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Das Wichtigste am Dienstag: Der Bauernverband stellt mitten im Dürresommer seine Erntebilanz vor. Der Bund bündelt seine Bemühungen um mehr Sicherheit vor Drohnenangriffen in einem neuen Entwicklungszentrum. Und in Stuttgart fällt das Urteil gegen drei Männer aus der Ukraine, die in russischem Auftrag einen Sabotageplan ausgeführt haben sollen.
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 18.8.2026++Laut GeoSphere Austria waren die vergangenen zwölf Monate hierzulande die trockensten der Messgeschichte. Für die Katholische Aktion Österreich macht die anhaltenden Trockenheit deutlich, dass die Klimakrise "keine Bedrohung der Zukunft, sondern Realität im Hier und Jetzt" sei. Die jüngsten Niederschläge dürften nicht dazu führen, die Ursachen der Krise aus dem Blick zu verlieren. Und zur Unterstützung der von der Trockenheit besonders betroffenen Bäuerinnen und Bauern appelliert die KAÖ zudem an Banken und Kreditinstitute, bestehende Schulden vorübergehend zu stunden. ++Mehr als 174.000 Menschen in Österreich sind von einer demenziellen Erkrankung betroffen. Bei einem kleinen Teil davon, nämlich zwei bis zehn Prozent, beginnt sie bereits vor dem 65. Lebensjahr.Von der Caritas der Erzdiözese Salzburg wurde die österreichweit derzeit einzige spezialisierte Anlaufstelle geschaffen.(Maria Harmer)
Dürre auf den Almen lässt Bauern verzweifeln // In überhitzten Autos können etwa Deosprays plötzlich zu brennen beginnen
Bauern kämpfen mit Ernteausfällen und fordern Soforthilfen. Doch kann die Landwirtschaft nicht selbst gegensteuern – mit widerstandsfähigen Sorten und besserer Bewässerung? Ein Interview mit Tobias Dalhaus, Hochschule Rhein-Waal. Von WDR 5.
Die Trockenheit und Hitze machen der Natur, den Menschen und den Tieren zu schaffen. Hier gibts die Geschichten aus den Regionen: Von Landwirten und ihren Existenzängsten oder von Fischen, welche in der Trockenheit sterben. Aber auch von Baumsorten der Zukunft, welche der Trockheit trotzen. (00:01:14) Ostschweiz Futtermangel führt zu Existenzängsten Die anhaltende Trockenheit wird für viele Bauern zum grossen Problem. Auf vielen Betrieben in der Region fehlt Heu und Stroh. Futter muss teuer zugekauft werden und teilweise werden schon jetzt die Vorräte für den Winter verfüttert. (00:03:48) Zürich/Schaffhausen Tote Fische: Neuansiedlung oder der Natur ihren Lauf lassen? Auch in unserer Region gehts den Fischen schlecht. Wir waren mit dem Zürcher Fischereivorsteher am Rhein, wo in Kaltwasserbecken noch ein paar Äschen schwimmen - auch wenn sie dort auf dem Serviertablett liegen für Räuber wie den Kormoran. Viele Zürcher Bäche sind versiegt, dort sind alle Fische gestorben. (00:06:37) Aargau/Solothurn Achtung, Ast! Wegen der Trockenheit wird zurzeit vor Astabbrüchen gewarnt. Man solle nicht unter die schattenspendenden Bäume sitzen, heisst es beispielsweise bei der Stadt Aarau. Der Wassermangel sorgt dafür, dass die Äste zu wenig Wasser erhalten – durch die Trockenheit funktioniert der Wassertransport schlechter. Wegen dem vielen Laub krachen grosse Äste schliesslich durch ihr Eigengewicht auf den Boden. (00:09:18) Bern/Wallis Feuerwehr wappnet sich für Waldbrände Mit den heissen Temperaturen und der Trockenheit steigt auch die Gefahr eines Waldbrandes. Auch Berner und Walliser Feuerwehrleute haben das Löschen von Waldbränden geübt – und zwar im Waldbrandgebiet von Visp. Es zeigt sich: Rasches Handeln ist essentiell, das Üben umso wichtiger. (00:12:11) Zentralschweiz Der Baum der Zukunft Viele Baumarten kommen mit den hohen Temperaturen und der Trockenheit nur schlecht klar, manche verlieren ihre Blätter bereits jetzt, lange vor Herbstbeginn. Nachdem bereits in den vergangenen Jahren während des Sommers nur wenig Regen gefallen ist, drohen viele Bäume abzusterben. Der Kanton Zug will da nun Gegensteuer geben: In einem Wald bei Baar wurden vor einigen Jahren erste Traubeneichen gepflanzt, die mit wenig Flüssigkeit auskommen – und nun sollen aus den Jungbäumen der Samen gezogen werden um sie auch andernorts anzupflanzen.
Waldbrände in Deutschland, Rhein-Pegelstand bei Kaub nur noch einstellig, Bauern befürchten wegen anhaltender Dürre erhebliche Ernteeinbußen, Österreichs größter Gletscher droht auseinanderzureißen, Krise und Stellenabbau in der Automobilindustrie, Medaillen für deutsche Sportler bei der Leichtathletik-WM, Katharina Hemmer gewinnt Bronze bei der Reit-WM, Schwimm-EM: Angelina Köhler gewinnt Silber über 100 Meter Schmetterling, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zu den Themen „Leichtathletik-EM“ und „Schwimm-EM“ dürfen auf tagesschau.de aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet. Im Beitrag von Zajonz zu den Waldbränden war ein technischer Fehler, der bei der Sprachaufnahme entstanden ist. Dieser wurde korrigiert und der Beitrag neu in die Sendung geschnitten.
