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Der prächtige jüdische Tempel sollte der Ort sein, wo Gott bei seinem Volk Wohnung nehmen sollte. Doch kann der Schöpfer des Himmels und der Erde (siehe Psalm 121,2) tatsächlich in einem von Menschen gemachten Gebäude wohnen? Eine unrealistische Vorstellung. Jeder, der in das von Gott erschaffene unendliche Weltall blickt und die unzählbaren Himmelskörper betrachtet, würde zu dem Schluss kommen, dass kein noch so gewaltiges Bauwerk auf der Erde Gottes Größe je fassen könnte. Unsere kleine Welt ist einfach zu begrenzt für den ewigen, grenzenlosen Schöpfer. Und doch richtete Gott im Tempel mit dem Allerheiligsten einen Ort der Gottesbegegnung ein, zu dem einmal im Jahr der Hohe Priester stellvertretend für das Volk Zugang hatte.Als mit Jesus Christus Gottes Sohn auf die Erde kam, begab sich Gott auf unsere Augenhöhe. Er wurde für uns erfassbar und begreiflich. Er »wohnte unter uns«, ist in Johannes 1,14 zu lesen. Wie hat Jesus wohl auf seine Zeitgenossen gewirkt? Einerseits war er ganz Mensch und hatte dieselben Grundbedürfnisse wie wir. Andererseits blieb er dabei total sündlos, denn er war auch ganz Gott. Seine Gegenwart muss unwahrscheinlich angenehm und ansprechend gewesen sein – zumindest für diejenigen, die sich ihm zugewandt haben. Das gilt auch heute noch unverändert. Und Jesus geht noch weiter: »Wer mich liebt, wird sich nach meinem Wort richten; dann wird ihn mein Vater lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen« (Johannes 14,23). Da er nach seiner Auferstehung wieder in den Himmel aufgefahren ist, hat Jesus seinen Nachfolgern den Heiligen Geist gesandt. Gott selbst nimmt also in Gestalt dieses Heiligen Geistes Wohnung im Herzen derer, die zu ihm umkehren und sein Angebot der Erlösung annehmen. Das ist wahrhaft ein Wunder!Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Kerzenlicht, Kristalle und Zaubersprüche vor der Kamera. Unter dem Hashtag #WitchTok floriert auf TikTok eine Subkultur moderner Hexerei. Die über fünf Millionen Videos haben inzwischen über 60 Milliarden Aufrufe. Die Themen der Social Media Hexen sind Geldsorgen, Beziehungen oder das „Verfluchen“ unliebsamer Zeitgenossen. Was nach harmloser Ästhetik aussieht, hat einen ernsteren Kern: WitchTok mischt jahrhundertealte Vorstellungen von Magie mit Wellness-Trends und Selbstoptimierung und trifft damit besonders bei jungen Menschen einen Nerv. Wir haben uns WitchTok ganz genau angesehen. Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QR-Code für Überweisung: Die CampfireFM App findet ihr hier QUELLEN: Story der Woche: Snopes: Is Marjorie Taylor Greene Pushing an Anti-Witchcraft Law? Thema der Woche: BBC: What is WitchTok, and how does a WitchTokker prepare for Halloween? Studie: An’ Ye harm none? Discourses of hexes and harm on WitchTok The Conversation: How modern witches are enchanting TikTok The Conversation: WitchTok: the rise of the occult on social media has eerie parallels with the 16th century Nylon: Inside #WitchTok, Where Witches of TikTok Go Viral Longnow: From Witch Trials to WitchTok Analogiezauber in der deutschen Wikipedia YouTube: WitchTok Has Gone TOO FAR YouTube: WitchTok Is a DISASTER Right Now... YouTube: The DELUSIONAL Witches of TikTok
Seitdem die Energiewende zu einer der wichtigsten Zielsetzungen deutscher Politik erklärt wurde, sprechen alle von Energie und Strom – aber wissen sie auch, was das ist? Es wird Zeit für Aufklärung. Was ist das physikalische Phänomen, das wir umgangssprachlich als Strom bezeichnen? Wie wird er erzeugt? Welche Besonderheiten der Stromerzeugung und -nutzung in Deutschland gibt es? Im Vortrag wird jene Kernfrage unserer Stromversorgung untersucht, die allen technisch besser informierten Zeitgenossen den Schlaf raubt: Wie weit können die bisherigen, mit Kohle und Gas betriebenen Grundlastkraftwerke durch die neuen Methoden ersetzt werden?Schließlich wird die Frage erörtert, ob das komplette Umkrempeln unserer ehemals bestens funktionierenden Stromwirtschaft, das rücksichtslos gegen die überlebenswichtige energieintensive Industrie durchgezogen wird, überhaupt noch vernünftig ist und das Prinzip der Verhältnismäßigkeit einhält.(Wiederholung vom 9. November 2025)
… heute mit Lothar Bauerochse. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag! Wälder sind gerade in diesen Tagen gefragte Orte. Im Wald ist es schattig. Da ist die Luft frischer. Ein Wald kann spürbare Erholung schaffen angesichts der Hitze. Aber dem Wald selbst geht es nicht gut. Darauf haben wir in der vergangenen Woche in einem Themenschwerpunkt hingewiesen. Heute morgen schauen wir mal auf den Wald als spirituellen Ort. Eigentlich alle Kulturen und Religionen kennen heilige Bäume, vielfach sind Wälder oder einzelne Haine Ort für Geister oder spirituelle Erfahrungen. Und auch moderne Zeitgenossen spüren, dass der Wald auch der Seele gut tun kann, zum Beispiel beim Waldbaden. Geheimnisvoll und lebendig. Der Wald als spiritueller Ort - das ist heute mein Himmel und Erde-Sonntagsthema.
