. Viele Menschen haben einen Ort, der ihnen besonders guttut. Einen Ort, an den sie immer wieder zurückkehren. Wo sie durchatmen können. Wo die Gedanken ruhiger werden.
Gedenkstätten wollen erinnern, dafür braucht es Publikum. Deshalb will die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt diese Orte des Erinnerns bekannter machen. Über das Konzept sprechen wir mit Korrespondentin Doreen Jonas.
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/verbrechenvonnebenan_podcast Im Video-Podcast "Nebenan Weltweit" beleuchten Philipp Fleiter und Franziska Singer jeden letzten Freitag im Monat internationale Kriminalfälle: https://on.rtlplus.com/24/nebenanweltweit Friedhöfe sind Orte der Trauer und der Stille. Doch was passiert, wenn das Böse sich an diesen Orten breitmacht? In dieser Folge spricht Philipp mit dem Bestatter Luis Bauer über zwei unfassbare Fälle, die dort beginnen, wo das Leben endet: Auf dem Friedhof. Produzent und Host: Philipp Fleiter Mischung und Schnitt: Christoph Scheidel - 79 Sound Redaktionelle Mitarbeit: Jana Wagner Saily-Angebot ➼ Erhaltet einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily Datenpakete! Nutzt den Code nebenan beim Checkout vor eurer Reise. Downloadet jetzt die Saily App oder geht zu https://saily.com/nebenan ⛵ NordVPN-Angebot ➼ Unter nordvpn.com/nebenan gibt es einen Mega-Rabatt und 4 Extra-Monate auf die 2-Jahrespakete Testet es jetzt risikofrei mit einer 30-Tage-Geld-zurück-Garantie! Incogni-Angebot ➼ Hol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück! Gib einfach den Code nebenan über den Link unten ein und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/nebenan Podcast-Tipp ➼ This is America: Free Luigi Mitten auf offener Straße wird ein CEO erschossen – und der mutmaßliche Täter wird gefeiert. In "This Is America: Free Luigi" erzählt Khesrau Behroz, warum viele Menschen in Luigi Mangione einen Helden sehen und was das über die USA verrät. Weitere Infos zum Podcast: This is America: Free Luigi · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören! Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Die besonderen Buchenwälder im Nationalpark Kellerwald sind seit 2011 UNESCO Welterbe und seit jeher ein Kraftort für viele. Jahrhunderte alte Knorreichen bieten Lebensraum für Urwald-Reliktarten - seltene Käfer und Insekten, deren Vorfahren noch die Dinosaurier kannten. Seit Urzeiten gilt der Wald als heiliger Ort. Er war der ursprüngliche Lebensraum unserer Vorfahren. Natur-Therapeutin Jessica Schmitz erlebt diese tiefe Verbindung beim Waldyoga. Bei einer Wildniswanderung lenkt Rangerin Renée Prochnow den Blick der Besucher wieder ganz bewusst auf unsere Grundbedürfnisse. Durchatmen und Staunen! Gott suchen und nah sein in der Natur – dazu drängte es die Menschen schon immer. Auf der Quernst, einer bewaldeten Anhöhe mit Weitblick auf den Kellerwald, beteten angeblich schon die alten Germanen. Diese Tradition haben die Menschen vor Ort wieder aufleben lassen und eine kleine Kapelle mitten im Nationalpark gebaut. Das ist einzigartig in Deutschland. Ein heiliger Ort inmitten urzeitlicher Wildnis.
Es gibt Reisejournalisten, die Länder sammeln. Und es gibt Reisejournalisten, die Menschen sammeln. Uwe Krist gehörte für mich immer schon immer zur zweiten Sorte. Wer, wie wir, viele Jahre über touristische Ziele schreibt, sie filmt oder in Hör-Reportagen verwandelt, lernt irgendwann eine einfache Wahrheit: Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten bestehen nicht aus Stein. Sie haben Gesichter. Sie erzählen Geschichten. Sie lachen, streiten, lieben und schweigen. Genau dort beginnt der Reisejournalismus, der mich von Anfang an fasziniert hat – weit entfernt von Hotelrankings, Restauranttipps und den berühmten „Zehn Dingen, die man unbedingt gesehen haben muss“. Wenn ich heute, selber schon fast im Abklingbecken für arbeitsmäßig etwas weniger aktive journalistisch geladene Teilchen, auf das schaue, was als „Reisebericht“ veröffentlicht wird, vermisse ich manchmal diese Art des Reisens. Nicht aus Nostalgie. Sondern weil sie auf einer Haltung beruhte: Erst verstehen, dann erzählen. Vielleicht freue ich mich deshalb so darüber, dass mein langjähriger Kollege und kollegialer Freund Uwe Krist heute Romane schreibt. Nicht, weil er dem Journalismus den Rücken gekehrt hätte. Sondern weil ich darin die logische Fortsetzung eines Berufslebens erkenne, das immer von Neugier, Respekt und genauer Beobachtung geprägt war. Reisen beginnt mit Zuhören Wer Uwe Krist kennt oder ihm zuhört, merkt schnell, dass ihn Italien nie nur als Reiseziel interessiert hat. Natürlich kennt er die Küsten Kalabriens, die kleinen Bergdörfer, die versteckten Trattorien und die großen Plätze Neapels. Aber das war nie sein eigentliches Thema. Uwe Krist in Sorrent – alle Fotos © Brigitte Jedlin Sein Thema waren immer die Menschen. Man spürt auf jeder Seite, dass hier keiner über Italien schreibt, weil er dort Urlaub gemacht hat. Sondern weil er dort jahrzehntelang zugehört hat. Wer so reist, sammelt keine Sehenswürdigkeiten. Er sammelt Begegnungen. Und irgendwann entsteht daraus etwas, das weit über eine Reportage hinausgeht. Ich glaube, genau deshalb überrascht mich sein Schritt zum Romanautor überhaupt nicht. Ein Beruf ohne verdiente Anerkennung Es gehört zu den Merkwürdigkeiten unseres Berufs, dass Reisejournalismus in vielen Redaktionen nie den Stellenwert besaß, den ihm die Leser längst verliehen hatten. Politik galt als wichtig. Wirtschaft als seriös. Kultur als intellektuell. Und Reisen? Das wurde und wird oft als angenehme, aber lässliche Randerscheinung betrachtet. Dabei war guter Reisejournalismus immer viel mehr als eine hübsche Beschreibung von Landschaften. Er war Geschichtsunterricht, Kulturvermittlung, Gesellschaftsreportage und manchmal sogar politische Analyse. Wer ein Land wirklich verstehen will, muss sich mit seiner Geschichte beschäftigen, mit seiner Mentalität, seinen Widersprüchen und seinen Menschen. Vielleicht greifen Leser gerade deshalb seit Jahrzehnten so gern zu Reisegeschichten. Nicht, weil sie nur vom nächsten Urlaub träumten. Sondern weil sie neugierig auf andere Lebenswelten waren. Zwischen Reportage und Roman Heute wird Reisen millionenfach in sozialen Netzwerken gezeigt. Vieles davon ist beeindruckend produziert, unterhaltsam und inspirierend. Daran ist nichts auszusetzen. Aber Begeisterung ersetzt keine Recherche. Ein Sonnenuntergang