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Einmal die Woche spielen Hamburgs Kunsthallen-Direktor Alexander Klar und Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider „Ich sehe was, was du nicht siehst“ – und zwar mit einem Kunstwerk. Heute geht es um das Bild „Im Hamburger Hafen“ von Albert Marquet aus dem Jahr 1909 und die Frage, ob man Hamburg anders malt, wenn man kein Hamburger ist.
Das Universum fasziniert uns seit jeher: Wir lesen etwas in Mondphasen, suchen Antworten in Sternbildern oder vertrauen auf wissenschaftliche Erkenntnisse über Raum und Zeit. Doch welchen Einfluss hat dieser unendliche Raum auf unser Inneres? Die Psychotherapeutin Gloria Grabmayer und Autorin Jaqueline Scheiber sprechen in dieser letzten Folge der Kunstcouch darüber, wie Spiritualität, Wissenschaft und persönlicher Glaube zusammenwirken – und wie Künstler der Kunsthalle Karlsruhe versuchen, dem Unbegreifbaren eine Form zu geben.
Der Historiker Johannes Preiser-Kapeller über den Vulkanausbruch 1815 und die Eiszeit, die zur Entstehung des Weihnachtsliedes Stille Nacht, Heilige Nacht beitrug. Wenn die Natur Geschichte schreibt – ein Podcast vom Pragmaticus.Das Thema:In der 6. Folge des Podcasts Wenn die Natur Geschichte schreibt, geht es um den Ausbruch des Vulkans Tambora, der in den Jahren darauf Eiszeit, Hunger und Cholera brachte. Die Menschen versuchten, ihr Leid zu lindern, erfanden Gruselgeschichten, malten Sonnenuntergänge und schufen ein weltberühmtes Weihnachtslied. Dabei führt die Kunsthistorikerin Anne Hemkendreis durch die Kunstgeschichte, der Klimatologe Ulrich Foelsch erläutert, welche Systeme des Planeten durch den Megausbruch eines Vulkans aus dem Gleichgewicht geraten.Unser Guide durch die Jahrhunderte: Johannes Preiser-Kapeller ist Byzantinist und Umwelthistoriker. Er leitet in der Abteilung Byzanzforschung am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) den Forschungsbereich „Byzanz im Kontext“. Er ist Mitherausgeber des Jahrbuchs der Österreichischen Byzantinistik, der Reihe Studies in Global Migration History und Mitglied des Advisory Boards des Journal of Historical Network Research sowie der „Climate Change and History Research Initiative“ der Princeton University. Preiser-Kapeller hat mehrere Bücher über die enge Verbundenheit von Natur- und Menschheitsgeschichte geschrieben, unter anderem Die erste Ernte und der große Hunger. Klima, Pandemien und der Wandel der Alten Welt bis 500 n. Chr. und Der Lange Sommer und die Kleine Eiszeit. Klima, Pandemien und der Wandel der Alten Welt von 500 bis 1500 n. Chr. Zuletzt erschien von ihm Byzanz. Das Neue Rom und die Welt des Mittelalters.Wenn die Natur Geschichte schreibtIn fünf Folgen führt uns der Byzantinist und Umwelthistoriker Johannes Preiser-Kapeller durch die Hochs und Tiefs der Jahrhunderte, angefangen bei Kaiser Justinian und dem Schreckensjahr 536, über Erik den Roten, Grönland und afrikanische Elefanten; den Bankier Francesco Balducci Pegolotti, der im 14. Jahrhundert der einen Katastrophe entkam und eine andere beschleunigte, bis zu den mutigen Beamten Hong Hao und Zheng Xia, die sich vor 1.000 Jahren wegen des Jangtsekiang bzw. des Gelben Flusses über ihre Kompetenzbereiche hinauswagten und Menschenleben retteten. Oder wie Trockenperioden, wie jene 1976, die Erfindung des Skateboards triggerte. Wenn die Natur Geschichte schreibt ist eine Podcast-Reihe über die Macht der Natur über den Menschen und die Macht des Menschen über die Natur.Credits:Vulkanausbruch: NATDVolc_Cascading Explosion During The Eruption.With Rumble.Designed_EM.wav by newlocknew -- https://freesound.org/s/674560/ -- License: Attribution NonCommercial 4.0 Sturm: Hurricane Ophelia - Youghal, Co. Cork, Ireland - 16th October 2017 (4) by midaza.com -- https://freesound.org/s/404948/ -- License: Attribution 4.0 Gewitter: 1st June 2016 thunderstorm in Pécel, Hungary part 1. by csengeri -- https://freesound.org/s/346893/ -- License: Creative Commons 0Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Der Künstler dieser Folge schuf mit seinem Werk "Blick auf das Meer bei L'Estaque" einen buntgemischten Perspektiv-Cocktail. Paul Cézanne wirft in seiner Malerei die klassische Perspektive über den Haufen. Wieso der Künstler mehr Entwicklungsstufen als so manches Pokémon durchlief und warum er ein Kind vor seinem Vater geheim hielt, erzählt Kunstcomedian Jakob Schwerdtfeger in dieser Folge von " Kunstsnack".
Warnke, Uwe www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Einmal die Woche spielen Hamburgs Kunsthallen-Direktor Alexander Klar und Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider „Ich sehe was, was du nicht siehst“ – und zwar mit einem Kunstwerk. Heute geht es um das Bild „Am Baumwall“ von Paul Kayser aus dem Jahr 1924 und die Frage, ob der Hamburger Hafen wirklich einmal so schön war.
Stella vertritt Marta und erzählt von ihrer Arbeit als Grafikerin für Satellitenfirmen, vergangenen und zukünftigen Chaos Communication Congresses und (afuturistische?) Atypographie! Dazwischen ein Best-Of der Musik der letzen 10 Sendungen, alles mit Creative-Commons Lizenz. Mjam! Kapitelchen & Tracklist 0:00:00 Sophiaaaahjkl;8901 – S4Y
In dieser Podcastfolge geht es um eine monumentale Teppich-Collage der Künstlerin Nevin Aladağ. Das Werk "Social Fabric, Arch" besteht aus zahlreichen Teppichfragmenten unterschiedlicher Herkunft. Was das Werk über kulturelle Vielfalt erzählt und warum Teppiche richtig politisch sein können, verrät Kunstcomedian Jakob Schwerdtfeger in dieser Folge von "Kunstsnack".