Waldbrände in Deutschland, Rhein-Pegelstand bei Kaub nur noch einstellig, Bauern befürchten wegen anhaltender Dürre erhebliche Ernteeinbußen, Österreichs größter Gletscher droht auseinanderzureißen, Krise und Stellenabbau in der Automobilindustrie, Medaillen für deutsche Sportler bei der Leichtathletik-WM, Katharina Hemmer gewinnt Bronze bei der Reit-WM, Schwimm-EM: Angelina Köhler gewinnt Silber über 100 Meter Schmetterling, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zu den Themen „Leichtathletik-EM“ und „Schwimm-EM“ dürfen auf tagesschau.de aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet. Im Beitrag von Zajonz zu den Waldbränden war ein technischer Fehler, der bei der Sprachaufnahme entstanden ist. Dieser wurde korrigiert und der Beitrag neu in die Sendung geschnitten.
Waldbrände in Deutschland, Rhein-Pegelstand bei Kaub nur noch einstellig, Bauern befürchten wegen anhaltender Dürre erhebliche Ernteeinbußen, Österreichs größter Gletscher droht auseinanderzureißen, Krise und Stellenabbau in der Automobilindustrie, Medaillen für deutsche Sportler bei der Leichtathletik-WM, Katharina Hemmer gewinnt Bronze bei der Reit-WM, Schwimm-EM: Angelina Köhler gewinnt Silber über 100 Meter Schmetterling, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zu den Themen „Leichtathletik-EM“ und „Schwimm-EM“ dürfen auf tagesschau.de aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet. Im Beitrag von Zajonz zu den Waldbränden war ein technischer Fehler, der bei der Sprachaufnahme entstanden ist. Dieser wurde korrigiert und der Beitrag neu in die Sendung geschnitten.
Langfristig wird der Klimawandel verändern, welche Pflanzen in NRW angebaut werden können. Das wird auch unsere Auswahl von Lebensmitteln beeinflussen. "Wir brauchen auf vielen Ebenen neue Maßnahmen", sagt Lorenz Kottmann vom Julius-Kühn-Institut. Von WDR 5.
Die Schulwegkosten für die Kinder der neuen regionalen Förderklassen plus sollen die Aargauer Gemeinden alleine tragen, findet der Regierungsrat. Die geltenden Gesetze erlauben laut Regierung weder Zahlungen des Kantons noch rückwirkende Abgeltungen. Weiter in der Sendung: · 100 Polizistinnen und Polizisten mehr für den Kanton Solothurn? Das sagen die Parteien. · Reportage aus dem Gäu: Was machen die Bauern jetzt, wo sie kein Wasser mehr aus der Dünnern nehmen dürfen? · Autofahren im Alter: Wir begleiten einen Senior in einen Fahrkurs in Frick.
Der nächste Großeinsatz im Föhrenwald - im Bezirk Neunkirchen kämpfen dutzende Feuerwehren gegen einen Waldbrand // Weiter keine Einigung auf Hilfen für Bauern mit Dürreschäden nach einem Treffen heute beim Landwirtschaftsminister
Kitsch-Radar einschalten: In Mascagnis „Cavalleria rusticana“ schluchzen die Streicher und kochen die Leidenschaften von Bauern über. Doch immer wieder zerreißt Mascagni die schöne Dorfidylle – bis zur Katastrophe ... Von Nick Sternitzke.
Trotz Hitze und Trockenheit hat es im Thurgau auch in Zukunft genug Brauchwasser. Also Wasser, das nicht als Trinkwasser genutzt wird – etwa für die Bewässerung von Feldern. Das zeigt ein neuer Bericht des Kantons. Entscheidend dafür sind der Bodensee und der Grundwasserstrom der Thur. Weitere Themen: · Die St. Galler Gemeinde Weesen konnte das Trinkwasserproblem beheben. Eine Wasserleitung aus dem Kanton Glarus hatte ein Leck. Dieses ist jetzt repariert. · Nach einem Erdrutsch im Bündner Val Bever bleibt die Albulalinie der Rhätischen Bahn länger gesperrt als erwartet. Die Strecke zwischen Bergün und Samedan ist bis mindestens Freitagabend unterbrochen. · Im Hörnligebiet investieren die Arosa Bergbahnen über 67 Millionen Franken. Das ist so viel wie noch nie. Neben einer neuen 10er-Gondelbahn und einer 8er-Sesselbahn sollen die Pisten und die Beschneiung ausgebaut werden. · Der öffentliche Verkehr im Kanton Thurgau ist auf Kurs. Er finanziert sich jetzt zur Hälfte selbst. Das zeigen neue Zahlen des Kantons. Letztes Jahr waren 24 Millionen Menschen mit Zug, Bus oder Fähre unterwegs. · In den letzten 200 Jahren wurden in der Schweiz unzählige Feuchtgebiete entwässert. Der Kanton Thurgau möchte solche Gebiete nun wiedervernässen, da sie insbesondere in Phasen extremer Trockenheit wertvoll sind.
Nach einem Erdrutsch im Bündner Val Bever bleibt die Albulalinie der Rhätischen Bahn länger gesperrt als erwartet. Die Strecke zwischen Bergün und Samedan ist bis mindestens Freitagabend unterbrochen. Der Bach Beverin fliesst immer noch teilweise über das Bahntrassee. Weitere Themen: · Wasserknappheit in Weesen: Aufgrund eines Lecks an einer Trinkwasserleitung hat die Gemeinde Weesen ein akutes Problem. Sie ruft deshalb dringend dazu auf, Wasser nur noch für das Nötigste zu verwenden. · Genügend Brauchwasser: Ein neuer Bericht des Kantons Thurgau zeigt, dass es in den nächsten Jahren genügend Wasser für Bäuerinnen und Bauern, die Industrie und das Gewerbe gibt.