braucht keine Einordnung. Eine Gesellschaft schon. Der Unterschied zwischen Influencer und Reisejournalist liegt deshalb nicht in der Qualität der Bilder. Sondern in der Haltung. Der eine teilt persönliche Eindrücke. Der andere versucht, Zusammenhänge zu verstehen und verständlich zu machen. Beides hat seinen Platz. Aber es ist nicht dasselbe. Vielleicht ist genau deshalb der Roman manchmal die konsequenteste Fortsetzung eines guten Reisejournalisten. Denn dort darf endlich all das erzählt werden, wofür in einer Reportage oft kein Platz bleibt. Italien nicht erklären – sondern erleben Das beginnt schon mit den beiden Romanen selbst. „Elisabetta oder Das Sterben der Grille“ ist weit mehr als eine Geschichte vor italienischer Kulisse. Es ist ein Roman über Erinnerung, Abschied und die leisen Veränderungen eines Landes, das zwischen Tradition und Gegenwart seinen eigenen Rhythmus sucht. Italien bildet hier keine dekorative Bühne. Es ist selbst eine Figur – mit all seiner Schönheit, seinen Brüchen und seiner Melancholie. Ganz anders kommt „Margherita und die Liebe zum Damenbart“ daher. Schon der ungewöhnliche Titel macht neugierig. Mit feinem Humor und liebevoll gezeichneten Figuren erzählt Uwe Krist von den Eigenheiten Sorrents, von skurrilen Begegnungen und von Menschen, die einem lange im Gedächtnis bleiben. Hinter den kleinen Geschichten verbirgt sich ein tiefes Verständnis für die Mentalität des Südens – für seine Herzlichkeit ebenso wie für seine Widersprüche. Beide Romane verbindet etwas, das heute selten geworden ist: Sie wollen Italien nicht erklären. Sie lassen den Leser Italien erleben. Wenn Literatur zum besseren Reiseführer wird Nachdem ich die beiden Bücher durchgeschmökert hatte, ließ mich eine Frage nicht mehr los: Kann Reiseliteratur vielleicht der bessere Reiseführer sein? Ich erinnere mich, wie gerne ich früher die Merian Hefte verschlungen habe. Diese tollen Geschichten rund um ein Ziel. Alle geschrieben von sehr kundigen und professionellen Kollegen und Kolleginnen. Nach so einem Heft war ich dann viel bereiter für meine eigene Reiserecherche. Deshalb würde ich auch oder gerade heute die Frage beantworten mit: Ja. Nicht, weil sie die besseren Adressen kennt oder den schnellsten Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit weist. Sondern weil sie den Blick verändert. Nach einem guten Roman gehe ich anders durch eine italienische Gasse. Ich sehe nicht nur Fassaden. Ich frage mich, wer hinter den Fensterläden lebt. Ich höre Dialekte bewusster. Ich verstehe Gesten besser. Ein Reiseführer zeigt den Weg. Ein Roman zeigt den Menschen, der mir unterwegs begegnen könnte. Und genau darin liegt seine Stärke. Der schönste Luxus eines Reisejournalisten Manchmal stelle ich mir vor, wie Uwe Krist heute irgendwo auf einer Piazza in Kalabrien sitzt. Kein Aufnahmegerät mehr auf dem Tisch. Keine Redaktion, die auf den Abgabetermin wartet. Kein fester Umfang, keine Zeichenvorgaben. Nur Zeit. Vielleicht ist genau das der größte Luxus, den sich ein Reisejournalist nach einem langen Berufsleben wünschen kann: Geschichten endlich so erzählen zu dürfen, wie sie erzählt werden möchten. Nicht in 8.000 Zeichen. Sondern mit all den Farben, Stimmen und Zwischentönen, die ein Roman zulässt. Der Journalist muss sich an die Fakten halten. Der Romanautor darf den Wahrheiten folgen. Und manchmal liegen diese Wahrheiten näher beieinander, als man denkt. Warum ich optimistisch bleibe Vielleicht ist das die schönste Erkenntnis, die ich aus Uwe Krists literarischem Weg mitnehme: Guter Reisejournalismus verschwindet nicht. Er sucht sich neue Formen. Mal heißt sie Reportage. Mal Podcast. Und manchmal eben Roman. Wenn wir wissen möchten, wo der schönste Strand liegt oder welches Restaurant montags geöffnet hat, kaufen wir einen Reiseführer. Wenn wir verstehen möchten, warum ein Land seine Menschen prägt – und seine Menschen wiederum das Land –, dann greifen wir vielleicht besser zur Literatur. Denn Reiseführer erklären Orte. Gute Geschichten erklären Menschen. Und erst aus beidem entsteht eine Reise. Ich habe lange überlegt, wie ich mich den Büchern von Uwe annähern soll hier auf meinem WASMITREISEN Blog und in meinem Reiseradio. Natürlich könnte ich den klassischen Weg gehen, mir Fragen ausdenken und Uwe einladen zu einem Interview vor dem Mikro. Daran ist überhaupt nichts verkehrt. Wahrscheinlich wäre es ein sehr munteres Gespräch geworden. Und sehr authentisch. Weil, was kann näher an die Gedanken eines Autoren kommen, als seine eigenen Worte? Aber dann dachte ich mir: warum nicht mal was anderes, jetzt, wo im neuen Podcast Hype nun wirklich kein Mangel mehr besteht an Interviews oder Plauder-Talks zwischen zwei Menschen. Kann da nicht der gute alte gebaute Hörfunk-Beitrag, so, wie ich es Anfang der 80er Jahre gelernt habe beim WDR, eine Renaissance erleben? Erst eine Tiefenanalyse von Text und Quellen, dann ein grobes Script und dann ein Zweier-Studiogespräch mit verteilten Rollen. Eine gesprochene Quintessenz ohne Schnörkel, aber mit Erkenntnis und Unterhaltungswert…. Das Ergebnis möchte ich Ihnen gerne ans Herz legen. Den Podcast können Sie hören, wenn Sie auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken. Bücher von Uwe Krist bei Amazon Der Beitrag Die Seele eines Landes passt in keinen Reiseführer Warum ich mich freue, dass Uwe Krist heute Romane schreibt erschien zuerst auf Was mit Reisen.
SAI: DISASTER gehört zu den Thrillern, bei denen das Publikum mehr weiß als die Polizei – auch wenn es den Zuschauern nicht einfach gemacht wird: Der nonlineare Struktur und die Vielzahl der Protagonisten führen zu einer Überforderung und Irritation, die sich dann Stück für Stück auflöst. Roter Faden ist ein Mann, der als Serienmörder unerkannt bleibt. Kaum ein Polizist erkennt die gemeinsamen Elemente der Taten. Auch wenn die Dramaturgie verkopft wirken mag, die Atmosphäre, die Orte, die Inszenierung und die Darsteller:innen sind großartig. Am stärksten in Erinnerung bleibt ein faszinierender Täter, der gleichzeitig abstoßend und charismatisch ist. Wenn er seinen Opfern nahekommt, ist die Bedrohung fast unerträglich intensiv. Im Podcast direkt nach dem Film auf Nippon Connection 2026 vergleichen wir SAI: DISASTER mit MEMORIES OF MURDER und DAS VERPRECHEN von Dürrenmatt. Am Mikrofon mit ganz unterschiedlichen Eindrücken: Markus von translate or die, Alex von den Abspannguckern, André, Andras, Hendrik und Thomas.