Wir befinden uns in Sakkara, Ägypten, 2630 v. Chr. Ein Mann steht auf der Spitze eines Bauwerks in schwindelerregender Höhe, während der letzte Stein an seinen Platz geschliffen wird. Für Imhotep ist es die Krönung seines Lebenswerkes: ein von Menschenhand geschaffener Berg. Er prüft die Fuge, während seine Arbeiter schweigend warten. Er nickt kurz. Es ist fertig. Imhotep's Pyramide ist die erste, aber es werden noch weitere folgen. Größere Pyramiden, schönere Pyramiden, Gräber voller Schätze, Kammern mit komplexen, heiligen Inschriften. Doch was trieb diese Menschen an, jahrzehntelang an ihren gewaltigen Monumenten zu arbeiten? Welchem Zweck dienten sie? Und welche Geheimnisse verbergen sie vielleicht noch? Das ist eine kurze Geschichte über… die Pyramiden.Mit Dank an Dr. Gabriele Pieke, renommierte Expertin auf dem Gebiet der altägyptischen Kunstgeschichte und Leiterin der Abteilungen Antikensammlung und Neue Medien an den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim.Die Folge direkt weiter hören auf Spotify: https://open.spotify.com/episode/3fSHO7X1siqysZhPBzpAxCDie Folge direkt weiter hören auf Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-pyramiden/id1758917860?i=1000695559106Den Podcast "Eine kurze Geschichte über..." findet ihr auf allen gängigen Podcast-Plattformen, etwa Spotify (Link) und Apple Podcast (Link)_______________________Unterstützt Epochentrotter via Steady oder Paypal!Epochentrotter Steady: https://steady.page/de/epochentrotter/aboutEpochentrotter PaypalEpochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter TwitchBild: Noiser Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wo fühlen wir uns wohl und was sagt unser Zuhause über uns aus? Die Architektur, die uns umgibt, prägt uns nicht nur, sondern kann auch beeinflussen, wie wir uns fühlen. In dieser Folge sprechen die Autorin Jaqueline Scheiber und die Psychotherapeutin Gloria Grabmayer über Architektur und ihre Bedeutung für unseren Alltag und unsere Psyche. Vier Werke aus der Sammlung der Kunsthalle Karlsruhe erzählen von der Geschichte ausgewählter Bauwerke und davon, wie diese uns berühren und beeinflussen.
Dionisio González' „Wittgenstein's Cabin 10“ zeigt eine futuristische, computergenerierte Architektur im norwegischen Fjord – so realistisch, dass viele sie am liebsten sofort als Urlaubsunterkunft buchen würden. Was die Corona-Pandemie, Fußspuren und grasende Ziegen mit diesem Werk zu tun haben, erzählt der Kunstcomedian Jakob Schwerdtfeger in dieser Folge von Kunstsnack.
Pommersfelden - Ebrach - Mariaburghausen: Kloster- und Kunstgeschichte und ein Abstecher in die Epoche der spätmittelalterlichen Bauernaufstände - darin verwickelt: Die drei Edelknappen Gerold, Giso und Kunz.
Marta begleitet den Aal bei seinen Metamorphosen vom zarten Weidenblatt über den kletternden Fluss-Reisenden bis hin zum innerlich transformierten Ozeanrückkehrer. Kuba findet überall Piezokristalle, die mit ihren kleinen Bewegungen die halbe Technikwelt am Laufen halten. Und wir schauen Tom Walker dabei zu, wie man in einer virtuellen Welt voller 10.000 km/h schnellen Fahrzeuge überlebt. Kapitelchen & Tracklist 0:00:00 Evelyn Lark – The Noble Demon – Title Screen CC BY-NC-ND 0:01:04 BCBYNCSA Update 0:06:20 Pretty Bitter – Bodies Under The Rose Garden CC BY-NC 0:09:09 Muzyka Odnaleziona – Przyśpiewka „Dziad amerykański”. 1980 rok/Helena Szczur (ur. 1919) CC BY-NC-ND 0:09:50 M wie Metamorphose: Aale 1 0:29:55 WangleLine – Restful Day with the Rabbits CC BY 0:31:30 M wie Metamorphose: Aale 2 0:41:47 WORMSWORTH – Brainwaves CC BY-NC-SA 0:45:38 Un/mögliche Kristalle Teil 3.1 1:04:11 April Wilson – Single Digits CC BY-NC-SA 1:08:23 Un/mögliche Kristalle Teil 3.2 1:26:32 Jamie Paige – Space Center CC BY-NC-SA 1:28:17 Audiorätsel 1:41:16 Jane Garthson – You are a Horse CC BY-NC 1:45:04 Tom Walker, GTA Fast Cars 1:56:54 Ausschnitt, Can you fall in love when every car travels at 10,000 km⧸h? von Tom Walker 1:58:17 Nochmal WangleLine Flyer 1 Animierter Bonus-Flyer! Shownotes Musik-Bot BCBYNCSA: Big list, 13622 Alben (Stand 1.11.2025) M wie Metamorphose Elizabeth Stanways Blog "Cosmic Stories", Folge "Sargassos of Space", Elizabeth Stanley auf Mastodon Die Sargassosee in der deutschen Wikipedia Die Geschichte der Aalforschung in der englischen Wikipedia Informationen von der Naturschutzorganisation BUND zur Gefährdung der Aale Kristalle: Piezoelektrizität bei Wikipedia Audiorätsel: Quelle und Hintergrundinformationen Tom Walker GTA4, Teil 3: Can you fall in love when every car travels at 10,000 km/h? Existenzielles ohne Autos: Ape Simulator Performance art: Eating An Entire Lemon Including The Rind, THE LEMON STREAM Australian Bake Off: Es gibt zur Zeit keinen offiziellen Trailer, nich tmal eine gut verlinkbare Seite, aber piratisch komplette Folgen auf YouTube lol Tom vs Vtubefilter Credits & Lizenz Animiertes GIF: Werkingsprincipe van een ‘bimorph piezo' motor. von LaurensvanLieshout via Wikimedia Commons. CC BY-SA 3.0 Flyer Strichzeichnungen: Wanderwellenmotor-Strichzeichung von Shinsei corporation via K. Spanner, Physik Instrumente, Weidenblattlarve PD via Wikimedia Commons, Truck GTA4 via Tom Walker Cover: basierend auf Robert Fludd Metaphysik und Natur- und Kunstgeschichte beider Welten, nämlich des Makro- und des Mikrokosmos, 1617; Public Domain via Wikimedia Commons Diese Folge erscheint unter CC BY-NC-SA 3.0, d.h. unsere Inhalte gerne teilen, remixen, aber uns bitte erwähnen und ja kein Geld verdienen! Musik siehe jeweilige Lizenzen.
In europäischen Museen schlummern unerforschte Geheimnisse. Die senegalesische Kuratorin Ken Aïcha Sy forschte hier nach ihrer eigenen Vergangenheit und die der senegalesischen Kunstgeschichte. Die Ausstellung „Survival Kit. Monochromie der Négritude oder die Einführung in den Modernismus“ erzählt die spannende Geschichte der modernen Kunst ihrer Heimat.