Der Autor eines Artikels in der heutigen Rheinpfalz, meiner Regionalzeitung, gehört zur Fraktion jener Zeitgenossen, die Dollar verspeisen. Sein Artikel ist überschrieben mit „Chinas schädliche Subventionen“. Im Vorspann ist von einer „Bedrohung speziell für Europa wegen der hohen staatlichen Industrieförderung“ Chinas die Rede. Darin steckt ein immer wiederkehrender Denkfehler, die Folge eines über Jahrzehnte hinwegWeiterlesen
Es muss nicht immer die große Bühne sein: Am Tag des Finales des Eurovision Song Contest gab es beim Internationalen Bachfest Schaffhausen einen originellen Gegenentwurf zum ESC: den Euro-Baroque Song Contest mit der Lautten Compagney Berlin. Konzipiert und moderiert hat ihn Daniel Finkernagel. Er berichtet in SWR Kultur, wer den Wettstreit um den besten Song in Europa mit der Musik Bachs und seiner Zeitgenossen gewonnen hat.
Letztes Jahr ging durch die Presse, dass z.B. Doppelformen wie "Bürgerinnen und Bürger" von den Nazis bzw. von Hitler selbst in Deutsche etabliert wurden. Unsere Gästin Eva Büthe-Scheider schaut genauer hin. Sie erklärt uns, warum die Frage weitere Untersuchung braucht und die Antwort definitiv nicht so simpel ist, wie in manchen Medien zu lesen war. Wir reden außerdem darüber, warum es in der NS-Zeit keine Frauchenrechtler mehr gab, sondern nur noch Fraunrechtlerinnen.Klar ist aber: Das NS-Regime war nicht an einer Gleichberechtigung der Geschlechter interessiert, weder sprachlich noch gesellschaftlich.Ein Podcast von Anton und Jakob.Mit Eva Büthe-Scheider.Instagram: https://www.instagram.com/sprachpfade ___ Von Eva verwendete und teils erwähnte Literatur (inklusive Zeitungsartikel):Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. Neubearbeitung (A–F). Dame 1. Bd. 6: 129. https://woerterbuchnetz.de/?sigle=DWB2&lemid=D01089Domarus, Max. 1962–1963. Hitler. Reden und Proklamationen 1932-1945. Kommentiert von einem deutschen Zeitgenossen. 2 Teile in 4 Bänden. Nachdruck Pamminger 1988.Hartmann von Aue. Erec (= Altdeutsche Textbibliothek 39). 6. Aufl. 1985, besorgt von Christoph Cormeau und Kurt Gärtner. Max Niemeyer Verlag. Heine, Matthias. 12.5.2025. Gendern wie Hitler. Welt. https://www.welt.de/kultur/plus256007600/VolksgenossInnen-Gendern-wie-Hitlers-NSDAP.html Heine, Matthias. 28.5.2025. Die Nazis und das Gendern – die ganze Wahrheit. Welt. https://www.welt.de/kultur/plus256177128/NS-Sprache-Die-Nazis-und-das-Gendern-die-ganze-Wahrheit.htmlHeine, Matthias. 2025. Verbrannte Wörter – Wo wir noch reden wie die Nazis – und wo nicht. 2. aktualisierte und erweiterte Aufl. Dudenverlag. Hitler Wahlreden = Vier Wahlreden Hitlers vom Juli 1932. Digital bereitgestellt von Kurt Bauer: http://www.kurt-bauer-geschichte.at/PDF_Lehrveranstaltung%202008_2009/10_Hitler-Wahlreden_1932.pdfKlemperer, Victor. Tagebücher = "Sonntag Mittag 11 Juli 20 ". Klemperer Online Tagebücher 1918–1959, edited by Walter Nowojski and Christian Löser. Berlin, Boston: De Gruyter Oldenbourg, 2019. https://www.degruyterbrill.com/database/KLEMP/entry/TB11071920/html. Accessed 2026-05-07. [leider nicht frei zugänglich]Klemperer, Victor. 1947. LTI. Notizbuch eines Philologen. Nachdruck Reclam 2022.Takada, Hiroyuki. 2024. Hitlers Reden 1919–1945. Eine sprachwissenschaftliche Analyse. J.B. Metzler. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-67850-3Steinbacher, Sibylle. 2007. Volksgenossinnen. Frauen in der NS-Volksgemeinschaft (= Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus 23). WallsteinWeiterführende Literatur: Zur neu entstehenden Edition der Hitler-Reden: Brechtken, Magnus. „Zum Stand des Editionsprojekts „Hitler-Reden 1933–1945“" Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, vol. 73, no. 4. 2025, pp. 736-738. https://doi.org/10.1515/vfzg-2025-0037Außerdem: Büthe-Scheider, Eva. [i. E.] Zur (Neu-)Einführung von Movierungen und äquivalenten Kompositionsbildungen zur Zeit des Nationalsozialismus: Meyers (Konversations-)Lexikon als Fallstudie. In: Döhmer, Caroline / Werth, Alexander (Hgg.): Perspektiven der Movierungsforschung (= Linguistik - Impulse & Tendenzen).___ Gegenüber Themenvorschlägen für die kommenden Ausflüge in die Sprachwissenschaft und Anregungen jeder Art sind wir stets offen. Wir freuen uns auf euer Feedback! Schreibt uns dazu einfach an oder in die DMs: anton.sprachpfade@protonmail.com oder jakob.sprachpfade@protonmail.com ___ Titelgrafik und Musik von Elias Kündiger https://on.soundcloud.com/ySNQ6
Jesus hatte eine Methode: Er aß mit Menschen. Immer wieder. Mit den Falschen, zur falschen Zeit, am falschen Ort – so jedenfalls fanden das seine Zeitgenossen.In dieser Folge sprechen wir über Gastfreundschaft. Nicht das perfekte Dinner, sondern die offene Tür. Nicht Entertainment, sondern echte Begegnung am Tisch.Was wäre, wenn dein Zuhause kein Rückzugsort ist – sondern ein Außenposten des Reiches Gottes?Predigtzusammenfassung und Fragen zur Reflektion
In den rund drei Vormärz-Jahrzehnten vor 1848 wurde das Verhältnis von Kunst und Politik neu justiert. Dem selbstbewussten Auftreten der politischen Schriftsteller und der Entstehung des literarischen Marktes stehen obrigkeitsstaatliche Zensur und ein ausgedehntes Spitzelwesen gegenüber. Viele der kulturpolitischen Konstellationen der Gegenwart sind hier vorgeprägt. Die Widersprüche der Epoche brechen sich in der Person Heinrich Heines. Bei den Zeitgenossen war er umstritten, er hat programmatische Kontroversen ausgelöst, aber sein Werk hat die Zeiten überdauert.
IN MEMORIAM THOMAS NÜCKEL (*31.01.1959 +30.03.2026) Dem, was viele Zeitgenossen im Jahr 1985 für frischen Wind hielten, hat Geissler von Anfang an misstraut: »es ist bei windungen geblieben« – so resümiert er in seiner Rede. Mitschnitt der Lesung von Thomas Nückel am 6.9.2009 im Buchladen und Kaffeehaus Taranta Babu in Dortmund. Die Lesung wird eingeleitet von Hasan Şahin vom Taranta Babu. Die Lesung war der Schlußpunkt eines mehrtägigen Radiostreamings im Rahmen der Proteste gegen den sog. Nationalen Antikriegstag der Dortmunder Naziszene. Die vorgetragene Rede von Christian Geissler ist eine kritische Replik im Abstand von 20 Jahren auf die Bundestagsrede von Richard von Weizsäcker zum 40. Jahrestags des Kriegsendes am 8. Mai 1985. Christian Geissler hielt seine Rede genau dreieinhalb Jahre früher ebenfalls im Taranta Babu. Die Rede war der letzte öffentliche Auftritt vor seinem Tod. · Um das überaus spannende Werk von Christian Geissler kümmert sich die Christian-Geissler-Gesellschaft, auf deren Webseite ihr mehr erfahren könnt.· Der Text der Lesung ist nachzulesen in Ein Boot in der Wüste (Verbrecher-Verlag, 2020). Im Verbrecher-Verlag erscheint das Gesamtwerk von Christian Geissler.· Transkription der Weizsäcker-Rede· Christian Geissler bei Wikipedia
Ich will Spaß, ich geb Gas! Beim illegalen Straßenrennen ging es direkt ins Gefängnis, man ging nicht über los und bekam keine 2000 Euro, sondern lebendlänglich. Soldaten dürfen sich in Österreich endlich die Haargummis mit ihren Kameradinnen teilen und Polizisten sind weinerliche Zeitgenossen. Entgegen des Monitor Magazins war es schon immer verboten den Freund und Helfer anzugreifen - wer hätte das gedacht?!
Claudia Mertens über Sprüche 25,24.
Claudia Mertens über Sprüche 25,24.
Claudia Mertens über Sprüche 25,24.
Sie nutzen Geheimzeichen und "lieben sich gegenseitig fast schon, bevor sie sich kennen". Den meisten Zeitgenossen gelten die frühen Christen als nicht geheuer. Und doch gelingt es den Christen innerhalb von drei Jahrhunderten, zur stärksten Religion des Imperiums zu werden. Ein Podcast von Thomas Morawetz (BR 2013)
Allmählich bewegt sich was. Die vor unseren Augen stattfindende endgültige Zerstörung des Internationalen Rechts erzeugt zunehmend Aufmerksamkeit und Kritik. Offensichtlich wird es doch so einigen Zeitgenossen in Medien, Politik und Wissenschaft allmählich mulmig, wohin die Welt abdriftet. Andere hingegen wollen den Kurs unbeeindruckt fortgesetzt wissen und kritisieren oder diffamieren gar die „Abweichler“. Von Alexander Neu.DieserWeiterlesen
In der ganz persönlichen Grußadresse von 1926 erweist es sich: Der angesprochene "Zeitgenosse" von 1985 ist für Botschaften aus der Vergangenheit so gut wie unerreichbar (Weltbühne, 6.4.1926).
Der "Alte von Rhöndorf" so titulierten Zeitgenossen den ersten deutschen Nachkriegskanzler Konrad Adenauer. Im Januar wäre er 150 Jahre alt geworden.
Flipflops sind in den nächsten Tagen nur für Eisbader und sonstige frostresistente Zeitgenossen angeraten - es wird nochmal kalt. Von Henning Bornemann.
Na, auch angeödet von der Morningshow? Heute switchen wir mit euch gemeinsam durch die verschiedenen Sender, auf der Suche nach einem vielleicht besseren Programm, dass dem einen oder anderem Zeitgenossen mehr zusagt ^^
Die Johannespassion gehört zu den eindrucksvollsten geistlichen Werken von J.S. Bach und ist – neben der Matthäuspassion – die einzige vollständig erhaltene Passion des Komponisten. Bach hat vermutlich insgesamt fünf Passionen geschrieben, doch nur diese beiden sind vollständig überliefert; die übrigen gelten als verschollen. Die Johannespassion wurde am Karfreitag des Jahres 1724 in Leipzig uraufgeführt. Für Bach war dies eine besondere Situation: Erst kurz zuvor hatte er sein Amt als Thomaskantor angetreten und stand damit erstmals in der Verantwortung für die Kirchenmusik an den Leipziger Hauptkirchen. Mit der Johannespassion präsentierte er ein Werk von grosser musikalischer und dramatischer Intensität. Die Passion erzählt die Leidensgeschichte Jesu nach dem Evangelium des Johannes – jedoch nicht nur als Bericht, sondern als emotionales musikalisches Geschehen. Schon bei der Uraufführung beeindruckte das Werk durch seine starke Ausdruckskraft. Chorpassagen voller dramatischer Energie, bewegende Arien und eindringliche Rezitative lassen die biblische Handlung sehr plastisch erscheinen. Gleichzeitig rief diese emotionale Wirkung auch Kritik hervor: Zeitgenossen empfanden die Musik stellenweise als zu leidenschaftlich und beinahe «opernhaft» für den kirchlichen Rahmen. Bach selbst arbeitete immer wieder an dem Werk und nahm im Laufe seines Lebens mehrere Überarbeitungen vor. Nach seinem Tod geriet die Passion zunächst in Vergessenheit. Erst im 19. Jahrhundert, im Zuge der sogenannten Bach-Renaissance, wurde sie wiederentdeckt und zunehmend aufgeführt. In dieser Zeit interpretierte man Bachs Musik oft in grossen Besetzungen und suchte einen monumentalen Klang. Heute versuchen Musikerinnen und Musiker im Rahmen der historischen Aufführungspraxis, sich dem ursprünglichen Klangbild des 18. Jahrhunderts anzunähern. Mit kleineren Ensembles, historischen Instrumenten und einem neuen Blick auf Bachs Partitur wird erforscht, wie die Johannespassion zur Zeit ihrer Entstehung geklungen haben könnte. In der Diskothek stehen fünf unterschiedliche Interpretationen im Vergleich. Gäste von Eva Oertle sind die Sopranistin Stephanie Pfeffer und der Chorleiter Tobias Stückelberger.
Von Christa Zöchling. Mit Jürgen Habermas, Alfred Noll und einem engen Freund, den die Öffentlichkeit nicht kennt, sind in den vergangenen Tagen liberale, humanistische, couragierte Zeitgenossen gestorben. Sie werden fehlen, ihre Haltung und ihr Engagement. Öffentlich und privat. Und das ist kein Nachruf. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Ludwig XIV wurde von seinen Zeitgenossen inszeniert . Den Sonnenkönig gab es gar nicht. Historiker haben ihn demontiert. Eine Besprechung von Anja Kempe. Es spricht Otto Sander.WDR 3 Kulturfeature 1993FOLGE "HÖR MAL DEUTSCHLAND" IN SPOTIFY
Für viele seiner Zeitgenossen war Beethovens Musik laut, grell, bizarr. Und so entzündete sich an seinen Werken fortan die Fantasie der Kritiker und Schriftsteller. Wiebke Matyschok sprach mit dem Dirigenten Roger Norrington über die Vierte Symphonie, welche einen anderen Komponisten zum Verfassen eines Romans inspirierte.
Das ominöse Mandelherz beschäftigt auch diesmal Gurrletta und ihre gefiederten Zeitgenossen. Ausgerechnet in der Christnacht bahnt sich etwas an zwischen unserer Taubenmadame und dem blauschnäbeligen Berti. Und dann lädt er Gurrletta ein auf die Silvesterparty seiner Sportgruppe... Amor flattert über Regensburg!
Vielleicht wird Donald Trump ja im nächsten Jahr den Friedensnobelpreis bekommen, weil er – für Amerikaner vollkommen unüblich – den selbst angezettelten Streit mit dem Iran am Verhandlungstisch und nicht auf dem Schlachtfeld geführt hat. Doch aufmerksame Zeitgenossen wissen es besser. Nicht Trumps Bedenken, sondern die verstopften Toiletten auf dem amerikanischen Super-Flugzeugträger USS GeraldWeiterlesen
Prof. Dr. Thomas Kühne und Carolin Kaiser forschen zu Männlichkeit und Militär. Militär und Männlichkeit waren in der deutschen Kaiserzeit bis 1918 und lange darüber hinaus eng miteinander verbunden, was sich in der oft gestellten Frage „Haben Sie gedient?“ niederschlug. Das Militär formte nach Ansicht der Zeitgenossen erst einen Mann zum echten Mann, der dadurch in die Lage versetzt wurde, sein Land und seine Familie zu verteidigen und für sie zu sorgen. Und so klar den Männern dieser Zusammenhang war, umso verwunderlicher ist es, dass die Erforschung dieser Verbindung lange ein Desiderat der Geschichtswissenschaft blieb.
Gatter, Nikolaus; Fuhrig, Dirk www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom BB RADIO MITTERNACHTSTALK PODCAST. Ich bin Jens Herrmann und heute habe ich zwei herrlich schräge, unglaublich kreative und extrem unterhaltsame Zeitgenossen bei mir: Marti Fischer und David Miirtek Starosciak. Zusammen sind sie das Duo RAGAZZKI. Zwei Typen, die gerade komplett im ESC-Fieber stecken und mit ihrem Song CIAO RAGAZZKI richtig Welle machen. Am 28. Februar 2026 stehen sie im Finale des deutschen Vorentscheids. Dort entscheidet eine internationale Jury, welche drei Acts in die Endrunde kommen. Anschließend seid Ihr gefragt. Ihr bestimmt, wer Deutschland beim 70. EUROVISION SONG CONTEST vom 12. bis 16. Mai 2026 in Wien vertreten darf. Das Ziel ist klar: Für RAGAZZKI geht es nach Wien und am liebsten ganz nach oben aufs Treppchen. Also einschalten am 28.02. um 20:15 Uhr im ERSTEN und voten! Zu unseren beiden Helden: Marti ist unser Kollege in der Radioshow STRÄTER: MUSIK – DER SOUNDTRACK EINES LEBENS. Marti, Torsten Sträter und ich moderieren diese Sendung gemeinsam. Außerdem kennt Ihr ihn natürlich von seinem YouTube-Kanal MARTI FISCHER mit knapp einer Million Followern und aus Formaten wie EIN LOOP ZWISCHENDURCH oder WIE GEHT EIGENTLICH MUSIK. Dazu kommt seine TV-Präsenz bei BONGO BOULEVARD und LEIDER LUSTIG mit Bürger Lars Dietrich. Marti Fischer ist ein Allroundtalent: Musiker, Comedian, Moderator und Soundtüftler mit maximalem Spieltrieb. David, geboren in Deutschland mit polnischen Wurzeln und aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, arbeitet als Creative Lead und Projektmanager in einer Kreativagentur. Er denkt in Bildern, liebt Bewegtbild und weiß genau, wie man Ideen groß macht. Kennengelernt haben sich die beiden auf einer legendären WG-Party in Berlin. Schon bei BONGO BOULEVARD arbeiteten sie zusammen, David damals hinter der Kamera. Heute erzählen sie, wie RAGAZZKI entstanden ist, wie die Idee zu CIAO RAGAZZKI kam und warum ihre Freundschaft die Basis für alles ist. Es gibt eine musikalische Kostprobe, jede Menge Geschichten und Support von ESC-Urgestein und Popstar Michael Schulte. Also habt jetzt richtig Spaß mit einer Stunde voller Energie, Humor und ganz viel Herz, mit Marti Fischer und David Miirtek Starosciak. Und bitte dran denken: Votet für unsere Jungs am 28.02. um 20:15 Uhr im ERSTEN! Marti Fischer https://www.youtube.com/@martifischer https://www.instagram.com/martifischer/?hl=de https://www.tiktok.com/search?q=Marti%20Fischer&t=1736431134609 https://www.facebook.com/martimcflyscher/?locale=de_DE https://open.spotify.com/intl-de/artist/5kcg3AWB22uwFWJWhpVfBV https://www.instagram.com/ragazzki/?hl=de https://www.instagram.com/miirtek/?hl=de https://www.instagram.com/jensherrmannofficial/?hl=de https://www.facebook.com/jens.herrmann.792 https://www.youtube.com/@JensHerrmann https://www.linkedin.com/in/jens-herrmann-9a6198136/ https://www.bbradio.de/ https://www.bbradio.de/shows/51d91f74-b052-42f5-978f-988dd1807ed9 https://www.instagram.com/bbradioofficial/ https://www.facebook.com/bbradioofficial https://www.tiktok.com/@bbradioofficial BB RADIO Mitternachtstalk – Classic-Folgen mit Marti https://app.podigee.com/podcasts/15035?q=Marti+Fischer https://app.podigee.com/podcasts/15035/episodes/921263 https://app.podigee.com/podcasts/15035/episodes/1744400
Ref.: Prof. Dr. Volker Busch, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Autor, Regensburg Lachen ist gesund. Für humorvolle Menschen sieht die Welt einfach heiterer aus - und inzwischen hat die Forschung auch positive Effekte auf Immunsystem und Lebensdauer festgestellt. Warum Lachen im Gehirn eine heilsame Anarchie verursacht, das erklärt uns in der Lebenshilfe zum Rosenmontag der Neurologe und Psychologe Prof. Volker Busch. Als Bestsellerautor und Podcaster kann Busch komplexe Zusammenhänge anschaulich erklären. Außerdem gibt er Tipps, wie man auch in einem scheinbar freudlosen Leben die heiteren Seiten entdecken kann. Denn Humor macht den Menschen nicht nur gesünder, sondern auch zu einem angenehmeren Zeitgenossen. Zum Referenten: Nach kurzen Ausflügen in die Welt der Musik entschied sich Volker Busch Anfang der 90er Jahre für das Medizinstudium. Kopf und Geist gaben dabei relativ bald den Ton an: Das Gehirn fand er spannender als das Sprunggelenk. Volker Busch wurde Facharzt für Neurologie, sowie später auch Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Schnell hatte er den Eindruck, die heutige Medizin sieht zu sehr das Pathologische. Bereits relativ früh interessierte ihn viel mehr, was gesund statt krankmacht. Gesundheitsprävention und Leistungserhaltung wurden zu seiner Leidenschaft: Was bringt das Hirn in Hochform? Was macht den Menschen leistungsfähig(er)? Was motiviert und inspiriert uns in Beruf und Alltag? Was hält die Seele stabil? Wie gelingt ein glückliches Leben trotz psychischer Belastungen? Welchen positiven Einfluss hat Lebenswandel, Ernährung und Bewegung auf Menschen, die in Beruf oder Privatleben unter Stress und Anspannung leiden?
Wir springen ins Jahr 1241. Mongolenheere haben bereits die kämpfenden Eliten Osteuropas ausgeschaltet, stehen nun kurz davor, Wien einzunehmen. Doch dann kommt alles ganz anders. Wir sprechen in dieser Folge über das Jahrzehnt zwischen 1241 und 1251, und die Rolle, die drei mongolische Herrscherwitwen in dieser Zeit spielen. Es geht um interne Machtkämpfe, eine Neuausrichtung des Reichs und weshalb wir jene Witwen als die Architektinnen dieser Neuausrichtung betrachten können. // Erwähnte Folgen - GAG429: Der Eimerkrieg – https://gadg.fm/429 - GAG190: Die Assassinen – https://gadg.fm/190 // Literatur - Ala Ad Din Ata Malik Juvaini, Übersetzung: John Andrew Boyle. The history of the world-changing conqueror. Harvard University Press, 1958. - Broadbridge, Anne F. Cambridge Studies in Islamic Civilization: Women and the Making of the Mongol Empire. Cambridge University Press, 2018. - Bruno de Nicola. Women in Mongol Iran: The Khatuns, 1206-1335. Edinburgh University Press, 2017. - Friar Giovanni diPlano Carpini. The story of the Mongols whom we call the Tartars. 2005. - Göckenjahn, Sweeney. Der Mongolensturm. Berichte von Augenzeugen und Zeitgenossen 1235-1250. Styria Verlag, 1985. - Jack Weatherford. The Secret History of the Mongol Queens: How the Daughters of Genghis Khan Rescued His Empire. Crown, 2010. - James Chambers. The Devil's Horsemen: The Mongol Invasion of Europe. Weidenfeld and Nicolson, 1979. - Peter Jackson. The Mission of Friar William of Rubruck. Ashgate Publishing. 1990. - Rashīd al-Dīn Ṭabīb Übersetzung: J.A. Boyle. The Successors Of Genghis Khan. Columbia University Press. 1971. Das Episodenbild zeigt Königin Sorghaghtani in einer Darstellung aus dem frühen 14. Jahrhundert. //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Geschichten aus der Geschichte jetzt auch als Brettspiel! Werkelt mit uns am Flickerlteppich! Gibt es dort, wo es auch Becher, T-Shirts oder Hoodies zu kaufen gibt: https://geschichte.shop // Wir sind jetzt auch bei CampfireFM! Wer direkt in Folgen kommentieren will, Zusatzmaterial und Blicke hinter die Kulissen sehen will: einfach die App installieren und unserer Community beitreten: https://www.joincampfire.fm/podcasts/22 //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Sie sei die Aktie des kleinen Mannes, hieß es noch vor nicht allzu langer Zeit von der Briefmarke, die zu sammeln bis vor ein, zwei Generationen zumindest unter männlichen Zeitgenossen als echtes Massenphänomen galt. 1925 hatte die Hochzeit der Philatelie gerade erst begonnen, und so passt es ins Bild, dass die Bergedorfer Zeitung just in ihrer Weihnachtsausgabe „Die Kunst des Briefmarkensammelns“ in einem gleichlautenden Text feiert. Da der 27. Dezember in diesem Jahr auf einen Sonntag fiel, musste die Festtagszeitung für die Leserinnen und Leser, wie für die Hörerinnen und Hörer unseres Podcast, noch einen vierten Tag reichen. Aber Sammlerinnen und Sammler haben die Feiertage vermutlich eh mit ihren Alben und neuen Marken unter dem Weihnachtsbaum verbracht. Es liest Rosa Leu.
