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Sizilien war schon für die Römer wichtig für die Ernährung. Bis heute, exportiert die grösste Insel Italiens nicht nur Getreide, sondern auch Zitronen, Orangen und viel Gemüse – auch in die Schweiz. Doch nun droht ein grosser Teil der ertragreichen Böden zur Wüste zu werden. Die höchste bisher in Europa gemessene Temperatur liegt bei 48,8 Grad Celsius. Gemessen wurde sie auf Sizilien. Im Sommer 2024 war die Dürre auf der Mittelmeerinsel so gross, dass die Bauern gezwungen waren, Tiere notzuschlachten und Zitrusbäume auszureissen. Der Klimawandel bedroht Sizilien als wichtige Kornkammer. Das Innere der Insel droht zur Wüste zu werden. 70 Prozent der Fläche sei betroffen, schätzt der italienische Forschungsrat. «Die Sahara dehnt sich aus gegen Norden», sagt Klimawissenschaftler Davide Faranda, «sie ist bereits in die südlichen Gebiete Europas eingezogen». Sizilien muss mit mehr Wetterextremen auskommen. Wie gehen die sizilianischen Bäuerinnen und Bauern mit dieser Situation um? Werden die Zitronen nun durch tropische Avocados ersetzt? Und woher beziehen Länder wie die Schweiz in Zukunft im Winter Gemüse und Früchte, wenn die Trockenheit im Mittelmeerraum weiter zunimmt?
Im Winter bezieht die Schweiz sehr viele Früchte und viel Gemüse aus dem Mittelmeer-Raum. Doch was geschieht, wenn die Trockenheit im Süden weiter zunimmt? SRF-Wissenschaftsredaktor Christian von Burg hat in Sizilien mit Bauern gesprochen, die nun kreative Lösungen suchen müssen.
Im Winter bezieht die Schweiz sehr viele Früchte und viel Gemüse aus dem Mittelmeer-Raum. Doch was geschieht, wenn die Trockenheit im Süden weiter zunimmt? SRF-Wissenschaftsredaktor Christian von Burg hat in Sizilien mit Bauern gesprochen, die nun kreative Lösungen suchen müssen.
Viel Hitze, wenig Regen. Für viele Fischarten bedeutet das enormer Stress. Im Kanton Aargau dürfen beispielsweise Bauern ab sofort kein Wasser mehr aus vielen kleineren Gewässern pumpen. Betroffen sind rund ein Dutzend Bäche und Flüsse im ganzen Kanton. Weiter in der Sendung: · Bereits Ende Schuljahr soll die Kreisschule Aarau-Buchs aufgelöst werden. Das fordern die Verantwortlichen in beiden Gemeinden von der Kantonsregierung. · Die Grenchner Stadtpräsidentin Susanne Sahli verliert ihr Amt per sofort. Grund sind erhebliche Verfahrensmängel. Beispielsweise wurden Wahlcouverts nicht in einer versiegelten Urne aufbewahrt. Laut Urteil des Bundesgerichts muss die Wahl wiederholt werden.
Sizilien war schon für die Römer wichtig für die Ernährung. Bis heute, exportiert die grösste Insel Italiens nicht nur Getreide, sondern auch Zitronen, Orangen und viel Gemüse – auch in die Schweiz. Doch nun droht ein grosser Teil der ertragreichen Böden zur Wüste zu werden. Die höchste bisher in Europa gemessene Temperatur liegt bei 48,8 Grad Celsius. Gemessen wurde sie auf Sizilien. Im Sommer 2024 war die Dürre auf der Mittelmeerinsel so gross, dass die Bauern gezwungen waren, Tiere notzuschlachten und Zitrusbäume auszureissen. Der Klimawandel bedroht Sizilien als wichtige Kornkammer. Das Innere der Insel droht zur Wüste zu werden. 70 Prozent der Fläche sei betroffen, schätzt der italienische Forschungsrat. «Die Sahara dehnt sich aus gegen Norden», sagt Klimawissenschaftler Davide Faranda, «sie ist bereits in die südlichen Gebiete Europas eingezogen». Sizilien muss mit mehr Wetterextremen auskommen. Wie gehen die sizilianischen Bäuerinnen und Bauern mit dieser Situation um? Werden die Zitronen nun durch tropische Avocados ersetzt? Und woher beziehen Länder wie die Schweiz in Zukunft im Winter Gemüse und Früchte, wenn die Trockenheit im Mittelmeerraum weiter zunimmt?
Das EU-Parlament entscheidet heute über eine Deregulierung der sogenannten neuen Gentechnik. Die Landwirtschaft wehrt sich mit allen Kräften dagegen. Reinhard Jung vom Bauernbund Brandenburg begründet die Kritik. Bei den Verhandlungen für die Nachkriegszeit zwischen den USA und dem Iran ist Israel der große Abwesende. Was das bedeutet, erläutert Israel-Korrespondent Pierre Heumann. Im Saarland demonstriert eine Allianz aus Gewerkschaften und Politikern für künstlich hochgetriebene Preise für Stahl. Rettung der Betriebe oder Planwirtschaft: Eine Beurteilung von Christoph Canne von der Initiative Vernunftkraft. Und im Kommentar bewertet Oliver Gorus den heutigen Umgang mit einem Jahrestag: Der Volksaufstand in der DDR jährt sich zum 73. Mal.00:00 Moderation Stefan Millius03:09 Reinhard Jung: Kampf der Bauern gegen die neue Gentechnik14:32 Pierre Heumann: Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran – ohne Israel28:51 Oliver Gorus: Wie des DDR-Volksaufstands (nicht) gedacht wird33:57 Christoph Canne: Planwirtschaftliche Rettungsversuche der Stahlindustrie52:25 Verabschiedung Stefan Millius
Sizilien war schon für die Römer wichtig für die Ernährung. Bis heute, exportiert die grösste Insel Italiens nicht nur Getreide, sondern auch Zitronen, Orangen und viel Gemüse – auch in die Schweiz. Doch nun droht ein grosser Teil der ertragreichen Böden zur Wüste zu werden. Die höchste bisher in Europa gemessene Temperatur liegt bei 48,8 Grad Celsius. Gemessen wurde sie auf Sizilien. Im Sommer 2024 war die Dürre auf der Mittelmeerinsel so gross, dass die Bauern gezwungen waren, Tiere notzuschlachten und Zitrusbäume auszureissen. Der Klimawandel bedroht Sizilien als wichtige Kornkammer. Das Innere der Insel droht zur Wüste zu werden. 70 Prozent der Fläche sei betroffen, schätzt der italienische Forschungsrat. «Die Sahara dehnt sich aus gegen Norden», sagt Klimawissenschaftler Davide Faranda, «sie ist bereits in die südlichen Gebiete Europas eingezogen». Sizilien muss mit mehr Wetterextremen auskommen. Wie gehen die sizilianischen Bäuerinnen und Bauern mit dieser Situation um? Werden die Zitronen nun durch tropische Avocados ersetzt? Und woher beziehen Länder wie die Schweiz in Zukunft im Winter Gemüse und Früchte, wenn die Trockenheit im Mittelmeerraum weiter zunimmt?
Vertreter aus Regierung, Parteien, Landwirtschaft und Naturschutz unterzeichneten Ende 2024 eine Vereinbarung, die grundlegende Veränderungen in der dänischen Landwirtschaft vorsieht. Bauern sollen für den Ausstoß ihrer Tiere zahlen. 20 Prozent der Natur soll unter Schutz gestellt werden.