In europäischen Museen schlummern unerforschte Geheimnisse. Die senegalesische Kuratorin Ken Aïcha Sy forschte hier nach ihrer eigenen Vergangenheit und die der senegalesischen Kunstgeschichte. Die Ausstellung „Survival Kit. Monochromie der Négritude oder die Einführung in den Modernismus“ erzählt die spannende Geschichte der modernen Kunst ihrer Heimat.
KAP Podcast über Kunst, Kultur, Architektur, Wissenschaft und Forschung
Eine nackte Frau auf Skiern vor einer Almhütte, ein Liebespaar beim Sex – damit verbindet man den Tiroler Maler Alfons Walde eher nicht. Bekannt ist er für seine funkelnden Schneelandschaften, Skifahrern, Bäuerinnen und Tänzerinnen, die das Erscheinungsbild der Alpenregion und das Grafikdesign der 1920er-Jahre nachhaltig mitgestaltet haben. Über Walde als Vertreter der Klassischen Moderne und Vorreiter modernen Wintersports der in seiner Heimatstadt Kitzbühel auch rauschende, teils legendäre Feste feierte, sprechen wir mit drei Experten, die nach acht Jahren Arbeit das erste vollständige Werkverzeichnis des Künstlers herausgebracht haben. Dr. Gert Ammann, Michael Walde‑Berger und Dr. Carl Kraus über Alfons Walde, seine ikonischen Winterlandschaften, das Kitzbühel-Logo und die Bedeutung von 4000 Werken für Kunst und Kultur der Alpenregion. Birgit Eller Krumm und Nicola Eller sind Kapitäne der Folge 107von KAP Podcast. Alfons Walde - 1891 in Oberndorf einem kleinen Dorf nahe Kitzbühel geboren, ist das Leben von Alfons Walde, geprägt von den imposanten Bergwelten der Kitzbüheler Alpen und den Menschen die darin leben. Durch sein Studium in Wien lernte er auch die wichtigsten Mitglieder der Wiener Secession wie Egon Schiele und Gustav Klimt kennen und lies sich von ihnen in seinem künstlerischen Schaffen bestärken. Beeinflusst vom Secessionismus, schuf er Stillleben, Landschaftsbilder und Szenen aus dem bäuerlichen Leben. Alfons Walde wurde vor allem durch die 1920 bis 1938 entstandenen Plakate mit Winterlandschaften und Wintersportmotiven international bekannt. Dr. Gert Ammann - 1943 geboren in Bregenz, Studium der Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck, seit 1968 am Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck tätig, von 1985 bis 2005 dessen Direktor. 1983 Habilitation für Österreichische Kunstgeschichte. Publikationen zur Kunstgeschichte Tirols und Vorarlbergs von der Gotik bis zur Moderne mit Schwerpunkt Barock. Michael Walde-Berger - Geboren 1963 in Wien, in Kitzbühel, Tirol, und Wien aufgewachsen. Schauspielstudium bei Lee Strasberg in N.Y. Neben Theaterproduktionen, Film- und Fernsehauftritte im deutschsprachigen Raum und in den USA. Seit den späten 90er-Jahren Betreuung des Nachlasses und des Kunstverlages von Alfons Walde. Dr. Carl Kraus - 1959 in Südtirol geboren, lebt als freier Kunsthistoriker in Innsbruck.Ausstellungskurator, Autor und gerichtlich beeideter Sachverständiger mit Schwerpunkt Kunst des 19. Jh. und Moderne, seit 2002 wissenschaftlicher Leiter der Bozner Kunstauktionen. Link zur Folge: www.alfonswalde.com Das Auktionshaus Im Kinsky, Wien präsentiert am 20. November um 18 Uhr die neu erschienene Monografie. https://imkinsky.com/ KAP Homepage: www.kapture.ch Instagram: @kap_kapture KAP unterstützen: Gefallen euch unsere Podcast Folgen und möchtet ihr unsere Arbeit mit einem Betrag eurer Wahl unterstützen - hier ist der Link https://www.kapture.ch/support zu Foto Credit: KAP
Frauen verdienen in der Kunst deutlich weniger als Männer und sind in Museen und Sammlungen stark unterrepräsentiert. Ines Doleschal fordert mit ihrem Verein mehr Sichtbarkeit und Gleichstellung für Frauen - auch in Schulbüchern, Radios und Verlagen. Marcus, Dorothea www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
Der Künstler dieser Kunstsnack-Folge war ein richtiges Schlitzohr. Ernst Ludwig Kirchner betrieb gezielte Imagepflege, um erfolgreich zu sein. So datierte er seine Werke zurück oder lobte unter anderem Namen als Kritiker in den höchsten Tönen seine eigene Kunst. Ob der Künstler damit aufflog und was es mit dem Viertelstunden-Akt der Brücke-Künstler auf sich hat, erzählt Kunstcomedian Jakob Schwerdtfeger in dieser Folge.
Er vergewaltigt und tötet gleich mehrfach. Benvenuto Cellini (geb. 3.11.1500) wird von den Mächtigen hofiert und posthum als Genie verehrt – auch wegen seiner Brutalität. Von Anja Reinhardt.
Ob im Bleistiftrock zur Arbeit oder in der Jogginghose zur Schule: Was und wie wir Kleidung tragen, hat manchmal eine tiefere Bedeutung. In dieser Folge der Kunstcouch diskutieren die Autorin Jaqueline Scheiber und die Psychotherapeutin Gloria Grabmayer darüber, welche Aussagen Mode über uns treffen kann, wie unsere Outfits auf andere wirken und wie wir uns zwischen Modetrends und eigenem Wohlbefinden bewegen. Anhand von drei Werken aus der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe wird gezeigt, was Mode mit Emanzipation zu tun hat, was der Male Gaze ist und wieso Mode Menschen ausschließen kann.
Netz, Dina www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Ein Monster reitet auf einem Wildschwein, zwei Hexen zählen Geld und aus einem riesigen Ei schießen Schlangen hervor: In diesem Bild ist die Hölle los! Während die Bildmitte von einem gigantischen Kopf mit aufgerissenem Mund bestimmt wird, tummeln sich darum absurde Szenen mit kleinen Ungeheuern. Der Künstler Joos van Craesbeeck war ein Meister der Monster. Was es mit dem Gemälde auf sich hat und was den Künstler mit Brötchen und Gefängnisinsassen verbindet, erzählt Kunstcomedian Jakob Schwerdtfeger in dieser Folge.