Herausforderungen begegnen jedem Menschen. Das Leben selbst ist eine Herausforderung! Wie wir darauf reagieren, das ist sehr individuell. Viele Menschen denken nach dem Muster, wenn etwas passiert, dann handle ich auf jeden Fall so oder so. Wenn ich eine Prüfung bestehe, dann werde ich feiern; wenn ich einen Sportwagen habe, dann werde ich die Liebe finden und wenn ich im Lotto gewinne, dann wird sowieso alles gut. Wer so denkt, kann leicht in Zaudern, Angst und Passivität geraten. Entscheidungen werden verschoben, Möglichkeiten ungenutzt. Man versteckt die eigene Furcht oft hinter solchen "Wenn-dann"-Formeln. Das Evangelium lädt uns ein, anders zu handeln. Jesus sagt: "Geht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche keine Schuhe. Grüßt niemanden auf dem Weg und wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt: "Friede diesem Haus". Jesus ruft dazu auf, sich auf sich selbst und auf Gott zu verlassen, nicht auf Netze, Pläne oder doppelte Sicherheiten. Die Angst, etwas unzulänglich zu tun, soll uns nicht lähmen. Fehler oder Ablehnung sind Teil des Weges, wir werden gesendet mit dem, was wir sind, mitten in die Welt, in die Städte, in die Dörfer, in die Lebensräume, zu den Menschen, zu denen Gott selbst gehen will. Natürlich werden manche Anstrengungen erfolglos bleiben. Manche Botschaft pralllt ab wie Wasser an einem imprägnierten Schuh. Das liegt nicht nur an uns, sondern auch daran, dass nicht jeder bereit ist, auf Gottes Wort zu hören. Manchmal stößt das Evangelium auf Lebensräume, auf Zeiten und Orte, die verschlossen sind.Das Kreuz zeigt uns: Gott handelt auf seine eigene Weise, auch wenn sie Schwäche, Unzulänglichkeit und Widerstand beinhaltet. Das Kreuz, so könnte man das sagen, das ist das "Wie Gottes"; ein Zeichen für unser eigenes Handeln und die Herausforderung des Lebens. Gott geht voran, wagt das Unmögliche, vertraut auf uns und lädt uns ein, mitzuwirken, mutig, trotz Angst, trotz Unzulänglichkeit. Gott war nicht sicher, dass sein Plan vom Kreuz aufgeht, aber er hat es gewagt, für dich und für mich.
Kirsch, Kira www.deutschlandfunkkultur.de, Rang 1
Eine Kirche als heiliger Ort – das ist ja erstmal nichts Besonderes, könnte man meinen: genau dafür sind Kirchen ja gebaut. Aber manchmal gibt es Kirchen, die weit darüber hinaus gehen. Weil sie eine besondere Atmosphäre haben oder eine besondere Geschichte – Wie die Wunderblutkirche im brandenburgischen Bad Wilsnack. Sie ist einer der Orte, die wir Ihnen in unserer Lebenswelten-Reihe „Heilige Orte“ vorstellen. Kirsten Dietrich hat die Wunderblutkirche besucht.
Calvex ist in Aufregung und die Defenders haben einige Fronten eröffnet. Ms Jackson ist ihnen sehr verdächtig, wobei ihr Interesse fast ausschließlich auf Vortex liegt. Es scheint auch drei magische Orte zu geben, die den Untergang von Calvex besiegeln sollen und die Busan Bruderschaft schmuggelt Menschen. Von allen Verbrechern ist es dieses, das die Defenders am härtesten trifft. Bei ihrer Recherche werden sie vom Knight angegriffen und töten mehrere Dockarbeiter, deren Schuld niemals vor Gericht bewiesen werden kann. Verantwortlich war vor allem Gravitron, der doch mehr von Chem beeinflusst wird als er denkt. Nun verfolgen sie eine Lieferung von Mädchen in einem Transporter, der ausgerechnet Mertens gehört… Heute dabei sind Alter Ego (gespielt von Alex), Nizoni Hill, Wendigo (gespielt von Lydorf), Gravitron (gespielt von Manu) und Vortex (gespielt von Daniel). --- Regelsystem: Stalwart (Black Hack) Podcast | Rollenspielpodcast (neomancerrpg.wixsite.com) https://www.patreon.com/1W3Rollenspieler Music by: Tabletop Audio - Ambiences and Music for Tabletop Role Playing Games Intro Music by: Dawn Of Legends - Epic Trailer Orchestra; ShadowsAndEchoes Cover by Gemini
Zwischen Fachwerkhäusern und Streuobstwiesen erinnern „Denkorte“ an die Opfer im Nationalsozialismus. Sie machen bewusst, dass die Vertriebenen und Ermordeten Nachbarn waren und ihre Verfolgung nicht anonym stattfand.
Manche Künstler schreiben Songs über das Ankommen. Kevin Morby schreibt lieber über das Unterwegssein. Ganz nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Genau daraus besteht seine Musik. Sie klingt wie eine lange Autofahrt durch den amerikanischen Mittleren Westen: vorbei an Tankstellen, Motels und endlosen Straßen. Es sind Songs über Orte, aber eigentlich immer über Menschen. (superfly.fm)
Wer länger auf der Autobahn unterwegs ist, weiß, dass Rastplätze nicht immer die schönsten Orte zum Verweilen sind. Der ADAC hat 50 in ganz Deutschland untersucht. Das Ergebnis: Es geht deutlich abwärts. Von Johannes Frewel
Transcript: https://steady.page/de/sgle/posts/e9f494fe-158a-44b0-871a-80aa5de16578 If you want to support the podcast and get access to all transcripts, you can click here: https://steady.page/de/sgle/about Please share this podcast with your friends, family and neighbours or even write a review :). You can contact me as a Steady Supporter or write a mail to learngermanwithculture@web.de .
Auf dem Heiligengeistfeld ist der Teufel los. Dreimal im Jahr findet hier „der Dom“ statt – eines der größten Volksfeste in Deutschland. „Der Dom“ heißt so, weil früher, als hier noch die Kathedrale stand, die Gaukler und Marketender bei Hamburger Schietwetter im Gotteshaus ihre Dienste anboten. Neben dem „Dom“ überragt das Heiligengeistfeld ein eher unheiliger Ort: ein Flak-Bunker aus dem 2. Weltkrieg, der heute mit Fassadenbegrünung Hotelgäste und Clubbesuchende anzieht. Von dem Hochbunker schaut man direkt aufs „Millerntor“: jenem legendären Stadion des FC St. Pauli, das für viele Fans durchaus ein heiliger Ort ist. Aber wem ist schon bewusst, dass das ganze Viertel mit dem Rotlichtmilieu mittendrin den Namen eines Heiligen trägt: des Apostel Paulus? Gut, der katholische Kiezpfarrer weiß das natürlich. Schließlich ist seine Kirche – wie er gern betont – „der älteste Club auf St. Pauli“.
Wer Altötting besucht, lernt viel über die bayerische Geschichte und Lebensart, über die ganz spezielle Beziehung zu Maria, der „Patrona Bavariae“, zu Wunderhoffnung, Reliquienverehrung und Devotionalienhandel. Altötting mit der schwarzen Madonna in der Gnadenkapelle ist einer der wichtigsten europäischen Wallfahrtsorte. Ein Tag an einem faszinierenden Ort.
Patrick & Marco begeben sich auf Traumreise. Sie träumen sich an Orte, an denen sie noch nie waren oder die sie wiedersehen wollen.Dies ist die letzte Episode vor der großen Sommerpause.
An manchen Orten werden wir in die Vergangenheit zurückversetzt. Der alte Schulweg, die Badi oder das Bänkli im Park wecken Erinnerungen, die längst vergessen waren. In der Sendung Treffpunkt besuchen wir diese nostalgischen Orte. Jeder Mensch kennt Orte, die eng mit besonderen Momenten verbunden sind. Ob erste Liebe, unvergessliche Ferien oder die sorglosen Tage der Kindheit – Erinnerungen sind häufig an konkrete Plätze geknüpft. In der Sendung Treffpunkt erzählen Hörerinnen und Hörer von ihren nostalgischen Orten und den Geschichten dahinter.