Das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ist bereits unterzeichnet. Doch die innenpolitische Ausmarchung nimmt erst jetzt so richtig Fahrt auf. Kritik kommt einerseits vom Bauernverband und andererseits von Umweltorganisationen, Grünen und der SP. Während acht Jahren hat die Schweiz gemeinsam mit den weiteren Efta-Staaten ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ausgehandelt. Im September letzten Jahres unterzeichnete der zuständige Bundesrat Guy Parmelin das Verhandlungsergebnis in Rio de Janeiro. Zum Mercosur gehören die südamerikanischen Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay – ein Markt mit über 270 Millionen Menschen. Durch das Abkommen werden rund 96 Prozent der Schweizer Exporte in die Mercosur-Zone zollbefreit. Wie wichtig ist das Abkommen für die Schweizer Wirtschaft? Bauernverband droht mit Referendum Das Freihandelsabkommen ermöglicht umgekehrt auch den Mercosur-Staaten einfachere Exportbedingungen. So können sie grössere Mengen an Fleisch, Getreide oder Wein zu tieferen Zollsätzen in die Schweiz verkaufen. Dagegen regt sich Widerstand aus der Landwirtschaft. Die Bauern befürchten hohe Einbussen und fordern eine höhere Entschädigung. «Der Beschluss des Bundesrates ist derart provokativ, dass wir uns ganz klar Gedanken machen das Referendum betreffend», liess sich Bauernpräsident Markus Ritter zitieren. Muss die Schweizer Landwirtschaft höher entschädigt werden? Oder sind die Forderungen in der Höhe von über 800 Millionen Franken völlig überrissen? Kritik von Umweltorganisationen, Grünen und SP Auch aus linken Kreisen kommt Gegenwind. Sie fordern weitergehende Massnahmen in den Bereichen Umweltschutz und Menschenrechte. So soll die Schweiz etwa die Entwaldungsverordnung der EU übernehmen. Sind die im Abkommen bereits enthaltenen Nachhaltigkeitskapitel griffig? Oder droht eine unheilige Allianz aus Grünen und Bauern, das Freihandelsabkommen zum Absturz zu bringen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 12. Juni 2026 in der «Arena»: – Markus Ritter, Nationalrat Die Mitte/SG und Präsident Schweizer Bauernverband; – Meret Schneider, Nationalrätin Grüne/ZH; – Tiana Moser, Ständerätin GLP/ZH; und – Stefan Brupbacher, Direktor Swissmem.
Mehr als 200 gestohlene Rinder in Brandenburg alarmieren auch Bauern in Mitteldeutschland. Polizei und Bauernverband warnen vor möglicher organisierter Kriminalität und raten zur Wachsamkeit.
Weitere Themen: Landwirtschaft der Zukunft in Schickelsheim - viele Bauern bleiben skeptisch
Wölfe haben Schafe gerissen. Das beschäftigt die Bauern in der Region. Ausserdem: · grosses Grundstück in Reinach wurde versteigert · zwischen Design und Kunst: Ausstellung im Vitra Design Museum in Weil am Rhein
Es waren einmal ein armer und ein reicher Bruder. Der arme Bruder pflanzte sich eine Rübe. Diese wuchs und wuchs und wurde riesengroß. Bedeutet dieses Wunder nun Glück oder Unglück für den armen Bauern? Der Schauspieler Benno Fürmann erzählt das Märchen von der Rübe. Das Sandmännchen hat dir aber nicht nur diese Geschichte mitgebracht, sondern auch noch das Kinderlied "Hey, kannst mir mal helfen" von Joely und Oliver.
Aromatherapie für die Ohren mit Eliane Zimmermann & Sabrina Herber
Unsere teils schwankenden Internet-Leitungen sind für diese Folge mit einer Urwald-Region nicht fern vom Pazifischen Ozean verbunden. Unsere Gäste Stephan und sein Sohn Ferdinand Germuth nehmen uns mit auf einen Ausflug in den Dschungel in Peru. Ihr Projekt ANIBA verhilft lokalen Bauern zu mehr WOHLbefinden und zu einem gewissen wohlSTAND, sie brauchen ihr Land nicht mehr an gierige Multinationals für „einen Appel und ein Ei“ veräußern, sie können inzwischen ihr Leben viel selbstbestimmter als noch vor 12 Jahren gestalten, ihre Kinder zur Schule bringen und sich medizinische Versorgung leisten.Sabrina und Eliane hörten einst auf, Rosenholzöl zu verwenden, als wir vor über 20 Jahren um den extremen Gefährdungs-Status dieses Amazonas-Baumes erfuhren. Durch die Verfügbarkeit des hochwertigen und gleichzeitig nachhaltig produzierten Naturduftes wird der illegale Handel immer mehr verdrängt.Ferdinand und Stephan schildern, wie dieses Projekt – anders als im brasilianischen Teil des Amazonas, wo die Geschäfte sehr intransparent ablaufen können, bei diesem Projekt absolute Transparenz eine der obersten Leitlinien ist. Per Boot werden die morgens um 5 Uhr geernteten Äste zur besonderen (isolierten) Destille geliefert, die gehäckselten Holzstückchen („chips“) werden sehr langsam destilliert, dann ruht alles 12 Stunden lang. Dann wird weiter destilliert – ein ungewöhnliches Verfahren: Die hoch interessanten Fotos dazu sind auf dem Blog-Artikel von Eliane anzuschauen. Stephan betont, dass so ein Projekt nur funktionieren kann, wenn es kommerzialisiert wird: Ganz einfach, damit die immensen Bürokratie- und Transportkosten getragen werden und die Menschen vor Ort fair behandelt und entLOHNt werden.Konnten dich unsere Tipps bereits unterstützen?! Magst du uns zu mehr REICHWEITE verhelfen und empfiehlst unseren Podcast weiter? Danke für deine/Ihre Unterstützung durch den Kauf in unserem Shop oder über unsere Empfehlungs-Links, auch über eine kleine Spende "für einen Kaffee" freuen wir uns: Eliane und/oder Sabrina. Feedback (bitte keine Anfragen zu Beschwerden!): feedback@aromatherapie-fuer-die-ohren.deRosenholzöl (‚complet‘ oder Cuvée aus allen Teilen des Baumes) direkt von diesem ProjektRosenholzöl von Primavera Bio Vanille-ExtraktApomanum Vanille Raumspray Schnäppchen im Shop: dufte Produkte zum SonderpreisGedanken zu Wohlstand und Freiheit in der Podcast-Episode 54 – Mit dufter Erdung zum wohlSTAND Die neuen Rubiken auf Sabrinas Website:'Mythen & Fakten''Expresswissen''Studien'Sabrinas "Rezeptewelt" (kostenfrei)Quickfinder: Rezepte, Artikel, Seminare und Informationen aus (bislang) fünf großen Aromatherapie-Themenbereichen: (Resistente) Krankheitskeime reduzieren, Schmerzen lindern, Frauen-Beschwerden, Tumorerkrankungen begleiten, Bronchitis & CoHunger auf seriöses und firmenunabhängiges Wissen? Regelmäßige Informations-Häppchen – ohne Extra-Kosten – im neuen WhatsApp-Kanal oder in unserem Telegram-Kanal Aufzeichnungen unserer über 40 webSeminareÜber 800 Blog-Artikel von Eliane Zimmermann, insbesondere rund um Studien: AromapraxisÜber 400 Blog-Artikel von Sabrina Herber, ergänzt mit hunderten von Rezepturen: Vivere-Aromapflege:: HAFTUNGSAUSSCHLUSS :: Alle Informationen in unserem Podcast beruhen auf unserer langjährigen Erfahrung, auf traditionellen Anwendungen, sowie – sofern bereits durchgeführt – auf wissenschaftlichen Arbeiten. Unsere Tipps dienen ausschließlich Ihrer Information und ersetzen niemals eine gründliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose bei einer gut ausgebildeten Heilpraktikerin oder beim qualifizierten Arzt. Ganzheitlich verstandene Aromatherapie berücksichtigt vorrangig individuellen Besonderheiten, dies ist nur in einem persönliche Gespräch möglich. Unsere zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen verwendet werden. Das vollständige Impressum befindet sich jeweils auf den beiden Websites der Autorinnen, jede Haftung wird ausgeschlossen.