Paris, die Stadt der Liebe… und offenbar auch der sticky fingers
Dorothy Iannone hat ihr Leben der Sichtbarkeit von Liebe, Lust und weiblicher Selbstbestimmung gewidmet. Im Kunstpodcast „Die Leichtigkeit der Kunst“ sprechen Dr. Jenny Graser, Dr. Ilka Voermann und Dr. Pay Matthis Karstens über Iannones Werk, ihre radikale Haltung, ihre Beziehung zu Dieter Roth – und darüber, was es heute bedeutet, Zensur zu erinnern und Intimität zu zeigen. Eine Folge zwischen Kunstgeschichte, Archivarbeit und persönlicher Nähe.
Rund 20.000 Kunstwerke hat der Unternehmer Reinhold Würth seit den 1960ern zusammengetragen. Seine beachtliche Sammlung ist ein Füllhorn der Kunstgeschichte vom späten Mittelalter bis zum frühen 21. Jahrhundert. Das Museum „Würth 2“ in Künzelsau zeigt aktuell hochkarätige Neuerwerbungen neben Kunstwerken, die lange nicht oder noch nie ausgestellt wurden.
R.E.M. blieben erfolgreich. Die folgenden Alben in den 1990ern fanden zwar weiter Beachtung, an ihre hohen Verkaufszahlen konnte die Band aber nicht anknüpfen. Der gesundheitlich begründete Ausstieg des Schlagzeugers Bill Berry hielt die Band nur kurz auf. Kompromisslos lieferten R.E.M. auch zu dritt weitere Alben, spielten mit Stilrichtungen, aber nahmen doch langsam Abschied von der großen Bühne. Michael Stipe, der einst Kunstgeschichte studiert hatte, veröffentlichte Fotobände und produzierte Filme. Die Band verkündete schließlich ihr Ende im Jahr 2011, was ihr den Respekt vieler einbrachte für ihre souveräne und integre Entscheidung, die ganz dem Geist der Band R.E.M. entsprach. Musikliste Chronic Town (EP, 1982): Gardening at night Murmur (1983): Radio Free Europe, Talk about the passion, Perfect Circle, Sitting Still Reckoning (1984): So. Central Rain, Camera Fables Of The Reconstuction (1985): Maps and legends, Driver 8, Green grow the rushes, Wendell Gee Lifes Rich Pageant (1986): Fall on me, Cuyahoga Document (1987): Finest Worksong, It's the end oft he world as we know it (And I feel fine), The one I love Green (1988): Pop song 89, Stand, World leader pretend Out Of Time (1991): Radio Song, Losing my religion, Near wild heaven, Shiny happy people, Half a world away Automatic For The People (1992): Drive, Try not to breathe, The sidewinder sleeps tonite, Everybody Hurts, Man on the moon, Nightswimming, Find the river Monster (1994): What's the frequency, Kenneth?, Strange currencies, Tongue, Bang an blame New Adventures In Hi-Fi (1996): New test leper, E-bow the letter, So fast, so numb Up (1998): Lotus, At my most beautiful, Daysleeper Man On The Moon (Soundtrack, 1999): The great beyond Reveal (2001): The lifting, All the way to Reno, Beat a drum, Imitation of life, Summer turns to high Around The Sunn (2004): Leaving New York Accelerate (2008): Living well is the best revenge, Supernatural Superserious, Until the day is done Collapse Into Now (2011): Überlin, Walk it back, Blue Unser Podcast-Tipp in dieser Folge: Kim und Klaus https://www.ardaudiothek.de/sendung/kim-und-klaus/urn:ard:show:1564d639600ea1d4/
Marta bringt aus Bremen futuristische Erzählungen über Raumfahrzeuge in Fertigungshallen und Aliens im Gewächshaus mit. Kuba bringt ein Erlebnisbuch mit, das uns Sterne und Planeten dreidimensionaler als jemals zuvor zeigt. Außerdem probieren wir uns weiter durch die Alltagswelt der Kristalle und erforschen subtile, katastrophale, wundersame Metamorphosen im Tierreich. Kapitelchen & Tracklist 0:00:00 Patricia Taxxon – Rudiments CC BY-SA 0:00:53 Intro + Bremen 1 0:17:23 Flavia Goa – Revolta aos opressores CC BY 0:18:47 Bremen 2 0:36:01 haruru犬love dog天使×Dubb Parade – 長い CC BY 0:40:36 Stereo-3D-Astro-Buch 1:01:43 Lisa Ullén – Fragrance (8 June 2023) CC BY-NC-ND 1:06:59 M wie Metamorphose 1:29:30 Hello Moth – coors light CC BY-SA 1:31:00 Kristalle Teil 2 1:45:31 Patricia Taxxon – New Yorkers Walk Faster CC BY-SA 1:49:25 Audiorätsel 1:58:15 carrie z – Trois Gnossiennes (1890) CC BY-NC-SA Flyer Shownotes Bremen Weltraumführung bei Airbus (via bremen.de) Universum Bremen Sci-Fi-Convention botanika goes space Welcome to the Universe in 3D (Princeton University Press; Neil deGrasse Tyson, Michael A. Strauss, J. Richard Gott, and Robert J. Vanderbei) Kubas Diplomarbeit Metamorphose Metamorphose (Wikipedia) Besondere Fälle der Brutpflege bei Froschlurchen (Wikipedia) Plattfische (Wikipedia) Kristalle Ammonium alum (Wikipedia) Tschermigit (Wikipedia) zur Alu-Schädlichkeit (SZ via archive.org) Audiorätsel Quelle (Vimeo) Künstlerin bei ihrer Galerie Credits & Lizenz Cover: basierend auf Robert Fludd Metaphysik und Natur- und Kunstgeschichte beider Welten, nämlich des Makro- und des Mikrokosmos, 1617; Public Domain via Wikimedia Commons Diese Folge erscheint unter CC BY-NC-SA 3.0, d.h. unsere Inhalte gerne teilen, remixen, aber uns bitte erwähnen und ja kein Geld verdienen! Musik siehe jeweilige Lizenzen.
Sophie von der Pfalz, Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern, Sophie von Brandenburg: Auch Frauen prägten die Geschichte Preußens. In der Erzählung tauchen aber vor allem Männer auf. Warum ist das so und welche Macht hatten die Frauen?**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":6:48 - Uta Piereth, Institut für Kunstgeschichte der bayrischen Schlösserverwaltung, über die Frauen im Haus Hohenzollern17:08 - Deutschlandfunk-Nova-Autorin Grit Eggerichs über die preußische Powerfrau Sophie von Hannover25:12 - Matthias von Hellfeld über Sophie von Brandenburg27:11 - Christa Syrer vom Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München über Sophia von Brandenburg38:11 - Matthias von Hellfeld über Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern40:42 - Kunsthistoriker Alfred Hagemann, Stiftung Humboldt Forum, über Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Von Preußen in die USA: Was Friedrich Wilhelm I. und Donald Trump gemeinsam habenPreußen: Von Tugenden und TraditionenKarneval: 200 Jahre Rosenmontagszug**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderatorin: Steffi Orbach Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte
Er ist ein scharfsinniger Denker mit streitbarer Stimme: Richard David Precht. Der deutsche Philosoph und Publizist wird 1964 in Solingen geboren und wächst in einer intellektuell geprägten Familie auf. Früh begeistert er sich für die großen Fragen der Menschheit, studiert Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte in Köln. Seinen Durchbruch erlebt Precht 2007 mit dem Bestseller "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?" bringt er komplexe Themen einem breiten Publikum näher – in Büchern, Vorträgen, Podcasts und TV-Formaten wie seiner eigenen Gesprächsreihe "Precht". Mit klaren Thesen mischt er sich regelmäßig in gesellschaftliche Debatten ein – sei es zu Bildung, Digitalisierung oder dem Zustand unserer Demokratie. Bei 3nach9 spricht Richard David Precht über Werte in unruhigen Zeiten und seiner Vorstellung von einer gerechteren Gesellschaft.