Cannes, Venedig und Berlin - das sind die Orte der drei großen Filmfestivals in Europa. Doch auch das Internationale Filmfestival im tschechischen Karlovy Vary (Karlsbad) gehört in die so genannte A-Kategorie. In diesem Jahr feiert es ein doppeltes Jubiläum - nämlich den 80. Geburtstag und die 60. Ausgabe.
Hitze, Ferien, Freibad - das gehört einfach zusammen. Es ist gesund, sich abzukühlen, egal ob beim Bahnen schwimmen, beim Rutschen oder Springen. Weniger gesund und trotzdem ein Muss: Eis und Pommes. Da hört der Spaß mittlerweile aber auch auf. In diesem Sommer nerven eingeschränkte Öffnungszeiten wegen Personalmangels, lange Schlangen am Eingang und dann auch noch Regelverstöße, die allen Stress machen. Manche Bäder schließen sogar ganz und Kindern fehlt die Gelegenheit, Schwimmen zu lernen. Freibäder sind unverzichtbare Erholungsinseln, Treffpunkt, Orte des Sportes und des sozialen Miteinanders - am Beckenrand sind schließlich alle gleich. Was kann also helfen, sie zu erhalten? Darüber spricht Moderatorin Karen Fuhrmann mit Volker Nies vom Betreiber des Freibades Rosenau in Fulda, Martin Holzhause von der DLRG, dem ehemaligen Profi-Schwimmer Thomas Lurz und der Politikwissenschaftlerin Ursula Münch. Podcast-Tipp: Radiowissen Das Freibad - Badespaß mit Geschichte Anfang der 1920er erlebte Deutschland einen Boom von neu gebauten "Freibädern". Einerseits hieß "frei", nicht in Hallenbädern schwimmen zu müssen. Andererseits bedeutete "frei" eine Gleichberechtigung jeglicher Form. Frau und Mann, Reich und Arm, alle sonnen sich und baden vereint unter freiem Himmel. Ein Podcast von Martin Trauner https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:8598e84c67c34122/
Mitten in der Altstadt Jerusalems, nur wenige Schritte von der Grabeskirche entfernt, weht bis heute die österreichische Fahne. Das Österreichische Hospiz zur Heiligen Familie ist weit mehr als ein Hotel – es ist ein lebendiges Zeugnis der jahrhundertelangen Verbindung zwischen den Habsburgern und dem Heiligen Land.In dieser Folge führt uns unsere Reise an einen der außergewöhnlichsten Orte der gesamten Podcast-Reihe. Wir erkunden die verwinkelten Gassen Jerusalems, sprechen über die Entstehung des Österreichischen Hospizes und begleiten Kaiser Franz Joseph auf seiner wohl ungewöhnlichsten Reise.1869 bricht der österreichische Kaiser zu seiner längsten Auslandsreise auf. Anlass ist die feierliche Eröffnung des Suezkanals – eines der größten technischen Bauwerke des 19. Jahrhunderts. Gemeinsam mit den Herrschern und Diplomaten Europas erlebt Franz Joseph ein Ereignis, das den Welthandel dauerhaft verändern wird. Doch für ihn ist die Reise noch lange nicht zu Ende. Wenige Tage später zieht der Kaiser nicht als Staatsgast, sondern als Pilger in Jerusalem ein. Aus Ehrfurcht steigt er vor den Toren der Heiligen Stadt vom Pferd und durchschreitet die engen Gassen zu Fuß. Er besucht die Grabeskirche, Bethlehem und den Jordan, spendet für Kirchen, Klöster und Bedürftige aller Religionen und hinterlässt im Österreichischen Hospiz einen bleibenden Eindruck. Bis heute gilt sein Aufenthalt als einer der bedeutendsten Momente in der Geschichte des Hauses.Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Eröffnung des Suezkanals, die politischen Veränderungen des 19. Jahrhunderts und die Bedeutung des Österreichischen Lloyd für die Habsburgermonarchie. Gleichzeitig entdecken wir, warum das Österreichische Hospiz bis heute eine Oase der Gastfreundschaft im Herzen Jerusalems geblieben ist.Eine Folge über Glauben und Geopolitik, technische Meisterleistungen und persönliche Demut – und über einen Kaiser, der für einige Tage nicht als Herrscher, sondern als Pilger Geschichte schrieb.
Jonas kommt in Siegen zur Welt. Durch den Jobwechsel des Vaters zur Industrie & Handelslkammer zieht die Familie nach Gießen, als er 5 ist, wo er zusammen mit zwei älteren Schwestern aufwächst. Zu Modern Talking hüpft er als dreijähriger bereits nackt durchs Haus und die ersten richtigen Dance Mooves tanzt Jonas zu Songs von Michael Jackson. Als Schlagzeuger jammt er in der Schülerband in der Mittagspause im Probenraum zu Radioheads Karma Police und probiert erste Gesangsversuche zu "When I Come Aroud" von Green Day. Nach dem Studium von Politik, Soziologie & Medien geht Jonas auf die Journalistenschule und wird Redakteur beim Fernsehen. Irgendwann kam die Frage: Fester Job oder Musik? Mit Ende 20 dann die Entscheidung: Musik machen. Professionell. 2006 folgt der erste Auftritt als Rapper und zusammen mit Keyboarder Moritz Rech und Beatbastler Raffael Kühle gründen die drei "Jona:S" und veröffentlichen die ersten Songs. Trotz einigen Achtungserfolgen – unter anderem dem Sieg beim New Music Award – legen sie den Bandnamen wieder ab. 2012 das Comeback als OK KID. Nicht nur am Namen erkennt man die Vorliebe der Drei für Bands wie Radiohead. Das Leben als Musiker ist verheißungsvoll: Die Hoffnung damit gutes Geld zu verdienen, an spannende Orte zu reisen und auf der Bühne von Tausenden bejubelt zu werden ist groß. Doch es gibt auch eine Schattenseite. Bühnenangst, Druck, Textaussetzer, das Ende von Jona:S und ein einstiges Stotterproblem. Dank Bandkollegen Raffi und Moritz bekommt Jonas es in den Griff und macht einen psychologischen Wunsch Test, wo herauskommt: der 5. Wunsch sei der Wichtigste. Auf seinem Zettel stand: 5. Insprierende Menschen treffen und gute Gespräche an den schönsten Orten der Welt führen. Dein Wunsch sei uns Befehl: Herzlich Willkommen: Jonas Schubert in der Hörbar Rust auf radioeins. Playlist: Marlene