In dieser Episode untersucht Tobias Krämer die Frage, wie Jesus und Johannes der Täufer von ihren Zeitgenossen eingeordnet wurden und zeigt, dass beide für große Verwirrung sorgten. Die jüdische Bevölkerung erwog verschiedene Deutungsmöglichkeiten: Johannes könnte der Messias, der Prophet aus 5. Mose oder der wiederkommende Elia sein – und Jesus möglicherweise der Prophet, der Messias, […]
Ein verregneter Himmel über Edinburgh, enge Gassen aus schwarzem Stein, der Duft von Geschichte in der Luft. Und mittendrin ein Name, der Abenteuer, Dunkelheit und Fernweh wie kaum ein anderer vereint: Robert Louis Stevenson. Autor der „Schatzinsel“, Schöpfer von Dr. Jekyll und Mr. Hyde, ewiger Reisender zwischen Schottland und der Südsee. In dieser Folge von BRITPOD – England at its best begeben sich Alexander Klaus-Stecher und Claus Beling auf Spurensuche in Stevensons Heimatstadt. Von der legendären Oyster Bar, in der einst Stevenson und Sir Arthur Conan Doyle saßen, bis zu den Orten, die sein Schreiben geprägt haben. Es geht um Edinburgh als Stadt der Gegensätze, um Licht und Schatten, Rationalität und Abgrund. Und um einen Mann, dessen Fantasie früh von Krankheit, Geschichten seiner Nanny und den dunklen Mythen Schottlands geformt wurde. Warum wollte der Sohn einer berühmten Leuchtturmbauer-Dynastie lieber Geschichten erzählen als Türme errichten? Welche Rolle spielte der legendäre Bell Rock Leuchtturm für Stevensons Denken? Und weshalb spiegelt sich Edinburgh selbst so deutlich in der Figur von Jekyll und Hyde wider? Ein Gespräch mit dem Literaturkenner Alistair Sim eröffnet neue Perspektiven auf Stevensons Leben, seine Werke und seine ungebrochene Modernität. Von den Kneipen der Altstadt über Europa bis in die Südsee spannt sich der Bogen eines außergewöhnlichen Lebens. Samoa, Hawaii, Kalifornien - Orte, an denen Stevenson Zuflucht suchte, arbeitete, kämpfte und schrieb. Bis zu seinem frühen Tod mit nur 44 Jahren, mitten in der Schaffenskraft, fern der Heimat und ihr doch innerlich immer verbunden. Was macht Robert Louis Stevenson bis heute so lesenswert? Warum funktionieren seine Geschichten noch immer, während viele seiner Zeitgenossen verblassen? Und weshalb blieb sein Herz trotz aller Reisen immer in Schottland? BRITPOD – England at its best. WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Jan Weiler denkt darüber nach, für welche Zeitgenossen die Abschaffung der Todesstrafe wieder abgeschafft werden sollte...
Er war ein Genie - doch seine Zeitgenossen haben das nicht erkannt. Dem Augustiner-Mönch gelang die Anwendung der Mathematik auf die Biologie. Heute stehen seine Vererbungsregeln in jedem Biologiebuch. Von Renate Ell.
An diesem 31. Oktober ist es mal wieder soweit: Halloween!!!Die meisten von uns müssen sich verkleiden um gruselig auszusehen, aber es gibt auch einige pfiffige Zeitgenossen, die das ganze Jahr furchterregend um die Ecke kommen. Aber die Woche war ja eh zum fürchten: Hotel Cappuccino der fünf Euro extra kostet, Sportsfreunde die den Dortmunder Hauptbahnhof mit ihrer Spucke verzieren und Silberfische, die jetzt auch endlich den Weg zu Atze gefunden haben. Gut, dass er noch ein einen schönen Vorrat an seltenen Erden im Lager hat und sich per 3-D Drucker ein Baugrundstück beschaffen kann. Darauf 10-20 köstliche Cracker mit Frischkäse und die Welt ist wieder in Ordnung.Immocation:http://immocation.deInstagram:https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw== Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Anna ist Mitte 30, alleinerziehend, wagt sich nach zwölf Jahren wieder aufs Dating-Parkett - und begegnet vielen schrägen Zeitgenossen: unterhaltsam und nachdenklich. Von Christine Westermann.
„Solange es gut geht!“ Eine sehr ungewöhnliche Vertragsformel, die deutlich das Risiko betont! Eine typische „Schönwetterformel“ der Gefühle, für die so sehr empfindsame Seele der Menschen unseres Jahrhunderts. Gestresst und auf ein Stückchen eigene und heile Welt bedachte Zeitgenossen, die unserer rasant dahingleitenden Welt noch etwas fürs Herz abgewinnen wollen, ohne dazu gehörende Verpflichtungen, Mühe oder andere Verantwortungen ebenso mit auf sich zu nehmen.