Atemberaubend! Überall Striche, jedes Barthaar ist erkennbar! Ganz, ganz wunderbar mein Herr. So oder so ähnlich klang es wohl des Öfteren in Albrecht Dürers Atelier am Albrecht-Dürer-Platz, wenn wieder rot besamtete Patrizier aufliefen, um dem jungen Altmeister eines seiner Werke unterm Hintern wegzukaufen. Kunst halt! Und in genau diese Stiefel ziehen sich unsere beiden Radiokurator:innen Eisi (remote) und Meisi (on-site) an und stapfen los in die wirren der Kunstgeschichte, die ja bekanntlich so alt ist, wie der Traum vom fliegen, der ja seinerseits auch schon einige Lenze zählt. Da Herr Eisenbart mal wieder unpässlich ist, hat er uns ein Lexikon der Kumfstbegriffe erstellt, in das wir auch gerne mal hineinhören. Frau Meisendraht indes hat sich im Schnelldurchlauf die gesamte westliche Kunstgeschichte in den Schlund gestopft und göbelt sie uns, einer Vogelmutter gleich, ganz frisch-fröhlich in die Schnäbel. Das tut sie aber nicht alleine, denn zu zweit ist einfach besser: Herr Chillbert Knödel vom “Uhu-Ball-institut für zeitvergessene Knust” hat sich bereit erklärt, uns seine Expertise in Form von hinein geworfenen Kommentaren zur Verfügung zu stellen, was wir natürlich mit Handkuss annehmen, gefälligst. Es soll also von der Steinzeit über die Antike bis hin in die Jetztzeit um alles gehen, was die Kunstgeschichte so hervorgebracht hat: Wehrkirchen, Individuen und Genies, Ohren und Brunnen spielen Rollen in dieser ziselierten Revue des Ausdrucks. Und am Ende definieren wir sogar den Kunstbegriff. Natürlich wieder dabei: Die schillernden Texte unseres original EBMD-Autor:innenpools, die um uns in einem schwindelerregenden Reigen herumtanzen und unsere Herzen erfreuen. Prösterchen Ihr Pappy, der Redaktionspapgey ============ Die Autor:innen - Lisa Neher - Katrin Rauch - David Telgin - Christian Knieps - Bastian Kienitz - Maria Fischer - Ella:r Gülden Die Sprecher:innen - Maria Fischer
Pierre Soulages bringt die Farbe Schwarz mit seiner Kunst auf eine neue Ebene. Ein Werk des bekannten Künstlers ist neuerdings Teil der Sammlung der Kunsthalle Karlsruhe. Der Kunstcomedian Jakob Schwerdtfeger wirft einen Blick auf das Gemälde und erklärt, wie Soulages zum Ritter wurde, was er mit Darth Vader gemeinsam hat und welche Rolle ein Bahnhof in seinem Schaffen spielte.
Einmal die Woche spielen Hamburgs Kunsthallen-Direktor Alexander Klar und Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider „Ich sehe was, was du nicht siehst“ – und zwar mit einem Kunstwerk. Heute geht es um eine silberne Münze aus Athen, ca. 440 bis 420 v. Chr und den unbekannten Schatz der Kunsthalle.
Einmal die Woche spielen Hamburgs Kunsthallen-Direktor Alexander Klar und Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider „Ich sehe was, was du nicht siehst“ – und zwar mit einem Kunstwerk. Heute geht es um das Bild „Graf Zeppelin“ von Bernhard Pankok aus dem Jahr 1914, das viel zu lange nicht zu sehen war.
Mit einem magischen Abendrot zeigt der Künstler Gustav Kampmann in diesem Werk seine Leidenschaft für Natur und Licht. Besonders faszinierte ihn das Farbenspiel am Himmel am frühen Abend und späten Nachmittag. Wie der Künstler Karlsruhe prägte und welche spannende Technik hinter dem Werk steckt, verrät Kunstcomedian Jakob Schwerdtfeger in dieser Folge von Kunstsnack.
Ein Porzellanservice mit Geschichte: Das 1737 in Meißen in Auftrag gegebene Schwanenservice der Familie von Brühl gilt als Höhepunkt barocker Porzellankunst. In ihm verdichten sich deutsche Geschichte, Kunstgeschichte und Familiengeschichte. Interview: Jörg Biesler.
Einmal die Woche spielen Hamburgs Kunsthallen-Direktor Alexander Klar und Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider „Ich sehe was, was du nicht siehst“ – und zwar mit einem Kunstwerk. Heute geht es um das Bild „Die Opferung der Iphigenie“ von Giovanni Battista Tiepolo aus dem Jahr 1747/50 und damit um ein Vater, der bereit ist, seine Tochter zu opfern.