Dietrich - Ich weiß nicht zu wem ich gehöre France Gall - Ella, elle l’a Freundeskreis - Eimsbush bis 0711 Tua - MDMA The Streets - Blinded by the Lights OK KID - Hör nie auf M.I.A. - Paper Planes Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Reisen sind für die meisten von uns aus Sehnsucht gemacht. Für Felicitas Hoppe sind sie seit Jahrzehnten Arbeit. Darüber nachzudenken, was mit uns geschieht, wenn wir unterwegs sind.Oder warum das Erzählen über Reisen oft genauso wichtig ist wie die Reise selbst. Weshalb gelungene Reisen vom Unvorhergesehenen leben. Und warum nicht zu reisen für sie auch keine Lösung ist. Darüber spricht die Büchner-Preisträgerin im MDR KULTUR Café. Anlass ist ihr aktueller Essay „Reisen“, in dem sie das Unterwegssein nicht als Sammlung schöner Orte versteht, sondern als Rätsel: zwischen Aufbruch und Rückkehr, Zufall und Planung, Erfahrung und Erinnerung.Felicitas Hoppe ist seit ihrer Frachtschiffreise um die Welt und ihrem preisgekrönten Weltreise Roman „Pigafetta“ als Schriftstellerin eigentlich ständig unterwegs. Zu Arbeitsaufenthalten, Lesungen und Festivals in aller Welt. Sie versteht sich dabei aber nicht als Reiseschriftstellerin, sondern als eine reisende Schriftstellerin. Außerdem geht es in diesem Café um die Schattenseiten des Tourismus, um Fernweh und Heimweh, um Alleinreisen und die Frage, weshalb manche Reise eigentlich erst dann beginnt, wenn sie längst vorbei ist – nämlich in der Erinnerung und in den Geschichten, die wir darüber erzählen.Ein Gespräch über das Unterwegssein, über Literatur und darüber, warum jede Reise die Sicht auf die Welt – und auf uns selbst – verändern kann.Eine Sendung von Carsten TeschRedaktion: Gabriele Bischoff
Auf dem riesigen Gelände des Altöttinger Kapellplatzes können Tausende unterkommen. In der Mitte des Platzes steht die Gnadenkapelle, im Kern aus dem 8. Jahrhundert. Darin, im Halbdunkel der Kerzen, wartet die berühmte schwarze Madonna auf die vielen zehntausend Pilger, die immer noch jedes Jahr kommen, allein, in Gruppen, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus. Altötting ist eine Marke. Außen an der Gnadenkapelle zeugen unzählige Votivtafeln davon, dass die Mutter Gottes wirklich geholfen hat: in der Not, Krankheit und Gefahr. Geronnener Wunderglaube aus Jahrhunderten. Altötting wirbt damit, das „Herz Bayerns“ zu sein: auf jeden Fall ist es das Herz des bayerischen Katholizismus. Apropos Herz: makaberer Fakt, die Wittelsbacher Könige und Kurfürsten haben dort über Jahrhunderte in Altötting ihre Herzen bestatten lassen, ganz nah an der rätselhaft schwarzen Madonna. Wer heute Altötting besucht, lernt viel über die bayerische Geschichte und Lebensart, über die ganz spezielle Beziehung zu Maria, der „Patrona Bavariae“, zu Reliquienverehrung und Devotionalienhandel. Die Bedeutung als europäischer Wallfahrtsort ist dabei nicht zu unterschätzen. Drei Päpste waren hier. Die Pilger sind international.
Orte schrumpfen und werden älter: Das ist kein reines Ost-Problem, aber gerade in Ostdeutschland verdichtet es sich nach der friedlichen Revolution. Wir sprechen über Gründe und Folgen und schauen uns an, wo "weniger" nicht "schlechter" heißt. Sarah Zerback
In dieser besonderen Folge reisen wir in die USA. Aber nicht nur an einen Ort, sondern auch in die Vergangenheit. Dahin, wo alles begann, vor 250 Jahren. Denn die USA feiern an diesem Wochenende ja einen runden Geburtstag.Gerade bei den USA haben viele gleich Bilder im Kopf: New York, Grand Canyon, Hollywood, Highways. Aber Reisen heißt für uns ja nicht nur: schöne Orte zeigen. Reisen heißt auch: ein Land verstehen wollen. Seine Landschaften, seine Geschichten und vielleicht auch seine Widersprüche. Und genau die wollen wir diesmal entdecken.Unsere beiden USA-Korrespondenten Sarah Schmidt und Torben Börgers sind für uns im Land unterwegs gewesen – in Indiana und in North Dakota. Sie haben ein ganz anderes Amerika kennengelernt, als das, was wir jeden Tag in den Nachrichten sehen.Torben hat sich für diese Ausgabe ins Schlachtengetümmel geworfen. Vor 250 Jahren kämpften die Soldaten der Rebellion für die Unabhängigkeit der USA – gegen Großbritannien. Jedes Jahr werden diese Schlachten mit viel Aufwand und Liebe zum Detail nachgespielt, in historischen Uniformen, mit Musketen und Kanonen, mit Übernachten im Zelt und Lagerfeuerromantik. Warum machen die Amerikaner das? Wie denken sie über den Gründungsmythos der Vereinigten Staaten? Torben hat sich eingereiht in die Truppen der Rebellen. Und, Achtung! – Er hat sich für uns sogar vorübergehend erschießen lassen – mit einer Platzpatrone.Sarah Schmidt war für uns in North Dakota – und einer ganz anderen Geschichte auf der Spur. Die Siedler auf dem Weg durch die Prärie, Büffelherden, Cowboys, das ist das romantische Bild, auf dem die USA ihre nationale Identität gebaut haben. Doch hält es der Realität stand? In North Dakota prägen endlose Weiten, Viehzucht und Rodeos bis heute das Bild des "echten" Amerika. In North Dakota sind aber auch bedeutende Native Nations verwurzelt.Ohne deren Unterstützung hätten die Siedler ihre Reise Richtung Westen nicht überlebt. Doch die Native Americans und ihre Kultur wurden nahezu ausgelöscht. Wie blicken sie auf die landesweiten Feiern? Was bedeutet Freiheit für die Menschen, deren wahre Geschichte in den großen Erzählungen des amerikanischen Westens oft keinen Platz findet? Und wie passt der Mythos vom "Wilden Westen" zu den Erfahrungen jener, die seine Folgen bis heute spüren?Auch darum geht es in dieser Ausgabe von Zwischen Hamburg und Haiti.