Hömma, haltet euch fest: Premiere bei Bolo & Bacon! Zum allerersten Mal in über zwei Jahren Podcast-Geschichte sitzen wir uns beim Aufnehmen tatsächlich mal Auge in Auge gegenüber – und das auch noch draußen im Garten! ☀️
Mehrheit der Neubürger in DE behält ursprüngliche Staatsangehörigkeit / Opposition will sich trotz Umfragehoch von One Nation nicht aus der Bahn bringen lassen / Netanjahu kündigt „dramatischen Kurswechsel“ im Kampf gegen die Hisbollah an / Ukrainische Drohnen treffen Raffinerie und Pipeline-Anlagen in Russland / Neue Social-Media-Regeln in Malaysien / Regierung in QLD verteidigt 3,6-Milliarden-Dollar-Olympiastadion / Nationale Untersuchung zu maroden Schulen startet Anhörungen mit Lehrkräften und Schulleitungen / Sturmwarnung für Südaustralien / Dürre, hohe Kosten und drohendes El-Niño-Ereignis setzen Bauern in Griffith unter Druck
Nein, Friedrich Merz ist kein „Lügenfritz“ +++ „Lügenfritz“ wird teuer: Wenn Spott zum Strafbefehl wird - 30 Tagessätze für ein Wort: Der neue Ernst der Majestätsbeleidigung +++ Deutschland deckelt Energie – und wundert sich über Stillstand +++ Großbritannien erschüttert: Opfer festgenommen, Täter geglaubt +++ Millionen Steuergelder im Jemen verschwunden: Wer kontrolliert die Entwicklungshilfe GIZ? +++ Landtechnik in der Krise: Wenn die Bauern sparen, stehen die Maschinenbauer still +++ Remmo-Umfeld gegen Tschetschenen: Polizei befürchtet Eskalation +++ Schüsse auf Polizisten, Kinder als Geiseln: Ausnahmezustand in Dortmund - Vom Restaurant-Randale zur SEK-Lage +++ TE Energiewendewetter +++ ‘Klartext Finanzen' ist ein Video-Podcast der RealUnit Schweiz AG. Die Investmentgesellschaft ist bekannt für ihre klare Aussagen und eine seit 25 Jahren bewährte Sachwertstrategie, die Ihnen bestmöglichen Vermögensschutz und langfristigen Werterhalt bietet. Die RealUnit-Aktie ist ein stabiler Wertspeicher und setzt auf reale Sachwerte wie physisches Gold und Silber, aufbewahrt in Hochsicherheitslagern in der Schweiz! Informieren Sie sich jetzt auf www.realunit.de und schützen auch Sie Ihre Ersparnisse ausserhalb der EU! Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Aktivistinnen und Aktivisten haben am Wochenende drei leerstehende Häuser auf dem Basler Klybeck-Areal besetzt. Nun fordert das Kollektiv, dass die Versicherung Swiss Life, die Besitzerin dieses Areals, ihnen die Häuser als kulturellen Freiraum überlässt. Ausserdem: · Angriff auf den Auhafen: Solche Szenarien übt die Schweizer Armee diesen Monat in der Region · Prozess am Basler Strafgericht: Nach einem Angriff auf ein türkisches Kinderfest stehen 14 Männer vor Gericht · Dünger-Mangel wegen Iran-Krieg: Bäuerinnen und Bauern müssen mehr bezahlen für Kunstdünger
Der Frühling brachte nicht einmal halb so viel Niederschlag wie sonst. Im Engadin kommt es zu Ernteausfällen beim Heu. Mit Bewässerung allein kann das Problem nicht gelöst werden. Weitere Themen: · Wetterprognosen lassen Bauern hoffen: Für die nächste Woche sind einige Niederschläge angekündigt. · Waldbrand in Chur: Im Raum Lürlibad brennt es auf einer Fläche von 3500 Quadratmetern. 30 Einsatzkräfte bringen den Brand unter Kontrolle.
Nach jahrelangem Streit streicht der Therapiehof am Lägernhang in Wettingen die Segel. Der Betrieb werde eingestellt, sagt Gründer Luz Sozzi zu SRF. Er beugt sich einem Verwaltungsgerichtsentscheid, wonach keine Spezialzone für die Bauten des Therapiehofs möglich ist. Weitere Themen in der Sendung: · Die Maturitätsschule für Erwachsene in Aarau muss zügeln. Sie will in Aarau bleiben, den neuen Standort hat sie jedoch noch nicht auf sicher. · Die drei Spitex-Organisationen Grenchen, Aare und Wasseramt haben eine Fusion geprüft. Weil sie sehr unterschiedlich funktionieren und bei einer Fusion zuerst viel investieren müssten, z.B. in eine gemeinsame IT, verzichten sie nun vorläufig. · 50 Jahre Reusstal-Sanierung: Rückblick auf den historischen Kompromiss zwischen Bauern, Landschaftsschutz und Energiewirtschaft, aus dem unter anderem das Naturparadies Flachsee entstanden ist.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Steile Küsten, wildes Meer, grünes Paradies. Das Fenster des Allradwagens ist offen. Unter dir eine Kopfsteinpflasterstraße, die sich in engen Schleifen einen Berg hochwindet. Du biegst ab, fährst über einen Pass auf 1.400 Meter und siehst mitten in einem erloschenen Vulkankrater: Maisfelder, Kühe und plötzlich ist alles tropisch grün. Das ist Santo Antão - das bestgehütete Geheimnis des Atlantiks. Michi war allein da. Zehn Tage. Kein Jochen, keine Agenda. Nur Wandern, Lesen, Stille und eine Insel, die gleichzeitig Mittelerde, “Jurassic Park” und “Lost” ist. Schwarze Klippen, die 1000 Meter senkrecht ins Meer fallen. Fruchtbare Täler voller Bananen und Weinreben. Ein buntes Bergdorf auf einer Felskuppe. Kommt mit uns in eine Folge voller Abenteuer und Schönheit.—
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Du stehst am Kraterrand. Eine Wolke kriecht den Berg hoch, zieht durch den Vulkan und unten ist das grünste Tal deines Lebens. Das ist kein Computerspiel. Das ist Santo Antão, eine der Kapverdischen Inseln. Michi wandert vom Cova-Krater hinunter durch Kaffeeplantagen und Maracuja-Bäume. An selbst gebackenen Keksen vorbei, die eine Frau am Straßenrand verkauft, dann ein Wasserfall mitten in einem Dorf. Fremde Menschen sitzen im Wasser und laden ihn ein. Am schwarzen Lavastrand warten Naturpools, Pommes, Atlantik-Brandung. Und abends gibt es einen Drink aus frisch gepressten Maracujas, Zuckerrohrschnaps und Eiswürfeln. Flüssige Sonne im Glas. Als sei das nicht paradiesisch genug: Michi erklärt in dieser Folge, warum ein 490.000-Einwohner-Inselstaat per WhatsApp eine Fußballmannschaft zusammengestellt hat, die an der WM teilnimmt. —
Leute, was war da los? Oben und unten, am Millerntor und auf der Alm, an der einen Tankstelle in Elversberg und bei den drei Fans des VfL Wolfsburg. Zittern und Hoffen bis zum Schloss, dann Jubeltrauben und Tränenbäder. Dazu Hochspannung fũr alle Hitchcocksucker. Herrlichster Hardcore. Mal wieder 90 Minuten echte Gefühle. Und weil das alles, die Dramen der Schlusssekunden und die Stimmen danach, gar nicht in einen Text passen, gibt es hier stattdessen acht Fakten zum Wahnsinn des Wochenendes. 1. Saïd El Mala erzielte in München den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Kölner. Der 19jährige Angreifer traf sehenswert gegen den mittlerweile 40 Jahre alten Manuel Neuer. So! Und jetzt kommt's: El Mala wurde am 26. August 2006 geboren und damit genau eine Woche NACH Neuers Bundesliga-Debüt gegen Alemannia Aachen am 19. August 2006. 2. Bleiben wir noch kurz bei den Bayern. 122 Tore hat Kompanys Mannschaft am Ende geschossen. Der zweitbeste Wert in der Geschichte des europäischen Fußballs. Besser war lediglich die AC Turin in der Saison 1947/48. Die Italiener erzielten 125 Treffer, allerdings an 40 Spieltagen. 3. Vom besten Angriff zur besten Defensive der Liga. Durch das 2:0 in Bremen beendet der BVB seine Saison als Zweiter mit 73 Punkten. Nur zwei Mal in der Bundesliga-Geschichte hatte ein Vizemeister am Ende mehr Punkte auf dem Konto. Der BVB 2015/16 in der ersten Saison unter Tuchel mit 78 Punkten. Und der BVB 2018/19 in der ersten Saison unter Favre mit 76 Punkten. Es ist damit auch die fünftbeste Bundesligasaison des BVB. 4. Marie-Louise Eta hat sich mit einem 4:0 Heimsieg gegen Augsburg von den eigenen Fans verabschiedet. Damit ist sie die erste Interims-Cheftrainerin der Bundesliga-Geschichte, die sich mit einem 4:0-Heimsieg gegen Augsburg von den eigenen Fans verabschieden konnte. Rekord! 5. Alexander Ende hat die Zweitliga-Saison als Trainer in Münster begonnen und als Coach von Fortuna Düsseldorf beendet. Er ist damit gleich mit zwei Klubs in die dritte Liga abgestiegen. Wäre das nicht einer für die Hertha? 6. Der SC Freiburg hat gegen RB Leipzig sein 53. Pflichtspiel dieser Saison absolviert. Das Europa League Finale gegen Aston Villa wird demnach das 54. sein. Grund ist der lange und erfolgreiche Tanz auf allen Hochzeiten. Zum Vergleich: Gegner Leipzig kommt lediglich auf 38 Pflichtspiele. 7. Mickys Leipziger haben sich allerdings bereits für die Champions League qualifiziert. Im zehnten Jahr Bundesliga-Zugehörigkeit bereits zum achten Mal. Darauf eine Dose white Edition Kokos-Blaubeere. 8. St. Pauli ist nach der Heimniederlage gegen Wolfsburg abgestiegen. Vollkommen verdient. Selbst Sarah Engels hätte mehr Punkte geholt als diese Kacktruppe. Ich sag's wie's ist: lieber'n Ostsee-Wal als Hauke Wahl. Und all jenen, die sich trotz dieser prachtvollen Zahlenparade immer noch fragen, ob es denn gar nicht um Baden und Württemberg, um Nagelsmann und Neuer oder um die Bauern am Marienplatz ging, legen wir ans Herz, doch bitte die ganze Folge zu hören. Denn am Ende gibt es sogar noch ein filmreifes Ranking, mit Grätschen auf Celluloid. Frei nach dem Motto: Kein Mensch, kein Tier, die Nummer 10! Viel Spaß!
Hol dir die WM nach Hause mit MagentaTV: https://www.telekom.de/sport/magenta-tv-fussball Wir gehen aus dieser Bundesliga-Saison in Frieden, aber traurig, weil wir wissen, dass ihr nur 20 Prozent der Kraft von 50+2 genutzt habt. In diesem Sinne, bis Donnerstag! Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Flachs und Hanf haben in der Schweiz als Textilrohstoffe eine lange Tradition. Die St. Galler Leinwand war Jahrhunderte lang ein Exportschlager. Seit dem 2. Weltkrieg produziert die Schweiz kaum noch Textilrohstoffe. Innovative Projekte wollen das jetzt ändern. Wir wünschen uns nachhaltig und naturschonend produzierte Textilrohstoffe und Kleider, die nicht um die ganze Welt reisen, bis sie in unseren Läden landen. Dieses Anliegen teilen innovative Schweizer Denker und Bauern. Wolle, Leinen und Seide aus der Schweiz sind auf dem Markt. Drei langlebige, kostbare Textilrohstoffe aus der Natur. Wie stehen die Chancen für Textilien Swiss made? Kann ein Hochlohnland wie die Schweiz Textilien herstellen? Und findet sich genügend Kundschaft? Erstsendung: 11.11.2022
In der Schweiz gibt es knapp 50'000 Bauernhöfe – halb so viele wie vor 40 Jahren. Kleinhöfe geraten ohnehin immer stärker unter Druck – jetzt will der Bundesrat Landwirtschaftsbetriebe erneut «effizienter und nachhaltiger» machen. Deshalb sollen neu nur noch grössere Höfe Direktzahlungen erhalten, so der Vorschlag von Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Zehn Prozent aller Betriebe könnten dann ihre Subventionen verlieren – und vor einem ernsthaften Problem stehen. Von verschiedenen Seiten regt sich bereits Kritik – sie zeigt: Die Finanzierung der Landwirtschaft ist aus der Balance geraten. Worum geht es in diesem Streit genau? Um wie viel Geld geht es dabei eigentlich? Und stünden kleine Höfe ohne Direktzahlungen wirklich vor dem Aus? Das weiss Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach. Er hat zu den Plänen des Bundesamts für Landwirtschaft recherchiert und den Grünen-Nationalrat und Präsident der Kleinbauern-Vereinigung Kilian Baumann – ein prominenter Kritiker dieser Pläne – auf dessen Hof besucht. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Reform um die Direktzahlungen Der Text von Quentin Schlapbach über Kilian Baumann und den Vorschlag von Parmelin Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Am 1. April setzten Österreichs Bauern mit hunderten Traktoren und tausenden Teilnehmern in Wien ein unübersehbares Zeichen gegen die Krise der Landwirtschaft. Doch trotz des lautstarken Protests gab es keine Reaktion seitens der Politik. Jetzt greifen alternative Medien das Thema auf – um der Landwirtschaft eine starke Stimme zu geben. RTV und Info-Direkt luden zum großen Bauern-Gipfel nach Garsten in Oberösterreich. AUF1 war vor Ort.
Christoph Chorherr gestaltet die vierte Folge der Sonderserie zur „Zukunft der Demokratie“ mit einem Gespräch über das neue Buch von Götz Aly „Wie konnte das geschehen?“, das den Untergang der Weimarer Demokratie und die Entstehung des Nationalsozialismus aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft beleuchtet. Aly schildert biografisch, wie er als Nachkriegskind über NS‑Prozesse, Filme über Konzentrationslager und das Schweigen der Eltern zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah kam und warum er darin weniger ein Staats- als ein Gesellschaftsversagen erkennt. Er kritisiert das gängige Gedenkstättenkonzept, das Täter als „SS‑Monster“ auslagert und die Identifikation mit Opfern erleichtert, während die Beteiligung der „halbwegs normalen“ Deutschen und Österreicher an Arisierung, Zwangsarbeit und Deportationen weitgehend ausgeblendet bleibt. Ausführlich erklärt Aly, wodurch die NS‑Regierung bis 1938 so populär wurde: durch radikale soziale Maßnahmen zugunsten von Mietern, Bauern, Arbeitslosen und Kriegsversehrten, finanziert durch Schulden, höhere Steuern für Vermögende und Unternehmen sowie eine Politik der materiellen „Bestechung“ breiter Schichten. Ebenso zeigt er, wie moderne Massenmedien – vor allem Radio, Kino-Wochenschau und Unterhaltungsfilme – mit 85 Prozent Unterhaltung und wohldosierter Propaganda kombinierte, um Zustimmung zu Hitler, zur Aufrüstung und später zum Krieg emotional abzusichern. Am Beispiel der „Euthanasie“-Morde an psychisch Kranken und Behinderten und der späteren Judendeportationen beschreibt Aly, wie Verwaltung, medizinische Profession, Nachbarschaften und Familien stufenweise in ein System des Mitwissens, Mitprofitierens und opportunistischen Schweigens hineingezogen wurden. In einem zweiten Schwerpunkt vergleicht er die Endphase der Weimarer Republik mit heutigen Demokratien: Die damalige Zersplitterung und Selbstblockade der Parteien der Mitte, das Ausweichen in Symbolpolitik und die Angst, Wählerinnen und Wählern unangenehme Wahrheiten zu zumuten, erkennt er in abgeschwächter Form auch in Berlin, Wien, Paris und Washington. Aly warnt jedoch vor inflationären Faschismus‑Vergleichen, plädiert dafür, von Nationalsozialismus bzw. „Hitlerismus“ zu sprechen und die konkreten sozialen und politischen Mechanismen von Stabilisierung und Radikalisierung genau zu analysieren, statt alles mit einem Schimpfwort zu überdecken. Abschließend reflektiert er seine eigene 68er‑Biografie („Unser Kampf“), zeigt die langen Schatten elterlicher NS‑Biografien und formuliert einen Satz, den er auf ein großes Plakat am Potsdamer Platz schreiben würde: „Bildet euch nicht ein, ihr würdet auf der besseren Seite der Geschichte stehen.“ Links zur Folge: Götz Aly auf Wikipedia Buch "Wie konnte das geschehen?" (S. Fischer Verlag) Buch "Unser Kampf" (S. Fischer Verlag) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Falsche Versprechen, Angstmacherei, überteuerte Preise – falsche Kammerjäger machen Jagd auf verzweifelte Bettwanzen-Opfer. «Kassensturz» zeigt, auf was man bei der Auswahl seines Schädlingsbekämpfers achten soll. Ausserdem: Wasserknappheit wegen Avocados. Und im Test: Aceto Balsamico. Bettwanzen-Horror – Vorsicht vor falschen Kammerjägern Die Bezeichnung «Schädlingsbekämpfer» ist in der Schweiz nicht geschützt. Das wird Ilona Oertel zum Verhängnis: Sie sucht rasche Hilfe gegen ihre Bettwanzen-Plage, zahlt 6000 Franken im Voraus. Doch die versprochene Hilfe bleibt aus. Die Wanzen krabbeln weiter. Später stellt sich heraus: Die Firma leistete überteuerte, unzureichende Arbeit. Oertel erstattet Anzeige. «Kassensturz» fragt beim Verbandspräsidenten der Schädlingsbekämpfer nach, wie man sich vor Schädlingen und schwarzen Branchen-Schafen schützt? Und welche Tierchen aktuell am meisten rumkrabbeln? Wasserknappheit – Avocados trocknen Spanien aus Der Avocado-Anbau in Südspanien boomt. Das führt zu gravierenden Wasserproblemen: Für 1 kg Avocados werden zum Teil mehr als 1500 Liter Wasser benötigt, was die ohnehin knappen Wasserressourcen vor Ort extrem belastet. Die Folgen: illegale Brunnen und sinkende Grundwasserspiegel. Eine Studie der Universitäten Málaga, Princeton und Bern zeigt, dass unter anderem wegen Profitgier die Wasserreserven schwinden. Trotzdem setzen viele spanische Bauern weiterhin auf die grüne Beere. Die Reportage im «Kassensturz». Test «Aceto Balsamico» – Teuer muss nicht immer sein Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual. So auch bei Aceto Balsamico die Modena (IGP): Das Angebot in den Läden ist enorm. «Kassensturz» lässt zwölf Aceti Schweizer Grossverteiler von einer hochkarätigen Jury verkosten. Die Degustation zeigt: Bereits zu einem relativ günstigen Preis gibt es einen guten Aceto Balsamico, der überzeugen kann. Hingegen fallen zwei Produkte im Test durch: «Zu viel Essig» und «stechend im Gaumen», so das Urteil der Jury.
Seit Jahrtausenden magnetischer Anziehungspunkt für Mensch, Handel und Magie, machen Oasen Überleben möglich. Entlang fruchtbarer Senken konnten sich im ägyptischen Teil der libyschen Wüste, auch „Westliche Wüste“ genannt, so die ersten Menschen vor mehreren Tausend Jahren ansiedeln. In Senken, die durch Erosionsprozesse gebildet wurden und zum Teil bis unter Meeresniveau abfallen. Knapp 400 Kilometer vom pulsierenden Kairo entfernt, entschleunigt und wie an einer Perlenschnur aufgereiht, liegen die ägyptischen Oasen Bahariyya, Farafra, Dakhla und Kharga. Das Leben hier, fernab vom Nil, nur möglich durch einen gigantischen unterirdischen Wasserspeicher aus fossilem Grundwasser. Dem Nubischen Sandstein-Aquifer – dem größtem fossilen Aquifer-System der Welt. In der Bahariyya-Oase, in der die Menschen fast ausschließlich vom Dattelanbau leben, versuchen Bauern und Wissenschaftler das Bewässerungssystem zu revolutionieren, um die Oasen überlebensfähig zu halten. Denn so gigantisch der unterirdische Wasserspeicher ist, so endlich ist er. Jährlich sinkt der Wasserspiegel um mehrere Meter. Das Land leidet bereits jetzt unter Wasserknappheit.100 Kilometer weiter südlich, in der Farafra-Oase, erstreckt sich auf knapp 4.000 Quadratmetern der Nationalpark Weiße Wüste. Eine fantastisch-bizarre Gesteinslandschaft, die seit 2002 unter Schutz und seit jeher in den Top Drei ägyptischer Naturdenkmäler steht. In der Dakhla-Oase untersucht ein internationales Archäologen-Team erstmals den Kontakt zwischen unterschiedlichen ägyptischen Bevölkerungsgruppen im dritten Jahrtausend vor Christus. Zwischen dem Nomadenvolk der Sheikh-Muftah Gruppe und der urbanen pharaonischen Bevölkerung, die vom Niltal aus in die Wüste zog. Damals wie heute gilt in den Oasen: Bei aller Unterschiedlichkeit, greift die Stärke der Gemeinschaft. Man muss einander helfen, um zu überleben. Nicht nur in der Westlichen Wüste Ägyptens.Für Zwischen Hamburg und Haiti hat Max-Marian Unger sechs Monate in Ägypten recherchiert.
Der Waldbrand in Brusio ist nach wie vor nicht unter Kontrolle. Die Löscharbeiten dauern an, wie die Kantonspolizei Graubünden bestätigte. Für die Einwohnerinnen und Einwohner besteht aber keine Gefahr. Weitere Themen: · Der Bündner Stromkonzern Repower machte 2025 über 30 Millionen Franken weniger Gewinn als im Vorjahr. Der CEO spricht dennoch von einem sehr guten Ergebnis. · Agrarscouts sind Botschafter der Schweizer Landwirtschaft. Ihre Aufgabe ist es, mehr Verständnis für Bäuerinnen und Bauern zu schaffen. Ein Besuch bei einem Agrarscout in Tschappina.
Eine neue Untersuchung der Schwyzer Landleutegeschlechter rüttelt am demokratischen Gründungsmythos des Kantons Schwyz. Ein Gespräch darüber, was Familiennamen über die Geschichte verraten. Über Jahrhunderte gab sich Schwyz einen bescheiden Gründungsmythos: Einfache Bauern hätten sich gegen die bösen Habsburger Vögte zur Wehr gesetzt und die Schweizer Demokratie begründet. Dieses Bild wurde in den letzten Jahrhzehnten von der Geschichtsforschung revidiert. Und nun zeigt auch eine Untersuchung der Schwyzer Familiennamen, dass die führenden Geschlechter des mittelalterlichen Schwyz kaum alle Bauern waren. Es dürften auch Adlige darunter gewesen sein - etliche davon sogar von ausserhalb des heutigen Kantons. Und mit Demokratie hatten die Anfänge des Standes Schwyz auch nicht viel zu tun: Wenige Familien regierten, viele hatten nichts zu bestellen. Der Familienname spielte hier eine entscheidende Rolle - an ihm hingen existenzielle Rechte. Wer nicht Teil der sogenannten Landleutegeschlechter war, durfte kein Land besitzen oder pachten und auch politisch nicht mitbestimmen. Die Autorin dieser neuen Untersuchung, die Schwyzer Namenforscherin Nathalie Henseler erzählt im Gespräch mit Mundartredaktor André Perler, wie die Schwyzer ihr Herrschaftsgebiet skrupellos erweiterten und dafür auch Familiennamen systematisch nutzten. Im zweiten Teil der Sendung erklärt der ehemalige Idiotikon-Chefredaktor Hans-Peter Schifferle, was hinter dem Aargauer Familiennamen Schweri steckt. Buch-Hinweis: Nathalie Henseler: Die Schwyzer Familiennamen. Deutung und Bedeutung der Landleutegeschlechter des Kantons Schwyz. Schwabe-Verlag 2026, 559 Seiten.
Sexistische Beschimpfungen auf Plattform X – Keller-Sutter reicht Strafanzeige ein, verunsicherte Bauern wegen PFAS in Schweizer Milch, Azzurri verpassen erneut die WM-Qualifikation
Die Lage in Asien ist dramatisch. Fast das gesamte Erdöl für Länder wie Thailand, Südkorea oder die Philippinen stammt aus den Golfstaaten. Dass Iran noch immer die Strasse von Hormuz blockiert, sorgt weltweit für einen massiven Preisschock beim Erdöl und Treibstoffen. Doch in Asien beeinflussen diese Kosten den Alltag der Menschen viel stärker als in westlichen Ländern. In dieser Folge von NZZ Akzent beleuchten wir, welche Folgen die Treibstoffpresie für die Menschen in Südostasien hat. Von Taxifahrern in Manila, die sich das Tanken nicht mehr leisten können, bis hin zu thailändischen Bauern, die um ihren Diesel bangen: Die Energiekrise trifft die Bevölkerung hart und entwickelt eine enorme politische Sprengkraft. Wir diskutieren die unterschiedlichen Strategien der Regierungen. Während die Philippinen den Energienotstand ausrufen und auf Ausnahmeregelungen für russisches Öl hoffen, setzt China auf staatliche Subventionen und strategische Reserven. Japan und Thailand setzen dagegen auf Diplomatie. Heutiger Gast: Katrin Büchenbacher, NZZ-Redaktorin für China und Südostasien Host: Alice Grosjean Redaktion: Dominik Schottner Hintergrundartikel in der NZZ: - [Hier schreibt Katrin](https://www.nzz.ch/international/benzinpreise-und-politik-wie-preisanstiege-regimes-stuerzen-koennen-ld.1930631) über die historische Dimension von Treibstoffpreisen. - Und[ in diesem Text](https://www.nzz.ch/international/iran-krieg-philippinen-rufen-den-notstand-aus-thailands-benzipreise-erhoeht-ld.1931110) könnt ihr die aktuelle Lage über den Notstand in Thailand und der gesamten Region nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Das nasskalte Wetter ist für Landwirtinnen und Landwirte eine Herausforderung. Am Freitag und Samstag haben sie in einigen Obstanlagen Frostkerzen aufgestellt, um die Temperaturen in den Anlagen zu steigern. Grossflächige Frostschäden wurden keine gemeldet. Ausserdem: · 40 Jahre Basler Münsterbauhütte: Ein Blick in die Welt der Steinmetzkunst
Die Blockade der Straße von Hormus infolge des Irankriegs bringt die deutsche Chemieindustrie zunehmend unter Druck. Rohstoffengpässe, steigende Preise und gestörte Lieferketten belasten Unternehmen, Landwirtschaft und mittelfristig auch das Gesundheitswesen.
Wegen des Iran-Kriegs wird nicht nur Benzin teurer - auch die Düngemittelpreise schießen durch die Decke. Die Straße von Hormus ist dicht; einige der weltweit größten Düngeerzeugungsanlagen in der Golfregion sind momentan geschlossen. Das ist fatal für die Landwirte, denn jetzt, zur Aussaat-Zeit im Frühling, können sie kaum auf Dünger verzichten. Text und Moderation: Caroline Amme Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Julia Koschitz ist eine der vielseitigsten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum. Ihre ersten Fernsehrollen hatte sie in Serien wie „München 7“, „Allein unter Bauern“ und „Doctor's Diary“. Außerdem war sie in Filmen wie „Happy Burnout“ und „Hanni und Nanni“ zu sehen. Für den Film „Pass gut auf ihn auf!“ (2014) wurde sie gleich mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Deutschen Schauspielerpreis, dem Bayerischen Fernsehpreis und der Goldenen Nymphe. In der ZDF-Reihe „Im Schatten der Angst“ spielt sie die forensische Psychiaterin Karla, die ein feines Gespür für Menschen hat. Aber wie steht es damit im echten Leben? Wir machen den Test. Außerdem geht es um Wiener-Würstelstand-Vokabular – und um die erstaunliche bildhafte Kraft von Flüchen. Podcasttipp: „Besser leben. Der Nachhaltigkeitspodcast“ https://www.ardsounds.de/sendung/besser-leben-der-bayern-1-nachhaltigkeitspodcast/urn:ard:show:a47e022c8abd9cce/
Die Kühe in der Schweiz geben derzeit zu viel Milch, die Preise sinken. Warum ist das problematisch für die Bauern? Ausserdem: Weltweit sorgen die Akten rund um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein für Wirbel, mächtige Männer geraten unter Druck. Milch-Schwemme: Bauern unter Druck Sie schlachten Kühe und müssen ihre überschüssige Milch in Biogasanlagen kippen: Unter Schweizer Bauern herrscht Unruhe. Die Kühe geben derzeit sehr viel Milch – zu viel Milch. Die Preise sinken. Gleichzeitig werden immer mehr Milchprodukte importiert. Das stellt viele Bauern vor existenzielle Fragen: Grösser, effizienter werden? Abwarten oder aufhören? Die Reportage. Sex und Macht: Das System Jeffrey Epstein Die Veröffentlichung der Akten zum Fall rund um Jeffrey Epstein sorgt weltweit für Schlagzeilen. Die Reportage dokumentiert das System des verurteilten Sexualstraftäters, zeigt sein Leben in Luxus und den Umgang mit jungen Frauen – und ordnet seine Verbindungen zu mächtigen Männern in Wirtschaft und Politik ein. Ein Einblick in eine Welt zwischen Macht und Missbrauch. Iran-Krieg: Interview mit dem iranischen Botschafter in der Schweiz Der Krieg in Nahost eskaliert weiter, die Menschen im Iran und seinen Nachbarländern sind täglich Angriffen ausgesetzt. Das iranische Regime hält sich an der Macht. Dazu stellt sich Mahmoud Barimani, iranischer Botschafter in Bern, den Fragen von Franziska Ramser.