Anlässlich seiner Einzelausstellung Shh, die im September 2025 im mumok eröffnet wird, spricht die Kunsthistorikerin Sophia Roxane Rohwetter mit dem Künstler Tobias Pils. Sie unterhalten sich über die Entstehung der Ausstellung, seine ortsspezifische Installation in der Secession im Jahr 2013, die Präsenz historischer Formen in der zeitgenössischen Malerei sowie über seine Freundschaft mit Friederike Mayröcker. Diese Folge wurde am 30. Mai 2025 in der Secession aufgenommen. mumok Tobias Pils Shh 27.9.2025 – 12.4.2026 secession Tobias Pils Secession 23.11.2013 – 24.1.2014 Tobias Pils, 1971 in Linz geboren, zählt zu den spannendsten malerischen Positionen der Gegenwart. Unter Verwendung einer stark reduzierten Farbpalette schafft er Gemälde und Zeichnungen, die abstrakte und gegenständliche Momente zu assoziativen Bildwelten verweben. Was sich auf motivischer Ebene als eine Auseinandersetzung mit ebenso elementaren wie persönlichen Themen wie Geburt und Tod, Werden und Vergehen lesen lässt, verhandelt zugleich zentrale Fragen der Malerei: In Pils' Bilderkosmos führt eine malerische Markierung zur nächsten, ein Bild zu einem weiteren, so als würde auch die Malerei unausgesetzt ihren Tod und ihre Wiedergeburt inszenieren. Tobias Pils lebt und arbeitet in Wien. Sophia Roxane Rohwetter ist Autorin und Kunsthistorikerin und lebt in Wien. Derzeit lehrt und promoviert sie am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien. Zuvor war sie Kunstvermittlerin an der Secession. Ihre Texte erschienen unter anderem in Texte zur Kunst, Spike Art Magazine, Brand New Life, disclaim und re:visions. 2024 erhielt sie den erstmals vergebenen AICA-Preis für junge Kunstkritik. Secession Podcast: Members ist eine Gesprächsreihe mit Mitgliedern der Secession. Das Dorotheum ist exklusiver Sponsor des Secession Podcasts. Programmiert vom Vorstand der Secession. Jingle: Hui Ye mit einem Ausschnitt aus Combat of dreams für Streichquartett und Zuspielung (2016, Christine Lavant Quartett) von Alexander J. Eberhard. Schnitt: Paul Macheck Produktion: Jeanette Pacher & Bettina Spörr
Ein ehemaliger Cheftrainer des Bündner Skiverbands hat die psychische und sexuelle Integrität mehrerer Nachwuchsathletinnen verletzt. Zu diesem Schluss kommt das Schweizer Sportgericht. Zudem gab es Vorwürfe, der Skiverband habe zu wenig gemacht. Diese Vorwürfe weist der ehemalige Präsident zurück. Weitere Themen: · Die Gemeinden Flims, Laax und Falera wollen die Übernahme des Skigebiets Flims Laax durch ein ausländisches Unternehmen verhindern. In Zukunft sollen die Bergbahnen, Restaurants und Beschneiungsanlagen in Besitz der Gemeinden sein. · Im Puschlav wurde ein Wolf geschossen, obwohl es für diese Region keine Abschussbewilligungen gab. Die Behörden untersuchen den Vorfall. · Im Bündner Kunstmuseum zeigt die junge Künstlerin Noemi Pfister ihre bisher grösste Einzelausstellung. In ihren neuen Bildern verbindet sie Kunstgeschichte mit Popkultur. Wir haben die Ausstellung besucht.
In dieser Folge steht die Frage im Zentrum, wie sich Berufsfelder für Kunsthistoriker*innen im Zuge der Digitalisierung verändern. Gemeinsam mit Gudrun Knaus, Maximilian Westphal und Thorsten Wübbena diskutiert Jacqueline Klusik-Eckert über Karrierewege, Kompetenzprofile und strukturelle Herausforderungen in einem Feld, das sich zunehmend zwischen fachlicher Spezialisierung und digitalen Transformationsprozessen positioniert.Ausgangspunkt ist die oft wiederholte Annahme, digitale Kompetenzen eröffneten bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt – doch gilt das auch für die Kunstgeschichte? Während viele kunsthistorische Studiengänge digitale Inhalte nach wie vor randständig behandeln, entwickeln sich jenseits des klassischen Faches neue Tätigkeitsfelder: in Forschungsinfrastrukturen, im digitalen Sammlungsmanagement oder in datengetriebenen Analysekontexten werden Mitarbeiter*innen mit digitalen Kompetenzen UND kunsthistorischen Domänenwissen gesucht. Die Gesprächspartner*innen geben Einblick in ihre individuellen Berufswege und reflektieren, welche Fähigkeiten in ihren jeweiligen Kontexten heute unverzichtbar sind.Dabei wird deutlich, dass sich nicht nur Jobprofile, sondern auch Arbeitskulturen verändern: Weg vom Einzelarbeitsplatz, hin zu vernetzten, interdisziplinären Teamstrukturen. Übersetzung, Vermittlung und eine hohe Anschlussfähigkeit an andere Disziplinen werden als Schlüsselkompetenzen benannt. Deutlich wird zudem, dass „Digitalität“ nicht als bloßes Toolset verstanden werden kann, sondern auch eine veränderte Denkweise erfordert – mit Auswirkungen auf Forschung, Lehre und institutionelle Praxis.Das Gespräch skizziert die aktuelle Lage zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Zwischen diffusen Förderlogiken, unklaren Anerkennungsstrukturen und dem Ringen um Sichtbarkeit sowohl digitaler als auch kunsthistorischer Expertise stellt sich die Frage, wie nachhaltig neue digitale Berufsbilder tatsächlich etabliert sind. Damit verbunden ist auch ein Plädoyer für mehr Offenheit im Fach – nicht nur gegenüber digitalen Methoden, sondern auch gegenüber vielfältigen Berufsrealitäten, die sich jenseits des klassischen akademischen Pfads bewegen.Dr. Gudrun Knaus ist Wissenschaftlerin am Deutschen Dokumenationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, Freiberufliche Beraterin im Bereich Digitales Sammlungsmanagement und Projektkoordinatorn Graphikportal.Maximilian Westphal war Projektleiter Digitale Kultur MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden Württemberg und ist ab September im LVR Industriemuseum Oberhausen, Wissenschaftlicher Referent Digitales MuseumThorsten Wübbena ist Leiter des DH Lab und des Arbeitsbereichs Digitalität der Historischen Forschung am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (Mainz).Alle Folgen des Podcasts werden bei heidICON mit Metadaten und persistentem Identifier gespeichert. Die Folgen haben die Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0 und können heruntergeladen werden. Du findest sie unter https://doi.org/10.11588/heidicon/1738702Bei Fragen, Anregungen, Kritik und gerne auch Lob kannst du uns gerne per Mail kontaktieren unter podcast@digitale-kunstgeschichte.de
Friedrich Wilhelm Prinz von Sachsen-Gessaphe ist nicht nur Kunsthistoriker, er trägt Kunstgeschichte auch in seinem Namen. Er stammt von den sächsischen Königen ab. Im Ratsch mit Hermine Kaiser erzählt er von seiner einzigartigen Sammlung - den Miniatur-Kommoden.