Der Dürresommer setzt den Landwirtschaftsbetrieben zu. Einzelne fürchten gar um ihre Existenz. Der kommende Winter dürfte für viele zu einer Belastungsprobe werden. Die Reportage. Weitere Themen: · Badi Uzwil schliesst zwei Wochen früher als geplant · Skigebiet Flims/Laax verliert kultigen Gletscherlift · Thurgauer Firma Nüssli schliesst sich mit Münchner Firma EPS zusammen · St. Galler Stadtrat lehnt Nachtfahrverbot für Mähroboter ab · FCSG vor dem Conference-League-Quali-Rückspiel gegen Sheriff Tiraspol
Wer bezahlt die Dürrehilfen für die Bäuerinnen und Bauern - darüber wird derzeit in der Regierung debattiert // Nach dem Femizid in Kottingbrunn vergangenen Mai ist ein zweiter Verdächtiger in Haft
Mehr als 20 Einsprachen und eine Online-Petition bremsen den Uri-Stier Max. Der Verein hinter dem Projekt zeigt sich trotzdem zuversichtlich und hält an den Plänen für den Standort auf dem Nätschen oberhalb von Andermatt fest. Weitere Themen · Untersiggenthal: Nach Kritik am Umgang mit Opfern reagiert der Kanton Aargau. Eine externe Untersuchung soll offene Fragen klären. · Bauern helfen Feuerwehr: Wenn's brennt, hilft das ganze Dorf mit. In Koblenz AG rückten neben der Feuerwehr auch Bauern mit tausenden Litern Wasser aus. · Zuckerrüben-Ernte: Die Zuckerbranche sorgt sich wegen der Trockenheit um die Ernte. In der Ostschweiz ist man allerdings zuversichtlicher als in anderen Landesteilen.
Kürzlich brannte in Koblenz ein grosser Holzhaufen. Die Feuerwehr war schnell vor Ort, hatte aber Mühe, das Feuer zu löschen. Hilfe brachte ein Bauer mit seinem Güllenfass voll Wasser. Er konnte die Flammen sozusagen ertränken. Dass Bauern die Feuerwehr unterstützen, kommt immer vor. Weiter in der Sendung: · Grenchen: Bei der Neuwahl für das Stadtpräsidium treten nur Susanne Sahli (FDP) und Elias Vogt (parteilos) gegeneinander an. · Die Schweizer Salinen haben sich von ihrem CEO getrennt. Man habe unterschiedliche strategische Vorstellungen, heisst es. Das grosse Investitionsprojekt am Hauptstandort Riburg (Möhlin) sei von diesem Vorgang nicht tangiert, sagen die Salinen.
Die Zuckerrübenernte in der Schweiz wird dieses Jahr voraussichtlich deutlich schlechter ausfallen als im Durchschnitt. Während das Bundesamt für Landwirtschaft vor einem Totalausfall warnt, rechnet die Ostschweiz mit 36 Tonnen pro Hektar. Das sind rund 20 Prozent weniger als der Fünfjahresschnitt. Weitere Themen: · In der Stadt St. Gallen können Belästigungen und Diskriminierungen neu auf einer Plattform gemeldet werden. · Das Bodenseeticket sei letztes Jahr in der Schweiz so gut verkauft worden wie noch nie. Das teilt die 4 Länder Mobil GmbH mit. · In den letzten sieben Jahren gab es in Rapperswil-Jona jeweils eine Quartierinsel. Aus Spargründen ist jetzt jedoch Schluss damit.
Als Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbands kennt Ernst Wandfluh die Sorgen der Älplerinnen und Älpler im aktuellen Hitzesommer. Was wäre zu tun? Und was können die Bauern selbst gegen den Klimawandel unternehmen? Ernst Wandfluh ist zu Gast bei Simone Hulliger. Die Trockenheit setzt den Bäuerinnen und Bauern auf den Alpen und im Flachland stark zu. Wandfluh fordert Massnahmen zur Unterstützung der Bauernschaft, denn die Landwirtschaft befinde sich in einer Notsituation. Fühlt er sich von seiner Partei, der SVP genügend unterstützt? Wo ist er nicht einig mit dem Umweltminister Albert Rösti? Und wo sind die Bäuerinnen und Bauern bereit, Massnahmen gegen den Klimawandel zu unterstützen? Wandfluh ist Nationalrat der SVP Kanton Bern und Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbands.
Im Hitzesommer 2026 ist das trockene und heisse Wetter das grosse Gesprächsthema. Aber es ist auch existenziell: Vom Gemütszustand bis zum Wohungsbau prägt es unser Leben. Die SRF Meteo-Redaktion bekommt entsprechend viele Mails im Moment. Generell melden sich die Leute, wenn eine Wetterlage aussergewöhnlich oder speziell lang ist. Ein Regenguss, der nicht kommt, reicht manchmal schon, um Wut auszulösen. Verständlich, findet SRF Meteo-Chef Gaudenz Flury. Das Wetter beeinflusst das Leben stark, wie diese Podcast-Folge zeigt. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Gaudenz Flury, Leiter SRF Meteo ____________________ Links: News Plus-Folgen zu Wetter und Hitze Was können wir besser machen? https://www.srf.ch/audio/news-plus-das-thema-des-tages-in-15-minuten/vor-der-naechsten-hitzewelle-was-koennen-wir-besser-machen?id=AUDI20260629_NR_0015 Warum macht Hitze hässig? https://www.srf.ch/audio/news-plus-das-thema-des-tages-in-15-minuten/warum-macht-hitze-haessig?id=AUDI20260707_NR_0016 Was können Bauern tun? https://www.srf.ch/audio/news-plus-das-thema-des-tages-in-15-minuten/ausgetrocknete-wiesen-und-felder-was-koennen-bauern-tun?id=AUDI20260709_NR_0013 ____________________ Team - Moderation: Isabelle Maissen - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Peter Hanselmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die Dürre hat in der Landwirtschaft bereits Rekordschäden in der Höhe von einer Milliarde Euro verursacht // Landeshauptfrau Mikl-Leitner fordert weitere Hilfen für die von der Dürre betroffenen Bauern
Futterknappheit zwingt Bauern zu Schlachtungen, Schuttkegel in Blatten soll wieder Weideland werden, Iran stellt hohe Forderungen für Wiederöffnung von Hormus, Bern als Ehrengast am Marché Concours im Jura
Das ist immer so: Wenn sich der ukrainische Terror gegen Bauern auf dem Feld, Urlauber am Strand, Fahrgäste in Linienbussen, Hilfsarbeiter in Versandlagern oder Seeleute auf zivilen Schiffen nicht länger verschweigen lässt, inszeniert Selenskij ein "russisches Kriegsverbrechen". Und die europäischen "D-Schurnalisten" greifen das dankbar auf. Von Alexej Danckwardt
Zu wenig Wasser: Probleme für Bauern, Urlaub: Mit Rollstuhl am Strand, Guatemala: Vulkan ausgebrochen, Schwimm-EM: Gold für Wellbrock, Das Wetter
Für österreichische Landwirte war das Jahr bisher eine Herausforderung. Bauern fordern nun Unterstützung vom Staat, um ihren Betrieb über die Trockenheit hinwegzuretten.