Kleopatra (die siebte!) gilt als die faszinierendste Frau der Antike und hat schon bei ihren Zeitgenossen viel Bewunderung geweckt – aber auch tiefen Hass. Doch wie genau hat sich die ptolemäische Prinzessin in die weltbekannte letzte Pharaonin Ägyptens verwandelt? Hineingeboren wird sie in ein Königshaus, in dem Inzest zur Staatsräson gehört. Die junge Frau muss ihren kleinen Bruder heiraten, steigt 51 v. Chr. zur Regentin auf und wird nur wenige Jahre später von der eigenen Sippschaft faktisch entmachtet. Schlimmer noch: Ihre Heimat gerät nun immer stärker in den Fokus einer unersättlichen Weltmacht namens Rom. Wenn Kleopatra in diesen grausamen Zeiten überleben will, dann muss sie alle Register ziehen.Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcast++ Aus unserer Werbung ++Investiere bei finanzen.net ZERO ohne Ordergebühren (zzgl. Spreads) in Aktien, ETFs,Kryptos oder Sparpläne. Eröffne jetzt Dein Depot beim Testsieger: Mit dem Code WBG50Quellen:Kleopatra. Ägyptens letzte Königin von Ann-Cathrin Harders (C. H. Beck Wissen, 2025) KLEOPATRA. Die Königin, die Rom herausforderte und ewigen Ruhm gewann von Alberto Angela Kleopatra. Ein Leben von Stacy Schiff (deutsche Ausgabe) Kleopatra. Der Roman ihres Lebens von Margaret George (deutsche Übersetzung) Caesar und Kleopatra (Ausstellungsband / Edition) herausgegeben vom Historischen Museum der Pfalz Speyer, Lars Börner, Alexander Schubert (2025) ++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte ++Oder du möchtest unser Werbepartner werden? Dann melde dich: werbung@wasbishergeschah.com Werde Teil der WBG-Community und unterstütze unser Herzensprojekt:Supporter werden und WBG werbefrei hören: https://steady.page/de/wbg/aboutEinmalig unterstützen via Paypal: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=LQ36VDMHDLPZ2&&locale.x=de_DE Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mit "Hybrid Theory" legte Linkin Park im Oktober 2000 ein Debüt hin, das Musikgeschichte schrieb. Der Mix aus Rock, Rap und Nu Metal traf den Nerv einer ganzen Generation. Mit über 30 Millionen verkaufte Alben gilt es als das erfolgreichste Debüt aller Zeiten. Am 24. Oktober 2025 feiert "Hybrid Theory" seinen 25. Geburtstag. Auf dem Album befinden sich unter anderem Songs wie "Papercut", "Crawling" und "In The End", die es bis heute schaffen, ihre Hörerinnen und Hörer emotional zu erreichen. Dabei waren die Anfänge für Linkin Park gar nicht so einfach. 1996 gründeten Mike Shinoda, Brad Delson und Rob Bourdon die Band "Xero". Mit Joe Hahn, Dave "Phoenix" Farrell und Mark Wakefield wuchs das Projekt schnell. Farrell und Wakefield verließen die Band nach kurzer Zeit, allerdings kehrte Dave Farrell im Jahr 2000 wieder zu Linkin Park zurück. Es fehlte dann aber noch ein Sänger. Mit Chester Bennington fand die Gruppe 1999 schließlich ihre Stimme, die die Identität und den Sound von Linkin Park maßgeblich prägte. Endlich vollständig, suchte die Band auch nach dem passenden Namen. Von "Hybrid Theory" führte der Weg über "Lincoln Park" zu Linkin Park. Doch bis zum ersten Plattenvertrag mussten sie Ausdauer beweisen: Mehr als 40 Showcases spielten sie, aber immer wieder folgten Absagen. Die Begründung: Der Markt für Nu Metal-Bands sei gesättigt. Doch ihre Hartnäckigkeit wurde belohnt, als sie 1999 endlich von Warner Bros. unter Vertrag genommen wurden. Zum Nu Metal-Genre gehören neben Linkin Park Bands wie Limp Bizkit, Korn oder Papa Roach. Doch die Gruppe um Mike Shinoda und Chester Bennington schaffte es, sich deutlich von ihren Zeitgenossen abzugrenzen. Während viele Bands auf Wut, Sex und Protzen setzten, standen bei Linkin Park tiefe Emotionen, persönliche Konflikte und dunkle Erfahrungen im Vordergrund – oft geprägt von Chester Benningtons eigenen Erlebnissen und inneren Kämpfen. Wenn man den Sound von Linkin Park in einem Song zusammenfassen wollte, dann wäre es "Papercut". Die Band selbst bezeichnete ihn immer wieder als ihre musikalische Visitenkarte. Harte Gitarrenriffs treffen hier auf Mike Shinodas Rap-Parts, Chester Benningtons melodisches Schreien und die unverwechselbaren elektronischen Klangflächen von Joe Hahn. Das Vermächtnis von "Hybrid Theory" und Linkin Park liegt darin, dass sie eine ganze Generation geprägt und inspiriert haben. Mit ihrer damals bahnbrechenden Fusion aus Rap, Rock und elektronischen Elementen schufen sie 2000 einen Sound, der völlig neu war. Auch 25 Jahre später reißen die Songs noch immer mit, fesseln die Fans und lassen sich nicht oft genug hören. Das zeigt sich besonders in jüngster Zeit. 2024 kamen Linkin Park mit ihrer neuen Sängerin Emily Armstrong wieder zusammen. Im November 2024 veröffentlichten sie ihr aktuelles Album "From Zero" und gingen damit weltweit auf Tour. Die Tour läuft noch bis 2026 und war bisher schon ein voller Erfolg – Zehntausende Fans feierten weltweit ihre Rückkehr auf die Bühne. __________ Über diese Songs vom Album "Hybrid Theory" sprechen wir im Podcast (12:43) – "Papercut"(26:44) – "One Step Closer"(33:24) – "Crawling"(42:17) – "A Place For My Head"(44:47) – "In The End"__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Hybrid Theory" findet ihr hier: https://1.ard.de/linkin-park-hybrid-theory __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Das ist die abschließende und eben doch sachliche Erkenntnis einer klaren Positionsbestimmung, nach einem heißen Glaubensgespräch. „Jetzt ist's aber wirklich genug! Hör auf, ich will nicht überredet werden! Das fehlte mir bloß noch! Dann werde ich zu guter Letzt auch noch fromm! Ich will meine eigenen Entscheidungen treffen. Will in meinem Leben planen und umsetzen, was ich will und für richtig halte!“ Genau so endete, im Originalton, das erregte Gespräch der beiden, eigentlich netten Zeitgenossen. Kennst du das?
Oft nur eine beiläufige Abschiedsbemerkung, die dem anderen Zeitgenossen deutlich machen soll, du bist mir nicht ganz egal. Einige Mitmenschen weisen auch versteckt darauf hin: „Ich bete für dich!“ Ganz direkt mag nicht jeder darüber sprechen. Dabei beten viel mehr Menschen, als uns bewusst ist, weil sie denken, dass es hilft!
Sigmund Freud, ganz privat: Zwischen Tee mit Virginia Woolf, Kaviarbrötchen und Krimilektüre erscheint selbst der strenge Vater der Psychoanalyse mitunter als faszinierend menschliche Figur – jenseits des Mythos, aber mitten im kulturellen Gedächtnis. Von Jörg-Dieter Kogel und Christfried Tögel www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
"Er durchbrach die Grenzen des Himmels", das steht auf dem Grab von William Herschel geschrieben. Der in Hannover gebürtige Herschel ist uns als Musiker bekannt, aber berühmt wurde er als Astronom. Er entdeckte Sternenbilder und zeigte die auch seinen Zeitgenossen. Der Blick ins Weltall konnte allerdings wahrhaft schockierend sein. Davon zeugt ein wichtiges musikalisches Dokument. "Die Schöpfung". Bevor Joseph Haydn die zu komponieren begann, erlebte er diesen Schock - den Blick in die Ewigkeit.
Sie ist die Frau mit dem vielleicht schlechtesten Leumund in der gesamten römischen Geschichte: Agrippina, Schwester, Ehefrau und Mutter berüchtigter römischer Kaiser wie Caligula und Nero. Weil sie zielgerichtet selbst nach Macht strebte, wurde sie von den Zeitgenossen als Monster dargestellt. Von Imogen Rhia Herrad (BR 2019)
„Die Bienenfabel“ ist einer der einflussreichsten Texte in der Geschichte der Wirtschaftstheorien. Der nach London übergesiedelte Niederländer Bernard Mandeville veröffentlichte die Schrift 1705 und verblüffte nicht nur seine Zeitgenossen, sondern auch Karl Marx und Friedrich August von Hayek mit seiner Ehrlichkeit. Nichts Geringeres als die Rechtfertigung für Ungleichheit, Hierarchie und Laster liefert die „Bienenfabel“ – jedoch dies alles zum Wohle des Staates und der Gesellschaft. Wobei mit Gesellschaft keineswegs all ihre Mitglieder gemeint sind. Anders als Jordan B. Peterson, der gern Vergleiche mit der Natur bemüht, um menschliches Verhalten davon abzuleiten, will Mandeville mit seiner Fabel nur verdeutlichen, wie der Mensch sich organisieren sollte. Er soll sich dabei nicht an den Bienen orientieren, sondern die Bienen stehen für den Menschen und die perfekte Ordnung, die selbstredend eine kapitalistische ist. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den bis heute relevanten Text! Literatur: Friedrich August von Hayek: „Dr. Bernard Mandeville“, in: Friedrich August von Hayek/Mark Perlman/Frederick B. Kaye: Bernard de Mandevilles Leben und Werk,Verlag Wirtschaft und Finanzen, S. 31-62. Bernard Mandeville: Die Bienenfabel oder Private Laster, öffentliche Vorteile. Mit einer Einleitung von Walter Euchner, Suhrkamp. Karl Marx: "Abschweifung (über produktive Arbeit)", in: Marx-Engels-Werke, Band 26.1, S. 363 f. Termine: Wolfgang ist am 6. Juni in Zürich: https://arthouse.ch/movies/bekenntnisse-des-hochstaplers-thomas-mann-210879 Wolfgang ist am 7. Juni in Kilchberg: https://www.maison-du-futur.ch/jubilaeum-thomas-mann Ole ist am 11. Juni in Berlin: https://www.instagram.com/p/DJ1q0GisyBk/?hl=de Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank! Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723 Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Unser Kinderbuch namens "Die kleinen Holzdiebe" ist nun erschienen! Alle Informationen findet ihr unter: https://www.suhrkamp.de/buch/die-kleinen-holzdiebe-und-das-raetsel-des-juggernaut-t-9783458644774 Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Diese Kommandos ernten in unserer Zeit meistens lauten Protest! Derartige Befehle sind doch heute absolut unüblich, in unserer sanften und so modernen Therapeutensprache. „Also, komm! Nicht so! Und dazu ist das auch überhaupt nicht mein Thema und nicht meine Frequenz!“ Höre aber trotzdem einmal genau zu! Denn diese massive Aufforderung kann man so manchem Zeitgenossen wirklich nur laut und ernsthaft zurufen.
Ob vor der roten Ampel, ob am Telefon oder beim persönlichen Gespräch, täglich treffe ich Zeitgenossen, ja, Genossen unserer Zeit, die überhaupt keine Zeit haben! Einige Mitmenschen schauen auffällig und sehr häufig auf ihre Uhr, als wenn ihnen jemand im Nacken sitzt. Da rufst du bei einem Therapeuten an, du bekommst einen langfristigen Termin. Oftmals hat sich das Problem dann schon erledigt. Das ist sogar schon bei Seelsorgeanliegen vorgekommen, da meldet sich tatsächlich dezent der Anrufbeantworter: „Wir sind zur Zeit völlig überlastet, beichten Sie bitte nach dem Piepton!“
Wer kennt ihn nicht, den sauglatten Zeitgenossen, der keine Gelegenheit auslässt für Wortspiele, die eher Augenverdrehen als Lachen provozieren? Nervsprech werden diese Sprachspielereien genannt. Man trifft sie typischerweise in kommunikativen Routineformeln wie Begrüssung oder Kommentierung. Ein Einfallstor für Nervsprech sind auch «Wechstabenverbuchslungen» wie bei «Schamritzel», «Gussnipfel», «Sturzwälderschwarte» und «Schliimgrete»; oder klangspielerische Erweiterungen wie «scho rächt, Albrächt»; oder Vermischungen wie «pass obacht!». Markus und Nadia sezieren diese Sprachspielspezies und kommen dabei «natütterli» auch am Chaschperli vorbei, der so richtig «guetliguet» ist in dieser Disziplin. Ausserdem: Warum nervt Nervsprech eigentlich? Antwort: Wiederholung killt die Kreativität. Deshalb schliesst die Episode mit einer ausführlichen «Gebriichsawuusig» für individuelle Nervsprechkreationen. Schittebön! Lesetipps Florian Schulze: «Noch so ‘ne Phrase, Faust auf die Nase!» - Eine phraseologische Untersuchung des Nerv-Sprech. Linguistik Online 60, 3/13 (https://bop.unibe.ch/linguistik-online/article/view/1206)