Grit Weber ist seit 2015 stellvertretende Direktorin und Kuratorin für Design, Kunst, Medien am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main. Zuvor erlernte sie ein Handwerk, absolvierte auf dem Zweiten Bildungsweg das Abitur, studierte Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Kulturanthropologie an der Johann Wolfgang von Goethe-Universität und arbeitete lange Jahre als Kulturjournalistin. Von 2019 bis 2022 war sie Dozentin für Design- und Kulturgeschichte an der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden. Sie kuratierte zuletzt die Ausstellungen Moderne am Main 2019, ars viva 2021, Mythos Handwerk 2022, Kramer lieben 2023 und Was war das Neue Frankfurt sowie Yes, we care. Das Neue Frankfurt und die Frage nach dem Gemeinwohl 2025. Sie hat außerdem zwei Augen auf Wachstum und Pflege der Designsammlung und veröffentlichte neben weiteren Texten das Buch In Material denken: Das Modell zwischen Designprozess und Museumssammlung. Ihr wissenschaftliches und kuratorisches Interesse gilt vor allem den Grenzbereichen und Verbindungslinien der Genres und Medien. Wo findet sich das Ungesehene und Nicht-kanonische Wissen in designhistorischen Zusammenhängen? Wie verändern sich die Gestaltungsbegriffe inmitten einer hochdynamischen Welt?
Was macht eine tolle Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis? Wenn man mit jemandem unterwegs ist, der einem ein paar Rutschen legt, das Feuer der Begeisterung in einem entfacht. Sie sind auf der Suche nach so einem Menschen? Voilá: Suche beendet. Manuel Kreiner gehört zu den profiliertesten Kunstvermittlern des Landes. Vertrauen Sie mir. Türen werden sich öffnen und die Liebe zur Kunst wird wachsen. Ich selbst hatte schon einige Male das Vergnügen und eigentlich möchte ich ihn gar nicht mehr missen an meiner Seite. Also: gönnen Sie sich eine Führung mit Manuel Kreiner! Sie werden es nicht bereuen... kultur@mkreiner.at Kontakt: redaktion@gieseundschweiger.at; Website: https://www.gieseundschweiger.at/ ; Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion; Musik: Matthias Jakisic; Sprecherin: Sarah Scherer; Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer
Eva Schlegel spricht mit der Kuratorin Antonia Hoerschelmann über ihre künstlerischen Anfänge, die prägende Zeit in New York und auch über biografische Einflüsse auf ihr Werk. Gemeinsam beleuchten sie entlang ihrer zahlreichen unverwechselbaren Werkserien die Rolle von Raum und Wahrnehmung in ihrem Schaffen und wie diese mittels künstlerischer Strategien wie Licht, Spiegelung und Unschärfe erweitert und in Frage gestellt werden können. Eva Schlegel ist seit langem mit der Secession verbunden: Seit 1995 ist sie Mitglied und 2005 realisierte sie im Hauptraum der Secession in eine beeindruckende ortsspezifische Installation mit Bleiwänden und Spiegelflächen, die von den Parametern der Architektur ausging, um diese neu zu interpretieren. Mit Antonia Hoerschelmann arbeitete sie zuletzt an ihrer umfassenden Ausstellung in der Landesgalerie Burgenland, die bis 5. Oktober 2025 zu sehen ist. Landesgalerie Burgenland Eva Schlegel. Reflexionen 14.06.2025 - 05.10.2025 Secession Eva Schlegel 5.5. – 26.6.2005 Eva Schlegel studierte Kunst bei Oswald Oberhuber an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Nach einigen Auslandsaufenthalten war sie von 1997 bis 2006 Professorin für Kunst und Fotografie an der Akademie der bildenden Künste Wien und von 2009 bis 2018 Vorsitzende des Universitätsrats der Kunstuniversität Linz. 2011 war sie als Kommissärin für den österreichischen Pavillon auf der 54. Biennale di Venezia verantwortlich. Schlegels Installationen, Fotografien und multimedialen Arbeiten werden seit 1985 in zahlreichen Galerien- und Museumsausstellungen im In- und Ausland gezeigt. 1988 und 1992 nahm sie an der Biennale Sydney teil, 1990 an Aperto in Venedig, 2017 an der Kochi-Muziris Biennale in Indien; 1995 gestaltete sie im Rahmen der Biennale di Venezia den österreichischen Pavillon zusammen mit Coop Himmelb(l)au. Zahlreiche permanente architektonische Interventionen realisierte sie u.a. für den Novartis-Campus in Basel, am Rigshospitalet in Kopenhagen, für die „Libelle“ am Dach des Leopold Museum im Wiener Museumsquartier und für das 2023 renovierte Parlamentsgebäude in Wien. Mehrere Publikationen zu ihren Arbeiten liegen vor, darunter Eva Schlegel, Museum Moderner Kunst (1991), L.A. Women (2004), Eva Schlegel, In Between anlässlich der Ausstellung im Wiener Museum für angewandte Kunst 2010 und Eva Schlegel, Spaces zur Ausstellung in der Kunsthalle Krems 2018. Schlegel befasst sich in ihrer künstlerischen Arbeit vorrangig mit Raum, sowohl dem architektonischem wie auch dem mathematischen und physikalischen. Ihre Werke umfassen Fotografien und Objekte, aber auch Rauminstallationen, die sie in einem experimentellen Prozess mit diversen Medien wie Fotografie auf Blei, Spiegelglas oder Glass verwirklicht. Courtesy of Galerie Krinzinger, Wien Eva Schlegel, geb. 1960 in Hall in Tirol, lebt und arbeitet in Wien. www.evaschlegel.com Antonia Hoerschelmann studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Archäologie an der Universität Wien und war von 1992 bis 2025 Kuratorin für moderne und zeitgenössische Kunst an der Albertina Wien. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen im In- und Ausland mit Werken u.a. von Edvard Munch, Egon Schiele, Alfred Kubin, Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Georg Baselitz, Jim Dine, Martha Jungwirth, Anselm Kiefer, Hubert Scheibl, Herbert Brandl, Jean-Michel Basquiat. Jurytätigkeit im In- und Ausland. Secession Podcast: Members ist eine Gesprächsreihe mit Mitgliedern der Secession. Das Dorotheum ist exklusiver Sponsor des Secession Podcasts. Programmiert vom Vorstand der Secession. Jingle: Hui Ye mit einem Ausschnitt aus Combat of dreams für Streichquartett und Zuspielung (2016, Christine Lavant Quartett) von Alexander J. Eberhard. Schnitt: Paul Macheck Produktion: Jeanette Pacher & Bettina Spörr
Ein Trierer Forscher entdeckt 1866 vermeintlich sensationelle römischer Funde an der Obermosel. Fake, wie sich herausstellt. Doch Heinrich Schaeffer bleibt auch nach Aufdeckung seines Handelns "erfolgreich" in seinem Wirken - allerdings diesmal am Mittelmeer. Der Historiker Alexander Hilpert kann im Podcast "Porta" von volksfreund.de mehr zum Trierer Fälscher erzählen.