Zu wenig Wasser: Probleme für Bauern, Urlaub: Mit Rollstuhl am Strand, Guatemala: Vulkan ausgebrochen, Schwimm-EM: Gold für Wellbrock, Das Wetter
Olivenöl statt Wein - was mit einer Ferienidee begann, ist jetzt Realität geworden. Ein Bauer aus dem Zürcher Weinland setzt neu auf Olivenbäume statt auf Reben. Was heute wie Zunkunftsmusik klingt, könnte eine Antwort auf den Klimawandel sein. Weitere Themen: · Kritik nach wiederholten Ausbrüchen aus dem Massnahmenzentrum Uitikon. · Der Krieg im Nahen Osten bremst den Zürcher Tourismus. · Winterthur hinkt beim Bau von Genossenschaftswohnungen hinterher. · Unfall: Ein Bauarbeiter verletzt sich in Schaffhausen schwer wegen einer Stromleitung. · Der Zürcher und der Schaffhauser Bauernverband ergreifen angesichts der Trockenheit Massnahmen. · Schaffhausen ist weit oben in der Schadensstatistik. · Die FCZ Frauen trennen sich von ihrem Trainer. · Das Bavonatal im Tessin fällt von November bis April in eine Art Winterschlaf. Eine neue Folge der Regionaljournal-Sommerserie «Timeout».
Im Berner Seeland häufen sich die Diebstähle von teurer Landwirtschaftstechnik. Unbekannte stehlen GPS-Geräte und Bordcomputer aus Traktoren und Mähdreschern. Die betroffenen Landwirte versuchen nun, sich vor weiteren Schäden zu schützen. Weiter in der Sendung: · In Saignelégier startet Ende Woche der Marché-Concours. Ein paar Gedanken dazu.
Könnt ihr euch noch an die sehr große Diskussion über Milchpreise erinnern, die wir vor ein paar Jahren hatten? Damals ging es darum, dass Bäuerinnen und Bauern nicht von ihrer Arbeit leben können, weil sie ihre Milch nicht zu einem Preis an die Molkereien verkaufen können, der ihre tatsächlichen Produktionskosten deckt. Dieses Problem haben nicht nur Landwirt:innen in Deutschland, sondern weltweit. Auf EU-Ebene gibt es die sogenannte UTP-Richtlinie, die unfaire Handelspraktiken in der Agrarlieferkette regulieren soll. Sie gilt, wenn einer der beiden Handelspartner (also der Landwirt oder der Einkäufer) in der EU ihren Sitz haben. So ist es zum Beispiel verboten, Aufträge sehr kurzfristig zu stornieren. Diese Richtlinie wird aktuell von der EU überarbeitet. Fairtrade will diese Gelegenheit nutzen und richtet sich deshalb mit einem Appell an unseren Landwirtschaftsminister Alois Rainer. Sie fordern, dass Rainer sich bei der Reform der UTP-Richtlinie für die Aufnahme der Zahlung von Preisen unterhalb der Kostendeckung auf schwarze Liste einsetzen soll. Welche Folgen das hätte, das erklärt Claudia Brück im Interview. Sie ist Vorständin für Politik und Kommunikation bei Fairtrade Deutschland. Den Appell zum Unterschreiben findet ihr hier: https://www.openpetition.de/petition/online/landwirtschaft-braucht-fairness Wenn ihr Lust habt, euer Geld ganz konkret in Projekte mit Mehrwert bei bettervest zu investieren, dann nutzt gerne meinen Code FAIRQUATSCHT25. Damit erhaltet ihr 25 Euro Bonus auf euer erstes Investment: ihr investiert z.B. 100€, überweist 75€ und erhaltet Rückzahlung & Zinsen auf die vollen 100€ berechnet. Wichtiger Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Mehr Infos: https://www.bettervest.com/de?mtm_campaign=2026_Fairquatscht&mtm_source=Podcast
Prachtvolles Gelb vor ausnahmslos blauem Himmel. Dieses Motiv erfreut sich gerade großer Beliebtheit. Und wirklich sieht man wieder mehr Sonnenblumenfelder. Was ist der Grund?
Eine Schwurbelfolge. Es fing an mit einer simplen Frage: Warum ist der Käse in Georgien so salzig? Am Ende steht die deutsche Lebensmittelindustrie — vier Familien, verstecktes Steuergeld und ein System, das sich selbst unsichtbar gemacht hat.In dieser Folge geht es um:Warum es Werbung für Merci gibt, aber nie für einen ApfelDie „U-Regel" für den Supermarkt-EinkaufVier Konzerne, die 85 % kontrollieren und fast nichts offenlegenWie Agrarsubventionen zu den Großen statt zu den Bauern fließenWarum ETFs deine Stimmrechte an die Falschen abgebenWichtige Links:1️⃣ Reich & Ehrlich Facebook Gruppehttps://www.facebook.com/groups/reichundehrlich2️⃣ Ausgebucht in 30 Tagen™Decode Deine Verkaufsstrategie. Basierend auf Deinem Geburtshoroskop.https://www.richandhappiness.com/offers/ZtMk2NzM/checkout3️⃣ Rich Bitch ClubFür Frauen, die 10 × schneller wachsen wollen, als ihr Umfeld für möglich hält.(6 Monate 14.997 € oder 12 Monate 19.997 €)Für den Rich Bitch Club bewerben: https://form.typeform.com/to/bTpdbz6H
Die Akustik- und Optik-Kette Misenso, eine ehemalige Migros-Tochter, hat Konkurs angemeldet. Was bedeutet das für Kundinnen und Kunden? +++ Weiteres Thema: Ein Bier-Label für Schweizer Malz soll Brauer und Bauern dazu animieren, wieder vermehrt auf einheimische Braugerste zu setzen (Teil 1).
Sie produzieren Nahrungsmittel, bewirtschaften das Land und sind gut organisiert. Doch die Bauern blockieren immer wieder den Handel. Warum machen sie das? Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Ohne Bauern kein Essen. Ohne Bauern keine Kulturlandschaft. Ohne Bauern kein Erholungsraum. Und trotzdem wissen die wenigsten über die Lebensrealitäten der Bauern und Bäuerinnen in der Europäischen Union Bescheid. Vor allem: Gibt es den prototypischen Bauern in dieser Form überhaupt?Das ist eine der zentralen Fragen, die Franz Fischler, ehemaliger Agrarkommissär der Europäischen Union, beantworten wird. Er analysiert das Image, dröselt die Agrarförderungen im Detail auf und zeigt, wie hochkomplex das Zusammenspiel mit anderen Wirtschaftszweigen – allen voran dem Handel – ist.Die kurze Version: Bauer ist nicht gleich Bauer. Nicht im eigenen Land und EU-weit schon gar nicht. Fischler plädiert dringend für Reformen, auch deshalb, weil er den Blick in die Zukunft gerichtet hat. Wenn alles so bleibt, wie bisher, dann wird sich das alles nicht mehr ausgehen, prognostiziert er mit Blick auf die EU-Erweiterung Richtung Osten, dort, wo es – noch aus kommunistischen Zeiten – riesige Landwirtschaftsbetriebe gibt. Seine Forderung: Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU müsse von Grund auf reformiert werden.Unser Gast in dieser Folge: Franz Fischler ist aktuell Präsident des Instituts für Höhere Studien. Der Tiroler ÖVP-Politiker hat eine lange berufliche Karriere hinter sich. Er studierte Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien und begann dann, in der Landwirtschaftskammer Tirol zu arbeiten. Von 1989 bis 1994 war er Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft. 1995 wechselte er nach Brüssel und war von 1995 bis 2004 Europäischer Kommissar, zuständig für die Ressorts Landwirtschaft und die Entwicklung des ländlichen Raums. Danach leitete er den Thinktank Ökosoziales Forum. Von 2012 bis 2020 war er Präsident des Europäischen Forum Alpbach.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
250'000 Personen benutzen in einer «normalen» Saison die Säntis-Schwebebahn. Weil die Bahn aber generalüberholt wird, steht sie still – bis voraussichtlich im Dezember. Der Stillstand wirkt sich auch auf die Betriebe am Fusse des Säntis aus – zum Beispiel auf die Käserei auf der Schwägalp. Weitere Themen: · So schützen sich Bauern vor Brände im Heustock · Arboner Hochhausprojekt «Riva» landet vor Bundesgericht · Thurgauer Spitalgruppe thurmed will sich an finanziell angeschlagenem Spital Wetzikon ZH beteiligen · Hungerstreik vor Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen nach elf Tagen beendet · Mehrere hundert tote Fische und Flusskrebse in Tägelbach in Frauenfeld · Sommerserie «Netzwerke» der Regionaljournale: Service-Clubs nur für Frauen
Trockenphasen und Hitzewellen werden in der Schweiz häufiger und intensiver. Wie kann die Landwirtschaft darauf reagieren? Und was wird schon gemacht? Ein Hydrogeologe erklärt, warum nicht unbedingt das Wasser fehlt, sondern warum wir lernen müssen, die Regenmengen besser zu speichern und zu nutzen. Wir hören uns auf einem Markt in Basel um. Und wir sprechen mit Oliver Schilling, Professor für Hydrogeologie an der Universität Basel und Forscher bei der Eawag. Er begleitet Landwirte beim Projekt «Slow Water». Dort werden Teiche, Versickerungsmulden oder Gräben getestet, die Wasser nach Starkregen zurückhalten und langsam in den Boden leiten. Gleichzeitig setzen viele Betriebe auf humusreichere Böden, Agroforst oder trockenheitsresistentere Kulturen. Schilling ist trotz zunehmender Trockenheit optimistisch: «Die Landwirtschaft wird sich anpassen. Da mache ich mir grundsätzlich keine Sorgen.» Der Wille zur Umsetzung sei auf vielen Betrieben heute bereits sehr gross. Korrektur: Samuel verkauft Waren des Birsmattehofs in Therwil. Thomas Luchsinger ist Verkäufer und arbeit für den Loohof in Endingen. Wir entschuldigen uns für den Fehler. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Oliver Schilling, Professor für Hydrogeologie an der Uni Basel und Forscher bei der Eawag ____________________ Team: - Moderation: Corina Heinzmann - Produktion: Silvan Zemp - Mitarbeit: Reena Thelly ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Wegen der Hitze wächst weniger Gras als in anderen Jahren. Bäuerinnen und Bauern in der Region befürchten, dass sie in den Wintermonaten zu wenig Futter haben könnten. Ausserdem: · Die Handelskammer beider Basel schlägt fürs Baselbiet ein neues Steuersystem vor. · FC Basel verpflichtet zwei neue Spieler.