Die Autorin Barbara Schmutz, hat sich intensiv in einem Buch mit der Liebe beschäftigt hat. "Alles Liebe" heißt es und dafür hat die Journalistin, Publizistin, Dokumentarfilmerin ungewöhnliche Orte aufgesucht. (Wdh. vom 25.03.2026)
Ein altes Segelschiff, eine Backstube und viele Erinnerungen: Jahrzehnte später kehren Menschen an Orte zurück, die sie geprägt haben. Was bleibt von früher? Und was entdecken wir neu, wenn wir dorthin zurückkehren? Durch Zufall taucht ein Segelschiff wieder auf, das «Input»-Host Beatrice Gmünders Vater vor 35 Jahren verkauft hat. Heute gehört es ihrem Bruder. Beim ersten Törn ist vieles noch vertraut: der Geruch, die alten Segel, sogar die blauen Flecken an den Zehen. Auch Marco zieht es zurück an einen Ort, der ihn geprägt hat: die Backstube seiner Lehrzeit. «Ich träume heute noch davon», sagt der gelernte Confiseur. «Input» fragt: Was finden wir wieder, wenn wir an prägende Orte zurückkehren? ____________________ In dieser Episode zu hören - Marco Büeler - Roger Gmünder ____________________ Mehr zum Thema: · Erinnerungen: Unser Gehirn trickst uns aus https://www.srf.ch/audio/input/erinnerungen-unser-gehirn-trickst-uns-aus?id=AUDI20250326_NR_0029 ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Beatrice Gmünder; @beatricegmunder - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Was passiert eigentlich hinter den Kulissen der globalen Rüstungsindustrie? Wie sehen die Orte aus, an denen Kriege verkauft werden – lange bevor irgendwo der erste Schuss fällt? In dieser Folge spricht Thilo mit Nikita Teryoshin, einem international ausgezeichneten Dokumentarfotografen. Seit über zehn Jahren reist er zu Waffenmessen auf der ganzen Welt und dokumentiert mit seiner Kamera eine Welt voller Widersprüche: Champagner neben Raketen, Jakobsmuscheln vor Panzern und Marketing-Slogans für Produkte, die zum Töten entwickelt wurden. Gemeinsam sprechen sie über die Banalität des Krieges, die Inszenierung der Rüstungsindustrie, moralische Grauzonen und darüber, warum Nikitas Bilder oft mehr über Krieg erzählen als Fotos von der Front. Außerdem geht es um seine russischen Wurzeln, seine Haltung zum Krieg in der Ukraine und die Frage, wie man das Unsichtbare hinter bewaffneten Konflikten sichtbar macht. Eine Folge über die Hinterzimmer des Krieges – und darüber, wie normal das Unvorstellbare wirken kann. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
"Sorry, aber ich bin kein Fan davon, eine Besichtigungsgebühr für den Kölner Dom zu verlangen", sagt Theologieprofessor Thomas Söding. Der Dom sei für ihn weit mehr als eine Touristenattraktion – ein Ort kultureller Faszination und spiritueller Tiefe. Söding weist aber darauf hin, dass es über die Mitgliedschaft im Zentral-Dombau-Verein die Möglichkeit gebe, den Dom weiterhin zu jeder Zeit kostenfrei besuchen zu können. Ab dem 1. Juli bezahlen Touristen eine Besichtigungsgebühr von 12 Euro für den Kölner Dom.Mit Blick auf die Zukunft der Kirchen betont Söding deren bleibende Bedeutung als Orte der Stille, der Begegnung und der Spiritualität. Auch wenn manche Kirchen anders genutzt oder aufgegeben werden müssten, blieben sie besondere Resonanzräume. Entscheidend sei nicht nur das Gebäude, sondern die Gemeinschaft: "Ihr selbst seid das Haus Gottes", erinnert Söding an den Apostel Paulus. Wo Menschen Verantwortung für ihre Kirche übernehmen, entstehe neues Leben.Das Tagesevangelium von der Austreibung der Dämonen in eine Schweineherde versteht Söding als zugleich eindrücklich und mit feiner Ironie erzählt. Im Mittelpunkt stehe nicht das Schicksal der Schweine, sondern die befreiende Kraft Jesu. Die Dämonen symbolisierten Mächte, die Menschen gefangen halten. Jesus schenke Freiheit und eröffne einen Neuanfang – eine Botschaft, die nach Söding bis heute aktuell geblieben ist.Aus dem MatthäusevangeliumIn jener Zeit, als Jesus an das andere Ufer kam, in das Gebiet der Gadaréner, liefen ihm aus den Grabhöhlen zwei Besessene entgegen. Sie waren so gefährlich, dass niemand auf jenem Weg entlanggehen konnte. Und siehe, sie schrien: Was haben wir mit dir zu tun, Sohn Gottes? Bist du hierhergekommen, um uns vor der Zeit zu quälen? In einiger Entfernung weidete eine große Schweineherde. Da baten ihn die Dämonen: Wenn du uns austreibst, dann schick uns in die Schweineherde! Und er sagte zu ihnen: Weg mit euch! Die aber fuhren aus und in die Schweine hinein. Und siehe, die ganze Herde stürmte den Abhang hinab in den See und kam in den Fluten um. Die Hirten aber flohen, liefen in die Stadt und erzählten alles, auch das, was mit den Besessenen geschehen war. Und siehe, die ganze Stadt zog hinaus, um Jesus zu begegnen; als sie ihn sahen, baten sie ihn, ihr Gebiet zu verlassen. (Mt 8,28-34)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Die Ethnologin Salome Schad hat in ihrem Leben über fünfzig Länder bereist. Seit zwei Jahren arbeitet die Baslerin in Ecuador an einer deutschen Auslandschule, hoch oben in den Anden. Als Lehrerin, Künstlerin, Dichterin und Weltenbürgerin verbindet sie Schulalltag, Kultur und Nachbarschaftsleben. Salome Schad hat viele Orte dieser Welt gesehen. Mit ihrer Tochter lebte sie unter anderem in Italien, Spanien, kurze Zeit in den USA und viele Jahre in Bolivien. Heute ist Ecuador ihre Heimat. In Cuenca, hoch oben in den Anden, unterrichtet die Ethnologin, Lehrerin und Künstlerin mit viel Herzblut an einer deutschen Auslandschule. Das weitläufige Schulareal ist umgeben von Bergen und wilder Natur, sagt die 52-Jährige: «Der Weg vom Klassenzimmer zur Bibliothek gleicht einer kleinen Wanderung.» Neben dem klassischen Unterricht verbindet Salome Musik und Malerei: «Die Kinder hören Beethoven und malen, was die Musik in ihnen auslöst. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.» «In Cuenca kann man richtig entschleunigen» Ihr Alltag ist intensiv umso wichtiger ist ihr die Zeit draussen. In der grünen Andenstadt, umgeben von Bergen, Flüssen und Thermalquellen, hat sie Nahe eines Waldstücks ein Zuhause gefunden: «Ich verbringe viel Zeit im Garten, grilliere mit meinen lieben Nachbarn, schreibe oder mache Kunst.» In der Nachbarschaft ist Salome inzwischen auch für ihre besondere Hundewasch-Aktion bekannt: «Viele Tiere haben Flöhe und Parasiten, also trommle ich jede Woche alle Hunde zusammen und wasche sie.»
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Jochen rast durch eine endlose Schneewüste bei Kaffee und Zimtschnecke. Es ist die Zug-Strecke Oslo–Bergen, aber es sieht aus wie ein anderer Planet. Gefrorene Wasserfälle leuchten blau wie arktisches Eis, Schneeverwehungen, Fjorde zwischen gewaltigen Felswänden voller Schnee. Skandinavien im Winter ist einer der schönsten kalten Orte, die man sich vorstellen kann.In der letzten Folge von Bella Skandinavia reisen Michi, Jochen und Tamina in die frostigste, dunkelste und vielleicht berührendste Jahreszeit des Nordens. Jochen war in Finnisch-Lappland - stand auf einem zugefrorenen See, hat stundenlang Schlittenhunde gefahren, auf Bäumen 30 Zentimeter Schnee gesehen, der ‘nie' schmilzt. Michi stapfte als Michelin-Männchen durch einen Schneesturm in Tromsø, hörte das Knirschen unter seinen Füßen und fand sich plötzlich in einem warmen Café mit Kamin wieder. Und Tamina hat nach Jahren des Suchens endlich die Polarlichter gesehen — nicht in Schottland, nicht irgendwo, sondern über einem zugefrorenen See in Norwegen, in Grün, in totaler Stille.–Bei „Bella Skandinavia" reisen Deutschlands bekannteste Urlaubs-Expertin Tamina Kallert (u. a. „WDR Wunderschön") sowie Jochen Schliemann und Michael Dietz von „Reisen Reisen – der Podcast" durch den magischen Norden Europas.