In der Schweiz gibt es über 600 verschiedene Arten von Wildbienen. Doch die Hälfte von ihnen gilt als gefährdet. Das hat Folgen für ganze Ökosysteme: Wildbienen bestäuben Obst, Beeren und Gemüse und sind damit zentral für Ernährung und Landwirtschaft. Nun werden die Schweizer Imker aktiv und lancieren eine Bieneninitiative. Ihr Ziel: Der Schutz und die Förderung von Bienen sollen in der Bundesverfassung verankert werden. Wie genau wollen die Imker auf diesem Weg die Bienen retten? Warum profitieren davon auch andere Insekten? Und wie wollen sie die Bäuerinnen und Bauern von dieser Initiative überzeugen? Mit diesen Fragen hat sich Bundeshausredaktor Cyrill Pinto beschäftigt. In der neuesten Folge von «Apropos» erklärt er, worum es bei der Initiative der Imker geht. Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema Alles, was Sie zur Bieneninitiative wissen müssen Dieser Bauer setzt sich für die Wildbienen ein Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Bei der Flutkatastrophe 2022 sind in Pakistan über 1.700 Menschen gestorben. Häuser wurden zerstört und Ernten vernichtet. 39 pakistanische Bauern haben deshalb den Energiekonzern RWE und den Baustoffkonzern Heidelberg Materials verklagt. Die Bauern machen die deutschen Konzerne für den Klimawandel und damit für die Flutkatastrophe mitverantwortlich und fordern Schadenersatz in Millionenhöhe. WDR-Journalist Valentin Bruder hat mit zwei der Bauern gesprochen. Sie berichten, dass der Boden seit der Katastrophe eine schlechtere Qualität hat und die Ernten jetzt schlechter ausfallen. Außerdem müssen sie bis heute in einigen Regionen in Zelten leben. Wie hoch ist die Chance, dass die Klage Erfolg hat? Wie reagieren RWE und Heidelberg Materials auf die Klage? Klima-Ökonomin Claudia Kemfert findet solche Gerichtsprozesse wichtig. Sie sorgten dafür, dass die Unternehmen Klimarisiken einkalkulierten. Außerdem erklärt sie, warum ausgerechnet deutsche Unternehmen verklagt wurden. Anmeldung zum Newsletter ARD Klima-Update: https://www.mdr.de/klima Komm mit in den Garten – der ARD Garten-Podcast: https://1.ard.de/gartenpodcast?cp=klima
Ein Märchen Hörbuch zum Entspannen & Träumen, für Erwachsene & Kinder Dieses Märchen hat sich eine Hörerin gewünscht, im Original heißt das Märchen "Das Natterkrönlein, ich erzähle es Dir hier in einer neuen, sanften und eigenen Version. Was im Märchen passiert: Eine gutherzige Magd wird von ihrem Herren, einem geizigen Bauern entlassen, da sie einem Igel frische Milch zum trinken gegeben hatte. Was der Bauer jedoch nicht wusste: Der Igel trug ein goldenes Krönlein und brachte, solange die Magd ihn gefüttert hatte Glück über seinen Hof. Zum Abschied schenkt der Igel der traurigen Magd sein Krönlein, das ihr Glück und Wohlstand bringt. Wie hat Dir diese Folge gefallen? Ich freue mich auf Dein Feedback. Trau Dich und schicke auch Du mir Deinen Märchenwunsch oder ein Thema (einen Titel oder eine Stimmung), zu dem ich eine neue Geschichte schreiben soll. Schreib mir über
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Ostpreußen zwischen der Sowjetunion und Polen aufgeteilt, die Deutschen vertrieben. Für viele Kinder begann eine Zeit bitteren Hungers. Immer auf der Suche nach Essen, zogen die sogenannten Wolfskinder durch die Wälder oder schlichen über die Grenze nach Litauen. Hier wurden sie oft von Bauern aufgenommen – als billige Arbeitskräfte oder als Teil der Familie.
In dieser Folge von „Ganz offen gesagt“ spricht Host Stefan Lassnig mit dem steirischen Landwirt und Unternehmer Manfred Hohensinner, Mitgründer von Frutura, dem größten Obst- und Gemüsevermarkter Österreichs. Hohensinner schildert seinen Weg vom kleinen Bergbauernhof und LKW-Fahrer zum Leitbetrieb, der täglich rund 1,3 Millionen Haushalte mit Obst und Gemüse versorgt, und erklärt, wie ihn seine Erfahrungen in Russland und der Ukraine für Umweltthemen sensibilisiert haben. Ein Schwerpunkt ist sein Geothermie-Projekt, mit dem Gewächshäuser klimafreundlich beheizt werden – gegen massiven Widerstand, jahrelange Verfahren und ohne passende Förderinstrumente, weil Geothermie in der landwirtschaftlichen Urproduktion rechtlich nicht vorgesehen ist. Hohensinner kritisiert die versteinerten Agrarstrukturen, warnt vor der rasch schrumpfenden Zahl von Bäuerinnen und Bauern und fordert eine ehrliche Debatte darüber, wie wir in Zukunft produzieren und essen wollen. Im Gespräch über den Lebensmittelhandel erzählt er von harten Verhandlungen mit fast monopolartigen Handelsketten, der Rolle von Flugblättern und Aktionen und seiner Idee der „gläsernen Produktion“, bei der Konsument:innen sehen können, wie Lebensmittel entstehen. Zur umstrittenen Umsatzsteuersenkung auf Lebensmittel meint er, dass sie strukturelle Probleme nicht löst, und erklärt detailliert, wie sich etwa der Preis eines Apfels aus Produktions-, Logistik- und Handelskosten zusammensetzt. Beim Lieferkettengesetz betont er, dass der Ansatz der Transparenz richtig, die bisherige Ausgestaltung aber praxisfern sei – insbesondere bei globalen Rohstoffen und Gewürzen – und kritisiert mangelnde Transparenz etwa in der Gastronomie. Abschließend ruft Hohensinner Konsument:innen dazu auf, ihre Macht bewusster zu nutzen, unrealistische Dumpingpreise zu hinterfragen und gemeinsam mit Landwirtschaft und Handel für resiliente, faire und klimafitte Ernährungssysteme zu sorgen.Links zur Folge:Futura Podcastempfehlung der Woche:Cash or Crash - der Wirtschaftspodcast mit Wolfgang Unterhuber Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Genf: Atomgespräche Runde 3 zwischen USA und Iran beendet, Unwetter in Andalusien: Bäuerinnen und Bauern stehen vor dem Aus, «Schilling-Report»: Schweizer Chef-Etagen ergrauen, ein Blick auf 20 Jahre Helene Fischer