Schon morgen steigen die Temperaturen wieder über 30 Grad. Und erst Ende Juni zog die letzte Hitzewelle durch die Schweiz. Die Bauern in der Region spüren die Trockenheit auch, besonders beim Weizen. Dort könnte es grössere Ausfälle geben. Weitere Themen: ⦁ Im Kanton Schaffhausen gilt ab sofort ein Feuerverbot in Wäldern und rundherum. ⦁ Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juni leicht gesunden: in Zürich beträgt die Quote 2.8 Prozent, in Schaffhausen 3 Prozent. In beiden Kantonen ging sie um 0.1 Prozent zurück. ⦁ Die Zürcher Seeüberquerung findet am Mittwoch wie geplant statt. Weil letzten Mittwoch das Wetter nicht mitspielte, wurde der Anlass auf diese Woche verschoben.
Sie könnte mit veganer Luxusmode reich werden. Stattdessen geht fast jeder Euro Gewinn an die Tiere. Und das ist nicht mal das Krasseste an ihr. Daniela Brunner führt mit Giulia & Romeo ein veganes Luxus-Mode-Label und behält davon fast nichts. Sie hat einen Bauern überredet, seine Kälbchen leben zu lassen. Daniela hat sie aus der Mast geholt, sie hat in Thailand einen Elefanten gerettet und plant drei weitere. Und sie sagt offen: dass sie über veganem Aktivismus täglich aneckt und teilweise nicht mehr eingeladen wird deshalb. Wir sprechen über Mode ohne Tierleid, über Doppelmoral beim Wal Timmy bzw Hope, über Milch, und über die Frage, was unsere Enkel mal über uns denken werden. Daniela kommt aus der Münchner Fashionwelt, hat früher Schuhe produziert und ist 2018 nach der Geburt ihres Sohnes vegan geworden. Heute baut sie das einzige vegane Luxuslabel auf, das bis zu 100% des Gewinns spendet. Sie lebt ihre Überzeugung kompromisslos, bis hin zur eigenen veganen Hundeernährung und hat sogar den PETA Fashion Award gewonnen. Ein Gespräch, das optimistisch macht für die Vision einer ganz neuen, veganen Fashionwelt. ---
https://www.kettner-edelmetalle.de/webinar/anmeldung?utm_medium=social&utm_source=Website&utm_campaign=zum_Webinar_anmelden_26062026_ww06&utm_content=website Unterstützen Sie die Weltwoche mit nur einem Klick: https://www.youtube.com/@die.weltwoche?sub_confirmation=1 Und aktivieren Sie die Glocke, damit Sie keine Sendung mehr verpassen. So helfen Sie mit, unser Programm weiter auszubauen. Herzlichen Dank! ⭐️ Weltwoche daily ohne externe Video-Werbung geniessen? Werden Sie Abonnent! ▶️ https://weltwoche.de/abonnemente/ Themen in diesem Video: Ich weigere mich, in Russland einen Feind zu sehen. Wo ist Deutschlands Friedensbewegung? Nobelpreiswürdig? Weltwoche-Gespräche mit Wladimir Solowjow. Lob für Friedensadmiral Schönbach. Deutsche Kirchen im Zeitgeiststrudel. Bauern lieben AfD. Kostenlos informiert:
Sizilien war schon für die Römer wichtig für die Ernährung. Bis heute, exportiert die grösste Insel Italiens nicht nur Getreide, sondern auch Zitronen, Orangen und viel Gemüse – auch in die Schweiz. Doch nun droht ein grosser Teil der ertragreichen Böden zur Wüste zu werden. Die höchste bisher in Europa gemessene Temperatur liegt bei 48,8 Grad Celsius. Gemessen wurde sie auf Sizilien. Im Sommer 2024 war die Dürre auf der Mittelmeerinsel so gross, dass die Bauern gezwungen waren, Tiere notzuschlachten und Zitrusbäume auszureissen. Der Klimawandel bedroht Sizilien als wichtige Kornkammer. Das Innere der Insel droht zur Wüste zu werden. 70 Prozent der Fläche sei betroffen, schätzt der italienische Forschungsrat. «Die Sahara dehnt sich aus gegen Norden», sagt Klimawissenschaftler Davide Faranda, «sie ist bereits in die südlichen Gebiete Europas eingezogen». Sizilien muss mit mehr Wetterextremen auskommen. Wie gehen die sizilianischen Bäuerinnen und Bauern mit dieser Situation um? Werden die Zitronen nun durch tropische Avocados ersetzt? Und woher beziehen Länder wie die Schweiz in Zukunft im Winter Gemüse und Früchte, wenn die Trockenheit im Mittelmeerraum weiter zunimmt?
Im Winter bezieht die Schweiz sehr viele Früchte und viel Gemüse aus dem Mittelmeer-Raum. Doch was geschieht, wenn die Trockenheit im Süden weiter zunimmt? SRF-Wissenschaftsredaktor Christian von Burg hat in Sizilien mit Bauern gesprochen, die nun kreative Lösungen suchen müssen.
Sizilien war schon für die Römer wichtig für die Ernährung. Bis heute, exportiert die grösste Insel Italiens nicht nur Getreide, sondern auch Zitronen, Orangen und viel Gemüse – auch in die Schweiz. Doch nun droht ein grosser Teil der ertragreichen Böden zur Wüste zu werden. Die höchste bisher in Europa gemessene Temperatur liegt bei 48,8 Grad Celsius. Gemessen wurde sie auf Sizilien. Im Sommer 2024 war die Dürre auf der Mittelmeerinsel so gross, dass die Bauern gezwungen waren, Tiere notzuschlachten und Zitrusbäume auszureissen. Der Klimawandel bedroht Sizilien als wichtige Kornkammer. Das Innere der Insel droht zur Wüste zu werden. 70 Prozent der Fläche sei betroffen, schätzt der italienische Forschungsrat. «Die Sahara dehnt sich aus gegen Norden», sagt Klimawissenschaftler Davide Faranda, «sie ist bereits in die südlichen Gebiete Europas eingezogen». Sizilien muss mit mehr Wetterextremen auskommen. Wie gehen die sizilianischen Bäuerinnen und Bauern mit dieser Situation um? Werden die Zitronen nun durch tropische Avocados ersetzt? Und woher beziehen Länder wie die Schweiz in Zukunft im Winter Gemüse und Früchte, wenn die Trockenheit im Mittelmeerraum weiter zunimmt?
Das EU-Parlament entscheidet heute über eine Deregulierung der sogenannten neuen Gentechnik. Die Landwirtschaft wehrt sich mit allen Kräften dagegen. Reinhard Jung vom Bauernbund Brandenburg begründet die Kritik. Bei den Verhandlungen für die Nachkriegszeit zwischen den USA und dem Iran ist Israel der große Abwesende. Was das bedeutet, erläutert Israel-Korrespondent Pierre Heumann. Im Saarland demonstriert eine Allianz aus Gewerkschaften und Politikern für künstlich hochgetriebene Preise für Stahl. Rettung der Betriebe oder Planwirtschaft: Eine Beurteilung von Christoph Canne von der Initiative Vernunftkraft. Und im Kommentar bewertet Oliver Gorus den heutigen Umgang mit einem Jahrestag: Der Volksaufstand in der DDR jährt sich zum 73. Mal.00:00 Moderation Stefan Millius03:09 Reinhard Jung: Kampf der Bauern gegen die neue Gentechnik14:32 Pierre Heumann: Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran – ohne Israel28:51 Oliver Gorus: Wie des DDR-Volksaufstands (nicht) gedacht wird33:57 Christoph Canne: Planwirtschaftliche Rettungsversuche der Stahlindustrie52:25 Verabschiedung Stefan Millius
Vertreter aus Regierung, Parteien, Landwirtschaft und Naturschutz unterzeichneten Ende 2024 eine Vereinbarung, die grundlegende Veränderungen in der dänischen Landwirtschaft vorsieht. Bauern sollen für den Ausstoß ihrer Tiere zahlen. 20 Prozent der Natur soll unter Schutz gestellt werden.
Das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ist bereits unterzeichnet. Doch die innenpolitische Ausmarchung nimmt erst jetzt so richtig Fahrt auf. Kritik kommt einerseits vom Bauernverband und andererseits von Umweltorganisationen, Grünen und der SP. Während acht Jahren hat die Schweiz gemeinsam mit den weiteren Efta-Staaten ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ausgehandelt. Im September letzten Jahres unterzeichnete der zuständige Bundesrat Guy Parmelin das Verhandlungsergebnis in Rio de Janeiro. Zum Mercosur gehören die südamerikanischen Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay – ein Markt mit über 270 Millionen Menschen. Durch das Abkommen werden rund 96 Prozent der Schweizer Exporte in die Mercosur-Zone zollbefreit. Wie wichtig ist das Abkommen für die Schweizer Wirtschaft? Bauernverband droht mit Referendum Das Freihandelsabkommen ermöglicht umgekehrt auch den Mercosur-Staaten einfachere Exportbedingungen. So können sie grössere Mengen an Fleisch, Getreide oder Wein zu tieferen Zollsätzen in die Schweiz verkaufen. Dagegen regt sich Widerstand aus der Landwirtschaft. Die Bauern befürchten hohe Einbussen und fordern eine höhere Entschädigung. «Der Beschluss des Bundesrates ist derart provokativ, dass wir uns ganz klar Gedanken machen das Referendum betreffend», liess sich Bauernpräsident Markus Ritter zitieren. Muss die Schweizer Landwirtschaft höher entschädigt werden? Oder sind die Forderungen in der Höhe von über 800 Millionen Franken völlig überrissen? Kritik von Umweltorganisationen, Grünen und SP Auch aus linken Kreisen kommt Gegenwind. Sie fordern weitergehende Massnahmen in den Bereichen Umweltschutz und Menschenrechte. So soll die Schweiz etwa die Entwaldungsverordnung der EU übernehmen. Sind die im Abkommen bereits enthaltenen Nachhaltigkeitskapitel griffig? Oder droht eine unheilige Allianz aus Grünen und Bauern, das Freihandelsabkommen zum Absturz zu bringen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 12. Juni 2026 in der «Arena»: – Markus Ritter, Nationalrat Die Mitte/SG und Präsident Schweizer Bauernverband; – Meret Schneider, Nationalrätin Grüne/ZH; – Tiana Moser, Ständerätin GLP/ZH; und – Stefan Brupbacher, Direktor Swissmem.
Mehrheit der Neubürger in DE behält ursprüngliche Staatsangehörigkeit / Opposition will sich trotz Umfragehoch von One Nation nicht aus der Bahn bringen lassen / Netanjahu kündigt „dramatischen Kurswechsel“ im Kampf gegen die Hisbollah an / Ukrainische Drohnen treffen Raffinerie und Pipeline-Anlagen in Russland / Neue Social-Media-Regeln in Malaysien / Regierung in QLD verteidigt 3,6-Milliarden-Dollar-Olympiastadion / Nationale Untersuchung zu maroden Schulen startet Anhörungen mit Lehrkräften und Schulleitungen / Sturmwarnung für Südaustralien / Dürre, hohe Kosten und drohendes El-Niño-Ereignis setzen Bauern in Griffith unter Druck
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Steile Küsten, wildes Meer, grünes Paradies. Das Fenster des Allradwagens ist offen. Unter dir eine Kopfsteinpflasterstraße, die sich in engen Schleifen einen Berg hochwindet. Du biegst ab, fährst über einen Pass auf 1.400 Meter und siehst mitten in einem erloschenen Vulkankrater: Maisfelder, Kühe und plötzlich ist alles tropisch grün. Das ist Santo Antão - das bestgehütete Geheimnis des Atlantiks. Michi war allein da. Zehn Tage. Kein Jochen, keine Agenda. Nur Wandern, Lesen, Stille und eine Insel, die gleichzeitig Mittelerde, “Jurassic Park” und “Lost” ist. Schwarze Klippen, die 1000 Meter senkrecht ins Meer fallen. Fruchtbare Täler voller Bananen und Weinreben. Ein buntes Bergdorf auf einer Felskuppe. Kommt mit uns in eine Folge voller Abenteuer und Schönheit.—
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Du stehst am Kraterrand. Eine Wolke kriecht den Berg hoch, zieht durch den Vulkan und unten ist das grünste Tal deines Lebens. Das ist kein Computerspiel. Das ist Santo Antão, eine der Kapverdischen Inseln. Michi wandert vom Cova-Krater hinunter durch Kaffeeplantagen und Maracuja-Bäume. An selbst gebackenen Keksen vorbei, die eine Frau am Straßenrand verkauft, dann ein Wasserfall mitten in einem Dorf. Fremde Menschen sitzen im Wasser und laden ihn ein. Am schwarzen Lavastrand warten Naturpools, Pommes, Atlantik-Brandung. Und abends gibt es einen Drink aus frisch gepressten Maracujas, Zuckerrohrschnaps und Eiswürfeln. Flüssige Sonne im Glas. Als sei das nicht paradiesisch genug: Michi erklärt in dieser Folge, warum ein 490.000-Einwohner-Inselstaat per WhatsApp eine Fußballmannschaft zusammengestellt hat, die an der WM teilnimmt. —
Leute, was war da los? Oben und unten, am Millerntor und auf der Alm, an der einen Tankstelle in Elversberg und bei den drei Fans des VfL Wolfsburg. Zittern und Hoffen bis zum Schloss, dann Jubeltrauben und Tränenbäder. Dazu Hochspannung fũr alle Hitchcocksucker. Herrlichster Hardcore. Mal wieder 90 Minuten echte Gefühle. Und weil das alles, die Dramen der Schlusssekunden und die Stimmen danach, gar nicht in einen Text passen, gibt es hier stattdessen acht Fakten zum Wahnsinn des Wochenendes. 1. Saïd El Mala erzielte in München den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Kölner. Der 19jährige Angreifer traf sehenswert gegen den mittlerweile 40 Jahre alten Manuel Neuer. So! Und jetzt kommt's: El Mala wurde am 26. August 2006 geboren und damit genau eine Woche NACH Neuers Bundesliga-Debüt gegen Alemannia Aachen am 19. August 2006. 2. Bleiben wir noch kurz bei den Bayern. 122 Tore hat Kompanys Mannschaft am Ende geschossen. Der zweitbeste Wert in der Geschichte des europäischen Fußballs. Besser war lediglich die AC Turin in der Saison 1947/48. Die Italiener erzielten 125 Treffer, allerdings an 40 Spieltagen. 3. Vom besten Angriff zur besten Defensive der Liga. Durch das 2:0 in Bremen beendet der BVB seine Saison als Zweiter mit 73 Punkten. Nur zwei Mal in der Bundesliga-Geschichte hatte ein Vizemeister am Ende mehr Punkte auf dem Konto. Der BVB 2015/16 in der ersten Saison unter Tuchel mit 78 Punkten. Und der BVB 2018/19 in der ersten Saison unter Favre mit 76 Punkten. Es ist damit auch die fünftbeste Bundesligasaison des BVB. 4. Marie-Louise Eta hat sich mit einem 4:0 Heimsieg gegen Augsburg von den eigenen Fans verabschiedet. Damit ist sie die erste Interims-Cheftrainerin der Bundesliga-Geschichte, die sich mit einem 4:0-Heimsieg gegen Augsburg von den eigenen Fans verabschieden konnte. Rekord! 5. Alexander Ende hat die Zweitliga-Saison als Trainer in Münster begonnen und als Coach von Fortuna Düsseldorf beendet. Er ist damit gleich mit zwei Klubs in die dritte Liga abgestiegen. Wäre das nicht einer für die Hertha? 6. Der SC Freiburg hat gegen RB Leipzig sein 53. Pflichtspiel dieser Saison absolviert. Das Europa League Finale gegen Aston Villa wird demnach das 54. sein. Grund ist der lange und erfolgreiche Tanz auf allen Hochzeiten. Zum Vergleich: Gegner Leipzig kommt lediglich auf 38 Pflichtspiele. 7. Mickys Leipziger haben sich allerdings bereits für die Champions League qualifiziert. Im zehnten Jahr Bundesliga-Zugehörigkeit bereits zum achten Mal. Darauf eine Dose white Edition Kokos-Blaubeere. 8. St. Pauli ist nach der Heimniederlage gegen Wolfsburg abgestiegen. Vollkommen verdient. Selbst Sarah Engels hätte mehr Punkte geholt als diese Kacktruppe. Ich sag's wie's ist: lieber'n Ostsee-Wal als Hauke Wahl. Und all jenen, die sich trotz dieser prachtvollen Zahlenparade immer noch fragen, ob es denn gar nicht um Baden und Württemberg, um Nagelsmann und Neuer oder um die Bauern am Marienplatz ging, legen wir ans Herz, doch bitte die ganze Folge zu hören. Denn am Ende gibt es sogar noch ein filmreifes Ranking, mit Grätschen auf Celluloid. Frei nach dem Motto: Kein Mensch, kein Tier, die Nummer 10! Viel Spaß!