Hund Theo, die Schönheit der Schöpfung und die Sehnsucht nach dem Heiligen Land: Domvikar Jörg Stockem vom Kölner Dom spricht über die Kraftquellen seines Alltags. Sein ungarischer Jagdhund helfe ihm, geerdet zu bleiben und Gottes Gegenwart in der Natur neu zu entdecken. Ein großer Traum ist für Stockem außerdem eine Reise nach Israel: Dort möchte er die Orte kennenlernen, an denen Jesus gelebt und gewirkt hat, um den biblischen Geschichten noch näherzukommen.Im Evangelium begegnet Jesus einem Aussätzigen und heilt ihn mit nur wenigen Worten: "Ich will – werde rein." Für Jörg Stockem ist diese Heilung weit mehr als ein spektakuläres Wunder. Jesu Zeichen dienten nicht der Sensation, sondern seiner Botschaft vom nahegekommenen Reich Gottes. Deshalb wolle er nicht als "großer Zauberer" verstanden werden. Die Zusage Jesu gelte letztlich bis heute: Gott wolle die Welt von allem heilen, was Menschen zerstört. Stockem bringt es eindrucksvoll auf den Punkt: "Werde gesund, du kranke Welt – ich will es."Ein Gespräch über Heilung, Hoffnung und die Kraft eines einzigen Satzes Jesu. Jetzt reinhören!Aus dem Matthäusevangelium:Als Jesus von dem Berg herabstieg, folgten ihm viele Menschen nach. Und siehe, da kam ein Aussätziger, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, wenn du willst, kannst du mich rein machen. Jesus streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will – werde rein! Im gleichen Augenblick wurde der Aussätzige rein.Jesus aber sagte zu ihm: Nimm dich in Acht! Erzähl niemandem davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Opfer dar, das Mose angeordnet hat – ihnen zum Zeugnis! (Mt 8,1-4)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Wir besprechen hier bei Insert Moin eigentlich nur noch Filme mit Bezug zu Videospielen, doch bei dem A24-Horrorfilm „Backrooms“ ist die Situation etwas komplexer. Über viele Jahre hat die Analogue-Horror-Community eine komplexe Lore rund um die gelben Korridore geschaffen, die in ihrer Logik von 3D-Rendering und Videospielen stark beeinflusst ist. Das wir diesen Film besprechen, ist daher nur folgerichtig. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Jedes Jahr besuchen mehrere hundert Millionen Menschen die amerikanischen Nationalparks. Sie waren Orte, auf die sich das heute politisch so gespaltene Land einigen konnte. Die Postkarten-USA. Doch dann kam Donald Trump. Er war erst seit wenigen Wochen zurück im Weissen Haus, als er Ende März 2025 ein Dekret mit dem Titel «Restoring Truth and Sanity to American History» unterzeichnete. Offiziell sollte das Dekret verhindern, dass Bundesinstitutionen aus Sicht der Regierung «anti-amerikanische» oder «ideologisch verzerrte» Geschichte verbreiten. Daraufhin wurden historische Ausstellungen diversen Nationalparks abgebaut.Jetzt hat ein Gericht in den USA dieses Vorgehen vorerst gestoppt – und Trumps Regierung aufgefordert, die entfernten Erinnerungen bis zum 250. Nationalfeiertag am 4. Juli 2026 wieder anzubringen. Auch abseits vom Streit um die Erinnerungskultur sind die Nationalparks politischem Druck ausgesetzt: Trumps Innendepartement entliess über 1000 Mitarbeitende des National Park Services, der die Nationalparks verwaltet, und gab einzelne geschützte Gebiete für Öl- und Gasbohrungen frei. Wie steht es um die Nationalparks unter Donald Trump? Welche Folgen hat das für die Natur? Welche für die Besucherinnen und Besucher? Und warum macht der Präsident das alles? Tina Kempin Reuter, Professorin für Politikwissenschaften an der University of Alabama at Birmingham, ordnet ein, was es bedeutet, wenn die Nationalparks Austragungsorte politischer Konflikte werden. Sie ist zu Gast bei Noah Fend in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?». Mehr zum Thema: USA müssen Erinnerungen an Sklaverei vorerst wieder anbringen «Wie in Orwells Roman ‹1984›»: Bundesrichterin entscheidet gegen Donald Trump Yosemite befürchtet überquellende Abfallkübel und rücksichtslose Touristen Was Trump in Amerikas Nationalparks anstellt, könnte USA-Reisen erheblich verändern Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
In diesem Deep Dive spricht Markus mit Alexander Sommer-Fein, Managing Partner der LZH Group und Co-Founder von Smash. Alexander hat bei BCG strukturiertes Denken gelernt, Hans-Peter Haselsteiners Family Office mitaufgebaut und Startups bei „2 Minuten 2 Millionen" begleitet. Heute entwickelt er mit LZH standardisierte Wohnimmobilien im DACH-Raum und baut mit Smash – gemeinsam mit Investor Dominik Thiem,Padel-Standorte, die mehr als nur Sport sein sollen: Orte für Begegnung und Community.Production: Hanna MoserMusik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Die ukrainischen Drohnenangriffe auf die Hauptstadt Moskau und andere russische Orte hat der ukrainische Schriftsteller Serhij Zhadan verteidigt. Er findet es richtig, dass die Menschen in Russland jetzt den Krieg auch in ihrem eigenen Land spüren. Adler, Sabine www.deutschlandfunk.de, Interview der Woche
Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen
In dieser Vorlesung blende ich von der Ebene der satzwertigen Analyse auf Textebene, um Textprozeduren zu ermitteln und zu zeigen, wie und mit welchen sprachlichen Mitteln Erzählungen Räume öffnen und wie dies im Deutschunterricht genutzt werden kann. Anhand des authentischen Beispiels einer kindlichen Nacherzählung des Märchens "Schneewittchen" wird aufgezeigt, wie mittels temporaler und lokaler Adverbiale (Adverien und Präpositionalphrasen) Räumlichkeit und Figurenkonstellationen konstruiert und strukturiert werden können und der Verlauf einer Erzählung durch die Verkettung mentaler Räume gelingt, die im Beispiel als Orte, Areale und auch soziale Gemeinschaften durch Anordnung von Figuren zueinander in einer Geschichte zu beschreiben sind. Es wird am (authentischen) Beispiel demonstriert, wie Wortarten mithilfe generativer KI automatisiert ermittelt werden können, um interpretativ Adverbiale zu markieren. Darauf aufbauend werden computer- sowie korpuslinguistische Ansätze an Vergleichskorpora genutzt, um (inputoptimierte) sprachliche Mittel (z.B. Adverbien und adverial gebrauchte Präpostionalphrasen) für eine anschließende (prozedurorientierte) kreative Schreibphase der Schüler:innen zu identifizieren, die die Geschichte oder auch nur eine Szene adverbial erweitern.Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2026. Grammatik in der Schule. Zenodo. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.19236685. Videoaufzeichnungen: https://youtube.com/@AlexanderLasch. Informationen & Material zu allen Vorlesungen: https://kurzelinks.de/fl7f. Worksheet zu den Vorlesungen: https://kurzlinks.de/WorksheetVorlesungen. Intro: "Reflections" von Scott Holmes (CC BY via FMA).#Linguistik #OER #Sprache #Sprachwissenschaft #Grammatik #Konstruktionsgrammatik #Konstruktionsdikdatik
For nature lovers, the West Coast of Tasmania is a paradise: Heritage Listed — here you'll find mountains, deep valleys, untamed rivers and wind-blown plateaus. But mining has also left its mark here. Queenstown is one of the larger towns on this coast and Ralph Wildenauer runs a hotel here. - Für Naturliebhaber ist die Westküste von Tasmanien ein Paradies: Heritage Listed - findet man hier Berge, tiefe Täler, ungezähmte Flüsse und windverblasene Hochebenen. Doch auch der Bergbau hat hier seine Spuren hinterlassen. Queenstown ist eine der größeren Orte an dieser Küste und hier betreibt Ralph Wildenauer ein Hotel.