In dieser Folge spricht Jacqueline Klusik-Eckert mit Tom Meißner über den Begriff des Digital Twin und seine Übertragung vom Ingenieurwesen in den Bereich des kulturellen Erbes. Während digitale Zwillinge in der Industrie vor allem zur Simulation technischer Abläufe dienen, liegt im Kulturbereich der Fokus auf der möglichst detailgetreuen Repräsentation historischer Objekte und Architekturen. Doch wo verläuft die Grenze zwischen einem Digital Twin und einem 3D-Scan? Und welche Kriterien machen einen digitalen Zwilling tatsächlich zum „Zwilling“?Im Gespräch wird deutlich, dass es dabei nicht nur um Visualisierung geht. Digitale Zwillinge können genutzt werden, um Alterungsprozesse, Umwelteinflüsse oder Materialverhalten zu simulieren – und eröffnen damit neue Formen der Analyse, ohne das Originalobjekt zu gefährden. Darüber hinaus sind sie ein wichtiges Werkzeug für die Vermittlung. Objekte werden vorzeigbar, die aus konservatorischen Gründen im Depot bleiben müssen. Kleines kann ganz groß gezeigt werden oder fernes sehr nah.Gleichzeitig stellen sich methodische und technische Herausforderungen: Wie lassen sich beschädigte oder unvollständige Objekte digital erfassen? Wie wird zwischen wissenschaftlicher Genauigkeit und praktischer Umsetzbarkeit abgewogen? Und was bedeutet diese Technologie für die digitale Bewahrung und Erforschung kultureller Objekte?Tom Meissner gibt einen Einblick in eine Digitalisierungsabteilung, die das Erfassen von Kulturgut als Daueraufgabe erkannt hat. Neben den logistischen und technischen Herausforderungen wird man dabei täglich auch mit Fragen nach wissenschaftlicher Sinnhaftigkeit, Repräsentation von Kulturgütern und Verantwortung für das kulturelle Erbe konfrontiert.Tom Meißner M.A. ist Projektmanager im Team Digitales Kulturerbe, Abt. Digitales Kultur- und Sammlungsmanagement, an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) in Jena.Begleitmaterial zu den Folgen findest du auf der Homepage unter https://www.arthistoricum.net/themen/podcasts/arthistocast.Alle Folgen des Podcasts werden bei heidICON mit Metadaten und persistentem Identifier gespeichert. Die Folgen haben die Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0 und können heruntergeladen werden. Du findest sie unter https://doi.org/10.11588/heidicon/1738702Bei Fragen, Anregungen, Kritik und gerne auch Lob kannst du uns gerne per Mail kontaktieren unter podcast@digitale-kunstgeschichte.de
Metzdorf, Julie www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Christopher & Jobst im Gespräch mit Beckx. Wir sprechen über Hausbrand, potentiellen Ballettunterricht, einen Hof mit zwei Ziegen und Wagenplatz, eine Wizo-CD, angefixt von Dritte Wahl, maybe aufm Spektrum sein, zu starke Frauen erzogen, früher immer Kunst studieren wollen, der sehr behaarte Dr. Franken, Outsider´s Joy, die gewählte Familie vom SJZ Siegburg, Korn + teurer Saft = Cocktail, City of Violence > F*cking Angry, das Freiraum-Festival in Bonn, eine Geburtstagparty mittem im Nichts bei Ahrweiler, die Spaßtage, Paragraf 119 & Apokalipstix, den Hype um Hammerhead nicht verstehen, Jura ohne NC in Halle, knalltürkiser Stern-Iro, sich bei Gemeinschaftszimmern Mühe geben, Punker-Sehnsucht haben, Kunstgeschichte statt bildender Kunst, viele Dinge lange verdrängen, "Schreitherapie", Texte nicht unbedingt schreiben aber spüren müssen, F.F.F.s "Electric Violin Trash", der Altstadt-Rewe, es sollte mehr Old School Hardcore werden, Beckxs Playlist, junge Frauen und ihre Musik total mögen, Projekt "In die Charts kommen", ordentlich Marketingmaßnahmen, eine riesengroße Pfanne, das Untergang in Mülheim, das erste Mal Berge bim Punkrock Holiday, politische Soli-Aktionen der Band, ein Sabbatjahr von der Band, aus dem Nichts etwas Neues erschaffen, Fachinformatikerin, sehr gut in Jav & CSS, Barrierefreiheit im Netz, sich selbständig machen wollen, kein komisch aussehendes Pferd sondern Zebra sein, Gender Health Gap, sich erst finden, Game Development & Design, das Power-Struggle-Couple, Rimworld, Steine mögen, Tofu Chop Suey, uvm. Drei Songs für die Playlist1) Ein Lied, das die 13-jährige Beckx geliebt hat: NO DOUBT - Don´t Speak2) Ein Song, der in schweren Zeiten für Beckx wichtig war: NO DOUBT - Don´t Speak3) Ein richtig guter, aktueller Song: MATHILDE - A la gloire des femmes en deuil
Freut euch auf zwei Stunden beste Unterhaltung aus dem Bereich der Indie-Games! Micha und Anne haben keine Kosten und Mühen gescheut, um für euch auszusieben, welche Summer Game Fest Indies eure Aufmerksamkeit verdient haben. Zur Auswahl standen die Streams von Tim Schafers "Day of the Devs" und dem der Cozy-Gemeinde mit ihren "Wholesome Games". Heraus kam eine bunte Mischung sämtlicher Genre, Formen und Farben. Von Lehrstunden zur afrikanischen Kunstgeschichte über Adventures mit besonderen Twists, bis hin zu der obligatorischen Koch-Sim ist alles vertreten.
Me in German. Dr Great Art auf Deutsch. Es war spannend und ich habe Spass gehabt. In the Podcast "Dorf_Sex" by Dr Stephanie Meyer and Nicole Blattmann. Ich als Gast. "Zwischen Lust und Leinwand – Ein Ausflug in Kunstgeschichte und Erotik In der ersten Folge unserer speziellen Kunst-, Schauspiel- und Fotografie-Reihe haben wir einen ganz besonderen Gast: Mark Staff Brandl, aka Dr Great Art, Kunsthistoriker und Experte! Gemeinsam tauchen wir ein in die Welt der Kunst und Erotik, diskutieren spannende Themen, von politisch bis feministisch – und bringen ordentlich Power ins Gespräch. Seid dabei, wenn wir die Verbindungen zwischen Kunst und Lust entblättern und dabei die Grenzen von Darstellung, Sexualität und Gesellschaft hinterfragen. Hört rein, wenn Kunst und Erotik eine spannende Symbiose eingehen. Sehe auch Stephanies und Nicoles viele, gute Podcast Episodes, alle auf Deutsch: https://podcasts.apple.com/us/podcast/dorf-sex/id1782695532 "
Eine Frauenfigur ohne Arme, schlichter weißer Marmor: Im 19. Jahrhundert entdeckt ein Ziegenhirte die Statue, die bis heute ein Ideal antiker Schönheit verkörpert. Von Murat Kayi.