Ist das Moor besser als sein fürchterlicher Ruf? Irrt das berühmte Gedicht, das da ruft: „O schaurig ist's übers Moor zu gehn“? Ist womöglich im Schauergedicht eine tiefere Wahrheit verborgen? „Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, wenn aus der Spalte es zischt und singt!“ Denn ein Moor kann Wasser speichern. Es kann Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten sein. Und es kann klimaschädliches CO2 binden. Ökologisch, als Feuchtgebiet, ist das Moor nicht nur besser als sein Ruf, sondern geradezu eine Wohltat für Tiere und Pflanzen. Schaurig dagegen ist es wohl eher, Moore trockenzulegen. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Aber Moore nicht trockenzulegen, ist wiederum eine gruselige Vorstellung für die Landwirtschaft. Denn sie tut sich schwer in der Nähe von Mooren. Wie also nutzen wir Moore so, dass sie für alle einen Mehrwert haben? Was geben und was nehmen uns Moore? In welchem Umfang können und müssen wir sie erhalten? Und: Haben Moore und Menschen womöglich etwas gemeinsam? Darüber spricht Oliver Glaap mit Franziska Tanneberger, Moorforscherin und Leiterin des Greifswald Moor Centrums, mit Thao Tran, Mitarbeiterin beim Projekt „MooReturn“ beim Deutschen Biomasseforschungszentrum, mit Swantje Furtak, Co-Autorin des Buchs: „Moore sind wie Menschen, nur nasser“ und mit dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: ARD Klima Update Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Den bisher fehlten die Absatzmärkte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3ffde478b5b03770/
Durch den Einsatz in der Landwirtschaft gelangen Pestizide in die Flüsse. Recherchen zeigen: Die Bauern wehren sich gegen strengere Regeln. Und: Viele der E-Trottinette sind schneller als erlaubt. Zudem: Die schwierige Suche nach den vermissten Soldaten im Ukraine-Krieg. Bauern-Power: Wie Pestizid-Grenzwerte verhindert wurden Vergangenen Herbst entdecken die Behörden, dass die Wyna, ein Bach im Kanton Luzern, stark mit einem Pestizid belastet ist. Doch im Bundesamt für Umwelt verschwindet genau dieses Pestizid von einer neuen Liste mit gefährlichen Stoffen für spezifische Grenzwerte. Interne Dokumente zeigen jetzt: Hier wurde Landwirtschaftspolitik gemacht, wo im Gesetz Wissenschaft vorgeschrieben wäre. Dazu stellt sich Bundesrat Albert Rösti den Fragen von Gion-Duri Vincenz. Gefährliche Turbo-Trottinette: Auf Kontrolle mit der Polizei Auf Schweizer Strassen verkehren immer mehr zu schnelle E-Trottinette, sogenannte E-Scooter. Eigentlich gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Doch viele Shops verkaufen schnellere Fahrzeuge – und die Lenker können sie selbst tunen. Das wird zur Gefahr für Lenkerinnen und Fussgänger. Ukraine-Krieg: Die schwierige Suche nach den vermissten Soldaten Zehntausende Soldaten gelten im Krieg in der Ukraine als vermisst. Die Reportage zeigt die schwierige Suche nach den getöteten Soldaten: an der Front im Donbass, aber auch in den Sammel- und Identifizierungszentren. Eine Seite des Zermürbungskriegs, die viele Familien ohne Antworten zurücklässt.
Ist das Moor besser als sein fürchterlicher Ruf? Irrt das berühmte Gedicht, das da ruft: „O schaurig ist's übers Moor zu gehn“? Ist womöglich im Schauergedicht eine tiefere Wahrheit verborgen? „Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, wenn aus der Spalte es zischt und singt!“ Denn ein Moor kann Wasser speichern. Es kann Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten sein. Und es kann klimaschädliches CO2 binden. Ökologisch, als Feuchtgebiet, ist das Moor nicht nur besser als sein Ruf, sondern geradezu eine Wohltat für Tiere und Pflanzen. Schaurig dagegen ist es wohl eher, Moore trockenzulegen. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Aber Moore nicht trockenzulegen, ist wiederum eine gruselige Vorstellung für die Landwirtschaft. Denn sie tut sich schwer in der Nähe von Mooren. Wie also nutzen wir Moore so, dass sie für alle einen Mehrwert haben? Was geben und was nehmen uns Moore? In welchem Umfang können und müssen wir sie erhalten? Und: Haben Moore und Menschen womöglich etwas gemeinsam? Darüber spricht Oliver Glaap mit Franziska Tanneberger, Moorforscherin und Leiterin des Greifswald Moor Centrums, mit Thao Tran, Mitarbeiterin beim Projekt „MooReturn“ beim Deutschen Biomasseforschungszentrum, mit Swantje Furtak, Co-Autorin des Buchs: „Moore sind wie Menschen, nur nasser“ und mit dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: ARD Klima Update Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Den bisher fehlten die Absatzmärkte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3ffde478b5b03770/
Das internationale Genf ist in der Krise: Viele Organisationen mussten in den letzten Monaten Stellen streichen. Und doch ist das internationale Genf nach wie vor gefragt. Etwa um Gespräche rund um das iranische Atomprogramm oder den Frieden in der Ukraine durchzuführen. Weitere Themen: Damit Pflegerinnen und Pfleger mit ausländischem Diplom in der Schweiz arbeiten dürfen, müssen sie ihr Diplom anerkennen lassen. Dafür zuständig ist das Schweizerische Rote Kreuz. Die Organisation muss sich aber einiges an Kritik anhören: Die Verfahren seien wenig transparent und dauerten zu lange. Aktuell wird in der Schweiz rund zehn Prozent zu viel Milch produziert. Für die Bauern ein Problem, denn die überschüssige Milch muss zu Tiefstpreisen verkauft werden. Und die Kapazitäten der Verarbeiter reichen nicht aus, um die Mengen zu verarbeiten.
US-Präsident Donald Trump lässt alle Hemmungen fallen. Mit welchen Konsequenzen? Dann: Sollen neue Gentech-Verfahren an Tieren erlaubt werden, wenn sie dem Tierwohl dienen? Und: Warum Singles wieder auf analogem Weg nach der grossen Liebe suchen. Revolverheld – Donald Trumps neue Weltordnung Nach dem Angriff auf Venezuela legt Donald Trump nach – und droht anderen Ländern wie Grönland und Iran mit Waffengewalt. Der US-Präsident bricht laufend Tabus und ignoriert damit ein Wahlversprechen an seine Basis. Das «Rundschau»-Porträt. Gentech-Ferkel – der Streit um hodenlose Schweine Um den Ebergeruch beim Kochen des Fleischs zu verhindern, werden jedes Jahr über eine Million Ferkel kastriert. Mit Gentechnik-Ferkel ohne Hoden wäre das zu vermeiden. Doch das führt unter Bauern zu heftigen Diskussionen. Moderator Gion-Duri Vincenz spricht zudem mit der Forscherin Christine Tait-Burkard, Tochter eines Schweizer Schweinehalters. Offline-Dating – Liebe auf den echten Blick Bei Dating-Apps wie Tinder herrscht Mitgliederschwund. Dafür boomen im Kampf gegen die Einsamkeit Offline-Veranstaltungen: Speed-Dating, Gipfelwandern und Fondue-Plausch. Die «Rundschau» hat einen 34-Jährigen und eine 66-Jährige auf der Offline-Suche begleitet.