Kriminalgericht Moabit, Turmstraße, 8. Mai 1931. Von den Massen unbemerkt betritt Adolf Hitler das Gerichtsgebäude, wo er als Zeuge geladen ist. Der Führer der NSDAP ahnt noch nicht, dass ihn am Ende des Tages ein junger Anwalt so in die Enge treiben wird, dass er die Fassung verliert. Hans Litten hat sich als „Anwalt des Proletariats“ einen Namen gemacht. Mutig stellt er sich dem Staatsapparat und den immer stärker werdenden Nationalsozialisten entgegen. In Berlin erinnern heute zahlreiche Orte an ihn, und auch die Serie „Babylon Berlin“ hat ihm ein filmisches Denkmal gesetzt. Wir sprechen mit Dr. Christoph Mauntel, Präsident des Landgericht Berlin I, über Leben und Wirken dieses unerschrockenen Kämpfers für Gerechtigkeit. Außerdem erklärt Achim von Borries, Regisseur von „Babylon Berlin“, was ihn an Hans Litten fasziniert und wie die historische Figur ihren Weg in die Serie fand. Und schließlich geht es um Justiz und die prächtigen Berliner Justizpaläste: Arne spricht mit Alexander Vogel über ihr gemeinsames Buch „Justizgeflüster. Berliner Gerichte und Gefängnisse“.
Für die einen sind Zoos das Fenster zur Tierwelt, für andere Orte der Einschränkung. Für die Zoodirektorin Barbara Jantschke war dieser Spagat Lebensaufgabe. Nach gut 25 Jahren an der Spitze des Augsburger Zoos ist sie nun im Ruhestand. Mit Bettina Ahne blickt sie zurück.
Sie gilt als einer der wichtigsten Orte des orthodoxen Christentums: die Kathedrale des Höhlenklosters in Kiew. Seit 1990 zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nun wurde es bei einem Angriff beschädigt, Ob das ein Zufall war, bleibt unklar. Ławrowska-von Thadden, Małgorzata www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Zum neunten Mal in Folge führen die Finnen den World Happiness Report an. Nicht weil sie dauernd lachen. Sondern weil sie etwas verstanden haben, das viele andere Länder noch suchen: Gemeinschaft schlägt Optimierung. Natur schlägt Speed. Und in der Sauna sind alle gleich.Jochen war im Sommer in Finnisch-Lappland — und saß in einer Schutzhütte, 20 Meter von einer Bärenmutter und ihren Jungen entfernt. Er hat Beeren direkt vom Boden gegessen, Pilze gesammelt, die in Deutschland ein Vermögen kosten würden. Und am Ende eines langen Tages: ein gelbes Holzhaus am See. Kein Mückenstich. Nur Stille.Helsinki ist dann das Gegenteil — und trotzdem dasselbe Gefühl. Ein Hauptbahnhof, der aussieht wie ein Kunstwerk. Eine Bibliothek, in der 8.000 Menschen täglich zusammenkommen und die vom Volk aktiv mitgestaltet wurde. Ein Designviertel, in dem man stundenlang entdecken könnte. Und die Sauna Löyly direkt am Meer, von der das Time Magazine sagt, sie gehöre zu den 100 schönsten Orten der Welt.–Bei „Bella Skandinavia" reisen Deutschlands bekannteste Urlaubs-Expertin Tamina Kallert (u. a. „WDR Wunderschön") sowie Jochen Schliemann und Michael Dietz von „Reisen Reisen – der Podcast" durch den magischen Norden Europas.Diese Folge entstand mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Bahn: www.bahn.de / Inspirationen Reisen (u.a. Skandinavien) www.bahn.de/summerrail / Interrail: www.bahn.de/interrail
Die Themen: Berliner Volksbühne wird zum Freibad; Gen Z hat Heimweh nach Angela Merkel; KI-Firmen stellen Philosophen ein; Türkische Regierung kritisiert Kanye West wegen „I am God“-Song; Joko & Klaas zeigen Alltag an der Ukraine-Front; Der Film „Nürnberg“ über Hermann Göring; Wird LinkedIn wieder cool?; Die Glorifizierung von Einsamkeit und Deutsche reisen nicht an Orte, die sie nicht aussprechen können Host der heutigen Folge ist Yasmine M'Barek (Zeit Online) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Irgendwo auf dieser Welt ist eine Insel, auf der seit 60 Jahren kein Mensch war. Eine andere, auf der 300 Menschen mit Pfeil und Bogen schießen, wenn du dich näherst. Und eine dritte, auf der pro Quadratmeter eine giftige Schlange wartet.Jochen hat eine Liste mitgebracht.Aber zuerst kommt er entspannt rein. War bei der Thai Massage. Michi kommt aus dem Pilates. Der Geruch eines Thai Massagesalons reicht schon. Sofort ist man weg.Dann geht es um Rick Rubin, den Mann hinter Johnny Cash, den Red Hot Chili Peppers, HipHop und Slayer. Und um ein Buch über Kreativität, das Jochen nicht nacheinander liest, sondern immer wieder aufschlägt. Warum Erfolg Glückssache ist, wie man zu sich selbst findet in der Kunst - und warum das eigentlich eine gute Nachricht ist.Zudem: Georgien allein als Frau, ein Kurztrip nach Südfrankreich und die Weekender-Card. Schönes Wochenende!—
Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus. Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026
In der italienischen Hymne werden genau zwei Orte erwähnt: Rom - und Legnano. Ein Örtchen bei Mailand. Dort endet am 29.5.1176 die legendäre Schlacht gegen Barbarossas übermächtige Kaisertruppen. Von Edda Dammmüller.
Unser heutiger Gast beschäftigt sich beruflich mit Räumen. Mit Gebäuden, Stadtentwicklung und Immobilien. Gleichzeitig hat er gemeinsam mit seiner Frau Margarita einen Ort geschaffen, an dem seit vielen Jahren etwas entsteht, das man in unserer Zeit kaum hoch genug einschätzen kann: echte Aufmerksamkeit für junge Talente. Vor inzwischen 15 Jahren haben die beiden den „salondergegenwart“ gegründet. Eine Ausstellung in Hamburg, die sich konsequent der jungen zeitgenössischen Kunst widmet. Jahr für Jahr reisen sie durch Deutschland, besuchen Kunsthochschulen, sprechen mit Professorinnen und Professoren, gehen in Ateliers und suchen nach Künstlerinnen und Künstlern, die vielleicht noch niemand kennt, deren Arbeiten aber etwas in Bewegung setzen. Viele dieser Namen tauchen später auf großen Kunstmessen, in Galerien und Museumssammlungen wieder auf. Der salondergegenwart gilt inzwischen als einer der spannendsten Orte, um früh zu sehen, was morgen relevant werden könnte. Beeindruckend ist dabei auch die Haltung hinter dem Projekt. Der Salon ist als gemeinnützige Plattform (gGmbH) organisiert. Verkaufserlöse fließen bei Künstlern ohne Galerie vollständig an die Kunstschaffenden zurück. Für manche bedeutet das Anerkennung. Für andere schlicht die Möglichkeit, weiter Kunst machen zu können. Wie erkennt man Potenzial, bevor es sichtbar wird? Wie schafft man Räume, in denen Menschen wachsen können? Und was können Unternehmen, Führungskräfte und Organisationen vielleicht von Menschen lernen, die seit Jahren junge Talente begleiten, ohne sie sofort in Kategorien, KPIs oder Marktlogiken zu pressen? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Christian Holle. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern